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	<title>agroblogger.de</title>
	
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	<description>Landwirtschaft erklären</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 May 2013 10:30:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Slow Food professionalisiert sich weiter – mein Favorit auf der Messe #dmfs13: das Slow Mobil Karlsruhe</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 22:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Feger [agroblogger.de]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teller]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmack]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/04/Slow-Mobil-1.jpg"></a>Schulgärten, Kochunterricht in der Schule und so weiter, das bleibt alles wichtig, aber das Slow Mobil ist wirklich ein schönes Projekt.</p> <p>Eine Kinder-Küche mit Schnippel- und Eßtisch, Gasbrenner und großer Tafel an der Wand, und das alles in einem großen Bauwagen untergebracht, damit kann man Geschmackserziehung auch mal in Gegenden bringen, wo seit Jahren [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/04/Slow-Mobil-1.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1087" alt="Slow Mobil" src="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/04/Slow-Mobil-1-599x449.jpg" width="359" height="269" /></a>Schulgärten, Kochunterricht in der Schule und so weiter, das bleibt alles wichtig, aber das Slow Mobil ist wirklich ein schönes Projekt.</p>
<p>Eine Kinder-Küche mit Schnippel- und Eßtisch, Gasbrenner und großer Tafel an der Wand, und das alles in einem großen Bauwagen untergebracht, damit kann man Geschmackserziehung auch mal in Gegenden bringen, wo seit Jahren kein frisches Gemüse mehr gesehen wurde. Das Team, wie könnte es anders sein, ist nett, inspiriert, bester Laune und entläßt Kinder mit roten Wangen aus dem Gefährt.</p>
<p>Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.</p>
<p>Ich setze mich hin, um diesen kleinen Artikel zu schreiben und steuere die <a href="http://slowmobil-karlsruhe.de" target="_blank">Webseite des Projekts</a> an, und auf was stoße ich dort, auf was? Auf ein frisch hochgeladenes Video aus dem Wagen, aufgenommen vorgestern auf der Messe. Ich sitze zu dem Zeitpunkt in der Vinothek mit den Teilnehmern des <a href="http://wurstsack.blogspot.de/2013/03/einladung-zum-3-kulinarischen.html" target="_blank">Slow Food Bloggertreffens</a> und schwadroniere über unsere Pläne für <a href="http://reg.io" target="_blank">reg.io</a>, aber mein kleiner, unbeugsamer Gallier leistet am Herd Schwerstarbeit. Na, welcher ist es?</p>
<p><iframe width="598" height="336" src="http://www.youtube.com/embed/mhruQYI426M?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/04/Slow-Mobil.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-1088" alt="Slow Mobil" src="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2013/04/Slow-Mobil-599x449.jpg" width="599" height="449" /></a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/agroblogger_de/~4/dNf4W-Ct5F8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>agroblogger.de steigt ein bei reg.io </title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 19:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Feger [agroblogger.de]</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[agroblogger.de]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Regionalität]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Äußerlich ist noch nichts zu merken, denn die Webseite <a href="http://reg.io" target="_blank">regionale-produkte.de</a> sieht so aus wie immer, außer daß da jetzt eine Weiterleitung auf die frisch erworbene coole Domain <a href="http://reg.io" target="_blank">reg.io</a> in der Adresszeile zu lesen ist (wozu es auch ohne mich gekommen wäre). Aber hinter den Kulissen bin ich schon seit Jahresbeginn ein wenig mit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Äußerlich ist noch nichts zu merken, denn die Webseite <a href="http://reg.io" target="_blank">regionale-produkte.de</a> sieht so aus wie immer, außer daß da jetzt eine Weiterleitung auf die frisch erworbene coole Domain <a href="http://reg.io" target="_blank">reg.io</a> in der Adresszeile zu lesen ist (wozu es auch ohne mich gekommen wäre). Aber hinter den Kulissen bin ich schon seit Jahresbeginn ein wenig mit am Werkeln mit dem Ulmer Startup-Unternehmen, obwohl einige Formalitäten (neuer Gesellschaftsvertrag incl. Umfirmierung, Erwerb von Anteilen etc.) noch nicht absolviert sind und andere Baustellen wie meine Gastprofessur an der <a href="http://hfwu.de" target="_blank">HfWU</a>  die mich dieses Semester noch in Atem hält (und sich, wie ich gerade merke, mitnichten in irgendetwas Verlinkbarem niederschlägt), bislang wenig Freiräume für die regionalen Produkte lassen.</p>
<p>Es wird möglicherweise auch noch etwas dauern, bis tolle neue Sachen der staunenden Öffentlichkeit präsentiert werden können, aber mein erster reg.io-Einsatz in freier Wildbahn rückt näher, nämlich auf der Slow Food Messe namens &#8220;<a href="http://www.messe-stuttgart.de/marktdesgutengeschmacks/" target="_blank">Markt des guten Geschmacks</a>&#8221; am kommenden Wochenende. Ein Anlaß, das hier mal in aller Kürze aufzuschreiben.</p>
<p>Kernzeit dort: das <a href="http://wurstsack.blogspot.de/2013/03/einladung-zum-3-kulinarischen.html" target="_blank">Bloggertreffen am Samstag ab 10:30</a>. Vielleicht kriegen wir den reg.io-Blog ja bis dahin noch in Gang&#8230;</p>
<p>Bei agroblogger.de bleibt also alles, wie es ist, nämlich immer anders.</p>
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		<title>@peteraltmaier und seine “Strompreisbremse”: Eine kleine Fundamentalkritik in Sachen Lenkungswirkung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/agroblogger_de/~3/-LEwotfOFBQ/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2013 16:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Feger [agroblogger.de]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Die Nörgler an der &#8220;Strompreisbremse&#8221;, die Peter Altmaier und Philipp Rösler in seltener (und somit verdächtiger) Einmütigkeit vor wenigen Tagen <a href="http://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Erneuerbare_Energien/20130213_Eckpunktepapier_Strompreissicherung_bf.pdf" target="_blank">vorgeschlagen</a> haben, kommen aus allen Richtungen und haben die dicksten Fehler schnell identifiziert:</p> &#8220;Strompreisbremse&#8221; ist schon als Begriff Populismus pur. Hätte sich die BILD nicht besser ausdenken können und verfängt an jedem Eurokritiker- [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nörgler an der &#8220;Strompreisbremse&#8221;, die Peter Altmaier und Philipp Rösler in seltener (und somit verdächtiger) Einmütigkeit vor wenigen Tagen <a href="http://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Erneuerbare_Energien/20130213_Eckpunktepapier_Strompreissicherung_bf.pdf" target="_blank">vorgeschlagen</a> haben, kommen aus allen Richtungen und haben die dicksten Fehler schnell identifiziert:</p>
<ul>
<li>&#8220;Strompreisbremse&#8221; ist schon als Begriff Populismus pur. Hätte sich die BILD nicht besser ausdenken können und verfängt an jedem Eurokritiker- oder Inflationsjammerer-Stammtisch. Igitt.</li>
<li>Das Politkänderungsrisiko, für Investoren leider nichts Neues, erreicht damit einen traurigen Höhepunkt. Ein &#8220;Beitrag der Bestandsanlagen zur Begrenzung der Kosten&#8221;, wie es im <a href="http://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Erneuerbare_Energien/20130213_Eckpunktepapier_Strompreissicherung_bf.pdf" target="_blank">Gemeinsamen Vorschlag zur Strompreissicherung</a> auf der BMU-Seite heißt, sei zu leisten, so als hätten die Investoren, die bisher der Lenkungsabsicht des EEG folgend in Erneuerbare investierten, die Höhe des Strompreises mitzuverantworten. Wem durch ein Gesetz auf 20 Jahre eine bestimmte Vergütung zugesichert wird, der kalkuliert damit. &#8220;Unzuverlässigkeit&#8221; nennt Sigmar Gabriel das, man könnte auch von Vertragsbruch reden.</li>
<li>Gebremst wird vor allem der Ausbau Erneuerbarer Energien, was einem Bundesumweltminister nicht unbedingt gut zu Gesichte steht.</li>
<li>Wenn, um ein das Biogas betreffendes Detail herauszugreifen, ausgerechnet der (im nachhinein erst zugesprochene) Güllebonus für Altanlagen bis 2009 gestrichen wird, dämpft das ausgerechnet die Verwendung eines Substrats, das in der jüngsten gerade erst ein Jahr alten EEG-Novelle speziell gefördert wurde. Chaos. Einer der Hauptkritikpunkte am Biogas ist die &#8220;Vermaisung&#8221;, und nun soll ein Anreiz, weniger Mais zu füttern und stattdessen ein ohnehin vorhandenes Substrat energetisch zu nutzen, gestrichen werden. Das verstehe, wer will.</li>
<li>Und so weiter.</li>
</ul>
<div>Ich möchte aber noch einen grundsätzlicheren Punkt anfügen:</div>
<h4>Zu hohe Strompreise &#8211; stimmt das überhaupt?</h4>
<p>Aus meiner Sicht gibt es aber ein noch tieferliegendes Problem des ganzen Projekts. Warum sollen denn die Strompreise zu hoch sein? Ist denn nicht der zu hohe Stromverbrauch eine Hauptursache des Klimawandels? Daß das EEG den Strompreis erhöht, hat mich noch nie gestört. Ein politischer Eingriff mit exzellenter Lenkungswirkung, so wie die Benzinsteuer.</p>
<p>Wenn, wie es Industrievertreter aus Branchen mit hohem Stromverbrauch (Arbeitgeber und Arbeitnehmer hier in gemeinsamer Mission) suggerieren, hohe Strompreise Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit haben, dann ist das ein Argument, sich für die Einpreisung der negativen externen Effekte des Stromverbrauchs in anderen Ländern starkzumachen, nicht für die Rückabwicklung einer richtigen Maßnahme zu Hause. Der Strompreis ist übrigens im Verhältnis etwa zu hohen Lohn- und Lohnnebenkosten und hohen administrativen Hürden (Dokumentation, Auflagen, Genehmigungsverfahren etc.) ein eher unwichtiger Standortnachteil Deutschlands. Und die wenigen wirklich stromintensiven Industrien haben mit ihren weitreichenden Ausnahmeregelungen für energieintensive Industriezweige mit Bezug auf die Ökosteuer ohnehin Einiges zu ihren Gunsten geregelt.</p>
<p>Lauter zu hören ist indes das Gejammer der &#8220;Leute&#8221; (Kohl hätte sie &#8220;die Menschen in diesem, unserem Lande&#8221; genannt) über ihre hohen privaten Stromrechnungen. Die Inflationsrate liegt nie wesentlich über 2%, Januar 2013 gerade 1,7%, was nicht nach insgesamt steigender Ausgabenlast riecht. Das BIP pro Kopf (!) <a href="http://www.wohlstandsbilanz-deutschland.de/60-jahre-wachstum.html" target="_blank">steigt</a> trotz Krisengefühl konsequent weiter. Der Nationale Wohlstandsindex (<a href="http://www.agenda21-treffpunkt.de/lexikon/NWI.htm" target="_blank">NWI</a>) stagniert &#8211; aber das liegt gerade daran, daß dort auch im BIP vernachlässigte Wohlfahrtsleistungen wie z.B. Hausarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit positiv einfließen, während Schäden (z.B. Luft, Boden, Gewässer, Gesundheit, Verkehr) und die Verringerung des Naturkapitals (Boden, Wälder, Ressourcen, Artenvielfalt, Klima) negativ bilanziert sowie soziale Faktoren wie Verteilungsgerechtigkeit, öffentliche Ausgaben für Gesundheits- und Bildungssystem und Kriminalität einbezogen werden.</p>
<p>Wenn dennoch, wie es der Stammtisch suggeriert, hohe Strompreise eine zu hohe Belastung für Haushalte mit geringem verfügbaren Einkommen wären, dann sollte das verfügbare Einkommen der Haushalte entsprechend angehoben werden, statt mit einem gebremsten Strompreis den Verbrauch von Strom relativ zu anderen Gütern attraktiver zu machen. Strom soll gespart werden, nicht die Ausgaben für Strom, und Verteilungspolitik macht man nicht über Preispolitik, sondern über qualifizierte und zielgenaue Instrumente der sozialen Sicherung.</p>
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		<item>
		<title>“Nicht nur reden – auch zuhören!” – agroblogger-Beitrag in den DLG-Mitteilungen #print</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/agroblogger_de/~3/IqCcUkYCHaE/</link>
		<comments>http://agroblogger.de/blog/2012/12/nicht-nur-reden-auch-zuhoren-agroblogger-beitrag-in-den-dlg-mitteilungen-print/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2012 17:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Feger [agroblogger.de]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den &#8220;<a href="http://agroblogger.de/blog/2012/10/agroblogger-beitrag-in-den-dlg-mitteilungen-rubrik-betriebsfuhrung-daten-in-der-wolke-dlgev-print/" target="_blank">Daten in der Wolke</a>&#8221; in 11.2012 nun in 12.2012 der DLG-Mitteilungen mit dem Themenschwerpunkt Kommunikation ein Beitrag zur gesellschaftlichen Akzeptanz der, man weiß ja gar nicht mehr wie nennen, &#8220;modernen&#8221;, &#8220;konventionellen&#8221; Landwirtschaft. Dieser wird kurz gesagt empfohlen, sich auch mal in die Perspektive derjenigen zu versetzen, die &#8220;Massentierhaltung&#8221; und &#8220;Agrarindustrie&#8221; kritisieren. Dabei kommt nämlich heraus, daß die Probleme erstens so tief liegen, daß ein fachlicher Diskurs über Haltungsbedingungen von Tieren etc. nicht ausreicht, und zweitens man in einigen Punkten durchaus darüber nachdenken könnte, dem Drängen der &#8220;Grünen&#8221; nachzugeben &#8211; aus strategischen und auch aus fachlichen Gründen. Wer mehr wissen möchte, werfe einen Blick in die Print-Ausgabe der <a href="http://www.dlg-mitteilungen.de" target="_blank">DLG-Mitteilungen</a> vom Dezember mit dem Motto &#8220;So schaffen wir Vertrauen&#8221;.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/agroblogger_de/~4/IqCcUkYCHaE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>PR-Desaster im Kampf um die Deutungshoheit: die Kampagne “Dummwort des Jahres” des DLZ-Agrarmagazins</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/agroblogger_de/~3/NWeIYreHWUA/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 10:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Feger [agroblogger.de]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agrar-PR]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Der Schuß ging nach hinten los. Das <a href="http://dlz.agrarheute.com" target="_blank">DLZ-Agrarmagazin</a> des <a href="http://www.dlv.de/" target="_blank">Deutschen Landwirtschaftsverlags</a> (macht auch <a href="http://agrarheute.com" target="_blank">agrarheute.com</a>) hatte wohl nicht mit dem Einfallsreichtum der &#8220;Wollsocken&#8221; von der <a href="http://www.abl-ev.de" target="_blank">AbL</a> gerechnet, als es sich die PR-Aktion &#8220;Dummwort des Jahres&#8221; ausdachte. Und auch nicht recherchiert, was bei einer Online-Umfrage so alles schiefgehen kann. Landwirte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schuß ging nach hinten los. Das <a href="http://dlz.agrarheute.com" target="_blank">DLZ-Agrarmagazin</a> des <a href="http://www.dlv.de/" target="_blank">Deutschen Landwirtschaftsverlags</a> (macht auch <a href="http://agrarheute.com" target="_blank">agrarheute.com</a>) hatte wohl nicht mit dem Einfallsreichtum der &#8220;Wollsocken&#8221; von der <a href="http://www.abl-ev.de" target="_blank">AbL</a> gerechnet, als es sich die PR-Aktion &#8220;Dummwort des Jahres&#8221; ausdachte. Und auch nicht recherchiert, was bei einer Online-Umfrage so alles schiefgehen kann. Landwirte sollten unter den zahlreichen politischen Begriffen, die eine gegen Methoden der konventionellen Landwirtschaft gerichtete Haltung konnotieren (Vermaisung, Massentierhaltung, Schweinegrippe wurden vorgeschlagen), ihren Favoriten für die gröbste Verunglimpfung ihrer Methoden wählen.</p>
<p>Aber statt daß nun Vorschläge wie &#8220;Tier-KZ&#8221;, &#8220;Industrielle Landwirtschaft&#8221; und andere Kampfbegriffe aus dem grünen Milieu genannt wurden, lag plötzlich &#8220;Moderne Landwirtschaft&#8221; ganz vorn, und es tauchten Begriffe wie &#8220;Veredlung&#8221; auf. Die AbL hatte den Spieß umgedreht, wie die <a href="http://www.taz.de/Tierhaltung-in-Niedersachsen/!107766/" target="_blank">taz süffisant berichtet</a>.</p>
<h3>Wie produziere ich ein PR-Desaster?</h3>
<p>Statt wenigstens nach dem &#8220;Unwort des Jahres&#8221; zu suchen in Anlehnung an die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_für_Deutsche_Sprache" target="_blank">Gesellschaft für Deutsche Sprache</a>, die jedes Jahr eins kürt, entschied man sich beim DLZ-Agrarmagazin dafür, an dieser Stelle vorsorglich polemisch zu werden und das sachliche &#8220;Unwort&#8221; durch die Beschimpfung &#8220;Dummwort&#8221; zu ersetzen. Eine Provokation auf BILD-Niveau, die die gesellschaftliche Kritik an der &#8220;modernen Landwirtschaft&#8221; (ab jetzt nur noch in Anführungszeichen <img src='http://agroblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  insgesamt als „dumm“ abqualifiziert. Die konstruktive Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner leitet man anders ein.</p>
<p>Die Auseinandersetzung über die richtigen Methoden in der Landwirtschaft wird nicht nur mit fachlichen Argumenten geführt, sondern auch durch die Prägung politischer Begriffe, mit denen die Deutungshoheit beansprucht wird. Das kann man mit durchaus beklagen, denn jemand, der von &#8220;Massentierhaltung&#8221; spricht, signalisiert damit von vornherein, wie seine Einstellung zu dem Thema aussieht und daß sich eine Debatte im Grunde nicht lohnt.</p>
<p>Nur scheitert hier einmal wieder die Selbstanwendung. Die konventionelle Landwirtschaft leistet selbst seit jeher Großes in der Prägung von tendenziösen Begriffen, die eine Debatte von vornherein sinnlos machen, da sie das Ergebnis einer Auseinandersetzung schon beinhalten. &#8220;Pflanzenschutzmittel&#8221; ist mein Lieblingskandidat. Fungizide, Insektizide, Herbizide etc. werden nicht wie im Englischen unter &#8220;Pestiziden&#8221; zusammengefaßt, weil das irgendwie böse klingt, sondern unter dem Euphemismus &#8220;Pflanzenschutzmittel&#8221;. Ein &#8220;Pestizid&#8221; ist eine chemische Substanz, die eine Seuche oder Geißel tötet. Sachlich richtig, aber es klingt einfach besser, wenn man statt des Abtötens der Pestilenz den Schutz des Lebens anklingen läßt. Mit anderen Worten: nicht klug, hier den ersten Stein zu werfen.</p>
<p>Ein weiterer Baustein des perfekten PR-Desasters: auf diese Weise hat das DLZ-Agrarmagazin der AbL eine Steilvorlage gegeben, ihren eigenen Punkte zu machen.</p>
<blockquote><p>„Wer sich wie die <em>DLZ</em> gar zu der Behauptung versteigt, die Verbraucher betrachteten riesige Tierhaltungsanlagen mit ihrer nicht artgerechten Haltung als modern und zeitgemäß, der muss sich schon ziemlich weit im gesellschaftlichen Abseits befinden.“ [AbL-Landesvorsitzender Martin Schulz in einer  Pressemitteilung]</p></blockquote>
<p>Der hat gesessen. Siehe meinen Blog-Beitrag <a href="http://agroblogger.de/blog/2012/09/bartmer-dlg-will-raus-aus-der-informationssackgasse-und-rein-in-die-einbahnstrasse/" target="_blank">Bartmer (DLG) will raus aus der Informationssackgasse – und rein in die Einbahnstraße?</a></p>
<p>Doch wer meint, das PR-Desaster wäre jetzt perfekt: nein, es geht noch weiter. Statt nun mit Zerknirschung oder noch besser mit Humor den Schuß nach hinten einzugestehen, hat die DLZ-Agrarzeitung versucht, die Online-Befragung unter den Teppich zu kehren. Die für September angekündigten Ergebnisse erschienen nicht, und auch die auf Nachfrage durch die AbL für die Dezember-Ausgabe zugesicherte Veröffentlichung unterblieb. Erst auf die Veröffentlichung der telefonisch erfragten Ergebnisse durch die AbL hin wurde reagiert, und das dann auch noch wie ein schlechter Verlierer:</p>
<blockquote><p>&#8220;Natürlich halten wir mit keinem Umfrageergebnis hinter dem Berg, auch nicht im Fall des Dummwort des Jahres.&#8221; [Nach einem halben Jahr Verschleppung... (FF)] &#8220;Daher veröffentlichen wir hier die ausführliche Auswertung. Abzüglich offensichtlich gefälschter Absenderadressen gingen insgesamt 241 Bewertungen bei uns ein.&#8221; [womit die Online-Befragung auch ohne den desaströsen Ausgang nicht gerade gut gelaufen sein dürfte... (FF)] [...]</p>
<p>&#8220;Aufgrund der geringen Fallzahl sowie der Teilnehmerstruktur ist die Umfrage nicht repräsentativ für die Einstellung der deutschen Landwirte und Landwirtinnen&#8221; [Das hätte, wäre das Ergebnis nach Wunsch ausgefallen, sicherlich nicht dort gestanden (FF)]&#8220;. Dies ergibt sich unter anderem daraus, dass knapp zwei Drittel der Teilnehmer nachweislich keinen landwirtschaftlichen Erwerb ausüben, sondern in anderen Berufen tätig sind, zum Beispiel als Therapeuten, Lehrer, Inhaber von Beratungsfirmen, Versicherungsmakler &#8221; [Wenn man nur die Leser befragen will, muß man die Teilnahme passwortgeschützt machen. Ansonsten nimmt bei so einer Online-Befragung Teil, wer Lust hat, und man muß mit dem Ergebnis leben. Warum sollen Nicht-Landwirte keine Meinung zum "Dummwort des Jahres" haben?].&#8221;</p></blockquote>
<p>Angesichts dieses Ausbundes kommunikativen Fingerspitzengefühls wage ich meinen Vorschlag ja kaum hinzuschreiben: man müßte sich zusammen hinsetzen, politische Begriffe beider Seiten identifizieren und durch neutrale/sachliche Begriffe ersetzen.</p>
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		<item>
		<title>agroblogger-Beitrag in den DLG-Mitteilungen, Rubrik Betriebsführung: “Daten in der Wolke”. @DLGeV #print</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/agroblogger_de/~3/1NJyMtjvP9A/</link>
		<comments>http://agroblogger.de/blog/2012/10/agroblogger-beitrag-in-den-dlg-mitteilungen-rubrik-betriebsfuhrung-daten-in-der-wolke-dlgev-print/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2012 08:36:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Feger [agroblogger.de]</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Podio]]></category>
		<category><![CDATA[agroblogger.de]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsführung]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Datenspeicher]]></category>
		<category><![CDATA[DLG]]></category>
		<category><![CDATA[DLG-Mitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dropbox]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In der Novemberausgabe der <a href="http://www.dlg-mitteilungen.de" target="_blank">DLG-Mitteilungen</a> findet sich mein erster Print-Artikel *prost*!</p> <p>Thema: Cloud-Datenspeicher und ihre Nutzung auf dem landwirtschaftlichen Betrieb &#8211; bzw. natürlich auch dem energie-, pferde- oder sonstwie wirtschaftlichen Betrieb, speziell dann, wenn er zu groß für einen Tätigen allein, aber zu klein für firmeneigene Datenserver ist. Stichworte: mit dem Steuerberater geteilter Belegordner, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In der Novemberausgabe der <a href="http://www.dlg-mitteilungen.de" target="_blank">DLG-Mitteilungen</a> findet sich mein erster Print-Artikel *prost*!</p>
<p>Thema: Cloud-Datenspeicher und ihre Nutzung auf dem landwirtschaftlichen Betrieb &#8211; bzw. natürlich auch dem energie-, pferde- oder sonstwie wirtschaftlichen Betrieb, speziell dann, wenn er zu groß für einen Tätigen allein, aber zu klein für firmeneigene Datenserver ist. Stichworte: mit dem Steuerberater geteilter Belegordner, mit Mitarbeitern geteilte Excel-Tabellen, arbeitsteiliger Zahlungsverkehr, Backup, Datensicherheit. Mit dabei auch ein Interview mit meiner Steuerberaterin Doris Hölscher von der <a href="http://buchstelle-lage.de" target="_blank">Buchstelle Lage</a>.</p>
<p>Den Artikel kann ich nicht verlinken, ist ja schließlich Print, aber immerhin die <a href="http://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/img/content/start/mehrdazu/Cloud-Speicherdienste.xls" target="_blank">Excel-Tabelle mit ein paar Anbietern von Cloud-Datenspeichern</a>.</p>
<address>Im Artikel geht es um mehr oder weniger reine Speicherlösungen wie Dropbox, Google Drive, Sky Drive, Box.net, Telekom Cloud und so weiter, nicht um ganze Online-Zusammenarbeits-Plattformen wie <a href="http://podio.com" target="_blank">Podio (Webseite des Anbieters)</a>, aber wegen der thematischen Nähe kategorisiere ich diesen Beitrag hier trotzdem unter <a href="http://agroblogger.de/blog/category/podio/">Podio (Kategorie auf agroblogger.de)</a>. Ist ja noch sehr leer, die Kategorie.</address>
<address> </address>
<address><a href="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2012/10/Bildschirmfoto-2012-10-30-um-09.34.19.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1031" title="Bildschirmfoto DLG-Mitteilungen " src="http://agroblogger.de/wp-content/uploads/2012/10/Bildschirmfoto-2012-10-30-um-09.34.19.png" alt="Bildschirmfoto DLG-Mitteilungen " width="599" height="481" /></a></address>
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		<item>
		<title>Die taz meint “Abschied vom Kalbsbries: Ethische Kriterien für Geschmack nötig”</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/agroblogger_de/~3/USSHbF9HB4M/</link>
		<comments>http://agroblogger.de/blog/2012/10/die-taz-meint-abschied-vom-kalbsbries-ethische-kriterien-fur-geschmack-notig/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 07:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Feger [agroblogger.de]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Teller]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmack]]></category>
		<category><![CDATA[Massentierhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im gestrigen Kommentar in der taz von Stefan Müller <a href="http://www.taz.de/Debatte-Gastrokritik/!103058/" target="_blank">Abschied vom Kalbsbries</a> bemängelt der Autor, daß Kalbfleisch, Innereien und andere Gerichte tierischen Ursprungs von der Gastro-Kritik &#8220;nach wie vor&#8221; positiv bewertet werden. Er fragt und antwortet:</p> <p>Doch auf welcher Basis werden diese Geschmacksurteile gefällt? Auf durchaus veralteten Denkweisen, die alle aktuellen gastrosophischen und politischen Diskussionen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im gestrigen Kommentar in der taz von Stefan Müller <a href="http://www.taz.de/Debatte-Gastrokritik/!103058/" target="_blank">Abschied vom Kalbsbries</a> bemängelt der Autor, daß Kalbfleisch, Innereien und andere Gerichte tierischen Ursprungs von der Gastro-Kritik &#8220;nach wie vor&#8221; positiv bewertet werden. Er fragt und antwortet:</p>
<blockquote><p>Doch auf welcher Basis werden diese Geschmacksurteile gefällt? Auf durchaus veralteten Denkweisen, die alle aktuellen gastrosophischen und politischen Diskussionen ausblenden.</p></blockquote>
<p>Was Müller nicht auffällt: darin verbirgt sich die durchaus steile These, daß Geschmacksurteile, allgemeiner gesagt ästhetische Urteile oder noch allgemeiner nicht-moralische Werturteile, davon abhängen, ob mit der Wertung oder auch nur Handlungen, die mit einer positivien ästhetischen Wertung verbunden sein könnten, moralisch angreifbar sind. Diese These wird durchaus in der Philosophie diskutiert, aber man müßte schon mindestens Problembewußtsein demonstrieren.</p>
<p>Ich  halte sie überdies für falsch. Ist ein ausländerfeindlicher Witz oder einer, der sich über körperliche Gebrechen lustig macht, deshalb nicht mehr witzig? In meinen Augen ist das blanker Unsinn. Der Hinweis &#8220;das ist nicht lustig!&#8221; meint etwas anderes, nämlich: auch wenn es natürlich lustig ist, sollte man so einen Witz nicht machen. Durch seine moralische Verwerflichkeit bleibt jedoch der Witz witzig!</p>
<p>Ebenso bei unserer kulinarischen Problematik. Ein Kalbsschnitzel schmeckt hervorragend, ganz egal, für wie verwerflich und barbarisch ich das Meucheln eines noch nicht ausgwachsenen Rindes halte. Diese Feststellung darf man nicht damit verwechseln, daß jemand natürlich Ekel empfinden kann angesichts eines Kalbsschnitzels, weil ihm etwa das Bild des vom Bolzenschußgerät getöteten Kalbs dabei nicht aus dem Kopf geht. Das ist etwas Persönliches.</p>
<p>Müller schwebt aber eine gesinnungsethisch saubere Gastrokritik vor, in der nicht nur überhaupt Ethik im Geschmacksurteil einfließen soll, sondern sogar seine auch unter ethisch versierten und bewußten Menschen keinesfalls allgemein akzeptierte These, nämlich die, daß es mit dem Töten von Tieren und dem Essen von Fleisch grundsätzlich ein moralisches Problem gebe:</p>
<blockquote><p>Darf er Bücher wie „Gutes Fleisch“ und die „stressfreie Schlachtung“ vorbehaltlos loben? Angesichts der bekannten Fakten zu Massentierhaltung, Überfischung und Klimaproblematik lautet die Antwort ganz klar: nein.</p></blockquote>
<p>Man kann durchaus für die Tiernutzung einschließlich von deren Verspeisen argumentieren. Man kann dafür argumentieren, daß der Mensch Teil der Natur ist und so wie andere Lebewesen auch ißt, wessen er habhaft werden kann, außer seinen Artgenossen. Man kann argumentieren, daß die Domestikation von Tieren auch zum Zwecke ihrer Tötung, daß die Jagd auf Tiere mit der Absicht, sie aufzuessen, mit der Entstehung und dem kulturellen Erbe des Menschen so eng verbunden ist wie kaum etwas anderes. Solche Zweifel an der veganen Ideologie kommen Müller offenbar nicht.</p>
<p>Tiere zu töten und zu essen muß natürlich auch nicht in Form von Massentierhaltung, Überfischung und negativem Klimabeitrag erfolgen, aber das nur ganz nebenbei. Beispiel: Jagd. Aber da haben wir den Schützer der Tierrechte auch am Wickel! Jagd, ein rotes Tuch für den Veganer. Dabei leidet das Tier günstigstenfalls keine Sekunde, weil es den Schuß nicht mehr hört, hat ein ganzes Leben in freier Natur verbracht etc. &#8211; aber der Jäger, dieser Mörder, ist das personifizierte Böse.</p>
<p>Heraus kommt jedenfalls ein geradezu jakobinischer Gesinnungsterror, ein veganer Fundametalismus, eine vegan-maoistische Kulturrevolution. Bevor ich noch andere heftige historische Vergleiche ziehe, beende ich den Artikel lieber.</p>
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		<item>
		<title>Positionspapier der Grünen zur Tierhaltung: “Ein grundlegender Systemwechsel ist notwendiger denn je”</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/agroblogger_de/~3/3lv2Dh3qa_I/</link>
		<comments>http://agroblogger.de/blog/2012/09/positionspapier-der-grunen-zur-tierhaltung-ein-grundlegender-systemwechsel-ist-notwendiger-denn-je/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2012 13:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Feger [agroblogger.de]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teller]]></category>
		<category><![CDATA[bio]]></category>
		<category><![CDATA[industriell]]></category>
		<category><![CDATA[Massentierhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mit dem Papier aus der Rubrik &#8220;Massentierhaltung&#8221; mit dem Titel <a href="http://www.gruene-bundestag.de/themen/agrar/tierische-veredelung/seite-1-tierische-veredelung_ID_4385470.html" target="_blank">&#8220;Tierische Verdlung&#8221;</a> (die Anführungszeichen gehören zum Titel) von gestern bringen die Grünen ihre Fundamentalopposition zur industriellen Tierhaltung auf den Punkt. &#8220;Das System ist falsch&#8221;, so stellt das Papier klar, und &#8220;muß vom Kopf wieder auf die Füße gestellt werden&#8221;:</p> <p>Ein grundlegender Systemwechsel ist [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Papier aus der Rubrik &#8220;Massentierhaltung&#8221; mit dem Titel <a href="http://www.gruene-bundestag.de/themen/agrar/tierische-veredelung/seite-1-tierische-veredelung_ID_4385470.html" target="_blank">&#8220;Tierische Verdlung&#8221;</a> (die Anführungszeichen gehören zum Titel) von gestern bringen die Grünen ihre Fundamentalopposition zur industriellen Tierhaltung auf den Punkt. &#8220;Das System ist falsch&#8221;, so stellt das Papier klar, und &#8220;muß vom Kopf wieder auf die Füße gestellt werden&#8221;:</p>
<blockquote><p>Ein grundlegender Systemwechsel ist notwendiger denn je. Die heutige Landwirtschaft ist beherrscht vom industriellen Denken. Es betrachtet Tiere und Pflanzen nicht als Lebewesen, sondern als Produktionsfaktor. Es liegt in der Logik dieses Systems, Lebewesen in den technischen Optimierungsvorgang einzubeziehen und ihm anzupassen. Wenn sie stören, schneidet man Schweinen die Ringelschwänze eben ab. Hühnern entfernt man die Schnabelspitzen und Kühen die Hörner. Es liegt in der Logik dieses Systems immer größere Einheiten zu bilden, um entsprechende Effizienzgewinne zu erzielen und dafür in Kauf zu nehmen, dass 25 Hühner auf einem Quadratmeter oder 60.000 Schweine in einer Anlage zusammengepfercht werden. Und wenn sich durch den massenweisen Einsatz billiger Antibiotika der Gewinn steigern lässt, wird auch das gemacht. [profil:GRÜN <a href="http://www.gruene-bundestag.de/themen/agrar/tierische-veredelung/seite-1-tierische-veredelung_ID_4385470.html" target="_blank">"Tierische Veredlung"</a>]</p></blockquote>
<p>Gestern sah sich, nachdem am Rande des &#8220;Tages der nachhaltigen Ernährung&#8221; die Jungen Grünen Transparente entrollt hatten, in denen sie sich ganz gegen die Tötung von Tieren in Position aussprechen,  der agrarpolitische Sprecher der Grünen Friedrich Ostendorff genötigt, noch weitergehenden Forderungen innerhalb der eigenen Reihen entgegenzutreten, indem er feststellte, Tiere <em>und</em> Tiere töten gehörten zur Landwirtschaft &#8211; man sei hier nicht im Zoologischen Garten [Zitation nach <a href="http://twitter.com/wurstsack" target="_blank">@wurstsack</a>].</p>
<p>Ich erinnere an meinen Eintrag von voriger Woche <a href="http://agroblogger.de/blog/2012/09/bartmer-dlg-will-raus-aus-der-informationssackgasse-und-rein-in-die-einbahnstrasse/">Bartmer (DLG) will raus aus der Informationssackgasse – und rein in die Einbahnstraße?</a>; zum Beleg der Richtigkeit meiner Analyse hier eine Reaktion von heute auf das Papier der Grünen von Anselm Richard, Chefredakteur des Landwirtschaftlichen Wochenblatts Westfalen-Lippe (ich bin Abonnent als &#8220;lippischer Bauer&#8221;), das den Titel <a href="http://www.wochenblatt.com/rubriken/kommentar/" target="_blank">Klar zum Generalangriff</a> trägt und auch sonst von militärischen Metaphern wimmelt. Das wird ein heißer Herbst.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/agroblogger_de/~4/3lv2Dh3qa_I" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Neues TTN/TFZ-Projekt: Die Energiewende im ländlichen Raum wertorientiert kommunizieren</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/agroblogger_de/~3/y48i3scSi7o/</link>
		<comments>http://agroblogger.de/blog/2012/09/neues-ttntfz-projekt-die-energiewende-im-landlichen-raum-wertorientiert-kommunizieren-institutttn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2012 19:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Feger [agroblogger.de]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tank]]></category>
		<category><![CDATA[Akzeptanz]]></category>
		<category><![CDATA[DLG]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nachdem das Vorgängerprojekt bereits in einer hervorragenden Publikation gemündet ist (<a href="http://www.ttn-institut.de/bioenergie" target="_blank">Energie aus Biomasse – Ein ethisches Diskussionsmodell</a>von Michael Zichy, Christian Dürnberger, Beate Formowitz, Anne Uhl), beschäftigen sich die beiden Institute <a href="http://www.ttn-institut.de" target="_blank">TTN</a> (Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München) und <a href="http://www.tfz.bayern.de/" target="_blank">TFZ</a> (Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing) in den [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem das Vorgängerprojekt bereits in einer hervorragenden Publikation gemündet ist (<a href="http://www.ttn-institut.de/bioenergie" target="_blank">Energie aus Biomasse – Ein ethisches Diskussionsmodell</a>von Michael Zichy, Christian Dürnberger, Beate Formowitz, Anne Uhl), beschäftigen sich die beiden Institute <a href="http://www.ttn-institut.de" target="_blank">TTN</a> (Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München) und <a href="http://www.tfz.bayern.de/" target="_blank">TFZ</a> (Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing) in den nächsten zwei Jahren mit dem Thema &#8220;<a href="http://www.ttn-institut.de/node/1521" target="_blank">Die Energiewende im ländlichen Raum wertorientiert kommunizieren</a>&#8220;.</p>
<p>Dabei wird es um die mit der sogenannten Energiewende einhergehenden Veränderungsprozesse gehen, die in der Bevölkerung zu einer anderen Wahrnehmung der Kulturlandschaft, der land- und forstwirtschaftlichen Produktion und des ländlichen Raumes insgesamt führen werden. Wesentliches Ziel des Projektes ist es, Kommunikationsstrategien zu entwickeln, um das Verständnis von Veränderungen in der Land- und Forstbewirtschaftung sowie im Erscheinungsbild und der wirtschaftlichen Bedeutung des ländlichen Raumes seitens der Bevölkerung zu vergrößern und zu stärken.</p>
<p>Damit liegt das Projekt voll auf der Linie des DLG-Präsidenten, vergleiche den vorangegangenen Blog-Eintrag <a href="http://agroblogger.de/blog/2012/09/bartmer-dlg-will-raus-aus-der-informationssackgasse-und-rein-in-die-einbahnstrasse/">Bartmer (DLG) will raus aus der Informationssackgasse – und rein in die Einbahnstraße?</a>.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/agroblogger_de/~4/y48i3scSi7o" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bartmer (DLG) will raus aus der Informationssackgasse – und rein in die Einbahnstraße?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/agroblogger_de/~3/tXCOWFmMA_8/</link>
		<comments>http://agroblogger.de/blog/2012/09/bartmer-dlg-will-raus-aus-der-informationssackgasse-und-rein-in-die-einbahnstrasse/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 14:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Feger [agroblogger.de]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teller]]></category>
		<category><![CDATA[Akzeptanz]]></category>
		<category><![CDATA[bio]]></category>
		<category><![CDATA[DLG]]></category>
		<category><![CDATA[industriell]]></category>
		<category><![CDATA[konventionell]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirt]]></category>
		<category><![CDATA[Nutztiere]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zum Auftakt der DLG-Unternehmertage in Mannheim hat DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer <a href="http://www.dlg.org/40.html?detail/dlg.org/1/1/5489" target="_blank">gefordert</a>, &#8220;die Landwirtschaft müsse sich aus der Informations-Sackgasse befreien, abgerissene Kommunikationsstränge in die Gesellschaft mit modernen Werkzeugen erneuern und Deutungshoheit über agrarische Themen wieder erlangen. [...] Die Landwirtschaft hat die Gesellschaft bei der Modernisierung ihrer Branche nicht mitgenommen. Diese Gesellschaft weiß nicht, dass wir mit moderner Technik [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Auftakt der DLG-Unternehmertage in Mannheim hat DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer <a href="http://www.dlg.org/40.html?detail/dlg.org/1/1/5489" target="_blank">gefordert</a>, &#8220;die Landwirtschaft müsse sich aus der Informations-Sackgasse befreien, abgerissene Kommunikationsstränge in die Gesellschaft mit modernen Werkzeugen erneuern und Deutungshoheit über agrarische Themen wieder erlangen. [...] Die Landwirtschaft hat die Gesellschaft bei der Modernisierung ihrer Branche nicht mitgenommen. Diese Gesellschaft weiß nicht, dass wir mit moderner Technik und neuesten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis die Produktivität knapper Faktoren zu ihrem Nutzen steigern und dadurch zum Nutzen von Landschaft und Biodiversität beitragen.&#8221;</p>
<p>Für Bartmer handelt es sich um ein Kommunikationsproblem, das die Landwirte abstellen sollten: &#8220;Kommunikation ist Chefsache. [...] Wir müssen uns auch auf dem Wege Internet und Social Media auf die Gesellschaft zubewegen. Bilder und Informationen über den Betrieb, Storys darüber, was im Moment auf den Feldern gemacht wird sowie Informationen über das, was die Landwirtsfamilie sorgt und was sie freut, eben was das regionale Umfeld interessiert, können helfen, Verständnis und Vertrauen zu wecken.&#8221; Er faßt zusammen: &#8220;Kommunikation ist <em>das</em> Instrument für die Akzeptanz der Landwirtschaft in der Gesellschaft, und diese Akzeptanz ist letztlich unsere Berechtigung zum Wirtschaften am Standort Deutschland in Europa.&#8221;</p>
<p>So sehr ich Bartmers Forderungen zustimme, erscheint mir seine Analyse einseitig, und dementsprechend sind auch die Handlungsimplikationen nur die halbe Wahrheit. Wenn Kommunikationsstränge abreißen, das ist ja sein Bild, dann transportieren sie nämlich in beide Richtungen keine Informationen mehr. Die Landwirtschaft versteht den urbanen Menschen auch nicht. (Man verzeihe mir die Pauschalisierung; wo hier etwa die Biobauern stehen, wäre wieder ein anderes Thema)</p>
<p>Der Städter kommuniziert mit tausend Zungen in Richtung Landwirtschaft, nicht zuletzt in der gebündelten Form von z. B. Naturschutz-Organisationen. Der Landwirt lebt mitten in dieser Umgebung: nicht nur über die Medien, sondern auch in seinem Lebensumfeld ist er in der Nachbarschaft, über Schulfreunde der Kinder, Agrar-Touristen und so weiter mit außerlandwirtschaftlichen Kreisen konfrontiert, denn in Deutschland gibt es praktisch keine Gegenden mehr, in der Landwirte unter sich sind. Will die Landwirtschaft Akzeptanz, muß sie nicht nur erklären, sondern auch zuhören – und gegebenenfalls auch zu Veränderungen bereit sein. Kommunikation ist keine Einbahnstraße.</p>
<p>Warum braucht die Landwirtschaft überhaupt gesellschaftliche Akzeptanz? Weil die Gesellschaft mit ihren Medien, Organisationen, Bürgerinitiativen, Politikern mit Gesetzgebungskompetenz, der durch all das reglementierten und personell geprägten Verwaltung usw. einen kritischen Standortfaktor für die Branche darstellt. Die Landwirtschaft profitiert von Rechtssicherheit, gut ausgebildeten Mitarbeitern, zahlungskräftigen Käufern, außerlandwirtschaftlichen Beschäftigungsmöglichkeiten und so weiter, aber der Handlungsspielraum des landwirtschaftlichen Unternehmers ist eben auch zu einem guten Teil durch sie bestimmt. Den Standort zu sichern heißt nicht nur erklären, sondern auch zuhören und zu Veränderungen bereit sein.</p>
<p>Als Einstieg in das Projekt &#8220;Die Landwirtschaft versucht, den Städter zu verstehen&#8221; folgende zwei Punkte:</p>
<ol>
<li>Wo ist das urbane Unbehagen so tief und so verbreitet, daß sich die Frage stellt, ob es nicht besser ist nachzugeben, statt Schlachten zu schlagen, die nicht zu gewinnen sind und durch die bloß Vertrauen verspielt wird? Ein Kandidat dafür könnte die grüne Gentechnik sein. Genetisch modifizierte Nahrungs- und Futtermittel stoßen in der Bevölkerung auf eine ähnlich breite Ablehnung wie die Atomkraft, und auch die Gründe dafür ähneln sich. Die deutsche Landwirtschaft muß sich fragen, was es sie eigentlich kosten würde, sich auf einen nationalen Gentechnik-Verzicht zu verpflichten – Forschungsfreiheit, wissenschaftliche Evidenz und Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Ausland hin oder her.</li>
<li>Wo ist das urbane Unbehagen nachvollziehbar? Man muß sich klarmachen, daß der Städter weder mit der Normalität von Gnadenschuß und Schlachtung aufgewachsen ist noch die jahrtausendealte grimmige Entschlossenheit, sich die Ernte weder vom Ackerfuchsschwanz noch vom Mehltau noch von den Ratten entreißen zu lassen, mit der Muttermilch aufgesogen hat. Vielleicht führt diese fehlende Prägung ja an manchen Stellen zu einer klareren Sicht! Über artgerechte Tierhaltung, Bodenschutz, Pflanzenschutzmittelreste in Nahrungsmitteln und dergleichen läßt sich jedenfalls trefflich streiten. Unsere Großeltern haben noch mit Arsen und Quecksilber gebeizt und Pferde, Sauen Kühe und anderes Vieh winters im finsteren, schlecht belüfteten Stall monatelang angebunden gehalten. Reicht der Platz pro Tier? Tun wir genug für den Bienenschutz? Ist die Pflanzengesundheit als Zuchtziel hoch genug gewichtet? Braucht die Landwirtschaft neue Mechanismen, eigene Mechanismen, die erkannte negative gesellschaftliche Externalitäten so einpreisen, daß der Landwirt aus betriebswirtschaftlichem Kalkül akzeptabel agiert – und zwar bevor der Gesetzgeber auf öffentlichen Druck hin aktiv wird?</li>
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<p>Die Frage für das Projekt „Dem Städter die Landwirtschaft erklären“ lautet: Wo beruht das urbane Unbehagen auf Fehlschlüssen, Mißverständnissen, Uninformiertheit, auf fehlenden eigenen Erfahrungen? Eigene Erfahrungen mit Nutztieren, dem Acker und der Landmaschine sind mit Sicherheit das größte Desiderat für eine Bildung der urbanen Bevölkerung in die Richtung, die Bartmer sich vorstellt. Wichtiger als das Argumentieren in sozialen Medien oder sonstwo. Holt die Städter auf die Höfe und zeigt es ihnen!</p>
<p>Wie an anderer Stelle ausgeführt, scheint es mir im urbanen Bild des konventionellen Landwirts eine nicht zielführende Vermischung verschiedener Aspekte von „industriell“ zu geben; siehe <a href="http://agroblogger.de/blog/2012/02/konventionelle-landwirtschaft-in-der-defensive-korrekturen-im-detail-oder-systemwechsel/" target="_blank">Konventionelle Landwirtschaft in der Defensive – Korrekturen im Detail oder Systemwechsel?</a> Daß Landwirtschaft in Deutschland mit seiner immer noch vom Familienbetrieb dominierten Struktur in dieser Hinsicht weit von industriellen Maßstäben entfernt ist (mit kleinen, aber für die gesellschaftliche Akzeptanz bedeutenden Ausnahmen wie etwa in der Geflügelhaltung), kann man auf den Höfen schnell lernen. Und daß auch für einen Familienbetrieb bei entsprechender Flächenausstattung kein vernünftiger Grund gegen einen Mähdrescher mit 7,60 m breitem Schneidwerk, 500 PS, GPS und vollklimatisierter Kabine existiert, sondern damit vielmehr besonders resourcenschonend gearbeitet werden kann, läßt sich einem Besucher, dessen PKW auch über GPS und Klimaanlage verfügt, leicht erklären. Der Landwirt kann mit dem</p>
<p>Fazit: Die Landwirtschaft ist in der durchurbanisierten Gesellschaft ganz klar in der Minderheit und muß sich fragen, wie sie sich selbst verändern oder gar neu erfinden kann, um in dieser Gesellschaft einen sicheren und komfortablen Platz wiederzuerlangen. Reden allein wird nicht reichen.</p>
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