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<title>Südwesttextil Newsfeed</title>
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<description>Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie</description>
<pubDate>Fri, 25 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<title>Textil und Zukunft</title>
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<pubDate>Fri, 25 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[ Studie zum Sonderpreis erhältlich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Bayern Innovativ GmbH hat in Zusammenarbeit mit unserem bayerischen Schwesterverband eine aktuelle Situationsanalyse der heimischen Textilindustrie erstellt. Darin werden ihre künftigen Potenziale für Marktchancen in Wachstumsregionen der Welt und für technologische Weiterentwicklungen besonders bei technischen Textilien in unterschiedlichsten Bereichen vom Automobilbau über Bau und Architektur bis hin zu Schutz, Sport und Medizintechnik aufgezeigt. Eine intensive Recherche der Fach- und Wirtschaftspresse und ausführliche Interviews mit Repräsentanten führender Firmen und Institute bilden die Informationsbasis. Mitglieder von Südwesttextil können die Studie zum Sonderpreis von 180 Euro (Normalpreis 260 Euro) über Südwesttextil bestellen (klaeger@suedwesttextil.de). <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/ceQ1PF-KMsk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Mehr Komfort durch Geräuschdämpfung</title>
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<pubDate>Fri, 25 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Neue Prüfmethoden zur Untersuchung akustischer und aero-akustischer Eigenschaften textiler Materialien]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Inwieweit ein textiles Material schalldämpfend wirkt und welche Geräusche andererseits durchströmender Wind verursacht, lässt sich seit kurzem mit Hilfe akustischer Prüfstände an den Hohenstein Instituten in Bönnigheim untersuchen. 

Die Wissenschaftler um das Team von Dr. Jan Beringer haben in Zusammenarbeit mit der Hochschule Reutlingen und der Südwesttextilmitgliedsfirma Rökona Textilwerk GmbH in Tübingen, Hersteller von technischen Textilen für die Automobilbranche, innovative Prüfmethoden zur Untersuchung akustischer und aeroakustischer Eigenschaften textiler Materialien entwickelt. 

Lärm gehört heute in vielen Lebensbereichen zum Alltag und stellt zunehmend eine Belastung dar: Neben negativen Auswirkungen auf das Nervensystem setzt er laut Studien die Konzentrationsfähigkeit um rund 20 bis 30 Prozent herab, senkt die Arbeitsleistung, erhöht das Unfallrisiko und vermindert vor allem auch das Komfortempfinden. Bereits Geräusche ab 40 Dezibel, die ungefähr leiser Radiomusik entsprechen, können diese negativen Auswirkungen mit sich bringen. 

Deshalb erfreuen sich in vielen Bereichen, bei denen Geräusche als unangenehm und störend empfunden werden, schalldämmende textile Materialien zunehmender Beliebtheit - vor allem in der Innenarchitektur und der Automobilindustrie. 

So sind schalldämmende Decken, Trennwände, Fußböden und Möbeloberflächen in öffentlichen Einrichtungen, Großraumbüros und Messehallen sowie technische Textilien in der Innenraumverkleidung von Fahrzeugen effektive Maßnahmen, akustischen Störungen entgegenzuwirken. 

Bei der akustischen Prüfung der Hohenstein Institute werden unterschiedliche textile Materialien mit dem Akustikmessgerät untersucht. Der zu überprüfende Stoff wird in einem Probenhalter zwischen Lautsprecher und Mess-Mikrofon eingespannt. Ein großer Vorteil ist hierbei die kleine Mustergröße: Stoffproben mit den Abmessungen 10 x 10 cm sind bereits ausreichend. Im Frequenzspektrum von 200 - 20 000 Hz wird gemessen, in welchem Umfang (Dezibel) der Stoff das vom Lautsprecher ausgesendete Signal abschwächt bzw. dämpft. Bei der aero-akustischen Prüfung werden die Frequenzspektren der oftmals störenden Nebengeräusche luftdurchströmter Textilien ermittelt. Es können Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h simuliert werden. 

Neben der Erfassung aero-akustischer Eigenschaften textiler Stoffe lassen sich ortsaufgelöst die Ursachen der Entstehung von Strömungsgeräuschen ermitteln. Mit diesem Wissen können die eingesetzten Textilien und Bauteile zusätzlich optimiert werden. 

[kursiv: Foto: ©Hohenstein/Fotolia]<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/WEAU84JUP3A" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Gutachten zur Erbschaftssteuer</title>
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<pubDate>Fri, 25 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Die Begünstigung des Unternehmensvermögens in der Erbschaftsteuer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der Wissenschaftliche Beirat des Bundesfinanzministeriums, dem rund 30 Professoren angehören, hat ein Gutachten zur Erbschaftssteuer veröffentlicht. 

Tenor des Gutachtens ist die Forderung, das aktuelle Besteuerungssystem erneut zu überarbeiten und von den weitgehenden Befreiungen von Betriebsvermögen Abstand zu nehmen. Die Verbreiterung der Bemessungsgrundlage soll mit einer Senkung der Steuersätze kombiniert werden. Das aktuelle Aufkommen von 4 Mrd. Euro könne mit einem Steuersatz von 8 bis 13 Prozent erreicht werden, abhängig von Steuerklasseneinteilung oder einheitlichem Satz und Freibeträgen. Liquiditätsproblemen bei Unternehmensübertragungen will man mit Stundungsregelungen begegnen.

Die Bundesregierung hat auf eine Anfrage von Bündnis90/Die Grünen erklärt, dass sie die aktuellen Verschonungsregeln des Betriebsvermögens für zielführend hält, um Arbeitsplätze und Unternehmen zu erhalten. Der Beirat arbeite unabhängig. Es sei nicht einmal das Thema von der Bundesregierung vorgegeben worden.

Die Parlamentsdokumente finden sich unter rechts unter &quot;Mehr zum Thema&quot; und das vollständige Gutachten unter &quot;Downloads&quot;. <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/u1rNit3oW5g" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Der Markt für Berufskleidung stieg 2011 stärker an als erwartet</title>
<link>http://feedproxy.google.com/~r/Suedwesttextil/~3/wIHpBrPtAv8/nachricht</link>
<pubDate>Fri,  4 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Aktuelle BBE-Studie zeigt: In Deutschland floriert das Geschäft mit Persönlicher Schutzausrüstung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der Markt für Berufskleidung und Persönliche Schutzausrüstung stieg 2011 trotz den spürbaren Nachwehen der Wirtschaftskrise stärker als erwartet an. Das Wachstum ergab sich vor allem im Bereich der Herren-Berufskleidung, die gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent zulegte.
&quot;Die positiven Zahlen der Branche müssen jedoch relativiert werden&quot;, erläutert Branchenkennerin und Ko-Autorin der aktuelle Kooperationsstudie &quot;Markt:Monitor Berufs- und Schutzkleidung 2012&quot; Sabine Anton-Katzenbach. &quot;Die guten Umsätze gehen zum Teil auf die hohen Baumwollpreise zurück, die den Markt noch bis Mitte 2011 bewegten.&quot;

Trotzdem sehen die Experten Grund zur Hoffnung. Bis zum Jahr 2013 sehen sie weiteres Wachstumspotenzial, das insbesondere auf die Persönliche Schutzausrüstung zurückgeht.

Weitere Informationen zur aktuellen Experten-Studie &quot;Markt:Monitor Berufs- und Schutzkleidung 2012&quot; entnehmen Sie bitte der Pressemeldung.

[kursiv: s.media]  / [link:pixelio.de]<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/wIHpBrPtAv8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Flexible Modelle der Beschäftigung</title>
<link>http://feedproxy.google.com/~r/Suedwesttextil/~3/2R9er872wAw/nachricht</link>
<pubDate>Thu,  3 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Aus unterschiedlichsten Gründen müssen sich Unternehmen bei ihrer Personalplanung ein gesundes Maß an Flexibilität und Entscheidungsspielraum erhalten.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Personalentscheider sind immer wieder auf der Suche nach geeigneten Beschäftigungsmodellen, die einerseits kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das eigene Unternehmen integrieren und dort halten, die ihnen andererseits jedoch auch eine gewisse Flexibilität gewähren. Ob zum Ausgleich konjunktureller Zyklen, zur Unterstützung des Beschäftigungsaufbaus oder anstehender Restrukturierungsprozesse: Viele verschiedene Faktoren sprechen für flexible Beschäftigungsmodelle. 

Für diese Belange bietet die Apontis GmbH, ein Tochterunternehmen des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V., Modelle der Arbeitnehmerüberlassung an, die für befristete Beschäftigungen und Neueinstellungen gleichermaßen geeignet sind. Diese Beschäftigungsmodelle orientieren sich an den Belangen von Unternehmen, die sich mit auslaufenden Befristungen und/oder Neueinstellungen, aber auch Veränderungsprozessen wie Werksschließungen oder Geschäftsübernahmen auseinandersetzen müssen.  

[fett: Leistungen:]
Apontis übernimmt die befristet Beschäftigten oder die zur Neubeschäftigung vorgesehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ein Arbeitsverhältnis auf der Basis des iGZ/DGB-Tarifwerks, dem Apontis als Personaldienstleister verpflichtet ist, und stellt sie dem Unternehmen im Rahmen eines Arbeitnehmerüberlassungsvertrags zur Verfügung. Die Einsatzkonditionen einschließlich der Vergütung des Mitarbeitenden werden eng mit dem Unternehmen abgestimmt. Die Gehaltsabrechnung und -auszahlung erfolgt durch Apontis.

[fett:Vorteile für Unternehmen:] 
Die Beschäftigungsmodelle ermöglichen eine mittelfristige, bedarfsgerechte Personalplanung. Im Rahmen der tarifrechtlichen Vorgaben bietet das Modell folgende Abrechnungsmodalitäten an: 

• Kontinuierliche Gehaltszahlung mit moderater Verwaltungspauschale, wobei Fehlzeiten wie Urlaub, Krankheit und Feiertage vom Kundenunternehmen getragen werden; die Zeiterfassung bleibt aus Gründen der Transparenz und Integration der Mitarbeitenden im Kundenbetrieb. 

• Stundenweise Abrechnung der erbrachten Arbeitsleistung zu einem im Vorfeld vereinbarten Verrechnungssatz, wobei dem Kundenunternehmen ausschließlich die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden zzgl. eventueller freiwilliger betrieblicher Leistungen in Rechnung gestellt werden. 

Darüber hinaus bietet Apontis bedarfsgerechte Beschäftigungsmodelle für spezielle Personengruppen, mit dem Ziel, Unternehmen bei der Fachkräftesicherung nachhaltig zu unterstützen, z. B.: 
- Studierende in praxisintegrierten Studiengängen 
- Trainees 
- Senior Experts  

Unternehmen verschiedener Branchen nutzen bereits das Flexibilisierungsangebot von Apontis entsprechend ihren spezifischen betrieblichen Erfordernissen. Flexibilität und Handlungsspielraum bleiben erhalten, auf Marktveränderungen kann zeitnah und effizient reagiert werden. 

[kursiv: Kontakt: Isabelle Schiller Projektleitung
Apontis GmbH
Telefon: 07131 20391-81
E-Mail: schiller.isabelle@apontis.de
Weitere Informationen unter www.apontis.de]<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/2R9er872wAw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Geplante Steuerbürokratie wird zurückgestutzt</title>
<link>http://feedproxy.google.com/~r/Suedwesttextil/~3/gJKl-P_PwFU/nachricht</link>
<pubDate>Thu,  3 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Kompromiss bei umstrittener &quot;Gelangensbestätigung&quot; für EU-Lieferungen in Sicht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Seit Ende 2011 sorgen Pläne des Bundesfinanzministeriums (BMF) für Aufregung: Die Umsatzsteuerbefreiung von Lieferungen ins EU-Ausland soll nur noch bei Vorlage einer so genannten Gelangensbestätigung gewährt werden. Nach heftigen Protesten der Wirtschaft hat das BMF zunächst eine Schonfrist bis Ende Juni eingeräumt und Ende März neue Vorschläge unterbreitet. 

Die ursprüngliche Planung sah vor, dass sich deutsche Exporteure künftig jede Lieferung vom Kunden im EU-Ausland quittieren lassen müssen – mit Originalunterschrift und auf Papier. Das BMF ist bereits soweit zurückgerudert, eine Steuerbefreiung auch aufgrund der &quot;objektiven Beweislage&quot; zu gestatten, also mittels der bislang üblichen Belege. Diese Lockerung würde allerdings nicht ohne weiteres bei Abholung durch den Kunden funktionieren. Vor allem gibt es bei dieser Variante ein entscheidenden Unterschied zur alten Rechtslage: Die Gelangensbestätigung bliebe der grundsätzlich geforderte Standardnachweis, alles andere wäre also nur ein Ersatz. Bei Prüfungen der Finanzbehörden bestände dabei ein höheres Risiko, dass Belege nicht anerkannt werden, denn die Anwendungsvorschriften des BMF-Entwurfs werden kaum mehr vom strengen Wortlaut der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung gedeckt. Wegen derlei Rechtsunsicherheit helfen auch die weiteren Schritte des Entgegenkommens kaum weiter. So hat das BMF vorgeschlagen, dass auch quartalsweise Sammelanmeldungen abgegeben werden können. Zudem soll die elektronische Übermittlung ohne Unterschrift gestattet sein, außerdem ein vereinfachter Nachweis bei Post- und Kuriersendungen. 

Der einzig sinnvolle Weg aus der Misere bleibt daher die Änderung der Durchführungsverordnung selbst. Die Bundesfinanzverwaltung hat bereits signalisiert, dass dies im Rahmen einer Mantelverordnung zum 1. Januar 2013 geschehen könnte. Entsprechend müsste die Übergangsfrist für die Wirtschaft um ein halbes Jahr ausgedehnt werden. In der Praxis würde sich dann am Status quo kaum etwas ändern. Bei einer Bund-Länder-Sitzung zu Umsatzsteuerfragen Mitte Mai sollen die Möglichkeit einer Gesetzesänderung und einer Verlängerung der Schonfrist erörtert werden. Es besteht also noch Hoffnung, dass die Gelangensbestätigung im Jahresrückblick 2012 womöglich nicht mehr sein wird als viel Lärm um nichts. Kommt sie doch in der geplanten Form, wäre dies ein immenser finanzieller Schaden für die betroffenen Unternehmen ohne erkennbare Vorteile für den Fiskus. 

[kursiv: Foto: © WoGi] - [link:Fotolia.com]<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/gJKl-P_PwFU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Die Sache mit dem Etikett</title>
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<pubDate>Thu,  3 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Workshop zur Textilkennzeichnung stößt auf große Resonanz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ab dem 8. Mai 2012 gilt die EU-Textilkennzeichnungsverordnung. Seit ihrer Veröffentlichung im vergangenen Herbst werden die neuen Bestimmungen in der Branche heiß diskutiert. Vierzig Unernehmensvertreter kamen am 19. April ins Stuttgarter Haus der Wirtschaft, um sich beim Workshop Textilkennzeichnung von Südwesttextil und Gesamtmasche vor Fristablauf nochmals umfassend zu informieren und auszutauschen. 

Die Änderungen, die sich gegenüber dem bisher gültigen Textilkennzeichnungsgesetz ergeben, sind in ihrer Zahl überschaubar. Wer nicht genau hinschaut, könnte sie für Belanglosigkeiten halten. &quot;Doch der Teufel steckt im Detail&quot;, meint Silvia Jungbauer, die beim Workshop die wichtigsten Neuerungen präsentierte. &quot;Mit dem Ausbau des Online-Geschäfts wird das Internet dabei zunehmend zur Abmahn-Falle – selbst bei scheinbar lässlichen Sünden.&quot; 

Für Unmut sorgt unter anderem die Verpflichtung, stets mit einem umständlichen Satz auf Materialien tierischen Ursprungs hinzuweisen. Gemeint sind damit keineswegs nur Pelz und Leder, sondern auch Perlmutt, Horn oder Federn. Außerdem sorgen sich viele Hersteller wegen Vorgaben ihrer Kunden zur Vielsprachigkeit und zur Anbringung des Etiketts. Die EU-Verordnung stellt zwar gleichartige Anforderungen wie bisher. Doch durch das kurzfristige Aufflammen strenger Interpretationen sind viele Händler vorsichtig geworden. Daher werden häufig Angaben in allen EU-Sprachen verlangt, selbst wenn letzten Endes nur in ausgewählte Länder geliefert wird. Man kann sich vorstellen, dass ein oder auch zwei Etiketten dafür nicht ausreichen. Darüber hinaus bestehen viele Kunden seit Neuestem darauf, dass das vielsprachige Etikettenbündel angenäht wird, obwohl es andere, oft praktischere Arten der sicheren Anbringung gibt. Besonders skeptisch sieht das die Bodywear-Branche: Hier werden zarte Dessous und Wohlfühl-Produkte, die direkt auf der Haut getragen werden, durch die Etikettierungswut optisch verunstaltet, Stoff und Funktion beschädigt. Dabei entstehen auch noch erhebliche Mehrkosten pro Teil, die niemandem einen Vorteil bringen. Der Endkunde soll sich seinerseits mit unschön verdickten, kratzenden Nähten abfinden und wird den lästigen Schilderwald kurzerhand abschneiden. 

Rechtsanwältin Gabriele Bernhardt, Mitglied der Geschäftsführung bei der Wettbewerbszentrale Stuttgart, klärte über die möglichen Rechtsfolgen fehlerhafter Kennzeichnung auf und wies auf die wachsende Gefahr von Abmahnungen hin: &quot;Durch den zunehmenden Online-Handel wird alles schnell und einfach überprüfbar&quot;, mahnt die erfahrene Juristin, die auch vor Verharmlosung warnt: &quot;Laut UWG ist jeder Verstoß gegen die einschlägige europäische Verordnung als wesentlich anzusehen. Dadurch werden auch geringfügige Fehler gefährlich&quot;. Die Betreiber von Online-Shops wies sie außerdem auf die neue &quot;Button-Lösung&quot; hin: Schaltflächen für Bestellungen müssen künftig mit einem klaren Hinweis zur Zahlungsverpflichtung versehen werden. Außerdem müssen wesentliche Informationen – zu denen auch die Textilkennzeichnung gehört – vor Abgabe der Bestellung für den Verbraucher nochmals zur Verfügung gestellt werden. <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/6rQm8cXWqKc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Israelischer Wäschehersteller kauft Schiesser</title>
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<pubDate>Wed,  2 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Die Schiesser AG sagt angekündigten Börsengang ab und teilt den  vollständigen Verkauf an die in Israel und den USA ansässige Delta Galil-Gruppe mit.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der weltweit tätige Unterwäsche-Hersteller mit Sitz in Tel Aviv und Standorten im Mittleren Osten, den USA, Asien und Europa bezahlt 68 Mio. Euro für Schiesser. Davon sollen laut Dr. Volker Grub,   Aufsichtsratsvorsitzender und ehemaliger  Insolvenzverwalter der Schiesser AG, ab Mitte August die 58 Mio. Euro Gläubigerforderungen bezahlt werden. Aber zunächst muss die Fusion kartellrechtlich genehmigt werden. 

Die Gesellschaften der Schiesser Gruppe beschäftigen aktuell 1.759 Mitarbeiter, 536 davon in Deutschland. 2011 betrug der Umsatz  132,01 Mio. Euro, der Rohertrag 76,72 Mio. Euro.

Delta Galil entwirft und produziert Unterwäsche- und Nachtwäsche-Kollektionen für führende Markenhersteller weltweit. In Israel vertreibt das Unternehmen eigene Markenprodukte in 130 eigenen Geschäften und im Fachhandel. Die Unternehmensgruppe erzielt derzeit einen Umsatz von rund 700 Millionen US-Dollar und ist an der Börse in Tel Aviv gelistet. In den deutschsprachigen Märkten ist Delta Galil bislang noch nicht aufgetreten.

Dr. Volker Grub führt zur Absage des Börsenganges und der Entscheidung zugunsten eines Verkaufs aus: &quot;Wir setzten uns während des Insolvenzverfahrens zwei Ziele: Zum Ersten wollten wir die Forderungen der Gläubiger möglichst zu 100 Prozent befriedigen. Und zum Zweiten sollte Schiesser so aufgestellt werden, dass es seine vielfältigen Marktchancen nachhaltig  ausschöpfen kann. Beides konnte mit dem jetzt vereinbarten Verkauf erreicht werden.&quot; Er erläutert weiter: &quot;Obwohl Schiesser sicherlich eine vielversprechende Aktie geworden wäre, hätte das derzeitige volatile Börsenumfeld für die mittelfristige Entwicklung von Schiesser weniger Vorteile geboten, als der langfristig orientierte strategische Investor Delta Galil.&quot; 

Schiesser wird mit neuem Logo als eigenständige hundertprozentige Tochterfirma unter der Leitung des jetzigen Vorstands unverändert fortgeführt werden. Rudolf Bündgen, Vorstandsvorsitzender der Schiesser AG, und seine Vorstandskollegen unterstützen den Verkauf einhellig. Bündgen: &quot;Delta Galil ist uns, da wir uns in der gleichen Branche bewegen, natürlich kein Unbekannter. Wir haben eine ähnliche Produkt- und Qualitätsphilosophie und werden mit Delta Galil einen weltweit tätigen Eigentümer gewinnen, mit dem wir den Eintritt in neue Auslandsmärkte noch konsequenter angehen können und der uns in unserer Absatzstrategie unterstützt. Gleichzeitig verfügt Delta Galil über sehr viel Erfahrung im Dessousbereich, in Activewear und Shapewear, aber auch im Sockenbereich. Unter der Marke Schiesser können wir uns noch viele abrundende Produktbereiche vorstellen, die sehr profitabel sind.&quot;

Vorteile sieht auch Johannes Molzberger, Produktionsvorstand der Schiesser AG: &quot;Unsere Werke spielen künftig eine wichtige Rolle in der Produktionsplanung von Delta Galil. Man hat gerade durch die aktuellen Erfahrungen in arabischen und asiatischen Herstellungsländern gesehen, wie vorteilhaft europäische Produktion bezüglich Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Qualität ist. Zusätzliche Produktionsaufträge von Delta Galil  können dazu beitragen, unsere Kapazitäten noch besser auslasten.&quot;
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/VhsRkgXVfhE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Ohne Textil kein Automobil</title>
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<pubDate>Wed,  2 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Alle Reden der Jahresversammlung online]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Unter dem Motto &quot;Ohne Textil kein Automobil&quot; stand die diesjährige Jahresversammlung von Südwesttextil und Gesamtmasche. 

Die auf der Veranstaltung gehaltenen Grußworte und Reden sind nun online. Ebenso die Rede von Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, der als Festredner ein &quot;Plädoyer für die Rückkehr zur Vernunft&quot; gehalten hat.

Zu finden sind die Reden in der Mediathek der Seite oder im Youtube-Kanal von Südwesttextil. Bilder zur Veranstaltung sind in der Galerie zu sehen.<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/oEfpwuQpios" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Go Textile! News</title>
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<pubDate>Wed,  2 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Checkliste für Ausbildungsmarketing 2.0]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Bewerberzahlen bei Auszubildenden sinken. Der Wettbewerb wird schärfer. Was müssen Unternehmen also heute bedenken, damit Sie morgen noch gute Fachkräfte haben?

[fett: 1) Differenzierte Ansprache der Jugendlichen] 
Leistungsschwächere Jugendliche noch stärker fördern und die betriebliche Ausbildung für Abiturienten noch attraktiver gestalten. Individuelle Förderung anbieten, z.B. Nachhilfeunterricht für Leistungsschwächere. Leistungsstarke Jugendliche entscheiden sich eher für eine betriebliche Berufsausbildung, wenn die Firma ihnen Zusatzqualifikationen ermöglicht. 

[fett: 2) Social Media]
Unabhängig von der persönlichen Meinung zu Sozialen Netzen oder Web 2.0 - die Jugendlichen kommunizieren darüber. 84 Prozent der 15 bis 24-Jährigen haben ein eigenes Profil in einem Sozialen Netzwerk, d.h. wer die Jugendlichen erreichen will, sollte über einen Einstieg nachdenken. 

[fett: Folgende Fragen sollten Unternehmen vor einem Einstieg klären:]
Ziel: 
Was soll erreicht werden? 

Organisation: 
Wer ist für den Bereich Social Media verantwortlich und wer steuert die Aktivitäten? 

Zielgruppe: 
Auf welcher Plattform bewegt sich die Zielgruppe, und welche soll genutzt werden? Es gilt zu bedenken: &quot;Die&quot; Jugend gibt es nicht. Sprache, Bilder und Musik sind milieuspezifisch völlig unterschiedlich.

Inhalte: 
Nicht drauf los schreiben, sondern überlegt. Dabei sind folgende Punkte zu beachten: 
• Authenzität 
• Regelmäßigkeit – Status Updates 
• Erfolge teilen 
• Nutzerkommentare beantworten 
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• Interessante und aktuelle Infos liefern 

Richtlinien: 
Mitarbeitern Hilfestellungen an die Hand geben, wie sie sich bezüglich Social Media verhalten sollen. 

Es gibt nichts umsonst: Ein Engagement in Sozialen Netzen kostet Geld. Der Dialog auf Twitter, Facebook, Xing und Co. beanprucht viel Zeit und damit personelle und finanzielle Ressourcen. 

[fett: 3) Go Textile! ]
Die Nachwuchskampagne des Gesamtverbands textil+mode hat das Ziel, die Attraktivität der Branche nach außen zu tragen, um so das Interesse von Schulabgängern zu wecken. Dies erfolgt über die moderne Internetplattform www.go-textile.de, auf der jedes Unternehmen kostenlos ein eigenes Profil anlegen und von der Verlinkung der Kampagne profitieren kann. Die Internetseite wird so zur zentralen Anlaufstelle für die Ausbildung in der Textil- und Bekleidungsindustrie.

Go Textile! vernetzt: 
virtuell durch Facebook, YouTube, Flickr usw., real durch Aktionen, Gewinnspiele und Veranstaltungen. 

[fett: 4) Mund-zu-Mund-Propaganda bedenken ]
Mitarbeiter und Auszubildende reden auch im Bekanntenkreis und in der Freizeit über ihre Arbeit. Deshalb sollten Unternehmen sich immer von ihrer besten Seite zeigen, denn der Erfolg einer Empfehlung Mund-zu-Mund ist nicht zu unterschätzen. Außerdem findet diese Kommunikation auch im Netz statt, z. B. auf Seiten wie &quot;kununu – Arbeitgeber anonym bewertet durch Arbeitnehmer, Azubis und Bewerber&quot; (www.kununu.com). 

[fett: 5) Bewährtes fortsetzten]
Erfolgreich umgesetzte Konzepte und Aktionen sollten beibehalten werden, wie z.B. der Besuch von lokalen Azubimessen oder Ausbildungstagen. Außerdem sollten regelmäßig Praktika angeboten und Kooperationen mit den Schulen vor Ort gepflegt werden. Ein Engagement bei Veranstaltungen wie Girls Day (www.girls-day.de) oder die Mitarbeit in den lokalen Arbeitskreisen von SCHULEWIRTSCHAFT (www.schulewirtschaft.de) lohnt sich. <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/L4OySHElVTA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Hugo Boss Fashion Award 2012</title>
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<pubDate>Wed,  2 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Kreative Kollektionen zum Thema &quot;modern traveller&quot; überzeugen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die drei besten Kollektionen des diesjährigen Hugo Boss Fashion Awards Kollektionen wurden von Kevin Lobo, Brand &amp; Creative Director, Boss Black Menswear &amp; Selection, ausgewählt und am 29. März im Design Center Stuttgart mit Geldpreisen und Praktika ausgezeichnet. Die Aufgabenstellung für die 21 Studierenden der Staatlichen Modeschule Stuttgart war die Ausarbeitung einer Kollektion mit kommerziellem Aspekt für das Label Boss Black – Thema &quot;modern traveller&quot;. 

Nadine Ladig aus Stuttgart hat mit ihrer Kollektion &quot;Coordinates New York City&quot; den ersten Preis gewonnen und erhielt 1 500 Euro und ein zwölfmonatiges Praktikum bei Hugo Boss. Die Zweitplatzierte Kristina Herter aus Ellwangen wurde für ihre Arbeit &quot;Travelling to Tokyo&quot; mit 1 000 Euro sowie einem sechsmonatigem Praktikum ausgezeichnet. Den dritten Platz mit 500 Euro und einem viermonatigen Praktikum belegte Leonie Stetter aus Stuttgart mit ihrer Kollektion &quot;Zöri&quot;. 

Die Auszeichnung beschert den drei jungen Produktentwicklerinnen (Mode) super Berufsaussichten und verhilft ihnen zu ersten Praxiserfahrungen und Referenzen – inklusive der Option, sich in dem erfolgreichen Modeunternehmen direkt im Anschluss an das Praktikum zu etablieren. <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/JQta5DLsekE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Nur nicht frieren</title>
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<pubDate>Wed,  2 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Innovative Kälteschutzanzüge bieten hervorragende Wärmeisolation bei reduziertem Gewicht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wissenschaftler der Hohenstein Institute in Bönnigheim haben in Kooperation mit dem Schutzbekleidungsspezialisten und Südwesttextilmitglied Tempex GmbH aus Heidenheim innovative Lösungen für Kälteschutzkleidung erarbeitet. Die sogenannten Vollschutzsysteme, bestehend aus Jacke und Hose, bieten bei deutlich vermindertem Gewicht eine optimale Wärmeisolation für tiefe Temperaturen. 

Etwa 15 000 Menschen arbeiten allein in Deutschland bei kalten Temperaturbedingungen in Kühl- und Tiefkühlhäusern. Acht Stunden am Tag, das ganze Jahr über, bei bis zu -28°C bedeuten harte Arbeitsbedingungen und gesundheitliche Belastung der Mitarbeiter. In einer solchen Arbeitsumgebung ist eine leistungsfähige, leichte und somit komfortable Kälteschutzkleidung mit hervorragender Wärmeisolation unentbehrlich. 

Kälte fühlt sich nicht nur unangenehm an, sondern führt auf Dauer zu Unterkühlungen und Gesundheitsschäden mit vielfältigen negativen Konsequenzen. Die Abnahme des Reaktionsvermögens sowie der Aufmerksamkeit erhöhen das Unfallrisiko bei der Arbeit beträchtlich. Zu den langfristigen Folgen der Kältebelastung gehören Rheuma sowie chronische Erkrankungen von Atemwegen, Harnorganen oder Gefäßsystemen. 

Das beträchtliche Gewicht der Schutzkleidung schränkt die Beweglichkeit des Trägers ein und fördert die Schweißbildung, was zu einem unangenehmen Tragegefühl führt. Auch bei tiefen Temperaturen wird infolge der körperlichen Anstrengung pro Stunde etwa 200 bis 220 g Schweiß produziert. Verschwitzte Kleidung ruft nicht nur ein unangenehmes Nässegefühl hervor und reduziert das Wohlempfinden des Trägers erheblich. Durch Schweiß und Kondenswasser, das sich an der kühlen Oberfläche der Kleidung infolge von Temperaturunterschieden bildet, verringern sich insbesondere die Isolationseigenschaften der Schutzkleidung und der Körper verliert an Wärme. 

Das Gewicht des neu entwickelten Kälteschutzanzugs, bestehend aus Latzhose und Jacke wurde bei gleich bleibender Wärmeisolation um 25 Prozent reduziert. Des Weiteren sorgt eine hohe Atmungsaktivität der Kleidung, insbesondere an Körperstellen mit vielen Schweißporen wie Brust, Rücken-, Ober- oder Unterarmen für eine konkurrenzlos niedrige Schwitzrate. Die Schweißproduktion der Testpersonen reduzierte sich hier um etwa 50 Prozent auf unter 100 Gramm pro Stunde. 

Die Verbesserung gegenüber der &quot;alten&quot; Konstruktion wurde durch den Einsatz eines speziellen, waschbaren Isolationsvlieses erreicht. Dieses Vlies wurde zusammen mit weiteren Konstruktionselementen je nach Körperzone ein- oder mehrlagig in die Kleidung eingearbeitet. Dieser variable und bedarfsgerechte Einsatz ermöglicht eine Verbesserung des Tragekomforts bei gleichzeitig guter Wärmeisolation und Luftdurchlässigkeit. 

Durch das reduzierte Gewicht, die angepasste Wärmeisolation und optimierte Atmungsaktivität erhöhen sich Schutzfunktion und Tragekomfort des neuen innovativen Kälteschutzanzugs bedeutend. 

Die im Projekt erzielten Ergebnisse ermöglichen die Entwicklung neuer innovativer Produkte, welche das Wohlbefinden der Träger und den Tragekomfort deutlich verbessern und am Markt einen entsprechenden Zuspruch erwarten lassen. 

[kursiv: Foto: Hohenstein Institute]<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/_6tRm1dVwRQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Farbige Kabinen gegen Jetlageffekte</title>
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<pubDate>Wed,  2 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[AFBW-Anwenderforum Mobilitätstextilien zu Besuch bei Ettlin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Insbesondere im Bereich der Mobilität sind erhebliche Potenziale für den Einsatz von Textilien nicht ausgeschöpft – das ist das Fazit des Anwenderforums Mobilitätstextilien. Am 22. März veranstaltete die Südwesttextilmitgliedsfirma Ettlin dieses Treffen zusammen mit der AFBW und bereitete den Teilnehmern in Ettlingen einen gebührenden Empfang: Das großflächig angebrachte ETTLIN lux® Effektgewebe erzeugte durch hinterlegtes LED Licht in der umgebauten Lagerhalle dreidimensionale Raumstrukturen und Wirkungen. Dass das Gewebe nicht nur im Mobilitätsbereich eingesetzt werden kann sondern auch als Verbundmaterial, davon ist Dr. Frauke Hänsch, Leitung Entwicklung / QS des Unternehmens, überzeugt. 

Einblicke an den Anspruch von Mobilitätstextilien im Bereich des Flugzeug- und Automobilbaus gaben die Referenten direkt aus der Praxis. Dr. Dietmar Völkle, Head of Innovation bei Diehl Aircabin GmbH, präsentierte die Anforderungen, die an eine Flugzeugkabine gestellt werden: Sicherheit, Ökologie und Komfort. Er zeichnete auf, dass jedes Kilogramm, das beim Flugzeugbau eingespart werden kann, etliche Liter Kerosin einspart. Hier könnten in Zukunft Textilien eine noch größere Rolle spielen, denn sie passten ins Anforderungsprofil. Interessant sei die Überlegung, Jetlageffekte durch unterschiedliche Farbegestaltungen in der Kabine zu beeinflussen. So könne man z. B. die Passagiere durch ein modifiziertes Licht, nach und nach aufwachen lassen, um einen reibungsloseren Ablauf des Services zu garantieren. Zu Funktionsintegration und Leichtbau meinte der Flugzeugexperte: &quot;Schön wäre es, wenn noch mehr Materialvielfalt da wäre.&quot; 

&quot;Warum betrachten Autobauer eigentlich Smart Textiles?&quot; Diese Frage stellte Holger H. Meinel von der Daimler AG und antwortete mit der Präsentation von Automotive Trends und Zukunftsentwicklungen, die den Automobilbau verändern werden. Schlüsselbegriffe seien die Themen Licht, textile Bewegungsdeduktoren im Sitz oder die aktive Insassensicherheit durch intelligente technische Textilien. Und interessant sei die Heizungsproblematik, die zukünftig vielleicht nicht nur textilintegriert, sondern direkt in 3-D Webtechnik, inklusive Physiologie gelöst werden könne. Ein wichtiger Aspekt bei allen Smart Textiles: Vieles könne miteinander kombiniert werden. 

Über die Bedeutung von Textilien beim Thema Mobilität referierte Christoph Riethmüller vom ITV Denkendorf und wies im schienengebundenen Verkehr auf die Megacities der Zukunft hin. Aber auch die E-Mobilität oder die Kabinen der LKW-Fahrer – die fahrenden Wohnzimmer – böten Potenziale, so Riethmüller. Energieeffizienz müsse ganz weit oben angesetzt werden und neue unterschiedliche Gestaltungskonzepte für Fahrer und Passagiere – der eine wünsche Einblendung, der andere Komfort – entwickelt werden. Die Fahrzeuge der Zukunft würden kleiner, ohne an optischer Größe zu verlieren, denn diese könne durch Lichtstrukturen erzeugt werden. 

Und warum nicht gleich Wolle oder Wollmischungen im Innenraum? Wolle sei die Hightech Faser schlechthin: perfekter Temperaturausgleich, sehr gutes Feuchtigkeitsmanagement, sie verhindere Geruchsbildung, reguliere das Körperklima perfekt, sei umweltfreundlich und selbstreinigend, so Kurt Haselwander, CEO der Schoeller-Spinnereigruppe, in der Vorstellung seines Konzepts. Sein Ziel – Wolle wieder &quot;salonfähig&quot; machen. Erste Umsetzungen sind bereits da: iChange und Bamboo - Symbole für den fundamentalen Umbruch, in dem sich die Automobilindustrie weltweit befinde. &quot;Mit innovativen Konzepten wollen wir den Anforderungen der neuen automobilen Zeit begegnen&quot;, so der Experte. 

[kursiv: Foto: Ettlin]<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/tEjA_k9LhP4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Innovationskraft gefährdet</title>
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<pubDate>Wed,  2 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Studie zeigt Fachkräfteengpass in vielen Unternehmen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat Ende März eine vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erarbeitete Studie vorgelegt, wonach am Arbeitsmarkt nicht nur Hochqualifizierte fehlen, sondern auch viele Engpässe in gewerblich-technischen Berufen bestehen. Die Studie zeigt, dass die Schwierigkeiten bei den beruflich Qualifizierten liegen, und zwar in 46 Berufsfeldern, die eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzen. Im akademischen Bereich gibt es Mangelsituationen in acht Berufen, vor allem in gewerblich-technischen Berufen wie z. B. Elektroinstallateur und -monteur. 

Die Studie zeigt darüber hinaus, dass kleine und mittlere Unternehmen von dieser Situation bei beruflich Qualifizierten besonders betroffen sind, da hier die Mehrzahl der Beschäftigten in den gewerblich-technischen Engpassberufen tätig ist. 

Um vor allem KMU Unterstützung zur Lösung der aktuellen Probleme insbesondere bei der Entwicklung einer bedarfsgerechten strategischen Personalpolitik anzubieten, hat das BMWi das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung eingerichtet (www.kompetenzzentrum-fachkraeftesicherung.de). <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/D3SK8Bi13vI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>In Facebook gefunden</title>
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<pubDate>Wed,  2 May 2012 00:05:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Deutsche Schüler suchen ihren Ausbildungsplatz immer häufiger über Social Media]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Social-Media-Plattformen werden zu einem wichtigen Faktor für die Unternehmen bei der Azubisuche. Dies zeigt eine Studie von Kienbaum Communications. Hier wurden rund 1 200 Schüler aus unterschiedlichen Schultypen zwischen 12 und 14 Jahren befragt, ob und wie sie die sozialen Netzwerke zur Ausbildungsplatzsuche nutzen. 

Dabei haben bereits 60 Prozent der Schüler eine Karrierepage eines Unternehmens in einem sozialen Netzwerk besucht. Als nützlich und hilfreich empfinden zwei Drittel solche Seiten. 

Hauptsächlich die direkte Ansprache und die Schnelligkeit des Mediums machen den Vorteil für die Jugendlichen aus. So versprechen sich 73 Prozent der Nutzer eine schnelle Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen. 69 Prozent sehen den Vorteil in den direkten Informationen, die sie erhalten. 

Ein weiterer interessanter Punkt der Studie ist, dass die Mehrzahl der Jugendlichen Erfahrungsberichte von Auszubildenden in Chats, Blogs oder Foren lesen. 

Trotz der wachsenden Beliebtheit von Social Media nutzen die Schüler hauptsächlich klassische Online-Kommunikationskanäle zur Information über potenzielle Berufsfelder und Arbeitgeber: Von den fast 90 Prozent der Jugendlichen, die sich im Internet über einen Ausbildungsplatz oder ein Duales Studium informieren, nutzen 80 Prozent Suchmaschinen. 55 Prozent informieren sich direkt auf der Website des Unternehmens und 44 Prozent suchen in Jobbörsen nach geeigneten Stellenangeboten. Als zweitwichtigste Informationsquelle nach dem Internet nennen die befragten Schüler ihre Freunde gefolgt von der Familie. 

Eine von Microsoft und Unicum bei über 1 000 Studenten und Hochschulabsolventen durchgeführte Umfrage kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Viele Nachwuchstalente nutzen Soziale Netzwerke nicht nur ausschließlich für private Zwecke, sondern setzen Social-Media-Kanäle gezielt als Sprungbrett ein. Demnach nutzen 73 Prozent der Befragten das Internet, um sich über mögliche Arbeitgeber zu informieren. Bewerber suchen auf Plattformen wie Facebook oder Bewertungsportalen gezielt nach Erfahrungsberichten (58 Prozent) und Informationen zum Arbeitsklima (32 Prozent). Die Mehrheit der Befragten (62 Prozent) vernetzt sich über Online-Netzwerke bereits bei der Arbeitgebersuche aktiv mit den Unternehmen. 

[kursiv: Foto: © shootingankauf] - [link:Fotolia.com]<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/pjVotelYpLU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Demografie-Workshop I</title>
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<pubDate>Mon, 30 April 2012 00:04:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Vom Erdbeerensammeln und der Mülleimeranalyse]]></description>
<content:encoded><![CDATA[An innovativen Ideen zum Thema &quot;demografischer Wandel&quot; mangelt es den Firmen nicht. Auch ein Gesundheitstag kann attraktiv verpackt werden: Man stelle Bierbänke und antialkoholische Getränke, miete zwei Erdbeerfelder und teile an die Belegschaft leere 5 kg-Eimer zusammen mit einem Gutschein zum Erdbeersammeln aus. Die Firma Gienanth GmbH konnte damit fast die gesamte Belegschaft zusammen mit Ehegatten und Kindern auf den Acker locken ? und das am Wochenende! Die Begeisterung der Belegschaft an dieser Aktion hat sich zudem auf sämtliche an diesem Tag durchgeführten Gesundheitsangebote der BKK als auch der langfristigen Teilnahme an Sportgruppen übertragen. 

Solche und ähnliche Erfahrungsberichte zum Thema Demografie konnten Unternehmensvertreter und Betriebsratsmitglieder in der von den Tarifvertragsparteien gemeinsam organisierten Veranstaltung &quot;Zukunft oder Kollaps – Die textilen Branchen im Wandel&quot; austauschen. Schon in der Eröffnungsrede wiesen der stellvertretende Geschäftsführer des Gesamtverbandes textil+mode, Hans-Joachim Blömeke, und der Tarifsekretär der IG Metall, Michael Jung, darauf hin, dass das Thema als &quot;Langstreckenlauf&quot; bearbeitet werden müsse und einen strategischen Ansatz erfordere. 

Die Grundlagen zu den Schwerpunktthemen Alter, Qualifizierung und Gefährdungen wurden praxisnah vermittelt. In einem ersten Workshop machte Verbandsingenieur Michael Zimmermann als Basis einer jeden demografiebewussten Personalarbeit das Wissen um die tatsächlichen Altersstrukturen und Qualifikationen im Betrieb aus. Demografie dürfe für Unternehmen nicht nur eine Worthülse sein. Die in den nächsten 20 Jahren altershalber ausscheidenden Mitarbeiter könnten schon heute ermittelt werden. Auch der Nachwuchs der nächsten 20 Jahre sei schon auf der Welt, so dass Unternehmen unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten Aussagen über die Bedarfsdeckung treffen könnten, betonte der Verbandsingenieur. Tools zur Altersstrukturanalyse unterstützten die Personalarbeit wesentlich, vorausgesetzt, sie ermöglichen eine jährliche, abteilungsbezogene, auf Kostenstellen und einzelnen Mitarbeiter heruntergebroche Simulation. Die Fluktuationsquote im Unternehmen solle dabei mit einbezogen werden. Nach der Entscheidung welche Mitarbeiter wann ausscheiden, fange die eigentliche Arbeit erst an: So müsse festgestellt werden, welche Qualifizierungen und Zertifizierungen zu ersetzen seien und durch welche Maßnahmen das geschehen könne. In der abschließenden Diskussion waren sich die Teilnehmer einig - immer mehr Mitarbeiter müssten im eigenen Haus nachqualifiziert werden, da sie von außerhalb immer schwerer zu bekommen seien. 

Auch die Arbeitskraft der älteren Arbeitnehmer muss länger als bisher für den Betrieb nutzbar gemacht werden. Wie alternsgerechtes Arbeiten umgesetzt werden kann, stellten Hans Szymanski vom Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung und der Betriebsratsvorsitzende der Spinnerei Neuhof GmbH &amp; Co. KG vor. Aufgrund einer dort erstellten ausführlichen Gefährdungsanalyse, die unter Inanspruchnahme von ESF-Fördergeldern finanziert wurde, konnten viele technische Möglichkeiten gefunden werden, Arbeiten belastungsfreier zu gestalten. Diese wurden in jeder Abteilung in Steuerkreisen erarbeitet, die sich aus Technikern, Betriebsleitern, Meistern, Betriebsratsvorsitzenden, Sicherheitsfachkräften und Arbeitsmedizinern zusammensetzten. In Bereichen, in denen Belastungen nicht vermeidbar waren, wurden Rotationsmaßnahmen, Belastungswechsel und zeitliche Begrenzungen eingeführt. Komplizierter in der Umsetzung der Maßnahmen waren gerade die belasteten älteren Mitarbeiter. Sie mussten in vielen Gesprächen überzeugt werden, dass es für ihre Gesundheit und Erhaltung der Arbeitskraft notwendig ist, &quot;ihre Maschine&quot; zu verlassen, um sich an anderen Maschinen einzuarbeiten. 

Aufgrund der vielen Erfahrungsberichte aus überwiegend textilen Betrieben des Mittelstandes konnten die Teilnehmer vielfältige, sofort einleitbare Anregungen für das eigene Unternehmen gewinnen. Auch wenn das Thema Arbeit und Gesundheit erst im nächsten Workshop der Tarifvertragsparteien am 27. Juni vertieft behandelt wird, gab ein Betriebsrat schon Auskunft darüber, wie man Suchtprobleme im Betrieb einfach erkennen könne: &quot;Da mach ich nach Schichtende einfach eine Mülleimeranalyse ? dann kenn ich die Probleme im Betrieb&quot;. 

[kursiv: Foto: © Cpro] - [link:Fotolia.com]<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/BaAxqqTAA3s" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Südwesttextil wählt neuen Präsidenten</title>
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<pubDate>Mon, 30 April 2012 00:04:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Georg Saint-Denis will Kompetenz-Netzwerk stärken]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ausbildung, Innovation und Forschungstransfer sind die Schwerpunktthemen, denen sich Georg Saint-Denis in seinem neuen Amt als Präsident von Südwesttextil besonders widmen will. Das erklärte der 47-jährige Chef der Global Safety Textiles GmbH nach seiner einstimmigen Wahl vor der Mitgliederversammlung des Verbandes Ende April in Böblingen. &quot;Die Messlatte hängt hoch&quot;, sagte er mit Respekt vor seinen Amtsvorgängern. Deshalb wolle er die Kontinuität wahren, gleichzeitig aber eigene Akzente hinzufügen.
Verbände seien heute mehr denn je Kompetenz-Netzwerke, die den textilen Mitgliedsunternehmen bei ihrem globalen Geschäft wertvolle und einzigartige Hilfestellung geben könnten, meinte der CEO eines der weltweit prominenten Herstellers von Airbag-Geweben für den Automotivbereich. Er wolle daran mit- wirken, diese Kompetenzen weiter zu stärken und auszubauen.
Dazu gehöre auch die Sicherstellung einer guten Aus- und Weiterbildungsqualität – einer Kernkompetenz von Südwesttextil, die der Verband vor allem durch seine Ausbildungsstätte Gatex in Bad Säckingen ausübt. &quot;Die Schlüssel- investition für unsere Zukunft heißt aus- und weiterbilden&quot;, betonte der neue Verbandspräsident und forderte die Textil- und Bekleidungsindustrie hier zu noch größeren Anstrengungen auf.

Um den deutschen Knowhow-Vorsprung bei technischen Textilien vor dem Ausland sicherzustellen, appellierte Georg Saint-Denis an seine Kollegen, sich stärker mit anderen Branchen zu vernetzen. Die größten Chancen bestünden in einem branchenübergreifenden Produktionsverbund, der durch Innovationen und Forschungstransfer seinen strategischen Vorteil gegenüber anderen Standorten ausspielen könne.
Georg Saint-Denis, der verheiratet ist und drei Kindern hat, ist seit vielen Jahren in verschiedenen führenden Funktionen für die Global Safety Textiles mit Stammsitz im südbadischen Maulburg tätig. Das Unternehmen unterhält Standorte in Deutschland, USA, China, Polen, Rumänien, Tschechien, Mexiko und Südafrika. In Süddeutschland sind insgesamt 370 Mitarbeiter beschäftigt. Seit das Unternehmen im November 2011 zu 100 Prozent von der südkoreanischen Hyosung-Gruppe übernommen wurde, zeichnet Saint-Denis als CEO und Präsident mit globalen Aufgabenfeldern für den Konzern verantwortlich.

Diese vertikale Integration umfasst die gesamte textile Wertschöpfungskette der Produktion von Airbags von der Garnherstellung bis hin zum konfektionierten Luftsack.

 [fett:Das Präsidium von Südwesttextil:]
Hans Digel aus Nagold, Vorsitzender der Digel AG, ist erster Vizepräsident und repräsentiert die Bekleidungsindustrie in der Verbandsspitze. Weitere Vizepräsi- denten sind Donata Apelt-Ihling, Gesellschafterin der Alfred Apelt GmbH in Oberkirch, sowie Stephan Schulz, CFO der Paul Hartmann AG in Heidenheim, der gleichzeitig Schatzmeister des Verbandes ist. Vierter Vizepräsident ist Bodo Bölzle, Sprecher der Geschäftsführung des Nähgarnherstellers der Amann &amp; Söhne in Bönnigheim.
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/edAA6X6JYJo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<item>
<title>Von Shitstorms und böhmischen Dörfern</title>
<link>http://feedproxy.google.com/~r/Suedwesttextil/~3/URLazFVDp8c/nachricht</link>
<pubDate>Fri, 27 April 2012 00:04:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Personalleiterkreis von Südwesttextil zu Social Media]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Facebook, Xing und Twitter – was für die einen bereits zum festen Bestandteil des privaten und beruflichen Lebens geworden ist, klingt für andere nur nach böhmischen Dörfern. 

Der Personalleiterkreis von Südwesttextil widmete sich am 17. April der Frage, welche Bedeutung soziale Netzwerke für moderne Unternehmen haben können. Mit Unterstützung der Stuttgarter Kreativagentur die wegmeister wurden Praxisbeispiele von Großkonzernen erörtert, um so von den Großen zu lernen. Nach aktuellen Studien sind momentan bereits 100 Prozent der Jugendlichen im Internet präsent. Insbesondere in der Altersstufe zwischen 40 und 60 Jahren erfahren das Internet sowie die sozialen Netzwerke gerade die größten Zuwächse. 

Vor diesem Hintergrund wurde das Fazit gezogen, dass soziale Netzwerke ein wichtiger Kanal sein können, den es zu bespielen gilt, um Unternehmen zu präsentieren und insbesondere Personal zu rekrutieren. Ebenfalls an prominenten Beispielen wird jedoch deutlich, dass es bei weitem nicht damit getan ist, einen Einstieg in diese Medien zu finden. Es ist vielmehr absolut notwendig, Verantwortlichkeiten im Unternehmen zu schaffen und dadurch zu gewährleisten, dass sich Auftritte in sozialen Netzwerken nicht verselbständigen können. Gerade die große Chance, unmittelbar eine unüberschaubare Menge an Usern zu erreichen, stellt auch gleichzeitig das größte Risiko dar. 

Nicht umsonst wird mit Shitstorm, dem Anglizismus des Jahres 2011, ein Phänomen bezeichnet, wonach eine völlig unerwartete und plötzliche Flut an unerwünschten Beiträgen und Kommentaren über eine Seite und damit ihren Betreiber hereinbricht. Nur wer hier mit der nötigen Vernunft und Professionalität reagiert, kann tatsächlich von der Öffentlichkeit profitieren und größeren Schaden von sich und seinem Unternehmen abwenden. Auch aus arbeitsrechtlicher Sicht empfiehlt es sich, Guidelines im Unternehmen zu erlassen, die die Spielregeln für die Benutzung sozialer Netzwerke in beherrschbare Bahnen lenken. 

Daneben tauschten sich die Personalleiter in gewohnter und geschätzter Manier unter Anleitung der Referenten von Südwesttextil über praxisrelevante Neuerungen im Befristungsrecht und aktuelle Entwicklungen in Rechtsprechung und Gesetzgebung aus. 

Die abschließend von Rechtsanwältin Susanne Wicht, Gesamtverband textil+mode, Berlin vorgestellte Ausgleichsvereinigung zur Künstlersozialabgabe stellt für viele Unternehmen sicherlich eine sinnvolle Institution zur Verminderung des bürokratischen Aufwands und damit zur Kostenreduzierung dar. 

Alle Unterlagen zum Personalleiterkreis stehen wie gewohnt im Mitgliederbereich zum Download zur Verfügung. <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/URLazFVDp8c" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<item>
<title>Die Gatex bekommt Verstärkung</title>
<link>http://feedproxy.google.com/~r/Suedwesttextil/~3/yHhyV4qI4bY/nachricht</link>
<pubDate>Fri, 27 April 2012 00:04:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Matthias Rentschler ist neuer Ausbilder in der Spinnerei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Seit Anfang April verstärkt Matthias Rentschler das Ausbilderteam der Gatex, das überbetriebliche Aus- und Weiterbildungszentrum der Textilindustrie in Bad Säckingen. Der gebürtige Nagolder blickt auf eine klassische Textilausbildung und Berufskarriere zurück: Nach seiner Ausbildung zum Textilmechaniker und ersten Jahren der Berufserfahrung bei der Calwer Deckenund Tuchfabrik in Nagold machte der heute 42-jährige seine Technikerausbildung am Otto- Johannsen-Technikum in Reutlingen. Parallel dazu absolvierte Matthias Rentschler auch die Ausbildereignungsprüfung bei der IHK Reutlingen. 

Im Anschluss führte ihn seine Arbeit nach Thüringen zur Kammgarnspinnerei an der Werra und dann weiter Richtung Norden ins niedersächsische Wagenfeld zu der dort ansässigen gleichnamigen Spinnerei. 

Jetzt kehrt der Spinnereifachmann wieder zurück in den Südwesten der Republik, wo seine Aufgaben in der Ausbildung der Jugendlichen und im Seminarbetrieb der Gatex liegen werden. <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/yHhyV4qI4bY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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<title>Brasilien bremst Ausland aus</title>
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<pubDate>Thu, 26 April 2012 00:04:00 GMT</pubDate>
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<description><![CDATA[Der Boom am Zuckerhut weckt das Interesse ausländischer Konkurrenten. Jetzt plant Brasilien höhere Importhürden. Dazu gehören Zusatzzölle für Mode und intensivere Grenzkontrollen. Schuld ist angeblich das &quot;Währungsdumping&quot; von EU, USA  und Japan.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die brasilianischen Behörden haben ein Maßnahmenpaket zum Schutz der heimischen Industrie angekündigt, von dem die Textil- und Bekleidungsindustrie des Landes besonders profitieren soll. Begründet wird der neue Protektionismus mit dem Abflauen der Exporte: Die Wettbewerbsfähigkeit brasilianischer Firmen auf dem Weltmarkt werde durch das &quot;Währungsdumping&quot; der EU, der USA  und Japans beeinträchtigt, wirft die Regierung von Dilma Rousseff den Handelspartnern vor. Tatsächlich hat der immense Zufluss ausländischen Kapitals in das boomende Schwellenland dem brasilianischen Real einen Höhenflug beschert, der Importe billig macht und die eigene Ausfuhr verteuert. 

Zu den geplanten Maßnahmen gehören Steuererleichterungen und günstige Kredite, aber auch die bewusste Stärkung der Importbürokratie und die Einführung spezifischer Bekleidungszölle. Ausländische Lieferanten haben es ohnehin nicht leicht: Heute unterliegen textile Fertigwaren in Brasilien bereits einem Wertzoll von 35 Prozent. Spezifische Zölle legen Mindestzollbeträge pro Teil fest und richten sich vor allem gegen Billigeinfuhren. Doch parallel bereitet die brasilianische Industrie ein Schutzklauselverfahren vor. Daraus könnten Safeguards resultieren, die auf Zusatzzölle à la Türkei hinauslaufen und auch europäische Qualitäts- und Markenware empfindlich treffen. 

Daneben sollen branchenspezifische Subventionen fließen, Sozialabgaben gekappt sowie günstige Darlehen für Innovations- und Exportvorhaben gewährt werden. Bei öffentlichen Ausschreibungen wird die heimische Bekleidungsindustrie gezielt bevorzugt. Auch die Androhung verschärfter Zollkontrollen hat es in sich. Schon seit dem vergangenen Jahr ist vorgeschrieben, dass Bekleidungseinfuhren lückenlos zu kontrollieren sind, und nicht etwa, wie sonst im internationalen Handel üblich, durch Stichproben.

[kursiv:Bild: © Bernhard Thürauf] / [link:www.pixelio.de]<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Suedwesttextil/~4/7DJH1fH7hvY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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