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	<description>mein Leben mit depressiver Neurose      und mein Kampf mit ihr  ───────</description>
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		<title>Nächtliche Entschlussfreudigkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 17:46:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dieses Blog, in seiner bisherigen Form, ist zu Ende. Es diente mir zur Ablenkung durch Fokussierung meiner Gedanken, weiterhin, um mir über ein paar Dinge klarer zu werden und ein klein wenig auch, um mit anderen Menschen Kontakt zu haben. &#8230; <a href="https://unterwegsnachafrika.wordpress.com/2013/05/14/nachtliche-entschlussfreudigkeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Blog, in seiner bisherigen Form, ist zu Ende. Es diente mir zur Ablenkung durch Fokussierung meiner Gedanken, weiterhin, um mir über ein paar Dinge klarer zu werden und ein klein wenig auch, um mit anderen Menschen Kontakt zu haben. Von nun an würde ich mir mit einem Weiterführen des Blogs selbst widersprechen, denn die für es nötige ultragenaue Form der Selbstreflektion betrachte ich ab sofort als schädlich oder zumindest unnütz für mich.</p>
<p>Die Geschichte dieser Seite begann mit einer schlaflosen Nacht und sie endete mit einer. In der Nacht des &#8222;Aufbruchs&#8220; wanderte ich außerhalb des Dorfes meiner Eltern durch die Felder. Gestern Nacht nun wanderte ich online im Internet durch fünf Orte auf vier Kontinenten (<a href="http://www.geoguessr.com?v=eyJ0b3RhbFBvaW50cyI6MjE3NDgsInZlcnNpb24iOjEsInJvdW5kcyI6W1sicm91bmQiLCJsYXQiLCJsbmciLCJnTGF0IiwiZ0xuZyIsInBvaW50cyJdLFsxLC0xOS4zMTQzNjgsLTQ2LjE0NjkzOTk5OTk5OTk3LC0xOS45NzMzNDg3ODYxMTA2MDIsLTQ1LDI5NjhdLFsyLDM3LjA1OTU4NSwxNS4yOTMxNTA5OTk5OTk5NjYsMzguMTg5ODk0Nzc4NTEyNTksMTUuNTU3MzI3MjcwNTA3ODEyLDMwMjldLFszLDU1LjM0MTIzMSwtMTMxLjY0NjgzNyw1NS4zNDEzMDMyMDY4NTA0MDUsLTEzMS42NDY5MzI5NTk1NTY1OCw2NDc4XSxbNCwtNDYuNDc0NTc2LDE2OS42OTU0NTUwMDAwMDAwNCwtNDYuNDU5NzM3NzkyNTE5MjksMTY5LjY4NDcxNzY1NTE4MTg4LDYzMjVdLFs1LDU1LjkxMDc1MiwyNC40NDk1MDU5OTk5OTk5Myw1NC42ODc5MjM0MTMzODM4OCwyNS4yNjc4NjgwNDE5OTIxODgsMjk0OF1dfQ%3D%3D" target="_blank">hier</a>). Als ich dadurch am Ende müde wurde und letztendlich einschlief, träumte ich davon, gegen einen mit Zaubertechnologie ausgestatteten LENIN zu kämpfen. Er gewann stets, töten konnte er mich aber nicht.</p>
<p>Gestern konnte ich eine Krise (ausgelöst durch die Ablehnung durch eine Frau) mit Hilfe anderer Menschen (der Familie meiner Schwester) hinter mich bringen. Vielleicht war das das Zeichen, dass nun auch hier in Deutschland für mich ein anderes Leben beginnt, eines in dem ich besser weiss, was ich brauche und was mir gut tut.<br />
Auf alle Fälle bin ich seit gestern überzeugt davon, dass ich nun auch hier besser wirklich ich selbst sein kann, wie entfernt das dann auch von dem sein mag, was andere für richtig halten. Ein klein wenig hilft mir dabei auch die Tatsache, dass man mir nun, mit meinen fast 38 Jahren, ansieht, dass ich nicht mehr jung bin. Auf die attraktivsten jungen Frauen muss ich mir also keine großen Hoffnungen mehr machen, was auf mich eher entspannend als frustrierend wirkt, da ich hier sowieso nie eine Chance bei Ihnen hatte.</p>
<p>Die Frage, die sich noch stellt, wird sein, womit sich die oben genannten Funktionen, die das Blog für mich hatte, von jetzt an in meinem Leben ersetzen lassen. Das wäre ein Punkt, über den ich mir vorstellen könnte, noch einmal etwas zu schreiben. Ansonsten muss die Zukunft erweisen, ob ich für diese Seite noch eine sinnvolle Verwendung finden werde.</p>
<p>Ich bedanke mich bei meinen Lesern für ihr Interesse und wünsche ihnen alles Gute, was auch immer sie vorhaben.</p>
<p>Auf Wiederlesen.</p>
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		<title>2013-05-13 &#8211; der Kopf ist wieder oben</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 19:40:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[22:30 Uhr: ich bin immer noch sauer auf diese Frau, die mich blockt als wäre ich ein Stalker. Aber ich wollte ihre Ablehnung nicht wahr haben und habe mich an einen Strohhalm geklammert. Und ich habe mir viel zu viele &#8230; <a href="https://unterwegsnachafrika.wordpress.com/2013/05/13/2013-05-13-der-kopf-ist-wieder-oben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>22:30 Uhr: ich bin immer noch sauer auf diese Frau, die mich blockt als wäre ich ein Stalker. Aber ich wollte ihre Ablehnung nicht wahr haben und habe mich an einen Strohhalm geklammert. Und ich habe mir viel zu viele Gedanken bei der Antwort gemacht. Das wirklich Schlimme ist aber, dass ich mir immer viel zu viele Gedanken machen bei Frauen und sich deshalb wohl auch sobald nichts an meiner Einsamkeit ändern wird.</p>
<p>0:00 Uhr: ich habe gerade beschlossen, dass ich die Reha viel zu Ernst nehme, da ich wegen ihr krampfhaft versuche zu schlafen. Ich mache mir zuviele Gedanken und dabei wird nichts Gutes herauskommen. Es besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass ich jetzt einfach ins andere Extrem falle, mir also von nun an Gedanken darüber mache, dass es alles nicht so wichtig ist.</p>
<p>15:00 Uhr: irgendwie ging der Tag in der Reha rum. Am Anfang war´s noch interessant, weil wir einen kleinen Berufsfindungstest machten. Am Ende war´s dann wieder eintönig und mein noch von gestern arg in Mitleidenschaft gezogenes Selbstwertgefühl schwand fast völlig. Ich fühlte mich nur noch schwach und war gerade so noch in der Lage, mir klar zu machen, dass ich mein Wütendsein mal wieder gar nicht ertragen konnte.<br />
Dazu war ich bei der Verabschiedung von den anderen auch noch wieder ein &#8222;supernetter&#8220; Schleimer.</p>
<p>21:30 Uhr: ein bisschen soziale Kontakte und schon geht´s mir besser. Nach der Reha musste ich wieder einmal schlafen, eher weil ich deprimiert war als müde. Dann bin ich zu meiner Schwester, habe dort meine Wäsche gewaschen, versucht eine Lampe anzubauen, die scheinbar doch kaputt ist, und habe am Ende noch ein Sideboard abgestaubt, welches ich zuerst nicht haben wollte, weil es sehr groß ist.<br />
Jetzt bin ich guter Stimmung und will mich sogar noch an meinen ALG-II-Antrag setzen. Jedenfalls ist die unsägliche Episode mit der Ollen aus dem Internet fast vergessen.</p>
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		<title>2013-05-12</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 17:27:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[1:00 Uhr: ich bin gerade wieder nach Hause gekommen. Bis nach Wilmersdorf führte meine kleine Tour de BVG heute. Als ich beschlossen hatte, den Heimweg anzutreten, verbesserte sich auch meine Laune. Genau deswegen entschied ich mich um, weil ich sehen &#8230; <a href="https://unterwegsnachafrika.wordpress.com/2013/05/12/2013-05-12/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>1:00 Uhr: ich bin gerade wieder nach Hause gekommen. Bis nach Wilmersdorf führte meine kleine Tour de BVG heute. Als ich beschlossen hatte, den Heimweg anzutreten, verbesserte sich auch meine Laune. Genau deswegen entschied ich mich um, weil ich sehen wollte, was passiert, wenn ich weiter draußen bleibe.<br />
Natürlich wurde ich sogleich angespannter, aber es lohnte sich doch, denn ich kam später wieder drauf, wie ich mit der Wut und der Anspannung umzugehen habe, nämlich sie gar nicht zu beachten. Einen Tiefpunkt hatte ich in dem Augenblick, wo ich mich dann wieder nicht daran erinnern konnte, was ich gerade noch wusste. Mich beruhigte aber, dass ich schon zum zweiten Mal darauf gekommen war, denn ich war davon überzeugt, dass mir dass noch öfter gelingen würde, und ich die Einstellung immer mehr annehmen würde. Kurz darauf geschah das dann auch und ich konnte die Wut wieder gelassener nehmen, weshalb es mir am Arsch vorbei ging, als ein Typ in der Strassenbahn von mir genervt war. <em>(Das beste war, dass er das merkte. :)</em></p>
<p>11:30 Uhr: 35km Rad. Eher langsam und nicht ohne leichte Schwächen zwischendurch, aber durch die höheren Anstrengungen und somit Trainings der letzten Zeit hielt ich besser durch als es üblich war für mich. In Tegel entdeckte ich eine Kirche, aus der auch viele Schwarze kamen. Ich fragte sogar ein paar Mädels, ob man bei den Gottesdiensten mitmachen kann. Man kann. Erstaunlicherweise beträgt die Fahrtzeit von Weissensee dorthin nur eine halbe Stunde.<br />
Im Grunde bedeutet &#8222;Wut und Anspannung nicht zu beachten&#8220;, mich nicht zu beachten, also mich nicht ständig auf mich selbst zu fokussieren. Es ist also eine permanente Entspannungsübung, und natürlich kann das gerade bei mir nicht hundertprozentig auch &#8222;permanent&#8220; funktionieren.</p>
<p>19:00 Uhr: mein zweites Schreiben an die Internetfrau hätte ich mir schenken können. Sie hatte schon ihre erste Antwort als Ablehnung gemeint. Jetzt werde ich von ihr blockiert, und ich hasse sie dafür.</p>
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		<title>2013-05-07 &#8211; der alte Stress</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 18:19:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[20:30 Uhr: die Idee den Lärm mit einem Deckbett am Fenster zu bekämpfen scheint ganz gut zu funktionieren. Jetzt habe ich mit der permanenten Lösung dafür nicht so großen Stress. 6:00 Uhr: apropos Stress. Seit gestern habe ich einen herpesähnlichen &#8230; <a href="https://unterwegsnachafrika.wordpress.com/2013/05/07/2013-05-07-der-alte-stress/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>20:30 Uhr: die Idee den Lärm mit einem Deckbett am Fenster zu bekämpfen scheint ganz gut zu funktionieren. Jetzt habe ich mit der permanenten Lösung dafür nicht so großen Stress.</p>
<p>6:00 Uhr: apropos Stress. Seit gestern habe ich einen herpesähnlichen Ausschlag im Mundwinkel. Mein Körper will mir etwas sagen und ich werde es sogleich beachten &#8211; und selbst darin noch Gefahr laufen, zu perfekt sein zu wollen.</p>
<p>17:30 Uhr: zu Hause erst einmal wieder schlafen, heute aber schon etwas kürzer. Als ich aufwachte, war ich verzweifelt, weil ich nicht davon überzeugt bin, die in der Reha an mich gestellten Anforderungen erfüllen zu können. Im Moment erhalte ich nach außen hin die Fassade, aber dahinter bröckelt es. Ich fühle mich besser, wenn ich es bröckeln lassen darf. Dazu braucht es den Mut, das Risiko einzugehen, vor den anderen wirklich ehrlich zu sein, auch, wenn sie mich deshalb nicht mögen sollten.<br />
Was an den Infos, die wir zur Zeit erhalten, besonders nervt, ist die Fokussierung auf den &#8222;Job&#8220;, der das grosse Ziel ist. Das führt zu Druck, den ich nicht brauche, der sogar kontraproduktiv ist, weil ich mich nicht zwingen lassen will, vor allem, weil es nicht nötig ist, mich zu zwingen. Ich will Arbeit, aber eben nicht aus dem Grunde, der anonymen &#8222;Gesellschaft&#8220; Kosten zu ersparen, weil das für mich einem menschenverachtenden Menschenbild entspringt. Ich will Arbeit, weil ich etwas kann, vor allem, weil ich mehr kann, als nur Geld zu generieren, und weil ich das beweisen möchte.</p>
<p>20:00 Uhr: im Nachhinein ist mir noch einmal aufgefallen, dass ich heute bei der Reha auf eine Konfrontation nicht mit Gegenwehr reagiert habe. Ein anderer Teilnehmer schien mir etwas genervt von meiner schwammigen, weil nichts ausschliessen wollenden Ausdrucksweise. Ich habe das in dem Augenblick gar nicht so wahrgenommen und ihm einfach auf seine Fragen geantwortet, wodurch ich ihn am Ende besänftigen konnte. Zufrieden bin ich mit der Lösung allerdings nicht, weil ich weiss, dass sie nicht von Dauer sein wird. Wenn ich jetzt an die Gruppe der Teilnehmer denke, empfinde ich bereits Stress und bin angespannt.</p>
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		<title>2013-05-03</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 19:37:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[7:00 Uhr: die Bauarbeiter fingen heute sehr früh an, also tat ich es ihnen nach. 9:00 Uhr: habe meine Wohnung vermessen, war beim Frisör (dieses Mal ohne Unfall) und habe meine Wände gereinigt. Zum Mittag gab`s wieder Nudeln, danach hab &#8230; <a href="https://unterwegsnachafrika.wordpress.com/2013/05/03/2013-05-03/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>7:00 Uhr: die Bauarbeiter fingen heute sehr früh an, also tat ich es ihnen nach.</p>
<p>9:00 Uhr: habe meine Wohnung vermessen, war beim Frisör (dieses Mal ohne Unfall) und habe meine Wände gereinigt. Zum Mittag gab`s wieder Nudeln, danach hab ich mir wieder überlegt, wie ich mein Zimmer am besten einrichte. Alles in allem war ich also ziemlich produktiv.</p>
<p>15:00 Uhr: ich habe ein paar Kleinigkeiten eingekauft (z.Bsp. ein Nudelsieb) und bin jetzt im Internetcafe. Auf der Strasse hatte mich gerade vorher jemand angemeckert, weil ich nicht so fuhr, wie er es für richtig hielt. Ich habe ganz gut zurückgebrüllt, aber trotzdem fühle ich mich, seitdem ich hier sitze, angespannt und lethargisch. Immer noch behalte ich zuviel von meiner Wut für mich.<br />
Es ist gut für mich, dass jetzt niederzuschreiben, denn erst dadurch merke ich wirklich, was eigentlich los war.</p>
<p>21:30 Uhr: mein Nachbar ist scheinbar nicht da, dabei wollte er doch vorbei kommen, um sein WLAN mit mir zu teilen. Ich hatte mich schon darauf gefreut. Eventuell gehe ich heute dänzen.</p>
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		<title>2013-05-02 &#8211; es läuft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[unnaaf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2013 20:23:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[8:30 Uhr: aufstehen, Tee trinken. Es dauert eine ganze Weile, bis ich in die Gänge komme. 10:00 Uhr: heute wieder räumen: der Bürokram, die Klamotten und der Keller sind noch zu machen. Um 13 Uhr machen die Bauarbeiter gegenüber Mittag &#8230; <a href="https://unterwegsnachafrika.wordpress.com/2013/05/02/2013-05-02-es-lauft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>8:30 Uhr: aufstehen, Tee trinken. Es dauert eine ganze Weile, bis ich in die Gänge komme.</p>
<p>10:00 Uhr: heute wieder räumen: der Bürokram, die Klamotten und der Keller sind noch zu machen. Um 13 Uhr machen die Bauarbeiter gegenüber Mittag und ich lege mich kurz hin. Langsam gewöhne ich mich an den Lärm und empfinde ihn nicht mehr als störend. Vielleicht helfen die Brückentage ein wenig bei der Eingewöhnung, denn es scheint weniger los zu sein.<br />
O2 will 22 Cent pro Gesprächsminute ohne Flatrate bei ihrem DSL-Tarif. Das lasse ich vorerst.</p>
<p>18:30 Uhr: ich frage beim Nachbarn nach, ob er WLAN hat. Er bietet mir an, es für mich anzustellen. Für 20 Euro im Monat kann man das schon mal tun. Wenn alles klappt, habe ich also ab morgen hier Internet.</p>
<p>19:00 Uhr: ich hole mir eine Leiter von meiner Schwester. Danach gehe ich schwimmen, wobei ich richtig Dampf ablasse.<br />
Wenn ich Frauen sehe, bin ich ziemlich entspannt bzw. schaffe es meistens schnell, mich wieder zu entspannen. Es fühlt sich ganz gut an. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, dass ich bald eine anquatschen werde. Viele, die mir so richtig gefallen, treffe ich auch nicht. Allerdings habe ich mir wieder zwei auf meiner Datingseite herausgeguckt.</p>
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		<title>2013-05-01</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 17:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[9 - Wieder in Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Jammern]]></category>
		<category><![CDATA[Verdrängung]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
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					<description><![CDATA[19:30 Uhr: ein relativ ruhiger Tag. Ich hab ein wenig in der Wohnung geräumt und war am Nachmittag im Garten bei meiner Schwester. Das einzig berichtenswerte in diesem Blog wäre dann auch, dass ihre &#8222;wutlose&#8220;, &#8222;nette&#8220; Art, die ihre Töchter &#8230; <a href="https://unterwegsnachafrika.wordpress.com/2013/05/01/2013-05-01/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>19:30 Uhr: ein relativ ruhiger Tag. Ich hab ein wenig in der Wohnung geräumt und war am Nachmittag im Garten bei meiner Schwester.<br />
Das einzig berichtenswerte in diesem Blog wäre dann auch, dass ihre &#8222;wutlose&#8220;, &#8222;nette&#8220; Art, die ihre Töchter auf unterschiedliche Weise übernehmen, nervt. Dummerweise verhält sie sich dazu ähnlich wie meine Mutter: sie tut effektiv nichts für eine Veränderung, sondern wundert sich immer nur über entstehende Probleme.<br />
Auf die Dauer ist das selbst für andere frustrierend, die ihrerseits nichts anderes tun sollen, als zuhören und mitjammern.</p>
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		<title>2013-04-27 &#8211; feddich!</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 21:16:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[9 - Wieder in Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Geilheit]]></category>
		<category><![CDATA[Jobcenter]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
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					<description><![CDATA[16:30 Uhr: ein letztes Mal neun Stunden, dieses Mal ohne viele Pausen. Ich musste sogar noch ein wenig den Vorarbeiter machen, weil ich noch die meiste Übersicht hatte von unserer kleinen Truppe. Jetzt kann ich mich voll auf meinen Umzug &#8230; <a href="https://unterwegsnachafrika.wordpress.com/2013/04/27/2013-04-27-feddich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>16:30 Uhr: ein letztes Mal neun Stunden, dieses Mal ohne viele Pausen. Ich musste sogar noch ein wenig den Vorarbeiter machen, weil ich noch die meiste Übersicht hatte von unserer kleinen Truppe.<br />
Jetzt kann ich mich voll auf meinen Umzug konzentrieren, muss aber noch die Meldung an das Jobcenter fertig machen, die auch die Sache mit dem &#8222;zuviel&#8220; bezahlten Geld beinhaltet.<br />
Weniger auf mein Gefühlsleben zu achten, hat auch zur Folge, das sich ein wenig echte Geilheit bemerkbar macht. Dabei ist ziemlich wahllose Fickrigkeit gepaart mit einer erhöhten Einsicht, wer zu mir passt und vor allem, wer nicht, was sehr viele sind. Wegen Punkt eins würde ich heute abend noch gerne weggehen, wegen Punkt zwei kann ich mir das im Grunde klemmen, denn der Anteil an möglichen Partnerinnen wird wie immer verschwindend klein sein, egal wo.</p>
<p>23:00 Uhr: jo, ich war dann doch etwas erschöpfter von der Arbeit als angenommen <em>(ich habe bis eben gepennt)</em>. Kurz weggehen könnte ich trotzdem noch, denn viel zu packen habe ich hier in Berlin nicht. Das Meiste von meinem Zeug liegt immer noch in Umzugskisten bei meinen Eltern. Trotzdem wird es natürlich anstrengend werden, alles innerhalb der 24 Stunden, in denen ich das Auto habe, in die neue Wohnung zu bekommen.</p>
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		<title>2013-04-26 &#8211; guter Durchschnitt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[unnaaf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 18:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[9 - Wieder in Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[ALG II]]></category>
		<category><![CDATA[Anspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[cool]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Jobcenter]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
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		<category><![CDATA[soziale Kontakte]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[5:00 Uhr: heute habe ich natürlich besser geschlafen. Die Veränderungsmitteilung wegen des Umzuges habe ich gestern nicht mehr fertig gemacht. Jetzt hat es damit auch noch Zeit bis Montag. Heute will ich auf alle Fälle einmal pünktlich auf Arbeit sein. &#8230; <a href="https://unterwegsnachafrika.wordpress.com/2013/04/26/2013-04-26-guter-durchschnitt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>5:00 Uhr: heute habe ich natürlich besser geschlafen. Die Veränderungsmitteilung wegen des Umzuges habe ich gestern nicht mehr fertig gemacht. Jetzt hat es damit auch noch Zeit bis Montag.<br />
Heute will ich auf alle Fälle einmal pünktlich auf Arbeit sein. Ich darf also jetzt keine interessanten Seiten bzw. geilen Nackten mehr finden.</p>
<p>15:30 Uhr: selbst unser Vorarbeiter hatte heute keine Lust mehr auf die Arbeit, weshalb es nicht mehr so anstrengend war.<br />
Da ich ja heute für meine Verhältnisse viel geschlafen hatte, war ich natürlich angespannter und schlaffer als gestern. Das habe ich morgens sofort gemerkt, als ich vor die Tür trat. Trotzdem habe ich mich ganz wacker geschlagen, mich sogar getraut, unseren Spassmacher zu fragen, ob er heute nicht gut drauf wäre. Damit hatte er endlich einen Anlass, uns von seinem Ärger mit der verpfuschten Autodurchsicht zu berichten.<br />
Morgen ist dann mein letzter Tag und ich kann mich danach voll auf meinen Umzug konzentrieren. Ich hab mir bisher noch gar keine Gedanken über Strom- und Internetanbieter gemacht. Das sollte ich nachholen.</p>
<p>16:00 Uhr: oh, yeah, Post vom Jobcenter. Sie wollen Geld zurück, weil sie angeblich zuviel bezahlt haben.<br />
Dabei hatte ich ihnen mitgeteilt, dass mein Lohn in der Höhe unterschiedlich ausfallen wird. Sie hingegen sind nun einfach davon ausgegangen, dass ich immer 450 Euro, wie im ersten Monat, verdiene.</p>
<p>20:30 Uhr: in der Schwimmhalle findet ein Wettkampf statt, also wurde es nichts mit dem Schwimmen heute. Trotz leichter Angespanntheit konnte ich mich während der Fahrt stets relativ leicht und schnell von der beständigen wiederkehrenden Konzentration auf mein Gefühlsleben lösen. Allerdings wurde ich auch nicht durch einen direkten Kontakt mit anderen auf die Probe gestellt, läßt man länger anhaltenden Augenkontakt mal außen vor.<br />
Ich fühlte mich ziemlich cool, aber auch einsam.</p>
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		<title>2013-04-21 &#8211; einsamer Sonntag</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 17:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[9 - Wieder in Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Grübeln]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Kontakte]]></category>
		<category><![CDATA[Stärke]]></category>
		<category><![CDATA[Traurigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
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					<description><![CDATA[6:00 Uhr: wieder schlecht geschlafen, wieder früh wach, und das nach einem 9-Stunden-Arbeitstag. 10:00 Uhr: ich hatte mich noch einmal kurz hingelegt, wobei ich spürte, dass ich Angst vor meiner eigenen Stärke habe. Konzentriere ich mich allerdings auf diesen Gedanken, &#8230; <a href="https://unterwegsnachafrika.wordpress.com/2013/04/21/2013-04-21-einsamer-sonntag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>6:00 Uhr: wieder schlecht geschlafen, wieder früh wach, und das nach einem 9-Stunden-Arbeitstag.</p>
<p>10:00 Uhr: ich hatte mich noch einmal kurz hingelegt, wobei ich spürte, dass ich Angst vor meiner eigenen Stärke habe. Konzentriere ich mich allerdings auf diesen Gedanken, gleite ich wieder in die Erstarrung und nichts ist gewonnen.</p>
<p>12:30 Uhr: ich habe eine (zu) junge Frau (25) von der Internetsinglebörse angeschrieben.</p>
<p>13.00 Uhr: mit dem Fahrrad ins Café und danach in den Mauerpark, denn ich war noch nie bei der Karaoke dort. Anstatt dieser war heute aber ein lustiger Jongleur auf der Freilichtbühne. Es war dennoch schön. Ich war die ganze Zeit alleine, verspürte aber auch bei niemandem das Bedürfnis, mich zu unterhalten.<br />
Am Ende habe ich noch den Transporter für den Umzug reserviert.</p>
<p>19:00 Uhr: der Tag draußen bei dem schönen Wetter zwischen den vielen Leuten macht mich jetzt etwas traurig. Das ist nicht schlimm, weil normal. Ich muss nur aufpassen, dass ich nicht versuche, es zu verdrängen.</p>
]]></content:encoded>
					
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