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		<title>Kaufhausdirektor Merz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Lohren]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 08:14:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
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					<description><![CDATA[Manche Äußerungen von Bundeskanzler Merz mögen Ergebnis pathologischer Unreflektiertheit sein. Eine gewisse Selbstironie scheint ihm allerdings nicht fremd zu ein. Bei einer Rede vor dem CDA-Bundeskongress, bei der die CDU von Dennis Radtke als eine Art »Vollsortiment-Kaufhaus« beschrieben wurde, griff Merz diese Metapher auf und gab zu verstehen: »Es spricht zu Ihnen der Kaufhausdirektor.« Inhaltlich ... <a title="Kaufhausdirektor Merz" class="read-more" href="https://textrebell.de/kaufhausdirektor-merz/" aria-label="Mehr Informationen über Kaufhausdirektor Merz">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><first>M</first>anche Äußerungen von Bundeskanzler Merz mögen Ergebnis pathologischer Unreflektiertheit sein. Eine <a target="_blank" href="https://www.youtube.com/shorts/N0DSdjBXU5A">gewisse Selbstironie</a> scheint ihm allerdings nicht fremd zu ein.</p>
<p>Bei einer Rede vor dem CDA-Bundeskongress, bei der die CDU von Dennis Radtke als eine Art »Vollsortiment-Kaufhaus« beschrieben wurde, griff Merz diese Metapher auf und gab zu verstehen: »Es spricht zu Ihnen der Kaufhausdirektor.«</p>
<p>Inhaltlich wurde es nicht so witzig. Wenn Merz den Kaufhausdirektor gibt, stellt sich die Frage nach dem Sortiment für die, die nicht in der Teppichabteilung residieren. Die Relativierungen beim Thema Rente klingen in den Ohren von Handwerkern, Lieferfahrern, Gastronomiekräfte, kurz: allen hart körperlich arbeitenden abhängig Beschäftigten, wie Hohn. Wer kaum über den Monat kommt, braucht kein Versicherungs — und Aktionärsgeschwätz zur privaten Vorsorge, sondern eine funktionierende gesetzliche Basis.</p>
<p>Dazu kommen die Pläne der Bundesregierung zur Gesundheitsreform und die Debatten um Lohnfortzahlungen oder die Streichung des 1. Mai als Feiertag. Das hat mit »Augenmaß« nicht zu tun, das ist soziale Schieflage mit Ansage. </p>
<p>Ein Kaufhausdirektor mag den Überblick über sein Inventar haben, aber wenn das Geschäftsmodell die Kunden (oder Wähler) im Regen stehen lässt, hilft auch die schönste Krawatte nichts mehr. <a target="_blank" href="https://wildbits.de/2026/04/28/kaufhausdirektor-friedrich-merz">Thomas Boley</a> hat das mit seinem Text und dem dazugehörigen Bild ziemlich treffend seziert.</p>
<figure id="attachment_23522" aria-describedby="caption-attachment-23522" style="width: 890px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://textrebell.de/wp-content/uploads/2026/04/kaufhausdirektor_merz.jpg" style="border:solid 2px grey; padding:10px;" width="900" height="720" class="size-full wp-image-23522" srcset="https://textrebell.de/wp-content/uploads/2026/04/kaufhausdirektor_merz.jpg 900w, https://textrebell.de/wp-content/uploads/2026/04/kaufhausdirektor_merz-300x240.jpg 300w, https://textrebell.de/wp-content/uploads/2026/04/kaufhausdirektor_merz-768x614.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px"><figcaption id="caption-attachment-23522" class="wp-caption-text">Bild von <a target="_blank" href="https://wildbits.de">widlbits.de</a> mit freundlicher Genehmigung</figcaption></figure>
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		<title>Das große Ausprobieren</title>
		<link>https://textrebell.de/das-grosse-ausprobieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Lohren]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 08:50:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist wohl nicht verkehrt zu behaupten, dass die künstliche Intelligenz inzwischen im Alltag angekommen ist. Ob als LLM, als Bildgeneratoren, als Audio oder Video KI, oder als generative KI. Absichtlich oder unabsichtlich, an künstlicher Intelligenz kommt niemand mehr vorbei. Persönlich bin ich ein dankbarer Nutzer primär im Bereich des Programmierens geworden. Ich konnte meine ... <a title="Das große Ausprobieren" class="read-more" href="https://textrebell.de/das-grosse-ausprobieren/" aria-label="Mehr Informationen über Das große Ausprobieren">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><first>E</first>s ist wohl nicht verkehrt zu behaupten, dass die künstliche Intelligenz inzwischen im Alltag angekommen ist. Ob als LLM, als Bildgeneratoren, als Audio oder Video KI, oder als generative KI. Absichtlich oder unabsichtlich, an künstlicher Intelligenz kommt niemand mehr vorbei. Persönlich bin ich ein dankbarer Nutzer primär im Bereich des Programmierens geworden. Ich konnte meine rudimentären Fähigkeiten mit KI im Bereich der Scriptsprache php und Serverwissen erheblich erweitern. </p>
<p>Gelernt habe ich aber auch, dass beim Umgang mit der KI einiges beachtet werden sollte, zumindest dann, wenn man vernünftige Ergebnisse erwartet. Natürlich kann man dazu auch die KI befragen, aber die Grundzüge erklärt der Mensch, zumindest für mich, dann doch besser. Dazu sei die Seite von <a target="_blank" href="https://www.schieb.de"> Jörg Schieb</a> erwähnt, einer der Spezialisten im digitalen Bereich.</p>
<p>Die Dozentin und Marketing <a target="_blank" href="https://www.youtube.com/@FeliciaSimon">Felicia Simon</a>  erklärt sehr verständlich, wie man mittels der richtigen Prompts die besten Ergebnisse erzielt. Außerdem widersteht sie dem Versuch vieler Influencer mit Basecap, wild gestikulierend und nervös kreischend aufzutreten. Aber das ist wieder eine andere Geschichte. </p>
<p>Jedenfalls beschäftigt mich tatsächlich schon länger die Frage des Kommunikationsmodels, jetzt eben nur mittels KI. Erstaunlicherweise lässt sich eines der Hauptprobleme, nämlich das Halluzinieren der KI ziemlich einfach eliminieren, nämlich mit der exakten Beschreibung der Aufgabe und dem Hinweis an die KI, sich eben nichts auszudenken. </p>
<p>Aus verschiedenen Videos hat mir die KI dann eine Art Handlungsempfehlung zusammengestellt, bzw. die fünf Grundregeln für den klugen Umgang mit einer KI erstellt. Diese Handlungsempfehlungen sind nur die Grundlage, ich empfehle zu weiteren Informationen die oben genannten Seiten. <span id="more-23494"></span></p>
<p><img decoding="async" src="https://textrebell.de/wp-content/uploads/2026/04/jarvis.png" title="KI Bild Gemini" style="border:solid 2px grey; padding:10px;" width="1000" height="545" class="aligncenter size-full wp-image-23496" srcset="https://textrebell.de/wp-content/uploads/2026/04/jarvis.png 1000w, https://textrebell.de/wp-content/uploads/2026/04/jarvis-300x164.png 300w, https://textrebell.de/wp-content/uploads/2026/04/jarvis-768x419.png 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px"></p>
<h4>Fünf Grundregeln für den klugen Umgang mit KI-Werkzeugen</h4>
<p><strong>1. KLARHEIT  </strong><br>
Präzise formulieren statt vage andeuten. Eine KI liest keine Gedanken. Je unklarer eine Anfrage ist, desto allgemeiner fällt die Antwort aus. Wer konkret beschreibt, was er braucht – den Zweck, die Zielgruppe, den gewünschten Umfang – bekommt eine Antwort, die wirklich weiterhilft.</p>
<p><em>Schwach:</em><br>
Schreib mir etwas über Hunde.<br>
<em>Besser:</em><br>
Schreib mir einen sachlichen, dreisätzigen Absatz über die Pflege von Labradors für Erstbesitzer.</p>
<p><strong>2. KONTEXT </strong><br>
Der KI einen Rahmen geben:<br>
Hintergrundinformationen verändern das Ergebnis grundlegend. Wer erklärt, in welchem Zusammenhang eine Aufgabe steht – ob es sich um ein Schulprojekt, einen Geschäftsbericht oder einen persönlichen Brief handelt –, erhält passgenauere Antworten.<br>
Besonders hilfreich ist es, der KI eine Rolle zuzuweisen. Dieses Mittel nennt sich im Fachjargon “Rollenzuweisung” (englisch: Role Prompting).<br>
<em>Beispiel mit Rollenzuweisung:</em><br>
Du bist ein erfahrener Steuerberater. Erkläre mir in einfachen Worten, was die Pendlerpauschale ist.</p>
<p><strong>3. FORMAT  </strong><br>
Das gewünschte Ergebnis beschreiben:<br>
Soll die Antwort eine nummerierte Liste sein, ein fließender Text, eine Tabelle oder eine kurze Zusammenfassung? Ohne diese Angabe entscheidet die KI selbst – was manchmal passt, oft aber nicht. Auch Länge und Sprachstil lassen sich vorgeben: sachlich oder locker, kurz oder ausführlich, für Fachkundige oder für Einsteiger.<br>
<em>Beispiel mit Formatvorgabe:</em><br>
Fasse die drei wichtigsten Vorteile erneuerbarer Energien in jeweils einem Satz zusammen. Schreibe klar und für Jugendliche verständlich.</p>
<p><strong>  4. RÜCKKOPPLUNG  </strong><br>
Antworten hinterfragen und verfeinern<br>
Eine erste Antwort ist selten die letzte. Wer mit der Antwort nicht zufrieden ist, sollte das der KI mitteilen und konkret sagen, was fehlt oder falsch ist. Dieser Vorgang heißt Nachfassen oder Nachschärfen – und er ist genauso wichtig wie die erste Eingabe.<br>
KI-Gespräche funktionieren wie echte Gespräche: Wer nachfragt, bekommt bessere Antworten.<br>
<em>Nachfassen:</em><br>
Das ist zu technisch formuliert. Bitte erkläre dasselbe nochmals so, als würdest du mit jemandem ohne Vorkenntnisse sprechen.</p>
<p><strong>  5. KRITISCHES DENKEN  </strong><br>
Ergebnisse prüfen und nicht blind vertrauen:<br>
Sprachmodelle arbeiten auf Basis von Wahrscheinlichkeiten – sie erzeugen plausibel klingende Texte, aber keine verlässlich wahren Aussagen. Zahlen, Quellen und Fachaussagen sollten deshalb stets mit zuverlässigen Quellen abgeglichen werden.<br>
Dieser Fehler – die KI erfindet glaubwürdig klingende, aber falsche Informationen – hat sogar einen eigenen Namen: Halluzination. Gemeint ist damit, dass das System mit großer Überzeugung Dinge behauptet, die nicht der Wahrheit entsprechen.<br>
<em>Gute Gewohnheit:</em><br>
Prüfe: Kann ich diese Aussage anhand einer zweiten, unabhängigen Quelle bestätigen? Falls nicht, nicht verwenden.</p>
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		<title>Neue Anwendung — Cloudflare</title>
		<link>https://textrebell.de/neue-anwendung-cloudflare/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Lohren]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 06:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wordpress]]></category>
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					<description><![CDATA[Cloudflare ist ein DNS-Server, der zwischen dem eigenen Hoster und dem Besucher der Seite geschaltet wird. Cloudflare ist sozusagen Vermittler. Einmal konfiguriert, kommen die Inhalte der Seite aus dem Cache von Cloudflare, nicht mehr vom Hoster. Die DND-Einträge zeigen also auf Cloudflare. Die eigentliche IP ist nicht mehr sichtbar. Anfangs war ich ein wenig skeptisch, ... <a title="Neue Anwendung — Cloudflare" class="read-more" href="https://textrebell.de/neue-anwendung-cloudflare/" aria-label="Mehr Informationen über Neue Anwendung — Cloudflare">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><first>C</first>loudflare ist ein DNS-Server, der zwischen dem eigenen Hoster und dem Besucher der Seite geschaltet wird. Cloudflare ist sozusagen Vermittler. Einmal konfiguriert, kommen die Inhalte der Seite aus dem Cache von <a target="_blank" href="https://www.cloudflare.com/de-de">Cloudflare,</a> nicht mehr vom Hoster. Die DND-Einträge zeigen also auf Cloudflare. Die eigentliche IP ist nicht mehr sichtbar. Anfangs war ich ein wenig skeptisch, schließlich bedeutet ein zusätzlicher Server zusätzliche Skaliererei. Allerdings betreibe ich an meiner FritzBox zu Hause beispielsweise ja auch den Werbeblocker pihole; im Grunde eine ähnliche Anwendung zum Blockieren von Werbung, die im Endeffekt damit die Daten schneller zur Verfügung stellt. </p>
<p>Cloudflare bietet bereits in der kostenlosen Version ähnliches: Durch den Einsatz eines leistungsstarken Servernetzes werden die Inhalte der Seiten auf allen Server  gecacht. Die Anfrage (Besuch der Seite) geht an den nächstgelegenen Cloudflare-Server Dieser prüft, ob die Daten bereits im Cache liegen. Sollte das der Fall sein, werden direkt ausliefern, wenn nicht, werden sie geholt und gespeichert. </p>
<p>Im Ergebnis liegen häufig aufgerufene Inhalte auf mehreren Servern weltweit. Somit wird die Seite schneller und der eigentliche Server beim Hoster.<br>
Bloggerkollege <a target="_blank" href="https://horstschulte.com">Horst Schulte</a> setzt bereits länger auf Cloudflare. Und klar, dass musste ich auch ausprobieren. Da ich das Plugin WP-Rocket nutze, gestaltet sich die Konfiguration etwas schwieriger, dank der KI Claude ist das aber auch für einen Anfänger kein Problem. </p>
<p>Mir ging es eigentlich nicht so sehr um einen Geschwindigkeitsschub, Dank WP-Rocket lädt meine Seite bereits unter 500ms. Was mich überzeugt hat, ist die Tatsache, dass Cloudflare bereits in der kostenlosen Grundversion Schutz vor dem Besuch von Bots und  DDoS-Angriffen (Überlastung durch viele Anfragen) und anderen Schädlingen bietet. Zudem versteckt Cloudflare die eigen IP-Adresse. Ein möglicher Angreifer würde nur die IP von Cloudflare sehen. Sogar ein kostenloses SSL-Zertifikat bietet Cloudflare. (Alternativ, wenn der eigene Hoster damit geizt) </p>
<p>Ob die Konfiguration am Ende funktioniert, lässt sich an verschiedenen Parametern im Browser in der Netzwerkanalyse ablesen. Bei mir war es übrigens Claude selber, der mir bei einer von mir beauftragen Analyse meldete: Ich komme als Bot nicht mehr auf den Server, scheint also zu funktionieren. 😊 </p>
<p>Es macht Übrigen Sinn, nach der Konfiguration mit Cloudflare die htaccess-Datei von einer KI im Zusammenhang mit Cloudflare noch einmal überprüfen zu lassen. Ich hatte beispielsweise so viel rumkaskadiert, dass sich verschiedene Caches gegenseitig im Weg standen. Der Geschwindigkeitszuwachs nach der Konfiguration mit Cloudflare bei mir war zwar bescheiden, für Blogs mit vielen Bildern ist das sicher erheblich spürbarer. Allerdings kann es ja nicht ganz so verkehrt sein, die meisten Bots auszusperren. </p>
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		<title>Serientipp – The Blacklist</title>
		<link>https://textrebell.de/serientipp-the-blacklist/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Lohren]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 10:49:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kino & Streaming]]></category>
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					<description><![CDATA[Einer der meistgesuchten Verbrecher der Welt spaziert seelenruhig in das FBI-Hauptquartier, lässt sich widerstandslos festnehmen und bietet dann eine Zusammenarbeit an. Das ist das Fundament von The Blacklist, einer Serie, die über zehn Staffeln hinweg ein ebenso komplexes wie teils absurdes Netz aus Intrigen spinnt. Raymond „Red“ Reddington (brillant und mit spürbarer Spielfreude verkörpert von ... <a title="Serientipp – The Blacklist" class="read-more" href="https://textrebell.de/serientipp-the-blacklist/" aria-label="Mehr Informationen über Serientipp – The Blacklist">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><first>E</first>iner der meistgesuchten Verbrecher der Welt spaziert seelenruhig in das FBI-Hauptquartier, lässt sich widerstandslos festnehmen und bietet dann eine Zusammenarbeit an. Das ist das Fundament von The Blacklist, einer Serie, die über zehn Staffeln hinweg ein ebenso komplexes wie teils absurdes Netz aus Intrigen spinnt.</p>
<p>Raymond „Red“ Reddington (brillant und mit spürbarer Spielfreude verkörpert von James Spader), ist ein kriminelles Genie, und steht auf der Liste der 10 meistgesuchten Verbrecher des FBI auf Platz 4.<br>
Reddington schrieb sich in die United States Naval Academy ein und schloss im Alter von 24 Jahren sein Studium als Studienbester ab. Er war auf dem besten Weg eine hochrangige Marinekarriere zu absolvieren, bevor er 1990 auf einer Heimreise zu Weihnachten verschwand und als »Gentleman des Verbrechens« wieder auftauchte. </p>
<p>Raymond Reddington ist im Besitz einer Liste, der Blacklist. Darauf stehen Kriminelle, von deren Existenz das FBI nicht einmal ahnt – Hacker, Attentäter, Spione und Strippenzieher, die zu gefährlich oder zu geschickt für herkömmliche Ermittlungsmethoden sind.</p>
<p>Reddington ist bereit, diese Kriminellen auszuliefern, allerdings unter zwei Bedingungen:</p>
<ol>
<li>Er erhält Immunität für seine eigenen Taten.</li>
<li>Er arbeitet ausschließlich mit der jungen Profilerin Elizabeth Keen zusammen.</li>
</ol>
<p>In der Regel folgt die Serie einem Muster, bei dem pro Folge ein neuer Name von der Liste abgearbeitet wird. Diese Antagonisten sind oft kreativ-grausame Verbrecher.</p>
<p>Die zentrale Frage aber, die sich wie ein roter Faden durch fast die gesamte Laufzeit zieht, ist die Verbindung zwischen Reddington und Elizabeth Keen. Warum sie? Ist er ihr Vater? Ein Beschützer? Oder verfolgt er ein weitaus egoistischeres Ziel?</p>
<p>Während die ersten Staffeln noch stark von der Annäherung zwischen Raymond Reddington (James Spader) und Elizabeth Keen (Megan Boone) lebt, entwickelt sich die Serie später zu einem dichten Geflecht aus globalen Verschwörungen. Reddington bleibt dabei stets der charmante und redegewandte Mann im Maßanzug, der selbst in Todesgefahr noch Zeit für eine ausschweifende Anekdote über einen erstklassigen Wein findet. Eine Art James Bond auf der dunklen Seite.</p>
<p>Für Freunde des klassischem Crime-Drama, Polit-Thriller und einer ordentlichen Portion Exzentrik hat, kommt an Reddington kaum vorbei – auch wenn man zwischendurch ein wenig Geduld für die immer verworreneren Geheimnisse mitbringen muss. Die Serie läuft <a target="_blank" href="https://www.netflix.com/de/title/70281312">derzeit auf Netflix.</a> </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wer suchet, der findet?!</title>
		<link>https://textrebell.de/wer-suchet-der-findet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Lohren]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 10:01:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Inwieweit sich neue Einkaufsläden und zunehmendes Alter generell ausschließen, weiß ich nicht. Was ich aber sicher sagen kann: Auf mich trifft die These zu. Im Nachbarort hat ein neuer Aldi aufgemacht, direkt neben dem bestehenden Edeka. Die Lokalzeitung widmete dem Ereignis eine ganze Seite, und ein erstaunlich großer Teil der Mitbürger feierte die Eröffnung, als ... <a title="Wer suchet, der findet?!" class="read-more" href="https://textrebell.de/wer-suchet-der-findet/" aria-label="Mehr Informationen über Wer suchet, der findet?!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://textrebell.de/wp-content/uploads/2026/04/manneinkauf.jpg" style="border:solid 2px grey; padding:10px;" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-23457" srcset="https://textrebell.de/wp-content/uploads/2026/04/manneinkauf.jpg 300w, https://textrebell.de/wp-content/uploads/2026/04/manneinkauf-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><first>I</first>nwieweit sich neue Einkaufsläden und zunehmendes Alter generell ausschließen, weiß ich nicht. Was ich aber sicher sagen kann: Auf mich trifft die These zu.</p>
<p>Im Nachbarort hat ein neuer Aldi aufgemacht, direkt neben dem bestehenden Edeka. Die Lokalzeitung widmete dem Ereignis eine ganze Seite, und ein erstaunlich großer Teil der Mitbürger feierte die Eröffnung, als hätte Deutschland gerade die WM gewonnen. Mein Rewe – Einkaufszone meines Vertrauens – nahm das zum Anlass, nicht nur zu renovieren, sondern den gesamten Laden nach Marketinglogik einmal komplett auf links zu drehen. Nennt sich im Fachjargon Visual Merchandising und hat zum Zweck, die Kunden so zu verwirren, dass sie nicht mehr wissen, was sie wollten und so viel unnützes Zeug kaufen. Denke ich jedenfalls. </p>
<p>Für Menschen, die Einkaufen als Freizeitbeschäftigung sehen, mag das ein interessantes Erlebnis sein. </p>
<p>Für jemanden wie mich, der Einkaufen als strikt abzuarbeitende Aufgabe mit festem Zeitkontingent, optimierten Einkaufszeiten, berechneten Bewegungsabläufen und exakt geplanter Route per Einkaufszettel im Handy betrachtet, ist so ein Umbau ziemlich unlustig. Vielleicht fehlt mir auch der Humor. Jedenfalls ist man mit einem Schlag blind und steht spätestens am dritten Regal da wie ein Anfänger, weil die Routine nicht mehr greift.</p>
<p>Um den Einkaufsprozess neu zu kalibrieren und trotzdem in annehmbarer Zeit fertig zu werden, habe ich mir am Samstag – bei maximaler Einkaufswagendichte – eine neue Taktik zurechtgelegt: Wagen abstellen, das Gelände erstmal zu Fuß erkunden und gefundene Lebensmittel am Ende jedes Gangs dem geparkten Wagen zuführen. So die Theorie. In der Praxis rannte ich schließlich mit vollgepackten Armen durch den Laden und suchte den irgendwo abgestellten, inzwischen natürlich vergessenen Einkaufswagen.</p>
<p>Bin ich froh, dass ich wenigstens noch den Ausgang finde. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dienstleister statt Industriestandort?</title>
		<link>https://textrebell.de/dienstleister-statt-industriestandort/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Lohren]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:57:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
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					<description><![CDATA[Es scheint momentan in Mode zu sein, eine gewisse negative Grundstimmung gegen Deutschland als Industrieland zu forcieren. Im Kontext mit der Energiekrise fordern einige die Abwanderung mindestens der energieintensiven Industrie. Selbst die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer fordert die Abwanderung der energieintensiven Industrien aus Deutschland. Ist es tatsächlich so, dass wir ohne Industrie in Deutschland besser dran ... <a title="Dienstleister statt Industriestandort?" class="read-more" href="https://textrebell.de/dienstleister-statt-industriestandort/" aria-label="Mehr Informationen über Dienstleister statt Industriestandort?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><first>E</first>s scheint momentan in Mode zu sein, eine gewisse negative Grundstimmung gegen Deutschland als Industrieland zu forcieren.  </p>
<p>Im Kontext mit der Energiekrise fordern einige die Abwanderung mindestens der energieintensiven Industrie. Selbst die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer fordert die <a target="_blank" href="https://www.n-tv.de/politik/Wirtschaftsweise-gegen-verbilligten-Industriestrom-article24154701.html">Abwanderung der energieintensiven Industrien</a> aus Deutschland. </p>
<p>Ist es tatsächlich so, dass wir ohne Industrie in Deutschland besser dran wären? Wäre das etwas, um nachhaltig Umweltschutz zu betreiben und den Klimawandel positiv zu beeinflussen?  </p>
<p>Werfen wir einen Blick auf den Status quo: Deutschland heute, das ist ein Land, in dem immer noch etwa 20 bis 23 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) direkt aus der Industrie stammen. Wir sind extrem exportorientiert – die Welt kauft unsere Maschinen, und wir finanzieren davon die notwendigen Ausgaben des Staats, der durch Steuern und Beiträge finanziert wird. </p>
<p>So weit, so stabil. Zumindest in der Theorie.</p>
<p>Doch spielen wir das Szenario einmal konsequent zu Ende: Was passiert eigentlich, wenn die <a target="_blank" href="https://horstschulte.com/zwischen-anspruch-und-wirklichkeit-deutschlands-industrie-unter-druck">Industrieproduktion in den nächsten Jahren massiv wegbricht</a> oder schlicht ins Ausland abwandert?</p>
<h5>Ein Gedankenspiel:</h5>
<p>Sollte die Industrie wegfallen, reden wir hier nicht über eine kleine Delle im Wachstum. Wir reden über einen massiven Einbruch der Wirtschaftskraft. In einem realistischen Modell bricht das BIP um 15 % bis 25 % ein. Das ist kein „Gürtel-enger-schnallen“ mehr, das ist ein struktureller Totalschaden.</p>
<p>Die Folgen wären dramatisch:</p>
<li>Die Exporte sinken drastisch, weil wir schlicht nichts mehr haben, das die Welt uns abnehmen will.</li>
<li>Die Handelsbilanz kippt – und zwar krachend.</li>
<p><br></p>
<h5>Von der Exportnation zum Bittsteller</h5>
<p>Das Ergebnis dieser Entwicklung wäre eine fundamentale Transformation – und zwar keine von der Sorte, die man mit dem Wort „Zukunftschancen“ schönfärben kann. Deutschland würde sich von einer stolzen Exportnation zu einer importabhängigen Dienstleistungsökonomie wandeln, vielleicht noch als Staat, der sich in Ackerbau und Viehzucht versucht.</p>
<h5>Forschung, Innovation, Investitionen, all das wäre unwiederbringlich weg.</h5>
<p>Der Arbeitsmarkt würde kollabieren. Jeder Industriejob zieht 2–3 andere Jobst hinterher. Bei ca. 8 Millionen Menschen, cie die direkt in der Industrie beschäftig sind, sprechen wir in Summe von etwa 24 Millionen direkt oder indirekt betroffenen Arbeitnehmern. Die Arbeitslosenquote würde durch die Decke gehen. Das Gesundheit – und Sozialstem wäre am Ende. Alle Staatsausgaben müssten auf den Prüfstand; die meisten wären vermutlich nicht mehr finanzierbar. </p>
<p>Wir müssten dann also vor allem Dienstleistungen austauschen, während wir die lebensnotwendigen Güter und Technologien teuer aus dem Ausland einkaufen müssen. Ohne Industrie würde Deutschland deutlich ärmer werden. Der Sozialstaat würde massiv unter Druck geraten, mit der Folge massiver Zunahme von Kriminalität und Verbrechen. Letztendlich würden wir an internationaler Bedeutung verlieren. Von den innenpolitischen Verwerfungen will ich gar nicht erst anfangen. </p>
<p>Ob man mit Haareschneiden und App-Programmieren einen Wohlstand aufrechtrechnen kann, der bisher an der Wertschöpfung von Stahl, Chemie und Automobilen hing, darf bezweifelt werden. </p>
<p>Vielleicht sollten wir uns weniger darauf konzentrieren, wie wir die Industrie loswerden, und mehr darauf, wie wir sie behalten. Bevor wir am Ende nur noch dasitzen und uns gegenseitig per App erklären, warum der Kühlschrank leer bleibt. </p>
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		<item>
		<title>KI für zu Hause</title>
		<link>https://textrebell.de/ki-fuer-zu-hause/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Lohren]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 13:07:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Mac Gedöns]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe es, glaube ich, schon an anderer Stelle erwähnt: Ich bin ein Verfechter des Siezens. Diese permanente, ungefragte Duzerei im analogen Leben empfinde ich schlichtweg als Zumutung. Weder habe ich mit dem Herrn OTTO Versand aus Hamburg zusammen in der Sandkiste gespielt, noch stehe ich mit der Legion der „Dauer-Duzer“ gemeinsam am Pinkelbecken. Distanz ... <a title="KI für zu Hause" class="read-more" href="https://textrebell.de/ki-fuer-zu-hause/" aria-label="Mehr Informationen über KI für zu Hause">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><first>I</first>ch habe es, glaube ich, schon an anderer Stelle erwähnt: Ich bin ein Verfechter des Siezens. Diese permanente, ungefragte Duzerei im analogen Leben empfinde ich schlichtweg als Zumutung. Weder habe ich mit dem Herrn OTTO Versand aus Hamburg zusammen in der Sandkiste gespielt, noch stehe ich mit der Legion der „Dauer-Duzer“ gemeinsam am Pinkelbecken. Distanz ist eine Frage der Höflichkeit.</p>
<p>Die Ausnahme ist Bloggersdorf digital und meine Kolleginnen und Kollegen analog. </p>
<p>Umso überraschender die jüngste Erkenntnis aus meinem eigenen Maschinenraum: Meine »eigene« KI, sicher auf meiner Festplatte beheimatet, siezt mich ganz förmlich. Ihr Bruder in der wilden, weiten Netzwelt hingegen scheint auf das Du angelernt zu sein. </p>
<p>Anlass dieser Beobachtung ist die Nutzung von Gemma 4. Google hat vor ein paar Tagen dieses Large Language Model (LLM) <a target="_blank" href="https://www.schieb.de/google-verschenkt-ki-und-das-sollte-man-nutzen-und-durchschauen">gewissermaßen verschenkt.</a> Gemma 4 basiert auf derselben Architektur wie Gemini 4, lässt sich jedoch herunterladen und ohne lästige Cloud-Anbindung lokal nutzen. Das Modell ist etwa 10 GB groß und behauptet von sich selbst, die gesamte Geschichte der Menschheit, Kultur und Kunst zu beherrschen.</p>
<p>Wer es ausprobieren möchte: Die Open-Source-Software <a target="_blank" href=" https://github.com/ollama">ollama</a> macht die lokale Ausführung auf dem Desktop zum Kinderspiel. Mac-User haben es besonders leicht: Ein kurzes brew install ollama im Terminal via <a target="_blank" href="https://brew.sh">Homebrew</a> und die Sache läuft. Modell auswählen, Klick, fertig. Der Charme an der Sache: Alles bleibt auf dem eigenen Rechner, kein Datenabfluss, keine neugierige Cloud.</p>
<p>Natürlich stößt die Hardware zu Hause bei hochkomplexen Aufgaben irgendwann an ihre Grenzen, aber für den digitalen Alltag ist Gemma 4 absolut brauchbar. Und das Beste: Inmitten der Tyrannei des Duzens bewahrt Gemma die Contenance.</p>
<p><code>»Ich stehe Ihnen zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und Aufgaben basierend auf diesen Kapazitäten zu lösen. Wie kann ich Ihnen technisch weiterhelfen?«<br>
</code></p>
<p>Erinnert an Jarvis aus dem Marvel Universum. Vielleicht biete ich ihr irgendwann das Du an. </p>
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		<title>Ressourcen ausgeschöpft?</title>
		<link>https://textrebell.de/ressourcen-ausgeschoepft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Lohren]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 13:42:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wordpress]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich dachte zuerst an eine SPAM-Mail, als ich die Mitteilung meines Providers netcup las. Das Datenkontingent wäre zum größten Teil erreicht und der Hoster würde mir demnächst den Zugang sperren. Wenn ich mehr Ressourcen benötigen würde, sollte ich mich melden. Ein Blick ins Dashboard bestätigte die E‑Mail. Angeblich hatte ich mit meinen Daten bereits 63 ... <a title="Ressourcen ausgeschöpft?" class="read-more" href="https://textrebell.de/ressourcen-ausgeschoepft/" aria-label="Mehr Informationen über Ressourcen ausgeschöpft?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><first>I</first>ch dachte zuerst an eine SPAM-Mail, als ich die Mitteilung meines Providers netcup las. Das Datenkontingent wäre zum größten Teil erreicht und der Hoster würde mir demnächst den Zugang sperren. Wenn ich mehr Ressourcen benötigen würde, sollte ich mich melden. Ein Blick ins Dashboard bestätigte die E‑Mail. Angeblich hatte ich mit meinen Daten bereits 63 GB auf meinem Webspace belegt. Das konnte eigentlich nicht sein. Sicher, ich habe einige Datenbanken und auch eine selbstgehostete Cloud, aber 63 GB? </p>
<p>Im Admin Bereich des Hosters lassen sich die Datenbestände des jeweiligen Vertrags schnell zusammenrechnen. Alles in allem kam ich auf 11,5 GB. Was war da los?</p>
<p>Die Tickets für den Support jedenfalls blieben unbeantwortet, aber telefonisch erreichte ich jemanden vom Kundenservice. Nach einigen skeptischen Bemerkungen wurde der Support Mitarbeiter fündig. Der Trash Ordner war mit fast 50 GB Daten gut gefüllt, zeigt das aber dem Kunden nicht an. Sehen kann das nur der Hoster selber. Nach der Löschung muss dann nur noch im Bereich Plesk das Datenvolumen neu errechnet werden und schon ist die Datenwelt wieder in Ordnung. Wer also daran denkt, den Vertrag aufgrund Datenplatzmangel aufzustocken, sollte vorab vielleicht erst einmal den Ordner Trash leeren. </p>
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		<title>Interstellarer Kuscheltrip</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Lohren]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 06:14:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kino & Streaming]]></category>
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					<description><![CDATA[Kinokritik: Der Astronaut- Project Hail Mary Ryland Grace (Ryan Gosling) wacht ohne Gedächtnis auf einem Raumschiff auf – seine Kollegen sind bereits im Schlaf verschieden. Er ist der letzte Strohhalm der Menschheit, um das Auslöschen der Sonne zu verhindern. Auf seiner Odyssee trifft er auf ein außerirdisches Steinwesen, das er auf den kreativen Namen »Rocky« ... <a title="Interstellarer Kuscheltrip" class="read-more" href="https://textrebell.de/interstellarer-kuscheltrip/" aria-label="Mehr Informationen über Interstellarer Kuscheltrip">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Kinokritik: Der Astronaut- Project Hail Mary</h5>
<p><first>R</first>yland Grace (Ryan Gosling) wacht ohne Gedächtnis auf einem Raumschiff auf – seine Kollegen sind bereits im Schlaf verschieden. Er ist der letzte Strohhalm der Menschheit, um das Auslöschen der Sonne zu verhindern. Auf seiner Odyssee trifft er auf ein außerirdisches Steinwesen, das er auf den kreativen Namen »Rocky« tauft. Gemeinsam basteln, musizieren und philosophieren sich die beiden durch die Galaxie, um das Universum zu retten.</p>
<p>Man muss es so sagen: Der Film ist kein knallhartes Weltraum-Drama, sondern eher eine Liebeserklärung an die Ära von E.T. Das Ganze ist ganz niedlich geraten – ein Film, den man sich hervorragend mit der Familie ansehen kann, ohne dass man danach drei Tage lang über die Abgründe der menschlichen Existenz grübeln muss.</p>
<p>Ryan Gosling spielt diesen Ryland Grace mit einer Spielfreude, die ansteckend wirkt. Er gibt den verträumten Softie-Wissenschaftler so überzeugend, dass man ihm den interstellaren MacGyver sofort abnimmt und ihn eigentlich ständig in den Arm nehmen möchte. Wenn er mit seinem Alien-Kumpel »Rocky« kommuniziert, fehlt eigentlich nur noch der leuchtende Zeigefinger, um die Hommage an Spielberg perfekt zu machen.  »Rocky« ist dabei so rührig gestaltet, dass man fast vergessen könnte, dass es sich um ein außerirdisches Gestein handelt. Das Rocky zu allem Überfluss nicht auch noch übergroßen Babyaugen spendiert bekommen hat, nimmt der Zuschauer dankbar wahr.</p>
<p>Den strengen Kontrast dazu setzt Sandra Hüller als Eva Stratt. Während im All der Kuschelkurs gefahren wird, agiert Hüller auf der Erde mit einer Kühle, wie eine frisch polierte Edelstahlarbeitsplatte in der Küche. Eva Stratt spielt unnahbar und effizient – eine echter »Maître de Mission«. Dieser Kontrast zwischen Hüllers eisiger Professionalität und Goslings verträumtem Entdeckergeist lässt den Film letztendlich nicht vollends als Schmonzette abtun.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Für Fans von E.T. und rührigen Sci-Fi-Geschichten ist »Project Hail Mary« ein echtes Fest. Wer kein Problem mit einer Portion Weltraum-Zuckerwatte hat und sich gerne von der Spielfreude eines Ryan Gosling anstecken lässt, wird hier bestens bedient.</p>
<p>Wer wegen der erhofften schönen Weltraumbilder ins Kino gekommen war, wurde enttäuscht und sollte sich vielleicht lieber noch mal den Film »Gravity« ansehen. </p>
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