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    <title>Traumzeit 3.0 (Jetzt noch mehr Traumkraft)</title>
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    <description>Jetzt noch mehr Traumkraft</description>
    <dc:publisher>Traumzeit</dc:publisher>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:date>2008-07-02T20:46:58Z</dc:date>
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    <title>Traumzeit 3.0</title>
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  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5035591/">
    <title>Taschendieb im Brentano-Bad und Stimmverlust</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5035591/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich gehe zu unserem Platz auf der Liegewiese des Brentano-Bads. Ein großer junger Mann in sommerlicher Motorradkluft hat seinen Arm voller Taschen und Rucksäcke. Ich weiß sofort, dass er ein Dieb ist, der sich schnell die Taschen von den Badegästen nahm, als diese nicht aufpassten. Er hat meine Fahrradtasche! Erbost will ich sagen, dass er meine Fahrradtasche zurückgeben soll, stelle aber zu meinem Entsetzen fest, dass meine Stimme fast gänzlich versagt. Er steht vor mir, mehr als zwei Meter groß, mit offenem Mund vor Überraschung. Es sieht aus, als überläge er, ob er mitsamt allen Taschen flüchten oder meine Fahrradtasche hier fallen lassen soll. Schließlich gebe ich mich noch nicht geschlagen, versuche meiner Stimme nachdrücklich Laut zu geben. Am liebsten sehr laut! Wo bleibt denn bloß Mike? Das ist meine Fahrradtasche!! versuche ich es noch einmal. Es kommt nur ganz leise raus.&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Schreiben+und+Sprechen"&gt;Schreiben und Sprechen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2008 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-02T20:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5035503/">
    <title>Profil</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5035503/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;p&gt;
&lt;a href="http://www.rheinvideo.de/bilder/groessen/XZ3W4Ee/orig"&gt;&lt;img src="http://www.rheinvideo.de/im/XZ3W4Ee/395x450" width="395" height="450" alt="'Profil' von Traumzeit" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Eine Begegnung in stillem Raum. Ich sehe mein Ebenbild, also mich und wundere mich, wie anders ich aussehe. Ich ahnte es nicht! Wann sah ich mich zuletzt im Profil? Eine Last fällt von mir. Das Sie-Ich hat etwas Besonderes, ganz Eigenartiges. Sicher nicht der Norm entsprechend. Das gefällt mir.&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Frauen"&gt;Frauen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2008 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-02T20:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5035581/">
    <title>Sonnenblumenfinsternis</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5035581/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne wirft ein Licht in die nächtliche Finsternis auf ein Stück Gartenland beim Schuppen aus der Kinderzeit. Am Gartenrand steht uns ein Streifen Erde zur Verfügung. Ich bin unsicher, ob wir wirklich Sonnenblumen, vielleicht denke ich auch an Möhren, hier pflanzen sollten. Wir befinden uns in einer Übergangssituation, wir werden unseren eigenen, größeren Garten an einem anderen Ort haben. Doch wenn die Sonnenblumen/Möhren hier zu wurzeln beginnen, an dieser Stelle heranwachsen... Werden wir sie dann zu gegebener Zeit noch versetzen können, ohne dass sie eingehen?&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Pflanzen"&gt;Pflanzen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2008 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-02T20:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5033491/">
    <title>Rothaarige träumte einen Sonnenaufgang</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5033491/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Seit einiger Zeit ist Valerian ziemlich niedergeschlagen. Er sitzt in einem fensterlosen Raum, ganz leer und ohne Aussicht. Er ist traurig, da sich seine Freunde von ihm zurückziehen. Ich schaue schweigend, wie einen Film. Schweige aus Hilflosigkeit, denn meine Worte können nicht trösten, wie es eine körperliche Berührung könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ältere Frau mit glatten roten Haaren tritt in den Raum und legt sich mit dem Rücken auf Valerian, der selbst rücklings auf einer Pritsche liegt. Die Frau legt sich so, dass sie mit ihrem Kopf auf seinen Knöcheln zu liegen kommt. Den Blick nach oben gerichtet, erinnert sie laut einen Traum der letzten Nacht. Valerian und ich stellen einige Fragen zu dem Traum. Mich interessiert vor allem, in welcher Richtung, aus ihrer Sicht, dieser überwältigende Sonnenaufgang stattfand. Sie antwortet unklar; oder ich verstehe sie nicht richtig. Ich will es aber unbedingt wissen, ob der Sonnenaufgang zu ihrer linken Seite oder geradeaus vor ihr zu sehen war. Es ist deshalb spannend für mich, da ich an meinen &lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/stories/5030272/"&gt;Traum von gestern&lt;/a&gt; denke. Da sah ich die Gewitterfront erst geradeaus und dann zu meiner linken Seite.&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Innenr%C3%A4ume"&gt;Innenräume&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2008 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T21:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5033474/">
    <title>Die dunkle Hausherrin</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5033474/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Lande. Eine Beschäftigung als Dienstmädchen. Ich sitze auf der Toilette der Hausherrin und bemerke erst jetzt, nach vielen Stunden, etwas. Beim Aufstehen streifen meine Haare ein schwarzes Klettband, das die Hausherrin mittels einem hölzernen Gestell über dem Toilettenbecken befestigte. Jedes Mal war ich mit meinen Haaren daran gekommen, so dämmert mir. Ein Blick zum Klettband zeigt mir, dass ich Recht habe: es ist dicht voller Haare. Eine ganze Strähne langer welliger Haare  die stammen eindeutig von meinem Schopf  kann ich herausklauben! Ich erlebe es als etwas Verletzendes, dass sie das macht und mich so nach und nach meiner Haare beraubt. Doch nicht nur das! Die Hausherrin hat dies alles in erster Linie deswegen veranstaltet, um mir später den Haarverlust auf ihrer(!) Toilette vorhalten zu können. Sie wollte es so aussehen lassen, als sei ich allein dafür verantwortlich. Von dem von ihr angebrachten Klettband solle dann nicht mehr die Rede sein. Da ich es nun vorher bemerkte, kann ich ihr immerhin einen Strich durch diese fragwürdige Rechnung machen. Damit geht es mir zwar nicht wirklich gut, aber ich habe damit wenigstens ein Gefühl der Schadensbegrenzung. Vor allem werde ich fortan gut auf meine Haare achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Lande. Ein alter Küchentisch mit Schublade steht auf dem Hof, nahe einem kleinen Unterstand, wo ich stehe. Auf dem Tisch steht ein riesengroßer Kochtopf mit Deckel. Der Topf hat sicherlich 100 Liter Fassungsvermögen. Die verstorbene Lisabeth will darin Suppe kochen. Bereits vorhin im Haus sah ich sie beim Vorbereiten des Gemüses, das sie nun hier draußen schälen, stückeln und in den Topf werfen wird. Doch wer wird den gefüllten Topf später vom Tisch tragen? Opa Martin wird das wohl kaum bewältigen können. Auch nicht sie beide gemeinsam. Vielleicht will sie den Topf nur zum Teil füllen? Trotzdem... selbst dann könnte der Topf von niemandem mehr bewegt werden. Gedanklich hänge ich in dieser Situation fest und starre auf den Kochtopf, ohne dass irgendetwas passiert.&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Haarige+Sachen"&gt;Haarige Sachen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2008 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T21:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5033465/">
    <title>Treffen am Opernplatz</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5033465/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ein kleiner unterbeleuchteter Hauswirtschaftsraum. Auf dem schmalen Platz vor der Arbeitsfläche begegnet mir eine spirituelle Bekannte. Sie ist seminarerprobt und erzählt von einem Seminar  irgendetwas Hauswirtschaftliches   das kurz bevorsteht, sie gebucht hat und das an diesem Wochenende bei ihr stattfinden wird. Ein oder zwei Wochen darauf wird ein Schreibkurs stattfinden. Dieser Kochkurs, oder was das sein soll, interessiert mich nicht sonderlich, aber der Schreibkurs... Wäre da vielleicht noch ein Platz frei? Leider erhalte ich keine Antwort, die eindeutig wäre, oder die eindeutig in Erinnerung geblieben wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stühle und runde Tischchen aus Rattan am Rande des Opernplatzes. Eine Gruppe Menschen nimmt zur gleichen Zeit auf den Stühlen Platz. Keiner wirkt unbekannt, wenngleich ich nur drei wirklich Bekannte  zwei und mich selbst  erkenne. Ich versuche nun, mich so zu setzen, dass mir wenigstens mit einem dieser Bekannten ein Blickkontakt möglich ist. Obwohl ich mehrere Versuche starte, und mehrmals fast zum Sitzen komme, und dann doch den Platz wechsele, gelingt mir das nicht einmal in einem Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Träume am Opernplatz:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/stories/5030272/"&gt;Rot vor dem Opernplatz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/stories/5003359/"&gt;Die magische Trommel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/stories/4889687/"&gt;Russischer Lebensmitteltransporter&lt;/a&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Lernen"&gt;Lernen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2008 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T20:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5030290/">
    <title>Alte Tennisspielerinnen und Kakaosäckchen</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5030290/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der helle Gang führt in die Umkleideräume am Tennisplatz. Einige Frauen nehmen ihre Sachen. Ein etwas elitäres Grüppchen. Einige kommen mir bekannt vor, sind aber deutlich gealtert. So kann ich keine Namen zuordnen. Eine dunkelhaarige Frau fällt mir besonders ins Auge. Sie ist sicherlich siebzig, wirkt aber deutlich jünger und ist attraktiv gestylt. Sie scheint recht beliebt bei den anderen Tennisspielerinnen. Und genau das wundert mich! Denn ihre Gesichtszüge haben etwas Bäuerliches, etwas derb Ostpreußisches. Ich würde denken, dass sie eben wegen dieser Äußerlichkeiten abgelehnt würde. Aber nein! Als sie nun geht, kommt sie mir direkt entgegen und ich kann ihre Gesichtszüge genau erkennen. Viele Falten, schwarzbraune Augen, die sie gerade schließt, um mit Daumen und Zeigefinger die Lidränder entlangzureiben. Sie wirkt etwas müde. Vielleicht hat sie das Spiel geschafft. Bei längerer Betrachtung ähneln die Frauen gewisserweise. Auch ihre Gesichtszüge sind nicht fein und adelig, was sie trotzdem nicht daran hindert, sich zutiefst zugehörig zu fühlen. Faszinierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommer. Kurz vor der Morgendämmerung. Ein Gebäude aus Mauerwerk, zwei Scheunen aus dunklem Holz stehen auf dem weitläufigen Hof. In den Scheunen die Übernachtungsgäste. Ich habe kaum schlafen können. Die Unruhe hier, und nun der Drang, zur Toilette zu müssen. Als ich von der Toilette zurückkehre, beschließe ich, mich nicht wieder in der Scheune schlafen zu legen, sondern ein Stück weiterzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist hell, als ich in meinem Bett aufwache. Die Pflichten rufen mich aus den Federn. Kaum aufgestanden, liegt bereits ein fremdes Ehepaar in meinem Bett. Sie wollen an meiner Stelle weiterschlafen. Es ist ja auch eine gute Gelegenheit. Die Vorhänge sind noch geschlossen und lassen ein mildes warmes Licht durch das tiefe Rot der schweren Stoffe fallen. Ich gehe zum Fenster, frage währenddessen das Ehepaar, ob ich das Fenster schließen soll. Der Lärm der Stadt in der Ferne und drei laut zwitschernde Vögel direkt über dem Fenster könnten den Schlaf stören. Soll ich? Und gebe mir gleich die Antwort: Na klar, so ist das ja viel zu laut hier. Die Vögel sind aber auch wirklich lautstark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tennisspielerinnen haben nun auch den Schulkorridor erreicht und streben einem weit hinten gelegenem Raum zu, der für Sitzungen genutzt wird. Eigentlich hatte ich auch teilnehmen wollen. Bis jetzt war ich davon ausgegangen, bei dem bevorstehenden Zusammentreffen würde es um die Arbeit und Projekte im Kindergarten gehen. Als nun aber ausschließlich Tennisspielerinnen in den Raum streben, wird mir klar, dass das kaum so sein wird. Es werden sicherlich andere Themen besprochen werden. Dann spar ich mir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Korridor liegt herrlich ruhig, als ich auf dem Weg zum Portal bin. Wenige Schritte vor den Glastüren eine Holzpalette mit einem Angebot. Zwei vergnügte Arbeiter richten es gerade her. Was ist das? Anfangs halte ich es für unappetitlich riesige Schokoladentafeln; etwa in der Größe eines Schwimmbretts. Doch beim Vorübergehen lasse ich die Fingerspitzen darüber gleiten und erkenne es ganz klar: Es sind flache Stoffsäcke mit edlem Kakaopulver gefüllt. Allein die Aufmachung der Säckchen, der schokobraune Kaffeedruck auf dem hellbraunen Naturstoff... Darunter der spürbar hochwertige, frische  Kakao... Das alles verspricht einen sinnlichen Genuss. Die Arbeiter lachen zu mir her, ich lache zurück. Wir denken sicher alle das Gleiche: Was sollen wir mit soviel Kakaopulver? Es sind bestimmt drei bis fünf Kilo. Aber es hat schon eine tolle Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen meinem ursprünglichen Vorhaben, verlasse ich das Gebäude nicht, sondern gehe weiter in den Bereich der Grundschule. Dort in eine kleine Personalküche. Deutlich spüre ich noch die Müdigkeit nach zu wenig Schlaf. Dies bringt mit sich, dass ich mich unter einiger Anstrengung konzentrieren muss, um überhaupt sehen zu können. Moina ist hier, holt einige ihrer kürzlich gemalten Werke aus der Mappe. Vinci kommt hinzu und Moina läuft sofort mit den Bildern zu ihm hin. Einige Blätter halte ich in den Händen. Sie sind alle in ähnlichem Stil gemalt. Moina hatte nämlich gewollt, dass Mike oder ich, von ihr vorgegebene Namen zwischen von ihr gemalten Linien schreiben; in bunten Buchstaben. Vinci kommentiert dazu, dass die Namen ja herrlich auskostend geschrieben worden seien. Ja, so ist es, wir waren mit Freude dabei. Mich etwas umnebelt fühlend, gehe ich mit einem orangeroten Plastikbecher zum Spülbecken und drehe den Wasserhahn auf. Rundum Moinas Bilder. Vinci kommt hinzu. Ach, ich stehe wohl im Weg? Das hätte ich mir ja schon vorher denken können. Doch Vinci meint, das sei keineswegs so! Heute sei ja kein Kindergartenbetrieb. Mit einem unsicheren Auflachen sage ich: Ah, heute bleibt die Küche kalt! Dann kann ich mir ja in Ruhe Wasser nehmen!&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Lernen"&gt;Lernen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2008 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-30T20:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5030272/">
    <title>Rot vor dem Opernplatz</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5030272/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe &lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/stories/5030264/"&gt;den Job&lt;/a&gt; als Servicekraft bekommen. Sonderbarerweise finde ich mich nicht so recht in den Arbeitsrhythmus ein. Das mag daran liegen, dass ich nicht genau weiß, was von mir erwartet und was hier gefordert wird. Normalerweise arbeite ich effektiv, umsichtig, zügig, strukturiert und gutgelaunt. Doch, gut gelaunt bin ich. Ja, und nun naht der Feierabend. Im Korridor begegnet mir meine neue Chefin. Kurz bin ich versucht, sie zum Abschied zu umarmen und zu küssen. So habe ich das früher immer gemacht. Ich spüre aber eine gewisse Distanz von ihr ausgehen und unterdrücke den Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe vor einem großen Spülbecken. Den Abwasch kann ich jetzt zum Schluss ja noch machen. Doch als ich Wasser zulaufen lassen will, versehe ich mich und drücke stattdessen auf zwei Lichtschalter. Daraufhin sitzen die Gäste kurz im Trüben. Meine Chefin greift ein, schaltet das Licht wieder ein. Sie ist weniger streng als meine alte Chefin. Sie trägt mir meinen Fehler nämlich gar nicht nach. Sehr angenehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feierabend. Ich durchquere einen Privatraum mit dunklen Großmuttermöbeln. Hier begegne ich erneut meiner Chefin. Dieses Mal reagiere ich völlig unbedacht, schließe sie in die Arme, küsse sie auf die Wange und sage vergnügt Tschüß! Sie ist sichtlich erstaunt, verharrt... Diese Herzlichkeit scheint ihr fremd. Aber wer weiß, vielleicht mag sie sich sogar dran gewöhnen und dann gefällt es ihr womöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen. Abend. Die Kollegen gehen auf die Barrikaden. Keine Ahnung, warum. Vielleicht gar nicht so ernst gemeint. Zwei gläserne Außenfahrstühle; in etwa der dritten Etage haltend. Darin jeweils ein Kollege. Mit einem Male lassen sie beide die Fahrstuhlkabinen zu Boden. Sie landen ungebremst. Uih!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dunkel dieses Sommernachmittages fahre ich mit dem Rad breite Straßen entlang. Der Asphalt ist dunkel und regenfeucht. Über einem älteren Bauwerk formieren sich violettblaue Gewitterwolken. Obwohl, Gewitter ist nicht angesagt, soweit ich weiß. Die Ampel zeigt Rot. Kein Auto fährt hier. Gerade setze ich an, bei Rot überzusetzen, da naht ein Polizeifahrzeug und ich mache einen Rückzieher. Habe keine Lust auf Ärger. Grün. Überquerung. Ein paar Schritte, dann der nächste Überweg. Rot! Wieder bin ich versucht, bei Rot zu passieren, aber da sehe ich gleich einen ganzen Polizeicorso nahen. Na, dann besser nicht. Neben der Gewitterwolke ein erster Blitz und Grollen. Vor mir liegt &lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/stories/5003359/"&gt;der Opernplatz&lt;/a&gt;. Hm, kann sein, dass die Polizei hier in der Nähe stationiert ist. Da kann ich das vergessen, bei Rot zu fahren. Am Opernplatz scheint es eine Menschenansammlung zu geben. Ich höre die Stimmen bis hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Ein gläsernes Tonaufnahmestudio, vielleicht ein kleines Fernsehstudio. Junge Menschen. Turbulent bis unruhig. Mein Enkelkind weint mehrmals auf, höre ich. Ich muss sie da rausholen!&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Wege"&gt;Wege&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2008 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-29T20:25:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5030264/">
    <title>Cent-Türmchen und Hühnerbrühe</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5030264/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ein Raum, wie in einem Pub, der nur spärlich vom Tageslicht erhellt ist. Meine potentielle Chefin kommt mir entgegen, stellt ein paar Fragen. Ich registriere, dass ich total bescheuert reagiere: Geziert auf der Stelle hüpfend, antworte ich: Oh ja, den Job hätte ich gerne  sehr gerne! Und zu meiner eigenen Verwunderung höre ich mich voller Überzeugung sagen: Ja, Büroarbeit liegt mir wirklich gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sitze ich ihr schon an einem Tisch gegenüber und plappere unbeirrt weiter: Sie wissen ja, das Geld kann ich gut gebrauchen. Den Job kriege ich nicht, aber die Chefin hat reichlich 1 Cent Münzen vor mir auf den Tisch gelegt. Wow, das ist für mich! Noch während ich den letzten Satz spreche, entdecke ich das Geld. Ich baue kleine Türmchen daraus und bedanke mich bei ihr für die großzügige Gabe. Das ist ja supernett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe auf. Eine Mikrowellen-Schale mit Hühnersuppe steht auf dem Beistelltisch. Die Hühnersuppe ist erkaltet und geliert. So stürze ich sie als ein Stück in eine Porzellanschale. Dabei kommt der Bodensatz oben zu liegen. Das ist die klare Seite, mit ein paar Fleischstückchen drin. Zufällig berühre ich die gelierte Masse mit der Spitze meines kleinen Fingers. Wodurch sich die Suppe an dem Punkt gleich wieder verflüssigt. Das ist wegen der Körperwärme. Nee, das ist so nichts, es könnte über die Schale laufen. Ich will es schnell wieder rückgängig machen.&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Geld"&gt;Geld&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5026256/">
    <title>Auahawk und Traumfahrkarte</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5026256/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Verschwindend eine vage Erinnerung an einen Auahawk und die Erklärung, dass dieser Auahawk für ein Selbstverhinderungsprogramm steht, das für nichts gut ist, außer unnötigen Schaden anzurichten. Wenn er mich auch die vergangenen Stunden quälte, so liegt das nun hinter mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.rheinvideo.de/bilder/groessen/bZ6Ytgj/orig"&gt;&lt;img src="http://www.rheinvideo.de/im/bZ6Ytgj/200x104" vspace="10" hspace="10" align="left" width="200" height="104" alt="'Meine Traumfahrkarte' von Traumzeit" /&gt;&lt;/a&gt; Mit einem Male halte ich eine Art Fahrkarte in den Händen. Eine Blanco-Fahrkarte, auf die der Name &lt;b&gt;Traumzeit 3.0&lt;/b&gt; gestempelt ist. Der Schriftzug verblasst zur Zahl hin. Innerhalb der Fahrkarte ist ein Teil vorgestanzt. Dieses Stückchen muss wohl herausgelöst werden, wobei erkennbar ist, dass dies bisher niemand versuchte. Aber es ist ja auch meine Fahrkarte. So ganz klar ist mir die Bedeutung dieser Karte trotzdem nicht. Da taucht kurz die Adresse &lt;b&gt;spinning.com&lt;/b&gt; über dem verschwindenden Traumzeit-Schriftzug auf. Mag auch sein, dass ich die Karte umgedreht habe. Spinning.com... Was soll das bedeuten? Was hat Spinning mit Traumzeit zu tun? Fitnesstraining oder spinne ich?&lt;div class="feedflare"&gt;
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    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Fundst%C3%BCcke"&gt;Fundstücke&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-06-28T20:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5026252/">
    <title>Arbeit im Maschinenraum</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5026252/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Eine Hütte; der Fußboden aus rohem Estrich, die Wände unverputzt, der Dachstuhl offen. Dieser Arbeitsraum hat seit Ewigkeiten brach gelegen und soll nun in Schuss gebracht werden. Ich bin froh darüber, dass mir der Ältere dabei hilft. Im Moment sind wir damit beschäftigt, die vier riesigen Kolbenbolzen eines mächtigen Motors mit kräftigem Olivenöl zu schmieren, damit ein reibungsloser Funktionieren gewährleistet ist. Mit Küchenkrepp reiben wir großzügig das Öl auf die Metallteile. Irgendwann bemerke ich eine bedrohlich wirkende Wärme, die von etwas stark Erhitztem auszugehen scheint. Vielleicht sind die Bolzen heiß, haben das Öl stark erhitzt. Unter meinen bloßen Füßen spüre ich jetzt das heiße Öl, das zu Boden getropft ist. Etwas erschrocken und besorgt weise ich den Älteren darauf hin. Doch irgendwie scheint meine Botschaft nicht bei ihm anzukommen, denn er arbeitet unbeirrt und sorgfältig weiter.&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Feuer"&gt;Feuer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2008 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-28T20:18:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5026239/">
    <title>Das goldene Knöpfchen</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5026239/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Meine Kleine und ich sitze auf dem Boden, einander gegenüber. Sie bettelt: Ich möchte soo gerne noch einmal Dein goldenes Knöpfchen sehen! So hebe ich den Stoff, schiebe die darunterliegenden Stofffalten meiner üppigen weißen Wäsche beiseite und entblöße mein Knöpfchen. Ganz andächtig, voller Freude und mit glänzenden Augen schaut meine Kleine es an; wie einen Edelstein in einer geheimen Schatzkammer. Ganz leicht drücke ich die weichen Wulste ein wenig zur Seite und nach innen, wodurch sich das Knöpfchen weiter herausschiebt. Da die Kleine danach verlangt, ziehe ich vorsichtig daran und ziehe es weiter hervor, wodurch nun auch das rote Stäbchen hervorkommt, an dem es innerlich befestigt ist. Ich selbst bin etwas überrascht, dass so etwas Phallisches in mir verborgen ist. Die Kleine springt mich an, schlingt ihre Beine um meine Hüften und möchte, dass ich sie penetriere. Ich greife gerne zu, um ihren Wunsch zu erfüllen. Allerdings ist es wohl besser, wenn uns niemand dabei erwischt.&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Entwicklungen"&gt;Entwicklungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-06-28T20:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5026236/">
    <title>Nach der erfolgreichen Aufnahme</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5026236/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
In einem Nebenraum, einem Tonstudio. Wilma und Jörg sind in ziemlich aufgeräumter Stimmung. Sie haben gerade einige Tonaufnahmen gemacht. Die Mikros stehen noch herum und es gibt wuschig-laute Geräusche, wenn die Techniker damit beschäftigt sind. Die Aufnahmen scheinen gut gelungen; eine erfolgreiche Sache also. Heiterkeit, gemeinsames Gelächter. Ich weiß von nix, verstehe das Gelächter nicht, fühle mich ausgeschlossen und die unbeschwerte Heiterkeit im Raum geht mir einfach nur auf den Keks. Das ist doch alles total blöde hier.&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Projekte"&gt;Projekte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2008 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-28T20:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5022352/">
    <title>Grenzüberschreitung</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5022352/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zu Fuß gehe ich die Straße entlang und telefoniere mit Valerian. Nach diesem ersten Gespräch meldet er sich gleich darauf noch einmal und sagt sehr leise, er möchte mir etwas sagen. Ich mag Dich wirklich sehr. Es ist so gedämpft, dass ich mir nicht sicher bin, seine Worte richtig verstanden zu haben. Da ich nichts sage, meint er: ... nicht so schön, Dir das am Telefon zu sagen... Seine Stimme kommt nur wie ein Hauch an. Die Geräusche der Straße verwirren. Da ich Zweifel habe, richtig gehört zu haben, will ich noch nicht darauf antworten, sondern muss mich erst einmal vergewissern. Sprich mal lauter, ich habe Dich nicht verstehen können antworte ich. Ich vermute, er antwortet darauf, doch es ist so leise, dass ich mich getäuscht haben kann. Angestrengt horche ich, merke aber bald, dass niemand mehr am anderen Ende der Leitung ist. Nach einem Zögern lege ich voller Bedauern auf. Was habe ich bloß falsch gemacht? War es nicht in Ordnung, noch einmal nachzufragen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich im Hafenbereich ankomme, ist dieser schon voller Menschen. Überwiegend Zuschauer des Hafenkonzertes, das hier jeden Sonntag stattfindet. Drei Sängerinnen in türkisblauen Miniröcken und passenden Kostümjäckchen  alle sind auffallend groß und tragen einen pfiffigen blonden Kurzhaarschnitt  haben sich zwischen den Passagieren verteilt, die gerade jetzt an Bord eines größeren Schiffes gehen, um auf eine lange Reise zu gehen. Die Sängerinnen singen ein Lied. Sie sind gut zu hören; am Revers ihrer Jäckchen ist ein kleines Mikrofon befestigt. Es ist ganz schön. Ich wundere mich, dass es keine Rückkopplung gibt, wo doch das Mikro die Geräusche der Umgebung ebenfalls verstärkt wiedergeben müsste. Oder?  Jedenfalls ist es eine gute Stimmung hier. Ich sollte den Sonntagmorgen viel öfter nutzen, um hierher zu kommen! Warum nur kam ich nicht schon viel früher auf die Idee? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Moina an der Hand, machen Mike und ich uns auf den Weg. Nach wenigen Schritten hält ein schickes schwarzes Cabrio neben uns. Der attraktive Fahrer fragt, ob wir mitfahren wollen. Na klar! Wir nehmen auf der Rückbank Platz. Vor uns auf den Vordersitzen die beiden hübschen und sehr vergnügten Töchter des Fahrers. Während wir anfahren, springt der jugendliche Herbert N. zu uns auf die Rückbank. Nach wenigen Metern  wir lassen das Hafenbecken hinter uns  nimmt Herbert seine Kamera, um Aufnahmen zu machen. Das veranlasst mich, einen Blick zurück zu werfen. Oh wow... hey, welch ein Anblick...! Das habe ich ja noch gar nicht entdeckt! Da stehen einige ausrangierte alte Loks nebeneinander. Beeindruckend! Vor allem die intensiven Farben! Hätte ich doch auch an meine Kamera gedacht! Ich sollte auf jeden Fall noch mal hierher zurückkehren, wenn sich Gelegenheit findet. Herbert bietet mir an, eine Aufnahme für mich zu machen. Oh ja, sehr gerne  danke! Dennoch möchte ich zurückkehren, um mich noch einmal in aller Ruhe an der Schönheit dieser Loks zu erfreuen. Sie bieten eine unbeschreibliche Augenfreude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen fahren wir einige Zeit, haben uns spürbar vom Hafen entfernt. Hm, die Rückfahrt dürften nun einige Zeit in Anspruch nehmen. Heute ist auch unser Abreisetag; wir machen hier ja Urlaub. Der Fahrer wirkt nicht so, als wolle er bald umkehren und so frage ich besorgt, kurz bevor wir in einen kleinen Tunnel einfahren: Wie weit fahren wir noch? Wann geht es zurück?  Fahren Sie überhaupt zurück??&lt;br /&gt;
Nein nein antwortet er ganz selbstverständlich eine Fahrt zurück wurde nicht vereinbart.&lt;br /&gt;
Oh! Wir müssen jetzt zurück. Würden Sie uns hier bitte aussteigen lassen? Das ist sicherlich das Klügste, wenigstens an diesem Punkt zu schauen, auf welche Weise wir zurückkommen. Notfalls eben zu Fuß. Was die inzwischen zurückgelegte Entfernung anbelangt, ist das von hier wohl gerade noch machbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir halten. Ich murmele etwas unsicher, da ich nicht weiß, was abgemacht ist, dass Mike die Fahrt bezahlen wird. Der Fahrer steigt aus, ich schwinge mich über die geschlossene Beifahrertür und sitze gerade rittlings drauf, als der kritische Blick des Fahrers mich trifft, dem es gar nicht passt, dass ich nicht so lange gewartet habe, bis er mir die Tür öffnet. Ah, verstehe...  der Lack! Schnell betaste ich die Schrittnaht meiner Jeans... Nee, da sind keine Nieten oder anderweitige scharfkantige Verzierungen. Ich bin sicher, dass der Lack nicht den kleinsten Kratzer abbekommen hat. Nun warte ich aber trotzdem, bis mir der Fahrer die Tür öffnet und lasse mich dann hinausgleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Cabrio setzt seine Fahrt fort und wir stehen neben einer kleinen Eisbude. Moina möchte gerne ein Eis, ich stelle mich vor den sehr hohen Tresen und bestelle zwei Softeis. Rechts von mir steht ein älteres Touristen-Ehepaar. Die Frau belächelt mich, schaut missbilligend und flüstert ihrem Mann zu  gerade so laut, dass ich es noch hören muss: Und der Italiener soll nun wegen ihr Deutsch verstehen...&lt;br /&gt;
Oh! Das ist mir unangenehm... Ich hatte auch gar nicht bemerkt, dass wir inzwischen die italienische Grenze überschritten haben und somit Italiener in der Eisbude zu erwarten sind. Zudem hatte ich mich sicherlich unbewusst an dem Aushang orientiert, wo die Eissorten alle in deutscher Sprache aufgeführt sind. Meine Gedanken werden durch die Worte des Eismannes unterbrochen, der mich in fast akzentfreiem Deutsch darauf hinweist, dass der Lieferant heute kein Softeis gebracht habe. Währenddessen stellt er zwei Becher mit je zwei Kugeln Eis für das älteres Touristen-Ehepaar auf den Tresen. Eiskugeln wären noch zu haben. Ich bedanke mich für seine Auskunft, mache mich mit Moina auf den Weg, hole ein sonderbares rundes Sandwich aus der Tasche und beiße hinein. Es ist eher fade und ich weiß gar nicht, warum ich das habe und jetzt esse. Herbert und Mike sind ja schon weitergegangen. Nur ein Stückchen weiter eine nächste Eisbude. Vielleicht bekomme ich dort ein Softeis für Moina.&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Traumtagebuch?a=MRstDI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Traumtagebuch?i=MRstDI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Wege"&gt;Wege&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2008 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-26T20:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/5019490/">
    <title>Betreff: Worpsweder Lehnstuhl</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/5019490/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Eintägiger Aushilfsjob als Servicekraft in einem gediegenen Landhaus. Eine Reisegruppe, alles Frauen, sind zum Mittagessen angemeldet. Ja, sie sind bereits eingetroffen und haben in einem Nebenzimmer Platz genommen. Sie bekommen Himbeeren zum Dessert. Ich soll die Himbeeren vorbereiten, in Schälchen füllen. Leider sind gar nicht allzu viele Himbeeren mehr da. Meine Kollegin, eine entschlossen zupackende Frau, servierte bereits einige Schalen zum Dessert. Ich habe eine Ahnung und frage meine Kollegin: Wie großzügig hast Du die Dessertschalen gefüllt?&lt;br /&gt;
Ja, reichlich gefüllt habe ich sie!, gibt sie vergnügt zur Antwort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch jetzt, als ich sie darauf hinweise, dass die verbliebenen Himbeeren nicht mehr ausreichen, betrübt sie das kein bisschen. Ganz oben, auf einer alten Vitrine, steht noch eine Schüssel mit verschiedenen Beerenfrüchten. Sie meint, vielleicht sei da noch etwas fürs Dessert dabei. Doch nein, ein paar vereinzelte Himbeeren, der Rest ist nicht appetitlich genug. Meine Kollegin bleibt unbesorgt und zeigt mir, dass wir die Dessertschälchen unterfüttern können. Sie nimmt eine Schale, legt ein paar kleinformatige Küchenutensilien hinein und stellt darauf das eigentliche Dessertschälchen. Sie meint, mit einigen Himbeeren darin würde es doch einen großzügigen Eindruck machen. Hm, das sehe ich nicht so, aber mir bleibt ja nichts anderes übrig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach so, die ganze Zeit schon fällt mir immer wieder ein, dass ich endlich meine Hose anziehen sollte. Bis jetzt laufe ich in schwarzem Jäckchen, Slip, Socken und schwarzen Plateausandalen umher. Dieses unangenehme Gefühl, nicht ganz vorbereitet zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später wurden alle Himbeeren verteilt und meine Kollegin bringt die ersten leeren Schälchen zurück. Hats gereicht? frage ich. Dabei greife ich nach rechts in einen großräumigen Kamin und nehme einen Zwerg von der kalten Feuerstelle. Es ist mein zwölfjähriger Sohn, bekleidet mit einer roten Zipfelmütze. Es ist angenehm, nicht eine Puppe, sondern einen lebendigen Körper in meinen Händen zu spüren. Es erfüllt mich mit einer gewissen Zufriedenheit, dass mein Sohn die Zwergenrolle so gut gespielt hat. Vielleicht sollte ich mit meinem Zwerg zu den Gästen gehen, eine witzige Einlage spielen um vor allem die Laune jener Damen zu heben, die eventuell keine Himbeeren abbekommen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht nötig sagt meine Kollegin heiter. Vorhin standen alle Frauen am Kamin und schauten dem Zwerg zu. Er hat sie mit allerlei Narreteien geneckt und sie haben sich köstlich amüsiert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während meiner Arbeit begegnete mir dann und wann mein lieber Chef und schaute meinem Treiben zu. Manchmal schüttelte er gutmütig den Kopf, manchmal leise lachend. Immer wieder kam ich nämlich ins Stolpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitszeit neigt sich dem Ende zu. Ich gehe zwischen dem Gestühl und Garderoben in einem Magazin entlang. Unvermittelt erhalte ich den Worpsweder Lehnstuhl zurück, den ich dem Amt zum Schätzen gegeben hatte. Ebenso einen amtlichen Brief.

&lt;blockquote&gt;Betreff: Worpsweder Lehnstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Frau Traumzeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir möchten Sie darüber aufklären, dass der Stuhl inzwischen geschätzt worden ist.  Dabei sind wir zu einem exorbitant hohen Preis gekommen, der an sich so nicht richtig ist, sich aber durch die eher ungewöhnliche Gesamthöhe ergeben hat. Die Lehne ist rund drei Zentimeter höher als üblich, wodurch sich der Faktor erhöht, mit dem der Basiswert multipliziert wird. Die Regeln besagen, wie Sie wissen, dass wir in jedem Fall mit diesem Faktor multiplizieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben eine Bitte, eine Frage: Möchten Sie nicht einfach so tun, als sei der Stuhl in Wirklichkeit etwas kleiner und ihn dann nochmals zum Schätzen bringen? Dann wäre es uns möglich, einen angemessenen Wert zu ermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit vorzüglichen Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Bundesschätzamt&lt;/blockquote&gt;

&lt;a href="http://www.rheinvideo.de/bilder/groessen/uYYOve8/700"&gt;&lt;img src="http://www.rheinvideo.de/im/uYYOve8/200x173" vspace="10" hspace="10" align="left" width="200" height="173" alt="'Brief vom Bundesschätzamt' von Traumzeit" /&gt;&lt;/a&gt; Ja, sind die denn depp?! Kurz kommt mir ein Gedanke, eine leise Ahnung... Womöglich ist das Amt oder der Schreiber selbst an dem Stuhl interessiert und deshalb auch an einem niedrigeren Preis? Warum sonst diese Mühe, angeblich mir zum Vorteil? Ungläubig lese ich den Brief ein zweites Mal. Doch ich hatte mich nicht verlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Tresen steht eine Frau und ordnet die Stühle. Sie sagt: Ich halte diesen hohen Schätzwert für angemessen. Ja, ich habe Interesse an dem Stuhl und würde ihn mir gerne näher anschauen. Uih, so eine Überraschung. Ja, sehr gerne!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder erscheint mein lieber Chef und schaut mir breit grinsend zu. Ich stolpere, stütze mich am Tresen ab und steige in meine Plateausandalen. Halt, ja, meine Hose will ich auch endlich anziehen! Dann werfe ich mit einem gurrenden Lachen den Kopf in den Nacken und sage ironisch: Sie ging, wie sie kam (- stolpernd) Er lacht amüsiert und kurz habe ich den Eindruck, er wolle mir anbieten, mich fest einzustellen.&lt;br /&gt;
Aber nee, das kann ja wohl nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Notiz:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Dieser Traum lässt mich an dreierlei denken:
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href="http://walhalladada.twoday.net"&gt;Dr. Scheins&lt;/a&gt; Zipfelmütze&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href="http://aurisa.twoday.net/stories/5015363/"&gt;Aurisas Himbeertörtchen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Arbeitsagentur  insbesondere ein Stellenangebot, das mich hat herzhaft lachen lassen, als ich las: Ihr Typ ist gefragt! und ich mir vorstellte, ich würde mich da vorstellen, als die Typin, die ich tatsächlich bin!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~f/Traumtagebuch?a=aDgQoI"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~f/Traumtagebuch?i=aDgQoI" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href="http://traumkladde.twoday.net/topics/Dienstleistungen"&gt;Dienstleistungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright © 2008 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-25T18:41:00Z</dc:date>
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