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	<title>Webwriting-Magazin - vom Publizieren und Kommunizieren im Internet</title>
	
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	<description>Publizieren und Kommunizieren im Internet, Webwriting, Blogdesign, Webdesign, Blog, Weblog, Blogosphaere, www, Web2.0, Communitys, Informationsgesellschaft</description>
	<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 13:36:40 +0000</pubDate>
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		<title>7 WWMAG-Surftipps: Blogdesign, CSS, Menü-Generatoren, Vektor-Bilder, Ideen + eine Warnung</title>
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		<comments>http://www.webwriting-magazin.de/7-wwmag-surftipps-blogdesign-css-menue-generatoren-vektor-bilder-ideen-eine-warnung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 12:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[WWMAG-Surftipps]]></category>

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		<description><![CDATA[

Es ist Fr&#252;hling - wenn schon nicht da drau&#223;en, so doch auf etlichen Blogs! Funkelnagelneues Blogdesign gibts zu besichtigen (+ bewerten und kommentieren) bei: Choco&#8217;s Powder Puff, Dreas World, Bellas Wonderworld, Addicted2photos.com, Beutelteufelin, Fairysale Motivstempel,  bei Fr&#228;ulein Pienzn&#228;schen, EgghatsBlog und auf NetProfit (mit 10 Tipps f&#252;r einfacheres Blogdesign)
Tutorials: Spektakul&#228;re Text-Effekte mit Photoshop - 40 [...]]]></description>
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<ul>
<li>Es ist Fr&#252;hling - wenn schon nicht da drau&#223;en, so doch auf etlichen Blogs! <strong>Funkelnagelneues Blogdesign</strong> gibts zu besichtigen (+ bewerten und kommentieren) bei: <a href="http://chocos-powder-puff.blogspot.com/2010/03/neues-blog-design.html">Choco&#8217;s Powder Puff</a>, <a href="http://dreaswolrd.blogspot.com/2010/03/neues-blogdesign-gefummelt.html">Dreas World</a>, <a href="http://whitesences.bplaced.net/filemanager/wordpress/2010/03/11/neues-blogdesign-online/">Bellas Wonderworld</a>, <a href="http://www.addicted2photos.com/post/Blog-im-neuen-Gewand!.aspx">Addicted2photos.com</a>, <a href="http://fraubeutel.de/?p=274">Beutelteufelin</a>, <a href="http://fairysale.blogspot.com/2010/03/doodel-doodel-dei.html">Fairysale Motivstempel</a>,  bei <a href="http://www.pienznaeschen.de/2010-02/neues-blogdesign/">Fr&#228;ulein Pienzn&#228;schen</a>, <a href="http://egghat.blogspot.com/">EgghatsBlog</a> und auf <a href="http://blog.netprofit.de/10-tipps-fuer-ein-einfacheres-blog-design.html">NetProfit</a> (mit 10 Tipps f&#252;r einfacheres Blogdesign)</li>
<li><strong>Tutorials:</strong> Spektakul&#228;re Text-Effekte mit Photoshop - <a href="http://www.problogdesign.com/resources/40-extraordinary-photoshop-text-effects/">40 Extraordinary Photoshop Text Effects;</a></li>
<li><a href="http://praegnanz.de/weblog/warum-ich-pixel-fuer-css-schriftgrade-verwende">Warum ich Pixel f&#252;r CSS-Schriftgrade verwende</a> - von <strong>Gerrit van Aaken</strong>, mit umfangreicher Diskussion.</li>
<li><a href="http://homepage-links.org/generatoren/css-generatoren/#Menu">CSS-Generatoren: Men&#252;s erstellen</a> - <strong>Homepage Links</strong> stellt 10 hilfreiche Generatoren  vor.</li>
<li>Tipps zur Findung <strong>kreativer Ideen:</strong> <a href="http://www.zephram.de/blog/2010/01/20/wie-findet-man-gute-analogien/">Wie findet man gute Analogien?</a></li>
<li><a href="http://www.drweb.de/magazin/abstract-vector-design-inspiration/">35 Inspirationen f&#252;r abstraktes Vektor-Design</a> - von <strong>Dr.Web</strong>, am Ende mit Links zu tools und Tutorials;</li>
<li><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/03/11/dein-twitter-gehort-dir-nicht/">Dein Twitter geh&#246;rt dir nicht!</a> Ein engagiertes Plaidoyer von <strong>Kerstin Hoffmann</strong>  f&#252;r das sichere Betreiben von Blogs und anderen eigenen Projekten auf EIGENEM Webspace. Sehr empfehlenswert!</li>
</ul>
<p>Und au&#223;er der Reihe: <strong>Ein Blick ins Urzeit-Web</strong>: <a href="http://www.webwriting-magazin.de/wie-das-web-vor-14-jahren-aussah-missing-link-die-ausstellung/">Missing Link Cyberzine - eine Ausstellung</a> (mein erstes Webprojekt von 1996/97 wieder online).</p>

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		<title>Wozu noch Privatheit? Ein Wutanfall.</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Netzkultur & Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist Privatheit nur noch ein "romantisches Projekt"? M&#252;ssen wir uns damit abfinden, uns als Personen von &#246;ffentlichem Interesse zu verstehen? Sind alle, denen das nicht passt, unehrliche feige Leute, die nicht zu dem stehen, was sie tun?]]></description>
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<p>Mit Verlaub: die immer &#246;fter vorgetragene Meinung, dass &#8220;Offenheit und Ehrlichkeit&#8221; so etwas Altert&#252;mliches wie PRIVATSPH&#196;RE &#252;berfl&#252;ssig mache, ist mutwilliges Flachdenkertum, dessen Naivit&#228;t kaum zu &#252;berbieten ist. Erst recht empfinde ich den damit einher gehenden moralischen Zeigefinger als eine grobe Zumutung! Wenn sich das Bewusstsein vieler SocialMedia-Begeisterter so weiter entwickelt, werden bald alle, die noch einen Anspruch auf Privatleben vortragen, als unehrliche Feiglinge gemobbt, die vermutlich finsteren Machenschaften nachgehen und sich nicht trauen, zu dem zu stehen, was sie tun. </p>
<p>Von da aus ist&#8217;s dann nur noch ein kleiner Schritt bis zur Pflicht zur 100%igen Transparenz. Und gewiss werden das die Innenministerien der Zukunft SEHR gerne in Gesetze gie&#223;en. (Die &#8220;sch&#246;ne neue Welt&#8221; von Huxley, wo wenn ich mich recht erinnere auch Vorh&#228;nge nicht mehr erlaubt waren, ist dann perfekt).<span id="more-825"></span></p>
<h2>Wof&#252;r Privatheit gut ist</h2>
<p>Weil aber diejenigen, die so locker daher reden und auf die &#8220;Illusion Privatheit&#8221; gerne verzichten, offenbar wirklich nicht mehr WISSEN, um was es geht:  Im Privaten habe ich die Freiheit, mich zu bewegen, zu reden und zu handeln, ohne fortw&#228;hrend einem &#8220;m&#246;glichen Publikum&#8221; die jeweiligen Kontexte, Gr&#252;nde, Bez&#252;ge und Rechtfertigungen dieses Tuns oder Lassens vermitteln zu m&#252;ssen. Gibt es keine Privatheit mehr, ist es mit dieser Freiheit vorbei. Dann werden die Menschen &#246;de, gleichf&#246;rmig attraktive Masken tragen und stromlinienf&#246;rmige, nichtssagende Statements abgeben, aus denen niemand etwas Falsches ableiten kann.</p>
<p>Dieser Trend wird bei der Gestaltung von Profilen in sozialen Netzwerken ja heute schon deutlich: blo&#223; keine Ecken und Kanten zeigen, es k&#246;nnte ja jemand falsche Schl&#252;sse ziehen, ein potenzieller Chef, Kunde, Auftraggeber oder gar &#8220;m&#246;glicher Partner&#8221; k&#246;nnte abgeschreckt werden. <strong>Style deine ON-ID, sonst bist zu verratzt</strong> - dieses Mantra verbreiten immer mehr Warner und jede Menge Agenturen, die sich dann auch gerne um die &#8220;Bereinigung&#8221; von allem, was nicht passt, k&#252;mmern. </p>
<h2>Wahrheit gibt es nur im Kontext</h2>
<p>Ohne Privatheit verst&#228;rkt sich das alles noch und durchzieht dann als verinnerlichte Haltung den gesamten Lebensalltag.  Und dabei geht es in der Regel NICHT um Dinge, zu denen man gerne steht oder stehen k&#246;nnen sollte, sondern um irgendwelche Info-Bits, die im Zuge des allgegenw&#228;rten gescannt/gefilmt/abgeh&#246;rt/mitgelesen-werdens aus dem Zusammenhang gerissenen werden und falsch bewertet. Ohne dass man es auch nur mitbekommt und etwas Erl&#228;uterndes dazu sagen k&#246;nnte. </p>
<p>Nat&#252;rlich gab&#8217;s das auch in der Vergangenheit, die neuerdings den Namen &#8220;Offline-Zeit&#8221; tr&#228;gt - allerdings nur als Unfall und Ausnahme, nicht als stets zu ber&#252;cksichtigender Dauerzustand. Denn man hatte ja noch PRIVATHEIT: ein f&#252;r sich sein bzw. mit bestimmten Anderen sein - unter Ausschluss einer &#214;ffentlichkeit, die von dem, was man gerade mit bestimmten Menschen teilt, keine Ahnung hat und auch nicht haben muss. Privatheit ist die Freiheit, zu leben ohne mich dauernd erl&#228;utern zu m&#252;ssen, ja, ohne auch nur daran DENKEN zu m&#252;ssen, wie mein lockerer Spruch an den Freund, der mich 10 Jahre kennt und genau wei&#223;, wie ich es meine, auf andere wirken k&#246;nnte. </p>
<p>Wer sich nat&#252;rlich nur wirklich lebendig f&#252;hlt, wenn hunderte oder tausende &#8220;Freunde&#8221; mitbekommen &#8220;what&#8217;s happening&#8221;, der wird schon gar nicht mehr begreifen k&#246;nnen, von was ich spreche. F&#252;r den bin ich eben der &#8220;Altmensch&#8221;, der gerade dabei ist, von der Evolution ausgemerzt zu werden.</p>
<p>Mag sein, dass es so ist. Aber ehrlich: ich bin nicht neidisch auf Eure sch&#246;ne neue mega-transparente Welt!</p>
<p>***</p>
<p>Dieser Beitrag ist inspiriert vom Kommentargespr&#228;ch unter dem Artikel <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/03/09/facebook-mit-neuem-location-feature-angriff-auf-den-wettbewerb-und-den-datenschutz/">&#8220;Facebook mit neuem Location-Feature: Angriff auf den Wettbewerb – und den Datenschutz&#8221;</a> auf <strong>Basic Thinking.</strong></p>

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		<title>Wie das Web vor 14 Jahren aussah: Missing Link - die Ausstellung</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[aus der Urzeit des Webs]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommentare per E-Mail, h&#228;ndisch unter Artikel gesetzt: So funktionierte "Community" in den fr&#252;hen Jahren des Webs. Ein Blick ins Urzeit-Web, in dem schon vieles ging, was manche als Erfindung der Nuller-Jahre ansehen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<blockquote><p>&#8220;Der Inhalt ist – trotz postmoderner Verzweiflung – indianisches Gespr&#228;ch am Lagerfeuer. &#8230; F&#252;nfzehn Jahre WEB haben – in my humble opinion – am Beispiel von Missing Link, die Verfallsgeschichte des Fortschritts wiedereinmal exemplarisch vorgef&#252;hrt: Benjamins Engel der Geschichte und der fortschreitende Verlust der Aura des Kunstwerkes durch die Reproduzierbarkeit.&#8221;  </p></blockquote>
<p>So ein Kommentar zur <a href="http://claudia-klinger.de/archiv/MissingLinkAusstell/">Online-Ausstellung des Cyberzines Missing Link</a> - mein erstes WebMag von 1996. So pessimistisch sehe ich das zwar nicht, doch waren die Anf&#228;nge des Webdesigns schon eine etwas abenteuerlichere Angelegenheit als heute. Man nutzte noch den Browser-Backbutton als Navi, orientierte sich an der Struktur von Print-Medien, oder gestaltete auch mal total &#8220;hermetische&#8221; Seiten, auf denen man nach den Links erst suchen musste. Missing Link war allerdings auch f&#252;r die damalige Zeit schon recht &#252;bersichtlich und versuchte sich an der sp&#228;ter per CMS so allgegenw&#228;rtigen Portalstruktur. </p>
<p><a href="http://claudia-klinger.de/archiv/MissingLinkAusstell/"><img style="margin-top:10px;margin-bottom:10px" src="http://www.webwriting-magazin.de/wp-content/uploads/2010/03/misssingl.gif" alt="Missing Link Cyberzine 1996/97" title="Missing Link Cyberzine 1996/97" width="480" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-824" /></a></p>
<p>Das &#8220;Cyberzine&#8221; existierte mehrere Jahre und war recht text-lastig: &#8220;h&#228;ndisch&#8221; verwebbte Diskussionen &#252;ber die neue &#8220;Welt&#8221; im Internet, die man damals noch &#8220;Cyberspace&#8221; nannte. Man war weitgehend unter sich: Literaten, K&#252;nstler, Studenten, Uni-Seiten, erste Experimente kommerzieller Akteure, die schon gleich Kritik auf sich zogen. Witzig, die ersten Eindr&#252;cke von damals 14 Jahre sp&#228;ter wieder zu lesen - zum Beispiel zum &#8220;geistigen Eigentum&#8221;: </p>
<blockquote><p>
&#8220;Wer aber glaubt, mit einem in der Printwelt entstandenen Gesetzesinstrumentarium im Netz etwas auszurichten, hat die andersartige Struktur des Netzes noch nicht realisiert. Damit ist nicht gemeint, da&#223; es immer einfache M&#246;glichkeiten geben wird, Server au&#223;erhalb der Copyright-Staaten zu nutzen, um geklaute oder verbotene Inhalte zu verbreiten. Viel grundersch&#252;tternder ist doch die Tatsache, da&#223; es hier gar nicht darum geht, kriminelle Energien im Zaum zu halten, sondern da&#223; die technischen und strukturellen Bedingungen des Web unseren Begriff von (geistigem) Eigentum und Besitz zerbr&#246;seln lassen, ja geradezu auf den Kopf stellen. Seiten, auf denen nichts zu holen ist, sind einfach nicht erfolgreich, es ist, als s&#228;&#223;e man in seiner Wohnung und m&#252;&#223;te nach den Dieben rufen: Kommt her und greift zu! &#8220;</p></blockquote>
<p>Der aus heutiger Sicht <a href="http://claudia-klinger.de/archiv/MissingLinkAusstell/wohin.htm">naiv kultur-optimistische Artikel</a> endet mit dem Satz <em>&#8220;Die gro&#223;e Zeit der Massen und Massenmedien geht im Informationszeitalter zu Ende. Sollen wir dar&#252;ber weinen?&#8221;</em> Es wundert eigentlich, dass das &#8220;Weinen&#8221; so SP&#196;T angefangen hat und  ein Schirrmacher erst 2009 so richtig auf den Putz hauen konnte. </p>
<p>Und hier gehts <a href="http://claudia-klinger.de/archiv/MissingLinkAusstell/">zur Ausstellung.</a></p>

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		<item>
		<title>Über Wertschätzung, Dankbarkeit und gekürzte RSS-Feeds</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Webwriting-magazin/~3/kPC7I0ACWCI/</link>
		<comments>http://www.webwriting-magazin.de/ueber-wertschaetzung-dankbarkeit-und-gekuerzte-rss-feeds/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Netzkultur & Szene]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webwriting-magazin.de/?p=822</guid>
		<description><![CDATA[
Zwar z&#228;hle ich nicht zu den regelm&#228;&#223;igen Leserinnen des Basic-Thinking-Blogs, doch ber&#252;hrt mich der Streit um das &#246;konomisch begr&#252;ndete K&#252;rzen der RSS-Feeds durchaus. Die Reaktionen auf den Entzug der M&#246;glichkeit, die Artikel auch fern der BT-Website zu lesen, lassen zwei Lager erkennen, die sich nun gegenseitig beharken: 

Die einen k&#252;ndigen den gek&#252;rzten Feed und beschweren [...]]]></description>
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<p>Zwar z&#228;hle ich nicht zu den regelm&#228;&#223;igen Leserinnen des <a href="http://www.basicthinking.de/blog/">Basic-Thinking-Blogs</a>, doch ber&#252;hrt mich der Streit um das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/03/04/basic-thinking-warum-der-rss-feed-gekuerzt-wurde/">&#246;konomisch begr&#252;ndete</a> K&#252;rzen der RSS-Feeds durchaus. Die Reaktionen auf den Entzug der M&#246;glichkeit, die Artikel auch fern der BT-Website zu lesen, lassen zwei Lager erkennen, die sich nun gegenseitig beharken: </p>
<ul>
<li>Die einen k&#252;ndigen den gek&#252;rzten Feed und beschweren sich &#252;ber die Zumutung, mit &#8220;einem Mausklick mehr&#8221; den Quelle aufsuchen zu sollen: Zu unbequem, zu weit weg vom eigenen &#8220;Workflow&#8221; - und &#252;berhaupt: Infos gibt es doch wie Sand am Meer, was schert uns da der Wunsch, auch Geld mit Werbung zu verdienen?</li>
<li>Die anderen finden den Schritt zu gek&#252;rzten Feeds ok und prangern den <a href="http://www.web-ideas.de/fisch-oder-fleisch/social-egoismus/">Egoismus der Ersteren</a> an, die auf der Kultur des Kostenlosen beharren und immer nur nehmen, aber nichts geben wollen. Wo bleibt die Dankbarkeit f&#252;r die ganze Arbeit? Warum g&#246;nnt man den Bloggern ihre Werbe-Peanuts nicht?</li>
</ul>
<p>Klar, dass die Basic-Thinking-Schreiber <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/03/07/basic-flashback-danke-fuer-das-arschloch-lieber-leser/">mit einigem Unmut</a> auf die K&#252;ndigungs-Ank&#252;ndiger reagieren. Bemerkenswert, dass sie gerade dadurch f&#252;r etliche Leser wieder interessant werden - auch f&#252;r mich. <span id="more-822"></span></p>
<h2>Ist Aufmerksamkeit das einzige, was z&#228;hlt?</h2>
<p>Um eine tief sch&#252;rfende Analyse bem&#252;ht sich Michael Seemann. In <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/03/07/fullfeeds-gewalt-und-eine-skizze-des-zweiten-markts.aspx">Fullfeeds, Gewalt und eine Skizze des &#8220;Zweiten Markts&#8221;</a> f&#252;hrt er aus, dass f&#252;r Informationen bald gar nichts mehr in Geld oder anderen Leistungen (der unbequeme Klick mehr) bezahlt werde. Und zwar deshalb, weil im &#8220;zweiten Markt&#8221; der Aufmerksamkeit der Wert der Information durch die Nachfrage nach Aufmerksamkeit aufgehoben werde: Wenn sehr viele Publisher um diese konkurrieren, kann man nicht erwarten, dass der Aufmerksamkeits-Verteiler (Leser) noch irgend etwas anderes f&#252;r die erbrachte Leistung geben werde als eben diese Aufmerksamkeit. In dieser Sicht ist es der Blogger, der dankbar zu sein hat, weil ihm der Leser seine kostbare Lebenszeit als Aufmerksamkeit schenkt.</p>
<p>Aus meiner Sicht verschr&#228;nken sich hier zwei Betrachtungsweisen zu einer Vernebelung der Tatsachen: es ist ein gro&#223;er Unterschied, ob ein Just-for-fun-Blogger nach Bock-Prinzip die Welt mit seinen Beitr&#228;gen begl&#252;ckt, oder ob jemand eine professionelle und verl&#228;ssliche Dienstleistung erbringt, die zwangsl&#228;ufig nicht nur Spass, sondern auch M&#252;he macht - und zwar regelm&#228;&#223;ig und verl&#228;sslich. </p>
<p>Nat&#252;rlich kann man jedem, der das tut, sagen: <em>Du hast es dir ausgesucht, also beschwere dich nicht. Lass es doch sein, wenn es dir nicht genug gibt, einfach nur die Leserzahlen zu betrachten!</em></p>
<p>Diese realen Leserzahlen sprechen allerdings (im Fall Basic Thinking) daf&#252;r, dass es sich doch offenbar um eine nachgefragte Leistung handelt. Warum also nicht die Versuche der Macher, sich zu &#8220;refinanzieren&#8221; unterst&#252;tzen? W&#228;re es denn wirklich so toll, wenn alle interessanten Medien-Macher/innen ihr Tun einfach aufg&#228;ben, weil es f&#252;r die weniger freudigen Aspekte regelm&#228;&#223;iger Arbeit keinerlei Gegenleistung gibt - und sei es nur durch Werbe-Einnahmen?</p>
<h2>Die obercoole Sicht der Dinge gebiert eine kalte Welt</h2>
<p><em>&#8220;Ich lese Texte doch nicht aus Dankbarkeit&#8221;</em> schrieben einige der Kommentatoren. Nein, nat&#252;rlich nicht. Dankbarkeit ist ein Gef&#252;hl, dass sich DANACH einstellen kann,  n&#228;mlich dann, wenn man etwas geschenkt bekommen hat und nun bereichert ist, selbst aber nichts daf&#252;r zur&#252;ck gegeben hat. </p>
<p>Raphael Raue schreibt zur recht emotional gef&#252;hrten Diskussion auf BT: </p>
<blockquote><p><em>&#8220;Warum muss es immer so Kuschelig in Bloghausen sein? Man muss sich nun wirklich nicht als Arschl&#246;cher titulieren, aber muss es immer menschlich im Sinne von Danke f&#252;r Alles sein? Dankt ihr jedes Mal eurer Fleischfachverk&#228;uferin im Supermarkt, dass sie die Schnitzel f&#252;r euch paniert hat? Nat&#252;rlich sagt man Danke, aber als Floskel, im Sinne eines h&#246;flichen Umgangs, nicht mehr und nicht weniger. Wenn das Schnitzel woanders besser oder billiger ist, geht man dahin, ohne nochmal in den Laden zu rennen und zu br&#252;llen, dass man jetzt nicht mehr hierhin kommt. Man kommt nicht mehr und der Supermarkt muss schauen, ob er das Schnitzel besser oder wieder billiger macht. Sein Problem, k&#252;mmert keine Sau.&#8221;</em>
</p></blockquote>
<p>Genau diese Einstellung erzeugt eine Konsumwelt, aus der der Mensch mehr und mehr verschwindet, bzw. nur noch als &#8220;Klick-Vieh&#8221; gesehen wird. &#8220;Besser und billiger&#8221; ist allermeist eine Illusion, selbst wenns im Ausnahmefall mal auf das Produkt bezogen stimmt, so hat das &#8220;billiger&#8221; doch bei den Arbeitsbedingungen und bez&#252;glich der Umwelt Folgen. Und dann klagen alle &#252;ber zunehmende Depressionen in unserer Gesellschaft, klar!</p>
<h2>Wertsch&#228;tzung, Pers&#246;nlichkeit und Gef&#252;hl </h2>
<p>Basic Thinking macht derzeit eine Welle, weil die Schreiber Gef&#252;hle gezeigt haben und als Personen &#8220;greifbarer&#8221; wurden. Das &#8220;Blog&#8221; ist ansonsten nicht wirklich gut geeignet, Wertsch&#228;tzung f&#252;r Personen zu vermitteln, da es berichtet und agiert wie ein klassisches IT-Magazin. Und doch gilt auch da: Wer Basic Thinking so gut findet, dass er es nicht missen will, wird sich zum zus&#228;tzlichen Mausklick bequemen - der Rest verliert sich halt im reissenden Info-Strom.</p>
<p>Bei klassischen Blogs ist das ein wenig anders: Wer sich als Person zeigt, wird bei den Lesern auch pers&#246;nliche Sympathien oder Antipathien ernten. Und im Fall der Sympathie agieren durchaus schon viele so, dass sie die M&#246;glichkeiten nutzen, dem Blogger &#8220;etwas zukommen zu lassen&#8221;. Man sieht ja, welche Wege sich daf&#252;r jeweils anbieten: monet&#228;re und andere.<br />
<a name="7wege"></a></p>
<h2>7 Wege, einem Blog zu nutzen</h2>
<ul>
<li>Man hinterl&#228;sst einen Kommentar, setzt einen Link, oder nutzt einmal im Jahr eine evtl. vorhandene Spenden-M&#246;glichkeit;</li>
<li>Man kann auf vorhandene Ads klicken, bevor man die Seite verl&#228;sst;</li>
<li>Man schaltet seinen Werbeblocker ab (=Ausnahme), sofern man einen nutzt;</li>
<li>Man ruft das Blog aus dem Feedreader heraus auf;</li>
<li>Man kauft vorhandenen Bedarf &#252;ber Affliliate-Banner und Buttons, falls vorhanden;</li>
<li>Man l&#246;scht die Cockies nach dem Kauf nicht, um dem Blogger, &#252;ber dessen Seite man kam, evtl. weitere Cents Provisionen zu g&#246;nnen;</li>
<li>Man bucht den Blogger bei Bedarf im Bereich seiner &#8220;sonstigen Angebote&#8221;, kauft sein Buch/E-Book und/oder empfiehlt ihn weiter;</li>
</ul>
<p>Diese M&#246;glichkeiten werden vielfach genutzt - das wei&#223; ich aus meinem Bekanntenkreis und aus 14 Jahren &#8220;bloggen&#8221; (seit &#8216;99 auf dem <a href="http://www.claudia-klinger.de/digidiary">Digital Diary</a>). Es gibt nicht nur diejenigen, die einfach nur nehmen, jedoch nie etwas geben. Und wenn es wirklich einfach w&#228;re, mal eben per Klick ein paar Cent zu &#252;bertragen, ginge da auch was - nicht bei allen, aber bei denjenigen, auf deren Arbeit man ungern verzichten w&#252;rde! </p>
<p>***<br />
Auch zum Thema: </p>
<p><a href="http://meedia.de/nc/details/article/basic-thinking-und-der-web-mob-_100026704.html">Interview mit Redaktionsleiter André Vatter: Basic Thinking und der Web-Mob</a> (MEEDIA) </p>
<p><a href="http://www.marketing-blog.biz/blog/archives/3225-Ohne-viel-Feederlesens.html">Ohne viel Feederlesens</a> - marketing-blog;</p>
<p><a href="http://www.claudiakilian.de/ich-bin-dankbar">Ich bin dankbar</a> - Claudia Kilian;</p>
<p><a href="http://blog.kooptech.de/2010/03/warum-es-das-kooptech-blog-ohne-rss-feed-nicht-mehr-gaebe/">Warum es das KoopTech-Blog ohne RSS-Feed nicht mehr g&#228;be</a> - KoopTech;<br />
<a href="http://www.perun.net/2010/03/08/gekuerzte-feeds-und-blogs-monetarisieren/"><br />
Gek&#252;rzte Feeds und Blogs monetarisieren</a> - Peruns Weblog;</p>

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		<item>
		<title>7 WWMAG-Surftipps: Web-Debatte, Wordpress, Foto-Tipps, Feminismus und Herzblut</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Webwriting-magazin/~3/hhah6Fmd_Ho/</link>
		<comments>http://www.webwriting-magazin.de/7-wwmag-surftipps-web-debatte-wordpress-foto-tipps-feminismus-und-herzblut/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 09:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[WWMAG-Surftipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webwriting-magazin.de/?p=821</guid>
		<description><![CDATA[

Vom digitalen Ich handelt die aktuelle Folge des Elektronischen Reporters (Mario Sixtus/ZDF): Wird uns das soziale Web zu authentischeren Menschen machen? Oder verlieren wir die &#8220;Kontrolle&#8221; &#252;ber unsere Identit&#228;t? 
Aufmerksamkeitspanne - ein kurzer Aufschrei gegen den Herzblut-Verlust im Web;
Drei verbreitete Irrt&#252;mer zum Feminismus, von Antje Schrupp. Angesichts der Gender-Debatte bei der Piratenpartei ein sehr lesenswerter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<ul>
<li>Vom digitalen Ich handelt <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/205/#">die aktuelle Folge des Elektronischen Reporters</a> (Mario Sixtus/ZDF): Wird uns das soziale Web zu authentischeren Menschen machen? Oder verlieren wir die &#8220;Kontrolle&#8221; &#252;ber unsere Identit&#228;t? </li>
<li><a href="http://www.argh.de/archives/2715/">Aufmerksamkeitspanne</a> - ein kurzer Aufschrei gegen den Herzblut-Verlust im Web;</li>
<li><a href="http://antjeschrupp.com/2010/03/05/drei-verbreitete-irrtumer-zum-feminismus/">Drei verbreitete Irrt&#252;mer zum Feminismus</a>, von Antje Schrupp. Angesichts der Gender-Debatte bei der Piratenpartei ein sehr lesenswerter Beitrag! (und eine intensive Kommentardiskussion&#8230;)</li>
<li><a href="http://www.digitalpublic.de/dementia-gelernterensis">Dementia Gelernterensis</a> - eine Replik auf den <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E6B1279A5BE2645E2905CCC58CC63E9F1~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Rundumschlag von David Gelernter</a> in der FAZ, bzw. eine weitere Fortsetzung der von Schirrmacher angesto&#223;enen Debatte zu Zukunft und Gegenwart des Internets;</li>
<li><a href="http://josephscott.org/archives/2010/03/pushpress-a-pubsubhubbub-plugin-for-wordpress/">PubSubHubbub Plugin For WordPress</a> (engl.) - beschleunigt die Aktualisierung der RSS-Feeds von Wordpress-Blogs.</li>
<li><a href="http://thinkabout.ch/article/dann-schreiben-wir-mal-weiter-drauflos">Dann schreiben wir mal weiter drauflos</a> - besinnlicher Artikel &#252;ber das Schreiben im Web (<em>&#8220;Gestorben wird noch immer ohne WLAN-Verbindung. Nur so zum Beispiel. &#8220;</em>);</li>
<li><a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2010/03/tipps-f%C3%BCr-die-selbstvermarktung-der-fotografen-in-social-media.html">Tipps f&#252;r die Selbstvermarktung der Fotografen in Social Media</a> - auch recht informativ f&#252;r Hobby-Fotografierer, die sich mehr Aufmerksamkeit f&#252;r ihre Bilder w&#252;nschen.</li>
</ul>

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		<item>
		<title>7 WWMAG-Surftipps: Lokales, Gemeingüter, PubSubHubbub, DMOZ, Wolfsmond, Cloudwriting</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Webwriting-magazin/~3/0ZcSQPZ29-w/</link>
		<comments>http://www.webwriting-magazin.de/7-wwmag-surftipps-lokales-gemeingueter-pubsubhubbub-dmoz-wolfsmond-cloudwriting/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:13:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[WWMAG-Surftipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webwriting-magazin.de/?p=820</guid>
		<description><![CDATA[Dieses "Format" hat eine zweimonatige Auszeit gehabt. Jetzt geht es wieder los damit. Ich versammle hier Fundsachen, die mich pers&#246;nlich beeindrucken. Ob in Twitter-Zeiten &#252;berhaupt noch jemand liebevoll kommentierte Linklisten lesen mag? Mal schauen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Los geht&#8217;s:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.marian-semm.de/2010/02/die-oekonomie-des-ortsblogs-serie-lokalzeitung-2-0-folge-4/">Die &#214;konomie des Ortsblogs (Serie Lokalzeitung 2.0 – Folge 4).</a> Zwar schon ein paar Tage alt, aber gleichwohl sehr spannend! Alle warten ja zur Zeit auf erfolgreiche Lokalblogs, die dem Ende der Lokalzeitung etwas entgegen setzen. <strong>Marian Semm</strong> zeigt auf, dass es sich tats&#228;chlich auch finanziell lohnen kann - vielleicht nicht f&#252;r Verlage, aber f&#252;r Kleinunternehmen auf jeden Fall! (Was &#8220;die Branche&#8221; denkt, berichtet <a href="http://blog.buzzriders.com/2010/02/02/forum-lokaljournalismus/">Stefan Wild auf Buzzriders</a>.</li>
<li><a href="http://www.commonsblog.de/">Das CommonsBlog</a> will ich Euch als Ganzes empfehlen: es handelt von den Gemeing&#252;tern und vom Segen f&#252;r die Menschheit, den sie darstellen. Lies dazu auch das Interview mit <strong>Silke Helfrich</strong> <a href="http://www.metronaut.de/?p=1121">&#8220;Geistige Eigentumsrechte sind wie eine Enteignung der Menschen”</a> bei METRONAUT. Angesichts der spinnerten Amerikaner, die derzeit <a href="http://www.theinquirer.de/2010/02/26/us-lobby-open-source-ist-bose-und-nutzer-sind-feinde.html">Open Source mit Raubkopien gleichstellen</a> wollen, ist es umso wichtiger,  gegen solche absurden Vorhaben gute Argumente zu haben.</li>
<li><a href="http://webkompetenz.wikidot.com/blog:80">PubSubHubbub - Publizieren auf allen Kan&#228;len?</a> Eine eher technische Erl&#228;uterung von <strong>Stefan M&#252;nz</strong>, wie es mittels Push-Verfahren funktioniert, dass verschiedene Publikationstools aktuelle Meldungen eigentst&#228;ndig weiter melden. Da das immer mehr genutzt wird (man kann ja nicht &#252;berall sein und &#8220;originales&#8221; schreiben), leiden derzeit viele unter dem <a href="http://blog.oliver-gassner.de/archives/4300-Das-Blog-Facebook-Twitter-Buzz-Problem-Zerfaserte-digitale-Gespraeche.html">Blog-Facebook-Twitter-Buzz-Problem: Zerfaserte digitale Gespr&#228;che.</a>  </li>
<li><a href="http://www.psychic-seo.de/1617-themen-teilen-im-wolfsmond/">Themen teilen im Wolfsmond</a> - wow, was f&#252;r eine poetische Herangehensweise aus der SEO-Ecke! Ok, das Blog nennt sich auch &#8220;esoterischer SEO Blog&#8221;. Immerhin mal was Anderes!</li>
<li><a href="http://blogs-optimieren.de/2010/02/24/dmoz-2-0-schon-ende-maerz/">DMOZ 2.0 schon Ende M&#228;rz?</a> Die Mutter aller Webverzeichnisse soll endlich einen Relaunche bekommen. Allerdings wird das an den Grundproblemen dieses &#8220;altehrw&#252;rdigen&#8221; 1.0-Verzeichnisses nichts &#228;ndern, die ganz &#228;hnlich denen auf Wikipedia sind: zuwenig Aktive, wenig motivierende Streitereien um die Aufnahme neuer Links (via <a href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/2010/02/26/tipps/links-der-woche-browserwahl-google-fakten-videos-gewinnen-und-mehr/">Selbst&#228;ndig im Netz</a>);  </li>
<li><a href="http://www.webzeugkoffer.de/css3-es-kann-losgehen/">CSS3 – es kann losgehen.</a> <strong>Bj&#246;rn Seibert</strong> gibt Antwort auf die Frage: Was ist der Vorteil von CSS3 – Welche Browser unterst&#252;tzen das zur Zeit?
</li>
<li><a href="http://microinformation.wordpress.com/2010/02/23/cloudwriting-schreiben-in-der-wolke/">Cloudwriting: Schreiben in der Wolke</a> Zitat: <em>&#8220;Virtuelle Papiertexte sind eine defizit&#228;re Form von Webtexten. Wobei wir erst nur ahnen k&#246;nnen, welche Strukturen sich gerade auszubilden im Begriff sind: Nach Gutenberg, nach Goethe, nach Schirrmacher&#8221;</em> - lesenswert!</li>
</ul>

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		<item>
		<title>Gesucht: bessere Kategorien für ein Rund-ums-Internet-Blog</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Webwriting-magazin/~3/GryvBJ-mw9M/</link>
		<comments>http://www.webwriting-magazin.de/gesucht-bessere-kategorien-fuer-ein-rund-ums-internet-blog/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[WWMag: Aufbau & Ausbau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webwriting-magazin.de/?p=793</guid>
		<description><![CDATA[Von der Schwierigkeit, ein vieldimensionales Thema ordentlich zu strukturieren]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Endlich gibt es auch im Webwriting-Magazin ein <a href="http://www.webwriting-magazin.de/inhaltsverzeichnis-alle-artikel/">Inhaltsverzeichnis</a>: alle Artikel nach Kategorien sortiert. </p>
<p>Das ist sch&#246;n, denn nun finde ich Artikel wieder ohne stundenlang herum zu bl&#228;ttern. Leider trat damit auch ein altbekanntes, nun aber erschreckend deutliches Defizit zu Tage: die mangelnde Trennsch&#228;rfe einiger Kategorien, die mehr beil&#228;ufig entstanden sind als wohl &#252;berlegt. </p>
<p>Die ziemlich redundante Schublade &#8220;ins Web schreiben&#8221; hab&#8217; ich also erstmal abgeschafft und den <a href="http://www.webwriting-magazin.de/inhaltsverzeichnis-alle-artikel/#surftipps">WWMAG-Surftipps</a> eine eigene Kategorie geg&#246;nnt. Nun h&#228;ngen die verschiedensten Beitr&#228;ge rund um die Themen Bloggen, Blogosph&#228;re, Netzpolitik,  Netzkritik, soziale Medien und manches &#8220;Netzige&#8221; mehr im gro&#223;en Eimer <a href="http://www.webwriting-magazin.de/inhaltsverzeichnis-alle-artikel/">&#8220;Netzkultur &#038; Szene&#8221;</a>. Das ist sicher nicht ganz falsch, aber auch recht nichtssagend angesichts der doch recht verschiedenartigen Beitr&#228;ge. (Ein <a href="http://www.webwriting-magazin.de/altersheim-20-idee-und-konzept/">Konzept &#8220;Altenheim 2.0&#8243;</a> w&#252;rde man da drin ja eher nicht vermuten&#8230;)</p>
<p>Was tun? Im Kategorisieren war ich noch nie gut - leider! Sehe auch wenig Sinn darin, Postings immer gleich mehreren Kategorien zuordnen zu m&#252;ssen. Sollte ich vielleicht doch auf die TAGs zur&#252;ck kommen und die einfach zus&#228;tzlich &#8220;intuitiv&#8221; verwenden?</p>
<p>Jedenfalls freu ich mich &#252;ber Beispieleund Ideen, bzw. Eure Erfahrungen rund um das Thema Strukturierung, Kategorien oder Tags.</p>

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			<wfw:commentRss>http://www.webwriting-magazin.de/gesucht-bessere-kategorien-fuer-ein-rund-ums-internet-blog/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://www.webwriting-magazin.de/gesucht-bessere-kategorien-fuer-ein-rund-ums-internet-blog/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Frühlingserwachen in der Blogosphäre?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Webwriting-magazin/~3/ygOS9udwloA/</link>
		<comments>http://www.webwriting-magazin.de/fruehlingserwachen-in-der-blogosphaere/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Netzkultur & Szene]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webwriting-magazin.de/?p=734</guid>
		<description><![CDATA[Zur Bedeutung von Blogs in Zeiten zerfasernder Schwarm-Kommunikation; vom Ruf nach Echtzeit-kompatibler Blog-Technik und von radikal neuen Ans&#228;tzen, wieder mit mehr Herzblut zu bloggen.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Ver&#228;nderungen werden allzu oft nur als Verschlechterungen wahrgenommen: so sehen viele einen Bedeutungsverlust der Blogs in Bezug auf die vermeintlich &#8220;zeitgem&#228;&#223;ere&#8221; Kommunikation in den sozialen Netzen. Ich erspare Euch jetzt eine Link-intensive Aufz&#228;hlung deprimierender Beitr&#228;ge dazu aus dem letzten Herbst und Winter, sondern freue mich &#252;ber einen neuen Ton in der Debatte um den Sinn der Blogs. </p>
<p>Jammern und Klagen sind n&#228;mlich endlich und &#246;den irgendwann nur noch an: es geht darum, N&#228;gel mit K&#246;pfen zu machen, zu sichten, was Sache ist und daraus auch Konsequenzen zu ziehen - jeder im eigenen Blog, sofern noch nicht geschehen. <span id="more-734"></span></p>
<h2>Ja, Blogs ver&#228;ndern sich - und das ist GUT so!</h2>
<p>In einer spannenden Analyse der aktuellen Lage <a href="http://www.dondahlmann.de/?p=468">schreibt DonDahlmann</a>: </p>
<blockquote><p>
Die Blogs, die ich lese (keine Ahnung wie viele das sind, ca. 150 Feeds sind es wohl) posten seltener, aber wenn sie machen, dann sind es meist ganz hervorragende Texte. Blogs haben in gewisser Weise, wieder zu ihren Wurzeln zur&#252;ckgefunden. Man schreibt nicht mehr alles auf, daf&#252;r gibt es Linkschleudern wie Twitter, aber wenn man schreibt, dann sind es l&#228;ngere Texte. Gleichzeitig ist die Kampagnen-F&#228;higkeit der deutschen Blogs durchaus noch vorhanden und die Politisierung der Szene der letzten zwei Jahre zeigt auch durchaus viele interessante Ans&#228;tze, auch wenn sie sich bisher noch einem sehr eingeschr&#228;nktem Segment bewegt.</p></blockquote>
<p>Rund um diese Diagnose kritisiert der Autor das meistverwendete Blogsystem Wordpress, dass l&#228;nger schon die Herausforderungen der Zeit verschlafe:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die schnelle Kommunikation per Blogs wirkt veraltet, quasi die BBS der 80er oder Foren der 90er Jahre. Weil die Technik still steht, weil Wordpress sinnlose Dinge wie eine Bildbearbeitung ins System bastelt, statt sich um eine Integration verschiedener Dienste zu k&#252;mmern. Das macht Blogs zum einen langsam, zum anderen zwingt es die User, andere Vernetzungsformen zu suchen. &#8220;</p></blockquote>
<p>Endlich sagt das mal einer! All&#252;berall probieren derzeit die Aktiven aus, wie die verschiedenen sozialen Netze sinnvoll zu nutzen sind, ohne dass man sich total zersplittert und jede Menge redundante Doppelmeldungen erzeugt. Kaum hat man Twitter, Facebook und diverse andere Dienste integriert, mischt GoogleBuzz das Ganze wieder auf: mit durchaus erw&#228;hnenswerten Vorteilen, so dass man es nicht einfach ignorieren mag. Aber eine Antwort, wie man seine Kommunikation b&#252;ndeln und allgemein zug&#228;nglich machen kann, ist noch nicht wirklich gefunden - und WORDPRESS beteiligt sich offenbar gar nicht erst an der Suche <em>(aber hallo: jeder kann mitarbeiten, hei&#223;t es doch&#8230;)</em>.</p>
<h2>Andere INHALTE m&#252;ssen her - oder eine andere Art, sie aufzubereiten?</h2>
<p>Ein Thema muss offenbar erst vielfach neu auf den Tisch kommen, bevor sich tats&#228;chlich mal was tut: Blogs sind ja nicht nur &#246;d, wenn sie heute noch als blo&#223;e Linkschleudern agieren, sondern auch, wenn gef&#252;hlte zigtausende immer dieselben Blogosph&#228;ren-Mainstream-Themen beackern: in kurzen H&#228;ppchen-Artikeln, die sagen, was alle meinen und die deshalb (Headline-SEO!) auch die meisten Zugriffe bekommen. </p>
<p>Das pressem&#228;&#223;ige entlang schreiben am &#8220;aktuellen Geschehen&#8221;, m&#246;glichst schnell, dicht dran am neuen heiligen Gral der Echtzeit, ist aber doch verdammt nochmal nicht das Einzige, was man &#8220;im Internet&#8221; machen kann! Jeder, der sich mal f&#252;r ein bestimmtes konkretes Thema interessiert, kennt die M&#252;he der Google-Suche, die auf den ersten Ergebnisseiten oft genug nur SEO-optimierte MFA-Seiten (made for Adsense) ohne erw&#228;hnenswerte Inhalte zur Ansicht bringt. Fr&#252;her fand man dagegen leicht sogenannte &#8220;Leuchtturm-Seiten&#8221; zum Thema: mit Herzblut erstellte Webseiten, die mit gro&#223;em Engagement f&#252;r eine Sache einen guten &#220;berblick gaben - dazu eine ganze Menge Orientierung f&#252;r die Vertiefung des jeweiligen Gegenstands. </p>
<p>Zu diesen Wurzeln wirklich GUTEN und n&#252;tzlichen Web-Publishings zur&#252;ck zu finden, w&#228;re eine tolle Sache - und so mancher denkt zur Zeit dar&#252;ber nach, wie ANDERS das eigene Blog werden k&#246;nnte/sollte/m&#252;sste, um diesem neuen alten Anspruch gerecht zu werden. </p>
<h2>Ein Thema - aber das intensiv!</h2>
<p><a href="http://upload-magazin.de/blog/4927-uploads-zukunft/">UPLOADs Zukunft: ein radikal neuer Ansatz </a>- so titelt Jan Ti&#223;ler in seinem <strong>UPLOAD-Magazin</strong> und konfrontiert die Leser mit einem wahrlich radikalen Plan:</p>
<blockquote><p><a href="http://upload-magazin.de/blog/4927-uploads-zukunft/"><img src="http://www.webwriting-magazin.de/wp-content/uploads/2010/02/upload.jpg" alt="upload" title="upload" width="200" height="54" class="rechts size-full wp-image-738" /></a>Anstatt zu versuchen, jede Woche zwei bis drei spannende Themen im Blog plus mehrere kurze News pro Tag, eine Podcast-Episode im Monat plus kleinere Sendungen zwischendurch und alle drei Monate ein PDF-Magazin zu haben, gehe ich einen radikal anderen Weg: Es gibt nur noch ein Thema – pro Monat. Vielleicht sogar noch seltener.<br />
Ich stelle mir dabei vor, ein Thema von verschiedenen Seiten und auf ganz unterschiedliche Arten zu beleuchten. Nicht nur mithilfe von Texten kann das passieren, sondern au&#223;erdem in Form von Audio- und Videoinhalten, Slides oder Downloads – sofern sich das anbietet und umsetzen l&#228;sst. Nat&#252;rlich werden hier auch wie bisher Gastautoren eine zentrale Rolle spielen.</p></blockquote>
<p>Was f&#252;r eine wunderbare Aussicht!  Leider leisten das ja heute nicht mal mehr die sogenannten &#8220;traditionellen Medien&#8221;, obwohl ihr Anspruch auf &#8220;Qualit&#228;tsjournalismus&#8221; genau damit Wirklichkeit w&#252;rde. Zu Zeiten der Kopenhagen-Klimakonferenz hab&#8217; ich z.B. mal an DIE ZEIT gemailt, dass ich es mir wirklich w&#252;nschen w&#252;rde, eine <strong>Schwerpunktseite zum Thema</strong> aus ihrem Verlag zu Gesicht zu bekommen, auf der man sich mal ganz voraussetzungslos schnell in die Debatte einlesen kann: so mit allen sachlichen Erl&#228;uterungen zur &#8220;herrschenden Lehre&#8221; und Verweisen auf Mindermeinungen rund ums Klima und den Treibhauseffekt.<br />
Die Redaktion hat sogar geantwortet - und zwar mit einem stolzen &#8220;haben wir doch!&#8221; und einem Link auf <a href="http://www.zeit.de/themen/wissen/wissenschaft/klima/index">die Klima-Seite der ZEIT</a>. </p>
<p>Ok, das ist ja immerhin was, ist sogar sehr viel, um nicht zu sagen ZU VIEL AUF EINMAL. Relativ unstrukturiert wird da halt alles, was DIE ZEIT zum Thema gebracht hat, irgendwie verb&#252;ndelt - man k&#246;nnte Tage mit dem Nachlesen verbringen, wobei das Gezerre um die Klimapolitik den gr&#246;&#223;ten Anteil ausmacht. F&#252;r eine schnelle sachliche Orientierung (vom Groben ins Feine, von der Oberfl&#228;che in die Tiefe) nicht unbedingt geeignet - geschweige denn, dass da ein &#8220;Standpunkt der ZEIT&#8221; zu erkennen w&#228;re.<br />
In der Print-Version der ZEIT traut man sich anders: da gab es mal ein ganzes Jahr lang jede Woche sehr kompirmiert &#8220;das Wesentliche&#8221; zu einem Wissensgebiet - durchaus kritisierbar im Einzelnen, aber als &#8220;Startcontent&#8221; f&#252;rs jeweilige Thema sehr brauchbar. Leider gibt es ONLINE nichts Vergleichbares - warum eigentlich nicht?</p>
<h2>Deep Content: f&#252;r engagierte Blogger gut machbar!</h2>
<p>Blogs sind da im Vorteil: meist gibt es einen pers&#246;nlich Verantwortlichen, der auch eine eigene Meinung und diverse echte eigene Interessen hat. Diese Interessen k&#246;nnten in echte &#8220;Herzblut-Seiten&#8221; einflie&#223;en, die einerseits den &#220;berblick geben, zweitens die Meinung des Machers und evtl. einige wenige &#8220;andere Blickwinkel&#8221; zeigen, dazu sinnvoll ausgew&#228;hlte kommentierte (!) Links zu Medien, die das Thema weiter vertiefen. </p>
<p>&#220;ber die sozialen Netze w&#252;rden solche <strong>Deep-Content-Seiten</strong> gewiss heftig empfohlen - und zwar immer wieder, wenn sich jemand f&#252;r das Thema interessiert und darauf st&#246;&#223;t, nicht blo&#223; bei Erscheinen. Man bliebe verschont von nichtssagenden SEO-optimiertem Key-Word-Spamming, von dem Google so voll ist - und die kommerziellen Interessenten k&#246;nnten sich durchaus selber entsprechend engagieren: als Sponsoren oder selber organisiert im Reich der eigenen Themen.  </p>
<p>Ich bin gespannt auf UPLOADS erstes &#8220;Monatsthema&#8221;, und meine im &#252;brigen, dass es nicht schadet, daneben noch eine Rubrik mit &#8220;H&#228;ppchen&#8221; zu f&#252;hren, damit sich auf der Seite etwas mehr tut und nicht nur immer diejenigen mitlesen, die aktuell am Monatshema interessiert sind. </p>

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		<item>
		<title>Welches Netbook kaufen? Oder doch lieber ein Sub-Notebook?</title>
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		<comments>http://www.webwriting-magazin.de/welches-netbook-kaufen-oder-doch-lieber-ein-sub-notebook/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 15:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Internet mobil]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Qual der Wahl beim Kauf eines mobilen Computers. Wie mich die Besch&#228;ftigung mit Kriterien, M&#246;glichkeiten und Varianten dazu f&#252;hrte, lieber noch ein bisschen warten zu wollen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Ok, es sollte nun also sein: Als eingefleischte Schreibtisch-Arbeiterin mit selbst zusammen gestelltem superschnellen PC wollte ich zumindest stundenweise auf so ein nettes kleines Netbook umsteigen. Gem&#252;tlich <a href="http://www.webwriting-magazin.de/internet-mobil-nicht-wirklich-aber-ich-will-endlich-aufs-sofa/">auf dem Sofa surfen</a>, vielleicht sogar im Bett: unter den vielen Ger&#228;ten, die da in den letzten zwei Jahren auf den Markt kamen, sollte es kein Problem sein, etwas Passendes f&#252;r meinen Bedarf zu finden.</p>
<h2>Was will ich mit dem Netbook machen - ganz konkret?</h2>
<p>Jede &#8220;Kaufberatung&#8221; beginnt mit dieser Frage, als w&#228;re es die einfachste Sache der Welt, den eigenen Bedarf zu bestimmen und dann das &#8220;richtige&#8221; Ger&#228;t zu w&#228;hlen. Wer jedoch gewohnt ist, mit dem PC &#8220;alles machen&#8221; zu k&#246;nnen, w&#252;nscht sich nat&#252;rlich genau so eine eierlegende Wollmilchsau, wie sie schon auf dem Schreibtisch steht - nur eben in mini.<span id="more-691"></span></p>
<p>Leider gibt es das nicht, also muss ich doch konkretisieren: Surfen, Bloggen, mailen sollte z&#252;gig funktionieren, Videos auf Youtube will ich auch anschauen k&#246;nnen und im Sommer nehme ich das Teil vielleicht mit in den Garten. Dort m&#246;chte ich auf dem Liegestuhl noch was erkennen k&#246;nnen, schlie&#223;lich kaufe ich &#8220;Mobilit&#228;t&#8221; und kein Kopfschmerz-Abo mit einem krass spiegelnden Display. Auch das Gewicht sollte nicht zu gro&#223; sein, sonst nehme ich das Netbook ja doch nicht mit nach drau&#223;en. Bildbearbeitung und andere rechenintensive Anwendungen k&#246;nnte ich weiterhin auf dem Desktop-PC machen, aber MAL ein Bild hoch laden sollte schon funktionieren.</p>
<h2>Riesige Auswahl - und doch alles dasselbe?</h2>
<p>Ok, ich vertiefte mich also viele Stunden lang ins Studium der M&#246;glichkeiten und Angebote. Lernte dabei schnell, dass sich Netbooks der ersten Generationen in der Grundausstattung kaum unterscheiden: 10.x-Zoll-Display mit 1024 x 600 Pixel Aufl&#246;sung, 1 bis selten mal 2 GB Arbeitsspeicher, Intel Atom N270 (sp&#228;ter 280)-Prozessor, Onboard-Grafik (=im Prozessor integriert), manchmal mit zus&#228;zlichem Grafikchip. Dazu Festplatte, WLAN, diverse Anschl&#252;sse und im Lauf der Zeit immer mehr Stunden Akku-Laufzeit. </p>
<p>Letztere ist mir nicht so wichtig, denn l&#228;nger als zwei Stunden werde ich DRAUSSEN gewiss nicht arbeiten - und auf dem Sofa hab&#8217; ich ja doch Strom in n&#228;chster N&#228;he. Problematischer erscheint jedoch der kleine Bildschirm mit NUR 600 Pixel in der Vertikalen - das nervt doch sicher, wenn man schon den Blick auf 1280 x 1024 gewohnt ist!</p>
<h2>Ein gr&#246;&#223;eres Netbook - oder gleich ein st&#228;rkeres Subnotebook?</h2>
<p>Warum also nicht gleich ein Ger&#228;t mit 11- oder 12 Zoll-Bildschirm, das auch eine h&#246;here Aufl&#246;sung m&#246;glich macht? Meine Anspr&#252;che wachsen mit jeder Vertiefung des &#220;berblicks und ich erkenne, dass &#8220;st&#228;rker&#8221; und &#8220;gr&#246;&#223;er&#8221; immer auch gleich &#8220;schwerer&#8221; bedeutet, meist auch deutlich teurer. Meine innere Preisgrenze verschiebt sich schnell nach oben, doch mehr als 600 Euro will ich f&#252;r das &#8220;Sofa-Surfen&#8221; eigentlich nicht ausgeben. Allzu tolle, gut ausgestattete und trotzdem leichte Business-Ger&#228;te aus dem High-End-Notebook-Sektor kommen also nicht in Betracht.</p>
<h2>Der Abr&#228;umer von Acer?</h2>
<p>Bald hatte ich all die vielen &#8220;schwachbr&#252;stigen&#8221; Netbooks innerlich abgehakt und war drauf und dran, mich f&#252;r den viel gelobten &#8220;Abr&#228;umer&#8221; von Acer zu entscheiden: der <a href="http://www.chip.de/artikel/Acer-Aspire-1810TZ-412G25N-Timeline-Notebook-Test_38366161.html">von CHIP als &#8220;Netbook-Killer&#8221;</a> auf Platz 1 der Bestenliste der Notebooks bis 13,3-Zoll gehobene <strong>Acer Aspire Timeline 1810TZ</strong> (<a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FAcer-Timeline-Notebook-Pentium-4500MHD%2Fdp%2FB002N1WGOC%3Fie%3DUTF8%26s%3Dce-de%26qid%3D1265632488%26sr%3D8-1&#038;site-redirect=de&#038;tag=wwmag-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742">Partnerlink</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=wwmag-21&#038;l=ur2&#038;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />) schien mir als die ultimative L&#246;sung f&#252;r mein Dilemma zu sein:  Der zweikernige Core 2 Duo SU4100-Prozessor verweist alle &#8220;ATOM-getriebenen&#8221; Netbooks auf die Pl&#228;tze, der Akku h&#228;lt bis zu unglaublichen 12 Stunden, und ein 11,6-Zoll-Bildschirm er&#246;ffnet einen deutlich besseren Blick ins Web. Windows 7 in der 64-Bit-Variante erm&#246;glicht sogar die massive Aufr&#252;stung des Arbeitsspeichers &#252;ber die mitgelieferten 2 GB hinaus und das Gewicht bleibt mit 1,4 Kilo im Rahmen. </p>
<p>ABER: dieses wundervolle Ger&#228;t hat einen spiegelnden Bildschirm! Was f&#252;r eine Vers&#252;ndigung an der Ergonomie f&#252;r die Augen! Ich hatte bereits einmal einen Notebook, dessen Screen mir sofort auf die Nerven ging, weil auch zuhause st&#228;ndig st&#246;rende Spiegelungen durch Fenster und andere Lichtquellen auftraten. Das wollte ich mir EIGENTLICH nicht nochmal antun! Die Idee mit dem Liegestuhl im Garten k&#246;nnte ich mir auf jeden Fall abschminken! Weiter bem&#228;ngelten einzelne User in diversen Foren und Blogs die Verarbeitung des Ger&#228;ts, ebenso den Support von Acer: viel Leistung zum kleinen Preis bedeutet eben Abstriche anderswo. Ich schaute also weiter&#8230; </p>
<h2>Oder lieber warten auf das Thinkpad X100?</h2>
<p>Im Januar stie&#223; ich auf <a href="http://www.netbooknews.de/11105/lenovo-thinkpad-x100e-alle-daten-und-details/">die Ank&#252;ndigung</a> eines neuen, kleinen, leichten, supertoll verarbeiteten Subnotebooks mit mattem Display, in den ich mich schon beim Anblick irgendwie verliebte: das <strong>Lenovo Thinkpad X100</strong> hat durchweg matte Oberfl&#228;chen und eine Spitzen-Tastatur  - f&#252;r mich als Vielschreiberin essentiell! Neben dem Touchpad gibts auch einen Trackpoint, mit dem man sich das Fingerfummeln auf dem Touchpad sparen kann - genau wie die &#8220;gro&#223;en&#8221; Thinkpads, die den Ruf der Marke begr&#252;ndeten. Das matte und trotzdem kontrastreiche 11.6-Zoll-Display zeigt 1280&#215;720 Bildpunkte, als Prozessor tut ein AMD Athlon Neo Single-Core MV-40 mit 1,6 GHz seinen Dienst, was von Kommentatoren allerdings bedauert wurde:  ein zweikerniger Dual-Core w&#228;r halt doch schneller! Auch die Akku-Laufzeit ist mit &#8220;bis zu 5 Stunden&#8221; (Lenovo-Angabe) nicht berauschend, doch sollte dieser Aspekt f&#252;r meine Pl&#228;ne ja nicht entscheidend sein - hach, und <a href="http://www.flickr.com/photos/22046787@N03/sets/72157622831313466/">es sieht doch wirklich klasse aus!</a></p>
<p>Geduldig folgte ich <a href="http://www.cyberbloc.de/index.php?/site/v3_comments/lenovo_thinpad_x100e_live_stream/">zwei langen Videos auf Cyberbloc</a> vom &#8220;Unboxing&#8221; und der Inbetriebnahme des Ger&#228;ts und war FAST fest entschlossen, eines der ersten Exemplare zu erwerben. Knapp 500 Euro - na warum denn nicht?</p>
<h2>Aber&#8230;.</h2>
<p>Mit einiger Spannung las ich die ersten Testberichte bei <a href="http://netbooked.net/netbook-reviews/review/lenovo-thinkpad-x100e-review/">netbooked.net</a> und wiederum im <a href="http://www.cyberbloc.de/index.php?/site/v3_comments/produkttest_lenovo_thinkpad_x100e/">Cyberbloc</a>.  Die Bemerkungen zur Hitzeentwicklung stimmten mich bedenklich: Ich will mir nicht die Knie anbrennen beim Arbeiten auf dem Scho&#223;! Dass die Leistung im Akku-Betrieb auf Netbook-Niveau fallen soll, lie&#223; mich auch den Preis wieder kritischer sehen: Schlie&#223;lich war der bessere Prozessor mein Hauptgrund gewesen, auf diese Ger&#228;teklasse umzuschwenken.</p>
<p>Sollte ich vielleicht auf die Version mit Dual-Prozessor warten, die noch kommen soll? Vermutlich w&#252;rde die  auch den Preis nochmal in die H&#246;he treiben. Und sowieso: Zwar gibt&#8217;s das <a href="http://www.cyberport.de/notebook/notebooks/notebook-berater/1C30-140/lenovo-thinkpad-x100e-ntt27ge-neo-mv40-2gb-250gb-11-hd-hd3200-n-bt-u-w7pro.html">ThinkPad X100E bei Cyberport</a> f&#252;r 499,- (Stand 8.2.10), es hat allerdings nur 1 Jahr Garantie! W&#252;rde ich die auf drei Jahre erweitern, k&#228;men locker <a href="http://www.ok2.de/ThinkPad/X-Serie/X-Serie-116/ThinkPad-X100e-Modell-7876-27G-NTT27GE-3-Jahre-VOS::234.html">nochmal 100 Euro dazu.</a></p>
<p>Kurzum: ich war wieder ein wenig abgeturnt, zweifelte an meiner Entscheidung und beschloss, Distanz zum bisherigen Info-Input zu gewinnen und nochmal ganz neu nachzudenken. </p>
<p>Was dabei heraus kam, steht dann im n&#228;chsten Beitrag dieser &#8220;Ich-kauf-mir-einen-Netbook-Serie&#8221;. </p>
<p>*<br />
Teil 1:<br />
<a href="http://www.webwriting-magazin.de/internet-mobil-nicht-wirklich-aber-ich-will-endlich-aufs-sofa/">Internet mobil? Nicht wirklich – aber ich will endlich aufs Sofa!</a></p>

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		<title>Internet mobil?  Nicht wirklich – aber ich will endlich aufs Sofa!</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 16:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Internet mobil]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Was mich vom PC wegtreibt und hin zu mobilen Ger&#228;ten: eine kurze Geschichte vom langen Leiden vor dem Monitor. </strong>
]]></description>
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<p>Bis k&#252;rzlich hatte ich keinen Grund, ans mobile Internet auch nur zu denken. Meist sitze ich n&#228;mlich vor dem heimischen Computer, der noch ganz traditionell auf einem Schreibtisch thront und mir mit leisen L&#252;fterger&#228;uschen die Stille belebt. Hier kann ich „alles machen“ und nichts zieht mich anderswohin. </p>
<h2>18 Jahre gesessen</h2>
<p>Mein Problem: da sitze ich seit 1992. Das war das Jahr, in dem ich mir meinen ersten PC zulegte. Schreiben, Bilder bearbeiten, ein bisschen programmieren, mit dem blauen Absturzbildschirm von Windows 3.1 k&#228;mpfen, Printmedien gestalten – so sah mein erstes digitales Leben aus.  1995 entdeckte ich das Internet, gab vor lauter Begeisterung meinen Job auf, schrieb journalistische Artikel &#252;ber den „Cyberspace“ (ja, so sagte man damals) ,  baute 1996 meine erste Webseite und seit `97 bin ich <a href="http://www.claudia-klinger.de/webwork">als Webworkerin</a> selbst&#228;ndig. <span id="more-679"></span>Mein alter Traum von der <strong>&#8220;Einheit von Leben und Arbeiten&#8221;</strong> wurde wahr und ich verdiente nun Geld mit dem, was ich auch freiwillig am liebsten tat. Die Kunden kamen von selber, meine Webseitenlandschaft wuchs, die Dotcomblase bl&#228;hte und platzte und der Milleniumbug entt&#228;uschte die Erwartungen auf Weltuntergang.  9/11 lie&#223; mich ein paar Tage stumm vor Schreck, doch auch da  sa&#223; ich vor dem Bildschirm, mit Spannung verfolgend, was geschah. </p>
<h2>Sitzen, sitzen, sitzen… </h2>
<p>Jahr um Jahr, morgens, mittags, abends, nachts. Nicht durchg&#228;ngig, nein – aber insgesamt viel zu lange. Immer ergonomischeres teures Gem&#246;bel hilft auch nichts: ES GEHT NICHT MEHR, ich leide wie ein Schwein! An der Lendenwirbels&#228;ule sind vermutlich Nerven geklemmt und verursachen fluktuierende Taubheiten in den Beinen, die paradoxerweise beim Laufen heftig schmerzen k&#246;nnen. Beuge ich mich dann vor oder lege das Bein auf ein Gel&#228;nder hoch (in meinen &#252;blichen „Sitz-Knick“ also), kommt die Empfindung wieder zur&#252;ck. Noch…</p>
<p>In einer normalen Sitzhaltung halte ich schon lange nicht mehr aus und den Schneidersitz hab’ ich auch schon verbraucht. Zur Zeit hocke ich meist in einer Art Fersensitz auf dem Stuhl und wechsle ab und an ins Sitzen, Beine unter dem Tisch hoch gelegt – der Papierkorb mit einem Kissen drauf als St&#252;tze. </p>
<p>Aber egal wie, nach ein paar Stunden wird es zur Qual. Und ja klar, ich unterbreche auch mal, lege mich hin, koche mir was, geh’ zum L&#228;dchen einkaufen, mache gelegentlich Yoga, besuche ein Fitness-Center – hilft aber alles nichts. SITZEN wird immer mehr zur Qual.</p>
<h2>Internet im Bett? </h2>
<p>Na, mindestens im Liegen! Surfen auf dem Sofa scheint meine Zukunft zu sein.  Und dazu brauch’ ich endlich ein Ger&#228;t, mit dem ich gem&#252;tlich rumliegend surfen, bloggen, Webseiten pflegen und kommunizieren kann. Netbook ante Portas – mehr dazu alsbald in diesem Theater! </p>

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