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	<description>Landwirtschaft erklären</description>
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		<title>Podcast zu Digitalisierung in der Landwirtschaft bei #digdeep</title>
		<link>http://agroblogger.de/blog/2016/12/digitalisierung-digdeep/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Feger [agroblogger.de]]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2016 07:45:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Farming 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitalisierung in der Landwirtschaft und Farming 4.0 — ein 20-minütiges <a href="https://digdeepweb.wordpress.com/2016/12/16/folge-15-farming-4-0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Podcast</a> mit den Experten <a href="https://digdeepweb.wordpress.com/prof-dr-frauke-kreuter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frauke Kreuter</a> (Statistik-Professorin an den Universitäten Mannheim und Maryland) und <a href="https://digdeepweb.wordpress.com/dr-christof-horn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christof Horn</a> (Geschäftsführer bei <a href="http://www.p3-group.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">P3</a>) und mir.</p> <p>Für im Saft stehende Landwirte vielleicht nicht viel [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Digitalisierung in der Landwirtschaft und Farming 4.0 — ein 20-minütiges <a href="https://digdeepweb.wordpress.com/2016/12/16/folge-15-farming-4-0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Podcast</a> mit den Experten <a href="https://digdeepweb.wordpress.com/prof-dr-frauke-kreuter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frauke Kreuter</a> (Statistik-Professorin an den Universitäten Mannheim und Maryland) und <a href="https://digdeepweb.wordpress.com/dr-christof-horn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christof Horn</a> (Geschäftsführer bei <a href="http://www.p3-group.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">P3</a>) und mir.</p>
<p>Für im Saft stehende Landwirte vielleicht nicht viel Neues, aber wer die sogenannte moderne Landwirtschaft nicht so kennt, kann sich hier ein Update holen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die taz merkt, was die landwirtschaftliche Fachpresse (@topagrar etc.) mit “besserer Kommunikation” meint: Beschönigen.</title>
		<link>http://agroblogger.de/blog/2014/01/die-taz-merkt-was-die-landwirtschaftliche-fachpresse-topagrar-etc-mit-besserer-kommunikation-meint-beschoenigen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fritz Feger [agroblogger.de]]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2014 11:18:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Nichts Böses tun]]></category>
		<category><![CDATA[Teller]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutungshoheit]]></category>
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		<category><![CDATA[konventionell]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a href="http://www.taz.de/Debatte-Tierhaltung/!130201/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Fleisch for fun“</a> nennt <a href="http://www.taz.de/!a282/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hilal Sezgin</a>&#160;ihren Beitrag in der taz, in Überspitzung dessen, nein, leider nicht in Überspitzung dessen, was die um gesellschaftliche Akzeptanz der Tierhaltung bemühte landwirtschaftliche Fachpresse den Tierhaltern rät. Im&#160;<a href="http://www.wochenblatt.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landwirtschaftliche Wochenblatt Westfalen-Lippe</a> (ich habe ein Abo), <a href="http://www.topagrar.com/" target="_blank" rel="noopener [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.taz.de/Debatte-Tierhaltung/!130201/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Fleisch for fun“</a> nennt <a href="http://www.taz.de/!a282/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hilal Sezgin</a>&nbsp;ihren Beitrag in der taz, in Überspitzung dessen, nein, leider nicht in Überspitzung dessen, was die um gesellschaftliche Akzeptanz der Tierhaltung bemühte landwirtschaftliche Fachpresse den Tierhaltern rät. Im&nbsp;<a href="http://www.wochenblatt.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landwirtschaftliche Wochenblatt Westfalen-Lippe</a> (ich habe ein Abo), <a href="http://www.topagrar.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">top agrar</a> (hat m.o.w. jeder Landwirt) und andere Branchenzeitungen raten Redakteure, Berater, Branchenvertreter den sich Anfeindungen ausgesetzten Tierproduzenten, das Wort “Antibiotika” zu vermeiden, “Stall” zu sagen statt “Anlage”, “Tierhalter” statt “Mäster”, auf den Punkt gelungene Slogans wie eben “Fleisch for fun” zu schwingen, seine Ställe nicht jedem zu zeigen und so weiter.</p>
<p>Die in Wirtschaft und Politik gängige Methode, unerwünschte negativ konnotierende Begriffe durch Euphemismen (Beschönigungen) zu ersetzen, hat auch in der Landwirtschaft Tradition — augenfällig etwa bei “Pflanzenschutzmitteln”, die andernorts unschön als “Pestizide” oder ganz schlicht als “Gift” verunglimpft werden. Zum von der Landwirtschaft und ihrer wohlmeinenden Fachpresse mit wenig Geschick und Gespür geführten Ringen um die richtige Sprachregelung hatte ich schon mal etwas geschrieben (<a href="http://agroblogger.de/blog/2012/12/pr-desaster-im-kampf-um-die-deutungshoheit-die-kampagne-dummwort-des-jahres-des-dlz-agrarmagazins/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PR-Desaster im Kampf um die Deutungshoheit: die Kampagne „Dummwort des Jahres“ des DLZ-Agrarmagazins</a>), und der aktuelle taz-Artikel zeigt, daß der damals beschrittene Pfad unbeirrt fortgesetzt wird.</p>
<p>Gelungene Kommunikation heißt nicht, daß man den Kontrahenden einseift. Oder es fast noch schlimmer auf so durchsichtige Art und Weise versucht, daß das dann in der taz steht. Ist klar, braucht man nicht weiter auszuführen.</p>
<p>Aber was stattdessen? Ich bin ja nun auch bekennender Carnivore, und ohne hier in eine Ethik-Debatte ab- oder hinaufzugleiten (kleiner Verweis dennoch, auch in der des Veganismus-Bashing unverdächtigen taz:&nbsp;<a href="http://www.taz.de/!120197/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fleisch gehört</a> dazu von der Ökotrophologin Ulrike Gonder), kann man sich ja fragen, wie man <strong>unter der Hypothese, in konventionellen Ställen sei alles in Ordnung</strong>, (die Hervorhebung bedeutet, sicherheitshalber: auch das will ich hier nicht diskutieren. Hypothese.) mit Kritikern gelingend über große Ställe, Medikamente, Schlachthöfe etc. kommunizieren sollte. Also quasi: was agroblogger.de denn rät.</p>
<p>Erstens: man übernimmt zwar nicht die Kampfbegriffe der Kritiker (d.h. gezielt wegen seiner negativen Konnotation benutztes und somit auch nicht an einer gelingender Kommunikation, sondern seiner “propagandistischen Wirksamkeit” orientiertes Vokabular wie eben “Gift”, “Tötungsfabrik” etc.), sondern wählt sachliche Worte, z.B. die, die innerhalb der Branche ganz selbstverständlich benutzt werden. Ein konventioneller Schweinemäster hat an dem Wort “Mastanlage” überhaupt nichts auszusetzen, wenn er mit seinen Kollegen spricht. Warum also eine Propagandasprache erfinden? Schämt er sich?</p>
<p>Zweitens: der Stall wird sehr wohl geöffnet und vorgezeigt. Wenn es darin so aussieht bzw. zugeht, daß man das nicht im Fernsehen oder auf YouTube sehen möchte, dann ist etwas nicht in Ordnung. Dann heißt es: saubermachen, weniger Tiere pro m2, Spielgerät einbauen etc. pp., was man so alles tun kann und auch aus fachlicher Sicht tun muß. Ganz normal. Wenn es nichts gibt, wofür man sich meint schämen zu müssen, warum dann nicht Transparenz, ruhiges Argumentieren, Ernstnehmen der Argumente der Kontrahenden?</p>
<p>Drittens: auch die Kontrahenden werden mit Bezug auf ihre Sprache in die Pflicht genommen. Denn “die Tierschützer”, wenn ich das hier mal so verallgemeinernd sagen darf (in Wirklichkeit ist ja auch hier die öffentliche Debatte von zielgruppenorientierten Medien, NGOs auf der Suche nach kampagnefähigen Projekten etc. bestimmt) sind wahrlich nicht zimperlich in Wortwahl und Methode (zu Methoden vgl.&nbsp;<a href="http://www.tierbefreier.de/selbstverstaendnis.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die tierbefreier e.V.</a>, nur mal so). Wer sich über Beschönigungen der Agrarbranche aufregt, sollte selbst auch sauber sein, und da läßt sich durchaus das eine oder andere Haar in der veganen Suppe finden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Webseite der Vereinigung der norddeutschen Direktvermarkter (VND) @vndirekt — ins Werk gesetzt von @agroblogger_de</title>
		<link>http://agroblogger.de/blog/2013/12/webseite-der-vereinigung-der-norddeutschen-direktvermarkter-vnd-vndirekt-ins-werk-gesetzt-von-agroblogger_de/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Feger [agroblogger.de]]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Dec 2013 10:32:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Schlagwörter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die <a href="http://norddeutsche-direktvermarkter.de/" target="_blank">Vereinigung der norddeutschen Direktvermarkter verfügt nun über eine Web-Präsenz</a> im unaufgeregten agroblogger-Gewand. Die Schlagwörter-Wolke habe ich probehalber mal nicht in die Seitenleiste gequetscht, sondern als obere von zwei Fußzeilen. Besser, oder? Weitere Details: die Seite hat ein “responsive design”, d.h. die Darstellung paßt sich der zur Verfügung stehenden Breite des Browserfensters bzw. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://norddeutsche-direktvermarkter.de/" target="_blank">Vereinigung der norddeutschen Direktvermarkter verfügt nun über eine Web-Präsenz</a> im unaufgeregten agroblogger-Gewand. Die Schlagwörter-Wolke habe ich probehalber mal nicht in die Seitenleiste gequetscht, sondern als obere von zwei Fußzeilen. Besser, oder? Weitere Details: die Seite hat ein “responsive design”, d.h. die Darstellung paßt sich der zur Verfügung stehenden Breite des Browserfensters bzw. Bildschirms an. Bitte mal ausprobieren, das Browserfenster schmal zu machen oder die Seite auf dem Smartphone zu öffnen! Die Erzeugerliste ist noch ziemlich provisorisch; erstens fehlen noch zahlreiche Einträge, zweitens wird es nicht bei der Tabellendarstellung bleiben, sondern in irgendeiner Form zu Profilen für die Betriebe führen.</p>
<ul>
<li>Webseite der VND:&nbsp;<a href="http://norddeutsche-direktvermarkter.de/" target="_blank">http://norddeutsche-direktvermarkter.de/</a></li>
<li>VND auf Twitter: <a href="https://twitter.com/vndirekt" target="_blank">@vndirekt</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Anpassung von @podio als Warenwirschaftssystem für den RehaVerein Ulm und @gutesvonhier</title>
		<link>http://agroblogger.de/blog/2013/12/anpassung-von-podio-als-warenwirschaftssystem-fuer-den-rehaverein-ulm-und-gutesvonhier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Feger [agroblogger.de]]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2013 22:04:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>EDIT: Podio-Implementierungen von FF&#160;ab jetzt über die&#160;<a href="http://Anpassung von @podio als Warenwirschaftssystem für den RehaVerein Ulm und @gutesvonhier" target="_blank" rel="noopener noreferrer">reg.io UG</a>, nicht mehr als agroblogger. Hier ist die Landing-Page mit allen Informationen: <a href="http://company.reg.io/produkte/podiologie/">Podio-Lösungen von reg.io</a></p> <p>Vor lauter Unternehmensaufbau bei <a href="http://reg.io" target="_blank" rel="noopener noreferrer">reg.io</a> (siehe etwa unseren Online-Shop unter <a href="http://gutesvonhier.de" target="_blank" rel="noopener [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>EDIT: Podio-Implementierungen von FF&nbsp;ab jetzt über die&nbsp;<a href="http://Anpassung von @podio als Warenwirschaftssystem für den RehaVerein Ulm und @gutesvonhier" target="_blank" rel="noopener noreferrer">reg.io UG</a>, nicht mehr als agroblogger. Hier ist die Landing-Page mit allen Informationen: <a href="http://company.reg.io/produkte/podiologie/">Podio-Lösungen von reg.io</a></strong></p>
<p>Vor lauter Unternehmensaufbau bei <a href="http://reg.io" target="_blank" rel="noopener noreferrer">reg.io</a> (siehe etwa unseren Online-Shop unter <a href="http://gutesvonhier.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gutesvonhier.de</a> und die in den letzten Wochen und Monaten dort eingestellten neuen Produkte; die reg.io-Seite ist von vor meinem Einstieg und wird demnächst dann auch mal runderneuert live gehen) habe ich diesen Blog hier arg vernachlässigt. Dabei ist viel, viel Zeit in ein Thema geflossen, das hierher gehört, nämlich die Online-Kollaborationsplattform Podio. Man kann sich wohl denken, daß ein <a href="http://agroblogger.de/blog/2011/10/agroblogger-de-ist-podio-partner/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Podio Partner wie agroblogger</a> die eigenen unternehmerischen Aktivitäten unter intensiver Nutzung dieses hervorragenden Werkzeugs betreibt!</p>
<p>Was ich hier vorstellen möchte, ist ein Raum für den <a href="http://rehaverein.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">RehaVerein Ulm</a>, eine soziale Einrichtung für psychisch kranke Menschen, die, wie viele ähnliche Organisationen, Dienstleistungen im Bereich Konfektionierung, Verpackung, Versand anbietet. Für reg.io packt und verschickt der RehaVerein die <a href="http://www.gutesvonhier.de/collections/region-alb-donau-riss" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SIEBEN SCHWABEN Region Alb-Donau-Riß</a>, eine Serie von Geschenkkartons mit regionalen Spitzenprodukten. Anders als bei vielen anderen Aufträgen kommen hier kontinuierlich Bestellungen herein, so daß das Bedürfnis nach einem regelrechten Warenwirtschaftssystem aufkam.</p>
<h4>Auftragserfassung</h4>
<p>Zunächst ist nicht jede Bestellung, die bei uns im Online-Shop ankommt, einer der Kartons, die vom RehaVerein gepackt werden (es gibt auch Kartons für andere Regionen, im Moment <a href="http://gutesvonhier.de/neckar-alb" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neckar-Alb</a> und <a href="http://gutesvonhier.de/brandenburg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brandenburg</a>), und wir erhalten auch Bestellungen per Telefon, Mail und so weiter. Es ist also nicht mit einem Zugang zum Online-Shop getan. In der Aufträge-App werden von uns manuell alle Pack- und Versandaufträge angelegt.</p>
<p><a href="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/12/Screenshot-2013-12-06-18.48.54.png"><img loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-1152" src="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/12/Screenshot-2013-12-06-18.48.54-e1386352320374.png" alt="Aufträge als Liste" width="599" height="361"></a></p>
<p>Es gibt Textfelder für eine Bestellnummer und für eine Lieferadresse. Kunden, die häufiger beliefert werden, sind in der “Großkunden”-App erfaßt, die von einem Feld in der Aufträge-App referenziert werden kann — dies hat den Vorteil, daß man nach diesen Kunden filtern kann und eine Lieferanschrift nur einmal zu erfassen braucht. Es können bis zu drei verschieden Geschenkboxen in einer Bestellung erfaßt werden (was sich leicht erweitern ließe, sollten Bestellungen mit mehr als drei verschiedenen Produkten häufiger vorkommen). Die Boxen, in der “Boxen”-App angelegt, sind referenziert und können per Dropdown ausgewählt werden. Man muß dann nur noch die Anzahl der jeweils zu verschickenden Boxen eingeben, speichern, fertig.</p>
<p>Die Aufträge haben einen Status, der die Werte “Eingang”, “als nächstes”, “packen”, “fertig zum Versand” und “versendet” annehmen kann. Mit der Podio-Kartenansicht läßt sich so eine prima <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kanban-Tafel">Kanban-Tafel</a> (oder neudeutsch Board) bewerkstelligen:</p>
<p><a href="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/12/Screenshot-2013-12-06-18.55.07.png"><img loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-1155" src="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/12/Screenshot-2013-12-06-18.55.07-e1386366648409.png" alt="Aufträge Board" width="599" height="248"></a></p>
<p>Die Aufträge können wie Post-It-Zettel auf einem Whiteboard von links nach rechts geschoben werden, um so den Arbeitsfluß zu organisieren.</p>
<h4>Lose</h4>
<p>Nun wird natürlich nicht erst dann produziert, wenn ein Auftrag eingeht, sondern immer eine arbeitswirtschaftlich sinnvolle Menge gleicher Kartons auf einmal im vor hinein. Diese nennt man Charge oder Los. Ein Los in der Lose-App kann immer nur einen Karton betreffen. Z.B. im Bild in der ersten Zeile 3 Exemplare der SECHS SCHWABEN 0%, Status “in Arbeit”. Podio erzeugt eine “Unique Number”, wenn man hier einen Eintrag anlegt, d.h. sorgt dafür, daß jedes Los ein für alle mal gekennzeichnet ist. Die Losnummer kann man dann auf die Kartons stempeln und so die Rückverfolgbarkeit gewährleisten.</p>
<p><a href="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/12/Screenshot-2013-12-06-17.59.49.png"><img loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-1156" src="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/12/Screenshot-2013-12-06-17.59.49-e1386366722255.png" alt="Lose" width="599" height="291"></a></p>
<p>So, das waren die beiden Apps, mit denen die Arbeit organisiert wird. Jetzt muß daraus noch ein Warenwirtschaftssystem werden, das es vor allen Dingen ermöglicht zu erkennen, ob ein Artikel, Etikett oder Verpackungsmaterial nachbestellt werden muß.</p>
<h4>&nbsp;Boxen</h4>
<p>Dazu muß zunächst Podio mitgeteilt bekommen, was zur Produktion eines Kartons alles benötigt wird. Dies leistet die Boxen-App. Hier gibt es für jede Box einen Eintrag, der zur unten näher beschriebenen Bestände-App, in der alle Artikel, Etiketten, Anleitungen, Kartons etc. angelegt sind, referenziert und so mit den Bestandteilen der Box “bevölkert” wird. In der Boxen-App werden die beauftragten (Aufträge-App) und die produzierten (Lose-App) Boxen aufsaldiert und dann die Salden voneinander abgezogen, um so die Zahl der Boxen auf Lager zu ermitteln.</p>
<p><a href="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/12/Screenshot-2013-12-06-18.01.41.png"><img loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-1157" src="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/12/Screenshot-2013-12-06-18.01.41-e1386366786194.png" alt="Screenshot 2013-12-06 18.01.41" width="599" height="339"></a></p>
<h4>Anlieferungen</h4>
<p>Jetzt fehlt nur noch ein Schritt, bevor die Bestände errechnet werden können: der Wareneingang muß erfaßt werden (der Warenausgang ist ja durch die Boxen in der Aufträge-App erfaßt). Dies passiert in der Anlieferungen-App. Hier wird pro Eintrag einmal zur Bestände-App referenziert und so der angelieferte Artikel auswählbar gemacht. Die Stückzahl der Anlieferung eingeben, speichern, fertig.</p>
<p><a href="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/12/Screenshot-2013-12-06-18.00.16.png"><img loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-1158" src="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/12/Screenshot-2013-12-06-18.00.16-e1386366859725.png" alt="Screenshot 2013-12-06 18.00.16" width="599" height="361"></a></p>
<p>Der Wert “Anlieferung” wird automatisch ausgewählt, es muß schnell und einfach gehen bei der Warenannahme. Mehr Zeit hat man bei der Inventur oder einer Korrekturbuchung, wofür es eigene Kategorien gibt.</p>
<h4>Bestände</h4>
<p>Die Apps Aufträge, Lose und Anlieferungen sind die Orte, an denen im laufenden Betrieb Eingaben gemacht werden. Die Boxen-App dient nur zur Referenzierung und Kalkulation, und dasselbe trifft auch für die Bestände-App zu. Neue Eintragungen muß man hier nur machen, wenn eine neue Box eingepflegt wird; ansonsten werden nur Werte abgelesen und im Hintergrund gerechnet.</p>
<p><a href="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/12/Screenshot-2013-12-06-18.01.21.png"><img loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-1159" src="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/12/Screenshot-2013-12-06-18.01.21-e1386366917269.png" alt="Screenshot 2013-12-06 18.01.21" width="599" height="339"></a></p>
<p>Die Tabelle listet auf, wie viel Stück von einem Artikel oder Material insgesamt angeliefert wurden (dazu wird auf die Boxen-App zugegriffen, denn es sind ja nur bestimmte Artikel und Materialien in einem Karton drin), und wie viel Stück davon bereits verpackt wurden. Die Differenz daraus ist der Bestand. Falls dies nicht der Fall sein sollte: Korrekturbuchung in der Anlieferungen-App.</p>
<p>Auf der Startseite des Raums gibt’s dann noch einen Report, der alle Artikel und Materialien mit einem Bestand von unter 50 Stück auflistet sowie einen Report über offene Aufträge.</p>
<p>Fehlt noch eine wesentliche Funktion eines einfachen Warenwirtschaftssystems? Jetzt müßte Podio für den RehaVerein nur noch automatisch bestellen… was sich auch mit Podio-Bordmitteln hinbekommen ließe (der RehaRaum läuft bis hierher ohne API und PHP-Code!), aber dazu sollten die Lieferanten am besten auch auf Podio gezerrt werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klasse: Christian Dürnbergers „Ökodiskurse: Natur macht Angst“ auf @NovoArgumente</title>
		<link>http://agroblogger.de/blog/2013/06/klasse-christian-durnbergers-okodiskurse-natur-macht-angst-auf-novoargumente/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Feger [agroblogger.de]]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jun 2013 15:27:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Gutes tun]]></category>
		<category><![CDATA[Nichts Böses tun]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Idylle]]></category>
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		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<category><![CDATA[Slow Food]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus dieser Quelle sprudelt wie immer klares Wasser: Christian Dürnberger analysiert in „<a href="http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001371" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ökodiskurse: Natur macht Angst</a>“, auf <a href="http://www.novo-argumente.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NovoArgumente</a> online erschienen am 27.5., die apokalyptische Metaphorik, die von Naturschützern gern benutzt wird. Er zeigt, wie und wann sich unsere Sichtweise von einer Bedrohung durch die Natur, gegen die [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dieser Quelle sprudelt wie immer klares Wasser: Christian Dürnberger analysiert in „<a href="http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001371" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ökodiskurse: Natur macht Angst</a>“, auf <a href="http://www.novo-argumente.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NovoArgumente</a> online erschienen am 27.5., die apokalyptische Metaphorik, die von Naturschützern gern benutzt wird. Er zeigt, wie und wann sich unsere Sichtweise von einer Bedrohung durch die Natur, gegen die es zu kämpfen gilt, zu einer bedrohten Natur, die es zu schützen gilt, gewandelt hat, und wie sich dies in der&nbsp;Ikonographie und literarischen und filmischen Bildern der Natur niederschägt.</p>
<p>Dürnberger zitiert den Umwelthistoriker Joachim Radkau:</p>
<blockquote><p>„Braucht die Öko-Bewegung wirklich die Angst vor dem Weltuntergang? Die historische Erfahrung scheint zu zeigen, daß eine praktische Ethik den Glauben an die Hölle nicht nötig hat.“</p></blockquote>
<p>Er betont die Auswirkung der Stilisierung einer zerbrechlichen, verletzlichen Natur und das Schreckenszenario einer menschengemachten Apokalypse auf die Naturwahrnehmung von Kindern, bei denen an die Stelle der Angst vor der Natur die Angst davor tritt, diese kaputt zu machen — und die sie deswegen am besten nicht stören, nicht anfassen sollten. Statt einer Hinwendung zur Natur also eine Entfremdung von ihr.</p>
<p>Drei Vorschläge macht Dürnberber, wie stattdessen über Natur gesprochen werden sollte:</p>
<ol>
<li><span style="line-height: 13px;">Statt einer diffusen Angst vor einer Zerstörung&nbsp;„der“ Natur sollten konkrete Probleme in den Vordergrund gerückt werden. Diesen Vorschlag würde ich als&nbsp;„Entideologisierungs-Vorschlag“ bezeichnen.</span></li>
<li>Statt so zu tun, als stünde nach Jahrtausenden eines friedlichen naturverbundenen Lebens nun der Weltuntergang unmittelbar bevor, nimmt gegenwärtige Probleme — oft fälschlicherweise — aus einem historischen Kontext, in dem es auch früher schon Probleme gab und auch in Zukunft noch neue geben wird.&nbsp;Diesen Vorschlag würde ich als&nbsp;„Entsingularisierungs-Vorschlag“ bezeichnen.</li>
<li>Statt den Schutz der Natur über die&nbsp;„Dystopie“, also einem im Gegensatz zur Utopie düsteren Bild der Zukunft, und damit über die Angst befördern zu wollen, fragt er, ob nicht &nbsp;positive Zukunftsbilder davon, wie wir uns ein — realistisches — Leben mit der Natur vorstellen in den Vordergrund rücken sollen, wenn der Motivationseffekt eintreten soll. „Entapokalyptisierungs-Vorschlag“ (wird langsam zu umständlich, oder?).&nbsp;Und jetzt kommt mein Lieblingssatz:</li>
</ol>
<blockquote><p>„Naturvorstellungen, die eine kulturell stark überformte Natur mit Wildnis und Ursprünglichkeit gleichsetzen, scheinen hier nur bedingt als Ausgangspunkt zu taugen. Wo Natur das Unberührte ist, ist ihr Schutz eine <em>Hands-off</em>-Strategie und jeglicher Eingriff an der Grenze zur Dystopie.“</p></blockquote>
<p>Die grüne Bewegung hat, wie z. B. durch den “Veganer-Flügel” deutlich wird, ein tiefsitzendes Problem mit der&nbsp;<em>Nutzung</em> der Natur. Auch in der unberührten Natur&nbsp;<em>nutzen</em> alle Lebewesen die belebte und unbelebte Natur. Der Nachhaltigkeits-Begriff weist der Weg aus dem Dickicht.</p>
<p>Die Bevorzugung der Utopie gegenüber dem Schreckensszenario, der Lust gegenüber der Angst, steht auch hinter meiner Begeisterung für Slow Food und meinem Fremdeln gegenüber der Mission von Foodwatch; vgl. meinen Beitrag “<a href="http://agroblogger.de/blog/2011/12/richtig-essen-eine-frage-der-gesundheit-oder-eine-frage-der-kultur/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Richtig essen — eine Frage der Gesundheit oder eine Frage der Kultur?</a>”.</p>
<p>Meinethalben gehört noch ein Vorschlag dazu:</p>
<p style="padding-left: 30px;">4. Statt einer Natur-Technik-Dichotomie, die eins zu eins in eine Böse-Gut-Dichotomie überführt wird (bis vor 100 Jahren ja umgekehrt eine Gut-Böse-Dichotomie), sollte die Komplexität beider Sphären anerkannt werden. Ameisen in der Küche nerven und müssen weichen, Pilzkrankheiten im Getreide sind auch böse, während Smartphones und Jack Wolfskin-Jacken Triumphe der Technik über die Natur sind und als solche bedenkenlos gefeiert werden dürfen. Vergleiche meinen Beitrag “<a href="http://agroblogger.de/blog/2012/02/konventionelle-landwirtschaft-in-der-defensive-korrekturen-im-detail-oder-systemwechsel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konventionelle Landwirtschaft in der Defensive — Korrekturen im Detail oder Systemwechsel?</a>”, wo ich ausführlich die Technikfeindlichkeit der grünen Bewegung diskutiere.</p>
<p>Querverweis:</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 13px;">agroblogger-Kommentar zu „<a href="http://agroblogger.de/blog/2012/06/interessanter-artikel-auf-zeit-de-die-ewige-sehnsucht-nach-der-idylle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die ewige Sehnsucht nach der Idylle</a>“, wo es auch um unser Bild von der Natur geht<br>
</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Slow Food professionalisiert sich weiter — mein Favorit auf der Messe #dmfs13: das Slow Mobil Karlsruhe</title>
		<link>http://agroblogger.de/blog/2013/04/slow-food-professionalisiert-sich-weiter-mein-favorit-auf-der-messe-dmfs13-das-slow-mobil-karlsruhe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fritz Feger [agroblogger.de]]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 22:38:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Teller]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmack]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[reg.io]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Food]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a href="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/04/Slow-Mobil-1.jpg"></a>Schulgärten, Kochunterricht in der Schule und so weiter, das bleibt alles wichtig, aber das Slow Mobil ist wirklich ein schönes Projekt.</p> <p>Eine Kinder-Küche mit Schnippel- und Eßtisch, Gasbrenner und großer Tafel an der Wand, und das alles in einem großen Bauwagen untergebracht, damit kann man Geschmackserziehung auch mal in Gegenden bringen, wo seit Jahren [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><a href="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/04/Slow-Mobil-1.jpg"><img loading="lazy" class="alignleft  wp-image-1087" alt="Slow Mobil" src="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/04/Slow-Mobil-1-599x449.jpg" width="359" height="269" srcset="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/04/Slow-Mobil-1-599x449.jpg 599w, http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/04/Slow-Mobil-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 359px) 100vw, 359px"></a>Schulgärten, Kochunterricht in der Schule und so weiter, das bleibt alles wichtig, aber das Slow Mobil ist wirklich ein schönes Projekt.</p>
<p>Eine Kinder-Küche mit Schnippel- und Eßtisch, Gasbrenner und großer Tafel an der Wand, und das alles in einem großen Bauwagen untergebracht, damit kann man Geschmackserziehung auch mal in Gegenden bringen, wo seit Jahren kein frisches Gemüse mehr gesehen wurde. Das Team, wie könnte es anders sein, ist nett, inspiriert, bester Laune und entläßt Kinder mit roten Wangen aus dem Gefährt.</p>
<p>Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.</p>
<p>Ich setze mich hin, um diesen kleinen Artikel zu schreiben und steuere die <a href="http://slowmobil-karlsruhe.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite des Projekts</a> an, und auf was stoße ich dort, auf was? Auf ein frisch hochgeladenes Video aus dem Wagen, aufgenommen vorgestern auf der Messe. Ich sitze zu dem Zeitpunkt in der Vinothek mit den Teilnehmern des <a href="http://wurstsack.blogspot.de/2013/03/einladung-zum-3-kulinarischen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Slow Food Bloggertreffens</a>&nbsp;und schwadroniere über unsere Pläne für <a href="http://reg.io" target="_blank" rel="noopener noreferrer">reg.io</a>, aber mein kleiner, unbeugsamer Gallier leistet am Herd Schwerstarbeit. Na, welcher ist es?</p>
<p><iframe width="598" height="336" src="http://www.youtube.com/embed/mhruQYI426M?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/04/Slow-Mobil.jpg"><img loading="lazy" class="alignleft size-large wp-image-1088" alt="Slow Mobil" src="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/04/Slow-Mobil-599x449.jpg" width="599" height="449" srcset="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/04/Slow-Mobil-599x449.jpg 599w, http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/04/Slow-Mobil-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 599px) 100vw, 599px"></a><!--:--></p>
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			</item>
		<item>
		<title>agroblogger.de steigt ein bei reg.io == bislang bekannt als http://regionale-produkte.de, auf Twitter weiterhin @regioprodukte</title>
		<link>http://agroblogger.de/blog/2013/04/agroblogger-de-steigt-ein-bei-reg-io/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Feger [agroblogger.de]]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 19:23:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[agroblogger.de]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[reg.io]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalität]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Äußerlich ist noch nichts zu merken, denn die Webseite <a href="http://reg.io" target="_blank" rel="noopener noreferrer">regionale-produkte.de</a>&#160;sieht so aus wie immer, außer daß da jetzt eine Weiterleitung auf die frisch erworbene coole Domain&#160;<a href="http://reg.io" target="_blank" rel="noopener noreferrer">reg.io</a> in der Adresszeile zu lesen ist (wozu es auch ohne mich gekommen wäre). Aber hinter den Kulissen bin ich schon seit [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Äußerlich ist noch nichts zu merken, denn die Webseite <a href="http://reg.io" target="_blank" rel="noopener noreferrer">regionale-produkte.de</a>&nbsp;sieht so aus wie immer, außer daß da jetzt eine Weiterleitung auf die frisch erworbene coole Domain&nbsp;<a href="http://reg.io" target="_blank" rel="noopener noreferrer">reg.io</a> in der Adresszeile zu lesen ist (wozu es auch ohne mich gekommen wäre). Aber hinter den Kulissen bin ich schon seit Jahresbeginn ein wenig mit am Werkeln mit dem Ulmer Startup-Unternehmen, obwohl einige Formalitäten (neuer Gesellschaftsvertrag incl. Umfirmierung, Erwerb von Anteilen etc.) noch nicht absolviert sind und andere Baustellen wie meine Gastprofessur an der <a href="http://hfwu.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HfWU</a>&nbsp; die mich dieses Semester noch in Atem hält (und sich, wie ich gerade merke, mitnichten in irgendetwas Verlinkbarem niederschlägt), bislang wenig Freiräume für die regionalen Produkte lassen.</p>
<p>Es wird möglicherweise auch noch etwas dauern, bis tolle neue Sachen der staunenden Öffentlichkeit präsentiert werden können, aber mein erster reg.io-Einsatz in freier Wildbahn rückt näher, nämlich auf der Slow Food Messe namens “<a href="http://www.messe-stuttgart.de/marktdesgutengeschmacks/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Markt des guten Geschmacks</a>” am kommenden Wochenende. Ein Anlaß, das hier mal in aller Kürze aufzuschreiben.</p>
<p>Kernzeit dort: das <a href="http://wurstsack.blogspot.de/2013/03/einladung-zum-3-kulinarischen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bloggertreffen am Samstag ab 10:30</a>. Vielleicht kriegen wir den reg.io-Blog ja bis dahin noch in Gang…</p>
<p>Bei agroblogger.de bleibt also alles, wie es ist, nämlich immer anders.<!--:--></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>@peteraltmaier und seine “Strompreisbremse”: Eine kleine Fundamentalkritik in Sachen Lenkungswirkung</title>
		<link>http://agroblogger.de/blog/2013/02/peteraltmaier-und-seine-strompreisbremse-eine-kleine-fundamentalkritik-in-sachen-lenkungswirkung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fritz Feger [agroblogger.de]]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2013 16:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Tank]]></category>
		<category><![CDATA[Biogas]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Mais]]></category>
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		<category><![CDATA[Vergütung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nörgler an der “Strompreisbremse”, die Peter Altmaier und Philipp Rösler in seltener (und somit verdächtiger) Einmütigkeit vor wenigen Tagen <a href="http://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Erneuerbare_Energien/20130213_Eckpunktepapier_Strompreissicherung_bf.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vorgeschlagen</a> haben, kommen aus allen Richtungen und haben die dicksten Fehler schnell identifiziert:</p> “Strompreisbremse” ist schon als Begriff Populismus pur. Hätte sich die BILD nicht besser ausdenken können und verfängt an [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Die Nörgler an der “Strompreisbremse”, die Peter Altmaier und Philipp Rösler in seltener (und somit verdächtiger) Einmütigkeit vor wenigen Tagen <a href="http://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Erneuerbare_Energien/20130213_Eckpunktepapier_Strompreissicherung_bf.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vorgeschlagen</a> haben, kommen aus allen Richtungen und haben die dicksten Fehler schnell identifiziert:</p>
<ul>
<li>“Strompreisbremse” ist schon als Begriff Populismus pur. Hätte sich die BILD nicht besser ausdenken können und verfängt an jedem Eurokritiker- oder Inflationsjammerer-Stammtisch. Igitt.</li>
<li>Das Politkänderungsrisiko, für Investoren leider nichts Neues, erreicht damit einen traurigen Höhepunkt. Ein “Beitrag der Bestandsanlagen zur Begrenzung der Kosten”, wie es im <a href="http://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Erneuerbare_Energien/20130213_Eckpunktepapier_Strompreissicherung_bf.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gemeinsamen Vorschlag zur Strompreissicherung</a> auf der BMU-Seite heißt, sei zu leisten, so als hätten die Investoren, die bisher der Lenkungsabsicht des EEG folgend in Erneuerbare investierten, die Höhe des Strompreises mitzuverantworten. Wem durch ein Gesetz auf 20 Jahre eine bestimmte Vergütung zugesichert wird, der kalkuliert damit. “Unzuverlässigkeit” nennt Sigmar Gabriel das, man könnte auch von Vertragsbruch reden.</li>
<li>Gebremst wird vor allem der Ausbau Erneuerbarer Energien, was einem Bundesumweltminister nicht unbedingt gut zu Gesichte steht.</li>
<li>Wenn, um ein das Biogas betreffendes Detail herauszugreifen, ausgerechnet der (im nachhinein erst zugesprochene) Güllebonus für Altanlagen bis 2009 gestrichen wird, dämpft das ausgerechnet die Verwendung eines Substrats, das in der jüngsten gerade erst ein Jahr alten EEG-Novelle speziell gefördert wurde. Chaos. Einer der Hauptkritikpunkte am Biogas ist die “Vermaisung”, und nun soll ein Anreiz, weniger Mais zu füttern und stattdessen ein ohnehin vorhandenes Substrat energetisch zu nutzen, gestrichen werden. Das verstehe, wer will.</li>
<li>Und so weiter.</li>
</ul>
<div>Ich möchte aber noch einen grundsätzlicheren Punkt anfügen:</div>
<h4>Zu hohe Strompreise — stimmt das überhaupt?</h4>
<p>Aus meiner Sicht gibt es aber ein noch tieferliegendes Problem des ganzen Projekts. Warum sollen denn die Strompreise zu hoch sein? Ist denn nicht der zu hohe Stromverbrauch eine Hauptursache des Klimawandels? Daß das EEG den Strompreis erhöht, hat mich noch nie gestört. Ein politischer Eingriff mit exzellenter Lenkungswirkung, so wie die Benzinsteuer.</p>
<p>Wenn, wie es Industrievertreter aus Branchen mit hohem Stromverbrauch (Arbeitgeber und Arbeitnehmer hier in gemeinsamer Mission) suggerieren, hohe Strompreise Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit haben, dann ist das ein Argument, sich für die Einpreisung der negativen externen Effekte des Stromverbrauchs in anderen Ländern starkzumachen, nicht für die Rückabwicklung einer richtigen Maßnahme zu Hause. Der Strompreis ist übrigens im Verhältnis etwa zu hohen Lohn- und Lohnnebenkosten und hohen administrativen Hürden (Dokumentation, Auflagen, Genehmigungsverfahren etc.) ein eher unwichtiger Standortnachteil Deutschlands. Und die wenigen wirklich stromintensiven Industrien haben mit ihren&nbsp;weitreichenden Ausnahmeregelungen für energieintensive Industriezweige&nbsp;mit Bezug auf die Ökosteuer ohnehin Einiges zu ihren Gunsten geregelt.</p>
<p>Lauter zu hören ist indes das Gejammer der “Leute” (Kohl hätte sie “die Menschen in diesem, unserem Lande” genannt) über ihre hohen privaten Stromrechnungen. Die Inflationsrate liegt nie wesentlich über 2%, Januar 2013 gerade 1,7%, was nicht nach insgesamt steigender Ausgabenlast riecht. Das BIP pro Kopf (!) <a href="http://www.wohlstandsbilanz-deutschland.de/60-jahre-wachstum.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">steigt</a> trotz Krisengefühl konsequent weiter. Der Nationale Wohlstandsindex (<a href="http://www.agenda21-treffpunkt.de/lexikon/NWI.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NWI</a>) stagniert — aber das liegt gerade daran, daß dort auch&nbsp;im BIP vernachlässigte Wohlfahrtsleistungen wie z.B. Hausarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit positiv einfließen, während Schäden (z.B. Luft, Boden, Gewässer, Gesundheit, Verkehr) und die Verringerung des Naturkapitals (Boden, Wälder, Ressourcen, Artenvielfalt, Klima) negativ bilanziert sowie soziale Faktoren wie Verteilungsgerechtigkeit, öffentliche Ausgaben für Gesundheits- und Bildungssystem und Kriminalität einbezogen werden.</p>
<p>Wenn dennoch, wie es der Stammtisch suggeriert, hohe Strompreise eine zu hohe Belastung für Haushalte mit geringem verfügbaren Einkommen wären, dann sollte das verfügbare Einkommen der Haushalte entsprechend angehoben werden, statt mit einem gebremsten Strompreis den Verbrauch von Strom relativ zu anderen Gütern attraktiver zu machen. Strom soll gespart werden, nicht die Ausgaben für Strom, und Verteilungspolitik macht man nicht über Preispolitik, sondern über qualifizierte und zielgenaue Instrumente der sozialen Sicherung.<!--:--></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>“Nicht nur reden — auch zuhören!” — agroblogger-Beitrag in den DLG-Mitteilungen #print</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fritz Feger [agroblogger.de]]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2012 17:51:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den “<a href="http://agroblogger.de/blog/2012/10/agroblogger-beitrag-in-den-dlg-mitteilungen-rubrik-betriebsfuhrung-daten-in-der-wolke-dlgev-print/" target="_blank">Daten in der Wolke</a>” in 11.2012 nun in 12.2012 der DLG-Mitteilungen mit dem Themenschwerpunkt Kommunikation ein Beitrag zur gesellschaftlichen Akzeptanz der, man weiß ja gar nicht mehr wie nennen, “modernen”, “konventionellen” Landwirtschaft. Dieser wird kurz gesagt empfohlen, sich auch mal in die Perspektive derjenigen zu versetzen, die “Massentierhaltung” und “Agrarindustrie” kritisieren. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Nach den “<a href="http://agroblogger.de/blog/2012/10/agroblogger-beitrag-in-den-dlg-mitteilungen-rubrik-betriebsfuhrung-daten-in-der-wolke-dlgev-print/" target="_blank">Daten in der Wolke</a>” in 11.2012 nun in 12.2012 der DLG-Mitteilungen mit dem Themenschwerpunkt Kommunikation ein Beitrag zur gesellschaftlichen Akzeptanz der, man weiß ja gar nicht mehr wie nennen, “modernen”, “konventionellen” Landwirtschaft. Dieser wird kurz gesagt empfohlen, sich auch mal in die Perspektive derjenigen zu versetzen, die “Massentierhaltung” und “Agrarindustrie” kritisieren. Dabei kommt nämlich heraus, daß die Probleme erstens so tief liegen, daß ein fachlicher Diskurs über Haltungsbedingungen von Tieren etc. nicht ausreicht, und zweitens man in einigen Punkten durchaus darüber nachdenken könnte, dem Drängen der “Grünen” nachzugeben — aus strategischen und auch aus fachlichen Gründen. Wer mehr wissen möchte, werfe einen Blick in die Print-Ausgabe der <a href="http://www.dlg-mitteilungen.de" target="_blank">DLG-Mitteilungen</a> vom Dezember mit dem Motto “So schaffen wir Vertrauen”.<!--:--></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PR-Desaster im Kampf um die Deutungshoheit: die Kampagne “Dummwort des Jahres” des DLZ-Agrarmagazins</title>
		<link>http://agroblogger.de/blog/2012/12/pr-desaster-im-kampf-um-die-deutungshoheit-die-kampagne-dummwort-des-jahres-des-dlz-agrarmagazins/</link>
					<comments>http://agroblogger.de/blog/2012/12/pr-desaster-im-kampf-um-die-deutungshoheit-die-kampagne-dummwort-des-jahres-des-dlz-agrarmagazins/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Feger [agroblogger.de]]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 10:10:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agrar-PR]]></category>
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		<category><![CDATA[PR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Schuß ging nach hinten los. Das <a href="http://dlz.agrarheute.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DLZ-Agrarmagazin</a>&#160;des <a href="http://www.dlv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschen Landwirtschaftsverlags</a> (macht auch <a href="http://agrarheute.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">agrarheute.com</a>) hatte wohl nicht mit dem Einfallsreichtum der “Wollsocken” von der <a href="http://www.abl-ev.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AbL</a> gerechnet, als es sich die PR-Aktion “Dummwort des Jahres” ausdachte. Und auch nicht recherchiert, was [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Der Schuß ging nach hinten los. Das <a href="http://dlz.agrarheute.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DLZ-Agrarmagazin</a>&nbsp;des <a href="http://www.dlv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschen Landwirtschaftsverlags</a> (macht auch <a href="http://agrarheute.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">agrarheute.com</a>) hatte wohl nicht mit dem Einfallsreichtum der “Wollsocken” von der <a href="http://www.abl-ev.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AbL</a> gerechnet, als es sich die PR-Aktion “Dummwort des Jahres” ausdachte. Und auch nicht recherchiert, was bei einer Online-Umfrage so alles schiefgehen kann. Landwirte sollten unter den zahlreichen politischen Begriffen, die eine gegen Methoden der konventionellen Landwirtschaft gerichtete Haltung konnotieren (Vermaisung, Massentierhaltung, Schweinegrippe wurden vorgeschlagen), ihren Favoriten für die gröbste Verunglimpfung ihrer Methoden wählen.</p>
<p>Aber statt daß nun Vorschläge wie “Tier-KZ”, “Industrielle Landwirtschaft” und andere Kampfbegriffe aus dem grünen Milieu genannt wurden, lag plötzlich “Moderne Landwirtschaft” ganz vorn, und es tauchten Begriffe wie “Veredlung” auf. Die AbL hatte den Spieß umgedreht, wie die <a href="http://www.taz.de/Tierhaltung-in-Niedersachsen/!107766/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">taz süffisant berichtet</a>.</p>
<h3>Wie produziere ich ein PR-Desaster?</h3>
<p>Statt wenigstens nach dem “Unwort des Jahres” zu suchen in Anlehnung an die&nbsp;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_für_Deutsche_Sprache" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesellschaft für Deutsche Sprache</a>, die jedes Jahr eins kürt, entschied man sich beim DLZ-Agrarmagazin dafür, an dieser Stelle vorsorglich polemisch zu werden und das sachliche “Unwort” durch die Beschimpfung “Dummwort” zu ersetzen. Eine Provokation auf BILD-Niveau, die die gesellschaftliche Kritik an der “modernen Landwirtschaft” (ab jetzt nur noch in Anführungszeichen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> insgesamt als „dumm“ abqualifiziert. Die konstruktive Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner leitet man anders ein.</p>
<p>Die Auseinandersetzung über die richtigen Methoden in der Landwirtschaft wird nicht nur mit fachlichen Argumenten geführt, sondern auch durch die Prägung politischer Begriffe, mit denen die Deutungshoheit beansprucht wird. Das kann man mit durchaus beklagen, denn jemand, der von “Massentierhaltung” spricht, signalisiert damit von vornherein, wie seine Einstellung zu dem Thema aussieht und daß sich eine Debatte im Grunde nicht lohnt.</p>
<p>Nur scheitert hier einmal wieder die Selbstanwendung. Die konventionelle Landwirtschaft leistet selbst seit jeher Großes in der Prägung von tendenziösen Begriffen, die eine Debatte von vornherein sinnlos machen, da sie das Ergebnis einer Auseinandersetzung schon beinhalten. “Pflanzenschutzmittel” ist mein Lieblingskandidat. Fungizide, Insektizide, Herbizide etc. werden nicht wie im Englischen unter “Pestiziden” zusammengefaßt, weil das irgendwie böse klingt, sondern unter dem Euphemismus “Pflanzenschutzmittel”. Ein “Pestizid” ist eine chemische Substanz, die eine Seuche oder Geißel tötet. Sachlich richtig, aber es klingt einfach besser, wenn man statt des Abtötens der Pestilenz den Schutz des Lebens anklingen läßt. Mit anderen Worten: nicht klug, hier den ersten Stein zu werfen.</p>
<p>Ein weiterer Baustein des perfekten PR-Desasters: auf diese Weise hat das DLZ-Agrarmagazin der AbL eine Steilvorlage gegeben, ihren eigenen Punkte zu machen.</p>
<blockquote><p>„Wer sich wie die&nbsp;<em>DLZ</em>&nbsp;gar zu der Behauptung versteigt, die Verbraucher betrachteten riesige Tierhaltungsanlagen mit ihrer nicht artgerechten Haltung als modern und zeitgemäß, der muss sich schon ziemlich weit im gesellschaftlichen Abseits befinden.“ [AbL-Landesvorsitzender Martin Schulz in einer &nbsp;Pressemitteilung]</p></blockquote>
<p>Der hat gesessen. Siehe meinen Blog-Beitrag&nbsp;<a href="http://agroblogger.de/blog/2012/09/bartmer-dlg-will-raus-aus-der-informationssackgasse-und-rein-in-die-einbahnstrasse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bartmer (DLG) will raus aus der Informationssackgasse – und rein in die Einbahnstraße?</a></p>
<p>Doch wer meint, das PR-Desaster wäre jetzt perfekt: nein, es geht noch weiter. Statt nun mit Zerknirschung oder noch besser mit Humor den Schuß nach hinten einzugestehen, hat die DLZ-Agrarzeitung versucht, die Online-Befragung unter den Teppich zu kehren. Die für September angekündigten Ergebnisse erschienen nicht, und auch die auf Nachfrage durch die AbL für die Dezember-Ausgabe zugesicherte Veröffentlichung unterblieb. Erst auf die Veröffentlichung der telefonisch erfragten Ergebnisse durch die AbL hin wurde reagiert, und das dann auch noch wie ein schlechter Verlierer:</p>
<blockquote><p>“Natürlich halten wir mit keinem Umfrageergebnis hinter dem Berg, auch nicht im Fall des&nbsp;Dummwort&nbsp;des Jahres.” [Nach einem halben Jahr Verschleppung… (FF)] “Daher veröffentlichen wir hier die ausführliche Auswertung. Abzüglich offensichtlich gefälschter Absenderadressen gingen insgesamt 241 Bewertungen bei uns ein.” [womit die Online-Befragung auch ohne den desaströsen Ausgang nicht gerade gut gelaufen sein dürfte… (FF)] […]</p>
<p>“Aufgrund der geringen Fallzahl sowie der Teilnehmerstruktur ist die Umfrage nicht repräsentativ für die Einstellung der deutschen Landwirte und Landwirtinnen” [Das hätte, wäre das Ergebnis nach Wunsch ausgefallen, sicherlich nicht dort gestanden (FF)]”. Dies ergibt sich unter anderem daraus, dass knapp zwei Drittel der Teilnehmer nachweislich keinen landwirtschaftlichen Erwerb ausüben, sondern in anderen Berufen tätig sind, zum Beispiel als Therapeuten, Lehrer, Inhaber von Beratungsfirmen, Versicherungsmakler ” [Wenn man nur die Leser befragen will, muß man die Teilnahme passwortgeschützt machen. Ansonsten nimmt bei so einer Online-Befragung Teil, wer Lust hat, und man muß mit dem Ergebnis leben. Warum sollen Nicht-Landwirte keine Meinung zum “Dummwort des Jahres” haben?].”</p></blockquote>
<p>Angesichts dieses Ausbundes kommunikativen Fingerspitzengefühls wage ich meinen Vorschlag ja kaum hinzuschreiben: man müßte&nbsp;sich zusammen hinsetzen, politische Begriffe beider Seiten identifizieren und durch neutrale/sachliche Begriffe ersetzen.<!--:--></p>
]]></content:encoded>
					
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