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	<title>Wissensagentur - Alexandra Graßler</title>
	
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		<title>Krümel im Bett &#x2013; Folge 6: selbstbewusst bedürftig sein</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 10:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>

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Wie es Tradition ist in dieser Rubrik Krümel im Bett ist, geht es um Gedanken, Sätze die mich einfach nicht mehr loslassen. Die etwas mit mir machen, bisher Gedachtes auf den Kopf stellen.
Der Gedanke, um den es heute geht, ist mir in einem Buch über den Weg gelaufen (jaja, ich weiß schon, etwas sehr ungewöhnliches [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/OKSchild.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-724" style="float: right;" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/OKSchild-300x286.jpg" alt="" width="201" height="191" /></a>Wie es Tradition ist in dieser <strong>Rubrik Krümel im Bett</strong> ist, geht es um Gedanken, Sätze die mich einfach nicht mehr loslassen. Die etwas mit mir machen, bisher Gedachtes auf den Kopf stellen.</p>
<p>Der Gedanke, um den es heute geht, ist mir in einem Buch über den Weg gelaufen (jaja, ich weiß schon, etwas sehr ungewöhnliches für mich <img src='http://www.wissensagentur.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es geht um <strong>bedürftig sein</strong>. Für mich ist das ein ziemlich negativ besetztes Wort. Wenn ich mich befürftig fühle, empfinde ich mich als klein, hilflos und schwach. Es hat etwas von Opferdasein. Diese Hilfslosigkeit gepaart mit Scham und dem sich nicht trauen um etwas zu bitten, katapultiert uns damit in Sekunden in unsere Kinderseele zurück.</p>
<p>Zu oft haben wir auf eine Bitte ein Nein gehört und Ablehnung in verschiedenster Form erfahren. Je nach Häufigkeit und Intensität dieser Zurückweisung haben wir eine Strategie entwickelt, mit der wir im Rest unseres Lebens mit unseren Bedürfnissen umgehen.</p>
<p><em>(Dazu sollte noch angemerkt werden, dass es zu ca. 40 % von unserer Gen-Struktur abhängt, wie wir mit Stress und negativen Erlebnissen umgehen können = Resilienzfaktor).</em></p>
<p>Im <strong>besten Fall haben wir einen guten Grad an Resilienz</strong> (Widerstandskraft) entwickelt und bringen unsere Bedürfnisse mit Bitten zum Ausdruck, auch wenn wir manches Mal darauf ein Nein hören. Doch wir lassen dieses Nein dann beim Anderen und nehmen es nicht als Abwertung unserer Person auf. Wir wissen um unseren Wert und agieren auf Augenhöhe.</p>
<p>Doch was ist, wenn wir das nicht als Kind gelernt haben? Dann erleben wir uns mit unserer <strong>Bedürftigkeit als Wesen, die nicht soviel Wert zu haben scheinen, </strong>wie andere. Wir schämen uns manchmal fast dafür, nicht so widerstandsfähig und stark zu sein, wie vermeintlich so selbstsicher agierende Menschen in unserem Umfeld.</p>
<p>Vor allem <strong>in unserer leistungsorientierten Gesellschaft haben es die Zartbesaiteten von uns oft nicht leicht.</strong> Denn so wie es schmerzempfindlichere Menschen gibt als welche, die hart im Nehmen sind, gibt es eben auch die Menschen, denen diese Welt oft zu laut wird, die empfindlicher scheinen als andere und damit schnell als, wollen wir es mal  überkandidelt nennen, abgestempelt werden.</p>
<p><strong>Doch was wäre, wenn Menschen, die auf diese Weise ticken, oft versäumen, ihren eigenen Bedürfnisse klar zu äußern</strong>, weil sie sich nicht aufdrängen wollen, nicht lästig fallen möchten, sich als Bettler empfinden und dadurch meist viel zu lange in für sie unangenehmen Situationen ausharren? Manchmal bis zu einem Punkt, an dem, einer Explosion gleich, ein Fass übergeht, dessen Wucht in keinster Weise zur aktuellen Situation passt.</p>
<p>Schaut man genauer hin, fällt es diesen Menschen schwer zu <strong>akzeptieren, dass jeder Mensch Bedürfnisse hat und jeder Mensch Bedürnisse haben DARF</strong>. Und diese Bedürfnisse damit etwas natürlich sind und unserem Lebendigsein entspringen. Der Fehler, oder anders ausgedrückt, die falsche Programmierung, an dieser Stelle, ist das Denken, dass wir zum Bettler werden, wenn wir unsere Bedürfnisse zeigen. Und auf der anderen Seite auf Menschen neidisch und manchmal auch grantig sind, die mit Selbstverständlichkeit ihre Bitten vorbringen.</p>
<p>Was für eine verkehrte Welt, denn wenn wir auf die andere Seite des Neides schauen, finden wir dort Traurigkeit und Wut auf uns selbst, weil wir uns etwas versagen, weil wir denken, wir dürfen nichts wollen. Und noch genauer hingesehen, kann hier die Auflösung unseres Knotens liegen.</p>
<p>Denn zuallererst ist es <strong>unsere Aufgabe unseren Bedürfnissen Beachtung zu schenken</strong> und sie als etwas zu nehmen, das unser Menschsein ausmacht. Sie zu achten und <strong>uns um ihre Erfüllung zu kümmern</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Wenn ich meine Bedürfnisse erkenne und zu ihnen stehe, kann ich selbstbewusst bedürftig sein.&#8221;</strong><br />
<em>(Heinrich Guggenbiller in seinem Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3873877430?ie=UTF8&amp;tag=wwwwissensage-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3873877430" target="_blank">Frieden finden</a> &#8211; ein sehr, sehr kluges und überaus lesenswertes Buch)</em></p></blockquote>
<p>Nochmal zum ganz bewusst aufnehmen: <strong>selbstbewusst bedürftig sein</strong></p>
<p>Darin sind zwei Schritte enthalten, die uns stets begleiten sollten:</p>
<p><strong>1. Unsere Bedürfnisse erkennen</strong></p>
<p>Wach sein dafür, was in uns passiert. Was in uns lebendig ist. In welchem Zustand wir uns gerade befinden. Wie es uns gerade geht. Erstaunlich viele Menschen leben den gesamten Tag ohne wirklich in Kontakt mit ihrem Inneren zu sein.</p>
<p><strong>2. Zu unseren Bedürfnissen stehen</strong></p>
<p>Will heißen, dass wir unsere Bedürfnisse nicht wie eine uns lästige Fliege verscheuchen wollen, sondern achten, was gerade in uns vorgeht. Wie können wir sonst von anderen erwarten, dass sie mit uns achtungsvoll umgehen, wenn wir selbst gegen uns so hart sind?</p>
<p>Das bedeutet nun nicht, dass wir uns in jede Emotion hineinfallen lassen, um die nächste Dramaqueen, der nächste Dramaking zu werden. Es bedeutet, dass wir unsere Gedanken darüber zügeln, die uns am liebsten anders hätten.</p>
<p><strong>Ein Gefühl, eine Emotion wird größer durch Nichtbeachtung. </strong>Wie die Frau in dem alten Witz, die für jede Stunde, die ihr Mann später heimkommt, eine größere Kelle bereit hält, um sie ihm überzubraten. Wenn wir unsere Bedürfnisse, unsere Gefühle wegschieben, nicht haben wollen, werden sie zu immer größeren Keulen greifen, mit denen sie uns eins überbraten.</p>
<p>Annehmen dessen, was ist, bedeutet auch nicht, dass ich es gut finden muss. Denn das ist bereits wieder eine Wertung. Nein, <strong>annehmen, anerkennen bedeutet zu akzeptieren, dass es jetzt so ist wie es ist.</strong> Wir fühlen uns traurig, wütend, hilflos etc.</p>
<p>Wir haben jetzt in diesem Moment verschiedenste Bedürfnisse Und es geht im ersten Schritt nicht darum diese sofort zu befriedigen. Sondern einfach anzunehmen. Da sein lassen. <strong>Den Widerstand dagegen aufgeben. Ruhig sein, annehmen.</strong></p>
<p><strong>Damit nehmen wir uns selbst an. </strong>Jedes Mal. Mit jedem dieser kleinen Gedanken. Alles darf sein, wie es eben gerade ist. Und dann können wir immer öfter selbstbewusst bedürftig sein.</p>
<p><em>Was geht Ihnen dazu gerade so durch den Kopf?</em></p>

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		<title>Vortragsreihe zu Social Media Themen</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 11:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[netgirls]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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Im September ist es soweit. Die Kooperative der netgirls, die ich mit Birgit Bauer gegründet habe, startet in Abensberg mit einem Dreierpack an Vorträgen. Alles dreht sich um&#8217;s neue Internet, Twitter, der eigene Ruf im Netz und Online-Netzwerke.
Unsere Intension ist es Vorträge und Fachwissen von Frauen für Frauen anzubieten. Und wir freuen uns schon sehr [...]]]></description>
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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/the_netgirls.jpg"><img class="size-medium wp-image-722  aligncenter" title="the_netgirls" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/the_netgirls-300x84.jpg" alt="" width="300" height="84" /></a></p>
<p>Im September ist es soweit. Die <strong>Kooperative der netgirls</strong>, die ich mit <a href="http://birgit-bauer.blogspot.com/" target="_blank"><strong>Birgit Bauer</strong></a> gegründet habe, startet in <strong>Abensberg </strong>mit einem Dreierpack an Vorträgen. Alles dreht sich um&#8217;s neue <strong>Internet, Twitter, der eigene Ruf im Netz und Online-Netzwerke</strong>.</p>
<p>Unsere Intension ist es <strong>Vorträge und Fachwissen von Frauen für Frauen</strong> anzubieten. Und wir freuen uns schon sehr auf diese Abende mit Ihnen!</p>
<ul>
<li>Los geht&#8217;s am <strong>28. September 2010</strong> mit Modul 1</li>
</ul>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Netzwerke: Xing, Facebook und wie man sich auf diesem virtuellen Parkett bewegt!</strong> Ein Überblick für alle, die sich mit Netzwerken im Internet beschäftigen möchten.</p>
<ul>
<li>Weiter am <strong>12. Oktober 2010</strong> mit Modul 2</li>
</ul>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Twitter – Micro Blogging und kurze Informationen – wie man richtig und effektiv twittert!</strong> Twitter gehört zu einer neuen Generation des Kommunizierens im Web2.0 und kann in vielerlei Hinsicht eingesetzt werden.</p>
<ul>
<li>Und zum dritten am <strong>26. Oktober 2010</strong> mit Modul 3</li>
</ul>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Reputation im Internet – Ihr guter Ruf im Netz</strong>. Wissen Sie, was das Internet über Sie oder Ihr Unternehmen weiß?</p>
<p>Unsere Praxisvorträge richten sich an <strong>alle Frauen, die sich für das Internet, Vermarktung im Internet und Netzwerke interessieren</strong>. Frauen, die gerade ein Unternehmen gründen oder gegründet haben, <strong>Netzwerkerinnen, Unternehmerinnen</strong> und Damen, die genau jetzt ihre ersten internetten Schritte in die neue Welt des Web 2.0 machen.</p>
<p>Die Vorträge finden im <strong>Hotel „Eisvogel“, An der Abens 20 in 93333 Bad Gögging</strong> statt, jeweils von <strong>19:00 &#8211; 20:30 Uhr</strong>.</p>
<p>Alle weiteren <strong>inhaltlichen Informationen und die Möglichkeit zum Anmelden </strong>finden Sie <a href="http://www.birgit-bauer.com/netgirlsdreierpack2010.pdf" target="_blank"><strong>hier</strong></a>.</p>
<p>Noch ein kleiner Hinweis: Bitte beachten Sie die Anmeldefristen auf dem Anmeldeformular.</p>
<p>Sie können natürlich die Vorträge einzeln buchen oder alle drei Module als Komplettpaket wählen. Für Damen die im <strong>Frauen-Netzwerk <a href="http://kehnexa.mixxt.de/" target="_blank">kehnexa </a></strong>vertreten sind, gibt es <strong>Sonderkonditionen</strong>!</p>
<p>Dann lassen Sie uns gemeinsam auf die Reise gehen in diese interessanten Welten des Internets. Wir freuen uns auf Sie!</p>

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		<item>
		<title>Lesefutter &#x2013; Folge 7</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Wissensagentur-ag/~3/cyLTKSpvQQg/lesefutter-folge-7.html</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 09:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur und Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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Es wird mal wieder Zeit für eine Folge Lesefutter. Falls Sie grad auf der Suche nach Literatur sind, sind Ihnen die folgenden Hinweise vielleicht nützlich.
Und wie immer gilt: Wenn Sie zu einem bestimmten Thema auf der Suche nach Literatur sind, können Sie mich gern nach Empfehlungen fragen. Da ich ziemlich viel lese &#8211; aus den [...]]]></description>
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<p>Es wird mal wieder Zeit für eine Folge <strong>Lesefutter</strong>. Falls Sie grad auf der Suche nach Literatur sind, sind Ihnen die folgenden Hinweise vielleicht nützlich.</p>
<p>Und wie immer gilt: <strong>Wenn Sie zu einem bestimmten Thema auf der Suche nach Literatur sind, können Sie mich gern nach Empfehlungen fragen. </strong>Da ich ziemlich viel lese &#8211; aus den verschiedensten Bereichen &#8211; fällt mir normalerweise immer was lesbares ein <img src='http://www.wissensagentur.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>.</p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3100113500?ie=UTF8&amp;tag=wwwwissensage-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3100113500" target="_blank">Connected!: Die Macht sozialer Netzwerke und warum Glück ansteckend ist &#8211; Nicholas A. Christakis, James H. Fowler</a></strong></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3100113500?ie=UTF8&amp;tag=wwwwissensage-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3100113500"><img class="aligncenter size-full wp-image-716" style="float: right;" title="Connected" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/Connected.jpg" alt="" width="98" height="160" /></a>Wer wissen möchte, wie uns unsere ganz persönlichen sozialen Netzwerke beeinflussen, kommt an diesem Buch nicht vorbei. <strong>Es ist faszinierend zu lesen, dass die Reichweite &#8211; die Wirkung auf uns hat &#8211; bis zu den Freunden der Freunde unserer Freunde reicht.</strong></p>
<p>Um ein Beispiel zu nennen: hören Freunde der Freunde unserer Freunde zum Rauchen auf, steigt die Chance (wenn wir auch rauchen) signifikant, dass wir auch aufhören zu rauchen! Von diesen Beispielen und Zusammenhängen gibt es viele zu lesen.</p>
<p><strong>Die Themen beziehen sich auf das Kennenlernen des Lebenspartners, das Finden einer neuen Arbeitsstelle, politische Strömungen und vielem mehr.</strong></p>
<p>Lernen lässt sich daraus einiges. Eine wichtige Erkenntnis ist z. B. dass das <strong>Kontaktverhalten eines einzelnen Menschen ca. zu 50 % genetisch bedingt</strong> ist. Und damit wie wir uns im sozialen Umfeld netzwerkerisch verhalten.</p>
<p>Auch lässt sich das Wissen nutzen, dass die sog. <strong>schwachen Verbindungen wichtiger sind</strong>, wenn wir etwas bestimmtes erreichen wollen (z.B. einen neuen Job), um dem gewünschten Ziel näher zu kommen.</p>
<p>Zudem können die Erkenntnis aus dem Buch durchaus dazu animinieren, sich doch ab und an, neuen Bekanntenkreisen zuzuwenden und den eigenen Radius damit zu erweitern.</p>
<p><strong>Absolute Leseempfehlung!</strong></p>
<p>.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/389721993X?ie=UTF8&amp;tag=wwwwissensage-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=389721993X" target="_blank"><strong>Bekenntnisse eines Redners: Oder die Kunst, gehört zu werden &#8211; Scott Berkun</strong></a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/389721993X?ie=UTF8&amp;tag=wwwwissensage-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=389721993X"><img class="aligncenter size-full wp-image-717" style="float: right;" title="Bekenntnisse eines redners" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/Bekenntnisse-eines-redners.jpg" alt="" width="114" height="160" /></a>Ein etwas anderes Buch über&#8217;s Redenhalten, als man es bisher gewohnt ist. Scott Berkun schreibt aus seiner Warte über die <strong>wahre Realität eines Redners</strong> und räumt dabei mit einigen Mythen auf.</p>
<p>Wichtig fand ich dabei z.B. die <strong>Erkenntniss, dass jeder Sprecher Fehler macht</strong>. Jeder. Es passieren Verhaspler, es wird gestottert, viel zu viele Ähs machen sich breit usw. Wichtig ist nur sich selbst nicht davon gefangen nehmen zu lassen und in seinem Vortrag fortzufahren. Denn <strong>kein Publikum kann einen Redner leiden, der sich andauern für irgendetwas entschuldigt.</strong></p>
<p>An dem letzten Satz merke ich auch, dass der gewollt schnodderige Schreibtstil des Autors abgefärbt hat. Die Sprache passt zu ihm, auch wenn man sich manches Mal wünschen würde, dass er vielleicht nicht ganz soviel &#8220;Gas&#8221; geben würde.</p>
<p>Interessent sind die <strong>Hintergrundbeschreibungen</strong>, wie es z.B. wirklich in einem <strong>Fernsehstudio </strong>zugeht, oder man als<strong> &#8220;sprechender Kopf&#8221; zugeschaltet</strong> wird.</p>
<p>Ein<strong> zentraler Aspekt</strong> auf den Scott Berkun immer wieder hinweist, ist, dass die <strong>meisten Redner deswegen schlecht sind, weil sie nicht üben</strong>. Sie halten damit den Vortrag das erste Mal vor Publikum, die Übergänge holpern und es wird an der Form selbst kleben geblieben, als sich auf den Inhalt zu konzentrieren.</p>
<p>Was das Buch amüsant macht, ist seine schonungslose Ehrlichkeit sich selbst und Kollegen gegenüber. Das ist mitunter schwere Kost, doch wer sich in dieser Branche seine Brötchen verdient, sollte sich vieles davon zu Herzen nehmen.</p>
<p>Abgerundet wird das ganze durch einen über <strong>70seitigen Anhang</strong>, in dem <strong>konkrete Tipps für Vorbereitung, empfohlenes Technikequipment, Durchführung, Nachbereitung sowie eine ausführliche (z.T. kommentierte) Bibliographie</strong> steht.</p>
<p>.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596185173?ie=UTF8&amp;tag=wwwwissensage-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3596185173" target="_blank"><strong>Wie Sie in 60 Sekunden Ihr Leben verändern &#8211; Richard Wiseman</strong></a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596185173?ie=UTF8&amp;tag=wwwwissensage-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3596185173"><img class="aligncenter size-full wp-image-718" style="float: right;" title="wie sie in 60 sekunden" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/wie-sie-in-60-sekunden.jpg" alt="" width="105" height="160" /></a>Wie sollte man ein Buch mit einer dermaßen reißerischen Titel beschreiben, ohne sich wie ein Haustürverkäufer in Superlativen zu verlieren&#8230;?</p>
<p>Mir fällt dazu nur ein Satz ein: <strong>Dieses Buch ist der optimale Brühwürfel. </strong>Hinter diesem Begriff verbirgt sich die kleine Anekdote aus dem <a href="http://lebe-weise.de/" target="_blank">Freundeskreis</a>, doch statt weitschweifigen Erläuterungen die Quintessenz auf das absolute essentielle und wertvolle zu komprimieren, eben einem Brühwürfel.</p>
<p>Richard Wiseman ist bekannt durch Bücher wie Quirkologie und hat sich einen Namen gemacht in seiner Profession als Verhaltenspsychologe. Dieses Buch nun ist entstanden, auf die Frage, ob es denn nicht <strong>erklärbare Techniken gibt, die sich in 60 sec erzählen und in ebenso kurzer Zeit umsetzen lassen</strong>.</p>
<p>Hier halten Sie die Antworten auf diese Frage in der Hand. In der Tat ist es die <strong>Zusammenführung aus unzählichen Forschungen rund um das Wohlfühlen des Menschen</strong>, aufbereitet in die Kapitel Glücksempfinden, Die Kunst der Überzeugung, Motivation, Kreativität, Attraktivität, Stress, Beziehungen, Entscheidungsfindung, Kindererziehung und Persönlichkeit.</p>
<p>Jeweils kombiniert mit <strong>60 sec Umsetzungsanregungen</strong>. Absolut <strong>lebensnah, wirkungsvoll und nachhaltig</strong>. Wer sich also nicht durch hunderte von Selbstveränderungs-, Motivations-, positiven Psychologiebüchern durchwühlen möchte, bekommt hier <strong>kompaktes, anwendbares Alltagswissen</strong>. Zusammengefasst auf alle Themen, die uns Menschen bewegen.</p>
<p><strong>Absolute Leseempfehlung!</strong></p>
<p>.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423107170?ie=UTF8&amp;tag=wwwwissensage-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3423107170" target="_blank"><strong>Tagebuch eines Romans &#8211; John Steinbeck</strong></a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423107170?ie=UTF8&amp;tag=wwwwissensage-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3423107170"><img class="aligncenter size-full wp-image-719" style="float: right;" title="Tagesbuch eines Romans" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/Tagesbuch-eines-Romans.jpg" alt="" width="99" height="160" /></a>John Steinbeck hat für sein Buch Früchte des Zorn den Publitzerpreis erhalten und ist mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Sein Werk umfasst Romane, Kurzgeschichten, Reiseberichte und mehr.</p>
<p>Tagebuch eines Romans dagegen ist ein Buch, dass sich in kaum eine Kategorie einordnen lässt. Es ist sein <strong>Werktagebuch</strong>, das er während der gesamten Arbeit am Roman Jenseits von Eden verfasst hat. Geschrieben, manches mal wie ein Gespräch, an seinen Lektor Pascal, mit dem ihn über die berufliche Beziehung hinaus eine tiefe Freundschaft verband.</p>
<p><strong>Wer selbst schreibt, wird in diesem Buch lesen, wie diszipliniert John Steinbeck an sein Schreiben heranging.</strong> Sein Ziel waren jeden Tag zwei handgeschriebene Seiten von Montags bis Freitags zu verfassen. Die bevorzugte Zeit dafür war meist ab frühmorgens. Teilweise durchdachte er manche Nächte und feilte an seinen Ideen.</p>
<p>Er nutzte zum Schreiben ein <strong>Notizbuch, bei dem die rechten Seiten dem Roman selbst vorbehalten waren und linken dem Werktagebuch</strong>. Es ist faszinierend zu lesen, wie genau er sich beobachtet, seine Stimmungen aus sich herausformuliert, sich warm schreibt, bis er bereit ist, mit der eigentlichen Arbeit zu beginnen. Muster zeichnen sich ab, welchen Aufbau er gedenkt, dem Roman zu geben, welche Figuren er wann entwickeln und erscheinen lassen möchte.</p>
<p>Daneben gibt es Phasen, in denen er kränkelt oder auch private Probleme ihm zu schaffen machen. Nichts destotrotz gibt es nur sehr wenige Tage, während des knappen Jahres, an denen er sein Arbeitspensum nicht einhält. Die Texte in diesem veröffentlichen Werktagebuch sind weder redigiert noch gekürzt. Und das ist auch das faszinierende an diesem Buch. <strong>Es ermöglicht einem Weltautor über die Schulter zu sehen.</strong> Zeigt, welche Disziplin und Hingabe an ein großes Werk erforderlich ist. Und welche genaue Beobachtungsgabe er sich selbst gegenüber an den Tag legt.</p>
<p>Er erkennt seine eigenen Stimmungen wieder und weiß mit ihnen umzugehen. Und etwas das ihm ebenso am Herzen liegt, ist eine ruhige Herangehensweise. <strong>Sich selbst und dem Stoff immer genügend Zeit und Raum lassen, sich zu entwickeln. </strong>Sich nicht zu erschöpfen mit Mehrarbeit, sondern in dem selbst gewählten Rahmen zu bleiben um ein stetes Fließen zu ermöglichen.</p>
<p>Was neben dem Schreiben sichtbar wird, ist das <strong>ebenso notwendige Erschaffen mit den Händen</strong>. Er liebte es mit Holz zu arbeiten und renoviert vieles selbst in seinem Haus. Ebenso wie er gern Dinge zerlegte und reparierte. <strong>Diese bewusste Teilung seines Tages in schreiben und &#8220;werkeln&#8221; zeigt eine wichtige Balance auf zwischen Kopf und Händen. </strong>Seine Erfindungen beschäftigten ihn dabei ebenfalls eine gewisse Zeit des Tages und so scheint ein natürlicher Rhythmus entstanden zu sein.</p>
<p>Das Buch ist nicht aufregend, sondern eine genaue Beschreibung der Entstehungsgeschichte eines großen Romans geschrieben von einem großen Schriftsteller. <strong>Wer selbst schreibt und gern einem renommierten Autor bei seiner Arbeit hautnah zusehen möchte, sollte dieses Buch lesen.</strong> Es lassen sich einige Ideen und Anregungen für die eigenen Arbeit daraus ableiten, auch wenn das in keinster Weise das Ziel des Tagebuchs eines Romans ist.</p>
<p>Ein <strong>zentraler Aspekt</strong> der sichtbar wird, ist die <strong>gewollte Disziplin</strong>, die <strong>durch stete Schritte zum Ziel führt</strong> und der Gedanke, dass es eine große Hilfe ist, ein Werktagebuch, nicht nur zum Aufwärmen, selbst einzusetzen.</p>
<p><em>(Hinweis: Das Buch ist nur noch gebraucht erhältlich, jedoch auch über Uni-Bibliotheken ausleihbar.)</em></p>

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		<title>Gemeinsam essen &#x2013; eine aussterbende Art Zeit miteinander zu verbringen?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Wesentliches]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[

Noch vor 20 Jahren verbrachten die Leute pro Tag durchschnittlich 33 Minuten am [Essens]Tisch im Kreise ihrer Lieben. Heute ist diese Zeitspanne auf 14 Minuten und 27 Sekunden geschrumpft. (John Naish &#8211; Genug)
Lassen Sie sich das mal auf der Zunge zergehen: Wir verbringen heute nur noch durchschnittlich 14 Minuten gemeinsam beim Essen mit den Menschen [...]]]></description>
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<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-714" style="float: right;" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/Essen-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><em>Noch vor 20 Jahren verbrachten die Leute pro Tag durchschnittlich 33 Minuten am [Essens]Tisch im Kreise ihrer Lieben. Heute ist diese Zeitspanne auf 14 Minuten und 27 Sekunden geschrumpft.</em> (<strong><a href="http://tinyurl.com/3yx23fa" target="_blank">John Naish &#8211; Genug</a></strong>)</p>
<p style="text-align: left;">Lassen Sie sich das mal auf der Zunge zergehen: Wir verbringen heute nur noch durchschnittlich 14 Minuten gemeinsam beim Essen mit den Menschen die uns am wichtigsten sind.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Doch zählen nicht die Stunden, die wir mit Familie und Freunden gemeinsam essen, mit zu den schönsten in unserem Leben?</strong> Essen zu teilen, miteinander zu reden, zu lachen. Sind nicht einige unserer schönsten Kindheitserinnerungen mit leckerem Essen verknüpft sitzend am Küchentisch mit lieben Menschen? Oder bei Freunden eingeladen zu sein und dort mitessen zu können?</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Essen gehört nun mal zu unseren elementaren Lebensbedürfnissen. </strong>Essen hält Leib und Seele zusammen heißt es. Doch für mich ist noch ein <strong>weiterer Aspekt wichtig: eben das gemeinsame Essen</strong>. Und dazu gehört nicht nur die reine &#8220;Nahrungsaufnahme&#8221; sondern auch das gesellige Beisammensein.</p>
<p style="text-align: left;">Oder ist es wirklich so erstrebenswert abends allein in einem Lokal zu sitzen und zu essen, wohingegen im restlichen Lokal Menschen gemeinsam speisen? Oder in einer Familie jeder dann den Kühlschrank plündert, wann er grad Hunger hat und es keinen Zeitpunkt mehr gibt, an dem die Familie wirklich zusammenkommt?</p>
<p style="text-align: left;">Dass das alles mit unseren rigiden Zeitplänen nicht so einfach ist, ist auch klar. Doch wie ein früherer Mathelehrer immer gesagt hat: <em>&#8220;Von einfach hat auch keiner was gesagt.&#8221;</em> <strong></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Der Wille zur Veränderung zählt.</strong> Und das Argument mit &#8220;ich hab keine Zeit&#8221; ist ein klarer <strong>Hinweis auf die Prioritätensetzung</strong>. Denn in Wirklichkeit geht dieser Satz noch weiter und heißt komplett &#8220;ich habe keine Zeit DAFÜR&#8221; und noch anders übersetzt heißt das noch wirklicher: &#8220;ich will keine Zeit dafür haben, weil mir anderes wichtiger ist&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;">Dass ich für diese Interpretation nicht unbedingt geliebt werde, ist mir auch klar. Doch seien wir mal ehrlich: Was geht auf einmal alles, wenn wir wissen, wir haben noch zwei Arbeitstage und dann geht&#8217;s in den Urlaub? Schon komisch, was wir in der kurzen Zeit alles gebacken kriegen, was vorher immer nicht zu schaffen war. Oder wenn die Lieblingsmannschaft Fußball spielt, werden plötzlich keine Überstunden gemacht wie sonst. Hm, was soll uns also diese Werbesendung sagen?</p>
<p style="text-align: left;">Wie wäre es denn mal, das mal zum Thema zu machen? In der Familie, in der Partnerschaft, im Freundeskreis? <strong>Wie lässt sich dieses wunderbare, verbindende, uns gut tuende Ritual des gemeinsamen Essens wieder aufleben lassen?</strong> Welche Abende sind z.B. dafür ab sofort heilig? Wie lässt sich das im Freundeskreis umsetzen? Vielleicht mit einem festen Abend im Monat? Ich bin mir sicher, dass es hunderte von Möglichkeiten gibt, die ohne viel Aufwand dazu beitragen, dass <strong>das gemeinsame Essen wieder zu einem regelmäßigen Bestandteil in unserem Leben werden kann</strong>.</p>
<p>Wir sind ein Teil der Gemeinschaft die wir dadurch immer wieder bestärken. Damit stärken wir uns, denn wir bestärken  die Verbindungen, derer wir in unserem Leben unbedingt bedürfen. <strong>Es ist eine Illusion, niemanden zu brauchen. Niemand ist eine Insel und umso wichtiger ist es für uns, Gemeinschaft in unserem Leben zu pflegen.</strong></p>
<p>Und wenn&#8217;s dann auch noch gut schmeckt, um so besser <img src='http://www.wissensagentur.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wie halten Sie es in Ihrem Leben mit dem gemeinsamen Essen?<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://office.microsoft.com/de-ch/images/MP900422641.aspx" target="_blank"><em>Bildquelle: Microsoft online<br />
</em></a></p>

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		<title>Quintessenz – Gedanken zum Mitnehmen – Ausgabe 10 &#x2013; Jeder ist ein Haus mit vier Räumen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 08:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[nachdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Quintessenz]]></category>
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		<category><![CDATA[zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[

„Jeder ist ein Haus mit vier Räumen – ein körperlicher, ein geistiger, ein emotionaler und ein spiritueller Raum. Die meisten von uns leben die ganze Zeit in einem Raum, aber wenn wir nicht jeden Tag in jeden Raum gehen, und sei es nur, um ihn zu lüften, bleiben wir unvollständige Menschen.”
Dieses indianische Sprichwort zitiert Rumer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span style="color: #ff6600;"><strong><img class="aligncenter size-medium wp-image-710" style="float: right;" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/Haus-zum-Walfisch-222x300.jpg" alt="" width="222" height="300" />„Jeder ist ein Haus mit vier Räumen – ein körperlicher, ein geistiger, ein emotionaler und ein spiritueller Raum. Die meisten von uns leben die ganze Zeit in einem Raum, aber wenn wir nicht jeden Tag in jeden Raum gehen, und sei es nur, um ihn zu lüften, bleiben wir unvollständige Menschen.”</strong></span></p>
<p>Dieses indianische Sprichwort zitiert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rumer_Godden" target="_blank"><strong>Rumer Godden</strong></a> in ihrer Biographie. Eine wunderschöne Metapher, die sehr zum Nachdenken anregt.</p>
<p>Lassen Sie uns doch dazu ein Bild malen: In vielen Leben nimmt die Arbeit sehr viel Raum ein. Wir betätigen uns viel mehr geistig als körperlich. Ein wenig Sport zum Ausgleich, falls Zeit dafür bleibt, doch häufig eben nicht. Der geistige Überhang verdrängt nicht nur körperliche Tätigkeiten sondern die stete Analyse verhindert zudem den Zugang zu unserem Fühlen. Wir sind zu sehr im Kopf und zu wenig im Herz. Und wer nun nicht in einer religiösen Tradition aufgewachsen ist und das Praktizieren dieser beibehalten hat oder für sich einen Zugang zu spirituellem Gedankengut gefunden hat, wird Spiritualität nicht unbedingt als Lebensbestandteil ansehen.</p>
<p><strong>Wie sieht nun so ein Haus aus?</strong> Nach unseren obigen Gedanken hat es ein riesengroßes Büro, das nicht nur die untere Etage einnimmt, sondern auch den größten Teil des Obergeschosses, dort oben gibt es dann noch eine winzige Küche um uns zu versorgen, im kleinen Wohnzimmer steht ein klappriges Sofa und das Schlafzimmer ist grad mal so groß wie das Bett. Können Sie sich das vorstellen? <strong>Im Prinzip ist das fast so, als ob wir über unserer Firma, in der wir beschäftigt sind, ein Wohnklo mit Küche und Bett haben.</strong></p>
<p>Natürlich verbringen wir im Alltag den größten Teil unserer Zeit, wenn wir Vollzeit beschäftigt sind, an unserem Arbeitsplatz. Doch wieso nehmen wir uns nicht öfter mal mittags die Zeit wirklich rauszugehen, uns ins Grüne zu setzen oder vielleicht sogar in eine in der Nähe liegende Kirche und <strong>schalten tatsächlich um von geistigem Dauerlauf auf die Verbindung mit etwas größerem als wir sind</strong>?</p>
<p>Oder gehen nach Arbeitsende noch zum Schwimmen oder in die Sauna? Nicht um dort auch wieder Höchstleistungen zu bringen, sondern um <strong>auf Körperwahrnehmung umzuschalten.</strong> Damit durchbrechen wir auch völlig unnötige und uns peinigende Dauerschleifen von Gedanken über nicht gut gelaufene Aktionen des Tages.</p>
<p><strong>Je öfter wir diese kurzen Umschaltungen vornehmen, also zumindest in jeden Raum gehen um dort zu lüften, wie es in den Zeilen oben heißt, umso mehr trägt uns dieser Ausgleich in allen Bereichen unseres Lebens.</strong> Wir nehmen uns immer mehr wirklich wahr, auch im Arbeitsleben. Spüren viel früher, wenn wir angespannt sind, können gegensteuern und damit Stressfaktoren reduzieren. Die Gespräche die wir führen, wenn wir immer mehr alle Räume in uns bewohnen, werden weitaus wahrhaftiger und intensiver, da wir da sein können, mitfühlen können und wollen.</p>
<p><strong>Zeichnen Sie doch mal spontan das Haus mit den vier Räumen, wie es Ihrem momentanen Leben entspricht. </strong></p>
<p>Wie groß sind die einzelnen Räume? Wie gefällt Ihnen Ihr Bild? Wenn Sie gern &#8220;umbauen&#8221; möchten, was für Ideen haben Sie für ein Neugestaltung? Was für Gegenstände können Sie z. B. im geistigen Büro unterbringen, die Sie an Ihre anderen Räume erinnern und animiert auch in diesen zu wohnen? Und wie können Sie Räume, die viel zu klein sind vergrößern? Auf welches Mobiliar können Sie dafür in anderen, sehr großen Räumen verzichten und dadurch verkleinern?</p>
<p style="text-align: left;">Über alle Ideen dazu freu ich mich sehr! Schreiben Sie mir doch was Ihnen einfällt, denn auch ich bin für jeden hilfreichen Gedanken dankbar, der es leichter macht, nicht nur in den Räumen die wir sind, zu lüften, sondern auch wirklich zu leben. <strong></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Denn außer Frage steht, dass ein Leben, in dem wir alle Räume wirklich bewohnen, von Gelassenheit und innerer Ruhe getragen wird.</strong><em></em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Bildquelle: <a href="http://www.veezzle.com/downloadWindow.html/id=90187/s=Haus-zum-Walfisch-Freiburg.html" target="_blank">laynecom</a></em><strong><br />
</strong></p>

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		<title>Quintessenz &#x2013; Gedanken zum Mitnehmen &#x2013; Ausgabe 9 &#x2013; Aufschieben kann Vergnügen kosten</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 16:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Wesentliches]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[

Ist Ihnen das auch schon einmal passiert?
Sie finden, unter den ganzen immer wieder herum liegenden Papieren, einen Gutschein für einen Kinofilm den Sie sich eigentlich unbedingt ansehen wollten. Doch beim Blick auf das Datum sehen Sie enttäuscht, dass die Frist bereits vor 4 Wochen abgelaufen ist. Die Freude über den Fund des Gutscheins wandelt sich [...]]]></description>
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<p><em>Ist Ihnen das auch schon einmal passiert?</em></p>
<p>Sie finden, unter den ganzen immer wieder herum liegenden Papieren, einen Gutschein für einen Kinofilm den Sie sich eigentlich unbedingt ansehen wollten. Doch beim Blick auf das Datum sehen Sie enttäuscht, dass die Frist bereits vor 4 Wochen abgelaufen ist. Die Freude über den Fund des Gutscheins wandelt sich in Enttäuschung und die leise Selbstanklage, wie unachtsam man doch wieder mal war.</p>
<p>Sie nehmen sich fest vor, beim nächsten Gutschein besser aufzupassen und ihn keineswegs verfallen zu lassen. 14 Tage später, beim nächsten Durchsuchen Ihrer Sachen, fällt Ihnen ein Restaurantgutschein in die Hände (dort wollten Sie wirklich gern mal zum Essen hingehen), der &#8211; leider &#8211; ebenfalls bereits letzte Woche abgelaufen ist&#8230;</p>
<p>Wieso passiert uns dass immer wieder? Die Marketingprofessorinnen Suzanne B. Shu und Ayelte Gneezy haben in einer Studie dazu interessante Erkenntnisse gewonnen (Quelle: <a href="http://www.psychologie-heute.de/themen_und_trends/heft1008.html" target="_blank">Psychologie heute August 2010</a>) und zeigen darin auf, <strong>dass Aufschieben uns Vergnügen kosten kann</strong>. Dass wir Unangenehmes aufschieben ist nun nichts neues, doch <strong>dass wir auch Positives aufschieben</strong> (und dadurch versäumen können) eröffnet einen weiteren wichtigen Blickwinkel.</p>
<p><strong>Der signifikante Unterschied der sich aus der Studie ergab, ob Gutscheine eingelöst wurden oder verfielen, hängt mit der Frist zusammen, die uns bleibt um unser Vergnügen wahrzumachen.</strong> Je weiter das Ablaufdatum in der Zukunft lag umso häufiger verfiel der Gutschein. Je kürzer die Frist war umso eher wurde der Gutschein eingelöst.</p>
<p>Das gibt uns einen klaren Hinweis darauf, dass <strong>wir oft völlig überschätzen, wie viel Zeit wir noch haben</strong>. Denn wir denken, wenn der Gutschein erst in 3 Monaten abläuft, können wir das ja auch noch später machen. Wir warten auf den idealen Zeitpunkt. Doch der kommt bekanntlich selten.</p>
<p><strong>Diese Erkenntnis lässt sich durchaus auf andere Bereiche des Lebens übertragen. </strong>Wie oft verschieben wir Pläne, wie Reisen die wir gern machen möchten, Besuche bei Freunden, die wir schon lang nicht mehr gesehen haben, das Buch endlich zu lesen, auf das wir uns schon lange freuen, mit den Kindern ein Picknick zu machen, ein Wochenende mal nur zu zweit zu verbringen, diese hochinteressante Weiterbildung zu besuchen&#8230;.</p>
<p><strong>Wir denken immer, dafür haben wir doch noch soviel Zeit. Doch so kann man ein ganzes Leben verbringen. Um am Ende festzustellen, dass man zwar viel schönes vor hatte, doch irgendwie ist die Zeit inzwischen dafür abgelaufen. </strong></p>
<p>Was raten nun die Studienleiterinnen? Sie empfehlen uns, Gutscheine möglichst sofort einzulösen und nicht damit zu warten. Oder als weiteren Trick, sich selbst einen Termin dafür zu setzen als quasi idealen Zeitpunkt.</p>
<p>Man könnte daraus nun den Schluss ziehen, dass wir uns einem hedonistischen Lebensstils hingeben sollen. Alles nur noch auf Vergnügen ausrichten. Doch dem ist mitnichten so.</p>
<p>Meine ganz persönliche Quintessenz aus dieser Studie ist der <strong>klare Hinweis auf unsere so wichtige Achtsamkeit und das Bewusstsein der verstreichenden Zeit</strong>. Wir wissen nicht, wie viel Zeit wir noch haben für dieses oder jenes. Und uns sollte wirklich klar werden, dass wir nur eine begrenzte Anzahl von möglichen Erlebnissen, Aktivitäten, Menschen, Gesprächen u. ä. sinnvoll in unser Leben hinein packen können.</p>
<p>Und ob wir nun etwas aus dem reichhaltigen Angebot an Möglichkeiten umsetzen hängt mit unserer <strong>Fähigkeit der Auswahl und Entscheidung</strong> zusammen. Zu viel schönes was man machen könnte, lähmt einen schon aufgrund der unglaublichen Vielzahl an Optionen. <strong>Und wer sich nicht entscheiden kann, macht dann oft gar nichts. </strong>Glücklich fühlt sich jemand mit dieser &#8220;Nicht-Entscheidung&#8221; selten und die Zeit ist trotzdem verstrichen. Wir verhungern innerlich damit wie Buridans Esel zwischen seinen Heuhaufen.</p>
<p>Interessant ist das ganze schon irgendwie. <strong>Denn dadurch dass wir uns gegen keine der Alternativen entscheiden wollen, die uns zur Verfügung stehen, entscheiden wir uns auch für keine der Möglichkeiten</strong>. Die Furcht vor Verlust durch eine Ent-Scheidung ist anscheinend größer wie das gedachte Vergnügen, das uns eine gewählte Aktivität zu geben vermag.</p>
<p>Oder ein weiterer Gedankenansatz ist auch verbreitet: Wenn ich mir das Schöne jetzt schon gönne, dann ist es ja vorbei. Das führt manches mal dazu, dass wir uns besondere Leckerbissen so lange aufheben, bis sie verdorben sind. Und das macht nun wirklich soviel Sinn wie ein selbstgebohrtes Loch im Knie, um das mal etwas drastisch auszudrücken.</p>
<p>Die Frage die sich dadurch aufdrängt: <span style="color: #ff6600;"><strong>Was lassen Sie &#8220;verderben&#8221; durch unachtsames Aufschieben? </strong></span></p>
<p>Die Zeit vergeht nämlich so oder so. Und ist es daher nicht höchste Eisenbahn mal wieder einen genaueren Blick auf unser tägliches Leben zu werfen, durch die Brille der Achtsamkeit? <strong>Welche kleinen Freuden können Sie sich diese Woche gönnen? Wem können Sie diese Woche eine kleine Freude machen?</strong> (Die auf Sie zurückstrahlen wird, denn anderen Freude zu machen, altruistisch zu sein tut uns nämlich besonders gut.) Es geht dabei nicht um die großen Würfe, sondern um <strong>die Kleinigkeiten, das Eintauchen in den Moment, die aneinandergereiht unser Leben ergeben.</strong></p>
<p>Lassen Sie uns teilhaben an Ihren Gedanken dazu. Ich freue mich auf Ihre Kommentare!</p>

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		<title>Politik 2.0 in Köln</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 10:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[

Wir sind gerade im Workshop Politik2.0 in Köln zu gange und bewegen uns in Blogs &#38; Co. Veranstalter ist die Friedrich-Ebert-Stiftung FES.


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<p>Wir sind gerade im <strong>Workshop Politik2.0</strong> in Köln zu gange und bewegen uns in Blogs &amp; Co. Veranstalter ist die <a href="http://www.fes.de/" target="_blank">Friedrich-Ebert-Stiftung FES</a>.</p>

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		<title>Die Würde des Menschen ist unantastbar</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 06:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Würde]]></category>

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In einer Psychologie Heute ist ein Essay über Würde enthalten. Ein in unserer Zeit eher altertümliches Wort, das nur noch selten in den Mund genommen wird. Sehr schade, wie ich finde. Denn wollen wir nicht alle würdig behandelt werden? Mit Respekt, Achtung und Anerkenntnis? Und braucht es dafür im Gegenzug nicht auch von uns ein [...]]]></description>
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<p>In einer Psychologie Heute ist ein Essay über Würde enthalten. Ein in unserer Zeit eher altertümliches Wort, das nur noch selten in den Mund genommen wird. Sehr schade, wie ich finde. Denn wollen wir nicht alle würdig behandelt werden? Mit Respekt, Achtung und Anerkenntnis? Und braucht es dafür im Gegenzug nicht auch von uns ein würdiges Verhalten?</p>
<p>Was ist denn Würde überhaupt? In unserem Grundgesetz ist im 1. Artikel der Satz verankert: &#8220;Die Würde des Menschen ist unantastbar.&#8221; Sie scheint also etwas zu sein, dass jeder Mensch hat. Oder hat der eine weniger als der andere? Gestehen wir allen Menschen den gleichen Anteil an Würde zu oder sind manche würdiger als andere?</p>
<p>Eine Definition dafür zu finden, scheint schwierig zu sein. Es ist wahrscheinlich umgekehrt einfacher zu erkennen, wann eine Lebenssituation unwürdig ist und wann einem menschliches Dasein Würde fehlt. Die Frage ist dann, schauen wir hin oder möchten wir lieber nicht damit konfrontiert werden?</p>
<p>Arbeitslosigkeit scheint beispielsweise manches Mal ein Zustand zu sein, der ansteckend wirken könnte und dem man sich lieber nicht zu sehr in der Nähe aussetzen sollte. Traurigerweise ist das, was für jemanden in dieser Situation am wichtigsten wäre &#8211; ein soziales Unterstützungsnetz &#8211; immer öfter das, was als erstes auseinanderbricht.</p>
<p>Viele Menschen bleiben aus Angst vor einem Arbeitsplatzverlust in unwürdigen Arbeitssituationen und riskieren lieber krank zu werden, als möglicherweise auf die Abschussliste zu geraten. Die innere Anspannung die dadurch permanent verursacht wird, wirkt sich körperlich ebenso aus wie psychisch. Dadurch lässt die geistige Leistungsfähigkeit nach und es passieren unter Anspannung signifikant mehr Fehler und es werden mehr Fehlentscheidungen getroffen. All das führt zur einer Spirale, an deren Ende immer häufiger der seelische und körperliche Bankrott steht.</p>
<p>Innere Würde zu haben, heißt für mich daher auch, gut für mich zu sorgen. Denn Würde hat in meinem Verständnis einen untrennbaren Zusammenhang mit dem Wert eines Menschen. Dieser bemisst sich nicht nach Leistung, wie in unserer Zeit fälschlicherweise angenommen wird. Auch nicht nach dem richtigen Outfit, dem richtigen Job, den richtigen Leuten oder dem richtigen Wissen. Nein, des Menschen Wert ist nicht in Zahlen bezifferbar. Unser Wert hat nichts mit &#8220;richtig&#8221; zu tun, sondern mit unserem Dasein. Oder würden Sie dem einen Kind, das auf die Welt kommt einen Wert geben und dem anderen nicht?</p>
<p>Wie wertvoll sich selbst jemand einschätzt, ist oft daran erkennbar, was sich jemand alles gefallen und mit sich machen lässt. Doch wo ist die Grenze? Wann ist genug genug? Wann ist der Preis zu hoch? Und wieso schaffen es Menschen immer weniger, die innere Würde nach außen zu tragen und Einhalt zu gebieten?</p>
<p>Die Angst mit dem Job auch die komplette Lebensgrundlage zu verlieren, führt dazu, dass diese Grenze, wann genug genug ist immer weiter hinaus geschoben wird. Nach außen sichtbar bleibt, dass die Arbeit ja gemacht wird, dass es ja geht, dass es also gar nicht so schlimm sein kann. Die Latte wird dadurch unmerklich und stetig immer höher gelegt. Das Ende ist jedoch klar und absehbar. Es gibt kein ewiges höher, schneller, weiter.</p>
<p>Menschen, die den Glauben an sich selbst verlieren, verlieren damit auch das Gefühl einen Wert zu besitzen und treten ihre Würde noch gleich mit in die Tonne. Wo lässt sich hier gegensteuern?</p>
<p>Wenn ich mich recht erinnere, gibt es eine Fürsorgepflicht des Dienstherrn. Sollte daher nicht jeder und jede, der/die mit Menschen zu tun hat und für MitarbeiterInnen verantwortlich zeichnet auch die Würde des einzelnen im Blick haben?</p>
<p>Dazu ein Sprung nach Asien: Auch wenn Japan ein Land ist, dass durch Karoshi, den Tod aus Überarbeitung, traurige Berühmtheit erlangt hat, gibt es doch vieles in der dortigen Arbeitswelt was einen näheren Blick lohnt: In vielen traditionsreichen japanischen Unternehmen ist es immer noch verpflichtend, dass Manager eine Woche im Jahr an Arbeitsplätzen in der Produktion mitarbeiten, Maschinen reinigen und andere &#8220;niedere Dienste&#8221; machen.</p>
<p>Durch dieses wirkliche Mitarbeiten kann ursprünglich erfahren werden, wie es denn um die Arbeitsbedingungen tatsächlich bestellt ist. Beim mal schnell Durchlaufen durch den Betrieb ist das naturgemäß unmöglich feststellbar, geschweige denn erlebbar. Im Kaizen nennt man das auch Gemba (der Ort des Geschehens). Die erste Regel lautet immer, verschaff dir als Verantwortlicher selbst einen Eindruck und geh wirklich an den Ort des Geschehens. Wie können Sie sonst wirklich wissen, wie es ist, z.B. im Schichtdienst im Call-Center zu arbeiten, ständiger Lärmbelastung ausgesetzt zu sein, unendlich unverschämte Kunden am Telefon beschwichtigen zu müssen und und und.</p>
<p>Ein radikaler Ansatz, für den in unserer Arbeitssituation kein Platz ist? Das glaube ich nicht, sondern halte dagegen: Wie wäre es denn wenn die Zeit, die in Besprechungen ohne wirkliches Ergebnis abgesessen wird, dafür genutzt wird? Man neigt oft reflexhaft dazu, Neuerungen und radikale Ideen zunächst abzulehnen, weil sie einem fremd erscheinen. Doch bei näherem Überlegen, ließe sich das alles durchaus bewerkstelligen.</p>
<p>Um noch einen anderen Anreiz zu geben: Die Forschung zeigt immer wieder, dass zufriedene MitarbeiterInnen, die in Würde arbeiten können, loyaler sind, weniger krank, mehr messbare Leistung erzielen und sich für die Firma einsetzen. Und sollte das auch der einzige Beweggrund sein, etwas wirklich anzusehen und zu verändern, soll es mir recht sein, denn das Ergebnis wird allen zu gute kommen.</p>
<p>Vielleicht mögen Sie mal darüber nachdenken, wie es um die Würde an Ihren Arbeitsplätzen bestellt ist. Und ein Modell, das mir in dem Zusammenhang ebenfalls sehr am Herzen liegt, ist das bedingungslose Grundeinkommen, dass das Geldverdienenmüssen und die Würde des Menschen entkoppelt. Hier finden Sie einen sehr sehenswerten <a href="http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen" target="_blank">Film </a>dazu.</p>
<p>Gern lese ich Ihre Gedanken zu diesem Thema und freue mich auf Ihre Kommentare.</p>

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		<title>Ein Nachruf</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 08:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Wesentliches]]></category>

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Gestern vor einer Woche ist Lisa, mein geliebtes Katzenmädchen, gestorben. Nach über 17 wundervollen Jahren hat sie diese Erde verlassen. Es war eine so schwere Entscheidung. Zu entscheiden, sie einschläfern zu lassen und ihr Leben damit zu beenden. Was für eine Qual. Die Gedanken ob es wirklich das richtige ist. Es als Erlösung für sie [...]]]></description>
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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/IMG_0543.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-703" title="Lisa" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/IMG_0543.jpg" alt="" width="392" height="294" /></a></p>
<p>Gestern vor einer Woche ist Lisa, mein geliebtes Katzenmädchen, gestorben. Nach über 17 wundervollen Jahren hat sie diese Erde verlassen. Es war eine so schwere Entscheidung. Zu entscheiden, sie einschläfern zu lassen und ihr Leben damit zu beenden. Was für eine Qual. Die Gedanken ob es wirklich das richtige ist. Es als Erlösung für sie zu sehen, da sie seit längerem unheilbar und schwer nierenkrank war, seit fast 14 Tagen nichts mehr fressen wollte und die Medikamentengabe jeden Morgen ein Kampf war. Ihr dabei zusehen zu müssen, wie sie jeden Tag weniger wurde. Sie wog am Ende noch grad mal 2 kg, jede Rippe war sichtbar und spürbar.</p>
<p>Sie schlief die letzten 14 Tage bei mir im Bett. Immer ganz nah an mich gekuschelt. Ist unzählige Male in der Nacht auf ihr Kisterl gelaufen, hat literweise Wasser trinken müssen und kam dann wieder zurück zu mir ins Bett. Hat Wärme und Nähe gesucht, mich mit ihren klugen, wachen Augen angesehen, wissend. Gott, was ist die Liebe manchmal für ein Fluch. Sie bindet uns an Wesen und lässt uns leiden, weil wir ihnen nicht helfen können. Weinen um sie und um uns selbst.</p>
<p>Und wie lange verschließt man die Augen vor dem Unvermeidlichen. Will es einfach nicht wahrhaben. Es nicht als Möglichkeit im Kopf haben. Wie kann man nur Richter sein und entscheiden ein Leben zu nehmen? Was ist das nur für eine riesige, nicht fassbare Verantwortung.</p>
<p>Es gibt auf dieser Straße kein Zurück. Es ist unwiederbringlich. Kein Miauen mehr, das mich begrüßt, wenn ich nach Hause komme. Kein darauf warten, dass ich sie endlich hochnehme und ihr erzähle, wie mein Tag war, kein Kuscheln mehr auf der Couch und gemeinsames Einschlummern. Kein Angestupstwerden mehr, wenn ich traurig war, kein Schnurren mehr beim Streicheln ihres so unglaubliches weichen Fells.</p>
<p>Kein Beobachten mehr, wenn sie draußen im Garten umherstromert, die Ohren aufgestellt und das eine gespaltene besonders zu hören scheint. Keine Miezekatze mehr, die den Lieblingsplatz in der warmen Sonne annektiert hat und ihn wie selbstverständlich für sich beansprucht. Wieviele unzählige Zeilen am PC und auf Papier sind mit ihr auf dem Schoß entstanden. Sie war immer da. Über 17 Jahre lang. In jeder Wohnung, in jedem Haus. Hat alles mitgemacht mit ihrem Frauchen.</p>
<p>Als ich damals eine zweite Katze gesucht hatte, hab ich mich auf den Weg ins Tierheim gemacht. Nachdem schon einige Versuche fehlgeschlagen waren, eine Gefährtin für Tracy, meine erste Katze zu finden, dachte ich mir, es muss einen anderen Weg geben. Und ich hab es einfach umgekehrt, mich in den Katzenkäfig ganz still in ein Eckchen gesetzt und mich aussuchen lassen. Und da war sie, erst ganz zurückhaltend und scheu, saß sie auf der anderen Seite, etwas abseits von den anderen und sah mich einfach nur an.</p>
<p>Ihr Blick hat mich kaum losgelassen und sie beobachtete mich sehr genau. Die anderen Katzen kamen und gingen in meine Nähe, um dann wieder weiterzuziehen. Und dann gab es diesen Moment. Sie entschied sich und kam langsam auf mich zu. Setzte sich an meine Seite und schaute mich an. Ich durfte sie streicheln und sie kuschelte sich förmlich in meine Hand. In diesen Momenten ist ihr endgültig mein Herz zugeflogen. Sie blieb bei mir und so hab ich sie in ihr neues Zuhause mitgenommen. Sie war noch ein ganz kleines und junges Kätzchen und hatte doch schon eine Leidensgeschichte hinter sich. Der Vorbesitzer war wohl einer der wenig tierlieben Sorte, denn ich bekam sie völlig abgemagert und mit gebrochenen Rippen (durch einen Tritt&#8230;.).</p>
<p>In ihrem neuen Heim war sie bei jedem Türklingeln sofort hinter der Couch verschwunden und sobald sie eine Männerstimme nur hörte geriet sie in Panik. Es dauerte lange, bis sie diese spontane Angst etwas verlor und es war so berührend, wie sehr sie mir von Anfang an vertraute. Ja, so fing unsere gemeinsame Geschichte an. Sie führte uns in verschiedenste Landkreise rund um Passau und unterschiedlichste Lebenssituationen. Fast schien es so, als ob meine Miezemaus Lisa mit ihrer Gefährtin Tracy die einzigen Fixpunkte in meinem Leben waren.</p>
<p>Tracy, die Katze die ich damals schon hatte als ich Lisa aus dem Tierheim holte, ist 2006 gestorben, kurz nach meinem Vater. Und vor allem zu dieser Zeit wäre ich ohne mein Katzenmädchen völlig untergegangen. Doch so gab es noch ein Wesen, um das ich mich zu kümmern hatte und die immer zu spüren schien, wie wichtig ihre Nähe war. Die in dieser Zeit kaum von meiner Seite wich wenn ich daheim war, die ich stundenlang bei mir auf dem Arm und auf dem Schoß hatte. So ging auch diese schwere Zeit vorüber und sie hat mit Sicherheit einen großen Anteil daran, mich im Leben gehalten zu haben.</p>
<p>Sie war jeden Tag wieder eine lebendige Quelle und ein Geschenk für das ich unendlich dankbar war. Was für ein Glück ich doch hatte. Die Zeit mit ihr ist mir so kostbar und die letzten Stunden haben wir miteinander gewacht.</p>
<p>Ich hatte das Glück eine sehr liebe Tierärztin zu finden, die zu uns nach Hause kam. Als es dann soweit war, ist sie auf meinem Arm gestorben. Hat sich an meinen Hals geschmiegt und ich hielt sie, spürte ihre Nase, hörte sie leise atmen und dann immer leiser werden. Meine Tränen strömten über mein Gesicht und ich hatte das Gefühl, mein Herz bricht ein weiteres Mal.</p>
<p>Ich hielt sie fast eine Stunde noch in meinem Arm bis ich spürte, dass auch ihre Seele gegangen war. In diesem Moment fühlte ich eine große Ruhe in mich einziehen und ich konnte sie endlich loslassen.</p>
<p>Sie war gegangen und es war ein so unendlich großes Geschenk sie in meinem Leben gehabt zu haben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/Collage-Lisa1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-702" title="Collage Lisa1" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/Collage-Lisa1.jpg" alt="" width="416" height="312" /></a></p>

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		<title>Bildung ist das einzige Erbe</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 12:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Grassler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
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Bildung ist das einzige Erbe.
Dieser Satz ist mir absolut prägnant im Gedächtnis geblieben. Er stammt von einem Vater aus Peru, der zwei Kinder hat und mit seiner Familie in äußerst ärmlichen Verhältnissen lebt. Seine Kinder haben die Chance durch das Projekt One Laptop per child OLPC von Nicolas Negroponte an der &#8220;großen&#8221; Bildung der Welt [...]]]></description>
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<p><span style="color: #ff6600;"><strong><a href="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/OLPC.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-700" style="float: right;" src="http://www.wissensagentur.net/blog/wp-content/uploads/OLPC-274x300.jpg" alt="" width="274" height="300" /></a>Bildung ist das einzige Erbe.</strong></span></p>
<p>Dieser Satz ist mir absolut prägnant im Gedächtnis geblieben. Er stammt von einem Vater aus Peru, der zwei Kinder hat und mit seiner Familie in äußerst ärmlichen Verhältnissen lebt. Seine Kinder haben die Chance durch das Projekt <strong><a href="http://www.laptop.org/en/index.shtml" target="_blank">One Laptop per child OLPC</a></strong> von Nicolas Negroponte an der &#8220;großen&#8221; Bildung der Welt partizipieren zu können. Und dadurch ihre Möglichkeiten auf ein erfülltes, glückliches und gesundes Leben unendlich zu erhöhen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.laptop.org/en/laptop/index.shtml" target="_blank"><em>Bildquelle: OLPC</em></a></p>
<p><strong>Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt die Armut durch Hilfe zur Selbsthilfe zu bekämpfen und setzt dabei auf Bildung. </strong>Vor kurzem lief auf arte tv ein <a href="http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1130183,day=7,week=12,year=2010.html" target="_blank"><strong>Dokumentarfilm</strong></a> zum Projekt <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OLPC_XO-1" target="_blank">OLPC</a></strong> und es wurden Familien, Kinder und Schulklassen in Peru und Ruanda begleitet, die durch die Beteiligung der jeweiligen Staatsregierungen an dem Projekt teilnehmen können. Dieser Film hat mich sehr berührt.</p>
<p>Die Freude der Kinder zu sehen, als es endlich soweit ist und die Laptops in der Schule ankommen und ausgepackt werden. Der Eifer und die Begeisterung all dieses neue auszuprobieren, ohne Berührungsängste mit dem Laptop zu arbeiten und mit den anderen SchülerInnen im Verbund gemeinsam zu lernen.</p>
<p>Dazu kommt ein weiterer interessanter Gedanke: <strong>Durch die Programmiermöglichkeiten lernen Kinder sich selbst beim Denken zuzusehen und zu lernen, WIE ihr denken funktioniert. </strong>Dieses Meta-Lernen über das Lernen ist der Katalysator für alles neue, das es zu erarbeiten gilt. Das Prinzip des Selbstlernens, des gemeinsamen Ausprobierens, das voneinander Abschauen und eigenes Wissen ganz selbstverständlich wieder in die Gruppe zurückzugeben, macht die Kinder stark. Und lehrt sie, dass Wissen teilen reich macht. In vielerlei Hinsicht.</p>
<p>Die Kinder dürfen die Geräte mit nach Hause nehmen und können auch dort daran arbeiten. Der XO-1 macht sich in der ärmlichen Umgebung noch bizzarrer aus, als er ohnehin schon aussieht mit seinen grünen Antennen-Ohren. Im Gespräch mit dem Filmteam spiegelt sich auf den Gesichtern der Eltern Stolz, Überforderung und Hoffnung gleichermaßen. Sie haben nichts an Wert was sie ihren Kindern hinterlassen könnten.</p>
<p><strong>&#8220;Bildung ist das einzige Erbe, was ich meinen Kindern mitgeben kann. Das einzige.&#8221; </strong>Diese Worte spricht der Vater sehr leise und doch haben sie eine unglaubliche Kraft. Denn damit öffnet sich eine neue Welt. Und seine Kinder haben die Möglichkeit ein Teil dieser Welt zu sein. Es aus dem Elend der Armutspirale heraus zu schaffen. Und das gemeinsam mit anderen Kindern, begleitet durch LehrerInnen die sie darin unterstützen auf ihre Art sich dem Neuen zu nähern.</p>
<p>Auch wenn es Kritik an dem Projekt gibt, vornehmlich von anderen Firmen und Organisationen die darin ein Konkurrenzprodukt sehen, gilt es die Vision im Auge zu behalten. <strong>Bildung zu erlangen ist vor allem für die ärmsten Ländern die große Chance wirklich etwas verändern zu können</strong>, da es von den eigenen Kindern, in der eigenen Kultur angetriebene Veränderungen sein werden.</p>
<p>Für mich persönlich ist jede Initiative Bildung zu schaffen ein elementarer Bestandteil der Aufgabe von jedem von uns. <strong>Jeder Mensch den ich an meinem Wissen teilhaben lasse, hat dadurch die Möglichkeit zu wachsen.</strong> Genauso ist es umgekehrt, dass sich das Wissen der anderen für mich als Reichtum erweist, der mehr wird und sich nicht verringert durch teilen.</p>
<p>Wieviele von uns machen tagein tagaus ihren Job ohne groß noch darüber nachzudenken. Das was es neu zu lernen gibt, macht man halt so mit. <em>Doch wer teilt denn sein Wissen wirklich noch mit anderen? Wer hat nicht Bedenken, dass er dadurch überflügelt werden könnte? Wo ist die Begeisterung geblieben, mit der sich etwas neues einprägt?</em></p>
<p><strong>Wie wäre es wieder etwas von dem Geist, der OLPC verbreitet, wieder ins alltägliche Leben zurückzuholen? </strong>Wieso nicht kleine und kleinste Bildungsinitiativen in Firmen zu starten, in Gemeinden, in Vereinen? Jeder von uns kann etwas besonders gut und das ist es wert weitergegeben zu werden. Im Großen wie im Kleinen.</p>

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