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	<title>Zukunft der Technik</title>
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	<description>Plattform für Innovation</description>
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	<title>Zukunft der Technik</title>
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		<title>Smart Joining</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 14:15:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie & Funktionsweise]]></category>
		<category><![CDATA[Montagetechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/smart-joining/">Smart Joining</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 data-path-to-node="2"><strong>Warum eine einfache Verbindung heute „intelligent“ sein kann</strong></h2>
<p data-path-to-node="3">Im Kern geht es um eine Fügestelle – also um so etwas Banales wie die Verbindung zwischen zwei Blechen, zum Beispiel Kupfer und Aluminium in einer Batterie oder in der Leistungselektronik. Normalerweise denkt man dabei: Hauptsache, es hält mechanisch und leitet Strom. Fertig.</p>
<p data-path-to-node="4">Aber genau das ist der Punkt: Diese Verbindung ist in Wirklichkeit viel mehr als nur ein einfacher Kontakt. In dieser winzigen Zone entscheidet sich:</p>
<ul data-path-to-node="5">
<li>
<p data-path-to-node="5,0,0">Wie viel Strom wirklich fließt (Effizienz),</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,1,0">wie stark sich die Stelle aufheizt (Thermomanagement),</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,2,0">wie sie altert (Langlebigkeit)</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,3,0">und ob sie im Fehlerfall sicher bleibt oder gefährlich wird (Sicherheit).</p>
</li>
</ul>
<h3 data-path-to-node="6"><strong>Die Programmierung der Kontaktstelle</strong></h3>
<p data-path-to-node="7">Und jetzt kommt das Faszinierende: Beim laserunterstützten Clinchen wird diese Kontaktzone vor oder während des eigentlichen Fügeprozesses gezielt mit einem Laser behandelt. Nicht um etwas zu schneiden, sondern um die Oberfläche und die Grenzschicht zwischen den Metallen auf Mikro- und Nanoebene zu „designen“.</p>
<p data-path-to-node="8">Man formt also nicht nur ein Blech in ein anderes – man programmiert die Physik der Kontaktstelle.</p>
<p data-path-to-node="9">Durch den Laser erreichen wir ein neues Level an Präzision, das über herkömmliche mechanische Verfahren weit hinausgeht:</p>
<ol>
<li data-path-to-node="10,0,0">Optimierung der A-Spots: Strom fließt auf mikroskopischer Ebene nicht über die gesamte Fläche, sondern über winzige Kontaktpunkte, die sogenannten „A-Spots“. Durch die Laser-Strukturierung vergrößern wir diese effektive Kontaktfläche massiv und senken den Widerstand.</li>
<li data-path-to-node="10,0,0">Echtes Kaltfügen ohne Versprödung: Im Gegensatz zum Schweißen schmilzt der Laser das Material nicht komplett auf. Wir nutzen die Vorteile eines Kaltfügeverfahrens. Das verhindert, dass sich spröde intermetallische Phasen bilden, die besonders bei der Kombination von Kupfer und Aluminium oft zu Bruchstellen führen.</li>
<li data-path-to-node="10,0,0">Gezieltes Grenzschicht-Design: Je nachdem, wie der Laser eingesetzt wird, entstehen exakt definierte Mikrostrukturen oder modifizierte Oxidschichten. Diese bestimmen, wie sich der elektrische Widerstand verhält – nicht nur jetzt, sondern auch bei extremer Erwärmung oder nach Jahren im Einsatz.</li>
</ol>
<h3 data-path-to-node="11"><strong>Die Verbindung als Bauteil (Sensor &amp; Schutz)</strong></h3>
<p data-path-to-node="12">In manchen Fällen kann die Fügestelle dann sogar so ausgelegt werden, dass sie sich wie ein eingebautes elektrisches Bauteil verhält:</p>
<ul data-path-to-node="13">
<li>
<p data-path-to-node="13,0,0">Sie leitet bei Normalbetrieb hervorragend,</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="13,1,0">wird bei Überlast gezielt hochohmiger (ähnlich einem PTC-Effekt),</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="13,2,0">oder schützt das System aktiv vor Überhitzung.</p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="14">Das heißt: Eine einzige mechanische Verbindung kann gleichzeitig <b data-path-to-node="14" data-index-in-node="65">Kontakt, Sensor und Schutzfunktion</b> sein – ohne zusätzliche Bauteile.</p>
<h3 data-path-to-node="15"><strong>Fazit: Das Potenzial von Smart Joining</strong></h3>
<p data-path-to-node="16">Für Batterien, Leistungselektronik oder moderne Energietechnik ist das ein riesiger Sprung. Denn dort entscheiden oft genau diese unscheinbaren Kontakte darüber, ob ein System effizient und sicher ist oder eben nicht.</p>
<p data-path-to-node="17">Es ist faszinierend zu sehen, wie viel Systemintelligenz heute in etwas so Alltäglichem wie einer Fügestelle stecken kann. Aus einer simplen mechanischen Verbindung wird ein High-Tech-Element, das die Leistung des gesamten Systems definiert.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/smart-joining/">Smart Joining</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
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			<dc:creator>Kucherskyy</dc:creator></item>
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		<title>Axiale Ausrichtung. Wie neue mechanische und sensorische Ansätze ein altes Problem der Schraubtechnik überwinden</title>
		<link>https://zukunft-technik.de/axiale-ausrichtung-wie-neue-mechanische-und-sensorische-ansaetze-ein-altes-problem-der-schraubtechnik-ueberwinden/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 10:17:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie & Funktionsweise]]></category>
		<category><![CDATA[Montagetechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Schraubtechnik]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="895" data-end="1332">Die sichere axiale Ausrichtung eines Schraubwerkzeugs zählt seit Jahrzehnten zu den grundlegenden Herausforderungen in der Montagetechnik. Obwohl die Verschraubung zu den am häufigsten ausgeführten Fügeprozessen gehört, birgt sie ein hohes Risiko für Fehler, deren Ursachen oft bereits in der Ansetzphase liegen: Schrägansatz, Kreuzgewinde oder beschädigte Gewindegänge können Bauteile unbrauchbar machen und enorme Kosten verursachen.</p>
<p data-start="1334" data-end="1692">Während etablierte mechanische Hilfsmittel wie Führungshülsen, Zentrierbuchsen oder Gelenkarme diese Probleme in vielen Anwendungen zuverlässig adressieren, stoßen sie in modernen, variantenreichen Fertigungsumgebungen zunehmend an ihre Grenzen. Flexibilität, Erfassung von Prozessdaten und ergonomische Anforderungen haben neue Lösungsansätze nötig gemacht.</p>
<p data-start="1694" data-end="2083">In diesem Kontext sind zwei Technologien aufgefallen, die das Thema „Tilt Angle Control“ aus völlig unterschiedlichen Richtungen neu interpretieren: geometrische Selbstzentrierung (TOBI®) und sensorische Neigungsüberwachung (Ingersoll Rand IQi). Beide verfolgen dasselbe Ziel – eine fehlerfreie, reproduzierbare Verschraubung –, setzen jedoch auf diametral verschiedene Prinzipien.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2 data-start="2090" data-end="2189">Mechanisch-geometrischer Ansatz: TOBI® als Weiterentwicklung traditioneller Führungskonzepte</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="2191" data-end="2432"></p>
<p data-start="2191" data-end="2432">Das TOBI® Drive-System repräsentiert einen modernen geometrischen Ansatz zur Lösung eines historischen Problems. Die Grundidee: Durch eine optimierte Kontaktgeometrie zwischen Bit und Schraubenkopf entsteht eine selbstzentrierende Wirkung.</p>
<p data-start="2434" data-end="2764">Konvergierende Flächen und eine maximierte Kraftübertragungsgeometrie führen dazu, dass sich das Werkzeug beim Ansetzen gewissermaßen „selbst ausrichtet“. Gerade bei manuellen Verschraubungen reduziert dies das Risiko eines Verkippens, entlastet den Anwender und ermöglicht ein schnelleres, sichereres Starten des Schraubvorgangs.</p>
<p data-start="2766" data-end="3067">Der Effekt ist einfach, aber wirkungsvoll: weniger Fehlansätze – weniger Bauteilschäden – weniger Ausschuss.<br data-start="2878" data-end="2881" />Das System zeigt seine Stärken insbesondere in Montagebereichen, in denen Führungshilfen unpraktikabel oder hinderlich wären und in denen der Mensch weiterhin eine zentrale Rolle spielt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Digitale Kontrolle: Sensorische Neigungserkennung in der IQi-Serie</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="3149" data-end="3324">Parallel zur mechanischen Weiterentwicklung hat sich in den letzten Jahren ein völlig anderer Technologiepfad geöffnet: die <strong data-start="3273" data-end="3321">digitale Überwachung der Werkzeugausrichtung</strong>.</p>
<p data-start="3326" data-end="3663">Ingersoll Rand verfolgt mit seiner IQi-Serie einen radikal anderen Ansatz. Ein integrierter IMU-Sensor (Inertial Measurement Unit) überwacht kontinuierlich den Neigungswinkel des Schraubwerkzeugs in Echtzeit. Erst wenn das Werkzeug innerhalb eines definierten Toleranzbereichs zur Schraubachse steht, wird der Schraubprozess freigegeben.</p>
<p data-start="3665" data-end="3816">Dieser Ansatz überträgt Prinzipien aus Robotik, Industrieautomation und Qualitätssicherung in den Handmontagebereich. Die Vorteile liegen auf der Hand:</p>
<h3 data-start="3818" data-end="3854">● Frühzeitige Fehlervermeidung</h3>
<p data-start="3855" data-end="3952">Fehlstellungen werden bereits vor dem Schraubstart erkannt – noch bevor Schäden entstehen können.</p>
<h3 data-start="3954" data-end="4002">● Prozesssicherheit und Rückverfolgbarkeit</h3>
<p data-start="4003" data-end="4143">Alle relevanten Schraubdaten – Drehmoment, Winkel, Neigung – werden dokumentiert und können in Qualitäts- und MES-Systeme integriert werden.</p>
<h3 data-start="4145" data-end="4190">● Ideal für prozesskritische Umgebungen</h3>
<p data-start="4191" data-end="4352">Besonders in sicherheitsrelevanten Industrien (Automobil, Luftfahrt, Energie) steigt der Bedarf nach vollständiger Transparenz über jeden einzelnen Schraubpunkt.</p>
<p data-start="4354" data-end="4480">So wird aus einem klassischen Handwerkzeug ein datenproduzierendes, qualitätssicherndes Element der digitalisierten Fertigung.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Zwei Technologien – zwei Philosophien</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Obwohl beide Systeme dasselbe Problem adressieren, unterscheiden sie sich grundsätzlich:</p>
<table style="height: 118px; width: 101.075%; border-collapse: collapse; border-style: solid;" border="1" height="78">
<tbody>
<tr style="height: 54px;">
<td style="width: 36.6489%; height: 54px;"></td>
<td style="width: 30.6915%; height: 54px;">TOBI®</td>
<td style="width: 32.5532%; height: 54px;">IQi (Ingersoll Rand)</td>
</tr>
<tr style="height: 10px;">
<td style="width: 36.6489%; height: 10px;">Prinzip</td>
<td style="width: 30.6915%; height: 10px;">mechanisch-geometrisch</td>
<td style="width: 32.5532%; height: 10px;">sensorisch-digital</td>
</tr>
<tr style="height: 3px;">
<td style="width: 36.6489%; height: 3px;">Hauptnutzen</td>
<td style="width: 30.6915%; height: 3px;">ergonomisches Ansetzen, reduzierte Fehlversuche</td>
<td style="width: 32.5532%; height: 3px;">vollständige Prozesskontrolle &amp; Dokumentation</td>
</tr>
<tr style="height: 3px;">
<td style="width: 36.6489%; height: 3px;">Ideale Anwendung</td>
<td style="width: 30.6915%; height: 3px;">manuelle Verschraubung, flexible Arbeitsplätze</td>
<td style="width: 32.5532%; height: 3px;">überwachte Serienproduktion, prozesskritische Montage</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 36.6489%; height: 24px;">Komplexität</td>
<td style="width: 30.6915%; height: 24px;">sehr gering, robust</td>
<td style="width: 32.5532%; height: 24px;">hoch, aber datenreich</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Interessant ist dabei, dass beide Lösungen das gleiche Ziel verfolgen, aber in völlig anderen Produktionsrealitäten besonders stark sind.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Konvergierende Trends: Richtung hybride Schraubtechnik?</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="5366" data-end="5431">Die Schraubtechnik entwickelt sich parallel in zwei Richtungen:</p>
<ol>
<li data-start="5435" data-end="5509">Mechanische Vereinfachung, um den Menschen intuitiv zu unterstützen.</li>
<li data-start="5435" data-end="5509">Digitale Präzision</li>
</ol>
<p data-start="5609" data-end="5766">Wenn man die Trends der Montage betrachtet – steigende Komplexität, Variantenvielfalt, Fachkräftemangel, Digitalisierung – wird eine hybride Zukunft denkbar:</p>
<p data-start="5882" data-end="6090">In einem Umfeld, das zunehmend sowohl Flexibilität als auch Rückverfolgbarkeit verlangt, könnten mechanische und sensorische Systeme tatsächlich zu komplementären Technologien werden statt zu konkurrierenden?</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="6158" data-end="6487">Schrägansatz und fehlerhafte Verschraubungen sind ein altes Thema. Doch mit den neueren Entwicklungen – der selbstzentrierenden Geometrie von TOBI® und der sensorischen Neigungserkennung der IQi-Serie – bekommt die Branche zwei moderne Antworten. Beide Ansätze zeigen, dass Innovation nicht nur im High-End-Bereich stattfindet.</p>
<p data-start="6489" data-end="6649"><strong data-start="6489" data-end="6649">Mechanik kann intelligenter werden. Sensorik kann zugänglicher werden.<br data-start="6563" data-end="6566" />Und Schraubtechnik kann präziser, sicherer und gleichzeitig ergonomischer werden.</strong></p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/axiale-ausrichtung-wie-neue-mechanische-und-sensorische-ansaetze-ein-altes-problem-der-schraubtechnik-ueberwinden/">Axiale Ausrichtung. Wie neue mechanische und sensorische Ansätze ein altes Problem der Schraubtechnik überwinden</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
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			<dc:creator>Kucherskyy</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Humanoide Roboter erreichen die Serienfertigung</title>
		<link>https://zukunft-technik.de/humanoide-roboter-erreichen-die-serienfertigung/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 17:52:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tech & Markt]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/humanoide-roboter-erreichen-die-serienfertigung/">Humanoide Roboter erreichen die Serienfertigung</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="152" data-end="425">2024/2025 markiert eine historische Schwelle: Humanoide Roboter wechseln vom Labor in die Serienfertigung. Nach Jahrzehnten der Forschung steht die Robotik jetzt an einem Punkt, an dem Kosten, KI-Fähigkeiten, Sensorik und mechatronische Effizienz erstmals zusammenkommen.</p>
<p data-start="427" data-end="904">Nach aktuellen Herstellerangaben zählt insbesondere UBTECH zu den Unternehmen, die 2025 eine großangelegte Auslieferung humanoider Roboter melden. Das Unternehmen bezeichnet die Lieferung hunderter Walker-S2-Einheiten als einen der ersten Schritte in Richtung massenhafter Bereitstellung humanoider Arbeitsroboter. Doch auch andere Technologieunternehmen weltweit bereiten mittlerweile Produktionslinien, Lieferketten und Pilotkundenprogramme für humanoide Roboter vor.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Wer produziert humanoide Roboter bereits in größerem Stil?</strong></h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_accordion et_pb_accordion_0">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_0  et_pb_toggle_open">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Ubitech</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 24px;" border="1">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Land</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Modell</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Produktionsstand</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Zielmakt</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 25%;">China</td>
<td style="width: 25%;">Walker S / Walker X</td>
<td style="width: 25%;">Serienfertigung angekündigt; Fertigungslinien aufgebaut</td>
<td style="width: 25%;">Industrie, Logistik, Service</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_1  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Agility Robotics</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 48px;" border="1">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Land</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Modell</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Produktionsstand</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Zielmarkt</strong></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 25%; height: 24px;">USA</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">Digit</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">Erste Serienfabrik „RoboFab“ eröffnet; Kapazität 10.000 Einheiten/Jahr</td>
<td style="width: 25%;">
<p>Logistik, Lagerbereiche</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_2  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Figure AI</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 48px;" border="1">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Land</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Modell</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Produktionsstand</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Zielmarkt</strong></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 25%; height: 24px;">USA</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">Figure 01</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">Massenproduktion ab 2025–2027 geplant; Partnerschaften (Amazon)</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">Logistik, Industrie</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_3  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Tesla</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 48px;" border="1">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Land</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Modell</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Produktionsstand</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Zielmarkt</strong></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 25%; height: 24px;">USA</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">Optimus Gen 2</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">Produktionsstart angekündigt (interne Nutzung ab 2025)</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">Tesla-Fabriken, später B2B</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_4  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Fourier Intelligence</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 48px;" border="1">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Land</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Modell</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Produktionsstand</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Zielmarkt</strong></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 25%; height: 24px;">China</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">GR-1</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">Massenproduktion angekündigt; Fokus auf Reha + Service</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">Gesundheit, Service, Forschung</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_5  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Sanctuary AI</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 48px;" border="1">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Land</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Modell</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Produktionsstand</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Zielmarkt</strong></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 25%; height: 24px;">Kanada</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">Phoenix</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">Beta-Kunden, Pilotproduktionen in Vorbereitung</td>
<td style="width: 25%;">
<p>Dienstleistung, Einzelhandel</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_6  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Apptronik</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 48px;" border="1">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Land</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Modell</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Produktionsstand</strong></td>
<td style="width: 25%; height: 24px;"><strong>Zielmarkt</strong></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 25%; height: 24px;">USA</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">Apollo</td>
<td style="width: 25%; height: 24px;">Kooperation mit NASA; Pilotserien laufen</td>
<td style="width: 25%;">
<p>Industrie, Automotive</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_3">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Warum humanoide Roboter jetzt in Serienfertigung gehen</strong></h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Einer der Hauptgründe, warum humanoide Roboter gerade so stark in den Fokus rücken, ist erstaunlich simpel: Die Arbeitswelt läuft vielerorts leer. Ob in US-Fabriken, europäischen Logistikzentren oder japanischen Produktionslinien – überall fehlen Menschen für monotone, körperlich anspruchsvolle Jobs. Parallel dazu hat die Robotik einen technologischen Sprung hingelegt. Moderne KI-Modelle verarbeiten heute visuelle Informationen, Bewegungsplanung und Greifentscheidungen fast so selbstverständlich wie ein Mensch, während Motoren, Sensorik, Akkus und leichte Materialien eine neue Leistungsstufe erreicht haben. Und genau dadurch verändert sich die ökonomische Rechnung: Die Betriebskosten humanoider Roboter sinken so stark, dass einige Modelle bald unter der 20-Dollar-pro-Stunde-Marke liegen könnten. Was noch vor wenigen Jahren nach Science-Fiction klang, wird plötzlich zu einer realistischen Option – und zu einem potenziellen Gamechanger für zahlreiche Branchen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Welche Technologien setzen die Hersteller ein? Technische Unterschiede im Wettbewerb</strong></h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Humanoide Roboter teilen einige Grundtechnologien – aber die Implementierung unterscheidet sich stark.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_accordion et_pb_accordion_1">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_7  et_pb_toggle_open">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Antriebssysteme</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 128px;" border="1">
<tbody>
<tr style="height: 56px;">
<td style="width: 50%; height: 56px;"><strong>UBTECH</strong></td>
<td style="width: 50%; height: 56px;">
<p> Leichte Servomotoren – effiziente, modulare Antriebe. Fokus auf Kostenoptimierung</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;"><strong>Agility (Digit)</strong></td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">Verwendung von linearen Beinantrieben; robuster, aber weniger geschmeidig</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;"><strong>Tesla Optimus</strong></td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">High-end Aktuatoren aus eigener Fertigung, sehr flüssige Bewegungen</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 50%; height: 24px;"><strong>Figure 01</strong><strong><br /></strong></td>
<td style="width: 50%; height: 24px;">Hochleistungs-Servos + hydraulische Elemente; starke Traglast</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_8  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Sensorik &amp; Wahrnehmung</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><table style="border-collapse: collapse; width: 100%;" border="1">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;"><strong>TESLA</strong></td>
<td style="width: 50%;">nutzt das Full-Self-Driving Kamera-Ökosystem (Vision-only)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;"><strong>UBTECH</strong></td>
<td style="width: 50%;">kombiniert 3D-Kameras + Lidar + RGB-D (günstiger, sicherer in Innenräumen)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;"><strong>Agility</strong></td>
<td style="width: 50%;">nutzt Multi-Sensorik + wenig KI-Komplexität (arbeitsteilig, wie ein Gabelstapler)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;"><strong>Sanctuary</strong></td>
<td style="width: 50%;">integriert fortgeschrittene haptische Sensoren für Fingerspitzen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_9  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">KI &amp; Software</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><table style="border-collapse: collapse; width: 100%;" border="1">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;"><strong>Sanctuary AI</strong></td>
<td style="width: 50%;">Modell „Carbon“, KI für kognitive Arbeit (z. B. Kassentätigkeiten)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;"><strong>Figure AI</strong></td>
<td style="width: 50%;">Partner mit OpenAI → fortgeschrittene multimodale Entscheidungs-KI</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;"><strong>Tesla</strong></td>
<td style="width: 50%;">nutzt Optimus mit denselben Netzwerken wie FSD (riesige Trainingsdaten)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;"><strong>UBTECH</strong></td>
<td style="width: 50%;">besitzt eigene KI-Plattform; Fokus B2B-Industrial, weniger generelle KI</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_10  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Einsatzfelder</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><table style="border-collapse: collapse; width: 100%;" border="1">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;"><strong>UBTECH Walker</strong></td>
<td style="width: 50%;">Fertigung, Sicherheitsdienste, Logistik, Krankenhausdienste</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;"><strong>Agility Digit</strong></td>
<td style="width: 50%;">Partner mit OpenAI → fortgeschrittene multimodale Entscheidungs-KI</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;"><strong>Tesla Optimus</strong></td>
<td style="width: 50%;">Beginnend in Tesla-Fabriken (z. B. Schrauben, Sortieren, einfache Tätigkeiten)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;"><strong>Figure 01</strong></td>
<td style="width: 50%;">Lager + allgemeine körperliche Arbeit (z. B. Verpacken, Transport)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;"><strong>Sanctuary Phoenix</strong></td>
<td style="width: 50%;">Dienstleistungsaufgaben: Kassieren, Regale einräumen</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;"><strong>Fourier GR-1</strong></td>
<td style="width: 50%;">Reha, Healthcare, Assistenz</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2 data-start="191" data-end="291"><strong data-start="195" data-end="291">Warum humanoid? Welche Vorteile bringt die menschliche Form wirklich?</strong></h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="293" data-end="882">Wenn es um humanoide Roboter geht, taucht immer wieder dieselbe Frage auf: Müssen Maschinen wirklich aussehen wie wir? Die Antwort hat weniger mit Design zu tun, als man denkt. Es geht nicht darum, dass ein Roboter mit Armen und Beinen cooler wirkt. Der eigentliche Grund ist viel praktischer: Unsere gesamte Welt ist auf menschliche Körpermaßstäbe zugeschnitten. Türgriffe, Treppen, Werkzeuge, Bedienfelder, die Höhe von Regalen – alles wurde für Menschen entwickelt. Wer sich in dieser Umgebung bewegen und arbeiten soll, profitiert von einem Körper, der zu dieser Infrastruktur passt.</p>
<p data-start="884" data-end="1358">Genau aus diesem Grund sind humanoide Roboter so interessant. Sie können Türen öffnen, Leitern benutzen, Schalter drücken, Kisten greifen oder mit Werkzeugen arbeiten, ohne dass Unternehmen ihre Produktionshallen umbauen müssen. Ein humanoider Roboter ist also nicht einfach ein Maschinenimitat des Menschen, sondern ein System, das die existierende Umgebung nutzen kann, wie sie ist. Das macht ihn sofort einsetzbar – in Fabriken, in Lagern, in Hotels oder im Einzelhandel.</p>
<p data-start="1360" data-end="1913">Dazu kommt ein menschlicher Faktor: Akzeptanz. Menschen reagieren auf eine ihnen vertraute Form deutlich entspannter. Ob in Pflegeeinrichtungen, Kliniken oder Hotels – ein humanoider Helfer wirkt weniger fremd als eine abstrakte Maschine auf Rädern oder Schienen. Und nicht zu vergessen: Ein Roboter mit Armen, Händen und Beinen ist enorm flexibel. Er kann heute eine Kiste heben, morgen einen Wagen ziehen und übermorgen ein Werkzeug bedienen, ohne dass er für jede Aufgabe speziell konstruiert werden muss. Das spart Spezialmaschinen – und damit Geld.</p>
<p data-start="1915" data-end="2454">Natürlich ist die humanoide Form kein Allheilmittel. Ein Roboter auf Rädern ist schneller und energieeffizienter. Vierbeiner sind stabiler auf unebenem Boden. Drohnen schlagen jeden, wenn es um Höhe oder Geschwindigkeit geht. Stationäre Roboter bleiben unschlagbar präzise. Aber keiner dieser Robotertypen kann das ganze Spektrum menschlicher Alltagsbewegungen abdecken. Genau das macht die humanoiden Modelle so spannend: Sie sind die Generalisten unter den Robotern – vielseitig, adaptiv und bereit für die Welt, wie sie heute existiert.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_4">
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				<div class="et_pb_team_member_image et-waypoint et_pb_animation_off"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="512" src="https://zukunft-technik.de/wp-content/uploads/2025/11/YK.jpg" alt="Yevgeniy Kucherskyy" srcset="https://zukunft-technik.de/wp-content/uploads/2025/11/YK.jpg 768w, https://zukunft-technik.de/wp-content/uploads/2025/11/YK-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 768px, 100vw" class="wp-image-4869" /></div>
				<div class="et_pb_team_member_description">
					<h4 class="et_pb_module_header">Yevgeniy Kucherskyy</h4>
					<p class="et_pb_member_position">Content Marketer, Autor</p>
					<div><p>Seit Jahren erkläre ich Technik und unterstütze Technologieunternehmen bei ihrer Kommunikation im Netz. Mein Ansatz, Technik und Wirtschaft zusammen zu betrachten, hat sich als sehr hilfreich erwiesen: Inhalte gewinnen dadurch an Qualität, Tiefe und Reichweite. Auch für Investoren – von privaten Börsenanlegern bis hin zu Firmen, die ihr Know-how durch Übernahmen erweitern möchten – kann diese Perspektive wertvoll sein. So eröffnen sich auch kleineren Wirtschaftsakteuren bessere Chancen, die richtigen Investoren zu erreichen.</p></div>
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				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/humanoide-roboter-erreichen-die-serienfertigung/">Humanoide Roboter erreichen die Serienfertigung</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
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			<dc:creator>Kucherskyy</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Elektromobilität und die Rolle der PEM-Brennstoffzelle</title>
		<link>https://zukunft-technik.de/elektromobilitaet-und-die-rolle-der-pem-brennstoffzelle/</link>
					<comments>https://zukunft-technik.de/elektromobilitaet-und-die-rolle-der-pem-brennstoffzelle/#respond</comments>
		
		
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 13:05:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tech & Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zukunft-technik.de/?p=4501</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/elektromobilitaet-und-die-rolle-der-pem-brennstoffzelle/">Elektromobilität und die Rolle der PEM-Brennstoffzelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><span>lektromobilität im Überblick</span></h2>
<p><span>Der Anteil von Elektroautos nimmt weltweit deutlich zu. Batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) dominieren dabei den Pkw-Markt: In Deutschland waren Anfang 2025 rund 1,65 Millionen BEVs zugelassen – das entspricht gut 3,3 % des gesamten Pkw-Bestands. In den USA liegt der Anteil am Gesamtbestand zwar niedriger, doch bei den Neuzulassungen 2024 machten reine BEVs etwa 8 %, und Elektrofahrzeuge insgesamt (BEV + Plug-in-Hybride) rund 10 % aus.</span></p>
<p><span>Dank hoher Energieeffizienz, sinkender Kosten und einer wachsenden Ladeinfrastruktur haben sich Batterieautos im Alltagsverkehr klar etabliert.</span></p>
<h2><span>Pkw versus Nutzfahrzeuge<br /></span></h2>
<p><span>Die Situation im Nutzfahrzeugbereich sieht jedoch ganz anders aus. Während BEVs für Pkw im Stadt- und Regionalverkehr bestens geeignet sind, stoßen sie bei schweren Lasten, langen Fahrstrecken und engen Zeitplänen an Grenzen. Lange Ladezeiten, das hohe Batteriegewicht und eingeschränkte Reichweiten machen reine Batterielösungen für Lkw, Busse oder Züge oft unpraktisch.</span></p>
<p><span>Hier kann Wasserstoff seine Vorteile ausspielen: kurze Tankzeiten, größere Reichweiten und die Möglichkeit, Fahrzeuge unabhängig von Ladepausen im Dauerbetrieb einzusetzen. Deshalb setzen Hersteller im Nutzfahrzeugsektor verstärkt auf Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEVs) – auch wenn deren Energieeffizienz geringer ist als die von Batterielösungen.</span></p>
<h2><span>PEM-Brennstoffzelle als Schlüsseltechnologie</span></h2>
<p><span>Im Zentrum steht die Protonenaustauschmembran-Brennstoffzelle (PEM). Sie gilt als eine der Schlüsseltechnologien der Energiewende: effizient, leise und klimafreundlich. Ihr Funktionsprinzip basiert auf einem elektrochemischen Prozess:<br />&#8211; An der Anode wird Wasserstoff in Protonen und Elektronen aufgespalten.<br />&#8211; Die Protonen wandern durch eine spezielle Membran, während die Elektronen als Strom durch einen äußeren Kreis fließen.<br />&#8211; An der Kathode verbinden sich Protonen, Elektronen und Sauerstoff wieder zu Wasser – das einzige „Abgas“.</span></p>
<p><span>Alternativen wie Wasserstoff-Verbrennungsmotoren wurden getestet – etwa von BMW oder Cummins –, bleiben aber eine Nische gegenüber der PEM-Brennstoffzelle. Serienmodelle wie der Toyota Mirai oder der Hyundai Nexo setzen auf Brennstoffzellen, und im Schwerlastbereich testet beispielsweise Daimler Truck Brennstoffzellen-Lkw im Praxiseinsatz.</span></p>
<h2 data-start="146" data-end="169">Stand heute (2025)</h2>
<ul data-start="170" data-end="917">
<li data-start="170" data-end="282">
<p data-start="172" data-end="282"><strong data-start="172" data-end="180">Pkw:</strong> Erste Serienfahrzeuge mit PEM-Brennstoffzellen sind verfügbar, die Stückzahlen bleiben aber gering.</p>
</li>
<li data-start="283" data-end="656">
<p data-start="285" data-end="656"><strong data-start="285" data-end="303">Nutzfahrzeuge:</strong> Im Lkw- und Bussegment wächst der Markt deutlich schneller, da Reichweite und Tankzeiten klare Vorteile bieten. Auch andere Hersteller wie Hyundai (mit dem <em data-start="464" data-end="482">XCIENT Fuel Cell</em>) und die Volvo Group (in Zusammenarbeit mit Daimler im Joint Venture <em data-start="556" data-end="569">cellcentric</em>) treiben die Entwicklung und den Praxiseinsatz von Brennstoffzellen-Lkw stark voran.</p>
</li>
<li data-start="657" data-end="810">
<p data-start="659" data-end="810"><strong data-start="659" data-end="686">Stationäre Anwendungen:</strong> PEM-Systeme kommen in Pilotprojekten für Notstromversorgung, dezentrale Energieversorgung und Backup-Systeme zum Einsatz.</p>
</li>
<li data-start="811" data-end="917">
<p data-start="813" data-end="917"><strong data-start="813" data-end="827">Industrie:</strong> Erste Großprojekte laufen im Pilotmaßstab, etwa in Stahlwerken und der Chemieindustrie. </p>
</li>
</ul>
<p><span></span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2><span>Ausblick</span></h2>
<p><span>Weltweit treiben Förderprogramme in Europa, den USA, Japan und China den Aufbau von Wasserstoff-Infrastruktur und Brennstoffzellentechnologie massiv voran. Experten erwarten, dass PEM-Systeme in den 2030er-Jahren breiter eingesetzt werden – vor allem im Schwerlastverkehr, in der Schifffahrt, auf der Schiene und in der stationären Energieversorgung.</span></p>
<p><span>Damit ist klar: Im Pkw-Alltagsverkehr führt der Weg vorerst über die Batterie, während im Nutzfahrzeugbereich Wasserstoff und PEM-Brennstoffzellen entscheidende Rollen übernehmen könnten – vorausgesetzt, dass grüner Wasserstoff in ausreichender Menge und zu wettbewerbsfähigen Kosten verfügbar wird.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/elektromobilitaet-und-die-rolle-der-pem-brennstoffzelle/">Elektromobilität und die Rolle der PEM-Brennstoffzelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
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			<dc:creator>Kucherskyy</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Warum sichtbares Laserlicht so entscheidend ist</title>
		<link>https://zukunft-technik.de/warum-sichtbares-laserlicht-so-entscheidend-ist/</link>
					<comments>https://zukunft-technik.de/warum-sichtbares-laserlicht-so-entscheidend-ist/#respond</comments>
		
		
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 14:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie & Funktionsweise]]></category>
		<category><![CDATA[Laser]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zukunft-technik.de/?p=4434</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/warum-sichtbares-laserlicht-so-entscheidend-ist/">Warum sichtbares Laserlicht so entscheidend ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
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				<div class="et_pb_row et_pb_row_6">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wer an Laser denkt, hat oft das Bild eines „roten Punkts“ oder eines Lichtstrahls vor Augen. Doch in der Praxis – ob in Forschung, Medizin, Analytik oder Industrie – ist die Farbe des Lichts entscheidend. Nicht jede Anwendung funktioniert mit irgendeinem Laser. Oft braucht es ganz bestimmte Wellenlängen – also exakt definierte Farben im sichtbaren Spektrum, insbesondere im grünen und gelben Bereich.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Lichtfarbe entscheidet über Wirkung</strong></p>
<p>Jede Wellenlänge – also jede Farbe – hat eine spezifische Energie und wechselwirkt auf charakteristische Weise mit Materie:</p>
<ul>
<li>In der Biologie und Medizin reagieren bestimmte Farbstoffe (Fluorophore) ausschließlich auf definierte Lichtfarben.</li>
<li>In der Materialanalyse lassen sich Defekte, Spannungen oder Strukturunterschiede oft nur bei bestimmten Beleuchtungsfarben sichtbar machen.</li>
<li>In der optischen Messtechnik oder Maschinenvision werden Details im sichtbaren Spektrum erkannt, die mit Infrarotlicht nicht erfassbar wären.</li>
</ul>
<p>Fazit:<br />Nur mit der passenden Wellenlänge lassen sich bestimmte Informationen überhaupt erst sichtbar oder messbar machen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Fluoreszenz erfordert gezielte Anregung</strong></p>
<p>Viele bioanalytische und zellbiologische Verfahren basieren auf Fluoreszenz – also der Anregung von Farbstoffen durch Licht. Dafür sind definierte Wellenlängen erforderlich:</p>
<ul>
<li>FITC zeigt Fluoreszenz bei Anregung mit blau-grünem Licht (~488 nm).</li>
<li>Rhodamin benötigt grün-gelbes Licht (~550–570 nm).</li>
</ul>
<p>Bereits geringe Abweichungen der Wellenlänge können die Effizienz deutlich verringern oder zu fehlerhaften Ergebnissen führen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Sichtbares Licht – erkennbar für Mensch und Sensor</strong></p>
<p>Sichtbares Licht wird vom menschlichen Auge und von gängigen Bildsensoren (z. B. <strong>CMOS</strong> oder <strong>CCD</strong>) effizient erkannt. Das ist in vielen Anwendungen entscheidend – etwa bei:</p>
<ul>
<li>der Ausrichtung von Lasern</li>
<li>der optischen Inspektion</li>
<li>der Lichtprojektion, etwa bei Displays oder Lasershows</li>
</ul>
<p>In solchen Fällen ist gezielt erzeugtes sichtbares Laserlicht notwendig – während Infrarot- oder UV-Licht hierfür ungeeignet oder unsichtbar ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Spektroskopie: Farbe macht den Unterschied</strong></p>
<p>Spektroskopische Verfahren nutzen die Tatsache, dass Licht unterschiedlicher Wellenlängen unterschiedlich stark absorbiert oder gestreut wird. Für reproduzierbare und aussagekräftige Ergebnisse – etwa in der Umweltanalytik, Materialprüfung oder Prozesskontrolle – ist die präzise Auswahl der Wellenlänge entscheidend.</p>
<p><strong>Technologische Hürden im Gelb-Grün-Bereich</strong></p>
<p>Ob in Lasermikroskopen, Sensoren oder automatisierter Bildgebung: Laserlicht in bestimmten sichtbaren Farben – insbesondere im grün-gelben Bereich (520–580 nm) – ist oft unverzichtbar. Genau in diesem Spektralbereich stießen viele etablierte Technologien bislang an technische Grenzen.</p>
<p><strong>Der Hintergrund:</strong></p>
<ul>
<li>Laserdioden sind im roten und infraroten Bereich (z. B. 650, 808, 980 nm) gut verfügbar und leistungsstark.</li>
<li>Für grün-gelbe Wellenlängen existieren bis heute kaum direkt emittierende Dioden mit vergleichbarer Leistung und Strahlqualität.</li>
</ul>
<p><strong>Deshalb wurden bisher alternative Verfahren genutzt:</strong></p>
<ul>
<li>Frequenzverdopplung von Infrarotlasern (z. B. 1064 nm → 532 nm) mittels nichtlinearer Kristalle</li>
<li>DPSSL-Systeme (z. B. Nd:YAG mit SHG-Kristall)</li>
<li>Gas- oder Farbstofflaser, die meist aufwändige Betriebsbedingungen erfordern und daher vor allem im Laborumfeld eingesetzt werden</li>
</ul>
<p>Diese Technologien haben unbestritten ihre Berechtigung und bieten in bestimmten Anwendungen auch heute noch Vorteile. Dennoch bringen sie in vielen modernen Einsatzszenarien Einschränkungen mit sich:</p>
<ul>
<li>Sie sind häufig komplex im Aufbau, empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen und platzintensiv.</li>
<li>In Anwendungen mit hohen Anforderungen an Kompaktheit, Energieeffizienz, Thermostabilität oder Modulierbarkeit stoßen sie schnell an praktische Grenzen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Neue Wege mit modernen sichtbaren Lasern</strong></p>
<p>Für Anwendungen, in denen präzises sichtbares Laserlicht benötigt wird – insbesondere im gelb-grünen Spektralbereich – bieten neue Technologien kompakter, direkt emittierender Lasersysteme mittlerweile eine echte Alternative.</p>
<p>Diese neuen Quellen sind speziell für den Einsatz in modernen Geräten entwickelt worden – etwa in der Biotechnologie, optischen Diagnostik, Fluoreszenzmikroskopie, Sensorik oder industriellen Bildverarbeitung – und ermöglichen dort leistungsstarke, stabile und platzsparende Lösungen, wo klassische Systeme zu aufwändig oder zu groß wären.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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			<dc:creator>Kucherskyy</dc:creator></item>
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		<title>Entwicklung von Quantencomputertechnologien</title>
		<link>https://zukunft-technik.de/entwicklung-von-quantencomputertechnologien/</link>
					<comments>https://zukunft-technik.de/entwicklung-von-quantencomputertechnologien/#respond</comments>
		
		
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 15:44:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie & Funktionsweise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/entwicklung-von-quantencomputertechnologien/">Entwicklung von Quantencomputertechnologien</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Quantentechnologie markiert einen wissenschaftlichen Meilenstein, dessen Tragweite enorm ist. Dennoch bedeutet ein wissenschaftlicher Durchbruch nicht automatisch, dass er sofort in der Industrie oder im Alltag ankommt. Oft braucht es Zeit, bis sich neue Anwendungen entwickeln und die Technologie wirklich alltagstauglich wird.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p>Seitdem Werner Heisenberg 1925 die mathematische Grundlage der Quantenmechanik gelegt hat, sind nun fast 100 Jahre vergangen. Heutzutage stehen wir vor der Herausforderung, die richtige Technologie zu wählen, denn es gibt mittlerweile verschiedene Ansätze, um Quantencomputer weiterzuentwickeln und tatsächlich zu bauen.</p>
<p><!-- /divi:post-content --><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Momentan gehören supraleitende Qubits zu den weltweit führenden Technologien im Bereich des Quantencomputings. Dieser Ansatz wird unter anderem von Technologiekonzernen wie IBM und Google verfolgt. Die supraleitenden Qubits basieren nicht direkt auf klassischer Halbleitertechnologie, sondern auf supraleitenden Schaltkreisen, die mit speziellen Josephson-Kontakten arbeiten. Die Herstellung dieser Schaltkreise erfordert hochpräzise Fertigungstechnologien – vergleichbar mit der Halbleiterindustrie –, allerdings in spezialisierten Reinraumumgebungen und oft mit noch strengeren Anforderungen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ein wesentlicher Nachteil ist der enorme technische Aufwand: Damit diese Qubits überhaupt funktionieren, müssen sie auf Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt (−273,15 °C) heruntergekühlt werden – typischerweise unter 20 Millikelvin. Das geschieht mithilfe komplexer und teurer Kryostaten. Entsprechend sind Milliardeninvestitionen nötig, um diese Technologie im industriellen Maßstab weiterzuentwickeln.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading">Gibt es denn andere, wirtschaftlichere Wege?</h2>
<p>Ja, die gibt es. Vereinfacht gesagt liegt der Kernunterschied aller Quantencomputer-Technologien bei dem physikalischen Träger</p>
<p>Dieser bestimmt:</p>
<ul>
<li><strong>Wie</strong> die Information gespeichert wird</li>
<li><strong>Wie empfindlich</strong> das System ist</li>
<li><strong>Wie gut</strong> man es kontrollieren kann</li>
<li><strong>Wie leicht</strong> es skalierbar ist</li>
<li>Und auch, <strong>wie viel Technik und Kühlung</strong> man drumherum braucht</li>
</ul>
<p>Bei meinem Messebesuch der Automatica 2025 in München dürfte ich über eine von diesen Technologien mit <a href="https://www.linkedin.com/in/glaetzle/"><strong>Alexander Glätzle</strong></a>  CEO &amp; Co-Founder planQC unterhalten.</p>
<p>Der Ansatz von PlanQC basiert auf Neutralatom-Qubits, bei denen einzelne Strontium-Atome als physikalische Träger verwendet werden. Die Quanteninformation wird in stabilen inneren Zuständen der Elektronen gespeichert – etwa im Spin oder in präzise definierten Energieniveaus. – erklärt A.G.</p>
<p>PlanQC setzt auf Neutralatom-Qubits – eine ursprünglich anmutende, aber hochmoderne Technologie. Statt künstlich hergestellter Qubits nutzt man natürliche, identische Atome wie Strontium, in denen Informationen etwa im Spin von Elektronen gespeichert werden. Diese Systeme arbeiten nahe Raumtemperatur, benötigen keine aufwändige Kühlung und bieten lange Kohärenzzeiten – zentrale Vorteile für die Skalierung. Die Technologie basiert auf jahrzehntelanger Forschung am Max-Planck-Institut und der LMU München. Angesichts der jüngsten strategischen Kehrtwenden großer Tech-Konzerne wie Google und Microsoft hin zu Neutralatomen sieht sich PlanQC in seinem Ansatz bestätigt. </p>
<p> „<em>Unser Ansatz der Neutralatome ist vielleicht die ursprünglichste Art, Quantencomputer zu bauen. Hätte man vor hundert Jahren einen Heisenberg oder Einstein gefragt, was ein Qubit ist, hätten sie vom Spin eines Elektrons gesprochen. Genauso speichern wir Informationen im Spin des Elektrons, das in Atomkernen kreist“</em></p>
<p><strong><em>Als Laie fragt man sich natürlich, wie ein Quantencomputer von PlanQC in naher Zukunft aussehen wird.</em></strong></p>
<p><!-- /divi:heading --><!-- divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --></p>
<p><em>„Das Endprodukt soll ein rackbasierter Quantencomputer sein – vergleichbar mit den Server-Schränken aus heutigen Rechenzentren. Rund fünf dieser Racks werden benötigt, um alle Komponenten unterzubringen: von präzisen Lasersystemen über Steuerelektronik bis hin zur Quantum Processing Unit. In deren Vakuumkammer werden die Strontiumatome eingefangen und kontrolliert – dort geschieht die eigentliche Quantenberechnung“.</em></p>
<p><strong><em>Wäre es naiv, sich vorzustellen, dass Quantencomputer eines Tages wie ein PC im Handel erhältlich sein werden?</em></strong></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><em>„Ich würde sagen: Sag niemals nie. Da haben sich schon andere die Finger verbrannt – denken wir nur an die IBM-Aussage aus den 1960ern, dass es keinen Markt für Personal Computer gäbe. Aber realistisch betrachtet: In den nächsten zehn bis zwanzig Jahren wird es keine Quantenprozessoren in Laptops oder Handys geben – und wir werden sie auch nicht brauchen. Quantencomputer kommen dort zum Einsatz, wo Supercomputer an ihre Grenzen stoßen: bei Materialsimulationen, chemischen Reaktionen, in der Pharmaforschung oder bei Klima- und Wettermodellen. Diese Maschinen gehören in große Rechenzentren – genau dort werden sie als erstes ihren Platz finden.“</em></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><strong><em>Wann können wir denn mit dem praxisnützlichen Produkt Ihres Unternehmens rechnen?</em></strong></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><em>Unser Plan sieht vor, ab 2027 aus dem Labor raus und rein in die Datenzentren unserer Kunden zu kommen.</em></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<h2>Quantensichere Kommunikation: Vorsprung vor der Bedrohung</h2>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p>Zu diesem Aspekt der Sicherheit habe ich mit einem Spezialisten auf diesem Gebiet gesprochen. Jan Schreck, Doktorand am Max-Planck-Institut in Erlangen.</p>
<p>Im Rahmen des Projekts Qnet arbeitet Jan an einer Technologie, die Kommunikation selbst gegen zukünftige Quantencomputer absichern soll. Das Ziel: Quantenverschlüsselung, die sich auf fundamentale Prinzipien der Quantenmechanik stützt – allen voran das sogenannte <em>No-Cloning-Theorem</em>, das besagt, dass ein Quantenzustand nicht exakt kopiert werden kann.</p>
<p>Diese Technologie, bekannt als Quantum Key Distribution (QKD), nutzt zufällige Quantenzustände – etwa Polarisationen von Lichtteilchen – um zwischen Sender und Empfänger einen gemeinsamen, abhörsicheren Schlüssel zu erzeugen. Jeder Versuch eines Abhörens würde den Zustand irreversibel verändern und so als Störung erkennbar sein. &#8222;<em>Der eigentliche Empfänger würde merken, dass jemand lauscht – einfach, weil plötzlich mehr Fehler auftreten als physikalisch zu erwarten wäre</em>&#8222;, erklärt der Forscher.</p>
<p>Obwohl universell einsetzbare Quantencomputer noch nicht Realität sind, ist die Bedrohung durch sie bereits greifbar: Kommunikation, die heute aufgezeichnet wird, könnte in Zukunft entschlüsselt werden. Einige Unternehmen investieren deshalb bereits jetzt in quantensichere Systeme – nicht zuletzt, weil es bereits erste QKD-Geräte kommerziell zu kaufen gibt. Parallel dazu wird auch an klassischer Kryptographie gearbeitet, die gegen Quantenangriffe resistent sein soll – ein Rennen auf mehreren Ebenen.</p>
<p><strong>Ausblick: </strong>Auch wenn noch viele technologische und praktische Hürden zu überwinden sind – die Entwicklungen rund um Quantencomputer und quantensichere Kommunikation zeigen, dass wir bereits heute beginnen müssen, die Welt von morgen mitzugestalten. Wer jetzt investiert, forscht und vorbereitet, legt den Grundstein für eine digitale Zukunft, die nicht nur leistungsfähiger, sondern auch sicherer ist.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></div>
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			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/entwicklung-von-quantencomputertechnologien/">Entwicklung von Quantencomputertechnologien</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
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			<dc:creator>Kucherskyy</dc:creator></item>
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		<title>Stille Evolution. Die Messe Automatica 2025. München</title>
		<link>https://zukunft-technik.de/stille-evolution/</link>
					<comments>https://zukunft-technik.de/stille-evolution/#respond</comments>
		
		
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2025 15:11:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tech & Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie & Funktionsweise]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrocontroller]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das Angebot von zahlreichen technischen Lösungen und Ansätzen war, wie erwartet, auch diesmal sehr breit. Die Parallelveranstaltungen, wie Laserworld of Photonics und World of Quantum haben das ohnehin schon breite Spektrum noch einmal erweitert.</p>
<p>Wie gewohnt war ich mit kritischem Blick unterwegs – auf der Suche nach echten Innovationen und mit dem Anspruch, Hypes von substanzvollen Neuerungen zu unterscheiden. In diesem Beitrag greife ich eines der Themen auf, das mein Interesse geweckt hat. Mein Besuch am Messestand der Nuvoton Technology Germany GmbH lieferte den konkreten Impuls für diesen Beitrag.</p>
<p><strong>Die stille Evolution: Wie sich Mikrocontroller in den letzten 15 Jahren verändert haben</strong></p>
<p>Wenn wir auf die Basis und Voraussetzungen für die innovativen technischen Veränderungen schauen – abseits von Hypes und Marketingkommunikation – fällt es nicht schwer, die stille Evolution der wirklich wichtigen Bausteine in den Blick zu nehmen: <strong>Mikroprozessoren und Mikrocontroller</strong>.</p>
<p>Statt gleich über IoT, KI oder andere große Technologietrends zu sprechen, konzentrieren wir uns auf die stille, aber tiefgreifende Evolution unserer Mikrohelden: Mikrocontroller und Mikroprozessoren. In diesem Beitrag rücken wir vor allem die Mikrocontroller in den Fokus – jene kleinen Chips, die Geräte denken, messen und steuern lassen. Ob Zahnbürste, Türsteuerung oder Sensor in einer Industrieanlage – überall steckt ein Mikrocontroller drin.</p>
<p>Firmen wie <strong>Nuvoton</strong>, <strong>Microchip</strong> oder <strong>STMicroelectronics</strong> haben diesen Bereich in den letzten 15 Jahren kontinuierlich vorangetrieben. Und auch wenn das für viele unsichtbar bleibt, ist die Entwicklung bemerkenswert. Die fünf wichtigsten Meilensteine bezeugen diese Evolution ganz gut. Sie zeigen, wie Mikrocontroller immer leistungsfähiger, sicherer und vielseitiger geworden sind.</p>
<ol>
<li><strong> Das Internet der Dinge: Ein großer Traum, der Entwicklung anstieß</strong></li>
</ol>
<p><em>Das IoT ist bis heute ein unfertiger Traum – aber es hat einen technologischen Schub ausgelöst, der Mikrocontroller deutlich weitergebracht hat.</em></p>
<p>Um 2010 tauchte der Begriff Internet of Things (IoT) in fast jeder Technikpräsentation auf. Die Idee: Geräte sollten miteinander sprechen – der Kühlschrank soll Milch nachbestellen, der Sensor in der Fabrik eine Fehlfunktion melden, bevor sie entsteht.</p>
<p>Doch die Realität hinkt der Vision noch hinterher:</p>
<ul>
<li>Viele IoT-Produkte funktionieren nur innerhalb eines geschlossenen Systems.</li>
<li>Die große Interoperabilität blieb aus.</li>
<li>Sicherheit, Stabilität und Wartung sind komplex.</li>
</ul>
<p><strong>Und trotzdem:</strong> Der Hype um IoT hat die Mikrocontroller-Technik massiv beeinflusst. Die Hersteller begannen, ihre Chips mit Funkmodulen, Energiesparmodi und integrierten Sensor-Schnittstellen auszustatten – um für diese vernetzte Zukunft gerüstet zu sein.</p>
<ol start="2">
<li><strong> Der Mikrocontroller wird zum Mini-System</strong></li>
</ol>
<p><em>Der moderne Mikrocontroller ist kein einfacher Rechenkern mehr – er ist ein vollständiges Mini-System, das messen, entscheiden und steuern kann.</em></p>
<p>Früher war ein Mikrocontroller einfach: ein kleiner Prozessor mit Speicher. Für Sensoren, Displays oder Energieverwaltung brauchte man externe Bauteile.</p>
<p>Seit etwa Mitte der 2010er-Jahre sind viele dieser Funktionen direkt im Mikrocontroller integriert:</p>
<ul>
<li>Sensor-Eingänge (z. B. Spannung, Temperatur)</li>
<li>Digitale Schnittstellen (SPI, UART, I²C)</li>
<li>Motorsteuerung, Touch-Erkennung, PWM</li>
<li>Energiemanagement und Sleep-Modi</li>
</ul>
<p>Das spart nicht nur Platz und Kosten, sondern macht auch batteriebetriebene Geräte möglich, die jahrelang ohne Wechsel laufen.</p>
<ol start="3">
<li><strong> ARM Cortex-M: Ein gemeinsames Herz für viele Hersteller</strong></li>
</ol>
<p><em>ARM Cortex-M hat die Branche standardisiert – Entwickler können sich auf Funktionen konzentrieren, statt auf Unterschiede zwischen Herstellern.</em></p>
<p>Vor 15 Jahren war der Markt für Mikrocontroller stark fragmentiert – jeder Hersteller hatte seine eigene Architektur, Programmierung war oft herstellerspezifisch. Dann veränderte ein Unternehmen aus Großbritannien – ARM – diese Situation grundlegend, indem es eine standardisierte Prozessorarchitektur namens Cortex-M anbot, die viele Hersteller lizenzierten.</p>
<p>Heute bauen fast alle modernen Mikrocontroller auf Cortex-M auf:</p>
<ul>
<li>Skalierbar von energiesparend (M0+) bis leistungsstark (M7)</li>
<li>Einheitliche Tools &amp; Programmiermodelle</li>
<li>Große Community und Wiederverwendbarkeit von Code</li>
</ul>
<ol start="4">
<li><strong> Sicherheit wird zum Muss – direkt im Chip</strong></li>
</ol>
<p><em>Der Mikrocontroller muss sich heute nicht nur steuern – sondern auch verteidigen können.</em></p>
<p>Sobald Geräte mit dem Internet verbunden sind, sind sie auch angreifbar. Das gilt auch für Mikrocontroller, z. B. in Smart Locks, Messgeräten oder Maschinensteuerungen.</p>
<p>Deshalb integrieren moderne MCUs heute Funktionen wie: </p>
<ul>
<li>Secure Boot – nur signierte Firmware darf starten</li>
<li>Krypto-Engines – Verschlüsselung direkt im Chip</li>
<li>TrustZone / Sicherheitszonen – Trennung von kritischem Code</li>
<li>Einmalige Hardware-IDs zur Fälschungssicherheit</li>
</ul>
<p> In vielen Bereichen – wie Medizin, Industrie oder Energie – ist solche Sicherheit inzwischen gesetzlich vorgeschrieben.</p>
<ol start="5">
<li><strong> Künstliche Intelligenz und Edge Computing – direkt auf dem Chip</strong></li>
</ol>
<p><em>Der Mikrocontroller wird nicht nur kleiner, schneller und sparsamer – er wird auch schlauer.</em></p>
<p>Was früher nach Science Fiction klang, ist heute Realität: KI-Modelle laufen direkt auf Mikrocontrollern – sogar auf solchen mit wenigen Kilobyte Speicher.</p>
<p>Dank spezieller Tools und optimierter Modelle (TinyML) können MCUs: </p>
<ul>
<li>Sprache erkennen („Licht an!“)</li>
<li>Bewegungen analysieren (Sturz, Schritte, Maschinenvibration)</li>
<li>Muster im Sensorverlauf finden – ohne Cloud, in Echtzeit</li>
</ul>
<p>Das spart Energie, schützt Daten und macht Geräte intelligenter – etwa bei Wearables, predictive Maintenance oder smarter Sensorik.</p>
<p>Was früher ein simpler Steuerchip war, ist heute ein hoch integriertes, sicheres, intelligentes Mini-System. Die Entwicklungen der letzten 15 Jahre haben Mikrocontroller in eine neue Liga gehoben – leise, aber konsequent. Und wer heute ein Produkt entwickelt, das misst, steuert oder kommuniziert, hat mehr Möglichkeiten als je zuvor.</p>
<p>Ein zentrales Problem bei der Umsetzung KI-gestützter Funktionen auf Mikrocontrollern ist nach wie vor die Komplexität der Umsetzung: Modelle müssen quantisiert, in Code übersetzt, eingebunden, geflasht und schließlich getestet werden – meist unter engen Ressourcenbedingungen.</p>
<p>Werkzeuge wie etwa das NuML Toolkit von Nuvoton zielen darauf ab, den bislang fragmentierten Entwicklungsprozess durch eine stärkere Integration zu vereinfachen. Damit zeichnet sich eine Tendenz im KI-basierten Embedded-Bereich ab, komplexe Workflows zugänglicher und effizienter zu gestalten.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/stille-evolution/">Stille Evolution. Die Messe Automatica 2025. München</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
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			<dc:creator>Kucherskyy</dc:creator></item>
		<item>
		<title>AT&amp;T übernimmt Lumens Glasfasergeschäft</title>
		<link>https://zukunft-technik.de/att-uebernimmt-lumens-glasfasergeschaeft/</link>
					<comments>https://zukunft-technik.de/att-uebernimmt-lumens-glasfasergeschaeft/#respond</comments>
		
		
		<pubDate>Thu, 22 May 2025 08:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tech & Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/att-uebernimmt-lumens-glasfasergeschaeft/">AT&amp;T übernimmt Lumens Glasfasergeschäft</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_9">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Warum Glasfaser in der 5G-Ära mehr ist als nur Festnetzinfrastruktur – und welche strategischen Verflechtungen zwischen Netzarchitektur und Mobilfunk bestehen – erfahren Sie im verlinkten <strong><a href="https://zukunft-technik.de/verizon-5g-als-zentrales-zukunftsthema/">Hintergrundbeitrag.</a></strong></p>
<p>AT&amp;T hat angekündigt, das Glasfasergeschäft für Privatkunden von Lumen Technologies für 5,75 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Mit diesem Deal sichert sich AT&amp;T etwa eine Million bestehende Glasfaserkunden sowie Infrastruktur, die über vier Millionen Haushalte in elf US-Bundesstaaten erreichen kann. Die Transaktion soll in der ersten Hälfte des Jahres 2026 abgeschlossen werden – vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen.</p>
<h2>Hauptziel: Ausbau im Glasfasermarkt</h2>
<p>Der dominierende Beweggrund für AT&amp;T ist eindeutig: mehr Haushalte schneller mit Glasfaserinternet zu erreichen. Statt neue Netze mühsam aufzubauen, übernimmt AT&amp;T ein etabliertes Netz und beschleunigt so den eigenen Glasfaser-Rollout. Ziel ist es, bis 2030 rund 60 Millionen Haushalte mit Glasfaser zu versorgen – ein ambitioniertes Vorhaben im hart umkämpften US-Breitbandmarkt.</p>
<p>Dabei stehen besonders Märkte wie Denver, Seattle, Orlando oder Phoenix im Fokus – Metropolregionen, in denen schnelles Internet zunehmend als Grundversorgung gilt.</p>
<h2>5G spielt (noch) die Nebenrolle – aber nicht ohne Bedeutung</h2>
<p>Auch wenn 5G in der Kommunikation rund um den Deal nicht im Vordergrund steht, ist die Übernahme aus 5G-Perspektive strategisch klug. Denn moderne Mobilfunknetze – besonders im 5G- und später 6G-Zeitalter – hängen stark vom Glasfaser-Backhaul ab. Je dichter das Glasfasernetz, desto besser kann ein Anbieter:</p>
<p>Mobilfunkstandorte mit hoher Bandbreite anbinden<br />Edge-Computing und private 5G-Netze integrieren<br />hybride Angebote für Festnetz &amp; Mobilfunk schnüren</p>
<p>Somit schafft AT&amp;T nicht nur für den Festnetzmarkt neue Möglichkeiten, sondern baut gleichzeitig das Fundament für skalierbare 5G-Dienste. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Mitbewerbern wie Verizon oder T-Mobile, die bereits massiv in ihre Netzinfrastruktur investieren.</p>
<h3>Ein Rückzug für Lumen – und eine Fokussierung</h3>
<p>Für Lumen bedeutet der Deal den Rückzug aus dem Privatkundengeschäft. Das Unternehmen konzentriert sich künftig auf Geschäftskunden und investiert in sein Enterprise-Netz. Der Verkaufserlös soll vor allem zum Schuldenabbau verwendet werden – ein weiterer Hinweis auf die finanzielle Herausforderung im heutigen Infrastrukturgeschäft.</p>
<p>AT&amp;Ts Übernahme von Lumens Glasfasergeschäft ist in erster Linie ein breitbandpolitischer Schritt, der dem Unternehmen Zugang zu neuen Märkten und Kunden verschafft. Gleichzeitig erhält AT&amp;T damit auch ein strategisches Asset für zukünftige 5G-Dienste – ein Nebeneffekt, der in den kommenden Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen dürfte.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/att-uebernimmt-lumens-glasfasergeschaeft/">AT&amp;T übernimmt Lumens Glasfasergeschäft</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
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			<dc:creator>Kucherskyy</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Verizon: 5G als zentrales Zukunftsthema</title>
		<link>https://zukunft-technik.de/verizon-5g-als-zentrales-zukunftsthema/</link>
					<comments>https://zukunft-technik.de/verizon-5g-als-zentrales-zukunftsthema/#respond</comments>
		
		
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 17:05:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tech & Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Technologischer Blick auf Verizons Geschäftsmodell: So nutzt das Unternehmen 5G, Edge Computing und AWS für Wachstum im B2B-Markt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/verizon-5g-als-zentrales-zukunftsthema/">Verizon: 5G als zentrales Zukunftsthema</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap"><span class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone et-pb-icon">l</span></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Rechtlicher Hinweis</span></h4>
						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Die Inhalte in diesem Beitrag dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Alle genannten Einschätzungen basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen zum Stand 21. Mai 2025 und können sich jederzeit ändern. Leserinnen und Leser sollten vor finanziellen Entscheidungen stets ihre eigene Recherche durchführen oder professionelle Beratung in Anspruch nehmen. <strong><em>Basierend auf aktuellen Studien, Analystenschätzungen und technologischem Entwicklungsstand</em></strong></p></div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><!-- /wp:post-content --></p>
<p><!-- wp:paragraph -->Im Rennen um den 5G-Markt in den USA verfolgen die drei großen Anbieter unterschiedliche Strategien:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="wp-block-list">
<li>T-Mobile US fokussiert sich auf flächendeckende Abdeckung für Endkunden.</li>
<li>AT&amp;T setzt auf Glasfaser und Infrastrukturplattformen.</li>
<li>Verizon dagegen positioniert 5G als Kernstrategie – mit Fokus auf industrielle Anwendungen, Edge Computing und B2B-Lösungen.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Diese technologische Tiefe und Ausrichtung auf Zukunftsmärkte macht Verizon besonders interessant – insbesondere in Verbindung mit Partnerschaften wie AWS Wavelength und Investitionen in mmWave und C-Band. Der renommierte Netzwerkanbieter ist ein Riese mit einer Marktkapitalisierung von etwa 185,5 Milliarden US-Dollar und ca.100.000 Angestellten. Die Unternehmenszahlen sind solide, und auch in Wirtschaftskrisen konnte sich Verizon meist gut behaupten. Was den Investoren jedoch zunehmend Sorgen bereitet, ist der anhaltende Kundenverlust im Privatkundengeschäft.</p>
<p>Besonders im Consumer Wireless-Segment, das rund 50–55 % des Gesamtumsatzes ausmacht, verliert Verizon seit mehreren Quartalen Postpaid-Kunden (Vertragskunden) – also genau die zahlungskräftige Zielgruppe, die langfristig stabile Einnahmen garantiert. Der Hauptgrund: T-Mobile US und AT&amp;T setzen auf aggressive Preismodelle, Familienpakete und Geräte-Subventionen, wodurch sie verstärkt Marktanteile gewinnen. Verizon hingegen positioniert sich bewusst nicht über den Preis, sondern über Netzqualität und Technologie – eine Strategie, die zwar zukunftsorientiert ist, aber kurzfristig Kunden kostet.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading">Was ist denn die Strategie und woran basiert sie? Werden sich die Investitionen in Hightech auszahlen und wenn, dann wann?</h2>
<p><!-- /wp:heading --></p>
<p><!-- wp:paragraph -->Verizon. Kerngeschäft</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:table --></p>
<figure class="wp-block-table">
<table class="has-fixed-layout">
<thead>
<tr>
<td><strong>Bereich</strong></td>
<td><strong>Umsatzanteil (ca.)</strong></td>
<td><strong>Beschreibung</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Consumer Wireless</strong></td>
<td>~ 50–55 %</td>
<td>Privatkundengeschäft mit Mobilfunk (Handyverträge, Geräte, Datenvolumen etc.).</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Business Services</strong></td>
<td>~ 25–30 %</td>
<td>Lösungen für Unternehmen: Festnetz, Mobilfunk, VPNs, Cloud, Sicherheit.</td>
</tr>
<tr>
<td> <strong>Fios (Festnetz-Internet &amp; TV)</strong></td>
<td>~ 10–15 %</td>
<td>Breitband &amp; IPTV in einigen US-Regionen.</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>5G &amp; Netzwerk</strong></td>
<td>Strategisch wichtig, aber verteilt auf andere Segmente</td>
<td>Infrastruktur, Campusnetzwerke, private 5G-Lösungen für Unternehmen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</figure>
<p><!-- /wp:table --></p>
<p><!-- wp:paragraph -->Wie aus der Tabelle ersichtlich ist, gehört der Bereich 5G &amp; Netzwerk – insbesondere für Infrastruktur und Campusnetzwerke – vorsichtig formuliert nicht zu den umsatzstärksten Segmenten. Und trotzdem ist 5G das zentrale Zukunftsthema und technologische Visitenkarte von VZ.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph -->Angestrebt wird die nachhaltig führende Position eines 5G -Anbieters nicht nur für private Anwender (z.B. Cloud-Spieler) sondern, und das ist besonders wichtig, für B2B Lösungen in Verbindung mit <strong>Edge Computing</strong>. Deswegen tätigt Verizon massive Ausgaben in <strong>mmWave, C-Band</strong> und Partnerschaft mit <strong>AWS Wavelength</strong>. So hofft das Unternehmen, die Marktführerschaft in Bereichen wie industrieller Automatisierung und Echtzeitanwendungen zu erreichen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph -->In naher Zukunft könnte sich einiges im Telekommunikationsbereich ändern. Sollte die Richtung stimmen und die Entwicklung von IoT, Smart Fabriken, autonomes Fahren sich drastisch beschleunigen und die industrietauglichen Dimensionen erreichen, &#8211; hat Verizon alle Voraussetzungen, um seine Bemühungen zu monetarisieren.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph -->Ein wichtiger Punkt für den Autor dieses Beitrags – und vermutlich auch für zahlreiche Investoren – ist: bietet der Markt heute genug Nachfrage für 5G-Anwendungen in innovativen Bereichen. Sind diese zukunftsorientierten Lösungen reif genug, um diese Nachfrage zu generieren? In diesem investigativen Artikel gehe ich auf die wichtigsten Bausteine der Technologie und nehme unter die Lupe die Zusammenhänge zwischen technologischem Fortschritt und wirtschaftlicher Entwicklung der Branche.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading">Industrielle Automatisierung und Echtzeitanwendungen</h2>
<p><!-- /wp:heading --></p>
<p><!-- wp:paragraph -->Der Zusammenhang zwischen Automatisierung und Echtzeitanwendungen ist in diesem Kontext zentral, da leistungsfähige Telekommunikationsdienste eine grundlegende Voraussetzung für den zuverlässigen Betrieb von Echtzeitanwendungen darstellen. Systeme wie Industrie 4.0, Remote Monitoring, Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) oder Autonome Fertigungsanlagen sind auf schnelle, zuverlässige und latenzarme Datenübertragung angewiesen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:heading {"level":3} --></p>
<h3 class="wp-block-heading">Edge Computing und 5G – ein starkes Duo für Echtzeitanwendungen</h3>
<p><!-- /wp:heading --></p>
<p><!-- wp:paragraph -->Beginnen wir mit Edge Computing, dem Schlüssel zu lokaler Datenverarbeitung in Echtzeit. Genau durch die Kombination von Edge Computing und 5G Technologie ergibt sich viel Nutzen für Smart Factory, Autonomes Fahren und viele andere Bereiche.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --><strong>Was ist Edge Computing?</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --><strong>Edge Computing bedeutet:</strong> Datenverarbeitung geschieht <strong>nicht mehr zentral in der Cloud</strong>, sondern <strong>nahe an der Quelle</strong> – z. B. direkt in einer Fabrik, einem Fahrzeug oder an einem 5G-Mast.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph -->Das ist wichtig, wenn:</p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Echtzeitreaktionen</strong> nötig sind (z. B. Robotersteuerung, autonome Fahrzeuge)</li>
<li><strong>Große Datenmengen</strong> anfallen (z. B. Videoüberwachung, Sensorik)</li>
<li><strong>Datensicherheit</strong> entscheidend ist (z. B. Gesundheitsdaten, Firmengeheimnisse)</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Für einige Leser kann das vielleicht verwirrend sein, denn wenn bei Edge Computing die Daten vor Ort verarbeitet und sie nicht mehr an Server oder Cloud geschickt werden müssen, wofür braucht man dann 5G? Die Antwort ist:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Edge Computing reduziert den Bedarf an Cloud – aber nicht an Konnektivität</strong></span></p>
<p><strong>1. Geräte müssen trotzdem die Daten zum Edge-Knoten schicken.</strong></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Der Edge-Server steht vielleicht in der Fabrik des Kunden oder nahe, aber nicht direkt im Sensor oder Roboter.</li>
<li>Die Daten von Tausenden IoT-Geräten müssen schnell, zuverlässig und mit geringer Latenz dorthin – das leistet 5G.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Beispiel: Eine Maschine erkennt ein Problem. Sie sendet Bild- und Sensordaten an den Edge-Server → der analysiert und entscheidet in Millisekunden → zurück zur Maschine.</p>
<p><strong>2. 5G liefert niedrige Latenz – ideal für Echtzeitreaktionen</strong></p>
<ul>
<li>WLAN oder LTE reichen nicht aus, wenn die Reaktionen in Echtzeit (&lt;10 ms) gebraucht werden (z. B. autonomes Fahren, Roboter in Bewegung).</li>
<li>5G überträgt Daten mit Latenzen von &lt;1 ms – das ist Voraussetzung für Echtzeitanalytik im Zusammenspiel mit Edge.</li>
</ul>
<p><strong>3. 5G skaliert besser als WLAN oder Ethernet</strong></p>
<ul>
<li>Große Fabriken, Stadien, Häfen oder Krankenhäuser haben tausende vernetzte Geräte.</li>
<li>5G kann mehr Verbindungen gleichzeitig verarbeiten als WLAN – und das sicherer, stabiler und über größere Flächen.</li>
</ul>
<p><strong>4. 5G + Edge = lokal, sicher und kontrolliert</strong></p>
<ul>
<li>Unternehmen wollen oft, dass Daten das Gelände nicht verlassen → Edge sorgt für lokale Verarbeitung, 5G für sichere Übertragung innerhalb des Campus.</li>
<li>So gelangen wir zu dem nächsten wichtigen Begriff.</li>
</ul>
<p><strong>Das Campus Netz.</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph -->Campus-Netz besteht aus eigenen Antennen und einer lokalen 5G-Infrastruktur, die auf dem Firmengelände installiert wird. Es kann entweder vollständig autark betrieben werden oder mit dem öffentlichen Mobilfunknetz kombiniert sein. Die Datenkommunikation erfolgt über exklusive Funkressourcen und ein ausschließlich lokales Industriespektrum, wodurch Ihre Daten das Gelände Ihres Unternehmens nicht verlassen. Unternehmen wie Verizon sind also unter anderem Anbieter von Campusnetzen im 5G-Bereich.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:heading --></p>
<h2 class="wp-block-heading">Wie sieht die praktische Umsetzung aus?</h2>
<p><!-- /wp:heading --></p>
<p><!-- wp:paragraph -->Nachdem wir die technologischen Grundlagen verstanden haben, stellt sich die Frage: Was braucht ein Unternehmen, um eine Smart Factory mit 5G-Campusnetz auszustatten – und wie hoch sind die Kosten?</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:heading {"level":3} --></p>
<h3 class="wp-block-heading">Industrielle 5G für eine Fabrik &#8211; Komponente</h3>
<p>1. Privates (lokales) 5G-Netz (sog. Campusnetz)</p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Funktioniert autark vom öffentlichen Netz.</li>
<li>Bietet volle Kontrolle, hohe Sicherheit und garantierte Bandbreite.</li>
<li>Ideal für Maschinenkommunikation, autonome Systeme, Sensorik.</li>
<li>Vertrag mit einem Anbieter</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>2.Industrievertrag oder 5G-Campuslösung bei Telekom, Vodafone, Verizon, etc.</p>
<ul>
<li>Es gibt Service-Level-Agreements (SLA) für Zuverlässigkeit und Latenz.<br />Teils wird sogar das Netz auf deinem Gelände gebaut und betrieben.</li>
</ul>
<p>3. 5G-Hardware:</p>
<ul>
<li>5G-fähige Router/Gateways für Maschinen.</li>
<li>Sensoren, Kameras, Roboter, etc., mit 5G-Modulen.</li>
<li>Basisstationen (kleine 5G-Antennen) auf dem Firmengelände.</li>
</ul>
<p>4. SIMs oder eSIMs</p>
<p>Jedes Gerät braucht eine eigene 5G-Verbindung.<br />Die Karten sind oft speziell für IoT mit Konfigurationsoptionen (z. B. feste IP, VPN). </p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Das Campusnetz-Angebot für Unternehmen</strong></h2>
<p>Verizon vermarktet seine Leistungen als &#8222;Verizon Private 5G Network&#8220; oder &#8222;Private Wireless with Edge&#8220;</p>
<p>Integriert mit Edge Computing (AWS Wavelength oder On-Premise) und verfügbar als:</p>
<ul>
<li>On-Premises Deployment (vollständig lokal)</li>
<li>Managed Service (Verizon betreibt das Netz für den Kunden)</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Technische Merkmale</strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong></strong></span></p>
<ul>
<li>
<p>Nutzung von <strong>lizenzierter 5G-Frequenz (CBRS in den USA)</strong> oder <strong>dedizierter Infrastruktur</strong></p>
</li>
<li>
<p><strong></strong>Kombination mit MEC (Mobile Edge Computing)</p>
</li>
<li>
<p>Netzwerk-Slicing, Quality-of-Service-Steuerung</p>
</li>
<li>
<p>Verschlüsselt, isoliert vom öffentlichen Netz</p>
</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Anwendungsbeispiele Kunde / Sektor</strong></h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_accordion et_pb_accordion_2">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_11  et_pb_toggle_open">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Häfen / Logistik</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Automatisierte Kräne, Tracking von Gütern</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_12  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Fabriken</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Maschinendaten in Echtzeit, autonome Fahrzeuge</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_13  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Krankenhäuser</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Sichere Kommunikation, sensorgestützte Medizintechnik</p></div>
			</div><div class="et_pb_toggle et_pb_module et_pb_accordion_item et_pb_accordion_item_14  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h5 class="et_pb_toggle_title">Universitäten</h5>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Smart Campus, Forschung mit AR/VR</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-size: x-large;"><strong>Beispielberechnung. Zusammenfassung der Kosten (laut Internet-Recherche)</strong></span></p>
<p><span style="font-size: x-large;"><strong></strong></span></p>
<table>
<thead>
<tr>
<td><span style="font-size: large;"><strong>Komponente</strong></span></td>
<td><span style="font-size: large;"><strong>Geschätzte Kosten (USD)</strong></span></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Funkhardware</strong></td>
<td><strong>500.000</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Netzwerkinfrastruktur</strong></td>
<td><strong>300.000</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Software und Lizenzen</strong></td>
<td><strong>200.000</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Installation und Integration</strong></td>
<td><strong>150.000</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Gesamtkosten</strong></td>
<td><strong>1.150.000</strong></td>
</tr>
</thead>
</table></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_11  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Einführung eines privaten 5G-Netzes ist also mit erheblichen Investitionen verbunden – oft über eine Million US-Dollar. Für Großunternehmen jedoch sind diese Kosten angesichts der Effizienzgewinne und Wettbewerbsvorteile langfristig vertretbar.</p>
<p>Ein konkretes Beispiel für eine solche Umsetzung ist das Werk von <strong>Corning</strong> in North Carolina. Hier hat <strong>Verizon</strong> ein vollständiges privates 5G-Netzwerk installiert – inklusive Edge-Computing über <strong>AWS Outposts</strong>, Netzwerkinfrastruktur, SIM-Karten, Sicherheitskomponenten und Netzwerkmanagement.Das Ziel: Corning sollte sich voll auf Produktionsprozesse konzentrieren können, während Verizon die gesamte Netzwerktechnologie als <em>Managed Service</em> übernimmt.</p>
<p>Obwohl keine offiziellen Zahlen veröffentlicht wurden, geben <strong>Branchenanalysen</strong> zumindest eine Orientierung. Laut einem Bericht von <em>Light Reading</em> bewegen sich die Investitionen für ein vollwertiges privates 5G-Netzwerk typischerweise zwischen <strong>250.000 und 1,2 Millionen US-Dollar</strong> – abhängig von Größe, Infrastruktur und kundenspezifischen Anforderungen.</p>
<p><strong>Wie sieht es mit der Verbreitung von 5G-Campusnetzen in USA und den Chancen für Verizon auf einen großen Markt aus?</strong></p>
<p><strong>Marktentwicklung</strong>: Der US-Markt für private 5G-Netze verzeichnet ein starkes Wachstum. Im Jahr 2022 wurde der Markt auf etwa 419 Millionen USD geschätzt und soll bis 2030 auf über 10 Milliarden USD anwachsen, mit einer jährlichen Wachstumsrate von 52,7%.<a href="https://www.grandviewresearch.com/industry-analysis/us-private-5g-network-market-report?utm_source=chatgpt.com"> Grand View Research</a></p>
<p><strong>Einsatzgebiete</strong>: Private 5G-Netze werden in verschiedenen Sektoren implementiert, darunter: </p>
<ul>
<ul>
<li><strong>Industrie</strong>: Unternehmen wie Tesla und Toyota nutzen private 5G-Netze in ihren Produktionsstätten.</li>
<li><strong>Gesundheitswesen</strong>: Einrichtungen wie die Cleveland Clinic setzen auf private 5G-Infrastrukturen für digitale Krankenhauslösungen.</li>
<li><strong>Bildung</strong>: Universitäten wie die Arizona State University und die University of Virginia integrieren private 5G-Netze in ihre Campus-Infrastrukturen.</li>
<li><strong>Veranstaltungen</strong>: Großveranstaltungen wie das Formel-1-Rennen in Miami nutzen temporäre private 5G-Netze zur Verbesserung der Konnektivität für Teilnehmer und Organisatoren</li>
</ul>
</ul>
<p><strong>Technologische Grundlage: CBRS – das Rückgrat für private Netze</strong></p>
<p>Ein technischer Schlüssel zur Verbreitung in den USA ist das Citizens Broadband Radio Service (CBRS)-Spektrum im 3,5-GHz-Bereich. Dieses Modell erlaubt Unternehmen den Aufbau und Betrieb eigener 5G-Netze mit dediziertem Frequenzzugang – ein zentraler Unterschied zum traditionellen Mobilfunkmarkt, bei dem Frequenzen teuer ersteigert werden müssen.</p>
<h2><strong>Welche Rolle kann Verizon in diesem wachsenden Markt spielen?</strong></h2>
<p><strong>Technologischer Fokus auf Hochleistungs-5G (mmWave &amp; C-Band</strong>)</p>
<p>Autonomes Fahren und IoT brauchen: hohe Bandbreite (z. B. für Sensor- und Videodaten), extrem niedrige Latenz (z. B. bei Reaktionen im Verkehr), Zuverlässigkeit bei hoher Gerätedichte (z. B. im urbanen Raum). Verizon hat gezielt in mmWave und C-Band investiert – diese sind technologisch ideal für solche Anwendungen.</p>
<p><strong>Edge-Computing-Partnerschaft mit AWS (Wavelength)</strong></p>
<p>Für Echtzeitanwendungen (wie Fahrzeugnavigation oder Predictive Maintenance) ist Edge Computing entscheidend. Verizon hat hier eine führende Partnerschaft mit Amazon Web Services – das ist ein starkes Alleinstellungsmerkmal.Dadurch können autonome Fahrzeuge, Sensoren oder Roboter direkt vor Ort Daten verarbeiten, ohne die Latenz einer zentralen Cloud.</p>
<p><strong>Strategischer Fokus auf Geschäftskunden &amp; industrielle Anwendungen</strong>Verizon vermarktet gezielt private 5G-Campusnetze, z. B. für: Smart Factories, Lagerautomatisierung, LogistikzentrenDiese Märkte werden durch die IoT-Expansion massiv wachsen.</p>
<h2><strong>Wann könnte Verizon besonders profitieren?</strong></h2>
<p>Basierend auf aktuellen Marktdaten und technologischem Reifegrad ergeben sich folgende Zeithorizonte für eine breitere wirtschaftliche Nutzung:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<td>
<p><strong>Bereich</strong></p>
</td>
<td>
<p><strong>Massentauglich / intensive Nutzung ab</strong></p>
</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>
<p><strong>Industrial IoT</strong></p>
</td>
<td>
<p>2026–2028 (5G-Campus + Edge Computing)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p><strong>Consumer IoT</strong></p>
</td>
<td>
<p>bis 2026 (Smart Home, Wearables)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p><strong>Autonomes Fahren (Level 4+)</strong></p>
</td>
<td>
<p>frühestens 2028–2030</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p><strong>Smart Cities &amp; Infrastruktur</strong></p>
</td>
<td>
<p>ab ca. 2030</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />Verizon ist technologisch gut aufgestellt, um vom Ausbau intelligenter, vernetzter Systeme in Industrie und Infrastruktur zu profitieren. Wie schnell sich dieses Potenzial realisieren lässt, hängt jedoch stark von regulatorischen Rahmenbedingungen, Kundenakzeptanz und Marktreife ab – die Theorie ist vielversprechend, die Realität bleibt dynamisch.</p>
<ul>
<ul></ul>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_12">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_12  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_team_member et_pb_team_member_1 clearfix  et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_team_member_image et-waypoint et_pb_animation_off"><img decoding="async" width="768" height="512" src="https://zukunft-technik.de/wp-content/uploads/2025/11/YK.jpg" alt="Yevgeniy Kucherskyy" srcset="https://zukunft-technik.de/wp-content/uploads/2025/11/YK.jpg 768w, https://zukunft-technik.de/wp-content/uploads/2025/11/YK-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 768px, 100vw" class="wp-image-4869" /></div>
				<div class="et_pb_team_member_description">
					<h4 class="et_pb_module_header">Yevgeniy Kucherskyy</h4>
					<p class="et_pb_member_position">Content Marketer, Autor</p>
					<div><p>Seit Jahren erkläre ich Technik und unterstütze Technologieunternehmen bei ihrer Kommunikation im Netz. Mein Ansatz, Technik und Wirtschaft zusammen zu betrachten, hat sich als sehr hilfreich erwiesen: Inhalte gewinnen dadurch an Qualität, Tiefe und Reichweite. Auch für Investoren – von privaten Börsenanlegern bis hin zu Firmen, die ihr Know-how durch Übernahmen erweitern möchten – kann diese Perspektive wertvoll sein. So eröffnen sich auch kleineren Wirtschaftsakteuren bessere Chancen, die richtigen Investoren zu erreichen.</p></div>
					
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/verizon-5g-als-zentrales-zukunftsthema/">Verizon: 5G als zentrales Zukunftsthema</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://zukunft-technik.de/verizon-5g-als-zentrales-zukunftsthema/feed/</wfw:commentRss>
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			<dc:creator>Kucherskyy</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Taktische Drohnen für Spezialkräfte</title>
		<link>https://zukunft-technik.de/taktische-drohnen/</link>
					<comments>https://zukunft-technik.de/taktische-drohnen/#respond</comments>
		
		
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 16:43:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anwendungen & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Drohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Name AeroVironment fiel bereits im letzten Jahr oftmals in der internationalen Presse im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg. Das USA-Unternehmen ist Hersteller der Kamikazedrohnen Switchblade, die in der Lage sind, autonome Luftattacken auf Bodenziele durchzuführen. Zum Unternehmensportfolio gehören unter anderem fortschrittliche Lösungen für unbemannte Bodenfahrzeuge, kommerzielle Lösungen für elektrische Helikopter-Drohnen usw. &#160; Diesmal handelt es [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/taktische-drohnen/">Taktische Drohnen für Spezialkräfte</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Name <a href="https://www.avinc.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AeroVironment</a> fiel bereits im letzten Jahr oftmals in der internationalen Presse im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg. Das USA-Unternehmen ist Hersteller der Kamikazedrohnen Switchblade, die in der Lage sind, autonome Luftattacken auf Bodenziele durchzuführen. Zum Unternehmensportfolio gehören unter anderem fortschrittliche Lösungen für unbemannte Bodenfahrzeuge, kommerzielle Lösungen für elektrische Helikopter-Drohnen usw. &nbsp;</p>



<p>Diesmal handelt es sich um eine Teamarbeit mit dem deutschen Rüstungskonzern <a href="https://www.rheinmetall.com/de/rheinmetall_ag/home.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rheinmetall</a>. Der Anlass ist ein durch einen NATO-Staat angemeldetes Auswahlverfahren für die Beschaffung einer Kleindrohne für Spezialkräfte und infanteristische Anwendungen. Nun bewerben sich Rheinmetall und AeroVironment bei dieser Ausschreibung zusammen.</p>



<p>Gefordert werden: die Einsatzreichweite von 30 Kilometern, eine kompakte Größe und ein dementsprechend kleines Gewicht von maximal zehn Kilogramm. Vorgesehen wird ein unkomplizierter Start aus der Hand.</p>



<p>Die Erfahrungen beider Firmen sollen große Synergien zum Leben erwecken. Wie genau sich die Geschäftspartner bei diesem Vorhaben ergänzen, geben die Unternehmen nicht preis.</p>



<p>Die Rheinmetall Technical Publications verfügt über das erforderliche und spezifische Know-how hinsichtlich der Einführung, Betreuung und kundenspezifischen Anpassungen von Drohnensystemen.</p>



<p>AeroVironment ist ein erfahrener Entwickler und Hersteller von unbemannten luftgestützten Systemen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://zukunft-technik.de/taktische-drohnen/">Taktische Drohnen für Spezialkräfte</a> erschien zuerst auf <a href="https://zukunft-technik.de">Zukunft der Technik</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Kucherskyy</dc:creator></item>
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