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	<title>Webwriting-Magazin - vom Publizieren und Kommunizieren im Internet</title>
	
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	<description>Publizieren und Kommunizieren im Internet, Webwriting, Blogdesign, Webdesign, Blog, Weblog, Blogosphaere, www, Web2.0, Communitys, Informationsgesellschaft</description>
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		<title>Schadet Buch schreiben dem Bloggen?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 17:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ins Web schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur & Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Moment sieht es bei mir fast so aus! :-) Eigentlich hatte ich nicht vor, nach meiner Ersterfahrung von 1997/98 nochmal ein Buch zu schreiben. Schon damals hatte mich die Arbeit am &#8220;MIDAS Online ABC &#8211; das verst&#228;ndliche Netz-Lexikon&#8221; von meinen &#252;blichen Arbeiten &#252;berdimensional abgehalten. Immerhin waren wir damals aber zu zweit und haben uns [...]]]></description>
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<p>Im Moment sieht es bei mir fast so aus! :-) Eigentlich hatte ich nicht vor, nach meiner Ersterfahrung von 1997/98 nochmal ein Buch zu schreiben. Schon damals hatte mich die Arbeit am &#8220;<a href="http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3907020979">MIDAS Online ABC &#8211; das verst&#228;ndliche Netz-Lexikon</a>&#8221; von meinen &#252;blichen Arbeiten &#252;berdimensional abgehalten. Immerhin waren wir damals aber zu zweit und haben uns die Arbeit geteilt. Und es gab noch keine Blogs, <a href="http://www.webwriting-magazin.de/wie-das-web-vor-14-jahren-aussah-missing-link-die-ausstellung/">man bastelte an &#8220;Homepages&#8221;</a>, es ging im Netz noch sehr viel gem&#252;tlicher zu.</p>
<p>Heut &#8220;bespiele&#8221; ich <a href="http://www.claudia-klinger.de/startinsnetz.html">sieben Blogs</a>, treibe mich in den sozialen Netzwerken herum und f&#252;hle mich mehr als fr&#252;her in der Pflicht, nicht einfach offline zu versacken und nichts mehr von mir h&#246;ren zu lassen. Als dann im Herbst ein Verlag mit dem Vorhaben an mich heran trat, mein Blog <a href="http://www.unverbissen-vegetarisch.de">&#8220;Unverbissen vegetarisch&#8221;</a> zum Buch zu machen, wollte ich auch erst nicht so richtig (f&#252;rchtete den Berg Arbeit bei mieser Bezahlung!). Der Programmplanerin ist es dann allerdings doch noch gelungen, mich zu &#8220;motivieren&#8221;. Schlie&#223;lich ist es mein ureigenes Anliegen, m&#246;glichst vielen Menschen eine pflanzlichere Ern&#228;hrung nahe zu legen &#8211; und zwar nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mittels <a href="http://www.unverbissen-vegetarisch.de/2012/02/vegetarisch-vegane-wiener-schnitzel-aus-sojafleisch/">schmackhafter Fleisch-Alternativen</a>, die den <a href="http://www.unverbissen-vegetarisch.de/2012/02/rein-pflanzliche-vegane-leberwurst/">Vergleich nicht zu scheuen</a> brauchen. Ein fairer Vorschuss machte mir die Entscheidung dann auch noch leichter, klar! :-)</p>
<p>Seit einem guten Monat sitze ich nun also dran und versuche mich an der Neu-Erschaffung des Themas in Buchform. Denn darauf l&#228;uft es hinaus, die &#8220;unverbissenen&#8221; Blogbeitr&#228;ge lassen sich in 95% der F&#228;lle n&#228;mlich nicht sinnvoll zwischen Buchdeckel pressen. </p>
<p>Da ich mich nun aber mal nicht zweiteilen kann, leidet das Bloggen unter dem Buch schreiben. Im Moment jedenfalls, weil ich einfach nicht mehr so oft Beitr&#228;ge schreiben kann. Es gibt ja auch noch einen richtigen &#8220;Brotjob-Teil&#8221; meiner Arbeit, der ebenfalls weiter l&#228;uft. Zum Gl&#252;ck wird das nicht sehr lange dauern: Mitte Juli ist Abgabe und dann kann sich hoffentlich die &#8220;Win-Win-Situation&#8221; entfalten, die ich mir zwischen Blog und &#8220;Buch zum Blog&#8221; vorgestellt habe! </p>

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		<title>7 Surftipps zur Urheberrechtsdebatte</title>
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		<comments>http://www.webwriting-magazin.de/7-surftipps-zur-urheberrechtsdebatte/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 07:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur & Szene]]></category>
		<category><![CDATA[WWMAG-Surftipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine &#8220;Debatte&#8221; kann man das manchmal nur mit M&#252;he nennen, was da so an Ignoranz, b&#246;swilligen Verk&#252;rzungen, Unterstellungen, Angst-Szenarien und krassen Feindseligkeiten ausgetauscht wird. Deshalb seien hier mal wieder ein paar Beitr&#228;ge versammelt, die ich lesenwert finde: US-Gericht zerst&#246;rt M&#228;rchen vom “Diebstahl geistigen Eigentums” &#8211; endlich sagt mal ein Gericht, was eigentlich jedes Kind wei&#223;. [...]]]></description>
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<p>Eine &#8220;Debatte&#8221; kann man das manchmal nur mit M&#252;he nennen, was da so an Ignoranz, b&#246;swilligen Verk&#252;rzungen, Unterstellungen, Angst-Szenarien und krassen Feindseligkeiten ausgetauscht wird. Deshalb seien hier mal wieder ein paar Beitr&#228;ge versammelt, die ich lesenwert finde:</p>
<ul>
<li><a href="http://11k2.wordpress.com/2012/04/12/us-gericht-zerstort-marchen-vom-diebstahl-geistigen-eigentums/">US-Gericht zerst&#246;rt M&#228;rchen vom “Diebstahl geistigen Eigentums”</a> &#8211; endlich sagt mal ein Gericht, was eigentlich jedes Kind wei&#223;. Und was auch im deutschen Recht klar definiert ist: Diebstahl ist die &#8220;Wegnahme einer fremden beweglichen Sache in rechtswidriger Zueignungsabsicht&#8221;. Keine Wegnahme, kein Diebstahl!</li>
<li><a href="http://www.brandeins.de/magazin/warenwelt/das-digitale-urheberrecht-steht-am-abgrund.html">Das digitale Urheberrecht steht am Abgrund </a>- Rechtswissenschaftler Karl-Nikolaus Peifer &#252;ber die &#220;berforderung des Rechts, das Unwesen von Abmahnungen und die kleine M&#252;nze. </li>
<li><a href="http://www.spreeblick.com/2012/04/14/ich-heb-dann-mal-ur/">Ich heb dann mal ur</a> &#8211; Jonny H&#228;usler von Spreeblick ist F&#220;R das Urheberrecht. Aber anders.</li>
<li><a href="http://www.golem.de/news/urheberrecht-mein-plattenladen-heisst-herunterladen-1204-91124.html">Mein Plattenladen hei&#223;t Herunterladen</a> &#8211; Filmemacher Dietrich Br&#252;ggemann &#228;rgert, dass alle immer nur &#252;ber Andere reden. Statt dessen spricht er nun von sich.</li>
<li>
<a href="http://raderpiraten.wordpress.com/2012/04/13/urheberrecht-dichtung-und-wahrheit/">Urheberrecht: Dichtung und Wahrheit</a> &#8211; die Piratenpartei NRW w&#252;nscht sich eine Versachlichung der Debatte und stellt einige informative Artikel &#252;ber die Positionen der Piraten zur Verf&#252;gung. </li>
<li><a href="http://www.internet-law.de/2012/04/das-urheberrecht-behindert-unterricht-und-bildung.html">Das Urheberrecht behindert Unterricht und Bildung</a> &#8211; RA Thomas Stadler &#252;ber einen in der Debatte meist vernachl&#228;ssigten Aspekt des geltenden Urheberrechts. </li>
<li><a href="http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=499">Zur Legitimationsfunktion des geistigen Eigentums</a> – eine Chim&#228;re?  5-teiliger Mega-Artikel zur Debatte und den vielerlei Aspekten des Urheberrechts.</li>
</ul>

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		<title>Google will künftig alle Fragen selber beantworten</title>
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		<comments>http://www.webwriting-magazin.de/google-will-kuenftig-alle-fragen-selber-beantworten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 10:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur & Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Google hat angek&#252;ndigt, seinen Such-Alghorithmus in den n&#228;chsten Monaten deutlich zu ver&#228;ndern: Over the next few months, Google’s search engine will begin spitting out more than a list of blue Web links. It will also present more facts and direct answers to queries at the top of the search-results page [...] The changes to search [...]]]></description>
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<p>Google hat angek&#252;ndigt, seinen Such-Alghorithmus in den n&#228;chsten Monaten deutlich zu ver&#228;ndern:</p>
<blockquote><p>Over the next few months, Google’s search engine will begin spitting out more than a list of blue Web links. It will also present more facts and direct answers to queries at the top of the search-results page [...] The changes to search are among the biggest in the company’s history and could affect millions of websites that rely on Google’s current page-ranking results. At the same time, they could give Google more ways to serve up advertisements.</p>
<p><a href="http://online.wsj.com/article_email/SB10001424052702304459804577281842851136290-lMyQjAxMTAyMDEwNDExNDQyWj.html">Google Gives Search a Refresh</a></p></blockquote>
<p>Auf deutsch:</p>
<blockquote><p>In den n&#228;chsten Monaten wird die Google-Suchmaschine damit anfangen, mehr als eine Liste mit blauen Weblinks auszuwerfen. Es werden mehr Fakten und direkte Antworten auf die Anfragen am Beginn der Ergebnisseiten pr&#228;sentiert werden. [...] Die Ver&#228;nderung in der Suche geh&#246;rt zu den Gr&#246;&#223;ten in der Geschichte des Unternehmens und k&#246;nnte Millionen Webseiten betreffen, die vom aktuellen Site-Ranking profitieren. Gleichzeitig wird Google mehr M&#246;glichkeiten schaffen, Werbung anzuzeigen.&#8221; </p></blockquote>
<p>Das wird zuvorderst <strong>Wikipedia</strong> treffen, aber auch unz&#228;hlige weitere Seiten, die sachliche Informationen &#252;ber die verschiedensten Gegenst&#228;nde geben. Warum noch eine Webseite anschauen, wenn doch Google eine &#8220;autorisierte&#8221; Antwort auf die Frage gibt? </p>
<p>Gerade die inhaltlich tief sch&#252;rfende Antwort auf sachliche Fragen war und ist ein beliebtes Mittel, Surfer auf die eigenen Seiten zu locken &#8211; auch f&#252;r kleine Blogger und Themen-Seiten, die keinen riesigen Werbe-Etat f&#252;r Ads zur Verf&#252;gung haben. Es steht zu bef&#252;rchten, dass damit dann Schluss ist. </p>
<p>Danke Google! So haben wir uns das Web immer vorgestellt: Einer f&#252;r alles &#8211; und endlich kein Zwang mehr, auf &#8220;Millionen von Webseiten&#8221; Antworten zu finden. </p>

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		<item>
		<title>Leistungsschutzrecht: die ersten Opfer</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Webwriting-magazin/~3/pxvpoFjy8hU/</link>
		<comments>http://www.webwriting-magazin.de/leistungsschutzrecht-die-ersten-opfer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 15:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur & Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[“Gewerbliche Anbieter im Netz, wie Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren, sollen k&#252;nftig f&#252;r die Verbreitung von Presseerzeugnissen (wie Zeitungsartikel) im Internet ein Entgelt an die Verlage zahlen.&#8221; So hat es die Koalition beschlossen. Viele nennen dieses Gesetzesvorhaben eine &#8220;Lex Google&#8221;, doch das ist falsch: es w&#252;rde unz&#228;hlige Nachrichten-Aggregatoren treffen, die unterschiedlichste News aus Zeitungen und Magazinen, Blogs [...]]]></description>
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<p><em>“Gewerbliche Anbieter im Netz, wie Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren, sollen k&#252;nftig f&#252;r die Verbreitung von Presseerzeugnissen (wie Zeitungsartikel) im Internet ein Entgelt an die Verlage zahlen.&#8221; </em></p>
<p>So hat es die Koalition beschlossen. Viele nennen dieses Gesetzesvorhaben eine &#8220;Lex Google&#8221;, doch das ist falsch: es w&#252;rde unz&#228;hlige Nachrichten-Aggregatoren treffen, die unterschiedlichste News aus Zeitungen und Magazinen, Blogs und Postings der sozialen Netzwerke (FB, Twitter, G+) automatisiert zusammen stellen. M&#252;sste jeder Link, der genutzt wird, erst gesichtet werden, um festzustellen, ob es nicht vielleicht ein &#8220;kostenpflichtiger&#8221; bzw. Leistungsschutzrecht-gesch&#252;tzter Link ist, w&#228;re das das Ende vieler dieser Dienste.  Anders als Google haben die n&#228;mlich oft keine nennenswerten Eink&#252;nfte, w&#252;rden also dicht machen m&#252;ssen. </p>
<p>Was das f&#252;r die Informationsfreiheit bedeutet, k&#246;nnen sich die Leser dieses Artikels sicher ausmalen! Es blieben nur ganz wenige gro&#223;e zahlungsf&#228;hige Aggregatoren &#252;brig, die so &#8220;mainstreamig&#8221; w&#228;ren wie GoogleNews jetzt schon, wo die gro&#223;en Verlage bereits bevorzugt werden. </p>
<p>Hier nun mal eine Liste mit News-Aggregatoren, auf die wir dann wohl verzichten m&#252;ssten:</p>
<ul>
<li><a href="http://rivva.de">Rivva.de </a>- das bekannte Flaggschiff f&#252;r aktuelle Blogpostings, das aber auch massenweise Artikel von normalen Medien verlinkt;</li>
<li><a href="http://www.net-news-global.de/">NetNews-Global:</a>  Versammelt Non-Mainstream-Artikel aus aller Welt, man erf&#228;hrt dort Dinge, die es nicht in die Tagesschau schaffen. T&#228;glich werden viele Artikel aufgenommen, die von Lesern per Formular empfohlen werden, &#246;fter auch aus Zeitungen und Magazinen;</li>
<li><a href="http://curator.buzzrank.de/">BuzzRank Curator</a> &#8211; Versammelt Inhalte aus dem Social Web.  Der Aggregator durchsucht Artikel, Blogpostings, Fotos und Videos nach &#220;berschriften und Schlagworten. Quelle sind die Tweets der rund 700 Mitglieder des Curators, deren Links vom Curator-Algorithmus extrahiert und ausgewertet werden.</li>
<li><a href="http://www.commentarist.de/">Commentarist</a> &#8211; vereint tagesaktuelle Kommentare &#038; Kolumnen von mehr als 1000 Journalisten der f&#252;hrenden deutschen Medien, komfortabel kategorisiert und thematisch sortiert;</li>
<li><a href="http://paper.li/">Paper.li</a> &#8211;  sammelt Links von Twitter, Facebook und RSS-Feeds von Nachrichten-Seiten, ordnet sie in Kategorien ein und stellt die Sammlungen in Zeitungsform dar. Die Quellen kann man als User selbst zusammen stellen;</li>
<li><a href="http://www.virato.de/">virato</a> &#8211; checkt Websites, Blogs und Social Networks wie Twitter etc. und bewertet die Relevanz der jeweiligen Nachricht anhand der Verbreitung in den sozialen Netzen. Link-Quellen werden nach Typ und Sprache sortiert.</li>
<li><a href="http://infolust.info/">Infolust.info</a> &#8211; aggregiert die wichtigsten Twitter-Meldungen (sieht etwas chaotisch aus); Nat&#252;rlich sind da auch immer mal Links auf Artikel der Verlagsmedien dabei;</li>
<li><a href="http://yigg.de/">Yigg.de</a> &#8211; hier schlagen User Meldungen und News vor, die dann nach vorne gevotet werden k&#246;nnen;</li>
</ul>
<h2>Und weltweit?</h2>
<p>Das sind jetzt nur mal ein paar Besipiele aus vielen, wobei ich mich auf Angebote in DE beschr&#228;nkt habe <em>(gerne k&#246;nnt Ihr die in den Kommentaren erg&#228;nzen!)</em>. Aber da drau&#223;en in der weiten Welt gibts nat&#252;rlich zigmal so viele Aggregatoren und selbst konfigurierbare Newsreader f&#252;r PC, Handy und Tablet (z.B. <a href="http://www.feedly.com">Feedly</a>), mit denen man auch deutschsprachige Quellen lesen kann. Wie die Bef&#252;rworter des Leistungsschutzrecht wohl gegen diese vorgehen wollen? </p>
<h2>Problem Social Media</h2>
<p>Die Auswahl zeigt auch deutlich die Social-Media-Problematik:  Jede Menge neuer Dienste aggregieren gar nicht unbedingt die Newsfeeds der klassischen Medien, schon gar nicht werden deren Webseiten gescannt. Aggregiert werden dagegen <strong>auf Facebook, Twitter und GooglePlus gepostete Links</strong>. WAS da jeweils verlinkt wird, ist f&#252;r den Aggregator Jacke wie Hose.  Das Verlinken selbst w&#228;re &#8211; vielleicht! &#8211; noch &#8220;private Nutzung&#8221;, aber nicht das Auslesen und Darstellen dieser Links mit Snippets auf Webseiten. </p>
<p>Selbst konfigurierbare <strong>Newsreader</strong> w&#228;ren auf jeden Fall DANN kostenpflichtig, wenn die Ergebnisseiten im Web stehen und f&#252;r alle lesbar sind. Und das, obwohl die Medien die Newsfeeds ja selbst zur Verf&#252;gung stellen. Einige erlauben ja sogar explizit das Einbinden per Widget in Webseiten &#8211; auch das ginge ja wohl nicht mehr, wenn sie Zwangsmitglieder in der angedachten Verwertungsgesellschaft werden m&#252;ssen.<br />
Ein weiteres Feld k&#252;nftigen Abkassier-Willens w&#228;ren <strong>die Bookmark-Dienste</strong>. Auch da werden ja oft die von den Usern gesammelten Links (mit mehr oder weniger &#8220;Snippet&#8221;) auf einer Seite versammelt, die offen im Web steht. </p>
<p>Man sieht, die Dinge sind sehr komplex und der Schaden der vermeintlichen &#8220;Lex Google&#8221; w&#228;re immens. AUCH f&#252;r die Verlage, denn all diese News-Aggregatoren schaufeln schlie&#223;lich jede Menge Besucher auf deren Heimseiten. Man muss schon einen massiven Tunnelblick haben, um all diese Kollateralsch&#228;den nicht zu sehen, bzw. mutwillig zu ignorieren.</p>
<p>***<br />
Siehe auch: </p>
<ul>
<li>
<a href="http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2012/03/06/das-leistungsschutzrecht-wird-kleinen-zeitungen-schaden/">Das Leistungsschutzrecht wird kleinen Verlagen schaden</a> &#8211; Digital Diary;</li>
<p><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/hurra-urheberrecht-im-internet-verbessert/">Hurra! Urheberrecht im Internet verbessert.</a> – Stefan Niggemeier;</li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/03/05/leistungsschutzrecht-presseverlage-gegen-den-rest-der-welt/">Presseverlage gegen den Rest der Welt</a> – Netzwertig.com;</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-03/leistungsschutzrecht-koalition">Leistungsschutzrecht: Bundesregierung erspart Verlegern Innovation</a> – ZEIT ONLINE;</li>
<li><a href="http://www.neunetz.com/2012/03/05/presseleistungsschutzrecht-waere-entweder-unnuetz-oder-gefaehrlich/">Presseleistungsschutzrecht w&#228;re entweder unn&#252;tz oder gef&#228;hrlich</a> – neunetz.com;</li>
<li><a href="http://blog.karlshochschule.de/2012/03/05/wer-hat-angst-vorm-leistungsschutzrecht-niemand-wenn-es-aber-kommt-dann-laufen-wir/">Wer hat Angst vorm Leistungsschutzrecht? Niemand! Wenn es aber kommt? Dann laufen wir!</a></ul>

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		<title>David gegen Goliath – Dating-Startup führt Kostenlos-Kultur ein</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 18:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur & Szene]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netze]]></category>

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		<description><![CDATA[StartUps sind eigentlich kein klassisches Thema f&#252;rs WWMAG. Wenn mir aber eines mit einer wirklich guten Idee bzw. unterst&#252;tzenswerten Besonderheit auff&#228;llt, schreibe ich gerne dr&#252;ber. Oder biete Platz f&#252;r einen Gastbeitrag wie den folgenden Bericht von Stefan, einem der Macher des Dating-Portals Loverty. Das Projekt gef&#228;llt mir, denn es sorgt daf&#252;r, dass das Sucher-Verlangen nach [...]]]></description>
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<p><em><a href="https://www.loverty.de/"><img src="http://www.webwriting-magazin.de/wp-content/uploads/2012/03/partnersuche-kostenlos-anmeldung.jpg" alt="https://www.loverty.de/" title="Partnersuche kostenlos: Anmeldung bei Loverty" width="260" height="210" class="rechts  size-full wp-image-979" style="border 1px solid black" /></a>StartUps sind eigentlich kein klassisches Thema f&#252;rs WWMAG. Wenn mir aber eines mit einer wirklich guten Idee bzw. unterst&#252;tzenswerten Besonderheit auff&#228;llt, schreibe ich gerne dr&#252;ber.  Oder biete Platz f&#252;r einen Gastbeitrag wie den folgenden Bericht von Stefan, einem der Macher des Dating-Portals <strong>Loverty</strong>. Das Projekt gef&#228;llt mir, denn es sorgt daf&#252;r, dass das Sucher-Verlangen nach <a href="https://www.loverty.de/">Partnersuche kostenlos</a> endlich auch korrekt bedient wird. Also nicht nur mit ein paar bis zur Nutzlosigkeit kastrierten &#8220;Basis-Features&#8221; abgespeist, auf dass der Sucher zur Cash-Cow werde&#8230; </p>
<p>Hier also Stefans Bericht aus Betreiber- und Entwickler-Sicht: </em></p>
<h2>Loverty – eine Einf&#252;hrung in die Partnersuche im Netz</h2>
<p>Eine wichtige Errungenschaften des Internet ist, dass viele Sachen kostenlos m&#246;glich sind, bei denen Nicht-Zahler vorher rigoros ausgeschlossen wurden: telefonieren, Musik h&#246;ren und Nachrichten lesen zum Beispiel. Bei Partnersuche-Portalen hat sich aber eine seltsame „Anti-kostenlos“-Kultur etabliert. Nutzerinnen und Nutzer akzeptieren es, zwischen 20€ und 50€ pro Monat zu zahlen, weil sie ansonsten auf der Seite kaum etwas machen k&#246;nnen. In anderen Internet-Branchen w&#228;re das undenkbar. </p>
<h2>Die Bezahl-Aspekte: Grundfunktionen kostenlos oder kostenpflichtig? </h2>
<p>Wir haben uns oft gefragt, wieso Leute bereit sind, so viel zu bezahlen. Vermutlich gibt es zwei Gr&#252;nde: zum einen steht Online-Partnersuche in der Tradition von klassischen Karteikarten-basierten Partnervermittlungen, die viel Geld verlangten. Zum anderen stellen Dating-Seiten eine Zeit-Ersparnis in Aussicht. Wenn eine 35-j&#228;hrige, berufst&#228;tige Singlefrau nach einem Mann sucht, w&#228;re die Alternative zur Partnersuche im Netz, dass sie das ganze dem Zufall &#252;berl&#228;sst oder wieder anf&#228;ngt in Clubs die N&#228;chte durchzumachen, bis sie jemanden kennenlernt, der passt. Das kostet viel Zeit, die sie unter Umst&#228;nden aufgrund ihres Berufs gar nicht mehr hat. </p>
<p>Unsere Meinung ist aber, dass diese hohen Preise unn&#246;tig sind – und sogar kontraproduktiv, da zu viele Menschen ausgeschlossen werden. Das war der Ausgangspunkt f&#252;r Loverty:. Wir wollten ein Dating-Portal anbieten, das auch die sinnvoll nutzen k&#246;nnen, die keine teuren Monats-Abos abschlie&#223;en wollen. Das ist dann m&#246;glich, wenn die Grundfunktionen kostenlos sind: Bilder sehen und Nachrichten schreiben bzw. lesen. Damit sich die Seite trotzdem finanziert, gibt es Premium-Mitgliedschaften f&#252;r besondere Funktionen, die sich durch eine Einmalzahlung freischalten lassen. </p>
<h2>Die technologische Aspekte: Partnervorschl&#228;ge als Black Box?</h2>
<p>Allgemein gibt es zwei technologische Varianten der Online-Partnersuche: bei Singleb&#246;rsen durchsucht man mithilfe von Filtern selbst die Datenbank nach passenden Kandidaten, bei Online-Partnervermittlungen errechnet ein Algorithmus passende Vorschl&#228;ge. Auf die Art arbeitet auch Loverty. </p>
<p><img src="http://www.webwriting-magazin.de/wp-content/uploads/2012/03/Online-Partnersuche-Technologische-Achsen.jpg" alt="Online Partnersuche - zwei Varianten" title="Online Partnersuche - zwei Varianten" width="480" height="76" class="mitte size-full wp-image-978" /></p>
<p>Kurz gesagt verwendet ein solcher Matching-Algorithmus „harte Fakten“ wie Wohnort, Alter und Ausbildung der Nutzer sowie „weiche Faktoren“ wie Einstellungen und Hobbies und errechnet damit Partner-Vorschl&#228;ge. </p>
<p>Das ist objektiv gesehen effektiv, da v&#246;llig unpassende Kandidaten von vorn herein ausgeschlossen werden. Das bl&#246;de daran ist aber, dass oft nicht transparent gemacht wird, was genau da eigentlich im Hintergrund passiert. Anders gesagt: die menschliche Intelligenz hat keinen Anhaltspunkt, zu beurteilen, was die Computer-Intelligenz macht. Wir haben darauf mit einer Visualisierung reagiert, die f&#252;r jeden Partner-Vorschlag neu erzeugt wird. </p>
<p><img src="http://www.webwriting-magazin.de/wp-content/uploads/2012/03/loverty-matching.jpg" alt="" title="Partnersuche-Matching visualisiert" width="480" height="284" class="mitte size-full wp-image-977" /><br />
Hier sind verschiedene Informationen enthalten: die Entfernung der zwei V&#246;gel steht f&#252;r den Gesamtwert des Matchings, die konkrete Zahl l&#228;sst sich auch auf dem Banner ablesen, das das Flugzeug hinter sich her zieht. Das wichtigste sind aber die zw&#246;lf Wolken: sie stehen f&#252;r Alltags-relevante Themen wie „Haustiere“ oder „Ern&#228;hrung“. Bei Gut-Wetter-Wolken stimmten die Antworten im Einstiegstest &#252;berein, bei Gewitter unterscheiden sie sich stark.  </p>
<h2>Von &#252;berm&#228;chtigen Wettbewerbern und der Idee, dennoch dagegen zu halten</h2>
<p>Im April 2011 ging Loverty online, und zwar mit einer sehr fr&#252;hen Version. Seitdem haben wir  verschiedene Features gebaut und freigeschaltet. Die wichtigsten Funktionen der Seite sind jetzt online, und wir haben so viele Nutzer, dass wir sinnvolle Partnervorschl&#228;ge machen k&#246;nnen. Jetzt steht das wichtigste Projekt an: Loverty bekannter zu machen. </p>
<p>Im Gegensatz zu uns haben unsere Wettbewerber Millionen-Budgets f&#252;r Werbung zur Verf&#252;gung, mit denen sie aufw&#228;ndig produzierte Fernseh-Spots kaufen k&#246;nnen. Und es gibt noch ein weiteres Hindernis: im Netz gibt es Dutzende von Seiten, die Dating-Portale vergleichen und sie in Ranglisten anordnen. Das Ranking richtet sich in der Regel nach der H&#246;he der Provisionen, die die Portale f&#252;r eine Anmeldung zahlen. Portalen, bei denen die Mehrheit der MitgliederInnen einen kostenlosen Account hat, k&#246;nnen sehr viel weniger Provision zahlen als teure Seiten. Die werden deswegen weiter oben aufgelistet und bekommen mehr Aufmerksamkeit.  </p>
<p>Das alles &#228;hnelt also ein wenig dem Kampf von David gegen Goliath. Auch wenn die Ressourcen unterschiedlich sind, funktioniert eine Strategie aber immer: durch Fairness, liebevoll umgesetzte Ideen und eine sch&#246;ne Seite zufriedene Nutzerinnen und Nutzer zu bekommen, die einen schlie&#223;lich an Freunde und Bekannte weiterempfehlen. </p>
<h2>Einfach mal rein schauen&#8230;</h2>
<p>Bevor ihr das tun k&#246;nnt, seid ihr herzlich eingeladen, euch selbst ein Bild von Loverty zu machen. Und vielleicht findet ihr bei uns tats&#228;chlich euren Traum-Mann oder eure Traum-Frau. </p>
<p>In unserem <a href="https://www.loverty.de/blog/">Blog</a> gibt es einige Informationen &#252;ber Loverty, &#252;ber die <a href="https://www.loverty.de/blog/category/das-okosystem-des-online-datings/">Dating-Branche allgemein</a> sowie ein Comic: <a href="https://www.loverty.de/blog/category/das-loverty-comic/">Paul &#038; Paula auf Partnersuche</a>. Und hier geht es zur Startseite: <a href="http://www.loverty.de">www.loverty.de</a>.<br />
Wenn ihr erstmal nur in Loverty „hineinschauen“ wollt, gibt es einen Test-Account (links neben dem Anmelde-Feld). Wir freuen uns auf euer Feedback und eure Erfahrungen. </p>

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		<item>
		<title>Statt ACTA: Geistiges Eigentum neu denken</title>
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		<comments>http://www.webwriting-magazin.de/statt-acta-eigentum-neu-denken/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 11:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur & Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten, dass ich mal den Spruch eines FDP-Politikers bejuble: „Wir m&#252;ssen geistiges Eigentum neu denken, einen neuen Ausgleich finden &#8220;, sagte der Netzpolitiker Jimmy Schulz laut FAZ und da m&#246;chte ich ihm heftig zustimmen! Hinter der sich endlich massiv artikulierenden ACTA-Ablehnung steht ja nicht der Wunsch nach v&#246;lliger Entrechtung der K&#252;nstler und Kreativen, wie es [...]]]></description>
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<p>Selten, dass ich mal den Spruch eines FDP-Politikers bejuble: <em>„Wir m&#252;ssen geistiges Eigentum neu denken, einen neuen Ausgleich finden &#8220;</em>, sagte der Netzpolitiker Jimmy Schulz <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/acta-gegner-demonstrieren-aufstand-der-generation-internet-11646144.html">laut FAZ</a> und da m&#246;chte ich ihm heftig zustimmen!</p>
<p>Hinter der sich endlich massiv artikulierenden ACTA-Ablehnung steht ja nicht der Wunsch nach v&#246;lliger Entrechtung der K&#252;nstler und Kreativen, wie es von vielen Mainstream-Medien gerne wider besseres Wissen hingestellt wird. (Selbst heute untertitelt die FAZ ihren Artikel &#8220;Aufstand der Generation Internet&#8221; noch mit dem Satz: <em>&#8220;In 150 L&#228;ndern protestieren junge Leute f&#252;r ein Internet ohne Strafen und Urheberschutz. &#8220;</em></p>
<p>Was f&#252;r eine &#252;ble Unterstellung! Es geht nicht um die Abschaffung jeglicher Urheberrechte, sondern um die Forderung nach der <strong>lange f&#228;lligen Anpassung der Gesetze an die Zeiten digitaler und sozialer Medien</strong>. Jeglicher Versuch,  die Verfolgung von &#8220;Rechtsverst&#246;&#223;en&#8221; schneller und einfacher zu machen, muss bek&#228;mpft werden, so lange das Recht, wie es derzeit noch gilt, kein Recht mehr ist, das die breite Masse der Internet-Nutzer/innen mittragen kann.</p>
<h2>Was k&#246;nnen wir &#8211; zumindest die von mir gef&#252;hlte gro&#223;e Mehrheit &#8211; mittragen?</a></p>
<p>Wer ein Werk ins Netz stellt, sollte nicht erleben m&#252;ssen, dass ein anderer es zur G&#228;nze kopiert und es dann auf eigene Rechnung weiter verbreitet und vermarktet. Wobei f&#252;r den &#8220;Werkscharakter&#8221; die Sch&#246;pfungsh&#246;he eher nach oben als nach unten verschoben geh&#246;rt: ein &#8220;Schnipsel&#8221; darf keinesfalls darunter fallen, denn ihn braucht es f&#252;r sinnvolle Verlinkungen und Nachrichten-Aggregatoren. </p>
<p>Nach heutiger Rechtsauffassung kann schon jeder abgemahnt werden, der in den sozialen Netzen einen Link teilt. Automatisch wird da ein Bild aus der Zielseite hinzugef&#252;gt, dessen Urheber ja dagegen sein k&#246;nnte. Neue Plattformen wie <a href="http://www.janasworld.de/2012/02/08/urheberrechts-ausgeburt-pinterest/">Pinterest</a> leben gar ausschlie&#223;lich vom &#8220;Bilder sammeln aus dem Web&#8221;.  Und tragen sehr dazu bei, dass das Werk vieler Bilderschaffender &#252;berhauft bekannt wird.</p>
<p>Das Urheberrecht braucht eine Runderneuerung &#8211; und die Verfolgung und Sanktionierungen von Verst&#246;&#223;en muss Kriterien der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit beachten! F&#252;r private Rendite-Interessen darf nicht das gesamte Netz &#252;berwacht und der gl&#228;serne Surfer zur Realti&#228;t werden. </p>
<p>Und schlussendlich: es muss Schluss sein mit Jahre langen Geheimverhandlungen &#252;ber Gesetze, die alle B&#252;rger Europas betreffen werden. Demokratische B&#252;rgerbeteiligung muss in allen wichtigen Fragen realisiert werden &#8211; nicht nur, aber auch in Europa.</p>
<p>Hier ein paar Beitr&#228;ge, die ich allen empfehle, die noch nicht so im Thema drin sind: </p>
<ul>
<li><a href="http://www.tagesschau.de/ausland/acta110.html">ARD-FAQ zu ACTA</a></li>
<li><a href="http://stopp-acta.info/">stopp-acta.info</a> &#8211; Kampagnenseite gegen ACTA, mit News, Infos und Erkl&#228;rvideo.</li>
<li><a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/acta-ad-acta-legen">ACTA ad acta legen</a> &#8211; Interview mit dem netzpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Lars Klingbeil.</li>
<li><a href="http://www.internet-law.de/2012/01/warum-das-europaparlament-acta-die-zustimmung-versagen-sollte.html">Warum das Europaparlament ACTA die Zustimmung versagen sollte</a> &#8211; RA Thomas Stadler zur Lage;</li>
<li>
<a href="http://www.internet-law.de/2010/07/sind-urheberrecht-und-gewerbliche-schutzrechte-tatsachlich-wirtschaftsfordernd.html">Sind Urheberrecht und gewerbliche Schutzrechte tats&#228;chlich wirtschaftsf&#246;rdernd?</a> (ebenfalls T.Stadler).</li>
<li><a href="http://www.janasworld.de/2012/02/08/urheberrechts-ausgeburt-pinterest/">Urheberrechts-Ausgeburt Pinterest &#8211; Janasworld</a></li>
</ul>

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		<title>Eine eigene App für meine Blogs?</title>
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		<comments>http://www.webwriting-magazin.de/eine-eigene-app-fuer-meine-blogs/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 15:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet mobil]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der massenhaften Verbreitung von Smartphones und Tablet-Computern vermehrt und vervielf&#228;ltigt sich auch deren &#8220;Futter&#8221;, die sogenannten &#8220;Apps&#8221;. Nicht jede Website und jedes Blog l&#228;sst sich auf den Mini-Bildschirmen ansprechend darstellen, und so hat sich ein regelrechter &#8220;App-Hype&#8221; entwickelt: auch ganz normale Info-Seiten-Betreiber und Blogger denken &#252;ber die eigene App nach &#8211; sofern sie nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Mit der massenhaften Verbreitung von Smartphones und Tablet-Computern vermehrt und vervielf&#228;ltigt sich auch deren &#8220;Futter&#8221;, die sogenannten &#8220;Apps&#8221;. Nicht jede Website und jedes Blog l&#228;sst sich auf den Mini-Bildschirmen ansprechend darstellen, und so hat sich ein regelrechter &#8220;App-Hype&#8221; entwickelt: auch ganz normale Info-Seiten-Betreiber und Blogger denken &#252;ber die eigene App nach &#8211; sofern sie nicht schon eine haben. </p>
<p>Selber bin ich lange davon ausgegangen, dass die oft l&#228;ngeren Text-Beitr&#228;ge auf meinen Blogs wohl kaum jemand auf einem Smartphone lesen wollen wird &#8211; aber weit gefehlt! Die Statistik der verwendeten Browser zeigt z.B. f&#252;r <a href="http://www.unverbissen-vegetarisch.de">Unverbissen-vegetarisch.de</a> bereits 11% Abrufe &#252;ber &#8220;mobile Devices&#8221; an.  Sie lesen also doch! </p>
<h2>App ist nicht gleich App</h2>
<p>Wenn das jetzt schon der Fall ist, stellt sich allerdings die Frage: braucht es wirklich eine eigene App? Und wenn ja, welche Art? Was so alles unter Titeln wie &#8220;App selber machen&#8221; angeboten wird, bezeichnet leider nicht diesselbe Sache: einerseits handelt es sich um Plugins, die erkennen, mit welchem Ger&#228;t ein Leser die Seite abruft, um dann das passende Format zur Verf&#252;gung zu stellen &#8211; also eher Pseudo-Apps, bzw. Web-Apps.   Wogegen vollwertige (&#8220;native&#8221;) Apps auf bestimmte Ger&#228;te zugeschnitten sind und &#8220;alleine stehend&#8221; in die App-Stores der Gro&#223;en eingestellt werden k&#246;nnen &#8211; allerdings nicht kostenlos. </p>
<h2>Nachteile und Kritik</h2>
<p>Wie finden die Leute Blog-Texte? Doch allermeist &#252;ber Suchmaschinen, die zu Webseiten, aber nicht zu (nativen) Apps verweisen. Es ist ein weit h&#246;herer Aufwand, einen Smartphone-User dazu zu bringen, eine bestimmte Blog-App aus dem jeweilige Store zu laden, als mit einer guten Headline im offenen Web Leser anzuziehen. Vom erh&#246;hten Aufwand (verschiedene Apps f&#252;r verschiedene Stores/Ger&#228;te) und den Kosten ganz zu schweigen! Auch fand ich besorgte Stimmen von Usern, die partout keinen Bock auf zigtausende Blog-Apps in den Stores haben und es gerne s&#228;hen, bliebe diese Form der Verbreitung von Inhalten auf Apps beschr&#228;nkt, die mehr &#8220;N&#252;tzliches&#8221; bieten als ein &#252;bliches Blog.  Schlie&#223;lich wollen all diese Apps aufs Phone geladen und gepflegt werden! Soviel Aufwand f&#252;r ein Blog? Nicht wirklich&#8230;.</p>
<p>Ich komme also zum Schluss, dass &#8220;native Apps&#8221; zumindest f&#252;r meine 7 Blogs eher &#252;berfl&#252;ssig w&#228;ren. Allerdings sollten sie auf Smartphones und kleineren Tablets  gut lesbar sein &#8211; nur die linke obere Ecke zu Gesicht zu bekommen, ist keine gute User-Erfahrung. Entweder eine Plugin-L&#246;sung muss her, oder ich bau ein &#8220;responsible&#8221; Theme, dass sich der jeweiligen Screen-Gr&#246;&#223;e anpasst. </p>
<p>Hier nun ein paar Quellen, die zur Meinungsbildung in Sachen Blog-App beitragen k&#246;nnen:</p>
<ul>
<li>
<a href="http://www.zdnet.de/magazin/41555607/web-apps-und-native-apps-ein-vergleich.htm">Web-Apps und native Apps: ein Vergleich</a>;</li>
<li><a href="http://www.webbler.de/so-machen-sie-aus-ihrem-wordpress-blog-eine-smartphone-und-tablet-app-fuer-iphone-co-368/">WordPress-Plugin – WordPress-Blog als App f&#252;r Smartphone und Tablet-PCs;</a> &#8211; beschreibt das Erstellen einer Web-App mit dem Plugin <strong>WPTouch</strong>, da es in einer sehr reduzierten freien und einer kostenpflichtigen Version gibt.</li>
<li><a href="http://software.germanblogs.de/archive/2012/01/11/app-selber-machen-mit-conduit-wird-ihre-seite-zur-app.htm">App selber machen: Mit Conduit wird Ihre Seite zur App!</a> (=mit Ver&#246;ffentlichen in den Stores);
</li>
<li>
<a href="http://www.tickerverbot.de/jedem-blog-die-eigene-app-und-das-kostenlos">Jedem Blog die eigene App – und das kostenlos!</a> &#8211; hier gehts um Android-Apps auf Basis des RSS-Feeds.
</li>
<li><a href="http://www.youdaz.com/2012/01/23/ein-tablet-magazin-selber-machen-app-artig-viel-arbeit/">Ein Tablet-Magazin selber machen: App-artig viel Arbeit</a> &#8211; Erfahrungen mit dem Magazin-Layout auf In-Design.</li>
</ul>

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		<title>Google auf der falschen Spur: personalisierte Suche und Google+</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 12:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur & Szene]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webwriting-magazin.de/?p=971</guid>
		<description><![CDATA[Es scheint so etwas wie ein universelles Gesetz zu sein: wird ein Unternehmen ZU gro&#223; und dominiert den Markt &#252;ber l&#228;ngere Zeit, dann verliert es den Blick f&#252;rs Wesentliche, auch f&#252;r das, was den Kern des gro&#223;en Erfolgs ausmachte. Mit der &#8220;personalisierten Suche&#8221; und deren Verstrickung mit dem eigenen sozialen Netzwerk Google+ ist Google auf [...]]]></description>
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<p>Es scheint so etwas wie ein universelles Gesetz zu sein: wird ein Unternehmen ZU gro&#223; und dominiert den Markt &#252;ber l&#228;ngere Zeit, dann verliert es den Blick f&#252;rs Wesentliche, auch f&#252;r das, was den Kern des gro&#223;en Erfolgs ausmachte. </p>
<p>Mit der &#8220;personalisierten Suche&#8221; und deren Verstrickung mit dem eigenen sozialen Netzwerk Google+  ist Google auf dem besten Weg, seine Kernkompetenz auf dem Altar des Wachstums um jeden Preis zu opfern. Martin Weigert <a href="http://netzwertig.com/2012/01/16/personalisierte-suche-wieso-google-sich-selbst-schadet/">kritisiert die neuen Entwicklungen</a> auf Netzwertig.com so:</p>
<blockquote><p>Bei vielen von mir getesteten Suchw&#246;rten wimmelte es auf der ersten Ergebnisseite von Links zu Eintr&#228;gen meiner Google+-Kontakte. Dass diese tats&#228;chlich relevanter sind als die Websites, die bisher unter den ersten zehn Resultaten platziert waren, kann ich nicht glauben. Es entsteht der Eindruck, Google zwingt sich dazu, auf der ersten Suchergebnisseite Inhalte aus meinem Google+-Netzwerk aufzulisten – in der irrt&#252;mlichen Annahme, diese h&#228;tten f&#252;r mich per se eine hohe Relevanz.</p></blockquote>
<p>Wenn schon, dann m&#252;ssten auch FB- und Twitter-Profile und Meldungen erscheinen, dann w&#228;r&#8217; es wenigstens &#8220;ausgewogen&#8221;. Aber selbst dann:  Wie kann man nur auf die Idee kommen, die Postings der ca. 350 Leute, denen <a href="https://plus.google.com/115023284387629053061/posts">ich auf GPlus</a> folge, seien f&#252;r mich &#228;hnlich relevant wie jene, die der in Jahren erarbeitete und fortw&#228;hrend weiter entwickelte Google-Algorithmus als &#8220;allgemein relevant&#8221; auf die erste Seite brachte? </p>
<p>Da folge ich z.B. 30 Leuten mit Interesse am Thema &#8220;Garten&#8221;, mit anderen verbindet mich der berufliche Sektor oder ein Faible f&#252;r Yoga. Den meisten folge ich mehr oder weniger zuf&#228;llig, weil sie irgendwann irgendwo mal was Interessantes gesagt oder geteilt haben. Will ich nun was Aktuelles zur Finanzkrise lesen, gibt es nicht den geringsten Grund, warum die Empfehlungen der &#8220;Verfolgten&#8221; relevanter sein sollten als das, was der <a href="http://www.techdivision.com/blog/die-200-parameter-des-google-algorithmus/">entlang an 200 &#8220;objektiven&#8221; Kriterien</a> agierende Algorithmus zu Tage f&#246;rdert? </p>
<p>Wenn ich per Google suche, will ich nicht zuvorderst wissen, was meine &#8220;Freunde&#8221;, Bekannten und zuf&#228;llig Verfolgten meinen, sondern was MAN dazu so schreibt, bzw. was f&#252;r Webseiten zu dem Thema lange schon Profundes bringen. </p>
<p>Ich werde die personalisierte Suche ausschalten. Sie ist NICHT das, was ich von Google haupts&#228;chlich will! </p>

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		<item>
		<title>Sieben Gründe, NICHT auf Blogs zu kommentieren</title>
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		<comments>http://www.webwriting-magazin.de/sieben-gruende-nicht-auf-blogs-zu-kommentieren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur & Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorab: ich bin ein gro&#223;er Fan von Blog-Kommentaren und bedauere es, dass die sozialen Netwerke viel Resonanz von Blogs abziehen. Z.B. in meinem Digital Diary ergeben sich oft intensive, tief sch&#252;rfende Gespr&#228;che, die ich nicht missen m&#246;chte. Hier soll es aber mal um die H&#252;rden gehen, die vom Kommentieren abhalten &#8211; auch mich, obwohl ich [...]]]></description>
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<p>Vorab: ich bin ein gro&#223;er Fan von Blog-Kommentaren und bedauere es, dass die sozialen Netwerke viel Resonanz von Blogs abziehen. Z.B. in meinem Digital Diary ergeben sich oft <a href="http://www.claudia-klinger.de/digidiary/meistkommentierte-artikel/">intensive, tief sch&#252;rfende Gespr&#228;che</a>, die ich nicht missen m&#246;chte. </p>
<p>Hier soll es aber mal um die H&#252;rden gehen, die vom Kommentieren abhalten &#8211; auch mich, obwohl ich verdammt gerne kommentiere! Als da sind: </p>
<ul>
<li><strong>Ihr Kommentar wartet auf Freischaltung</strong> &#8211; klar, wenn ein Blog von Troll- und SEO-Kommentaren geflutet wird, ist diese &#8220;Abschottung&#8221; verst&#228;ndlich. Wenn man am laufenden Gespr&#228;ch sieht, dass zeitnah frei geschaltet wird, schreckt mich die H&#252;rde auch nicht ab. Oft schaltet aber gar niemand frei &#8211; oder erst so sp&#228;t, dass das Thema mitsamt dem Blog l&#228;ngst aus dem Sinn ist.</li>
<li><strong>Unleserliche Captchas:</strong>  Wenn ich drei Versuche brauche, bis ein Captcha mal funktioniert, macht das nicht gerade Lust auf weiteren Austausch. Auch schlie&#223;t so ein Captcha Sehbehinderte und Blinde aus &#8211; gar nicht nett!</li>
<li><strong>Kommentar-Systeme:</strong> Zunehmend werden externe Kommentarsysteme <a href="http://grundrauschen.net/335/ich-bin-am-uberlegen/">wie Disqus genutzt</a> und so eigestellt, dass &#8220;normale Absender&#8221; (Name, Website, Mailadresse) nicht mehr m&#246;glich sind. Ich will aber nicht &#252;ber Facebook oder Twitter einloggen &#8211; und zudem st&#246;rt mich die externe und langfristige  Zusammenfassung und Speicherung meiner Kommentare &#252;ber das System. Denkt der Blogger mal um und entfernt es, sind die Kommentare unter dem Post vermutlich auch weg. Alles zusammen eher abschreckend! </li>
<li><strong>Einloggen mit&#8230;. </strong>- auch ohne externes System lassen viele Blogs (insbesondere solche auf Blogger.com) nur noch das Kommentieren per Login &#252;ber FB, Twitter oder andere Accounts zu. Da ich nicht jeden Kommentar mit meinen dortigen Accounts verbinden will, scheidet das f&#252;r mich aus. Ich neige zwar gar nicht zum anonymen Kommentieren, doch der damit oft verbundene &#8220;Klarnamenszwang&#8221; st&#246;rt mich.</li>
<li><strong>Keine M&#246;glichkeit, das eigene Blog zu verlinken</strong> &#8211; mir pers&#246;nlich gehts um inhaltlichen Austausch und um Vernetzung. Trage ich inhaltlich zu einem Blogpost bei, m&#246;chte ich auch das eigene Blog angeben k&#246;nnen, damit jene mich finden k&#246;nnen, die vielleicht mehr von mir lesen wollen. Das war mal gute Blogger-Tradition und wurde dann zuerst von den &#8220;Blogs&#8221; auf Mainstream-Medien abgeschafft. Schade, dass es mittlerweile auch &#8220;normale&#8221; Blogger machen. </li>
<li><strong>Zeichenbegrenzung f&#252;r Kommentare:</strong>  erscheint nach Abschicken eine Meldung, es g&#228;be &#8220;ein kleines Problem&#8221;, weil mein Kommentar l&#228;nger als 200 Zeichen ist, vertreibt mich das f&#252;r immer! (Grade erlebt auf <a href="http://www.vegpool.de">vegpool.de</a> &#8211; extrem abschreckend! <em>[Update: wurde auf 1000 Zeichen erh&#246;ht, super!]</em>)</li>
<li><strong>Null Resonanz</strong> &#8211; niemand erwartet, auf einen Kurzkommentar, der nur Zustimmung ausdr&#252;ckt oder ansonsten nichts Inhaltliches beitr&#228;gt, eine Antwort zu bekommen. Schreibe ich aber einen l&#228;ngeren Text, der intensiv auf einen Aspekt des Postings eingeht und evtl. Widerspruch gut begr&#252;ndet ausdr&#252;ckt, dann ist es frustrierend, wenn keinerlei Reaktion kommt. <em>(Ich spreche hier nicht von Massenblogs mit hunderten Kommentaren, sondern von den eher kleinen, wo es noch gar keine oder nur wenige Kommentare gibt.)</em> Wozu Kommentare, wenn der/die Blogger/in am Austausch gar nicht interessiert ist?</li>
</ul>
<p>Wer die Liste erg&#228;nzen m&#246;chte (oder die Dinge ganz anders sieht) ist herzlich eingeladen, sich in den Kommentaren zu &#228;u&#223;ern!</p>

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		<title>SOPA: monströses Gesetzesvorhaben der Urheberrechtslobby droht auch Europa</title>
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		<comments>http://www.webwriting-magazin.de/stop-online-piracy-actsopa-urheberrechtslobby/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 11:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Klinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur & Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Was in den USA durchgesetzt wird, droht alsbald auch Europa. Im Avatter-Blog gibts einen informativen Artikel &#252;ber das krasse Regulierungsvorhaben, dessen Auswirkungen das Netz, wie wir es kennen, massiv beeinflussen will: &#8220;Ende Oktober 2011 wurde der Gesetzentwurf zum Stop Online Piracy Act (SOPA) eingereicht, derzeit debattiert dar&#252;ber noch der Justizausschuss im Repr&#228;sentantenhaus (PDF des Antrags). [...]]]></description>
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<p>Was in den USA durchgesetzt wird, droht alsbald auch Europa. Im Avatter-Blog gibts <a href="http://www.avatter.de/wordpress/2012/01/sopa-und-die-selbstzensur-kein-wunder-dass-die-us-medien-schweigen/">einen informativen Artikel</a> &#252;ber das krasse Regulierungsvorhaben, dessen Auswirkungen das Netz, wie wir es kennen, massiv beeinflussen will:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ende Oktober 2011 wurde der Gesetzentwurf zum Stop Online Piracy Act (SOPA) eingereicht, derzeit debattiert dar&#252;ber noch der Justizausschuss im Repr&#228;sentantenhaus (PDF des Antrags). Die bislang besprochenen Ma&#223;nahmen sollen Rechteinhaber dazu bef&#228;higen, Websites, auf denen urheberrechtlich gesch&#252;tzten Material ohne Erlaubnis gefunden werden, direkt lahmzulegen. Eine richterliche Erlaubnis soll dazu nicht erforderlich sein. In der Praxis kann das so aussehen: Wird ein unrechtm&#228;&#223;ig kopiertes Video bei YouTube entdeckt, k&#246;nnen Service-Provider (auch au&#223;erhalb der USA) angehalten werden, den Zugang zur Plattform zu sperren. Der exegetische Spielraum der Gesetzvorlage ist monstr&#246;s – hei&#223;t: jeder kann fast nach Belieben frei interpretieren und assoziieren. Die juristischen Folgen f&#252;r Verweigerer sind hingegen ziemlich eindeutig. Es geht um schwere Straftatbest&#228;nde.<br />
Obwohl SOPA in den Staaten noch nicht Gesetz ist, &#252;ben die Amerikaner bereits seit Wochen <a href="http://netzpolitik.org/2012/exportieren-die-usa-sopa-nach-europa/">Druck auf Europa</a> aus – die westlichen Industriel&#228;nder sollen alle an einem Strang ziehen. </p></blockquote>
<p>Google, Facebook und Amazon <a href="http://www.androidapptests.com/protest-gegen-stop-online-piracy-act-google-facebook-und-amazon-liebaugeln-mit-kollektivem-blackout.html">denken &#252;ber einen &#8220;kollektiven Blackout&#8221; nach</a>, mit dem sie gegen das Gesetz protestieren k&#246;nnten.  Italiens Wikipdia hatte dieses &#8220;letzte Mittel&#8221; k&#252;rzlich erfolgreich angewendet: ein Gesetzesentwurf in Italien, der &#8220;beleidigten Personen&#8221; ein uneingeschr&#228;nktes Recht auf Gegendarstellung einr&#228;umen wollte, verschwand daraufhin in der Schublade. </p>
<p>Ein &#228;hnlicher schneller Sieg ist in Sachen SOPA allerdings nicht zu erwarten &#8211; zu m&#228;chtig ist die Lobby der Unterhaltungsindustrie, der es herzlich egal ist, wieviel Kollateralsch&#228;den ihr Kampf gegen &#8220;Piraterie im Netz&#8221; zeitigt. </p>

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