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		<title>15 Jahre SuccessDenied.com</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vince]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2025 05:53:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[So, alle mal die Hand hoch &#8211; wer hätte gedacht, dass ich heute einen Blog-Beitrag veröffentlichen würde? Tja, ich jedenfalls nicht, und doch sitze ich nun hier, nachdem ich ein Jahr lang nichts mehr geschrieben habe. Eine seltsame Kombination aus Scham, Schuldgefühl, Terminzwang und auch noch ein wenig gesundem Eigenantrieb drängt mich dazu. 15 Jahre [&#8230;]]]></description>
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<p>So, alle mal die Hand hoch &#8211; wer hätte gedacht, dass ich heute einen Blog-Beitrag veröffentlichen würde? Tja, ich jedenfalls nicht, und doch sitze ich nun hier, nachdem ich ein Jahr lang nichts mehr geschrieben habe. Eine seltsame Kombination aus Scham, Schuldgefühl, Terminzwang und auch noch ein wenig gesundem Eigenantrieb drängt mich dazu.</p>



<p>15 Jahre Success Denied sind das nun also schon. Das bedeutet irgendwie, dass ich selbst auch um 15 Jahre gealtert bin. Das ist nur eine mittelmäßig angenehme Vorstellung, aber es wird schon stimmen, wenn ich mir überlege, was mir morgens so im Badezimmerspiegel entgegenblickt. Mein letzter Artikel ist nun auch ein Jahr her. Das war eigentlich nicht geplant. Es hat sich wirklich einfach so ergeben. Wie feiert man also ein weiteres Jubiläum, nachdem man ewig nichts Neues mehr zu vermelden hatte, und nachdem sich die vergangenen fünf Jahre in meinem Kopf eher wie fünf Monate angefühlt haben? Beinahe so als wäre ich irgendwann von Aliens entführt worden und diese hätten mir die letzten Jahre meines Lebens aus dem Gedächtnis gelöscht. Nachdem die Schweine mir aus irgendeinem Grund kahle Stellen auf meinem Kopf verpasst haben. Verdammte Aliens!</p>



<p>Ich lebe einerseits in einer Welt, in der das Mitteilungsbedürfnis und das Geltungsbedürfnis der Menschen im Schnitt immer stärker wird. Influencer, Streamer, YouTuber steigen plötzlich zu weltweitem Ruhm auf. Wir beobachten sozusagen die Demokratisierung der Modewelt, der Werbeindustrie, der Fernsehshows, der Telemedizin, der Finanzberatung und vieler weiterer Domänen, die früher sehr hohe Einstiegshürden hatten. Mein eigenes Mitteilungsbedürfnis ist andererseits auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt, was wohl auch mit der modernen, feindseligen Diskussionskultur im Internet und der neuen politischen Situation überall auf der Welt zusammenhängen mag. Exposition im Internet reizt mich nicht mehr. Für jede Meinung, die man ungefragt ins Netz blökt, gibt es irgendwo einen zornigen Soziopathen, der damit nicht umgehen kann.</p>



<p>Früher wollte ich die Leser meines Blogs gerne über mein Weltbild aufklären, meine neuesten Erwerbungen und meine Probleme dokumentieren, und meine Meinung zu allen möglichen gesellschaftlichen Themen lautstark in der Öffentlichkeit vertreten. Inzwischen kommt mir dieser Anspruch lächerlich vor. Meine Gedanken sind nicht das Maß der Dinge, ich liege politisch nicht “richtig”, andere liegen nicht “falsch”, und ich bin schließlich auch nur Teil einer Minderheit in einer sich schnell drehenden Welt. Überhaupt habe ich festgestellt, dass mich Politik nicht mehr fasziniert, sondern mich immer öfter unglücklich macht, was jüngeren Entwicklungen geschuldet ist, die aber offensichtlich im Begriff sind, sich weltweit festzusetzen und auch den Ton anzugeben. Noch vor zehn Jahren hätte ich vermutlich laut schimpfend einen Artikel dazu geschrieben, aber das hätte keinerlei Nutzen gehabt, außer mir Feinde zu machen.</p>



<p>Das zehnjährige Jubiläum dieses Blogs feierte ich noch mitten in der Corona-Pandemie, die die Welt damals fest im Griff hatte und auch nachhaltig veränderte. Und das 15-jährige Jubiläum? Tja, seit Monaten geht es in Gesprächen mit Verwandten, Freunden und Kollegen nur noch um ein Thema: Was hat der orangefarbene Irre heute wieder verbrochen und wieviele Jahre dauert es noch bis er sich endlich verpisst? Ach, Scheibenkleister! Ich wollte doch eigentlich nicht ins Detail gehen. Naja, wenigstens hab ich nicht verraten, wie sehr ich Brechreiz bei der Drecks-AfD bekomme… Oh, verflixt!! Ich hab nichts gesagt!</p>



<p>Was bleibt mir noch, euch zu diesem Jubiläum mitzuteilen? Bloggen ist ganz offensichtlich leider nie zu dem großen Hobby geworden, das ich vor 15 Jahren daraus machen wollte. Aber nur weil ich kaum Beiträge schreibe, heißt das noch lange nicht, dass ich aufhöre und verschwinde. Im Moment gibt es einige Dinge in meinem Privatleben, denen ich meine größtmögliche Aufmerksamkeit schenken will. Meinen Alltag zu meistern, ist für mich oft Herausforderung genug. Aber ich bin mir relativ sicher, dass mein nächster Artikel auf dieser Webseite nicht erst zum nächsten Jubiläum erscheint.</p>



<p>Zum Schluss wieder mal ein ganz herzliches Dankeschön an die treuen Leser von SuccessDenied.com! Bleibt alle cool. Du, bleib cool.</p>
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		<title>Mein Konverter für STAD-Bilder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vince]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2024 10:05:47 +0000</pubDate>
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<p>Exemplarisch wie ich mein SPACOLA-Remake entwickle, eine kleine Anekdote aus meinem Leben als Softwareentwickler: Bei meinen ziellosen Recherchen zur Historie des Atari ST und seiner erstaunlichen, reichhaltigen Public-Domain-Welt stolperte ich über eine kurze Spezifikation des Dateiformats für Bilddateien aus dem sehr beliebten Zeichenprogramm STAD. Der Name ist ein Akronym und steht für ST-aided Design. Das Programm wurde 1986 von Peter Melzer bei den Application Systems Heidelberg veröffentlicht und eröffnete den Nutzern ungeahnte Möglichkeiten &#8211; selbst 3D-Modellierung war damit machbar, wenn auch äußerst sperrig und unbequem. Auch meine Wenigkeit verbrachte in den 80ern und 90ern sehr viele Kindheitstage mit dem Malen von lustigen Bildern und Animationen in STAD. Achja, bevor ich darauf angesprochen werde: Ja, rein theoretisch war STAD keine PD-Software, aber wir wissen doch alle wie das damals so lief. Wer kennt nicht die berüchtigte Diskettenwanderung.</p>



<p>Die Bilder konnten in mehreren verschiedenen Formaten abgespeichert werden, darunter unkomprimiert als Doodle, gepackt, oder als DEGAS-Bild (ein weiteres zeitgenössisches und sehr bekanntes ST-Zeichenprogramm). Dabei entwickelte Melzer mit den gepackten .PAC-Bilddateien sein eigenes Bildformat, das die Bildinformationen relativ unspektakulär mittels RLE kodiert und so platzsparend auf der Diskette ablegen kann. Nun, meine Programmierkenntnisse in GFA-BASIC in den 90ern waren leider sehr begrenzt, und so konnte ich seinerzeit nur unkomprimierte Bilder in meine Progrämmchen einlesen, da ich dafür Codebeispiele in meinen Programmierbüchern fand. Im Traum hätte ich nicht daran gedacht, gepackte STAD-Bilder zu laden oder noch verrücktere Bildformate. Ich hatte schlicht keinen Code dafür, und wie andere Entwickler solche Formate in ihren Quellcode einbinden, das war für mich eher schwarze Magie.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="1204" src="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/08/stad_progress.png" alt="" class="wp-image-9439" style="width:640px;height:auto" srcset="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/08/stad_progress.png 640w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/08/stad_progress-106x200.png 106w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/08/stad_progress-544x1024.png 544w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/08/stad_progress-80x150.png 80w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/08/stad_progress-300x564.png 300w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/08/stad_progress-624x1174.png 624w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bekanntes Beispielbild &#8222;KRUSCH.PAC&#8220; aus STAD. Die einzelnen Fortschritte während der Entwicklung des STAD-PAC-Konverters von oben nach unten. (Rote Bereiche sind nur Hintergrund, wo noch nichts gezeichnet wurde.)</figcaption></figure></div>


<p>Doch kein Problem ist für einen Haudegen wie mich alt genug um es nicht doch noch zu lösen: Kaum 30 Jahre später will ich es mir beweisen. Ich kann einen STAD-PAC-Konverter entwickeln. Vielleicht nicht mehr unbedingt in GFA-BASIC, aber zumindest in Java, und diesen damit theoretisch für mein Remake-Projekt nutzbar machen. Wofür genau? Das ist mir noch vollkommen unklar, aber wen kümmert es schon. Um eins klarzustellen: Es gibt funktionierenden Cross-Platform-Code in der Wildnis um STAD-Dateien zu laden. Unter anderem der beliebte Bildbetrachter “XnView MP” lädt alle STAD-PAC-Dateien erfolgreich, was mich anfangs extrem überrascht hat, da es doch heutzutage ein mindestens äußerst exotisches und rares Dateiformat ist. Scheint so als wolle der Entwickler dem Anspruch gerecht werden, möglichst viele Dateiformate zu beherrschen. Leider ist ausgerechnet die Software dieses Entwicklers natürlich nicht quelloffen, und daher für Studien nicht verfügbar, doch mit Hilfe der im Internet <a href="https://temlib.org/AtariForumWiki/index.php/STAD_file_format">frei verfügbaren Spezifikationen</a> wollte ich es auf jeden Fall selbst versuchen.</p>



<p>Und so setzte ich mich daran und begann die Spezifikation zu implementieren. Aus meiner Kindheit besitze ich unzählige eigene PAC-Dateien mit Bildchen, ich konnte aber zusätzlich sehr viele Beispieldateien im Netz finden und bei der Entwicklung zum Testen nutzen. Wie die Spezifikation beschreibt, gibt es zwei Sorten von STAD-PAC-Dateien: Die vertikal gepackten, und die horizontal gepackten. Die Implementierung der RLE-Dekodierung war dann auch tatsächlich nicht so schwer, vieles an Vorarbeit zum Bytestream-Handling hatte ich bereits früher erledigt bei der Entwicklung an meinem Shapelist- und Dongleware-PAC-Konverter. Schwierig wird es, wenn man <a href="https://www.fileformat.info/format/atari/egff.htm">zusätzlich Quellen im Internet</a> findet, die zwar ebenfalls das Bildformat beschreiben, aber leider Fehler enthalten, wie einen falschen Runcount zu verwenden. Merke: Man sollte nicht alles glauben, was im Netz steht.</p>



<p>Schon relativ schnell erkannte ich die erste größere Schwierigkeit: Alle Internetquellen haben die Tatsache gemeinsam, dass sie die RLE-Dekodierung genau dokumentieren, aber bei den unkomprimierten Bilddaten nur noch ganz abstrakt von “use bytes” die Rede ist. Es wird tatsächlich nirgends beschrieben, wie das Bild damit genau gezeichnet werden soll. Der Teil fehlt einfach, so als wäre er entweder unnötig oder komplett trivial. Und selbst wenn die Bezeichnung “vertically packed” es so darstellt, die Pixel fortlaufend von oben nach unten zu zeichnen, ist leider nicht des Rätsels Lösung. Und so verbrachte ich noch eine Handvoll weiterer Stunden damit, die Zeichenroutinen zu debuggen, zu reverse engineeren und inkrementelle Fortschritte zu feiern, bis ich endlich eine fehlerfreie Implementierung in den Händen hielt. Gerne möchte ich das Internet mit meinen mühsam selbst gesammelten Erkenntnissen bereichern und die Spezifikationen um die überall fehlenden Informationen ergänzen:</p>



<p>Die vertikal gepackten Bilder (mit dem Header “pM86”) werden in Blöcken von je 8&#215;8 Pixeln gezeichnet, wobei die Pixel innerhalb des Blocks zuerst von links nach rechts und von oben nach unten gezeichnet werden, während die Blöcke zuerst von oben nach unten und von links nach rechts gezeichnet werden. Am Ende erhält man ein binäres Vollbild mit (mehr oder weniger) 640&#215;400 Bildpunkten. Die horizontal gepackten Bilder (mit dem Header “pM85”) werden als fortlaufende Pixelsequenz von links nach rechts und von oben nach unten gezeichnet. Vertikal gepackte Bilder sind dabei in einer erstaunlichen Mehrheit vorzufinden, während das horizontal gepackte Format vermutlich älter ist und seltener vorkommt. Immerhin ist das STAD-PAC-Format um mehrere Größenordnungen weniger komplex als das Dongleware-PAC-Format, aber selbst hier musste ich ein wenig experimentieren und basteln.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="668" height="454" src="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/08/ESCHER.png" alt="" class="wp-image-9441" style="width:655px;height:auto" srcset="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/08/ESCHER.png 668w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/08/ESCHER-200x136.png 200w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/08/ESCHER-150x102.png 150w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/08/ESCHER-300x204.png 300w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/08/ESCHER-624x424.png 624w" sizes="(max-width: 668px) 100vw, 668px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das ebenfalls bekannte STAD-Beispielbild &#8222;ESCHER1.SEQ&#8220;, dargestellt im STAD-PAC-Konverter</figcaption></figure></div>


<p>Aufgefallen ist mir außerdem, dass viele STAD-PAC-Dateien mehr Zeichenanweisungen im Bytestream enthalten als es zu zeichnende Pixel auf dem Bildschirm gibt. Aus diesem Grund muss meine Implementierung überzählige Runcounts und überflüssige Bytes am Ende der Datei verwerfen, wenn das Bild vorzeitig fertig ist. Das fand ich durchaus ein wenig seltsam und unnötig. Ebenfalls bemerkenswert, dass besagter Bildbetrachter XnView MP die wenigen horizontal gepackten STAD-Dateien zwar korrekt entpackt, aber aus irgendeinem Grund falsch darstellt: Es wird ein Bild erzeugt, das 640&#215;400 Pixel enthält, doch es wird vertikal gestreckt auf 440 Pixel. Und selbst wenn man dieses Bild direkt nach PNG konvertiert, wird es mit diesem seltsamen Streckfaktor (DPI bzw. Pixels per Unit unterschiedlich in Y-Richtung) in den Metadaten der PNG-Datei gespeichert.</p>



<p>Da kann ich doch glatt stolz darauf sein, dass meine Implementierung einen Fehler weniger hat als einer der bekanntesten Bildbetrachter überhaupt. Alles in allem wieder einmal ein schönes, erfolgreiches, produktives Wochenende, an dem ich eine kleine historische Software-Knobelaufgabe lösen konnte. Das SPACOLA-Remake kann nun gepackte STAD-Bilder laden, falls es mal nötig wäre. Zusätzlich habe ich auch wieder die Arbeit an einigen kleineren Aspekten an dem Spiel aufgenommen. Wie das eben so ist, ich muss mich mal wieder in das Thema reinfinden, und dafür eignen sich am besten die einfacheren Aufwärm-Themen.</p>
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		<title>Success Denied erschließt röhrenförmige Welten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vince]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2024 15:39:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine Weltsensation! Das Spiel Tubular Worlds aus dem Jahr 1994 hat endlich Einzug in das Dongleware-Spielemuseum gehalten. Es war eines der wenigen Spiele, die mir in meiner Sammlung noch komplett gefehlt haben, und völlig unverhofft kam nun endlich die Rettung. Ein sehr gut erhaltenes Exemplar der Mac-Version wurde mir von meinem langjährigen Blogleser und Mit-Atarianer [&#8230;]]]></description>
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<figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" width="250" height="296" src="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/03/tubularworlds_box.jpg" alt="" class="wp-image-9411" srcset="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/03/tubularworlds_box.jpg 250w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/03/tubularworlds_box-169x200.jpg 169w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/03/tubularworlds_box-127x150.jpg 127w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></figure></div>


<p>Eine Weltsensation! Das Spiel Tubular Worlds aus dem Jahr 1994 hat endlich Einzug in das Dongleware-Spielemuseum gehalten. Es war eines der wenigen Spiele, die mir in meiner Sammlung noch komplett gefehlt haben, und völlig unverhofft kam nun endlich die Rettung. Ein sehr gut erhaltenes Exemplar der Mac-Version wurde mir von meinem langjährigen Blogleser und Mit-Atarianer Gerald Müller-Bruhnke großzügigerweise gespendet. Gerry ist Webmaster von <a href="http://thethalionsource.w4f.eu/">The Thalion Source</a>, der Anlaufstelle Nummer eins für Informationen über die legendäre Spieleschmiede aus Deutschland. Erneut an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön meinerseits! Bei Tubular Worlds handelt es sich um ein farbenfrohes Side-Scrolling-Shoot&#8217;em Up im Stil von beliebten Genre-Vertretern wie R-Type, Raptor oder Lifeforce, das von Creative Game Design entwickelt und von Dongleware vertrieben wurde. Es erschien seinerzeit für Amiga, PC und Macintosh. Richtig gelesen: Der Atari ST war zu diesem Zeitpunkt quasi schon abgesägt worden, und blieb leider außen vor.</p>



<p>Die Schachtel des Spiels mit dem schönen Cover ist im selben Design wie die von Oxyd Magnum! gehalten, die ich bereits besitze, und auch die Disketten-Etiketten im bekannten Dongleware-Stil passen mit dem Titel-Artwork perfekt zusammen. Allein für die spannende Ästhetik war ich immer sehr an dem Spiel interessiert, selbst wenn Tubular Worlds vom Gameplay her eher gewöhnliche, wenig beeindruckende Shooter-Kost ist. Außerdem liegen dem Spiel ein Schwarzweiß-Handbuch und ein einseitig bedrucktes DIN-A2-Poster bei. Dem Handbuch lässt sich entnehmen, dass die Mac-Version von Thomas Tempelmann entwickelt wurde, und auch, dass ein gewisser Meinolf Schneider bei der Ausarbeitung des Handbuches mitgewirkt hat.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="250" height="209" src="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/03/tubularworlds_floppies-3.jpg" alt="" class="wp-image-9418" srcset="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/03/tubularworlds_floppies-3.jpg 250w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/03/tubularworlds_floppies-3-200x167.jpg 200w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2024/03/tubularworlds_floppies-3-150x125.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></figure></div>


<p>Die Apple-Welt ist mir relativ fremd, da ich nie selbst einen Mac in meinem Besitz hatte, aber ich kann zumindest versuchen, die beiden 3,5-Zoll-Disketten mit einem USB-Floppy-Laufwerk einzulesen, bevor sie in ihrer neuen Rolle als formschöne Sammlerstücke für meine virtuelle Vitrine bald vollends ungestört aufgehen. Sobald ich dazu komme, werde ich außerdem versuchen, die Box nebst Inhalt auf den Scanner zu legen, um das Artwork in bestmöglicher Qualität zu erhalten und in mein ewiges Archiv wandern zu lassen.</p>



<p>Übrigens erschien 1998 allem Anschein nach der Nachfolger Tubular Worlds II auf CD-ROM für Windows 95 und 98. Das Low-Budget-Spiel sieht auf den ersten Blick wie eine Art Descent-Klon in vollständiger 3D-Umgebung aus. Von der Fachpresse ist das Spiel offensichtlich gänzlich ignoriert worden, möglicherweise auf Grund der mutmaßlich unterirdischen Qualität. Allein die Tatsache, dass genau dasselbe Cover-Artwork einfach wiederverwendet wurde, sagt eigentlich schon alles. Heute kann man über dieses extrem seltene Spiel kaum noch etwas in Erfahrung bringen, geschweige denn ein Exemplar erwerben oder das Spiel herunterladen. Ist vielleicht besser so, wer weiß.</p>
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		<title>Prost, Norm!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vince]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 17:53:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film & TV]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn irgendwie mal wieder alles auf einmal zusammenkommt, wenn man sich von der Welt überfordert fühlt, wenn man einmal eine Pause von all den Sorgen des Lebens machen möchte, und man etwas sucht, wobei man sich wohlfühlt und wodurch man sich verstanden fühlt, dann schaut man am besten eine Sitcom aus den 80er Jahren. Es [&#8230;]]]></description>
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<p>Wenn irgendwie mal wieder alles auf einmal zusammenkommt, wenn man sich von der Welt überfordert fühlt, wenn man einmal eine Pause von all den Sorgen des Lebens machen möchte, und man etwas sucht, wobei man sich wohlfühlt und wodurch man sich verstanden fühlt, dann schaut man am besten eine Sitcom aus den 80er Jahren. Es wurde für mich einfach mal Zeit für einen Besuch im “Cheers”, jedenfalls im Rahmen der gleichnamigen US-amerikanischen TV-Serie, deren elf Staffeln von 1982 bis 1993 produziert wurden. Wer sich über einen solch ausgedehnten Zeitraum quasi Abend für Abend in der auserwählten Stammkneipe zum obligatorischen Feierabendbierchen blicken lässt, muss nicht nur mit einem Angriff auf die Lachmuskeln rechnen, sondern vermutlich auch mit irreversiblen Leberschäden.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="660" height="330" src="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/10/cheers1.jpg" alt="" class="wp-image-9388" srcset="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/10/cheers1.jpg 660w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/10/cheers1-200x100.jpg 200w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/10/cheers1-150x75.jpg 150w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/10/cheers1-300x150.jpg 300w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/10/cheers1-624x312.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></figure></div>


<p>Das “Cheers” ist eine kleine Bar in Boston, in der man Gleichgesinnte trifft, die genau dieselben Probleme haben, wo zumindest in der Theorie jeder deinen Namen kennt und wo man sich auf deinen Besuch jederzeit freut. Ob es einen solchen Ort tatsächlich gibt, sei mal dahingestellt, denn nach meinem bescheidenen Empfinden sind Kneipen oft überraschend anonyme Orte, wo sich jeder um seinen eigenen Scheiß kümmert und sich keiner um den anderen schert. Das Cheers wird geführt von dem ehemaligen Baseball-Profi Sam Malone, gespielt von Ted Danson, der immer von einer Schar seiner Mitarbeiter und Stammkunden umringt ist. Diese philosophieren mit ihm täglich zwischen Ladenöffnungszeit und Zapfenstreich über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens: Bier und Frauen.</p>



<p>Neben der soziopathischen Bedienung Carla und dem schwer verpeilten Barkeeper Coach, rundet nach der Pilotfolge noch die zweite Bedienung Diane das Bar-Ensemble ab. Auf der Seite der Stammgäste sind anfänglich der notorisch faule, meist arbeitslose Bierenthusiast Norm Peterson, sowie der pflichtversessene, stolze Briefträger Cliff Clavin, der mit über 30 Jahren noch bei seiner Mutter lebt. Die staffelübergreifende Handlung der Serie ist so mager wie simpel: Die junge Akademikerin Diane Chambers wird im Cheers von ihrem Partner sitzengelassen, mit dem sie soeben noch in einen gemeinsamen romantischen Urlaub aufbrechen wollte. Der Barbesitzer, Ex-Sportler und Frauenheld Sam Malone bietet ihr vorübergehend eine Stelle als Bedienung in seiner Bar an, da die Jobsuche für Diane nicht besonders erfolgreich verläuft.</p>



<p>Im Verlauf mehrerer Staffeln entwickelt sich die absehbare On/Off-Beziehung zwischen Sam und Diane, die mindestens genauso gut zusammenpassen wie deren peinliches Katz-Und-Maus-Spiel romantisch ist. Diane ist in einer Beziehung grundsätzlich auf die Suche nach der großen Liebe aus, während Sam sich mit großartigem Beischlaf begnügt und ansonsten keinerlei Verpflichtungen haben möchte. Dieses unlösbare Beziehungsproblem treibt Diane direkt in die Arme des Psychiaters Frasier Crane, bekannt aus dem späteren Spin-Off “Frasier”, den sie sogar beinahe heiratet, bevor sie ihn dann doch wirkungsvoll vor dem Traualtar stehenlässt. Es passt dann auch irgendwie ins Bild, dass wenig später Diane und Sam sich mitten bei ihrer eigenen Trauung voneinander trennen und dieses Thema endlich zu den Akten legen.</p>


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<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/10/cheers2.jpg" alt="" class="wp-image-9389" srcset="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/10/cheers2.jpg 200w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/10/cheers2-133x200.jpg 133w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/10/cheers2-100x150.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure></div>


<p>Die zweite Hälfte der Serie wird dominiert von den neu engagierten Schauspielern Kirstie Alley und Woody Harrelson, als deren Charaktere Rebecca und Woody, die von da an zum Personal gehören und das Treiben gehörig aufmischen. Woody ersetzt hierbei den verstorbenen Coach quasi vollständig, während Rebecca nun Dianes Platz als Objekt der Begierde von Sam einnimmt. Wie sich das für eine Karrierefrau gehört, lässt diese Sam eiskalt abblitzen, was seinen Ehrgeiz leider nur noch mehr anstachelt und so betrachtet er es nunmehr als eine Art Sport, sich an Rebecca bei jeder Gelegenheit ranzuschmeißen. Um diese Haupthandlung herum drehen sich die kleinen Geschichten der anderen Charaktere, über deren Lebenssituationen und Marotten man so einiges erfährt, so z.B. Carla, die sich als alleinerziehende Mutter um ihre unzähligen, schwer erziehbaren Kinder zuhause kümmern muss, während Norm sich genüsslich ein Bier nach dem anderen reinschüttet und Kalauer über seine Off-Screen-Ehefrau Vera erzählt.</p>



<p>Die Serie schwankt permanent zwischen einem angenehmen, bissigen Stammtisch-Humor mit sehr vielen witzigen Dialogen, die aber schon nach kurzer Zeit immer vorhersehbarer werden, den Frauengeschichten von Sam Malone mit seinen vielen Groupies, und natürlich den unfassbar schiefen Beziehungskisten zwischen den Hauptfiguren, die teilweise kaum zu ertragen sind. In der Gesamtheit kann ich wenigstens sagen, dass mir die Serie ganz gut gefallen hat, aber leider eben längst nicht alle Aspekte davon, und man muss diese nicht unbedingt gesehen haben. Ich würde sie jedenfalls nicht bedenkenlos empfehlen. Beim Schreiben der Zusammenfassung ist mir zudem schmerzlich aufgefallen, wie schwer es mir fällt, den eigentlichen Kern herauszuarbeiten. Umso mehr erleichtert mich die Tatsache, dass ich mit diesem Artikel den Deckel auf das Glas schrauben, und die Segel zur nächsten Serie setzen darf.</p>
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		<title>Hier brennt immer noch Licht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vince]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2023 14:52:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Monolog]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo? Hallooo?? Liest das hier noch irgendjemand? Schreibt hier überhaupt noch wer? Naja, zumindest die Zugriffszahlen deuten daraufhin, dass es noch vereinzelt Leser gibt, und alle paar Monate kommt doch wirklich mal ein Beitrag von mir. Also wenn euch das nicht reicht, dann müsst ihr an der Kasse euer Eintrittsgeld zurückverlangen. Besagte Leser werden sicherlich [&#8230;]]]></description>
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<p>Hallo? Hallooo?? Liest das hier noch irgendjemand? Schreibt hier überhaupt noch wer? Naja, zumindest die Zugriffszahlen deuten daraufhin, dass es noch vereinzelt Leser gibt, und alle paar Monate kommt doch wirklich mal ein Beitrag von mir. Also wenn euch das nicht reicht, dann müsst ihr an der Kasse euer Eintrittsgeld zurückverlangen.</p>



<p>Besagte Leser werden sicherlich gemerkt haben, dass ich im Prinzip aufgegeben habe &#8211; und gleichzeitig NICHT aufgegeben habe. In den letzten Monaten habe ich mich um einen neuen Job kümmern müssen, und auch sonst musste ich mir privat wieder mal über einige Dinge klarwerden. Aber das nun als den einen Grund anzuführen, wieso Success Denied vergammelt, wäre ganz einfach gelogen. Ich habe nur festgestellt, dass es mich kaum noch reizt, die Welt mit meinen kruden Ansichten zu nerven. Gleichzeitig packt mich aber dann doch selten die Schreibwut und so werde ich nun eben in wesentlich größeren zeitlichen Abständen meine wirren Beiträge in den Äther kotzen.</p>



<p>Das Wichtigste: Niemand hat die Absicht, Success Denied abzuschalten. Die Seite bleibt natürlich online. Das Dongleware-Museum wäre offline auch ziemlich nutzlos.</p>



<p>Der Grund, warum ich 2010 die Seite überhaupt ins Leben gerufen habe, war mein SPACOLA-Remake, über das ich regelmäßig schreiben wollte. Auch heute macht mir die (On-Off-)Entwicklung an dem Projekt immer noch Spaß, und meine letzten Beiträge sollten demonstriert haben, wie investiert ich in das Thema weiterhin bin: Mehr als je zuvor. Auch in Zukunft werde ich daher über die Fortschritte informieren, sofern es sie denn in nennenswerter Menge gibt.</p>



<p>Aber natürlich habe ich gerade in der Anfangszeit auch einige Beiträge über Politik, die Gesellschaft, Technik, und beliebige Aufregerthemen aus dem Tagesgeschehen geschrieben, von denen manche mir heute eher peinlich erscheinen. Solche Beiträge schreibe ich praktisch nicht mehr. Also kann man sagen, ich habe es aufgegeben, mir selbst Druck zu machen, wie oft ich nun in welchen Abständen Beiträge zu einem breiten Themenspektrum auf meinem Blog veröffentlichen muss. Das hat ohnehin noch nie funktioniert und wird es auch nie. Aber ich habe es nicht aufgegeben, diese Webseite zu betreiben und manchmal, oder eben manchmal auch nicht, mit neuen Informationen zu füllen.</p>



<p>Ich hoffe, das ergibt irgendwie Sinn. Stay tuned!</p>
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		<title>Mein Name ist Bauer, Jack Bauer!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vince]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2023 11:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film & TV]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="245" height="300" src="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/05/24_1.jpg" alt="" class="wp-image-9372" srcset="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/05/24_1.jpg 245w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/05/24_1-163x200.jpg 163w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/05/24_1-123x150.jpg 123w" sizes="auto, (max-width: 245px) 100vw, 245px" /></figure></div>


<p>In der berühmten Echtzeitserie ‘24’, die von 2001 bis 2017 produziert wurde, tickt die Uhr unentwegt, jede einzelne Episode umfasst genau eine Stunde in einer Handlung, die sich über exakt 24 Stunden erstreckt. Werbeunterbrechungen bei Fernsehausstrahlungen wurden dabei genialerweise in die Laufzeit einberechnet. Dieses Konzept wird für 8 der 10 bis heute existierenden Staffeln beibehalten, aber die letzten beiden 12-Episoden-Staffeln sind nur noch auf dem Papier 24 Stunden lang. Diese US-amerikanische Fernsehserie habe ich in den vergangenen Monaten verkonsumiert und vor wenigen Tagen abgeschlossen. Wie immer beende ich dieses Kapitel mit einem kurzen Artikel zu meinen Eindrücken. Der wird nicht ganz spoilerfrei werden, aber ich reduziere diese auf ein Minimum, damit es weiterhin lohnenswert bleibt, die Serie selbst zu erfahren.</p>



<p>In ‘24’ geht es um die schwierige Arbeit der fiktiven amerikanischen Anti-Terror-Bundesbehörde CTU (Counter Terrorist Unit), und im Speziellen um deren kompetenten Vorzeige-Agenten Jack Bauer, großartig gespielt von Kiefer Sutherland. Auf der Gegenseite tummeln sich in jeder Staffel die schlimmsten Terroristen, die man sich nur vorstellen kann, und die leider nur eines im Sinn haben: Die Grundfeste der Vereinigten Staaten oder der gesamten Welt mit Hilfe brutaler terroristischer Akte zu erschüttern. Oftmals handelt es sich bei den geplanten Anschlägen um Atombomben, die etwa mitten in Los Angeles gezündet werden sollen, ein Attentat auf einen bedeutenden Präsidentschaftskandidaten, ein Anschlag mit einer biologischen Waffe, der unzählige zivile Opfer zur Folge hätte, oder etwa eine mörderische Verschwörung, in die der US-Präsident und die russische Regierung verwickelt ist. Der Einsatz ist hoch, die Gefahr ist groß, die Zeit ist knapp.</p>



<p>Bauer ist dabei der eine Mann, der immer wieder die Dinge tut, die absolut nötig sind, um die Terroristen aufzuhalten. Dabei muss er von Staffel zu Staffel seine eigenen moralischen Grenzen immer weiter überschreiten, wenn er beispielsweise gezwungen ist, Menschen zu foltern und zu ermorden, nur um die Mission irgendwie noch zu retten. Um die Bürger des Landes zu schützen, hat er oft gar keine andere Wahl, als ein paar Wenige dafür zu opfern, und doch kann er sich dafür nicht einmal selbst verzeihen. Als Zuschauer erlebt man dabei seinen persönlichen Abstieg in die Dunkelheit, da er stets auch einen Teil von sich selbst tötet, wenn er diese schrecklichen Gräuel begehen muss. Folgerichtig soll er zu einem späteren Zeitpunkt in der Serie für seine Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden, wobei er auch dann noch bekräftigt, dass die Öffentlichkeit nie verstehen würde, welche Maßnahmen nötig sind, um das Land gegen erbarmungslose Angreifer zu verteidigen. Denn bei der CTU heiligt der Zweck die Mittel. Alles andere wäre eine Kapitulation gegenüber dem Terror.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/05/24_2.jpg" alt="" class="wp-image-9373" srcset="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/05/24_2.jpg 200w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/05/24_2-133x200.jpg 133w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/05/24_2-100x150.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure></div>


<p>Nicht nur Bauer selbst, sondern auch seine geliebten Mitmenschen geraten viel zu oft ins Visier der Täter. Bereits in der ersten Staffel werden seine Frau und seine Tochter entführt, und plötzlich sitzt er zwischen den Stühlen, bei dem schier aussichtslosen Versuch seine Familie zu retten und sich gleichzeitig nicht zur Marionette der Terroristen machen zu lassen. Und auch danach ergeht es den Frauen, die sich mit Jack einlassen, nie besonders gut. Spätestens nachdem Bauer für Jahre in chinesischer Gefangenschaft in einem geheimen Foltergefängnis landet, und er endlich sehr viel Zeit hat, sich über seine vielzähligen Sünden Gedanken zu machen, ist es um seine geistige Gesundheit nicht mehr allzu gut bestellt: Seine erheblich gestiegene Risikobereitschaft in den lebensgefährlichen Einsätzen lässt sich nur noch damit erklären, dass er aktiv die Erlösung durch den Tod sucht.</p>



<p>‘24’ ist eine unvergleichlich spannende Serie, die von dem Echtzeitfaktor durchaus profitiert. Doch es gibt zwei negative Aspekte, die meist sehr nervtötend sein können: Fans der Serie wissen natürlich wovon ich rede: Kim und Teri Bauer, die Teenager-Tochter und die Ehefrau von Jack Bauer. Die ersten beiden Staffeln werden beinahe zur Qual, wenn diese beiden notorischen “Damsels in Distress” immer wieder wie Kleinkinder in die Hände von Entführern oder anderer Psychopathen stolpern, oder von Berglöwen umzingelt werden. Natürlich geschieht dies alles mit dem Ziel, die Serie auch zwischendurch an den Nebenkriegsschauplätzen noch durchgängig spannend zu gestalten, doch leider führt dies dazu, dass man als Zuschauer die übertrieben leichtsinnigen, naiven Damen einfach nicht mehr ernst nehmen kann. Ich jedenfalls konnte mich nicht erwehren, wiederholt mit den Augen zu rollen, wenn Kim und Teri mal wieder wie Betrunkene herumirrten, um sich sofort erneut in Gefahr zu bringen.</p>



<p>Wichtige staffelübergreifende Hauptcharaktere sind einige von Jacks langjährigen CTU-Kollegen, darunter Tony Almeida, Chloe O&#8217;Brian, Nina Myers und Michelle Dessler, außerdem David Palmer, der Senator und spätere US-Präsident, dem Jack das Leben rettete, und der ihn dafür konsequent unterstützt. Die Charaktere sind durchweg sehr gut geschrieben und wachsen dem Zuschauer sehr ans Herz. Leider müsste man eine vollständige Dokumentation schreiben, um auf die vielen wichtigen Einzelheiten der Charaktere und die komplexen Wendungen in der Handlung einzugehen. ‘24&#8242; zeichnet sich auch dadurch aus, dass Hauptcharaktere manchmal zum Schein (oder auch tatsächlich) die Seiten wechseln und/oder in dramatisch inszenierter Weise sterben. Wenn ein langjähriger Hauptcharakter in der Serie das Zeitliche segnet, wird dies fast immer mit einer lautlosen Uhr (Silent Clock) vorwiegend am Ende einer Episode gewürdigt. Einige dieser Serientode sind wirklich schonungslos und brennen sich schnell ins Gedächtnis ein, (Achtung, Spoilerwarnung!) wie etwa die grausame Hinrichtung von CTU-Chef Ryan Chappelle in Staffel 3.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="660" height="347" src="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/05/24_3.jpg" alt="" class="wp-image-9374" srcset="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/05/24_3.jpg 660w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/05/24_3-200x105.jpg 200w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/05/24_3-150x79.jpg 150w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/05/24_3-300x158.jpg 300w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/05/24_3-624x328.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></figure></div>


<p>Für mich ist es bereits das zweite Mal, dass ich die Serie gesehen habe, zuletzt endlich auch mit den Staffeln 9 und 10, die es beim ersten Mal noch nicht gab. Wie spannend die Serie in vielen Momenten ist, lässt sich kaum vergleichen. Man muss es wahrscheinlich einfach erlebt haben um es zu verstehen, und das kann ich an dieser Stelle absolut empfehlen. Die Abenteuer von Jack Bauer im Kampf gegen das Unrecht sind in jedem Fall sehenswert und man darf sich auch von der teils gewöhnungsbedürftigen ersten Staffel hierbei nicht abschrecken lassen. Es gelingt den Autoren immer wieder, noch eine Schippe draufzulegen, obwohl man meint, es könne nicht noch gefährlicher und brenzliger werden, und plötzlich stirbt der eine tolle Seriencharakter, den man doch so sehr mochte. Spätestens dann wird es persönlich. Leider spielt Kiefer Sutherland in der zehnten und letzten Staffel nicht mehr mit, was die Qualität drastisch reduziert, denn sein Ersatz ist eher dürftig. So endet die Serie unverdient mit einem relativ schwachen, kurzen und ziemlich unnötigen Finale.</p>
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		<title>Die Grafiken von Spacola</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vince]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2023 12:52:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich will jetzt nicht unbedingt behaupten, dass ich fleißig bin, aber wenn ich mal ausnahmsweise nicht faul bin, dann bin ich so richtig nicht faul. Nach einer längeren Abwesenheit und gleichzeitigen Arbeitspause an meinem Spiele-Remake, bin ich nun endlich wieder dran. Mich hat aus irgendeinem mysteriösen Grund plötzlich wieder die Motivation eingeholt, und sofort konnte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will jetzt nicht unbedingt behaupten, dass ich fleißig bin, aber wenn ich mal ausnahmsweise nicht faul bin, dann bin ich so richtig nicht faul. Nach einer längeren Abwesenheit und gleichzeitigen Arbeitspause an meinem Spiele-Remake, bin ich nun endlich wieder dran. Mich hat aus irgendeinem mysteriösen Grund plötzlich wieder die Motivation eingeholt, und sofort konnte ich zumindest wieder etliche Kleinigkeiten angehen und Fehler korrigieren. Allerdings habe ich durch Zufall ganz unerwartet einen weiteren Meilenstein bei der Entwicklung erreicht; einen Punkt auf meiner To-Do-Liste, den ich definitiv irgendwann umsetzen wollte, selbst wenn dies einen Nutzen nur theoretischer Natur auf dem Papier bringt.</p>
<p>Was bisher geschah: Einem unfassbar mäßig begabten Entwickler eines Spiele-Remakes, der zwar nicht vom Erfolg seines Projektes überzeugt, aber dafür wenigstens nicht von seinem Ziel abzubringen ist, war es gelungen, die Original-Dateien des Atari ST-Spiels SPACOLA mit Hilfe eines Debuggers zu entpacken und anschließend sogar das undokumentierte Format der Sprite-Dateien zu dechiffrieren und einen eigenen Konverter zu schreiben. Dies sollte ihm endlich einen wichtigen Einblick in die Hintergründe der Unterhaltungssoftware einer längst vergessenen Zivilisation geben. Wie hatten unsere Vorfahren einst Spiele entwickelt? Wurden die Quellcodes damals noch in Keilschrift verfasst? Mussten Benutzer an einer Kurbel drehen, wenn sie ihren Heimcomputer starten wollten? Waren antike Computerprogramme auch nur in schwarzweiß? (In diesem Fall, ja!). Unermüdlich arbeitete der selbsternannte Software-Archäologe weiter an den historischen Dokumenten, um vielleicht irgendwann einmal das perfekte Remake zu erschaffen.</p>


<p>Teil 3 meines fortlaufenden Hintergrundberichts: Es war eigentlich reiner Zufall als ich im Internet auf die Reverse-Engineering-Erkenntnisse von <a href="http://www.sawicki.us/oxyd/">Jeremy Sawicki</a> aus dem Jahr 2003 stieß. Der hatte diverse OXYD-Spiele in ihren Farbversionen für den IBM-PC erfolgreich analysiert und deren Formatspezifikationen offengelegt, darunter das Levelformat, die Grafik- und Sounddateien. Seine Dokumentation war unter anderem nützlich bei der Entwicklung des freien OXYD-Klons Enigma. Als ich mir die Angaben zum Grafikformat genauer ansah, erkannte ich plötzlich viele Gemeinsamkeiten zu den PAC-Dateien, die in den alten Monochromversionen der frühen Dongleware-Klassiker Verwendung fanden. Diese Dateien enthielten binäre Vollbildgrafiken für die Spiele seit Esprit (1989) und bis mindestens OXYD2 (1991).</p>



<p>Ich hatte mich natürlich längst selbst mehrfach daran versucht, das seltsame Dateiformat zu dekodieren, zuletzt auf Grund meiner Erfolge beim Konvertieren der Sprite-Dateien, doch das PAC-Format widersetzte sich meinen Annäherungsversuchen konsequent. Bis auf einige sehr offensichtliche Headerinformationen konnte ich kaum sinnvolle Werte herauslesen, und meine einzigen Erkenntnisse über das Kompressionsverfahren bestanden darin, dass das Bild in Blöcke unterteilt wird, und die Pixelinformationen grundsätzlich durch ein XOR-Verfahren invertiert von oben nach unten beschrieben werden. Durch Manipulieren der Dateien im Hexeditor und anschließendem Beobachten der Auswirkungen in OXYD, stellte ich erstaunt fest, dass die Dateistruktur eine sehr eigenwillige sein musste, weil oft komplett unvorhersehbare und unintuitive Artefakte im Bild dadurch enstanden. Als ich keinerlei Gesetzmäßigkeiten ausmachen konnte, gab ich mein Vorhaben desillusioniert auf.</p>



<p>Seit heute weiß ich endlich sehr genau, was das große Problem war. Von Sawickis Arbeit angespornt, begann ich endlich an der Entwicklung eines eigenen Konverters, den ich letztlich in mein Remake einbauen wollte, so wie bereits getan beim Konverter für Sprite-Dateien. Ich studierte die Formatspezifikationen und implementierte die Dekompressions- und Zeichenroutinen. Ohne nun zu sehr ins Detail zu gehen (wer alles wissen möchte, kann die Originalseite lesen), besteht jede Packed-Bitplane-Datei aus einem Header, einem Bitstream und einem Bytestream. Der Bitstream beschreibt dabei die gesamte Struktur des Bildes, sowie Angaben über die Kompressionsmethodik, und der Bytestream enthält die tatsächlichen Pixeldaten, die entsprechend gezeichnet werden müssen.</p>



<p>Jedes Bild hat die Auflösung von 640&#215;400 Bildpunkten und ist in Blöcken von je 16&#215;16 Pixeln aufgeteilt. Der Bitstream beschreibt dabei, wie das Bild nacheinander in Reihen von Blöcken, Blöcken, Blockquadranten und Reihen von Pixeln in immer kleinere Häppchen aufgespalten wird, wobei jedes Element entweder übersprungen oder gezeichnet werden kann. Müssen Pixel gezeichnet werden, so wird ein Byte aus dem Bytestream gelesen und dessen Bits als Pixel interpretiert, abhängig von einer der Pixelreihen darüber, die miteinander XOR-verknüpft werden, also je nachdem ob ein Bit gekippt wird oder nicht. Die Formatspezifikation von Sawicki ist dabei technisch betrachtet soweit korrekt, aber leider an mehreren Stellen etwas unpräzise formuliert, so dass ich mehrere Fehler machte, deren Behebung mich viel Zeit gekostet hat.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/03/spacola_pac_progress.jpg" alt="" class="wp-image-9340" srcset="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/03/spacola_pac_progress.jpg 640w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/03/spacola_pac_progress-200x113.jpg 200w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/03/spacola_pac_progress-150x84.jpg 150w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/03/spacola_pac_progress-300x169.jpg 300w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/03/spacola_pac_progress-624x351.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Titelbild &#8222;TITLE.PAC&#8220;: Die einzelnen Fortschritte während der Entwicklung des PAC-Konverters von oben nach unten. (Rote Bereiche sind nur Hintergrund, wo noch nichts gezeichnet wurde.)</figcaption></figure></div>


<p>Während der Entwicklung fiel mir jedoch auf, dass Sawicki eines der Features des proprietären Dongleware-Formats definitiv nicht kannte: Neben dem Invert-Flag, das festlegt, ob das fertige Bild noch invertiert werden muss, gab es in meinem Archiv eine einzelne Datei, die ein undokumentiertes Flag setzt. Zum Glück konnte ich am Output des Konverters bereits erkennen, was dem Bild fehlte: Es musste ein Dithered Pattern (&#8222;Schachbrettmuster&#8220;) mittels XOR über das gesamte fertige Bild gezeichnet werden, um die ursprüngliche Grafik wiederherzustellen. Dieser Modus wird wohl zwar nur sehr selten angewandt, aber mein Konverter unterstützt dieses Feature nun ebenfalls. Im Endeffekt war es mir in geschätzt sechs bis sieben Stunden gelungen, eine Implementierung abzuliefern, die sämtliche 16 PAC-Dateien, die ich aus vier Spielen gesammelt hatte, fehlerfrei einzulesen und anzuzeigen vermochte.</p>



<p>Ohne das hilfreiche Dokument wäre ich immer noch nicht schlauer, und sonst einen Konverter zu schreiben, hätte ich wahrscheinlich nur geschafft wenn ich viele Wochen und Monate in mühsames Debugging der Spiele investiert hätte. Ob ich mir diese Zeit jemals hätte nehmen wollen, sei mal dahingestellt. Nun bin ich umso glücklicher über diese angenehme Abkürzung, die ich nehmen konnte. Der Konverter ist fertig und bereits ins Remake eingebaut. Dadurch bin ich jetzt endlich in der Lage, auch die originalen Grafikdateien in unveränderter Form im Remake einzulesen und zu verwenden. Das macht &#8211; wie eingangs im Absatz beschrieben &#8211; für den Spieler absolut keinen Unterschied, für mich als Entwickler mit Perfektionsdrang aber einen gewaltigen.</p>



<p>Mein SPACOLA-Remake kann nun die ursprünglichen Sounddateien, die Sprites und die Grafikdateien korrekt lesen. An der Interpretation der originalen Leveldaten arbeite ich mich weiterhin Schritt für Schritt voran, sie werden aber immerhin schon komplett eingelesen. Alles was jetzt noch vollständig fehlt: Die Musikdaten im SMS Synthesizer-Format von Jürgen Piscol. Ob ich dieses Kapitel jemals abschließen werde, lässt sich im Moment noch nicht einmal sagen. Andererseits, wer weiß schon, ob sich nicht doch wieder jemand findet, der zufällig eine detaillierte Analyse des Formats in Schriftform für mich zur Einsicht hat. Dann könnte nämlich alles ganz schnell gehen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="652" height="440" src="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/03/spacola_pac_progress2.jpg" alt="" class="wp-image-9341" srcset="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/03/spacola_pac_progress2.jpg 652w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/03/spacola_pac_progress2-200x135.jpg 200w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/03/spacola_pac_progress2-150x101.jpg 150w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/03/spacola_pac_progress2-300x202.jpg 300w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2023/03/spacola_pac_progress2-624x421.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 652px) 100vw, 652px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das &#8222;Boss Is Coming&#8220;-Bild aus OXYD2, dargestellt im PAC-Konverter, zeigt den Datenbank-Manager &#8222;Phoenix&#8220; von den Application Systems Heidelberg</figcaption></figure></div>


<p>Und falls sich nun jemand fragt, wieviele PAC-Dateien in SPACOLA Eclipse denn nun eingelesen und angezeigt werden können: Es sind ganze vier Dateien! Erstens, das Titelbild beim Laden des Spiels. Zweitens, das typische HUD mit dem Radar auf der rechten Seite. Drittens, der Rentenbescheid zum Ausdrucken nach Abschluss des letzten Levels. Die vierte und letzte PAC-Datei ist tatsächlich ein ungenutztes Bild, das die Kontaktadresse des Dongleware-Verlages enthält. Vermutlich wurde es in einer früheren Version des Spiels verwendet, und dann durch ganz normalen Text in der Dongleware-Schriftart ersetzt. Alle diese vier Originaldateien werde ich nun ins Remake einbauen und in irgendeiner Weise nutzen, damit sich der ganze Entwicklungsaufwand auch gelohnt hat.</p>
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		<title>Langer Weg zum lückenlosen Backup</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vince]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2022 11:27:32 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="250" height="206" src="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2022/10/dagobert.jpg" alt="" class="wp-image-9321" srcset="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2022/10/dagobert.jpg 250w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2022/10/dagobert-200x165.jpg 200w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2022/10/dagobert-150x124.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption>Ich beim täglichen Bad in meinem Datenschatz</figcaption></figure></div>


<p>Zeit meines Lebens habe ich als selbsternannter Datenmessie beinahe schon leidenschaftlich Datenhamsterei betrieben, aber gleichzeitig nie ausreichend viele Gedanken an Backups verschwendet. Wenn man das weiß, erkennt man, dass ich in der großen Datenverlust-Lotterie unverschämt viel Glück gehabt habe. Schlimmer noch, die sogenannten Single Points of Failure sind mit den Jahren immer größer geworden, angesichts immer umfassenderer Datengräber, besonders in den letzten paar Jahren. Von meinen ersten 3,5 Zoll 720 Kbyte DD-Disketten in den 80er Jahren, über 700 MB CDRs in den 90ern, den 4,7 GB DVDRs in den 00er Jahren, bis zu den heutigen 16 TB HDDs, habe ich alle verfügbaren Datenträger immer sehr gerne mit meiner Sammlung vollgeschrieben. Sammlung deshalb, weil ich in weiser Voraussicht und in schöner Regelmäßigkeit die Inhalte auf den schwächelnden, alternden Datenträgern der vergangenen Generationen auf neuere übertragen habe, und die Datenmenge so kontinuierlich anstieg, die ich als meinen ganz eigenen Schatz betrachtet habe. Zuletzt lag der gesamte Krempel von unzähligen Disketten, einer vierstelligen Anzahl von CDs, einer dreistelligen Anzahl von DVDs, und einem ganzen Stapel älterer Festplatten auf nur noch drei zentralen Datenträgern. Also Daten aus über 30 Jahren Computernutzung &#8211; und für diese hatte ich keine (echten) Backups.</p>



<p>Selbstverständlich wusste ich als computeraffiner Mensch schon immer um die große Bedeutung von Backups. Früh brachte mein Vater mir bei, dass man von wichtigen Original-Disketten erst einmal (mindestens) eine Sicherheitskopie macht, und dann ausschließlich diese verwendet. Beim Verstehen half mir auch die Tatsache, dass Disketten oftmals relativ schnell die Grätsche machten. Datenverlust erlebte ich daher häufig, aber es war eben immer nur eine einzelne Diskette betroffen und nicht etwa ein gigantisches Archiv, das Jahrzehnte umfasste. Im Jahr 1995 unternahmen wir gemeinsam eine große Archivierungsaktion, bei der wir hunderte unserer Atari ST-Disketten in tagelanger Kleinarbeit auf DAT-Bändern sicherten. Die Aktion war ein voller Erfolg, die Backups benötigten wir jedoch nie. Bald darauf dominierte der PC unseren Alltag und der Siegeszug der optischen Datenträger begann. Selbstgebrannte CDs, selbstgebrannte DVDs, randvolle Festplatten, bald lag das Zeug kreuz und quer im Kinderzimmer herum. Die ISDN-Flatrate und die darauf folgende heimische DSL-Leitung machten es leicht, immer verrücktere, noch unnötigere Dinge herunterzuladen und “wegzubrennen”. Mit Hilfe von Tools wie GetRight, Go!Zilla oder FlashGet musste ich mir nicht einmal Mühe geben. Nur wenige Mausklicks und komplette Seitenarchive fanden auf mysteriöse Weise den Weg auf meine Festplatte &#8211; der Download lief dann über Nacht. Ob ich diese Dateien jemals anschauen würde? Wahrscheinlich nicht, aber das war zweitrangig.</p>



<p>Disketten wurden auf CDs übertragen, CDs auf DVDs, DVDs auf kleine Festplatten, und kleinere Festplatten auf immer größere Festplatten. Und heute sitze ich auf einem schätzungsweise 12 TB großen Berg an Daten, wie Dagobert in seinem Geldspeicher. Der Ausfall nur einer einzelnen meiner drei zentralen HDDs würde den Verlust von mindestens 15 Jahren an gesammelten Daten bedeuten. Für mich ein Katastrophenszenario, um das ich mich wirklich kümmern musste. Im Jahr 2012, als ich endlich die nötigen finanziellen Mittel besaß, besorgte ich mir einen 15 TB Netzwerkspeicher. Mit Hilfe von Robocopy und einem Batchskript synchronisierte ich sporadisch eine Auswahl der wichtigsten Ordner auf das verschlüsselte Netzwerkverzeichnis. Dies funktionierte gut, doch der Katastrophenfall trat auch in den folgenden Jahren nie ein, weshalb ich zu selbstsicher und faul wurde und meine Bemühungen reduzierte. Endlich im Jahr 2018 konnte ich mich dazu überwinden, alle meine Festplatten vollständig mit VeraCrypt zu verschlüsseln. Nun wurden Backups jedoch sogar noch viel wichtiger, denn wenn die Live-Entschlüsselung mit VeraCrypt plötzlich nicht mehr funktionierte, wäre das gleichbedeutend mit einem Festplattenausfall.</p>



<p>Doch die Technik gab mir erstaunlicherweise keinen Grund zur Sorge. Nach vier Jahren täglichen Gebrauchs arbeitet die Verschlüsselung immer noch einwandfrei. Im Jahr 2020 sattelte ich auf Linux um, und so lösten “rsync” und “Grsync” das bewährte Robocopy ab, und Ext4 löste NTFS ab. Erneut überraschte mich die ausgereifte Technik positiv, denn rsync konnte mühelos die mit Robocopy erstellten Backups aufgreifen und erneuern. Seit dem Sommer 2022 habe ich radikal damit begonnen, eine vernünftige Ordnung in meinem Archiv zu etablieren, habe dazu alte Strukturen aufgebrochen. Dies schuf erneut ungewohnte Herausforderungen, denn trotz meiner schlimmen Unordnung in meinem Dateisystem wusste ich bisher von den meisten Dingen nach all den Jahren wo sie lagen. Nun habe ich zwar Ordnung ins Chaos gebracht, doch muss ich paradoxerweise vieles nun tatsächlich erst suchen. Mit Hilfe von Grsync habe ich mir außerdem Jobs erstellt, die zwei komplette Festplatten auf das NAS spiegeln. Erstmals in meinem Leben bin ich nun in der Situation, dass meine wichtigsten Datengräber vollständig ausfallen könnten, ohne dass ich spürbaren Datenverlust befürchten müsste.</p>



<p>Nicht nur, dass auf meinem NAS vollständige Kopien der Festplatten vorliegen, auch bieten die Paritätsinformationen des RAIDs eine weitere Stufe der Redundanz, denn selbst wenn im NAS eine der Festplatten ausfällt, können die Daten noch verlustfrei wiederhergestellt werden. Und hier hört die Geschichte noch nicht auf: Mir wurde klar, dass meine Wohnung der letzte verbliebene Single Point of Failure darstellte. Ein Wohnungsbrand, Diebstahl oder ähnliches könnte weiterhin alle meine Daten auf einen Schlag vernichten. Die Lösung hierfür ist ein sogenanntes Off-Site-Backup, also eine weitere Kopie an einem weiter entfernten Ort. Und so sicherte ich den vollständigen Inhalt des Netzwerkspeichers auf einer verschlüsselten externen Festplatte und gab sie in vertrauenswürdige Hände zwecks Lagerung für den Katastrophentag X, der hoffentlich nie kommen möge.</p>



<p>Endlich habe ich ausreichende Ausfallsicherheit um mich wirklich sicher zu fühlen. Wenn morgen eine Festplatte quietscht und klackert und nur noch Fehlermeldungen ausspuckt, dann muss mich das nicht mehr beunruhigen: Alles ist noch da. Und ich bin dankbar, dass ich von Ausfällen verschont geblieben bin, als meine Infrastruktur noch ziemlich fahrlässigen “Mut zur Lücke” bewies. Es hätte nämlich auch ganz anders ausgehen können. Da das Thema Backups nun für mich geklärt wäre, kann ich den nächsten offenen Punkt angehen: Das Datenarchiv systematisch durchsuchen, aufräumen und objektiv nutzlosen Müll löschen. Aber Löschen bzw. Wegwerfen ist bekanntlich etwas, das jeden Messie an seine absoluten Schmerzgrenzen bringt.</p>
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		<title>Kaffee und Pizza in Stars Hollow</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vince]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2022 12:45:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Frühjahr 2004 war ich gerade noch mit der Vorbereitung auf mein Abi beschäftigt, als ich in einer müßigen Stunde durch Zufall auf VOX eine einzelne Folge der US-amerikanischen TV-Serie “Gilmore Girls” sah. Eigentlich nicht einem meiner bevorzugten Genres entsprechend, machte mich diese Serie und ihre eigenartigen und doch charmanten Charaktere überraschenderweise sofort neugierig. Ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9299" src="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2022/06/gilmore1.jpg" alt="Gilmore Girls" width="300" height="190" srcset="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2022/06/gilmore1.jpg 300w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2022/06/gilmore1-200x127.jpg 200w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2022/06/gilmore1-150x95.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Im Frühjahr 2004 war ich gerade noch mit der Vorbereitung auf mein Abi beschäftigt, als ich in einer müßigen Stunde durch Zufall auf VOX eine einzelne Folge der US-amerikanischen TV-Serie “Gilmore Girls” sah. Eigentlich nicht einem meiner bevorzugten Genres entsprechend, machte mich diese Serie und ihre eigenartigen und doch charmanten Charaktere überraschenderweise sofort neugierig. Ich sah mir die meisten Episoden in den folgenden Monaten in chronologischer Reihenfolge an und wurde damals ganz unerwartet so etwas wie ein Fan der Gilmore Girls, was mir teilweise auch einigen Spott von bestimmten Individuen einbrachte. Die Serie lief insgesamt über sieben Staffeln und 153 Folgen zwischen 2000 und 2007. Im Jahr 2016 entstand durch Netflix eine vierteilige Miniserie, die die Ereignisse der ein wenig unversöhnlich endenden Serie zumindest halbwegs abschließen sollte.</p>
<p>Bei den titelgebenden Gilmore Girls handelt es sich um die junggebliebene Mutter und Anfangdreißigerin Lorelai Gilmore (Lauren Graham), sowie ihre intelligente, ambitionierte Teenager-Tochter Rory Gilmore (Alexis Bledel). Und theoretisch, wenn man möchte, komplettiert die Großmutter Emily Gilmore das Trio noch, aber diese spielt eine eindeutig untergeordnete Rolle. Die kleinen Geschichten um die Gilmore-Mädels spielen in der fiktiven, beschaulichen US-Kleinstadt Stars Hollow und drehen sich zumeist auch um deren liebenswerte und wirklich zahlreiche Bewohner. Die bodenständige Lorelai, die ein Problem mit gesellschaftlichen Konventionen und ein schwieriges Verhältnis zu ihren reichen, versnobten Eltern Emily und Richard hat, wird bereits mit 16 Jahren schwanger. Die junge Frau wird folglich zur Heirat mit dem Vater des Kindes gedrängt, doch stattdessen führt dies zu einer schweren Familienkrise und schließlich zum Bruch mit den Eltern. Lorelai zieht Rory ganz alleine und ohne den Reichtum der Eltern groß, erfährt dabei aber gleichzeitig viel Unterstützung durch die Gemeinde, in die sie zieht. Rory wird so etwas wie das geliebte Töchterchen des ganzen Ortes.</p>
<p>16 Jahre später ist Rory zur hübschen, aufgeweckten Teenagerin und Musterschülerin aufgeblüht und steht an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Sie soll nun auf eine angesehene, teure Privatschule gehen, die ihr zwar die besten Zukunftsaussichten bieten wird, doch die erwarteten Schulgebühren sind leider enorm. Sie übersteigen die finanziellen Mittel von Lorelai bei weitem, daher nimmt sie entgegen ihrer Prinzipien wieder Kontakt zu ihren Eltern auf, und bittet demütig um das Geld für Rorys Schule. Diese wollen jedoch endlich am Leben ihrer Enkelin teilhaben und knüpfen den regelmäßigen Kontakt als Bedingung an die Vereinbarung. Ihr Leben wird fortan völlig auf den Kopf gestellt, bei dem aussichtslosen Versuch, es ihren anspruchsvollen, traditionsverliebten Eltern irgendwie recht zu machen. Und plötzlich muss sich die bisher stolze, unabhängige Mutter damit auseinandersetzen, dass sie selbst im Grunde auch nur Kind ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-9301" src="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2022/06/gilmore2.jpg" alt="Gilmore Girls" width="300" height="168" srcset="http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2022/06/gilmore2.jpg 300w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2022/06/gilmore2-200x112.jpg 200w, http://www.successdenied.com/content/wp-content/uploads/2022/06/gilmore2-150x84.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Serie lebt hauptsächlich von den starken, ungewohnt schnell gesprochenen Dialogen, insbesondere zwischen Lorelai und Rory, die ausdrücklich nicht allein Mutter und Tochter, sondern vor allem beste Freundinnen sind, was sich in ihrer perfekt eingespielten, kooperativen Lebensweise äußert. Sie haben ihre Alltagsrituale, ihre Insiderwitze und ihre ganz speziellen Spleens, die für Außenstehende selten nachzuvollziehen sind. Im Leben der Gilmore Girls ist alles in Bewegung, auch in Bezug auf ihre vielen romantischen Beziehungen, die im Verlauf der sieben Staffeln aufgezeigt werden. Konflikte lassen selbstverständlich auch nicht lange auf sich warten, so wechseln sich Comedy und Drama in schöner Regelmäßigkeit ab, was die Serie für den Zuschauer zu einer emotionalen Achterbahn werden lässt. Doch die Probleme, die man in dieser kleinen, relativ heilen Welt hat, bleiben weitestgehend auf Stars Hollow begrenzt, ein größeres Übel sucht man vergebens. Alles behält bis zum Ende seinen Kleinstadtcharme.</p>
<p>Die vier längeren Episoden der weiterführenden Serie “Gilmore Girls: Ein neues Jahr” mit den Titeln “Winter”, “Frühling”, “Sommer” und “Herbst” bilden den Abschluss der eigentlichen Serie, mit einem zeitlichen Abstand von fast 10 Jahren. Die Welt hat sich weitergedreht, alle sind reifer geworden, einige Dinge haben sich verändert, aber die Personen sind im Grunde dieselben geblieben. Jede wichtige Figur der Serie bekommt noch einmal ihren verdienten Gastauftritt, bevor der Vorhang zum Ende des Herbstes dann endgültig fällt &#8211; nicht jedoch ohne einen kleinen, unerwarteten und unaufgelösten Cliffhanger. Diese Kapitel im Leben der Gilmore Girls sind somit abgeschlossen, und ich habe alles bis zum Ende mitverfolgt und kann sagen, dass ich froh bin, dabei gewesen zu sein. Auch wenn man das in diesem Falle vielleicht nicht jedem gegenüber immer laut sagen sollte. Es ist natürlich zugegebenermaßen eine stark östrogenhaltige Fernsehserie. Doch wenn wir ehrlich sind, kommt dies nicht ganz ohne Vorteile daher. Die sympathischen und durchaus attraktiven Hauptdarstellerinnen haben jedoch auch noch ihren Beitrag dazu geleistet.</p>
<p>Ich persönlich mochte viele Aspekte der Serie, z.B. dass Lorelai und Rory große Filmfans sind und auch etliche Film- und Fernsehklassiker immer wieder gerne zitieren, was für Cineasten ein großer Spaß ist. Auch klassische Literatur und Musik kommen nicht zu kurz. Doch die große Stärke der Serie sind die teils komplexen, zwischenmenschlichen Beziehungen und die Romanzen, die sich allmählich entwickeln. Ich konnte mit Luke Danes, dem Besitzer des Diners, sehr oft sympathisieren, weil er mit seinem Image eines Einzelgängers und der Art eines verschrobenen Holzfällers erst ganz heimlich für Lorelai schwärmte, später aber aktiv nach Möglichkeiten suchte, ihr Herz für sich zu gewinnen, obwohl die beiden verschiedener kaum sein könnten. Er wollte lernen, Frauen besser zu verstehen, und nahm mich gewissermaßen mit auf diese Erfahrungsreise, um mir zu zeigen, dass nichts aussichtslos ist, wenn man sich nur bemüht. Auch Rorys erste Liebe mit ihrem Freund Dean in der ersten Staffel sollte nicht nur den beiden Charakteren, sondern auch mir damals als Lehrstück für Beziehungen dienen. Zumindest würde ich nicht behaupten, nichts aus deren Erfahrungen gelernt zu haben.</p>
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		<title>Linux &#8211; Und nie wieder Windows</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vince]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 10:16:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mein Leben habe ich endlich wieder im Griff. Naja, zumindest habe ich meinen PC endlich wieder im Griff, denn ich bin seit Dezember 2020 zum ersten Mal nach 23 Jahren windows-frei(*), wohlgemerkt mit einem kleinen Sternchen, denn es gibt eine spezielle vorübergehende Ausnahme, die ich gerne erklären werde. Jedenfalls ist mein Haupt-Betriebssystem inzwischen Linux, genauer [&#8230;]]]></description>
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<p>Mein Leben habe ich endlich wieder im Griff. Naja, zumindest habe ich meinen PC endlich wieder im Griff, denn ich bin seit Dezember 2020 zum ersten Mal nach 23 Jahren windows-frei(*), wohlgemerkt mit einem kleinen Sternchen, denn es gibt eine spezielle vorübergehende Ausnahme, die ich gerne erklären werde. Jedenfalls ist mein Haupt-Betriebssystem inzwischen Linux, genauer gesagt Ubuntu MATE 20.04 LTS. Diese Installation funktioniert seit zehn Monaten erstaunlich gut, und ich bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem ich mit Fug, mit Recht und auch mit Stolz sagen kann: Ich bin frei und werde nie wieder zu Windows zurückkehren! Den Spyware-Rotz von Microsoft habe ich endgültig hinter mir gelassen und genau das war mein Ziel. Aber wie kam es denn dazu? Eigentlich müsste die Frage eher lauten: Wieso kam es nicht viel früher dazu?</p>



<p>Wer die kleine Artikelreihe bisher verfolgt hat, wird live miterlebt haben, wie ich zuletzt 2017 an einer Installation von Linux Mint scheiterte, einem angeblich für Ein- und Umsteiger sehr gut geeigneten Betriebssystem. Tatsächlich gab es einige positive Aspekte, allerdings auch unerträgliche Eigenheiten, welches in einem insgesamt eher durchwachsenen Erlebnis für mich resultierten. Die letzten Sargnägel für Linux Mint bildeten für mich jedoch, dass sich die Updatefunktion irgendwann selbst ins Knie geschossen hatte, indem die gerade einmal 512 MB große vorkonfigurierte /boot/-Partition durch ungenutzte Kernels vollgeschrieben wurde (so meine gänzlich laienhafte Vermutung) und es in Linux Mint keinen automatischen Mechanismus gibt, um dies zu bereinigen. Inzwischen hat mir ein Kollege mitgeteilt, dass dies wohl eine alte Mint-Krankheit sei, mit der man offenbar leben müsse. Nunja. Und zuletzt beklagte ich mich darüber, dass vom Benutzer erwartet würde, immer wieder Befehle aus irgendwelchen Internetforen blind ins Terminal zu kopieren. Einmal zu oft folgte ich diesem seltsamen Linux-Paradigma, und plötzlich stand ich vor den Scherben meiner Linux-Installation. Da ich keine Tools kenne, um ein defektes Linux zu reparieren, deutete ich das Signal entsprechend und wechselte nach nur zwei Monaten zurück zu Windows 7.</p>



<p>Leider erzwangen die Hardware-Hersteller im vergangenen Jahr eine Abkehr von Windows 7, dem letzten wirklich brauchbaren Betriebssystem aus dem Hause Microsoft, und so wurde ich mangels Alternativen in die Ecke gedrängt. Entweder die NSA-Wanze Windows 10 installieren, oder doch wieder zu Linux ins eiskalte Wasser springen und hoffen, dass ich schnell genug schwimmen lerne, bevor mir die Luft ausgeht. Sollte ich meine Seele (und meine Daten) also dem Teufel aus Redmond verschreiben, oder mich endlich wie ein richtiger IT-Experte verhalten und Linux lernen? Schließlich war ich mir sicher, dass ich zwei entscheidende Vorteile auf meiner Seite hatte: Erstens, die Linux-Welt müsste sich doch in über drei Jahren seit meinem Fehlschlag entscheidend weitergedreht haben. Und zweitens, wenn Linux Mint für mich keine Option ist, nehme ich ganz einfach eine andere Distribution. Zum Glück hat man hier die Qual der Wahl.</p>



<p>Ich traf die einzig richtige Entscheidung in dieser Situation: Ubuntu sollte fortan mein Betriebssystem der Wahl werden, diesmal ohne Plan B. Im Grunde gab es da aber nicht viel zu entscheiden. Ich bin schließlich kein DAU, sondern Informatiker und arbeite täglich in der IT. Ich brauche Windows nicht und bin Windows auch nicht hilflos ausgeliefert, so wie viele andere. Für jemanden mit meinem Fachwissen gibt es überhaupt keinen Grund, nicht mit Linux arbeiten zu können, denn alles nötige lässt sich nachlesen und lernen. Ich wollte endlich wieder die Kontrolle über meine eigene Hardware haben und eben kein Betriebssystem, das permanent heimlich Nutzerdaten an den Hersteller sendet, regelmäßig Werbung einblendet, mir Nutzungs- und Updatevorschriften macht, mich am laufenden Band bevormundet und mir ein falsches Gefühl von Sicherheit vermittelt.</p>



<p>Zuvor sah ich mir zu Demonstrationszwecken einige Videos zu den einzelnen “Flavours” von Ubuntu an, also die verschieden ausgestatteten Varianten mit unterschiedlichen Desktops. Relativ schnell wusste ich, dass der tablet-android-ähnliche Desktop des Stock Ubuntu für mich suboptimal war. Zudem war die Systemsteuerung (Steuerzentrale) eine Frechheit, da man dort kaum das nötigste einstellen durfte. Offensichtlich war dies wohl eher die Ausgabe für Menschen ohne irgendwelche Computerkenntnisse. Glücklicherweise gibt es z.B. mit Ubuntu MATE eine stark desktop-zentrische Version mit umfassender Systemsteuerung und “oldschool”-Taskleiste und Startmenü. Da ich großen Wert auf einen klassischen Maus-Desktop lege und mein Filesystem quasi der Mittelpunkt aller meiner PC-Tätigkeiten ist, sollte das Betriebssystem dies auch in entsprechender Weise reflektieren und unterstützen. In dieser Hinsicht sind sich Ubuntu MATE und Linux Mint sogar ausgesprochen ähnlich. Eine lächerliche Wisch-und-Tatsch-Oberfläche mit interaktiven Ecken und Fingergesten wie bei einem Smartphone wäre hier vollkommen unangebracht.</p>



<p>Nun musste ich im Dezember vergangenen Jahres also in den kalten Entzug gehen. Da ich ohnehin nach sechs Jahren einen völlig neuen PC zusammenbauen wollte, gab es hierfür die ideale Gelegenheit. Nur die Festplatte formatieren, Windows runter, Ubuntu drauf, und schon konnte es losgehen. Die Installation verlief wie erwartet schön rund, die Hardwareunterstützung für alte sowie relativ neue Hardware ist mehr als anständig. Es dauerte nicht lange und ich wurde vom (leeren) Desktop begrüßt. Die Welt ist im Wandel. Fast Forward zum Oktober 2021: Seit zehn Monaten bin ich ein echter Linux-Nutzer und habe einige wertvolle Erfahrungen gesammelt. Die größte Erfolgsmeldung ist, dass das Betriebssystem bemerkenswerterweise immer noch läuft, und das ist schon ein gewaltiger Fortschritt wenn man meine schwierige Historie mit Linux betrachtet. Auch kann ich generell Entwarnung geben: Es liegen zwar holprige und ruckelige Zeiten hinter mir, doch inzwischen ist der Seegang wesentlich ruhiger geworden. Es kostete mich vielleicht eine Menge Nerven, brachte mir Glücksmomente und Wutausbrüche, ich bekam zusätzliche graue Haare, bis ich so halbwegs verstand, was man unter Linux tun kann, und was man besser lassen sollte. Heute kann ich mich zufrieden zurücklehnen, die Entziehungskur ist gelungen, der Patient ist im sicheren Linux-Hafen angelangt.</p>



<p>Ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Umgang mit Linux ist freilich das passende Software-Angebot, und darauf möchte ich zumindest kurz eingehen: Von den vielen Programmen, die ich bisher tagtäglich unter Windows 7 genutzt habe, gibt es grob etwa 75% ganz normal auch als Linux-Build, sei es LibreOffice, GIMP, Eclipse, Firefox, VeraCrypt, CherryTree, Discord, Steam, Thunderbird, DOSBox, JDownloader, Audacity (bzw. künftig Tenacity), VLC Player/SMPlayer, OBS und viele, viele mehr. Bei den restlichen 25% hat man als Umsteiger genau zwei Möglichkeiten: Zunächst gibt es in einzelnen Fällen fertige Bundles der Windows-Version mit der Kompatibilitätsschicht Wine, oder zumindest die theoretische Option, die Software mit Wine zu starten. Dies ist nicht immer optimal, funktioniert aber besser als man glaubt, so z.B. bei Notepad++ oder IrfanView. Die Programme lassen sich sogar so ins Betriebssystem einbinden als wären es native Linux-Versionen. Und falls das auch nicht klappt, bleibt als letzte Maßnahme immerhin noch gesunder Menschenverstand und ein bisschen Wille zur Umgewöhnung, denn das Linux-Ökosystem bietet für fast jedes “unersetzbare” Stückchen Windows-Software eine Alternative. Ob diese Alternative (fast) gleichwertig oder sogar höherwertig ist, hängt vom Tool ab. Meistens ist der angeblich signifikante Unterschied in der Qualität am Ende doch nur eine subjektive Abneigung gegen alles Neue oder Andere. Ja, wir Menschen sind auch nur Gewohnheitstiere.</p>



<p>Für diesen letzten Schritt habe ich mir viel Zeit gelassen, habe immer wieder neue Programme installiert und ausprobiert und aus den verschiedensten Gründen wieder verworfen, weil mir deren Funktionsumfang und/oder Bedienkonzept nicht zusagte. Insbesondere wollte ich eine gute Linux-Alternative für besagtes Notepad++, und ganz so schnell wie man meint wird man hier leider doch nicht fündig. Einfache Texteditoren gibt es für Linux natürlich wie Sand am Meer, doch fast nichts ist auch nur annähernd so komfortabel und gleichzeitig so leistungsfähig wie Notepad++. Wer mir nicht glaubt, möge bitte einmal eine 100 MB große Textdatei mit einer Reihe von beliebten Editoren laden, bearbeiten und speichern. Mehrere von mir getestete Programme stürzten bei einem dieser drei Schritte grundsätzlich immer ab. Dieses Beispiel lässt sich leider relativ gut verallgemeinern, denn an Power-User wird selten gedacht. Aktuell teste ich hier “CudaText”, das viele Funktionen bietet, halbwegs schnell ist, und auch mit großen Dateien umgehen kann. Aber natürlich hat nicht jeder so hohe Ansprüche an einen Texteditor wie ich, daher wird nicht jeder dieselben Probleme haben. Um eine kleine Einkaufsliste zu schreiben, wird man so einen Aufriss selbstverständlich nicht betreiben müssen.</p>



<p>Auch habe ich lange mit mir um einen echten Ersatz für IrfanView gerungen. Die meisten Linux-Bildbetrachter sind sehr rudimentäre Programme, die im wahrsten Sinne des Wortes nur das Bild anzeigen, sonst aber kaum Funktionen zur Bearbeitung haben. Zusätzlich benötigt ein solches Tool für mich eine brauchbare Ordnernavigation, und zu allem Überfluss ein Tastenschema, das ich selbst definieren kann. Spätestens aber wenn ich von einem Bildbetrachter erwarte, dass er Bilder aus der Zwischenablage entgegennehmen kann (via STRG+V), fallen ohnehin 95% der Programme durch das Raster. Ja, es ist schon ein Krampf, wenn man so verwöhnt ist. Inzwischen bin ich bei “XnView MP” gelandet, das man mit ein wenig fleißiger Konfigurationsarbeit fast genau so einstellen kann, wie ich es benötige. IrfanView vermisse ich seitdem nicht mehr. Achja, und mit &#8222;KeePassXC&#8220; habe ich eine wirklich außerordentlich gute, plattformunabhängige, und außerdem vollständig datenkompatible Alternative zum Passwortmanager-Klassiker KeePass gefunden.</p>



<p>Nachdem ich also alle meine wichtigen Programme beisammen habe, ist die tägliche Arbeit unter Linux viel reibungsfreier und gemütlicher geworden. Man hat nicht mehr ständig das Gefühl, mit stumpfen Werkzeugen arbeiten und mit Krücken gehen zu müssen. Tatsächlich bin ich mittlerweile in vielen Dingen routinierter und schneller, und Linux für mich zur Selbstverständlichkeit geworden. Aber ich habe natürlich nicht nur Lobhudelei und Jubelperserei für Linux übrig, sondern auch viel Kritik, denn nicht alles ist ideal im Pinguin-Wunderland. Andererseits verlangt ja auch niemand von Windows 10 ideal zu sein. Jedenfalls könnte ich wieder einmal eine komplette Artikelserie schreiben über die vielen Widrigkeiten, gegen die ich in den vergangenen Monaten ankämpfen musste. Und entgegen der allgemeinen Meinung über Linux möchte ich hier auch ganz klar betonen: Ubuntu stürzt ab! Vielleicht alle 6-8 Wochen stürzt das Betriebssystem komplett oder zumindest teilweise ab, so dass oftmals nur noch ein harter Reboot hilft. Dies ist noch kein Grund zur Panik, schließlich läuft mein PC fast 24/7 durch, aber es zeigt mir, dass Linux auch nur mit Wasser kocht und kein unerschütterliches Wunderwerk ist.</p>



<p>Ebenso könnte ich, wenn ich die Zeit dafür hätte, einen schönen, langen und ausgewogenen Artikel über das Thema Linux und Spiele schreiben, denn dieses Thema interessiert viele vorwiegend jüngere Menschen, und auch ich musste mich damit befassen. Um meine Erfahrungen wenigstens kurz zu umreißen: Es gibt eine gigantische Welt an Open-Source-Spielen und -Remakes, die unter Linux ganz normal laufen, darunter so namhafte Klassiker wie FreeCiv, OpenTTD, Doom, Unreal Tournament, Diablo, Daggerfall, Seven Kingdoms, Doom 3, Duke Nukem 3D, OpenXcom, Theme Hospital, FreeCol, OpenRCT2, OpenRA und sehr viele mehr. Und natürlich alles was irgendwie in einem Emulator lauffähig ist, ist für Linuxer ganz normal spielbar, egal ob mit Emulatoren für C64, Gameboy, SNES, N64, PSX oder PS3 usw., alte PC-Spiele via DOSBox oder Adventures mit Hilfe von ScummVM &#8211; über die Möglichkeiten könnte man stundenlang reden. Schwieriger wird es erst, wenn wir über Spiele reden, die exklusiv und nur nativ unter Windows laufen.</p>



<p>Hierbei sind Wine und Proton wahrhaftig mächtige Helferlein, wenn es darum geht, Windows-Spiele unter Linux zu verwenden. Aber sie sind leider auch bei weitem noch nicht perfekt. In gewisser Weise sind diese Tools für mich ein Hit-or-miss-Erlebnis. Manchmal staunt man geradezu, wie gut ein Spiel läuft, manchmal ist man aber nur enttäuscht, wenn man nicht einmal das Hauptmenü zu sehen bekommt. Um als aktuelles Beispiel etwa “Cyberpunk 2077” anzubringen: Laut ProtonDB läuft das Spiel bei etlichen Nutzern völlig problemlos, bei fast idealer Performance, fast ohne Grafik- und Audiofehler, während viele andere Spieler es noch nicht einmal gestartet bekommen. Ich selbst habe Cyberpunk 2077 mit Hilfe des beliebten Launchers “Lutris” installiert und getestet. In vier von fünf Fällen hängt sich das Spiel noch vor dem Intro auf. Meine längste Spielsitzung dauerte etwa 5 Minuten, dann ist nicht nur das Spiel, sondern jeweils der komplette Rechner abgestürzt. Gerne würde ich hier erzählen, wie toll und stabil das alles funktioniert, aber in Wirklichkeit sind es tendenziell eher Glücksfälle, wenn ein Spiel mit Wine/Proton gut läuft.</p>



<p>Insbesondere wenn man wie ich bewusst ein LTS-Betriebssystem installiert, hat man leider oft schon einen leicht angestaubten Linux-Kernel mit teilweise deutlich älteren Treibern. Als Linux-Gamer sollte man daher wohl besser auf ein LTS-Linux zugunsten aktuellerer Treiber verzichten. Und wenn man dann noch eine Grafikkarte vom falschen Hersteller nutzt, hat man ebenfalls Pech gehabt. Es gibt leider unzählige Gründe warum Spiele (trotz angeblicher Kompatibilität) entweder nicht laufen, oder viel gruselige Frickelei seitens der Nutzer erfordern. Mit Steam hat man hier jedenfalls noch mit Abstand die besten Chancen auf eine wirklich gute Out-Of-The-Box-Erfahrung. Bei aller gebotener Kritik hat Valve sich hier für Linux-Nutzer wahrlich ins Zeug gelegt.</p>



<p>Die einzig wasserdichte Lösung ist eine Windows 10-VM mit sogenanntem GPU-Passthrough unter Linux zu verwenden. Hier hat man sowohl eine perfekte Kompatibilität als auch eine ideale Performance. Leider ist die initiale Einrichtung nicht ganz trivial, und auch die Hardware-Anforderungen sind nicht zu verachten. Aber wenn man den Aufwand nicht scheut, gibt es etliche gute Tutorials in Foren und beispielsweise auf YouTube, die die Konfiguration sorgfältig Schritt für Schritt erklären, so dass sogar Linux-Noobs wie ich zum Ziel kommen. Am Ende wird man mit Hilfe von QEMU und KVM mit einem 100% spieletauglichen Setup unter Linux belohnt. In der Theorie kann man unter Linux bei Bedarf jederzeit die Windows-VM hoch- und wieder runterfahren, wenn man gerade etwas spielen will, und das restliche System wird davon nicht beeinflusst. In der Praxis hat die miserable Wahl meiner Grafikkarte meine Erfahrung leider doch ein wenig getrübt. Insgesamt hat es sich dennoch absolut gelohnt, und so kann ich eben auch Cyberpunk 2077 spielen wann immer ich das möchte.</p>



<p>Nichtsdestotrotz ist dies explizit nur eine temporäre Übergangslösung, denn der bittere Nachgeschmack bei der Verwendung von Windows 10 bleibt &#8211; trotz der “Gaming-Sandbox”, die ich extra dafür aufgebaut habe. Bei meiner nächsten Linux-Installation pünktlich zum Ubuntu-Release 22.04 im kommenden Frühjahr werde ich mehr Wert auf Spieletauglichkeit legen und darauf achten, dass ich immer die neuesten Treiber erhalte, damit auch moderne Triple-A-Spiele kein Hindernis mehr darstellen. Sobald Proton bei mir endlich vernünftig funktioniert, wird die lästige Win 10-VM in die Tonne getreten. Das Thema Spiele unter Linux ist, wie gesagt, eigentlich weitaus komplexer, daher muss es bei diesem knappen Überblick vorerst bleiben.</p>



<p>Wo stehe ich aktuell mit meiner Meinung? Ist Linux ein geeignetes Desktop-Betriebssystem im Jahr 2021? Nach allem was ich heute weiß: Eindeutig ja, wenn man wenigstens ein bisschen bereit ist, sich auf etwas Umgewöhnung einzulassen, und wenn man nicht vollkommen stur darauf besteht, dass sich alles immer so wie Windows anfühlen und alles exakt genau wie Windows funktionieren muss, denn das wird es bei Linux garantiert nie. Und insbesondere beim Thema Spiele wird man sich noch auf ein paar Kompromisse einlassen müssen, wobei sich hier in den vergangenen drei Jahren schon extrem viel getan hat, und in Zukunft angeblich noch einiges tun wird, wenn man etwa Valve glauben schenken mag. Linux ist längst nicht mehr das spielefeindliche Betriebssystem, das es einst war.</p>



<p>Die Wahl der richtigen Linux-Distribution und der richtigen und geeigneten Tools ist hier außerdem absolut entscheidend! Wie man an meinem Beispiel sehen kann, wird man mit der falschen Distro nicht glücklich und eher abgeschreckt, während eine kluge Wahl den Übergang erleichtert. Im Moment würde ich persönlich beispielsweise nicht mehr auf die Kombination Mint + Cinnamon + Nemo und auch nicht mehr auf Ubuntu + MATE + Caja setzen wollen, denn mit beidem hatte ich so meine Probleme. Nicht, dass diese Distributionen schlecht wären, aber sie passen einfach nicht perfekt zu mir und meinen Vorstellungen von einem guten Bedienkonzept. Meine derzeitig favorisierte Distro wäre eher Ubuntu + KDE Plasma + Dolphin. Wer bei diesen Details nur Bahnhof versteht, muss sich keine Vorwürfe machen, denn probieren geht über studieren. Irgendwo muss jeder mal anfangen, und mit Ubuntu oder Linux Mint liegt man als Anfänger meistens richtig.</p>



<p>Bleibt mir nur noch eines zu sagen: Ich bin geheilt! Und ich bin ausgeprochen froh darüber, diesen immens wichtigen und großen Schritt endlich gemacht zu haben. Die Belohnung dafür ist, mehr Souveränität über meine eigenen Daten und meine Hardware zurückzuerlangen. Etwas, das längst überfällig war. Lange habe ich mich davor gedrückt, diesen Artikel tatkräftig anzugehen, denn ich wusste, egal wieviel Zeit ich in das Schreiben investieren, egal wie umfassend ich die einzelnen Aspekte behandeln würde, es könnte der Komplexität des Themas schließlich doch nie gerecht werden, und so blieb mir nur der unbefriedigendste aller Kompromisse: Eine äußerst oberflächliche Betrachtung mit kurzen Zusammenfassungen in einem trotz aller Bemühungen doch leider ausufernden Textbeitrag.</p>
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