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	<title>Adipositasblog</title>
	<link>http://www.adipositasblog.de</link>
	<description>Informationen rund um Adipositas, Übergewicht und Abnehmen</description>
	<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 14:25:46 +0000</pubDate>
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		<title>Politische Agenda für die “Generation Chips”</title>
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		<comments>http://www.adipositasblog.de/2008/02/08/politische-agenda-fur-die-generation-chips/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 11:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adipositasblog Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Adipositas und Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Nationale Verzehrstudie hat das Thema übergewichtiger Kinder und Jugendlicher wieder in die öffentliche Diskussion gebracht. Edmund Fröhlich und Susanne Finsterer haben in ihrem Buch &#8220;Generation Chips&#8221; eine Reihe von Vorschlägen gemacht, wie man auf das Problem adipöser Kinder und Jugendlicher reagieren könne. Hier ein Auszug aus dem Buch:
Man muss davon ausgehen, dass jedes vierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.adipositasblog.de/wp-content/uploads/2008/02/kind_b.jpg' alt='Kind' /><br />
Die <a href="http://www.adipositasblog.de/2008/01/31/was-sagt-uns-die-nationale-verzehrstudie/">Nationale Verzehrstudie </a>hat das Thema übergewichtiger Kinder und Jugendlicher wieder in die öffentliche Diskussion gebracht. <a href="http://www.adipositasblog.de/2008/02/05/bildung-ist-die-beste-pravention/">Edmund Fröhlich</a> und Susanne Finsterer haben in ihrem Buch <a href="http://www.generation-chips.de/">&#8220;Generation Chips&#8221; </a>eine Reihe von Vorschlägen gemacht, wie man auf das Problem adipöser Kinder und Jugendlicher reagieren könne. Hier ein Auszug aus dem Buch:</p>
<blockquote><p>Man muss davon ausgehen, dass jedes vierte Kind übergewichtig bzw. jedes fünfte fettsüchtig ist und nach Schätzungen auch noch jedes fünfte Kind in Deutschland an einer psychischen Störung leidet (hier gibt es sicherlich eine Schnittmenge). Angesichts dieses epidemischen Kinderleids erscheint uns die Forderung nach Einsatz des Staates gerechtfertigt. Ansätze gibt es, aber sie sind so zaghaft, dass sie nur wenig bewirken werden. Ärzte und Therapeuten auf der einen und Eltern auf der anderen Seite können viel tun, allerdings immer mit dem Gegenwind der Gesellschaft. Die kleinen Patienten sind stigmatisiert und viele von ihnen erhalten keine elterliche Unterstützung - iom Gegenteil, sie werden in der Ausbildung der Krankheit von denselben bewusst oder unbewusst noch gefördert. </p>
<p>Wir stellen fest, dass wir bei der Bekämpfung der Adipositas so frühg wie möglich ansetzen müssen, damit die Neigung zur Krankheit bei den Patienten in einem Stadium erkannt wird, in dem noch das Leben mit einem Normalgewicht ermöglicht werden kann. Prophylaxe steht also an erster Stelle, und hier gibt es einiges zu tun, denn wir blicken auf ein großes Vakuum innerhalb der Gesellschaft. Selbstverständlich anerkennne wir Aktionen, die von der Industrie oder Verbänden gesteuert werden und die Beweglichkeit der Kinder fördern sollen. Das ist erfreulich und unterstützenswert. Nur werden sie die schon übergewichtigen Kinder nicht erreichen, weil sie von solchen Aktionen nichts wissen oder nicht den Mut finden, teilzunehmen. Die adipösen Kids schämen sich ihrer Schwerfälligkeit, bei der Bewegung und können mit den anderen Kindern nicht mithalten. Eine doppelte bedauernswerte Frustration. <strong></p>
<p>Wie kann der Staat Einfuss nehmen? </strong></p>
<p>Prinzipiell durch Maßnahmen, die</p>
<p>- die Früherkennung der Krankheit fördern</p>
<p>- die Aufklärung, die ein Verständnis beim Umfeld schafft und damit die Stigmatisierung eingrenzt, dienen</p>
<p>- die Vernetzung der medizinischen und therapeutischen Versorgung stärken</p>
<p>- die Eltern verstärkt in die Sorgfaltspflicht der Erziehung einbinden</p>
<p>Die am politischen Prozess Beteiligten verfügen über einen reichen Erfahrungsschatz bei der Bekämpfung von Epidemien von Süchten. Der Staat zeigt bereits große Präsenz bei der Eindämmung der Nikotinsucht und kleineren Maßnahmen im Bereich Drogen und Alkohol. Immer geht es dabei auch um den Schutz von Kindern und Jugendlichen. </p>
<p>Bei der Bekämpfung von Adipositas muss dieser Aspekt in den Vordergrund gestellt werden. Die frühe Wichenstellung entscheidet über das spätere Gewicht des Kindes. </p>
<p>Deswegen fordern wir: </p>
<p>- Verpflichtende Ernährungsberatung währned der Schwangerschaft</p>
<p>- Die Einführung des Schulfaches &#8220;Gesundheitskunde&#8221; in der Grundschule (mit dem Schwerpunkt &#8220;Ernährung&#8221;)</p>
<p>- die schuluische Erziehung zum Trinken von Wasser. Wasser sollte auch während des Unterrichts getrunken werden</p>
<p>- die Kontrolle von Essen in Kitas und Ganztagsschulen nach gesundheitlichen Mindestanforderungen, die sich z.B. am Fettgehalt orientieren</p>
<p>- die Erweiterung des Schulsports (hier könnte man jeweils zwei Jahrgangsstufen zusammenpacken und verschiedene Sportarten zur Wahl anbieten, damit Übergewichtige nicht stigmatisiert werden und sich zumindest eine Sportart aussuchen können, in der sie sich am ehesten zurechtfinden)</p>
<p>- die Ergänzung des Schulsports um Fördergruppen, die stadtteilbezogen unter kommunaler Verantwortung angeboten werden müssen und von den Kinderärzten verpflichtend vermittelt werden</p>
<p>- die Wiedereinführung schulmedizinischer Untersuchungen im zweijährigen Rhytmus. Übergewichtige Kinder müssen sich von da an quartalsmäßig zusammen mit mindestens einem Elternteil beim Kinderarzt einfinden</p>
<p>- die Aufnahme der Ernährungsberatung durch Kinderärtze bereits bei der Feststellung des Übergewichts</p>
<p>- die Sensibilisierung und umfassende Aufklärung der Kinderärzte (z.B. durch verpflichtende Fortbildungen), damit gewährleistet ist, dass die fettsüchtigen Kinder durch den Kinderarzt an das Jugendamt überstellt werden, wenn über einen langen Zeitraum hinweg die Eltern erkennbar die Unterstützung bei der Gewichtsabnahme verwehren</p>
<p>- die Sensibilisierung zur aktiven Einbindung der Straftatbestände &#8220;unterlassene Hilfeleistung&#8221;, &#8220;Vernachlässigung&#8221; und &#8220;Kindesmisshandlung&#8221;, wenn sich unter der Obhut des Jugendamtes die Ernährungssituation in einer betroffenen Familie nicht ändert</p>
<p>Der letzte Punkt ist am kontroversesten. Denn wer wünscht schon eine Einmischung ins Privatleben? Gurtpflicht, Rauchverbote, Geschwindigkeitsbegrenzungen - alles schwer durchsetzbar. Wenn es um das Wohl von Kindern geht, gerät die öffentliche Meinung jedoch in Schieflage. Jugendliche Amokläufer, Eltern, die ihre Kinder an die Heizung binden, schlagen, verhungern lassen, töten oder ermorden. Schnell wird recherchiert, ob das Jugendamt nicht doch schon einen Hinweis von den Nachbarn oder der Schule bekommen hat, rasch wünscht man sich den &#8220;Eingreifer-Staat&#8221;. Umso mehr, wenn schon erwogen worden war, das Sorgerecht zu entziehen und das Kind dann doch bei der gewalttätigen Mutter verblieb. Dann gibt es Fälle, da hätte man das Kind vielleicht doch lieber bei den Eltern belassen sollen. Ein fürchterlich komplexer Bereich mit sehr differenzierten individuellen Problemstellungen. Und dennoch sagen wir: </p>
<p>Wenn Eltern ihr fettsüchtiges Kind trotz kinderärztlicher Hinweise oder Ansprache von Lehrern und Ärzten des schulmedizinischen Dienstes nicht kompetent behandeln lassen, ist dies - je nach Schweregrad und Uneinsichtigkeit - eine Form von &#8220;Vernachlässigung&#8221; oder &#8220;unterlassener Hilfeleistung&#8221; und damit ein Straftatbestand. &#8220;Nicht kompetent behandeln lassen&#8221; heisst, dass die Hinzuziehung weiterer Therapeuten abgelehnt oder eine Kur verweigert wird - obwohl der Hausartz oder Kinderarzt auf die Gefahren von Übergewicht und Fettsucht beim eigenen Kind deutlich hinweist. Das erscheint uns wichtig, damit der Kinderarzt eine Handhabe hat, eine Sanktionsmöglichkeit. Ein Ansatz von Autorität, der weit über die ärztliche Schweigepflicht hinausreicht. </p>
<p>Kindesmisshandlung sehen wir gegeben, wenn die Eltern mehr tun, als untätig zuzuschauen. Wenn zuhause bewusst fett gekocht wird, weil man sich &#8220;von einem Arzt keine Vorschriften machen lassen will&#8221;, &#8220;weil man besser weiss, was gut für das Kind ist&#8221;. Die Verletzungen sind nicht durch Blutergüsse ersichtlich, auch nicht durch gebrochene Knochen. Aber die Schädigung der Gesundheit kann so nachhaltig sein, dass sie zu einem früheren Tod führt und auf jeden Fall zu einer Reihe von assoziierten Krankheiten. Eine besonders perfide Art der Misshandlung. </p>
<p>Ältere Kinder und Jugendliche können Ernährungsprotokolle führen und im Gespräch mit Vertretern von Jugendämtern Auskunft über das vorgegebene Essverhalten geben. Eine mögliche Sorge aufgrund einer Nichtüberprüfbarkeit haben wir nicht. </p>
<p>Jahrzehntelange Aufklärung über die Notwendigkeit einer gesunden Lebensführung ging an den betroffenen Familien scheinbar spurlos vorüber. Wir freuen uns über staatliche Maßnahmen zur Förderung von Bewegung und hochwertigem Essen, möchtne aber das Bewusstsein dort schärfen, wo der Brennpunkt liegt: bei Menschen, die sich nicht mit den schicken Ball spielenden Familien auf den ermuternden Werbeplakaten identifizieren. </p></blockquote>
<p>(foto: istock)</p>
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		<title>Finanzhof: Adipositas muss nicht krankhaft sein</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 10:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adipositasblog Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Adipositas und Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[ Kosten für eine Adipositas-Behandlung? Nach Ansicht des Bundesfinanzhofs nicht in jedem Falle von der Steuer abzusetzen. Denn Adipositas - davon geht der Finanzhof aus - muss nicht unbedingt krankhaft sein, wie der Steuerratgeber-Blog meldet. Nur mit einem amtsärztlichen Attest können die von Adipositas verursachten Krankheitskosten steuerlich angerechnet werden. Aus dem Attest muss zweifelsfrei entnommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left"src='http://www.adipositasblog.de/wp-content/uploads/2008/02/speck_bb.thumbnail.jpg' alt='speck' /> Kosten für eine Adipositas-Behandlung? Nach Ansicht des Bundesfinanzhofs nicht in jedem Falle von der Steuer abzusetzen. Denn Adipositas - davon geht der Finanzhof aus - muss nicht unbedingt krankhaft sein, wie der <a href="http://www.steuerratgeber-blog.de/wordpress/2007/11/13/adipositas-kosten-fur-abmagerungskur-nur-mit-attest-abziehbar/">Steuerratgeber-Blog</a> meldet. Nur mit einem amtsärztlichen Attest können die von Adipositas verursachten Krankheitskosten steuerlich angerechnet werden. Aus dem Attest muss zweifelsfrei entnommen werden können, dass die Person krank ist und die Kosten für die daraus resultierende Behandlung medizinisch indiziert ist. Im Steuerratgeber-Blog heisst es weiter: </p>
<blockquote><p>
Der Bundesfinanzhof (BFH) geht davon aus, dass Adipositas (starkes Übergewicht und zu viel Körperfett) nicht krankhaft sein muss. Durch eine Abmagerung werden nicht unmittelbar Krankheiten therapiert, die infolge von Übergewichtigkeit entstanden sind. Auch viele gesunde Menschen mit Übergewicht unterziehen sich Diäten, Abmagerungskuren, chirurgischen Fettabsaugungen, Psychotherapien, Sportprogrammen und anderen Maßnahmen zur Gewichtsreduktion. Um die Kosten für solche Maßnahmen steuerlich abziehen zu können, brauchen daher laut BFH auch stark Übergewichtige ein vor Behandlungsbeginn erstelltes amtsärztliches Attest.</p></blockquote>
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		<title>Bildung ist die beste Prävention</title>
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		<comments>http://www.adipositasblog.de/2008/02/05/bildung-ist-die-beste-pravention/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 23:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adipositasblog Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Adipositas und Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Edmund Fröhlich ist Geschäftsführer der medinet Spessart-Klinik. In dieser Funktion und als Autor des Buches &#8220;Generation Chips. Computer und Fastfood – was unsere Kinder in die Fettsucht treibt&#8221; ist er Spezialist im Bereich Adipositas und dessen Therapie. Zur gerade erschienen &#8220;Nationalen Verzehrstudie&#8221; hat er für den adipositasblog folgenden Kommentar verfasst: 
&#8220;Es ist interessant, wie reflexartig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Edmund Fröhlich ist Geschäftsführer der <a href="http://www.spessart-klinik.de/">medinet Spessart-Klinik</a>. In dieser Funktion und als Autor des Buches <a href="http://www.generation-chips.de/">&#8220;Generation Chips. Computer und Fastfood – was unsere Kinder in die Fettsucht treibt&#8221;</a> ist er Spezialist im Bereich Adipositas und dessen Therapie. Zur gerade erschienen<a href="http://www.bmelv.de/cln_045/nn_754188/DE/03-Ernaehrung/04-Forschung/NationaleVerzehrsstudie/NVS2__Ergebnisse.html__nnn=true"> &#8220;Nationalen Verzehrstudie&#8221;</a> hat er für den adipositasblog folgenden Kommentar verfasst: </em></p>
<p>&#8220;Es ist interessant, wie reflexartig fast alle Medien auf „neue“ politische Meldungen aus Berlin reagieren, wie jetzt, als die nationale Verzehrstudie vorgestellt wurde: Verbraucherschutzminister Seehofer beklagt - mit einer Karotte in der Hand - bei der Pressekonferenz die Probleme, weist auf die (längst bekannten) Ursachen und die zu erwartenden Krankheitsfolgen hin - und schon rauscht es im deutschen Blätterwald. „Deutsche sind zu dick“ ist da zu lesen, „Abiturienten sind schlanker“, und so weiter, und so weiter. </p>
<p>Die Situation ist jedoch noch viel schlimmer, ja, tragisch: Es gibt bereits heute einige Millionen Menschen in Deutschland, darunter nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendiche, die wegen ihrem Übergewicht krank sind, nämlich adipös bzw. fettsüchtig. Sie haben Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, orthopädische und psychische Krankheiten sowie im Privat- und Berufsleben enorme Schwierigkeiten.</p>
<p>Aus der langjährigen Klinikerfahrung sind mir Erfahrungen mit diesen Menschen bekannt. In meinem Buch „Generation Chips“ sind die Forderungen, die sich daraus aus meiner Sicht ergeben, klar benannt. </p>
<p>Die Einführung eines Schulfaches &#8220;Gesundheitskunde&#8221; wäre ein solcher Schritt, die Erweiterung des Schulsports mit besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse dickerer Kinder, eine frühstmögliche Sensibilisierung der Eltern für Ernährungsfragen und Wiedereinführung schulmedizinischer Untersuchungen. </p>
<p>Prävention und Aufklärung sind zweifelsfrei wichtig. Allerdings haben sie seit der Trimm-Dich-Pfad-Bewegung in den 70er Jahren keinen nachhaltigen Erfolg gebracht. Wenn überhaupt, kann man sagen: Bildung ist die beste Prävention gegen Fettsucht! </p>
<p>Doch darauf darf man sich nicht ausruhen. Gerade die, die von Fettsucht bedroht sind, brauchen dringend Hilfe. Deshalb muss es aktuell oberste Priorität haben, möglichst vielen adipositas-gefährdeten Menschen klarzumachen, dass sie einen Anspruch auf Therapie haben. Denn im akuten Fall könnte das der erste Schritt auf dem Weg zur tatsächlichen Verbesserung des Lebens dieser Menschen sein.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was sagt uns die “Nationale Verzehrstudie”?</title>
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		<comments>http://www.adipositasblog.de/2008/01/31/was-sagt-uns-die-nationale-verzehrstudie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 18:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adipositasblog Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ernährung und Abnehmen]]></category>

		<category><![CDATA[Adipositas und Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Kinder und Jugendliche]]></category>

		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die &#8220;Nationale Verzehrstudie&#8221;, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde, hat endlich viele Vorurteile bestätigt, die vielen Bundesbürgern im Kopf herumschwirren. Dass die Hälfte aller Deutschen übergewichtig ist etwa. Oder dass ärmere Menschen aus niedrigeren Bildungsschichten häufiger zu dick sind als Abiturienten und Hochschulabsolventen. Dass Einkommen und Körperfülle zusammenhängen. Dass Jüngere schlanker sind als Ältere, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.adipositasblog.de/wp-content/uploads/2008/01/pizzamann.jpg' alt='pizzamann.jpg' /><br />
Die <a href="http://www.bmelv.de/cln_044/nn_752314/DE/03-Ernaehrung/04-Forschung/NationaleVerzehrsstudie/NVS2__node.html__nnn=true">&#8220;Nationale Verzehrstudie&#8221;</a>, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde, hat endlich viele Vorurteile bestätigt, die vielen Bundesbürgern im Kopf herumschwirren. Dass die <a href="http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~ED93DF00263ED47949AEB817D0EBDF7E0~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Hälfte aller Deutschen übergewichtig </a>ist etwa. Oder dass<a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/dumm-macht-dick/?src=AR&#038;cHash=2ef3f0e4e6"> ärmere Menschen aus niedrigeren Bildungsschichten</a> häufiger zu dick sind als Abiturienten und Hochschulabsolventen. Dass Einkommen und Körperfülle zusammenhängen. Dass Jüngere schlanker sind als Ältere, Singles dünner als Verheiratete. Und natürlich dass wir falsch essen: zu viel, zu fett, zu salzig. </p>
<p>Jeder zehnte Junge an Haupt- und Realschulen hat extremes Übergewicht, so die Studie - am Gymnasium ist es jeder 20. Bei Mädchen gibt es noch einen stärkeren Unterschied zwischen Gewicht und Bildung. Allein warum das so ist - das beantwortet die Studie nicht. Der Zusammenhang ist für die Medien schnell herzustellen: Bildung macht schlank, Dummsein macht Dick, keine Bildung = übles Fastfood + Fernsehen = Übergewicht. Und andersrum: Bildung + Geld = Biogemüse + Sport = Normalgewicht. Doch ganz so einfach ist es eben auch nicht. Studien, die belegen, dass gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen <a href="http://www.adipositasblog.de/2007/10/16/hartz-iv-genugt-nicht-fur-gesunde-ernahrung/">mit Hartz IV praktisch nicht zu finanzieren</a> ist, wurden jedoch nirgends ausgebuddelt. Und auch Hinweise darauf, dass überhaupt<a href="http://www.newscientist.com/channel/opinion/mg19726395.500"> wissenschaftlich überhaupt noch nicht geklärt ist, ob zu reichliche Nahrungsaufnahme tatsächlich Schuld ist am Übergewicht</a>, taucht nirgendwo auf. </p>
<p>Bleibt die Frage, wie man darauf reagiert. Bundesverbraucherschutzminister Seehofer kündigt einmal mehr an, keine &#8220;Olympiade der Verbote&#8221; starten zu wollen (wahrscheinlich eine nette Umschreibung fürs Nichtstun) und rät erst einmal: &#8220;Kaufen Sie niemals hungrig ein!&#8221;. Krankenkassen wie die AOK warnen vor explodierenden Kosten durch Adipositas-Folgeerkrankungen. Und<a href="http://www.adipositasblog.de/2008/01/16/dicke-haben-ein-imageproblem/"> Vorurteile gegenüber Dicken </a>werden durch die Studie wieder einmal Auftrieb bekommen haben. Und doch könnte die Studie auch ihr Gutes haben - wenn sie etwa dazu führt, dass mehr Sportunterricht und Ernährungsstunden in der Schule durchgesetzt werden. Mal sehen, ob sich dieses Mal etwas tut.<br />
(foto: istock)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Großbritannien: Essensmarken für Gemüse</title>
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		<comments>http://www.adipositasblog.de/2008/01/27/essensmarken-fur-gemuse/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 11:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adipositasblog Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ernährung und Abnehmen]]></category>

		<category><![CDATA[Adipositas und Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Kinder und Jugendliche]]></category>

		<category><![CDATA[Generation Chips]]></category>

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		<description><![CDATA[
Großbritannien will einen neuen Weg probieren, um das grassierende Übergewichtsproblem im eigenen Land zu lösen: Laut einer nun vorgestellten Regierungsstudie sollen künftig sozial Schwache Gutscheine erhalten, mit denen sie in Supermärkten gesunde Lebensmittel einkaufen können. Außerdem sollen Geld- und Sachprämien dazu motivieren abzuspecken - und das Gewicht zu halten.
&#8220;Healthy Weight, Healthy Lives&#8221; heisst der Report [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left"src='http://www.adipositasblog.de/wp-content/uploads/2008/01/fraueinkauf.thumbnail.jpg' alt='fraueinkauf.jpg' /><br />
Großbritannien will einen neuen Weg probieren, um das grassierende Übergewichtsproblem im eigenen Land zu lösen: Laut einer nun vorgestellten Regierungsstudie sollen künftig sozial Schwache Gutscheine erhalten, mit denen sie in Supermärkten gesunde Lebensmittel einkaufen können. Außerdem sollen Geld- und Sachprämien dazu motivieren abzuspecken - und das Gewicht zu halten.</p>
<p><a href="http://www.dh.gov.uk/en/Publicationsandstatistics/Publications/PublicationsPolicyAndGuidance/DH_082378">&#8220;Healthy Weight, Healthy Lives&#8221;</a> heisst der Report des britischen Gesundheitsministeriums, in dem diese Vorschläge unterbreitet werden.  Sie sind ein weiterer Versuch Großbritanniens, das Übergewichtsproblem in den Griff zu bekommen. Denn Studien haben nicht nur gezeigt, dass ein Viertel aller erwachsenen Briten und ein Fünftel ihrer Kinder adipös sind - sie legten auch offen, dass britische Kinder <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/5096260.stm">doppelt so viel Salz und Fett</a> zu sich nehmen, wie gesund ist. Die<a href="http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/721/154323/"> Süddeutsche Zeitung</a> zählt weitere Ideen auf, die in der Regierungsstudie enthalten sind: </p>
<blockquote><p>
Zusätzlich zu finanziellen Verlockungen für einen gesunden Lebenswandel und Gewichtsverlust soll vor allem in den Schulen die Kehrtwende erzwungen werden. Die Zahl der Sportstunden soll von derzeit zwei pro Woche auf fünf erhöht werden. Darüber hinaus werden Jungen und Mädchen in Pflichtkochkursen nicht mehr lernen, wie man Pasteten und Pommes zubereitet, sondern Salate und Gemüsegerichte. Örtliche Behörden würden zudem die Vollmacht erhalten, Burgerbuden, Fish-’n-Chips-Shops und andere Fast-Food-Quellen in der Nähe von Schulen, Spielplätzen und Parks zu verbieten. Und in den Klassenzimmern soll eine Pausenbrotpolizei kontrollieren, welche ungesunden Leckereien die Kleinen von zu Hause mitbringen.</p></blockquote>
<p>Grund für den britischen Aktivismus dürfte wohl die Angst um das kostenlose britische Gesundheitssystem sein, das durch immer adipöse Menschen, die immer mehr und schwerwiegendere Adipositas-Folgeerkrankungen mitbringen, schon bald zu kolabieren droht. Wirkungsvolle Maßnahmen und schnelle Erfolge tun also not. Fragwürdig ist trotzdem, inwiefern es in die Persönlichkeitsrechte von armen Menschen eingreift, wenn man ihnen vorschreibt, welche Lebensmittel ihnen zustimmen - und wenn die Pausenbrotboxen von Schulkindern inspiziert werden.<br />
(Foto: istock)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gesund essen außer Haus: Tipps vom Experten</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/adipositasblog/~3/9ilDi-JkMzs/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 18:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adipositasblog Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Adipositas und Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch unser immer mobileres Leben essen viele Menschen immer seltener am heimischen Küchentisch, sondern immer häufiger außer Haus - ein Faktor, der es immer schwerer macht, zu kontrollieren, was tatsächlich gegessen wird. Gesund ist das oft nicht. 
&#8220;Essen außer Haus gehört für immer mehr Menschen zum Alltag. Für eine gesunde Ernährung ist das aber oft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch unser immer mobileres Leben essen viele Menschen immer seltener am heimischen Küchentisch, sondern immer häufiger außer Haus - ein Faktor, der es immer schwerer macht, zu kontrollieren, was tatsächlich gegessen wird. Gesund ist das oft nicht. </p>
<p>&#8220;Essen außer Haus gehört für immer mehr Menschen zum Alltag. Für eine gesunde Ernährung ist das aber oft nicht ideal&#8221;, sagt Dr. <a href="http://homepage.univie.ac.at/heinz.freisling/">Heinz Freisling</a> von der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Wien auf der Homepage des Kinder- und Elternnetzwerks <a href="http://www.planet1.net/news__801.html">planet1.net</a>. Freisling untersuchte im Rahmen des Forschungsprojekts <a href="http://www.nut.uoa.gr/hector/Home.asp">&#8220;HECTOR&#8221;</a> der Europäischen Union, welche Außer-Haus-Essgewohnheiten es gibt, wie sie sich auf die Gesundheit auswirken können und wie man seine Ernährung auch außer Haus verbessern kann. </p>
<p>Freisling und sein Team versuchen derzeit herauszufinden, welche Faktoren des Außer-Haus-Essens zu Herzinfarkt und Übergewicht befördern - und wollen dann Restaurants und Imbissen wie Konsumenten Tipps geben, wie man genau diese Faktoren aushebeln kann. Auf planet1.net heisst es dazu: </p>
<blockquote><p>Grundsätzlich gilt bei der Lebensmittelauswahl im Gasthaus dasselbe wie zu Hause: man soll auf eine ausgewogene Zusammensetzung und schonende Zubereitung der Speisen achten. Mit einem wesentlichen Unterschied, so Freisling: &#8220;Details wie beispielsweise Salzmenge, verwendete Fette und Warmhaltezeiten lassen sich im Gasthaus nicht kontrollieren.&#8221;</p>
<p>Da nicht alle Empfehlungen in allen Betriebstypen gleich gut funktionieren, spielen bei der Entwicklung konkreter Verbesserungen private Partner eine große Rolle: 13 Außer-Haus-Versorgungsunternehmen aller Größenordnungen - von McDonald&#8217;s über Coca Cola bis hin zum kleinen belgischen Gasthaus - testen die betriebliche Umsetzbarkeit der wissenschaftlichen Empfehlungen. Die Interessen der Konsumenten vertreten diverse Konsumentenschutzorganisationen. Von den Erfolgsaussichten der Zusammenarbeit ist Heinz Freisling überzeugt: &#8220;Wenn grundlegende Empfehlungen zur gesunden Ernährung eingehalten werden, kann Außer-Haus-Essen für alle eine Gewinn sein.&#8221;</p></blockquote>
<p>Auf weitere sachdienliche Hinweise und Tipps zum guten Essen unterwegs darf man gespannt sein.</p>
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		<title>Dicke haben ein Imageproblem</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 21:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adipositasblog Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Adipositas und Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen haben gravierende Vorurteile gegen Adipöse - eine Erkenntnis, die Marburger Forscher nun auch wissenschaftlich bestätigt haben. 
85 Prozent der Befragten glaubten danach, dass Adipöse für ihr starkes Übergewicht selbst verantwortlich seien - weil sie zu viel essen und sich zu wenig bewegen. Daran zeige sich - so die Forscher - wie wenig informiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen haben gravierende Vorurteile gegen Adipöse - eine Erkenntnis, die <a href="http://www.uni-marburg.de/nfg-adipositas">Marburger Forscher</a> nun auch wissenschaftlich bestätigt haben. </p>
<p>85 Prozent der Befragten glaubten danach, dass Adipöse für ihr starkes Übergewicht selbst verantwortlich seien - weil sie zu viel essen und sich zu wenig bewegen. Daran zeige sich - so die Forscher - wie wenig informiert viele Menschen über die vielfältigen Faktoren sind, die zu  starkem Übergewicht führen. </p>
<p>Doch mit diesem Ergebnis allein geben sich die Forscher nicht zufrieden. Sie versuchen nun herauszufinden, wie sich Vorurteile und Stigmatisierung gegenüber Übergewichtigen reduzieren lassen. &#8220;Wir konnten feststellen, dass stigmatisierende Einstellungen sich verringern, wenn mehr Wissen über die Adipositas und die verbreiteten Vorurteile vorhanden ist&#8221;, erläuterte Wissenschaftlerin Anja Hilbert gegenüber <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article1551287/Dicke_leiden_unter_falschen_Vorurteilen.html">Welt Online</a>. Welche konkreten Maßnahmen man daraus ableiten kann - daran arbeiten die Forscher noch.</p>
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		<title>Ostdeutsche sind die Dicksten</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 09:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adipositasblog Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Adipositas und Gesundheit]]></category>

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Und schon wieder eine neue Studie zum Thema Übergewicht in Deutschland - diesmal von Männerblättchen &#8220;Men&#8217;s Health&#8221;. Ergebnis: Die Männer in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern haben die dicksten Bäuche des Landes. Um die 98 Zentimeter Umfang hat der durchschnittliche Männerbauch in diesen Ländern - üppig im Vergleich zu mageren Hamburgern, die auf nur 94 Zentimeter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left"src='http://www.adipositasblog.de/wp-content/uploads/2008/01/bierbauch_istock_b.jpg' alt='Bauch' /><br />
Und schon wieder eine neue Studie zum Thema Übergewicht in Deutschland - diesmal von Männerblättchen <a href="http://www.menshealth.de/men-s-diet/uebergewichtsforschung/die-dicksten-deutschen-leben-im-osten.82042.htm">&#8220;Men&#8217;s Health&#8221;</a>. Ergebnis: Die Männer in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern haben die dicksten Bäuche des Landes. Um die 98 Zentimeter Umfang hat der durchschnittliche Männerbauch in diesen Ländern - üppig im Vergleich zu mageren Hamburgern, die auf nur 94 Zentimeter kamen. </p>
<p>Interessant dabei: In den selben Bundesländern leben auch die Frauen mit den umfangreichsten Bäuchen - und auch in Hamburg die mit den schlankesten. </p>
<p>Zum Hintergrund der Studie schreibt &#8220;Men&#8217;s Health&#8221;: </p>
<blockquote><p>Das Stuttgarter Institut für rationelle Psychologie befragte für Men&#8217;s Health rund 20000 Männer und Frauen zwischen 18 und 79 Jahren. Erstmals war der Bauchumfang Grundlage der Studie: Experten messen ihm eine höhere Bedeutung zu als dem bisher gültigen Body-Mass-Index (BMI). Bei mehr als 93 Zentimetern steigt das Risiko von Infarkten und Diabetes, 102 Zentimeter und mehr gelten als lebensgefährlich.</p></blockquote>
<p>Auch <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,527158,00.html">Spiegel Online</a> veröffentlicht weitere Ergebnisse der Studie. </p>
<p><em>Foto: istock</em></p>
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		<title>“Wii” hilft nicht beim Abnehmen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 19:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adipositasblog Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ernährung und Abnehmen]]></category>

		<category><![CDATA[Adipositas und Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Kinder und Jugendliche]]></category>

		<category><![CDATA[Generation Chips]]></category>

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		<description><![CDATA[Soll die neuartige Spielkonsole &#8220;wii&#8221; etwa einmal eine konstruktive Antwort auf die Generation Chips sein? Bei deren Computerspielen man sich so intensiv bewegen muss, dass Sport und Toben im Freien ersetzt werden? 
Hier kommt die traurige Nachricht für alle Freunde der weißkonsolenen Hampelei: Zumindest zum Abspecken taugt die &#8220;wii&#8221; nichts. Das haben Forscher der John [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soll die neuartige Spielkonsole <a href="http://www.nintendo.de/">&#8220;wii&#8221;</a> etwa einmal eine konstruktive Antwort auf die Generation Chips sein? Bei deren Computerspielen man sich so intensiv bewegen muss, dass Sport und Toben im Freien ersetzt werden? </p>
<p>Hier kommt die traurige Nachricht für alle Freunde der weißkonsolenen Hampelei: Zumindest zum Abspecken taugt die &#8220;wii&#8221; nichts. Das haben Forscher der <a href="http://www.ljmu.ac.uk/">John Moores University in Liverpool</a> jetzt in einer <a href="http://www.bmj.com/cgi/reprint/335/7633/1282?maxtoshow=&#038;HITS=10&#038;hits=10&#038;RESULTFORMAT=&#038;fulltext=wii&#038;searchid=1&#038;FIRSTINDEX=0&#038;resourcetype=HWCIT">Studie belegt</a>. </p>
<p>15 Minuten lang ließen die Forscher jugendlichen Probanden für die Untersuchung Computer spielen - zuerst vom Sessel aus an einer gewöhnlichen Konsole, der &#8220;xbox 360&#8243;, dann die bewegungsintensiveren Sportarten Tennis, Bowling und Boxen mit der &#8220;wii&#8221;. Ergebnis: Die Jugendlichen, die mit der &#8220;wii&#8221; spielten, verbrauchten nur 60 Kalorien mehr als die, im Sessel sitzend spielten, ohne sich zu bewegen. Daher, so die Forscher, ersetzt bewegungsintensiveres Computerspielen nicht wirklich das Herumbolzen, Fußballspielen - oder eben tatsächliches Bowlen, Boxen oder Tennis spielen. Allerdings geben die Mediziner auch zu, dass &#8220;wii&#8221; spielen immer noch besser ist als überhaupt keinen Sport zu treiben. </p>
<p>Fazit: Auch wenn &#8220;wii&#8221; spielen also zweifelsohne Spaß macht - zum Abspecken ist es nicht geeignet. </p>
<p>Ohne Widerspruch bleibt diese Studie aber nicht. Ein 25-jähriger US-Amerikaner versucht seit sechs Wochen, den Ruf der Fitness-&#8221;Wii&#8221; zu retten: In seinem <a href="http://wiinintendo.net/2007/01/15/wii-sports-experiment-results/">Weblog </a>dokumentiert er sein &#8220;Wii&#8221;-Experiment: tägliches Boxtraining mit der Konsole, dank dem er schon 4,5 Kilo abgenommen haben will&#8230;</p>
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		<title>Wie ich mich zum Abnehmen motiviert habe - und wie es jeder schaffen kann</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 19:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adipositasblog Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ernährung und Abnehmen]]></category>

		<category><![CDATA[Adipositas und Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Susanne Schmidt, 52 Jahre alt, hat es geschafft, über 50 Kilo in nur wenigen Monaten abzunehmen – u.a. mit Hilfe eines Besuches in der medinet Spessart Klinik, von dem sie auf adipositasblog bereits berichtete. Seitdem versucht sie, ihre Erfahrungen an Übergewichtige weiterzugeben, etwa durch ihre Homepage niewiederdick.info. Für den adipositasblog schreibt sie darüber, wie sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Susanne Schmidt, 52 Jahre alt, hat es geschafft, über 50 Kilo in nur wenigen Monaten abzunehmen – u.a. mit Hilfe eines Besuches in der medinet Spessart Klinik, von dem sie auf <a href="http://www.adipositasblog.de/2007/06/05/%e2%80%9enie-wieder-dick%e2%80%9c-%e2%80%93-eine-erfolgsgeschichte/">adipositasblog bereits berichtete</a>. Seitdem versucht sie, ihre Erfahrungen an Übergewichtige weiterzugeben, etwa durch ihre Homepage <a href="http://www.niewiederdick.info/">niewiederdick.info</a>. Für den adipositasblog schreibt sie darüber, wie sie sich dafür motiviert hat.</em></p>
<p><img src='http://www.adipositasblog.de/wp-content/uploads/2008/01/schmidt_neu_bb.jpg' alt='Susanne Schmidt neuneu' /><br />
<em>Susanne Schmidt früher - und heute (Fotos: screenshot niewiederdick.info)</em></p>
<p>132 Kilogramm habe ich vor ungefähr eineinhalb Jahren noch gewogen. Sieben Monate später waren es nur noch 75 kg – 57 kg weniger. Sie werden sagen:“ Wie hat die Frau das bloß geschafft? Wie kann man in so kurzer Zeit soviel abzunehmen? Wie hält man durch bis zu seinem Wunschgewicht?“ Vielleicht denken Sich auch: „So viel würde ich nie schaffen. So viel Willenskraft habe ich nicht.“</p>
<p>DOCH, haben Sie, sage ich nur. Wenn man sich nur immer wieder motivieren kann.</p>
<p>Mein Durchhaltevermögen und meine Willenskraft waren auch nie sonderlich groß. Mein Leben lang war ich dick und ich habe es nie geschafft, wirklich so viel abzunehmen, dass ich damit auch zufrieden war. Irgendwann mittendrin, habe ich aus Frust oder anderen Gründen das Handtuch geworfen, wieder gefuttert wie bisher und nach relativ kurzer Zeit mehr gewogen als vor der jeweiligen Diät.</p>
<p>Nun jedoch weiß ich, woran ich und wahrscheinlich auch Sie gescheitert sind. Sehr oft ist das Essen ein Ersatz oder Trost für Dinge, die man in seinem Leben vermisst oder die einen belasten. Das können fehlende Liebe, fehlende Anerkennung, Langeweile, Angst vor anderen Menschen oder Situationen sein. Vielleicht aber auch Stress, Einsamkeit, die Krankheit eines anderen Menschen im direkten Umfeld. Oder eine eigene Krankheit, ja schon der Blick in den Spiegel, der einem das Gefühl gibt, dass jetzt auch schon alles egal ist und das Essen das letzte, was einem geblieben ist. Und sicherlich gibt es auch noch viele andere Gründe.</p>
<p>Als Kind haben wir ja fast alle gelernt: wenn ich Kummer habe, gibt es ein Leckerli und es ist alles nur noch halb so schlimm. Aber wie ist es denn wirklich? Verschwinden die Probleme beim Überessen? Ist dann alles wieder gut?</p>
<p>Doch ganz bestimmt nicht. Im besten Fall ist man kurzzeitig wie betäubt. Denn<br />
jedes zusätzliche Leckerei macht mich dicker, unansehnlicher und immer unglücklicher. Oft sogar auch noch immer kranker. </p>
<p>Als ich am 23.6.2006 in die Spessart-Klinik nach Bad Orb kam, um abzunehmen, hatte ich keine auch noch so kleine Hoffnung, dass ich mein Ziel erreichen  könnte und mein Spiegelbild mir jemals wieder gefallen würde. Auch weil sich das Konzept der Klinik so einfach angehört hat: Etwas Sport und nicht mehr als 30 g Fett am Tag. Es ist keine Diät, sondern eine Ernährungsumstellung, die ohne Hunger durchgehalten werden kann. Außerdem kann man viele, viele Leckereien trotzdem essen – nur eben die Richtigen. Glauben Sie nicht? Sehen sich mich an. Bei mir hat es funktioniert. </p>
<p>Seitdem ich danach lebe, hat sich einfach alles radikal verändert: mein Leben, meine Figur, meine Blutwerte, mein Selbstwertgefühl, den Inhalt meines Kleiderschrankes und die Akzeptanz meiner Person in meinem Umfeld. Und aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen: Ich denke, für alle diese Veränderungen, ja für jede einzelne, ist es wert durchzuhalten.</p>
<p>Es sind die Kleinigkeiten, die den großen Unterschied machen. </p>
<p>Wenn ich zum Arzt gehe, wird er nie wieder sagen (egal weshalb man zu ihm gegangen ist): „Kein Wunder, bei Ihrem Übergewicht!“</p>
<p>Nie wieder höre ich in Boutiquen die zickige Antwort „Diese Größe führen wir nicht!“ – mit einer Betonung und einem Gesichtsausdruck als ob es unter der Würde der Verkäuferin wäre, Kleidung jenseits von Größe 40 zu verkaufen. </p>
<p>Wenn ich in der Öffentlichkeit etwas esse, wünscht mir jetzt jeder einen guten Appetit. Früher hat man mich immer nur vorwurfsvoll angesehen – und der Blick sagte: „Muss die Dicke schon wieder essen?“ </p>
<p>Ging ich früher ins Theater, ins Kino, in ein Gartenlokal oder wollte ich gar mit dem Flieger in den Urlaub, wurde es schwierig. Stets hatte ich das Problem, dass ich kaum auf den Stuhl passte, die Lehnen fast nie weit genug auseinander angebracht waren. Das Sitzen war dann eine Tortur. Heute sitze ich auch auf dem kleinsten Stuhl ohne Angst zu haben, dass er zusammenbricht. Oder dass ich gar nicht erst draufpasse. </p>
<p>Viele Männer, die mich schon seit Jahren kennen, haben mich nie registriert. Auf einmal sind sie zuvorkommend und hilfsbereit. Frauen allerdings, die früher immer sehr nett waren, verhalten sich mir gegenüber kühl, reserviert, ja, sogar feindlich. Warum nur? Ob sie vielleicht neidisch sind? </p>
<p>Doch das sind noch lange nicht alle Vorteile normalgewichtiger Menschen. Auch viele Lehr- und Arbeitsstellen bekommt man heute nur noch, wenn man nicht zu schwer ist. </p>
<p>Und wie viel angenehmer ist es bei einer anstehenden Operation, sich vor dem Eingriff nicht auch noch Sorgen um das größere Risiko zu machen, das Dicke nun einmal haben? </p>
<p>Dieses sind nur ein paar Beispiele. Jeder Adipositas-Patient kennt auch noch viele andere.<br />
Sind dieses alles nicht schon genug Gründe um durchzuhalten? Ist ein vollgestopfter Bauch all diese negativen Erlebnisse tatsächlich wert? Oder wie wäre es statt dessen, wenn ich fit, beweglich und schick gekleidet wäre? Würde vielleicht auch endlich DER oder DIE mich endlich war nehmen? Wenn mich beim Tanzen nicht jede(r) übersieht?</p>
<p>Ich habe mich entschieden. Wenn ich mir diese unschönen Ereignisse, die ich als Dicke immer wieder erlebt habe, vor Augen führe, dann denke ich „Das will ich nie wieder erleben!“ Und erinnere mich sofort an die Ziele, die ich mir gesetzt habe. Der nächste Ball, auf dem ich das tolle Kleid, oder die Party, auf der ich die coole enge Hose tragen will. Der nächste Sommer, wo ich endlich mal wieder an den Strand will. Oder, oder, oder. </p>
<p>Sollten Sie mehr Motivation brauchen, schauen Sie auf meine Seite – <a href="http://www.niewiederdick.info/">niewiederdick.info</a> –<br />
und schreiben mir. Ich helfe gerne weiter.</p>
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