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<title>Überzeugend Präsentieren</title><link>http://ueberzeugend-praesentieren.de/index.html</link><description>Anregungen für bessere Präsentationen von Präsentationscoach Dr. Michael Gerharz</description><dc:language>de-de</dc:language><dc:creator>michael@michaelgerharz.com</dc:creator><dc:rights>Copyright 2008 Michael Gerharz</dc:rights><dc:date>2009-07-06T16:04:09+02:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, mache ich immer wieder diese Beobachtungen:<br /><ul class="disc"><li>Formalismus steht zu oft &uuml;ber Funktionalit&auml;t, z.B. &bdquo;jede Folie braucht eine &Uuml;berschrift&ldquo;</li><li>die Vorlage ist voll mit Verzierungselementen, die keinerlei Funktion haben, und vom eigentlichen Inhalt ablenken</li><li>zu viele &uuml;berfl&uuml;ssige Informationen, z.B. Datum, Ort, Dateiname, Abteilung usw.</li><li>und noch einiges mehr</li></ul>Auf der anderen Seite haben Unternehmensvorlagen unbestreitbare Vorteile: einen hohen Wiedererkennungswert, eine visuelle Sprache, die (im Idealfall) mit den Werten und den Eigenschaften eines Unternehmens &uuml;bereinstimmt und nicht zuletzt eine deutliche Erleichterung beim Erstellen von Pr&auml;sentationen, weil sich nicht jeder Vortragende wieder aufs Neue selbst Gedanken &uuml;ber grundlegende Designentscheidungen wie Schrift oder Farben machen muss. Nur haben die meisten Vorlagen eben erhebliche M&auml;ngel (einige gute Beispiele finden Sie aber z.B. in Nancy Duartes hervorragendem Buch <a href="/files/buchempfehlung_slideology.html" rel="self" title="Überzeugend Präsentieren :Buchempfehlung: slide:ology von Nancy Duarte">slide:ology</a>).<br /><br /><div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="Beispiele von Suhrkamp-Taschenb&uuml;chern" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/suhrkamp1.jpg" width="200" height="313"/></div>Als ich am Wochenende ein neues <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518456539?ie=UTF8&tag=ueberzeupraes-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3518456539" rel="external" title="Daniel Kehlmann: Ich und Kaminski (auf Amazon.de)">Buch</a> aus dem <a href="http://www.suhrkamp.de/" rel="external" title="Homepage des Suhrkamp-Verlags">Suhrkamp-Verlag</a> aufschlug, fiel mir eine Werbebrosch&uuml;re f&uuml;r die <a href="http://www.suhrkamp.de/reihen/suhrkamp_taschenbuch_29.html" rel="external" title="Taschenbuchreihe des Suhrkamp-Verlags">Taschenbuchreihe</a> des Verlags in die H&auml;nde. Das Design dieser Reihe eignet sich ganz hervorragend, um etwas &uuml;ber Corporate Design, auch f&uuml;r Pr&auml;sentationen, zu lernen. Der Suhrkamp-Verlag ist ein Pionier in der Gestaltung seiner Buchreihen und hat schon vor Jahrzehnten pr&auml;gnante Profile f&uuml;r seine Buchreihen eingef&uuml;hrt (sehr bekannt sind z.B. die Regenbogenfarben der <a href="http://www.suhrkamp.de/reihen/edition_suhrkamp_6.html" rel="external" title="edition suhrkamp des Suhrkamp-Verlags">edition suhrkamp</a>). Vor f&uuml;nf Jahren hat der Verlag das Design seiner Taschenbuchreihe vollst&auml;ndig renoviert. Einige B&uuml;cher in dem Design sind rechts abgebildet.<br /><br /><div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="Prinzipieller Aufbau eines Suhrkamp-Taschenbuch-Covers" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/suhrkamp2.jpg" width="109" height="175"/></div>Das Corporate-Design ist flexibel und sofort erkennbar zugleich. Es erlaubt eine gesunde Mischung aus Regeln und Freiheit, die daf&uuml;r sorgt, dass der Inhalt im Vordergrund steht, die Zugeh&ouml;rigkeit zum Ganzen aber stets gewahrt bleibt. Die Regeln lauten in etwa so: viergeteiltes Cover, schmaler Streifen rechts, Logo im unteren Teil des Streifens an der Grenze zum oberen Teil, Schrift oben, Bild unten. Innerhalb dieser Regeln ergibt sich eine Vielzahl von Gestaltungsm&ouml;glichkeiten, die ich im Folgenden nutzen m&ouml;chte, um ein paar Anregungen und Tipps f&uuml;r die Gestaltung von Pr&auml;sentationen zu geben.<br /><h4>1. Layout</h4> <img class="imageStyle" alt="Gr&ouml;&szlig;envariation der Bildmotive auf den Suhrkamp Taschenb&uuml;chern" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/suhrkamp3.jpg" width="544" height="122"/><br /><br />Die H&ouml;he des Bildbereichs ist variabel und legt die Aufteilung der vier Fl&auml;chen fest. Dadurch kann das Motiv optimal auf den Buchtitel abgestimmt werden. Sehr plakativ gelingt das etwa bei dem Titel &bdquo;Oben ist es still&ldquo;, auf dem die Stille in der Luft f&ouml;rmlich sichtbar wird. Die &uuml;brigen festen Regeln geben den B&uuml;chern jedoch bei aller Freiheit eine &uuml;bergreifende Zusammengeh&ouml;rigkeit.<br /><br />Dominant ist in dem Design &uuml;brigens nicht das Logo des Verlags, sondern das Foto. An zweiter Stelle steht der Titel, erst danach das Logo. Erkennbar wird das Design also nicht dadurch, dass das Suhrkamp-Logo an prominenter Stelle prangt, sondern durch eine einheitliche Formensprache und der konsistenten Anordnung von Autor und Titel. Corporate Design ist eben mehr als nur ein Logo.<br /><h4>2. Farbe</h4> <div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="Farbvariation auf Suhrkamp-Taschenb&uuml;chern" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/surhkamp4.jpg" width="178" height="141"/></div>Die Farben der Suhrkamp-Taschenb&uuml;cher sind weitgehend frei w&auml;hlbar. Das erlaubt gro&szlig;e Freiheiten in der emotionalen Ansprache, ein giftiges rot etwa f&uuml;r &bdquo;Das b&ouml;se M&auml;dchen&ldquo;, Blau- und Graut&ouml;ne f&uuml;r K&auml;lte usw. Wirkungsvoll ist hier gelegentlich, Farben aus den Fotomotiven im Umschlag aufzugreifen, eine Technik, die ich vor Kurzem an dieser <a href="/files/wie_man_passende_farben_findet.html" rel="self" title="Überzeugend Präsentieren :Wie man passende Farben findet">Stelle</a> erl&auml;utert habe.<br /><br />Die farbliche Gestaltung nutzt Suhrkamp auch, um zusammenh&auml;ngende Ausgaben zu gruppieren. So sind z.B. die Werke von Max Frisch (weitgehend) in blau gehalten, die von Thomas Bernhard in gr&uuml;n usw. In einer Pr&auml;sentationsvorlage k&ouml;nnte man einen &auml;hnlichen Effekt nutzen, um unterschiedliche Kapitel einer Pr&auml;sentation visuell zu trennen oder unterschiedliche Farben unterschiedlichen Abteilungen zuzuordnen&hellip; Der Kreativit&auml;t sind hier keine Grenzen gesetzt.<br /><br /><img class="imageStyle" alt="Zusammengeh&ouml;rigkeit durch &auml;hnliche Farbgebung" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/surhkamp5.jpg" width="532" height="102"/><br /><h4>3. Motiv</h4> Die Bildelemente auf den Suhrkamp-Taschenb&uuml;chern sind normalerweise Fotos, (fast) nie Zeichnungen oder Collagen. Die Art der Fotos ist jedoch sehr unterschiedlich und ganz auf den Buchtitel abgestimmt. So finden sich Archivaufnahmen auf biographischen Werken, abstrakte Assoziationen des Titels wie bei &bdquo;Ehrensache&ldquo;, Verbildlichungen des Titels wie bei &bdquo;Muschelstrand&ldquo;, Fotos aus Verfilmungen (&bdquo;Das Leben der anderen&ldquo;) oder Fotos der Autoren (z.B. von Thomas Bernhard). Immer haben die Fotos dabei den Sinn einer emotionalen Ansprache. <br /><br /><img class="imageStyle" alt="Unterschiedliche Bildmotive der Suhrkamp-Taschenb&uuml;cher" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/suhrkamp6.jpg" width="536" height="141"/><br /><h4>4. Form</h4> In einem starken Regelwerk kann man eine gro&szlig;e Wirkung erzielen, wenn man die Regeln gelegentlich bewu&szlig;t &ndash;&nbsp;aber &auml;u&szlig;erst sparsam &ndash;&nbsp;bricht. Suhrkamp tut dies zum Beispiel, indem gelegentlich einige Bildelemente &uuml;ber den Bildbereich hinausragen (z.B. auf &bdquo;Der Schatten des Windes&ldquo;). Dadurch erhalten die Titel eine r&auml;umlichere Wirkung. Hierbei hilft eine der wichtigsten F&auml;higkeiten eines Designers: Formen zu erkennen und geschickt zu nutzen. Ein gutes Beispiel daf&uuml;r ist auch die Felskante des Titels &bdquo;Menschenflug&ldquo;. Diese ersetzt die Trennlinie zwischen Foto- und Titelbereich. Das Cover hebt sich dadurch von den anderen B&uuml;chern ab, ist aber dennoch als Teil der Suhrkamp-Reihe deutlich zu erkennen.<br /><br />F&uuml;r Pr&auml;sentationen gilt &auml;hnliches: Wer bewusst, dabei aber immer begr&uuml;ndet,&nbsp;die Regeln (seiner Vorlage) &uuml;bertritt, kann auf diese Weise eine gro&szlig;e Wirkung erzielen. Wer andererseits unter diesem Argument glaubt, sich an gar keine Regeln halten zu m&uuml;ssen, der riskiert, dass seine Pr&auml;sentation als ein lose zusammengew&uuml;rfelter Haufen von Folien daherkommt &ndash;&nbsp;anstatt als sorgf&auml;ltig entwickelte und zusammengeh&ouml;rige Story zu wirken. <br /><br /><img class="imageStyle" alt="Ausnahmen in der Umschlaggestaltung, Ausnutzung der Bildformen" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/suhrkamp7.jpg" width="454" height="153"/><br /><h4>5. Andere Verlage</h4> Inspirationen gibt es &uuml;berall. Und auch wenn Suhrkamp ein Vorreiter in der Gestaltung ganzer Buchreihen war, gehen andere Verlage nicht weniger geschickt vor. Noch pr&auml;gnanter &ndash;&nbsp;weil noch konsequenter &ndash; sind sicher die Taschenb&uuml;cher des <a href="http://www.diogenes.de/" rel="external" title="Homepage des Diogenes-Verlags">Diogenes-Verlags</a>. Nehmen Sie sich doch beim n&auml;chsten Besuch einer Buchhandlung einmal ein bisschen Zeit mit und schauen sich um, wie die Verlage Ihre Buchreihen visuell zusammenstellen. Achten Sie dabei auch darauf, wie sich die verschiedenen Genres deutlich in Ihrer visuellen Sprache unterscheiden, etwa Science-Fiction, Fantasy, Liebesromane, historische Romane, Krimis etc. <br /><br />Inspirationen finden Sie nat&uuml;rlich auch in etlichen anderen Bereichen. Achten Sie doch einmal darauf, wie in Zeitschriften mit Formen, Farben, Schriften und Bildmotiven gearbeitet wird, um ein einheitliches und gleichzeitig flexibles Erscheinungsbild herzustellen. Oder gehen Sie einmal mit offenen Augen durch den Supermarkt und lassen den Auftritt gro&szlig;er Marken wie Maggi, Knorr, Kellogg&rsquo;s etc. auf sich wirken. Nicht alles davon ist auf Ihre n&auml;chsten Pr&auml;sentationen &uuml;bertragbar, aber vielleicht mehr, als Sie bis jetzt dachten. <br /><br /><strong>Links zu dem Artikel<br /></strong><a href="http://nytimesbooks.blogspot.com/" rel="external" title="Blog &#34;The Book Design Review&#34;">The Book Design Review</a>, Blog &uuml;ber das Design von B&uuml;chern, besonders interessant: <a href="http://nytimesbooks.blogspot.com/2008/11/my-favorites-of-2008.html" rel="external" title="Favorite Book Covers of 2008">Favorite Book Covers of 2008</a><br />Begutachtung von <a href="http://www.designtagebuch.de/category/corporate-design/" rel="external" title="Kategorie &#34;Corporate Design&#34; im Design Tagebuch">Corporate Designs</a> im j&uuml;ngst mit dem Grimme-Online-Award augezeichneten <a href="http://www.designtagebuch.de/" rel="external" title="Homepage des Design Tagebuchs">Design Tagebuch</a><br />&Auml;lterer Artikel &uuml;ber <a href="/files/corporate_design.html" rel="self" title="Überzeugend Präsentieren :Corporate Design">Corporate Design</a> in meinem Blog<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?a=j7V4UEWIifw:2WpMHy_M8Rs:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?a=j7V4UEWIifw:2WpMHy_M8Rs:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
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Drei davon sogar drei Stunden und mehr! Zeit, die wie im Flug vergeht.<br /><br />Bei den meisten Pr&auml;sentationen schauen Sie bereits nach f&uuml;nf Minuten gelangweilt auf die Uhr und sehnen sich das Ende herbei. Da werden aus einer halben Stunde Vortrag leicht gef&uuml;hlte drei Stunden.<br /><br />Was machen Filmemacher anders als Pr&auml;sentatoren?<br /><h4>1. Regie</h4> <div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="Regisseur mit Kamera" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/regisseur_camera.jpg" width="195" height="133"/></div>Der <a href="http://www.regie.de/berufsbilder/regie.php" rel="external" title="Berufsbild &#34;Regisseur&#34; auf regie.de">Regisseur</a> ist verantwortlich f&uuml;r die &bdquo;Gesamtwirkung&ldquo; eines Films und &bdquo;bei der Entstehung eines Films von der Vorbereitung bis zum fertigen Werk die entscheidende k&uuml;nstlerisch-gestaltende Kraft.&ldquo; (regie.de)<br /><br />Der Regisseur muss also daf&uuml;r sorgen, dass die Wirkung des Films passt. Er w&auml;hlt Szenenbilder, Requisiten, Masken, Musik und vieles mehr so aus, dass die Wirkung optimal erreicht wird.<br /><br />Der typische PowerPoint-Vortragende w&auml;hlt dagegen die Folien so aus, dass er m&ouml;glichst wenig Arbeit damit hat. Er schreibt m&ouml;glichst viel Text darauf, damit er sie gleich als Handout ausgeben kann und nichts vergisst (sprich: nicht &uuml;ben muss) und er verwendet komplizierte Diagramme, die er in irgendwelchen Folien seiner Kollegen gefunden hat, die er aber nicht publikumsgerecht neu aufbereiten m&ouml;chte. Er reiht Folien und Fakten aneinander, damit alles gesagt ist, und macht sich wenig Gedanken &uuml;ber sinnvolle &Uuml;berg&auml;nge von einer Szene zur n&auml;chsten (&bdquo;auf der n&auml;chsten Folie sehen sie&ldquo;).<br /><h4>2. Drehbuch</h4> <div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="Ein Regisseur liest am Set das Drehbuch" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/regisseur_drehbuch.jpg" width="178" height="262"/></div>Das Drehbuch ist das Herz eines guten Films. Ohne ein spannendes Drehbuch helfen auch die besten Schauspieler und die atemberaubendsten Special-Effects nicht weiter. Wenn die Story nicht stimmt, wird der Film langweilig. <br /><br />Und das gilt eben auch f&uuml;r Pr&auml;sentationen, wer keine gute Story hat, der liefert h&ouml;chstwahrscheinlich eine langweilige Pr&auml;sentation ab. Nat&uuml;rlich sprechen Sie nicht &uuml;ber den Herrn der Ringe (k&ouml;nnten Sie das auf spannende Weise?), aber ist ihr Thema deswegen gleich trocken? Ich glaube das nicht. Immerhin arbeiten Sie f&uuml;nf Tage die Woche (oder mehr) an diesem Thema, sind fasziniert davon und t&uuml;fteln mit Ihren Kollegen an L&ouml;sungen und neuen Ideen. Und gleichzeitig behaupten Sie, das Thema sei nicht spannend? Klingt f&uuml;r mich schwer vorstellbar.<br /><br />Der springende Punkt ist, dass kein spannender Film auf die Idee k&auml;me, Informationen einfach irgendwie aneinanderzureihen. Ein Film braucht einen Spannungsbogen. Und Informationen werden eben so verteilt, dass sie den bestm&ouml;glichen Spannungsbogen erzeugen. Entscheidend dabei ist, dass in den Zuschauern das Verlangen nach Informationen (Aufl&ouml;sung) erzeugt wird und nichts blo&szlig; aufgez&auml;hlt wird. Charaktere werden entwickelt, Indizien schrittweise offenbart, Geheimnisse gel&uuml;ftet, Fallstricke erst sp&auml;t erkannt usw.<br /><br />Langweilige Pr&auml;sentationen dagegen schicken Ihre Zuschauer schlafen, indem Sie alles vorwegnehmen, 20 Vorteile eines Produktes aufz&auml;hlen, bevor &uuml;berhaupt das Problem geschildert wurde, in einer sinnlos langen Einleitung zuerst einmal in aller Ausf&uuml;hrlichkeit die Firmengeschichte erz&auml;hlen und etliches mehr. Was davon wollen Ihre Zuh&ouml;rer wirklich wissen? Und wie k&ouml;nnen Sie das Verlangen Ihres Publikums danach erh&ouml;hen? <br /><h4>3. Schauspieler</h4> <div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="Ein Schauspieler, der sich ein Papier mit einem anderen Gesicht vor das eigene Gesicht h&auml;lt" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/actor_with_paper.jpg" width="133" height="195"/></div>Kein Schauspieler k&auml;me auf die Idee, der Kamera den R&uuml;cken zuzukehren, um seinen Text abzulesen. Und niemand w&uuml;rde sich hinter einem Pult verstecken, um m&ouml;glichst gro&szlig;e Distanz zwischen sich und sein Publikum zu bringen. <br /><br />Gute Schauspieler sind vor allem eines: authentisch. Und da haben Sie es als Vortragender sogar leichter als ein Schauspieler: Sie sind ja schon Sie selbst. Verstecken Sie sich nicht, sondern zeigen Sie Ihre Begeisterung.<br /><br /><strong>Verwandte Artikel</strong><br /><a href="/files/filmpraesentation.html" rel="self" title="Überzeugend Präsentieren :Filmpräsentation">Filmpr&auml;sentation</a><br /><a href="/files/spannende_geschichte.html" rel="self" title="Überzeugend Präsentieren :Spannende Geschichte">Spannende Geschichte</a><br /><a href="/files/big_buck_bunny.html" rel="self" title="Überzeugend Präsentieren :Wie ein toter Schmetterling einen dicken Hasen zu Rambo macht">Wie ein toter Schmetterling einen dicken Hasen zu Rambo macht</a><div class="feedflare">
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Gut gew&auml;hlte Farben unterst&uuml;tzen optimal Ihre Aussage, weil sie die passende Stimmung erzeugen; sinnvolle Kontraste heben wichtige Punkte so hervor, dass sie unmittelbar erkennbar und einsichtig sind. Umgekehrt f&uuml;hrt eine ungl&uuml;ckliche Farbwahl wie im rechten Beispiel dazu, dass das Publikum am liebsten schreiend den Saal verlassen w&uuml;rde. Das liegt oft daran, dass Folien zu bunt, zu wenig Kontrast oder schlicht mit v&ouml;llig unpassenden Farben gestaltet sind.<br /><br /><div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="Aus einem Foto einer Gl&uuml;hbirne Farben extrahieren" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/bulbcolorextract.jpg" width="90" height="107"/></div>Eine hervorragende Quelle f&uuml;r aufeinander abgestimmte Farben, die (nat&uuml;rlicherweise) gut zu Ihrem Thema passen, sind die Fotos, die Sie f&uuml;r Ihren Vortrag herausgesucht haben. Wenn Sie die Bilder sorgf&auml;ltig ausgew&auml;hlt haben, so dass sie genau das ausdr&uuml;cken, was Sie mit Ihrem Vortrag her&uuml;berbringen m&ouml;chten, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass die Farbgebung des Bildes dies auch bereits tut. <br /><br />Schwarz-Gelb aus dem obigen Bild ist z.B. eine ungeheue kraftvolle Farbkombination mit einem starken Kontrast. Sie eignet sich hervorragend, um Ihren Ideen &bdquo;Leuchtkraft&ldquo; zu geben, etwa so:<br /><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="Titelfolie "Leuchtkraft" mit kraftvollen Farben "Schwarz-gelb"" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/farben_leuchtkraft_1.jpg" width="272" height="206"/><img class="imageStyle" alt="Beispielfolie "Die Kopfstandmethode"" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/farben_kopfstand.jpg" width="272" height="206"/><br /><div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="Aus dem Bild einer B&uuml;hnenlandschaft Farben extrahieren" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/steg_farben_extract.jpg" width="134" height="87"/></div></p><p style="text-align:left;">Nat&uuml;rlich eignen sich solch kraftvolle Farben nicht f&uuml;r jeden Vortrag. F&uuml;r einen eher melancholisch angehauchten Naturvortrag wie den folgenden sind diese starken Kontraste sicher ungeeignet. Aber selbstverst&auml;ndlich w&uuml;rden Sie f&uuml;r dieses Thema auch keine Gl&uuml;hbirne als Bild ausw&auml;hlen, sondern vielleicht den nebenstehenden Steg. Hieraus ergeben sich dezente Farben in Pastellt&ouml;nen, die viel besser zu dem Thema passen. Das Bild liefert eine sinnvolle Farbwahl mit weichen Blaut&ouml;nen und einem sch&ouml;n harmonierenden Braunton. Erg&auml;nzt mit einer passenden Schrift (Fresco Semi Bold), ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild. <br /></p><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="Beispielholie "Horizonte" mit Pastellt&ouml;nen" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/farben_horizonte.jpg" width="272" height="206"/><img class="imageStyle" alt="Beispielfolie zur Pastellfarbgebung mit Zitat" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/farben_horizonte_2.jpg" width="272" height="206"/><br /><br /><div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="Farben aus einem Sepia-Bild extrahieren" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/opa_enkel_extract.jpg" width="107" height="93"/></div></p><p style="text-align:left;">Wer viel Wert auf eine seri&ouml;se Wirkung legt, der wird h&auml;ufig bei einem sog. monochromatischen Farbschema f&uuml;ndig, also einem Farbschema, das nur aus einem Farbton in unterschiedlichen Abstufungen besteht, so wie in dem Sepia-Bild rechts. Die Farben liefern einen sehr dezenten Charakter, der alles Schrille vermeidet und der symbolisiert, dass der Vortragende ein m&ouml;glicherweise sensibles Thema mit dem geb&uuml;hrenden Respekt behandelt. Die Farben stellen sich hier nicht in den Vordergrund, sondern treten deutlich hinter dem Inhalt zur&uuml;ck.<br /></p><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="Beispielfolie "Generationen" in Sepia-T&ouml;nen" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/farben_generationen.jpg" width="272" height="206"/><img class="imageStyle" alt="Beispielfolie in Sepia-T&ouml;nen mit einer Statistik" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/farben_generationen2.jpg" width="272" height="206"/><br /></p><p style="text-align:left;">Wie die Beispiele zeigen, k&ouml;nnen sinnvolle Farbschemata ganz unterschiedlich ausgepr&auml;gt sein: kontrastreich oder kontrastarm, schillernd oder dezent, bunt oder weniger bunt, umfangreich oder minimalistisch. Was f&uuml;r das eine Thema funktioniert, w&uuml;rde bei einem anderen Thema v&ouml;llig falsche Assoziationen erzeugen. Mit ein wenig &Uuml;bung lassen sich aus den richtigen Bildern aber sinnvolle Farbschemata f&uuml;r den eigenen Vortrag erzeugen. <br /><br />Die Werkzeuge daf&uuml;r liefern einige Pr&auml;senationsprogramme bereits mit, etwa Apple Keynote oder OpenOffice Impress. F&uuml;r PowerPoint gibt es einige (meist kostenlose) Plugins, die diese Funktionalit&auml;t nachliefern, z.B. <a href="http://colorcop.net/download" rel="external" title="Eyedropper-Plugin für PowerPoint">ColorCop</a> oder <a href="http://www.nattyware.com/pixie.php" rel="external" title="Eyedropper-Plugin für PowerPoint">Pixie</a> (die ich aber beide nicht getestet habe).<br /><br /><div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="Logo der Online-Farbcommunity "kuler" von Adobe" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/kuler_logo.png" width="49" height="49"/></div> <div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="Screenshot des Farbkatalogs von kuler" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/kuler_screenshot.jpg" width="176" height="88"/></div>Wer es noch nicht kennt, der sollte unbedingt auch einmal einen Blick auf den Online-Dienst <a href="http://kuler.adobe.com/" rel="external" title="Online-Farb-Community kuler von Adobe">kuler</a> von Adobe werfen. Hier finden Sie eine schier unersch&ouml;pfliche Fundgrube von vorgefertigten Farbschemata zu allen m&ouml;glichen Themen. Das Verzeichnis ist ausf&uuml;hrlich verschlagwortet, so dass man bequem nach Schlagw&ouml;rtern suchen kann, um eine Liste passender Farbschemata zu erhalten.<br /><br /><div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="Farbgestaltung in kuler" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/kuler_create.jpg" width="168" height="93"/></div> <div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="Farbgestaltung in kuler anhand eigener Fotos" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/kuler_foto.jpg" width="147" height="120"/></div>Richtig interessant wird kuler aber durch die M&ouml;glichkeit, Farbschemata zu ver&auml;ndern und eigene <a href="http://kuler.adobe.com/#create/fromanimage" rel="external" title="Farbschemata auf Basis eigener Fotos mit kuler anlegen">anzulegen</a>. Dies ist m&ouml;glich anhand vorgefertigter &bdquo;formaler&ldquo; Kriterien (wie z.B. monochromatisch, komplement&auml;r etc.) oder auf Basis eigener hochgeladener Fotos. Eine Anleitung f&uuml;r erste Schritte finden Sie <a href="http://kuler.adobe.com/links/tutorial/" rel="external" title="Anleitung: erste Schritte mit kuler">hier</a>.</p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?a=__WaVrZxvm0:GWteHJrSDgg:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?a=__WaVrZxvm0:GWteHJrSDgg:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/UeberzeugendPraesentieren/~4/__WaVrZxvm0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><feedburner:origLink>http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/wie_man_passende_farben_findet.html#unique-entry-id-198</feedburner:origLink></item><item><title>Vorher-Nachher: Mitarbeitermotivation</title><dc:creator>michael@michaelgerharz.com</dc:creator><category>Botschaft</category><dc:date>2009-06-15T13:47:19+02:00</dc:date><link>http://feedproxy.google.com/~r/UeberzeugendPraesentieren/~3/s3fmWBFQozM/vorher_nachher_motivation.html</link><guid isPermaLink="false">http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/vorher_nachher_motivation.html#unique-entry-id-197</guid><content:encoded><![CDATA[Mit dieser Folie wollte ein Machinenbauer seine Mitarbeiter auf mehreren Infoveranstaltungen motivieren, noch st&auml;rker als bisher auf die Arbeitsqualit&auml;t zu achten und im Rahmen einer <em>Qualit&auml;tsoffensive</em> Verbesserungsvorschl&auml;ge zu entwickeln. <br /><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="Vorher-Folie: Projekt Qualit&auml;tsoffensive" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/motivation_vorher.jpg" width="440" height="332"/><br /></p><p style="text-align:left;">So recht motivierend wirkt die Folie jedoch nicht &ndash;&nbsp;und daf&uuml;r gibt es vor allem einen Grund: sie ist viel zu abstrakt. Was bedeuten denn 6,3% Nachlaufkosten? Die eigentliche Motivation der Mitarbeiter geschieht h&ouml;chstens indirekt, und zwar durch eine Ermahnung: &bdquo;Damit sind wir aber noch nicht am Ziel&ldquo;. Auch die Begr&uuml;ndung mit dem Anspruch der Qualit&auml;tsf&uuml;hrerschaft wirkt wie ein Selbstzweck.<br /><br />Wir haben uns letztlich entschieden, die Ansprache der Mitarbeiter v&ouml;llig umzukrempeln und gar nicht mit Gesch&auml;ftszielen zu argumentieren. Anstatt zu ermahnen, sollte die neue Gestaltung motivieren und anspornen, und zwar mit den Leistungen, die bereits erzielt wurden. Das klare Ziel der Folien sollte sein, die Mitarbeiter zum Handeln und Mitdenken anzuregen. Beispielhaft zeige ich das f&uuml;r die Veranstaltung der Azubis.<br /><br />Nachdem zum Einstieg deutlich gemacht wird, welchen (negativen) Einfluss Qualit&auml;tsm&auml;ngel auf das Unternehmen haben, wird sofort gelobt, dass in den vergangenen zwei Jahren die Qualit&auml;t drastisch verbessert und die H&auml;lfte der Reklamationskosten eingespart werden konnte. Das gelang nur deshalb, weil die engagierten Mitarbeiter ihre Ideen und Beobachtungen nicht f&uuml;r sich behalten haben, sondern in 20 Projekten echte Verbesserungen entwickelt haben.<br /></p><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="Nachher 1: Jede Reklamation kostet Geld" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/motivatino_nachher1.jpg" width="275" height="208"/><img class="imageStyle" alt="Nachher 2: 20 Projekte in 2 Jahren" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/motivation_nachher2.jpg" width="275" height="208"/><br /></p><p style="text-align:left;">Der Clou bei der Pr&auml;sentation besteht nun darin, <em>echte Stories</em> mit <em>echten Gesichtern</em> zu erz&auml;hlen. Auf den folgenden Folien werden n&auml;mlich beispielhaft einige der Verbesserungsvorschl&auml;ge erz&auml;hlt und Fotos von den Ideengebern gezeigt &ndash;&nbsp;in diesem Fall von Azubis:<br /></p><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="Nachher 3: Annette Kr&auml;mer: 15.000&euro;" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/motivation_nachher3.jpg" width="275" height="208"/><img class="imageStyle" alt="Nachher 4: J&uuml;rgen Hochfeld: 120.000&euro;" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/motivation_nachher4.jpg" width="275" height="208"/><br /><img class="imageStyle" alt="Nachher 5: Maria Kreutzmann: 23.000&euro;" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/motivation_nachher5.jpg" width="275" height="208"/><img class="imageStyle" alt="Nachher 6: Und du?" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/motivation_nachher6.jpg" width="275" height="208"/><br /></p><p style="text-align:left;">Auf diese Weise k&ouml;nnen sich die Mitarbeiter viel leichter mit der Qualit&auml;tsoffensive identifizieren. Sie kennen die Personen, die die Ideen entwickelt haben und k&ouml;nnen anschlie&szlig;end mit ihnen reden (&bdquo;Wie hast du das gemacht?&ldquo;). Gleichzeitig werden die Ideengeber gelobt und damit gute Leistung belohnt. Es wird sichtbar, dass Engagement im Unternehmen nicht einfach verpufft, sondern echte Wirkung und Anerkennung erzielt. <br /><br />Das Wichtigste jedoch ist, dass das abstrakte Projekt Qualit&auml;tsoffensive in viel anschaulichere einzelne Geschichten verpackt wird, die einen unmittelbaren Bezug zum Arbeitsalltag der Mitarbeiter haben. Die beispielhaften Geschichten wirken dabei gleichzeitig als Ideenansto&szlig; und zeigen, wie einfach es sein kann, selbst etwas zu tun. Die letzte Folie mit der Frage &bdquo;Und Du?&ldquo; ist schlie&szlig;lich die explizite Aufforderung, dies auch zu tun. Nat&uuml;rlich darf auch das keine Ermahnung sein, sondern sollte Aufmunterung sein: &bdquo;Wenn Du eine Idee hast, dann erz&auml;hl&rsquo; Sie uns! Wir h&ouml;ren zu!&ldquo;. <br /><br /><strong>Verwandte Artkel<br /></strong><a href="/files/vorher_nachher_emotionen.html" rel="self" title="Überzeugend Präsentieren :Vorher-Nachher: Emotionen">Vorher-Nachher: Emotionen</a><br /><a href="/files/vorher_nachher_klasse_statt_masse.html" rel="self" title="Überzeugend Präsentieren :Vorher-Nachher: Klasse statt Masse">Vorher-Nachher: Klasse statt Masse</a><br /><a href="/files/tag-vorher-nachher.html" rel="self" title="Überzeugend Präsentieren :Tag: Vorher-Nachher">Alle Vorher-Nachher-Vergleiche</a></p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?a=s3fmWBFQozM:ql0p6VjyNH0:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?a=s3fmWBFQozM:ql0p6VjyNH0:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/UeberzeugendPraesentieren/~4/s3fmWBFQozM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><feedburner:origLink>http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/vorher_nachher_motivation.html#unique-entry-id-197</feedburner:origLink></item><item><title>Wunsch und Wirklichkeit: Wir freuen uns sehr</title><dc:creator>michael@michaelgerharz.com</dc:creator><category>Vortrag</category><dc:date>2009-06-08T11:32:19+02:00</dc:date><link>http://feedproxy.google.com/~r/UeberzeugendPraesentieren/~3/xyC0TTPeX5E/wunsch_wirklichkeit_wir_freuen_uns.html</link><guid isPermaLink="false">http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/wunsch_wirklichkeit_wir_freuen_uns.html#unique-entry-id-196</guid><content:encoded><![CDATA[Bei Wahlen gibt es Gewinner und Verlierer. Gewinner freuen sich, Verlierer &auml;rgern sich; und wer sich bei der gestrigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europawahl_2009" rel="self" title="Europawahl 2009 auf Wikipedia">Europawahl</a> als Gewinner oder Verlierer gef&uuml;hlt hat, l&auml;sst sich aus diesen Bildern leicht erahnen:<br /><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="Reaktionen zur Europawahl: Ronald Pofalla, Horst Seehofer, Franz M&uuml;ntefering, Guido Westerwelle, J&uuml;rgen Trittin" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/europawahl2009Reaktionen.jpg" width="541" height="375"/><br /></p><p style="text-align:left;">Nun ist &bdquo;nach der Wahl&ldquo; immer auch &bdquo;vor der Wahl&ldquo; &ndash;&nbsp;und das gilt insbesondere f&uuml;r diese Europawahl, die so kurz vor der Bundestagswahl stattgefunden hat. Entsprechend haben die Parteivorderen versucht, sich schon mit der Interpretation ihrer Ergebnisse in Stellung f&uuml;r den jetzt beginnenden Bundestagswahlkampf zu bringen. Und dabei m&uuml;ssen aus Verlierern auch schon einmal tapfere Optimisten werden, die an die eigene St&auml;rke glauben. Insgesamt klingt das dann so:<br /><ol class="arabic-numbers"><li><em>"Wir freuen uns &uuml;ber das Ergebnis bei der Europawahl."</em> &ndash;&nbsp;Ronald Pofalla, CDU</li><li><em>"Wir sind wieder da."</em> &ndash;&nbsp;Horst Seehofer, CSU</li><li><em>"Das ist weit hinter dem, was wir erhofft hatten; das ist entt&auml;uschend."</em> &ndash; Franz M&uuml;ntefering, SPD</li><li><em>"Das ist eine herausragende Grundlage des Zuwachses f&uuml;r weitere herausragende Wahlergebnisse."</em> &ndash;&nbsp;Guido Westerwelle, FDP</li><li><em>"Diese Wahl ist auch eine Ansage f&uuml;r den Herbst. Die Ansage lautet: Diese Wahl ist nicht entschieden."</em> &ndash; J&uuml;rgen Trittin, Die Gr&uuml;nen</li></ol>Vergleichen Sie das einmal mit den Bildern. Einige stimmen perfekt &uuml;berein, aber bei mindestens einem Statement gibt es eine gravierende Diskrepanz zwischen den Worten und der K&ouml;rpersprache. Wem nehmen Sie sein Statement ab und wem nicht?<br /><br />Mehrabians <a href="/files/tueckische_wissenschaft_stimme_koerpersprache.html" rel="self" title="Überzeugend Präsentieren :Tückische Wissenschaft: Stimme und Körpersprache">K&ouml;rpersprache-Regel</a> mag oft fehlinterpretiert worden sein, hier hilft sie jedoch weiter: Wer &uuml;ber Gef&uuml;hle oder Meinungen spricht, der verr&auml;t mit seiner Stimme und K&ouml;rpersprache erheblich mehr als mit seinen Worten. <br /><br /><strong>Links zu dem Artikel</strong><br />Wikipedia-Artikel zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europawahl_2009" rel="self" title="Europawahl 2009 auf Wikipedia">Europawahl 2009</a><br /><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Europawahl_Reaktionen_der_Parteien/166/771400" rel="self" title="Reaktionen der Parteien in der ZDF-Mediathek">Reaktionen der Parteien</a> (ZDF-Mediathek)<br /><a href="/files/der_draht_zum_publikum.html" rel="self" title="Überzeugend Präsentieren :Der Draht zum Publikum: 3 tolle Beispiele und 6 Tipps">Der Draht zum Publikum</a><br /></p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?a=xyC0TTPeX5E:pvqmaGcIyWc:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?a=xyC0TTPeX5E:pvqmaGcIyWc:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/UeberzeugendPraesentieren/~4/xyC0TTPeX5E" height="1" width="1"/>]]></content:encoded><feedburner:origLink>http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/wunsch_wirklichkeit_wir_freuen_uns.html#unique-entry-id-196</feedburner:origLink></item><item><title>Buchempfehlung: Advanced Presentations by Design (Andrew Abela)</title><dc:creator>michael@michaelgerharz.com</dc:creator><category>Struktur</category><dc:date>2009-06-01T11:00:38+02:00</dc:date><link>http://feedproxy.google.com/~r/UeberzeugendPraesentieren/~3/vExE2FDtPnk/buch_advanced_presentations_abela.html</link><guid isPermaLink="false">http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/buch_advanced_presentations_abela.html#unique-entry-id-193</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="Cover von Andrew Abelas Buch "Andvanced Presentations by Design"" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/abela_cover_-_final_sm.jpg" width="168" height="215"/></div>Wer sich mit modernem PowerPoint besch&auml;ftigt, der kommt im Augenblick an zwei Namen nicht vorbei: Garr Reynolds von <a href="http://www.presentationzen.com" rel="external" title="Presentation-Zen-Blog von Garr Reynolds">Presentation Zen</a> und Nancy Duarte, Chef der PowerPoint-Designfirma <a href="http://blog.duarte.com/" rel="external" title="Präsentationsblog von Duarte Design">Duarte Design</a>. Beide propagieren einen sehr visuellen Stil und beide haben enorm viel daf&uuml;r getan, das Bewusstsein f&uuml;r eine modernere Art der Pr&auml;sentation zu wecken, die auf verstaubte Stichpunktlisten verzichtet. <br /><br />Die Antwort auf eine Frage aber bleiben beide schuldig: Ist diese moderne Art der Pr&auml;sentation eigentlich effektiv? Steigert es wirklich die &Uuml;berzeugungskraft meiner Pr&auml;sentationen? Genau in diese L&uuml;cke st&ouml;&szlig;t der amerikanische Professor <a href="http://www.extremepresentation.com/" rel="external" title="Homepage von Andrew Abela">Andrew Abela</a> mit seinem empfehlenswerten Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0787996599?ie=UTF8&tag=ueberzeupraes-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=0787996599" rel="external" title="Andrew Abela: Advanced Presentations by Design (bei Amazon.de)">Advanced Presentations by Design</a> vor. Er hinterfragt viele der g&auml;ngigen Pr&auml;sentations-&bdquo;Regeln&ldquo; kritisch und untermauert fast alle seiner Aussagen mit Belegen aus wissenschaftlichen Studien.<br /><br />Wenn Abela von Design spricht, meint er &uuml;brigens nicht etwa das visuelle Layout der Folien, sondern den gesamten Entwurf einer Pr&auml;sentation, von der Zielgruppenanalyse &uuml;ber die Strukturierung der Inhalte bis hin zur gestalterischen Umsetzung. Umgekehrt bedeutet das, dass es in seinem Buch ausschlie&szlig;lich um den Inhalt einer Pr&auml;sentation und dessen Strukturierung und Darstellung geht, nicht aber um den Vortrag selbst.<br /><br /><div class="image-right"><a href="http://www.extremepresentation.com/design/" rel="external" title="Abelas Extreme Presentation Method"><img class="imageStyle" alt="Die 10 Schritte der Extreme-Presentation-Methode" src="http://ueberzeugend-praesentieren.de/files/extremePresentationMethod.jpg" width="197" height="230"/></a></div>Die gr&ouml;&szlig;te St&auml;rke des Buches ist gleichzeitig die gr&ouml;&szlig;te Schw&auml;che: es liefert ein (recht einfaches) Kochrezept zur Erstellung &uuml;berzeugender Pr&auml;sentationen. Warum ist das gut? Weil es ein Werkzeug an die Hand gibt, mit dem Sie mit ziemlicher Sicherheit Pr&auml;sentationen erstellen, die zumindest recht ordentlich sind. Das Buch liefert daf&uuml;r haufenweise Tipps zur L&ouml;sung allt&auml;glicher Pr&auml;sentationsfragen. Da bleibt fast nichts unbeantwortet.<br /><br />Andererseits: Diese pragmatische Herangehensweise f&uuml;hrt auch dazu, dass gelegentlich vereinfacht wird. Das Buch ist z.B. sehr auf Businesssituationen und den &bdquo;rational denkenden Menschen&ldquo; zugeschnitten. Dass es Zuh&ouml;rer geben mag, die nicht immer nur an materiellem, direkt messbarem Nutzen interessiert sind, sondern eine Pr&auml;sentation auch einfach mal &bdquo;nur&ldquo; spannend finden k&ouml;nnen, zieht Abela nicht so recht in Erw&auml;gung. Gleichwohl hat er nat&uuml;rlich recht, wenn er darauf hinweist, dass eine Pr&auml;sentation umso besser wird, je mehr man sich &uuml;ber das Ziel der Pr&auml;sentation im Klaren ist. Nur muss dieses Ziel nicht immer knallhart businessorientiert sein.<br /><br />Abgesehen davon aber finden Sie Unmengen an sehr hilfreichen Tipps f&uuml;r fast jede Pr&auml;sentationssituation. Besonders hilfreich scheinen mir die beiden Kapitel zum Storytelling. Sie bieten eine, zwar knappe und recht einfache, daf&uuml;r aber gut nachvollziehbare Anleitung, wie aus einer faktenbasierten, langweiligen Bullet-Point-Pr&auml;sentation ein Vortrag mit Spannungsb&ouml;gen wird, dem man gerne zuh&ouml;rt. Im Zentrum steht hier die SCoRE-Methode; das steht f&uuml;r (Situation)-Complication-Resolution-Example (auf Deutsch: Situation-Komplikation-Aufl&ouml;sung-Beispiel).<br /><br />Anstatt Ihre Pr&auml;sentationsinhalte einfach (langweilig) aneinanderzureihen, sollen Sie mit Hilfe von SCoRE Ihre Inhalte so strukturieren, dass Sie einen Spannungsbogen erzeugen, indem Sie sie in die richtige Reihenfolge bringen. Zun&auml;chst schildern Sie die Ausgangssituation, danach formulieren Sie die dr&auml;ngendste Frage Ihres Publikums und l&ouml;sen diese direkt im Anschluss auf und untermauern das durch ein Beispiel. Nat&uuml;rlich wird Ihr Publikum Gegenfragen haben. Diese formulieren Sie als n&auml;chsten Konflikt, zu dem Sie dann wiederum L&ouml;sung und Beispiel liefern usw. Das ist ein ganz &auml;hnliches Vorgehen, wie ich es in meinem letzten <a href="downloads/index.html" rel="self" title="Überzeugend Präsentieren – Downloads">Vortrag</a> geschildert habe. Abela sagt &uuml;ber seine Methode: <blockquote><p>Das  funktioniert so gut, weil Sie Informationen erst dann nennen, wenn Sie in Ihrem Publikum das Verlangen danach erzeugt haben &ndash; genau das ist die Rolle der Komplikation: Sie stellen eine Frage, die das Verlangen nach einer Antwort erzeugt, die Sie dann auch liefern &ndash; die Aufl&ouml;sung.</p></blockquote> Ich halte das Buch f&uuml;r sehr empfehlenswert und eine gelungene Erg&auml;nzung zu den B&uuml;chern <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3827327083?ie=UTF8&tag=ueberzeupraes-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3827327083" rel="external" title="Garr Reynolds: Zen oder die Kunst der Präsentation (bei Amazon.de)">Presentation Zen</a> und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0596522347?ie=UTF8&tag=ueberzeupraes-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=0596522347" rel="external" title="Nancy Duarte: slide:ology (bei Amazon.de)">slide:ology</a>. W&auml;hrend diese beiden eher motivierenden Charakter haben und viele, viele Inspirationen f&uuml;r visuelle Pr&auml;sentationen liefern, bekommen Sie in <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0787996599?ie=UTF8&tag=ueberzeupraes-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=0787996599" rel="external" title="Andrew Abela: Advanced Presentations by Design (bei Amazon.de)">Advanced Presentations by Design</a> die Begr&uuml;ndungen mitsamt vieler praktischer Erg&auml;nzungen geliefert. Das Buch ist sicher nicht ganz so spritzig geschrieben wie die beiden anderen, aber wen das nicht schreckt, der wird bestimmt von dem Buch profitieren. Einen Vorgeschmack liefert &uuml;brigens die Webseite von Andrew Abela.<br /><br /><strong>Link zu dem Buch<br /></strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0787996599?ie=UTF8&tag=ueberzeupraes-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=0787996599" rel="external" title="Andrew Abela: Advanced Presentations by Design (bei Amazon.de)">Advanced Presentations by Design</a> bei Amazon.de<br /><a href="http://sixminutes.dlugan.com/2009/03/09/book-review-advanced-presentations-design-andrew-abela/" rel="external" title="Andrew Dlugans Rezension von Abelas Buch">Rezension</a> von Andrew Dlugan vom Six-Minutes-Blog<br /><a href="http://blog.duarte.com/2009/04/book-review-advanced-presentations-by-design/" rel="external" title="Nancy Duartes Review von Abelas Buch">Rezension</a> von Nancy Duarte, Autorin von slide:ology<br /><a href="http://www.extremepresentation.com/" rel="external" title="Homepage von Andrew Abela">Extreme Presentation Method</a>, die Homepage von Andrew Abela, mit den wesentlichen <a href="http://www.extremepresentation.com/design/" rel="external" title="Zusammenfassung der wichtigsten Tipps aus Abelas Buch">Tipps</a> aus dem Buch<br /><a href="http://extremepresentation.typepad.com/blog/" rel="external" title="Extreme-Presentation-Blog von Andrew Abela">Extreme-Presentation-Blog</a>, der Blog von Andrew Abela<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?a=vExE2FDtPnk:VcVVZJ8MFig:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?a=vExE2FDtPnk:VcVVZJ8MFig:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/UeberzeugendPraesentieren?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
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