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  <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 20:00:12 +0200</pubDate>
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   <title>stol.it RSS Feed</title>
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   <title>Begehrte Urlaubsziele sind zum Teil aktuell günstiger</title>
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   <description>Wer den Sommerurlaub in einem der beliebtesten Pauschalreiseziele verbringen will, kann sich derzeit über deutliche Preisnachlässe freuen: Preisabschläge gegenüber dem Vorjahr von bis zu 15 Prozent sind hier realistisch. Allerdings sind die Preise für andere Reisedestinationen deutlich gestiegen, geht aus der Preisauswertung von HolidayCheck hervor. Derzeit bestimmt die geopolitische Lage das Buchungsverhalten.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Eine Woche Pauschalurlaub f&uuml;r zwei Personen in Hurghada im Sommer schl&auml;gt demnach im Schnitt mit 1.830 Euro zu Buche, um 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Urlaub auf Fuerteventura kommt um 8 Prozent g&uuml;nstiger als vor einem Jahr. Die Entspannung an der Costa Brava kostet um 7 Prozent weniger, aber auch der Urlaub auf Mallorca kostet um 6 Prozent weniger als im Vorjahr.<BR /><BR />Allerdings k&ouml;nnen Urlauber bei der Buchung ihrer Wunschdestination auch draufzahlen: F&uuml;r den Urlaub auf den Azoren m&uuml;ssen sie um 16 Prozent mehr einplanen als im Vorjahr. Aber auch Madeira (plus 15 Prozent), Sizilien (plus 13 Prozent) und die Costa del Sol (plus 11 Prozent) sind im Jahresabstand teurer geworden.<BR /><BR />Reiseveranstalter verzeichneten den Angaben zufolge zu Jahresbeginn eine stabile Entwicklung bei den Buchungen. F&uuml;r zwei Drittel der klassischen Urlaubsdestinationen stiegen seit Februar die Preise. Die Nachfrage der Urlauberinnen und Urlauber liegt derzeit - nicht zuletzt wegen des Nahostkonfliktes - unter dem Vorjahresniveau. Daher fokussierten die Reiseveranstalter die Kapazit&auml;ten auf nachgefragte Regionen. F&uuml;r diese Destinationen sanken daher die Preise teils deutlich. W&auml;hrend Rhodos um zumindest 1 Prozent billiger angeboten wird, kostet Kreta jedoch um 6 Prozent mehr. &bdquo;Wie sich die Preise weiterentwickeln, h&auml;ngt ma&szlig;geblich von der Nachfrage und den &auml;u&szlig;eren Rahmenbedingungen in den kommenden Wochen ab&ldquo;, sagte Nina Hammer, Reiseexpertin bei HolidayCheck.<BR /><BR />Bei den Fernreisen profitierten vor allem die Kapverden sowie die Dominikanische Republik von einer h&ouml;heren Nachfrage. Aufgrund der begrenzten Kapazit&auml;ten empfehle es sich, diese Reisen fr&uuml;hzeitig zu buchen, so die Online-Plattform.<BR /><BR />Der deutsche Reiseveranstalter Vivido wiederum verweist auf einen deutlichen Preisaufschlag, den Reisende von deutschen Flugh&auml;fen aus zu bezahlen haben, wenn sie nicht im Nahen Osten umsteigen wollen. Wer die Golfregion bei seiner Reise auf die Malediven oder nach Bali meiden will, zahlt den Angaben zufolge zwischen 10,6 und 26,7 Prozent mehr. Im Schnitt m&uuml;ssen Reisende hier im Schnitt um 17 Prozent h&ouml;here Kosten einplanen. Die Preisaufschl&auml;ge seien aber saisonal abh&auml;ngig und im August h&ouml;her als etwa im Dezember.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 19:45:06 +0200</pubDate>
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    <media:title>In Hurghada oder auf Mallorca ist der Urlaub billiger. © APA/AFP / JAIME REINA</media:title>
    <media:credit role="author">JAIME REINA</media:credit>
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   <title>Frächter schlagen Alarm: „Wir zahlen drauf“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/fraechter-schlagen-alarm-wir-zahlen-drauf</link>
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   <description>Wegen der hohen Dieselpreise steht die Transportbranche vor einer Zerreißprobe. „Viele unserer Betriebe arbeiten aktuell nicht mehr wirtschaftlich“, sagt Alexander Öhler, Obmann der Transporteure im Wirtschaftsverband lvh. Einige Frächter wollen daher die Arbeit niederlegen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ber)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />40 Cent mehr kostet der Liter Diesel hierzulande im Vergleich zum J&auml;nner. Es ist eine Preissteigerung, die vor allem jene existenziell trifft, die mit Fahren ihr Geld verdienen &ndash; etwa die Fr&auml;chter.  &bdquo;Die Belastung ist so hoch, dass es gescheiter w&auml;re, das Arbeiten zu lassen&ldquo;, findet Alexander &Ouml;hler, Obmann der Warentransporteure im lvh. &bdquo;Wir zahlen derzeit drauf&ldquo;. <BR /><BR />Wie die hohen Spritpreise die Kalkulation verhageln, zeigt ein Blick auf die Standardroute Bozen&ndash;M&uuml;nchen. F&uuml;r die rund 300 Kilometer verbraucht ein Lkw im Schnitt 90 Liter Diesel. Kostete diese Fahrt zu Jahresbeginn (bei 1,70 Euro/l) noch rund 153 Euro an Treibstoff, schl&auml;gt sie nun (2,10 Euro/l) mit 189 Euro zu Buche. Bei einer ganzen Tankf&uuml;llung von 500 Litern summieren sich die 40 Cent Mehrkosten auf satte 200 Euro. Auf das Jahr hochgerechnet w&auml;chst das Defizit pro Lkw auf f&uuml;nfstellige Betr&auml;ge an.<h3>
Starre Vertragsstruktur</h3>Die Kosten zum Teil an den Auftraggeber weiterzugeben, ist oft nur bedingt m&ouml;glich. Viele Liefervertr&auml;ge sind auf ein bis zwei Jahre fixiert, ohne Klauseln f&uuml;r Aufschl&auml;ge. &bdquo;Wir finanzieren also die Preissteigerungen vor&ldquo;, erkl&auml;rt &Ouml;hler. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303551_image" /></div>
<BR /><BR />Es gibt auch Vertr&auml;ge mit dem &bdquo;Dieselfloater&ldquo;, einem variablen Aufschlag, der schwankende Dieselpreise zumindest teilweise ausgleicht. &bdquo;Das w&auml;re eigentlich eine faire L&ouml;sung f&uuml;r beide Seiten&ldquo;, bekundet &Ouml;hler. Gro&szlig;e Logistikdienstleister nutzen &ndash; auch dank ihrer Verhandlungsmacht &ndash; derartige Modelle.  &bdquo;Kleinere Unternehmen, wie in S&uuml;dtirol, tun sich da wesentlich schwerer&ldquo;, so &Ouml;hler. <h3>
Streik und Proteste angek&uuml;ndigt</h3> Die Fr&auml;chter fordern ein Einlenken sowohl von der Politik als auch von Auftraggebern. W&auml;hrend die Politik bei der Steuerlast ansetzen k&ouml;nnte, m&uuml;ssten Kunden eine h&ouml;here Flexibilit&auml;t bei den Tarifen zeigen, ist auch &Ouml;hler &uuml;berzeugt. &bdquo;Es braucht Anpassungen und ein Entgegenkommen. Es geht nicht um Gewinnmaximierung, sondern um Kostendeckung&ldquo;. <BR /><BR />Um den Druck auf Rom zu erh&ouml;hen, hatte der italienische Branchenverband Trasportounito f&uuml;r die gesamte Woche landesweite Streiks ausgerufen. Doch die Aktion fand ein j&auml;hes Ende. Bereits am Montag wurde der Streik abgebrochen, nachdem es im Zuge einer Protestaktion zu einem t&ouml;dlichen Unfall gekommen war: Ein Lkw-Fahrer war auf der Autobahn von einem Fahrzeug erfasst worden.<BR /><BR />Weitere Aktionen sind jedoch bereits angek&uuml;ndigt. ]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:07:33 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 15:08:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Auch viele Südtiroler Frächter sind wegen der hohen Dieselpreise unter Druck. © Shutterstock</media:title>
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  </item>
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   <title>Campingplatzbetreiber: Rinner bleibt Präsident</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/campingplatzbetreiber-rinner-bleibt-praesident</link>
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   <description>Thomas Rinner bleibt Präsident der Vereinigung der Campingplatzbetreiber Südtirol (VCS). Bei der jüngsten Jahresversammlung wurde er in seinem Amt bestätigt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR /><BR />Die Bilanz zum vergangenen Jahr f&auml;llt aus Sicht der Vereinigung positiv aus. Gerade in der Digitalisierung habe man wichtige Fortschritte erreicht, erkl&auml;rte Rinner.  Unter anderem hat man den Onlineauftritt des Verbandes komplett neu gestaltet. Auch die Betriebe selbst setzen laut VCS verst&auml;rkt auf digitale Buchungsplattformen, um Anfragen effizienter abzuwickeln.<BR /><BR /> &bdquo;Gleichzeitig m&uuml;ssen wir unsere Sichtbarkeit auf den relevanten Plattformen weiter erh&ouml;hen, damit potenzielle G&auml;ste uns schnell finden und sich f&uuml;r S&uuml;dtirol als Campingdestination entscheiden&ldquo;, sagte Evelin Schieder, Leiterin der Rechtsabteilung des HGV. <h3>
Mehr Kontrollen gegen das Wildcampen</h3>Ein weiteres Thema lag auch auf Wildcampen. Insbesondere in stark frequentierten Regionen sollen laut Ulrich H&ouml;llrigl, Ressortdirektor f&uuml;r Tourismus und Landwirtschaft, die Kontrollen weiter verst&auml;rkt werden. Gleichzeitig werde daran gearbeitet, das Entstehen von Wohnmobilstellpl&auml;tzen ohne rechtliche Grundlage einzud&auml;mmen. <BR /><BR />&bdquo;Dieses Ph&auml;nomen darf nicht &Uuml;berhand nehmen, denn es belastet sensible Natur- und Lebensr&auml;ume. Es liegt bei den Gemeinden, hier f&uuml;r Ordnung zu sorgen. F&uuml;r das Ressort wird die Forstbeh&ouml;rde in ihrem Kompetenzbereich Kontrollen durchf&uuml;hren&ldquo;, so H&ouml;llrigl. <BR /><BR />Dem neu gew&auml;hlten Vorstand geh&ouml;ren neben Rinner auch die bisherigen Mitglieder Petra Pfeifer, Johann Steinkasserer, Barbara Fleischmann, Beatrix Hellrigl, Mia Egger, Thomas Sch&ouml;pfer und Andreas Happbacher an.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 14:47:57 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 20 Apr 2026 14:48:19 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Von links: HGV-Direktor Raffael Mooswalder, Evelin Schieder, Leiterin der Rechtsabteilung im HGV, Thomas Rinner, Präsident der Vereinigung der Campingplatzbetreiber Südtirols und HGV-Präsident Klaus Berger. © HGV</media:title>
    <media:credit role="author">HGV</media:credit>
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  </item>
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   <title>Erneute Hormuz-Schließung treibt Ölpreise in die Höhe</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/erneute-hormuz-schliessung-treibt-oelpreise-in-die-hoehe</link>
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   <description>Die erneute Schließung der Straße von Hormuz treibt die Ölpreise am Montag um mehr als sieben Prozent in die Höhe.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuert sich um 7,26 Prozent auf 96,94 Dollar. Der Preis f&uuml;r US-Leicht&ouml;l WTI steigt um 7,24 Prozent auf 89,92 Dollar. <BR /><BR />Die USA und der Iran werfen sich gegenseitig vor, durch Angriffe auf Schiffe gegen eine Waffenruhe versto&szlig;en zu haben. Am Freitag waren die &Ouml;lpreise noch um mehr als neun Prozent gefallen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 07:32:48 +0200</pubDate>
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    <media:title>Preise derzeit kriegsbedingt volatil. © APA/AFP/GETTY / MICHAEL M. SANTIAGO</media:title>
    <media:credit role="author">MICHAEL M. SANTIAGO</media:credit>
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   <title>„Die klassische Karriere gibt es nicht mehr“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/die-klassische-karriere-gibt-es-nicht-mehr</link>
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   <description>„Mach Matura, studiere, dann bist du sicher.“ Dieses Versprechen ist tot. Künstliche Intelligenz übernimmt zunehmend klassische Einstiegsjobs im Büro – und bringt damit viele akademische Laufbahnen ins Wanken. Gleichzeitig erlebt das Handwerk eine neue Wertschätzung, sagt Arbeitsforscherin Steffi Burkhart im Interview mit „s+“.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>Frau Burkhart, Gen Z und Alpha werden oft auf Klischees reduziert. Warum ist das so &ndash; obwohl sie die Zukunft der Arbeitswelt sind?</b><BR /><BR />Steffi Burkhart: Weil es bequemer ist, &uuml;ber sie zu reden als mit ihnen. Die Gen Z wird auf TikTok und Vier-Tage-Woche reduziert, Alpha existiert f&uuml;r viele Betriebe noch gar nicht.<BR /><BR /><BR /><b> Wie gewinnt und h&auml;lt man junge Talente &ndash; jenseits von Schlagw&ouml;rtern?</b><BR /><BR />Burkhart: Zun&auml;chst sollte man wissen: Die Wechselbereitschaft steigt &ndash; im Schnitt sprechen wir von etwa zw&ouml;lf Jobwechseln im Laufe eines Berufslebens. Drei Dinge machen den Unterschied.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74395818_quote" /><BR /><BR /><b> Welche?</b><BR /><BR />Burkhart: Erstens: Unternehmen m&uuml;ssen zu &bdquo;Caring Companies&ldquo; werden. Die Gen Z ist nachweislich die einsamste Generation seit Messbeginn. Was sie sucht, ist Zugeh&ouml;rigkeit und ein Umfeld, in dem sie sich gesehen und geh&ouml;rt f&uuml;hlt. Gerade kleinere Betriebe haben hier einen nat&uuml;rlichen Vorteil &ndash; wenn sie ihn bewusst leben.<BR /><BR />Zweitens: Das &bdquo;Warum&ldquo; muss klar kommuniziert werden. Was w&uuml;rde die Region vermissen, wenn es Ihren Betrieb nicht g&auml;be? Diesen Stolz gilt es sichtbar zu machen &ndash; auch &uuml;ber Social Media.<BR /><BR /><BR /><b>Was ist noch wichtig? </b><BR /><BR />Burkhart: Verantwortung fr&uuml;h &uuml;bertragen. Die Gen Z will Wirkung, ohne unbedingt Chef sein zu m&uuml;ssen. In kleineren Strukturen gelingt das oft schneller als im Konzern.<BR /><BR /><BR /><b>Steckt die Gen Z zwischen alten Strukturen und neuen Erwartungen in einer Art Sandwich-Falle?</b><BR /><BR />Burkhart: Es ist weniger eine Sandwich-Falle als eine Vertrauenskrise. Diese Generation hat ihre pr&auml;genden Jahre in einer Abfolge von Krisen erlebt &ndash; Pandemie, Inflation, Krieg in Europa. Sie betritt eine Arbeitswelt, deren Versprechen sie nicht mehr glaubt. Gleichzeitig gibt es Anforderungen, die nicht verhandelbar sind: Qualit&auml;t, Verl&auml;sslichkeit, die Bereitschaft zu lernen. Gerade im Handwerk sind Geduld und Pr&auml;zision zentrale Werte. F&uuml;r eine Generation, die in einer schnellen, digitalen Welt aufgewachsen ist, ist das eine echte Herausforderung.<BR /><BR /><BR /><b>Bleiben wir kurz beim Thema Dauerkrisen: Stimmt also der Befund, dass die Gen Z auch eine ersch&ouml;pfte Generation ist?</b><BR /><BR />Burkhart: Ja &ndash; und das ist strukturell. Die Gen Z ist die erste Generation ohne stabile Normalit&auml;t als Referenz. Pandemie, Krieg und wirtschaftliche Unsicherheit pr&auml;gen ihr Weltbild. Diese Ersch&ouml;pfung ist keine Empfindlichkeit, sondern eine nachvollziehbare Reaktion auf eine komplexe Realit&auml;t.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74395819_quote" /><BR /><BR /><b>Auch das Verst&auml;ndnis von F&uuml;hrung habe sich radikal gewandelt, sagen Sie. Inwiefern?</b><BR /><BR />Burkhart: Fachliche Exzellenz allein reicht nicht aus. Heute braucht es &bdquo;Inspiring Leadership&ldquo;: Wirkung kommunizieren, emotionale Intelligenz zeigen und selbst Lernbereitschaft vorleben. Gen Z folgt nicht dem Titel, sondern dem Menschen. Ein Chef, der neue Technologien ausprobiert und von jungen Mitarbeitenden lernt, f&uuml;hrt oft wirksamer als klassische Hierarchien. Sie m&uuml;ssen auch sehen, dass Arbeit heute Sinn liefern muss &ndash; und zwar nicht als Bonus, sondern als Voraussetzung. Es geht nicht darum, die Welt zu retten, sondern den eigenen Beitrag zu verstehen.<BR /><BR /><BR /><b>Das n&auml;chste gro&szlig;e Thema im Arbeitsleben ist KI &ndash; wie wird sie die klassische Karriere ver&auml;ndern?</b><BR /><BR />Burkhart: Die lineare Karriere &ndash; Ausbildung, Aufstieg, Ruhestand &ndash; l&ouml;st sich zunehmend auf. Viele Menschen werden mehrere berufliche Identit&auml;ten entwickeln. Das ist ja heute schon so.<BR /><BR />KI beschleunigt diese Entwicklung, indem sie klassische Einstiegsaufgaben &uuml;bernimmt. Gleichzeitig wird praktisches, handwerkliches K&ouml;nnen aufgewertet.<BR /><BR /><BR /><b> K&ouml;nnten Sie noch konkreter werden?</b><BR /><BR />Burkhart: Gerne. Wir erleben eine so genannte Entry-Level-White-Collar-Job-Krise. Generative KI &uuml;bernimmt Aufgaben, die bisher typische Einstiegsjobs waren &ndash; E-Mails formulieren, Marktanalysen erstellen, Pr&auml;sentationen bauen. Das Leistungsversprechen &bdquo;Mach Abitur, geh studieren und du hast einen sicheren Job&ldquo; greift nicht mehr. <BR /><BR /><embed id="dtext86-74397970_quote" /><BR /><BR />Gleichzeitig beobachten wir ein Technologie-Paradoxon: Gen Z und Alpha sind mehr als 70 Stunden pro Woche online &ndash; und sehnen sich trotzdem zunehmend nach der physischen Welt, nach sichtbaren Ergebnissen. Gerade das Handwerk liefert in der neuen Arbeitswelt  starke Antworten: lokale Wertsch&ouml;pfung, sichtbare Ergebnisse, Weitergabe von Wissen &uuml;ber Generationen. Entscheidend ist, diese Geschichte auch zu erz&auml;hlen.<BR /><BR /><BR /><b>Wird die Arbeitswelt f&uuml;r Gen Z und Alpha also besser &ndash; oder vor allem anspruchsvoller?</b><BR /><BR />Burkhart: Sie wird anspruchsvoller. Aber diese Generationen kennen es nicht anders. Gerade darin liegt auch eine St&auml;rke: Gen Z und Alpha starten ohne Illusionen. F&uuml;r Betriebe bedeutet das, neue Ma&szlig;st&auml;be zu entwickeln &ndash; gemeinsam mit den jungen Mitarbeitenden.<BR /><BR /><BR /><BR /><i>*Zur Person: Steffi Burkhart ist promovierte Gesundheitspsychologin und Autorin. Sie besch&auml;ftigt sich mit den Folgen von Digitalisierung und demografischem Wandel f&uuml;r die Arbeitswelt und ber&auml;t Unternehmen in Fragen der F&uuml;hrung und Unternehmenskultur. Ihr Fokus: mehr Wertsch&auml;tzung, emotionale Intelligenz und praxisnahe L&ouml;sungen. Das Handwerk sieht sie als stabilen Gegenpol zur digitalen Transformation.</i>]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 05:42:28 +0200</pubDate>
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    <media:title>Steffi Burkhart. © Simon Wegener</media:title>
    <media:credit role="author">Simon Wegener</media:credit>
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  <item>
   <title>Wintersaison: Top-Zahlen trotz „olympischem Haken“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/wintersaison-top-zahlen-trotz-olympischem-haken</link>
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   <description>Noch ist die Skisaison 2025/26 nicht zu Ende. Aber bei den beiden großen Skiverbunden des Landes zeigt man sich höchst zufrieden. Während „Dolomiti Superski“ trotz eines großen Störfaktors auf ähnliche Zahlen wie 2024/25 kommen wird, fährt die „Ortler Skiarena“ einen neuen Saisonkartenrekord ein.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ch)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>Von Christoph H&ouml;llrigl</b><BR /><BR />&Uuml;ber vier Millionen Nutzer vermeldete der Skiverbund &bdquo;Dolomiti Superski&ldquo; noch vor einem Jahr stolz, als Mitte April zur Saison 2024/25 bilanziert wurde. Nun, ein Jahr sp&auml;ter,  wird von &auml;hnlichen Erfolgszahlen berichtet: &bdquo;Mit den Ersteintritten bewegen wir uns in dieser Saison wieder auf dem gleichen Niveau&ldquo;, betont Marco Pappalardo, Marketing-Direktor von &bdquo;Dolomiti Superski&ldquo;. <BR /><BR />Will hei&szlig;en, die Zahl von vier Millionen Nutzern k&ouml;nnte man neuerlich knacken. Definitiv abgerechnet wird freilich erst, wenn die letzten Skigebiete schlie&szlig;en. Bei &bdquo;Dolomiti Superski&ldquo; bewegt man sich aber nicht &bdquo;nur&ldquo;, sondern &bdquo;trotz allem&ldquo; auf Vorjahresniveau, wie Pappalardo erkl&auml;rt, &bdquo;denn wir hatten dieses Mal einen Einbruch mit Olympia.&ldquo; <h3>
Olympische Aversion verhagelt Rekord bei &bdquo;Dolomiti Superski&ldquo;</h3>Die konkreten Einschr&auml;nkungen, die sich daraus ergaben: Vom 12. J&auml;nner bis 20. M&auml;rz war der normale Skibetrieb in Cortina d'Ampezzo &ndash; das zum Skiverbund &bdquo;Dolomiti Superski&ldquo; geh&ouml;rt &ndash; fast v&ouml;llig eingestellt (Vorbereitung, Wettk&auml;mpfe usw.). &bdquo;Damit sind praktisch zwei Monate inklusive Faschingsgesch&auml;ft weggefallen&ldquo;, betont Pappalardo. Eine &auml;hnliche Si<?TrVer>
tuation habe es im Skigebiet Obereggen (Ski Center Latemar) gegeben, weil dort der Zugang &uuml;ber Predazzo  (Olympiawettbewerbe Skispringen und Nordische Kombination) eingestellt war.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303095_image" /></div>
<BR />Aber nicht nur dort h&auml;tten sich die Olympischen Winterspiele 2026 negativ ausgewirkt: &bdquo;Wir haben generell eine ,olympic aversion&lsquo;, wie sie mittlerweile auch wissenschaftlich genannt wird, gesp&uuml;rt&ldquo;, so Pappalardo. Dieses Ph&auml;nomen &ndash; G&auml;ste meiden das Gebiet um die Olympiast&auml;tten &ndash; wiederhole sich immer wieder, &bdquo;weil sie Angst haben vor Verkehr, Menschenmengen und hohen Preisen.&ldquo;<BR /><BR />Was sich auf die Zahlen einer Wintersaison also negativ auswirken kann, stellt sich langfristig freilich anders dar: &bdquo;Nat&uuml;rlich sind wir h&ouml;chst erfreut, dass Olympia bei uns stattgefunden hat. Es gab wundersch&ouml;ne Bilder, die wir mit der Welt geteilt haben. Das werden wir in den n&auml;chsten Jahren si<?TrVer>
cher entsprechend ausnutzen k&ouml;nnen.&ldquo;<BR /><BR /><h3>
Neuer Rekord mit plus zehn Prozent bei &bdquo;Ortler Skiarena&ldquo;</h3>W&auml;hrend bei &bdquo;Dolomiti Superski&ldquo; die Ersteintritte bzw. Nutzer als Vergleichskennzahl dienen, sind es bei der &bdquo;Ortler Skiarena&ldquo; die Saisonkarten, die nat&uuml;rlich vorwiegend von Einheimischen genutzt werden. Stunden- oder Tageskarten werden von den 15 beteiligten Skigebieten n&auml;mlich autonom, nicht im Verbund abgerechnet.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1302990_image" /></div>
<BR />Im Gegensatz zu &bdquo;Dolomiti Superski&ldquo; spielte Olympia bei der &bdquo;Ortler Skiarena&ldquo; keine negative Rolle. Das zeigt sich auch an den Zahlen, &uuml;ber die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Hannes Kneissl berichtet: &bdquo;Wir haben um die zehn Prozent mehr Saisonkarten verkauft. Das ist bisher das absolute Rekordergebnis.&ldquo; In absoluten Zahlen seien das rund 14.000. &bdquo;Es wurden mit diesen Saisonkarten au&szlig;erdem mehr Skitage gefahren, es gab also mehr Frequenz&ldquo;, freut sich Kneissl und sieht damit die Attraktivit&auml;t dieses Angebotes best&auml;tigt. &bdquo;Wir bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verh&auml;ltnis und sind froh, dass wir damit viele Skifahrer aus S&uuml;dtirol ansprechen k&ouml;nnen.&ldquo; Am Ende der Saison  werde man bei den Saisonkarten durchschnittlich bei 20 Skitagen landen.<BR /><BR />Der Ausblick auf die n&auml;chste Saison ist in der &bdquo;Ortler Skiarena&ldquo; ebenso positiv: &bdquo;Denn wir werden  noch wachsen. Dann erwarten wir uns einen weiteren Aufschwung&ldquo;, so Hannes Kneissl in seiner Prognose. Gemeint ist  die Erweiterung des Verbundes auf die Skigebiete Speikboden, Klausberg und Ratschings&ndash;Jaufen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 17:50:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sat, 18 Apr 2026 20:53:29 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Südtirols Skigebiete dürfen sich über eine gute Saison freuen. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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   <title>Trentino-Südtirol ist die Region mit den meisten Hotels</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/trentino-suedtirol-ist-die-region-mit-den-meisten-hotels</link>
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   <description>Italien ist gemessen an der Beherbergungskapazität das führende Hotel-Land Europas. Vor allem auch dank dem Trentino und Südtirol: Dort gibt es nämlich die meisten Betriebe.</description>
   <author>redaktion@stol.it (mit)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Mit 32.943 Hotels, 1,1 Millionen Zimmern und 2,3 Millionen Betten belegt Italien in Europa den ersten Platz. Die Mehrheit der knapp 33.000 Hotels (58,2 Prozent) sowie der Betten (51 Prozent) konzentriert sich auf die n&ouml;rdlichen Regionen. Die meisten Betriebe verzeichnet Trentino-S&uuml;dtirol mit 5.380 Beherbergen, gefolgt von Emilia-Romagna (4.074), Venetien (3.133), Latium (2.864), Lombardei (2.832) und Toskana (2.712).<BR /><BR />Bei der Zimmerkapazit&auml;t liegt die Emilia-Romagna mit 141.578 Zimmern an der Spitze, vor Trentino-S&uuml;dtirol (123.439), Venetien (108.992) und Latium (108.217). In S&uuml;ditalien und auf den Inseln sind die Hotels dagegen im Schnitt gr&ouml;&szlig;er, wie aus dem zehnten Bericht zum Hotel- und Beherbergungssystem hervorgeht, den der Branchenverband Federalberghi anl&auml;sslich seiner 76. Versammlung in Rom vorgestellt hat.<h3>
Drei-Sterne-Hotels f&uuml;hrend</h3>Gr&ouml;&szlig;te Kategorie sind Drei-Sterne-Hotels mit 18.182 Betrieben, was 55,2 Prozent des Angebots entspricht. Auf die gehobenen Kategorien entfallen 22,5 Prozent der Hotels, darunter 6.639 Vier-Sterne- und 771 F&uuml;nf-Sterne-Hotels. Ein- und Zwei-Sterne-Betriebe machen 22,3 Prozent aus. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Struktur deutlich verschoben: Damals stellten einfache Kategorien noch fast die H&auml;lfte des Angebots (49,3 Prozent), w&auml;hrend Vier- und F&uuml;nf-Sterne-Hotels nur 8,5 Prozent ausmachten. Parallel dazu ist die durchschnittliche Gr&ouml;&szlig;e gewachsen - von 37,6 Betten je Hotel im Jahr 1980 auf 69,3 im Jahr 2024.<BR /><BR />Rund 61 Prozent der 2024 registrierten touristischen &Uuml;bernachtungen in Italien - insgesamt 283,9 Millionen - entfielen auf Hotels. Das entspricht einem Anstieg von 3,1 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Die Zahl der Ank&uuml;nfte lag bei 96,4 Millionen (+2,9 Prozent). Dabei kamen 47,5 Millionen G&auml;ste aus dem Inland (134,7 Millionen &Uuml;bernachtungen), w&auml;hrend ausl&auml;ndische Besucher 48,9 Millionen Ank&uuml;nfte und 149,2 Millionen &Uuml;bernachtungen verzeichneten. W&auml;hrend die Zahlen bei italienischen G&auml;sten leicht r&uuml;ckl&auml;ufig waren, legte die internationale Nachfrage deutlich zu.<h3>
&bdquo;Eine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Ressource&ldquo;</h3>&bdquo;Der Tourismus ist eine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Ressource f&uuml;r Italien, muss aber vor illegalen Anbietern gesch&uuml;tzt werden&ldquo;, sagte der Pr&auml;sident von Federalberghi, Bernab&ograve; Bocca, bei der Versammlung von Federalberghi in Rom, an der auch Ministerpr&auml;sidentin Giorgia Meloni teilnahm. Illegale Anbieter w&uuml;rden Wertsch&ouml;pfung zerst&ouml;re , w&auml;hrend illegale Betriebe durch irregul&auml;re Arbeitsvertr&auml;ge Unsicherheit und Ausbeutung f&ouml;rdern und erhebliche wirtschaftliche Sch&auml;den verursachen w&uuml;rden.<BR /><BR />Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung verwies der im Amt best&auml;tigte Bocca auf Daten des Statistikamts Istat. Die Aufenthalte w&uuml;rden l&auml;nger, die internationale Nachfrage bleibe stabil. Zugleich warnte er vor geopolitischen Risiken: Konflikte - vom Krieg in der Ukraine &uuml;ber Spannungen im Nahen Osten bis hin zur Lage rund um Iran - k&ouml;nnten sich negatib auf die Tourismusstr&ouml;me nach Italien auswirken.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 17:40:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sat, 18 Apr 2026 17:55:01 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Trentino-Südtirol verzeichnet die meisten Beherbergungsbetriebe in Italien. © shutterstock</media:title>
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   <title>„Handwerk ist keine Alternative, sondern die beste Option“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/handwerk-ist-keine-alternative-sondern-die-beste-option</link>
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   <description>Die Landesversammlung des Wirtschaftsverbandes Handwerk und Dienstleister (lvh.apa) im Haus des Handwerks in Bozen stand am Samstag ganz im Zeichen eines zentralen Themas: Wie denkt die junge Generation über Arbeit – und was bedeutet das für das Handwerk?</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Unter dem Leitmotiv &bdquo;Millennials &ndash; eine Generation, die Arbeit neu denkt&ldquo; wurde deutlich: Die Erwartungen an Beruf, Karriere und Lebensgestaltung haben sich grundlegend ver&auml;ndert. F&uuml;r das Handwerk liegt darin eine Herausforderung &ndash; aber vor allem eine gro&szlig;e Chance.<BR />Im Austausch zwischen Handwerk, Politik und Expertinnen wurde klar: Wer die Zukunft gestalten will, muss verstehen, was junge Menschen antreibt &ndash; und daraus die richtigen Schl&uuml;sse ziehen.<BR /><BR />lvh-Pr&auml;sident Martin Haller griff dieses Thema in seiner Er&ouml;ffnungsrede direkt auf und stellte die Verbindung zwischen Generationenwandel und Zukunftsf&auml;higkeit her: &bdquo;Das Handwerk hat Zukunft. Aber diese Zukunft passiert nicht von allein &ndash; wir m&uuml;ssen sie aktiv gestalten&ldquo;, betonte der lvh-Pr&auml;sident.<BR /><BR />Dabei gehe es vor allem darum, die Bed&uuml;rfnisse der jungen Generation ernst zu nehmen. Denn Millennials und die nachfolgenden Generationen stellen neue Fragen: nach Sinn, nach Lebensqualit&auml;t und nach pers&ouml;nlichen Entwicklungsm&ouml;glichkeiten. &bdquo;Das Handwerk ist nicht die Alternative &ndash; es ist eine der besten Optionen f&uuml;r die Zukunft&ldquo;, so Haller weiter.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303023_image" /></div>
Gerade in diesem Spannungsfeld zwischen neuen Erwartungen und bew&auml;hrten Werten r&uuml;ckt ein zentraler Aspekt wieder st&auml;rker in den Fokus: die Bedeutung von Leistung im Handwerk.<BR /><BR />Engagement, Qualit&auml;t und Einsatzbereitschaft sind die Grundlage f&uuml;r den Erfolg eines jeden Betriebs. Leistung wird dabei nicht nur als wirtschaftlicher Faktor verstanden, sondern als Ausdruck von Haltung und Verantwortung. Sie schafft Identifikation im Unternehmen, st&auml;rkt das Selbstbewusstsein der Handwerkerinnen und Handwerker und sendet ein klares Signal nach au&szlig;en: Das Handwerk steht f&uuml;r Kompetenz, Qualit&auml;t und Zukunft. Es bietet sinnstiftende Arbeit, sichtbare Ergebnisse und echte Selbstverwirklichung &ndash; Werte, die f&uuml;r junge Menschen zunehmend entscheidend sind.<h3>
Rahmenbedingungen schaffen</h3>Landeshauptmann Arno Kompatscher kn&uuml;pfte in seinen Gru&szlig;worten an diese &Uuml;berlegungen an und unterstrich die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Themas: &bdquo;Wenn wir wollen, dass junge Menschen in S&uuml;dtirol bleiben und hier ihre Zukunft aufbauen, m&uuml;ssen wir die Rahmenbedingungen so gestalten, dass Leistung, Innovation und Lebensqualit&auml;t zusammenpassen.&ldquo;<BR /><BR />Das Handwerk spiele dabei eine zentrale Rolle: Es verbinde Tradition mit modernen Perspektiven und biete jungen Menschen konkrete Chancen, sich im eigenen Land zu verwirklichen.<BR /><BR />Wie diese Herausforderungen konkret aussehen, zeigte die anschlie&szlig;ende Gespr&auml;chsrunde mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Handwerk: Landesrat Philipp Achammer und Landesrat Christian Bianchi diskutierten gemeinsam mit Jungunternehmerin Franziska Haller (Spinnradl GmbH) und Jungunternehmer Patrick Gampenrieder (Tischlerei Gampenrieder GmbH).<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1303026_image" /></div>
<BR />Im Mittelpunkt standen Themen wie Abwanderung, Fachkr&auml;ftemangel, Attraktivit&auml;t der dualen Ausbildung sowie b&uuml;rokratische H&uuml;rden f&uuml;r junge Unternehmerinnen und Unternehmer.<BR /><BR />Deutlich wurde: Die Entscheidung, in S&uuml;dtirol zu bleiben oder ein Unternehmen zu gr&uuml;nden, h&auml;ngt heute st&auml;rker denn je von den Rahmenbedingungen ab &ndash; von leistbarem Wohnraum &uuml;ber Finanzierungsm&ouml;glichkeiten bis hin zu unternehmerischer Freiheit. Gleichzeitig wurde klar, dass junge Menschen bereit sind, Verantwortung zu &uuml;bernehmen &ndash; wenn die Perspektiven stimmen.<h3>
Millennials &ndash; die knappe Ressource </h3>Den inhaltlichen Kern der Veranstaltung lieferte der Impulsvortrag von Trendforscherin Steffi Burkhart. Sie zeigte eindr&uuml;cklich auf, wie sich die Werte der Millennials ver&auml;ndert haben &ndash; und welche Konsequenzen das f&uuml;r Unternehmen hat: &bdquo;Die junge Generation sucht nicht nur einen Job &ndash; sie sucht Sinn, Entwicklungsm&ouml;glichkeiten und ein Umfeld, in dem sie sich entfalten kann&ldquo;, so Burkhart.<BR /><BR />Arbeit werde heute nicht mehr isoliert betrachtet, sondern als Teil eines ganzheitlichen Lebenskonzepts. Sicherheit allein reiche nicht mehr aus &ndash; entscheidend seien Identifikation, Flexibilit&auml;t und pers&ouml;nliche Erf&uuml;llung. Gleichzeitig machte Burkhart deutlich, dass gerade das Handwerk ideale Voraussetzungen bietet: &bdquo;Das Handwerk bietet genau das, was viele junge Menschen suchen: Selbstwirksamkeit, sichtbare Ergebnisse und echte Gestaltungsm&ouml;glichkeiten.&ldquo;<BR />Die Herausforderung liege daher weniger im Angebot als in der Wahrnehmung. Es gelte, die St&auml;rken des Handwerks klarer zu kommunizieren und moderne Arbeitsrealit&auml;ten sichtbar zu machen.<h3>
Handwerk sind WIR</h3>Zum Abschluss brachte lvh-Direktor Walter P&ouml;hl die zentrale Botschaft der Veranstaltung auf den Punkt &ndash; und f&uuml;hrte sie zur&uuml;ck auf das, was das Handwerk im Kern ausmacht: die Menschen.<BR />&bdquo;Handwerk sind WIR. Und darauf sind wir stolz&ldquo;, unterstrich P&ouml;hl. Er betonte zudem die besondere Kultur des Miteinanders: &bdquo;Im Handwerk arbeitet man nicht anonym. Man kennt sich, man unterst&uuml;tzt sich, man w&auml;chst gemeinsam.&ldquo;<BR /><BR />Gerade diese Werte seien es, die f&uuml;r junge Generationen wieder an Bedeutung gewinnen. Gemeinschaft, Sinn und Identit&auml;t &ndash; all das k&ouml;nne das Handwerk bieten. Gleichzeitig brauche es Zusammenhalt, um die aktuellen Herausforderungen zu bew&auml;ltigen: &bdquo;Viele Herausforderungen lassen sich nicht alleine l&ouml;sen &ndash; aber gemeinsam sehr wohl&ldquo;, so der lvh-Direktor.<h3>
Netzwerken, austauschen, Zukunft gestalten</h3>Nach dem offiziellen Teil nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit zum pers&ouml;nlichen Austausch. In Gespr&auml;chen, Begegnungen und neuen Impulsen wurde einmal mehr deutlich: Das Handwerk lebt vom Miteinander &ndash; vom Dialog zwischen Generationen, Betrieben und Entscheidungstr&auml;gern.<BR /><BR />Die Landesversammlung zeigte eindrucksvoll, dass das S&uuml;dtiroler Handwerk bereit ist, sich den Ver&auml;nderungen zu stellen und aktiv an der Zukunft zu arbeiten.<BR /><BR />Denn eines wurde an diesem Tag klar: Wer versteht, wie junge Menschen heute Arbeit denken, kann die Zukunft des Handwerks erfolgreich gestalten.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 15:23:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sat, 18 Apr 2026 16:15:07 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Freuten sich über eine gelungene lvh-Landesversammlung (v.l.): Philipp Achammer, Arno Kompatscher, Steffi Burkhart, Martin Haller, Walter Pöhl, Christian Bianchi und Hannes Mussak © Tania Marcadella</media:title>
    <media:credit role="author">Tania Marcadella</media:credit>
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   <title>48. Auflage der „Freizeit“ eröffnet</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/48-auflage-der-freizeit-eroeffnet</link>
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   <description>Die neuesten Camper, die besten E-Bikes und die heißesten Gartengrills: Die Freizeitmesse in Bozen lockt auch in diesem Jahr mit einem bunten Potpourri an Themenwelten.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ber)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Die Veranstaltung bildet die zentralen Trends der Freizeitgestaltung &uuml;ber ihre verschiedenen Ausstellungsbereiche ab&ldquo;, erkl&auml;rte Andrea Cappello, Vizepr&auml;sident der Messe Bozen, bei der Er&ouml;ffnung am Donnerstag. Einer der gr&ouml;&szlig;ten Bereiche ist dabei der Sektor &bdquo;Camping &amp; Caravan&ldquo;, der auf rund 3.500 Quadratmetern 40 nationale und internationale Marken pr&auml;sentiert. Wer noch Inspiration f&uuml;r die sch&ouml;nste Zeit des Jahres sucht, findet zudem im Bereich &bdquo;Holiday&ldquo; die passende Orientierung f&uuml;r den n&auml;chsten Urlaub.<h3>
Buntes Rahmenprogramm</h3>Neben den rund 270 Ausstellern findet auch heuer wieder parallel das &bdquo;Streetwood-Festival&ldquo; mit 14 Food-Trucks und Livemusik statt. F&uuml;r Spielfreudige bietet der gro&szlig;e &bdquo;Gaming Court&ldquo; eine Zeitreise durch die Welt der Video- und Gesellschaftsspiele. Im H1 Eventspace findet &bdquo;BookHive&ldquo;, die neue S&uuml;dtiroler Buchmesse f&uuml;r das unabh&auml;ngige Verlagswesen, statt. <BR /><BR />Die &bdquo;Freizeit&ldquo; gilt als beliebteste Publikumsmesse. In der vergangenen Ausgabe wurden 40.000 Eintritte gez&auml;hlt. Die Messe ist bis Sonntag, 19. April, t&auml;glich von 9.30 bis 18.30 Uhr ge&ouml;ffnet. Der Streetfood-Bereich ist bis 22 Uhr ge&ouml;ffnet. <BR /><BR />Mehr Infos zum Programm finden Sie  <a href="https://www.fierabolzano.it/de/freizeit" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">hier.</a>]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 16:29:52 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 17 Apr 2026 16:30:32 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Gerade was das Reisen anbelangt, finden Besucher auf der „Freizeit“ allerhand Ideen und Inspirationen. © Marco Parisi</media:title>
    <media:credit role="author">Marco Parisi</media:credit>
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   <title>Kommt es ab Ende Mai vermehrt zu Flugausfällen?</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/luftverkehrsverband-flugausfaelle-in-europa-ab-ende-mai-moeglich</link>
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   <description>Der Mangel an Kerosin, also Treibstoff für Flugzeuge, könnte die Luftfahrt im Sommer empfindliche beeinträchtigen. Die Airlines prüfen bereits einzelne Verbindungen, der Luftverkehrsverband in Berlin schlägt Alarm: Schon bald könne der fehlende Kerosin-Nachschub durch die Straße von Hormuz zu Engpässen in Europa und Deutschland führen. Denn ein großer Teil der Importe stammt aus dem Nahen Osten, zahlreiche Öl-Anlagen im Krisengebiet sind beschädigt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Wegen Kerosinmangels infolge des Iran-Kriegs k&ouml;nnten in Europa ab Ende Mai Fl&uuml;ge ausfallen, warnte auch Willie Walsh, Generaldirektor des Luftfahrtverbandes IATA, am Freitag. Neben der Sicherung alternativer Lieferwege sei es wichtig, dass die Beh&ouml;rden gut kommunizierte und koordinierte Pl&auml;ne f&uuml;r den Fall einer Rationierung h&auml;tten. Dies schlie&szlig;e auch Ausnahmeregelungen f&uuml;r Start- und Landerechte ein.<BR /><BR />&bdquo;Die Sommerreisesaison steht unmittelbar bevor, das &Ouml;kosystem Tourismus ist in der Hauptreise- und Gesch&auml;ftszeit bei ein- und ausreisenden Touristen auf den Luftverkehr angewiesen&ldquo;, warnt der Branchenverband BDL. Laut einer Umfrage der &bdquo;Bild-Zeitung&ldquo; pr&uuml;fen die Airlines zwar ihre Verbindungen und entwerfen Krisen-Szenarien. Konkrete Absagen von Ferienfl&uuml;gen gab es bisher aber nicht.<h3>
Ticketpreise steigen</h3>Sicher sind hingegen steigende Ticketpreise. Fl&uuml;ge nach S&uuml;dostasien oder Australien sind allein wegen des kriegsbedingten Ausfalls der Luftdrehkreuze in den Arabischen Emiraten bereits deutlich teurer geworden. Wifo-Chef Gabriel Felbermayr erwartet allgemein deutlich h&ouml;here Kosten f&uuml;r Flugreisende. &bdquo;<BR /><BR />Die Ticketpreise werden stark steigen, damit wird die Nachfrage nach Flugdienstleistungen zur&uuml;ckgehen&ldquo;, sagte der &bdquo;Wirtschaftsweise&ldquo; im Interview beim Deutschlandfunk. Das bleibe nicht ohne Folgen: Wenn die Nachfrage sinke, tue das auch das Angebot: Einzelne Flugverbindungen k&ouml;nnten entfallen, weil sie sich nicht mehr rechnen.<BR /><BR />Einen ersten tiefen Schnitt hat die Lufthansa gesetzt, beschleunigt durch die heftigen Streiks ihres fliegenden Personals, die am Freitag erneut hunderte Abfl&uuml;ge ausfielen lie&szlig;en. Das sofortige Grounding der Regionaltochter Lufthansa Cityline nimmt 27 Maschinen mit meist ung&uuml;nstigen Verbrauchswerten aus dem Verkehr, was nat&uuml;rlich L&uuml;cken im Zulieferverkehr zu den Drehkreuzen Frankfurt und M&uuml;nchen hinterl&auml;sst. Die streikende Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) prophezeit erhebliche operative und wirtschaftliche Sch&auml;den f&uuml;r das Unternehmen.<BR /><BR />Zuerst hat sich die Kerosin-Krise an asiatischen Flugh&auml;fen gezeigt, die schon vor Wochen keine zus&auml;tzlichen Fl&uuml;ge mehr angenommen haben. Ob und wann sich die Versorgungslage in Europa zuspitzt, h&auml;ngt laut BDL ma&szlig;geblich von der Dauer des Iran-Kriegs ab. Selbst bei einem kurzfristigen Ende werde sich die Lage auf den Energiem&auml;rkten aber nur langsam entspannen. Die Preise f&uuml;r Kerosin haben sich seit Beginn des Krieges mehr als verdoppelt.<BR /><BR />Der Verband verweist auf Energieexperten, denen zufolge am Persischen Golf mehr als 80 Anlagen teils schwer besch&auml;digt seien. &bdquo;Die Mineral&ouml;lwirtschaft geht davon aus, dass noch f&uuml;r l&auml;ngere Zeit 20 Prozent der globalen &Ouml;l-Kapazit&auml;t nicht verf&uuml;gbar sind&ldquo;, sagt Lang. Das allein versch&auml;rft den Wettbewerb um die verbleibenden Mengen.<h3>
Kerosin k&ouml;nnte in Europa knapp werden</h3>Der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge k&ouml;nnte Kerosin in Teilen Europas wegen der Lage in der Stra&szlig;e von Hormus in den n&auml;chsten Wochen knapp werden. &bdquo;Mehrere europ&auml;ische L&auml;nder k&ouml;nnten in den kommenden sechs Wochen einer beginnenden Knappheit von Kerosin gegen&uuml;berstehen&ldquo;, hie&szlig; es von der in Paris ans&auml;ssigen IEA. Dies h&auml;nge davon ab, wie viel der eingeb&uuml;&szlig;ten Lieferungen aus dem Mittleren Osten L&auml;nder durch andere Importe wettmachen k&ouml;nnten. Bislang seien 75 Prozent der europ&auml;ischen Kerosin-Nettoimporte aus dem Mittleren Osten gekommen.<BR /><BR />Ersatz-Kerosin kommt bislang vor allem aus den USA, so der BDL. Die Lieferungen k&ouml;nnten allerdings bislang nur rund die H&auml;lfte der ausfallenden Mengen ersetzen. Es drohten niedrige Best&auml;nde und ein enger Markt mit weiter steigenden Preisen &uuml;ber den Sommer hinaus.<BR /><BR />Die EU-Kommission sieht bislang keine Hinweise auf systemische Kraftstoffengp&auml;sse, die zu weitreichenden Flugausf&auml;llen f&uuml;hren w&uuml;rden. Der Markt sei bislang mit der angespannten Lage zurechtgekommen. Man beobachte die Lage sehr genau, sagt eine Sprecherin Br&uuml;ssel. Sollte die Situation in der Stra&szlig;e von Hormus anhalten, bereite sich die EU auf koordinierte Ma&szlig;nahmen vor.<BR /><BR />Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Energex Partners ist die Produktion von Flugzeugtreibstoff in Europa einschlie&szlig;lich Gro&szlig;britannien von 2019 auf 2024 um ein Viertel geschrumpft. Auch in Deutschland wurden Kapazit&auml;ten zur entsprechenden Verarbeitung von Roh&ouml;l abgebaut. Eine erhebliche Abh&auml;ngigkeit von der Produktion auf der arabischen Halbinsel sei entstanden.<BR /><BR />Der BDL verweist auf Zahlen des Energieverbands en2x, nach denen 2024 von den rund 9 Millionen Tonnen in Deutschland abgesetzten Kerosins rund 5,9 Millionen Tonnen importiert wurden. In deutschen Raffinerien seien 4,8 Millionen Tonnen hergestellt worden, von denen noch 1,6 Millionen Tonnen exportiert worden seien.<h3>Verband schl&auml;gt Gegenma&szlig;nahmen vor</h3>An konkreten Gegenma&szlig;nahmen schl&auml;gt der Verband wie auch der europ&auml;ische Airlineverband &bdquo;A4E&ldquo; eine enge staatliche &Uuml;berwachung der vorhandenen Kerosin-Mengen vor. Zudem sollten nationale und europ&auml;ische Reserven freigegeben werden. Helfen k&ouml;nnten zus&auml;tzliche Durchleitungsrechte f&uuml;r die sogenannte Nato-Pipeline, um die Flugh&auml;fen in Frankfurt, K&ouml;ln, M&uuml;nchen und Z&uuml;rich besser versorgen zu k&ouml;nnen.<BR /><BR />Die Branche will zudem in der Krise von Steuern und Abgaben entlastet werden. Ein Vorschlag w&uuml;rde dabei zulasten der Passagiere gehen. Der BDL will erreichen, dass Flugausf&auml;lle oder Versp&auml;tungen aus Spritmangel als &bdquo;au&szlig;ergew&ouml;hnliche Umst&auml;nde&ldquo; bewertet werden, bei denen dann keine Entsch&auml;digungen nach der EU-Passagierrechtsverordnung gezahlt werden m&uuml;ssten.<BR /><BR />Unterdessen hat die ungarische Billig-Fluglinie Wizz Air nach Angaben ihres Chefs kurzfristige Kerosin-Engp&auml;sse an drei Flugh&auml;fen in Italien erlebt. &bdquo;Wir hatten Probleme aufgrund eines Engpasses an Flugbenzin in drei italienischen Flugh&auml;fen - Venedig, Brindisi und Catania&ldquo;, sagte Wizz-Air-Chef Jozsef Varadi am Freitag laut Nachrichtenagentur AFP der italienischen Wirtschaftszeitung &bdquo;Il Sole 24 Ore&ldquo;. Die Probleme seien alle &bdquo;innerhalb eines Tages und in einigen F&auml;llen innerhalb von Stunden&ldquo; gel&ouml;st worden.<BR /><BR />Flugstreichungen seien nicht n&ouml;tig geworden, fuhr Varadi fort. Auch habe das Unternehmen bislang in keinem anderen europ&auml;ischen Land einen Treibstoffmangel erlebt. Im Moment sei die &bdquo;Situation in Europa nicht so alarmierend; die Probleme sind in Asien gravierender als in Europa&ldquo;.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 15:16:33 +0200</pubDate>
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    <media:title>Kerosinmangel könnte Ende Mai zu Flugausfällen führen. © Daniel Reinhardt/dpa/dpa-tmn / Daniel Reinhardt</media:title>
    <media:credit role="author">Daniel Reinhardt</media:credit>
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   <title>Ecobonus wird zur Millionen-Falle für Südtirols Autohändler</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/ecobonus-wird-zur-millionen-falle-fuer-suedtirols-autohaendler</link>
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   <description>Mit üppigen Kaufprämien wollte Rom den Umstieg aufs E-Auto beschleunigen. Für Südtirols Autohändler wurde der „Ecobonus“ jedoch zum Problemfall. Die hohen Rabatte haben eine Kehrseite – und die trifft die Betriebe bis mit voller Wucht.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Im Herbst des vergangenen Jahres hatte Rom kurzfristig besonders gro&szlig;z&uuml;gige F&ouml;rderungen f&uuml;r E-Autos auf den Weg gebracht, um noch verf&uuml;gbare Mittel aus dem Wiederaufbaufonds PNRR in H&ouml;he von 700 Millionen Euro zu nutzen. Wer ein altes Fahrzeug verschrottete und ein niedriges Haushaltseinkommen (ISEE) nachwies, konnte sich &uuml;ber ein digitales Voucher-System Pr&auml;mien von bis zu 11.000 Euro sichern. Die Nachfrage wurde dadurch sehr stark  angekurbelt &ndash; allerdings zu einem hohen Preis, den vor allem die H&auml;ndler zahlen mussten bzw.  bis heute zahlen.<h3>
&bdquo;Es geht da um Millionenbetr&auml;ge&ldquo;</h3>&bdquo;F&uuml;r uns ist das eine Katastrophe&ldquo;, sagt Lukas Baumgartner, CEO der Autoindustriale Mobility Group (Mercedes, Renault, Dacia). F&uuml;r ihn ist die Rolle, in die der Handel gedr&auml;ngt wurde, untragbar. Das Problem lag laut Baumgartner von Anfang an im System des direkten Preisabzugs (&bdquo;Sconto in fattura&ldquo;). &bdquo;Wir mussten den Rabatt, und diesmal war er besonders hoch, sofort gew&auml;hren. Das Geld sollten wir uns sp&auml;ter vom Staat zur&uuml;ckholen. Wir haben also Bank f&uuml;r Rom gespielt. Und auf das Geld warten wir bis heute.&ldquo;<BR /><BR /><embed id="dtext86-74394548_quote" /><BR /><BR />Es gehe um Millionenbetr&auml;ge, best&auml;tigt auch Ivo Barchetti, Pr&auml;sident der Barchetti-Gruppe (unter anderem BMW, Fiat, Ford und Toyota), gegen&uuml;ber den &bdquo;Dolomiten&ldquo;. &bdquo;Wenn unsere Marge auf ein Auto nur wenige tausend Euro betr&auml;gt, der staatliche Rabatt aber bis zu 11.000 Euro ausmacht, entsteht eine gewaltige L&uuml;cke&ldquo;, so Barchetti. &bdquo;Um den Rabatt f&uuml;r den Staat &uuml;berhaupt vorfinanzieren zu k&ouml;nnen, mussten wir &Uuml;berbr&uuml;ckungsfinanzierungen samt Zinsen aufnehmen &ndash; mit entsprechenden Mehrkosten und zus&auml;tzlichem Aufwand.&ldquo; Die allermeisten Fahrzeuge seien zwischen November und J&auml;nner zugelassen worden.<h3>
Warum das Geld nicht flie&szlig;t</h3>Dass das Geld bis heute nicht flie&szlig;t, liegt laut Barchetti an den Vorgaben und am zust&auml;ndigen Ministerium. W&auml;hrend fr&uuml;her meist das Ministerium f&uuml;r Wirtschaftsentwicklung MISE &ndash; heute MIMIT &ndash; verantwortlich war, ist diesmal das Umweltministerium MASE am Zug. &bdquo;Man hat uns mitgeteilt, dass man in Rom mit der &Uuml;berpr&uuml;fung der Antr&auml;ge stark im Verzug ist. Kein Wunder: Die Vorgaben waren extrem kompliziert &ndash; nur gewisse Automodelle, strikte ISEE-Grenzen und die Beschr&auml;nkung auf bestimmte Gemeinden.&ldquo;<BR /><BR />Der gesamtstaatliche Branchenverband Federauto dr&auml;ngt in Rom seit L&auml;ngerem auf eine L&ouml;sung, konkrete Zusagen gibt es bisher aber nicht. <BR /><BR />Offen ist auch, was bei Fehlern passiert. &bdquo;Was, wenn sich im Laufe der Kontrollen herausstellt, dass die ISEE-Erkl&auml;rung nicht stimmt oder Verm&ouml;gen nicht angegeben wurde und jemand eigentlich &uuml;ber der Grenze liegt? Muss die F&ouml;rderung dann zur&uuml;ckgezahlt werden &ndash; oder bleiben am Ende wir darauf sitzen?&ldquo;<h3>
&bdquo;Endlich strukturelle F&ouml;rderungen&ldquo;</h3>So k&ouml;nne es jedenfalls nicht weitergehen, sagt Baumgartner. Die &Auml;ra kurzfristiger &bdquo;Click-Day&ldquo;-F&ouml;rderungen m&uuml;sse enden. Das aktuelle System, bei dem F&ouml;rdert&ouml;pfe binnen 24 Stunden leergefegt sind und H&auml;ndler monatelang auf ihr Geld warten, n&uuml;tze niemandem. <BR /><BR /><embed id="dtext86-74394544_quote" /><BR /><BR />&bdquo;Es ist im Interesse aller &ndash; B&uuml;rger, H&auml;ndler und Hersteller &ndash;, wenn die Elektrifizierung endlich strukturell gef&ouml;rdert wird: klar, einfach und f&uuml;r alle Beteiligten planbar.&ldquo; Die Landesf&ouml;rderungen seien daf&uuml;r ein gutes Beispiel.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 14:05:41 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 17 Apr 2026 16:02:09 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der Ansturm auf den „Ecobonus“ war groß – für Südtirols Autohändler wurde die Förderung zur finanziellen Belastung.  shutterstock © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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   <title>Weniger Lohn? Flashmob mit sechs Tipps zur finanziellen Unabhängigkeit</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/flashmob-mit-sechs-tipps-zur-finanziellen-unabhaengigkeit</link>
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   <description>„Sprecht über Geld!“: Diese Botschaft gaben die Teilnehmerinnen eines Flashmobs zahlreichen Frauen mit auf den Weg, die am heutigen Freitag auf dem Bozner Waltherplatz unterwegs waren. Der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen und das Frauenbüro machten mit der Aktion auf den Equal Pay Day aufmerksam, der die immer noch bestehende Lohnschere zwischen Mann und Frau anprangert.</description>
   <author>redaktion@stol.it (lpa/stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b> <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/weniger-lohn-frauen-in-suedtirol-verdienen-immer-noch-weniger" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Die Gehaltsl&uuml;cke zwischen Frauen und M&auml;nnern in S&uuml;dtirol ist weiterhin vorhanden. Am heutigen Equal Pay Day wird deutlich: Trotz jahrelanger Debatten verdienen Frauen heute im Schnitt sogar weniger als noch vor einem Jahrzehnt (hier lesen sie mehr dazu).</a></b><BR /><BR />Zum Thema hat der Landesbeirat einen Sechs-Punkte-Katalog ausgearbeitet, der Frauen dazu anregen soll, die eigene finanzielle Situation im Blick zu behalten. Dazu z&auml;hlt auch, dass in der Familie und im eigenen Haushalt sowie am Arbeitsplatz &uuml;ber Geld gesprochen wird. Zudem sollten Frauen sich fr&uuml;hzeitig &uuml;ber ihre Rentenabsicherung Gedanken machen und auch in der Beziehung die Verantwortung f&uuml;r die Finanzen nicht nur dem Partner &uuml;berlassen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1302714_image" /></div>
<h3>
&bdquo;Lasst uns gemeinsam Farbe bekennen&ldquo;</h3>&bdquo;Wir sprechen das ganze Jahr &uuml;ber Geld, weil es ein zentrales Thema f&uuml;r Gleichheit und finanzielle Unabh&auml;ngigkeit ist. Es ist wichtig, dass wir die Lohnl&uuml;cke und finanzielle Ungleichheiten ansprechen, um Ver&auml;nderungen herbeizuf&uuml;hren und Frauen zu ermutigen, ihre finanziellen Rechte zu kennen und durchzusetzen. Indem wir dar&uuml;ber sprechen, schaffen wir ein Bewusstsein und f&ouml;rdern eine Kultur der Offenheit, in der finanzielle Themen keine Tabus mehr sind. Wir rufen alle auf, am Equal Pay Day etwas Rotes zu tragen, um ein starkes Zeichen gegen die Lohnschere zu setzen! Lasst uns gemeinsam Farbe bekennen und unsere Forderung nach Gleichheit und fairer Bezahlung sichtbar machen&ldquo;, fordert Ulrike Oberhammer, die Pr&auml;sidentin des Landesbeirats f&uuml;r Chancengleichheit. <h3>
Die Teilnehmerinnen am Flashmob verteilten die bereits bekannten roten Taschen</h3>Die Vizepr&auml;sidentin Nadia Mazzardis  erkl&auml;rt hingegen: &bdquo;Wir sind heute auf der Stra&szlig;e, weil die Benachteiligung der Frauen sich in den L&ouml;hnen, in der politischen Vertretung, in der Pflegearbeit und in der Zeiteinteilung niederschl&auml;gt. Die Zeit, die wir auch heute unentgeltlich daf&uuml;r aufwenden, um f&uuml;r unsere Rechte zu k&auml;mpfen, ist beispielsweise Zeit, f&uuml;r die wir die Kosten ebenfalls selbst tragen m&uuml;ssen.&ldquo;<BR /><BR />Die Teilnehmerinnen am Flashmob verteilten die bereits bekannten roten Taschen, die auf die roten Zahlen auf den Bankkonten der Frauen hinweisen sollen &ndash; ob aufgrund des ungleichen Gehalts, aufgrund Teilzeit oder nicht bezahlter Pflege- und Carearbeit. Mit dem Argument &bdquo;Wissen ist Macht&ldquo; empfehlen die Teilnehmerinnen auch, einen speziell anl&auml;sslich des Equal Pay Days ausgearbeiteten Fragebogen auszuf&uuml;llen, der Klarheit &uuml;ber die  eigene finanzielle Situation bringen soll.<BR /><BR />Im ganzen Land haben sich zahlreiche Frauenorganisationen am Equal Pay Day beteiligt und an St&auml;nden Informationsmaterial verteilt. Aktuell betr&auml;gt die Lohnschere zwischen Mann und Frau bei Vollzeitbesch&auml;ftigung 17,5 Prozent (bezogen auf den durchschnittlichen Tageslohn) und ist damit im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht gestiegen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 12:15:32 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 17 Apr 2026 16:02:15 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Es gibt nach wie vor Unterschiede zwischen den Gehältern von Mann und Frau. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>René Benko bleibt weitere zwei Monate in U-Haft</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/rene-benko-bleibt-weitere-zwei-monate-in-u-haft-1</link>
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   <description>Das Straflandesgericht Wien hat die Untersuchungshaft gegen den Tiroler Investor René Benko um zwei weitere Monate bis 16. Juni verlängert. Das Gericht gehe weiterhin von „dringendem“ Tatverdacht und Tatbegehungsgefahr aus, heißt es in einer Aussendung am Freitag. Gegen den Beschluss könne binnen drei Tagen Beschwerde eingereicht werden. Benko hatte auf eine Durchführung der Haftprüfungsverhandlung verzichtet.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Als Grund f&uuml;r die Entscheidung auf den Verzicht der Verhandlung nannte sein Anwalt Norbert Wess zwei Kritikpunkte: Einerseits habe die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ihre Stellungnahme zur Verl&auml;ngerung der U-Haft erst sp&auml;t zugestellt. Andererseits sehe sich Benko durch die j&uuml;ngste Medienberichterstattung zu einem Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) vorverurteilt. Der OGH hatte Anfang des Monats eine Grundrechtsbeschwerde Benkos im Zusammenhang mit seiner U-Haft abgewiesen.<BR /><BR />Die WKStA wies den Vorwurf, die Stellungnahme zu sp&auml;t zugestellt zu haben, zur&uuml;ck. WKStA-Sprecher Martin Ortner sagte auf APA-Anfrage: &bdquo;Wir haben dem Gesetz voll entsprochen. Es gibt im Gesetz keine Verpflichtung zur Abgabe einer solchen Stellungnahme.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 10:51:22 +0200</pubDate>
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    <media:title>Benko verzichtete auf eine Haftprüfungsverhandlung. © APA/EXPA/ JOHANN GRODER / EXPA/ JOHANN GRODER</media:title>
    <media:credit role="author">EXPA/ JOHANN GRODER</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Weniger Lohn: Frauen in Südtirol verdienen immer noch weniger</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/weniger-lohn-frauen-in-suedtirol-verdienen-immer-noch-weniger</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/weniger-lohn-frauen-in-suedtirol-verdienen-immer-noch-weniger</guid>
   <description>Die Gehaltslücke zwischen Frauen und Männern in Südtirol ist weiterhin vorhanden. Am heutigen Equal Pay Day wird deutlich: Trotz jahrelanger Debatten verdienen Frauen heute im Schnitt sogar weniger als noch vor einem Jahrzehnt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Am heutigen Equal Pay Day richtet sich der Blick in S&uuml;dtirol erneut auf ein bekanntes, aber ungel&ouml;stes Problem: Frauen erhalten nach wie vor deutlich weniger Gehalt als M&auml;nner. Aktuell betr&auml;gt die Differenz im Durchschnitt 17,5 Prozent &ndash; und liegt damit h&ouml;her als noch vor &uuml;ber zehn Jahren. Damals verdienten Frauen laut Astat im Schnitt &bdquo;nur&ldquo; 16,9 Prozent weniger.<BR /><BR />Grundlage f&uuml;r diese Berechnung sind offizielle Daten des Instituts f&uuml;r Sozialf&uuml;rsorge (NISF/INPS), wobei ausschlie&szlig;lich Vollzeitstellen ber&uuml;cksichtigt werden. <BR /><BR />Die Ursachen f&uuml;r die Lohnunterschiede sind vielf&auml;ltig: Sie reichen von unterschiedlichen Arbeitsvertr&auml;gen &uuml;ber schlechter bezahlte, typische Frauenberufe bis hin zu Erwerbsunterbrechungen, etwa durch Kindererziehung, die sich negativ auf das Dienstalter auswirken.<h3>Gleiche Arbeit, ungleiche Bezahlung</h3>Doch selbst bei identischer Qualifikation und gleicher T&auml;tigkeit kommt es laut Gleichstellungsr&auml;tin Brigitte Hofer immer wieder zu Gehaltsunterschieden. Auch im &ouml;ffentlichen Dienst entstehen diese durch zus&auml;tzliche Verg&uuml;tungselemente &ndash; etwa durch Weiterbildungen oder individuelle Gehaltserh&ouml;hungen.<BR /><BR />Auf europ&auml;ischer Ebene soll nun gegengesteuert werden: Die EU verpflichtet ihre Mitgliedstaaten dazu, mehr Transparenz bei Geh&auml;ltern zu schaffen &ndash; bereits in Stellenausschreibungen. Die Frist zur Umsetzung der neuen Richtlinie endet am 7. Juni. Ob Italien, Deutschland und &Ouml;sterreich diese Vorgabe rechtzeitig erf&uuml;llen, ist derzeit noch unklar.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 09:44:03 +0200</pubDate>
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    <media:title>Frauen erhalten nach wie vor deutlich weniger Gehalt als Männer. © Shutterstock</media:title>
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  </item>
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   <title>EZB muss laut IWF Zinsen nicht hektisch erhöhen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/ezb-muss-laut-iwf-zinsen-nicht-hektisch-erhoehen</link>
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   <description>Die Europäische Zentralbank steht nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds weniger unter Druck, die Zinsen wegen der höheren Inflation schnell anheben zu müssen. Die Teuerungsrate sei bisher nahe am Ziel von zwei Prozent gelegen, hieß es am Freitag in einem IWF-Blog. Die EZB habe daher etwas mehr Spielraum, die Situation erst einmal zu beobachten und zu bewerten. Der IWF rechnet bis zum Ende des Jahres mit Zinserhöhungen um insgesamt 0,5 Prozentpunkte.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa/reuters)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Europa ist an einer bekannten Kreuzung&ldquo;, so der IWF. Der Schock durch h&ouml;here Energiepreise sei &auml;hnlich wie 2022, aber nicht so stark wie damals. Es sei mit einem niedrigeren Wachstum, daf&uuml;r aber einer h&ouml;heren Inflation zu rechnen. F&uuml;r die Euro-Zone rechnet die Finanzorganisation mit Sitz in Washington dieses Jahr mit einem Wachstum von 1,1 Prozent, f&uuml;r die EU werden 1,3 Prozent erwartet. Sollte der Nahost-Krieg l&auml;nger anhalten, k&ouml;nnte eine Rezession drohen, au&szlig;erdem eine Inflation Richtung f&uuml;nf Prozent. In einem positiveren Szenario d&uuml;rfte die Teuerung in der Euro-Zone dieses Jahr auf 2,6 Prozent steigen.<h3>
Gie&szlig;kanne kommt teuer</h3>Die europ&auml;ischen L&auml;nder sind unterschiedlich gut vorbereitet auf die Krise. D&auml;nemark und Schweden haben laut IWF beispielsweise finanzielle Spielr&auml;ume, um zu reagieren. Diese fehlten in den stark verschuldeten L&auml;ndern wie Frankreich oder Italien. Regierungen sollten der Versuchung widerstehen, die Preise einfach &auml;ndern zu wollen &ndash; mit Preisdeckeln, Entlastungszahlungen oder Steueranpassungen. &bdquo;Dies sind unkluge Ma&szlig;nahmen.&ldquo; Sie seien nicht zielgenau genug. Reichere Bev&ouml;lkerungsschichten w&uuml;rden &uuml;berproportional profitieren. IWF-Analysen zur Krise 2022 zeigten, eine Kompensation der kompletten Mehrkosten f&uuml;r die einkommensschw&auml;chsten 40 Prozent der Haushalte h&auml;tte lediglich 0,9 Prozent der Wirtschaftsleistung gekostet. Hilfen mit der Gie&szlig;kanne seien dagegen teurer.<BR /><BR />Der IWF forderte zudem Strukturreformen ein. &bdquo;Der derzeitige Schock ist kein Grund, die Reformen aufzuschieben. Er ist vielmehr ein Grund mehr, die Reformagenda voranzutreiben.&ldquo; F&uuml;r Deutschland empfehlen die Experten den Abbau von B&uuml;rokratie, Anreize, damit mehr Frauen l&auml;nger arbeiten, eine Koppelung der Renten an die Inflation sowie den Abbau von Handelsh&uuml;rden innerhalb der EU.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 09:23:54 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 17 Apr 2026 09:24:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Europa steht laut dem IWF an einer „bekannten Kreuzung“. © APA/dpa / Frank Rumpenhorst</media:title>
    <media:credit role="author">Frank Rumpenhorst</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Piloten der Lufthansa streiken auch am Freitag</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/piloten-der-lufthansa-streiken-auch-am-freitag</link>
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   <description>Bei der Lufthansa setzen die Piloten am Freitag ihren Streik im laufenden Tarifkonflikt fort. Es ist der fünfte Streiktag in Folge. An vier Tagen davon waren Pilotinnen und Piloten zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, an zwei Tagen die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Am Freitag sind die Lufthansa und ihre Tochtergesellschaft Cityline betroffen, wie die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ank&uuml;ndigte. Deshalb sind abermals zahlreiche Flugausf&auml;lle zu erwarten. Am Donnerstag wurden Hunderte Fl&uuml;ge annulliert.<BR /><BR />In den Tarifverhandlungen geht es bei den Lufthansa- und Cargo-Piloten um h&ouml;here Beitr&auml;ge des Arbeitgebers zu den Betriebsrenten, w&auml;hrend bei der Cityline um h&ouml;here Geh&auml;lter gestritten wird.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 08:35:09 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 17 Apr 2026 08:35:17 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Zahlreiche Flugausfälle sind zu erwarten. © APA/dpa / Hannes P Albert</media:title>
    <media:credit role="author">Hannes P Albert</media:credit>
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   <title>Teures Leben, unsichere Zukunft: Das sind die größten Sorgen der Südtiroler</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/teures-leben-unsichere-zukunft-das-sind-die-groessten-sorgen-der-suedtiroler</link>
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   <description>Steigende Preise, Angst um die Rente und Zweifel an der Zukunft der eigenen Kinder: Eine aktuelle Erhebung zeigt, was Südtirols Beschäftigte derzeit am meisten belastet – und welche Themen politisch an Bedeutung gewinnen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[S&uuml;dtirols Besch&auml;ftigte blicken mit wachsender Sorge auf ihre Altersvorsorge und die beruflichen Perspektiven der j&uuml;ngeren Generation. Gleichzeitig macht sich die Teuerung deutlich im Alltag bemerkbar. &bdquo;Die steigenden Lebenshaltungskosten werden aktuell als das wichtigste Thema angesehen, mit dem sich S&uuml;dtirol konfrontiert sieht&ldquo;, erkl&auml;rt AFI-Direktor Stefan Perini.<BR /><BR />Welche &Auml;ngste pr&auml;gen derzeit den Arbeitsalltag der S&uuml;dtirolerinnen und S&uuml;dtiroler? Und welche Themen stehen gesellschaftlich im Vordergrund? <BR /><BR />Mit diesen Fragen hatte das AFI | Arbeitsf&ouml;rderungsinstitut S&uuml;dtirols lohnabh&auml;ngig Besch&auml;ftigte bereits im Sommer 2023 &ndash; im Vorfeld der letzten Landtagswahlen &ndash; konfrontiert. Nun, zur Halbzeit der laufenden Legislaturperiode, wurde die Erhebung wiederholt. Dabei zeigt sich: W&auml;hrend sich die Sorgen der Besch&auml;ftigten nur geringf&uuml;gig verschoben haben, haben sich die Priorit&auml;ten bei den gesellschaftlichen Themen deutlich ver&auml;ndert.<h3>
Die gr&ouml;&szlig;ten Sorgen der Besch&auml;ftigten</h3>Auch im Jahr 2026 konzentrieren sich die Haupt&auml;ngste der S&uuml;dtiroler Arbeitnehmenden auf zwei zentrale Aspekte: die berufliche Zukunft der eigenen Kinder beziehungsweise der Jugend insgesamt sowie die Altersrente. &bdquo;Beide Themen standen bereits im Sommer 2023 an der Spitze, allerdings in umgekehrter Reihenfolge&ldquo;, erl&auml;utert Perini.<BR /><BR />Mit einigem Abstand folgt eine Gruppe weiterer Belastungsfaktoren: die Sorge, nicht ausreichend Geld zum Leben zu haben oder im Ernstfall keine gen&uuml;gende &ouml;ffentliche Unterst&uuml;tzung zu erhalten. Ebenso besch&auml;ftigt viele der Wertverlust ihrer Ersparnisse sowie die Bef&uuml;rchtung, im h&ouml;heren Alter den Anforderungen des Berufslebens nicht mehr gewachsen zu sein.<BR /><BR />&bdquo;Diese Entwicklungen sind keineswegs zu untersch&auml;tzen&ldquo;, betont Perini. &bdquo;Das steigende Durchschnittsalter der Erwerbst&auml;tigen bedeutet, dass wir k&uuml;nftig mit &auml;lteren Belegschaften konfrontiert sein werden. Umso wichtiger ist es, die Qualit&auml;t der Arbeitsbedingungen zu verbessern &ndash; etwa durch die Reduktion von Stressfaktoren &ndash; und gleichzeitig die Besch&auml;ftigungsf&auml;higkeit durch lebenslanges Lernen zu sichern.&ldquo;<BR /><BR />Am unteren Ende des Sorgenrankings finden sich &ndash; wie schon 2023 &ndash; die Angst vor Arbeitslosigkeit sowie die Bef&uuml;rchtung, Opfer eines Arbeitsunfalls zu werden.<h3>
Neue Priorit&auml;ten bei gesellschaftlichen Themen</h3>W&auml;hrend sich die pers&ouml;nlichen Sorgen kaum ver&auml;ndert haben, zeigt sich bei den gesellschaftlichen Themen ein deutlich anderes Bild als noch Mitte 2023.<BR /><BR />An erster Stelle stehen nun Inflation und Lebenshaltungskosten, mit einer durchschnittlichen Bewertung von 7,09 auf einer Skala von 0 (&bdquo;unbedeutend&ldquo;) bis 10 (&bdquo;extrem bedeutend&ldquo;). Diese hohe Gewichtung wird unter anderem mit dem aktuellen Konflikt im Iran und den damit verbundenen Inflationsrisiken in Verbindung gebracht. Im Sommer 2023 lag dieses Thema noch auf Rang drei.<BR /><BR />Dahinter folgt mit einigem Abstand eine Gruppe von f&uuml;nf Themen. Der Bereich Gesundheit, Sanit&auml;t und Haus&auml;rztemangel bleibt weiterhin von gro&szlig;er Bedeutung, hat jedoch seine Spitzenposition verloren. Klima und Umwelt rutschen von Platz zwei auf Platz drei ab.<BR /><BR />Deutlich an Bedeutung gewonnen haben hingegen Steuern und B&uuml;rokratie (plus drei Pl&auml;tze), Wohnen (plus vier Pl&auml;tze) sowie Kriminalit&auml;t und Gewalt in den St&auml;dten, das sogar um sieben Pl&auml;tze nach oben r&uuml;ckt.<BR /><BR />Auch die &uuml;brigen Themen erreichen weiterhin hohe Bewertungen, liegen jedoch klar hinter den genannten Schwerpunkten. Als klare Verlierer in der Priorit&auml;tenliste erweisen sich diesmal die Bereiche Arbeitsmarkt beziehungsweise Fachkr&auml;ftemangel sowie Bildung und Ausbildung.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 05:45:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 17 Apr 2026 07:21:07 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Viele Südtiroler tun sich schwer sind besorgt ob ihrer Zukunft. © Shutterstock</media:title>
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  </item>
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   <title>Leitner&amp;Co: Rekordjahr für HTI-Gruppe</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/leitnerco-rekordjahr-fuer-hti-gruppe</link>
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   <description>Die Unternehmensgruppe HTI (Leitner, Prinoth, Demaclenko) wächst wieder kräftig: Der Südtiroler Konzern hat das Jahr 2025 mit einem Rekordumsatz abgeschlossen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (gam)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />Die Unternehmensgruppe HTI ist weltweit in den Bereichen Seilbahnen (Leitner, Poma, Bartholet), Pistenfahrzeuge, Kettennutzfahrzeuge und Vegetationsmanagement (Prinoth und Jarraff), Beschneiungsanlagen und Staubbindesysteme (Demaclenko, Hkd und Wlp), Windenergie (Leitwind), Wasserkraft (Troyer) und digitalisierte Verwaltung von Skigebieten (Skadii) t&auml;tig. <BR /><BR />Im vergangenen Jahr erwirtschaftete sie mit ihren mittlerweile rund 5.000 Mitarbeitern weltweit insgesamt einen Umsatz von 1,622 Milliarden Euro &ndash; 15,8 Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie noch nie, wie das Unternehmen mitteilt.<BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-74369268_quote" /><BR /><BR /><BR />&bdquo;Das ist ein bedeutendes Ergebnis, das einmal mehr unsere unternehmerische Vision von Innovation, Internationalisierung und Diversifizierung belohnt und best&auml;tigt&ldquo;, kommentierte Pr&auml;sident Anton Seeber k&uuml;rzlich bei der traditionellen Jahresabschlussfeier im Prinoth-Werk in Sterzing. <BR /><BR />Gleichzeitig hat die HTI-Gruppe rund 42,5 Millionen Euro f&uuml;r Forschung und Entwicklung ausgegeben und 3,3 Millionen Euro in die Weiterbildung der Besch&auml;ftigten investiert.<BR /><BR />Den Gro&szlig;teil ihres Umsatzes (43 Prozent) erzielt die Gruppe im Alpenraum, 26 Prozent in Nordamerika, elf Prozent in Asien und 9,5 Prozent in Mittel- und S&uuml;damerika.<BR /> Den gr&ouml;&szlig;ten Anteil nimmt dabei unver&auml;ndert der Seilbahnbereich ein, der 60 Prozent des Konzernumsatzes ausmacht. Insgesamt wurden im Jahr 2025 &uuml;ber 80 neue Seilbahnen installiert, &uuml;ber 1.000 Pistenfahrzeuge und Kettennutzfahrzeuge sowie &uuml;ber 2.000 Schneeerzeuger verkauft.<BR /><BR />&bdquo;Unsere Strategie hat sich erneut als erfolgreich erwiesen. Sie basiert auf drei Grundpfeilern: Diversifizierung, Internationalisierung und Innovation. Vor allem aber auf den Leistungen und der Kompetenz unserer Mitarbeitenden&ldquo;, kommentiert HTI-Pr&auml;sident Seeber.<h3>
Starke Entwicklung im Bereich Seilbahnen</h3>F&uuml;r die Seilbahnunternehmen war 2025 ein Jahr der Superlative, wie es aus dem Unternehmen hei&szlig;t. Leitner, Poma und Bartholet stellten 2025 unter anderem Anlagen in Spanien, Norwegen, Argentinien, Kolumbien, China, Japan, Vietnam, Algerien und Madagaskar fertig.<BR /><BR />Eine besonders starke R&uuml;ckkehr feierte Leitner am italienischen Markt. Dort wurden in der vergangenen Saison 18 Anlagen mit einem Modernisierungsvolumen von insgesamt 85 Millionen Euro er&ouml;ffnet.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1302018_image" /></div>
<BR />Aber auch in den anderen Bereichen f&auml;llt die Bilanz positiv aus. So lieferte HTI unter anderem im Umfeld der Olympischen Winterspiele 2026 eine Seilbahnanlage sowie Beschneiungstechnologie f&uuml;r die Skisprungschanze von Predazzo. Im Fahrzeugsegment brachte Prinoth ein Spezialfahrzeug f&uuml;r extreme Eins&auml;tze auf den Markt, das unter anderem in der Antarktis eingesetzt wird. Und in Nordamerika wurden 16 neue Seilbahnanlagen errichtet, w&auml;hrend in Frankreich mit einer urbanen Seilbahn in Ajaccio ein neues Mobilit&auml;tsprojekt umgesetzt wurde.<h3>
Ausblick: Gro&szlig;projekte und neue Technologien</h3>F&uuml;r 2026 k&uuml;ndigt HTI zahlreiche Projekte an. Zu den wichtigsten z&auml;hlt eine rund sechs Kilometer lange Seilbahn im Skigebiet Cervino im Aostatal. International plant das Unternehmen unter anderem mehrere urbane Seilbahnen in Mexiko sowie ein Gro&szlig;projekt in Indien, wo derzeit eine st&auml;dtische Seilbahn f&uuml;r die Millionenstadt Varanasi entsteht. Am Bauprogramm der Gruppe findet sich weiterhin eine Seilbahn im Himalaya.<BR />Auch technologisch wird die Gruppe neue Akzente setzen, unter anderem mit einem neuen Schneeerzeuger, der insbesondere bei Grenztemperaturen mehr Schnee in besserer Qualit&auml;t und bei deutlich geringerem Energieverbrauch produzieren kann.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 17:55:58 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 15 Apr 2026 18:01:13 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>In Frankreich wurde mit einer urbanen Seilbahn in Ajaccio ein neues Mobilitätsprojekt umgesetzt. © HTI</media:title>
    <media:credit role="author">HTI</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Hohe Dieselpreise:  Kaufen Südtiroler jetzt mehr E-Autos?</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/diesel-seit-kriegsbeginn-um-ueber-40-cent-teurer-krise-fuer-verbrenner</link>
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   <description>Diesel tanken in Südtirol kostet derzeit rund ein Viertel mehr als vor dem Aufflammen des Nahostkonflikts. Das zeigen aktuelle Daten des Statistikamtes Astat und des Wirtschaftsministeriums (Mimit) in Rom. Der Spritpreis-Rabatt der Regierung verhindert vorerst, dass in Südtirol Preise von fast 2,5 Euro je Liter fällig werden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Anfang des Jahres schien die Welt an den Zapfs&auml;ulen noch in Ordnung &ndash; doch das &auml;nderte sich vor einigen Wochen schlagartig: Lag der Dieselpreis im J&auml;nner noch bei rund 1,75 Euro je Liter, so kletterte er bis gestern auf 2,181 Euro. Das entspricht einem Anstieg um 43 Cent oder etwa 25 Prozent. Benzin legte im selben Zeitraum deutlich moderater zu &ndash; von rund 1,70 Euro auf 1,81 Euro, ein Plus von gut 11 Cent beziehungsweise 6 bis 7 Prozent.<h3>
21 Euro mehr je Tankf&uuml;llung </h3> Auf den Alltag  heruntergebrochen: Eine 50-Liter-Tankf&uuml;llung Diesel kostet heute rund 109 Euro, zu Jahresbeginn waren es noch etwa 87,50 Euro. Das entspricht Mehrkosten von &uuml;ber 21 Euro pro Tankstopp. Bei Benzin f&auml;llt der Unterschied mit rund 5,50 Euro deutlich geringer aus. Die Folgen des Preisauftriebs sp&uuml;rt mittlerweile auch der Autohandel &ndash; in Form einer steigenden Nachfrage nach alternativen Antrieben.<BR /><BR />Der Haupttreiber liegt bekanntlich au&szlig;erhalb Europas. Mit der Eskalation im Nahen Osten hat sich Roh&ouml;l deutlich verteuert. Die Nordseesorte Brent lag zu Jahresbeginn noch bei etwa 70 bis 80 Dollar je Barrel, seit Mitte M&auml;rz bewegt sie sich &ndash; bei starken Schwankungen &ndash; zwischen 90 und 100 Dollar, in der Spitze auch dar&uuml;ber. Das entspricht einem Anstieg von im Schnitt rund 40 Prozent.<BR /><BR />Warum dieser Preissprung nicht eins zu eins an den Zapfs&auml;ulen ankommt, ist nicht etwa auf ein Geschenk der Mineral&ouml;lkonzerne zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. <BR />In Italien entfallen mehr als die H&auml;lfte des Literpreises auf Steuern, w&auml;hrend der eigentliche Rohstoff- und Raffinerieanteil nur rund ein Drittel ausmacht. Ein &Ouml;lpreisanstieg von 40 Prozent schl&auml;gt sich rechnerisch daher nur mit etwa 12 bis 14 Prozent auf den Endpreis nieder.<h3>
Sensiblerer Diesel</h3>Dass Diesel dennoch um rund ein Viertel teurer geworden ist, zeigt: Der &Ouml;lpreis erkl&auml;rt die Richtung, aber nicht die gesamte Bewegung. In angespannten M&auml;rkten steigen auch die Margen in Raffinerien und Handel, gleichzeitig werden Preisspr&uuml;nge rasch weitergegeben. Hinzu kommt, dass Diesel tendenziell sensibler auf Engp&auml;sse in Verarbeitung und Transport reagiert als Benzin &ndash; entsprechend st&auml;rker fallen die Ausschl&auml;ge aus.<BR /><BR />Ged&auml;mpft wird die Misere an den Zapfs&auml;ulen &ndash; vorerst bis 1. Mai &ndash; nur durch den Steuerrabatt von 24,4 Cent je Liter (Akzise plus Mehrwertsteuer). Ohne diesen Abschlag l&auml;ge der Dieselpreis bei rund 2,43 Euro je Liter, Benzin bei etwa 2,05 Euro. <h3>
N&auml;chste Preisanpassung d&uuml;rfte bevorstehen</h3>Seit Ende letzter Woche sind  laut Mimit die Spritpreise in S&uuml;dtirol zwar um zwei bis drei Cent zur&uuml;ckgegangen. Nach dem vorl&auml;ufigen Scheitern der Friedensgespr&auml;che zwischen den USA und dem Iran hat sich die Lage am &Ouml;lmarkt jedoch erneut zugespitzt. Die Richtung d&uuml;rfte damit in den n&auml;chsten Tagen auch an den Preistafeln der Tankstellen wieder nach oben zeigen.<BR /><BR />Beim Fl&uuml;ssiggas (LPG) war die Dynamik deutlich schw&auml;cher: Seit J&auml;nner verteuerte sich der Treibstoff  von  0,78 Euro je Liter auf 0,794 Euro.<h3>
3 Fragen an Lukas Baumgartner, CEO der Bozner Autoindustriale Mobility Group (Mercedes-Benz, Renault, Dacia)</h3><b>Hat angesichts der hohen Spritpreise das Interesse an Alternativen zum Verbrenner schon sp&uuml;rbar zugenommen?</b><BR />Lukas Baumgartner: Wir merken im Tagesgesch&auml;ft schon, dass der Antrieb wieder vermehrt Thema ist. Wobei da eher eins zum anderen kommt derzeit...<BR /><BR /><b>Inwiefern?</b><BR />Baumgartner:  Viele S&uuml;dtiroler spielen schon l&auml;nger mit dem Gedanken, auf ein teil- oder vollelektrifiziertes Fahrzeug umzusatteln. Nun gibt es mit den hohen Spritkosten eben ein Argument mehr.  Die Preisunterschiede zwischen Verbrennern und E-Autos bzw. Hybriden relativieren sich langsam.  Zudem: Die neuen Modelle,  die derzeit am Markt sind,  sind technologisch ausgereift. Vorurteile, wie gro&szlig;e &Auml;ngste bez&uuml;glich der Reichweite, sind mittlerweile tats&auml;chlich unbegr&uuml;ndet. Es trifft mittlerweile eine h&ouml;here Nachfrage auf ein attraktives Angebot, quer durch alle Fahrzeugklassen.<BR /><BR /><b>Noch ist der Preisschock beim Diesel eher &bdquo;frisch&ldquo;. Wird man die Folgen an den Verkaufszahlen zum Jahresende sehen?</b><BR />Baumgartner: Davon ist auszugehen. Die aktuellen Entwicklungen beschleunigen einen Trend, der bereits im Gang ist. Der klare Verlierer ist &ndash; auch politisch gewollt &ndash; der reine Diesel, das steht schon jetzt fest.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 17:09:32 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 15 Apr 2026 17:43:08 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Rohöl macht rund ein Drittel des Endpreises von Kraftstoffen aus. © APA/FLORIAN WIESER / FLORIAN WIESER</media:title>
    <media:credit role="author">FLORIAN WIESER</media:credit>
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  </item>
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   <title>Gute Zahlen, große Unsicherheit: Warum Südtirols Tourismus besorgt ist</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/tourismus-gute-saison-doch-die-unsicherheiten-nehmen-zu</link>
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   <description>Im Südtiroler Tourismus läuft es weiterhin rund: Die große Mehrheit der Betriebe ist mit der Ertragslage zufrieden, die Gästezahlen steigen – und selbst der Start ins Jahr 2026 fiel positiv aus, wie das aktuelle Wirtschaftsbarometer des Wifo zeigt. Doch die Auswirkungen des Iran-Krieges sorgen für Unsicherheiten.</description>
   <author>redaktion@stol.it (gam)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR /><BR />Ein Blick zur&uuml;ck: 2025 wurden in S&uuml;dtirol &uuml;ber 38,2 Millionen N&auml;chtigungen verzeichnet, ein Plus von 3,1 Prozent gegen&uuml;ber 2024. Auch die Besch&auml;ftigung legte zu: Im Schnitt waren mehr als 36.600 Menschen im Gastgewerbe t&auml;tig, 4,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie aus dem Bericht des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) der Handelskammer Bozen hervorgeht.<BR /><BR />Der Aufw&auml;rtstrend setzte sich zu Beginn des Jahres 2026 fort. In den ersten beiden Monaten stiegen &ndash; auch dank der Olympischen Winterspiele in Antholz &ndash; die N&auml;chtigungen um 3,5 Prozent.<BR /><BR />Das Gesch&auml;ftsklima im heimischen Tourismus bleibt damit positiv. Fast alle Unternehmen bewerten die Rentabilit&auml;t des Jahres 2025 als zufriedenstellend. Vor allem in der Beherbergung ist die Stimmung gut, w&auml;hrend sich in der Gastronomie ein differenzierteres Bild zeigt: stagnierende Ums&auml;tze bei Restaurants &ndash; unter anderem wegen geringerer Ausgaben italienischer G&auml;ste &ndash;, w&auml;hrend Bars und Caf&eacute;s Zuw&auml;chse verzeichnen.<h3>
&bdquo;Blicken mit Sorge auf die n&auml;chsten Monate&ldquo;</h3>F&uuml;r die kommenden Monate blicken die Touristiker jedoch mit gemischten Gef&uuml;hlen nach vorne. &bdquo;F&uuml;r Beherbergung und Gastronomie war der Start in die Fr&uuml;hjahrssaison gut. Trotzdem bildet die unsichere geopolitische und wirtschaftliche Lage eine Unbekannte, deren Auswirkungen erst in den n&auml;chsten Monaten sichtbar werden&ldquo;, sagt der Pr&auml;sident des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV), Klaus Berger. <BR /><BR />&bdquo;Steigende Transportkosten verlagern sich unweigerlich auf die Einkaufs- und Betriebskosten und beeinflussen auch die Reiseplanung von G&auml;sten. Insofern blicken wir auch mit Sorge auf die n&auml;chsten Monate.&ldquo;<BR /><BR />&Auml;hnlich &auml;u&szlig;ert sich Handelskammerpr&auml;sident Michl Ebner: &bdquo;Der sprunghafte Anstieg der Transportkosten stellt die Tourismusbranche vor ein ernstes Problem.&ldquo; <BR /><BR />Er pl&auml;diert f&uuml;r weitere Investitionen in nachhaltige Mobilit&auml;t, etwa in die Bahn. Dadurch werde einerseits der Stra&szlig;enverkehr entlastet, andererseits entstehe eine kosteng&uuml;nstige Alternative f&uuml;r G&auml;ste und Einheimische.<h3>
Ruf nach Entlastungsma&szlig;nahmen</h3>Auch die steigenden Energiekosten setzen den Betrieben zu. &bdquo;Gerade kleine und mittlere Unternehmen haben nur begrenzte M&ouml;glichkeiten, solche zus&auml;tzlichen Belastungen aufzufangen&ldquo;, erkl&auml;rt der Pr&auml;sident des Handels- und Dienstleistungsverbandes (hds), Philipp Moser. <BR /><BR />Die Folge: &bdquo;Investitionen werden verschoben, unternehmerische Entscheidungen  werden schwieriger und die Wettbewerbsf&auml;higkeit leidet.&ldquo; Entlastungsma&szlig;nahmen seien daher notwendig.<BR /><BR />Elena Messina Bonaldi, Pr&auml;sidentin der Confesercenti, erwartet trotz allem stabile Zahlen: F&uuml;r die kommenden Monate rechnet sie &bdquo;vor einem weitgehend positiven, wenn auch uneinheitlichen Gesamtbild&ldquo; mit einer Beibehaltung des aktuellen Niveaus. <BR /><BR />&bdquo;Die Probleme im Flugverkehr d&uuml;rften den Nahtourismus beg&uuml;nstigen, in der Hoffnung auf sinkende Kraftstoffpreise. So k&ouml;nnte der Tourismus auch f&uuml;r andere Sektoren wie den Handel eine Zugkraft sein.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 12:01:16 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 15 Apr 2026 13:12:07 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Das Geschäftsklima im heimischen Tourismus ist positiv, doch steigende Energie- und Treibstoffpreise bereiten der Branche Sorgen.</media:title>
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  </item>
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   <title>Hohe Treibstoffpreise: Australische Airlines reduzieren Inlandsflüge</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/hohe-treibstoffpreise-australische-airlines-reduzieren-inlandsfluege</link>
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   <description>Der Iran-Krieg treibt die Treibstoffpreise in die Höhe und setzt Fluggesellschaften weltweit unter Druck – auch in Australien. Mehrere Airlines in Down Under wollen als Reaktion Verbindungen im Inland reduzieren oder streichen und Flüge bündeln. Nach Qantas und Jetstar kündigte jetzt auch Virgin Australia Maßnahmen an.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die zweitgr&ouml;&szlig;te Fluggesellschaft des Landes betonte, sie rechne im zweiten Halbjahr mit zus&auml;tzlichen Kerosinkosten von 30 bis 40 Millionen australischen Dollar (18 bis 24 Millionen Euro). Das Unternehmen reagiert zun&auml;chst mit moderaten Kapazit&auml;tsanpassungen und h&ouml;heren Preisen.<h3>Um welche Verbindungen geht es?</h3>Qantas steht deutlich st&auml;rker unter Druck: Der Konzern erwartet f&uuml;r das zweite Halbjahr einen Anstieg seiner Treibstoffkosten um bis zu 800 Millionen australischen Dollar (484 Millionen Euro), wie aus einer Mitteilung des Konzerns hervorgeht.<BR /><BR />Qantas hat bereits konkrete K&uuml;rzungen angek&uuml;ndigt: Im Inland sollen vor allem stark frequentierte Strecken zwischen gro&szlig;en St&auml;dten reduziert werden, etwa durch weniger Fl&uuml;ge zu Randzeiten. Zudem wird die Verbindung zwischen den beiden gr&ouml;&szlig;ten St&auml;dten im Bundesstaat S&uuml;daustralien &ndash; Adelaide und Mount Gambier &ndash; komplett eingestellt. Auch die Partnergesellschaft Jetstar plant, weniger Inlandsverbindungen anzubieten.<h3>
Mehr Fl&uuml;ge nach Europa</h3>International verlagert Qantas seine Kapazit&auml;ten: Fl&uuml;ge in die USA und im Inland werden zugunsten von Verbindungen nach Europa &ndash; insbesondere nach Paris und Rom &ndash; reduziert. Die Nachfrage hier sei gro&szlig;, weil viele Passagiere nach Routen suchten, die den Nahen Osten umfliegen, hie&szlig; es in der Mitteilung.<BR /><BR />Die Folgen d&uuml;rften Reisende deutlich sp&uuml;ren. Branchenvertreter rechnen mit Ticketpreiserh&ouml;hungen von f&uuml;nf bis zehn Prozent. Besonders betroffen sind Reisende in l&auml;ndlichen Regionen, wo das Angebot ohnehin begrenzt ist. Experten warnen, dass einzelne Orte bei weiteren K&uuml;rzungen ganz vom Luftverkehr abgeschnitten werden k&ouml;nnten.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 07:48:24 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 15 Apr 2026 07:49:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Durch den Nah-Ost-Konflikt schnellen die Spritpreise in die Höhe. © Daniel Reinhardt/dpa/dpa-tmn / Daniel Reinhardt</media:title>
    <media:credit role="author">Daniel Reinhardt</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Weltbank stellt bis zu 100 Milliarden Dollar wegen Nahost-Krieg bereit</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/weltbank-stellt-bis-zu-100-milliarden-dollar-wegen-nahost-krieg-bereit</link>
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   <description>Die Weltbank stellt vom Nahost-Krieg schwer getroffenen Staaten in den kommenden 15 Monaten Finanzhilfen von 80 bis 100 Milliarden Dollar in Aussicht. Dies kündigte Weltbank-Präsident Ajay Banga am Dienstag am Rande der Frühjahrstagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) an. Das mögliche Hilfspaket wäre umfangreicher als die 70 Milliarden Dollar, die während der Corona-Pandemie bereitgestellt wurden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[In den kommenden Monaten k&ouml;nnten zun&auml;chst 20 bis 25 Milliarden Dollar flie&szlig;en, erkl&auml;rte Banga. Weitere 30 bis 40 Milliarden Dollar k&ouml;nnten in etwa sechs Monaten durch die Umschichtung bestehender Programme folgen.<BR /><BR />Die Ank&uuml;ndigung unterstreicht die wachsende Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen des Krieges. Der IWF hatte kurz zuvor seine globale Wachstumsprognose wegen der stark gestiegenen Energiepreise gesenkt. Ohne den Konflikt h&auml;tte der Fonds seine Prognose sogar leicht auf 3,4 Prozent angehoben. <BR /><BR />Die Weltwirtschaft k&ouml;nne sich bei einem schnellen Ende des Krieges schnell erholen, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgieva. Sollte er sich jedoch &uuml;ber den Sommer hinziehen, werde sich die Lage verschlechtern. Sowohl Banga als auch Georgieva mahnten die L&auml;nder, auf gezielte und zeitlich begrenzte Hilfen zu setzen, anstatt breite Subventionen zu gew&auml;hren, die die Inflation weiter anheizen k&ouml;nnten.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 07:25:17 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 15 Apr 2026 07:25:48 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Weltwirtschaft könne sich bei einem schnellen Ende des Krieges schnell erholen, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgieva. © APA/afp / KENT NISHIMURA</media:title>
    <media:credit role="author">KENT NISHIMURA</media:credit>
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   <title>Bozner Start-up  entwickelt nachhaltige Plastik-Alternative</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/bozner-start-up-entwickelt-nachhaltige-plastik-alternative</link>
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   <description>Die Krise im Nahen Osten führt einmal mehr die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen vor Augen. Ein Bozner Start-up lässt nun mit einer nachhaltigen Alternative für Kunststoff aufhorchen. Woraus diese besteht und wo sie bereits Anwendung findet, erklärt das Team von Geomatrix.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ber)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<Texttief></Texttief><i>In der Rubrik &bdquo;Start-up-Stage&ldquo; stellen Gr&uuml;nder ihre innovativen Ideen vor.</i><BR /><BR /><b>1. Was ist unser innovatives Produkt und welches Kundenproblem l&ouml;st es?</b><BR /><BR />   Das Produkt nennt sich Xi: Es ist ein Verbundstoff, bei dem ein gro&szlig;er Teil des Kunststoffs durch nat&uuml;rliches Holzmehl ersetzt wird. Das Granulat besteht aus Holzmehl, recyceltem Polypropylen und einem nat&uuml;rlichen Bindemittel, das das Ganze zusammenh&auml;lt.  &bdquo;Unser Ziel ist es, herk&ouml;mmliche thermoplastische Kunststoffe durch unsere nachhaltigere L&ouml;sung zu ersetzen, indem wir Abf&auml;lle aus der Kunststoff- und Holzindustrie in einen neuen Rohstoff verwandeln&ldquo;, erkl&auml;rt Claudio Merzi, technischer Direktor des Start-ups. Man setzt also auf eine Kreislaufwirtschaft. <BR /><BR />&bdquo;Das Ergebnis ist ein Material mit geringer Umweltbelastung, guten mechanischen Eigenschaften, einer ansprechenden &Auml;sthetik und einem wettbewerbsf&auml;higen Preis.&ldquo;  Das Start-up hat auch bereits sein Produkt mit einem gewerblichen Patent gesch&uuml;tzt.  <BR /><BR /><b>2. Wie sind wir auf diese Gesch&auml;ftsidee gekommen?</b><BR /><BR />Die Geburtsstunde von Xi schl&auml;gt beim Schweizer Spielwarenhersteller Geomag. Da das Unternehmen vor allem Lernspielzeug herstellt, war es dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Filippo Gallizia wichtig, sichere und gerade auch nachhaltige Produkte herzustellen. Der Weg zum perfekten Material war jedoch komplex. Schlie&szlig;lich wurde ein Forschungsprojekt mit der Schweizer Fachhochschule SUPSI gestartet. &bdquo;Das Ergebnis war so &uuml;berzeugend, dass wir uns dazu entschlossen, das Start-up Geomatrix zu gr&uuml;nden, um das entwickelte Material zu produzieren und weiterzuentwickeln&ldquo;, so Merzi. <BR /><BR /><b>3. Was waren unsere gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen und was haben wir daraus gelernt?</b><BR /><BR />Das junge Start-up hat bereits einige kleine Praxistests und Machbarkeitsstudien mit lokalen und nationalen Unternehmen umgesetzt. &bdquo;Die ersten Anwendungen erfolgen im Bereich Sportschuhe &ndash; ein Sektor, der h&ouml;chste Anforderungen an Widerstandsf&auml;higkeit, Elastizit&auml;t, Leichtigkeit, Komfort und Langlebigkeit stellt&ldquo;, erkl&auml;rt Merzi. Au&szlig;erdem stellt das Unternehmen auch das Material f&uuml;r das &bdquo;Wattbl&ouml;ckl&ldquo; des Bozner Unternehmens Tratter Engineering her. <BR /><BR /><b>4. Was ist der derzeitige Status quo?</b><BR /><BR />Derzeit sind drei Mitarbeiter bei Geomatrix angestellt und es ist geplant, eine vierte Stelle zu besetzen. &bdquo;Neben dem Vertrieb mit 10 aktiven Kunden und weiteren 30 potenziellen Kunden, mit denen wir bereits erste Tests durchgef&uuml;hrt haben, haben wir verschiedene laufende Forschungs- und Entwicklungsprojekte&ldquo;, erkl&auml;rt Merzi. Das Start-up arbeitet sowohl mit der Schweizer SUPSI als auch der Universit&auml;t Trient zusammen. <BR /><BR /><b>5. Wo sehen wir uns in drei Jahren?</b><BR /><BR />&bdquo;Innerhalb von drei Jahren soll die industrielle Produktion des Verbundwerkstoffs angelaufen, das Gesch&auml;ft konsolidiert und weitere &auml;hnliche Produkte mit noch fortschrittlicheren und innovativeren Eigenschaften auf den Markt gebracht worden sein.&ldquo; (ber)<BR /><BR /><BR />Haben auch Sie ein Start-up mit einer innovativen Idee? Dann melden Sie sich per Mail an  <a href="mailto:josef.bertignoll@athesia.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">josef.bertignoll@athesia.it</a>]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 05:45:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 15 Apr 2026 05:45:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Das Team von Geomatrix (von links): Filippo Gallizia, Geschäftsführer und Gründer, Maria Laura Zonta (Application Engineer) und Claudio Merzi, technischer Direktor. © Marco Parsi</media:title>
    <media:credit role="author">Marco Parsi</media:credit>
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   <title>Pfoten willkommen: Das sind Südtirols beste Hundehotels</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/pfoten-willkommen-das-sind-suedtirols-beste-hundehotels</link>
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   <description>Südtirol punktet bei Hundebesitzern: Ein renommiertes Fachportal hat die 50 besten Hundehotels 2026 ausgezeichnet. Mit dabei sind auch einige Südtiroler Unterkünfte.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ber)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />Das Internetportal &bdquo;hundehotels.info&ldquo; zeichnet bereits seit einigen Jahren die besten Hotels aus, die besonders auf die Bed&uuml;rfnisse von Vierbeinern und deren Besitzern eingehen. Unter den rund 700 Betrieben aus 13 europ&auml;ischen L&auml;ndern konnten sich f&uuml;nf aus S&uuml;dtirol behaupten, und zwar sind es dieselben Namen wie im Vorjahr. <BR /><BR />Das Hotel &bdquo;Mair am Ort&ldquo; in Dorf Tirol sicherte sich Platz sechs und verbesserte sich damit um zwei Positionen in der aktuellen Rangliste. Gleichzeitig gilt das Hotel damit als bestes Hundehotel Italiens. Seit 2010 spezialisiert sich Gastgeberin Elisabeth Pr&uuml;nster auf den Urlaub mit Hund. Unter anderem bietet sie Wanderungen, gemeinsame Gassi-Runden und Ausfl&uuml;ge zum Hunde-Erlebnisspielplatz an.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1301526_image" /></div>
<BR /><BR />Ebenfalls verbessern konnte sich das Hotel &bdquo;Schwarzer Adler&ldquo; in Seis am Schlern, das vom 34. auf den 27. Rang nach oben rutschte, und das &bdquo;Wiesenhof Garden Resort&ldquo; in St. Leonhard in Passeier, welches sich vom 40. auf den 36. Platz verbesserte. Auf Rang 46 folgt das Hotel &bdquo;Hirben Natururlaub&ldquo; in Niederdorf und auf Platz 49 das &bdquo;Wanderhotel Vinschgerhof&ldquo; in Schlanders. <h3>
Platz eins geht nach &Ouml;sterreich</h3>Der erste Platz geht dieses Jahr in die Steiermark: das &bdquo;Almfried Hotel &amp; Romantikchalet&ldquo; in Ramsau am Dachstein. Es folgen das &bdquo;Hundesort Waldeck&ldquo; in Philippsreut (Bayern) und das Hotel &bdquo;Grimming Dogs &amp; Friends&ldquo; in Rauris (Salzburg).]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 17:06:01 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 14 Apr 2026 17:06:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Zunehmend richten sich Unterkünfte gezielt nach den Bedürfnissen von Hundebesitzern und ihren vierbeinigen Begleitern.</media:title>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Iran-Krieg: Europas Fluglinien fordern Notfallmaßnahmen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/iran-krieg-europas-fluglinien-fordern-notfallmassnahmen</link>
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   <description>Aus Sorge vor Kerosin-Knappheit und weiteren Folgen des Irankriegs fordern europäische Fluggesellschaften Notfallmaßnahmen von der EU-Kommission. So spricht sich der Verband Airlines for Europe (A4E) dafür aus, die Verfügbarkeit von Kerosin auf EU-Ebene mit direkten Informationen von den Lieferanten zu überwachen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Dar&uuml;ber hinaus setzt sich der Verband f&uuml;r finanzielle Entlastung ein: Etwa wird eine vor&uuml;bergehende Aussetzung des Treibhausgashandelssystems und eine Abschaffung der Luftverkehrsteuern verlangt. Beim EU-Emissionshandelssystem (ETS) m&uuml;ssen Fluglinien Zertifikate f&uuml;r den Aussto&szlig; klimasch&auml;dlicher Gase erwerben.<BR /><BR />Au&szlig;erdem fordert der Verband rechtliche Klarheit und Sicherheit bei bestehender Gesetzgebung, etwa hinsichtlich der sogenannten Slots. Diese Zeitfenster zum Starten und Landen muss eine Fluggesellschaft an beliebten Flugh&auml;fen nutzen, um sie zu behalten. Der Verband spricht sich unter anderem daf&uuml;r aus, dass durch Luftraumsperrungen infolge des Konflikts die nicht wahrnehmbaren Slots nicht als ungenutzt gelten.<BR /><BR />Weiterhin werden Vorschriften zur Mindestbevorratung von Flugtreibstoff und einen gemeinsamen Kerosineinkauf auf EU-Ebene ins Spiel gebracht. &bdquo;Dies sind vor&uuml;bergehende Ma&szlig;nahmen, um uns durch die aktuelle Situation zu bringen, sowie l&auml;ngerfristige Planungen, um f&uuml;r die Zukunft vorbereitet zu sein&ldquo;, sagte Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Ourania Georgoutsakou. Viele gro&szlig;e Fluggesellschaften sind Mitglied des Verbands, etwa die Lufthansa, Air France oder Ryanair.<h3>
Flughafenverband sieht sp&auml;testens in drei Wochen Probleme</h3>Auch der europ&auml;ische Flughafenverband ACI Europe sorgt sich um die Kerosinversorgung. Wenn der Transit durch die Stra&szlig;e von Hormus nicht innerhalb der n&auml;chsten drei Wochen &bdquo;in nennenswertem und stabilem Umfang&ldquo; wieder aufgenommen werde, gehe man derzeit davon aus, dass eine Knappheit von Flugtreibstoff in der EU Realit&auml;t werden d&uuml;rfte, ging vergangene Woche aus einem Schreiben hervor.<BR /><BR />Eine Sprecherin der EU-Kommission sagte, derzeit gebe es keine Hinweise auf Treibstoffknappheit in der Europ&auml;ischen Union &ndash; aber Versorgungsprobleme k&ouml;nnten bald auftreten. &bdquo;Wir koordinieren uns aktuell sehr, sehr eng mit unseren Mitgliedstaaten und der Industrie&ldquo;, so die Sprecherin.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 15:23:30 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 14 Apr 2026 15:23:35 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Im Hinblick auf eine mögliche Kerosinknappheit schaltet sich nun unter anderem der Verband Airlines for Europe ein. © APA/THEMENBILD / GEORG HOCHMUTH</media:title>
    <media:credit role="author">GEORG HOCHMUTH</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>EU beschließt Schutzmaßnahmen für Stahlindustrie</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/eu-beschliesst-schutzmassnahmen-fuer-stahlindustrie</link>
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   <description>Zum Schutz der europäischen Stahlindustrie verschärft die EU ihre Einfuhrregeln. Vertreter der Mitgliedstaaten und des EU-Parlaments einigten sich in der Nacht zu Dienstag darauf, dass deutlich weniger Stahl als bisher zollfrei in die EU importiert werden darf.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Pro Jahr d&uuml;rfen k&uuml;nftig nur mehr 18,3 Tonnen Stahl zollfrei in die EU.  Das sind etwa 47 Prozent weniger als bisher. Weitere Ausfuhren sind mit einem Strafzoll von 50 Prozent belegt &ndash; doppelt so viel wie bisher. <h3>Flut an Billig-Stahl begrenzen</h3>Besonders China, Indien und die T&uuml;rkei exportieren in gro&szlig;en Mengen g&uuml;nstigen Stahl in die EU, was den europ&auml;ischen Herstellern zu schaffen macht.  Die neuen Regeln sch&uuml;tzten den europ&auml;ischen Markt vor globaler &Uuml;berproduktion, hei&szlig;t es in der Mitteilung. Daf&uuml;r legt die Vereinbarung auch fest, welcher Anteil des zollfreien Stahlkontingents welchem Drittstaat zugutekommt.<BR /><BR />Gleichzeitig solle Flexibilit&auml;t gewahrt werden. So sollen etwa nicht ausgesch&ouml;pfte Einfuhrkontingente von einem Quartal auf das n&auml;chste &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen.<BR /><BR />Die bisherige Verordnung zu den Einfuhrgesetzen l&auml;uft am 30. Juni aus. Damit die neuen Regeln in Kraft treten k&ouml;nnen, m&uuml;ssen die Mitgliedstaaten und die Parlamentarier noch formell zustimmen. Das gilt jedoch als Formsache.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 14:38:06 +0200</pubDate>
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    <media:title>Die europäische Stahlindustrie soll besser geschützt werden. © APA - Boris Rössler</media:title>
    <media:credit role="author">APA - Boris Rössler</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Die besten Hotels in Südtirol laut „Falstaff“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/die-besten-hotels-in-suedtirol-laut-falstaff</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/die-besten-hotels-in-suedtirol-laut-falstaff</guid>
   <description>Der aktuelle Hotelguide des „Falstaff“ zeigt eine wachsende Zahl an Topbetrieben aus Südtirol und eine klare Verschiebung hin zu individuellen Konzepten. Vier Südtiroler Betriebe erreichen  die Höchstnote von 100 Punkten.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[In der sechsten Ausgabe des Hotelguides, die nun vorliegt, wurden 1.501 H&auml;user im deutschsprachigen Raum bewertet, deutlich mehr als im Vorjahr. Grundlage ist ein Punktesystem bis 100, das Ambiente, Zimmer, Wellness, Service, Kulinarik und Lage abbildet.<h3>
Das Spitzenfeld</h3>Vier S&uuml;dtiroler Betriebe erreichen im neuen Guide die H&ouml;chstwertung von 100 Punkten: das Forestis bei Brixen, das San Luis Retreat Hotel &amp; Lodges in Hafling, das Adler Ritten sowie das Hotel Castel in Dorf Tirol. Dahinter folgt die Quellenhof See Lodge in Passeier mit 99 Punkten.<BR /><BR />Im Bereich mit 98 Punkten finden sich mehrere H&auml;user, darunter das Aman Rosa Alpina in Abtei, das Alpin Panorama Hotel Hubertus in Olang sowie das Miramonti Boutique Hotel in Hafling. Die Dichte im Spitzenfeld bleibt hoch.<h3>
Die Sonderpreise</h3>Zus&auml;tzlich zu den Bewertungen vergibt der Falstaff-Guide Sonderauszeichnungen in verschiedenen Kategorien. Sie zeichnen Betriebe und Pers&ouml;nlichkeiten aus, die innerhalb ihrer Sparte Akzente setzen.<BR /><BR />Die Auszeichnung f&uuml;r das Lebenswerk geht an die Familie Wachtler (Post Hotels). Als Hoteliers des Jahres werden Klaus und Moritz Dissertori (Schwarzschmied/Villa Arnica, Alto Group) geehrt. Das Aman Rosa Alpina in Abtei gilt als beste Neuer&ouml;ffnung.<BR /><BR />Zu den weiteren Preistr&auml;gern z&auml;hlen das Ansitz Heufler in Rasen-Antholz als bestes Gourmethotel, das Alpin Panorama Hotel Hubertus in Olang als bestes Spa-Hotel sowie das Granvara Relais &amp; SPA Hotel in Wolkenstein als bestes Skihotel.<BR /><BR />Bei den Familienhotels setzt sich das AKI Family Resort Plose in Brixen durch, das Boutique Hotel Badhaus in Brixen erh&auml;lt den Preis f&uuml;r Design.<BR /><BR />F&uuml;r Nachhaltigkeit und Innovation wird das OLM Nature Escape in Sand in Taufers pr&auml;miert, das Falkensteiner Hotel Bozen WaltherPark in Bozen ist S&uuml;dtirols bestes Businesshotel.<BR /><BR />Weitere Preistr&auml;ger sind das Chalet Zuegg in Hafling als bestes Chalet, das Pacherhof Hotel &amp; Winery in Vahrn als bestes Weinhotel sowie das Alpin Garden &ndash; Luxury Maison &amp; Spa Dolomites in St. Ulrich als &bdquo;Hidden Champion&ldquo;. Als Hotelikone gilt das Parkhotel Laurin in Bozen.<h3>
Krisen &auml;ndern das Reiseverhalten</h3>Laut &bdquo;Falstaff&ldquo; ver&auml;ndert sich das Reiseverhalten gerade wieder &ndash; wohl auch wegen der schwierigen geopolitischen Lage mit dem Krieg in Nahost. &bdquo;Es ist nicht immer notwendig, in die Ferne zu schweifen, um Neues zu entdecken&ldquo;, sagt Herausgeber Wolfgang M. Rosam. &bdquo;Viele G&auml;ste suchen Angebote in der N&auml;he, achten st&auml;rker auf Qualit&auml;t und Nachhaltigkeit.&ldquo;<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1301514_image" /></div>
<BR />Der &bdquo;Falstaff&ldquo;-Guide deckt den gesamten deutschsprachigen Raum ab, verzichtet aber auf ein l&auml;nder&uuml;bergreifendes Ranking. Die Bewertungen erfolgen getrennt nach Regionen, ein &bdquo;bestes Hotel&ldquo; &uuml;ber alle L&auml;nder hinweg wird nicht ausgewiesen. <BR /><BR />Das r&uuml;ckt die regionale Leistungsdichte st&auml;rker in den Fokus &ndash; und genau hier f&auml;llt S&uuml;dtirol seit Jahren auf. Die hohe Zahl an Betrieben im Spitzenfeld unterstreicht die Position als eine der f&uuml;hrenden Tourismusdestinationen im Alpenraum.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 12:57:08 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 14 Apr 2026 14:00:08 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Individualität wird zum entscheidenden Faktor in der Hotellerie. © „Falstaff“/Chalet Zuegg</media:title>
    <media:credit role="author">„Falstaff“/Chalet Zuegg</media:credit>
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  </item>
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   <title>DB-Chefin Evelyn Palla:  Frecciarossa soll über Brenner nach München fahren</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/db-chefin-evelyn-palla-will-frecciarossa-verbindung-ueber-brenner</link>
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   <description>Die neue Chefin der Deutschen Bahn (DB), die Boznerin Evelyn Palla,  will die Bahnverbindungen zwischen Italien und Deutschland ausbauen. So soll der italienische Hochgeschwindigkeitszug Frecciarossa erstmals den Brenner überqueren – bis nach München.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa/stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Wir arbeiten bereits eng mit unseren italienischen Kollegen zusammen. Das bedeutendste Beispiel ist die Verbindung von Bozen, meiner Heimatstadt, nach M&uuml;nchen&ldquo;, sagt Palla im Interview mit der Tageszeitung &bdquo;La Stampa&ldquo;. <h3>
&bdquo;Die Frecciarossa wird erstmals den Brenner &uuml;berqueren&ldquo;</h3>&bdquo;Derzeit gibt es auf dieser Strecke f&uuml;nf t&auml;gliche Verbindungen in jede Richtung. Im Fahrplan f&uuml;r 2027 sind zus&auml;tzliche Verbindungen von M&uuml;nchen nach Bozen sowie weiter bis nach Mailand und Rom vorgesehen - in Zusammenarbeit mit den &Ouml;sterreichischen Bundesbahnen (&Ouml;BB) und Trenitalia&ldquo;, erkl&auml;rt Palla. <h3>
B&uuml;rokratie erschwere die Arbeit der Bahngesellschaften in Europa</h3>&bdquo;Die Frecciarossa wird damit erstmals den Brenner &uuml;berqueren. Ich bin &uuml;berzeugt, dass unser gemeinsames Projekt dem internationalen Fernverkehr, der sich derzeit stark entwickelt, weiteren Auftrieb geben wird &ndash; zum Vorteil unserer Fahrg&auml;ste&ldquo;, erkl&auml;rte die Bahnchefin, die von 2015 bis 2019 als Vorstand der &Ouml;BB Personenverkehr AG f&uuml;r den Regionalverkehr zust&auml;ndig war. <BR /><BR />Palla beklagte, dass die B&uuml;rokratie die Arbeit der Bahngesellschaften in Europa erschwere.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:47:42 +0200</pubDate>
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    <media:title>Evelyn Palla: „Die Frecciarossa wird erstmals den Brenner überqueren.“ © APA/dpa / Carsten Koall</media:title>
    <media:credit role="author">Carsten Koall</media:credit>
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   <title>Raiffeisen Landesbank zieht positive Bilanz</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/raiffeisen-landesbank-zieht-positive-bilanz</link>
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   <description>Die Raiffeisen Landesbank (RLB) hat ein erfolgreiches Jahr 2025 hinter sich: Die Ergebnisse seien gut und der Strategieplan auf dem Weg, wie die Bankenspitze gestern  anlässlich der Gesellschafterversammlung mitteilte. Den Gewinn konnte die RLB wieder leicht steigern.</description>
   <author>redaktion@stol.it (gam)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />Gepr&auml;gt war das Jahr 2025 laut Mitteilung von mehreren Faktoren: den Zinssenkungen der Europ&auml;ischen Zentralbank, einer weiter r&uuml;ckl&auml;ufigen Inflation, dynamischen Aktienm&auml;rkten sowie geopolitischen Unsicherheiten.<h3>
&bdquo;Kunden zahlen p&uuml;nktlich zur&uuml;ck&ldquo;</h3> Diese Entwicklungen spiegeln sich auch in der Bilanz wider. So sind die Ausleihungen aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten leicht zur&uuml;ckgegangen &ndash; um 0,82 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro. Gleichzeitig betont die Bank die weiterhin gute Qualit&auml;t der vergebenen Kredite. &bdquo;Die Kundinnen und Kunden zahlen ihre Kreditraten p&uuml;nktlich, denn die Wirtschaft S&uuml;dtirols ist sehr stabil&ldquo;, erkl&auml;rte Generaldirektor Simon Ladurner. Die sogenannte Non-Performing-Loan-Rate, also der Anteil notleidender Kredite, hat sich gegen&uuml;ber dem Vorjahr erneut verbessert und liegt nun bei 3,15 Prozent. <BR /><BR />Zulegen konnten hingegen die direkten Kundeneinlagen: Sie stiegen um 7,72 Prozent auf 1,10 Milliarden Euro. Die indirekten Einlagen (Investmentfonds, Obligationen Dritter, Aktien, Lebensversicherungen) beliefen sich zum Jahresende auf 3,27 Milliarden Euro (plus 3,81 Prozent).<h3>
Zins&uuml;berschuss geht zur&uuml;ck</h3>Auch die Zinssenkungen der Europ&auml;ischen Zentralbank (von 3,15 auf 2,15 Prozent) wirkten sich auf die Bilanz aus: Der Zins&uuml;berschuss sank um 7,5 Prozent auf 50,15 Millionen Euro. <BR />Demgegen&uuml;ber entwickelten sich die Provisionsertr&auml;ge positiv. Der Provisions&uuml;berschuss stieg um 12,28 Prozent auf 19,95 Millionen Euro.<h3>
Reingewinn gesteigert</h3>Unterm Strich hat die Raiffeisen Landesbank 2025 wieder mehr verdient:  Der Gewinn vor Steuern lag Ende des abgelaufenen Jahres bei 38,68 Millionen Euro, der Reingewinn bei  27,14 Millionen Euro, das entspricht einem Plus von rund zehn Prozent. &bdquo;Unser erwirtschafteter Reingewinn ist ein Erfolg, der auch auf die starke und verl&auml;ssliche Zusammenarbeit im Raiffeisenverbund zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Er st&auml;rkt die Stabilit&auml;t der gesamten Raiffeisen-Organisation&ldquo;, sagte Pr&auml;sident Hanspeter Felder. <BR /><BR />Die Gesellschafterversammlung hat gestern die Aussch&uuml;ttung einer ordentlichen Dividende von sieben Millionen Euro beschlossen. <h3>
Kennzahlen erreicht</h3>Auch mit den wichtigsten Bankkennzahlen zeigt sich die Bankenf&uuml;hrung zufrieden, alle wesentlichen Planwerte und Kennzahlen im Kerngesch&auml;ft seien erreicht worden. Das &bdquo;Cost-Income-Verh&auml;ltnis&ldquo;, das bekannteste Ma&szlig; f&uuml;r Effizienz bei Banken, etwa, liegt demnach mit 50,30 Prozent weiterhin im europ&auml;ischen Spitzenfeld, wie die Bank betont. Die harte Kernkapitalquote (sogenannte &bdquo;CET-1-Quote&ldquo;) sei mit 23,23  Prozent sogar &bdquo;hervorragend&ldquo; und weit &uuml;ber den aufsichtsrechtlichen Vorgaben. Das Eigenkapital der Raiffeisen Landesbank S&uuml;dtirol liegt mit 529,25 Millionen Euro um 3,99 Prozent &uuml;ber dem Vorjahreswert.<BR /><BR />Auch die Umsetzung des Strategieplans 2024-2027 laufe erfolgreich, wichtige Neuerungen seien eingef&uuml;hrt und strategische Projekte umgesetzt worden. Ziel ist es, die Rolle der Landesbank als Kompetenzzentrum f&uuml;r die Raiffeisenkassen und auf die Beratung der Firmenkunden zu st&auml;rken. <h3>
Der Ausblick</h3>F&uuml;r heuer geht die Bank von einem leichten Wachstum bei den Kundeneinlagen und den Ausleihungen aus, rechnet aber auch damit, dass der Druck auf den Zins&uuml;berschuss weiter zunehmen wird. Alles in allem schaut die Bank mit Zuversicht auf das Jahr 2025, trotz aller Unsicherheiten: &bdquo;Die Zahlen, die wir im Tagesgesch&auml;ft sehen, bleiben robust, die S&uuml;dtiroler Wirtschaft w&auml;chst weiter. Mit unserem klaren Fokus auf die Unterst&uuml;tzung der S&uuml;dtiroler Unternehmen und Raiffeisenkassen sehen wir dem laufenden Gesch&auml;ftsjahr optimistisch entgegen&ldquo;, sagte Generaldirektor Ladurner.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 10:10:44 +0200</pubDate>
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    <media:title>Zeigten sich zufrieden (von links): Präsident Hanspeter Felder und Generaldirektor Simon Ladurner.  Damian Pertoll © Damian Pertoll</media:title>
    <media:credit role="author">Damian Pertoll</media:credit>
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  </item>
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   <title>Pilotenstreik bei Lufthansa geht in den zweiten Tag</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/pilotenstreik-bei-lufthansa-geht-in-den-zweiten-tag</link>
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   <description>Passagiere der Lufthansa müssen weiterhin mit Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Die Vereinigung Cockpit (VC) setzt heute ihren am Montag begonnenen Pilotenstreik fort. Betroffen sind laut Gewerkschaft weiterhin die Gesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Piloten des Ferienfliegers Eurowings sollten hingegen am Dienstag ihre Arbeit wieder aufnehmen. Dann kommt es allerdings am Mittwoch und Donnerstag bereits zum n&auml;chsten Ausstand. <BR /><BR />Die Kabinengewerkschaft Ufo hat die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Lufthansa und Cityline zu einem zweit&auml;gigen Streik aufgerufen. Mit dieser f&uuml;nften Streikwelle des fliegenden Personals wird der Festakt zum 100. Jahrestag der Gr&uuml;ndung der ersten Lufthansa an diesem Mittwoch &uuml;berschattet. Die Gewerkschaften planen eine Kundgebung vor der Unternehmenszentrale am Frankfurter Flughafen.<BR /><BR />An den gro&szlig;en Drehkreuzen Frankfurt und M&uuml;nchen wurden f&uuml;r Dienstag erneut jeweils hunderte Starts und Landungen abgesagt. An jedem Streiktag sind mehrere zehntausend Passagiere gezwungen, ihre Reisepl&auml;ne zu &auml;ndern. Es handelt sich bereits um die dritte Streikrunde der Piloten im laufenden Jahr. In der vergangenen Woche hatten zudem die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter gestreikt.<BR /><BR />Zwischen den Tarifparteien sind die Fronten verh&auml;rtet. W&auml;hrend die VC Angebote zu den strittigen Fragen um Betriebsrenten und Einkommen verlangt, lehnt das Management deutliche Kostensteigerungen bei der Kerngesellschaft ab. Jeder Streik verkleinere die betroffene Fluggesellschaft, hatte Personalchef Michael Niggemann gewarnt.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 09:17:19 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 14 Apr 2026 09:17:33 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Hunderte Lufthansa-Flüge in Frankfurt und München gestrichen. © APA/dpa / Hannes P Albert</media:title>
    <media:credit role="author">Hannes P Albert</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Weitere Signa-Gesellschaft beantragt Konkurs</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/weitere-signa-gesellschaft-beantragt-konkurs</link>
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   <description>Mit der Georg-Coch-Platz Immobilien GmbH &amp; GmbH OG hat ein weiteres Unternehmen der Signa-Gruppe Konkurs angemeldet.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Bei der Gesellschaft handelt es sich um die Eigent&uuml;merin der nach Pl&auml;nen von Otto Wagner errichteten Immobilie &bdquo;Postsparkasse&ldquo; am Georg-Coch-Platz 2 im ersten Wiener Bezirk. Laut dem KSV 1870 ist davon auszugehen, dass das Handelsgericht Wien das Konkursverfahren zeitnah er&ouml;ffnen wird.<BR /><BR />Bei der Projektgesellschaft handelt es sich um eine mittelbare Tochtergesellschaft der Signa Prime Selection AG bzw. der Signa Prime Capital Invest GmbH, die ebenfalls in Konkurs sind. Aber auch &uuml;ber das Verm&ouml;gen der Georg-Coch-Platz Beteiligungs GmbH als unbeschr&auml;nkt haftende Gesellschafterin ist ein Konkursverfahren anh&auml;ngig.<BR /><BR />In den vergangenen Monaten bem&uuml;hte man sich gemeinsam mit den Insolvenzverwaltern der drei Gesellschaften, die Immobilie ohne Insolvenzverfahren zu verwerten. &bdquo;Da die au&szlig;ergerichtliche Verwertung bislang nicht finalisiert werden konnte, musste die Schuldnerin nunmehr den Insolvenzweg beschreiten und erfolgt die Verwertung nunmehr im Rahmen des noch zu er&ouml;ffnenden Insolvenzverfahrens&ldquo;, merkte J&uuml;rgen Gebauer vom KSV1870 an. Die Gesamtverbindlichkeiten werden mit rund 253 Mio. Euro beziffert.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 18:23:28 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 13 Apr 2026 18:25:11 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Signa-Gründer Benko sitzt seit über einem Jahr in U-Haft. © APA/EXPA/ JOHANN GRODER / EXPA/ JOHANN GRODER</media:title>
    <media:credit role="author">EXPA/ JOHANN GRODER</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Europas Energie: Abhängiger als gedacht?</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/europas-energie-abhaengiger-als-gedacht</link>
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   <description>Déjà-vu liegt in der Luft: Vier Jahre nach dem letzten Preisschock zu Beginn des Ukrainekrieges steht Europa erneut vor einer Energiekrise. Hat man die Zeit genutzt, um energieunabhängiger zu werden?  Wolfram Sparber, Leiter des Instituts für erneuerbare Energie an der Eurac, zieht Bilanz und analysiert, woher Italien seine Energie bezieht.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ber)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>Nach dem Energiepreisschock 2022 infolge des Ukrainekrieges wollte Europa energietechnisch unabh&auml;ngiger werden. Jetzt stehen wir vor der n&auml;chsten Energiekrise. Haben wir die Zeit genutzt und unsere Hausaufgaben erledigt?</b><BR />Wolfram Sparber: Ja, man hat sie zum Teil erledigt, zumindest was die Diversifizierung beim Gasimport anbelangt. Im Jahr 2022, als Russland die Ukraine angegriffen hat, kamen hierzulande 40 Prozent vom Erdgas aus Russland, 30 Prozent aus Algerien, 10 Prozent aus Nordeuropa und Fl&uuml;ssiggas-Lieferungen (LNG) machten 10 Prozent aus. Das hat sich in den letzten Jahren deutlich ge&auml;ndert.<BR /><BR /><b>Inwiefern?</b><BR />Sparber: Russland ist als Gaslieferant f&uuml;r Italien de facto verschwunden. Algerien ist konstant geblieben bei 32 Prozent, neu hinzugekommen als Lieferant ist Aserbaidschan mit der TAP-Pipeline, die inzwischen 16 Prozent liefert, und Fl&uuml;ssiggas macht inzwischen den gr&ouml;&szlig;ten Teil mit 34 Prozent aus. Das meiste kommt dabei von den USA, Katar und Algerien.<BR /><BR /><b>Schlittern wir eigentlich in eine neue Abh&auml;ngigkeit &ndash; die USA machen 50 Prozent der LNG-Importe aus?</b><BR />Sparber: Noch mehr sind wir mittlerweile von Algerien abh&auml;ngig. Weil Algerien uns 30 Prozent vom Erdgas &uuml;ber die Pipeline liefert, aber auch vom Fl&uuml;ssiggasanteil liefert uns Algerien 20 Prozent. Das hei&szlig;t, Algerien ist jetzt der Lieferant geworden, der Russland 2020 war. Die L&ouml;sung muss sein, dass wir wesentlich mehr Energie im eigenen Land erzeugen und damit wirklich unabh&auml;ngig sind. Weil, wenn ich meine Energie prim&auml;r aus Wind, Sonne und anderen erneuerbaren Quellen erzeuge, die ich vor Ort habe, dann interessieren mich die globalen Marktpreise relativ wenig.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74342026_quote" /><BR /><BR /><BR /><b>Wie schaut es bei den erneuerbaren Energien aus?</b><BR />Sparber: Man hat dort bestimmte Hausaufgaben gemacht, aber zu wenige. Dort liegt eigentlich noch die Hauptaufgabe, die wir machen m&uuml;ssen in den n&auml;chsten Jahren. Wir sind weiterhin stark von fossilen Energietr&auml;gern abh&auml;ngig. Wenn man auf Italien schaut, dann ist der Erd&ouml;lverbrauch zwischen 2021 und 2025 von 62 auf 57 Milliarden Kubikmeter gesunken und der Gasverbrauch etwas st&auml;rker von 72 auf 61 Milliarden Kubikmeter.<BR /><BR /><b>Und woher kommt die Reduktion?</b><BR />Sparber: Die Reduktion kommt insbesondere dadurch, dass weniger Erdgas im Strommix ist, als es 2021 war. Das ist insbesondere ersetzt worden durch schwerpunktm&auml;&szlig;ig Fotovoltaik und etwas mehr Wind. Wir haben in den letzten zwei Jahren jeweils &uuml;ber 6 Gigawatt neue Fotovoltaik-Leistung dazu gebaut. Wenn wir diesen Rhythmus halten, dann werden wir auch das nationale Klimaziel im Fotovoltaik-Bereich schaffen.  Anders schaut es aber aus auf der Windseite, die f&uuml;r den Nachtstrom und f&uuml;r den Winterstrom wichtig w&auml;re. Dort liegen wir bei wenigen 100 Megawatt, die pro Jahr dazu gebaut worden sind.<BR /><BR /><b>Italien verl&auml;ngert den Kohleausstieg von 2025 auf 2038. Ist das f&uuml;r Sie ein notwendiger Schritt?</b><BR />Sparber: Kohle machte 2025 ca. 2 Prozent von der nationalen Stromproduktion aus, also bereits verschwindend wenig. Die &ouml;konomischen Fakten werden uns zeigen, dass wir die Kohleverl&auml;ngerung nicht nutzen werden, weil Kohle teurer ist als Gas. Insofern werden die Kraftwerke von selbst ausgestellt werden. Au&szlig;er sie werden k&uuml;nstlich gezwungen, am Leben zu bleiben, mit Kapazit&auml;tsunterst&uuml;tzung. Aber Kohlekraftwerke sind eher unflexibel, recht langsam in der Reaktion und damit ein schlechter Partner f&uuml;r volatile erneuerbare Kraftwerke.<BR /><BR /><BR /><b>Wir haben gerade eine br&uuml;chige Feuerpause im Irankrieg. Inwieweit wird die jetzige Energiekrise das Jahr pr&auml;gen?</b><BR />Sparber: Wovon man ausgehen kann, ist, dass die Preissteigerungen an den Tankstellen und beim Gas sehr schnell gehen, innerhalb von wenigen Tagen. Aber die Preisreduktionen, die ziehen sich dann &uuml;ber Wochen und Monate hin. Das hei&szlig;t, ganz unabh&auml;ngig davon, wie jetzt die Krise verlaufen wird, werden die &Ouml;l- und Gaspreise relativ hoch bleiben. Wie genau und wie lange, das ist jetzt sehr schwer abzusch&auml;tzen. Das freut die Erd&ouml;l- und Gaskonzerne, die dadurch ihre Profite deutlich steigern. Der Verband Transport and Environment spricht von &uuml;ber 28 Milliarden an Extra-Profiten allein in diesem Jahr.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 17:51:34 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 13 Apr 2026 17:52:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Infolge des Irankrieges muss sich Europa erneut mit hohen Energiepreisen herumschlagen. © shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>„Vinitaly“– Italiens Weinwelt sucht nach neuen Märkten</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/vinitaly-italiens-weinwelt-sucht-nach-neuen-maerkten</link>
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   <description>Italiens größte Weinmesse „Vinitaly“ in Verona lädt dieser Tage zum Verkosten ein. Mit dabei sind auch über 80 Produzenten aus Südtirol. Die Branche bewegt sich jedoch derzeit in unruhigem Fahrwasser und das aus mehreren Gründen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ber)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />Wein ist einer der Exportschlager Italiens schlechthin. Er sei ein &bdquo;Botschafter der Qualit&auml;t Made in Italy&ldquo;, betonte Au&szlig;enminister Antonio Tajani bei der Er&ouml;ffnung der 58. &bdquo;Vinitaly&ldquo; in Verona. Die Branche sieht sich jedoch mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, entsprechend unsicher ist auch die Stimmung. <BR /><BR />Das Exportvolumen nahm 2025 um 3,7 Prozent ab, bedingt durch mehrere Gr&uuml;nde. Da sind zum einen die US-Z&ouml;lle unter Trump, die die Exporte in die Vereinigten Staaten im Vorjahr um neun Prozent einbrechen lie&szlig;en. Entsprechend gro&szlig; sind die Hoffnungen der Produzenten auf neue Handelsabkommen &ndash; etwa mit den Mercosur-Staaten oder Indien &ndash;, um die Absatzm&auml;rkte breiter aufzustellen. Gro&szlig;es Potenzial sieht das Osservatorio del vino vor allem in Japan, S&uuml;dkorea, Vietnam, Thailand, Indonesien oder Peru. <BR /><BR /><BR />Zum anderen bleibt auch der generelle Trend zum sinkenden Weinkonsum. Um diesem ver&auml;nderten Konsumverhalten zu begegnen, setzt die &bdquo;Vinitaly&ldquo; in diesem Jahr ein deutliches Zeichen: Mit dem Bereich &ldquo;NoLo Experience&bdquo; widmet die Messe erstmals einen eigenen Pavillon ausschlie&szlig;lich alkoholfreien und alkoholreduzierten Weinen.<h3>
&Uuml;ber 80 Produzenten aus S&uuml;dtirol</h3>F&uuml;r S&uuml;dtirols Weinwelt ist die &bdquo;Vinitaly&ldquo; seit Jahren die wichtigste B&uuml;hne: &bdquo;Der italienische Markt ist neben dem S&uuml;dtiroler der f&uuml;r uns mit Abstand wichtigste, deshalb ist der Auftritt auf der Vinitaly in unserem Jahresprogramm so zentral&ldquo;, erkl&auml;rt Eduard Bernhart, Direktor des Konsortiums S&uuml;dtirol Wein. &Uuml;ber 80 Winzer pr&auml;sentieren sich auf dem Gemeinschaftsstand von IDM.<BR /><BR />Im Fokus stehen dabei zwei Themen: Zum einen das neue Lagenkonzept, das vor rund einem Jahr vorgestellt wurde. Insgesamt 86 historische Lagen in S&uuml;dtirol wurden vom Landwirtschaftsministerium offiziell anerkannt und d&uuml;rfen nun auf den Flaschenetiketten ausgewiesen werden.<BR /><BR />Zum anderen r&uuml;ckt der Ausbau des &ouml;notouristischen Angebots in den Mittelpunkt. &bdquo;Es geht uns in Zusammenarbeit mit IDM S&uuml;dtirol darum, Einheimischen wie G&auml;sten m&ouml;glichst vielf&auml;ltige Erlebnisse rund um den Wein bieten zu k&ouml;nnen und so S&uuml;dtirol zur &ouml;notouristischen Destination zu entwickeln&ldquo;, so Bernhart. Diese Art des Tourismus solle sich vor allem auf Nebensaisonen und die Peripherie konzentrieren. <h3>
&bdquo;Angelo-Petti&ldquo;-Preis an Graf von Pfeil</h3>Zum Programm der &bdquo;Vinitaly&ldquo; geh&ouml;rt auch die Verleihung des renommierten &bdquo;Premio Angelo Betti&ldquo;, mit dem bereits am Sonntag Franz Graf von Pfeil vom Ansitz Kr&auml;nzelhof ausgezeichnet worden ist. Von Pfeil war einer der Wegbereiter der Vereinigung Freie Weinbauern S&uuml;dtirol und auch deren Gr&uuml;ndungspr&auml;sident.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1301145_image" /></div>
<BR /><BR />Die Weinleitmesse l&auml;uft noch bis einschlie&szlig;lich Mittwoch, 15. April. ]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 16:15:01 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 13 Apr 2026 16:44:15 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Auf der „Vinitaly“ sind 4.000 Aussteller vertreten, darunter auch zahlreiche aus Südtirol. © südtirol wein / Thomas Monsorno</media:title>
    <media:credit role="author">Thomas Monsorno</media:credit>
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  </item>
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   <title>Nach Trumps Seeblockade-Ankündigung steigen Ölpreise kräftig</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/nach-trumps-seeblockade-ankuendigung-steigen-oelpreise-kraeftig</link>
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   <description>Die Ölpreise sind nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran wieder gestiegen. In der Nacht auf Montag kletterte der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni bis zu neun Prozent auf fast 104 Dollar (88,81 Euro). Am frühen Morgen lag der Preis für den Öl-Future bei rund 102 Dollar und damit sieben Prozent über dem Niveau vom Freitagabend.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Vor dem Start der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad am Samstag hatte der Preis pro Barrel noch bei 95,20 Dollar gelegen. Auch der Preis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai legte in der Nacht auf Montag wieder deutlich zu. Die &Ouml;lpreise bleiben derzeit der wichtigste Gradmesser f&uuml;r die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.<BR /><BR />F&uuml;r diesen Montag hat das US-Milit&auml;r auf Anordnung von Pr&auml;sident Donald Trump eine Blockade von Schiffen in der Stra&szlig;e von Hormuz angek&uuml;ndigt, die iranische H&auml;fen anlaufen oder von ihnen auslaufen. Zugleich erl&auml;uterte das Milit&auml;r, dass die Durchfahrt von Schiffen, deren Ziel oder Startpunkt kein iranischer Hafen ist, durch das US-Milit&auml;r nicht beeintr&auml;chtigt werde. Die Blockade soll um 16.00 MESZ beginnen.<BR /><BR />Trump will mit der Blockade verhindern, dass der Iran Geb&uuml;hren von Reedereien f&uuml;r eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von &Ouml;l-Einnahmen abschneiden. Der Iran ist einer der gr&ouml;&szlig;ten &Ouml;lproduzenten der Welt. Dementsprechend ist die Stra&szlig;e von Hormuz auch f&uuml;r Teheran enorm wichtig, um seine &Ouml;lexporte an die internationalen M&auml;rkte zu bringen.<BR /><BR />Seit Kriegsbeginn waren die Preise nach oben geschossen. Als am Mittwoch die zweiw&ouml;chige Waffenruhe verk&uuml;ndet worden war, fiel der Preis f&uuml;r die Sorte Brent mit fast 90 Dollar auf das tiefste Niveau seit Mitte M&auml;rz.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 11:47:31 +0200</pubDate>
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    <media:title>Trump kündigte die Blockade von Schiffen in der Hormuz-Straße an. © APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA / TASOS KATOPODIS</media:title>
    <media:credit role="author">TASOS KATOPODIS</media:credit>
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   <title>Milliardengrab E-Autos: Größte Hersteller geschrumpft</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/milliardengrab-e-autos-groesste-hersteller-geschrumpft</link>
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   <description>Der Bau von Elektroautos hat sich für viele Autokonzerne weltweit zur „milliardenschweren Belastung“ entwickelt, besagt eine neue Studie. Abschreibungen auf Batteriefabriken, Entwicklungsprojekte und Modellreihen summierten sich bei Unternehmen in Europa und in den USA auf fast 60 Milliarden Euro, wie eine Analyse der Wirtschaftsberatung EY ergab. Der Gesamtgewinn von 19 führenden Autokonzernen weltweit schrumpfte 2025 demnach um 59 Prozent.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Liste der 19 profitabelsten Autokonzerne der Welt f&uuml;hrten im vergangenen Jahr Suzuki und Toyota an - der Anteil des Gewinns am Umsatz, die Marge, betrug bei ihnen 9,7 beziehungsweise 8,5 Prozent. Es folgten Kia aus S&uuml;dkorea mit einer Marge von 8,0 Prozent und BMW mit 7,6 Prozent.<BR /><BR />Der Umsatz der 19 Unternehmen stieg leicht um 0,6 Prozent - bei den deutschen Autokonzernen allerdings sank der Umsatz um 4,1 Prozent, wie EY am Sonntag weiter mitteilte. Auch beim Neuwagenabsatz verzeichneten die deutschen Hersteller demnach mit einem R&uuml;ckgang um zwei Prozent eine schw&auml;chere Entwicklung als die Mehrheit der anderen Konzerne.<BR /><BR />Die drei chinesischen Hersteller in der Liste - BYD, Geely und Great Wall Motors - bauten Absatz und Umsatz hingegen deutlich aus. Geely war 2025 zudem der einzige Konzern, der seinen Gewinn steigern konnte, wie EY erkl&auml;rte.<BR /><BR />&bdquo;Die Autoindustrie steckt in einer tiefen, f&uuml;r einige Unternehmen sogar potenziell existenzbedrohenden Krise&ldquo;, bilanzierte Constantin Gall von EY. &bdquo;Viele Konzerne hatten ihre Investitionen auf wachsende Absatzm&auml;rkte und einen dynamischen Hochlauf der Elektromobilit&auml;t ausgerichtet. Tats&auml;chlich entwickelt sich die Nachfrage nach E-Autos insbesondere in den USA und Europa deutlich schw&auml;cher als prognostiziert.&ldquo; Die US-Zollpolitik habe au&szlig;erdem zu zus&auml;tzlichen Milliardenbelastungen gef&uuml;hrt.<BR /><BR />Daher folge nun der Strategieschwenk. Gall betonte, dies bedeute nicht einen Kurswechsel weg von der Elektromobilit&auml;t, sondern &bdquo;eine Korrektur v&ouml;llig &uuml;berzogener Annahmen&ldquo;.<BR /><BR />Weitere Belastungen zeichneten sich ab: Angesichts der aktuellen konjunkturellen und geopolitischen Lage rechnet Gall nicht mit einer sp&uuml;rbaren Belebung der Neuwagennachfrage in Europa im laufenden Jahr. &bdquo;Die instabile politische Weltlage, steigende Energiepreise und eine h&ouml;here Inflation sind Gift f&uuml;r die Autokonjunktur&ldquo;, erkl&auml;rte er.<BR /><BR />Gall erwartet auch keinen durch hohe Spritpreise verursachten Elektro-Boom: &bdquo;Der eine oder andere Autok&auml;ufer wird sich nun doch eher f&uuml;r das Elektroauto entscheiden - einen echten Boom wird es aber nicht geben.&ldquo; Vielmehr w&uuml;rden viele Menschen angesichts geringerer verf&uuml;gbarer Einkommen und d&uuml;sterer Konjunkturaussichten den Autokauf vertagen und das alte Modell l&auml;nger fahren.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 10:35:03 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 13 Apr 2026 10:35:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>++ ARCHIVBILD ++ Hohe Kosten bei vielen E-Auto-Herstellern. © APA/dpa / Jan Woitas</media:title>
    <media:credit role="author">Jan Woitas</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Ladenschluss nach 48 Jahren</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/ladenschluss-nach-48-jahren</link>
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   <description>48 Jahre lang öffnete Marlena Ille (75) Tag für Tag ihr kleines  Geschäft „Plastic's“ in  der Bozner Altstadt –  ein Laden, der südtirolweit  für  den Verkauf von Tischtüchern bekannt war. Doch jetzt ist Schluss.   Was die fleißige Frau in  all den Jahren über Arbeitsmoral, Kundenzufriedenheit – und über sich selbst gelernt hat.</description>
   <author>redaktion@stol.it (rm)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>Von Miriam Roschatt</b><BR /><BR />Am 7. M&auml;rz 2026 steckte die Boznerin Marlena Ille ein letztes Mal den Schl&uuml;ssel ins Schloss  ihres kleinen Ladens in der Bozner Wangergasse.  Dort, zwischen Marienklinik und Franziskanergymnasium,  verkaufte die 75-j&auml;hrige Boznerin plastifizierte Tischdecken,  Tischdecken-Gewichte, Klammern, Tischuntersetzer,  Tischl&auml;ufer, Servietten, Badteppiche und  Fenstervorh&auml;nge.  &bdquo;Keine Chinaware&ldquo;, unterstreicht sie, &bdquo;nur Qualit&auml;t vom Feinsten.&ldquo; Daf&uuml;r war das Gesch&auml;ft von Frau Ille s&uuml;dtirolweit bekannt.<BR /><BR />Und jetzt? Ist Schluss. 48 Jahre, in denen  Marlena Ille jeden Morgen aufstand, nicht nur, weil der Wecker klingelte, sondern weil etwas auf sie wartete. Eine Aufgabe und ein Ort, an dem sie gebraucht wurde. Es ist ein Abschied von etwas, das f&uuml;r  die gelernte Raumausstatterin so lange selbstverst&auml;ndlich war, dass es sich wie ein  gro&szlig;er Teil von ihr anf&uuml;hlt, wenn man ihr begegnet.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1299864_image" /></div>
<BR />Wie hat die bodenst&auml;ndige Gesch&auml;ftsfrau es geschafft, &uuml;ber Jahrzehnte hinweg jene  grundlegende Freude nicht zu verlieren, die ihren Beruf f&uuml;r sie mehr sein lie&szlig; als blo&szlig;e Arbeit? &bdquo;Nun&ldquo;, sagt sie mit einem L&auml;cheln, &bdquo;mir hat die Arbeit einfach immer gefallen, besonders  der Kontakt zu meinen Kunden.&ldquo; Und f&uuml;r die nahm sie sich Zeit &ndash;  ganz egal, wer ihren Laden betrat. Jeden Kunden behandelte sie mit derselben Wertsch&auml;tzung.<h3>
Anf&auml;nglich nur ein &bdquo;Taschengeld&ldquo; verdient</h3>&bdquo;Pers&ouml;nliche Betreuung und auch mal &uuml;ber Gott und die Welt  plaudern, das ist es, was Kunden bei uns fanden und sch&auml;tzten&ldquo;, berichtet Frau Ille, die mit 14 Jahren ihre Lehre im ehemaligen Traditionskleiderhaus &bdquo;Gostner&ldquo; unter den Bozner Lauben begonnen hatte.    <BR /><BR />Dort, so erz&auml;hlt die heute 75-J&auml;hrige, habe sie gelernt, was es bedeutet zu arbeiten: &bdquo;Ich war mir nie f&uuml;r etwas zu schade und habe &uuml;berall angepackt, wo ich konnte. Ich habe jeden Tag gekehrt und  geputzt  und die Schaufenster bei Eisesk&auml;lte mit Zeitungspapier sauber gemacht.&ldquo; <BR /><BR />Es sind S&auml;tze, die beil&auml;ufig klingen und doch viel erz&auml;hlen: von Flei&szlig;, von Haltung, von einem Selbstverst&auml;ndnis, das heute selten geworden sei, so die Boznerin. Verdient habe sie dabei anf&auml;nglich nur ein &bdquo;Taschengeld&ldquo;, etwa 10.000 Lire im Monat. &bdquo;F&uuml;r den t&auml;glichen Kaffee im Kaffeehaus  hat das nat&uuml;rlich nicht gereicht, heute g&ouml;nne ich ihn mir daf&uuml;r umso lieber&ldquo;, sagt sie lachend.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1299867_image" /></div>
<BR />Nach ihrer Lehre bei &bdquo;Gostner&ldquo;  begann Marlena Ille als Verk&auml;uferin bei  &bdquo;Plastic's&ldquo; in der Wangergasse zu arbeiten. Das Gesch&auml;ft f&uuml;hrte damals die 2007 verstorbene Boznerin Imma Drahorat, die dort seit den 1950er-Jahren Wachstischdecken verkaufte. Einige Jahre sp&auml;ter &uuml;bernahm Marlena Ille den kleinen Laden und schrieb damit die Geschichte von &bdquo;Plastic's&ldquo; in ihrer eigenen Handschrift weiter.<h3>
&bdquo;Was tun wir nur ohne Sie? Wir brauchen Sie doch!&ldquo;</h3>Gemeinsam mit ihrer langj&auml;hrigen  Mitarbeiterin Rosi Peer sowie ihrer Tochter, die 22 Jahre lang mit ihr  im Laden stand, baute Marlena Ille  das Gesch&auml;ft im Laufe von 48 Jahren  zu einer beliebten Adresse f&uuml;r all jene auf, die Wert auf hochwertiges Tisch-, Bad- und Fensterzubeh&ouml;r legten.<BR /><BR />&bdquo;Meine Kunden kamen aus ganz S&uuml;dtirol, aber auch aus Deutschland und der Schweiz. Ich habe auch  Schulen, Pizzerien und Hotels  beliefert&ldquo;, erz&auml;hlt die flei&szlig;ige &bdquo;Macherin&ldquo; mit einem lachenden und weinenden Auge. Jeden einzelnen Kunden habe sie in all den Jahren in  ihr Herz geschlossen. Umso schwerer sei es nun, das   alles loszulassen. &bdquo;Als ich meinen Kunden erz&auml;hlte, dass ich  das Gesch&auml;ft bald schlie&szlig;en werde, sind sie fest erschrocken. &sbquo;Was tun wir nur ohne Sie? Wir brauchen Sie doch!&lsquo; &ndash; das waren ihre  Worte.&ldquo;  <BR /><BR />In der Tat berechtigte Fragen. Denn mit  Marlena Illes &bdquo;Plastic's&ldquo; schlie&szlig;t einer der letzten kleinen L&auml;den  in S&uuml;dtirol, wo hochwertige Tischzubeh&ouml;re verkauft wurden. Und damit geht auch ein St&uuml;ck  ihres Wissens verloren,  ebenso ihr feines Gesp&uuml;r   f&uuml;r all das, was sie &uuml;ber die Jahre verkauft hat.<h3>
Was bleibt, ist der Mensch</h3>Mittlerweile erinnert auf der einstigen Eingangst&uuml;r von &bdquo;Plastic's&ldquo;  nur noch ein wei&szlig;er Zettel mit ein paar Abschiedszeilen an den traditionsreichen Laden in der Bozner Wangergasse. Dahinter blickt man in leere Ladenr&auml;ume. R&auml;ume, die einst in bunten Farben strahlten, gef&uuml;llt mit Tischdecken, Tischl&auml;ufern und all den kleinen Sch&auml;tzen, die das Gesch&auml;ft von Marlena Ille so besonders machten.<BR /><BR />Was also bleibt? Vor allem eines: der Mensch. Marlena Ille,  eine Frau, die &uuml;ber Jahrzehnte mit Leidenschaft und  Herzblut einen Beruf aus&uuml;bte, den die schnelllebige (Online-)Welt heute vielleicht als unscheinbar betrachtet.<BR /><BR />Aber genau solche Kaufleute wie sie gaben und geben etwas  weiter, das keinen Cent kostet:  Menschlichkeit.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 17:50:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 12 Apr 2026 17:50:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Marlena Ille dekorierte das große Schaufenster ihres Geschäfts in Bozen  stets mit viel Liebe.</media:title>
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   <title>Streik legt Lufthansa zum Wochenstart lahm</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/streik-legt-lufthansa-zum-wochenstart-lahm</link>
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   <description>Am Montag und Dienstag wird bei der AUA-Mutter Lufthansa neuerlich gestreikt. Diesmal legen Pilotinnen und Piloten die Arbeit nieder - von Montag 00.01 Uhr bis Dienstag 23.59 Uhr. Das teilte die Vereinigung Cockpit (VC) am Samstag mit. Flüge der Austrian Airlines (AUA) sind nicht betroffen, hieß es am Sonntag auf APA-Anfrage. Nach Möglichkeit würden auf Verbindungen zwischen Wien und Deutschland größere Flugzeuge einsetzen, um mehr Sitzplatzkapazitäten anzubieten.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Konkret zum Streik aufgerufen sind wie berichtet die VC-Mitglieder bei der Deutschen Lufthansa, der Lufthansa Cargo, der Lufthansa Cityline sowie der Eurowings. Lufthansa-Passagieren - auch aus &Ouml;sterreich - ist empfohlen, sich bei der Airline zu informieren. Das gilt auch, wenn man mit der AUA aus &Ouml;sterreich kommt aber mit der Lufthansa von einem deutschen Hub wie Frankfurt oder Wien weiterfliegen wollte.<BR /><BR />&bdquo;Die Vereinigung Cockpit sieht sich zu diesem Schritt gezwungen, nachdem die Arbeitgeberseite in mehreren Tarifkonflikten keinen erkennbaren Willen zu einer L&ouml;sung zeigt&ldquo;, hatte VC-Pr&auml;sident Andreas Pinheiro mitgeteilt. &bdquo;Trotz eines bewussten Verzichts auf Streikma&szlig;nahmen &uuml;ber die Osterfeiertage blieben ernstzunehmende Angebote aus. In dieser Zeit gab es weder eine Reaktion noch erkennbare Gespr&auml;chsbereitschaft seitens der Arbeitgeber.&ldquo; Man sei aber weiter gespr&auml;chsbereit.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 13:45:59 +0200</pubDate>
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    <media:title>Neue Woche - neuer Streik bei der Lufthansa (Archivbild). © APA/dpa / Uwe Anspach</media:title>
    <media:credit role="author">Uwe Anspach</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Tesla bringt fortgeschrittenes Assistenzsystem nach Europa</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/tesla-bringt-fortgeschrittenes-assistenzsystem-nach-europa</link>
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   <description>Tesla führt in den Niederlanden als erstem Land in Europa die fortgeschrittene Version seines Fahrassistenzsystems ein. Vor der Zulassung habe Tesla die Software mit dem Namen „Full Self-Driving (Überwacht)“ in ganz Europa intern getestet, wie der US-Elektroautobauer mitteilte. Man bemühe sich um die Erlaubnis der Behörden in weiteren europäischen Ländern.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Tesla-Chef Elon Musk verspricht schon seit Jahren, dass Full Self-Driving (etwa: komplett selbstfahrend) mit der Zeit Tesla-Fahrzeuge eigenst&auml;ndig steuern soll. F&uuml;r die aktuelle Version, bei der der Mensch am Steuer weiter die Verantwortung tr&auml;gt und jederzeit bereit sein muss, die Kontrolle zu &uuml;bernehmen, f&uuml;hrte Tesla vor einiger Zeit den Zusatz &bdquo;&Uuml;berwacht&ldquo; ein.<BR /><BR />In den USA k&ouml;nnen Tesla-Fahrer die FSD-Software schon seit Jahren nutzen. Vor allem in der Anfangszeit berichteten sie von vielen Fehlern, inzwischen verweist Musk auf weitreichende Verbesserungen.<BR /><BR />Der Elektroauto-Vorreiter hat seine europ&auml;ische Fabrik in Gr&uuml;nheide bei Berlin, wo der Bestseller Model Y gebaut wird.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 12:27:52 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 12 Apr 2026 12:28:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>++ ARCHIVBILD ++ Tesla-Logo auf einem Fahrzeug. © APA/dpa / Patrick Pleul</media:title>
    <media:credit role="author">Patrick Pleul</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>HGV begrüßt neue Qualifikationskriterien für die private Vermietung</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/hgv-begruesst-neue-qualifikationskriterien-fuer-die-private-vermietung</link>
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   <description>Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) begrüßt den Beschluss der Südtiroler Landesregierung zur Festlegung beruflicher Qualifikationskriterien für die private Vermietung von Gästezimmern und möblierten Ferienwohnungen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Einf&uuml;hrung verpflichtender Qualifikationsnachweise in der Privatzimmervermietung ist ein wesentlicher Bestandteil der Wohnreform 2025, mit der die Grundlage geschaffen wurde, die Fehlentwicklungen in der touristischen Vermietung privaten Wohnraums zu korrigieren.<BR /><BR /> In den vergangenen Jahren war ein deutlicher Anstieg in diesem Segment zu verzeichnen mit negativen Auswirkungen auf den heimischen Wohnungsmarkt, die gesellschaftliche Akzeptanz des Tourismus sowie die Wettbewerbsbedingungen innerhalb des Sektors. &bdquo;W&auml;hrend gastgewerbliche Betriebe seit Jahren immer neuen gesetzlichen Anforderungen unterworfen worden sind, fehlten in der privaten Vermietung vergleichbare Standards&ldquo;, erkl&auml;rt HGV-Pr&auml;sident Klaus Berger. <BR /><BR />Die nun festgelegten Qualifikationskriterien seitens der Landesregierung leisten einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung der privaten Vermietung. &bdquo;Sie st&auml;rken zudem die Qualit&auml;t im Tourismus und f&ouml;rdern faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den unterschiedlichen Betriebsformen&ldquo;, ist HGV-Direktor Raffael Mooswalder &uuml;berzeugt.<BR /><BR /> Nicht zuletzt gehe es darum, alle N&auml;chtigungsformen konsequent in eine qualit&auml;tsorientierte und nachhaltige Entwicklung des Tourismus einzubinden, um dadurch die Qualit&auml;t des Sektors in S&uuml;dtirol weiterhin zu steigern, hei&szlig;t es abschlie&szlig;end in der Presseaussendung des HGV.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 11:18:47 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 12 Apr 2026 11:19:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Zahl der Privatvermieter habe in den vergangenen Jahren zugenommen, teilt der Hoteliers-und Gastwirteverband HGV in einer Aussendung mit. © kurhan</media:title>
    <media:credit role="author">kurhan</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Europäischer Flughafenverband warnt vor Kerosin-Knappheit</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/europaeischer-flughafenverband-warnt-vor-kerosin-knappheit</link>
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   <description>Der europäische Flughafenverband ACI Europe sorgt sich infolge der durch den Iran-Krieg ausgelösten Energiekrise um ausreichend Kerosin. Wenn der Transit durch die Straße von Hormuz nicht innerhalb der nächsten drei Wochen „in nennenswertem und stabilem Umfang“ wieder aufgenommen werde, gehe man derzeit davon aus, dass eine Knappheit von Flugtreibstoff in der EU Realität werden dürfte, schreibt Generaldirektor Olivier Jankovec in einem Brief an die Europäische Kommission.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Es sei von entscheidender Bedeutung, dass die EU die Verf&uuml;gbarkeit und eine stabile Versorgung mit Flugtreibstoff priorisiere, fordert er weiter. Denn eine Kerosinknappheit w&uuml;rde die Luftverkehrsanbindung unvermeidlich einschr&auml;nken und damit der europ&auml;ischen Wirtschaft erheblich schaden, so Jankovec. &bdquo;Die Tatsache, dass wir in die Hauptsaison des Sommers eintreten &ndash; in der der Luftverkehr das gesamte Tourismus&ouml;kosystem erm&ouml;glicht, von dem viele Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten abh&auml;ngig sind &ndash; verst&auml;rkt diese Bedenken zus&auml;tzlich.&ldquo;<BR /><BR />Jankovec fordert weiterhin eine EU-weite &Uuml;bersicht und &Uuml;berwachung der Kommission dazu, wie viel Kerosin aktuell verf&uuml;gbar ist und wie viel in Zukunft verf&uuml;gbar sein wird &ndash; im Vergleich zum Bedarf. Eine solche &Uuml;bersicht gebe es bisher nicht. Dar&uuml;ber hinaus bittet er die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde unter anderem um Pr&uuml;fung von gemeinsamen Kerosin-K&auml;ufen und einer vor&uuml;bergehenden Aufhebung von Beschr&auml;nkungen und regulatorischen Vorgaben, die die Einfuhr von Flugtreibstoff einschr&auml;nkten.<BR /><BR />Nach einem Treffen der EU-Expertengruppe f&uuml;r &Ouml;l am Mittwoch hatte es gehei&szlig;en, dass f&uuml;r die Versorgungssicherheit der Europ&auml;ischen Union derzeit kein Risiko bestehe und auch f&uuml;r April nicht erwartet werde.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 17:18:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sat, 11 Apr 2026 20:17:00 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>ACI Europe fordert EU-weite Überwachung der Kapazitäten. © APA/AFP / PRAKASH MATHEMA</media:title>
    <media:credit role="author">PRAKASH MATHEMA</media:credit>
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  </item>
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   <title>Irin Emma Delaney wird neue OMV-Chefin</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/irin-emma-delaney-wird-neue-omv-chefin</link>
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   <description>Der teilstaatliche Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV soll künftig von der Irin Emma Delaney geführt werden. Der Präsidial- und Nominierungsausschuss der OMV hat die bisherige BP-Managerin am Freitag als neue CEO vorgeschlagen. Sie soll am 1. September 2026 die Nachfolge von Alfred Stern antreten. Stimmt der Aufsichtsrat zu, übernimmt erstmals eine Frau die Spitze des börsennotierten Unternehmens.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Laufzeit des Mandats soll drei Jahre betragen, wobei eine Verl&auml;ngerungsoption um zwei weitere Jahre vorgesehen ist. Der Gesamtaufsichtsrat wird in seiner n&auml;chsten Sitzung formell &uuml;ber die Bestellung entscheiden. Zugleich soll dem Gremium auch die zweij&auml;hrige Vertragsverl&auml;ngerung von Finanzvorstand (CFO) Reinhard Florey zur Abstimmung vorgelegt werden.<BR /><BR />Die designierte Konzernchefin, die perfekt Deutsch sprechen soll, verf&uuml;gt &uuml;ber 30 Jahre Erfahrung in der Branche. In ihrer aktuellen Funktion als Bereichsvorst&auml;ndin beim britischen Konzern BP leitet Delaney eine Organisation mit &uuml;ber 50.000 Besch&auml;ftigten in rund 50 L&auml;ndern. Zu ihren Verantwortungsbereichen z&auml;hlen unter anderem Kraftstoffe, Schmierstoffe sowie E-Mobilit&auml;t. Sie bringe zudem profunde Kenntnisse im Up- und Downstream- sowie im LNG-Gesch&auml;ft mit, hie&szlig; es.<h3>
Deutliches Signal f&uuml;r die Zukunft</h3>Mit der geplanten Bestellung von Emma Delaney setzt die OMV ein deutliches Signal f&uuml;r den laufenden Konzernumbau. Delaney w&auml;re nicht nur die erste Frau an der Spitze des teilstaatlichen Energie- und Chemiekonzerns, sondern voraussichtlich auch die einzige Frau im Sessel einer Vorstandsvorsitzenden unter allen ATX-Unternehmen. Zuletzt war dieser Kreis nach dem Ausscheiden der CPI-Europe-Chefin Radka Doehring im Sommer 2025 rein m&auml;nnlich besetzt.<BR /><BR />Delaney folgt auf Alfred Stern, der bereits im Mai 2025 &uuml;berraschend bekannt gegeben hatte, seinen bis zum 31. August 2026 laufenden Vertrag nicht zu verl&auml;ngern. Stern, der die OMV seit September 2021 f&uuml;hrt und zuvor die Kunststofftochter Borealis leitete, ebnete den Weg f&uuml;r die Transformation weg vom klassischen &Ouml;l- und Gasgesch&auml;ft hin zu nachhaltiger Chemie - ein Kurs, den Delaney nun weiter forcieren soll.<BR /><BR />Die OMV erzielte im Jahr 2025 mit weltweit rund 22.300 Besch&auml;ftigten einen Umsatz von 24 Mrd. Euro. Das Unternehmen h&auml;lt unter anderem strategische Beteiligungen an der OMV Petrom und Borouge International.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 13:59:46 +0200</pubDate>
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    <media:title>Emma Delaney wird erste Frau an der OMV-Spitze. © BP / UNBEKANNT</media:title>
    <media:credit role="author">UNBEKANNT</media:credit>
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   <title>Energiedekret verabschiedet: Da sind die vorgesehenen Hilfen</title>
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   <description>Das Energiedekret hat diese Woche die letzte Hürde im Parlament genommen. Damit treten mehrere Maßnahmen in Kraft, die Haushalte mit niedrigem Einkommen und Unternehmen bei den Energiekosten entlasten sollen. Für Verbraucherschützer greift das Paket zu kurz. Ein Überblick.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ber)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Nach der Zustimmung in der Abgeordnetenkammer hat diese Woche auch der Senat das &bdquo;Decreto bollette&ldquo; gebilligt. Das Ma&szlig;nahmenpaket im Umfang von f&uuml;nf Milliarden Euro zielt darauf ab, die finanziellen Lasten der Haushalte und Unternehmen angesichts der hohen Stromkosten abzufedern. <h3>
Einmal-Bonus von 115 Euro</h3>F&uuml;r einkommensschwache Haushalte, die bereits den Sozialbonus beziehen, ist ein einmaliger Bonus von 115 Euro vorgesehen. Darunter fallen Haushalte mit einem ISEE-Wert bis 9.796 Euro beziehungsweise einem ISEE bis 20.000 Euro bei Familien mit mindestens vier Kindern.<BR /><BR />Rechnet man den regul&auml;ren Sozialbonus (204 Euro) und den neuen Einmal-Bonus zusammen, ergibt sich eine Gesamtentlastung von bis zu 315 Euro. Nach Sch&auml;tzungen der Regierung profitieren davon rund 2,7 Millionen Familien. Voraussetzung ist eine g&uuml;ltige ISEE-Erkl&auml;rung, da der Bonus automatisch &uuml;ber die Stromrechnung verrechnet wird.<BR /><BR />Zus&auml;tzlich sollen auch Haushalte mit einem ISEE bis 25.000 Euro eine einmalige Unterst&uuml;tzung von bis zu 60 Euro erhalten. Dieser Zuschuss ist jedoch freiwillig: Energieanbieter k&ouml;nnen selbst entscheiden, ob sie ihn an ihre Kunden weitergeben.<h3>
Senkung der Systemkosten</h3>Auf Unternehmensseite sieht das Dekret eine Senkung der allgemeinen Systemkosten in der Stromrechnung vor. Finanziert wird diese Ma&szlig;nahme unter anderem durch eine tempor&auml;re Erh&ouml;hung des IRAP-Steuersatzes im Energiesektor von 3,9 auf 5,9 Prozent.<BR /><BR />Zudem enth&auml;lt das Gesetz vereinfachte Genehmigungsverfahren f&uuml;r Rechenzentren sowie F&ouml;rderma&szlig;nahmen f&uuml;r langfristige Stromliefervertr&auml;ge aus erneuerbaren Energien.<h3>
Kohleausstieg um 13 Jahre verschoben</h3>Mit dem neuen Energiedekret soll auch dem aggressiven Telemarketing ein Riegel vorgeschoben werden. Der Abschluss von Strom- oder Gasliefervertr&auml;gen wird verboten. <BR /><BR />F&uuml;r zus&auml;tzliche Diskussion sorgt die Verl&auml;ngerung der Laufzeit von Kohlekraftwerken: Der schrittweise Ausstieg wurde von urspr&uuml;nglich 2025 auf 2038 verschoben. Die Regierung begr&uuml;ndet diesen Schritt mit der aktuellen Energiekrise.<BR /><BR />Ministerpr&auml;sidentin Giorgia Meloni bezeichnet das Dekret als &bdquo;konkret&ldquo; und &bdquo;mutig&ldquo;. Weniger enthusiastisch klingen hingegen die Verbrauchersch&uuml;tzer.  Sie begr&uuml;&szlig;en zwar insbesondere das Verbot telefonischer Vertragsabschl&uuml;sse, kritisieren jedoch das Paket als unzureichend. Laut Codacons sei das Energiedekret bereits &bdquo;&uuml;berholt&ldquo;. &bdquo;Die darin enthaltenen Ma&szlig;nahmen scheinen nicht in der Lage zu sein, das neue wirtschaftliche Szenario angemessen zu ber&uuml;cksichtigen.&ldquo; ]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 13:55:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 10 Apr 2026 13:55:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Das „Decreto bollette“ ist unter Dach und Fach. © shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>In Italien tritt Gesetz gegen Fake-Rezensionen in Kraft</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/in-italien-tritt-gesetz-gegen-fake-rezensionen-in-kraft</link>
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   <description>Wer mit einem Restaurantbesuch unzufrieden ist oder Mängel im Hotel feststellt, kann in Italien weiterhin eine negative Online-Bewertung abgeben. Allerdings gelten dafür ab sofort strengere Vorgaben. Künftig müssen Bewertungen innerhalb von 30 Tagen nach Inanspruchnahme einer Dienstleistung oder dem Kauf eines Produkts veröffentlicht werden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Zudem d&uuml;rfen sie nur von Personen stammen, die die Leistung tats&auml;chlich genutzt haben. Inhalte m&uuml;ssen sich konkret auf die gemachte Erfahrung beziehen und d&uuml;rfen nicht durch Rabatte oder andere Vorteile beeinflusst sein. Als glaubw&uuml;rdig gelten Bewertungen insbesondere dann, wenn sie durch Belege wie Rechnungen gest&uuml;tzt werden. Nach Ablauf von zwei Jahren verlieren Bewertungen ihre Zul&auml;ssigkeit.<BR /><BR />Die neuen Regeln st&auml;rken auch die Rechte von Unternehmen: Hotels und Restaurants k&ouml;nnen unzul&auml;ssige Bewertungen melden und deren Entfernung &uuml;ber die Plattformen beantragen. Der Pr&auml;sident des Konsumentenschutzverbands Assutenti, Gabriele Melluso, sprach von einem wichtigen Schritt f&uuml;r mehr Transparenz und fairen Wettbewerb.<BR /><BR />Bewertungen haben erheblichen Einfluss auf Kaufentscheidungen: Laut dem Verbraucherschutzverband Codacons lesen 77 Prozent der Verbraucher vor einer Buchung oder einem Kauf die Erfahrungen anderer Nutzer. Weltweit beeinflussen Online-Bewertungen Konsumausgaben in H&ouml;he von rund 150 Milliarden Euro j&auml;hrlich.<BR /><BR />Auch die Organisation Consumerismo betont die wachsende Bedeutung von Bewertungen f&uuml;r die Wirtschaft. Gleichzeitig &auml;u&szlig;ert sie Kritik: Die 30-Tage-Frist sei zu kurz und k&ouml;nne dazu f&uuml;hren, dass Verbraucher ganz auf eine Bewertung verzichten.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 16:12:48 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 09 Apr 2026 16:12:54 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Italien: Gesetz gegen Fake-Rezensionen in Kraft. © APA/AFP / FILIPPO MONTEFORTE</media:title>
    <media:credit role="author">FILIPPO MONTEFORTE</media:credit>
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   <title>Bausektor befürchtet weniger Aufträge</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/bausektor-befuerchtet-weniger-auftraege</link>
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   <description>Der heimische Bausektor zeigt sich mit dem vergangenen Jahr zufrieden, fürchtet jedoch heuer eine deutlich schwächere Auftragslage. Dies geht aus dem Wifo-Barometer der Handelskammer hervor.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ber)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Neun von zehn Unternehmen zeigen sich laut Stimmungsbarometer mit den Ertr&auml;gen von 2025 zufrieden. <BR /><BR />Im Tiefbau wurde die Nachfrage vor allem durch &ouml;ffentliche Auftr&auml;ge im Rahmen des Nationalen Plans f&uuml;r Aufbau und Resilienz (PNRR) gest&uuml;tzt. Bei den Investitionen war ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. <BR /><BR />Auch im Hochbau zog die Auftragslage an, nachdem die private Nachfrage dank sinkender Leitzinsen und g&uuml;nstigerer Kredite wieder eher zugenommen hatte. Im Bereich der Bauinstallation und der Fertigstellung von Geb&auml;uden blieben die Ums&auml;tze auf dem Niveau von 2024. <h3>
Bausektor erwartet schw&auml;chere Auftragslage</h3>Trotz solider Bilanz blicken die Unternehmen mit Sorgen in die Zukunft. Die Branche stellt sich auf eine schw&auml;chere Auftragslage ein. Als Hauptgr&uuml;nde nennen die Betriebe das Auslaufen der PNRR-Finanzierungen sowie die allgemeine Verunsicherung durch die Krise im Nahen Osten, die zu einer Verschiebung geplanter Bauvorhaben f&uuml;hren k&ouml;nnte.<BR /><BR /><BR />Die heimischen Handwerkerverb&auml;nde lvh und CNA-SHV sowie das Baukollegium warnen zudem vor einer gef&auml;hrlichen Kostenfalle. Die anhaltend hohen Preise f&uuml;r &Ouml;l und Gas belasten die Branche doppelt: Einerseits verteuert die Energiekrise die Herstellung energieintensiver Baumaterialien, andererseits treibt sie die Transportkosten in die H&ouml;he.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 12:19:14 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 09 Apr 2026 12:19:44 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Sowohl der Tief- als auch Hochbau zeigten sich mit den Erträgen vom Vorjahr zufrieden.</media:title>
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   <title>„Henris“ zeichnet Südtirols beste  Weine und Betriebe aus</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/henris-zeichnet-suedtirols-beste-weine-und-betriebe-aus</link>
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   <description>In Bozen wurde am Mittwoch der neue „Henris-Südtirol Weinguide 2026“ vorgestellt. Ausgezeichnet wurden dabei herausragende Persönlichkeiten sowie Spitzenleistungen in der Südtiroler Weinwirtschaft.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Die Auszeichnungen ehren besondere Leistungen in den Bereichen Weinbau und Weinerlebnis und stehen zugleich f&uuml;r Innovationskraft und Zukunftsf&auml;higkeit&ldquo;, freute sich Verlegerin Hannah Fink-Eder. Von Herbert Taschler<h3>
Die Preistr&auml;ger</h3>Als Weingut des Jahres wurde das Weingut Elena Walch in Tramin ausgezeichnet, als Weinpers&ouml;nlichkeit des Jahres Michael Graf Go&euml;ss-Enzenberg vom Weingut Manincor in Kaltern. &bdquo;Henris&ldquo;-Kellerei des Jahres ist die Kellerei Kurtatsch und f&uuml;r die Kollektion des Jahres ging die Auszeichnung an das Weingut Peter S&ouml;lva in Kaltern.<BR /><BR />F&uuml;r ihre kontinuierliche und nachhaltige Qualit&auml;tsentwicklung zeichnete &bdquo;Henris&ldquo; insgesamt zw&ouml;lf Betriebe aus, die neu in die h&ouml;chste Kategorie von f&uuml;nf schwarzen Trauben aufgenommen wurden: Alois Lageder (Margreid), Castelfeder (Kurtinig), Elena Walch (Tramin), Gumphof &ndash; Markus Prackwieser (V&ouml;ls am Schlern), Kellerei Andrian (Terlan), Kellerei Bozen (Bozen), Kellerei Kurtatsch (Kurtatsch), Kellerei Tramin (Tramin), Kornell &ndash; Florian Brigl (Siebeneich), Manincor (Kaltern), Peter S&ouml;lva (Kaltern), Schreckbichl &ndash; Colterenzio (Girlan).<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1298826_image" /></div>
<BR /><BR />Daneben wurden 24 Weine und Betriebe als S&uuml;dtiroler Rebsortensieger des Jahres 2026 ausgezeichnet. &bdquo;Eine Zahl, die eindrucksvoll zeigt, wie stark, dynamisch und qualit&auml;tsorientiert der S&uuml;dtiroler Weinbaubetrieb heute ist&ldquo;, betonte Otto Geisel, der Leiter des &bdquo;Henris&ldquo;-Verkostungs- und Bewertungsteams.<BR /><h3>
Von &bdquo;Gault&amp;Millau&ldquo; zu &bdquo;Henris&ldquo;</h3>Jahrelang war der &bdquo;Gault&amp;Millau&ldquo; neben dem &bdquo;Guide Michelin&ldquo; ein Fixpunkt in der Gastronomie- und Weinszene im deutschsprachigen Raum. Einige Jahre erschien die Deutschland-Ausgabe des Restaurantf&uuml;hrers im M&uuml;nchner Verlag Henris Edition. Nach einem Lizenz- und Markenstreit, der 2023 eskalierte und Anfang 2024 die Gerichte besch&auml;ftigte, ist der &bdquo;Gault&amp;Millau Deutschland&ldquo; 2025 ein letztes Mal erschienen.<BR /><BR />Nach drei Jahren intensiver Weinverkostungen unter &bdquo;Gault&amp;Millau&ldquo; pr&auml;sentiert sich &bdquo;Henris&ldquo; nun bereits zum zweiten Mal als eigenst&auml;ndige Plattform f&uuml;r Weinbewertung in S&uuml;dtirol. &bdquo;Unabh&auml;ngig, transparent und qualit&auml;tsorientiert&ldquo;, wie Otto Geisel unterstreicht: &bdquo;Wie in den Vorjahren fanden die Verkostungen auch diesmal blind statt, um objektive Bewertungen zu garantieren. Ohne Etikett und ohne Prestige z&auml;hlt ausschlie&szlig;lich die Qualit&auml;t im Glas &ndash; eine der ehrlichsten und anspruchsvollsten Formen der Bewertung.&ldquo;<BR /><BR />&bdquo;Henris&ldquo; steht laut Verlegerin Hannah Fink-Eder &bdquo;f&uuml;r eine neue Form der Bewertung von Wein- und Gastronomiekultur &ndash; inspiriert von jahrzehntelanger Erfahrung, gepr&auml;gt von Transparenz, Vielfalt und regionalem Feingef&uuml;hl. So wird ,Henris' zum digitalen Guide der Weinszene: einer Plattform, die Orientierung schafft, Entwicklungen sichtbar macht und Produzenten sowie Konsumenten gleicherma&szlig;en verl&auml;ssliche Qualit&auml;tsma&szlig;st&auml;be bietet. Der Guide ist digital ab sofort auf der Website oder in der ,Henris'-App abrufbar.&ldquo;<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1298754_image" /></div>
<h3>
24 S&uuml;dtiroler Rebsortensieger des Jahres 2026</h3>&bull; Sekt des Jahres: Sektgut Montris - 2020 Montris Blanc de Blancs Brut Nature <BR /><BR />&bull; Sylaner des Jahres: K&ouml;fererhof - 2024 R Sylvaner <BR /><BR />&bull; Riesling des Jahres: Weingut Falkenstein - 2020 anad&ucirc;ron Riesling <BR /><BR />&bull; Kerner des Jahres: Weingut Niklas - 2022 Libellula Kerner Riserva <BR /><BR />&bull; Wei&szlig;wein-Komposition des Jahres: Kellerei Terlan - 2022 Terlaner Primo Grande Cuv&eacute;e <BR /><BR />&bull; Pinot Bianco des Jahres: Gumphof &ndash; Markus Prackwieser - 2022 Renaissance Weissburgunder Riserva <BR /><BR />&bull; Pinot Grigio des Jahres: Wassererhof - 2023 Pinot Grigio <BR /><BR />&bull; Chardonnay des Jahres: Nals Margreid - 2021 Nama  <BR /><BR />&bull; Gew&uuml;rztraminer des Jahres: Kellerei Tramin - 2024 Nussbaumer Gew&uuml;rztraminer <BR /><BR />&bull; Gew&uuml;rztraminer edels&uuml;&szlig; des Jahres: Kellerei Tramin - 2023 Terminum Gew&uuml;rztraminer <BR /><BR />&bull; Sauvignon Blanc des Jahres: Kellerei St. Michael-Eppan - 2021 The Wine Collection Sauvignon Blanc <BR /><BR />&bull; Rarit&auml;t wei&szlig;: Kellerei Terlan - 2012 Rarity Wei&szlig;burgunder <BR /><BR />&bull; Rarit&auml;t rests&uuml;&szlig; wei&szlig;: Kellerei Tramin - 2017 Epokale Gew&uuml;rztraminer  <BR /><BR />&bull; St. Magdalener des Jahres: Pfannenstielhof - 2020 Der Pfannenstiel. St. Magdalener Classico <BR /><BR />&bull; Kalterersee des Jahres: Castel Sallegg - 2024 Vigna Bischofsleiten Kalterersee Classico superiore <BR /><BR />&bull; Vernatsch des Jahres: Baron Widmann - 2023 Nockerisch Vernatsch <BR /><BR />&bull; Vernatsch Handschrift: Pranzegg - 2022 Campill Vernatsch <BR /><BR />&bull; Pinot Noir des Jahres: Kellerei Girlan - 2021 Vigna Ganger Pinot Noir Riserva <BR /><BR />&bull; Cabernet Sauvignon des Jahres: Weingut Tiefenbrunner &ndash; Schlosskellerei Turmhof - 2021 Vigna Toren Cabernet Sauvignon Riserva Secundo <BR /><BR />&bull; Cabernet Franc des Jahres: Peter S&ouml;lva - 2023 Amistar Cabernet Franc Riserva <BR /><BR />&bull; Rotwein-Komposition des Jahres: Manincor - 2022 Castel Campan <BR /><BR />&bull; Merlot des Jahres: Kornell &ndash; Florian Brigl - 2020 Kressfeld Merlot Riserva <BR /><BR />&bull; Rosenmuskateller des Jahres: Muri-Gries (Weingut) Klosterkellerei - 2023 AbteiMuri Rosenmuskateller <BR /><BR />&bull; Rarit&auml;t rot: Kellerei Kurtatsch - 2018 TRES Riserva <h3>
100 Punkte f&uuml;r zwei Weine</h3>100 Punkte und damit die h&ouml;chste Auszeichnung im &bdquo;Henris S&uuml;dtirol Weinguide 2026&ldquo; haben zwei Weine erhalten: der 2012 Rarity Wei&szlig;burgunder der Kellerei Terlan sowie der 2017 Epokale Gew&uuml;rztraminer der Kellerei Tramin.<Rechte_Copyright></Rechte_Copyright>]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 05:56:23 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 09 Apr 2026 05:57:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Nach drei Jahren intensiver Weinverkostungen unter „Gault&amp;Millau“ präsentiert sich „Henris“ nun bereits zum zweiten Mal als eigenständige Plattform für Weinbewertung in Südtirol. ht © shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Treibstoffkrise: Was Flugreisende jetzt wissen müssen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/treibstoffkrise-was-flugreisende-jetzt-wissen-muessen</link>
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   <description>Die angespannte Lage am Energiemarkt führt zunehmend zu Engpässen beim Kerosin – an mehreren italienischen Flughäfen musste Treibstoff bereits rationiert werden. Welche Rechte haben Passagiere, wenn der Flieger aufgrund fehlenden Sprits am Boden bleibt?</description>
   <author>redaktion@stol.it (pho)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Barbara Klotzner vom Europ&auml;ischen Verbraucherzentrum  Italien (EVZ) erkl&auml;rt, was man beachten muss, damit man im Ernstfall f&uuml;r einen ausgefallenen Flug entsch&auml;digt wird.<BR /><BR />Die Unsicherheit am Himmel w&auml;chst. Nach einem ersten Alarm am vergangenen Wochenende f&uuml;r vier italienische Flugh&auml;fen ver&ouml;ffentlichte  das aeronautische Informationssystem NOTAM am Dienstag eine weitere Mitteilung f&uuml;r den Flughafen von Brindisi: Airlines k&ouml;nnen dort kein regul&auml;res Auftanken mehr vornehmen und m&uuml;ssen die ben&ouml;tigte Treibstoffmenge bereits am vorherigen Abflugort einplanen.<BR /><BR />Zahlreiche Fluggesellschaften haben angesichts der vom Iran-Krieg angefachten Energiekrise bereits &Auml;nderungen an ihren Flugpl&auml;nen angek&uuml;ndigt, und es besteht die Sorge, dass sich die Lage in den kommenden Wochen weiter verschlechtern k&ouml;nnte. <BR /><BR />Wenn Fluggesellschaften Fl&uuml;ge streichen, weil der Treibstoff fehlt oder zu teuer wird, stehen Reisende ratlos am Gate. Im Gespr&auml;ch mit dem EVZ wird klar: Wer seine Rechte kennt, kann zumindest den finanziellen Schaden begrenzen.<h3>
R&uuml;ckerstattung oder Umbuchung?</h3>Wenn ein Flug gestrichen wird, haben Passagiere grunds&auml;tzlich die Wahl zwischen der vollst&auml;ndigen R&uuml;ckerstattung des Ticketpreises oder einer alternativen Bef&ouml;rderung zum Zielort. <BR /><BR />Barbara Klotzner vom EVZ betont dabei, wie wichtig eine klare Entscheidung ist, da die Wahl der R&uuml;ckerstattung das Vertragsverh&auml;ltnis beendet und die Fluglinie somit von weiteren Unterst&uuml;tzungsleistungen befreit. <BR /><BR />Wer hingegen auf eine Umbuchung besteht, kann weitreichendere Anspr&uuml;che geltend machen. Dazu geh&ouml;ren Betreuungsleistungen wie Verpflegung w&auml;hrend der Wartezeit sowie die &Uuml;bernahme von Hotelkosten und Transferzahlungen, falls sich der Flug auf den n&auml;chsten Tag verschiebt.<BR /><BR /> Klotzner r&auml;t dazu, den Wunsch nach einer Umbuchung immer schriftlich festzuhalten, da man nur durch die Dokumentation des Wunsches nach Weiterreise sp&auml;ter eventuelle Mehrkosten  zur&uuml;ckfordern kann.<BR /><BR />Ob Passagieren zus&auml;tzlich eine Ausgleichszahlung zusteht, h&auml;ngt ma&szlig;geblich vom Zeitpunkt der Information von Seiten der Fluggesellschaft ab. Erfolgt die Streichung mehr als 14 Tage vor dem Abflug, besteht zwar ein Anspruch auf Umbuchung oder Erstattung, jedoch in der Regel nicht auf eine zus&auml;tzliche Entsch&auml;digung. <BR /><BR />Bei kurzfristigeren Absagen wird die Rechtslage komplizierter, da sich Fluglinien bei Treibstoffmangel oft auf au&szlig;ergew&ouml;hnliche Umst&auml;nde berufen. Hier m&uuml;sse laut Klotzner im Einzelfall gepr&uuml;ft werden, ob die Airline die Verantwortung f&uuml;r die Streichung tr&auml;gt und damit zu Ausgleichszahlungen verpflichtet ist.<h3>
Nachtr&auml;gliche Preiserh&ouml;hungen bei Pauschalreisen m&ouml;glich</h3>Ein wesentlicher Unterschied besteht zudem zwischen Individual- und Pauschalreisen, da das Gesetz bei Letzteren ein Hintert&uuml;rchen f&uuml;r nachtr&auml;gliche Preiserh&ouml;hungen vorsieht, die auch bei gestiegenen Treibstoffpreisen greifen k&ouml;nnte. <BR /><BR />Solche Nachforderungen sind nur zul&auml;ssig, wenn eine entsprechende Preisanpassungsklausel ausdr&uuml;cklich im Vertrag steht.  Die Erh&ouml;hung darf maximal acht Prozent des Reisepreises betragen. Zudem muss die Mitteilung sp&auml;testens 20 Tage vor Reisebeginn erfolgen und der Veranstalter ist verpflichtet, die Mehrkosten &ndash; etwa durch gestiegene Treibstoffpreise &ndash;  konkret zu belegen. <BR /><BR />Sollte der Ernstfall eintreten und man am Flughafen festsitzen, r&auml;t Klotzner umgehend Kontakt mit der Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter  aufzunehmen und das weitere Vorgehen abzustimmen. Bei Streitf&auml;llen mit Fluggesellschaften  oder Veranstaltern bietet das EVZ kostenlose Unterst&uuml;tzung bei der Vermittlung an.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 17:55:41 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 08 Apr 2026 17:56:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Bei Flugreisen gilt: Wer seine Rechte kennt, kann zumindest den finanziellen Schaden begrenzen. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  <item>
   <title>Baukollegium: Preisrevision bei Ausschreibungen anwendbar machen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/baukollegium-preisrevision-bei-ausschreibungen-anwendbar-machen</link>
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   <description>Erleichtert über die aktuelle Entspannung im Konflikt im Nahen Osten zeigte sich heute der Generalrat des Baukollegiums in seiner Sitzung. „Eine positive Nachricht auf humanitärer, aber auch auf wirtschaftlicher Ebene“, kommentiert Präsident Christian Egartner. Die Auswirkungen des Konflikts bekommen auch die Südtiroler Bauunternehmen zu spüren.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Die Preissteigerungen bei Roh&ouml;l und Energie stellten besonders transportintensive Bereiche vor gro&szlig;e Herausforderungen. Roh&ouml;l braucht es z.B. auch f&uuml;r die Herstellung von Bitumen, das wiederum f&uuml;r Asphaltierungsarbeiten verwendet wird. Hier explodierten die Preise um mehr als 50 Prozent, somit kostet heute die Asphaltierung einer Stra&szlig;e um rund 25 Prozent mehr. Aber auch bei anderen Materialien wie Stahl und Eisen macht sich ein Anstieg bemerkbar. Aufgrund der Unsicherheit sowie der gestiegenen Preise sind letzthin auch bereits &ouml;ffentliche Ausschreibungen leer ausgegangen&ldquo;, erkl&auml;rt Thomas Hasler, Gesch&auml;ftsleiter des Baukollegiums. <BR /><BR />Damit es f&uuml;r Bauunternehmen auch in Zeiten der Unsicherheit m&ouml;glich ist, an &ouml;ffentlichen Ausschreibungen teilzunehmen und die Auftraggeber ihrerseits auch Auftragnehmer f&uuml;r ihre Investitionsvorhaben finden, braucht es Planungssicherheit f&uuml;r alle Vertragsparteien. &bdquo;Wir haben gesehen, dass sich in unserer heutigen Welt die Situation von einem auf den anderen Tag komplett ver&auml;ndern kann. Mit der sog. Preisrevision ist im nationalen Vergabegesetz eine M&ouml;glichkeit vorgesehen, um auf die Schwankungen der Preise zu reagieren &ndash; und zwar sowohl nach oben als auch nach unten&ldquo;, so Egartner. Nun gehe es darum, die darin vorgesehenen Preisindizes endlich zu erstellen, damit die Preisrevision anwendbar wird.<BR /><BR />&bdquo;Die 20 vorgesehenen Preisindizes (sog. TOL &ndash; &bdquo;tipologie omogenee di lavorazioni&ldquo;) m&uuml;ssen von den nationalen Ministerien endlich erstellt und anschlie&szlig;end monatlich ver&ouml;ffentlicht werden, damit die Preisrevision Inkrafttreten kann. Infolgedessen herrscht f&uuml;r die Vertragsparteien Klarheit und entsprechend den Entwicklungen am Markt passen sich auch die Preise an. Diese k&ouml;nnen somit steigen, aber ebenso sinken.&ldquo;, so Hasler. <BR /><BR />In Zusammenarbeit mit dem Dachverband ANCE in Rom ist das Baukollegium darum bem&uuml;ht, die rasche Umsetzung und Ver&ouml;ffentlichung der Preisindizes voranzutreiben. ]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 16:14:25 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 08 Apr 2026 16:46:02 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Baukollgium-Präsident Christian Egartner (links) und Geschäftsleiter Thomas Hasler (rechts). © baukollegium</media:title>
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   <title>Der digitale Euro: Was er für Verbraucher bringt</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/der-digitale-euro-was-er-fuer-verbraucher-bringt</link>
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   <description>Seit Jahren ist die Rede vom digitalen Euro, im nächsten Jahr soll die Testphase starten. Doch was steht hinter diesem Mammutprojekt: nur eine neue App auf dem ohnehin schon überladenen Smartphone oder haben die Nutzer wirklich etwas davon?</description>
   <author>redaktion@stol.it (gam)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die wichtigsten Fragen und Antworten.<h3>
Was ist eigentlich der digitale Euro?</h3>Der digitale Euro ist &ndash; vereinfacht gesagt &ndash; eine elektronische Form des Bargelds und wird im gesamten Euroraum gelten. Herausgeben wird ihn die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB), also die gleiche Institution, die heute auch f&uuml;r M&uuml;nzen und Banknoten verantwortlich ist.<BR /><h3>
Wie wird man diese Digitalw&auml;hrung konkret nutzen k&ouml;nnen?</h3>
Geplant ist ein System mit sogenannten &bdquo;Wallets&ldquo; &ndash; also digitalen Geldb&ouml;rsen &ndash;, die &uuml;ber eine App genutzt werden. Damit l&auml;sst sich Geld vom eigenen Konto auf die digitale Geldb&ouml;rse &uuml;bertragen. Beim Bezahlen mit dem Smartphone wird der Betrag dann abgezogen &ndash; &auml;hnlich wie bei einer herk&ouml;mmlichen Kartenzahlung. Dabei m&uuml;ssen die B&uuml;rger aber keine neue App der EZB herunterladen; die Funktion soll direkt in das Onlinebanking der eigenen Hausbank integriert werden. <BR /><BR />F&uuml;r Menschen, die nicht so digitalaffin sind oder kein Smartphone besitzen, soll es den digitalen Euro zudem in Form einer Art Prepaid-Karte geben. <BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1298196_image" /></div>
<h3>
Ist der digitale Euro also einfach eine neue Kreditkarte?</h3>Nein &ndash; auch wenn es sich f&uuml;r den Verbraucher &auml;hnlich anf&uuml;hlen wird. Wenn man heute mit Kreditkarte oder Smartphone zahlt, l&auml;uft das Geld &uuml;ber private US-Zahlungsdienstleister wie Visa oder Mastercard. Beim digitalen Euro w&auml;re das anders: Das Geld k&auml;me direkt von der Europ&auml;ischen Zentralbank. F&uuml;r den Nutzer wirkt es vertraut, der entscheidende Unterschied liegt im Hintergrund.<BR /><h3>
Wozu brauchen wir den digitalen Euro &uuml;berhaupt?</h3>Zum einen will die EU auf die zunehmende Digitalisierung reagieren. Als der Euro eingef&uuml;hrt wurde, zahlte noch niemand mit der Uhr oder dem Handy; heute geh&ouml;rt dies ebenso wie Online-Shopping zum Alltag. Der digitale Euro soll eine zeitgem&auml;&szlig;e Erg&auml;nzung zu M&uuml;nzen und Scheinen sein.<BR /><BR />Aber es gibt einen noch wichtigeren Grund: Die EU will die Unabh&auml;ngigkeit Europas st&auml;rken. Fast alles, was wir heute digital bezahlen, l&auml;uft &uuml;ber US-amerikanische Unternehmen wie Visa, Mastercard, Apple Pay oder PayPal. Der Zahlungsverkehr ist jedoch eine &bdquo;kritische Infrastruktur&ldquo; &ndash; &auml;hnlich wie Energie oder Telekommunikation. Fiele diese Infrastruktur durch politische Krisen oder technische Defekte aus, st&uuml;nde der Kontinent still. Der digitale Euro will daher eine rein europ&auml;ische Infrastruktur schaffen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1298199_image" /></div>
<BR />Zudem geht es um Datenschutz: Informationen dar&uuml;ber, wer wann was kauft, liegen derzeit oft bei den US-Unternehmen. Die EU m&ouml;chte sicherstellen, dass solche Daten besser gesch&uuml;tzt werden. <BR /><BR />Auch die Kosten spielen eine Rolle: H&auml;ndler zahlen Geb&uuml;hren an die gro&szlig;en Netzwerke, die oft indirekt an die Kunden weitergegeben werden. Ein europ&auml;isches System k&ouml;nnte hier f&uuml;r mehr Wettbewerb und g&uuml;nstigere Geb&uuml;hren sorgen.<BR /><h3>
Hei&szlig;t das, Visa &amp; Co. w&uuml;rden verschwinden?</h3>Nein. Die Idee ist nicht, bestehende Anbieter zu verbieten, sondern eine europ&auml;ische Alternative zu schaffen. Am Ende sollen die Verbraucher entscheiden k&ouml;nnen, was sie nutzen m&ouml;chten.<BR /><h3>
Wird der digitale Euro das Bargeld ersetzen?</h3>Nein. Der digitale Euro soll Bargeld nicht ersetzen, sondern erg&auml;nzen. Die EU plant sogar ein Gesetz, das die Annahmepflicht von Bargeld st&auml;rkt. Beides soll dauerhaft nebeneinander existieren.<BR /><h3>
Wenn der digitale Euro wie Bargeld sein soll &ndash; kann man damit offline bezahlen?</h3>Ja, das ist ein Kernziel. Der digitale Euro soll auch ohne Internet funktionieren &ndash; etwa in der U-Bahn, auf der Almh&uuml;tte oder bei technischen St&ouml;rungen. Dabei wandert der Betrag via Bluetooth oder NFC direkt vom Handy des Konsumenten auf das Ger&auml;t des Verk&auml;ufers. Das ist ein klarer Unterschied zu heutigen Bezahldiensten und macht den digitalen Euro zu echtem &bdquo;digitalem Bargeld&ldquo;. Auch das private Geldversenden unter Freunden soll so einfach m&ouml;glich sein.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1298202_image" /></div>
<h3>
Wie steht es um Datenschutz und Privatsph&auml;re?</h3>Dies ist einer der heikelsten Punkte. Die EZB betont unerm&uuml;dlich, dass sie kein Interesse an den Kaufgewohnheiten der B&uuml;rger hat. Gerade bei Zahlungen von Handy zu Handy im Offline-Modus soll die Privatsph&auml;re so hoch sein wie beim Bargeld &ndash; die Zentralbank sieht hier nicht, wer wem Geld gibt. Bei Online-Zahlungen ist der Schutz h&ouml;her als bei heutigen kommerziellen Anbietern, allerdings m&uuml;ssen gesetzliche Regeln gegen Geldw&auml;sche eingehalten werden.<BR /><h3>
Welche Kritik gibt es?</h3>F&uuml;r viele Experten ist der Mehrwert noch nicht greifbar genug. Zudem kostet die Einf&uuml;hrung Milliarden. Die Gesch&auml;ftsbanken f&uuml;rchten zudem, dass Kunden zu viel Geld von den Konten in die Wallets verschieben k&ouml;nnten, wodurch den Banken Geld f&uuml;r die Vergabe von Krediten fehlen w&uuml;rde. Deshalb wird es voraussichtlich Obergrenzen geben (diskutiert werden etwa 3.000 Euro). <BR /><h3>
Wie ist der Stand der Dinge?</h3>Der Gesetzgebungsprozess sollte noch heuer abgeschlossen werden. Dadurch k&ouml;nnte 2027 ein Pilotprojekt mit echten Nutzern starten. Die Einf&uuml;hrung wird ab 2029 angepeilt.  Ob sich der digitale Euro dann wirklich durchsetzt, h&auml;ngt am Ende von einer simplen Frage ab: Ist er im Alltag bequemer, sicherer oder g&uuml;nstiger als das, was wir heute schon nutzen?]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 15:51:43 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 08 Apr 2026 15:52:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>2029 soll nach aktuellen Plänen der digitale Euro eingeführt werden. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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   <title>„Über Geld spricht man doch“:  Lohnschere wird größer</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/ueber-geld-spricht-man-doch-lohnschere-wird-groesser</link>
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   <description>„Über Geld spricht man nicht!“ - Ganz im Gegenteil, sagen die Vertreterinnen des Landesbeirats für Chancengleichheit für Frauen und des Frauenbüros.  Laut dem Landesbeirat für Chancengleichheit  hat sich der sogenannte Gender Pay Gap, also die Abweichung der durchschnittlichen Tagesentlohnung von Männern und Frauen, sogar verschlechtert, und zwar von 17,3 auf 17,5 Prozent innerhalb des letzten Jahres. Diese Daten stellten der Landesbeirat bei ihrer jüngsten Konferenz am heutigen Mittwoch vor.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Der Gender Pay Gap ist mehr als eine Zahl, er wirkt sich direkt auf das ganze Leben von Frauen aus, bis hin zur Pension. Umso wichtiger ist es, dass wir genauer hinschauen, transparenter werden und Frauen in allen Bereichen, auch in F&uuml;hrungspositionen, selbstverst&auml;ndlich mehr zutrauen&ldquo;, betonte Sozial-Landesr&auml;tin Rosmarie Pamer zu Beginn der Veranstaltung &bdquo;&Uuml;ber Geld sprechen? Wir tun es!&ldquo;, die im Palais Widmann stattfand. Das geht aus einer Aussendung des Landesbeirat f&uuml;r Chancengleichheit.<BR /><BR />Zufrieden mit der heuer besonders gro&szlig;en Beteiligung von Seiten der verschiedenen Verb&auml;nde und Organisationen zeigte sich Ulrike Oberhammer, die Pr&auml;sidentin des Landesbeirats f&uuml;r Chancengleichheit f&uuml;r Frauen: &bdquo;Am 17. April, dem Equal Pay Day, werden heuer in S&uuml;dtirol so viele Info- und Sensibilisierungsaktionen stattfinden, wie noch nie. An 53 St&auml;nden wird die Bev&ouml;lkerung Auskunft zum Thema erhalten.&ldquo;<h3>
Beide Geschlechter k&ouml;nnen profitieren, wenn Frauen mehr verdienen</h3> &bdquo;Wenn Frauen aufholen und mehr verdienen, bedeutet das nicht automatisch, dass M&auml;nner weniger bekommen.  Aber wer anerkennt, dass strukturelle Vorteile existieren, muss auch akzeptieren, m&ouml;glicherweise selbst davon profitiert zu haben, und genau das kann am eigenen Selbstbild kratzen. Dies ist auch der Grund, wieso trotz statistischer Daten M&auml;nner h&auml;ufig die Lohnl&uuml;cke leugnen&ldquo;, ist Oberhammer &uuml;berzeugt. Die Vizepr&auml;sidentin des Beirats, Nadia Mazzardis, betonte: &bdquo;Nach Jahren der Sensibilisierung und L&ouml;sungen, die uns nicht zufriedenstellen, ist klar, dass wir nun dazu &uuml;bergehen m&uuml;ssen, Verantwortlichkeiten aufzuzeigen. Denn wenn die Zahlen nicht in die richtige Richtung gehen, fehlt es an Entscheidungen.&ldquo;<BR /><BR />Fakten zum Thema lieferte Heidi Flarer vom Arbeitsf&ouml;rderungsinstitut AFI: &bdquo;Frauen erhalten weiterhin nicht denselben Zugang zu Berufen und Positionen, ihre Arbeit wird schlechter bewertet und damit werden Frauen auch f&uuml;r gleichwertige Arbeit schlechter bezahlt.&ldquo; Hinzu komme, dass Frauen ihren Beruf h&auml;ufig mit Familien- und Pflegearbeit vereinbaren m&uuml;ssten, was ihnen eine schnellere berufliche Karriere erschwere. Der Gender Pay Gap bei leitenden F&uuml;hrungskr&auml;ften liege demnach sogar bei 25,1 Prozent, bei mittleren F&uuml;hrungskr&auml;ften bei 13,7 Prozent und bei Angestellten bei 22,6 Prozent.<h3>
Europ&auml;ische Entgelttransparenzrichtlinie  muss bis Juni von Italien ratifiziert werden</h3>Nicht nur mit Sensibilisierungsaktionen, sondern auch mit gesetzlichen Ma&szlig;nahmen soll dem Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau bei der Entlohnung entgegengetreten werden. Deshalb wurde im Rahmen der Konferenz ganz besonders auf die Europ&auml;ische Entgelttransparenzrichtlinie eingegangen, die auch in Italien bis Juni ratifiziert werden muss (ein Gesetzentwurf liegt bereits vor). <BR /><BR />Dazu sprach Marjaana Gunkel von der Freien Universit&auml;t Bozen, die vor allem die Arbeitgeberseite beleuchtete. Demnach muss bei den bereits gesetzlich vorgesehenen geschlechtsneutralen Stellenausschreibungen zuk&uuml;nftig verpflichtend das Entgelt angegeben werden. Zudem greift die Beweisumkehr und somit muss im Streitfall die Arbeitgeber- bzw. geberinnenseite den Nachweis erbringen, dass keine Diskriminierung vorliegt. <BR /><BR />Rechtsanwalt Filippo Valcanover aus Trient, der auch Pr&auml;sident der Sektion Trentino-S&uuml;dtirol des AGI ist, ging hingegen schwerpunktm&auml;&szlig;ig auf die Arbeitnehmer- und Arbeitnehmerinnenseite ein und erkl&auml;rte, dass Bewerberinnen genau so wie Arbeitnehmerinnen ein Auskunftsrecht &uuml;ber das Entgelt haben, jedoch keine Auskunft &uuml;ber ihr bisheriges Entgelt erteilen m&uuml;ssen. <BR /><BR />Wer sich diskriminiert f&uuml;hlt oder bei gleicher Arbeit weniger Gehalt erh&auml;lt als Kolleginnen und Kollegen, muss das nicht stillschweigend hinnehmen und kann unter anderem Gleichstellungsr&auml;tin Brigitte Hofer aufsuchen. &bdquo;Wir bieten Beratung und Orientierung, unterst&uuml;tzen beim Sammeln relevanter Unterlagen, helfen bei au&szlig;ergerichtlichen L&ouml;sungen und intervenieren durch Meldungen an Aufsichtsbeh&ouml;rden&ldquo;, f&uuml;hrte sie im Rahmen der Konferenz aus. ]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 14:58:21 +0200</pubDate>
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    <media:title>Laut dem Landesbeirat für Chancengleichheit  hat sich der sogenannte Gender Pay Gap verschlechtert, © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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   <title>Brenner-Transit: Salvini rechnet heuer mit Urteil</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/brenner-transit-salvini-rechnet-heuer-mit-urteil</link>
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   <description>Italiens Verkehrsminister Matteo Salvini rechnet im Streit mit Österreich über die Tiroler Transit-Beschränkungen mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) bis Ende 2026.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ber)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR />Die von Italien eingebrachte Klage wird am 21. April am Sitz des H&ouml;chstgerichts in Luxemburg m&uuml;ndlich verhandelt. &bdquo;Nach drei Jahren Arbeit wird der Fall in zehn Tagen endlich vor Gericht behandelt&ldquo;, zeigte sich Salvini gegen&uuml;ber der APA in Rom optimistisch, Recht zu bekommen. <BR /><BR />Den Fall bezeichnete Salvini als pr&auml;zedenzlos: Italien habe erstmals Klage gegen eine Ma&szlig;nahme eines anderen EU-Staates eingereicht. &bdquo;Die &ouml;sterreichischen Transitma&szlig;nahmen f&uuml;hren zu kilometerlangen Staus, Problemen f&uuml;r den Warenverkehr und zus&auml;tzlicher Umweltbelastung. Die italienische Regierung sieht darin eine Form unlauteren wirtschaftlichen Wettbewerbs.<BR /><BR />Die EU-Kommission hatte den Weg f&uuml;r eine Klage freigemacht und Italiens in Teilen Recht gegeben. Einige der Tiroler Ma&szlig;nahmen w&uuml;rden den freien Warenverkehr einschr&auml;nken. Konkret nannte die Kommission das Nachtfahrverbot, das Winterfahrverbot an Samstagen und die Lkw-Blockabfertigung.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 14:38:21 +0200</pubDate>
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    <media:title>Die EU-Kommission hat den Weg für eine Klage vor dem EuGH freigemacht. © 284740857</media:title>
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