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  <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 19:04:23 +0200</pubDate>
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   <title>stol.it RSS Feed</title>
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   <title>True Crime im Ohr: Rückert und Sentker begeistern Millionen Hörer</title>
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   <description>Mit ihrem Podcast „ZEIT-Verbrechen“ beleuchtet die Gerichtsreporterin Sabine Rückert im Zusammenspiel mit dem Wissenschaftsjournalisten Andreas Sentker die Hintergründe von Kriminalfällen und Verbrechen. Ihre Hörerschaft umfasst Millionen Menschen, mit ihren Live-Auftritten füllen sie ganze Hallen. Am 25. April sind sie im Designhotel Gartner in Dorf Tirol zu Gast.</description>
   <author>redaktion@stol.it (az)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Im Vorab-Gespr&auml;ch geben die beiden Podcast-Macher Einblick in ihre Methodik, erkl&auml;ren das &bdquo;True Crime&ldquo;-Genre und zwitschern ganz nebenbei ein kleines Loblied auf S&uuml;dtirol. <BR /><BR /><b>Frau R&uuml;ckert, Herr Sentker, was habt ihr im Zuge des Literaturfestivals im Designhotel Gartner geplant?</b><BR />A. Sentker: Schon bei unseren ersten Auftritten haben wir gesehen, dass sich unsere Podcast-Gespr&auml;che auch f&uuml;r die B&uuml;hne eignen. Aber mit dem Erfolg haben wir selbst nicht gerechnet. In Dorf Tirol werden wir &uuml;ber einen gro&szlig;en Kriminalfall aus Deutschland berichten: Sabine hat den Fall in ihrer Funktion als Kriminalreporterin f&uuml;r &bdquo;die ZEIT&ldquo; recherchiert und dar&uuml;ber berichtet, ich &uuml;bernehme die Rolle des Gastgebers.<BR /><BR /><BR /><b>Vor ziemlich genau acht Jahren, am 24. April 2018, erschien die erste Folge des Podcasts &bdquo;Verbrechen&ldquo;, seitdem verzeichnet er im Zweiwochentakt Aufrufe in Millionenh&ouml;he und fast 150.000 Instagram-Abonnenten. Wie erkl&auml;rt ihr euch diesen Erfolg?</b><BR />S. R&uuml;ckert: Wir sind ein gutes Gespann. Andreas ist ein ausgezeichneter Moderator, der die vielen Fragen und Bef&uuml;rchtungen des Publikums antizipiert und aufgreift. Bei mir ist wohl die Rolle der Kriminalreporterin entscheidend, denn ich habe die F&auml;lle selbst erlebt, mich eingehend damit besch&auml;ftigt, kenne die Akten und die Abgr&uuml;nde.<BR /><BR />A. Sentker: Gerade weil Sabine so tief in den F&auml;llen drin ist, k&ouml;nnen wir ein authentisches Gespr&auml;ch f&uuml;hren, ohne Fragen vorformulieren oder irgendetwas ablesen zu m&uuml;ssen. Sie berichtet von ihren Erlebnissen &ndash; unverf&auml;lscht und sehr nah dran an den Geschehnissen.<BR /><BR />S. R&uuml;ckert: Und Andreas als Wissenschaftsjournalist streut immer wieder passende Fakten und Hintergrundinfos aus der Forschung ein, etwa zu bestimmten Methoden oder Krankheitssymptomen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1302729_image" /></div>
<BR /><b>Nach welchen Kriterien w&auml;hlt ihr die F&auml;lle aus und wie viele Folgen habt ihr denn mittlerweile produziert?</b><BR />A. Sentker: In der Tat gibt es sehr viele F&auml;lle, die man erz&auml;hlen k&ouml;nnte. Mittlerweile gibt es 375 Folgen des Podcasts &bdquo;Verbrechen&ldquo;. Das sind 14.880 H&ouml;rminuten bzw. 248 Stunden.<BR /><BR /><b>Welche F&auml;lle sind euch besonders stark in Erinnerung geblieben?</b><BR />A. Sentker: Es gibt einen Fall, der sich direkt vor der Haust&uuml;re von Sabine abspielte, vor den Toren von Hamburg. Ein junger, stark alkoholisierter Mann wurde in einer Diskonacht von der Polizei aufgegriffen und mitten auf der Landstra&szlig;e ausgesetzt. Dort wurde er von einem Auto erfasst und war auf der Stelle tot. Das nimmt einen mit, weil die Polizei die Schuld an den Geschehnissen tr&auml;gt. <BR /><BR />S. R&uuml;ckert: Manchmal nehmen wir Serien auf, wie gerade eine &uuml;ber einen Justizirrtum in Bayern. Dabei wurde ein Mann wegen Mordes verurteilt, allerdings stellte sich das Ganze als Fehlurteil heraus. In der sechsteiligen Serie erz&auml;hle ich dem Andreas dieses krasse Versagen von Justiz und Polizei, also die Entstehung der Urteils, dessen Aufkl&auml;rung und Berichtigung. Ich habe den Fall recherchiert und war auch in der Hauptverhandlung. Die Serie wird online gehen, just wenn wir uns in S&uuml;dtirol befinden.  <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1302732_image" /></div>
<b>Kriminalromane stehen in den Bestsellerlisten ganz oben, Krimiserien bestimmen das Hauptabendprogramm und euer Podcast ist eine Erfolgsgeschichte. Wie erkl&auml;rt ihr euch die Faszination f&uuml;r dieses Genre?</b><BR />A. Sentker: Das d&uuml;rfte auch damit zu tun haben, dass wir in im Gegensatz zu vielen Konfliktregionen dieser Erde in einer relativ friedlichen Gesellschaft leben &ndash; zum Gl&uuml;ck. Interessant ist, dass die &uuml;berwiegende Mehrheit unserer H&ouml;rerschaft von jungen Frauen gebildet wird. Sie wollen der Psyche auf den Grund gehen, verstehen, was die Menschen antreibt und wo sie an Grenzen sto&szlig;en.<BR /><BR />S. R&uuml;ckert: Nat&uuml;rlich interessiert sich der Mensch f&uuml;r das B&ouml;se in seinem eigenen Inneren. Wir erz&auml;hlen das B&ouml;se in einem verkraftbaren Rahmen, &auml;hnlich wie es M&auml;rchen f&uuml;r Kinder tun. Wir ordnen die Geschehnisse ein und zeigen auf, wie Gesellschaft und Staat mit einer Straftat umgehen, ohne dass unsere H&ouml;rer danach schlaflose N&auml;chte haben.<BR /><b><BR />Welchen Wert hat euer Podcast f&uuml;r ein weithin bekanntes Medium wie &bdquo;die ZEIT&ldquo;?</b><BR />A. Sentker: Wir erreichen damit f&uuml;r &bdquo;die ZEIT&ldquo; ein Publikum mit neuem Nutzungsverhalten, also die jungen Leute, die das H&ouml;ren dem Lesen vielfach vorziehen. Damit lernen sie &bdquo;die ZEIT&ldquo; als glaubw&uuml;rdiges Medium kennen, das auf die Prinzipien von gr&uuml;ndlicher Recherche und leidenschaftlichem Journalismus baut. Das ist in unserer heutigen Zeit wichtiger denn je, damit unterscheidet man sich von den vielen Fake-News und unseri&ouml;sen Medien. Unser Verlag betreibt 30 Podcasts, sie sind der Schl&uuml;ssel zu einem jungen Publikum.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1302735_image" /></div>
<BR />S. R&uuml;ckert: Als Kriminalreporterin habe ich au&szlig;erdem die M&ouml;glichkeit, Hintergr&uuml;nde und Erlebnisse zu schildern, die im Text nicht vorkommen.<BR /><BR /><b>Ist es denkbar, dass ihr irgendwann auch mal einen S&uuml;dtiroler Mordfall beleuchtet?</b><BR />S. R&uuml;ckert: Das ist unwahrscheinlich, denn wir wollen ja neue F&auml;lle erz&auml;hlen, die noch niemand kennt. Das setzt voraus, dass wir sehr dicht dran sind und Zugang zu den Akten, zum Prozess und zu Prozessbeteiligten haben.<BR /><BR /><b>Welchen Bezug habt ihr zu S&uuml;dtirol?</b><BR />S. R&uuml;ckert: Ich kenne S&uuml;dtirol sehr gut, verbringe dort immer wieder mit meinem Mann freie Tage. Es ist ein gesegnetes St&uuml;ck Land, ein Garten Eden.<BR />A. Sentker: Bei mir ist es &auml;hnlich, etwa zweimal im Jahr genie&szlig;e ich einen Aufenthalt in S&uuml;dtirol. Dort gibt es alles, was wir lieben: Eine gro&szlig;artige Landschaft, sehr gutes Essen und vorz&uuml;glichen Wein. Und nette Menschen sowieso.  ]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 15:51:13 +0200</pubDate>
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    <media:title>Die Podcast-Inhalte eignen sich auch für die große Bühne: Andreas Sentker und Sabine Rückert haben im Zuge ihrer Podcast-Tournee im Jahr 2025 an die 9.000 Besucher in die Barclays-Arena in Hamburg gelockt. Am 25. April sind sie im Designhotel Gartner in Dorf Tirol zu Gast.</media:title>
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   <title>Klimawandel verstärkt Sorge um antike griechische Stätten</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/klimawandel-verstaerkt-sorge-um-antike-griechische-staetten</link>
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   <description>Häufige Waldbrände, Hitzewellen, steigender Meeresspiegel: Wegen des Klimawandels sorgen sich griechische Behörden um die einzigartigen archäologischen Stätten. Die über das ganze Land verstreuten Zeugnisse der Antike ziehen jährlich Millionen von Touristen an und spülen große Summen in die Kassen. Doch viele der Stätten liegen in ländlichen Gebieten. Verantwortliche fordern verstärkte Vorbereitungen für den Fall plötzlich notwendiger Evakuierungen wegen Naturkatastrophen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Nach einer dreij&auml;hrigen Studie von Wissenschaftlern hat das griechische Kulturministerium nun eine Liste von 19 antiken St&auml;tten aufgestellt, die am dringendsten gegen Naturkatastrophen gewappnet werden m&uuml;ssen. Unter den &bdquo;Sorgenkindern&ldquo; ist beispielsweise das antike Olympia, das immer wieder von Waldbr&auml;nden bedroht ist, das Theater von Delphi, wo es zu Steinschlag kommt, und die antiken St&auml;tten von Dion, wo &Uuml;berschwemmungsgefahr besteht.<BR /><BR />Der Schutz der Geburtsst&auml;tte der Olympischen Spiele mit seinem antiken Stadion, zwei Museen und seinem weitl&auml;ufigen Heiligtum erfordere &bdquo;st&auml;ndige Wachsamkeit&ldquo;, sagt Olympias B&uuml;rgermeister Aristides Panagiotopoulos. &bdquo;Wir haben akute Sorgen, denn das antike Olympia erstreckt sich &uuml;ber ein gro&szlig;es Gel&auml;nde mit viel Gr&uuml;n und einer dichten Vegetation&ldquo;, schildert er. Obwohl die Beh&ouml;rden immer wieder eingriffen, &bdquo;wissen wir, dass das allein nicht ausreicht&ldquo;.<BR /><BR />Nahe dem antiken Olympia gab es zuletzt 2021, 2022 und 2024 gro&szlig;e Waldbr&auml;nde, wie der oberste Forstbeamte der Region Elis, Panagiotis Lattas, berichtet. Ergiebiger Regen hat nach Lattas' Worten in diesem Jahr die Vegetation in der Region &uuml;ppig gedeihen lassen. Vor Beginn der Waldbrand-Saison m&uuml;sse das Gr&uuml;n dringend zur&uuml;ckgeschnitten werden, um ein schnelles Ausbreiten m&ouml;glicher Feuer zu verhindern.<h3>
Umfassende Untersuchungen </h3>F&uuml;r ihre dreij&auml;hrige Studie untersuchten die Wissenschaftler von der Universit&auml;t Athen und der nationalen Forschungsstiftung unter anderem heutige und vergangene geologische und klimatische Bedingungen an den 19 antiken St&auml;tten. Sch&auml;den durch vergangene Naturkatastrophen wurden beleuchtet, um daraus R&uuml;ckschl&uuml;sse auf k&uuml;nftige Bedrohungen ziehen zu k&ouml;nnen.<BR /><BR />Ein Team aus Klimaforschern, Geologen, Ingenieuren, Denkmalsch&uuml;tzern, Architekten und Materialkundlern untersuchte, wie die St&auml;tten etwa durch Br&auml;nde, Hitzewellen und steigende Meeresspiegel bedroht sind. Bis 2030 sollen nach den Worten von Kulturministerin Lina Mendoni insgesamt 40 antike St&auml;tten auf diese Weise untersucht werden.<BR /><BR />&bdquo;Unser Heimatland hat eine ungew&ouml;hnlich hohe Dichte an Freiluft-Monumenten, die untrennbar mit der umgebenden Landschaft verbunden sind&ldquo;, schildert Mendoni. Diese seien schon heute Temperaturschwankungen, steigender Luftfeuchtigkeit, starkem Regen und Wind ausgesetzt. &bdquo;Der Klimawandel bedeutet nicht unbedingt, dass aus dem Nichts neue Bedrohungen auftauchen. Meist verst&auml;rkt er bereits bestehende Bedrohungen.&ldquo;<BR /><BR />Das Kulturministerium hat noch f&uuml;r dieses Jahr die Installation von Brandmeldern an 21 antiken St&auml;tten angek&uuml;ndigt. F&uuml;r mehr als 60 arch&auml;ologische St&auml;tten sollen Feuerschutzpl&auml;ne ausgearbeitet werden.<BR /><BR />Im Falle von Delphi lie&szlig; das Kulturministerium nach Fangnetze aus Metall an den umliegenden H&auml;ngen anbringen, nachdem Felsst&uuml;rze Ende 2024 eine wichtige Verbindungsstra&szlig;e zur arch&auml;ologischen St&auml;tte und den Museen unterbrochen hatten. Zudem lie&szlig; die Stadtverwaltung zur Katastrophenvorsorge einen Feldweg als Reservestra&szlig;e f&uuml;r kleinere Fahrzeuge bauen.<BR /><BR />&bdquo;Vor 20 Jahren war es noch komplett verboten, Feuerschutz-Schneisen in gesch&uuml;tzten Gebieten einzurichten&ldquo;, sagt Kulturministerin Mendoni. &bdquo;Zum Gl&uuml;ck hat sich die Einstellung seither gewandelt.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 10:38:55 +0200</pubDate>
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    <media:title>Das antike Delphi ist von Steinschlägen bedroht. © APA/AFP / ANGELOS TZORTZINIS</media:title>
    <media:credit role="author">ANGELOS TZORTZINIS</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Kammermusikwoche in Völs am Schlern: Unkonventionelle Spielorte, maigrüne Bergwiesen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/kammermusikwoche-in-voels-am-schlern-unkonventionelle-spielorte-maigruene-bergwiesen</link>
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   <description>Programm, Spielorte und Mitwirkende des Festivals Schlern Music stehen fest. Die künstlerische Leitung verantworten zum zweiten Mal Chiara Tonelli und Philipp von Steinaecker. Einem breiteren Publikum ist das in Völs am Schlern lebende Musikerehepaar vor allem als Gründungsmitglieder des Mahler Chamber Orchestra, durch Arbeit der Gustav Mahler Academy und das international Furore machende Originalklang Project bekannt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[W&auml;hrend ein gro&szlig;er Teil des Berufslebens der Fl&ouml;tistin Chiara Tonelli sowie des Dirigenten und Cellisten Philipp von Steinaecker auf Tournee- und Gastspielreisen stattfindet, laden die beiden alle zwei Jahre herausragende Musikerinnen und Musiker aus ihrem k&uuml;nstlerischen Freundeskreis nach V&ouml;ls ein, erarbeiten hier Programme und pr&auml;sentieren diese an intimen, aber eher ungew&ouml;hnlichen Spielorten. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1301439_image" /></div>
<BR /><BR />Das bei freiem Eintritt stattfindende Festival schafft dabei stets aufs Neue mitrei&szlig;ende, unkonventionelle Konzertsituationen, die sich bei h&ouml;chster Qualit&auml;t der Darbietungen durch eine gewisse abenteuerliche L&auml;ssigkeit auszeichnen. <BR /><BR />Zu den G&auml;sten der Ausgabe vom 13. bis 17. Mai 2026 z&auml;hlen veritable Kammermusiklegenden wie Veronika Hagen (Hagen Quartett) und Volker Jacobsen (Gr&uuml;ndungsmitglied des Artemis Quartetts) ebenso wie Mitglieder f&uuml;hrender europ&auml;ischer Spitzenorchester. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1301442_image" /></div>
<BR /><BR />Dazu geh&ouml;ren unter anderem Andrea Obiso, Konzertmeister der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, sowie Martin Zalodek, Mitglied der ersten Geigengruppe der Wiener Philharmoniker.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1301445_image" /></div>
<BR /><BR />Schlern Music setzt bewusst auf eher selten gespielte Kammermusik: Im Mittelpunkt stehen Streichquintette von Mozart und Streichsextette von Brahms sowie Kammermusik mit Bl&auml;sern. Im Abschlusskonzert sind Schuberts &bdquo;Forellenquintett&ldquo; und Franz Schmidts Klavierquintett f&uuml;r die linke Hand; Pianist ist der deutsche Pianist und Gef&auml;&szlig;chirurg Sebastian Debus. Olivier Doise, Solo-Oboist des Orchestre Philharmonique de Radio France, ist in Werken von Mozart, Britten und Moscheles sowie in einer Bearbeitung des Tristan-Vorspiels zu erleben. Erg&auml;nzt wird das Programm durch bedeutende Werke der Moderne von Penderecki und Veress.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1301448_image" /></div>
<BR /><BR />Bespielt werden bew&auml;hrte Orte wie zur Er&ouml;ffnung die grandiose Scheune des Edelansitzes Zimmerlehen, der Stanglerhof und Schloss Pr&ouml;sels, erg&auml;nzt durch neue Spielst&auml;tten: Erstmals finden Konzerte im ehemaligen Stadel des Hotel Gfell (Sch&ouml;nblick) sowie in der Halle der Zimmerei Koholz in St. Anton statt. Ein moderiertes K&uuml;nstlergespr&auml;ch zum Thema &bdquo;Kammermusik vs. Orchester&ldquo; im Hotel Heubad vertieft den Dialog zwischen Musikerinnen, Musikern und Publikum. Die preisgekr&ouml;nte Musikvermittlerin und Violinistin Nanni Malm moderiert ein Konzert f&uuml;r Kinder in der Bibliothek von V&ouml;ls am Schlern.<BR /><BR />Gedruckte Programme sind im gesamten Schlerngebiet sowie beim Tourismusverein V&ouml;ls am Schlern erh&auml;ltlich. Aktuelle Termine unter:  <a href="https://www.seiseralm.it/de/geniessen-und-erleben/erleben/veranstaltungen-highlights/schlern-music.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">www.schlernmusic.it</a>]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 16:59:31 +0200</pubDate>
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    <media:title>Chiara Tonelli und Philipp von Steinaecker laden alle zwei Jahre herausragende Musikerinnen und Musiker aus ihrem künstlerischen Freundeskreis nach Völs ein. © Martin Kompatscher</media:title>
    <media:credit role="author">Martin Kompatscher</media:credit>
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   <title>Céline Dion in Paris: Stadt hofft auf Millioneneinnahmen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/celine-dion-in-paris-stadt-hofft-auf-millioneneinnahmen</link>
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   <description>Céline Dion gibt ab Mitte September 16 Konzerte in fünf Wochen in Paris. Sie bringt damit nicht nur Herzen ihrer Fans zum Hüpfen: Mehr als sechs Jahre nach der letzten Tournee der Kanadierin dürften die Shows der Stadt hunderttausende zusätzliche Gäste bescheren, Hotels und Restaurants hoffen auf üppige Einnahmen. Mit einer halben Million Konzertbesuchern und 300 bis 500 Millionen Euro Umsatz rechnet die oberste Tourismus-Werberin der Region Paris, Alexandra Dublanche.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Vangu&eacute;lis Panayotis vom Consultingunternehmen MKG geht sogar noch weiter und erwartet bis zu 1,2 Milliarden Euro zus&auml;tzlichen Umsatz: Unter anderem muss der gesamte Mitarbeiter-Tross der S&auml;ngerin wochenlang untergebracht werden, hunderttausende Konzertbesucher werden den &ouml;ffentlichen Nahverkehr nutzen und vermutlich auch sonst den einen oder anderen Euro f&uuml;r Souvenirs und Shopping ausgeben. Allein die Pariser Hotels k&ouml;nnen nach Panayotis' Sch&auml;tzungen auf 180 Millionen Euro zus&auml;tzlich durch die C&eacute;line-Dion-Konzerte hoffen.<BR /><BR />In den Tagen nach der Ank&uuml;ndigung der Dion-Auftritte in Paris stieg die Zahl der &Uuml;bernachtungsanfragen rund um die Konzerttermine auf der Hotelbuchungsplattform Booking.com um 49 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum. Die Hotelkette Adagio, die mehrere Hotels nahe der Konzerthalle D&eacute;fense Arena betreibt, verzeichnete gar einen Buchungsanstieg um 400 Prozent.<BR /><BR />&bdquo;Gro&szlig;e Musikereignisse sind gute Anl&auml;sse f&uuml;r Reisen&ldquo;, erkl&auml;rt Vanessa Heydorff, Frankreich-Chefin von Booking.com. Sie sieht darin ein Beispiel f&uuml;r den Trend zum &bdquo;Gig-Tripping&ldquo;, also f&uuml;r Urlaubstrips rund um Konzertbesuche.<BR /><BR />Ein Drittel der C&eacute;line-Dion-Konzertbesucher d&uuml;rfte laut den Prognosen der Experten aus dem Ausland kommen - und damit besonders viel Geld in der franz&ouml;sischen Hauptstadt lassen. &bdquo;Wenn ein Bewohner der Region Paris beim Konzertbesuch 200 Euro ausgibt, sind es bei jemandem aus der franz&ouml;sischen Provinz schon 500 und bei einem Gast aus dem Ausland 1.200 Euro&ldquo;, sagt Didier Arino vom Beratungsunternehmen Protourisme. &bdquo;Das wird Paris gut tun&ldquo;, freut er sich - angesichts der zahlreichen Krisen in der Welt sind die Buchungszahlen der Hotels derzeit niedriger als &uuml;blich.<h3>
Konzerte nach kurzer Zeit ausverkauft</h3>Der offizielle Ticketverkauf f&uuml;r die Dion-Konzerte dauerte am Freitag nur wenige Stunden, alle 16 Termine waren nach kurzer Zeit ausverkauft. Die 58-J&auml;hrige hatte 2019 ihre letzte Tournee wegen der Corona-Pandemie abgebrochen. 2022 gab sie bekannt, dass sie an der unheilbaren Autoimmunkrankheit Stiff-Person-Syndrom leidet, die mit Bewegungseinschr&auml;nkungen, Schmerzen und Muskelkr&auml;mpfen einhergeht.<BR /><BR />2024 &uuml;berraschte Dion dann mit einem Auftritt auf der ersten Etage des Eiffelturms zum Abschluss der Er&ouml;ffnungsfeier der Olympischen Spiele, wo sie den Edith-Piaf-Klassiker &bdquo;Hymne &agrave; l'amour&ldquo; sang. Den Eiffelturm nutzte sie auch Ende M&auml;rz, um mit einer Lichtshow und Ausschnitten ihrer bekanntesten Songs ihr Comeback auf die Konzertb&uuml;hne anzuk&uuml;ndigen.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 13:49:31 +0200</pubDate>
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    <media:title>Celine Dion bewirbt großflächig ihre Konzertreihe in Paris. © APA/AFP / ANNA KURTH</media:title>
    <media:credit role="author">ANNA KURTH</media:credit>
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  </item>
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   <title>Katy Perry wird sexueller Übergriff vorgeworfen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/katy-perry-wird-sexueller-uebergriff-vorgeworfen</link>
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   <description>Pop-Star Katy Perry (41, „I Kissed a Girl“) hat Vorwürfe der australischen Schauspielerin Ruby Rose (40) von einem sexuellen Übergriff vehement zurückgewiesen. Das Sprecherteam der Sängerin schrieb in einer Mitteilung, die Behauptungen seien „nicht nur kategorisch falsch, sondern auch gefährliche, rücksichtslose Lügen“. Weiter hieß es darin, dass Rose dafür bekannt sei, in den sozialen Medien schwerwiegende öffentliche Anschuldigungen gegen verschiedene Personen zu erheben.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Rose schrieb auf der Social-Media-Plattform Threads, dass sich der angebliche &Uuml;bergriff in einem Nachtklub im australischen Melbourne zugetragen habe, als sie Anfang zwanzig war. Sie habe fast zwei Jahrzehnte gebraucht, um dies &ouml;ffentlich auszusprechen. Dies zeige, wie stark die Auswirkungen von Trauma und sexueller Gewalt sein k&ouml;nnten, f&uuml;hrte sie aus.<BR /><BR />Rose lebt seit ihrem dreizehnten Lebensjahr offen lesbisch. Sie spielte in der TV-Serie &bdquo;Orange Is The New Black&ldquo; und in Filmen wie &bdquo;John Wick: Kapitel 2&ldquo;, &bdquo;Pitch Perfect 3&ldquo; und &bdquo;Meg&ldquo; mit.<BR /><BR />Perry und der fr&uuml;here kanadische Premierminister Justin Trudeau hatten im vergangenen Jahr ihre Beziehung &ouml;ffentlich gemacht. Die S&auml;ngerin war zuvor mit dem britischen Schauspieler Orlando Bloom zusammen. Die beiden haben eine Tochter.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 06:17:00 +0200</pubDate>
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    <media:title>Katy Perry weist Vorwürfe eines sexuellen Übergriffs zurück. © APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA / JASON KEMPIN</media:title>
    <media:credit role="author">JASON KEMPIN</media:credit>
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   <title>„Mord am Gardasee“:  Neue Thriller-Serie verspricht Spannung pur</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/mord-am-gardasee-neuer-serien-thriller-verspricht-spannung-pur</link>
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   <description>Glücklicherweise kein echter Mordfall – aber genug Stoff für einen packenden Serienkrimi: „Delitto sul lago di Garda“ ist eine neue Serie von Disney+, die auf dem Thriller „Murder on Lake Garda“ von Tom Hindle basiert. Aus einer exklusiven Hochzeitsfeier auf einer abgelegenen Insel im Gardasee wird schnell ein Kriminalfall: Eine Leiche taucht auf, die Gäste sitzen fest, und plötzlich steht jeder unter Verdacht.</description>
   <author>redaktion@stol.it (vs)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Produktion tr&auml;gt derzeit noch einen Arbeitstitel, verspricht aber bereits jetzt Hochspannung vor der Kulisse des wohl bekanntesten Sees  Italiens.<BR /><BR />Die Serie basiert auf dem Thriller &bdquo;Murder on Lake Garda&ldquo; von Tom Hindle, der im anglos&auml;chsischen Raum bereits ein Bestseller ist. Ab Juni erscheint der Roman auch in Italien beim Verlag Bompiani. Parallel entsteht die Serienadaption, produziert von &bdquo;The Apartment&ldquo; aus der Fremantle-Gruppe.<BR /><BR />Geplant sind sechs Episoden, geschrieben von Alessandro Fabbri, Ilaria Macchia, Gianluca Bernardini und Laura Colella. Die Regie &uuml;bernimmt Laura Bispuri, bekannt durch &bdquo;Meine geniale Freundin&ldquo;.<h3>
Handlung</h3>Im Mittelpunkt steht eine luxuri&ouml;se Hochzeit auf einer abgelegenen Privatinsel im Gardasee: Leopoldo Vigevani, Erbe einer einflussreichen Familie, heiratet die Influencerin Eva Bianchi. Hinter der glamour&ouml;sen Fassade zeigen sich jedoch schnell Spannungen.<BR /><BR />Unter den G&auml;sten ist auch Lara, die Verlobte des Bruders des Br&auml;utigams. Als angehende Journalistin f&uuml;hlt sie sich in dieser Welt aus Reichtum und Inszenierung fremd &ndash; und genau das macht sie zu einer wichtigen Figur, als die Feier eine dramatische Wendung nimmt: Am Strand der Insel wird eine Leiche gefunden.<BR /><BR />Die Insel wird daraufhin zum abgeschlossenen Tatort. Niemand kann sie verlassen, alle G&auml;ste geraten unter Verdacht. W&auml;hrend die Polizei auf sich warten l&auml;sst, beginnt Lara selbst zu ermitteln und st&ouml;&szlig;t dabei auf L&uuml;gen, Konflikte und verborgene Geheimnisse.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:55:54 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 13 Apr 2026 15:56:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Schauplatz der Serie ist eine abgelegene Insel am Gardasee. (Symbolbild) © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>Mit Streaming lässt sich für Musiker kaum etwas verdienen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/mit-streaming-laesst-sich-fuer-musiker-kaum-etwas-verdienen</link>
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   <description>Viele Musikschaffende können vom Streaming allein nicht ihr Leben finanzieren – sind aber trotzdem davon abhängig. Das ergab eine Befragung des britischen Oxford Internet Institute und der niederländischen Universität Groningen. Im Zentrum der Untersuchung standen den Angaben zufolge Musiker, „die weder reich noch berühmt sind und somit die überwiegende Mehrheit der Musikkünstler weltweit ausmachen“.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Forschenden haben vergangenes Jahr 1.198 Musikschaffende aus Brasilien, Chile, den Niederlanden, Nigeria und S&uuml;dkorea befragt. 42 Prozent gaben an, Vollzeit Musik zu machen &ndash;  53 Prozent erwarten, dies k&uuml;nftig tun zu k&ouml;nnen. <BR /><BR />Insgesamt erzielten 77 Prozent der befragten Kreativen im Jahr vor der Befragung Einnahmen von j&auml;hrlich weniger als 10.000 Euro mit ihrer Musik. 29 Prozent davon verdienten weniger als 1.000 Euro, 26 Prozent hatten kein Einkommen &uuml;ber ihr musikalisches Tun. <BR /><BR />Der Anteil des Streamings am Einkommen variierte: 25 Prozent der Befragten gaben an, 0 bis 5 Prozent ihres Verdienstes daraus zu beziehen. Bei 11 Prozent machte das Streaming 6 bis 75 Prozent des Einkommens aus, bei 8 Prozent mehr als 75 Prozent. Aber: 56 Prozent der Studienteilnehmer wollten oder konnten dazu keine Aussage machen. &bdquo;Nur sehr wenige K&uuml;nstler k&ouml;nnen allein vom Streaming leben&ldquo;, erkl&auml;rt der Studienautor und Professor f&uuml;r digitale Kultur am Oxford Internet Institute, Robert Prey. <BR /><BR />Trotzdem l&auml;sst sich kaum auf diesen Vertriebsweg verzichten: 81 Prozent der Befragten glauben eigenen Angaben zufolge, dass Streaming etwas oder &auml;u&szlig;erst wichtig f&uuml;r ihre Karriere sei. &bdquo;Musiker sind in hohem Ma&szlig;e auf Streaming angewiesen, um Sichtbarkeit und berufliche Relevanz zu erlangen, doch die damit erzielten Einnahmen werden allgemein als unzureichend angesehen&ldquo;, erl&auml;uterte Prey. Dieses sogenannte Streaming-Paradox sei ein globales Ph&auml;nomen. <h3>
0,3 Cent pro Stream</h3>K&uuml;rzlich machte etwa der deutsche K&uuml;nstler LGoony auf die verzwickte Situation aufmerksam &ndash;  und sagte, dass er nicht wisse, wie lange er noch Musik herausbringen k&ouml;nne. Ein Stream bei Spotify bringe 0,3 Cent, erkl&auml;rte LGoony in einem Instagram-Video, das mit &bdquo;Ich kann nicht mehr&ldquo; betitelt ist. Damit ein Artist einen Euro erh&auml;lt, &bdquo;daf&uuml;r muss man schon &uuml;ber 15 Stunden lang nur die Musik von diesem K&uuml;nstler oder dieser K&uuml;nstlerin h&ouml;ren&ldquo;, rechnete der Rapper beispielhaft vor.<BR /><BR /> Die gro&szlig;en Firmen h&auml;tten Musik &bdquo;komplett entwertet&ldquo;. Hinzu k&auml;men Algorithmen, Chat-Bots und KI-generierte Musik in den Sozialen Medien, die den Kampf um Sichtbarkeit zus&auml;tzlich erschweren w&uuml;rden. Der deutsche Kulturstaatsminister Wolfram Weimer plant im Fr&uuml;hsommer einen Runden Tisch mit Plattenlabels und Streamingdiensten, um eine gerechtere Verg&uuml;tung f&uuml;r Musikerinnen und Musiker auszuhandeln.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 09:44:16 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 12 Apr 2026 09:45:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Streamingdienste sollen für gerechtere Verteilung der Einnahmen sorgen. © APA/AFP / MARTIN BUREAU</media:title>
    <media:credit role="author">MARTIN BUREAU</media:credit>
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   <title>Der Fall Tesla: Filmemacher Andreas Pichler nimmt Elon Musk unter die Lupe</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/kino-tv/der-fall-tesla-ein-suedtiroler-filmemacher-nimmt-elon-musk-unter-die-lupe</link>
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   <description>Der Bozner Filmemacher Andreas Pichler zeigt in seiner neuen Doku „Elon Musk Unveiled“ die Geschichte hinter dem Tech-Riesen Tesla – und wie Musk sich seine Macht im Silicon Valley aufgebaut hat. Der Film eröffnet heute die 39. Ausgabe des Bolzano Film Festival Bozen, das bis 19. April  dauert.</description>
   <author>redaktion@stol.it (eva)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>Von Ida Walder<BR /></b><BR />Als mehrsprachiges Festival in einer Grenzregion widmet das BFFB dem Geschehen jenseits der Landesgrenzen besondere Aufmerksamkeit und beh&auml;lt gleichzeitig die lokale Filmproduktion im Blick. Der Filmemacher spricht &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde beim Dreh zu &bdquo;Elon Musk Unveiled. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1299507_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Was hat Sie urspr&uuml;nglich dazu motiviert, diesen Film zu machen?</b><BR />Andreas Pichler: Ich wollte eigentlich schon vor sieben oder acht Jahren einen Film &uuml;ber Google machen, weil ich diese enorme Machtkonzentration im Silicon Valley als ein extrem gesellschaftsrelevantes Thema empfinde. Damals ist es allerdings nicht gelungen, den Film zu finanzieren. Als dann die Kollegen von Beetz Brothers auf mich zugekommen sind  &ndash;  das sind alte Bekannte, mit denen ich schon &ouml;fter zusammengearbeitet habe  &ndash;  waren sie bereits l&auml;nger an einer Projektidee dran, vor allem an der Whistleblower-Geschichte in Kongsberg in Norwegen. Sie haben mich gefragt, ob ich die Regie &uuml;bernehmen m&ouml;chte, und ich war sofort Feuer und Flamme.<BR /><BR /><BR /><b>Im Film arbeiten Sie mit geleakten internen Daten, etwa den sogenannten Tesla-Files. Das setzt intensive Recherchen voraus. Gab es dabei juristische oder ethische H&uuml;rden, um an dieses Material zu gelangen?</b><BR />Pichler: Lukas Kupski, der Whistleblower der sogenannten Tesla-Files, war gewisserma&szlig;en der Ausgangspunkt f&uuml;r unsere Recherchen. Die Kollegen von Beetz  Brothers waren von Beginn an in das Projekt involviert. Als ich dazukam, haben wir die Perspektive erweitert und weitere Personen einbezogen, die man im weitesten Sinne als Whistleblower bezeichnen kann  &ndash;  auch wenn der Begriff inzwischen etwas schwierig geworden ist.  Im Kern handelt es sich um Menschen, die Bedenken gegen&uuml;ber bestimmten Abl&auml;ufen und Praktiken ge&auml;u&szlig;ert haben und dadurch selbst in schwierige Situationen geraten sind. Dazu z&auml;hlen <Fett>Christina Balland,</Fett> eine Ingenieurin aus den fr&uuml;hen Tesla-Jahren, sowie <Fett>John Darnall,</Fett> der im KI-Team von Tesla t&auml;tig war. Beide waren mit ihren Aussagen nicht v&ouml;llig neu in der &Ouml;ffentlichkeit: John Darnall hatte beispielsweise bereits Videos ver&ouml;ffentlicht. Gerade durch diese Offenlegungen sind sie schlie&szlig;lich auch in Konflikt mit Tesla geraten.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1299510_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Welche Herausforderungen ergaben sich dann im weiteren Verlauf der Produktion, insbesondere im Umgang mit rechtlichen Fragen?</b><BR />Pichler: Insofern war das Thema Personenschutz in diesem Fall nicht unmittelbar zentral, was bei Whistleblowern ja oft eine gro&szlig;e Rolle spielt. Ein wesentliches Thema f&uuml;r uns war vielmehr die Frage, was wir letztlich sagen k&ouml;nnen und was nicht  &ndash;   beziehungsweise mit welchen Aussagen wir uns oder auch unsere Protagonistinnen und Protagonisten angreifbar machen. Wenn man einen kritischen Film &uuml;ber die reichste Person der Welt macht, muss man sich nat&uuml;rlich entsprechend absichern. Das haben wir getan, indem mehrere Anwaltskanzleien den Film eingehend gepr&uuml;ft und quasi &bdquo;auseinandergenommen&ldquo; haben, um sicherzustellen, dass wir rechtlich auf der sicheren Seite sind.<BR /><BR /><BR /><b>Erwarten Sie eine Reaktion von Elon Musk oder anderen Tesla-Verantwortlichen?</b><BR />Pichler: Mein Hauptmotiv, einen solchen Film zu machen, ist in erster Linie, Menschen aufzukl&auml;ren. Nat&uuml;rlich muss man grunds&auml;tzlich damit rechnen, dass es Reaktionen gibt. Bis jetzt hat es allerdings noch keine gegeben. Der Film lief bisher vor allem auf Festivals und startet nun in verschiedenen L&auml;ndern im Kino. Sp&auml;ter wird er auch im Fernsehen in mehreren L&auml;ndern ausgestrahlt. Insofern bleibt abzuwarten, ob und wann es zu Reaktionen kommt. Interessanterweise ist es uns bislang nicht gelungen, den Film in die USA zu verkaufen  &ndash;  was, glaube ich, kein Zufall ist. Angesichts des aktuellen politischen und kulturpolitischen Klimas dort besteht gro&szlig;e Zur&uuml;ckhaltung, einen solchen Film &ouml;ffentlich zu zeigen, geschweige denn, ihn auf einer Plattform oder bei einem Sender zu platzieren.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1299513_image" /></div>
<BR /><BR /><b>War es f&uuml;r Sie ein wichtiges Ziel, den Film auch in den USA zu zeigen?</b><BR />Pichler: Ja, das war selbstverst&auml;ndlich ein zentrales Ziel. Wir arbeiten bereits seit etwa drei Vierteljahren daran. Also eigentlich schon, bevor der Film fertiggestellt war. Viele Menschen aus der Branche haben uns gro&szlig;es Interesse signalisiert, uns auf die Schulter geklopft und das Projekt als spannend und wichtig bezeichnet. Allerdings hat sich in den USA seit etwa M&auml;rz oder April einiges ver&auml;ndert. Man sieht leider st&auml;ndig, wie insbesondere Donald Trump im kulturellen Bereich vorgeht  &ndash;  etwa mit Klagen gegen die New York Times, die BBC oder auch gegen Anwaltskanzleien. Diese Form der Einsch&uuml;chterung hat dazu gef&uuml;hrt, dass der &ouml;ffentliche Diskurs in den USA zunehmend eingeschr&auml;nkt wird. Und leider zeigt diese Strategie auch Wirkung.<BR /><BR /><BR /><b>Der Film dauert etwa eineinhalb Stunden und kann naturgem&auml;&szlig; nicht die gesamte Tesla-Entwicklung abdecken. Wie war Ihr Ansatz von Anfang an &ndash; was nimmt man inhaltlich auf, und was l&auml;sst man bewusst weg?</b><BR />Pichler: Der Ansatz war vor allem, sich auf die Kerngeschichte zu konzentrieren: den Autopiloten, den Tesla und Elon Musk seit &uuml;ber zehn Jahren versprechen, ank&uuml;ndigen und auch bewerben. Die Realit&auml;t dieser Technologie entspricht dem allerdings nicht vollst&auml;ndig. Es handelt sich letztlich um ein unfertiges Produkt, das auf den Markt gebracht wurde, wobei die Nutzer im Grunde als eine Art Beta-Tester fungieren &ndash; mit entsprechenden Folgen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1299516_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Es kommen auch Expertinnen und Experten zu Wort&hellip;</b><BR />Pichler: Ja genau. Diese erkl&auml;ren, warum und inwiefern die Technologie nicht funktioniert. Gleichzeitig zeigt der Film, wie Musk und Tesla dennoch das Narrativ weitertragen, dass autonomes Fahren bereits Realit&auml;t sei oder kurz davorstehe. Gerade das finde ich im gr&ouml;&szlig;eren Silicon-Valley-Kontext interessant, auch im Hinblick auf k&uuml;nstliche Intelligenz: Es wird etwas als kurz bevorstehende Realit&auml;t versprochen, wodurch enorm viel Aufmerksamkeit und Kapital angezogen wird, obwohl die Technologie tats&auml;chlich noch nicht so weit ist. Der Film ist dabei nicht grunds&auml;tzlich gegen Autopilot-Technologie gerichtet, sondern besch&auml;ftigt sich vielmehr mit der Art und Weise, wie Musk damit umgeht. Gleichzeitig versucht er auch, einen Einblick in sein Denken sowie in die Firmenkultur von Tesla zu geben.<BR /><BR /><BR /><b>War  es f&uuml;r Sie ein Ziel, Elon Musk zu interviewen?</b><BR />Pichler: Nein, das war ehrlich gesagt nicht zentral. Interessant w&auml;re es nat&uuml;rlich gewesen, aber wir haben stattdessen sehr viel mit Archivmaterial gearbeitet &ndash; Stunden &uuml;ber Stunden in verschiedensten Formen. Tesla produziert ja selbst auch laufend eigenes Material, in dem Musk indirekt vorkommt oder spricht. Diese Arbeit im Schnitt war besonders wichtig, um als Zuschauer ein Gef&uuml;hl f&uuml;r ihn zu bekommen  &ndash;  nicht im privaten Sinn, das interessiert mich weniger, sondern als CEO, als Manager und als treibende Figur dieses Silicon-Valley-Denkens.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1299519_image" /></div>
<BR /><b>Hat Sie das Projekt in einigen Aspekten pers&ouml;nlich &uuml;berrascht oder vielleicht sogar ver&auml;ndert?</b><BR />Pichler: Interessant ist, dass ich 2011 bereits ein Interview mit Musk gef&uuml;hrt habe. Damals f&uuml;r ein Projekt mit den Beetz Brothers &uuml;ber Lithium, also zur  ersten gro&szlig;en Welle der Elektromobilit&auml;t. Tesla stand noch ganz am Anfang, und er wirkte sehr stark als dieser junge, gr&uuml;ne Tech-Vision&auml;r, so wie er sich  selbst pr&auml;sentiert hat. In der halben Stunde, die wir mit ihm verbracht haben, war er sehr zug&auml;nglich und sympathisch. Im Laufe der Jahre habe ich ihn dann &uuml;ber Archivmaterial weiter verfolgt. Dieser Prozess im Schnitt, der sich &uuml;ber Wochen und Monate zieht, ist ziemlich intensiv, man taucht da regelrecht ein. Zu sehen, wie sich diese Figur ver&auml;ndert hat, war schon beeindruckend, vor allem in Auftreten und Gestus. Was f&uuml;r mich zus&auml;tzlich spannend war: Wir haben im vergangenen Jahr auch in den USA gedreht und waren damit Zeitzeugen eines sehr radikalen politischen und gesellschaftlichen Einschnitts  mit Entwicklungen, die auch weltweit sp&uuml;rbar waren. Das hat das Projekt noch einmal auf einer anderen Ebene gepr&auml;gt.<BR /><BR /><BR /><b>Der Film feierte seine Premiere am IDFA Filmfestival in Amsterdam. Wie haben Publikum und Beteiligte darauf reagiert?</b><BR />Pichler: Ich war bei der Premiere ziemlich besch&auml;ftigt, weil wir sieben oder acht Protagonistinnen und Protagonisten in Amsterdam hatten. Das war f&uuml;r uns alle sehr emotional  &ndash;  einige haben sich dort zum ersten Mal gesehen. Sie sind daf&uuml;r auch extra aus den USA angereist, was zeigt, wie gro&szlig; ihr pers&ouml;nliches Engagement ist, diese Geschichte rund um den Autopiloten &ouml;ffentlich zu machen. Das ist teilweise auch sehr mutig. Generell war die Reaktion des Publikums von gro&szlig;er &Uuml;berraschung gepr&auml;gt, vor allem &uuml;ber die Dimensionen des Ganzen. Dass es Probleme mit dem Autopiloten gibt, war zwar schon l&auml;nger bekannt, aber das Ausma&szlig; und vor allem der systemische Charakter des Scheiterns waren vielen so nicht bewusst, ebenso wenig, dass im Unternehmen offenbar sehr fr&uuml;h dar&uuml;ber Bescheid gewusst wurde. Auch das dahinterliegende Weltbild war f&uuml;r viele neu: dass Elon Musk und Tesla nur ein Teil eines gr&ouml;&szlig;eren techno-utopischen Denkens sind, das weit &uuml;ber Tesla hinausgeht. Und dass es im Silicon Valley viele &auml;hnliche Denkans&auml;tze gibt. Das waren im Wesentlichen die zentralen Reaktionen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1299522_image" /></div>
<BR /><BR /><BR /><b>Der Film er&ouml;ffnet heute Abend das BFFB.  Freuen Sie sich als S&uuml;dtiroler Filmemacher er&ouml;ffnen zu d&uuml;rfen?</b><BR />Pichler: Mich freut das nat&uuml;rlich sehr.  Wir haben uns bewusst daf&uuml;r entschieden, die Italienpremiere im Rahmen des Festivals zu machen, weil eine besondere Verbundenheit mit S&uuml;dtirol besteht. Ich finde es auch besonders sch&ouml;n, dass das Filmfestival in Bozen mit einem Dokumentarfilm er&ouml;ffnet wird  &ndash; meines Wissens ist das das erste Mal. Das Thema ist zudem sehr international: Tesla ist &uuml;berall pr&auml;sent, und die damit verbundenen Fragen betreffen viele L&auml;nder. Insofern kann man den Film grunds&auml;tzlich &uuml;berall zeigen. Ich bin mir sicher, dass es auch in Bozen ein gro&szlig;es Interesse geben wird.<BR /><BR /><BR /><b>Er&ouml;ffnung BFFB:</b><BR />Am heutigen Freitag, 19.30 Uhr, Wiederholung  20.30 Uhr            <BR /><b>Weiterer Termin:</b>11.4., 15.15 Uhr, Capitol Kino Bozen.                                                 <Fett></Fett>]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 16:15:00 +0200</pubDate>
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    <media:title>Seit Ende der 1990er Jahre arbeitet Andreas Pichler  im Bereich Dokumentarfilm, seit 2012 ebenso im Bereich Spielfilm. Viele seiner Filme waren auf zahlreichen internationalen Filmfestivals zu sehen und haben Preise gewonnen. © privat</media:title>
    <media:credit role="author">privat</media:credit>
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   <title>US-Hip-Hop-Pionier Bambaataa mit 68 Jahren gestorben</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/us-hip-hop-pionier-bambaataa-mit-68-jahren-gestorben</link>
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   <description>Der bahnbrechende US-Hip-Hop-Künstler und DJ, Afrika Bambaataa, ist nach Angaben seines ehemaligen Plattenlabels im Alter von 68 Jahren gestorben. „Mit seinem Tod denken wir über seine Beiträge zum Genre und zur breiteren Kultur nach, die bis heute nachwirken“, erklärte Tommy Boy Records am Donnerstag (Ortszeit) im Onlinedienst Instagram. Der Rapper war vor allem für seinen Hit „Planet Rock“ aus dem Jahr 1982 bekannt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Das Promi-Portal TMZ berichtete, Bambaataa sei am Donnerstag im US-Staat Pennsylvania an Komplikationen im Zusammenhang mit Krebs gestorben. Bambaataa war als Lance Taylor in Sozialbauten im New Yorker Stadtteil Bronx geboren worden. Er begann seine Musikkarriere mit der Veranstaltung von Nachbarschaftspartys. Fr&uuml;h lie&szlig; er sich von elektronischer Musik inspirieren. Bambaataa wuchs in einer Zeit in New York auf, die von Bandengewalt gepr&auml;gt war. 1973 gr&uuml;ndete er die Musikgruppe Universal Zulu Nation, die Hip-Hop nutzte, um friedliche Werte zu vermitteln.<BR /><BR />Weggef&auml;hrten dr&uuml;ckten ihre Trauer &uuml;ber den Tod des Hip-Hop-Urgesteins aus. &bdquo;Als Gr&uuml;nder der Universal Zulu Nation half Afrika Bambaataa dabei, die fr&uuml;he Identit&auml;t des Hip-Hop als globale Bewegung zu pr&auml;gen, die in Frieden, Einheit, Liebe und Spa&szlig; verwurzelt ist&ldquo;, erkl&auml;rte der Musiker Kurtis Blow, der die Arbeitsrechtsorganisation The Hip Hop Alliance leitet. &bdquo;Seine Vision verwandelte die Bronx in den Geburtsort einer Kultur, die heute jeden Winkel der Welt erreicht.&ldquo; Bambaataas Einfluss auf die Geschichte des Hip-Hop sei &bdquo;unumst&ouml;&szlig;lich&ldquo;.<BR /><BR />Zugleich erkannte Blow an, dass der verstorbene K&uuml;nstler nicht unumstritten war. Bambaataas &bdquo;Verm&auml;chtnis ist komplex und war Gegenstand ernsthafter Diskussionen innerhalb unserer Gemeinschaft&ldquo;. Bambaataa waren sexuelle &Uuml;bergriffe vorgeworfen worden. Die Betroffenen gaben an, zum Zeitpunkt der mutma&szlig;lichen Vorf&auml;lle in den 1980er- und 1990er-Jahren minderj&auml;hrig gewesen zu sein. Bambaataa bestritt die Vorw&uuml;rfe und wurde nie strafrechtlich verurteilt. Im Jahr 2025 verlor Bambaataa einen Zivilprozess wegen Missbrauchs, nachdem er nicht vor Gericht erschienen war.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 11:55:00 +0200</pubDate>
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    <media:title>Bambaataa bei einem Presseauftritt 2006. © APA/Getty Images North America / SCOTT GRIES</media:title>
    <media:credit role="author">SCOTT GRIES</media:credit>
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   <title>Schauspieler Mario Adorf ist tot</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/schauspieler-mario-adorf-ist-tot</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/kultur/schauspieler-mario-adorf-ist-tot</guid>
   <description>Der Schauspieler Mario Adorf ist tot. Er sei im Alter von 95 Jahren am Mittwoch „nach kurzer Krankheit in seiner Wohnung in Paris eingeschlafen“, teilte sein langjähriger Manager Michael Stark laut AFP am Donnerstag mit. Adorf wirkte in vielen Theater-, Kino- und Fernsehproduktionen mit. In Erinnerung wird er durch zahlreiche Klassiker wie „Die Blechtrommel“, „Winnetou“ oder „Der kleine Lord“ sowie durch seine Rolle in der Kult-Serie „Kir Royal“ bleiben.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[B&ouml;sewichte und Patriarchen spielte Mario Adorf oft und gern: Die einen lieben ihn f&uuml;r seinen Auftritt als protziger Fabrikant in der Kultserie &bdquo;Kir Royal&ldquo;, andere kennen ihn als den Schurken Santer aus den Karl-May-Filmen. Mario Adorf hat schier unz&auml;hlige Rollen gespielt, am Theater, im Fernsehen und im Kino. Am Mittwoch ist die Schauspiellegende im Alter von 95 Jahren in Paris gestorben, wie sein Management und seine Filmagentur der Deutschen Presse-Agentur best&auml;tigten.<BR /><BR />Mario Adorf z&auml;hlt zu den ganz Gro&szlig;en der Filmbranche. Er hat die Glanzzeiten des Kinos miterlebt, den Glamour genossen und ist bei allem Ruhm ein feiner, h&ouml;flicher Mensch geblieben. Ein Gentleman, der das Leben genoss und die Menschen unterhielt. Vergangenen Herbst feierte der Schauspieler seinen 95. Geburtstag ohne Aufsehen &bdquo;mit einem Abendessen mit wenigen Freundinnen und Freunden&ldquo;, wie er kurz zuvor der Deutschen Presse-Agentur verriet.<BR /><BR />

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<BR /><BR />Dass er als Schauspieler Karriere machen w&uuml;rde, hatte sich in seiner Jugend noch nicht abgezeichnet. Der geb&uuml;rtige Schweizer Adorf wuchs in dem Eifelst&auml;dtchen Mayen in Rheinland-Pfalz auf. W&auml;hrend andere am Schultheater spielten, gab er den Klassenclown. Nach dem Abitur zog es ihn dann aber zur Schauspielerei. Er studierte an der Otto-Falckenberg-Schule in M&uuml;nchen.<h3>
Ber&uuml;hmte Rollen</h3>Sein Durchbruch vor der Kamera gelang ihm 1957 als Frauenm&ouml;rder in Robert Siodmaks Krimi &bdquo;Nachts, wenn der Teufel kam&ldquo;. Er spielte im oscarpr&auml;mierten Film &bdquo;Die Blechtrommel&ldquo; (1979), in &bdquo;Der gro&szlig;e Bellheim&ldquo; (1993) und in Helmut Dietls &bdquo;Rossini&ldquo; (1997). Legend&auml;r ist Adorfs Auftritt als fieser, rheinischer Kleberfabrikant Heinrich Haffenloher in der ARD-Serie &bdquo;Kir Royal&ldquo; 1986 mit dem ber&uuml;hmten Zitat: &bdquo;Isch schei&szlig;' dich sowas von zu mit meinem Geld!&ldquo;<BR /><BR />Eine der Rollen, auf die er nach eigenen Worten am h&auml;ufigsten angesprochen wurde, ist eine, die er eigentlich gar nicht spielen wollte: die des Santer, der Schurke, der Winnetous Schwester Nscho-tschi erschoss. In einem dpa-Interview im Herbst 2023 erinnerte sich Adorf am&uuml;siert an die Zeit damals. Emp&ouml;rte Fans h&auml;tten ihn beschimpft. S&auml;tze wie &bdquo;Ich hasse Sie, weil Sie Nscho-tschi erschossen haben&ldquo; habe er oft zu h&ouml;ren bekommen. Dabei habe er das Rollenangebot absagen wollen. Der Santer sei einfach nur b&ouml;se, das habe ihn nicht interessiert. Dann habe er sich &uuml;berreden lassen und die Rolle gespielt.<h3>
Demut und Bodenst&auml;ndigkeit</h3>Seine Filmlaufbahn habe sich einfach gef&uuml;gt. &bdquo;Ich hatte Gl&uuml;ck&ldquo;, sagte Adorf. &bdquo;Meine Karriere war in dem Sinne bequem. Es war kein Kampf um Anerkennung.&ldquo; Daher habe er keinen gro&szlig;en Ehrgeiz entwickelt. Er habe nie etwas angestrebt, auch nicht den Oscar. Er sei immer mit dem zufrieden gewesen, was er habe machen d&uuml;rfen. &bdquo;Mit einer gewissen Demut und einer Bodenst&auml;ndigkeit, so w&uuml;rde ich das beschreiben.&ldquo;<BR /><BR />Dass er einst eine Rolle in Billy Wilders &bdquo;Eins, zwei, drei&ldquo; absagte, bezeichnete er als Fehler. Damals sei er sogar ein wenig stolz darauf gewesen. Aber: &bdquo;Das war nat&uuml;rlich eine Dummheit, das muss ich zugeben.&ldquo;<BR />F&uuml;r sein k&uuml;nstlerisches Schaffen ist Adorf vielfach ausgezeichnet worden: Adolf-Grimme-Preis, Bundesverdienstkreuz, Goldene Kamera, Bambi, Deutschen Fernsehpreis f&uuml;r das Lebenswerk.<h3>Weltl&auml;ufig bis ins hohe Alter</h3>Lange lebte Adorf in Italien, die wohl sch&ouml;nste Zeit seines Lebens, wie er erz&auml;hlte. &bdquo;Dass ich dieses Dolce Vita mitmachen konnte, das habe ich sehr genossen.&ldquo; Dann sei er nach Deutschland zur&uuml;ckgekehrt, auch wegen der Politik des damaligen italienischen Ministerpr&auml;sidenten Silvio Berlusconi.<BR /><BR />Als politisch interessierter Mensch sorgte er sich um den Zustand der Welt. &bdquo;Es gibt so viele Dinge, die ich f&uuml;r unm&ouml;glich gehalten h&auml;tte, auch durch meine Erfahrung im Krieg.&ldquo; Im und nach dem Krieg habe er Todesangst und Hunger erlebt. &bdquo;In der Nachkriegszeit habe ich jahrelang richtig gehungert. Und ich sage immer, ich w&uuml;nsche es keinem. Weder, dass er Todesangst erleiden muss, noch dass er Hunger hat.&ldquo; Dass Rechtspopulisten wieder erstarken, das sei ihm &bdquo;unbegreiflich&ldquo;. Und weiter: &bdquo;Die Demokratie, die uns so lange Frieden gebracht hat, auf einmal leichtfertig aufs Spiel zu setzen &ndash; warum?&ldquo;.<BR /><BR />Privat hatte Adorf sein Gl&uuml;ck an der Seite seiner zweiten Frau Monique gefunden. Zuvor war er mit Lis Verhoeven verheiratet. Aus der Beziehung stammt Tochter Stella. Adorfs Wahlheimat war M&uuml;nchen. Viel Zeit verbrachte er in Paris sowie in Cannes, der Heimatstadt seiner Frau. Bis ins hohe Alter war er weltl&auml;ufig geblieben.<BR /><BR />Jetzt starb der Schauspieler nach kurzer Krankheit, wie es in einer Mitteilung hie&szlig;. Seinem langj&auml;hrigen Manager Michael Stark gab Adorf mit auf den Weg, dass er seinem Publikum f&uuml;r die jahrzehntelange Treue dankt.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 11:05:43 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 09 Apr 2026 12:29:39 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Mario Adorf wurde 95 Jahre alt. © APA/dpa / Karl-Josef Hildenbrand</media:title>
    <media:credit role="author">Karl-Josef Hildenbrand</media:credit>
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  <item>
   <title>ORF beendet Dienstverhältnis mit Roland Weißmann</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/orf-beendet-dienstverhaeltnis-mit-roland-weissmann</link>
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   <description>Der ORF hat nun endgültig das Dienstverhältnis mit seinem einstigen Generaldirektor Roland Weißmann beendet. Dieser war am 8. März von seinem Posten zurückgetreten, nachdem eine Mitarbeiterin Vorwürfe gegen ihn erhoben hatte. Die von Weißmanns interimistischer Nachfolgerin Ingrid Thurnher angestoßene Untersuchung habe nun zwar ergeben, dass eine sexuelle Belästigung im rechtlichen Sinn im konkreten Fall nicht vorgelegen habe.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Es gelte jedoch, jeden Anschein eines unangemessenen Verhaltens durch eine F&uuml;hrungskraft zu vermeiden, machte der ORF in einer Aussendung deutlich. Daher werde das Angestelltendienstverh&auml;ltnis mit Roland Wei&szlig;mann aufgel&ouml;st - unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und kollektivvertraglichen K&uuml;ndigungsfrist. Wei&szlig;mann war nach seinem R&uuml;cktritt als Generaldirektor wieder in sein altes Dienstverh&auml;ltnis als ORF-Angestellter eingetreten.<BR /><BR />&bdquo;Sexuelle Bel&auml;stigung ist im &ouml;sterreichischen Recht klar definiert. Auf Basis der Befragungen und der Unterlagen hat die Compliance-Stelle festgestellt, dass eine sexuelle Bel&auml;stigung im rechtlichen Sinn im konkreten Fall nicht vorliegt&ldquo;, hei&szlig;t es seitens des Senders. &bdquo;Der ORF verlangt von seinen F&uuml;hrungskr&auml;ften allerdings nicht blo&szlig; die Einhaltung zwingenden Rechts, sondern ein sehr hohes Ma&szlig; an Integrit&auml;t und Unterlassung jeglichen Verhaltens, das geeignet ist, dem Unternehmen zu schaden.&ldquo;<BR /><BR />Sowohl Wei&szlig;mann als auch die betroffene Mitarbeiterin h&auml;tten sich der Befragung durch die Compliance-Stelle freiwillig gestellt, beide Seiten h&auml;tten Unterlagen vorgelegt, um ihren jeweiligen Standpunkt zu untermauern. Aus Gr&uuml;nden des Datenschutzes und der Pers&ouml;nlichkeitsrechte werde der ORF keine weiteren Details der Untersuchung ver&ouml;ffentlichen und ersucht, &bdquo;Spekulationen zu den Abl&auml;ufen und den beteiligten Personen zu unterlassen&ldquo;.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 12:49:31 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 08 Apr 2026 12:49:42 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Roland Weißmann muss den ORF verlassen. © APA/HARALD SCHNEIDER / HARALD SCHNEIDER</media:title>
    <media:credit role="author">HARALD SCHNEIDER</media:credit>
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   <title>Salzburger Festspiele: Karin Bergmann sieht sich „als  Brückenbauerin“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/salzburger-festspiele-karin-bergmann-als-brueckenbauerin</link>
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   <description>Nachdem das Kuratorium der Salzburger Festspiele am Dienstag überraschend Ex-Burgtheaterdirektorin Karin Bergmann als interimistische Intendantin verkündet hatte, stellte sich die 72-Jährige am Mittwoch erstmals der breiten Öffentlichkeit. Zuvor hatte die deutsche Theatermanagerin erst das Gespräch mit den Mitarbeitenden gesucht. Und auch gegenüber den Medien zeigte sich Bergmann nun offenherzig: „Dass ich hier sitze, ist natürlich eigentlich eine Ungeheuerlichkeit.“</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Anfrage zur &Uuml;bernahme der interimistischen Leitung in den kommenden zwei Festspieljahren habe sie kalt erwischt. &bdquo;Das hat mich zun&auml;chst in einen unglaublichen Gewissenskonflikt gest&uuml;rzt. Ich habe mir vorgestellt, hier eines Tages zu sitzen - an der Seite von Markus Hinterh&auml;user&ldquo;, unterstrich Bergmann und betonte zugleich: &bdquo;F&uuml;r mich ist ganz klar, dass ich nicht gegen Markus Hinterh&auml;user hier sitze, sondern wegen ihm.&ldquo;  <a href="https://www.stol.it/artikel/kultur/musik/karin-bergmann-uebernimmt-leitung-der-salzburger-festspiele" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Hier mehr dazu)</a><BR /><BR />Die Pr&auml;ferenz Hinterh&auml;users f&uuml;r Bergmann als neue Leiterin des Schauspiels, obwohl sich diese nicht wie vom Kuratorium verlangt offiziell beworben hatte, gilt als letzter Punkt, der den Faden zwischen Intendant und Kuratorium rei&szlig;en lie&szlig;. Zu den genauen Hintergr&uuml;nden k&ouml;nne sie selbst allerdings nichts sagen, unterstrich die Neo-Festspielchefin, da sich weder Kuratorium noch Hinterh&auml;user klar &auml;u&szlig;ern w&uuml;rden. &bdquo;Um die Freiheit der Kunst geht es in keiner Weise. Es geht um andere Dinge, &uuml;ber die aber von allen der Mantel des Schweigens gebreitet wird.&ldquo;<BR /><BR />Es gelte zu Markus Hinterh&auml;user jedenfalls festzuhalten: &bdquo;Er hat k&uuml;nstlerisch wie &ouml;konomisch nur Erfolge vorzuweisen. Dass er hier nicht mehr sitzt, ist etwas, das uns alle best&uuml;rzt.&ldquo; Nun gelte es aber, die Festspiele im Sommer nach den schwierigen vergangenen Wochen zu erm&ouml;glichen, weshalb man nach vorne schauen m&uuml;sse und werde: &bdquo;Mein Hauptanliegen ist, den Sommer im Sinne von Markus Hinterh&auml;user zu erm&ouml;glichen.&ldquo;<BR /><BR />Im Gleichklang mit dem geschassten Intendanten scheint der Schritt zur &Uuml;bernahme der Intendanz jedoch nicht erfolgt zu sein. &bdquo;Ich habe mit Markus Hinterh&auml;user gesprochen. Das war ein sehr, sehr schwieriges Gespr&auml;ch, das mich pers&ouml;nlich auch sehr belastet&ldquo;, gestand Bergmann. &bdquo;Ich w&uuml;rde mich nicht trauen zu prognostizieren, ob die Zeit Wunden heilt.&ldquo; Sie hoffe jedenfalls, dass Hinterh&auml;user seine beiden angesetzten Konzerte als Pianist im Sommer spielen werde: &bdquo;Ich habe ihn um Gro&szlig;z&uuml;gigkeit gebeten. Aber nat&uuml;rlich ist Markus Hinterh&auml;user in einer Situation, in der sich niemand ein Urteil von uns erlauben darf.&ldquo;<BR /><BR />Ihre eigene Rolle sei f&uuml;r sie dabei klar umrissen. &bdquo;Ich sehe mich f&uuml;r zwei Sommer als Br&uuml;ckenbauerin&ldquo;, machte Bergmann deutlich. Ihre Antwort auf die Frage, ob sie sich f&uuml;r die Intendanz ab 2028 bewerben werde, f&auml;llt entsprechend eindeutig aus: &bdquo;Definitiv nein.&ldquo; Ob dieses Nein auch f&uuml;r die Schauspielleitung gelte, ist hingegen nicht ganz so definitiv: &bdquo;Spontan w&uuml;rde ich sagen: Nein. Wenn ich mir mein Leben anschaue, sage ich: Sag niemals nie.&ldquo;<BR /><BR />Das Programm f&uuml;r heuer sei jedenfalls komplett durchgestaltet, das kommende Jahr zumindest im Opernbereich schon weit geplant. Das Schauspiel sei noch offen, dem sie sich mit ihrer neuen Mitarbeiterin Miriam L&uuml;ttgemann, der fr&uuml;heren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Berliner Ensembles, nun zentral widmen werde. Ihre Rolle als Verantwortliche f&uuml;r das Theaterprogramm der Gmundner Festwochen werde sie zugleich wie geplant heuer letztmalig aus&uuml;ben. &bdquo;Ich werde keine Kindesweglegung betreiben&ldquo;, so Bergmann. Wenn es m&ouml;glich sei, werde sie zu einzelnen Terminen nach Gmunden reisen.<BR /><BR />Das Kalmieren der aufgew&uuml;hlten Stimmung unter den K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstlern der Festspiele sei in ihren Augen eine weitere Aufgabe, so Bergmann. Sie habe bereits mit Gr&ouml;&szlig;en wie Peter Handke, Elfriede Jelinek und zahlreichen weiteren K&uuml;nstlern gesprochen, um Unsicherheiten auszur&auml;umen. Zugleich sei ihr dabei versichert worden, dass der zuletzt ver&ouml;ffentlichte Brief pro Hinterh&auml;user von Kunstschaffenden noch vor ihrer Ernennung unterzeichnet wurde.<BR /><BR />Zur Diskussionen im Kulturbereich &uuml;ber etwaiges Fehlverhalten von F&uuml;hrungsfiguren und eine toxische Kultur der Mitarbeiterf&uuml;hrung zeigte sich Bergmann indes kritisch. Sie empfinde es als &bdquo;enorm belastend&ldquo;, wenn Menschen sich nach langer Zeit ohne Namensnennung zu einem einstigen Arbeitsklima zu Wort melden w&uuml;rden. &bdquo;Das geschieht alles anonym. Das finde ich ein Problem&ldquo;, machte die Neo-Festspiel-Intendantin deutlich: &bdquo;Ich finde diese Art von [...] Denunziation im Nachhinein, wo keiner mehr die Chance hat, es aufzukl&auml;ren, ein ganz gro&szlig;es Problem f&uuml;r Arbeitskultur. Das muss ge&auml;ndert werden.&ldquo;<BR /><BR />Rosen streuten Bergmann in der Pressekonferenz der kaufm&auml;nnische Festspiel-Direktor Lukas Crepaz sowie Pr&auml;sidentin Kristina Hammer. &bdquo;Wir freuen uns sehr, dass Karin Bergmann mit uns die n&auml;chsten beiden Jahre gestalten wird&ldquo;, betonte Crepaz und machte zugleich deutlich, wie bedr&uuml;ckend die vergangenen Wochen gewesen seien. Schlie&szlig;lich sei Markus Hinterh&auml;user nicht nur k&uuml;nstlerisch, sondern auch &ouml;konomisch sehr erfolgreich gewesen. Nicht zuletzt habe man 20 Prozent mehr Vorbestellungen als im Vorjahr und 15 Prozent h&ouml;here Erl&ouml;se. &bdquo;Wir blicken deshalb alle mit gro&szlig;er Freude auf den Sommer, der so etwas wie die Kr&ouml;nung des Programms von Markus Hinterh&auml;user ist.&ldquo;<BR /><BR />Pr&auml;sidentin Hammer hob die Rolle Bergmanns als Pionierin hervor: &bdquo;Es freut mich ganz besonders, dass mit Karin Bergmann erstmals eine Frau die Leitung der Festspiele &uuml;bernimmt. [...] Sie steht f&uuml;r gro&szlig;e Glaubw&uuml;rdigkeit im Kulturbetrieb und eine gro&szlig;e Klarheit und Ruhe.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 12:34:33 +0200</pubDate>
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    <media:title>Karin Bergmann sieht sich als &quot;Brückenbauerin&quot;. © APA/NEUMAYR FOTOGRAFIE/CHRISTIAN LEOPOLD / NEUMAYR FOTOGRAFIE/CHRISTIAN LEO</media:title>
    <media:credit role="author">NEUMAYR FOTOGRAFIE/CHRISTIAN LEO</media:credit>
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   <title>Karin Bergmann übernimmt Leitung der Salzburger Festspiele</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/musik/karin-bergmann-uebernimmt-leitung-der-salzburger-festspiele</link>
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   <description>Nach einem Streit um die Führungskultur bei den Salzburger Festspielen übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig die künstlerische Leitung des großen Festivals.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Wie das Festspiel-Kuratorium mitteilte, folgt die aus dem Ruhrgebiet stammende Bergmann als &Uuml;bergangsintendantin auf Markus Hinterh&auml;user, der die renommierten Festspiele nach einem Konflikt mit dem Aufsichtsgremium verlassen hatte.<BR /><BR />Bergmann ist die erste Frau an der Spitze des &ouml;sterreichischen Opern-, Konzert- und Theaterfestivals. Sie hatte von 2014 bis 2019 das Wiener Burgtheater geleitet. Aktuell ist sie bei den von den Salzburger Festspielen unabh&auml;ngigen Salzkammergut Festwochen in Gmunden f&uuml;r Theater und Literatur zust&auml;ndig.<BR /><BR />Die Salzburger Festspiele hatten sich Ende M&auml;rz von ihrem langj&auml;hrigen Intendanten Hinterh&auml;user getrennt, nachdem ein Streit zwischen ihm und dem Aufsichts-Kuratorium wegen seines F&uuml;hrungsstils eskaliert war.<h3>
Neue Intendantin will &bdquo;Kultur von W&uuml;rde, Respekt und Vertrauen&ldquo;</h3>W&auml;hrend das Gremium Hinterh&auml;users dauerhafte Nachfolge kl&auml;rt, &uuml;bernimmt Bergmann voraussichtlich bis 2027 die Leitung. &bdquo;Dabei sind mir Sorgfalt, Verl&auml;sslichkeit und eine Kultur von W&uuml;rde, Respekt und Vertrauen besonders wichtig&ldquo;, sagte sie in einer Mitteilung des Kuratoriums. Bergmann werde mit Empathie, Menschenkenntnis und Erfahrung f&uuml;r eine zeitgem&auml;&szlig;e Unternehmenskultur bei den Festspielen sorgen, sagte Karoline Edtstadler, die Vorsitzende des Gremiums und Regierungschefin des &ouml;sterreichischen Bundeslandes Salzburg.<BR /><BR />Die Beziehung zwischen Hinterh&auml;user und dem Kuratorium war letztlich an seiner Suche nach einer Theaterchefin oder -chefs f&uuml;r die Festspiele zerbrochen. Das Aufsichtsgremium forderte ein formelles Auswahlverfahren, doch Hinterh&auml;user nannte Bergmann als eine Favoritin f&uuml;r diese Rolle, obwohl sie sich keinem Hearing gestellt hatte. Das Kuratorium kritisierte daraufhin Hinterh&auml;user &ndash; nicht wegen seiner Pr&auml;ferenz f&uuml;r die anerkannte Theaterexpertin, sondern wegen seiner Vorgehensweise.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 15:22:32 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 07 Apr 2026 15:22:46 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Karin Bergmann wird interimistische Intendantin in Salzburg © APA / ERWIN SCHERIAU</media:title>
    <media:credit role="author">ERWIN SCHERIAU</media:credit>
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  </item>
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   <title>Blitzstart für  Der Super Mario Galaxy Film</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/blitzstart-fuer-der-super-mario-galaxy-film</link>
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   <description>Der neue Animationsstreifen „Der Super Mario Galaxy Film“ hat einen Steilstart in den Kinos hingelegt. Der Film hat seit Auftakt am 1. April weltweit rund 372 Millionen US-Dollar (322,8 Mio. Euro) eingespielt, hieß es auf der Branchen-Website „Box Office Mojo“, die den Film als erfolgreichsten Kinostart des Jahres listet.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[In dem computeranimierten Abenteuerfilm begeben sich die Nintendo-Helden Mario und Luigi zusammen mit alten und neuen Gef&auml;hrten vom Pilzk&ouml;nigreich aus auf eine atemberaubende Reise in das Weltall.<BR /><BR />Der Film ist die Fortsetzung zum Kinostreifen &bdquo;Der Super Mario Bros. Film&ldquo; aus dem Jahr 2023, der auf Nintendos ber&uuml;hmter Figur Super Mario basiert und von den gleichnamigen Videospielen &bdquo;Super Mario Galaxy&ldquo; und &bdquo;Super Mario Galaxy 2&ldquo; inspiriert ist. Schon der war ein riesiger Erfolg, spielte weltweit &uuml;ber 1,3 Milliarden Euro ein und gilt als erfolgreichste Videospielverfilmung weltweit.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 11:38:16 +0200</pubDate>
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    <media:title>Erfolgreichster Kinostart des Jahres. © APA/AFP / YUICHI YAMAZAKI</media:title>
    <media:credit role="author">YUICHI YAMAZAKI</media:credit>
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   <title>Zu Besuch beim Galeristen mit der Passion für die Tiroler Meister</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/kunst/zu-besuch-beim-galeristen-mit-der-passion-fuer-die-tiroler-meister</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/kultur/kunst/zu-besuch-beim-galeristen-mit-der-passion-fuer-die-tiroler-meister</guid>
   <description>Am 28. März hat Kunsthändler Thomas Morandell seinen 60. Geburtstag gefeiert, 60 Jahre zählt außerdem seine Kunstgalerie, die von seinem Vater Arnold begründet worden war. Ein guter Zeitpunkt, um mit ihm über seinen nicht gerade alltäglichen Beruf, damit verbundene Erfahrungen und die Bedeutung von Südtiroler Künstlern zu sprechen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (az)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Es ist ganz gewiss kein Allerweltsjob, den Thomas Morandell seit nunmehr 40 Jahren auf seine ganz eigene Art und Weise interpretiert: Kunsth&auml;ndler. Zun&auml;chst ist da dieses Ambiente in der Bozner Streitergasse, wo man nach Lust und Laune in die sch&ouml;nen K&uuml;nste eintauchen kann. Genauer: in die Kunstwelt der klassischen Tiroler Meister des 19. und 20. Jahrhunderts. So wandert das Auge des Betrachters von einem Hans Ebensperger hin zu einem Peter Fellin, streift eine d&uuml;stere Kohlezeichnung Hans Piffraders, haftet an den klaren Konturen eines Farbholzschnittes von Carl Moser und gedenkt bei einem farbenfrohen Aquarell an seinen Sch&ouml;pfer, den j&uuml;ngst verstorbenen Robert Scherer. <BR /><BR /><b>Das Who is Who S&uuml;dtirols</b><BR /><BR />&bdquo;S&uuml;dtirol hat eine Vielzahl hochinteressanter K&uuml;nstler hervorgebracht, insbesondere das Vinschgau darf man hierbei als echten Fundus bezeichnen&ldquo;, sagt Thomas Morandell und z&auml;hlt weitere Namen auf wie den Glurnser Zeichner Paul Flora, die Bildhauer Friedrich Gurschler, Martin Rainer und Karl Grasser sowie den Malerpoeten und Erfinder der &bdquo;Korrnrliadr&ldquo; Luis Stefan Stecher aus Laas. Und nat&uuml;rlich nicht zu vergessen: Karl Plattner &ndash; einer der bekanntesten S&uuml;dtiroler K&uuml;nstler &uuml;berhaupt.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1297377_image" /></div>
<BR />Somit zieren allerlei Gem&auml;lde die W&auml;nde und Fu&szlig;b&ouml;den des Morandell&rsquo;schen Reichs, im hinteren Bereich f&uuml;hrt eine Treppe zum Obergeschoss, wo kunstaffine Seelen angesichts der erstaunlichen F&uuml;lle unweigerlich aufbl&uuml;hen. &bdquo;Ich habe es hier so eingerichtet, dass die Interessierten ganz unkompliziert zumindest einen ansprechenden Teil der Tiroler Meister betrachten k&ouml;nnen, wobei ich als Fachmann nat&uuml;rlich mit Rat und Tat zur Seite stehe&ldquo;, sagt er und erkl&auml;rt nebenbei, wie er zu den vielen Gem&auml;lden von Karl Plattner oder zu den &uuml;berlebensgro&szlig;en Keramikplastiken von Maria Delago gekommen ist. Auch der 1919 in Mals geborene Karl Plattner stammt aus dem Oberen Vinschgau, allerdings verschlug es ihn Zeit seines Lebens in alle m&ouml;glichen Ecken, etwa Paris, Mailand, Brasilien und die Provence. Aber es zog ihn immer wieder nach S&uuml;dtirol zur&uuml;ck. Ein Umstand, der seinem k&uuml;nstlerischen Schaffen besonders zutr&auml;glich war. &bdquo;Plattner z&auml;hlt zweifellos zu den herausragenden S&uuml;dtiroler K&uuml;nstlern der Nachkriegszeit, je nach Technik, Gr&ouml;&szlig;e, Schaffenszeit und Qualit&auml;t erzielen seine Werke Preise zwischen 5.000 bis 50.000 Euro&ldquo;, nimmt der Bozner Galerist eine Einordnung vor. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1297380_image" /></div>
<BR /><BR />Welch verschlungene Wege der Kunsthandel mitunter nimmt, l&auml;sst sich gut an den schweren Kreuzwegfiguren von Maria Delago nachzeichnen. Thomas Morandell erz&auml;hlt: &bdquo;Diese Skulpturen waren in der Bruderschaftskirche von Schiedam nahe Rotterdam eingemauert. Die Kirche wurde abgerissen und musste einem Immobilienprojekt weichen, davon bekam ich Wind. Alles in allem wiegen diese Propheten und Hochreliefs vier Tonnen, man kann wohl nachvollziehen, dass der Transport nach Bozen kein leichtes Unterfangen war. Es handelt sich dabei zwar um eine echte Sensation, aber auf der anderen Seite ist es nat&uuml;rlich auch nicht einfach, hierf&uuml;r Interessenten zu finden.&ldquo; <BR /><BR /><b>Die Anf&auml;nge im Jahr 1966</b><BR /><BR />F&uuml;r einen Moment blitzt der Gesch&auml;ftsmann im Kunsth&auml;ndler hervor. Jahrelange Erfahrung sowie gute Kontakte seien das A und O eines Galeristen, man m&uuml;sse das Auge f&uuml;r hochwertige Kunst schulen &ndash; &auml;hnlich wie ein &Ouml;nologe seinen Gaumen schult. &bdquo;Mit knapp 20 Jahren bin ich damals in den Betrieb meines Vaters Arnold eingestiegen, habe ihn zu Messen und Auktionen begleitet und mich langsam in die Materie eingearbeitet&ldquo;, erinnert er sich an die Anf&auml;nge zur&uuml;ck. Sein Vater, ein gelernter Buchbinder, hatte in seiner &bdquo;kleinen Kunstgalerie&ldquo; in der Museumsstra&szlig;e mit Antiquit&auml;ten begonnen, wobei er besonderes Geschick f&uuml;r die Fertigung hochwertiger Bilderrahmen bewies. &bdquo;Mein Vater handelte mit M&ouml;beln, Porzellan, Teppichen, Skulpturen und Gr&ouml;dner Schnitzwerk, ich spezialisierte mich hingegen auf die Malerei und bildende Kunst&ldquo;, zeichnet er seinen Werdegang nach. Aus heutiger Sicht eine gute Entscheidung, da sch&ouml;ne Gem&auml;lde immer gefragt sind. Somit z&auml;hlt der Bozner Kunstliebhaber heute in seiner Sparte zu den ganz wenigen Fachleuten in S&uuml;dtirol. Dennoch kam auch er in den Anfangsjahren um einige Fehlk&auml;ufe nicht umhin. Wie aber kommt der Preis eines Werks &uuml;berhaupt zustande?<BR /><BR /><b>Der Wert eines Werks</b><BR /><BR />Thomas Morandell erkl&auml;rt: &bdquo;Der Wert von Kunstwerken ist von mehreren Faktoren abh&auml;ngig, so etwa vom Prestige des K&uuml;nstlers, der Technik, dem Motiv, der Qualit&auml;t, dem Erhaltungszustand und auch von der jeweiligen Schaffenszeit. Den Ausgangspunkt bildet zun&auml;chst der Verkaufspreis des lebenden K&uuml;nstlers, dann kommen nat&uuml;rlich Angebot und Nachfrage ins Spiel. Als Marktpl&auml;tze dienen Kunstgalerien und Auktionsh&auml;user, wobei man die Auktionsergebnisse in einschl&auml;gigen internationalen Fachportalen gegen Entrichtung einer Geb&uuml;hr nachlesen kann.&ldquo; Jedoch gilt es, die Preise richtig zu interpretieren. In dieser Hinsicht ist Fachwissen gefragt. <BR /><BR />Als Kunsth&auml;ndler lernt man interessante Pers&ouml;nlichkeiten kennen, baut Freundschaften mit honorigen Stammkunden auf und k&ouml;nnte mit dem Erlebten wohl ganze B&uuml;cher f&uuml;llen. Fragt man Thomas Morandell danach, f&auml;llt der Name Peter Fellin. Dessen Hauptwerk wird der Str&ouml;mung des abstrakten Expressionismus zugeschrieben. &bdquo;Er hat hochinteressante Werke geschaffen und w&uuml;rde wohl in derselben Liga wie Karl Plattner spielen, wenn er &ouml;fter aus S&uuml;dtirol hinausgekommen w&auml;re&ldquo;, mutma&szlig;t Thomas Morandell, der Fellin selbst kennengelernt hat und ihn als besonders eigenwillige Pers&ouml;nlichkeit in Erinnerung hat &ndash; ganz K&uuml;nstler eben. &Auml;hnliches gelte f&uuml;r den allzu fr&uuml;h verstorbenen Hans Ebensperger. &bdquo;Auch mit Kunden verbinden mich alle m&ouml;glichen Erlebnisse, viele von ihnen haben nat&uuml;rlich ein ausgesprochenes Kunstfaible und wollen nur ja keine Neuigkeit verpassen&ldquo;, berichtet der 60-J&auml;hrige.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1297383_image" /></div>
Seinem Metier m&ouml;chte er zwar noch einige J&auml;hrchen erhalten bleiben, aber er lieb&auml;ugelt bereits mit einer &bdquo;Hof&uuml;bergabe&ldquo; an seinen Sohn Tobias. &bdquo;Er studiert Kunstgeschichte in Wien, hilft bei Gelegenheit bei mir mit und es wird sich bald herausstellen, ob er den Kunsthandel Morandell in die dritte Generation f&uuml;hren wird&ldquo;, meint Thomas Morandell. Gut m&ouml;glich, dass irgendwann das 100-Jahr-Jubil&auml;um winkt, aber heute schon daran einen Gedanken zu verschwenden, ist gewiss verfr&uuml;ht.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 15:52:22 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 05 Apr 2026 15:53:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der passionierte Kunsthändler Thomas Morandell vor dem Defregger-Gemälde „Tiroler Dirndl“.</media:title>
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   <title>Liebeskummer und Leichtigkeit: Josh. ist wieder  fröhlicher</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/liebeskummer-und-leichtigkeit-josh-ist-wieder-froehlicher</link>
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   <description>Mit „Cordula Grün“, „Expresso &amp; Tschianti“ oder „Vielleicht“ hat sich Josh. in die obere heimische Popliga gesungen. 2023 thematisierte er auf dem Longplayer „Repariert“ sein Burn-out und seine Depressionen. Mit dem Nachfolger „Wer singt dann Lieder für dich“, das am Freitag erscheint, hat der Wiener die Unbeschwertheit ein Stück weit wiedergefunden. „Es ist fröhlicher geworden“, sagt Josh. Kein Wunder, denn: Ihm geht es inzwischen „deutlich besser“.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Bekannt geworden ist der Musiker, der eigentlich Johannes Sumpich hei&szlig;t, vor allem f&uuml;r seine oft humorvollen Alltagsgeschichten, die er in pfiffige Dreimin&uuml;ter verpackt. Ein paar Amadeus-Awards und Goldene Schallplatten, zig ausverkaufte Gigs inklusive Wiener Stadthalle und ein Headlinerkonzert am Donauinselfest 2025 vor 100.000 Menschen sind einige der Highlights dieser recht steilen Karriere, die 2018 mit dem Sommerhit &bdquo;Cordula Gr&uuml;n&ldquo; so richtig gez&uuml;ndet und auch in Deutschland schnell Fahrt aufgenommen hat.<BR /><BR />Mit diesen Erfolgen im R&uuml;cken wundert man sich, wenn man den 39-J&auml;hrigen gleich im Titelst&uuml;ck &bdquo;Wer singt dann Lieder f&uuml;r dich&ldquo; - zugleich der Opener des inzwischen vierten Studioalbums - &uuml;ber das Aufh&ouml;ren singen h&ouml;rt. Ist das Koketterie oder hat er tats&auml;chlich ernsthaft dar&uuml;ber nachgedacht? &bdquo;Ja. Vor allem in der Zeit, wo's schwer war. Es h&auml;tte eh nicht funktioniert, aufzuh&ouml;ren, weil ich's so gern mache. Aber wenn's einem zu viel wird, denkt man sich, eigentlich zwingt einen ja niemand&ldquo;, meint Josh. im APA-Interview. Den Song, der von Leere und Einsamkeit hinter der B&uuml;hne erz&auml;hlt, habe er direkt nach seinem ersten Stadthallen-Konzert geschrieben. &bdquo;Denn pl&ouml;tzlich wird die Fallh&ouml;he so hoch, die Sachen werden so hochstilisiert. Es gibt diese extreme Erwartungshaltung an mich - von anderen, aber auch von mir selbst.&ldquo;<BR /><BR />Mit dem Gef&uuml;hl sei er ja nicht allein in der Branche. &bdquo;Ich habe den Song einem sehr, sehr erfolgreichen Kollegen vorab geschickt, der gemeint hat: 'Da sprichst Du uns allen aus der Seele'.&ldquo; Inzwischen wei&szlig; der S&auml;nger, wie er damit umgehen muss: akzeptieren, dass es ihm nach einem Megagig zwei Tage lang &bdquo;oasch&ldquo; geht, entsprechende Pausen im Tourkalender einplanen, und nicht zu viel Alkohol trinken.<BR /><BR />Nach der schwierigen Zeit rund um &bdquo;Repariert&ldquo; geht es Josh. derzeit gut: &bdquo;Ich habe schon l&auml;nger keine Unten-Phase gehabt.&ldquo; Dank der positiveren Grundstimmung blitzt auch der Witz, das Augenzwinkern und die Lust, &bdquo;ein bisschen in den Nonsense zu gehen&ldquo;, in einigen neuen Songs wieder durch. &bdquo;Ich finde es sch&ouml;n, dass ich das wiedergefunden habe&ldquo;, freut er sich. Im nach 80er-Deutschpop klingenden St&uuml;ck &bdquo;Vertikal&ldquo; portr&auml;tiert er einen &auml;lteren Typen Marke &bdquo;Vorsitzender des &ouml;rtlichen Solariumvereins&ldquo;, der sich im Club kurzerhand an die Frau ranschmei&szlig;t, die der Erz&auml;hler gerade f&uuml;r sich auserkoren hat. Selbstironie und Melancholie halten sich im St&uuml;ck &bdquo;Was hat uns blo&szlig; so m&uuml;de gemacht?&ldquo; die Waage, wenn der Fast-Vierziger den Zeiten von Unvernunft, sp&auml;tn&auml;chtlichen Hotdogs und der Frage &bdquo;Geh ma noch zu mir?&ldquo; nachtrauert. Und in &bdquo;Ich tanze meinen Namen&ldquo; - tats&auml;chlich so tanzbar wie der Titel suggeriert - macht sich der Wiener charmant &uuml;ber (seine eigenen) Erfahrungen in der Waldorfschule lustig.<BR /><BR />Sehr oft geht es in den 13 neuen Liedern allerdings &uuml;ber zerbrochene Beziehungen oder das Nachtrauern einer Liebe. Wie autobiografisch darf das gelesen werden? &bdquo;Es ist schon immer irgendwas von mir drin&ldquo;, meint Josh. &bdquo;Gerade als Depressionspatient waren und sind solche Gef&uuml;hle sehr stark.&ldquo; Die Arbeit an solchen Texten mache ihm - auch wenn das vielleicht komisch klinge - Freude: &bdquo;Wenn man es schafft, die W&ouml;rter so zu setzen, dass Menschen was empfinden k&ouml;nnen, dann mag ich das. Nat&uuml;rlich tut es auch weh, so etwas zu schreiben. Aber ich sage: Besser bluten als frieren.&ldquo;<BR /><BR />Eine dieser Kummernummern hei&szlig;t &bdquo;Tickets f&uuml;r Oasis&ldquo;. Mit selbigen in der Tasche, fleht der S&auml;nger die verflossene Liebe an, doch wieder zu ihm zur&uuml;ckzukommen. Sind die seit kurzem wieder vereinten Britpopgiganten Heroes f&uuml;r den Popstar aus &Ouml;sterreich? &bdquo;Ja klar. Ich war auf der Schulparty der Typ mit der Gitarre, der die 'Wonderwall'-Chords gespielt hat.&ldquo; Einmal den Einheizer f&uuml;r Oasis geben, w&auml;re das ein Traum von Josh.? &bdquo;Ja voll&ldquo;, seufzt er.<BR /><BR />Soundm&auml;&szlig;ig bleibt sich der Hitparadenstammgast auch auf Album Nummer 4 treu. Eing&auml;ngiger Pop, mal tanzbarer, mal balladiger - diesmal vielleicht mit ein bisschen mehr Synthieeinsprengseln f&uuml;r die dieser Tage fast schon obligatorische Eighties-Reminiszenz oder ein kurzer Ausritt in die Countrygefilde (&bdquo;Sieben Mal im Kreis&ldquo;). Anders als bisher hat Josh. viele Instrumente diesmal selbst aufgenommen. &bdquo;Was ich nicht kann, ist Schlagzeug spielen. Das groovt einfach nicht.&ldquo; Aber: &bdquo;Alles, was Saiten hat, ist zu 80 Prozent von mir eingespielt&ldquo;, auch alle Backgroundstimmen hat er allein eingesungen. Wer das nicht heraush&ouml;rt, dem muss nicht gleich die Schamesr&ouml;te ins Gesicht steigen. &bdquo;Bisher waren schon 95 Prozent der Gitarrenlinien von mir auskomponiert. Wenn man bei mir in der Band spielt, hat man wenig Freiheiten&ldquo;, lacht der Musiker.<BR /><BR />Textlich hat Josh. &bdquo;keine Panik&ldquo; vor der Wiederholung, musikalisch &bdquo;hat man nat&uuml;rlich eine Liebe f&uuml;r gewisse Melodien&ldquo;, weshalb er sich Inspiration von Co-Autorinnen und -Autoren holt. Und Lust, einmal ganz andere Sachen auszuprobieren, hat er allemal - auch wenn noch nichts spruchreif ist. Ausschlie&szlig;en will er nichts: &bdquo;Es kann sein, dass ich mal ein Album mit einer Gypsy-Truppe aufnehme.&ldquo;<BR /><BR />In naher Zukunft, konkret ab 13. April, bringt Josh. das neue Material einmal live unter die Leute. Die mehr als ein Dutzend &Ouml;sterreichauftritte bis Anfang Mai sind restlos ausverkauft, dann geht es weiter mit Shows in Deutschland und der Schweiz. Mit Austropop-Shootingstar Rian folgt im Sommer eine Reihe von gemeinsamen Open-Air-Konzerten.<BR /><BR />F&uuml;hlt sich der studierte Jazzer eigentlich zuweilen untersch&auml;tzt, wenn sein Schaffen vorrangig im heimischen Formatradio und den Bundesl&auml;ndersendern l&auml;uft? &bdquo;Zu Zeiten von 'Cordula Gr&uuml;n' schon. &Ouml;3 ist nat&uuml;rlich ein Sender, der als Mainstreammedium gilt. Aber ich hab zu Mainstream eine andere Meinung als viele: Wenn jemand Erfolg hat, dann wird das schnell gleichgesetzt mit 'nicht gut' oder 'nimmer so gut, wie's fr&uuml;her war'. Man wird halt gleich verd&auml;chtigt, alles daf&uuml;r zu tun, damit sich die Dinge verkaufen. Das tue ich nicht&ldquo;, versichert Josh. - und w&auml;hnt sich im Massenradio eigentlich eh in guter Gesellschaft mit den Beatles oder Sting: &bdquo;Wo ich gespielt werde, da laufen auch meine Helden.&ldquo;<BR /><BR />(Das Gespr&auml;ch f&uuml;hrte Thomas Rieder/APA)<BR /><BR />(S E R V I C E - https://joshsmusik.at/ )]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 10:30:02 +0200</pubDate>
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    <media:title>Josh. fällt das Lachen wieder leichter. © APA/Roland Schlager / ROLAND SCHLAGER</media:title>
    <media:credit role="author">ROLAND SCHLAGER</media:credit>
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   <title>Wiederentdeckter Klimt zurück in Italien</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/wiederentdeckter-klimt-zurueck-in-italien</link>
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   <description>Das 2019 wiederaufgetauchte Klimt-Gemälde „Bildnis einer Frau“ ist in die Räume der Kunstgalerie Ricci Oddi in Piacenza zurückgekehrt, nachdem es bis zum 22. März im My Art Museum in Seoul im Rahmen der Ausstellung „The Miracle of Klimt and Other Treasures“ gezeigt worden war.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Das Werk, eines der bedeutendsten der Sammlung, nimmt nun wieder seinen Platz ein - kurz bevor sich die Galerie ab dem 28. April nach einer umfassenden Renovierung und Neugestaltung neu pr&auml;sentiert.<BR /><BR />Die Direktorin der Galerie, Lucia Pini, bezeichnete die R&uuml;ckkehr des Gem&auml;ldes als einen Moment symbolischer Bedeutung, da sie mit der Erneuerung des Museums und einer aktualisierten Vorstellung der Sammlung zusammenf&auml;llt. Das Bild gilt als eines der zentralen Werke des Museums und steht exemplarisch f&uuml;r dessen k&uuml;nstlerischen Reichtum.<BR /><BR />Besondere Bekanntheit erlangte das Portr&auml;t durch seine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Geschichte: Es wurde am 22. Februar 1997 aus der Galerie gestohlen - unter bis heute nicht vollst&auml;ndig gekl&auml;rten Umst&auml;nden &ndash;  und erst am 10. Dezember 2019 wiederentdeckt, als es bei Gartenarbeiten in einer Mauernische auf dem Museumsgel&auml;nde versteckt gefunden wurde. Seitdem gilt seine R&uuml;ckkehr als eine der spektakul&auml;rsten Wiederauffindungen eines Kunstwerks in Italien.<BR /><BR />Klimt schuf das Bild in seinen letzten Lebensjahren. Es ist Teil einer Serie von Damenportr&auml;ts. Das zwischen 1916 und 1917 entstandene Gem&auml;lde zeigt Gesicht und Torso einer jungen Frau mit braunem Haar vor gr&uuml;nem Hintergrund. Die Galerie sch&auml;tzt den Wert des Bildes auf 60 bis 100 Millionen Euro.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 15:00:43 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 03 Apr 2026 15:00:52 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Das wiedergefundene „Bildnis einer Frau“ im Jahr 2019. © APA/POLIZIA MUNICIPALE DI PIACENZA / UNBEKANNT</media:title>
    <media:credit role="author">UNBEKANNT</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Gastro School Week 2026 in Meran</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/bildung/gastro-school-week-2026-in-meran</link>
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   <description>Kürzlich fand an der italienischen Hotelfachschule „Cesare Ritz“ in Meran der Auftakt der Aktion „Gastro School Week“ statt. Diese wurde von der Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) ausgearbeitet und organisiert und ist ein praxisorientierter Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler von Hotelfachschulen, bei dem sie ihr Können in den Bereichen Küche, Service und Rezeption unter realitätsnahen Bedingungen unter Beweis stellen können.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen anspruchsvolle und praxisnahe Aufgaben aus dem Berufsalltag der Gastronomie. Pro Bereich traten jeweils vier Gruppen mit je zwei Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern gegeneinander an und stellten ihr fachliches K&ouml;nnen sowie Teamarbeit, Kreativit&auml;t und Stressresistenz unter Beweis. In den drei Wettbewerbsbereichen warteten auf die Jugendlichen abwechslungsreiche Aufgaben. In der K&uuml;che galt es, aus einer gezogenen Zutat &ndash; Grauk&auml;se, Sch&uuml;ttelbrot oder Apfel &ndash; ein kreatives Gericht zuzubereiten und dabei Regionalit&auml;t, Ideenreichtum und handwerkliches K&ouml;nnen unter Beweis zu stellen.<BR /><BR /> Im Bereich Service/Bar entwickelten die Teams einen Signature Drink auf Basis von Wacholder, Orangenschale oder Kaffeebohne, gestalteten dazu einen passenden Tisch und pr&auml;sentierten ihr Konzept vor der Jury. In der Rezeption beziehungsweise im Management war touristisches Gesp&uuml;r gefragt: Die Teilnehmenden erarbeiteten ein vollst&auml;ndiges Urlaubspaket f&uuml;r einen viert&auml;gigen Aufenthalt in S&uuml;dtirol. Die Leistungen wurden von einer Jury bewertet, die sich aus Mitgliedern der HGJ-Landesleitung sowie Branchenexperten zusammensetzte. Mit dabei waren unter anderem Sternekoch Herbert Hintner, Barman Stefano Urru sowie Junghotelierin Lisa Perwanger.<BR /><BR /> Die Gastro School Week bietet den Sch&uuml;lern eine wertvolle Plattform, um Wettbewerbserfahrung zu sammeln und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Gleichzeitig st&auml;rkt sie die Verbindung zwischen Ausbildung und Praxis und unterstreicht die Bedeutung einer fundierten Ausbildung im Gastgewerbe. &bdquo;Die Veranstaltung in der Hotelfachschule Cesare Ritz Meran hat einmal mehr gezeigt, wie engagiert und gut vorbereitet der Nachwuchs in der Gastronomie ist &ndash; ein vielversprechendes Zeichen f&uuml;r die Zukunft der Branche&ldquo;, betonte HGJ-Obmann Daniel Sch&ouml;lzhorn.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 12:35:30 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 03 Apr 2026 12:36:30 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Teilnehmer des Kochwettbewerbs mit den Jurymitgliedern Herbert Hintner und Daniel Schölzhorn. © hgj</media:title>
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  <item>
   <title>Monatelanger Hackerangriff auf Uffizien in Florenz</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/monatelanger-hackerangriff-auf-uffizien-in-florenz</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/kultur/monatelanger-hackerangriff-auf-uffizien-in-florenz</guid>
   <description>Nach einem massiven Hackerangriff haben die Uffizien in Florenz ihre Sicherheitsmaßnahmen drastisch verschärft. Unbekannte Täter drangen offenbar über Monate in die IT-Systeme des Museums ein, stahlen sensible Daten und forderten anschließend Lösegeld, wie die Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Freitag berichtete.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Nach Informationen aus Ermittlerkreisen verschafften sich die Angreifer bereits im vergangenen Sommer Zugang zur digitalen Infrastruktur des Museumsverbunds, zu dem auch der Palazzo Pitti und die bekannten Boboli-G&auml;rten geh&ouml;ren. &Uuml;ber eine Sicherheitsl&uuml;cke in einer veralteten Software f&uuml;r die Bildverwaltung gelangten sie ins Netzwerk und bewegten sich dort unbemerkt weiter.<BR /><BR />Dabei sollen die T&auml;ter unter anderem das komplette digitale Fotoarchiv entwendet haben. Zudem erbeuteten sie Zugangsdaten sowie Informationen zu Alarmanlagen, Kameras und Sicherheitswegen. Diese Daten k&ouml;nnten es Kriminellen erm&ouml;glichen, sich gezielt im Museum zu bewegen und Schutzsysteme zu umgehen. Die T&auml;ter kontaktierten Uffizien-Direktor Simone Verde direkt und stellten eine L&ouml;segeldforderung. F&uuml;r den Fall der Nichtzahlung drohten sie, die sensiblen Informationen im Darknet zu ver&ouml;ffentlichen oder weiterzuverkaufen. Zuletzt soll der Kontakt jedoch abgebrochen sein.<BR /><BR />Die Beh&ouml;rden reagierten mit umfangreichen Sicherheitsma&szlig;nahmen. Teile des Palazzo Pitti wurden bereits Anfang Februar geschlossen, wertvolle Objekte in Sicherheit gebracht und Zug&auml;nge baulich gesichert. Die italienische Cyber-Sicherheitsbeh&ouml;rde sowie die Staatsanwaltschaft von Florenz ermitteln. Nach Einsch&auml;tzung von Experten handelte es sich nicht um einen kurzfristigen Angriff, sondern um eine langfristig angelegte Aussp&auml;hung. Die T&auml;ter kopierten Daten schrittweise und blieben &uuml;ber l&auml;ngere Zeit unentdeckt im System.<BR /><BR />Die Gallerie degli Uffizi z&auml;hlen zu den bedeutendsten Museen der Welt und verzeichnen j&auml;hrlich Millionen Besucher. Neben ihrem kulturellen Wert haben sie auch erhebliche wirtschaftliche Bedeutung mit einem Jahresumsatz von rund 60 Millionen Euro. Ob und in welchem Umfang die gestohlenen Daten missbraucht werden k&ouml;nnten, ist derzeit unklar. Der Museumsdirektor &auml;u&szlig;erte sich bisher nicht &ouml;ffentlich zu dem Vorfall.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:01:43 +0200</pubDate>
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    <media:title>Die Uffizien sind einer der wichtigsten Besuchermagnete in Florenz. © APA/AFP / TIZIANA FABI</media:title>
    <media:credit role="author">TIZIANA FABI</media:credit>
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   <title>Franz Vittur erhält Auszeichnung „Merit Ladin 2026“</title>
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   <description>Der zweite Träger des Merit Ladin steht fest: Die Expertenjury sprach sich einstimmig für den ehemaligen ladinischen Schulamtsleiter Franz Vittur aus. Die Übergabe der Auszeichnung wird durch den ladinischen Bildungs- und Kulturlandesrat Daniel Alfreider erfolgen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (lpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Expertenjury bestand aus Andr&eacute; Comploi, Direktor der Ladinischen Bildungs- und Kulturdirektion, Irene Prinoth, Direktorin des ladinischen Kulturinstituts Micur&aacute; de R&uuml;, Katharina Moling, Direktorin des Museum Ladin Ciastel de Tor, Denni Dorigo, Direktor des Istitut Cultural Ladin Cesa de Jan, sowie Paul Videsott, Leiter der Ladinischen Abteilung der Fakult&auml;t f&uuml;r Bildungswissenschaften der Freien Universit&auml;t Bozen.<BR /><BR />In ihrer Begr&uuml;ndung hebt die Expertenjury hervor: &bdquo;Franz Vittur hat als erster ladinischer Schulamtsleiter in einer entscheidenden Phase die Grundlagen f&uuml;r das heutige ladinische Schulwesen geschaffen und weiterentwickelt. Mit Weitblick und Beharrlichkeit pr&auml;gte er den Aufbau tragf&auml;higer Strukturen und verteidigte mit gro&szlig;er &Uuml;berzeugungskraft das parit&auml;tische Schulmodell, das heute international als beispielhaft f&uuml;r mehrsprachige Bildung gilt. Dar&uuml;ber hinaus hat er sich in vielf&auml;ltiger Weise f&uuml;r die St&auml;rkung der ladinischen Sprache und Kultur eingesetzt und einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherung der ladinischen Minderheitenrechte geleistet.&ldquo;<BR /><BR />Bildungs- und Kulturlandesrat Daniel Alfreider betont: &bdquo;Franz Vittur mit seiner fast 50-j&auml;hrigen t&auml;glichen Pr&auml;senz in den ladinischen Bildungseinrichtungen stellte einen sicheren, festen und kompetenten Bezugspunkt f&uuml;r die gesamte Welt der Bildung und Ausbildung dar. Als inspirierter, flei&szlig;iger und offener Mensch suchte Vittur stets den Weg des Dialogs und der Zusammenarbeit, ohne jemals auf die Werte der Ehrlichkeit, Professionalit&auml;t und Inklusion zu verzichten. Wenn die ladinische Schule heute die Seele und die Garantie f&uuml;r die Identit&auml;t und Kultur unserer Gemeinschaft ist, geb&uuml;hrt sicherlich Vittur das gr&ouml;&szlig;te Verdienst, dem ich meinen Dank und meine Bewunderung ausspreche.&ldquo;<BR /><BR />&bdquo;Franz Vittur hat nicht nur in seinen beruflichen und institutionellen Funktionen Ma&szlig;st&auml;be gesetzt, sondern auch als Autor und kultureller Impulsgeber zur Sichtbarkeit und Wertsch&auml;tzung der ladinischen Sprache beigetragen&ldquo;, erg&auml;nzt Bildungs- und Kulturdirektor Andr&eacute; Comploi: &bdquo;Die Auszeichnung w&uuml;rdigt sein umfassendes Lebenswerk und soll zugleich Vorbild und Ansporn f&uuml;r das Engagement im Dienste der ladinischen Bildung, Sprache und Kultur sein.&ldquo;<BR /><BR />Die Auszeichnung Merit Ladin wird Franz Vittur in Form einer repr&auml;sentativen Urkunde durch das Land S&uuml;dtirol offiziell &uuml;berreicht. Parallel dazu hat der S&uuml;dtiroler K&uuml;nstlerbund in Zusammenarbeit mit der Ladinischen Bildungs- und Kulturdirektion den Kunstwettbewerb &bdquo;Ert X Merit Ladin&ldquo; ins Leben gerufen. Das dabei von einer Fachjury ausgew&auml;hlte Kunstwerk wird im Rahmen des &bdquo;Di dla cultura ladina&ldquo; am 19. September in Urtij&euml;i/St. Ulrich pr&auml;sentiert und dem Preistr&auml;ger Franz Vittur &uuml;bergeben.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 12:33:53 +0200</pubDate>
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    <media:title>Merit Ladin 2026-Preisträger Franz Vittur; das Bild entstand zu Beginn des Vorjahres. © LPA/Carlo Suani</media:title>
    <media:credit role="author">LPA/Carlo Suani</media:credit>
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   <title>Erste Asien-Ausgabe des Song Contests heuer in Bangkok</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/erste-asien-ausgabe-des-song-contests-heuer-in-bangkok</link>
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   <description>Der Eurovision Song Contest expandiert in die Welt: Nach einem kurzlebigen American Song Contest und langjährig ventilierten Ideen für eine Ausgabe in Fernost scheint es nun endlich so weit: Am 14. November geht in Thailands Hauptstadt Bangkok der erste Eurovision Song Contest Asia über die Bühne –  mit vorerst zehn bestätigten Teilnehmerländern, wie die europäische Rundfunkunion EBU mit Sitz in Genf mitteilt. Man organisiert den Bewerb gemeinsam mit lokalen Partnern.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der ESC habe eine Tradition &uuml;ber die Jahrzehnte etabliert, verschiedene Nationen friedlich im Wettbewerb zu vereinen, getreu dem Motto &bdquo;United by Music&ldquo;. &bdquo;Eurovision Song Contest Asia wird auf diesem Erbe aufbauen und eine neue gemeinsame B&uuml;hne schaffen, auf der sich die Kulturen treffen k&ouml;nnen, Stimmen h&ouml;rbar gemacht werden und sich kreative Gemeinschaften grenz&uuml;berschreitend vernetzen k&ouml;nnen&ldquo;, so die EBU in ihrer Aussendung. Bisher gebe es keine vergleichbare panasiatische Plattform, weshalb der Weg hin zum Entertainment-Gespr&auml;chsthema Nr. 1 in der Region geebnet sei.<BR /><BR />Derzeit fix ihre Teilnahme zugesagt haben jedenfalls zehn L&auml;nder - von S&uuml;dkorea &uuml;ber die Philippinen und Vietnam bis hin zu Nepal und Bhutan. Weitere k&ouml;nnten in den kommenden Monaten folgen. Wien wird heuer also nicht die einzige ESC-Gastgeberstadt bleiben. Die eigentliche Show in Bangkok soll dann nach dem bekanntem Muster des europ&auml;ischen Bewerbs ablaufen, wobei eingefleischte ESC-Fans sich nicht zwingend ein Ticket nach Bangkok kaufen m&uuml;ssen, wird das Event doch auf dem offiziellen Eurovision Youtube-Kanal &uuml;bertragen.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 12:06:15 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 31 Mar 2026 12:06:19 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Wien ist heuer nicht die einzige ESC-Hostcity. © APA/THEMENBILD / GEORG HOCHMUTH</media:title>
    <media:credit role="author">GEORG HOCHMUTH</media:credit>
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  </item>
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   <title>Sex im Alter bringt den Sieg: Südtiroler Seniorentheater räumt ab</title>
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   <description>Die Seniorentheatergruppe „Überholspur“ des Südtiroler Theaterverbandes ist beim internationalen Festival „Theatertage am See“ in Friedrichshafen  mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden – ex aequo mit der Gruppe „dramat:ush“. Die Auszeichnung würdigt eine mutige Inszenierung, die ein gesellschaftliches Tabuthema auf die Bühne bringt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Mit ihrem Gastspiel &bdquo;Unerh&ouml;rt &ndash; Sex im Alter&ldquo; &uuml;berzeugte die von Maria Thaler Neuwirth geleitete Gruppe Publikum und Jury gleicherma&szlig;en. Das St&uuml;ck n&auml;hert sich einem oft vernachl&auml;ssigten Thema offen, direkt und zugleich sensibel und zeigt, wie differenziert und lebendig zeitgen&ouml;ssisches Amateurtheater sein kann.<BR /><BR />Das internationale Festival stand heuer unter dem Motto &bdquo;Sch&ouml;ne neue Welt&ldquo; und vereinte zahlreiche Amateurtheatergruppen unterschiedlicher Generationen. Die S&uuml;dtiroler Produktion setzte dabei einen markanten Akzent.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1295400_image" /></div>
<BR /><BR />Neben dem Auftritt bot das Festival Raum f&uuml;r Austausch und Begegnung. Schauspielerinnen und Schauspieler verschiedener Altersgruppen diskutierten &uuml;ber Arbeitsweisen und k&uuml;nstlerische Zug&auml;nge. F&uuml;r die Mitglieder der &bdquo;&Uuml;berholspur&ldquo; wurde der Aufenthalt am Bodensee damit auch zu einer inspirierenden Plattform des Dialogs.<BR /><BR />Gro&szlig;es Lob richtet die Gruppe an das Organisationsteam der &bdquo;Theatertage am See&ldquo;, das durch professionelle Planung und pers&ouml;nliche Betreuung wesentlich zum Gelingen beigetragen hat.<BR /><BR />Die Auszeichnung unterstreicht die Qualit&auml;t und Relevanz der Arbeit der S&uuml;dtiroler Seniorentheatergruppe und setzt ein starkes Zeichen f&uuml;r die Vielfalt im Amateurtheater.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 11:14:51 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 31 Mar 2026 11:15:03 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Schauspielerinnen Anneliese Höllrigl, Paula Neulichedl, Annemarie Schenk, Cilli Oberhauser sowie der Schauspieler Willy Runggaldier standen für „Unerhört – Sex im Alter“  von Maria Thaler Neuwirth auf der Bühne. © Werner Dejori</media:title>
    <media:credit role="author">Werner Dejori</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Sprachen, Sport und Spaß: Workshop „S³“ am Franziskanergymnasium</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/sprachen-sport-und-spass-workshop-s3-am-franziskanergymnasium</link>
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   <description>Aufgrund der großen Nachfrage in den vergangenen Jahren gibt es heuer vom 17. bis zum 21. August am Franziskanergymnasium Bozen eine Neuauflage des Workshops „S³ - Sprachen, Sport und Spaß“. Das Angebot richtet sich an alle Mittelschüler, welche im kommenden Schuljahr die 3. Klasse besuchen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Kursteilnehmer erhalten an den einzelnen Vormittagen von 8:30-12:30 Uhr jeweils 3 Unterrichtseinheiten in Deutsch, Italienisch und Englisch, welche durch eine Spiel- und Bewegungseinheit erg&auml;nzt werden. Die Kursleitung in den jeweiligen Bereichen &uuml;bernehmen Prof. Tobia Maio (Italienisch), Prof. Lukas Oberrauch (Deutsch), Prof. Thomas Smith (Englisch) sowie Prof. Benjamin Mayr (Sport).<BR /><BR />Der Workshop findet am Franziskanergymnasium Bozen im klimatisierten Heimsaal der Schule sowie in der Turnhalle derselben statt.<BR />Anmeldungen nimmt das Sekretariat der Schule unter der Rufnummer 0471/976775 entgegen. Anmeldeschluss ist der 8. April.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 10:05:27 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Sat, 28 Mar 2026 10:05:40 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Der Workshop findet am Franziskanergymnasium Bozen statt.</media:title>
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  </item>
  <item>
   <title>Südtirol Jazzfestival:  Klangabenteuer zwischen Industrie-Charme und Berggipfeln</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/musik/suedtirol-jazzfestival-klangabenteuer-zwischen-industrie-charme-und-berggipfeln</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/kultur/musik/suedtirol-jazzfestival-klangabenteuer-zwischen-industrie-charme-und-berggipfeln</guid>
   <description>Vom 26. Juni bis zum 5. Juli 2026 wird Südtirol erneut zur Bühne und das Südtirol Jazzfestival Alto Adige lädt dazu ein, in über 50 Konzerten die aktuellen Strömungen des europäischen Jazz zu entdecken - an Orten, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Zwischen Industriearchitektur, urbanen Plätzen und alpinen Landschaften entsteht ein Programm für alle, sich von musikalischen Überraschungen und ungewöhnlichen Hörerlebnissen leiten lassen wollen und dabei ihre Neugier als Kompass nutzen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />Die Er&ouml;ffnung des Festivals findet am 26. Juni im NOI Techpark in Bozen statt. Zur Er&ouml;ffnung setzt das Trio der k&uuml;nstlerischen Leitung Stefan Festini Cucco, Max von Pretz und Roberto Tubaro in diesem Jahr ein starkes musikalisches Zeichen, und zum zweiten Mal in Folge beginnt das Festival mit einem Jazzorchesterkonzert. Dieses Jahr, wird die norwegischen Gard Nilssen Supersonic Orchestra den Auftakt spielen. <h3>
Sound als Herzst&uuml;ck des Festivals</h3>Die Formation aus Bl&auml;sern und dreifach besetzter Rhythmusgruppe entfaltet eine Wucht, die den Begriff &bdquo;Supersonic&ldquo; - auf Deutsch &bdquo;&Uuml;berschall&ldquo; - als unmittelbar physische Erfahrung definiert. Das Ensemble pr&auml;gt zugleich das gesamte Er&ouml;ffnungswochenende und den weiteren Festivalverlauf, wenn einzelne Musiker:innen des Orchesters in wechselnden Projekten an unterschiedlichsten Schaupl&auml;tzen im Land zu erleben sind. Mit dieser Wahl unterstreicht das Festival konsequent seinen Fokus auf den zeitgen&ouml;ssischen europ&auml;ischen Jazz und l&auml;sst aktuelle Entwicklungen rund um das Thema &bdquo;Sound&ldquo; zum Herzst&uuml;ck des Programms werden.<BR /><h3>
Jazz mitten im Alltag</h3>Die musikalische Reise f&uuml;hrt das Publikum 2026 zu vertrauten Lieblingsorten ebenso wie zu &uuml;berraschenden Neuentdeckungen. W&auml;hrend die legend&auml;ren Late-Night-Konzerte im Batzen Sudwerk und das KABARILA Jazz Ritual - bereits in seiner vierten Ausgabe - f&uuml;r die bew&auml;hrte Festivalatmosph&auml;re sorgen, erweitert sich das Spielfeld in diesem Jahr deutlich. Neue Locations wie das AHOI-Minigolf und der Alcide-Berloffa-Platz in Bozen, das Haus Guggenberg in Brixen oder die Freie Universit&auml;t Bozen holen den Jazz mitten in den urbanen Alltag.<h3>
Wenn Landschaft zur B&uuml;hne wird</h3>Gleichzeitig bleibt die Natur ein zentraler Bestandteil des Festivalgedankens. Neue Projekte im Langental in Gr&ouml;den, im &bdquo;Wunderwald&ldquo; am Ritten, ein Jazz &amp; Hike ins Knappendorf St. Martin am Schneeberg zwischen Ridnaun und Passeier sowie ein Blumenwiesen-Konzert in Pufels lassen Landschaft und Klang zu einer gemeinsamen B&uuml;hne werden. Auch traditionsreiche H&auml;user wie der Gasthof Zum Hirschen im Sarntal oder das Hotel Bad Ratzes in V&ouml;ls am Schlern sind diesmal Teil des Programms.<BR /><BR />Ob auf Bergwiesen oder in Industriehallen, auf Dorfpl&auml;tzen oder in n&auml;chtlichen Clubs: Das S&uuml;dtirol Jazzfestival Alto Adige 2026 verspricht zehn Tage voller musikalischer Energie - und viele neue Perspektiven auf das, was Jazz heute sein kann.<BR /><BR /> <a href="https://www.suedtiroljazzfestival.com/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier das Programm und alle Details.</a>]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 16:58:34 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 24 Mar 2026 17:00:44 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Auch in diesem Jahr wird die Festivaleröffnung wieder im NOI Techpark stattfinden. Im Bild: das Eröffnungskonzert 2025 mit dem Brainteaser Orchestra. © Guenther Pichler</media:title>
    <media:credit role="author">Guenther Pichler</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Kult-Actionstar Chuck Norris mit 86 Jahren gestorben</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/kult-actionstar-chuck-norris-mit-86-jahren-gestorben</link>
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   <description>Der Hollywoodschauspieler und Actionstar Chuck Norris ist tot. Der 86-Jährige, der ein durch Hunderte Witze und Sprüche untermauertes Image als vermeintlich übermenschlicher Schauspieler genoss, war kurz nach seinem Geburtstag am 10. März in ein Krankenhaus auf Hawaii eingeliefert worden. „Schweren Herzens geben wir den plötzlichen Tod unseres geliebten Chuck Norris am gestrigen Morgen bekannt“, teilte seine Familie nun via Instagram mit.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der Kampfsportler spielte seit seinem Schauspieldeb&uuml;t Ende der 1960er-Jahre in einer Reihe von Actionfilmen mit. Zu einer Leinwandikone machte ihn sein Kampf mit dem Kung-Fu-Superstar Bruce Lee in dem Film &bdquo;Die Todeskralle schl&auml;gt wieder zu&ldquo; von 1972. Seinen letzten Auftritt hatte er in &bdquo;Agent Recon&ldquo; von 2024. <BR /><BR />Auch mit der TV-Serie &bdquo;Walker, Texas Ranger&ldquo; (1993-2001) erarbeitete sich Norris einen Ruf, der ihn mit Internetmemes und Witzen zur Kultfigur &uuml;ber die Filmszene hinaus machte &ndash; darunter etwa: &bdquo;Wenn Chuck Norris ins Wasser f&auml;llt, wird er nicht nass. Das Wasser wird Chuck Norris.&ldquo; Oder: &bdquo;Wenn Chuck Norris Liegest&uuml;tze macht, dr&uuml;ckt er nicht sich nach oben, sondern die Erde nach unten.&ldquo; Und: &bdquo;Chuck Norris hat bis Unendlich gez&auml;hlt. Zweimal.&ldquo; Die Liste lie&szlig;e sich lange fortsetzen.<BR /><BR />Auf seiner Homepage pr&auml;sentierte er sich als muskul&ouml;ser K&auml;mpfer, Revolverheld und Texas Ranger. Dabei trat er auch immer wieder als Sprachrohr der Ultrakonservativen in Erscheinung. Er machte sich f&uuml;r Donald Trump und Waffenfreiheit stark und wetterte gegen alles Liberale. 2019 wurde Norris Promi-Sprecher beim &ouml;sterreichischen Waffenriesen Glock. Auf der rechtskonservativen Webseite World Net Daily (WND) trat er als Kolumnist in Erscheinung.<BR /><BR />Seine Auftritte vor der Kamera sind zuletzt seltener geworden, doch den knallharten Hollywood-Kerl spielte Norris auch noch mit Mitte 80. Sein letzter Actionstreifen &bdquo;Agent Recon&ldquo; erntete 2024 allerdings vernichtende Kritiken. Allerschlechteste Qualit&auml;t, vom Schauspiel, &uuml;ber Effekte bis hin zu den Dialogen, urteilte das Entertainment-Portal &bdquo;Collider&ldquo;. Das einzig Gute an dem Sci-Fi-Action-Film sei die kurze Laufzeit von unter 90 Minuten. Davor hatte der Haudegen mit Vollbart und Narbengesicht in &bdquo;The Expendables 2&ldquo; (2012) an der Seite von Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis zugeschlagen &ndash; als Senior der martialischen Altherren-Besetzung.<BR /><BR />Zum Film kam Norris &uuml;ber den Kampfsport. Der Sohn einer streng religi&ouml;sen Mutter im l&auml;ndlichen Oklahoma hatte als junger Soldat in Korea die Karate-Variante Tang Soo Do entdeckt. Als Kampfsportlehrer arbeitete er sich in den USA hoch und wurde in den 1960er-Jahren in der Martial-Arts-Szene bekannt. Mehrere Jahre hatte er den Titel als Karate-Weltmeister im Mittelgewicht inne. &Uuml;ber seine Kampfsport-Freunde Bruce Lee und Steve McQueen kam er nach Hollywood.<BR /><BR />Mit Gr&ouml;&szlig;en wie Clint Eastwood oder Charles Bronson konnte er nicht mithalten. Schon die Filmtitel &bdquo;Der Bulldozer&ldquo;, &bdquo;Kalte Wut&ldquo;, &bdquo;Missing in Action&ldquo;, &bdquo;Delta Force&ldquo; und &bdquo;Die Feuerwalze&ldquo; sind ein Indiz. Doch seine Dauer-Rolle als Gesetzesh&uuml;ter Cordell Walker in der TV-Serie &bdquo;Walker, Texas Ranger&ldquo; war schlie&szlig;lich ein Hit. Ab 1993 spielte er &uuml;ber acht Jahre lang den uramerikanischen Ranger, der f&uuml;r Recht und Ordnung sorgt.<BR /><BR />Als seine Lebensprinzipien und Werte listete Norris &bdquo;Glaube, Familie, Fitness, Freiheit und Kampf&ldquo; auf. Und damit wollte der f&uuml;nffache Vater auch Geld verdienen. Auf seiner Webseite verkaufte er Silberm&uuml;nzen mit seinem Abbild und den f&uuml;nf Schlagworten versehen. Er sehe es als seine Mission an, die Menschen daran zu erinnern, was es bedeutet &bdquo;ein echter Amerikaner&ldquo; zu sein, bewarb Norris das Produkt.<BR /><BR />1998 hatte er das mehr als 20 Jahre j&uuml;ngere Ex-Model Gena O'Kelley geheiratet. 2001 brachte sie Zwillinge zur Welt. Aus fr&uuml;heren Beziehungen hatte Norris weitere drei Kinder.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 16:34:13 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 20 Mar 2026 17:05:01 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Chuck Norris wurde 86 Jahre alt. © APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA / JERRY MARKLAND</media:title>
    <media:credit role="author">JERRY MARKLAND</media:credit>
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  <item>
   <title>Digitale Ausstellung zeigt: „Sprache ist mehr als Worte“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/bildung/digitale-ausstellung-zeigt-sprache-ist-mehr-als-worte</link>
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   <description>Das Landesamt für Weiterbildung und Sprachen der deutschen Kulturabteilung hat im Rahmen einer Online-Aktion zum Tag der Muttersprache im Februar mehrere Fragen gestellt: Was ist eigentlich Muttersprache? In welcher Sprache denkst oder träumst du? Gibt es ein Lied, einen Geruch oder ein Bild, das dich an deine Muttersprache erinnert?</description>
   <author>redaktion@stol.it (lpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&Uuml;ber 300 Beitr&auml;ge wurden im Rahmen der Aktion &bdquo;Muttersprache &ndash; Worte, Stimmen, Bilder&ldquo; gesammelt. Darin haben Menschen aus S&uuml;dtirol ihre Gedanken, Stimmen und Eindr&uuml;cke rund um die Frage, was Muttersprache f&uuml;r sie bedeutet, geteilt. Die Beitr&auml;ge wurden anonym gesammelt und zu einer digitalen Sammlung zusammengef&uuml;hrt, die nun auf dem Sprachenportal (sprachen.provinz.bz.it) zug&auml;nglich ist. Die Online-Ausstellung zeigt die sprachliche Vielfalt sowie die individuellen, oft sehr pers&ouml;nlichen Zug&auml;nge zum Thema Muttersprache auf.<h3>
Mitmachen weiterhin m&ouml;glich</h3>Aufgrund der positiven Resonanz hat das Amt entschieden, die M&ouml;glichkeit zur Beteiligung weiterhin offen zu halten und die Initiative um ein weiteres Jahr zu verl&auml;ngern. Beitr&auml;ge k&ouml;nnen daher das ganze Jahr &uuml;ber eingereicht werden. Alle Interessierten sind eingeladen, sich aktiv einzubringen und damit die digitale Ausstellung um weitere Beitr&auml;ge zu erg&auml;nzen.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 15:34:02 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 19 Mar 2026 15:34:14 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Menschen aus Südtirol haben ihre Gedanken, Stimmen und Eindrücke rund um die Frage, was Muttersprache für sie bedeutet, geteilt. © lpa</media:title>
    <media:credit role="author">lpa</media:credit>
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   <title>Wie schnell setzt sich eine Idee durch? Alles eine Frage der Mathematik</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/bildung/wie-schnell-setzt-sich-eine-idee-durch-alles-eine-frage-der-mathematik</link>
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   <description>Vertrauen, Mundpropaganda und globaler Einfluss: Eine Studie der Fakultät für Ingenieurwesen der Universiät Bozen untersucht, welche Faktoren ausschlaggebend dafür sind, wie schnell eine Idee in der Praxis angenommen wird – und stellt dafür ein mathematisches Modell vor.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Warum werden manche Ideen oder Praktiken schneller &uuml;bernommen als andere? Eine Forschungsgruppe f&uuml;r mathematische Analysen an der Fakult&auml;t f&uuml;r Ingenieurwesen der Freien Universit&auml;t Bozen ist dieser Frage nachgegangen. Dabei ging es nicht nur um abstrakte Ideen, sondern um konkrete gesellschaftliche Themen, etwa: Wie schnell werden Impfungen, neue Technologien, soziale Verhaltensweisen oder Marktprodukte von der Bev&ouml;lkerung akzeptiert und &uuml;bernommen?<BR /><BR /> Die Neuheit der Studie liegt weniger in der Untersuchung der Ideenverbreitung &ndash; ein bereits vielfach erforschtes Thema &ndash; als vielmehr im methodischen Ansatz. Er ber&uuml;cksichtigt unterschiedliche Einflussm&ouml;glichkeiten, denen Menschen ausgesetzt sind. Die Forschenden konzentrierten sich auf drei zentrale Aspekte: Vertrauen bzw. Misstrauen zwischen Menschen, den globalen Einfluss von Werbung und Medien sowie Gruppeninteraktionen. Freundeskreis, Familie, Arbeitsplatz und Gemeinschaft k&ouml;nnen einen anderen &bdquo;Druck&ldquo; erzeugen als das blo&szlig;e Weitergeben von Informationen zwischen zwei Personen.<BR /><BR />&bdquo;Wir sind von zwischenmenschlichen Verbindungen ausgegangen, die positiv (Vertrauen) oder negativ (Misstrauen) sein k&ouml;nnen, sowie von Gruppendynamiken&ldquo;, erkl&auml;rt Nicola Cinardi, Erstautor der Studie und ehemaliger Forscher an der Universit&auml;t Bozen . &bdquo;Darauf aufbauend haben wir ein Modell entwickelt, mit dem wir im Durchschnitt beschreiben k&ouml;nnen, wie der Anteil der Personen w&auml;chst, die im Laufe der Zeit eine Idee &uuml;bernehmen.&ldquo;<BR /><BR /> Die Arbeit konzentrierte sich auf zwei Zeitpunkte der &Uuml;bernahme: die Majority Adoption Time (MAT), also die Zeit, die ben&ouml;tigt wird, bis 51 Prozent der Bev&ouml;lkerung eine Idee &uuml;bernehmen, und die Almost-All Adoption Time (AAT), wenn die &Uuml;bernahme 95 Prozent erreicht.<h3>
Misstrauen als Ideenkiller</h3>Die Ergebnisse zeigen: Misstrauen bremst die Verbreitung deutlich. Je gr&ouml;&szlig;er das Misstrauen in einer Gesellschaft ist, desto l&auml;nger dauert es, bis eine Idee von 51 Prozent bzw. gar 95 Prozent &uuml;bernommen wird. Die Berechnungen zeigen au&szlig;erdem, dass Gruppen eine wichtige Rolle spielen. Der &bdquo;Druck&ldquo; von Freundeskreis, Familie oder Arbeitsumfeld kann die &Uuml;bernahme beschleunigen &ndash; vor allem dann, wenn das Misstrauen gering ist. Ist das Misstrauen jedoch hoch, wirkt der Einfluss von Gruppen kaum noch. Dann wird der globale Einfluss, zum Beispiel durch Werbung oder Medien, zum wichtigsten Faktor, um die &Uuml;bernahme zu beschleunigen.<BR /><BR /> Daraus kann man schlie&szlig;en, dass gespaltene und misstrauische Gesellschaften anf&auml;lliger f&uuml;r Akteure sind, die die globale Kommunikation kontrollieren &ndash; ein Mechanismus, der in gewisser Weise an das lateinische Motto divide et impera (teile und herrsche) erinnert. Zentral gesteuerte Botschaften und Medienkampagnen haben somit einen gr&ouml;&szlig;eren Einfluss auf die &Uuml;bernahme von Ideen und Praktiken als zwischenmenschliche Beziehungen.<BR /><BR />&bdquo;Unser Ziel ist es nicht, die Gesellschaft auf eine Formel zu reduzieren, sondern herauszufinden, welche Faktoren wirklich bestimmen, wie schnell eine Idee &uuml;bernommen wird&ldquo;, erkl&auml;rt Prof. Maria Letizia Bertotti, Leiterin der Forschungsgruppe und Koautorin der Studie. &bdquo;Die Botschaft ist klar: Vertrauen sorgt daf&uuml;r, dass sich Ideen von unten her schneller verbreiten. Wenn jedoch viel Misstrauen herrscht, wird der Einfluss von Medien und Werbung entscheidend. Solche Modelle helfen dabei, besser &uuml;ber Kommunikation, politische Ma&szlig;nahmen und gesellschaftliche Entwicklungen nachzudenken.&ldquo;<BR /><BR /> Die Studie mit dem Titel &bdquo;Trust, distrust and higher-order interactions. What is needed for ideas adoption in a connected society&ldquo; (zu Deutsch: Vertrauen, Misstrauen und h&ouml;herstufige Interaktionen. Was braucht es f&uuml;r die &Uuml;bernahme von Ideen in einer vernetzten Gesellschaft) wurde in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Chaos, Solitons and Fractals ver&ouml;ffentlicht.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 14:05:29 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 19 Mar 2026 14:05:41 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Prof. Maria Letizia Bertotti ist Leiterin der Forschungsgruppe. © unibz</media:title>
    <media:credit role="author">unibz</media:credit>
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   <title>Ab auf die Leinwand: Shanti Powa dreht Doku-Film in Schlanders</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/ab-auf-die-leinwand-shanti-powa-dreht-doku-film-in-schlanders</link>
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   <description>Die Südtiroler Reggae-Formation „Shanti Powa“ lädt am Samstag zu einem besonderen Abend in die BASIS Vinschgau. Das Konzert der zehnköpfigen Band ist nicht nur der Startschuss für ihre neue Live-Show, sondern gleichzeitig Teil einer Filmproduktion.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Wer am Samstagabend in der BASIS dabei ist, k&ouml;nnte sich sp&auml;ter auf der gro&szlig;en Leinwand wiederfinden. Shanti Powa nutzt den Auftritt in Schlanders, um die ersten Live-Aufnahmen f&uuml;r einen Dokumentarfilm zu sammeln. Der Film soll die Entstehung ihres f&uuml;nften Studioalbums begleiten, das f&uuml;r 2026 geplant ist.<h3>
Geheimprojekt mit internationalem Anspruch</h3>Details zu den Filmemachern und der Regie h&auml;lt die Band derzeit noch unter Verschluss. Bekannt ist jedoch, dass das Projekt auf eine internationale Vermarktung abzielt. Die Geschichte der S&uuml;dtiroler Band, die bereits auf B&uuml;hnen wie dem &bdquo;Rototom Sunsplash&ldquo; in Spanien oder der &bdquo;Anti-Corruption Conference&ldquo; in Washington DC stand, soll einem weltweiten Publikum zug&auml;nglich gemacht werden.<BR /><BR />Musikalisch bleibt sich das Kollektiv treu: Ein Mix aus Reggae, Funk, Hip Hop und Ska pr&auml;gt den Sound. In der j&uuml;ngeren Vergangenheit machte die Band unter anderem durch Kollaborationen mit Herbert Pixner (&bdquo;Box&ldquo;) und dem malawischen K&uuml;nstler Faith Mussa auf sich aufmerksam.<BR /><BR />Der Abend in Schlanders ist zudem eingebettet in ein hochkar&auml;tiges Line-up. Er&ouml;ffnet wird das Event von Marco &bdquo;Scratch&ldquo; Perri (Vinyl only), gefolgt von der Formation &bdquo;Dub Spencer &amp; Trance Hill&ldquo;, die f&uuml;r ihre speziellen Surround-Sound-Shows bekannt sind.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 11:21:12 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 19 Mar 2026 11:21:21 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Die Südtiroler Band Shanti Powa arbeitet derzeit an ihrem fünften Studioalbum. © privat</media:title>
    <media:credit role="author">privat</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Ethan Hawke:  Aufmerksamkeitsspanne wird zerschossen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/ethan-hawke-aufmerksamkeitsspanne-wird-zerschossen</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/kultur/ethan-hawke-aufmerksamkeitsspanne-wird-zerschossen</guid>
   <description>Ethan Hawke sieht die Unterhaltungsbranche durch veränderte Sehgewohnheiten unter Druck. „Ich beobachte, wie sich die Art und Weise, wie junge Menschen Filme schauen, verändert“, sagte der 55-Jährige der dpa. „Sie schauen Filme, während sie auf ihr Handy starren. Die Aufmerksamkeitsspanne wird regelrecht zerschossen.“ Menschen hielten die Stille nicht mehr aus: „Einige der schönsten Momente meines Lebens sind aus Langeweile entstanden.“</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Heutzutage wolle &bdquo;niemand mehr gelangweilt sein&ldquo;, sagte Hawke. &bdquo;Sie spielen Spiele auf ihrem Handy, sie lesen die Nachrichten, und wir sind alle st&auml;ndig aufgeregt.&ldquo; Sehgewohnheiten und der Umgang junger Leute mit Kultur ver&auml;nderten sich aber st&auml;ndig, sagte Hawke. &bdquo;Ich erinnere mich, dass mein Gro&szlig;vater meine Mutter immer angeschrien hat, weil sie zu viel gelesen hat. &ldquo;Nimm den Kopf aus dem Buch. Geh nach drau&szlig;en.&bdquo; Und jetzt flehen wir unsere Kinder an, mehr zu lesen. Das ist faszinierend.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 14:34:37 +0100</pubDate>
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    <media:title>++ ARCHIVBILD ++ Ethan Hawke sieht moderne Konsumgewohnheiten kritisch. © APA/dpa / Christoph Soeder</media:title>
    <media:credit role="author">Christoph Soeder</media:credit>
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  <item>
   <title>Weißmann-Rücktritt im ORF - Betroffene meldet sich zu Wort</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/weissmann-ruecktritt-im-orf-betroffene-meldet-sich-zu-wort</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/kultur/weissmann-ruecktritt-im-orf-betroffene-meldet-sich-zu-wort</guid>
   <description>Nach dem Rücktritt von Roland Weißmann als ORF-Generaldirektor hat sich jene Frau, die die Vorwürfe gegen ihn erhoben hat, im „Falter“ und via Aussendung ihres Anwalts zu Wort gemeldet. Sie zeigt sich von „den Verdrehungen der Tatsachen schockiert“ und bestreitet den von Weißmanns Anwalt am Freitag ins Treffen geführten „einvernehmlichen physischen Kontakt“. Es habe keine Liebesbeziehung oder Affäre bestanden, betont sie. Auch habe kein Sex stattgefunden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Frau legte dem &bdquo;Falter&ldquo; offenbar Nachrichten aus dem Jahr 2022 vor. Diese w&uuml;rden von herzlichen bis hin zu dr&auml;ngenden Mitteilungen reichen und vereinzelt auch explizite Fotos enthalten, die ohne Aufforderung von Wei&szlig;mann an die ORF-Mitarbeiterin verschickt worden seien. Sie sei laut der Wochenzeitung nicht auf die Forderung, mehr aus ihrer Freundschaft zu machen, eingegangen. Daraufhin habe Wei&szlig;mann auch Worte verwendet, die von einem Chef ausgesprochen angsteinfl&ouml;&szlig;end und &uuml;bergriffig wirken, so die Einsch&auml;tzung des &bdquo;Falter&ldquo; nach Sichtung des Materials. Wei&szlig;mann bestreitet die Vorw&uuml;rfe rund um Fehlverhalten gegen&uuml;ber der ORF-Mitarbeiterin entschieden.<BR /><BR />&bdquo;Ich brauchte Zeit, meine Angst zu &uuml;berwinden&ldquo;, erkl&auml;rt die Betroffene, warum sie die Vorw&uuml;rfe erst vier Jahre sp&auml;ter erhoben hat. Sie habe in den vergangenen Jahren zudem keine guten Beobachtungen dazu gemacht, was passiere, wenn sich Frauen beschweren. Nun habe sie aber erreichen wollen, dass ein Mann, der unpassende Dinge getan haben soll, gehen m&uuml;sse. Ihre Forderungen: der R&uuml;cktritt Wei&szlig;manns, 25.000 Euro Geldspende an ein Caritas-Frauenhaus, die &Uuml;bernahme der Anwaltskosten und ein Stillschweigeabkommen.<BR /><BR />Der R&uuml;cktritt Wei&szlig;mann erfolgte vor ca. eineinhalb Wochen. Er sah sich jedoch von der ORF-Stiftungsratsspitze, an welche sich die Frau gewandt hatte, dazu gedr&auml;ngt. ORF-Stiftungsratsvorsitzender Heinz Lederer betonte wiederum, nur eine Kl&auml;rung der Fakten von Wei&szlig;mann verlangt zu haben. Mittlerweile ist Ingrid Thurnher mit der vorl&auml;ufigen F&uuml;hrung der Gesch&auml;fte des Generaldirektors betraut und k&uuml;ndigte an, sich um eine vollst&auml;ndige Aufkl&auml;rung der Causa zu bem&uuml;hen.<BR /><BR />&bdquo;Ich wollte eine wirkungsvolle und diskrete L&ouml;sung&ldquo;, erkl&auml;rt die Betroffene im &bdquo;Falter&ldquo;. Mittlerweile seien ihre Opferrechte aber &bdquo;mit den F&uuml;&szlig;en getreten&ldquo; worden. &bdquo;Ich wurde diskreditiert, diffamiert, und es wurde mir sogar unterstellt, die von mir gew&auml;hlte Vorgangsweise aus sachfremden &Uuml;berlegungen, gar als Werkzeug einer M&auml;nnerintrige gew&auml;hlt zu haben&ldquo;, h&auml;lt die ORF-Mitarbeiterin fest.<BR /><BR />Wei&szlig;mann bestreitet die Vorw&uuml;rfe entschieden und sieht seine Rechte ebenfalls massiv verletzt. Es gilt f&uuml;r ihn die Unschuldsvermutung. Er lie&szlig; am Freitag &uuml;ber seinen Anwalt mitteilen, dass die Beziehung zu der Frau in beiderseitigem Interesse gewesen sei. Der mittlerweile beurlaubte Medienmanager betonte zudem, dass die Beziehung bereits seit 2019 bestanden haben soll, als er weder Generaldirektor noch ihr Vorgesetzter gewesen sei. Es habe nie irgendeine Form der Druckaus&uuml;bung oder des Machtmissbrauchs gegeben.<BR /><BR />Am Dienstag wurde bekannt, dass Wei&szlig;mann seine Anw&auml;lte eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien gegen mehrere in die Causa involvierte Personen einbringen l&auml;sst. Details dazu sind noch nicht bekannt. Die Frau lie&szlig; ihren Anwalt in einem Schreiben an mehrere Medien wie &bdquo;Standard&ldquo; und &bdquo;Salzburger Nachrichten&ldquo; mitteilen, dass sie das als &bdquo;unangenehm durchsichtiges Ablenkungsman&ouml;ver und letztlich als ein weiteres Zeichen jenes Verhaltens, das mich in diese Situation gebracht hat&ldquo;, betrachte. &bdquo;Meinem wiederholt kommuniziertem Angebot, die Angelegenheit auf respektvollem Niveau zu l&ouml;sen, wollte Herr Wei&szlig;mann nicht n&auml;hertreten&ldquo;, hielt sie fest.<BR /><BR />Sie habe dem ORF auch mehrfach angeboten, &uuml;ber ihre Rechtsvertretung ein direktes Gespr&auml;ch zu f&uuml;hren sowie Informationen und Unterlagen vorzulegen. Mit ihrem Schreiben will die betroffene ORF-Mitarbeiterin sich als Opfer sch&uuml;tzen, aber auch &bdquo;alle Frauen ermutigen, die an ihrem Arbeitsplatz oder in ihrem Umfeld &Auml;hnliches hinnehmen mussten&ldquo;.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 14:33:43 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 18 Mar 2026 14:33:54 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Die Vorwürfe der betroffenen Frau erschütterten den ORF schwer. © APA/THEMENBILD / GEORG HOCHMUTH</media:title>
    <media:credit role="author">GEORG HOCHMUTH</media:credit>
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  </item>
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   <title>Madonna für Dreharbeiten in Venedig</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/kino-tv/madonna-fuer-dreharbeiten-in-venedig</link>
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   <description>Venedig ist in diesen Tagen Schauplatz internationaler Stars: Madonna, Michael Keaton und Seth Rogen sind in der Lagunenstadt eingetroffen, um an der zweiten Staffel der Serie „The Studio“ zu arbeiten. Rogen ist nicht nur der Initiator der Serie, sondern spielt auch die Hauptrolle – die des neuen Leiters eines Hollywoodfilmstudios, der versucht, sich mit unterschiedlich erfolgreichen Projekten über Wasser zu halten.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die erste Staffel wurde im M&auml;rz vergangenen Jahres ausgestrahlt, die zweite wird nun teilweise in Venedig gedreht. Michael Keaton &ndash; bekannt unter anderem als Batman und f&uuml;r seine Rolle in &bdquo;Birdman&ldquo; &ndash; wurde dieser Tage elegant im Smoking auf der Terrasse des Gritti Palace am Canal Grande fotografiert.<h3>
Madonna logiert im Luxushotel Aman</h3>Auch Madonna wird am Set erwartet. Die S&auml;ngerin ist bereits in der Stadt eingetroffen und wohnt im Luxushotel Aman, demselben Hotel, in dem George Clooney und Amal Clooney 2014 ihre Hochzeit feierten.<BR />Die Dreharbeiten beginnen am Donnerstagabend am Lido. F&uuml;r die Produktion wird dabei sogar symbolisch die n&auml;chste Ausgabe der Internationale Filmfestspiele von Venedig vorweggenommen: mit Fotografen, die sich selbst spielen, und Stars, die &uuml;ber den roten Teppich schreiten &ndash; obwohl das echte Festival erst am 2. September beginnt.<BR /><BR />Zur Besetzung der Serie geh&ouml;ren au&szlig;erdem Bryan Cranston, Kathryn Hahn, Ike Barinholtz, Julia Garner, Chase Sui Wonders und Donald Glover, die ebenfalls am Montag in Venedig eingetroffen sind.<BR />Bei fr&uuml;hlingshaftem Sonnenschein bereitete das Team die Kulissen f&uuml;r mehrere Szenen vor, die vermutlich im Inneren eines Hotels gedreht werden. Zahlreiche neugierige Passanten und Touristen &ndash; viele von ihnen auf dem Weg zu den Gondeln &ndash; verfolgten die Arbeiten mit gro&szlig;em Interesse.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 12:25:45 +0100</pubDate>
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    <media:title>Madonna ist bereits in Venedig eingetroffen und wohnt im Luxushotel Aman, demselben Hotel, in dem George Clooney und Amal Clooney 2014 ihre Hochzeit feierten. © APA/AFP / ANGELA WEISS</media:title>
    <media:credit role="author">ANGELA WEISS</media:credit>
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   <title>Italien will Russlands Biennale-Pavillon  einfrieren</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/italien-will-russlands-biennale-pavillon-einfrieren</link>
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   <description>Der Streit um Russlands Teilnahme an der im Mai beginnenden Kunstbiennale in Venedig spitzt sich weiter zu. Die italienische Regierung prüft derzeit die Möglichkeit, den russischen Pavillon „einzufrieren“ - ähnlich wie Vermögenswerte wie Jachten, Luxusvillen und Bankkonten, die von der EU nach der Invasion der Ukraine vor vier Jahren gegen russische Oligarchen blockiert wurden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Damit k&ouml;nnte Rom Russlands Teilnahme an der Biennale verhindern, berichtete die Mail&auml;nder Tageszeitung &bdquo;Corriere della Sera&ldquo;. Der russische Pavillon soll nach mehr als vier Jahren Pause am 9. Mai im Rahmen der 61. Internationalen Kunstausstellung wiederer&ouml;ffnet werden.<BR /><BR />Seit Tagen herrscht ein offenes Kr&auml;ftemessen zwischen dem italienischen Kulturminister Alessandro Giuli, der sich gegen eine Teilnahme Russlands stellt, und dem Pr&auml;sidenten der Biennale, Pietrangelo Buttafuoco. &bdquo;Keine Vorschrift wurde verletzt, und die Sanktionen gegen die Russische F&ouml;deration wurden vollst&auml;ndig eingehalten, wie es unsere Pflicht ist&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Begleitschreiben, mit dem die Biennale von Venedig am Dienstag dem Kulturministerium die gesamte angeforderte Dokumentation zum russischen Pavillon &uuml;bermittelt hat. Giuli hatte die Unterlagen bereits am Freitag &bdquo;dringend&ldquo; angefordert.<BR /><BR />Seit Dienstag pr&uuml;fen Fachleute des Kulturministeriums in Rom die Dokumente, um m&ouml;gliche kritische Punkte zu identifizieren, die eine neue Sanktionsanfrage an die EU rechtfertigen k&ouml;nnten. Ziel ist es zu verhindern, dass Russland trotz der vehementen Proteste aus der Ukraine in Venedig vertreten ist. &bdquo;Das ist inakzeptabel&ldquo;, hatte die ukrainische Kulturministerin und stellvertretende Ministerpr&auml;sidentin Tetjana Bereschna k&uuml;rzlich in einem vertraulichen Gespr&auml;ch mit Giuli erkl&auml;rt.<BR /><BR />Der Konflikt zwischen Giuli und Buttafuoco ist inzwischen offen ausgebrochen. Sichtbar wird dies wahrscheinlich auch am Donnerstag in Venedig, wenn in den Giardini der Biennale die Zeremonie zum Abschluss der vom Kulturministerium finanzierten Restaurierung des Zentralpavillons stattfindet. Medienberichten zufolge erw&auml;gt Giuli, der Veranstaltung fernzubleiben.<BR /><BR />Der Fall sorgt zudem f&uuml;r Spannungen innerhalb der Regierungskoalition von Ministerpr&auml;sidentin Giorgia Meloni. Vizepremier und Lega-Chef Matteo Salvini hat erneut klar Position bezogen und Buttafuoco unterst&uuml;tzt. Nach einem Telefonat mit ihm erkl&auml;rte er: &bdquo;Die Biennale ist eine autonome Einrichtung. Kultur, Kunst, Musik, Theater und Sport sollen verbinden, nicht ausschlie&szlig;en. Pietrangelo Buttafuoco tut gut daran, die Autonomie der Institution zu verteidigen. Ich mag Zensur nie.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 10:54:38 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 18 Mar 2026 10:54:48 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Der russische Pavillon könnte wie eine Jacht &quot;eingefroren&quot; werden. © APA/AFP / VINCENZO PINTO</media:title>
    <media:credit role="author">VINCENZO PINTO</media:credit>
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   <title>Das Banksy-Rätsel</title>
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   <description>Seit über 20 Jahren sorgt Banksy mit Street-Art-Aktionen weltweit für Aufsehen, seine Werke wurden für Millionensummen verkauft. In gleichem Maße aufregend ist deshalb auch längst die Suche nach der Antwort auf die Frage geworden: Wer ist Banksy? Immer wieder wird über mögliche Namen und Hintergründe berichtet, bestätigt wurde bislang aber keine Vermutung.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Kurz vor Weihnachten tauchten mitten in London an prominenten Stellen aus dem Nichts zwei nahezu identische Street-Art-Werke auf. Zwar gab sich der mysteri&ouml;se K&uuml;nstler nicht sofort als Urheber zu erkennen. Motiv, Art und Weise &ndash; zu sehen waren ein Kind mit M&uuml;tze und Gummistiefeln neben jemandem, der auf den Himmel zeigt &ndash; lie&szlig;en aber keine Zweifel offen. Das ist ein Banksy.<BR /><BR />Wer aber sich genau hinter Banksy verbirgt, ist bis heute ungekl&auml;rt. Immer wieder kursieren Vermutungen zu Namen und Hintergr&uuml;nden, doch keine davon konnte bisher best&auml;tigt werden.<BR /><BR />&bdquo;Banksys Anonymit&auml;t ist sein gr&ouml;&szlig;tes Kunstwerk&ldquo;, sagte der Kunsthistoriker und Street-Art-Forscher Ulrich Blanch&eacute; von der Universit&auml;t Heidelberg der Deutschen Presse-Agentur. &bdquo;Dazu geh&ouml;rt, dass er nur das Werk, nicht die Person promotet. Wir alle waren Teil dieser Schnitzeljagd.&ldquo; Diese sei auch nach neuerlichen Recherchen der Nachrichtenagentur Reuters nicht vorbei.<h3>
Immer wieder taucht ein Name auf</h3>Bereits 2008 war sich die britische Boulevardzeitung &bdquo;Mail on Sunday&ldquo; sicher, dass es sich bei Banksy um den K&uuml;nstler Robin Gunningham aus Bristol handelt, um diesen Namen geht es auch im j&uuml;ngsten Reuters-Bericht. Experte Blanch&eacute; sagt: &bdquo;Dass Robin Gunningham der Mann hinter Banksy ist, war ein offenes Geheimnis seit den Enth&uuml;llungen 2008.&ldquo; Das sei in Kunstkreisen in den vergangenen Jahren nie ernsthaft bezweifelt worden.<BR /><BR />Die sichere und endg&uuml;ltige Enth&uuml;llung der Identit&auml;t k&ouml;nnte aber weitere Folgen haben, sagte Blanch&eacute;: &bdquo;Wenn Banksys Wohnort, seine Frau und Kinder von Paparazzi an die &Ouml;ffentlichkeit vor Kameras gezerrt werden, werden sein Leben und seine Arbeit sehr schwierig.&ldquo; Es stellt sich zudem die Anschlussfrage: Wie wichtig ist es, die wahre Identit&auml;t des K&uuml;nstlers zu kennen? Auch dann bliebe &bdquo;ein umfassendes, vielgesichtiges Werk von 30 Jahren, das unsere Zeit pr&auml;gte und widerspiegelt&ldquo;, sagte Blanch&eacute;.<BR /><BR />Der Street-Art-Forscher nannte unter anderem die Aktion, als Banksy sein Werk &bdquo;Girl with Balloon&ldquo; unmittelbar nach dem Zuschlag bei einer Auktion auf Knopfdruck von einem in den Rahmen eingebauten Schredder teilweise zerst&ouml;ren lie&szlig;, als Beispiel f&uuml;r die pr&auml;genden Elemente des K&uuml;nstlers. &bdquo;Banksy ist ein Popstar ohne musikalisches Werk&ldquo;, sagte Blanch&eacute;.<h3>
&bdquo;Er stellt die Kunst ins Zentrum&ldquo;</h3>In den sozialen Medien folgen Millionen Menschen dem K&uuml;nstler. Das Bild zum Profil bei Instagram ist derzeit einfach nur schwarz. Die Beitr&auml;ge zeigen die verschiedenen Werke aus den vergangenen Monaten, die zudem Tausende Touristinnen und Touristen f&uuml;r die Selbstdarstellung in den Netzwerken mit Selfies und eigenen Fotos weiter verbreiten. Auch vor Weihnachten waren etliche Menschen zur Tottenham Court Road und nach Bayswater n&ouml;rdlich des Kensington-Parks geeilt, um ein eigenes Foto von einem echten Banksy zu machen.<BR /><BR />&bdquo;Ich verehre den Mann f&uuml;r seine Ideen. Dass seine Identit&auml;t dazu beitr&auml;gt, ist keine Frage&ldquo;, sagte der Graffiti-K&uuml;nstler Loomit, der zu den Vork&auml;mpfern f&uuml;r die Street-Art in Deutschland z&auml;hlt, der Deutschen Presse-Agentur. &bdquo;Er verzichtet auf Selbstdarstellung, er stellt die Kunst ins Zentrum.&ldquo; Banksy sei einer der Ersten gewesen, der das Potenzial der Anonymit&auml;t als Marketinginstrument erkannt habe. In Verbindung mit dessen Humor funktioniere das im &ouml;ffentlichen Raum wunderbar, sagte Loomit.<BR /><BR />Dabei geht der K&uuml;nstler seit Jahren durchaus Risiken ein. Wiederholt h&auml;ngte er verkleidet in Museen in einer Art Guerilla-Marketing seine eigene Kunst auf. Mindestens einmal traf der K&uuml;nstler bei einer Aktion auf Passanten: In einem Video aus der Londoner U-Bahn 2020, das er selbst ver&ouml;ffentlichte, ist eine Begegnung des vermummten K&uuml;nstlers mit einem Passagier zu sehen.<h3>
Politische Botschaften</h3>Im September hinterlie&szlig; Banksy ein Werk an einem Geb&auml;ude des Londoner Justizzentrums &ndash; und l&ouml;ste damit eine neuerliche politische Debatte aus. Das Bild zeigte einen Richter in bedrohlicher Pose &uuml;ber einem Demonstranten und war kurz nach Massenprotesten gegen das britische Verbot einer radikalen propal&auml;stinensischen Gruppe entstanden. An dem Geb&auml;ude durfte das Werk nicht bleiben &ndash; in Erinnerung blieb nicht nur die Darstellung an sich, sondern auch das Foto von der Absperrung f&uuml;r die Malerarbeiten.<BR /><BR />Graffitikunst sei in Deutschland fr&uuml;her wenig politisch gewesen, sagte der deutsche K&uuml;nstler Loomit. Mit der Einf&uuml;hrung des Begriffs der Street-Art habe sich das ge&auml;ndert. Damit verbunden ist auch der Zeitfaktor. Fr&uuml;her seien f&uuml;r Graffitikunstwerke im &ouml;ffentlichen Raum Stunden der Arbeit n&ouml;tig gewesen, sagte Loomit. Banksy habe aber schnell erkannt, dass es schneller gehen m&uuml;sse. Die Gefahr, auf frischer Tat ertappt zu werden, ist damit deutlich geringer.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 16:50:35 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 17 Mar 2026 16:51:04 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Der „Flower Thrower“ ist eines der bekanntesten Werke von Banksy. © APA/AFP/Archiv / PIERRE-PHILIPPE MARCOU</media:title>
    <media:credit role="author">PIERRE-PHILIPPE MARCOU</media:credit>
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   <title>ORF - Weißmann lässt Strafanzeige einreichen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/orf-weissmann-laesst-strafanzeige-einreichen</link>
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   <description>Roland Weißmann lässt eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien einbringen. Es bestehe rund um die Vorgänge, die zum Rücktritt Weißmanns als ORF-Generaldirektor führten, der Verdacht „strafrechtlich relevanten Verhaltens mehrerer involvierter Personen“, hieß es in einer Aussendung. Auf APA-Nachfrage wollte Anwalt Norbert Wess „nicht vorpreschen“ und konkretisierte Anzahl der Personen und vermutete Tatbestände nicht. Die Anzeige solle aber in Bälde eingebracht werden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Zuvor hatte Wei&szlig;mann Wess, der auch den fr&uuml;heren Immobilien-Tycoon Ren&eacute; Benko vertritt, mit der Pr&uuml;fung der Causa beauftragt. Konkret hatte sich Wei&szlig;mann vor etwas mehr als einer Woche zur&uuml;ckgezogen, nachdem sich eine Mitarbeiterin mit Vorw&uuml;rfen rund um Fehlverhalten Wei&szlig;manns ihr gegen&uuml;ber an ORF-Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Lederer und dessen Stellvertreter Gregor Sch&uuml;tze gewandt und u.a. den R&uuml;cktritt Wei&szlig;manns gefordert hatte. Daraufhin wurde Wei&szlig;mann laut Lederer dazu aufgefordert, die vorgelegten Bilder, Tonaufnahmen und Nachrichten zu pr&uuml;fen. Zum R&uuml;cktritt wollen sie ihn nicht gedr&auml;ngt haben.<BR /><BR />Wei&szlig;mann sieht das anders und bestreitet die Vorw&uuml;rfe. Er lie&szlig; am Freitag mitteilen, dass die Beziehung zu der Frau &bdquo;in beidseitigem Interesse&ldquo; gewesen sei und er bis heute keinen &Uuml;berblick &uuml;ber das der ORF-Stiftungsratsspitze vorgelegte Material habe. Auch sei er vom ORF - derzeit ist Wei&szlig;mann beurlaubt - bisher nicht angeh&ouml;rt und von Lederer zum R&uuml;cktritt gedr&auml;ngt worden.<BR /><BR />Im ORF hat mittlerweile Ingrid Thurnher vorl&auml;ufig die Gesch&auml;fte des ORF-Generaldirektors &uuml;bernommen. Sie k&uuml;ndigte &bdquo;volle Transparenz&ldquo; an und will sicherstellen, dass es &bdquo;keine Form des Machtmissbrauchs in diesem Unternehmen geben darf&ldquo;. Der ORF-Stiftungsrat empfahl der Neo-Chefin die Beiziehung einer externen Firma zur Unterst&uuml;tzung bei der Aufkl&auml;rung und die Einrichtung einer Taskforce zu F&uuml;hrungskultur. Die Compliance-Stelle im ORF soll sich mit den Vorw&uuml;rfen gegen Wei&szlig;mann befassen. Ob sie das bereits tut, blieb am Dienstag auf APA-Anfrage vom ORF unbeantwortet.<BR /><BR />Indes wies der ORF-Manager Pius Strobl vor wenigen Tagen Spekulationen gegen&uuml;ber dem &bdquo;Kurier&ldquo; zur&uuml;ck, wonach er mit der Frau, die die Vorw&uuml;rfe erhoben hat, liiert sei. Sie sei weder seine Freundin noch Lebensgef&auml;hrtin. Er ortet &bdquo;unsinnige Theorien&ldquo;, mit denen &bdquo;aktiv eine T&auml;ter-Opfer-Umkehr&ldquo; betrieben werde.<BR /><BR />Strobl best&auml;tigte allerdings bereits zuvor, dass er eine ihm 2010 vom damaligen ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz genehmigte Pensionsregelung einklagen m&uuml;sse. Wei&szlig;mann verweigere ihm diese. Thurnher best&auml;tigte am Wochenende gegen&uuml;ber der &bdquo;Kronen Zeitung&ldquo;, dass der ORF diese Anspr&uuml;che bestreite. Daran habe sich auch nichts durch ihre vorl&auml;ufige &Uuml;bernahme des Chefsessels ge&auml;ndert. Eine Rechtsanwaltskanzlei und ein Universit&auml;tsprofessor h&auml;tten die Vereinbarung Anfang 2022 &uuml;berpr&uuml;ft. &bdquo;Beide kamen zum Ergebnis, dass diese nicht wirksam zustande gekommen ist&ldquo;, so Thurnher.<BR /><BR />Der von der FP&Ouml; entsandte ORF-Stiftungsrat Peter Westenthaler wandte sich am Montag an seine Gremienkolleginnen und -kollegen und sprach sich f&uuml;r eine au&szlig;erordentliche Sitzung aus. Er sieht gegen Vorsitzenden Lederer &bdquo;schwerste Vorw&uuml;rfe&ldquo; vorliegen, die rasch gekl&auml;rt werden m&uuml;ssten. Lederer lie&szlig; die Vorw&uuml;rfe rund um eine mutma&szlig;liche Intervention bei &bdquo;profil&ldquo; nach einer nicht genehmen Coverstory &uuml;ber den ORF und einer Beratungst&auml;tigkeit f&uuml;r einen Anwalt zu nicht genehmen ORF-Berichten bereits zur&uuml;ckweisen.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 13:36:59 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 17 Mar 2026 13:37:03 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Roland Weißmann geht nach Vorwürfen gegen mehrere Personen vor. © APA/EVA MANHART / EVA MANHART</media:title>
    <media:credit role="author">EVA MANHART</media:credit>
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   <title>DiCaprio überrascht bei Oscar-Gala mit Schnauzer</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/dicaprio-ueberrascht-bei-oscar-gala-mit-schnauzer</link>
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   <description>Hollywoodstar Leonardo DiCaprio hat mit einem Schnauzer bei den Oscars für Aufsehen gesorgt. Moderator Conan O'Brien kündigte gleich zu Beginn der Gala an, er wolle mit dem Schauspieler (51) spontan ein neues Meme kreieren. Auf der Leinwand wurde DiCaprio im Publikum gezeigt, dann erschien unter seinem Bild die Einblendung „Das Gefühl, wenn du dem nicht zugestimmt hast“ („TFW you didn't agree to this“).</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der Schauspieler schaute leicht erstaunt und am&uuml;siert in die Kamera. O'Brien hatte ihn zuvor als &bdquo;K&ouml;nig der Memes&ldquo; bezeichnet. Tats&auml;chlich liefert DiCaprio mit seiner expressiven Mimik in den sozialen Medien immer wieder Vorlagen f&uuml;r virale Memes, also humorvolle Inhalte, die vielfach online weiterverbreitet werden. Bei der Oscarverleihung zeigte er sich mit einem auff&auml;lligen Oberlippenbart auf dem roten Teppich.<BR /><BR />DiCaprio war f&uuml;r seine Darstellung im Politthriller &bdquo;One Battle After Another&ldquo; f&uuml;r einen Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert, ging aber leer aus. Stattdessen gewann Michael B. Jordan f&uuml;r &bdquo;Blood &amp; Sinners&ldquo;. DiCaprio war f&uuml;r seine Rolle im Rachethriller &bdquo;The Revenant - Der R&uuml;ckkehrer&ldquo; im Jahr 2016 mit einem Oscar ausgezeichnet worden.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 12:57:37 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 16 Mar 2026 12:57:46 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Leonardo DiCaprios Schnauzer sorgte für Gesprächsstoff. © APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA / JULIAN HAMILTON</media:title>
    <media:credit role="author">JULIAN HAMILTON</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Sean Penn verpasst Oscar-Verleihung wegen Ukraine-Reise</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/sean-penn-verpasst-oscar-verleihung-wegen-ukraine-reise</link>
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   <description>Hollywood-Star Sean Penn hat die Oscar-Verleihung wegen einer Reise in die Ukraine verpasst. Ein ranghoher Vertreter der ukrainischen Regierung sagte am Montag der Nachrichtenagentur AFP in Kiew, der US-Schauspieler und Filmemacher halte sich zu einem „Privatbesuch“ in Kiew auf, um die Ukraine zu „unterstützen“.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Er ist in der Ukraine, aber es handelt sich um einen Privatbesuch&ldquo;, sagte der ukrainische Regierungsvertreter. Im Laufe des Tages soll Penn demnach von Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj empfangen werden. Sp&auml;ter will der Schauspieler nach Angaben eines anderen Regierungsvertreters auch &bdquo;die Front&ldquo; im Osten der Ukraine besuchen.<BR /><BR />Penn hatte f&uuml;r seine Rolle im satirischen Action-Thriller &bdquo;One Battle After Another&ldquo; am Sonntagabend den Oscar als bester m&auml;nnlicher Nebendarsteller erhalten - seinen dritten Oscar insgesamt. Der 65-J&auml;hrige nahm allerdings nicht pers&ouml;nlich an der Gala in Hollywood teil.<BR /><BR />Penn ist einer der entschiedensten Unterst&uuml;tzer der Ukraine in Hollywood und ist seit Beginn des russischen Angriffskrieges schon mehrfach in das Land gereist. Er war auch in Kiew, als im Februar 2022 die russische Invasion begann. Penn drehte damals einen Dokumentarfilm &uuml;ber Selenskyj, der 2023 auf der Berlinale Premiere feierte.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 12:55:39 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 16 Mar 2026 12:55:43 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Sean Penn ist entschiedener Unterstützer der Ukraine in Hollywood. © APA/AFP / ARNAUD FINISTRE</media:title>
    <media:credit role="author">ARNAUD FINISTRE</media:credit>
   </media:content>
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   <title>Oscars 2026: die Gewinnerinnen und Gewinner</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/oscars-2026-die-gewinnerinnen-und-gewinner</link>
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   <description>Die Oscar-Akademie verlieh Auszeichnungen in 24 Sparten. Am meisten Preise holte der Politthriller „One Battle After Another“, der sechs Auszeichnungen erhielt (bei 13 Nominierungen).</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>Bester Film (Best Picture)</b><BR />- &bdquo;One Battle After Another&ldquo;<BR /><BR /><b>Bester internationaler Spielfilm (International Feature Film)</b><BR />- &bdquo;Sentimental Value&ldquo;, Norwegen<BR /><BR /><b>Beste Regie (Directing)</b><BR />- &bdquo;One Battle After Another&ldquo; (Paul Thomas Anderson)<BR /><BR /><b>Beste Hauptdarstellerin (Actress in a Leading Role)</b><BR />- Jessie Buckley (&bdquo;Hamnet&ldquo;)<BR /><BR /><b>Bester Hauptdarsteller (Actor in a Leading Role)</b><BR />- Michael B. Jordan (&bdquo;Blood &amp; Sinners&ldquo;)<BR /><BR /><b>Beste Nebendarstellerin (Actress in a Supporting Role)</b><BR />- Amy Madigan (&bdquo;Weapons &ndash; Die Stunde des Verschwindens&ldquo;)<BR /><BR /><b>Bester Nebendarsteller (Actor in a Supporting Role)</b><BR />- Sean Penn (&bdquo;One Battle After Another&ldquo;)<BR /><BR /><b>Bestes Originaldrehbuch (Writing (Original Screenplay))</b><BR />- &bdquo;Blood &amp; Sinners&ldquo; (Ryan Coogler)<BR /><BR /><BR /><i>Sehen Sie hier die Bilder der Oscar-Verleihung:<BR /></i><embed id="dtext86-73967414_gallery" /><BR /><BR /><BR /><b>Bestes adaptiertes Drehbuch (Writing (Adapted Screenplay))</b><BR />- &bdquo;One Battle After Another&ldquo; (Paul Thomas Anderson)<BR /><BR /><b>Beste Filmmusik (Music (Original Score))</b><BR />- &bdquo;Blood &amp; Sinners&ldquo; (Ludwig G&ouml;ransson)<BR /><BR /><b>Bester Filmsong (Music (Original Song))</b><BR />- &bdquo;Golden&ldquo; aus &bdquo;KPop Demon Hunters&ldquo;<BR /><BR /><b>NEUE Kategorie: Bestes Casting (Casting)</b><BR />- &bdquo;One Battle After Another&ldquo; (Cassandra Kulukundis)<BR /><BR /><b>Beste Kamera (Cinematography)</b><BR />- &bdquo;Blood &amp; Sinners&ldquo; (Autumn Durald Arkapaw)<BR /><BR /><b>Bestes Szenenbild (Production Design)</b><BR />- &bdquo;Frankenstein&ldquo; (Tamara Deverell und Shane Vieau)<BR /><BR /><b>Bestes Kost&uuml;mdesign (Costume Design)</b><BR />- &bdquo;Frankenstein&ldquo; (Kate Hawley)<BR /><BR /><b>Bestes Make-up und beste Frisuren (Make-up and Hairstyling)</b><BR />- &bdquo;Frankenstein&ldquo; (liona Furey, Mike Hill und Jordan Samuel)<BR /><BR /><b>Bester Schnitt (Film Editing)</b><BR />- &bdquo;One Battle After Another&ldquo; (Andy Jurgensen)<BR /><BR /><b>Bester Ton (Sound)</b><BR />- &bdquo;F1&ldquo; (Gareth John, Al Nelson, Juan Peralta, Gary A. Rizzo, Gwendolyn Yates Whittle)<BR /><BR /><b>Beste visuelle Effekte (Visual Effects)</b><BR />- &bdquo;Avatar: Fire and Ash&ldquo; (Richard Baneham, Daniel Barrett, Joe Letteri, Eric Saindon)<BR /><BR /><b>Bester Animationsfilm (Animated Feature Film)</b><BR />- &bdquo;KPop Demon Hunters&ldquo;<BR /><BR /><b>Bester Dokumentarfilm (Documentary Feature Film)</b><BR />- &bdquo;Ein Nobody gegen Putin&ldquo; (David Borenstein, Helle Faber, Al&#382;beta Kar&aacute;skov&aacute; und Pawel Talankin)<BR /><BR /><b>Bester Dokumentar-Kurzfilm (Documentary Short Film)</b><BR />- &bdquo;All die leeren Zimmer&ldquo; (All the Empty Rooms) Conall Jones und Joshua Seftel<BR /><BR /><b>Bester Kurzfilm (Live Action Short Film) &ndash; dieses Jahr 2 Gewinner</b><BR />- &bdquo;The Singers&ldquo; (Sam A. Davis und Jack Piatt)<BR />- &bdquo;Deux personnes &eacute;changeant de la salive&ldquo;/englischer Titel: &bdquo;Two<BR />people exchanging saliva&ldquo; (Natalie Musteata und Alexandre Singh)<BR /><b><BR />Bester animierter Kurzfilm (Animated Short Film)</b><BR />- &bdquo;Das M&auml;dchen, das Perlen weinte&ldquo; (The Girl Who Cried Pearls) von Chris Lavis und Maciek Szczerbowski]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 06:44:36 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 16 Mar 2026 10:06:20 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>US-Regisseur Paul Thomas Anderson, wie er den Oscar für den besten Film für „One Battle After Another“ während der 98. Verleihung der Academy Awards im Dolby Theatre in Hollywood entgegennimmt. © APA/afp / RICHARD HARBAUGH</media:title>
    <media:credit role="author">RICHARD HARBAUGH</media:credit>
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   <title>Eine  Brücke zwischen Wien und Rom: „Kunst überwindet Grenzen“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/kunst/eine-bruecke-zwischen-wien-und-rom-kunst-ueberwindet-grenzen</link>
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   <description>Das Kunsthistorische Museum (KHM) baut eine Brücke zwischen Wien und Rom. Zum ersten Mal bieten in der ewigen Stadt  über 50 Meisterwerke aus dem KHM einen einmaligen Einblick in eine Sammlung, die das Interesse der Habsburger an Malerei widerspiegelt – in kultureller als auch politischer Hinsicht.</description>
   <author>redaktion@stol.it (eva)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Von Wien nach Rom. Meisterwerke der Habsburger aus dem Kunsthistorischen Museum&ldquo; lautet der Titel der bis zum 5. Juli laufenden Schau im Palazzo Cipolla   im Herzen  Roms. Welche Werke zu sehen sind, erkl&auml;rt der  Generaldirektor des KHM, Jonathan Fine,  im Gespr&auml;ch.  <BR /><BR /><b>Interview: Micaela Taroni</b><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1288092_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Was war der Hintergrund der kuratorischen Arbeit f&uuml;r diese Schau?</b><BR />Jonathan Fine: Die Ausstellung bietet einen &Uuml;berblick &uuml;ber vier Jahrhunderte europ&auml;ischer Malerei und vereint Werke, die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert von bedeutenden Pers&ouml;nlichkeiten des Hauses Habsburg  &ndash;  von Kaiser Rudolf II. &uuml;ber Erzherzogin Isabella Clara Eugenia, Erzherzog Leopold Wilhelm bis Kaiserin Maria Theresia  &ndash; in Auftrag gegeben wurden. <BR /><BR /><BR /><b>Und  das Herzst&uuml;ck?</b><BR />Fine: Die europ&auml;ische Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts, die in ihren wichtigsten Gattungen und Variationen pr&auml;sentiert wird. Die gro&szlig;e fl&auml;mische Epoche des 17. Jahrhunderts ist durch  Peter Paul Rubens, Anthony van Dyck und Jan Brueghel dem &Auml;lteren vertreten. Neben gro&szlig;formatigen Werken widmet die Ausstellung der Kabinettmalerei viel Raum, ebenso Objekten aus der Kunstkammer, einer der ber&uuml;hmtesten &bdquo;Wunderkammern&ldquo; der Renaissance. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1288095_image" /></div>
<BR /><b>Ein Highlight ist das Caravaggio-Gem&auml;lde &bdquo;Dornenkr&ouml;nung&ldquo;, das um 1603-1605 in Rom entstanden ist...</b><BR />Fine: Ja, diesem Meisterwerk haben wir im Rahmen der Ausstellung einen eigenen Saal gewidmet. Ich war entt&auml;uscht, weil wir vor zwei Jahren, als in Rom eine gro&szlig;e Caravaggio-Ausstellung stattfand, keine Exportgenehmigung f&uuml;r dieses Bild erhalten hatten. Jetzt hat sich die Lage ge&auml;ndert und wir zeigen dieses Gem&auml;lde in all seinem Glanz. <BR /><BR /><BR /><b><BR />Warum ist der  Palazzo Cipolla als Ausstellungsort gew&auml;hlt worden?</b><BR />Fine: Der Palazzo Cipolla steht im symbolischen Dialog mit dem Kunsthistorischen Museum. Das KHM wurde von Gottfried Semper und Carl Hasenauer entworfen und 1891 als Teil des von Kaiser Franz Joseph I. in Auftrag gegebenen Stadtentwicklungsplans eingeweiht. Palazzo Cipolla wurde von Architekt Antonio Cipolla entworfen, der zur selben Zeit wie Hasenauer und Semper aktiv war und als sensibler Interpret der europ&auml;ischen Kultur gilt. So teilt Cipolla mit Semper und Hasenauer die Vorstellung von Architektur als &ouml;ffentlichem Raum, der kulturelle und b&uuml;rgerliche Werte vermitteln kann. Es handelt sich um Architekten, die gemeinsam eine besondere Vision der Architektur in Europa voranbringen wollten.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1288098_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Mit dieser Schau werden auch die besonderen Beziehungen hervorgehoben, die es seit jeher zwischen Wien und Rom gibt...</b><BR />Fine: Diese  gibt es schon  seit Jahrtausenden, wir d&uuml;rfen nicht vergessen, dass &Ouml;sterreich eine Provinz des antiken Roms war. Vor allem in der heutigen schwierigen internationalen Situation bietet die Ausstellung mit diesen KHM-Meisterwerken einen perfekten Rahmen, um Br&uuml;cken zwischen Nationen zu bauen und den gemeinsamen Wert der Kultur in Europa sichtbar zu machen. Kulturaustausch ist nicht etwas, das es erst seit der Gr&uuml;ndung der EU gibt, sondern es geh&ouml;rt zur DNA Europas.<BR /><BR /><BR /><b>Die Wichtigkeit des Kulturaustausches wurde auch durch die Pr&auml;senz der  Staatspr&auml;sidenten Italiens und &Ouml;sterreichs  bei der Er&ouml;ffnung  unterstrichen...</b><BR />Fine: Damit hatten wir  nicht  gerechnet.  Gl&uuml;cklicherweise sind die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden L&auml;ndern und die pers&ouml;nlichen Kontakte zwischen Van der Bellen und Mattarella besonders freundschaftlich. Ihre Anwesenheit bei der Er&ouml;ffnung ist ein klares Zeichen der Wertsch&auml;tzung seitens  Italien und &Ouml;sterreich f&uuml;r diese Ausstellung. Sie unterstreicht die au&szlig;ergew&ouml;hnliche Bedeutung dieses Kulturprojekts. Italien und &Ouml;sterreich verbindet eine gemeinsame Geschichte und die Hochsch&auml;tzung f&uuml;r die Kunst. Kunst &uuml;berwindet Grenzen und verbindet Menschen. Kunst ist eine Sprache, die alle verstehen k&ouml;nnen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1288101_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Sie bezeichnen das KHM als sch&ouml;nstes Museum der Welt. Wie f&uuml;hlt es sich an,  dieses zu leiten?</b><BR />Fine: Die Kunstsammlungen des KHM z&auml;hlen zu den wichtigsten der Welt, und wir d&uuml;rfen es mit Kunstliebhabern teilen. Im Gegensatz zu anderen &auml;hnlichen Kultureinrichtungen ist das KHM nicht nur ein Museum, sondern vor allem eine riesige Nationalsammlung, die von Anfang an so konzipiert wurde, dass sie allen Menschen zug&auml;nglich ist. Heute sind die Sammlungen im Kunsthistorischen Museum der Stolz &Ouml;sterreichs und ein Erbe der Welt. F&uuml;r mich ist es eine Ehre, mit meinen Mitarbeitern die KHM-Sammlungen verwalten zu d&uuml;rfen.<BR /><BR /><BR /><b>In ganz Rom gibt es Werbung f&uuml;r die Ausstellung im Palazzo Cipolla. Wie werden die Menschen in der Stadt Ihrer Ansicht nach diese Ausstellung aufnehmen?</b><BR />Fine: Ich bin sehr gespannt. In Rom ist man verw&ouml;hnt, gro&szlig;e   Kunst gibt es sozusagen an jeder Ecke.   Man kann sagen, dass Rom die Kunsthauptstadt Europas ist, aber hier die kaiserlichen Sammlungen zu sehen, ist &ndash;  glaube ich  &ndash; etwas ganz Besonderes. Ausgestellt sind Werke, die man auch in Wien nicht oft sieht. Wir haben ein sehr gutes Verh&auml;ltnis zu den italienischen und r&ouml;mischen Museen. Viele unserer Werke werden als Leihgaben in italienischen Museen ausgestellt.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1288104_image" /></div>
<BR /><BR /><b>In Wien sind einige Ausstellungen mit Schwerpunkt italienische Kunst geplant, worauf darf sich der Besucher oder die Besucherin freuen?</b><BR /><?Schrift Spationierung="0ru">
Fine: Am 24. M&auml;rz &ouml;ffnet in Wien eine Sonderschau, die sich den venezianischen Vedutenmalern Canaletto und Bellotto widmet. Viele der gezeigten Werke, insbesondere Canalettos London-Bilder, werden erstmals in &Ouml;sterreich zu sehen sein.<BR /><?_Schrift>
<BR /><BR /><b>Auch in Triest werden KHM-Werke ausgestellt...</b><BR />Fine: Ja genau. Am 2. April  wird  &bdquo;Ancient Egypt in Miramare&ldquo; er&ouml;ffnet. Maximilian von Habsburg (1832-1867) sammelte fast 2.000 &auml;gyptische Objekte im Schloss Miramare bei Triest. Nach seinem Tod kamen diese Best&auml;nde zur &Auml;gyptisch-Orientalischen Sammlung des KHM. Eine Auswahl dieser Exponate kehrt f&uuml;r die Dauer der Schau ins Schloss zur&uuml;ck.<BR /><BR /><BR /><Fett>Termin:</Fett> Bis 5. Juli, Palazzo Cipolla,   Via del Corso, Rom]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 13:52:23 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 15 Mar 2026 13:52:34 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>1969 in New York geboren, promovierte  der Kunsthistoriker an der Princeton University am Department of Art and Archaeology.  Am Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin arbeitete er ab 2014. Fine führt das KHM seit Jänner 2025. © privat</media:title>
    <media:credit role="author">privat</media:credit>
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  <item>
   <title>Philosoph Jürgen Habermas mit 96 Jahren gestorben</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/philosoph-juergen-habermas-mit-96-jahren-gestorben-1</link>
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   <description>Der Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 96 Jahren in Starnberg, wie der Suhrkamp Verlag unter Berufung auf die Familie der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Er hinterlässt „ein Werk, für das das Wort “einzigartig„ viel zu blass ist“, formulierte einst der Frankfurter Philosoph Rainer Forst.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Selbst im sehr hohen Alter war Habermas noch h&ouml;chst produktiv. 2019 ver&ouml;ffentlichte er ein Werk mit 1.750 Seiten Umfang. Unter dem tiefstapelnden Titel &bdquo;Auch eine Geschichte der Philosophie&ldquo; beleuchtete er das Spannungsfeld zwischen Glauben und Wissen. Ein &bdquo;imponierendes Alterswerk&ldquo;, &bdquo;an systematischer Gestaltungskraft kaum zu &uuml;berbieten&ldquo;, aber auch &bdquo;eine Herausforderung f&uuml;r jeden Leser&ldquo;, urteilte die Fachwelt. Das Magazin &bdquo;Cicero&ldquo; setzte Habermas noch 2019 nach Peter Sloterdijk auf Platz zwei der wichtigsten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum.<BR /><BR />&bdquo;In irgendeiner Arbeit steckt er immer&ldquo;, sagte der Autor Roman Yos, der mit dem Soziologen Stefan M&uuml;ller-Doohm ein Gespr&auml;chsband mit Habermas zu dessen 95. Geburtstag ver&ouml;ffentlicht hat. Yos erlebte ihn als &bdquo;sehr rege, sehr wach, geistig punktgenau fixiert&ldquo;, wie er der dpa sagte.<h3>
Gl&auml;nzende Karriere</h3>Die Karriere des Philosophen begann in den 1960ern. Seine Hauptwerke entstanden in Frankfurt am Main, wo er als Forschungsassistent am Institut f&uuml;r Sozialforschung bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno anfing. Er promovierte 1954 in Bonn mit einer Arbeit &uuml;ber den Philosophen Schelling (1775-1854). In Marburg habilitierte er sich 1961 mit &bdquo;Strukturwandel der &Ouml;ffentlichkeit&ldquo;, dieses Werk gilt bis heute als bahnbrechend und ist thematisch auch heutzutage hochaktuell: Habermas zeichnet darin die Grundlagen eines gesellschaftskritischen Denkens und Handelns nach, das demokratischen Traditionen verpflichtet ist.<BR /><BR />1964 &uuml;bernahm er Horkheimers Lehrstuhl f&uuml;r Philosophie und Soziologie an der Universit&auml;t Frankfurt, den er zun&auml;chst bis 1971 innehatte - in der Zeit der Studentenproteste. In den 1970er Jahren arbeitete er an zwei Max-Planck-Instituten in Bayern, bevor er 1983 nach Frankfurt zur&uuml;ckkehrte. In seinen sp&auml;ten Lebensjahren lebte er am Starnberger See. Habermas war seit 1955 mit seiner Frau verheiratet und hatte drei erwachsene Kinder.<BR /><BR />In seinem Hauptwerk &bdquo;Theorie des kommunikativen Handelns&ldquo; (1981) entwarf Habermas eine Art Handlungsleitfaden f&uuml;r die moderne Gesellschaft. Seiner Theorie zufolge liegen die normsetzenden Grundlagen einer Gesellschaft in der Sprache. Als Verst&auml;ndigungsmittel erm&ouml;gliche sie erst soziales Handeln. In &bdquo;Erkenntnis und Interesse&ldquo; (1968) stellte er heraus, dass es keine &bdquo;objektive&ldquo; Erkenntnis gibt. Sowohl in der Wissenschaft als auch in Politik und Gesellschaft sei sie abh&auml;ngig vom jeweiligen Interesse.<h3>
Zweiten Weltkrieg erlebt</h3>Der am 18. Juni 1929 in D&uuml;sseldorf geborene Habermas hat in jungen Jahren den Zweiten Weltkrieg erlebt. Die Erfahrung, unter einem kriminellen Regime gelebt zu haben, habe seine enorme Politisierung ausgel&ouml;st und sein Engagement f&uuml;r Demokratie begr&uuml;ndet, glaubt Biograf M&uuml;ller-Doohm. Dass Habermas stets &bdquo;einen hohen Nachrichtenwert&ldquo; hatte, erkl&auml;rte M&uuml;ller-Doohm so: &bdquo;Weil dieser Mann immer wieder den gesch&uuml;tzten Raum der Universit&auml;t verlassen hat, um in die Rolle des streitbaren Debattenteilnehmers zu schl&uuml;pfen und auf diesem Wege Einfluss auf die Mentalit&auml;tsgeschichte dieses Landes zu nehmen.&ldquo;<BR /><BR />Er verk&ouml;rperte die Rolle des politischen Intellektuellen &bdquo;quasi in persona&ldquo;, sagte Roman Yos: &bdquo;Wann immer es um den Zustand nationaler Befindlichkeiten oder um die Gegenwart und Zukunft Europas schlecht bestellt schien, durfte man mit seiner &ouml;ffentlichkeitswirksamen Wortmeldung rechnen.&ldquo;<BR /><BR />Studentenbewegung, Wiedervereinigung, NATO-Eins&auml;tze, Terrorismus, Stammzellforschung, Bankenkrise, Europa - seine Positionen zu solchen viel diskutierten Themen in einem Schlagwort zusammenzufassen, w&uuml;rde der Differenziertheit seiner Argumentation nicht gerecht. Corona, der Ukraine-Krieg und der Nahost-Konflikt haben ihn in den letzten Jahren besch&auml;ftigt. &bdquo;Er kann nicht nicht politisch denken&ldquo;, betonte Yos.<h3>
Glauben an &bdquo;das Gute&ldquo;</h3>Gemeinsam, sagen Kenner seines Werks, war stets ein positives Menschenbild und der Glaube an die Macht der Vernunft, an die Kraft des besseren Arguments. Schon zu seinem 80. Geburtstag hatte Habermas beschlossen, sein Archiv der Universit&auml;t Frankfurt zu &uuml;berlassen. Seit seinem 85. Geburtstag waren die Unterlagen f&uuml;r Wissenschafter zug&auml;nglich.<BR /><BR />Die Jahre in Frankfurt waren &bdquo;die befriedigendste Zeit meines akademischen Lebens&ldquo;, sagte er bei einem Vortrag an seiner alten Hochschule einen Tag nach seinem 90. Geburtstag. Habermas wurde gefeiert wie ein Popstar. 3.000 Zuh&ouml;rer lauschten seinen Worten, vom Audimax wurde der Vortrag in f&uuml;nf S&auml;le &uuml;bertragen. Als ein falscher Feueralarm ihn unterbrach und das Geb&auml;ude ger&auml;umt wurde, brachte das den 90-J&auml;hrigen kein bisschen aus der Ruhe. Er bedankte sich &bdquo;f&uuml;r die Erh&ouml;hung der Komplexit&auml;t&ldquo; - und fuhr unger&uuml;hrt fort.<BR /><BR />Durch den Tod von Habermas hat Deutschland aus Sicht von Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier &bdquo;einen gro&szlig;en Aufkl&auml;rer&ldquo; verloren. Habermas habe die Widerspr&uuml;che der Moderne durchmessen, hei&szlig;t es in einem Kondolenzschreiben an Habermas' Kinder. &bdquo;Er hat uns das Ethos des demokratischen Diskurses gelehrt und die Emanzipation des Menschen als unaufgebbares Ziel begr&uuml;ndet&ldquo;, schrieb Steinmeier. Der geb&uuml;rtige D&uuml;sseldorfer habe ma&szlig;geblich dazu beigetragen, dass nach dem Zweiten Weltkrieg die intellektuelle &Ouml;ffnung der Bundesrepublik f&uuml;r die politische Kultur des Westens gelang und damit der Weg zu einer gefestigten Demokratie gegl&uuml;ckt sei. Bis zuletzt habe Habermas sich leidenschaftlich zu Wort gemeldet. &bdquo;Unser Land verdankt ihm unendlich viel&ldquo;, hob Steinmeier hervor.<BR /><BR />Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) w&uuml;rdigte Habermas als einen der bedeutendsten Denker unserer Zeit. Dieser habe mit Weitblick und historischer Gr&ouml;&szlig;e politische und gesellschaftliche Entwicklungen begleitet. Merz betonte: &bdquo;Seine analytische Sch&auml;rfe pr&auml;gte weit &uuml;ber die Grenzen unseres Landes hinaus den demokratischen Diskurs und wirkte wie ein Leuchtfeuer in tosender See.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 07:39:06 +0100</pubDate>
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    <media:title>++ ARCHIVBILD ++ Habermas war einer der wichtigsten Denker der Gegenwart. © APA/dpa / Arne Dedert</media:title>
    <media:credit role="author">Arne Dedert</media:credit>
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   <title>Motörhead-Gitarrist Phil Campbell gestorben</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/motoerhead-gitarrist-phil-campbell-gestorben</link>
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   <description>Der langjährige Gitarrist der Heavy-Metal-Band Motörhead, Phil Campbell, ist tot. Das bestätigte sein Agent Thorsten Harm von der Booking-Agentur Napalm Events auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der in Wales geborene Musiker wurde 64 Jahre alt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Mit tiefer Trauer geben wir den Tod unseres geliebten Vaters, Philip Anthony Campbell, bekannt, der letzte Nacht nach einem langen und tapferen Kampf auf der Intensivstation nach einer komplexen, gro&szlig;en Operation friedlich verstorben ist&ldquo;, teilte seine Familie in einem X-Beitrag der Band Phil Campbell and the Bastard Sons mit. <BR /><BR />Campbell sei ein &bdquo;hingebungsvoller Ehemann, ein wunderbarer Vater und ein stolzer und liebevoller Gro&szlig;vater&ldquo; gewesen, sein Verm&auml;chtnis werde &bdquo;f&uuml;r immer weiterleben&ldquo;.<h3>
Stie&szlig; 1984 zu Mot&ouml;rhead</h3>Mot&ouml;rhead geh&ouml;rte zu den einflussreichsten Heavy-Metal-Bands. Gegr&uuml;ndet wurde die Gruppe 1975 von Ian Fraser Kilmister. Der Frontmann starb im Dezember 2015 im Alter von 70 Jahren. Einen Tag nach dem Tod von Frontmann Kilmister gab die Gruppe ihre Aufl&ouml;sung bekannt.<BR /><BR />Campbell stie&szlig; 1984 zu Mot&ouml;rhead und galt bis zu deren Aufl&ouml;sung als fester Bestandteil der Gruppe. Im Laufe der Jahre wurde er zum Lead-Gitarrist und pr&auml;gte mit seiner Gitarre den Sound der Band ma&szlig;geblich. Nach der Aufl&ouml;sung der Band war er viel mit Phil Campbell and the Bastard Sons aktiv, die Gruppe trat auch auf dem legend&auml;ren Wacken Open Air auf.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 16:12:05 +0100</pubDate>
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    <media:title>Phil Campbell (links im Bild) mit Lemmy und Mikkey Dee. © APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA / JASON MERRITT</media:title>
    <media:credit role="author">JASON MERRITT</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Philosoph Jürgen Habermas mit 96 Jahren gestorben</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/philosoph-juergen-habermas-mit-96-jahren-gestorben</link>
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   <description>Der Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas ist tot. Er starb heute, Samstag, im Alter von 96 Jahren in Starnberg, wie der Suhrkamp Verlag unter Berufung auf die Familie der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Habermas z&auml;hlte zu den wichtigsten Denkern der Gegenwart. Seine Hauptwerke entstanden in Frankfurt am Main, wo seine Karriere in den 1950er Jahren am Institut f&uuml;r Sozialforschung bei Theodor W. Adorno begann. 1961 wurde er in Marburg mit dem Werk &bdquo;Strukturwandel der &Ouml;ffentlichkeit&ldquo; habilitiert.<BR /><BR />Nach wenigen Jahren an der Universit&auml;t Heidelberg &uuml;bernahm er 1964 Max Horkheimers Lehrstuhl f&uuml;r Philosophie und Soziologie an der Universit&auml;t Frankfurt. Aus seiner Antrittsvorlesung wurde 1968 das Buch &bdquo;Erkenntnis und Interesse&ldquo; (1968). W&auml;hrend der Studentenrevolte wurde Habermas als Unterst&uuml;tzer wahrgenommen, lehnte die Radikalisierung der Bewegung jedoch ab.<h3>
&bdquo;Theorie des kommunikativen Handelns&ldquo;</h3>1971 wechselte er nach Starnberg bei M&uuml;nchen, wo er bis 1981 das Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt leitete. In seinem letzten Jahr ver&ouml;ffentlichte er sein Hauptwerk, &bdquo;Theorie des kommunikativen Handelns&ldquo;. 1983 kehrte er nach Frankfurt zur&uuml;ck, wo er bis zu seiner Emeritierung 1994 erneut einen Lehrstuhl f&uuml;r Philosophie &uuml;bernahm.<BR /><BR />Im Alter, das er am Starnberger See verbrachte, meldete er sich zu politischen Fragen zu Wort, etwa zu Kosovokrieg, Hirnforschung oder Religionsk&auml;mpfen. Charakteristisch f&uuml;r seine gesprochene Rede war die Behinderung durch eine angeborene Gaumenspalte.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 15:41:00 +0100</pubDate>
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    <media:title>Habermas war einer der wichtigsten Denker der Gegenwart. © APA/dpa / Arne Dedert</media:title>
    <media:credit role="author">Arne Dedert</media:credit>
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  </item>
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   <title>Süditalien: Grabmonument mit Gladiatorenszenen entdeckt</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/sueditalien-grabmonument-mit-gladiatorenszenen-entdeckt</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/kultur/sueditalien-grabmonument-mit-gladiatorenszenen-entdeckt</guid>
   <description>Ein wichtiger Aspekt der Geschichte der antiken Via Appia ist in der süditalienischen Region Kampanien wiederentdeckt worden. Archäologen stellten in der Gemeinde Apollosa in der Provinz Benevento ein römisches Grabmonument mit Darstellungen von Gladiatoren vor, teilte das italienische Kulturministerium am Freitag mit.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Das Monument wurde bei arch&auml;ologischen Untersuchungen der zust&auml;ndigen Denkmalbeh&ouml;rde entdeckt. Es stammt nach ersten Studien aus dem fr&uuml;hen 1. Jahrhundert nach Christus und war vermutlich die Grabst&auml;tte eines wohlhabenden r&ouml;mischen B&uuml;rgers aus der Zeit von Kaiser Augustus. Nach Einsch&auml;tzung der Fachleute hatte das Bauwerk einen Durchmesser von etwa zw&ouml;lf Metern. Die Gladiatorenszenen k&ouml;nnten darauf hindeuten, dass der Verstorbene mit der Organisation von Gladiatorenspielen verbunden war.<BR /><BR />Das Grab lag entlang der Via Appia, einer der wichtigsten Stra&szlig;en des antiken Roms. Die Gemeinde Apollosa plant nun, das Gebiet arch&auml;ologisch aufzuwerten und in Projekte zur touristischen F&ouml;rderung der historischen Route einzubeziehen. Die geborgenen Funde werden derzeit in der Stadt Benevento aufbewahrt und k&ouml;nnen besichtigt werden.<h3>
Fund dank Hinweis</h3>Der Fund kam auch dank eines Hinweises eines Freiwilligen zustande. Nach einer &Uuml;berschwemmung des Baches Serrentella entdeckte er mehrere Steinbl&ouml;cke und informierte die Beh&ouml;rden. Arch&auml;ologen bargen daraufhin rund 20 Kalksteinbl&ouml;cke und fanden den Eingang zu einer bemalten Grabkammer.<BR /><BR />Die rund 540 Kilometer lange Via Appia Antica war eine der wichtigsten Handelsstra&szlig;en des r&ouml;mischen Reiches und gilt als &bdquo;K&ouml;nigin der R&ouml;merstra&szlig;en&ldquo;. Sie f&uuml;hrte von Rom nach Brindisi, dem wichtigsten Hafen in der Antike f&uuml;r eine Reise nach Griechenland und bedeutendster Umschlagplatz f&uuml;r Waren und Sklaven aus dem Orient. Sie war ein Prototyp des gesamten r&ouml;mischen Stra&szlig;ensystems, das mit einer Gesamtl&auml;nge von 120.000 Kilometern noch immer das R&uuml;ckgrat des gegliederten Stra&szlig;ennetzes im Mittelmeerraum bildet.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 13:17:30 +0100</pubDate>
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    <media:title>Die Via Appia ist eine Touristenattraktion. © APA/AFP / ALBERTO PIZZOLI</media:title>
    <media:credit role="author">ALBERTO PIZZOLI</media:credit>
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   <title>Sonderpreis für die BASIS –  Götsch: „Architektur als Konstruktionsprozess“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/bildung/basis-erhaelt-sonderpreis-goetsch-architektur-als-konstruktionsprozess</link>
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   <description>In diesem Jahr hat die Architekturstiftung auch einen Sonderpreis vergeben für das Verständnis und die Nutzung von Raum sowohl im engeren gebauten Umfeld wie auch im weitläufigen regionalen Verständnis. Dieser ging an BASIS Vinschgau.</description>
   <author>redaktion@stol.it (eva)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Was der Gr&uuml;nder und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Basis Vinschgau, Hannes G&ouml;tsch dazu sagt, lesen Sie im Gespr&auml;ch.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1288347_image" /></div>
<BR /><BR />&bdquo;BASIS Vinschgau tr&auml;gt in vielerlei Hinsicht zum zeitgen&ouml;ssischen architektonischen Diskurs bei. Hier entsteht eine neue &Ouml;ffentlichkeit &ndash; nicht vollst&auml;ndig geplant, sondern praktiziert, erlebt, verhandelt. Aus der ehemaligen Drusus Kaserne wird eine Infrastruktur des Austauschs. Nicht durch gro&szlig;e architektonische Gesten &ndash; Place Making als kollektiver Prozess, als sozialer Raum im Werden, ist ein pr&auml;gender Bestandteil der Architektur. BASIS Vinschgau ist Architektur im Gebrauch. Vielleicht ist ein kleines r&auml;umliches Konzept manchmal sogar in Vergessenheit geraten, doch was hier geschieht, ist das radikale Raum geben f&uuml;r diverse Nutzungen. Dieser soziale Prozess mit seinen aktiven Akteuren wird hier mit einem Sonderpreis ausgezeichnet&ldquo;, so die Begr&uuml;ndung der Jury.<BR /><BR /><BR /><b>Wie l&auml;sst sich der Prozesscharakter von BASIS Vinschgau &ndash; als &bdquo;Architektur im Gebrauch&ldquo; &ndash; in einem architektonischen Diskurs verankern, der traditionell st&auml;rker auf formale Konzepte als auf gelebte Praxis fokussiert ist?</b><BR />Hannes G&ouml;tsch: Wir verstehen Architektur in unserem Anwendungsfall nicht als fertiges Objekt, sondern als Konstruktionsprozess sozialer Infrastruktur. Ein permanentes Provisorium. Die Qualit&auml;t entsteht weniger durch formale Perfektion als durch die kontinuierliche Aneignung durch Menschen und Programme, Tag und Nacht. In diesem Sinne wird Architektur zu einer Infrastruktur f&uuml;r gesellschaftliche Praxis. &bdquo;Architektur im Gebrauch&ldquo; bedeutet, dass Raum erst durch Aktivierung, Nutzung und Ver&auml;nderung seine eigentliche Bedeutung erh&auml;lt.<BR /><BR />Formal-gestalterische Zur&uuml;ckhaltung ist dabei eine bewusste Strategie. Unsere Rolle der Autorinnenschaft und Autorenschaft verschiebt sich hin zu einer Praxis zwischen Unterst&uuml;tzung, Vorausschau und Moderation. Wir geben Verantwortung ab und treffen gleichzeitig Entscheidungen. Prozesse des Scheiterns, Umbauens und Neuarrangierens sind dabei Teil des Entwurfs. Die eigentlichen Gestaltungsspielr&auml;ume liegen weniger in der Kontrolle des Resultats als in der sozialen Praxis des Erm&ouml;glichens.<BR /><BR /><BR /><b>Inwiefern ver&auml;ndert die Transformation der ehemaligen Drusus-Kaserne zu einer offenen Infrastruktur des Austauschs das Verst&auml;ndnis von &ouml;ffentlichem Raum im l&auml;ndlichen Kontext des Vinschgau?</b><BR />G&ouml;tsch: Die ehemalige Kaserne war ein geschlossener, milit&auml;rischer Ort. Heute ist sie eine offene Plattform f&uuml;r Kultur, Wirtschaft und Begegnung. Dadurch entsteht im Vinschgau eine neue Form von &Ouml;ffentlichkeit: ein Raum, der nicht nur zug&auml;nglich ist, sondern aktiv von der Gemeinschaft genutzt und gestaltet wird. Dies f&uuml;hrt in der Wahrnehmung von &bdquo;&ouml;ffentlichem Raum&ldquo; zu &bdquo;gemeinschaftlich &ouml;ffentlichem Raum&ldquo;. Ein wesentlicher Unterschied im eigenverantwortlichen Umgang mit Gemeingut.<BR /><BR /><BR /><BR /><b>Welche Rolle spielen Nutzerinnen und Nutzer als aktive Akteure in diesem kollektiven Place-Making-Prozess &ndash; und wie beeinflusst ihre Teilhabe die Wahrnehmung von Architektur als sozialem statt prim&auml;r gebautem Raum?</b><BR />G&ouml;tsch: Bei BASIS sind Nutzerinnen  und Nutzer nicht nur G&auml;ste, sondern Mitgestaltende des Ortes. Daher sind eine bedarfsorientierte, modulare Nutzbarkeit und zukunftsf&auml;hige Anpassungsf&auml;higkeit der Raumplanung ausschlaggebend f&uuml;r den Erfolg. Wir als BASIS-Team haben daher im Raumplanungsprozess unser Kulturwissen zur Dynamik der Folgenutzung eingebracht. Von monokulturellen Einzweckl&ouml;sungen zu polykulturellen, modular anpassbaren Mehrzweckl&ouml;sungen. Placemaking bedeutet hier, dass Raum nicht nur gebaut, sondern gemeinsam produziert wird. Und dieser &Uuml;bergang von einseitigem Konsum zur Produktion bildet dann eine empathischere Eigent&uuml;merinnenschaft die Potentiale erkennt und l&ouml;sungsorientiert handelt.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 07:01:54 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Sat, 14 Mar 2026 07:02:04 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Hannes Götsch, Gründer und Geschäftsführer BASIS  Vinschgau © MARCO TELFSER</media:title>
    <media:credit role="author">MARCO TELFSER</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Südtiroler Architekturpreis: Sonderseiten in der Tageszeitung „Dolomiten“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/kunst/suedtiroler-architekturpreis-sonderseiten-in-der-tageszeitung-dolomiten-1</link>
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   <description>Der Architekturpreis Südtirol verfolgt das Ziel, Vielfalt, Qualität und gesellschaftliche Relevanz der zeitgenössischen Architektur in Südtirol zu dokumentieren und zu fördern und versteht sich als Impulsgeber für eine bewusste Auseinandersetzung mit Baukultur. Architektur kann sowohl gesellschaftlich wie politisch polarisieren. Dies spiegelt sich auch im diesjährigen Preis wider. Auf der Kulturseite der Tageszeitung „Dolomiten“ werden in der Samstag-Ausgabe alle Siegerprojekte vorgestellt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (eva)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Besonderes Augenmerk wird dabei auf die beiden Gewinner &bdquo;Junge Architektur&ldquo; und auf den Sonderpreistr&auml;ger gesetzt. Dazu finden sich ein Gespr&auml;ch mit Hannes G&ouml;tsch CVO von Basis Vinschgau.  <BR /><BR />Der innovative &bdquo;Social Activation Hub&ldquo; in der ehemaligen Drusus-Kaserne in Schlanders &bdquo;tr&auml;gt in vielerlei Hinsicht zum zeitgen&ouml;ssischen architektonischen Diskurs bei. Hier entsteht eine neue &Ouml;ffentlichkeit &ndash; nicht vollst&auml;ndig geplant, sondern praktiziert, erlebt, verhandelt&ldquo;, ist die Jury &uuml;berzeugt. <BR /><BR />Auch kommt einer der Architekten von &bdquo;Studio Paradiso&ldquo; zu Wort, das f&uuml;r die Leichenkapelle St.Lorenzen den &bdquo;Junge Architektur&ldquo;-Preis erhielt. Eugen Happacher erkl&auml;rt: &bdquo;Mit wenigen, pr&auml;zisen Mitteln wurde ein Zugang gestaltet, der im Dorf als stilles Zeichen im &ouml;ffentlichen Raum verstanden wird.&ldquo; <BR /><BR />EX AEQUO wurde der Preis auch an den Architekten Philipp Steger f&uuml;r den alten Stadel &bdquo;Maireggerhof&ldquo; vergeben. Er sagt: &bdquo;Die Hofstelle steht unter Denkmal- und Ensembleschutz. Aus diesem Grund wurde das Projekt bewusst nach innen orientiert, um Eingriffe an der historischen Fassade so gering wie m&ouml;glich zu halten.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 06:40:00 +0100</pubDate>
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    <media:title>Sonderpreis: „BASIS Vinschgau trägt in vielerlei Hinsicht zum zeitgenössischen architektonischen Diskursbei. Hier entsteht eine neue Öffentlichkeit – nicht vollständig geplant, sondern praktiziert, erlebt, verhandelt.</media:title>
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   <title>Südtiroler Architekturpreis: Sonderseiten in der Tageszeitung „Dolomiten“</title>
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   <description>Der Architekturpreis Südtirol verfolgt das Ziel, Vielfalt, Qualität und gesellschaftliche Relevanz der zeitgenössischen Architektur in Südtirol zu dokumentieren und zu fördern und versteht sich als Impulsgeber für eine bewusste Auseinandersetzung mit Baukultur. Architektur kann sowohl gesellschaftlich wie politisch polarisieren. Dies spiegelt sich auch im diesjährigen Preis wider. Auf der Kulturseite der Tageszeitung „Dolomiten“ werden in der Samstag-Ausgabe alle Siegerprojekte vorgestellt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (eva)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Besonderes Augenmerk wird dabei auf die beiden Gewinner &bdquo;Junge Architektur&ldquo; und auf den Sonderpreistr&auml;ger gesetzt. Dazu finden sich ein Gespr&auml;ch mit Hannes G&ouml;tsch CVO von Basis Vinschgau.  <BR /><BR />Der innovative &bdquo;Social Activation Hub&ldquo; in der ehemaligen Drusus-Kaserne in Schlanders &bdquo;tr&auml;gt in vielerlei Hinsicht zum zeitgen&ouml;ssischen architektonischen Diskurs bei. Hier entsteht eine neue &Ouml;ffentlichkeit &ndash; nicht vollst&auml;ndig geplant, sondern praktiziert, erlebt, verhandelt&ldquo;, ist die Jury &uuml;berzeugt. <BR /><BR />Auch kommt einer der Architekten von &bdquo;Studio Paradiso&ldquo; zu Wort, das f&uuml;r die Leichenkapelle St.Lorenzen den &bdquo;Junge Architektur&ldquo;-Preis erhielt. Eugen Happacher erkl&auml;rt: &bdquo;Mit wenigen, pr&auml;zisen Mitteln wurde ein Zugang gestaltet, der im Dorf als stilles Zeichen im &ouml;ffentlichen Raum verstanden wird.&ldquo; <BR /><BR />EX AEQUO wurde der Preis auch an den Architekten Philipp Steger f&uuml;r den alten Stadel &bdquo;Maireggerhof&ldquo; vergeben. Er sagt: &bdquo;Die Hofstelle steht unter Denkmal- und Ensembleschutz. Aus diesem Grund wurde das Projekt bewusst nach innen orientiert, um Eingriffe an der historischen Fassade so gering wie m&ouml;glich zu halten.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 20:00:00 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 13 Mar 2026 20:00:08 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Sonderpreis: „BASIS Vinschgau trägt in vielerlei Hinsicht zum zeitgenössischen architektonischen Diskursbei. Hier entsteht eine neue Öffentlichkeit – nicht vollständig geplant, sondern praktiziert, erlebt, verhandelt.</media:title>
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  <item>
   <title>Südtiroler Kollaboration: Since11 holen Alex the Judge für neue Single an Bord</title>
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   <description>Kurz vor dem Release ihrer mit Spannung erwarteten EP „LARA“ setzen Since11 ein Ausrufezeichen: Mit „Painting Constellations“ erscheint am heutigen Freitag nicht nur die letzte Vorab-Single, sondern auch eine spannende Kollaboration innerhalb der heimischen Szene. Erstmals holt sich die Band mit dem Rapper Alex the Judge musikalische Unterstützung aus Südtirol ins Boot.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Im Falle von &bdquo;Painting Constellations&ldquo; trifft der  handgemachte Indie-Rock von Since11 auf den unverkennbaren Flow des S&uuml;dtiroler Rappers Alex the Judge. Das Ergebnis ist ein Track, der eine Br&uuml;cke zwischen Genres schl&auml;gt und gleichzeitig die Wartezeit auf die EP &bdquo;LARA&ldquo; verk&uuml;rzt, die am 24. April erscheinen wird.<h3>
Ein Song &uuml;ber das bewusste Wegsehen</h3>Inhaltlich bewegt sich die neue Single in einer melancholischen, aber treibenden Grauzone. Es geht um Verbindungen, deren Verfall bereits feststeht, die man aber trotzdem im Hier und Jetzt feiert. &bdquo;Painting Constellations&ldquo; handelt vom magischen Augenblick, den man sch&uuml;tzt, indem man die bittere Wahrheit einfach einmal nicht ausspricht.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1288197_image" /></div>
<BR /><BR />&bdquo;Es geht um dieses stille Einverst&auml;ndnis, die Realit&auml;t kurz auszublenden, nur um im Moment bleiben zu k&ouml;nnen, solange er tr&auml;gt&ldquo;, beschreibt die Band den Kern des Songs. <h3>
Das S&uuml;dtirol-Feature: Indie trifft auf Rap</h3>Dass Since11 f&uuml;r diesen Song erstmals ein Feature integriert haben, ist kein Zufall. In der zweiten Strophe bricht Alex the Judge mit seinem markanten Rap-Part die Indie-Struktur auf und verleiht dem St&uuml;ck eine urbane Dynamik.<BR /><BR />&bdquo;F&uuml;r uns war es extrem spannend zu sehen, wie sich Alex&rsquo; Energie mit unserem Sound vertr&auml;gt. Er bringt eine ganz neue Facette rein, die den Song auf ein anderes Level hebt&ldquo;, so Since11 &uuml;ber die Zusammenarbeit.<BR /><h3>
Auf dem Sprung zum globalen Airplay</h3>Seit ihrem Erfolg mit der EP &bdquo;Kinky Universe, Random Trouble&ldquo; (2024) geht es f&uuml;r Since11 steil bergauf. Mit Singles wie &bdquo;Oh Lara&ldquo; knackten sie erstmals Spotify-Editorial-Playlists und sicherten sich Airplay in Radiostationen rund um den Globus. Dass sie live &uuml;berzeugen, bewiesen sie zuletzt auf Tourneen durch den deutschsprachigen Raum sowie als Support-Act f&uuml;r internationale Rock-Gr&ouml;&szlig;en wie Sawyer Hill oder Paul Gilbert.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 06:08:57 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 13 Mar 2026 15:09:33 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Claus Stecher und Philipp Trojer sind Since11. © privat</media:title>
    <media:credit role="author">privat</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Pompeji-Ausstellung erzählt erstmals Geschichte des Vesuv-Ausbruchs</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/pompeji-ausstellung-erzaehlt-erstmals-geschichte-des-vesuv-ausbruchs</link>
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   <description>Die Eruption des Vesuv im Jahr 79 n. Chr., die Tausende Menschen traf und die antike Stadt Pompeji zu einem einzigartigen Zeugnis der Geschichte machte, wird erstmals durch eine permanente museale Ausstellung erzählt. Diese rekonstruiert die Ereignisse Moment für Moment und zeigt Gipsabgüsse von Opfern sowie eine Auswahl außergewöhnlich gut erhaltener organischer Funde. Die Schau ist ab dem heutigen Donnerstag in Pompeji zu besichtigen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die neue Ausstellung erz&auml;hlt Ursprung und Verlauf der Eruption und bringt Besuchern die Technik der Gipsabg&uuml;sse n&auml;her. Insgesamt werden 22 Gipsabg&uuml;sse von Opfern gezeigt - sie wurden aus den am besten erhaltenen Funden ausgew&auml;hlt. Die Pr&auml;sentation orientiert sich an ihren Fundkontexten - von den Domus im Inneren der Stadt bis zu den Stadttoren und Stra&szlig;en, entlang derer die Bewohner vergeblich versuchten zu fliehen.<BR /><BR />Seit dem 19. Jahrhundert wurden in Pompeji etwa 100 Gipsabg&uuml;sse hergestellt. Weitere sind einzeln oder in kleinen Gruppen in H&auml;usern und Geb&auml;uden der Stadt zu sehen - genau dort, wo sie gefunden wurden. Eine Sektion der Ausstellung ist der Vulkanologie sowie organischen Funden - Pflanzen und Tieren - gewidmet.<h3>
&bdquo;Mutig und sehr zeitgen&ouml;ssisch&ldquo;</h3>&bdquo;Mich hat die Ausstellung durch ihre gro&szlig;e wissenschaftliche Strenge beeindruckt, durch ihre F&auml;higkeit, die rohe Wahrheit der Eruption von Pompeji und die Ausdruckskraft der Gipsabg&uuml;sse zu vermitteln. Gleichzeitig zeigt sie einen respektvollen Umgang mit den Opfern - eine Galerie des Schmerzes, die uns die Wahrheit wie in einem modernen Heiligtum zur&uuml;ckgibt. Alle Trag&ouml;dien durch Naturkatastrophen scheinen in dieser eindrucksvollen und ersch&uuml;tternden Darstellung verdichtet&ldquo;, kommentierte der italienische Kulturminister Alessandro Giuli.<BR /><BR />Die Ausstellung sei &bdquo;mutig und sehr zeitgen&ouml;ssisch&ldquo;. &bdquo;Es ist nicht leicht, den Tod darzustellen. Es ist nicht leicht, die nackten Formen der K&ouml;rper zu zeigen, die von Asche, Lapilli und Lava versch&uuml;ttet wurden. Man muss es mit wissenschaftlicher Genauigkeit, aber auch mit Empathie tun - und diese Mission ist gelungen&ldquo;, betonte der Kulturminister.<BR /><BR />Der Direktor des arch&auml;ologischen Parks von Pompeji, der deutsche Arch&auml;ologe Gabriel Zuchtriegel, bezeichnete die Ausstellung als &bdquo;gr&ouml;&szlig;te museologische Herausforderung, die wir je bew&auml;ltigt haben&ldquo;. &bdquo;Die Gipsabg&uuml;sse der Opfer sind keine gew&ouml;hnlichen Funde, keine Statuen und keine Kunstwerke - weder antike noch moderne. In den Abg&uuml;ssen von Kindern, Frauen und M&auml;nnern, die im Jahr 79 n. Chr. starben, kann man die eigene Fragilit&auml;t, Menschlichkeit und Verletzlichkeit erkennen. Daraus entsteht eine tiefe Botschaft: Das Leben ist zerbrechlich, kostbar - und sch&ouml;n&ldquo;, so Zuchtriegel.<h3>
Der einzige Ort der Welt, an dem Gips-Zeugnisse in dieser Form rekonstruiert wurden</h3>Im Jahr 79 n. Chr. zerst&ouml;rte der Vesuv die Stadt Pompeji und begrub sie unter mehreren Metern Asche und Bimsstein. Dieses katastrophale Ereignis konservierte nicht nur Geb&auml;ude und Stra&szlig;en, sondern auch Spuren der Menschen, die dort lebten. W&auml;hrend der zweiten Phase der Eruption - nach dem Fall der Lapilli - wurden die Menschen von einer hei&szlig;en Wolke aus vulkanischer Asche erfasst, die sich um ihre K&ouml;rper verfestigte.<BR /><BR />Mit der Zeit zersetzten sich die K&ouml;rper und organischen Materialien, wodurch Hohlr&auml;ume in der verh&auml;rteten Asche entstanden. Im 19. Jahrhundert begannen Arch&auml;ologen, diese Hohlr&auml;ume mit Gips zu f&uuml;llen, um die urspr&uuml;ngliche Form der Opfer sichtbar zu machen. Diese Technik wurde 1863 erstmals systematisch vom Arch&auml;ologen Giuseppe Fiorelli angewendet. Nachdem der Gips ausgeh&auml;rtet und die Asche entfernt worden war, erschienen erstaunlich detaillierte menschliche Figuren, oft mit den Knochen im Inneren erhalten. Pompeji ist der einzige Ort der Welt, an dem solche Zeugnisse in dieser Form rekonstruiert werden konnten.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 08:46:41 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 12 Mar 2026 08:46:50 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Pompeji wurde unter Asche und Bimsstein begraben. © APA/AFP / ANDREAS SOLARO</media:title>
    <media:credit role="author">ANDREAS SOLARO</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Sterzinger Osterspiele – „Der gesellschaftskritische Blick bleibt“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/theater/sterzinger-osterspiele-der-gesellschaftskritische-blick-bleibt</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/kultur/theater/sterzinger-osterspiele-der-gesellschaftskritische-blick-bleibt</guid>
   <description>Die Sterzinger Osterspiele feiern heuer ihr 40-jähriges Bestehen.  1986 gründete Norbert Kühbacher das Vigil-Raber-Kuratorium und organisierte erstmals ein historisches Festival, das an eine alte Theatertradition anknüpfte.  Präsident Armin Haller spricht im Interview über die Anfänge des Festivals, den Umgang mit historischen Stoffen und den Wandel des Programms.</description>
   <author>redaktion@stol.it (mf)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Au&szlig;erdem verr&auml;t er, warum manche Inszenierungen heute kaum mehr m&ouml;glich w&auml;ren.<BR /><b><BR />Die Sterzinger Osterspiele kn&uuml;pfen an die Tradition von Vigil Raber an. Welche Bedeutung hat dieser historische Bezug heute noch f&uuml;r die Programmauswahl?</b><BR />Armin Haller: Norbert K&uuml;hbacher hat 1986 die Osterspiele mit dem Raber-St&uuml;ck &bdquo;Die zween Stennd&ldquo; wohl mit der Absicht initiiert, den um 1500 wirkenden Sterzinger Autor, Archivar und Maler zu w&uuml;rdigen. Der kleinen, spiellustigen Truppe, zu der auch ich geh&ouml;rte, gefiel einfach die Herausforderung, die zun&auml;chst sperrigen historischen Texte zu entschl&uuml;sseln und lebendig werden zu lassen. Wenige Jahre danach wagten wir uns an Rabers Passionsspiel, mit einer beeindruckenden Inszenierung in der vollen Sterzinger Pfarrkirche. <BR /><BR /><b>Warum wird Vigil Rabers Passionsspiel nicht regelm&auml;&szlig;ig aufgef&uuml;hrt?<BR /></b>Haller: Der daf&uuml;r notwendige personelle und organisatorische Aufwand w&auml;re heute so nicht mehr realisierbar. Aber auch die historischen Texte waren auf Dauer weder den (Laien-)Schauspielern noch dem Publikum zumutbar. Geblieben ist jedoch die Auswahl von St&uuml;cken mit gesellschaftskritischem Bezug, manchmal sehr ernst, dann wieder mit hintergr&uuml;ndigem Humor. <BR /><BR /><embed id="dtext86-73892380_quote" /><BR /><BR /><b>Neben historischen Stoffen finden sich auch zeitgen&ouml;ssische Werke im Programm. Wie gelingt der Spagat zwischen Tradition und Gegenwart?</b><BR />Haller: Wir haben in den 40 Jahren sowohl historische Originaltexte, mit zum Teil erstaunlich aktuellem Bezug, als auch St&uuml;cke zeitgen&ouml;ssischer Autoren zu historischen Zusammenh&auml;ngen gespielt, zuletzt etwa den &bdquo;Gaismair&ldquo; in der Schilderung von Felix Mitterer. Geschichte wirkt immer auch auf die Gegenwart, zeigt Entwicklungen auf, aber auch, dass wir oft &ndash; leider! &ndash; wenig daraus lernen.   <BR /><BR /><b>Mit der Jubil&auml;umsausstellung im Stadttheater wird die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte dokumentiert. Welche Veranstaltungen waren aus Ihrer Sicht Glanzlichter?</b><BR />Haller: Bei der Vorbereitung der Ausstellung und der Auswahl der Exponate wurden die zahlreichen gelungenen Auff&uuml;hrungen wieder lebendig. Jede f&uuml;r sich hatte ihren eigenen Reiz. Mir, und wahrscheinlich auch den im Laufe der Jahre vielen Mitwirkenden, vielleicht auch manchem Besucher, sind unsere Theaterproduktionen nat&uuml;rlich in Erinnerung. Die Ausstellung l&auml;dt mit gro&szlig;formatigen Fotografien, Videosequenzen, Kost&uuml;men und ausgew&auml;hlten Requisiten dazu ein, seine eigenen Favoriten zu finden.<BR /><BR /><b>Ihr Vorwort zum Programm  steht unter dem Motto &bdquo;Hier und Jetzt&ldquo;. Wie spiegelt sich dieser Gedanke konkret im diesj&auml;hrigen Programm wider?</b><BR />Haller: Das Motto bezieht sich nicht inhaltlich auf das Programm. Wir leben in bewegten Zeiten, in denen unterschiedlichste, oft beunruhigende Informationen aus aller Welt und unmittelbar auf uns einwirken, von unseren digitalen Medien noch einmal potenziert. Vielleicht k&ouml;nnen die Sterzinger Osterspiele dazu einladen, Theater, Musik und Begegnungen bewusst im Moment zu erleben.<BR /><BR /><b>Wenn Sie den Blick weit in die Zukunft richten: Glauben Sie, dass es die Osterspiele auch in 40 Jahren noch geben wird?</b><BR />Haller: Vierzig Jahre sind eine lange Zeit heutzutage. Vigil Raber h&auml;tte darauf vielleicht noch antworten k&ouml;nnen. Aber wenn ich sehe, was sich schon in den letzten 40 Jahren ver&auml;ndert hat, und in den letzten zehn, kann man sagen, ob es in 40 Jahren Europa in dieser Form noch gibt?  Oder wie unser Leben aussehen wird? Nat&uuml;rlich w&uuml;rde ich mich freuen, wenn Menschen auch da noch Freude am Theaterspiel, an Musik, an Kunst h&auml;tten. Es wird davon abh&auml;ngen, wie wir uns als Gesellschaft entscheiden, was uns wichtig ist.<BR /><h3>
Das Programm der Sterzinger Osterspiele</h3>Die Osterspiele werden am Freitag, 13. M&auml;rz, mit einem Konzert des Ensembles <Fett>fiarenk &amp; friends</Fett> er&ouml;ffnet. Beginn ist um 20 Uhr im Stadttheater. Am Sonntag, 15. M&auml;rz, um 17 Uhr feiert das Kindertheater <Fett>&bdquo;Schneewittchen und die singenden Zwerge&ldquo;</Fett> Premiere. <BR /><BR />Am Dienstag, 24. M&auml;rz, um 20 Uhr wird das St&uuml;ck <Fett>&bdquo;Das perfekte Geheimnis&ldquo;</Fett> erstmals aufgef&uuml;hrt. Schauspieler verschiedener Wipptaler Theatergruppen stehen dabei auf der B&uuml;hne.  <BR /><BR />Am Montag, 30. M&auml;rz, um 18 Uhr  folgt die Produktion <Fett>&bdquo;Oma Sonja&ldquo;</Fett> mit dem Ensemble WirkWerk aus Innsbruck. Sie richtet sich besonders an Familien mit Kindern. <BR /><BR />Am Dienstag, 31. M&auml;rz, steht um 20 Uhr das Konzert <Fett>&bdquo;Ubi caritas et amor&ldquo;</Fett> auf dem Programm. Die Damenschola der Jesuitenkirche Innsbruck pr&auml;sentiert dabei gregorianische Ges&auml;nge zur Karwoche.  <BR /><BR />Den Abschluss der Osterspiele bildet wie immer das <Fett>Osterkonzert der B&uuml;rgerkapelle</Fett> Sterzing am Sonntag, 5. April, um 20 Uhr. <BR /><Rechte_Copyright></Rechte_Copyright>Die <b>Ausstellung</b> 40 Jahre Osterspiele kann jeweils zwei Stunden vor Auff&uuml;hrungsbeginn im Stadttheater sowie dienstags und freitags von 10 bis 12 Uhr besichtigt werden. <BR /><BR />Karten und alle Termine unter: www.osterspiele.it]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 14:10:03 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 11 Mar 2026 14:10:04 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Seit vier Jahrzehnten bereichern die Sterzinger Osterspiele das kulturelle Programm der Stadt. Heuer wird unter anderem die Eigenproduktion  „Das perfekte Geheimnis“ gezeigt. Vigil Raber Kuratorium © Osterspiele</media:title>
    <media:credit role="author">Osterspiele</media:credit>
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   <title>Bulgari plant Akademie für Juwelierskunst und Museum in Rom</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/bulgari-plant-akademie-fuer-juwelierskunst-und-museum-in-rom</link>
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   <description>Der römische Luxusjuwelier Bulgari plant die Eröffnung einer Akademie für hochwertige Juwelierskunst in Rom. Die Einrichtung im Stadtteil EUR soll sowohl eine Ausbildungsstätte für Kunsthandwerk als auch ein Museum umfassen. Das Gebäude liegt direkt neben dem monumentalen Palazzo della Civiltà Italiana, dem sogenannten Quadratischen Kolosseum, heute Sitz des Modehauses Fendi.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[In der Akademie sollen ab 2028 junge Talente in der hochwertigen Schmuckherstellung ausgebildet werden. F&uuml;r ein einzelnes Collier k&ouml;nnen laut Bulgari bis zu 2300 Stunden handwerklicher Arbeit erforderlich sein. Neben Ausbildungsr&auml;umen sind auch Museumsfl&auml;chen und &ouml;ffentlich zug&auml;ngliche Bereiche geplant. Die r&ouml;mische Stadtverwaltung unter B&uuml;rgermeister Roberto Gualtieri sieht im Projekt eine Chance, Rom als internationales Zentrum f&uuml;r hochwertiges Kunsthandwerk und Kreativit&auml;t weiter zu st&auml;rken. Es wird zugleich als Beitrag zur Stadterneuerung gewertet.<BR /><BR />Das &bdquo;Quadratische Kolosseum&ldquo;, das Mussolini &bdquo;Palast der Zivilisation der Arbeit&ldquo; genannt hatte, will mit seinen 216 B&ouml;gen auf das ber&uuml;hmte Kolosseum Roms anspielen. Um das sechsst&ouml;ckige Geb&auml;ude und in den B&ouml;gen in der unteren Etage stehen Marmorstatuen in typisch faschistischem Stil. Das Geb&auml;ude war 1940 von Mussolini eingeweiht worden. Fendi finanzierte die Restaurierung im Jahr 2013 und darf die 16.000 Quadratmeter des Geb&auml;udes nutzen. Hier wurden die B&uuml;ros, Lager und Ateliers des Modehauses untergebracht. Das EUR-Viertel (Esposizione Universale di Roma) im S&uuml;den Roms ist ein Stadtteil, der ab 1938 f&uuml;r eine nie stattgefundene Weltausstellung errichtet worden war.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 06:31:24 +0100</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 10 Mar 2026 06:31:30 +0100</spn:modDate>
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    <media:title>Bulgari plant eine Akademie neben dem Palazzo della Civiltà Italiana (Mitte). © APA/AFP / ANDREAS SOLARO</media:title>
    <media:credit role="author">ANDREAS SOLARO</media:credit>
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   <title>Meraner Zauberlehrlinge</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/kultur/musik/meraner-zauberlehrlinge</link>
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   <description>An der Spitze des  „südtirol festival meran“  gibt es in diesem Jahr große Veränderungen! Der langjährige Präsident  übergibt nach über 40 Jahren das Ruder an Hannes Gamper. Seit 1986 war Hermann Schnitzer, zusammen mit dem künstlerischen Leiter Andreas Cappello, nicht nur Gründer, sondern auch die Seele des Festivals in Meran. 2011 wurde er zudem in den Vorstand der European Festivals Association (EFA) gewählt, 2017 deren Vizepräsident und seit 2021 deren Ehrenmitglied.</description>
   <author>redaktion@stol.it (eva)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Ein Gespr&auml;ch mit dem scheidenden und neuen Pr&auml;sidenten. Von Ferruccio Delle Cave<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1285011_image" /></div>
<BR />Hannes Gamper ist K&uuml;nstler und Schmuckdesigner und studierte an der Akademie der Bildenden K&uuml;nste in M&uuml;nchen. Seit 2006 leitet er die Juweliermanufaktur &bdquo;Tiroler Goldschmied&ldquo;. F&uuml;r seine T&auml;tigkeit als Designer und Goldschmied erhielt er zahlreiche internationale Preise. 2022 wurde er auch zum Mitglied im Stiftungsrats des Museion Bozen ernannt. Seit seiner Jugend ist Hannes Gamper ein begeisterter Abonnent des Festivals und seit 2017 Mitglied des Meraner Musikwochenvereins. <BR /><BR />Warum das erste Festival   nicht im Kursaal stattfand, was am Abend des   11. Septembers 2001 passierte  und  welche gro&szlig;en Herausforderung in diesen 40  Jahren zu bew&auml;ltigen waren, erz&auml;hlt  Hermann Schnitzer  im Gespr&auml;ch. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1285014_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Nach der Gr&uuml;ndung des Festivals Meran, um die Mitte der 1980er Jahre sind bis heute mehr als 40 Jahre einer f&uuml;r unser Land einmaligen Erfolgsgeschichte vergangen. Was waren, Ihrer Meinung nach, die Meilensteine dieses Festivals, das mittlerweile  international zu den begehrten Musikfesten geh&ouml;rt?</b><BR />Hermann Schnitzer: Schon der Beginn war ein Meilenstein: Das Festival begann anl&auml;sslich des 100. Geburtstages der Kurstadt Meran im Stadttheater. Intendant Andreas Cappello und ich haben die Gr&uuml;ndung eines Musikfestivals gewagt, und schlussendlich hat uns der Erfolg recht gegeben. Leider stand 1986  das Kurhaus wegen Umbauarbeiten noch nicht zur Verf&uuml;gung, obwohl wir von Anfang an das Ziel verfolgten, dieses zu bespielen. Dies verwirklichte sich mit der Neuer&ouml;ffnung im Jahre 1987. Das Kurhaus war &uuml;berhaupt ein Gl&uuml;cksfall, weil alle eingeladenen Orchester bis heute gl&uuml;cklich waren und sind, dort  aufzutreten.<BR /><BR /><BR /><b>...erinnern Sie sich auch an ein ganz besonderes Konzert?</b><BR />Schnitzer: Wir haben oft gro&szlig;es Gl&uuml;ck gehabt, wie zum Beispiel als in New York am 11. September 2001 die Zwillingst&uuml;rme angegriffen wurden und in Schutt und Asche zusammenfielen. Wir hatten am Abend ein Konzert, das wir nicht absagen konnten. Zum Gl&uuml;ck hatte das Orchester Mozarts &bdquo;Requiem&ldquo; auf dem Programm, das in Erinnerung an die Toten aufgef&uuml;hrt wurde. Ich habe damals kurz vor Beginn das Publikum gebeten,  nachher nicht zu applaudieren, sich zu erheben und eine Schweigeminute f&uuml;r die Opfer einzuhalten. Dies war eines der pr&auml;gendsten Erlebnisse in diesen 40 Jahren.<BR /><BR /><BR /><b>...und wie gelang es Ihnen, einige der renommiertesten Orchester der Welt nach Meran zu holen?</b><BR />Schnitzer: Ein gro&szlig;er Meilenstein war sicher  auch die Verpflichtung der gro&szlig;en englischen Orchester mit Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Sir Simon Rattle und Sir Eliot Gardiner. Sie haben uns alle nicht nur beehrt, sondern den Weg zum internationalen Erfolg geebnet. Wir hatten auch immer die gro&szlig;en damals sowjetischen Orchester zu Gast, die noch relativ wohlfeil waren und gro&szlig;e Qualit&auml;t hatten. Sie genossen alle den Auftritt in Meran, die freundliche Aufnahme und die absolut professionelle Betreuung, was nicht in allen Festivals so zu erleben ist.     <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1285017_image" /></div>
<BR /><BR /><b>40 Jahre Pr&auml;sidentschaft f&uuml;r das  &bdquo;s&uuml;dtirol festival meran&ldquo; hei&szlig;t auch, alle Stolpersteine, die den Erfolg eines solchen Unternehmens beeintr&auml;chtigen k&ouml;nnten, aus dem Weg zu r&auml;umen. Gab es diese Stolpersteine oder ging immer alles glatt &uuml;ber die B&uuml;hne?</b><BR />Schnitzer: Ja, nach  dem einschneidenden Erlebnis von  Nine Eleven  kam Jahre sp&auml;ter der Ausbruch der Pandemie 2021 &ndash;  eine gro&szlig;e Herausforderung. Da waren wir eines der ganz wenigen Festivals, das ohne Absagen  das  Programm durchgezogen hat. Wir hatten das Gl&uuml;ck, dass wir im Kurhaus die Zuh&ouml;rerreihen so gestalten konnten, dass jeweils ein Sicherheitsabstand gew&auml;hrleistet war. Uns wurden 500 Pl&auml;tze genehmigt. Die Musiker  und Musikerinnen waren uns daf&uuml;r wahnsinnig dankbar, denn es gab nicht wenige von ihnen, die in jenen zwei Pandemie-Jahren in Meran den einzigen Auftritt  hatten. Auch dies hat  dazu gef&uuml;hrt, dass das  wir Freunde gewonnen und den  guten Namen festigen konnten; Verl&auml;sslichkeit, Sympathie, Gastfreundschaft und eine wunderbare Stadt mit  16 verschiedenen Auftrittsorten. <BR /><BR />Eine weitere gro&szlig;e Herausforderung war der Ausbruch des Ukraine Krieges Ende 2022. Der Zufall wollte es, dass wir in jenem Jahr kein russisches Orchester vorgesehen hatten. Und so mussten wir keinem russischen Dirigenten und Ensemble absagen.   <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1285020_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Jetzt nehmen Sie vom Festival Abschied, warum eigentlich, und wird Ihr Nachfolger auf Ihre Erfahrung und Ihre wichtigen Kontakte z&auml;hlen k&ouml;nnen?</b><BR />Schnitzer: 40 Jahre sind eine lange Zeit. Es gibt kaum ein Festival, in dem Pr&auml;sident und k&uuml;nstlerischer Leiter so lange und so harmonisch im Amt sind. Wir haben ein wunderbares Verh&auml;ltnis, und f&uuml;r mich war es jetzt allerh&ouml;chste Zeit mich in meinem 85. Lebensjahr von der Pr&auml;sidentschaft zur&uuml;ckzuziehen. Wir haben das Gl&uuml;ck, dass Hannes Gamper, selbst Mitglied in unserem Verwaltungsrat und der Musik sehr verbunden, jetzt diese Rolle &uuml;bernimmt. Er vertritt eine neue Generation, und das ist f&uuml;r uns auch wichtig. Ich werde mich zur&uuml;ckziehen, wenn man mich aber braucht, stehe ich selbstverst&auml;ndlich zur Verf&uuml;gung! <BR /><BR />Und was hat der neue Pr&auml;sident nun vor?   Wie sieht  Hannes Gamper seine Rolle?<BR /><BR /><BR /><b>Herr Gamper, Sie folgen dem langj&auml;hrigen Pr&auml;sidenten Hermann Schnitzer als Pr&auml;sident eines der erfolgreichsten Musikfestivals in ganz Europa. Wann haben Sie als Musikfreund &bdquo;s&uuml;dtirol festival meran&ldquo; kennen gelernt und was hat Sie dabei &uuml;berzeugt?</b><BR />Hannes Gamper: Meine Begeisterung f&uuml;r klassische Musik begann bereits in meiner Jugend. Schon damals besuchte ich &ndash; wann immer es m&ouml;glich war &ndash; die gro&szlig;en Konzerte der Meraner Musikwochen und studierte mit Interesse die Programme. Musik begleitet mich seit immer: Mein Vater war Posaunist, und so fand ich ganz selbstverst&auml;ndlich &uuml;ber die Dorfkapelle zur Musik. Ich selbst erlernte Posaune und spielte unter anderem in der Musikkapelle Dorf Tirol sowie w&auml;hrend meiner Oberschulzeit an der Kunstschule in Gr&ouml;den in der Musikkapelle St. Ulrich. In Gr&ouml;den hatten wir sogar ein eigenes Brass-Quintett und musizierten in verschiedenen Besetzungen. Mein gesamter Freundeskreis war damals stark kunst- und musikinteressiert &ndash; ein Umfeld, das mich nachhaltig gepr&auml;gt hat. <BR /><BR />Das Festival selbst hat mich von Anfang an durch seine k&uuml;nstlerische Qualit&auml;t, seine internationale Ausrichtung und seine besondere Atmosph&auml;re &uuml;berzeugt.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1285023_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Pr&auml;sident zu sein, in so einem Musikunternehmen, hei&szlig;t auch, die Rahmenbedingungen zu festigen, die dieses Festival zu seinen Erfolgen gef&uuml;hrt hat. An welche  denken Sie dabei?</b><BR />Gamper: Zun&auml;chst m&ouml;chte ich betonen, dass das Festival und der Verein von Hermann Schnitzer und Andreas Cappello mit  Engagement und Weitblick gef&uuml;hrt wurden. Gemeinsam mit dem K&uuml;nstlerischen Leiter werde ich diesen  Weg im Sinne des &bdquo;s&uuml;dtirol festivals meran&ldquo; weitergehen und weiterentwickeln. Hermann Schnitzer wird uns auch  als Ehrenpr&auml;sident weiterhin zur Seite stehen und das Festival international bei der European Festivals Association (EFA) sowie bei ItaliaFestival vertreten.<BR /><BR />Ich sehe meine Rolle insbesondere als Br&uuml;ckenbauer und Netzwerker. Ich kenne sowohl die Bed&uuml;rfnisse des Kunst- und Kulturbetriebs als auch jene eines Unternehmers. Diese beiden Perspektiven m&ouml;chte ich k&uuml;nftig noch st&auml;rker in die Weiterentwicklung des Festivals einbringen. Unser Ziel ist es, den bew&auml;hrten Weg zu st&auml;rken und gleichzeitig neue Impulse zu setzen &ndash; mit Offenheit, Qualit&auml;t und Innovationsgeist.<BR /><BR /><BR /><b>Gibt es, Ihrer Meinung nach, in Bezug auf das &bdquo;s&uuml;dtirol festival meran&ldquo; Aspekte und Themen, die Sie sich als Ziele gesetzt haben? Ist das Eine oder Andere neu auszurichten?</b><BR />Gamper: Einige neue Ans&auml;tze haben wir bereits diskutiert; diese m&ouml;chte ich jedoch zun&auml;chst im Verwaltungsrat vertiefen &ndash; ein entsprechendes Treffen steht in den n&auml;chsten Tagen an. Was ich jedoch schon vorwegnehmen kann: Ein zentrales Ziel ist es f&uuml;r mich, Meran noch st&auml;rker als Kulturstadt zu positionieren. Ich sehe gro&szlig;es Potenzial in einer engeren Koordination der Meraner Kulturvereine &ndash; von Literatur &uuml;ber Theater bis hin zur bildenden Kunst. Wenn es gelingt, die Veranstaltungen gezielt aufeinander abzustimmen, k&ouml;nnte sich insbesondere im August und September eine kulturelle Hochphase entwickeln, die weit &uuml;ber die Stadt hinausstrahlt. Das w&uuml;rde sowohl das Publikum als auch die Kulturschaffenden inspirieren.  Ein weiterer Schwerpunkt soll die Jugend sein. Es ist wichtig, bewusst neue Ber&uuml;hrungspunkte zwischen Musik, jungen Menschen und digitalen Medien zu schaffen. Als Beispiel  m&ouml;chte ich  das Konzert vom 9. September  &bdquo;Henry &amp; Harry | Potter &amp; Purcell&ldquo; anf&uuml;hren, wo wir freien Eintritt f&uuml;r Kinder gew&auml;hren, welche verkleidet als Zauberlehrlinge ins Konzert kommen. Wir m&uuml;ssen neue Zug&auml;nge erm&ouml;glichen und das Festival auch in der Welt der sozialen Medien zeitgem&auml;&szlig; positionieren.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1285026_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Hatten Sie in der Vergangenheit mit Musik, speziell klassischer Musik, instrumental oder auch nur als passionierter H&ouml;rer zu tun? Wie wird sich nun das Verh&auml;ltnis zur Musik im Rahmen ihrer Aufgaben als Pr&auml;sident des Festivals in Meran ver&auml;ndern?</b><BR />Gamper: Vom jungen Posaunisten bin ich mittlerweile zu einem leidenschaftlichen Konzertg&auml;nger geworden. Gemeinsam mit meiner Frau Manuela besuchen wir regelm&auml;&szlig;ig Konzerte und Festivals und erleben Musik als inspirierenden Bestandteil unseres Lebens. In meiner neuen Aufgabe wird sich dieses Verh&auml;ltnis noch intensivieren. Ich freue mich besonders auf neue musikalische Entdeckungen &ndash; auf Werke, die ich noch nicht kenne, und auf Begegnungen mit K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstlern aus aller Welt. Diese Vorfreude, dieses neugierige Erwarten vor jedem Konzert, ist f&uuml;r mich ein starker Motor und  motiviert mich, mich immer wieder neu mit Musik auseinanderzusetzen.]]></content:encoded>
   <category>Kultur</category>
   <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:50:59 +0100</pubDate>
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    <media:title>Sie sind entspannt: Ehrenpräsidenten Hermann Schnitzer (links) übergibt ein äußerst erfolgreiches Musikfestival seinem Nachfolger, dem  neuen Präsidenten Hannes Gamper. Das  „südtirol festival meran“ kann  nun noch weiter wachsen. © a.Marini</media:title>
    <media:credit role="author">a.Marini</media:credit>
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