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	<title>Vokalklang</title>
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	<description>Der Blog für A-cappella- und Pop-/Jazzchor-Fans #HierbinichNerdhierdarfichssein :-)</description>
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		<title>Der Vokalklang A-cappella-Adventskalender 2018</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2018 10:05:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bereits zum 7. Mal in Folge gibt es wieder den Vokalklang A-cappella-Adventskalender &#8211; in diesem Jahr in ganz besonderer Form mit 24 Videos von wunderbaren Pop-/Jazzchören und Vocal Bands aus ganz Deutschland, die sie exklusiv für den Adventskalender aufgenommen haben. Es gab sogar Gruppen, die speziell dafür noch &#8222;schnell&#8220; ein Weihnachtslied einstudiert haben. Ich freue <a class="more-link" href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=977">Mehr lesen...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum 7. Mal in Folge gibt es wieder den Vokalklang A-cappella-Adventskalender &#8211; in diesem Jahr in ganz besonderer Form mit 24 Videos von wunderbaren Pop-/Jazzchören und Vocal Bands aus ganz Deutschland, die sie exklusiv für den Adventskalender aufgenommen haben. Es gab sogar Gruppen, die speziell dafür noch &#8222;schnell&#8220; ein Weihnachtslied einstudiert haben.</p>
<p>Ich freue mich sehr, dass ich dieses Herzensprojekt wieder umsetzen konnte und hat es mich wirklich gerührt, dass fast alle angefragten Chöre sofort dabei waren und es keine große Überzeugungsarbeit gebraucht hat, obwohl es mit viel Aufwand verbunden war.</p>
<p>Holt euch ein paar Plätzchen und eine schöne Tasse Punsch und macht es euch mit der YouTube-Playlist gemütlich, die mit jedem Türchen länger wird und euch perfekt auf die Weihnachtszeit einstimmen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="780" height="439" src="https://www.youtube.com/embed/videoseries?list=PLCJeX9ZljyvUCDn8w0lLI1CsKLJj_THj5" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Adventskalender der letzten Jahre findet ihr übrigens alle weiterhin auf YouTube.</p>
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		<title>BERvokal 2018: Magische Coaching-Momente</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 19:01:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich! Liebe! Coachings – und das ganz egal, ob ich selbst auf der Bühne stehe, oder vom Publikum aus mitfiebere. Das war wieder eine meiner großen Erkenntnisse nach drei Tagen BERvokal in Berlin. Es gab wie erwartet wahnsinnig viele Highlights: angefangen vom Eröffnungskonzert mit vielen großartigen BERvokal-Absolventen (= Ensembles, die in den vergangenen Jahren schon <a class="more-link" href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=961">Mehr lesen...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich! Liebe! Coachings – und das ganz egal, ob ich selbst auf der Bühne stehe, oder vom Publikum aus mitfiebere. Das war wieder eine meiner großen Erkenntnisse nach drei Tagen <a href="https://www.bervokal.de/home.html?L=0" target="_blank" class="broken_link">BERvokal</a> in Berlin. Es gab wie erwartet wahnsinnig viele Highlights: angefangen vom Eröffnungskonzert mit vielen großartigen BERvokal-Absolventen (= Ensembles, die in den vergangenen Jahren schon hier gecoacht wurden), über die Open Stage, bei der ich das Vergnügen hatte, selbst  auf der Bühne zu stehen, über die vielen spannenden Workshops, die fantastische Party am Samstag und unzählige tolle Gespräche bis hin zum Abschlusskonzert mit den Vocal Bands, die dieses Jahr den Kern des Festivals bildeten. Aber erstaunlicherweise sind die Coachings, also die Eins-zu-eins-Situation zwischen Dozent und Ensemble, das, was in mir am meisten ausgelöst hat und wahrscheinlich am stärksten nachwirken wird, weil: This is where the magic happens. <img src="http://www.vokalklang-acappella.de/wp-includes/images/smilies/simple-smile.png" alt=":-)" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Eine der tollen Neuerungen der BERvokal 2018 war die Möglichkeit, einzelne Coachings zu buchen. In den vergangenen Jahren wurden immer nur eine Handvoll Ensembles ausgewählt, die den „Hauptworkshop“ absolviert haben, d.h. von Freitag bis Sonntag durch-gecoacht wurden. Dieses Jahr wurden die Coaching-Möglichkeiten auch auf Gruppen erweitert, die sich nicht dafür qualifiziert haben. Zu einem fairen Preis hatten wir im sogenannten „Bonuslevel“ die Möglichkeit, neunzig Minuten lang mit einem oder mehreren Dozenten unserer Wahl zu arbeiten. Bei der Auswahl an erstklassigen Workshopleitern auf einem Haufen eine super Sache!</p>
<p>Mit <a href="http://www.nebensache-acappella.de/" target="_blank">Nebensache</a> haben wir drei Coachings gebucht. Neben den vielen anderen Aktivitäten waren unsere Stundenpläne (und unsere Köpfchen) damit gut gefüllt. Alle drei haben wahnsinnig viel Spaß gemacht und wir sind mit vielen Ideen und Erkenntnissen nach Hause gefahren. Marco Billep haben wir uns ausgesucht, weil wir an unserer Bühnenpräsenz arbeiten wollten, wofür er natürlich u.a. als einer der Choreograph von <a href="https://www.maybebop.de/" target="_blank">Maybebop</a> die perfekte Wahl war. Der Fokus in seinem Coaching lag v.a. darauf, auf der Bühne Spaß zu haben und den inneren Kritiker auszuschalten, was wir dann gleich eine Stunde später bei der Open Stage erfolgreich umsetzen konnten. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f609.png" alt="&#x1f609;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> So viel Spaß hatten wir selten auf einer Bühne! Marco hat uns diverse Fragen beantwortet zur Wirkung bestimmter Verhaltensweisen in der Konzertsituation, viel aus seiner persönlichen Erfahrung erzählt und wir haben eine Menge Anregungen für die Interpretation eines neuen Stückes mitgenommen. Wer sehen will, was das gebracht hat, kommt am besten am 13.10. zu unserem nächsten <a href="http://www.kulturverein-tempel.de/index.php?id=963" target="_blank">Konzert</a> nach Karlsruhe. <img src="http://www.vokalklang-acappella.de/wp-includes/images/smilies/simple-smile.png" alt=":-)" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Das zweite Coaching hatten wir bei <a href="http://www.greenlandmusic.de/carsten-gerlitz" target="_blank">Carsten Gerlitz</a>, der für uns natürlich ein bisschen den Status einer (Achtung, schlechtes Wortspiel ;-)) „Chor-yphäe“ hat, weil wir teilweise schon vor gefühlt 20 Jahren seine Arrangements im Jugend- und Schulchor gesungen haben. Für mich ist es wirklich ein Privileg, dass wir mit so kompetenten Menschen arbeiten dürfen, die dabei auch noch super nett sind und uns komplett auf Augenhöhe gegenüber treten. Das ist nur eins der vielen Dinge, die ich an dieser kleinen A-cappella-Welt so toll finde…. Wir kamen mit einem sauschweren Arrangement, bei dem wir uns die letzten Monate v.a. mit den krassen Jazzakkorden abgekämpft haben. Carsten setzte einen ganz anderen Schwerpunkt und wir arbeiteten neunzig Minuten lang intensiv an Rhythmus, Artikulation und Interpretation – genau das, was wir gebraucht haben, um an dieser Stelle weiterzukommen! Und was jetzt noch schief klingt, gehört einfach so, weil Jazz…. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f609.png" alt="&#x1f609;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><iframe width="780" height="439" src="https://www.youtube.com/embed/XWas6w30V5c?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.rabihlahoud.de/" target="_blank" class="broken_link">Rabih Lahoud</a> kannte ich schon aus alten Chorzeiten, da er regelmäßig mit meinem ehemaligen Chor <a href="https://www.vocal-resources.de/" target="_blank">vocal resources</a> zusammenarbeitet. Ich fand seine Art schon damals extrem sympathisch und ich habe mich sehr gefreut, dass er sich an mich erinnern konnte. <img src="http://www.vokalklang-acappella.de/wp-includes/images/smilies/simple-smile.png" alt=":-)" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Für das Coaching mit ihm haben wir Stücke aus unserem Repertoire ausgesucht, bei denen es sich wunderbar am Klang arbeiten lässt. Das Spannende an diesem Coaching war, dass es wie eine Art Mini-Gesangsunterricht für jeden einzelnen von uns war. Rabih hat sofort erkannt, wo unsere individuellen stimmtechnischen Schwierigkeiten liegen. Noch bemerkenswerter war aber sein Talent, die Dinge so zu erklären und vorzumachen, dass man sie unmittelbar verstehen und nach kurzer Zeit selbst umsetzen konnte  – ein echter Aha-Moment, der mir wieder mal bewusst gemacht hat, wie viel Potenzial noch in jedem von uns schlummert.</p>
<p>Neben den vielen Workshops, die ich gebucht hatte, hatte ich leider wenig Zeit, mir als passiver Teilnehmer noch andere Coachings anzuhören. Für zwei hat es glücklicherweise doch gereicht. Ich hab mich dabei für zwei Sessions mit <a href="http://www.powroslo.de/" target="_blank">Felix Powroslo</a> entschieden, weil wir <a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=20" target="_blank">vor Ewigkeiten mit ihm gearbeitet haben</a> und es eine echt tolle, intensive Erfahrung war, von der mir sehr viel in Erinnerung geblieben ist!</p>
<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/BnvVKyehR9w/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" data-instgrm-version="12" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/BnvVKyehR9w/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank">
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<p style=" margin:8px 0 0 0; padding:0 4px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/BnvVKyehR9w/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" style=" color:#000; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none; word-wrap:break-word;" target="_blank">Super Warm-up mit Felix bei der #bervokal Jetzt kanns losgehen! #acappella #gesang #berlin</a></p>
<p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;">A post shared by <a href="https://www.instagram.com/vokalklang/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px;" target="_blank"> Clarissa Czipri</a> (@vokalklang) on <time style=" font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px;" datetime="2018-09-15T08:09:54+00:00">Sep 15, 2018 at 1:09am PDT</time></p>
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</blockquote>
<p><script async defer src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p>Bei beiden Gruppen, denen ich lauschen durfte (<a href="https://www.bnt-music.de/" target="_blank" class="broken_link">B&#8217;n&#8217;T</a> und <a href="https://www.facebook.com/lautleben/">Lautleben</a>), ging es um dieselbe Thematik: den Kontakt zum Publikum. Ich fand dabei besonders die Ausführungen von Felix interessant, dass man als Akteur auf der Bühne verschiedene Möglichkeiten hat, die Zuschauer anzuschauen, ohne dass tatsächlich eine emotionale Verbindung entsteht. Aus anderen Coachings kenne ich das unangenehme Gefühl selbst, wenn man auf der Bühne steht und Augenkontakt mit den Zuschauern (oder auch nur den Bandkollegen) halten soll, während man vor lauter Stress sogar vergisst zu atmen. Insofern habe ich sehr mit den Ensembles mitgelitten, als sie immer wieder dabei erwischt wurden, die Nase unbewusst zu hoch oder zu tief zu halten, um den „Seelenblick“ zu vermeiden. Aber – wow – was waren das für wunderbare Momente, wenn sie es geschafft haben, den Flucht-Impuls zu überwinden! Ich hatte das Gefühl, dass in diesem Moment alles ein bisschen enger zusammengerückt ist im Raum. Die Gruppe auf der Bühne wurde erst in diesem Augenblick zu einer richtigen Einheit (auch auf musikalischer Ebene), bei der sich die Solisten von den Stimmen im Hintergrund getragen fühlten. Einige Zuschauer waren komplett berührt und ich hab das ein oder andere Tränchen gesehen, das sich jemand aus den Augen gewischt hat, und es war einfach eine sehr warme, intime Atmosphäre. Das sind die Momente, in denen aus sehr guten Ensembles fantastische werden – magische Momente. <img src="http://www.vokalklang-acappella.de/wp-includes/images/smilies/simple-smile.png" alt=":-)" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Danke, dass ich dabei sein durfte!</p>
<p>(Videos von meinen Konzert-Erlebnissen bei der BERvokal findet ihr auf meiner Facebook-Seite und bald auch noch bei YouTube: <a href="https://www.facebook.com/vokalklang" target="_blank">https://www.facebook.com/vokalklang</a>)</p>
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		<title>Nachlese zum Deutschen Chorwettbewerb 2018 (Kat. H2)</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2018 09:25:31 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute gehen wir mal gemeinsam einem kleinen Skandal auf die Spur. 😉 Wer wie ich im letzten Jahr aufmerksam die Landeschorwettbewerbs (LCW) verfolgt hat, dem müsste aufgefallen sein, dass unter den Preisträgern in der Kategorie H2 (Vokalensembles &#8211; Populäre Musik) noch ein paar Namen mehr aufgeführt waren als jetzt unter den Teilnehmern für den Deutschen <a class="more-link" href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=944">Mehr lesen...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Heute gehen wir mal gemeinsam einem kleinen Skandal auf die Spur. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f609.png" alt="&#x1f609;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wer wie ich im letzten Jahr aufmerksam die Landeschorwettbewerbs (LCW) verfolgt hat, dem müsste aufgefallen sein, dass unter den Preisträgern in der Kategorie H2 (Vokalensembles &#8211; Populäre Musik) noch ein paar Namen mehr aufgeführt waren als jetzt unter den Teilnehmern für den Deutschen Chorwettbewerb (DCW) sind. Der Hintergrund dafür ist, dass der Deutsche Musikrat den Landesmusikräten, die die Vorentscheide ausgerichtet haben, im Nachhinein auf die Finger geklopft hat, weil sie bei der Preisvergabe bzw. schon bei der Zulassung die Regeln nicht beachtet haben. Am Deutschen Chorwettbewerb (und an den Landeschorwettbewerben) dürfen nämlich nur Gruppen teilnehmen</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">deren Mitglieder ausschließlich Personen sind, die ihren überwiegenden Lebensunterhalt nicht durch Singen oder Gesangsunterricht verdienen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Als es dem Musikrat aufgefallen ist, war das Kind leider schon in den Brunnen gefallen. Die qualifizierten Ensembles mussten alle eine Selbstauskunft geben. Wenn unter den SängerInnen und Sängern einer Gruppe nur eine Person war, die ihren Lebensunterhalt zu mehr als 50% mit dem Singen bzw. Gesangsunterricht verdient (Dirigieren und andere musikalische Tätigkeiten zählten anscheinend nicht), wurde die Gruppe nachträglich disqualifiziert. Die betroffenen Gruppen bekamen das Angebot ohne Wertung aufzutreten, was aber (vermutlich aus Kostengründen) von keiner Vokalband angenommen wurde.</p>
<p>Deshalb sind wir nicht in den Genuss gekommen Blended, Soundescape und Quintense zu hören. Ich bin noch nicht ganz sicher, wie ich diese Entscheidung finde. Auf der einen Seite ist es natürlich positiv, dass der Musikrat die Vergleichbarkeit sicherstellen und nur Laienensembles zulassen möchte. Auf der anderen Seite kommt die Entscheidung natürlich viel zu spät für die Ensembles, die sich offiziell in den Bundesländern qualifiziert und schon auf ihre Teilnahme gefreut haben &#8211; auch deshalb, weil sich in den vergangenen Jahren niemand besonders für diese Regelung interessiert haben kann, wenn man sich ehemalige Teilnehmer anschaut. Darüber hinaus ist die Unterscheidung, wer denn jetzt genau als Profi zählt, auch ein bisschen fragwürdig. Bei einer Selbstauskunft kann man natürlich immer auch Dinge entsprechend auslegen und dadurch passend machen. Zumindest bei einer Vocal Band, die noch beim DCW dabei ist, hat es mich sehr gewundert, dass sie nicht in die selbe Kategorie wie die oben genannten Gruppen fallen soll. Hier sollte sich der Deutsche Musikrat auf jeden Fall nochmal mit den Landesverbänden zusammensetzen und überprüfen, wie man diese unglückliche Situation in Zukunft vermeiden kann.</p>
<p>So oder so finde ich es schade, dass die Kategorie mit nur 5 Ensembles jetzt so klein geraten ist. Wenn man schon Profis ausschließt, hätte man vielleicht auch darüber nachdenken können, die Mindestpunktzahl für eine Weiterleitung herunterzusetzen und damit mehr Gruppen zum DCW zuzulassen. (Mich persönlich hätte das auf jeden Fall aus ganz eigennützigen Gründen sehr gefreut. ;-))</p>
<p>Was ihr ansonsten noch über die Kategorie H2 wissen solltet, ist, dass es anders als in anderen Kategorien kein Pflichtstück gab. Lediglich ein Swing-Titel musste im Programm enthalten sein. Theoretisch hätten auch unterschiedliche musikalische Stile im Repertoire abgebildet sein sollen. Davon habe ich aber bei den Auftritten der Gruppen nicht so viel gemerkt&#8230;</p>
<p>Jetzt kennt ihr auf jeden Fall mal die Rahmenbedingungen und wir können zum Wesentlichen übergehen &#8211; dem Wettbewerb.</p>
<p>Bar Nineteen aus München machten den Auftrakt. Das siebenköpfige, gemischte Ensemble gibt es bereits seit 16 Jahren. Man merkt, dass die Gruppe ein eingespieltes Team ist und sie haben das Publikum besonders mit ihrem &#8222;Augustiner-Feeling&#8220; gut unterhalten. Etwas befremdlich fand ich im Kontext dieses Wettbewerbs nur die Chormikrofonierung.</p>
<p>Die ebenfalls gemischen &#8222;Die Juppies&#8220; aus Weimar überzeugten mit fünf eigenen Arrangements aus der Feder des musikalischen Leiters Andreas Kuch &#8211; das allein fand ich schon mal sehr positiv. Musikalisch war das Ganze auf einem relativ hohen Niveau und auch sehr zeitgemäß interpretiert (inklusive Einzelmikrofonierung). Nur der oft etwas klassische Klang hat nicht so ganz ins Bild gepasst.</p>
<p>Petitfour sind vier junge Frauen aus Berlin (und damit schon eine Besonderheit innerhalb der Vocal-Band-Szene), die ihr ganz eigenes Ding machen mit Beatbox und Octaver. Es war nicht alles 100% sauber, aber mir hat der Auftritt trotzdem sehr gut gefallen, weil sie ein Gefühl dafür vermittelt haben, was moderne, innovative A-cappella-Musik ausmacht und was durch die technische Unterstützung alles möglich ist.</p>
<p>Die HörBänd aus Hannover galt wahrscheinlich bei vielen im Vorfeld schon als heißester Kandidat für den Kategoriesieg. Immerhin haben die fünf Sängerinnen (1) und Sänger (4) schon in der Vergangenheit diverse Preise eingeheimst. Durch die Funkmikros und die routinierte Bühnenpräsenz wurde bei ihrem Wettbewerbsauftritt auch gleich deutlich, dass wir uns hier auf einem anderen Level bewegen. Mit ihren großteils humorvollen, selbst geschriebenen Arrangements hatten sie das Publikum auf jeden Fall fest auf ihrer Seite. Zwei der Songs hat das musikalische Mastermind der Gruppe Joshua Bredemeier sogar komplett selbst komponiert. Schön fand ich, dass sie gezeigt haben, dass sie nicht nur lustig können. Auch die Ballade &#8222;Ruhe&#8220;, die die fünf unplugged vorgetragen haben, war sehr überzeugend und gefühlvoll interpretiert. Es würde mich sehr wundern, wenn das nicht den ersten Platz gibt&#8230;</p>
<p>Nach drei gemischten und einem reinen Frauen-Ensemble ging mit den Vicc-Tones von Bülow ein reines Männerensemble an den Start und brachte mit seiner Barbershop-Ausrichtung gleich auch noch eine ganz andere musikalische Farbe ins Spiel. Sehr charmant war die Zusammensetzung: 3 Jungs (Durchschnittsalter ca. 18) und ihr Lehrer am Vicco-von-Bülow-Gymnasium Falkensee (in Brandenburg). Das Ensemble hat sich erst vor zwei Jahren gegründet und dafür einen super Job gemacht. Sie haben wirklich schön gesungen und auch toll unterhalten. Bin gespannt, wie sich das in der Jury-Wertung von Matthias Becker, Katharina Henryson, Jussi Chydenius, Kim Nazarian und Tobias Hug widerspiegeln wird.</p>
<p>Die Wertung gibts dann morgen auf meiner Facebook-Seite. Links, Videos und Fotos in diesem Artikel werden ebenfalls noch ergänzt. Wir uns sehen uns dann heute bei G2!</p>
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		<title>Nachlese zum Deutschen Chorwettbewerb (Kat. G1 &#8211; Teil 2)</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2018 08:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen völliger Übermüdung nach einer Hammer-Party bei der Jazz Night im Rahmen des Deutschen Chorwettbewerbs und der Ergebnisbekanntgabe für den ersten Teil hier noch ein paar Zeilen zu Wettbewerbstag. Den Auftakt bildete You&#8217;n&#8217;Joy Cäcilia Lindenholzhausen aus Hessen mit einem fast kompletten Oliver-Gies-Programm. Hier zeigte sich, was schon bei Fanjazztic deutlich wurde. Man kann aus einem <a class="more-link" href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=934">Mehr lesen...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen völliger Übermüdung nach einer Hammer-Party bei der Jazz Night im Rahmen des Deutschen Chorwettbewerbs und der Ergebnisbekanntgabe für den ersten Teil hier noch ein paar Zeilen zu Wettbewerbstag.</p>
<p>Den Auftakt bildete You&#8217;n&#8217;Joy Cäcilia Lindenholzhausen aus Hessen mit einem fast kompletten Oliver-Gies-Programm. Hier zeigte sich, was schon bei Fanjazztic deutlich wurde. Man kann aus einem Laienchor viel herausholen, aber die Grenze liegt immer bei den Fähigkeiten der einzelnen Sängerinnen und Sänger. Besonders, wenn in dem Ensemble nicht nur ganz junge Hüpfer mitsingen, hört man in Einzelfällen eine fehlende Stimmbildung. Trotzdem &#8211; oder vielleicht auch gerade deswegen &#8211; eine beachtliche Leistung!</p>
<p>Ostbahngroove (nicht -hof!) sind die Newcomer beim DCW in diesem Jahr. Der Chor ist noch ganz frisch, aufgrund der großen Erfahrung, die einige Mitglieder aus anderen Chorprojekten mitbringen, haben die Münchner aber schon jetzt eine beeindruckende Qualität erreicht. Bei den ersten Tönen von &#8222;Wenn ich ein Vöglein wär&#8220; bin ich förmlich dahin geschmolzen und habe mich kollektiv in die Männer des Ensembles verliebt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f609.png" alt="&#x1f609;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Man hat ihnen die Nervösität deutlich angemerkt, aber das hat sie nur sympathisch gemacht. Unterhaltsam waren auch die kurzen (beim Wettbewerb völlig ungewöhnliche) Zwischenmoderation quasi ohne Inhalt. Man wird noch viel vom Ostbahngroove hören (dafür sorg ich ;-))</p>
<p>Vocalis aus Rheinland-Pfalz haben eine ähnliche Altersstruktur wie You&#8217;n&#8217;Joy und Fanjazztic und damit ähnliche Schwierigkeiten. Dazu kamen leider bei dem Auftritt noch einige musikalische Baustellen (Intonationswackler, unpräzise Einsätze und leider ein sehr uneinheitliche Klang innerhalb der Stimmgruppen), aber meine Herren, was haben die für eine Stimmung gemacht! So viel Spaß wie bei dem Medley &#8222;Sweet dreams&#8220; und der &#8222;Moritat von Mackie Messer&#8220; hatte das Publikum bei kaum einem anderen Chor. Und mal ehrlich &#8211; gehts bei Singen auf der Bühne nicht v.a. darum, andere mitzureißen? Das ist vocalis auf jeden Fall zu 100% gelungen.</p>
<p>Vocalive aus Hessen haben bereits 2010 den Deutschen Chorwettbewerb gewonnen. Der sehr große Chor brachte einen Klang auf die Bühne, der einem ehemaligen Deutschen Meister würdig ist, aber angesichts der Große kam leider sehr wenig Lautstärke und damit auch Energie beim Publikum an, was vielleicht auch an der Mikrofonierung lag. <del>Außerdem fand ich etwas schade, dass mindestens zwei der Stücke schon 4-6 Jahre im Repertoire sind. Hier hätte ich mir einfach mehr Neues gewünscht, aber das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau.</del> (Korrektur: Es war nur eins der Stücke schon so lange im Repertoire. Bei &#8222;Shackles&#8220; war ich fälschlicherweise der Überzeugung, ich hätte es schon 2014 in Weimar von Vocalive gehört, aber da habe ich den Chor wohl verwechselt, was vielleicht verzeihlich ist, wenn man bedenkt, dass das Stück bei Chören sehr beliebt ist&#8230;)</p>
<p>Der Jazzchor der Uni Bonn ist vielen aus der TV-Sendung &#8222;Der beste Chor im Westen&#8220; bekannt und konnte mit einem soliden Auftritt beim Wettbewerb überzeugen. Gerade bei &#8222;Teardrop&#8220; (angelehnt an das Arrangement von ONAIR) kam viel Power beim Publikum an. Bei den ruhigeren Stücken hat mir ihr schöner Chorklang und die unaufgeregte Bühnenpräsenz toll gefallen.</p>
<p>PopKon aus Cottbus haben mit ihrem Outfit endlich ein bisschen Farbe ins Spiel gebracht. (Liebe Chöre, Pastel-Töne bitte nur in Maßen, das wirkt ansonsten nach Praxisteam. ;-)) An PopKon hatte ich relativ hohe Erwartungen, weil sie mir beim DCW 2014 sehr gut gefallen haben. Man hat dem Chor den Spaß auf der Bühne angemerkt und gerade bei den leisen Stellen hatten die Sängerinnen und Sänger wirklich einen tollen Klang, sobald es laut wurde, ist aber leider etwas die Homogenität in den Stimmgruppen verloren gegangen &#8211; trotzdem ein schöner Auftritt!</p>
<p>Eins meiner persönlichen Highlights des gesamten Wettbewerbs war zimmmt aus Berlin. Auch hier war nicht immer alles zu 100% präzise, aber der Chor hat etwas an sich, was mich bei jedem Auftritt ziemlich glücklich hinterlässt. Das erste Stück &#8222;Inca Yuyo&#8220; hat mit Body-Percussionist-Elementen gleich mal richtigSpaß gemacht und war musikalisch eine schöne Abwechslung zu den poppigeren Stücken des Tages. Die 80er-Hymne &#8222;Voyage Voyage&#8220; habe ich auch noch nie a cappella gehört, was bei mir immer Pluspunkte gibt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f609.png" alt="&#x1f609;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Alles in allem war es ein toller Wettbewerb mit einem Niveau, das im Vergleich zu Weimar 2014 aus meiner Sicht nochmal angestiegen ist. Bald ist die Ergebnisbekanntgabe. Dann sehen wir, wie die Jury bestehend aus Matthias Becker, Bertrand Gröger, Jens Johansen, Esther Kaiser und Kim Nazarian entschieden hat. (Ich habe mir sagen lassen, dass sie in den Bewertungsgespräche wohl schon ziemlich kritisch waren, was man aber bei so einem Niveau vielleicht auch sein muss.) Ich für meinen Teil bin froh, dass ich diese Entscheidung nicht treffen muss und dass in meiner persönlichen Wertung auch immer mit hineinspielt, wie viel Spaß mir ein Auftritt gemacht hat&#8230; Egal wie es ausgeht, liebe Chöre, ihr könnt alle stolz auf euch sein!</p>
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		<title>Nachlese zum Deutschen Chorwettbewerb (Kat G1 &#8211; Teil 1)</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2018 10:42:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Deutsche Chorwettbewerb ist ein absolutes Großereignis: 116 Chöre und damit rund 5000 Sängerinnen und Sänger bevölkern derzeit Freiburg und erfüllen die Stadt mit Musik. Ich war gestern beim ersten Teil der Wettbewerbskategorie G1 (Populäre Chormusik a cappella) und habe für euch ein paar meiner Eindrücke zusammengefasst. Die Kategorie G1 ist in diesem Jahr relativ <a class="more-link" href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=925">Mehr lesen...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Deutsche Chorwettbewerb ist ein absolutes Großereignis: 116 Chöre und damit rund 5000 Sängerinnen und Sänger bevölkern derzeit Freiburg und erfüllen die Stadt mit Musik.</p>
<p>Ich war gestern beim ersten Teil der Wettbewerbskategorie G1 (Populäre Chormusik a cappella) und habe für euch ein paar meiner Eindrücke zusammengefasst.</p>
<p>Die Kategorie G1 ist in diesem Jahr relativ umfangreich. Insgesamt 15 Pop- und Jazzchöre aus 13 Bundesländern haben sich dafür qualifiziert. In meiner Interviewreihe &#8222;Wir rocken Freiburg&#8220; habe ich bereits einige davon vorgestellt. Der Wettbewerb wurde in der Messe Freiburg ausgetragen &#8211; bereits einige riesige Verbesserung im Vergleich zum Veranstaltungsort beim DCW in Weimar vor vier Jahren, aber dennoch nicht genug Platz, um der großen Nachfrage gerecht zu werden&#8230;.</p>
<p>Den perfekten Auftakt gestern bildete Cantaloop mit der Mark-Forster-Hymne &#8222;Chöre&#8220; &#8211; überraschend anders in jazzigem Gewand in einem Arrangement von Franny Fuchs. Nach dem Pflichtstück &#8222;The secret of life&#8220; (, das alle Chöre vortragen müssen) gaben die Hamburger &#8222;I won&#8217;t give up&#8220; in einem Arrangement von Chorleiter Christoph Gerl und &#8222;Send me on my way&#8220; zum Bestes. Mit einem sehr ausdrucksstarken Spiel mit Klangfarben und Dynamik haben sich die Sängerinnen und Sänger in meiner persönlichen Vokalklang-Wertung (, die ja leider nichts zählt ;-)) auf jeden Fall schon mal einen der vorderen Plätze ersungen. Es bleibt spannend, ob ich nach Hören der restlichen Chöre heute Abend noch der selben Meinung bin&#8230;.</p>
<p>clazz aus Hannover haben mich insbesondere damit beeindruckt, dass sie ihren Auftritt mit den vier Wettbewerbsstücke &#8222;Wenn ich ein Vögleich wär&#8220;, &#8222;Don&#8217;t you worry child&#8220;, &#8222;The secret of life&#8220; und &#8222;Swing ist mein Rock&#8220; komplett durchkomponiert haben. Die Übergänge zwischen den Stücken waren Teil der Show. Gelungene Choreographien insbesondere beim Gies-Arrangement &#8222;Swing ist mein Rock&#8220; haben das Ganze noch abgerundet.</p>
<p>Nach den zwei relativ großen Chören boten die Essenzen, die Bremen beim Wettbewerb vertreten, eine angenehme Abwechslung für Auge und Ohr. Das erste Lied &#8222;Glücklich mit nichts&#8220; war für meinen Geschmack etwas zu langweilig, aber positiv fand ich, dass alle Arrangements außer dem Pflichtstück aus den eigenen Reihen stammen. Mit ihrer &#8222;Attitude&#8220; und tollen Solisten haben sie insbesondere bei &#8222;All about that bass&#8220; die Bühne gerockt.</p>
<p>Fanjazztic aus Lübeck boten mit einem deutlich höheren Altersschnitt ein anderes Bild auf der Bühne. Sie haben sich mit zwei Anders-Edenroth-Arrangements (&#8222;Pass me the jazz&#8220; und &#8222;Chili con carne&#8220; (die Autokorrektur macht daraus übrigens &#8222;Chili von Arne&#8220; :-D) und &#8222;Here&#8217;s to life&#8220; keine leichten Stücke ausgesucht und sie beeindruckend detailliert musikalisch ausgestaltet &#8211; allerdings nicht ganz das Niveau der bisherigen Chöre erreicht. Nur drei Jahre nach der Gründung ist das aber trotzdem eine beachtliche Leistung!</p>
<p>Den Jazzchor Chornfeld hatte ich vorher gar nicht auf dem Schirm, aber die Leipziger haben mir mit ihrem homogenen Klang sehr gut gefallen. &#8222;One day I&#8217;ll fly away&#8220; im vielschichtig jazzigen Arrangement von YouTuber Sam Robson war auch mit Abstand mein Lieblingsstück gestern. (Schön, dass ich es am Abend beim Sonderkonzert von den Vivid Voices gleich noch einmal hören durfte. ;-))</p>
<p>Greg is back aus Augsburg hatten das Publikum fest auf ihrer Seite v.a. mit ihrer unterhaltsamen Version von &#8222;Ich wär gern wie du&#8220; aus dem Dschungelbuch und dem monumentalen Godzilla-Medley. Hier hatte ich einige Gänsehaut-Momente. Der Chor tritt normalerweise mit Einzelmikrofonierung auf, konnte aber auch ohne komplett überzeugen!</p>
<p>Die Lokalmatadore von Twäng! mischen die Chorszene gerade ordentlich auf. In nur vier Jahren seit der Gründung haben sie sich ein wahnsinniges Niveau erarbeitet. Jedes Mal, wenn ich sie höre, sind sie noch besser als beim letzten Mal. Mit ihrem Wettbewerbsauftritt, speziell ihrer abwechslungsreichen Version von &#8222;Haus am See&#8220;, bei der der Spaß auf der Bühne allen aus den Augen geblitzt hat, der charmanten Choreo von &#8222;Fever&#8220; und dem Gänsehaut-Stück &#8222;Nightcall&#8220; sind die Freiburger ein ganz heißer Anwärter auf den Kategoriesieg.</p>
<p>Nach so einem Auftritt fragt man sich, ob da überhaupt noch mehr geht. Und dann kamen Pop-up aus Detmold. Ich hab mich tatsächlich mehrfach dabei erwischt, dass ich während ihrer fünf Stücke immer wieder mit dem Kopf geschüttelt hab, weil ich es nicht glauben konnte, wie gut sie singen (und das, obwohl ich sie auch schon ein paar Mal live erlebt habe). Die Qualität des Hochschulchors ist einfach wahnsinnig beeindruckend und wie schon im Vorfeld des Wettbewerbs sehe ich sie ganz vorn. Das könnte allerdings eventuell wieder gewisse Diskussionen bezüglich der Vergleichbarkeit fördern, nachdem schon in Weimar 2014 mit Vivid Voices ein Hochschulchor, den Wettbewerb gewonnen hat&#8230;. Es bleibt spannend! Ich mach mich jetzt auf zur zweiten Runde.</p>
<p>Der Artikel find in den nächsten Tagen dann noch mit Auftrittsvideos ergänzt.</p>
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		<title>Wir rocken Freiburg (11): Twäng!</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2018 14:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir rocken Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[DCW]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Chorwettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzchor]]></category>
		<category><![CDATA[Pop- und Jazzchor]]></category>
		<category><![CDATA[Popchor]]></category>
		<category><![CDATA[Twäng]]></category>

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		<description><![CDATA[Twäng! sind quasi das wandelnde Holi-Festival der Chormusik: jung, knallig bunt und gut drauf. 😉 Wer den Chor live erlebt, wird absolut mitgerissen von der Bühnenpräsenz und dem übersprudelnden Spaß, den die Freiburger beim Singen haben. Beeindruckend ist auch die musikalische Qualität, die die 42 Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Adrian Goldner in der kurzen <a class="more-link" href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=856">Mehr lesen...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Twäng!</strong> sind quasi das wandelnde Holi-Festival der Chormusik: jung, knallig bunt und gut drauf. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f609.png" alt="&#x1f609;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wer den Chor live erlebt, wird absolut mitgerissen von der Bühnenpräsenz und dem übersprudelnden Spaß, den die Freiburger beim Singen haben. Beeindruckend ist auch die musikalische Qualität, die die 42 Sängerinnen und Sänger unter Leitung von <strong>Adrian Goldner</strong> in der kurzen Zeit seit der Gründung im Jahr 2014 erreicht haben. Ich freu mich wahnsinnig, dass mein Bundesland Baden-Württemberg in diesem Jahr so würdig beim <a href="https://www.musikrat.de/index.php?id=498/">Deutschen Chorwettbewerb</a> vertreten wird – ein perfekter Abschluss für meine Interviewreihe <strong>&#8222;Wir rocken Freiburg&#8220;</strong> zum DCW. Jetzt kann&#8217;s losgehen! <img src="http://www.vokalklang-acappella.de/wp-includes/images/smilies/simple-smile.png" alt=":-)" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><iframe width="780" height="439" src="https://www.youtube.com/embed/HffehFnQ8l4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<ul>
<li><strong>Herzlichen Glückwunsch – ihr gehört schon jetzt zu den besten Chören Deutschlands! Verratet uns euer Erfolgsgeheimnis: Was macht euren Chor besonders?</strong></li>
</ul>
<p>Vielen Dank! Für uns ist es tatsächlich eine unglaubliche Ehre dabei zu sein – als 2014 der letzte DCW stattfand, haben wir gerade mal die ersten Töne geprobt und hatten noch nicht einmal einen Namen. Dass es uns erst so kurz gibt, was wir in der Zeit erreicht haben, und dass wir einen so engen Zusammenhalt haben, macht uns besonders. Wir sind in den letzten vier Jahren unglaublich über uns hinaus und zusammen gewachsen. Viele von uns haben schon in anderen Chören zusammen gesungen, kennen sich von anderen Projekten oder dem Studium. Dadurch war bei uns von Anfang an das Gemeinschaftsgefühl groß und ist in den letzten Jahren noch gewaschen – wir sind eigentlich wie eine Familie. Dazu gehört auch, dass wir mit einer Altersspanne von 21 bis 36 Jahren ziemlich nah beieinander liegen und unser Chorleiter Adrian mit 26 Jahren und seiner Art da total reinpasst. Nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich ist das wirklich ein perfect match<em>. </em>Den engen Zusammenhalt hört man auch in der Musik und sieht es auf der Bühne, denn durch die Gemeinschaft haben wir noch mehr Spaß und fühlen uns dabei sehr wohl.</p>
<ul>
<li><strong>Was muss jemand mitbringen, der bei euch mitsingen möchte? Wie wählt ihr neue Mitglieder aus?</strong></li>
</ul>
<p>Wir bekommen inzwischen viele Anfragen. Da uns aber eine Ausgeglichenheit der Stimmgruppen und auch eine überschaubare Größe des Chores wichtig sind, nehmen wir nur neue SängerInnen auf, wenn Mitglieder austreten (was leider bzw. zum Glück nicht häufig vorkommt). Zum Einstieg gibt es erstmal eine bis drei „Schnupperproben“ und danach ein Vorsingen beim Chorleiter. Hier ist nicht wichtig, dass man etwas vorbereitet, sondern dass die Anweisungen von Adrian, die vor allem auf unterschiedliche Klänge abzielen, umgesetzt werden können und natürlich, dass der Stimmumfang zur entsprechenden Stimmgruppe passt. Außerdem gibt es ein Gespräch mit zwei BeirätInnen, um den/die BewerberIn ein bisschen kennen zu lernen und vor allem auch, um zu erklären, was es bedeutet bei Twäng! dabei zu sein, damit man auch weiß worauf man sich einlässt. Wichtig ist uns auch, dass neue Mitglieder vorhaben länger in Freiburg zu bleiben. Am Ende muss man natürlich auch menschlich in die Gruppe passen.</p>
<ul>
<li><strong>Wie wählt ihr eure Stücke aus? Gibt es Lieblingskomponisten/-arrangeure? Wo findet ihr Inspirationen?</strong></li>
</ul>
<p>Wir singen fast ausschließlich aktuelle Popsongs. Da unser Chorleiter eigentlich alle unsere Stücke arrangiert, wählt er meistens aus, was ihn eben inspiriert – als unser Lieblingsarrangeur trifft er damit auch immer den Geschmack des Chores. Es kommt auch vor, dass er Stücke arrangiert, die ihm Chormitglieder vorschlagen.</p>
<ul>
<li><strong>Nehmt ihr an Workshops/Coachings teil? Gibt es Dozenten, die ihr besonders empfehlen könnt?</strong></li>
</ul>
<p>Wir versuchen eigentlich mindestens einen Workshop oder ein Coaching pro Jahr zu machen. Das stand schon fest, bevor es den Chor gab. Dadurch haben wir in den vier Jahren schon mit vielen tollen Leuten gearbeitet und eigentlich könnten wir sie hier alle nennen! Schon zwei Mal haben wir mit Christian Geugelin, dem Chorleiter von <a href="http://voiceevent.de/#" target="_blank">Voice Event</a>, gearbeitet. Das bereitet uns immer viel Freude, da viele ihn schon gut kennen und er sehr viel Erfahrung mitbringt. Unser letzter längerer Workshop war mit <a href="https://www.rabihlahoud.de/" target="_blank" class="broken_link">Rabih Lahoud</a> –  das war super, er hat uns mit seiner Art total mitgerissen!</p>
<ul>
<li><strong>Warum sollten Chöre eurer Meinung nach an Wettbewerben teilnehmen?</strong></li>
</ul>
<p>Es gibt einem die Chance sehr intensiv an Stücken zu arbeiten und herauszufinden, was alles geht. So ein gemeinsames großes Ziel bringt alle auch noch mehr zusammen und die Euphorie, die einen nach dem Wertungssingen durchflutet ist wahnsinnig – nach dem Landeschorwettbewerb (LCW) waren wir alle wie beschwipst vor Freude, wie das wohl erst beim DCW sein wird! Die Begegnung mit anderen Chören, die etwas Ähnliches machen – und das vielleicht ganz anders – ist außerdem sehr inspirierend und selten hat man die Möglichkeit so viele klasse Chöre auf einmal zu sehen und zu hören.</p>
<ul>
<li><strong>Was für Erwartungen habt ihr an den Deutschen Chorwettbewerb 2018? Worauf freut ihr euch am meisten?</strong></li>
</ul>
<p>Wir freuen uns auf die Begegnung mit anderen Chören, auf die Euphorie und darauf, dass überall in unserer Heimatstadt Menschen unterwegs sind, die so chor-verrückt sind wie wir, und dass überall gesungen wird – und auf unsere Fahrradkolonne zum Wertungssingen.</p>
<ul>
<li><strong>Wie gefällt euch das Pflichtstück eurer Kategorie „<a href="https://www.musikalspezial.de/secret-of-life-james-taylor.html" target="_blank" class="broken_link">Secret of Life</a>“ von <a href="http://www.jamestaylor.com/" target="_blank">James Taylor</a> (Arr: <a class="broken_link" href="http://aavf.dk/workshops-2017/instructors/jens-johansen/" target="_blank">Jens Johansen</a>)?</strong></li>
</ul>
<p>Am Anfang haben wir uns etwas schwer getan, da so ruhige Stücke eigentlich nicht 100% unser Ding sind. Inzwischen genießen wir aber diese Abwechslung in unserem Programm.</p>
<ul>
<li><strong>Der Deutsche Chorwettbewerb ist ja immer auch ein Ort der Begegnung, auf welche anderen Chöre und Ensembles freut ihr euch besonders? Warum?</strong></li>
</ul>
<p>Da wir noch nicht sehr viele Begegnungen mit anderen Chören hatten, haben wir noch keinen der anderen Chöre aus unserer Kategorie kennengelernt und sind auf alle sehr gespannt. Wir haben uns aber natürlich online den ein oder anderen Chor angeschaut und jeder hat so seine Favoriten. Auf YouTube findet man viel von <a href="http://www.greg-is-back.de/" target="_blank">Greg Is Back</a>, auf die freuen wir uns sehr, da sie neben einer klasse musikalischen Umsetzung auch eine super Bühnenausstrahlung haben. Da macht es Spaß zuzuhören! Auch auf <a href="http://www.pop-up-detmold.de/" target="_blank">Pop-up</a> sind wir sehr gespannt. Die scheinen wirklich super zu sein und sind als Hochschulchor auch ähnlich “jung” wie wir. Es tut sich wahnsinnig viel in der deutschen A-Cappella-Popszene und wir sind echt gespannt darauf, das zu hören und zu sehen.</p>
<ul>
<li><strong>Habt ihr Tipps für Chöre, die es auch mal zum Deutschen Chorwettbewerb schaffen möchten?</strong></li>
</ul>
<p>Wir denken, dass so etwas eine Entscheidung ist, die der Chor gemeinsam treffen muss, damit alle an einem Strang ziehen. Man muss die Vorbereitung auf den LCW schon ernst nehmen und früh genug mit dem Pflichtstück anfangen. Dabei sollte man aber nicht verbissen werden. Wir haben zum Beispiel beim Probenwochenende auch Zeit für Teambuilding eingeplant.</p>
<ul>
<li><strong>Zum Trost für alle Chöre, die (noch) nicht so toll klingen wie ihr: Gibt es auch Sachen, die bei euch nicht perfekt laufen?</strong></li>
</ul>
<p>Oh ja, vieles! Manchmal sind wir ein echt unkonzentrierter Haufen, der erst bei Auftritten zu Bestleistungen anläuft. Am Tempo müssen wir auch teilweise noch arbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Twäng! sind sehr rege im Internet unterwegs und ihr könnt auf ihrer <a href="http://www.twaeng.de/" target="_blank">Website</a>, bei <a href="https://www.facebook.com/twaeng.popchor" target="_blank">Facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/twaeng_acappellapopchor/" target="_blank">Instagram</a> und <a href="https://www.youtube.com/channel/UCQcE5NBnK1nICKCnd1gHjXg" target="_blank">YouTube</a> noch mehr über die Freiburger erfahren. Zum Schluss gibt&#8217;s hier noch ein kleines Video aus meinem persönlichen Fundus vom <a href="http://www.chorfest.de/" target="_blank">Deutschen Chorfest</a> 2016, bevor wir sie dann alle am Sonntag live genießen dürfen:</p>
<p><iframe width="780" height="439" src="https://www.youtube.com/embed/KQwR0rrHJl8?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Puh, geschafft! Das war&#8217;s mit meiner Interviewreihe <strong>&#8222;Wir rocken Freiburg&#8220;</strong> über die Teilnehmer am Deutschen Chorwettbewerb 2018 in der Kategorie G1 (Populäre Chormusik a cappella) – ganz schön viel Arbeit, aber mir hat&#8217;s Spaß gemacht! <img src="http://www.vokalklang-acappella.de/wp-includes/images/smilies/simple-smile.png" alt=":-)" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Die bisherigen Teile<strong> </strong>findet ihr hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=787" target="_blank">Teil 1</a> über <a href="http://www.cantaloop-hamburg.de/" target="_blank">Cantaloop</a> aus Hamburg</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=789" target="_blank">Teil 2</a> über <a href="http://www.greg-is-back.de/" target="_blank">Greg is back</a> aus Bayern</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=806" target="_blank">Teil 3</a> über den <a href="https://jazzchor-bonn.de/" target="_blank">Jazzchor der Uni Bonn</a> aus NRW</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=812" target="_blank">Teil 4</a> über die <a href="https://www.essenzen-music.de/" target="_blank" class="broken_link">Essenzen</a> aus Bremen</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=822" target="_blank">Teil 5</a> über <a href="http://www.zimmmt.de/" target="_blank">zimmmt</a> aus Berlin</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=824" target="_blank">Teil 6</a> über <a href="http://vocalive.info/" target="_blank">VOCALIVE</a> aus Hessen</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=826" target="_blank">Teil </a>7 über den <a href="http://www.chornfeld.de/" target="_blank">Jazzchor Chornfeld</a> aus Sachsen</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=849" target="_blank">Teil </a>8 über <a href="https://www.fanjazztic.eu/" target="_blank" class="broken_link">Fanjazztic</a> aus Schleswig-Holstein</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=851" target="_blank">Teil </a>9 über<a href="https://www.popkon.info/" target="_blank"> PopKon</a> aus Brandenburg</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=853" target="_blank">Teil 10</a> über <a href="https://www.clazz.de/" target="_blank">clazz</a> aus Niedersachsen</li>
</ul>
<p>Wer schon mal das <a href="https://www.musikrat.de/fileadmin/files/DMR_Projekte/dcw/dateien/Pdfs/Programmbuch/Programmbuch_Teil2.pdf" target="_blank" class="broken_link">Programmbuch</a> durchgeblättert hat, wird merken, dass nicht alle Chöre der Kategorie zu Wort gekommen sind. Ich hätte euch auch gerne den <a href="https://www.ostbahngroove.de/" target="_blank" class="broken_link">OstBahnGroove</a> aus Bayern, <a href="https://www.younjoy.de/der-chor/" target="_blank">You‘N‘joy Cäcilia Lindenholzhausen</a> aus Hessen, <a href="https://www.vocalis-online.de/" target="_blank" class="broken_link">vocalis</a> aus Rheinland-Pfalz und <a href="http://www.pop-up-detmold.de/" target="_blank">Pop-up</a> aus Nordrhein-Westfalen vorgestellt, aber da müsst ihr euch jetzt überraschen lassen, da leider keine Rückmeldung auf meine Interviewanfrage kam. Ihr dürft aber sicher sein, dass – sollten die Gewinner darunter sein – ich nicht aufgeben und dafür hoffentlich noch ein Interview aus dem Hut zaubern werde. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f609.png" alt="&#x1f609;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Liebe Chöre, ich freu mich darauf, euch alle zu hören, wünsche euch (und mir ;-)) eine wunderbare Zeit vor Ort und drücke natürlich fest die Daumen für den Wettbewerb! Ich hoffe, ihr hattet ein bisschen Spaß an der Vokalklang Interviewreihe. Ab Sonntag  werde ich beim DCW als rasende Reporterin für <a href="https://www.facebook.com/vokalkunst" target="_blank">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/vokalklang/?hl=de" target="_blank">Instagram</a> unterwegs sein und bin gespannt darauf, euch alle persönlich kennenzulernen. Bis ganz bald in Freiburg! :-*</p>
<p>Wenn&#8217;s euch gefallen hat, hinterlasst doch mal einen Kommentar <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f609.png" alt="&#x1f609;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<item>
		<title>Wir rocken Freiburg (10): clazz</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2018 21:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir rocken Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[A cappella]]></category>
		<category><![CDATA[clazz]]></category>
		<category><![CDATA[DCW]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Chorwettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzchor]]></category>
		<category><![CDATA[Pop- unc]]></category>
		<category><![CDATA[Popchor]]></category>

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		<description><![CDATA[clazz sind alte Chor-Hasen. 1994 gegründet durften sie ihr Bundesland bereits zwei Mal beim Deutschen Chorwettbewerb vertreten: in Kiel (2006) und Dortmund (2010). Nachdem die Vivid Voices 2014 den Titel nach Niedersachsen bzw. in die gemeinsame Heimatstadt Hannover geholt haben, wollen es die rund 40 Sängerinnen und Sänger ihnen nachtun und 2018 Freiburg rocken. In meiner Interviewreihe über die Teilnehmer der Kategorie G1 <a class="more-link" href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=853">Mehr lesen...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>clazz</strong> sind alte Chor-Hasen. 1994 gegründet durften sie ihr Bundesland bereits zwei Mal beim <a href="https://www.musikrat.de/index.php?id=498/" target="_blank">Deutschen Chorwettbewerb</a> vertreten: in Kiel (2006) und Dortmund (2010). Nachdem die <a href="https://www.vivid-voices.com/" target="_blank">Vivid Voices</a> 2014 den Titel nach Niedersachsen bzw. in die gemeinsame Heimatstadt Hannover geholt haben, wollen es die rund 40 Sängerinnen und Sänger ihnen nachtun und 2018 Freiburg rocken. In meiner Interviewreihe über die Teilnehmer der Kategorie G1 (populäre Chormusik a cappella) erfahrt ihr mehr über das Ensemble unter Leitung von Martin Jordan (bekannt durch <a href="https://www.vorderehe.de/" target="_blank">Fünf vor der Ehe</a> und die <a href="http://www.str8voices.com/index.php?id=6" target="_blank">str8voices</a>). Die Fragen beantwortete Sängerin Mareike Knobloch.</p>
<p><iframe width="780" height="439" src="https://www.youtube.com/embed/ANQqWNhxIQ0?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<ul>
<li><strong>Herzlichen Glückwunsch – ihr gehört schon jetzt zu den besten Chören Deutschlands! Verratet uns euer Erfolgsgeheimnis: Was macht euren Chor besonders?</strong></li>
</ul>
<p>Vielen Dank für die Glückwünsche! Es ist immer schwierig von innen heraus zu sagen, was die eigene Gruppe besonders macht. Wir glauben aber, dass uns insbesondere der Spaß am gemeinsamen Singen und Performen auszeichnet und wir es schaffen, dies auch dem Publikum zu vermitteln. Auch wenn wir ohne Frage einen gewissen Anspruch an die musikalische Qualität haben, gelingt es uns, dies in den Proben ohne Verbissenheit oder Verkrampftheit zu erreichen. Das hört man dann auch auf der Bühne. Weiterhin ist über die Hälfte der aktuell aktiven Mitglieder seit fünf Jahren und länger mit dabei, was auch zu einer gewissen Kontinuität beiträgt.</p>
<ul>
<li><strong>Was muss jemand mitbringen, der bei euch mitsingen möchte? Wie wählt ihr neue Mitglieder aus?</strong></li>
</ul>
<p>Es gibt Vorsingen, bei der die musikalische Leitung (Chorleitung und Stimmbildung) erst mal schaut, ob die Stimme zu uns passt und ob wir in der Stimmlage Verstärkung brauchen. Daneben ist es aber auch wichtig, dass die Person zu uns in die Gruppe passt. Das ist ein ebenso wichtiges Kriterium wie die stimmliche Qualität. Nur wenn die Gruppe funktioniert und in bestimmten Dingen ähnlich tickt, macht die Probenarbeit für alle Spaß und das Ergebnis ist so, dass alle damit zufrieden sein können.</p>
<ul>
<li><strong>Wie wählt ihr eure Stücke aus? Gibt es Lieblingskomponisten/-arrangeure? Wo findet ihr Inspirationen?</strong></li>
</ul>
<p>Neue Stücke werden oft vom Chorleiter vorgestellt, aber auch Chormitglieder bringen Stücke und auch selbst arrangierte Stücke in die Proben mit. Wir haben auch schon Lieder als Auftragsarbeit arrangieren lassen. Generell kann man sich am besten inspirieren lassen, indem man anderen Chören und Ensembles zuhört und schaut, was einem selbst gefallen könnte.</p>
<ul>
<li><strong>Warum sollten Chöre eurer Meinung nach an Wettbewerben teilnehmen?</strong></li>
</ul>
<p>Es ist eine andere Art von Proben und musikalischer Arbeit, wenn man nur eine begrenzte Zahl von Stücken zu einem bestimmten Zeitpunkt möglichst gut vorbereiten muss. Das kann sehr befriedigend sein. Das ist anders als z.B. für ein eigenes Konzert, bei dem die Setlist dann viel umfangreicher ist. Von dieser fokussierten Arbeit kann man viel mitnehmen und auch für die weitere Probenarbeit nutzen. Außerdem ist es extrem hilfreich, im Rahmen eines Wettbewerbes andere Ensembles zu hören und sich zu vergleichen. Dabei ist es aber wichtig, den Wettbewerbsgedanken nicht zu weit nach vorne zu stellen. Bei allem Ehrgeiz verdirbt man sich sonst den Spaß, wenn man nur an die Konkurrenz denkt. Man sollte sich von der Leistung eher auf sich selber konzentrieren und die für einen selbst beste Performance auf den Punkt abzurufen versuchen. Dann kann man mit sich, ganz unabhängig von der Platzierung, zufrieden sein und das meiste mitnehmen. Schaut man nur auf die Platzierung, besteht die Gefahr, dass die Gruppe ein halbes Jahr Chorarbeit nur mit Frustration verbindet. Dann ist eine Wettbewerbsteilnahme eher abträglich. Wichtig ist auch: eine Wettbewerbssituation ist immer eine Sondersituation und natürlich ist die Beurteilung auch subjektiv und nicht absolut. Kann man aber für sich erfolgreich abschließen, ist es eine tolle gruppenbildende Maßnahme.</p>
<ul>
<li><strong>Was für Erwartungen habt ihr an den Deutschen Chorwettbewerb 2018? Worauf freut ihr euch am meisten?</strong></li>
</ul>
<p>Grundsätzlich ist es erst mal toll, mit anderen Chören zusammenzukommen. Trotz allen Wettbewerbsdenken sind das ja im wesentlichen Leute, die das gleiche Hobby in ähnlicher Intensität betreiben wie man selbst und da findet man immer Gemeinsamkeiten. Wir werden versuchen, die für uns bestmöglichste Leistung abzurufen, aber in unserer Gruppe sind schon sehr viele, echt tolle Ensembles dabei. Daneben sind die Wertungssingen der jeweiligen Kategorien interessant, ebenso wie die Rahmenkonzerte.</p>
<ul>
<li><strong>Ihr wart schon mal beim Deutschen Chorwettbewerb dabei. Was habt ihr für Erinnerungen daran? Gibt es etwas, was ihr euch dieses Mal anders wünschen würdet?</strong></li>
</ul>
<p>In Weimar waren wir nicht dabei, einige Mitglieder aber sowohl in Dortmund 2010 als auch in Kiel 2006. Der Wettbewerb in Kiel kam uns damals sehr weit räumlich getrennt vor, so dass es schwierig war, von der Unterkunft zu den Wettbewerbs- und Auftrittsorten zu kommen. Das war in Dortmund gefühlt deutlich kompakter und es gab auch Gelegenheit, andere Kategorien als die eigene zu hören. Für Freiburg würden wir uns wünschen, dass die Veranstaltungen möglichst kompakt beieinander liegen und mit kurzen Wegen mit öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen sind.</p>
<ul>
<li><strong>Wie gefällt euch das Pflichtstück eurer Kategorie „<a href="https://www.musikalspezial.de/secret-of-life-james-taylor.html" target="_blank" class="broken_link">Secret of Life</a>“ von <a href="http://www.jamestaylor.com/" target="_blank">James Taylor</a> (Arr: <a class="broken_link" href="http://aavf.dk/workshops-2017/instructors/jens-johansen/" target="_blank">Jens Johansen</a>)?</strong></li>
</ul>
<p>Im Vergleich zum letzten Pflichtstück „Good Day Sunshine“ war es auf den ersten Blick einfacher zu lernen, wahrscheinlich auch für Chöre, die nicht regelmäßig Stücke wie eben „Good Day Sunshine“ proben. Dafür ist es herausfordernder, „Secret of Life“ spannend und musikalisch zu gestalten.</p>
<ul>
<li><strong>Habt ihr Tipps für Chöre, die es auch mal zum Deutschen Chorwettbewerb schaffen möchten?</strong></li>
</ul>
<p>Man kann nichts erzwingen. Wie schon erwähnt, kann eine Wettbewerbsteilnahme eine tolle Erfahrung sein, die eine Gruppe auf ein gemeinsames Ziel zusammenbringt. Tritt man an mit dem Wunsch, unbedingt zu gewinnen und zum „Deutschen“ zu fahren, ist Frustration eher vorprogrammiert. Es hilft auch, die aktuelle Chorlandschaft zu kennen und ein Gefühl für die gerade angesagten Stimmungen und Arrangements zu haben. Neben dem Deutschen Chorwettbewerb und seinen Landeswettbewerben gibt es aber auch noch zahlreiche regionale, größere und kleinere Chorwettbewerbe und -festivals in Deutschland und Europa. Da kann ein Chor sich auch seine Nische suchen und Erfahrung mit der Wettbewerbssituation sammeln.</p>
<ul>
<li><strong>Zum Trost für alle Chöre, die (noch) nicht so toll klingen wie ihr: Gibt es auch Sachen, die bei euch nicht perfekt laufen?</strong></li>
</ul>
<p>Da haben, glaube ich, alle Amateur-Chöre im Wesentlichen die gleichen Probleme: regelmäßige Probenteilnahme und Singfähigkeit trotz Berufsstress, Familie und Krankheitswellen, Ausgeglichenheit in den Stimmgruppen. Und es ist immer wieder eine Herausforderung neben dem Klang auch Bewegung und Performance einheitlich hinzubekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr über clazz erfahrt ihr auf ihrer <a href="https://www.clazz.de/" target="_blank">Website</a>, bei <a href="https://www.facebook.com/clazzHannover" target="_blank">Facebook</a> und <a href="https://www.youtube.com/user/clazzHannover/" target="_blank">YouTube</a>. Seit 2016 gibt es außerdem die <a href="https://www.clazz.de/cd-bestellung" target="_blank" class="broken_link">CD &#8222;Memories on the wall&#8220;</a>.</p>
<p>Die bisherigen Teile meiner Interviewreihe <strong>„Wir rocken Freiburg“ </strong>findet ihr hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=787" target="_blank">Teil 1</a> über <a href="http://www.cantaloop-hamburg.de/" target="_blank">Cantaloop</a> aus Hamburg</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=789" target="_blank">Teil 2</a> über <a href="http://www.greg-is-back.de/" target="_blank">Greg is back</a> aus Bayern</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=806" target="_blank">Teil 3</a> über den <a href="https://jazzchor-bonn.de/" target="_blank">Jazzchor der Uni Bonn</a> aus NRW</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=812" target="_blank">Teil 4</a> über die <a href="https://www.essenzen-music.de/" target="_blank" class="broken_link">Essenzen</a> aus Bremen</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=822" target="_blank">Teil 5</a> über <a href="http://www.zimmmt.de/" target="_blank">zimmmt</a> aus Berlin</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=824" target="_blank">Teil 6</a> über <a href="http://vocalive.info/" target="_blank">VOCALIVE</a> aus Hessen</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=826" target="_blank">Teil </a>7 über den <a href="http://www.chornfeld.de/" target="_blank">Jazzchor Chornfeld</a> aus Sachsen</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=849" target="_blank">Teil </a>8 über <a href="https://www.fanjazztic.eu/" target="_blank" class="broken_link">Fanjazztic</a> aus Schleswig-Holstein</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=851" target="_blank">Teil </a>9 über<a href="https://www.popkon.info/" target="_blank"> PopKon</a> aus Brandenburg</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir rocken Freiburg (9): PopKon</title>
		<link>http://www.vokalklang-acappella.de/?p=851</link>
		<comments>http://www.vokalklang-acappella.de/?p=851#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 May 2018 17:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir rocken Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[A cappella]]></category>
		<category><![CDATA[DCW]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Chorwettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzchor]]></category>
		<category><![CDATA[Pop- und Jazzchor]]></category>
		<category><![CDATA[Popchor]]></category>
		<category><![CDATA[Popkon]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schöne an dieser Vokalklang-Blogger-Geschichte ist, dass viele meiner Gedanken von vor langer Zeit ziemlich gut dokumentiert sind. Den PopKon aus Cottbus habe ich vor ziemlich genau vier Jahren beim Deutschen Chorwettbewerb (DCW) in Weimar zum ersten Mal gehört und er war (wie dieser Tweet beweist) nach ihrem Wettbewerbsauftritt direkt einer meiner persönlichen Favoriten – insbesondere, weil die <a class="more-link" href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=851">Mehr lesen...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schöne an dieser Vokalklang-Blogger-Geschichte ist, dass viele meiner Gedanken von vor langer Zeit ziemlich gut dokumentiert sind. Den <strong>PopKon</strong> aus Cottbus habe ich vor ziemlich genau vier Jahren beim <a href="https://www.musikrat.de/index.php?id=498/" target="_blank">Deutschen Chorwettbewerb</a> (DCW) in Weimar zum ersten Mal gehört und er war (wie dieser <a href="https://twitter.com/Vokalklang/status/472399518198423552" target="_blank">Tweet</a> beweist) nach ihrem Wettbewerbsauftritt direkt einer meiner persönlichen Favoriten – insbesondere, weil die Gruppe fantastisch mit ihrem (damaligen?) Männermangel umzugehen wussten.  Damals gab es von der Jury 21,6 Punkte und ich bin super gespannt darauf, wie sich die 15-25 Sängerinnen und Sänger unter Leitung von <strong>Ilja Panzer</strong> entwickelt haben. In meiner Interviewreihe <strong>&#8222;Wir rocken Freiburg&#8220;</strong> über die Teilnehmer des DCW 2018 in der Kategorie G1 (populäre Chormusik a cappella) stellt euch Sängerin <strong>Susanne Koch</strong> das Ensemble vor.</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=5Te7qsBU6P0</p>
<ul>
<li><strong>Herzlichen Glückwunsch – ihr gehört schon jetzt zu den besten Chören Deutschlands! Verratet uns euer Erfolgsgeheimnis: Was macht euren Chor besonders?</strong></li>
</ul>
<p>Wir sind eine lustig bunte Mischung von Menschen verschiedener Altersgruppen mit den unterschiedlichsten Hintergründen, aber der gleichen Leidenschaft für das gemeinsame Singen. Und so findet jede und jeder bei uns einen Platz: Bei uns singen Schülerinnen und Schüler zusammen mit Lehrerinnen und Lehrern, Väter zusammen mit ihren Söhnen und Gesangsneulinge neben echten Profis.</p>
<ul>
<li><strong>Was muss jemand mitbringen, der bei euch mitsingen möchte? Wie wählt ihr neue Mitglieder aus?</strong></li>
</ul>
<p>Neue Mitglieder müssen eine gewisse Musikalität mitbringen – und diese im Vorsingen unter Beweis stellen. Ansonsten sind wir sehr offen und gespannt auf neue Menschen und die Impulse, die sie in den Chor einbringen.</p>
<ul>
<li><strong>Wie wählt ihr eure Stücke aus? Gibt es Lieblingskomponisten/-arrangeure? Wo findet ihr Inspirationen?</strong></li>
</ul>
<p>Sehr inspiriert wurde der Chor – wie so viele andere Chöre in Deutschland – von der skandinavischen Chormusik. Unser Chorleiter <a href="https://iljapanzer.de/wordpress/" target="_blank">Ilja Panzer</a> schreibt selbst Arrangements, was uns sehr zugute kommt. Und er ist es auch, der viel Neues an uns heranträgt – zum Teil mit einer bewundernswerten Beharrlichkeit. Und siehe da: Plötzlich machen Stücke, mit denen man erst einmal nichts anfangen konnte, doch erstaunlich viel Freude (und ganz nebenbei erweitert sich der musikalische Horizont).</p>
<ul>
<li><strong>Nehmt ihr an Workshops/Coachings teil? Gibt es Dozenten, die ihr besonders empfehlen könnt?</strong></li>
</ul>
<p>Erst kürzlich hatten wir <a href="http://www.mettemaagaard.dk/" target="_blank">Mette Maagaard</a> bei uns zu Gast und waren begeistert von ihrer Energie und den hilfreichen Impulsen, die sie uns gegeben hat (ganz zu schweigen vom Spaß während des Workshops).</p>
<ul>
<li><strong>Warum sollten Chöre eurer Meinung nach an Wettbewerben teilnehmen?</strong></li>
</ul>
<p>Zunächst einmal: Chöre sollten nicht unbedingt an Wettbewerben teilnehmen – es gibt sicher ebenso viele Gründe, die dagegen wie dafür sprechen. Positiv ist, dass Wettbewerbe ein klares Arbeitsziel vorgeben und damit motivieren können, das Beste aus dem Chor und seinen Sängerinnen und Sängern herauszuholen. Und Wettbewerbe bieten die wunderbare Möglichkeit, andere Chöre, deren Musik und deren Sängerinnen und Sänger kennenzulernen – und im ganz großen Stil der eigenen Leidenschaft für Chormusik zu frönen.</p>
<ul>
<li><strong>Was für Erwartungen habt ihr an den Deutschen Chorwettbewerb 2018? Worauf freut ihr euch am meisten?</strong></li>
</ul>
<p>Das (gerade angesprochene) Zusammensein mit anderen Chören und deren Sängerinnen und Sängern aus ganz Deutschland ist eine große Motivation für uns, am Deutschen Chorwettbewerb teilzunehmen.</p>
<ul>
<li><strong>Ihr wart 2014 schon beim Deutschen Chorwettbewerb in Weimar dabei. Was habt ihr für Erinnerungen daran? Gibt es etwas, was ihr euch dieses Mal anders wünschen würdet?</strong></li>
</ul>
<p>Es war eine wunderbare Erfahrung, beim Deutschen Chorwettbewerb 2014 in Weimar dabei gewesen zu sein. Die ganze Stadt war voller Sängerinnen und Sänger, es gab Chormusik (unterschiedlichster Stilrichtung) an jeder Ecke. Und gefühlt schien die ganze Zeit die Sonne. Beim Wettbewerb selbst hatten wir Chöre ein unglaublich großes und uns sehr positiv unterstützendes Publikum. Einzig die geringe Größe des Veranstaltungssaales wurde dabei zum Problem und sorgte für viel Frust. Denn viele fanden keinen Platz im schon völlig überfüllten Raum und mussten draußen warten oder konnten den Wettbewerb nur über Bildschirme verfolgen. Wir hoffen sehr, dass das in Freiburg anders gelöst ist.</p>
<ul>
<li>
<ul>
<li><strong>Wie gefällt euch das Pflichtstück eurer Kategorie „<a href="https://www.musikalspezial.de/secret-of-life-james-taylor.html" target="_blank" class="broken_link">Secret of Life</a>“ von <a href="http://www.jamestaylor.com/" target="_blank">James Taylor</a> (Arr: <a class="broken_link" href="http://aavf.dk/workshops-2017/instructors/jens-johansen/" target="_blank">Jens Johansen</a>)?</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>So bunt unser Chor ist, so unterschiedlich sind die musikalischen Vorlieben, und so sehr gehen wohl auch die Meinungen bezüglich des Pflichtstücks auseinander. Alles in allem aber (und mal abgesehen von einem gewissen damit verbundenen Druck) singen wir das Stück sehr gerne und hoffen, auch mit unserer Version ein wenig von James Taylors schönen Gedanken und seinem Lächeln in die Welt tragen zu können.</p>
<ul>
<li><strong>Der Deutsche Chorwettbewerb ist ja immer auch ein Ort der Begegnung, auf welche anderen Chöre und Ensembles freut ihr euch besonders? Warum?</strong></li>
</ul>
<p>Auf alle natürlich! Bei denen, die wir schon kennen, auf ein Wiedersehen und -hören. Und auf alle anderen sind wir einfach gespannt.</p>
<ul>
<li><strong>Habt ihr Tipps für Chöre, die es auch mal zum Deutschen Chorwettbewerb schaffen möchten?</strong></li>
</ul>
<p>Oje&#8230; Üben, proben, durchhalten und nochmal üben und proben – und auf das nötige Quäntchen Glück im richtigen Moment hoffen.</p>
<ul>
<li><strong>Zum Trost für alle Chöre, die (noch) nicht so toll klingen wie ihr: Gibt es auch Sachen, die bei euch nicht perfekt laufen?</strong></li>
</ul>
<p>Natürlich. Wäre ja auch langweilig wenn nicht. Neben den musikalischen Herausforderungen kämpfen wir mit den gleichen organisatorischen Hürden wie sicher viele andere Chöre auch. Aber darüber schweigen wir lieber. Wir wollen ja auch niemanden in die Pfanne hauen, der nicht geübt oder seine Noten vergessen hat. Oder während der Probe quatscht. Oder gar zu spät kommt. Oder sogar gar nicht&#8230; Sagen wir: Es gibt da noch Bereiche mit Potenzial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf der PopKon <a href="https://www.popkon.info/" target="_blank">Website</a> und bei <a href="https://www.facebook.com/PopKonModernVocalMusic" target="_blank">Facebook</a> findet ihr mehr Infos über den Chor. Zwei <a href="https://www.popkon.info/cd-%E2%80%9Etiny-wings/" target="_blank" class="broken_link">CDs</a> gibt&#8217;s auch schon. Und weil es damals so schön war, hier noch &#8222;Fireflies&#8220; aufgenommen beim Deutschen Chorwettbewerb 2014 in Weimar&#8230;</p>
<p><iframe width="780" height="439" src="https://www.youtube.com/embed/3vKB6voe5XU?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die bisherigen Teile meiner Interviewreihe <strong>„Wir rocken Freiburg“ </strong>findet ihr hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=787" target="_blank">Teil 1</a> über <a href="http://www.cantaloop-hamburg.de/" target="_blank">Cantaloop</a> aus Hamburg</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=789" target="_blank">Teil 2</a> über <a href="http://www.greg-is-back.de/" target="_blank">Greg is back</a> aus Bayern</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=806" target="_blank">Teil 3</a> über den <a href="https://jazzchor-bonn.de/" target="_blank">Jazzchor der Uni Bonn</a> aus NRW</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=812" target="_blank">Teil 4</a> über die <a href="https://www.essenzen-music.de/" target="_blank" class="broken_link">Essenzen</a> aus Bremen</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=822" target="_blank">Teil 5</a> über <a href="http://www.zimmmt.de/" target="_blank">zimmmt</a> aus Berlin</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=826" target="_blank">Teil 6</a> über den <a href="http://www.chornfeld.de/" target="_blank">Jazzchor Chornfeld</a> aus Sachsen</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=849" target="_blank">Teil 7</a> über <a href="https://www.fanjazztic.eu/" target="_blank" class="broken_link">Fanjazztic</a> aus Schleswig-Holstein</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir rocken Freiburg (8): Fanjazztic</title>
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		<comments>http://www.vokalklang-acappella.de/?p=849#respond</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2018 20:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir rocken Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[A cappella]]></category>
		<category><![CDATA[DCW]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Chorwettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Fanjazztic]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzchor]]></category>
		<category><![CDATA[Pop- und Jazzchor]]></category>
		<category><![CDATA[Popchor]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Lübeck nach Freiburg im Breisgau sind es fast 820 km. Damit dürfte Fanjazztic einer der heißesten Anwärter auf den Preis für die weiteste Anfahrt zum Deutschen Chorwettbewerb 2018 sein. Ob die knapp 30 Sängerinnen und Sänger unter Leitung von David Hoffmann auch Chancen auf einen anderen Titel haben, werden das Publikum und natürlich v.a. <a class="more-link" href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=849">Mehr lesen...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Von Lübeck nach Freiburg im Breisgau sind es fast 820 km. Damit dürfte <strong>Fanjazztic</strong> einer der heißesten Anwärter auf den Preis für die weiteste Anfahrt zum <a href="https://www.musikrat.de/index.php?id=498/" target="_blank">Deutschen Chorwettbewerb</a> 2018 sein. Ob die knapp 30 Sängerinnen und Sänger unter Leitung von <strong>David Hoffmann</strong> auch Chancen auf einen anderen Titel haben, werden das Publikum und natürlich v.a. die Jury der Kategorie G1 (populäre Chormusik a cappella) am Montag gegen 17 Uhr wissen, wenn alle Wettbewerbschöre ihr Programm vorgetragen haben. Aber wer nur drei Jahre nach der Gründung schon sein Bundesland in einem Wettbewerb mit den besten Chören Deutschlands vertreten darf, hat so oder so Grund stolz zu sein!</p>
<p><iframe width="780" height="439" src="https://www.youtube.com/embed/TkUQLNt2qL8?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<ul>
<li><strong>Herzlichen Glückwunsch – ihr gehört schon jetzt zu den besten Chören Deutschlands! Verratet uns euer Erfolgsgeheimnis: Was macht euren Chor besonders?</strong></li>
</ul>
<p>Jeder von uns ist bereit sehr großen Einsatz zu bringen. Wenn David mit uns an Klangfarbe oder Soundeffekten arbeitet, sind wir auch bei der tausendsten Wiederholung noch motiviert, alles zu geben. Wir lieben die musikalische Kommunikation miteinander und die Interaktion mit dem Publikum. Und vielleicht das Wichtigste: Wir haben einfach richtig Spaß am Singen.</p>
<ul>
<li><strong>Was muss jemand mitbringen, der bei euch mitsingen möchte? Wie wählt ihr neue Mitglieder aus?</strong></li>
</ul>
<p>Wer unserer Antwort zur ersten Frage zustimmt, hat schon mal beste Voraussetzungen. Neben musikalischer Erfahrung, rhythmischer Souveränität und Intonationssicherheit sind für uns auch Offenheit für Veränderungen und Zuverlässigkeit wichtig. Natürlich sollte man auch gern auf der Bühne stehen. Nach einem ersten Kennenlernen in einer Probe nehmen die Interessenten an einer Audition teil.</p>
<ul>
<li><strong>Wie wählt ihr eure Stücke aus? Gibt es Lieblingskomponisten/-arrangeure? Wo findet ihr Inspirationen?</strong></li>
</ul>
<p>Die Stücke wählt David aus. Er ist dabei aber auch offen für die Vorschläge der Chorsänger. Die Entscheidung ist sicher immer von geschmacklichen Vorlieben geprägt. Aber genauso müssen die Stücke für uns umsetzbar sein und zusammen ein vielseitiges Repertoire ergeben. Besonders mögen wir <a href="https://andersedenroth.musicaneo.com/de/" target="_blank">Anders Edenroth</a> und <a href="http://www.therealgroup.se/" target="_blank">The Real Group</a>. Inspirieren lassen wir uns auf Workshops, Konzerten und YouTube.</p>
<ul>
<li><strong>Nehmt ihr an Workshops/Coachings teil? Gibt es Dozenten, die ihr besonders empfehlen könnt?</strong></li>
</ul>
<p>Wir kommen gerade frisch aus einem sehr inspirierenden Coaching mit <a href="http://www.carbow.net/" target="_blank">Martin Carbow</a>. Letztes Jahr haben wir an einem großartigen Workshop von <a href="http://www.kiermusic.com/" target="_blank">Morten Kjær<em> </em></a>teilgenommen. Auch in Zukunft werden wir offen sein für neue Einflüsse von außen. Zu den unbedingt empfehlenswerten Dozenten zählen wir auch <a href="http://aavf.dk/workshops-2017/instructors/jens-johansen/" target="_blank" class="broken_link">Jens Johansen</a>, <a href="http://www.hfm-detmold.de/die-hochschule/personenverzeichnis/lehrende/vita/anne-kohler/" target="_blank">Anne Kohler</a> und <a href="https://www.eriksohn.de/" target="_blank">Erik Sohn</a>.</p>
<ul>
<li><strong>Warum sollten Chöre eurer Meinung nach an Wettbewerben teilnehmen?</strong></li>
</ul>
<p>Die Vorbereitung auf einen Wettbewerb kostet Zeit und Nerven. Gleichzeitig weckt sie Ehrgeiz. Wenn sich alle einig sind, wird die Herausforderung zu einer großen Portion Spaß. Es kann sehr motivieren, auf ein Ziel hinzuarbeiten. Auch das Beratungsgespräch nach dem Wertungssingen kann sehr gewinnbringend sein.</p>
<ul>
<li><strong>Was für Erwartungen habt ihr an den Deutschen Chorwettbewerb 2018? Worauf freut ihr euch am meisten?</strong></li>
</ul>
<p>Wir freuen uns auf so vieles &#8230; die Begegnung mit anderen Chören und Chorleitern, neue Repertoire-Ideen, Spaß auf der Fahrt, die Aufregung vor und Erleichterung nach dem Auftritt.</p>
<ul>
<li><strong>Wie gefällt euch das Pflichtstück eurer Kategorie „<a href="https://www.musikalspezial.de/secret-of-life-james-taylor.html" target="_blank" class="broken_link">Secret of Life</a>“ von <a href="http://www.jamestaylor.com/" target="_blank">James Taylor</a> (Arr: <a class="broken_link" href="http://aavf.dk/workshops-2017/instructors/jens-johansen/" target="_blank">Jens Johansen</a>)?</strong></li>
</ul>
<p>Es ist eine gute Wahl als Pflichtstück. Es stellt einen hohen Anspruch an die Balance aus Leichtigkeit und Groove. Durch die rhythmisch vereinfachte Melodie ist das Arrangement leider weniger raffiniert als das Original von James Taylor.</p>
<ul>
<li><strong>Der Deutsche Chorwettbewerb ist ja immer auch ein Ort der Begegnung, auf welche anderen Chöre und Ensembles freut ihr euch besonders? Warum?</strong></li>
</ul>
<p>Wir freuen uns besonders auf drei Chöre. Als erstes auf <a href="http://www.pop-up-detmold.de/" target="_blank">Pop-up</a> mit seiner hervorragenden Chorleiterin Anne Kohler. Uns fasziniert besonders, wie sich die fantastischen Einzelstimmen zu einer homogenen und charakteristischen Klangfarbe zusammenfinden. Der zweite Chor ist <a href="http://www.cantaloop-hamburg.de/" target="_blank">Cantaloop</a>. David ist ehemaliger Mitsänger von Cantaloop und wir sind immer neugierig, was bei unserem norddeutschen Konkurrenten so los ist. Drittens freuen wir uns auf den <a href="https://jazzchor-bonn.de/" target="_blank">Jazz-Chor der Uni Bonn</a> mit den tollen Arrangements vom Chorleiter Jan-Hendrik Herrmann.</p>
<ul>
<li><strong>Habt ihr Tipps für Chöre, die es auch mal zum Deutschen Chorwettbewerb schaffen möchten?</strong></li>
</ul>
<p>Ganz klare Empfehlung: Singt bei uns mit!</p>
<ul>
<li><strong>Zum Trost für alle Chöre, die (noch) nicht so toll klingen wie ihr: Gibt es auch Sachen, die bei euch nicht perfekt laufen?</strong></li>
</ul>
<p>Nein, und falls doch, werden wir es vor dem Wettbewerb nicht verraten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f609.png" alt="&#x1f609;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr über Fanjazztic erfahrt ihr u.a. auf ihrer <a href="https://www.fanjazztic.eu/" target="_blank" class="broken_link">Website</a> und bei <a href="https://www.facebook.com/chor.fanjazztic/" target="_blank">Facebook</a>.</p>
<p>Die bisherigen Teile meiner Interviewreihe  <strong>„Wir rocken Freiburg“ </strong>findet ihr hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=787" target="_blank">Teil 1</a> über <a href="http://www.cantaloop-hamburg.de/" target="_blank">Cantaloop</a> aus Hamburg</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=789" target="_blank">Teil 2</a> über <a href="http://www.greg-is-back.de/" target="_blank">Greg is back</a> aus Bayern</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=806" target="_blank">Teil 3</a> über den <a href="https://jazzchor-bonn.de/" target="_blank">Jazzchor der Uni Bonn</a> aus NRW</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=812" target="_blank">Teil 4</a> über die <a href="https://www.essenzen-music.de/" target="_blank" class="broken_link">Essenzen</a> aus Bremen</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=822" target="_blank">Teil 5</a> über <a href="http://www.zimmmt.de/" target="_blank">zimmmt</a> aus Berlin</li>
<li>Teil 6 über den <a href="http://www.chornfeld.de/" target="_blank">Jazzchor Chornfeld</a> aus Sachsen</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wir rocken Freiburg (7): Jazzchor Chornfeld</title>
		<link>http://www.vokalklang-acappella.de/?p=826</link>
		<comments>http://www.vokalklang-acappella.de/?p=826#respond</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2018 21:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir rocken Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[A cappella]]></category>
		<category><![CDATA[DCW]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Chorwettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzchor]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzchor chornfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Pop- und Jazzchor]]></category>
		<category><![CDATA[Popchor]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber den Jazzchor Chornfeld hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm beim Gedanken an die besten Pop- und Jazzchören Deutschlands. Umso schöner finde ich, dass ich durch die Vorbereitung auf den Deutschen Chorwettbewerb (DCW) auf das Leipziger Ensemble aufmerksam geworden bin. Vor kurzem bin ich auf ihr Video <a class="more-link" href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=826">Mehr lesen...</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber den <strong>Jazzchor Chornfeld</strong> hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm beim Gedanken an die besten Pop- und Jazzchören Deutschlands. Umso schöner finde ich, dass ich durch die Vorbereitung auf den <a href="https://www.musikrat.de/index.php?id=498/" target="_blank">Deutschen Chorwettbewerb</a> (DCW) auf das Leipziger Ensemble aufmerksam geworden bin. Vor kurzem bin ich auf ihr Video zu &#8222;One day I&#8217;ll fly away&#8220; gestoßen und war sofort begeistert! In meinem Interview aus der Reihe <strong>&#8222;Wir rocken Freiburg&#8220;</strong> über die Teilnehmer des diesjährigen DCW in der Kategorie G1 (populäre Chormusik a cappella) erzählen euch <strong>Chorleiterin Virginie Ongyerth</strong> und <strong>Sänger Martin Berelson</strong> mehr über die 37 Sängerinnen und Sänger.</p>
<p><iframe width="780" height="439" src="https://www.youtube.com/embed/5Hoon7_MGk8?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<ul>
<li><strong>Herzlichen Glückwunsch – ihr gehört schon jetzt zu den besten Chören Deutschlands! Verratet uns euer Erfolgsgeheimnis: Was macht euren Chor besonders?</strong></li>
</ul>
<p><em>Martin:</em> Danke, das fühlt sich toll an. Auch wenn es platt klingen mag, sind es ja immer die einzelnen Stimmen und die dahinter stehenden Charaktere, die den Chor als Gruppe und auch dessen Klang ausmachen. Wir sind ein moderner Chor, der organisch gewachsen ist. Einige singen schon seit fast 20 Jahren zusammen und sind entsprechend verwurzelt. Andere kamen für das Studium oder die Arbeit nach Leipzig und suchten neue musikalische Anbindung. Wir sind im Gegensatz zu anderen Chören nicht an eine Institution gebunden und haben auch ganz unterschiedliche musikalische Hintergründe. Was uns verbindet ist die Liebe zu Leipzig und die Freude am gemeinsamen Trällern – auch gern spontan auf der Straße nach einem Konzert auf dem Weg zur nächsten Bar.</p>
<p><em>Virginie:</em> Es ist aber nicht nur die Gemeinschaft, die sich auch auf den einheitlichen Sound auswirkt, sondern auch die sehr hohe Motivation für das Singen – auch noch dann, wenn Detailarbeit und Zusatzproben angesagt sind. Das ermöglicht eine stetige Entwicklung, die unseren Ansprüchen gerecht wird.</p>
<ul>
<li><strong>Was muss jemand mitbringen, der bei euch mitsingen möchte? Wie wählt ihr neue Mitglieder aus?</strong></li>
</ul>
<p><em>Virginie:</em> Wir sind in der komfortablen Lage, auswählen zu können. Es gibt eine Aufnahmeprüfung, bei einigen zusätzlich eine Probezeit. Natürlich müssen die interessierten Personen ins Team passen. Mittlerweile führen wir sogar eine Warteliste.</p>
<p><em>Martin:</em> Für uns Chorsänger ist es natürlich wichtig, dass die Person eine hohe Motivation mitbringt, sich in unsere Chorgemeinschaft einzubringen. Wir machen auch außerhalb der Proben gern etwas zusammen, fahren im Sommer an den See, lassen die Saison im Rahmen einer Weihnachtsfeier oder einer Grill-Party im Park ausklingen oder gehen nach dem Konzert gemeinsam Party machen. Der Chor funktioniert aber nur, wenn es auch Leute gibt, die sich neben der normalen Probenvorbereitung auch um die Organisation von Konzerten oder Probenwochenenden, die Finanzen und die Homepage kümmern. Es ist also persönliches Engagement gefragt und die Bereitschaft, sich organisatorisch einzubringen.</p>
<ul>
<li><strong>Wie wählt ihr eure Stücke aus? Gibt es Lieblingskomponisten/-arrangeure? Wo findet ihr Inspirationen?</strong></li>
</ul>
<p><em>Virginie:</em> Ich habe meine Lieblingsarrangeure, die immer mal wechseln. Wir geben auch Stücke in Auftrag, haben aber auch im Chor talentierte Leute, die schon selbst etwas für uns arrangiert haben. Ansonsten ist es wie bei der Zusammensetzung des Chores auch hier die Mischung, die das Programm interessant macht. Was bei Chor und Publikum bisher gut ankam, waren neben den selbst arrangierten Stücken zum Beispiel nordische Arrangeure und Komponisten, Gospels und deutsche Volkslieder in neuem, jazzigen Gewand.</p>
<ul>
<li><strong>Nehmt ihr an Workshops/Coachings teil? Gibt es Dozenten, die ihr besonders empfehlen könnt?</strong></li>
</ul>
<p><em>Virginie:</em> Die Fortbildung im Rahmen von Workshops oder Coachings ist ein wichtiges Instrument, wenn es um die Weiterentwicklung des Chores geht. Wir halten uns damit up to date. Im letzten Jahr nahm ich Impulse von <a href="http://www.hfm-detmold.de/die-hochschule/personenverzeichnis/lehrende/vita/anne-kohler/" target="_blank">Anne Kohler</a> und <a href="http://sascha-cohn.de/index.php/en/" target="_blank" class="broken_link">Sascha Cohn</a> mit. Aber auch die Inputs und Hinweise für den Chor von <a href="http://www.powroslo.de/" target="_blank">Felix Powroslo</a>, <a href="http://www.juangarcia.de/juangarcia/Home.html" target="_blank">Juan Garcia</a>, <a href="http://www.tanjapannier.de/" target="_blank">Tanja Pannier</a> und <a href="http://www.christophhiller.de/" target="_blank">Christoph Hiller</a> waren wichtige Inspirationsquellen. Außerdem schauen und hören wir uns natürlich auch an, was andere Chöre machen.</p>
<ul>
<li><strong>Warum sollten Chöre eurer Meinung nach an Wettbewerben teilnehmen?</strong></li>
</ul>
<p><em>Virginie:</em> An solchen Erfahrungen kann ein Chor nur wachsen. Diese Einladung zu einem überregionalen Vergleich steigert natürlich die Motivation und vor allem auch die Qualität der Stücke. Man hat ein Ziel vor Augen, das Ehrgeiz und fokussiertes Arbeiten verlangt. Außerdem stärkt das die Gemeinschaft. Dabei stehen für uns nicht das Gewinnen im Vordergrund, sondern die neue Erfahrung und der Blick über den Tellerrand.</p>
<p><em>Martin:</em> Die Teilnahme am Deutschen Chorwettbewerb ist für uns eine einzigartige Gelegenheit, unseren Horizont zu erweitern. Außerdem freuen wir uns schon auf die gemeinsame Auswärtsfahrt als Chor, das Klassenfahrtfeeling und das Feiern unserer Teilnahme nach einem aufregenden Wettbewerbstag. Der Wettbewerb ist natürlich eine gute Chance, uns bundesweit zu präsentieren. In Leipzig findet 2020 das deutsche Chorfest statt. Wir wollen jetzt schon zeigen, dass in der Messestadt nicht nur klassische Chöre in höchster Qualität ansässig sind, sondern dass auch die A-Cappella-, Pop- und Jazzchorszene hier Beachtung verdient.</p>
<ul>
<li><strong>Wie gefällt euch das Pflichtstück eurer Kategorie „<a href="https://www.musikalspezial.de/secret-of-life-james-taylor.html" target="_blank" class="broken_link">Secret of Life</a>“ von <a href="http://www.jamestaylor.com/" target="_blank">James Taylor</a> (Arr: <a class="broken_link" href="http://aavf.dk/workshops-2017/instructors/jens-johansen/" target="_blank">Jens Johansen</a>)?</strong></li>
</ul>
<p><em>Virginie:</em> Der Song ist ein schöner Klassiker. Das Arrangement ist allerdings mit C-Dur als Tonart eher ungewöhnlich und nicht ganz einfach für den Chor. Außerdem hätten wir uns mehr Spannung im Stück selbst gewünscht, mehr Abwechslung.</p>
<p><em>Martin:</em> Langsam gefällt mir der Song, ein wenig klassischer <a href="http://www.vocalline.dk/" target="_blank">Vocal Line</a> Sound für den Chorgebrauch eben. Ich fände es übrigens toll, wenn es zwei Pflichtstücke gäbe: Eines für den deutschen Chorwettbewerb und davor eines für die Landeswettbewerbe. Dann könnten alle DCW-Qualifikanten ein neues Stück einüben, das dann vielleicht erst am Jahresanfang bekannt gegeben wird. Das würde die Vorbereitungszeit aufregender machen.</p>
<ul>
<li><strong>Der Deutsche Chorwettbewerb ist ja immer auch ein Ort der Begegnung, auf welche anderen Chöre und Ensembles freut ihr euch besonders? Warum?</strong></li>
</ul>
<p><em>Virginie:</em> Ich persönlich bin sehr begeistert von <a href="http://www.pop-up-detmold.de/" target="_blank">Pop-up</a> aus Detmold. Der Chor strahlt neben einem sympathischen Gemeinschaftsgefühl auch eine enorme Professionalität aus. Sie haben einfach eine starke Bühnenpräsenz – ohne dass es too much ist.</p>
<p><em>Martin:</em> Einige Mitsingende freuen sich auf ein Wiedersehen mit ihren alten Chören, die auch am Wettbewerb teilnehmen, so zum Beispiel der <a href="https://jazzchor-bonn.de/" target="_blank">Jazzchor der Uni Bonn</a> und <a href="http://vocalive.info/" target="_blank">Vocalive</a> aus Hessen.</p>
<ul>
<li><strong>Habt ihr Tipps für Chöre, die es auch mal zum Deutschen Chorwettbewerb schaffen möchten?</strong></li>
</ul>
<p><em>Virginie:</em> Ausgangspunkt ist, sich auf die eigene Intuition und Musikalität zu verlassen. Trends und Chi-chi wie tolle Beatboxer und Bodypercussion können schöne Ergänzungen sein, wir finden aber: nichts ersetzt die Stimme. Außerdem sollte einem bewusst sein, dass mittlerweile niemand mehr gewinnt, der nicht auswendig singt ist. Die Bühnenpräsenz ist ein Punkt, der nicht vernachlässigt werden sollte. Die große Show wird meiner Meinung nach häufig überbewertet: Nur wenige Chöre beherrschen komplexe Aufstellungswechsel im Song oder coole Tanzeinlagen. Auch da gilt: Eher mal nen externen Coach drüber gucken lassen, bevor die Show finalisiert wird. Wenn das jedoch läuft: Hut ab und wow!</p>
<ul>
<li><strong>Zum Trost für alle Chöre, die (noch) nicht so toll klingen wie ihr: Gibt es auch Sachen, die bei euch nicht perfekt laufen?</strong></li>
</ul>
<p>Martin: Klar, wir klingen auch mal nicht so toll. Nach dem sächsischen Chorwettbewerb im beschaulichen Bad Elster haben wir im Hotel gefeiert und leicht angedüselt <span style="text-decoration: line-through;">gegrölt </span>gesungen: Die Videos sind mittlerweile unter Verschluss im Chorniegiftschrank und werden nur in dem unwahrscheinlichen Fall rausgegeben, dass wir den DCW gewinnen. Unsere Schwäche ist momentan noch der Proberaum. Zwar sind wir dankbar, in einem Hörsaal der <a href="https://www.htwk-leipzig.de/startseite/" target="_blank">HTWK in Leipzig</a> proben zu dürfen, aber sobald wir dort ein wenig lauter werden, platzen die ersten Trommelfelle. Daran arbeiten wir aber und sind zuversichtlich, bald einen großen Raum zu finden, der sich unserer 80 Stimmlippen würdig erweist.</p>
<p>Weitere Informationen über den Jazzchor chornfeld findet ihr im Netz auf ihrer <a href="http://www.chornfeld.de/" target="_blank">Website</a>, bei <a href="https://www.facebook.com/JazzchorChornfeld/" target="_blank">Facebook</a> und <a href="https://www.youtube.com/channel/UCvaVX-dc7KWa2aP-CPBQgkw" target="_blank">YouTube</a>.</p>
<p>Hier sind die bisherigen Teile meiner Interviewreihe  <strong>„Wir rocken Freiburg“</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=787" target="_blank">Teil 1</a> über <a href="http://www.cantaloop-hamburg.de/" target="_blank">Cantaloop</a> aus Hamburg</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=789" target="_blank">Teil 2</a> über <a href="http://www.greg-is-back.de/" target="_blank">Greg is back</a> aus Bayern</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=806" target="_blank">Teil 3</a> über den <a href="https://jazzchor-bonn.de/" target="_blank">Jazzchor der Uni Bonn</a> aus NRW</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=812" target="_blank">Teil 4</a> über die <a href="https://www.essenzen-music.de/" target="_blank" class="broken_link">Essenzen</a> aus Bremen</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=822" target="_blank">Teil 5</a> über <a href="http://www.zimmmt.de/" target="_blank">zimmmt</a> aus Berlin</li>
<li><a href="http://www.vokalklang-acappella.de/?p=824" target="_blank">Teil 6</a> über <a href="http://vocalive.info/" target="_blank">VOCALIVE</a> aus Hessen</li>
</ul>
<p>Morgen geht&#8217;s mit dem nächsten Chor weiter&#8230;  <img src="http://www.vokalklang-acappella.de/wp-includes/images/smilies/simple-smile.png" alt=":-)" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
]]></content:encoded>
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