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	<title>wenn's rockt! WebTV</title>
	
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	<description>Interviews und Konzertmitschnitte</description>
	<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 15:16:44 +0000</pubDate>
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		<itunes:subtitle>Interviews and Livemusic of great Indiemusic artists</itunes:subtitle>
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		<title>Dÿse Interview.txt</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 13:17:25 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das einst&#252;ndige Interview als ungek&#252;rzter Text.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Das einst&#252;ndige Interview als ungek&#252;rzter Text. Damit all die nicht-deutschsprachigen Fans mit Google Translate o.&#228;. ein bisschen von dem bemerkenswerten Interview lesen k&#246;nnen. <span id="more-487"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Als erstes k&#246;nntet ihr euch bitte vorstellen, also wie ihr hei&#223;t und was ihr f&#252;r Instrumente spielt.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: André, m&#246;chtest du vielleicht anfangen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Das ist der Jari. Jari spielt Schlagzeug und hat mal Gitarre gespielt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: &#8230;aber das kann ich nicht so gut, genauso wie der André, den ich hiermit auch gleich vorstellen m&#246;chte. Das ist der André und der singt bei Dyse, bei der Band dyse, das sind wir, sozusagen, und schreit noch und singt nebenbei. Mehr kann man eigentlich nicht zu uns sagen, das muss fast schon reichen. Es sei denn, ihr wollt mehr wissen, dann kannst du nochmal ins Detail gehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Daf&#252;r haben wir ja jetzt ein bisschen Zeit. Jetzt kommt gleich die erste gemeine Frage: Wie w&#252;rdet ihr eure Musik einer tauben Person beschreiben?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Einer tauben?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Du kannst wieder h&#246;ren! Stell dich ganz nah ran und du kannst wieder h&#246;ren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ne beschreiben w&#252;rde ichs nicht. Ich glaube, ich w&#252;rde denjenigen an irgendein Auto f&#252;hren, w&#252;rde die Mucke dort reinlegen, w&#252;rde den Kollegen auf die Motorhaube liegen lassen und dann versuchen, so laut wie m&#246;glich zu machen, weil ich glaub, frequenzm&#228;&#223;ig kriegen die das relativ gut mit. Und ansonsten w&#252;rde ich nat&#252;rlich sagen, dass wir (gestikulierend) musikalisch total ne Scheibe haben. Also oder?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Haut schon hin. Haut (gestikulierend) hin.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Welche Rolle spielt denn die Band dyse in eurem Leben?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Puh..</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Naja.. ist eigentlich sinnlos. Ne, ist eigentlich n spa&#223;iger Part so im Leben wo wir alle beide mal zur&#252;ckschrauben k&#246;nnen und, wie soll ich sagen&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: &#8230;Alltag vielleicht&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: ja, den Alltag echt mal v&#246;llig liegen lassen. Jedoch ist es mittlerweile eigentlich so, dass sich eigentlich der Alltag durch dyse bestimmt. Also von daher gibt’s das Wort Alltag mittlerweile nicht mehr. Also k&#246;nnte man sagen, es ist ein gro&#223;er Teil von uns und wir sind so wie wir sind und die Band funktioniert genauso wie wir sind. Also charakerm&#228;&#223;ig auch.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Also ich denke, das nimmt schon nen gro&#223;en Teil ein, weil wir uns halt auch um ziemlich viele Sachen k&#252;mmern m&#252;ssen selber und das macht schonmal ne ganze Menge aus und ich muss sagen, ich hab ziemlich viel gelernt durch die Band,  auch rein menschlich: Wir sind halt viel rumgekommen, haben super viele Leute kennengelernt und es hat uns musikalisch ziemlich weitergebracht, aber vor allem auch im Kopf. Und es ist f&#252;r mich ein superguter Ausgleich zum Alltag, vor allem mit dem André kann man schon viel Bl&#246;dsinn machen und ich denk das leben wir halt ganz gut in der Musik und wenn wir unterwegs sind halt aus und ich hoffe das merkt man auch, so als H&#246;rer, Gucker oder auch vielleicht Abkotzer, ich wei&#223; es nicht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Also wir haben zumindest viel Spa&#223; und versuchen, ehrlich zu sein, was ich ziemlich wichtig finde, rein musikalisch und als Menschen selber &#8230; das kann man ja dann wegschneiden&#8230;. Aber das ist auch das, was uns sehr zusammengeschwei&#223;t hat mit der Zeit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Viele Erlebnisse halt einfach &#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: &#8230; sch&#246;ne und schlechte &#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: &#8230;die nat&#252;rlich unbezahlbar sind. Grad unsere erste Tour, unsere Europatour, war, also rein zahlentechnisch war es ein absolutes Desaster, rein, ich sag mal, erinnerungstechnisch, wars eine der sch&#246;nsten Zeiten, die wir so verbracht haben, was ewig nat&#252;rlic h&#228;ngen bleibt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Au&#223;er nat&#252;rlich jetzt Interviews und so, das genie&#223;en wir halt auch extrem&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: &#8230;ja, ja der Rest ist gar nicht so wichtig.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari (lachend): Ne, eigentlich machen wir das nur deswegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André (sich durch die Haare fahrend): Ist mein Haar ok?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari (Andrés Haare richtend): Warte mal, hier dr&#252;ben&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Bevor ich zur n&#228;chsten Frage komme&#8230; ich m&#246;chte dich nicht angreifen (zu André), aber es w&#228;re super, wenn du den Kaugummi rausnehmen k&#246;nntest..</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Mh naja, da h&#228;ngt ja mein Zahn dran..</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ach komm, gib her (tut so, als w&#252;rde er Andrés Kaugummi in seinen Mund stecken). Kriegst du den noch runtergeschluckt, so vor laufender Kamera?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Nee, ich lass den einfach drin.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari (fl&#252;sternd): Kaust nicht mehr so viel&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André(fl&#252;sternd): Ja, ich darf nicht mehr so viel kauen&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Das h&#246;rt man sonst auch, das Schmatzen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Jaja.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Deswegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Hm, cool.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Naja gut. Ihr spielt ja noch in anderen Bands&#8230;</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ja, also ich nicht so ganz, ich sag mal, das ist der Part vom Onkel André, der noch bei der Band Volt spielt und eigentlich hauptberuflich, von einer Band – wie hie&#223; das fr&#252;her? MadSlayerKeya&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: &#8230;.die goldene, die goldene Schub-&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: &#8230;die goldene Kuh von Bangladesch..</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Andrè: Singapur. Die goldene Kuh von Singapur.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Er spielt noch bei Volt, aber da kannst du eigentlich besser was zu erz&#228;hlen!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Ja, ich spiel noch bei Volt, ich &#252;bernehm da auch Gitarre und Gesang, viel Songwritung, k&#252;mmer mich sehr viel da drum. In letzter Zeit ist eher sag ich mal ne Kreativpause. Wir haben vor zwei Jahren ziemlich angegriffen und sind relativ ausgepowert sag ich mal und sch&#246;pfen neue Energie und relaxen erstmal und werden dann sehen, was in der Zukunft so passiert. Jetzt ist halt erstmal der Part mit dyse im Vordergrund. Es ist halt immer sehr zeitaufwendig mit zwei Bands und mehreren Sachen auf einen Schlag und l&#228;sst sich manchmal schlecht verbinden. Da wird’s dann in Zukunft sicherlich ein paar Ver&#228;nderungen geben&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ich werd bestimmt bei dyse rausgehauen, ich wei&#223; es jetzt schon.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André (lacht): Ja, Jari soll doch Gitarre spielen.  Das wechselt sich eigentlich immer so ab, aber ich denke irgendwann wird’s schon ziemlich heftig werden, weil irgendwie greift man immer ein St&#252;ck weiter nach den Sternen. Und wenn du nach den Sternen greifst, erwischt du halt erstmal nen Zweig, der an nem Baum h&#228;ngt, der zwei Meter hoch ist. Also das Bestreben ist schon da irgendwie&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Was ist denn das f&#252;r ein Baum?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Bonsai.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Whow, ok.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: &#8230; weiterzumachen und&#8230;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Deine Spontanit&#228;t ist Wahnsin.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: &#8230;auf jeden Fall versuchen, f&#252;r sich neue Grenzen zu entdecken und auszuloten, gleichg&#252;ltig ob das f&#252;r andere schon lange erreicht ist oder die Leute das schon tausendmal geh&#246;rt haben. Es kommt halt immer drauf an, wie mans selber interpretiert. Aber es sind schon zwei verschiedene Paar Schuhe, auch wenn irgendwie alles aus einem Topf kommt, sag ich mal.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Als ich mir die Liedtitel auf eurer CD angeguckt hab und die vielen doppelten Buchstaben fragte ich mich, nach welchen Kriterien ihr eure Lieder benennt.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Das ensteht auch genauso aus der Laune heraus wie auch der Song letztendlich entsteht. Ich denke auch die Songs die wir machen – meistens arbeiten wir da zwei-drei Wochen dran, maximal, weil wenn es bis dahin nicht fertig geworden ist, dann bei&#223;en wir uns fest, dann lassen wir es auch sein. Es ist echt immer diese Spontanit&#228;t, die wir haben, und dann feixen wir da ein bisserl rum, machen ein bisschen Bl&#246;dsinn und irgendwelche Witze, und so entsteht halt der Song und letztendlich auch dieser Songtitel. Der schon f&#252;r uns eine Bedeutung hat – du fragst dich ja auch “was bedeutet das eigentlich”, manchmal so – und die schon sehr viel Interpretationsfreiraum lassen. Und das finden wir eigentlich relativ gut, weil sich dann jeder schonmal ein St&#252;ck Gedanken macht warum das eigentlich so ist. Ich glaube, eine Standardaussage zu machen, wie ein Song hei&#223;t, worum es darin geht, ist halt f&#252;r den H&#246;rer dann ziemlich einfach dann das zu konsumieren. Und so ist es halt sch&#246;n – die Leute gucken erstmal “h&#228;, was ist denn das?”, h&#246;ren vielleicht rein. Gerade bei “Der Mann aus Gold” haben wir das oft geh&#246;rt, wieso, und was bedeutet das, und ich find&#8217;s gut, wenn die Leute sich da ein bisschen mit auseinander setzen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Es ist meistens einfach ein Stichpunkt, um sich bestimmte Sachen zu merken, einfach, oder bestimmte Sachen einfach in seine eigene Schublade zu stecken. So wo man dann sagt, man hat nen riesengro&#223;en Schrank, und da sind tausend Schubf&#228;cher drin, und da ist jetzt der Song drin. Um das wiederzufinden, sag ich mal, nimmt man halt ne Anordnung irgendwie an und erfindet nen Namen – weil es ist jetzt auch nicht alles so lyrisch oder so poetisch, es ist halt mehr die Spontanit&#228;t.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Es ist letztendlich halt wie irgendso ne Assoziation, wie wenn ich dich frage “sag mir ein Wort, wenn ich Urlaub sage” und du sagst mir halt “kotzen” weil du immer so viel trinkst und kotzen musst im Urlaub weil du&#8217;s richtig feierst.. Genauso passiert das halt: wenn wir den Song h&#246;ren oder schreiben, dann verbinden wir das halt mit irgendwas und blubb, dann f&#228;llt halt einfach ein Songtitel raus.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Noch kurz zu den Texten: Ihr singt ja deutsch, und auch englisch, und die Liedtitel sind, wie ich irgendwann festgestellt habe, teilweise niederl&#228;ndisch – wie kommt das? Ist das Niederl&#228;ndische beispielsweise einfach eine Referenz an die eigene Bandgeschichte?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Das Niederl&#228;ndische hat einfach die Sache auf sich – es ist ja nicht so viel, sind ja meistens blo&#223; ein paar Worte – hat einfach nur das auf sich, weil wir sehr viele Freunde da haben, die uns sehr geholfen haben, um sag ich mal rumzutingeln da oben oder da unten. Da verarbeitet man das halt, weil man mal seine Scherze da dr&#252;ber macht und das irgenwie auch auf die Schippe nimmt. Und rein lyrisch technisch – ob jetzt deutsch, englisch, das kann sogar russisch sein wegen uns, es ist halt auch sehr viel der Wiedererkennungswert, also der Rhythmus an sich von ner Sprache ist eigentlich das Interessante, da kann man eigentlich sagen was man will, es ist einfach nur der Sound, wie&#8217;s r&#252;berkommt. Wir arbeiten eigentlich mehr mit Rhythmen als mit gro&#223;en Poesien.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ich glaube, das ist auch das Ding, dass wir uns das frei lassen wollen. Wenn wir Bock haben, was englisch halt zu singen und das vor allem auch gut klingt, dann machen wir das einfach, oder wenn es einfach eine Aussage ist, die besser auf den Punkt kommt als in deutsch, dann nehmen wir das, oder wir mixen es halt irgendwie.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Sag ich doch.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ich glaube, das ist auch ein St&#252;ck, was uns ausmacht, weil wir uns da einfach keine Grenzen setzen wollen. Wir haben da einfach Bock drauf, und Holland war das erste Land, in dem wir als dyse &#228;h, ich sag mal&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: &#8230;Anerkennung gefunden haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Am Anfang hier in Deutschland war das ziemlich so “naja, das ist ziemlicher Krach irgendwie”, und dort waren die Leute&#8230; Das war f&#252;r uns das erste Mal, dass irgendwelche Leute ankommen und sagen “Hey was macht denn ihr da? Das ist ja total krass.” Und ich glaub, das ist so ein bisschen dann auch eine Hommage an die Leute und deswegen nutzen wir das. Aber wie gesagt, wir haben auch irgendwelchen Fantasiekrams da drin und letzendlich lassen wir uns das einfach offen, weil wir uns da selber keine Grenzen setzten wollen, halt auch musikalisch nicht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Auf jeden Fall ist immer mal wieder schick, neue Worte f&#252;r sich zu erfinden, die angeblichen Sinn haben&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Genau, wir machen da viel sch&#246;nen Schei&#223; mit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: &#8230;aber halt sch&#246;n rhythmisch sind. Das haut schon hin.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ge – nau. Da – hast – du – recht. (lachend)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">W&#228;hrenddessen ist der Soundcheck von Sleeping People, der Vorband, schon ziemlich laut geworden&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Wollen wir kurz pausieren, bis die das Lied gespielt haben?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: K&#246;nnen wir machen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE"><strong>Wo liegt denn der MiniDisk-Player?</strong> Nicht dass der auf dem Boden liegt und mitvibriert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Wie gro&#223; ist das Eingangssignal, audiom&#228;&#223;ig? H&#246;rt man schon, ne?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Na ich verrat euch die n&#228;chste Frage noch nicht, weil sonst wird das ja langweilig, weil ihr sonst warten m&#252;sst und vor Antwortwillen brennt&#8230;</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Ja.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Wir wollen ja lieber was Spontanes machen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ich hoffe, ihr verhungert auch noch nicht, weil ihr ja noch immer nicht essen durftet..</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ne, ach das geht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Meistens essen wir sp&#228;ter. Ein hungriger Musiker auf der B&#252;hne ist meistens besser als ein fettgefressener.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ja vor allem mit vollem Magen kann ich nicht richtig spielen. Das nervt total, so vollgefressen sitz ich dann hinterm Schlagzeug, und dann seh ich noch den André die ganze Zeit&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Das ist ja das Gef&#228;hrliche.. dann muss ich dich immer sehen, dann fang ich an zu saufen nach der Show&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Deswegen bist du st&#228;ndig zu&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: So entstehen die Alkoholiker.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">(beide lachend)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: M&#252;ssen wir dann auf alle F&#228;lle nochmal aufschreiben, dass wir ein bisschen in Kontakt bleiben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ich schreib euch auf jeden Fall, wenn das Interview fertig ist, aber erfahrungsgem&#228;&#223; kann das mal dauern. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Der Sommer kommt, da ist erstmal gut. Da sind wir erstmal mit Sonne zufrieden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ich geh euch einfach nachher noch nen Flyer, und da ist dann der Kontakt drauf. Wir haben ja auch noch andere nette Bands gefilmt&#8230;</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ja deswegen, w&#252;rd ich mir gern mal angucken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Der geht ganz sch&#246;n lang der Soundcheck..</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Also wenn f&#252;r euch das nicht so schlimm ist..</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Wenn ihr euch nicht anfangt zu langweilen&#8230;</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: N&#246;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ne wir k&#246;nnen uns doch trotzdem unterhalten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Und hinterher ist das dann alles doch in der finalen Version des Interviews&#8230;</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ich muss sagen, das war eigentlich so das sch&#246;nste, ne, in &#214;sterreich hat uns auch ein Typ interviewt&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Rokko Anal.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: &#8230;der kam halt auch an&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Kennt ihr den?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ne.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: &#8230;der hat irgendwie zwei-drei Bier mitgebracht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Fr&#252;her hat der ein Projekt gehabt, der hat nur Tapes gemixt, also hatte mehrere Kassettendecks – so wie ich das verstanden habe, ich mein, bei ihm wei&#223; man nie so richtig&#8230; Er macht jetzt ein Magazin, nennt sich Rokko&#8217;s Adventures&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Das hab ich glaub ich mal geh&#246;rt&#8230;</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Sehr cooles Fanzine.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: &#8230;und hat fr&#252;her beim Big Load was gemacht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Tolle Musikzeitschrift.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Gibt&#8217;s aber nicht mehr.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ich wei&#223;.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Und er macht halt son Nachfolgeprojekt, nennt das Rokko&#8217;s Adventures und macht das so f&#252;r sich. Und entdeckt eigentlich sehr coole, abgefahrene Storys &#252;ber abgefahrene &#252;ber, was wei&#223; ich, Sch&#228;delbohrer bis hin zu Leuten, die ein Schwein &#252;berfahren mit ner Dampfwalze und dann diese Platten da ausstellen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ja das ist halt super sympathisch, dieses Fanzine</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André (weiterredend) : Und son Kram halt, also an Geschichten, an die du sonst gar nicht rankommst. Das ist eigentlich ein cooler Input so.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Das Sympathische, was ich find an dem Ganzen: Das geht halt los, das erste Fanzine, das der raus gehauen hat, da gings halt wirklich erstmal um seine Oma und seinen Opa, hat er mit denen ein Interview gemacht, das war halt super l&#228;ssig. Und eben die ganze Atmosph&#228;re – wir haben in Wien gespielt, der kam hoch, hat ein paar Bier mitgebracht und dann haben wir uns hingesetzt, der hat dort auf Record gedr&#252;ckt mit seinem Aufnahmeger&#228;t und dann haben wir erstmal zwei Stunden &#252;ber Gott und die Welt gequatscht und wirklich viel Bl&#246;dsinn gemacht. Und das Sch&#246;ne war letztendlich, dass er den ganzen Mist auch wirklich so aufgeschrieben hat. Also der hat das dann gar nicht so rausgepickt und wollte wissen, was unser Name bedeutet oder son Zeug, sondern wir haben dann halt &#252;ber allen m&#246;glichen Kram halt gequatscht und das hats halt super angenehm gemacht. Und da ist in dieser kurzen Zeit, man kann nicht sagen Freundschaft fast entstanden, aber wir schreiben uns halt relativ regelm&#228;&#223;ig – nicht oft, aber regelm&#228;&#223;ig, einmal im Jahr ist ja auch regelm&#228;&#223;ig – aber das hat schon echt Spa&#223; gemacht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Ich habe die Gitarrenspuren gel&#246;scht und sie nachts heimlich wieder eingespielt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Jaja. Also das ist immer auch ganz gut, weil das dann ungezwungener kommt. Grad wenn du auch vorbereitete Fragen hast, musst du ja auch versuchen, was dazu zu erz&#228;hlen, und wenn das aus nem Gespr&#228;ch entsteht, ist das nat&#252;rlich immer f&#252;r K&#252;nstler – obwohl wir eigentlich keine sind, André zumindest nicht&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: K&#252;nstler! Das Wort K&#252;nstler ist ja eigentlich schlimm, oder?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Na es komt drauf an&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Doch, das ist echt schlimm, ey. Ich find das wirklich ganz schlimm.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Aber besser als Arbeiter.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Ja, das ist schon wieder so ne Assoziation.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ich glaub, du hast nur ein Problem damit, weil die zu uns manchmal kommen und sagen “ja, eure Musik, das ist ja totale Kunst schon fast”. Und was das mit den Samples auf sich hat und alles. Da denken wir dann immer, ihr habt gar nicht verstanden, was wir eigentlich machen. Also ich finds gut, wenn die Leute das so abgefahren finden, hat ja auch irgendwas, aber man muss die dann manchmal runterholen und sagen, “hey, pass auf, du brauchst da gar nicht so viel reininterpretieren, das ist too much, also wir sind jetzt nicht die Mega-K&#252;nstler, die total abgefahren im Proberaum rumsitzen und sich dann &#252;belst ne Platte machen, wie wir hier noch was verr&#252;ckter machen k&#246;nnen, sondern das passiert halt einfach.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Vor allem hat ja jeder irgendwie ne Ader zu irgendwas.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ja, genau:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Irgendeiner malt halt Ostereier an und der n&#228;chste f&#228;hrt halt Rennrad und irgendjemand macht halt Musik und der n&#228;chste malt halt.. Irgendwie hat ja jeder ne Ader f&#252;r irgendwas. Manche gucken gern Fu&#223;ball oder sind halt gerne mit Leuten zusammen – ist ja auch ne Unterhaltung f&#252;r sich so&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Das Ding ist, egal was du machst, du musst nur kreativ sein und schon bist du K&#252;nstler.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Ja, genau.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Du kannst hier auf den Hof schei&#223;en und wenn das, keine Ahnung, sonstwer machen w&#252;rde, w&#252;rden sich die Leute fragen “warum kackt der Mann auf diesen Hof? Das sagt irgendwas&#8230;”</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: “Was sagt mir diese Form?”</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari (lachend): Juhu, das machen wir nachher. Wei&#223;t du, es ist eigentlich egal, was du machts, so bald du kreativ bist. Dieses Ding – das ist auch ein ziemlich ber&#252;hmter K&#252;nstler gewesen, der ist wirklich mit ner Planierraupe &#252;ber ein Schwein dr&#252;ber gefahren und hat das dann ausgestellt. Wenn ich das jetzt hier machen w&#252;rde, w&#252;rden mich alle f&#252;r total beknackt halten und sagen “Hey Junge, du geh&#246;rst eigentlich in die Klapse” und bei ihm war das dann so “krass”, und&#8230; keine Ahnung, was die Leute da rein interpretiert haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Die eigentliche Idee ist ja das Bescheuerte, auf diese Idee erst mal zu kommen, weil es ist ja totaler Nonsens, irgendwie, also das ist einfach nur ne Aussage, die ist “ein Schwein &#252;berfahren”. Einfach nur “ein Schein &#252;berfahren”, das ist die Aussage. Viele Leute intepretieren dann so viel rein, und dann kannst du nen beliebigen Satz sagen&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Aber selbst das. Wenn du jetzt sagst, dass ist “einfach nur ein Schein &#252;berfahren”, das ist auch schon wieder nur deine Interpetation, das ist ja das Abgefahrene.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Genau&#8230; genau.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Dadurch, dass es zu Kunst wird, machen sich die Menschen dr&#252;ber Gedanken. Weil ja ein Schwein &#252;berfahren in einer Kultur wie der unsrigen was anderes hei&#223;t wie ein Schwein &#252;berfahren in der T&#252;rkei, wo das halt schmutzig ist oder so. Und da kann man ja Texte dr&#252;ber schreiben und Dinge mit verkaufen. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Aber das Ding ist ja trotzdem: Er &#252;berf&#228;hrt einfach nur ein Schwein. Er macht ja nichts anderes.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Stimmt. Aber die Kunst machen ja auch die anderen.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Genau. Das hab ich damit gemeint. Die Kunst machen einfach nur die anderen. Er f&#252;hrts einfach nur aus. Die Interpretation, was was ist, das machen andere Leute. Und deswegen sagen andere Leute “du bist ein K&#252;nstler”. Und verstehen das ja eigentlich gar nicht immer hundertprozentig, also hinterschauen die Sache nie hundertprozentig. Also du siehst zum Beispiel Fotos in dem seinem Magazin, da sind hunderte Leute ringsrum, ne. Ich glaub nicht, dass da auch nur ein Bruchteil – also da werden vielleicht 5 oder 10% werden wirklich sich dabei  was denken oder das irgendwie verstehen, wie der das jetzt eigentlich meint, oder versuchen, sich in den hineinzuversetzen, aber – der Rest&#8230;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Das ist halt auch immer so ne Sache. Wir haben zum Beispiel bei den letzten Platten ja mit nem K&#252;nstler zusammengearbeitet, der hei&#223;t Torsten Solin. Der kommt urspr&#252;nglich aus Jena, war so ein totaler Sprayerfreak, hat supergeilen Schei&#223; gemacht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Der hat das Dyse-Cover gemacht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Und das Abgefahrene ist: Wir mussten uns zwischen zwei Sachen entscheiden. Das eine ist dieses Nutriababy auf dieser Blume, das in Milch schwimmt, und es gab noch so ne Reihe, die er gemacht hat, da hat er Frauen oben ohne fotografiert mit irgendwelchen toten Tieren um den Hals und so was –  ich wei&#223; nicht, ob ihr das schonmal gesehen habt auf seiner Seite.. – und was wir auch ziemlich gut finden. Aber es haben uns ganz viel Leute davon abgeraten, weil es irgendwie zu sexistisch w&#228;re oder wie auch immer. Und das war dann letzendlich, weil uns so viele Menschen gesagt haben “Macht das nicht, das k&#246;nnten irgendwelche Menschen in den falschen Hals kriegen”, haben wir das nicht gemacht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: &#8230;haben wir uns beinflussen lassen&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: &#8230;was eigentlich bescheuert ist, weil wir&#8217;s eigentlich cool finden. Wir finden das nicht cool, weil Titten drauf sind, sondern einfach diese Atmosph&#228;re, dieses Ding, was dieses Bild dir gibt, eben wenn&#8217;s auch schockt, wenn Leute hingucken und sagen “uah, was ist denn das, das ist ja krass!”. Das ist ja das, was es letztendlich auch ein St&#252;ck weit ausmacht und wir haben dann auch gesagt, eigentlich sollten wir uns gar nicht beeinflussen lassen und das machen was wir wollen und die Leute verstehen das dann schon, hoffen wir. Wer&#8217;s nicht versteht&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Das ist aber auch das Problem, dass alle Leute immer nur dieses sexistishe Ding sehen. Die gucken zuerst auf diesen Riesenvorbau und auf diese Riesennippel und im zweiten Moment wird das tote Tier erstmals gesehen. “Was ist denn das?” Dann wird erstmal genauer hingeguckt, was das eigentlich ist. Also das ist oberfl&#228;chlich, einfach nur. Oberfl&#228;chliche Entscheidungen. Und wir haben uns vielleicht ein St&#252;ck leiten lassen einfach nur von einer oberfl&#228;chlichen Entscheidung, das nicht zu tun&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ja. Ja die Entscheidung war dann schon deswegen&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: &#8230;diese Cover zu nehmen. Aber du lernst ja immer ein St&#252;ck aus ner Sache. Und so lange man irgendwie aus ner Sache lernt f&#252;r sich selbst&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ich mein, man wei&#223; auch nicht, inwieweit sich die Leute dann damit besch&#228;ftigen und sagen, “na bevor ich das jezt irgendwie abwerte, guck ich ersteinmal, was der K&#252;nstler f&#252;r Arbeiten macht.”. Und ich glaub, wer sich die Seite anguckt, der sieht auch, wie sch&#246;n das eigentlich ist. Es reicht ja, wenn das irgendwas Sch&#246;nes hat, wenn man ein Bild anguckt. Man muss nicht sagen k&#246;nnen, warum das sch&#246;n ist, sondern man guckts an und findets einfach geil.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Dann applaudierst du aber auf die Vernunft der Leute. Und die Leute, die uns eigentlich abgeraten haben davon, applaudieren nicht auf die Vernunft der Leute, sondern applaudierten eher.. ich sag mal f&#252;r uns, dass uns das irgendwie weiterbringt&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Die meisten, die uns abgeraten haben, fanden es eigentlich auch gut.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Dass man sich nicht selber nen Stein in den Weg legt, einfach so. Also das war denen ihr Bestreben, dadurch, dass die gesagt haben “nehmt das nicht”.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Du hast das doch gesagt, du hast alles zerredet. (lachend)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André (lachend): Du hast doch das Licht angemacht, die Haare in der Wanne gelassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Ich denke ab nem gewissen Punkt irgendwann kann man sich das vielleicht erlauben, wenn viele Leute irgendwie ne Sache kennen und ne Sache zu sch&#228;tzen wissen, dann kannste auch anfangen noch mehr durchzudrehen oder dein Innerstes rauszuholen, sag ich mal. Und ganz am Anfang ist man ja noch bestrebt, so viele Leute wie m&#246;glich zu ziehen f&#252;r sich, damit die irgendwie in den Kreis mitreinwachsen, und den Kreis kannst du dann halt verformen wie du willst. Das ist ja eigentlich immer so bei ner Band, irgendwie. Finde ich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Ja gut, dann kommt es wieder auf den Anspruch an, den du als Band hast.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Ja, aber manche machen einfach nur Pogo, und f&#252;r die ist einfach nur ganz wichtig, viele Leute da zu haben, die einfach nur Spa&#223; haben und Pogo machen. F&#252;r die anderen ist das wieder wichtig. Und warum nicht? Es gibt ja viele Bands, die sowas machen. Die machen irgendwie nen Standard, und dann fangen sie an, v&#246;llig frei zu drehen und jeder fragt sich “was ist denn das jetzt? Um Gottes Willen”.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Das Abgefahrene ist glaub ich auch, was uns halt ziemlich viel passiert, ist dass wenn wir auf Tour sind, kommen ziemlich viele Leute und fragen “was h&#246;rt ihr denn so privat und so?”. Die vermuten ja dann auch alle, dass wir den ganzen Tag uns nur irgendwelchen knalligen Noiserock uns ziehen. Und dann sagen wir halt&#8230; eigentlich h&#246;ren wir ja alles, ob das Duke Ellington oder irgendwelcher Uraltjazz ist oder sonst was&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Miles Davis.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Das kann aber auch irgendwelcher Death Metal sein oder Punkrock-Krams, Elektronik-Krams. Muss halt irgendwie nur gut gemacht sein, es muss dir halt irgendwie was geben. Und die meisten Leute sind dann so “was, du h&#246;rst Aphex Twin” oder irgendwas und dann sind die immer “wow, das denkt man ja gar nicht von dir”. Die meisten denken irgendwie, du bist im Tourbus vier Wochen unterwegs und wenn du das Radio anmachst gehts “brczzyyhzzhzzh”und die sind dann immer total fasziniert, was sie eigentlich von uns so mitkriegen privat. Und das versuchen wir zumindest auch ein S&#252;ck weit weiterzugeben, dass die Leute den Kopf ein bisschen aufmachen einfach und sich auch mal andere Musik anh&#246;ren. Ich mein es gibt von hundert Bands immer neunundneunzig Schei&#223;bands irgendwie, aber selbst da sollte man erstmal dahinter gucken, was die machen, weil jede Band sich erstmal in Proberaum setzt und irgendwelche Songs schreibt. Und das ist auch das, was wir ein St&#252;ck unterschwellig den Leuten auch mitgeben wollen, weil wir doch, denk ich, vieles vereinen in dem was wir machen, da ist irgendwie Grind dabei, da ist Punkrock dabei, da sind elektronische Anleihen dabei, da sind eben auch Jazzsachen dabei. Deswegen haben wir uns ja auch ab und zu ein paar Gastmusiker dazugeholt, wir sind ja ab und zu mit nem Beatboxmann unterwegs, ich wei&#223; nicht, ob ihr das noch mitbekommen habt, haben Songs mit dem zusammen geschrieben, wo wir eben viel mit Beatbox dann machen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">André: Mischa.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;" lang="de-DE">Jari: Der Mischa, genau. Sch&#246;ne Gr&#252;&#223;e, hallo Onkel.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><span style="font-weight: normal;">Und da versuchen wir halt  zusammen aus vielen verschiedenen Genres was zu machen, um eben nicht in so ner Schublade dann zu landen, sondern das reinzuholen, was wir k&#246;nnen und was uns gef&#228;llt. Wir haben auf der dritten Single, die wir gemacht haben, der </span>Houthakkertije – was auch holl&#228;ndisch wieder ist – Freunde von uns geholt, die haben da Trompete drauf gespielt, und ich hab fr&#252;her Trompete nie so richtig leiden k&#246;nnen, aber wir sa&#223;en dann so im Studio und dachten “Mensch, was k&#246;nnten wir da noch machen” und dann dachten wir so “Ey eigentlich m&#252;ssten wir mal Trompete probieren, einfach mal probieren”. Dann haben wir die Kollegen geholt und ich find das total geil.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Aber halt auch wieder mit dem Aspekt rangegangen “Lass die mal machen, die sollen einfach losspielen, die sollen improvisieren, die sollen versuchen, sich frei zu f&#252;hlen einfach nur”. Und halt wieder versucht, dieses offene Gef&#252;hl r&#252;berzubringen und die Spontanit&#228;t, und im Endeffelt hat&#8217;s auch geklappt. Aber es war auch ein St&#252;ck Zeitdruck. Wenn du einfach nur Zeitdruck hast und wei&#223;t, du musst jetzt was machen, ist es manchmal auch sehr spontan. Und meistens sind eigentlich die spontanen Sachen die, die am l&#228;ngsten halten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ja, denke ich auch.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: &#8230;die am l&#228;ngsten &#252;berleben, f&#252;r Leute, die zu Konzerten kommen. Da kannste ein St&#252;ck basteln einen Monat, kannste noch so komplizierte Sachen reinmachen, es will einfach niemand wissen und irgendwann willst du es auch selber nicht mehr wissen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Und du hast zus&#228;tzlich noch das Ding, dass wir auch versuchen, an den Songs immer weiter zu arbeiten. Also so ein Song ist irgendwie nie fix, und wenn wir den dann live ein paar Mal spielen, fangen wir auch selber an zu improvisieren, weil wir auch selber den Spa&#223; einfach haben und haben wollen. Was halt noch dazu kommt: Wir haben auf der Fusion gespielt und es kam halt relativ gut an und die haben uns gefragt, ob wir n&#228;chstes Jahr nochmal kommen k&#246;nnten. Und da haben wir gedacht: “Ja, w&#252;rden wir schon gern machen, aber da w&#252;rden wir die Leute auch gern &#252;berraschen wollen.” Die sollen einfach zu unseren Konzerten kommen und einfach manchmal was sehen, was sie nicht erwartet haben. Und dann haben wir halt so mit Ch&#246;ren rumgebastelt und das war f&#252;r uns super anstrengend, weil wir da auch nicht so die perfekten Producer und Bauer sind, aber der Spa&#223; hat halt irgendwie&#8230; (André richtet Jari den Hut) Sieht das nicht so cool aus?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ja, red weiter</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Jedenfalls haben wir da halt sch&#246;n dran gearbeitet, haben Freunde eingeladen, haben halt diesen Schei&#223; gemacht, und das haben die Leute dann letzendlich auch angenommen. Also eigentlich die Leute, die Krach erwartet haben, haben dann so Ch&#246;re und Beatbox vorgesetzt bekommen und Akustikgitarren und es war trotzdem gut.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Das finde ich halt gut, an sowas zu arbeiten und den Leuten nicht immer das Selbe zu geben, sondern die k&#246;nnen ruhig mal ein bisschen auf so nem Musikknochen rumkauen und auch rausfinden, dass es eben auch was anderes Sch&#246;nes gibt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Haben die Musiker dann improvisiert oder habt ihr ihnen was vorgegeben?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Wir haben das zusammen geschrieben. Also wir haben die eingeladen zu uns in den Proberaum und haben dann gesagt: “Ok, was k&#246;nnte man machen?”, und haben dann zusammen die Ideen zusammen getragen und haben dann einfach ausprobiert, was allen so gefetzt hat, bis wir diesen Konsens hatten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Im Endeffekt hat man denen nur den Part vorgesetzt, der schon da war, und daraus sollten sie dann was machen. Das war halt einfach das Ding, oder?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Hmhm. Also sehr frei.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Was auch ganz gut gelungen ist, muss ich sagen, also was sie auch wirklich gut gemacht haben. Es sind halt immer mehr Leute im Hintergrund als man vermutet manchmal. Die Idee, was zu machen, ist ja dann letzendlich doch unsere, also w&#228;chst eigentlich schon alles auf unserem Mist, so. Manchmal ist es wirklich Mist (beide lachen).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Aber guter Mist, das ist der Unterschied.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Manchmal kommt ne Tulpe raus. Stinkt zwar, sieht aber gut aus.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Das ist wichtig.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Ja, Mensch, jetzt haben wir schonmal gut gequatscht, find ich gut.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Auf jeden Fall. Jetzt nehmen wir noch ein paar Platten auseinander, und dann..</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ja, was h&#246;rst du eigentlich zur Zeit grad, hast du irgendeinen Favourite?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Miles Davis, da h&#246;r ich mich grad rein. Muss ich mich erstmal rantasten. Und ziemlich viel Jazzkram, da sind auf jeden Fall interessante Sachen dabei, die jetzt als hypermodern empfunden werden, wenn man&#8217;s mit anderen Instrumenten spielt. Was die Leute schon vor 30-40 Jahren gemacht haben, blo&#223; in nem anderen Soundgewand. Und das fasziniert mich immer so. Auch alte Klassiksachen. Letztes Mal, als wir hier in Leipzig waren, waren wir in der &#8230; wie hei&#223;t die? Jakobikirche? Jacob&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Nicolai?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Nicolai! Da war ein Orgelkonzert, Bach, und es war absolut disharmonisch. Also das tat manchmal richtig weh, eigentlich. Der Sound war absolut imposant</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Vielleicht hast du schlecht gesessen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André (lachend): Ich war lange nicht auf dem Klo und wir haben Kl&#246;&#223;e davor gegessen&#8230; Ne, aber es sa&#223;en halt alte Leute mit drin, wo du halt angemerkt hast, die sind jetzt absolut vertieft, die waren halt auch gl&#228;ubig, und die hat das &#252;berhaupt nicht gest&#246;rt, diese ganze Disharmonie und so. Und dann spielst du denen irgendwas vor, was einfach nur Instrumente machen, ich sag mal “moderene Instrumente”, und da kommen sie &#252;berhaupt nicht mehr klar damit. Es ist ganz schlimm, Ohrenzuhalten oder sonst so was. Und dann gehen die in die Kirche und h&#246;ren sich eigentlich das Selbe, genau das Selbe an. In gr&#252;n. Das ist halt eigentlich immer wieder verbl&#252;ffend, wie das manchmal ist, also so&#8217;n Soundgewand, was das eigentlich bewirken kann. Da kannste eigentlich die ganze Zeit immer nur einen Ton spielen, und wenn du den immer in ein anderes Soundgewand bekommst, dann sind das zehn verschiedene Songs, eigentlich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Es w&#228;r eigentlich echt mal interessant, wenn Mozart mit den Mitteln, die man jetzt hat, Musik basteln w&#252;rde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Oh yes.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ich meine, es gibt ja dann doch einiges mehr so&#8230; ich denke, das w&#228;r ziemlich abgefahren. Aber wer ist schon Mozart!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ich denk mal, Punkrock.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Das w&#228;r doch geil.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ich denk, der stand auf Pogo (beide lachen).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ja, das w&#228;r doch mal was.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ich denk schon.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Das w&#228;r echt mal interessant, so Bach oder&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: &#8230; in seinem Wiener Café..</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: &#8230;das w&#228;r mal witzig.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ja wahrscheinlich w&#228;re er dann nur nicht mehr ber&#252;hmt. Also nicht zumindest so sehr wie er das jetzt ist. Der w&#252;rde dann untergehen in einem Kanon von anderen, die auch elektroakustische Musik machen..</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ja, die Gefahr ist gro&#223;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Das war ja eh ne krasse Zeit da. Vielleicht sogar noch ein St&#252;ck vor Mozart&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Nen Meter, meinst du jetzt, davor?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Als der in den Wald gegangen ist, mein ich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ach damals, der war ja fast nur im Wald.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Der hing ja nur im Wald rum. Hat Pilze gesammelt und so nen Kram (beide lachen).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Aber diese ganze Klassik-Geschichte, ohne Drums und Kram, ohne Schlaginstrumente, irgendwie ohne Rhythmus. Einfach nur die Handhaltung war&#8217;s wichtigste.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Echt?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ja. Die Handhaltung bei ner Frau war das wichtigste. Was das Tanzen jetzt anbetrifft: Stepdance und sowas!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Wobei das ohne Schlagzeug ja gar nicht so stimmt. Wenn du mal siehst, wie lange es eigentlich.. selbst zu Urzeiten haben die schon rumgetrommelt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ja, aber nicht hier, in unseren Breitengraden, das mein ich!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ja gut, doch, es gab mal ne Zeit lang die M&#228;rsche, und die gibt&#8217;s schon ziemlich lange und da haben die extrem viel mit gemacht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André. Ja ok, Marsch.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Das muss man schon noch dazu sagen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Man wei&#223; halt absolut gar nicht, worauf die Leute abgegangen sind. Man m&#252;sste halt nochmal&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: &#8230;ne Zeitreise machen!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ich fahr morgen nochmal zur&#252;ck.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Da buchen wir das mal. (beide lachen)<br />
Spul nochmal zur&#252;ck, alles mach ich andersrum.<br />
Da kommen wir dann zum Universum, wie ist das entstanden, du hast doch da ne Theorie&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Furz.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Knall! Schlangoide haben das &#228;h&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Schlangoide Trojokaner&#8230; (beide lachen).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Aber was macht ihr eigentlich, so nebenbei mal? Wenn ihr nicht gerade Interviews macht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ich studiere nebenbei, aber das mache ich auch mehr so als Zustand, weniger als T&#228;tigkeit, wie man so sch&#246;n sagt. Ich spiele in ner Band, auch, aber wir haben alle Lieder wieder weggeworfen und dachten, wir machen erstmal nur Improvisation, was wir jetzt auch schon wieder seit nem Jahr tun. Wenn man zu lang dran arbeitet, mag man die Lieder nicht mehr h&#246;ren, bevor sie fertig geworden sind. Deshalb jammen wir im Proberaum.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ach das kommt alles wieder irgendwann. Also bei guten Sachen ist es so, die vergisste, und dann sind sie irgendwann wieder da. Und dann spielst du sie v&#246;llig anders, weil du schon wieder viel mehr Erfahrung hast. Find ich eigentlich gut, das ist oftmals so. Ich vergess st&#228;ndig, was wir spielen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Tschuldige, ich hab grad nicht zugeh&#246;rt (beide lachen).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Du hast&#8217;s schon geh&#246;rt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ja und weiter gehts in der Runde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Sven: Ja ihr d&#252;rft mich hier ja gar nicht angucken. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Stephan: Wir sind Phantome.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Sven: Vielleicht k&#246;nnen wir den Moment nutzen, wo grad kein Soundcheck ist.. aber wir k&#246;nnen ja nachher noch ein bisschen quatschen.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Genau. Ok. Dann wollen wir mit der n&#228;chsten Frage weitermachen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Wie geht&#8217;s denn dir?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Mir geht&#8217;s gut.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Dir geht&#8217;s gut? Ich hatte gelesen, hier soll&#8217;s gutes Essen geben..</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ach ja, die n&#228;chste Frage: Ich hatte gelesen, dass eure drei Seven Inches als Trilogie bezeichnet wurden in eurer Presseinfo – nicht, dass ich die geh&#246;rt h&#228;tte, weil die stehen ja irgendwie doch nicht &#252;berall im Plattenregal – (dyse machen den Anschein, aufstehen zu wollen)</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Sie kennt nicht den Song “Leck mich am Arsch” (beide lachen).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ich bin wenigstens ehrlich. Ja wie ist das zu verstehen? Sie hei&#223;en ja verschieden&#8230;</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André:  Es war geplant als Trilogie in dem Sinne, einfach nur drei 7”s zu machen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Als erstes Output.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Genau. Das war der erste Plan, wirklich an drei 7”s festzuhalten, weil es gibt viel zu wenig Bands, die das machen – meistens gehts sofort um ein Album, also ne gro&#223;e Platte oder irgendwie ne DVD oder nen Film oder Video, aber es geht nie um eine kleine, kompakte Sache. Und ne kleine, kompakte Sache, die frisst man halt schnell. Also die kannste schnell herstellen, relativ, da kannste gut mit arbeiten, um erstmal reinzukommen und du kannst halt verschiedene Sachen in ner kurzen Zeit auf verschiedene Sachen wieder packen. Du kannst ein breites Spektrum f&#252;llen einfach so. Das war eigentlich die Idee dahinter und dann kam das: “Lass uns einfach die drei 7”s machen.” Es h&#228;tten nat&#252;rlich auch drei Tapes werden k&#246;nnen oder irgendwas.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ja ne, Tapes nicht. Wir hatten uns schon &#252;berlegt, was auf Vinyl zu machen, weil immer weniger Leute&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Vinyl ist schon sehr geil.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: &#8230;Vinyl gemacht haben uns son Vinyl ist halt auch.. du kannst es nicht einfach mal schnell brennen und so. Und wir dachten, es w&#228;r schon sch&#246;n, mal so ein kleines Baby zu haben, das man erstmal sch&#246;n gem&#252;tlich sich so hinstellt. Und nat&#252;rlich: Erstmal bist du auch nicht verpflichtet, ein ganzes Album zu machen und hast ein bisschen Spielraum. Du kannst mehr Songs aufnehmen und die etwas besseren raussuchen oder wie auch immer. Und so war das die Idee. Auch nat&#252;rlich erstmal &#252;berhaupt nen Output zu haben. Ich wei&#223; nicht, wann wir das erste Teil aufgenommen haben, aber da war eben noch kein Album drin und wir wollten aber ganz gern irgendnen Output haben und da haben wir mit der “Honig” angefangen, die &#252;brigens sehr gut ist – du solltest die mal anh&#246;ren – und haben dann einfach nachgelegt, weil halt die Idee der Trilogie da war. Und die erste, die “Honig” ist jetzt ausverkauft, die letzte haben wir jetzt in Dresden verkauft&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Die gibts jetzt nicht mehr.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: &#8230;leider&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Aber bei der Trilogie hats ja eigentlich schon angefangen, dass wir uns Gastmusiker geholt haben. Und damals war halt der Kreis einfach noch enger, Nico und Boris haben dann von Volt noch mitgemacht – so einige Sachen, eher Schmankerl, so ganz minimalistische Sachen – und so hat sich das eigentlich alles aufgebaut und bei der dritten von der Trilogie, der “Houthakkertije”, hat der Mischa noch mitgemacht, der Beatboxmann, dann kamen die Bl&#228;ser.. Und so hat sich das eigentlich aufgebaut, diese ganze Sache. Und ich denke, es wird nicht so schnell wieder ne 7” geben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Naja mal sehen, m&#252;ssen wir mal gucken&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ne 7” kannste halt schnell machen und schnell raushauen, wenn du ein bisschen Material hast.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Und das Sch&#246;ne war: Es gibt eigentlich von so vielen Sachen Trilogien, die funktionieren – wir dachten so an “Herr der Ringe” zum Beispiel.. 3 Teile, da machste auch so was in der Art&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Lindenstra&#223;e, der 3-Teiler (beide lachen).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Lost, 3 Staffeln und so was.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Wenn der Eismann dreimal klingelt..</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ne das war auch glaub ich so die Idee. Das ist halt alles so reingekippt in dieses Trilogie-Ding. Das waren schon einige Gedanken, die da so zusammen gekommen&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Drei Musketiere.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Drei Musketiere!<br />
Ja nee. Ich glaub, der Gedanke war, schon erstmal mit  Vinyl irgendwas zu machen und eben auch diese Trilogie mit dem Gedanken: 4 ist zu viel, 2 ist zu wenig, 3 passt genau.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Sobald du ja ne Trilogie machst, hast du ja drei verschiedene Produkte, sag ich mal, daliegen, wo du immer dann w&#228;hlst. Ich selber, wenn ich irgendwo hingehe und sag: “Hm, was nehm ich jetzt?”, dann greifst du ja auch immer in so ne Schublade, ne Sparte rein. Genauso verh&#228;lt es sich eigentlich mit der Trilogie, also das ist wirklich gewachsen. Die ersten drei Singles sind wirklich komplette Wachstumssch&#252;be.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: N&#228;chste Frage!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Man kann das halt h&#246;ren. Wenn man alle drei h&#246;rt, dann kannst du schon das zeitlich so abmessen, wann was passiert ist. So: “Ah, jetzt kann er ja ein F spielen.”</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ja. Es wird immer schlechter.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ja. “Das soll er mal lieber weglassen.” (beide lachen)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Und was hat die 7” jetzt vor anderen Vinylformaten? Man h&#228;tte ja auch drei 10”s machen k&#246;nnen. Die sind zwar teurer, aber..</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ja, genau aus diesem Grund.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Da liegt der Punkt. Wir hatten keinerlei finanzielle Unterst&#252;tzung wie so eigentlich die meisten  Kapelle, die so rumschwirren&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Leider, leider Gottes.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Und von daher war das nat&#252;rlich auch ein wichtiger Grund, die finanzielle Sache&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: In diesem schei&#223; Staat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: &#8230;dass wir gucken, dass wir&#8217;s selber bezahlen k&#246;nnen, und da war die 7” nat&#252;rlich auch die optimale L&#246;sung. F&#252;r Vinyl, nat&#252;rlich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Also das ist halt extrem sch&#246;n, wenn du siehst in anderen L&#228;ndern, wie sehr die Bands und generell so junge kreative und alte kreative , fast tote kreative – tote Kreative! und nicht geborene kreative! - Leute eigentlich extrem unterst&#252;tzt werden vom Kulturfond.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ist das ne Deutschlandkritik?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ne, das ist einfach nur die Kritik daf&#252;r..&#228;h.. Ja.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Nein, &#228;h ja. (beide lachen).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Hier zust&#228;ndige Beh&#246;rden m&#252;ssten sich eigentlich viel mehr k&#252;mmern so. Das ist schon schade.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Also rein kulturell m&#252;sste &#252;berhaupt viel mehr passieren, ne?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ja, defintiv.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: So, Statement.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Genau, jetzt ham wirs.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Stimmt. Aber ich glaub, das wird nicht passsieren hier.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ja die Bef&#252;rchtung haben wir auch.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Aber das liegt an den Leuten. Die Leute machen die Party.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ach jetzt bin ich schuld!? (beide lachen)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Die Leuet machen die Party, so siehts aus.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ok, n&#228;chste Frage: Welchen Einfluss hatte es auf eure Musik oder. auf eure musikalische Sozialisation, dass ihr in Chemnitz bzw. einem Ort, den ich nur in der Wikipedia gefunden habe – Neustadt an der Orla – aufgewachsen seid? Weil da gibt es ja&#8230;</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Karl-Marx-Stadt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>&#8230;ja. Weil da gibt es ja wenig&#8230;</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Intellektuelle!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: &#8230;Supertypen wie wir.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>&#8230;also eine beschauliche Musikszene, w&#252;rde ich jetzt behaupten.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Also in Chemnitz war ziemlich viel, aber das wei&#223;t du nat&#252;rlich besser.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Also in Chemnitz gingen eigentlich schon immer verschiedene Sachen, zum Beispiel AG Geige – wei&#223; nicht, ob euch das was sagt – die haben fr&#252;her zu DDR-Zeiten angefangen, haben so ziemlich als erste ostdeutsche Band mit Commodore, C64, und so nem Kram gearbeitet, und haben eigentlich ziemlich coole Sachen gemacht. Die haben zum Beispiel auch nen Song, der hei&#223;t „Amerika“&#8230; also hier Rammstein und so&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ja&#8230;? Ich wei&#223; es nicht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Die haben das eingespielt f&#252;r die. Und haben nackt auf der B&#252;hne getanzt in SED-Uniform. Es ging eigentlich schon immer was, aber das Problem in Chemnitz ist, dass alles irgendwie niedergetreten wird, dadurch dass.. Also Leute sagen zum Beispiel: „Ich geh dahin; ich will mit den Leuten von da nichts zu tun haben. Wenn du dorthin gehst – dich kenne ich nicht mehr.“ So ungef&#228;hr. Also du kannst aneinander vorbei gehen eigentlich. Das ist zum Beispiel in Jena viel besser. In Jena ist das alles irgendwie offener.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ja, ich wohne ja jetzt in Jena, aber in Neustadt, wo ich aufgewachsen bin, da gabs musikalisch nicht viel. Es gab eine Band, die mich sehr begeistert hat und ich glaub, das war auch der Grund, warum ich mit Musik angefangen hab. Und dann ich mir irgendso ein Rumpelschlagzeug geholt und hab dann eigentlich versucht, alles so zu konsumieren, was mir in den Rachen gefallen ist. Und dann war es halt ne Kleinstadt, da war halt gar nichts los, da war halt die Alternative, Musik zu machen. Und da hat man sich dann, statt irgendwo auf der Stra&#223;e zumzuh&#228;ngen, mit irgendwelchen Leuten nen Proberaum gesucht und angefangen, irgendwas zu machen. Und je nachdem, wie man da gerade musikalisch beeinflusst war, lief das dann in die Richtung. Ich bin dann relativ sp&#228;t eigentlich, mit 20/21 Jahren nach Jena gekommen, und da gabs dann musikalisch schonmal ne ganze Ecke mehr. Und dann haben wir uns auch schon kennengelernt. Das waren dann einfach die Einfl&#252;sse, die man da so mitgenommen hat – du hattest einfach Zeit, es war eine kleine, bekackte Stadt, wo gar nichts los war, im Gegensatz zu Chemnitz, wo dann wenigstens ein bisserl was ging. Und so haben wir uns dann die Abende vertrieben mit Musik machen, rumh&#228;ngen und ein Bier trinken&#8230;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ein halbes.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: &#8230;und naja, was man halt so macht aufm Halbdorf.  Ein halbes. Ja das war klar, wir mussten uns dann als Band reinteilen. Ne das hat einen schon beeinflusst, auch das mit Freunden Musik machen. Man hat es dann nicht so wie in der Gro&#223;stadt, wo dann Zeitungsannoncen in der Zeitung stehen logischerweise und man sich halt melden kann und sagen kann: „Ja ok, wenn ihr nen Bassisten braucht – ich bin einer und es interessiert mich eigentlich auch ganz gut so&#8230;“ Und das Sch&#246;ne war eben, mit Freunden Musik zu machen in dieser Stadt und nicht mit irgendwelchen Leuten und mal zu gucken, wie&#8217;s passt. Na und das ist mittlerweile halt nicht mehr so, mit Freunden Musik machen.. na, André?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ne. Ich mag mich nur selber.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ja, ich glaube das hat mich gepr&#228;gt. Ich glaube, ich k&#246;nnte mit fremden Leuten auch rein professionell Musik machen, aber dieser Spa&#223;faktor oder auch das, was einem Musik geben kann, w&#228;re dann halt anfangs zumindest nicht gegeben. Man muss dann halt immer gucken, was sich so entwickelt. Aber das hat mich dann schon gepr&#228;gt, mit Freuden Mucke zu machen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Und vor allem ist es die Sache: Chemnitz ist ja relativ ruhig. Genau wie Neustadt an der Orla, da ist ja auch rein gar nichts.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ey zu Fasching ist da die H&#246;lle los. (beide lachen)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Und das 365mal im Jahr.<br />
Aber du hast dann auch nicht diesen Input von der Gro&#223;stadt. Da kriegste ja so viel Input, was du machen kannst. Und da fangen halt auch viele an, sich unterzuordnen, irgendwie. Und dort kannst du halt einfach frei sein, nackig &#252;bers Feld h&#252;pfen und schreien: „Die Hexe ist tot.“ Und alle findens gut. Also nur du, denn du lebst allein da. (beide lachen). Aber du bist halt nicht so sehr beeinflusst. Da ist eigentlich alles relativ offen und du l&#228;sst einfach nur das an dich ran, entweder was dich umgibt, oder was du an dich ranlassen m&#246;chtest. Das ist halt in Gro&#223;st&#228;dten, denke ich, sehr schwer.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Also es gab zumindest von einigen Leuten mal: „Geht mal dahin, geht dahin, geht dahin“, und selbst hat man eigentlich auch schonmal dr&#252;ber nachgedacht, vielleicht irgendwo anders hinzugehen, in ne gr&#246;&#223;ere Stadt, weil ja eigentlich alles naheliegender ist. Um vielleicht schneller vorw&#228;rts zu kommen oder spezifischer vorw&#228;rts zu kommen. Aber es hat halt seine Vor- und Nachteile.<br />
Deswegen sind wir heute hier.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ich wei&#223; nicht, ob das deine Frage beantwortet, aber wir haben wenigstens was gesagt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Das wollt ich einfach mal loswerden. Also das ist halt der Grund, weswegen Neustadt/Orla, Chemnitz, wie das so beeinflusst&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Ach schei&#223;e, jetzt sitzen wir hier.. (fasst sich an den Kopf)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Jetzt sind wir hier gelandet..</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Mann, ich wollte in der Oper von Paris spielen. Ich geh jetzt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Es sind noch Fragen, wir m&#252;ssen das jetzt klar machen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Naja, so viele sind es nicht mehr. Aber eine ganz klassische, die ihr wahrscheinlich immer gefragt werdet: </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Klassische Fragen werden abgelehnt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Wie wichtig ist ein Looper, wenn ihr Musik macht?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Looper?!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ach so, so eine Maschine, die dann&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ja, ein Effektger&#228;t, das loopt. Beziehungsweise: Wie schwierig ist es, zu zweit im Proberaum Musik zu machen und sie dann live wieder umzusetzen?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Das m&#246;chte ich mal klarstellen, wir benutzen keine Looper, das ist wirklich nur eine reine Gitarre und ein reines Schlagzeug. Bis jetzt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ich glaube, es ist ganz interessant, mit so nem Looper zu arbeiten. Definitiv, es gibt da sch&#246;ne Sachen. Aber wir haben es bis jetzt nicht genutzt, weil wir es nicht gebraucht haben, weil wir uns doch freier f&#252;hlen, mit dem was wir machen k&#246;nnen. Weil man sich ja auch da ein St&#252;ck einschr&#228;nkt, man muss sich ja auf diesem Loop bewegen. Wie haben auch schon dr&#252;ber nachgedacht, André hat sich so ein Teil auch mal zugelegt und wir haben ein bisschen rumgespielt. Ich denke, da kann man auch bestimmt noch sch&#246;ne Sachen machen. Aber im Grunde genommen wollen wir das auch nicht so als Mittelpunkt unserer Musik aufbauen oder nehmen. Viele loopen das und spielen dann drauf und dann klingt das, als ob da zehn Gitarren drauf w&#228;ren. Aber wir finden das eigentlich ganz gut, das so rough zu lassen, wie es jetzt ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Es ist halt trotzdem noch ne Maschine, irgendwie.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ist interessant, aber&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ich bin mir sicher, man kann das anders einsetzen. Defintiv.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: N&#228;mlich nicht loopen, einfach so lange laufen lassen, bis es irgendwann vorbei ist und der Speicher platzt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Einfach nur das Metronom durchlaufen lassen. Oder einfach nur anstecken, das w&#228;rs doch schon. (beide lachen).<br />
Nee, aber bis jetzt nutzen wir eigentlich null Looper. Der einzige Looper, der sind wir. Wir loopen ja generell alles.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ich denke wirklich, dass das interessant ist. Weil ich auch dar&#252;ber nachgedacht habe, das schlagzeugm&#228;&#223;ig zu nutzen, weil man wirklich eben auch viel damit arbeiten kann. Aber&#8230; das muss man halt auch wissen, wie man das einsetzt. Das Problem ist bei Effekten, die klingen halt immer ganz gut und man neigt dann schnell dazu, das einfach zu &#252;bertreiben damit und dann ist es too much. Wir nutzen es nicht, aber man sch&#246;ne Sachen damit machen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Aus den Fingern kommt der Sound.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Es wird schon irgendwann mal kommen, auch um selber ein St&#252;ck weiterzukommen und mal neue Ideen reinzubringen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Das hei&#223;t, ihr k&#246;nnt alles, was ihr euch ausdenkt, zu zweit umsetzen live?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ja. Wir transponieren eigentlich nur das, was wir im Proberaum machen, auf die B&#252;hne. Mehr machen wir eigentlich nicht. Also da gibt’s nicht irgendwie speziell ne Show.. na gut, ein paar Tanzschritte haben wir und einge&#252;bt&#8230; (beide lachen).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari macht nen Kopfstand am Schlagzeug&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ne das ist uns auch wichtig, dass wir &#252;berall so spielen k&#246;nnen, wie wir sind. Ohne Effekte, ohne alles, dass wir uns einstecken k&#246;nnen oder einfach ans Drum setzen und losspielen und dass jetzt nicht so ein extremer Unterschied w&#228;re wie wenn wir mit Effekten arbeiten w&#252;rden. Da passen wir zumindest auf.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Meist ist man ja &#252;bersensibel mit Effekten. Das mein ich jetzt so, dass man Effekte &#252;berbewertet, wenn man sie selber nutzt, indem man ein Effektger&#228;t auspackt und sofort alles irgendwie reindreht. Das muss halt immer komplett sein, alles was es hergibt. Und manchmal ist halt weniger mehr. Ich mein, ich hab zwar viel Kram rumstehen, aber das ist eigentlich nur, um mal irgendwas lauter zu machen oder leiser zu machen. Ansonsten arbeiten wir nur mit den Sachen, die wir zur Verf&#252;gung haben. Das reicht eigentlich. Es gibt ja tausend M&#246;glichkeiten, Milliarden, Billiarden&#8230; Trill&#8230; wie hei&#223;t das?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Zill..</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Zilliarden. (beide lachen)<br />
Aquilliarden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ja.. ich spar mir die Frage, wieso ihr zu zweit seid.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Weil wir einen schlechten Basser suchen und noch keinen gefunden haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Warum sind wir zu zwei? Das wissen wir eigentlich auch nicht so richtig. Das Ding ist, dass wir das jetzt nicht darauf beschr&#228;nken, weil wir unbedingt ein Duo sein wollen, sondern es hat sich so ergeben, dass wir zu zweit angefangen haben: Und das Sch&#246;ne ist: Wir fahren rum als Duo, aber wir waren jetzt, als wir auf Tour waren, stellenweise mit 18 Leuten auf der B&#252;hne. Dann waren wir halt eben kein Duo mehr. Wir wollen das eben nicht fixen, das l&#228;sst uns halt mehr Freiraum, rumzuexperimentieren. Und das ist gut so. Und das Sch&#246;ne ist auch: Viele Bands werden das kennen – im Proberaum ist es einfach ne bessere Kommunikation. Wenn André mir was vorspielt und mir gef&#228;llt das, dann k&#246;nnen wir das spielen. Da ist kein Basser – nichts gegen euch Basser – oder irgendein anderer Musiker, den man fragen muss. Entweder es funktioniert, oder es funkltioniert nicht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Es ist halt ein extrem kurzer Weg so. Wenn du jetzt noch eine dritte Person mit dabei hast, wie zum Beispiel mit dem Mischa, mit Beatbox, ist das ja eigentlich schon wieder ein v&#246;llig anderes Instrument, was er eigentlich au&#223;en vor macht. Und wenn er dann genauso tickt, was er eigentlich macht, dann hast du wieder nen kurzen Weg. Aber wenn du jetzt noch Leute da hast, drei-vier Leute meinetwegen, so ne gro&#223;e Band, dann brauchst du halt immer nen Leader, irgendjemand, der sagt: „So und so geht’s lang.“ Und so schmei&#223;t du dir einfach nur Sachen hinterher. Und das geht eigentlich ganz gut. Also macht Spa&#223;, auf jeden Fall. Es f&#228;llt auf jeden Fall leichter, spontan zu sein.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Gerade live merkt man es dann auch, gerade weil wir ziemlich gut kommunzieren live – wenn man das so nennen kann, ich wei&#223; es nicht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Wenn sich zum Beispiel Jari verspielt, kann ich viel schneller drauf reagieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Genau. Und weil ich mich st&#228;ndig verspiele, denken viele Leute: „Das ist ja wahnsinnig, wie der das improvisiert. (beide lachen)<br />
Ja, aber wei&#223; nicht, da gibt es eigentlich wirklich keine Antwort. Es ist nicht so, dass wir f&#252;r die Duos k&#228;mpfen, dass auch Duos das schaffen k&#246;nnen, was man als 4-5-Mann-Kapelle schafft. Es hat sich so ergeben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Auf jeden Fall ist es ziemlich cool, wenn Leute generell Musik machen. Es sollten viel mehr Leute Musik machen. Noch mehr Leute und noch mehr Leute. Kinder und Musik machen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Kinder machen und Musik machen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Also Kinder machen, die Musik machen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Gut, das ist eine gute Idee.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Aber vorher muss das schon feststehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Klar. Die Kinder haben dann.. m&#252;ssen nat&#252;rlich&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Die m&#252;ssen ja generell mit 18 auf die Welt kommen, sofort anfangen mit arbeiten – ist ja logisch.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Kurze Zwischenfrage: Die B&#228;nder sind noch nicht voll, oder? - Noch 4 Minuten. - Oh, dann machen wir kurz, was ja ganz wichtig ist, bevor die B&#228;nder pl&#246;tzlich abbrechen.. dass ihr sagt: „Wir sind dyse, und ihr schaut wennsrockt.“ Und danach gucken wir, ob wir noch ne Frage hinkriegen.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Wir sind dyse&#8230;?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>&#8230;und ihr schaut wennsrockt.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>In diese gro&#223;e Kamera.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Sollen wir das sagen, oder was?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ja, das sollt ihr sagen, und da rein gucken. Und ihr k&#246;nnt das zusammen machen oder&#8230;</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari:  Wir sind dyse, und ihr schaut wennsrockt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>&#8230;im Wechsel oder im Kanon oder&#8230;</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">beide singend:  Wir sind dyse, und ihr schaut wennsrockt. Wir sind dyse, und ihr schaut wennsrockt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: 3-8.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">beide:  Wir sind dyse, und ihr schaut&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: &#8230;wenns&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: &#8230;rockt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Wow, kool.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Noch einen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">beide:  Wir sind dyse, und ihr schaut wennsrockt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Super. - Sch&#246;n. - Also eine Frage muss ich ja schon noch loswerden, da noch vier Minuten Platz sind. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: „Habt ihr Hunger?“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Das hab ich euch vorhin schon gefragt. Nee, aber ihr hattet euer Konzert mit ner Talkshow unterlegt letztes Mal, als ich euch gesehen hab, und &#228;h, ja: Habt ihr ne Lieblingstalkshow?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ist alles Nonsens, alles Bullshit und alles vor allen Dingen super lustig. Also die Leute wissen gar nicht, was da f&#252;r eine Comedy einem entgeht. Machmal.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Lieblingtalkshow haben wir sowieso nicht. Das war f&#252;r uns im Proberaum damals eher so ein Mittel, uns selber ein bisschen abzufeiern – als ein Mittel zu nutzen, auch live, dass Leute.. Gut, die denken dann dr&#252;ber nach, „ja, Fernsehen ist schei&#223;e“. Blo&#223; die meisten Leute, die zu unseren Konzerten kommen, wissen das eigentlich, dass zu 80%, was man konsumieren kann televisionsm&#228;&#223;ig, dass das eigentlich Bullshit ist. Aber f&#252;r uns war das witzig, und f&#252;r die Leute auch. Nat&#252;rlich mit dem Gedanken, „ey, wenn ihr schon Fernsehen guckt“ – nat&#252;rlich, wir sagen ja nicht, dass Fernsehen schei&#223;e ist, aber man sollte einfach mal gucken, was man sieht im Fernsehen. Man kann ja auch viel rausholen. Aber man sollte halt nicht den ganzen Tag dasitzen und sich diesen Kacktalkshowmist reinziehen. Und grad wenn man das nur akustisch h&#246;rt, also ohne die Bilder dazu, kriegt man nochmal extrem mit, wie bescheuert das eigentlich stellenweise ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Und es wandelt ja immer. Jetzt sinds ja nicht mehr Talkshows, jetzt ist es irgendwas anderes. Irgendwelche Leute ziehen nach Gr&#246;nland und versuchen da, Hopfen anzubauen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Hopfen zu essen, bis sie platzen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Und sich zu sonnen, bis sie wei&#223; sind oder sowas.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Ich glaub, das ist das, wo wir eigentlich drauf aufmerksam machen wollten, was aber eigentlich unn&#246;tig ist, weil die meisten wissen das schon.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Jaja, die meisten wissen das.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Nicht alle.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Es war mehr son lustiger Punkt irgendwie.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Und es ist auch schon.. wir m&#252;ssen schon oftmals schmunzeln, wenn wir so zuh&#246;ren, was da l&#228;uft. Es ist schon abgefahren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Zumindest hat letztens mit Volt ne Band gespielt zusammen, die haben es genauso versucht.  Das war schon mal be&#228;ngstigend anzugucken, dass jemand versucht, irgendwas zu kopieren. Fand ich sehr heftig.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Echt?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Hm. Fand ich extrem heftig.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Wer war das?!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ich. (beide lachen)<br />
Ne, aber das war irgendwie be&#228;ngstigend. Da hast du dich unwohl gef&#252;hlt in deiner eignen Haut. War ganz komisch. Aber na gut, egal.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Es gibt jedenfalls keine guten Talkshowas, jedenfalls in diesem klassischen Sinne, wie wir es auch nutzen live. Wenn ihr eine kennt, sagt uns bitte Bescheid.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ich schau kein Fernsehen.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Wie hie&#223; der Typ? Mattscheibe.. der ist ganz gut. Kalkhofs.. Oliver Kalkhofs.. Aber das ist ja schon wieder ne Show, was der macht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Auch Olli, du warst auch mal besser.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Hmhm. Als du noch mit f&#252;nf L geschrieben wurdest. Und gro&#223;em I.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Gut, soweit das mit der Talkshow.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ich muss mir jetzt noch nen Ingwertee machen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Noch schnell einen Ingwertee?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Ja.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Was brauchen wir denn noch f&#252;r sch&#246;ne Fragen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Ich glaub, das Band is eh voll. Ich hab zwar noch ein paar, aber.. – wir haben noch 40 Sekunden – aber eigentlich&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Na los, ganz schnell!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Aahh.. Wenn ihr eine neue Person kennenlernt, wann erz&#228;hlt ihr ihr, dass ihr in einer Band spielt, dass ihr Musik macht, was f&#252;r Musik ihr macht..?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Das kommt drauf an, wann das Thema kommt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Sofort nat&#252;rlich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Hallo, ich spiele in ner Band; wer bist du eigentlich? (beide lachen)<br />
Ne, das kommt ausm Gespr&#228;ch raus. Da bin ich auch ganz froh, wenn man das ein St&#252;ck zur&#252;ckhalten kann.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">N&#228;chste Frage, komm schnell, das schaffen wir noch!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ok. Ich hatte eigentlich nur noch eine sehr &#228;hnliche zu der Talkshowfrage, n&#228;mlich, wo ihr das Arbeitsamtsample her habt. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: M&#252;sste „Vera am Mittag“ sein, glaub ich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Denke ich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Aber ich wei&#223; es auch nicht genau.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Aber den Satz sagt ein Professor, und das ist das allerwichtigste.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: „Ihr k&#246;nnt n&#228;mlich auch Schuhe putzen im Bahnhof. Oder &#228;lteren Damen die T&#252;ten nach Hause tragen.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Das klang sehr original nach Arbeitsamt.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: „Ja, wer soll die Arbeit denn machen, wenn sie keine 18-j&#228;hrigen machen wollen&#8230;“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Die haben sich da irgendwelche Psychologen und Leute eingeladen, und da hat tats&#228;chlich einer diesen Satz gesagt, und das fand ich grandios. Es hat genau rein gepasst.. fand ich geil.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ok, wir sind durch.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Aber wir als Musiker haben so viel Geld, wir brauchen nicht mehr arbeiten. Als Musiker ist man heutzutage..<br />
Ne, vielen Dank f&#252;r die Geduld.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"><strong>Ja, danke f&#252;rs Interview.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">André: Hat Spa&#223; gemacht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Jari: Gern gern gern.</p>
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		<title>Jeniferever</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 12:21:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wo solche Musik entsteht, muss es kalt sein und die N&#228;chte d&#252;ster. Solche Musik, das soll hei&#223;en ausufernde Popmusik mit Referenzen an Shoegaze, Postrock und irgendwie auch The Cure.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo solche Musik entsteht, muss es kalt sein und die N&#228;chte d&#252;ster. Solche Musik, das soll hei&#223;en ausufernde Popmusik mit Referenzen an Shoegaze, Postrock und irgendwie auch The Cure. Ungl&#252;ckliche Liebe im &#220;brigen scheint es an diesem Ort auch zu geben, ebenso Jugendfreundschaften, die Jahrzehnte halten.</p>
<p><span id="more-476"></span>Eben eine solche Jugendfreundschaft verbindet die vier Mitglieder von Jeniferever, die gemeinsam Musik machen, seit sie 10 Jahre alt sind. Und mit Anfang 20 ihr Deb&#252;talbum „Choose a Bright Morning&#8221; ver&#246;ffentlichten und seitdem unerm&#252;dlich durch Europa touren. Mittlerweile ist auch das zweite Album „Spring Tides&#8221; der Band aus Uppsala erschienen.</p>
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		<title>Tephra</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 14:36:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[D&#252;steres Gitarrendr&#246;hnen, fieses Br&#252;llen im Subbass-Bereich und repetitive Riffs in 10-min&#252;tigen Songs. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>D&#252;steres Gitarrendr&#246;hnen, fieses Br&#252;llen im Subbass-Bereich und repetitive Riffs in 10-min&#252;tigen Songs. In dieser Musik finden sich kein lauer Sommerabend, keine zarten Fr&#252;hlingsgef&#252;hle, h&#246;chstens ein sehr langes Aprilgewitter. Ganz anders hingegen Menschen hinter der Musik – f&#252;nf Freunde aus Braunschweig, die seit Jahren Musik machen, denen es aber doch vor allem um die gemeinsam erlebte Zeit mit den Freunden geht. <span id="more-426"></span></p>
<p>Tephra haben 2005 ihr selbstbetiteltes Deb&#252;talbum ver&#246;ffentlicht, 2007 folgte der Nachfolger &#8220;A Modicum of Truth&#8221;. Wir haben uns auf dem South of Mainstream Festival mit der sympathischen Band getroffen – selten wirkte die Diskrepanz zwischen dem Antlitz der Musik und dem der Musiker so frappierend. Unbedingt reinschauen!</p>
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		<title>Toboggan</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 08:05:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Postrock-Gitarren (dis-)harmonieren mit zerbrechlich vorgetragenem Gesang, ein treibendes Schlagzeug unterst&#252;tzt melodische Basslinien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Postrock-Gitarren (dis-)harmonieren mit zerbrechlich vorgetragenem Gesang, ein treibendes Schlagzeug unterst&#252;tzt melodische Basslinien. Toboggan machen Musik f&#252;r den Winter, verklanglichen mit unfassbarer Leichtigkeit blassblauen Himmel, klirrende K&#228;lte und Melancholie plus Hoffnungsschimmer zugleich.<span id="more-419"></span></p>
<p>Das Lausanner Trio Toboggan hat j&#252;ngst sein drittes Album ¡E brutal! bei dem Schweizer Label Saïko und den Berlinern von Sinnbus ver&#246;ffentlicht. P&#252;nktlich zum Release kamen Toboggan endlich auch f&#252;r ein paar Konzerte in unsere Breitengrade. Da schlie&#223;t sich der Kreis zu Favez und Pendleton, die zu den guten Bekannten von Toboggan z&#228;hlen (Toboggan-Bassistin Maude spielt sogar neuerdings auch bei Favez).</p>
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		<title>[Rebecca] Der mündige Musikhörer</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 20:24:56 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommen wir aber zu dem eigentlichen Anliegen dieses Eintrags: Nachdem der Hype um den m&#252;ndigen B&#252;rger, der nur so viel zahlt, wie die Kunst ihm wert ist, eigentlich schon mit Radiohead und Saul Williams abgeflacht war, kommt nun das neue Tellaro-Album als ausgesprochener Nachz&#252;gler daher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;zahl-so-viel-wie-du-willst-Modell ist ja schon fast ausgereizt, der gro&#223;e Hit scheint es auch f&#252;r Radiohead nicht gewesen zu sein&#8230; jedenfalls verlangen sie inzwischen wieder fixe Betr&#228;ge. <span id="more-355"></span>Radiohead haben ja im &#220;brigen ihre Single &#8220;Nude&#8221; diesen April in Einzelspuren zum freien Remixen verkauft - pro &#8220;Stem&#8221; musste man 99 Cent hinbl&#228;ttern. So schaffte die Band mit &#8220;Nude&#8221; seit Jahren wieder den Sprung in die Billboard Hot 100 und verdiente sich wahrscheinlich an dem Song, wie auch an &#8220;In Rainbows&#8221; (immerhin Platz 1 in England), eine goldene Nase. W&#228;hrend aber das Echo in Blogs und anderen Medien auf die Nude-Remix-Aktion noch recht gro&#223; war, schienen sich f&#252;r die Neuauflage des Konzepts jetzt im Oktober mit der n&#228;chsten Single &#8220;Reckoner&#8221; nur noch wenige zu interessieren.</p>
<p>Kommen wir aber zu dem eigentlichen Anliegen dieses Eintrags: Nachdem der Hype um den m&#252;ndigen B&#252;rger, der nur so viel zahlt, wie die Kunst ihm wert ist, eigentlich schon mit Radiohead und Saul Williams abgeflacht war, kommt nun das neue Tellaro-Album „Jars, Jams &amp; You&#8221; als ausgesprochener Nachz&#252;gler daher. Auch hier das Gleiche: Zahle so viel wie du willst, im Gegenzug gibts ein DRM-freies Album in 320 bpm mit PDF-Booklet. Einer der Unterschiede: Tellaro geh&#246;ren zu diesen Bands, nach denen man sich bei Tauschb&#246;rsen dusslig sucht. Ein weiterer Unterschied, und das ist der entscheidende f&#252;r mich: Der selbst gew&#228;hlte Preis funktioniert als Anzahlung auf die noch kommende Vinyl-Version.</p>
<p>Tja, und so habe ich nun zum zweiten Mal f&#252;r mp3s gezahlt. Denn eigentlich brauche ich schon was zum Anfassen.. und freue mich dementsprechend auf die Schallplatte. Nach dem Runterladen wartete, wie schon von 2nd rec bekannt, noch eine Befragung sowie ein kleines Schmankerl. Und die Musik? Ich bin zwar erst beim f&#252;nften Lied, aber so als erstes Urteil: Tellaro scheinen die Jahre genutzt zu haben, um ihren Optimismus etwas aufzupolieren, tanzen zu gehen und&#8230; HipHop zu h&#246;ren.</p>
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		<title>Scott Kelly Interview.txt</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 12:15:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hier also auch die Textfassung zum Video-Interview. Bei manch einem Wort bin ich mir nicht ganz sicher, ob Scott Kelly wirklich das so gemeint hat, aber im Gro&#223;en und Ganzen sollte es auch mit Fragezeichen verst&#228;ndlich sein. Viel Spa&#223;.
How would you describe your music to a deaf person?
That&#8217;s a good start, yeah (laughs). Well,  I [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier also auch die Textfassung zum <a target="_blank" href="http://wennsrockt.de/scottkelly">Video-Interview</a>. Bei manch einem Wort bin ich mir nicht ganz sicher, ob Scott Kelly wirklich das so gemeint hat, aber im Gro&#223;en und Ganzen sollte es auch mit Fragezeichen verst&#228;ndlich sein. Viel Spa&#223;.<span id="more-340"></span></p>
<p><strong>How would you describe your music to a deaf person?</strong><br />
That&#8217;s a good start, yeah (laughs). Well,  I think, you know, when you&#8217;re talking about the acoustic music.. hm. I think I would say it&#8217;s a lot of silence. Almost a third of it is silence, there&#8217;s a lot of space and a lot of tone. With Neurosis, I think that deaf people can actually feel Neurosis. I&#8217;ve talked to them who could, because of the vibration and the volume. So with Neurosis, I think deaf people could actually understand on the subfield of sound what we&#8217;re doing.<br />
You know, for me, my acoustic music is kind of warren (?), this garden (?) of simplicity that I try to bring into my life. And I have a real drive to do it and it kind of expresses in simple terms the lean or the less is more to me: Stripped down to an essence of emotion and tone and sound.</p>
<p><strong>What would you say inspires your music most?</strong><br />
My Life. Completely, really. My experiences and perceptions of the experiences of people around me. There&#8217;s not really anything else, but there is plenty there, you know?</p>
<p><strong>What was the finale impulse to you that you said to yourself that you need a solo project to express yourself and what you cannot express with other bands?</strong><br />
I always have this need for balance. This is like a perfect balance to Neurosis to me because this is so baring. It&#8217;s a huge challenge. I&#8217;ve been in Neurosis for well over half of my life and next to like holding my 20 years old son in my arms  it&#8217;s probably the most natural and comfortable place that I have and I need to do things that are different and challenging and a little bit scaring at times and this definitely is because I don&#8217;t have the support of my brothers up there and I&#8217;m really used to that you know. So it&#8217;s something you really fall back on when you have people like that around you. I&#8217;m just that type of person that needs to do that, I need to do things that are difficult to overcome them in order to feel like I&#8217;m still doing shit that matters.<br />
It also just kind of comes out of me. I don&#8217;t remember where the first thought came from to do it but once I started doing it it was like a kind of opening this window a little bit.. and through that time, a lot of things have changed in my life. I have a very addictive personality and had really long drug and alcohol addictions in my life that I left behind about six years ago, just after the first solo record. So in a way, this has replaced a lot of that. I feel like the windows are really open now, like the music just flows really through me - in the same way that Neurosis does.<br />
Yeah, it just feels good, it&#8217;s a challenge, it&#8217;s difficult, you&#8217;ll see. It&#8217;s difficult to deal with the crowd in this situation, I have to deal with the crowd, but it&#8217;s good. There&#8217;s nowhere to hide, you know. It&#8217;s right there.</p>
<p><strong>How do you decide whether a song you write is for Blood &#038; Time or for Scott Kelly solo – I think there&#8217;s also an overlaps..?</strong><br />
Basically, I think that either project could do most of the songs. Some of the songs I play tonight – I&#8217;m playing mainly songs of the new record – but some of these songs could be done by Blood &#038; Time. I think some of them would be more difficult but that is a little bit gray to me. Although with this album I tried to craft these songs more with the intention of performing them by myself first so that the foundation would be intact and adding on later is not simple but easier. You know you can&#8217;t .. going back and doing a foundation on a house after you really built the house is really difficult. I&#8217;m trying to make the foundations stronger and then we can do with it as we wish. But there&#8217;s a ton of other songs that is Blood &#038; Time&#8217;s. You know Blood &#038; Time is more of a .. it&#8217;s a band, it&#8217;s a rock band. It&#8217;s louder. I think with the next Blood &#038; Time record the differences will become more apparent. „Remember Me“ was just a particular song that I needed to put on this particular record. That song just had to be there, it just had to do with the record itself. In the end, there was a couple of other songs that I was gonna put on there and I decided to take them off and put that on. And I wanted to do it in a different way. I had been playing it in my solo sets for a while, so I had a different arrangement and everything ready.</p>
<p><strong>Other band members of Neurosis also have their side projects, like Steve von Till. Could you imagine a collaboration with his acoustic project?</strong><br />
Oh yeah, we&#8217;ve already talked about it many times, just need a time to do it. With Steven I have collaborated on so much music. We&#8217;ve collaborated on every single Neurosis song since Steve joined in &#8216;89. It&#8217;s definitely something that has to happen and it&#8217;s something that I really look forward to. Steve&#8217;s natural ability of playing guitar always far repassed mine. His first solo stuff was to my ear was much more developed and basically better than what I was able to do. I just wasn&#8217;t as comfortable with it as quickly as he was. I have been working on it and I feel now that I&#8217;m able to express myself much easier within a framework of acoustic stuff. Maybe sometime in the next two or three years we will find the time to sit down and really write something together. It would be a great thing to do.</p>
<p><strong>Which band – defunct or still operational – would you most like to see live?</strong><br />
I guess one that I didn&#8217;t see.. yeah I would have liked to see The Germs above all. I missed The Germs. I got into punk rock right when he died so I always regretted that. I was pretty lucky otherwise.. You know I would have loved to see Pink Floyd in &#8216;69 or 13th Floor Elevators in &#8216;65 or Led Zeppelin in &#8216;73 or &#8216;74. I would have loved to see Hank Williams. Probably above all, I would have loved to see a real good Hank Williams set as from everything I heard there weren&#8217;t a lot of good ones. He was prone to not show up in the best shape to perform. Or even to be across the street where Robert Johnson is playing his guitar on some sidewalk in Mississippi. There&#8217;s a lot of places that I would like to visit, to witness live music. But I had the good fortune that in the punk rock and hardcore days I was lucky to be in California that time and see a lot of good bands at their peaks. So  I&#8217;ll take what I got and be ok with it.</p>
<p><strong>What is your fondest memory in relation to music – a live concert or record that changed your life?</strong><br />
I don&#8217;t know if I have one – there has been a number of them. For instance, the first time Neurosis played Germany was a huge thing to me. I think to all of us, because it seemed so out of reach to us. When we started the band five years before that, I don&#8217;t think we ever considered the fact that we would possibly be able to visit the other side of the world and see things, you know. I mean we were in shock for three days when we first got here. Literally, all I could say was “I can&#8217;t believe I&#8217;m here, I can&#8217;t believe it, I can&#8217;t..” Like I&#8217;d been in an accident or something, you know. “Are we in Germany.. we&#8217;re actually here.. amazing”. Now I have friends like Ansgar (tour manager) that I have known since that day and we&#8217;ve been friends ever since, we&#8217;re good friends.<br />
Seeing the Bad Brains in 1982 was really an impact for a moment.. probably the greatest band ever. Definitively could be argued that they were the greatest band ever to exist. I definitively hadn&#8217;t seen anything like it and I still listen to it. The majority of their music and as particular that stretch of &#8216;82 to &#8216;95&#8230; they were unbelievable. Especially at that time there was a lot of bands and I liked a lot of these bands but most of them couldn&#8217;t really play that good. There were few bands that could, you know D.R.I. could play pretty good, Circle Jerks and Black Flag played pretty good, but most of the  bands were still very primitive – and that was ok, but when you ran into a band like the Bad Brains who were like .. fuck.. monsters .. and the energy that came out of them was just incredible. Black Flag was the same but different. I think that the Black Flag experience probably because I was on acid had a lot to do with a lot of things that happened to me. They were just venomous. They had a very different approach. They would just play and it was a super violent crowd. People were just fighting all over the place and they didn&#8217;t stop. They just kept playing and feeding it, feeding the energy in the room. And it was just crazy, it was mayhem, it was very different, you know. It wasn&#8217;t like this “Everybody be nice to each other, come on, just take care of each other”, it was just like “No, fuck that, just do what you&#8217;re gonna do. Do it now, don&#8217;t hesitate”. And I like that. To me, that&#8217;s the much stronger statement than “Please don&#8217;t hurt each other” because unfortunately we are human beings and that&#8217;s what we do.</p>
<p><strong>What would you do if you lost your arms or your hearing?</strong><br />
Well I would probably be very depressed for a very long time and hopefully I would sing. I think that&#8217;s a nightmare to any musician. You know I work with my hands and have my whole life. I&#8217;ve had numerous hand injuries, I&#8217;ve had surgery on this [left] arm twice from work injuries. Thankfully I have a bunch of children that would love me the same either way and my wife the same but I wouldn&#8217;t be a very happy person, that&#8217;s for sure. That would be a very very cruel judgment to put upon me but it may happen, I had cruel judgments before. From a personal standpoint, that would be one of the worst things that could happen to me. There&#8217;s many worse things that could happen to me than that but I would be fucked up.</p>
<p><strong>Can you tell us something about Combat Music Radio? How does it feel like to be a journalist?</strong><br />
It&#8217;s probably a good thing that I did it, it&#8217;s a whole different thing. I actually really like.. I tend to interview people .. Because it&#8217;s for a radio station and I&#8217;m not under any pressure to it. I don&#8217;t have to do an interview a month or so. I just do them when I wanna do them. I mean I&#8217;m running the thing so I have even more control in that area. I just do them with people that interest me. You know it&#8217;s good. I&#8217;m actually working on compiling a lot of them at this point because I&#8217;ve done a few. On top of my head I did a two hour interview with Wino about a year and a half ago that was really really deep. I did a long interview with Jarboe as well that was very good.. Aaron Turner from Isis.. I just did an interview with Lee Dorian the other day when I was in Holland [on the Roadburn festival]. I actually did one with Dave Wyndorf from Monster Magnet the other day that was really really cool. The guys are fucking brilliant. I really liked a specific period of that band and somebody sent me an email saying he was available for interviews. I was like “Oh I wanna talk to him”. And, you know, when you get to know people that way – you build up this thing in your mind what this person might be like or what they mean to you and then you meet them and they become humans to you.. I think that that&#8217;s really a particular (?) gift. In his case, I didn&#8217;t know him, so we had a really nice conversation. It&#8217;s very cool when you see the human aspect of all of these people. Yeah, it&#8217;s cool. I&#8217;s very different though.<br />
But I promoted shows, too, so that&#8217;s good - I promoted shows and I&#8217;ve interviewed bands, the two things I run into must when I&#8217;m on tour: promoters and people from the press. I have a better understanding. You know I&#8217;ve always had respect or the press and for promoters.<br />
But yeah.. it&#8217;s cool, it&#8217;s fun, it&#8217;s different. A different sort of pressure.</p>
<p><strong>Music seems to be your life, but what is it that keeps you going on and doing that?</strong><br />
It just is. It just runs, it&#8217;s a fucking machine. It&#8217;s not even a choice. I couldn&#8217;t stop it if I wanted to and I definitely don&#8217;t. Well I guess.. maybe I could stop it.<br />
It&#8217;s just: You make this commitment to do this stuff, and that&#8217;s what I did when I was like 14 years old and then I have been doing it ever since and it&#8217;s a discipline. It&#8217;s like any art. It&#8217;s more like a martial art in many ways. It&#8217;s something you practice every day. You have to put your time into it in order to get back from it and that&#8217;s probably why I&#8217;m just feeling that things are flowing really strong right now because I put a lot of time and a lot of work and all of my heart into it every step of the way. And then, mixed with a little bit of luck I actually survived and I&#8217;m alive I get the chance to kind of reap what I have sown a little bit.<br />
Music is my religion, it&#8217;s my church, it&#8217;s the place where I find sanctuary, it&#8217;s the place where I find comfort and it&#8217;s the place where I find wisdom and it&#8217;s the place that has really opened me in so many ways and to so many things. Eternally grateful. It&#8217;s the one thing that really communicates. Words fall sure (??) every time but music and sound really communicate even if you don&#8217;t know the words. There is a way that you can communicate through music that people don&#8217;t have to know the words, they just know what you mean, or they know the feeling to themselves which is even better.</p>
<p><strong>How is your point of view towards that music becomes more of a commodity than a luxury in the age of Internet and downloading music and getting to know lots of bands?</strong><br />
That&#8217;s very gray to me because on one hand as a member of an independent band and part-owner of an independent record label I know how much it hurts bands when people just download their music and don&#8217;t buy it. And it would be easy to say as a band like Neurosis “Please buy our records because we still work jobs and pay for our own shit and we are not rich and this and that, but go ahead and download all the Metallica records that you want!” but you can&#8217;t really do that because that&#8217;s not really right. The other side of it is how much music that disappeared that keeps appearing on the Internet, records that are out of print, very rare things.. So I think in the end for me I come down on a side of communication being the number one thing. I think that&#8217;s the goal of music – to me, that is my goal with music, is communication, is give and take.. But I think if people had a better understanding how much sacrifice is involved in doing something like this. You could not calculate the amount of sacrifice that is involved in a project like Neurosis. You know you work forty hours a week and you practice the next for twenty at times. We don&#8217;t do that anymore, but for years that&#8217;s what we did. ..the time you are away from your family, the all-consuming nature of it. This isn&#8217;t something you can turn off. If I grab that guitar, it right now starts, it&#8217;s starts right now when I think about it. You know, there&#8217;s a price to be paid for this kind of endeavor and it would be nice if people just understood and respected that when they make that decision “Should I download this or should I try to find 20 dollars in my budget to pay for it. But believe me, again it&#8217;s difficult. I work, too, I work six days a week at a regular job to support my family and I know how hard it is to come up with the next twenty dollars to buy something you really want and it&#8217;s really hard to not go and take the thing that&#8217;s for free. There&#8217;s definitely a mentality in the world now that things should be free, that somehow the work that I do should then be free to someone else to have. I don&#8217;t know. Maybe it should be.</p>
<p><strong>What was your most recent music discovery and what is so great about it?</strong><br />
Definitely would be Munly &#038; The Lee Lewis Harlots. I walked into a club in my local town nearest where I live which is very small and in the mountains. A friend of mine had told me that I should go and see this band called Slim Cessna&#8217;s Auto Club and he said they were from Denver and they were kind of 16 Horsepower issue something like that and I did my usual thing and was “Yeah ok, I&#8217;ll go” and then when it came down to it I wasn&#8217;t answering my phone because I don&#8217;t like crowds - I know that sounds kind of weird but I don&#8217;t – and he came, knock knock knock, and my wife said come on let&#8217;s go, you said you&#8217;ll go let&#8217;s go. So we walked into the club and within about five seconds after this band had started I noticed this one guy in the band and immediately fixed on this guy like he just got this energy, he just got this aura around him. And he comes out, after about two minutes of the song, he starts singing and he starts with this almost like Tuvan throat singing, this really ultra low, very resonant tone. He starts out with that and he cycles the whole thing all the way through and up into this almost like Hank Williams high kind of vibrato and he just does it. I have never heard anybody do that before, that was fucking amazing and the whole time he did it with this out of the world energy about him. I watched the performance and they are a really good band but I was constantly like fixed on this guy. All of us were just like “who the fuck is this guy? He&#8217;s just a trippy intense guy”. I went up and talked to him a little bit afterwards and we had a few common friends and everything and I went home and started finding his music, getting CDs from friends and stuff. His solo stuff and Munly &#038; The Lee Lewis Harlots is somewhere in the neighborhood of Woven Hand and 16 Horsepower but there&#8217;s something about this guy&#8217;s delivery (?) and his writing is incredible. I really admire people who can write stories in a song even if it&#8217;s an author of books. I don&#8217;t have that ability – yet, maybe I will someday, but probably not. He is one of these guys who can craft these stories but his stories are so fucking awesome, so bizarre, and the music and the voice is just stunning. I&#8217;m sure that he&#8217;s been here but people really need to take the time to see him if he comes through your town. It&#8217;s M-U-N-L-Y. You gotta check it out. The last time I had a moment like that was probably twenty-some years before when I walked into a club and the Melvins were playing and I was like “who the fuck is this?”. It was just like that moment to me, like “how did I miss this?” I never even heard of this before, I didn&#8217;t know it existed and all of a sudden I find this thing that is so highly developed. It wasn&#8217;t like a new thing, it was obviously something he had been working on for a good fifteen years of his life. It&#8217;s very profound to me.</p>
<p><strong>Thank you. Awesome. Thank you very much.</strong><br />
Yeah you&#8217;re welcome, thank you.</p>
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		<title>Get Well Soon in Leipzig</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 15:20:35 +0000</pubDate>
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		<title>Get Well Soon</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 11:23:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was beim ersten Hinh&#246;ren betr&#252;bt klingt, entwickelt sich schnell zu wahrer Medizin f&#252;r unsere Seelen. Denn diese Melancholie, geschm&#252;ckt mit den grellen Farben der Ironie...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Rest now, weary head! You will get well soon!“ Mit diesen ermutigenden Worten begr&#252;&#223;t uns Konstantin Gropper aka. Get Well Soon auf seinem Deb&#252;talbum. Was beim ersten Hinh&#246;ren betr&#252;bt klingt, entwickelt sich schnell zu wahrer Medizin f&#252;r unsere Seelen. Denn diese Melancholie, geschm&#252;ckt mit den grellen Farben der Ironie, und einem F&#252;nkchen Kritik, l&#228;sst jedes geweinte Tr&#228;nchen verblassen. Ganz nach dem Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt!</p>
<p><span id="more-357"></span>Nun ist es kurz vor Weihnachten. Und Get Well Soon helfen uns dabei, das Warten auf die Bescherung zu verk&#252;rzen. Wie sie das tun? Sie schenken uns eine neue EP, bespielt mit sieben Songs, die &#252;ber Weihnachten geschrieben wurden, und sich auch danach anf&#252;hlen. Sie erfreuen uns mit einer weiteren Tour mit dem passenden Titel „Christmas in Adventure Parks“, die uns mit riesengro&#223;en Christbaumkugeln, glitzernden Lichterketten und k&#252;nstlichem Schnee ganz sentimental werden l&#228;sst. Neben all diesem Blinken und Glitzern fand Konstantin in Leipzig Zeit f&#252;r uns und lies sich mit Fragen l&#246;chern. Was er uns erz&#228;hlt hat, k&#246;nnt ihr euch im Interview mit ihm ansehen. Die Livevideos zu „Heading Home to the Pole“ und „You/Aurora/You/Seaside“ gibt es ebenfalls zu bestaunen. Bei uns d&#252;rft ihr das ganze Jahr &#252;ber Geschenke auspacken. Denn die Sch&#246;nheit dieser Musik ist zeitlos und Get Well Soon tun immer gut. So einfach ist das.</p>
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		<title>Technische Probleme [behoben]</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 09:55:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie hoffentlich noch nicht bemerkt wurde, sind [waren] seit einigen Tagen alle unsere Videos offline. Das Problem ist gefunden und wir werden versuchen, es diese Woche noch zu l&#246;sen [und gel&#246;st]. Bald gibt es dann auch endlich wieder was Neues zu sehen - Efterklang zum Beispiel oder AM Thawn oder Scott Kelly. Wenn das klappt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie hoffentlich <strike>noch</strike> nicht bemerkt wurde, <strike>sind</strike> [waren] seit einigen Tagen alle unsere Videos offline. Das Problem ist gefunden<strike> und wir werden versuchen, es diese Woche noch zu l&#246;sen</strike> [und gel&#246;st]. Bald gibt es dann auch endlich wieder was Neues zu sehen - Efterklang zum Beispiel oder AM Thawn oder Scott Kelly.<span id="more-332"></span> <strike>Wenn das klappt, k&#246;nnen wir euch dann endlich nicht nur die alten Videos wieder zeigen, sondern endlich auch eine Menge neue!</strike></p>
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		<title>Blackmail</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 12:52:36 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Is this the end? / You know the end/ There&#8217;s no defense/ No time to leave/ No breath to breathe/ No place to keep“</em> Ja, Blackmail gelingt es, uns das Gef&#252;hl zu geben, das Ende sei ein Zustand, den man nicht umgehen kann. Es dreht sich alles um das Hier und Jetzt. Und wer Blackmail bereits live erleben durfte wei&#223;, dass man w&#228;hrend eineinhalb Stunden nur f&#252;r den Moment lebt. Sie lassen uns den Atem anhalten. Sie lassen uns in einem Sumpf von harten Gitarrenriffs baden. Dabei warten wir nur darauf, dass uns die eing&#228;ngigen Melodien daraus wieder befreien. Doch wollen wir das wirklich? Nein! <em>„..it still remains/ it still remains&#8230;“</em><span id="more-352"></span></p>
<p>An einem der letzten herbstlich warmen Tagen Ende Oktober in der „sonnigsten Stadt Deutschlands“ trafen wir Aydo und Mario zum Interview. Sie sprachen mit uns &#252;ber ihre Entwicklung und das aktuelle Album „Tempo Tempo“. Anschlie&#223;end durften wir Blackmail im Freiburger Jazzhaus live bestaunen und feststellen, dass sie ihren Ruf als atemberaubende Liveband mehr als verdient haben. Doch genie&#223;t selbst. Bestaunt mit uns „Evon“ und „False Medication“.</p>
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		<itunes:summary>„Is this the end? / You know the end/ There's no defense/ No time to leave/ No breath to breathe/ No place to keep“ Ja, Blackmail gelingt es, uns das Gefühl zu geben, das Ende sei ein Zustand, den man nicht umgehen kann. Es dreht sich alles um das Hier und Jetzt. Und wer Blackmail bereits live erleben durfte weiß, dass man während eineinhalb Stunden nur für den Moment lebt. Sie lassen uns den Atem anhalten. Sie lassen uns in einem Sumpf von harten Gitarrenriffs baden. Dabei warten wir nur darauf, dass uns die eingängigen Melodien daraus wieder befreien. Doch wollen wir das wirklich? Nein! „..it still remains/ it still remains...“

An einem der letzten herbstlich warmen Tagen Ende Oktober in der „sonnigsten Stadt Deutschlands“ trafen wir Aydo und Mario zum Interview. Sie sprachen mit uns über ihre Entwicklung und das aktuelle Album „Tempo Tempo“. Anschließend durften wir Blackmail im Freiburger Jazzhaus live bestaunen und feststellen, dass sie ihren Ruf als atemberaubende Liveband mehr als verdient haben. Doch genießt selbst. Bestaunt mit uns „Evon“ und „False Medication“.</itunes:summary>
		<itunes:keywords>Interview, Live, Sendungen, deutsch</itunes:keywords>
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		<title>Blackmail in Freiburg</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 08:41:29 +0000</pubDate>
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		<title>Plokk Interview.txt</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 20:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Nun also Part 3 der rumfliegenden, abgetippten Interviews von anno dazumal. Was Plokk derzeit so treiben, wei&#223; ich auch nicht so recht. Inzwischen ist die Band zu viert, hat aber seit 2005 keine Platte mehr ver&#246;ffentlicht und macht sich auch live recht rar. Wie auch immer. Hier also die Textversion des 2006er Interviews auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun also Part 3 der rumfliegenden, abgetippten Interviews von anno dazumal. Was Plokk derzeit so treiben, wei&#223; ich auch nicht so recht. Inzwischen ist die Band zu viert, hat aber seit 2005 keine Platte mehr ver&#246;ffentlicht und macht sich auch live recht rar.<span id="more-308"></span> Wie auch immer. Hier also die Textversion des <a target="_blank" href="http://wennsrockt.de/plokk">2006er Interviews</a> auf dem Sofa vom <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/schubladenkonsortium">Schubladenkonsortium</a>.</p>
<p><strong>Ihr habt ja da diese Spitznamen - Dodekahedrakon, Optinen Harha, Megalon. Was hei&#223;t denn das alles?</strong></p>
<p>Julian: Also Dodekahedrakon hei&#223;t gar nichts und ist zusammen mit Megalon entstanden.<br />
Floyd: Megalon - k&#246;nnte man dazu sagen - ist der coole Typ aus Godzilla mit diesen geilen Armen, der hat so spitz zulaufende Arme, ich glaube mit Stacheln dran. Im besten Fall k&#246;nnen die sich dann auch noch drehen.<br />
Volker: Megalon ist auf jeden Fall so ein Roboter.<br />
Floyd: Nein, Quatasch!<br />
Volker: Kein Roboter? Jedenfalls irgendein Godzilla &#8230;<br />
Floyd: Organisch. Ja, organischer Godzilla-Gegner.<br />
Volker: Und ich dachte Dodekahedrakon w&#228;r irgendein Dreizehneck!? Na ja, Optinen Harha ist Finnisch und hei&#223;t Optische T&#228;uschung. Ich hatte irgendwann mal eine finnische Bekannte und sie hat versucht mir finnisch beizubringen. Das Einzige was h&#228;ngen geblieben ist, ist Optinen Harha, das fand ich irgendwie lustig.<br />
Floyd: Ich hab &#252;brigens auch &#8216;nen neuen Namen f&#252;r mich. Ich hei&#223;e: &#8220;Yei &#228;h em til passe em tu gosse em waal.&#8221; Das hei&#223;t: &#8220;Ich bin eine Schildkr&#246;te und du gehst wie ein Wal.&#8221;<br />
Volker: Soviel zu diesem Thema.<br />
<strong><br />
Eure Homepage ist ja sehr designlastig und auch euer CD-Layout ist ja schon was besonderes.</strong><br />
Floyd: Ja, ich mach den ganzen Quatsch immer. Ich hab mir da jetzt farbenm&#228;&#223;ig nicht so viel &#252;berlegt, wie das klingt. Ich w&#252;rde sagen momentan eher so ein knalliges gr&#252;n. Also gr&#252;n ist das neue pink, was vorher das neue &#8230;<br />
Volker: Also wir sind ja momentan eher schwarz-wei&#223;-lastig.<br />
Floyd: Polarisierend fast.<br />
Volker: Constructed halt, auch wenn&#8217;s manchmal nicht so klingen mag, es ist nichts zuf&#228;llig.<br />
Julian: Ganz gut war mal dieses Cover, wo wir nur 15 St&#252;ck von rausgebracht haben. Es sah aus wie ganz viele Linien, die &#252;bereinander geschachtelt waren. Wie so ein Bauger&#252;st mit einem Bauger&#252;st oben dr&#252;ber und man guckt so von unten durch und es ergeben sich immer neue Formen.<br />
<strong><br />
Bezieht sich das dann auch auf eure Musik?</strong><br />
Floyd: Das kann man auf jeden Fall sagen, es ist sehr konstruiert und sehr aufeinander geschichtet.<br />
nettv: Wie entsteht eure Musik eigentlich?<br />
Julian: Im Prinzip kommt jemand mit einer Idee an und dann probieren wir einfach dazu aus, was irgendwie passen k&#246;nnte, und wenn uns das gef&#228;llt, dann wird damit angefangen zu experimentieren, also rhythmisch auf jeden Fall. Gucken: Wo kann man was wegnehmen? Wo kann man vielleicht von einem 6/4- auf einen 5/4-Rhythmus gehen. Oder wo macht man das ganze l&#228;nger und wie variiert man das, dass das interessant und abwechslungsreich wird. Und dann ist immer noch nicht gesagt, das wir die Teile auch wirklich behalten. Es kann auch was v&#246;llig neues daraus entstehen. Also das ist eigentlich st&#228;ndig im Fluss.<br />
Volker: Das Ding ist: Wir sind selber wahnsinnig schnell gelangweilt von unserem eigenen Kram. Und dadurch entsteht h&#228;ufig diese Kurzatmigkeit der Sachen. Oder dass viele Sachen zusammenkommen, ganz kurz nur angespielt werden und es kommt wieder was neues.<br />
<strong><br />
Und wie kommen dann die Titel zustande? Die sind ja auch recht kryptisch.</strong><br />
Volker: Wir k&#246;nnten da jetzt was reingeheimnissen, aber im Prinzip ist es einfach ziemlich oft Nonsens.<br />
Julian: Zuf&#228;lle.<br />
<strong><br />
Und wie entstehen dann die Titel?</strong><br />
Floyd: Meisten sitzt ich da und muss ein Plattencover machen und muss mir dann Namen f&#252;r Platten und Titel &#252;berlegen. Es ist dann halt der Wahnsinn in euren K&#246;pfen, der von mir transportiert und reingedichtet wird. Ich &#252;berleg mir dann: Wie k&#246;nnten die Jungs gerade drauf sein? Und dann kommen so Sachen raus, wie die multiple Salatsch&#252;ssel und sowas. Kann man sicherlich auch nachvollziehen, wenn man unsere Musik h&#246;rt.<br />
<strong><br />
Wie kommt es, dass ihr bei euren Titeln manchmal die Vokale weglasst und manchmal nicht?</strong><br />
Floyd: Es liegt eigentlich daran, dass wir uns erst Plokk genannt haben und immer mehr zu diesem PLK gewandert sind, was ich an sich sehr sch&#246;n finde.<br />
Volker: Ja, die Vokale waren auf einmal weg. Ich habe damit nichts zu tun. Es hatte in erster Linie einfach Designgr&#252;nde, es sieht ganz gut aus, es ist eben eine Reduktion.<br />
Julian: Ich wei&#223; nicht, ob es nicht das erste mal sogar bei einer Set-Liste entstanden ist, als wir die geschrieben haben. Oh, guck mal, lustig, der Song hei&#223;t jetzt GNYF, oder RRCK.<br />
<strong><br />
Was hei&#223;t GNYF eigentlich?</strong><br />
Julian: IGINYF. Und das ist ne Abk&#252;rzung und ist ein Song, den wir Klaas zum Geburtstag geschrieben haben und hei&#223;t &#8220;I&#8217;m glad I&#8217;m not your father&#8221; und abgek&#252;rzt eben IGINYF.<br />
Floyd: Und weiter reduziert GNYF.<br />
Volker: Und &#8220;Eppendorf ist das Problem&#8221;, wie ein Song von uns hei&#223;t, das ist ja sowieso ein viel zu langer Songtitel und der hei&#223;t jetzt einfach nur noch PPNDRF.ST.DS.PRBLM. Eppendorf das ist ein Stadtteil von Hamburg, da muss Floyd leider immer arbeiten.<br />
Floyd: Ja, eins dieser Probleme dieses Stadtteils.<br />
<strong><br />
Wo arbeitet ihr oder was macht ihr denn neben der Musik?</strong><br />
Floyd: Ich bin Grafiker, deswegen lastet an mir immer die Verantwortung die Jungs sch&#246;n ausschauen zu lassen.<br />
Volker: Ich hab Musikwissenschaft studiert, bin da kurz vorm Examen. Das habe ich aber gerade auf Eis gelegt, weil ich in einem Kulturprojekt in Hamburg arbeite. Da mache ich alles M&#246;gliche, Verwaltung, Booking, Finanzkram.<br />
Julian: Ich bin Student und studiere Indologie und Anglistik. Also ich lerne Hindi und Englisch.<br />
<strong><br />
Wirkt sich das auch auf die Texte oder Titel aus?</strong><br />
Julian: N&#246;, also h&#246;chstens bei einem, den wir nicht mehr spielen. Aber das war auch eher Zufall, da habe ich noch gar nicht studiert. Der hei&#223;t Arag und so hei&#223;t ein Getr&#228;nk auf Sri Lanka, so ein Schnaps.<br />
<strong><br />
Warum spielt ihr den nicht mehr und warum spielt ihr generell einige Songs nicht mehr?</strong><br />
Floyd: Es muss ja weiter gehen.<br />
Julian: Irgendwann ist es einfach vorbei.<br />
Volker: Irgendwann schleichen die sich so aus den Setlisten raus. Irgendwann sagt einer: Oh, hab ich heute nicht so Bock drauf. Das n&#228;chste Mal ist er auch schon nicht mehr drin, weil man sich gar nicht mehr dran erinnert. Und dann hat man ihn auf einmal drei, vier Monate nicht gespielt und w&#252;rde ihn auch gar nicht so ohne weiteres hinkriegen ohne so richtig dran zu &#252;ben.<br />
Floyd: Das sieht man ja auch bei anderen Bands: Nena, Rolling Stones. Die spielen ja auch nicht mehr ihre alten Sachen. &#8230;<br />
Julian: Ich w&#252;rd&#8217;s eher damit vergleichen. Das ist wie, wenn du dir Platten kaufst. Irgendwann hast du da ein paar Platten im Schrank stehen, die h&#246;rst du nicht mehr. Irgendwann h&#246;rst du sie dir wieder an, aber dann stellst du sie auch wieder ganz nach hinten.<br />
<strong><br />
Mal zum Thema Gesang. Der kommt ja bei euch nur sehr vereinzelt vor. Wieso eigentlich?</strong><br />
Volker: Na ja, eigentlich gibt&#8217;s erstmal gar keinen Gesang. Aber an den Stellen, wo er doch vorkommt, da hat sich das einfach so ergeben. Wir machen das auch immer absichtlich ohne Mikrofon, auch wenn der Raum viel zu gro&#223; ist. Wir schreien dann halt rum und man h&#246;rt es dann eigentlich gar nicht mehr oder nur so ein bisschen oder nur in den Pausen. Das finden wir aber ganz gut. Das hat was Direktes, was Urspr&#252;ngliches.<br />
Floyd: Au&#223;erdem sind die Teile meistens so voll, dass man da nicht viel mehr als ein &#8220;ah&#8221; rein bekommt. Au&#223;erdem haben wir festgestellt, dass sobald Gesang da ist, die Leute viel mehr auf den Gesang achten. Ist ja auch klar, mach ich selber auch. Das ist halt bei uns niemals Intention gewesen, dass wir irgendwie Gesangsband werden wollten. Das hat sich dann eben auch nicht so entwickelt und wir sind da glaub ich eigentlich auch ganz gut damit gefahren.<br />
Volker: Es ist auch keiner von uns ein Songwriter, der zu Hause sitzt und Texte schreibt, die er vielleicht pr&#228;sentieren will. Das muss man ja auch erstmal wollen, nat&#252;rlich auch k&#246;nnen. Es muss aus einem rauskommen. Es muss einem wichtig sein, eine bestimmte Message damit auszudr&#252;cken. Es ist einfach nicht die Art und Weise, wie wir zusammen Musik machen.<br />
Julian: Das hat sich von Anfang an so ergeben. Wir hatten die Band. Wir haben ein halbes Jahr gespielt. Wir haben nie gesungen. Und dann auf einmal hatten wir zwei Auftritte. Da mussten wir zwei Lieder zusammenkloppen und da kam halt einfach kein Gesang vor. Wir haben das dann mal ausprobiert und gemerkt, dass es einfach nicht funktioniert. Wenn dann mal gesungen wird - in einem Song ist das ja so - dann ist das eher, weil es zu dem Song passt. Aber zu den anderen Songs passt das halt nicht.<br />
<strong><br />
IGINYF?</strong><br />
Julian: Genau IGINYF.<br />
Floyd: Das war ja auch ein Geburtstagsgeschenk, da mussten wir ja auch sagen, warum wir froh sind, nicht sein Vater zu sein oder seine Schwester, die er nicht hat.<br />
<strong><br />
Wie ist denn der Text? Man versteht ihn beim H&#246;ren nicht wirklich.</strong><br />
Floyd: Nein, das ist ziemlicher Nonsens. Das ist mir fast ein bisschen unangenehm, das jetzt hier nur so laut zu sagen. H&#228;tte man eigentlich schreien m&#252;ssen.<br />
<strong><br />
Was sagen eigentlich Freunde und Familie zu Eurer Musik?</strong><br />
Volker: Wir haben nat&#252;rlich viele Freunde, die selbst Musiker sind und die finden&#8217;s halt cool. Aber meine Eltern haben f&#252;r die Art von Musik &#252;berhaupt keinen Zugang. Aber das macht denen nichts aus. Die finden das trotzdem interessant, was man da macht und sehen, dass wir mit viel Eifer dabei sind und es auch ernst meinen.<br />
Julian: Mein Vater macht selber Musik und hat auch nicht so den Zugang dazu, h&#246;rt sich das aber an und hat mich auch immer unterst&#252;tzt, was neue Instrumente betrifft. Meine Schwester findet&#8217;s super, meiner Mutter ist es zu laut. Sie findet&#8217;s aber tendenziell auch gut. Und von Freunden habe ich bisher nur gute Statements bekommen.<br />
Floyd: Und die, die was Gegenteiliges sagen, sind nicht mehr unsere Freunde! &#8230; Nee, wir sind da aber - weil wir nicht so viele Erfolge feiern k&#246;nnen - sehr abh&#228;ngig von der Resonanz, die uns die Leute entgegen bringen. Also gerade hier in Deutschland, gerade in Hamburg, wo eh nur Bands angesagt sind, die singen, am besten auch deutsch und am besten 4/4-Takt. Das ist in Hamburg ganz dominant. Und von daher sind wir schon auf positive Kommentare angewiesen.<br />
Volker: Von gewissen Leuten halt, die &#228;hnliche Musik machen wie wir. Da muss man dann einfach &#8216;ne R&#252;ckmeldung kriegen. Und die kriegen wir dann auch.<br />
<strong><br />
Seid ihr eigentlich eine Gr&#246;&#223;e in Hamburg? Kennt man euch?</strong><br />
Julian: Also &#8216;ne Gr&#246;&#223;e, ich wei&#223; nicht. Aber mir passiert es schon manchmal, dass mich Leute ansprechen und sagen: Hey du bist doch der Schlagzeuger von Plokk. Wir haben da ein gutes Konzert von Euch gesehen.<br />
Volker: Also ich glaub, in dieser bestimmten Szene, wo die Leute zu bestimmten Konzerten von bestimmten Bands latschen oder die entsprechende Musik selber machen, da sind wir schon bekannt. Aber das ist auch &#8216;ne kleine Szene. Die Leute kennt man ja fast alle pers&#246;nlich. Dann freut man sich nat&#252;rlich, dass es dann auch Leute gibt, die man noch nie gesehen hat und die kennen einen dann trotzdem. Und das funktioniert ja in dieser bestimmten Szene von Instrumentalbands, obwohl wir nicht soviel touren, inzwischen deutschlandweit. Da haben schon ein paar mehr Leute unseren Namen geh&#246;rt, und gerade in Hamburg nat&#252;rlich. Aber eine Gr&#246;&#223;e in Hamburg. Also du kannst da niemanden auf der Stra&#223;e ansprechen. Da ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich gering. Aber wenn du Leute auf &#8216;nem Konzert von so&#8217;ner Musik fragst, w&#228;re die Wahrscheinlichkeit, dass die Leute uns schonmal geh&#246;rt haben, ziemlich hoch.</p>
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		<title>Nachruf zum South of Mainstream</title>
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		<comments>http://wennsrockt.de/nachruf-zum-south-of-mainstream#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 19:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Sch&#246;n war's auf dem South of Mainstream. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sch&#246;n war&#8217;s auf dem South of Mainstream. Das Brandenburgische D&#246;rfchen Cammer ist total niedlich (in 15 Minuten kann man durchlaufen, in den Vorg&#228;rten harken Omas die Erde und &#252;berall h&#246;rt man Hahnengeschrei, Entengeschnatter und pflichtbewusste Wachhunde) und mitten im dem D&#246;rfchen liegt das kleine beschauliche Festival<span id="more-325"></span>, auf dem wahrscheinlich jeder jeden &#252;ber eine, maximal zwei Ecken kennt.</p>
<p>Die drei Interviews mit Bulbul, Ulme und Tephra waren sehr nett und die Bands (uns nat&#252;rlich auch) hats scheinbar gefreut, gefilmt zu werden. Und ich konnte ein Bier mit Bulbul trinken&#8230; &#228;hm, ja. Drum herum haben noch andere wunderbare Bands gespielt wie We Insist! (mit Unterst&#252;tzung durch dyse-Schlagzeuger Jari), The Antikaroshi, The Season Standard (mit wunderh&#252;bschen Bass) und und und&#8230;</p>
<p>&#220;brigens durften wir auf unserem Spaziergang durch Cammer einem Einheimischen Rede und Antwort stehen - das Resultat wurde heute in der <a target="_blank" href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11298251/60889/Italiener_Ungarn_und_einige_Deutsche_feierten_am_Wochenende.html">M&#228;rkischen Allgemeinen Zeitung ver&#246;ffentlicht</a>. Allerdings ist bei den Besucherzahlen wohl eine Null zu viel reingerutscht.. es waren wohl doch eher 1000 und nicht 10000.</p>
<p>Und schlussendlich: Vielen Dank an die Veranstalter des Festivals - f&#252;rs pers&#246;nlich vom Bahnhof abgeholt werden, f&#252;r das ungenervte Aufschlie&#223;en des Verwahrraums f&#252;r die Kameras und nat&#252;rlich f&#252;r die Auslese an sch&#246;nen Bands und das Festival an sich! Jeder, der nicht da war, hat definitiv was verpasst. Und das umso mehr, als die Begr&#252;&#223;ungsnachricht auf der Seite des Festivals (siehe Bild) nur wenig Mut macht auf ein n&#228;chstes Jahr.</p>
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		<title>ULMe</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 09:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Bei einem Bandnamen wie Ulme liegt die Assoziation eines 400 Jahre alten Baums auf weitem Feld mit knackenden &#196;sten und Kr&#228;hen in den Wipfeln nicht sehr fern...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Bandnamen wie Ulme liegt die Assoziation eines 400 Jahre alten Baums auf weitem Feld, mit knackenden &#196;sten und Kr&#228;hen in den Wipfeln, bei Herbststurm und waagrechtem Regen nicht sehr fern.. bedenkt man dann auch noch, dass die Baumgattung der Ulmen vom Aussterben bedroht ist, erschlie&#223;t sich sowohl ein Teil der Bandgeschichte als auch die Einzigartigkeit einer Band wie Ulme im deutschsprachigen Raum.</p>
<p><span id="more-339"></span></p>
<p>Live ist die Flensburger und heute in Hamburg beheimatete Band l&#228;ngst eine Legende - was sich zur einen H&#228;lfte durch eindrucksvolle Konzerte, zur anderen durch die ausgesprochene Seltenheit jener auszeichnet - und auch die drei in den Neunzigern erschienenen Alben sind l&#228;ngst nicht mehr im Plattenladen zu finden. Nach sechs Jahren Pause fanden sich Ulme 2005 wieder zusammen und ver&#246;ffentlichten 2007 ihr viertes Album. F&#252;r alle, die noch immer nicht die Gelegenheit hatten, Ulme live zu erleben, haben wir vom South of Mainstream Festival ein paar Videos mitgebracht.</p>
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		<itunes:subtitle>Bei einem Bandnamen wie Ulme liegt die Assoziation eines 400 Jahre alten Baums auf weitem Feld, mit knackenden Ästen und Krähen in den Wipfeln, bei ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Bei einem Bandnamen wie Ulme liegt die Assoziation eines 400 Jahre alten Baums auf weitem Feld, mit knackenden Ästen und Krähen in den Wipfeln, bei Herbststurm und waagrechtem Regen nicht sehr fern.. bedenkt man dann auch noch, dass die Baumgattung der Ulmen vom Aussterben bedroht ist, erschließt sich sowohl ein Teil der Bandgeschichte als auch die Einzigartigkeit einer Band wie Ulme im deutschsprachigen Raum.



Live ist die Flensburger und heute in Hamburg beheimatete Band längst eine Legende - was sich zur einen Hälfte durch eindrucksvolle Konzerte, zur anderen durch die ausgesprochene Seltenheit jener auszeichnet - und auch die drei in den Neunzigern erschienenen Alben sind längst nicht mehr im Plattenladen zu finden. Nach sechs Jahren Pause fanden sich Ulme 2005 wieder zusammen und veröffentlichten 2007 ihr viertes Album. Für alle, die noch immer nicht die Gelegenheit hatten, Ulme live zu erleben, haben wir vom South of Mainstream Festival ein paar Videos mitgebracht.</itunes:summary>
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		<title>South of Mainstream Festival in Cammer</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/WennsRocktWebtv/~3/3xMiHM5vBVQ/south-of-mainstream-festival-in-borkheide</link>
		<comments>http://wennsrockt.de/south-of-mainstream-festival-in-borkheide#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 18:14:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>

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		<title>Bulbul</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 12:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

		<category><![CDATA[Live]]></category>

		<category><![CDATA[Sendungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Pistolensch&#252;sse, seltsame Ger&#228;usche, 4-to-the-floor-Beats im Wechsel mit unvorhersehbaren Rhythmen, dazu ein fetter Bass und ober&#246;sterreichische Sprachfragmente]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pistolensch&#252;sse, seltsame Ger&#228;usche, 4-to-the-floor-Beats im Wechsel mit unvorhersehbaren Rhythmen, dazu ein fetter Bass und ober&#246;sterreichische Sprachfragmente – Bulbul sind der Inbegriff der Freude am musikalischen Wahnwitz, eine m&#228;andernde Angelegenheit zwischen Rock&#8217;n'Roll und Feedback, L&#228;rm und Anarchie.<span id="more-378"></span></p>
<p>Die zahlreichen Ver&#246;ffentlichungen der Band sind allesamt schwierig zu bekommen, da h&#228;ufig unbenannt und in kleiner Auflage ver&#246;ffentlicht und mindestens ebenso kompliziert abzuspielen und ins Plattenregal zu sortieren – mit CD, LP, 10&#8243;, 7&#8243;, Kassette, 3&#8243;-CD und 5&#8243;-Doppel-Vinyl-Single haben sich die drei &#214;sterreicher schon so gut wie jeden denkbaren Formatwunsch erf&#252;llt.</p>
<p>Live ist das Trio eine ausgesprochene Freude, auch wenn die Band mittlerweile ihre H&#252;hnerkost&#252;me und Turnanz&#252;ge zuhause l&#228;sst. Vom South of Mainstream Festival 2008 haben wir euch ein Interview sowie eine Handvoll Live-Songs mitgebracht.</p>
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		<title>[Rebecca] Indiepedia vs. ByteFM - Mixtape</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 15:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend andere Menschen sich zerstreuen, indem sie fernsehn oder Computerspiele spielen, entspanne ich mich beim wennsrockt-Videos Schneiden, aber auch beim Tippfehler Korrigieren, Links Formatieren und Artikel Schreiben f&#252;r die Indiepedia. Und f&#252;r eben dieses Wiki habe ich zusammen mit einem anderen Administrator der Indiepedia, Sven alias Benutzer:Nakata, ein Mixtape zusammengestellt, das am 23. August von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend andere Menschen sich zerstreuen, indem sie fernsehn oder Computerspiele spielen, entspanne ich mich beim wennsrockt-Videos Schneiden, aber auch beim Tippfehler Korrigieren, Links Formatieren und Artikel Schreiben f&#252;r die Indiepedia. <span id="more-320"></span>Und f&#252;r eben dieses Wiki habe ich zusammen mit einem anderen Administrator der Indiepedia, Sven alias Benutzer:Nakata, ein Mixtape zusammengestellt, das am 23. August von 17-18 Uhr bei dem Webradio ByteFM laufen wird.</p>
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		<item>
		<title>[Bernd] Post-Rock Quartett zum Ausdrucken</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 21:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer schon immer mal Goodspeed You Black Emperor, Sunn O))), Mono und Mogwai gegeneinander antreten lassen wollte, sollte mal einen Blick auf das Post-Rock Quartett werfen. Unter anderem noch mit Isis, 65 Daysofstatic, Cult of Luna, From Monument To Masses, This Will Destroy You, Envy, Jeniferever, Neurosis, Sigur Ros, Explosions in the Sky und 22 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon immer mal Goodspeed You Black Emperor, Sunn O))), Mono und Mogwai gegeneinander antreten lassen wollte, sollte mal einen Blick auf das Post-Rock Quartett werfen. Unter anderem noch mit Isis, 65 Daysofstatic, Cult of Luna, From Monument To Masses, This Will Destroy You, Envy, Jeniferever, Neurosis, Sigur Ros, Explosions in the Sky und 22 anderen irgendwie seelenverwandten Bands.<span id="more-322"></span></p>
<p>Die Geschichte dazu, Druck-PDF zum Nachbasteln und Spielregeln gibt&#8217;s auf <a href="http://fiesefalle.de/post-rock-quartett">fiesefalle.de/post-rock-quartett</a>. Viel Spa&#223;!</p>
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		<item>
		<title>Pendleton Interview.txt</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 10:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Schriftliche Version des kompletten Interviews mit Greg Wicky von Pendleton]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="/pendleton">Unser Interview mit Greg Wicky alias Pendleton</a>, dem ehemaligen S&#228;nger und Gitarrist der Schweizer Band Chewy, war eines der ersten im Rahmen von wenn&#8217;s rockt! Irgendwann 2005 habe ich das Interview abgetippt und &#252;bersetzt, um es  irgendeiner Seite als &#8220;Content&#8221; zur Verf&#252;gung zu stellen.. bevor es in den Weiten des Webs untergeht, hier also das komplette, &#252;bersetzte Interview.<span id="more-307"></span></p>
<p>&#220;brigens konnte ich leider nicht herausfinden, ob Pendleton noch in dem Sinne existiert. Und aus der im Interview angesprochenen &#8220;Wicky-Band&#8221; ist bislang leider auch nichts geworden. Daf&#252;r gab es letzten Winter eine Chewy-Reunion f&#252;r drei Konzerte, die von <a href="http://fiesefalle.de">fiesefalle</a> gefilmt wurde und demn&#228;chst (&#8230;) ver&#246;ffentlicht wird.</p>
<p><strong>Greg, wie w&#252;rdest du deine Musik einer tauben Person beschreiben?</strong><br />
Ich glaube nicht, dass man irgendwelche Musik einer tauben Person beschreiben kann. Vielleicht kannst du, wenn du Heavy Metal spielst, deine Musik einer tauben Person als etwas Physisches beschreiben, so wie du den Druck auf deiner Brust sp&#252;rst. Aber ich spiele recht leise Musik, also k&#246;nnte ich vielleicht sagen, da ich gerne Lieder &#252;ber die Natur und zwischenmenschliche Beziehungen schreibe, dass die Musik dem Gef&#252;hl an einem Sommerabend &#228;hnlich ist, wenn die Sonne um 10 Uhr untergeht und du eine G&#228;nsehaut kriegst und nicht richtig wei&#223;t, ob du gl&#252;cklich oder traurig bist. Zumindest hoffe ich, dass meine Musik in etwa so klingt.<br />
<strong><br />
In deiner Musik gibt es sehr viele Bez&#252;ge zur Natur. Woher kommt das?</strong><br />
Ich versuche immer Lieder zu schreiben, die ehrlich sind und an die ich glaube. Und in den letzten paar Jahren bin ich zu einer Art Hippie geworden, zu einem alten Natur liebenden, B&#228;ume umarmenden Hippie. Ich muss &#252;ber die Dinge schreiben, die f&#252;r mich ehrlich sind. Deshalb geht es oft um B&#228;ume, den Wind und solche Sachen. Ich bin mir durchaus bewusst, dass das nicht sehr viel mit Rock’n’Roll zu tun hat und dass das nicht sehr trendy ist und mir auch nicht zu Albumverk&#228;ufen in Millionenh&#246;he verhelfen wird, aber das ist, wor&#252;ber ich singen m&#246;chte. Intuition ist meine gr&#246;&#223;te St&#228;rke, da ich nicht der beste S&#228;nger der Welt und auch kein ausgezeichneter Gitarrist bin. Aber ich glaube, dass ich einen guten, direkten Kontakt mit meiner Seele habe. Das ist ein bisschen pomp&#246;s und klingt angeberisch, aber hier liegt nun mal meine gr&#246;&#223;te St&#228;rke. Und deshalb versuche ich, mit meinen Lieder ehrlich zu sein.<br />
<strong><br />
In deinen Liedern finden sich manchmal herausstechende Details wie z.B. die Phrase „fighting darkness with guitars“ (aus: „Ain’t no Light“ auf dem Album „Somanydynamos“ von Chewy) oder Wortspiele wie bei „Another Other“ (auf dem Album „No Dragons on These Streets“). Woher stammen diese Elemente?</strong><br />
Wie ich sagte, ist es wichtig, ehrliche Texte zu haben, aber gleichzeitig muss man diese eing&#228;ngigen Elemente einbauen. Ich finde, man darf es hiermit nicht &#252;bertreiben – schlie&#223;lich gibt es ja auch leere Liedtexte, die nur aus „oh baby, won’t you come down“ bestehen. Es reicht nicht, nur so etwas zu haben, aber ein bisschen davon ist schon n&#246;tig. Deshalb gibt es so Phrasen wie „another other, there will come another“. Es ist wichtig, etwas zu haben, was ein bisschen eing&#228;ngier ist und den Zuh&#246;rer daran erinnert, dass das wichtigste im Lied der singende Typ ist und somit die Aufmerksamkeit f&#246;rdert und den H&#246;rer vielleicht auch ein bisschen in den Song hinein zieht.<br />
<strong><br />
„Grounded for a Year“ hast du fast komplett alleine eingespielt, und auf dem neuen Album befinden sich sehr viele Gastmusiker. Woran liegt das?</strong><br />
Das stimmt, dass ich die meisten Dinge auf dem ersten Album selber gemacht habe. Ich habe das zweite Album dadurch pers&#246;nlich genug gestaltet, dass ich all die Lieder selbst geschrieben und die Demos alleine aufgenommen habe. Mir war nicht danach, alleine ins Studio zu gehen und dort drei einsame Wochen zu verbringen - also habe habe ich ein paar Freunde mitgenommen. Ich bin kein ausgezeichneter Drummer und &#252;berhaupt kein guter Keyboarder, also habe ich ein paar f&#228;hige Leute eingeladen, um mit mir ein paar solide Lieder einzuspielen. Das war wohl der Hauptgrund.<br />
<strong><br />
Gibt es eine Musikszene in Lausanne und wie sieht sie aus?</strong><br />
Ich spiele seit `91 in Bands, und ich glaube, dass ein Gro&#223;teil der Szene aus dieser Zeit kommt, aus den fr&#252;hen 90ern, der Zeit des Grunge. Wir waren alle recht jung und waren sehr stolz mit 16 unsere eigenen Bands zu gr&#252;nden. Jeder, den ich kannte, hat seine eigene Band gegr&#252;ndet. Und unter all diesen Massen an Bands mussten ja auch ein paar gute sein, oder? Diese vier oder f&#252;nf Bands haben weiter gespielt, und jetzt gibt es Honey For Petzi, Favez, die Band meines Bruders und sein Projekt Sad Riders und eine Menge weitere Bands. Das sind haupts&#228;chlich Leute zwischen 26 und 32 Jahren, d.h. es ist keine neue Szene, sondern eher ein Relikt aus alten Zeiten. Ich glaube, dass es heute nicht so viele junge Bands gibt wie fr&#252;her, vielleicht ein paar Metal- und ein paar SkatePunk-Bands, aber nichts, was weiter geht, nachdem die Leute &#228;lter als 18 werden. Ich bedaure es, sagen zu m&#252;ssen, dass die Szene so eine Art OldSchool-Szene ist.<br />
<strong><br />
Was hat es mit dem Song „Away from the Scene“ (aus: “No Dragons on these Streets”) auf sich?</strong><br />
Mit Chewy haben wir versucht, etwas zu erreichen, und im Grunde genommen zu professionellen Musikern zu werden. Also sind wir viel getourt, insbesondere durch Deutschland, und haben eine Menge Bands getroffen, so dass wir quasi in die Szene reinwuchsen. Aber wir f&#252;hlten uns nie richtig als Teil dieser internationalen Szene. Und parallel zu dem Wunsch dort hinzugelangen, waren wir uns nicht sicher, ob wir das wirklich wollten. Als wir Chewy vor einem Jahr aufgel&#246;st haben, habe ich mir gesagt, dass es Zeit ist, von der Szene wegzukommen („away from the scene“), ein bisschen erwachsener zu werden und aufzuh&#246;ren, in diesen jugendlichen Tr&#228;umen zu leben. Und viele Songs dieses Albums handeln hiervon. Da ich ein Tr&#228;umer bin, was manchmal zu Problemen f&#252;hrt, habe ich zu mir gesagt: „Ok, du ziehst dein Ding durch und beginnst, als ein reeller Mensch in einer reellen Welt zu arbeiten anstatt nur zu tr&#228;umen.“<br />
<strong><br />
Also geht es bei dem Begriff Szene hier mehr um das Musikbusiness?</strong><br />
Ja, ich glaube, das war die Idee. Denn das Musikbusiness ist eine Branche, die viele Menschen zum Tr&#228;umen verleitet, und es gibt dort wirklich nichts, von dem man tr&#228;umen k&#246;nnte. Gerade jetzt, mit dem ganzen Downloaden von Musik und den mp3s, wo die Menschen immer weniger CDs kaufen, ist die Musikindustrie ein sehr trauriger Ort und es gibt viele Menschen, die sich dort an ihrem Job festklammern. Es ist keine gute Sache und es gibt jede Menge mitleidserregende, alte Menschen in dieser Branche.<br />
<strong><br />
Warum gibt es keine Wicky-Band, in der du mit deinem Bruder Chris zusammen spielst?</strong><br />
Ein bisschen Geduld mein Herr (auf deutsch). Zum einen spielen wir von Zeit zu Zeit miteinander, z.B. habe ich alle E-Gitarren auf dem Sad Riders-Album eingespielt und er hat ein paar Backing Vocals auf dem aktuellen Pendleton-Album gesungen. Wir haben uns dar&#252;ber unterhalten und beschlossen, dass es vielleicht interessant sein k&#246;nnte, ein Album mit unseren beiden Stimmen aufzunehmen. Also sehr ruhige Songs mit dem Schwerpunkt auf den beiden Stimmen, so wie bei Simon&#038;Garfunkel, nur mit mehr Elektronik. Das ist ein Projekt, das wir voraussichtlich n&#228;chstes Jahr machen. Also ich hoffe, dir in einem Jahr die CD in die Hand dr&#252;cken zu k&#246;nnen.<br />
<strong><br />
Warum gab es nicht von Anfang an eine musikalische Verbindung?</strong><br />
Ich glaube, das Hauptproblem ist, dass ich ein Control-Freak bin und Chris auch. Wenn du nun zwei Control-Freaks in einer Band hast, dann kommt es zu einem schwerwiegenden Aufeinanderprallen der Egos. Ich glaube, wir m&#252;ssen ein bisschen &#228;lter und erwachsener werden, um den Anderen, seine Art zu arbeiten und seine Schw&#228;chen und St&#228;rken zu akzeptieren. Wenn wir alte, graue B&#228;rte haben, dann k&#246;nnen wir zusammenarbeiten (lacht).</p>
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		<title>[Bernd] Musikgeschmack in Farben und Bergen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 20:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wow.. Lastgraph³ ist eigentlich nur eines von ganz vielen (unn&#246;tigen (zumindest die anderen)) Tools, das die eigenen last.fm Musikh&#246;rdaten ausliest und darstellt. Doch die Sch&#246;nheit der Darstellung finde ich diesmal wirklich beeindruckend. Bei den Links links ein Beispielgraph, der meine H&#246;rgewohnheiten des letzten Jahres zeitlich kartografiert. Aber am besten selber mit dem eigenen Profilnamen mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow.. <a href="http://lastgraph3.aeracode.org/">Lastgraph³</a> ist eigentlich nur eines von ganz vielen (unn&#246;tigen (zumindest die anderen)) Tools, das die eigenen last.fm Musikh&#246;rdaten ausliest und darstellt. Doch die Sch&#246;nheit der Darstellung finde ich diesmal wirklich beeindruckend. <span id="more-316"></span>Bei den Links links ein Beispielgraph, der meine H&#246;rgewohnheiten des letzten Jahres zeitlich kartografiert. Aber am besten selber mit dem eigenen Profilnamen mal ausprobieren. Ganz gro&#223;!</p>
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		<title>31knots Interview.txt</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 16:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Juli 2008 und w&#228;hrend wir noch immer mit dem Server k&#228;mpfen, m&#246;chten wir euch doch das Interview mit Joe Haege und Jay Pelluci von den 31knots nicht vorenthalten, das wir im letzten Jahr in Berlin aufnehmen durften. Da die Gespr&#228;che in unseren Videos immer auf ein kompaktes Ma&#223; zusammengef&#252;gt werden, k&#246;nnt ihr hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Juli 2008 und w&#228;hrend wir noch immer mit dem Server k&#228;mpfen, m&#246;chten wir euch doch das Interview mit Joe Haege und Jay Pelluci von den 31knots nicht vorenthalten, das wir im letzten Jahr in Berlin aufnehmen durften. Da die Gespr&#228;che in unseren Videos immer auf ein kompaktes Ma&#223; zusammengef&#252;gt werden, k&#246;nnt ihr hier auch erstmals den gesamten Inhalt ungefiltert bekommen.</p>
<p><span id="more-312"></span>Die Knoten sind im November &#252;brigens wieder in Deutschland, mit ihrem neuen Album &#8220;Worried Well&#8221;.</p>
<p><strong>Well first of all thanks for having this interview with us.</strong><br />
Joe: Absolutely!</p>
<p><strong> Could you please tell us who you are and what you are doing in the band?</strong><br />
Joe: Yes, I am Joe Haege and I am the guitarist and the singer. And I do the samples.<br />
Jay: And I am Jay Pellici and I just play the drums.<br />
Joe: And you record the albums.<br />
Jay: Oh that&#8217;s right, I do that too.</p>
<p><strong>Ok, so the first question is: How would you describe your music to a deaf person?</strong><br />
Joe: Wow, that&#8217;s a great question. Uhm, I would describe it by saying it&#8217;s a not so constant vibration that they feel in very low rumbles and very..<br />
Jay: Or sometimes a drill. (points at his head)<br />
Joe: Yeah, like a drill. Like a drill, refrigerator or - a bomb.</p>
<p><strong>Looking back at at the development of your music - 31knots is now nine years old - where would you say is your point now? Do you have a goal that you want to reach in the development of your music?</strong><br />
Joe: I think the only goal that we have is to keep developing. And maybe not in anything particular, just to make sure we keep making music we enjoy.<br />
Jay: Well I don&#8217;t really think, at least on my part of things, that there&#8217;s a conscious decision into like &#8220;I think we should do this&#8221;. It&#8217;s just &#8220;let&#8217;s play music&#8221;.</p>
<p><strong>And in this development, how important are the shorter albums, the EPs?</strong><br />
Joe: I think for a while we were just very full of creativeness and wanted to write a lot of songs. And also, we had a space between labels and so we just released an EP for Japan and then Polyvinyl ended up putting it out.<br />
Jay: It&#8217;s kind of a good way also, like let&#8217;s say you record 16 songs for a record. But then you listen to all these songs over and over again and maybe only 10 or 12 of them feel like they should go together for a record. Then you have these other songs and you worked really hard and then you don&#8217;t want to just throw them away. And then you&#8217;re like &#8220;Oh, an EP would be nice&#8221;<br />
Joe: &#8220;Here&#8217;s the song, we don&#8217;t need it. Ah, throw it away!&#8221;</p>
<p><strong>You released Polemics before your new album now - so it&#8217;s not a completely different branch or some sort of a space where you can have a bit more artistic freedom?</strong><br />
Joe: A little. I think we chose the songs that seemed maybe - at least to me it seemed like they are..<br />
Jay: I think they are more abstract songs.<br />
Joe: Yeah, they&#8217;re more abstract and maybe also at some points more like our old songs in certain ways. And so we tried to make the album songs more cohesive and more exact in a certain area. And the EP songs are more abstract.<br />
Jay: In a way it feels a little bit more comfortable to experiment and just try something really more out there on an EP than on an album.</p>
<p><strong>You just mentioned yourself that you changed labels, I think you&#8217;re now at the third label..</strong><br />
Joe: Yeah..<br />
Jay: Is it the third label?<br />
Joe: Yeah because we did for <span class="new">54°40</span>&#8216;, then Own..<br />
Jay: Ah, ok.</p>
<p><strong> ..so are you happy now with the label you found?</strong><br />
Joe: Well, we had only two labels in the US, Polyvinyl was our second label in the US. So we moved from Own in Europe to just Polyvinyl. And I am happy because it&#8217;s just one label and it&#8217;s one less thing to worry about. And they&#8217;re very great guys. They&#8217;re very friendly to the artists on our label, they treat them very well and listen to us and they wanna know how we want to make music, how we want to promote music. And that&#8217;s - not a lot of labels are like that.<br />
Jay: And they&#8217;re just really nice guys, like you can talk to them and just hang out like you&#8217;re hanging out with friends. Some of these people that are running record labels - they might be nice people but you try to hang out with them and talk just talk about normal everyday things.. it just feels a little bit strange and stiff and everything.</p>
<p><strong>Because many bands end up creating their own label after getting really annoyed by how they are treated or how their music is promoted. Has that ever occurred to you?</strong><br />
Joe&#038;Jay: Noooo (laugh).<br />
Joe: No, I think we both started.. the first 31knots album and his first band, Dilute, we both released albums on our own and.. There was a time when DIY was more romantic and more affective and I just think it&#8217;s very difficult now. You have the independent music world using publicists all the time for music and that didn&#8217;t happen 20 years ago. So, I think it&#8217;s just very different now and I would not like to self-release anymore. It&#8217;s too much work and you&#8217;re not playing music. You&#8217;re playing business.<br />
Jay: Yeah, it&#8217;s way too stressful and you end up doing everything that you don&#8217;t want to be doing. Everything that&#8217;s related to music kind of sours a little bit.</p>
<p><strong>I was wondering when I was looking at your band homepage that you don&#8217;t list your old albums, like your first. Is this because maybe you don&#8217;t like them anymore or..?</strong><br />
Joe: No, I would call that genuine laziness. That means one more page of little pictures that I have to line up.. I think about doing that, putting them all on there. But sometimes I like the idea of it&#8217;s a band that people discover and if they find an album they&#8217;ll find more and I think it&#8217;s nice to have a little mystery in the day and age of the internet. It&#8217;s so easy to find everything. I mean, you got a wikipedia, there are all our records. So, the idea of having all on our website.. I don&#8217;t know. It&#8217;s not a.. the main reason is lazy.</p>
<p><strong>But you still like your old albums? Because some bands say that they have developed from there and don&#8217;t consider it to be &#8220;their&#8221; album anymore.</strong><br />
Joe: I don&#8217;t know, I would say the bass player, Jay, he .. I don&#8217;t think he likes any of our old albums. And, I do, they are part of our growth of a band and he (points at Jay) was..<br />
Jay: I was on two, two and a half albums and one EP and those ones.. since I was a fan before I was in the band so I still like those records. Then of course, the ones that I am on - I guess these songs are ok (laughs).<br />
Joe: And he also recorded them.<br />
Jay: I heard them about a thousand billion times&#8230; Actually I still like most, there&#8217;s always like, I think for most people there&#8217;s always a couple of songs on a record that when everything is done you&#8217;re not like exactly 100% happy with. But then there&#8217;s other songs that you can listen to like 10 years later and say that song turned out great. And I feel that way about all the records.</p>
<p><strong>Speaking of the character of your band. Could you please describe how you end up having a complete song? Like, who writes what and so on. Because I know you&#8217;re living in different cities..</strong><br />
Joe: Yeah he (Jay) lives in San Francisco and the bass player and I live in Portland. Uhm, it&#8217;s changed a lot. Before he (Jay) was in the band it was more completely democratic way where we, the bass player and I would write a song and practice with our drummer and he wouldn&#8217;t like certain parts. And so we&#8217;d have to change and.. it became a lot more technical because of that. And sometimes good and sometimes very bad. Since Pellici has been in the band, which is now - 5 years, it&#8217;s been a while. But it seems to be, either I will send him songs just on a CD and say &#8220;These are demos, listen to them, get an idea&#8221; and then he&#8217;ll come up when we play a show and we practice for four or five days. But we always have at least one song per album that is just.. we&#8217;re there practicing, working on songs and we want so bad to be like a normal band and just be able to write a song!<br />
Jay: And something new is lying around and somebody&#8217;s like &#8220;ooh what&#8217;s that&#8221; and so on..<br />
Joe: Official jams.<br />
Jay: We also do a lot of commercials, like fake songs for commercials. That&#8217;s maybe like 30% of our practice.<br />
Joe: Probably, yeah. We spend 30% of any practice time, which is not much, doing fake commercials or we do cliche songs like Radiohead or Emo-bands..<br />
Jay: ..or like, Smashing Pumpkins style..<br />
Joe: ..Smashing Pumpkins, Grunge. We try to sound like Highschool-bands. It&#8217;s fun.<br />
Jay: Or totally out of the line bands.<br />
Joe: Or totally out of the line - I do some spoken word in practice.<br />
Jay: That&#8217;s pretty good!<br />
Joe: Yeah..<br />
Jay: Some day I want to do a whole album of just that. Not as 31knots of course, but..<br />
Joe: Maybe, we&#8217;d probably make more money.<br />
Jay: It would be really funny though.</p>
<p><strong>Is the recording machine running while you&#8217;re doing this stuff?</strong><br />
Joe: No, sometimes some get captured when we&#8217;re recording.<br />
Jay: So far we.. all of our full-lengths have been recorded on a tape and so it&#8217;s so expensive that usually it&#8217;s like we&#8217;re budgeting within like &#8220;I think we have about 40 minutes for songs, let&#8217;s get 50 minutes of tape&#8221;. And it&#8217;s just a nightmare. Usually, if we manage to have a magical 45 seconds at the end then we&#8217;ll bust out and do a jam. That&#8217;s that.<br />
Joe: That&#8217;s that, yeah.</p>
<p><strong>You mentioned the problems with financing yourself.. I think that 31knots does not pay off in a way that you can say &#8220;I&#8217;m just doing 31knots and that&#8217;s it&#8221;.</strong><br />
Joe: (laughs) No, it doesn&#8217;t.<br />
Jay: Nope.</p>
<p><strong>I heard that you work in a bar?</strong><br />
Joe: Yeah..</p>
<p><strong> So, do you feel like that you get the respect as an artist if you don&#8217;t get the financial gratitude?</strong><br />
Jay: That depends who..<br />
Joe: It depends who you&#8217;re talking to, what country you&#8217;re in. I don&#8217;t know, I think maybe it&#8217;s because we&#8217;re from America but it seems that when we come to Europe that people are.. even if we have to have day jobs, people respect the art we do. And even if they don&#8217;t like our music, they respect that we&#8217;re trying to make art. But in the US you&#8217;re just another band and if you&#8217;re not selling records then you&#8217;re not really &#8217;successful&#8217;.<br />
Jay: I mean, it depends. There&#8217;s mutual respect and everything. But you know, from some other PR companies and these all other publicists - not really.<br />
Joe: Yeah it&#8217;s a weird thing: You&#8217;re dealing with business and you&#8217;re dealing with art and business crossing over. And it&#8217;s not the easiest thing to accept or deal with all the time. It&#8217;s great when you are selling records but when people don&#8217;t like something that means they&#8217;re not buying it so you&#8217;re not making money so you&#8217;re losing money AND people don&#8217;t like what you&#8217;re doing. It&#8217;s very difficult, very difficult for me. But in the same time you have to keep in perspective that art is a very opinion-based thing and everyone&#8217;s got an opinion.<br />
Jay: Yeah, it&#8217;s purely subjective. Kind of annoying sometimes (laughs)</p>
<p><strong>Now I think that you have a maybe small but strong fan base. Do you think that you can reach a level where your music gets known by a broader audience? Or do you think you will stay at this point that you have, like I said, a small fan base and that&#8217;s it?</strong><br />
Joe: I think it could, yes. I think a lot of it has been..<br />
Jay: I guess by broad it, you know not like.. commercial radio broad but maybe.. a little bit more.<br />
Joe: Maybe like the larger indie world but not Linkin Park.. with the rapper.<br />
Jay: Yeah with the rapper.<br />
Joe: They don&#8217;t have the rapper anymore, it&#8217;s very sad.<br />
Jay: It&#8217;s been a debate on this whole tour: Is the rapper fired or&#8230;<br />
Joe: Yeah he&#8217;s not in the new video. Which is a little upsetting to me.<br />
Jay: We only really watch music video channels when we&#8217;re on tour because nobody has cable television back home so..<br />
Joe: And they don&#8217;t play videos in the states anymore. MTV has no videos, it&#8217;s just..<br />
Jay: MTV2 used to have videos and MTV1 had all these crazy reality shows and stuff. Now MTV2 has all reality shows and then VH1 is like that too..<br />
Joe: I guess they have MTV University now, so maybe they show an hour of videos there? Uuh.. To answer your question though.. Yes, I think we could reach a bigger, broader audience and I think lot of it is just luck of marketing and people seeing you. Because it comes down to people knowing about the album or the shows.<br />
Jay: Your existence.<br />
Joe: Yeah, and wherever people know about our existence we do really well. But, we&#8217;ve had bad luck with media in the States and you know, it makes it difficult. I think the biggest thing is that we make music that&#8217;s maybe not completely commercial. So sometimes writers or magazines can be less excited about it. But then again other magazines are very excited when you write music like that.<br />
Jay: We usually think of our songs as like pop songs. &#8220;Yeah they&#8217;re catchy&#8221; and then you read a review and it says something like &#8220;Oh well, you know give it two or three listens or four&#8221; you know and I&#8217;m like &#8220;Oh ok it&#8217;s not as catchy as I thought it was&#8221;.<br />
Joe: Yeah, it&#8217;s very strange. People always think we have a very experimental side and with every album we think we get poppier and poppier. Not that we try, it&#8217;s just what we want to write. But it&#8217;s so strange when people call us popmusic I wonder what they would think if they heard Ornette Coleman or John Zorn or old industrial Bands. That shit is really..</p>
<p><strong>Do you think it&#8217;s maybe a process of aging? That you get less wild, more calm..?</strong><br />
Joe: Maybe, it could be. I think for me, it&#8217;s also touring. You hear rock every night. And you hear bands every night. And sometimes to want to write more songs in that way can be.. not exciting. But I think for us, we still like to. I still like to play loud guitar and sing loud.. But I think, it&#8217;s very natural progression.<br />
Jay: It&#8217;s do to something different or a little bit different at least. Not to stay on this course of doing records that you could.. you know where you could listen to three records and you can&#8217;t tell which record a song is from.<br />
Joe: Yeah, that&#8217;s frustrating to me.</p>
<p><strong>Speaking of touring, I was always wondering if it&#8217;s any fun at all. If you really have to travel from the US here, and then move to a different city every day, play a show every night, have crappy food for catering.. </strong>(Joe laughs)<strong> Is it really worth the effort to do? And then maybe you play in front of not so many people.. How do you feel about this?</strong><br />
Jay: For me personally, in Europe in general, it&#8217;s totally worth it. Maybe it&#8217;s because of having toured in the United States for so long that however bad people may think it is here, it&#8217;s maybe one hundred times worse over there. So, whenever we come here, it&#8217;s like paradise. We&#8217;re like &#8220;oh there&#8217;s food&#8221; and we have a place to stay. And people are nice and friendly..<br />
Joe: Yeah, they make sure that you get a sound check. That doesn&#8217;t happen in the US.<br />
Jay: Or it&#8217;s that you have something to eat. Even if it&#8217;s just bread and cheese but it&#8217;s something to eat. If you have been traveling all day..<br />
Joe: The drives are shorter.<br />
Jay: Oh yeah.<br />
Joe: For us, we play in front of more people here than we do in the US. Most nights. There&#8217;s so much driving in the US. And then you get there, you don&#8217;t get food. You maybe, maybe get a sound check. You probably won&#8217;t have a place to stay. And none cares if you do or not. You just have to find it yourself. So, touring in Europe is so much easier that it seems completely worth it. The US.. I don&#8217;t know. I think we&#8217;re all struggling right now with the fact that if the US just isn&#8217;t worth it for us. Because..<br />
Jay: You might drive.. some drives are over 12 hours. Wake up early, play a show, sleep, wake up really early and maybe get 4 hours of sleep and drive for 12 hours, get to the club, unload, sound check if you get a sound check, load in until the show starts.<br />
Joe: And then you maybe get 2 cheap beers for free. If that. But as far as that is.. Well you&#8217;re the first person to say that in Europe. Most people.. well I guess maybe people in the US when they think &#8220;oh you&#8217;re going to tour, you&#8217;re going to Europe, it is so exciting&#8221; and it is! I love coming over here. But it is work still and you still have to get up every day and go through it.<br />
Jay: It&#8217;s not like you can, you know like &#8220;oh we&#8217;re going to Berlin so we can go check out all the sites and everything&#8221;. It&#8217;s just: Go to the club, see a couple of blocks around the club and whatever you saw on the drive in. And then - which is still better than nothing. And you get to meet a lot of really nice people and and things that you wouldn&#8217;t meet if you were just a tourist and that&#8217;s a big benefit of traveling this way. The downside of course is that you have no time to see anything or do anything. Whatever you say is just on the highway or else around the club.</p>
<p><strong>Another thing about your live shows: On your albums the songs have different layers with samples and background vocals. And then you&#8217;re coming to play shows with only 3 people on stage. How do you transfer the songs to this kind of presentation?</strong><br />
Joe: (laughs) Smoke and mirrors. Uh, a lot of samplers and we just try to.. for each release we have more and more samples and more electronic sounds. But I always try when I&#8217;m working on the songs to think of how it could be done live. And some things I don&#8217;t feel bad having pre-recorded, but I don&#8217;t wanna have 4 guitar parts in a sampler and play along to them. But I will have piano because we can&#8217;t afford to bring a piano with us, or a piano player.<br />
Jay: Or a choir.<br />
Joe: Or a choir, or strings or horns. So, those things are pretty easy and I think for us, we justify samples with if it&#8217;s anything that we can&#8217;t do we allow ourselves to rely on samplers.<br />
Jay: And I think that part of it.. a lot of the songs that rely on samplers, I think that especially Joe and Jay make sure the performance is still very energetic and it&#8217;s not like just playing guitar to these samples but like lots of other things going on too. And I think that makes a big difference. The presentation of it.<br />
Joe: I mean, that&#8217;s the main thing I feel. It&#8217;s the only reason why I don&#8217;t feel bad using samplers as much as we do is that for me it allows me to have more freedom on stage. And I don&#8217;t have to think about hitting every note all the time and I can just sing and kind of act more in character. Which is great because it makes it more unique and it&#8217;s something you can&#8217;t get on the album.</p>
<p><strong>Would you say that the songs that you present live can be compared to the songs on the album or maybe they are different versions of it?</strong><br />
Joe: Some are a little different, yeah.<br />
Jay: I think this record might be the first record that we&#8217;ve done where the energy of the recording comes close to our live show.<br />
Joe: Yeah, I think we&#8217;ve been frustrated in the past with our recordings not being as intense as our live show. And I think this time I was more concerned about going on tour and having the songs sound as good live as they do on the record. Which was great, that was the first time to have that concern. But it&#8217;s worked out very well and we tried to make it a little more unique than the album song. But it&#8217;s working so far, I think.<br />
Jay: So far, yeah (laughs).</p>
<p><strong>Would you consider yourself as a political band?</strong><br />
Joe: No, no. I mean it&#8217;s difficult because I write all the words but I don&#8217;t ever wanna put the other two members.. I don&#8217;t wanna take their voice and make it mine. So I try to have - at least with the words I try to.. Everyone thinks about political things and politics are in everything, in every aspect of life. And I think, in the last 50 years, maybe from the 1960s until now it&#8217;s become more and more of a seperate category to have &#8220;political&#8221; music. And I kinda think of all music as political. And all music as emotional. I just don&#8217;t see how people can separate these things. They all seem very connected, so I just try to look at that as.. it&#8217;s what it is and sometimes I&#8217;m singing in some kind of character and sometimes I&#8217;m thinking about something that is a day to day.<br />
Jay: As far as it means reading or listening to the lyrics I don&#8217;t think of them as being overly politically. I don&#8217;t listen or read it and think &#8220;oh this is like, you know Rage Against The Machine&#8221;<br />
Joe: Yeah. &#8220;Down with Bush!&#8221; .. Or there&#8217;s this new Linkin Park video. &#8216;What I&#8217;ve Done&#8217;.. They show footage from Iraq, some guys shooting up, shooting heroin, they show an eagle flying..<br />
Jay: And a fetus in the womb.<br />
Joe: Yeah, it&#8217;s amazing stuff. Very political.<br />
Jay: Makes you think. (both laugh)</p>
<p><strong>Are you discussing about your lyrics then? Because you are writing them and then? Are you asking what he might mean?</strong><br />
Jay: Oh, no. He just does it.<br />
Joe: They never ask. Sometimes, I try to keep in my mind what they might think of the words. And I know sometimes maybe they don&#8217;t completely agree with them. But it&#8217;s the thing that if there&#8217;s singing that is supposed to be in a song and I&#8217;m the one that writes words that&#8217;s the freedom that I allow myself to have. But I try not to abuse it. I hope I don&#8217;t?<br />
Jay: Nah, it&#8217;s ok.</p>
<p><strong>For me, your lyrics are quite .. or let me ask you instead: Do you think that there&#8217;s a constant theme throughout your lyrics?</strong><br />
Joe: Yeah, I guess there has started to be. The main thing I guess is just how I look at the world or how I write. It sounds kind of cliche but I have tried to create my own voice and create my way of putting words together. But I also try to keep developing my technique. But yeah, I think I&#8217;ve definitely.. I used to be someone who always writes words about what was going on in my head and then I think I grew up a little and began to see the world around me. And began to think about what was going on in other people&#8217;s heads. And what&#8217;s going on in the head of many at one time. And sometimes it&#8217;s just fun to play with language, to put words together that are uncommon or not always put together. So, I think that&#8217;s .. I tried to create a voice and I like to have a theme - but I never tried to be so determined to have a theme. I try to let it come naturally.</p>
<p><strong>Do you consider your voice as an additional instrument or is it something completely different?</strong><br />
Joe: I guess it&#8217;s a little bit of both. The songs where we &#8220;jam&#8221; and those become become songs for the band. Those ones I think my voice ends up being more of an instrument. Because I sat there and I want to hear another melody on top of the base and guitar and my voice is the next available thing. But sometimes I like the idea of having the words help create the extra layer to the song. So, I think the voice is always going to be another instrument but sometimes it&#8217;s difficult to chose the line if you go more into lyrics or you go more into the sound of the voice. And I try to do both I guess.<br />
WR: Will there ever be a 31knots track that has some happy lyrics?<br />
(Both laugh out loud)<br />
Jay: After touring with you for how many years..<br />
Joe: You say it..<br />
Jay: I say no. Not a chance.<br />
Joe: I&#8217;m a cynical man, I admit it. There&#8217;s plenty of people making happy music and I think happiness is represented quite well in the world. I could rattle off a million movies and records and songs and talk about good things.. and I don&#8217;t wanna talk about bad things because as many people talk about bad things.. but I feel that one thing that doesn&#8217;t get talked about enough or at least sung in songs is just kind of the reality of the world not being the greatest place. It&#8217;s ugly in a lot of ways. There&#8217;s a lot of beauty and I try go for both, I try to incorporate the beauty. But there&#8217;s a lot of ugliness out there and I think it needs to be considered as well. (laughs) Well I guess, the cynic opens his mouth.</p>
<p><strong>Do you gather support from your family or friends in Portland/San Francisco?</strong><br />
Jay: Surprisingly I think all of our families are really supportive of what we do. I know a lot of people where the parents are like &#8220;Why don&#8217;t you get a job and go to school, make money..&#8221; and luckily..<br />
Joe: &#8220;..get married&#8221;<br />
Jay: &#8220;..have some kids..&#8221; There were some points with my parents at least. When I was like 17/18 I&#8217;ve been making music for a few years and they were like &#8220;We thought this was going to be a phase.. we thought about going to school..&#8221; Now they&#8217;re just &#8220;Ah, do whatever you want, have fun, do something you enjoy&#8221;.<br />
Joe: It&#8217;s the same with my parents and Jay&#8217;s mom. All of our parents at one point just thought that it would be a teenage thing and then we move on. But there was definitely a couple of years - like everyone who does art - where your family is like &#8220;oh no&#8230; why are you doing this&#8221;. But then they see that it makes you happier or it keeps you sane - which is equally important. And friends, I think that&#8217;s been the greatest thing about Portland for me is having so many people that make music and make art. And San Francisco too, there&#8217;s just a lot of people we know that are good friends on a level of.. we don&#8217;t see them a lot but we&#8217;re brethren in art.</p>
<p><strong>Do your families listen to your songs?</strong><br />
Both (laughing): No.<br />
Joe: My parents and the bass player&#8217;s mom came to one show. And they were proud, and that&#8217;s nice. They don&#8217;t get it at all but they get that it&#8217;s something they don&#8217;t understand but their son is doing it and they&#8217;re glad I&#8217;m doing what I enjoy. But for the music, no, they have no idea. They probably wonder why I&#8217;m yelling, why I take off my clothes..</p>
<p><strong>And Portland itself, how is the musical scene apart from the Decemberists?</strong><br />
Joe: Oh, there&#8217;s an endless list of people from Portland. Sleater-Kinney is/was from there..<br />
Jay: Parts of Modest Mouse..<br />
Joe: Modest Mouse, The Shins, Decemberists, The Thermals.. who else is there..<br />
Jay: Stephen Malkmus<br />
Joe: Spoon.. it&#8217;s insane. The town has become..<br />
Jay: Dandy Warhols<br />
Joe: They&#8217;re all from Portland. It didn&#8217;t use to be that way, used to be.. kind of like Berlin, just a very art-city but not that popular. But in the last 10 years it has become very very popular. Because it&#8217;s cheap and there&#8217;s a lot of people making music and making art.</p>
<p><strong>And do you think they influence each other?</strong><br />
Joe: Not on that level. There&#8217;s a lot of smaller bands. There&#8217;s so many.. oh and The Gossip, that&#8217;s another band.. I think for all those big bands there&#8217;s about 20 small bands for each big one and.. everyone has their friends. There&#8217;s friends&#8217; bands that inspire me a lot. We have these friends, The Joggers, and they&#8217;re a great band. Menomena, which is another band from Portland, they inspire me a lot. My girlfriend plays music and she inspires me a lot. So, there&#8217;s a lot of people and Deerhoof..<br />
Jay: Yeah, Deerhoof or The Curtains or bands like that. They&#8217;re really great.</p>
<p><strong>The last theme I wanted to ask you about is the future of music. What do you think the whole music - business on one part and artists on the other - will develop to in the next 20 years? Considering that you can publish your music easier now and have more access to it through Internet and other forms.</strong><br />
Jay: I don&#8217;t know - if you asked somebody the same question 20 years ago..<br />
Joe: ..they&#8217;d have no idea. I could say for the next 5 years it&#8217;s either.. there&#8217;s going to be a way that the massive corporations figure out how to hold on to their little world and control the media.. more. But I think something great is happening right now, where people are having more access to things. And they&#8217;re discovering more music. But there&#8217;s also a lot more crap that kind of fills the pipes. So I think in the next 5 years I hope that people discover live music more and realize that it&#8217;s so easy to go on the computer and listen to anything. Maybe if you hear of a band that&#8217;s touring and where people say they put on a good show - I know for me that&#8217;s a huge thing, if I can see a band and they can play a show - even if it doesn&#8217;t sound like their records - that means something. It&#8217;s more of a connection. There will always be good music and it&#8217;s easy to find now. You can find great music from 1901 and great music from right now.<br />
Jay: People are digging up all sorts of stuff, it&#8217;s great. Music from Ghana and .. wherever, all sorts of places.<br />
Joe: But I think it&#8217;s going to get worse on the major label level. But independent music is very strong right now.<br />
Jay: I think maybe CDs will eventually become a thing of the past. Everybody just downloads music, whether legitimately or not, nowadays the just get it from iTunes or from this and this website. The one thing that I miss there is the album art. I think that so many people are downloading these days that you don&#8217;t even know what.. Lots of bands who put together a record have this whole package in mind, there&#8217;s this album that may or may not have this theme and then you have this artwork that goes along with it and may or may not mean something.. When you download stuff a lot of times you don&#8217;t get artwork. It would be cool in the future if it&#8217;s all mp3 and stuff, if you still get at least a little piece of artwork that&#8217;s like, a picture and words and stuff you can actually touch with your hands and put on your wall and do something with instead of just turning your computer on, looking at this piece of thing [makes a small square with his hands] and you blow it up and it&#8217;s pixelated&#8230;<br />
Joe: Yeah, for free is the 300 dpi, or for 5,95&#8230; Uhm I think there might be actually a phase in the next 10 years where younger people who are now 10 years old and that are downloading music, the ones that go and get into music, will be more and more about having something they can touch. Because now they don&#8217;t. And they don&#8217;t care because they don&#8217;t know. They don&#8217;t know what it&#8217;s like to have an album and listen to the album and just kind of look at it. And to me, I think it&#8217;s really nice. There&#8217;s more poetry to it, to look at the colors of an album and they kind of make you think of the color of the music.</p>
<p><strong>So is digital distribution a threat because you can download music illegitimately or is it more of a chance in that you have more access to different types of music in a more convenient way?</strong><br />
Jay: I think it&#8217;s both.<br />
Joe: Yeah, I think it&#8217;s both. Right now it&#8217;s ..<br />
Jay: For sure there&#8217;s so much music that&#8217;s being downloaded illegitimately that it&#8217;s unbelievable but at the same time, for better or for worse, theoretically more people are having access to our music that would otherwise have to go buy and maybe wouldn&#8217;t go and spend 10 or 15 $ for a CD.. I don&#8217;t know<br />
Joe: People said the same thing when you started to go to record stores and you could listen to the whole album in the record store. &#8220;What&#8217;s the point of this, none&#8217;s going to wanna buy it&#8221;, you know. I think it&#8217;s good, it&#8217;s a great argument that&#8217;s now happening, that people are asking themselves and asking other people: &#8220;Why would I buy the record when I can get it for free?&#8221;. And it comes to the main point, that it&#8217;s an artist that you&#8217;re supporting. And if it&#8217;s Linkin Park, I don&#8217;t know if they need that support or if their music.. or maybe Gwen Stefani or something like that. It&#8217;s pop music, that&#8217;s more advertising to me. But to buy a record of an artist, it&#8217;s your way of helping them and they are helping you or entertaining you, doing something for you. And it&#8217;s a way you can help them continue. So I think it&#8217;s a great era to be in right now. Where people are actually asking themselves &#8220;Why do I buy music? Why don&#8217;t I buy music?&#8221;</p>
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		<title>South of Mainstream Festival</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 15:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir fahren zum South of Mainstream Festival! Dort spielen so gro&#223;artige Bands wie Bulbul, d&#228;lek, Ulme, Enablers, Tephra.. und noch einige mehr, die einen Besuch im Brandenburgischen Cammer zum Sommerhighlight werden lassen. Unsere Kameras nehmen wir im &#220;brigen auch mit. Bislang stehen ein Stelldichein mit Bulbul und Ulme auf dem Plan&#8230; mal sehen, was noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir fahren zum South of Mainstream Festival! Dort spielen so gro&#223;artige Bands wie Bulbul, d&#228;lek, Ulme, Enablers, Tephra.. und noch einige mehr, die einen Besuch im Brandenburgischen Cammer zum Sommerhighlight werden lassen. <span id="more-310"></span>Unsere Kameras nehmen wir im &#220;brigen auch mit. Bislang stehen ein Stelldichein mit Bulbul und Ulme auf dem Plan&#8230; mal sehen, was noch kommt.</p>
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		<title>[Rebecca] Länderkunde: Österreich</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 16:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich vor ein paar Tagen auf einem Konzert einer meiner absoluten Lieblingsbands war, wird es mal wieder Zeit f&#252;r ein wenig Musikempfehlungen aus fremden Landen. 
Bulbul kommen n&#228;mlich aus &#214;sterreich und hatten nebst eigenen Platten auch das Wiener Fanzine Rokko&#8217;s Adventure dabei, von dem DŸSE beim wennsrockt-Interview sehr geschw&#228;rmt hatten.. Zeit also, auf ein paar Kuriosit&#228;ten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich vor ein paar Tagen auf einem Konzert einer meiner absoluten Lieblingsbands war, wird es mal wieder Zeit f&#252;r ein wenig Musikempfehlungen aus fremden Landen. <span id="more-303"></span><br />
Bulbul kommen n&#228;mlich aus &#214;sterreich und hatten nebst eigenen Platten auch das Wiener Fanzine Rokko&#8217;s Adventure dabei, von dem DŸSE beim wennsrockt-Interview sehr geschw&#228;rmt hatten.. Zeit also, auf ein paar Kuriosit&#228;ten aus dem Mozart-Land hinzuweisen:<br />
<strong><br />
Bulbul </strong>ist der Name der gro&#223;artigen Band, die im Mai auf Exile on Mainstream Records ihr sechstes Album ver&#246;ffentlicht hat. Die Musik klingt nach Wahnwitz, seltsamem Humor und L&#228;rm. Live ist die Band absolut sehenswert sowie sehr unterhaltsam. Ich pers&#246;nlich nutze ja immer Bulbuls viertes Album zum Autofahren.. die st&#228;ndigen Rhythmus&#228;nderungen, das Pistolengeknattere und die komischen Texte bilden genau den richtigen Soundtrack f&#252;r meine alles andere als perfekten Fahrk&#252;nste.. zum Leidwesen potentieller Mitfahrer. Abgesehen davon bin ich auch fest davon &#252;berzeugt, dass das ein oder andere Bulbulst&#252;ck schon l&#228;ngst seinen Weg in die Alternativdiskos gefunden haben sollte - nach einigem Einh&#246;ren muss man einfach im Arhythmus mitwippen.<br />
Die Musiker mit den seltsamen K&#252;nstlernamen derhunt, ddkern und raumschiff engelmayr sind &#252;brigens auch in diversen anderen Bands involviert, u.a. spielt ddkern bei der Band Fuckhead, auf deren Homepage die Szene-Verzweigungen sch&#246;n im Diagramm dargestellt sind.<br />
<a target="_blank" href="http://www.bulbul.at/">Homepage</a>// <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/bulbulshit">MySpace</a> // <a target="_blank" href="http://www.fuckhead.at/">Fuckhead</a></p>
<p><strong>Rokko&#8217;s Adventures</strong><br />
Die Spur des Fanzines Rokko&#8217;s Adventures l&#228;sst sich zur&#252;ckverfolgen auf die Musikzeitschrift Big Load aus Wien, die es leider nur auf vier Ausgaben geschafft hat (dabei mit Bulbul, Xiu Xiu, den Melvins und Touch &#038; Go auf dem Titel). Rokko&#8217;s Adventures tritt nun also das Erbe an und berichtet &#252;ber Musik, aber auch seltsame Kunstformen und diverse andere Themen, die sich beispielsweise in der Rubrik &#8220;Wissenschaft&#8221; verbergen. Der passende Untertitel der Zeitschrift ist &#252;brigens &#8220;Menschen, Tiere, Sensationen&#8221;. In einer Mischung aus Faszination und Ekel lese ich gerade Ausgabe 2 zum Thema Selbstverst&#252;mmelung als Kunstform.<br />
<a target="_blank" href="http://myspace.com/rokkosadventures">MySpace</a> // <a target="_blank" href="http://fanzine-index.de/fanzine_detail.php?fanzine_id=349&#038;PHPSESSID=1634a3bc07ef47a166d83063eb300601">Fanzine-Index</a></p>
<p><strong>&#220;berklang</strong><br />
Der Grazer Podcast &#220;berklang (vormals H&#246;rbar Abstrakt) serviert alle zwei Wochen abseitige Musik, aufbereitet in Themenspecials von Death Metal bis zu Krautrock. Moderiert wird die Sendung von dem Electronica-Musiker und (Radio-)DJ Dr. Nachtstrom.<br />
<a target="_blank" href="http://ueberklang.net/">Homepage</a> // <a target="_blank" href="http://nachtstrom.mur.at/">Dr. Nachtstrom</a></p>
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		<title>FIESE FALLE - Unser neuer Video-Experimentierkasten!</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 00:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt was Neues. FIESE FALLE ist ein neues Sendungsformat und Videoblog, der alle Themen erfasst, die nicht direkt in den wennsrockt-Kosmos reinpassen. Das sind zum einen Interviews mit interessanten Leuten abseits des Musikgeschehens, aber vor allem auch technische Experimente, die hier ungeniert ausgelebt werden wollen.
Den Start machen 3D-Aufnahmen eines Interviews mit TROY VON BALTHAZAR (Ex-Kopf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt was Neues. <a target="_blank" href="http://fiesefalle.de">FIESE FALLE</a> ist ein neues Sendungsformat und Videoblog, der alle Themen erfasst, die nicht direkt in den wennsrockt-Kosmos reinpassen. Das sind zum einen Interviews mit interessanten Leuten abseits des Musikgeschehens, aber vor allem auch technische Experimente, die hier ungeniert ausgelebt werden wollen.<br />
Den Start machen 3D-Aufnahmen eines Interviews mit TROY VON BALTHAZAR <span id="more-301"></span>(Ex-Kopf der legend&#228;ren Chokebore, der auch solo nicht minder gro&#223;artige Musik macht&#8230;*schw&#228;rm*), im besten Fall nat&#252;rlich anzusehen mit einer Old-School Cyan-Rot-3D-Brille (geht aber nat&#252;rlich auch ohne). Eine PDF-Vorlage zum selber basteln einer solchen Brille gibts ebenso zum <a target="_blank" href="http://fiesefalle.de/3d-videos-anschauen">Download</a>!</p>
<p>Also gerne mal vorbei schauen und Meinung &#228;u&#223;ern. Viel Spa&#223;!</p>
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		<title>Leipzig (Pop Up</title>
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		<pubDate>Thu, 22 May 2008 16:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Abend beginnt sie mit ersten Konzerten, die Leipzig (Pop Up. wenn&#8217;s rockt! hat dieses Jahr zwar keinen Stand, aber wir werden nat&#252;rlich trotzdem als Besucher &#252;ber die Messe streifen, den  Podiumsdiskussione lauschen und abends auf Konzerte gehen.
Und auch filmen.. nach langem Diskutieren, welche der vielen verstreut spielenden Bands wir filmen m&#246;chten, haben wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend beginnt sie mit ersten Konzerten, die Leipzig (Pop Up. wenn&#8217;s rockt! hat dieses Jahr zwar keinen Stand, aber wir werden nat&#252;rlich trotzdem als Besucher &#252;ber die Messe streifen, den  Podiumsdiskussione lauschen und abends auf Konzerte gehen.<span id="more-290"></span></p>
<p>Und auch filmen.. nach langem Diskutieren, welche der vielen verstreut spielenden Bands wir filmen m&#246;chten, haben wir uns f&#252;r Audrey am Samstag entschieden.</p>
<p>Wer Lust hat, uns zu treffen, kann gerne eine Mail an info@wennsrockt.de schreiben oder uns in der Moritzbastei beim Audrey-Konzert ansprechen.</p>
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		<title>Circa Survive in New York</title>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2008 19:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>

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		<title>Scott Kelly</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 13:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

		<category><![CDATA[Live]]></category>

		<category><![CDATA[Sendungen]]></category>

		<category><![CDATA[english]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein paar Akkorde, eine kleines absteigendes Motiv und dann Stille. Und dann Scott Kellys tiefe, v&#228;terliche Stimme und erneut ein paar T&#246;ne auf der Akustikgitarre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Akkorde, eine kleines absteigendes Motiv und dann Stille. Und dann Scott Kellys tiefe, v&#228;terliche Stimme und erneut ein paar T&#246;ne auf der Akustikgitarre. Mehr und mehr setzen sich so reduzierte Songs mit intimen Texten und teilweise schauerlichen Wendungen zusammen, die nichts mit Lagerfeuerromantik zu tun haben. Es ist, als ob die paar T&#246;ne in Scott Kellys Songs einen direkten Zugang in sein Innerstes erm&#246;glichen – <em>I gave it to watch me bleed, I gave it all.</em></p>
<p><span id="more-343"></span>Im Sommer 2008 erschien “The Wake”, das zweite Soloalbum des Neurosis-S&#228;ngers, das im April auf ein paar Konzerten vorgestellt wurde. Und im Gegensatz zu Konzerten mit der Hauptband verschwindet die Person Scott Kelly hier nicht im L&#228;rm einer f&#252;nfk&#246;pfigen Band, sondern steht ganz alleine auf einer riesigen B&#252;hne. Von diesem Ereignis haben wir euch drei Live-Videos sowie ein Interview mitgebracht, das in seiner vollen L&#228;nge auch <a href="htpp://wennsrockt.de/scott-kelly-interview">hier </a>nachgelesen werden kann.</p>
<br/><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/WennsRocktWebtv/~4/ulE1PNISbn0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>Ein paar Akkorde, eine kleines absteigendes Motiv und dann Stille. Und dann Scott Kellys tiefe, väterliche Stimme und erneut ein paar Töne auf der Akustikgitarre. ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Ein paar Akkorde, eine kleines absteigendes Motiv und dann Stille. Und dann Scott Kellys tiefe, väterliche Stimme und erneut ein paar Töne auf der Akustikgitarre. Mehr und mehr setzen sich so reduzierte Songs mit intimen Texten und teilweise schauerlichen Wendungen zusammen, die nichts mit Lagerfeuerromantik zu tun haben. Es ist, als ob die paar Töne in Scott Kellys Songs einen direkten Zugang in sein Innerstes ermöglichen – I gave it to watch me bleed, I gave it all.

Im Sommer 2008 erschien “The Wake”, das zweite Soloalbum des Neurosis-Sängers, das im April auf ein paar Konzerten vorgestellt wurde. Und im Gegensatz zu Konzerten mit der Hauptband verschwindet die Person Scott Kelly hier nicht im Lärm einer fünfköpfigen Band, sondern steht ganz alleine auf einer riesigen Bühne. Von diesem Ereignis haben wir euch drei Live-Videos sowie ein Interview mitgebracht, das in seiner vollen Länge auch hier nachgelesen werden kann.</itunes:summary>
		<itunes:keywords>Interview, Live, Sendungen, english</itunes:keywords>
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		<title>Dÿse</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 17:15:52 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<category><![CDATA[deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Rhythmisch, l&#228;rmig, humorvoll und auf der B&#252;hne eine schreiende vierarmige Maschine, die unter jeglichen F&#252;&#223;en Feuer legt und dabei eine Menge Spa&#223; verbreitet...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>wir sind nicht<br />
was wir sind wir </em><em>sind<br />
nicht was wir<br />
sind wir sind &#8230;</em></p>
<p>jedenfalls nicht Dada, sondern rhythmisch, l&#228;rmig, humorvoll und auf der B&#252;hne eine schreiende vierarmige Maschine, die unter jeglichen F&#252;&#223;en Feuer legt und dabei eine Menge Spa&#223; verbreitet. Gespeist wird das Spektakel mit Gitarre, Mikrofon und Schlagzeug sowie ab und zu ein paar Schmankerln wie Samples, Beatbox und Bl&#228;sern.<span id="more-374"></span></p>
<p>Dÿse besteht aus Jari Rebelein und Andre Dietrich, die sich der Legende nach 2003 in den Niederlanden in einem Motel namens Dysecatmotel kennen lernten. Nach einer 7&#8243;-Trilogie erschien 2007 bei Exile on Mainstream Records das Deb&#252;talbum der Band, begleitet von jeder Menge schwei&#223;treibender Konzerte. Vor eben einem solchen in Leipzig 2008 haben wir Jari und Andre zu einem einst&#252;ndigen Gespr&#228;ch (!) getroffen.</p>
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		<title>DŸSE in Leipzig</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 14:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>

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		<description><![CDATA[
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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		<title>Giardini di Mirò in Freiburg</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 19:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@wennsrockt.de (wennsrockt)</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>

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		<description><![CDATA[
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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