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	<description>Apps. Technologie. Digitale Kultur. - Von Malte Kirchner.</description>
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		<title>KI: Warum sind wir eigentlich so berechenbar geworden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Malte Kirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2023 19:22:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Gespenst geht es um: Es ist – natürlich – digital. Und es wird uns unsere Arbeitsplätze wegnehmen. Vorher wird es uns mit dem süßen Gift der Arbeitserleichterung dazu verleiten, ihm immer mehr Futter, immer mehr Spielraum in unseren Leben zu geben. Und wenn wir ihm im Wege stehen, wird es sich irgendwann gegen uns&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2023/05/13/ki-warum-sind-wir-eigentlich-so-berechenbar-geworden/">KI: Warum sind wir eigentlich so berechenbar geworden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gespenst geht es um: Es ist – natürlich – digital. Und es wird uns unsere Arbeitsplätze wegnehmen. Vorher wird es uns mit dem süßen Gift der Arbeitserleichterung dazu verleiten, ihm immer mehr Futter, immer mehr Spielraum in unseren Leben zu geben. Und wenn wir ihm im Wege stehen, wird es sich irgendwann gegen uns richten. Die Rede ist von Künstlicher Intelligenz, kurz KI.</p>
<p>Wer es noch nicht gemerkt hat: Ich überspitze.</p>
<p>ChatGPT, Midjourney, Bard – und wie sie alle heißen – sind zweifellos faszinierend. Ich fand schon Stack Overflow ein mächtiges Nachschlagewerk, das Hobbyprogrammierer dazu befähigte, schnell faszinierende Software zu schreiben. Es hat nicht zu Massenarbeitslosigkeit geführt, aber durchaus den Wert der großen Talente etwas geschmälert. Man musste nun nicht mehr &#8222;alles&#8220; wissen, um schnell voranzukommen. Wer dazu vorher in der Lage war, war dem Laien himmelhoch überlegen. Das Netz und Stack Overflow haben – nomen est omen – vielleicht eher dazu geführt, dass der Begriff Entwickler heute inflationär verwendet wird. So wie Journalist. Jeder, der was im Internet publizieren kann, kann sich heute Journalist nennen. Früher gab es zumindest noch die Hürde, für die Verbreitung des Machwerks einen Aufwand auf sich zu nehmen. Dieser Aufwand ist bei journalistischen Werken, ebenso wie bei Apps, stark gesunken.</p>
<p>Mit ChatGPT kann ich all die langweiligen Parts der Programmierung im Schnelldurchlauf erledigen. Keine (oder kaum noch) Fallklippen, über denen ich stundenlang grübeln muss. Endlich ist das Entwickeln so, wie man es sich eigentlich ausmalt: Eine gute Idee haben, etwas coden, hier und da mal was ausprobieren und ändern – fertig.</p>
<p>Ähnlich generative Bild-KIs: Mich haben immer die mächtigen Illustrationsprogramme fasziniert. Allein: Hinbekommen habe ich damit fast nichts. Oder zumindest nicht das, was ich gerne gemacht hätte. Bild-KIs sind wie die digitale Fotografie. Als wir früher nur 24 Bilder auf einem Kleinbildfilm hatten, den wir in eine Drogerie bringen und eine Woche drauf warten mussten, die Ergebnisse zu sehen, war Fotografie auch recht ernüchternd. Die Digitalfotografie ermöglichte es uns, die Bilder &#8222;instant&#8220; zu sehen. Wir konnten sie löschen, Speicherplatz war en masse da. Und heute sind die Automatiken von Kameras so großartig, dass die Bildidee im Vordergrund steht, nicht mehr so sehr die Frage der technischen Umsetzung.</p>
<p>Wenn ich allerdings ChatGPT damit beauftrage, Texte zu schreiben, sehe ich zweierlei. Ja, natürlich ist es beeindruckend, dass eine Software auf Basis komplexer Wahrscheinlichkeiten sehr gut lesbare Texte erschaffen kann. Dass diese Software natürliche Sprache versteht und uns unsinnige Anschreiben abnehmen kann.</p>
<p>Aber Machwerke, die mich begeistern, inspirieren, habe ich aus der Text-KI noch nicht herausfallen sehen. Der Output ist bestenfalls zweckmäßig, gutes Mittelmaß – und in der Regel daran zu erkennen, dass die Texte auffällig unauffällig sind.</p>
<p>Was besagt es über uns Menschen, dass wir dennoch aufgrund dieser Ergebnisse so vor der KI erzittern? Ist es der Hype, der die Fantasie beflügelt? Oder sind wir möglicherweise erschüttert, weil wir schleichend angefangen haben, uns mit Mittelmaß zu begnügen, berechenbar zu sein. So berechenbar, dass uns ein Computer mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln imitieren kann. Die Fantasie, dass uns die KI auffressen wird, ist vielleicht das letzte Zeugnis davon, dass unsere Vorstellungen blühender sind, als der GPT-Spiegel, der uns gerade vorgehalten wird.</p>
<p>Hören wir doch mal auf, KI als Bedrohung zu sehen, sondern eher als Herausforderung der Menschheit zu begreifen – als Challenge: Unsere Berechenbarkeit ist vielleicht Ausdruck davon, dass wir uns gesellschaftlich im Kreis drehen. Und bevor eine KI die erste Waffe auf uns richtet, ist zu befürchten, dass der Mensch sich schon längst selbst vernichtet hat. Künstliche Intelligenz lässt uns vielleicht gerade deshalb erzittern, weil wir gesehen haben, wo uns die Natürliche Intelligenz hingeführt hat.</p>
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		<title>2022 beginnt für mich ein neues berufliches Kapitel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Malte Kirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2022 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute kann ich verkünden, dass ich mich sehr darauf freue, ab April das News-Team von heise online zu verstärken. Ende März werde ich die &#8222;Wilhelmshavener Zeitung&#8220; nach knapp 20 Jahren verlassen, davon 14 Jahre als Leiter der Frieslandredaktion und seit Juli 2021 als Leiter der Lokalredaktion Wilhelmshaven. Die meisten wissen: Technologiethemen waren mir seit Anbeginn&#8230;</p>
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<p class="has-drop-cap">Heute kann ich verkünden, dass ich mich sehr darauf freue, ab April das News-Team von heise online zu verstärken. Ende März werde ich die &#8222;Wilhelmshavener Zeitung&#8220; nach knapp 20 Jahren verlassen, davon 14 Jahre als Leiter der Frieslandredaktion und seit Juli 2021 als Leiter der Lokalredaktion Wilhelmshaven.</p>



<p>Die meisten wissen: Technologiethemen waren mir seit Anbeginn meiner hauptberuflichen Tätigkeit im Journalismus eine Herzensangelegenheit. Künftig beim Leitmedium für deutschsprachige Hightech-Nachrichten arbeiten zu dürfen, ist eine großartige neue Herausforderung. Ich freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen.</p>



<p>Die kommenden Wochen bis Ende März stehen im Zeichen des Abschieds vom Lokaljournalismus: Ich danke meinem Team bei der WZ sowie den früheren Kolleginnen und Kollegen für die hervorragende Zusammenarbeit. Wir sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen und der Abschied von diesem Team fällt nicht leicht.</p>



<p>Vor allem danke ich den Leserinnen und Lesern, die die journalistische Arbeit durch ihr Abo oder ihren Kauf der Zeitung ermöglicht haben. Ich denke an viele wunderbare Gespräche und Geschichten zurück. Den Landkreis Friesland und seine Friesen habe ich in 17 Jahren kennen und schätzen gelernt. Und meine Heimatstadt Wilhelmshaven liegt mir sowieso am Herzen.</p>



<p>Im Lokaljournalismus zu arbeiten, war nicht nur Wissensvermittlung, sondern es gab auch immer etwas, das man selbst dazulernen konnte. Die Zeiten ändern sich und dieses Kapitel ist für mich bald abgeschlossen, aber ich denke an diese knapp zwei Jahrzehnte gerne zurück.</p>
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		<title>Ulysses &#038; MoneyCoach: Bereit für iOS 15</title>
		<link>https://wasgehtapp.com/2021/09/17/ulysses-moneycoach-bereit-fuer-ios-15/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Malte Kirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2021 19:44:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Montag, 20. September, erscheint die nächste große Version des iOS-Betriebssystems, iOS 15. Natürlich hält Apple auch neue Versionen von iPadOS (Version 15) und watchOS (Version 8) bereit. MacOS Monterey wird vermutlich einige Wochen später folgen. Zusammen mit der Veröffentlichung von iOS 15 werden auch viele Apps aktualisiert, deren Entwickler von den neuen Möglichkeiten Gebrauch&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am Montag, 20. September, erscheint die nächste große Version des iOS-Betriebssystems, iOS 15. Natürlich hält Apple auch neue Versionen von iPadOS (Version 15) und watchOS (Version 8) bereit. MacOS Monterey wird vermutlich einige Wochen später folgen.</p>



<p>Zusammen mit der Veröffentlichung von iOS 15 werden auch viele Apps aktualisiert, deren Entwickler von den neuen Möglichkeiten Gebrauch machen. Während wir das Betriebssystem seit Beginn der Beta-Phase im Juni schon intensiv ausprobieren konnten, ist es im Herbst immer besonders spannend, zu sehen, was die Appentwickler mit den veränderten und verbesserten Werkzeugen erschaffen. Manche Neuigkeit im Betriebssystem wird sogar erst durch den Gebrauch durch Apps wirklich sichtbar.</p>



<p>Auf zwei Apps, die mit iOS 15 aktualisiert werden, möchte ich kurz eingehen, weil ich mit deren Entwicklern im Rahmen der Apfelfunk-Reihe &#8222;Apps Made in Germany&#8220; Interviews führen konnte und die Weiterentwicklung ihrer Apps  aufmerksam mitverfolge. Die Rede ist von <a href="https://apfelfunk.com/apps-made-in-germany-ulysses/">Ulysses</a> und <a href="https://apfelfunk.com/apps-made-in-germany-moneycoach/">MoneyCoach</a>.</p>



<span id="more-5353"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Das kann Ulysses neu mit iOS 15</h2>



<p><a href="https://apps.apple.com/de/app/ulysses/id1225571038">Ulysses</a> ist eine beliebte Schreib-App, die für Mac, iPad und iPhone verfügbar ist. Für iOS 15 wurde die App-Oberfläche verbessert, damit sie zu den Veränderungen im Betriebssystem passt.  Beispielsweise öffnet sich auf dem iPad nun der Export stets in einem neuen zentrierten Fenster. Über das Multitasking-Menü können Nutzerinnen und Nutzer auswählen, wie sie mit dem Exportfenster arbeiten wollen. </p>



<p>Über ein neues so genanntes &#8222;Board&#8220; können die Nutzer zwischen verschiedenen Fenstern derselben App  wechseln. Das Arbeiten am iPad soll bequemer werden, indem das Feedback beim Navigieren mit einer externen Tastatur deutlich verbessert wurde. Außerdem können für Ulysses-Dateien jetzt auch Vorschauen im Betriebssystem angezeigt werden, beispielsweise in der Dateien- und der Nachrichten-App.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="808" src="http://kirchneronline.de/wp-content/uploads/2021/09/Bildschirmfoto-2021-09-17-um-21.37.36-1024x808.png" alt="" class="wp-image-5356" srcset="https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2021/09/Bildschirmfoto-2021-09-17-um-21.37.36-1024x808.png 1024w, https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2021/09/Bildschirmfoto-2021-09-17-um-21.37.36-300x237.png 300w, https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2021/09/Bildschirmfoto-2021-09-17-um-21.37.36-768x606.png 768w, https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2021/09/Bildschirmfoto-2021-09-17-um-21.37.36-63x50.png 63w, https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2021/09/Bildschirmfoto-2021-09-17-um-21.37.36.png 1482w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die neuen XL Widgets von MoneyCoach unter iPadOS 15</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das ist neu in MoneyCoach 7.0</h2>



<p><a href="https://apps.apple.com/app/apple-store/id989642198">MoneyCoach</a> ist eine praktische App für iPhone, iPad, Mac und Apple Watch, mit der Nutzerinnen und Nutzer ihre Ausgaben und ihr Geld verwalten können. </p>



<p>Entwickler Perjan Duro hat mit Version 7.0 zahlreiche neue Funktionen und Verbesserungen entwickelt, die ab Montag verfügbar sein sollen.</p>



<p>Auf dem iPad wird Gebrauch von den neuen XL-Widgets gemacht. Auch Quick Notes werden neu unterstützt und es gibt Tastatur-Kommandos. Drag&amp;Drop wurde verbessert und es gibt einige weitere spannende Details.</p>



<p>Auf dem iPhone wird mit iOS 15 eine Überarbeitung des Designs erfolgen. Es gibt nützliche Verbesserungen, um viele Einträge auf einmal zu ändern, individuelle App Icons und einiges mehr.</p>



<p>Ähnliches erwartet Nutzerinnen und Nutzer mit der Veröffentlichung von macOS Monterey.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2021/09/17/ulysses-moneycoach-bereit-fuer-ios-15/">Ulysses &#038; MoneyCoach: Bereit für iOS 15</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Update zum iCloud Bilderscan</title>
		<link>https://wasgehtapp.com/2021/08/14/ein-update-zum-icloud-bilderscan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Malte Kirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2021 21:38:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was als &#8222;Erweiterter Schutz für Kinder&#8220; (engl. Expanded Protections for Children) scheinbar harmlos begann, dürfte Apples PR in diesem Sommer 2021 einigen Stress bereitet haben. Der nicht endenden Kritik wurde inzwischen mit einer Informationsoffensive begegnet. Hier einige interessante Erkenntnisse der vergangenen Tage: Der Schwellenwert für erkannte Verstöße liegt bei 30: Noch Anfang der Woche wollte&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2021/08/14/ein-update-zum-icloud-bilderscan/">Ein Update zum iCloud Bilderscan</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was als &#8222;Erweiterter Schutz für Kinder&#8220; (engl. Expanded Protections for Children) scheinbar harmlos begann, dürfte Apples PR in diesem Sommer 2021 einigen Stress bereitet haben. Der nicht endenden Kritik wurde inzwischen mit einer Informationsoffensive begegnet.</p>



<p>Hier einige interessante Erkenntnisse der vergangenen Tage:</p>



<span id="more-5348"></span>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Der Schwellenwert für erkannte Verstöße liegt bei 30: </strong>Noch Anfang der Woche wollte sich Apple nicht dazu äußern, wie viele Positivfälle beim iCloud Bilderscan nötig sind, bis das erste Mal ein Mitarbeiter Apples informiert wird und gegencheckt, ob es sich wirklich um Material handelt, das den sexuellen Missbrauch von Kindern zeigt. Da Apple die Fehlerkennungsrate bei einem einzelnen Bild mit eins zu einer Billion beziffert, geht das Unternehmen offenbar mehr als auf &#8222;Nummer sicher&#8220;.</li><li><strong>Apple räumt Fehler bei der Kommunikation ein:</strong> Die gleichzeitige Ankündigung der KI-Prüfung auf sexuelles Material in der Nachrichten-App und des iCloud Bilderscans habe zu vielen Missverständnissen geführt, räumte Softwarechef Craig Federighi <a href="https://www.wsj.com/video/series/joanna-stern-personal-technology/apples-software-chief-explains-misunderstood-iphone-child-protection-features-exclusive/573D76B3-5ACF-4C87-ACE1-E99CECEFA82C">in einem Interview mit dem Wall Street Journal</a> ein. Tatsächlich funktionieren die beiden Säulen des erweiterten Kinderschutzes technisch komplett unterschiedlich: Während beim iCloud Bilderscan eine Gegenprüfung mit Prüfsummen einer Datenbank erfolgt, arbeitet Apple in der Nachrichten-App mit künstlicher Intelligenz. In der Nachrichten-App werden Funde niemals mit Apple kommuniziert. Es sei überdies falsch, dass jedes Bild auf einem iPhone gescannt wird &#8211; gescannt werden nur Bilder, die im Begriff sind, in die in iCloud hochgeladen zu werden. Faktisch bedeutet das allerdings, dass Nutzer die iCloud nicht mehr nutzen können, wenn sie mit dem Bilderscan nicht einverstanden sind.</li><li><strong>Vertrauen in die Prüfdatenbank: </strong>Apple will Befürchtungen, dass die Prüfdatenbank für den iCloud Bilderscan manipuliert wird, mit verschiedenen Maßnahmen entgegen treten. Nutzer sollen sich auf ihren Geräten den Root Hashwert &#8211; eine Prüfsumme &#8211; der Datenbank anzeigen lassen können, um ihn mit der Angaben auf Apples Website gegenchecken zu können. Dadurch können sie sichergehen, dass diese nicht manipuliert wurde. Auch sollen Dritte überprüfen, dass wirklich nur Prüfsummen für strafbares Material in der Datenbank stehen. Damit ein Bild für die Datenbank in Frage kommt, muss es von zwei Kinderschutzorganisationen unabhängig voneinander eingereicht werden.</li><li><strong>Einführung erst mit iOS 15.x: </strong>Die neuen Funktionen kommen nicht direkt mit den neuen Versionen von iOS, iPadOS und macOS im Herbst, sondern sollen als Updates hierfür ausgeliefert werden. Die Einführung ist ohnehin erst in den USA geplant.</li></ul>



<p>In <strong><a href="https://apfelfunk.com/288-ohne-mampf-kein-kampf">Apfelfunk 288</a></strong> haben wir uns dem Thema ausführlich gewidmet. <a href="http://kirchneronline.de/2021/08/07/wie-apple-kuenftig-unsere-fotos-nach-kinderpornos-scannt-und-warum-das-gleichzeitig-gut-und-gefaehrlich-ist/" data-type="post" data-id="5340">Hier im Blog gibt es auch einen ausführlichen Post</a> mit einigen Einschätzungen und Erläuterungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2021/08/14/ein-update-zum-icloud-bilderscan/">Ein Update zum iCloud Bilderscan</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Apple künftig unsere Fotos nach Kinderpornos scannt &#8211; und warum das gleichzeitig gut und gefährlich ist</title>
		<link>https://wasgehtapp.com/2021/08/07/wie-apple-kuenftig-unsere-fotos-nach-kinderpornos-scannt-und-warum-das-gleichzeitig-gut-und-gefaehrlich-ist/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Malte Kirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Aug 2021 09:14:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine diskussionswürdige Schlagzeile brach sich am Freitag, 6. August, Bahn: Apple scannt die privaten Fotos von Nutzern des iCloud-Speichers künftig nach Bildmaterial, das sexuellen Kindesmissbrauch zeigt. Bei einer unbestimmten Zahl von Funden wird der US-Konzern dann aktiv, prüft die Bilder und schaltet bei bestätigten Positivfällen eine Meldestelle ein, die mit staatlichen Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet. In einem&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2021/08/07/wie-apple-kuenftig-unsere-fotos-nach-kinderpornos-scannt-und-warum-das-gleichzeitig-gut-und-gefaehrlich-ist/">Wie Apple künftig unsere Fotos nach Kinderpornos scannt &#8211; und warum das gleichzeitig gut und gefährlich ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine diskussionswürdige Schlagzeile brach sich am Freitag, 6. August, Bahn: Apple scannt die privaten Fotos von Nutzern des iCloud-Speichers künftig nach Bildmaterial, das sexuellen Kindesmissbrauch zeigt. Bei einer unbestimmten Zahl von Funden wird der US-Konzern dann aktiv, prüft die Bilder und schaltet bei bestätigten Positivfällen eine Meldestelle ein, die mit staatlichen Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet.</p>



<p>In einem ersten Schritt wird Apple den Bilderscan mit iOS 15 und iPadOS 15 im Herbst in den USA einführen. Weitere Länder sollen entsprechend ihrer jeweiligen Gesetze folgen. Inwieweit solch ein Vorgehen mit der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vereinbar ist, ist eine von vielen noch offenen Fragen.</p>



<span id="more-5340"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Wer könnte was dagegen haben?</h2>



<p>Kinderschänder und solche, die deren Unwesen befördern, ans Messer liefern: Wer kann schon etwas dagegen haben? Dieser erste Reflex dürfte wohl nahezu jeden beim ersten Lesen erfasst haben. &#8222;Ich habe ja nichts zu verbergen&#8220;, sagt der unbescholtene iPhone-Nutzer. Und ja, wahrscheinlich hat er tatsächlich auch nichts zu befürchten, wenn der Mechanismus so datenschutzsicher und treffsicher ist, wie Apple ihn beschreibt.</p>



<p>Diskussionswürdig wird das Thema allerdings, wenn man es weiterdenkt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie steht es um den Datenschutz?</h2>



<p>In einem mehrseitigen Dokument legt Apple dar, dass der Konzern nichts über die Bilder des Nutzers erfährt, die negativ gescannt wurden. Auch könne das Unternehmen selbst im Positivfall keinen Zugriff auf Metadaten oder Bildinhalte nehmen, sofern eine bestimmte Schwelle von Treffern nicht überschritten wird. Was genau Apple damit meint, bleibt unklar. Eine mögliche Erklärung: Dass Täter mit einzelnen Bildern durchs Raster fallen, nimmt Apple offenbar in Kauf, um nicht bei Fehlerkennungen in die Privatsphäre der Nutzer einzudringen. Das nachvollziehbare Kalkül: Je öfter das System bei einem Nutzer anschlägt, desto eher ist auch etwas dran, dass hier ein tatsächlicher Krimineller erwischt wurde. Das Fehlerkennungsrisiko beziffert Apple aber selbst im Einzelfall auf eins zu einer Billion.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert der Scan?</h2>



<p>Apple hat sich ein technisch sehr interessantes Verfahren überlegt, um den Kinderporno-Scan auf den Nutzergeräten vornehmen zu können. Dabei soll ein hohes Maß an Datenschutz gewährleistet werden.</p>



<p>Zunächst einmal werden die Bilder nicht in der Cloud gescannt, sondern auf den Nutzergeräten selbst. Schon das zeigt an, dass Apple nicht mit den Bildern als Ganzes arbeitet, sondern möglichst minimalistisch vorgehen muss, um Bandbreite und Rechenzeit zu schonen.</p>



<p>Diese Erkennung findet &#8211; vereinfacht gesagt &#8211; mit einer Prüfsumme statt. Jede Datei und jedes Bild kann in einen mathematischen Fingerabdruck umgewandelt werden. Das Ganze ist eine Einbahnstraße: Der Fingerabdruck lässt beim Vergleich mit einem anderen Fingerabdruck den Rückschluss zu, ob es sich um dasselbe oder ein ähnliches Bild handelt. Die Prüfsumme lässt sich aber nicht in das Bild zurückverwandeln.</p>



<p>Nun könnte ein findiger Pädophiler einfach den Zuschnitt oder die Farben eines Bildes ändern, das potenziell in der Datenbank steht. Er könnte auch einfach ein Pixel austauschen &#8211; bei einem Datei-Hash, der in Software gerne verwendet wird, um Duplikate zu erkennen, würde das dazu führen, dass der Scan negativ ausfällt. Apple aber arbeitet mit einem so genannten Neural Hash, der nicht anhand der Pixel eine Prüfsumme bildet, sondern anhand bestimmter visueller Eigenschaften (Features). Wenn also ein Baum auf einem Foto zu sehen ist, dann erkennt das Apple-Gerät diesen und erzeugt einen Hashwert hierfür sowie für weitere erkannte Eigenschaften. Aus der Vielzahl der Features entsteht ein einzigartiger Fingerabdruck. Apple setzt also auf die Fähigkeiten der Künstlichen Intelligenz, die in den Geräten schon seit mehreren Generationen steckt. In der Fotos-App kann zum Beispiel heute schon nach Löwen oder anderen Motiven gesucht werden, ohne dass der Nutzer sie jemals verschlagwortet hat, weil die Geräte selbst die Beschreibung erkennen.</p>



<p>Grundlage für den anschließenden Abgleich mit Bildern von Missbrauch ist eine Datenbank mit Neural Hash-Werten, die von Organisationen bereitgestellt werden, die sich für die Sicherheit von Kindern einsetzen. Diese Datenbank aus Prüfwerten wird auf das Nutzergerät geladen und dort abgeglichen.</p>



<p>Dieser Scan soll laut Apple ab Herbst jedes Mal stattfinden, bevor ein Bild in iCloud Photos gespeichert wird. Das Ergebnis dieses Abgleichs wird laut Apple so verschlüsselt, dass das Ergebnis nicht ausgelesen werden kann, solange nicht eine bestimmte Schwelle von positiven Abgleichen überschritten wird.</p>



<p>Im mehrfachen Positivfall will Apple das fragliche Bildmaterial sichten und beurteilen. Erhärtet sich der Verdacht, soll eine nationale Meldestelle in Kenntnis gesetzt werden, die alles weitere veranlasst.</p>



<p>Der Scan-Prozess betrifft allerdings laut Apple nur die Cloudspeicherung. Wer diese abschaltet und Bilder nur lokal speichert, entgeht dem Scan. Auch sind iOS 15 und iPadOS 15 Voraussetzung dafür. Unklar bleibt, ob Apple die Cloudspeicherung irgendwann von einem aktuellen Betriebssystem abhängig macht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist mit Fehlerkennungen?</h2>



<p>Eine große Sorge von Nutzern, die sofort nach Bekanntwerden laut wurde, betrifft das Risiko von Fehlerkennungen. Was passiert, wenn ein Vater oder eine Mutter die eigenen Kinder unbekleidet beim Baden fotografiert und die Software hier einen Fall von Kindesmissbrauch wittert?</p>



<p>Folgt man Apples Dokumentation, sind solche falschen Unterstellungen ausgeschlossen. Das System beurteilt nicht die Inhalte der Bilder nach eigenem Ermessen, sondern gleicht sie mit Prüfwerten von Bildmaterial ab, das eindeutig als strafbar identifiziert wurde.</p>



<p>Dennoch ist Maschine Learning nicht unfehlbar. Der Gedanke, dass ein größeres Versagen der Technik von Apple zur Folge hat, dass Apple-Mitarbeiter private Fotos einsehen, um dann Entwarnung zu geben, dürfte bei aller Unwahrscheinlichkeit bei einigen Unbehagen auslösen. Denn der Nutzer erfährt laut Apple gar nicht, wenn es Verdachtsfälle gibt oder gab. Folglich findet vieles mit ureigenen privaten Daten im Verborgenen statt.</p>



<p>Es ist wie mit dem Vermieter und der Wohnung: Wann darf er tätig werden, weil sich der Mieter „daneben benimmt“ und wann nicht? Darf er mit dem Zweitschlüssel ungehindert Zugang nehmen, nur weil er Ungemach wittert? Muss er andererseits alles dulden, obwohl es sein Haus ist?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hilft das wirklich?</h2>



<p>Da der Scan nur Fälle von Kindermissbrauch entdeckt, die Fahndern und Meldestellen schon bekannt sind, dürfte das System wohl kaum bei den Erstverbreitern oder gar Tätern anschlagen. Es wird wohl allem der Weiterverbreitung bekannten Materials einen Riegel vorschieben und diejenigen, die sich strafbar machen, einer Strafverfolgung zuführen.</p>



<p>Das alleine ist zweifellos eine gute Sache, doch es sind Zweifel angezeigt, ob der Kindesmissbrauch damit auf Dauer wirklich effektiv bekämpft werden kann.</p>



<p>Gerade die professionellen Täter werden nach Bekanntwerden der Risiken für sie andere Wege nutzen, so wie Drogendealer und andere Schwerkriminelle ebenfalls ihre eigenen Messenger und Netzwerke verwenden. Übrig bleiben die Dummen und mancher Ersttäter, der nicht einfach die Cloud-Speicherung auf seinem Gerät abschaltet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo ist also das Problem?</h2>



<p>Die entscheidende Frage lautet: Heiligt der Zweck die Mittel?</p>



<p>Wer in soziale Netzwerke wie Facebook schaut, wird immer wieder auf Nutzer-Umfragen stoßen, die zum Ergebnis haben, dass Kindesmissbrauch und der Besitz bzw. die Verbreitung von Kinderpornografie härter bestraft werden sollte. Es ist zu erwarten, dass große Teile der Gesellschaft somit die Mittel durchaus für legitim halten, auch wenn die Wirksamkeit in Zweifel gezogen werden kann und viele trotzdem durchs Raster fallen.</p>



<p>Die ersten Reaktionen im Netz zeigen: Die Debatte dreht sich bei weniger technikaffinen Menschen vor allem um den Zweck, den kaum einer in Zweifel ziehen dürfte, weniger aber um die Mittel, deren problematische Dimension der Laie kaum überblicken kann.</p>



<p>Das Problem ist nämlich gar nicht die Suche nach Bildern von Kindesmissbrauch, sondern das, was Apple hierfür technisch auf den Weg bringt.</p>



<p>Strafermittlungsbehörden wie das amerikanische FBI klopften in der Vergangenheit immer wieder bei Apple an der Tür, wenn es etwa darum ging, auf Geräte-Speicherdaten von mutmaßlichen Terroristen Zugriff zu nehmen. Apple zog in den USA viel Zorn auf sich, da beteuert wurde, dass dies selbst dem Hersteller nicht möglich ist. Das Einrichten einer Hintertür (Backdoor) für legitime Fälle von Strafverfolgung, wie sie staatliche Stellen wiederholt forderten, wurde stets abgelehnt mit der Begründung, dass eine Hintertür eben auch von anderen missbraucht werden kann, wenn sie erst einmal existiert.</p>



<p>Warum sollte ein Bilderscan aber nicht leicht so zu erweitern sein, dass damit künftig auch Mörder, Terroristen und andere Straftäter entlarvt werden können? Auch hier stellt sich die Frage: Wer könnte etwas dagegen haben? Aber was ist, wenn autokratisch regierte Staaten diese Möglichkeit sehen und Apple unter Druck setzen, sie zur politischen Verfolgung zu verwenden?</p>



<p>Das Beispiel Chinas mit eigenen Rechenzentren, die Apple für seine Cloudspeicherung dort einsetzen muss, und den damit einhergehenden Fragen zum Datenschutz der dortigen Menschen zeigt, dass solche Gedankenmodelle nicht völlig aus der Luft gegriffen sind. Apple musste sich dort schon mehrfach dem Staat beugen, um weiterhin im Geschäft bleiben zu können. Ähnlich in Saudi-Arabien und anderen Ländern, wo Apple auf Geheiß der dort Herrschenden bestimmte Dienste nicht anbietet, da sie den Menschen verschlüsselte Kommunikation ermöglichen.</p>



<p>&#8222;Alles, was es braucht, um die Hintertür zu erweitern, ist, dass Apple die Maschinen-Lern-Parameter erweitert, so dass auch nach anderen Inhalten gesucht wird&#8220;, schreibt die Elektronic Frontier Foundation (EFF) in einer Stellungnahme. Apple habe ein System erschaffen, das nur darauf warte, unter externem Druck erweitert zu werden, so die Sicherheitsexperten. Es sei technisch unmöglich, ein System zu erschaffen, das ausschließlich für die Verfolgung von Kindesmissbrauch und nicht auch für andere Zwecke genutzt werden kann. Zudem würde die End-zu-End-Verschlüsselung ausgehebelt. Neben dem iCloud-Bilderscan führt Apple auch in iMessage eine Funktion ein, die Bilder bewertet, die Kindern zugeschickt werden und entsprechend ausblendet bzw. einen Warnhinweis anzeigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Privatsphäre, adé?</h2>



<p>Das Thema hat eine Dimension, die weit über die eigentliche Ankündigung hinausreicht. Die elektronische Kommunikation, Cloudspeicherung und Smartphones sind längst Bestandteile unseres Alltags, obwohl sich gesellschaftlich immer noch einrüttelt, wie sie reglementiert werden sollen und müssen. Dammbrüche, die in diesem Prozess heute geschehen, beeinflussen also massiv die Zukunft, von der auszugehen ist, dass wir in ihr noch digitaler als heute unterwegs sind. Vermeintlich gute und nach heutigen Maßstäben harmlose Aktionen können in den Überwachungsstaat von morgen münden &#8211; das hat nichts mit Paranoia zu tun, sondern einfach mit den neuen technischen Möglichkeiten, die uns heute schon Gutes wie Negatives &#8211; auf alle Fälle in alle Bereich des Lebens Einschneidendes &#8211; ermöglichen, was vor Jahrzehnten undenkbar war.</p>



<p>Viele Nutzer fühlen sich nach Datenskandalen (z.B. Pegasus) und Berichten über das Tun von Geheimdiensten im Netz heute schon überwacht. Sie leben in dem (irrationalen) Gefühl, das ohnehin alles einsehbar ist wie eine Postkarte. Sie trauen den Tech-Konzernen nicht und das durchaus begründet: Andere Konzerne als Apple praktizieren längst Scans von Cloud-Gespeichertem &#8211; seien es E-Mails oder Fotos. Diese resignative Haltung birgt allerdings die Gefahr, dass die Gesellschaft nicht für Mindeststandards eintritt, die sie in Zukunft vor Ungemach bewahren kann.</p>



<p>Privatsphäre ist Vertrauenssache. Und der normale Nutzer kann kaum bis gar nicht ermessen, ob das Versprechen der Hersteller glaubwürdig ist. Es würde tiefe Einblicke in das System erfordern. Und selbst wenn wir alle Quelltexte lesen dürften, wären sie zu umfangreich und zu komplex, um als Laie eine begründete Einschätzung vornehmen zu können.</p>



<p>Apple hat dennoch bisher recht glaubwürdig dargelegt, dass Privatsphäre als Menschenrecht angesehen wird und dass die Firma keinen monetären Nutzen davon hätte, die Nutzerdaten in irgendeiner Weise zu sichten und zu verarbeiten. Das unterscheidet Apple von Konzernen wie Google und Facebook, bei denen Daten die Währung sind und von denen sie möglichst viele benötigen, um in der Werbewirtschaft erfolgreich zu sein (auch wenn sie alle beteuern, den Wert von Datenschutz auch zu achten und/oder stärker in den Fokus zu nehmen).</p>



<p>Wenn Apple nun nach eigenem Ermessen Ausnahmen in der Privatsphäre zulässt &#8211; und seien sie technisch noch so gut verschlüsselt und geschützt -, so ist das dennoch eine Abkehr von dem uneingeschränkten Anspruch auf Privatsphäre, der Nutzerinnen und Nutzern bislang eingeräumt wurde. Privacy comes at a price &#8211; Datenschutz hat seinen Preis &#8211; und der ist im Falle von Kinderschändern gefühlt ein abartig hoher. Aber ist der Ekel vor schlimmen Verbrechen Grund genug, Grundrechte wie Privatsphäre auszuhebeln?</p>



<p>Privatsphäre und Datenschutz für die Guten ist &#8211; das ist eine bittere Lehre &#8211; nur zu haben, wenn er zunächst einmal auch den Bösen eingeräumt wird. Um das Böse dennoch zu ahnden, gibt es die Strafverfolgungsbehörden, die gesetzlich ermächtigt sind, in begründeten Fällen das Gemeinwohl über die Privatsphäre des einzelnen zu stellen. All dies ist eingebettet in einem System, das durch Kontrollinstanzen wie Gerichte vermeiden soll, dass diese Eingriffe willkürlich stattfinden.</p>



<p>Es ist leider kein perfektes, aber ein gutes System, das den Menschen in vielen Ländern jahrzehntelang ein Leben in Freiheit ermöglicht hat. Wir sollten technische Entwicklungen, die in dieses Gleichgewicht der Kräfte hineinwirken, deshalb immer kritisch hinterfragen, ob sie verhältnismäßig sind. Und ob es wirklich Konzernen wie Apple, Google und anderen überlassen werden sollte, sie ohne gesellschaftlichen Konsens einzuführen, nur weil sie durch Marktanteile die Macht dazu haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Links</h2>



<p>Erläuterungen von Apple zum technischen Verfahren: <a href="https://www.apple.com/child-safety/pdf/CSAM_Detection_Technical_Summary.pdf">https://www.apple.com/child-safety/pdf/CSAM_Detection_Technical_Summary.pdf</a></p>



<p>Statement der Electronic Frontier Foundation: <a href="https://www.eff.org/deeplinks/2021/08/apples-plan-think-different-about-encryption-opens-backdoor-your-private-life">https://www.eff.org/deeplinks/2021/08/apples-plan-think-different-about-encryption-opens-backdoor-your-private-life</a></p>



<p>Offener Brief von Sicherheitsexperten: <a href="https://appleprivacyletter.com/">https://appleprivacyletter.com/</a></p>



<p>     </p>



<p>Fotonachweis:  Nathy dog/Unsplash</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2021/08/07/wie-apple-kuenftig-unsere-fotos-nach-kinderpornos-scannt-und-warum-das-gleichzeitig-gut-und-gefaehrlich-ist/">Wie Apple künftig unsere Fotos nach Kinderpornos scannt &#8211; und warum das gleichzeitig gut und gefährlich ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
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		<title>Januar-Impressionen 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Malte Kirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2021 20:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein kleiner Fotospaziergang mit dem iPhone 12 Pro Max. Die Fähigkeit, spontan bemerkenswert gute Fotos zu schießen, begeistert mich immer wieder aufs Neue.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2021/01/23/januar-impressionen-2021/">Januar-Impressionen 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
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<p>Ein kleiner Fotospaziergang mit dem iPhone 12 Pro Max.  Die Fähigkeit, spontan bemerkenswert gute Fotos zu schießen, begeistert mich immer wieder aufs Neue.</p>
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		<title>Erhellend? Die ScreenBar Monitor LED-Schreibtischlampe von BenQ im Test</title>
		<link>https://wasgehtapp.com/2020/06/20/erhellend-die-screenbar-monitor-schreibtischlampe-von-benq-im-test/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Malte Kirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2020 08:48:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der BenQ ScreenBar Monitor Schreibtischlampe spart man Platz auf dem Schreibtisch. Und augenfreundlicher soll das Ganze auch noch sein. Hält das 99-Euro-Gerät, was es verspricht? Am Licht wird gerne gespart. Und das obwohl mit den energiesparenden und langlebigen LED-Leuchtmitteln Licht heute im Betrieb wirklich kein Kostenfaktor mehr ist: Weder auf der Stromrechnung noch bei&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2020/06/20/erhellend-die-screenbar-monitor-schreibtischlampe-von-benq-im-test/">Erhellend? Die ScreenBar Monitor LED-Schreibtischlampe von BenQ im Test</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
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<p> </p>



<p><strong>Mit der BenQ ScreenBar Monitor Schreibtischlampe spart man Platz auf dem Schreibtisch. Und augenfreundlicher soll das Ganze auch noch sein. Hält das 99-Euro-Gerät, was es verspricht?</strong></p>



<span id="more-5317"></span>



<p class="has-drop-cap">Am Licht wird gerne gespart. Und das obwohl mit den energiesparenden und langlebigen LED-Leuchtmitteln Licht heute im Betrieb wirklich kein Kostenfaktor mehr ist: Weder auf der Stromrechnung noch bei den Ersatzteilen. Trotzdem erlebt man ungewöhnlich viele Zeitgenossen, die im Dunkeln tappen, angeleuchtet lediglich durch den Schein eines Monitors.</p>



<p>Wem das Licht hingegen etwas wert ist, der dürfte vielleicht an der <a href="https://www.benq.eu/de-de/lighting/screenbar-lamp/screenbar.html">ScreenBar Monitor Schreibtischlampe von BenQ</a> Gefallen finden. BenQ? Genau, jener Hersteller von Monitoren, der sich schon vor Jahren durch preisgünstige und qualitativ gute Geräte einen Namen machte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stolzer Preis</h2>



<p>Mit einer Aufstecklampe für den Bildschirm bietet die Firma aus Taiwan nun auch Zubehör an. Für den recht stolzen Preis von 99 Euro gibt es eine röhrenförmige LED-Lampe, die mittels eines soliden Clips einfach auf den Bildschirm aufgesteckt wird. Die Stromversorgung kommt aus dem USB-Anschluss des Computers.</p>



<p>Die Vorteile liegen auf der Hand: Wer seine Schreibtischlampe auf dem Bildschirm hat, spart Platz für Standfuss oder Befestigung einer konventionellen Lampe. Die USB-Stromversorgung erübrigt den Steckdosenplatz &#8211; sofern der Strom aus der USB-Buchse ausreicht. BenQ geht aber noch weiter: Der Abstrahlwinkel der Lampe sei so gewählt, dass der Platz vor dem Monitor gut ausgeleuchtet wird, nicht aber der Bildschirm selbst, so dass es zu unangenehmen Reflektionen kommt. Zusätzlich gibt es eine Art Automatik in der Lampe, die die Lichtstärke entsprechend des Umgebungslichts auf bis zu 1000 Lux hochschraubt. Das soll augenschonend sein.</p>



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</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">So schlägt sich die Lampe im Test</h2>



<p>In unserem Test können wir viele Vorteile bestätigen: Der Aufbau ist schnell und einfach erledigt. Bei der Stromversorgung gibt es allerdings Probleme: Die Lampe reagiert recht empfindlich darauf, wenn sie erkennt, dass die Energie möglicherweise nicht ausreicht. Dann schaltet sie sich aus und eine LED blinkt. Im Handbuch heißt es dazu, man möge das beigelegte USB-Kabel nutzen. In unserem Falle war das der Fall. Per Steckdosenadapter kann man der Lampe helfen. Problematisch ist hier nur das kurze Kabel.</p>



<p>Das Licht der Lampe ist sehr angenehm und kann manuell auch ins Warme oder Kalte geändert werden. Computer, deren Bildschirme sich automatisch der Umgebung anpassen, können allerdings etwas empfindlich auf das zusätzliche Licht reagieren. Hier ist etwas Feingefühl nötig, um die Lampe so zu drehen, dass sie den Sensor nicht irritiert.</p>



<p>Das Vorfeld des Monitors ist gut ausgeleuchtet. Dokumente und anderes sind gut lesbar. Als Nutzer wird man ebenso wenig geblendet wie es auch keine störenden Reflektionen auf dem Bildschirm gibt. Wer jedoch links oder rechts vom Monitor auch noch Licht für den Schreibtisch benötigt, muss möglicherweise doch in eine zusätzliche Lampe investieren. So weit reicht das Licht nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was fehlt</h2>



<p>Schön wäre gewesen, wenn die Lampe auch vom Computer oder per Smart Home steuerbar wäre. Aber wie schreibt der Hersteller in seiner Beschreibung? &#8222;Weniger ist mehr.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Uns geht ein Licht auf</h2>



<p>Insgesamt gefallen Idee und Umsetzung der Monitorlampe. Lediglich am hohen Preis könnte man sich stören, aber hier lässt sich BenQ die gute Idee halt einfach auch gut bezahlen. Wir werden die Lampe auf jeden Fall weiterhin einsetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zahlen, Daten, Fakten</h2>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Gewicht</strong></td><td>0.53kg&nbsp;</td></tr><tr><td><strong>Leuchtmittel</strong></td><td>Bi-color LED&nbsp;</td></tr><tr><td><strong>Farbwiedergabeindex</strong></td><td>&gt; 87&nbsp;</td></tr><tr><td><strong>Lichtleistung</strong></td><td>2700K: 300lm&nbsp; 6500K: 320lm&nbsp;</td></tr><tr><td><strong>Beleuchtungsstärke</strong></td><td>1,000 Lux&nbsp;</td></tr><tr><td><strong>Farbetemperatur</strong></td><td>2,700K ~ 6,500K&nbsp;</td></tr><tr><td><strong>Stromverbrauch</strong></td><td>5W (Maximum)&nbsp;</td></tr><tr><td><strong>Materialien</strong></td><td>Aluminiumlegierung, Zinklegierung und technische Kunststoffe&nbsp;</td></tr><tr><td><strong>Produktabmessungen</strong></td><td>450 x 90 x 92 mm&nbsp;</td></tr><tr><td><strong>Herstellerland</strong></td><td>Taiwan&nbsp;</td></tr></tbody></table></figure>



<p><a href="https://www.amazon.de/BenQ-Reading-LED-Task-Lampe-Schreibtischlampen-Auto-Dimmen-Farbton-Anpassungsfunktionen/dp/B0785D93KD/ref=sr_1_10?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=schreibtischlampe">Amazon-Link: Hier kann die Lampe u.a. erworben werden</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2020/06/20/erhellend-die-screenbar-monitor-schreibtischlampe-von-benq-im-test/">Erhellend? Die ScreenBar Monitor LED-Schreibtischlampe von BenQ im Test</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Otto Now E-Scooter im Test: Rock&#8217;n&#8217;roll?</title>
		<link>https://wasgehtapp.com/2020/05/03/otto-now-e-scooter-im-test-rocknroll/</link>
					<comments>https://wasgehtapp.com/2020/05/03/otto-now-e-scooter-im-test-rocknroll/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Malte Kirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2020 17:15:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>E-Scooter waren das Trendgefährt des Sommers 2019. Wer einen kaufen wollte, musste sich lange gedulden. Mittlerweile ist es leichter. Aber will man so einen Roller wirklich dauerhaft im Keller stehen haben? Eine Alternative ist das Leasing. Ein Selbstversuch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2020/05/03/otto-now-e-scooter-im-test-rocknroll/">Otto Now E-Scooter im Test: Rock&#8217;n&#8217;roll?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
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<p><strong>E-Scooter waren das Trendgefährt des Sommers 2019. Wer einen kaufen wollte, musste sich lange gedulden. Mittlerweile ist es leichter. Aber will man so einen Roller wirklich dauerhaft im Keller stehen haben? Eine Alternative ist das Leasing. Ein Selbstversuch.</strong></p>



<span id="more-5306"></span>



<p class="has-drop-cap">Am E-Scooter scheiden sich bekanntlich die Geister. Für die einen ist es das Schließen einer Lücke in der Mobilitätskette (die momentan eh unterbrochen ist). Für die anderen Klamauk und Unfallrisiko. Dazu beigetragen hat sicherlich auch, dass es im vergangenen Jahr vor allem Mietgeräte in den Großstädten waren, die zum Maß der Dinge wurden.</p>



<p>Wer hingegen einen für den Straßenverkehr zugelassenen Roller kaufen wollte, musste sich lange gedulden. Die Nachfrage übertraf das Angebot bei weitem. Für unter 1000 Euro war kaum etwas zu bekommen. Im Winter hat sich das &#8211; wohl auch wegen der Nicht-Saison &#8211; deutlich geändert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Angebot</h2>



<p>Mit einer anderen Alternative machte die Firma <strong><em><a href="http://ottonow.de">Otto Now</a></em></strong>, eine Tochter des bekannten Versandunternehmens, von sich reden: Leasing. Der Kunde leiht sich für einen monatlichen Betrag den Roller und bekommt ihn samt Versicherungskennzeichen, Helm und Schloss. Wenn der Scooter nicht mehr gefällt, kann er zurückgegeben werden, womit der Vertrag endet. Hinzu kommt die Annehmlichkeit, ihn bei Problemen gegen ein Austauschgerät eintauschen zu können. Wer den Scooter hingegen behalten möchte, kann ihn später gegen Zahlung der Restsumme erwerben.</p>



<p>Der größte Vorteil dieses Modells ist aus Kundensicht, dass er erstmal gründlich testen kann, ob der Scooter sich wirklich gut in seinen Alltag einfügt. Oder ob er am Ende nur herumsteht und dafür viel zu teuer ist. Wer das binnen eines Jahres herausfindet, hat immer noch etwa nur halb so viel ausgegeben wie für ein Kaufgerät. Und da &#8211; erst recht in Corona-Zeiten &#8211; unklar ist, ob der Trend in diesem Jahr anhält, sind die Wiederverkaufschancen durchaus mit einem Fragezeichen zu versehen.</p>



<p>In Anbetracht der im vergangenen Jahr noch schwierigen Liefersituation war das Angebot im September vergangenen Jahres zunächst völlig überzeichnet, zumal Erstkunden nochmal 10 Euro weniger zahlen. Ich  hatte jedoch Glück und bekam das Modell <strong><em><a href="https://www.sxt-scooters.de/Scooters/eKFV-konforme-Modelle/SXT-MAX-eKFV-Version-STVO-zugelassen.html">SXT Max</a></em></strong>, das auch von vielen Verleihern in den Großstädten genutzt wird.</p>



<p>Die Verfügbarkeit der Roller ist mittlerweile deutlich besser. Allerdings hat Otto Now die Bedingungen für das Leasing verändert, wodurch es im Vergleich zum Erstangebot deutlich teurer geworden ist. 49 Euro pro Monat zahlt nur, wer sich für 24 Monate bindet (Stand: Mai 2020). Wer kürzere Mindestmietzeiten haben möchte, zahlt monatlich deutlich mehr. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="870" src="http://kirchneronline.de/wp-content/uploads/2020/05/IMG_1741-1024x870.jpeg" alt="" class="wp-image-5311" srcset="https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2020/05/IMG_1741-1024x870.jpeg 1024w, https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2020/05/IMG_1741-300x255.jpeg 300w, https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2020/05/IMG_1741-768x653.jpeg 768w, https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2020/05/IMG_1741-1536x1305.jpeg 1536w, https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2020/05/IMG_1741-2048x1741.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der E-Scooter SXT Max macht auch in der dunklen Jahreszeit eine gute Figur.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Fahrgerät</h2>



<p>Das maximale Tempo ist bei allen zugelassenen Scootern gleich: Höchstens 20 km/h dürfen sie fahren. So schreibt es das Gesetz in Deutschland vor. Unterschiede findet der Nutzer vor allem in der Tragfähigkeit (hier:  125 kg), der Rädergröße (10 Zoll) und der Reichweite (40 bis 45 Kilometer). Hier kann das über 1000 Euro teure SXT-Gerät mit guten Werten überzeugen, wenngleich die tatsächliche Reichweite natürlich immer von Witterungsbedingungen und Nutzung abhängt.  Wie bei E-Autos sind die Reichweitenwerte des Herstellers Optimalangaben. Wer den Roller ausreizt &#8211; und deshalb möchte man ihn ja fahren -, sollte sich auf niedrigere Reichweiten einstellen.</p>



<p>Per Ladegerät wird an der Steckdose aufgeladen. Ein kleines LCD-Display zeigt Akkustand, Tempo und Einstellungen an. Etwas irritierend ist, dass niemals 100 Prozent erreicht werden. Schade ist auch, dass der Ladestand nicht per Smartphone abgerufen werden kann. Aber dazu später noch mehr.</p>



<p>Mit fast 20 Kilogramm ist der Roller kein Fliegengewicht. Die Lenkstange kann per Hebel umgeklappt werden. Dadurch ist er leichter durch Treppenhäuser zu manövrieren, aber ein Kinderspiel ist das aufgrund der Schwere trotzdem nicht. Die Fussplatte ist recht breit und damit komfortabel in der Nutzung. Der Roller wirkt sehr stabil und es wackelt nichts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Fahrgefühl</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://kirchneronline.de/wp-content/uploads/2020/05/IMG_1928-2-473x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5312" width="229" height="496" srcset="https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2020/05/IMG_1928-2-473x1024.jpeg 473w, https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2020/05/IMG_1928-2-138x300.jpeg 138w, https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2020/05/IMG_1928-2-768x1664.jpeg 768w, https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2020/05/IMG_1928-2-709x1536.jpeg 709w, https://wasgehtapp.com/wp-content/uploads/2020/05/IMG_1928-2.jpeg 897w" sizes="auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px" /></figure></div>



<p class="has-text-align-left">Der Roller kann in drei Geschwindigkeitsstufen gefahren werden, wobei es wenig wahrscheinlich ist, dass ihn viele noch weiter als 20 km/h drosseln. In unserem mehrmonatigen Text erreichte der Roller selbst dieses Tempo nur selten. Meist bewegt er sich mit 17 bis 19 km/h fort. Das ist allerdings je nach Untergrundbeschaffenheit auch schon recht schnell.</p>



<p>Trotz rudimentärer Federung ist der Bodenkontakt schon sehr unmittelbar. Herausragende Steine auf Radwegen oder Bordsteinkanten übertragen sich nahezu eins zu eins auf den Fahrer. Mit zwei Handbremsen kann das Roller kraftvoll zum Stillstand gebracht werden. Eine Drehklingel verschafft dem höchstens leise surrenden Gefährt Gehör.</p>



<p>Das einzigartige Fahrgefühl von E-Scootern ist schwer zu beschreiben. Es ist geprägt von Leichtigkeit und der Unmittelbarkeit zum Boden. Vermutlich deshalb fahren einige auch sehr riskant damit. Eine defensive Fahrweise ist empfehlenswert. Und selbst dann macht das Modell von SXT großen Spaß. Was fehlt, ist eine Transportmöglichkeit für Gegenstände wie Einkäufe. Hier muss auf einen Rucksack zurückgegriffen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Smartes Fahren?</h2>



<p>Enttäuschend ist der SXT Max bei den smarten Funktionen. Genau genommen ist gar nichts an diesem Roller smart: Während die Mietroller in den großen Städten etwa per Smartphone aktiviert und verriegelt und den den Verleihern per GPS lokalisiert werden können, kann der Leasingroller nicht einmal seinen Ladestand, statistische Daten zur Fahrt oder sonstiges an ein Smartphone übermitteln. Damit ist er technisch so fortschrittlich wie ein Fahrrad mit einem Digitaltacho der 1990-er-Jahre. Das ist vereinfacht gesagt enttäuschend!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Fazit</h2>



<p>Die Frage, ob der E-Scooter nur eine Eintagsfliege war, wird sich erst nach diesem Sommer mit seinen erschwerten Bedingungen sagen lassen. Ein Wintergefährt ist er nur bedingt, obwohl auch rutschige Blätter im Herbst kein No-Go beim Fahren waren.</p>



<p>Aber genau hier erfüllte das 2019-er-Angebot von <strong><em>Otto Now</em></strong> die Erwartungen, nämlich, das zu zahlende Lehrgeld zu reduzieren. Der Nutzer erhält dafür einen wertigen Roller und eine gute Unterstützung. So kam pünktlich im Februar das neue Versicherungskennzeichen zum Aufkleben. Ob wir im Jahr 2021 noch ein weiteres kleben werden, wird sich zeigen.</p>



<p>Ist das Leasing zu empfehlen? Mit Blick auf die neuen Bedingungen im Mai 2020 nur bedingt.  Wer für zwei Jahre zum günstigsten Monatspreis least, kann den Roller eigentlich auch besser gleich selbst kaufen. Für kürzere Mindestmietzeiten kann sich das Leasing dagegen rechnen, um einen Ersteindruck zu bekommen. Ein Angebot, das vor allem für Unsichere interessant sein könnte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2020/05/03/otto-now-e-scooter-im-test-rocknroll/">Otto Now E-Scooter im Test: Rock&#8217;n&#8217;roll?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
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		<title>Gesundheit! Der Digital Ratgeber des Wort&#038;Bild-Verlags im Durchblätter-Check</title>
		<link>https://wasgehtapp.com/2020/04/13/gesundheit-der-digital-ratgeber-des-wortbild-verlags-im-durchblaetter-check/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Malte Kirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2020 16:44:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wort und Bild Verlag hat den Digital Ratgeber veröffentlicht. Ein Blick in das Heft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2020/04/13/gesundheit-der-digital-ratgeber-des-wortbild-verlags-im-durchblaetter-check/">Gesundheit! Der Digital Ratgeber des Wort&#038;Bild-Verlags im Durchblätter-Check</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
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<p class="has-drop-cap">Der erste Reflex, als das Ansichtsexemplar des neuen „Digital Ratgeber“ des Wort&amp;Bild-Verlags in der Post lag, war: „Oh je, bin ich schon so alt?“ Das Schubladendenken hat mit der erfolgreichsten Marke des Verlags aus Baierbrunn zu tun, der „Apotheken-Umschau“. Das Interesse an Gesundheitsthemen wird fälschlicherweise gerne älteren Jahrgängen zugeordnet. Aber gerade in diesen Tagen ist das Thema Gesundheit wieder in den Fokus aller Generationen gerückt.</p>



<span id="more-5299"></span>



<p>Der „Digital Ratgeber“ mit seinen 152 Seiten sollte gerade jüngere Leser interessieren, widmet er sich doch umfangreich des Trendthemas E-Health. Smartphones und Smartwatches haben mit Gesundheitsfunktionen die Lust daran geweckt, sich in Bewegungswettbewerben zu messen und seine Körperwerte zu erfassen. Diese Entwicklung ist noch am Anfang. Aus den Tech-Schmieden der Welt ist zu hören, dass Wearables in Zukunft viel mehr beherrschen sollen. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs, wie das Heft eindrücklich aufzeigt.</p>



<p>So gibt es eine Vielzahl von Apps, die zum Beispiel Diabetes-Patienten eine nützliche Hilfe sind, oder Frauen unterstützen, ihren Zyklus im Blick zu behalten. Virtuelle Realität kann dazu genutzt werden, Menschen zu therapieren. Und dann ist da natürlich das große Thema Gesundheitskarte – während die Menschen schon wie selbstverständlich mit ihrem Smartphone kontaktlos bezahlen können, werden Rezepte noch auf Papier gedruckt und eine Karte im Stile früherer Telefonkarten dient als Beleg der eigenen Krankenversicherung.</p>



<p>Anders als viele Technikmedien kann der „Digital Ratgeber“ auf das Know-how von Medizinern zurückgreifen, die fachkundige Einschätzungen abgeben können, ob zum Beispiel bestimmte Apps wirklich etwas für Patienten und Nutzer taugen.</p>



<p>Der „Digital Ratgeber“ soll sich laut Verlag nicht auf das Printmagazin beschränken, sondern Teil eines Kosmos sein mit Podcast, sozialen Medien und mehr (<a href="https://www.digital-ratgeber.de">Website</a>). Wie die „Apotheken Umschau“ ist das Magazin in Apotheken erhältlich, dank Sponsor in der Erstauflage von 650.000 Exemplaren kostenlos. In welchem Rhythmus es weitergehen soll, wurde nicht mitgeteilt. Themen dürfte es bei der hohen Schlagzahl im Bereich E-Health sicherlich zu genüge geben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2020/04/13/gesundheit-der-digital-ratgeber-des-wortbild-verlags-im-durchblaetter-check/">Gesundheit! Der Digital Ratgeber des Wort&#038;Bild-Verlags im Durchblätter-Check</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
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		<title>Star Trek: Picard &#8211; Die Drei-Folgen-Zwischenbilanz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Malte Kirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2020 15:40:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schlägt sich Jean-Luc Picard im Jahr 2020 in seiner eigenen Serie? Erfreutlich gut. Sowohl buchstäblich im Hau-Drauf gegen romulanische Geheimdienstler. Aber auch im Serienvergleich. Eine erste Zwischenbilanz nach drei Folgen. Das Grundkonzept: Nach drei Folgen wird deutlich sichtbar, was die Autoren der Serie im Sinn hatten, als sie „Picard“ konzipierten. Zwar spielt die Serie&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2020/02/12/star-trek-picard-die-drei-folgen-zwischenbilanz/">Star Trek: Picard &#8211; Die Drei-Folgen-Zwischenbilanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
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<p><strong>Wie schlägt sich Jean-Luc Picard im Jahr 2020 in seiner eigenen Serie? Erfreutlich gut. Sowohl buchstäblich im Hau-Drauf gegen romulanische Geheimdienstler. Aber auch im Serienvergleich. Eine erste Zwischenbilanz nach drei Folgen.</strong></p>



<span id="more-5282"></span>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Das Grundkonzept: </strong>Nach drei Folgen wird deutlich sichtbar, was die Autoren der Serie im Sinn hatten, als sie „Picard“ konzipierten. Zwar spielt die Serie in einer noch ferneren Zukunft als die „<em>Next Generation</em>“  Ende der 1980-er-Jahre. Eigentlich wurde Jean-Luc Picard aber in das Jahr 2020, in unsere Gegenwart, gebeamt. Wir haben es mit einst über jeden Zweifel erhabenen Strukturen (Sternenflotte) zu tun, die sich nur noch um sich selbst kümmern und wenig verlässlich sind. Und wir erleben Geheimbünde und Gruppierungen, die die Gesellschaft unterwandern und in der Ablehnung von Fortschritt und Andersartigem (Androiden) vereint sind. Und die moderaten, wertebeständigen Kräfte (Picard) wurden ausgemustert und verbannt. Kurzum: Was würde Jean-Luc Picard in unserer Gegenwart tun? Eine wunderbare Idee.Seine Motivation: Ging es<a href="http://kirchneronline.de/2020/01/25/earl-grey-koffeinfrei-gedanken-zur-ersten-folge-von-star-trek-picard/"> in der ersten Folge</a> noch primär um Dahj, die geheimnisvolle Androidin und Tochter von Data, wandelt sich Picards Motivation immer mehr in eine persönliche Motivation. Er möchte zurück in den Weltraum,  vor allem aber wieder etwas bewegen (Ein Schelm, wer an James T. Kirk in <em>Generations</em> denkt.). Und seine Motivation ist die unsrige: Wie lange haben wir ihn vermisst. Und wie gerne sehen wir ihn nun endlich wieder in Aktion.</li><li><strong>Borg und Romulaner:</strong> Was für ein intelligenter Schachzug, nicht die Borg als Übergegner wieder einzuführen (zumindest bis jetzt), sondern den Bezug zu Hugh (Jonathan Del Arco) herzustellen, den wir mit seinen Borg-Abtrünnigen zuletzt im TNG-Zweiteiler „Descent“ das letzte Mal gesehen haben. Die wunderbare Optik dieses Borg-Kubus versöhnt mit der scheinbar völligen Entmystifizierung der Borg durch die TNG-Ableger-Serie <em>Voyager</em>. Hier gibt es noch viel Geheimnisvolles. Und apropos geheimnisvoll: Die Romulaner, genauer gesagt der Geheimbund im Tal Shiar, sind natürlich auch eine gute Wahl als Gegenspieler. Nach all den Serien und Filmen sind sie noch recht unverbraucht. Und was haben sie überhaupt mit den Borg zu tun? Spannende Fragen.</li><li><strong>Die Erzählweise:</strong> Fortschrittlich. Der Spannungsbogen ist kaum auszuhalten. Geradezu ein Graus, jedes Mal eine Woche warten zu müssen. Und ich habe mir jede Folge bislang zweimal angesehen, ohne beim zweiten Mal die Lust daran zu verlieren. „<em>Picard</em>“ erschöpft sich nicht in einem einmaligen Spannungs-/Überraschungseffekt, sondern weiß auch durch Dialoge und das Spiel der Schauspieler zu überzeugen.</li><li><strong>Der weitere Cast:</strong> Am Ende der dritten Folge haben wir unseren Cast endlich größtenteils zusammen. Picards Ausflucht, nicht die TNG-Crew zu aktivieren (sind zu loyal) ist etwas hanebüchen. Aber es natürlich nachvollziehbar, dass die Autoren keinen Seniorenclub auf Reisen schicken wollten. Zudem sind die neuen Charaktere wie Raffi deutlich extravaganter gezeichnet als es die TNG-Crew je war. Das fühlt sich im Zusammenspiel mit Picard noch etwas fremdartig an, aber es sind halt &#8211; auch aus Seriensicht &#8211; andere Zeiten. Für ein Urteil ist es noch zu früh.</li><li><strong>Das Intro &amp; die Titelmusik:</strong> Nach drei Folgen schwindet meine Hoffnung, dass ich ein Freund dieses Intros werde. Ich überspringe selten den Vorspann von Serien, aber ich mag den Stil einfach nicht. Auch die Titelmusik enthält zwar interessante Ansätze, überzeugt aber im Ergebnis nicht. Sie löst bei mir nichts aus.</li><li><strong>Die Musik der Serie: </strong>Die musikalische Untermalung der Folgen überzeugt hingegen deutlich mehr. Die Mischung aus Neuem, dem Picard-Thema (Flöte) und Star Trek-Elementen empfinde ich als gelungen. Mit Gänsehaut sollte man sparsam umgehen, aber ein TNG-Moment, wie der, in dem Picard „Engage“ („Energie“) sagt, entfaltet mit seiner musikalischenUmmalung schon eine Wirkung.</li><li><strong>Der Vergleich zu <em>Discovery</em>: </strong>Nach drei Folgen zeichnen sich erhebliche Unterschiede zwischen den beiden Serien ab. Während <em>Discovery</em> recht schnell zu einer völligen Unberechenbarkeit der Charaktere überging, so dass Gut und Böse kaum noch zu unterscheiden waren, sind die Figuren bei „Picard“ deutlicher zuzuordnen. Die Actionszenen wirken wohldosiert und das ganze Universum wirkt bei weitem nicht so überzeichnet. </li><li><strong>Meine Zwischenbilanz: </strong>„Picard“ vermischt in den ersten drei Folgen den Charme von TNG mit dem siebten Kinofilm „<em>Generations</em>“, einer kleinen Prise der weiteren TNG-Filme und paart dieses mit einer modernen Serienerzählweise. Ohne zu wissen, wo die Reise genau hingeht, ist das auf jeden Fall eine Grundkonstellation, die erstmal stimmig wirkt und Lust auf mehr macht. Die Autoren verknüpfen den Bezug zu unserer Gegenwart gelungen mit einem Fortdreh der Lebenslinie von Picard. Man darf guter Hoffnung sein, dass leichtfertig platzierte Wegmarken der letzten TNG-Filme rückblickend noch einen tieferen Sinn bekommen oder zumindest in dieser Serie gut fortgeschrieben werden.</li></ul>



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<p>Der Beitrag <a href="https://wasgehtapp.com/2020/02/12/star-trek-picard-die-drei-folgen-zwischenbilanz/">Star Trek: Picard &#8211; Die Drei-Folgen-Zwischenbilanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://wasgehtapp.com">wasgehtApp.com</a>.</p>
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