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  <pubDate>Sun, 24 May 2026 08:18:29 +0200</pubDate>
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   <title>stol.it RSS Feed</title>
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   <title>Pizza wird zum Luxus: So viel zahlt man in Bozen</title>
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   <description>Ein einfacher Pizza-Abend wird spürbar teurer: Eine neue Analyse von Konsumentenschützern zeigt deutliche Preissteigerungen in ganz Italien. Am tiefsten müssen die Gäste ausgerechnet in Bozen in die Tasche greifen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (splus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Ein gem&uuml;tlicher Pizza-Abend geh&ouml;rt f&uuml;r viele nach wie vor zu den beliebtesten Freizeitaktivit&auml;ten &ndash; doch immer &ouml;fter wird daraus ein kostspieliges Vergn&uuml;gen. Eine aktuelle Analyse von &bdquo;Altroconsumo&ldquo; der Preise in 30 St&auml;dten in Italien zeigt: Die Kosten f&uuml;r Pizza mit Getr&auml;nk sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Besonders heraus sticht dabei Bozen &ndash; als teuerste Stadt im Vergleich.<BR /><BR />Im Durchschnitt zahlen G&auml;ste in Bozen rund 15 Euro f&uuml;r eine Pizza mit Getr&auml;nk. Damit liegt S&uuml;dtirols Landeshauptstadt an der Spitze, noch vor bekannten Gro&szlig;st&auml;dten und Tourismushochburgen wie Mailand oder Venedig. Auch Palermo und Sassari geh&ouml;ren mit durchschnittlich etwas mehr als 14,50 Euro zu den teuersten St&auml;dten.<h3>
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise im Schnitt um 4,4 Prozent gestiegen</h3>Die Entwicklung zeigt einen klaren Trend: Der Besuch in der Pizzeria wird zunehmend teurer. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise im Schnitt um 4,4 Prozent gestiegen. Blickt man zur&uuml;ck auf das Jahr 2021, ergibt sich sogar ein Anstieg von rund 26 Prozent.<h3>
Der Vergleich:</h3><div class="img-embed"><embed id="1315557_image" /></div>
<BR /><BR />Was lange als g&uuml;nstige und unkomplizierte Option f&uuml;r alle galt, ver&auml;ndert sich sp&uuml;rbar. Gerade f&uuml;r Familien wird ein gemeinsamer Restaurantbesuch zunehmend zur finanziellen Belastung. Lokale, in denen man f&uuml;r unter 10 Euro Pizza und Getr&auml;nk bekommt, werden immer seltener.<h3>
Unter der 10-Euro-Marke halten sich nur noch wenige Ausnahmen</h3>Dabei sind die Preisunterschiede innerhalb Italiens erheblich: W&auml;hrend St&auml;dte wie Rom mit durchschnittlich etwa 11,45 Euro noch erschwinglich bleiben, bewegen sich viele St&auml;dte mittlerweile im Bereich zwischen 10 und 12 Euro &ndash; mit steigender Tendenz. Unter der 10-Euro-Marke halten sich nur noch wenige Ausnahmen wie Reggio Calabria oder Livorno.<BR /><BR />Auff&auml;llig ist zudem, dass nicht nur die Durchschnittspreise steigen, sondern auch die Unterschiede innerhalb einzelner St&auml;dte immer gr&ouml;&szlig;er werden. Besonders deutlich zeigt sich das in Palermo: Dort reicht die Preisspanne von etwa 9 Euro bis hin zu 28 Euro &ndash; also mehr als das Dreifache, je nach Lokal. Auch in St&auml;dten wie Mailand oder Florenz ist die Bandbreite gro&szlig;, was auf eine zunehmende Differenzierung zwischen einfachen Angeboten und gehobener Gastronomie hinweist.<BR /><BR />Anders sieht es in einigen kleineren St&auml;dten aus: In Reggio Calabria etwa bleiben die Preise vergleichsweise stabil und eng beieinander &ndash; dort betr&auml;gt die Differenz zwischen g&uuml;nstigstem und teuerstem Angebot nur rund 2 Euro.<BR /><BR />Unterm Strich zeigt die Analyse ein klares Bild: Die Pizza ist l&auml;ngst nicht mehr &uuml;berall ein g&uuml;nstiger Klassiker. Auch in S&uuml;dtirol &ndash; und besonders in Bozen &ndash; m&uuml;ssen Genie&szlig;er inzwischen deutlich tiefer in die Tasche greifen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sun, 24 May 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
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    <media:title>Ein einfacher Pizza-Abend wird spürbar teurer. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>Darum kehren viele Südtiroler der Heimat den Rücken</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/darum-kehren-viele-suedtiroler-der-heimat-den-ruecken</link>
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   <description>Südtirol verliert jedes Jahr unterm Strich rund 800 Menschen an die Nachbarländer. Viele Südtiroler im Ausland bleiben ihrer Heimat zwar eng verbunden. Zurückkommen wollen trotzdem nur wenige.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;S&uuml;dtirol gewinnt emotional, verliert aber beruflich&ldquo;, bringt es Universit&auml;tsprofessor Kurt Matzler auf den Punkt. Matzler hat die Studie wissenschaftlich begleitet, die gestern vorgestellt wurde. Durchgef&uuml;hrt und ausgewertet wurde die Befragung von Theresia Mair im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Universit&auml;t Innsbruck. 341 Mitglieder des Netzwerks S&uuml;dstern aus 25 L&auml;ndern haben daran teilgenommen. Die Studie kn&uuml;pft an fr&uuml;here Erhebungen aus den Jahren 2014 und 2021 an. <h3>
Warum viele gehen und bleiben</h3>&bdquo;Viele S&uuml;dtiroler gehen zun&auml;chst wegen des Studiums oder wegen internationaler Erfahrungen ins Ausland&ldquo;, sagte Matzler. Dort blieben sie dann aber h&auml;ufig, weil die beruflichen M&ouml;glichkeiten besser seien. 70 Prozent der Befragten geben an, S&uuml;dtirol urspr&uuml;nglich wegen der Ausbildung verlassen zu haben. 44 Prozent nennen das Interesse am Ausland und an Internationalit&auml;t, 25 Prozent berufliche Gr&uuml;nde.<BR /><BR />Geblieben sind viele dann vor allem wegen der Arbeit. 83 Prozent verweisen auf bessere berufliche M&ouml;glichkeiten, 61 Prozent auf h&ouml;here L&ouml;hne oder bessere Arbeitsvertr&auml;ge. &bdquo;Die gr&ouml;&szlig;te Verschiebung im Vergleich zur Studie von 2021 gab es tats&auml;chlich bei den L&ouml;hnen&ldquo;, sagte Mair auf Nachfrage. Damals lag der Anteil noch bei 47 Prozent. Fast jeder Zweite nennt zudem pers&ouml;nliche Weiterentwicklung und ein internationales Umfeld als Gr&uuml;nde.<BR /><BR />Laut Studie leben 80 Prozent der S&uuml;dsterne weiterhin im Ausland. Nur jeder f&uuml;nfte ist zur&uuml;ckgekehrt. Weniger als die H&auml;lfte hat konkrete R&uuml;ckkehrpl&auml;ne. &bdquo;Und wenn es R&uuml;ckkehrabsichten gibt, sind sie oft vage: Viele denken langfristig daran, aber ohne festen Plan&ldquo;, sagte Matzler.<h3>
Was die R&uuml;ckkehr bremst</h3>Was aber bremst die R&uuml;ckkehr? Die Gr&uuml;nde liegen vor allem im Arbeitsmarkt. Wer eine R&uuml;ckkehr ablehnt, tue das vor allem aus beruflichen Gr&uuml;nden, sagt Matzler. 67 Prozent nennen diesen Punkt, 50 Prozent verweisen auf ein zu niedriges Lohnniveau, 40 Prozent auf einen unattraktiven Arbeitsmarkt. Hinzu kommen pers&ouml;nliche Lebensumst&auml;nde im Ausland, Familie, fehlende Internationalit&auml;t und der Wohnungsmarkt. In den offenen Antworten tauchen zudem Themen wie intransparente Stellenvergaben und fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie  auf.<BR /><BR />Auch bei der Bewertung S&uuml;dtirols als Arbeits- und Lebensort zeigt sich eine klare Zweiteilung. Sport- und Freizeitangebot sowie Lebensqualit&auml;t werden von 93 beziehungsweise 92 Prozent als attraktiv bewertet. Deutlich schw&auml;cher schneiden L&ouml;hne, Arbeitsmarkt und Wohnungsangebot ab. 76 Prozent halten das Lohnniveau f&uuml;r weniger oder gar nicht attraktiv, 67 Prozent den Arbeitsmarkt, 58 Prozent das Wohnungsangebot.<h3>
Heimat bleibt Heimat</h3>Von Entfremdung kann bei den Abgewanderten dennoch keine Rede sein. &bdquo;Die emotionale Bindung an S&uuml;dtirol ist sehr stark&ldquo;, sagt Matzler. 84 Prozent der Befragten f&uuml;hlen sich ihrer Heimat eher stark oder sehr stark verbunden. Fast die H&auml;lfte kommt mehr als f&uuml;nfmal im Jahr nach S&uuml;dtirol, weitere 45 Prozent zwei- bis f&uuml;nfmal. Auch das Identit&auml;tsgef&uuml;hl bleibt: 61 Prozent beschreiben sich prim&auml;r als S&uuml;dtiroler oder S&uuml;dtirolerin, 42 Prozent zugleich als Europ&auml;er oder Europ&auml;erin.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74877803_quote" /><BR /><BR />Im Grunde best&auml;tigt die Studie also ein Spannungsfeld, das in S&uuml;dtirol seit Jahren bekannt ist. &bdquo;S&uuml;dtirol hat als Lebensort enorme St&auml;rken&ldquo;, sagte Matzler. &bdquo;Aber diese St&auml;rken gleichen nicht automatisch aus, was am Arbeitsmarkt fehlt.&ldquo; <h3>
Ein Warnsignal f&uuml;r den Standort</h3>F&uuml;r den Wirtschaftsstandort ist das ein weiteres Warnsignal. Handelskammerpr&auml;sident Michl Ebner sprach von einer &bdquo;besorgniserregenden Entwicklung&ldquo;. Die Studie sei ein wichtiger Markstein, um Entscheidungstr&auml;ger und Gesellschaft f&uuml;r das Thema zu sensibilisieren. Die Handelskammer Bozen hatte bereits 2019 &uuml;ber ihr WIFO eine &auml;hnliche Untersuchung durchgef&uuml;hrt und damit eine Debatte &uuml;ber Abwanderung angesto&szlig;en.<h3>
&bdquo;Brain Gain&ldquo; statt &bdquo;Body Gain&ldquo;</h3>Gleichzeitig steckt in der Erhebung auch eine Chance. Denn viele S&uuml;dsterne wollen sich weiterhin einbringen. 70 Prozent k&ouml;nnen sich vorstellen, einen Beitrag zur Entwicklung S&uuml;dtirols zu leisten, weitere 14 Prozent tun dies nach eigenen Angaben bereits. F&uuml;r Studienautorin Mair liegt genau darin ein zentraler Ansatzpunkt. Das Potenzial der S&uuml;dtiroler im Ausland lasse sich  auch &uuml;ber eine bessere Vernetzung aktivieren. &bdquo;Es geht nicht immer um Brain Gain im Sinne eines Body Gain&ldquo;, erg&auml;nzte Thomas Mur, Mitgr&uuml;nder und Vorstand von S&uuml;dstern. Entscheidend sei also nicht nur, ob jemand wieder in S&uuml;dtirol arbeitet und lebt, sondern auch, ob diese Person ihr Know-how f&uuml;r S&uuml;dtirol einbringt. Genau das sei von Anfang an eine Kernidee von S&uuml;dstern gewesen.<h3>
Rolle der &ouml;ffentlichen Hand &bdquo;begrenzt&ldquo;</h3> Und was kann die &ouml;ffentliche Hand gegen die Abwanderung tun? &bdquo;Sie kann die Rahmenbedingungen verbessern, etwa bei Mobilit&auml;t, Verwaltung, Kinderbetreuung oder Wohnfragen&ldquo;, erkl&auml;rte Mair. Im Gro&szlig;en und Ganzen seien die Einflussm&ouml;glichkeiten aber eher begrenzt. &bdquo;Einen wichtigen Teil m&uuml;ssten die Unternehmen leisten.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 22 May 2026 17:53:55 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 22 May 2026 17:54:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Südtirol hat  als Arbeitsstandort ein ernstes Problem. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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   <title>Prognose: Iran-Krieg lässt Düngemittelpreise rasant steigen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/prognose-iran-krieg-laesst-duengemittelpreise-rasant-steigen</link>
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   <description>Das britische Beratungsunternehmen Oxford Economics erwartet wegen des Iran-Kriegs deutlich steigende Düngemittelpreise. Weltweit dürften sie um mehr als 30 Prozent im Vergleich zu 2025 zulegen, wie Oxford Economics mitteilte. Vor allem die Preissteigerungen des nachgefragten Düngers Harnstoff tragen demnach zu dem Anstieg bei. Hintergrund ist die anhaltende Blockade der Straße von Hormuz, durch die Düngemittel wie Harnstoff verschifft werden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Nach Angaben der UN-Organisation f&uuml;r Ern&auml;hrung und Landwirtschaft, kurz FAO, werden im Jahr gew&ouml;hnlich 20 bis 30 Prozent der international gehandelten D&uuml;ngemittelprodukte durch die Meerenge transportiert. Die Golfregion ist wichtig f&uuml;r die Versorgung, weil dort Gas und weitere Vorprodukte f&uuml;r die D&uuml;ngemittelerzeugung wie Schwefel reichlich vorhanden sind.<h3>
Oxford Economics: Konkurrenz um D&uuml;ngemittelvorr&auml;te</h3>Oxford Economics zufolge ist die Europ&auml;ische Union auf Importe angewiesen, um D&uuml;ngemittel produzieren zu k&ouml;nnen. Der Anteil der heimischen Produktion am verbrauchten Stickstoffd&uuml;nger, darunter f&auml;llt auch Harnstoff, liegt der Analyse zufolge zwischen 10 und 20 Prozent.<BR /><BR />Die EU werde mit anderen Akteuren auf dem Weltmarkt um die schwindenden D&uuml;ngemittelvorr&auml;te konkurrieren m&uuml;ssen, hei&szlig;t es von Oxford Economics. Auf Importe aus dem Nahen Osten sei Europa &ndash; anders als etwa Australien, Thailand und Brasilien &ndash; aber nicht angewiesen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 22 May 2026 08:21:18 +0200</pubDate>
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    <media:title>Der Iran-Krieg lässt auch Düngemittel teurer werden. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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  <item>
   <title>Teuerung ist zurück: Wie Rom  die Sparer schützen will</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/teuerung-ist-zurueck-wie-rom-die-sparer-schuetzen-will</link>
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   <description>Die Teuerung hat zuletzt wieder spürbar angezogen. Die italienische Regierung legt vor diesem Hintergrund erneut Staatspapiere für Kleinsparer auf – mit Schutz gegen die Inflation.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Geld verliert wieder schneller an Wert. Die Teuerungsrate stieg im April sprunghaft an &ndash; in Italien auf 2,7 Prozent, in S&uuml;dtirol sogar auf 3,4 Prozent. Grund daf&uuml;r sind die Spannungen am Golf und deren Folgen f&uuml;r Energiepreise und Lieferketten. &Ouml;konomen rechnen in den kommenden Monaten mit weiterem Preisdruck.<BR /><BR />Es w&auml;re nicht der erste Teuerungsschub der vergangenen Jahre. Wie stark Inflation Erspartes entwertet, zeigt der Blick zur&uuml;ck: Wer Anfang 2021 10.000 Euro unverzinst auf dem Konto liegen hatte, hatte Ende 2025 in Italien real nur noch eine Kaufkraft von rund 8.400 Euro. Der Kontostand blieb gleich &ndash; aber was man sich daf&uuml;r kaufen konnte, wurde deutlich weniger. In S&uuml;dtirol war der Effekt noch st&auml;rker: Dort entsprach die Kaufkraft nur noch gut 8.100 Euro.<h3>
Laufzeit von f&uuml;nf Jahren</h3>Der neue Btp Italia S&igrave; soll B&uuml;rgern helfen, Erspartes besser gegen Kaufkraftverlust abzusichern. Der Mechanismus ist vergleichsweise einfach. Anleger erhalten halbj&auml;hrliche Zinszahlungen. Diese setzen sich aus zwei Teilen zusammen: einem festen Mindestzins und der im jeweiligen Halbjahr gemessenen italienischen Inflation. Der feste Mindestzins wird vom Finanzministerium am 12. Juni bekanntgegeben. Als Orientierung kann die letzte Ausgabe eines Btp Italia dienen: Damals lag die reale Mindestverzinsung bei 1,85 Prozent pro Jahr.<BR /><BR />Zus&auml;tzlich ist ein Treuebonus vorgesehen. Wer den Btp Italia S&igrave; w&auml;hrend der Emission kauft und bis zur F&auml;lligkeit h&auml;lt, erh&auml;lt am Ende der Laufzeit, also nach f&uuml;nf Jahren, einen zus&auml;tzlichen Aufschlag von 0,6 Prozent auf das investierte Kapital. Die Mindestanlage betr&auml;gt 1.000 Euro. Gezeichnet werden kann das Papier &uuml;ber das Homebanking, sofern dieses f&uuml;r den Onlinehandel freigeschaltet ist, oder &uuml;ber die eigene Bank beziehungsweise die Post, wenn dort ein Wertpapierdepot besteht.<h3>
F&uuml;r wen kann ein solches Papier infrage kommen?</h3>Interessant kann der Btp Italia S&igrave; vor allem f&uuml;r Sparer sein, die ihr Geld mehrere Jahre nicht ben&ouml;tigen und einen Teil ihres Verm&ouml;gens gegen Inflation absichern wollen. Er ist dabei keine Wette auf hohe Renditen, sondern eher ein Schutzbaustein: Steigt die italienische Teuerung, steigen auch die Ertr&auml;ge mit. F&uuml;r S&uuml;dtiroler Sparer bleibt wichtig, dass der Titel an die italienische Inflation gekoppelt ist &ndash; nicht an die h&ouml;here S&uuml;dtiroler Teuerung. Der feste Mindestzins und der Treuebonus d&uuml;rften diesen Abstand aber ausgleichen k&ouml;nnen. Damit ist der Btp Italia S&igrave; vor allem eine m&ouml;gliche Alternative f&uuml;r Geld, das sonst kaum verzinst auf dem Konto liegen w&uuml;rde. <BR /><BR />Hinzu kommen die &uuml;blichen Steuervorteile italienischer Staatsanleihen: Ertr&auml;ge werden mit 12,5 Prozent besteuert, Staatspapiere sind von der Erbschaftssteuer befreit und werden bis zu 50.000 Euro nicht f&uuml;r die Isee-Berechnung ber&uuml;cksichtigt.<BR /><BR />Dass solche Produkte auf Interesse sto&szlig;en, zeigte die letzte Btp-Italia-Ausgabe: Ende Mai 2025 sammelte der Staat damit rund 8,8 Milliarden Euro ein. Auch diesmal d&uuml;rfte die Nachfrage gro&szlig; sein &ndash; gerade weil die Inflation vielen Sparern wieder vor Augen f&uuml;hrt, dass Geld auf dem Konto zwar nominell gleich bleibt, real aber an Wert verlieren kann.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 22 May 2026 06:55:06 +0200</pubDate>
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    <media:title>Die Erträge des Btp Italia Sì werden wie bei anderen italienischen Staatsanleihen mit 12,5 Prozent besteuert.  shutterstock © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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  </item>
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   <title>Welche Südtiroler Weine die Fachwelt begeistern</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/welche-suedtiroler-weine-die-fachwelt-begeistern</link>
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   <description>Welche Kellereien schaffen es in die Spitzenränge der wichtigsten internationalen Weinführer? Und welche Südtiroler Weine konnten die einflussreichsten Kritiker besonders überzeugen? Eine neue Auswertung zeigt: Die Spitze ist breit – doch einige Namen tauchen besonders häufig auf.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Auff&auml;llig ist dabei nicht nur die Zahl der Auszeichnungen, sondern auch deren Verteilung: 58 Produzenten kommen mit mindestens einem Wein auf eine Topbewertung. Darunter sind Genossenschaften ebenso wie private Weing&uuml;ter und Freie Weinbauern. &bdquo;Diese Breite betrifft die Produzenten ebenso wie Anbaugebiete und Rebsorten&ldquo;, sagt Eduard Bernhart, Direktor des Konsortiums S&uuml;dtirol Wein.<h3>
100 Punkte f&uuml;r Terlan</h3>Das st&auml;rkste Einzelergebnis kommt in diesem Jahr von der Kellerei Terlan. Robert Parker bewertete den 1991 Wei&szlig;burgunder Rarity S&uuml;dtirol Terlaner DOC mit 100 Punkten &ndash; also mit der H&ouml;chstnote. Laut Bernhart ist das auch deshalb bemerkenswert, weil Parker bisher erst zwei Wei&szlig;weine aus Italien mit 100 Punkten ausgezeichnet hat: neben diesem Wei&szlig;burgunder auch den 2009er Gew&uuml;rztraminer Epokale S&uuml;dtirol DOC der Kellerei Tramin im Jahr 2018. &bdquo;Diese Auszeichnung unterstreicht deshalb erneut S&uuml;dtirols Standing als Wei&szlig;weinregion Nummer eins in Italien&ldquo;, sagt Bernhart.<BR /><BR />Auch James Suckling vergab 100 Punkte an einen S&uuml;dtiroler Wein: an den 2021 Terlaner I Primo Grande Cuv&eacute;e S&uuml;dtirol DOC, ebenfalls von der Kellerei Terlan. Bei Wine Enthusiast schaffte es der 2021 Blauburgunder Schweizer S&uuml;dtirol DOC von Franz Haas unter die 100 besten Weine des Jahres.<BR /><BR />Weitere Spitzenpl&auml;tze gab es bei Falstaff: Drei der vier besten Wei&szlig;weine Italiens stammen demnach aus S&uuml;dtirol &ndash; von den Kellereien St. Michael-Eppan und Terlan. Auch zwei der vier besten S&uuml;&szlig;weine kommen aus S&uuml;dtirol, n&auml;mlich von der Kellerei Tramin und vom Weingut Ansitz Waldgries Christian Plattner. <h3>
Rot knapp hinter Wei&szlig;</h3>Der Blick auf die ausgezeichneten Weine best&auml;tigt das Bild S&uuml;dtirols als Wei&szlig;weinland &ndash; allerdings knapper, als man vermuten k&ouml;nnte. Von den 213 pr&auml;mierten Weinen sind 100 Wei&szlig;weine und 98 Rotweine. Dazu kommen elf S&uuml;&szlig;weine und vier Sekte. Dass auch Sekte ausgezeichnet wurden, wertet Bernhart als Zeichen f&uuml;r die Entwicklung, die S&uuml;dtirols Sekthersteller in den vergangenen Jahren gemacht h&auml;tten.<BR /><BR />Breit ist auch das Spektrum der Rebsorten. 17 verschiedene Sorten kamen in den internationalen F&uuml;hrern auf mindestens eine Auszeichnung. An der Spitze liegt der Blauburgunder mit 38 pr&auml;mierten Weinen und 48 Topnoten. Dahinter folgen Chardonnay mit 26 Weinen und 33 Topnoten, Wei&szlig;burgunder mit 20 Weinen und 29 Topnoten sowie Sauvignon mit 19 Weinen und 28 Topnoten.<BR /><BR />F&uuml;r Bernhart ist diese Vielfalt kein Zufall. &bdquo;Will man aus den unterschiedlichen Voraussetzungen, die unsere Weinberge in verschiedenen H&ouml;hen und Anbaugebieten mit sich bringen, das Beste herausholen, ist eine Vielfalt an Rebsorten unumg&auml;nglich&ldquo;, sagt der Direktor des Konsortiums.<h3>
Die Meistpr&auml;mierten</h3>Besonders oft ausgezeichnet wurden heuer erneut Weine der Kellerei Terlan. Der 2012 Wei&szlig;burgunder Rarity S&uuml;dtirol Terlaner DOC und der 2022 Terlaner I Primo Grande Cuv&eacute;e S&uuml;dtirol DOC erhielten jeweils sechs Topnoten. Der 2023 Sauvignon Quarz S&uuml;dtirol Terlaner DOC kam auf f&uuml;nf.<BR /><BR />Jeweils vier Topbewertungen erhielten die 2021 Cuv&eacute;e Adamantis Weinberg Dolomiten IGT der Kellerei Eisacktal, der 2021 Blauburgunder Riserva Vigna Das Langefeld S&uuml;dtirol DOC von Pfitscher sowie die 2017 Gew&uuml;rztraminer Sp&auml;tlese Epokale S&uuml;dtirol DOC der Kellerei Tramin.<BR /><BR />Auch Henris zeichnete S&uuml;dtirol mehrfach aus: 100 Punkte gab es dort f&uuml;r den 2012 Wei&szlig;burgunder Rarity der Kellerei Terlan und f&uuml;r die 2017 Gew&uuml;rztraminer Sp&auml;tlese Epokale der Kellerei Tramin. Zudem wurde Elena Walch als Weingut des Jahres ausgezeichnet, Michael Graf Go&euml;ss-Enzenberg als Weinpers&ouml;nlichkeit des Jahres, die Kellerei Kurtatsch als Kellerei des Jahres und das Weingut Peter S&ouml;lva f&uuml;r die Kollektion des Jahres. ]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 22 May 2026 05:35:10 +0200</pubDate>
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    <media:title>Südtirols Weinlandschaft überzeugt die Fachwelt auch mit einer großen Vielfalt bei Sorten und Lagen.</media:title>
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   <title>Meta beginnt mit Umsetzung von großer Entlassungswelle</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/meta-beginnt-mit-umsetzung-von-grosser-entlassungswelle</link>
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   <description>Der Facebook- und Instagram-Mutterkonzern Meta hat am Mittwoch mit der Umsetzung einer großen Entlassungswelle begonnen. Mitarbeiter des Unternehmens in Singapur gehörten zu den ersten Betroffenen, die über den Verlust ihres Arbeitsplatzes informiert wurden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Meta hatte vor rund einem Monat angekündigt, 8000 Beschäftigte und damit fast zehn Prozent seiner Belegschaft zu entlassen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Zudem will das Unternehmen 6000 freie Stellen nicht neu besetzen. 7000 Mitarbeiter sollen au&szlig;erdem versetzt werden, um Posten im Bereich der K&uuml;nstlichen Intelligenz (KI) zu &uuml;bernehmen. Meta investiert derzeit massiv in KI: F&uuml;r dieses Jahr rechnet der Konzern mit Investitionsausgaben zwischen 125 und 145 Milliarden Dollar.<BR /><BR />Meta-Chef Mark Zuckerberg &auml;u&szlig;erte in einem internen Memo sein Bedauern &uuml;ber die Entlassungen. &bdquo;Es ist immer traurig, sich von Menschen zu verabschieden, die zu unserer Mission und zum Aufbau dieses Unternehmens beigetragen haben&ldquo;, erkl&auml;rte er und r&auml;umte Vers&auml;umnisse in der internen Kommunikation ein. Mit Blick auf die KI-Offensive seines Konzerns schrieb er, Meta sei &bdquo;eines der wenigen Unternehmen, die in der Lage sind, die Zukunft mitzugestalten&ldquo;.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 21 May 2026 08:06:33 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 21 May 2026 08:06:46 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Meta kündigte an, fast zehn Prozent der Belegschaft zu entlassen (Archivbild). © APA/dpa / Jens Büttner</media:title>
    <media:credit role="author">Jens Büttner</media:credit>
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  </item>
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   <title>Trient wird wieder zur wichtigsten Wirtschaftsbühne Italiens</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/trient-wird-wieder-zur-wichtigsten-wirtschaftsbuehne-italiens</link>
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   <description>Heute beginnt in Trient die 21. Ausgabe des „Festival dell’Economia“. Bis Sonntag stehen beim wohl hochkarätigsten Wirtschaftsevent der Region mehr als 300 Veranstaltungen mit über 700 Referenten auf dem Programm. Das Leitmotiv lautet heuer: „Vom Markt zu den neuen Mächten. Die Hoffnungen der Jugend.“</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Im Mittelpunkt stehen bei der diesj&auml;hrigen Ausgabe die gro&szlig;en Verschiebungen in Wirtschaft und Gesellschaft: Geopolitik, K&uuml;nstliche Intelligenz, Arbeit, Kapitalm&auml;rkte, Energie, Demografie und die Frage, welche Chancen junge Menschen in einer unsicherer gewordenen Welt haben. Das Festival versteht sich dabei nicht nur als Fachtreffen f&uuml;r &Ouml;konomen, sondern als &ouml;ffentlicher Debattenraum f&uuml;r Politik, Unternehmen, Wissenschaft und B&uuml;rger.<BR /><BR />Das Programm ist wie gewohnt prominent besetzt. Erwartet werden unter anderem f&uuml;nf Nobelpreistr&auml;ger. Der britisch-zyprische &Ouml;konom Christopher Pissarides, Nobelpreistr&auml;ger f&uuml;r Wirtschaft, spricht &uuml;ber Arbeit und Qualifikationen im Zeitalter der K&uuml;nstlichen Intelligenz. Philippe Aghion, einer der bekanntesten Wachstums&ouml;konomen und Nobelpreistr&auml;ger f&uuml;r Wirtschaft 2025, steht f&uuml;r die Debatte &uuml;ber Innovation und sch&ouml;pferische Zerst&ouml;rung. Auch Jan Racinskij, Pr&auml;sident der Menschenrechtsorganisation Memorial International, die 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, ist angek&uuml;ndigt.<BR /><BR />Stark vertreten ist auch die Politik. Zur Er&ouml;ffnung wird Roberta Metsola, Pr&auml;sidentin des Europ&auml;ischen Parlaments, erwartet. Aus der italienischen Regierung kommen unter anderem Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti, Infrastrukturminister Matteo Salvini, Bildungsminister Giuseppe Valditara, Reformenministerin Maria Elisabetta Alberti Casellati und Vizeminister Maurizio Leo. Auch Oppositionspolitiker wie Elly Schlein, Matteo Renzi und Carlo Calenda stehen im Programm.<BR /><BR />Neben Politik und Wissenschaft sind auch Unternehmen und Verb&auml;nde pr&auml;sent. Unter anderem werden Emanuele Orsini, Pr&auml;sident des italienischen Industriellenverbandes Confindustria, Gianfelice Rocca vom Industriekonzern Techint sowie Vertreter aus Banken, Infrastruktur, Forschung und Energie erwartet. Damit bleibt das Festival seinem Anspruch treu, wirtschaftliche Grundsatzfragen nicht nur akademisch, sondern auch aus Sicht von Unternehmen und Institutionen zu diskutieren.<BR /><BR />Das &bdquo;Festival dell&rsquo;Economia&ldquo; wurde 2006 ins Leben gerufen und findet seither j&auml;hrlich in Trient statt. &Uuml;ber die Jahre hat sich die Veranstaltung zu einem festen Termin im italienischen Wirtschafts- und Politikbetrieb entwickelt. Tr&auml;ger sind die Autonome Provinz Trient, die Stadt Trient und die Universit&auml;t Trient; organisiert wird das Festival inzwischen in Zusammenarbeit mit der &bdquo;Il Sole 24 Ore&ldquo;-Gruppe.<BR /><BR />Der Erfolg des Formats ist auch aus S&uuml;dtiroler Sicht interessant: In Bozen wurde 2013 mit dem &bdquo;Innovation Festival&ldquo; ebenfalls versucht, ein gr&ouml;&szlig;eres Festival an der Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu etablieren. Das Format wurde danach allerdings nicht fortgef&uuml;hrt.<BR /><BR /> <a href="https://www.festivaleconomia.it/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">festivaleconomia.it</a>]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 20 May 2026 20:01:29 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 20 May 2026 20:02:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Trient hat mit dem „Festival dell’Economia“ und dem „Festival dello Sport“ gleich zwei Formate geschaffen, die weit über die Region hinaus Beachtung finden.</media:title>
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   <title>Südtirol erneut mit Rekordwinter</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/suedtirol-erneut-mit-rekordwinter</link>
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   <description>Die heimischen Touristiker wird's freuen: Südtirol hat heuer erneut einen Rekordwinter erlebt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (gam)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Mit rund 14,77 Millionen &Uuml;bernachtungen und 3,5 Millionen Ank&uuml;nften konnten die H&ouml;chstwerte aus dem vergangenen Jahr nochmals &uuml;bertroffen werden. Unterm Strich stehen somit im Zeitraum November bis April 3,5 Prozent mehr Ank&uuml;nfte und 3,2 Prozent mehr N&auml;chtigungen als im Vorjahr zu Buche, wie aus den aktuellen Daten des Landesstatistikamtes Astat hervorgeht.<h3>
Starker Dezember, schwacher M&auml;rz</h3>Besonders stark war der Dezember mit einem N&auml;chtigungsplus von 10,4 Prozent. Aber auch der Februar konnte dank Olympia und Fasching mit einem ordentlichen Plus von 5,2 Prozent aufwarten.<BR /><BR />Dagegen fiel der M&auml;rz stark ab: Die N&auml;chtigungen gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um gut vier Prozent zur&uuml;ck. Der April blieb mit einem Plus von 0,3 Prozent bei den &Uuml;bernachtungen stabil auf Vorjahresniveau.<h3>
&Uuml;bernachtungen aus Deutschland legen zu</h3>Die wichtigsten S&uuml;dtirolurlauber bleiben mit gro&szlig;em Abstand nach wie vor die Deutschen und die Italiener. Interessant: Die Zahl der deutschen Urlauber legte trotz Krisenstimmung in der Bundesrepublik sogar weiter zu &ndash; um 4,8 Prozent auf rund 5,9 Millionen. Die &Uuml;bernachtungen italienischer G&auml;ste waren dagegen leicht r&uuml;ckl&auml;ufig (minus 4,1 Prozent auf 4,1 Millionen).<BR /><BR />Beliebt war S&uuml;dtirol in diesem Winter weiterhin bei den Polen, die auf immerhin rund 541.000 &Uuml;bernachtungen kommen (plus 0,9 Prozent). Ein klares Plus verzeichneten die Urlauber aus der Schweiz und Liechtenstein (plus 6,1 Prozent auf 555.000 &Uuml;bernachtungen) sowie aus &Ouml;sterreich (plus 5,9 Prozent auf 447.000 N&auml;chtigungen).<h3>
USA mit einem Plus von 20 Prozent</h3>Auch von au&szlig;erhalb Europas zieht es Touristen zunehmend in das winterliche S&uuml;dtirol: So wurden heuer 174.000 &Uuml;bernachtungen von amerikanischen G&auml;sten verzeichnet &ndash; 20 Prozent mehr als im Vorjahr &ndash; sowie 260.000 &Uuml;bernachtungen von Urlaubern aus dem Vereinigten K&ouml;nigreich; das entspricht einem Plus von zw&ouml;lf Prozent.<BR /><BR />R&uuml;ckl&auml;ufig waren dagegen die N&auml;chtigungen von G&auml;sten aus der Tschechischen Republik: Sie nahmen von November bis April um 7,8 Prozent auf 446.000 N&auml;chtigungen ab.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 20 May 2026 17:01:12 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 20 May 2026 17:03:24 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Weiterhin stark gefragt: Winterurlaub in Südtirol. © IDM Südtirol/HARALD WISTHALER</media:title>
    <media:credit role="author">IDM Südtirol/HARALD WISTHALER</media:credit>
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  </item>
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   <title>Sie ist die neue Oberalp-Präsidentin</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/oberalp-ruth-oberrauch-wird-neue-praesidentin</link>
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   <description>Generationswechsel bei der Oberalp-Gruppe: Ruth Oberrauch tritt in die Fußstapfen ihres Vaters Heiner Oberrauch und übernimmt mit 1. Juni die Präsidentschaft des Südtiroler Sportartikelherstellers. Im Herbst steht dann die Neubesetzung der Geschäftsführung an.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR /><BR />Ruth Oberrauch ist bereits mehrere Jahre im Betrieb t&auml;tig und Mitglied der Gesch&auml;ftsleitung. Unter anderem gr&uuml;ndete sie 2020 ihr eigene Bergsportmarke f&uuml;r Frauen, La Munt. Seit 2023 ist sie Vizepr&auml;sidentin des Unternehmens. <BR /><BR />Ihre Pr&auml;sidentschaft stellt sie unter das Motto &bdquo;Br&uuml;cken bauen&ldquo;, wie sie k&uuml;rzlich in einer Ank&uuml;ndigung an die rund 1.200 Mitarbeiter betonte. &bdquo;Ich f&uuml;hle mich in meiner Rolle als Br&uuml;ckenbauerin wohl, weil ich wei&szlig;, dass ich damit dem Unternehmen eine gute Richtung f&uuml;r seine Zukunft geben kann.&ldquo; Partnerschaften seien ein zentraler Erfolgsfaktor der Zukunft &ndash; sowohl innerhalb des Unternehmens als auch nach au&szlig;en. <h3>
18 Sportmarken unter einem Dach</h3>Heiner Oberrauch hat das Unternehmen  vor mehr als 40 Jahren mit zwei Halbtagskr&auml;ften gegr&uuml;ndet. &bdquo;Damals gab es einen gro&szlig;en Bedarf an hochwertigen Sportartikeln aus dem Ausland, die ich nach Italien importieren konnte.&ldquo; <BR /><BR /> Aus diesem Start-up entwickelte sich ein managementgef&uuml;hrtes Familienunternehmen, das heute ein Portfolio von 18 Sportmarken unter einem Dach vereint: Sieben Bergsportmarken &ndash; darunter Salewa, Dynafit und LaMunt &ndash; stehen im Eigentum des Unternehmens.<BR /> Dar&uuml;ber hinaus agiert die Oberalp-Gruppe als Markenentwickler und Vertriebspartner f&uuml;r elf Sportmarken wie Under Armour, Fischer, Boll&eacute; und Blackroll. <h3>
Was wird Heiner Oberrauch tun?</h3>Heiner Oberrauch bleibt Mitglied des Verwaltungsrats der Oberalp AG und wird sich k&uuml;nftig verst&auml;rkt anderen Gesch&auml;ftszweigen der Familie widmen, darunter den Modegesch&auml;ften und der Landwirtschaft. Von der &Uuml;bergabe ist er &uuml;berzeugt: &bdquo;Die n&auml;chste Generation wird es besser machen als ich&ldquo;, betonte er vor den Mitarbeitern. <h3>
Stefan Rainer folgt auf Christoph Engl</h3>Ein weiterer Wechsel steht im Herbst an: Christoph Engl, seit 2018 Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Oberalp-Gruppe, wird seine Funktion mit 1. Oktober an den derzeitigen Vertriebsvorstand Stefan Rainer &uuml;bergeben und ab Jahresbeginn 2027 als Senior Advisor f&uuml;r das Unternehmen t&auml;tig sein.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 20 May 2026 16:29:03 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 20 May 2026 17:32:09 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Heiner Oberrauch übergibt die Führung des Unternehmens mit 1. Juni an seine Tochter Ruth.  Oberalp AG © Oberalp AG</media:title>
    <media:credit role="author">Oberalp AG</media:credit>
   </media:content>
  </item>
  <item>
   <title>Irans Marine: 26 Schiffe passierten Straße von Hormuz</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/irans-marine-26-schiffe-passierten-strasse-von-hormuz</link>
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   <description>Nach iranischen Angaben haben in den vergangenen 24 Stunden 26 Schiffe die für den Energiehandel wichtige Straße von Hormuz passiert. Dies sei in Koordination mit der Marine der iranischen Revolutionsgarden erfolgt, hieß es in einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Es handelte sich demnach um Öltanker, Frachter und andere Handelsschiffe.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa/dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die iranische F&uuml;hrung hat im Zuge des Kriegs nach eigenen Angaben eine Kontrollbeh&ouml;rde geschaffen, die den Schiffsverkehr in der Meerenge regeln soll. Die Beh&ouml;rde f&uuml;r die Meerenge des Persischen Golfs (PGSA) fordert Reedereien zur Koordination auf. Eine Durchfahrt ohne Genehmigung werde als illegal betrachtet, hie&szlig; es in einem Beitrag der neu geschaffenen Beh&ouml;rde auf X.<BR /><BR />Irans Streitkr&auml;fte hatten kurz nach Kriegsbeginn die Kontrolle &uuml;ber die f&uuml;r den Energiehandel wichtige Stra&szlig;e von Hormuz &uuml;bernommen. Durch Drohungen, Kontrollen und Angriffe auf Schiffe kam der Verkehr in der Meerenge weitgehend zum Erliegen. Die Folge waren weltweit deutlich steigende Energie- und Kraftstoffpreise. Die Meerenge ist laut dem Iran zudem inzwischen vermint.<BR /><BR />Teheran betont stets, die Stra&szlig;e von Hormuz sei nicht blockiert. Faktisch m&uuml;ssen sich Reedereien jedoch mit iranischen Kontaktstellen koordinieren und d&uuml;rfen anschlie&szlig;end nur einen Korridor nahe der iranischen K&uuml;ste passieren. Daf&uuml;r verlangt die iranische F&uuml;hrung hohe Geb&uuml;hren. V&ouml;lkerrechtlern zufolge versto&szlig;en solche Geb&uuml;hren gegen das Recht auf Transitpassage.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 20 May 2026 15:56:27 +0200</pubDate>
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    <media:title>Nach iranischen Angaben haben in den vergangenen 24 Stunden 26 Schiffe die für den Energiehandel wichtige Straße von Hormuz passiert. © APA/AFP / -</media:title>
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  </item>
  <item>
   <title>Glovo-Tochter in Italien erhöht Mindestlohn von Lieferboten</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/glovo-tochter-in-italien-erhoeht-mindestlohn-von-lieferboten</link>
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   <description>Im Verfahren um die Arbeitsbedingungen von Essenslieferanten in Italien hat die zur spanischen Delivery-Hero-Tochter Glovo gehörende Lieferplattform Foodinho der Staatsanwaltschaft in Mailand einen umfassenden Reformplan vorgelegt. Ziel ist es, die vom Gericht angeordnete Zwangsverwaltung des Unternehmens zu beenden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der Plan sieht unter anderem einen Mindestlohn von 14 Euro brutto pro Stunde sowie mindestens drei Euro brutto pro Lieferung f&uuml;r die Fahrerinnen und Fahrer vor.<BR /><BR />Nach Unternehmensangaben w&uuml;rde dies zu einer durchschnittlichen monatlichen Einkommenssteigerung von rund 200 Euro pro Fahrer f&uuml;hren. Die h&ouml;heren Zuschl&auml;ge pro Lieferung sollen r&uuml;ckwirkend ab Februar 2026 gelten. Die Anpassung des Stundenlohns soll zum 1. Juni in Kraft treten. Zudem k&uuml;ndigte Foodinho an, Gespr&auml;che mit Gewerkschaften &uuml;ber einen neuen nationalen Kollektivvertrag f&uuml;r Fahrer aufnehmen zu wollen. In &Ouml;sterreich ist Delivery Hero mit Foodora vertreten.<h3>
Staatsanwaltschaft bewertet Ma&szlig;nahmen grunds&auml;tzlich positiv</h3>Die Mail&auml;nder Staatsanwaltschaft bewertete die vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen grunds&auml;tzlich positiv. Eine Aufhebung der gerichtlichen Verwaltung wurde jedoch bisher nicht beantragt. Weitere Entscheidungen sollen von der tats&auml;chlichen Umsetzung der angek&uuml;ndigten Ma&szlig;nahmen abh&auml;ngen.<BR /><BR />Die Ermittlungen betreffen mehr als 40.000 in Italien t&auml;tige Lieferboten. Den Beh&ouml;rden zufolge basierte das bisherige System auf wirtschaftlich und organisatorisch benachteiligenden Arbeitsbedingungen. Kritisiert wurden unter anderem niedrige Verg&uuml;tungen und ein stark Algorithmus-gesteuertes Kontrollsystem.<BR /><BR />Die Staatsanwaltschaft in Mailand hatte im Februar gegen Foodinho eine gerichtliche Aufsicht angeordnet. Die Ma&szlig;nahme sieht auch die Einsetzung eines gerichtlich bestellten Verwalters vor. Ermittlungen wurden gegen den spanischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Foodinho wegen des Verdachts auf illegale Arbeitsvermittlung und Ausbeutung aufgenommen. Auch das Unternehmen selbst ist Beschuldigter in dem Verfahren. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft soll der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Arbeitskr&auml;fte unter ausbeuterischen Bedingungen besch&auml;ftigt und deren wirtschaftliche Notlage ausgenutzt haben.<BR /><BR />Den Ermittlungen zufolge erhielten Lieferboten in wirtschaftlicher Not Verg&uuml;tungen, die in einzelnen F&auml;llen bis zu knapp 77 Prozent unter der Armutsgrenze und um bis zu mehr als 81 Prozent unter den in Kollektivvertr&auml;gen vorgesehenen L&ouml;hnen lagen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 20 May 2026 12:55:21 +0200</pubDate>
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    <media:title>Die Staatsanwaltschaft in Mailand hatte im Februar gegen Foodinho eine gerichtliche Aufsicht angeordnet. © ANSA / Alessandro Di Marco</media:title>
    <media:credit role="author">Alessandro Di Marco</media:credit>
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   <title>EU und USA entschärfen Zollstreit vor Trumps Frist</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/eu-und-usa-entschaerfen-zollstreit-vor-trumps-frist</link>
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   <description>Der Weg für die Umsetzung einer Zollvereinbarung zwischen der Europäischen Union und den USA aus dem vergangenen Jahr ist nach monatelangen EU-Verhandlungen frei. Vertreter aus dem Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Länder einigten sich in der Nacht auf Mittwoch in Straßburg darauf, europäische Zölle auf US-Industriewaren wie mit US-Präsident Donald Trump vereinbart abzuschaffen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Trump hatte zuvor den Druck erh&ouml;ht. Er setzte der EU eine Frist am 4. Juli: Sollte die Umsetzung bis dahin nicht beschlossen sein, werde er neue Aufschl&auml;ge verh&auml;ngen und die Z&ouml;lle auf Autos von derzeit 15 Prozent auf 25 Prozent erh&ouml;hen. Ein solcher Schritt h&auml;tte die Autobauer besonders hart getroffen, nach der Einigung in der Nacht auf Mittwoch d&uuml;rfte die EU die Frist aber einhalten.<BR /><BR />Der Kompromiss schafft die europ&auml;ischen Z&ouml;lle auf US-Industriewaren wie Autos und Maschinen ab. Dies soll mit Inkrafttreten des Gesetzes greifen und am 31. Dezember 2029 auslaufen, also mehr als ein Jahr nach den n&auml;chsten Pr&auml;sidentschaftswahlen in den USA.<BR /><BR />Sie ist das Kernst&uuml;ck einer Vereinbarung, die EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen im vergangenen August mit Trump geschlossen hatte, um einen Handelskrieg abzuwenden. Trump versprach im Gegenzug, auf die meisten EU-Produkte nach deutlich h&ouml;heren Drohungen maximal einen Zoll von 15 Prozent zu erheben. Die USA haben sich gr&ouml;&szlig;tenteils an ihre Zusagen gehalten, in der EU dauert die Umsetzung zum Unmut in Washington hingegen Monate.<BR /><BR />Das Europaparlament setzte seine Arbeit daran mehrfach aus, weil durch Trumps Drohungen im Streit um Gr&ouml;nland Anfang des Jahres und einem Urteil des Obersten US-Gerichtshofs gegen seine Z&ouml;lle Unsicherheit aufkam. Auf Dr&auml;ngen der Abgeordneten sieht das Gesetz nun eine Notfallklausel vor. Die EU-Kommission kann die Zollabschaffung mit Zustimmung der Mitgliedstaaten wieder aussetzen, falls Trump die Z&ouml;lle erh&ouml;ht.<BR /><BR />Diese Notfallklausel ist auf Druck der Kommission und einiger EU-Staaten allerdings weniger scharf formuliert als urspr&uuml;nglich von den Abgeordneten gefordert. Die Kommission kann sie auch ausl&ouml;sen, wenn die USA &uuml;ber 2026 hinaus weiterhin Z&ouml;lle in H&ouml;he von 50 Prozent auf Produkte erheben, die Stahl und Aluminium enthalten.<BR /><BR />Sowohl das Europaparlament als auch der Rat der 27 Staaten m&uuml;ssen den Kompromiss noch formal absegnen und haben daf&uuml;r nun gut sechs Wochen Zeit. Abzuwarten bleibt, wie Trump auf die von den Europ&auml;ern eingef&uuml;hrten Einschr&auml;nkungen reagiert.<BR /><BR />&Ouml;sterreichische EU-Abgeordnete hatten zuvor mit einer Einigung unter den EU-Institutionen auf den umstrittenen EU-US-Handelsdeal gerechnet. Auch EU-Handelskommissar Maro&scaron; &Scaron;ef&#269;ovi&#269; zeigte sich zuversichtlich. Er hoffe sehr, dass die Verhandler &bdquo;zu einem Ergebnis kommen und dass das Zollabkommen m&ouml;glichst bald im EU-Parlament zur Abstimmung kommen kann&ldquo;, sagte etwa &Ouml;VP-EU-Delegationsleiter Reinhold Lopatka in einem Pressegespr&auml;ch am Dienstag in Stra&szlig;burg.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 20 May 2026 06:47:44 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 20 May 2026 06:48:03 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Endspurt in der EU zu EU-US-Zolldeal. © APA/AFP / SEBASTIEN BOZON</media:title>
    <media:credit role="author">SEBASTIEN BOZON</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Gen-Schere: Fortschritt oder Risiko?</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/gen-schere-fortschritt-oder-risiko</link>
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   <description>Äpfel, die widerstandsfähiger gegen Krankheiten sind und weniger Pflanzenschutzmittel brauchen: Neue gentechnische Verfahren wecken große Hoffnungen – auch in Südtirol. Gleichzeitig sorgen die Pläne der EU für Kritik. Viele Verbraucher wollen weiterhin klar erkennen können, ob Lebensmittel mithilfe neuer Gentechnik entstanden sind. Obwohl die Reform lange als Formsache galt, ist die Entscheidung im EU-Parlament noch nicht endgültig gefallen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (gam)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die wichtigsten Fragen und Antworten. <h3>
Worum geht es bei der neuen Verordnung &uuml;berhaupt?</h3>Im Kern geht es darum, bestimmte neue Gentechnikverfahren nicht mehr so streng zu regulieren wie die &bdquo;klassischen&ldquo; Verfahren. Der Unterschied? Bei der klassischen Gentechnik wird das Erbgut einer Pflanze ver&auml;ndert, indem man ihr ein oder mehrere Gene von au&szlig;en &bdquo;einbaut&ldquo;, zum Beispiel von anderen Pflanzen oder Bakterien. <BR /><BR />Ziel ist es, Pflanzen zu z&uuml;chten, die zum Beispiel gegen Schaderreger resistent sind. Die Schwierigkeit dabei: Man kann bei diesen klassischen Verfahren nicht genau steuern, an welcher Stelle im Erbgut der Pflanze das neue Gen eingebaut wird. Dabei kann es zu unerwarteten Ver&auml;nderungen kommen.  <BR /><BR />Anders ist das bei neuen Verfahren, den sogenannten Neuen Genomischen Techniken (NGT), die erst in den letzten Jahren entwickelt wurden. Dazu z&auml;hlt vor allem die &bdquo;Gen-Schere&ldquo;. Dabei wird keine fremde DNA in die Pflanze eingebaut, sondern man ver&auml;ndert gezielt die eigenen Gene der Pflanze. Die Forscher ermitteln die Stelle im Erbgut, die ver&auml;ndert werden muss, schneiden sie mithilfe der Gen-Schere auf, f&uuml;hren die &Auml;nderung durch und danach repariert die Zelle die Schnittstelle. <h3>
Was ist der Vorteil?</h3>Viele Forscher sehen enormes Potenzial. So besteht die Hoffnung, etwa eine Weizensorte zu entwickeln, die gegen die Pilzkrankheit Mehltau resistent ist oder Pflanzen zu entwickeln, die Trockenheit und Hitze besser aushalten &ndash; das k&ouml;nnte auch positiv sein im Hinblick auf Hunger- und Klimakrisen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1314576_image" /></div>
<BR /> Auch die S&uuml;dtiroler Landwirtschaft k&ouml;nnte profitieren. Wie, das erkl&auml;rt das Versuchszentrum Laimburg auf seiner Webseite so: &bdquo;Mithilfe dieser Technologie lassen sich zum Beispiel etablierte Apfelsorten oder hochqualitative Rebsorten resistenter gegen Schorf oder Mehltau machen, um somit den Anbau nachhaltiger zu gestalten.&ldquo; Mit klassischen Kreuzungs- und Selektionsmethoden w&auml;ren Fortschritte hier zwar auch  m&ouml;glich, aber zeit- und kostenintensiv. <h3>
Was soll sich nun &auml;ndern?</h3>Bislang wurden Pflanzen, die durch solche Neuen Genomischen Techniken entstanden sind, rechtlich wie gentechnisch ver&auml;nderte Organismen (GVO) behandelt und mussten aufwendige Risikopr&uuml;fungen und langwierige Zulassungsverfahren durchlaufen. Das soll sich nun &auml;ndern &ndash; zumindest teilweise. <BR /><BR />Daf&uuml;r werden die mit der Genschere behandelten Pflanzen in zwei Kategorien eingeteilt: Die  Pflanzen der ersten Kategorie sollen k&uuml;nftig von den strengen Auflagen des Gentechnikrechts befreit werden.<BR /><BR />&bdquo;Bei diesen sogenannten NGT1-Pflanzen handelt es sich um Pflanzen, bei denen das Genom mit der Genschere so ver&auml;ndert wird, wie es auch in der freien Natur passieren k&ouml;nnte. Es werden also nat&uuml;rliche Vorg&auml;nge nachgeahmt, die auch die Grundlage der Entwicklung unserer Biodiversit&auml;t bilden&ldquo;, erkl&auml;rt der S&uuml;dtiroler EU-Parlamentarier und Koordinator der EVP im Landwirtschaftsausschuss, Herbert Dorfmann.<BR /><BR />F&uuml;r diese Pflanzen sollen k&uuml;nftig separate Umwelt- und Gesundheitsrisikopr&uuml;fungen entfallen, die bisher sehr teuer und aufwendig waren. Zudem m&uuml;ssen sie nicht mehr speziell als gentechnisch manipulierte Pflanzen gekennzeichnet werden. Nur Saatgut soll nach aktuellem Stand weiterhin gekennzeichnet werden.<BR /><BR /> In die zweite Kategorie fallen Pflanzen mit komplexeren Ver&auml;nderungen, die in der freien Natur nicht m&ouml;glich w&auml;ren. &bdquo;In dem Fall werden die so entstehenden Pflanzen auch k&uuml;nftig behandelt wie gentechnisch ver&auml;nderte Organismen &ndash; mit allen damit verbundenen Pflichten der Zulassung und Kennzeichnung&ldquo;, erkl&auml;rt Dorfmann. <h3>Was &auml;ndert sich konkret f&uuml;r Verbraucher?</h3>Geplant ist, dass f&uuml;r Pflanzen der Kategorie eins, also solche die dank einfacherer Verfahren mit der Genschere entstanden sind,  die Kennzeichnungspflicht  entf&auml;llt. Verbraucher k&ouml;nnen dann im Supermarkt also nicht mehr erkennen, ob sie gentechnisch ver&auml;nderte Produkte kaufen. Nur Bio-Produkte und spezielle &bdquo;Ohne Gentechnik&ldquo;-Label sollen weiter garantieren, dass keine NGT-Pflanzen enthalten sind.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1314618_image" /></div>
<BR /><BR />Verbrauchersch&uuml;tzer sehen darin ein Problem der Wahlfreiheit &ndash; sie fordern, dass Konsumenten klar erkennen, was sie kaufen.<h3>Wird es k&uuml;nftig dank der neuen Gentechnik-Verordnung weniger Pestizide brauchen?</h3>
Viele Forscher sehen schon gro&szlig;e Chancen, dass es durch resistentere Pflanzen der Bedarf an Pflanzenschutzmitteln sinken wird. Aber: Theoretisch k&ouml;nnen Pflanzen auch eine h&ouml;here Toleranz gegen Unkraut- und Insektenvernichter angez&uuml;chtet werden, was einen h&ouml;heren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erm&ouml;glichen w&uuml;rde &ndash; wovon die Hersteller profitieren w&uuml;rden.<BR /><BR />Dieses Risiko ist auch den EU-Politikern klar. Deshalb wurden in der Verordnung bestimmte Eigenschaften, wie Herbizidtoleranz, ausdr&uuml;cklich vom vereinfachten Verfahren ausgeschlossen.<h3>
Warum gibt es Kritik an der Reform?</h3>Ein heikler Punkt ist die Sicherheit. Viele wissenschaftliche Organisationen halten die NGT-Pflanzen f&uuml;r sicher. Das unterstreicht auch das Versuchszentrum Laimburg: &bdquo;Die wissenschaftliche Gemeinschaft geht &uuml;berwiegend davon aus, dass Pflanzen der Kategorie 1 kein h&ouml;heres Risiko f&uuml;r Mensch und Umwelt darstellen als klassisch gez&uuml;chtete Sorten.&ldquo;<BR /><BR />Kritiker verweisen jedoch darauf, dass m&ouml;gliche Langzeit- und Umwelteffekte noch nicht vollst&auml;ndig erforscht seien. Zudem bem&auml;ngeln viele Konsumentensch&uuml;tzer sowie Bio- und Umweltverb&auml;nde, dass durch die lockeren Regeln das Vorsorgeprinzip missachtet wird. Sie fordern zumindest eine Kennzeichnungspflicht, sodass Konsumenten frei entscheiden k&ouml;nnen, ob sie diese Lebensmittel konsumieren m&ouml;chten oder nicht.<BR /><BR />Nicht zuletzt steht die Bef&uuml;rchtung im Raum, dass neue Gentechnik-Methoden nicht nur genutzt werden, um Pflanzen f&uuml;r den Klimawandel zu r&uuml;sten. Die Verbraucherzentrale S&uuml;dtirol (VZS) verweist zum Beispiel auf Japan, wo eine blutdruckwirksame Tomate kommerziell angebaut wird. &bdquo;Ganz offensichtlich geht es nur bei sehr wenigen dieser Entwicklungen um ,klimafittere' Pflanzen und Eigenschaften wie D&uuml;rretoleranz &ndash; anders als von den Bef&uuml;rwortern der neuen gentechnischen Verfahren immer wieder vollmundig angek&uuml;ndigt&ldquo;, merkt Silke Raffeiner, die Ern&auml;hrungsexpertin der VZS, an.<BR /><BR />Die Kritiker versuchen aktuell, noch auf den letzten Dr&uuml;cker &Auml;nderungen zu erreichen. &Uuml;ber 52 Organisationen aus 18 L&auml;ndern haben, koordiniert von Demeter International, die Mail-Kampagne &bdquo;Blacked-Out Ingredients&ldquo; (&bdquo;Geschw&auml;rzte Zutaten&ldquo;) gestartet. Verbraucher k&ouml;nnen dabei eine vorformulierte Mail an EU-Abgeordnete senden, um sie zum Umdenken zu bewegen.<h3>
Ein heikles Thema sind die Patente auf diese sogenannten NGT-Pflanzen. Was hat es damit auf sich?</h3>Die neuen Regeln lassen es grunds&auml;tzlich zu, Pflanzen, die dank der Neuen Genomischen Techniken entstanden sind, zu patentieren &ndash; ein heikler Punkt, weil Patente Z&uuml;chter und Landwirte an Lizenzzahlungen binden k&ouml;nnen. Kritiker bef&uuml;rchten deshalb, dass gro&szlig;e Agrarkonzerne ihre Marktmacht weiter ausbauen und kleinere Z&uuml;chter unter Druck geraten k&ouml;nnten.<BR /><BR />Der EU-Abgeordnete Herbert Dorfmann h&auml;lt dagegen, dass auch in der klassischen Pflanzenzucht neue Sorten gesch&uuml;tzt werden. &bdquo;Sonst h&auml;tte schlie&szlig;lich kein Z&uuml;chter einen Anreiz, neue Sorten zu entwickeln&ldquo;, sagt er. Allerdings erfolge dieser Schutz bisher meist &uuml;ber Sortenrechte und nicht &uuml;ber Patente. Bei Pflanzen aus Neuen Genomischen Techniken k&ouml;nnte k&uuml;nftig zus&auml;tzlich der gezielt ver&auml;nderte Genabschnitt gesch&uuml;tzt werden. Wie genau das geregelt wird, ist laut Dorfmann noch offen. &bdquo;Wir wollen aber in jedem Fall erreichen, dass das geistige Eigentum der Z&uuml;chter gesch&uuml;tzt wird, und zwar nicht nur der gro&szlig;en, sondern auch der kleinen.&ldquo;<BR /><BR />Daf&uuml;r soll das sogenannte Z&uuml;chterprivileg sorgen. Es erlaubt Z&uuml;chtern, bestehende gesch&uuml;tzte Sorten als Grundlage f&uuml;r neue Z&uuml;chtungen zu verwenden.<h3>
Was ist der aktuelle Stand der Dinge?</h3>Im Dezember haben sich die EU-L&auml;nder auf die Reform geeinigt, die Abstimmung in zweiter Lesung im EU-Parlament h&auml;tte vergangene  Woche stattfinden sollen. Doch aufgrund zahlreicher Ab&auml;nderungsantr&auml;ge wurde sie verschoben. Zun&auml;chst soll nun Anfang Juni erneut der Umweltausschuss abstimmen, ehe das Europ&auml;ische Parlament voraussichtlich Mitte Juni dar&uuml;ber befinden wird. <h3>
Kann die Reform noch kippen?</h3>Theoretisch ja: W&uuml;rden neue Ab&auml;nderungsantr&auml;ge den Inhalt so stark ver&auml;ndern, dass Parlament und Rat den Text nicht mehr als den im Dezember ausgehandelten Kompromiss akzeptieren, dann m&uuml;sste erneut zwischen Parlament, Rat und Kommission verhandelt werden. Realistischer ist allerdings, dass die Reform &bdquo;nur&ldquo; abgeschw&auml;cht wird, etwa im Hinblick auf die Patente.<h3>
Wann tritt die Reform in Kraft?</h3>Nach der finalen Annahme durch das Parlament tritt die Verordnung 20 Tage nach Ver&ouml;ffentlichung im EU-Amtsblatt formal in Kraft. Die meisten praktischen Regelungen gelten aber erst nach einer &Uuml;bergangsfrist von 24 Monaten. Die EU rechnet deshalb mit einer tats&auml;chlichen Anwendung ab Mitte 2028.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 19 May 2026 18:35:07 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 19 May 2026 18:35:12 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Forscher sehen großes Potenzial darin, dank einer Lockerung der Gentechnikregeln schneller Pflanzen entwickeln zu können, die gegen Schädlinge, Krankheiten oder Hitze resistent sind. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
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   <title>Erneuter Spritpreis-Schock droht: Regierung will entgegenwirken</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/erneuter-spritpreis-schock-droht-regierung-will-entgegenwirken</link>
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   <description>Die Preise an der Tankstelle ziehen wieder an – und könnten schon in wenigen Tagen deutlich weiter steigen: Mit der Rückkehr der vollen Steuer am Freitag droht Autofahrern eine neue Kostenwelle. Die Regierung will aber entgegenwirken.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Benzin und Diesel werden wieder teurer &ndash; und bereits ab dem 23. Mai k&ouml;nnte der n&auml;chste Preissprung folgen. Dann soll die volle Mineral&ouml;lsteuer wieder gelten, was die Kosten an der Zapfs&auml;ule sp&uuml;rbar erh&ouml;hen d&uuml;rfte.<BR /><BR />Politisch ist das Thema bereits angekommen: Vizepremier und Infrastrukturminister Matteo Salvini k&uuml;ndigte an, dass die geplanten Entlastungen verl&auml;ngert werden sollen. &bdquo;Wir werden die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Treibstoffkosten auf jeden Fall verl&auml;ngern m&uuml;ssen&ldquo;, sagte er. Gleichzeitig r&auml;umte er ein, dass diese Ma&szlig;nahmen f&uuml;r viele Transportunternehmen bisher kaum ausreichen.<h3>
Regierung unter Druck</h3>Die Lage ist angespannt: F&uuml;r Freitag ist ein Treffen mit Vertretern der Transportbranche geplant. Ziel ist es, zus&auml;tzliche finanzielle Hilfen &ndash; insbesondere &uuml;ber Steuergutschriften &ndash; auf den Weg zu bringen. Hintergrund sind drohende Verluste bei vielen Unternehmen.<BR />Die Branche macht bereits Druck: Ein Streik der Transportunternehmen steht im Raum. Salvini zeigt Verst&auml;ndnis: &bdquo;Sie haben recht &ndash; wir m&uuml;ssen ihnen helfen.&ldquo;<h3>
Benzin auf H&ouml;chststand seit Monaten</h3>W&auml;hrend politisch noch verhandelt wird, kennen die Preise nur eine Richtung: nach oben. Nach rund 40 Tagen R&uuml;ckgang zieht nun auch der Dieselpreis wieder an. ]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 19 May 2026 11:25:30 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 19 May 2026 12:00:03 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>© APA/THEMENBILD / HARALD SCHNEIDER</media:title>
    <media:credit role="author">HARALD SCHNEIDER</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Rom startet Wohnbau-Offensive: Profitiert auch Südtirol?</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/rom-startet-wohnbau-offensive-profitiert-auch-suedtirol</link>
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   <description>100.000 neue Wohnungen, gedeckelte Miet- und Kaufpreise sowie weniger Bürokratie: Italiens Regierung hat ein milliardenschweres Wohnbauprogramm auf den Weg gebracht. Mit dem sogenannten „Piano Casa“ soll in den kommenden Jahren mehr leistbarer Wohnraum entstehen. Wie viel wird dabei aber für Südtirol herausschauen?</description>
   <author>redaktion@stol.it (gam)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR /><BR /><BR />F&uuml;r den &bdquo;Piano Casa&ldquo; will der Staat in den n&auml;chsten zehn Jahren rund zehn Milliarden Euro bereitstellen &ndash; gro&szlig;teils durch die Umschichtung bestehender Fonds. Ein Schwerpunkt liegt auf der Sanierung &ouml;ffentlicher Wohngeb&auml;ude und Sozialwohnungen. Rund 60.000 Wohnungen sollen so wieder nutzbar gemacht und anschlie&szlig;end zu verg&uuml;nstigten Bedingungen vermietet oder verkauft werden. <h3>
Wohnen mit Preisdeckel</h3>Um das Ziel vom leistbaren Wohnen zu verwirklich, will die Regierung aber auch Anreize f&uuml;r private Investoren schaffen: Private Bautr&auml;ger sollen von zus&auml;tzlichen Bauvolumen,  beschleunigten Genehmigungsverfahren und geringeren b&uuml;rokratischen H&uuml;rden profitieren. Im Gegenzug sollen sie Wohnungen zu verg&uuml;nstigten Preisen errichten &ndash; &auml;hnlich dem S&uuml;dtiroler Modell des Wohnens mit Preisbindung.<BR /> Der aktuelle Entwurf sieht vor, dass private Bauherren bei neuen Wohnanlagen mindestens 70 Prozent der Wohnungen zu sozial gebundenen Preisen anbieten m&uuml;ssen. Die Kauf- oder Mietpreise sollen dabei mindestens ein Drittel unter dem Marktpreis liegen. <BR /><BR />Ein zentraler Punkt ist auch der sogenannte Volumenbonus (&bdquo;bonus volumetria&ldquo;). Dabei darf das urspr&uuml;ngliche Bauvolumen eines Geb&auml;udes um bis zu 35 Prozent erh&ouml;ht werden, wenn diese zus&auml;tzliche Fl&auml;che ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Wohnungen mit gedeckelten Mieten genutzt wird. <h3>
Schnellere R&auml;umungsverfahren</h3>Neben der Verordnung zum Wohnungsplan hat der Ministerrat auch einen Gesetzentwurf verabschiedet, mit dem R&auml;umungsverfahren beschleunigt werden sollen. <BR /><BR />Der italienische Verband der Bauindustrie bezeichnete den Plan in einer ersten Reaktion als &bdquo;wichtigen und &uuml;berf&auml;lligen Schritt&ldquo;, betont aber auch, dass dessen Erfolg stark von der konkreten Ausgestaltung der Durchf&uuml;hrungsdekrete, von zus&auml;tzlichen wirtschaftlichen Anreizen und von einer z&uuml;gigen operativen Umsetzung abh&auml;ngen wird. <h3>
Kann S&uuml;dtirol profitieren?</h3>Bleibt die Frage, ob auch S&uuml;dtirol von diesem &bdquo;Piano Casa&ldquo; profitieren wird. Hier eine konkrete Antwort zu geben, ist noch zu fr&uuml;h. Zum einen muss die Verordnung noch in ein Gesetz umgewandelt werden (bis Anfang Juli), und auf diesem Weg k&ouml;nnen sich noch &Auml;nderungen ergeben.<BR /><BR />Zum anderen sind zentrale Punkte noch offen. &bdquo;Etwa die Frage, welche Schwerpunkte die Regierung bei der Aufteilung der Geldmittel setzen wird&ldquo;, sagt Luca Critelli, Direktor des Landesressorts f&uuml;r Wohnbau. Er geht davon aus, dass die Regierung entscheidet, eher &auml;rmere Provinzen zu unterst&uuml;tzen, die im &ouml;ffentlichen Wohnbau weit weniger gut aufgestellt sind als S&uuml;dtirol. Mit anderen Worten: Eventuell m&uuml;sste S&uuml;dtirol dann sein Gesetz anpassen. <BR /><BR />Ebenso noch offen: &bdquo;Inwiefern die S&uuml;dtiroler Modelle, etwa des sozialen Wohnbaus und des Wohnens mit Preisbindung, Anwendung finden, wenn sie nicht exakt dem neuen Dekret entsprechen.&ldquo;<BR /><BR />Auch das S&uuml;dtiroler Baukollegium verfolgt den  &bdquo;Piano Casa&ldquo; mit Interesse, mahnt aber wegen der offenen Punkte ebenso zu einer vorsichtigen Bewertung. Grunds&auml;tzlich stehe man den Ma&szlig;nahmen aber positiv gegen&uuml;ber. &bdquo;Und sollte der ,Piano Casa' Vereinfachungen und Verbesserungen vorsehen, so sollten diese unserer Meinung nach absolut auch provinzial &uuml;bernommen werden.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 18 May 2026 15:58:50 +0200</pubDate>
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    <media:title>Um das Ziel vom leistbaren Wohnen zu verwirklich, will die Regierung  auch Anreize für private Investoren schaffen. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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   <title>G7-Finanzminister beraten zu Iran-Krieg und Welthandel</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/g7-finanzminister-beraten-zu-iran-krieg-und-welthandel</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/g7-finanzminister-beraten-zu-iran-krieg-und-welthandel</guid>
   <description>Die Finanzminister der führenden westlichen Industriestaaten (G7) beraten in Paris ab Montag über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs und der Blockade der Straße von Hormuz.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Dabei geht es bis Dienstag auch um Ungleichgewichte im Welthandel, die Versorgung mit kritischen Rohstoffen, die Finanzierung von Entwicklungsl&auml;ndern sowie das Vorgehen gegen die Finanzierung von Terrorismus und Organisierter Kriminalit&auml;t. Weiteres Thema ist die Unterst&uuml;tzung der Ukraine.<BR /><BR />Die &bdquo;Gruppe der Sieben&ldquo; (G7) ist eine informelle Allianz f&uuml;hrender Industrienationen. Die Mitglieder sind Deutschland, Frankreich, Gro&szlig;britannien, Italien, Japan, Kanada und die USA. Auch die Zentralbanken der Mitgliedstaaten sind bei dem Treffen vertreten. Frankreich hat im laufenden Jahr den G7-Vorsitz.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 18 May 2026 11:34:03 +0200</pubDate>
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    <media:title>Wirtschaftliche Auswirkungen und Hormuz-Blockade als Thema. © APA/US NAVY / -</media:title>
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   <title>Südtirol kürt sein Lieblingsgeschäft: Diese fünf sind im Finale</title>
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   <description>Südtirol sucht sein Lieblingsgeschäft 2026. Mit der landesweiten Initiative „Mein Lieblingsgeschäft 2026“ sensibilisiert der Wirtschaftsverband hds – mit Unterstützung des Landes Südtirol – für die Bedeutung des lokalen Handels – als Nahversorger, sozialer Treffpunkt und Identitätsstifter in Städten und Dörfern. Nun stehen die Finalisten fest.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[S&uuml;dtirol hat gew&auml;hlt &ndash; und zwar mit beeindruckender Beteiligung: 202.856 Stimmen wurden bei der Initiative &bdquo;Mein Lieblingsgesch&auml;ft 2026&ldquo; abgegeben. Damit zeigt sich deutlich, wie stark die Bev&ouml;lkerung mit ihren lokalen Gesch&auml;ften verbunden ist. Hinter der Aktion steht der Wirtschaftsverband hds, unterst&uuml;tzt vom Land S&uuml;dtirol. Ziel ist es, die Bedeutung des lokalen Handels als Nahversorger, sozialer Treffpunkt und identit&auml;tsstiftender Faktor in den Gemeinden hervorzuheben.<BR /><BR />Zwischen dem 10. M&auml;rz und dem 19. April konnten alle Interessierten einmal t&auml;glich f&uuml;r ihr pers&ouml;nliches Lieblingsgesch&auml;ft abstimmen. Insgesamt 500 Betriebe aus 84 Gemeinden stellten sich dem direkten Vergleich &ndash; ein landesweiter Wettbewerb, der auf gro&szlig;e Resonanz stie&szlig;.<BR />Nun steht die entscheidende Phase bevor: Die f&uuml;nf stimmenst&auml;rksten Gesch&auml;fte haben sich f&uuml;r das gro&szlig;e Finale qualifiziert. <BR /><BR /><b>Bis zum 28. Mai ist die Bev&ouml;lkerung erneut aufgerufen, ihre Stimme abzugeben und den endg&uuml;ltigen Sieger zu bestimmen. Zur Wahl stehen:</b><BR /><BR /><embed id="dtext86-74810712_listbox" /><BR /><BR />Das Gesch&auml;ft mit den meisten Stimmen wird am 4. Juni im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im Hauptsitz des hds in Bozen offiziell zu &bdquo;S&uuml;dtirols Lieblingsgesch&auml;ft 2026&ldquo; gek&uuml;rt.<BR /><BR />Auch f&uuml;r die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler lohnt sich die Teilnahme: Unter allen, die im Finale abstimmen, werden drei Einkaufsgutscheine &bdquo;monni BON&ldquo; verlost.<BR /><BR />Bereits entschieden ist, welche Gesch&auml;fte in den einzelnen Bezirken die meisten Stimmen erhalten haben. In den vergangenen Tagen wurden die regionalen Gewinner ausgezeichnet:<BR /><BR />La Culla Baby-Land in Bozen (Bozen Stadt), Optik Zublasing in Eppan (Bozen Land), Brugnara Eisenwaren und Haushaltsartikel in Meran (Burggrafenamt), Dorfladen Laatsch (Vinschgau), Schmid &amp; von Bosio in Brixen (Eisacktal/Wipptal) sowie Eurospar Trebo in St. Vigil/Enneberg (Pustertal/Gadertal).<BR /><BR />Weitere Informationen zu den Finalisten sowie die M&ouml;glichkeit zur Stimmabgabe finden sich online unter  <a href="https://www.lieblingsgeschaeft.it/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">www.lieblingsgeschaeft.it</a>.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 18 May 2026 10:29:43 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 18 May 2026 10:48:03 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Südtiroler können über ihr Lieblingsgeschäft Südtirols abstimmen (Symbolbild). © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>Willkommen in Südtirol: Netzwerktreffen bringt Neuankömmlinge zusammen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/willkommen-in-suedtirol-netzwerktreffen-bringt-neuankoemmlinge-zusammen</link>
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   <description>Zahlreiche engagierte Fachkräfte und Interessierte, die kürzlich nach Südtirol gezogen sind, folgten der Einladung des Welcome Service der Handelskammer Bozen zum Netzwerktreffen im Merkantilgebäude in Bozen. Ziel der Veranstaltung war es, hilfreiche Informationen zu erhalten, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Im historischen Merkantilgebäude der Handelskammer in der Bozner Altstadt kamen Menschen zusammen, die kürzlich nach Südtirol gezogen sind, um hier zu arbeiten und zu leben.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[In seiner Begr&uuml;&szlig;ung hob Alfred Aberer, Generalsekret&auml;r der Handelskammer Bozen, die Bedeutung gelungener Integration hervor: &bdquo;F&uuml;r S&uuml;dtirol sind qualifizierte Fachkr&auml;fte unverzichtbar. Entscheidend ist, dass sie sich hier gut aufgenommen f&uuml;hlen. Veranstaltungen wie dieses Netzwerktreffen helfen dabei, Menschen miteinander zu vernetzen und ein Gef&uuml;hl von Zugeh&ouml;rigkeit zu schaffen.&ldquo;<BR /><BR />Das Team von &bdquo;Work in S&uuml;dtirol&ldquo; stellte die Angebote des Welcome Service vor. Die Initiative unterst&uuml;tzt Personen, die aus beruflichen Gr&uuml;nden nach S&uuml;dtirol kommen oder zur&uuml;ckkehren, mit umfassenden Informationen rund um das Ankommen, Arbeiten und Leben vor Ort &ndash; von Wohnen und Mobilit&auml;t bis hin zu Kinderbetreuung und Gesundheit. <BR />Im Anschluss zeigte Martin Bertagnolli von IDM &ndash; S&uuml;dtirol in seinem Beitrag die Vielfalt des Lebensraums S&uuml;dtirol und seine einzigartige Mischung aus alpiner und mediterraner Lebensart auf. <BR /><BR />Ein besonderes Highlight der Veranstaltung waren die pers&ouml;nlichen Erfahrungsberichte der eingeladenen Testimonials. So berichtete Silvia Di Salvatore, die aus den Abruzzen nach S&uuml;dtirol gezogen war, von ihren ersten Erfahrungen. Sie sprach offen &uuml;ber anf&auml;ngliche Herausforderungen wie die Wohnungssuche, sowie &uuml;ber den Start in einem neuen Umfeld.<BR /><BR />Stefan Glaser aus Schw&auml;bisch Hall bei Stuttgart gab Einblicke in seine ersten Erfahrungen nach dem Umzug von Deutschland nach S&uuml;dtirol. Er hob er hervor, wie sehr sich dieser Schritt f&uuml;r ihn gelohnt hat, da er in S&uuml;dtirol nicht nur Karrierechancen, sondern auch eine neue Heimat gefunden hat. <BR /><BR />Vanja Hernandez aus Queretaro in Mexiko, die nach einem Studium und mehreren Berufsjahren in Paris im letzten Jahr nach S&uuml;dtirol gekommen ist, teilte ihre Geschichte, und erz&auml;hlte, dass sie an S&uuml;dtirol, neben den spannenden beruflichen Perspektiven, auch die Landschaft und das Klima sehr sch&auml;tzt. <BR /><BR />Zum Abschluss unterstrich Irmgard Lantschner, Leiterin des Bereichs Unternehmensentwicklung der Handelskammer Bozen, die Relevanz solcher Initiativen: &bdquo;Neben beruflichen Perspektiven spielen auch soziale Kontakte und das Lebensumfeld eine gro&szlig;e Rolle, wenn es darum geht, Menschen langfristig f&uuml;r S&uuml;dtirol zu gewinnen.&ldquo;<BR /><BR />Beim anschlie&szlig;enden Get-together nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum vertieften Austausch mit anderen Neuank&ouml;mmlingen sowie mit Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen und Institutionen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 18 May 2026 10:27:47 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 18 May 2026 10:27:52 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Im Bild von links nach rechts: Alfred Aberer, Generalsekretär der Handelskammer Bozen; Mariantonietta Forte und Miriam Furlan, Mitarbeiterinnen des Welcome Services der Handelskammer Bozen; Irmgard Lantschner, Leiterin des Bereichs Unternehmensentwicklung der Handelskammer Bozen; Silvia Di Salvatore und Vanja Hernandez, Testimonials; Christine Frei, Mitarbeiterin des Welcome Services der Handelskammer Bozen sowie Stefan Glaser, Testimonial. © damian pertoll photography</media:title>
    <media:credit role="author">damian pertoll photography</media:credit>
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   <title>„Es ist Feuer am Dach“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/es-ist-feuer-am-dach</link>
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   <description>Die Menschen investieren heute weniger in Dinge und mehr in sich selbst. Wir erleben nicht weniger als einen Paradigmenwechsel – vom Haben zum Sein. Das sagt Stephan Mayer-Heinisch, Präsident des Handelsverbandes Österreich im Interview.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>Herr Pr&auml;sident, wie haben sich aus Ihrer Sicht Einkaufen und Shoppen in den vergangenen 10 Jahren entwickelt?</b><BR />Stephan Mayer-Heinisch: Einkaufen ist deutlich schneller, digitaler und gleichzeitig emotionaler geworden. Fr&uuml;her ging es st&auml;rker um den reinen Produktkauf, heute zus&auml;tzlich um Erlebnisse, Bequemlichkeit und Sinnstiftung. Das Konsumverhalten der Menschen hat sich fundamental verschoben, das sieht man auch an den Zahlen: Die einzelhandelsrelevante Kaufkraft in &Ouml;sterreich liegt bei rund 86 Milliarden Euro. Pro Kopf stehen uns im Schnitt 25.000 Euro j&auml;hrlich f&uuml;r Konsumausgaben zur Verf&uuml;gung, davon flie&szlig;t ein Drittel in den Einzelhandel. Von 2015 bis 2025 stiegen etwa die Ausgaben f&uuml;r T&auml;towierungen um 167 Prozent, f&uuml;r Haustiere um 159 Prozent, f&uuml;r Sch&ouml;nheits-OPs um 144 Prozent und f&uuml;r Urlaub um 91 Prozent. Klassische Handelskategorien wie M&ouml;bel, Elektronik, B&uuml;cher oder Bekleidung wachsen dagegen weit schw&auml;cher. Die &Ouml;sterreicher investieren heute weniger in Dinge und mehr in sich selbst. Wir erleben nicht weniger als einen Paradigmenwechsel &ndash; vom Haben zum Sein.<BR /><BR /><b>Wo liegen die Steigerungsgrenzen des Onlinehandels und haben wir diese erreicht?</b><BR />Mayer-Heinisch: Nein, die Grenze ist noch lange nicht erreicht, im Vorjahr hatten wir im Onlinehandel ein Wachstum von 10 Prozent. Mittlerweile entfallen 16 Prozent der gesamten Einzelhandelsausgaben in &Ouml;sterreich auf den E-Commerce. Online w&auml;chst weiter, aber nicht mehr grenzenlos und nicht in allen Segmenten gleich stark. Kategorien wie Spielwaren, Sport und Elektronik haben bereits hohe Onlineanteile von &uuml;ber 30 Prozent, im Lebensmittelhandel liegt die Quote hingegen bei unter 3 Prozent. Die Grenze wird daher weniger von der Nachfrage bestimmt, sondern von Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Retouren, Logistik und Margen. Gerade bei beratungsintensiven, regionalen oder sofort verf&uuml;gbaren Produkten sowie generell bei frischen Lebensmitteln bleibt der station&auml;re Handel weiterhin stark.<h3>
&bdquo;Der station&auml;re Handel hat gute Chancen, wenn er seine St&auml;rken selbstbewusst ausspielt&ldquo;</h3><b>Was tun mit der Paketflut aus China (Stichwort Shein, Temu)?</b><BR />Mayer-Heinisch: Hier ist Feuer am Dach. Fernost-Plattformen wie Temu fluten Europa mit Billigstprodukten, oft unter Umgehung von Sicherheits- und Umweltstandards. Allein im Vorjahr kamen 91 Prozent der 4,6 Milliarden zollfreien Kleinsendungen in der EU aus China. In &Ouml;sterreich z&auml;hlt Temu bereits zu den Top 4 der umsatzst&auml;rksten Marktpl&auml;tze. Wir k&auml;mpfen seit vielen Jahren f&uuml;r faire Spielregeln und ein Level Playing Field. Es kann nicht sein, dass heimische H&auml;ndler jeden Paragrafen einhalten, w&auml;hrend Fernost-H&auml;ndler den Markt mit Dumpingpreisen, Fake-Produkten und gesundheitsgef&auml;hrdenden Waren fluten. Wer in Europa verkauft, muss sich auch an europ&auml;ische Standards halten. Daher ist aus unserer Sicht die Einf&uuml;hrung einer Plattformhaftung f&uuml;r die korrekte Warendeklaration &uuml;berf&auml;llig.<BR /><BR /><b>Hat der station&auml;re Handel noch Entwicklungspotential und Erfolgschancen? Wo liegen seine St&auml;rken?</b><BR />Mayer-Heinisch: Der station&auml;re Handel hat weiterhin gute Chancen, wenn er seine St&auml;rken selbstbewusst ausspielt. Ja, die Verkaufsfl&auml;chen in &Ouml;sterreich schrumpfen inzwischen das zw&ouml;lfte Jahr in Folge, j&auml;hrlich um 1,5 bis 2,5 Prozent. Im Schuhhandel ist die Fl&auml;che seit dem Peak um 29 Prozent, in der Bekleidungsbranche um 16,5 Prozent zur&uuml;ckgegangen. Aber das ist nicht nur ein R&uuml;ckzug, sondern auch eine Bereinigung und Neuausrichtung. Die St&auml;rke des station&auml;ren Handels liegt in der pers&ouml;nlichen Beratung, im unmittelbaren Produkterlebnis, in Vertrauen, Verf&uuml;gbarkeit, Service, Reparatur, regionaler Verankerung und sozialer Frequenz f&uuml;r unsere Ortskerne. Gerade in einer Zeit, in der 9 von 10 H&auml;ndlern eine steigende Preissensibilit&auml;t beobachten und 71 Prozent von kleineren Warenk&ouml;rben berichten, wird das klassische Gesch&auml;ft zum Ort der Orientierung. Wer station&auml;r relevant bleiben will, muss nicht alles f&uuml;r alle sein &ndash; aber f&uuml;r seine Zielgruppe unverzichtbar.<h3>
&bdquo;Omnichannel ist kein Luxus mehr, sondern Grundvoraussetzung&ldquo;</h3><b>Was w&uuml;rden Sie einem jungen Menschen raten, der ein station&auml;res Gesch&auml;ft &uuml;bernehmen oder neu er&ouml;ffnen m&ouml;chte?</b><BR />Mayer-Heinisch: Erstens: Mut haben! Zweitens: Die Hausaufgaben machen! Als Gr&uuml;nder im Handel muss ich mir heute die Fragen stellen, warum jemand zu mir kommen und nicht online bestellen soll? Ich brauche ein gutes Sortiment, ein erstklassiges Kundenerlebnis und eine Top-Beratung. Ich muss bereit sein, digital zu denken, auch wenn ich station&auml;r agiere. Omnichannel ist kein Luxus mehr, sondern Grundvoraussetzung. Und nat&uuml;rlich: Netzwerke nutzen!<BR /><BR /><b>S&uuml;dtirol ist gepr&auml;gt vor allem durch viele Klein- und familiengef&uuml;hrte Betriebe. Haben diese Betriebe noch eine Zukunft?</b><BR />Mayer-Heinisch: Ja, aber nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Familiengef&uuml;hrte Betriebe sind das R&uuml;ckgrat des Handels in Alpenregionen wie S&uuml;dtirol. Sie schaffen Lebensqualit&auml;t, Nahversorgung und Identit&auml;t. Was sie heute unter enormen Druck setzt, ist nicht nur der globale Wettbewerb. Es sind auch B&uuml;rokratie, Regulierungsflut und steigende Kosten. Kleine Betriebe haben keine Rechtsabteilung, keinen Compliance-Officer, wenige Skaleneffekte beim Einkauf. Was sie haben: Ortskenntnisse, Stammkunden, Flexibilit&auml;t und eine Identifikation mit dem Produkt. Diese Faktoren k&ouml;nnen gro&szlig;e Konzerne nicht so leicht replizieren. Genau das ist ihr Kapital, wenn die Politik sie nicht durch &uuml;berbordende B&uuml;rokratie und Regulierung erdr&uuml;ckt.<h3>
&bdquo;70 Prozent der &ouml;sterreichischen H&auml;ndler setzen KI oder spezifische KI-Tools ein&ldquo;</h3><b> Welche Rolle spielt im Einzelhandel die pers&ouml;nliche Fachberatung, und braucht es den/die gute/n Verk&auml;ufer/in noch?</b><BR />Mayer-Heinisch: Mehr denn je, aber in einer neuen Rolle. Der Verk&auml;ufer oder die Verk&auml;uferin der Zukunft ist kein Produkterkl&auml;rungsautomat mehr. Das &uuml;bernimmt die KI. Was unsere Kunden heute suchen und was keine Maschine bieten kann, ist echte Orientierung in einer Welt der Reiz&uuml;berflutung. Die Konsumtrends 2026 zeigen: Menschen investieren in Longevity (Langlebigkeit), Gesundheit, Selbstoptimierung, aber sie sind gleichzeitig zutiefst verunsichert. Welches Produkt, welche Marke h&auml;lt wirklich, was sie verspricht? Hier wird pers&ouml;nliche Fachkompetenz zum Differenzierungsmerkmal. Ein Sportfachh&auml;ndler, der wei&szlig;, welches Laufschuhmodell zu welchem Fu&szlig; und welchem Laufstil passt; eine Drogerie, die Longevity-Checks und N&auml;hrstoff-Analysen anbietet &ndash; das ist die Zukunft des Verkaufs.<BR /><BR /><b>Was bringt KI konkret f&uuml;r den Einzelhandel? Welche sind hier die m&ouml;glichen Gefahren?</b><BR />Mayer-Heinisch: Die Zahlen sprechen f&uuml;r sich: Bereits 70 Prozent der &ouml;sterreichischen H&auml;ndler setzen KI oder spezifische KI-Tools ein und 77 Prozent bewerten das Kosten-Nutzen-Verh&auml;ltnis ihrer KI-Investitionen positiv. Im Alltag bedeutet das: intelligente Nachfrageprognosen, die &Uuml;berbest&auml;nde und Lebensmittelverschwendung reduzieren; personalisierte Marketingkampagnen, die zur richtigen Zeit die richtigen Kunden ansprechen; KI-gest&uuml;tzte Preisoptimierung; automatisierte Content-Erstellung f&uuml;r Webshops. Auf der Konsumentenseite nutzen immerhin 11 Prozent der &Ouml;sterreicher KI-Tools h&auml;ufig beim Einkauf, unter der Gen Z ist es schon jeder Zweite. Die Richtung ist klar, aber wir d&uuml;rfen die potenziellen Gefahren nicht untersch&auml;tzen. Wer KI blind einsetzt, ohne seine Prozesse zu verstehen, riskiert, Fehler im gro&szlig;en Ma&szlig;stab zu automatisieren. Datenschutz ist ein reales Thema, gerade wenn KI-Systeme das Kaufverhalten von Millionen Menschen analysieren. Und es gibt systemische Risiken: Die EU und die &ouml;sterreichische Politik m&uuml;ssen sich mit unerw&uuml;nschten Wechselwirkungen durch Verbundeffekte auseinandersetzen, und Bereiche der kritischen Infrastruktur m&uuml;ssen ohne direkte KI-Implementierung verbleiben. Kurz gesagt: KI ist kein Selbstl&auml;ufer, aber wer sie jetzt nicht nutzt, wird im Wettbewerb abgeh&auml;ngt.<BR /><BR /><i>Interview: Mauro Stoffella ist Kommunikationsexperte und Jurist. Er leitet die Stabstelle Medien im Wirtschaftsverband hds.</i>]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sun, 17 May 2026 08:40:54 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 19 May 2026 08:41:14 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Stephan Mayer-Heinisch, Präsident des Handelsverbandes Österreich</media:title>
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  </item>
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   <title>Gastronomie bleibt stabil – trotz wachsendem Druck</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/gastronomie-bleibt-stabil-trotz-wachsendem-druck</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/gastronomie-bleibt-stabil-trotz-wachsendem-druck</guid>
   <description>Die Gastronomie in Trentino-Südtirol entwickelt sich laut Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) weiterhin robuster als in vielen anderen Teilen Italiens. Vor allem familiengeführte Betriebe, Frauen und junge Unternehmer tragen zur vergleichsweise stabilen Lage der Branche bei. Darauf weist der HGV am heutigen Tag der Gastronomie hin.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Anl&auml;sslich des staatsweiten Tages der Gastronomie am heutigen Samstag verweist der HGV auf die Bedeutung der Gastronomiebetriebe in der Region Trentino-S&uuml;dtirol und hat dazu den aktuellen Report des gesamtstaatlichen Gastronomieverbandes FIPE ausgewertet. <BR /><BR />W&auml;hrend die Gastronomie in vielen Teilen Italiens mit r&uuml;ckl&auml;ufigen Betriebszahlen und wachsendem wirtschaftlichem Druck k&auml;mpft, zeigt sich die Entwicklung in Trentino-S&uuml;dtirol weiterhin vergleichsweise stabil.<h3>
5.616 aktive Gastronomiebetriebe in Trentino-S&uuml;dtirol</h3>2025 wurden in der Region insgesamt 5.616 aktive Gastronomiebetriebe gez&auml;hlt &ndash; ein leichtes Plus von 0,3 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Besonders positiv entwickelte sich der Bereich Bars und Caf&eacute;s mit einem Wachstum von 0,4 Prozent und insgesamt 2.210 Betrieben. Auch die Restaurants konnten leichte Zuw&auml;chse erzielen und erreichen einen Bestand von insgesamt 3.311 Betrieben.<BR /><BR />&bdquo;Die Zahlen zeigen, dass sich die Gastronomie in Trentino-S&uuml;dtirol im italienweiten Vergleich am besten entwickelt. Diese Stabilit&auml;t ist allerdings kein Selbstl&auml;ufer, sondern Ausdruck der hohen Qualit&auml;t, der starken touristischen Nachfrage und des gro&szlig;en Engagements vieler familiengef&uuml;hrter Betriebe&ldquo;, betont HGV-Pr&auml;sident Klaus Berger.<h3>
Mehr als ein Viertel der Betriebe von Frauen gef&uuml;hrt</h3>Besonders hervorzuheben ist die Rolle von Frauen und jungen Unternehmerinnen und Unternehmern in der Branche. Der Anteil frauengef&uuml;hrter Gastronomiebetriebe liegt in Trentino-S&uuml;dtirol bei 27,1 Prozent. Vor allem im Bereich Bars und Caf&eacute;s sind Frauen stark vertreten. Auch junge Unternehmerinnen und Unternehmer pr&auml;gen die Branche weiterhin ma&szlig;geblich mit: Rund 12 Prozent der Betriebe werden von unter-35-J&auml;hrigen gef&uuml;hrt.<BR /><BR />&bdquo;Die Zahlen zeigen, dass das Gastgewerbe auch f&uuml;r junge Menschen weiterhin attraktive Perspektiven bietet. Gerade ihre Innovationskraft, Kreativit&auml;t und ihr Mut sind entscheidend f&uuml;r die Zukunft unserer Branche&ldquo;, betont HGV-Pr&auml;sident Klaus Berger.<h3>
Branche steht vor gro&szlig;en Herausforderungen</h3>Gleichzeitig macht der FIPE-Report aber auch deutlich, dass die Branche weiterhin vor gro&szlig;en Herausforderungen steht. Trotz der insgesamt stabilen Entwicklung mussten 2025 in der Region 156 Gastronomiebetriebe schlie&szlig;en. Dies zeigt, dass auch in Trentino-S&uuml;dtirol steigende Kosten, Personalmangel, hoher b&uuml;rokratischer Aufwand und schwierige Betriebsnachfolgen zunehmend Spuren hinterlassen.<BR /><BR />F&uuml;r HGV-Direktor Raffael Mooswalder zeigt diese Momentaufnahme deutlich, wie wichtig es ist, die Gastronomiebetriebe weiterhin gezielt zu st&auml;rken. &bdquo;Besondere unsere Dorfbars und Dorfgasth&auml;user leisten einen wichtigen Beitrag f&uuml;r die Lebensqualit&auml;t, die Gemeinschaft und die touristische Attraktivit&auml;t in unseren T&auml;lern und D&ouml;rfern&ldquo;, sagt Mooswalder. <BR /><BR />Damit Gastbetriebe auch k&uuml;nftig ihre wichtige wirtschaftliche, soziale und touristische Funktion erf&uuml;llen k&ouml;nnen, braucht es laut HGV verl&auml;ssliche Rahmenbedingungen und eine zielgerichtete Unterst&uuml;tzung insbesondere f&uuml;r kleine und familiengef&uuml;hrte Betriebe. Der Verband spricht sich deshalb weiterhin f&uuml;r Ma&szlig;nahmen aus, die Qualit&auml;t, regionale Wertsch&ouml;pfung und unternehmerische Entwicklung st&auml;rken, anstatt zus&auml;tzliche Belastungen f&uuml;r die Betriebe zu schaffen, hei&szlig;t es abschlie&szlig;end in der Presseaussendung des HGV.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sat, 16 May 2026 05:49:50 +0200</pubDate>
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    <media:title>2025 wurden in der Region insgesamt 5.616 aktive Gastronomiebetriebe gezählt. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>Russisches Gericht fordert 200 Milliarden Euro von Euroclear</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/russisches-gericht-fordert-200-milliarden-euro-von-euroclear</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/russisches-gericht-fordert-200-milliarden-euro-von-euroclear</guid>
   <description>Ein Gericht in Moskau hat der milliardenschweren Schadenersatzklage der russischen Zentralbank gegen den belgischen Finanzdienstleister Euroclear laut Medienberichten stattgegeben. Euroclear müsse 18,17 Billionen Rubel (umgerechnet etwa 200 Milliarden Euro) zahlen, urteilte nun ein Moskauer Gericht in erster Instanz laut dem Wirtschaftsportal RBK. Euroclear verwaltet den Großteil des in der EU nach Moskaus Invasion in die Ukraine festgesetzten russischen Vermögens.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Demnach setzt sich die festgelegte Schadenssumme aus den etwas mehr als 180 Mrd. Euro zusammen, die auf den Euroclear-Konten blockiert sind, und knapp 20 Mrd. an entgangenem Gewinn f&uuml;r die russische Zentralbank. Das Urteil ist noch nicht rechtskr&auml;ftig. Die Verteidiger bezeichneten den Prozess hinter verschlossenen T&uuml;ren als unfair und haben Berufung angek&uuml;ndigt.<BR /><BR />Das Urteil war allgemein erwartet worden. Experten gehen davon aus, dass damit der Weg freigemacht werden soll zu m&ouml;glichen Gegenma&szlig;nahmen gegen noch vorhandenes europ&auml;isches Kapital in Russland.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 15 May 2026 21:30:19 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 15 May 2026 21:31:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Gericht hat der Schadenersatzklage der russischen Zentralbank stattgegeben. © APA/AFP / HECTOR RETAMAL</media:title>
    <media:credit role="author">HECTOR RETAMAL</media:credit>
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   <title>Überraschender Abgang: Hinteregger verlässt die IDM</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/ueberraschender-abgang-hinteregger-verlaesst-die-idm</link>
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   <description>Geschäftsführer Erwin Hinteregger wird seinen Führungsauftrag bei IDM Südtirol nicht verlängern. Sein Vertrag läuft am 31. März 2027 aus. Damit endet seine Zeit an der Spitze des Südtiroler Wirtschaftsdienstleisters nach acht Jahren.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Hinteregger hatte die F&uuml;hrung der IDM im April 2019 &uuml;bernommen. Zuvor war der heute 56-J&auml;hrige viele Jahre in leitenden Funktionen im Ausland t&auml;tig, unter anderem bei Beiersdorf, Mars, Luxottica, Aldo Group und Tchibo. Der geb&uuml;rtige L&uuml;sner war damals nach S&uuml;dtirol zur&uuml;ckgekehrt und folgte bei IDM auf Hansj&ouml;rg Prast.<h3>
Pichler: &bdquo;Wir h&auml;tten gerne verl&auml;ngert&ldquo;</h3>IDM-Pr&auml;sident Hansi Pichler best&auml;tigt im Gespr&auml;ch mit diesem Medium, dass es bereits erste Gespr&auml;che &uuml;ber eine Fortsetzung gegeben habe. &bdquo;Unser Ziel war es, eine Verl&auml;ngerung &uuml;ber das Vertragsende hinaus zu erm&ouml;glichen&ldquo;, sagt Pichler. &bdquo;Leider hat sich Hinteregger f&uuml;r einen anderen Weg entschieden.&ldquo; <BR /><BR /><embed id="dtext86-74767915_quote" /><BR /><BR />Pichler w&uuml;rdigt zugleich die Arbeit des scheidenden Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers. &bdquo;Wir danken ihm f&uuml;r die wertvolle T&auml;tigkeit in den vergangenen acht Jahren.&ldquo; Nun bleibe ausreichend Zeit, um die Nachfolge vorzubereiten. &bdquo;Jetzt haben wir zehn Monate, um einen geeigneten Nachfolger zu finden und eine geordnete &Uuml;bergabe einzuleiten&ldquo;, so der IDM-Pr&auml;sident. <BR /><BR />An m&ouml;glichen Kandidatinnen und Kandidaten d&uuml;rfte es nicht mangeln: Der IDM-Chefposten gilt als eine der sichtbarsten und bestdotierten F&uuml;hrungsaufgaben (Fixgehalt: Rund 200.000 Euro brutto j&auml;hrlich) im landesnahen Bereich.<h3>
Hinteregger: &bdquo;Gut aufgestellt&ldquo;</h3>Hinteregger selbst spricht gegen&uuml;ber diesem Medium von  einer Entscheidung &bdquo;nach reiflicher &Uuml;berlegung&ldquo;. Acht Jahre in derselben Rolle bei einem Arbeitgeber &ndash; das habe es in seiner bisherigen Laufbahn noch nie gegeben. <BR /><BR />Die IDM sei heute organisatorisch und strategisch gut aufgestellt. Was er nach seinem Abschied machen wird, sei bereits klar. Mehr will Hinteregger derzeit nicht verraten &ndash; nur so viel: Er werde in S&uuml;dtirol bleiben und in der Privatwirtschaft international t&auml;tig sein.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 15 May 2026 15:56:59 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 15 May 2026 16:44:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Erwin Hinteregger verlässt den Wirtschaftsdienstleister IDM. © IDM/Martina Jaider</media:title>
    <media:credit role="author">IDM/Martina Jaider</media:credit>
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   <title>Inflationsrate steigt in Südtirol deutlich  an</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/inflationsrate-steigt-in-suedtirol-deutlich-an</link>
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   <description>Das Leben in Südtirol hat sich im April sprunghaft verteuert: Die Verbraucherpreise kletterten im Jahresvergleich in Bozen im Schnitt um 3,4 Prozent nach oben. Das ist der höchste Stand seit Herbst 2023. Im März hatte die Inflationsrate noch bei 1,9 Prozent gelegen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (gam)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<BR /><BR />Angetrieben wurde die Inflationsrate von den stark gestiegenen Energiepreisen. So legte der Preis f&uuml;r Heiz&ouml;l im Vergleich zum April 2025 um rund 46 Prozent zu, jener f&uuml;r Dieselkraftstoff um 23,9 Prozent, wie aus den Daten des Statistikamtes der Gemeinde Bozen hervorgeht. Strom verteuerte sich um 5,8 Prozent.<BR /><BR />Gleichzeitig stiegen die Preise f&uuml;r Lebensmittel im Schnitt um 4,8 Prozent. So musste man zum Beispiel f&uuml;r Beeren rund 40 Prozent mehr bezahlen als noch vor einem Jahr, Fruchtgem&uuml;se &ndash; wie Tomaten, Paprika und Zucchini &ndash;  kostete rund 29 Prozent mehr. Sp&uuml;rbar teurer wurde auch frisches Obst (plus 17,8 Prozent). Die Preise f&uuml;r Kaffee legten um zehn Prozent zu. <BR /><BR />In der Gastronomie und Hotellerie legten die Preise im Schnitt um knapp f&uuml;nf Prozent zu. <h3>
Butter und Fl&uuml;ge billiger als vor einem Jahr</h3>Dagegen sanken die Preise f&uuml;r Butter (minus zehn Prozent), pflanzliche Speise&ouml;le (minus 7,9 Prozent) und Kindernahrung (minus 5,5 Prozent).<BR />G&uuml;nstiger wurden im Jahresvergleich auch Flugreisen: Tickets f&uuml;r internationale Fl&uuml;ge verbilligten sich um 15,7 Prozent, jene f&uuml;r Inlandsfl&uuml;ge um 4,3 Prozent.<h3>
Inflationsrate in Italien bei 2,7 Prozent </h3>Die S&uuml;dtiroler Inflationsrate liegt damit deutlich &uuml;ber dem italienischen Durchschnitt von 2,7 Prozent. Im M&auml;rz hatte der Verbraucherpreisindex noch bei 1,7 Prozent gelegen.<BR />Hintergrund f&uuml;r den Preisschub ist der Iran-Krieg, der weltweit f&uuml;r eine Erh&ouml;hung der Energiepreise gesorgt hat. Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) geht davon aus, dass die Inflationsrate in der EU heuer noch auf rund vier Prozent steigen wird. ]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 15 May 2026 13:28:39 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 15 May 2026 13:29:02 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Beim täglichen Einkauf ist vieles teurer geworden: Fruchtgemüse – wie Tomaten, Paprika und Zucchini –  kostete im April rund 29 Prozent mehr als vor einem Jahr. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>38,2 Millionen Nächtigungen in Südtirol – und was dahinter steckt</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/382-millionen-naechtigungen-in-suedtirol-und-was-dahinter-steckt</link>
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   <description>Südtirols Tourismus hat 2025 erneut einen Rekord eingefahren, mit mehr Gästen und mehr Nächtigungen. Doch hinter den neuen Höchstwerten steckt mehr als eine reine Erfolgsmeldung.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Nach den vorl&auml;ufigen Daten des Statistikamtes Astat verzeichneten die Beherbergungsbetriebe im vergangenen Jahr 9,1 Millionen Ank&uuml;nfte und 38,2 Millionen &Uuml;bernachtungen. Gegen&uuml;ber 2024 entspricht das einem Plus von 3,9 Prozent bei den Ank&uuml;nften und 3,1 Prozent bei den &Uuml;bernachtungen.<BR /><BR />Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb mit 4,2 Tagen auf dem Niveau des Vorjahres. Sie liegt damit aber unter dem Wert von 2016, als G&auml;ste im Schnitt noch 4,5 Tage in S&uuml;dtirol blieben. Der Tourismus w&auml;chst also weiter &ndash; allerdings st&auml;rker &uuml;ber zus&auml;tzliche G&auml;ste als &uuml;ber l&auml;ngere Aufenthalte.<h3>
Zweitst&auml;rkster August aller Zeiten</h3>Der August war mit 1,3 Millionen Ank&uuml;nften und 6,2 Millionen &Uuml;bernachtungen erneut der wichtigste Reisemonat. Gegen&uuml;ber dem Vorjahr bedeutete das ein Plus von 2,4 Prozent bei den Ank&uuml;nften und 2,3 Prozent bei den &Uuml;bernachtungen. Der August 2025 war damit der zweitst&auml;rkste Monat, der in S&uuml;dtirol je gemessen wurde. Nur im August 2021 wurden mit 6,4 Millionen noch mehr &Uuml;bernachtungen gez&auml;hlt.<h3>
Deutschland bleibt vorne &ndash; verliert aber an Gewicht</h3>Der wichtigste Herkunftsmarkt bleibt Deutschland. G&auml;ste aus Deutschland kamen 2025 auf 3,56 Millionen Ank&uuml;nfte und 17,18 Millionen &Uuml;bernachtungen. Damit entfielen 39,3 Prozent aller Ank&uuml;nfte und 44,9 Prozent aller &Uuml;bernachtungen auf deutsche G&auml;ste. Sie bleiben zudem im Schnitt l&auml;nger: Die Aufenthaltsdauer lag bei 4,8 Tagen.<BR />Allerdings verliert der deutsche Markt an Gewicht. Im l&auml;ngerfristigen Vergleich ist der Anteil der deutschen G&auml;ste an den &Uuml;bernachtungen r&uuml;ckl&auml;ufig. Das zeigt sich auch beim Blick auf die klassischen Kernm&auml;rkte insgesamt: Die DACH&ndash;M&auml;rkte Deutschland, &Ouml;sterreich, Schweiz und Italien &ndash; kamen 2025 noch auf 80,8 Prozent aller &Uuml;bernachtungen. 2016 waren es noch 88,7 Prozent. S&uuml;dtirol bleibt damit stark von den traditionellen M&auml;rkten abh&auml;ngig, wird aber zugleich internationaler.<BR /><BR />An zweiter Stelle folgen G&auml;ste aus Italien, einschlie&szlig;lich S&uuml;dtirol. Sie verbuchten 2,73 Millionen Ank&uuml;nfte und 10,67 Millionen &Uuml;bernachtungen. Das entspricht 30,1 Prozent der Ank&uuml;nfte und 27,9 Prozent der &Uuml;bernachtungen. Ihre durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 3,9 Tagen.<BR /><BR />Zuw&auml;chse zeigen sich vor allem bei weiter entfernten M&auml;rkten. Besonders auff&auml;llig ist der Anstieg bei G&auml;sten aus asiatischen L&auml;ndern: Die &Uuml;bernachtungen stiegen von 116.369 im Jahr 2016 auf 783.235 im Jahr 2025. Das entspricht inzwischen 2,0 Prozent aller N&auml;chtigungen. Auch die USA legten deutlich zu: von 133.392 &Uuml;bernachtungen im Jahr 2016 auf 592.690 im Jahr 2025. Ihr Anteil betr&auml;gt nun 1,5 Prozent.<h3>
Pustertal bleibt st&auml;rkster Tourismusbezirk</h3>Nach Bezirken bleibt das Pustertal das Schwergewicht des S&uuml;dtiroler Tourismus. Dort wurden 2025 insgesamt 11,77 Millionen &Uuml;bernachtungen gez&auml;hlt, also 30,8 Prozent aller N&auml;chtigungen im Land. Dahinter folgen das Burggrafenamt mit 7,83 Millionen &Uuml;bernachtungen und einem Anteil von 20,5 Prozent sowie Salten-Schlern mit 7,01 Millionen &Uuml;bernachtungen und 18,3 Prozent. Am unteren Ende liegt Bozen mit 1,04 Millionen &Uuml;bernachtungen. Bemerkenswert ist dabei: Die Landeshauptstadt &uuml;berschritt erstmals die Marke von einer Million N&auml;chtigungen.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74762921_quote" /><BR /><BR />Tourismuslandesrat Luis Walcher verweist vor diesem Hintergrund auf die unterschiedlichen touristischen Intensit&auml;ten in den Bezirken. &bdquo;Es gilt, schw&auml;cher entwickelte Gebiete st&auml;rker zu f&ouml;rdern.&ldquo; Als Beispiele nennt er den Ausbau der F&ouml;rderung f&uuml;r Dorfgasth&auml;user und die gezielte Unterst&uuml;tzung von Tourismusorganisationen in touristisch weniger entwickelten Gebieten.<BR /><BR />Die Herkunftsstruktur unterscheidet sich je nach Bezirk deutlich. Im Pustertal entfielen 41,6 Prozent der &Uuml;bernachtungen auf italienische G&auml;ste, 32,0 Prozent auf G&auml;ste aus anderen L&auml;ndern und 26,4 Prozent auf deutsche G&auml;ste. Im Burggrafenamt dominierten dagegen deutsche G&auml;ste mit 58,4 Prozent der N&auml;chtigungen. In Bozen wiederum war der Anteil der G&auml;ste aus anderen L&auml;ndern mit 42,7 Prozent h&ouml;her als jener der deutschen und italienischen G&auml;ste.<h3>
Hohe Tourismusdichte</h3>Die touristische Intensit&auml;t bleibt hoch. Im Schnitt &uuml;bernachteten 2025 t&auml;glich 19,4 G&auml;ste je 100 Einwohner in S&uuml;dtirol. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 18,8. Die Beherbergungsdichte stieg von 34,3 auf 35,5 Betten je Quadratkilometer. S&uuml;dtirol z&auml;hlt damit weiterhin zu den tourismusintensivsten Regionen Europas.<BR /><BR />Zugleich bleibt die Saisonalit&auml;t eine Herausforderung. Der Gini-Index der Saisonalit&auml;t lag bei 45,0 Prozent und damit leicht &uuml;ber dem Vorjahreswert von 44,7 Prozent. Das weist auf eine mittel bis stark ausgepr&auml;gte Saisonalit&auml;t hin &ndash; mit klaren Spitzen im Sommer und Winter sowie schw&auml;cheren Monaten dazwischen.<h3>
Mehr Betten, mehr Betriebe</h3>Insgesamt standen den G&auml;sten in S&uuml;dtirol 2025 laut Astat 262.868 Betten in 12.187 Beherbergungsbetrieben zur Verf&uuml;gung. Die Zahl der Betriebe stieg gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 2,3 Prozent, die Zahl der Betten um 3,7 Prozent. Laut Walcher handelt es sich bei der Zunahme der Bettenanzahl allerdings um Nachmeldungen. Diese Betten h&auml;tten also bereits vorher bestanden.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 15 May 2026 13:09:15 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 15 May 2026 13:10:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der Tourismus in Südtirol ist erfolgsverwöhnt. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>Emirate wollen Pipeline-Ausbau beschleunigen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/emirate-wollen-pipeline-ausbau-beschleunigen</link>
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   <description>Die Vereinigte Arabische Emirate wollen den Ausbau ihrer bestehenden Ölpipeline nach Fudschaira im Osten des Landes beschleunigen. Wie das Medienbüro von Abu Dhabi mitteilte, soll die Leitung von 2027 an Öl von Abu Dhabi an den Golf von Oman transportieren und damit die durch den Iran-Krieg zum Erliegen gekommene Straße von Hormuz umgehen. Die Pipeline werde die Exportkapazität der Emirate über Fujairah verdoppeln, hieß es am Freitag.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa/dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der Ort am Golf von Oman spielt f&uuml;r die Emirate eine zentrale Rolle. Von dort aus k&ouml;nnen &Ouml;llieferungen die Weltm&auml;rkte erreichen, ohne die Stra&szlig;e von Hormuz passieren zu m&uuml;ssen. Die f&uuml;r den Welthandel wichtige Meerenge ist seit Beginn des Iran-Kriegs nicht mehr frei passierbar, was den &Ouml;lexport stark behindert.<BR /><BR />Der staatliche Energiekonzern ADNOC betreibt schon seit Jahren eine Pipeline-Verbindung von Abu Dhabi nach Fudschaira. Bei dem neuen Pipeline-Projekt handelt es sich um eine Erweiterung, um bestehende Exportwege zu verst&auml;rken und um die Exportinfrastruktur flexibler zu machen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 15 May 2026 12:08:44 +0200</pubDate>
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    <media:title>Mit dem Ausbau der Pipeline wollen die Vereinigten Arabischen Emirate die Straße von Hormuz umgehen. © Shutterstock</media:title>
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   <title>„Der richtige Weg führt über Anreize, nicht über Verbote“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/der-richtige-weg-fuehrt-ueber-anreize-nicht-ueber-verbote</link>
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   <description>Kürzlich fand im Ansitz Velseck in Tiers die Jahresversammlung des Bezirkes Bozen und Umgebung des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Gastgewerbe, ein Ausblick auf tourismuspolitische Themen sowie Impulse zum Umgang mit künstlicher Intelligenz im Hotel- und Gastgewerbe. Zahlreiche Mitglieder aus dem Bezirk folgten der Einladung und nutzten die Veranstaltung zum Austausch unter Kolleginnen und Kollegen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[HGV-Bezirksobmann Daniel Stuflesser betonte in seiner Ansprache die Bedeutung eines starken Zusammenhalts innerhalb der Branche und verwies auf die zentrale Rolle der Ortsgruppen im Verband. &bdquo;Ein lebendiger Verband funktioniert nur, wenn es eine stabile Basis gibt. Denn dort geschieht der direkte Austausch, dort werden Anliegen aufgegriffen und dort entsteht Zusammenhalt&ldquo;, so Stuflesser. Ein besonderes Anliegen sei ihm zudem die St&auml;rkung der Dorfbars und Dorfgasth&auml;user, die weit mehr seien als reine Wirtschaftsbetriebe. Zudem ging er auf die Mobilit&auml;t im Bezirk ein und sprach sich f&uuml;r attraktivere &ouml;ffentliche Verkehrsangebote und ausgewogene L&ouml;sungen beim Verkehr &uuml;ber die Dolomitenp&auml;sse aus: &bdquo;Der richtige Weg f&uuml;hrt &uuml;ber Anreize, nicht &uuml;ber Verbote. Gleichzeitig m&uuml;ssen Missst&auml;nde wie Raserei oder illegale Rennen konsequent unterbunden werden.&ldquo;<BR /><BR />Auch HGV-Pr&auml;sident Klaus Berger ging auf aktuelle Herausforderungen und zentrale Themen des Verbandes ein. Er hob hervor, wie wichtig es sei, die Anliegen der Mitglieder aktiv zu vertreten. Zudem betonte auch er die Bedeutung der Dorfgasth&auml;user: &bdquo;Ohne unsere Dorfgasth&auml;user w&uuml;rden viele Dorfkerne ihre Lebendigkeit verlieren.&ldquo; Berger dankte zudem allen Funktion&auml;rinnen und Funktion&auml;ren und besonders Gottfried Schgaguler, der den Bezirk 16 Jahre hindurch f&uuml;hrte. Berger: &bdquo;Du warst immer mit gro&szlig;em Engagement dabei. Daf&uuml;r geb&uuml;hrt dir gro&szlig;er Dank.&ldquo; Weitere Themen der Bezirksversammlung waren unter anderem die Brennersperre am 30. Mai, der Generationenwechsel in Familienbetrieben, Mitarbeiterunterk&uuml;nfte sowie die Vermietung privater Wohnr&auml;ume.<BR /><BR />Ein weiterer Schwerpunkt der Bezirksversammlung war die Digitalisierung und der Einsatz von K&uuml;nstlicher Intelligenz im Tourismus. Referentin Manuela Machner, Expertin f&uuml;r KI im Tourismus, zeigte auf, welche Chancen KI-Systeme f&uuml;r Betriebe bieten k&ouml;nnen: &bdquo;Entscheidend ist, dass Prozesse klar definiert werden und man wei&szlig;, f&uuml;r welches Problem man eine digitale Unterst&uuml;tzung ben&ouml;tigt.&ldquo; Die Art, wie Menschen suchen, ver&auml;ndere sich derzeit massiv. Betriebe m&uuml;ssten deshalb in der digitalen Welt beweisen, dass sie relevant sind.<BR /><BR />Im Anschluss an den offiziellen Teil der Bezirksversammlung blieb bei einem gem&uuml;tlichen Umtrunk noch Zeit f&uuml;r pers&ouml;nlichen Austausch und Vernetzung unter den Mitgliedern.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 15 May 2026 10:28:47 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 15 May 2026 10:29:02 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Von links:  Manfred Rinner, Stephanie Dissertori,  Raffael Mooswalder, Nils Demetz,  Klaus Berger, Gottfried Schgaguler, Adele Huber,  Daniel Stuflesser, Manuela Machner und Benedikt Werth. © hgv</media:title>
    <media:credit role="author">hgv</media:credit>
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   <title>Angelika Wiedmer Perkmann rückt als erste Frau in die lvh-Verbandsspitze auf</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/angelika-wiedmer-perkmann-rueckt-als-erste-frau-in-die-lvh-verbandsspitze-auf</link>
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   <description>Der Rat des Südtiroler Handwerks hat Wiedmer Perkmann gestern in das Präsidium gewählt. Sie folgt auf Giorgio Bergamo, der vom Amt aus privaten Gründen zurückgetreten ist. Damit wird erstmals eine Frau Teil der operativen Führungsspitze des lvh.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Gemeinsam mit Pr&auml;sident Martin Haller und Vizepr&auml;sident Hannes Mussak wird Wiedmer die Geschicke des Verbandes bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode im Jahr 2029 mittragen. F&uuml;r den Verband ist die Entscheidung ein Schritt mit Signalwirkung &ndash; f&uuml;r das S&uuml;dtiroler Handwerk markiert sie zugleich eine Entwicklung, die in vielen Betrieben l&auml;ngst Realit&auml;t ist.<h3>
Erfahrung aus Betrieb, Verband und Wirtschaft</h3>Wiedmer bringt langj&auml;hrige Erfahrung aus der Verbandsarbeit mit. Sie ist seit Jahren im lvh aktiv, kennt die Gremien, die Entscheidungswege und vor allem die Themen, die Handwerksbetriebe im Alltag besch&auml;ftigen. Ihre N&auml;he zur Praxis kommt auch aus dem Betrieb ihres Mannes, wo sie die betrieblichen Herausforderungen aus erster Hand miterlebt. Damit steht sie f&uuml;r einen Funktion&auml;rstyp, der Verbandspolitik nicht abstrakt denkt, sondern aus dem wirtschaftlichen Alltag heraus versteht.<BR /><BR />Auch au&szlig;erhalb des lvh hat Wiedmer Verantwortung &uuml;bernommen. 2023 wurde sie zur Pr&auml;sidentin der Garfidi Garantiegenossenschaft ernannt. In dieser Funktion setzt sie sich f&uuml;r die Weiterentwicklung der Genossenschaft und f&uuml;r Dienstleistungen ein, die den Bed&uuml;rfnissen der kleinen und mittleren Unternehmen entsprechen. Politische Erfahrung sammelte Wiedmer auch auf Gemeindeebene: Von 2010 bis 2020 stand sie als B&uuml;rgermeisterin an der Spitze der Gemeinde M&ouml;lten.<BR /><BR />&bdquo;Wer einen Betrieb f&uuml;hrt oder Verantwortung in einem Betrieb tr&auml;gt, wei&szlig;: Jeder Tag bringt neue Herausforderungen und es gibt selten einfache Antworten&ldquo;, sagt Angelika Wiedmer Perkmann. &bdquo;Es geht darum, zuzuh&ouml;ren, abzuw&auml;gen und dann gemeinsam tragf&auml;hige L&ouml;sungen zu finden. Genau das braucht auch ein Verband.&ldquo;<BR /><BR />Ihr Arbeitsstil gilt als sachlich, verbindlich und l&ouml;sungsorientiert. Wiedmer steht f&uuml;r ein Verst&auml;ndnis von Handwerk, das Tradition nicht als Stillstand begreift. Vielmehr m&uuml;sse das Handwerk t&auml;glich neu organisiert, verteidigt und weiterentwickelt werden &ndash; wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch.<h3>
Haller: &bdquo;Ein starkes Zeichen f&uuml;r Kontinuit&auml;t und Entwicklung&ldquo;</h3>lvh-Pr&auml;sident Martin Haller bewertet die Wahl als wichtigen Schritt f&uuml;r die F&uuml;hrung des Verbandes. &bdquo;Angelika Wiedmer Perkmann bringt Erfahrung, Bodenhaftung und ein sehr gutes Gesp&uuml;r f&uuml;r die Anliegen unserer Betriebe mit. Ihre Ernennung ist ein starkes Zeichen f&uuml;r Kontinuit&auml;t, aber auch f&uuml;r Entwicklung innerhalb des lvh.&ldquo;<BR /><BR />Haller verweist zugleich auf die gemeinsame Linie des Pr&auml;sidiums. Der Verband wolle das Handwerk st&auml;rken, die Betriebe entlasten und die Interessen der Mitglieder mit Nachdruck vertreten. &bdquo;Angelika Wiedmer Perkmann wird diese Arbeit mit ihrer Pers&ouml;nlichkeit und ihrer Erfahrung bereichern&ldquo;, so Haller. Auch Vizepr&auml;sident Hannes Mussak sieht in der neuen Zusammensetzung eine St&auml;rkung der Verbandsspitze. &bdquo;Angelika Wiedmer Perkmann kennt den Verband, die Gremien und die Anliegen der Unternehmerinnen und Unternehmer. Das ist in einer Zeit, in der viele Betriebe vor gro&szlig;en Herausforderungen stehen, besonders wertvoll.&ldquo;<BR /><BR />Frauen im Handwerk &uuml;bernehmen zunehmend Verantwortung<BR />Dass mit Wiedmer erstmals eine Frau lvh-Vizepr&auml;sidentin wird, ist mehr als eine Personalie. Es spiegelt eine Entwicklung wider, die im S&uuml;dtiroler Handwerk seit Jahren sichtbar wird. Frauen f&uuml;hren Betriebe, &uuml;bernehmen Verantwortung in der Ausbildung, gestalten Innovationen mit und spielen bei Betriebsnachfolgen eine zentrale Rolle.<BR /><BR />Auch innerhalb des lvh ist diese Entwicklung erkennbar. Rund 178 Funktion&auml;rinnen engagieren sich in den Strukturen des Verbandes und pr&auml;gen dessen Arbeit mit. Im lvh-Vorstand bringen derzeit f&uuml;nf weibliche Vorstandsmitglieder ihre Perspektiven und ihre N&auml;he zu den Betrieben in die strategische Arbeit ein.<BR /><BR />Das neu zusammengesetzte Pr&auml;sidium bleibt bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode im Jahr 2029 im Amt. Die Wahl steht damit f&uuml;r eine geordnete Weiterf&uuml;hrung der Verbandsarbeit.<BR /><BR />lvh-Direktor Walter P&ouml;hl sieht in der Ernennung Wiedmers eine wichtige Grundlage f&uuml;r die weitere Arbeit des Verbandes. &bdquo;Ein starker Verband braucht ein starkes Ehrenamt. Angelika Wiedmer Perkmann bringt genau jene Erfahrung und Verl&auml;sslichkeit mit, die es braucht, um gemeinsam mit den hauptamtlichen Strukturen die Anliegen der Mitglieder voranzubringen.&ldquo; P&ouml;hl betont zudem die organisatorische Dimension der Entscheidung. Das Pr&auml;sidium bleibe breit aufgestellt und nahe an den Betrieben. &bdquo;Diese N&auml;he ist der Kern unserer Verbandsarbeit&ldquo;, so P&ouml;hl.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 15 May 2026 08:53:11 +0200</pubDate>
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    <media:title>Von links: Hannes Mussak, Angelika Wiedmer Perkmann, Martin Haller. © lvh</media:title>
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   <title>Ölpreise ziehen wieder an</title>
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   <description>Die Ölpreise sind nach der jüngsten Beruhigung wieder gestiegen. Die Notierungen haben sich auf Wochensicht deutlich verteuert, da die für den Ölhandel entscheidende Straße von Hormus faktisch geschlossen bleibt.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Nordseesorte Brent ist bis auf rund 107 US-Dollar je Barrel gestiegen und liegt damit im Wochenverlauf etwa sechs Prozent im Plus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli war zuletzt um gut 1,3 Prozent teurer und kostete 107,14 US-Dollar. Am Markt stehen die Ergebnisse des Gipfeltreffens zwischen den USA und China im Fokus.<BR /><BR />US-Pr&auml;sident Donald Trump &auml;u&szlig;erte sich widerspr&uuml;chlich zur Lage in der Stra&szlig;e von Hormus: Dem Sender Fox News sagte er, die USA br&auml;uchten die Wasserstra&szlig;e nicht, erkl&auml;rte sp&auml;ter jedoch bei einem Auftritt mit Chinas Staatschef Xi Jinping in Peking, man wolle die Meerenge offen halten.<BR /><BR />Chinas Staatschef bot nach Darstellung von Trump Hilfe im Iran-Krieg an. &bdquo;Er w&uuml;rde es begr&uuml;&szlig;en, wenn ein Deal erzielt wird&ldquo;, berichtete Trump gegen&uuml;ber Fox News. Und weiter: &bdquo;Er sagte: 'Wenn ich irgendwie helfen kann, w&uuml;rde ich das gerne tun'.&ldquo; Von dem Interview wurden zun&auml;chst Ausschnitte ver&ouml;ffentlicht. Auf Nachfrage, ob Xi das tats&auml;chlich so gesagt habe, best&auml;tigte Trump dies ausdr&uuml;cklich.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 15 May 2026 08:45:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Fri, 15 May 2026 08:45:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Nach einer kurzen Beruhigung am Markt sind die Ölpreise wieder gestiegen. © APA/THEMENBILD / HARALD SCHNEIDER</media:title>
    <media:credit role="author">HARALD SCHNEIDER</media:credit>
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   <title>Teures Leben, trübe Stimmung: Kauflaune der Südtiroler trübt sich ein</title>
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   <description>Die Auswirkungen der Krise im Nahen Osten auf die Energie- und Kraftstoffpreise haben zu einer deutlichen Verschlechterung des Konsumklimas in Südtirol geführt. Der aktuelle Indexwert entspricht dem europäischen Durchschnitt und liegt leicht über dem italienischen Niveau. Dies ergibt sich aus der vierteljährlichen Erhebung des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die vom WIFO im April unter den S&uuml;dtiroler Konsumentinnen und Konsumenten durchgef&uuml;hrte Erhebung zeigt, dass sich das Konsumklima gegen&uuml;ber der vorherigen Umfrage im Januar um fast zehn Punkte verschlechtert hat. Der entsprechende Index liegt nun bei -18,1 Punkten.<BR /><BR />Der starke Anstieg der Energiepreise, der durch den Krieg im Iran und die Blockade der Stra&szlig;e von Hormus verursacht wurde, sch&uuml;rt die Sorgen der Haushalte hinsichtlich der k&uuml;nftigen Entwicklung der S&uuml;dtiroler Wirtschaft und hat zu einer deutlichen Abw&auml;rtskorrektur der Kaufabsichten bei langlebigen G&uuml;tern  wie Haushaltsger&auml;ten und M&ouml;beln gef&uuml;hrt.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1312608_image" /></div>
 Auch die Einsch&auml;tzung der Verbraucher hinsichtlich ihrer finanziellen Lage hat sich verschlechtert, wenn auch in geringerem Ma&szlig;e. Betrachtet man die berufliche Situation und das Alter der Befragten, so ist der st&auml;rkste R&uuml;ckgang des Konsumklimas bei den Rentnerinnen und Rentnern zu verzeichnen, w&auml;hrend die Aufschl&uuml;sselung nach Geschlecht eine ausgepr&auml;gtere Verschlechterung bei den M&auml;nnern zeigt.<BR /><BR />Auch in Europa ist das Verbrauchervertrauen im Vergleich zum Jahresbeginn deutlich zur&uuml;ckgegangen. Im April lag der Index f&uuml;r die Europ&auml;ische Union (EU27) um 7,6 Punkte unter dem Wert vom Januar und belief sich auf -19,4 Punkte &ndash; ein Wert, der knapp unter dem von S&uuml;dtirol liegt. In Deutschland verzeichnete das Konsumklima einen R&uuml;ckgang um rund zehn Punkte, wobei der entsprechende Index auf -18,9 Punkte sank. In Italien und &Ouml;sterreich ist der aktuelle Indexwert noch niedriger und liegt in beiden L&auml;ndern unter -24 Punkten, also sechs Punkte tiefer als in S&uuml;dtirol.<BR /><BR />Der Pr&auml;sident der Handelskammer Bozen, Michl Ebner, begr&uuml;&szlig;t die &Ouml;ffnungen der Europ&auml;ischen Kommission hinsichtlich Ausnahmeregelungen bei den Staatsbeihilfen, um den Auswirkungen der Energiekrise entgegenzuwirken: &bdquo;Es ist von entscheidender Bedeutung, die Inflationseffekte der steigenden Energiepreise so weit wie m&ouml;glich zu begrenzen. Es gilt, die Kaufkraft der Haushalte zu sch&uuml;tzen und den Kostenanstieg f&uuml;r Unternehmen einzud&auml;mmen, um deren Wettbewerbsf&auml;higkeit zu erhalten.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Fri, 15 May 2026 05:45:00 +0200</pubDate>
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    <media:title>Auch die Einschätzung der Verbraucher hinsichtlich ihrer finanziellen Lage hat sich verschlechtert. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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  </item>
  <item>
   <title>Rekordzahlen trotz Krise: Was Italiens Tourismus 2026 erwartet</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/rekordzahlen-trotz-krise-was-italiens-tourismus-2026-erwartet</link>
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   <description>Die wirtschaftliche Lage ist ungewiss, die Inflation steigt, doch Italiens Tourismus scheint darunter nicht zu leiden – im Gegenteil. Laut Schätzungen des Marktforschungsinstituts Demoskopika bereitet sich das Land auf einen Urlauberansturm vor.</description>
   <author>redaktion@stol.it (ansa/stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Italien ist als Urlaubsdestination beliebter denn je. F&uuml;r das Jahr 2026 werden Sch&auml;tzungen zufolge insgesamt 141,2 Millionen Ank&uuml;nfte und 478,6 Millionen &Uuml;bernachtungen erwartet. Dies entspricht einem Wachstum von 2,1 bzw. 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. <BR /><BR />76 Millionen Touristen sollen aus dem Ausland anreisen und rund 55 Prozent der Aufenthalte abdecken. Doch auch die Italiener selbst scheinen mehr und mehr Gefallen an ihrem Land zu finden. 213 Millionen &Uuml;bernachtungen sollen auf die Kappe von Einheimischen gehen, was ebenfalls einen Aufw&auml;rtstrend markiert. <BR /><BR />Insgesamt prognostiziert Demoskopika deshalb Einnahmen von rund 132,7 Milliarden Euro f&uuml;r den Tourismussektor &ndash; ein Plus von vier Prozentpunkten gegen&uuml;ber 2025. In Zusammenhang gebracht werden kann dies vor allem auch mit den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Inflation und dem allgemeinen Preisanstieg.<BR /><BR />Im Bezug auf das Urlaubsverhalten der G&auml;ste deuten die Sch&auml;tzungen noch auf einen weiteren Trend hin. Demnach scheint sich die Tourismussaison schrittweise zu verl&auml;ngern. Will hei&szlig;en: Etwas weniger &Uuml;bernachtungen in den Sommermonaten, daf&uuml;r mehr Andrang in der Nebensaison. <BR /><BR />&bdquo;Die Prognosen f&uuml;r 2026 zeichnen das Bild eines Tourismussektors, der sich weiterhin wachstums- und anpassungsf&auml;hig zeigt, obwohl das wirtschaftliche Umfeld von starken Unsicherheitsfaktoren gepr&auml;gt ist. Der interessanteste Aspekt k&ouml;nnte die Erholung des Inlandstourismus sein, der nach zwei Jahren mit schw&auml;cherer Binnennachfrage wieder wachsen d&uuml;rfte. Gleichzeitig k&ouml;nnten die ausgewogenen Besucherstr&ouml;me dazu beitragen, den Druck in Zeiten besonders hoher Auslastung zu verringern und die T&auml;tigkeit der Tourismusunternehmen auch in traditionell schw&auml;cheren Monaten stabiler zu machen&ldquo;, so die Forscher von Demoskopika. ]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 14 May 2026 19:10:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 14 May 2026 19:10:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Italien ist als Urlaubsdestination beliebter denn je. © shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Milka &amp; Co.: Mogelpackungen  geraten unter Druck</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/milka-co-mogelpackungen-geraten-unter-druck</link>
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   <description>Gleiche Packung, weniger Inhalt und dann auch noch teurer: Diesen „Trick“ hat der Milka-Hersteller Mondelez International bei seinen Schokoladentafeln angewandt. Ein deutsches Gericht hat dies nun offiziell als „Irreführung der Verbraucher“ bezeichnet. Die Politik versucht schon länger, gegen solche Täuschungsmanöver vorzugehen – auch in Italien.</description>
   <author>redaktion@stol.it (gam)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der Fall hatte gro&szlig;e Emp&ouml;rung bei den Konsumenten ausgel&ouml;st und Milka die wenig schmeichelhafte Auszeichnung als &bdquo;dreisteste Werbel&uuml;ge des Jahres 2025&ldquo; der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch eingebracht: Der Lebensmittelriese Mondelez International hatte zun&auml;chst den Verkaufspreis der &bdquo;Milka Alpenmilch&ldquo;-Schokoladentafel in Deutschland von 1,49 auf 1,99 Euro erh&ouml;ht. Kurz darauf schrumpfte der Inhalt von 100 auf 90 Gramm. <BR /><BR />Die Verpackung blieb unver&auml;ndert, die Reduktion war f&uuml;r Konsumenten auf den ersten Blick kaum erkennbar. Laut Verbrauchersch&uuml;tzern entsprach das einer versteckten Preiserh&ouml;hung von rund 48 Prozent.<h3>
Gericht: &bdquo;Das ist eine relative Mogelpackung&ldquo; </h3>Die Verbraucherzentrale Hamburg zog deshalb vor das Landgericht Bremen &ndash; und hat nun Recht bekommen: Das Gericht sprach von einer &bdquo;relativen Mogelpackung&ldquo;. Der Hersteller habe zwar das Gewicht ordnungsgem&auml;&szlig; angegeben, h&auml;tte aber vier Monate lang darauf hinweisen m&uuml;ssen, dass sich die Menge im Vergleich zu fr&uuml;her reduziert hat.<h3>
Das Ph&auml;nomen der &bdquo;Skrinkflation&ldquo;</h3>Mit solchen Methoden ist Mondelez International allerdings nicht allein. Viele Hersteller von Lebensmitteln und Produkten des t&auml;glichen Bedarfs &ndash; vom Fr&uuml;hst&uuml;cksm&uuml;sli bis zum Waschpulver &ndash; reduzieren die F&uuml;llmenge, w&auml;hrend der Preis gleich bleibt oder sogar steigt. &bdquo;Shrinkflation&ldquo; oder &bdquo;Schrumpflation&ldquo; nennt sich dieses Ph&auml;nomen &ndash; eine Mischung aus dem englischen &bdquo;to shrink&ldquo; (&bdquo;schrumpfen&ldquo;) und &bdquo;Inflation&ldquo;.<h3>
&Ouml;sterreich hat Anti-Mogelpackungs-Gesetz</h3>In einigen EU-Staaten will die Politik dieser Verbrauchert&auml;uschung nun einen Riegel vorschieben. Frankreich ist vorausmarschiert: Dort m&uuml;ssen seit 2024 Superm&auml;rkte Produkte markieren, wenn sich der Inhalt bei gleichbleibender Verpackung ge&auml;ndert hat. Heuer zog &Ouml;sterreich nach. Dort gilt seit April ein Anti-Mogelpackungs-Gesetz.<h3>
Italien startet zweiten Versuch</h3>Und Italien? Hierzulande h&auml;tte eigentlich im April 2025 ein Gesetz zur Shrinkflation in Kraft treten sollen, allerdings wurde der Start mehrmals verschoben. &bdquo;Das Problem war, dass die EU Bedenken ge&auml;u&szlig;ert hatte&ldquo;, erkl&auml;rt die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Verbraucherzentrale S&uuml;dtirol, Gunde Bauhofer. <BR /><BR />Der urspr&uuml;ngliche Plan sah vor, dass Hersteller die reduzierte F&uuml;llmenge direkt auf der Verpackung kennzeichnen m&uuml;ssen. Genau daran st&ouml;rte sich offenbar Br&uuml;ssel. &bdquo;Aus Sicht der EU k&ouml;nnte das die freie Zirkulation von Waren einschr&auml;nken&ldquo;, sagt Bauhofer.<BR /><BR />Nun unternimmt Italien einen neuen Anlauf. Mitte April wurde ein &uuml;berarbeitetes Dekret nach Br&uuml;ssel geschickt. Diesmal sollen nicht die Hersteller, sondern die H&auml;ndler verpflichtet werden, drei Monate lang Hinweise am Verkaufsregal anzubringen.<BR /><BR />Wann das Gesetz in Kraft treten kann, ist noch nicht fix. Laut italienischen Medien k&ouml;nnte es im Sommer so weit sein. <BR /><BR />Aus Verbrauchersicht w&auml;re das jedenfalls &bdquo;ein wichtiger Schritt&ldquo;, wie Gunde Bauhofer betont. &bdquo;Wir hoffen nat&uuml;rlich, dass die Hinweise am Regal nicht zu klein ausfallen und von den Konsumenten auch wahrgenommen werden&ldquo;, betont Gunde Bauhofer.<h3>
N&auml;chster Hebel: die EU-Verpackungsverordnung</h3>Ein weiterer wichtiger Schritt k&ouml;nnte die neue EU-Verpackungsverordnung werden. Ab 2030 schreibt sie genauer vor, wie gro&szlig; Verpackungen im Verh&auml;ltnis zu ihrem Inhalt sein d&uuml;rfen. &bdquo;Dann sollte sich das Problem der Mogelpackungen weitgehend l&ouml;sen&ldquo;, sagt Bauhofer.<BR /><BR />Zur&uuml;ck zu Milka: M&uuml;ssen die Tafeln in Deutschland aus den Regalen genommen oder mit Warnhinweisen versehen werden? Nein. Die Gewichtsreduzierung erfolgte bereits Anfang 2025. Das Gericht entschied zwar, dass Mondelez vier Monate lang auf die geringere F&uuml;llmenge h&auml;tte hinweisen m&uuml;ssen. Diese Frist ist inzwischen jedoch l&auml;ngst abgelaufen. Das Urteil d&uuml;rfte daher vor allem Signalwirkung f&uuml;r k&uuml;nftige F&auml;lle haben. Rechtskr&auml;ftig ist es allerdings noch nicht: Mondelez kann noch Berufung beim Oberlandesgericht einlegen.<h3>
Tipps f&uuml;r Verbraucher</h3>Viel Verpackung, wenig drin? Wohl jeder Verbraucher hat sich schon einmal dar&uuml;ber ge&auml;rgert, wenn der gro&szlig;e Karton mehr Luft als Produkt enthielt. Hier die Tipps der Verbraucherzentrale S&uuml;dtirol, um nicht auf solche Tricks hereinzufallen:<BR /><BR />- Aufschriften wie &bdquo;neue Rezeptur&ldquo; oder &bdquo;jetzt noch bessere Qualit&auml;t&ldquo; k&ouml;nnen ein Hinweis auf eine Reduktion der F&uuml;llmenge sein.<BR /><BR />- Halbtransparente Verpackungen kann man gegen das Licht halten, um den F&uuml;llstand zu kontrollieren. <BR /><BR />- Durch Sch&uuml;tteln einer Packung l&auml;sst sich der Leerraum akustisch beurteilen. <BR /><BR />- Packungen mit einem Sichtfenster kann man kopf&uuml;ber halten, um den Leerraum zu beurteilen. <BR /><BR />- Daneben ist es immer sinnvoll, bei neuen und auch bei Stammprodukten die aufgedruckte F&uuml;llmenge und den Grundpreis (Preis pro Kilogramm bzw. pro Liter) im Auge zu behalten und mit jenen &auml;hnlicher Produkte zu vergleichen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 14 May 2026 16:31:09 +0200</pubDate>
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    <media:title>War da nicht mal mehr drin? Die Lebensmittelindustrie reduziert gern mal den Inhalt und lässt die Verpackungsgröße unverändert – und auch den Preis. Viele Konsumenten bemerken gar nicht, dass das Produkt, heimlich teurer gemacht wurde. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Siemens mit milliardenschwerer Übernahme in Italien</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/siemens-mit-milliardenschwerer-uebernahme-in-italien</link>
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   <description>Siemens stärkt sein Bahntechnik-Geschäft mit einer milliardenschweren Übernahme in Italien. Der Münchner Technologiekonzern kauft das Kerngeschäft der süditalienischen Mermec mit Signal-, Diagnose- und Messtechnik, wie Siemens am Donnerstag mitteilte. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Zwei mit der Transaktion vertraute Personen bezifferten den Preis gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters auf rund 1,2 Milliarden Euro.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&bdquo;Innerhalb unseres weltweit f&uuml;hrenden Signaltechnikgesch&auml;fts erweitert dieser Schritt unsere industrielle Pr&auml;senz in Italien und st&auml;rkt unser globales Diagnostikportfolio erheblich&ldquo;, sagte Michael Peter, der Chef der Zug-Sparte Siemens Mobility.<BR /><BR />Mermec ist vor allem f&uuml;r seine Messz&uuml;ge bekannt, mit denen der Zustand der Schienen-Infrastruktur kontrolliert werden kann. Im Kerngesch&auml;ft kommt das Unternehmen aus Monopoli bei Bari mit 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern laut einer Pr&auml;sentation auf einen Umsatz von 430 Millionen Euro und eine operative Umsatzrendite (EBITDA-Marge) von 17 Prozent.<BR /><BR />75 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet Mermec in Italien, wo das Unternehmen vor allem im Fernverkehr stark in der Signaltechnik ist. Das Signaltechnik-Gesch&auml;ft in Frankreich, Gro&szlig;britannien und Deutschland, das Mermec erst vor wenigen Jahren von der japanischen Hitachi Rail gekauft hatte, ist bei der &Uuml;bernahme ausgeklammert.<BR /><BR />Siemens verspricht sich von Mermec eine Ankurbelung des Umsatzes in der Bahntechnik durch die Integration der Mermec-Produkte in das Angebot von Siemens in der Bahn-Infrastruktur. Mittelfristig soll das zu 400 Millionen Euro Mehrumsatz f&uuml;hren, langfristig zu 500 Millionen. Dabei setzt Siemens unter anderem auf die Modernisierung des Streckennetzes in Italien. Dazu k&auml;men binnen zwei Jahren Einsparungen, die zu einem um 15 Millionen Euro h&ouml;heren operativen Gewinn f&uuml;hrten.<BR /><BR />Mermec-Eigent&uuml;mer Vito Pertosa begr&uuml;ndete den Verkauf mit seinem Alter: &bdquo;Ich bin seit neun Monaten formal im Ruhestand. Mit meiner Gesundheit steht es derzeit nicht zum Besten, und meine Kinder gehen ihre eigenen unternehmerischen Wege.&ldquo; Es sei ihm um die Zukunft seiner Besch&auml;ftigten gegangen. Mit dem Erl&ouml;s k&ouml;nne er in die anderen Unternehmen seiner Industrieholding Angelo investieren, die auch in der Luft- und Raumfahrt aktiv ist.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 14 May 2026 11:13:32 +0200</pubDate>
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    <media:title>Bahntechnik zugekauft. © APA/AFP (Themenbild) / JOHN MACDOUGALL</media:title>
    <media:credit role="author">JOHN MACDOUGALL</media:credit>
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   <title>Vernetzt. Engagiert. Wirksam: Frauen im Genossenschaftswesen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/vernetzt-engagiert-wirksam-frauen-im-genossenschaftswesen</link>
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   <description>Was der Arbeitskreis Frauen in der Führung von Genossenschaften auf lokaler Ebene ist, ist die Vereinigung iDEE im Kontext der italienischen Genossenschaftsbanken auf nationaler Basis: Beide Initiativen verfolgen das Ziel, die Präsenz von Frauen in Verwaltungsräten zu stärken und den kulturellen sowie fachlichen Austausch zu fördern. Ganz im Sinne des genossenschaftlichen Gedankens wurde die Zusammenarbeit zwischen der Vereinigung iDEE und dem Raiffeisenverband Südtirol nun formalisiert.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[iDEE, die Vereinigung der Frauen im Genossenschaftskreditwesen, engagiert sich aktiv f&uuml;r mehr Inklusion und die st&auml;rkere Beteiligung von Frauen im System der Genossenschaftsbanken. Die 2004 auf Initiative von Federcasse gegr&uuml;ndete Organisation verbindet Interessenvertretung mit praxisnahen Ma&szlig;nahmen zur F&ouml;rderung der Geschlechtergleichstellung. Mit Paulina Schwarz, Obfrau der Raiffeisenkasse Etschtal, ist auch Raiffeisen seit vielen Jahren neben Vertreterinnen der nationalen genossenschaftlichen Bankgruppen Iccrea und Gruppo Cassa Centrale Teil des nationalen Vorstands von iDEE.<BR /><BR /> Zur st&auml;rkeren regionalen Verankerung ihrer T&auml;tigkeit f&ouml;rdert iDEE die Einrichtung lokaler Komitees &ndash; sog. &bdquo;comitati territoriali&ldquo;. Denn aktive Mitwirkung und soziale Verantwortung findet vor allem in der regionalen Vernetzung starken Niederschlag. Da in S&uuml;dtirol mit dem Arbeitskreis &bdquo;Frauen in der F&uuml;hrung von Genossenschaften&ldquo; unter der Leitung von Ursula Thaler bereits eine engagierte und etablierte Plattform besteht, setzt der Raiffeisenverband bewusst auf Kooperation statt auf Parallelstrukturen. &bdquo;Allein durch den Arbeitskreis ist es uns in den vergangenen Jahren schon gelungen, durch mehr Sichtbarkeit auch viele Frauen zu motivieren, sich f&uuml;r Verwaltungsr&auml;te w&auml;hlen zu lassen. Vorbilder k&ouml;nnen hier viel bewirken&ldquo;, ist Ursula Thaler &uuml;berzeugt.<BR /><BR />Mit einem entsprechenden Rahmenabkommen mit iDEE hat der Raiffeisenverband S&uuml;dtirol &ndash; auf ausdr&uuml;cklichen Wunsch von Obmann Herbert Von Leon &ndash; den Zugang f&uuml;r Verwaltungsr&auml;tinnen und F&uuml;hrungskr&auml;fte aus der Welt der Raiffeisen-Genossenschaften zu diesem territorialen Netzwerk erm&ouml;glicht. W&auml;hrend iDEE die Interessen der Genossenschaftsbanken vertritt, vereint der Arbeitskreis dar&uuml;ber hinaus Vertreterinnen aus Landwirtschaft, Sozialgenossenschaften und Dienstleistungssektor und setzt damit breitere inhaltliche Schwerpunkte. &bdquo;Ziel ist es, m&ouml;glichst vielen Frauen den Zugang zu nationalen Netzwerken zu er&ouml;ffnen und den Mehrwert eines intensiven Austauschs erlebbar zu machen&ldquo;, so Herbert Von Leon.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 14 May 2026 11:10:04 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 14 May 2026 11:10:11 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der Arbeitskreis „Frauen in der Führung von Genossenschaften“. © Raiffeinsenverband</media:title>
    <media:credit role="author">Raiffeinsenverband</media:credit>
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   <title>Immer mehr Südtiroler suchen Rat zu Erbschaften</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/immer-mehr-suedtiroler-suchen-rat-zu-erbschaften</link>
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   <description>In den vergangenen Jahre haben die Berater der Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) eine stetig steigende Nachfrage von Rat und Hilfe in Erbschaftsfragen registriert. Seit 2012 gibt es für die Bürger die Möglichkeit, eine kostenlose Erstberatung durch einen Notar zu erhalten. Möglich ist dies dank einem Abkommen, das die Verbraucherzentrale Südtirol und die Notariatskammer Bozen unterzeichnet haben.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die von allen Notaren auf Landesebene angebotene Erstberatung befasst sich beispielsweise mit der Erl&auml;uterung der einzelnen Testamentarten, der Hilfe bei der Verfassung oder Kontrolle eines eigenh&auml;ndigen Testaments, der gesetzliche Erbfolge, den Pflichterbteilen oder den Schenkungen. Auch k&ouml;nnen sich die Verbraucher &uuml;ber die steuerlichen Aspekte in der Erbfolge informieren.<BR /><BR />Um in den Genuss einer der kostenlosen Erst-Beratung zu kommen, muss unter Bezug auf das &bdquo;Abkommen zwischen Verbraucherzentrale S&uuml;dtirol und Notariatskammer Bozen&ldquo; eine Terminvormerkung bei einem Notar der Notarkammer des Landes vorgenommen werden.<BR /><BR />&bdquo;Auch wenn das Thema kein angenehmes ist: sprechen Sie mit Ihren Erben dar&uuml;ber, was nach Ihrem Ableben passieren soll und wie die Verm&ouml;genswerte zu handhaben sind&ldquo; kommentiert Gunde Bauhofer, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Verbraucherzentrale. &bdquo;Wesentlich sind daf&uuml;r klare und verl&auml;ssliche Informationen. Die Notare leisten mit ihrer kostenlosen Erstberatung f&uuml;r die B&uuml;rger einen gro&szlig;en Beitrag in Sachen Rechtsgewissheit und Transparenz.&ldquo; <BR /><BR />&bdquo;Die steigende Nachfrage zeigt, dass den B&uuml;rgern die geordnete Regelung der Erbfolge immer mehr ein Anliegen ist&ldquo;, ist auch Pr&auml;sident der Notariatskammer, Notar Walter Crepaz, &uuml;berzeugt. &bdquo;Die Aspekte dieser Beratungen sind in den Jahren vielf&auml;ltiger und auch komplexer geworden, und es ist gut, wenn klare und unabh&auml;ngige Informationen in Anspruch genommen werden.&ldquo;<BR /><BR />Auf der Homepage der Verbraucherzentrale k&ouml;nnen unter &bdquo;Wegweiser der Notariatskammer&ldquo; verschiedene Leitf&auml;den eingesehen werden: &bdquo;Steuerverg&uuml;nstigungen f&uuml;r den Erstwohnungskauf &ndash; eine Gebrauchsanweisung&ldquo; sowie &bdquo;Freiwillige Gerichtsbarkeit &ndash; der Notar und der hilfsbed&uuml;rftige B&uuml;rger &ndash; die neue Regelung f&uuml;r Minderj&auml;hrige und gesch&auml;ftsunf&auml;hige Personen&ldquo;. Ein weiterer Leitfaden zum Thema &bdquo;Leben im Kondominium&ldquo; bietet Informationen und Antworten auf die h&auml;ufigsten F&auml;lle aus der Praxis. Es handelt sich um die deutsche &Uuml;bersetzung eines Wegweisers aus der Reihe &bdquo;Wegweiser f&uuml;r die B&uuml;rger&ldquo;, die vom Nationalen Notariatsrat zusammen mit den Verbraucherorganisationen herausgegeben wird.<BR /> <a href="https://www.consumer.bz.it/de/wegweiser-der-notariatskammer." target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Alle Wegweiser sind online einsehbar.</a>]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 14 May 2026 10:43:20 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 14 May 2026 10:43:31 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Auf der Homepage der Verbraucherzentrale können unter „Wegweiser der Notariatskammer“ verschiedene Leitfäden eingesehen werden. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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   <title>Trockenheit: Niederschläge verhindern  katastrophale Ernte in Österreich</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/trockenheit-niederschlaege-verhindern-katastrophale-ernte-in-oesterreich</link>
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   <description>Die Niederschläge der vergangenen Tage konnten die Rekordtrockenheit im März und April in Österreich bei Weitem nicht kompensieren, haben aber laut Landwirtschaftskammer-Österreich-Präsident Josef Moosbrugger eine „absolut katastrophale Ernte“ verhindert. „Die jüngsten Niederschläge haben für die meisten Regionen und Betriebe eine leichte Erholung, aber längst keine echte Entwarnung gebracht“, sagte Moosbrugger zur APA. Es habe „nicht überall nennenswerten Niederschlag“ gegeben.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[&Ouml;sterreich hat nach Angaben von Geosphere Austria heuer die trockenste M&auml;rz-April-Periode seit Beginn der Messungen im Jahr 1858 verzeichnet. Erst in der zweiten Mai-Woche gab es nennenswerten Niederschlag. &bdquo;Angesichts der niedrigen Grundwasserspiegel sprechen viele, gerade in der Forstwirtschaft und bei Dauer- bzw. tiefwurzelnden Spezialkulturen, auch von einem Tropfen auf den hei&szlig;en Stein&ldquo;, sagte der Landwirtschaftskammer-Chef. Au&szlig;erdem habe man &bdquo;trotz fortgeschrittener Vegetation noch zu einem relativ sp&auml;ten Zeitpunkt Sp&auml;tfr&ouml;ste und trotz warmer Tagestemperaturen schon mehrere Frostn&auml;chte&ldquo; gehabt. &bdquo;Es war bisher kein Klimajahr f&uuml;r schwache Nerven&ldquo;, so der oberste Bauernvertreter.<BR /><BR />Bereits vorhandene Sch&auml;den und Wachstumsdepressionen, etwa bei Raps, Zuckerr&uuml;ben, aber auch bei Getreide, k&ouml;nnen nicht mehr r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden. Die Landwirtschaftskammer rechnet trotz der j&uuml;ngsten Niederschl&auml;ge mit &bdquo;einer unterdurchschnittlichen Ernte&ldquo;. &bdquo;Endg&uuml;ltige Aussagen h&auml;ngen von der Witterung bis zum Sommer ab. Es kann noch viel passieren und der Regen schafft uns gerade einmal eine erste Atempause&ldquo;, sagte Moosbrugger.<h3>
Futter f&uuml;r Tiere fehlt, Sch&auml;den im Ackerbau</h3>Die Trockenheit hat vielen Wiesen in &Ouml;sterreich stark zugesetzt. Den Rinder- und Milchbauern fehlt dadurch Futter f&uuml;r ihre Tiere. &bdquo;Im Gr&uuml;nland ist der Schaden bereits eingetreten, der erste Schnitt ist deutlich unterdurchschnittlich bis katastrophal&ldquo;, berichtete der Landwirtschaftskammer-Generalsekret&auml;r Ferdinand Lembacher. Der erste Gr&uuml;nschnitt sei der wichtigste Schnitt f&uuml;r die Landwirtschaft. Nun hoffe man durch mehr Niederschl&auml;ge auf einen besseren zweiten Schnitt.<BR /><BR />Die Trockenheit hat f&uuml;r die heimischen Ackerbauern bereits zu &bdquo;sp&uuml;rbaren Sch&auml;den&ldquo;, unter anderem bei Getreide und Raps, gef&uuml;hrt. Der Raps schaut ganz schlimm aus, ist extrem schnell verbl&uuml;ht&bdquo;, so der Landwirtschaftskammer-Generalsekret&auml;r. Auch bei Weizen gibt es laut Lembacher &ldquo;bereits Sch&auml;den, aber das Pflanzenwachstum findet etwas sp&auml;ter als beim Raps statt. &bdquo;Der Regen kam f&uuml;r den Weizen quasi &ldquo;auf den letzten Dr&uuml;cker&bdquo;, um noch f&uuml;r eine einigerma&szlig;en passable Ernte sorgen zu k&ouml;nnen, wenn es jetzt gut weitergeht&ldquo;, sagte der Bauernvertreter.<BR /><BR />Aufgrund der Trockenheit im M&auml;rz und April sowie R&uuml;sselk&auml;fer-Befall mussten 1.500 von 22.800 Hektar Zuckerr&uuml;benanbaufl&auml;che in &Ouml;sterreich &bdquo;umgebrochen&ldquo; werden. Die gesamte Anbaufl&auml;che wurde vom Frucht-, St&auml;rke- und Zuckerkonzern Agrana mit den heimischen R&uuml;benbauern vertraglich fixiert. Auf 500 Hektar, die umgeackert werden mussten, erfolge noch eine Zuckerr&uuml;ben-Neusaat, hie&szlig; es am Dienstag bei der Agrana-Bilanzpressekonferenz. Die Agrana verarbeitet die R&uuml;ben in ihrer Fabrik in Tulln zu Zucker. Bei Zuckerr&uuml;ben, St&auml;rkekartoffeln und Mais ist Agrana-Produktionsvorstand Franz Ennser &bdquo;nach wie vor optimistisch&ldquo;, dass es durch die Trockenheit in &Ouml;sterreich nicht zu gr&ouml;&szlig;eren Mengenausf&auml;llen kommen wird. Die aktuellen und prognostizierten Niederschl&auml;ge h&auml;tten &bdquo;einen gewissen mildernden Effekt&ldquo;.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 14 May 2026 09:10:49 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 14 May 2026 09:10:51 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Landwirtschaftskammer rechnet mit &quot;unterdurchschnittlichen Ernte&quot;. © APA/THEMENBILD / ROLAND SCHLAGER</media:title>
    <media:credit role="author">ROLAND SCHLAGER</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Goldfarbenes Trump-Smartphone wird nun ausgeliefert</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/goldfarbenes-trump-smartphone-wird-nun-ausgeliefert</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/goldfarbenes-trump-smartphone-wird-nun-ausgeliefert</guid>
   <description>Das nach US-Präsident Donald Trump benannte Unternehmen Trump Mobile hat mit der Auslieferung seines lange verzögerten Smartphones T1 begonnen. Das teilte die Firma am Mittwoch mit.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die ersten vorbestellten Ger&auml;te w&uuml;rden in dieser Woche an die Kunden versandt, hie&szlig; es. Urspr&uuml;nglich sollte das 499 Dollar teure, goldfarbene Telefon bereits im August 2025 erscheinen. Aufw&auml;ndige Entwicklungs- und Testphasen, um die Qualit&auml;t der Bauteile sicherzustellen, verz&ouml;gerten dies jedoch.<BR /><BR />Diese Gr&uuml;nde f&uuml;r die mehrfachen Verschiebungen nannte der Chef von Trump Mobile, Pat O'Brien, gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur Reuters. Das Smartphone mit dem Betriebssystem Android verf&uuml;gt &uuml;ber ein 6,78-Zoll-Display, einen Prozessor von Qualcomm und ein Kamerasystem mit drei Linsen.<BR /><BR />Die Markteinf&uuml;hrung wird von zwei Kontroversen begleitet. Zum einen gibt es ethische Bedenken wegen der Nutzung des Namens des amtierenden Pr&auml;sidenten. Kritiker und Politiker der Demokraten sehen darin einen m&ouml;glichen Interessenskonflikt. Ein Sprecher des Wei&szlig;en Hauses wies dies zur&uuml;ck und erkl&auml;rte, das Verm&ouml;gen des Pr&auml;sidenten befinde sich in einem von seinen Kindern verwalteten Trust. <BR /><BR />Zum anderen hatten Branchenanalysten die urspr&uuml;ngliche Ank&uuml;ndigung bezweifelt, das Telefon werde in den USA entwickelt und gebaut. O'Brien erkl&auml;rte nun, die ersten Ger&auml;te w&uuml;rden &bdquo;in den USA montiert&ldquo;. Das Unternehmen strebe jedoch an, k&uuml;nftig ein Telefon mit &uuml;berwiegend im Inland hergestellten Komponenten anzubieten.<BR /><BR />Trump Mobile ist als sogenannter virtueller Netzbetreiber (MVNO) auf dem US-Markt t&auml;tig. Das bedeutet, das Unternehmen besitzt kein eigenes Mobilfunknetz, sondern nutzt die Infrastruktur etablierter Anbieter. Der monatliche Tarif kostet 47,45 Dollar &ndash;  eine Anspielung darauf, dass Donald Trump der 45. und 47. Pr&auml;sident der USA ist. Wie viele Telefone vorbestellt oder ausgeliefert wurden, teilte das Unternehmen aus Wettbewerbsgr&uuml;nden nicht mit.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Thu, 14 May 2026 08:36:32 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Thu, 14 May 2026 08:37:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Trump Mobile soll nun ausgeliefert werden. © APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA / JOE RAEDLE</media:title>
    <media:credit role="author">JOE RAEDLE</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Trentiner Dolomiti Energia zieht es  an die Börse – und Alperia?</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/trentiner-dolomiti-energia-zieht-es-an-die-boerse-und-alperia</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/trentiner-dolomiti-energia-zieht-es-an-die-boerse-und-alperia</guid>
   <description>Der Trentiner Energie- und Infrastrukturdienstleister Dolomiti Energia bereitet offenbar einen Börsengang in Mailand vor. Das Vorhaben wird auch in Südtirol aufmerksam verfolgt, denn Dolomiti Energia gilt in gewissem Sinne als Trentiner Pendant zur Südtiroler Alperia.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[W&auml;re ein solches Modell &ndash; frisches Kapital vom Markt bei weiterhin &ouml;ffentlicher Kontrolle &ndash; auch f&uuml;r Alperia denkbar?<BR /><BR />Anvisiert wird eine Notierung bis Jahresende, wahrscheinlicher zu Beginn des vierten Quartals. Voraussetzung bleibt freilich ein g&uuml;nstiges Marktumfeld. Die angepeilte Bewertung soll laut Medienberichten zwischen 3 und 4 Milliarden Euro liegen.<BR /><BR />Nach den derzeit gepr&uuml;ften Pl&auml;nen k&ouml;nnten im Zuge des B&ouml;rsengangs rund 22 Prozent der Aktien platziert werden. Die Mehrheit soll aber weiterhin in &ouml;ffentlicher Hand bleiben. <BR /><BR />Dolomiti Energia wird ma&szlig;geblich von der Provinz Trient, der Gemeinde Trient und der Gemeinde Rovereto getragen. Daneben sind auch private Investoren beteiligt, darunter Equitix mit 5 Prozent, die Fondazione Caritro mit 5,4 Prozent und das Istituto di Sviluppo Atesino (Isa) mit 4,2 Prozent.<h3>
Pl&auml;ne nicht unumstritten</h3>Unumstritten ist der geplante B&ouml;rsengang im Trentino nicht. Gewerkschaften und Teile der Politik fordern verbindliche Garantien f&uuml;r die &ouml;ffentliche Kontrolle; Umwelt- und B&uuml;rgerinitiativen warnen vor einer schleichenden Privatisierung von Wasser und Wasserkraft. J&uuml;ngst bremste sogar die Trentiner Landesregierung, also der Hauptgesellschafter, und dr&auml;ngte auf eine breite politische Abstimmung.<BR /><BR />Dolomiti Energia z&auml;hlt zu den wichtigsten Energieunternehmen Norditaliens. Der Konzern ist der viertgr&ouml;&szlig;te Wasserkraftproduzent Italiens und betreibt 39 Standorte. Rund 98 Prozent der eigenen Stromproduktion stammen aus erneuerbaren Quellen. Neben der Energieproduktion ist die Gruppe auch in der Strom- und Gasverteilung, im Vertrieb sowie in der Abfallwirtschaft t&auml;tig.<BR /><BR />Zuletzt erzielte Dolomiti Energia rund 2,3 Milliarden Euro Umsatz im Jahr, ein Ebitda von 491 Millionen Euro und verf&uuml;gte &uuml;ber ein Eigenkapital von knapp 1,5 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 324 Millionen Euro, die Nettofinanzverschuldung auf 601 Millionen Euro.<h3>
Frisches Geld f&uuml;r Milliardeninvestitionen</h3>Der Konzern will weiter wachsen. Bis 2030 soll das operative Ergebnis auf 600 Millionen Euro steigen. Daf&uuml;r ist ein Investitionsplan von insgesamt 2,1 Milliarden Euro vorgesehen. Das Geld soll unter anderem in die Modernisierung der Netze, in digitale Systeme und in den Ausbau gr&uuml;ner Energieanlagen flie&szlig;en.<BR /><BR />Ein erster Test am Kapitalmarkt verlief bereits erfolgreich. Im vergangenen Oktober platzierte Dolomiti Energia einen Green Bond &uuml;ber 300 Millionen Euro mit f&uuml;nfj&auml;hriger Laufzeit und einem Fixzins von 3,5 Prozent. Konzernchef Stefano Granella bezeichnete die Anleihe damals als eine Art &bdquo;Generalprobe&ldquo; f&uuml;r einen m&ouml;glichen B&ouml;rsengang. Eine B&ouml;rsen&ouml;ffnung bringt Eigenkapital &ndash; und damit die M&ouml;glichkeit, Milliardeninvestitionen zu finanzieren, ohne die Bilanz immer weiter zu belasten.<BR /><BR />F&uuml;r S&uuml;dtirol ist die Entwicklung auch deshalb interessant, weil Alperia den Kapitalmarkt in den vergangenen Jahren ebenfalls bereits mehrfach genutzt hat. Der &ouml;ffentliche Green Bond von 2023 &uuml;ber 500 Millionen Euro richtete sich an qualifizierte Investoren. 2024 folgte ein weiterer Green Bond &uuml;ber 250 Millionen Euro, der auch Privatanlegern offenstand. Was Dolomiti-Chef Granella als &bdquo;Generalprobe&ldquo; f&uuml;r einen B&ouml;rsengang bezeichnete, hat Alperia in &auml;hnlicher Form also bereits hinter sich.<BR /><BR />Es gibt zudem konkrete Ber&uuml;hrungspunkte zwischen den beiden Energiegruppen: Alperia und Dolomiti Energia betreiben gemeinsam das Elektromobilit&auml;ts-Joint-Venture Neogy; au&szlig;erdem halten beide jeweils 50 Prozent an SF Energy, der Gesellschaft hinter dem Wasserkraftwerk St. Florian in Neumarkt.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74729809_quote" /><BR /><BR />F&uuml;r Alperia-Generaldirektor Luis Amort sind die Trentiner Pl&auml;ne allerdings nicht ohne Weiteres auf S&uuml;dtirol &uuml;bertragbar. &bdquo;Man muss wissen, in welchem Kontext man sich bewegt&ldquo;, sagt Amort. Eine &Ouml;ffnung der Alperia &uuml;ber die B&ouml;rse &ndash; etwa durch die Platzierung von 10, 15 oder 20 Prozent der Anteile &ndash; w&auml;re mit Blick auf die heutigen Eigent&uuml;mer &bdquo;schwer vorstellbar&ldquo;. <BR /><BR />Damit w&uuml;rde man in einen besonders sensiblen Bereich eingreifen, n&auml;mlich in die Eigent&uuml;merstruktur. Aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht h&auml;tte ein solcher Schritt zwar durchaus Vorteile, r&auml;umt Amort ein. Alperia sei aber keine beliebige Aktiengesellschaft, sondern ein strategisches Unternehmen in &ouml;ffentlicher Hand.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 13 May 2026 16:20:11 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Wed, 13 May 2026 16:20:53 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Dolomiti Energia ist der viertgrößte Wasserkraftproduzent Italiens. © shutterstock</media:title>
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  </item>
  <item>
   <title>Der neue Machtkampf um Energie</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/der-neue-machtkampf-um-energie</link>
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   <description>Der Krieg im Iran verschiebt die globalen Kräfteverhältnisse auf den Energiemärkten mit enormer Geschwindigkeit. Während Öl- und Gasexporteure kurzfristig profitieren, zeichnet sich langfristig ein geopolitischer Vorteil für jene Staaten ab, die Elektrifizierung und saubere Technologien beherrschen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (splus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[<b>von Emmanuel Gu&eacute;rin , Vizedekan der Paris Climate School an der Sciences Po</b><BR /><BR />Der Krieg im Iran hat eine dramatische Umverteilung des globalen Reichtums ausgel&ouml;st. US-amerikanische &Ouml;l- und Gasunternehmen werden in diesem Jahr voraussichtlich mindestens 60 Milliarden US-Dollar an Zufallsgewinnen einstreichen, w&auml;hrend Russland bis zu 100 Milliarden Dollar an zus&auml;tzlichen Staatseinnahmen erzielen k&ouml;nnte. <BR /><BR />Doch haben fast alle Volkswirtschaften &ndash; auch die Energieexporteure &ndash; mit langsamerem Wachstum, steigender Inflation und der Aussicht auf anhaltend hohe Zinsen zu k&auml;mpfen.<BR /><BR />Die deutlichste Bruchlinie verl&auml;uft durch die Stra&szlig;e von Hormus, da deren Sperrung die starke Abh&auml;ngigkeit Asiens von Energie aus der Golfregion offenbart hat. Auch Europa zahlt einen hohen Preis: Seit Beginn des Iran-Kriegs hat die Europ&auml;ische Union zus&auml;tzliche 24 Milliarden Euro f&uuml;r Importe fossiler Brennstoffe ausgegeben.<h3>
Energiesicherheit im Zeitalter der Elektrifizierung</h3>Gleichzeitig definiert die aktuelle Krise Energiesicherheit neu. Im 20. Jahrhundert bedeutete Energiesicherheit einen zuverl&auml;ssigen Zugang zu &Ouml;l und Gas. Heute beruht sie zunehmend auf der F&auml;higkeit, sich rasch zu elektrifizieren, im Inland sauberen Strom zu erzeugen und die Technologien und Lieferketten zu beherrschen, von denen die Stromversorgungssysteme der Zukunft abh&auml;ngen werden.<BR /><BR />Hier hat China klar die Nase vorn. Schon jetzt entfallen rund 30 Prozent seines Gesamtenergieverbrauchs auf Strom, verglichen mit etwa 20 Prozent in den USA und Europa. Die EU bleibt all ihren Klimazielen und Elektrifizierungsvorgaben zum Trotz weiterhin von importierten fossilen Brennstoffen und ausl&auml;ndischen sauberen Technologien abh&auml;ngig.<h3>
Die Energie-Kluft innerhalb Europas</h3>Die Kluft innerhalb Europas ist ebenso auff&auml;llig. Spanien etwa hat sich einen teilweisen Puffer gegen die Volatilit&auml;t fossiler Brennstoffe aufgebaut: Erneuerbare Energien bestimmen inzwischen in rund 80 Prozent der F&auml;lle die Gro&szlig;handelsstrompreise, die pro Megawattstunde im Schnitt bei 60 Euro liegen. Italien hingegen ist nach wie vor stark von den Erdgasm&auml;rkten abh&auml;ngig, und der Strompreis liegt dort bei etwa 130 Euro pro Megawattstunde.<BR /><BR />Die Initiative AccelerateEU der Europ&auml;ischen Kommission spiegelt die Dringlichkeit der Elektrifizierung wider. Dieses Ma&szlig;nahmenpaket zielt darauf, den Anstieg der Energiekosten einzud&auml;mmen und die Abh&auml;ngigkeit der Union von importierten fossilen Brennstoffen zu verringern, indem Elektrofahrzeuge und W&auml;rmepumpen gef&ouml;rdert, erneuerbare Energien ausgebaut, Stromnetze gest&auml;rkt und Speicherkapazit&auml;ten geschaffen werden. <BR /><BR />Es fehlt ihm jedoch an der zur Erreichung seiner erkl&auml;rten Ziele erforderlichen Finanzierung. Ohne glaubw&uuml;rdige Investitionsstrategie l&auml;uft es Gefahr, eher Wunschdenken zu bleiben als koh&auml;renter Plan.<h3>
Chinas Dominanz und der Aufstieg der &bdquo;Elektrostaaten&ldquo;</h3>China hingegen hat Jahrzehnte damit verbracht, ein integriertes Elektrifizierungssystem aufzubauen, sich den Zugang zu kritischen Mineralien zu sichern, seine Dominanz in der Raffinierung auszubauen, erneuerbare Energien, Batterien und Elektrofahrzeuge zu f&ouml;rdern und seine industrielle Basis zu elektrifizieren. Infolgedessen kontrolliert es nun strategische Engp&auml;sse entlang der gesamten Wertsch&ouml;pfungskette f&uuml;r saubere Energie.<BR /><BR />Angesichts der Tatsache, dass die Strompreise f&uuml;r die Industrie in Europa schon vor dem aktuellen Energieschock etwa doppelt so hoch waren wie in China, d&uuml;rfte sich der &Uuml;bergang von einer von &Ouml;lstaaten dominierten Welt zu einer von Elektrostaaten gepr&auml;gten Welt beschleunigen. <BR /><BR />Der Zugang zu kosteng&uuml;nstigem Strom wird sich direkt in strategischer Autonomie und geopolitischem Einfluss niederschlagen. W&auml;hrend die USA und Russland kurzfristig am meisten vom Schock durch den Ausfall fossiler Brennstoffe profitieren k&ouml;nnten, wird sich das Gleichgewicht im Laufe der Zeit zugunsten Chinas verschieben.<h3>
Europas Weg zur strategischen Autonomie</h3>Europa k&ouml;nnte noch immer von der Energiewende profitieren, doch daf&uuml;r bedarf es mehr als nur neuer Ziele und Vorschriften. Der Erfolg h&auml;ngt von gro&szlig;ma&szlig;st&auml;blichen Investitionen und einer durchdachten Industriepolitik ab. Andernfalls l&auml;uft Europa Gefahr, die Abh&auml;ngigkeit von &Ouml;l und Gas aus der Golfregion gegen eine Abh&auml;ngigkeit von chinesischen sauberen Technologien einzutauschen.<BR /><BR />Erfreulicherweise hat die EU begonnen, den f&uuml;r diesen Wandel erforderlichen Rechtsrahmen zu schaffen. Vor allem der Net-Zero Industry Act, der Critical Raw Materials Act, der European Chips Act und der Industrial Accelerator Act zielen darauf ab, durch St&auml;rkung der industriellen Basis Europas, Gew&auml;hrleistung des Zugangs zu lebenswichtigen Vorleistungen und den Ausbau technologischer F&auml;higkeiten die Kontrolle &uuml;ber Schl&uuml;sselbereiche der elektrifizierten Wirtschaft sicherzustellen.<BR /><BR />Diese Initiativen signalisieren zudem einen selbstbewussteren industriepolitischen Ansatz. Das &ouml;ffentliche Beschaffungswesen, staatliche Beihilfen und andere Instrumente sind zunehmend darauf ausgerichtet, kohlenstoffarme Produkte zu f&ouml;rdern, die in Europa oder innerhalb vertrauensw&uuml;rdiger Lieferketten hergestellt werden. In diesem Sinne beginnt Europa &ndash; wenn auch vorsichtig &ndash; dasselbe strategische Spiel zu spielen wie China.<h3>Die H&uuml;rde der Finanzierung</h3>Das gr&ouml;&szlig;te Hindernis ist jedoch die Finanzierung. Wie der Draghi-Bericht zur Wettbewerbsf&auml;higkeit der EU aus dem Jahr 2024 deutlich machte, &uuml;bersteigen die f&uuml;r die Energiewende erforderlichen Investitionen die derzeitigen Ressourcen der Union bei weitem. Dies unterstreicht die dringende Notwendigkeit gemeinsamer Finanzierungsinstrumente, einschlie&szlig;lich von Eurobonds, um die notwendigen Ausgaben zu decken.<BR /><BR />Noch hat Europa Zeit, aufzuholen. Doch ohne nachhaltige Investitionen, die seinen regulatorischen Ambitionen entsprechen, wird es bei den Regeln stark, bei der Umsetzung jedoch schwach bleiben. In einer von Industriepolitik und geopolitischem Wettbewerb gepr&auml;gten Welt gibt es wenig Spielraum f&uuml;r Halbheiten.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 13 May 2026 14:13:59 +0200</pubDate>
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    <media:title>Der Übergang von einer von Ölstaaten dominierten Welt zu einer von Elektrostaaten geprägten Welt dürfte sich beschleunigen. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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   <title>EU-Kommission will ein Bahnticket für ganz Europa</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/eu-kommission-will-ein-bahnticket-fuer-ganz-europa</link>
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   <description>Die EU-Kommission will das europaweite Bahnfahren einfacher machen: Am Mittwoch in Brüssel präsentierte Vorschläge sollen Planung und Buchung von Fern- und grenzüberschreitenden Reisen, insbesondere mit der Bahn, vereinfachen. Denn trotz EU-Binnenmarkt klagen viele Reisende immer noch über Hindernisse, und können nicht mit einem einzigen Ticket ohne komplizierte Buchungen durch ganz Europa reisen. Dieses „Single Ticketing“ soll mit den Vorschlägen Wirklichkeit werden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Buchung von Zugreisen mit mehreren Etappen und Fahrkarten verschiedener Unternehmen k&ouml;nne sich als komplex erweisen, was vor allem auf die uneinheitlichen Buchungssysteme und die sehr starke Marktpr&auml;senz bestimmter Bahnunternehmen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei, so die EU-Kommission in einer Aussendung. Auch der Fahrgastschutz sei bei Zugreisen, bei denen mit Tickets verschiedener Bahnunternehmen gefahren wird, begrenzt. Darum will die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde den EU-Bahnmarkt transparenter und zug&auml;nglicher machen.<BR /><BR />In einer Eurobarometer-Umfrage gab Anfang April ein Viertel der Befragten an, Schwierigkeiten bei der Buchung von Tickets mit mehreren Anbietern zu haben, und 43 Prozent buchen diese Reisen demnach &uuml;berhaupt nicht. In Zukunft sollen Reisende auch mit mehreren Bahnen wie &Ouml;BB, Deutsche Bahn oder Trenitalia mit einem einzigen Ticket durchgehend fahren k&ouml;nnen. Das Ticket sollen sie beim Bahnunternehmen selbst oder einer Ticketplattform erwerben k&ouml;nnen, wo sie die Leistungen der verschiedenen Bef&ouml;rderer auch vergleichen und kombinieren k&ouml;nnen.<BR /><BR />Die Kommission will alle Online-Ticketplattformen verpflichten, Angebote neutral und transparent darzustellen. Bahnunternehmen m&uuml;ssen ihre Tickets Online-Plattformen zur Verf&uuml;gung stellen, die diese verkaufen m&ouml;chten. Sie m&uuml;ssen wiederum Fahrscheine f&uuml;r Verbindungen anbieten, die von anderen Eisenbahnunternehmen betrieben werden. Die Kommission erhofft sich davon auch g&uuml;nstigere Bahntickets und eine Ankurbelung des Bahnverkehrs. Denn bisher geh&ouml;rten die gr&ouml;&szlig;ten Online-Ticketdienste den Bahnunternehmen selbst, und diese h&auml;tten ein Interesse daran, die Sichtbarkeit ihrer Konkurrenten einzuschr&auml;nken.<BR /><BR />Auch bei Problemen soll den Passagieren besser geholfen werden: Bei verpassten Anschl&uuml;ssen auf Bahnstrecken, die von mehreren Betreibern bedient werden, sollen mit einem Single Ticket reisende Fahrg&auml;ste auch vollen Anspruch auf ihre Fahrgastrechte haben, wie Anspruch auf Entsch&auml;digung, Umbuchung auf andere Z&uuml;ge und, wenn das nicht m&ouml;glich ist, auch auf &Uuml;bernachtung und Verpflegung. Auch bisher sei dies zwar schon in Vereinbarungen zwischen Bahnunternehmen geregelt, aber nicht verpflichtend, so ein Kommissionsbeamter. Die entstandenen Kosten &uuml;bernehmen m&uuml;sste dann der f&uuml;r die Versp&auml;tung oder den Ausfall verantwortliche Bef&ouml;rderer.<BR /><BR />Die Kommission sieht in ihrem Paket aber nicht nur Vorteile f&uuml;r Kundinnen und Kunden, sondern auch f&uuml;r Bahnunternehmen: Kleinere Anbieter sollten in Zukunft faire Vereinbarungen mit f&uuml;hrenden Online-Plattformen treffen k&ouml;nnen, die klare Regeln in ihren Gesch&auml;ftsvereinbarungen einhalten m&uuml;ssen. Billigere Bahnfahrkarten und bessere Fahrgastrechte sollten die Bahn zu einem attraktiveren Verkehrsmittel machen. Dies w&uuml;rde den Bahnunternehmen mehr Fahrg&auml;ste bringen, so die Kommission.<BR /><BR />Damit die Vorschl&auml;ge der Kommission umgesetzt werden, m&uuml;ssen die EU-L&auml;nder und das EU-Parlament zustimmen. Der zust&auml;ndige Kommissionsbeamte sagte, er erwarte sich, dass die Vorschl&auml;ge rasch in Kraft treten k&ouml;nnten, da es keiner langwierigen Vorarbeiten und Vorbereitungen bed&uuml;rfe. Unabh&auml;ngig von etwaigen Vereinbarungen m&uuml;ssen innerhalb von 12 Monaten nach Inkrafttreten der Verordnung alle Online-Fahrkartendienste f&uuml;r den Schienenverkehr alle verf&uuml;gbaren Schienenverkehrsdienste anzeigen, die in ihrem Land betrieben werden, und diese in ihre Suchergebnisse integrieren.<BR /><BR />&bdquo;Single Ticketing ist f&uuml;r Reisende, was der Wegfall der Roaming-Geb&uuml;hren beim Mobilfunk war. Es bringt unmittelbar sp&uuml;rbare Vorteile f&uuml;r die Menschen in Europa. Beim Bahnfahren in Europa wird es bald hei&szlig;en: Ein Klick, ein Ticket, ein Europa. Das bringt mehr Nachfrage, mehr Angebot, g&uuml;nstigere Preise f&uuml;r Zugtickets und damit einen Boom f&uuml;r internationale Zugreisen in Europa. Die Zahl der Bahnreisenden auf der Langstrecke k&ouml;nnte um mehr als 40 Prozent steigen&ldquo;, sagt Sophia Kircher, &Ouml;VP-Verkehrssprecherin im Europaparlament und stv. Vorsitzende des Verkehrsausschusses.<BR /><BR />&bdquo;Bahntickets zu buchen muss so einfach werden wie Musikstreaming: eine Plattform, alle Anbieter, volle Flexibilit&auml;t. Ein anbieter&uuml;bergreifendes Ticketing w&auml;re ein Meilenstein f&uuml;r Reisende in ganz Europa&ldquo;, begr&uuml;&szlig;t Westbahn-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Thomas Posch die Ank&uuml;ndigung in einer Aussendung. &bdquo;Es braucht eine rasche Umsetzung, damit bestehende H&uuml;rden beim Ticketing endlich verschwinden. Mehr Transparenz, einfachere Buchungen und faire Wettbewerbsbedingungen st&auml;rken Innovation, Qualit&auml;t und die Attraktivit&auml;t der Schiene.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 13 May 2026 12:17:21 +0200</pubDate>
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    <media:title>++ ARCHIVBILD ++ Mit einem Bahnticket soll man durch ganz Europa reisen. © APA/dpa / Roberto Pfeil</media:title>
    <media:credit role="author">Roberto Pfeil</media:credit>
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   <title>Wer zahlt den Staat? Die erstaunlichen Zahlen hinter den Steuererklärungen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/wer-zahlt-den-staat-die-erstaunlichen-zahlen-hinter-den-steuererklaerungen</link>
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   <description>11,3 Millionen Italiener zahlen keine Einkommensteuer IRPEF. Die übrigen rund 31 Millionen zahlen in Summe 197 Milliarden Euro an Einkommensteuer, wobei sich das Gewicht höchst ungleich verteilt – auch in Südtirol. Das sind nur einige der interessanten Erkenntnisse, die aus den offiziellen Statistiken des italienischen Finanzministeriums zu den Steuererklärungen der Steuerperiode 2024 hervorgehen, die erst kürzlich veröffentlicht wurden.</description>
   <author>redaktion@stol.it (s.plus)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Von Gert Gasser<BR /><BR />Das sind nur einige der interessanten Erkenntnisse, die aus den offiziellen Statistiken des italienischen Finanzministeriums zu den Steuererkl&auml;rungen der Steuerperiode 2024 hervorgehen, die erst k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlicht wurden. Die neuen Statistiken liefern das aktuellste Bild davon, wie viel in Italien und in S&uuml;dtirol verdient wird &ndash; und wer wirklich f&uuml;r die Allgemeinheit zahlt.<h3>
Die Zahlen in K&uuml;rze</h3>42,8 Millionen Menschen haben f&uuml;r 2024 eine Steuererkl&auml;rung abgegeben auf einer Gesamtpopulation von 59 Millionen Menschen in Italien. Sie haben zusammen 1.076 Milliarden Euro Einkommen deklariert, im Durchschnitt 25.820 Euro pro Person auf gesamtstaatlicher Basis. Aus dieser Basis flossen insgesamt 197,4 Milliarden Euro an Einkommensteuer (IRPEF) &ndash; knapp vier Prozent mehr als im Vorjahr. <h3>
Wer tr&auml;gt die Steuerlast?</h3>Ein Blick auf die Verteilung nach Einkommensklassen zeigt, wie konzentriert die Steuerlast in Italien ist. Steuerzahler mit einem Bruttoeinkommen bis 35.000 Euro stellen 76,6 Prozent aller Steuerpflichtigen, tragen aber nur 35 Prozent Prozent der Nettosteuer.<BR /><BR /> Wer hingegen ein Bruttoeinkommen &uuml;ber 35.000 Euro hat, tr&auml;gt &uuml;berproportional zum Steueraufkommen bei &ndash; insgesamt werden 65 Prozent in die Staatskassen einbezahlt.  Besonders die Klasse zwischen 35.000 und 70.000 Euro &ndash; die klassische Mittelschicht &ndash; schultert ein Drittel der gesamten Einkommensteuer IRPEF.  <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1311954_image" /></div>
<BR /><BR />Zudem bemerkenswert: Auf der einen Seite zahlen &uuml;ber 11,3 Millionen Steuerzahler gar keine Einkommensteuer, weil ihre Einkommen zu niedrig sind (rund 11.000 Euro brutto) oder durch Abz&uuml;ge und Boni ausgeglichen werden. Andererseits erkl&auml;ren nur 1,4 Millionen Steuerzahler (somit rund drei Prozent  der Steuerzahler) in Italien mehr als 75.000 Euro brutto. <BR /><BR />In anderen Worten ausgedr&uuml;ckt: Es gibt in Italien acht Mal so viele Personen, die keine Steuern zahlen, im Vergleich zu jenen, die mehr als 75.000 Euro erkl&auml;ren. Eine beeindruckende Zahl.<BR /><BR />Mehr als 300.000 Euro brutto an Einkommen erkl&auml;rt nur eine Minderheit von 0,2 Prozent der Steuerzahler, welche allerdings 6,6 Prozent der Nettosteuer zahlt.<BR /><BR />Die Zahlen belegen einerseits die Progressivit&auml;t des italienischen Steuersystems (in einfachen Worten ausgedr&uuml;ckt: Wer mehr verdient, zahlt auch h&ouml;here Steuern), verdeutlichen andererseits auch, dass die Schattenwirtschaft relevant ist und nur ein Teil des Einkommens offiziell erkl&auml;rt werden. <BR /><BR />Anders kann man es sich nicht erkl&auml;ren, wie &uuml;ber elf Millionen Steuerzahler mit einem Einkommen von 11.000 Euro brutto im Jahr &uuml;ber die Runden kommen und &uuml;ber 60 Prozent der Steuerzahler weniger als 26.000 Euro brutto verdienen &ndash; es muss noch andere, nicht versteuerte Einnahmen geben. <h3>
Eine Steuer f&uuml;r Arbeitnehmer und Rentner</h3>Was die Zahlen noch verraten: Die Einkommensteuer IRPEF trifft in Italien in besonderem Ausma&szlig; zwei Gruppen, und zwar Arbeitnehmer und Rentner. Zusammen stellen sie 84,6 Prozent des deklarierten Gesamteinkommens und damit auch den Gro&szlig;teil der Steuerbasis. Unselbst&auml;ndige Arbeit allein macht mehr als die H&auml;lfte des deklarierten Gesamteinkommens aus und betrifft die Mehrheit der Steuerzahler, Renten steuern rund ein Drittel bei. <BR /><BR />
<div class="embed-box"><div class="container-wrapper-genially" style="position: relative; min-height: 400px; max-width: 100%;"><img src="https://img.genial.ly/5fd380c29270490f70f47a03/f30fb79b-ab39-43a4-b16e-6acb3b0565c8.jpeg" class="loader-genially" style="position: absolute; top: 0; right: 0; bottom: 0; left: 0; margin-top: auto; margin-right: auto; margin-bottom: auto; margin-left: auto; z-index: 1;width: 80px; height: 80px;"/><div id="6a02d67c9841ed2f131bd75b" class="genially-embed" style="margin: 0px auto; position: relative; height: auto; width: 100%;"></div></div><script>(function (d) { var js, id = "genially-embed-js", ref = d.getElementsByTagName("script")[0]; if (d.getElementById(id)) { return; } js = d.createElement("script"); js.id = id; js.async = true; js.src = "https://view.genially.com/static/embed/embed.js"; ref.parentNode.insertBefore(js, ref); }(document));</script></div>
<BR /><BR />Freiberufler und Unternehmer scheinen in der Statistik nur im untergeordneten Ausma&szlig; auf &ndash; das hat jedoch auch technische Gr&uuml;nde. Rund zwei Millionen Steuerzahler haben sich f&uuml;r die Pauschalregelung (&bdquo;Flat Tax&ldquo;) entschieden. Sie zahlen eine Ersatzsteuer von 15 oder 5 Prozent und tauchen in der IRPEF-Statistik nicht auf, da diese Einkommen nicht zum Gesamteinkommen dazugerechnet werden, sondern eben separat besteuert werden.<BR /><BR />Des Weiteren scheinen auch bestimmte Arten von Einkommen nicht auf, wie zum Beispiel die Finanzertr&auml;ge, welche im Normalfall von den Banken ersatzbesteuert werden und daher nicht in der Steuererkl&auml;rung angegeben werden m&uuml;ssen.<h3>
Gro&szlig;e geografische Unterschiede</h3>Geografisch zeigt sich ein vertrautes Bild. Die n&ouml;rdlichen Regionen Italiens sind wohlhabender und verzeichnen die h&ouml;chsten Durchschnittseinkommen, angef&uuml;hrt von der Lombardei mit 30.200 Euro. S&uuml;dtirol erreicht knapp dahinter 29.850 Euro, das Trentino liegt leicht darunter. Am unteren Ende stehen hingegen die s&uuml;dlichen Regionen Italiens, mit einem Negativwert in Kalabrien mit nur 19.020 Euro Durchschnittseinkommen. <BR /><BR />Dieses Gef&auml;lle zwischen Nord und S&uuml;d ist kein neues Ph&auml;nomen: Es ist ein strukturelles Merkmal, das bereits seit Jahrzehnten besteht und das auch durch die Daten des 2024 erneut best&auml;tigt wird.<h3>
Ein Blick auf S&uuml;dtirol</h3>Insgesamt wurden in S&uuml;dtirol &uuml;ber 13 Milliarden Euro Einkommen generiert, worauf eine Einkommensteuer von fast 2,6 Milliarden Euro anfiel.  In S&uuml;dtirol wohnen 1,05 Prozent aller italienischen Steuerzahler, sie tragen aber &uuml;berproportional mit 1,31 Prozent zum gesamtstaatlichen Steueraufkommen bei. Pro Kopf zahlt ein S&uuml;dtiroler im Schnitt 5.738 Euro Einkommensteuer, w&auml;hrend der italienische Mittelwert bei 4.608 Euro liegt. <BR /><BR />Schaut man genauer auf die Verteilung nach Einkommensh&ouml;he, wird klar, woher die Unterschiede stammen. In den unteren Einkommensbereichen sind weniger S&uuml;dtiroler vertreten als im italienischen Schnitt: Bis 15.000 Euro Einkommen liegen 30,7 Prozent der S&uuml;dtiroler Steuerzahler &ndash; in Italien sind es 33 Prozent. In der Klasse 15.000 bis 26.000 Euro ist der Unterschied noch gr&ouml;&szlig;er: 23,2 Prozent in S&uuml;dtirol gegen&uuml;ber 28 Prozent auf gesamtstaatlicher Ebene, somit fast f&uuml;nf Prozentpunkte weniger.<BR /><BR />Die Klasse der Einkommensbezieher von 26.000 bis 55.000 Euro, somit die klassische Mittelschicht, umfasst in S&uuml;dtirol hingegen 37,6 Prozent der Steuerzahler, w&auml;hrend im italienischen  Vergleich diese Einkommensklasse nur 29,2 Prozent ausmacht. Eine L&uuml;cke von 8,4 Prozentpunkten &ndash; und genau diese Mittelschicht tr&auml;gt den Gro&szlig;teil der Steuerlast in S&uuml;dtirol: Sie steuert 44,9 Prozent der S&uuml;dtiroler Einkommensteuer bei, w&auml;hrend die gleiche Klasse auf gesamtstaatlicher Ebene nur auf 39,4 Prozent kommt.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1311960_image" /></div>
<BR />In den h&ouml;heren Einkommensbereichen &auml;hnelt S&uuml;dtirol wieder dem italienischen Schnitt. Auff&auml;llig ist, dass die 1,8 Prozent Spitzenverdiener mit &uuml;ber 120.000 Euro in S&uuml;dtirol 21,4 Prozent des Steueraufkommens zahlen.<h3>
Fazit</h3>Zusammenfassend kann man sagen: In S&uuml;dtirol wird &uuml;ber alle Einkommensklassen betrachtet mehr verdient und werden auch h&ouml;here Steuern bezahlt als wie auf gesamtstaatlicher Ebene. <BR /><BR />S&uuml;dtirol ist jedoch nicht nur reicher als der italienische Durchschnitt &ndash; es ist anders strukturiert. Eine breite Mittelschicht tr&auml;gt den Gro&szlig;teil der Steuerlast, weniger Menschen leben im niedrigen Einkommensbereich, und die Spitzenverdiener verdienen gut und zahlen &uuml;berdurchschnittlich hohe Steuern. <BR /><BR />Dass die offiziellen Einkommenszahlen so hoch sind, deutet auch darauf hin, dass die Schattenwirtschaft in S&uuml;dtirol nicht so ausgepr&auml;gt ist wie in anderen Regionen Italiens. <BR /><BR /><i>* Gert Gasser ist Experte f&uuml;r nationales und  internationales Steuerrecht. Er arbeitet in der Kanzlei Gasser, Springer,  Perathoner,Eder &amp; Oliva  in Bozen, Lana und  Naturns.</i>]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 13 May 2026 09:52:18 +0200</pubDate>
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    <media:title>Das Finanzministerium veröffentlicht jährlich die Daten der Steuererklärungen: Rund 25 Prozent derjenigen, die eine Steuererklärung abgeben, zahlen Null Einkommensteuer, während die drei Prozent Steuerzahler mit einem Bruttoeinkommen über 75.000 Euro über 31 Prozent am gesamtstaatlichen Steueraufkommen berappen. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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   <title>ABSTIMMUNG: Würden Sie nach der Rente weiterarbeiten?</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/abstimmung-wuerden-sie-nach-der-rente-weiterarbeiten</link>
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   <description>Der Südtiroler Wirtschaftsverband hds will dem akuten Arbeitskräftemangel mit einem neuen Modell begegnen: Wer bereits im Ruhestand ist, aber freiwillig weiterarbeiten möchte, soll finanziell deutlich stärker davon profitieren. Würden Sie nach der Rente weiterarbeiten? Stimmen Sie ab in unserer Frage des Tages!</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Gemeinsam mit Senator Meinhard Durnwalder wird aktuell an einem Gesetzesvorschlag f&uuml;r eine &bdquo;Weiterarbeitspr&auml;mie&ldquo; gearbeitet.<BR /><BR />Der Vorschlag des hds sieht ein befristetes Pilotmodell f&uuml;r Gebiete mit niedriger Arbeitslosenquote vor. Dort sollen die Rentenbeitr&auml;ge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) nicht mehr in die INPS flie&szlig;en, sondern direkt als beitragsfreier Bonus auf dem Lohnstreifen landen.<BR /><BR /><i>Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab in unserer Frage des Tages!</i><BR /><BR />
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<BR /><BR /> Laut hds-Pr&auml;sident Philipp Moser k&ouml;nnte dies bei einem Bruttolohn von 3.000 Euro ein sattes Plus von rund 650 Euro netto pro Monat bedeuten. Ziel ist es, die wertvolle Erfahrung der Senioren im Betrieb zu halten, ohne dass die zus&auml;tzliche Arbeit durch hohe Abz&uuml;ge unattraktiv wird.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/arbeit-im-ruhestand-erleichtern-wer-weiterarbeitet-bekommt-mehr-netto" target="_blank" class="external-link-new-window" title=""> Hier lesen Sie alle Details zum hds-Vorschlag und dem konkreten Rechenbeispiel.</a>]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Wed, 13 May 2026 05:21:27 +0200</pubDate>
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    <media:title>Könnten Sie sich vorstellen auch nach Erreichen des Rentenalters weiterzuarbeiten? © Shutterstock / shutterstock</media:title>
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  <item>
   <title>Lufthansa will italienische Airline Ita schnell übernehmen</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/lufthansa-will-italienische-airline-ita-schnell-uebernehmen</link>
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   <description>Der Lufthansa-Konzern baut sein europäisches Netz nach Süden aus. Das Unternehmen will bei seiner italienischen Beteiligung, der früheren Staats-Airline Ita, möglichst schnell die Mehrheit übernehmen. Entsprechende Optionen werde man in diesem Juni ziehen, kündigte Vorstandschef Carsten Spohr auf der Hauptversammlung des Konzerns in Frankfurt an.</description>
   <author>redaktion@stol.it (dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der Lufthansa-Anteil wird damit von derzeit 41 Prozent auf 90 Prozent steigen. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt beh&ouml;rdlicher Genehmigungen und wird f&uuml;r das erste Quartal 2027 erwartet. Der Kaufpreis f&uuml;r die zweite Tranche betr&auml;gt fest vereinbarte 325 Mio. Euro. Auch die restlichen 10 Prozent kann Lufthansa nach eigenen Angaben ab 2028 erwerben. F&uuml;r den Einstiegsanteil von 41 Prozent hat Lufthansa 326 Mio. Euro verbucht.<h3>
Vor der T&uuml;r stehen Flugbegleiter der Cityline</h3>Die Aktion&auml;re des Konzerns hatten sich in der Messehalle erstmals seit 2019 wieder zu einer Hauptversammlung in Pr&auml;senz versammelt. Gefeiert wurde erneut der 100. Jahrestag zur Gr&uuml;ndung der ersten Lufthansa. Kritische Fragen an den Vorstand drehten sich vor allem um die Versorgungssicherheit beim Kerosin sowie um die fortgesetzten Arbeitsk&auml;mpfe mit den Crews der Kerngesellschaft Lufthansa und der abrupt stillgelegten Regionaltochter Cityline. &bdquo;Niemand wei&szlig;, wie es weitergeht&ldquo;, klagt die freigestellte Flugbegleiterin Lydia Kowarzik, die mit ihren Kolleginnen drau&szlig;en vor der T&uuml;r die Aktion&auml;re auf ihre Probleme aufmerksam machen will.<BR /><BR />&bdquo;Nichts ist bei der Lufthansa so sicher wie der n&auml;chste Streik&ldquo;, sagt auch der Vertreter der genossenschaftlichen Investmentgesellschaft Union Investment, Henrik Pontzen. Er st&auml;rkt dem Management im streikbelasteten Tarifkonflikt mit den Crews zwar den R&uuml;cken, verlangt aber gleichzeitig eine Abkehr von der Strategie, die hohen Tarifl&ouml;hne bei der Kerngesellschaft Lufthansa mit neuen Tochtergesellschaften zu umgehen. &bdquo;Das schafft nur neue, teure Doppelstrukturen und zerst&ouml;rt das Vertrauen&ldquo;, erkl&auml;rt der Bank-Manager.<h3>
VC will Vorstand nicht entlasten</h3>Gespr&auml;che zu tariflichen Themen k&ouml;nnten mit dem Arbeitgeber nicht mehr auf rationaler Ebene gef&uuml;hrt werden, klagte der Pr&auml;sident der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, Andreas Pinheiro. Konkrete Vorschl&auml;ge zu einer m&ouml;glichen Schlichtung seien ausgeschlagen worden. Das Management nehme weitere Streiks, operative Sch&auml;den und wirtschaftliche Belastungen offenbar bewusst in Kauf. Die VC empfahl den Aktion&auml;ren, den Vorstand nicht zu entlasten.<BR /><BR />Die Ita ist als Nachfolgerin der legend&auml;ren Alitalia die vierte einstige Staats-Airline, die Lufthansa nun vollst&auml;ndig in ihren Konzern integriert. Vorher waren bereits die Gesellschaften &Ouml;sterreichs, der Schweiz und Belgiens &uuml;bernommen worden. Die Gesellschaften haben dabei in der Vergangenheit ihre Namen und ihre heimischen Drehkreuze behalten.<h3>
Multi-Hub ist kein Selbstzweck</h3>Diese Strategie sei kein Selbstzweck, erkl&auml;rte Spohr. Als nationale Airline mit nur einem Heimatmarkt w&auml;re Lufthansa global nicht wettbewerbsf&auml;hig. Aktuell w&uuml;rden nur noch rund 20 Prozent des Gruppenumsatzes in Deutschland generiert. N&auml;chstes &Uuml;bernahmeziel ist die portugiesische Tap, bei der Lufthansa in Konkurrenz zur Air France/KLM zun&auml;chst f&uuml;r eine Minderheitsbeteiligung ein bindendes Angebot an die Beh&ouml;rden abgeben will.<BR /><BR />Derartige &Uuml;bernahmen stehen regelm&auml;&szlig;ig unter der Wettbewerbskontrolle der Europ&auml;ischen Union. Beim Ita-Deal mussten Lufthansa und Ita unter anderem Start- und Landerechte in Mailand und Rom an Konkurrenten abgeben.<h3>Ita ist modernste Airline des Konzerns</h3>Mit Ita erwirbt die Lufthansa ein durchsaniertes, hochmodernes Luftfahrtunternehmen. Nach Spohrs Worten verf&uuml;gt die Ita &uuml;ber die modernste Flotte im Konzern. Von den 106 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 6,5 Jahren entsprechen rund 70 Prozent allerneuesten Standards, auch was den Kerosinverbrauch und damit den CO2-Aussto&szlig; anbelangt.<BR /><BR />Mit der Ita habe man die schnellste Integration in der Konzerngeschichte geschafft, sagte Spohr. &bdquo;Flugg&auml;ste erleben Ita Airways bereits heute als integrierten Teil der Lufthansa Group. Mit einheitlichen Buchungs-, Vertriebs- und Tarif-Systemen, dem Vielfliegerprogramm Miles and More, der Star Alliance Mitgliedschaft oder dem Zugang zu unserem weltweiten Netz von Premium Lounges.&ldquo;<BR /><BR />2025 hat die Ita erstmals einen Netto-Gewinn ausgewiesen, in H&ouml;he von 209 Millionen Euro. 90 Millionen Euro wurden nach Frankfurt &uuml;berwiesen. K&uuml;nftig soll sie von Konzern-Synergien im Einkauf wie auch bei der Vermarktung profitieren. Die Frachtr&auml;ume der Passagierfl&uuml;ge werden bereits von der Lufthansa Cargo vermarktet und entsprechen der Kapazit&auml;t von drei gro&szlig;en Boeing 777-Frachtern.<h3>
Neuwahlen f&uuml;r den Aufsichtsrat</h3>Auf dem Programm in der Frankfurter Messe standen unter anderem Neuwahlen f&uuml;r den Aufsichtsrat. Neben der geplanten Wiederwahl von Karl Gernandt stellen sich erstmals Bayer-Finanzchef Wolfgang Nickl und Ex-Eon-Chef Johannes Teyssen dem Votum der Aktion&auml;re.<BR />Teyssen soll im Anschluss an die Versammlung zum neuen Aufsichtsratschef in der Nachfolge von Karl-Ludwig Kley gew&auml;hlt werden.<BR /><BR /> &Uuml;ber diese Personalie entscheiden nicht die Anteilseigner, sondern der neue Aufsichtsrat in seiner konstituierenden Sitzung. Gernandt vertritt die Interessen der Holding des Logistikunternehmers Klaus Michael K&uuml;hne, der laut einer Pflichtmitteilung an die B&ouml;rse mit &uuml;ber 20 Prozent inzwischen gr&ouml;&szlig;ter Anteilseigner des Konzerns ist.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 12 May 2026 17:16:43 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 12 May 2026 17:17:05 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Die Ita ist als Nachfolgerin der legendären Alitalia die vierte einstige Staats-Airline, die Lufthansa nun vollständig in ihren Konzern integriert. © ANSA / TELENEWS / Z31</media:title>
    <media:credit role="author">TELENEWS / Z31</media:credit>
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   <title>Arbeit im Ruhestand erleichtern: „Wer weiterarbeitet, bekommt mehr Netto“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/arbeit-im-ruhestand-erleichtern-wer-weiterarbeitet-bekommt-mehr-netto</link>
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   <description>Rentnern den freiwilligen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt bzw. die Fortsetzung einer beruflichen Tätigkeit erleichtern: Vor kurzem hat der Südtiroler Landtag zum Thema Anreize für längeres Arbeiten im Alter einen Begehrensantrag mehrheitlich angenommen. Nun sieht der Wirtschaftsverbandes hds dazu eine konkrete Lösung vor.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der hds arbeitet aktuell gemeinsam mit Senator Meinhard Durnwalder an einem entsprechenden Gesetzesvorschlag. Ziel ist es, dem zunehmenden Arbeitskr&auml;ftemangel gezielt entgegenzuwirken &ndash; insbesondere in Regionen und autonomen Provinzen mit strukturell niedriger Arbeitslosigkeit wie S&uuml;dtirol.<BR /><BR />&bdquo;Viele Betriebe suchen h&auml;nderingend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gleichzeitig gibt es Menschen im Ruhestand, die bereit w&auml;ren, weiterhin oder wieder zu arbeiten &ndash; oft in Teilzeit, mit Erfahrung, Verl&auml;sslichkeit und hoher Motivation. Der Staat darf diese Bereitschaft nicht ausbremsen&ldquo;, betont hds-Pr&auml;sident Philipp Moser.<h3>Befristetes Pilotmodell vorgeschlagen</h3>Der Vorschlag des hds sieht ein befristetes Pilotmodell f&uuml;r Gebiete mit niedriger Arbeitslosenquote vor. In diesen Regionen soll f&uuml;r bereits pensionierte Personen mit voll kumulierbarer Pension ein besonderer Beitragsmechanismus gelten: Die auf das zus&auml;tzliche Erwerbseinkommen entfallenden Pensionsbeitr&auml;ge &ndash; sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmeranteil &ndash; sollen nicht als weitere Pensionsbeitr&auml;ge gutgeschrieben, sondern als steuerpflichtige, aber beitragsfreie Weiterarbeitspr&auml;mie direkt an die pensionierte Person ausbezahlt werden.<BR /><BR />&bdquo;Folgendes Rechenbeispiel zeigt den gro&szlig;en Vorteil dieses Modells auf &ndash; und das ohne Mehrkosten f&uuml;r Unternehmer oder Mitarbeiter und somit am Ende eine Win-win-Situation f&uuml;r beide Seiten&ldquo;, erkl&auml;rt Moser.<h3>
Gezielte und zeitlich begrenzte Ma&szlig;nahme</h3>Bei einem Bruttogehalt von 3.000 Euro/Monat (netto ca. 2.150 Euro), w&uuml;rde der Rentner laut Vorschlag des hds einen Zusatzlohn von ca. 1.000 Euro/Monat (netto ca. 650 Euro) erhalten. Diese Summe entspricht n&auml;mlich dem Beitrag, der normalerweise von Arbeitnehmer und Arbeitgeber f&uuml;r Alters , Invalidit&auml;ts  und Hinterbliebenenrenten in die INPS einbezahlt wurde - jetzt aber der Rentner zus&auml;tzlich direkt auf seinem Lohnstreifen bekommen w&uuml;rde und entsprechend versteuert wird.<BR /><BR />&bdquo;Es geht nicht um eine Beg&uuml;nstigung nach dem Gie&szlig;kannenprinzip und auch nicht um Verdr&auml;ngung am Arbeitsmarkt&ldquo;, stellt Moser klar. &bdquo;Es geht um eine freiwillige, gezielte und zeitlich begrenzte Ma&szlig;nahme f&uuml;r jene Regionen, in denen Arbeitskr&auml;fte fehlen. In S&uuml;dtirol ist das Problem l&auml;ngst Realit&auml;t: Offene Stellen bleiben unbesetzt, Betriebe m&uuml;ssen Leistungen einschr&auml;nken, und wertvolle Erfahrung geht verloren.&ldquo;<BR /><BR />Der bestehende Rechtsrahmen mache Weiterarbeit f&uuml;r viele Pensionistinnen und Pensionisten finanziell unattraktiv. Zus&auml;tzliches Einkommen wird progressiv besteuert und mit der Pension zusammengerechnet; gleichzeitig fallen Pensionsbeitr&auml;ge an, obwohl daraus kein oder nur ein sehr begrenzter zus&auml;tzlicher Pensionsnutzen entsteht. &bdquo;Das ist ein klassischer Fehlanreiz&ldquo;, so Moser. &bdquo;Wer arbeitet, muss am Ende auch einen sp&uuml;rbaren Mehrwert haben.&ldquo;<BR /><BR />Der hds verweist darauf, dass der Ansatz keinen Systembruch darstellt, sondern an bereits bestehende Mechanismen im italienischen Sozialversicherungsrecht ankn&uuml;pft &ndash; etwa an den Anreiz zum Aufschub des Pensionsantritts. Dieses Prinzip soll nun gezielt auf bereits pensionierte Personen &uuml;bertragen werden, jedoch nur in klar definierten Personalmangellagen.<BR /><BR />&bdquo;Erfahrene Arbeitskr&auml;fte k&ouml;nnen gerade im Handel, in der Gastronomie, im Dienstleistungsbereich und in vielen kleineren Betrieben eine wichtige Rolle spielen &ndash; nicht als Ersatz f&uuml;r junge Menschen, sondern als Erg&auml;nzung dort, wo niemand verdr&auml;ngt wird, weil die Stellen ohnehin nicht besetzt werden k&ouml;nnen&ldquo;, erkl&auml;rt abschlie&szlig;end Moser.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 12 May 2026 11:17:13 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 12 May 2026 11:17:21 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>hds-Präsident Philipp Moser. © Alfred Tschager</media:title>
    <media:credit role="author">Alfred Tschager</media:credit>
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  </item>
  <item>
   <title>Ohne Risiko zum neuen Job</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/ohne-risiko-zum-neuen-job</link>
   <guid>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/ohne-risiko-zum-neuen-job</guid>
   <description>Ein beruflicher Wechsel passiert in der Regel nicht von heute auf morgen. Er erfordert viel Zeit und Fokus, weshalb Angst und Unsicherheit selten hilfreich sind. Viele setzen deshalb auf das Prinzip der diskreten Jobsuche, die den Prozess entlastet und Perspektiven schafft.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Schnelles Verdecken des Handy-Displays, privater werdende Terminkalender und vage Beteiligungen an Zukunftsthemen: Es sind kaum merkliche Ver&auml;nderungen im Verhalten, die Besch&auml;ftigte in einem Arbeitsverh&auml;ltnis an den Tag legen. Nur wer genau hinschaut, erkennt die Zur&uuml;ckhaltung und versteht, was tats&auml;chlich dahintersteckt. Doch was ist es, das die Arbeitnehmenden &uuml;berhaupt dazu bewegt, einen Arbeitswechsel diskret vorzubereiten?<h3>
Die Angst vor ungewollten Konsequenzen</h3>Unzufriedene Angestellte halten vielfach im Geheimen Ausschau nach einem anderen Arbeitsplatz, weil sie vor den Reaktionen ihrer gegenw&auml;rtigen F&uuml;hrungskr&auml;fte zur&uuml;ckschrecken. Was ist, wenn unangenehme R&uuml;ckfragen gestellt werden? Oder emotionaler reagiert wird als erwartet? W&auml;ren Vorgesetzte in der Lage, jemand vor dem Team blo&szlig;zustellen? All diese Fragen belasten und verhindern, dass ein Neustart ruhig geplant werden kann.<BR /><BR />Hinzu kommt, dass der Neuanfang manchmal l&auml;nger auf sich warten l&auml;sst als zun&auml;chst angenommen. Je nach Marktlage sind nicht immer geeignete Stellenangebote verf&uuml;gbar, w&auml;hrend hoher Wettbewerb in Bewerbungsverfahren resultiert, die sich &uuml;ber Wochen oder Monate ziehen. Wird in dieser kritischen Phase voreilig vom Karrierewechsel gesprochen, kann dies unn&ouml;tigen Druck erzeugen.<BR /><BR />Rechnen Unternehmen damit, dass sie ein Teammitglied verl&auml;sst, beginnen sie n&auml;mlich schon vor dem Ausscheiden mit einer Nachbesetzung oder internen Neuverteilung der Aufgaben. Kommt es dann zu unvorhergesehen Verz&ouml;gerungen im &Uuml;bergang, kann es sein, dass die fr&uuml;here Rolle so nicht mehr existiert, was finanzielle Nachteile nach sich zieht.<h3>
Anonymit&auml;t als Schutz</h3>In Anbetracht dieser hohen Risiken ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Betroffenen sorgf&auml;ltig abw&auml;gen, wem sie am besten wann, was von ihren Bem&uuml;hungen erz&auml;hlen. Solange sie noch keine Zusage in der Tasche haben und kein Arbeitsvertrag unterschrieben ist, &uuml;berwiegen f&uuml;r sie klar die Vorteile einer unterschwelligen Vorgehensweise.<BR /><BR />Unauff&auml;lligkeit ist bei konventionellen Bewerbungswegen allerdings nur schwer umsetzbar, denn durch die direkte Kontaktaufnahme vonseiten der Jobsuchenden wird ihre Identit&auml;t preisgegeben. Dies erh&ouml;ht die Chance, dass Informationen vorzeitig zu den alten Arbeitgebenden durchsickern und die eigenen Bef&uuml;rchtungen bewahrheitet werden.<BR /><BR />Es gibt daher Plattformen, die einen gesch&uuml;tzten Rahmen f&uuml;r die diskrete Jobsuche bieten. In S&uuml;dtirol er&ouml;ffnet dolomitenmarkt.it die M&ouml;glichkeit, bei der Stellensuche verdeckt zu agieren. Denn bei der Erstellung eines diskreten Profils bleiben allein allgemeine Angaben zu Erfahrungen, Qualifikationen und Pr&auml;ferenzen sichtbar.<BR /><BR /><b> <a href="https://www.dolomitenmarkt.it/jobs/diskrete-jobsuche?mtm_campaign=DM_dmdiskretejobsuche_stol_artikel__dj_storyline_a2_ohnerisiko&amp;mtm_kwd=DJ_storyline_A2_ohneRisiko&amp;mtm_source=Stol&amp;mtm_medium=Artikel&amp;mtm_cid=32&amp;mtm_group=DolomitenMarkt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">&Uuml;ber einen anonymen Chat erfolgt anschlie&szlig;end die Kontaktaufnahme durch Betriebe, worauf Jobsuchende nach eigenem Ermessen eingehen k&ouml;nnen. F&uuml;r alle, die mehr erfahren m&ouml;chten, hier einfach auf den Link klicken.</a></b>]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Tue, 12 May 2026 06:45:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Tue, 12 May 2026 06:45:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Aus Sorge, dass der Chef oder die Chefin von den eigenen Bewerbungsaktivitäten erfährt, möchten viele ihre Arbeitssuche verheimlichen. © Shutterstock / shutterstock</media:title>
    <media:credit role="author">shutterstock</media:credit>
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  </item>
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   <title>Reaktionen auf Mila-Brimi-Fusion:  „Das könnte schon zum Problem werden“</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/reaktionen-auf-mila-brimi-fusion-das-koennte-schon-zum-problem-werden</link>
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   <description>Die beschlossene Fusion von Mila und Brimi zum Milchhof Südtirol sorgt für Aufsehen – über die Branche hinaus. Während Politik und Wissenschaft den Zusammenschluss als überfällig feiern, herrscht bei den Mitbewerbern in Südtirol auch Skepsis.</description>
   <author>redaktion@stol.it (hil)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der amtierende Landesrat f&uuml;r Landwirtschaft, Luis Walcher, begr&uuml;&szlig;te bei der Pressekonferenz im Anschluss ans Votum der Bergmilch-Mitglieder vergangene Woche das Ja zur Fusion ( <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/mila-und-brimi-fusion-ist-perfekt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">wir haben berichtet</a>). Politisch gew&uuml;nscht war dieser Vorsto&szlig; schon l&auml;nger. Bereits vor fast 20 Jahren hatte der damalige Landesrat Hans Berger auf ein engeres Zusammenr&uuml;cken der S&uuml;dtiroler Milchwirtschaft gedr&auml;ngt. &bdquo;Ich war immer &uuml;berzeugt, dass es f&uuml;r alle besser ist, gemeinsam stark gegen die Konkurrenz von au&szlig;en aufzutreten, statt sich im eigenen Land Marktanteile streitig zu machen&ldquo;, sagt Berger gegen&uuml;ber diesem Medium.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74700418_quote" /><BR /><BR />Die Fusion der beiden gro&szlig;en Milchgenossenschaften nimmt er mit Genugtuung zur Kenntnis. &bdquo;Der Zusammenschluss kommt genau zur richtigen Zeit. Der Druck im Lebensmitteleinzelhandel in Italien und Europa nimmt st&auml;ndig zu. Da hat man bessere Karten, wenn man eine bestimmte Gr&ouml;&szlig;e erreicht &ndash; und diese Gr&ouml;&szlig;e haben Mila und Brimi gemeinsam eindeutig.&ldquo;<BR /><BR />Auch Arnold Schuler spricht von einem &bdquo;enorm wichtigen Schritt&ldquo;. Der direkte Amtsvorg&auml;nger von Walcher und heutige Landtagspr&auml;sident sieht vor allem Vorteile in der Vermarktung: &bdquo;Genossenschaften haben viele Vorteile, aber sie haben auch Nachteile: Einer der gr&ouml;&szlig;ten ist, dass es nicht leicht ist, gen&uuml;gend Mittel f&uuml;rs Marketing freizubekommen. Man kann nicht einfach hergehen wie ein privates Unternehmen in der Molkereibranche und zehn Prozent oder mehr daf&uuml;r bereitstellen. Das w&uuml;rde man nie durchbekommen.&ldquo; Durch den gemeinsamen Weg sei es nun aber m&ouml;glich, &bdquo;ausreichend Gelder und Synergien zu nutzen&ldquo;. &bdquo;Das erh&ouml;ht die Schlagkraft deutlich&ldquo;, so Schuler.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74700681_quote" /><BR /><BR />Zudem begr&uuml;&szlig;t Schuler, dass k&uuml;nftig st&auml;rker auf die Herkunft gesetzt werden soll. &bdquo;Im Lebensmittelbereich steckt noch viel Potenzial, wenn man das positive Image S&uuml;dtirols au&szlig;erhalb des Landes konsequenter nutzt.&ldquo; Auch der Name &bdquo;Milchhof S&uuml;dtirol&ldquo; sei deshalb zu begr&uuml;&szlig;en.<BR /><BR /> Universit&auml;tsprofessor Matthias Gauly war einer der ersten aus der Wissenschaft, der sich f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Strukturen in der Milchwirtschaft in S&uuml;dtirol aussprach. Der fr&uuml;here Prodekan f&uuml;r Forschung an der Fakult&auml;t f&uuml;r Agrar-, Umwelt- und Lebensmittelwissenschaften der Uni Bozen, mittlerweile Rektor der Veterin&auml;rmedizinischen Universit&auml;t Wien, hatte bereits vor mehr als zehn Jahren f&uuml;r mehr Zusammenschl&uuml;sse pl&auml;diert. &bdquo;Das kam damals wohl zu fr&uuml;h&ldquo;, sagt Gauly heute. &bdquo;Wenn die Menschen f&uuml;r etwas nicht bereit sind, hilft auch das beste wissenschaftliche Argument wenig.&ldquo;<BR /><BR />Nun sei der Zeitpunkt offenbar gekommen. &bdquo;Mila und Brimi gehen auf Augenh&ouml;he in die Zukunft &ndash; mit einer ganz anderen Marktmacht als alleine. Zudem erg&auml;nzen sich die beiden Unternehmen sehr gut.&ldquo;<BR /><BR /><embed id="dtext86-74700686_quote" /><BR /><BR />Ob die Fusion weitere Zusammenschl&uuml;sse ausl&ouml;sen k&ouml;nnte, beurteilt Gauly vorsichtig. &bdquo;Mit dem Milchhof Sterzing gibt es eine starke Nummer zwei mit klarer Positionierung im Joghurtsegment. Dazu kommt der Milchhof Meran. Man wird sehen m&uuml;ssen, wie sich der Markt entwickelt und wer sich langfristig eigenst&auml;ndig behaupten kann.&ldquo;<BR /><BR />Auch kleinere Milchh&ouml;fe m&uuml;ssten ihre Zukunftsstrategie laufend hinterfragen. &bdquo;Es wird sich zeigen, ob Nischen dauerhaft erfolgreich besetzt werden k&ouml;nnen oder ob Zusammenschl&uuml;sse im Einzelfall sinnvoller w&auml;ren.&ldquo;<h3>
Das sagen die Mitbewerber</h3>Dass die Fusion auch ein Signal an die Konkurrenz sendet, ist offensichtlich. Beim Milchhof Meran gibt man sich dennoch gelassen. &bdquo;F&uuml;r uns d&uuml;rfte sich dadurch nichts Wesentliches &auml;ndern. Wir hoffen, dass auch k&uuml;nftig gen&uuml;gend Raum f&uuml;r alle bleibt&ldquo;, sagt Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Florian Baumgartner. <BR /><BR /><embed id="dtext86-74700791_quote" /><BR /><BR />&bdquo;Wir stehen gut da. Es ist der ausdr&uuml;ckliche Wunsch unserer mehr als 500 Mitglieder, eigenst&auml;ndig zu bleiben.&ldquo; Seit Jahren arbeite man an einer neuen Strategie, zu der auch der geplante Neubau des Firmensitzes geh&ouml;re.<BR /><BR />Deutlicher wird Rainer Marschall, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Milchhofs Sterzing. Er verweist auf die &bdquo;ausgesprochene Markenst&auml;rke&ldquo; seines Unternehmens: &bdquo;Wir sind Spezialist f&uuml;r L&ouml;ffeljoghurt und haben in Italien eine sehr gute Marktposition. Im Biobereich sind wir der Marktf&uuml;hrer.&ldquo; Einen Bedarf nach Fusionspartnern sieht er aktuell deshalb nicht. <BR /><BR /><embed id="dtext86-74700796_quote" /><BR /><BR />Kritisch bewertet er allerdings die Verwendung des Begriffs &bdquo;S&uuml;dtirol&ldquo; durch den neuen Milchhof S&uuml;dtirol. Zun&auml;chst soll lediglich ein Hinweis auf den Verpackungen angebracht werden. Perspektivisch k&ouml;nnte jedoch eine eigene Marke entstehen. &bdquo;Sp&auml;testens dann k&ouml;nnte es problematisch werden, weil dies einer Monopolisierung der Marke S&uuml;dtirol gleichkommen w&uuml;rde.&ldquo; Ein solcher Alleinvertretungsanspruch k&ouml;nne anderen Milchh&ouml;fen schaden, so Marschall.<BR /><BR />Trotz teils unterschiedlicher Interessen betonen sowohl Meran als auch Sterzing die gute Zusammenarbeit innerhalb des Sektors. Im Raum steht weiterhin die von Berger und Schuler mehrfach geforderte Idee einer gemeinsamen Frischmilch aus S&uuml;dtirol. Baumgartner und Marschall formulieren es diplomatisch: &bdquo;Es gibt bereits gemeinsame Projekte &ndash; und es kann gut sein, dass morgen weitere dazukommen.&ldquo;]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 11 May 2026 15:55:15 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 11 May 2026 15:55:16 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Der Milchhof Südtirol (Mila und Brimi) wird zum Jahresende offiziell gegründet.</media:title>
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   <title>Gründertag der Handelskammer: Aufbau der eigenen Marke im Fokus</title>
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   <description>Kürzlich fand in der Handelskammer Bozen der 7. Gründertag statt, der Interessierten alle Infos zum Start in die Selbstständigkeit vermittelte. Unter dem Motto „Die Marke bist du“ stand dieses Jahr der Mensch hinter dem Unternehmen im Mittelpunkt der Veranstaltung.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Der Gr&uuml;ndertag der Handelskammer Bozen bietet angehenden Gr&uuml;nderinnen und Gr&uuml;ndern Informationen dar&uuml;ber, welche Schritte notwendig sind, um eine unternehmerische T&auml;tigkeit zu starten. Dabei erfordert der Schritt in die Selbstst&auml;ndigkeit bereits im Vorfeld vielf&auml;ltige &Uuml;berlegungen und wichtige Entscheidungen, um eine Gesch&auml;ftsidee erfolgreich umzusetzen&ldquo;, so Alfred Aberer, Generalsekret&auml;r der Handelskammer Bozen, bei seiner Begr&uuml;&szlig;ung.<BR /><BR />Bei der heutigen Veranstaltung haben Experten und erfolgreiche Jungunternehmern wertvolle Einblicke, Anregungen und praxisnahe Tipps f&uuml;r einen gelungenen Start in die Selbstst&auml;ndigkeit geteilt. Zum Einstieg hielt Thomas Aichner, wissenschaftlicher Leiter der S&uuml;dtirol Business School, ein Fachreferat mit dem Titel: &bdquo;Die Marke bist du! Wie Sichtbarkeit, Vertrauen und Pers&ouml;nlichkeit zusammenspielen&ldquo;.<BR /><BR />Der Vortrag beleuchtete, wie pers&ouml;nliches Branding f&uuml;r Gr&uuml;nder funktioniert und warum es so wichtig ist. Im Mittelpunkt standen dabei Aspekte wie Authentizit&auml;t als Grundlage jeder glaubw&uuml;rdigen Marke, Konsistenz in der Au&szlig;enkommunikation &uuml;ber verschiedene Kan&auml;le hinweg und Differenzierung durch die eigene Pers&ouml;nlichkeit und Geschichte. Das Referat zeigte, wie diese Elemente zusammenwirken und in der Praxis umgesetzt werden k&ouml;nnen.<BR /><BR />Im Anschluss daran erkl&auml;rte Alessandro Franzoi vom Bereich Patente und Marken der Handelskammer Bozen den richtigen Weg zur eigenen Marke. Dabei ging er vor allem auf rechtliche Aspekte und Vorteile ein.<BR /><BR />Sabine Platzgummer vom Service f&uuml;r Unternehmensgr&uuml;ndung der Handelskammer Bozen, wies in ihrem Vortrag &bdquo;Startklar!  In wenigen Schritten in die eigene Selbstst&auml;ndigkeit&ldquo; auf die Wichtigkeit einer sorgf&auml;ltigen Vorbereitung hin. &bdquo;Der Schritt in die Selbstst&auml;ndigkeit muss kein Sprung ins Ungewisse sein. Wer strukturiert vorgeht und die wichtigsten Schritte kennt, kann seine Gesch&auml;ftsidee gezielt entwickeln und erfolgreich umsetzen, so wird aus einer ersten Idee Schritt f&uuml;r Schritt ein tragf&auml;higes Unternehmen&ldquo;, erkl&auml;rte Platzgummer.<BR /><BR />Zudem gab es eine Reihe an Best-Practice-Vortr&auml;gen von Unternehmern, die bereits erfolgreich ihr Unternehmen gegr&uuml;ndet haben. Darunter waren Marion K&uuml;nig und Verena Baumgartner, die Gr&uuml;nderinnen der &bdquo;so.you&ldquo; GmbH f&uuml;r Social Media Marketing in Bozen und der Gufidauner Comedian und Content Creator Jakob Messner.<BR /><BR />Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einer Gespr&auml;chsrunde, bei der die Teilnehmer/innen und Vortragenden der Veranstaltung miteinander &uuml;ber das Thema diskutieren konnten.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 11 May 2026 09:53:27 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 11 May 2026 09:53:33 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Bei der heutigen Veranstaltung gabe es wertvolle Einblicke, Anregungen und praxisnahe Tipps für einen gelungenen Start in die Selbstständigkeit. © hk</media:title>
    <media:credit role="author">hk</media:credit>
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   <title>Flugausfälle in Italien wegen Streiks zum Wochenstart</title>
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   <description>In Italien kommt es am heutigen Montag zu Störungen im Flugverkehr. Grund ist ein Streik bei der italienischen Flugsicherung und der Fluglinie Easyjet, wie aus einer Übersicht des Verkehrsministeriums des Landes hervorgeht. Die Streiks sind für die Zeit zwischen 10.00 und 18.00 Uhr angekündigt. Hinzu kommen noch auf einige Stunden begrenzte Aktionen an verschiedenen italienischen Flughäfen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa/dpa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Bei der italienischen Fluggesellschaft Ita fallen nach eigenen Angaben am Montag etwa 38 Prozent der Fl&uuml;ge aus, darunter auch ins Ausland. In Deutschland wird mit Stand Sonntagnachmittag die Verbindung Frankfurt-Rom betroffen sein. Passagiere werden aufgerufen, sich auf der Website des Unternehmens zum Status ihres Flugs zu informieren.<BR /><BR />Man bem&uuml;he sich, die St&ouml;rungen so gering wie m&ouml;glich zu halten und entschuldige sich f&uuml;r die Unannehmlichkeiten, sagte eine Easyjet-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur in Rom. Einige Fl&uuml;ge mit Italien-Bezug seien gestrichen worden, erkl&auml;rte sie, ohne Angaben zur Gr&ouml;&szlig;enordnung der St&ouml;rungen. Betroffene Reisende habe man direkt kontaktiert. Kunden r&auml;t die Fluggesellschaft, sich auf der Easyjet-Website zu ihren Fl&uuml;gen zu informieren.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Mon, 11 May 2026 07:55:47 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Mon, 11 May 2026 07:55:57 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Easyjet wird am Montag vom Streik betroffen sein. © APA/AFP / STEFANO RELLANDINI</media:title>
    <media:credit role="author">STEFANO RELLANDINI</media:credit>
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  </item>
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   <title>Italien: Streiks sorgen am Montag für Flugausfälle</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/italien-streiks-sorgen-am-montag-fuer-flugausfaelle</link>
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   <description>Reisende in Italien müssen sich am Montag auf erhebliche Einschränkungen im Luftverkehr einstellen.</description>
   <author>redaktion@stol.it (apa)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Die Gewerkschaften haben Streiks im Transportsektor angek&uuml;ndigt, betroffen sind vor allem die Fl&uuml;ge der Fluggesellschaft Easyjet. Die Arbeitsniederlegung wird von 10 bis 18 Uhr dauern. Auch die italienische Fluggesellschaft ITA Airways k&uuml;ndigte Flugausf&auml;lle an. Nach Angaben der Airline m&uuml;ssen wegen des Streiks rund 38 Prozent des Flugplans gestrichen werden.<BR /><BR />Passagiere wurden aufgefordert, den Status ihres Fluges vor der Fahrt zum Flughafen online oder &uuml;ber ihr Reiseb&uuml;ro zu &uuml;berpr&uuml;fen. Betroffene Reisende k&ouml;nnen ihre Buchung kostenlos umbuchen oder unter bestimmten Bedingungen eine R&uuml;ckerstattung beantragen.<BR /><BR />F&uuml;r die kommenden Tage sind weitere Streiks geplant. Die Basisgewerkschaft USB rief f&uuml;r den 18. Mai zu einem Streik auf, der unter anderem den Bahnverkehr, Autobahndienste und das Gesundheitswesen betreffen soll. Vom 25. bis 29. Mai ist zudem ein landesweiter Streik des G&uuml;terkraftverkehrs angek&uuml;ndigt. Mehrere Unternehmerverb&auml;nde wollen Lastwagen im ganzen Land stillstehen lassen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sun, 10 May 2026 17:45:00 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 10 May 2026 17:45:04 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>Easyjet wird am Montag vom Streik betroffen sein. © APA/AFP / STEFANO RELLANDINI</media:title>
    <media:credit role="author">STEFANO RELLANDINI</media:credit>
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   <title>Sind wir zu bequem für die Energiewende?</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/sind-wir-zu-bequem-fuer-die-energiewende</link>
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   <description>Sieben Jahre ist es her, dass tausende junge Menschen erstmals in Südtirol für mehr Klimaschutz auf die Straße gingen. Die Aufbruchsstimmung von damals ist verflogen – geblieben sind hohe Energiepreise, politische Unsicherheiten und eine spürbare Ermüdung beim Thema Klimaschutz. Machen wir gerade einen Schritt zurück? Und warum ist es so schwierig umzusetzen, was doch scheinbar jeder will?</description>
   <author>redaktion@stol.it (er)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Diese und weitere brisante Fragen haben wir mit Wolfram Sparber besprochen. Er ist Leiter des Instituts f&uuml;r erneuerbare Energie an der Eurac.<BR /><BR /><b>Klimaschutz war gestern. Heute &auml;rgert man sich &uuml;ber hohe Benzin- und Dieselpreise und fordert Ma&szlig;nahmen dagegen. Was ist da passiert? &Uuml;berlassen wir dem Klimawandel den Sieg?</b><BR />Wolfram Sparber (schmunzelt): &Uuml;ber die Spritpreise &auml;rgern sich nur jene, die kein Elektroauto fahren. &ndash; Aber im Ernst: Die Jugend war damals vor sieben Jahren sicher ein &bdquo;Motor&ldquo;, der den Klimaschutz vorangetrieben hat. Einen solchen Druck &uuml;ber Jahre hinweg aufrechtzuerhalten, ist jedoch &auml;u&szlig;erst schwierig &ndash; das gilt f&uuml;r nahezu alle gesellschaftlichen Themen. Dass die anf&auml;ngliche Dynamik nachl&auml;sst, war daher absehbar. Gleichzeitig ist es eine Tatsache, dass in den vergangenen Jahren viel Positives in Richtung Energiewende angesto&szlig;en wurde. Entscheidend ist jetzt, wie konsequent und wie schnell wir die notwendigen Ma&szlig;nahmen weiter umsetzen. Denn der Klimawandel schreitet tats&auml;chlich ungebremst voran &ndash; wir nehmen seine Folgen nur zeitverz&ouml;gert wahr. Das macht uns vielleicht etwas nachl&auml;ssig.<BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-74621619_quote" /><BR /><BR /><BR /><b>Was bedeutet &bdquo;zeitverz&ouml;gert&ldquo;?</b><BR />Sparber: Aktuelle Studien, unter anderem von der University of California, Berkeley, zeigen, dass die CO<sub>2</sub>-Konzentra-<BR />tion in der Atmosph&auml;re weiterhin deutlich ansteigt. Die Erderw&auml;rmung, die wir wahrnehmen, folgt diesem Anstieg jedoch verz&ouml;gert, weil das &Ouml;kosystem tr&auml;ger reagiert. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis sich diese Entwicklung st&auml;rker bemerkbar macht &ndash; etwa durch Ver&auml;nderungen von Meeresstr&ouml;mungen wie dem Golfstrom oder das Abschmelzen der Polkappen. Umso wichtiger ist es, jetzt zu reagieren und die CO<sub>2</sub>-Emissionen zu verringern. Es gibt aber andererseits tats&auml;chlich Indizien, dass wir in einigen Sektoren Fortschritte machen.<BR /><BR /><b>Das klingt fast optimistisch. Wo sehen Sie diese Fortschritte?<BR /></b>Sparber: Ein bemerkenswerter Trend ist, dass das Jahr 2025 vermutlich als erstes seit rund 70 Jahren in die Geschichte eingehen wird, in dem der weltweite Mehrbedarf an Strom &ndash; das waren 850 Terawattstunden &ndash; vollst&auml;ndig durch erneuerbare Energien gedeckt wurde. Ausgenommen sind hier nur die Krisenjahre 2008 und die Coronazeit, weil in diesen Zeitr&auml;umen viel weniger Energie verbraucht wurde. Insbesondere durch den Ausbau von Wind- und Solarenergie konnte der meiste Mehrverbrauch gedeckt werden. Die global installierte Sonnenenergie allein erzeugt inzwischen etwa so viel Strom wie ganz Europa verbraucht. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1309284_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Aber wenn bislang nur der Mehrverbrauch gedeckt wurde, sind wir beim Verbrauch von Gas und &Ouml;l nach wie vor am selben Stand.</b><BR />Sparber: Das ist richtig. In Europa ist der Verbrauch weitgehend konstant geblieben. Deutlich zur&uuml;ckgegangen &ndash; um etwa drei Viertel &ndash; ist hingegen die Nutzung von Kohle, die vor allem f&uuml;r die Stromproduktion verwendet wurde. Hier haben Wind, Sonne und teilweise auch andere Erneuerbare gut Fu&szlig; gefasst.<BR /><BR /><b>Stimmt es, dass der Strombedarf enorm w&auml;chst &ndash; nicht nur wegen der Elektroautos, sondern auch aufgrund der Digitalisierung und der K&uuml;nstlichen Intelligenz? <BR /></b>Sparber: Ja, dazu kommt der Wohlstand in Schwellenl&auml;ndern, verbunden mit dem steigenden Bedarf an Klimaanlagen. <BR /><BR /><b>Werden wir k&uuml;nftig &uuml;berhaupt gen&uuml;gend Strom produzieren k&ouml;nnen?<BR /></b>Sparber: Das stellt zweifellos eine gro&szlig;e Herausforderung dar. Langfristige Modelle f&uuml;r die kommenden 15 bis 25 Jahre zeigen jedoch, dass die Energiesysteme insgesamt effizienter werden und der Gesamtenergiebedarf deshalb sogar sinken wird. Das l&auml;sst sich am Beispiel des Elektroautos nachvollziehen, bei dem aus einer Einheit Strom rund 0,9 Einheiten Antriebsleistung entstehen, w&auml;hrend ein Dieselantrieb mit derselben Einheit Diesel nur etwa 0,3 Einheiten Leistung bringt. Elektrofahrzeuge sind in diesem Sinne etwa dreimal so effizient.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1309287_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Gerade beim Blick auf den Elektroautomarkt zeigt sich, dass die Zahlen in Mitteleuropa nur langsam steigen. Viele Menschen sind unsicher, ob sich die Elektromobilit&auml;t tats&auml;chlich durchsetzen wird und sich die Investition lohnt.</b><BR />Sparber: Das hat mehrere Gr&uuml;nde. Zum einen wird auf europ&auml;ischer Ebene immer noch dar&uuml;ber diskutiert, ob Verbrennungsmotoren vielleicht auch nach 2035 noch zugelassen werden sollen. Zum anderen ist die Klimapolitik in manchen L&auml;ndern oft schwer nachvollziehbar. Besonders in Deutschland, das bei F&ouml;rderungen und Gesetzen einen ziemlichen Zickzackkurs f&auml;hrt. Dazu kommt dort die lange Tradition der Autoindustrie &ndash; das gilt auch f&uuml;r Italien. Aus Furcht, Arbeitspl&auml;tze zu verlieren, will man weiterhin auf Benzin- und Dieselfahrzeuge setzen. Dieses Hin und Her f&uuml;hrt nat&uuml;rlich zu Unsicherheit. Wie schnell der Umstieg gelingen kann, dazu gen&uuml;gt ein Blick nach China. Auch wenn es nicht immer gern geh&ouml;rt wird, aber China zeigt gerade vor, wie die Elektromobilit&auml;t und die Stromproduktion mit Fotovoltaik und Wind massiv vorangetrieben werden k&ouml;nnen. China ist derzeit der weltweite Treiber f&uuml;r den Ausbau von erneuerbaren Energien &ndash; mit einer klaren und konsequenten Strategie.<BR /><BR /><b>Das ist in autorit&auml;ren Systemen nat&uuml;rlich einfacher als in Demokratien.</b><BR />Sparber: Mag sein. Doch auch in den skandinavischen L&auml;ndern sehen wir andere Entwicklungen. In Norwegen etwa sind Elektroautos bereits der Standard bei Neuzulassungen. In Finnland liegt der Anteil von Gasheizungen bei neuen Heizsystemen nur bei rund zwei Prozent, w&auml;hrend in Italien auf eine W&auml;rmepumpe noch immer mehrere Gasheizungen kommen. D&auml;nemark ist l&auml;ngst Vorreiter in Sachen Dekarbonisierung. Dort ist Klimaschutz seit Jahrzehnten kein ideologisches Streitthema, sondern es herrscht politischer Konsens. <BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-74622235_quote" /><BR /><BR /><BR /><b>Klimaschutz sollte also fern von Parteipolitik betrieben werden?<BR /></b>Sparber: Ja. Denn wir sollten nicht vergessen: Wer sich von fossilen Energietr&auml;gern unabh&auml;ngig macht, gewinnt an politischer und wirtschaftlicher Unabh&auml;ngigkeit. Energiesouver&auml;nit&auml;t bedeutet letztlich mehr Entscheidungsfreiheit, mehr Arbeitspl&auml;tze vor Ort sowie geringere und stabilere Energiepreise. <BR /><BR /><b>Die USA setzen derzeit wieder st&auml;rker auf fossile Energien &hellip;<BR /></b>Sparber: Die USA k&ouml;nnen sich das nur leisten, weil sie selbst &uuml;ber gro&szlig;e &Ouml;l- und Gasvorkommen verf&uuml;gen. Diese Strategie greift aber zu kurz, denn sie wird ihnen teuer zu stehen kommen. Ein entscheidender Grund f&uuml;r den Erfolg erneuerbarer Energien &ndash; insbesondere der Fotovoltaik &ndash; ist n&auml;mlich ihre stark gestiegene Effizienz. Die Kosten f&uuml;r PV-Anlagen sind in den vergangenen 20 Jahren um rund 90 Prozent gesunken, zugleich ist ihre Installation technisch vergleichsweise einfach geworden. &Auml;hnliche Entwicklungen sehen wir bei Batteriespeichern. Das bedeutet, dass langfristig die Erneuerbaren  das Rennen gewinnen werden. Wer fr&uuml;hzeitig in diese Technologien investiert, st&auml;rkt deshalb auch die eigene Wettbewerbsf&auml;higkeit. <BR /><BR /><b>Ist es also nicht nur eine Frage der Politik, sondern auch der Unternehmen selbst?<BR /></b>Sparber: Ganz klar. Das zeigt sich bereits auf lokaler Ebene. Unternehmen wie Alpitronic oder Intercable profitieren von der Transformation, w&auml;hrend klassische Autozulieferer zunehmend unter Druck geraten. Wer auf den Zug aufspringt, kommt voran. <BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-74622237_quote" /><BR /><BR /><BR /><b>Von der Politik hei&szlig;t es immer &bdquo;Wir m&uuml;ssen die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mitnehmen&ldquo;. Deshalb gibt es oft R&uuml;ckzieher, wie das umstrittene W&auml;rmepumpengesetz in Deutschland gezeigt hat. Geht die Ver&auml;nderung der Gesellschaft vielleicht zu schnell?</b><BR />Sparber: Ich w&uuml;rde eher sagen, dass wir es uns als Gesellschaft oft zu einfach machen. H&auml;ufig denken wir noch zu kurzfristig und zu stark im eigenen Umfeld. Wir bef&uuml;rworten Windkraft &ndash; aber nicht auf &bdquo;unseren&ldquo; Bergen. Wir unterst&uuml;tzen Pumpspeicherwerke &ndash; aber nicht im eigenen Tal. Wir wollen Fotovoltaik &ndash; aber m&ouml;glichst nicht sichtbar. Mit dieser Haltung wird die Energietransformation nicht gelingen. Gleichzeitig wird oft vergessen, welche massiven Eingriffe fr&uuml;here Energiesysteme verursacht haben &ndash; etwa durch Kohlekraftwerke, f&uuml;r die ganze Landschaften umgestaltet und D&ouml;rfer verlegt wurden. Hier braucht es ein breiteres, langfristigeres Denken.<BR /><BR /><b>Sie sprechen sich also f&uuml;r Windkraft und Pumpspeicherwerke in S&uuml;dtirol aus?<BR /></b>Sparber: In klar definierten Zonen, in denen es sinnvoll ist, sollten wir erneuerbare Energie konsequent ausbauen. Am Brennerkamm etwa gibt es weder starken Tourismus noch viel Landwirtschaft. Dort k&ouml;nnten Windkraftanlagen eine sinnvolle Option sein. Oder das geplante unterirdische Pumpspeicherkraftwerk im Ultental: Die Diskussionen dar&uuml;ber sind oft sehr emotional. Nat&uuml;rlich bedeutet der Bau zun&auml;chst Eingriffe, etwa durch Bohrungen und die Installation von Turbinen. Gleichzeitig entstehen Arbeitspl&auml;tze und es werden hohe Ausgleichszahlungen geleistet. Nach Abschluss der Bauphase werden die Fl&auml;chen renaturiert. Der entscheidende Vorteil liegt jedoch in der Funktion: Solche Anlagen k&ouml;nnen Energie &uuml;ber Wochen oder sogar Monate speichern &ndash; eine F&auml;higkeit, die Batteriespeicher derzeit nicht in diesem Umfang bieten. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1309290_image" /></div>
<BR /><BR /><b>Ist die &bdquo;Lobby&ldquo; der Energietransformation zu schwach, um die Gesellschaft von den Chancen zu &uuml;berzeugen?<BR /></b>Sparber: Das spielt sicher eine Rolle. Die Vorteile h&auml;tten &ndash; auch von unserer Seite, also von involvierten Branchen und Forschungseinrichtungen &ndash; vielleicht fr&uuml;her und klarer kommuniziert werden m&uuml;ssen: mehr Unabh&auml;ngigkeit von fossilen Importen, niedrigere Energiekosten, weniger L&auml;rm im Verkehr, h&ouml;herer Komfort in Geb&auml;uden. Diese positiven Aspekte sind lange zu wenig betont worden.<BR /><BR /><b>Seit einiger Zeit wird auch wieder &uuml;ber Atomkraft diskutiert. Wie klimafreundlich ist diese Energieform, und k&ouml;nnte sie Zukunft haben?<BR /></b>Sparber: Tats&auml;chlich k&ouml;nnten bestehende Kernkraftwerke sehr g&uuml;nstig und nahezu klimaneutral Energie produzieren. In Europa w&auml;re es allerdings &auml;u&szlig;erst kostspielig und zeitaufw&auml;ndig, neue Kraftwerke zu errichten. Die drei Reaktoren in Finnland, Gro&szlig;britannien und Frankreich, die neu gebaut wurden bzw. werden, waren alle wesentlich teurer als angenommen, und die Bauzeit viel l&auml;nger. Dazu kommen sehr komplexe und lange Genehmigungsprozeduren. Ich betrachte die Kernkraft deshalb kaum als bedeutende Alternative zu Erneuerbaren und Speichern, die inzwischen ja schnell, kosteneffizient und sicher gebaut werden k&ouml;nnen.<BR /><BR /><b>Fahren Sie pers&ouml;nlich ein Elektroauto?<BR /></b>Sparber: Ja. In der Stadt nutze ich zus&auml;tzlich ein Cargo-E-Bike, um meine Kinder zu transportieren. In unserem Kondominium konnte ich die anderen allerdings nicht von einer energetischen Sanierung mit dem 110-Prozent-Bonus &uuml;berzeugen. Ein Kondominium ist halt auch nur eine &bdquo;Gemeinde in Kleinformat&ldquo;. Entscheidungen mit langfristigen Konsequenzen sind nicht immer einfach umzusetzen.]]></content:encoded>
   <category>Wirtschaft</category>
   <pubDate>Sun, 10 May 2026 15:59:56 +0200</pubDate>
   <spn:modDate>Sun, 10 May 2026 16:00:06 +0200</spn:modDate>
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    <media:title>2018/2019 war der Klimaschutz in aller Munde. In mehreren Ländern – auch in Südtirol  –  gingen Bürger, vor allem junge Menschen, auf die Straße und protestierten gegen die in ihren Augen unzureichende Klimapolitik. © DLife/Matteo Groppo</media:title>
    <media:credit role="author">DLife/Matteo Groppo</media:credit>
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   <title>Johannes Unterhuber ist Junghandwerker des Jahres 2026</title>
   <link>https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/johannes-unterhuber-ist-junghandwerker-des-jahres-2026</link>
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   <description>Im Rahmen der Jahresversammlung der Junghandwerkerinnen und Junghandwerker im lvh wurde am Samstagabend in der Finstral AG am Ritten der „Junghandwerker des Jahres 2026“ ausgezeichnet. Die Ehrung stand im Mittelpunkt eines Abends, der von jungem Unternehmergeist, Innovation und den Zukunftsperspektiven des Südtiroler Handwerks geprägt war.</description>
   <author>redaktion@stol.it (stol)</author>
   <content:encoded><![CDATA[Unter dem Motto &bdquo;Wir bleiben in S&uuml;dtirol &ndash; aus Stolz, weil wir anpacken&ldquo; wurde deutlich, welche Rolle junge Handwerker f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung des Landes spielen. Die Landesobfrau der Junghandwerker im lvh, Priska Reichhalter, betonte in ihrer Er&ouml;ffnung, dass die Gruppe weit mehr sei als ein Netzwerk junger Unternehmer: &bdquo;Wir verstehen uns als Impulsgeber f&uuml;r das Handwerk und als Stimme jener Generation, die bereit ist, Verantwortung zu &uuml;bernehmen und neue Wege zu gehen.&ldquo;<BR /><BR />Reichhalter blickte dabei auf zahlreiche Initiativen des vergangenen Jahres zur&uuml;ck &ndash; darunter die Junghandwerkerreise nach M&uuml;nchen, den internationalen Austausch mit deutschen Handwerksjunioren, verschiedene Netzwerkveranstaltungen sowie den Skills Days, bei denen Mittelsch&uuml;lerinnen und Mittelsch&uuml;ler praxisnah f&uuml;r das Handwerk begeistert werden konnten.<BR /><BR />Gru&szlig;worte &uuml;berbrachten die Gastgeberfamilie Oberrauch, vertreten durch den Pr&auml;sidenten des Verwaltungsrates, Joachim Oberrauch, lvh-Pr&auml;sident Martin Haller sowie die B&uuml;rgermeisterin von Ritten, Julia Fulterer.<BR /><BR />Ein zentraler Programmpunkt des Abends war die Talkrunde unter dem Motto &bdquo;Wir bleiben in S&uuml;dtirol &ndash; aus Stolz, weil wir anpacken&ldquo; mit drei jungen Unternehmerpers&ouml;nlichkeiten aus S&uuml;dtirol. David Zimmerhofer von Ahro Polsterm&ouml;bel, Franziska Haller vom Spinnradl sowie Priska Pipperger von Wunderplunder berichteten offen &uuml;ber ihre pers&ouml;nlichen Wege im Handwerk, &uuml;ber Herausforderungen und Chancen sowie &uuml;ber ihre bewusste Entscheidung, in S&uuml;dtirol zu bleiben und hier ihre Zukunft aufzubauen. Dabei wurde deutlich, wie sehr die junge Unternehmergeneration mit dem Land, dem Handwerk und den eigenen Betrieben verbunden ist.<BR /><BR />Anschlie&szlig;end diskutierte Landesr&auml;tin Magdalena Amhof gemeinsam mit Vize-Landesobmann der Junghandwerker, Patrick Gampenrieder, &uuml;ber zentrale Zukunftsthemen. Im Fokus standen dabei die F&ouml;rderung des Jungunternehmertums, Betriebsnachfolgen, die duale Ausbildung sowie die Digitalisierung im Handwerk.<h3>
Junghandwerker des Jahres 2026 gew&auml;hlt</h3>H&ouml;hepunkt des Abends war schlie&szlig;lich die Wahl zum &bdquo;Junghandwerker beziehungsweise zur Junghandwerkerin des Jahres 2026&ldquo;. Mit der Auszeichnung werden junge Pers&ouml;nlichkeiten geehrt, die mit Mut, Innovationsgeist und handwerklicher Qualit&auml;t besondere Akzente setzen und als Vorbilder f&uuml;r die n&auml;chste Generation gelten.<BR /><BR />Von insgesamt elf Bewerberinnen und Bewerbern hatten es Tobias Plattner, Johannes Unterhuber und Christian Holzmann in die enge Auswahl geschafft. Der Titel ging schlie&szlig;lich an Johannes Unterhuber. Der 34-J&auml;hrige aus Vintl hat sich 2025 selbstst&auml;ndig gemacht und &uuml;berzeugt mit innovativen L&ouml;sungen, die im Alltag einen konkreten Nutzen bringen. Besonders hervorzuheben ist seine stromlose Pumpe, die Wasser in h&ouml;her gelegene Gebiete transportieren kann und damit vor allem abgelegenen H&ouml;fen und Almen neue M&ouml;glichkeiten er&ouml;ffnet. Johannes Unterhuber steht beispielhaft f&uuml;r Innovation, Nachhaltigkeit und praxisorientiertes Handwerk.<BR /><BR />Stellvertretend f&uuml;r die Jury w&uuml;rdigte Josef Lukas Spitaler, Direktor der Landesberufsschule f&uuml;r Handwerk und Industrie Bozen, die hohe Qualit&auml;t der Bewerbungen. Die Kandidatinnen und Kandidaten w&uuml;rden eindrucksvoll zeigen, wie modern und zukunftsorientiert das S&uuml;dtiroler Handwerk heute aufgestellt sei. Gl&uuml;ckw&uuml;nsche kamen auch von lvh-Vizepr&auml;sident Hannes Mussak und lvh-Direktor Walter P&ouml;hl.<h3>
Landesobfrau und Landesausschuss best&auml;tigt</h3>Im Rahmen der Jahresversammlung wurde zudem der neue Landesausschuss der Junghandwerker gew&auml;hlt. Priska Reichhalter wurde als Landesobfrau best&auml;tigt, Patrick Gampenrieder steht ihr als Stellvertreter zur Seite. F&uuml;r den Bezirk Untervinschgau wurden Stefan H&ouml;chenberger und Hannes Pircher in den Landesausschuss gew&auml;hlt. Das Burggrafenamt wird k&uuml;nftig von Simon Volgger, Peter Volgger und Julian M&uuml;ller vertreten. Aus dem Bezirk Bozen Land geh&ouml;ren Valentin Stofner und David Marschall dem Ausschuss an, w&auml;hrend f&uuml;r das Unterland Gabriel Maier und Isabel Mayr gew&auml;hlt wurden. Der Bezirk Wipptal wird von Manuel Plank vertreten. F&uuml;r den Bezirk Unterpustertal/Gadertal wurden Giulia Larentis und David Zimmerhofer gew&auml;hlt. Aus dem Oberpustertal geh&ouml;rt k&uuml;nftig Johanna Zacher dem Landesausschuss der Junghandwerker an.<h3>
EuroSkills-Ehrung</h3>F&uuml;r besondere Emotionen sorgte auch die Ehrung der erfolgreichen S&uuml;dtiroler Teilnehmer der EuroSkills 2025. Ausgezeichnet wurden die Goldmedaillengewinner Raffael Stenico (Baumeister und Maurer) und Jonas Hofer (Bodenleger) sowie Christoph Auer (Maler) mit einer Medallion of Excellence. Gemeinsam mit dem Sponsor Volksbank, vertreten durch Mariano Paris und Franco Perchinelli, wurden die jungen Fachkr&auml;fte f&uuml;r ihre Leistungen geehrt.<BR /><BR />Zum Abschluss bedankten sich die Junghandwerker bei allen Unterst&uuml;tzern und Sponsoren der Veranstaltung. Ein besonderer Dank gilt der Volksbank als Hauptsponsor sowie der Baugruppe im lvh, der Finstral AG, der Triviso GmbH und Profilack des Lang Christian.<BR /><BR />Mit vielen pers&ouml;nlichen Gespr&auml;chen, guter Musik und kulinarischen Delikatessen lie&szlig;en die Junghandwerker im lvh den Abend ausklingen. Dabei wurden bereits neue Ideen f&uuml;r zuk&uuml;nftige Projekte geschmiedet.]]></content:encoded>
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   <pubDate>Sun, 10 May 2026 13:06:56 +0200</pubDate>
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    <media:title>Der diesjährige Junghandwerker des Jahres 2026, Johannes Unterhuber (Mitte), mit Martin Haller und Priska Reichhalter © lvh</media:title>
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