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	<description>Persönlicher Blog</description>
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	<title>Zeilenzunder</title>
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		<title>Waschmittel aus Kastanien — Einfach selber machen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2020 15:38:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Zero Waste]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe mich heute in ein Projekt gestürzt, das nicht nur mehr als überfällig ist, sondern auch unzählige Vorteile mit sich bringt. Es geht um selbst gemachtes Waschmittel aus nichts anderem als Kastanien! Schön und nachhaltig! Wie so vieles hier auf meinem Blog, ist dieses Projekt von Nachhaltigkeit motiviert. Doch wie immer bleibt es nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich heute in ein Projekt gestürzt, das nicht nur mehr als überfällig ist, sondern auch unzählige Vorteile mit sich bringt. Es geht um selbst gemachtes Waschmittel aus nichts anderem als Kastanien!</p>
<h2>Schön und nachhaltig!</h2>
<p>Wie so vieles hier auf meinem Blog, ist dieses Projekt von Nachhaltigkeit motiviert. Doch wie immer bleibt es nicht bei diesem einen Vorteil, sondern ist zudem günstiger, ästhetischer und gesünder, als die gewohnte Alternative.</p>
<p>Der Gedanke ist, aus Kastanien einen Waschmittelvorrat für das ganze Jahr herzustellen. Dabei sind die Kastanien nicht nur eine Zutat von vielen, sondern DIE EINZIGE. Das klingt völlig absurd, doch sobald man sich mit dem Thema näher beschäftigt, macht es total Sinn.</p>
<h2>Saponine in Kastanien = Seife</h2>
<p>Die Erklärung ist ganz simpel. In Kastanien, genauer gesagt Rosskastanien, also die, die im Herbst überall herumliegen, sind Saponine enthalten. Sobald man diesen Stoff in Wasser löst, bekommt er seifenartige Eigenschaften und lässt sich wunderbar als Waschmittel nutzen.</p>
<h2>Kastanien als Waschmittel — Die Vorteile im Überblick</h2>
<h3>Keine Schadstoffe</h3>
<p>Wenn ich mir die Rückseite einer herkömmlichen Waschmittelverpackung anschaue, wird mir ganz schwindelig. Überall sieht man Ausrufungszeichen, ätzende Warnsignale und chemische Fachbegriffe, die man nicht aussprechen kann. All diese Stoffe sind schädlich für Wasser und Haut und ich frage mich ernsthaft, warum man damit seine Wäsche waschen sollte. Waschmittel aus Kastanien ist rein biologisch und natürlich und enthält keinerlei schädliche Substanzen.</p>
<h3>Keine Kosten</h3>
<p>In den meisten Fällen fällt man im Laufe des Herbstes früher oder später über eine Kastanie. Die liegt da einfach so rum und ist komplett GRATIS. Meistens nimmt man die braunen Kugeln aus Dekozwecken mit, doch man kann sie tatsächlich auch praktisch nutzen. Neben gerade mal 5 Kastanien braucht man nur Wasser und ggf. Soda für eine Wäscheladung. Soda kostet natürlich Geld, ist aber nicht zu vergleichen mit Waschmittelkosten.</p>
<h3>Kein Plastik</h3>
<p>Dass man mit der Herstellung von Kastanienwaschmittel auch Plastik vermeidet, liegt auf der Hand. Doch neben dem Umweltfaktor, ist der ästhetische Vorteil auch nicht zu missachten. Bisher standen bei uns überall diese großen hässlichen Plastikpullen herum, zwar inzwischen mit selbst gemachten Waschmittel gefüllt, dennoch hässlich. Bröselige Kastanien in einem Schraubglas geben da wirklich mehr her.</p>
<h3>Tolles Geschenk</h3>
<p>Der ästhteische Aspekt macht das ganze auch zu einem wunderbaren Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk. Verpackt in kleinen Schraubgläsern gibts für Mama und Tante eine Kostprobe vom hübschen Waschmittel.</p>
<h2>Und so geht’s! — Waschmittel aus Kastanien</h2>
<p>Es gibt zwei Möglichkeiten aus Kastanien Waschmittel herzustellen. Die kurzfristige und die langfristige Version. <strong>Leider kann man den Sud aus Wasser und Kastanien nämlich nicht lange aufbewahren.</strong> Genauer gesagt, sollten Kastanien nicht länger als 8 Stunden im Wasser liegen, und der Sud selbst hält sich im Kühlschrank wohl höchstens ein paar Tage.</p>
<p><strong>Deshalb macht es Sinn sich einen getrockneten Vorrat an Kastanienbröseln herzustellen.</strong> Doch für den ersten Test oder das Waschen im Herbst geht natürlich auch die frische Variante und damit fange ich auch an.</p>
<h3>Waschmittel aus frischen Kastanien</h3>
<p>Um Waschmittel aus frischen Kastanien herzustellen, brauchst du <strong>5 Kastanien</strong> und <strong>200–300 ml Wasser</strong>. <strong>Wasche</strong> die Kastanien, <strong>schneide sie in Viertel</strong> oder Achtel und <strong>übergieße sie mit heißem Wasser</strong>. Das ganze lässt du <strong>bis zu 8 Stunden ziehen</strong>. Siebe den Sud anschließend ab und mische bei hartem Wasser noch <strong>1–2 TL Soda</strong> hinzu. (Außer bei tierischen Fasern) Fertig ist das Waschmittel.</p>
<h3>Kastanienbrösel als Vorrat</h3>
<p>Nach erstmaligem Testen oder nach der Kastaniensaison heißt es Vorrat anlegen. Um die Kastanien für das spätere Ansetzen des Waschmittels haltbar zu machen, muss man sie zerkleinern und trocknen. Das Ganze ist natürlich aufwändiger, vor allem wenn man eine größere Menge machen möchte. Doch ein paar Stunden Arbeit für ein ganzes Jahr Waschmittelvorrat lohnt sich allemal.</p>
<h4>Die Vorbereitung</h4>
<p>Sammle 1 Kilo Rosskastanien (oder so viele, wie du verarbeiten willst) und gehe erstmal genauso vor, wie bei dem frischen Waschmittel. Also <strong>wasche und zerkleinere sie</strong>. Die gewürfelten Kastanien schmeißt du nun in einen Mixer und <strong>verarbeitest alles zu einem Granulat</strong>.</p>
<p>Damit ist die meiste Arbeit eigentlich schon getan. Nun musst du die Brösel nur noch <strong>trocknen.</strong> Das geht entweder <strong>im Ofen bei 40–50° für 3–4 Stunden</strong>, an der Luft oder beides. Ich persönlich gehe da gerne auf Nummer Sicher.</p>
<p>Ich trockne die Brösel erst ein paar Stunden auf Backpapier im Ofen mit leicht geöffneter Tür. Zwischendurch <strong>mische ich das Granulat immer mal etwas durch</strong>. Danach hole ich das Blech heraus und lasse es weitere <strong>1–2 Tage an der Luft stehen</strong>. Auch hier mische ich die Masse immer mal wieder durch. Ohne den Ofen geht es natürlich auch. Letztendlich ist nur wichtig, das alles gut durchgetrocknet ist und keinerlei Feuchtigkeit mehr hat. Ansonsten kann es beim Lagern zu Schimmel kommen.</p>
<p>Am Ende kann man die Brösel in einem Vorratsglas aufbewahren und nach Bedarf nutzen.</p>
<h4>Die Anwendung</h4>
<p>Die Anwendung ist sehr ähnlich zu der mit frischen Kastanien, allerdings NOCH besser. Es reichen 2–3 EL des Granulats mit 300 ml Wasser und muss in diesem Fall nur 30 Minuten ziehen. Ich finde das ehrlich gesagt um einiges praktischer, weil ich gerne eine halbe Stunde auf das Waschen warten kann, aber 2 oder mehr Stunden sind da schon etwas unpraktischer.</p>
<h2>Die Nice-To-Knows im Überblick</h2>
<p>Bevor du dich nun direkt wie ich in dein Kastanien-Projekt stürzt, lies noch kurz meine Stichpunkte zum Thema durch, denn Kastanienwaschmittel ist ggf. nicht für jede*n etwas.</p>
<ol>
<li>Waschmittel <strong>nur für dunkle Wäsche</strong> verwenden (oder Kastanien schälen)</li>
<li>Kastaniengranulat ist <strong>vielseitig verwendbar</strong>, also für fast alles, für das man Seife braucht. Schaue dafür mal <a href="https://www.smarticular.net/kastanien-anwendungen-zum-verlieben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> vorbei.</li>
<li>Kastanien sollten vorher <strong>immer gewaschen</strong> werden.</li>
<li>Kastanien <strong>immer direkt verarbeiten</strong> bzw. möglichst frische Kastanien verarbeiten. Ansonsten sind sie zu hart, um sie zu schneiden.</li>
<li>Schneide mit beiden Händen über dem Messer (hacken). Ich setze dafür das Messer an, nehme die linke Hand wieder auf die Klinge und schneide dann vorsichtig. Kastanien sind sehr robust und <strong>Daumen sehr schnell ab</strong>.</li>
<li><strong>Sortiere Kastanien mit Schadstellen aus</strong>.</li>
<li>Lass das Granulat <strong>SEHR gut durchtrocknen</strong>, bevor du es lagerst.</li>
</ol>
<p>So, das war es, liebe Leute. Ich bin sehr gespannt, ob ihr das Waschmittel testen werdet und wie es euch gefällt. Berichtet mir gerne davon und schaut unbedingt bei meinen anderen <a href="https://zeilenzunder.de/nachhaltigkeit/zero-waste/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zero Waste Tipps</a> vorbei! Bis dahin: Tschö mit Kastaniö!</p>
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		<title>Me Time — Mehr Zeit für mich mit bewusster Selbstfürsorge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2020 12:26:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Self Care]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer hätte gedacht, dass ich zu Zeiten von Covid-19 einen Beitrag über »mehr Zeit für mich« schreiben würde. Eigentlich könnte man meinen, dass wir alle genug Me Time in den letzten Monaten hatten. Trotzdem möchte ich heute ein paar Worte über das Thema verlieren. Bei Me Time geht es nämlich nicht nur darum, seine Ruhe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hätte gedacht, dass ich zu Zeiten von Covid-19 einen Beitrag über »mehr Zeit für mich« schreiben würde. Eigentlich könnte man meinen, dass wir alle genug Me Time in den letzten Monaten hatten. Trotzdem möchte ich heute ein paar Worte über das Thema verlieren. Bei Me Time geht es nämlich nicht nur darum, seine Ruhe zu haben. Viel mehr geht es darum, die Zeit für sich richtig zu nutzen und zu erkennen, wann man mal wieder eine ordentlich Portion Self Care braucht.</p>
<p>Mir ist dieses Jahr wohl zum ersten Mal bewusst geworden, wo meine persönliche Grenze bezüglich sozialer Kontakte liegt. Ich habe zum ersten Mal definieren können, wann und warum mein sozialer Akku zu voll ist und was ich dagegen tun kann. Ich möchte meine neuesten Erkenntnisse mit euch teilen.</p>
<h2>Sozialer Akku? — Woran ich merke, dass ich mehr Zeit für mich brauche</h2>
<p>Bis vor wenigen Wochen wusste ich nicht, dass ich ein Limit bezüglich sozialer Kontakte habe. Ich war zwar schon immer ein Mensch, der gerne Zeit für sich hat, Zuhause bleibt und großen Partys einen Laufpass gibt, doch dass mich soziale Kontakte buchstäblich überfordern könnten, war mir nicht bewusst.</p>
<p>Dabei geht es weniger um Menschenmassen, die aktuell ja sowieso nirgends anzufinden sind, sondern es geht um einzelne soziale Kontakte innerhalb eines kurzen Zeitraums. Witziger Weise empfinde ich Menschenmassen häufig als wenig problematisch. Ich glaube jede*r von uns weiß, man kann auch unter vielen Menschen alleine sein. Das kann sich sowohl gut als auch schlecht anfühlen.</p>
<p>Verbringe ich aber zum Beispiel das Wochenende mit meiner Familie, treffe mich am Folgetag mit einer Freundin und gehe daraufhin zur Bandprobe, stelle ich schnell fest: Das wird mir zuviel. Einmal ging es sogar soweit, dass ich bei Freunden zum Spieleabend saß und das Gefühl hatte, ich müsse mich zu jedem Lachen zwingen. Ich musste mich zusammenreißen, nicht auf jede Frage genervt zu reagieren und die ganze Zeit dachte ich nur: Wann gehen wir endlich wieder nach Hause?</p>
<p>Als mich unsere Freunde anriefen, hatte ich eigentlich direkt ein komisches Gefühl. Ich war zwiegespalten, weil ich die beiden länger nicht gesehen hatte und doch wusste ich: Mir wird das zuviel. Trotzdem sagte ich zu, aber tat uns am Ende allen keinen Gefallen damit. Mir tat es unglaublich leid, dass meine Freunde statt der Gute-Laune-Lena eine Miese-Petra dort sitzen hatten, doch am Ende hatte es doch etwas Gutes. Ich habe gelernt, dass ich in solchen Situationen auf mein Bauchgefühl hören sollte.</p>
<h2>Wie gehe ich mit einem Social Overload um?</h2>
<p>Mein sozialer Akku ist leider relativ schnell voll, was eventuell daran liegt, dass ich es nicht gewohnt bin, regelmäßig unter Menschen zu sein. Der Grund ist allerdings zweitrangig, viel wichtiger ist die Frage, wie ich damit umgehe.</p>
<p>Inzwischen kann ich mich ganz gut einschätzen und weiß, dass ich zwischen größeren Treffen gerne einen Tag Pause habe. Bin ich zum Beispiel am Wochenende bei der Familie, lege ich das frühste Treffen mit Freund*innen auf den Dienstag. Meistens macht es auch einen Unterschied, ob Freund*innen mich bei mir Zuhause besuchen oder wir in ein Café oder zu ihnen gehen.</p>
<h3>Spontane Besuche und Verabredungen</h3>
<p>Tatsächlich kann ich sagen, dass niemand meiner Freund*innen spontan auf die Idee kommen würde, ohne vorhergehenden Anruf vor meiner Tür zu stehen. Doch auch ein spontaner Anruf à la: »Wollen wir uns heute Abend treffen«, kann ähnlich überrumpelt sein, vor allem, wenn man eigentlich Zeit hat. »Ja, äh, also ich hab bisher nichts vor, deshalb,… also eigentlich spricht nichts dagegen.« Klar, man könnte auch lügen, doch ich rate vom Lügen ab. Generell. Doch was soll man stattdessen tun? Sagen, man habe Zeit, aber keine Lust? Das könnte mal eben eine Freundschaft zerstören.</p>
<p>Ich habe mir angewöhnt in solchen Situationen immer erstmal tief durchzuatmen. Sollte sich kein komisches Bauchgefühl auftun, sage ich zu. Doch sobald sich da irgendwas in mir wehrt, sage ich entweder direkt ab oder bitte mein*e Freund*in, zurückrufen zu dürfen. Sobald ich weiß, dass mir das zuviel werden könnte, sage ich das. In der Regel werden Aussagen wie: »Also theoretisch habe ich Zeit, aber ich brauche heute unbedingt etwas Zeit für mich. Lass uns aber doch gerne direkt für morgen oder die Tage etwas ausmachen!« sehr gut aufgefasst. Ich bin ehrlich, begründe meine Entscheidung und gebe dem Anrufenden direkt das Gefühl, dass das ABSOLUT nichts mit ihm oder ihr zu tun hat.</p>
<h3>Verabredungen richtig planen</h3>
<p>Bei längeren Vorausplanungen gehe ich tatsächlich sehr behutsam mit meiner Zeit um. Ich würde niemals auf die Idee kommen, drei Verabredungen auf drei Tage in Folge zu legen. Es kann immer etwas anderes dazwischen kommen und ich vermeide es so, Leuten absagen zu müssen. Ich lasse mir also genug Puffer, um am Ende jeder*jedem, einschließlich mir selbst, gerecht zu werden. Meine Me Time ist mir heilig und ich weiß genau, dass letztendlich alle davon profitieren, wenn meine sozialer Akku nicht überladen wird.</p>
<h2>Me Time — Meine Zeit richtig nutzen</h2>
<p>Doch wie nutze ich die Zeit für mich? Sitze ich auf der Couch und gucke Serien? Ja, aber nicht nur. Zu oft, aber immer weniger.</p>
<p>Im Zuge der Erkenntnis über meinen sozialen Akku, habe ich auch meine Me Time hinterfragt. Ich habe mal genau hingeschaut, wie ich die Zeit für mich eigentlich nutze. Man neigt ja schnell dazu, Serien zu gucken oder zu zocken, doch tatsächlich habe ich gelernt, dass ich das nicht immer machen kann. Ich brauche hin und wieder bewusstere Zeit für mich, in der ich mich auch auf mich und mein Wohlbefinden konzentrieren und mich nicht von mir selbst ablenke.</p>
<p>Bewusste Me Time schaffen und Dinge tun, die man liebt. Das ist es, was die Seele tatsächlich heilt.</p>
<h3>So nutze ich die Zeit für mich</h3>
<p>Kuchen backen, Tee kochen, ein Bad nehmen, das Bett neu beziehen, Spazieren gehen, Kastanien sammeln, einen Film gucken. Das alles klingt schonmal voll nach einem Herbsttag like and for ME.</p>
<p>Sich in die Küche zu stellen oder das Bett zu beziehen klingt im ersten Moment nach Hausarbeit. Ich habe allerdings festgestellt, dass ich in der Küche am besten abschalten kann. Sobald ich am Herd stehe (unter der Voraussetzung, dass nichts schief geht, also immer nur vertraute oder leichte Gerichte kochen), kann ich mich entspannen und habe Spaß daran, für uns oder mich etwas leckeres zu zaubern. Ich freue mich immer schon auf ein warmes Abendessen oder einen süßen Snack und knete in Teig oder schwinge den Kochlöffel. Yam! Das Bett neu zu beziehen hat weniger mit der Tätigkeit selbst, als mit dem Resultat zu tun. Wenn ich abends ein Bad nehme, gibt es im Anschluss nichts schöneres, als sich mit einem Tee in das frisch bezogene Bett zu kuscheln.</p>
<p>Auch das Sammeln von Dingen an der frischen Luft ist für mich ein absolutes Highlight im Alltag. Wildkräuter, Kastanien, Herbstblätter, Muscheln, Obst, Nüsse, was sich gerade so finden lässt. Das Sammeln und das am Ende zu etwas Verarbeiten gibt mir ein Gefühl von Naturverbundenheit. Nichts ist genialer, als etwas Essbares, etwas Brauchbares oder einfach Hübsches daraus zu kreieren.</p>
<p>Musik darf bei gelungenem Self-Care natürlich auch nicht fehlen. Schon vor längerer Zeit habe ich die Playlist <a href="https://zeilenzunder.de/in-den-wolken-musik-zum-davonschweben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">»In Den Wolken«</a> erstellt, dessen Motiv ich für diesen Beitrag wieder aufgegriffen habe. Trip Hop, Ambient und Electronica von alt‑j, Massive Attack und Co machen ein entspanntes Bad oder das Backen von Windbeuteln direkt noch »leichter« und entspannter.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/0X2tZgrdFBOdwUcX8aBpbD" width="100%" height="380" frameborder="0"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p>Am Ende ist aber nur eins wichtig: Etwas zu finden, was einem das Gefühl gibt, näher bei sich selbst zu sein, abschalten zu können und sich etwas gutes zu tun.</p>
<h3>Meine Me-Time-Liste</h3>
<p>Für euch als Inspiration, aber auch für mich als Reminder, habe ich eine Liste mit Dingen zusammen gestellt, mit denen ich meine persönliche Me Time am liebsten verbringe. Go with the Flow ihr Genussmenschen, gönnt euch mal wieder etwas Me Time und pinnt euch meine Illustration für eure Me-Time-Inspiration bei <a href="https://www.pinterest.de/zeilenzunder/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pinterest</a> fest.</p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-5942" src="https://zeilenzunder.de/wp-content/uploads/2020/10/Me-Time.jpg" alt width="969" height="1454" srcset="https://zeilenzunder.de/wp-content/uploads/2020/10/Me-Time.jpg 969w, https://zeilenzunder.de/wp-content/uploads/2020/10/Me-Time-200x300.jpg 200w, https://zeilenzunder.de/wp-content/uploads/2020/10/Me-Time-682x1024.jpg 682w, https://zeilenzunder.de/wp-content/uploads/2020/10/Me-Time-768x1152.jpg 768w" sizes="(max-width: 969px) 100vw, 969px"></p>
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			</item>
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		<title>Warum du dich vegan ernähren solltest — Teil 1 (Die Tiere)</title>
		<link>https://zeilenzunder.de/warum-die-dich-vegan-ernaehren-solltest-teil-1-die-tiere/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2020 13:06:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vegan]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tage habe ich eine Umfrage in meinen Instagram-Storys geteilt, um meine Follower*innen besser kennen zu lernen. Ich wollte wissen, wie viele meiner Abonnent*innen sich eigentlich vegan ernähren, warum sie es gegebenenfalls nicht tun und wie sie zum Thema Nachhaltigkeit stehen. Ich war positiv überrascht, wie viele tatsächlich an der Umfrage teilgenommen haben. Fast 300 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://zeilenzunder.de/warum-die-dich-vegan-ernaehren-solltest-teil-1-die-tiere/">Warum du dich vegan ernähren solltest — Teil 1 (Die Tiere)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://zeilenzunder.de">Zeilenzunder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tage habe ich eine Umfrage in meinen <a href="https://www.instagram.com/lenalienne/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a>-Storys geteilt, um meine Follower*innen besser kennen zu lernen. Ich wollte wissen, wie viele meiner Abonnent*innen sich eigentlich vegan ernähren, warum sie es gegebenenfalls nicht tun und wie sie zum Thema Nachhaltigkeit stehen. Ich war positiv überrascht, wie viele tatsächlich an der Umfrage teilgenommen haben. Fast 300 Personen, sprich 10% meiner Follower*innen waren dabei.</p>
<p>Heute habe ich mir überlegt, dass ich auf die rege Teilnahme reagieren möchte und die einzelnen Umfragen auf meinem Blog thematisieren möchte. Zu Beginn stand die Frage, welche meiner Abonnent*innen eigentlich vegan leben.</p>
<h2>Wie ernährst du dich?</h2>
<p>Auf die Frage, wie sich die Teilnehmer*innen ernähren, antworteten 59 mit »vegan«, 104 mit »vegetarisch«, 73 mit »Ich esse nur wenig Fleisch/Biofleisch« und 36 mit »Ich esse alles«. Das bedeutet, dass laut Umfrage <strong>22% meiner Follower*innen vegan leben</strong>, was ich wirklich absolut großartig finde! 40% der Befragten essen allerdings noch Fleisch, auch wenn 27% davon nur wenig Fleisch bzw. Biofleisch essen.</p>
<h2>Warum ernährst du dich nicht vegan?</h2>
<p>Daraufhin wollte ich natürlich wissen, warum 78% meiner Follower*innen nicht vegan leben können oder wollen. 6% gaben an, dass sie sich gerne vegan ernähren würden, aber nicht wissen wie. <strong>12% wählten die Antwort »Ich wüsste nicht, wieso ich mich vegan ernähren sollte«</strong> und 56% fällt der Verzicht schwer. Auf meinem Blog findest du schon einen Beitrag zum Thema <a href="https://zeilenzunder.de/vegane-ernaehrung-ernaehrungsumstellung/" target="_blank" rel="noopener">»Ernährungsumstellung«</a>, der dir vielleicht eine kleine Hilfe bei der Umsetzung einer veganen Ernährung ist. Ich möchte auch noch weitere Beiträge dazu veröffentlichen, doch jetzt fange ich erstmal ganz von vorne an und antworte auf die 12%, die nicht wissen warum sie vegan leben sollten.</p>
<p>Bevor ich also weiter versuche dabei zu helfen, wie du dich vegan ernähren kannst, versuche ich erst zu erklären, warum du es aus meiner Sicht überhaupt versuchen solltest.</p>
<h2>Warum du dich vegan ernähren solltest</h2>
<p>Versteh mich nicht falsch. Ich stehe nicht vor dir, wedele mit meinem Zeigefinger und sage: Du musst dich vegan ernähren! Ich möchte ausschließlich Gründe aufzählen, warum du es aus meiner Sicht versuchen solltest. Mir ist wichtig, dass du weißt, warum es Sinn macht, sich vegan zu ernähren und dass bei einer nächsten hypothetischen Umfrage, keine*r mehr sagen kann: »Ich wüsste nicht wieso ich das tun sollte«, sondern die einzigen Treffer auf den Antworten »Ich weiß nicht wie«, »Der Verzicht fällt mir schwer« oder »Ich kann nicht, weil…« fallen. Und daran arbeiten wir dann in zukünftigen Beiträgen. Ambitioniertes Projekt, ich weiß.</p>
<h3>Die Gründe im Überblick</h3>
<blockquote style="color: #fff; background-color: #8fb34e;">
<p style="text-align: left;"><strong>KURZ GESAGT,</strong> Du solltest dich vegan ernähren, weil am Ende alle etwas davon haben. Und wenn ich sage ALLE, meine ich dich selbst, deine Familie (vor allem deine Kinder), die Tiere, die Umwelt und natürlich ich, denn ich kann eine weitere Person auf meiner “Überzeugt-Liste” abhaken.</p>
</blockquote>
<p>Du merkst an dieser Stelle vielleicht schon selbst, dass es im Grunde drei Kategorien meiner Argumentation gibt: <strong>Die Tiere, die Umwelt, und dein persönliches Wohlbefinden.</strong> Alle drei Kategorien sind so umfangreich, dass ich sie leider nicht in einen Beitrag gequetscht bekomme. Deshalb ist dieser Beitrag Teil 1 der Reihe »Warum du dich vegan ernähren solltest« und ich beginne mit der Kategorie »Tiere«.&nbsp;Doch WARTE! Bevor du die Seite direkt wieder schließt, weil du denkst, du weißt schon alles, schenke mir doch vielleicht trotzdem noch etwas Aufmerksamkeit. Ich wette, dass du den ein oder anderen Punkt auf meiner Liste noch nicht wusstest.</p>
<h2>Die Tiere als Grund für eine vegane Ernährung</h2>
<h3>Tiere tot streicheln</h3>
<p>Ich denke, wir wissen alle, dass Tiere vorerst sterben müssen, bevor sie gegrillt, frittiert oder gebraten auf unseren Tellern landen können. Einigen reicht dieses Argument schon, um sich zumindest vegetarisch zu ernähren. Vielen ist das allerdings egal. Sie verdrängen es, rechtfertigen es oder kommen mit Argumenten um die Ecke, die jede*r Vegetarier*in oder Veganer*in im Schlaf entschärfen kann. — Ich lass mich gerne auf eine solche Diskussion ein, schreibt mich an, ich bin noch lange nicht müde.</p>
<blockquote style="color: #fff; background-color: #8fb34e;">
<p style="text-align: left;"><strong>KLAR,</strong> wir müssen alle irgendwann sterben. Wenn eine Kuh ihrem natürlichen Tod ins Auge blickt, darfst du sie gerne streichelnd auf ihrem Weg begleiten und nach ihrem letzten Atemzug auf den Grill werfen. Solltest du allerdings glauben, dass die Schlachter*innen auf Bio-Höfen das so handhaben, dann kann ich dir nur dazu raten weiterzulesen.</p>
</blockquote>
<h3>Das Schicksal von (Nutz-)Tieren</h3>
<p>Der Tod ist das eine, doch viel wichtiger ist das Leben davor und <strong>die Weise, wie Tiere leben und sterben müssen</strong>, damit du sie und ihre Produkte essen kannst. Ich kann dir garantieren, dass auch der Kauf von sogenanntem Biofleisch oder Fleisch vom benachbarten Bauernhof nicht ohne Leid von Tieren einhergeht.</p>
<h4>1. Rindfleisch und Kuhmilch</h4>
<p>Kühe haben in der Fleischindustrie und auch beim Biobauern nur zwei mögliche Schicksale. Jedes Schicksal beginnt damit, dass sie direkt bis wenige Tage nach der Geburt der Mutter entrissen werden und viel zu häufig in kleine Boxen gesperrt werden. Das macht auch Sinn, denn sie sollen dem Menschen ja nicht die Milch wegtrinken. (Ironie off) Ja, auch bei Kühen geht die Milchproduktion nur mit einer vorangegangenen Geburt einher. Wer glaubt, dass man Kühen jederzeit Milch abzapfen kann, ist auf dem Holzweg. Die Kühe werden mehrfach unter brutalen Bedingungen künstlich befruchtet, sodass die Muttermilch den Kälbern weggenommen werden kann.<sup>1</sup></p>
<p>Die Kälbchen selbst werden stattdessen auf unnatürliche Weise ernährt und, statt bei ihre Mutter, in engen Ställen oder Boxen gehalten. Männliche Kälber werden früher oder später geschlachtet, weibliche ab ungefähr einem Jahr regelmäßig vergewaltigt, um sie, wie ihre Mutter, künstlich zu befruchten. So geht es endlos weiter.<sup>1</sup></p>
<h4>2. Hähnchenfleisch und Eier</h4>
<p>Auch bei Hühnern liegen die möglichen Schicksale entweder darin direkt zu sterben oder ein qualvolles Leben zu führen. Männliche Küken werden entweder direkt nach der Geburt vergast oder gemästet. Weibliche Küken enden ebenfalls als »Masthähnchen« oder sie ereilt das Schicksal der »Legehenne«.<sup>1</sup></p>
<p>Legehennen kann man ganz gut mit Plastikspielzeug vergleichen. Sie werden eng gelagert, durch die Gegend geschmissen und nach ein bis zwei Jahren weggeworfen. Ich verabscheue beides, Plastik und den Umgang mit Legehennen. Die Hühner leben mit großer Anzahl auf viel zu engem Raum und erleiden daraufhin diverse physische und psychische Krankheiten. Gebrochene Knochen, Stress, Entzündungen und sogenanntes Federpicken (Eine Form des Kannibalismus, bei dem die Hühner sich gegenseitig verletzen) können die Folge sein.<sup>1</sup></p>
<p>Qualvoll ist auch das Leben als »Masthähnchen«. Die Tiere werden buchstäblich gemästet und zwar so schnell und stark, dass Organe und Gelenke nicht hinterherkommen. Die Folge sind Krankheiten, Knochenbrüche und die Tiere verdursten zum Teil, weil sie sich nicht mehr zum Wassernapf bewegen können. Die Hühner werden so gezüchtet, dass sie ununterbrochen essen, um möglichst schnell ihr Schlachtgewicht zu erreichen. In konventionellen Betrieben liegt die Zeitspanne bei ca. 40 Tagen.<sup>1</sup></p>
<h4>3. Schweine</h4>
<p>Schweine leben (auch in der Biohaltung) meistens auf viel zu engem Raum. Sie werden ebenfalls künstlich befruchtet und kommen dafür in enge Käfige, in denen sie sich nicht mal umdrehen können. Häufig werden dafür den Schweinen übrigens Hormone verabreicht, die vorher auf grausamste Weise schwangeren Pferden entnommen werden. (Auch bei Bio erlaubt) — Liebe Pferdeliebhaber*innen, überdenkt euer nächstes Nackensteak nochmal.<sup>1</sup></p>
<p>Zudem werden männliche Ferkel ohne Betäubung kastriert und Schweine werden bei vollem Bewusstsein getötet. Man schneidet ihnen die Kehle durch oder versenkt sie in heißen Brühbädern.<sup>4</sup></p>
<p>Letztendlich leben alle Tiere der Fleischindustrie unter grausamen Bedingungen. Kühe, Hühner und Schweine leiden an Krankheiten, leben unter unwürdigen Verhältnissen auf viel zu engem Raum. Sie werden respektlos bis grausam behandelt und müssen in jedem Fall viel zu früh sterben.</p>
<h3>Ich esse nur Biofleisch</h3>
<p>Allgemein kann man sagen, dass das Bio-Siegel bei Fleisch keine gute Tierhaltung garantiert. Die Siegel selbst bzw. deren Vorgaben lassen meist zu viel Spielraum. Es gibt natürlich Ausnahmen, sprich Bauernhöfe, die den Tieren genug Platz lassen und sie »artgerecht« halten. Allerdings finde ich, dass man das Wort »artgerecht« nur dann verwenden sollte, wenn man die Tiere einfach in Ruhe lässt und das kann auf einem Bauernhof zwangsläufig nicht der Fall sein.</p>
<h3>Wunderwiesen und Biobauernhöfe</h3>
<blockquote style="color: #fff; background-color: #8fb34e;">
<p style="text-align: left;"><strong>NEHMEN WIR MAL AN,</strong> es würde irgendwo auf der Welt wirklich einen Biobauernhof geben, auf dem zum Beispiel Kühe “artgerecht” gehalten werden. Doch sollte das wirklich artgerecht sein, würde das bedeuten, dass sie dem Kalb nicht die Muttermilch klauen. Sie würden die Kuh nicht für eine höhere Milchproduktion auf eine unnatürliche Diät setzen und die Tiere hätten eine Lebenserwartung von 20 statt 1/2 bis 5 Jahren. Also gibt es dort alle paar Jahre das Fleisch einer verstorbenen Senioren-Kuh und KEINE Milch oder Käse zu kaufen. Diese*r Tierhalter*in macht dann allerdings kein lukratives Geschäft sondern liebt einfach Kühe. Utopischer geht es kaum.</p>
</blockquote>
<p>Dieses Beispiel soll euch zeigen, <strong>dass Tierhaltung für Bauern*Bäuerinnen immer ein Geschäft ist</strong>. Tiere werden zum Produkt, um Geld zu verdienen, und zum Beispiel geschlachtet, sobald sie nicht mehr genug Eier legen oder Milch geben. Menschen greifen außerdem auch auf Biohöfen brutal in das Leben von Tieren ein, allein weil die Tiere zum Beispiel künstlich befruchtet werden müssen. Sie sind somit kontinuierlichem Stress ausgesetzt und finden am Ende immer den gleichen Weg in den Tod.</p>
<p><strong>Bio-Fleisch suggeriert bei den Konsument*innen eine Wunderwelt auf grüner Wiese, aber meistens ist das nicht der Fall und auch wenn, wäre es nicht die Lösung.</strong></p>
<p><strong>98% des gekauften Fleischs stammt aus der Massentierhaltung und gerade mal 2% sind Bio.</strong> Dabei essen doch so viele Menschen Bio-Fleisch, wie die 27% aus meiner Umfrage. Wie passt das denn zusammen? Wenn man vegetarisch lebt und nur einmal die Woche Fleisch von der Bio-Bäuerin um die Ecke kauft, ist das die eine Sache. Allerdings kaufen sich viele Menschen, die behaupten nur Bio-Fleisch zu essen, mehr konventionelles Fleisch, als ihnen vielleicht bewusst ist. Hier mal ein Salamibrötchen vom Bäcker, dort ein Mittagessen in der Mensa und beim Einkaufen überkommt einen der Heißhunger auf Fleischsalat. Na? Fühlst du dich ertappt? Macht nichts, dafür bin ich ja da.</p>
<p>Es gibt noch weitere Punkte, die die Realität über Bio-Fleisch aufzeigen und dabei geht es nicht um die gute oder schlechte Haltung der Tiere. Würden alle Fleischesser ausschließlich nur noch Biofleisch essen, würde das das Problem nicht nur nicht beheben, es wäre schlicht und ergreifend nicht umsetzbar. <strong>Der Platz auf der Erde würde für die »artgerechte« Haltung einfach nicht ausreichen.</strong> Die Bilanz wäre insgesamt sogar schlimmer, da die Tiere länger leben, dadurch mehr CO2 ausstoßen und mehr Wasser und Nahrung (Soja) bräuchten. Auch weniger Fleisch essen reicht dann nicht aus, vor allem wenn man weiterhin Milch und Eier konsumiert.<sup>3</sup></p>
<h3>Nutztiere vs. Haustiere — Wo ist der Unterschied?</h3>
<p>Zum Abschluss möchte ich dir noch vor Augen führen, dass es keinen Unterschied zwischen deinem geliebten Haustier und dem Nutztier, dass du isst und ausbeutest, gibt.</p>
<blockquote style="color: #fff; background-color: #8fb34e;">
<p style="text-align: left;"><strong>STELL DIR MAL VOR,</strong> deine Katze oder dein Hund soll nach wenigen Jahren geschlachtet werden, damit andere sie essen können. Würdest du dich nicht protestierend davor stellen und schreien, dass sie gefälligst was anderes essen sollen? Würdest du dein Tier nicht beschützen wollen und dem potentiellen Käufer ein leckeres veganes Gericht kochen? Du würdest doch sicherlich alles dafür tun, dass sie dein Haustier weder vergewaltigen, noch ihre Kinder weg sperren, um ihre Muttermilch brutal zu klauen. Du würdest verhindern, dass man sie auf viel zu engem Raum hält und sie auf unnatürliche Diäten setzt, um sie am Ende kaltblütig zu ermorden!</p>
</blockquote>
<p><strong>Jeden Tag kämpfe ich diesen Kampf. Ich stelle mich vor die Menschen, um Tiere zu beschützen. Tiere, von denen ich mir vorstelle, dass sie einst meine Freunde waren.</strong></p>
<p>Du sagst jetzt vielleicht, dass Nutztiere ja aber nicht so süß oder intelligent sind, wie deine Schmusekatze oder dass du zu diesen ja keine persönliche Beziehung hast. Letzteres mag vielleicht stimmen. Bedeutet das aber im Rückschluss, dass andere dein Haustier missbrauchen dürfen, weil DIESE ja keine persönliche Beziehung zu dem Tier haben? Nutztiere sind im übrigen viel intelligenter und süßer, als viele denken.</p>
<blockquote style="color: #fff; background-color: #8fb34e;">
<p style="text-align: left;"><strong>WUSSTEST DU, DASS</strong>&nbsp;Schweine Tricks lernen können, genau wie Hunde? Sie kommunizieren auch untereinander, haben unterschiedliche Charaktere, lieben es sauber und empfinden vor allem Schmerz.<sup>4</sup> Auch Kühe sind clevere und liebevolle Tiere, die zum Beispiel beste Freunde haben und ebenfalls miteinander kommunizieren. Kühe sind außerdem unglaublich empathisch. Sie weinen um verstorbene Familienmitglieder und wollen sich um ihre Nachkommen kümmern. Dies wird ihnen nur leider verwehrt.<sup>5</sup> Am überraschendsten finde ich aber die Fakten über Hühner. Wusstest du, dass Hühner mit ihren ungeborenen Kindern reden, genau wie wir das tun? Hühner träumen auch im Schlaf und sind ebenfalls empathische Tiere, die mit ihren Artgenossen mitfühlen. Hühner haben ein Ich-Bewusstsein und sind genauso intelligent wie Säugetiere.<sup>6</sup></p>
</blockquote>
<h2>Was jetzt?</h2>
<p>Ich weiß, das ist eine ganz schöne Informationsflut und wenn du es tatsächlich beim Lesen bis hier hin geschafft hast, wirst du entweder sagen: »Das wusste ich alles schon, ist mir immer noch egal« oder du wirst denken: »Wow, die armen Tiere… Die Menschheit ist so grausam«. Ich hoffe natürlich, es ist letzteres und möchte dir in diesem Fall folgendes mit auf den Weg geben: Vergiss nicht dieses Gefühl! In den allermeisten Fällen vergessen Menschen die Worte und Bilder, die sie so erschrocken haben. Sie verdrängen es aus Selbstschutz, um sich in ihrer Komfortzone nicht gestört zu fühlen. Ich kann nur an dich appellieren, dass du das nicht tust. <strong>Bewahr dir deine jetzigen Gedanken, dein jetziges Gefühl.</strong> Erinnere dich bei deinem nächsten Einkauf daran und halte dir immer vor Augen, wie viel zu damit bewegen kannst, wenn du dich gegen das Fleisch, gegen die Milch und gegen die Eier entscheidest.</p>
<p>Für die, die sagen: »Ist mir egal« — Es folgen auf diesen Artikel noch zwei weitere Beiträge, in denen es um die Umwelt und um dein persönliches Wohlbefinden geht. In allen Fällen ist es immer die bessere Entscheidung, sich vegan zu ernähren. Ich kann nur hoffen, dass ich dich mit den folgenden Argumenten überzeugen kann. Ich hoffe auch, dass es dir dann nicht mehr egal ist und dass bei meinen Umfragen niemand mehr angeben kann / muss, dass er*sie nicht weiß, warum er*sie sich vegan ernähren sollte. Es gibt genug Gründe. Niemand mit Empathie kann mir erzählen, dass ihm*ihr egal ist, was mit unserer Erde, mit den Tieren und den Menschen auf unserer Welt passiert. <strong>Wie alle können so viel Gutes tun und das allein mit unseren Entscheidungen, mit unseren Einkäufen und unserem Essverhalten.</strong></p>
<p>Wenn du schon jetzt mehr über das Thema erfahren möchtest und dich nicht bis zu den Teilen 2 und 3 der Gründe für eine vegane Ernährung gedulden möchtest, kann ich dir ans Herz legen, in meiner <a href="https://zeilenzunder.de/nachhaltigkeit/vegan/" target="_blank" rel="noopener">Kategorie »vegan«</a> zu stöbern. Dort findest du zum Beispiel einen Beitrag über <a href="https://zeilenzunder.de/vegane-ernaehrung-beste-entscheidung-meines-lebens/" target="_blank" rel="noopener">meine persönlichen Beweggründe zu einer veganen Lebensweise</a>,&nbsp;die auch sehr von meiner Gesundheit geprägt waren. Außerdem gibt es vegane Restaurant-Empfehlungen für die Städte <a href="https://zeilenzunder.de/amsterdam-staedtetrip/" target="_blank" rel="noopener">Amsterdam</a> und <a href="https://zeilenzunder.de/berlin-a-perfect-circle-vegan-paradise/" target="_blank" rel="noopener">Berlin</a> und, wie oben schon erwähnt, <a href="https://zeilenzunder.de/vegane-ernaehrung-ernaehrungsumstellung/" target="_blank" rel="noopener">erste Tipps zur Ernährungsumstellung</a>.</p>
<p>Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit und freue mich wie immer über Feedback. Kommentiere deine Gedanken, trete mit mir in einen Dialog und gib auch gerne Kritik und Verbesserungsvorschläge. Vielleicht hast du auch Wünsche bezüglich neuer Beiträge? Melde dich jederzeit bei mir! &lt;3</p>
<h2>Die Quellen</h2>
<p><sup>1</sup>&nbsp;<a href="https://www.peta.de/grausamkeitantieren" target="_blank" rel="noopener">Peta — Grausamkeit an Tieren</a></p>
<p><sup>2</sup>&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Qn3PZa4bUCE" target="_blank" rel="noopener">Vegan ist Ungesund — Die Wahrheit über Bio-Fleisch</a></p>
<p><sup>3</sup>&nbsp;<a href="https://www.cowspiracy.com" target="_blank" rel="noopener">Film Cowspiracy</a>&nbsp;(Ich habe mir den Film zum zweiten Mal angeschaut und die für mich relevanten Fakten und Aussagen aufgeschrieben. Es gibt auch ausformulierte Fakten auf der Internetseite, doch die waren mir zu schwammig. Zudem habe ich einzelne Aussagen nachträglich überprüft oder direkte Quellenbezüge im Film zusätzlich vermerkt.)</p>
<p><sup>4</sup><a href="https://www.peta.de/schweine" target="_blank" rel="noopener"> Peta — Schweine</a></p>
<p><sup>5</sup> <a href="https://www.peta.de/kuehe" target="_blank" rel="noopener">Peta — Kühe</a></p>
<p><sup>6</sup> <a href="https://www.peta.de/huehner" target="_blank" rel="noopener">Peta — Hühner</a></p>
<p style="text-align: left;">
</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://zeilenzunder.de/warum-die-dich-vegan-ernaehren-solltest-teil-1-die-tiere/">Warum du dich vegan ernähren solltest — Teil 1 (Die Tiere)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://zeilenzunder.de">Zeilenzunder</a>.</p>
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		<title>Agnes Obel — Myopia, um über Musik zu schreiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2020 15:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Singer-Songwriter & Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Album-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Musik tritt bei Zeilenzunder kürzer, doch heute habe ich den besten Grund, um wieder einmal über Musik zu schreiben. Unglaublich eigentlich, dass dies der erste Beitrag auf Zeilenzunder über Agnes Obel sein soll… All die Jahre habe ich auf die perfekte Gelegenheit gewartet, um endlich über sie zu schreiben. Nun ist er gekommen, denn [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Die Musik tritt bei Zeilenzunder kürzer, doch heute habe ich den besten Grund, um wieder einmal über Musik zu schreiben. Unglaublich eigentlich, dass dies der erste Beitrag auf Zeilenzunder über Agnes Obel sein soll… All die Jahre habe ich auf die perfekte Gelegenheit gewartet, um endlich über sie zu schreiben. Nun ist er gekommen, denn Agnes Obel hat <a href="https://open.spotify.com/album/1XFhwj2xUtypgyEqAmTrQV?si=k33CJyuyRWWMS0PZWjorCA" target="_blank" rel="noopener">ihr neues Album »Myopia«</a> veröffentlicht.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Agnes Obel in Dauerschleife, immer und immer wieder</span></strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Wer mich liest weiß natürlich, dass Agnes Obel zu meinen absoluten Lieblingskünstlerinnen gehört. Gibt man ihren Namen in die Suchleiste rechts oben von Zeilenzunder ein, erscheinen sämtliche Beiträge, in denen sie erwähnt wird: <a href="https://zeilenzunder.de/jeder-tag-ein-anderer-herbst/" target="_blank" rel="noopener">»Der Herbst ist da, ich höre Agnes Obel</a>«, »… die Playlist <a href="https://zeilenzunder.de/liebesroman-playlist/" target="_blank" rel="noopener">#Liebesroman</a> mit Agnes Obel im Fokus …«,&nbsp;» Die Musikerin … ist toll, sie erinnert mich an Agnes Obel«. Spätesten in meinem Beiträg <a href="https://zeilenzunder.de/dauerschleife-meine-all-time-favorites/" target="_blank" rel="noopener">»Dauerschleife — Meine All-Time Favorites«</a> dürfte klar geworden sein, wie sehr ich sie verehre.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Doch es fehlte immer dieser eine Beitrag. Der Beitrag mit ihrem Namen in der Überschrift, mit ihrem Foto als Beitragsbild, in dem es ausschließlich um sie geht (und mich ein bisschen). Jetzt ist es soweit! Agnes Obel läuft hier wieder in Dauerschleife, denn ihr neues Album »Myopia« ist vor wenigen Wochen erschienen.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 14pt;">Das Album »Myopia«</span></strong></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Tatsächlich hat mich der Release ein bisschen überrascht. Seit ich kaum noch über Musik schreibe, gehen sämtliche News an mir vorbei. Ja, auch die über meine liebsten Musiker*innen. Doch da war es plötzlich, das neue Album, an das ich überhaupt keine Erwartungen hatte und ich drehte die Lautstärke voll auf.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Schon der erste Song machte mir klar: Das Album ist großartig. Klar, bin ich ein Vollblut-Fan und »ein wenig« voreingenommen. Okay, ich liebe ALL ihre bisherigen Alben, aber trotzdem wäre ich in der Lage gewesen, das Album negativ zu beurteilen, wäre es denn angebracht gewesen. Das war es aber zum Glück nicht. Nein, vielleicht gehört ihr neues Album sogar zu ihren Besten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">»Camera’s Rolling« erinnert dank ähnlicher Effekte an einen ihrer erfolgreichsten Songs »Familiar«. Bestimmt kein Zufall, doch ich habe direkt innere Luftsprünge gemacht. Ich habe nie verstanden, warum dieser absolut ausdrucksstarke Moment, in dem diese tiefe Stimme zum Einsatz kommt, nur ein einmaliges Highlight ihrer Musik ausmachen sollte.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Ich möchte hier keine Track-By-Track-Vorstellung machen, aber trotzdem mache ich direkt mit dem zweiten Song der Platte weiter: »Broken Sleep«, die erste Single-Auskopplung im Jahre 2020. Als der Song veröffentlicht wurde, war ich schon wieder direkt im Agnes-Obel-Fieber. Hach, es wird geklimpert und sie singt wieder einen Kanon mit sich selbst. Ja, auch hier entdeckt man wieder viele ihrer typischen Stilmittel und hüpft freudestrahlend auf seinem Stuhl. (Also ich tue das.)</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Weiter. Nächster Song. Nein, das macht keinen Sinn. Es hat ja Gründe, warum ich nicht mehr über Musik schreibe. Ich höre an dieser Stelle auf mit Analysen und Vergleichen und schmeiße euch das Album einfach ins Gesicht.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><iframe loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/album/1XFhwj2xUtypgyEqAmTrQV" width="100%" height="380" frameborder="0"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Gute Laune</span></strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Ich bin so glücklich, dass ich nun endlich einen Beitrag über Agnes Obel verfasse. Ihre Musik bereichert mein Leben schon seit so vielen Jahren und weckt schöne wie auch traurige Erinnerungen, die mich lebendig fühlen lassen. Während ich überlege, wie ich die neuen Songs am besten auf meine <a href="https://zeilenzunder.de/music/playlists/" target="_blank" rel="noopener">Playlists</a> verteile, solltet ihr die Frühlingstage mit dem Hören von »Myopia« verbringen. Glaubt mir, das macht jede Jahreszeiten NOCH schöner.</span></p>
<p><span style="font-family: andale mono, monospace; font-size: 12pt;">© Titelbild: Agnes Obel</span></p>
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		<title>Corona-Krise — Wie kann ich helfen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2020 15:29:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufslisten]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiderschrank]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du bist zu Hause. Kontaktverbot, Langeweile, Hausarrest, endlich Zeit für dich selbst, Zeit zum aufräumen, Projekte aufzuarbeiten, das neue Spiel zu zocken. Vielleicht tanzt dir dein Kind auf der Nase herum, du bangst um deine berufliche Existenz, um deine Gesundheit, schließt dich zu Hause ein. Anderen helfen? Wann denn das? Du kannst nicht helfen und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://zeilenzunder.de/corona-krise-wie-kann-ich-helfen/">Corona-Krise — Wie kann ich helfen?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://zeilenzunder.de">Zeilenzunder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="padding: 15px; margin: 0px; color: #ffffff; background-color: #a6b924; text-align: center;"><span style="font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;">Du bist zu Hause. Kontaktverbot, Langeweile, Hausarrest, endlich Zeit für dich selbst, Zeit zum aufräumen, Projekte aufzuarbeiten, das neue Spiel zu zocken. Vielleicht tanzt dir dein Kind auf der Nase herum, du bangst um deine berufliche Existenz, um deine Gesundheit, schließt dich zu Hause ein.</span></p>
<p style="padding: 15px; margin: 0px; color: #ffffff; background-color: #a6b924; text-align: center;"><span style="font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;">Anderen helfen? Wann denn das? Du kannst nicht helfen und auch wenn, weißt du nicht wie.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Von Anfang an sind gewisse Themen klar. Man sollte <strong>Zuhause bleiben</strong>, sich die <strong>Hände regelmäßig waschen</strong> und <strong>nicht so viel Klopapier kaufen</strong>. Leider ist das nicht für jede*n selbstverständlich, aber in meiner persönlichen Blase ist es inzwischen angekommen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Einige denken sich dann: »Viel mehr kann ich sowieso nicht machen.« Die Gründe sind häufig verständlich. Seien es die Kinder, die einen auf Trab halten, der Beruf oder auch einfach die gewonnene Freizeit, die man für sich nutzen möchte.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Doch in jedem dieser Fälle bist du in der Lage einen Beitrag zu leisten. Du kannst ohne Zeitaufwand deinen Mitmenschen helfen und dabei im gesunden Maß egoistisch bleiben. Ich zeige dir wie.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Wieso eigentlich helfen?</span></strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Wenn man die Nachrichten verfolgt wird einem ganz schlecht. Man bekommt Angst, was uns in Deutschland noch alles bevorsteht und trauert um die bisherigen Opfer des Corona-Virus.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Man fühlt sich so unbeholfen, wenn man mitbekommt, dass Flüchtlinge im Stich gelassen und Obdachlosenhilfen eingeschränkt werden. Kleinunternehmer*innen bangen um ihre Existenz und selbst Leute, die eher egoistischer Natur sind, bekommen Angst, dass der Lieblingsladen um die Ecke schließen muss.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">An jeder Ecke scheint Hilfe nötig zu sein und man selbst sitzt Zuhause und trägt seinen Teil durch Nichtteilhaben an der Öffentlichkeit bei.</span><br>
<span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Meiner Meinung nach geht da noch mehr und ich habe einen bescheidenen Weg gefunden, wie man etwas beitragen kann, ohne viel zu verändern.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Wie kann ich helfen?</span></strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Fangen wir ganz bescheiden in den eigenen vier Wänden an, denn Fakt ist: Wir sollten Zuhause bleiben! Man könnte meinen, dass man von Zuhause aus nicht viel beitragen kann, doch das stimmt nicht.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong><em><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 14pt;">Zeit für Shopping</span></em></strong></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Das klingt doch schonmal gar nicht schlecht. Einkaufen müssen und wollen wir alle und das geht zum Glück auch von Zuhause aus. Jetzt spreche ich natürlich nicht von der fatalen Amazon-Einkaufsliste, denn wir wollen Menschen ja HELFEN und sie nicht ausbeuten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Deshalb sage ich: Kaufe ein, wenn du die Möglichkeit dazu hast! Denn ein großes Problem ist die aktuelle Wirtschaft. Viele Läden haben geschlossen und Kleinunternehmer*innen bangen um ihre Existenz.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><em><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 14pt;">Kaufe ein! — Thema: Alltagsgegenstände</span></strong></em></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Wir alle brauchen oder wollen früher oder später einmal irgendwelche Sachen kaufen, seien es notwendige Gegenstände oder Luxusartikel: Kleber, ein Buch, Seife, was auch immer. (Wir brauchen auch Essen, aber dazu komme ich später).</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Analysiere doch mal deinen Alltag unter normalen Umständen. Wo kaufst du normalerweise dein Zeug? Welche Läden gehören zu deinem Leben und sollen auch zukünftig ein Teil davon sein?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Fange nicht an, alles bei Amazon zu bestellen. Erkundige dich stattdessen, ob die Buchhandlung um die Ecke oder der Schreibwarenladen in der Innenstadt inzwischen auch liefert. Viele Läden bieten das nämlich an, um ihr Geschäft am Laufen zu halten. Wenn du Alltagsgegenstände benötigst, versuche dabei lokale Läden zu&nbsp;<strong>unterstützen, indem du weiterhin bei ihnen einkaufst.</strong> So kannst du auch sicher gehen, dass dir die Läden zukünftig erhalten bleiben.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><em><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 14pt;">Investiere in deine Zukunft — Thema: Dienstleistungen</span></strong></em></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">So viel zum Thema: Sachen. Doch was ist mit Dienstleistungen? Der Frisörbesuch, die Physiotherapie oder der Tanzkurs. Eine Frisur lässt sich schlecht liefern und wir müssen wohl oder übel eine Zeit lang auf Muskel- und Haarbehandlungen verzichten. Wie soll man also diese Läden unterstützen?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Viele Dienstleister*innen bieten aktuell <strong>Gutscheine</strong> an. Durch Erwerb von Gutscheinen kannst du in die Zukunft investieren, sowohl in deine eigene als auch die des Dienstleisters. Wenn du Möglichkeit hast, ruf doch einfach Mal in dir bekannten Läden an oder besuche die Plattform <a href="https://lokalsupport.com" target="_blank" rel="noopener">Localsupport</a>. Dort findest du viele Läden, die in deiner Umgebung Gutscheine anbieten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Allgemein bieten auch viele Unternehmen, Kneipen, Restaurants oder Einkaufsläden die Möglichkeit an, etwas zu <strong>spenden</strong>. Besuche doch mal die Internetseite deiner liebsten Läden und schau, ob und wie du sie am besten unterstützen kannst.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><em><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 14pt;">Gönn’ dir was! — Thema: Veranstaltungen</span></strong></em></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Das ist wohl der schönste Tipp, wie man anderen helfen kann: Gönne dir etwas!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Natürlich haben in der jetzigen Situation nicht alle die Option, sich etwas zu gönnen, um die <strong>Wirtschaft ein bisschen anzukurbeln</strong>. Doch wer die Möglichkeit hat, sollte es tun. Neben den lokalen Läden gibt es übrigens auch viele Online-Shops, die aktuell um ihr Geschäft bangen müssen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Ich spiele allerdings auf etwas anderes an. Sämtliche Events wurden verschoben oder gar gecancelt. Für die Besucher*innen ist es kein Drama, ein paar Monate länger auf ein Konzert zu warten, doch was ist mit den Künstler*innen und Veranstalter*innen? Denen gehen Monate ihrer primären Einkommensquelle flöten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;"><strong>Unterstütze in der Zeit die Musiker*innen auf anderen Weg</strong>. Lass Spotify Spotify sein und kaufe dir stattdessen eine Schallplatte, eine CD oder einen Musikdownload. (Bestelle auch hier wieder NICHT bei Amazon!)</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Auch die <strong>Locations</strong> dürfen dabei nicht vergessen werden. Sei es die kleine Kneipe in der Seitenstraße oder die große Halle im Industriegebiet. Hinter jedem Konzert stecken noch mehr Menschen, als nur der*die Musiker*in selbst. (Rene von Renes Redekiste bewirbt <a href="https://renes-redekiste.de/index.php/2020/03/27/molotow/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> zum Beispiel eine Spendenaktion für einen Club in Hamburg und erzählt euch ein bisschen mehr über diese Thematik.)</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><em><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Gehe deinen Hobbys nach! — Thema: Aktiv Helfen</span></strong></em></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Wer kein Geld ausgeben möchte, hat auch andere Optionen, um zu helfen. Backst du zum Beispiel gerne? Oder liegt dir eher das Nähen? Bastelst und malst du momentan viel mit deinen Kindern oder arbeitest gerne im Garten? Ich sag dir was, in jedem dieser Fälle kannst du der Gesellschaft in der aktuellen Krise helfen.</span></p>
<h4 style="text-align: justify;"><em><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Nähen</span></em></h4>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Wenn du wie ich die Zeit gerne zum Nähen nutzt, lege dein aktuelles Projekt doch mal zur Seite und nähe eine <strong>Atemschutzmaske</strong>, oder zwei oder drei. Du kannst sie für dich selbst nutzen, deinen Nachbarn schenken oder Familie und Freunden zusenden. Anleitungen findest du inzwischen sehr viele im Internet. Ich empfehle eine Nähanleitung, die ohne Gummibänder auskommt (wie meine Maske auf dem Beitragsbild), damit man sie bei 60° waschen kann. Zudem ist es wichtig, für eine bessere Passform einen Draht einzunähen. Es gibt Anleitungen mit und ohne Einschubfach für zusätzliche Filter. Ich persönlich habe eine Mischung aus mehreren Anleitungen für meine Masken angewendet.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Allgemein sollte man die Maske <strong>nach jedem Gebrauch waschen</strong>! Wiege dich mit einer Maske nicht zu sehr in Sicherheit, sieh es lieber als Ergänzung. Das bedeutet: <strong>Halte weiterhin Abstand</strong> zu deinen Mitmenschen, <strong>fasse dir nicht ins Gesicht</strong> (auch nicht zum Maske zurecht rücken) und gehe auch mit Maske nur aus dem Haus, wenn es unbedingt sein muss.</span></p>
<h4 style="text-align: justify;"><em><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Basteln und Malen</span></em></h4>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Ob du nun gerne selbst bastelst oder deine Kinder damit ihre Zeit totschlagen. Die Ergebnisse kannst du wunderbar <strong>per Post an deine Familie schicken</strong>, um sie in der aktuellen sozialen Isolation zu unterhalten. Die Oma freut sich sicher über eine selbstgemachte Osterkarte und ist über jede Abwechslung dankbar. Vielleicht schmeißt du auch einen lieben Gruß in die Briefkästen der Nachbarn. Ein Lächeln verschenkst du damit auf alle Fälle und du trägst dazu bei, dass sich Menschen nicht mehr so einsam fühlen. (Anrufen geht übrigens auch.)</span></p>
<h4 style="text-align: justify;"><em><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Gärtnern</span></em></h4>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Solltest du deinen eigenen Garten oder Balkon inzwischen genug verschönert haben, kannst du deine Fähigkeiten auch gemeinnützig einsetzen. Die Krise bringt nämlich auch die Landwirte an ihre Grenzen. Es gibt verschiedene Portale, bei denen du dich registrieren und <strong>aktiv bei der Ernte helfen</strong> kannst: (<a href="https://bauersuchthilfe.de" target="_blank" rel="noopener">Bauer sucht Hilfe</a>, <a href="https://www.land-arbeit.com" target="_blank" rel="noopener">Land-Arbeit</a> und <a href="https://www.daslandhilft.de" target="_blank" rel="noopener">Das Land Hilft</a>).</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Die Arbeit wird übrigens normal bezahlt, also kann es auch eine gute Ergänzung zur Zeit-Arbeit sein.</span></p>
<h4 style="text-align: justify;"><em><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Lehren und Nachhilfe</span></em></h4>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Eine weitere Empfehlung:&nbsp;<a href="https://www.corona-school.de" target="_blank" rel="noopener">Corona-School</a>. Dort haben Student*innen die Möglichkeit Schülern <strong>digital Nachhilfe</strong> zu geben und damit die semester- und schulfreie Zeit zu überbrücken.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><em><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Jetzt darfst du ordentlich Schlemmen! — Thema: Restaurants</span></strong></em></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Hmmm, Essen! Das mögen wir doch alle. Der Restaurantbesuch fällt aktuell nur leider flach, doch das bedeutet nicht, dass man diese Läden nicht auch unterstützen kann. Selbst Restaurants, die normalerweise kein&nbsp;<strong>Essen ausliefern</strong>, bieten inzwischen diese Möglichkeit an. Informiert euch gezielt über eure liebsten Restaurants und bestellt dort vielleicht euer nächstes Abendessen.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><em><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Kaufe Essen! — Thema: Nachbarschaftshilfe</span></em></strong></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Wer nicht jeden Tag Essen bestellt, muss früher oder später in den Supermarkt. Versuche dabei eine <strong>gute Balance zwischen »genug, aber nicht zu viel«</strong> zu finden. Fange nicht an zu bunkern, aber versuche trotzdem deine Mahlzeiten so gut zu planen, dass du nur einmal die Woche einkaufen musst.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Wenn du schon auf dem Weg bist, kannst du auch deine älteren Nachbarn fragen, ob du ihnen etwas mitbringen darfst. Wer nicht direkt klingeln möchte, kann einen Aushang in den Hausflur hängen mit dem Angebot <strong>zukünftige Einkäufe zu erledigen</strong> oder zum Beispiel auch mit dem <strong>Hund Gassi zu gehen</strong>.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Versucht dabei euren Nachbarn nicht das Gefühl zu geben, sie könnten zur Last fallen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Menschen gerne unnötig zurück halten und einen nicht überstrapazieren wollen. Tauscht Handynummern aus und bringt vielleicht auch Mal ungefragt etwas Leckeres mit. So können sich eure Nachbarn daran gewöhnen und fühlen sich bei der Hilfeannahme wohler.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Übrigens gibt es auch für diese Fälle tolle Plattformen, die einem den direkten Kontakt zu Helfenden und Hilfesuchenden erleichtert. Eine Empfehlung ist dabei <a href="https://nebenan.de" target="_blank" rel="noopener">nebenan.de</a>.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><em><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Sortiere mal wieder richtig aus! — Thema: Sachspenden</span></strong></em></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Die viele Zeit Zuhause kann man neben seinen Hobbys und ausgiebigen Mahlzeiten auch für ein bisschen Ordnung nutzen. Die Corona-Krise fällt perfekt auf die Frühjahrsputz-Saison und der ein oder andere sortiert vielleicht ordentlich aus. Klamotten, die alte Campingausrüstung, Heimtextilien — Hast du zu viel davon? Über das <a href="https://zeilenzunder.de/ausmisten-wohin-mit-den-alten-klamotten/" target="_blank" rel="noopener">Aussortieren von Klamotten</a> habe ich hier schon einen Beitrag veröffentlicht, doch rate mal, wer die aussortierten Sachen aktuell am meisten braucht.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Eine Menschengruppe wird in der jetzigen Situation leider gerne vergessen: Die Menschen, die nicht Zuhause bleiben KÖNNEN, weil sie keins haben.</span><br>
<span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Das Schlimme an Covid-19 ist nicht nur, dass den Obdachlosen der Pfand von Passanten fehlt. Tafeln und andere <strong>Obdachlosenhilfen</strong> haben geschlossen und die Menschen wissen einfach nicht mehr wohin mit sich und ihrem Hunger.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Es gibt für diese Situation zwei Ansätze. Zum Einen kannst du dich informieren, welche Organisationen deiner Stadt weiterhin tätig sind. An diese Organisationen kann man in der Regel spenden. Für Düsseldorf ist es zum Beispiel das <a href="https://www.fiftyfifty-galerie.de/spenden" target="_blank" rel="noopener">fiftyfifty</a>. Wer sich vor die Tür traut, kann dort einen Teil seiner Hamsterkäufe oder die aus Langeweile aussortierten Zelte, Decken oder Klamotten hinbringen.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><em><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Gib noch mehr Geld aus! — Thema: Geldspenden</span></strong></em></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Obdachlosen-Hilfen nehmen meistens auch gerne Geldspenden an. Im Fall von fiftyfifty kann man genau <a href="https://www.fiftyfifty-galerie.de/spenden" target="_blank" rel="noopener">hier</a> einen finanziellen Beitrag leisten. Und wenn ich sage „hier“, meine ich mal wieder von Zuhause aus.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Spenden kannst du in vielerlei Hinsicht. Wie oben beschrieben brauchen aktuell viele Menschen und Läden deine Unterstützung. Neben den Unternehmen und Obdachlosen sind zum Beispiel auch <strong>Flüchtlinge</strong> diejenigen, die unter der Corona-Krise besonders leiden und sich vor allem nicht so gut schützen können. Abstand halten und Hände waschen ist aus Platz- und Wassermangel einfach nicht möglich. Auch die medizinische Versorgung ist mehr als mangelhaft.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Ich liste am Ende des Beitrags ein paar Organisitationen auf, an die man in der Krisen-Zeit (und auch allgemein) gut spenden kann.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Fazit — Der eigene Radius</span></strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Jeder Mensch hat seinen eigenen Radius, den er wahrnehmen bzw. wahrhaben kann und in dem er bereit ist bzw. die Möglichkeit hat zu helfen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Der Mittelpunkt ist man erst einmal selbst, ganz klar. Das ist auch gut so! Viele Menschen haben in der aktuellen Situation genug mit sich selbst zu tun, bangen um ihre Existenz, ihre Gesundheit oder ihre Nerven (mit Kind an’ Backen). Der maximale Radius an Hilfsbereitschaft geht in diesem Fall bis zur Nachbars-Tür, vielleicht sogar nur bis zur eigenen und das ist absolut nachvollziehbar.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Doch wer einen größeren Radius hat, kann weiter gehen. Vielleicht bis zum Laden um die Ecke oder zum Obdachlosen in der Innenstadt. Für diese Menschen ist dieser Beitrag hoffentlich eine erste Inspiration, wie man helfen kann.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Manche haben aber vielleicht einen noch größeren Radius. Vielleicht reicht er bis ins Nachbarland oder sogar um die ganze Welt. In diesem Fall kann man natürlich NOCH mehr tun! — Durch Spenden für Flüchtlinge und Krankenhäuser oder durch aktive Hilfe bei Essensausgaben, in Organisationen oder in medizinischen Einrichtungen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Am Ende des Beitrags liste ich nochmal sämtliche Organisationen auf, an die man aktuell gut spenden kann und wo man sogar teils als aktive*r Helfer*in etwas beitragen kann.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Ich hoffe, dass euch dieser Beitrag eine Hilfestellung ist, um wiederum anderen zu helfen. Erzählt mir gerne, wie ihr euren Mitmenschen durch die Krise begleitet. Habt ihr weitere Ideen, wie man mit wenig Aufwand etwas beitragen kann? Gibt es besondere Spendenaktionen oder Organisationen, die ich in der Liste ergänzen sollte? Teilt es mir unbedingt mit, auch gerne unter diesem Beitrag.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Link-Liste</span></strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Nachbarschaftshilfe: </span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;"><a href="https://nebenan.de" target="_blank" rel="noopener">https://nebenan.de</a></span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Nachhilfe:&nbsp;</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;"><a href="https://www.corona-school.de" target="_blank" rel="noopener">https://www.corona-school.de</a></span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Ernte-Hilfe:&nbsp;</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;"><a href="https://bauersuchthilfe.de" target="_blank" rel="noopener">https://bauersuchthilfe.de</a></span></li>
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;"><a href="https://www.land-arbeit.com" target="_blank" rel="noopener">https://www.land-arbeit.com</a></span></li>
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;"><a href="https://www.daslandhilft.de" target="_blank" rel="noopener">https://www.daslandhilft.de</a></span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Obdachlosen-Hilfe:</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;"><a href="https://www.fiftyfifty-galerie.de/spenden" target="_blank" rel="noopener">https://www.fiftyfifty-galerie.de/spenden</a>&nbsp;(Düsseldorf)</span></li>
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;"><a href="https://www.berliner-obdachlosenhilfe.de/helfen/hilfe-wahrend-der-corona-pandemie/" target="_blank" rel="noopener">https://www.berliner-obdachlosenhilfe.de/helfen/hilfe-wahrend-der-corona-pandemie/</a> (Berlin)</span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Flüchtlingshilfe:</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;"><a href="https://www.unicef.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.unicef.de/</a></span></li>
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;"><a href="https://www.uno-fluechtlingshilfe.de" target="_blank" rel="noopener">https://www.uno-fluechtlingshilfe.de</a></span></li>
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;"><a href="https://sea-watch.org" target="_blank" rel="noopener">https://sea-watch.org</a></span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">
</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://zeilenzunder.de/corona-krise-wie-kann-ich-helfen/">Corona-Krise — Wie kann ich helfen?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://zeilenzunder.de">Zeilenzunder</a>.</p>
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		<title>Wir ziehen um… Mit ganz kleinen Schritten…</title>
		<link>https://zeilenzunder.de/wir-ziehen-um-mit-ganz-kleinen-schritten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2020 17:32:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Second Hand]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Upcycling]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>und liegen der Lena von oben auf den… SCHULTERN! Eigentlich ist es ja ein alter Hut. Der Umzug ist schon sage und schreibe vier Monate her. Vor vier Monaten bin ich mit meinem Freund Daniel zusammen gezogen und seitdem nutzen wir jede freie Zeit, um unsere neue Wohnung in ein Zuhause zu verwandeln. Heute habe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">und liegen der Lena von oben auf den… SCHULTERN!</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Eigentlich ist es ja ein alter Hut. Der Umzug ist schon sage und schreibe vier Monate her. Vor vier Monaten bin ich mit meinem Freund Daniel zusammen gezogen und seitdem nutzen wir jede freie Zeit, um unsere neue Wohnung in ein Zuhause zu verwandeln.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Heute habe ich mir gedacht, ich pausiere das Ganze für einen Moment und reihe stattdessen Wörter für meinen Blog aneinander… Blog? Welcher Blog? ACH! Zeilenzunder!? Gibt’s den überhaupt noch? Ja! Und so langsam bietet mir unsere Wohnung auch wieder genug Inspiration und Zeit, um mich Zeilenzunder voll und ganz zu widmen. Doch eins nach dem anderen.</span></p>
<h2 style="text-align: left;"><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 14pt;">Wir ziehen um, doch Umzug ist nicht gleich Umzug.</span></strong></h2>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Es gibt Umzüge, die sind relativ schnell erledigt. Man plant, was geplant werden muss, packt, was gepackt werden muss, und quält seine Liebsten mit Kistenschleppen und Renovierungsarbeiten. Danach packt man wieder aus, gönnt sich ein bis zwei neue Möbel und fertig ist die Umzugskiste.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Wir ziehen um, doch unser Umzug ist nicht nur ein Ortswechsel, sondern auch ein völlig neuer Lebensabschnitt. Ein neuer Job, private Umschwünge und die Sehnsucht nach Veränderungen machten für Daniel und mich den Umzug zu mehr als nur einem Umzug. Wir beide sind an einem völlig neuen Punkt in unserem Leben angekommen und nichts ist mehr so, wie es vor zwei Jahren war. Wir nutzen den Umzug also für einen kompletten Tapetenwechsel und der braucht Zeit.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Viele unserer alten Möbel wurden verkauft, verschenkt oder entsorgt, um Platz für Neues zu schaffen. Wir sind heute noch damit beschäftigt neue (alte) Möbel zusammen zu suchen, Sachen auszusortieren und Raum für Raum zu gestalten. Frust und Ungeduld liegen quasi an der Tagesordnung, doch es gibt auch Momente, in denen wir uns genau vorstellen können, wie es mal werden wird und vor Freude durch die unfertige Küche tanzen.</span></p>
<h2 style="text-align: left;"><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 14pt;">Was dauert da eigentlich so lange?</span></strong></h2>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Daniel und ich sind kein Pärchen, das ins nächste Möbelhaus fährt und sich in einem Rutsch neu einrichtet. Ein Designer und eine Interior-Fanatikerin ergeben ein schwer zufrieden stellendes Pärchen mit hohen Ansprüchen an Individualität. (Puh, die Formulierung des Satzes war so schwierig wie das, was er zur Folge hat). Wir haben eine ganz eigene Vorstellung von »neu«. »Neu« bedeutet in unserem Fall, Second-Hand-Möbel zusammen zu suchen und Dinge selbst zu bauen. Wir wollen ein Zuhause, wie es kein anderer hat. Da fallen schwedische Möbelhäuser und schnelle Lösungen von vorne herein raus.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass nur mit guter Planung ein einheitliches Bild entstehen kann. Einfach nach und nach zu kaufen, was einem auf den ersten Blick gefällt, bedeutet nicht automatisch, dass am Ende auch alles zusammen passt. Wo die Vorstellungskraft versagt, helfen mir Fotomontagen und Collagen, und ich weiß schon im Vorfeld, wie ein Raum am Ende aussehen wird. Das hat allerdings zur Folge, dass alles noch länger dauert, vor allem, wenn man so perfektionistisch ist, wie ich.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Perfektionismus und die Liebe zum Detail ziehen unser Umzugs-Projekt ordentlich in die Länge, doch ich weiß ganz genau, dass es sich am Ende doppelt lohnen wird.</span></p>
<h2 style="text-align: left;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Die neue Wohnung und Zeilenzunder</span></strong></span></h2>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Oft fällt es mir schwer unseren Schaffensprozess zu Dokumentieren. Ich fokussiere mich gerne auf meine aktuelle Aufgabe bis sie fertig ist und kann mich schlecht auf parallel laufende Projekte konzentrieren. Vor allem, wenn es sich um ein solches Mammutprojekt handelt, wie unsere Wohnungsgestaltung, empfinde ich ausführliche Blogbeiträge als zusätzlichen Druck. </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">So langsam hat mein Kopf allerdings wieder mehr Freiraum für das Schreiben von Texten und das Fotografieren von Prozessen und Ergebnissen. Dieser Blogbeitrag soll wieder einen kleinen Fuß zurück in den Blogger-Alltag stellen, denn mit der Gestaltung der Wohnung entwickeln sich auch nach und nach neue Ideen für den Blog.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Aktuell lade ich hin und wieder spontane Fotos oder Storys bei <a href="https://www.instagram.com/zeilenzunder/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a> hoch und werde auch dort nach und nach aktiver. Bezüglich Zeilenzunder freue ich mich schon auf Beiträge rund um die Themen Ausmisten, <a href="https://zeilenzunder.de/lifestyle/mein-zuhause/" target="_blank" rel="noopener">Einrichten</a>, <a href="https://zeilenzunder.de/tag/upcycling/" target="_blank" rel="noopener">Upcycling</a> und natürlich <a href="https://zeilenzunder.de/nachhaltigkeit/" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeit</a>, was im Laufe unseres Umzugs konstant Thema war. Mit dem kommenden Frühling steigt die Laune am Fotografieren und ich bin Feuer und Flamme für die kommenden Monate.</span></p>
<p style="text-align: left;">
</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://zeilenzunder.de/wir-ziehen-um-mit-ganz-kleinen-schritten/">Wir ziehen um… Mit ganz kleinen Schritten…</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://zeilenzunder.de">Zeilenzunder</a>.</p>
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		<title>Mehr Frauenpower mit First Aid Kit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2019 13:37:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indie & Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Quick-Music-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrics]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, so ab und an gibt es dann doch noch einen Musiktipp, wie sollten mein Blog und ich auch ohne exisitieren? Bei Instagram teile ich hin und wieder in meinen Storys (ganz subtil) einen Musiktipp, doch eben fielen mir meine Quick-Music-Tipps wieder ein. Also schwinge ich mich mal kurz an den Computer, tippe diese wenigen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://zeilenzunder.de/mehr-frauenpower-mit-first-aid-kit/">Mehr Frauenpower mit First Aid Kit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://zeilenzunder.de">Zeilenzunder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: andale mono, monospace; font-size: 12pt;">Ja, so ab und an gibt es dann doch noch einen Musiktipp, wie sollten mein Blog und ich auch ohne exisitieren? Bei <a href="https://www.instagram.com/zeilenzunder/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a> teile ich hin und wieder in meinen Storys (ganz subtil) einen Musiktipp, doch eben fielen mir meine <a href="https://zeilenzunder.de/music/quick-music-tipp/" target="_blank" rel="noopener">Quick-Music-Tipps</a> wieder ein. Also schwinge ich mich mal kurz an den Computer, tippe diese wenigen Zeilen und schicke den wohl kraftvollsten Song, der mir in den letzten Wochen zu Ohren gekommen ist, zu euch rüber. First Aid Kit mit dem FÜR MICH neuen Song »You Are The Problem Here«.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: andale mono, monospace; font-size: 12pt;">So wichtig, so stark, so voller Frauenpower. Diesmal rede ich nicht nur davon, dass eine Frau singt und mit grandioser Stimme überzeugt, sondern diesmal geht es auch thematisch um Frauen oder besser gesagt um »a human being«.</span></p>
<p style="padding: 15px; margin: 0px; color: #ffffff; background-color: #d32a31; text-align: center;"><span style="font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;">»And we don’t need to be diminished<br>
To sisters or daughter or mothers<br>
I am a human being, that is how you relate to me«</span></p>
<p style="padding: 15px; margin: 0px; color: #b8b8b8; background-color: #d32a31; text-align: center;"><span style="font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000;">- First Aid Kit in »You Are The Problem Here«</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: andale mono, monospace; font-size: 12pt;">Der Song »You Are The Problem Here« macht wütend, denn er thematisiert zielgerichtet sexuelle Gewalt und nimmt keinen Blatt vor den Mund. Man hat durch den Rhythmus des Songs direkt eine marschierende Frauengruppe vor Augen, wie sie für Frauenrechte auf die Straße geht. Unfassbar, wie viel Kraft die Lyrics und die Melodie haben, ich bekomme direkt Laune eine Scheibe einzuschlagen. Nicht irgendeine.</span></p>
<p style="padding: 15px; margin: 0px; color: #ffffff; background-color: #d32a31; text-align: center;"><span style="font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 14pt;">»I am so sick and tired of this world<br>
All these women with their dreams shattered<br>
From some man’s sweaty, desperate touch<br>
God damn it, I’ve had enough«</span></p>
<p style="padding: 15px; margin: 0px; color: #b8b8b8; background-color: #d32a31; text-align: center;"><span style="font-family: helvetica, arial, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000;">- First Aid Kit in »You Are The Problem Here«</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: andale mono, monospace; font-size: 12pt;">Ich brauche an dieser Stelle gar nicht mehr zu dem Song zu sagen und möchte meinen Quick-Music-Tipp-Rahmen auch nicht sprengen. Lauscht dem Frauenpower-Song, den ihr selbstverständlich auch auf meiner Playlist <a href="https://zeilenzunder.de/playlist-fuer-deinen-rockigen-frauenabend-frauenpower/" target="_blank" rel="noopener">#Frauenpower</a> findet.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><iframe loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/user/zeilenzunder/playlist/4BWXuP2g8ETk2XsRsELVT8" width="100%" height="380" frameborder="0"><span style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" data-mce-type="bookmark" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<div class="rightcol">
<p class="filedate"><span style="font-family: andale mono, monospace; font-size: 12pt;">© Titelbild: Alexandra Cameron</span></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>DIY Pflanzenmilch — Nussmilch einfach selber machen</title>
		<link>https://zeilenzunder.de/diy-pflanzenmilch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 15:47:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Vegan]]></category>
		<category><![CDATA[Zero Waste]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich habe ich den Versuch gewagt und meine erste eigene Pflanzenmilch hergestellt. Das Rezept ist verblüffend einfach und lässt sich dadurch easy in den Alltag integrieren. Teure verpackte Nussmilch aus dem Supermarkt ist für mich ab sofort Geschichte und wird nur noch als Notnagel im Vorratsschrank verstaut. Soja, Hafer, Nüsse? — Ich starte mit Mandelmilch! [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Endlich habe ich den Versuch gewagt und meine erste eigene Pflanzenmilch hergestellt. Das Rezept ist verblüffend einfach und lässt sich dadurch easy in den Alltag integrieren. Teure verpackte Nussmilch aus dem Supermarkt ist für mich ab sofort Geschichte und wird nur noch als Notnagel im Vorratsschrank verstaut.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; font-family: 'andale mono', monospace;"><strong>Soja, Hafer, Nüsse? — Ich starte mit Mandelmilch!</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Gesüßte Mandel- und Sojamilchsorten haben sich in den letzten Jahren für mich als Sieger der Pflanzendrinks hervorgetan. Mandelmilch ist allerdings ziemlich teuer und bei meinem hohen Milchverbrauch sammeln sich wirklich viele Getränkekartons an. Das soll sich nun ändern!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Für meinen ersten DIY-Pflanzenmilch-Versuch habe ich mich für Mandelmilch entschieden, doch das Rezept lässt sich auf jede andere Nusssorte übertragen. Ich kaufte ein großes Glas voll ungeschälter Mandeln im Unverpacktladen und orientierte mich bei der Zubereitung an der Anleitung von Bloggerin Anna Elisie. Ihren Blog <a href="https://veganmom.de" target="_blank" rel="noopener">veganmom.de</a> und ihren&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/anna.elisie/" target="_blank" rel="noopener">Instagram-Account</a> kann ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen, ich bin inzwischen absoluter Vegan-Mom-Groupie.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; font-family: 'andale mono', monospace;"><strong>DIY Pflanzenmilch — Das Rezept für Mandelmilch / Nussmilch</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Bevor du mit deiner ersten eigenen Nussmilch starten kannst, brauchst du ein bisschen Equipment. Dazu gehören ein <strong>Mixer</strong>, ein <strong>Nussmilchbeutel</strong> und eine <strong>Flasche</strong> bzw. ein Glas zum abfüllen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;"><strong><em>Zutaten</em></strong></span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">150g Nüsse (z.B. Mandeln oder Haselnüsse)</span></li>
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Leitungswasser</span></li>
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Ahornsirup</span></li>
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Salz</span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;"><em><strong>Zubereitung</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Als erstes musst du 150g Mandeln mit reichlich Wasser&nbsp;<strong>über Nacht&nbsp;einweichen</strong>.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Am nächsten Tag kann es dann direkt losgehen und es geht schneller, als du gucken kannst. Gieß die Mandeln in einem Sieb ab und <strong>schütte das Einweichwasser weg</strong> (wichtig!). Spül die Mandeln noch ein bisschen mit frischen Wasser ab.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Nun kommen <strong>600–800l Leitungswasser</strong>, <strong>1–3 Schüsse Ahornsirup</strong> und <strong>eine Prise Salz</strong> in den Mixer. Nun noch die <strong>abgespülten Mandeln</strong> hinzu und ordentlich durchmixen. <strong>Mindestens eine Minute</strong> sollte die Mische vor sich hin wirbeln.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Solltest du die Milch zum Backen benutzen wollen, bist du an dieser Stelle schon fertig. Für Pflanzenmilch in Müsli oder Kaffee muss die Milch nun noch gefiltert werden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Dafür schüttest du die Pflanzenmilch durch den <strong>Nussmilchbeutel</strong> in ein Gefäß. Manche drücken nun wie wild auf dem Beutel rum, das ist aber nicht nötig bzw. nur zeitaufwändig. Stattdessen kannst du den Nussmilchbeutel irgendwie über das Gefäß hängen und <strong>1–2 Stunden warten</strong>. Zwischen Gefäß und Nussmilchbeutel positioniere ich noch ein <strong>Sieb</strong>, damit die tropfende Milch nicht rumspritzt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Fertig ist die Mandelmilch! <strong>Einweichen, Mixen, Sieben</strong>. Super easy, oder?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Die übrige Nusspaste im Beutel kann man übrigens noch weiter verwenden. Entweder im Müsli, zum Backen oder einfach so essen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Offiziell wird gesagt, dass sich selbstgemachte Nussmilch <strong>3 Tage im Kühlschrank</strong> hält. Ich habe fast 5 Tage davon trinken können, war gar kein Problem. Doch zukünftig werde ich mir auch angewöhnen die Milch portionsweise <strong>einzufrieren</strong>. Das geht nämlich auch! Friert dafür einfach das Glas mit der Milch und den Deckel getrennt ein und schraubt sie nach frühestens einer Stunde wieder zusammen. (Sonst platzt euch das Glas)</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; font-family: 'andale mono', monospace;"><strong>Videoanleitung bei Instagram</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Bei <a href="https://www.instagram.com/zeilenzunder/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a> findet ihr unter meinen <a href="https://www.instagram.com/stories/highlights/18046784995093535/" target="_blank" rel="noopener">DIY-Highlights</a> übrigens eine kleine Videoanleitung zur selbstgemachten Mandelmilch und auch zum <a href="https://www.instagram.com/stories/highlights/18047691268090924/" target="_blank" rel="noopener">Thema Einfrieren</a> habe ich eine kleine Story erstellt. &lt;3</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; font-family: 'andale mono', monospace;"><strong>Hin und wieder Rezepte</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: andale mono, monospace;">Hin und wieder veröffentliche ich Rezepte bei Zeilenzunder solange sie vegan und nachhaltig sind. Das Thema <a href="https://zeilenzunder.de/nachhaltigkeit/" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeit</a> geht nicht ohne das ein oder andere Rezept, also freut euch auf den ein oder anderen Eco-Kitchen-Hack. Findet könnt ihr alle Rezepte von Zeilenzunder <a href="https://zeilenzunder.de/tag/rezepte/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Eistee selber machen — Nie wieder Tetra Pak!</title>
		<link>https://zeilenzunder.de/eistee-selber-machen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 16:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Vegan]]></category>
		<category><![CDATA[Zero Waste]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennt ihr diese Momente, in denen ihr denkt: »Oh man! Warum erst jetzt?« Ich hatte einen solchen Moment vor wenigen Wochen. Es ist mir wie Schuppen von den Augen gefallen und meine Hand landete mit der Innenseite im Nullkommanichts auf meiner Stirn. *Düsch*! Eistee selber machen! So easy, so schnell, so günstig, so müllfrei, so [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Kennt ihr diese Momente, in denen ihr denkt: »Oh man! Warum erst jetzt?« Ich hatte einen solchen Moment vor wenigen Wochen. Es ist mir wie Schuppen von den Augen gefallen und meine Hand landete mit der Innenseite im Nullkommanichts auf meiner Stirn. *Düsch*! Eistee selber machen! So easy, so schnell, so günstig, so müllfrei, so lecker. Ladida, ich teile mein Rezept mit euch!</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Mein gelber Sack — Überall Tetra Pak!</span></strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">In meinem Beitrag <a href="https://zeilenzunder.de/wie-fange-ich-an/" target="_blank" rel="noopener">»Nachhaltiger Leben — Wie fange ich an?«</a> war einer der wichtigsten Schritte zu einem nachhaltigeren Leben das Untersuchen des eigenen Mülls — Sich seinem Müll bewusst werden. Ich erzähle ja in der Regel nicht nur, ich mache auch. So stelle ich mir also immer wieder beim Gang zum Müll die Frage: Muss das wirklich sein?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Neulich fiel mir auf, dass meine größte Müllsünde Getränkekartons sind. Pflanzenmilch und Eistee trinke ich fast täglich und ihr könnt euch vorstellen, was da für Müllberge entstehen. Aktuell nehme ich mich beiden Herausforderungen an. Unverpackte Mandeln warten schon auf meinen ersten DIY-Pflanzendrink-Versuch und das mit dem Eistee… Ja, easy peasy! Wurde schon längst in meinem Alltag integriert.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Eistee heißt Zucker heißt ungesund</span></strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Ich bin und bleibe ein Softdrink- und Limonaden-Suchti. Ich liebe dieses ungesunde Gesöff einfach und Wasser ist und bleibt langweilig. Inzwischen habe ich es allerdings geschafft, Cola von meinem Ernährungsplan zu streichen. Irgendwie konnte ich das nicht mehr wirklich rechtfertigen. Doch Eistee?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Eistee bleibt fester Bestandteil meines süßen Lebens, doch ab sofort bestimme ich selbst was ich da rein tue und ich kann eines Vorweg nehmen: Eistee selber machen ist auf jeden Fall gesünder!</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">DIY Eistee — Weniger Zucker und natürliche Inhaltsstoffe</span></strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Bevor ich euch mein Rezept präsentiere, möchte ich einen direkten Vergleich voran setzen. Ich Vergleiche Zucker und Inhaltsstoffe meines bisher gekauften Eistees mit meinem Selbstgemachten.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><em><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Zucker</span></strong></em></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Der industriell hergestellte Eistee enthält 64g Zucker pro Liter. Das entspricht ca. 10 Teelöffeln. Ich tue in meinen Eistee nur 4 Teelöffel Zucker und einen Schuss Ahornsirup hinein, sprich ca. 26g Zucker + 1 Schuss Ahornsirup.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><em><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Weitere Inhaltsstoffe</span></strong></em></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Industriell hergestellter Eistee bedient sich größtenteils an Aromen statt an tatsächlichen Früchten und Tees. In selbst gemachten Eistee kommt frische Zitrone (oder Zitronensaft aus der Flasche) und frisch aufgebrühter Tee. Mehr brauche ich dazu nicht sagen.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Eistee selber machen — Das Rezept</span></strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Kommen wir nun endlich zu meinem Rezept. Eistee selber machen ist wirklich soooo leicht.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Mein Rezept ergibt <strong>1 Liter Eistee</strong>.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong><em><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Zutaten</span></em></strong></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Ihr braucht nichts weiter als <strong>Tee</strong>, <strong>Zitronen</strong>, <strong>Eiswürfel</strong>,&nbsp;<strong>Zucker </strong>und eventuell<strong> Ahornsirup</strong>. Ich verwende meine Tees, die ich so da habe und probiere immer wieder neue Sorten. Schwarzer Tee war mir als solcher etwas zu bitter im Eistee. Gute Erfahrungen habe ich mit einer Teemischung aus grünem und schwarzen Tee gemacht, der allerdings auch Aromen enthält.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong><em><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Rezept</span></em></strong></h3>
<ol style="text-align: justify;">
<li><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;"><strong>Macht Tee!</strong> Ihr wisst wie das geht. Doch verwendet um einiges <strong>mehr Tee, als angegeben.</strong> Durch das spätere Hinzufügen der &nbsp;Eiswürfel, wird der Tee wieder wässriger und längere Ziehzeiten machen euren Tee nur bitter. Für 1 Liter Wasser mache ich einen <strong>ganzen Teefilter</strong> voll mit Tee.</span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;"><strong>Lasst den Tee ziehen.</strong> Überschreitet hier wie gesagt nicht die angegebene Ziehzeit. Oft sind es bei schwarzen oder grünen Tees nur 2–3 Minuten.</span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Nun wird gezuckert, damit sich der Zucker optimal auflösen kann. Ich rühre <strong>4 Teelöffel Rohrohrzucker</strong> in den Tee.</span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Nach der Ziehzeit bzw. dem Zuckern müsst ihr euren Tee unmittelbar <strong>mit Eiswürfeln abkühlen</strong>. Wenn er langsam abkühlt, besteht wieder die Gefahr, dass er bitter schmeckt. Ich füge immer 4–5 Eiswürfel hinzu und lasse ihn eine Weile in der Küche stehen, bis er Zimmertemperatur hat.</span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Nun könnt ihr <strong>eine Zitrone</strong> in den Tee auspressen und eventuell noch die vorher gewaschenen Reste bzw. Schalen hineinlegen.</span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;"><strong>Ab in den Kühlschrank! 2 Stunden!</strong></span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Danach schmecke ich den Tee mit <strong>Ahornsirup</strong> ab und fülle ihn in eine Glasflasche um. Einfach weil hübsch.</span></li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Vielleicht könnt ihr den Tee auch direkt mit den Eiswürfeln in den Kühlschrank stellen, doch ich habe gelesen, dass er dann trüb wird. Vor- und Nachteile von trüben Tee sind mir aber ehrlich gesagt nicht bekannt. 😀</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Auf jeden Fall sollte die Zitrone erst in den abgekühlten Tee gepresst werden, damit die Vitamine bestehen bleiben.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; font-family: 'andale mono', monospace;"><strong>Sommer, Sonne, Eistee-Laune</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Ich muss natürlich nicht dazu sagen, dass sich der Eistee besonders gut in den kommenden Sommermonaten macht. Das liegt wohl auf der Hand. Ich kann euch aber sagen, dass der Eistee am besten in Kombination mit meiner <a href="https://open.spotify.com/user/zeilenzunder/playlist/59blSNKbspPRjhyXwaeXlq?si=C26NYRznTVWJMdlHbRhk3g" target="_blank" rel="noopener">Sommer-Playlist</a> getrunken werden sollte, denn dann schmeckt er am besten.</span></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/user/zeilenzunder/playlist/59blSNKbspPRjhyXwaeXlq" width="100%" height="380" frameborder="0"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">SO! Das war’s schon! Lecker Eistee, (fast) jeden Tag, schnell, gesund, ach ich hab die Vorteile schon alle genannt. Lasst es euch schmecken! Tschö!</span></p>
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		<title>Ausmisten — Wohin mit den alten Klamotten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2019 16:26:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Second Hand]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiderschrank]]></category>
		<category><![CDATA[Upcycling]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zurzeit beschäftige ich mich immer Mal wieder mit meinem völlig überfüllten Kleiderschrank. Unfassbar, wie viel Zeug sich im Laufe der letzten Jahre angesammelt hat und das, obwohl ich regelmäßig versuche Kleidung auszusortieren und zu spenden. Jetzt ist radikales Ausmisten angesagt und ich kenne kein Pardon! Die einzige Frage, die hier und da offen bleibt: Wohin [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Zurzeit beschäftige ich mich immer Mal wieder mit meinem völlig überfüllten Kleiderschrank. Unfassbar, wie viel Zeug sich im Laufe der letzten Jahre angesammelt hat und das, obwohl ich regelmäßig versuche Kleidung auszusortieren und zu spenden. Jetzt ist radikales Ausmisten angesagt und ich kenne kein Pardon! Die einzige Frage, die hier und da offen bleibt: Wohin dann mit den alten Klamotten?</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 14pt;"><strong>Ausmisten</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Für mich bedeutet das Ausmisten meines Kleiderschranks nicht nur Platz zu schaffen. Mir geht es auch darum mir bewusst zu machen, wie viele Kleidungsstücke ich tatsächlich getragen habe, wie verschwenderisch und mit Klamotten umgegangen bin ich wie konsumsüchtig ich in dieser Hinsicht war. Die ganzen letzten Jahre, ja fast Jahrzehnte, waren Klamotten für mich eine Selbstverständlichkeit. Shopping-Touren durch H&amp;M und Online-Shopping bei Asos waren Gang und Gäbe und ich überschüttete mich selbst regelmäßig mit neuen und vor allem günstigen Anziehsachen. Erschreckend, wenn ich bedenke, wie viele Ressourcen und Transportwege hinter jedem einzelnen Kleidungsstück stecken und wie unachtsam ich mit diesem Thema umgegangen bin.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Nun heißt es also Ausmisten und ich kenne dabei kein Erbarmen. Nie wieder »Das zieh ich bestimmt irgendwann wieder an« oder »was, wenn ich wieder zunehme?« oder »das lässt sich nur schwierig kombinieren« mehr. Ich sortiere radikal aus und behalte ausschließlich Klamotten, die ich regelmäßig trage. Ausnahmen bilden dabei meine Sportklamotten und schicke Sachen für diverse Anlässe. Beides wird kommen… die Hochzeiten nahen und ich brauche Sportschuhe, um davor wegzurennen.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 14pt;"><strong>Verkaufen</strong></span></h2>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><em><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">App Mädchenflohmarkt</span></strong></em></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Anziehsachen, die ich selten getragen habe und wirklich noch schön sind, versuche ich zu verkaufen. Ich habe dafür die App <a href="https://www.maedchenflohmarkt.de" target="_blank" rel="noopener">Mädchenflohmarkt</a>* für mich entdeckt. Das Unternehmen bietet einem zwei Möglichkeiten: Entweder man fotografiert und verkauft seine gebrauchten Kleider selbst oder man schickt sie direkt an Mädchenflohmarkt und lässt die Sachen für sich verkaufen. Das Unternehmen behält natürlich eine Provision für alle verkauften Artikel und was nicht verkauft werden kann wird gespendet oder zurück geschickt. Mir hat das System so zugesagt, dass ich direkt vier Pakete verschickt habe.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Zu beachten: Achtet auf die Kriterien der einzuschickenden Klamotten. Alles was Mädchenflohmarkt nicht verschicken möchte oder kann, wird kostenpflichtig zurückgeschickt (4,50€)</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Meinen »Kleiderschrank« von Mädchenflohmarkt findet ihr <a href="https://www.maedchenflohmarkt.de/kleiderschrank/2013404/lenabean" target="_blank" rel="noopener">hier</a>:</span></p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 1px solid #e9e9e9;" src="https://www.maedchenflohmarkt.de/widget/2013404" width="100%" height="345" frameborder="0"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><em><strong><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Kleiderkreisel</span></strong></em></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace;">Auch bei Kleiderkreisel bin ich vertreten, allerdings mit weniger Klamotten. Schaut aber auch gerne <a href="https://www.kleiderkreisel.de/mitglieder/607800-mcbean" target="_blank" rel="noopener">dort</a> vorbei.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 14pt;"><strong>Spenden</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Kleidung zu Spenden ist und bleibt natürlich auch eine tolle Möglichkeit seiner Kleidung nachhaltigen Wert zu geben. Bisher spendete ich Anziehsachen oder auch anderen Krimskrams an <a href="https://www.oxfam.de" target="_blank" rel="noopener">Oxfam</a> oder an die Flüchtlingshilfe, doch ich recherchiere immer wieder neu, wohin man Klamotten sinnvoll spenden kann und wo sie am meisten gebraucht werden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Ein absolutes No-Go sind und bleiben für mich Altkleidercontainer. Die dort gespendeten Altkleider werden nämlich nicht an hilfsbedürftige Menschen verschenkt, sondern Unternehmen schlagen Profit aus den Spenden, indem sie selbst in den ärmsten Ländern in Afrika verkauft werden. Die Textilindustrie vor Ort geht zu Grunde und niemandem ist dadurch geholfen. Wen das Thema im Detail interessiert, kann sich die folgende Doku&nbsp;dazu anschauen.</span></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/djXkFedpTrE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 14pt;"><strong>Upcycling</strong></span></h2>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt; font-family: 'andale mono', monospace;"><em><strong>Alte Stoffe, neue Sachen</strong></em></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Manche aussortierten Klamotten sind durch häufiges Waschen verblichen oder haben Löcher oder Flecken. Diese Kleider lassen sich weder verkaufen, noch möchte man sie spenden. Anfangs denkt man, die Sachen gehören in die Tonne, doch wer Spaß an Handarbeit hat, kann die Sachen upcyceln. Selbst alte Schlüpper und Socken können dabei Verwendung finden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Dünne und feste Stoffe, wie die von Hemden, lassen sich wunderbar zu Taschentüchern, Servietten oder Abschminkspads weiterverarbeiten. Dehnbare Stoffe, wie von T‑Shirts oder Jogginghosen, können zu Häkelgarn geschnitten werden und man kann Teppiche, Körbe oder Taschen daraus häkeln. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, die ich auch alle noch auf meinem Blog vorstellen werde.</span></p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter wp-image-5774 size-full" src="https://zeilenzunder.de/wp-content/uploads/2019/05/Ausmisten-Recycling-Häkeln.jpg" alt="Ausmisten Recycling Häkeln" width="1364" height="909" srcset="https://zeilenzunder.de/wp-content/uploads/2019/05/Ausmisten-Recycling-Häkeln.jpg 1364w, https://zeilenzunder.de/wp-content/uploads/2019/05/Ausmisten-Recycling-Häkeln-300x200.jpg 300w, https://zeilenzunder.de/wp-content/uploads/2019/05/Ausmisten-Recycling-Häkeln-768x512.jpg 768w, https://zeilenzunder.de/wp-content/uploads/2019/05/Ausmisten-Recycling-Häkeln-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1364px) 100vw, 1364px"></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><em><span style="font-family: 'andale mono', monospace;"><strong>Alte Kleidung, neue Kleidung</strong></span></em></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Ein paar wenige Kleidungsstücke möchte man eigentlich nicht weggeben, doch sie sind zu groß, zu klein oder die Farbe gefällt nicht mehr so gut. Für alle Fälle finde ich immer wieder Youtube-Videos oder Anleitungen, wie ich Kleidung umnähen oder färben kann.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Bisher habe ich Klamotten immer mit der Farbe von <a href="https://www.simplicol.de/produktuebersicht?gclid=Cj0KCQjw2v7mBRC1ARIsAAiw34_yZY0b-6_RqDJcHO0rckdKe8DHnnJ7LrmbNUd8Ttz-8PDQA3o1y6MaArGbEALw_wcB" target="_blank" rel="noopener">Simplicol</a> gefärbt, die wirklich zuverlässig funktioniert. Doch die Chemiekeule sagt mir eigentlich nicht mehr zu und ich möchte zukünftig versuchen, Kleidung pflanzlich zu färben. Experimente in die Richtung werden auf jeden Fall hier geteilt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Kleidung umzunähen ist da schon ein wenig komplizierter und ohne Nähmaschine quasi unmöglich bzw. viel zu aufwendig. Doch eine Nähmaschine zu verwenden, lernt man schnell und man kann sich solche Teile für einmalige Näharbeiten auch leihen und günstig Second-Hand kaufen. Für mein letzten Näh-Projekt habe ich anhand <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Vpd5Rnme2XM&amp;t=28s" target="_blank" rel="noopener">dieses Videos</a> eine quasi ungetragene Jeans enger genäht und es hat wunderbar funktioniert.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Klamotten lassen sich natürlich auch verändern oder umfunktionieren. Es gibt viele Möglichkeiten, die man sich allesamt ergoogeln kann.</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 14pt;">Neue Klamotten kaufen</span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Ich werde nicht drumherum kommen, mir mal wieder ein Kleidungsstück zu kaufen. Sei es, weil meine Socken alle Löcher haben, meine Geschmack sich verändert oder ich einfach Lust auf ein neues Kleidungsstück habe. Dabei ist für mich allerdings oberste Priorität, nicht blind los zu shoppen, sondern mir bei jeder Klamotte genau zu überlegen, ob sie mir gefällt und ob ich sie tatsächlich benötige und häufig anziehen werde.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Doch welche Klamotten kaufe ich in diesem Fall? Beim Kauf neuer Anziehsachen kann man quasi nichts richtig machen. Kleidung benötigt entweder pflanzliche, tierische oder chemische Fasern, die allesamt weder ökologisch noch nachhaltig sind. Ein überhöhter Wasserverbrauch, das Ausbeuten von Tieren, hohe Transportwege oder bedingte Abbaufähigkeit treffen mehr oder weniger auf alle Textilarten zu und machen eine »richtige« Entscheidung quasi unmöglich. Deswegen ist für mich die einzige Lösung, mich beim Kauf neuer Kleidung auf das Unumgängliche zu beschränken. Sollte ich irgendwann nur noch Schlüpper mit Löchern im Schrank haben, kaufe ich hochwertige Baumwollunterwäsche mit Fairtrade-Siegel. Klingt für mich vertretbar. Für alles andere lautet meine Lösung: Second-Hand und bewusstes Einkaufen!</span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 14pt;"><strong>Second-Hand</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Schon seit Ewigkeiten war ich in keinem Klamottenladen mehr und auch meine letzten Online-Bestellung ist Monate her. Ich brauche nichts mehr, ganz im Gegenteil. Ich schwimme in Klamotten und möchte meinen Kleidungssee nicht erweitern sondern reduzieren. Natürlich habe ich, wie die meisten Menschen, Spaß am Kaufen. Das ist prinzipiell auch nichts Verwerfliches, nur sehe ich es nicht länger ein NEUE Klamotten zu kaufen. Die Welt ist übersät mit Kleidung und da muss ich die Nachfrage nicht noch verstärken. Stattdessen stöbere ich nur noch auf (Online-)Flohmärkten und kaufe ausschließlich Second-Hand-Mode und auch das halte ich in Grenzen, um meinen Kleiderschrank nicht non-stop zuzumüllen. Ich möchte mir meinen Konsum in jeglicher Hinsicht bewusster machen und mich bei jedem Kleidungsstück fragen: Brauche ich das wirklich? Alles andere kommt für mich nicht länger in Frage.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 12pt;">Wie sieht es in deinem Kleiderschrank aus? Kaufst du Second-Hand-Klamotten oder treibt es dich doch hin und wieder zu H&amp;M und Co? Ziehst du all deine Klamotten tatsächlich noch an? Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich mich nach jedem Ausmisten leichter fühle und bisher kam ich noch nie in die Situation, ein Teil zu vermissen, was ich weiterverarbeitet oder weggeben habe. Mein Ziel ist es, meine Klamotten soweit zu reduzieren, dass ich meinen alten Kleiderschrank verkaufen kann und alles nur noch auf einer Kleiderstange und in einer Kommode unterbringen kann. Ich freue mich auf dieses erreichte Ziel und werde das Ergebnis selbstverständlich hier zeigen, sobald es was zu zeigen gibt.</span></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-family: 'andale mono', monospace; font-size: 10pt;">* Affiliatelinks/Werbelinks</span></p>
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