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	<title>Weinakademie Berlin</title>
	
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	<description>Beratung und Training für Weinwirtschaft und Weinhandel</description>
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		<title>Kundenbindung mit Hausmesse – Beispiel Weinkontor Freund</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 05:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über 400 Fachhändler und Gastronomen bevölkerten am Wochenende die Lager- und Versandhallen beim Weinkontor Freund in Borgholzhausen zwischen Bielefeld und Osnabrück.  <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/kundenbindung-mit-hausmessen-beispiel-weinkontor-freund">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10382" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FJxDWnn&amp;via=weinakademie&amp;text=Kundenbindung%20mit%20Hausmesse%20%26%238211%3B%20Beispiel%20Weinkontor%20Freund&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fkundenbindung-mit-hausmessen-beispiel-weinkontor-freund" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>Über 400 Fachhändler und Gastronomen bevölkerten am vergangenen Wochenende die Lager- und Versandhallen beim <a href="http://www.weinkontor-freund.de/" target="_blank">Weinkontor Freund</a> in Borgholzhausen zwischen Bielefeld und Osnabrück. Freund hatte zur Hausmesse geladen und feierte gleichzeitig 10 Jahre in den neuen Gebäuden am Ortsrand.<span id="more-10382"></span></p>
<div id="attachment_10390" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/?p=10382"><img class="size-full wp-image-10390 " title="Freund Gewürz" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/05/Freund-Gewürz.jpg" alt="Neue Gewürz-Serie bei Weinkontor Freund" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Neue Gewürz-Serie bei Weinkontor Freund foto:mpleitgen</p></div>
<p>Man müsse den Kunden immer wieder etwas Neues bieten, meinte Geschäftsführer Dirk Röhrig: früher habe man regelmäßig eine Hausmesse veranstaltet &#8211; viele Kunden hätten sich dann gesagt, nächstes Jahr ist auch wieder eine Veranstaltung und den weiten Weg an den Rand des Teutoburger Waldes gescheut. Auch attraktive Veranstaltungen nutzen sich im Laufe der Zeit ab. Vor einiger Zeit hat man sich deshalb entschlossen, die Hausmesse im Wechsel mit einer Roadshow und dem Prowein-Auftritt abzuhalten.</p>
<h4>Direktkontakt mit den Lieferanten</h4>
<p>Diesmal ging es natürlich auch ums Wein- und Feinkost Probieren &#8211; 37 Lieferanten aus Italien, Spanien, Portugal und Frankreich waren selbst angereist, um ihre Produkte vorzustellen. Eine Hausmesse ist besonders interessant, weil man anders als auf einer großen Messe, Zeit für Infos und Gespräche hat. Und weil man es mit Kunden zu tun hat, die bereits gekauft haben und denen das Angebot vertraut ist. Es geht um die Vertiefung der Kundenbeziehung und um die Vorstellung neuer Produkte.</p>
<p>Tagsüber wurden Seminare zum Thema Gläser und Präsente angeboten. Zum Thema Differenzierungs-Möglichkeiten für Weinhändler hatte Freund die Weinakademie eingeladen. Das PPT zum Vortrag <a href="http://bit.ly/J0s9AZ" target="_blank">findet sich hier</a>.</p>
<p>Wichtig war den Händlern aber auch, Kollegen zu treffen, sich auszutauschen und am Abend miteinander zu feiern. Dr. Freund hatte eine Combo mit Gipsy-Kings Musik und Flamenco Tänzerinnen vom spanischen Verein in Versmold eingeladen.</p>
<h4>Feinkost für den Weinfachhandel</h4>
<p>Als besonders attraktiv schätzt Dirk Röhrig die Kombination von Wein und Feinkost ein. Weinkontor Freund ist ständig auf der Suche nach Feinkostartikeln, die zum Wein und zum Weinhandel passen.  Neu vorgestellt wurde dieses Mal eine eigene Gewürzserie, bei der die Variationen von Fisch- über Fleisch-, Salat und Grillgewürze reichen. Trends für das Foodsortiment des Weinfachhandels sieht Röhrig nach wie vor bei den handwerklich hergestellten Chips, bei Salzen und Gewürzen, Olivenöl und Balsamico sowie Nudeln und Nudelsaucen und Pesto. Schokolade ist mehr und mehr &#8220;out&#8221;.</p>
<h4>Neues Präsentkonzept</h4>
<p>Getestet wurden bei der Hausmesse auch neue Präsentkonzepte &#8211; die Händler vor Ort konnten die neuen Materialien gleich ausprobieren. Freund versteht sich als Problemlöser, der das Geschäft und die Bedürfnisse seiner Fachhandelskunden kennt. Von daher sei eine solche Messe auch für die Firma wichtig, um mit den Kunden Neues zu testen und sich intensiv auszutauschen, meint Röhrig.</p>
<p>Weinkontor Freund hat <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weinhandelsfirmen-setzen-auf-zertifiziertes-weinwissen" target="_blank">seine Vertriebs-Mitarbeiter</a> in diesem Jahr bei der Weinakademie Berlin schulen lassen.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wie eine Wein-Marke entsteht</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 05:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es geht bei der Definition einer Marke nicht in erster Linie um die Bilder und die Gefühle in den Köpfen der Wein-Kunden – es geht zunächst um ganz grundlegende Fragen, die zu beantworten sind. <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wie-eine-wein-marke-entsteht">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10373" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FLtaEaa&amp;via=weinakademie&amp;text=Wie%20eine%20Wein-Marke%20entsteht&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwie-eine-wein-marke-entsteht" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>Es geht bei der Definition einer Marke nicht in erster Linie um die Bilder und die Gefühle in den Köpfen der Wein-Kunden – es geht zunächst um ganz grundlegende Fragen, die zu beantworten sind. Habe ich überhaupt ein Produkt oder eine Leistung, mit der ich mich vom Wettbewerb unterscheide? Ist das Produkt so weit in Ordnung, dass ich es zum Mittelpunkt meiner Marken-Überlegungen machen kann?<span id="more-10373"></span></p>
<div id="attachment_10374" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wie-eine-wein-marke-entsteht"><img class="size-full wp-image-10374 " title="WendelinGrass" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/05/WendelinGrass.jpg" alt="Wendelin Grass" width="320" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Wendelin Grass CONSILIUM Thüngersheim foto:mpleitgen</p></div>
<p>Wendelin Grass von <a href="https://www.consilium-wein.de/" target="_blank">Consilium Thüngersheim</a> in Franken zeigte das beim <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/von-marke-und-markierung-schon-mal-vormerken" target="_blank">Weinmarketingtag in Heilbronn</a> am Beispiel der Neu-Ausrichtung und Umbenennung seiner Genossenschaft. „Wir wollten unbedingt vermeiden aus der zweiten Reihe zu starten &#8211; wenn das Produkt nicht stimmt, hat man sofort ein Handicap“ sagte er „deshalb mussten wir sicher sein, dass wir wirklich Top-Produkte im Keller hatten“.  Wichtig bei der Entscheidung sei auch eine funktionierende Vertriebsstruktur gewesen – Haben wir den Zugang zu unseren relevanten Märkten? – war hier die Frage. Und zu guter letzt, aber von entscheidender Wichtigkeit, die Frage wo das Wertschöpfungspotential der Winzergenossenachft liegt und wie die Kostenstruktur im Betrieb aussehen.</p>
<h4>Von WG Thüngersheim zu CONSILIUM</h4>
<p>In Thüngersheim habe dort die größte Sprengkraft gelegen. Beispiel: Muss eine Winzergenossenschaft mit 175 ha unbedingt eine eigene Abfüllung haben oder kann man das auch mit Partnern oder im Lohn erledigen?  Wie schaut es mit dem Sortiment aus? Sind über 200 Artikel nicht viel zu viel?</p>
<p>Erst als man diese Fragen alle geklärt hatte und Betrieb und Sortiment einer deutlichen Veränderung unterworfen hatte, konnte man tatsächlich daran gehen, den Namen, den Slogan, die Bilder und Logos zu ändern. Einem Betrieb eine Marke überzustülpen und sich so einfach nur ein neues Mäntelchen in der Kommunikation umzuhängen, funktioniere auf die Dauer nicht. Alle Aussagen der Marke müssten in der Realität überprüfbar sein.</p>
<p>Die Thüngersheimer mussten sich seinerzeit sehr beeilen: die kleine Ernte 2010 brachte die einmalige Chance, ohne Mengendruck in die Veränderung zu gehen. Es war klar, dass man bei einer solch radikalen Veränderung, den ein oder anderen Kunden verlieren würde, der den neuen Weg nicht mitgehen konnte oder wollte. Deshalb wurde die Umstellung auf die neue Marke in &#8220;Consilium Thüngersheim&#8221; in wenigen Monaten zwischen der Ernte und der Füllung des neuen Jahrgangs vollzogen.</p>
<h4>Ein langwieriger Prozeß</h4>
<p>Das solch ein Prozeß der Markenfindung auch wesentlich länger dauern kann &#8211; über Jahre hinweg -  zeigte ebenfalls beim Marketingtag das Beispiel <a href="http://www.buerklin-wolf.de/#" target="_blank">Bürklin-Wolf</a>. Wie Geschäftsführer Steffen Brahner in seinem Vortrag erklärte,  wurden hier zunächst die Kern-Leistungen und Produkte identifiziert. Es wurde gefragt, wofür das Weingut steht , was es unverwechselbar macht und welchen Nutzen eine Marke Bürklin-Wolf nach innen und aussen bringen kann?</p>
<p>Aus dem Prozeß, in den neben dem Betrieb auch die Kunden mit einbezogen wurden, ergab sich, dass Bürklin-Wolf für trockene Spitzenrieslinge steht, die aus den wertvollsten Lagen Deutschlands stammen. Diese Aussage wurde zum Begriff „Terroir“ verdichtet &#8211; mit entsprechenden Konsequenzen für das Weingut: Konzentration auf Riesling und einige wenige weitere Rebsorten, Herausstellung der besten Lagen.</p>
<p>Alle Äußerungen des Weingutes wurden auf diese neue Definition hin abgestimmt. Dort wo auf der Preisliste früher zwei Flaschen zu sehen waren, findet sich heute ein Foto eines der beiden Arbeitspferde des Weingutes – ein Hinweis auf die biodynamische Arbeitsweise. An anderer Stelle ist statt einem belanglosen Foto mit Blick in die Rebberge, eine alte Zeichung  zu sehen, die auf die lange Geschichte eines der größten Privat-Weingüter Deutschlands hinweist.</p>
<p>Ganz wichtig ist bei Bürklin-Wolf die Einbeziehung der Mitarbeiter: jeder erhält einen Auszug aus dem Markenhandbuch und erarbeitet in Workshops und Schulungen, was die neue „alte“ Marke für seinen Tätigkeitsbereich konkret bedeutet.</p>
<p>Marke im Wein, so wie in Thüngersheim oder bei Bürklin-Wolf verstanden, hat nichts mit &#8220;Markenwein&#8221; zu tun, sie erlaubt die Stellung eines Betriebes im Wettbewerb zu definieren und ihn für die Zukunft aufzustellen.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Ach – Berlin….</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 08:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Alles wird gut – nichts wird besser“ sagt der Herr heute morgen bei der Fluggastbefragung am Terminal in Schönefeld auf die Frage nach geplatzten Eröffnung des neuen Willy Brandt.  <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/ach-berlin">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10369" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FJdP8G5&amp;via=weinakademie&amp;text=Ach%20%26%238211%3B%20Berlin%26%238230%3B.&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fach-berlin" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>„Alles wird gut – nichts wird besser“ sagt der Herr heute morgen bei der Fluggastbefragung am Terminal in Schönefeld auf die Frage nach der geplatzten Eröffnung des neuen Willy Brandt. Eigentlich interessiert das hier so richtig niemanden – viel wichtiger ist für die meisten die Frage, ob Hertha absteigt oder nicht. Brot und Spiele, das ist wichtig in Berlin. <span id="more-10369"></span>Vielleicht wurde deshalb die Eröffnung bis nach den Sommerferien verschoben: tausende Urlauber müssen unfreiwillig in den neuen Abflughallen campen, weil nichts mehr geht – die absolute Horrorvorstellung für die Politiker. Wowi beeilte sich dann auch gestern, zu versichern, dass für niemanden der Urlaub ausfallen muss. Brot und Spiele eben.</p>
<p>Bei Touristen und Berlin-Besuchern versucht die Hauptstadt „bella figura“ zu machen – als Berliner Bürger sieht man sich da manchmal arg verschaukelt. Vorgestern ruft eine Meinungfsumfragerin im Büro an, ob man einen Moment Zeit hat für ein paar Fragen zum Nahverkehr in Berlin. Bahn und Bus und so weiter. Gut.</p>
<p>Kommt man mit der S-Bahn entspannt und pünktlich ans Ziel – haben die Auftraggeber der Umfrage das S-Bahn-Chaos der letzten Jahre schon vergessen? Ist die S-Bahn ein sicheres Verkehrsmittel? War da nicht was – die Hälfte der Züge von der Aufsichtsbehörde zwangsweise wegen gravierender Mängel an den Bremsen stillgelegt? Ist die S-Bahn warmherzig? Was sollen den da zig-tausend Pendler auf der S3 sagen, die letzthin für vier Jahre wegen der Umbau-Arbeiten am Ostkreuz abgehängt wurden und jetzt nicht nur überfüllte Züge sondern täglich erheblich längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen müssen – weil das Geld für eine Interimslösung nicht da war?</p>
<p>Informieren Sie sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage bei der s-Bahn?  Ja sicher – wer das nicht tut, weiss nicht, ob er überhaupt irgendwo ankommt. Oder wie viel Gepäck er sich heute zumuten kann &#8211; bei Schienenersatzverkehr ist es wenig ratsam, sich zu arg zu bepacken. Familieneinkäufe sollte man dann tunlichst vermeiden. Ist die S-Bahn ein Wahrzeichen für Berlin? Ja sicher, und ganz schön marode ist sie auch.</p>
<p>Was soll Sinn und Zweck dieser Befragung sein? Zu testen, wie gut die Öffentlichkeitsarbeit funktioniert? Wie schnell die Bürger vergessen?</p>
<p>Einer der Grundsätze des Rheinischen Glaubensbekenntnisses heißt „et is noch immer jut jegangen“. Köln steht dafür, dass man sich in öffentlichen Belangen viel zu lange an diesem Satz orientiert hat. In Berlin beherzigt man ihn auch – die Flughafen Panne hat das Ergebnis jetzt auch für Nicht-Berliner sichtbar gemacht.. Hoffentlich wird jetzt einiges nicht nur gut – sondern endlich mal besser!</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Gefakte Kunden-Bewertungen sind nichts Neues</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 07:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie sind ein gefundenes Fressen für die Presse, dabei ist das Problem der gefälschten Produktbewertungen oder Hotelkritiken im Internet ("Tausche Meinung gegen Geld") nichts Neues. <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/gefakte-kunden-bewertungen-sind-nichts-neues">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10356" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FJ5BPe5&amp;via=weinakademie&amp;text=Gefakte%20Kunden-Bewertungen%20sind%20nichts%20Neues&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fgefakte-kunden-bewertungen-sind-nichts-neues" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>Sie sind ein gefundenes Fressen für die Presse, dabei ist das Problem der <a href="http://www.stern.de/digital/online/gefaelschte-produktbewertungen-in-online-shops-tausche-meinung-gegen-geld-1820700.html" target="_blank">gefälschten Produktbewertungen</a> oder Hotelkritiken im Internet (&#8220;Tausche Meinung gegen Geld&#8221;) <a href="https://www.google.com/search?q=faked+customer+reviews&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a" target="_blank">nichts Neues</a>. Dass „<a href="http://www.computerbild.de/artikel/Pressemitteilung-04-Mai-2012-7487266.html" target="_blank">Audio Video Foto Bild</a>“  jetzt gelungen ist, systematisch Fälschungen auf verschiedenen Seiten unterzubringen, überrascht nicht wirklich – denn bei den meisten Portalen ist wohl nur eine gültige Email-Adresse notwendig damit eine Beurteilung akzeptiert wird.<span id="more-10356"></span></p>
<div id="attachment_10359" class="wp-caption alignleft" style="width: 191px"><a href="http://www.flickr.com/photos/60857146@N06/5546331816/"><img class="size-full wp-image-10359" title="Review Button" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/05/5546331816_2a0aed5ff3_m.jpg" alt="Wohl nicht immer ganz echt, was sich dahinter verbirgt Button von Margaret Ornsby/flickr/(CC BY 2.0)" width="181" height="65" /></a><p class="wp-caption-text">Wohl nicht immer ganz echt, was sich dahinter verbirgt Button von Margaret Ornsby/flickr/(CC BY 2.0)</p></div>
<p>Viele potentielle Internet-Anbieter schrecken davor zurück, Bewertungen auf ihren Seiten zu zulassen – das hören wir immer wieder bei Diskussionen zu Social Media. Grund ist die Angst vor negativen Bewertungen. Dabei sind sie laut einer <a href="http://aclweb.org/anthology/P/P11/P11-1032.pdf" target="_blank">Untersuchung</a> von Wissenschaftlern der Cornell University nicht das Problem. Negative Bewertungen oder Schmähkritiken lassen sich relativ leicht identifizieren und der User hat immer die Möglichkeit, sie zu ignorieren.</p>
<p>Viel beunruhigender finden die Wissenschaftler, das was sie DECEPTIVE OPINION SPAM nennen – gefakte, oftmals positive Bewertungen, die nach allen Regeln der Kunst verfasst wurden, um authentisch und überzeugend zu wirken.</p>
<p>Amazon, die Hotelkette Hilton oder Portale wie Trip Advisor, die mit User Bewertungen arbeiten, sind sich des Problems bewusst. „Hinter jeder einzelnen Bewertung könnte ein bester Freund stecken – und es ist unmöglich, dass in jedem Fall genau zu sagen“ wird Russell Dicker, Amazon’s Director of Community <a href="http://www.nytimes.com/2011/08/20/technology/finding-fake-reviews-online.html" target="_blank">in der NYT</a> zitiert. Es waren dann auch die großen Firmen, die als erste die Wissenschaftler der Cornell Universität kontaktierten, die an einer Software zur automatischen Erkennung von gefakten Bewertungen arbeiten.</p>
<p>„Das ganze System der Leser-Bewertungen kippt, wenn gefälschten Bewertungen den gleichen Stellenwert wie echte Beurteilungen haben“ sagt einer der Autoren der Cornell Studie in der NYT.</p>
<p>In den USA machte der Fall des <a href="http://www.thedailybackground.com/2009/01/19/fresh-evidence-suggests-bekins-amazon-sales-rep-was-engaged-in-more-unethical-activities/" target="_blank">Computerteile-Herstellers Belkin</a> 2009 Furore: ein Mitarbeiter hatte für gefälschte positive Besprechungen eines ansonsten als schlecht bewerteten Teils bezahlt. Mittlerweile soll es auch hierzulande <a href="http://www.computerbild.de/artikel/Pressemitteilung-04-Mai-2012-7487266.html" target="_blank">Spezialisten</a> geben, die anbieten, gezielt über Bewertungen Produkte oder Dienstleistungen zu pushen.</p>
<p>In Deutschland scheint vor allem die <a href="http://hottelling.net/tag/bewertung/" target="_blank">Hotelbranche</a> beunruhigt &#8211; die Stiftung Warentest hat gleich einmal diverse <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stiftung-warentest-hotelportale-sind-servicewuesten.9fe0c324-14e7-4e67-887b-8f28cf6c48eb.html" target="_blank">Hotel-Bewertungs- und -Buchungsportale</a> unter die Lupe genommen. Berichtet werden auch Fälle aus einem großen <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Fingierte-Nutzerbewertungen-auf-Telekom-Shoppingportal-1104909.html" target="_blank">Online-Portal</a> und dem <a href="http://www.heise.de/resale/meldung/Preissucher-Geizhals-at-wirft-OCZ-Manipulation-bei-SSD-Bewertungen-vor-1441804.html" target="_blank">Technik-Bereich</a>.</p>
<p>In ihrer<a href="http://aclweb.org/anthology/P/P11/P11-1032.pdf" target="_blank"> Studie</a> kommen die Cornell-Leute zu dem Ergebnis, dass es aufgrund verschiedenster Faktoren selbst für geübte menschliche Leser unmöglich ist, echte von gefälschten Beurteilungen mit Sicherheit zu unterscheiden. Aufgrund der Auswertung psychologischer und computer-liguistischer Untersuchungen sehen sie aber eine große Chance, das Problem softwaretechnisch zu lösen. Ganz so wie das bereits bei den bekannten Spam-Filtern funktioniert.</p>
<p>Bewertungsportale wie <a href="http://www.ekomi.de/de/" target="_blank">e-Komi</a> setzen auf ein eigenes System um Fakes zu verhindern: so dürfen nur Personen, die tatsächlich ein Produkt gekauft haben, eine Bewertung abgeben, die dann auch noch redaktionell bearbeitet wird. Laut den Amerikanern nicht wirklich eine Hürde: zum einen kann auch eine Fälscher-Agentur Produkte kaufen und zum anderen sind menschliche Urteile fehlbar – siehe oben.</p>
<p>Besser als nichts sind filternde Bewertungsportale allemal – auch wenn sie beim Werben neuer Kunden zunächst mal auf die <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/warum-online-anbieter-social-media-nutzen-sollten" target="_blank">positiven Wirkungen von Kunden-Bewertungen</a> und die Angst vor negativen Urteilen abheben.</p>
<p>Viele User scheinen ihre eigene Strategie zu haben, wie sie mit Bewertungen umgehen: &#8220;die ersten Bewertungen lasse ich mal weg&#8221;. Zum Thema gefälschte Bewertungen heißt es in einem <a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Wen-soll-das-stoeren/forum-187329/msg-19261614/read/" target="_blank">Kommentar</a> &#8221;das kann doch nur die Leute erschrecken, die auch sonst mit einer ordentlichen Portion Naivität durchs Leben stolpern &#8230;. Moral und Anstand kosten Rendite.&#8221;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Nachgefragt –  Die Zyklen werden kürzer</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 05:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Multi Channel gehört die Zukunft. Der Ansatz heißt, Wein auf allen Kanälen für den Kunden erlebbar zu machen. Wohlgemerkt auf den Kanälen, die die Kunden nutzen.  <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/nachgefragt-die-zyklen-werden-kuerzer">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10336" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FJ0bGJX&amp;via=weinakademie&amp;text=Nachgefragt%20%26%238211%3B%20%20Die%20Zyklen%20werden%20k%C3%BCrzer&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fnachgefragt-die-zyklen-werden-kuerzer" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>Online oder nicht online – die Frage stellt sich heute gar nicht mehr, meinte<strong> Christoph Dippe</strong> Geschäftsführer von <a href="http://www.rindchen.de/" target="_blank">Rindchens Weinkontor</a>/Meevio vor den Studenten im <strong>Seminar Weinhandelsmarketing</strong> in Heilbronn.</p>
<p>Wer als stationärer Händler erfolgreich sein will, braucht eine <strong>Extension ins Internet</strong>. Dafür gibt es mehrere Gründe: um heute gefunden zu werden, braucht man eine Online-Präsenz – quasi als <strong>Telefonbuch-Ersatz</strong>.. Zum zweiten läuft ein immer größerer Teil der <strong>Kommunikation mit den Kunden</strong> online, dann wird die Plattform im Netz von den Kunden<span id="more-10336"></span> auch als Service genutzt und zum vierten kann man darüber auch noch <strong>aktiv verkaufen</strong>.</p>
<h4>Multi Channel im Weinhandel</h4>
<div id="attachment_10338" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-10338" title="dippe2" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/05/dippe2.jpg" alt="Christoph Dippe an der Hochschule in Heilbronn foto:mpleitgen" width="240" height="160" /><p class="wp-caption-text">Christoph Dippe an der Hochschule in Heilbronn foto:mpleitgen</p></div>
<p>Multi Channel gehört die Zukunft. Der Ansatz heißt, <strong>Wein auf allen Kanälen</strong> für den Kunden erlebbar zu machen. Wohlgemerkt auf den Kanälen, die die Kunden nutzen. Dazu gehören bei Rindchens Weinkontor die <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/nachgefragt-taugt-rindchens-partner-modell-fuer-den-fachhandel" target="_blank">stationären Geschäfte</a> – als <strong>Erlebnis-Orte </strong>sozusagen, dazu gehört ein E-shop, in dem sich einfach und unproblematisch ordern lässt und dazu gehören die Events vor Ort.</p>
<p>Genutzt werden laut Dippe die Kanäle zum Teil <strong>von den gleichen Personen</strong>: wenn<strong> Zeit ist zum Stöbern,</strong> Probieren und Aussuchen, kommt der Kunde gerne in das Kontor. Er hält sich dort länger auf, möchte beraten werden und Anregungen mitnehmen. Muss er noch <strong>schnell Wein für die Gartenparty</strong> am Wochenende haben, wird die Zeit eventuell knapp und er ordert gegebenenfalls online. Ein, zwei Mal im Jahr kommt er zu einem Event – trifft sich dort mit Freunden oder nimmt einfach das tolle Angebot wahr.</p>
<p>Rindchen bespielt alle Kanäle gleichermaßen – Voraussetzung für den Erfolg ist, dass man auch auf allen Kanälen gut ist. Das fängt bei den Kontoren an – dort müssen Ambiente, Angebot und Beratung stimmen.</p>
<h4>Online – Logistik wird Marketingfaktor</h4>
<p>Beim E-shop muss nicht nur die Anwendung selbst einfach zu bedienen sein – dort ist die Frage einer<strong> effektiven Logistik</strong> immer wichtiger geworden. So sollten schon gleich bei der Artikelsuche und bei der Auswahl nur aktuell lieferbare Artikel angezeigt werden, damit es bei der Bestellung keine Irritationen gibt. Auch klare Zusagen über den Lieferzeitpunkt sind für den Kunden wichtig, der wie oben geschildert, für einen Termin ordert.</p>
<p>Wie das Leben so spielt, kommt bei einer Lieferung aus mehreren Kartons manchmal nur einer an, der andere <strong>hängt in der Lieferkette</strong> – berichtet Dippe – da besteht die hohe Schule darin, zu wissen, was in den Kartons ist, um nachliefern zu können und mit den richtigen Weinen bei der Gartenparty präsent zu sein. Logistik wird mehr und mehr zum Marketingfaktor.</p>
<p>An den wenigen Beispielen wird deutlich, dass sich online nicht mal so eben „nebenher“ erledigen lässt, wenn man es ernst nimmt.</p>
<p>Die Verzahnung der Kanäle hat auch in der <strong>Kommunikation</strong> Vorteile: einmal im Monat bekommen die Kunden eine richtige Aussendung per Post zugestellt. In der Zwischenzeit finden sie die neuesten Angebote in ihrem Email-Postfach. Online Erlebnisse gibt es jede Woche mit einem besonderen Angebot am Donnerstag. So macht Rindchen im Umfeld seiner Kontore einen beachtlichen Online-Umsatz – die Läden und das Internet befruchten sich gegenseitig.</p>
<p>Bei den Events ist Rindchen an seinen Standorten für seine <strong>pfiffigen Aktionen</strong> bekannt: das kann neben der Grill-Party auf der Dachterrasse eines bekannten Hotels in der Hauptstadt auch eine Sofort-Reservierung bei dem zur Zeit angesagten Italiener sein, wo Nicht-Kunden zur Zeit 8 Wochen auf einen Tisch warten müssen. Legendär sind auch die Reisen mit Gerd Rindchen.</p>
<h4>Neue Rechenmodelle sind gefragt</h4>
<p>E-commerce mit Wein ist noch einmal eine ganz andere Herausforderung. Rindchen betreibt mit <a href="http://www.meevio.de/" target="_blank"><strong>meevio.de</strong></a> ein reines Internetgeschäft mit einem eigenen Auftritt und eigenen Kunden. Von den Erfahrungen mit meevio profitiert auch das Rindchen-Geschäft und umgekehrt. Den reinen Online-Händlern fehlt oft die Emotionalität, die  der stationäre Händel bietet.</p>
<p>Gemeinsame Probleme, denen sich zur Zeit alle Anbieter stellen müssen, sieht Dippe im zunehmend komplexer werdenden Markt: es wird generell immer teurer, <strong>Neukunden</strong> zu gewinnen – das macht es zunehmend schwieriger aus dem laufenden Geschäft die Neukundenakquise zu finanzieren. Hier müssen <strong>neue Rechen-Modelle</strong> für die Budgetierung her. Die lassen sich eventuell aus der Online-Welt ableiten: <strong>Cost per Order</strong> (CPO) oder <strong>Cost per Customer</strong> (CPC) zum Beispiel</p>
<p>Neue Kunden werden immer schlechter einschätzbar – galten einst hohe Erstbestellung und zügiger Nachkauf als Indiz für einen interessanten <strong>Customer Lifetime Value</strong> (LTV) &#8211; verwischen sich die Grenzen mehr und mehr.</p>
<p>Immer mehr <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/warum-stammkunden-auch-online-immer-wichtiger-werden" target="_blank">Bestandskunden</a> nutzen auch beim Zweitkauf die Wege und Angebote der Neukundengewinnung &#8211; die rabbattierten gemischten Probier-Kisten zum Beispiel.</p>
<p>Gleichzeitig sind auch die Stamm-Kunden immer neuen Verlockungen ausgesetzt – da der Wettbewerb auch auf allen Kanälen funkt und ständig Neues ausprobiert, sinkt die <strong>Aufmerksamkeit</strong> und Aufnahmebereitschaft für Anstösse.</p>
<p>Alle diese Entwicklungen führen dazu, dass Voraussagen über die <strong>Skalierbarkeit</strong> von Geschäftsmodellen immer schwieriger werden: was heute funktioniert, muss morgen nicht unbedingt genauso funktionieren.</p>
<p>Die <strong>Zyklen werden kürzer</strong> – wer ein funktionierendes Modell hat, muss sich schon heute Gedanken darüber machen, was er morgen macht.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Deutschlands bester Getränkemarkt – ganz hoch im Norden</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 05:45:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ganz oben im Nord-Osten, dort wo es schon garnicht mehr weiter geht, in Stralsund - dort liegt Deutschlands bester Getränkemarkt in der Großfläche. Anfang April war ich für WEIN+MARKT vor Ort.  <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/deutschlands-bester-getraenkemarkt-ganz-hoch-im-norden">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10326" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FInNjUh&amp;via=weinakademie&amp;text=Deutschlands%20bester%20Getr%C3%A4nkemarkt%20%26%238211%3B%20ganz%20hoch%20im%20Norden&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fdeutschlands-bester-getraenkemarkt-ganz-hoch-im-norden" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><div id="attachment_10327" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-10327" title="Zischmarkt" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/05/7136670997_ff5b13fd6e_m.jpg" alt="Das Team vom Zisch Markt in Stralsund" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">Das Team vom Zisch Markt in Stralsund foto:mpleitgen</p></div>
<p>Ganz oben im Nord-Osten, dort wo es schon bald nicht mehr weiter geht, in <strong>Stralsund</strong> &#8211; dort liegt <strong>Deutschlands bester Getränkemarkt</strong> in der Großfläche. Anfang April war ich für <strong>WEIN+MARKT</strong> vor Ort.</p>
<p>„Eine ganz neue Art des Einkaufens“ versprechen <span id="more-10326"></span>die Macher von<strong> Nordmann Getränke Stralsund</strong> den Kunden. Und in der Tat, das Angebot ist umfassend: <strong>über 3.000 Artikel</strong> warten auf den Kunden. Bier, Wasser und AFG sind Pflichtprogramm &#8211; aber schon hier fällt der Markt aus dem Rahmen. 100 Sorten internationale Biere und jede Menge Wässer aus aller Herren Länder. Ein <strong>breites Wein- und Spirituosen-Sortiment</strong> (über 500 Positionen) und saisonale Schwerpunkte ergänzen die Angebots-Palette.</p>
<p>Auf das Weinangebot ist man besonders stolz: Weinfachberaterin Andrea Winter weist bei meinem Besuch auf die Plakette „<strong>Ausgezeichnete Weinabteilung</strong>“ des DWI und der Lebensmittel Zeitung. Man sei 2011 zusammen mit dem Perfetto am Kurfürstendamm in Berlin ausgezeichnet worden.</p>
<p>Wie so oft, ist man verleitet, zuerst auf <strong>das Sortiment</strong> und <strong>die Preise</strong> zu gucken. Aber die machen nur einen Teil des wirklich neuen Einkaufserlebnisses aus. Viele Details spielen zusammen &#8211; von einem &#8220;normalen&#8221; Getränke- oder Weinmarkt unterscheidet sich der Zisch-Laden durch den gesamten Auftritt, die Präsentation und  natürlich <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weinhandel-in-personalnoeten" target="_blank">auch die Mitarbeiter</a>. Alle Sinne will man bei einem Einkauf ansprechen!</p>
<p>Der<strong> Flagship-Store</strong> der Zisch-Märkte ist ein Ort zum Testen und Ausprobieren. Von diesem Getränke-Markt können deutsche Weinfachhändler viel lernen!</p>
<p>Der <strong>ausführliche Bericht</strong> mit allen Einzelheiten findet sich unter der Rubrik Konzepte in der <a href="http://www.wein-und-markt.de/aktuelle-ausgabe//mai-2012.html" target="_blank">Mai-Ausgabe von WEIN+MARKT</a>.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Alles neu macht der Mai…</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 05:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das neue Layout für den Weinakademie Blog ist so ziemlich fertig. Ganz so einfach, wie sich das immer liest, ist das Umstellen auf ein neues theme doch nicht. Ein neues theme ist eben nicht wie ein skin beim Telefon oderbeim Media-Player <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/alles-neu-macht-der-mai">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10309" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FIU51CJ&amp;via=weinakademie&amp;text=Alles%20neu%20macht%20der%20Mai%26%238230%3B&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Falles-neu-macht-der-mai" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>Das neue Layout für den <strong>Weinakademie Blog</strong> ist so ziemlich fertig. Ganz so einfach, wie sich das immer liest, ist das Umstellen auf ein neues theme doch nicht. Ein neues theme ist eben nicht wie ein skin beim Telefon oderbeim Media-Player. Es kann sein, die alten Logos und Fotos passen nicht mehr, manche plugins versagen ihren Dienst und, da die Breite der Spalten unterschiedlich ist, passen ganze sidebars oder widgets nicht mehr. Auch das mit dem &#8220;<strong>responsive layout</strong>&#8221; &#8211; die automatische Anpassung an verschiedene Browser und Breiten, wichtig für die mobile Darstellung -  muss man sich immer mal wieder auf den unterschiedlichen Geräten anschauen.</p>
<p>Ein dreispaltiges theme A ist überhaupt nicht vergleichbar mit einem dreispaltigen theme B. Das mußte ich in der letzten Zeit lernen.  Schön, dass <span id="more-10309"></span>es bei wordpress eine Sandkastenfunktion gibt: <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/theme-test-drive/" target="_blank">Theme Test Drive</a> von Vladimir Prelovac hat mich sehr überzeugt. Man kann das neue theme <strong>mit den bestehenden Inhalten des Blogs</strong> testen und schon eine Reihe von Einstellungen vornehmen &#8211; die auch gespeichert werden.</p>
<p>Ein neues theme ist wie ein<strong> Wohnungs-Umzug</strong>: jetzt ist die Chance zu entscheiden, was nehme ich mit &#8211; was kommt in die Tonne?!</p>
<div id="attachment_10313" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><a href="http://www.flickr.com/photos/tobstone/364327828/sizes/l/in/photostream/"><img class="size-full wp-image-10313" title="Umzug" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/05/364327828_5218e33212_n.jpg" alt="Neues theme ist wie ein Umzug" width="320" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Neues theme ist wie ein Umzug foto:tobstone/flickr/(CC BY-NC-SA 2.0)</p></div>
<p><strong>Ausmisten und Entrümpeln</strong> ist angesagt. Leichter gesagt als getan &#8211; alles hatte einmal seine Berechtigung und zum Teil haben wir lange darüber diskutiert. Was ist den Lesern wichtig ist und was nicht.  Wenn das Blog<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weinakademie-berlin-blog-demnaechst-in-neuem-outfit" target="_blank"> einmal so lange läuft</a>, sieht man, was geklickt wird und was nicht. Außerdem soll Platz gespart, alles übersichtlicher werden und dann sollen die Seiten auch noch schnell aufbauen.  Sind  das die ko-Kriterien?</p>
<p>Was ist dann mit der <strong>Blogroll</strong>? Viel beachtet wird sie nicht &#8211; aber zu einem Blog gehört sie dazu. Also: erst einmal lassen. Genauso die Facebook like-box  und die Wikio, Blogoscoop und Blogger Icons &#8211; die nerven, weil sie unendlich viel Zeit zum Aufbauen brauchen. Aber die Zähler sind nützlich &#8211; vor allem für Nicht-Blogger wie Institutionen oder Anzeigen-Kunden.</p>
<p>Ja &#8211; <strong>Anzeigen</strong>. Da hätte man jetzt auch Platz reservieren können &#8211; aber Anzeigen wird es auch auch künftig (zumindest auf absehbare Zeit) beim Weinakademie Berlin Blog nicht geben. Auch keine <strong>bezahlten Artikel</strong> oder <strong>Keywords</strong> &#8211; trotz der Mails und Anrufe jeden Tag. Was mir wann wichtig erscheint,  möchte ich weiterhin entscheiden. Und es soll auch nicht jeder Artikel mit einer Weinempfehlung und Bezugsquelle schließen.</p>
<p>Wenn ich jemanden &#8220;<strong>Danke</strong>&#8221; sagen möchte, dann weil ich es so meine. Zum Beispiel meinem &#8220;Blog-Vater&#8221; <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/ist-facebook-nur-ein-hype-social-media-in-firmen" target="_blank">Karl-Heinz Wenzlaff</a>, mit dem ich auf das neue Theme umgestellt habe oder <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/die-zukunft-des-online-weinhandels" target="_blank">Dieter Stoll von Vinexus</a>, der mich neulich durch seine sehr offenen und vorurteilsfreien Kommentare zur Zukunft des Online-Weinhandels verblüfft hat.</p>
<p>Jetzt also das <strong> Yoko-Theme</strong> von <a href="http://www.elmastudio.de/wordpress-themes/" rel="nofollow" target="_blank">Elmastudio</a>.  Ich denke, das Blog ist <strong>übersichtlicher</strong> geworden, besser lesbar und Manches, was vorher arg versteckt war, besser sichtbar. So zum Beispiel die Beiträge <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weinakademie-berlin/die-weinakademie-berlin" target="_blank">Über uns</a> oder was<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/erfolg-im-weinhandel/beratung" target="_blank"> Beratung</a> und <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/erfolg-im-weinhandel/training" target="_blank">Trainig</a> angeht.</p>
<p>Ich freue mich über <strong>Anregungen und Kommentare</strong>! Wir sind immer noch beim Einrichten!</p>
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		<title>Keine Zeit zum Essen – Deutschland wird “to-go”-Land</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 05:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Marcel setzt auf die Leute, die unterwegs essen. Mit seiner Feldküche steht er auf einem Parkplatz am Müggelsee in Berlin zwischen Friedrichshagen und Rahnsdorf. Seine Kunden sind LKW-Fahrer, Vertreter und Leute aus dem Büro."Schnelles Essen ist für viele eine Notwendigkeit" heißt es in der Nestle Studie 2011 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/keine-zeit-zum-essen-deutschland-wird-to-go-land">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10274" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FIzgVEc&amp;via=weinakademie&amp;text=Keine%20Zeit%20zum%20Essen%20%26%238211%3B%20Deutschland%20wird%20%26%238220%3Bto-go%26%238221%3B-Land&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fkeine-zeit-zum-essen-deutschland-wird-to-go-land" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><div id="attachment_10275" class="wp-caption alignleft" style="width: 266px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/6978846748/sizes/l/in/photostream/"><img class=" wp-image-10275 " title="Feldküche" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/04/6978846748_079a7bb68a_n.jpg" alt="Marci's Feldküche und Grill Berlin Friedrichshagen" width="256" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Marci&#39;s Feldküche und Grill Berlin Friedrichshagen foto:mpleitgen</p></div>
<p>Marcel setzt auf die Leute, die unterwegs essen. Mit seiner<strong> Feldküche</strong> steht er auf einem Parkplatz am Müggelsee in Berlin zwischen Friedrichshagen und Rahnsdorf. Seine Kunden sind <strong>LKW-Fahrer, Vertreter</strong> und <strong>Leute aus dem Büro</strong>. Da wird dann jemand losgeschickt: fünf mal Eintopf mit Einlage.<span id="more-10274"></span></p>
<p>Was die Leute am liebsten essen?<strong> Erbsensuppe</strong> oder Bockwurst mit Brot oder Brötchen.</p>
<p>Am Wochenende ist deutlich weniger los, obwohl <strong>Marcels NVA &#8211; Gulaschkanone</strong> direkt am Radweg im Naherholungsgebiet unweit des  großen Standbades steht. Da kommen die Leute gerade von zuhause oder haben sich was eingepackt, sagt Marcel. Mal sehen, wie es im Sommer wird, wenn die zig-tausende hier zum Baden herkommen.</p>
<p>Die <strong>Deutschen</strong> bringen durchschnittlich <a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/37082/umfrage/durchschnittliche-zeit-in-minuten-die-am-tag-mit-essen-und-trinken-verbracht-wird/" target="_blank">105 Minuten am Tag</a> mit Essen zu, ermittelte eine OECD Studie noch 2006. Das dürfte in den in den letzten Jahren <strong>deutlich weniger</strong> geworden sein. Schon damals erschien der Wert recht hoch, vergleicht man es mit den USA, wo es nur 74 Minuten waren.</p>
<h4>Deutschland &#8211; einig to go Land</h4>
<p>&#8220;<strong>Schnelles Essen ist für viele eine Notwendigkeit</strong>&#8221; heißt es in der <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/online-medien-haben-bei-information-zu-essen-und-trinken-wenig-bedeutung" target="_blank">Nestle Studie 2011</a>. 52% der Jugendlichen holen sich mehrmals im Monat <strong>&#8220;etwas vom Bäcker&#8221;</strong>, 41% frequentieren regelmäßig Fast-Food-Restaurants und 38% ernähren sich in Strassenimbissen. Je älter die Esser, desto eher ist ihnen nach einem &#8220;richtigen&#8221; Restaurant &#8211; trotzdem stellen sich auch bei den 45 &#8211; 59 Jährigen 29% an den Stehtisch beim Bäcker. Folgerichtig zählen der <strong>Lebensmittelhandel</strong>, die <strong>Bäckereien, Metzgereien</strong> (mit Heißtheke) und <strong>Sandwich-Läden</strong> zu den wichtigsten &#8220;Points of snacking&#8221;, so die <a href="http://www.nestle.de/Unternehmen/Nestle-Studie/Nestle-Studie-2011/Pages/default.aspx" target="_blank">Nestle Studie</a> und konstatiert, daß Geschäfte, die Stullen, Cakes und Cookies sowie Würstchenbuden mit innovativem Konzept auf dem Vormarsch sind.</p>
<p>&#8220;<strong>Out of home</strong>&#8221; gilt nicht nur für den Verzehr-Ort, sondern auch für die Zubereitung: <strong>Lieferservices</strong> haben großen Zulauf. 41% der jungen Verbraucher und immer noch 26% der Älteren lassen sich häufiger etwas bringen. Singles und junge Paare ohne Kinder nutzen gerne den Pizza-Service. <strong>&#8220;To go&#8221;-Ernährung</strong> zieht sich durch alle Klassen und Einkommensgruppen, 46% essen mindestens einmal am Tag etwas zwischendurch.</p>
<p>Alarmierend: nicht nur fürs Essen ist <strong>in der Woche keine Zeit</strong> mehr, selbst Einkaufen ist für die meisten eine Last.  Zwischen 2006 und 2011 hat die <strong>Zahl der Shoppinggänge</strong> bei Studenten, Berufseinsteigern und jungen Familien laut <a href="http://www.zeit.de/news/2012-04/29/lebensmittel-online-supermaerkte-setzen-auf-zeiteinsparung-29100203" target="_blank">einer GfK-Studie</a> um 16 Prozent abgenommen.</p>
<p>«Zeit ist ein kritischer Faktor», zitiert <a href="http://www.zeit.de/news/2012-04/29/lebensmittel-online-supermaerkte-setzen-auf-zeiteinsparung-29100203" target="_blank">die Zeit</a> den Mitautor der im März veröffentlichten Studie, Wolfgang Adlwarth. Zu spüren bekommen das vor allem die Discounter &#8211; Grund vor allem bei jüngeren Verbrauchern: im Supermarkt um die Ecke bei <strong>REWE</strong> oder <strong>EDEKA</strong> gibt es das <strong>mundgerechte Angebot</strong> für die Mittagpause, das fertige Essen im Stehen oder zum Mitnehmen. Weil die Leute keine Zeit mehr zum Einkaufen haben, setzt sich immer mehr der Typ des <strong>One-Stop-Shoppers</strong> durch: er sucht nur noch eine Einkaufstätte auf und kauft dort alles, was er braucht.</p>
<h4>Wie paßt der Wein dazu?</h4>
<p>Zu diesen neuen Ernährungsmustern <strong>paßt Wein natürlich immer weniger</strong> &#8211; der Konsum verlegt sich auf ein Glas zum Feierabend oder auf das Wochenende. &#8220;Richtig&#8221; gekocht und gegessen wird in deutschen Familien nur noch Samstag/Sonntag.</p>
<p>Keine Zeit zum Essen, keine Zeit zum Einkaufen und keine Zeit zum Kochen. Das ist es, worauf sich auch <strong>der Weinhandel</strong> einstellen muss &#8211; damit nicht die <strong>Supermärkte</strong> und der<strong> Online-Handel</strong> demnächst zu den alleinigen Gewinnern gehören. Ideen liefern für das <strong>Essen mit Familie und Freunden</strong> am Wochenende, die passenden Weine zu unkomplizierten und einfach zuzubereitenden Gerichten, Rezepte und Anregungen für die Kunden. Und Gründe liefern, warum die Gestressten zum Weinhändler kommen sollen: <strong>Erlebnis-Einkauf</strong> heißt für den Weinhandel <strong>Anlaufstelle für Genuß</strong> sein.</p>
<p><em>Übrigens: Marcel mit seiner Gulaschkanone kann man mieten. Er kocht und grillt für bis zu 400 Personen. 0157 793 782 87</em></p>
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		<title>Weinakademie Berlin Blog demnächst in neuem Outfit</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 05:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Weinakademie Berlin Blog ist schon etwas in die Jahre gekommen. Das Layout gefiel mir schon seiit einiger Zeit nicht mehr - zu dunkel von den Farben, zu viele Elemente auf der Seite. <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weinakademie-berlin-blog-demnaechst-in-neuem-outfit">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10236" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FId2Zfa&amp;via=weinakademie&amp;text=Weinakademie%20Berlin%20Blog%20demn%C3%A4chst%20in%20neuem%20Outfit&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fweinakademie-berlin-blog-demnaechst-in-neuem-outfit" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>Das <strong>Weinakademie Berlin Blog</strong> ist schon etwas in die Jahre gekommen. Seit 2008 erscheint es in der gleichen Aufmachung &#8211; <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/reich-werden-in-china" target="_blank">der erste Artikel</a> hatte  China zumThema . Das Layout gefiel mir schon seit einiger Zeit nicht mehr &#8211; zu dunkel von den Farben, zu viele Elemente auf der Seite.</p>
<div id="attachment_10237" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/7117694861/sizes/l/in/photostream/"><img class="size-full wp-image-10237" title="Themedrive" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/04/7117694861_694e1189c0_n.jpg" alt="Eine Vorschau auf das neue Theme" width="320" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Vorschau auf das neue Theme - zum Vergrößern klicken</p></div>
<p>Genau das, was ich den Weinhändlern in meinen Seminaren empfehle &#8211; <strong>hell, viel Platz, Übersichtlichkeit</strong> &#8211; fand ich auf meiner Seite nicht wieder. Außerdem ist das <strong>Mandigo Theme</strong> (bei wordpress wählt man eine Oberfläche, <span id="more-10236"></span>die Struktur, Farben und Funktionen festlegt) nicht mobilfähig. Etwa<strong> 9%</strong> meiner Leser benutzen einen Mobil-Browser merkwürdigerweise liegt Nokia dabei ganz vorne. Also hiess es, auf die Suche gehen.</p>
<p>Der Favorit ist <a href="http://www.elmastudio.de/wordpress-themes/yoko/" target="_blank">Yoko</a>. Das Bild zeigt einen ersten Versuch &#8211; der &#8220;<strong>Theme Test Drive</strong>&#8221; von wordpress erlaubt nicht nur eine Vorschau (nur für den Administrator sichtbar), sondern auch das Ausprobieren von Einstellungen und Änderungen am Standard-Layout des Themes. Einiges wirkt sich doch schon in der alten Version aus &#8211; deshalb sieht die Seite bei genauem Hingucken nicht mehr ganz optimal aus. Trotzdem -  <strong>Eine tolle Funktion!</strong></p>
<p>Jetzt gilt es noch die <strong>Plugins</strong> anzupassen, Fotos anzupassen und Aufzuräumen &#8211; das ist bekanntlich das Schwierigste. Was soll auf der Seite gezeigt werden: letzte Artikel, letzte Kommentare, Besucher, Blogroll, Archiv, &#8230;.?</p>
<p>Im Mai soll die Seite<strong> in neuem Glanz</strong> erscheinen &#8211; ich freue mich über Anregungen!</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Ist Facebook nur ein Hype – Social Media in Firmen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 07:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachhandel]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Deutschlands profiliertestem Social Media Trainer Karl-Heinz Wenzlaff (blogtrainer.de) wollte ich wissen, wie es um Social Media in deutschen Firmen steht. <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/ist-facebook-nur-ein-hype-social-media-in-firmen">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10218" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FITaFSY&amp;via=weinakademie&amp;text=Ist%20Facebook%20nur%20ein%20Hype%20%26%238211%3B%20Social%20Media%20in%20Firmen&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fist-facebook-nur-ein-hype-social-media-in-firmen" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>Von Deutschlands profiliertestem Social Media Trainer<strong> Karl-Heinz Wenzlaff</strong> (<a href="http://www.blogtrainer.de/2012/04/20/wordpress-seminare-frankfurt-stuttgart-hamburg-muenchen-berlin-duesseldorf-koeln-hannover" target="_blank">blogtrainer.de</a>) wollte ich wissen, wie es um Social Media in deutschen Firmen steht.</p>
<p><strong><em>Sie sind 2007 als Web 2.0 Berater gestartet – was hat sich seither verändert?</em></strong></p>
<p>Schon damals hat sich relativ bald gezeigt, dass es mit der Beratung allein nicht reicht. Wenn der Geschäftsführer</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10219" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class=" wp-image-10219 " title="Wenzlaff" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/04/Wenzlaff.jpg" alt="Karl-Heinz Wenzlaff - blogtrainer.de" width="320" height="214" /></dt>
<dd>Karl-Heinz Wenzlaff &#8211; blogtrainer.de foto:mpleitgen</dd>
</dl>
</div>
<p>einen Plan hat, braucht er in seiner Firma Mitarbeiter, die mit den Tools umgehen können. So wurde aus der Beratung Training. Daran hat sich im wesentlichen nicht viel geändert – nur dass heute neben Blogging auch Twitter, Facebook <span id="more-10218"></span>und andere Plattformen dazugehören.</p>
<p><strong><em>Wer kommt zu den Seminaren?</em></strong></p>
<p>Anfangs waren das Online-Redaktionen aber auch ganz normale Verlage, die Blogs für ihre Autoren aufsetzen und für ihr Marketing einsetzen wollten. Bezeichnenderweise viele Leute, die mit dem geschriebenen Wort zu tun hatten. Heute sind es vor allem PR-Agenturen, Marketing-Leute und Werber, die sich schlau machen müssen. 1/3 meiner Seminare sind Firmenschulungen – unter anderem für namhafte Konzerne, die sie alle kennen. Auch hier sind es vor allem die Öffentlichkeitsarbeiter aus den verschiedenen Sparten, die zu den Seminaren kommen. Viele PR-Verantwortliche kommen selbst – sie wollen von einer neutralen Stelle wissen, wie es geht, um dann mit ihren Agenturen sachkundig verhandeln zu können.</p>
<p><strong><em>Wie sieht es mit Selbstständigen aus – Architekten, Handwerker, Mediziner?</em></strong></p>
<p>Eher weniger – die sehen noch nicht die Notwendigkeit mit ihren Kunden oder potentiellen Kunden online in den Dialog zu gehen. Neu sind in letzter Zeit Online-Händler, für die gehört ein Blog oder eine Facebook-Präsenz mittlerweile dazu. Interessant: auch stationäre Händler kommen zu den Seminaren– die wollen nicht ins Internet-Geschäft einsteigen, aber online Werbung für sich machen. Ein starkes Segment sind auch lokale oder regionale Tourismus-Organisationen oder Hotels. Da geht es um ein sehr individuelles Produkt – Dialog macht Sinn.</p>
<p><strong><em>Viele reden von Social Media, <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weinmarketing-ohne-facebook-schon-morgen-am-ende" target="_blank">meinen aber Facebook und Co</a> – welchen Stellenwert haben Corporate Blogs?</em></strong></p>
<p>Blogs sind Social Media – der Vorteil: mit einem Blog tut man etwas für die eigene Domain und leistet nicht Gratis-Arbeit für Herrn Zuckermann.. Wenn es darum geht, dauerhafte „digital assets“ zu schaffen, dann immer mit einem Blog oder einer Website in Verbindung mit einem Blog. Ganz abgesehen davon, dass Suchmaschinen Content und Blogs lieben – man tut also auch gleichzeitig etwas in Richtung Suchmaschinenoptimierung. Ein Corporate Blog eignet sich ideal als Social Media Hub, als „Herzstück“ der Social Media Aktivitäten. Firmen haben das erkannt – an den meisten geht der derzeitige Facebook Hype weitgehend vorbei.</p>
<p><strong><em>Ist Facebook nur ein Hype?</em></strong></p>
<p>Nein – aber Facebook ist trotz aller Zahlen nur eine Plattform. Und sie wird auch nicht die letzte sein. Wer redet heute noch von Second Life? Man kann ein regelrechtes Social Media Hopping beobachten: immer auf der Suche nach der nächsten Oase – ob sie jetzt Pinterest, Instagram oder wie auch immer heißt. Nach einiger Zeit zieht die Karawane weiter. XING Nutzer wechseln zu Linkedin, StudiVZ User sind jetzt auf Facebook. Social Media als solches bleibt – die Plattformen ändern sich.</p>
<p><strong><em>Was sollte man beachten, wenn man in Plattformen wie Facebook investiert?</em></strong></p>
<p>Man muss sich immer im Klaren sein, dass man dort nur Gast ist. Facebook ist Hausherr und ändert seine Regeln, wie es ihm passt – das hat manchmal etwas von Willkür. Auch große Firmen können dort „rausfliegen“ – Beispiel die Fluggesellschaft SAS. Aktivitäten auf Facebook und Twitter sollten dazu dienen, die Leute dort abzuholen und auf die eigene Seite mitzunehmen.</p>
<p><strong><em>Wird sich Corporate Social Media weiter durchsetzen?</em></strong></p>
<p>Ja – in dem Maße, in dem sich in den Firmen der Wandel vom Push-Marketing zum Pull-Marketing vollzieht. Erfolg kaufen nach dem Motto mehr mails gleich mehr Käufer funktioniert immer weniger – da wird nicht erfolgreich verkauft, sondern Spam produziert. Trotzdem wird viel zu oft immer noch darauf vertraut. Inbound-Marketing heißt, zuerst nach dem Kunden fragen – interessiert den das, was ich tue, was ich zu sagen habe, wie muss ich es formulieren, damit er es versteht? Blogs sind ideal dafür – aber bevor es um die Tools geht, muss erst die grundsätzliche Denke stimmen.</p>
<p><strong><em>Wie steht es um die Blogs?</em></strong></p>
<p>Gut – das Interesse fürs Bloggen in den Firmen ist da. In den letzten Jahren sind viele neue Corporate Blogs entstanden, die sehen zum Teil gar nicht so aus, sind unspektakulär, aber sie wirken. Das hat man gar nicht so mitbekommen – die Medien laufen halt Facebook hinterher. Interessant ist auch noch: lange war es ruhig um WordPress – jetzt werden die Seminare wieder häufiger nachgefragt.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wein online – Überraschung bei LIDL</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 05:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pünktlich zum Start in die Grillsaison bewirbt LIDL wieder seine "Jungen Winzer". Man könnte die Angebote eigentlich unter "business as usual" abhaken - interessant wird ein Blick in den LIDL Online-Weinshop. Da wird klar, dass die Angebote, die ab und an in den Outlets auftauchen, nur die Spitze des Eisbergs sind. <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wein-online-ueberraschung-bei-lidl">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10179" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FK8qQuu&amp;via=weinakademie&amp;text=Wein%20online%20%26%238211%3B%20%C3%9Cberraschung%20bei%20LIDL&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwein-online-ueberraschung-bei-lidl" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>Pünktlich zum <strong>Start in die Grillsaison</strong> bewirbt LIDL wieder seine &#8220;<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/premium-wein-zukuenftig-made-bei-aldi" target="_blank"><strong>Jungen Winzer</strong></a>&#8220;.  In der aktuellen Aktion (26.4.) werden ein <a href="http://www.lidl.de/de/Fleisch-Co-fu-r-Ihre-Grillparty-ab-26-04-/VIAJERO-Junge-Winzer-Grauer-Burgunder-Baden-QbA-Weisswein-2011" target="_blank">Grauer Burgunder Baden QbA, Weißwein 2011</a> (5,99 €)  und ein  <a href="http://www.lidl.de/de/Fleisch-Co-fu-r-Ihre-Grillparty-ab-26-04-/VIAJERO-Junge-Winzer-Spaetburgunder-Rose-Baden-QbA-Rosewein-2011" target="_blank">Spätburgunder Rosé Baden QbA Roséwein 2011</a> (4,99 €) unter dem Label &#8220;<strong>VIAJERO Junge Winze</strong>r&#8221; zum Barbecue empfohlen.</p>
<div id="attachment_10185" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/quaelin/841489012/"><img class="size-full wp-image-10185 " title="Barbecue" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/04/841489012_4d7efe9230_m.jpg" alt="Die Discounter eröffnen die Grillsaison" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Die Discounter eröffnen die Grillsaison foto:quaelin/flickr/CC BY-NC-ND 2.0</p></div>
<p>Weitere Highlights sind ein <strong>Rheingau Riesling</strong> in der Rheingau-Flasche für 2,99 Euro und ein <strong>Spätburgunder von der Ahr</strong> für 5,49 Euro. Da soll jemand sagen, 2011 habe es nicht genug Wein gegeben &#8211; für Schmankerln beim Discounter ist jedenfalls genug da!</p>
<p>Man könnte die Angebote eigentlich <span id="more-10179"></span>unter &#8220;<strong>business as usual</strong>&#8221; abhaken &#8211; interessant wird ein Blick in den <a href="http://www.lidl.de/de/Weinwelt1" target="_blank">LIDL Online-Weinshop</a>. Da wird klar, dass die Angebote, die ab und an in den Outlets auftauchen, nur die <strong>Spitze des Eisbergs</strong> sind. Über 60 Weiss- und Rose-Weine, mehr als 85 Rotweine und eine Auswahl an Sekten und edelsüßen Weinen sind dort zu finden.</p>
<p>Fehlanzeige, wer da die Übersee-Eigenfüllungen von LIDL erwartet -  hier scheinen sich die <strong>Württemberger </strong>und<strong> Badener Genossen</strong> mit ihren Spezialitäten versammelt zu haben. Während der Badische Winzerkeller (BWK) als geborener Discount-Partner dabei ist, sind es in Württemberg vor allem die &#8220;Abweichler&#8221;, die sich nicht in die Discount-Politik im Ländle  einordnen.</p>
<p>Ein paar Beispiele aus dem Angebot: Faszination Lemberger Württemberg QbA aus der <strong>Felsengartenkellerei Besigheim</strong> für 13,99 Euro, Spätburgunder Rotwein Baden, Jahrgangs-Edition QbA 2010er  Gottenheimer Kirchberg 7,99 Euro vom <strong>BWK</strong> oder Lauffener Schwarzriesling Rosé Württemberg Sekt Flaschengärung Katzenbeißer für 7,99 Euro von der <strong>WG Lauffen</strong>. Alles in <strong>Original-Ausstattung</strong> und in aktuellen Jahrgängen &#8211; es geht also nicht um die Resteverwertung aus den Aktionen in den Märkten.</p>
<h4>LIDL hat die Nase vorn</h4>
<p>Ganz neu ist diese Kollektion nicht &#8211; aber konsequent umgesetzt. Hat man schon die <strong>Weinkompetenz im Haus</strong> und macht online Geschäfte &#8211; warum dann nicht auch einen <strong>gut bestückten Weinshop</strong> anbieten?</p>
<p>Hier hat LIDL klar die Nase vorn, wie ein Blick in die Discount-Runde zeigt:  das <strong>Runderneuerungsprogramm</strong> bei  <a href="http://www.aldi-nord.de/" target="_blank">Aldi Nord</a> läuft. Nicht nur <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wein-im-discount-aldi-nord-vor-neuanfang" target="_blank">die Läden bekommen ein Lifting</a> &#8211; der Online-Auftritt hat es schon. Außer den aktuellen Angeboten gibt es nicht viel zu sehen. Bei <a href="http://www.aldi-sued.de/themen/weine_aus_aller_welt/thema_sortiment_weineausallerwelt.html" target="_blank">Aldi Süd</a>  soll online Weinkompetenz gezeigt werden. <strong>Markus del Monego</strong> hebt jetzt schon seit mehreren Jahren sein Weinglas prüfend gegen das Licht. Auch hier erwartet den User das Weinprogramm aus den Läden.</p>
<p><a href="http://www.penny.de/index.php?id=9796" target="_blank">Penny</a>  startet mit einem <strong>Merlot Cuvee aus der Pfalz</strong> und einem <strong>Landwein aus Cadiz</strong> in die Grillsaison. Auch bei <a href="http://www.netto-online.de/Filial-Angebote.chtm" target="_blank">Netto</a> wird heftig gegrillt, als Weinempfehlung gibts im Ruhrgebiet einen<strong> Tempranillo rot</strong> oder <strong>Syrah ros</strong>é für standesgemäße 1,99 € und einen <strong>Prosecco Frizzante</strong> für 2,79 €. Netto hatte seine innovative Phase vor zwei Jahren mit der Einführung des <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/discounter-wein-mit-verfallsdatum" target="_blank">&#8220;best before&#8221;-Datums</a> bei Wein.</p>
<p>Ich bin schon mal gespannt, was unser diesjähriger <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/nachgeschaut-storecheck-wein-beim-discounter" target="_blank">Storecheck bei den Discountern</a> bringt!</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>McCafé vor Tchibo und Starbucks</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 07:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
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		<description><![CDATA[In Deutschland trinken 87 Prozent regelmäßig Kaffee, und vier weitere Prozent gelegentlich. Ihren Kaffee trinken die Bundesbürger weiterhin am liebsten daheim. Gleichzeitig wächst der Markt für Kaffeebars weiter, wie die Zeitschrift Food-Service vermeldet. <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/mccaf-vor-tchibo-und-starbucks">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10167" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FIyhc62&amp;via=weinakademie&amp;text=McCaf%C3%A9%20vor%20Tchibo%20und%20Starbucks&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fmccaf-vor-tchibo-und-starbucks" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>In Deutschland trinken <a href="http://www.coffeeatwork.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=27:verbraucherverhalten-kaffeeverbrauch-&amp;catid=24:buchstabe-q-z&amp;Itemid=9" target="_blank">87 Prozent</a> <strong>regelmäßig Kaffee</strong>, und vier weitere Prozent gelegentlich. Ihren Kaffee trinken die Bundesbürger weiterhin <a href="http://www.focus.de/panorama/vermischtes/kaffeekonsum-pro-kopf-verbrauch-bei-ueber-150-litern-im-jahr_aid_584575.html" target="_blank">am liebsten daheim</a>.</p>
<div id="attachment_10169" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/mccaf-vor-tchibo-und-starbucks"><img class="size-full wp-image-10169  " title="Kaffeepause" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/04/Kaffeepause.jpg" alt="Coffeeshop Markt wächst" width="320" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Coffeeshop Markt wächst foto:mpleitgen</p></div>
<p>Gleichzeitig wächst der <strong>Markt für Kaffeebars</strong> weiter, wie die <a href="http://www.cafe-future.net/gastro/aktuell/pages/inhaltsverzeichnis.php" target="_blank">Zeitschrift Food-Service</a> vermeldet. Im gerade veröffentlichten <strong>Ranking der Top 25</strong> liegt <strong>McCafé</strong> zum vierten Mal mit aktuell 783 <span id="more-10167"></span>Filialen vorne, 2011 wurden 46 davon neu eröffnet. <strong>Tchibo</strong> ist mit 534  Nummer zwei und auf dem dritten Platz liegt <strong>Starbucks</strong> mit 153 (+9) Cafés. Die Italiener <strong>Segafredo Zanetti</strong> folgen auf Platz 4 und <strong>Lavazza</strong> (Platz 9). Die mehr am amerikanischen Vorbild Vorbild Caffeteria orientierten<strong> Coffee Fellows</strong> (Platz 5), <strong>Balzac</strong> (Platz 11) und <strong>World Coffee</strong> (Platz 12) liegen dahinter.</p>
<h4>Neues Geschäft in Unternehmen und Karnkenhäusern</h4>
<p>Quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit expandieren Kaffee-Ketten wie <strong>Chicco di Caffè</strong> (Platz 6) oder<strong> Kanne Group</strong> (Platz 7).  <a href="http://www.chicco-di-caffe.de/htm/menu_4.htm" target="_blank">Chicco di Caffè</a> mit 62 Standorten betreibt <strong>Cafés für Universitäten, Medien- oder Industrieunternehmen</strong> wie Siemens, BASF, BMW oder die ProSiebenSat.1. In Berlin gehört auch das Café im ZDF-Hauptstadt-Studio im Zollernhof unter den Linden. <a href="http://www.kanne-group.de/aktuelles-oben.php?aktuelles=kanne&amp;lang=de" target="_blank">Kanne Group</a> (52 Cafés)  ist <strong>in Hotels und Krankenhäusern</strong> vertreten und auch in der Immobilien und Energie-Branche tätig. Das Corporate Geschäft bietet durchaus interessante Entwicklungsperspektiven, meinen Food Service und der Branchen-Blog <a href="http://www.kaffee-nachrichten.com/search/label/Kaffeebar-Ketten#.T5Y_UdmmE45" target="_blank">Kaffee-Nachrichten</a>.</p>
<p>Die Top 25 betrieben 2011 <strong>insgesamt 2.147 Outlets</strong>, 3% mehr als 2010. Seit 2005 hat sich die Zahl der Cafés damit <strong>verdoppelt</strong>, die  Zentren des modernen Kaffee-Genusses sind <strong>Berlin</strong> gefolgt von <strong>Hamburg</strong> und <strong>München</strong>. McCafe, Tchibo und Starbucks halten fast 70% der Outlets.</p>
<h4>Burger King, Dunkin Donuts und Subway arbeiten an eigenen Konzepten</h4>
<p>Vom anhaltenden Wachstum wollen natürlich auch andere profitieren: <strong>Burger King</strong> experiemtierte in den letzten Jahren <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/burger-king-kaffee-kooperation-beendet" target="_blank">in Deutschland mit Partnern</a> und betreibt zur Zeit 18 Instore Cafés. Ende letzten Jahres hatte <strong>Dunkin Donuts</strong> ein <a href="http://www.kaffee-nachrichten.com/2011/11/dunkin-donuts-neue-filialen-fur.html#.T5ZWDdmmE45" target="_blank">Expansionsprogramm für Deutschland</a> angekündigt &#8211; man sieht Platz für Hunderte von Franchise-Betrieben. Aus den USA meldet Kaffee-Nachrichten, dass auch <strong>Subway</strong> <a href="http://www.kaffee-nachrichten.com/2011/12/subway-cafes-in-den-usa.html" target="_blank">an einem Café-Konzept</a> arbeitet unter dem Titel <strong>„Subway Café“</strong>. Zielgruppe sind Frühstückskunden.</p>
<p>Während die anderen noch dabei sind, sich ihr Stück vom Café-Kuchen zu sichern, bereitet<strong> Starbucks</strong> sich schon auf die <strong>Zeiten nach dem Kaffee-Boom</strong> vor und eröffnete kürzlich <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/starbucks-eroeffnet-saftladen" target="_blank">einen Saftladen</a>.</p>
<p>Das Marktführer<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/von-der-last-marktfuehrer-zu-sein" target="_blank"> ihre eigenen Schwierigkeiten</a> haben und von den Kunden zwar frequntiert, aber<strong> nicht immer geliebt</strong> werden, bestätigt sich auch bei den Kaffee-Konzepten: im <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/media_marktforschung/mafo_markenranking_coffee_shops_was_tchibo_besser_macht_als_mccafe_und_starbucks" target="_blank">W&amp;V/Mafo.de-Markenranking</a> der<strong> beliebtesten Cafés 2011</strong> belegte McCafé nur den zweiten Platz hinter Tchibo.</p>
<p>Kaffee ist nach wie vor <strong>der Deutschen liebstes Getränk</strong>.  Seit Jahren liegt der Verbrauch <a href="http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/dad/dad858bb-3953-3100-6c0c-f16f135e25d9,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf" target="_blank">bei etwa 150 Litern pro Kopf</a>, das ist mehr als Wasser (135 ltr), Softgetränke (118 ltr) oder Bier (107 ltr). Im <a href="http://www.kaffeeverband.de/presse/zahlen-daten-fakten/258-pro-kopf-verbrauch" target="_blank">Kaffeeverbrauch</a> werden die Deutschen in Europa von den Skandinaviern, den Belgiern, Schweizern und den Luxemburgern übertroffen.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>No cheating – keine Tricks bei Preisen!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 07:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutsche Kunden kennen sich bei Preisen aus – das bestätigt eine internationale Studie des Beratungsunternehmens OC&#038;C, bei der 130.000 Verbraucherbeurteilungen zu Preisen im Handel ausgewertet wurden. Ergebnis: „No cheating“ – Vorsicht bei der nächsten Rabatt-Aktion, den durchgestrichenen Preisen und den Hammer-Prozenten – der Kunde ist vielleicht schlauer als Du denkst! <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/no-cheating-keine-tricks-bei-preisen">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10156" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FIypgUK&amp;via=weinakademie&amp;text=No%20cheating%20%26%238211%3B%20keine%20Tricks%20bei%20Preisen%21&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fno-cheating-keine-tricks-bei-preisen" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>Deutsche Kunden kennen sich bei <strong>Preisen</strong> aus – das bestätigt eine <a href="http://www.occstrategy.nl/de/our-capabilities/publications/keine-billigen-tricks" target="_blank"><strong>internationale Studie des Beratungsunternehmens OC&amp;C</strong></a>, bei der <strong>130.000 Verbraucherbeurteilungen</strong> zu Preisen im Handel ausgewertet wurden.</p>
<div id="attachment_10157" class="wp-caption alignleft" style="width: 266px"><a href="http://www.flickr.com/photos/freefoto/2539768604/"><img class=" wp-image-10157   " title="shopping" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/04/2539768604_57cf30ce04_n.jpg" alt="Die Kunden kennen sich bei den Preisen aus" width="256" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Die Kunden kennen sich bei den Preisen aus foto:freefotouk/flickr/CC BY-NC 2.0</p></div>
<p>Fazit von <strong><a href="http://www.occstrategy.nl/de/uber-occ/partner/deutschland/christian-ziegfeld" target="_blank">Christian Ziegfeld</a></strong>, dem deutschen Partner von OC&amp;C „<strong>Keine billigen Tricks – das Preisgespür der Kunden ist dafür zu ausgeprägt</strong>“ &#8211; wird er in der Lebensmittelzeitung (15/12) zitiert.</p>
<p><strong>74% aller Preise</strong> wurden von deutschen Verbrauchern als richtig eingeschätzt – besser kennen <span id="more-10156"></span>sich nur noch die <strong>customer in UK</strong> aus. <strong>Frauen</strong> sind beim Schätzen besser als Männer und<strong> junge Verbraucher</strong> besser als ältere. Deutsche Verbraucher dürfen als <strong>besonders preissensibel</strong> gelten: sie <strong>wechseln sogar die Einkaufstätte</strong>, wenn zu heftig am Preisrad gedreht wird – 27% würden zum Wettbewerb wechseln. In anderen Ländern ist man da gelassener und kauft einfach weniger.</p>
<p>Auch die <strong>verschiedenen Einkaufsstätten</strong> werden hinsichtlich ihres Preisniveaus richtig eingeschätzt. Allerdings unterschätzen viele Verbraucher den <strong>Preisabstand zwischen den Discountern und Händlern</strong> wie REWE oder EDEKA. Bei den als mit einem relativ gehobenen Preisniveau wahrgenommenen Supermärkten, wissen trotzdem viele, dass sie sich beim Kauf der <strong>Eigenmarken auf dem Preisniveau der Discounter</strong> bewegen.</p>
<p>Ähnliche regelmäßig durchgeführte<strong> Studien zum Weinhandel</strong> gibt es leider nicht. Interessant wäre, wie dort die <strong>Preiswahrnehmung und Positionierung</strong> ist. Vielleicht ist das <strong>Preisinteresse der Weinhandelskunden</strong> aber auch gar nicht so ausgeprägt?! Im Marketing wird davon ausgegangen, dass dort wo eine <strong>geringe Kaufkraft</strong> vorliegt, das Preisinteresse der Konsumenten hoch ist – bei den Weinkunden dürfte ausreichend Kaufkraft vorhanden sein. Zum anderen kann man aber auch unter Weinkäufern das <a href="http://books.google.de/books?id=0tKe4uaicNoC&amp;pg=PA479&amp;lpg=PA479&amp;dq=preis+interesse&amp;source=bl&amp;ots=dojZP-SLWd&amp;sig=Qa-oLcjckUA65gbaXzSCjL3MtyQ&amp;hl=en&amp;sa=X&amp;ei=e_6UT82aN4PDswam67iZBA&amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;q=preis%20interesse&amp;f=false" target="_blank">Phänomen des Smart-Shoppings</a> beobachten, bei dem die viel Energie darauf verwandt wird, <strong>bekannte Produkte zu günstigsten Preisen</strong> (Geiz ist geil) zu erstehen. Dass die Weinkäufer sehr wohl <strong>auf extreme Preise reagieren</strong> zeigen auch die neuen <a href="Dass die Weinkäufer sehr wohl auf extreme Preise reagieren zeigen die neuen Online-Portale wie 52 Weine oder Wine in Black." target="_blank">Online-Portale</a> wie 52 Weine oder Wine in Black, deren Geschäftsmodelle bei dieser Preiskenntnis ansetzen.</p>
<p>Man sollte immer daran denken, dass die Weinkunden in der <strong>extrem preisdominierten Welt des deutschen Lebensmittelhandels</strong> aufgewachsen sind und dort einkaufen gelernt haben. Ihr <strong>Preis-Gedächtnis</strong> dürfte also gut geschult sein – sie kennen die Tricks und Kniffe von <strong>empfohlenen Hersteller-Preisen, Mond-</strong> und <strong>Schaukelpreisen</strong> und was da noch alles so gibt.</p>
<p>Zwar haben sich die deutschen Verbraucher auf <strong>moderate Preiserhöhungen</strong> (+ 2,2% in 2012) eingestellt, für den LEH erwarten sie sogar 4,5% &#8211; aber 42% gehen davon aus, das der Handel Preiserhöhungen zur Margenverbesserung benutzt. Auch das sind weitere Ergebnisse der OC&amp;C Studie.</p>
<p>Aber genau deshalb dürfte gelten: „<strong>No cheating</strong>“ – Vorsicht bei der <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weinhaendler-auch-online-weg-von-der-fixierung-auf-den-preis" target="_blank">nächsten Rabatt-Aktion</a>, den durchgestrichenen Preisen und den Hammer-Prozenten – der Kunde ist vielleicht schlauer als Du denkst!</p>
<p>Die Studie kann bei OC&amp;C als <a href="http://www.occstrategy.nl/de/our-capabilities/publications/keine-billigen-tricks" target="_blank">kostenloses PDF</a> angefordert werden.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ul>

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		<title>Neue WSET-Kurse – bis zu 500 Euro Förderung möglich</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 05:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich mal eine gute Nachricht: Vater Staat - oder besser die europäische Union - beteiligt sich an den Kosten Ihrer persönlichen Wein-Weiterbildung! Bei entsprechenden Vorausetzungen können zum Beispiel 50% eines WSET-Kurses gefördert werden. <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/neue-wset-kurse-bis-zu-500-euro-foerderung-moeglich">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10149" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FJqFPmy&amp;via=weinakademie&amp;text=Neue%20WSET-Kurse%20%26%238211%3B%20bis%20zu%20500%20Euro%20F%C3%B6rderung%20m%C3%B6glich&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fneue-wset-kurse-bis-zu-500-euro-foerderung-moeglich" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>Endlich mal <strong>eine gute Nachricht</strong>: Vater Staat &#8211; oder besser die europäische Union &#8211; beteiligt sich an den Kosten Ihrer <strong>persönlichen Wein-Weiterbildung</strong>!</p>
<div id="attachment_6907" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/?p=10149"><img class="size-full wp-image-6907 " title="Euros" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/11/Euros.jpg" alt="Euros" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Bis zu 500 Euro vom Staat für einen WSET Kurs foto: Public Domain Photos/flickr</p></div>
<p>Das seit 2008 bestehende Prgoramm <a href="http://www.bildungspraemie.info/index.php" target="_blank">&#8220;Bildungsprämie&#8221; </a>wurde gerade um zwei weitere Jahre fortgesetzt &#8211; 35 Millionen Euro stehen aus Mitteln des <strong>Europäischen Sozialfonds ESF</strong> zur Verfügung!</p>
<p>Bei entsprechenden Vorausetzungen &#8211; siehe unten &#8211; können zum Beispiel <strong>50% eines WSET-Kurses</strong> gefördert werden. <span id="more-10149"></span>Die maximale Summe beträgt <strong>500 Euro</strong>. Prüfen Sie doch einmal, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen:</p>
<ul>
<li>mindestens <strong>15 Stunden in der Woche erwerbstätig</strong> &#8211; gilt auch für Selbständige, Beschäftigte im Mutterschutz oder in Elternzeit.</li>
<li>jährlich zu versteuerndes<strong> Einkommen maximal 20.000 Euro</strong> – bei gemeinsam Veranlagten (z. B. Ehepartnern)bis zu 40.000 Euro sein. Kinderfreibeträge werden berücksichtigt.</li>
<li><strong>deutsche Staatsangehörigkeit</strong> oder <strong>gültige Arbeitserlaubnis</strong> für Deutschland</li>
</ul>
<p><strong>Ganz wichtig:</strong> bevor Sie sich zu einem Kurs anmelden, sollten Sie einen <strong>Termin bei einer Beratungstelle</strong> vereinbaren &#8211; Informationen dazu finden Sie auf der <a href="http://www.bildungspraemie.info/de/612.php" target="_blank">Bildungsprämie-Webseite.</a></p>
<p>Die<strong> zweite gute Nachhricht</strong>: auch bei den <strong>WSET Kursen</strong> ist seit diesem Jahr vieles neu! So wurden auf allen Levels die <strong>Unterrichtsmaterialien erneuert</strong> &#8211; für Level 2 und 3 gibt es <strong>ganz neue Lehrbücher</strong>!</p>
<p>Überall wurden die <strong>neuen gesetzlichen Regeln und das neue Bezeichnungsrecht</strong> berücksichtigt &#8211; was bedeutet g.gA, DOP oder AOP? Der Fokus wurde neu justiert und den <strong>aktuellen Marktgegebenheiten</strong> angepasst &#8211; weniger Ost-Europa zum Beispiel &#8211; damit ist sichergestellt, dass Sie nichts Überflüssiges lernen!</p>
<ol>
<li><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset/wset-foundation" target="_blank"><strong>WSET Level 1 Award in Wines</strong></a> &#8211; für <strong>Aushilfen und Teilzeitkräfte</strong></li>
<li><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset/wset-intermediate-certificate" target="_blank"><strong>WSET Level 2 Award in Wines and Spirits</strong></a> &#8211; für <strong>Einsteiger und Berufsanfänger</strong>, Fokus auf Weinwissen, Rebsorten und Anbaugebiete</li>
<li><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset/wset-level-3-advanced-certificate" target="_blank"><strong>WSET Level 3 Award in Wines and Spirits</strong></a> &#8211; für <strong>Fortgeschrittene</strong>, Fokus auf Sicherheit beim Verkosten, Weinbeurteilen und -beschreiben, Voraussetzung für das WSET Diploma</li>
</ol>
<p>Alle <strong><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/alle-seminare" target="_blank">Kurs-Termine für 2012/13</a></strong> finden Sie <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/alle-seminare" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Ihr <strong>Vorteil bei den WSET-Kursen</strong> bei der <strong>Weinakademie Berlin</strong> &#8211; bei den <strong>Intensiv-Programmen</strong> nehmen Sie sich 3 beziehungsweise 5 Tage Zeit zum <strong>intensiven Lernen</strong>, gehen mit ebenso interessierten und motivierten Kollegen aus der Branche in einem <strong>angenehmen Ambiente im grünen Gürtel Berlins</strong> in Klausur und machen am letzten Tag die <strong>Prüfung</strong>! Effizienter geht es nicht!</p>
<p>Falls Sie <strong>Fragen zu den Kursen und der Förderung</strong> haben, rufen Sie uns einfach an unter 030 650 762 65 oder schicken Sie<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/kontakt" target="_blank"> eine Mail</a>.</p>
<p><a href="http://www.bildungspraemie.info/index.php"><img class="aligncenter size-full wp-image-6911" title="heinoklein" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/11/heinoklein.jpg" alt="Logos Bildungsprämie" width="240" height="44" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Sud de France – Marketing-Offensive mit Weinwissen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 07:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stammplätze im Weinregal gibt es keine mehr - das haben auch die Süd-Franzosen verstanden. Dauerhaft präsent ist man nur, wenn es einem gelingt, sich nachhaltig bei den Entscheidern im Handel und in den Köpfen der Verbraucher zu verankern. Die Franzosen versuchen das seit 2006 mit einer gemeinsamen Strategie unter der Dachmarke "Sud de France". <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/sud-de-france-marketing-offensive-mit-weinwissen">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10136" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FHS6gyp&amp;via=weinakademie&amp;text=Sud%20de%20France%20%26%238211%3B%20Marketing-Offensive%20mit%20Weinwissen&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fsud-de-france-marketing-offensive-mit-weinwissen" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p><strong>Stammplätze im Weinregal</strong> gibt es keine mehr &#8211; das haben auch die Süd-Franzosen verstanden. Für eine Region reicht es auch nicht mehr, <strong>viele verschiedene Weine</strong> unter <strong>vielen verschiedenen Etiketten</strong> und <strong>verschiedenen Qualitätsstufen</strong> in einen Markt zu verkaufen. Dauerhaft präsent ist man nur, wenn es einem gelingt, sich nachhaltig bei den <strong>Entscheidern im Handel</strong> und in den <strong>Köpfen der Verbraucher</strong> zu verankern. Die Franzosen versuchen das seit 2006 mit einer gemeinsamen Strategie unter der <a href="http://www.sud-de-france.com/fr#" target="_blank">Dachmarke &#8220;Sud de France&#8221;</a>.</p>
<div id="attachment_10143" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-10143" title="SuddeFrance" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/04/SuddeFrance.jpg" alt="Sud de France Masterclass in Frankfurt und Hamburg " width="240" height="135" /><p class="wp-caption-text">Sud de France Masterclass in Frankfurt und Hamburg foto:Sud de France</p></div>
<p>Deutschland ist nach wie vor <strong>einer der wichtigsten Absatzmärkte</strong> für Weine aus Südfrankreich. Hier geht es darum, die Dachmarke &#8220;Sud de France&#8221; im Zusammenhang mit Wein weiter bekannt zu machen. Auch in diesem Jahr sind zahlreiche Aktionen <span id="more-10136"></span>im Handel geplant. Schwerpunkt ist dabei das<a href="http://www.festival-suddefrance.com/portail.58.0.html?&amp;age=ok" target="_blank"> &#8220;Festival Sud de France&#8221;</a> im Raum Rhein-Ruhr: Wein- und Feinkosthändler sowie Importeure bieten mit Unterstützung von Sud de France <strong>zahlreiche Endverbraucher-Aktionen</strong> wie Verkostungen, Kundenabende und Menüs mit Produkten aus Südfrankreich an. 2011 beteiligten sich im September/Oktober <strong>mehr als 80 Unternehmen</strong> an den Aktionen. Jacques&#8217; Wein-Depot veranstaltete bundesweit bei der<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weinhaendler-verschlafen-die-nacht-der-guten-weine" target="_blank"> Nacht der guten Weine</a> eine Stunde lang die &#8220;<a href="http://www.jacques.de/centerpage.php/pID/436" target="_blank"><strong>größte Weinprobe aller Zeiten</strong>&#8220;</a> mit Weinen aus der Region.</p>
<p>Bei der Prowein wurde eine neue Initiative vorgestellt, die helfen soll, das <strong>Wissen und die Kenntnisse über die Weine aus dem Süden</strong> bei Profis und Endverbrauchern zu vertiefen. Zusammen mit der <strong><a href="http://www.frenchwinesociety.org/index.php" target="_blank">French Wine Society</a></strong> und aus den USA und<strong> Matthew Stubbs MW</strong> wurde ein <a href="http://www.frenchwinesociety.org/shop/18-languedoc-roussillon-master-level?vmcchk=1" target="_blank">Sud de France Master Level Programm</a>  entwickelt, das jetzt auch in Deutschland angeboten wird. Die French Wine Society ist für ihre <strong>anspruchsvollen Seminar-Angebote</strong> bekannt, sie hat bereits für Bordeaux, Burgund, die Rhône und die Provence ähnliche Programme entwickelt. Tutoren sind meist Master of Wine &#8211; die Kurse schliessen mit einer Prüfung und einem Zertifikat ab.</p>
<p>In den Vereinigten Staaten, Asien und Großbritannien hat Sud de France bereits sehr gute Erfahrungen mit dem Programm gemacht. Das <strong>zweitägige englischsprachige Seminar</strong> umfaßt 16 Stunden mit Matthew Stubbs MW, 50 verkostete Weine, umfangreiches Kursmaterial mit DVD und PPT-Vorlagen und kostet 300 Euro. Matthew Stubbs ist Gründer und Leiter von <a href="http://www.vinecole.com/index.php" target="_blank">Vinécole</a>, einer Weinschule in Limoux in Südfrankreich.</p>
<p>Die Seminare finden in<strong> Frankfurt</strong> (3. + 4. Juni 2012) und <strong>Hamburg</strong> (5. + 6. Juni 2012) statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 30  beschränkt. Anmelden kann man sich über die <a href="http://www.frenchwinesociety.org/shop/18-languedoc-roussillon-master-level?vmcchk=1" target="_blank">Seite der French Wine Society.</a></p>
<p>Den besten Absolventen winkt ein<strong> fünftägiger Studienaufenthalt im Süden</strong>. Die Masterclass ist besonders für <strong>Weinreferenten</strong> und <strong>Ausbilder</strong> interessant, die Südfrankreich in ihr Seminar-Angebot aufnehmen möchten. Eine spätere Zusammenarbeit mit der French Wine Society und  Sud de France ist nicht ausgeschlossen.</p>
<p><strong>Übrigens:</strong> in einem sind die Sud de France Leute schon wesentlich weiter, als so manche deutsche Weinregion. Während bei uns noch über <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2012/04/17/eu-reform/" target="_blank">Flächenbegrenzungen gestritten</a> wird, fusionierten im September 2011  <strong>Sud de France Export</strong>, die Export und Marketing Agentur für Agrarprodukte und das <strong>Comite de Tourisme Sudfrance</strong> &#8211; nicht ganz freiwillig hatten vorher auch schon die <strong>verschiedenen Dachverbände der Weinwirtschaft</strong> zusammengefunden. Das war die Voraussetzung für <strong>weitere Förderung durch die Region Languedoc-Roussillon</strong> und für <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/europas-winzer-sollen-wieder-fuer-den-markt-produzieren" target="_blank">Struktur-Hilfen aus den EU-Töpfen</a>. Die richtige Erkenntnis: ohne entsprechende Mittel für die Promotion kann man zwar die besten Weine der Welt produzieren &#8211; es weiss nur niemand.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>China: Chancen für Weisswein steigen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 07:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bisher galt für den Weinmarkt in China: Wein ist im wesentlichen rot, Rotwein ist Frankreich und Frankreich ist Bordeaux. Einer aktuellen Studie zufolge kommt jetzt etwas Bewegung in die Szene.  Importierte Rotweine dürfen etwas milder, ja sogar leicht süß sein und die Chancen für Weisswein steigen. <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/china-chancen-fuer-weisswein-steigen">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10123" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FHS5Rj5&amp;via=weinakademie&amp;text=China%3A%20Chancen%20f%C3%BCr%20Weisswein%20steigen&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fchina-chancen-fuer-weisswein-steigen" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>Bisher galt für den <strong>Weinmarkt in China</strong>: Wein ist im wesentlichen rot, Rotwein ist Frankreich und Frankreich ist Bordeaux. Einer <a href="http://www.wineintelligence.com/wp-content/uploads/Emerging-opportunities-in-the-Chinese-wine-market-Report-April-20121.pdf" target="_blank">aktuellen Studie</a> zufolge kommt jetzt etwas Bewegung in die Szene.  Importierte <strong>Rotweine</strong> dürfen<strong> etwas milder</strong>, ja sogar leicht süß sein und die<strong> Chancen für Weisswein</strong>steigen.</p>
<div id="attachment_10129" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><img class="size-full wp-image-10129" title="Jenny" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/04/Jenny.jpg" alt="Jenny Li – Research Manager" width="160" height="240" /><p class="wp-caption-text">Jenny Li – Research Manager Wine Intelligence London foto:WineIntelligence</p></div>
<p>Eines der wichtigsten Ergebnisse der von <a href="http://www.wineintelligence.com/2012/04/16/press-release-china%E2%80%99s-wine-market-will-feature-more-white-wines-and-sweeter-reds-in-the-future-says-chinese-wine-trade/" target="_blank">Wine Intelligence</a> durchgeführten Studie ist, dass sich der chinesische Weinhandel auf  eine <strong>Diversifizierung des Geschmacks der Verbrauche</strong>r vorbereitet. Das ergaben <strong>ausführliche Hintergrund-Interviews</strong> mit 21 Managern des chinesischen Weinbranche, die zwischen November 2011 und Februar 2012 geführt wurden. Verantwortlich für die Studie ist <strong>Jenny Li</strong>, die für das britische Marktforschungs-Unternehmen den chinesischen Markt beobachtet. Erste Ergebnisse wurden bereits <a href="http://www.wineintelligence.com/2012/03/16/6199/" target="_blank">bei der Prowein vorgestellt</a>.</p>
<p>Zwei Drittel der Konsumenten in China, so die Studie, fänden Spaß daran<span id="more-10123"></span>, <strong>neue Weine und verschiedene Weinstile</strong> auszuprobieren. Das deute auf eine <strong>neue Phase in der Entwicklung der Weinkultur</strong> hin. Für über 90% ist Wein mit <strong>modernem, internationalem Lifestyle</strong> verbunden. Er schafft eine warme Atmosphäre. In der Vergangenheit war er oft ein offizielles (Firmen-)Präsent mit Prestigewert &#8211; jetzt wird er <strong>mehr und mehr auch bei privatem Get-together</strong> mit Familie und Freunden in der neuen chinesischen Mittelschicht gereicht. 60% des Weins werden dann auch <strong>zu den beiden großen Familienfesten</strong> verkauft: Neujahr und Herbstfest. Interessant ist auch, dass sich in China relativ gesehen mehr Verbraucher <strong>über das Internet zum Thema Wein</strong> informieren als in Deutschland, UK oder den USA.</p>
<p>Das Wachstum, auch im Weinmarkt, wird sich von der <strong>bisher dominaten Achse Beijing-Shanghai-Guangzhou</strong> auch in die <a href="http://knowledge.wharton.upenn.edu/article.cfm?articleid=2688" target="_blank">Städte der 2. Kategorie</a> ausdehnen. Interessante Einblicke in die doch<strong> großen Lifestyle-Unterschiede</strong> zwischen den einzelnen Kategorien liefert die Ogilvy-Studie &#8220;<a href="http://www.linkedin.com/redirect?url=http%3A%2F%2Fwww%2Ewpp%2Ecom%2FNR%2Frdonlyres%2F588CACE8-A645-4F13-A4E4-852718082059%2F0%2FOgilvy_Mindshare_OBF_ConsumersInRealChina%2Eppt&amp;urlhash=vopH" target="_blank">Consumers in the real China</a>&#8220;.</p>
<p>Chancen sehen die Experten zukünftig für <strong>weiche, fruchtige Rotweine</strong> und erste wirkliche Chancen für <strong>Weißwein</strong>, vor allem im Süden des Landes, wo die Weißen besser mit der leichteren, Meeresfrüchte-orientierten Küche harmonieren. Diese Entwicklung wird auch die <strong>Dominanz der Bordeaux-Weine</strong> bei den Import-Weinen abschwächen, die in den letzten Jahren den Markt beherrschten.</p>
<p><strong>Jenny Li</strong> meint, die Zeit der ersten Begegnung Chinas mit dem Wein nähere sich dem Ende : &#8220;Man kann sagen, dass die erste Phase der Entwicklung des chinesischen Weinmarktes langsam abgeschlossen ist &#8211; in der nächsten Phase werden wir es mit einem <strong>wesentlich reiferen Markt</strong> zu tun haben. Anzeichen dafür sehen wir in den <strong>zunehmenden Einkäufen für private Anlässe</strong>&#8230;. Insgesamt ist dies ein positiver Schritt, er wird den Verbrauchern mehr Anlässe und mehr Möglichkeiten geben, Wein zu kaufen. Das wird den Markt allerdings auch <strong>komplexer</strong> werden lassen. Die Einzelhändler, Distributeure und Markenartikler werden sich auf neue Herausforderungen einstellen müssen.&#8221;</p>
<p>Indikatoren für eine weitere Entwicklung der Weinkultur und es Marktes sind auch das <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/neue-internationale-zertfikate-fuer-sommeliers-und-mitarbeiter-aus-der-gastronomie" target="_blank">große Interesse an Wein-Ausbildung</a> und die <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/die-chinesen-lernen-schnell-36-000-wset-studenten-im-letzten-jahr" target="_blank">Teilnehmer-Zahlen</a> an <strong>WSET Kurse</strong>. WSET zertifizierte in den letzten Jahren <strong>23 neue Ausbildungszentren</strong> in Festland-China (ohne Hongkong, das als Drehscheibe für das <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/hongkong-neue-wein-rekorde-ergebnis-langfristiger-strategie" target="_blank">Fine Wine Geschäft in Asien</a> gelten kann).</p>
<p>Die Studie &#8220;<strong>Emerging Opportunities in the Chinese Wine Market</strong>&#8221; kostet 1.800 Euros. Weitere <a href="Emerging Opportunities in the Chinese Wine Market" target="_blank">Informationen zur Studie </a>(pdf download) gibt es bei Wine Intelligence London.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Weinhandelsfirmen setzen auf zertifiziertes Weinwissen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 06:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft 2011 konnte es richtig losgehen: die Vetriebsmitarbeiter von Weinkontor Freund aus Borgholzhausen bereiteten sich auf die WSET Level 2 Prüfung- früher Intermediate Certificate - vor. <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weinhandelsfirmen-setzen-auf-zertifiziertes-weinwissen">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10107" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FHQ4HH1&amp;via=weinakademie&amp;text=Weinhandelsfirmen%20setzen%20auf%20zertifiziertes%20Weinwissen&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fweinhandelsfirmen-setzen-auf-zertifiziertes-weinwissen" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>Nach dem <strong>erfolgreichen Weihnachtsgeschäft 2011</strong> konnte es richtig losgehen: die Vetriebsmitarbeiter von <a href="http://www.weinkontor-freund.de/" target="_blank"><strong>Weinkontor Freund</strong></a> aus Borgholzhausen bereiteten sich auf die <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset/wset-intermediate-certificate" target="_blank"><strong>WSET Level 2 Prüfung</strong></a>- früher Intermediate Certificate &#8211; vor.</p>
<div id="attachment_10109" class="wp-caption alignleft" style="width: 275px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/7085162303/in/photostream"><img class=" wp-image-10109 " title="FreundL2" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/04/FreundL2.jpg" alt="Zertifiziertes Weinwissen - die Freund Mitarbeiter nach bestandener WSET Prüfung " width="265" height="320" /></a><p class="wp-caption-text">Zertifiziertes Weinwissen - die Freund Mitarbeiter nach bestandener WSET Prüfung (weitere Details aufs Foto klicken) foto:Weinkontor Freund</p></div>
<p>Die <strong>Rebsorten</strong> und <strong>Herkünfte</strong> aus <strong>Italien, Spanien, Portugal</strong> und <strong>Frankreich</strong> sollten eigentlich keine große Hürde darstellen, denn sie sind Alltag für die Mitarbeiter. Schließlich hat <a href="http://www.weinkontor-freund.de/" target="_blank">Weinkontor Freund</a> bei diesen Herkünften seine Schwerpunkte. <strong>Shiraz, Pinotage</strong> und <strong>Carmenere</strong> waren für den ein oder anderen dann doch Neuland &#8211; auch in den <strong>Verkostungen</strong>, die in der Zentrale in Borgholzhausen zwischen Bielefeld und Osnabrück stattfanden.</p>
<p>Freund <strong>Geschäftsführer Dirk Röhrig</strong> hatte sich mit seinen Mitarbeitern<span id="more-10107"></span> ganz <strong>bewußt für das WSET Programm</strong> entschieden, weil es alle Regionen und die wichtigsten Rebsorten systematisch abdeckt. Selbst wenn man einen Wein nicht führt, ist es wichtig zu wissen, um welchen Weintyp es sich handelt, um<strong> Alternativen empfehlen</strong> zu können.</p>
<p><strong>Disposition, Außen- und Innendienst</strong> waren gleichermaßen gefordert. Da der Außendienst bundesweit unterwegs ist und die Mitarbeiter in ihren Regionen wohnen, entschied man sich für eine Mischung aus eigenständigem <strong>Lernen mit dem WSET-Lehr- und Arbeitsbuch</strong> ergänzt durch <strong>Aufgaben und Tests</strong> in einem eigenen geschützten Bereich auf dem <a href="http://elearning.weinakademie-berlin.de/" target="_blank"><strong>e-learning Portal der Weinakademie Berlin</strong>.</a> Das Portal kann auch von zuhause oder unterwegs aufgerufen werden. Die Verkostungen und die Prüfung fanden dann jeweils in Kombination mit den <strong>regelmäßigen Treffen des Vertriebs</strong> in Borgholzhausen statt.</p>
<p>Nach <strong>knapp zwei Monaten</strong> fand im Ende Februar die Prüfung statt. Es galt, <strong>50 Multiple-Choice-Fragen</strong> richtig zu beantworten. Die Prüfungsunterlagen kamen dazu zentral vom <a href="http://www.wsetglobal.com/" target="_blank">Wine and Spirit Education Trust (WSET)</a> aus London und wurden auch dort ausgewertet. Die Freund Mitarbeiter legten die gleiche Prüfung ab, wie <strong>über 16.000 ihrer Kollegen</strong> aus dem Weinfach weltweit.</p>
<p>Ende März lag dann das Ergebnis vor. Es gab durchweg<strong> gute und sehr gute Bewertungen</strong> mit Auszeichnung oder Lob. Schon während der Lernphase war klar, daß das WSET Programm <strong>neue Impulse</strong> für die Beratung im Verkauf gibt.</p>
<p>Immer mehr Firmen setzten auf <strong>einheitliche Wissens-Standards</strong> im Verkauf und bei der Arbeit mit den Kunden. Was bei den deutschen Ablegern internationaler Firmen aus Australien oder UK Pflichtprogramm ist, wird auch bei uns nachgefragt: bei <strong>Jacques&#8217; Wein-Depot</strong> gehören die WSET Seminare zum Weiterbildungsangebot.  Auch im <strong>Fachgroßhandel</strong> macht der Einsatz Sinn: siehe <a href="http://www.weinkontor-freund.de/info/WSET-Zertifikat" target="_blank">Weinkontor Freund</a> oder die <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/loeffelsends-weincompagny-setzt-auf-zertifiziertes-weinwissen-mit-wset" target="_blank">Löffelsend Wein Compagny</a> in Berlin</p>
<p>Die WSET-Programme erlauben den <strong>unabhängigen Nachweis der Kenntnisse</strong> bei gleichzeitiger großer Flexibilät in den einzelnen Programmen. Auf jedem Level lassen sich ohne weiteres <strong>firmenspezifische Inhalte</strong> integrieren. Die Kurse beginnen gleich mit dem hausinternen Weinprogramm und auch die Verkostungen werden mit den eigenen Weinen bestritten. So kommt zur Auffrischung des Weinwissens noch eine <strong>intensive Produktschulung</strong> hinzu.</p>
<p>Als<strong> Inhouse Kurse</strong> mit und ohne Unterstützung durch das <strong><a href="http://elearning.weinakademie-berlin.de/" target="_blank">e-learning Portal</a></strong> werden von der <strong>Weinkademie Berlin</strong> die<strong> <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset/wset-foundation" target="_blank">Level 1</a></strong> (für Aushilfen und Teizeitkräfte), <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset/wset-intermediate-certificate" target="_blank"><strong>Level 2</strong></a> (Einsteiger, Berufsanfänger, Mitarbeiter die nur teilweise mit Wein und Spirituosen zu tun haben) und <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset/wset-level-3-advanced-certificate" target="_blank"><strong>Level 3</strong></a> (erfahrene Vollzeitmitarbeiter aus Einkauf, Verkauf und Marketing) angeboten.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 07:25:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Speziell für die Gastronomie hat der Wine and Spirit Education Trust (WSET) ein Einsteiger-Seminar entwickelt, daß international bereits sehr nachgefragt ist. Am vergangenen Wochenende fand in Koblenz das erste Training für Seminar-Leiter statt.  <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/neue-internationale-zertfikate-fuer-sommeliers-und-mitarbeiter-aus-der-gastronomie">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10092" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FJnHHci&amp;via=weinakademie&amp;text=Neue%20internationale%20Zertfikate%20f%C3%BCr%20Sommeliers%20und%20Mitarbeiter%20aus%20der%20Gastronomie&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fneue-internationale-zertfikate-fuer-sommeliers-und-mitarbeiter-aus-der-gastronomie" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>Speziell für die Gastronomie hat der<a href="http://www.wsetglobal.com/" target="_blank"> <strong>Wine and Spirit Education Trust (WSET)</strong></a> ein Einsteiger-Seminar entwickelt, das international bereits sehr nachgefragt ist. Am vergangenen Wochenende fand in Koblenz das <strong>erste Training für Seminar-Leiter</strong> statt. Ich sprach mit <strong><a href="http://www.wsetglobal.com/about_us/people/411.asp" target="_blank">Antony Moss</a>,</strong> Master of Wine (MW) und bei WSET in London für Forschung und Entwicklung zuständig.</p>
<div id="attachment_10097" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/neue-internationale-zertfikate-fuer-sommeliers-und-mitarbeiter-aus-der-gastronomie"><img class="size-full wp-image-10097 " title="Antony medium" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/04/Antony-medium.jpg" alt="Antony Moss MW Director Research bei WSET London" width="240" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Antony Moss MW Director Research bei WSET London foto:mpleitgen</p></div>
<p><em>WSET ist für seine Zertfikate zum Wein Wissen und sicheren Wein-Verkosten und -Beurteilen bekannt. Der Kurs &#8220;Wine Service&#8221; beschäftigt sich mit sehr praktischen Anforderungen aus der Gastronomie wie dem Service am Tisch des Gastes?</em></p>
<p>Einen ersten Schritt haben wir bereits 2003 mit dem Kurs &#8220;<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset/wset-foundation" target="_blank"><strong>Foundation in Wines</strong></a>&#8221; <span id="more-10092"></span>gemacht. Er vermittelt <strong>Basis-Produkt-Kenntnisse</strong> und eignet sich insbesondere für Teilzeitkräfte und Aushilfen.  Der Kurs kann sowohl für den Handel, als auch für die Gastronomie eingesetzt werden. Der <strong>Schwerpunkt beim Handel</strong> liegt auf Beratung und Service beim Verkauf, für die <strong>Gastronomie</strong> ging es schon damals auch um den Service. Der Kurs wurde von Anfang an sehr stark nachgefragt &#8211; vor allem in Ländern, in denen es keine strukturierte Ausbildung in der Gastronomie gibt. Wir werden in diesem Jahr vorausichtlich <strong>über 11.000 Teilnehmer</strong> in diesem Kurs haben.</p>
<p><em>Woher kommt die starke Nachfrage?</em></p>
<p>Aus <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/die-chinesen-lernen-schnell-36-000-wset-studenten-im-letzten-jahr" target="_blank">China, Indien </a>aber auch aus Großbritannien und den USA. Die Firmen möchten wissen, <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weinhandel-in-personalnoeten" target="_blank"><strong>was Mitarbeiter können</strong></a> und die Mitarbeiter wünschen sich ein <strong>einheitliches, internationales Zertifikat</strong>. Am Ende sollen sie, wie bei den anderen WSET Zertifikaten, mit einem Zeugnis aus Koblenz oder Berlin problemlos in Stockholm, Vancouver oder Dubai arbeiten können &#8211; oder umgekehrt. Der neue Kurs &#8220;<strong>WSET Level 1 Award in Wine Service</strong>&#8221; trägt dem Rechnung und ergänzt den bisherigen Foundation Kurs um einen praktischen Teil für die Gastronomie.</p>
<p><em>Wie muss man sich das vorstellen?</em></p>
<p>Zunächst werden wie im Foundation Kurs &#8211; der seit letztem Jahr <strong>&#8220;<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset/wset-foundation" target="_blank">WSET Level 1 Award in Wines</a></strong>&#8221; heißt &#8211; Basis-Produkt-Kenntnisse vermittelt: die wichtigsten <strong>Rebsorten, Weinstile, Anbaugebiete</strong>. Wichtig auch das Thema <strong>Wein und Speisen</strong>. Vertiefend kommt dann der <strong>Wein in der Gastronomie</strong> und der eigentliche <strong>Service am Gast</strong> hinzu. Um ein Zertfikat zu bekommen, muß der Teilnehmer Verkostungsnotizen nach dem WSET-Schema vorweisen, einen Multiple Choice Test mit 30 Fachfragen sowie die praktische Prüfung mit einer Service-Situation bestanden haben. Der Kurs wird in der Regel in zwei Tagen absolviert.</p>
<p><em>Wird es auch einen Aufbau-Kurs geben? Was wird dort zusätzlich vermittelt?</em></p>
<p>Ein <strong>Level 2 Kurs</strong> ist zur Zeit in Vorbereitung. Das Roll-Out wird wird 2013 sein. Der Unterschied ganz salopp: im<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset/wset-foundation" target="_blank"> Level 1 Kurs</a> geht es darum, den richtigen Wein, dem richtigen Kunden im richtigen Glas zu servieren. Im Level 2 Kurs wird das <strong>gesamte Weingeschäft in der Gastronomie</strong> Thema sein: Einkauf, Weinkarten erstellen, Service organisieren, Probleme lösen.</p>
<p><em>Wo wird der neue Gastronomie-Kurs angeboten?</em></p>
<p>Er wird Bestandteil der Schulungen bei der <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/sommeliers-jetzt-noch-internationaler" target="_blank"><strong>Deutschen Wein und Sommelier Schule</strong></a> sein, wir gehen davon aus, daß auch unsere anderen <a href="http://www.wsetglobal.com/qualifications/languages/217.asp" target="_blank">Partner im deutschsprachigen Raum</a> den Kurs zukünftig anbieten. Beide Kurse, der Level 1 Kurs für den Handel, als auch der Level 1 Kurs für die Gastronomie <strong>eignen sich sehr gut für inhaus Firmen-Trainings</strong> &#8211; beide lassen viel Raum, um die<strong> spezifische Philosophie und Praxis</strong> eines Handelsunternehmens oder eines Restaurants oder Hotels einfließen zu lassen.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Die Zukunft des Online-Weinhandels</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 05:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieter Stoll, der Gründer und Geschäftsführer von VINEXUS wird im Mai zum Seminar Weinhandelsmarketing an die Hochschule Heilbronn kommen. Im Vorfeld sprach ich mit ihm darüber, wie er die Zukunft des Online-Weinhandels sieht. <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/die-zukunft-des-online-weinhandels">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10077" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FHBXx87&amp;via=weinakademie&amp;text=Die%20Zukunft%20des%20Online-Weinhandels&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fdie-zukunft-des-online-weinhandels" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p><strong>Dieter Stoll,</strong> der Gründer und Geschäftsführer von <a href="http://www.vinexus.de/" target="_blank">VINEXUS</a> wird im Mai zum <a href="http://weinbetriebswirtschaft.de/2012/03/produkte-und-deren-kommunikationsmoglichkeiten/" target="_blank">Seminar Weinhandelsmarketing</a> an die <a href="http://www.hs-heilbronn.de/wb/studierende" target="_blank">Hochschule Heilbronn</a> kommen. Im Vorfeld sprach ich mit ihm darüber, wie er die<strong> Zukunft des Online-Weinhandels</strong> sieht.</p>
<div id="attachment_10083" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/die-zukunft-des-online-weinhandels"><img class="size-full wp-image-10083 " title="Dieter Stoll" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/04/Dieter-Stoll.jpg" alt="Dieter Stoll Vinexus" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Dieter Stoll, Gründer und Geschäftsführer VINEXUS foto:mpleitgen</p></div>
<p>Die Frage ist, wie man denn <strong>Online-Weinhandel</strong> definiert, den Szene ist recht vielfältig. Grob lassen sich zur Zeit  <strong>vier Gruppen</strong> unterscheiden:</p>
<p>die <strong>Katalogversender</strong>, die so wie HAWESKO oder PRO IDEE aus dem traditionellen Versandgeschäft kommen<span id="more-10077"></span></p>
<p>die <strong>stationären Einzelhändler</strong>, die in das Online-Geschäft hereinwachsen wie JACQUES’ oder RINDCHEN</p>
<p>die <strong>Pure-Player</strong>, die ein reines Internetgeschäft betreiben und sich mehr oder weniger am klassischen Weinhandel orientieren. Die Zahl ist nicht sehr groß. Stoll rechnet sich dazu, weitere sind BELVINI oder SUPERIORE.DE</p>
<p>die <strong>Startups</strong>, die oft aus einer Marketing-Idee heraus entstehen und für die Wein ein mögliches Thema unter vielen ist</p>
<p>Die Katalogversender werden sich Stolls Meinung nach <strong>noch mehr umstellen</strong> müssen – es geht immer stärker in Richtung eines <strong>One-to-One Marketings</strong>. Ein Katalog für alle ist da nicht mehr zeitgemäß – wenn noch mit Katalogen gearbeitet wird, dann mit personalisierten Teilkatalogen oder I-Pad Ausgaben.</p>
<p>Eine<strong> Online-Filiale</strong> zu eröffnen ist noch kein E-Commerce – kann aber eine Dienstleistung für die bestehenden Kunden sein. Stoll sieht große Perspektiven für <strong>Multi-Channel Anbieter</strong>, die es verstehen, das<strong> stationäre Geschäft mit Online</strong> zu verbinden. Es könne sein, dass so der Weinhandel der Zukunft aussehe.</p>
<p>Die Pure-Player stehen im Grunde vor den gleichen Herausforderungen wie die klassischen Weinhändler. Es gehe darum, sich einen <strong>Kundenstamm</strong> aufzubauen, der regelmäßig kauft. Das <strong>Stammkunden auch im Online-Handel</strong> immer wichtiger werden, zeigen auch <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/warum-stammkunden-auch-online-immer-wichtiger-werden" target="_blank">aktuelle Studien</a>.</p>
<p>Im Gegensatz zu einem stationären Händler findet der Online-Händler seine Kunden nicht nur um den Kirchturm herum, sondern <strong>bundesweit oder sogar international.</strong> Deswegen könne man Online <strong>auch ausgefallene Sortimente</strong> verkaufen – Stichwort <strong>Longtail.</strong> <a href="http://www.vinexus.de/" target="_blank">Vinexus</a> mit seinem starken Übersee-Angebot sieht er als erfolgreiches Beispiel.</p>
<p>Die These, die Kunden würden sich zukünftig nur noch an <strong>Preis-Suchmaschinen</strong> orientieren, hält er für falsch. Beim Wein spiele die <strong>Weinkompetenz</strong>, die <strong>Bekanntheit</strong> und die <strong>Zuverlässigkeit</strong> eine große Rolle.</p>
<p>Man könne mit Sicherheit davon ausgehen, dass immer wieder <strong>preisagressive Anbieter</strong> auf der Bildfläche erscheinen. Die Verlockung sei einfach zu groß, <strong>hart an der unteren Grenze</strong> zu kalkulieren, die Kosten zu optimieren, indem man vieles auf die Lieferanten verlagert und zu versuchen, das <strong>Geschäft über die Menge</strong> zu machen. Wein im Internet sei aber kein Massenmarkt wie <strong>Textilien oder Schuhe</strong> und zudem seien die Spannen nicht annähernd vergleichbar.</p>
<p>Für überbewertet hält Stoll das Thema <strong>Social Media</strong>, wenn es um Wein geht. Die Kommunikation mit den Kunden laufe nach wie vor über die <strong>Webseite, E-Mail und Newsletter</strong>. Die Weinkunden seien aktuell noch nicht auf den sozialen Plattformen zuhause. Anders als zum Beispiel <strong>Google Adwords</strong> verkaufe Facebook Werbung nichts. Das seien Investitionen in die Marke – aber vom <strong>Branding</strong> allein könne  niemand leben.</p>
<p>Informationen zum <strong>Unternehmen</strong> und zur <strong>Online Strategie</strong> von Vinexus finden sich in der <a href="http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Langgoens/Artikel,-Fuer-Weinliebhaber-in-aller-Welt-ist-Langgoens-gute-Adresse-_arid,157107_regid,1_puid,1_pageid,40.html" target="_blank">Giessener Allgemeine</a> und bei <a href="https://www.google.com/intl/de_uk/adwords/select/success/vinexus.html" target="_blank">Google Adwords</a>.</p>
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		<title>Am Ende ist es dann immer der Bordeaux</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 19:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Ende ist es dann immer der Bordeaux. Vor Jahren bei einem Old World - New World Tasting:  der Gewinner des Abends in der Blind-Probe war eindeutig ein Cabernet aus Chile. Als es zum Nachverkosten kam, ließen alle die top-bewerteten Übersee-Weine links liegen und stürzten sich auf die Reste von Margaux &#038; Co. <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/am-ende-ist-es-dann-immer-der-bordeaux">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton10057" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FHGNDjA&amp;via=weinakademie&amp;text=Am%20Ende%20ist%20es%20dann%20immer%20der%20Bordeaux&amp;related=weinakademie:Michael+W.+Pleitgen+wine+consulting+and+education&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fam-ende-ist-es-dann-immer-der-bordeaux" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"></a></div><p>Am Ende ist es dann immer der <strong>Bordeaux</strong>. Vor Jahren bei einem <strong>Old World &#8211; New World Tasting</strong>:  der Gewinner des Abends in der Blind-Probe war eindeutig ein Cabernet aus Chile.</p>
<div id="attachment_10062" class="wp-caption alignleft" style="width: 206px"><a href="http://www.flickr.com/photos/thomashawk/116107956/"><img class="size-full wp-image-10062" title="Margaux" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/04/116107956_a0ed0c8e77_n.jpg" alt="Margaux" width="196" height="320" /></a><p class="wp-caption-text">Margaux 1995, foto:Thomas Hawk/flickr/CC BY-NC 2.0</p></div>
<p>Als es zum Nachverkosten kam, ließen alle die <strong>top-bewerteten Übersee-Weine</strong> links liegen und stürzten sich auf die Reste von <strong>Margaux &amp; Co</strong>.</p>
<p>Etwas Ähnliches berichtet <strong>Tim Atkin</strong> <a href="http://www.timatkin.com/articles?315" target="_blank">in seinem Blog</a> vor den Osterfeiertagen: es sei eine &#8220;<strong>heartbreaking experience</strong>&#8220;, habe ihm ein Weinhändler erzählt, einem jungen engagierten Winzer aus dem Languedoc sagen zu müssen, daß man seine Weine nicht mehr weiterführen könne, weil die Kunden nicht bereit seien, angemessen dafür zu bezahlen.</p>
<p>Atkin meint, man könne<strong> Languedoc</strong> durch Loire, Österreich oder Süd Afrika ersetzen. Die Weinwelt, so groß und vielfältig sie auch oft erscheinen möge, werde <strong>sehr eng</strong>, wenn es um &#8220;<strong>fine wines</strong>&#8221; gehe, für die man bereit sei, <span id="more-10057"></span>wirklich Geld auszugeben.</p>
<p>Das Trio aus <strong>Bordeaux, Burgund</strong> und <strong>Rhône</strong> lasse sich vielleicht um Champgner und Port ergänzen &#8211; dazu noch eine Handvoll Weine aus Australien, Kalifornien, Spanien, Italien and Deutschland. Das sei es aber auch dann schon.</p>
<h4>2011 &#8211; Chance für Neues?</h4>
<p>Atkin selbst ist dafür, auch anderen Herkünften mehr Beachtung zu schenken, wenn es um große Weine geht. Nach <strong>vier Jahrhunderjahrgängen in 11 Jahren</strong> könnte es ein, dass viele Fine-Wine-Fans keinen 2011er Bordeaux mehr kaufen wollten. Sie würden sich nach Alternativen umsehen. Journalisten und Handel sollten die Stunde nutzen und Neues promoten &#8211; es sei vielleicht die letzte Chance.</p>
<p>Auch wenn 2011 kein Jahrhundertjahrgang sein sollte &#8211; Investoren oder selbst Weinfreunde, die sich ab und an einmal ein gute Flasche gönnen, für <strong>Weine aus dem Languedoc oder Übersee</strong> zu begeistern, dürfte schwierig sein &#8211; siehe oben.  Schon nach dem <strong>1997er</strong> hatten viele Händler und auch viele Käufer die Nase voll &#8211; trotzdem stiegen Nachfrage und Preise ungehindert weiter. Meine eigene Erfahrung damals nach mehreren Proben mit Übersee-Crus: die bisherigen <strong>Bordeaux-Käufer waren überrascht</strong>, hofften aber eher auf fallende Preise als für einen Chilenen oder Australier mehr als 30 DM auszugeben.</p>
<p>Bordeaux ist eben Bordeaux &#8211; das Erste, was man als Fine Wine Eleve lernt, ist die <strong>Klassifikation von 1855</strong>. Das Zweite, was einen nachhaltig beeindruckt, sind die <strong>Preise</strong> und das Dritte ist die <strong>Qualität</strong> bei Weinen, die 15 &#8211; 20 Jahre und mehr auf dem Buckel haben.</p>
<h4>Investment und Luxusgut</h4>
<p>Wer in Wein investieren will, bekommt von allen Seiten <strong>Bordeaux als sichere Anlage</strong> empfohlen. &#8220;Bordeaux represents <strong>90% of the wine investment market</strong> and should take the lion&#8217;s share in any portfolio&#8221; schreibt der <a href="http://www.decanter.com/collecting/investment/492595/how-to-invest-in-wine-which-properties-regions-and-vintages" target="_blank">Decanter</a>. Und anders als bei Investments in Immobilien oder Aktien, kann man die Weine, selbst wenn die Performance mal nicht so gut sein sollte, auch nach Jahren immer noch <a href="http://www.wineinvestment.org/Fine_Wine_Investment.html" target="_blank">mit Genuß trinken</a>.</p>
<p>Großer Bordeaux hat das, was viele Luxusgüter auszeichnet:</p>
<ul>
<li><strong>die Qualität wird als herausragend und beständig wahrgenommen</strong><br />
<strong></strong></li>
<li><strong>das Produkt und die Klassifikation ist zunächst einfach zu verstehen. </strong>Der Markt ist überschaubar.<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>gemessen an der Nachfrage ist er knapp und nicht beliebig vermehrbar.</strong> <em>&#8220;Die</em><br />
<em>schwierige Zugänglichkeit des Gutes macht dieses nur einer sehr kleinen, in</em><br />
<em>der Regel sehr elitären, Gesellschaftsschicht zugänglich.&#8221;</em></li>
<li><strong>er hat eine lange Tradition und Geschichte, uneinholbar durch Napa, Chile oder Australien.</strong> <em>&#8220;Je länger die Marke schon knappe und schwer erreichbare Güter produziert, desto beständiger und wertvoller erscheint das Gut. Es hilft weiterhin als Orientierungspunkt für den Konsumenten, da man mit dem Konsum einer „alteingesessenen“ Marke wenig falsch machen kann.&#8221;</em></li>
<li><strong>absolut und auch in seiner Kategorie (Wein) ist er teuer.</strong> &#8220;<em>Der Preis wird &#8230; als Indikator für eine besonders hohe Wertigkeit des Gutes angesehen und macht dieses nur wenigen Personen zugänglich.&#8221;</em></li>
<li><strong>mit zunehmendem gesellschaftlichem Reichtum wird die Nachfrage größer.</strong> Das führt zu steigenden Preisen und paradoxerweise im Luxusmarkt wieder zu steigender Nachfrage.</li>
</ul>
<h4></h4>
<h4>Qualitätsbewußt, konservativ und risikoscheu</h4>
<p>Vielleicht kann man Bordeaux-Liebhaber mit <strong>Mercedes-Fans</strong> vergleichen. Das System der Klassen ist zunächst einfach: von A bis S. Doch kann man auch tiefer einsteigen und muss dann wissen, was es mit <strong>Hoch- </strong>oder<strong> Flachkühler</strong> und der <strong>Pagode</strong> auf sich hat.</p>
<p>In der Welt zuhause, doch gleichzeitig <strong>qualitätsbewußt</strong> und extrem <strong>konservativ</strong> und <strong>risikoscheu</strong>. Mercedes-Fahrer wollen, wenn sie einmal auf ihr Auto verzichten müssen, als Ersatzfahrzeug <strong>einen Wagen mit Stern</strong>. Sie probieren nicht gerne etwas anderes aus &#8211; auch keinen BMW. (BMW- und Audi-Fahrer sind da ganz anders: sie nutzen die Chance zum Testen).</p>
<p>Beim Wein wäre es also kein Wunder, dass es am Ende dann immer der Bordeaux ist.</p>
<p>Übrigens: <strong>Tim Atkin</strong> war auch zur Verkostung des aktuellen Jahrgangs im Bordelais &#8211; scheint doch irgendwie alternativlos zu sein.</p>
<p>(<em>Zitate</em> aus Hellhammer, <a href="http://edoc.bibliothek.uni-halle.de/servlets/MCRFileNodeServlet/HALCoRe_derivate_00002818/Marketingforschung%20im%20Luxussegment%20-%20Mechanismen,%20M%C3%A4rkte%20und%20Methoden%20_Hellhammer,%20Stephen_.pdf">Marketingforschung im Luxussegment</a>, MD 2007)</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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