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  <title>stol.it RSS Feed</title>
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  <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 20:21:28 +0200</pubDate>
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   <title>stol.it RSS Feed</title>
   <description>stol.it Nachrichten für Südtirol</description>
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   <title>Gadertal: Sperre SS244 zwischen Campill/Zwischenwasser und Pikolein</title>
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   <description>Auf der Gadertaler Staatsstraße (SS 244) wird der Abschnitt zwischen Zwischenwasser und Pikolein von Samstag, 25. April, frühmorgens bis Sonntag, 26. April, 18 Uhr, wegen Sicherungsarbeiten an borkenkäfergeschädigten Bäumen für den gesamten Verkehr gesperrt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (lpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Auf der Gadertaler Staatsstra&szlig;e (SS 244) ist eine vor&uuml;bergehende Sperre im Abschnitt zwischen Zwischenwasser (Abzweigung nach Welschellen/Campill) und Pikolein (Kabinenbahn Piculin) vorgesehen.<BR /><BR />Die Stra&szlig;e wird von Samstag, 25. April, ab den fr&uuml;hen Morgenstunden bis Sonntag, 26. April, gegen 18 Uhr durchgehend f&uuml;r alle Fahrzeuge gesperrt, sowohl tags&uuml;ber als auch nachts.<BR /><BR />Der Landesrat f&uuml;r Infrastrukturen und Mobilit&auml;t Daniel Alfreider unterstreicht: &bdquo;In dieser Phase muss die Stra&szlig;e gesperrt werden, um sowohl die Personen, die sie benutzen w&uuml;rden, als auch jene, die dort arbeiten, zu sch&uuml;tzen.&ldquo; Die Stra&szlig;ensperre ist notwendig, um Sicherungsarbeiten entlang der Stra&szlig;e durchzuf&uuml;hren, da von durch den Borkenk&auml;fer gesch&auml;digten B&auml;umen eine Gefahr f&uuml;r den Verkehr ausgeht.<h3>
Verkehr und Umleitungen</h3>Die Sperre betrifft den gesamten Verkehr. F&uuml;r Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen besteht eine lokale Umleitung &uuml;ber Welschellen (Rina). Der &ouml;ffentliche Linienverkehr wird vor&uuml;bergehend umgeleitet, wie bereits bei &auml;hnlichen Ma&szlig;nahmen in der Vergangenheit.  Die Arbeiten wurden gezielt auf ein einziges Wochenende konzentriert, um die Auswirkungen auf Pendlerinnen und Pendler so gering wie m&ouml;glich zu halten.<BR /><BR />Die offizielle Verordnung des Stra&szlig;endienstes Pustertal wird in den kommenden Tagen &uuml;bermittelt.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 20:16:08 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 20:17:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Bereits im Juli 2025 wurden entlang der Gadertaler Staatsstraße einige vom Borkenkäfer befallene Bäume gefällt. © LPA/Abteilung Infrastrukturen und Mobilität</media:title>
    <media:credit role="author">LPA/Abteilung Infrastrukturen und Mobilität</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Das müssen Sie wissen: Der Tag auf den Punkt</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/das-muessen-sie-wissen-der-tag-auf-den-punkt-15</link>
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   <description>Keine Zeit für alles? Wir filtern die Flut an Nachrichten und zeigen Ihnen, was am heutigen Tag wichtig war.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<h3>
Schlechte Nachrichten f&uuml;r den BBT: Bayern lehnt Zulaufstrecke ab</h3><div class="img-embed"><embed id="1303761_image" /></div>
<BR />Nicht nur die Fertigstellung des Brennerbasistunnels k&ouml;nnte sich um zwei Jahre auf 2034 verz&ouml;gern. Aus Bayern kommen f&uuml;r die so wichtige Verlagerung des G&uuml;terverkehrs auf die Schiene ebenfalls schlechte Nachrichten.  <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/schlechte-nachrichten-fuer-den-bbt-bayern-lehnt-zulaufstrecke-ab" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Die von der Deutschen Bahn festgelegte Trasse f&uuml;r die 50 Kilometer lange Zulaufstrecke in Bayern bis Kufstein wird von der bayerischen Regierung n&auml;mlich abgelehnt.</a><BR /><h3>
Brutaler Shitstorm: Landesr&auml;tin Pamer geht in die Offensive</h3><div class="img-embed"><embed id="1303371_image" /></div>
<BR />&Uuml;ber Landesr&auml;tin Rosmarie Pamer ergie&szlig;t sich derzeit &ndash; nicht nur &ndash; in den sozialen Netzwerken ein zutiefst sexistischer und entw&uuml;rdigender Shitstorm. Doch davon l&auml;sst sie sich nicht beirren, sondern geht mutig in die Offensive.  <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/landesraetin-pamer-weht-ein-eisiger-shitstorm-entgegen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Sie macht die krassesten S&auml;tze in einem Videoclip f&uuml;r alle &ouml;ffentlich und nennt auch Ross und Reiter.</a><BR /><h3>
Crash mit Pkw in St. Georgen: Motorradfahrer schwer verletzt</h3><div class="img-embed"><embed id="1303584_image" /></div>
<BR />Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am heutigen Montag auf der Ahrntaler Stra&szlig;e in St. Georgen (Gemeinde Bruneck) ereignet.  <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/verkehrsunfall-in-st-georgen-motorradfahrer-schwer-verletzt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Gegen 9.30 Uhr kollidierten ein Kleinmotorrad und ein Pkw frontal.</a><BR /><h3>
Becker &uuml;ber Sinner: &bdquo;Von einem anderen Planeten&ldquo;</h3><div class="img-embed"><embed id="1303590_image" /></div>
<BR />Jannik Sinner ist in Topform. Das ist unschwer zu erkennen, immerhin hat der S&uuml;dtiroler nacheinander in Indian Wells, Miami und Monte Carlo gewonnen.  <a href="https://www.stol.it/artikel/sport/becker-ueber-sinner-von-einem-anderen-planeten" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Tennis-Ikone Boris Becker adelt den Pusterer und vergleicht ihn mit Novak Djokovic.</a><BR /><BR /><h3>
Tertiarkloster in Kaltern &ndash; &bdquo;Kaufvorvertrag unterschrieben&ldquo;</h3><div class="img-embed"><embed id="1303764_image" /></div>
<BR />&bdquo;Der Kaufvorvertrag ist unterschrieben&ldquo;, sagte Heinrich Erhard, Chef der S&uuml;dtiroler Vinzenzgemeinschaft, bei der Jahresversammlung seiner Hilfsvereinigung am Samstag.  <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/tertiarkloster-in-kaltern-kaufvorvertrag-unterschrieben" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Gemeint ist damit das etwa einen halben Hektar gro&szlig;e Areal des Klosters der Tertiarschwestern in Kaltern.</a>]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 20:03:01 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Mit blinder Wut wird in die Tasten gehauen: Mit dem brutalen Shitstorm gegen Rosmarie Pamer trifft es einmal mehr eine Frau. © SVP</media:title>
    <media:credit role="author">SVP</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Tourismus im Spannungsfeld zwischen Wachstum und geopolitischen Risiken</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/tourismus-im-spannungsfeld-zwischen-wachstum-und-geopolitischen-risiken</link>
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   <description>Bei der Generalversammlung von Federalberghi in Rom hat eine HGV-Delegation aktuelle Tourismuszahlen vorgestellt: 2025 stiegen die Nächtigungen um 2,3 Prozent, zugleich warnte der Verband vor geopolitischen Risiken und den Folgen illegaler Kurzzeitvermietung.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Eine Delegation des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) unter der Leitung von HGV-Pr&auml;sident Klaus Berger und Manfred Pinzger, Mitglied des Landesausschusses und Pr&auml;sident von Confturismo, hat an der 76. Generalversammlung des nationalen Dachverbandes Federalberghi in Rom teilgenommen. Der Delegation geh&ouml;rten weiters Vizepr&auml;sidentin Judith Rainer und die Pr&auml;sidiumsmitglieder Helmut Tauber, Thomas Walch und Florian Obkkircher sowie HGV-Direktor Raffael Mooswalder an. <BR /><BR />Im Mittelpunkt der Generalversammlung standen die aktuellen Entwicklungen im italienischen Tourismus sowie die zuk&uuml;nftigen Herausforderungen f&uuml;r die Branche. Die pr&auml;sentierten Daten zeigen ein insgesamt positives Bild: Laut den aktuellen Zahlen ist die Zahl der N&auml;chtigungen im Jahr 2025 um 2,3 Prozent gestiegen, w&auml;hrend die Ank&uuml;nfte leicht r&uuml;ckl&auml;ufig waren (-0,9 Prozent). Gleichzeitig zeigt sich eine Tendenz zu l&auml;ngeren Aufenthalten sowie eine weiterhin stabile internationale Nachfrage.<BR /><BR />&bdquo;Der Tourismus best&auml;tigt national und lokal einmal mehr seine Widerstandskraft und Bedeutung als wirtschaftlicher Motor&ldquo;, betont HGV-Pr&auml;sident Klaus Berger. Dennoch warnt der HGV, denn die geopolitischen Unsicherheiten k&ouml;nnen derzeit nicht absehbare Auswirkungen haben. &bdquo;Konflikte in verschiedenen Weltregionen beeinflussen nicht nur die globale Stabilit&auml;t, sondern auch die Wahrnehmung von Sicherheit und damit die Reiseentscheidungen internationaler G&auml;ste&ldquo;, so Berger weiter.<h3>
Problem Kurzzeitvermietung</h3>Ein zentrales Thema war zudem die Problematik illegaler Beherbergungsformen und irregul&auml;rer Arbeitsverh&auml;ltnisse. Diese untergraben nicht nur faire Wettbewerbsbedingungen, sondern gef&auml;hrden auch die Qualit&auml;t und Sicherheit des touristischen Angebots. &bdquo;Wer ohne die notwendigen Voraussetzungen t&auml;tig ist oder auf intransparente Arbeitsmodelle setzt, schadet nicht nur der Branche, sondern dem gesamten Standort&ldquo;, sagt HGV-Direktor Raffael Mooswalder.<BR /><BR /> Mehrfach wurden im Rahmen der Versammlung auch die negativen Auswirkungen der Kurzzeitvermietung hervorgehoben. Ministerpr&auml;sidentin Giorgia Meloni, die der Versammlung beiwohnte, erkl&auml;rte dazu, dass es Versuche gegeben habe, die Besteuerung der Kurzzeitvermietung zu reformieren, man dabei jedoch auf erheblichen Widerstand gesto&szlig;en sei und sich politisch teilweise isoliert wiedergefunden habe. <h3>
Tourismus von strategischer Bedeutung</h3>Dar&uuml;ber hinaus hob die Ministerpr&auml;sidentin die strategische Bedeutung des Tourismus f&uuml;r das Land hervor. Der Sektor sei weit mehr als ein wirtschaftlicher Faktor und trage wesentlich zur Identit&auml;t und internationalen Wahrnehmung Italiens bei. Gleichzeitig wurde betont, dass es Aufgabe der Politik sei, verl&auml;ssliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit unternehmerische Initiative und Wertsch&ouml;pfung entstehen k&ouml;nnen.<BR /><BR />Am Rande der Generalversammlung kam es zudem zu einem kurzen Austausch zwischen der HGV-Delegation und dem neuen italienischen Tourismusminister Gianmarco Mazzi. Dabei wurden die aktuellen Herausforderungen angesprochen.<BR /><BR />&bdquo;Die Generalversammlung hat deutlich gemacht, dass der Tourismus ein strategischer Schl&uuml;sselbereich f&uuml;r Italien ist. Umso wichtiger ist es, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Betriebe investieren, Arbeitspl&auml;tze sichern und Qualit&auml;t gew&auml;hrleisten k&ouml;nnen&ldquo;, so HGV-Pr&auml;sident Klaus Berger abschlie&szlig;end in der Presseaussendung des HGV.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 19:21:48 +0200</pubDate>
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    <media:title>Eine Delegation des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (im Bild) reiste nach Rom. © hgv</media:title>
    <media:credit role="author">hgv</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Nach heftigem Streit: Vater tötete Sohn mit Axt</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/nach-heftigem-streit-vater-toetete-sohn-mit-axt</link>
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   <description>Ein brutaler Mord im Kreise der Familie erschüttert die Stadt Vasto in der Region Abruzzen. Antonio Sciorilli, ein Beamter einer lokalen Gesundheitsbehörde und Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit und Datenschutz, hat den Mord an seinem 21-jährigen Sohn Andrea gestanden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Leiche des 21-J&auml;hrigen wurde am Sonntag in der Garage des Wohnhauses in Vasto entdeckt - gefunden von seiner Mutter. Nach einem langen Verh&ouml;r in der Kaserne der Carabinieri wurde der Vater festgenommen und gestand die Tat. Er f&uuml;hrte die Ermittler auch zu der Waffe, mit der er seinen Sohn get&ouml;tet hatte: einer Axt, die in der Garage sichergestellt wurde. <BR /><BR />Der junge Mann, Absolvent im Bereich Verwaltung, Finanzen und Marketing, war arbeitslos und als Drogenkonsument bekannt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat das Ende eines eskalierten Streits war. Blutspuren im Treppenhaus und im Flur deuten auf eine heftige Auseinandersetzung hin. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn galt offenbar seit L&auml;ngerem als angespannt.<BR /><BR />Bereits 2024 hatten die Eltern sowie die Schwester Anzeige gegen den 21-J&auml;hrigen wegen h&auml;uslicher Gewalt erstattet. Zudem war er vor einigen Monaten in einen weiteren Vorfall verwickelt, bei dem er im Zuge eines Streits nach einem Verkehrsdelikt einen Helm als Waffe eingesetzt haben soll.<BR /><BR />Nach bisherigen Erkenntnissen k&ouml;nnte der Sohn seinen Vater im Verlauf des Streits angegriffen haben. Daraufhin soll dieser die Axt ergriffen und zugeschlagen haben. Ein Hieb in die Brust war t&ouml;dlich.<BR />Antonio Sciorilli befindet sich derzeit in Einzelhaft in der Strafanstalt von Vasto. Die Obduktion des Leichnams ist f&uuml;r Mittwoch angesetzt.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 19:08:45 +0200</pubDate>
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    <media:title>Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat das Ende eines eskalierten Streits war. © ANSA / ANTONELLA SALVATORE/INSTAGRAM AN</media:title>
    <media:credit role="author">ANTONELLA SALVATORE/INSTAGRAM AN</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Keine Gnade für Dornauer durch SPÖ-Schiedsgericht</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/keine-gnade-fuer-dornauer-durch-spoe-schiedsgericht</link>
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   <description>Keine Partei-Gnade für Georg Dornauer: Das Schiedsgericht der Tiroler SPÖ verwarf am heutigen  Montag nach seiner zweiten und letzten Sitzung in Innsbruck die Berufung des Ex-Landeshauptmannstellvertreters und früheren Landesparteichefs gegen dessen Parteiausschluss und bestätigte letzteren wegen parteischädigenden Verhaltens. Diese Entscheidung des fünfköpfigen Gremiums fiel nach rund dreistündiger Beratung.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Dornauer lie&szlig; sich eine m&ouml;gliche Berufung an den Bundesparteivorstand offen. Er werde zu dieser Frage Dienstagnachmittag in einer Pressekonferenz in Innsbruck Stellung nehmen, erkl&auml;rte der 43-J&auml;hrige nach der Sitzung in der Landesparteizentrale gegen&uuml;ber der APA und gab sich ansonsten ungewohnt wortkarg. Nach dem Bundesparteivorstand w&uuml;rde es indes noch eine weitere m&ouml;gliche Berufungsm&ouml;glichkeit bzw. einen weiteren Instanzenzug f&uuml;r Dornauer geben, n&auml;mlich den Bundesparteitag. Erst dann w&auml;re der Ausschluss endg&uuml;ltig rechtskr&auml;ftig.<BR /><BR />Dornauer hatte vor Beginn der Sitzung in der Landesparteizentrale gegen&uuml;ber der APA noch einmal klargemacht, dass er die &bdquo;Aufhebung dieser unrechtm&auml;&szlig;igen Entscheidung&ldquo; erwarte. Er f&uuml;hrte dabei auch die Untreue-Ermittlungen gegen Ex-SP&Ouml;-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer ins Treffen. <BR /><BR />Zum ersten Mal in der Geschichte seien gegen einen heimischen Ex-Regierungschef gerichtliche Zwangsma&szlig;nahmen verf&uuml;gt worden &ndash; und dieser k&ouml;nne offenbar trotzdem weiterhin in der Partei verbleiben. W&auml;hrend die Partei gleichzeitig ihn, Dornauer, loswerden wolle &ndash; obwohl er nur auf &bdquo;ursozialdemokratische Grunds&auml;tze&ldquo; gepocht habe. Am Montag wurde jedenfalls unter anderem noch SP&Ouml;-Klubobfrau Elisabeth Fleischanderl von dem f&uuml;nfk&ouml;pfigen Gremium befragt.<h3>
Partei: Regeln gelten f&uuml;r alle</h3>Die Landespartei, die bei der Sitzung am Montag erneut durch Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Eva Steibl-Egenbauer vertreten war, reagierte unterdessen mit Genugtuung. &bdquo;Das Schiedsgericht hat best&auml;tigt, was f&uuml;r uns von Anfang an klar war: Der Ausschluss war richtig&ldquo;, hie&szlig; es in einer Mitteilung an die APA. <BR /><BR />Der Landesparteivorstand habe einstimmig gehandelt, weil ein &bdquo;bewusster Regelversto&szlig;&ldquo; vorgelegen sei. &bdquo;Regeln gelten f&uuml;r alle &ndash; auch f&uuml;r Georg Dornauer. Wer sich &uuml;ber Jahre hinweg von den Grunds&auml;tzen der Partei entfernt und schlie&szlig;lich auch die gemeinsamen Spielregeln bricht, tr&auml;gt die Konsequenzen selbst&ldquo;, verlautete es seitens der Tiroler SP&Ouml; unter ihrem Vorsitzendem, Landeshauptmannstellvertreter Philip Wohlgemuth. <BR /><BR />Man konzentriere sich nun auf die &bdquo;gute Regierungsarbeit&ldquo; mit der &Ouml;VP und darauf, dass Tirol &bdquo;stabil bleibt &ndash; und nicht in Richtung Schwarz-Blau abrutscht&ldquo;, wollte man wieder zu &bdquo;Business as usual&ldquo; &uuml;bergehen. Eine Begr&uuml;ndung des Schiedsgerichts wurde &uuml;brigens nicht ver&ouml;ffentlicht. Diese wird im Urteil enthalten sein, das den Parteien noch zugestellt wird.<h3>
Landtagsantrag gab Ausschlag, Dornauer ortete Befangenheit</h3>Dornauer war im Oktober 2025 wegen seines letztj&auml;hrigen Landtagsantrags, 170 Millionen Euro an &Uuml;bergewinnen des Landesenergieversorgers Tiwag als Sonderdividende an die Bev&ouml;lkerung zur&uuml;ckzugeben, aus Partei und Fraktion ausgeschlossen worden. Die Landesparteispitze sah darin einen &bdquo;Koalitionsbruch&ldquo; bzw. einen Bruch des Koalitionsvertrages, schlie&szlig;lich war der Regierungspartner &Ouml;VP strikt gegen eine solche Ma&szlig;nahme. <BR /><BR />Zudem stelle dies auch nicht eine Parteiposition dar. Es sei der letzte Tropfen, der das Fass zum &Uuml;berlaufen gebracht habe, argumentierte man &ndash; und warf Dornauer zudem unkollegiales Verhalten seit seinem erzwungenen R&uuml;cktritt als Parteichef und Landeshauptmannstellvertreter im November 2024 vor. Seit seinem Ausschluss ist der 43-J&auml;hrige freier Abgeordneter zum Tiroler Landtag.<BR /><BR />Dornauer hatte bereits bei der konstituierenden Sitzung des Schiedsgerichts am 21. Februar klargemacht, dass er den Landesparteivorstand, der ihn ausgeschlossen hatte, f&uuml;r befangen h&auml;lt. Der Ausschluss sei &bdquo;politisch und rechtlich nicht begr&uuml;ndbar und daher auch nicht haltbar.&ldquo; F&uuml;r ihn w&auml;re eigentlich ganz klar das Bundesschiedsgericht zust&auml;ndig. Sein Landtagsantrag habe indes nicht nur ein &bdquo;ursozialdemokratisches Anliegen&ldquo; dargestellt, sondern sei auch keineswegs ein Bruch des Koalitionsabkommens gewesen. Er sei es gewesen, der mit &Ouml;VP-Landeshauptmann Anton Mattle 2022 die Koalition paktiert habe. Daher wisse dieser &bdquo;ganz genau, welche Freir&auml;ume ich mir habe zusagen lassen.&ldquo;<h3>
F&uuml;nf K&ouml;pfe urteilten</h3>Neben der Vorsitzenden, der Rechtsanw&auml;ltin Ines Praxmarer, urteilten vier Beisitzer &uuml;ber Dornauer. Die Landespartei bestellte den Ex-Landeshauptmannstellvertreter und fr&uuml;heren gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Landesparteivorsitzenden Gerhard Reheis und den Gewerkschafter Marc Deiser, der Oberndorfer B&uuml;rgermeister Hans Schweigkofler und die Funktion&auml;rin Regina Huber aus Bad H&auml;ring wurden von Dornauer ausgew&auml;hlt.<h3>
Mittelfristige Dornauer-Zukunft offen</h3>Nach der erneuten roten Abfuhr wird indes auch die generelle politische Zukunft Dornauers wieder verst&auml;rkt in den Mittelpunkt des Interesses r&uuml;cken. Schon lange gibt es Ger&uuml;chte, das &bdquo;political animal&ldquo; k&ouml;nnte es mit einer eigenen Liste bei der Landtagswahl im Herbst 2027 versuchen.<BR /><BR /> Reizvoll w&auml;re es f&uuml;r Dornauer sicher, auch wenn eine dann eher wahrscheinliche Aussicht auf f&uuml;nf Jahre als Klein- bis Mittelfraktion auf der Oppositionsbank im Tiroler Landtag f&uuml;r ihn wohl nicht sehr prickelnd w&auml;re.<BR /><BR />Doch Dornauer, derzeit auch als Unternehmensberater t&auml;tig, ist immer f&uuml;r &Uuml;berraschungen gut. Sehr gut m&ouml;glich, dass er sich vorerst mal alles offen und damit am K&ouml;cheln h&auml;lt. Zeit w&auml;re noch genug. In Sachen Berufung auf die Schiedsgerichts-Entscheidung, &bdquo;ja oder nein&ldquo;, wird es aber sicher am Dienstag eine Antwort geben.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 17:56:20 +0200</pubDate>
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    <media:title>Dornauer wollte eine Aufhebung des Ausschlusses. © APA/EXPA/ JOHANN GRODER / EXPA/ JOHANN GRODER</media:title>
    <media:credit role="author">EXPA/ JOHANN GRODER</media:credit>
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   <title>Ein-Euro-Häuser:  Viel Interesse im Gebiet der „Kleinen Dolomiten“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/ein-euro-haeuser-viel-interesse-im-gebiet-der-kleinen-dolomiten</link>
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   <description>Verlassene Häuser, leere Gassen, sterbende Dörfer: In vielen Regionen Italiens kämpfen Gemeinden gegen die Abwanderung und auch in der Provinz Vicenza stehen tausende Gebäude leer. Mit der Initiative „Green Communities Case a 1 Euro“ versuchen Gemeinden in den „Kleinen Dolomiten“ nun, den demografischen Abwärtstrend zu stoppen und historische Bausubstanz zu retten.</description>
   <author>redaktion@stol.it (mit)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Einwohner vieler Bergd&ouml;rfer oder kleinerer Orte auf dem Land sterben aus, die Nachkommen zieht es in gr&ouml;&szlig;ere St&auml;dte oder ins Ausland - so stehen immer mehr Immobilien leer. Inzwischen mehren sich die Gemeinden, die die Renovierung verlassener H&auml;user unterst&uuml;tzen. <BR /><BR />Manche versuchen, mit Ein-Euro-H&auml;usern die Landflucht zu stoppen. Ein Beispiel sind die Berggemeinden des Gebietes &bdquo;Pasubio Piccole Dolomiti&ldquo; in der Provinz Vicenza, die das Projekt &bdquo;Green communities Case a 1 Euro&ldquo; ins Leben gerufen haben. Wie die Verantwortlichen des Gemeindeverbandes betonen, werden die verlassenen H&auml;user den K&auml;ufern zum symbolischen Preis von einem Euro angeboten. Einzige Bedingung ist, dass sie renoviert und bewohnt werden. Diese Geb&auml;ude werden dann denjenigen zur Verf&uuml;gung gestellt, die sich verpflichten, sie mit eigenen Mitteln wieder bewohnbar zu machen - wie viel das Ein-Euro-Haus dann im Endeffekt wert ist, bestimmt somit der Sanierungsaufwand.<BR /><BR />In den zehn Berggemeinden der Provinz Vicenza wurden nicht weniger als 10.000 verlassene Geb&auml;ude gez&auml;hlt. H&auml;ufig sind die Eigent&uuml;mer froh, wenn sie sich von diesen Immobilien trennen k&ouml;nnen, auch ohne Gewinn zu erzielen. Denn mit dem &bdquo;Verkauf&ldquo; ihrer verlassenen Geb&auml;ude k&ouml;nnen sie sich nicht nur der Steuerlast, sondern auch der Verantwortung f&uuml;r die Gefahren, die von einsturzgef&auml;hrdeten H&auml;usern ausgehen, entledigen. <BR /><BR />In der Bergregion Piccole Dolomiti in der Provinz Vicenza werden inzwischen  24 leerstehende Immobilien - darunter auch ein ehemaliges Hotel - f&uuml;r einen symbolischen Preis von einem Euro angeboten. F&uuml;r das Projekt gingen 78 Kaufangebote ein, darunter auch aus dem Ausland. Insgesamt hatten zuvor mehr als 500 auch ausl&auml;ndische Interessenten nach Informationen gefragt. Von urspr&uuml;nglich 385 leerstehenden Geb&auml;uden wurden letztlich 24 Immobilien in drei Gemeinden f&uuml;r den Verkauf ausgew&auml;hlt und zwar in Recoaro Terme, Posina und Valli del Pasubio. Die drei Gemeinden verbindet, dass sie an der Grenze zum Trentino liegen. Deshalb profitieren sie von speziellen F&ouml;rdermitteln, den sogenannten &bdquo;Grenzgemeindefonds&ldquo;, mit denen strukturelle Projekte finanziert werden. <BR /><BR />In einigen Gemeinden wurden bereits erste K&auml;ufer gefunden, darunter auch f&uuml;r ein historisches Hotel im Ortszentrum, das ansonsten vermutlich abgerissen worden w&auml;re. Die Initiative soll nun schrittweise weiter umgesetzt werden. Eine endg&uuml;ltige Auswahl der K&auml;ufer wird Anfang Mai erwartet. Mos&egrave; Squarzon, Pr&auml;sident der Bergunion und B&uuml;rgermeister der Ortschaft Monte di Malo, sagte: &bdquo;Es ist ein romantisches Projekt, mit dem wir den Menschen und das Leben in jene Orte zur&uuml;ckbringen wollen, die die Moderne und die Suche nach Komfort nach und nach geleert haben. Es ist weniger eine wirtschaftliche Investition als vielmehr eine Investition f&uuml;r das Leben der Gemeiden&ldquo;. Um die Immobilieneigent&uuml;mer zur Teilnahme an der Initiative zu bewegen, habe man auf den Steuerdruck gepocht, der auf inzwischen unbewohnbaren Immobilien lastet, so Mos&egrave; Squarzon weiter.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 17:07:57 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 17:08:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>In den zehn Berggemeinden der Provinz Vicenza wurden nicht weniger als 10.000 verlassene Gebäude gezählt. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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   <title>VIDEO | Bus kracht in Salzburg in Supermarkt: Ein Toter, 7 Verletzte</title>
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   <description>Im Salzburger Stadtteil Itzling ist am Montag kurz nach Mittag ein Bus in einen Supermarkt gefahren. Dabei kam ein 55-jähriger Passant ums Leben. Wie die Polizei berichtete, erlag der Mann noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. 7 weiter Personen wurden teils schwer verletzt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der 59-j&auml;hrige Lenker erlitt vor dem Unfall offenbar einen Schlaganfall und verlor die Kontrolle &uuml;ber das Fahrzeug. Der Bus &uuml;berfuhr einen Rad- und Gehweg und krachte durch eine Glasfassade in den Eingangsbereich der Billa-Plus-Filiale. <BR /><BR /><BR />Wie eine Sprecherin des Roten Kreuz zur APA sagte, wurden neben dem Lenker eine weitere Person schwer und f&uuml;nf Personen leicht verletzt. Sie wurden nach der Erstversorgung in umliegende Krankenh&auml;user gebracht bzw. ambulant medizinisch versorgt. Bei den Verletzten d&uuml;rfte es sich durchwegs um Insassen des Obusses handeln.<BR /><BR />Wie ein Sprecher der Salzburger Landeskliniken zur APA sagte, wurde der Buslenker am Universit&auml;tsklinikum Salzburg nach dem medizinischen Notfall notoperiert. Der Mann befinde sich derzeit auf der Intensivstation. Die zweite schwer verletzte Person erlitt Knochenbr&uuml;che, sei aber nicht in Lebensgefahr.<BR /><BR />Zu dem Unfall kam es beim Kreisverkehr an der Kreuzung zwischen Raiffeisenstra&szlig;e und Austra&szlig;e. Ein Gro&szlig;aufgebot an Einsatzkr&auml;ften war vor Ort, auch mehrere Kriseninterventionsteams standen im Einsatz. Neben den Verletzten d&uuml;rfte es rund 25 bis 30 vom Ungl&uuml;ck betroffene Personen geben - Fahrg&auml;ste, Passanten und Supermarktkunden.<BR /><BR />Die Staatsanwaltschaft Salzburg ordnete die Obduktion des Verstorbenen sowie die Beiziehung eines Sachverst&auml;ndigen zur Ermittlung der Unfallursache an. Zudem untersuchten Baustatiker der Stadt Salzburg das Geb&auml;ude auf Sch&auml;den und m&ouml;gliche Einsturzgefahr. Die Salzburg Linien reagieren in einer Aussendung &bdquo;mit gro&szlig;er Best&uuml;rzung&ldquo; auf den tragischen Unfall. &bdquo;Unser aufrichtiges Beileid gilt den Angeh&ouml;rigen des verstorbenen Opfers. Unsere Gedanken und Genesungsw&uuml;nsche sind bei den Verletzten und vom Unfall Betroffenen&ldquo;, teilte das Unternehmen mit.<BR /><BR />Die Kreuzung wurde f&uuml;r die Unfallaufnahme und die Bergung des Busses gesperrt, die betroffene Obus-Linie 6 verk&uuml;rzt. Sie endet aktuell vom S&uuml;den kommend beim Hauptbahnhof. Am Bus wie am Gesch&auml;ftsobjekt entstand ein Sachschaden in noch unbekannter H&ouml;he.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:51:53 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 16:17:12 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der Bus kam im Eingangsbereich des Supermarkts zum Stillstand. © APA/FMT-PICTURES - MW / FMT-PICTURES - MW</media:title>
    <media:credit role="author">FMT-PICTURES - MW</media:credit>
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   <title>Rattengift in Hipp-Babynahrung – Ermittlungen laufen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/rattengift-in-babykost-polizei-in-oesterreich-sucht-nach-zweitem-glas</link>
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   <description>Die Polizei in Österreich, Deutschland, Slowakei und Tschechien hat die Suche nach einem möglicherweise vergifteten Glas mit Babynahrung ausgeweitet. „Wir setzen alle Hebel in Bewegung und haben nun auch Kontakt zu Kindergärten und Pflegeeinrichtungen aufgenommen“, sagte eine Sprecherin der Polizei im Bundesland Burgenland.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Am Wochenende war ein mit Rattengift verseuchtes Glas &bdquo;Karotten mit Kartoffeln&ldquo; 190 Gramm der Firma Hipp im Burgenland sichergestellt worden. Zumindest zwei Gl&auml;ser sollen in dieser Region in Umlauf gebracht worden sein.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303659_image" /></div>
<BR /><BR />Die &ouml;sterreichische Agentur f&uuml;r Gesundheit und Ern&auml;hrungssicherheit (Ages) hatte am Samstag von einem mutma&szlig;lichen Erpressungsversuch geschrieben. Sie strich diesen Hinweis sp&auml;ter aus ihrer Pressemitteilung. In Deutschland ermittelt die Kripo in Ingolstadt. Deutschland ist laut Polizeipr&auml;sidium Oberbayern Nord aber nicht betroffen.<h3>
Gutachten soll Dosis von Rattengift bestimmen</h3>Die Staatsanwaltschaft in &Ouml;sterreich ermittelt nach eigenen Aussagen wegen &bdquo;vors&auml;tzlicher Gemeingef&auml;hrdung&ldquo;. Nach dem vorl&auml;ufigen toxikologischen Gutachten, bei dem Rattengift im sichergestellten Glas festgestellt worden war, erfolge eine genauere Untersuchung. Dabei werde es um die Dosis gehen und wie gef&auml;hrlich das Rattengift beim Verzehr gewesen w&auml;re, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Burgenland.<h3>
Auch Deutschland, Tschechien und der Slowakei betroffen</h3>Die Kriminalpolizei Ingolstadt in Bayern hat am Montagnachmittag offiziell Ermittlungen wegen Verdachts der versuchten Erpressung des Babykostherstellers Hipp aus Deutschland best&auml;tigt. Ein E-Mail der mutma&szlig;lichen T&auml;ter sei seit Donnerstag (16. April) bekannt. In &Ouml;sterreich, Tschechien und der Slowakei wurden seither insgesamt f&uuml;nf manipulierte Babynahrungsgl&auml;ser vor dem Verzehr sichergestellt. Ein Glas mit Rattengift k&ouml;nnte in &Ouml;sterreich mutma&szlig;lich noch in Umlauf sein.<h3>
&bdquo;Zutiefst best&uuml;rzend, aus kriminellen Motiven die Gesundheit von Babys zu gef&auml;hrden&ldquo;</h3>Nach dem R&uuml;ckruf von Hipp-Babynahrung und einem m&ouml;glicherweise noch nicht gefundenen zweiten Glas mit Rattengift aus einem Spar-Markt in Eisenstadt hatte Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SP&Ouml;) am Montag weiterhin zu Vorsicht aufgerufen. &bdquo;Es ist zutiefst best&uuml;rzend, dass jemand offenbar bereit ist, aus kriminellen Motiven die Gesundheit von Babys zu gef&auml;hrden&ldquo;, betonte sie. Ein genaueres toxikologisches Gutachten zum ersten sichergestellten Glas war indes noch ausst&auml;ndig.<h3>
&bdquo;Bitte lassen Sie jetzt &auml;u&szlig;erste Vorsicht walten&ldquo;</h3>&bdquo;Ich bitte alle Eltern in &Ouml;sterreich: Seien Sie jetzt besonders wachsam, verwenden Sie das betroffene Produkt nicht und z&ouml;gern Sie im Zweifel keine Sekunde, Hilfe zu holen - etwa bei der Notrufnummer 144 und der Vergiftungsinformationszentrale unter 01-4064343. Die Gesundheit Ihrer Kinder steht an erster Stelle&ldquo;, riet Schumann in dem der APA &uuml;bermittelten Statement. <BR /><BR />&bdquo;Die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden arbeiten eng zusammen, vom Gesundheitsministerium &uuml;ber die AGES bis hin zur Polizei, um die notwendige Information der &Ouml;ffentlichkeit sicherzustellen. Mir ist besonders wichtig: Bitte lassen Sie jetzt &auml;u&szlig;erste Vorsicht walten, solange noch nicht alle Umst&auml;nde vollst&auml;ndig gekl&auml;rt sind.&ldquo;<h3>
Betroffene Gl&auml;ser sollen einen wei&szlig;en Aufkleber mit rotem Kreis am Glasboden haben</h3>Die Ermittlungen der burgenl&auml;ndischen Beh&ouml;rden konzentrierten sich am Montag weiterhin intensiv auf die Suche nach dem zweiten Glas, das ebenfalls wie das bereits sichergestellte Hipp-Produkt vom Spar in Eisenstadt stammen soll. <BR /><BR />Wie Polizeisprecher Helmut Marban gegen&uuml;ber der APA erl&auml;uterte, wurden bereits am Sonntag umliegende Krankenh&auml;user und Pflegeeinrichtungen deswegen kontaktiert, am Montag dann zus&auml;tzlich auch Kinderg&auml;rten und -gruppen.<h3>
&bdquo;Eltern d&uuml;rfen mit ihren Sorgen nicht allein gelassen werden&ldquo;</h3>Die Suche wurde auf umliegende Gemeinden ausgeweitet, um dort Eltern von Kleinkindern &uuml;ber die potenzielle Gefahr zu informieren und das zweite Glas aus dem Verkehr zu ziehen. Zudem wurden am Sonntag die ungarischen Beh&ouml;rden &uuml;ber den Sachverhalt informiert, da das Glas eventuell auch von im dortigen Grenzgebiet ans&auml;ssigen Personen erworben h&auml;tte werden k&ouml;nnen. <BR /><BR />Von der Staatsanwaltschaft Eisenstadt, die Ermittlungen wegen vors&auml;tzlicher Gemeingef&auml;hrdung aufgenommen hat, hie&szlig; es am Montagvormittag von Beh&ouml;rdensprecherin Petra Bauer, dass sie vorerst noch keine Angaben zum toxikologischen Gutachten zum Inhalt des ersten Glases machen k&ouml;nne.<BR /><BR />Das am Samstag in Sch&uuml;tzen am Gebirge (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) sichergestellte Gl&auml;schen, dessen Inhalt bei einer Untersuchung positiv auf Rattengift getestet wurde, war bei Spar in Eisenstadt gekauft worden. Auch das zweite Produkt, das sich noch im Umlauf befindet, soll aus diesem Supermarkt stammen. <BR /><BR />Auf dieses Gesch&auml;ft d&uuml;rfte sich auch ein Hinweis an die Ermittler bezogen haben, der nach anf&auml;nglichen Erhebungen in Deutschland auf beh&ouml;rdlichem Weg zur heimischen Polizei gelangt war. In Tschechien und der Slowakei wurden ebenfalls markierte Gl&auml;ser polizeilich sichergestellt. Die betroffenen Gl&auml;ser sollen einen wei&szlig;en Aufkleber mit rotem Kreis am Glasboden haben. <BR /><BR />Hinweise hatte es konkret zum Artikel Hipp &bdquo;Gem&uuml;segl&auml;schen Karotte mit Kartoffel&ldquo; 190 Gramm gegeben. Vorsorglich nahm am Montag auch die Rewe-Gruppe das Produkt bei Bipa, Billa, Billa Plus und Adeg aus dem Verkauf. <BR /><BR />&bdquo;Diese R&uuml;cknahme erfolgt rein pr&auml;ventiv, ohne Verdachtsmomente in unseren M&auml;rkten, ohne Anweisung der Beh&ouml;rden oder der Firma Hipp&ldquo;, hie&szlig; es gegen&uuml;ber der APA. &bdquo;Wir &uuml;berpr&uuml;fen dar&uuml;ber hinaus laufend Hipp-Produkte in unseren M&auml;rkten.&ldquo; Die Firma Hipp habe Rewe offiziell informiert, dass die Hipp-Babykostgl&auml;schen in diesen M&auml;rkten nicht betroffen sind.<BR /><BR />Deutsche Medienberichte, wonach neben dem Burgenland auch in Ober&ouml;sterreich nach vergifteten Hipp-Gl&auml;schen gesucht wird, wurden indes gegen&uuml;ber der APA dementiert. <BR /><BR />&bdquo;Gerade in solchen Situationen d&uuml;rfen Eltern mit ihren Sorgen nicht allein gelassen werden&ldquo;, reagierte Gr&uuml;nen-Konsumentenschutzsprecherin Alma Zadic in einer Aussendung. &bdquo;Es braucht eine zentrale Anlaufstelle im zust&auml;ndigen Ministerium - eine Hotline, die rasch Hilfe, verl&auml;ssliche Informationen und konkrete Hinweise bietet und vor allem im Umgang mit betroffenen Produkten Auskunft gibt&ldquo;, forderte sie.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:40:53 +0200</pubDate>
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    <media:title>Im Fall um mögliche Erpressung mit vergifteten Babykostgläschen von Hipp dürfte ein zweites manipuliertes Behältnis im Burgenland gekauft worden sein. © APA/THEMENBILD / TOBIAS STEINMAURER</media:title>
    <media:credit role="author">TOBIAS STEINMAURER</media:credit>
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   <title>Bozen: Staatspolizei verhaftet Mann nach Diebstahl –  elf Personen angezeigt</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/bozen-staatspolizei-verhaftet-mann-nach-lkw-diebstahl-elf-personen-angezeigt</link>
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   <description>Ein Diebstahl in der Lkw-Kabine, eine schnelle Fahndung und gleich mehrere Anzeigen: Die Bozner Polizei hatte am Wochenende alle Hände voll zu tun und konnte einen 28-jährigen Verdächtigen noch kurz nach der Tat verhaften. Während gezielter Kontrollen im Stadtgebiet  kontrollierten die Beamten insgesamt  144 Personen sowie 15 Fahrzeuge.</description>
   <author>redaktion@stol.it (fal)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />Im Rahmen gezielter Kontrollen am Wochenende  lag der Schwerpunkt auf mehreren st&auml;dtischen Bereichen, die im Hinblick auf &ouml;ffentliche Ordnung und Sicherheit als besonders sensibel eingestuft wurden.<BR /><BR />Der bedeutendste Einsatz ereignete sich am Sonntagmorgen, als Beamte der Staatspolizei unmittelbar nach einem Diebstahl eingreifen konnten, der sich in der Fahrerkabine eines Sattelzugs abgespielt hatte. Dank der Hinweise des Gesch&auml;digten konnten die Polizisten den mutma&szlig;lichen T&auml;ter ausfindig machen und ihn in der N&auml;he der Rombr&uuml;cke verhaften, wo er noch einen Nylonbeutel in der Hand hielt.<BR /><BR />Der Mann wurde daraufhin in die Qu&auml;stur gebracht und als 28-j&auml;hriger amtsbekannter  nigerianischer Staatsb&uuml;rger  identifiziert. In dem Beutel befand sich die mutma&szlig;liche Beute &ndash; ein Tablet sowie technische Bekleidung im Gesamtwert von rund 1.200 Euro &ndash;, die umgehend an den rechtm&auml;&szlig;igen Besitzer zur&uuml;ckgegeben wurde.<BR /><BR />Nach Abschluss der Ermittlungen wurde der Mann wegen schwerem Diebstahl verhaftet und ins Gef&auml;ngnis gebracht.<h3>
Insgesamt 15 Fahrzeuge &uuml;berpr&uuml;ft</h3>Ebenfalls am Sonntagmorgen wurde die Polizei  wegen eines Diebstahls von Kleidungsst&uuml;cken in einem Gesch&auml;ft im Stadtzentrum informiert. Die Beamten konnten im Zuge der Ermittlungen zwei tunesische Staatsb&uuml;rger im Alter von 26 und 20 Jahren ausforschen, beide bereits amtsbekannt und Asylwerber, die in weiterer Folge  angezeigt wurden.<BR /><BR />Im Laufe des Wochenendes wurden zudem ein 30-j&auml;hriger ausl&auml;ndischer Staatsb&uuml;rger wegen Sachbesch&auml;digung an einem im Krankenhausbereich abgestellten Fahrzeug, zwei italienische Staatsb&uuml;rger wegen versuchtem Diebstahl in Gesch&auml;ften, ein Staatsb&uuml;rger aus Bangladesch wegen der Weigerung, seine Personalien anzugeben, sowie f&uuml;nf weitere Personen wegen Missachtung eines vom Gemeindegebiet Bozen verh&auml;ngten Aufenthaltsverbots angezeigt.<BR /><BR />Insgesamt wurden im Rahmen der Kontrollen 144 Personen identifiziert und 15 Fahrzeuge &uuml;berpr&uuml;ft.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:20:09 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 15:20:38 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Insgesamt wurden im Rahmen von Kontrollen 144 Personen identifiziert und 15 Fahrzeuge überprüft. © Quästur</media:title>
    <media:credit role="author">Quästur</media:credit>
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   <title>VIDEO | Er schwimmt, er schwimmt nicht: Drama um Buckelwal</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/er-schwimmt-er-schwimmt-nicht-drama-um-buckelwal</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/chronik/er-schwimmt-er-schwimmt-nicht-drama-um-buckelwal</guid>
   <description>Nach drei Wochen Stillstand plötzlich Bewegung – aber nur kurz: Der vor der Ostseeinsel Poel gestrandete Buckelwal ist am frühen Morgen bei steigendem Wasserstand plötzlich von selbst losgeschwommen. Rund zwei Stunden mühten sich Menschen, den zwölf Meter langen Wal von Booten aus in die richtige Richtung zu treiben. Dann war Schluss, der Wal stoppte und blieb am Übergang des Kirchsees zur Wismarbucht, die ihn letztlich in die Ostsee führen könnte, liegen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Auf Livestreams war zu sehen, wie der Wal nahe von Fahrwassertonnen auf Grund liegt. Er liege nach vorliegenden Erkenntnissen nicht vollst&auml;ndig auf, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) am fr&uuml;hen Mittag. &bdquo;Er k&ouml;nnte nach links ohne weiteres ausweichen, um dann in tiefes Fahrwasser zu kommen, um ihn dann aus dem Kirchsee herauszuf&uuml;hren.&ldquo;<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303638_image" /></div>
<BR /><BR />&bdquo;Es ist ein Nadel&ouml;hr, durch das er durch muss&ldquo;, sagte Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die den privaten Bergungsversuch mitfinanziert. Das Wasser au&szlig;erhalb der Fahrrinne ist im Kirchsee vielerorts nur h&uuml;fttief. Backhaus sagte, man gehe davon aus, dass der Wal sich ausruhe und sich dann wieder aufmache.<h3>
Wasserst&auml;nde sinken wieder</h3>Allerdings dr&auml;ngt die Zeit: Der Wasserstand in der L&uuml;becker Bucht sollte ab Montagmittag bis Dienstag wieder sinken. Dem Meeresbiologen Boris Culik zufolge kann das f&uuml;r den rund zw&ouml;lf Tonnen schweren Wal schlimme Folgen haben: &bdquo;Wenn er jetzt gem&uuml;tlich mit dem Bauch auf einer Sandbank liegt und oben guckt das Blasloch raus, alles gut. Aber wenn dann 50 Zentimeter weniger Wasser da sind, dann entwickelt er ein unheimliches Gewicht, das dann auf seinen inneren Organen lastet. Er hat ein ganz schwaches Skelett im Vergleich zu uns.&ldquo; Es werde h&ouml;chste Zeit, ihn von der Stelle wegzubugsieren.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303641_image" /></div>
<BR /><BR />Culik zufolge k&ouml;nnte der Wal gezielt immer wieder flache Stellen angesteuert haben: Ein geschw&auml;chter Wal k&ouml;nne durchaus auch gewollt stranden, wenn ihm dies das Atmen erleichtere. &bdquo;Dass er in der Ostsee eine Sandbank aufsucht, um sich zu erholen, kann man sich schon vorstellen&ldquo;, sagte er. Das Tier war seit M&auml;rz bereits viermal an verschiedenen Stellen gestrandet, teils nur einige Stunden lang, zuletzt vor Poel rund drei Wochen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303644_image" /></div>
<h3>
Wal soll noch besendert werden</h3>Sollte sich die Gelegenheit bieten, soll der Wal nach Angaben aus dem Schweriner Umweltministerium noch mit einem Sender versehen werden. Damit lie&szlig;e sich der Standort auch noch erkennen, sollte der Wal sp&auml;ter in tieferem Gew&auml;sser abtauchen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303647_image" /></div>
<BR /><BR />Das Fahrwasser im Kirchsee ist nach Aussage eines Sprechers des Ministeriums etwa zweieinhalb bis drei Meter tief. Ansonsten sei die Bucht etwa zwischen 90 und 110 Zentimeter tief. Deutlich tiefer ist seinen Angaben nach das Fahrwasser der sich anschlie&szlig;enden Wismarbucht mit mehr als neun Metern. Doch auch dann ist der Wal noch nicht wieder in seinem nat&uuml;rlichen Lebensraum: Der Wal m&uuml;sste wieder zur&uuml;ck in die Nordsee und dann weiter in den Atlantik gelangen.<h3>
Eigentlicher Rettungsplan nicht durchf&uuml;hrbar</h3>Der morgendliche Aufbruch des Wals durchkreuzte die eigentlichen Pl&auml;ne der privaten Initiative. Vorgesehen war, dass unter den Wal eine zwischen Pontons &ndash; schwimmenden Plattformen &ndash; befestigte Plane gef&uuml;hrt wird. Damit sollte er aus dem flachen Bereich geborgen und Richtung Nordsee gebracht werden. Die Pontons sollten dazu von einem Schlepper gezogen werden. Die Netzplane f&uuml;r das Tier war nach Beh&ouml;rdenangaben bereits im Wasser.<BR /><BR />Falls der Wal &ndash; wie nun geschehen &ndash; wegen der steigenden Wasserst&auml;nde losschwimmt, sollte nach Angaben der Initiative &bdquo;Plan B&ldquo; greifen und das Tier von Booten geleitet werden.<h3>
Auch Plan B klappt nicht</h3>Daher war nun am Montagmorgen von Booten aus versucht worden, den Wal auf Kurs Richtung offene Ostsee zu bringen, der aber wiederholt seine Richtung &auml;nderte. Es gab direkt Vermutungen von Wal-Beobachtern zum Hin- und Herschwimmen, dass das Tier so geschw&auml;cht sein k&ouml;nnte, dass es versucht, in K&uuml;stenn&auml;he zu bleiben. Eine andere Erkl&auml;rungsm&ouml;glichkeit w&auml;re demnach, dass der Wal so desorientiert ist, dass er den Weg zur&uuml;ck ins offene Meer nicht allein findet.<h3>
Erste Sichtungen bereits vor rund sieben Wochen</h3>Erste Sichtungen des Wals hatte es Anfang M&auml;rz gegeben. Am 3. M&auml;rz tauchte der Buckelwal im Hafen von Wismar auf und lockt Schaulustige an die Kaikante. Gegen Abend schwamm er wieder Richtung Ostsee. In den Tagen darauf wurde er vor der Ostseek&uuml;ste Schleswig-Holsteins sowie der K&uuml;ste Mecklenburg-Vorpommerns gesehen. Das Tier hatte sich Experten zufolge wiederholt in Netzen verfangen. Einsatzkr&auml;fte und Meeressch&uuml;tzer der Organisation Sea Shepherd hatten es von einem Teil des Materials befreit.<BR /><BR />Am 23. M&auml;rz strandete der Wal das erste Mal auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand in der L&uuml;becker Bucht. Umfangreiche Rettungsversuche starteten, das Tier schwamm schlie&szlig;lich selbst los. Wenige Tage sp&auml;ter strandete es auf einer Sandbank in der Wismarbucht. Bei steigendem Wasserstand schwamm der Wal in der Nacht weiter, lag kurz darauf in der Wismarbucht wieder auf, schwamm erneut weiter. Seit 31. M&auml;rz sa&szlig; er dann wieder fest, diesmal in der Kirchsee-Bucht. Die aktuelle Strandung im Zuge der morgendlichen Treibversuche ist nun die f&uuml;nfte in Folge.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:12:04 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 15:46:26 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der Buckelwal vor der Insel Poel bläst Luft ab und wird von Helfern auf Schlauchbooten beobachtet. Der bei Wismar gestrandeten Buckelwal hatte sich am Morgen freigeschwommen und ist mehrere Kilometer geschwommen. Eine privaten Initiative versucht seit Tagen den Wal zu retten. © APA/dpa / Jens Büttner</media:title>
    <media:credit role="author">Jens Büttner</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Crash mit Pkw in St. Georgen: Motorradfahrer schwer verletzt</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/verkehrsunfall-in-st-georgen-motorradfahrer-schwer-verletzt</link>
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   <description>Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am heutigen Montag auf der Ahrntaler Straße in St. Georgen (Gemeinde Bruneck) ereignet. Gegen 9.30 Uhr kollidierten ein Kleinmotorrad und ein Pkw frontal.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />Nach ersten Erhebungen der Ortspolizei Bruneck d&uuml;rfte es zu einem Zusammensto&szlig; der beiden Fahrzeuge im Gegenverkehr gekommen sein. <BR /><BR />Der Motorradfahrer, ein 65-j&auml;hriger Mann aus Bruneck, zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde er umgehend ins Krankenhaus Bruneck gebracht, wo er operiert werden musste.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303581_image" /></div>
<BR /><BR /><BR />Zur genauen Kl&auml;rung des Unfallhergangs sind weitere Ermittlungen im Gange. Dabei werden sowohl die beteiligten Personen als auch m&ouml;gliche Zeugen befragt.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303584_image" /></div>
<BR /><BR /><BR />Der Unfall f&uuml;hrte auf der Ahrntaler Stra&szlig;e in beide Richtungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit l&auml;ngeren Kolonnen. W&auml;hrend der Aufr&auml;umarbeiten durch die Freiwillige Feuerwehr St. Georgen konnte der Verkehr zeitweise nur einspurig und im Wechsel gef&uuml;hrt werden.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 14:43:56 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 14:54:07 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der Motorradfahrer, ein 65-jähriger Mann aus Bruneck, zog sich beim Zusammenstoß schwere Verletzungen zu. © Ortspolizei Bruneck</media:title>
    <media:credit role="author">Ortspolizei Bruneck</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Allgemeinmedizin Generationenwechsel: Anträge bis 30. April</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/allgemeinmedizin-generationenwechsel-antraege-bis-30-april</link>
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   <description>Frist im Blick behalten: Noch bis Donnerstag, 30. April, können Ärzte für Allgemeinmedizin und Kinderärzte freier Wahl ihre Anträge für den Generationenwechsel einreichen – Voraussetzung ist die Eintragung in die Landesrangordnungen 2026.</description>
   <author>redaktion@stol.it (lpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&Auml;rzte f&uuml;r Allgemeinmedizin sowie Kinder&auml;rzte freier Wahl, die in den jeweiligen Landesrangordnungen f&uuml;r das Jahr 2026 gereiht sind, k&ouml;nnen ihren Antrag mittels zertifizierter elektronischer Post (PEC) beim Landesamt f&uuml;r Gesundheitsbetreuung einreichen.<BR /><BR />Die Frist f&uuml;r die Einreichung der Antr&auml;ge um Zulassung zum Verfahren f&uuml;r den Generationenwechsel bei &Auml;rzten f&uuml;r Allgemeinmedizin sowie den Kinder&auml;rzten freier Wahl l&auml;uft noch bis Donnerstag, 30. April.<BR /><BR />Der Generationenwechsel ist ein geregeltes Verfahren zur schrittweisen &Uuml;bergabe einer &auml;rztlichen T&auml;tigkeit: &Auml;rzte, die die Voraussetzungen f&uuml;r die Pensionierung erf&uuml;llen, haben ihren Antrag bereits beim Sanit&auml;tsbetrieb eingereicht. Interessierte, in den Landesrangordnungen gereihte  &Auml;rzte k&ouml;nnen bis 30. April beim Land um Teilnahme am Verfahren ansuchen. Anschlie&szlig;end erfolgt eine abgestimmte &Uuml;bergabe, bei der die bisherigen  &Auml;rzte ihre T&auml;tigkeit teilweise reduzieren und die Nachr&uuml;ckenden schrittweise einen Teil der Betreuung &uuml;bernehmen, bis zur vollst&auml;ndigen &Uuml;bernahme nach der Pensionierung.<BR /><BR /> <a href="https://mycivis.civis.bz.it/de/Services/ServiceDetail/?id=1531" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Die Antragsvorlage sowie weitere Informationen sind unter folgendem Link im Landeswebportal im Bereich Gesundheit abrufbar.</a>]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 14:41:16 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 14:42:58 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der Generationenwechsel ist ein geregeltes Verfahren zur schrittweisen Übergabe einer ärztlichen Tätigkeit. © sabes</media:title>
    <media:credit role="author">sabes</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Gardasee: Radweg mit Reißzwecken präpariert</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/gardasee-radweg-mit-reisszwecken-praepariert</link>
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   <description>Radfahrer sind offenbar jemandem ein Dorn im Auge. So sehr, dass einer der beliebtesten Radwege für Liebhaber der leichten Zweiräder, die Strecke Mori–Gardasee, in ein regelrechtes Minenfeld verwandelt wurde.</description>
   <author>redaktion@stol.it (fal)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR /><BR />Schon seit einiger Zeit wird laut der italienischen Tageszeitung &bdquo;l'Adige&ldquo; &uuml;ber das Vorhandensein von Rei&szlig;zwecken berichtet, doch bisher hatte kaum jemand dem ernsthafte Beachtung geschenkt. Am vergangenen Samstag jedoch sorgte die feige Aktion eines unbekannten T&auml;ters f&uuml;r zahlreiche besch&auml;digte Fahrradreifen.<BR /><BR />Beg&uuml;nstigt durch das sch&ouml;ne Fr&uuml;hlingswetter waren Hunderte Radfahrer unterwegs in Richtung Gardasee. Am Passo San Giovanni fuhren sie jedoch &uuml;ber die ausgelegten Rei&szlig;zwecken und besch&auml;digten dabei Reifen und Schl&auml;uche. Betroffen waren zahlreiche Hobbyradfahrer sowie auch Familien mit Kindern.<BR /><BR />Den Vorfall &ndash; der als Vandalismus eingestuft wird und bei dem die Rei&szlig;zwecken auch eine Gefahr f&uuml;r Fu&szlig;g&auml;nger und Hunde darstellen k&ouml;nnten, da es sich um einen gemeinsam genutzten Rad- und Fu&szlig;weg handelt &ndash; haben Mitglieder des Radsportvereins Avio angezeigt.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303563_image" /></div>
<BR /><BR />&bdquo;Wir haben 25 Rei&szlig;zwecken eingesammelt, aber in den letzten Wochen ist es mindestens dreimal passiert, dass auf dem Radweg zwischen Loppio und Nago aufgrund von Rei&szlig;zwecken ein Plattenrisiko bestand, besonders im Bereich des Passo San Giovanni, sowohl in Richtung Gardasee als auch Richtung Mori&ldquo;, hei&szlig;t es aus dem Umfeld der Sportler.<BR /><BR />Auch in der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass jemand gezielt Radfahrer zu Fall bringen wollte &ndash; ebenfalls im Gebiet von Mori, wo bereits Hunderte Rei&szlig;zwecken verteilt worden waren.<BR /><BR />Derartige Vorf&auml;lle wurden in diesen Tagen auch in anderen Regionen gemeldet, unter anderem in Venetien auf dem Radweg von Veronella sowie im Gebiet des Monte Grappa. Ein &bdquo;Scherz&ldquo;, der f&uuml;r Radfahrer schwerwiegende Folgen haben kann.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 13:29:08 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 13:30:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Dutzende Reißzwecken sollen auf dem Radweg zwischen Mori und dem Gardasee verstreut worden sein. Dabei wurden auch unzählige Fahrräder beschädigt. © l'Adige</media:title>
    <media:credit role="author">l'Adige</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Tsunami-Warnung in Japan – Drei-Meter-Wellen befürchtet</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/tsunami-warnung-in-japan-drei-meter-wellen-befuerchtet</link>
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   <description>Nach einem starken Erdbeben vor der Küste der Präfektur Iwate in Nordjapan wurde am Montag eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Für die Präfekturen Iwate und Aomori sowie die Insel Hokkaido wurden Wellen von bis zu drei Metern vorhergesagt. Rund 200.000 Menschen mussten evakuiert werden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<h3>
Erinnerung an Katastrophe vom 11. M&auml;rz 2011</h3>Das Beben der St&auml;rke 7,5 und die m&ouml;gliche Tsunami-Gefahr f&uuml;hrten dazu, dass Nachrichtensprecher im japanischen Fernsehen die Bev&ouml;lkerung aufforderten, sich in h&ouml;her gelegene Gebiete fern von Fl&uuml;ssen und K&uuml;sten zu begeben. Sie erinnerten dabei an die Katastrophe vom 11. M&auml;rz 2011 (&bdquo;3/11&ldquo;).<BR /><BR />Die Warnungen waren eine deutliche Erinnerung an das Gro&szlig;e Ostjapanische Erdbeben und den Tsunami von 2011, bei dem fast 20.000 Menschen starben und etwa 125.000 Menschen evakuiert werden mussten.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303557_image" /></div>
<h3>
&bdquo;Tsunami! Evakuieren!&ldquo; war in englischer Sprache auf NHK zu sehen. &bdquo;Nicht umkehren.&ldquo;</h3>Das Erdbeben ereignete sich laut der japanischen Meteorologischen Agentur (JMA) um 16:53 Uhr (Ortszeit) in einer Tiefe von 10 Kilometern, etwa 100 km vor der K&uuml;ste der Pr&auml;fektur Iwate.<BR /><BR />In Teilen der Pr&auml;fekturen Aomori, Iwate und Miyagi wurde eine St&auml;rke von 5 auf der japanischen Erdbebenskala (bis 7) gemessen. In Tokio und Umgebung schwankten Geb&auml;ude mehrere Minuten lang, dort wurde St&auml;rke 3 registriert.<BR /><BR />Im Hafen von Kuji in Iwate wurde ein Tsunami von 80 Zentimetern beobachtet, im Hafen von Miyako 40 Zentimetern. Weitere Wellen wurden erwartet. Auch entlang gro&szlig;er Teile der K&uuml;ste wurden Wellen prognostiziert.<BR /><BR />Live-Aufnahmen aus dem Hafen von Kuji zeigten Schiffe, die durch erste kleinere Tsunamiwellen ins Schwanken gerieten.<h3>
Tausende Menschen entlang der K&uuml;sten evakuiert </h3>Im Hafen von Hachinohe (Aomori) wurde ein 30 Zentimeter hoher Tsunami gemessen, in der Stadt Erimo (Hokkaido) 20 Zentimeter. Fast 200.000 Menschen werden evakuiert. <BR /><BR />Die JMA warnte auf einer Pressekonferenz um 18 Uhr zudem vor m&ouml;glichen weiteren starken Erdbeben in den kommenden Tagen, insbesondere in den n&auml;chsten zwei bis drei Tagen, da die Region in der Vergangenheit wiederholt von seismischer Aktivit&auml;t betroffen war.<BR /><BR />Premierministerin Sanae Takaichi rief die Bev&ouml;lkerung zur Evakuierung in sichere, h&ouml;her gelegene Gebiete auf.<BR /><BR />&bdquo;Derzeit pr&uuml;fen wir noch das Ausma&szlig; der Sch&auml;den und die Auswirkungen auf die Bev&ouml;lkerung, aber wir werden bald detaillierte Berichte erhalten und die Katastrophenma&szlig;nahmen einleiten&ldquo;, sagte Takaichi sichtbar angespannt.<BR /><BR />Ein Hubschrauber der japanischen Selbstverteidigungsstreitkr&auml;fte (SH-60K) flog &uuml;ber die Sanriku-K&uuml;ste, um Informationen zu sammeln und Sch&auml;den zu bewerten.<BR /><BR />Der Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszug zwischen Tokio und Shin-Aomori wurde ebenso wie die Akita-Linie vor&uuml;bergehend eingestellt.<BR /><BR />An den besch&auml;digten Kernkraftwerken Fukushima Daiichi und Daini sowie dem Kraftwerk Onagawa wurden laut Betreiber keine Auff&auml;lligkeiten festgestellt.<BR /><BR />Die JMA meldete zudem sogenannte &bdquo;langperiodische Bodenbewegungen&ldquo; der Stufe 3 in der Pr&auml;fektur Akita. Diese Ersch&uuml;tterungen erschweren das Stehen, lassen M&ouml;bel stark wackeln und k&ouml;nnen ungesicherte Gegenst&auml;nde umwerfen.<BR /><BR />Mehrere lokale Beh&ouml;rden in Iwate, Aomori, Fukushima, Akita, Miyagi sowie in Hokkaido ordneten Evakuierungen an.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 12:56:20 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 13:11:10 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Japanische Behörden haben eine Tsunami-Warnung herausgegeben. © APA/afp / PHILIP FONG</media:title>
    <media:credit role="author">PHILIP FONG</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>„Das mit dem Ehrenamt kann man im Sport vergessen“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/das-mit-dem-ehrenamt-kann-man-im-sport-vergessen</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/chronik/das-mit-dem-ehrenamt-kann-man-im-sport-vergessen</guid>
   <description>Das Ehrenamt hat in Südtirol einen sehr hohen Stellenwert. Es ist ein Grundpfeiler des gesellschaftlichen Lebens – gleich ob im Zivilschutz, im sozialen Sektor, im kulturellen Bereich oder im Sport. Doch vor allem hier wird es „zunehmend schwieriger, Menschen für eine freiwillige Mitarbeit im Verein zu gewinnen“, wie Roland Lahner, Präsident des SC Neugries, in der aktuellen Ausgabe des Vereinsmagazins „Sportkurier“, schreibt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (rb)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Das Ehrenamt in S&uuml;dtirol wandelt sich &ndash; und Sportvereine stehen dabei besonders unter Druck. Die Entwicklung ist nicht neu, doch die Auswirkungen sind immer st&auml;rker sp&uuml;rbar, wie zwei Bozner Vereine best&auml;tigen. Die Bereitschaft, sich dauerhaft zu binden, nimmt sp&uuml;rbar ab.<BR /><BR /><BR />&bdquo;Das Thema brennt uns als Verein unter den N&auml;geln&ldquo;, unterstreicht Lahner im Gespr&auml;ch, &bdquo;deshalb haben wir es jetzt &uuml;ber den 'Sportkurier' thematisiert.&ldquo; Fr&uuml;her habe es gro&szlig;teils ehrenamtliche Trainer und Betreuer gegeben.  &bdquo;Heute sind alle bezahlt. Man findet keinen Trainer mehr, der seine T&auml;tigkeit ehrenamtlich macht&ldquo;, betont Lahner. &bdquo;Wir kommen also mehr vom Ehrenamt zur bezahlten T&auml;tigkeit im Sportverein.&ldquo; Der SC Neugries funktioniere nur mehr auf der F&uuml;hrungsebene  &ndash;  also Vorstand, Pr&auml;sident, Sektionsleiter  &ndash;  ehrenamtlich. <BR /><BR /><BR />&bdquo;Freiwillige zu finden, die die Arbeit dann weiterf&uuml;hren, wird definitiv immer schwieriger. Ich will nicht sagen, dass es momentan die Arbeit im Verein schon behindert, aber wenn die Leute das nicht mehr machen, wei&szlig; man nicht, wie es weitergeht. Das kann man in der Klarheit schon sagen.&ldquo;  <BR /><h3>
&bdquo;Der soziale Gedanke ist verloren gegangen&ldquo;</h3><BR />Die  gesellschaftliche Entwicklung im Ehrenamt bei Sportvereinen habe vor etwa 15 bis 20 Jahren schleichend begonnen.  &bdquo;Die Einstellung der Eltern heute ist, salopp gesagt, immer mehr die: &bdquo;Ich bringe das Kind hin, ich nehme das Angebot wahr.' Die Denke ist: &ldquo;Ich zahle ja'&ldquo;, so Lahner. Man werde als Dienstleister wahrgenommen und nicht als Verein. &bdquo;Als ich Anfang der 2000er Jahre zum SC Neugries gekommen bin, war das noch anders.  Das Zugeh&ouml;rigkeitsgef&uuml;hl war ein anderes.&ldquo;  Der soziale Gedanke, ein wichtiger Aspekt in einem Sportverein, sei verloren gegangen.  &bdquo;Die Individualisierung der Gesellschaft spiegelt sich im Vereinsleben.&ldquo; Es laufe alles gut, solange es dem eigenen Kind im Verein gut gehe. Trete jedoch ein Problem auf, machten die Eltern schnell Schwierigkeiten, erkl&auml;rt der SCN-Pr&auml;sident. <BR /><BR /><BR />Der Verein reagiere auf diese Entwicklung im Ehrenamt, indem man die Organisation professionalisiere und administrative Aufgaben teilweise entlohne, um Ehrenamtliche zu entlasten. Ziel sei es, den zeitlichen Aufwand in der F&uuml;hrungsebene realistisch zu halten und so das Engagement langfristig aufrechtzuerhalten. Denn &bdquo;in dem Moment, wo Ehrenamtliche das nicht mehr machen, findet man niemand mehr, der das so weiterbringt. Dann m&uuml;ssen wir grobe Abstriche bei den Angeboten des Vereins machen.&ldquo;   <BR /><BR /><BR />Dass die Bereitschaft, sich in Sportvereinen ehrenamtlich zu engagieren, seit Jahren sinkt, best&auml;tigt auch Evi Seebacher, Pr&auml;sidentin von Bozens gr&ouml;&szlig;tem Sportverein, dem SSV Bozen, mit &uuml;ber 4.000 Mitgliedern.<BR /> &bdquo;M&uuml;sste man nur auf das Ehrenamt bauen, h&auml;tten wir keine Sportvereine mehr&ldquo;<h3>
&bdquo;Die Bereitschaft der Jungen, sich  unentgeltlich einzubringen, geht zur&uuml;ck.&ldquo;</h3>&bdquo;Es wird schwieriger, Ehrenamtliche zu finden&ldquo;, betont Seebacher. &bdquo;Viele junge Menschen finden es zwar toll, wenn sie im Verein gut aufgenommen werden und dort Freundschaften f&uuml;rs Leben finden. Wenn sie aber sp&auml;ter selbst nicht mehr aktiv Sport treiben und sich engagieren sollten, um etwas zur&uuml;ckzugeben, hei&szlig;t es dann  oft  &bdquo;Ich habe keine Zeit' oder &ldquo;Gratis kann ich das nicht machen.'&ldquo; Die Bereitschaft der Jungen, sich  unentgeltlich einzubringen, gehe zur&uuml;ck. Vielleicht liege es daran, dass der Sport heute &uuml;berbezahlt sei. &bdquo;Wenn du gut bist, verdienst du ein Verm&ouml;gen. M&ouml;glicherweise will sich keiner mehr ehrenamtlich engagieren, weil jeder denkt, es zirkuliert so viel Geld, warum soll ich etwas gratis machen&ldquo;, sagt die langj&auml;hrige   SSV-Pr&auml;sidentin.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303494_image" /></div>
<BR /><BR />&bdquo;Viele  junge Leute gehen ins Ausland, um zu studieren. Dann interessiert sie der Verein sowieso nicht. Und wenn sie zur&uuml;ckkommen, sind sie entweder in einer Phase, in der sie eine Familie gr&uuml;nden und sich aus Zeitgr&uuml;nden nicht engagieren wollen, oder es ist einfach kein Interesse da.&ldquo; Begonnen habe diese Entwicklung vor etwa 20 Jahren. &bdquo;Im Bereich Musik ist es meiner Meinung nach anders. Wenn ich ein Instrument spiele, dann bin ich in der Gruppe, auch f&uuml;r mich, nicht nur f&uuml;r die anderen. Ich beteilige mich aktiv. Als junger Trainer oder Betreuer im Sport tue ich es nicht f&uuml;r mich, sondern nur f&uuml;r die anderen und das scheint nicht mehr gefragt zu sein. Das wird als Arbeit wahrgenommen, also will man Geld.&ldquo;  <BR /><BR /><BR />Beim SSV Bozen m&uuml;ssten zwar keine Angebote zur&uuml;ckgefahren werden, &bdquo;aber das Thema Ehrenamt muss im Sport wahrscheinlich ausgeklammert werden. Wenn ein Verein die M&ouml;glichkeit hat, einen Trainer oder einen Helfer zu bezahlen, dann kommt man schon &uuml;ber die Runden. Aber wenn man nur auf das Ehrenamt bauen m&uuml;sste, das bei uns ja so viel gepriesen wird, h&auml;tten wir keine Sportvereine mehr&ldquo;, so das Fazit von Seebacher. Denn das Ehrenamt beschr&auml;nke sich im Sport mittlerweile auf den Vorstand und h&ouml;chstens noch auf die Abteilungsleiter. &bdquo;Der ganze Rest muss bezahlt werden. Das ist Standard mittlerweile.&ldquo; <BR /><BR /><BR />Diese Entwicklung habe sich so eingeschlichen und man rede sich das oft ein bisschen sch&ouml;n, &bdquo;indem man sagt &bdquo;So schlimm ist es nicht, wir haben immer noch Leute gefunden.' Aber das ist eine Augenauswischerei, denn wir finden keine Ehrenamtlichen mehr. Das mit dem Ehrenamt kann man im Sport vergessen&ldquo;, betont SSV Bozen-Pr&auml;sidentin Evi Seebacher.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 12:47:34 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 12:48:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Roland Lahner, Präsident des SC Neugries. © MANUELA_TESSARO</media:title>
    <media:credit role="author">MANUELA_TESSARO</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>EuGH-Verhandlung über Italiens Transit-Klage am Dienstag</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/eugh-verhandlung-ueber-italiens-transit-klage-am-dienstag</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/chronik/eugh-verhandlung-ueber-italiens-transit-klage-am-dienstag</guid>
   <description>Die von Italien vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingebrachte Klage gegen Österreich wegen der Tiroler Anti-Transitmaßnahmen wird am Dienstag am Sitz des Höchstgerichts in Luxemburg mündlich verhandelt. Im Vorfeld zeigten sich beide Seiten optimistisch beziehungsweise juristisch gerüstet. Ein Urteil wird es am Dienstag nicht geben - mit einem solchen wird für den Herbst oder Anfang kommenden Jahres gerechnet.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Jedenfalls wird die Verhandlung kein Aufeinandertreffen der verantwortlichen Politiker beider Seiten. Diese werden von Spitzenjuristen bzw. Beamten vertreten. In der Verhandlung geht es allein um Rechtsfragen. Ziel der Anh&ouml;rung sei es, die Sachverhalte darzulegen und die jeweiligen rechtlichen Argumente vorzubringen, hie&szlig; es vom EuGH im Vorfeld auf APA-Anfrage. Konkrete Empfehlungen sowie einen Termin f&uuml;r das Urteil selbst wird es ebenfalls nicht geben. Verhandelt wird die Dauer-Causa vor der mit 15 Richtern besetzten Gro&szlig;en EuGH-Kammer.<BR /><BR />Laut Angaben aus dem Gerichtshof k&ouml;nnte am Dienstag ein Termin f&uuml;r die Verlesung der sogenannten Schlussantr&auml;ge des EuGH-Generalanwaltes oder der Generalanw&auml;ltin bekanntgegeben werden. Diesen folgt der Gerichtshof meist in seinem Urteil.<BR /><BR />Die Verhandlung wird am Vormittag beginnen und d&uuml;rfte bereits zu Mittag wieder beendet sein. Sie kann im Nachhinein auf dem Portal des Gerichtshofs gestreamt werden.<h3>
Italien sieht in Verboten Europarechtswidrigkeit </h3>Mit der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem H&ouml;chstgericht erreicht die schier unendliche Causa rund um den &ndash; von Tirol und &Ouml;sterreich georteten &ndash;  &uuml;berbordenden Transitverkehr auf der Brennerstrecke mit j&auml;hrlich fast 2,5 Mio. Lkw-Fahrten und die damit seit langem bestehenden Ma&szlig;nahmen einen neuen H&ouml;hepunkt. Italien will mit der bereits im Juli 2024 eingereichten Klage Ma&szlig;nahmen wie das Lkw-Nachtfahrverbot, das Sektorale Fahrverbot f&uuml;r &bdquo;bestimmte schienenaffine G&uuml;ter&ldquo;, das Wochenendfahrverbot, das Winterfahrverbot an Samstagen und die Lkw-Blockabfertigung bei Kufstein aufgehoben wissen und sieht eine Europarechtswidrigkeit bzw. einen Versto&szlig; gegen das Prinzip des freien Warenverkehrs. Der s&uuml;dliche Nachbar reichte die Klage laut Artikel 259 EG-Vertrag ein, was ein pr&auml;zedenzloser Fall war.<BR /><BR />Italiens Vizepremier und Verkehrsminister Matteo Salvini (Lega), der in den vergangenen Jahren in Sachen Transit geh&ouml;rig Druck machte, zeigte sich zuversichtlich, dass sein Land recht bekommen werde. &bdquo;Die &ouml;sterreichischen Transitma&szlig;nahmen f&uuml;hren zu kilometerlangen Staus, Problemen f&uuml;r den Warenverkehr und zus&auml;tzlicher Umweltbelastung. Die italienische Regierung sieht darin eine Form unlauteren wirtschaftlichen Wettbewerbs. Die Europ&auml;ische Kommission unterst&uuml;tzt die italienische Position&ldquo;, meinte Salvini. Gleichzeitig bezeichnete er die Beziehungen zu &Ouml;sterreich als weiterhin &bdquo;konstruktiv&ldquo; und verwies auf stetige Gespr&auml;che.<BR /><BR />&Ouml;sterreich hat sich in enger Abstimmung mit Tirol gegen ein Aus der Anti-Transitma&szlig;nahmen gestemmt und in der Klagebeantwortung eine Abweisung der Klage beantragt. Man pocht Berichten zufolge - die Klagebeantwortung blieb unter Verschluss - auf die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Ma&szlig;nahmen und begr&uuml;ndet dies mit dem Schutz der Gesundheit der Bev&ouml;lkerung, der Umwelt sowie mit der Versorgungssicherheit. Demnach liege kein Versto&szlig; gegen den freien Warenverkehr vor.<h3>
Tiroler Landeshauptmann Mattle zeigt sich optimistisch</h3>&bdquo;Ich habe Vertrauen in die unabh&auml;ngigen Gerichte und die rechtsstaatlichen Verfahren. Die getroffenen Ma&szlig;nahmen sind essenziell f&uuml;r die Menschen in Tirol und ich stehe nat&uuml;rlich hinter den Tirolerinnen und Tirolern&ldquo;, erkl&auml;rte Verkehrsminister Peter Hanke (SP&Ouml;) im Vorfeld gegen&uuml;ber der APA. Au&szlig;erdem f&uuml;hre er in der Transitfrage &bdquo;st&auml;ndig Gespr&auml;che mit meinen Amtskollegen aus Italien und Deutschland.&ldquo;<BR /><BR />Optimistisch zeigte sich auch Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (&Ouml;VP) vor der Verhandlung in Luxemburg. &bdquo;Wir sind gut vorbereitet und optimistisch, dass Italien mit seiner Maximalforderung, n&auml;mlich dass alle Tiroler Anti-Transitma&szlig;nahmen fallen werden, vor dem EuGH nicht durchdringen wird&ldquo;, erkl&auml;rte er auf APA-Anfrage. Unabh&auml;ngig vom Ausgang des Verfahrens gelte es &bdquo;politische L&ouml;sungen gegen diese enorme Verkehrsbelastung finden.&ldquo; Denn die Belastungsgrenze f&uuml;r Mensch, Natur und Infrastruktur sei l&auml;ngst &uuml;berschritten. Deshalb konzentriere man sich &bdquo;nicht nur auf die Verteidigungslinie vor dem EuGH&ldquo;, sondern formuliere auch &bdquo;konkrete und konstruktive L&ouml;sungsvorschl&auml;ge an die EU-Kommission: &ldquo;Verlagerung des Transitverkehrs auf die Schiene, ein intelligentes Verkehrsmanagementsystem, Harmonisierung des europ&auml;ischen Eisenbahnraums, ein Masterplan f&uuml;r Zulauf- und Terminalinfrastruktur sowie eine lenkende Brennerkorridormaut.&bdquo;<BR /><BR />Ins selbe Horn stie&szlig; Verkehrslandesrat Ren&eacute; Zumtobel (SP&Ouml;). Dieser erwartet ein &ldquo;wegweisendes Urteil des europ&auml;ischen Gerichtshofes, der dar&uuml;ber entscheidet ob die Gesundheit der Menschen oder das Recht auf den freien Warenverkehr in Europa mehr Gewicht hat.&bdquo; &ldquo;Es w&auml;re jedenfalls grotesk, wenn die EU einerseits die Luftg&uuml;tegrenzwerte senkt und gleichzeitig einen Staat f&uuml;r seine darauf ausgerichteten Verkehrsma&szlig;nahmen verurteilt&bdquo;, betonte Zumtobel.<h3>
EU-Kommission unterst&uuml;tzt Italien als Streithelferin</h3>Die EU-Kommission unterst&uuml;tzt Italien indes als Streithelferin in dem Verfahren, wie bereits im November 2024 bekannt geworden war. Damit sei die Kommission nicht Mitkl&auml;gerin im Verfahren, k&ouml;nne aber ihre Sicht der Dinge vor dem EU-Gerichtshof vortragen. Es handle sich dabei um &ldquo;die &uuml;bliche Vorgehensweise in F&auml;llen, die auf Artikel 259 AEUV (Vertrag &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union, Artikel 259 regelt die Vorgehensweise bei Streitigkeiten zwischen EU-Mitgliedstaaten; Anm.) gest&uuml;tzt sind&bdquo;, hatte es seitens der Kommission gehei&szlig;en.<BR /><BR />Vor der Einreichung der Klage im Juli hatte die EU-Kommission bereits Mitte Mai 2024 den Weg daf&uuml;r freigemacht. In der Stellungnahme gab die Beh&ouml;rde der Kritik Italiens in markanten Bereichen recht, auf ein eigenes Vertragsverletzungsverfahren verzichtete sei aber. Einige der Tiroler Ma&szlig;nahmen w&uuml;rden den freien Warenverkehr einschr&auml;nken. Konkret nannte die Kommission das Nachtfahrverbot, das Sektorale Fahrverbot f&uuml;r &ldquo;bestimmte schienenaffine G&uuml;ter&bdquo;, das Winterfahrverbot an Samstagen und die Lkw-Blockabfertigung bzw. Dosierung.<h3>
Niemals sei es um die Beschr&auml;nkung des freien Warenverkehrs gegangen</h3>Der Innsbrucker Europarechtler Walter Obwexer - er wird vom Land Tirol oft f&uuml;r Expertisen herangezogen - erwartete indes nicht, dass Italien alle Tiroler Fahrverbote zu Fall bringen wird. Dies k&ouml;nne er eigentlich ausschlie&szlig;en. Im schlimmsten Fall m&uuml;sse es &ldquo;Anpassungen&bdquo; einzelner Ma&szlig;nahmen geben.<BR /><BR />Transitforum Austria-Tirol-Obmann Fritz Gurgiser sah indes in der dienst&auml;glichen Verhandlung &ldquo;keinen Anlass zur Sorge. &bdquo;Im Gegenteil: Es ist Anlass f&uuml;r einen echten Feiertag, wenn die &ouml;sterreichischen Verhandler die Erfolge des Immissionsschutzgesetzes-Luft-Paketes einbringen k&ouml;nnen&ldquo;, erkl&auml;rte Gurgiser am Montag in einer Aussendung. Selbiges gelte auch f&uuml;r die urspr&uuml;nglich vom Transitforum geforderte Lkw-Dosierung in Kufstein. <BR /><BR />Niemals sei es um die Beschr&auml;nkung des freien Warenverkehrs gegangen, verwies der Transitforum-Obmann auf Alternativrouten und Schienenkapazit&auml;ten. &bdquo;Deshalb ist f&uuml;r uns nicht der Blick auf diese Verhandlung wichtig&ldquo;, so Gurgiser. Viel wichtiger sei, dass man heute von den Tiroler Berggipfeln blicken k&ouml;nne, &bdquo;ohne das uns die vor 30 und 40 Jahren bekannte 'Giftsuppe' aus dem Verkehr den Blick tr&uuml;bt.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 12:46:06 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 12:46:19 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Das Thema Transit landet vor dem EuGH. © APA/THEMENBILD / HANS KLAUS TECHT</media:title>
    <media:credit role="author">HANS KLAUS TECHT</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Tsunami-Alarm: Heftiges Erdbeben vor Japan – Stärke 7,5</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/tsunami-alarm-heftiges-erdbeben-vor-japan-staerke-75</link>
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   <description>Ein schweres Erdbeben vor der Nordostküste Japans hat am heutigen Montag eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Laut der japanischen Meteorologiebehörde (JMA) wurden Flutwellen von bis zu drei Metern Höhe erwartet. Im Hafen von Miyako in der Präfektur Iwate wurden dem Sender NHK zufolge zunächst nur 40 Zentimeter gemessen. In Kuji in derselben Präfektur waren es demnach 70 Zentimeter, Tendenz steigend.</description>
   <author>redaktion@stol.it (sor)</author>
   <content:encoded><![CDATA[NHK zufolge wurde auch vor der K&uuml;ste der Pr&auml;fektur Fukushima ein Tsunami registriert. Am 11. M&auml;rz 2011 hatten dort starkes Beben und ein massiver Tsunami die Atomkatastrophe von Fukushima ausgel&ouml;st.<h3>
Auswirkungen auf Atomkraftwerke werden gepr&uuml;ft</h3>Die St&auml;rke des Bebens wurde von der JMA zun&auml;chst mit 7,4 angegeben und sp&auml;ter auf 7,5 hochgestuft. Ministerpr&auml;sidentin Sanae Takaichi erkl&auml;rte, eine Taskforce pr&uuml;fe, ob es Opfer und Sch&auml;den gegeben habe. Energieversorger teilten mit, sie gingen m&ouml;glichen Auswirkungen auf ihre Atomkraftwerke nach. Zun&auml;chst gab es keine Hinweise auf Probleme.<h3>
In Japan kommt es sehr h&auml;ufig zu Erdbeben</h3>Die Tsunami-Warnung galt f&uuml;r die Pr&auml;fekturen Iwate, Aomori Hokkaido. Die Beh&ouml;rden forderten die Bewohner auf, den K&uuml;sten fernzubleiben. Regierungschefin Takaichi rief die Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen. <BR /><BR />Auf der japanischen Skala f&uuml;r Erdbebenauswirkungen lagen die Erdst&ouml;&szlig;e in einem Bereich, bei dem in vielen F&auml;llen unverst&auml;rkte Betonw&auml;nde einst&uuml;rzen k&ouml;nnen. Das Epizentrum lag im Pazifik in rund zehn Kilometern Tiefe. In Japan kommt es sehr h&auml;ufig zu Erdbeben.<BR /><BR />Wegen der Erdst&ouml;&szlig;e seien die Verbindungen der Hochgeschwindigkeitsz&uuml;ge in Aomori an der Nordspitze der japanischen Hauptinsel Honshu unterbrochen worden, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Der Sender NHK zeigte Schiffe, die in Erwartung der Flutwellen aus dem Hafen von Hachinohe ausliefen.<BR /><BR />Die AKW-Betreiber Hokkaido Electric und Tohoku Electric gaben unterdessen vorl&auml;ufig Entwarnung: Es seien keine ungew&ouml;hnlichen Vorkommnisse an verschiedenen Kernkraftwerken festgestellt worden. Die Pr&uuml;fergebnisse anderer Versorger standen noch aus.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 12:02:53 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 12:03:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Ein schweres Erdbeben vor der Nordostküste Japans hat am heutigen Montag eine Tsunami-Warnung ausgelöst. © ANSA / USGS HANDOUT</media:title>
    <media:credit role="author">USGS HANDOUT</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Radrennen nahe Turin: Zwei Teilnehmer sterben</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/radrennen-nahe-turin-zwei-teilnehmer-starben-an-herzstillstand</link>
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   <description>Bei einem Radrennen nahe Turin sind zwei Teilnehmer im Alter von 61 und 67 Jahren nach einem Herzstillstand ums Leben gekommen. Die beiden Männer hatten an der „Granfondo Torino“ teilgenommen, einem Rennen über 113 Kilometer mit rund 2000 Höhenmetern.</description>
   <author>redaktion@stol.it (mit)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Notf&auml;lle ereigneten sich im Streckenabschnitt zwischen Chieri und Pino Torinese, kurz vor dem Ziel. Der 67-J&auml;hrige wurde zun&auml;chst von einem Begleitfahrzeug der Veranstaltung versorgt. Trotz schneller Hilfe und langer Wiederbelebungsversuche vor Ort sowie w&auml;hrend des Transports sei sein Leben nicht zu retten gewesen, teilten die Organisatoren mit.<BR /><BR />Der 61-J&auml;hrige wurde vom regionalen Rettungshubschrauber &uuml;bernommen. Die Einsatzkr&auml;fte leiteten sofort Reanimationsma&szlig;nahmen ein, die auch w&auml;hrend des Flugs fortgesetzt wurden. Der Mann wurde in das Krankenhaus gebracht, wo er kurze Zeit sp&auml;ter starb.<BR /><BR />Aus &bdquo;tiefem Respekt und gro&szlig;er Trauer&ldquo; &uuml;ber die beiden Todesf&auml;lle k&uuml;ndigte der Veranstalter Gs Alpi an, alle geplanten Feierlichkeiten im Zusammenhang mit dem Rennen umgehend auszusetzen. &bdquo;In diesem Moment des gro&szlig;en Schmerzes verliert der sportliche Aspekt jede Bedeutung&ldquo;, hie&szlig; es.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:59:27 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 12:16:10 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Gleich zwei  Teilnehmer des Rennens erlitten einen Herzstillstand. (Symbolbild) © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Faltenfrei durch Kollagen: Wundermittel oder teurer Mythos?</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/kollagenpraeparate-im-check-wundermittel-oder-teurer-mythos</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/chronik/kollagenpraeparate-im-check-wundermittel-oder-teurer-mythos</guid>
   <description>Kollagen gilt als Schlüssel zu straffer Haut und gesunden Gelenken – doch wissenschaftliche Belege für diese Versprechen sind widersprüchlich. Während einige Studien Effekte zeigen, fehlen unabhängige und langfristige Nachweise.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Strahlend sch&ouml;ne, jugendliche, faltenlose, elastische Haut und schmerzfreie Gelenke sollen Kollagenpr&auml;parate bringen &ndash; wenn man den Werbeversprechen Glauben schenkt. Tats&auml;chlich ist das St&uuml;tzprotein Kollagen ein wesentlicher Bestandteil von Haut, Haaren, N&auml;geln, B&auml;ndern, Sehnen, Knorpeln und Gelenken und spielt auch bei der Wundheilung eine Rolle. <h3>
&bdquo;Keine Wirkung von Kollagen auf Hautalterung&ldquo;</h3>Ab dem 25. Lebensjahr sinkt jedoch die k&ouml;rpereigene Kollagenbildung, so dass mit fortschreitendem Alter die Straffheit und Elastizit&auml;t der Haut abnehmen und Falten sichtbar werden. Kollagendrinks in Ampullen, Kollagenpulver oder Kollagenhydolysat in Kapseln sind daher schon seit Jahren ein Renner. Stars schw&ouml;ren angeblich auf &bdquo;Glow-Coffee&ldquo; zum Fr&uuml;hst&uuml;ck, eine Tasse Kaffee mit etwas Kollagenpulver.<BR /><BR />&bdquo;Zwar gibt es Studien, die eine Verbesserung der Hautstraffheit durch die Einnahme von Kollagen zum Ergebnis haben. Einer Metaanalyse aus 2025 (Myung und Park 2025) zufolge, welche die Ergebnisse von 23 einzelnen klinischen Studien auswertete, zeigten aber lediglich jene Studien, die von Pharmaunternehmen finanziert worden waren, eine positive Wirkung der Kollagenpr&auml;parate auf Falten, Elastizit&auml;t und Feuchtigkeit der Haut. <h3>
&bdquo;Effekt von Kollagenpr&auml;paraten auf die Haut ist fraglich, Effekt auf die Geldb&ouml;rse ist gro&szlig;&ldquo;</h3>Unabh&auml;ngige Studien ohne Finanzierung durch Pharmaunternehmen konnten keine Wirkung von Kollagen auf die Hautalterung nachweisen&ldquo;, betont die Verbraucherzentrale S&uuml;dtirol (VZS).<BR /><BR />Eine 2026 ver&ouml;ffentlichte Metaanalyse ber&uuml;cksichtigte die Ergebnisse von 113 klinischen Studien (Ravindran et al. 2026) und kam zum Schluss, es gebe Hinweise auf eine positive Wirkung einer langfristigen Einnahme von Kollagenhydrolysaten auf die Elastizit&auml;t und Feuchtigkeit der Haut sowie auf die Linderung von Schmerzen bei Menschen mit Arthrose.<BR /><BR /> Die Ergebnisse der einzelnen Studien seien jedoch aufgrund der Vielzahl an Methoden, Dosierungen und Messverfahren schwierig miteinander zu vergleichen, so Heba Ghazal, Pharmazie-Dozentin an der Londoner Kingston University. Viele Studien w&uuml;rden zudem nur wenige Teilnehmende und kurze Zeitr&auml;ume umfassen, weitere wissenschaftliche Untersuchungen seien notwendig.<BR /><BR />Um eine wahrnehmbare Verbesserung der Hautqualit&auml;t zu erreichen, m&uuml;sste man laut der Wiener Fach&auml;rztin f&uuml;r Dermatologie Kerstin Ortlecher t&auml;glich 10 bis 40 Gramm Kollagen einnehmen, g&auml;ngige Nahrungserg&auml;nzungsmittel w&uuml;rden jedoch nur drei Gramm pro Ampulle enthalten. Andere Faktoren wie Sonnen- und UV-Schutz, ausreichend Schlaf, Verzicht auf Rauchen und hohen Zuckerkonsum dagegen k&ouml;nnten die Hautalterung effektiv verz&ouml;gern. <BR /><BR />&bdquo;Der Effekt von Kollagenpr&auml;paraten auf die Haut ist also fraglich, der Effekt auf die Geldb&ouml;rse aber in jedem Fall gro&szlig;&ldquo;, fasst Silke Raffeiner, die Ern&auml;hrungsexpertin der Verbraucherzentrale S&uuml;dtirol, den Wissensstand zusammen. &bdquo;Laut der Stiftung Warentest, die 2022 Sch&ouml;nheitsdrinks mit Kollagen beziehungsweise Hyalurons&auml;ure getestet hat, waren f&uuml;r das teuerste Produkt im Test 3,95 Euro f&uuml;r die Tagesration und somit 1.442 Euro im Jahr zu berappen. Immerhin 321 Euro j&auml;hrlich waren es f&uuml;r das g&uuml;nstigste Produkt im Test, bei 0,88 Euro f&uuml;r die Tagesration.&ldquo;<BR /><BR />Das in Europa eingesetzte Kollagen wird &uuml;brigens aus Schlachtabf&auml;llen wie Schweineschwarte, Rinderspalt (eine d&uuml;nne Schicht in der Haut von Rindern) oder Sehnen von Rindern, Schweinen und H&uuml;hnern gewonnen, ein Teil auch aus Fischhaut und Fischschuppen. Produkte mit Kollagen k&ouml;nnten daher allergische Reaktionen ausl&ouml;sen. &bdquo;Vegetarisches&ldquo; oder &bdquo;veganes Kollagen&ldquo; gibt es nicht, auch d&uuml;rfen diese irref&uuml;hrenden Bezeichnungen nicht verwendet werden.<BR /><BR />Laut der EU-Health-Claims-Verordnung m&uuml;ssen auch f&uuml;r Sch&ouml;nheitsprodukte gesundheitsbezogene Werbeaussagen beh&ouml;rdlich genehmigt werden. Aussagen wie &bdquo;f&uuml;r ein strafferes Hautbild&ldquo;, &bdquo;f&uuml;r das St&uuml;tzger&uuml;st unserer Haut&ldquo;, &bdquo;hautgl&auml;ttende Wirkung&ldquo;, &bdquo;ern&auml;hrt die Haut&ldquo;, &bdquo;weniger Falten&ldquo;, &bdquo;Hautlifting&ldquo; oder &bdquo;Anti-Aging&ldquo; sind aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Beweise bis heute nicht f&uuml;r kollagenhaltige Nahrungsmittel und Nahrungserg&auml;nzungsmittel zugelassen und folglich rechtswidrig.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:56:53 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 18:17:01 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Laut der EU-Health-Claims-Verordnung müssen auch für Schönheitsprodukte gesundheitsbezogene Werbeaussagen behördlich genehmigt werden. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>ABSTIMMUNG: Wurden auch Sie schon Opfer von Hass oder Gewalt im Netz?</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/abstimmung-wurden-auch-sie-schon-opfer-von-hass-oder-gewalt-im-netz</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/chronik/abstimmung-wurden-auch-sie-schon-opfer-von-hass-oder-gewalt-im-netz</guid>
   <description>Hass im Netz ist längst kein Randphänomen mehr – er trifft Menschen mitten im Alltag und nimmt stetig an Intensität zu. Ob Politiker oder Privatperson: Ein einzelner Post kann digitale Gewalt und massive Folgen auslösen. Sind auch Sie schon einmal Opfer von Hass oder Gewalt im Netz geworden?</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Hass im Netz ist kein neues Ph&auml;nomen, doch er hat in den letzten Jahren deutlich an Intensit&auml;t und Reichweite zugenommen. F&auml;lle wie die von Rosmarie Pamer <b> <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/landesraetin-pamer-weht-ein-eisiger-shitstorm-entgegen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(hier lesen Sie mehr dazu)</a></b> oder Brigitte Foppa zeigen, wie gezielte Beleidigungen, Drohungen und Diffamierungen auch politische Entscheidungstr&auml;gerinnen treffen k&ouml;nnen. Doch das Problem endet nicht bei &ouml;ffentlichen Personen.<BR /><BR /><i><b>Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab:</b></i><BR /><BR />
<div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="532497" data-version="v2"></div></div>
<BR /><BR />Auch private Menschen geraten zunehmend ins Visier digitaler Angriffe. Schon ein einzelner Kommentar, ein Foto oder eine Meinung kann ausreichen, um eine Welle von Hassnachrichten auszul&ouml;sen. Die Anonymit&auml;t des Internets senkt dabei oft die Hemmschwelle, Grenzen des Respekts zu &uuml;berschreiten. Viele Betroffene berichten von Angst, Stress und dem Gef&uuml;hl, sich zur&uuml;ckziehen zu m&uuml;ssen.<BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/zwischen-debatte-und-hass-wie-social-media-die-demokratie-zersetzt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier ein Kommentar dazu von Arnold Sorg. </a></b><BR /><BR />Die zentrale Frage lautet daher: Wie sicher f&uuml;hlen wir uns noch im digitalen Raum? Und wie gehen wir als Gesellschaft damit um, wenn Worte online reale Auswirkungen im Leben von Menschen haben?]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:53:31 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 14:11:01 +0200</spn:modDate>
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   <title>Tertiarkloster  in Kaltern –  „Kaufvorvertrag unterschrieben“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/tertiarkloster-in-kaltern-kaufvorvertrag-unterschrieben</link>
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   <description>„Der Kaufvorvertrag ist unterschrieben“, sagte Heinrich Erhard, Chef der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft, bei der Jahresversammlung seiner Hilfsvereinigung am Samstag. Gemeint ist damit das etwa einen halben Hektar große Areal des Klosters der Tertiarschwestern in Kaltern.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>von Florian Mair</b><BR /><BR />Nach einigen Fragen aus den Reihen der Vinzenz-Geschwister beschloss die Versammlung mit zwei Enthaltungen, das Areal zu kaufen. &bdquo;Wir haben f&uuml;r Schloss Moos in Wiesen vier Millionen Euro erhalten; etwa zwei Drittel dieses Geldes flie&szlig;en in den Ankauf&ldquo;, sagte der Zentralratspr&auml;sident. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303509_image" /></div>
<BR /><BR />Laut Erhard werden die drei Schwestern, die derzeit noch im Kloster leben, freiwillig ins Mutterhaus nach Brixen umziehen. &bdquo;Eigentlich w&auml;re es uns recht, wenn sie noch bleiben w&uuml;rden&ldquo;, sagte der Pr&auml;sident im Bozner Pfarrheim. Das Haus Elisabeth auf dem Klosterareal habe die Caritas noch bis 2030 in kostenloser Leihe. &bdquo;&Uuml;ber das weitere Vorgehen laufen derzeit die Verhandlungen&ldquo;, berichtete Erhard.<BR /><BR />Die S&uuml;dtiroler Vinzenzgemeinschaft werde die Tr&auml;gerschaft an das Haus der Solidarit&auml;t in Brixen &uuml;bergeben &ndash; zun&auml;chst f&uuml;r den verf&uuml;gbaren Teil des Gel&auml;ndes, sp&auml;ter f&uuml;r das gesamte Areal. Die Nutzung solle sozial Schw&auml;cheren zugutekommen, ein fixer Teil davon Frauen in Not, k&uuml;ndigte er an. Sicher sei, dass Anpassungs- und Umbauarbeiten notwendig sein werden. &bdquo;Dabei hoffen wir auf Landesunterst&uuml;tzung&ldquo;, betonte Erhard. Die fr&uuml;here Kalterer B&uuml;rgermeisterin Gertrud Benin Bernard meldete sich zu Wort und zeigte sich erfreut &uuml;ber den Ankauf des Klosterareals.<BR /><BR />Pr&auml;sident Erhard erinnerte zudem an die vielf&auml;ltigen T&auml;tigkeiten der Vinzenzgemeinschaft &ndash; von der Unterst&uuml;tzung von Menschen in finanziellen Notlagen &uuml;ber die F&uuml;hrung von Lebensmitteltafeln und Kleiderkammern bis hin zur freiwilligen Krankenhaushilfe, Gefangenenbetreuung und zu Besuchsdiensten bei einsamen Menschen. <BR /><BR />Die Spendeneinnahmen auf Landesebene  lagen 2025 bei knapp 1,21 Millionen Euro &ndash; 2024 waren es &bdquo;nur&ldquo; rund 1,176 Millionen Euro gewesen. Die freiwilligen bzw. finanziellen Zuwendungen an Bed&uuml;rftige beliefen sich auf etwa 1,5 Millionen Euro. &bdquo;Die Zuwendungen liegen immer &uuml;ber den Spendeneinnahmen&ldquo;, sagte  Erhard. Er dankte allen Spendern, der &ouml;ffentlichen Hand und allen weiteren Unterst&uuml;tzern, die der Vinzenzgemeinschaft helfen, um zu helfen. Der gr&ouml;&szlig;te Dank galt den Konferenzen und Helfergruppen.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:53:14 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 11:53:37 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Das Kloster der Tertiarschwestern in Kaltern wird über kurz oder lang in den Besitz der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft übergehen.  Googlemaps</media:title>
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  </item>
  <item>
   <title>Starkes Erdbeben erschüttert Japan</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/starkes-erdbeben-erschuettert-japan-1</link>
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   <description>Ein Erdbeben der Stärke 7,5 hat Japan erschüttert. Die japanische Wetterbehörde sprach eine Tsunami-Warnung aus und warnte vor Wellen, die bis zu drei Meter hoch sein könnten. An der Küste der nordöstlichen Präfektur Iwate wurden kurz darauf bereits Flutwellen von bis zu 80 Zentimetern gemeldet, wie der japanische TV-Sender NHK berichtete.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[In der Atomruine Fukushima Daichi sowie in den Atomkraftwerken in den Pr&auml;fekturen Miyagi sowie Aomori seien keine Unregelm&auml;&szlig;igkeiten festgestellt worden, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Betreiber.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303488_image" /></div>
<BR /><BR />Die japanische Ministerpr&auml;sidentin Sanae Takaichi rief die Menschen in den betroffenen Gebieten auf, sich unverz&uuml;glich in h&ouml;her gelegene Gebiete zu begeben. Das Erdbebenzentrum lag im Meer in rund 35 Kilometer Tiefe, an der Ostk&uuml;ste Japans. Berichte &uuml;ber Sch&auml;den oder Verletzte gab es zun&auml;chst nicht.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:07:58 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 11:08:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Das Erdbebenzentrum lag im Meer in rund 35 Kilometer Tiefe. © ANSA / USGS HANDOUT</media:title>
    <media:credit role="author">USGS HANDOUT</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Ein  Kommissar für die Tagesmütter</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/ein-kommissar-fuer-die-tagesmuetter</link>
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   <description>Südtirols Tagesmütter bleiben unter kommissarischer Verwaltung: Nachdem die Sozialgenossenschaft im vergangenen Jahr in eine arge finanzielle Schieflage geraten war, hatte   – wie erst jetzt bekannt wurde – Richard Stampfl als Kommissar die Zügel in die Hand genommen. Seine Beauftragung wäre Ende März ausgelaufen. Doch im allgemeinen Einvernehmen wurde sie  nun bis April 2027 verlängert.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ih)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />Das finanzielle Desaster hat seinen Ursprung im Kauf des neuen Sitzes der Sozialgenossenschaft in Kardaun (zwei Stockwerke in einem Neubau in der Gewerbezone). Damit hat man sich finanziell ganz offensichtlich &uuml;bernommen &ndash; und der Raiffeisenverband, unter dessen Dach die Sozialgenossenschaft arbeitet, hat nach der Revision die Rei&szlig;leine gezogen. Nach einer Mitteilung an das Amt f&uuml;r Genossenschaftswesen wurde daraufhin Richard Stampfl (u. a. Landesvorsitzender des Vereins adlatus) als Kommissar ein- und der Verwaltungsrat der Tagesm&uuml;tter abgesetzt.  <BR /><BR />Mit 266 Mitarbeiterinnen, die &uuml;ber die Kindertagesst&auml;tten der Sozialgenossenschaft rund 1000 Kinder und &uuml;ber klassische Tagesm&uuml;ttert&auml;tigkeit weitere 400 Kinder pro Jahr betreuen, darf die Sozialgenossenschaft durchaus als  systemrelevant angesehen werden. Finanzielle &bdquo;Rettung&ldquo;  musste also her. Die kam aus den Mitteln des Raiffeisen-Mutualit&auml;tsfonds, in den drei Prozent der Gewinne der Mitgliedsgenossenschaften einflie&szlig;en. &Uuml;ber die H&ouml;he des Zuschusses h&auml;lt sich Stampfl bedeckt, er sei jedoch &bdquo;erheblich&ldquo; gewesen. <BR /><BR />Gleichzeitig hat Stampfl der Struktur einige Korrekturen verpasst. &bdquo;Wir mussten aber niemanden entlassen&ldquo;, betont er. Und auch die Qualit&auml;t des Dienstes habe darunter nicht gelitten. &bdquo;Wir haben eine sehr hohe Kundenzufriedenheit von 90 Prozent, darauf sind wir mit Recht stolz, und das soll auch so bleiben&ldquo;, berichtet Stampfl. <h3>
&bdquo;Mitarbeiterinnen sind mehr als nur &sbquo;Babysitter&lsquo;&ldquo;</h3>Zudem sei es mit den Rettungsma&szlig;nahmen auch gelungen, dass sich die Sozialgenossenschaft weiterhin an Ausschreibungen beteiligen kann.  <BR /><BR />Mit der Verl&auml;ngerung seiner Beauftragung bis April 2027 ist Richard Stampfl mehr als zufrieden: &bdquo;Ich m&ouml;chte schon gerne beweisen, dass die Ma&szlig;nahmen, die ich gesetzt habe, greifen&ldquo;, erkl&auml;rt er. Sein Job sei es im vergangenen halben Jahr gewesen, alle Kosten zu durchforsten und klare, realisierbare &ouml;konomische Ziele im Drei-Jahres-Plan vorzugeben. &bdquo;Wir sind auf einem guten Weg&ldquo;, sagt er. <BR /><BR />Und so wurde im allgemeinen Einverst&auml;ndnis aller Beteiligten die Verl&auml;ngerung beschlossen, die er bei der j&uuml;ngsten Mitgliedervollversammlung vergangene Woche auch offiziell mitteilen konnte. Auch bei den Mitarbeitern ist man zufrieden: &bdquo;Wir haben bei der j&uuml;ngsten Befragung einen Mittelwert von knapp neun von zehn Punkten&ldquo;, berichtet Stampfl stolz. Und  so k&ouml;nnten die Tagesm&uuml;tter weiterhin ihre wichtige gesellschaftliche Aufgabe erf&uuml;llen: &bdquo;Denn unsere Mitarbeiterinnen sind mehr als nur &sbquo;Babysitter&lsquo;, die bilden die Kleinen aus f&uuml;r die Zukunft&ldquo;.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:02:43 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 11:03:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>In diesem Gebäude in Kardaun (zweiter und dritter Stock) haben die Tagesmütter ihren Sitz. Der Kauf der Immobilie hat die Sozialgenossenschaft in eine finanzielle Schieflage gebracht. © Snippingtool</media:title>
    <media:credit role="author">Snippingtool</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Matura: Der Segen  per WhatsApp</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/matura-segen-und-kerzenanzuenden-per-whatsapp</link>
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   <description>Seit mehreren Jahren werden in Österreich im Rahmen der Aktion „Be Blessed!“ rund um die Matura Kerzen in Kirchen entzündet und Segenswünsche verschickt. Heuer wird die Initiative erstmals auch auf Südtirol ausgeweitet.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Maturanten k&ouml;nnen sich ab sofort auf der Webseite  <a href="https://beblessed.bz.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">beblessed.bz.it </a>daf&uuml;r anmelden und erhalten am Pr&uuml;fungstag einen pers&ouml;nlichen Segensgru&szlig; per WhatsApp.<BR /><BR />Die Tradition, in Pr&uuml;fungssituationen um Beistand zu bitten, hat eine lange Geschichte &ndash; &bdquo;Be Blessed!&ldquo; verbindet sie mit digitalen M&ouml;glichkeiten: Am Morgen des Pr&uuml;fungstages erhalten alle Angemeldeten einen pers&ouml;nlichen Segensgru&szlig; per WhatsApp. Die Aktion &bdquo;Be Blessed!&ldquo; (deutsch: &bdquo;Sei gesegnet!&ldquo;) findet in &Ouml;sterreich heuer bereits zum f&uuml;nften Mal statt und soll nun erstmals auch in S&uuml;dtirol f&uuml;r eine zus&auml;tzliche Portion Ermutigung, Selbstvertrauen und Zuversicht sorgen. <BR /><BR />Im Vorjahr wurden in ganz &Ouml;sterreich mehr als 13.000 personalisierte Nachrichten verschickt und f&uuml;r mehr als 3600 angemeldete Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler gebetet. Maturantinnen und Maturanten sowie ihre Familie, Freunde und Lehrpersonen k&ouml;nnen sich online anmelden, in S&uuml;dtirol &uuml;ber die Webseite https://beblessed.bz.it. Ein Drittel der Anmeldungen kam im vergangenen Jahr von Angeh&ouml;rigen wie Eltern, Gro&szlig;eltern, Mitsch&uuml;lerinnen und Mitsch&uuml;lern oder Lehrpersonen.<h3>Erstmals auch Di&ouml;zese Bozen-Brixen mit dabei</h3>In S&uuml;dtirol werden am ersten Tag der schriftlichen Matura, also am Donnerstag, 18. Juni 2026, Kerzen im Bozner Dom entz&uuml;ndet. In &Ouml;sterreich werden an den jeweiligen Pr&uuml;fungstagen ab dem 5. Mai in verschiedenen (Dom-)Kirchen Kerzen als Zeichen des Gebets um Gottes Begleitung angez&uuml;ndet.<BR /><BR />Die Segensbotschaften werden von Ordensleuten, Bisch&ouml;fen sowie Seelsorgerinnen und Seelsorgern gestaltet. Mit dabei sind unter anderem die Bisch&ouml;fe Josef Gr&uuml;nwidl, Benno Elbs, Hermann Glettler, Ivo Muser und &Auml;gidius Zsifkovics.<BR /><BR />Mit der Beteiligung der Di&ouml;zese Bozen-Brixen wird die Aktion &bdquo;Be Blessed!&ldquo; auf S&uuml;dtirol ausgeweitet. Getragen wird die Aktion vom Amt f&uuml;r Schule und Katechese der Di&ouml;zese und dem Inspektor und der Inspektorin f&uuml;r den Religionsunterricht an der Deutschen und Ladinischen Bildungsdirektion. In &Ouml;sterreich ist &bdquo;Be Blessed!&ldquo; ein Projekt der Katholischen Kirche im Rahmen der Jugend-Initiative &bdquo;Denk Dich Neu&ldquo;.<h3>
Bischof Muser: Verbindung von digitaler und gelebter Begleitung</h3>Die Initiative habe sich in den vergangenen Jahren in &Ouml;sterreich zu einem breit getragenen Angebot entwickelt und verbinde &bdquo;auf besondere Weise digitale Kommunikation mit einer konkreten Geste vor Ort &ndash; dem Entz&uuml;nden einer Kerze als Zeichen des Gebets und der Begleitung&ldquo;, sagt Bischof Ivo Muser. <BR /><BR />&bdquo;Meine eigene Matura liegt 45 Jahre zur&uuml;ck, und doch sind mir viele Fragen und Themen von damals noch sehr pr&auml;sent. So wichtig habe ich diese Zeit erlebt&ldquo;, erinnert sich Bischof Muser. Er hoffe, dass auch in S&uuml;dtirol viele Maturantinnen und Maturanten durch die Aktion Best&auml;rkung erfahren und dass sich auch Angeh&ouml;rige &ndash; Eltern, Geschwister, Freundinnen und Freunde sowie Gro&szlig;eltern &ndash; beteiligen und so ihre Verbundenheit ausdr&uuml;cken k&ouml;nnen.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 10:56:47 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 12:16:11 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Maturanten können sich ab sofort  anmelden und erhalten am Prüfungstag einen persönlichen Segensgruß per WhatsApp. © Fabian Sommer/dpa / Fabian Sommer</media:title>
    <media:credit role="author">Fabian Sommer</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>So wird das Südtirol-Wetter in dieser Woche</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/so-wird-das-suedtirol-wetter-in-dieser-woche-3</link>
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   <description>Zwischen Sonne, ein paar Wolken und überraschenden Schauern zeigt sich das Südtirol-Wetter in dieser Woche abwechslungsreich – mit einer klaren Tendenz nach oben.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Eine westliche H&ouml;henstr&ouml;mung lenkt derzeit m&auml;&szlig;ig feuchte Luftmassen vom Atlantik in Richtung Alpen &ndash; und sorgt damit in S&uuml;dtirol f&uuml;r eine insgesamt freundliche, aber nicht ganz stabile Wetterlage.<BR /><BR />Der heutige Montag startet verbreitet sonnig und l&auml;dt vielerorts zu Aktivit&auml;ten im Freien ein. Im Laufe des Tages bilden sich jedoch einige Quellwolken, die am Nachmittag vereinzelt auch Regenschauer bringen k&ouml;nnen. Meist bleibt es aber trocken. In den n&ouml;rdlichen T&auml;lern macht sich zudem f&ouml;hniger Wind bemerkbar. Die Temperaturen erreichen am Nachmittag angenehme 15 bis 23 Grad.<BR /><BR />Am morgigen Dienstag setzt sich das ruhige Wetter fort: Es bleibt &uuml;berwiegend sonnig, auch wenn sich am Nachmittag lokal wieder einzelne Schauer entwickeln k&ouml;nnen. Die Temperaturen bewegen sich im f&uuml;r die Jahreszeit &uuml;blichen Bereich.<h3>
Viel Sonne ab Wochenmitte</h3>Zur Wochenmitte hin stabilisiert sich das Wetter zunehmend. Der Mittwoch pr&auml;sentiert sich freundlich mit viel Sonnenschein und nur wenigen Wolken. Auch am Donnerstag dominiert die Sonne, und die Temperaturen steigen weiter an &ndash; bis zu 25 Grad sind m&ouml;glich.<BR /><BR />Der Freitag kn&uuml;pft daran an und bringt verbreitet sonniges und warmes Fr&uuml;hlingswetter mit H&ouml;chstwerten von bis zu 26 Grad.<BR /><BR />Damit deutet sich insgesamt eine zunehmend freundliche und w&auml;rmere Wetterphase an &ndash; ideale Voraussetzungen f&uuml;r alle, die den Fr&uuml;hling im Freien genie&szlig;en m&ouml;chten.<BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/wetter" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr zum Wetter in S&uuml;dtirol finden Sie wie immer auf der STOL-Wetterseite.</a></b>]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 10:36:35 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 10:36:42 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Zur Wochenmitte hin stabilisiert sich das Wetter in Südtirol zunehmend. © Tourismusverein Schenna</media:title>
    <media:credit role="author">Tourismusverein Schenna</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Hackerangriff legt Kanzleien lahm: Über 3.000 Kunden betroffen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/hackerangriff-legt-kanzleien-lahm-ueber-3000-kunden-betroffen</link>
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   <description>Ein massiver Hackerangriff sorgt seit Wochen für erhebliche Probleme bei zahlreichen Kanzleien  im Trentino. Mindestens 15 Betriebe sind betroffen, insgesamt mehr als 3.000 Kunden in den Gebieten Campiglio, Piné, Tione, Rovereto und im Etschtal. Aufgrund der anhaltenden Einschränkungen sahen sich einige der betroffenen Einrichtungen gezwungen, Kurzarbeit für ihre Mitarbeiter zu beantragen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (fal)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR /><BR />Die tats&auml;chliche Zahl der Betroffenen k&ouml;nnte jedoch deutlich h&ouml;her liegen. Darauf weist Laura Costa, die neue Pr&auml;sidentin der Trienter Steuerberaterkammer, hin. Viele Kanzleien w&uuml;rden aus Angst vor Imagesch&auml;den darauf verzichten, ihre Situation &ouml;ffentlich zu machen.<BR /><BR />Der Ursprung des Angriffs geht auf den 23. M&auml;rz zur&uuml;ck. An diesem Tag meldete das in Genua ans&auml;ssige Cloud-Unternehmen &bdquo;Netalia Srl&ldquo; den Beh&ouml;rden einen Cyberangriff. Sp&auml;ter soll sich die russische Hackergruppe &bdquo;Qilin&ldquo;, die auf sogenannte Ransomware spezialisiert ist, zu der Tat bekannt haben, berichtet die italienische Tageszeitung &bdquo;l'Adige&ldquo;. Dabei handelt es sich um Schadsoftware, die in IT-Systeme eingeschleust wird, um Daten zu verschl&uuml;sseln und unzug&auml;nglich zu machen. Ziel ist es, ein L&ouml;segeld &ndash; meist in Bitcoin &ndash; f&uuml;r die Freigabe der Daten zu erpressen.<BR /><BR />Der Angriff traf nicht nur kleinere Kunden, sondern auch gr&ouml;&szlig;ere Einrichtungen. So war unter anderem die Stadt Genua betroffen, wo mehrere Systeme ausfielen. Beispielsweise war es zeitweise nicht m&ouml;glich, online Bu&szlig;gelder der Stadtpolizei zu bezahlen. W&auml;hrend dieses Problem vergleichsweise rasch behoben werden konnte, gestaltet sich die Lage f&uuml;r externe Kunden deutlich schwieriger.<BR /><BR />Indirekt betroffen sind zahlreiche weitere Unternehmen und Kanzleien in ganz Italien, die die Dienste des Cloud-Anbieters nutzten. Besonders gravierend ist die Situation im Trentino: Dort arbeitete ein IT-Unternehmen aus dem Nonstal mit Netalia zusammen und bot dessen Dienstleistungen wiederum lokalen Kanzleien und gr&ouml;&szlig;eren Betrieben an. Dadurch entstand ein regelrechter Dominoeffekt, der sich &uuml;ber das gesamte Land ausbreitete.<BR /><BR />Die Folgen sind erheblich. Umfangreiche Archive sind derzeit nicht zug&auml;nglich, und es ist unklar, ob alle Daten noch vorhanden sind. &bdquo;Das Problem ist noch nicht gel&ouml;st&ldquo;, erkl&auml;rt Costa. Sie r&auml;t den betroffenen Kanzleien, rechtlichen Beistand in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig sei es schwierig, alle Betroffenen zu erreichen, da viele aus Gr&uuml;nden der Diskretion zur&uuml;ckhaltend bleiben.<BR /><BR />Immerhin scheint das Datenarchiv des laufenden Jahres inzwischen wieder verf&uuml;gbar zu sein. Historische Daten hingegen bleiben weiterhin blockiert. F&uuml;r viele Kanzleien bedeutet das massive Einschr&auml;nkungen im Alltag, etwa bei der Erstellung von Steuererkl&auml;rungen. &bdquo;Viele Unternehmen versuchen derzeit, ihre Daten manuell neu einzugeben&ldquo;, so Costa. &bdquo;Das ist jedoch nicht immer m&ouml;glich, vor allem dann nicht, wenn nur digitale Kopien existierten.&ldquo;<BR /><BR />Die Steuerberaterkammer will das Thema in ihrer n&auml;chsten Versammlung in dieser Woche aufgreifen. Zudem wurde beschlossen, den Nationalrat einzuschalten, um das weitere Vorgehen zu kl&auml;ren. Hintergrund sind sowohl die besondere Art als auch die anhaltende Dauer des Angriffs.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 10:23:25 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 10:57:18 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Ein massiver Hackerangriff sorgt seit Wochen für erhebliche Probleme bei zahlreichen Kanzleien in Südtirol und im Trentino. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Razzia gegen illegales Streaming: Bars bei Fußball-Übertragungen im Visier</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/razzia-gegen-illegales-streaming-bars-bei-fussball-uebertragungen-im-visier</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/chronik/razzia-gegen-illegales-streaming-bars-bei-fussball-uebertragungen-im-visier</guid>
   <description>Die Finanzpolizei hat eine breit angelegte Aktion gegen audiovisuelle Piraterie im Gastgewerbe eingeleitet. Im Mittelpunkt stehen dabei Ermittlungen zur unerlaubten Nutzung von Streaming-Technologien in Bars und öffentlich zugänglichen Lokalen. Die Einsätze wurden gezielt rund um Sportereignisse wie Partien der UEFA Champions League geplant.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Finanzpolizei hat eine breit angelegte Aktion gegen audiovisuelle Piraterie im Gastgewerbe eingeleitet. Im Mittelpunkt stehen dabei Ermittlungen zur unerlaubten Nutzung von Streaming-Technologien in Bars und &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Lokalen. Die Eins&auml;tze wurden gezielt rund um Sportereignisse wie Partien der UEFA Champions League geplant.<BR /><BR />Die gro&szlig;fl&auml;chige Kontrollaktion erfolgt in enger Abstimmung zwischen der Finanzpolizei und den regionalen Kommandos auf Provinzebene. Grundlage bilden detaillierte Auswertungen sowie Erkenntnisse aus fr&uuml;heren &Uuml;berpr&uuml;fungen.<BR /><BR />Im Rahmen der aktuellen Ma&szlig;nahmen geht es nicht allein um den Schutz von Urheberrechten. Ebenso werden administrative und steuerliche Fragen sowie die eingesetzte technische Ausstattung der Betriebe umfassend &uuml;berpr&uuml;ft.<BR /><BR />Nach Ansicht der Ermittler f&uuml;hrt die Nutzung illegaler Empfangssysteme zu unlauterem Wettbewerb. Dadurch werde das wirtschaftliche Gleichgewicht gest&ouml;rt und sowohl rechtstreue Unternehmen als auch deren Arbeitspl&auml;tze in Gefahr gebracht.<BR /><BR />Die Finanzpolizei k&uuml;ndigt an, die Kontrollen insbesondere im Bereich verschl&uuml;sselter Sport&uuml;bertragungen in den kommenden Wochen konsequent weiterzuf&uuml;hren. Ziel ist es, die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben im Gastgewerbe sicherzustellen und Betriebe zu sch&uuml;tzen, die regelkonform arbeiten.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 10:07:43 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 10:07:58 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Im Mittelpunkt der Razzia stehen die unerlaubte Nutzung von Streaming-Technologien in Bars und öffentlich zugänglichen Lokalen (Symbolbild). © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
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   <title>Leifers: 30-Jähriger mit Drogen erwischt – Anzeige</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/leifers-30-jaehriger-mit-drogen-erwischt-anzeige</link>
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   <description>Die Carabinieri von Leifers haben in Steinmannwald kürzlich einen jungen Mann mit Haschisch und einer Präzisionswaage erwischt. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Im Rahmen einer gezielten Antidrogen-Operation haben die Carabinieri der Station Leifers in den vergangenen Tagen ein geparktes Auto in der Brennerstra&szlig;e in Steinmannwald unter die Lupe genommen.<BR /><BR />Bei der Kontrolle des 30-j&auml;hrigen Fahrers aus S&uuml;dtirol wurden die Beamten f&uuml;ndig. Im Zuge der Durchsuchung des Mannes und seines Fahrzeugs stellten die Milit&auml;rs rund 15 Gramm Haschisch sicher. Zudem entdeckten sie eine Pr&auml;zisionswaage &ndash; ein Utensil, das laut den Ermittlern auf m&ouml;glichen Drogenhandel hindeutet.<h3>
Anzeige auf freiem Fu&szlig;</h3>Die Drogen wurden beschlagnahmt und f&uuml;r weitere Laboranalysen an das Landesgericht Bozen &uuml;bergeben. Der 30-J&auml;hrige wurde auf freiem Fu&szlig; bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.<BR /><BR />Die Operation ist Teil einer gro&szlig;angelegten &Uuml;berwachungsstrategie im Unterland, mit der die Carabinieri verst&auml;rkt gegen den Drogenhandel vorgehen wollen.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 09:36:05 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 09:36:17 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Drogen wurden beschlagnahmt. © CC</media:title>
    <media:credit role="author">CC</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Kind in Babyklappe in Bergamo abgelegt – „Du bist geliebt“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/kind-in-babyklappe-in-bergamo-abgelegt-du-bist-geliebt</link>
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   <description>Ein Neugeborenes ist in der Stadt Bergamo in einer sogenannten „Babyklappe“ abgelegt worden. Neben dem Kind wurde eine handgeschriebene Nachricht gefunden, in der es heißt: „Du bist geliebt.“</description>
   <author>redaktion@stol.it (mit)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der wenige Tage alte Junge wurde am Sonntagmorgen vor der Einrichtung des Roten Kreuzes im Stadtviertel Loreto entdeckt. Ein Alarmsystem, das mit der Notrufzentrale verbunden ist, schlug gegen 9.15 Uhr an, woraufhin Helfer sofort eingriffen. Das Baby wurde umgehend in das Krankenhaus Papa Giovanni XXIII gebracht und dort medizinisch untersucht. Nach Angaben der &Auml;rzte ist sein Zustand gut, auch das Gewicht liegt im Normalbereich.<BR /><BR />Neben dem Kind lag ein anonymer Brief, vermutlich von der Mutter. Darin w&uuml;nscht sie dem Neugeborenen &bdquo;ein Leben voller Freude und Frieden, das wir dir im Moment nicht geben k&ouml;nnen&ldquo;, und versichert ihm ihre Liebe.<BR /><BR />Die Babyklappe ist beheizt und mit Sensoren ausgestattet, die automatisch Alarm ausl&ouml;sen. Aus Gr&uuml;nden des Schutzes der Anonymit&auml;t gibt es au&szlig;erhalb keine &Uuml;berwachungskameras. Beh&ouml;rden weisen darauf hin, dass Frauen in Italien zudem die M&ouml;glichkeit haben, anonym und sicher im Krankenhaus zu entbinden, ohne im Geburtsregister genannt zu werden. <BR /><BR />B&uuml;rgermeisterin Elena Carnevali sprach von einem &bdquo;letzten Akt der Liebe&ldquo;. Die Entscheidung der Mutter sei vermutlich in einer schwierigen Lebenslage getroffen worden und verdiene Respekt.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 09:01:42 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 11:44:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Neben dem Kind lag ein anonymer Brief, geschrieben vermutlich von der Mutter. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Kann sich Buckelwal „Timmy“ freischwimmen?</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/gestrandeter-buckelwal-schwimmt-von-seiner-position-weg</link>
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   <description>Der seit knapp drei Wochen vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns festsitzende Buckelwal ist am Montag von seiner Position weggeschwommen. Dies war auf Livestreams im Internet zu erkennen. Er wechselte dabei mehrfach die Richtung. Der Meeressäuger lag seit dem 31. März in der Wismarbucht vor der Insel Poel fest. Die leitende Tierärztin der privaten Initiative, Janine Bahr-van Gemmert, sagte der Nachrichtenagentur dpa, man sei auf dem Weg zum Hafen. Boote stünden parat.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Vertreter der Rettungsinitiative auf Poel sahen sich zuletzt auf sehr gutem Weg und im Zeitplan. Der Wal habe am Sonntagmorgen &bdquo;tolle Reaktionen&ldquo; und viel Lebensenergie gezeigt. Sie schlossen am Sonntag nicht aus, dass sich der rund zw&ouml;lf Meter lange Meeress&auml;uger aus eigener Kraft freischwimme. In diesem Fall greife &bdquo;Plan B&ldquo;. <BR /><BR />&bdquo;Das hei&szlig;t, die Boote der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind auf Stand-by, dass f&uuml;r den Fall, dass er los schwimmt, wir ihn dann guiden k&ouml;nnen. Und es ist sichergestellt, dass wir ihn dann auch bis in die Nordsee und dann &uuml;ber die Nordsee in den Atlantik leiten k&ouml;nnen&ldquo;, sagte Rechtsanw&auml;ltin Constanze von der Meden von der privaten Rettungsinitiative.<BR /><BR />Ein Finanzier der Aktion, der Mediamarkt-Mitgr&uuml;nder Walter Gunz, zeigte sich pessimistischer. Der Wal registriere vollumf&auml;nglich, dass er v&ouml;llig frei sei. Daher sei die Frage, &bdquo;ob sich dieser Wal noch geleiten l&auml;sst&ldquo;.<BR /><BR />Bisher geplant war, dass unter den Wal eine zwischen Pontons - also schwimmenden Plattformen - befestigte Plane gef&uuml;hrt wird. Damit soll er aus dem flachen Bereich geborgen und sp&auml;ter Richtung Nordsee gebracht werden. Die Pontons sollen dazu von einem Schlepper an einer langen Leine gezogen werden. Die Netzplane, auf der das Tier zwischen Pontons in die Nordsee und in den Atlantik transportiert werden soll, war nach Beh&ouml;rdenangaben bereits im Wasser.<BR /><BR />Messungen des Umweltministeriums zufolge ist der Buckelwal 12,35 Meter lang, 3,20 Meter breit und 1,60 Meter hoch. Der geschw&auml;chte Wal liegt bereits seit 20 Tagen in der Wismarbucht vor der Insel Poel.<BR /><BR />Zwischen dem Hafen in Kirchdorf und dem vor der Insel Poel liegenden Wal waren zuletzt DLRG-Boote unterwegs, die auch zur Sicherung des Einsatzpersonals vor Ort waren.<BR /><BR />Seit Anfang M&auml;rz war der Wal den Angaben zufolge immer wieder an der Ostseek&uuml;ste aufgetaucht, zun&auml;chst im Hafen von Wismar, sp&auml;ter in der L&uuml;becker Bucht und an der K&uuml;ste bei Steinbeck (Kreis Nordwestmecklenburg). Das Tier hatte sich demnach wiederholt in Netzen verfangen. Einsatzkr&auml;fte und Meeressch&uuml;tzer der Organisation Sea Shepherd hatten es von einem Teil des Materials befreit. Mehrfach lag der Wal fest.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 07:57:16 +0200</pubDate>
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    <media:title>Der seit knapp drei Wochen vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns festsitzende Buckelwal ist am Montag von seiner Position weggeschwommen (Archivbild). © APA/dpa / Jens Büttner</media:title>
    <media:credit role="author">Jens Büttner</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Bezos-Rakete setzt Satellit in falscher Umlaufbahn ab</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/bezos-rakete-setzt-satellit-in-falscher-umlaufbahn-ab</link>
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   <description>Die leistungsstarke Schwerlastrakete „New Glenn“ des Weltraumunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat bei ihrem dritten Start einen Satelliten in der falschen Umlaufbahn abgesetzt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die genauen Hintergr&uuml;nde seien vorerst noch unklar, teilte Blue Origin mit. &bdquo;Wir untersuchen das derzeit und werden ein Update geben, wenn wir detailliertere Informationen haben.&ldquo; Die &bdquo;New Glenn&ldquo; war zuvor planm&auml;&szlig;ig vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Staat Florida gestartet.<BR /><BR />Erstmals geschah das mit einer zuvor bereits verwendeten Raketenstufe. Diese Raketenstufe landete nach dem Start auch diesmal wieder auf einer Plattform im Atlantik. Der Satellit namens &bdquo;Blue Bird 7&ldquo; sei dann allerdings in einer zu niedrigen Umlaufbahn abgesetzt worden, wie auch der Hersteller AST SpaceMobile best&auml;tigte.<BR /><BR />Die &bdquo;New Glenn&ldquo;-Rakete hatte es beim Erstflug im J&auml;nner 2025 direkt ins All geschafft. Beim zweiten Flug rund zehn Monate sp&auml;ter hatte die Rakete zwei Mars-Orbiter der US-Raumfahrtbeh&ouml;rde NASA ins All gebracht. In Zukunft will Blue Origin mit der &bdquo;New Glenn&ldquo;-Rakete dem Unternehmen SpaceX von Tech-Milliard&auml;r Elon Musk Konkurrenz machen, das aktuell die kommerzielle Raumfahrt dominiert.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 07:21:43 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 07:22:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die leistungsstarke Schwerlastrakete &quot;New Glenn&quot;. © APA/AFP / -</media:title>
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  </item>
  <item>
   <title>Aufs „Radl“ statt ins Auto: Woran es Südtirols Radwegenetz noch fehlt</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/aufs-radl-statt-ins-auto-woran-es-suedtirols-radwegenetz-noch-fehlt</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/chronik/aufs-radl-statt-ins-auto-woran-es-suedtirols-radwegenetz-noch-fehlt</guid>
   <description>Mit über 500 Kilometern an Radwegen ist Südtirol für viele fast schon  eine Art Fahrradparadies: Am Umstieg aufs „Radl“ im Alltag hapert es aber noch an einigen Stellen. David Felz, Koordinator für Radmobilität in der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA), weiß, warum.</description>
   <author>redaktion@stol.it (pra)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR /><b> Herr Felz, wie steht es um das &bdquo;Radl&ldquo;  in S&uuml;dtirol?</b><BR />David Felz*: F&uuml;rs Radfahren als Freizeitbesch&auml;ftigung  hat das Land einiges zu bieten. Bei der Alltagsmobilit&auml;t sind wir auf einem guten Weg, es besteht jedoch noch Luft nach oben.<BR /><BR /><b>Sehen Sie im Fahrrad Potenzial als &bdquo;gr&uuml;ne&ldquo; Alternative zu Auto und Motorrad?</b><BR />Felz: Auf jeden Fall. Vor allem auf kurzen Strecken kann das Rad h&auml;ufig das Auto ersetzen. Mit dem E-Bike sind auch l&auml;ngere Distanzen m&ouml;glich: Fahrten bis zu zehn Kilometer, teilweise auch dar&uuml;ber hinaus. <BR /><BR /><b> Woran scheitert der Umstieg zurzeit noch?</b><BR />Felz: L&uuml;cken im Radwegenetz m&uuml;ssen geschlossen, Radwege besser an Ortszentren und Gewerbegebiete angebunden werden. Genau darauf konzentrieren sich die Projekte, die derzeit umgesetzt werden. Dazu z&auml;hlen etwa eine Verbindung zwischen Pfalzen und der Industriezone von Bruneck oder die Arbeiten unter der Marlinger Br&uuml;cke zur besseren Anbindung der Radwege Vinschgau und Meran &ndash; Bozen. Zudem wird die Sicherheit als Hinderungsgrund genannt. Auch hier investiert das Land kr&auml;ftig. Nat&uuml;rlich geht es auch darum, es einfach mal auszuprobieren und gewisse Alltagsstrecken  bewusst mit dem Radl zur&uuml;ckzulegen.<BR /><BR /><b>Thema Sicherheit:  In welcher Hinsicht?</b><BR />Felz: Einerseits im Sinne von sicheren Abstellpl&auml;tzen: neben dem Ausbau frei zug&auml;nglicher Pl&auml;tze auch  durch die Errichtung von Einzel- und Sammelboxen. Diese wurden in den vergangenen Jahren bereits an zahlreichen Bahnh&ouml;fen und Bushaltestellen installiert und sind in der Regel video&uuml;berwacht. Das Land unterst&uuml;tzt dabei sowohl Gemeinden als auch Private mit F&ouml;rderbeitr&auml;gen. Weiters wird die  Beleuchtung auf Radwegen aufger&uuml;stet &ndash; so etwa auf der Strecke  zwischen Bozen und Kaltern.<BR /><BR /><b>Spiegeln sich die Investitionen in den Zahlen zum Radgebrauch wider?</b><BR />Felz: Der Trend geht klar in Richtung Fahrrad. Immer mehr S&uuml;dtiroler steigen um. K&uuml;rzlich waren wir f&uuml;r einen Lokalaugenschein im Passeiertal und selbst erstaunt dar&uuml;ber, wie viele Fahrr&auml;der so fr&uuml;h im Jahr schon auf dem Schulhof abgestellt waren.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 06:57:57 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 06:58:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Südtirol verfügt über 500 Kilometer Radwege. © wib</media:title>
    <media:credit role="author">wib</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Buckelwal: Fortgang von Rettungsversuch offen – Initiator pessimistisch</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/buckelwal-fortgang-von-rettungsversuch-offen-initiator-pessimistisch</link>
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   <description>Der Fortgang des bislang geplanten Versuchs zur Rettung des vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns gestrandeten Buckelwals ist offen. Der Wal hat sich laut Wasserschutzpolizei Wismar über Nacht zwar etwas bewegt, liegt demnach aber nach wie vor an der etwa gleichen Stelle. Während Vertreter der privaten Rettungsinitiative vor Ort sich zuletzt auf sehr gutem Weg und im Zeitplan sahen – gleichwohl aber auch auf einen Plan B hinwiesen – äußerte sich einer der Geldgeber der Aktion pessimistisch.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Mediamarkt-Mitgr&uuml;nder Walter Gunz, der die Aktion zusammen mit der Unternehmerin Karin Walter-Mommert finanziert, sagte der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag, der Wasserstand sei gestiegen, was ein Anbringen der Pontons und ein Begleiten des Wals wie geplant unm&ouml;glich mache. &bdquo;Gestern h&auml;tten wir die richtige Wasserh&ouml;he noch gehabt&ldquo;, sagte er. &bdquo;Heute haben wir pl&ouml;tzlich 70 Zentimeter mehr.&ldquo; Das sei eine ganz andere Situation.<BR /><BR />Der Wal registriere vollumf&auml;nglich, dass er v&ouml;llig frei sei. Daher sei die Frage, &bdquo;ob sich dieser Wal noch geleiten l&auml;sst&ldquo;. Das lang erdachte Konzept sei so nicht durchzusetzen. &bdquo;Jetzt sind wir quasi irgendwo Stunde null.&ldquo; Erschwerend f&uuml;r die Rettungsaktion k&ouml;nnte auch auffrischender Wind sein, der erwartet wird.<BR /><BR />Gunz beklagte zugleich Verz&ouml;gerungen durch B&uuml;rokratie, &bdquo;die uns eineinhalb bis zwei Tage zur&uuml;ckgeworfen haben&ldquo;. &bdquo;Jetzt brauchen wir ein Wunder&ldquo;, sagte Gunz. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) wies in einem Statement auf Poel am Sonntag Verz&ouml;gerungen seitens der Beh&ouml;rden zur&uuml;ck. Sie reagierten schnell und flexibel, sagte er. Die Aktion wird vom Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern beobachtet und eng mit Beh&ouml;rdenvertretern abgestimmt.<h3>
Plan B</h3>Der urspr&uuml;ngliche Plan sah vor, eine Plane unter den vor Poel festsitzenden Wal zu ziehen und diese an Pontons zu befestigen, die wiederum von einem Schlepper an einer langen Leine gezogen werden. So sollte das Tier in die Nordsee und m&ouml;glichst sogar bis in den Atlantik transportiert werden. Die Vorbereitungen daf&uuml;r laufen seit Donnerstag. Die Plane ist nach Beh&ouml;rdenangaben bereits im Wasser, der Wal kann sie demnach sehen. Am Sonntag wurde zudem eine Rinne vom tieferen Wasser in Richtung Wal hergestellt, indem Schlick weggesaugt wurde.<BR /><BR />Vertreter der Initiative vor Ort hatten zuvor von tollen Reaktionen und viel Lebensenergie des Wals berichtet. Sie schlossen zugleich nicht aus, dass sich der rund zw&ouml;lf Meter lange Meeress&auml;uger aus eigener Kraft freischwimme. In diesem Fall greife &bdquo;Plan B&ldquo;. <BR /><BR />&bdquo;Das hei&szlig;t, die DLRG-Boote sind auf Stand-by, dass f&uuml;r den Fall, dass er losschwimmt, wir ihn dann guiden k&ouml;nnen. Und es ist sichergestellt, dass wir ihn dann auch bis in die Nordsee und dann &uuml;ber die Nordsee in den Atlantik leiten k&ouml;nnen&ldquo;, sagte Rechtsanw&auml;ltin Constanze von der Meden. Zwischen dem Hafen in Kirchdorf und dem vor der Insel Poel liegenden Wal waren zuletzt DLRG-Boote unterwegs, die auch zur Sicherung des Einsatzpersonals vor Ort waren.<BR /><BR />Der Wal hatte sich in der Vergangenheit schon mal aus eigener Kraft freischwimmen k&ouml;nnen, sich dann aber wieder festgesetzt.<h3>Wal seit Anfang M&auml;rz an Ostseek&uuml;ste unterwegs</h3>Seit Anfang M&auml;rz war der Wal immer wieder an der Ostseek&uuml;ste aufgetaucht, zun&auml;chst im Hafen von Wismar, sp&auml;ter in der L&uuml;becker Bucht und an der K&uuml;ste bei Steinbeck (Kreis Nordwestmecklenburg). Das Tier hatte sich Experten zufolge wiederholt in Netzen verfangen. Einsatzkr&auml;fte und Meeressch&uuml;tzer der Organisation Sea Shepherd hatten es von einem Teil des Materials befreit. Vor Poel hatte er sich zum dritten Mal festgesetzt.<BR /><BR />Messungen des Umweltministeriums zufolge ist der Buckelwal 12,35 Meter lang, 3,20 Meter breit und 1,60 Meter hoch. Der geschw&auml;chte Wal liegt bereits seit 21 Tagen in der Wismarbucht vor der Insel Poel.<h3>
GPS-Sender f&uuml;r den Wal?</h3>Fast zeitgleich zu der Pressekonferenz der privaten Initiative am Nachmittag gab auch Backhaus eine Pressekonferenz. Nach seinen Worten geht es dem Wal den Umst&auml;nden entsprechend &bdquo;einigerma&szlig;en&ldquo; gut. &bdquo;Er lebt, er atmet&ldquo;, so Backhaus. Der Wal sei unter der Kontrolle von f&uuml;nf Tier&auml;rzten, von dreien der privaten Rettungsinitiative und zweien der staatlichen Veterin&auml;rverwaltung. &bdquo;Er signalisiert, er vokalisiert und er zeigt auch Aktionen.&ldquo;<BR /><BR />Falls der Buckelwal befreit werden oder sich selbst befreien kann, k&ouml;nnte das Tier auch einen GPS-Sender verpasst bekommen. &bdquo;Es wird jetzt im &Uuml;brigen auch noch gepr&uuml;ft, ob wir ihm einen GPS-Sender verabreichen, wenn ich das mal so sagen darf, also aufkleben&ldquo;, betonte Backhaus. Es mache durchaus Sinn, ihn damit auszustatten. &bdquo;Damit wir genau wissen, wo er ist. Denn der Wal kann eben auch f&uuml;r l&auml;ngere Zeit abtauchen. Und dann k&ouml;nnen wir ihn Tag und Nacht begleiten.&ldquo;<h3>
Tier&auml;rztin: Wal atmet tiefer</h3>Die leitende Tier&auml;rztin der Initiative, Janine Bahr-van Gemmert, zeigte sich zuversichtlich zum Zustand des Wals. &bdquo;Er atmet deutlich tiefer ein. Das ist ein gutes Zeichen. Gemeinsam mit zwei weiteren Veterin&auml;ren sei sie bei dem Wal gewesen. Dass das ein Tier ist, das nicht in den letzten Z&uuml;gen liegt, haben wir gesehen.&ldquo;<BR /><BR />Bedenken, dass ein Rettungsversuch dem Tier schaden k&ouml;nnte, wies sie zur&uuml;ck. &bdquo;Wir sind nicht hier, um irgendeinem Tier weiteres Leiden zuzuf&uuml;gen&ldquo;, sagte sie. Vielmehr solle der Wal aus seinem &bdquo;Gef&auml;ngnis&ldquo; befreit werden.<BR /><BR />Kritik von Wissenschaftlern und anderen Fachleuten an der Aktion wies Bahr-van Gemmert zur&uuml;ck: &bdquo;Diese Leute haben diesen Wal ja nicht gesehen. Wir haben ihn vor Ort gesehen.&ldquo; Wissenschaftler, Fachleute von Beh&ouml;rden sowie Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen waren sich nach umfassender Pr&uuml;fung zuvor einig, dass der Wal Ruhe brauche und weitere Eingriffe dem Tier massive Sch&auml;den zuf&uuml;gen w&uuml;rden. Der Buckelwal sei orientierungslos und so schwach und gesch&auml;digt, dass er die Heimreise nicht schaffen werde.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 06:54:45 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 06:55:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Seit Anfang März war der Wal immer wieder an der Ostseeküste aufgetaucht. © APA/DPA / BERND WÜSTNECK</media:title>
    <media:credit role="author">BERND WÜSTNECK</media:credit>
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   <title>Feuerpause zwischen den USA und Iran droht zu scheitern</title>
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   <description>Die Sorge vor einem Scheitern der Feuerpause zwischen den USA und dem Iran ist am Montag gewachsen. Grund dafür ist nach der Beschlagnahmung eines iranischen Frachtschiffs durch die Amerikaner die Drohung Teherans mit Vergeltung. Außerdem lehnte die iranische Regierung eine neue Verhandlungsrunde ab, die Washington vor dem Auslaufen der Feuerpause am Dienstag anstoßen wollte. Infolge dessen stiegen die Ölpreise an und die Aktienmärkte gerieten ins Wanken.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Marktteilnehmer bef&uuml;rchten eine anhaltende St&ouml;rung des Schiffsverkehrs im Persischen Golf. Das US-Milit&auml;r teilte am Sonntag mit, es habe auf ein unter iranischer Flagge fahrendes Frachtschiff geschossen, als dieses versuchte, die US-Blockade zu durchbrechen.<BR /><BR />&bdquo;Wir haben ihr Schiff vollst&auml;ndig in unserer Gewalt und sehen nach, was an Bord ist!&ldquo;, schrieb Pr&auml;sident Donald Trump in den sozialen Medien. Ein iranischer Milit&auml;rsprecher sprach von &bdquo;bewaffneter Piraterie&ldquo; und k&uuml;ndigte eine baldige Reaktion an. Das Schiff sei von China aus unterwegs gewesen.<BR /><BR />Iranische Staatsmedien berichteten, Teheran habe neue Verhandlungen unter Verweis auf die anhaltende Blockade, die bedrohliche Rhetorik und die &bdquo;&uuml;berzogenen Forderungen&ldquo; Washingtons abgelehnt. &bdquo;Man kann nicht die &Ouml;lexporte des Iran einschr&auml;nken und gleichzeitig die Sicherheit f&uuml;r andere gew&auml;hrleisten&ldquo;, schrieb der Erste Vizepr&auml;sident des Iran, Mohammad Reza Aref, in den sozialen Medien. Trump hatte dem Iran gedroht, die USA w&uuml;rden jede Br&uuml;cke und jedes Kraftwerk im Land zerst&ouml;ren, sollte Teheran seine Bedingungen ablehnen.<BR /><BR />Der Vermittler Pakistan schien sich unterdessen auf die Gespr&auml;che vorzubereiten. In der Hauptstadt Islamabad wurde der &ouml;ffentliche Verkehr eingeschr&auml;nkt und Sicherheitsma&szlig;nahmen wurden ergriffen. In dem Krieg, der sich nun in der achten Woche befindet, kamen seit seinem Beginn am 28. Februar Tausende Menschen ums Leben.<BR /><BR />Er l&ouml;ste au&szlig;erdem den schwersten Schock f&uuml;r die weltweite Energieversorgung in der Geschichte aus. Er begann mit US-israelischen Angriffen auf den Iran und einer israelischen Invasion im Libanon, worauf der Iran mit Raketen- und Drohnenangriffen reagierte.<BR /><BR />Au&szlig;erdem halten die USA eine Blockade iranischer H&auml;fen aufrecht, w&auml;hrend die Regierung in Teheran den Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Stra&szlig;e von Hormuz sperrt. Wie aus Daten des Analysehauses Kpler hervorgeht, passierten am Samstag kurz vor der erneuten Eskalation mehr als 20 Schiffe die Meeresenge. Dies war die h&ouml;chste Zahl seit dem 1. M&auml;rz.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 06:41:15 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 06:42:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Teheran lehnt neue Verhandlungen ab. © APA/AFP / FAROOQ NAEEM</media:title>
    <media:credit role="author">FAROOQ NAEEM</media:credit>
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  </item>
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   <title>VIDEO | Unfassbar: Mann erschießt acht Kinder – Sieben davon seine eigenen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/usa-mann-erschiesst-acht-kinder</link>
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   <description>In einem mutmaßlichen Fall häuslicher Gewalt hat ein Mann in Shreveport im US-Staat Louisiana am Sonntag acht Kinder erschossen. Anschließend wurde der Täter laut Behörden nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei erschossen. Die acht Opfer seien zwischen achtzehn Monaten und zwölf Jahren alt gewesen, sagte der Polizist Chris Bordelon. Sieben von ihnen waren demnach die eigenen Kinder des Schützen. Es war der folgenschwerste US-Schusswaffenangriff in mehr als zwei Jahren.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Bordelon sprach von einem Fall h&auml;uslicher Gewalt. Schaupl&auml;tze der Bluttat seien drei H&auml;user gewesen, die nun gr&uuml;ndlich durchsucht w&uuml;rden. Die Ermittler gingen von einem Einzelt&auml;ter aus. Die Polizei identifizierte den T&auml;ter als den 31-j&auml;hrigen Shamar E., sein Motiv war zun&auml;chst unklar.<BR /><BR />Der Polizei zufolge war E. 2019 in einem Fall mit Schusswaffen festgenommen worden, in dem er sich schuldig bekannt habe. Es seien jedoch keine weiteren F&auml;lle h&auml;uslicher Gewalt in seiner Vergangenheit bekannt.<BR /><BR />Zwei weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben ebenfalls angeschossen. Eine der beiden Frauen, denen in den Kopf geschossen wurde, ist dem &ouml;rtlichen Sender KTBS zufolge die Mutter von einigen der get&ouml;teten Kinder. Au&szlig;erdem habe sich ein Bub verletzt, als er von einem Dach gesprungen sei. Der T&auml;ter stahl nach der Tat ein Auto und lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit Polizisten, die schlie&szlig;lich das Feuer auf den Mann er&ouml;ffneten und ihn t&ouml;teten.<h3>
Eine &bdquo;sinnlose Trag&ouml;die&ldquo;</h3>Louisianas Gouverneur Jeff Landry erkl&auml;rte, er sei &bdquo;untr&ouml;stlich&ldquo; wegen der Gewalttat. Shreveports B&uuml;rgermeister Tom Arceneaux &auml;u&szlig;erte sich ebenfalls ersch&uuml;ttert und sprach von einem &bdquo;schrecklichen&ldquo; Tag f&uuml;r seine Stadt. Der Sprecher des US-Repr&auml;sentantenhauses, Mike Johnson, der in Shreveport geboren wurde und die Region im US-Kongress vertritt, verurteilte den Vorfall im Onlinedienst X als &bdquo;sinnlose Trag&ouml;die&ldquo;.<BR /><BR />Ein AFP-Videoreporter beobachtete f&uuml;nf sichtbare Einschussl&ouml;cher an der wei&szlig;en T&uuml;r des kleinen zweist&ouml;ckigen Hauses. In der N&auml;he hatten Trauernde ein halbes Dutzend Blumenstr&auml;u&szlig;e niedergelegt.<BR /><BR />Waffengewalt ist ein allt&auml;gliches Problem in den USA, wo es mehr Schusswaffen als Einwohner gibt. Nach Angaben der Organisation Gun Violence Archive handelte es sich bei der Tat in der US-Gro&szlig;stadt Shreveport um den folgenschwersten Fall von Waffengewalt in den USA seit dem Tod von acht Menschen in einem Vorort von Chicago im J&auml;nner 2024. Der Organisation zufolge starben im vergangenen Jahr in den USA fast 15.000 Menschen durch Waffen - Suizide nicht eingerechnet.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 06:19:29 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 11:20:41 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Trauer bei den Menschen ist groß. © APA / BRANDON BELL</media:title>
    <media:credit role="author">BRANDON BELL</media:credit>
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   <title>„Gemeinden müssen Formate schaffen, in denen Junge mitbestimmen können“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/gemeinden-muessen-formate-schaffen-in-denen-junge-mitbestimmen-koennen</link>
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   <description>Immer mehr junge Südtirolerinnen und Südtiroler kehren  ihrer Heimatgemeinde den Rücken und ziehen ins Ausland: In der jüngsten Studie des Landesinstituts für Statistik (ASTAT) wurde das einmal mehr deutlich.  Dieser Trend ließe sich aufhalten, zeigt sich Stadt- und Raumplaner Philipp Rier vom „LIA Collective“ im Interview überzeugt, wenn die Stimme der Jugendlichen auf Gemeindeebene stärker gehört wird.</description>
   <author>redaktion@stol.it (pra)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Denn: &bdquo;Wer morgen hier leben soll, plant am besten heute schon mit&ldquo;, sagt Rier.<BR /><BR /><b>Herr Rier, wie haben sich S&uuml;dtirols D&ouml;rfer in den letzten Jahrzehnten ver&auml;ndert?</b><BR />Philipp Rier: Die D&ouml;rfer sind extrem gewachsen. In vielen hat sich die Siedlungsfl&auml;che  um das F&uuml;nf- bis Zehnfache vergr&ouml;&szlig;ert. Genauso haben sich die Einwohnerzahlen vielerorts verdoppelt oder sogar verdreifacht. S&uuml;dtirols D&ouml;rfer sind also stark gewachsen, doch trotz dieser Entwicklung nicht lebendiger geworden &ndash; eher im Gegenteil.<BR /><BR /><b>Klingt nach einem Widerspruch... Wie kann das sein?</b><BR />Rier:  Das h&auml;ngt einerseits mit  Raumplanung, vor allem aber mit Raumnutzung zusammen.  Deren Prinzip war bis vor kaum 70 Jahren ein anderes. Stra&szlig;en, Pl&auml;tze und die Zwischenr&auml;ume zwischen den H&auml;usern wurden wie  selbstverst&auml;ndlich geteilt &ndash; Handwerker arbeiteten vor der Werkstatt, Kinder spielten auf der Stra&szlig;e, abends sa&szlig; man vor dem Haus. Was nicht drinnen stattfand, fand drau&szlig;en statt. Diese R&auml;ume geh&ouml;rten allen. Heute werden Fl&auml;chen strikt nach Nutzung getrennt &ndash; hier Wohnen, dort Gewerbe, da Spielplatz  oder Parkplatz. Was dabei verloren geht, sind jene offenen Zwischenr&auml;ume, die ein Dorf und eine Dorfgemeinschaft erst ausmachen. Darunter leiden vor allem die Jungen.<BR /><BR /><b>Inwiefern?</b><BR />Rier: Es geht weniger darum, dass es gar nichts gibt, Jugendtreffs und Sportanlagen existieren in vielen Gemeinden. Was fehlt, sind fu&szlig;- und radl&auml;ufig erreichbare R&auml;ume, in denen Jugendliche einfach selbst entscheiden k&ouml;nnen, was sie gerade tun m&ouml;chten, ohne &Ouml;ffnungszeiten, ohne Konsumzwang, ohne dass jemand vorgibt, wof&uuml;r der Raum da ist. Genau diese Art von Freiheit, die fr&uuml;her ganz selbstverst&auml;ndlich z.B. auf der Stra&szlig;e oder dem Dorfplatz stattgefunden hat, findet heute kaum mehr statt.<BR /><BR /><b>Jugendliche brauchen mehr Raum &ndash; aber wo soll der herkommen?</b><BR />Rier: In vielen Gemeinden gibt es erheblichen Leerstand. Es braucht nicht zwingend neue Bauten, es braucht den Mut, das, was bereits da ist, auch f&uuml;r die Jugend zu &ouml;ffnen und sie mitentscheiden zu lassen.<BR /><BR /><b>Heute finden Jugendliche auf Gemeindeebene oft zu wenig Geh&ouml;r...  Aber das war wohl auch vor 50 Jahren kaum anders?</b><BR />Rier: Die Stimme junger Menschen war   aber  st&auml;rker. 1985 war knapp ein Viertel der S&uuml;dtiroler Bev&ouml;lkerung unter 15 Jahre alt, elf Prozent hingegen &uuml;ber 65. Heute ist das Verh&auml;ltnis nahezu umgekehrt: Jugendliche machen 15 Prozent aus, die Generation 65+ bereits 22 Prozent &ndash; und diese Kluft wird sich weiter vergr&ouml;&szlig;ern. Hinzu kommt, dass viele junge S&uuml;dtirolerinnen und S&uuml;dtiroler ins Ausland ziehen. <BR /><BR /><b>Laut ASTAT-Jugendstudie entscheiden sich 1.500  junge Menschen pro Jahr, wegzuziehen: Weil ihnen in ihrer Heimatgemeinde zu wenig geboten wird, oder warum?</b><BR />Rier: Ohne Zweifel auch deswegen, und jeder Wegzug ist einer zu viel. Noch eine Zahl, um den Ernst der Lage zu verdeutlichen: Seit 2010 hat die Abwanderung von jungen S&uuml;dtirolern um 500 Prozent zugenommen.<BR /><BR /><b> Sind sie der  Heimat vielleicht auch einfach weniger  verbunden?</b><BR />Rier: Sehr viele geben an, dass sie wieder nach S&uuml;dtirol und in ihre Heimatgemeinde zur&uuml;ckkehren wollen. Mindestens genauso viele f&uuml;hlen ihre Bed&uuml;rfnisse  von der Gemeindepolitik aber nicht ber&uuml;cksichtigt.<BR /><BR /><b>Was k&ouml;nnen die Gemeinden tun?</b><BR />Rier: Die Gemeinden m&uuml;ssen Formate schaffen, in denen Jugendliche wirklich mitbestimmen k&ouml;nnen, ob das ein Jugendbeirat ist, j&auml;hrliche Workshops oder das Gemeindeentwicklungsprogramm.  Dann gilt es, intensiver in die Vorschl&auml;ge der Jugendlichen zu  investieren. Sonst werden die Abwanderung und der demografische Wandel bald ein riesiges Problem darstellen. <BR /><BR /><b> Welche Strukturen braucht die Jugend?</b><BR />Rier: Als Planungsb&uuml;ro versuchen wir konsequent, die Bev&ouml;lkerung einzubinden &ndash; mit besonderem Augenmerk auf j&uuml;ngere Menschen. Und wir erleben immer wieder dasselbe: Wenn wir die Jungen fragen, was sie brauchen, z&ouml;gern viele &ndash;  nicht, weil sie keine Bed&uuml;rfnisse h&auml;tten, sondern weil sie es nicht gewohnt sind, gefragt zu werden. Das sagt eigentlich schon alles. <BR /><BR />Was die Strukturen betrifft: S&uuml;dtirol ist gut aufgestellt bei Sportanlagen. Was fehlt, sind Orte, die verschiedene Funktionen vereinen   &ndash;  Arbeiten, Begegnung, Kreativit&auml;t, Freizeit  &ndash; und die f&uuml;r unterschiedliche Generationen gleichzeitig funktionieren. Die Basis in Schlanders zeigt, dass das m&ouml;glich ist. Auch der Jugendhaushalt Turbo ist ein ermutigendes Signal.  Aber Einzelinitiativen reichen nicht. Am Ende ist es eine Frage der Haltung: Nehmen wir die Bed&uuml;rfnisse junger Menschen ernst, oder reden wir nur dar&uuml;ber? Was wir nie vergessen d&uuml;rfen: Die Jugend ist unsere Zukunft. Und sie selbst wei&szlig; am besten, was sie morgen braucht.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 05:53:21 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 05:54:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Viele junge Südtirolerinnen und Südtiroler zieht es für ein Studium oder die Arbeit ins Ausland: Gar einige davon entscheiden sich, dort zu bleiben und kehren der Heimat den Rücken © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>Emotionale Abschiede, neue Führung – und ein starkes Zeichen für Inklusion</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/emotionale-abschiede-neue-fuehrung-und-ein-starkes-zeichen-fuer-inklusion</link>
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   <description>Große Momente, bewegende Ehrungen und ein klares Bekenntnis zur Vielfalt: Bei der Mitgliederversammlung 2026 der Lebenshilfe in Bozen standen nicht nur ein Jubiläum und personelle Veränderungen im Fokus – sondern vor allem die Botschaft, dass Verschiedenheit unsere Gesellschaft stärker macht.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Unter dem Motto &bdquo;Es ist normal, verschieden zu sein&ldquo; hat die Lebenshilfe  im NOI Techpark in Bozen ihre Mitgliederversammlung 2026 abgehalten &ndash; und dabei ein kraftvolles Zeichen f&uuml;r Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt. Pr&auml;sident Roland Schroffenegger begr&uuml;&szlig;te zahlreiche G&auml;ste aus Politik, Verwaltung und Sozialwesen und betonte die zentrale Rolle der Organisation: &bdquo;Die Lebenshilfe steht f&uuml;r ein starkes Miteinander und die &Uuml;berzeugung, dass jeder Mensch seinen Platz in unserer Gesellschaft hat.&ldquo;<BR /><BR />Unter den Ehreng&auml;sten befanden sich unter anderem die Landesr&auml;tinnen Rosmarie Pamer und Magdalena Amhof sowie Martha Stocker, Pr&auml;sidentin von Special Olympics S&uuml;dtirol.<h3>
R&uuml;ckblick und Ausblick zugleich</h3>Ein umfassender T&auml;tigkeitsbericht gab Einblick in die Arbeit des Jahres 2025. Gesch&auml;ftsleiter Wolfgang Obwexer pr&auml;sentierte gemeinsam mit den Bereichsleiterinnen und -leitern die vielf&auml;ltigen Aktivit&auml;ten in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Freizeit, Beratung und Verwaltung. Der Jahresabschluss wurde anschlie&szlig;end einstimmig genehmigt.<BR /><BR />60 Jahre Lebenshilfe &ndash; pers&ouml;nliche Perspektiven statt R&uuml;ckblick<BR />Anl&auml;sslich des 60-j&auml;hrigen Bestehens verzichtete die Lebenshilfe bewusst auf einen klassischen historischen R&uuml;ckblick. Stattdessen standen pers&ouml;nliche Geschichten im Mittelpunkt: F&uuml;nf Menschen mit unterschiedlichen Rollen innerhalb der Organisation teilten ihre individuellen Zug&auml;nge zur Lebenshilfe. Die Interviews machten deutlich, wie pr&auml;gend die Arbeit der Organisation f&uuml;r viele ist &ndash; beruflich wie privat. Abgerundet wurde der Thementeil durch die Vorf&uuml;hrung eines eigens produzierten Jubil&auml;umsfilms.<h3>
Emotionale Ehrungen und ein bedeutender Abschied</h3>Ein besonderer Moment der Versammlung waren die Ehrungen langj&auml;hriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. F&uuml;r bis zu 20 Jahre Engagement wurden mehrere Personen ausgezeichnet.<BR /><BR />F&uuml;r gro&szlig;e Emotionen sorgten jedoch vor allem die Verabschiedungen: Nach 30 Jahren als Gesch&auml;ftsleiter tritt Wolfgang Obwexer in den Ruhestand. Seine Nachfolge &uuml;bernimmt Francesco Salerno. Auch Susanne Leimst&auml;dtner und Andreas Tschurtschenthaler wurden feierlich verabschiedet. Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie die Selbstvertretungsgruppe People First w&uuml;rdigten ihren Einsatz mit pers&ouml;nlichen Worten und einem Dankesfilm.<h3>
Neuer Vorstand gew&auml;hlt</h3>Neben den R&uuml;ckblicken stand auch die Zukunft im Fokus: Bei der Versammlung wurde ein neuer Landesvorstand gew&auml;hlt. Mehrere Mitglieder wurden neu ins Gremium aufgenommen, w&auml;hrend andere kraft ihrer Funktionen bereits gesetzt sind. Die konstituierende Sitzung findet am 20. April statt, bei der die neuen F&uuml;hrungspositionen vergeben werden.<h3>
Barrierefreiheit als gelebte Praxis</h3>Ein starkes Zeichen setzte die Lebenshilfe erneut im Bereich Inklusion: Die gesamte Veranstaltung wurde simultan in Leichte Sprache &ndash; auf Deutsch und Italienisch &ndash; &uuml;bersetzt. So konnten auch Menschen mit Lernschwierigkeiten die Inhalte barrierefrei mitverfolgen.<BR /><BR /><BR />Die Mitgliederversammlung 2026 zeigte eindrucksvoll, wof&uuml;r die Lebenshilfe seit 60 Jahren steht: f&uuml;r Teilhabe, Respekt und die St&auml;rke der Vielfalt. Zwischen Abschied und Neubeginn wurde klar &ndash; die Vision einer inklusiven Gesellschaft ist aktueller denn je.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 05:42:41 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 09:31:01 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Unter dem Motto „Es ist normal, verschieden zu sein“ hat die Lebenshilfe  im NOI Techpark in Bozen ihre Mitgliederversammlung 2026 abgehalten.</media:title>
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   <title>Das müssen Sie wissen: Der Tag auf den Punkt</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/das-muessen-sie-wissen-der-tag-auf-den-punkt-14</link>
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   <description>Keine Zeit für alles? Wir filtern die Flut an Nachrichten und zeigen Ihnen, was am heutigen Tag wichtig war.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<MasterVorspann><h3>Nach Bergunfall: Gro&szlig;e Trauer um David Domanegg (19)</h3><div class="img-embed"><embed id="1303239_image" /></div><BR />Trauer und Best&uuml;rzung sind nach dem tragischen Bergunfall in den Gr&ouml;dner Dolomiten, bei dem der erst 19-j&auml;hrige David Domanegg sein Leben verlor, gro&szlig;.</MasterVorspann> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/nach-bergunfall-grosse-trauer-um-david-domanegg-19" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Lesen Sie hier den vollst&auml;ndigen Artikel</a>. <BR /><h3>
Dreiste Diebe stehlen Kindersitz und Fahrradhelm</h3><div class="img-embed"><embed id="1303242_image" /></div>
<BR />Manche  Langfinger schrecken nicht einmal vor dem zur&uuml;ck, was f&uuml;r Kinder bzw. f&uuml;r deren Sicherheit enorm wichtig ist.  <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/dreiste-diebe-stehlen-kindersitz-und-fahrradhelm" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier die Details</a>. <BR /><h3>
OP-Roboter in S&uuml;dtirol erstmals im Einsatz: Mit Versp&auml;tung in die Zukunft</h3><div class="img-embed"><embed id="1303245_image" /></div>
<BR />Im S&uuml;dtiroler Sanit&auml;tsbetrieb konnte man dieser Tage eine Premiere erleben: Im Bozner Krankenhaus  kam mit &bdquo;Da Vinci&ldquo; erstmals ein  Operations-Roboter zum Einsatz. Seit 20 Jahre hatte Dr. Armin Pycha, Urologie-Primar am Bozner Spital, daf&uuml;r gek&auml;mpft. Und so ist  seine Freude nicht ganz ungetr&uuml;bt: &bdquo;Wir m&uuml;ssen in Sachen OP-Robotik einen gewaltigen R&uuml;ckstand aufholen&ldquo;,  <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/op-roboter-in-suedtirol-erstmals-im-einsatz-mit-verspaetung-in-die-zukunft" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">sagt er im Interview</a>.<BR /><h3>
Jannik Sinner: Romantische Spritztour mit seiner Laila</h3><div class="img-embed"><embed id="1303248_image" /></div>
<BR />Ein  <a href="https://www.stol.it/artikel/sport/jannik-sinner-romantische-spritztour-mit-seiner-laila" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">kurzer Videoclip von Jannik Sinner und seiner Freundin Laila Hasanovic</a> sorgt in den sozialen Netzwerken f&uuml;r Begeisterung. <BR /><h3>
Viel Sonne, wenige Wolken: So wird das Wetter in der kommenden Woche</h3><div class="img-embed"><embed id="1303251_image" /></div>
<BR />Wettertechnisch verspricht die kommende Woche viel Gutes. Besonders in der zweiten Wochenh&auml;lfte  <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/viel-sonne-wenige-wolken-so-wird-das-wetter-in-der-kommenden-woche" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">zeigt sich die Sonne fast den ganzen Tag &uuml;ber</a>.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 19 Apr 2026 19:00:07 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>David Domanegg verlor bei einem Bergunfall sein Leben.</media:title>
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   <title>Die zarten Wurzeln der nächsten Generation stärken</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/die-zarten-wurzeln-der-naechsten-generation-staerken</link>
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   <description>Die Sozialgenossenschaft „Mit Bäuerinnen lernen-wachsen-leben“ blickt auf ein erfolgreiches Arbeitsjahr zurück. Bei der diesjährigen Vollversammlung im Haus der Vereine in Nals präsentierte die Genossenschaft eindrucksvolle Zahlen und stellte die Weichen für die Zukunft. Das Ziel bleibt klar: Gemeinsam die Betreuung von Kleinkindern und Senioren weiterentwickeln und auf veränderte Anforderungen mit konkreten Maßnahmen antworten.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Im Jahr 2025 waren s&uuml;dtirolweit durchschnittlich 145 Tagesm&uuml;tter f&uuml;r die Genossenschaft t&auml;tig. Sie betreuten rund 750 Kleinkinder im Alter von 0 bis 3 Jahren und leisteten dabei insgesamt 673.145 Betreuungsstunden. Auch die Seniorenbetreuung ist ein wichtiges Standbein: Zehn Alltagsbegleiterinnen unterst&uuml;tzten Senioren und Menschen mit Unterst&uuml;tzungsbedarf. Dieser Bereich soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Die positive Bilanz und die Sozialbilanz unterstreichen die solide Arbeit der Genossenschaft.<BR /><BR />Um eine einheitliche und transparente Arbeit zu garantieren, wurde die neue Tagesmuttermappe vorgestellt. Sie dient als Leitfaden f&uuml;r die t&auml;gliche Arbeit und bietet klare Rahmenbedingungen f&uuml;r Eltern und Betreuerinnen.<h3>
Wechsel in der Koordination</h3>Ein emotionaler H&ouml;hepunkt der Versammlung war die Verabschiedung von Maria Egger. Seit der Gr&uuml;ndung im Jahr 2006 war sie die erste Koordinatorin des Tagesmutterdienstes und hat die Genossenschaft &uuml;ber 19 Jahre lang mit Herzblut und Loyalit&auml;t gepr&auml;gt. Mit Mai 2026 &uuml;bergibt sie ihre T&auml;tigkeit an Monika Kaserer aus Schlanders. Maria Egger bleibt der Genossenschaft jedoch erhalten und bringt ihr Engagement k&uuml;nftig in den Dienst &bdquo;Gemeinsam Alltag leben&ldquo; ein.<h3>
Blick nach vorn: Ausbildung und Strategie</h3>Die Qualit&auml;t der Dienste wird durch st&auml;ndige Weiterbildung gesichert.<BR /><BR />In einer Strategieklausur wurde zudem das neue Leitbild gefestigt. Unter dem Motto &bdquo;Lernen, wachsen, leben&ldquo; steht das famili&auml;re Umfeld und das Erleben der Natur im Mittelpunkt. Ein neues Projekt ist die &Uuml;bernahme der Spielgruppe in Laurein durch Tagesmutter Monika Feckel &ndash; ein Modell, das die Genossenschaft weiter ausbauen m&ouml;chte.<h3>
Politische Unterst&uuml;tzung</h3>Landesr&auml;tin Rosmarie Pamer sicherte in einer Videobotschaft ihre Unterst&uuml;tzung zu. Sie betonte wichtige Neuerungen wie h&ouml;here Stundens&auml;tze f&uuml;r Tagesm&uuml;tter, neue Qualit&auml;tsstandards in der Kleinkindbetreuung sowie die Wiedereinf&uuml;hrung des Berufsbilds der sozialen Hilfskraft.<BR /><BR />Zahlreiche Ehreng&auml;ste lobten den Einsatz der Mitglieder. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen, das von guter Laune und der Freude an der gemeinsamen wertvollen Aufgabe gepr&auml;gt war.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 17:49:36 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 19 Apr 2026 17:49:41 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Präsidentin Maria Hochgruber Kuenzer präsentierte das Kinderschutzkonzept für den Tagesmutterdienst. © Sozialgenossenschaft</media:title>
    <media:credit role="author">Sozialgenossenschaft</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Jahreshauptversammlung des Elki: Stabile Basis und frischer Wind</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/jahreshauptversammlung-des-elki-stabile-basis-und-frischer-wind</link>
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   <description>Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Elki-Netzwerks wurde auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt und gleichzeitig der Blick in die Zukunft gerichtet.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Pr&auml;sidentin Sandra Moszner er&ouml;ffnete die Versammlung mit einem Gru&szlig;wort, indem sie die Bedeutung der Elkis als tragende S&auml;ule f&uuml;r Familien und des Netzwerks als solidarische Unterst&uuml;tzungsgemeinschaft der Elkis hervorhob. Im Anschluss wurde der T&auml;tigkeitsbericht 2025 vorgestellt und einstimmig genehmigt. Zu den Highlights des vergangenen Jahres z&auml;hlten demnach insbesondere die Herbsttagung, die Austauschtreffen und Weiterbildungen, die feierliche Ehrung der &bdquo;Baumeisterinnen&ldquo;, die erfolgreiche Durchf&uuml;hrung der Familienlotterie sowie das landesweite Freiwilligentreffen von Family Support.<BR /><BR />Auch der Blick nach vorne kam nicht zu kurz: In der T&auml;tigkeitsvorschau f&uuml;r 2026 wurden zentrale Vorhaben pr&auml;sentiert. Dazu geh&ouml;ren die Bezirkstreffen, die &ouml;ffentliche Vorstellung des Elki-Handbuchs sowie die Pr&auml;sentation des Sozialberichts von Family Support. Dar&uuml;ber hinaus stehen weiterhin klassische Aufgaben wie Mitgliederberatung, &Ouml;ffentlichkeitsarbeit und Netzwerkarbeit im Fokus.<BR /><BR />Ein besonderer Programmpunkt war die interne Vorstellung des Elki-Handbuchs, das Resultat eines partizipativen gemeinschaftlichen Prozesses der letzten 1,5 Jahre ist. Das Handbuch bietet einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Elkis, ihre Handlungs- und T&auml;tigkeitsfelder, Werte, Wirkungsbereiche sowie die relevanten Rahmenbedingungen und dient k&uuml;nftig als wichtige Orientierungshilfe f&uuml;r die Arbeit im Netzwerk. Die Teilnehmenden holten das Handbuch sinnbildlich &bdquo;aus der Schublade&ldquo;, um es k&uuml;nftig vielseitig in der lokalen Realit&auml;t einzusetzen.<h3>
Neuer Vorstand gew&auml;hlt </h3>Im Zuge der Versammlung wurde der bisherige Vorstand wertsch&auml;tzend verabschiedet. F&uuml;r Kunhilde von Marsoner und Ulrike Pitscheider war dies der Abschluss ihrer langj&auml;hrigen aktiven T&auml;tigkeit im Gremium. Bei den anschlie&szlig;enden Neuwahlen wurden Sandra Moszner und Andrea Lesina Debiasi in ihrem Amt best&auml;tigt, w&auml;hrend vier neue Frauen  k&uuml;nftig frische Impulse einbringen werden: Sibylle Mazoll, Lisa Reichsigl, Nathalie Mutschlechner und Barbara Zanelotto.<BR /><BR />Den gelungenen Abschluss der Veranstaltung bildete ein Umtrunk, der Raum f&uuml;r pers&ouml;nliche Gespr&auml;che und weiteren Austausch bot.<BR /><BR />von links nach rechts Nathalie Mutschlechner, Sandra Moszner, Sibylle Mazoll, Andrea Lesina Debiasi, Lisa Reichsigl_es fehlt Barbara Zanelotto.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 19 Apr 2026 17:00:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der neue Elki-Vorstand (von links nach rechts): Nathalie Mutschlechner, Sandra Moszner, Sibylle Mazoll, Andrea Lesina Debiasi und Lisa Reichsigl. Es  fehlt Barbara Zanelotto. © elki</media:title>
    <media:credit role="author">elki</media:credit>
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   <title>Tödliche Fahrt in Australien: Lenker hatte keinen Führerschein</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/toedliche-fahrt-in-australien-lenker-hatte-keinen-fuehrerschein</link>
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   <description>Der Unfalllenker, der am Samstag in Melbourne mehrere Menschen auf einem Gehweg angefahren und zum Teil tödlich verletzt hatte, war ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Laut Mitteilungen der örtlichen Polizei soll der Mann am Sonntagnachmittag (Ortszeit) vor Gericht erscheinen. Ihm wird gefährliches Fahren mit Todesfolge vorgeworfen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/auto-faehrt-in-melbourne-in-menschengruppe" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Laut Angaben der Beh&ouml;rden war der Mann am Samstag auf den Gehweg gefahren und  hatte  dabei zwei 20-J&auml;hrige erfasst. </a><BR />Einer sei noch am Unfallort gestorben, der andere befinde sich mit schweren Unterk&ouml;rperverletzungen im Krankenhaus. Ein dritter 20-J&auml;hriger habe den Zusammensto&szlig; vermeiden k&ouml;nnen, sei jedoch vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden.<BR /><BR />Wie die Polizei weiter mitteilte, fuhr der Wagen anschlie&szlig;end auf dem Gehweg weiter, bevor eine au&szlig;er Dienst befindliche Polizistin und ein Passant eingreifen und den Mann aufhalten konnten. Warum der 33-J&auml;hrige auf den Gehweg gefahren ist, sei weiterhin unklar.<BR /><BR />Die Festivalveranstalter der Comicmessen, welche die beiden jungen M&auml;nner besucht hatten, teilten mit, man sei &bdquo;zutiefst betr&uuml;bt und ersch&uuml;ttert &uuml;ber den Vorfall&ldquo;. Vor Beginn der Messe am Sonntag k&uuml;ndigten sie auf der Plattform X eine Schweigeminute an.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 19 Apr 2026 16:00:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der Todeslenker muss sich nun vor Gericht verantworten. © APA/AFP / DAVID GRAY</media:title>
    <media:credit role="author">DAVID GRAY</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Viel Sonne, wenige Wolken: So wird das Wetter in der kommenden Woche</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/viel-sonne-wenige-wolken-so-wird-das-wetter-in-der-kommenden-woche</link>
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   <description>Wettertechnisch verspricht die kommende Woche viel Gutes. Besonders in der zweiten Wochenhälfte zeigt sich die Sonne fast den ganzen Tag über.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol/deb)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Woche beginnt wechselhaft mit einem Mix aus Sonne und Wolken am Montag. Im Laufe des Tages sind auch einige Regenschauer m&ouml;glich. Meist bleibt es aber trocken. In den T&auml;lern im Norden frischt der F&ouml;hn auf. Auch der Dienstag verl&auml;uft &auml;hnlich. <BR /><BR />Ab Mittwoch wird es schlie&szlig;lich freundlicher. Laut Prognosen des Landeswetterdienstes setzt sich &uuml;berall die Sonne durch. Die Wolken werden deutlich weniger. Donnerstag und Freitag verlaufen aus aktueller Sicht ebenfalls im ganzen Land sehr sonnig. <BR /><BR />Die Temperaturen steigen kontinuierlich etwas an und erreichen zum Wochenende hin H&ouml;chstwerte um die 25 Grad.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 15:17:57 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 19 Apr 2026 15:33:03 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Südtirol darf sich auf eine weitere großteils frühlingshafte Woche freuen. © shutterstock</media:title>
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  </item>
  <item>
   <title>Bischof Ivo Muser warnt vor „Gelegenheitschristentum“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/bischof-ivo-muser-warnt-vor-gelegenheitschristentum</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/chronik/bischof-ivo-muser-warnt-vor-gelegenheitschristentum</guid>
   <description>Anlässlich der Feier zum Kassiansonntag in Brixen hat Bischof Ivo Muser vor einem Glauben gewarnt, der sich auf einzelne Anlässe beschränkt, und zu einem bewussten Christsein im Alltag aufgerufen. Der Festtag wurde im Brixner Dom und in der Altstadt traditionell mit Gottesdienst und Prozession begangen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der Festtag begann mit der Ankunft der Bittg&auml;nge aus den umliegenden Pfarreien in Brixen und mit dem Gottesdienst im Dom, dem Bischof Muser vorstand. Im Anschluss begann die Prozession durch die Altstadt, die &uuml;ber Domplatz, Brunogasse, Runggadgasse, Goethestra&szlig;e, Kassianstra&szlig;e, Regensburger Allee, den Kleinen und Gro&szlig;en Graben, Wei&szlig;turmgasse und Pfarrplatz zur&uuml;ck zum Dom f&uuml;hrte. Begleitet von zw&ouml;lf Erstkommunionkindern wurden die Reliquienb&uuml;sten des heiligen Kassian, des heiligen Vigilius, des heiligen Ingenuin, des heiligen Albuin, des seligen Hartmann sowie der heiligen Agnes, der heiligen Ottilia und der heiligen Christina mitgetragen.<h3>
Glaube ist mehr als Tradition</h3>In seiner Predigt stellte der Bischof die Frage nach dem Kern des Glaubens in den Fokus. Ausgangspunkt war das Evangelium vom auferstandenen Christus, den die J&uuml;nger erst im gemeinsamen Handeln erkennen: &bdquo;Es ist der Herr!&ldquo; Dieses Bekenntnis sei bis heute grundlegend. &bdquo;Christlichen Glauben gibt es nur in der Begegnung mit dem Auferstandenen&ldquo;, betonte Muser.<BR /><BR />Mit Blick auf die aktuelle Situation zeigte sich der Bischof besorgt &uuml;ber eine zunehmende Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber dem Glauben. &bdquo;Der gr&ouml;&szlig;te Mangel, den wir in unserer Di&ouml;zese haben, ist der Gl&auml;ubigenmangel&ldquo;, erkl&auml;rte er. Nicht &auml;u&szlig;ere Einfl&uuml;sse seien die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung, sondern der schwindende Bezug zum Glauben in den eigenen Reihen.<h3>
Kritik am &bdquo;Gelegenheitschristentum&ldquo;</h3>Deutlich wandte sich Muser gegen ein Verst&auml;ndnis von Glauben, das sich auf einzelne Anl&auml;sse beschr&auml;nkt: &bdquo;Ein blo&szlig;es Traditions- oder Gelegenheitschristentum &hellip; wird nicht &uuml;berleben und nicht &uuml;berzeugen.&ldquo; Es gen&uuml;ge nicht, religi&ouml;se Feiern punktuell zu gestalten, ohne den Glauben im Alltag zu leben.<BR /><BR />Zugleich unterstrich der Bischof die konkrete Bedeutung des Glaubens f&uuml;r das gesellschaftliche Leben. Einsatz f&uuml;r Frieden, Zusammenhalt und soziale Verantwortung sowie ein achtsamer Umgang mit der Sch&ouml;pfung seien Ausdruck eines glaubw&uuml;rdigen Christseins. Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen sagte er: &bdquo;Grenzenloses Wachstum und begrenzte Ressourcen gehen eben nicht zusammen.&ldquo;<h3>
Glaube als Antwort auf gesellschaftliche Herausforderungen</h3>Auch die pers&ouml;nliche und gesellschaftliche Situation vieler Menschen nahm der Bischof in den Blick. Trotz steigenden Wohlstands nehme die Unzufriedenheit zu: &bdquo;Psychische Krankheiten, Depressionen, die Erfahrung von Einsamkeit und Sinnlosigkeit nehmen zu.&ldquo; Der Glaube k&ouml;nne hier Orientierung und Halt geben.<BR /><BR />Der Kassiansonntag wird in Brixen seit 1734 gefeiert und geht auf die &Uuml;bertragung einer Reliquie des heiligen Kassian aus Imola zur&uuml;ck. F&uuml;r Bischof Muser ist dieser Tag zugleich ein Auftrag f&uuml;r die Gegenwart: &bdquo;Auch durch uns wird heute entschieden, ob die Geschichte des Glaubens weitergeht.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 19 Apr 2026 15:00:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Mit der traditionellen Kassiansprozession wurde der Festtag in Brixen feierlich begangen. © Diözese Bz-Bx/Franz Pattis</media:title>
    <media:credit role="author">Diözese Bz-Bx/Franz Pattis</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Mehrere Opfer bei Schussattentat auf Uni in US-Staat Iowa</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/mehrere-opfer-bei-schussattentat-auf-uni-in-us-staat-iowa</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/chronik/mehrere-opfer-bei-schussattentat-auf-uni-in-us-staat-iowa</guid>
   <description>Im US-Bundesstaat Iowa ist es offenbar am frühen Sonntagmorgen zu einem Schusswaffenvorfall gekommen. Die Polizei untersuche Berichte über Schüsse an der University of Iowa, teilte die in der Stadt Iowa City im Mittleren Westen der USA gelegene Hochschule mit. Demnach gibt es „bestätigte Opfer“. Die Universität hatte kurz nach 2 Uhr (Ortszeit, 9 Uhr MESZ) eine Warnmeldung auf ihrer Website veröffentlicht.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Darin hie&szlig; es: &bdquo;Rettungskr&auml;fte sind vor Ort. Es gibt best&auml;tigte Opfer. Bitte meiden Sie den Bereich weiterhin.&ldquo; N&auml;here Angaben zu den Opfern machte die Hochschule zun&auml;chst nicht.<BR /><BR />Die Universit&auml;t teilte mit, dass &bdquo;Sch&uuml;sse&ldquo; in einem f&uuml;r sein Nachtleben bekannten Viertel gemeldet worden seien. In einer weiteren Mitteilung auf der Webseite der Universit&auml;t hie&szlig; es, die Polizei der Stadt Iowa City untersuche den Vorfall. Die Bev&ouml;lkerung wurde aufgefordert, &bdquo;wachsam zu bleiben&ldquo;.<BR /><BR />Die USA werden immer wieder von Schusswaffenangriffen ersch&uuml;ttert. In den Vereinigten Staaten gibt es mehr Schusswaffen als Einwohner, die Waffengesetze sind lax.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 13:30:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 19 Apr 2026 13:30:05 +0200</spn:modDate>
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   <media:content url="https://s3-images.stol.it/_images/fit/1000x563/img/2026/04/polizei-forderte-bevoelkerung-zur-wachsamkeit-auf.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="1000" height="563">
    <media:title>Polizei forderte Bevölkerung &quot;zur Wachsamkeit&quot; auf. © APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA (Archiv) / SCOTT OLSON</media:title>
    <media:credit role="author">SCOTT OLSON</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Wohl zweites manipuliertes Hipp-Glas im Burgenland verkauft</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/wohl-zweites-manipuliertes-hipp-glas-im-burgenland-verkauft</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/chronik/wohl-zweites-manipuliertes-hipp-glas-im-burgenland-verkauft</guid>
   <description>Im Fall um mögliche Erpressung mit vergifteten Babykostgläschen von Hipp dürfte ein zweites manipuliertes Behältnis im Burgenland gekauft worden sein.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Wir gehen davon aus, dass zumindest noch ein zweites Glas unterwegs ist&ldquo;, sagte Polizeisprecher Helmut Marban am Sonntag auf APA-Anfrage. Das Produkt k&ouml;nnte, so wie das am Samstag in Sch&uuml;tzen am Gebirge (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) sichergestellte Glas  <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/hipp-glas-mit-rattengift-im-burgenland-sichergestellt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet)</a>, mit Rattengift versehen sein.<BR /><BR />Die Polizei appellierte zur Vorsicht, insbesondere in Bezug auf dieses m&ouml;glicherweise manipulierte Beh&auml;ltnis, das noch im Umlauf sein d&uuml;rfte. Nach aktuellem Ermittlungsstand seien verd&auml;chtige Produkte erkennbar an einem wei&szlig;en Aufkleber mit rotem Kreis am Glasboden. Hinzu komme ein ge&ouml;ffneter oder besch&auml;digter Deckel und ein fehlender Sicherheitsverschluss, wodurch das sogenannte Knack-Ger&auml;usch beim ersten &Ouml;ffnen fehlt.<BR /><BR />Das zuletzt in Sch&uuml;tzen am Gebirge sichergestellte Glas wurde in einer Spar-Filiale in Eisenstadt gekauft, sagte Marban weiters. Auf dieses Gesch&auml;ft d&uuml;rfte sich ein Hinweis an die Ermittler bezogen haben, der nach anf&auml;nglichen Erhebungen in Deutschland auf beh&ouml;rdlichem Weg zur heimischen Polizei gelangt war.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 12:25:10 +0200</pubDate>
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    <media:title>Die Polizei appelliert zur Vorsicht. © APA/TOBIAS STEINMAURER / TOBIAS STEINMAURER</media:title>
    <media:credit role="author">TOBIAS STEINMAURER</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Gröden: Silobrand endet glimpflich</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/groeden-silobrand-endet-glimpflich</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/chronik/groeden-silobrand-endet-glimpflich</guid>
   <description>Ein glimpfliches Ende genommen hat am Sonntagvormittag ein Brand in einem Holzschnitzereibetrieb in Runggaditsch.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Freiwilligen Feuerwehren von Runggaditsch und St. Ulrich wurden kurz vor 9 Uhr alarmiert. Im Silolager des Handwerkbetriebs war aus vorerst unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. <BR /><BR />Die Einsatzkr&auml;fte bekamen den Brand rasch unter Kontrolle, der Einsatz konnte nach kurzer Zeit bereits beendet werden. Verletzt wurde niemand. ]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 11:17:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 19 Apr 2026 11:24:56 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Wehrleute bekamen das Feuer schnell unter Kontrolle. © fm</media:title>
    <media:credit role="author">fm</media:credit>
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   <title>Verlagerung von Venedig wegen steigender Wasserstände</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/verlagerung-von-venedig-wegen-steigender-wasserstaende</link>
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   <description>Venedig steht nach Einschätzung von Forschern zunehmend unter Druck durch steigende Wasserstände und das Absinken des Bodens. Die Lagunenstadt, die zum UNESCO-Welterbe zählt, liegt nur knapp über dem Meeresspiegel. Besonders gefährdet ist etwa der Markusplatz, einer der tiefstgelegenen Punkte der Stadt. Um Venedig langfristig vor dem steigenden Meeresspiegel zu schützen, könnte im Extremfall sogar eine Verlagerung der Stadt notwendig werden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie, die im Fachjournal &bdquo;Scientific Reports&ldquo; ver&ouml;ffentlicht wurde. Koordiniert wurde die Untersuchung von dem italienischen Klimaforscher Piero Lionello von der Universit&auml;t Salento. <BR /><BR />Die Forschenden analysierten vier m&ouml;gliche Strategien, um die Lagunenstadt angesichts des fortschreitenden Meeresspiegelanstiegs zu sichern: mobile Barrieren, ringf&ouml;rmige Deichsysteme, die vollst&auml;ndige Abtrennung der Lagune vom Meer sowie die Umsiedlung der Stadt. Grundlage der Untersuchung sind Projektionen &uuml;ber einen Zeitraum von bis zu 300 Jahren.<BR /><BR />Laut Lionello k&ouml;nnte das bestehende Dammschutzsystem MOSE voraussichtlich nur bis zu einem Meeresspiegelanstieg von etwa 1,25 Metern wirksam bleiben - ein Wert, der selbst unter optimistischen Annahmen bis zum Jahr 2300 &uuml;berschritten werden k&ouml;nnte. <BR /><BR />Als n&auml;chste Stufe sehen die Forscher den Bau zus&auml;tzlicher Schutzanlagen wie ringf&ouml;rmiger Deiche vor, die ab einem Anstieg von rund f&uuml;nf Metern notwendig werden k&ouml;nnten - ein Szenario, das bereits gegen Ende dieses Jahrhunderts eintreten k&ouml;nnte. Die Kosten hierf&uuml;r werden auf 500 Millionen bis 4,5 Milliarden Euro gesch&auml;tzt.<h3>
Vollst&auml;ndige Abschottung der Lagune?</h3>Eine weitergehende Ma&szlig;nahme w&auml;re die vollst&auml;ndige Abschottung der Lagune durch einen Gro&szlig;damm. Diese L&ouml;sung k&ouml;nnte die Stadt bis zu einem Anstieg des Meeresspiegels von etwa zehn Metern sch&uuml;tzen, w&uuml;rde jedoch mehr als 30 Milliarden Euro kosten.<BR /><BR />Als letzte Option nennen die Wissenschafter die Verlagerung der Stadt und ihrer Bewohner aufs Festland. Lionello h&auml;lt es grunds&auml;tzlich f&uuml;r technisch m&ouml;glich, zentrale Bauwerke wie den Markusdom oder andere historische Geb&auml;ude abzubauen und an einem weniger gef&auml;hrdeten Ort wieder aufzubauen. <BR /><BR />Eine solche Ma&szlig;nahme w&auml;re jedoch mit enormen Kosten verbunden - Sch&auml;tzungen zufolge k&ouml;nnten sie sich auf bis zu 100 Milliarden Euro belaufen. Ein solcher Schritt k&auml;me erst bei einem Anstieg des Meeresspiegels um mehr als 4,5 Meter infrage - ein Szenario, das fr&uuml;hestens nach dem Jahr 2300 erwartet wird.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 10:25:21 +0200</pubDate>
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    <media:title>Meeresspiegel wird zur Gefahr für die Stadt. © APA/AFP / STEFANO RELLANDINI</media:title>
    <media:credit role="author">STEFANO RELLANDINI</media:credit>
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   <title>OP-Roboter in Südtirol erstmals im Einsatz: Mit Verspätung in die Zukunft</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/op-roboter-in-suedtirol-erstmals-im-einsatz-mit-verspaetung-in-die-zukunft</link>
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   <description>Im Südtiroler Sanitätsbetrieb konnte man dieser Tage eine Premiere erleben: Im Bozner Krankenhaus  kam mit „Da Vinci“ erstmals ein  Operations-Roboter zum Einsatz. Seit 20 Jahre hatte Dr. Armin Pycha, Urologie-Primar am Bozner Spital, dafür gekämpft. Und so ist  seine Freude nicht ganz ungetrübt: „Wir müssen in Sachen OP-Robotik einen gewaltigen Rückstand aufholen“, sagt er im Interview.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ih)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>Jetzt hat auch der S&uuml;dtiroler Sanit&auml;tsbetrieb &bdquo;seinen&ldquo; OP-Roboter Da Vinci, f&uuml;r dessen Ankauf Sie sich seit vielen Jahren stark gemacht haben. Zufrieden?</b><BR />Dr. Armin Pycha: Ich bin erleichtert und froh, dass wir ihn haben. Aber wir haben einen gewaltigen R&uuml;ckstand aufzuholen.  Nur zum Vergleich: In Innsbruck hat man seit dem Jahr 2000 OP-Roboter, in Trient seit 2011. Wir k&ouml;nnen also nicht  gerade behaupten, wir seien besonders fortschrittlich. Das hat uns die  vergangenen Jahre f&uuml;r Patienten und &Auml;rzte weniger attraktiv gemacht.<BR /><BR /><BR /><b>&Uuml;ber die Anschaffung wurde  seit langem   immer wieder geredet...</b><BR />Dr. Pycha: Die erste Zusage daf&uuml;r habe ich 2006  von damaligen Gesundheitslandesrat Richard Theiner bekommen. Man hat auch drei Jahre flei&szlig;ig gespart &ndash; und das Geld dann f&uuml;r anderes gebraucht. Seither wurde es mehrmals versprochen &ndash; jetzt ist er da  &ndash; einer.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74400257_quote" /><BR /><BR /><BR /><b>Zu wenig?</b><BR />Dr. Pycha: In Mailand gibt es sechs in nur einer Abteilung &ndash; wir haben einen f&uuml;r alle.<BR /><BR /><BR /><b>Weil mit Da Vinci nicht nur die Urologie arbeiten darf?</b><BR />Dr. Pycha: Der Masseneinsatz der OP-Robotik begann damals im Bereich der Urologie. Vor zehn Jahren waren es weltweit noch 98 Prozent der roboterunterst&uuml;tzten Operationen urologisch. Mittlerweile sind diese Roboter nur mehr zu zwei Drittel der Zeit urologisch besetzt. Denn die Technik wird zunehmend auch von der Gyn&auml;kologie, der Gef&auml;&szlig;- und Thoraxchirurgie , Herzchirurgie oder auch Allgemeinchirurgie genutzt. Da Vinci ist vielf&auml;ltig einsetzbar.<BR /><BR /><BR /><b>Und bei uns?</b><BR />Dr. Pycha: Die ersten OPs waren urologisch,  jetzt operiert auch die Gyn&auml;kologie und bald folgt die Allgemeine Chirurgie.  Und laut Sanit&auml;tsbetrieb ist nach entsprechender Vorlaufzeit  dann die Einbindung weiterer Fachrichtungen und Abteilungen bezirks&uuml;bergreifend geplant.<BR /><BR /><BR /><b>Kann man so ohne Weiteres  mit einem Roboter einfach losoperieren?</b><BR />Dr. Pycha: Keineswegs, das erfordert eine spezifische Schulung und &Uuml;bung. Oft entsteht beim Wort OP-Roboter der falsche Eindruck, dieser w&uuml;rde selbstst&auml;ndig operieren.  Das ist falsch: Es ist immer der Mensch, der operiert &ndash; allerdings  r&auml;umlich getrennt am Bildschirm, Konsole genannt: &Uuml;ber eine Art Joystick gibt er die  Bewegungen vor, die die Arme von Da Vinci &uuml;ber Seilz&uuml;ge ausf&uuml;hren.<BR /><BR /><BR /><b>Was ist dann der Vorteil?</b><BR />Dr. Pycha:   Nicht einer, viele Vorteile. So kann man am Bildschirm  den &bdquo;Arbeitsbereich&ldquo;  um ein Vielfaches optisch vergr&ouml;&szlig;ern &ndash; und das Ganze in 3D. &Uuml;ber einen Filter kann man &bdquo;zitternde H&auml;nde&ldquo; verhindern, und Da Vinci kann seine  Arme um 720 Grad drehen  &ndash; f&uuml;r  ein menschliches Handgelenk unm&ouml;glich. Und bei all dem sitzt der ausf&uuml;hrende Chirurg bequem, was gerade bei l&auml;ngeren Eingriffen weniger erm&uuml;dend ist. <BR /><BR /><b>Und die Nachteile?</b><BR />Dr. Pycha: Die Kosten]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 09:52:26 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 19 Apr 2026 09:53:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Was OP-Roboter Da Vinci am Patienten ausführt, gibt der Chirurg an der Konsole vor. © 2026 Intuitive Surgical Operations, Inc</media:title>
    <media:credit role="author">2026 Intuitive Surgical Operations, Inc</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Aktion zur Rettung von Wal vor Ostsee-Insel Poel geht weiter</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/aktion-zur-rettung-von-wal-vor-ostsee-insel-poel-geht-weiter</link>
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   <description>Die private Rettungsinitiative für den vor der Ostseeinsel Poel festliegenden Buckelwal soll am Sonntag fortgesetzt werden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Am Samstag waren Helfer den gesamten Tag wieder in der N&auml;he des Wals und eine schwimmende Arbeitsplattform war n&auml;her an den Meeress&auml;uger gebracht worden. <BR /><BR />Ein Transport ins offene Meer war nach Angaben der an dem Rettungsversuch beteiligten Tier&auml;rztin Janine Bahr-van Gemmert jedoch auch am dritten Tag der Aktion nicht m&ouml;glich.<h3>
Private Initiative will Tier retten</h3>Seit Donnerstag laufen die Arbeiten der privaten Initiative, die das Tier lebend zur&uuml;ck in die Nordsee bringen m&ouml;chte. Urspr&uuml;nglich war f&uuml;r den Fall eines erfolgreichen Verlaufs des Rettungsplans f&uuml;r Freitag der Start des Transports geplant gewesen.<BR /><BR />Wie genau der intern bekannte Zeitplan nun aussieht, wollten die Mitglieder der Initiative am Samstag nicht preisgeben. Hintergrund sei, dass das Team von au&szlig;en nicht unter Druck stehen wolle. &bdquo;Wir sind jetzt gut dabei&ldquo;, sagte Bahr-van Gemmert. Sie gestand aber auch ein: &bdquo;Wir w&auml;ren gerne noch schneller.&ldquo;<BR /><BR />Der geschw&auml;chte Wal liegt am Sonntag bereits den 20. Tag an derselben Position vor der deutschen K&uuml;ste in der Kirchsee in der Wismarer Bucht.<h3>
&bdquo;Schwierige Situation&ldquo;</h3>Die Situation sei schwierig, sagte die Veterin&auml;rin, die auf F&ouml;hr ein Robbenzentrum leitet. Die an der Rettung beteiligten Helfer seien aber &uuml;berzeugt: &bdquo;Wir machen das Beste f&uuml;r den Wal.&ldquo; <BR /><BR />Zu sehen, wie der Wal versuche, sich aus seiner Lage &bdquo;rauszuk&auml;mpfen&ldquo;, sei f&uuml;r sie kein Tierschutz. &bdquo;Und ihn in Ruhe sterben lassen ist es auch nicht, weil es keine Ruhe ist&ldquo;, beschreibt sie das Wal-Dilemma.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 09:17:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 19 Apr 2026 10:29:53 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Hoffnung für den Wal stirbt zuletzt. © APA/AFP / DANNY GOHLKE</media:title>
    <media:credit role="author">DANNY GOHLKE</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Ära geht zu Ende: Chorverbände verabschieden P.Urban Stillhard</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/chronik/aera-geht-zu-ende-chorverbaende-verabschieden-purban-stillhard</link>
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   <description>Am Samstag ging in Kloster Neustift eine Ära zu Ende: Nach 21 Jahren Wirken als Künstlerischer Leiter für die Arbeitsgemeinschaft alpenländischer Chorverbände wird P. Urban Stillhard nicht mehr für diese Aufgabe zur Verfügung stehen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[AGACH-Pr&auml;sident Erich Deltedesco w&uuml;rdigte bei einer Feierstunde, die vom Landesjugendchor S&uuml;dtirol mit Gesang umrahmt wurde, P.Urban als &bdquo;tragende musikalische S&auml;ule&ldquo; der AGACH:&bdquo;Dein gro&szlig;es musikalisches Talent und deine F&auml;higkeit, auf Menschen zuzugehen, haben wir immer bewundert.&ldquo;<BR /><BR /> P.Urban betreute u.a. die allj&auml;hrliche Chorweihnacht, bei der Ch&ouml;re aus dem ganzen Alpenraum zusammen ein Adventskonzert gestalten.<BR /><BR />&bdquo;Dein Einsatz war getragen von der Freude am Schaffen, dem Respekt vor der Tradition und dem Mut zum Neuen!&ldquo; Als Mensch verk&ouml;rpere P.Urban die Harmonie, die auch ein Prinzip der AGACH sei, die vor fast 50 Jahren mit dem Ziel einer grenz&uuml;berschreitenden Zusammenarbeit gegr&uuml;ndet wurde. <h3>
Gute Zusammenarbeit zwischen Sprachgruppen</h3>P.Urban betonte in seinen Dankesworten, dass ihn vor allem die gute Zusammenarbeit zwischen der deutschen und italienischen Sprachgruppe beeindruckt habe, etwas ,&bdquo;was hier nicht immer selbstverst&auml;ndlich ist.&ldquo; Zur AGACH geh&ouml;ren 14 Chorverb&auml;nde aus Bayern, &Ouml;sterreich, dem F&uuml;rstentum Liechtenstein, S&uuml;dtirol, Trentino, Sondrio und Friaul.<BR /><BR />Der Dank des Pr&auml;sidenten galt auch den scheidenden Mitgliedern Paul Wengert vom Chorverband Bayerisch-Schwaben und  Dieter Schaffer aus Salzburg sowie ganz besonders dem langj&auml;hrigen Vizepr&auml;sidenten Manfred Duhringer vom Chorverband Tirol, der aus Altersgr&uuml;nden nicht mehr kandidierte.<BR /><BR />Die Ehrungen fanden im Rahmen der Fr&uuml;hjahrstagung der AGACH statt, bei der das Pr&auml;sidium gew&auml;hlt wurde, wobei Pr&auml;sident Erich Deltedesco,Obmann des S&uuml;dtiroler Chorverbandes, best&auml;tigt wurde.Vizepr&auml;sidenten sind Sergio Franceschinelli von der Federazione cori del Trentino und J&uuml;rgen Schwarz vom Chorverband Bayerisch-Schwaben.]]></content:encoded>
   <category>Chronik</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 08:52:42 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 19 Apr 2026 12:12:35 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>AGACH-Präsident Erich Deltedesco übergab  P.Urban Stillhard ein Bild mit einem Olivenbaum, der ein Symbol für Harmonie, Freundschaft und Weisheit ist, Tugenden, für die P.Urban steht. Foto Paul Bertagnolli  © Paul Bertagnolli </media:title>
    <media:credit role="author">Paul Bertagnolli </media:credit>
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