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	<description>Testesser im Bio-Dschungel</description>
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		<title>Yotam Ottolenghi: Genussvoll vegetarisch</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 19:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Ott</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Genussvoll vegetarisch. mediterran-orientalisch-raffiniert von Yotam Ottolenghi ist &#8211; um es gleich vorneweg zu sagen &#8211; die vegetarische Oberklasse. Wer sich vom lilafarbenen Einband nicht abschrecken lässt und die Prachtschwarte mit fast 300 Seiten in die Hand nimmt, der weiß, was er will. Der englische Spitzenkoch ist hierzulande nicht so populär wie unsere Fernsehköche, die Optik [...]]]></description>
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<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/pG3-SAqwHH3_nJMTrxAothB8RVM/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/pG3-SAqwHH3_nJMTrxAothB8RVM/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p><img src="http://www.testschmecker.de/cms/wp-content/uploads/120222_genussvoll.jpg" alt="Genussvoll vegetarisch von Yotam Ottolenghi" title="Genussvoll vegetarisch von Yotam Ottolenghi" width="150" height="214" class="alignleft size-full wp-image-1224" /><a href="http://www.amazon.de/gp/product/383101843X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=wwwjoachimode-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=383101843X">Genussvoll vegetarisch. mediterran-orientalisch-raffiniert von Yotam Ottolenghi</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=wwwjoachimode-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=383101843X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> ist &#8211; um es gleich vorneweg zu sagen &#8211; die vegetarische Oberklasse. Wer sich vom lilafarbenen Einband nicht abschrecken lässt und die Prachtschwarte mit fast 300 Seiten in die Hand nimmt, der weiß, was er will. Der englische Spitzenkoch ist hierzulande nicht so populär wie unsere Fernsehköche, die Optik des Kochbuchtitels ist, naja, nicht direkt aufreizend. Und die Rezepte sind anspruchsvoll: Schnelle Küche mit Zutaten aus dem Supermarkt ist hier nicht angesagt. </p>
<p>Wer die 25 Euro dennoch anlegt, der will und bekommt vegetarische (nicht vegane) Gerichte auf Restaurant-Niveau. Dafür muss man denn auch schon mal längere Zubereitungszeiten in Kauf nehmen. Und vielleicht auch beim einen oder anderen Rezept ”dazulernen”, wenns nicht gleich beim ersten Mal klappt. Und zum Einkaufen ein paar extravagantere Läden ansteuern.</p>
<p>Dabei sind die Gerichte nicht wirklich schwierig, zumindest meistens nicht. Pilzragout mit pochiertem Entenei zum Beispiel kann man auch als Laie gut hinbekommen. Castelluccio-Linsen mit Tomaten und Gorgonzola auch. Aber viele Gerichte erfordern in der Praxis eben etwas mehr Aufwand, als man beim ersten Anblick der ansprechenden Bilder vermutet hätte. Die Anleitungen sind detailliert, die Zutatenliste kam mir immer ein bißchen länger vor, als erwartet. Die versierteren Köche werden da vielleicht auch etwas flexibler drangehen, als die Laien und bei Bedarf ein paar Sachen ersetzen. </p>
<p>Wer großen Wert auf Bio-Zutaten legt, für den sind die Zutatenlisten allerdings ein Handicap und der sollte sich vielleicht von vorneherein darauf beschränken, dass eben nicht alle, sondern nur die Grundzutaten biologisch sind.</p>
<p>Kurzum: Überzeugte Vegetarier und begeisterte Köche finden hier eine exquisite Rezeptesammlung. Wer vegetarisch kocht, weil er das Fleisch einfach mal weglassen will, der wird wahrscheinlich mit einer eher etwas konservativeren Rezeptsammlung glücklicher. </p>
<p>Schließlich hat auch der Untertitel des Buches seine Berechtigung: mediterran, orientalisch, raffiniert. </p>
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		<title>Bio-Bruch-Schokolade: Schnäppchen in Bioqualität</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 10:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Ott</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die landläufige Meinung ist ja Bioqualität und Schnäppchenpreis verträgt sich nicht. Was ja auch richtig ist. Andererseits gibt es bei Bioprodukten wie bei allen anderen Produkten auch äußere Zwänge, die den Preis für ein Produkt sinken lassen. Wenn zum Beispiel die feine Tafel Schokolade zu Bruch geht, dann will der Kunde sie logischerweise nicht mehr [...]]]></description>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/0tjtk4b9GC0q_Nh8udjTlY3v76U/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/0tjtk4b9GC0q_Nh8udjTlY3v76U/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/0tjtk4b9GC0q_Nh8udjTlY3v76U/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/0tjtk4b9GC0q_Nh8udjTlY3v76U/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p>Die landläufige Meinung ist ja Bioqualität und Schnäppchenpreis verträgt sich nicht. Was ja auch richtig ist. Andererseits gibt es bei Bioprodukten wie bei allen anderen Produkten auch äußere Zwänge, die den Preis für ein Produkt sinken lassen. Wenn zum Beispiel die feine Tafel Schokolade zu Bruch geht, dann will der Kunde sie logischerweise nicht mehr (zum vollen Preis) kaufen. </p>
<p><img src="http://www.testschmecker.de/cms/wp-content/uploads/120216_bio_bruch-300x209.jpg" alt="Bio-Bruch-Schokolade" title="Bio-Bruch-Schokolade" width="300" height="209" class="alignright size-medium wp-image-1213" />Einer der größten Schokoladenhersteller, das Herforder Untenehmen Weinrich, bietet nun den Bruch aus der Produktion im 500g Beutel angeboten &#8211; deutlich günstiger (bis zu 74%), als der normale Preis der 100-Gramm-Schokoladentafeln: Im <a href="http://www.schokoladen-outlet.de/">schokoladen-outlet.de</a>  kann man die Qualitäts-Schokolade günstig kaufen, die Auswahl ist ziemlich groß.</p>
<p>Ab 20 Euro wird versandkostenfrei geliefert. Sicher keine tolle Idee für ein Geschenk, aber für den privaten Verbrauch einer Familie sicher ein gutes Angebot. </p>
<p>Wer mit dem Namen Weinrich nichts anfangen kann, der kann sich ja auch mal unter bioschokolade.de schlau machen oder bei vivani-schokolade.de, diese Namen sind eher bekannt. </p>
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		<title>Filterkaffee-Revival: fair, sozial und handgebrüht</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:58:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Ott</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die einen werden nicht müde, die High-Tech-Maschinen zu Preisen von bis zu 3.000 Euro zu loben. Die anderen schwören auf Handarbeit: Kaffe von Hand aufgießen kommt offensichtlich in Mode. Zwar gibts diese neue Erscheinung &#8211; wie so oft bei aktuellen Trends &#8211; gerade nur in den Metropolen. Aber alte Campingfreunde (ja, da zähle ich mich [...]]]></description>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/NuW2FI0s1F6jNs-2Pymi7HwT9lY/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/NuW2FI0s1F6jNs-2Pymi7HwT9lY/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/NuW2FI0s1F6jNs-2Pymi7HwT9lY/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/NuW2FI0s1F6jNs-2Pymi7HwT9lY/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/20299590?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffcb30" width="580" height="326" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Die einen werden nicht müde, die High-Tech-Maschinen zu Preisen von bis zu 3.000 Euro zu loben. Die anderen schwören auf Handarbeit: Kaffe von Hand aufgießen kommt offensichtlich in Mode. Zwar gibts diese neue Erscheinung &#8211; wie so oft bei aktuellen Trends &#8211; gerade nur in den Metropolen. Aber alte Campingfreunde (ja, da zähle ich mich auch dazu) wissen auch einen von Hand aufgebrühten Kaffe zu schätzen oder ein Tässchen aus der French Press.</p>
<p>Aktuell beschreibt zum Beispiel die WELT ein <a href="http://www.welt.de/lifestyle/article13711432/Warum-der-Vollautomat-schon-wieder-voll-out-ist.html">Filterkaffee-Revival</a> und fügt an: „Warum der Vollautomat schon wieder voll out ist”.</p>
<p>Das oben eingebundene Video stammt von der Website <a href="http://www.coffeecircle.com/" title="Coffee Circle" target="_blank">Coffee Circle</a>. Dort bekommt man diverse Kaffeesorten &#8211; bio und nach eigener Darstellung auch „fair” gehandelt. Wobei auf der Website sehr genau beschrieben wird, wie man vorgeht: Coffee Circle setzt auf den direkten Handel mit den Erzeugern „handverlesener äthiopischer Spitzenkaffees”. Die Kaffees stammen nicht aus Plantagen, sondern sind Wild-Kaffees. </p>
<p>Hier wird das auch in einem Video dargestellt: <a href="http://www.coffeecircle.com/die-bewegung/coffee-circle-konzept">http://www.coffeecircle.com/die-bewegung/coffee-circle-konzept</a>. Durch direkten Einkauf in den Kooperativen, durch faire Preise und eine Angabe von einem Euro pro Kilo für soziale Projekte versuche man, die Lebensbedingungen der Erzeuger zu verbessern. </p>
<p>Die Produkte sind teilweise bio, die Preise satt, aber angemessen. Die Website ist liebevoll gemacht, sehr informativ, nicht schwülstig und sehr ansprechend. Außerdem gibt es neben den Kaffeesorten viele Infos und es wird viel teilweise recht originelles Zubehör angeboten &#8211; wie eben die Chemex Karaffe. </p>
<p>Die Presseresonanz ist gut, die Beschreibungen des Projektes sind teilweise geradezu euphorisch. </p>
<p>Ich kann auch die Argumentation nachvollziehen, warum man den eigenen Weg für besser hält, als den der großen Fair-trade-Siegel. Andererseits ist der Vorteil solcher Siegel für den Verbraucher eben, dass er sich eben nicht sehr detailliert über alle Hintergründe informieren muss, sondern eben einem geprüften Siegel vertraut. </p>
<p>Wer kann schon nach Äthiopien reisen, um seinem Händler auf die Finger zu schauen? Wer eine Kontrollmöglichkeit sucht, der bleibt am ehesten an den Projekten hängen, die geschildert werden und bei denen, die auf betterplace.org von Coffee Circle angestoßen wurden. Dort kann man dann auch direkt ein Projekt unterstützen. </p>
<p>Letzten Endes ist jeder Einkauf Vertrauenssache &#8211; ob man nun einem Siegel vertraut, den Infos auf einer Website, dem Menschen in einem Video. Ich finde das Projekt gut und bei aller Skepsis gegenüber Versprechungen aus dem Internet: Wenn ich ein solches Projekt dokumentieren sollte, dann wäre das genau die Art, die ich als hilfreich und vertrauenswürdig einschätzen würde. </p>
<p>Und wo findet man sonst schon so tolles Zubehör wie die Chemex Karaffe oder den Hario Buono Wasserkocher?</p>
<p><img src="http://www.testschmecker.de/cms/wp-content/uploads/120207_coffee.jpg" alt="Coffee Circle" title="Coffee Circle" width="580" height="403" class="alignleft size-full wp-image-1203" /></p>
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		<title>Auf Vorrat gekocht: 100 Rezepte, ideal zum Einfrieren</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 17:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Ott</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Vorrat gekocht: 100 Rezepte, ideal zum Einfrieren. Da ist es, das böse Wort, das viele Hobbyköche und Genießer abschreckt: Einfrieren. Aber ruhig Blut: Einfrieren sit eine gute Sache, wenn man ein paar Regen beachtet. Und so gut kocht, dass sich das Auftauen lohnt&#8230; Für beides will die englische Autorin Ghillie James sorgen mit ihrem [...]]]></description>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/GU09zDYYZcIpSlKzrGt8XTOOaYM/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/GU09zDYYZcIpSlKzrGt8XTOOaYM/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/GU09zDYYZcIpSlKzrGt8XTOOaYM/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/GU09zDYYZcIpSlKzrGt8XTOOaYM/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p><img src="http://www.testschmecker.de/cms/wp-content/uploads/120201_buch_vorrat.jpg" alt="Auf Vorrat gekocht" title="Auf Vorrat gekocht" width="263" height="300" class="alignnone size-full wp-image-1194" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3990110365/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=wwwjoachimode-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3990110365">Auf Vorrat gekocht: 100 Rezepte, ideal zum Einfrieren</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=wwwjoachimode-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3990110365" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />. Da ist es, das böse Wort, das viele Hobbyköche und Genießer abschreckt: Einfrieren. Aber ruhig Blut: Einfrieren sit eine gute Sache, wenn man ein paar Regen beachtet. Und so gut kocht, dass sich das Auftauen lohnt&#8230;</p>
<p>Für beides will die englische Autorin Ghillie James sorgen mit ihrem knapp 20 Euro teuren und 175 Seiten starken Buch. Die Voraussetzungen dafür sind gut: In jedem Haushalt findet sich entweder ein Tiefkühlfach, ein TK-Schrank oder gar eine Truhe. Und wenn man mal davon ausgeht, dass die uralten Stromfresser inzwischen ausgemustert sind, dann ist auch das Einfrieren und wieder aufwärmen ökologisch halbwegs unbedenklich. </p>
<p>Die Rezepte der britischen Autorin sind auf jeden Fall mehr als einen Blick wert: Die Rezepte sind originell und haben nichts altbackenes oder hausmütterliches an sich. Da gibts eines für eine würzige Möhrensuppe, von der man gleich 1,7 Liter macht. Aber auch Lammtajine mit Pflaumen gehört zum Repertoire oder leckere Schokoladendesserts. Ghillie James, so erfährt man aus dem Vorwort, hat das Buch als junge Mutter geschrieben und für Familien mit kleinen Kindern, die sowieso unter eklatantem Zeitmangel leiden, bietet sich das Konzept kochen und einfrieren natürlich an. </p>
<p>Das Thema hat viele Varianten: Was friere ich erst mal ein, um später ein Essen daraus zu bereiten? Welches fertig gekochte Gericht bietet sich zum Einfrieren ein und leider hinterher nicht beim Aufwärmen? Und was lässt sich sinnvoll kombinieren: Zum Beispiel Burger roh einfrieren und dann frisch brutzeln, statt die gebratenen wieder aufzuwärmen. </p>
<p>Lust aufs Nachmachen lösen auch die gute Gestaltung und die ansprechenden Fotos. Aber vielleicht ist das auch ein Faible von mir, dass ich die aus England stammenden Bücher oft als besonders attraktiv empfinde.  </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fisch kaufen – ein Blick auf die Logos und Siegel</title>
		<link>http://www.testschmecker.de/2012/01/24/fisch-kaufen-ein-blick-auf-die-logos-und-siegel/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 17:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Ott</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht bio, aber gut]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Zucht]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Selbst als aufgeklärter und verantwortungsbewusster Verbraucher kann man schon mal kirre werden: Was darf man denn eigentlich noch guten Gewissens kaufen? Welche Fischart, wo und wie gefischt? Und was darf man glauben von den Werbeversprechen zum Thema Fisch? Wers ganz ausführlich mag, der kann sich ja mal mit der App beschäftigen, die ich hier auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/uqK9ICGSwiBCHy4tW1GGN0FXIl8/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/uqK9ICGSwiBCHy4tW1GGN0FXIl8/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/uqK9ICGSwiBCHy4tW1GGN0FXIl8/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/uqK9ICGSwiBCHy4tW1GGN0FXIl8/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p>Selbst als aufgeklärter und verantwortungsbewusster Verbraucher kann man schon mal kirre werden: Was darf man denn eigentlich noch guten Gewissens kaufen? Welche Fischart, wo und wie gefischt? Und was darf man glauben von den Werbeversprechen zum Thema Fisch?</p>
<p>Wers ganz ausführlich mag, der kann sich ja mal mit der <a href="http://www.testschmecker.de/2011/05/19/apps-fur-den-lebensmittel-einkauf/" title="Apps für den Lebensmittel-Einkauf">App</a> beschäftigen, die ich hier auch schon mal vorgestellt habe. In diesem Artikel waren unter anderem zwei Fischratgeber vom WWF und von Greenpeace vorgestellt. </p>
<p>Wers einfacher mag, dem sollten aber auch weniger Logos, Siegel und Ratgeber genügen, um zumindest die größten Umweltsünden erfolgreich zu umschiffen. Als Beispiele dienen hier die Billig-Marke „ja” von REWE und der etwas schicker aufgemachte und etwas teurere Fisch von followfish, preislich ebenfalls noch recht günstig.</p>
<p>Als erstes nenne ich hier einmal das <strong>MSC-Siegel.</strong></p>
<p><img src="http://www.testschmecker.de/cms/wp-content/uploads/120124_fisch_msc2.jpg" alt="Das MSC-Siegel für Fisch" title="Das MSC-Siegel für Fisch" width="580" height="266" class="alignnone size-full wp-image-1180 noline" /></p>
<p>Über das Siegel kann man sich hier informieren, direkt auf der <a href="http://www.msc.org/de" title="Das MSC-Siegel" target="_blank">MSC-Website</a>. Da man Selbstdarstellungen als Verbraucher nicht unbedingt als alleiniger Informationsquelle vertrauen sollte, sei hier noch auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marine_Stewardship_Council" title="Wikipedia zu MSC" target="_blank">Wikipedia-Seit</a>e verwiesen, die der Einrichtung schon im ersten Satz gute Noten gibt: „Der Marine Stewardship Council (MSC) ist eine unabhängige und gemeinnützige Organisation, die ein Umweltsiegel für Fisch aus nachhaltiger Fischerei vergibt.” Auf beiden Seiten kann man sich ruhig etwas einlesen vor dem nächsten Fischeinkauf, ich spare mir hier Details. </p>
<p>Warum nenne ich das MSC-Siegel an erster Stelle? Bio-Qualität kann man meines Erachtens auf zweierlei Weise erreichen: Durch naturnahe und nachhaltige Fischerei oder durch Zucht in einem Bio-Betrieb. Das Wasser ist in beiden Fällen (bei Salzwasserfischen) das gleiche. Ob man den Fischern mehr traut als den Züchtern, das sei jedem selbst überlassen. Nach meiner Einschätzung ist naturnahe und nachhaltige Fischerei aber ein noch geringerer Eingriff in die Natur, als eine Zucht.</p>
<p>Gleich danach kommt aber für mich die zertifizierte Öko-Produktion:</p>
<p>2. Das <strong>EU-Öko-Zeichen</strong></p>
<p><img src="http://www.testschmecker.de/cms/wp-content/uploads/120124_fisch_eu2.jpg" alt="Das EU-Öko-Zeichen" title="Das EU-Öko-Zeichen" width="580" height="271" class="alignnone size-full wp-image-1179 noline" /></p>
<p>Das kennen wir alle, <a href="http://ec.europa.eu/agriculture/organic/home_de" title="Das EU-Bio-Logo" target="_blank">dazu ist nicht mehr allzu viel zu sagen</a>. Aus meiner Sicht vertrauenswürdig, gute Regelungen und es gibt eine Kontrolle. </p>
<p><img src="http://www.testschmecker.de/cms/wp-content/uploads/120124_fisch_aqua2.jpg" alt="Hinweis auf Bio-Aqua-Kultur" title="Hinweis auf Bio-Aqua-Kultur" width="580" height="261" class="alignnone size-full wp-image-1178 noline" /></p>
<p>Dazu gehört in diesem Fall der Hinweis auf Bio-Aquakultur auf der Vorderseite dieser Verpackung und (!) das in diesem Fall auf der Rückseite abgelichtete <a href="http://www.ifoam.org/" title="IFOAM-Logo" target="_blank"><strong>IFOAM-Zeichen</strong></a> der internationalen Vereinigung der ökologischen Landbaubewegung. Ifoam ist, kurz zusammengefasst, das Zeichen mit der größeren Reichweite als EU-Bio (logisch, oder?).</p>
<p>Tja, und ab da wird die Sache etwas schwammig: Vertrauenerweckend wirkt zum Beispiel das allseits bekannte <strong>WWF-Logo</strong> (3):</p>
<p><img src="http://www.testschmecker.de/cms/wp-content/uploads/120124_fisch_wwf2.jpg" alt="Das WWF-Logo" title="Das WWF-Logo" width="580" height="262" class="alignnone size-full wp-image-1183 noline" /></p>
<p>Selbst der Anbieter followfish notiert auf seiner seiner <a href="http://www.followfish.de/#/oekologie/WWF" title="Website von followfish" target="_blank">Website</a>: „Der WWF allein zertifiziert jedoch keine Produkte, dies ist ausschließlich Aufgabe unabhängiger Zertifizierungsorganisationen wie MSC oder Naturland.”</p>
<p>Der WWF hat einen riesigen Bekanntheitsgrad und einen guten Ruf. Selbst Wikipedia kommt aber nicht umhin, unter dem Punkt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WWF#Kritik" title="Kritik am WWF" target="_blank">Kritik</a> anzuführen, dass die Zusammenarbeit mit Groß-Spendern schon mehrfach kritisch diskutiert wurde. </p>
<p>Bleiben von meinen Beispielen noch zwei: zunächst das <strong>Pro Planet-Zeichen</strong>: </p>
<p><img src="http://www.testschmecker.de/cms/wp-content/uploads/120124_fisch_pp2.jpg" alt="Pro Planet von REWE" title="Pro Planet von REWE" width="580" height="260" class="alignnone size-full wp-image-1181 noline" /></p>
<p>Das ist ein <a href="http://www.proplanet-label.com/en/" title="Pro Planet von REWE" target="_blank">Logo der REWE-Group</a>, das hier näher erläutert wird. Auf der Website kann man den Zifferncode eingeben um mehr zu erfahren. In diesem Beispiel erfährt man im wesentlichen etwas über Wildfang und dass man sich am MSC-Logo orientiert bzw. darauf beruft. Der Mehrwert von diesem Zeichen gegenüber dem MSC ist also meiner Ansicht nichts weiter, als man noch die eigene Werbeaussage dranhängt. </p>
<p>Ein weiteres <strong>Hersteller-Logo</strong> findet sich auch auf der followfish-Packung:</p>
<p><img src="http://www.testschmecker.de/cms/wp-content/uploads/120124_fisch_werbe2.jpg" alt="Werbeaussage des Herstellers" title="Werbeaussage des Herstellers" width="580" height="262" class="alignnone size-full wp-image-1182 noline" /></p>
<p>Aber hier ist schon rein optisch klar, dass hier keine Zertifizierung oder ein anderes Logo oder eine Kontrollinstanz dahinter steht: Aus meiner Sicht ist das eine reine Werbeaussage.</p>
<p>Fazit: Eigentlich genügen mir zur Orientierung zwei Logos. Das MSC-Siegel für Wildfang aus nachhaltiger Fischerei. Oder ein Kontrollzeichen von EU oder IFOAM für Fische aus Zucht. Meines Wissens nach ist Naturland der einzige ökologische Anbauverband, der Fischzucht zertifiziert hat. Dieses Logo könnte also auch noch auftauchen. In den zwei genannte Beispielen sind also nach meiner Auffassung drei der insgesamt sechs verwendeten Zeichen und Logos für mich aussagekräftig. Naja, keine schlechte Ausbeute, aber auf ein paar „Nebelkerzen” könnte ich verzichten.  </p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/32407c854cd54480bb9070bcf8e557a2" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Demo: Bauernhöfe statt Agrarindustrie</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Ott</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Demo]]></category>
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<p>Zu einer Demo am 21. Januar rufen verschieden Verbände aus dem Ökolandbau und Lebensmittelbereich auf: Im Rahmen der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ wollen mehr 90 Organisationen Verbraucher dafür mobilisieren, für einen Systemwechsel in der Agrarpolitik auf die Straße zu gehen. Zum Beginn der Grünen Woche sollen Demonstrantinnen und Demonstranten aus ganz Deutschland nicht nur auf die Folgen der Industrialisierung der Landwirtschaft hinweisen. </p>
<p>Gerade die Öko-Anbauverbände monieren auch, dass gerade diese Agrarindustrie mit einem Vielfachen dessen gefördert werden, was in den Öko-Landbau fließt. </p>
<p>Zum Auftakt der Kampagne im Jahr 2011, der ersten &#8220;Wir haben es satt!&#8221;- Demonstration, kamen 22000 TeilnehmerInnen.</p>
<p>Mehr Infos unter <a href="http://www.wir-haben-es-satt.de/" title="Demo-Aufruf in Berlin" target="_blank">http://www.wir-haben-es-satt.de/</a></p>
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