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	<title>STRAF!Verteidiger</title>
	
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	<description>„Das Leben ist ungerecht, aber denke daran: nicht immer zu deinen Ungunsten.“ (JFK)</description>
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		<title>Besetzungsrügen am BGH – Was macht Sitzgruppe 3?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 06:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Koll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bisher haben sich Sitzgruppe 1 und Sitzgruppe 2 des BGH zur Frage der vorschriftswidrigen bzw. verfassungswidrigen Besetzung des 2. Strafsensats des Bundesgerichtshofs ge&#228;u&#223;ert. Dazu gibt es die Pressemitteilung des BGH 04/2012. Diese Pressemitteilung geht an der Sache vorbei, da sie &#8230; <a href="http://blog.ra-koll.de/2012/02/01/besetzungsrugen-am-bgh-was-macht-sitzgruppe-3/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher haben sich Sitzgruppe 1 und Sitzgruppe 2 des BGH zur Frage der vorschriftswidrigen bzw. verfassungswidrigen Besetzung des 2. Strafsensats des Bundesgerichtshofs ge&auml;u&szlig;ert. Dazu gibt es die <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;pm_nummer=0004/12">Pressemitteilung des BGH 04/2012</a>. Diese Pressemitteilung geht an der Sache vorbei, da sie sich ausschlie&szlig;lich zu der Frage verh&auml;lt, ob die Besetzung des 2. Strafsenats mit dem kommissarischen Vorsitzenden Prof. Dr. Thomas Fischer vorschriftswidrig war oder zu werden drohte, was ich bereits <a href="http://blog.ra-koll.de/2012/01/14/besetzung-des-2-strafsenats-offizielle-pressemitteilung-des-bgh-erschienen/">hier</a> berichtet hatte.</p>
<p>Dass die Pressemitteilung zugleich tendenzi&ouml;s ist und das Sachlichkeitsgebot verletzt, weil sie bei widerstreitenden Auffassungen innerhalb des BGH eindeutig Stellung bezieht, ist auf <a href="http://blog.delegibus.com/2012/01/18/eskalation-am-bgh-die-nerven-liegen-blank/">delegibus </a>sch&ouml;n dargestellt.</p>
<p>Die dort ebenfalls vertetene Auffassung, dass die Ankn&uuml;pfung an die Arbeistkraft des Richters der falsche Ausgangspunkt sei, ist nat&uuml;rlich vordergr&uuml;ndig nicht von der Hand zu weisen, da rein faktisch der Vorsitzende nat&uuml;rlich die Terminierung der Verfahren &#8220;drosseln&#8221; k&ouml;nnte, und so in jedem Senat 75% der Arbeitsleistung erbringen k&ouml;nnte. Tats&auml;chlich ist diese Betrachtung jedoch ein rein theoretischer Ansatz, denn sie &uuml;bersieht den im Strafverfahren geltenden Beschleunigungsgrundsatz, welcher die Justiz auch zur Schaffung der organisatorischen Voraussetzungen verpflichtet, damit Strafverfahren &#8211; auch Revisionsverfahren &#8211; in angemessener Zeit entschieden werden k&ouml;nnen.</p>
<p>W&uuml;rde der Vorsitzende also eine entsprechende &#8220;Drosselung&#8221; vornehmen, so w&uuml;rde sich gerade dadurch der rechtswidrige Zustand realisieren bzw. vertiefen, der durch die in BGHZ 37, 210 aufgestellte 75% Regelung vermieden werden soll. Dar&uuml;ber hinaus w&auml;re eine solche Verfahrensweise jedenfalls evident verfassungswidrig und w&uuml;rde zudem gegen Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 EMRK versto&szlig;en.</p>
<p>Der Streit am BGH bleibt jedoch bereits deswegen spannend, da es ja jedenfalls eine Sitzgruppe gibt, die sich als vorschriftswidrig besetzt betrachtet hat. Die Entscheidungsgr&uuml;nde dieses Beschlusses d&uuml;rften f&uuml;r alle mit der Frage Besch&auml;ftigten interessant sein und werden jedenfalls von mir mit Spannung erwartet.&nbsp;</p>
<p>Ebenfalls spannend ist die Frage, wie sich die Sitzgruppe 3 des 2. Strafsensats entscheiden wird. Eine entsprechende Entscheidung ist mir jedenfalls bisher nicht bekannt. Ich habe jedenfalls die entsprechende R&uuml;ge nunmehr auch in einem Revisionsverfahren angebracht, f&uuml;r welches diese Sitzgruppe zust&auml;ndig ist. Also, abwarten!</p>
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		<title>Besetzung des 2. Strafsenats – Offizielle Pressemitteilung des BGH erschienen</title>
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		<comments>http://blog.ra-koll.de/2012/01/14/besetzung-des-2-strafsenats-offizielle-pressemitteilung-des-bgh-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 07:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Koll</dc:creator>
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		<category><![CDATA[kurioser Richterstreit]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern liegt nunmehr eine offizielle Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs zur Frage des derzeitigen &#8220;Besetzungslottos&#8221; im 2. Strafsenat vor. In der Pressemitteilung des BGH 04/2012 heisst es unter anderem: Mit dem Geschäftsverteilungsplan für das Jahr 2012 hat das Präsidium des Bundesgerichtshofs &#8230; <a href="http://blog.ra-koll.de/2012/01/14/besetzung-des-2-strafsenats-offizielle-pressemitteilung-des-bgh-erschienen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern liegt nunmehr eine offizielle Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs zur Frage des derzeitigen &#8220;Besetzungslottos&#8221; im 2. Strafsenat vor. In der <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&#038;Art=pm&#038;pm_nummer=0004/12">Pressemitteilung des BGH 04/2012</a> heisst es unter anderem:</p>
<blockquote><p>Mit dem Geschäftsverteilungsplan für das Jahr 2012 hat das Präsidium des Bundesgerichtshofs &#8211; ein aus zehn gewählten Richtern sowie dem Präsidenten bestehendes Organ richterlicher Selbstverwaltung &#8211; beschlossen, dem Vorsitzenden des 4. Strafsenats zugleich die Aufgaben des Vorsitzenden im 2. Strafsenat zu übertragen. Grund für diese Entscheidung ist die gesetzliche Regelung des § 21f GVG und die Auslegung, die diese Vorschrift durch die höchstrichterliche Rechtsprechung erfahren hat.</p>
<p>Gemäß § 21f Abs. 1 GVG ist der Vorsitz in einem Spruchkörper des Bundesgerichtshofs von einem Vorsitzenden Richter zu führen. Der planmäßige stellvertretende Vorsitzende darf die Geschäfte des Vorsitzenden, wenn die Stelle etwa nach dessen Ausscheiden vakant geworden ist, für eine gewisse Übergangszeit führen (vgl. hierzu Bundesverwaltungsgericht &#8211; 11. Juli 2001, AZ. 1 DB 20/01; Bundessozialgericht &#8211; 29. November 2006, AZ. B 6 KA 34/06 B; Bundesfinanzhof &#8211; 21. Oktober 1999, AZ. VII R 15/99; Bundesgerichtshof &#8211; 13. September 2005 AZ. VI ZR 137/04). Kann die Stelle nach Ablauf dieser Zeit nicht mit einem ständigen Vorsitzenden besetzt werden, muss das Präsidium Vorsorge treffen, etwa &#8211; wie geschehen &#8211; durch die vorübergehende Übertragung des Vorsitzes auf den Vorsitzenden Richter eines anderen Senats. Entsprechend wird auch bei den anderen obersten Gerichtshöfen des Bundes verfahren.</p></blockquote>
<p>Die in der Pressemitteilung angesprochene Rechtsfrage und die diesbezüglich mitgeteilten Entscheidungen sind zutreffend wiedergegeben. Das sind die Gründe, welche das Präsidium des BGH zur Änderung des Geschäftsverteilungsplans veranlasst haben mögen. Dabei hat das Präsidium des BGH jedoch zwei Dinge übersehen.<br />
Zum einen ist äußerst fraglich, ob die vorzitierte Rechtsprechung zu einer &#8220;gewissen Übergangszeit&#8221; bei der Neubesetzung der Stelle des Vorsitzenden überhaupt anwendbar ist. Denn die ehemalige Senatsvorsitzende Frau Dr. Rissing-van Saan ist
<ul>
planmäßig
</ul>
<p> aus dem Vorsitz des 2. Strafsenats ausgeschieden. In diesen Fällen, auch dazu gibt es Rechtsprechung, muß die Nachfolge möglichst so geregelt werden, dass diese nahtlos erfolgen kann. Wenn die Rechtmässigkeit der Besetzung des 2. Strafsenats mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Prof. Dr. Fischer als kommissarischen Vorsitzenden beim Präsidium des BGH daher auf Zweifel stößt muss man die Frage stellen, wieso dies nicht schon im Februar 2011 der Fall gewesen ist.<br />
Zum anderen hat das Präsidium des BGH anscheinend übersehen, dass man eine rechtswidrige Besetzung nicht mit einer anderen rechtswidirigen Besetzung beheben kann. Wieso die aktuelle Besetzung des 2.Strafsenat des BGH rechtswidrig ist, habe ich in dem Artikel <a href="http://blog.ra-koll.de/2012/01/08/strafsenate-des-bgh-falsch-besetzt/">Strafsenate des BGH falsch besetzt</a> hier im Blog bereits dargelegt.</p>
<p>Sofern es in der aktuellen Pressemitteilung weiter heißt</p>
<blockquote><p>Der 4. Strafsenat und eine von drei Sitzgruppen des 2. Strafsenats haben vor dem Hintergrund der dargestellten Rechtslage keinen Zweifel daran, dass die Senate ordnungsgemäß besetzt sind. Sie haben dementsprechend auch nach dem 1. Januar 2012 in Revisionsverfahren verhandelt und entschieden. Anders hat es eine andere Spruchgruppe des 2. Strafsenats gesehen, denen zwei andere Richter angehören. Diese Sitzgruppe hat im Verfahren 2 StR 346/11 die Auffassung vertreten, dass der Senat nicht ordnungsgemäß besetzt ist. In dieser Sache hat der Senat die Hauptverhandlung ausgesetzt.</p>
<p>Mit der daraus entstandenen Situation wird sich das Präsidium des Bundesgerichtshofs in den nächsten Tagen befassen.</p></blockquote>
<p>wäre es interessant zu erfahren, mit welcher Rechtsauffassung der 4. Strafsenat davon ausgegangen ist, korrekt besetzt zu sein. Der Hinweis darauf, dass man angesichts der &#8220;dargestellten Rechtslage&#8221; keinen Zweifel an der richtigen Besetzung habe, ist nichtssagend. Denn die in der Pressemitteilung dargestellte Rechtslage bezieht sich allein auf die Frage, ob die Senatsbesetzung im Jahr 2011 rechtswidrig gewesen ist, nicht auf die aktuelle Fragestellung. Und wie ich oben schon sagte, man kann einem rechtswidrigen Zustand nicht durch einen anderen rechtswidrigen Zustand abhelfen!</p>
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		<title>“Besetzungslotto” – 2. Strafsenat des BGH verfassungswidrig besetzt!</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 12:13:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Koll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte hier berichtet, dass ich im Rahmen eines Revisionsverfahrens die Besetzung des 2. Strafsenats als fehlerhaft ger&#252;gt habe. &#220;ber meine R&#252;ge wurde bisher nicht entschieden, allerdings fand wohl gestern der erste Sitzungstag in diesem Jahr statt. Dort hat der &#8230; <a href="http://blog.ra-koll.de/2012/01/12/besetzungslotto-2-strafsenat-des-bgh-verfassungswidrig-besetzt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte <a href="http://blog.ra-koll.de/2012/01/08/strafsenate-des-bgh-falsch-besetzt/" target="_self">hier</a> berichtet, dass ich im Rahmen eines Revisionsverfahrens die Besetzung des 2. Strafsenats als fehlerhaft ger&uuml;gt habe. &Uuml;ber meine R&uuml;ge wurde bisher nicht entschieden, allerdings fand wohl gestern der erste Sitzungstag in diesem Jahr statt. Dort hat der 2. Strafsenat des BGH kurioserweise divergierend entschieden, einmal dahingehend, man sei korrekt besetzt, einmal dagingehend, man sei verfassungswidrig besetzt.&nbsp;</p>
<p>Einen Artikel diesbez&uuml;glich findet man heute in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/55E38m/411469/Richter-mit-Doppelleben.html" target="_blank">SZ</a>. Dort heisst es:</p>
<blockquote><p>Ein halber Vorsitzender ohne Ernennungsurkunde oder ein doppelter ohne  ausreichende Aktenkenntnis: Was nun rechtens ist, wei&szlig; selbst der 2.  Strafsenat nicht. Am Mittwoch hatte das f&uuml;nfk&ouml;pfige Senat &#8211; in einer um  zwei Richter ver&auml;nderter Besetzung &#8211; n&auml;mlich noch einen zweiten Fall zu  entscheiden. Das Ergebnis lie&szlig; s&auml;mtliche Juristen im Saal ratlos zur&uuml;ck.  &#8216;In willk&uuml;rfreier Auslegung&#8217; sei man zur Auffassung gelangt, der Senat  sei doch ordnungsgem&auml;&szlig; besetzt.</p>
<p>(http://www.sueddeutsche.de/55E38m/411469/Richter-mit-Doppelleben.html)</p>
</blockquote>
<p>Verr&uuml;ckt! Jetzt hat man nicht nur divergierende Rechtsprechung einzelner Senate, sondern auch innerhalb eines Senats. F&uuml;r die Revisionsf&uuml;hrer heisst es daher wohl derzeit, &#8220;Besetzungslotto&#8221; zu spielen. Je nachdem, welche Sitzgruppe des 2. Strafsenats &uuml;ber die Revision zu entscheiden hat wird diese</p>
<p>a) derzeit nicht entschieden, da man nicht korrekt besetzt ist</p>
<p>b) entschieden, weil man korrekt besetzt ist</p>
<p>Die von Variante b) Betroffenen k&ouml;nnen bei dieser Sachlage nat&uuml;rlich nach &#8220;Gewinn&#8221; einer Verwerfung der Revision mit beachtlichen Argumenten eine Verfassungsbeschwerde einlegen.</p>
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		<item>
		<title>Strafsenate des BGH falsch besetzt?</title>
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		<comments>http://blog.ra-koll.de/2012/01/08/strafsenate-des-bgh-falsch-besetzt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 22:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Koll</dc:creator>
				<category><![CDATA[RA Koll]]></category>
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		<category><![CDATA[BGH]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der Spiegel in seiner morgen erscheinenden Ausgabe 2/2012 berichtet, habe ich im Rahmen eines laufenden Revisionsverfahrens die fehlerhafte Besetzung des 2. Strafsenats des Bundesgerichtshofs ger&#252;gt. Die Besetzung des 4. Strafsenats ist ebenso fragw&#252;rdig. Dies liegt am neuen Gesch&#228;ftsverteilungsplan des &#8230; <a href="http://blog.ra-koll.de/2012/01/08/strafsenate-des-bgh-falsch-besetzt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Spiegel in seiner morgen erscheinenden Ausgabe 2/2012 berichtet, habe ich im Rahmen eines laufenden Revisionsverfahrens die fehlerhafte Besetzung des 2. Strafsenats des Bundesgerichtshofs ger&uuml;gt. Die Besetzung des 4. Strafsenats ist ebenso fragw&uuml;rdig.</p>
<p>Dies liegt am neuen <a href="http://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Downloads/DE/DerBGH/GeschaeftsvertPDF/2012/geschaeftsverteilung2012.pdf" target="_blank">Gesch&auml;ftsverteilungsplan des BGH f&uuml;r das Jahr 2012</a>. Dort heisst es unter anderem:</p>
<blockquote><p>&bdquo;B Besetzung der Senate und der Ermittlungsrichterstellen<br />
&#8230;<br />
II. Strafsenate<br />
&#8230;<br />
2. Strafsenat<br />
Vorsitzender Richter&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Dr. Ernemann&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; (au&szlig;erdem 4. Strafsenat)<br />
am Bundesgerichtshof<br />
&#8230;</p>
<p>4. Strafsenat<br />
Vorsitzender Richter&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Dr. Ernemann&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; (au&szlig;erdem 2. Strafsenat;<br />
am Bundesgerichtshof&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die T&auml;tigkeit im 2. Straf-<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; senat geht im Kollisions-<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; fall vor)<br />
&#8230;&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>Dem bisherigen Vorsitzenden des 4. Strafsenats wurde also nunmehr auch der Vorsitz im 2. Strafsenat zuteil.</p>
<p>Dies ist ein klarer Versto&szlig; gegen Artikel 101 Absatz 1 Satz 2 Grundgesetz, eine Verletzung des Anspruchs auf den gesetzlichen Richter.Das ist keine Auffassung, die ich mir ausgedacht habe, sondern diejenige des Bundesgerichtshofs selbst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Vorsitzende des Strafsenats entscheidet in allen Revisionsverfahren im Rahmen der Beratung zwingend mit, &sect; 139 Abs. 1 GVG. Er muss zudem wesentlichen Einfluss auf die Rechtsprechung und den Gesch&auml;ftsgang seines Spruchk&ouml;rpers aus&uuml;ben. Wenn ein Richter Vorsitzender in zwei Spruchk&ouml;rpern ist, muss daher sichergestellt sein, dass er einen richtungsweisenden Einfluss auf den Gesch&auml;ftsgang und die Rechtsprechung seines Spruchk&ouml;rpers beh&auml;lt. Dazu muss der Vorsitzende mindestens 75% seiner Aufgaben als Vorsitzender auch selbst wahrnehmen und kann sich insoweit nicht von anderen Richtern des Spruchk&ouml;rpers vertreten lassen.Wer will, kann das im Einzelnen nachlesen in BGHZ 37, 210.</p>
<p>Beim gleichzeitigen Vorsitz in zwei Senaten des BGH muss der Vorsitzende Richter am BGH Dr. Ernemann also mindestens 150% der Arbeitsbelastung eines &#8220;normalen&#8221; BGH-Vorsitzenden aushalten. Da ich bisher davon &uuml;berzeugt war, dass Senatsvorsitzende eines Strafsenats am BGH sicherlich nicht weniger arbeiten als z.B. ein Anwalt (und wir haben bekanntlich keine 40-Stunden-Woche), kann ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen.Laut SPIEGEL auch andere Richter am BGH nicht, ebenfalls die ehemalige Vorsitzende des 2. Strafsenats, Frau Dr. Rissing-van Saan. In diesem Sinne titelt der Spiegel dann auch &#8220;Der doppelte Richter&#8221;.</p>
<p>Ich werde Sie hier weiter auf dem Laufenden halten.</p>
<p>UPDATE 9.01.2012</p>
<p>Hier habe ich nun auch einen Hinweis zum Artikel im <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,807706,00.html">SPIEGEL</a> gefunden&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Eins vor, eins zurück…</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Strafverteidiger/~3/GVmedNQK5fA/</link>
		<comments>http://blog.ra-koll.de/2011/12/28/eins-vor-eins-zuruck/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 22:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Koll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 09.11.2011 hat der 1. Strafsenat des BGH in der Entscheidung 1 StR 524/11 die sequentielle Wahllichtbildvorlage gest&#228;rkt. Im Leitsatz heisst es: &#160; Bei einer Wahllichtbildvorlage sollten einem Zeugen Lichtbilder von wenigstens acht Personen vorgelegt werden. Dabei ist es vorzugsw&#252;rdig, &#8230; <a href="http://blog.ra-koll.de/2011/12/28/eins-vor-eins-zuruck/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 09.11.2011 hat der 1. Strafsenat des BGH in der Entscheidung <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=b6108b8c7ea952c76b5788b2e7a23518&amp;nr=58607&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank">1 StR 524/11 </a>die sequentielle Wahllichtbildvorlage gest&auml;rkt. Im Leitsatz heisst es:</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Bei einer Wahllichtbildvorlage sollten einem Zeugen Lichtbilder von wenigstens acht Personen vorgelegt werden. Dabei ist es vorzugsw&uuml;rdig, ihm diese nicht gleichzeitig sondern nacheinander (sequentiell) vorzulegen oder (bei Einsatz von Videotechnik) vorzuspielen. Wird die Wahllichtbildvorlage vor der Vorlage bzw. dem Vorspielen von acht Lichtbildern abgebrochen, weil der Zeuge erkl&auml;rt hat, eine Person wiedererkannt zu haben, macht dies das Ergebnis der Wahl-lichtbildvorlage zwar nicht wertlos, kann aber ihren Beweiswert mindern.</p>
</blockquote>
<p>Das ist eine Neuerung, denn jedenfalls in NRW gibt es seit einigen Jahren einen Runderla&szlig; des Innenministeriums, welcher die Polizei zu der Vorgehensweise verpflichtet, nach erfolgtem Wiedererkennen, die Vorlage sofort abzubrechen und die restlichen Bilder nicht mehr zu zeigen. Das enstpricht Forderungen aus der aussagepsychologischen Literatur.</p>
<p>Beachtenswert an der Entscheidung ist dann jedoch der letzte Satz, der in den Beschlussgr&uuml;nden deutlicher wird:</p>
<blockquote><p>Daraus folgt jedoch nicht, dass es, wie die Revision im Ergebnis meint, aus Rechtsgr&uuml;nden schlechterdings ausgeschlossen w&auml;re, das Ergebnis einer Wiedererkennung im Rahmen einer (deshalb) nach Vorlage von f&uuml;nf Bildern abgebrochenen Wahllichtbildvorlage in die Gesamtw&uuml;rdigung des Ergebnisses der Beweisaufnahme einzubeziehen. M&ouml;glicher Schw&auml;chen dieser Art der Be-weisgewinnung war sich die Jugendkammer bewusst, wie ihre sehr weitgehen-de Einschr&auml;nkung, dass das Ergebnis der Wahllichtbildvorlage &bdquo;nicht wertlos&ldquo; war, zeigt. In diesem Umfang konnte sie es in die eingehend und sehr sorgf&auml;ltig von ihr vorgenommene Gesamtw&uuml;rdigung des Beweisergebnisses einstellen. Die Grenzen m&ouml;glicher tatrichterlicher Beweisw&uuml;rdigung hat sie weder dabei noch sonst &uuml;berschritten.</p>
</blockquote>
<p>Damit geht der Senat wieder einen Schritt zur&uuml;ck. Freie Beweisw&uuml;rdigug muss eben &#8220;frei&#8221; bleiben. Auch wenn Beweismittel nicht korrekt gewonnen wurden, darf das Gericht sie dennoch verwerten. Leider ist das so im deutschen Strafprozess.</p>
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		<item>
		<title>BVerfG zum Personalmangel in der JVA Aachen</title>
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		<comments>http://blog.ra-koll.de/2011/11/17/bverfg-zum-personalmangel-in-der-jva-aachen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 19:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Koll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Kollege Breuer aus Aachen hat erneut eine positive Entscheidung beim BVerfG f&#252;r einen in der JVA Aachen Inhaftierten erstritten. Der Mann hatte nach mehr als 10 -j&#228;hriger Haftzeit Vollzugslockerungen (Ausf&#252;hrungen) beantragt. Diese wurden von der JVA Aachen, der Strafvollstreckungskammer beim &#8230; <a href="http://blog.ra-koll.de/2011/11/17/bverfg-zum-personalmangel-in-der-jva-aachen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><span>Kollege Breuer aus Aachen hat erneut eine positive Entscheidung beim  BVerfG f&uuml;r einen in  der JVA Aachen Inhaftierten erstritten. Der Mann  hatte nach mehr als 10  -j&auml;hriger Haftzeit Vollzugslockerungen  (Ausf&uuml;hrungen) beantragt. Diese wurden  von der JVA Aachen, der  Strafvollstreckungskammer beim LG Aachen, sowie vom OLG Hamm abgelehnt,  jeweils mit der Begr&uuml;ndung, wegen Personalmangel k&ouml;nne dies nur   gewissen Kreisen von Inhaftierten gew&auml;hrt werden. Das BVerfG stellt in  seiner  Entscheidung klar:</span></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>
<blockquote>
<p><em>&#8220;Andererseits </em><span><em>kann aber der  Staat grundrechtliche  und einfachgesetzlich begr&uuml;ndete Anspr&uuml;che Gefangener  nicht nach  Belieben dadurch verk&uuml;rzen, dass er die Vollzugsanstalten nicht so   ausstattet, wie es zur Wahrung ihrer Rechte erforderlich w&auml;re. Vielmehr  setzen  die Grundrechte auch Ma&szlig;st&auml;be fur die notwendige Beschaffenheit  staatlicher  Einrichtungen. Der Staat ist verpflichtet,  Vollzugsanstalten in der zur Wahrung  der Grundrechte erforderlichen  Weise auszustatten&#8221;</em></span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>
<p>Die Entscheidung ist sehr lesenswert und enth&auml;lt zudem interessante   Ausf&uuml;hrungen zu Art. 19 IV GG und der &#8220;Wirksamkeit&#8221; von Rechtsmitteln.</p>
</div>
<div></div>
<p><a title="BVerfG 2 BvR 1539/09" href="http://www.aachener-anwaltverein.de/data/ausschuesse/BVerfG-4ec4fd1f1f23a.pdf" target="_blank">BVerfG 2 BvR 1539/09 [PDF, 1350 KB]</a></p>
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		<item>
		<title>Eine Woche ComputerStrafrechtBLOG</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Strafverteidiger/~3/McfwluoCMQk/</link>
		<comments>http://blog.ra-koll.de/2011/10/16/eine-woche-computerstrafrechtblog/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 14:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Koll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[RA Koll]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Computerstrafrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.ra-koll.de/?p=28</guid>
		<description><![CDATA[So, seit einer Woche blogge ich auf blog.computerstrafrecht.info. Dafür, dass ich erst eine Woche dabei bin, sieht es schon ganz gut aus. Derzeit gibt es folgende Beiträge: ComputerStrafrechtBLOG Cybercrime, IT-Forensik und Datenschutz aus der Sicht des Strafverteidigers Freiheit und Sicherheit &#8230; <a href="http://blog.ra-koll.de/2011/10/16/eine-woche-computerstrafrechtblog/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, seit einer Woche blogge ich auf <a href="http://blog.computerstrafrecht.info">blog.computerstrafrecht.info</a>. Dafür, dass ich erst eine Woche dabei bin, sieht es schon ganz gut aus. Derzeit gibt es folgende Beiträge:</p>
<h1 id="feedTitleText">ComputerStrafrechtBLOG</h1>
<h2 id="feedSubtitleText">Cybercrime, IT-Forensik und Datenschutz aus der Sicht des Strafverteidigers</h2>
<div id="feedContent">
<div class="entry">
<h3><a href="http://blog.computerstrafrecht.info/2011/10/16/freiheit-und-sicherheit-oder-sicherheit-statt-freiheit/">Freiheit und Sicherheit oder Sicherheit statt Freiheit?</a></h3>
<div class="lastUpdated">Sonntag, 16. Oktober 2011 16:11</div>
<div class="feedEntryContent">Der nachfolgende Beitrag wurde von mir für die AAV-Mitteilungen 1/2007 geschrieben. Es war das große Modethema des damaligen Innenministers, Wolfgang Schäuble. Verschärfungen der Sicherheitsgesetze war das damalige politische Schlagwort. Nach den Kofferbombenattentätern von Köln folgte im September 2007 die Festnahme der sog. Sauerland-Terroristen. Dieses Verfahren konnte ich damals hautnah miterleben, weil ich zur gleichen Zeit [...]</div>
</div>
<div class="entry">
<h3><a href="http://blog.computerstrafrecht.info/2011/10/16/das-computergrundrecht-1-bvr-37007-1-bvr-59507/">Das Computergrundrecht – 1 BvR 370/07, 1 BvR 595/07</a></h3>
<div class="lastUpdated">Sonntag, 16. Oktober 2011 12:10</div>
<div class="feedEntryContent">„Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informations- technischer Systeme“ Seitdem der Staatstrojaner die Debatte um Online-Durchsuchungen neu belebt hat, wird immer wieder auf die Entscheidungen 1 BvR 370/07 und 1 BvR 595/07 Bezug genommen. Dort hatte sich das Bundesverfassungsgericht erstmalig zu Online-Durchsuchungen geäußert. Die Entscheidung ist auch auf JurPC zu finden. Auf der Seite [...]</div>
</div>
<div class="entry">
<h3><a href="http://blog.computerstrafrecht.info/2011/10/16/live-response-und-post-mortem-analyse/">Live Response und Post-Mortem-Analyse</a></h3>
<div class="lastUpdated">Sonntag, 16. Oktober 2011 10:47</div>
<div class="feedEntryContent">Unterschiedliche Analysemethoden In der IT-Forensik geht es um die Sicherung und Auswertung digitaler Spuren. Dabei werden zwei grundlegend verschiedene Ansätze bei der Untersuchung von Computersystemen unterschieden. Die sog. Live-Response und die Post-Mortem-Analyse. Die Post-Mortem-Analyse ist im Bereich strafrechtlicher Ermittlungsverfahren die Regel. Es geht dabei um die Auswertung von Datenträgern ausgeschalteter IT-Systeme. Viele Daten kann man [...]</div>
</div>
<div class="entry">
<h3><a href="http://blog.computerstrafrecht.info/2011/10/15/justizstatistik-zur-tku-fur-das-jahr-2010/">Justizstatistik zur TKÜ für das Jahr 2010</a></h3>
<div class="lastUpdated">Samstag, 15. Oktober 2011 23:59</div>
<div class="feedEntryContent">Spitzenreiter Drogendelikte, Betrug und Steuerhinterziehung im Mittelfeld, Schlusslichter Terrorismus und Völkermord Das Bundesamt für Justiz stellt jährlich eine Statistik zur Verfügung, aus der sich die Anzahl der Telekommuikationsüberwachunsmaßnahmen im vergangenen Jahr ergibt. Die einzelnen Statistiken finden sich hier. Wie die Statistik zur TKÜ 2010 zeigt, sind schwerste Straftaten wie Terrorismus, Völkermord und Mord vergleichsweise unterrepräsentiert. [...]</div>
</div>
<div class="entry">
<h3><a href="http://blog.computerstrafrecht.info/2011/10/13/fdp-piratenpartei-belebt-das-geschaft/">Von Methusalem-Piraten und Möllemännern</a></h3>
<div class="lastUpdated">Freitag, 14. Oktober 2011 00:54</div>
<div class="feedEntryContent">FDP – Piratenpartei belebt das Geschäft! Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat im SPIEGEL-Interview eine Aufklärung der Staatstrojaner-Affäre gefordert. Lesen kann man das ganze hier. Dabei mahnt sie zum einen eine wirksamere Kontrolle der Exekutive an, zum anderen eine genauere Kontrolle bei der Auftragsvergabe an private Firmen, der Bayerntrojaner war von der privaten Firma DigiTec entwickelt worden. Interessant [...]</div>
</div>
<div class="entry">
<h3><a href="http://blog.computerstrafrecht.info/2011/10/12/netzsperren-volksrepublik-china-als-vorbild/">Netzsperren – Volksrepublik China als Vorbild</a></h3>
<div class="lastUpdated">Mittwoch, 12. Oktober 2011 11:12</div>
<div class="feedEntryContent">Zensur im Internet – Sinn und Unsinn von Netzsperren Seit einiger Zeit ist eine kontroverse politische Debatte über sog. “Netzsperren” entbrannt. Das nach heißer Debatte und mehrfachen Änderungen mittlerweile vom Bundestag verabschiedete “Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen” (Zugangserschwerungsgesetz) ist zwischenzeitlich in Kraft getreten und wurde am 17.02.2010 verkündet (Bundesgesetzblatt Teil [...]</div>
</div>
<div class="entry">
<h3><a href="http://blog.computerstrafrecht.info/2011/10/11/wie-das-computerstrafrecht-erstmals-kodifiziert-wurde-2-wikg/">Wie das Computerstrafrecht erstmals kodifiziert wurde – 2. WiKG</a></h3>
<div class="lastUpdated">Dienstag, 11. Oktober 2011 23:34</div>
<div class="feedEntryContent">Das 2. Gesetz zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität (2. WiKG) Obwohl das Phänomen der Computerkriminalität bereits seit Anfang der siebziger Jahre bekannt ist, wurden die bestehenden Gesetzeslücken erst rund 15 Jahre später geschlossen. Bereits 1972 wurde vom damaligen Bundesjustizminister Gerhard Jahn eine Sachverständigenkommission bezüglich der Schaffung neuer Straftatbestände im Bereich der Computerkriminalität in der Bundesrepublik Deutschland [...]</div>
</div>
<div class="entry">
<h3><a href="http://blog.computerstrafrecht.info/2011/10/10/ratselraten-bundestrojaner-oder-bayerntrojaner/">Rätselraten: Bundestrojaner oder Bayerntrojaner?</a></h3>
<div class="lastUpdated">Montag, 10. Oktober 2011 15:25</div>
<div class="feedEntryContent">Bundestrojaner, Landestrojaner oder Bayerntrojaner, was hat der CCC untersucht? Die Antwort ist einfach, die Diktion des CCC war von Anfang an “Staatstrojaner”. In unserem föderalen Staat gibt es neben dem Bund auch Länder. Neben dem Bundeskriminalamt (BKA) gibt des die einzelnen Landeskriminalämter (LKA). Auch gibt es neben dem Bundesamt dür Verfassungschutz (BfV) auch die Landesämter [...]</div>
</div>
<div class="entry">
<h3><a href="http://blog.computerstrafrecht.info/2011/10/10/bundestrojaner-naturlich-wird-dementiert/">Bundestrojaner – natürlich wird dementiert!</a></h3>
<div class="lastUpdated">Montag, 10. Oktober 2011 09:44</div>
<div class="feedEntryContent">Was zu erwarten war ……. ist nunmehr eingetreten. Auch wenn die Pressemeldungen des BMI und die des BKA sich derzeit in Schweigen hüllen, soll ein Sprecher des Bundesinnenministeriums (BMI) dementiert haben, dass die vom CCC untersuchte Software jemals vom BKA eingesetzt wurde. Wunderbar! Dann ist ja alles in Ordnung. Gestern hatte ich geschrieben Besser natürlich [...]</div>
</div>
<div class="entry">
<h3><a href="http://blog.computerstrafrecht.info/2011/10/09/bundestrojaner-report/">Bundestrojaner reloaded – CCC vs. BKA</a></h3>
<div class="lastUpdated">Sonntag, 9. Oktober 2011 21:37</div>
<div class="feedEntryContent">Der Bundestrojaner – eine unendliche Geschichte, bis zur Abschaffung leider ohne Happy End …… Nachdem gestern die Nachricht verbreitet wurde, dass dem ChaosComputerClub (CCC) einige Exemplare des sogenannten “Bundestrojaners” zugespielt wurden, ist die Aufregung nach wie vor groß! Die Untersuchungen des CCC an den als dll-Datei getarnten Spähprogrammen sind in einem “Staatstrojaner-Report” ausführlich dargestellt, [...]</div>
</div>
<div class="feedEntryContent">Hoffentlich folgen noch zahlreiche weitere&#8230;..</div>
</div>
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		<title>ComputerStrafrechtBlog</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 00:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Koll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[RA Koll]]></category>
		<category><![CDATA[Computerstrafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Internetstrafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Forensik]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>

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		<description><![CDATA[So, heute habe ich nicht lange gefackelt. Während ich mit meinem Referendar im Augenblick ohnehin an einem Web-Projekt sitze, habe ich ein geeignetes WordPress-Theme gefunden. Kurzerhand ein weiteres WordPress installiert, Theme installiert und Domainrecord geändert, fertig war blog.computerstrafrecht.info. Auslöser war &#8230; <a href="http://blog.ra-koll.de/2011/10/10/computerstrafrechtblog/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, heute habe ich nicht lange gefackelt. Während ich mit meinem Referendar im Augenblick ohnehin an einem Web-Projekt sitze, habe ich ein geeignetes WordPress-Theme gefunden. Kurzerhand ein weiteres WordPress installiert, Theme installiert und Domainrecord geändert, fertig war <a href="http://blog.computerstrafrecht.info">blog.computerstrafrecht.info</a>.</p>
<p>Auslöser war bei mir wohl, dass seit gestern die wunderschöne Berichterstattung um den dilettantischen Bundestrojaner auf Hochtouren läuft. Seit längerem beschäftige ich mich ja mit dem Thema Computerstrafrecht und IT-Forensik. </p>
<p>Da die alte Seite <a href="http://www.computerstrafrecht.info">computerstrafrecht.info</a> ca. 2003 ins Leben gerufen wurde, anschließend in die <a href="http://www.kkb-ac.de">KKB-Homepage</a> integriert wurde und seitdem dort rumgammelt, habe ich oft überlegt, das Projekt neu ins Leben zu rufen. Ein Blog erscheint mir da zunächst als die schnellste Möglichkeit, einen neuen Anfang zu machen.</p>
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		<item>
		<title>Wann müssen Beweisanträge vom Gericht beschieden werden?</title>
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		<comments>http://blog.ra-koll.de/2011/09/13/wann-mussen-beweisantrage-vom-gericht-beschieden-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 17:51:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Koll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Frage stellt sich eigentlich nicht, denn das ist in der Rechtsprechung hinreichend gekl&#228;rt. Diese wird in einer j&#252;ngeren Entscheidung des 1. Strafsenats des BGH, Aktenzeichen 1 StR 145/10 dargestellt: Die Strafkammer war auch nicht gehalten, unverz&#252;glich nach Antragstel-lung eine &#8230; <a href="http://blog.ra-koll.de/2011/09/13/wann-mussen-beweisantrage-vom-gericht-beschieden-werden/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frage stellt sich eigentlich nicht, denn das ist in der Rechtsprechung hinreichend gekl&auml;rt. Diese wird in einer j&uuml;ngeren Entscheidung des 1. Strafsenats des BGH, Aktenzeichen <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=dbb760a411c22ded4d45ec011d8397f1&amp;nr=54295&amp;pos=1&amp;anz=2" target="_blank">1 StR 145/10</a> dargestellt:</p>
<blockquote><p>Die Strafkammer war auch nicht gehalten, unverz&uuml;glich nach Antragstel-lung eine Entscheidung zu treffen, sondern konnte diese &#8211; im Rahmen der dem Vorsitzenden gem&auml;&szlig; &sect; 238 StPO obliegenden Verfahrensleitung &#8211; l&auml;ngstens bis zu dem in &sect; 258 Abs. 1 StPO bezeichneten Schluss der Beweisaufnahme zu-r&uuml;ckstellen (vgl. Becker in LR-StPO, 26. Aufl. &sect; 244 Rn. 133; Meyer-Go&szlig;ner, aaO, &sect; 244 Rn. 44 jew. mwN; vgl. auch Hamm/Hassemer/Pauly, Beweisan-tragsrecht, 2. Aufl. Rn. 198 ff.). Angeklagter und Verteidigung haben keinen An-spruch auf sofortige oder alsbaldige Entscheidung. Es entspricht vielmehr dem Grundsatz der Prozess&ouml;konomie, &uuml;ber einen Beweisantrag erst dann zu ent-scheiden, wenn hierzu eine aus Sicht des Gerichts hinreichend zuverl&auml;ssige Entscheidungsgrundlage besteht, die durch einen m&ouml;glichen oder gar nahe lie-genden weiteren Verfahrensverlauf nicht alsbald wieder in Frage gestellt wer-den w&uuml;rde. Umst&auml;nde, die ausnahmsweise &#8211; etwa unter dem Gesichtspunkt der Verfahrensfairness &#8211; eine zeitnahe Verbescheidung des Beweisantrags h&auml;tten erfordern k&ouml;nnen (vgl. Dahs StraFo 1998, 254; Hanack JZ 1970, 561), sind we-der vorgetragen noch ersichtlich.</p>
</blockquote>
<p>Fraglich ist nur, wie sich dies verh&auml;lt, wenn man die j&uuml;ngere Rechtsprechung einiger Strafsenate des BGH ber&uuml;cksichtigt, wonach das Gericht der Verteidigung Fristen zur Stellung von Beweisantr&auml;gen setzen darf. Hier wird mit zweierlei Mass gemessen. Einerseits darf das Gericht nach der von ihm als richtig erachteten &#8220;Prozess&ouml;konomie&#8221; Beweisantr&auml;ge &#8220;liegen lassen&#8221;. Andererseits fordert man von Verteidigern, dass diese im Sinne der eben genannten &#8220;Prozess&ouml;konomie&#8221; ihre Antr&auml;ge bis zu einem bestimmten Zeitpunkt stellen sollen.</p>
<p>Sollte eine Frist vom Gericht gesetzt werden, so muss in dem Fall, dass Beweisantr&auml;ge, welche die Verteidigung bereits geraume Zeit vorher gestellt hatte, zur&uuml;ckgewiesen werden, darauf bei Fristsetzung vom Gericht angemessen R&uuml;cksicht zu nehmen sein.</p>
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		<item>
		<title>Das Blog von RA Thomas Koll aus Aachen……..</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Strafverteidiger/~3/kZVBljCrz6U/</link>
		<comments>http://blog.ra-koll.de/2011/08/25/hello-world/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 10:42:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Koll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Guten Tag, dies ist mein neues Blog. Ich werde es demnächst im Design anpassen und an dieser Stelle dann in Zukunft über allerlei rund um meinen Beruf informieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<p>dies ist mein neues Blog. Ich werde es demnächst im Design anpassen und an dieser Stelle dann in Zukunft über allerlei rund um meinen Beruf informieren.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Strafverteidiger/~4/kZVBljCrz6U" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.ra-koll.de/2011/08/25/hello-world/feed/</wfw:commentRss>
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