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	<title>Ulrike Schäfer</title>
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	<title>Ulrike Schäfer | Autorin</title>
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		<title>Pandemie erzählen</title>
		<link>https://www.ulrike-schaefer.de/aktuell/pandemie-erzaehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schäfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2024 08:54:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Krisen türmen sich derart auf, dass eine der eindrücklichsten dieses Jahrzehnts schon wieder aus dem Fokus der Aufmerksamkeit gefallen ist. Literatur kann da entgegenwirken und bewusst aus der Zeit fallen, um festzuhalten, was erinnerungswürdig ist &#8211; auch und gerade wenn das mit Schmerzen verbunden ist. Und so ist Anfang des Jahres &#8222;Die Corona-Anthologie II&#8220;&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Krisen türmen sich derart auf, dass eine der eindrücklichsten dieses Jahrzehnts schon wieder aus dem Fokus der Aufmerksamkeit gefallen ist. </p>



<p>Literatur kann da entgegenwirken und bewusst aus der Zeit fallen, um festzuhalten, was erinnerungswürdig ist &#8211; auch und gerade wenn das mit Schmerzen verbunden ist. Und so ist Anfang des Jahres &#8222;<span class="removed_link" title="https://www.cobi.at/showevent/coronaanthologie-ii-mit-352-seiten-78"><u>Die Corona-Anthologie II</u></span>&#8220; erschienen:</p>



<p>&#8222;Der Tiroler Autor und Künstler Thomas Schafferer sammelte fast 600 Beiträge zur Coronakrise von unzähligen Literatinnen und Literaten aus Europa. Aus den interessantesten Werken formte er einen inspirierenden Sammelband und schuf zugleich ein eindrucksvolles Stück Zeitgeschichte&#8220;, heißt es im Verlagsprogramm.</p>



<p>Unter den ausgewählten Texten ist auch neine Kurzgeschichte &#8222;Frau Boge träumt von Schnee&#8220;. Bestellbar ist der Band <a href="https://knodt.buchhandlung.de/shop/article/52144352/schafferer_thomas_hrsg_die_corona_anthologie_ii_.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Buchhandel vor Ort und online</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stories, Jazz &amp; StoryJazz am 7.3.24</title>
		<link>https://www.ulrike-schaefer.de/aktuell/stories-jazz-storyjazz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schäfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2024 12:20:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung mit Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtschattengewächse]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur & Jazz]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Mai 2020 hatten der Jazz-Gitarrist Christian Bekmulin und ich eine Einladung nach Meersburg am Bodensee: Dort sollten wir bei den Droste-Literaturtagen auftreten. Daraus wurde aus bekannten Gründen nichts. Auch in Nach-Pandemie-Zeiten kam immer wieder etwas dazwischen. Und so währt die Vorfreude auf diese Veranstaltung schon besonders lang, die nun am Donnerstag, 7. März 2024&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Für Mai 2020 hatten der Jazz-Gitarrist <a href="https://christianbekmulin.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Christian Bekmulin</a> und ich eine Einladung nach Meersburg am Bodensee: Dort sollten wir bei den Droste-Literaturtagen auftreten. Daraus wurde aus bekannten Gründen nichts. Auch in Nach-Pandemie-Zeiten kam immer wieder etwas dazwischen. </p>



<p>Und so währt die Vorfreude auf diese Veranstaltung schon besonders lang, die nun am <strong>Donnerstag, 7. März 2024 um 19 Uhr</strong> im <a href="https://kunsthaus-michel.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kunsthaus Michel </a>in Würzburg Premiere haben wird. Christian und ich stehen zwar nicht zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne, aber zum ersten als Duo. Und erstmals präsentieren wir dieses Programm, in dem wir nicht nur nacheinander, sondern auch miteinander Worte und Töne zu Gehör bringen und so gemeinsam Geschichten zum Klingen bringen.</p>



<p>Hier die offizielle Ankündigung unseres Programms &#8222;Lichtschattengewächse&#8220;: <a href="https://www.ulrike-schaefer.de/events/lichtschattengewaechse-stories-songs/">Lichtschattengewächse &#8211; mit Ulrike Schäfer und Christian Bekmulin</a></p>



<p>Ich finde es unglaublich spannend, wie unterschiedlich dieses Zusammenspiel zwischen Text und Musik in verschiedenen Formationen ist. Mit Christian wieder ganz neu und anders als mit anderen Musker:innen zuvor. Wir freuen uns selbst schon sehr auf den Abend.</p>



<p>Karten für 10 € gibt es im Kunsthaus Michel, Semmelstr. 42, Tel. 0931 / 13908, <a href="m&#97;&#105;&#x6c;&#x74;o&#58;&#103;&#x65;&#x72;&#x64;&#46;&#109;&#105;&#x63;&#x68;el&#64;&#x6b;&#x75;&#x6e;s&#116;&#104;&#x61;&#x75;s-&#109;&#x69;&#x63;&#x68;e&#108;&#46;&#x64;&#x65;">&#x67;&#x65;&#x72;&#x64;&#x2e;&#x6d;&#x69;&#x63;&#104;&#101;&#108;&#64;&#107;&#117;&#110;stha&#x75;&#x73;&#x2d;&#x6d;&#x69;&#x63;&#x68;&#x65;&#x6c;&#46;&#100;&#101;</a>. Einlass: 18 Uhr.</p>



<p>Herzliche Einladung!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>liTrio Online am 6. Januar</title>
		<link>https://www.ulrike-schaefer.de/veranstaltung/litrio-online-am-6-januar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schäfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2024 15:34:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[liTrio]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Lesung]]></category>
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					<description><![CDATA[2023 ist die Autorengruppe liTrio, der ich angehöre, mit ihrem dreizehnten Programm aufgetreten, mit neuen Texten von Martin Heberlein, Hanns Peter Zwißler und mir und feinem Jazz von (im Wechsel) Anton Mangold und Christian Bekmulin. Unten die Beschreibung. Wer&#8217;s verpasst hat oder nicht genug davon kriegen kann, bekommt noch eine Chance: Am Samstag, den 6.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>2023 ist die Autorengruppe <a href="https://www.litrio.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">liTrio</a>, der ich angehöre, mit ihrem dreizehnten Programm aufgetreten, mit neuen Texten von <a href="https://www.textbruch.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Martin Heberlein</a>, <a href="https://www.hannspeterzwissler.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hanns Peter Zwißler</a> und mir und feinem Jazz von (im Wechsel) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Mangold" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anton Mangold</a> und <a href="https://christianbekmulin.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Christian Bekmulin</a>. Unten die Beschreibung.</p>



<p>Wer&#8217;s verpasst hat oder nicht genug davon kriegen kann, bekommt noch eine Chance: Am Samstag, den 6. Januar 2024 präsentieren wir es noch einmal online, in einer Matinee um 11 Uhr. Musikalisch komplettiert werden wir dabei von Christian Bekmulin. </p>



<p>Die Veranstaltung findet auf Zoom statt. Hier kann man sich einloggen: <a href="https://us02web.zoom.us/j/87493773531" target="_blank" rel="noreferrer noopener">liTrio &#8211; Das dreizehnte Programm. Online auf Zoom</a> (Webinar-ID: 874 9377 3531). Wer mag, kann mit uns und den anderen Gästen chatten.</p>



<p>Wer lieber ohne Anmeldung dabei sein möchte, <a href="https://www.youtube.com/@ulrikeschafer4089/streams" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kann dies auf Youtube tun</a>. Und wer am 6.1. verhindert ist, kann die Veranstaltung <a href="https://www.youtube.com/@ulrikeschafer4089/streams">auf Youtube nachträglich anschauen</a>.</p>



<p>Herzliche Einladung!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Bei liTrio schlägt&#8217;s (noch mal) dreizehn: Am 6. Januar 2023 Online</h2>



<p>Vor dreizehn Jahren haben sich drei Autor*innen zusammengetan, um unter dem Namen <a href="https://www.litrio.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">liTrio </a>jährlich eine Auswahl ihrer aktuellen Werke auf der Bühne zu präsentieren. Und obwohl es sich um drei sehr unterschiedliche literarische Charaktere handelt, gelingt es ihnen jedes Jahr von neuem, ihre Texte zu einem abwechslungsreichen, aber dennoch in sich geschlossenem Programm zusammenzufügen.</p>



<p>Hanns Peter Zwißler, der angesehene, wortgewaltige Romancier aus Schweinfurt, bietet Kostproben aus seinem neuesten Werk und Kurzprosa, Ulrike Schäfer, die vielfach ausgezeichnete Prosaistin aus Würzburg, setzt die ruhigen, nachdenklichen Momente der Lesung mit ihren feinsinnig und geschliffen formulierten Erzählungen, und der ebenfalls in Würzburg lebende Dichter Martin Heberlein lästert sich lyrisch-satirisch durch die Weltliteratur.</p>



<p>Mit Christian Bekmulin sorgt ein preisgekrönter für zusätzliche Höhepunkte in dem in dieser Form wohl einzigartigen literarisch-musikalischen Programm.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Hannah &amp; Elisabeth“ erschienen</title>
		<link>https://www.ulrike-schaefer.de/aktuell/hannah-elisabeth-erschienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schäfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 11:45:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechtergerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah & Elisabeth]]></category>
		<category><![CDATA[Schullektüre]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstück]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichung]]></category>
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					<description><![CDATA[Anlässlich der Aktion &#8222;Würzburg liest ein Buch&#8220;, die die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Elisabeth Dauthendey in den Mittelpunkt stellte, haben Boris Wagner und ich ein Stück geschrieben, das im Juni 2023 uraufgeführt wurde. Da das Thema über die Aktion und auch über Würzburg hinaus relevant ist, geht es mit dem Stück aber noch weiter: Die Textfassung&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Anlässlich der Aktion &#8222;Würzburg liest ein Buch&#8220;, die die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Elisabeth Dauthendey in den Mittelpunkt stellte, haben Boris Wagner und ich ein Stück geschrieben, das im Juni 2023 uraufgeführt wurde. Da das Thema über die Aktion und auch über Würzburg hinaus relevant ist, geht es mit dem Stück aber noch weiter:</p>



<p>Die Textfassung ist nun im Verlag Daniel Osthoff erschienen und kann über den Buchhandel sowie beim Verlag bestellt werden. Schulen werden Klassensätze kostenlos zur Verfügung gestellt, ebenso studentischen und Laientheatergruppen. Kontakt: <a href="mail&#116;&#111;&#58;&#105;&#110;&#102;&#111;&#x40;&#x77;&#x75;&#x65;&#x72;&#x7a;&#x62;&#x75;&#x72;g-li&#101;&#115;&#116;&#46;&#100;&#101;">&#105;&#x6e;f&#x6f;&#x40;&#119;&#x75;e&#114;&#x7a;&#98;&#x75;r&#103;&#x2d;l&#x69;e&#115;&#x74;&#46;&#x64;&#x65;</a>. </p>



<p>Online steht umfangreiches <a href="https://wuerzburg-liest.de/hannah-und-elisabeth/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Begleitmaterial</a> zur Verfügung, das auch Hinweise zur <a href="http://2023.wuerzburg-liest.de/wp-content/uploads/2023/09/hannah-elisabeth-lehrplanbezuege.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verwendung in der Schule mit Lehrplanbezügen</a> enthält.</p>



<p>Gerne an alle Interessierte weitersagen! Insbesondere auch an Lehrkräfte, Schüler:innen, Studierende &#8230; Wir freuen uns über Verbreitung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hannah &amp; Elisabeth</h3>



<p>1898. Elisabeth will eine Vorlesung besuchen, wird jedoch als Frau abgewiesen.<br />2023. Hannah, promovierte Biologin und Journalistin, hat alle Möglichkeiten – theoretisch.<br />In der Bibliothek der Juristischen Fakultät treffen sie aufeinander. Eine Verständigung mit Hindernissen beginnt, aus der beide verändert in die Zeit zurückkehren, aus der sie gekommen sind. Dort hat jede ihren eigenen Kampf auszufechten …</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="970" height="642" src="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/hannah-und-elisabeth.jpg" alt="Szenenfoto aus: Hannah &amp; Elisabeth. Theaterstück" class="wp-image-13045" srcset="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/hannah-und-elisabeth.jpg 970w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/hannah-und-elisabeth-300x199.jpg 300w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/hannah-und-elisabeth-768x508.jpg 768w" sizes="(max-width: 970px) 100vw, 970px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pia Beckmann &amp; Katharina Ries als Hannah &amp; Elisabeth. Foto: Thomas Stadler</figcaption></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Die Autorin Ulrike Schäfer und der Regisseur Boris Wagner haben kein lokalgeschichtliches Drama verfasst, sondern die Person Dauthendey und den Fall Würzburg exemplarisch für die Kämpfe der damaligen Zeit verstanden. Und sie haben kein Historienstück geschrieben, sondern die Verknüpfung mit der Gegenwart gesucht und gefunden.</p>



<p>Wie kann es sein, dass bestimmte Rechte für Frauen zwar längst realisiert sind, eine problemlose Inanspruchnahme aber (&#8230;) kaum realisiert werden kann? Muss nicht Grundlegendes neu verhandelt werden, damit es für alle, Frauen wie Männer, besser wird? </p>



<p>Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich das Stück, das durch seine grundsätzlichen Dialoge zwischen zwei Frauen aus zwei Jahrhunderten zeitlosen Charakter erhält.&#8220;</p>
<cite>Daniel Osthoff. Vorwort zu &#8222;Hannah &amp; Elisabeth.</cite></blockquote>



<p>Ein Projekt von <a href="https://wuerzburg-liest.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Würzburg liest e. V.</a> in Kooperation mit den Juristen Alumni Würzburg e. V. und <a href="https://www.pics4peace.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">pics4peace e. V.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview zu „Hannah &amp; Elisabeth“</title>
		<link>https://www.ulrike-schaefer.de/aktuell/interview-theaterstueck-hannah-elisabeth/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schäfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 11:05:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth Dauthendey]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah & Elisabeth]]></category>
		<category><![CDATA[Premiere]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstück]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg liest ein Buch]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 21. Juni hatte das Theaterstück &#8222;Hannah &#38; Elisabeth&#8220; Premiere. Daniel Osthoff stellte mir aus diesem Anlass einige Fragen, die im Programmheft abgedruckt wurden. Mich haben diese Fragen weiter beschäftigt, deswegen gebe ich sie unten noch einmal wieder und antworte ausführlicher auf sie (hier auch als PDF-Fassung). Das ist zugleich eine gute Gelegenheit für mich,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 21. Juni hatte das Theaterstück <a href="https://www.ulrike-schaefer.de/werk/theater/hannah-und-elisabeth/">&#8222;Hannah &amp; Elisabeth&#8220;</a> Premiere. Daniel Osthoff stellte mir aus diesem Anlass einige Fragen, die im Programmheft abgedruckt wurden. Mich haben diese Fragen weiter beschäftigt, deswegen gebe ich sie unten noch einmal wieder und antworte ausführlicher auf sie (<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/ulrike-schaefer-interview-hannah-elisabeth.pdf" target="_blank">hier</a><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/ulrike-schaefer-interview-hannah-elisabeth.pdf" target="_blank"> auch</a><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/ulrike-schaefer-interview-hannah-elisabeth.pdf" target="_blank"> als PDF-Fassung</a>).</p>



<p>Das ist zugleich eine gute Gelegenheit für mich, um mich auf die Zusammenstellung der Schulmaterialen einzustimmen. Denn nach der letzten öffentlichen <a href="https://www.ulrike-schaefer.de/events/hannah-elisabeth-theaterstueck-3/">Aufführung am 4. Juli</a> soll es noch weitergehen: Die Aufführung wurde verfilmt, der Film und das Manuskript werden mit Hintergrundinformationen dazu den Schulen zur Verfügung gestellt &#8211; zur Besprechung, für eigene Aufführungen des Stücks oder eigene Produktionen zum Thema. Zu diesem Zweck werde ich demnächst noch mal in die Recherchematerialien zum Stück eintauchen und Auszüge daraus zusammenstellen.</p>



<p>Doch jetzt zu Daniels Fragen und meinen langen Antworten darauf (die immer noch nicht alles enthalten, was mir dazu einfällt &#8211; ich hoffe, ich werde das Ganze noch fortsetzen können):</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Als wir von &#8222;<a rel="noreferrer noopener" href="https://wuerzburg-liest.de/" target="_blank">Würzburg liest</a>&#8220; und &#8222;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.pics4peace.de/" target="_blank">pics4peace</a>&#8220; dich fragten, ob du ein Stück über Elisabeth Dauthendey schreiben würdest, das vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht, hast du relativ schnell zugesagt. Gingen dir sofort Bilder durch den Kopf?</strong></p>



<p>Ja, ich sah spontan Elisabeth und eine junge Frau von heute. Die &#8222;Story&#8220; war noch nicht da, aber die beiden Frauen, die sich über die Zeit hinweg begegnen, hakten sich sofort fest, noch bevor ich mich entschieden hatte, das Stück zu schreiben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Nachdem du angefangen hattest, an dem Stück zu arbeiten, kam der Regisseur Boris Wagner dazu, und am Ende firmiert er nun als Co-Autor. Wie kam das?</strong></p>



<p><a href="https://www.theapolis.de/de/profil/boris-wagner" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Boris</a> und ich trafen uns ziemlich bald. Ich war es von meinen beiden <a href="https://www.ulrike-schaefer.de/werk/theater/">Stücken fürs Mainfranken Theater</a> her gewohnt, meine Idee und später auch die Rohfassung mit Dramaturg und Regisseur abzustimmen. Ich komme ja von der Prosa und mag das an der Theaterarbeit sehr, dass der Text im Dienst eines Gesamtwerks steht und unterschiedliche Professionen &#8211; Autor:in, Regisseur:in usw. &#8211; aus verschiedenen Blickwinkeln heraus darauf schauen. Ich suche diese Zusammenarbeit auch, weil meine Ausflüge ins Theaterschreiben ja sporadisch sind und mir das Sicherheit gibt, dass da etwas &#8222;Inszenierbares&#8220; entsteht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/boris-wagner-1.jpg" alt="" class="wp-image-13063" width="445" height="349" srcset="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/boris-wagner-1.jpg 889w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/boris-wagner-1-300x235.jpg 300w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/boris-wagner-1-768x602.jpg 768w" sizes="(max-width: 445px) 100vw, 445px" /><figcaption class="wp-element-caption">Boris Wagner. Foto: Thomas Stadler</figcaption></figure>
</div>


<p>Mit Boris wurde es dann die engste Zusammenarbeit bisher, das hat sich organisch so ergeben. Boris stieg sofort auf meine Idee der zweiten weiblichen Hauptfigur ein und konnte auch mit meiner Vorstellung zur &#8222;Aussage&#8220; des Stücks viel anfangen. Ich zeigte ihm ein paar Story-Ideen, die schlussendliche Grundidee und ein erster grober Szenenplan stammen aber von ihm und haben mich wiederum sofort überzeugt. Den Szenenplan haben wir dann gemeinsam angepasst und weiterentwickelt und könnten heute gar nicht mehr sagen, von wem welche Ideen darin stammen. Vieles entstand gerade in diesem Austausch miteinander.</p>



<p>In die konkrete Ausgestaltung floss anschließend sehr vieles, was sich aus meiner umfangreichen Recherche sowohl zu Dauthendey als auch zur heutigen Zeit speiste. Den Text geschrieben habe ich, aber auch hier waren wir &#8211; allein schon wegen des taffen Zeitplans &#8211; von einer sehr rohen Fassung an im Austausch und gingen den Text am Ende Satz für Satz durch &#8211; was wir so gar nicht geplant hatten, was wir aber dann ebenfalls spontan als die beste Vorgehensweise empfanden.</p>



<p>Dieser gemeinsame Prozess hat sich für uns beide als sehr produktiv erwiesen. Rein zeitlich hatte ich in dieser Phase zwar den weitaus größten Anteil, aber keiner von uns hätte allein dieses Stück geschrieben, das war ein echtes Gemeinschaftswerk.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Eine Figur wie Elisabeth Dauthendey, über die es leider nicht sonderlich viel Biografisches gibt, war sicherlich nicht einfach zu fassen, oder?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/03/Elisabeth-Dauthendey-Jugendbildnis.jpg" alt="Elisabeth Dauthendey, Jugendbildnis" class="wp-image-12773" width="360" height="593" srcset="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/03/Elisabeth-Dauthendey-Jugendbildnis.jpg 480w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/03/Elisabeth-Dauthendey-Jugendbildnis-182x300.jpg 182w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px" /><figcaption class="wp-element-caption">Elisabeth Dauthendey</figcaption></figure>
</div>


<p>Das war, ehrlich gesagt, das einfachste, weil ich mir maximale Freiheit genommen habe: Elisabeth im Stück ist eine fiktive Figur, die sich biografische Fakten und &#8211; vielleicht &#8211; Charakterzüge von <a href="https://wuerzburg-liest.de/autor-werk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Elisabeth Dauthendey</a> leiht.</p>



<p>Beim Charakter habe ich mich von der Energie und Wut leiten lassen, die aus ihren Essays <a href="https://dreizehneinhalb-wuerzburg.buchhandlung.de/shop/article/49654240/elisabeth_dauthendey_das_weib_denkt.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Unweiblich&#8220; und &#8222;Geschlechter&#8220;</a> strömen. Weiteres habe ich aus der Recherche geschöpft, z. B. auf welche Weise das Thema Recht und Jura eine Rolle spielt.</p>



<p>Daraus ergaben sich deutliche Abweichungen von realen Personen und Begebenheiten, aber gerade zu dem Zweck, in der verdichteten Form der Fiktion etwas Wahrhaftiges über diese Zeit und die Hindernisse zu erzählen, die die Frauen zu überwinden hatten, sowohl in Würzburg als auch darüber hinaus.</p>



<p>Auch da war die Zusammenarbeit mit Boris ein Glücksfall, weil er mich darin bestärkt und meine zwischenzeitlichen Skrupel, was die biografischen Abweichungen betrifft, ausgeräumt hat.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Elisabeth Dauthendey gehörte zu den ganz frühen Frauenrechtlerinnen in Würzburg im ausgehenden 19. Jahrhundert. Sind ihre Forderungen vergleichbar mit denen, die heutige Feministinnen aufstellen?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://knodt.buchhandlung.de/shop/article/35915556/antje_schrupp_kleine_geschichte_des_feminismus.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/kleine-geschichte-des-feminismus.jpg" alt="Patu / Antje Schrupp: Kleine Geschichte des Feminismus" class="wp-image-13037" width="312" height="450" srcset="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/kleine-geschichte-des-feminismus.jpg 416w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/kleine-geschichte-des-feminismus-208x300.jpg 208w" sizes="(max-width: 312px) 100vw, 312px" /></a></figure>
</div>


<p>Wenn ich mal einen weiten Bogen schlagen darf, bevor ich das beantworte: Elisabeth Dauthendey steht ja selbst schon in einer jahrhundertelangen Reihe. Wer einen ganz kurzen und zugleich präzisen, einordnenden Überblick bekommen möchte, dem empfehle ich den Comic <a href="https://knodt.buchhandlung.de/shop/article/35915556/antje_schrupp_kleine_geschichte_des_feminismus.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Kleine Geschichte des Feminismus&#8220; von Patu und Antje Schrupp</a>.</p>



<p>Auch der Kampf um weibliche Bildung und Berufstätigkeit reicht weit zurück. Bei der Recherche hat mich z. B. eine Forderung des Allgemeinen Deutschen Frauenbildungsvereins von 1865 geflasht (da war Dauthendey gerade einmal 11 Jahre alt): &#8222;Befreiung der weiblichen Arbeit von allen ihrer Entfaltung entgegenstehenden Hindernissen&#8220;. Das ist sicherlich heute noch aktuell, inklusive der neoliberalen Vereinnahmung dieser Forderung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://opac.winbiap.net/wuerzburg/detail.aspx?data=Y21kPTEmYW1wO3NDPWNfMD0wJSVtXzA9MSUlZl8wPTIlJW9fMD04JSV2XzA9Z2lzZWxhIGthaXNlciUlZ18wPS0xJmFtcDtDYXRhbG9ndWVJZD0xMTQ5NSZhbXA7cGFnZUlkPTImYW1wO1NyYz0yJmFtcDtwUz0xMCZhbXA7U29ydD1FcnNjaGVpbnVuZ3NqYWhy" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/gisela-kaiser-spurensuche-rotated.jpg" alt="" class="wp-image-13038" width="380" height="553" srcset="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/gisela-kaiser-spurensuche-rotated.jpg 507w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/gisela-kaiser-spurensuche-206x300.jpg 206w" sizes="(max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a></figure>
</div>


<p>Aber auch in Würzburg gab es mindestens über Jahrzehnte hinweg immer wieder Versuche, den Frauen Zugang zu Bildung zu verschaffen. Das kann man sehr gut nachlesen bei <a href="https://opac.winbiap.net/wuerzburg/detail.aspx?data=Y21kPTEmYW1wO3NDPWNfMD0wJSVtXzA9MSUlZl8wPTIlJW9fMD04JSV2XzA9Z2lzZWxhIGthaXNlciUlZ18wPS0xJmFtcDtDYXRhbG9ndWVJZD0xMTQ5NSZhbXA7cGFnZUlkPTImYW1wO1NyYz0yJmFtcDtwUz0xMCZhbXA7U29ydD1FcnNjaGVpbnVuZ3NqYWhy" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gisela Kaiser: &#8222;Spurensuche. Studentinnen und Wissenschaftlerinnen an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg von den Anfängen bis heute&#8220;</a>. Frauen in Würzburg haben z. B. 1869 schon einmal einen Antrag auf Zulassung zur Universität gestellt, der vom Senat abgelehnt wurde. Auch einzelne Frauen haben es immer wieder versucht.</p>



<p>Was <a href="https://wuerzburg-liest.de/autor-werk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Elisabeth Dauthendey</a> selbst betrifft, so haben mich ihre Essays <a href="https://knodt.buchhandlung.de/shop/article/49654240/elisabeth_dauthendey_das_weib_denkt.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Unweiblich&#8220; und &#8222;Geschlechter&#8220;</a> unmittelbar berührt, sowohl im Kopf als auch emotional. Ebenso vieles in ihrem Buch <a href="https://www.elisabeth-dauthendey.de/Elisabeth_Dauthendey_Weib_Liebe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Vom neuen Weibe und seiner Liebe&#8220;</a>. Vieles davon hat aus meiner Sicht Bezüge zu heute.</p>



<p>Ein Gedanke taucht bei ihr öfter auf:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Sie (Mann und Frau) müssen sich erst zueinander entwickeln. Das Weib hat den ersten Schritt dazu getan.&#8220; </p>
<cite><a href="https://www.elisabeth-dauthendey.de/Elisabeth_Dauthendey_Weib_Liebe/12/">Elisabeth Dauthendey: Vom neuen Weibe und seiner Liebe, S. 26</a></cite></blockquote>



<p>Sie fordert also ein, dass auch die Männer sich bewegen und dass Frauen und Männer sich sozusagen an einem neuen gemeinsamen Ort treffen. Ich denke, das ist heute sogar sehr aktuell, und letztlich war dieser Gedanke der Grund, warum ich zugesagt habe, das Stück zu schreiben.</p>



<p>Insbesondere erinnerte es mich an das, was ich &#8222;die Tücken der Gleichstellung&#8220; nenne und was ich zum ersten Mal <a href="https://www.antjeschrupp.de/gleichstellung">bei Antje Schrupp entdeckt</a> habe. Das folgende Zitat von ihr stammt aus einem Vortrag 2009 und ist heute noch aktuell:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ich denke (…), es ist an der Zeit, den Terminus &#8222;Gleichstellung&#8220; grundsätzlich in Frage zu stellen. Denn allein dieses Wort bedeutet schon eine Kapitulation aus Sicht der weiblichen Freiheit. </p>



<p>[An dieser Stelle des Artikels ist ein Comic von <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.patupatu.com/" target="_blank">Patu </a>abgebildet, in dem eine Frau sagt: &#8222;Frauen und Männer müssen gleich sein.&#8220; Und eine andere Frau fragt: &#8222;Gleich den Männern oder gleich den Frauen?&#8220;]</p>



<p>Die Antwort, so wie wir sie in den letzten 20 Jahren präsentiert bekommen haben, ist klar: gleich den Männern. Ganz automatisch haben wir uns angewöhnt, den Maßstab für die Frauen dort anzulegen, wo die Männer sind. Das, was sie machen, ist normal. Und die Frauen müssen sich dem angleichen &#8211; solange das nicht gelingt, liegt etwas im Argen.&#8220; </p>
<cite><a href="https://www.antjeschrupp.de/gleichstellung">Antje Schrupp: Die Freiheit der Frauen in einer gleichgestellten Welt</a></cite></blockquote>



<p>Als ich das zum ersten Mal las, fiel es mir wie Schuppen von den Augen, auch was meine ganz persönliche Erfahrung betrifft: Das war der Anpassungsdruck, den ich selbst verinnerlicht, aber nicht verstanden hatte. Besonders war er mir von meiner IT-Laufbahn her vertraut. Er erzeugte einerseits das Gefühl, dem Anspruch, wie ich zu sein hatte, sowieso nicht genügen zu können. Und andererseits merkte ich, dass ich das eigentlich auch gar nicht wollte &#8211; was ich mir selbst wiederum als Schwäche auslegte. Dieser unverstandene innere Zwiespalt führte zu einem immerwährenden Kräfteverschleiß.</p>



<p>Ich glaube, diesen Zwiespalt kennen viele Frauen. Und ich habe den Eindruck &#8211; auch nach der vertieften Recherche zu diesem Stück -, dass die Falle des männlichen Maßstabs und die Frage, wie weibliche Freiheit jenseits der &#8222;Gleichstellung&#8220; eigentlich aussehen kann, aktuell von vielen Frauen für viele Bereiche untersucht wird.</p>



<p>Insofern hat sich seit den Anfängen der &#8222;Gleichstellung&#8220; einiges getan. Während meiner IT-Zeit stieß ich z. B. auf ein Buch &#8222;Hardball for Women&#8220; &#8211; das muss in den frühen 2000ern gewesen sein &#8211; mit Empfehlungen, wie man sich als Frau in der Berufswelt &#8222;harte männliche Verhaltensweisen&#8220; antrainiert. Heute weisen das viele zurück und stellen die Frage, was davon eigentlich gut und gesellschaftlich nützlich ist und welche wir &#8211; auch die Männer &#8211; hinter uns lassen sollten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Hilft der Blick in die Vergangenheit die gegenwärtigen Probleme zu verstehen?</strong></p>



<p>Er hilft, die Tiefe des Problems zu verstehen.</p>



<p>Institutionen wie die Universität etwa sind unter explizitem Ausschluss von Frauen entwickelt worden (und dieser Ausschluss wurde lange und aggressiv verteidigt, wie die teils wörtlichen Zitate im Stück illustrieren). Unter welchen Bedingungen würden wir heute Forschung treiben, wenn wir eine gemeinsame Wissenschaftsgeschichte hätten? Würden wir z. B. auf die Idee kommen, dass die Weichen für wissenschaftliche Karrieren ausgerechnet in dem Lebensalter gestellt werden, wenn Menschen kleine Kinder haben? Gäbe es überhaupt &#8222;Karrieren&#8220;? Hätten wir die gleichen Forschungsschwerpunkte, wenn die Lebenserfahrung aller in bewusste und unbewusste Entscheidungen einfließen würde?</p>



<p>Das können wir nicht beantworten, aber wir sollten so grundlegend fragen. Wenn man sich klarmacht, dass solche Institutionen auf Diskriminierung und damit auch Abspaltung und Ausblendung ganzer Lebensbereiche gründen, dann versteht man besser, warum Gleichstellungsmaßnahmen &#8211; &#8222;Frauen dürfen jetzt <em>auch</em> dies und jenes&#8220; &#8211; oft so unzureichend greifen. Und dass man diese Institutionen nicht durch ein paar Fördermaßnahmen &#8222;frauenfreundlich&#8220; machen kann, sondern sie im Grunde neu erfinden muss.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Hannah, die moderne Frau in deinem Stück, trifft auf Elisabeth. Treffen da zwei Welten aufeinander?</strong></p>



<p>Ich habe mich oft gefragt, wie es wohl &#8222;wirklich&#8220; wäre, wenn Elisabeth Dauthendey eine heutige Frau träfe. Mit Sicherheit ganz anders als im Stück, und wahrscheinlich würden da in noch viel stärkerem Maße zwei Welten aufeinanderprallen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/hannah-und-elisabeth-11-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-13060" width="768" height="511" srcset="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/hannah-und-elisabeth-11-1024x681.jpg 1024w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/hannah-und-elisabeth-11-300x200.jpg 300w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/hannah-und-elisabeth-11-768x511.jpg 768w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/hannah-und-elisabeth-11.jpg 1154w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Elisabeth (Pia Beckmann), Hannah (Katharina Ries). Foto: Thomas Stadler</figcaption></figure>



<p>Aber auch im Stück müssen die beiden eine große Hürde überwinden. Zunächst hat es den Anschein, Hannah komme aus derjenigen Zukunft, die Elisabeth sich erträumt hat. Dann wird deutlich, dass das nicht so ist, und daraus entstehen Konflikte zwischen den beiden, die wir heute auch kennen, etwa zwischen älteren und jüngeren Frauen:</p>



<p>Bei der Bewegung #aufschrei vor 10 Jahren, die Alltagssexismus als gesellschaftliches Massenphänomen sichtbar machte und anprangerte, hat sich das z. B. gezeigt. Unter den älteren Frauen gab es manche, die sagten: Habt euch nicht so. So sind die Männer halt, da muss man sich eben durchbeißen. Es gibt in den älteren Generationen also einen gewissen Stolz, es trotz allem geschafft zu haben. Das ist biografisch verständlich, für die Jüngeren aber kein Zukunftsmodell. Die akzeptieren dieses &#8222;Trotz allem&#8220; nicht mehr.</p>



<p>Auch Hannah und Elisabeth müssen sich erst zueinander bewegen und gemeinsam herausfinden, was eigentlich das Problem ist.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Worin siehst du heute die größten Probleme für die Gleichberechtigung von Frau und Mann?</strong></p>



<p>Da kann ich an meine Antwort weiter oben anschließen: Das Grundproblem sehe ich darin, dass wir alle in eine bis in die Haarwurzeln patriarchal und androzentrisch geprägte Welt hineingeboren wurden und irgendwie darauf aufbauen und damit umgehen müssen.</p>



<p>Im Grunde müsste man die Welt neu verhandeln. Aber das geht natürlich nicht, wir können ja nicht die Pausetaste drücken und alles neu aufbauen. Also haben wir Gleichstellungsmaßnahmen, aber die beinhalten das Problem oder zum mindesten die Gefahr, dass der althergebrachte männliche Maßstab als Zielpunkt, den Frauen &#8222;jetzt auch&#8220; erreichen dürfen und sollen, bestehen bleibt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/hannah-und-elisabeth-5-1-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-13097" width="512" height="341" srcset="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/hannah-und-elisabeth-5-1-1024x681.jpg 1024w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/hannah-und-elisabeth-5-1-300x200.jpg 300w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/hannah-und-elisabeth-5-1-768x511.jpg 768w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/06/hannah-und-elisabeth-5-1.jpg 1154w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /></figure>
</div>


<p>Ich denke, das ist weiterhin die größte Herausforderung: dass man beides zugleich machen muss, konkrete Maßnahmen, die konkrete Lebensverhältnisse im Gegebenen erleichtern &#8211; z. B. die Situation junger Wissenschaftlerinnen, die Mütter werden -, und das Gegebene zugleich radikal in Frage stellen und um grundlegende Änderungen ringen.</p>



<p>Am eklatantesten zeigt sich das im Care-Bereich. Das ist ja auch logisch: Man kann nicht von einer Gesellschaft, die die gesamte Care-Arbeit, allem voran die Sorge um Kinder &#8211; unbezahlt &#8211; den Frauen überlässt, zu einer Gesellschaft übergehen, die den Frauen Zugang zu Erwerbsarbeit, Politik, der ganzen öffentlichen Sphäre gewährt, ohne diese Gesellschaft und ihre Institutionen, aber auch die Care-Arbeit selbst, ihre Organisation und ihren Stellenwert, grundlegend zu ändern, und ohne dass sich auch für die Männer Grundlegendes ändert. Stattdessen gibt es <a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/2017-05/gleichstellung-frauen-gesetze-gesellschaft-arbeit/komplettansicht?utm_source=pocket_saves">Maßnahmen für Einzelprobleme, die aber kein Gesamtkonzept ergeben</a>. Aber dieses Thema verdient noch mal eine eigene Würdigung, die ich später nachschieben muss.</p>



<p>Es kommt jedenfalls nicht von Ungefähr, dass das erste Thema, das mich bei der Recherche zur heutigen Situation der Frauen an den Universitäten angesprungen hat, genau dieses war: Die Universitäten verlieren die meisten jungen Wissenschaftlerinnen dann, wenn diese Mütter werden. Da geht die Schere auseinander, d. h. ab da passt die Institution Universität, so wie sie heute (immer noch) ist, nicht gleichermaßen zu den Lebensverhältnissen von Frauen und Männern.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Ist die Frage der Gleichberechtigung eine nie endende Geschichte?</strong></p>



<p>Meine spontane Antwort? Ja. Leider.</p>



<p>Allein schon dieses gigantische historische Erbe, von dem wir ja nur einen Wimpernschlag entfernt sind, macht es so unglaublich schwer. Ich könnte jetzt Zahlen bemühen, zum Beispiel Prognosen, wie viele Jahre der Gender Pay Gap noch fortbestehen wird. Aber spontan kommt mir ein ganz anderes, alltägliches und vermeintlich banales Beispiel: Wenn ich durch den neuen Stadtteil &#8222;Am Hubland&#8220; gehe und die Straßenschilder lese, wird mir immer ganz elend. Ich weiß nicht, ob es dort überall so ist, aber an der Ecke, durch die ich öfter laufe, ist es wie eh und je: Ein Männername nach dem anderen.</p>



<p>Das ist die Selbstverständlichkeit, die uns umgibt. Das ist die Welt, in die Kinder heute und Jahrzehnte nach heute hineingeboren werden, Mädchen wie Jungen. Lange bevor sie eine Haltung dazu einnehmen können, ja bevor sie es überhaupt bemerken, werden sie diese Botschaft in sich aufnehmen: welches Geschlecht Relevanz trägt und Erinnerung verdient.</p>



<p>Diese frühen Prägungen sind vielleicht das schlimmste, weil sie unbewusst stattfinden. Und da ist einfach kein Ende abzusehen. Oder anders gesagt: Wir stehen noch ganz am Anfang.</p>



<p>Deswegen ist es auch so wichtig, dass wir uns fragen, wie wir mit diesem historischen Erbe, diesem gigantischen Berg patriarchaler Geschichte, eigentlich umgehen wollen. Für <a href="https://wuerzburg-liest.de/">&#8222;Würzburg liest ein Buch&#8220;</a> heißt das z. B. meiner Meinung nach, dass man nach dieser Aktion, bei der nach vier Werken von Männern zum ersten mal das einer Frau in den Mittelpunkt gesellt wurde, nicht mehr unhinterfragt und ohne eine bewusste Auseinandersetzung mit dieser Problematik in den früheren Modus zurückkehren kann. Aber auch das verdient noch mal eine eigene Würdigung, die ich nachschieben muss.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Elisabeth Dauthendey hat im Jahr 1900 ein Buch geschrieben mit dem Titel &#8222;Vom neuen Weibe und seiner Liebe&#8220;. Darin beschreibt sie den Mann als noch nicht reif für die moderne Frau. Hat sich da etwas geändert?</strong></p>



<p>Das ist wirklich schwer zu beantworten, weil die Zeiten ja nicht vergleichbar sind. Aber ein paar Gedanken dazu:</p>



<p>Diese Diskrepanz kennen wahrscheinlich Feministinnen zu allen Zeiten, und je progressiver sie sind, um so mehr. Nicht allen Männern gegenüber natürlich, aber vielen. Und übrigens auch Frauen gegenüber, auch das hat Elisabeth Dauthendey geschildert. Aus <a href="https://www.elisabeth-dauthendey.de/Elisabeth_Dauthendey_Weib_Liebe/">diesem Buch</a> strömt eine unglaubliche Einsamkeit, und ich glaube, das wiederum ist heute deutlich anders: Heute finden sich mehr Gleichgesinnte, unter Frauen wie Männern.</p>



<p>Was unsere Gegenwart betrifft: Ich glaube, die Schere geht heute auseinander, gerade unter den Männern. Einerseits gibt es mehr Männer, die sich für feministische Themen und Debatten interessieren, nicht zuletzt weil sie das alte, patriarchal geprägte Männerbild als einschränkend für ihre eigene Freiheit empfinden und der Meinung sind, dass auch für sie die gemeinsam gestaltete Welt etwas Gutes verspricht. Und andererseits gibt es diejenigen, die an diesem alten Männerbild festhalten, sich stark damit identifizieren und die die immer selbstbewusster auftretenden Frauen als Bedrohung wahrnehmen.</p>



<p>Insofern findet in unserer Gegenwart beides zugleich statt: Ein großer, selbstbewusst auftretender Veränderungswille und gleichzeitig ein immer heftigerer Backlash dagegen. Entsprechend groß ist die Schere gerade auch bei den Männern.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Glaubst du, mit Texten kann die Welt verbessert werden?</strong></p>



<p>Ich glaube, die Wirkung einzelner Personen, Taten und Werke wird insgesamt oft überschätzt. Aber Literatur kann gesellschaftliche Strömungen oder Haltungen stützen und verstärken, im Guten wie im Schlechten, bewusst oder unbewusst. Und insofern trägt sie auch Verantwortung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Soweit meine langen Antworten zu kurzen Fragen. </p>



 [<a href="https://www.ulrike-schaefer.de/aktuell/interview-theaterstueck-hannah-elisabeth/">See image gallery at www.ulrike-schaefer.de</a>] 



<p>Das Stück &#8222;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ulrike-schaefer.de/werk/theater/hannah-und-elisabeth/" target="_blank">Hannah &amp; Elisabeth</a>&#8220; entstand anlässlich von &#8222;<a rel="noreferrer noopener" href="https://wuerzburg-liest.de/" target="_blank">Würzburg liest ein Buch</a>&#8220; und wurde initiiert von <a rel="noreferrer noopener" href="https://wuerzburg-liest.de/" target="_blank">Würzburg liest e. V.</a> und <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.pics4peace.de/" target="_blank">pics4peace e. V.</a> in Kooperation mit den Juristen Alumni Würzburg e. V.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hannah &amp; Elisabeth: Vorverkauf startet</title>
		<link>https://www.ulrike-schaefer.de/vermeldet/hannah-elisabeth-vorverkauf-startet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schäfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2023 07:36:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermeldet]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth Dauthendey]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstück]]></category>
		<category><![CDATA[Uraufführung]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg liest ein Buch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ulrike-schaefer.de/?p=12897</guid>

					<description><![CDATA[Im Winter war es still, aber nur nach außen hin. Am Schreibtisch war viel los, und das Ergebnis wirft allmählich seine Schatten oder vielmehr Sonnenstrahlen voraus: Heute startet der Vorverkauf für ein Theaterstück, das ich in Zusammenarbeit mit dem Schauspieler, Regisseur und Theaterautor Boris Wagner geschrieben habe. Es entstand anlässlich von Würzburg liest ein Buch,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Winter war es still, aber nur nach außen hin. Am Schreibtisch war viel los, und das Ergebnis wirft allmählich seine Schatten oder vielmehr Sonnenstrahlen voraus: </p>



<p>Heute startet der Vorverkauf für ein Theaterstück, das ich in Zusammenarbeit mit dem Schauspieler, Regisseur und Theaterautor <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.theapolis.de/de/profil/boris-wagner" target="_blank">Boris Wagner</a> geschrieben habe. Es entstand anlässlich von <a href="https://wuerzburg-liest.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Würzburg liest ein Buch</a>, das dieses Jahr die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin <a href="https://wuerzburg-liest.de/autor-werk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Elisabeth Dauthendey</a> in den Mittelpunkt stellt:</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Hannah &amp; Elisabeth</h2>



<p><em>Theaterstück von Ulrike Schäfer und Boris Wagner. Mit Pia Beckmann, Katharina Ries, Rainer Appel, Clemens Lückemann u. a. Inszenierung: Boris Wagner.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/04/hannah-und-elisabeth.jpg" alt="" class="wp-image-12852" width="296" height="202" srcset="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/04/hannah-und-elisabeth.jpg 591w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/04/hannah-und-elisabeth-300x205.jpg 300w" sizes="(max-width: 296px) 100vw, 296px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hannah &amp; Elisabeth alias Katharina Ries und Pia Beckmann</figcaption></figure>
</div>


<p>1898. Elisabeth will eine Vorlesung besuchen, wird jedoch als Frau abgewiesen.</p>



<p>2023. Hannah, promovierte Biologin und Journalistin, hat alle Möglichkeiten – theoretisch.<br />In der Bibliothek der Juristischen Fakultät treffen sie aufeinander. Eine Verständigung mit Hindernissen beginnt, aus der beide verändert in die Zeit zurückkehren, aus der sie gekommen sind. Dort hat jede ihren eigenen Kampf auszufechten …</p>



<h3 class="wp-block-heading has-large-font-size">Termine</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/03/Elisabeth-Dauthendey-Jugendbildnis.jpg" alt="Elisabeth Dauthendey" class="wp-image-12773" width="240" height="396" srcset="https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/03/Elisabeth-Dauthendey-Jugendbildnis.jpg 480w, https://www.ulrike-schaefer.de/wp-content/uploads/2023/03/Elisabeth-Dauthendey-Jugendbildnis-182x300.jpg 182w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" /><figcaption class="wp-element-caption">Elisabeth Dauthendey</figcaption></figure>
</div>


<p>Mittwoch, 21.6., 18.30 Uhr und <br />Donnerstag, 22. 6., 16 Uhr <br />in der Bibliothek im Landgericht Würzburg, Ottostr. 5.</p>



<p>Dienstag, 4. 7., 19.30 Uhr <br />in der Stadtbücherei Würzburg im Falkenhaus, Marktplatz 9</p>



<p>Eintritt 12,- €, ermäßigt 8,- €</p>



<p>Karten ab 10. Mai <strong>nur im Vorverkauf</strong> im Antiquariat Osthoff, Martinstr. 19, unter 0931-572545 oder <a href="&#x6d;&#x61;&#105;l&#x74;&#x6f;&#58;an&#x6d;&#x65;&#108;d&#x75;&#x6e;&#103;&#64;w&#x75;&#x65;&#114;z&#x62;&#x75;&#114;&#103;-&#x6c;&#x69;&#101;s&#x74;&#x2e;&#100;&#101;">&#x61;&#110;m&#x65;&#x6c;&#100;u&#x6e;&#103;&#64;&#x77;&#x75;&#101;r&#x7a;&#98;u&#x72;&#x67;&#45;l&#x69;&#x65;&#115;&#x74;&#x2e;&#100;e</a>, <strong>keine Abendkasse</strong>.</p>



<p>Eine Veranstaltung von Würzburg liest e. V. in Kooperation mit den Juristen Alumni Würzburg e. V. und pics4peace e. V.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Ich hoffe, ich komme in den nächsten Wochen dazu, mehr zum Stück und seiner Entstehung zu schreiben. Ich bin jedenfalls selbst schon sehr, sehr gespannt auf die Inszenierung und freue mich auf die Uraufführung!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hinweis für Feed-Abonnent:innen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schäfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 May 2023 09:59:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[(Foto-Credits: © smarterpix.com &#160;/&#160;kjpargeter) Kleiner Technik-Einschub: Wer meine Neuigkeiten per Newsfeed abonniert hat und keine Veranstaltungshinweise verpassen will, sollte diese beiden Feeds abonnieren: https://www.ulrike-schaefer.de/feed/ https://www.ulrike-schaefer.de/veranstaltungen/feed/ Ich poste nämlich Termine nicht immer auch im Blog, sondern setze viele nur in den Veranstaltungskalender. Mit diesen beiden Feeds bekommt man zuverlässig alle Neuigkeiten. Wer lieber auf den E-Mail-Newsletter&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>(Foto-Credits: <span class="removed_link" title="https://smarterpix.com/de/photo/F30634616?utm_source=Backlink&amp;utm_medium=Link&amp;utm_content=User&amp;utm_campaign=Backlink-Optional">© smarterpix.com </span>&nbsp;/&nbsp;<a href="https://smarterpix.com/de/@kjpargeter?utm_source=Backlink&amp;utm_medium=Link&amp;utm_content=User&amp;utm_campaign=Backlink-Optional">kjpargeter</a>) </p>



<p>Kleiner Technik-Einschub: Wer meine Neuigkeiten per Newsfeed abonniert hat und keine Veranstaltungshinweise verpassen will, sollte diese beiden Feeds abonnieren:</p>



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<p>Ich poste nämlich Termine nicht immer auch im Blog, sondern setze viele nur in den Veranstaltungskalender. Mit diesen beiden Feeds bekommt man zuverlässig alle Neuigkeiten.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Frau Boge träumt von Schnee</title>
		<link>https://www.ulrike-schaefer.de/textproben/frau-boge-traeumt-von-schnee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schäfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2022 15:10:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Erzählung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ulrike-schaefer.de/?p=12724</guid>

					<description><![CDATA[Das ist der Titel einer Erzählung, die gerade auf dem Literaturportal Bayern veröffentlicht wurde und dort nachgelesen werden kann. Entstanden ist der Text im Winter 2020/21, also dem ersten Winter der Pandemie, und er verströmt die Bitternis dieser Zeit. Ein Riesendank an die Intensivschwestern und -pfleger, die mir ihre Erfahrungen anvertrauten! All das sollten wir&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das ist der Titel einer Erzählung, die gerade <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.literaturportal-bayern.de/journal?task=lpbblog.default&amp;id=2834" target="_blank">auf dem Literaturportal Bayern veröffentlicht</a> wurde und dort nachgelesen werden kann.</p>



<p>Entstanden ist der Text im Winter 2020/21, also dem ersten Winter der Pandemie, und er verströmt die Bitternis dieser Zeit. Ein Riesendank an die Intensivschwestern und -pfleger, die mir ihre Erfahrungen anvertrauten! </p>



<p>All das sollten wir nicht vergessen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Laudatio und Textauszug</title>
		<link>https://www.ulrike-schaefer.de/vermeldet/laudatio-und-textauszug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schäfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2022 15:01:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Vermeldet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ulrike-schaefer.de/?p=12721</guid>

					<description><![CDATA[Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hält die Erinnerung an und Freude über das Arbeitsstipendium, das ich im September erhalten habe, aufs Schönste wach, zum Beispiel hiermit: Auf dem Literaturportal Bayern werden zurzeit die diesjährigen Preisträger:innen vorgestellt. Dort ist auch die Laudatio von Dr. Pia-Elisabeth Leuschner zu meinem geplanten Erzählband &#8222;Kritische Masse&#8220; und ein&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hält die Erinnerung an und Freude über das <a href="https://www.ulrike-schaefer.de/aktuell/rueckenwind/">Arbeitsstipendium</a>, das ich im September erhalten habe, aufs Schönste wach, zum Beispiel hiermit:</p>



<p>Auf dem Literaturportal Bayern werden zurzeit die diesjährigen Preisträger:innen vorgestellt. Dort ist auch die Laudatio von Dr. Pia-Elisabeth Leuschner zu meinem geplanten Erzählband &#8222;Kritische Masse&#8220; und ein Textauszug daraus veröffentlicht:</p>



<p><a href="https://www.literaturportal-bayern.de/journal?task=lpbblog.default&amp;id=2819" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Arbeitsstipendium Neustart-Paket Freie Kunst an Ulrike Schäfer</a></p>



<p>Fotocredits: © Wolfgang Maria Weber StMWK</p>



<p>Der Auszug stammt aus der Erzählung &#8222;Hans&#8220;, die Teil des Erzählbands sein wird. Acht Erzählungen sind fertig, weitere sollen folgen und sind teilweise schon in Arbeit. Nach einem Intermezzo in einem anderen Genre (Theater) werde ich daran weiterwerkeln. Auf dass alles gut werde! Und dann hoffentlich auch seinen Weg in die Welt findet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>liTrios Jahresprogramm am 2.12.22 noch einmal Online</title>
		<link>https://www.ulrike-schaefer.de/veranstaltung/litrios-jahresprogramm-am-2-12-22-noch-einmal-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulrike Schäfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2022 08:29:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung mit Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur & Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[liTrio]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Lesung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ulrike-schaefer.de/?p=12694</guid>

					<description><![CDATA[Zu den Seiteneffekten der letzten zweieinhalb Jahre gehört, dass wir auch in Deutschland das Internet entdeckt haben. Als ich 2019, also in vor-pandemischen Zeiten, meine erste Online-Schreibwerkstatt anbot, war das noch anders. Damals meldeten sich gerade mal zwei Menschen, die es wagen wollten, sich mit mir in ein solches Abenteuer zu stürzen. Schreibwerkstatt, schön und&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zu den Seiteneffekten der letzten zweieinhalb Jahre gehört, dass wir auch in Deutschland das Internet entdeckt haben. Als ich 2019, also in vor-pandemischen Zeiten, meine erste Online-Schreibwerkstatt anbot, war das noch anders. Damals meldeten sich gerade mal zwei Menschen, die es wagen wollten, sich mit mir in ein solches Abenteuer zu stürzen. Schreibwerkstatt, schön und gut &#8211; aber online?? Dabei sind die technischen Möglichkeiten seit vielen Jahren vorhanden.</p>



<p>Dank dieser Möglichkeiten sind etliche meiner Kolleg:innen und ich während der Hochphase der Pandemie nicht in der Höhle verschwunden, um Jahre später augenreibend wieder herauszukrabbeln. Sondern wir konnten zumindest einige unser geplanten Auftritte und Projekte verwirklichen. Unter anderem haben wir zwei Veranstaltungsreihen so über die Zeit gerettet. </p>



<p>Als erste ging die Lesebühne <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.grossraum-kleinstadt.de/" target="_blank">großraumdichten &amp; kleinstadtgeschichten</a> am 7. April 2020, mitten im noch brötchenfrischen Lockdown, online. Sie war für diesen Tag in der Stadtbücherei Würzburg geplant, und ich bin heute noch stolz, dass wir diesen Kraftakt innerhalb kürzester Zeit hinbekommen haben &#8211; allen voran der Zauberer, den wir als Gast eingeladen hatten! Tatsächlich hatte der Abend etwas Magisches. Die Zukunft war völlig ungewiss, aber die Gegenwart knisterte, und wir waren, zumindest für diese Stunden, ziemlich euphorisiert.</p>



<p>Im Juni 2020 folgte die erste Online-Ausgabe der <a href="https://www.litrio.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Autorengruppe liTrio</a>. Eigentlich hatten wir in diesem und dem darauffolgenden Jahr anlässlich unseres zehnjährigen Bestehens mit unserem Jubiläumsprogramm nicht nur in Würzburg und Schweinfurt, sondern an mehreren Orten in der Region auftreten wollen. Das war dann Essig. </p>



<p>Aber dafür öffnte sich eine andere Tür: Auf einmal konnten Leute unsere Auftritte verfolgen, die weit entfernt wohnen und ansonsten gar nicht die Möglichkeit dazu gehabt hätten. Ich bekomme heute noch Anfragen, ob wir nicht mal wieder <span class="removed_link" title="https://www.youtube.com/playlist?list=PLs47Xefnz4wYRj26RLCN7qhAqKqzD-V1T">online auftreten</span>.</p>



<p>Und weil das so ist, retten wir diesen schönen Effekt über die Zeit und haben beschlossen, unser Jahrespogramm, sobald es &#8222;in Präsenz abgespielt&#8220; ist, zum Jahresende noch einmal online zu präsentieren &#8211; bevor wir uns in die Winterpause verabschieden und am Programm fürs nächste Jahr werkeln.</p>



<p>Zum ersten Mal also &#8222;freiwillig&#8220; und ganz ohne Lockdown: Unser Jahresprogramm 2022 steigt noch ein letztes Mal! Und zwar am <a href="https://www.litrio.de/allgemein/jahresprogramm-2022-nochmals-online/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freitag, den 2. Dezember um 20 Uhr</a>. Mit Texten, Musik und allem Drum und Dran. Informationen zur Teilnahme finden sich auf <a href="https://www.litrio.de/allgemein/jahresprogramm-2022-nochmals-online/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.litrio.de</a>.</p>



<p>Wer&#8217;s also verpasst hat oder wer schon &#8222;in Präsenz&#8220; dabei war und es noch mal erleben möchte: Herzliche Einladung! Sagt es gerne weiter. Wir lesen uns schon mal ein, machen Soundcheck &#8211; &#8222;Test, Test. Hello World&#8220;! &#8211; und kultivieren die Vorfreude.</p>
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	</channel>
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