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	<title>Alex und Linda</title>
	
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	<description>Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes...</description>
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		<title>„Musst  du wirklich?“</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 09:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kennst du das auch? Tage, an denen sich ein Muss an das nächste zu heften scheint? Tage, an deren Ende du dich fragst: Was wollte ich eigentlich? Tage, an denen dich Verpflichtungen, beruflicher und privater Art, überrennen. Mir fiel neulich, an einem ganz normalen Tag-wohlbemerkt am Wochenende- auf, dass ein nicht unerheblicher Teil meiner Mitteilungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennst du das auch? Tage, an denen sich ein Muss an das nächste zu heften scheint? Tage, an deren Ende du dich fragst: Was wollte ich eigentlich? Tage, an denen dich Verpflichtungen, beruflicher und privater Art, überrennen.</p>
<p>Mir fiel neulich, an einem ganz normalen Tag-wohlbemerkt am Wochenende- auf, dass ein nicht unerheblicher Teil meiner Mitteilungen einen starken Muss-Charakter hatte „ich muss noch… und dann muss ich… wenn das beendet ist, muss ich…“. Überflüssig zu erwähnen, dass es kein glücklicher Tag in meinem Leben war. Angesichts einer derartigen Flut von Zwangsbotschaften, die ich selbst über  meinem Tag ausgesprochen hatte, konnte sich bei bestem Willen kein Gefühl von Lebensfreude einstellen.</p>
<p><strong>Der beste aller Männer stellte in diesem Moment eine wesentliche Frage: „Musst du wirklich?“</strong></p>
<p>Genau das frage ich dich, liebe Leserin, lieber Leser, heute: „Musst du wirklich?“<br />
War da nicht etwas, von „der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes“ (Galaterbrief)? Hast du nicht auch das Gefühl, dass dein  Leben mehr sein könnte als aneinandergereihte Zwangslagen?</p>
<p><strong>Einige Beispiele zum Nachdenken: </strong><br />
Der Satz „Morgen muss ich arbeiten“, darf durchaus hinterfragt werden. Musst du wirklich, oder ist es nicht eher so, dass du arbeiten möchtest, bzw. dass du dich ganz bewusst für die Vorteile des Arbeitens entschieden hast? Falls dies nicht der Fall ist: Dann kannst du diese Entscheidung rückgängig machen, modifizieren oder ganz bewusst ‚Ja‘ zu ihr sagen.</p>
<p>Falls dich die Frage „Muss ich das wirklich?“ beängstigt, dann frag dich einfach: <strong>„Wer treibt mich zu diesem Verhalten an?“</strong>. Unter Umständen kommst du zu der Erkenntnis, dass du selbst es bist. Vielleicht hast du Erwartungen an dich, die du gar nicht erfüllen willst, bei allem, was damit verbunden ist. </p>
<p>Vielleicht redest du dir aber auch ein, dass es die ‚bösen‘ Anderen sind, die dich zu diesem und jenem nötigen. In letzterem Fall besteht  Handlungsspielraum: Überlege, welche Konsequenzen damit verbunden sind, wenn du den Erwartungen anderer nicht gerecht wirst. <strong>Bist du bereit sie zu tragen?</strong></p>
<p>Vielleicht bringt die berechtigte Frage „Muss ich das wirklich?“ in vielen Dingen auch ans Tageslicht, dass du im Großen und Ganzen ganz glücklich bist mit deinem Leben. Leider sind Deutsche immer noch für ihren ausgeprägten Hang zum Meckern und Mäkeln bekannt. Vielleicht hast du dich von einer Kultur anstecken lassen, die für ein Königskind schlichtweg unangemessen ist. <strong>Dann ändere was dran, und zwar zu deinem Besten! </strong></p>
<p>Wäre doch schön, wenn Deutsche für ihre positive Ausstrahlung gelobt werden würden!<br />
Ich kann dir nur raten: <strong>Probier es aus. Statt „ich muss“ kannst du „ich will“ sagen</strong>. Ich glaube (und habe es schon ausprobiert), dass es einen relevanten Unterschied macht, ob du dich von „Muss“ zu „Muss“ quälst oder von „das will ich“ zu „dazu entscheide ich mich“ gehst. </p>
<p>Die Freiheit Gottes bewirkt nicht nur Befreiung von Sünde, sondern befähigt uns auch zu einem verantwortlichen Lebensstil. Sie versetzt dich in die Lage, Entscheidungen treffen zu können. <strong>Du hast die Wahl, immer wieder, täglich, stündlich.</strong> Du bist befähigt und befreit dazu eine gute Wahl zu treffen. Diese Freiheit ist, bei aller Verantwortung, die mit ihr einhergeht-, auch und vor allem ein großes Vorrecht. Es ist eine Freiheit, die Leben in Fülle ermöglicht. </p>
<p><strong>Mach‘s wie Gott. Fang an, das Leben zu lieben.</strong></p>
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		<title>Treue zu Menschen, nicht zu ihrer Tagesform</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 10:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ermutigung]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[tagesform]]></category>
		<category><![CDATA[treue]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben neulich darüber gesprochen, was für uns die beste und wichtigste Erfahrung von christlicher Gemeinschaft war.Ich musste nicht lange überlegen: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass andere für mich mit-geglaubt haben zu einem Zeitpunkt, an dem ich dachte meinen Glauben zu verlieren, mit dem Ergebnis, dass ich drangeblieben bin. Das ist für mich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben neulich darüber gesprochen, was für uns die beste und wichtigste Erfahrung von christlicher Gemeinschaft war.Ich musste nicht lange überlegen:</p>
<p>Ich habe die Erfahrung gemacht, dass andere für mich mit-geglaubt haben zu einem Zeitpunkt, an dem ich dachte meinen Glauben zu verlieren, mit dem Ergebnis, dass ich drangeblieben bin. Das ist für mich die höchste Form von christlicher Gemeinschaft. </p>
<p>Ich kenne Menschen, die an mir festgehalten haben, auch wenn ich und sie anders geworden sind. Dafür bin ich dankbar. Für Freundschaft, die über drastische Lebens- und Glaubensveränderungen hinweg besteht.</p>
<p>Am Ende der Tage zählt die Treue zu Menschen und nicht die Treue zu ihrem „Glaubens-Pegel“, ihrer Tagesform oder ihrer derzeitig bevorzugten Theologie. Um es mit Tocotronic zu sagen: „Am Ende bin ich nur ich selbst“. </p>
<p>Unsere Tagesform kann stark variieren. Wenn wir dann Menschen um uns haben, deren Treue zu uns nicht variiert, kann das Leben retten.<br />
Neben gemeinsam lachen, Wein trinken und froh darüber sein, dass einem nie der Gesprächsstoff ausgeht, ist das für mich die höchste Form von Gemeinschaft. </p>
<p><strong>Treue zu Menschen, nicht zu ihrer Tagesform. Weil Gottes Treue zu unserer Berufung weit über alles Sichtbare reicht. </strong></p>
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		<title>Ein Wimpernschlag</title>
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		<comments>http://www.alexundlinda.de/2011/02/10/ein-wimpernschlag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 13:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ermutigung]]></category>

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		<description><![CDATA[alles was gut ist ist im Himmel alles was gut ist wird hier sein was fehlt ist dort was weh tut ist dort im frieden nur eine zeit im Himmel Jetzt alles vorhanden ausgegossen in dir der Himmel ein wimpernschlag entfernt reichtümer in dir für jede situation hast du die lösung hast den schlüssel den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>alles was gut ist<br />
ist im Himmel<br />
alles was gut ist<br />
wird hier sein</p>
<p>was fehlt<br />
ist dort<br />
was weh tut<br />
ist dort im frieden </p>
<p>nur eine zeit im Himmel<br />
Jetzt<br />
alles vorhanden<br />
ausgegossen in dir</p>
<p>der Himmel<br />
ein wimpernschlag entfernt<br />
reichtümer<br />
in dir<br />
für jede situation<br />
hast du die lösung<br />
hast den schlüssel<br />
den schlüsselmeister in dir</p>
<p>ein wimpernschlag entfernt<br />
überfluss des guten</p>
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		<item>
		<title>Weiß wie Schnee</title>
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		<comments>http://www.alexundlinda.de/2010/12/20/weis-wie-schnee/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 18:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ermutigung]]></category>
		<category><![CDATA[heilig]]></category>
		<category><![CDATA[reingewaschen]]></category>
		<category><![CDATA[schnee]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiß wie Schnee Wenn du durch den Schnee gehst Spricht Gott zu dir Weiß wie Schnee Bist du vor mir Inmitten des Schnees Fällst du gar nicht auf Völlig rein bist du Wegen ihm „Ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt geworden in dem Namen des Herrn Jesus.“ 1. Kor. 6,11 Paulus spricht [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.alexundlinda.de/wp-content/uploads/2010/12/schnee.jpg" alt="" title="schnee" height="180" class="alignleft size-full wp-image-544" />Weiß wie Schnee<br />
Wenn du<br />
durch den Schnee gehst<br />
Spricht Gott zu dir<br />
Weiß wie Schnee<br />
Bist du vor mir<br />
Inmitten des Schnees<br />
Fällst du gar nicht auf<br />
Völlig rein bist du<br />
Wegen ihm</p>
<blockquote><p>„Ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt geworden in dem Namen des Herrn Jesus.“ 1. Kor. 6,11</p></blockquote>
<p>Paulus spricht hier zu den Korinthern, die sich (wie so manches Mal) fehlverhalten haben. Paulus erinnert sie in dieser Mahnrede an ihre Makellosigkeit. Angesichts offensichtlicher Missstände in der Korinther Gemeinde sieht sich der Apostel bemüßigt, seinen Lieben mitzuteilen, dass sie bereits gerecht geworden sind. Er hätte auch einfach sagen können: „ Ich bin erschüttert, wie schlecht und mangelhaft ihr euch verhaltet. Schämt euch!“<span id="more-543"></span></p>
<p> Doch Paulus wählt bewusst die Vergangenheitsform, weil er sich sicher ist: Das große Reinemachen ist schon geschehen, dem vollkommen Werk Jesu ist nichts mehr hinzuzufügen. Reingewaschen sind wir schon, auch wenn wir Fehler machen. Der reine Mantel Jesu liegt den Heiligen um die Schulter, seine Liebe deckt alle Dürftigkeit und Schande zu. In Seinem Glanz erstrahlen wir.</p>
<p>Es gehört zu den erklärten Zielen des  Feindes, die Heiligen ungefährlich zu machen. Seine bevorzugte Strategie: Er erinnert uns vor allem in schwachen Momenten an die Unmengen von Sünde, Mangel und Makel, die an uns kleben. Sein Plan: Solange wir uns um unsere Schlechtigkeit drehen, anstatt auf die Kraft des Auferstandenen in uns zu vertrauen, sind wir viel zu mutlos, als dass wir Evangelium, Hoffnung, frohe Botschaft leben können.</p>
<p>Jede Minute, die du dich über vermeintlichen Dreck in deinem Leben schämst, entzieht dir Kraft, die du zu allem Guten gebrauchen könntest. Der Feind des Lebens gräbt unheimlich gerne in den dunklen Ecken deines Lebens, weil er der Fürst der Finsternis ist. Es ist sein Spezialgebiet, du aber bist eine Agentin/ ein Agent des Lichts! </p>
<p>Das Bild vom reinen Schnee gilt dir: Weil du bereits rein gemacht worden bist, hat Dreck keine Chance mehr dein Ansehen zu schmälern. <strong>Wenn Gott im Frieden mit dir ist, solltest du es auch sein.</strong> </p>


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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/alexundlinda/~4/lxa7iVXxxLA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Unsichtbare Seile</title>
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		<comments>http://www.alexundlinda.de/2010/09/13/unsichtbare-seile/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 09:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ermutigung]]></category>
		<category><![CDATA[bindungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Eintrag ist für all jene geschrieben, die unter ihrer Fähigkeit mitzufühlen leiden. Vielleicht kennst du das auch: Du hast mit einem Freund gesprochen, dem es nicht gut geht, und nachher geht es dir auch nicht mehr gut. Du leidest dauerhaft darunter, dass nahestehende Personen nicht so leben oder glauben, wie du denkst, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Eintrag ist für all jene geschrieben, die unter ihrer Fähigkeit mitzufühlen leiden.</p>
<p>Vielleicht kennst du das auch:  Du hast mit einem Freund gesprochen, dem es nicht gut geht, und nachher geht es dir auch nicht mehr gut. Du leidest dauerhaft darunter, dass nahestehende Personen nicht so  leben oder  glauben, wie du denkst, dass es das Beste für sie wäre.<br />
Du fühlst dich verantwortlich, die Probleme deiner besten Freunde, Familienangehörigen oder anderen nahestehenden Personen zu lösen. Du empfindest Gespräche mit Menschen häufig belastend, fühlst dich hilflos und verzweifelt, wenn du traurige Geschichten hörst.</p>
<p>Du musst regelrecht damit kämpfen, die Probleme anderer Menschen aus dem Kopf zu bekommen, andernfalls beschäftigen dich deren Mitteilungen oft tagelang.</p>
<p><strong>Die gute Nachricht: Es muss nicht so bleiben, wie es ist. Dazu musst du weder ein kaltherziger Ignorant, noch eine depressive Wohltäterin werden, es gibt einen dritten Weg!</strong><span id="more-539"></span></p>
<p>Menschen, die unter ihrem Mitgefühl für andere leiden, beschreiben die Auswirkung häufig als eine Art „unsichtbares Seil“. Das Gefühl  „festgekettet zu sein“, „nicht loslassen zu können“ raubt Freude am Leben, Kraft, die man für andere Dinge dringend gebrauchen könnte und Freiheit, die jedem Menschen zusteht.</p>
<p><strong>Was du tun musst:</strong></p>
<ul>
<li>Frage dich, aus welcher Motivation du helfen möchtest.<br />
Unter Umständen musst du feststellen, dass du hilfst, um dich selbst nicht länger hilflos und minderwertig zu fühlen, deine eigene Angst vor üblen Lebenslagen in Griff zu bekommen oder um deine eigene Vorstellung von einem guten, erfolgreichen Leben umgesetzt zu sehen.</li>
<li>Bekenne jede unlautere Motivation freimütig, damit du Freiheit erlangst.<br />
Breche im Namen Jesu jede quälende, seelische Bindung, die dich an bestimmte Menschen fesselt.<br />
Setze bildlich gesprochen den/ die Andere in sein/ihr eigenes Boot, auf dem er/sie ganz in Freiheit auf den Wassern Gottes fahren darf. Du musst weder Boot noch Insassen festhalten, lenken oder antreiben. Gott hat seinen eigenen Weg mit jedem Mann und jeder Frau.</li>
<li>Sage deutlich vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt, dass der/ die Andere frei ist, der Mensch zu sein, den Gott in ihr/ihm sieht.</li>
<li>Gewöhne dir hilfreiche Rituale an. Z.B. kannst du dir zur Vorbereitung eines Gesprächs von Gott ein Bild oder einen Eindruck für die jeweilige Person geben lassen. Z.B. kannst du nach einem Problemgespräch im Gebet die Last von dir schütteln und dich anschließend neu von Gottes Frieden und Freude erfüllen lassen (bevor du in die nächste Situation hineingehst).</li>
<li>Erinnere dich täglich an die Wahrheit, die frei macht: Jesus ist der Retter, nicht du.</li>
</ul>
<p><strong>Vielleicht fragst du dich jetzt: Was kann ich dann überhaupt noch für den Anderen/ die Andere tun?</strong></p>
<blockquote><p>Nur eine Sache: Beten, dass der König einzieht.</p></blockquote>
<p>Klingt einfach, und das ist es auch. Vor allem mit zunehmender Übung. Frieden und Freiheit gehören dir. Pass auf, dass es so bleibt.</p>
<p>„Vor allen Dingen hüte dein Herz, denn aus ihm kommt das Leben.“ Sprüche 4,23</p>
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		<item>
		<title>Erweckung in Salzburg</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 10:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ermutigung]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[erweckung]]></category>
		<category><![CDATA[heilung]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Wochenende waren wir spontan in Salzburg um uns die dortige Erweckung live anzuschauen und natürlich einen kräftigen Schniff mit nach Frankfurt zu nehmen. Die Gemeinde von Michael Stadler (Glaube der Liebe) ist Gastgeber der diesjährigen Sommerbibelschule von Markus Thiemann (Gnade und Gerechtigkeit Ministries). Durch prophetische Worte und Zeichen hat Gott bestätigt, dass dies keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Wochenende waren wir spontan in Salzburg um uns die dortige Erweckung live anzuschauen und natürlich einen kräftigen Schniff mit nach Frankfurt zu nehmen.<br />
Die Gemeinde von Michael Stadler (<a href="http://www.glaubederliebe.at">Glaube der Liebe</a>) ist Gastgeber der diesjährigen Sommerbibelschule von  Markus Thiemann (<a href="http://www.gg-ministries.de">Gnade und Gerechtigkeit Ministries</a>). Durch prophetische Worte und Zeichen hat Gott bestätigt, dass dies keine „ganz normale Bibelschule“ sein wird, die nach wenigen Tagen zu Ende ist, sondern dass eine Zeit der Erweckung begonnen hat. </p>
<p>Zunächst muss festgestellt werden: Erweckung ist kein neutestamentlicher Begriff, lediglich das Verb erwecken finden wir im Alten und Neuen Testament, vornehmlich wenn es um Menschen (Nachkommen, Tote, Priester, Hirten) geht, die ins Leben oder in eine bestimmte Aufgabe gerufen werden sollen.</p>
<p>Wenn wir von Erweckung sprechen, meinen wir das sich manifestierende Reich Gottes. Das manifeste Reich Gottes, wie es im Wirken Jesu, aber auch in den großen Erweckungsbewegungen neuerer Zeit, sichtbar geworden ist, bringt spürbare Veränderung mit sich: Heilung, Befreiung, Errettung. D. h. das angebrochene Reich Gottes, das in uns, zwischen Menschen und oft nahezu unbemerkt, wie ein kleiner Same im Erdboden, heranwächst, wird in Erweckungsbewegungen anfassbar, sichtbar, messbar.</p>
<p>Dementsprechend beginnt Erweckung bei denen, die bereits glauben. Weil das Reich Gottes in jedem Gläubigen bereits angebrochen ist, sind wir als Christen die ‚Andockstelle‘ für das nach Ausbreitung strebende Reich Gottes.  Durch eine neue und intensive Offenbarung der Liebe und Heiligkeit Gottes geschieht Erneuerung der Sinne, so dass Menschen zu Trägern oder ‚Gefäßen‘ der Herrlichkeit Gottes werden. </p>
<p>Wir halten deshalb die Geschwister in Salzburg besonders in Ehre, weil sie sich als ‚willige Gefäße‘ für Gottes Gnade und Herrlichkeit bereitgestellt haben. Wir sind fasziniert von Gottes Wirken dort: Viele haben dort bereits Heilung und Befreiung erfahren und wir glauben, dass das noch längst nicht alles war, was Gott in und für Salzburg tun möchte.</p>
<p>Erweckung beginnt zwar bei denen, die glauben, sie bleibt aber nicht hinter den Mauern unserer Kirchen und Gemeinderäume. Erweckung greift über auf Menschen, die Gott ferne stehen, breitet sich aus in Städten und Gebieten, ja sie kann ganze Länder und Nationen verändern.</p>
<p>Der Grund dafür: Das Reich Gottes ist dazu bestimmt sich auszubreiten. Es kann nicht anders, es entspricht ganz und gar dem Willen Gottes, dass sein Reich wächst.  Jesus ist gekommen um „ein Feuer zu bringen, und wie sehr wünschte er, es würde schon brennen. (Lk. 12, 49) Das Evangelium soll allen Nationen verkündet werden, in Wort und Tat sollen Menschen die Gnade und Güte Gottes erfahren. Erweckung ist deshalb nicht auf einen bestimmten Ort begrenzt, sondern Gottes Wille für den gesamten Planeten.</p>
<p>Als wir in Salzburg waren, haben wir ein Stück von Gottes Herzenswunsch für Europa gesehen: Dass Menschen sich auf eine direkte Begegnung mit Ihm einlassen, dass endlich der Schleier, der vielen Menschen die Sicht versperrt, fortgenommen, Gott in Seiner Liebe sichtbar und Jesus als König gefeiert wird.</p>
<p>Weil wir mit unserem ganzen Herzen, Sinnen und Trachten  das Reich Gottes suchen wollen, reisen wir zu jeder, für uns erreichbaren Erweckung. Es ist ansteckend und ermutigend ist, zu sehen, wie Gottes Reich Gestalt annimmt. Und es macht Hunger und Hoffnung solches und Größeres im eigenen Umfeld zu erleben.</p>
<p><strong><a href="http://www.livestream.com/ggministries" target="_blank">Jeden Abend kann man ab 19.30 den Livestream hier anschauen.</a></strong></p>
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		<item>
		<title>„…und er ging betrübt davon.“</title>
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		<comments>http://www.alexundlinda.de/2010/08/09/%e2%80%9e%e2%80%a6und-er-ging-betrubt-davon-%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 08:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ermutigung]]></category>
		<category><![CDATA[beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[freude]]></category>
		<category><![CDATA[friede]]></category>
		<category><![CDATA[gott]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute morgen wurde ich an eine Geschichte erinnert, die ich schon seit Kindertagen kenne und die mich nie sonderlich angesprochen hat: Die Geschichte vom reichen Jüngling. Der reiche Jüngling ist ein strebsamer, gottesfürchtiger, junger Mann, der aus echtem Interesse fragt, was er abgesehen von den Zehn Geboten tun kann, um das ewige Leben zu bekommen. [...]


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<li><a href='http://www.alexundlinda.de/2009/08/13/gebahnte-wege/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gebahnte Wege?'>Gebahnte Wege?</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen wurde ich an eine Geschichte erinnert, die ich schon seit Kindertagen kenne und die mich nie sonderlich angesprochen hat: Die Geschichte vom reichen Jüngling.<br />
Der reiche Jüngling ist ein strebsamer, gottesfürchtiger, junger Mann, der aus echtem Interesse fragt, was er abgesehen von den Zehn Geboten tun kann, um das ewige Leben zu bekommen.</p>
<p>Jesus gibt ihm folgende Antwort: „Geh hin und verkaufe alles, was du hast, gib es den Armen, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach!“ (Markus 10, 21)</p>
<p>Für all diejenigen unter uns, bei denen der akute Reichtum noch nicht ausgebrochen ist, dürfte die Pointe der Geschichte („leichter kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in das Reich Gottes“) vermutlich wenig relevant sein. So ging es mir auch. Bis heute Morgen.<span id="more-525"></span></p>
<p>Der junge Mann geht deshalb traurig von dannen, weil er etwas zurückhält. Er tut bereits viele gute Werke, er ist ernsthaft interessiert an der Meinung Jesu, er lebt ein gottesfürchtiges Leben. Und trotzdem hält er etwas zurück vor seinem himmlischen Vater.  In seinem Fall ist es sein Hab und Gut. Reichtum ist nicht nur relativ, sondern auch auf anderen Feldern als auf dem Bankkonto zu verorten.</p>
<p>Egal an welchen Dingen du reich bist, seien es Gefühle, Sorgen, Freunde, Fähigkeiten, Schwächen: Die Freude und den Frieden des Reich-Gottes-Lebens erlangst du nur, wenn du nichts von alledem zurückhältst. </p>
<p> Der Impuls sich selbst oder Dinge, die einen betreffen, vor Gott zurückzuhalten, erfolgt nämlich nicht aus Glauben. Vielmehr bringen uns Enttäuschung, Sorgen, Angst, Misstrauen, Besserwisserei, falsch verstandene Selbst- Kontrolle dazu, uns selbst vor Gott zurückzuhalten. </p>
<p>Auf der Suche nach der Freude im Heiligen Geist bin ich auf das größte Hindernis auf dem Weg zu ihr gestoßen: Den Impuls etwas vor Gott zurückzuhalten, das zu uns gehört, uns betrifft, vielleicht sogar bedrückt. Vielleicht kennst du Momente, in denen du so fokussiert auf deine Enttäuschung über ein nicht erhörtes Gebet bist, dass du dieses Gefühl in jedes weitere Gebet mit hineinnimmst. Vielleicht gibt es Sorgen in deinem Leben, die du aus dem Gespräch mit Gott heraushältst. Weil sie „zu dir gehören“, „weil sie deine Sache sind“. Vielleicht bringst du manche Anliegen nicht zu Gott, weil du denkst, dass er unmöglich für ‚derartige Angelegenheiten‘ zuständig ist. </p>
<p>Die Resultate falsch verstandener Zurückhaltung sind unangenehm: </p>
<ul>
<li>Du gehst aus Gebetszeiten oder Gottesdiensten „betrübt “ hervor </li>
<li>Du lebst auf einem mehr oder minder erträglichen Maß, statt in der Fülle Gottes</li>
<li>Die intimste und wichtigste Beziehung deines Lebens wird immer oberflächlicher </li>
</ul>
<p>Dies sind nur drei Anhaltspunkte, die dich ermutigen sollen, dein Herz zu fragen: Hältst du irgendetwas zurück vor Gott?<br />
Wenn du dir eine tiefe Beziehung zu Gott und die Fülle seiner Freude und seines Friedens für dein Leben wünscht, dann gib dich,- egal ob du auf dem Konto oder in anderen Bereichen reich bist-, restlos hin. Halte nichts zurück.</p>
<p>Denk an die guten zwischenmenschliche Beziehungen in deinem Leben. Auch hier ist es ein Ausdruck von Vertrauen, sich einem Anderen  in allen Dingen anzuvertrauen. Vertrauen ist so grundlegend, dass ohne dieses Fundament eine tiefe Beziehung unmöglich ist.</p>
<p>Jesus sagt zu Martha: Nur wenn du vertraust, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen. (Johannes 11,40) Also: Trau dich, trau Gott!</p>


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		<title>Tourguide</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 07:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ermutigung]]></category>
		<category><![CDATA[geist]]></category>
		<category><![CDATA[gottes stimme]]></category>
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		<description><![CDATA[Angenommen du bist leidenschaftlicher Jäger, eine exzessive Jägerin. Du hast die Möglichkeit an einer aufregenden Safari inmitten eines riesigen Gebietes voller außergewöhnlicher Tiere teilzunehmen. Du entscheidest dich: Ja, ich will die Gelegenheit ergreifen, ich will auf Safari gehen. Du steigst in den Flieger, du siehst unter dir das aufregend schöne Land. Am Flughafen angekommen befindest [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angenommen du bist leidenschaftlicher Jäger, eine exzessive Jägerin. Du hast die Möglichkeit an einer aufregenden Safari inmitten eines riesigen Gebietes voller außergewöhnlicher Tiere teilzunehmen. Du entscheidest dich: Ja, ich will die Gelegenheit ergreifen, ich will auf Safari gehen. </p>
<p>Du steigst in den Flieger, du siehst unter dir das aufregend schöne Land. Am Flughafen angekommen befindest du dich in einem riesigen Gewimmel von Menschen, die dir als Gast aus fernem Land ihre Hilfe anbieten. Tourguides, Taxifahrer, Busse und Touristikagenten scheinen sich um dich zu reißen.<span id="more-523"></span></p>
<p>Du wählst einen Tourguide, der dir nicht nur sehr clever und sympathisch erscheint, nein, er spricht glücklicherweise auch deine Sprache und er verspricht dir, dich an die schönsten Orte des Landes zu führen. Er kenne die einsamsten Strände, die besten Restaurants, die höchsten Berggipfel. Du nimmst sein preisgünstiges Angebot und die versprochenen Bequemlichkeiten gerne an.</p>
<p>Ergreifende Sonnenuntergänge, ausgesuchte Speisen, exquisite Hotels und samtweiße Strände siehst du dank deines Tourguides in nur wenigen Tagen. Doch es kommt, wie es kommen muss: Es ist Zeit um abzureisen.</p>
<p>Bereits im Flieger sitzend, das aufregend schöne Land unter dir, fällt dir der eigentliche Zweck deiner Reise ein: Du kamst um auf Safari zu gehen. Du bist Jäger/in und hast weder dein Gewehr noch dein Fernglas benutzt, keines der begehrten seltenen Tiere gesehen. Trotz aller erfahrenen Annehmlichkeiten fliegst du unbefriedigt nach Hause.</p>
<p>Eine traurige Urlaubsgeschichte, magst du denken. So ist es. Sie ist trotz aller Annehmlichkeiten traurig.<br />
Nehmen wir an, du suchst Gott. Du willst mehr von ihm, du willst dich freuen, wie „einer, der große Beute macht“. (Psalm 119,162) </p>
<p>Der Heilige Geist spielt in meiner traurigen Urlaubsgeschichte die Rolle eines Tourguides, der nicht „gebucht“ wurde. Er hat sowohl die Fähigkeit, als auch die Erfahrung und die Kühnheit, unseren Jäger ans Ziel seiner Träume zu bringen. Das Entscheidende: Er alleine ist dazu in der Lage. Jeder andere Ratgeber, Touristikagent oder Schlauschwätzer eben nicht.</p>
<p>Auch wir versuchen Gott zu finden, ihn anzubeten oder gar nachzuahmen mit Hilfe von ungeeigneten Fremdenführern. Einer der ungeeigneten, und dennoch beliebten, ist unser Verstand. Er spricht unsere Sprache, er strahlt Sicherheit und Überlegenheit aus und er ist allerorten ein angesehener Gesprächspartner. Ohne Zweifel, dein Verstand erfüllt wichtige Aufgaben, und ja, er spricht unsere Sprache. Und dennoch heißt es in der Bibel: „wer ihn anbetet, muss dies im Geist und in der Wahrheit tun“. (Joh. 4,24) In ihm sollen wir „wandeln“, heißt es  in Galater 5,25. Geistgeleitet statt triebgesteuert, geistregiert statt kopfgelenkt, geisterfüllt statt angstgetrieben sollen die Erlösten leben.</p>
<p>Die gute Nachricht ist, dass Gott will, dass du ihn findest. Er will, dass du von ihm erfüllt bist, er will, dass du voller Freude bist. Dazu hast du seinen Geist als Tourguide, seinen Atem, der dich antreibt, der dich beruhigt, der dich lebendig macht.</p>
<p>Auch wenn der Heilige Geist durch den Glauben in dir wohnt, kann es sein, dass er nicht viel Raum in dir findet. Vielleicht kommt er gar nicht zu Wort bei all dem anderen Geschwätz, das deine Gedanken und Gefühle überflutet. Auch wenn der Heilige Geist in dir wohnt, muss dies nicht bedeuten, dass du seiner Stimme traust. Es ist nicht so, dass wir von ihm ‚ferngesteuert‘ werden, er drängt sich uns nicht auf. Wenn du deinen Verstand, deine Erfahrungen, deine Mitmenschen oder andere Autoritäten höher achtest als den Tourguide Gottes, dann kannst du nicht deiner Bestimmung gemäß leben, die für dich vorgesehene Fülle in Gott erfahren. Unbefriedigt wie unser Jäger kommst du am Abend nach Hause.</p>
<p>Der einzige Fremdenführer, der Gott in- und auswendig kennt, ist sein Geist. Entweder du vertraust dich ihm an oder aber du buchst dir einen Fremdenführer, der dich zwar an viele Orte, aber nicht an den, an den du am dringendsten gehen solltest, bringt.  Als Gottes Kind gehörst du auf den Schoß deines Vaters, an sein Herz, in seine Herrlichkeit. </p>
<p>Falls du das nicht erfährst, liegt es nicht daran, dass der Vater nicht bereit ist, dich zum empfangen, sondern daran, dass du versuchst ihn mit Hilfe deines Verstandes, deiner Gefühle, der Gemeinschaft von anderen, zu finden. Ohne Erfolg. </p>
<p>Nur in und durch seinen Geist kannst du deinen Gott erkennen. Vertrau dich dem richtigen Tourguide an und hör auf seine Stimme.</p>


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		<title>Reise mit leichtem Gepäck</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 13:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ermutigung]]></category>
		<category><![CDATA[freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[joch]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus Glauben zu leben oder im Glauben Schritte zu gehen, fühlt sich manchmal an wie Fliegen. Man hebt vom sicheren Boden ab, verliert den festen Grund unter den Füßen und befindet sich nun in einer anderen Sphäre: Dem Reich des Windes, der freie Luft. Schön und ungewohnt zugleich. Vor einigen Tagen machte ich einen Spaziergang, [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Glauben zu leben oder im Glauben Schritte zu gehen, fühlt sich manchmal an wie Fliegen. Man hebt vom sicheren Boden ab, verliert den festen Grund unter den Füßen und befindet sich nun in einer anderen Sphäre: Dem Reich des Windes, der freie Luft. Schön und ungewohnt zugleich.</p>
<p>Vor einigen Tagen machte ich einen Spaziergang, ich sah diese Abflugphase vor mir und fühlte mich gleichzeitig angestrengt. Da flüsterte Gott mir zu: „Du brauchst dich nicht mit deinen Armen in die Luft strampeln. Lass dich von meinem Wind in die Luft heben. Ich trage dich in die Höhe. Dann ist es ganz leicht.“ Ganz nach dem Motto: „Der Herr wird für euch kämpfen und ihr werdet stille sein.“ (2.Mose 14,14)</p>
<p><strong>Viel Leid und Plackerei kommen daher, dass wir Lasten tragen, die wir nicht tragen müssen. </strong><span id="more-519"></span></p>
<p>Jesus ermutigt uns, genau hinzusehen, welches Joch (Last) auf unseren Schultern liegt. Das Erkennungszeichen für seine Last ist ihre Leichtigkeit und Sanftheit. „Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“(Mt. 11,30) Paulus warnt uns eindringlich davor, das einmal losgewordene knechtende Joch wieder aufzunehmen, ganz so als sei keine Befreiung geschehen. (Gal. 5,1)Wir treten die Freiheit, die Jesus für uns erkämpft hat, mit Füßen, wenn wir uns erneut von anderen Autoritäten, eigenen Fehlüberzeugungen und dem Druck dieser Welt Lasten auflegen lassen. Damit machen wir zunichte, was als vollständige und für alle Zeiten hinreichende Erlösung gedacht war. </p>
<p>Die schlichte Nachfrage „Herr, trage ich fremde Lasten oder sind es Aufgaben, die du mir anvertraut hast?“ kann viel verändern. Mit einem Mal siehst du, dass du Fremd-Gepäck mitschleppst, das deine Schritte schwerfällig macht. Du erkennst nun, wie dich dein Gewissen, dein Umfeld, deine eigenen Erwartungen gebeugt haben, nicht die Hand Gottes.</p>
<p>Plötzlich erfährst du, dass Gott dir zwar Aufgaben anvertraut hat, aber dass er dich nicht alleine mit ihnen lässt. Er will dir eine Strategie an die Hand geben, damit du  deine Aufgaben erledigen kannst. Er will, dass du ankommst. Du sollst weder verzweifeln, noch ausbrennen. Er lässt dich nicht alleine im Regen stehen und erwartet, dass du dich abstrampelst. Auf seine Stärke sollst du deine Hoffnung setzen. „Durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein“, heißt es in Jesaja 30,15. Das „sanfte Joch Jesu“ geht einher mit dem Frieden und der Ruhe Gottes. „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, …, so werdet ihr Ruhe für eure Seelen finden!“ (Mt. 11,29) </p>
<p>Freude an seiner Stärke ist das Erkennungszeichen der befreiten Kinder Gottes. Das unübersehbare Erkennungszeichen der Gepäckträger unliebsamer Lasten ist: Sie sehen angestrengt und abgequält aus, ihr Mund ist voll Klagen und ihr Denken voll Unwillen.</p>
<p><strong>Bevor du dich auf den Weg machst, prüfe dein Gepäck. Je leichter das Gepäck, je leichter der Gang.</p>
<p>Bevor du die Lasten schulterst, lass dir die göttliche Strategie zeigen. Je vorbereiteter der Weg, je sicherer das Ankommen.</strong></p>


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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/alexundlinda/~4/7vSqYo43yIA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>„…und er ergrimmte im Geist…“</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 10:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ermutigung]]></category>
		<category><![CDATA[Übernatürlich]]></category>
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		<category><![CDATA[geist]]></category>
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		<description><![CDATA[Einer der erfolgreichsten christlichen Heiler der Gegenwart ist Curry Blake. Er sagt (sinngemäß übersetzt): „Um Sünde und Krankheit zu überwinden, müssen wir Sünde und Krankheit verabscheuen, wir müssen sie hassen, um uns und andere davon zu befreien.“ Das ist ein Schlag vor den Kopf von allen, die sagen: „Nimm die Krankheit als einen Teil von [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der erfolgreichsten christlichen Heiler der Gegenwart ist <a href="http://www.jglm.org/">Curry Blake.</a> Er sagt (sinngemäß übersetzt): „Um Sünde und Krankheit zu überwinden, müssen wir Sünde und Krankheit verabscheuen, wir müssen sie hassen, um uns und andere davon zu befreien.“<br />
Das ist ein Schlag vor den Kopf von allen, die sagen: „Nimm die Krankheit als einen Teil von Gottes Weg für dich an“ oder „Nimm dich an, auch mit allen Fehlern (Sünden), die in deinem Leben sind“.<br />
Gebete im Stil von „Herr, wenn du willst, so nimm meinem Bruder doch diese Krankheit…“ oder „wenn es dein Wille ist, dass ich geheilt werde, so tu es, wenn nicht, hilf mir die Krankheit anzunehmen“ sind damit als ungültig/ unwirksam erklärt.<span id="more-514"></span></p>
<p>Zu Recht, wie ich finde. Das Neue Testament berichtet nämlich nicht nur vom ‚lieben Jesus‘, der Barmherzigkeit in alle Himmelsrichtungen verstreut, sondern hier habe ich neben dem berühmtesten Zornausbruch Jesu im Tempel-angesichts von Schrott und Profitgier im Haus Seines Vaters- im Johannesevangelium (11,33) in der Geschichte von Lazarus folgenden Satz entdeckt: „und er ergrimmte in seinem Geist und wurde sehr bewegt (angesichts der Nachricht von dem soeben verstorbenen Lazarus)“. An anderer Stelle (Matthäus 17,17) lesen wir, wie Jesus spürbar verärgert ruft: „O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht! Wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt den besessenen Knaben zu mir!“</p>
<p> Jesus, Sohn Gottes, Ausdruck höchster Liebe, hatte also durchaus Momente, in denen er alles andere als „sanftmütig und duldsam“ war. Es gab Momente in seinem Leben, in denen er angesichts von geballter Sünde (Tempelhändler), gehäuftem Unglaube (erfolglose Dämonenaustreibung) und offensichtlichen Herrschaftsansprüche Satans (verfrühter Tod des Lazarus‘) zornig und rabiat war.</p>
<p>In jedem der genannten Fälle  sind Zorn und „Ergrimmen im Geist“ nicht Selbstzweck, nach dem Motto „was ich schon immer mal sagen wollte: Ihr kotzt mich an“, sondern der Zorn Jesu hat immer ein klares Ziel: Schutz des Heiligtums und Bewahrung der Anbetungsstätte (Vertreibung der Händler), ein ungebrochenes Ja zum Leben (Auferweckung des Lazarus) und der dringende Wunsch nach vollmächtig agierenden Jüngern (Die Befreiung des Besessenen). </p>
<p>In keinem dieser Fälle zaudert Jesus („Vielleicht sollte ich der Sünde ihren Lauf lassen?“) oder  zweifelt („Vielleicht ist es der Wille meines Vaters, dass Lazarus vor seinem Alter stirbt?“) oder zeigt Verständnis („Hm, der Besessene ist bestimmt ein schwerer Fall, deshalb können das meine Jungs noch nicht…“).</p>
<p>Das ist unser Jesus: Rabiater und unbeugsamer Widerständler gegen Sünde, Krankheit und Unfreiheit. Barmherzig und liebevoll zu allen, die ihn und sein Reich suchen.<br />
Nimm dir ein Beispiel an Ihm, wenn du mal wieder verständnisvoll an der falschen Stelle bist, wenn du annimmst, was nicht zu dir gehört, wenn du schwach bist, obwohl du bevollmächtigt bist.</p>


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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/alexundlinda/~4/fcx-bL-fesg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Jerusalem, die Freie</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/alexundlinda/~3/T-EYj26zsfA/</link>
		<comments>http://www.alexundlinda.de/2010/06/13/jerusalem-die-freie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 09:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ermutigung]]></category>
		<category><![CDATA[freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[gefangenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[umkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[„An den Strömen Babels saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten. An den Weiden, die dort sind, hängten wir unsere Lauten auf. Wie sollten wir ein Lied des Herrn singen auf fremdem Boden? Vergesse ich dich Jerusalem, so erlahme meine Rechte! Meine Zunge soll kleben an meinem Gaumen, wenn ich nicht an dich [...]


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<li><a href='http://www.alexundlinda.de/2010/06/23/reise-mit-leichtem-gepack/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Reise mit leichtem Gepäck'>Reise mit leichtem Gepäck</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„An den Strömen Babels saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten. An den Weiden, die dort sind, hängten wir unsere Lauten auf. Wie sollten wir ein Lied des Herrn singen auf fremdem Boden?<br />
Vergesse ich dich Jerusalem, so erlahme meine Rechte! Meine Zunge soll kleben an meinem Gaumen, wenn ich nicht an dich gedenke, wenn ich Jerusalem nicht über meine höchste Freude setze!“ Psalm 137, 1-6</p>
<p>In Babel, der Stätte ihrer Gefangenschaft, sitzen die Kinder Israels und weinen. Das Volk Gottes zerstreut und vertrieben in ein fremdes Land, umgeben von Peinigern und bedrohlichen Gegnern. Die Tränen kommen ihnen, wenn sie an Zion, der Ort der Freiheit und Übereinkunft mit ihrem Herrn, denken. Das Singen ist dem Volk Gottes vergangen, die Zeit der Freude vorbei. Ihre Instrumente haben sie an den Nagel gehängt. Im Angesicht der Peiniger zu singen, von Freiheit und Frieden, dem geliebten Jerusalem, das fällt ihnen schwer. Sie fragen sich: Wie können wir als Gefangene von Freiheit singen? Wie können Gefangene von einer Freude singen, an der sie keinen Anteil haben?<br />
Der Schmerz über das verlorene Jerusalem sitzt so tief, dass Gesang nicht denkbar ist.<span id="more-511"></span></p>
<p>Gefangenschaft gibt es auch heute noch: Für viele verfolgte Christen ist es eine sichtbare, körperlich erfahrene Gefangenschaft, für viele andere  ist es eine innere Gefangenschaft. Süchte und Ängste, Zwänge und Bindungen machen nicht Halt vor dem Volk Gottes.<br />
Wehmütig und manchmal vielleicht auch neidisch sehen wir, an den Strömen unserer Gefangenschaft sitzend, hinüber zu denen, die in der vollen Freiheit der Kinder Gottes leben.<br />
So geht es dir vielleicht auch: Das Singen ist dir vergangen, du kannst die „Zionslieder“ deiner Geschwister vielleicht gar nicht mehr hören, du fragst dich, ob es nicht Heuchelei ist, in Babel sitzend von Jerusalem zu singen.</p>
<p>Jerusalem steht nicht nur im Alten Testament für die Stadt des Heiligtums, des Tempels, die Heilige Stadt, Ort der Freude und der Übereinkunft mit Gott, sondern auch im Neuen Testament ist Jerusalem die Stadt der Freiheit, der Gegenwart Gottes, die Stadt, auf die sich unsere Hoffnung richtet.<br />
Hier muss man jedoch genau hinsehen: Es gibt das irdische Jerusalem, welches, wie wir es nahezu täglich in den Nachrichten sehen können, ein Schauplatz des Mordes, kriegerischer Aktivitäten und verzweifelter Kämpfe ist. Und es gibt das himmlische Jerusalem, die „obere, die heilige Stadt“ (Gal. 4,26), „die geschmückte Braut“ (Offb. 21,2), den Ort der ungeteilten Gegenwart und Herrschaft Gottes. Sie wird „die Freie“ genannt (Gal. 4,26) und ist nicht zu verwechseln mit „dem jetzigen Jerusalem, das samt seinen Kindern in Gefangenschaft ist“ (Gal. 2,25)! </p>
<p>Das irdische Jerusalem bringt Jesus dazu, in Tränen auszubrechen (Lk. 19,41). Es ist die einzige Stadt über die Jesus weint. Er weint deshalb bitterlich über Jerusalem, weil gerade die Stadt der Verheißung, die Herrliche, die Vollkommene, ihn, den Sohn Gottes ablehnt, die Propheten verfolgt und tötet. Die Verfehlungen Jerusalem treffen Jesus  so schwer, gerade weil Jerusalem eine andere Bestimmung hat. In Offenbarung 21,2 steht:  „Und ich (Johannes) sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.“</p>
<p> Jerusalem, die Schöne und Unvergängliche, Ort der Vollendung: „Die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.“ (Offb. 21, 23) „Das obere Jerusalem  aber ist frei, und dieses ist die Mutter von uns allen.“ (Gal.  4,26) Das „obere Jerusalem“ ist dein Ort der Bestimmung, das freie Jerusalem ist deine wahre Heimat. Du bist ein Kind des oberen Jerusalems, kein Kind der Gefangenschaft!<br />
Auf diese erleuchtete und helle Stadt  sollen wir unseren Blick richten. Weil sie unsere Bestimmung ist, nicht die irdische!<br />
Der Psalmbeter drückt es drastisch aus: „Vergesse ich dich Jerusalem, erlahme meine Rechte! Meine Zunge soll mir am Gaumen kleben, wenn ich dich, Jerusalem, nicht über meine höchste Freude setze.“ </p>
<p>Das Lied der gefangenen Kinder Israel gibt uns eine klare Anweisung, wie unser Leben zu ordnen ist: Jerusalem, die Freie, soll über allem stehen. Auch das, was uns als höchste Freude im Leben erscheint, soll nicht ihren Ehrenplatz einnehmen. Kein Mensch, kein Ding, keines unserer Werke verdient diesen Ehrenplatz, ja schlimmer noch: Kein Mensch, kein Ding, kein Werk kann diesen Platz ausfüllen. Da, wo Menschen und Dinge an die erste, die bestimmende Stelle in unserem Leben treten, setzt die Entwürdigung der Menschen, die Entwertung der Dinge und  Werke ein.  </p>
<p>Indem wir „Jerusalem“, die Stätte der ungeteilten Vertrautheit mit Gott, den Ort der herrlichen Freiheit der Gotteskinder, vergessen, erleben wir unerbittliche Gefangenschaft. Gebunden an das, was Jerusalems Stelle in unserem Herzen eingenommen hat, quälen wir uns mit einem ungeordneten Dasein herum. Die Stelle Jerusalems, der Freien, können Menschen, dein Ego, Aktionismus oder Besitztümer einnehmen, sie alle haben ihren Wert, und kehren sich doch gegen dich, wenn du sie zu deiner höchsten Freude machst.</p>
<p>Umgekehrt dürfen wir erfahren: Gerade  dadurch, dass  Jerusalem unsere erste Aufmerksamkeit zufällt, wird alles andere belebt. Jede Beziehung, jeder Mensch, jedes Ding erhält den ihm zugedachten Platz. Lebensförderliche Ordnung vollzieht sich. Freiheit zieht  in jeden Lebensbereich ein.<br />
Wenn Jerusalem, der Ort deiner Bestimmung, der Ort deiner Freiheit, dein ganzes Sein erfüllt.</p>


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		<title>Frei gemacht</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 10:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obwohl ich seit über einem Jahrzehnt bewusst Christin bin und unzählige Gottesdienste in verschiedenen Gemeinden, Bewegungen und Denominationen besucht habe, kann ich nicht sagen, ich hätte die Vielzahl unter ihnen genossen. Genossen im Sinn von ‚zufrieden mit etwas sein‘, ‚den kostbaren Moment auskosten‘ , ‚etwas geht runter wie Öl‘, sich wohl und frei fühlen. Ganz [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl ich seit über einem Jahrzehnt bewusst Christin bin und unzählige Gottesdienste in verschiedenen Gemeinden, Bewegungen und Denominationen besucht habe, kann ich nicht sagen, ich hätte die Vielzahl unter ihnen genossen. Genossen im Sinn von ‚zufrieden mit etwas sein‘,  ‚den kostbaren Moment auskosten‘ , ‚etwas geht runter wie Öl‘, sich wohl und frei fühlen. </p>
<p>Ganz im Gegenteil: Es gab viele Gelegenheiten, in denen ich aus einer frohen sonntäglichen Stimmung durch Lobpreis und Gottesdienst niedergedrückt wurde. Beim Hinaustreten aus dem jeweiligen Gebäude stellte sich oft ein Gefühl von Erleichterung ein.<span id="more-505"></span></p>
<p>Mit dieser Art der Ehrlichkeit möchte ich nichts und niemanden schlechtreden. Ganz im Gegenteil: Selig, wer die meisten seiner besuchten Gottesdienste und Versammlungen in vollen Zügen genossen hat.  Mit allen, die sich wie ich oft fragen, ob ihr gottesdienstliches Unbehagen ihrer asozialen Grundeinstellung, Stimmungsschwankungen oder sonstwie ungünstig gelagerten Persönlichkeitsstrukturen geschuldet sind, möchte ich meine  Offenbarung des Tages teilen, in der Hoffnung, wir alle fangen an, unseren Herrn, seine Gegenwart und dementsprechend auch seine Gottesdienste  von Herzen zu genießen. </p>
<p>Die Vielzahl der besuchten Gottesdienste nicht genossen zu haben ist ein trauriges Resümee finde ich. Die meiste Zeit habe ich gedacht, es liegt an meiner Persönlichkeitsstruktur (Unwohlsein in engen Menschenmassen), meinen Vorlieben Gott zu begegnen (vielleicht begegnet Gott mir anders?).</p>
<p>Falsch: Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit, sagt das Wort Gottes.(2.Kor.3,17) Hier steht nicht: Wo der Geist des Herrn ist, fühlen sich alle bedrückt und angespannt. Dies gilt im Gottesdienst, so wie in anderen Situationen. </p>
<p>Freiheit ist etwas gänzlich Gutes, Erstrebenswertes, Lebensspendendes. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Gefangener, dem Freiheit angeboten wird, dankend ablehnt. Ich meine die Freiheit, die Gott seinen Liebsten schenken möchte, Freiheit, die aufatmen lässt, die frei macht, so zu sein, wie wir in Gottes Augen längst sind. Befreit von allem, was uns davon abhält, Gott, uns selbst und den Nächsten zu lieben. Freiheit, die Lust auf Leben macht und unsere Liebesfähigkeit vergrößert.</p>
<p>Diese Freiheit verspricht Gott dir. Die Bedingung: Sein Geist muss da sein. Diese Freiheit gilt für jeden und jede, Zeit und Unzeit, Alltag und Gottesdienst.<br />
Ich schließe aus miesen Erfahrungen nicht, dass die meisten Gottesdienste, in denen ich war, schlecht geplant, schlecht gemeint oder schlecht ausgeführt waren. Es ist nicht meine Aufgabe dies zu beurteilen. Ich gebe nicht anderen die Schuld daran,  wenn mir die Freiheit fehlt. </p>
<p>Als ich das letzte Mal im Lobpreis einfach nur mies drauf war, hatte ich genug: Ich betete mit zwei anderen. Mit allen verfügbaren Sprachen, laut und leise, sagten wir Gott, dass wir Lust darauf hatten, dass seine Gegenwart regiert, den Raum übernimmt, und  dass der Geist uns freimacht. Danach war die Situation völlig verändert: Einer von uns bekam einen Lachflash, ich hatte plötzlich Spaß am Lobpreis, die Dritte im Bunde hatte das Gefühl endlich atmen zu können. What a day. Manche um uns herum schauten irritiert, pikiert oder verständnislos (vielleicht auch neidisch). Mir hat Gott jedenfalls gründlich gezeigt, dass ich lieber wegen meiner Freiheit komisch angeschaut werden möchte, als angesehen, aber unfrei durchs Leben zu gehen.</p>
<p>Der Herr ist Geist und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit, steht im Korintherbrief. Und weil er in dir lebt, ist die Freiheit ganz nah.<br />
Wir können Atmosphären verändern, wir können Freiheit bringen, den Himmel öffnen. Jetzt und hier. Durch unsere Worte, Gebete, durch die Verkündigung und Proklamation des angebrochenen Königreichs. Anders hat es Jesus auch nicht gemacht.</p>


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		<title>Getting lost</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 17:21:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was wir am meisten brauchen, klingt paradox: Uns verlieren. Ich habe ein wunderbares Lied gehört mit dem Text ‚Getting lost in the gaze of your eyes‘ (Sich verlieren in dem Blick Deiner Augen). Dieser Text ist die Kurzzusammenfassung eines unbeschreiblich glücklichen Zustandes. Der Psalmist sagt dazu: Von allen Seiten umgibst du mich. Wie Wasser, in [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wir am meisten brauchen, klingt paradox: Uns verlieren. Ich habe ein wunderbares Lied gehört mit dem Text ‚Getting lost in the gaze of your eyes‘ (Sich verlieren in dem Blick Deiner Augen). Dieser Text ist die Kurzzusammenfassung eines unbeschreiblich glücklichen Zustandes. Der Psalmist sagt dazu: Von allen Seiten umgibst du mich. Wie Wasser, in das du eintauchst, es umgibt dich von allen Seiten und du fühlst dich schwerelos.</p>
<p>Das, was wir unsere Persönlichkeit, unsere Werte und Überzeugungen nennen, ist oft nicht mehr als eine Ansammlung verkrusteter, alter Schichten von wiederholten Sätzen. Vielleicht kennst du das Gefühl gelangweilt von deinen eigenen Gedanken zu sein. Weil sich immer alles im Kreis dreht. Vielleicht kennst du das Gefühl, nichts bewegt sich. Stillstand, Unbeweglichkeit. <span id="more-468"></span></p>
<p>Von Zeit zu Zeit lege ich mir eine Heilerde-Maske auf. Soll gut für die Haut sein. Der Schlamm trocknet dabei auf der Haut an. Das Gefühl mit festgetrocknetem Schlamm im Gesicht ist höchst seltsam: Ich traue mich kaum zu lachen, weil meine Haut nicht richtig zu bewegen ist. Sie ist verkrustet, unbeweglich, starr geworden. Genauso wie die beliebten und doch tödlichen  „ich- war- halt- schon- immer- so –Aussagen“ oder die „das- lag- mir- noch- nie-Sätze“..   </p>
<p>Entschuldige den unschönen Ausdruck- Scheiß drauf, was dir „noch nie lag“, bild‘ dir nichts drauf ein, wenn du deine Agenda auswendig aufsagen kannst. Vielleicht ist es eine falsche Sicherheit, in der du dich wiegst.</p>
<p>Ich kann sagen: Das Beste, was mir passiert ist, nach einem langen Tag von negativem Gerede und besorgten Planungen war  mich in seiner Gegenwart zu verlieren. Das ist wie Reboot.  Zurück zum Startpunkt: Er und ich, sonst niemand. Auge in Auge. </p>
<p>Stell dir vor, du bist Strandgut und wirst von liebvollen, kräftigen und unaufhaltsamen Wellen bewegt, auf und nieder wie eine Wiege, davon, weg von hier. Weggeschwemmt an die Ufer Seiner Herrlichkeit.</p>
<p>In Seiner Liebe verloren zu gehen ist ein Gefühl, wie wenn Luft an die eingesperrte Haut kommt, Licht an die dunklen Kellergemäuer in dir. Leben, wo Muff war. Wenn der Staub aufgewirbelt wird, wird etwas Neues sichtbar. Du, rein und heil wie Er dich gemacht hat. Alles Entscheidende, was du über dich wissen musst, liegt in Seinem Blick.Getting lost in the gaze of your eyes.  </p>
<p>Im Blick Seiner Augen verloren zu gehen, ertrinken in einem Gewässer, das größer als du, deine kleine Welt und das weite Universum ist. Nicht um verloren zu gehen, sondern um gefunden zu werden. So wie wirklich bist. Keine entstellenden Masken, kein einzwängender Panzer. Ein Gefühl, wie wenn sich mein Hund schüttelt, um unliebsame Nässe loszuwerden. Runter mit dem Schmutz, allem was dich beschwert. </p>
<p>Der beste Rat, den dir jemand geben kann: Verlier dich. Nicht im Nichts, sondern in Ihm. Freier kannst du in diesem Leben nicht werden.<br />
Zur praktischen Umsetzung: Such dir einen Platz, wo du bequem sitzen oder liegen kannst. Stell dir angenehme (Lobpreis-)Musik an, falls dir kalt ist, deck dich mit etwas zu. Denke einfach nur über einen Satz nach: Er liebt mich. Geb nicht auf, wenn dir alle möglichen anderen Sachen durch den Kopf gehen, bleib dran an diesem einen Satz. Bleib (mindestens)solange in Seiner Gegenwart bis  du dich schwere-los fühlst. Dann bist du an dem Ort, an den Du gehörst. </p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Fn4oT0QJyNY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Fn4oT0QJyNY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>


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		<title>Glaubt ihr nicht an die Auferstehung…</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 08:14:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ostern ist da, das Fest der Auferstehung Jesu. Die meisten Menschen in unserem Land denken an Ostereier suchen, Frühlingsanfang und die Kreuzigung Jesu, wenn sie Ostern hören. In den Evangelien werden die drei entscheidenden Tage als Geschichten des Zweifels (Zweifel= Herausforderung zum Glauben) erzählt. Denken wir an den Weg nach Emmaus, oder die Geschichte von [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostern ist da, das Fest der Auferstehung Jesu. Die meisten Menschen in unserem Land denken an Ostereier suchen, Frühlingsanfang und die Kreuzigung Jesu, wenn sie Ostern hören. In den Evangelien werden die drei entscheidenden Tage als Geschichten des Zweifels (Zweifel= Herausforderung zum Glauben) erzählt. Denken wir an den Weg nach Emmaus, oder die Geschichte von Thomas. Die Jünger auf dem Weg mögen sich gefragt haben, ob sie Beruf, Haus und Familie umsonst aufgegeben haben, um sich nun erneut ohne ihren Helden durchs Leben zu schlagen. Thomas will Jesus anfassen, um sicherzugehen, dass es tatsächlich der ‚echte‘ Jesus ist, der vor ihm steht.<span id="more-460"></span></p>
<p>Damals wie heute ist die Auferstehung (und nicht in erster Linie die Kreuzigung), das Ereignis, das unseren Glauben herausfordert. </p>
<p>Während die Existenz des historischen Jesus mittlerweile auch unter Atheisten, Wissenschaftlerinnen und Agnostikern nahezu unbestritten ist, wirft der „Verbleib“ dieses Menschen Jesus eine Menge mehr Fragen auf, hier scheiden sich die Geister. Was den Verstand und viele neuzeitliche Überzeugungen zu sprengen droht, ist die Auferstehung, nicht das Leben oder der Tod Jesu. Auch atheistische Gutmenschen erkennen die Ethik Jesu als vorbildlich an. Dazu ist kein Glaube notwendig. </p>
<p>Paulus fordert die Korinther eindringlich dazu auf, an die Auferstehung zu glauben. Er schreibt: „Ist Christus nicht auferweckt worden, so ist auch euer Glaube nichtig.“ (1. Kor. 15,17) Drastischer kann man nicht sagen, dass es ohne die Auferstehung nicht geht. Mit der Auferstehung steht und fällt der christliche Glaube. Denn: „Hoffen wir nur in diesem Leben an Christus, so sind wir die elendsten unter allen Menschen.“ (1. Kor.15, 19) Damit ist gesagt, dass die Anerkennung des vorbildlichen Wandels Jesu auf Erden, wie auch die Predigt vom einzigartige Liebesakt am Kreuz nicht ausreichen, um Jesus als den Sohn Gottes anzubeten, der er ist. Die Verkündigung des guten Lebens Jesu garantiert noch keine Erlösung, die Predigt von der Kreuzigung ohne die Auferstehung zu erwähnen ist eben nur die halbe ‚frohe Botschaft‘. Wenn Jesus nicht auferstanden ist, dann haben auch wir keine Hoffnung auf Auferstehung. Dann können wir zwar die Siege Jesu über Krankheit und Sünde feiern, den Sieg über den Tod aber könnten wir nicht feiern, wenn Jesus im Grab geblieben wäre.</p>
<p>Wer Christus verkündigt ohne die Auferstehung, der ist ein Geschichtenerzähler, der seine ZuhörerInnen nach Hause schickt ohne das Ende der Geschichte, auf das sie sehnsüchtig und mit Spannung gewartet haben,  zu verraten. Blöde Veranstaltung, denke ich. Jesus ist nicht irgendein Märtyrer, kein Held, der gekommen ist, um dann zu verschwinden. Christen haben nicht nur (durch den Kreuzestod Jesu) ein versöhntes Verhältnis zu Gott, sondern auch ein ewiges, unzerbrechliches Leben in Gott. </p>
<p>Denn „er ist auferstanden als der Erstling“ (1. Kor. 15,20f), eine neue Ordnung ist angebrochen, eine Ordnung, die durch die Wiederkunft Jesu vollendet wird. Die Überschrift zu diesem Siegeszug lautet „Vernichtung des letzten Feindes“. „Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. … Der Tod ist verschlungen im Sieg.“ (1. Kor. 15,54)<br />
Wer an die Auferstehung glaubt, der glaubt an das Happy End in seinem Leben. Was immer uns hier an Geschäftigkeit, Sorgen oder Nöten beschweren mag, wird eines Tages nichts mehr wiegen. Es wird aufgelöst sein, in ein Vollbad aus Herrlichkeit, in das wir dann steigen.</p>
<p>Weil Jesus auferstanden ist, dürfen wir singen „Mein Erlöser lebt“. Und weil er lebt, können wir leben. Und zwar anders als der Rest der Welt! Weil  Jesus auferweckt wurde, sind wir, -jede(r), die/ der an die Auferstehung glaubt-, „sind mit ihm auferweckt worden“ (Kol. 2,12). Das ist der Grund, warum wir ‚erweckt‘, hellwach durchs Leben gehen dürfen, in dem gigantischen Selbstbewusstsein, dass  die gewaltige Kraft, die Jesus von den Toten auferweckt hat, in uns lebt. (Rö. 8,11) Die unbeschreibliche Auferstehungsmacht Gottes lebt in dir und mir. Wenn uns das nur immer klar wäre… </p>
<p>Dazu können wir uns nur Paulus anschließen, der sagte: „Ihn erkennen und die Kraft seiner Auferstehung“ (Phil. 3,10), das will ich. </p>


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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/alexundlinda/~4/OUit2yFGrBc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Unbesorgt leuchten</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 08:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ermutigung]]></category>
		<category><![CDATA[berufung]]></category>
		<category><![CDATA[dienen]]></category>
		<category><![CDATA[dienst]]></category>
		<category><![CDATA[licht]]></category>
		<category><![CDATA[reich gottes]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal wirkt es so, als wüssten Christen nicht, was und wo sie ihren Dienst verrichten sollen. „Ich suche noch nach meiner Vision, ich hoffe sie kommt bald.“ „Ich habe schon mehrere große Prophetien bekommen, dass ich einst Apostel der Völker sein werde.“ „In meinem Alltag gibt es keine Zeit und keinen Raum dafür Jesus zu [...]


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<li><a href='http://www.alexundlinda.de/2009/09/25/the-place-to-be/' rel='bookmark' title='Permanent Link: The place to be'>The place to be</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal wirkt es so, als wüssten Christen nicht, was und wo sie ihren Dienst verrichten sollen.</p>
<ul>
<li>„Ich suche noch nach meiner Vision, ich hoffe sie kommt bald.“ </li>
<li>„Ich habe schon mehrere große Prophetien bekommen, dass ich einst Apostel der Völker sein werde.“</li>
<li>„In meinem Alltag gibt es keine Zeit und keinen Raum dafür Jesus zu bekennen.“</li>
<li>„Evangelisation ist etwas für Evangelisten oder wenn ich an einem Projekttag unserer Gemeinde teilnehme.“</li>
</ul>
<p>Solche und ähnliche Aussagen schwirren durchs Land. Das Wort Gottes bringt unaufgeregt Klarheit und Wahrheit in das Gewirr, folgen wir Matthäus 4, 21ff:</p>
<blockquote><p>„Kommt denn das Licht, damit es unter den Scheffel oder unter das Bett gestellt wird, und nicht vielmehr, damit man es auf den Leuchter setzt? Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar gemacht wird, und nichts geschieht so heimlich, dass es nicht an den Tag kommt.“</p></blockquote>
<p>Das Licht der Welt lebt in dir. Du bist ein Leuchter, egal ob du dich gerade hell oder dunkel fühlst. Das unvergängliche Licht der Herrlichkeit Gottes erleuchtet deine Gedanken und Gefühle, deinen Geist, deinen Körper. Dieses Licht ist dazu bestimmt, Helligkeit zu schaffen. Verstecken gilt nicht. <span id="more-458"></span></p>
<p>Das schöne an dem Gleichnis ist: Es wirkt so einfach, sein Licht leuchten zu lassen. Das Versteckspiel („unter den Scheffel stellen“) hingegen bedarf eines Plans und einer bewussten Bemühung. Wir brauchen uns also gar nicht zu fürchten, unser Licht könnte verborgen bleiben. Solange wir es nicht unter dem Bett verstecken. Im Matthäusevangelium steht nämlich: …denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar gemacht wird“. </p>
<p>Das heißt: Du brauchst nicht zu befürchten dein Licht bliebe unsichtbar und ohne Wirkung. Ein Glaube ohne Früchte ist schlichtweg nicht möglich, es sei denn man tut etwas dafür. Du darfst getrost davon ausgehen, dass der, der in dir lebt, in gerade in deiner Familie, deiner Nachbarschaft, deinem Berufsalltag oder wo auch immer du dich aufhältst sichtbar werden möchte. Es kann gar nicht geheim bleiben, dass du einen lebensverändernden Glauben hast! </p>
<p>Dein Licht fängt nicht erst an zu scheinen, wenn du sieben Prophetien empfangen hast und eine anderthalbseitige Visionsbeschreibung für dein Leben vorlegen kannst. Du brauchst auch nicht ängstlich zu bangen, dass dein Umfeld wahrscheinlich gar nichts von Gott hören möchte. Oder dass es in deinem Leben keine Möglichkeit gibt, Jesus zu bezeugen.</p>
<p>Wo immer du bist, bricht das Reich Gottes an. Dieses Reich beginnt immer im Unsichtbaren und ist dazu bestimmt sichtbar und groß zu werden. Diese Wahrheit gilt auch für dein Leben. Also: Augen auf, mein Freund! Die nächste Chance kommt bestimmt.</p>
<p>Lass dich nicht entmutigen, ablenken oder in die falsche Richtung locken, von Vergleichen mit anderen (z.B. „ich bin kein begabter Evangelist), von Festlegungen (wie „ich kann nicht öffentlich von Jesus reden…“) oder anderem Unsinn (z.B. „man muss erst eine gewisse geistliche Reife erlangt haben, um anderen dienen zu können“).<br />
Eine der schlimmsten Fallen, in die Gemeinden tappen können, sehe ich darin, dass sie ihre Mitglieder so beschäftigt halten, dass in deren Umfeld „der Nächste“ vor die Hunde geht. Ohne das auch nur ein Christ in ihrer Nähe gewesen  wäre. </p>
<p>Enorme Kapazitäten in einer Gemeinde entfallen  für die Organisation des gemeindeinternen Programm. Da fragt man sich, wie ganz normale ArbeitnehmerInnen noch nebenher Zeit finden sollen, ihre ArbeitskollegInnen oder NachbarInnen zu fragen, wie es ihnen geht, geschweige denn, ihr Haus und ihr Leben für „ihren Nächsten“ zu öffnen.</p>
<p>Der Dienst Jesu ist simpel und überall durchführbar. Du musst nicht lange suchen nach „Missionsopfern“ oder dem „visionären Dienst“, du kannst ganz bequem bei „deinem Nächsten“ anfangen. Der „Nächste“ ist dir nahe, wie das Wort sagt, du brauchst vermutlich nicht mal lange Wege zu ihm zurückzulegen. Denn  „der Nächste“ ist schon längst in deinem Leben!</p>


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