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	<title>Verena Delius Blog</title>
	
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		<title>Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin…ab jetzt fast täglich!</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 08:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin seit heute stolze Besitzerin einer schwarzen Bahncard. Für Alle, die diesem elitären Kreis nicht angehören: Es handelt sich dabei um eine Bahncard100, mit der man uneingeschränkt und ohne ein Ticket zu kaufen Bahn fahren kann. Wenige von Euch werden das beneidenswert finden. Wäre ich heute Morgen Hon-Member geworden, würde ich sicherlich jetzt Autogramm-Anfragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Ich bin seit heute stolze Besitzerin einer schwarzen Bahncard. Für Alle, die diesem elitären Kreis nicht angehören: Es handelt sich dabei um eine Bahncard100, mit der man uneingeschränkt und ohne ein Ticket zu kaufen Bahn fahren kann.</p>
<p>Wenige von Euch werden das beneidenswert finden.</p>
<p>Wäre ich heute Morgen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Miles_%26_More">Hon-Member</a> geworden, würde ich sicherlich jetzt Autogramm-Anfragen bekommen und wäre in die Liga der richtig coolen Menschen dieser Welt aufgestiegen (die das fantastische Glück haben mehr als 300.000 Meilen pro Jahr in der Luft zu verbringen).</p>
<p>Ich bin aber nicht Hon, sondern Bahncard100-Besitzerin.<br />
Und Monster-stolz!</p>
<p>Nicht unbedingt, weil ich nun im Sommer in den Genuss von 50 Grad Celsius aufgrund defekter Klima-Anlagen und im Winter auf zwei Stunden Verspätung aufgrund vereister Oberleitungen komme. Und auch nicht, weil mir das Chili con Carne im Bord-Bistro so gut schmeckt.</p>
<p>In meinem Fall freue ich mich auf das Ziel am Ende der Zugfahrt. Und das heißt morgens <a href="http://www.panfu.de/">Panfu</a> und abends zu Hause.</p>
<p>Denn ab heute bin ich Geschäftsführerin der <a href="http://www.presseportal.de/pm/69642/young_internet_gmbh">Young Internet GmbH</a> in Berlin, die die Online-Spiele für Kinder Panfu und <a href="http://www.oloko.de/">Oloko</a> betreibt.</p>
<p><a title="Screenshot Panfu von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4960359937/"><img title="Ella &amp; Max von Verena Delius bei Flickr" src="http://farm5.static.flickr.com&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href=" alt="" /><img src="http://farm5.static.flickr.com/4084/4960359927_7c960bf9ea_m.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Ich freue mich wie Bolle auf den neuen Job und da mich keiner interviewen wollte, interviewe ich mich einfach selbst:</p>
<p><strong>1. Verena, welche Rolle übernimmst Du bei Panfu? Anschlussfrage: Was passiert mit den Gründern?</strong></p>
<p>Ich übernehme bei Panfu die Rolle des CEO und bilde zusammen mit den Gründern Moritz Hohl und Kay Kühne die Geschäftsführung. Kay und Moritz haben es in nur drei Jahren geschafft, aus Panfu Europas größtes Online-Spiel für Kinder zu machen, nun gilt es darauf aufzubauen und das Unternehmen kontinuierlich weiterzuentwickeln.</p>
<p><strong>2. Panfu ist bisher sehr gut ohne Dich klar gekommen. Wieso braucht es einen neuen CEO?</strong></p>
<p>Panfu hat sich in der Tat zu einer der erfolgreichsten virtuellen Welten für Kinder in Europa entwickelt und ist bereits in 15 Ländern mit mehr als 15 Millionen Nutzern aktiv. Doch wir wollen mehr, weil wir wissen, wie viel Potenzial im Social Gaming Markt steckt. Im Klartext heißt das: Mehr Länder, mehr Umsatz und weitere Social Games, die unter dem Dach von Young Internet auf den Markt gebracht werden. Da konnte das Unternehmen eine weitere Arbeitskraft ganz gut gebrauchen.</p>
<p><strong>3. Was möchtest Du bei Panfu besonders vorantreiben?</strong></p>
<p>Unser Hauptziel ist es, der Marktführer in Europa für Social Games im Kindersegment zu werden. Meine Kernaufgabe sehe ich darin, das Wachstum in den bestehenden Märkten und die Internationalisierung des Unternehmens vorantreiben. Außerdem – und das ist mein großes Ziel &#8211; möchten wir die spielerische Instanz für die Vermittlung von Medienkompetenz werden.</p>
<p><strong>4. Medienkompetenz ist ein ähnlich abgedroschener Begriff wie Nachhaltigkeit. Was verstehst Du darunter und was möchte Panfu unternehmen, um dieses Feld zu belegen?</strong></p>
<p>Medienkompetenz ist für mich die Fähigkeit die neuen Medien sicher und sinnvoll zu nutzen. Kinder und Jugendliche befinden sich heute – anders als wir früher – schon in sehr jungen Jahren in der Lage Informationen nicht nur zu empfangen, sondern vor allem zu senden. Und für dieses Senden gibt es noch viel zu wenig Anleitung und Hilfe. Die Eltern und besonders die Mütter sind häufig mit der Fülle der Angebote überfordert und können ihre Kinder daher schlecht unterstützen. Daher müssen die Kinder lernen, welche Konsequenzen ihr Handeln im Netz hat und wie sie sich Anderen gegenüber verhalten sollten. Panfu möchte sich das Thema Medienkompetenz groß auf die Fahnen schreiben: Durch zahlreiche Tipps auf unserer Website, Summercamps, Open-House-Tage in unseren Büroräumen und klare Regeln für die Kommunikation der Pandas untereinander. Auf diese Weise wollen wir Kinder wie Eltern an das Thema Medienkompetenz spielerisch heranführen.</p>
<p><strong>5. Was ist für Dich das Besondere an Deinem neuen Job? Warum hast Du Dich für Panfu entschieden?</strong></p>
<p>Das Besondere an meinem neuen Job sind in erster Linie die Menschen mit denen ich zusammen arbeiten werde. Die Gründer Kay und Moritz haben aus einer sehr guten Idee ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut und sind echte Vollblut-Unternehmer. Die Mitarbeiter kommen aus über 15 Ländern und bereichern mit ihrer unterschiedlichen Herkunft das Unternehmen, in dem sie verschiedene Sichtweisen und Erfahrungen einbringen und Panfu zu einem internationalen Unternehmen mitten in Deutschland machen. Und unsere Investoren hatten die Größe, meinen im 8. Monat schwangeren Bauch zu ignorieren (bzw. zu bewundern) und mir diesen Job zu geben und zuzutrauen.</p>
<p><strong>6. Was macht für Dich eine gute Seite für Kinder aus?</strong></p>
<p>Eine gute Seite für Kinder sollte in erster Linie so sicher sein, dass die Eltern ihr grenzenlos vertrauen können, sie Kindern Spaß macht und auf spielerische Art und Weise Medienkompetenz vermittelt. Denn nur wenn Eltern und Kinder zufrieden sind, wird sich eine solche Seite durchsetzen. Wir wollen Kinder begeistern und Eltern überzeugen.</p>
<p><strong>7. Eine persönliche Frage: Du twitterst und bloggst fleißig. Wird es dabei auch bleiben, wenn Du Geschäftsführerin bist?</strong></p>
<p>Ganz bestimmt! Denn das mache ich aus Spaß und Überzeugung. Ich habe durch Social Media viele beeindruckende Menschen kennen gelernt, die mein Leben bereichern. Natürlich gebe ich viel von mir preis, aber ich sehe Transparenz nicht als Gefahr sondern Chance. Die Zeiten, dass Kollegen und Mitarbeiter nichts Persönliches über ihren Vorgesetzten wissen, sollten vorbei sein.</p>
<p>Verena, vielen Dank für das Gespräch.<br />
Gerne, Verena.</p>
<p><strong>Pressestimmen:</strong></p>
<p><a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/panfu--quengelfaktor-als-erfolgsgeheimnis_100030064.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=ade6321caa">Meedia</a></p>
<p><a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Personalien/Neuer-CEO-fuer-Panfu-Young-Internet-holt-Verena-Delius-an-Bord">Internet World Business</a></p>
<p><a href="http://www.deutsche-startups.de/2010/09/06/kurzmitteilungen-panfu-quchu-goldstueck-schuhfans-de-entrepreneurs-club-berlin/">Deutsche Startups</a></p>
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		<title>Unternehmensführung 2.0 – was ich von Zappos lerne</title>
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		<comments>http://www.verena-delius.de/2010/08/zappos/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 21:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass ich Urlaub hatte, merke ich immer in erster Linie an der Anzahl gelesener Bücher. Denn im wirklichen Leben komme ich viel zu wenig dazu. Fünf Bücher waren es dieses Mal. Und besonders das Zappos-Buch „delivering happiness“ hat mich sehr beeindruckt. Und bei mir einen ähnlichen Aha-Effekt ausgelöst wie vor ein paar Jahren die Starbucks-Story [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Dass ich Urlaub hatte, merke ich immer in erster Linie an der Anzahl gelesener Bücher. Denn im wirklichen Leben komme ich viel zu wenig dazu.</p>
<p>Fünf Bücher waren es dieses Mal.<br />
Und besonders das Zappos-Buch „<a href="http://www.deliveringhappinessbook.com/">delivering happiness</a>“ hat mich sehr beeindruckt.<br />
Und bei mir einen ähnlichen Aha-Effekt ausgelöst wie vor ein paar Jahren die Starbucks-Story „<a href="http://www.amazon.com/Pour-Your-Heart-Into-Starbucks/dp/0786883561">pour your heart into it</a>“.</p>
<p>Was kann und sollte man von Zappos lernen?</p>
<p>Hier meine persönlichen Top-five, die ich aus dem Buch abgeleitet habe:</p>
<p>1.	Kundenservice ist kein notwendiges Übel, sondern der beste <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alleinstellungsmerkmal">USP</a>, den sich ein Unternehmen aussuchen kann<br />
2.	Ein gutes Produkt wird erst durch das Herzblut der Mitarbeiter zu einem echten Erfolg<br />
3.	Ein Unternehmen kann durch eine ehrliche und offene Kommunikation nach innen und außen nur gewinnen<br />
4.	Jedes Unternehmen braucht eine einzigartige Unternehmenskultur, die von Mitarbeitern und Führungskräften gleichermaßen gelebt wird<br />
5.	Das Büro eines Unternehmens ist viel mehr als nur ein Arbeitsplatz</p>
<p>Mal schauen, wann ich die Gelegenheit bekomme, diese Erkenntnisse selbst auf ein Unternehmen anwenden zu können <img src='http://www.verena-delius.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Bielefeld – Warum eine Stadt partout nicht existieren möchte</title>
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		<comments>http://www.verena-delius.de/2010/08/bielefeld/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 15:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin Bielefelderin. Zwar nicht gebürtig aber aus Überzeugung. Weil ich da aufgewachsen bin. Und weil ich die Stadt liebe. Für mich sprüht Bielefeld vor Unternehmergeist. Die Stadt ist ein Inbegriff von privatem Engagement und Gestaltungswille. Viele Familienunternehmen und viel Mittelstand prägen die wirtschaftliche Landschaft und engagieren sich mit viel Zeit und Geld dafür, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Ich bin Bielefelderin. </p>
<p>Zwar nicht gebürtig aber aus Überzeugung. </p>
<p>Weil ich da aufgewachsen bin. Und weil ich die Stadt liebe. </p>
<p>Für mich sprüht Bielefeld vor Unternehmergeist. Die Stadt ist ein Inbegriff von privatem Engagement und Gestaltungswille. Viele Familienunternehmen und viel Mittelstand prägen die wirtschaftliche Landschaft und engagieren sich mit viel Zeit und Geld dafür, die Stadt zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort und einem lebenswerten privaten Umfeld zu machen.  Nirgendwo kann man so viel bewegen. Nirgendwo findet man so viele aufgeschlossene, tüchtige und bodenständige Menschen. Ok, ich übertreibe. Aber ich finde die Stadt wirklich toll!</p>
<p>Seit ich denken kann werbe ich für die <a href="http://www.bielefeld.de/de/index.html">Stadt</a>. </p>
<p>Und das ist nicht einfach und bitter nötig. Denn die externen Reaktionen auf Bielefeld sind alles andere als positiv.</p>
<p>Die Stadt tut auch wirklich wenig, um ihre Kritiker zu besänftigen. Es gibt keinen eigenen Flugplatz, kein einziges ordentliches Hotel. Aufgrund der schlechten Autobahn- und Zugverbindung kommt dort keiner zufällig vorbei. Und die Bielefeld-Verschwörung tut ihr übriges, um immer wieder zu hinterfragen, ob es diese Stadt überhaupt gibt. </p>
<p>Nun hat diese unterschätzte und wenig geliebte Stadt durch Google Streetview das einmalige Glück, dass ganz Deutschland erfahren hat, dass Bielefeld zu den zwanzig größten und wichtigsten Städten Deutschlands gehört. Statt das als Kompliment zu sehen und es medial zu nutzen, um die Attraktivität der Stadt und Region zu steigern, beschließt unsere Lokalpolitik und allen voran unser Oberbürgermeister, <a href="http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2010/08/23/lokalzeit-owl-google.xml">alle öffentlichen Gebäude in Bielefeld  auf Google Street View schwärzen zu lassen</a>. </p>
<p>Well done!<br />
Nach dem Motto: Wenn ich von etwas nichts verstehe, bin ich dagegen. </p>
<p>Eigentlich erstaunlich, dass nicht gleich auch alle Postkarten, Kalender, Fotos und Bildbände, die man über Bielefeld kaufen kann, verboten und vernichtet werden. Da sieht man nämlich auch die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt hochaufgelöst und mit Untertitel. Wie schrecklich!<br />
Da hat man eine Website der Stadt mit einem link „<a href="http://www.stadtpanoramen.de/bielefeld/burgmauer_5c.html">Panoramablick</a>“. Dort kann man sich Bielefeld aus der Kamera-Perspektive ansehen. Man kann sich auf Google Earth und Google Maps jedes Haus aus der Luft ansehen.<br />
Aber bitte nicht Google Streetview für öffentliche Gebäude. Bitte nicht!</p>
<p> „Wir setzen Bielefeld in Szene“ heißt das Motto der Stadtmarketing-Initiative Bielefelds. </p>
<p>Auf unseren Stadtrat passt in diesem Fall besser &#8220;Wir machen eine Szene&#8221;. </p>
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		<title>Offline reloaded – Ich bin dann mal weg!</title>
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		<comments>http://www.verena-delius.de/2010/07/offline-reloaded-ich-bin-dann-mal-weg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 14:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Februar diesen Jahres habe ich einen langen Blogpost darüber geschrieben, dass ich lernen möchte, wieder mehr offline zu sein. Ehrlicherweise habe ich mich nicht besonders konsequent an diesen Vorsatz gehalten und alle möglichen und z.T. auch unmöglichen Momente genutzt, um zu twittern, zu facebooken oder zu bloggen. Nun steht mal wieder eine echte Chance [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.verena-delius.de%2F2010%2F07%2Foffline-reloaded-ich-bin-dann-mal-weg%2F&amp;source=verenaDE&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4840295639/" title="Ich bin dann mal weg von Verena Delius bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4154/4840295639_801eb1a261.jpg" width="500" height="335" alt="Ich bin dann mal weg" /></a></p>
<p>Im Februar diesen Jahres habe ich einen langen <a href="http://www.verena-delius.de/2010/02/auf-entzug/">Blogpost</a> darüber geschrieben, dass ich lernen möchte, wieder mehr offline zu sein. Ehrlicherweise habe ich mich nicht besonders konsequent an diesen Vorsatz gehalten und alle möglichen und z.T. auch unmöglichen Momente genutzt, um zu twittern, zu facebooken oder zu bloggen. Nun steht mal wieder eine echte Chance vor der Tür, meine Lernfähigkeit in diesem Bereich unter Beweis zu stellen.</p>
<p>Ab morgen fahre ich nämlich für drei Wochen in die Ferien!</p>
<p>Total crazy, ich weiß. </p>
<p>Und mein fester Vorsatz lautet: Kein Twitter, kein Blogpost, wenig facebook und sonstigen Internet-/Mailkonsum auf eine Stunde täglich beschränken. </p>
<p>Total abgefahren, ich weiß. </p>
<p>Die gute Nachricht für Euch ist, dass Ihr die Einhaltung meines Vorsatzes in Echtzeit überprüfen könnt (zumindest was Twitter, Blog und facebook angeht).<br />
Die schlechte Nachricht ist, dass Ihr sehr wenig von mir hören werdet. Ich weiß, das ist schrecklich.</p>
<p>Dafür habe ich dann nach meiner Rückkehr so viel Energie, dass ich nicht nur meine Social-Media-Nutzung wieder massiv hochfahre, sondern auch einen neuen Job antrete. Dann habe ich auch endlich mal wieder was zu erzählen. </p>
<p>Falls Ihr mich in der Zwischenzeit vermisst: Einfach alle meine alten Blogposts wieder und wieder lesen und eine &#8220;We miss you, Verena&#8221;-Seite auf facebook einrichten.<br />
Falls Ihr mich nicht vermissen solltet: Um so besser für Euch, dass ich offline bin.</p>
<p>In diesem Sinne: happy holidays!</p>
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		<item>
		<title>Dingsda statt bullshit-Bingo</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/VerenaDeliusBlog/~3/PVtroz8ibaY/</link>
		<comments>http://www.verena-delius.de/2010/07/dingsda-statt-bullshit-bingo/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 09:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Online Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[bullshit-Bingo]]></category>
		<category><![CDATA[Dingsda]]></category>
		<category><![CDATA[Online Sales]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich gefragt werde, was ich beruflich mache, dann antworte ich meistens: „Online Sales.“ Wenn ich dann weiter ausführe, was ich genau mache und mit Begriffen wie SEM, Display, Affiliate Marketing, Emailmarketing, Portalintegrationen oder SEO um mich schmeiße, sagt das den meisten Menschen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis herzlich wenig. Immer wieder fange ich dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.verena-delius.de%2F2010%2F07%2Fdingsda-statt-bullshit-bingo%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.verena-delius.de%2F2010%2F07%2Fdingsda-statt-bullshit-bingo%2F&amp;source=verenaDE&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Wenn ich gefragt werde, was ich beruflich mache, dann antworte ich meistens: „Online Sales.“</p>
<p>Wenn ich dann weiter ausführe, was ich genau mache und mit Begriffen wie  SEM, Display, Affiliate Marketing, Emailmarketing, Portalintegrationen oder SEO um mich schmeiße, sagt das den meisten Menschen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis herzlich wenig. Immer wieder fange ich dann an, detailliert zu erklären, was sich hinter den Begriffen verbirgt und ernte dafür meist einen „too much information“-Ausdruck auf den Gesichtern meiner Zuhörer. </p>
<p>Also habe ich beschlossen, mich an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dingsda">Dingsda</a> zu halten. Eine tolle Sendung, die ihr sicher alle noch kennt und in der Kinder den Erwachsenen die Welt erklärt haben. Das war häufig verständlicher und ehrlicher, als wir das selber je könnten. Denn das Erfrischende an Kindern ist, dass sie sich nicht zu schade sind, einfach zu fragen und einfach zu antworten. So habe ich Dingsda mal mit meinem Job durchgespielt und festgestellt, dass meine Gesprächspartner nicht nur plötzlich verstehen, was ich mache, sondern ich selber mir darüber ebenfalls viel klarer werde. <img src='http://www.verena-delius.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Conversion Rates wie CPO, CPC, CPM, CPFO, bounce rates, churn rates und life-time-values, SEM, SEO und CTR. Worte und Abkürzungen, die wie eine Neuauflage von <a href="http://www.bullshitbingo.net/">bullshit-Bingo</a> oder dem neuen Lied der Fanta 4 (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=8imt_6Q0bZs">mfg</a> lässt grüßen) klingen, sind in Wirklichkeit nichts Neues. Zahlen und Marketingkanäle eben. Wie es sie schon immer gab. </p>
<p>Vertrieb bestand schon immer aus Zahlen (sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konversion_%28Marketing%29">Conversion rates</a>), es war nur wesentlich aufwendiger sie zu erheben. Natürlich konnte man jeden Kunden zählen, der in den Laden kam, wusste aber nicht, warum er da war. Außer man fragte ihn. Und das war leider ziemlich zeitaufwendig und teuer. Man konnte auch mitzählen wie oft jemand wiederkam oder nach wie viel Minuten er den Laden wieder verließ und wie viel er eingekauft hatte. Aber auch das war zeitaufwendig und teuer. </p>
<p>Das ist online leichter. Die Funktionsweise von Vertrieb ist aber immer noch die gleiche. Nur die Instrumente sind billiger, schneller und zielgenauer.<br />
Die Läden, in denen wir unseren Kunden die Produkte verkaufen, sind unsere Websites. Dass die Kunden uns finden, verdanken wir immer noch Empfehlungen (Social Media), Aushängen im Supermarkt und dem Schalten von Zeitungsannoncen (Display- bzw. Bannerwerbung). Oder Postwurfsendungen (Emailmarketing). Die meisten Leute finden uns heutzutage allerdings durch die Auskunft, die neudeutsch Google heißt. Man ruft an, sagt was man kaufen oder finden möchte, und die freundliche Dame oder der nette Herr lesen uns eine ganze Reihe von Annoncen vor. Können wir beeinflussen, dass unsere Annonce zuerst verlesen wird? Absolut! Wir zahlen einfach mehr, schreiben Hinweise an unsere Ladenfläche, was man bei uns kaufen kann und je mehr Leute der Auskunft erzählen, dass man bei uns auch wirklich das findet, was draußen dran steht, desto mehr Leute schicken sie in unsere Richtung. Das nennt man dann <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenmarketing">SEM</a>.<br />
Besonders empfehlenswert findet uns die Auskunft, wenn nicht nur wir, sondern auch viele andere Menschen zusätzliche Wegweiser vor Läden, Häusern, Schulen oder Rathäusern aufstellen, die in unsere Richtung zeigen und auf denen auch das steht, was wir verkaufen. Die nennt man link-building. Wer das erfolgreich macht, der wird von der Auskunft sogar kostenlos empfohlen. Das ist dann <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung">SEO</a>.<br />
Sprayer, die allerdings nachts um die Häuser ziehen und das eigene Produkt an fremde Hauswände schmieren, werden wie im wirklichen Leben bestraft. Dort landen sie in der U-Haft, im Internet in der Sandbox oder im Müll (Junk). Sie werden nur nicht mehr Sprayer sondern Spammer genannt. Fängt aber auch mit „Sp“ an. </p>
<p>Wenn jemand in unseren Laden kommt, haben wir eigentlich immer geöffnet. Außer die Tür klemmt, also die Website ist down. Wenn der potentielle Kunde reinkommt, müssen wir ihm ziemlich schnell erklären, was er bei uns kaufen kann, sonst dreht er sich sofort wieder um und geht. Den Prozentsatz derjenigen Leute, die unseren Laden nach weniger als fünf Sekunden wieder verlassen, bezeichnen wir als bounce rate. Für diese Zahl interessiert sich leider auch regelmäßig die Auskunft. </p>
<p>Da wir unseren Laden nicht ständig umdekorieren können, weil die Kunden unterschiedliche Bedürfnisse haben, machen wir A/B Tests. Wir räumen die Muster (Registrierungsformulare) und den Kassentisch (Kaufen-Button) also von rechts nach links und beobachten, welche Leute wann zufrieden sind. Diese bekommen dann ein Schild um den Hals, auf dem ihre persönlichen Daten und Vorlieben stehen. Oder mit anderen Worten: Sie bekommen einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cookie">Cookie</a> verpasst. So wissen wir jedes Mal, wenn sie reinkommen, wie unser Laden am besten dekoriert und eingerichtet sein muss, damit sie maximal viel kaufen. </p>
<p>Es kommt auch vor, dass sie sich bei uns überhaupt nicht zurechtfinden und verloren in irgendeiner Ecke stehen und um Hilfe rufen. Das ist in der Online-Welt dann eine Mail an den Kundenservice. Wenn man Glück hat. Im schlechtesten Fall rennen sie auf die Straße und erzählen jedem, der es nicht hören möchte, dass man sich bei uns sehr schlecht zurechtfindet und unser Laden nichts taugt. Das sind dann negative Kommentare in Blogs und social networks. </p>
<p>Die Marktforschung ist etwas einfacher geworden. Wir müssen nicht mehr vor Shoppingcentern sitzen und mit einer Strichliste die Menschen zählen, die das Center betreten. Und wir müssen die Kunden nach ihrem Einkauf auch nicht mehr mit stundenlangen Fragebögen nerven.  Und wissen trotzdem, wie viele da waren, wo sie herkamen, wie oft sie wiederkamen und wie viel sie gekauft haben. </p>
<p>Eigentlich alles ganz einfach also. Und logisch. Und gar nicht kompliziert. Ein ganz normaler Job eben. Dank Dingsda.</p>
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		<title>Social Media ist keine Tupperparty</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 13:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Online Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[social networks]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute schreibe ich endlich über ein Thema, welches mir schon länger unter den Nägeln brennt. Und zwar brennt es so sehr, weil ich immer wieder in unterschiedlichsten Medien und Gesprächen darüber stolpere und mir meine Meinung nun endlich von der Seele schreiben muss. „Wie kann ich Twitter als Vertriebskanal nutzen?“ „Wie kann ich über Facebook [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Heute schreibe ich endlich über ein Thema, welches mir schon länger unter den Nägeln brennt. Und zwar brennt es so sehr, weil ich immer wieder in unterschiedlichsten Medien und Gesprächen darüber stolpere und mir meine Meinung nun endlich von der Seele schreiben muss. </p>
<p>„Wie kann ich Twitter als Vertriebskanal nutzen?“<br />
„Wie kann ich über Facebook meinen Umsatz steigern?“<br />
„Wie kann ich die social networks als Verkaufsplattform erschließen“<br />
„Lohnt sich social networking für Unternehmen?“</p>
<p>Fragen wie diese wirken auf den ersten Blick legitim, zeigen aber ganz deutlich, dass social networks komplett missverstanden werden. Denn wer glaubt, dass man das social web als Direktvertriebskanal nutzen kann, der irrt gewaltig.<br />
Social networks sind wie ein großer Online-Stammtisch, wie eine gigantische Online-Networking-Veranstaltung.<br />
Sie sind <strong>keine</strong> Online-Kaffeefahrt oder Tupperparty, welche der Verkaufsmaximierung dienen. </p>
<p>Wenn Unternehmen ihre Kunden zu Pferderennen, Fußballspielen, Konzerten, Abendessen oder Kurz-Reisen einladen, dann haben diese incentives einen einfachen Grund: In angenehmer Atmosphäre mit dem Kunden zu reden. Und ihm zuzuhören. Man möchte erfahren, was für Menschen die eigenen Kunden sind, was sie bewegt, wie sie denken, was sie antreibt. Man möchte sie und ihre Bedürfnisse besser verstehen und dieses Knowhow in die eigenen Produkte und Dienstleistungen einfließen lassen. Diese Veranstaltungen dienen so gut wie nie dem Verkauf, sondern immer dem informellen Networking. </p>
<p>Oder wart Ihr schon mal bei einer hochwertigen Kundenveranstaltung eingeladen, bei der es nichts zu essen und zu trinken gab und Euch bereits am Eingang ein Vertriebsflyer in die Hand gedrückt wurde mit der Aussage: „Wenn sie jetzt sofort kaufen, bekommen sie 10% Rabatt“. Was wäre Eure Reaktion? Nachdem Ihr festgestellt hättet, dass es sich bei der Veranstaltung um eine reine Verkaufsveranstaltung ohne Mehrwert handelt, wärt Ihr sofort wieder gegangen. </p>
<p>Und genau das tun die Kunden im Netz auch. </p>
<p>Denn wenn ein Unternehmen seinen Twitter-Account einzig dafür nutzt, die eigenen Produkte anzupreisen statt mit dem Kunden zu reden und ihm einen Mehrwert zu bieten, wird niemand zuhören. Und erst recht nicht kaufen. Sondern sich wegdrehen und gehen. Das heißt bei Twitter dann &#8220;unfollowen&#8221;. Und eine Facebook-Seite zu haben, die ausschließlich allgemeine Unternehmensinformationen und Produktneuheiten zeigt, ist ebenfalls kontraproduktiv. Dann lieber gar keine Seite haben. </p>
<p>Im social web reden Menschen miteinander, kommentieren gegenseitig ihre Aussagen, hören sich zu, diskutieren und bilden sich eine Meinung. Genau wie bei einem Networking-dinner. Sie kommen besonders gerne und erzählen hinterher vielen Anderen von ihren Gesprächen, wenn sich das Unternehmen besondere Mühe gegeben hat. Das Ziel von Unternehmen im social web muss es also sein, das Pferderennen, die Tickets zum Finale der Fußball-WM oder einfach einen entspannten Grill-Nachmittag online nachzustellen. Natürlich im übertragenden Sinne. Unternehmen müssen online etwas für ihre Kunden inszenieren, sich interessant machen, Aufmerksamkeit wecken. In den Dialog mit dem Kunden einsteigen. </p>
<p>Dann werden sie gehört. Und gemocht.<br />
Dann wird man sie weiterempfehlen, ihre Produkte kaufen und eine positive Wahrnehmnung (brand awareness) aufbauen. Weil die Unternehmen dann glaubwürdig, authentisch, unaufdringlich, seriös und ernsthaft am Kunden interessiert sind.<br />
Das ist dann eine erfolgreiche Social-Media-Strategie.<br />
Die kann man aber nicht im Vorfeld minutiös planen, messbar machen und in die Umsatzplanung einfließen lassen. Sie entsteht im Gespräch mit dem Kunden.<br />
Genauso, wie der Offline-Event ja kurzfristig auch kein Umsatzgenerator, sondern eine Investition in den Kunden ist. </p>
<p>In beiden Fällen eine lohnende.</p>
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		<title>Schulreform</title>
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		<comments>http://www.verena-delius.de/2010/07/schulreform/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 19:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schulreform]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass ein Video zur anstehenden Schulreform in Hamburg. Selbstverständlich habe ich bereits Briefwahl gemacht und mich für die Initiative &#8220;Wir wollen lernen&#8221; ausgesprochen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.verena-delius.de%2F2010%2F07%2Fschulreform%2F&amp;source=verenaDE&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Aus aktuellem Anlass ein Video zur anstehenden Schulreform in Hamburg. Selbstverständlich habe ich bereits Briefwahl gemacht und mich für die Initiative &#8220;<a href="http://www.wir-wollen-lernen.de/">Wir wollen lernen</a>&#8221; ausgesprochen.</p>
<p><object width="660" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/98-lxlqrA3U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/98-lxlqrA3U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="460" height="405"></embed></object></p>
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		<title>Ich liebe deutsche Land!</title>
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		<comments>http://www.verena-delius.de/2010/07/ich-liebe-deutsche-land/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 12:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass ein kurzer Post, um meiner Freude über unsere Nationalmannschaft Ausdruck zu verleihen. War das ein geiles Spiel gestern gegen Argentinien. 4:0! Ich bin heiser, total k.o. und unendlich glücklich. Diese Lebensfreude, die Fußball freisetzt ist so irre. Plötzlich finde ich einfach alles nur noch toll. Da hat gestern der Weltmeister 2010 gespielt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.verena-delius.de%2F2010%2F07%2Fich-liebe-deutsche-land%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.verena-delius.de%2F2010%2F07%2Fich-liebe-deutsche-land%2F&amp;source=verenaDE&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><a title="Ich liebe deutsche Land von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4759717345/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4081/4759717345_87c3255b2f.jpg" alt="Ich liebe deutsche Land" width="375" height="500" /></a></p>
<p>Aus aktuellem Anlass ein kurzer Post, um meiner Freude über unsere Nationalmannschaft Ausdruck zu verleihen. War das ein geiles Spiel gestern gegen Argentinien. 4:0!</p>
<p>Ich bin heiser, total k.o. und unendlich glücklich.</p>
<p>Diese Lebensfreude, die Fußball freisetzt ist so irre. Plötzlich finde ich einfach alles nur noch toll. Da hat gestern der Weltmeister 2010 gespielt und prompt fühle ich mich auch wie einer. 4:0 gegen Australien, 4:1 gegen England, 4:0 gegen Argentinien&#8230;dann geht es folglich weiter mit 4:1 gegen Spanien und 4:0 gegen Holland. Immer abwechselnd. An Serbien kann ich mich nicht mehr erinnern und der Spielstand gegen Ghana passt nur nicht in das Muster, weil Jogi seinen blauen Pulli nicht anhatte.</p>
<p>Ich sag Euch eins: Wenn wir wirklich Weltmeister werden, dann bekomme ich in vier Jahren pünktlich zur WM wieder ein Kind, um dieses Sommermärchen wieder aus vollen Zügen genießen zu können. Ich liebe deutsche Land!</p>
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		<title>Die Zukunft der Frauen – inspired by DLD Women</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/VerenaDeliusBlog/~3/ZVI6ofyU_XA/</link>
		<comments>http://www.verena-delius.de/2010/06/die-zukunft-der-frauen-inspired-by-dld-women/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 12:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[working mum]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Work-life balance]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele sehr beeindruckende Frauen haben diese Woche auf dem DLD Women von Burda in München sehr wahre Sachen gesagt, über die es sich lohnt ein bisschen nachzudenken und zu schreiben. Moderiert wurde der Event durch Maria Furtwängler. Eine unglaublich beeindruckende Frau, die so vielseitig und aktiv ist, dass man neidisch werden kann. Und das war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.verena-delius.de%2F2010%2F06%2Fdie-zukunft-der-frauen-inspired-by-dld-women%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.verena-delius.de%2F2010%2F06%2Fdie-zukunft-der-frauen-inspired-by-dld-women%2F&amp;source=verenaDE&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Viele sehr beeindruckende Frauen haben diese Woche auf dem <a href="http://www.dld-women.com/">DLD Women</a> von Burda in München sehr wahre Sachen gesagt, über die es sich lohnt ein bisschen nachzudenken und zu schreiben.<br />
Moderiert wurde der Event durch <strong>Maria Furtwängler</strong>.<br />
<a title="Maria Furtwängler von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4692409971/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4064/4692409971_5b0beae52d.jpg" alt="Maria Furtwängler" width="500" height="330" /></a><br />
Eine unglaublich beeindruckende Frau, die so vielseitig und aktiv ist, dass man neidisch werden kann. Und das war auch gleich die erste Erkenntnis des Kongresses. Ich habe mich selber, aber auch viele andere Frauen dabei erwischt, wie man bei einer erfolgreichen, attraktiven, intelligenten, glücklich verheirateten Frau mit Kindern sofort anfängt den Haken zu suchen. „Die kann doch nicht glücklich sein, das ist doch alles nur Show.“ Oder: „Die wird doch sicherlich ihren Kindern nicht gerecht“. Oder: „Die Ehe ist doch mehr Schein als Sein und im Leben möchte ich nicht tauschen“.<br />
Warum gönnen wir anderen Frauen nicht uneingeschränkt ihren Erfolg, ihr Leben, ihre Zukunft? Warum wollen wir immer ein Haar in der Suppe finden? Die Antwort ist wahrscheinlich ganz einfach: Weil wir uns selber besser fühlen wollen. Weil wir uns selber nicht eingestehen wollen, dass wir eigentlich neidisch sind. Weil wir tief im Inneren schwer beeindruckt sind, was diese Frauen leisten und Angst vor dem Vergleich mit uns selbst haben.<br />
Männern gönnen wir alles. Wenn ein Mann mit seiner attraktiven Frau und seinen Kindern uns entgegen kommt und erzählt, dass er gerade befördert wurde, gratulieren wir und bewundern ihn. Denn wir sehen ihn nicht als Konkurrenz oder benchmark. Frauen hingegen beurteilen wir in erster Linie kritisch und suchen krampfhaft nach Fehlern und Schwächen.</p>
<p>Dann kam der Auftritt von <strong>Antonella Mei-Pochtler</strong> von der Boston Consulting Group in einer Podiumsdiskussion. Sie ist eine perfekte Mischung aus intelligent, witzig, charmant und unglaublich attraktiv.</p>
<p><a title="Antonella Mei-Pochtler von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4692409965/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4024/4692409965_3f717fa12c_m.jpg" alt="Antonella Mei-Pochtler" width="150" height="205" /></a></p>
<p>Und das Beste an ihr: Sie ist schonungslos ehrlich.</p>
<p>“Women can get to the top, but do they want to go there”?<br />
“Wenn Du als Frau Karriere machen möchtest, musst Du bereit sein, viel zu opfern.”</p>
<p>Sie hat nicht um den heißten Brei herumgeredet, sondern deutlich gesagt, dass der Mangel an weiblichen Führungskräften in Deutschland nicht nur daran liegt, dass Frauen keine Chance bekommen, sondern dass sie die Chance viel zu selten ergreifen (wollen). Weil sie merken, dass es „da oben“ ganz schön kalt und ungemütlich ist. Weil man seine Familie sehr wenig sieht. Weil man kaum noch Zeit für sich selbst hat. Und vor allem: weil man als Frau Alternativen hat, die ein Mann nicht hat.<br />
In unserer Gesellschaft wird ein Mann nach wie vor hauptsächlich an seiner beruflichen Performance gemessen. Er ist erfolgreich und wird bewundert, wenn er im Job erfolgreich ist. Eine Frau hingegen hat neben der beruflichen Karriere Alternativen, um bewundert zu werden. Sie kann Mutter sein und sich um ihre Kinder kümmern. Sie kann eine perfekte Köchin sein. Sie kann einen wunderschönen Garten pflegen. Sie kann sich um ihre kranken Eltern kümmern. Und sie kann Karriere machen. Aber das ist eben nur eine Option neben vielen weiteren die sie hat.<br />
Daher muss sie nicht Karriere machen.<br />
Und sobald sie merkt, dass die Karriere immer mehr Zeit mit der Familie und Freunden frisst, entscheidet sie sich gegen einen weiteren Aufstieg und für mehr work-life balance.<br />
Natürlich soll das nicht heißen, dass wir in Deutschland Chancengleichheit haben und dass jede Frau die Karriere machen möchte dieses auch darf. Natürlich gibt es die old-boys-networks, die „gläserne Decke“ und schlicht die Einstellung, dass man Frauen hohe Führungspositionen, gerade in der Wirtschaft, weniger zutraut als Männern. Aber es liegt eben auch an den Frauen selbst.</p>
<p><strong>Silvana Koch-Mehrin</strong> war ebenfalls da und hat mir sehr gut gefallen. Sie hat eine sehr sympathische, unaufgeregte und klare Art und schafft es komplizierte oder festgefahrene Sachverhalte (wie z.B. die Frauenquote) sehr anschaulich zu erklären.</p>
<p><a title="Silvana Koch-Mehrin von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4692455613/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4016/4692455613_ac3ae5b25e.jpg" alt="Silvana Koch-Mehrin" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Sie hat sich eindeutig für die Frauenquote ausgesprochen und zwar aus zwei sehr nachvollziehbaren Gründen. Zum Einen hat sie gesagt, dass es in allen Bereichen der Wirtschaft und besonders in der Politik sehr viele unausgesprochene Quoten gibt. Da gibt es regionale Quoten in der Besetzung von Regierungen, Kabinetten und Arbeitsgruppen. Da gibt es Quoten der unterschiedlichen politischen Familien. Quoten der fachlichen Zusammensetzung von Ministerien. Aber immer wenn es zu einer  Quote zur Ausgeglichenheit von Männern und Frauen kommt, schreien alle. Inklusive der Frauen. Sie ist also entweder dafür alle Quoten abzuschaffen (was in ihren Augen unmöglich ist). Oder einfach ganz unaufgeregt eine Frauenquote einzuführen. Ihr zweites Argument war, dass die Erkenntnis, dass mehr Frauen in Politik und Wirtschaft das Land entscheidend voranbringen würden, schon sehr lange da ist, aber es viel zu lange braucht und auch noch brauchen wird, wenn sich dieser Zustand „von alleine“ ändern soll. Die Quote würde einen längst akzeptierten Vorsatz endlich zum Leben erwecken und am Ende allen helfen. Denn Frauen in Führungspositionen zu befördern ist ein business case und kein Ausdruck des Mitleids.</p>
<p><strong>Doris Dörrie</strong> sprach über „how to cook your life“. Darunter konnte ich mir erst nichts vorstellen und hätte auch nie gedacht, dass es einer der besten Auftritte des gesamten Kongresses werden würde.<br />
War es aber. Sie hat mich unheimlich beeindruckt und den Nagel bei mehreren Punkten genau auf den Kopf getroffen!</p>
<p><a title="Doris Dörrie von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4692409969/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4047/4692409969_6f096ab704.jpg" alt="Doris Dörrie" width="329" height="450" /></a></p>
<p>Einer ihrer Kernsätze war (er hängt übrigens schon als reminder an meinem Laptop und am Kühlschrank und am Spiegel im Badezimmer): <strong>Das Gras wächst auch ohne mich</strong>.<br />
In ihren Augen, wollen Frauen immer alles managen. Ihren Mann, ihre Kinder, ihre Eltern, ihre Freunde, den Haushalt, den Job, die Kollegen, alles. Sie fühlen sich für alles und jeden verantwortlich und wachen bereits morgens mit der latenten Panik auf, dass sie versagen werden. Weil sie sich viel zu viel aufladen. Und erschwerend kommt hinzu, dass das eigentlich niemand in der Form von ihnen erwartet, sondern sie sich den Druck komplett selber machen. Erstaunlicherweise ist das private und berufliche Umfeld genauso glücklich, wenn mal ein Zahnarzttermin vergessen wurde, eine Präsentation erst eine halbe Stunde später erstellt wird oder der Blumenstrauß zum Geburtstag der Großtante einfach mal nicht rechtzeitig ankommt. Und plötzlich gelangt man zu der Erkenntnis: Das Gras wächst auch ohne mich. Und die kann sehr befreiend sein.<br />
Denn auch ich verfalle ständig dem eigen auferlegten Druck alles perfekt managen zu wollen. Statt Geburtsanzeigen für meinen zweiten Sohn im Internet zu drucken, schreibe ich sie alle mit der Hand. Statt das Haus mal zwei Stunden im Chaos versinken zu lassen, räume ich lieber alles während des Mittagsschlafs unseres 5-wochen-alten Sohnes auf. So wacht er dann rechtzeitig auf, wenn alles sauber ist und ich habe mich nicht erholt. Und statt einfach mal einen Sonntag zu Hause zu bleiben, verabrede ich mich und meine Familie mit Freunden und Verwandten, damit wir uns auch bloß nicht erholen.  Und seit Doris Dörrie ist mir jetzt sehr bewusst: Meine Freunde und Familie hätten sich auch über gedruckte Geburtsanzeigen gefreut bzw. sie hätten den Unterschied gar nicht bemerkt. Zwei Stunden Chaos bei uns zu Hause stört auch niemanden außer mir selbst. Und ein Sonntag zu Hause macht meine Familie sogar glücklicher als das ständige Hetzen von einem Treffen zum nächsten.</p>
<p>Der DLD Women war natürlich noch viel mehr als das, was ich hier zusammengefasst habe. Aber er war für mich in erster Linie mehr als nur ein Business-Networking-Kongress, sondern hat mich wirklich um einige wichtige Erkenntnisse reicher gemacht.</p>
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		<title>Panini-Fieber</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 19:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
		<category><![CDATA[offline]]></category>
		<category><![CDATA[Panini]]></category>
		<category><![CDATA[weltkompakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fußball-WM naht und meine Sammel-Sucht nach Panini-Bildchen ist wieder ausgebrochen. Pünktlich zum Muttertag habe ich das Album plus ca. fünfzig Päckchen von meinen drei Jungs geschenkt bekommen und habe nun nach drei durchgeklebten Abenden Arthrose in der rechten Hand. Aber ich scheue keine Schmerzen und Mühen, denn ich habe einen Ruf zu verlieren. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p>Die Fußball-WM naht und meine Sammel-Sucht nach Panini-Bildchen ist wieder ausgebrochen. Pünktlich zum Muttertag habe ich das Album plus ca. fünfzig Päckchen von meinen drei Jungs geschenkt bekommen und habe nun nach drei durchgeklebten Abenden Arthrose in der rechten Hand. Aber ich scheue keine Schmerzen und Mühen, denn ich habe einen Ruf zu verlieren. </p>
<p>Vor vier Jahren bei der WM in Deutschland habe ich nämlich auch gesammelt – fanatisch könnte man sagen. Da bin ich sogar zu Panini-Tauschabenden in Kneipen gegangen und habe es mit meinem vollständigen Heft in die WELT KOMPAKT geschafft. Total männlich! </p>
<p><a title="Panini-Queen von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4606335767/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1371/4606335767_43574b6028.jpg" alt="Panini-Queen" width="500" height="411" /></a></p>
<p>Dieses Mal möchte ich das natürlich auch wieder schaffen. </p>
<p>Also liebe WELT KOMPAKT: Wenn Du das hier liest, dann bitte bitte denk an mich, wenn Du wieder einen Artikel über Panini-Bildchen schreibst. Ich verspreche dann auch hoch und heilig ein intelligenteres Zitat als beim letzten Mal zu bringen: „Wenn dieses Album voll ist, stelle ich es ins Regal und freue mich“.</p>
<p>Wie unheimlich geistreich und tiefgründig.</p>
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