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	<title>Verena Delius Blog</title>
	
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		<title>Offline reloaded – Ich bin dann mal weg!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 14:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Februar diesen Jahres habe ich einen langen Blogpost darüber geschrieben, dass ich lernen möchte, wieder mehr offline zu sein. Ehrlicherweise habe ich mich nicht besonders konsequent an diesen Vorsatz gehalten und alle möglichen und z.T. auch unmöglichen Momente genutzt, um zu twittern, zu facebooken oder zu bloggen. Nun steht mal wieder eine echte Chance [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4840295639/" title="Ich bin dann mal weg von Verena Delius bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4154/4840295639_801eb1a261.jpg" width="500" height="335" alt="Ich bin dann mal weg" /></a></p>
<p>Im Februar diesen Jahres habe ich einen langen <a href="http://www.verena-delius.de/2010/02/auf-entzug/">Blogpost</a> darüber geschrieben, dass ich lernen möchte, wieder mehr offline zu sein. Ehrlicherweise habe ich mich nicht besonders konsequent an diesen Vorsatz gehalten und alle möglichen und z.T. auch unmöglichen Momente genutzt, um zu twittern, zu facebooken oder zu bloggen. Nun steht mal wieder eine echte Chance vor der Tür, meine Lernfähigkeit in diesem Bereich unter Beweis zu stellen.</p>
<p>Ab morgen fahre ich nämlich für drei Wochen in die Ferien!</p>
<p>Total crazy, ich weiß. </p>
<p>Und mein fester Vorsatz lautet: Kein Twitter, kein Blogpost, wenig facebook und sonstigen Internet-/Mailkonsum auf eine Stunde täglich beschränken. </p>
<p>Total abgefahren, ich weiß. </p>
<p>Die gute Nachricht für Euch ist, dass Ihr die Einhaltung meines Vorsatzes in Echtzeit überprüfen könnt (zumindest was Twitter, Blog und facebook angeht).<br />
Die schlechte Nachricht ist, dass Ihr sehr wenig von mir hören werdet. Ich weiß, das ist schrecklich.</p>
<p>Dafür habe ich dann nach meiner Rückkehr so viel Energie, dass ich nicht nur meine Social-Media-Nutzung wieder massiv hochfahre, sondern auch einen neuen Job antrete. Dann habe ich auch endlich mal wieder was zu erzählen. </p>
<p>Falls Ihr mich in der Zwischenzeit vermisst: Einfach alle meine alten Blogposts wieder und wieder lesen und eine &#8220;We miss you, Verena&#8221;-Seite auf facebook einrichten.<br />
Falls Ihr mich nicht vermissen solltet: Um so besser für Euch, dass ich offline bin.</p>
<p>In diesem Sinne: happy holidays!</p>
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		<title>Dingsda statt bullshit-Bingo</title>
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		<comments>http://www.verena-delius.de/2010/07/dingsda-statt-bullshit-bingo/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 09:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Online Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn ich gefragt werde, was ich beruflich mache, dann antworte ich meistens: „Online Sales.“ Wenn ich dann weiter ausführe, was ich genau mache und mit Begriffen wie SEM, Display, Affiliate Marketing, Emailmarketing, Portalintegrationen oder SEO um mich schmeiße, sagt das den meisten Menschen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis herzlich wenig. Immer wieder fange ich dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Wenn ich gefragt werde, was ich beruflich mache, dann antworte ich meistens: „Online Sales.“</p>
<p>Wenn ich dann weiter ausführe, was ich genau mache und mit Begriffen wie  SEM, Display, Affiliate Marketing, Emailmarketing, Portalintegrationen oder SEO um mich schmeiße, sagt das den meisten Menschen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis herzlich wenig. Immer wieder fange ich dann an, detailliert zu erklären, was sich hinter den Begriffen verbirgt und ernte dafür meist einen „too much information“-Ausdruck auf den Gesichtern meiner Zuhörer. </p>
<p>Also habe ich beschlossen, mich an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dingsda">Dingsda</a> zu halten. Eine tolle Sendung, die ihr sicher alle noch kennt und in der Kinder den Erwachsenen die Welt erklärt haben. Das war häufig verständlicher und ehrlicher, als wir das selber je könnten. Denn das Erfrischende an Kindern ist, dass sie sich nicht zu schade sind, einfach zu fragen und einfach zu antworten. So habe ich Dingsda mal mit meinem Job durchgespielt und festgestellt, dass meine Gesprächspartner nicht nur plötzlich verstehen, was ich mache, sondern ich selber mir darüber ebenfalls viel klarer werde. <img src='http://www.verena-delius.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Conversion Rates wie CPO, CPC, CPM, CPFO, bounce rates, churn rates und life-time-values, SEM, SEO und CTR. Worte und Abkürzungen, die wie eine Neuauflage von <a href="http://www.bullshitbingo.net/">bullshit-Bingo</a> oder dem neuen Lied der Fanta 4 (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=8imt_6Q0bZs">mfg</a> lässt grüßen) klingen, sind in Wirklichkeit nichts Neues. Zahlen und Marketingkanäle eben. Wie es sie schon immer gab. </p>
<p>Vertrieb bestand schon immer aus Zahlen (sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konversion_%28Marketing%29">Conversion rates</a>), es war nur wesentlich aufwendiger sie zu erheben. Natürlich konnte man jeden Kunden zählen, der in den Laden kam, wusste aber nicht, warum er da war. Außer man fragte ihn. Und das war leider ziemlich zeitaufwendig und teuer. Man konnte auch mitzählen wie oft jemand wiederkam oder nach wie viel Minuten er den Laden wieder verließ und wie viel er eingekauft hatte. Aber auch das war zeitaufwendig und teuer. </p>
<p>Das ist online leichter. Die Funktionsweise von Vertrieb ist aber immer noch die gleiche. Nur die Instrumente sind billiger, schneller und zielgenauer.<br />
Die Läden, in denen wir unseren Kunden die Produkte verkaufen, sind unsere Websites. Dass die Kunden uns finden, verdanken wir immer noch Empfehlungen (Social Media), Aushängen im Supermarkt und dem Schalten von Zeitungsannoncen (Display- bzw. Bannerwerbung). Oder Postwurfsendungen (Emailmarketing). Die meisten Leute finden uns heutzutage allerdings durch die Auskunft, die neudeutsch Google heißt. Man ruft an, sagt was man kaufen oder finden möchte, und die freundliche Dame oder der nette Herr lesen uns eine ganze Reihe von Annoncen vor. Können wir beeinflussen, dass unsere Annonce zuerst verlesen wird? Absolut! Wir zahlen einfach mehr, schreiben Hinweise an unsere Ladenfläche, was man bei uns kaufen kann und je mehr Leute der Auskunft erzählen, dass man bei uns auch wirklich das findet, was draußen dran steht, desto mehr Leute schicken sie in unsere Richtung. Das nennt man dann <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenmarketing">SEM</a>.<br />
Besonders empfehlenswert findet uns die Auskunft, wenn nicht nur wir, sondern auch viele andere Menschen zusätzliche Wegweiser vor Läden, Häusern, Schulen oder Rathäusern aufstellen, die in unsere Richtung zeigen und auf denen auch das steht, was wir verkaufen. Die nennt man link-building. Wer das erfolgreich macht, der wird von der Auskunft sogar kostenlos empfohlen. Das ist dann <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung">SEO</a>.<br />
Sprayer, die allerdings nachts um die Häuser ziehen und das eigene Produkt an fremde Hauswände schmieren, werden wie im wirklichen Leben bestraft. Dort landen sie in der U-Haft, im Internet in der Sandbox oder im Müll (Junk). Sie werden nur nicht mehr Sprayer sondern Spammer genannt. Fängt aber auch mit „Sp“ an. </p>
<p>Wenn jemand in unseren Laden kommt, haben wir eigentlich immer geöffnet. Außer die Tür klemmt, also die Website ist down. Wenn der potentielle Kunde reinkommt, müssen wir ihm ziemlich schnell erklären, was er bei uns kaufen kann, sonst dreht er sich sofort wieder um und geht. Den Prozentsatz derjenigen Leute, die unseren Laden nach weniger als fünf Sekunden wieder verlassen, bezeichnen wir als bounce rate. Für diese Zahl interessiert sich leider auch regelmäßig die Auskunft. </p>
<p>Da wir unseren Laden nicht ständig umdekorieren können, weil die Kunden unterschiedliche Bedürfnisse haben, machen wir A/B Tests. Wir räumen die Muster (Registrierungsformulare) und den Kassentisch (Kaufen-Button) also von rechts nach links und beobachten, welche Leute wann zufrieden sind. Diese bekommen dann ein Schild um den Hals, auf dem ihre persönlichen Daten und Vorlieben stehen. Oder mit anderen Worten: Sie bekommen einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cookie">Cookie</a> verpasst. So wissen wir jedes Mal, wenn sie reinkommen, wie unser Laden am besten dekoriert und eingerichtet sein muss, damit sie maximal viel kaufen. </p>
<p>Es kommt auch vor, dass sie sich bei uns überhaupt nicht zurechtfinden und verloren in irgendeiner Ecke stehen und um Hilfe rufen. Das ist in der Online-Welt dann eine Mail an den Kundenservice. Wenn man Glück hat. Im schlechtesten Fall rennen sie auf die Straße und erzählen jedem, der es nicht hören möchte, dass man sich bei uns sehr schlecht zurechtfindet und unser Laden nichts taugt. Das sind dann negative Kommentare in Blogs und social networks. </p>
<p>Die Marktforschung ist etwas einfacher geworden. Wir müssen nicht mehr vor Shoppingcentern sitzen und mit einer Strichliste die Menschen zählen, die das Center betreten. Und wir müssen die Kunden nach ihrem Einkauf auch nicht mehr mit stundenlangen Fragebögen nerven.  Und wissen trotzdem, wie viele da waren, wo sie herkamen, wie oft sie wiederkamen und wie viel sie gekauft haben. </p>
<p>Eigentlich alles ganz einfach also. Und logisch. Und gar nicht kompliziert. Ein ganz normaler Job eben. Dank Dingsda.</p>
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		<title>Social Media ist keine Tupperparty</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 13:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute schreibe ich endlich über ein Thema, welches mir schon länger unter den Nägeln brennt. Und zwar brennt es so sehr, weil ich immer wieder in unterschiedlichsten Medien und Gesprächen darüber stolpere und mir meine Meinung nun endlich von der Seele schreiben muss. „Wie kann ich Twitter als Vertriebskanal nutzen?“ „Wie kann ich über Facebook [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.verena-delius.de%2F2010%2F07%2Fsocial-media-ist-keine-tupperparty%2F&amp;source=verenaDE&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Heute schreibe ich endlich über ein Thema, welches mir schon länger unter den Nägeln brennt. Und zwar brennt es so sehr, weil ich immer wieder in unterschiedlichsten Medien und Gesprächen darüber stolpere und mir meine Meinung nun endlich von der Seele schreiben muss. </p>
<p>„Wie kann ich Twitter als Vertriebskanal nutzen?“<br />
„Wie kann ich über Facebook meinen Umsatz steigern?“<br />
„Wie kann ich die social networks als Verkaufsplattform erschließen“<br />
„Lohnt sich social networking für Unternehmen?“</p>
<p>Fragen wie diese wirken auf den ersten Blick legitim, zeigen aber ganz deutlich, dass social networks komplett missverstanden werden. Denn wer glaubt, dass man das social web als Direktvertriebskanal nutzen kann, der irrt gewaltig.<br />
Social networks sind wie ein großer Online-Stammtisch, wie eine gigantische Online-Networking-Veranstaltung.<br />
Sie sind <strong>keine</strong> Online-Kaffeefahrt oder Tupperparty, welche der Verkaufsmaximierung dienen. </p>
<p>Wenn Unternehmen ihre Kunden zu Pferderennen, Fußballspielen, Konzerten, Abendessen oder Kurz-Reisen einladen, dann haben diese incentives einen einfachen Grund: In angenehmer Atmosphäre mit dem Kunden zu reden. Und ihm zuzuhören. Man möchte erfahren, was für Menschen die eigenen Kunden sind, was sie bewegt, wie sie denken, was sie antreibt. Man möchte sie und ihre Bedürfnisse besser verstehen und dieses Knowhow in die eigenen Produkte und Dienstleistungen einfließen lassen. Diese Veranstaltungen dienen so gut wie nie dem Verkauf, sondern immer dem informellen Networking. </p>
<p>Oder wart Ihr schon mal bei einer hochwertigen Kundenveranstaltung eingeladen, bei der es nichts zu essen und zu trinken gab und Euch bereits am Eingang ein Vertriebsflyer in die Hand gedrückt wurde mit der Aussage: „Wenn sie jetzt sofort kaufen, bekommen sie 10% Rabatt“. Was wäre Eure Reaktion? Nachdem Ihr festgestellt hättet, dass es sich bei der Veranstaltung um eine reine Verkaufsveranstaltung ohne Mehrwert handelt, wärt Ihr sofort wieder gegangen. </p>
<p>Und genau das tun die Kunden im Netz auch. </p>
<p>Denn wenn ein Unternehmen seinen Twitter-Account einzig dafür nutzt, die eigenen Produkte anzupreisen statt mit dem Kunden zu reden und ihm einen Mehrwert zu bieten, wird niemand zuhören. Und erst recht nicht kaufen. Sondern sich wegdrehen und gehen. Das heißt bei Twitter dann &#8220;unfollowen&#8221;. Und eine Facebook-Seite zu haben, die ausschließlich allgemeine Unternehmensinformationen und Produktneuheiten zeigt, ist ebenfalls kontraproduktiv. Dann lieber gar keine Seite haben. </p>
<p>Im social web reden Menschen miteinander, kommentieren gegenseitig ihre Aussagen, hören sich zu, diskutieren und bilden sich eine Meinung. Genau wie bei einem Networking-dinner. Sie kommen besonders gerne und erzählen hinterher vielen Anderen von ihren Gesprächen, wenn sich das Unternehmen besondere Mühe gegeben hat. Das Ziel von Unternehmen im social web muss es also sein, das Pferderennen, die Tickets zum Finale der Fußball-WM oder einfach einen entspannten Grill-Nachmittag online nachzustellen. Natürlich im übertragenden Sinne. Unternehmen müssen online etwas für ihre Kunden inszenieren, sich interessant machen, Aufmerksamkeit wecken. In den Dialog mit dem Kunden einsteigen. </p>
<p>Dann werden sie gehört. Und gemocht.<br />
Dann wird man sie weiterempfehlen, ihre Produkte kaufen und eine positive Wahrnehmnung (brand awareness) aufbauen. Weil die Unternehmen dann glaubwürdig, authentisch, unaufdringlich, seriös und ernsthaft am Kunden interessiert sind.<br />
Das ist dann eine erfolgreiche Social-Media-Strategie.<br />
Die kann man aber nicht im Vorfeld minutiös planen, messbar machen und in die Umsatzplanung einfließen lassen. Sie entsteht im Gespräch mit dem Kunden.<br />
Genauso, wie der Offline-Event ja kurzfristig auch kein Umsatzgenerator, sondern eine Investition in den Kunden ist. </p>
<p>In beiden Fällen eine lohnende.</p>
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		<title>Schulreform</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 19:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schulreform]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass ein Video zur anstehenden Schulreform in Hamburg. Selbstverständlich habe ich bereits Briefwahl gemacht und mich für die Initiative &#8220;Wir wollen lernen&#8221; ausgesprochen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.verena-delius.de%2F2010%2F07%2Fschulreform%2F&amp;source=verenaDE&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Aus aktuellem Anlass ein Video zur anstehenden Schulreform in Hamburg. Selbstverständlich habe ich bereits Briefwahl gemacht und mich für die Initiative &#8220;<a href="http://www.wir-wollen-lernen.de/">Wir wollen lernen</a>&#8221; ausgesprochen.</p>
<p><object width="660" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/98-lxlqrA3U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/98-lxlqrA3U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="460" height="405"></embed></object></p>
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		<title>Ich liebe deutsche Land!</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 12:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass ein kurzer Post, um meiner Freude über unsere Nationalmannschaft Ausdruck zu verleihen. War das ein geiles Spiel gestern gegen Argentinien. 4:0! Ich bin heiser, total k.o. und unendlich glücklich. Diese Lebensfreude, die Fußball freisetzt ist so irre. Plötzlich finde ich einfach alles nur noch toll. Da hat gestern der Weltmeister 2010 gespielt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.verena-delius.de%2F2010%2F07%2Fich-liebe-deutsche-land%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.verena-delius.de%2F2010%2F07%2Fich-liebe-deutsche-land%2F&amp;source=verenaDE&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><a title="Ich liebe deutsche Land von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4759717345/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4081/4759717345_87c3255b2f.jpg" alt="Ich liebe deutsche Land" width="375" height="500" /></a></p>
<p>Aus aktuellem Anlass ein kurzer Post, um meiner Freude über unsere Nationalmannschaft Ausdruck zu verleihen. War das ein geiles Spiel gestern gegen Argentinien. 4:0!</p>
<p>Ich bin heiser, total k.o. und unendlich glücklich.</p>
<p>Diese Lebensfreude, die Fußball freisetzt ist so irre. Plötzlich finde ich einfach alles nur noch toll. Da hat gestern der Weltmeister 2010 gespielt und prompt fühle ich mich auch wie einer. 4:0 gegen Australien, 4:1 gegen England, 4:0 gegen Argentinien&#8230;dann geht es folglich weiter mit 4:1 gegen Spanien und 4:0 gegen Holland. Immer abwechselnd. An Serbien kann ich mich nicht mehr erinnern und der Spielstand gegen Ghana passt nur nicht in das Muster, weil Jogi seinen blauen Pulli nicht anhatte.</p>
<p>Ich sag Euch eins: Wenn wir wirklich Weltmeister werden, dann bekomme ich in vier Jahren pünktlich zur WM wieder ein Kind, um dieses Sommermärchen wieder aus vollen Zügen genießen zu können. Ich liebe deutsche Land!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Zukunft der Frauen – inspired by DLD Women</title>
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		<comments>http://www.verena-delius.de/2010/06/die-zukunft-der-frauen-inspired-by-dld-women/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 12:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[working mum]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Work-life balance]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele sehr beeindruckende Frauen haben diese Woche auf dem DLD Women von Burda in München sehr wahre Sachen gesagt, über die es sich lohnt ein bisschen nachzudenken und zu schreiben. Moderiert wurde der Event durch Maria Furtwängler. Eine unglaublich beeindruckende Frau, die so vielseitig und aktiv ist, dass man neidisch werden kann. Und das war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.verena-delius.de%2F2010%2F06%2Fdie-zukunft-der-frauen-inspired-by-dld-women%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.verena-delius.de%2F2010%2F06%2Fdie-zukunft-der-frauen-inspired-by-dld-women%2F&amp;source=verenaDE&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Viele sehr beeindruckende Frauen haben diese Woche auf dem <a href="http://www.dld-women.com/">DLD Women</a> von Burda in München sehr wahre Sachen gesagt, über die es sich lohnt ein bisschen nachzudenken und zu schreiben.<br />
Moderiert wurde der Event durch <strong>Maria Furtwängler</strong>.<br />
<a title="Maria Furtwängler von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4692409971/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4064/4692409971_5b0beae52d.jpg" alt="Maria Furtwängler" width="500" height="330" /></a><br />
Eine unglaublich beeindruckende Frau, die so vielseitig und aktiv ist, dass man neidisch werden kann. Und das war auch gleich die erste Erkenntnis des Kongresses. Ich habe mich selber, aber auch viele andere Frauen dabei erwischt, wie man bei einer erfolgreichen, attraktiven, intelligenten, glücklich verheirateten Frau mit Kindern sofort anfängt den Haken zu suchen. „Die kann doch nicht glücklich sein, das ist doch alles nur Show.“ Oder: „Die wird doch sicherlich ihren Kindern nicht gerecht“. Oder: „Die Ehe ist doch mehr Schein als Sein und im Leben möchte ich nicht tauschen“.<br />
Warum gönnen wir anderen Frauen nicht uneingeschränkt ihren Erfolg, ihr Leben, ihre Zukunft? Warum wollen wir immer ein Haar in der Suppe finden? Die Antwort ist wahrscheinlich ganz einfach: Weil wir uns selber besser fühlen wollen. Weil wir uns selber nicht eingestehen wollen, dass wir eigentlich neidisch sind. Weil wir tief im Inneren schwer beeindruckt sind, was diese Frauen leisten und Angst vor dem Vergleich mit uns selbst haben.<br />
Männern gönnen wir alles. Wenn ein Mann mit seiner attraktiven Frau und seinen Kindern uns entgegen kommt und erzählt, dass er gerade befördert wurde, gratulieren wir und bewundern ihn. Denn wir sehen ihn nicht als Konkurrenz oder benchmark. Frauen hingegen beurteilen wir in erster Linie kritisch und suchen krampfhaft nach Fehlern und Schwächen.</p>
<p>Dann kam der Auftritt von <strong>Antonella Mei-Pochtler</strong> von der Boston Consulting Group in einer Podiumsdiskussion. Sie ist eine perfekte Mischung aus intelligent, witzig, charmant und unglaublich attraktiv.</p>
<p><a title="Antonella Mei-Pochtler von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4692409965/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4024/4692409965_3f717fa12c_m.jpg" alt="Antonella Mei-Pochtler" width="150" height="205" /></a></p>
<p>Und das Beste an ihr: Sie ist schonungslos ehrlich.</p>
<p>“Women can get to the top, but do they want to go there”?<br />
“Wenn Du als Frau Karriere machen möchtest, musst Du bereit sein, viel zu opfern.”</p>
<p>Sie hat nicht um den heißten Brei herumgeredet, sondern deutlich gesagt, dass der Mangel an weiblichen Führungskräften in Deutschland nicht nur daran liegt, dass Frauen keine Chance bekommen, sondern dass sie die Chance viel zu selten ergreifen (wollen). Weil sie merken, dass es „da oben“ ganz schön kalt und ungemütlich ist. Weil man seine Familie sehr wenig sieht. Weil man kaum noch Zeit für sich selbst hat. Und vor allem: weil man als Frau Alternativen hat, die ein Mann nicht hat.<br />
In unserer Gesellschaft wird ein Mann nach wie vor hauptsächlich an seiner beruflichen Performance gemessen. Er ist erfolgreich und wird bewundert, wenn er im Job erfolgreich ist. Eine Frau hingegen hat neben der beruflichen Karriere Alternativen, um bewundert zu werden. Sie kann Mutter sein und sich um ihre Kinder kümmern. Sie kann eine perfekte Köchin sein. Sie kann einen wunderschönen Garten pflegen. Sie kann sich um ihre kranken Eltern kümmern. Und sie kann Karriere machen. Aber das ist eben nur eine Option neben vielen weiteren die sie hat.<br />
Daher muss sie nicht Karriere machen.<br />
Und sobald sie merkt, dass die Karriere immer mehr Zeit mit der Familie und Freunden frisst, entscheidet sie sich gegen einen weiteren Aufstieg und für mehr work-life balance.<br />
Natürlich soll das nicht heißen, dass wir in Deutschland Chancengleichheit haben und dass jede Frau die Karriere machen möchte dieses auch darf. Natürlich gibt es die old-boys-networks, die „gläserne Decke“ und schlicht die Einstellung, dass man Frauen hohe Führungspositionen, gerade in der Wirtschaft, weniger zutraut als Männern. Aber es liegt eben auch an den Frauen selbst.</p>
<p><strong>Silvana Koch-Mehrin</strong> war ebenfalls da und hat mir sehr gut gefallen. Sie hat eine sehr sympathische, unaufgeregte und klare Art und schafft es komplizierte oder festgefahrene Sachverhalte (wie z.B. die Frauenquote) sehr anschaulich zu erklären.</p>
<p><a title="Silvana Koch-Mehrin von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4692455613/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4016/4692455613_ac3ae5b25e.jpg" alt="Silvana Koch-Mehrin" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Sie hat sich eindeutig für die Frauenquote ausgesprochen und zwar aus zwei sehr nachvollziehbaren Gründen. Zum Einen hat sie gesagt, dass es in allen Bereichen der Wirtschaft und besonders in der Politik sehr viele unausgesprochene Quoten gibt. Da gibt es regionale Quoten in der Besetzung von Regierungen, Kabinetten und Arbeitsgruppen. Da gibt es Quoten der unterschiedlichen politischen Familien. Quoten der fachlichen Zusammensetzung von Ministerien. Aber immer wenn es zu einer  Quote zur Ausgeglichenheit von Männern und Frauen kommt, schreien alle. Inklusive der Frauen. Sie ist also entweder dafür alle Quoten abzuschaffen (was in ihren Augen unmöglich ist). Oder einfach ganz unaufgeregt eine Frauenquote einzuführen. Ihr zweites Argument war, dass die Erkenntnis, dass mehr Frauen in Politik und Wirtschaft das Land entscheidend voranbringen würden, schon sehr lange da ist, aber es viel zu lange braucht und auch noch brauchen wird, wenn sich dieser Zustand „von alleine“ ändern soll. Die Quote würde einen längst akzeptierten Vorsatz endlich zum Leben erwecken und am Ende allen helfen. Denn Frauen in Führungspositionen zu befördern ist ein business case und kein Ausdruck des Mitleids.</p>
<p><strong>Doris Dörrie</strong> sprach über „how to cook your life“. Darunter konnte ich mir erst nichts vorstellen und hätte auch nie gedacht, dass es einer der besten Auftritte des gesamten Kongresses werden würde.<br />
War es aber. Sie hat mich unheimlich beeindruckt und den Nagel bei mehreren Punkten genau auf den Kopf getroffen!</p>
<p><a title="Doris Dörrie von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4692409969/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4047/4692409969_6f096ab704.jpg" alt="Doris Dörrie" width="329" height="450" /></a></p>
<p>Einer ihrer Kernsätze war (er hängt übrigens schon als reminder an meinem Laptop und am Kühlschrank und am Spiegel im Badezimmer): <strong>Das Gras wächst auch ohne mich</strong>.<br />
In ihren Augen, wollen Frauen immer alles managen. Ihren Mann, ihre Kinder, ihre Eltern, ihre Freunde, den Haushalt, den Job, die Kollegen, alles. Sie fühlen sich für alles und jeden verantwortlich und wachen bereits morgens mit der latenten Panik auf, dass sie versagen werden. Weil sie sich viel zu viel aufladen. Und erschwerend kommt hinzu, dass das eigentlich niemand in der Form von ihnen erwartet, sondern sie sich den Druck komplett selber machen. Erstaunlicherweise ist das private und berufliche Umfeld genauso glücklich, wenn mal ein Zahnarzttermin vergessen wurde, eine Präsentation erst eine halbe Stunde später erstellt wird oder der Blumenstrauß zum Geburtstag der Großtante einfach mal nicht rechtzeitig ankommt. Und plötzlich gelangt man zu der Erkenntnis: Das Gras wächst auch ohne mich. Und die kann sehr befreiend sein.<br />
Denn auch ich verfalle ständig dem eigen auferlegten Druck alles perfekt managen zu wollen. Statt Geburtsanzeigen für meinen zweiten Sohn im Internet zu drucken, schreibe ich sie alle mit der Hand. Statt das Haus mal zwei Stunden im Chaos versinken zu lassen, räume ich lieber alles während des Mittagsschlafs unseres 5-wochen-alten Sohnes auf. So wacht er dann rechtzeitig auf, wenn alles sauber ist und ich habe mich nicht erholt. Und statt einfach mal einen Sonntag zu Hause zu bleiben, verabrede ich mich und meine Familie mit Freunden und Verwandten, damit wir uns auch bloß nicht erholen.  Und seit Doris Dörrie ist mir jetzt sehr bewusst: Meine Freunde und Familie hätten sich auch über gedruckte Geburtsanzeigen gefreut bzw. sie hätten den Unterschied gar nicht bemerkt. Zwei Stunden Chaos bei uns zu Hause stört auch niemanden außer mir selbst. Und ein Sonntag zu Hause macht meine Familie sogar glücklicher als das ständige Hetzen von einem Treffen zum nächsten.</p>
<p>Der DLD Women war natürlich noch viel mehr als das, was ich hier zusammengefasst habe. Aber er war für mich in erster Linie mehr als nur ein Business-Networking-Kongress, sondern hat mich wirklich um einige wichtige Erkenntnisse reicher gemacht.</p>
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		<title>Panini-Fieber</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 19:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
		<category><![CDATA[offline]]></category>
		<category><![CDATA[Panini]]></category>
		<category><![CDATA[weltkompakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fußball-WM naht und meine Sammel-Sucht nach Panini-Bildchen ist wieder ausgebrochen. Pünktlich zum Muttertag habe ich das Album plus ca. fünfzig Päckchen von meinen drei Jungs geschenkt bekommen und habe nun nach drei durchgeklebten Abenden Arthrose in der rechten Hand. Aber ich scheue keine Schmerzen und Mühen, denn ich habe einen Ruf zu verlieren. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Die Fußball-WM naht und meine Sammel-Sucht nach Panini-Bildchen ist wieder ausgebrochen. Pünktlich zum Muttertag habe ich das Album plus ca. fünfzig Päckchen von meinen drei Jungs geschenkt bekommen und habe nun nach drei durchgeklebten Abenden Arthrose in der rechten Hand. Aber ich scheue keine Schmerzen und Mühen, denn ich habe einen Ruf zu verlieren. </p>
<p>Vor vier Jahren bei der WM in Deutschland habe ich nämlich auch gesammelt – fanatisch könnte man sagen. Da bin ich sogar zu Panini-Tauschabenden in Kneipen gegangen und habe es mit meinem vollständigen Heft in die WELT KOMPAKT geschafft. Total männlich! </p>
<p><a title="Panini-Queen von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4606335767/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1371/4606335767_43574b6028.jpg" alt="Panini-Queen" width="500" height="411" /></a></p>
<p>Dieses Mal möchte ich das natürlich auch wieder schaffen. </p>
<p>Also liebe WELT KOMPAKT: Wenn Du das hier liest, dann bitte bitte denk an mich, wenn Du wieder einen Artikel über Panini-Bildchen schreibst. Ich verspreche dann auch hoch und heilig ein intelligenteres Zitat als beim letzten Mal zu bringen: „Wenn dieses Album voll ist, stelle ich es ins Regal und freue mich“.</p>
<p>Wie unheimlich geistreich und tiefgründig.</p>
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		<title>Henry Alexander</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 09:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich die Geburt meines zweiten Sohnes ja förmlich noch aus dem OP-Saal getwittert und gefacebookt habe, müsstet Ihr es jetzt eigentlich Alle schon drei Mal wissen. Unser Baby ist da! Henry Alexander wurde am 30.04.2010 mit einem Wonneproppen-Gewicht von 4,2kg geboren und ist damit rund und gesund! Nach sechs Tagen sind wir von Normalität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Nachdem ich die Geburt meines zweiten Sohnes ja förmlich noch aus dem OP-Saal getwittert und gefacebookt habe, müsstet Ihr es jetzt eigentlich Alle schon drei Mal wissen. Unser Baby ist da!<br />
Henry Alexander wurde am 30.04.2010 mit einem Wonneproppen-Gewicht von 4,2kg geboren und ist damit rund und gesund!</p>
<p><a title="Henry Alexander von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4583143015/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4003/4583143015_89427389cf.jpg" alt="Henry Alexander" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Nach sechs Tagen sind wir von Normalität zwar noch weit entfernt, aber es ist doch erstaunlich wie schnell man sich nicht mehr vorstellen kann, mal zu Dritt gewesen zu sein. </p>
<p><a title="Winziges Glück von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4583143011/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4035/4583143011_8a01407f65.jpg" alt="Winziges Glück" width="375" height="500" /></a></p>
<p>Mir sind sowohl im übertragenden als auch im kilomäßigen Sinne nach der Geburt einige Steine vom Herzen gefallen und ich bin einfach nur glücklich, dass der Kleine gesund auf der Welt ist.</p>
<p><a title="Auf dem Weg nach Hause! von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4583143009/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4041/4583143009_c334a95b70.jpg" alt="Auf dem Weg nach Hause!" width="375" height="500" /></a></p>
<p>Und noch glücklicher bin ich, dass Lutz auch wirklich der Vater unseres zweiten Kindes ist. Es kann nämlich auch ganz anders sein, wie nachfolgende Geschichte schildert, die wirklich lesenswert ist! Ich zumindest musste eben so sehr lachen!</p>
<p>A married couple went to the hospital to have their baby delivered.<br />
Upon their arrival, the doctor said that the hospital was testing an<br />
amazing new high-tech machine that would transfer a portion of the<br />
mother&#8217;s labour pain to the baby&#8217;s father.<br />
He asked if they were interested, Both said they were very much in favour of it.</p>
<p>The doctor set the pain transfer to 10 percent for starters, explaining that<br />
even 10 percent was probably more pain than the father had ever experienced before.<br />
But as the labour progressed, the husband felt fine and asked the doctor to go<br />
ahead and kick it up a notch.<br />
The doctor then adjusted the machine to 20 percent pain transfer..</p>
<p>The husband was still feeling fine. The doctor then checked the husband&#8217;s blood<br />
pressure and was amazed at how well he was doing.</p>
<p>At this point they decided to try for 50 percent. The husband continued to feel quite well. Since the pain transfer was obviously helping the wife considerably,<br />
the husband encouraged the doctor to transfer ALL the pain to him.<br />
The wife delivered a healthy baby with virtually no pain,<br />
and the husband had experienced none.<br />
She and her husband were ecstatic.</p>
<p>When they got home they found the postman dead on the porch.</p>
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		<title>Endspurt – wake me when it´s over!</title>
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		<comments>http://www.verena-delius.de/2010/04/endspurt-schwangerschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 19:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[So! Das wird jetzt mal so ein richtig nörgeliger, anstrengender und vor-Selbstmitleid-zerfließender Blogpost. Ich schöpfe mal so richtig aus den Vollen bevor ich dann in ein paar Wochen wieder viel zu fröhlich, euphorisch und gut gelaunt für diese Welt bin. Die Ausgangslage ist die folgende: Der Stichtag von Baby No. 2 war gestern. Und jede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a title="Das dicke Ende! von Verena Delius bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/42451440@N04/4557979817/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3008/4557979817_24920499fe.jpg" alt="Das dicke Ende!" width="333" height="500" /></a></p>
<p>So! Das wird jetzt mal so ein richtig nörgeliger, anstrengender und vor-Selbstmitleid-zerfließender Blogpost. Ich schöpfe mal so richtig aus den Vollen bevor ich dann in ein paar Wochen wieder viel zu fröhlich, euphorisch und gut gelaunt für diese Welt bin.</p>
<p>Die Ausgangslage ist die folgende:<br />
Der Stichtag von Baby No. 2 war gestern. Und jede Frau da draußen, die schon mal den Stichtag passiert hat, ohne dass das Kind auf der Welt ist, die weiß in welchem pränatalem depressiven Delirium ich mich gerade befinde – und jeder Mann einer solchen Frau auch.</p>
<p>Es ist wie im Zug sitzen, in den Hamburger Hauptbahnhof einlaufen und kurz bevor man das Gleis erreicht bleibt der Zug stehen. Die Türen bleiben geschlossen und der Schaffner sagt durch, dass die Einfahrt in den Bahnhof auf unbestimmte Zeit verschoben ist. Dann fügt er noch hinzu, dass sich die Weiterfahrt um zehn Minuten oder zwei Wochen verzögern kann, das könne man noch nicht so genau sagen. Und er sagt noch, dass man sich doch bitte gedulden möge. Ach ja – und er entschuldigt sich natürlich noch für die Unannehmlichkeiten.</p>
<p>Wieso entschuldigt sich eigentlich bei mir keiner?</p>
<p>Nicht nur, dass ich wie die armen Menschen in dem Zug gerade auf unbestimmte Zeit vertröstet werde. Nein, ich muss diesen Wartezustand auch noch gekleidet in XXL-Zelten, mit Doppelkinn, Wasser in Armen, Beinen und Füßen und einem Bauch von hier bis zum Pluto und zurück ertragen. Und keiner entschuldigt sich!</p>
<p>Baby im Bauch bekommt nichts von meinem Leid hier draußen mit, sondern findet es herrlich, dass es so viel Platz hat und Essen rund um die Uhr ohne Anstrengung zum Nulltarif bekommt. Nur um dann auch richtig ausgeschlafen auf die Welt zu kommen. Toll.</p>
<p>John ist noch zu klein, um meinen Zustand zur Kenntnis zu nehmen und kommentiert ihn nur regelmäßig mit „Oh Mami dick“.  Super!</p>
<p>Mein Mann heuchelt Mitleid, genießt aber heimlich die Ruhe vor dem Sturm und ist dankbar für jede Nacht, die er noch durchschlafen kann. Und findet mich in diesem Zustand natürlich angeblich so unglaublich unwiderstehlich. Yeah, right.</p>
<p>Und ich selber übe mich im hardcore-Verdrängen und reagiere auf diese Ungewissheit mit blindem Aktionismus und exzessivem Nestbau-Wahn.<br />
Der Aktionismus zeichnet sich aus durch das komplette Durchbuchen eines Tages mit allen möglichen Terminen, die die Welt nicht braucht: So gehe ich morgen einfach mal zum Friseur. Nur um einen weiteren Termin im Kalender zu haben. Ist auch total sinnvoll, dass ich dorthin gehe, denn im Kreißsaal habe ich natürlich riesengroße Vorteile, wenn ich da topgestylt reingetragen, geschoben oder gerollt werde.</p>
<p>Der akute Nestbau-Wahnsinn ist seinerseits geprägt von Anschaffungen, Dekorationen, Montagen und Reparaturen jeglicher Art, die erstens kaum jemandem auffallen geschweige denn in irgendeiner Form nötig gewesen wären. Denn alles was wirklich wichtig ist, habe ich natürlich längst gekauft oder erledigt.<br />
So kümmere ich mich zurzeit um Anschaffungen wie „Sonnenschutz für die Kinder für das Auto meines Mannes kaufen, in dem die Kinder niemals sitzen werden, da dort überhaupt keine Kindersitze sind“. Oder ich mache Lebensmittel-Hamsterkäufe als ob ab morgen ein Jahr lang Feiertag wäre. Wenn es jetzt schon irgendwo Stollen und Zimtsterne zu kaufen gäbe, seid sicher, ich hätte sie gekauft. Man kann ja nie wissen.</p>
<p>Was aber als Trost am Ende des Tages bleibt ist Mutter Natur. Denn die hat es ja Gott sei Dank so eingerichtet, dass ab der Geburt von Baby wahre Endorphin-Ströme in mir herum fließen und ich Aphrodisiaka und Glückshormone produziere, die die Erotik-Industrie nur so erblassen lassen.<br />
Und plötzlich sind all diese Qualen vergessen, alles ist nur noch schön, das Glück perfekt, das Aussehen egal und die Welt bleibt stehen.</p>
<p>Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie sehr ich mir diesen Zustand gerade wünsche <img src='http://www.verena-delius.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Gefangen im Dilemma?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/VerenaDeliusBlog/~3/znD9kBTshDA/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 11:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt habe ich wieder viel zu lange nicht mehr gebloggt. Aber irgendwie hat man in diesem Schwangerschafts-Endspurt doch weniger Energie als man so denkt – insofern hoffe ich auf Euer Verständnis! Was mir im Laufe der letzten Wochen aufgefallen ist, dass ich mich in meinem Blog bisher sehr wenig mit dem Thema Wirtschaft auseinandergesetzt habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Jetzt habe ich wieder viel zu lange nicht mehr gebloggt. Aber irgendwie hat man in diesem Schwangerschafts-Endspurt doch weniger Energie als man so denkt – insofern hoffe ich auf Euer Verständnis!</p>
<p>Was mir im Laufe der letzten Wochen aufgefallen ist, dass ich mich in meinem Blog bisher sehr wenig mit dem Thema Wirtschaft auseinandergesetzt habe – obwohl ich es studiert habe. Und es sehr spannend finde. Das möchte ich nun ändern.</p>
<p>Aktuell, wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, findet in Mainz die größte Frequenzversteigerung in der Geschichte der Bundesrepublik statt. Ich habe mich in den letzten Wochen näher damit befasst, möchte aber nicht zu sehr ins Detail gehen, sondern mich auf etwas Theoretisches und dabei sehr Wesentliches fokussieren – die Grundlagen der Spieltheorie. Nicht erschrecken, dass dieser Post mal etwas tiefergeht als manche zuvor – daran ist der Mutterschutz Schuld und die Tatsache, dass ich zu viel Zeit habe. Bald bin ich wieder oberflächlicher, ich verspreche es <img src='http://www.verena-delius.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zum Hintergrund: Die letzte Frequenzversteigerung fand im Jahr 2000 statt. Damals ging es um die UMTS-Frequenzen, die wir heute alle nutzen, wenn wir mobil unterwegs sind und uns entweder via Handy oder Laptop ins Internet einwählen und so bequem von quasi jedem Punkt der Erde arbeiten können. Mir ist diese Mobilität und Flexibilität immens wichtig und zugleich auch der Grundstein für einen Kulturwechsel in der heutigen Arbeitswelt. Die jetzt stattfindende Auktion kann und wird das mobile Arbeiten (und somit auch Leben) noch zusätzlich erleichtern.</p>
<p>Insofern freue ich mich sehr auf die neue Technologie.</p>
<p>Zugleich hoffe ich, dass <a href="http://www.t-mobile.de">T-Mobile</a>, <a href="http://www.vodafone.de/">Vodafone</a>, <a href="http://www.eplus.de/">E-Plus</a> und <a href="http://portal.o2online.de">O2</a>, die Teilnehmer der Auktion, etwas aus den Geschehnissen von vor zehn Jahren gelernt haben. Ich bin jemand, und das werden alle, die mich besser kennen bestätigen, der sehr unternehmerisch denkt. Insofern versuche ich mich in die Rolle der vier Mobilfunkunternehmen zu versetzen – und nicht in die der Bundesnetzagentur, die ja eine staatliche Instanz darstellt und als Veranstalter der Frequenzaktion fungiert.<br />
Meine Intention wäre es, mit so wenig Aufwand (=Geld) so viel wie möglich (=Frequenzspektrum) zu erreichen. In einer Auktion ist so etwas natürlich nicht leicht, da es ja gerade darum geht, andere zu überbieten. Im Rahmen meines Studiums habe ich mich eingehend mit dieser so genannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spieltheorie">Spieltheorie</a> beschäftigt. Bei der Spieltheorie geht es darum, mit den Mitteln der Mathematik abzuleiten, wie wir uns in Konfliktsituationen verhalten. Ein immens wichtiger Bestandteil der Spieltheorie ist das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma">Gefangenendilemma</a>.</p>
<p>Da ich Euch nicht langweilen möchte, ist es am Einfachsten, wenn Ihr Euch kurz diesen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=FdAIXil-ttE">Clip</a> (Ausschnitt aus dem Film „A beautiful Mind“) anschaut. Darin wird das Prinzip perfekt beschrieben.</p>
<p>Beim Gefangenendilemma geht es also darum, dass wenn alle Interessenten ein Ziel verfolgen, es sehr wahrscheinlich ist, dass entweder einer oder mehrere Interessenten komplett leer ausgeht und/oder alle (anderen) Interessenten einen überhöhten Preis zahlen müssen. So geschehen eben vor zehn Jahren. Nachzulesen bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma">Wikipedia</a>:</p>
<p><em>Auch die Versteigerung der UMTS-Lizenzen in Deutschland dient als Beispiel. Es wurden zwölf Frequenzblöcke für UMTS versteigert, die entweder als 2er- oder 3er-Paket erworben werden konnten. Sieben Bieter (E-Plus/Hutchison, Mannesmann, T-Mobile, Group 3G, debitel, mobilcom und Viag Interkom) nahmen an der Versteigerung im August 2000 teil. Beachtenswert ist auch, dass – wie im theoretischen Original – Absprachen unter den Spielern, also der Mobilfunkanbieter, unterbunden wurden. Nach dem Ausscheiden von debitel nach der 126. Runde am 11. August 2000 waren zwölf Lizenzen für sechs Mobilfunkanbieter vorhanden, also zwei für jeden. Die Summe aller Lizenzen hat zu diesem Zeitpunkt 57,6 Mrd. DM betragen. Durch das Spekulieren der Mobilfunkanbieter auf ein Ausscheiden eines weiteren Anbieters und der Möglichkeit, drei Lizenzen zu erwerben, ging die Bieterschlacht jedoch weiter. In der 173. Runde, am 17. August 2000, gingen je zwei Lizenzen an die sechs verbliebenen Mobilfunkanbieter – ein Ergebnis also, das auch schon in der 127. Runde hätte erreicht werden können. Die Summe, die die Mobilfunkanbieter für alle Lizenzen zahlten, lag nun bei 98,8 Mrd. DM</em>.</p>
<p>Jetzt könnte man sagen: Dann sollen sich <a href="http://www.t-mobile.de">T-Mobile</a>, <a href="http://www.vodafone.de/">Vodafone</a>, <a href="http://www.eplus.de/">E-Plus</a> und <a href="http://portal.o2online.de">O2</a> doch absprechen, damit es nicht noch einmal zu solch einem Szenario kommt. Geht aber nicht. Der Mobilfunkmarkt untersagt Preisabsprachen – jeglicher Art.</p>
<p>Nun ist es mein Ziel – wie gesagt –, mobil und flexibel arbeiten und leben zu können. Das wird vor allem dann gelingen, wenn <a href="http://www.t-mobile.de">T-Mobile</a>, <a href="http://www.vodafone.de/">Vodafone</a>, <a href="http://www.eplus.de/">E-Plus</a> und <a href="http://portal.o2online.de">O2</a> jetzt ihr Pulver nicht in der Frequenzaktion verschießen, sondern anschließend über genug Mittel verfügen, um in den Ausbau des Netzes investieren zu können. Denn die Frequenzen an sich sind mir egal, ich möchte nach dieser Auktion im ICE, auf der Fähre nach Juist und beim Zahnarzt online sein. Und das zu einem guten Preis, der besonders dann gut sein wird, wenn möglichst viele Wettbewerber im Rennen bleiben.</p>
<p>Insofern hoffe ich, dass sich die bietenden Parteien im Vorfeld der Auktion mit dem Gefangenendilemma beschäftigt haben und sich nicht wieder blind überbieten – wie vor zehn Jahren. Denn das hat am Ende nur dem Staat etwas gebracht.</p>
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