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		<title>VDFG mit modernisierter Satzung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[VDFG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 18:15:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[jahreskongress]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Wie üblich trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der VDFG-Mitgliedgesellschaften am <strong>Vormittag des 16. Oktober</strong> <strong>2026,</strong> also unmittelbar vor Eröffnung des Jahreskongresses, im Historischen Festsaal des Rathauses St. Johann in Saarbrücken zu ihrer <strong>Jahreshauptversammlung 2026</strong>. Im Hybrid-Format konnten sich DFG-Vertretende, die nicht in Saarbrücken anwesend sein konnten, per Video zuschalten. Wichtigstes Ergebnis war der einstimmig gefasste Beschluss, die Satzung der VDFG für Europa zu ändern. Wahlen standen bei dieser Jahreshauptversammlung nicht an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anlass für die Satzungsänderung waren zwei Ereignisse: Um einer ähnlichen Situation wie im Oktober 2025 &#8211; in der dortigen Mitgliederversammlung wurde das Quorum zur Beschlussfähigkeit nicht erreicht &#8211; vorzubeugen, ist das Quorum für die Beschlussfähigkeit nun von 25% der Mitgliedsverbände auf 10% durch einstimmigen Beschluss der Versammlung gesenkt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem hatten einzelne DFGen angeregt &#8211;und auch bereits damit begonnen&#8211; ein starkes <strong>Signal für unsere Anliegen der Vielfalt und Völkerverständigung</strong> zu setzen und deutlich zu machen, dass <strong>nationalistisch und anti-demokratisch eingestellte Personen in einer DFG unerwünscht sind.</strong> VDFG-Präsident Jochen Hake machte dies in seiner Begrüssungsansprache zum Jahreskongress danach noch einmal klar: Die jüngsten regionalen Wahlergebnisse in Deutschland hätten aufgerüttelt und auch angesichts der im kommenden Jahr in Frankreich anhängigen Wahlen sei eine funktionierende demokratische Zivilgesellschaft nötiger denn je. Deshalb wurde die <strong>Präambel unserer Satzung sodann u.a. um folgende Sätze ergänzt</strong>: .<em>..&#8220;Die VDFG steht für ein offenes, vielfältiges und demokratisches Miteinander in Europa. Sie setzt sich für ein vereintes Europa mit den Werten der Völkerverständigung, des Friedens und des Austauschs zwischen Menschen &#8212; unabhängig von Herkunft, Alter, Religion oder Geschlecht&#8211; ein. Die VDG steht für Freiheit, Vielfalt und Respekt gegenüber anderen Kulturen. Dabei bildet die deutsch-französische Freundschaft den Ausgangspunkt ihres Engagements für Europa. Die VDFG lehnt antidemokratische, extremistische und antieuropäische Positionen nachdrücklich ab.&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Präambel aus rein juristischer Sicht nicht Teil der Satzung ist, hielt der Vorstand diese Klarstellung für nötig, um es unseren Mitgliedsverbänden zu erleichtern, gegen unsere Prinzipien gerichtete Einflußnahme zu verhindern. J<strong>ochen Hake betonte: &#8222;Die Zeiten haben sich geändert, und wir haben Grund</strong> <strong>zur Sorge in Bezug auf unsere Demokratie.&#8220; </strong>Aussedem sieht die Satzung nun die Funktion eines <strong>stellvertretenden Schatzmeisters</strong> im Vorstand vor. Angesprochen wurde auch das <strong>Thema &#8222;europäisches Vereinsrecht&#8220;</strong>. Der Vorstand wurde aufgerufen, bei wichtigen Stellen in der Politik vorstellig zu werden, die Schaffung eines europäischen Vereinsrechts voranzutreiben. Aktuell sei keine Besserung der Lage in Sicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn hatte Präsident Jochen Hake festgestellt, dass die Beschlussfähigkeit deutlich erreicht sei. Seit der Mitgliederversammlung in Nantes im vergangenen Oktober hat der Vorstand <strong>deutlich mehr Mitgliedsvereine in die VDFG</strong> aufnehmen können als in den vorangegangen Vereinsjahren . Jochen Hake begrüßte auch den <strong>Vorsitzenden des Kuratoriums, Oliver Nass</strong>. Er <strong>würdigte die von Julia Müller geleistete Arbeit als Transformationsbeauftragte der VDFG,</strong> die sie, gefördert vom Auswärtigen Amt, 19 Monate lang in enger Koperation mit dem Vorstand ausüben konnte. Sie kehrte inzwischen wieder als Jugendvertreterin in den Vorstand zurück. Außerdem äußerte er den <strong>Wunsch,</strong> dass sich neben den Regionalgruppen NRW und Nord <strong>auch im Süden eine Regionalgruppe</strong> der DFGen bilden möge. Schließlich verwies er darauf, dass angedacht sei, <strong>im kommenden Jahr den 70. Geburtstag de</strong>r <strong>VDFG in Wetzlar in einer Feierstunde zu würdigen.</strong> Einzelheiten dazu werden mit der Kuratoriumsspitze unter Vorsitz von Dr. Olver Nass erörtert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mitgliederversammlung billigte alle vorliegenden Berichte (des Präsidenten, der Sprachreferentin, des Jugendvertreters, des Schatzmeisters und der Rechnungsprüfer), genehmigte die Jahresrechnung und entlastete den Vorstand einstimmig. Die Rechnungsprüfer Günter Täckelburg und Patrick Schellhorn wurden per Akklamation ohne Gegenstimmen bestätigt. Zum Abschluss plädierte Ehrenpräsidentin Dr. Margarete Mehdorn dafür, dass mehr Europa-Flagen gezeigt werden sollten. Jochen Hake informierte kurz aus dem Bürgerfonds-Beirat und über die jetzt definitive Entscheidung, dass der Bürgerfonds in das DFJW integriert wird. Und er rief die DFGen dazu auf, über eventuelles Hacking ihrer Webseiten zu informieren. DP</p>
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		<title>Auf Grenzregionen kommt es an   Jahreskongress von VDFG/FAFA</title>
		<link>https://vdfg.de/auf-grenzregionen-kommt-es-an-jahreskongress-von-vdfg-fafa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[VDFG]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 13:07:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[jahreskongress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ergänzte Version Mit einem Appell zum Handeln für Vielfalt, Offenheit, Völkerverständigung und Frieden (Wortlaut siehe unten) beendete VDFG-Präsident Jochen Hake am Sonntag, 18. Oktober, den 70. Jahreskongress von VDFG und ... <a title="Auf Grenzregionen kommt es an   Jahreskongress von VDFG/FAFA" class="read-more" href="https://vdfg.de/auf-grenzregionen-kommt-es-an-jahreskongress-von-vdfg-fafa/" aria-label="Mehr Informationen über Auf Grenzregionen kommt es an   Jahreskongress von VDFG/FAFA">Weiterlesen</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ergänzte Version</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Appell zum Handeln für Vielfalt, Offenheit, Völkerverständigung und Frieden (Wortlaut siehe unten) <strong>beendete VDFG-Präsident Jochen Hake</strong> <strong>am Sonntag, 18. Oktober,</strong> <strong>den 70. Jahreskongress von VDFG und FAFA, der am Freitag, 16.Oktober</strong> <strong>im Festsaal des Schlosses in Saarbrücken</strong> <strong>eröffnet worden war</strong>.  Nach den jüngsten regionalen Wahlergebnissen in Deutschland, die aufgerüttelt hätten, und in Erwartung der Präsidentschafts- und wahrscheinlich auch der darauf folgenden Parlamentswahlen in Frankreich im kommenden Jahr, sei eine funktionierende demokratische Zivilgesellschaft nötiger denn je. Die VDFG sei zwar parteipolitisch neutral, aber keineswegs unpolitisch. In diesem Sinne rief der VDFG-Präsident dazu auf, sich noch stärker für die Graswurzeldemokratie in beiden Ländern zu engagieren: „Wir können es nicht oft genug sagen und müssen danach handeln.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte die <strong>Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger (SPD</strong>), in einer Podiumsdiskussion zum Abschluss betont, wie wichtig die Erfahrungen in den Grenzregionen unserer Länder sind. Saarbrücken ist vier Kilometer von der Grenze entfernt. <strong>Das Zusammenleben über die Grenzen hinweg sei hier gelebte „Alltäglichkeit“, die aber „störanfällig“ sei.</strong> Diese Nähe zur Grenze sei auch stark mit Emotionen verbunden., gerade wenn es um sehr praktische Fragen wie Vereinbarungen über eine grenzüberschreitende Gesundheits- oder Wasserversorgung geht. Die Ministerpräsidentin verwies dabei auf die „Frankreich-Strategie“ des Saarlandes, die schon ihre Vorvorgängerin, Annegret Kramp-Karrenbauer, auf den Weg gebracht und die sie zu einer „Frankreich-Strategie Plus“ weiterentwickelt habe, um die Mehrsprachigkeit und die Durchlässigkeit im gesamten Bildungssystem zu fördern, von der Kita bis zur Universität und Berufsausbildung, damit das „Deutsch-Französische“ kein Eliteprojekt sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frankreichs Generalkonsul in Saarbrücken, Jérôme Spinoza</strong>, und die <strong>Direktorin des „Deutsch-Französischen </strong>I<strong>nstituts (dfi) in Ludwigsburg, Isabell Hoffmann</strong>, bestätigten, dass die Erwartungen an Europa konstant sehr hoch seien, die Umsetzung der vielen Projekte aber problematisch. Sie stellten die Frage, ob es eine gemeinsame Grenzkultur gebe und verwiesen auf eine immerwährende Notwendigkeit, die Anliegen der Grenzregionen auch in die Hauptstädte zu tragen. Schließllich, darauf hatte die <strong>Moderatorin der Diskussion Prof. Dr. Claire Demesmay, Direktorin des Institut Francais in Bonn</strong>, hingewiesen, sind 40% des Territoriums der EU Grenzregionen, in denen 30% ihrer Bevölkerung leben. „Auf die Grenzregionen kommt es an“, bilanzierte die Ministerpräsidentin aus der Grenzregion Saarland.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Hake</strong> hatte den Kongress am Freitagnachmittag gemeinsam mit dem Präsidenten der französischen Partnerorganisation FAFA (Fédération des Acteurs Franco-Allemands), <strong>Jean-Michel Prats</strong>, eröffnet. Er <strong>dankte der DFG Saar, die zugleich ihren 65., Geburtstag feierte, und ihrer Präsidentin Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle</strong>, für die vorzügliche Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und der Organisation des Kongresses. Er verwies auf die zeitgleich in unmittelbarer Nachbarschaft des Schlosses stattfindende Ausstellung über den „Alltag französischer Kriegsgefangener in Deutschland während des zweiten Weltkriegs“. Jean-Michel Prats erinnerte daran, dass „sich Versöhnung nicht dekretieren“ lasse, sondern „ihre Entwicklung gefördert“ werden müsse. Dazu leisteten unsere Verbände ihren Beitrag „mit Offenheit, Weitervermittlung und konkreten Projekten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als <strong>Gastgeberin</strong> erklärte <strong>Professorin Dr. Oster-Stierle</strong> in ihrer Begrüßung, dass man im Saarland stolz darauf sei, jetzt einen Beobachterstatus in der Gemeinschaft frankophoner Länder erhalten zu haben – ein Ausweis der besonderen Geschichte, die das Saarland mit Frankreich verbindet. Für die Staatskanzlei begrüßte <strong>Staatssekretär David Lindemann</strong> die Gäste. Er erklärte unter anderem, „die Deutsch-Französischen Gesellschaften und ihre Verbände VDFG und FAFA leisten seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag .Sie bringen Menschen zusammen, ermöglichen Begegnungen und schaffen Räume für Austausch über Grenzen und Generationen hinweg.“ Und im Auftrag des französischen Botschafters in Berlin Francois Delattre, der bedauerte verhindert zu sein, betonte <strong>der neue Kulturattaché Sylvain Micard</strong>, dass die Partnerschaft mit der VDFG für die Botschaft ein wichtiges Anliegen sei. Mit Hilfe der DFGen solle im kommenden Jahr vor allem die französische Präsenz im Osten Deutschlands verstärkt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer <strong>von der FAZ-Korrespondentin in Paris, Michaela Wiegel, moderierten Diskussionsrunde </strong>zu Beginn wurde das <strong>Zusammenspiel von Zivilgesellschaft und Politik</strong> debattiert. Dabei verwies die <strong>neue französische</strong> <strong>Generalsekretärin des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW/OFAJ), Pascale Trimbach</strong>, darauf, dass die Arbeit des DFJW auch ein Modell sei, etwa für jetzt stattfindenden Austausche zwischen jungen Serben und Kosovaren. Und der <strong>Leiter des Deutsch-Französischen Bürgerfonds, Benjamin Kurc</strong>, begrüßte die Tatsache, dass jetzt, nach mehreren Jahren, eine definitive organisatorische Regelung für den Bürgerfonds vereinbart worden sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe im Bundestag, der saarländische Abgeordnete Roland Theis (CDU)</strong>, thematisierte, dass es immer mehr Fragen zum Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich gebe. Dass die Verteidigungsausgaben in Deutschland, zum Beispiel, inzwischen so hoch seien, wie die von Frankreich und Großbritannien zusammen, dürfe nicht zu neuem Nationalismus führen. Nur gemeinsam könnten beide Länder die neuen Herausforderungen etwa in der Industrie- und der Handelspolitik, meistern. Und der nun begonnene strategische Dialog mit Frankreich über die atomare Abschreckung sei ein wichtiger Schritt. Die zivilgesellschaftliche Basis der Zusammenarbeit jedenfalls dürfe nicht schmal werden. Der <strong>ehemalige Präsident der Banque de France, Francois Villeroy de Galhau</strong>, mahnte: „Das europäische Dorf ist von Feinden umgeben.“ Frankreich und Deutschland brauchten einander mehr denn je, aber dem „Paar“ gehe es nicht gut. Besonders in Fragen der Verteidigung fehle die europäische Dimension. Außerdem:&nbsp; Frankreich habe sehr schlechte öffentliche Finanzen, stehe aber bei den privaten Vermögen gut da. Es sei dringend, privates Geld für Energie, KI und auch Verteidigung zu mobilisieren. Schließlich:&nbsp; Der Ausgang der Wahlen in Frankreich im kommenden Frühjahr sei offen. Und es gebe auch keine generelle Ablehnung Europas in Frankreich. „Trump ist der bete Stimulus für uns.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am <strong>Samstag, 17. 10</strong>., fanden <strong>parallel mehrere Ateliers und Arbeitsgruppen</strong> statt, über deren Berichte wir baldmöglichst informieren werden.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ein Bericht über die Jahreshauptversammlung der VDFG am Freitag, 16.10., vor Eröffnung des Kongresses, folgt. DP</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der &#8222;Appell an die Zivilgesellschaft&#8220; von Jochen Hake zum Abschluß des Kongresses im Wortlaut:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Appell an die Zivilgesellschaft</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die VDFG steht für ein offenes, vielfältiges und demokratisches Miteinander in Europa.&nbsp;&nbsp;Sie setzt sich für ein vereintes Europa mit den Werten der Völkerverständigung, des Friedens und des Austauschs zwischen Menschen – unabhängig von Herkunft, Alter, Religion oder Geschlecht – ein. Die VDFG steht für Freiheit, Vielfalt und Respekt gegenüber anderen Kulturen. Dabei bildet die deutsch-französische Freundschaft den Ausgangspunkt ihres Engagements für Europa. Die VDFG lehnt antidemokratische, extremistische und antieuropäische Positionen nachdrücklich ab.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dieser Text, meine sehr geehrten Damen und Herren, steht seit Freitag, seit unserer Mitgliederversammlung, in unserer Satzung – dort nämlich als neue klarstellende Präambel.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Diese Klarstellung scheint uns nötig, obwohl dieses Bekenntnisse zu Demokratie, zu Toleranz und Offenheit für uns immer selbstverständlich waren. Aber hier in Deutschland haben uns die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt, in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin aufgerüttelt – obwohl wir es eigentlich besser hätten wissen und voraussehen müssen. Viele, zu viele, Wählerinnen und Wähler wenden sich den extremen Rändern zu, getrieben von Populismus zum einen, von vielleicht nicht unbegründeter Enttäuschung zum andern. Und auch bei Ihnen, liebe Freunde, in Frankreich wird es sich mutmaßlich nicht viel anders darstellen, wenn wir an Ihre Wahlen im Frühjahr 2027 denken.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Kurzum – es ist jetzt (und nicht erst morgen und übermorgen) die Stunde der demokratischen Zivilgesellschaft. Unsere Organisationen auf beiden Seiten der Grenze sind und bleiben selbstverständlich parteipolitisch neutral, aber nicht unpolitisch. Wir stehen – und das nicht nur auf dem Text unserer Satzungen, sondern auch aus unserer Überzeugung heraus – ein für Toleranz, Freiheit und Völkerverständigung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Werte, die, wie wir wissen, und wie es auch Gerichte festgestellt haben, nicht von allen Parteien geteilt werden.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wir müssen uns daher bewusst sein, dass wir mit unseren Aktivitäten in alle Richtungen der zivilen, demokratischen Gesellschaft wirken und dafür werben können, dass demokratische Werte hochgehalten werden müssen! Denn das, was wir Woche für Woche in unseren Kommunen im ehrenamtlichen Engagement transportieren können, ist die „Graswurzeldemokratie“ an der Basis unserer Länder. Projekte, die zum Beispiel zwischen Partnerkommunen durchgeführt werden, können stets auch ein best-practice zur Demokratiestärkung sein – und dies dann gleichzeitig in beiden Ländern. Weshalb sich auch der Bürgerfonds weiter hiermit beschäftigen wird. Und es ist gerade auch jetzt und heute an der Zeit, dies zu thematisieren. Weil es morgen nämlich zu spät sein kann.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Machen Sie deutlich, was derzeit so wichtig ist: Vielfalt, Offenheit, Völkerverständigung und Frieden wollen wir beibehalten. Wir können es nicht oft genug sagen und müssen danach handeln!</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Diese drei Kongresstage waren, so glaube ich, interessant und voller neuer Eindrücke und auch Anregungen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sie werden nun in Ihre Regionen zurückkehren und wir wünschen Ihnen eine glückliche Hand in Ihrer ehrenamtlichen – bzw. zum Teil beruflichen – Tätigkeit für unser gemeinsames Anliegen dieser guten Sache.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Merci beaucoup Ihnen allen!!</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Saarbrücken, 18. Oktober 2026</em></strong></p>



<div style="height:67px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Fotos: Christine Funk</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="7379" src="https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-18-MP-Hake-POS-Spinoza.jpg" alt="" class="wp-image-7379" srcset="https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-18-MP-Hake-POS-Spinoza.jpg 1024w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-18-MP-Hake-POS-Spinoza-300x200.jpg 300w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-18-MP-Hake-POS-Spinoza-768x512.jpg 768w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-18-MP-Hake-POS-Spinoza-280x187.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vor dem Schloß: J.  Hake, Anke Rehlinger, P. Oster-Stierle und  Jérôme Spinoza; Foto: Christine Funk</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="7382" src="https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-21-GK-SB-Spinoza.jpg" alt="" class="wp-image-7382" srcset="https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-21-GK-SB-Spinoza.jpg 683w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-21-GK-SB-Spinoza-200x300.jpg 200w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-21-GK-SB-Spinoza-280x420.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="7384" src="https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-23-Empfang-vor-dem-Schloss.jpg" alt="" class="wp-image-7384" srcset="https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-23-Empfang-vor-dem-Schloss.jpg 1024w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-23-Empfang-vor-dem-Schloss-300x200.jpg 300w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-23-Empfang-vor-dem-Schloss-768x512.jpg 768w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-23-Empfang-vor-dem-Schloss-280x187.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="7388" src="https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-27-Ad-hoc-Chor.jpg" alt="" class="wp-image-7388" srcset="https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-27-Ad-hoc-Chor.jpg 1024w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-27-Ad-hoc-Chor-300x225.jpg 300w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-27-Ad-hoc-Chor-768x576.jpg 768w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-27-Ad-hoc-Chor-280x210.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="7390" src="https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-30-Ausstellung-2.jpg" alt="" class="wp-image-7390" srcset="https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-30-Ausstellung-2.jpg 1024w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-30-Ausstellung-2-300x200.jpg 300w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-30-Ausstellung-2-768x512.jpg 768w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-30-Ausstellung-2-280x187.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="7394" src="https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-34-Wiegel-Theis-Villeroy-de-Galhau.jpg" alt="" class="wp-image-7394" srcset="https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-34-Wiegel-Theis-Villeroy-de-Galhau.jpg 1024w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-34-Wiegel-Theis-Villeroy-de-Galhau-300x200.jpg 300w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-34-Wiegel-Theis-Villeroy-de-Galhau-768x512.jpg 768w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongress-2026-34-Wiegel-Theis-Villeroy-de-Galhau-280x187.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="7398" src="https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongrress-2026-29-MP-Rehlinger.jpg" alt="" class="wp-image-7398" srcset="https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongrress-2026-29-MP-Rehlinger.jpg 683w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongrress-2026-29-MP-Rehlinger-200x300.jpg 200w, https://vdfg.de/wp-content/uploads/2026/10/VDFG-Kongrress-2026-29-MP-Rehlinger-280x420.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
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		<title>Es lebe die deutsch-französische Freundschaft</title>
		<link>https://vdfg.de/es-lebe-die-deutsch-franzoesische-freundschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[VDFG]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 14:26:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was wäre besser geeignet als das Alte Rathaus in Bonn, um im Erinnerungsjahr des 150. Geburtstags von Konrad Adenauer an den Besuch des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im September ... <a title="Es lebe die deutsch-französische Freundschaft" class="read-more" href="https://vdfg.de/es-lebe-die-deutsch-franzoesische-freundschaft/" aria-label="Mehr Informationen über Es lebe die deutsch-französische Freundschaft">Weiterlesen</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Was wäre besser geeignet als das Alte Rathaus in Bonn, um im Erinnerungsjahr des 150. Geburtstags von Konrad Adenauer an den Besuch des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im September 1962 zu erinnern? Dieser Besuch steht für den Beginn der deutsch-französischen Freundschaft. Aus diesem Anlass hatten die Stadt Bonn, die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus und das Institut Français in Bonn am 16. September eingeladen und die französische Professorin Dr. Hélène Miard-Delacroix, Mitglied unseres Kuratoriums, gebeten, einen Blick auf diese Freundschaft zu werfen, auf ihren Beginn und auf ihre Zukunft. Der Gobelin-Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">De Gaulle und Adenauer, so die Professorin der Sorbonne-Universität in Paris, hätten gemeinsam das „Momentum“ erkannt, mit dem sie etwas „in Bewegung setzen“ wollten und konnten, nämlich die Grundlagen für eine dauerhafte Bindung zwischen beiden Ländern schaffen, die auch das zivilgesellschaftliche Engagement der Menschen umfasst. Daraus sei der Éysee-Vertrag entstanden, der am 22. Januar 1963 unterzeichnet wurde und unter anderem das Deutsch-Französische Jugendwerk schuf, das seitdem so viele Begegnungen ermöglichen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Elysee-Vertrag hätten beide Regierungen auch eine enge Abstimmung vor jeder wichtigen politischen Entscheidung vereinbart, die für beide von Bedeutung sei, sagte die Expertin. Dies sollte zu einer gemeinsamen Politik führen. Aber die vom Bundestag dem Ratifizierungsgesetz beigefügte Präambel habe bereits dem Geist dieses Vertrags widersprochen. Dennoch sei der dort vereinbarte Konsultationsprozess zwischen Paris und Bonn/Berlin nie abgebrochen. Dies mache die „Freundschaft“ aus, das kontinuierliche Engagement beider Seiten, das nur wirksam sein könne, wenn sich starke und mutige Führungspersönlichkeiten dafür einsetzten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ihrem Blick in die Zukunft sah Frau Miard-Delacroix den „Referenzrahmen“ der Politik, den „Westen“, durch die erratische Politik des derzeitigen US-Präsidenten als nicht mehr gegeben an. In den Gesellschaften Deutschlands und Frankreichs wachse die Angst davor, dass die gewohnten Erklärungen für die Entwicklungen der Welt nicht mehr helfen. Beide Länder hätten zwar ähnliche Probleme zu bewältigen, aber das Vertrauen zueinander werde durch Unsicherheiten beeinträchtigt, die oft durch innenpolitisch motivierte Formulierungen ausgelöst würden, die im anderen Land nicht recht verstanden würden und Zweifel auslösten. Die deutsch-französische „Freundschaft“ dürfe nicht nur als etwas Schönes gesehen werden, sondern als Grundlage für eine dauerhafte Beziehung zwischen ehemaligen Feinden. Diese Freundschaft erfordere auch in Zukunft Haltung, Mut und Zusammenhalt.     DP</p>
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		<title>14. Juli in der französischen Botschaft</title>
		<link>https://vdfg.de/14-juli-in-der-franzoesischen-botschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[VDFG]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 17:06:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am französichen Nationalfeiertag, dem 14. Juli, hatte Frankreichs Botschafter in Berlin, François Delattre, wieder zum traditionellen Empfang in die Botschaft am Pariser Platz eingeladen. Unter den Gästen waren auch Bundesfamilienministerin ... <a title="14. Juli in der französischen Botschaft" class="read-more" href="https://vdfg.de/14-juli-in-der-franzoesischen-botschaft/" aria-label="Mehr Informationen über 14. Juli in der französischen Botschaft">Weiterlesen</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Am französichen Nationalfeiertag, dem 14. Juli, hatte <strong>Frankreichs Botschafter in Berlin, François Delattre,</strong> wieder zum <strong>traditionellen Empfang in die Botschaft am Pariser Platz</strong> eingeladen. Unter den Gästen waren auch <strong>Bundesfamilienministerin Karin Prien, </strong>zuständig <strong> </strong>für das DFJW und den DF-Bürgerfonds, sowie der <strong>Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gunther Krichbaum. </strong>Dass sich zu diesem Anlass sehr viele AkteurInnen und MultiplikatorInnen des &#8222;Franco-Allemands&#8220; dort ebenfalls trafen, versteht sich fast von selbst. In seiner Rede betonte François Delattre <strong>drei wichtige Prioritäten</strong> in der deutsch-französischen Zusammenarbeit: 1. Den <strong>Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik</strong>, vor allem die gemeinsame Unterstützung der Ukraine. 2. Die <strong>Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft </strong>und dabei die Partnerschaft zur Förderung von Spitzentechnologie.  3. Die <strong>Stärkung der Demokratien</strong> und den Ausbau europäischer Widerstandsfähigkeit bei <strong>kultureller Souveränität des europäischen Kontinents</strong>. Dies alles freilich gehe nicht ohne das persönliche Engagement in der Zivilgesellscharft. Die bilaterale Partnerschaft beruhe auf den menschlichen Beziehungen und sei eine echte Herzensangelegenheit. Der Zustimmung der nahezu 1000 Gäste konnte sich der erste Vertreter Frankreichs in Deutschland sicher sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Paris angereist war eigens auch <strong>FAFA-Präsident Jean-Michel Prats</strong>.  Er und <strong>VDFG-Präsident Jochen Hake</strong> hatten sich bereits zuvor zu einem Arbeitsgespräch in Berlin getroffen. Die Vorbereitungen zum 70. gemeinsamen Bundeskongress von VDFG und FAFA im Oktober in Saarbrücken konnten beide dann gemeinsam mit <strong>Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, DFG Präsidentin Saar e.V.</strong> vertiefen. Angespannter wurde dann die Stimmung im Laufe des Abends: Leider konnten &#8222;Les Bleus&#8220; die Hoffnungen im Rahmen der Fussball-WM nicht erfüllen und Enttäuschung griff um sich &#8211; aber nur in Bezug auf Fußball. Beim Engagement für das &#8222;Franco-Allemand&#8220; bleibt die Stimmung gut.    JH </p>
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		<title>Mehr Aufmerksamkeit für D/F-Tag</title>
		<link>https://vdfg.de/mehr-aufmerksamkeit-fuer-d-f-tag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[VDFG]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 21:29:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In ihrer 13. Plenarsitzung am 22. Juni 2026 in Paris hat die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung einem Entschließungsantrag zugestimmt, der die Sichtbarkeit des Deutsch-Französischen Tags am 22. Januar verbessern soll. Der ... <a title="Mehr Aufmerksamkeit für D/F-Tag" class="read-more" href="https://vdfg.de/mehr-aufmerksamkeit-fuer-d-f-tag/" aria-label="Mehr Informationen über Mehr Aufmerksamkeit für D/F-Tag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In ihrer <strong>13. Plenarsitzung am 22. Juni 2026 in Paris</strong> hat die <strong>Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung </strong>einem Entschließungsantrag zugestimmt, der die <strong>Sichtbarkeit des Deutsch-Französischen Tags am 22. Januar</strong> verbessern soll. Der <strong>Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags im Jahr 1963</strong> soll die Errungenschaften der historischen Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland besonders würdigen. Die Abgeordneten bemängeln die mangelnde Sichtbarkeit dieses Gedenktages und fordern die Regierungen in Paris und Berlin auf, Initiativen zu ergreifen, um diesen Jahrestag für die breite Öffentlichkeit sichtbarer zu machen. Dies sei inbesondere nötig angesichts eines &#8222;<strong>besorgniserregneden Kontextes</strong>&#8222;, zu dem die <strong>rückläufige Tendenz beim Erlernen der Sprache</strong> des Partnerlandes, sowie &#8222;die weiterhin <strong>begrenzte Teilnahme an Schüleraustauschen</strong>&#8220; und ein &#8222;s<strong>cheinbar nachlassendes gegenseitiges Vertrauen zwischen den französischen und deutschen Gesellschaften</strong>&#8220; gehörten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abgeordneten fordern die Regierungen auf, &#8222;über die rein erinnerungspoitische Dimension des 22. Januar&#8220; hinaus zu gehen und diesen Tag &#8222;zu einem <strong>echten deutsch-französischen Fest&#8220; </strong>zu machen. Ausdrücklich erwähnen die Abgeordneten in diesem Zusammenhang eine stärkere Sichtbarmachung der Deutsch-Französischen Brigade, aber auch der öffentlich-rechtlichen Rundfunk solle an diesem Tag Sonderprogramme über die gemeinsame Geschichte, Kultur und Musik anbieten. Öffentliche Gebäude sollen mit beiden Nationalflaggen und der Europaflagge geschmückt werden. <strong>Außerdem sollen jeweils eine Stadt in Frankreich und Deutschland besonders hervorgehoben werden</strong>, indem dort der Deutsch-Französische Tag auf besondere Weise gelebt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Zusatzantrag wird außerdem eine <strong>enge Zusammenarbeit mit der VDFG für Europa und der FAFA</strong> <strong>pour l&#8217;Europe</strong> ins Spiel gebracht. Darüber wird der VDFG-Vorstand bei nächster Gelegenheit beraten. DP</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Prix Rovan 2026 verliehen</title>
		<link>https://vdfg.de/prix-rovan-2026-verliehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[VDFG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 20:33:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum 20. Mal haben die Botschaft Frankreichs und die VDFG in Berlin am Samstag, 13. Juni 2026, den &#8222;Prix Joseph Rovan&#8220; verliehen, mit dem DFGen für ein besonderes Engagement ausgezeichnet ... <a title="Prix Rovan 2026 verliehen" class="read-more" href="https://vdfg.de/prix-rovan-2026-verliehen/" aria-label="Mehr Informationen über Prix Rovan 2026 verliehen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum 20. Mal</strong> haben die<strong> Botschaft Frankreichs</strong> und die <strong>VDFG in Berlin am Samstag, 13. Juni 2026</strong>, den <strong>&#8222;Prix Joseph Rovan&#8220;</strong> verliehen, mit dem DFGen für ein besonderes Engagement ausgezeichnet werden. <strong>Auch der Deutsch-Französische Bürgerfonds war daran beteiligt</strong>. In diesem Jahr konnten Projekte eingereicht werden, die sich mit dem <strong>Thema &#8222;Städtepartnerschaften &#8211; aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven&#8220;</strong> beschäftigten. Die drei Preisträger sind: Der <strong>&#8222;Deutsch-Französische Club Freudenberg e.V.&#8220;</strong>, der eine Partnerschaft mit Saint-Arnoult-en-Yvelines pflegt; der <strong>&#8222;Partnerschaftsverein Alfhausen &#8211; Longuenée-en-Anjou&#8220;</strong>; und der <strong>&#8222;Partnerschaftsverein Edingen-Neckarhausen&#8220;</strong>, der mit der bretonischen Stadt Plougerneau verbunden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verein aus <strong>Freudenberg am Main</strong> hat unter dem Motto <strong>&#8222;Bunte Freundschaft für eine gemeinsame</strong> <strong>Zukunft&#8220; </strong>ein hybrides Programm über eine Woche in beiden Städten organisiert, an dem viele Menschen teilnehmen, auch wenn sie nicht die Reise in die Partnerstadt antreten konnten. Der Verein im <strong>niedersächsischen Alfhausen</strong> hat sich auf <strong>Austausche für Praktikanten aus der Landwirtschaft und in sozialen Einrichtungen</strong> konzentriert., sowie ein Jugend-Europafest veranstaltet. Und der Verein aus <strong>Edingen-Neckarhausen in der Nähhe von Heidelberg</strong>, in dem der verstorbene Professor Alfred Grosser Ehrenmitglied war, hat Jugendbegegnungen über Sportvereine und die Vermittlung von Praktika ermöglicht, sowie Kinder-Sprachkurse und sog. &#8222;Tandemsprachbegegnungen&#8220; organisiert, bei denen kein Kursprogramm befolgt, sondern Lust und Gelegenheit geboten wird, miteinander ins Gespräch zu kommen, auch wenn es sprachlich vielleicht erst einmal hapert. Ausserdem unterstützt der Verein bei der Vermittlung zum Deutsch-Französischen Freiwilligendienst. <strong>Mit ihren Initiativen zeigten die ausgezeichneten Vereine auf, wie sie, mit jeweils unterschiedlichen Mitteln, die Attraktivität des Deutsch-Französischen für Jugendliche zu steigern vermochten. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zukunft von Städtepartnerschaften und deren Attraktivität für Jugendliche war auch Thema einer <strong>Podiumsdiskussion</strong>, die <strong>vor der Preisverleihung</strong> stattfand. Dabei gab der <strong>Wissenschaftler Prof. Dr. Andreas</strong> <strong>Marchetti aus Paderborn</strong> zu bedenken, dass mit ca. 2.200 Städtepartnerschaften zwar eine große Dichte an Verbindungen zwischen deutschen und französischen Kommunen erreicht sei. Dies entspreche ca. 20% aller deutschen Kommunen, heiße aber auch, dass 80% keine solche Verbindung hätten. In Frankreich sei das Verhältnis angesichts einer viel größeren Anzahl von kleinen Kommunen noch ungünstiger. Es sei also noch Luft nach oben. Die <strong>junge Vorsitzende des &#8222;Gemeindepartnerschaftsvereins Wald e.V.&#8220; im Landkreis</strong> <strong>Sigmaringen, Katharina Hettich</strong>, berichtete von ihren Schwierigkeiten, Interesse unter jungen Leuten auf dem Land zu wecken. Dort werde das &#8222;Deutsch-Französische&#8220; meist als zu politisch oder &#8222;hochtrabend&#8220; wahrgenommen. Ihr Verein unterhalte zwar einige Kontakte zu einer Gemeinde im Großraum Reims, aber zu einer formalen Partnerschaft. zu einer langfristig angelegten Verbindung habe es noch nicht gereicht. Und die <strong>Präsidentin des Deutsch-Französischen Jugendausschusses  (DFJA), Louisa Schmeiduch,</strong> bekäftigte durchaus großes Interesse Jugendlicher am Engagement für deutsch-französische Projekte. Aber sie gab auch zu, dass es einen gewissen Widerspruch gebe zwischen dieser Bereitschaft zum Engagment für bestimmte Projekte und dem Mangel an der Bereitschaft zur Unterstützung einer langfristig funktionierenden Struktur von Kooperation, so wie Katharina Hettich sie sich wünscht. Diese von der <strong>Journalistin Hélène Kohl</strong> moderierte Gesprächsrunde gab viele Anreize zum Nachdenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eröffnet </strong>hatte diese Preisverleihung <strong>Botschafter Francois Delattre</strong> mit einem Dank an die DFGen und ihre Mitglieder, die die zentralen Akteure der deutsch-französischen Beziehungen seien. Der Aachener Vertrag von 2019 habe der Zusammenarbeit der Zivilgesellschaften neue Möglichkeiten eröffnet, nicht zuletzt mit der Schaffung des Deutsch-Franzöischen Bürgerfonds, und deutlich gemacht, dass die Einigung Europas mehr sei als ein politisches Projekt.  Angesichts der existenziellen Herausforderungen, denen sich Europa gegenübersieht, dem Krieg, dem globalen Wettbewerb, dem Klimawandel und auch den Angriffen auf die Demokratie in unseren Ländern, sei die deutsch-französische Kooperation trotz mancher Rückschläge unersetzlich; sie sei eine Herzensangelegenheit. Das ehrenamtliche Engagement so vieler dafür sei aber keine Selbstverständlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>VDFG-Präsident Jochen Hake </strong>dankte dem Botschafter für die starke Unterstützung unserer Arbeit. Er erinnerte daran, dass Joseph Rovan immer daran gelegen war, eine Plattform, einen Raum für Dialog zwischen Deutschen und Franzosen zu schaffen. Und so wurde dieser &#8222;Prix Joseph Rovan&#8220; vor 20 Jahren dazu geschaffen, das Engagement der Zivilgesellschaft für diesen Dialog zu fördern und ihm Anerkennung zu zollen. Jochen Hake mahnte auch, angesichts der überaus engen Verzahnung zwischen unseren Ländern, weniger die Probleme in den Vordergrund zu stellen, als die Gelegenheiten zur Kooperation wahrzunehmen und zu fördern. &#8222;Ohne zivilgesellschaftliches Engagement wird es nicht gehen,&#8220; sagte unser Präsident und bekräftigte damit den Wert des Engagements der VDFG und all ihre Mitglieder. DP</p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto oben (C): Französische Botschaft &#8211; <em><strong>Gruppenfoto der Teilnehmenden am Prix Rovan 2026 u.a. mit S.E. Botschafter François Delattre (1. Reihe, Mitte)</strong></em>, <em><strong>Preisträger:innen und Gästen</strong></em></p>
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		<title>Vizepräsident Allmendinger ausgezeichnet</title>
		<link>https://vdfg.de/vizepraesident-allmendinger-ausgezeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[VDFG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 20:29:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Vizepräsident Dr. Claus-Michael Allmendinger wurde am Samstag, 13. Juni, vom französischen Botschafter in Berlin, Francois Delattre, zum Ritter geschlagen &#8211; also zum &#8222;Chevalier de l&#8217;Ordre national de Mérite&#8220;, des ... <a title="Vizepräsident Allmendinger ausgezeichnet" class="read-more" href="https://vdfg.de/vizepraesident-allmendinger-ausgezeichnet/" aria-label="Mehr Informationen über Vizepräsident Allmendinger ausgezeichnet">Weiterlesen</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Unser <strong>Vizepräsident Dr. Claus-Michael Allmendinger</strong> wurde am Samstag, 13. Juni, vom französischen Botschafter in Berlin, Francois Delattre, zum Ritter geschlagen &#8211; also zum <strong>&#8222;Chevalier de l&#8217;Ordre national de</strong> M<strong>érite&#8220;,</strong> des nationalen Verdienstordens der Französischen Republik &#8211; eine Auszeichnung die vom Präsidenten für herausragende Leistungen für die französische Gesellschaft verliehen wird. In der französischen Botschaft vor dem Brandenburger Tor in Berlin, am Pariser Platz, würdigte Botschafter Delattre die Verdienste, die sich Claus-Michael Allmendinger über viele Jahre im Dienste der deutsch-französischen Zusammenarbeit, und damit auch für Frankreich, erworben hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während seines Berufslebens hat sich Claus-Michael Allmendinger, der zuletzt lange Jahre Teilhaber der international tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Baker Tilly Deutschland in Hamburg war, besonders intensiv um Unternehmen gekümmert, die in unseren beiden Ländern aktiv sind. In diesem Zusammenhang hat er auch die Präsidentschaft des &#8222;Clab d&#8217;Affaires Franco-allemand de Hambourg&#8220; inne gehabt und, so der Botschafter, vertrauensvolle Beziehungen zwischen den in diesem Club engagierten Unternehmen aus beiden Ländern gefördert und gestärkt. Er hat zudem unermüdlich dazu beigetragen, im Netzwerk der &#8222;CAFA&#8220; in Frankreich und Deutschland deutsche und französische Firmen über gemeinsme Kongresse und Veranstaltungen zu verknüpfen. In dieser Funktion hat er sich auch besonders dafür eingesetzt, dass Schüler und Auszubildende aus beiden Ländern die Möglichkeit erhalten, sich über Berufschancen im jeweils anderen Land zu informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2019 ist Claus-Michel Allmendinger im Vorstand der VDFG vertreten und wurde 2022 zu einem von zwei Vizepräsidenten gewählt, bei Wiederwahl im März 2026 . <strong>Präsident Jochen Hake un</strong>d einige Mitglieder <strong>des  Vorstandes konnten am 13.6. sogleich persönlich herzlich gratulieren, da die Auszeichnung im Rahmen der Verleihung des Prix Rovan 2026 stattfand</strong>. DP</p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto (C) Franz. Botschaft: <em><strong>VDFG-Vizepräsident. C.M. Allmendinger (Mitte) mit (v.l.n.r.) Ehrenpräsidentinnen Dr. Beate Gödde-Baumanns und Dr. Margarete Mehdorn, VDFG-Präsident Jochen Hake, FAFA-Präsident Jean-Michel Prats, VDFG-Vizepräsidentin Sylvaine Mody und S.E. Botschafter François Delattre</strong></em> in den Salons der Botschaft am Pariser Platz nach erfolgter Ehrung von C.M. Allmendinger </p>
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		<title>Der 70. Jahreskongress steht bevor</title>
		<link>https://vdfg.de/der-70-jahreskongress-steht-bevor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[VDFG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 14:20:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Jahr kommen die VDFG und unsere Partner von der FAFA zum 70. Mal zu unserem gemeinsamen Jahreskongress zusammen, der diesmal unter dem Motto steht: &#8222;Grenzen. Brücken. Perspektiven.&#8220; Vom ... <a title="Der 70. Jahreskongress steht bevor" class="read-more" href="https://vdfg.de/der-70-jahreskongress-steht-bevor/" aria-label="Mehr Informationen über Der 70. Jahreskongress steht bevor">Weiterlesen</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr kommen die VDFG und unsere Partner von der FAFA zum 70. Mal zu unserem gemeinsamen Jahreskongress zusammen, der diesmal unter dem Motto steht: &#8222;<strong>Grenzen. Brücken. Perspektiven.</strong>&#8220; <strong>Vom 16. bis zum 18. Oktober treffen wir uns in Saarbrücken</strong>, wo uns die DFG Saar e.V. zu einem facettenreichen und interessanten Programm empfängt. Gleich zu Beginn, <strong>am Vormittag des 16. Oktober</strong>, hält die VDFG wieder ihre <strong>ordentliche Mitgliederversammlung</strong> ab, zu der die formale Einladung rechtzeitig erfolgen wird. Ausserdem wird das <strong>Kuratorium</strong> der VDFG zusammenkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Nachmittag werden unsere Präsidenten von VDFG und FAFA <strong>Jochen Hake</strong> und <strong>Jean-Michel Prats</strong> gemeinsam mit DFG Saar-Präsidentin <strong>Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle</strong> den Kongress eröffnen, bevor die Teilnehmer mit einem <strong>&#8222;Bühnengespräch&#8220; mit prominenter Beteiligung</strong> auf das Thema des Kongresses eingestimmt werden. Der <strong>Oberbürgermeister von Saarbrücken</strong> lädt anschließend zu einem <strong>Empfang in den Historischen Festaal des Rathauses</strong> ein. Und der erste Tag wird mit einem attraktiven <strong>Musikprogramm</strong> beendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie üblich wird <strong>Samstag, 17. Oktober</strong>, dann der eigentliche <strong>&#8222;Arbeitstag&#8220;</strong> des Kongresses sein. In <strong>Debattenrunden</strong> werden wir uns mit Themen der Energie der Zukunft, der digitalen Souveränität und der wehrhaften Demokratie beschäftigen, die in unseren beiden Ländern auf der Tagesordnung stehen. Es werden auch <strong>Ateliers und Arbeitsgruppen</strong> angeboten und Besuche &#8222;vor Ort&#8220;. Der Tag wird, ebenfalls traditionell, mit einem <strong>Festabend </strong> enden. Den Abschluss am Sonntag, 18. Oktober, bildet eine Podiumsdiskussion, bei der die <strong>Grenzräume</strong> im MIttelpunkt stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anfang Juli </strong>werden wir das <strong>Detailprogramm</strong> sowie die <strong>Möglichkeit zur Anmeldung freischalten</strong> können.  Und wir werden auf reservierte Hotelkontingente hinweisen.  Interessierte sollten sich dieses Kongresswochenende schon jetzt reservieren. DP</p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: <strong><em>Das Saarbrücker Schloss, Tagungsort des 70. VDFG/FAFA-Kongresses</em></strong> 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: © Visit Saarbrücken &#8211; Foto: R. Pagliarini</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Der 9. Mai &#8211; ein Tag zur Feier Europas</title>
		<link>https://vdfg.de/der-9-mai-ein-tag-zur-feier-europas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[VDFG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 07:35:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Jahr fällt der Europatag, der 9. Mai, auf einen Samstag &#8211; ein Wochenende, das Raum lässt für öffentliche und private Feiern. In einer Zeit, in der der Ruf ... <a title="Der 9. Mai &#8211; ein Tag zur Feier Europas" class="read-more" href="https://vdfg.de/der-9-mai-ein-tag-zur-feier-europas/" aria-label="Mehr Informationen über Der 9. Mai &#8211; ein Tag zur Feier Europas">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr fällt der <strong>Europatag, der 9. Mai</strong>, auf einen Samstag &#8211; ein Wochenende, das Raum lässt für öffentliche und private Feiern. In einer Zeit, in der der Ruf nach &#8222;Europa&#8220; wieder lauter wird, bietet dieser Tag <strong>Gelegenheit, die Idee einer Einheit Europas wieder zu einem öffentlichen Thema zu machen,</strong> jenseits der offiziellen politischen Verlautbarungen. Am 9. Mai können, nein: sollten sich Europäer, auch unsere &#8222;VDFG für Europa&#8220;, daran erinnern, dass es ein französischer Lothringer war, <strong>Robert Schuman</strong>, der fast exakt fünf Jahre, nur fünf Jahre, nach dem Ende des bislang verheerendsten Kriegs in Europa, dem einstigen Kriegsgegner die Hand zur Zusammenarbeit reichte. Der Außenminister des am Ende zwar siegreichen, aber lange Jahre von deutschen Truppen besetzten und drangsalierten Frankreich, schlug den besiegten Deutschen, die den Krieg begonen hatten, die gemeinsame Kontrolle über die damals kriegsentscheidenden Industrien Kohle und Stahl in beiden Ländern vor. Dafür sollte eine entscheidungsbefugte Hohe Behörde sorgen, die anderen europäischen Ländern offen stünde. Der <strong>9. Mai ist die Geburtsstunde der europäischen Einigung</strong>, aus der unmittelbar zunächst <strong>1952 die Montanunion</strong> der Sechs hervorging, die sich zur Europäischen Union der inzwischen Siebenundzwanzig entwickelte &#8211; ein Prozess, dessen Beginn und dessen Kern die Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daran zu erinnern und diese  Erinnerung mit den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft Europas zu verknüpfen, dürfte im Zentrum der Veranstaltungen stehen, die jetzt im ganzen Land stattfinden.  Und an denen sich die DFGen dort, wo solche Feiern stattfinden, selbstverständlich beteiligen.  In diesem Zusammenhang gewinnt auch die <strong>Erinnerung an den 8. Mai in Deutschland</strong> ihren Sinn, der bei unseren Freunden in Frankreich als Sieg über den Krieg gefeiert wird. Die VDFG möchte daran erinnern, dass gerade jetzt, angesichts zweier Kriege in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, die Zukunft dieses Europa auf dem Spiel steht und wir mehr denn je entschlossen sind, unseren zivilgesellschaftlichen Beitrag zur  Völkerverständigung und zur weiteren Integration auf unserem Kontinent zu leisten, die uns allen, Deutschen und Franzosen, Frieden und Fortschritt gebracht hat.   JH/DP       </p>
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		<title>Regionaltagung NRW in Duisburg</title>
		<link>https://vdfg.de/regionaltagung-nrw-in-duisburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[VDFG]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 15:28:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die DFGen in NRW trafen sich zu ihrer traditionellen Regionaltagung in diesem Jahr in Duisburg. Am Samstag, 25. April, kamen etwa 40 Vertreterinnen und Vertreter unserer Vereine im Kultur- und ... <a title="Regionaltagung NRW in Duisburg" class="read-more" href="https://vdfg.de/regionaltagung-nrw-in-duisburg/" aria-label="Mehr Informationen über Regionaltagung NRW in Duisburg">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>DFGen in NRW</strong> trafen sich zu ihrer <strong>traditionellen Regionaltagung</strong> in diesem Jahr <strong>in Duisburg</strong>. Am <strong>Samstag, 25. April</strong>, kamen etwa 40 Vertreterinnen und Vertreter unserer Vereine im Kultur- und Stadthistorischen Museum in Duisburg zusammen, um sich dem <strong>Thema &#8222;Demokratie leben&#8220;</strong> zu widmen, einem Thema, das uns alle in zunehmendem Maße beschäftigt und Schwerpunktthema des Deutsch-Französischen Bürgerfonds ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Präsidentin der DFG Duisburg, Waltraud Schleser</strong>, eröffnete die Tagung mit dem Aufruf, wir müssten <strong>deutlich positive Zeichen setzen</strong>, sonst drohe verloren zu gehen, &#8222;was wir über Jahre aufgebaut haben.&#8220; Sie bezog sich dabei auf die Art und Weise, wie heute über das Thema Migration geredet wird. In ihrem <strong>Grußwort </strong>mahnte auch die <strong>Bürgermeisterin der Stadt Duisburg, Edeltraud Klabuhn</strong>, davor, dass die <strong>nationalistischen Stimmen im Land immer lauter</strong> würden und <strong>&#8222;wir uns dieser Entwicklung entgegenstellen</strong> <strong>müssen.&#8220;</strong> Diese sei sowohl in Deutschland, wie in Frankreich, besorgniserregend. <strong>VDFG-Präsident Jochen</strong> <strong>Hake</strong> dankte dem Duisburger Team für die Ausrichtung dieser Regionalkonferenz und erinnerte daran, dass die überaus enge Verschränkung der Gesellschaften in Deutschland und Frankreich, die sich in der Vielzahl von Partnerschaften ausdrücke, den<strong>&#8222;Kitt für das Projekt Europa&#8220;</strong> bilde. Dieses sei angesichts der politischen &#8222;Großwetterlage&#8220; wichtiger denn je.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seinem <strong>Bericht über die Lage der VDFG</strong> informierte Jochen Hake die DFGen über die Ergebnisse der <strong>Mitgliederversammlung </strong> am 17. Oktober 2025 in Nantes, bei der der Vorstand für eine dreijährige Amtszeit gewählt wurde &#8211; die Wahl musste indessen wegen eines formalen Einwands des Amtsgericht Mainz wiederholt werden, was am 9. März 2026 online geschah. Hake berichtete auch über die <strong>Strategiekonferenz,</strong> zu der der Bundesvorstand sich <strong>am 21. Februar in Dortmund</strong> traf. Dabei wurde noch einmal bekräftigt, wie wichtig und vielfältig die Kommunikation unseres Verbandes und unserer Vereine sei, damit wir wahrgenommen werden. Dabei soll es in erster Linie immer um Themen gehen, die eine direkte Betroffenheit der DFGen aufweisen, weniger um Themen allgemeinpolitischer Natur. In Berlin habe die VDFG solide Kontakte in für unsere Themen zuständige Kreise der neuen Bundesregierung und des neuen Bundestags knüpfen können, bei gleichbleibend enger Verbindung zur französischen Botschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Regionalkonferenzen</strong> NRW können jetzt auf eine kleine Tradition zurückblicken, <strong>im Norden </strong>hat im vorgien Jahr zum zweiten Mal ein solches Treffen stattgefunden. Derzeit versucht die VDFG, auch die DFGen im <strong>Süden </strong>vom Nutzen einer solchen Regionaltagung zu überzeugen. Und natürlich wünschen wir uns auch, dass so etwas im <strong>Osten</strong> organisert werden kann. Nach dem Vorbild der ersten in Bremen im vorigen Jahr veranstalteten <strong>&#8222;Zukunftsmesse&#8220;</strong>, die die Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer&#8220; (VdF) gemeinsam mit dem &#8222;Club d&#8217;Affaires Franco-Allemands&#8220; (CAFA) und der VDFG als Kooperationspartnerin organisert hatte, wird im September nun eine solche Zukunftsmesse in <strong>Wuppertal</strong> angeboten. Hake wies auch auf die Verleihung des <strong>20. Prix Rovan am 13. Juni in der französsichen Botschaft in Berlin </strong>hin, mit dem Initiativen zumThema &#8222;Städtepartnerschaften&#8220; ausgezeichnet werden. Anfang Juli werden auch Programm und Anmeldungsformular zum <strong>70. Jahreskongress VDFG/FAFA am 16.-18.10 in Saarbrücken</strong> auf unserer Website veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seinem Impulsvortrag äußerte <strong>Benjamin Kurc</strong>, der <strong>Leiter des Deutsch-Französischen Bürgerfonds</strong>, seine Sorgen angesichts des <strong>&#8222;besorgniserregenden Trends in Deutschland und Frankreich&#8220;</strong>. Es sei wichtig, wie Demokratie in unseren Ländern erlebt werde. Dabei hätten die DFGen immer eine wichtige Rolle gespielt. Sie seien das Sprachrohr für deutsch-französische Themen auf allen Ebenen und böten mit konkreten Projekten Raum für Dialog zwischen unseren Gesellschaften. Die größte Herausforderung bestehe darin, Menschen zu erreichen, die sich bisher noch nicht engagiert haben. Dafür biete der Bürgerfonds seine Unterstützung an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die versammelten DFGen nahmen auch die <strong>Initiativen der DFG Paderborn und der DFG Duisburg</strong> zur Kenntnis, die sich mit der <strong>Behandlung möglicher anti-demokratischer Einflußnahme</strong> auf ihre Arbeit beschäftigen. Paderborn hat einen Beschluss gefaßt, der die DFG auf ein Engagement für &#8222;eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft&#8220; verpflichtet. Mit diesem Beschluss, der eine Selbstverständlichkeit für DFGen ausdrückt, will die DFG Paderborn ein deutliches Zeichen setzen. In Duisburg ist der Vorsitz des Kulturausschusses im Rat der Stadt an die AfD gegangen. Die DFG Duisburg hat in diesem Zusammenhang ihre Satzung geändert, um Ausschlusskriterien für eine Mitgliedschaft rechtssicher zu definieren. Für die VDFG erklärte Jochen Hake, dass der Bundesverband selbst keine einheitliche Positionierung vorschlagen könne, da die jeweiligen Erwartungen und Bedingungen in den DFGen unterschiedich seien. Die VDFG könne sich auch nicht selbst positionieren, denn ihre Mitglieder seien die DFGen, also ausschließlich juristische Personen und nicht Einzelpersonen. Aber natürlich unterstütze die VDFG diese Initiativen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im anschließenden <strong>Austausch der Ideen zur Frage &#8222;Lust auf Demokratie?</strong>&#8220; haben die Teilnehmer dann eine Fülle von Vorschlägen notiert, die sie aus ihren jeweiligen DFGen mitgebracht und geteilt haben. Dabei ging es z.B. um neue Formate des Engagements, Planspiele, Kontakte zu Bildungseinrichtungen, um die bessere Vernetzung der DFGen und die Nutzung bestehender Formate, sowie um Themen jenseits des Themas &#8222;Demokratie leben&#8220;, also kulturelle oder ökonomische Themen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenkunft war, wie jedes Jahr, eine <strong>gute Gelegenheit für persönliches Kennenernen und direkten Austausch über das Engagement, dem wir alle uns verpflichtet fühlen:   der Förderung des Verständnisses</strong> <strong>untereinander und für das gesellschaftliche Leben im Partnerland</strong>. Dazu trug auch bei, dass ein Vertreter aus der Region Hauts-de-France, sowie die <strong>Vorsitzende der &#8222;Conseillers des Francais à l&#8217;Étranger&#8220; im 2. konsularischen Wahlbezirk Deutschland (West), Saliha Ouammar, anwesend</strong> waren und sich an den Diskussionen beteiligt haben. DP    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bild: vorn, vlnr: W. Schleser, E. Klabuhn, B. Gödde-Baumanns, C. Kleinert; hinten, vlnr. D. Puhl, B. Kurc, J. Hake; Foto: privat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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