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	<title>Wurstologie</title>
	
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	<description>Witzige Wurstweisheiten</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 09:23:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ein Grill mit Beinen, der durch die Straßen läuft</title>
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		<comments>http://wurstologie.simcreations.de/blogwurst/ein-grill-mit-beinen-der-durch-die-strasen-lauft/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 18:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Sim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogwurst]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bratwurst]]></category>
		<category><![CDATA[Überraschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Würstliche Neuigkeiten mal aus meiner Heimatstadt. Dort wurden in letzter Zeit Wurstgrills mit Beinen gesichtet, die nicht nur durch die Straßen und Plätze gehen, sondern auch Würste grillen und sie an Vorbeigehende verkaufen. Nun bin ich ja nun wirklich viel Verrücktes aus dem ollen Berlin gewöhnt, aber darüber musste ich doch grinsen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Würstliche Neuigkeiten mal aus meiner Heimatstadt.</p>
<p>Dort wurden in letzter Zeit Wurstgrills mit Beinen gesichtet, die nicht nur durch die Straßen und Plätze gehen, sondern auch Würste grillen und sie an Vorbeigehende verkaufen.</p>
<p>Nun bin ich ja nun wirklich viel Verrücktes aus dem ollen Berlin gewöhnt, aber darüber musste ich doch grinsen&#8230; irgendwie eine gute Idee, finde ich.</p>
<p>Auf den zweiten Blick stellten sich die bebeinten Wurstgrills als Symbiose aus Verkäufer und Grill mit Soßen, Würsten und einer riesigen Gasflasche auf dem Rücken heraus *ächz*&#8230; ein Grill  von zarten 15,5 Kilos mit Rost und Würsten, huckepack auf einem freundlichen Verkäufer, der damit durch die Innenstadt tigert, na, wenn dat nüscht is.</p>
<p>Brutzelnd und duftend ziehen die <a title="Die Webseite der Grillwalker" href="http://grillwalker.de/" target="_blank">Grillwalker</a> durch die Gefilde um den Bahnhof Friedrichstraße und Alexanderplatz und so mancher Reisende packt da zu.</p>
<p>Weil er keinen Stand dort hinstellen durfte, kam Jürgen Stiller auf diese Idee, die ich auch &#8221; Wurstmaxe upgradet auf MaxePro&#8221; nenne würde.</p>
<p>Ich selber kann mich noch so gut an die Wurstmaxen erinnern, die in weißenKitteln mit so &#8216;nem Wurstbassin vorm oft recht dicken Bauch ihre heißen gebadeten Wiener verkauften&#8230; und jetzt, die Grillwalker kommen mit nem <span style="text-decoration: line-through;">Flammenwerf</span> Grill uff Beene, würd ich mal auf berlinerisch sagen.</p>
<p>Ach ja, wie das so ist, hab ich zuerst davon in der <a title="NY Times über den Grillwalker (auf englisch)" href="http://www.nytimes.com/2009/09/24/world/europe/24bratwurst.html?_r=1" target="_blank">New York Times</a> gefunden&#8230; *ggg*</p>
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		<title>Weißwurst in Hamburg… eine alte Tradition!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 18:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Sim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infowurst]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[mit mehr als Fleisch drin]]></category>
		<category><![CDATA[regional]]></category>
		<category><![CDATA[Überraschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das wirst du mir wohl nicht so einfach abnehmen, was du da grade gelesen hast, besonders wenn du vielleicht aus München oder Bayern kommst. Aber auch wenn du aus dem Norden bist, wird dich das für dich eher nach Aprilscherz klingen. Ist es aber nicht. Ich bin ganz ernst.

Nach einem tiefen Schmökern in den dicken Annalen der Familie Weißwurst kann ich behaupten, dass die nördliche Weißwurst sogar älter ist, als die weltbekannte dralle Münchnerin. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://wurstologie.simcreations.de/die-wuerste/infowurst/weiswurst-in-hamburg-eine-alte-tradition/"><img src="http://wurstologie.simcreations.de/bild-rss/2010-07-15-hamburger-weisswu.jpg" border="0" alt="Weißwurst in Hamburg&#8230; eine alte Tradition!" title="...kannst mir glauben, ich existiere wirklich! Hanseatisches Ehrenwort! - Und ich dachte immer, du wärst sowas wie der Wolpertinger der Würste..." /></a></p><p>Das wirst du mir wohl nicht so einfach abnehmen, was du da grade gelesen hast, besonders wenn du vielleicht aus München oder Bayern kommst. Aber auch wenn du aus dem Norden bist, wird dich das für dich eher nach Aprilscherz klingen. Ist es aber nicht. Ich bin ganz ernst.<img class="wpml_ico" src="http://wurstologie.simcreations.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_coolnew.gif" alt="" /></p>
<p>Nach einem tiefen Schmökern in den dicken Annalen der Familie Weißwurst kann ich behaupten, dass die nördliche Weißwurst sogar älter ist, als die weltbekannte dralle Münchnerin.<br />
Gut, eine ist älter, die andere bekannter. Da hat doch jede der Weißwürste etwas.<br />
Aber sie sind nicht gleich, sie sind keine Zwillinge, sondern eher Kusinen.</p>
<p>Um die ganze Sache noch etwas zu verwirren, hat die Familie Weißwurst auch noch Verwandte in Polen, Schlesien um genauer zu sein, und in Frankreich (dort sogar seit dem 14. Jahrhundert)&#8230; und vielleicht noch in anderen Ecken dieser Welt, in die meine wurstologischen Forschungen mich noch nicht hingetrieben haben.</p>
<p>In Hamburg bin ich aber öfter und letztens war ich wieder da.</p>
<p>Das, was ich dort eigentlich finden wollte, fand ich nicht, aber ich fiel eher zufällig über die Hamburger Weißwurst. Dick und prall lag sie in der Auslage von der <a title="Fleischerei Rose's Weißwurst online" href="http://www.hamburger-weisswurst.de/index.shtml" target="_blank">Fleischerei Rose</a> und ihrer Münchner Verwandten durchaus ebenbürtig.</p>
<p>Aber nicht nur ebenbürtig, versicherte mir jemand von der Fleischerei Rose strahlend, nein, sie sind ihr sogar überlegen, denn sie wurde vielfach goldprämiert, sogar vor ihren Urmünchner Schwestern&#8230; Ich musste nicht schlecht staunen.</p>
<p>Das Rezept für diese Wurst  (original vom Fleischermeister Boecke) aus feinstem Bio- Neuland-Fleisch ruht sogar sicher im Tresor.  Diese Weißwurst ist eine Hamburger Weißwurst nach bayerischem Rezept, denn die Hamburger Weißwurst aus dem frühen 19. Jahrhundert war etwas anders.</p>
<p>Die Hamburger Weißwurst wurde in der &#8220;Hamburger Franzosenzeit&#8221; (1806-1814) nach französischem Vorbild geschaffen und zwar vom Leibkoch des Marschal Davout. Er  kreierte eine Luxusvariante des französischen Boudin blanc. Zu den besten Zutaten und Gewürzen gestellte sich noch der damals weniger seltene, aber bestimmt schon &#8220;feine&#8221; Kaviar. Nachdem sich die Franzosen wieder aus Hamburg zurückgezogen hatten, wurde alles Französische, so auch die Weißwurst, entschieden aus dem Alltag gestrichen.</p>
<p>In einer frühen Ausgabe des &#8220;Appetitlexikons&#8221; von Habs und Rosner wird unter dem Stichwort &#8220;Wurst&#8221; die Weißwurst erwähnt, &#8220;deren bayrische Variante recht sättigend ist, während die Hamburgische Weiße von ungewöhnlicher Feinheit und Delikatesse ist&#8221;. Man kann daran erkennen, schon damals waren die beiden Kusinen Weißwurst  recht unterschiedlich.</p>
<p>Aber in der legendären <a title="zur Oberhafenkantine" href="http://www.oberhafenkantine-hamburg.de/" target="_blank">Oberhafenkantine</a> am Hafen wird die echte Hamburger Weißwurst seit relativ kurzer Zeit wieder serviert und sie hat wir früher Fisch und Fleisch in ihrem prallen Bäuchlein.</p>
<p>Diesmal ist allerdings kein Kaviar, denn der ist heutzutage doch viel seltener als vor 200 Jahren. Zwei Sorten Hering sorgen für das ausgeglichene Aroma der Wurst, zusammen mit anderen besten Zutaten.</p>
<p>Das historische Rezept wurde gewissermaßen nachempfunden von Thorsten Gillert, der bei der Oberhafenkantine schon in Jugendtagen ausgeholfen hat. Heute ist er für die Küche dieses stimmungsvollen schrägen kleinen historischen Gebäudes aus den goldenen Zwanzigern zuständig und betreibt das Hamburger Gourmetrestaurant &#8220;Artisan&#8221;.</p>
<p>Jemand hat sogar ein Lied über die Hamburger Weißwurst geschrieben und es gibt ein Musikvideo, das in der Oberhafenkantine gedreht wurde, beides ist auf der Webseite zu finden.</p>
<p>Da alle guten Dinge drei sind, erzähle ich dir nun auch von Michael Weißenbruch, der in Hamburg das Restaurant Clasenhof betreibt.</p>
<p>Er hat noch eine richtige Edelversion der hamburger Weißwurst kreiert.  Er recherchierte die &#8220;Franzosenweißwurst&#8221;  und stellte eine Weißwurst mit Kaviar her. Dabei nimmt er aber nicht den kostbaren echten Caviar, sondern den Keta-Kaviar vom Lachs, der sich in der Wurst bestimmt ebenso gut macht.</p>
<p>Auch wenn ich sie alle leider (noch) nicht probiert habe, glaube ich doch, dass die Hamburger Weißwurst, nach bayrischer oder hanseatischer fischhaltiger Rezeptur, bestimmt gut ist! Mal sehen, bald bin ich wieder in Hamburg!</p>
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		<title>Zipfelball-WM</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 14:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Sim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glotzwurst]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wurstologie ist ja eine fußballfreie Zone, aber die WM-Stimmung, die so in der Luft liegt, hat Metti und Co doch etwas angesteckt: Schon seit geraumer Zeit kicken sie alle hier verfügbaren losen Gegenstände in die Gegend und möchten nun, mangels Füßen, die Wurstmeisterschaften im Zipfelball veranstalten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://wurstologie.simcreations.de/die-wuerste/glotzwurst/zipfelball-wm/"><img src="http://wurstologie.simcreations.de/bild-rss/2010-07-07-zipfelball-w.jpg" border="0" alt="Zipfelball-WM" title="Metti vor, noch ein Tooor... aber wo rennt der denn bloß hin?? Naaain!" /></a></p><p>Die Wurstologie ist ja eine fußballfreie Zone, aber die WM-Stimmung, die so in der Luft liegt, hat Metti und Co doch etwas angesteckt: Schon seit geraumer Zeit kicken sie alle hier verfügbaren losen Gegenstände in die Gegend und möchten nun, mangels Füßen, die Wurstmeisterschaften im Zipfelball veranstalten.</p>
<p>Die Teams sind: der &#8220;ZC Wurstologie&#8221; gegen ihre zipfeligen Freunde als &#8220;die Zipfelbande&#8221;, die sie alle im Laufe der Zeit durch die Wurstologie kennen gelernt haben. Dazu haben sie noch als unparteiische Schiedswürste Kaller Cocktailwürstl gewinnen können, der dank seiner Größe überall dazwischenwuseln und alles gut beobachten kann. Als Gastkommentatorin hat sich ihre charmante Freundin Cörri zur Verfügung gestellt, die lieber zuschaut und in ihrem Ketchupbad bleibt.</p>
<p>Leider sind weder die Technik der Würste noch die Regeln zu ausgereift, so dass das Ergebnis mit einem zugedrückten Auge gesehen werden sollte.</p>
<p>Als Ball stellte  jemand einen Semmelködel zur Verfügung.<br />
Hier ist aber die erste Live-Übertragung von Wurst TV dieses weltersten Zipfelballspiels!</p>
<p>Die Teams:<br />
ZC Wurstologie<br />
Torwärterin (sie besteht auf diese weibliche Form): Gina<br />
Abwehr: Emil Cervelatwurst<br />
etwa-in-der-Mitte-Stürmer: Metti Mettwurst<br />
Rechts-und Linksaußenspielerin: Mina, die Wiener</p>
<p>die Zipfelbande:<br />
Torwart: Hamish McHaggis<br />
Abwehr: Theo Türinger<br />
Rechts- und Linksaußenspieler: Luigi Zampone<br />
So-gut-wie-in-der Mitte-Stürmer: Loisl Weißwurst</p>
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		<title>Meine Tante und die Rostbratwurst</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Sim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogwurst]]></category>
		<category><![CDATA[Bratwurst]]></category>
		<category><![CDATA[damals]]></category>
		<category><![CDATA[Überraschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen kramte ich wieder einmal zufällig durch eine Kiste mit alten Fotos von meiner Tante, die schon lang gestorben ist. In so einem kleinen Stoffalbum fand ich nicht nur schöne Bilder von ihr als etwa Zwanzigjährige, sondern auch welche von einem Urlaub in und um Nürnberg, den sie damals, etwa in den 1930ern, machte. Darunter war auch eines vom Bratwurstglöcklein!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen kramte ich wieder einmal zufällig durch eine Kiste mit alten Fotos von meiner Tante, die schon vor vielen Jahren gestorben war.</p>
<p>In so einem kleinen Einsteck-Fotoalbum aus Stoff fand ich nicht nur schöne Bilder von ihr als etwa Zwanzigjährige, sondern auch welche von einem Urlaub in und um Nürnberg, den sie damals, etwa in den 1930ern, machte.</p>
<div id="attachment_825" class="wp-caption alignright" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-825" title="Nürnberger Bratwurstglöcklein" src="http://wurstologie.simcreations.de/wp-content/uploads/2010/06/bratwurstgloecklein.jpg" alt="" width="350" height="266" />
<p class="wp-caption-text">Das Das Nürnberger Bratwurstglöcklein, wie&#39;s meine Tante dort gesehen hat</p>
</div>
<p>Berge, alte Gemäuer, Burgen und&#8230; <img class="wpml_ico" src="http://wurstologie.simcreations.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_eek.gif" alt="" /> ich konnts nicht fassen&#8230;  ein kleines Bildchen machte sie vom Bratwurstglöcklein, das ich dir natürlich gleich zeigen möchte, denn es ist ja noch das Originalglöcklein, das später im Krieg zerstört wurde.</p>
<p>Die Sonne wirft einen schönen Glockenschatten auf das Haus und neben den einladenden Tischen steht ein Herr Wurstverteiler im weißen Jackett und wartet auf hungrige Mäuler.</p>
<p>Ob meine Tante dort gegessen hat, weiß ich leider nicht, denn ich wusste ja gar nicht, dass sie dort war. Sie schrieb leider nichts dazu&#8230;</p>
<p>Ob sie gerne Nürnberger Rostbratwurst gegessen hat?? Daran kann ich mich leider nicht erinnern, schade. Aber ich kann es mir gut vorstellen. Auch, dass sie in so einem legendären&#8230; Wursttempel hätte ich fast gesagt&#8230; einmal eine Wurst essen wollte, denk ich, ist wahrscheinlich.</p>
<div class="feedflare">
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		<title>Die geniale Wurstverbrezlung</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 14:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Sim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infowurst]]></category>
		<category><![CDATA[etwas Besonderes]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinner]]></category>
		<category><![CDATA[mit mehr als Fleisch drin]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchwurst]]></category>
		<category><![CDATA[Wursttest]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie du weißt, habe ich ja den Innovationspreis 2010 "Wurst hat Zukunft" gewonnen. 
Dieses Jahr vergab die Jury auch noch einen Sonderpreis, der ging an Fleischermeister Gunther Hornung aus dem schönen Odenwald. Seine geniale Idee: Die Verbrezelung der Wurst...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://wurstologie.simcreations.de/die-wuerste/infowurst/die-geniale-wurstverbrezlung/"><img src="http://wurstologie.simcreations.de/bild-rss/2010-06-09-wurst-brezel.jpg" border="0" alt="Die geniale Wurstverbrezlung" title="Die geniale Wurstverbrezlung" /></a></p><p>Wie du weißt, habe ich ja den <a title="mein Bericht über den Preis" href="http://wurstologie.simcreations.de/die-wuerste/erzahlwurst/gute-stimmung-in-der-wurstologie/" target="_blank">Innovationspreis 2010 &#8220;Wurst hat Zukunft&#8221;</a> gewonnen.<br />
Dieses Jahr vergab die Jury auch noch einen Sonderpreis, der ging an <a title="Fleischermeister Hornung's Webseite" href="http://www.landmetzgerei-hornung.de" target="_blank">Fleischermeister Gunther Hornung</a> aus dem schönen Odenwald.</p>
<p>Seine geniale Idee: Die Verbrezelung der Wurst. <img class="wpml_ico" src="http://wurstologie.simcreations.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_idea2.gif" alt="" /></p>
<p>Genauer gesagt, Herr Hornung entwickelte eine portionsgroße Wurst in Brezelform, die sich wunderbar auf Buffets oder auch in der Tasche als Wegzehrung oder Pausensnack macht.</p>
<div id="attachment_818" class="wp-caption alignright" style="width: 325px"><img class="size-full wp-image-818 " title="Wurstbrezeln" src="http://wurstologie.simcreations.de/wp-content/uploads/2010/06/wurstbrezel.jpg" alt="" width="315" height="400" />
<p class="wp-caption-text">Zwei Wurstbrezeln vom Fleischermeister Hornung</p>
</div>
<p>Er war nun so nett, mir eine Kostprobe seines preisgekrönten Brezelchens zu schicken. Er ist übrigens &#8220;Metzger des Jahres&#8221; 2010, und achtet sehr auf die Qualität aller Zutaten und verwendet nur Fleisch aus der Region. &#8220;Seine&#8221; Bauern liefern ihm Fleisch, das von Tieren stammt, die nach den Richtlinien der <a title="zu Qualivo" href="http://www.qualivo.de" target="_blank">Qualivo</a> -Erzeugergemeinschaft gemästet wurden.</p>
<p>Wer mich kennt weiss, dass so ein Brezelchen (oder auch zwei oder drei&#8230;) bei mir nicht alt werden. Also machte ich mich ans Testessen, damit ich dir erzählen kann, wie mir die Brezel schmeckt.</p>
<p>Die Brezeln sind eine ganze, kleine geräucherte Wurst mit Naturdarmpelle. Diese macht angenehm *knack* beim Reinbeißen und ist nicht wie die aus meiner Kinderzeit gefürchtete Salamipelle unkaubar. Nein, sie ist zart wie ein Wienersaitling und erhöht den Genuß durch angenehmes Knurpseln beim Reinbeißen.</p>
<p>Die Wurstfüllung aus Qualitätsfleisch ist angenehm rauchig, nicht zu stark und nicht zu wenig, und die Textur angenehm zu kauen. Die Brezel hat für meinen Appetit auch eine gute Größe.<br />
In der Rezeptur ist Apfel und Apfelwein, die der Wurst einen ausgewogenen, runden Geschmack geben, ohne sie zu dominieren oder süß zu machen und  nicht als Apfel herausschmecken.</p>
<p>Ich kann die Wurst voll und ganz als Leckerei zwischendurch oder zur Brotzeit für den Wurstomanen und auch für den Feinschmecker empfehlen! Dies sage ich ganz ehrlich, auch wenn ich die Brezeln spendiert bekommen habe. <img class="wpml_ico" src="http://wurstologie.simcreations.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_smilenew.gif" alt="" /></p>
<p>Ich finde die Wurstbrezel wunderbar für alle, die keinen Schokoriegel, sondern gerne mal etwas würzig-pikantes als Snack möchten ohne gleich auf die üblichen Minisalamis aus dem Supermarkt zugreifen zu wollen.</p>
<p>Ich selber mag Schokolade nicht so, wenn ich hungrig bin und greife mir schon seit Kindertagen am liebsten ein Stück Wurst, kalten Braten oder Käse, wenn ich zwischendurch etwas knabbern möchte und da sind die Wurstbrezeln natürlich absolut mein Ding!</p>
<p>Das Rätsel war bei der ersten Brezel war nur: Wo beiß&#8217; ich rein? <img class="wpml_ico" src="http://wurstologie.simcreations.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_confusednew.gif" alt="" /></p>
<p>Wenn ich in die Mitte beiße, fallen dann die Enden auseinander, da die Brezel ja nicht in der Mitte zusammegebacken ist wie eine Teig-Brezel&#8230;? ?</p>
<p>Ich entschied mich kurzerhand für eine der kleinen Kurven oben (wie heißen eigentlich die einzelnen Teile der Brezel?? *grübel*) und die Enden fielen nicht auseinander.</p>
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		<title>Salama da sugo</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 20:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Sim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltwurst]]></category>
		<category><![CDATA[historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[luftgetrocknet]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ist es einigermaßen Fastsommer (wenigstens hier im Norden) und ich zeige dir eine Wurst, die meist zu Weihnachten gekocht wird... aber immer mehr Gourmets mögen sie auch zu anderen Zeiten. 
Ich bin aber wieder auf diese Wurst gestoßen und finde sie einfach interessant.  Eine Wurst mit eingebauter Soße...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://wurstologie.simcreations.de/die-wuerste/weltwurst/salama-da-sugo/"><img src="http://wurstologie.simcreations.de/bild-rss/2010-06-06-sal-de-sugo.jpg" border="0" alt="Salama da sugo" title="Salama da sugo" /></a></p><p>Endlich ist es einigermaßen Fastsommer (wenigstens hier im Norden) und ich zeige dir eine Wurst, die meist zu Weihnachten gekocht wird&#8230; aber immer mehr Gourmets mögen sie auch zu anderen Zeiten.<br />
Ich bin aber wieder auf diese Wurst gestoßen und finde sie einfach interessant.  Eine Wurst mit eingebauter Soße&#8230;</p>
<p>Salama da sugo ist eine alte Wurstfamilie aus Ferrara, die schon bei den illustren Familien Norditaliens beliebt war: Schon in der Renaissance war der bekannte und illustre Lorenzo de&#8217; Medici (ja, der il magnifico, der Prächtige) anno 1481 höchst erfreut über eine Salama, die ihm von Ercole I d&#8217;Este geschickt wurde.</p>
<p>Salama da sugo ist ja auch nicht irgendeine Salami. Für einige Leute ist sie auch heute noch eine typische italienische Mahlzeit der Renaissance, die die Jahrhunderte überdauert hat. Damals war diese Mischung aus &#8220;Weihnachtsgewürzen&#8221; und Fleisch durchaus nicht unüblich, die uns heutzutage oft etwas eigenartig vorkommt.</p>
<p>Ganz selbstbewusst ist diese Salami die wichtigste kulinarische Spezialität der Gegend um Ferrara, man hat ihr sogar irgendwo ein Denkmal gesetzt, wenn ich ihren Dialekt richtig verstehe. Sie flüsterte mir auch, das sie in den  Top Ten von <a title="zu Slow Food Deutschland" href="http://www.slowfood.de/" target="_blank">Slow Food</a> sei. Ausserdem lässt sie sich jedes Jahr mit einer Sagra, einem großen Event, feiern.</p>
<p>Sie ist recht fett und die Sauce besteht größtenteils aus dem geschmolzenen Fett. Einige Menschen finden diese geballte Mischung aus lang gereiftem Aroma und Fett eher überwältigend, aber ich denke, in kleinen Portionen kann sie durchaus interessant sein, allerdings hab ich sie nie probiert.</p>
<p>Die Salama da sugo versteckt Schweinefleisch sowie Leber und Zunge in ihrem Bauch und Pfeffer, Rotwein, Muskat, Nelken und Zimt in ihren Genen. Nach dem Füllen der Schweinemägen darf sich die neugeborene Salama zwischen 9 und 11 Monaten im Warmen und Dunkeln verstecken und vor sich hinreifen.</p>
<p>Das genaue Rezept ist allerdings Familiengeheimnis der einzelnen regionalen Fleischer und kein einziger wird dir ein Wort mehr erzählen. Lieber verrät er dir sein Beichtgeheimnis oder seine Seitensprünge&#8230;nur soviel noch: An der Art des Abbindens, also der Anzahl der dabei entstehenden Segmente, die dabei entstehen, kann ein Fachmann erkennen, von welcher Gruppe  oder Region die Salama stammt, denn  jede Fleischergruppierung hat ihre eigene Philosophie dazu.</p>
<p>Sie wird über Nacht gewässert und mit einer Bürste von ihrem Schimmelrasen gereinigt, dann darf sie etwa 5 -7 Stunden in kochendem Wasser ihre Sauce im Bauch entwickeln. Dabei möchte sie den Topf nicht berühren, sondern mag in einem Tuch oder Netz (manchmal auch einem undurchlässigen Beutel) baumelnd köcheln.</p>
<p>Dabei entwickelt  sie die Soße in ihrem runden Bauch. Wenn sie dann endlich lang genug ihr Thermalbad genossen hatte, ist sie voller Sauce und darf endlich ausruhen&#8230; bis man ihr dann&#8230; zuerst den oberen Teil abschneidet und dann das Innere auslöffelt. Aber das erzähl ihr bitte nicht.</p>
<p>Sie wird dann mit Kartoffelpüree oder Kürbispüree gegessen und manchmal auch mit  mit dem typischen Brot, dem <a title="so siehts aus, das Brot" href="http://www.vacanzepleinair.com/images/CUCINA_VIAGGIANTE/prodotti_tipici/coppia_ferrarese_s.jpg" target="_blank">Coppia Ferrarese</a>, das ein wenig wie zwei zusammengewachsene Croissants erinnert.</p>
<p>Zum Servieren sitzt sie oft  in einer Art <a title="die Salama auf dem Spezialteller (Bild)" href="http://www.eswareinmalinitalien.de/ita/popup_eventi.asp?img=http://www.onceuponatime.it/immagini/ev_30068_salamina.JPG&amp;didascalia=Salama%20da%20sugo%20con%20pur%E8" target="_blank">überdimensionalem Eierbecher</a>, in dessen Rand das Püree ist.  In diesem speziellen Sitz kann man die bauchige Salami gut zerschneiden oder auch auslöffeln, ohne dass sie in letzter Minute die Flucht ergreift und weggkullert.</p>
<p>Manchmal ist diese Salama aber wasserscheu (oder der Gourmet will keine 7 Stunden warten, bis sie gekocht ist) und lässt sich lieber roh in Scheiben geschnitten und mit Melonen und Feigen oder einfach als Aufschnitt verspeisen.</p>
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		<title>Rumpelwürstchen – Teil 3</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 22:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Sim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogwurst]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Senf]]></category>

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		<description><![CDATA[Da gab Knackwürstchen seufzend nach und das hutzelige Würstchen rührte wieder, bis der Senf zu Gold geworden war. Dann gab Knackwürstchen ihm ihr silbernes Wurstbändchen. Kurz danach kam wieder der Wurstkönig und besah alles mit neugierigen Blicken, die viel freundlicher waren als am letzten Morgen. 

Nach dem er alle Senftöpfe ausgiebig inspiziert hatte, sagte er zum hübschen Knackwürstchen: "Nun, mein hübsches Würstchen, du bist ja wirklich talentiert, dein Vater hatte recht." Dann lächelte er sogar und das Knackwürstchen sah, dass er noch gar nicht so abgelagert war, wie sie zuerst dachte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_809" class="wp-caption alignright" style="width: 370px"><img class="size-full wp-image-809" title="rumpelwuerst-3" src="http://wurstologie.simcreations.de/wp-content/uploads/2010/05/rumpelwuerst-3.jpg" alt="" width="360" height="360" />
<p class="wp-caption-text">&quot;Der Deal ist der selbe: Wurstsalat oder Ehewürstin!&quot; sprach die Königswurst</p>
</div>
<p>Da gab Knackwürstchen seufzend nach und das hutzelige Würstchen rührte wieder, bis der Senf zu Gold geworden war. Dann gab Knackwürstchen ihm ihr silbernes Wurstbändchen. Kurz danach kam wieder der Wurstkönig und besah alles mit neugierigen Blicken, die viel freundlicher waren als am letzten Morgen.</p>
<p>Nach dem er alle Senftöpfe ausgiebig inspiziert hatte, sagte er zum hübschen Knackwürstchen: &#8220;Nun, mein hübsches Würstchen, du bist ja wirklich talentiert, dein Vater hatte recht.&#8221; <span id="more-808"></span>Dann lächelte er sogar und das Knackwürstchen sah, dass er noch gar nicht so abgelagert war, wie sie zuerst dachte.</p>
<p>&#8220;Ja, ämm, es geht so, mein Vater übertreibt oft.&#8221; Sie wurde sogar etwas rot, als sie seine Blicke auf ihrer Pelle spürte.</p>
<p>&#8220;Mit deinem Talent hat er aber nicht übertrieben, du hast wirklich ein goldenes Zipfelchen für so etwas. Ich wette, dass du dies noch ein drittes Mal kannst. Alle guten Würste sind drei.&#8221; Die Königswurst lächelte so charmant, wie sie nur konnte, aber nur, um Knackwürstchen ohne zu viel Schieberei in die nächste Kammer zu befördern.</p>
<p>&#8220;Ich habe zuuuufällig hier noch einen großen Vorrat an Senf, den ich in den nächsten Tagen nicht unbedingt brauche.<br />
Du würdest mir einen Gefallen tun, wenn du ihn noch einmal in Gold verwandeln könntest, das wäre wunderbar von dir. Ausserdem macht dir das Senf zu Gold rühren ganz bestimmt auch wieder genauso viel Spaß wie die anderen Male! Der Deal ist der selbe: Wurstsalat oder Ehewürstin!&#8221;</p>
<p>Mit diesen Worten schubste er das hübsche Knackwürstchen in die nächste Speisekammer, die voller riesiger Senftöpfe stand.</p>
<p>Knackwürstchen hörte das Schloss hinter sich einrasten und der König flötete durch das Schlüsselloch:<br />
&#8220;Mir wäre es lieber, dich zu ehelichen, glaub mir. Du gefällst mir wirklich, meine Hübsche.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das Senf zu Gold rühren macht dir doch ganz bestimmt wieder genauso viel Spaß&#8230;&#8221; äffte sie den König nach. &#8220;Der denkt, ich habe hier den Spaß meines Lebens!&#8221; Sie konnte es nicht fassen.</p>
<p>&#8220;Männer&#8230;diese Würstlinge&#8230;&#8221; seufzte sie und setzte sich neben einen Senftopf. Sie konnte Senf schon nicht mehr riechen, aber diese Nacht musste sie noch irgendwie diesen Senf in Gold verwandeln, sonst&#8230; sie schauderte und rührte wieder hier und dort, aber natürlich erhöhte der Senf seinen Goldgehalt nicht.</p>
<p>Wie sie&#8217;s schon irgendwie ahnte, tauchte auch das hutzelige kleine Würstchen wieder auf, als es richtig dunkel war.<br />
&#8220;Haben die zwei Würstlinge sich abgesprochen, mich zum Wahnsinn zu treiben?&#8221; dachte sie.<br />
&#8220;Hähä, du brauchst mich wieder, gib&#8217;s zu!&#8221; lachte das Hutzelwürstchen mit seiner krächzenden Stimme.<br />
&#8220;Uuunter Uuumständen&#8230;&#8221; sagte sie langsam, denn sie überlegte, wie sie diesmal aus der Situation herauskäme.</p>
<p>&#8220;Du hast keine Wahl, wenn du nicht als Salat enden möchtest. Was kannst du mir geben?&#8221; gierte das hutzlige Würstchen.</p>
<p>&#8220;Ich hab nichts mehr.&#8221; seufzte Knackwürstchen traurig. &#8220;Ich habe dir schon alles gegeben, was ich besaß.&#8221;<br />
&#8220;Dann gib mir etwas, was du bekommen wirst!!&#8221; schlug die kleine Wurst vor.<br />
&#8220;Was möchtest du, möchtest du Senf?&#8221;<br />
&#8220;Nein, den kann ich mir jeden Tag aus Gold selber machen.&#8221;<br />
&#8220;Wie wäre es dann mit&#8230; einem Mantel, denn ich dir dann stricke, wenn ich hier raus bin? In deinem Alter wird einem eher mal kalt.&#8221;<br />
&#8220;In meinem Alter&#8230; Ich finde gestrickte Mäntel nicht sehr schick.&#8221;<br />
&#8220;Ich habe in der &#8220;Würstelmode&#8221; gelesen, dass Strick ganz im Trend ist.. du wärst bestimmt die schickste Wurst im Land&#8221;<br />
&#8220;Nein, hör auf, ich weiss schon was ich will. Wenn du die Königswurst geheiratet hast, gib mir dein erstgeborenes Würstel.&#8221;</p>
<p>&#8220;Du hast ja einen Piep unter dem Zipfel.&#8221;<br />
&#8220;Und du hast keine Wahl&#8230;&#8221; *harrharr*<br />
&#8220;Nein, ich habe eine andere Idee&#8230; lass uns eine Runde knobeln, wenn <em>du </em>siegst, bekommst du mein Würstchen, wenn <em>ich</em> siege, bekommst du nur einen Kuss.*schauder*&#8221;</p>
<p><em>Fortsetzung folgt &#8230;</em></p>
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		<title>Rumpelwürstchen – Teil 2</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 20:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Sim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogwurst]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das hübsche Knackwürstchen weinte und schluchzte so sehr, dass es gar nicht merkte, dass ein kleines, verhutzeltes Trockenwürstchen neben ihr aufgetaucht war.

"Na, Knackwürstchen, wein' dir nicht deine hübschen Äuglein aus. Deine Lieder und Tänze waren da schon unterhaltsamer. Möchtest du vielleicht, dass ich dir helfe?" krähte eine krächzende Stimme.

Knackwürstchen schluchzte so sehr, dass es gar nicht die winzige dürre Wurstgestalt mit einem riesigen, verknautschten, ehemals wohl blauen Hut neben sich bemerkte.

"Eh, du Heulwurst! Ich kann dir helfen!" ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_803" class="wp-caption alignright" style="width: 370px"><img class="size-full wp-image-803" title="Rumpelwürstchen erscheint" src="http://wurstologie.simcreations.de/wp-content/uploads/2010/05/rumpelwuerst-2.jpg" alt="" width="360" height="360" />
<p class="wp-caption-text">&quot;Eh, du Heulwurst, ich kann dir helfen!!&quot;</p>
</div>
<p>Das hübsche Knackwürstchen weinte und schluchzte so sehr, dass es gar nicht merkte, dass ein kleines, verhutzeltes Trockenwürstchen neben ihr aufgetaucht war.</p>
<p>&#8220;Na, Knackwürstchen, wein&#8217; dir nicht deine hübschen Äuglein aus. Deine Lieder und Tänze waren da schon unterhaltsamer. Möchtest du vielleicht, dass ich dir helfe?&#8221; krähte eine krächzende Stimme.<span id="more-802"></span></p>
<p>Knackwürstchen schluchzte so sehr, dass es gar nicht die winzige dürre Wurstgestalt mit einem riesigen, verknautschten, ehemals wohl blauen Hut neben sich bemerkte.</p>
<p>&#8220;Eh, du Heulwurst! Ich kann dir helfen!&#8221; krähte es ungeduldig und stupste das Knackwürstchen an. Da endlich merkte es, dass es nicht mehr allein war.<br />
*schluchz* &#8220;Wer bist denn du, du kleines Würstchen? Du kannst mir helfen? Hast du einen Schlüssel von der Tür und kannst mich herauslassen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein, kann ich nicht, ich habe keinen Schlüssel.&#8221; *hähä*<br />
&#8220;Hast du dann eine Leiter, damit ich aus dem Fenster klettern kann?&#8221;<br />
&#8220;Nein, habe ich nicht. Ausserdem sind da Stangen vor, da kämest du nicht durch.&#8221;<br />
&#8220;Wie kannst du mir denn dann helfen?&#8221; *schluchz*<br />
&#8220;Ich kann den Senf zu Gold rühren.&#8221;<br />
&#8220;So etwas kann keine Wurst. Das glaube ich dir nicht.&#8221;<br />
*grumpf* &#8220;Kann ich aber! Glaub&#8217;s mir!&#8221;<br />
&#8220;Angeber.&#8221; *schnüff*<br />
&#8220;Kann ich doch&#8230; Was gibst du mir, wenn ich&#8217;s tu&#8217;?&#8221;<br />
&#8220;Ich habe nicht viel, ich geb dir meinen Zipfelschmuck. Aber erst will ich sehen, dass es wirklich Gold ist.&#8221;</p>
<p>&#8220;Soll&#8217;s so sein und so tu ich&#8217;s.&#8221; erwiderte die kleine hutzlige Wurst und machte sich an die Arbeit. Sie fing an, mit ihrer rauen Stimme zu singen, rührte dabei im Senf  und als die Morgensonne aufging, war in allen Senftöpfen Gold.</p>
<p>Das Knackwürstchen staunte nicht schlecht und besah sich und beschnüffelte ganz genau alle Senftöpfe, die nun mit goldenen Körnchen gefüllt waren.<br />
&#8220;Alle Achtung, das ist ja wirklich Gold&#8230; Gut gemacht! Danke!&#8221;</p>
<p>Dann gab sie dem hutzligen Würstchen ihren schönen Zipfelschmuck.</p>
<p>Kurz danach erschien der Wurstkönig mit strenger Mine und sah nach dem Knackwürstchen, ob es auch fleissig war.</p>
<p>Er ging von Senftopf zu Senftopf und blickte kritisch hinein, rührte hier und schnupperte da: &#8220;Wunderbar, das hast du gut gemacht!  Das ist wirklich Gold.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja, nicht? Das ist alles Gold. Dann kann ich ja jetzt nach Hause gehen.&#8221; Knackwürstchen wollte schnell durch die Tür schlüpfen, doch die Gardewürste versperrten ihr den Weg.</p>
<p>&#8220;Wo du&#8217;s so gut konntest&#8230; ich denke, dann kannst du&#8217;s wohl nochmal. Es hat dir ja bestimmt Spaß gemacht, so viel Senf hast du ja sonst bestimmt nicht zum Gold rühren zuhause.&#8221; sprach die Königswurst und liess das junge Knackwürstchen in eine größere Kammer mit noch mehr Senftöpfen bringen.</p>
<p>&#8220;Wenn du&#8217;s nicht schaffst, weißt du ja schon, was passiert. Ich lasse dir die Zipfel abschneiden und dich zu Wurstsalat verarbeiten. Wenn du&#8217;s aber schaffst, wirst du meine würstliche Gemahlin.&#8221;</p>
<p>Als sich die Tür hinter Knackwürstchen schloss, wusste sie nicht, welche der beiden Aussichten die bessere war. Der junge Wurstkönig sah eigentlich schon recht gut aus, aber sein Charakter schien ihr recht tyrannisch zu sein. Zu tyrannisch für ihren Geschmack und er schien das Gold zu lieben und nicht sie&#8230;</p>
<p>Sie setzte sich zwischen die Senftöpfe und seufzte. Dabei überlegte sie, wie das hutzelige Würstchen es in der letzen Nacht wohl angestellt hatte, das Senf zu Gold rühren.</p>
<p>Sie machte es so, wie es das hutzlige Dauerwürstchen machte: sie rührte links herum, rechts herum, in Achtform, aber der Senf blieb Senf. Sie sang dabei und versuchte die eigenartige Stimme des Würstchens nachzuahmen, aber der Senf wurde nicht zu Gold.</p>
<p>&#8220;Als ob das eine Mal nicht genug war, dieser gierige König will noch mehr Gold.&#8221; seufzte sie und setzte sich auf einen der Senftöpfe. Als sie so ratlos dasaß, kam wieder dieses hutzlige kleine Würstchen an und kicherte:</p>
<p>&#8220;Na, brauchst du wieder Hilfe?&#8221;<br />
&#8220;Jaaa&#8230;. unter Umständen könnte ich schon Hilfe gebrauchen.&#8221; sagte Knackwürstchen vorsichtig.</p>
<p>&#8220;Was für Umstände denn? Kannst du denn noch wählerisch sein? Oder kannst du&#8217;s jetzt alleine?&#8221; *hähä*<br />
&#8220;Unter den Umständen, dass der König danach genug hat und nicht noch einmal  das selbe möchte.&#8221;<br />
&#8220;Dafür kann ich nicht sorgen, ich bin auch nur eine Wurst. Aber wenn du morgen kein Gold in diesen Töpfen hast, befördert der König dich auf die Aufschnittplatte des Großen Gourmets.&#8221;<br />
&#8220;Sieht wohl so aus.&#8221; seufzte das hübsche Knackwürstchen.<br />
Die hutzlige Wurst gab nicht so leicht auf, denn auch es wollte mehr vom Knackwürstchen haben.</p>
<p>&#8220;Gib mir dein silbernes Wurstbändchen!&#8221; schlug es vor. &#8220;Dann mache ich den Senf zu Gold und du hast Ruhe und der König wird dich schon morgen frei lassen.&#8221;<br />
&#8220;Frei lassen&#8230; pah. Heiraten will er mich.&#8221;<br />
Das ist doch wunderbar, stell dir vor du bist dann eine Königin!&#8221;<br />
&#8220;Ja, aber wenn er mich  nur heiratet, damit er mich immer wieder Senf rühren lassen kann?&#8221;<br />
&#8220;Das ist  nicht mein Problem.&#8221;</p>
<p><em>Fortsetzung folgt&#8230; </em></p>
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		<title>Würstliche Geschichte</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 23:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Sim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infowurst]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Metti]]></category>
		<category><![CDATA[Mina]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich dich mal nicht in ein würstliches, fernes Land entführen, sondern  in eine ferne Zeit, die Renaissance. Würste gibt es ja seit wer-weiss-wie-lange (ja, wie lange eigentlich?) und nun möchte ich dir einen entfernten Vorfahren von Mina und Co vorstellen, das "zerwúlawirstlach" oder "Zervelatwürstlein"...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://wurstologie.simcreations.de/die-wuerste/infowurst/wurstliche-geschichte/"><img src="http://wurstologie.simcreations.de/bild-rss/2010-05-21-ren-wurst.jpg" border="0" alt="Würstliche Geschichte" title="ja, woher weisst du das?" /></a></p><p>Heute möchte ich dich mal nicht in ein würstliches, fernes Land entführen, sondern  in eine ferne wursthaltige Zeit, die Renaissance.</p>
<p>Würste gibt es ja seit wer-weiss-wie-lange (ja, wie lange eigentlich?) und nun möchte ich dir einen entfernten Vorfahren von Mina und Co vorstellen, das &#8220;zerwúlawirstlach&#8221; oder &#8220;Zervelatwürstlein&#8221;*.</p>
<p>Im 16. Jahrhundert gab es in Augsburg (na ja, genau genommen schon viel länger und nicht nur da) eine Patrizierfamilie, die <a title="Die Wikipedia über die Welser" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Welser" target="_blank">Welser</a>.</p>
<p>Sie handelten mit Gewürzen und allem, was sie verscherbeln konnten. Eine Sabina Welser, wohl eine Tochter oder Ehefrau der Welser, schrieb nun etwa Mitte des 16. Jahrhunderts ein <a title="Sabina Welsers Kochbuch im Original in der Uni Giessen" href="http://www.uni-giessen.de/gloning/tx/sawe.htm" target="_blank">Kochbuch</a> mit&#8230; vor allem Tortenrezepten, aber neben all dem leckeren Süßkram beschrieb sie auch &#8230; Würste.</p>
<p><strong>So beschreibt&#8217;s die Sabina Welserin um 1553&#8230;</strong></p>
<p>Wie man zerwúlawirstlach machen soll</p>
<p>Erstlich nempt 4 pfúnd schweinflesch vom zepfflin<br />
vnnd 2 pfúnd speck, das last klainhacken vnnd thiet 6 lott saltz darain</p>
<p>ain pfúnd geriben kesß, .3. lott pffeffer, 3 lott jmber,<br />
wen es gehackt jst, so knetten das als darein, rerlach 3 lott,<br />
ain 1/2 lott negellach, ain halb lott múscatnúsß, zwaý lott<br />
zúcker, die derm músß man saúbermachen vnd nachmals<br />
gilben, darf man nit gar ain 1/2 lott saffera, man músß sý binden<br />
aúff baiden seitten, aúch vnngeferlich ain qúertlin frisch<br />
wasser darangiessen, man músß aúch das saltz, jmber, pfeffer<br />
nit gar darainthon, soll es vor versúchen vnnd darnach machen,<br />
man soll sý sieden vnngefarlich als 2 air, das gewirtz<br />
vnnd saltz músß man dareinton nach aines gúten gedoncken,<br />
man músß zuúor versúchen.</p>
<p><img class="wpml_ico" src="http://wurstologie.simcreations.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_idea2.gif" alt="" />Und so verstehe ich das ganze: *räusper*</p>
<p>Wie man Zervelatwürstlein machen soll</p>
<p>Erst nehmt 4 Pfund Schweinefleisch vom Bein (&#8230;nein, nicht vom  Zäpfchen, wie ichs zuerst dachte)<br />
und 2 Pfund Speck, das lass kleinhacken (nein, nicht selber arbeiten<img class="wpml_ico" src="http://wurstologie.simcreations.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_freu.gif" alt="" />) und tu 6 Lot Salz rein</p>
<p>Ein Pfund geriebenen Käse, 3 Lot Pfeffer, 3 Lot Ingwer<br />
Wenn es gehackt ist, so knete darein Zimt 3 Lot, ein 1/2 Lot Nelken, ein halbes Lot Muskatnuss, zwei Lot Zucker, die  Därme muss man sauber machen (hoffe ich doch&#8230;) und nochmals gilben, darf man nicht gar ein 1/2 Lot Safran, man muss sie auf beiden Seiten binden (Ha! die Wurst hatte auch schon damals 2 Enden!!) auch ungefähr ein Viertelchen frisches Wasser hineingiessen, man muss auch das Salz, Ingwer, Pfeffer nicht gar hineintun (huch?) solle es vorher versuchen/kosten und danach machen (ach so!) man soll sie sieden ungefähr wie 2 Eier, das Gewürz und Salz muss man darein tun nach eines guten Gedanken (*grübel*) man muss zuvor versuchen/kosten (scheint ja wirklich wichtig zu sein, das Probieren).</p>
<p>So, dies ist meine Übertragung&#8230; die Anmerkungen in Klammern sind einige Gedanken, die sich mir dabei aufdrängten.</p>
<p>Nach dem Lesen drängt sich mir eine Ähnlichkeit <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> mit der heutigen Zervelatwurst oder der Schweizer Cervelat auf, sondern mit der Gelbwurst, die ja wohl eher im Süden beheimatet ist.</p>
<p>Die safrangelbe Pelle schreit für mich nach gelbwurstlicher Verwandschaft&#8230; ausserdem wird Minas Vorfahr im heissen Wasser gebrüht und nicht getrocknet oder geräuchert.</p>
<p>So, nun habe ich mich kundig gemacht, dass zwei Lot etwa eine Unze sind&#8230;  ich nehme an, eine heutige Unze. Es gibt unterschiedliche Unzen, wenn&#8217;s Gold ist oder beim Apotheker, jeder hat eine etwas andere. Meine Krummrechnung davon ist *fingerabzähl* &#8230;etwa 30 Gramm und man soll ja vorher mindestens zweimal probieren, bevor die Wurst in die Pelle kommt. Also!</p>
<p>Alle Angaben sind, wie gesagt, &#8220;Daumen mal alte Angaben&#8221; gerechnet.</p>
<p>4 Pfund Schweinefleisch vom Bein<br />
2 Pfund Speck (ganz fetten? oder durchwachsenen?? Keine Ahnung.)<br />
klein hacken.<br />
90 gr Salz dazugeben,<br />
1 Pfund geriebenen Käse (was für einen? Hmm)<br />
45 gr Pfeffer<br />
45 gr Ingwer<br />
45 gr Zimt<br />
15 gr Nelkenpulver<br />
15 gr geriebene Muskatnuss<br />
60 gr Zucker (braunen??)<br />
&#8230; dazugeben&#8230; aber nicht alles auf einmal, sondern zwischendurch probieren, ob es auch gut ist.<br />
Wenn die Mischung richtig ist, etwa 1/4 l Wasser unterrühren und in die mit etwa 15g Safran behandelten (in Safranwasser eingelegten) Därme (das wird teuer&#8230;) füllen.</p>
<p>Die Därme an beiden Enden zubinden und in heißem Wasser &#8230; ca. 10 Minuten sieden (? wie lang brauchen 2 Eier bei dir?)</p>
<p>*<em>Die Übersetzungen (bis auf die Worte zepfflin für Bein und rerlach für Zimt, die ich aus einer englischen Übertgragung gemopst habe) aus dem frühen Neuhochdeutsch sind von mir, ich bin leider keine Sprachwissenschaftlerin.. also bitte ich um Verständnis (und Verbesserung), falls du es besser weisst und etwas falsch ist.</em></p>
<p>Ich finde die alte Ausdrucksweise, Sprache und Schreibweise einfach herrlich!<br />
Dieses &#8220;vnngeferlich&#8221; las ich zuerst als  &#8220;ungefährlich&#8221; und musste etwas glupschen, was sonst an z.B. Wasser gefährlich sein soll&#8230; (die Qualität??<img class="wpml_ico" src="http://wurstologie.simcreations.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_skeptisch.gif" alt="" />) bis ich erkannte, dass es ohne &#8220;-lich&#8221; für uns schon mal verständlicher ist.<img class="wpml_ico" src="http://wurstologie.simcreations.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_doh.gif" alt="" /></p>
<p>Nun möchte ich dich fragen, wenn du ein Wurstologe der fleischermeisterlichen Fakultät bist, wie du diese Wurst einschätzt im Vergleich zu einer modernen (Gelb?)Wurst siehst.</p>
<p>Wäre sie fetter als heute oder überwürzt, was ja damals sehr modern war (&#8220;wir können&#8217;s uns ja leisten&#8221;), was sagst du zum Käse drin&#8230; oder könnte sie auch heute vielleicht sogar richtig interessant sein? Würdest du sie vielleicht sogar mal selber machen wollen????</p>
<p>Ich würde sie ja gerne mal probieren (auch zu machen), diese Renaissancewurst&#8230; und du? Wenn du ein Wurstologe der verspeisenden Fakultät bist, wie denkst du, würde dir dieser Urahn von Mina schmecken?</p>
<p>Wenn du diese Wurst mal machen möchtest, sagst du mir Bescheid? Das fänd ich interessant.</p>
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		<title>Rumpelwürstchen – Teil 1</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 14:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Sim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählwurst]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Knackwursterich, die hatte eine wunderschöne Tochterwurst, auf die er sehr  stolz war.
Er war ein wahrer Angeber und konnte maßlos übertreiben, wenn er in Fahrt kam. Als eines Tages eine hohe Beamtenwurst des Wurstkönigs im Dorfkrug übernachtete, unterhielten sich beide Würste bei einem Krug Wein. 

Der Wein wurde weniger und die Stimmung stieg, da fing der Knackwursterich wieder einmal zu übertreiben, dass sich die Balken bogen. Er schmiss sich theatralisch in Pose und sagte stolz zur Beamtenwurst: "Meine Tochter... kann... Senf zu Gold rühren!" *hicks* Wenn dies die königliche Beamtenwurst nicht beeindruckte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://wurstologie.simcreations.de/die-wuerste/erzahlwurst/rumpelwurstchen-teil-1/"><img src="http://wurstologie.simcreations.de/bild-rss/2010-05-12-rumpelwuerst-1.jpg" border="0" alt="Rumpelwürstchen &#8211; Teil 1" title="Fnesnojid, Fnesnewöl, Fnesreßüs! Nu werd doch schon endlich zu Gold!" /></a></p><p><em>So, nun ist es Zeit für ein weiteres würsterliches Märchen, denke ich. Diesmal wird es natürlich wieder gar grauslich, so dass du aufpassen musst, dass du es nur liest, wenn deine Nerven so stark wie dicke Wurstpellen sind. </em></p>
<p><em>Diesmal geht es  um Gold, viel Gold&#8230; und ein Löffelchen Liebe obendrauf, aber erst  nach einem ordentlichen Drama.</em></p>
<p>Es war einmal ein Knackwursterich, die hatte eine wunderschöne Tochterwurst, auf die er sehr  stolz war.<br />
Er war ein wahrer Angeber und konnte maßlos übertreiben, wenn er in Fahrt kam.</p>
<p>Als eines Tages eine hohe Beamtenwurst des Wurstkönigs im Dorfkrug übernachtete, unterhielten sich beide Würste bei einem Krug Wein.</p>
<p>Der Wein wurde weniger und die Stimmung stieg, da fing der Knackwursterich wieder einmal zu übertreiben, dass sich die Balken bogen. Er schmiss sich theatralisch in Pose und sagte stolz zur Beamtenwurst: &#8220;Meine Tochter&#8230; kann&#8230; Senf zu Gold rühren!&#8221; *hicks* Wenn dies die königliche Beamtenwurst nicht beeindruckte, dann fiel ihm bestimmt etwas noch Besseres ein.</p>
<p>Die Beamtenwurst zeigte sich aber beeindruckt und beglückwünschte den Knackwursterich für so eine Tochter und gab ihm noch einen Krug Wein aus. Ihm fiel gar nicht auf, dass der Knackwursterich nicht sehr wohlhabend schien, wo seine Tochter doch genügend Gold machen könnte, um sich selber einen Krug Wein leisten zu können.</p>
<p>Diese interessante Neuigkeit erzählte die Beamtenwurst ihrem  jungen Wurstkönig, als sie wieder im Wustschloss war.</p>
<p>Dies gefiel dem Wurstkönig, denn er liebte Gold und er hätte gerne mehr davon, denn die Staatskassen waren leer.<br />
&#8220;Bring mir diese talentierte Tochterwurst in mein würstliches Schloss, dann soll sie mir zeigen, dass sie Senf zu Gold rühren kann.&#8221;</p>
<p>Als die ahnungslose Tochterwurst ins Schloss gebracht wurde, ließ der Wurstkönig sie sogleich in eine Kammer führen, die voller Senftöpfe war.</p>
<p>&#8220;Hier, Knackwürstchen, hier ist Senf für dich.&#8221;<br />
&#8220;Aha, und was soll ich damit?&#8221; wunderte sich das junge, hübsche Knackwürstchen.</p>
<p>&#8220;Bis morgen wirst du alles zu Senf gerührt haben.&#8221; Der Wurstkönig blickte sie streng an.</p>
<p>&#8220;Was soll ich??&#8221; das junge Knackwürstchen war verwirrt, denn sie wußte ja nichts von den wilden Geschichten, die ihr Vater über sie erzählt hatte.</p>
<p>&#8220;Du brauchst nicht so unschuldig tun, dein Vater hat mir dein Geheimnis erzählt. Du kannst all den Senf ganz nach Herzenslust zu Gold rühren.&#8221; Die Königswurst zwinkerte ihr zuerst zu und blickte sie dann streng an. &#8220;Geh, und rühre! Wenn du morgen nicht alles zu Gold gerührt hast, werde ich dir die Zipfel abschneiden und dich zu Aufschnitt verarbeiten lassen.&#8221;</p>
<p>Das Knackwürstchen fragte gar nicht, was geschähe, wenn sie es tun könnte, denn sie wusste, dass sie&#8217;s nicht konnte.</p>
<p>Dann sperrte er das arme Knackwürstchen in die Kammer.</p>
<p>Knackwürstchen seufzte, besah sich die Senftöpfe, roch an dem einen oder anderen, nahm das eine oder andere Löffelchen und rührte hier und rührte da, doch der Senf blieb Senf und wurde nicht zu Gold.<br />
&#8220;Ob der Senf wie Gold aussehen kann, wenn das Licht drauf fällt?&#8221; dachte die arme kleine Knackwurst. Sie überlegte, rührte, leckte auch einmal am einen oder anderen Senftopf und war ratlos.</p>
<p>&#8220;Irgendwie muss ichs schaffen, wenn ich nicht auf der Aufschnittplatte des Großen Gourmet landen will!&#8221; beschloss sie.</p>
<p>Dann mischte sie die Senfsorten und dachte sich Beschwörungsformeln aus: &#8221; Senf, Senf sei mir so hold und verwandle dich in  &#8216;nen Topf voll Gold!&#8221;</p>
<p>Als dies nicht funktionierte, las sie die Senfnamen rückwärts beim Rühren: &#8220;Fnesnojid, Fnesnewöl, Fnesreßüs!&#8221; Ihr war, als ob der eine Senf schon etwas goldiger aussah als am Anfang und so versuchte sie es eine Weile, aber es wollte einfach nicht mehr Gold werden.</p>
<p>Sie versuchte einen Senf-zu-Gold-Tanz zwischen den Senftöpfen und hopste singend um die Senftöpfe herum, bis ihr das Zipfelchen schmerzte und sie heiser war.</p>
<p>Dann schwang sie die Senflöffel, einen nach dem anderen, wie Zauberstäbe und dachte sich weitere senfige Sprüche aus.</p>
<p>Wenn sie das längste Wort, das ihr im Zusammenhang mit Senf einfiel findet, dann wird der Senf vielleicht endlich golden? Sie versucht&#8217;s: &#8220;Senfaromazutatenliste, Senfrezeptgeheimnis, Senfkeramiktopfdeckelgriff, Senftopflöffelgriffdekorationsmusterschnörkelchen&#8230;&#8221; der Senf blieb von ihren linguistischen Kapriolen ganz senftypisch unbeeindruckt und dachte wohl nicht einmal an eine Umwandlung.</p>
<p>Der Abend war schon lange Nacht geworden und Knackwürstchen rührte, schimpfte dann äußerst einfallsreich  und schließlich jammerte sie nur noch.</p>
<p>Es hatte jeden Topf auf alle erdenklichen Weisen gerührt und noch immer war kein Gold in den Töpfen, so goldgelb der Senf auch sein mochte. Ihr Kopf schmerzte und ihr Zipfelchen war wund vom Herumhopsen. Ausserdem bemerkte sie, wie eine ständig wachsende Abneigung gegen Senf in ihr aufstieg.</p>
<p>Als der Mond durch das Fenster schien, bekam das Knackwürstchen die Idee, den Mondschein in die Senftöpfe zu rühren, denn vielleicht würde es so zu Gold oder wenigstens zu Silber. Es sprang auf und rührte, was das Zeug hielt. Doch so viel es auch rührte, der Senf blieb Senf.</p>
<p>Sie versuchte dann den Senf in einem Topf zu hypnotisieren, indem sie ihn möglichst wild anstarrte und pausenlos dabei raunte: &#8220;Du verwandelst dich jetzt in Gold, du bist Gold, du bist jetzt Gold&#8230;&#8221;</p>
<p>Als dies nicht funktionierte, bedrohte sie einen Topf mit süßem Senf: &#8220;Wenn du jetzt nicht gleich zu Gold wirst, werde ich dich mit dem scharfen Senf zusammen kippen!&#8221; Leider ließ sich der Senf nicht beeindrucken davon und auch die Mischung war recht weit entfernt davon, zu Gold zu werden oder wenigstens ihren Goldgehalt zu erhöhen. Es müssen ja nicht gleich 24 Karat sein&#8230;</p>
<p>Dann, kurz vor Sonnenaufgang, verzweifelte das erschöpfte Knackwürstchen, sah sich schon als Aufschnitt beim Großen Gourmet auf dem Buffet liegen und fing an, bitterlich zu weinen.</p>
<p><em>Fortsetzung folgt in der <a title="Hier geht Rumpelwürstchen weiter" href="http://wurstologie.simcreations.de/blogwurst/rumpelwurstchen-teil-2/">Blogwurst</a>&#8230;</em><img class="wpml_ico" src="http://wurstologie.simcreations.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_arrow2.gif" alt="" /></p>
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