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	<title>Apfelwahn Artikel</title>
	
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	<description>Blogs • Netzwerken • Themenseiten</description>
	<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 04:02:21 +0000</pubDate>
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				<title><![CDATA[Test: Apple Mac mini]]></title>
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				<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 04:02:21 +0000</pubDate>
				<dc:creator>hannes</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Apples neuester Mac Mini lieferte bei seiner Einführung genug Stoff für Diskussionen. Zu teuer sei er, die Leistung solle nicht für den Alltag reichen und das Preis-Leistungsverhältnis sei schlichtweg schlecht. Wir haben Apples neuestes Schmuckstück ausführlich getestet und zeigen, wie es wirklich um Apples Kleinsten steht.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini1.jpg" alt="" />
<!--more-->
<h3>Verpackung, Gehäuse &amp; Lieferumfang</h3>
Die Verpackung fällt - wie wir es mittlerweile von Apple gewohnt sind - sehr klein und leicht aus, was Umwelt und Transport zugute kommt. Kaum geöffnet stich einem bereits ein massiver Block aus Aluminium ins Auge, das schwarze Apple-Logo, das die Mitte ziert, ist der einzige Hinweis, dass es sich hier tatsächlich um einen Computer handelt. Die Größe ist ähnlich der einer Time Capsule, und es dürfte keinen Schreibtisch geben, auf dem dieser Mini-Rechner keinen Platz findet.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini2.jpg" alt="" />

Auch der günstigste Mac erhielt nun ein Unibody-Gehäuse. Seit dem entsprechenden Update der MacBooks im Jahre 2008 weiß wohl jeder, der so ein Gerät sein Eigen nennen durfte, welch große Bereicherung ein solch nahtloses Gehäuse sein kann. Der Mac Mini macht hier keine Ausnahme: Egal, wo er platziert wird, trotz seiner Schlichtheit zieht er alle Blicke auf sich. Nicht selten wird man die Worte „Was ist denn das?“ von Besuchern hören, die dem makellosen Anblick einfach nicht widerstehen können.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini3.jpg" alt="" />

Die Unterseite wird durch eine entfernbare Abdeckung aus Plastik abgeschlossen, unter der sich der RAM des Minis austauschen lässt. Diese Klappe ist auch einer der größten Kritikpunkte des Tests: Apple hat nichts unternommen, um dem Kleinen etwas Rutschfestigkeit zu verleihen. Stößt man nur mal kurz gegen das Gerät, kann es somit nur allzu leicht passieren, ihn vom Tisch zu stoßen. Und selbst, wenn diese Gefahr nicht bestünde: Das nach billigem Plastik klingende Geräusch, wenn der Mini über die Tischplatte geschoben wird, ist einfach nicht vertrauenserweckend.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini4.jpg" alt="" />

Der schwarz glänzende Apfel an der Oberseite ist nicht nur schick, sondern bietet auch den Antennen für Bluetooth und WLan Platz - das ideale Beispiel für „Form meets function“. Die Statusleuchte wurde, wie man es bereits vom MacBook kennt, mit einem Laser ins Aluminium geschossen, wodurch das aus vielen kleinen Teilen bestehende „Loch“ im ausgeschalteten Zustand nicht zu erkennen ist. Das kleine Lämpchen leuchtet übrigens durchgehend im Betrieb in weißer Farbe.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini5.jpg" alt="" />

Sämtliche Anschlüsse sitzen an der Rückseite, die der Einfachheit halber auch aus schwarzem Plastik besteht. Neben vier USB 2.0 Ports, einem Firewire 800 und einem Gigabit-Ethernet Anschluss finden sich hier noch ein Mini DisplayPort, ein HDMI-Anschluss sowie Audio Ein- und Ausgänge. Der obligatorische SD-Kartenleser befindet sich unglücklicherweise auch hier, was dessen Nutzen ungemein schmälert.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini6.jpg" alt="" />

Durch die beiden Anschlüsse für Displays ist es tatsächlich möglich, zwei große Monitore an den kleinen Alublock anzuschließen. Leider bleibt einem verwehrt, zwei der neuen Cinema Displays zu verwenden: Der HDMI-Port schafft die Auflösung nicht. Zwei 24 Zoll Monitore sollen laut Apple allerdings problemlos möglich sein. Mangels Bildschirmen konnten wir nur mit einem 24 Zoll LED Cinema Display testen und können daher nicht für ausreichende Grafikleistung bei zwei Displays garantieren.

Im Lieferumfang befindet sich lediglich das Stromkabel, die Wiederherstellungs-DVDs sowie ein HDMI-auf-DVI-Adapter. Da HDMI-Kabel meist mit dem entsprechenden Monitor geliefert werden und beim Cinema Display das Kabel ohnehin integriert ist, stellt dies aber kein Problem dar. Nett wäre eine Möglichkeit, per BTO Magic Mouse, Trackpad und Keyboard günstiger erstehen zu können, um den ohnehin schon hohen Preis noch noch unnötig in die Höhe zu treiben.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini7.jpg" alt="" />
<h3>DVD &amp; Lautsprecher</h3>
Das DVD-Laufwerk arbeitete im Test zuverlässig. Schreib- und Lesegeschwindigkeiten sind in Ordnung. Der Einzug ist relativ laut und klingt irgendwie nach Aktenschredder, im Betrieb arbeitet das Laufwerk hingegen erfreulich leise. Alle getesteten Film- und Programm-DVDs wurden problemlos erkannt, Dateien von DVDs zu kopieren oder zu brennen funktionierte wie erwartet einfach und problemlos.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini8.jpg" alt="" />

Neben dem integrierten Slot-in-Laufwerk bietet Apple mit dem neuen Mac Mini auch die Möglichkeit, eine „Entfernte DVD“ einzulesen. Dieses vom MacBook Air bekannte Feature liefert zum Beispiel die Möglichkeiten, Dateien von einer DVD auf eine Zweite zu brennen oder einen Film anzusehen, dessen DVD grade im Familien-iMac liegt. Am anderen Mac wird man schnell gefragt, ob man erlaubt, die DVD vom Mini einlesen zu lassen, dann lässt sich damit arbeiten, als läge sie im eigenen Laufwerk. Um nicht ständig hin- und her rennen zu müssen lässt sich selbstverständlich auch eine bleibende Erlaubnis zur Nutzung des Laufwerks erteilen.

Der integrierte Lautsprecher ist für Systemsounds gut genug und ermöglicht sogar eingeschränkt das Ansehen von YouTube-Videos. Nettes Gimmick, für den täglichen Gebrauch empfehlen wir allen, die den Mini nicht nur zum Arbeiten verwenden, sich externe Lautsprecher zu kaufen bzw. die in einigen Displays eingebauten per USB anzustöpseln.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini9.jpg" alt="" />
<h3>Ausstattung und Leistung</h3>
Unser Testgerät kam mit einem Intel Core 2 Duo P8600 mit 2,4 GHz, 2 GB 1067 MHz DDR3 RAM und einer GeForce GT 320 M, die als Onboard-Lösung mit 256 MB shared Memory daherkommt. Hört sich nach Mindestausstattung an? Ist es auch. In unserem Daily Usage Test konnten wir den Mini nach nur kurzer Zeit an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit bringen.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini10.jpg" alt="" />

Im Test liefen iPhoto, iTunes, Pages, der Finder und Safari gleichzeitig, wobei in allen Programmen nur die Sample Libraries mit sehr wenig Umfang geladen waren, Safari bekam es mit sieben Tabs in einem Fenster zu tun, drei davon mit geladenen 480p Videoclips mit 5 Minuten Länge, zwei stellten ein Bild mit 1080p-HD Auflösung dar, die beiden letzten begnügten sich mit sparsamen, textlastigen Webseiten.

Das Resultat: Drei Tage gelegentliche Nutzung mit oben angegebenen Parametern bis der komplette Mac wegen Arbeitsspeichermangel einfror. Bedenkt man, dass bei realer Nutzung iPhoto und iTunes dank größerer Mediatheken noch wesentlich mehr Speicher brauchen, lässt sich daraus der Schluss ziehen, dass der Mini in dieser Ausstattung nur für Bürotätigkeiten oder Internet-Surfen geeignet ist. Auch die Nutzung von iTunes im Hintergrund stellte kein Problem dar, zum Bearbeiten höher auflösender Bilder oder gar Videos oder dem Arbeiten mit vielen Medien ist der Kleine allerdings nicht geeignet.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini11.jpg" alt="" />

Im Geekbench erreichte der Mini durchschnittlich etwa 3350 Punkte, während das niedrigste Ergebnis (3097) nach einigen Stunden Nutzung, allerdings ohne andere offene Programme erzielt wurde. 3371 Punkte schaffte der Mini nach einem Neustart mit geöffneten iTunes und Safari, 3584 waren es unter optimalen Bedingungen. Zum Vergleich: Ein aktuelles Netbook bringt es auf etwa 1000 Punkte, ein MacBook Pro auf ca. 3800.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini12.jpg" alt="" />

Dieses Ergebnis ist zwar recht ordentlich, unser Test unter realen Verhältnissen legt jedoch an den Tag, dass 2 GB RAM nur zum Konsumieren reichen. Schon kleinste Produktionsarbeiten wie Fotos bearbeiten können mit dieser Speicherausstattung zum Geduldspiel werden. Ein RAM-Upgrade auf 4 GB (ab etwa 50 Euro) empfehlen wir jedem, der den Mini für mehr als nur Safari und Pages nutzen möchte. Das Einbauen gestaltet sich dank der Klappe im Boden so einfach, dass selbst Computerlaien damit kein Problem haben sollten.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini13.jpg" alt="" />

Prozessor- und Grafikleistung sind für den nicht zu anspruchsvollen Nutzer allerdings durchaus in Ordnung. Die GT 320 M liegt zwischen Apples früher verwendetem Grafikchip 9400M GT und der in den MacBooks letzter Generation verbauten GT 9600 M. Für jeden, der auf 3D-Shooter verzichten kann, reicht das. Wer doch spielen will, hier einige Beispiele.

<strong>Spore.</strong> Dieses in manchen Teilen doch sehr grafikaufwendige Spiel läuft mit niedrigeren Einstellungen auch bei HD-Auflösung flüssig. Lediglich in der Kreaturenphase kann es manchmal hängen, das Spielen bereitet jedoch dennoch Spaß. Wie gehabt sollten sich die Grafikeinstellungen aber im unteren Drittel bewegen.

<strong>Die Siedler 7.</strong> Dieses Strategiespiel brachten wir leider selbst mit den neuesten Patches noch auf keinem Mac flüssig zum laufen, was auf eine schlampige Portierung deutet. Wer dieses Spiel bisher auf seinem PC gespielt hat und hofft, dies auch auf dem Mac Mini tun zu können, muss diesen Gedanken leider verwerfen.

<strong>Portal.</strong> Dieser Titel von Valve zeigt aufgrund optimierter Treiber und einer ausgezeichneten Portierung sehr gut, was auf einem Mac grafisch möglich ist. Die GT 320 M konnte das Puzzlespiel im Shooter-Style auch bei recht guter Grafik noch flüssig darstellen, was die Möglichkeiten des Chips ganz gut zeigt.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini14.jpg" alt="" />

Alles in allem reicht die Leistung für alle Standardanwendungen. Ältere Spiele (etwa bis 2008) sollten auch kein Problem darstellen, neue Titel müssen jedoch stark optimiert werden, um noch spielbar zu sein - was leider viel zu selten der Fall ist. Nach einem RAM-Upgrade auf mindestens 4 GB sollte der Leistungshunger aller Konsumenten befriedigt sein, wer jedoch Bildbearbeitung oder andere, aufwendigere Programme laufen lassen möchte, sollte zu einem leistungsfähigeren Rechner greifen.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini15.jpg" alt="" />
<h3>Wireless - Kabellose Freiheit!</h3>
Kabelsalat am Schreibtisch nimmt mehr Platz weg als der Mac selbst. Um das bestmöglich zu vermeiden, bietet der Mac Mini alles, das angesagt ist: Bluetooth 2.1 + EDR, WiFi a/b/g/n und einen - wenn auch nicht sichtbaren - Infrarot-Empfänger für Apples neue Alu-Remote. Dies alles ist standardmäßig integriert, sodass sich Kunden darum keinen Kopf machen müssen.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini16.jpg" alt="" />

Bei unserem Testgerät gelang es nicht, per WiFi Verbindung mit dem Web herzustellen, per Ethernet konnte der Kleine die Verbindung ohne Nachfrage aufbauen. Da es sich um einen kleinen Fehler unseres Gerätes oder unseres WiFi-Access-Points handelt, ist dies keinesfalls als Kritik zu verstehen. Die Reichweite der im Apple-Logo positionierten WLan-Antenne reichte im Test, um in einem Gebäude mit massiven Mauern aus zwei Räumen Entfernung eine stabile Verbindung aufzubauen, die schnell genug für‘s Web wäre. Für HD-Videostreaming (720p) sollte der Router mit angehängtem NAS bzw. die Time Capsule allerdings im selben Raum ihr Zuhause finden als der Mac Mini.

Bluetooth-Audioübertragung funktioniert ohne Verzögerung, der Infrarot-Port, dessen Position wir nicht ermitteln konnten, liefert eine Reichweite von etwa 8 Metern - genug also für einen großen Raum. Dass er nicht ganz mit dem eines MacBook Pros mithalten kann schreiben wir der merkwürdigen Positionierung zu. Seltsam ist, dass der Port auf Apples Webseite in den Specs nicht mehr erwähnt wird, er ist aber definitiv vorhanden.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini17.jpg" alt="" />

Etwas schade fanden wir, dass der Mac Mini nicht auf einen MagSafe-Anschluss setzt. Durch diesen Anschluss, durch den MacBooks schon seit langem mit Energie versorgt werden, wäre es möglich, das Netzkabel des Minis im Karton zu lassen und das MagSafe-Kabel eines Cinema Displays zu verwenden. Schade - denn gerade solche Details fallen einem bei solcher Perfektion am meisten auf.
<h3>Magic Trackpad</h3>
Da es auf Apfelwahn schon einen ausführlichen Test zum Magic Trackpad gibt, hier nur noch ein kurzer Absatz dazu, wie sich das Gerät als Ersatz zur Maus eignet - besonders wichtig für Mac Mini Käufer, welche diese Entscheidung noch zu treffen haben.

Im Test verwendeten wir ausschließlich das Trackpad in Kombination mit einem Apple Bluetooth Keyboard. Insgesamt fanden wir die Arbeit mit der riesigen Multitouch-Fläche schonender für‘s Handgelenk als mit jeder Maus, die wir bisher genutzt hatten - längeres Arbeiten wird so schmerzlos möglich. Für alltägliche Arbeiten und sogar ausgiebige „Drag&amp;Drop-Action“ vermissten wir die Magic Mouse keine Sekunde.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini18.jpg" alt="" />

Lediglich für Spiele ist es nicht zu gebrauchen, wobei Apples letzte Maus hierfür auch eine mittelgroße Katastrophe darstellt - das heißt, wer mehrmals im Monat spielt, sollte sich ohnehin eine günstige Maus extra dafür zulegen - zum Beispiel <a href="http://apfelwahn.de/hannes/blog/2010/07/test-logitech-m505-lasermaus/">diese Maus</a>, die wir getestet haben. Außerdem empfanden wir die Arbeit in Keynote bzw. PowerPoint als sehr unangenehm mit dem Trackpad - hier geht die Arbeit einfach mit einer Maus deutlich schneller von der Hand. Wer nur selten mit solchen Programmen arbeitet, kann sich - nachdem er das Trackpad zumindest einmal ausprobiert hat - beruhigt ein Magic Trackpad statt einer Magic Mouse zulegen.

Gibt es nichts, in dem das Trackpad die Maus in jedem Bereich schlägt? Doch! Die Nutzung als Mediacenter. Gerade der Mac Mini ist prädestiniert dafür, am Fernseher oder auch an einem großen PC-Display als Mediacenter genutzt zu werden, und hier kommt das Magic Trackpad ins Spiel. FrontRow lässt sich zwar bequem mit Apples Remote bedienen, internet auf dem eigenen 60 Zoll TV könnte man aber kaum besser steuern, als mit dem Magic Trackpad. Völlig egal, für welche Anwendung - auf Bett oder Couch gewinnt das Trackpad gegen jede andere Möglichkeit, den Mac zu steuern.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini19.jpg" alt="" />
<h3>Details &amp; Emissionen</h3>
Apple hat ein Auge für‘s Detail. Und auch, wenn beim Mac Mini schon einige vergessen wurden, wie wir im Test bereits erwähnten, gibt es andere, welche dem Nutzer oft gar nicht auffallen werden. Eines davon ist das integrierte Netzteil, welches wirklich viel Platz an der Steckdose spart. Erstaunlich, dass das Ding bei dieser Größe noch Platz im Gehäuse fand.

Um die wichtigsten fehlenden Elemente noch einmal zusammenzufassen: Rutschfeste Standfüße oder ein Moosgummiring, um zu einfaches Verschieben zu verhindern, sodass der Mac Mini nicht mehr so einfach vom Tisch fällt, einen MagSafe-Anschluss zur Stromversorgung, sodass man ein Kabel und eine Steckdose spart, wenn man ein Cinema Display nutzt sowie ein DVD-Laufwerk mit einem leiseren, festeren Einzug - etwa so, wie ihn die PS 3 bietet. Würde Apple hier noch etwas nachbessern, käme der Mac Mini ganz nah an den perfekten Mini-Desktop.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini20.jpg" alt="" />

Die Geräuschemissionen fallen glücklicherweise sehr gering aus. So war der Lüfter auch bei längerer YouTube-Nutzung kaum zu hören, bei normalen Anwendungen bleibt der Kleine unhörbar. Lediglich der Einzug des Laufwerkes könnte leiser sein, im Betrieb ist aber auch dieses recht ruhig. Hitzeemissionen sind im Zuge der Energiesparsamkeit des Macs auch kaum wahrzunehmen, der größte Teil des Gehäuses bleibt stets kühl. Hier gibt es keinen Anlass zur Kritik.

<img src="http://www.apfelwahn.de/wp-content/uploads/2008/04/apfelwahn_note2.jpg" alt="" />
<h3>Fazit</h3>
Ein - fast - perfekter Mac. Der neue Mac Mini bietet ein wunderschönes, perfekt verarbeitetes Unibody-Gehäuse, das leider nicht rutschfest ist, ein leises, zuverlässiges DVD-Laufwerk mit sehr unsicherem Einzug und kabelloses Freiheit, die nur noch mit einem integrierten MagSafe-Anschluss erhöht werden könnte. Angesichts des Designs und der Größe erscheinen diese Details unwichtig, wäre da nicht noch etwas, das wir leider berücksichtigen müssen: der Preis.

Mit 809,- Euro für die Grundausstattung, zu der sogar nur 2 GB RAM gehören, können wir den Kleinen einfach niemandem empfehlen. Gäbe es das Gerät mit 4 GB RAM für 600 oder 700 Euro, würde ich jedem, der das Design genauso schick wie wir findet, zu einem Kauf raten, da die Leistung für die meisten Nutzer ausreichend ist. Aktuell gibt es für dieses Geld einfach bessere Angebote. Ich habe mich noch nie so schlecht gefühlt, eine Testnote zu verleihen, als dieses mal: Testnote 2 für den einfach zu hohen Preis und einige winzige fehlende Details. Wer nicht auf‘s Geld achten muss kann trotzdem bedenkenlos zugreifen und wird den Kleinen ganz schnell lieb gewinnen.

Preis: 809,-
<a href="http://www.apple.com/de/macmini/">Produktwebseite</a>
<a href="http://apfelwahn.de/hannes/tests/">Testverfahren: 1.1</a>

Für weitere Fragen bzw. hochauflösendes Bildmaterial könnt ihr mich wie immer mit der unter <a href="http://apfelwahn.de/hannes/kontakt/">Kontakt</a> angegebenen E-Mail-Adresse erreichen.
<h4><a href="http://apfelwahn.de/members/hannes/">Hannes</a></h4>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Apples neuester Mac Mini lieferte bei seiner Einführung genug Stoff für Diskussionen. Zu teuer sei er, die Leistung solle nicht für den Alltag reichen und das Preis-Leistungsverhältnis sei schlichtweg schlecht. Wir haben Apples neuestes Schmuckstück ausführlich getestet und zeigen, wie es wirklich um Apples Kleinsten steht.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini1.jpg" alt="" />
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<h3>Verpackung, Gehäuse &amp; Lieferumfang</h3>
Die Verpackung fällt - wie wir es mittlerweile von Apple gewohnt sind - sehr klein und leicht aus, was Umwelt und Transport zugute kommt. Kaum geöffnet stich einem bereits ein massiver Block aus Aluminium ins Auge, das schwarze Apple-Logo, das die Mitte ziert, ist der einzige Hinweis, dass es sich hier tatsächlich um einen Computer handelt. Die Größe ist ähnlich der einer Time Capsule, und es dürfte keinen Schreibtisch geben, auf dem dieser Mini-Rechner keinen Platz findet.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini2.jpg" alt="" />

Auch der günstigste Mac erhielt nun ein Unibody-Gehäuse. Seit dem entsprechenden Update der MacBooks im Jahre 2008 weiß wohl jeder, der so ein Gerät sein Eigen nennen durfte, welch große Bereicherung ein solch nahtloses Gehäuse sein kann. Der Mac Mini macht hier keine Ausnahme: Egal, wo er platziert wird, trotz seiner Schlichtheit zieht er alle Blicke auf sich. Nicht selten wird man die Worte „Was ist denn das?“ von Besuchern hören, die dem makellosen Anblick einfach nicht widerstehen können.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini3.jpg" alt="" />

Die Unterseite wird durch eine entfernbare Abdeckung aus Plastik abgeschlossen, unter der sich der RAM des Minis austauschen lässt. Diese Klappe ist auch einer der größten Kritikpunkte des Tests: Apple hat nichts unternommen, um dem Kleinen etwas Rutschfestigkeit zu verleihen. Stößt man nur mal kurz gegen das Gerät, kann es somit nur allzu leicht passieren, ihn vom Tisch zu stoßen. Und selbst, wenn diese Gefahr nicht bestünde: Das nach billigem Plastik klingende Geräusch, wenn der Mini über die Tischplatte geschoben wird, ist einfach nicht vertrauenserweckend.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini4.jpg" alt="" />

Der schwarz glänzende Apfel an der Oberseite ist nicht nur schick, sondern bietet auch den Antennen für Bluetooth und WLan Platz - das ideale Beispiel für „Form meets function“. Die Statusleuchte wurde, wie man es bereits vom MacBook kennt, mit einem Laser ins Aluminium geschossen, wodurch das aus vielen kleinen Teilen bestehende „Loch“ im ausgeschalteten Zustand nicht zu erkennen ist. Das kleine Lämpchen leuchtet übrigens durchgehend im Betrieb in weißer Farbe.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini5.jpg" alt="" />

Sämtliche Anschlüsse sitzen an der Rückseite, die der Einfachheit halber auch aus schwarzem Plastik besteht. Neben vier USB 2.0 Ports, einem Firewire 800 und einem Gigabit-Ethernet Anschluss finden sich hier noch ein Mini DisplayPort, ein HDMI-Anschluss sowie Audio Ein- und Ausgänge. Der obligatorische SD-Kartenleser befindet sich unglücklicherweise auch hier, was dessen Nutzen ungemein schmälert.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini6.jpg" alt="" />

Durch die beiden Anschlüsse für Displays ist es tatsächlich möglich, zwei große Monitore an den kleinen Alublock anzuschließen. Leider bleibt einem verwehrt, zwei der neuen Cinema Displays zu verwenden: Der HDMI-Port schafft die Auflösung nicht. Zwei 24 Zoll Monitore sollen laut Apple allerdings problemlos möglich sein. Mangels Bildschirmen konnten wir nur mit einem 24 Zoll LED Cinema Display testen und können daher nicht für ausreichende Grafikleistung bei zwei Displays garantieren.

Im Lieferumfang befindet sich lediglich das Stromkabel, die Wiederherstellungs-DVDs sowie ein HDMI-auf-DVI-Adapter. Da HDMI-Kabel meist mit dem entsprechenden Monitor geliefert werden und beim Cinema Display das Kabel ohnehin integriert ist, stellt dies aber kein Problem dar. Nett wäre eine Möglichkeit, per BTO Magic Mouse, Trackpad und Keyboard günstiger erstehen zu können, um den ohnehin schon hohen Preis noch noch unnötig in die Höhe zu treiben.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini7.jpg" alt="" />
<h3>DVD &amp; Lautsprecher</h3>
Das DVD-Laufwerk arbeitete im Test zuverlässig. Schreib- und Lesegeschwindigkeiten sind in Ordnung. Der Einzug ist relativ laut und klingt irgendwie nach Aktenschredder, im Betrieb arbeitet das Laufwerk hingegen erfreulich leise. Alle getesteten Film- und Programm-DVDs wurden problemlos erkannt, Dateien von DVDs zu kopieren oder zu brennen funktionierte wie erwartet einfach und problemlos.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini8.jpg" alt="" />

Neben dem integrierten Slot-in-Laufwerk bietet Apple mit dem neuen Mac Mini auch die Möglichkeit, eine „Entfernte DVD“ einzulesen. Dieses vom MacBook Air bekannte Feature liefert zum Beispiel die Möglichkeiten, Dateien von einer DVD auf eine Zweite zu brennen oder einen Film anzusehen, dessen DVD grade im Familien-iMac liegt. Am anderen Mac wird man schnell gefragt, ob man erlaubt, die DVD vom Mini einlesen zu lassen, dann lässt sich damit arbeiten, als läge sie im eigenen Laufwerk. Um nicht ständig hin- und her rennen zu müssen lässt sich selbstverständlich auch eine bleibende Erlaubnis zur Nutzung des Laufwerks erteilen.

Der integrierte Lautsprecher ist für Systemsounds gut genug und ermöglicht sogar eingeschränkt das Ansehen von YouTube-Videos. Nettes Gimmick, für den täglichen Gebrauch empfehlen wir allen, die den Mini nicht nur zum Arbeiten verwenden, sich externe Lautsprecher zu kaufen bzw. die in einigen Displays eingebauten per USB anzustöpseln.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini9.jpg" alt="" />
<h3>Ausstattung und Leistung</h3>
Unser Testgerät kam mit einem Intel Core 2 Duo P8600 mit 2,4 GHz, 2 GB 1067 MHz DDR3 RAM und einer GeForce GT 320 M, die als Onboard-Lösung mit 256 MB shared Memory daherkommt. Hört sich nach Mindestausstattung an? Ist es auch. In unserem Daily Usage Test konnten wir den Mini nach nur kurzer Zeit an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit bringen.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini10.jpg" alt="" />

Im Test liefen iPhoto, iTunes, Pages, der Finder und Safari gleichzeitig, wobei in allen Programmen nur die Sample Libraries mit sehr wenig Umfang geladen waren, Safari bekam es mit sieben Tabs in einem Fenster zu tun, drei davon mit geladenen 480p Videoclips mit 5 Minuten Länge, zwei stellten ein Bild mit 1080p-HD Auflösung dar, die beiden letzten begnügten sich mit sparsamen, textlastigen Webseiten.

Das Resultat: Drei Tage gelegentliche Nutzung mit oben angegebenen Parametern bis der komplette Mac wegen Arbeitsspeichermangel einfror. Bedenkt man, dass bei realer Nutzung iPhoto und iTunes dank größerer Mediatheken noch wesentlich mehr Speicher brauchen, lässt sich daraus der Schluss ziehen, dass der Mini in dieser Ausstattung nur für Bürotätigkeiten oder Internet-Surfen geeignet ist. Auch die Nutzung von iTunes im Hintergrund stellte kein Problem dar, zum Bearbeiten höher auflösender Bilder oder gar Videos oder dem Arbeiten mit vielen Medien ist der Kleine allerdings nicht geeignet.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini11.jpg" alt="" />

Im Geekbench erreichte der Mini durchschnittlich etwa 3350 Punkte, während das niedrigste Ergebnis (3097) nach einigen Stunden Nutzung, allerdings ohne andere offene Programme erzielt wurde. 3371 Punkte schaffte der Mini nach einem Neustart mit geöffneten iTunes und Safari, 3584 waren es unter optimalen Bedingungen. Zum Vergleich: Ein aktuelles Netbook bringt es auf etwa 1000 Punkte, ein MacBook Pro auf ca. 3800.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini12.jpg" alt="" />

Dieses Ergebnis ist zwar recht ordentlich, unser Test unter realen Verhältnissen legt jedoch an den Tag, dass 2 GB RAM nur zum Konsumieren reichen. Schon kleinste Produktionsarbeiten wie Fotos bearbeiten können mit dieser Speicherausstattung zum Geduldspiel werden. Ein RAM-Upgrade auf 4 GB (ab etwa 50 Euro) empfehlen wir jedem, der den Mini für mehr als nur Safari und Pages nutzen möchte. Das Einbauen gestaltet sich dank der Klappe im Boden so einfach, dass selbst Computerlaien damit kein Problem haben sollten.

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Prozessor- und Grafikleistung sind für den nicht zu anspruchsvollen Nutzer allerdings durchaus in Ordnung. Die GT 320 M liegt zwischen Apples früher verwendetem Grafikchip 9400M GT und der in den MacBooks letzter Generation verbauten GT 9600 M. Für jeden, der auf 3D-Shooter verzichten kann, reicht das. Wer doch spielen will, hier einige Beispiele.

<strong>Spore.</strong> Dieses in manchen Teilen doch sehr grafikaufwendige Spiel läuft mit niedrigeren Einstellungen auch bei HD-Auflösung flüssig. Lediglich in der Kreaturenphase kann es manchmal hängen, das Spielen bereitet jedoch dennoch Spaß. Wie gehabt sollten sich die Grafikeinstellungen aber im unteren Drittel bewegen.

<strong>Die Siedler 7.</strong> Dieses Strategiespiel brachten wir leider selbst mit den neuesten Patches noch auf keinem Mac flüssig zum laufen, was auf eine schlampige Portierung deutet. Wer dieses Spiel bisher auf seinem PC gespielt hat und hofft, dies auch auf dem Mac Mini tun zu können, muss diesen Gedanken leider verwerfen.

<strong>Portal.</strong> Dieser Titel von Valve zeigt aufgrund optimierter Treiber und einer ausgezeichneten Portierung sehr gut, was auf einem Mac grafisch möglich ist. Die GT 320 M konnte das Puzzlespiel im Shooter-Style auch bei recht guter Grafik noch flüssig darstellen, was die Möglichkeiten des Chips ganz gut zeigt.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini14.jpg" alt="" />

Alles in allem reicht die Leistung für alle Standardanwendungen. Ältere Spiele (etwa bis 2008) sollten auch kein Problem darstellen, neue Titel müssen jedoch stark optimiert werden, um noch spielbar zu sein - was leider viel zu selten der Fall ist. Nach einem RAM-Upgrade auf mindestens 4 GB sollte der Leistungshunger aller Konsumenten befriedigt sein, wer jedoch Bildbearbeitung oder andere, aufwendigere Programme laufen lassen möchte, sollte zu einem leistungsfähigeren Rechner greifen.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini15.jpg" alt="" />
<h3>Wireless - Kabellose Freiheit!</h3>
Kabelsalat am Schreibtisch nimmt mehr Platz weg als der Mac selbst. Um das bestmöglich zu vermeiden, bietet der Mac Mini alles, das angesagt ist: Bluetooth 2.1 + EDR, WiFi a/b/g/n und einen - wenn auch nicht sichtbaren - Infrarot-Empfänger für Apples neue Alu-Remote. Dies alles ist standardmäßig integriert, sodass sich Kunden darum keinen Kopf machen müssen.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini16.jpg" alt="" />

Bei unserem Testgerät gelang es nicht, per WiFi Verbindung mit dem Web herzustellen, per Ethernet konnte der Kleine die Verbindung ohne Nachfrage aufbauen. Da es sich um einen kleinen Fehler unseres Gerätes oder unseres WiFi-Access-Points handelt, ist dies keinesfalls als Kritik zu verstehen. Die Reichweite der im Apple-Logo positionierten WLan-Antenne reichte im Test, um in einem Gebäude mit massiven Mauern aus zwei Räumen Entfernung eine stabile Verbindung aufzubauen, die schnell genug für‘s Web wäre. Für HD-Videostreaming (720p) sollte der Router mit angehängtem NAS bzw. die Time Capsule allerdings im selben Raum ihr Zuhause finden als der Mac Mini.

Bluetooth-Audioübertragung funktioniert ohne Verzögerung, der Infrarot-Port, dessen Position wir nicht ermitteln konnten, liefert eine Reichweite von etwa 8 Metern - genug also für einen großen Raum. Dass er nicht ganz mit dem eines MacBook Pros mithalten kann schreiben wir der merkwürdigen Positionierung zu. Seltsam ist, dass der Port auf Apples Webseite in den Specs nicht mehr erwähnt wird, er ist aber definitiv vorhanden.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini17.jpg" alt="" />

Etwas schade fanden wir, dass der Mac Mini nicht auf einen MagSafe-Anschluss setzt. Durch diesen Anschluss, durch den MacBooks schon seit langem mit Energie versorgt werden, wäre es möglich, das Netzkabel des Minis im Karton zu lassen und das MagSafe-Kabel eines Cinema Displays zu verwenden. Schade - denn gerade solche Details fallen einem bei solcher Perfektion am meisten auf.
<h3>Magic Trackpad</h3>
Da es auf Apfelwahn schon einen ausführlichen Test zum Magic Trackpad gibt, hier nur noch ein kurzer Absatz dazu, wie sich das Gerät als Ersatz zur Maus eignet - besonders wichtig für Mac Mini Käufer, welche diese Entscheidung noch zu treffen haben.

Im Test verwendeten wir ausschließlich das Trackpad in Kombination mit einem Apple Bluetooth Keyboard. Insgesamt fanden wir die Arbeit mit der riesigen Multitouch-Fläche schonender für‘s Handgelenk als mit jeder Maus, die wir bisher genutzt hatten - längeres Arbeiten wird so schmerzlos möglich. Für alltägliche Arbeiten und sogar ausgiebige „Drag&amp;Drop-Action“ vermissten wir die Magic Mouse keine Sekunde.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini18.jpg" alt="" />

Lediglich für Spiele ist es nicht zu gebrauchen, wobei Apples letzte Maus hierfür auch eine mittelgroße Katastrophe darstellt - das heißt, wer mehrmals im Monat spielt, sollte sich ohnehin eine günstige Maus extra dafür zulegen - zum Beispiel <a href="http://apfelwahn.de/hannes/blog/2010/07/test-logitech-m505-lasermaus/">diese Maus</a>, die wir getestet haben. Außerdem empfanden wir die Arbeit in Keynote bzw. PowerPoint als sehr unangenehm mit dem Trackpad - hier geht die Arbeit einfach mit einer Maus deutlich schneller von der Hand. Wer nur selten mit solchen Programmen arbeitet, kann sich - nachdem er das Trackpad zumindest einmal ausprobiert hat - beruhigt ein Magic Trackpad statt einer Magic Mouse zulegen.

Gibt es nichts, in dem das Trackpad die Maus in jedem Bereich schlägt? Doch! Die Nutzung als Mediacenter. Gerade der Mac Mini ist prädestiniert dafür, am Fernseher oder auch an einem großen PC-Display als Mediacenter genutzt zu werden, und hier kommt das Magic Trackpad ins Spiel. FrontRow lässt sich zwar bequem mit Apples Remote bedienen, internet auf dem eigenen 60 Zoll TV könnte man aber kaum besser steuern, als mit dem Magic Trackpad. Völlig egal, für welche Anwendung - auf Bett oder Couch gewinnt das Trackpad gegen jede andere Möglichkeit, den Mac zu steuern.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini19.jpg" alt="" />
<h3>Details &amp; Emissionen</h3>
Apple hat ein Auge für‘s Detail. Und auch, wenn beim Mac Mini schon einige vergessen wurden, wie wir im Test bereits erwähnten, gibt es andere, welche dem Nutzer oft gar nicht auffallen werden. Eines davon ist das integrierte Netzteil, welches wirklich viel Platz an der Steckdose spart. Erstaunlich, dass das Ding bei dieser Größe noch Platz im Gehäuse fand.

Um die wichtigsten fehlenden Elemente noch einmal zusammenzufassen: Rutschfeste Standfüße oder ein Moosgummiring, um zu einfaches Verschieben zu verhindern, sodass der Mac Mini nicht mehr so einfach vom Tisch fällt, einen MagSafe-Anschluss zur Stromversorgung, sodass man ein Kabel und eine Steckdose spart, wenn man ein Cinema Display nutzt sowie ein DVD-Laufwerk mit einem leiseren, festeren Einzug - etwa so, wie ihn die PS 3 bietet. Würde Apple hier noch etwas nachbessern, käme der Mac Mini ganz nah an den perfekten Mini-Desktop.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/09/Mini20.jpg" alt="" />

Die Geräuschemissionen fallen glücklicherweise sehr gering aus. So war der Lüfter auch bei längerer YouTube-Nutzung kaum zu hören, bei normalen Anwendungen bleibt der Kleine unhörbar. Lediglich der Einzug des Laufwerkes könnte leiser sein, im Betrieb ist aber auch dieses recht ruhig. Hitzeemissionen sind im Zuge der Energiesparsamkeit des Macs auch kaum wahrzunehmen, der größte Teil des Gehäuses bleibt stets kühl. Hier gibt es keinen Anlass zur Kritik.

<img src="http://www.apfelwahn.de/wp-content/uploads/2008/04/apfelwahn_note2.jpg" alt="" />
<h3>Fazit</h3>
Ein - fast - perfekter Mac. Der neue Mac Mini bietet ein wunderschönes, perfekt verarbeitetes Unibody-Gehäuse, das leider nicht rutschfest ist, ein leises, zuverlässiges DVD-Laufwerk mit sehr unsicherem Einzug und kabelloses Freiheit, die nur noch mit einem integrierten MagSafe-Anschluss erhöht werden könnte. Angesichts des Designs und der Größe erscheinen diese Details unwichtig, wäre da nicht noch etwas, das wir leider berücksichtigen müssen: der Preis.

Mit 809,- Euro für die Grundausstattung, zu der sogar nur 2 GB RAM gehören, können wir den Kleinen einfach niemandem empfehlen. Gäbe es das Gerät mit 4 GB RAM für 600 oder 700 Euro, würde ich jedem, der das Design genauso schick wie wir findet, zu einem Kauf raten, da die Leistung für die meisten Nutzer ausreichend ist. Aktuell gibt es für dieses Geld einfach bessere Angebote. Ich habe mich noch nie so schlecht gefühlt, eine Testnote zu verleihen, als dieses mal: Testnote 2 für den einfach zu hohen Preis und einige winzige fehlende Details. Wer nicht auf‘s Geld achten muss kann trotzdem bedenkenlos zugreifen und wird den Kleinen ganz schnell lieb gewinnen.

Preis: 809,-
<a href="http://www.apple.com/de/macmini/">Produktwebseite</a>
<a href="http://apfelwahn.de/hannes/tests/">Testverfahren: 1.1</a>

Für weitere Fragen bzw. hochauflösendes Bildmaterial könnt ihr mich wie immer mit der unter <a href="http://apfelwahn.de/hannes/kontakt/">Kontakt</a> angegebenen E-Mail-Adresse erreichen.
<h4><a href="http://apfelwahn.de/members/hannes/">Hannes</a></h4><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/ak2KnENwGBQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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				<title><![CDATA[Keynote nachbelichtet]]></title>
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				<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 12:35:29 +0000</pubDate>
				<dc:creator>joern</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Einen Tag nach der Keynote ... Ich fand’s schon im Vorwege so unsexy-unspannend, dass ich nicht mal im Traum daran gedacht habe, die live zu verfolgen. Aber vielleicht ist das auch ein bisschen unfair gegenüber Apple, denn ich konnte mich zwischen Keynote und dem Strand von Mallorca entscheiden. Diese Entscheidung fiel dann ohne länger als 3,6 Nanosekunden darüber nachzudenken. Apples „Neuheiten“ würden auch am nächsten Tag noch neu genug sein ...

<!--more-->

Apple TV zum knapp-über-100-Euro-Preis lockt zumindest mich nicht, denn das, was ich in letzter Zeit an Bildqualität aus dem Store bekommen habe, überzeugt mich so wenig, dass ich dort nichts mehr kaufe. Ich leihe mir dann und wann mal einen Film aus, den ich gesehen haben möchte, aber nicht sammeln muss und das war’s auch schon. Will ich etwas behalten, wird längst wieder die DVD gekauft.

iTunes 10 mit Ping war dann wohl das soziale Netzwerk, das von einigen Gerüchteschreibern von Apple erwartet wurde. Da war die Glaskugel wohl nicht gut genug geputzt ... Macht aber nichts, denn ein eigenes soziales Netzwerk von Apple für den Rest der Welt hätte mich irgendwie nicht so angemacht ...

Klasse ist allerdings der iPod touch mit Face Time, da er allen iPhone-Anhängern, aber Vertragsbindungsverweigerern ermöglicht, zumindest ein bisschen mit einem Apple-Gerät zu telefonieren. In manchen Ländern (z. B. Norwegen) gibt es so viele freie WLANs, dass man dort mit so einem iPod touch beinahe auf einen Handyvertrag verzichten könnte.

Doch so gut ich das Gerät in Verbindung mit Face Time finde - so problematisch scheint mir die Preisgestaltung.

Für nur wenig mehr Geld könnte man auch ein iPad kaufen - und wenn es auch ein Pad mit Android sein darf, ist man bei <a href="http://apfelwahn.de/news/blog/2010/08/europapremiere-viewsonic-viewpad-7/">ViewSonic in naher Zukunft</a> bereits mit 399 Euro dabei und bekommt dort eine reguläre Telefonfunktion dazu. Warum sollte ich also ein Apple-Gerät kaufen?

Ja, das iPad ist nicht wirklich hosentaschenfreundlich, <a href="http://apfelwahn.de/joern/blog/2010/08/apple-iphone-die-bessere-alternative-ist/">aber dazu habe ich mich bereits an anderer Stelle ausgelassen</a>.

Wer unbedingt bei Apple einkaufen möchte, hat nun die Wahl zwischen drei Gerätekonzepten und ähnlichem Funktionsumfang.
<ol>
	<li>iPhone - das Telefon für Apple-Anhänger. Hier ist der iPod touch bereits eingebaut. Für Deutschland schreibt uns Apple den Vertragspartner vor. Wer ab 700 Euro bar zahlen kann, hat auch die Möglichkeit, sich ausländische Geräte zu bestellen.</li>
	<li>iPod touch - der neue iPod kann inzwischen auch telefonieren - per FaceTime und dann, wenn ein freies WLAN zur Verfügung steht (und Freunde ebenfalls ein FaceTime-taugliches Gerät besitzen, das eingeschaltet ist).</li>
	<li>iPad - der für mich kleinste Computer von Apple. Transportabel, die bekannte Touch-Oberfläche und ein deutlich größeres Display.</li>
</ol>
Welches der drei Geräte ist nun die beste Alternative?

Mit dem iPhone hat man alles in einem Gerät - allerdings auch ein kleines Display. Beim iPod touch muss man sich den Vertragspartner nicht vorschreiben lassen und „nur“ zwischen 229 Euro und 399 Euro an Apple überweisen. Das iPad kostet gerade mal einen Hunderter mehr (die kleinste Version), aber dafür bekommt man einen (in meinen Augen) erheblich höheren Nutzwert, denn das iPad ist mehr ein Computer, denn ein iPod touch oder ein iPhone.

Wurden auf der gestrigen Keynote substanzielle Neuigkeiten vorgestellt? Nein! Ich habe solide upgedatete Produkte gesehen - mehr nicht. Apple scheint wirklich immer mehr zum Unterhaltungskonzern zu werden - nur suche ich eben keine Unterhaltung ... So gesehen habe ich meine Zeit am Strand von Colonia Sant Jordi tatsächlich deutlich sinniger verbracht.

Jörn]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Einen Tag nach der Keynote ... Ich fand’s schon im Vorwege so unsexy-unspannend, dass ich nicht mal im Traum daran gedacht habe, die live zu verfolgen. Aber vielleicht ist das auch ein bisschen unfair gegenüber Apple, denn ich konnte mich zwischen Keynote und dem Strand von Mallorca entscheiden. Diese Entscheidung fiel dann ohne länger als 3,6 Nanosekunden darüber nachzudenken. Apples „Neuheiten“ würden auch am nächsten Tag noch neu genug sein ...

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Apple TV zum knapp-über-100-Euro-Preis lockt zumindest mich nicht, denn das, was ich in letzter Zeit an Bildqualität aus dem Store bekommen habe, überzeugt mich so wenig, dass ich dort nichts mehr kaufe. Ich leihe mir dann und wann mal einen Film aus, den ich gesehen haben möchte, aber nicht sammeln muss und das war’s auch schon. Will ich etwas behalten, wird längst wieder die DVD gekauft.

iTunes 10 mit Ping war dann wohl das soziale Netzwerk, das von einigen Gerüchteschreibern von Apple erwartet wurde. Da war die Glaskugel wohl nicht gut genug geputzt ... Macht aber nichts, denn ein eigenes soziales Netzwerk von Apple für den Rest der Welt hätte mich irgendwie nicht so angemacht ...

Klasse ist allerdings der iPod touch mit Face Time, da er allen iPhone-Anhängern, aber Vertragsbindungsverweigerern ermöglicht, zumindest ein bisschen mit einem Apple-Gerät zu telefonieren. In manchen Ländern (z. B. Norwegen) gibt es so viele freie WLANs, dass man dort mit so einem iPod touch beinahe auf einen Handyvertrag verzichten könnte.

Doch so gut ich das Gerät in Verbindung mit Face Time finde - so problematisch scheint mir die Preisgestaltung.

Für nur wenig mehr Geld könnte man auch ein iPad kaufen - und wenn es auch ein Pad mit Android sein darf, ist man bei <a href="http://apfelwahn.de/news/blog/2010/08/europapremiere-viewsonic-viewpad-7/">ViewSonic in naher Zukunft</a> bereits mit 399 Euro dabei und bekommt dort eine reguläre Telefonfunktion dazu. Warum sollte ich also ein Apple-Gerät kaufen?

Ja, das iPad ist nicht wirklich hosentaschenfreundlich, <a href="http://apfelwahn.de/joern/blog/2010/08/apple-iphone-die-bessere-alternative-ist/">aber dazu habe ich mich bereits an anderer Stelle ausgelassen</a>.

Wer unbedingt bei Apple einkaufen möchte, hat nun die Wahl zwischen drei Gerätekonzepten und ähnlichem Funktionsumfang.
<ol>
	<li>iPhone - das Telefon für Apple-Anhänger. Hier ist der iPod touch bereits eingebaut. Für Deutschland schreibt uns Apple den Vertragspartner vor. Wer ab 700 Euro bar zahlen kann, hat auch die Möglichkeit, sich ausländische Geräte zu bestellen.</li>
	<li>iPod touch - der neue iPod kann inzwischen auch telefonieren - per FaceTime und dann, wenn ein freies WLAN zur Verfügung steht (und Freunde ebenfalls ein FaceTime-taugliches Gerät besitzen, das eingeschaltet ist).</li>
	<li>iPad - der für mich kleinste Computer von Apple. Transportabel, die bekannte Touch-Oberfläche und ein deutlich größeres Display.</li>
</ol>
Welches der drei Geräte ist nun die beste Alternative?

Mit dem iPhone hat man alles in einem Gerät - allerdings auch ein kleines Display. Beim iPod touch muss man sich den Vertragspartner nicht vorschreiben lassen und „nur“ zwischen 229 Euro und 399 Euro an Apple überweisen. Das iPad kostet gerade mal einen Hunderter mehr (die kleinste Version), aber dafür bekommt man einen (in meinen Augen) erheblich höheren Nutzwert, denn das iPad ist mehr ein Computer, denn ein iPod touch oder ein iPhone.

Wurden auf der gestrigen Keynote substanzielle Neuigkeiten vorgestellt? Nein! Ich habe solide upgedatete Produkte gesehen - mehr nicht. Apple scheint wirklich immer mehr zum Unterhaltungskonzern zu werden - nur suche ich eben keine Unterhaltung ... So gesehen habe ich meine Zeit am Strand von Colonia Sant Jordi tatsächlich deutlich sinniger verbracht.

Jörn<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/PerlvSWUQMA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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						<item>
				<title><![CDATA[Roland organisiert seine Marken neu]]></title>
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				<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 17:32:53 +0000</pubDate>
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                <description><![CDATA[Mit der Einführung neuer Produkte ab dem 1. September 2010 wird die ROLAND Corporation die Professional Audio-Marken "RSS by Roland" und "EDIROL by Roland" unter der Marke “Roland” vereinigen. Gleichzeitig wird die Firma die Marke "Cakewalk by Roland”, die zur Zeit computerbasierte Musik-Hard- und Software anbietet, in eine nur auf Software spezialisierte Marke umwandeln.

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/09/roland_aenderung.jpg" alt="" />

<em>Vor dem 1. September - Ab dem 1. September</em>

ROLAND liefert Produkte in einer Vielzahl von Bereichen. Das Unternehmen nutzt dabei mehrere Marken, um die spezifischen Identitäten der verschiedenen Produkt-Kategorien in den jeweiligen Märkten hervorzuheben. Die Marken "RSS by Roland" und "EDIROL by Roland", die in den stetig wachsenden Professional Audio- und Video-Märkten bereits präsent sind, werden unter "Roland", welche als eine der bekanntesten Marken in diesen Märkten gilt, zusammengeführt. Auf diesen Märkten werden zur Zeit Produkte mit analoger Technik durch Produkte mit digitaler Technik ersetzt. 

ROLANDs Stärke im Bereich der Digital-Technologie wird die Firma als Lieferant kompletter Lösungen für Live-Auftritte sowie für die Audio- und Video-Produktion und -Bearbeitung positionieren. 

Gleichzeitig wird die Marke "Cakewalk by Roland" durch die ausschließliche Konzentration auf Computer-Musik bezogene Software eine klarere Marken-Identität erhalten. Hardware-Produkte, die bisher unter "Cakewalk by Roland" angeboten wurden, werden jetzt unter "Roland” vermarktet, einer Marke, die bei Verwendern elektronischer Musikinstrumente einen hohen Bekanntheitsgrad genießt. Dies wird die Kommunikation auf einen größeren Anwenderbereich erweitern und den Bedarf an optimalen Lösungen durch die Kombination von „Roland“ Hardware mit Software von “Cakewalk” abdecken.

Durch diese Marken-Zusammenführungen wird ROLAND die Effizienz seiner markenbezogenen Investitionen verbessern und die Wirkungskraft seiner Kommunikation sowie den Wert dieser Marken erhöhen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Mit der Einführung neuer Produkte ab dem 1. September 2010 wird die ROLAND Corporation die Professional Audio-Marken "RSS by Roland" und "EDIROL by Roland" unter der Marke “Roland” vereinigen. Gleichzeitig wird die Firma die Marke "Cakewalk by Roland”, die zur Zeit computerbasierte Musik-Hard- und Software anbietet, in eine nur auf Software spezialisierte Marke umwandeln.

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/09/roland_aenderung.jpg" alt="" />

<em>Vor dem 1. September - Ab dem 1. September</em>

ROLAND liefert Produkte in einer Vielzahl von Bereichen. Das Unternehmen nutzt dabei mehrere Marken, um die spezifischen Identitäten der verschiedenen Produkt-Kategorien in den jeweiligen Märkten hervorzuheben. Die Marken "RSS by Roland" und "EDIROL by Roland", die in den stetig wachsenden Professional Audio- und Video-Märkten bereits präsent sind, werden unter "Roland", welche als eine der bekanntesten Marken in diesen Märkten gilt, zusammengeführt. Auf diesen Märkten werden zur Zeit Produkte mit analoger Technik durch Produkte mit digitaler Technik ersetzt. 

ROLANDs Stärke im Bereich der Digital-Technologie wird die Firma als Lieferant kompletter Lösungen für Live-Auftritte sowie für die Audio- und Video-Produktion und -Bearbeitung positionieren. 

Gleichzeitig wird die Marke "Cakewalk by Roland" durch die ausschließliche Konzentration auf Computer-Musik bezogene Software eine klarere Marken-Identität erhalten. Hardware-Produkte, die bisher unter "Cakewalk by Roland" angeboten wurden, werden jetzt unter "Roland” vermarktet, einer Marke, die bei Verwendern elektronischer Musikinstrumente einen hohen Bekanntheitsgrad genießt. Dies wird die Kommunikation auf einen größeren Anwenderbereich erweitern und den Bedarf an optimalen Lösungen durch die Kombination von „Roland“ Hardware mit Software von “Cakewalk” abdecken.

Durch diese Marken-Zusammenführungen wird ROLAND die Effizienz seiner markenbezogenen Investitionen verbessern und die Wirkungskraft seiner Kommunikation sowie den Wert dieser Marken erhöhen.<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/00aZlcEhOnU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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						<item>
				<title><![CDATA[Keynote-Müde ...]]></title>
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				<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 14:05:07 +0000</pubDate>
				<dc:creator>joern</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Selten hat mich eine Keynote von Apple im Vorwege derartig wenig interessiert, wie die nun anstehende. Was könnte dort vorgestellt werden? Neue iPod-Modelle? Ein neues Apple TV? Ein aufgebohrtes iTunes? Das entsprechende Apple-Plakat lässt zumindest vermuten, dass es um Musik geht. Also vielleicht Logic 10? Logic 10 wäre dann tatsächlich eine interessante Neuigkeit (für geschätzte 10 % der Apple-User). Oder wie wäre es damit: Apple baut Gitarren? Keiner wäre verblüffter als ich! 

<!--more-->

Ihr merkt es schon - ich weiß (logisch) - auch nicht mehr als alle anderen. Aber ich vermute zumindest, dass es mal wieder um Geräte geht, mit denen man Inhalte von Apple einkaufen und anschauen / anhören kann. Nix mit Produktionsmaschine ... Dabei warte ich immer noch auf einen Mac midi, den man im Store nach belieben konfigurieren könnte. Die Office-Fraktion klickt auf Core 2 Duo mit 2 GHz. Aperture-User und Grafiker wählen eine wirklich schnelle Grafikkarte, zwei 27 Zoll Displays und genügend RAM. Musiker oder Leute, die mit Video arbeiten, greifen dann zum Core i7, oder gar zur "32 Core" Xeon-Maschine (oder was auch immer gerade HighEnd ist) ... 

Leider scheinen die Realitäten andere zu sein. Mehr Geld bringt offenbar der Verkauf von Content und den dazu gehörenden Abspielgeräten - weniger der von Produktionsmaschinen. Vielleicht kommen wir ja mal dahin, dass Inhalte zunehmend mit mit Windows-PCs produziert werden - für die konsumierenden iPod- / iPhone- / iPad-User ... Überraschen würde es mich jedenfalls nicht und angesichts der realen Marktanteile ist das womöglich immer schon so gewesen. 

Ich bin ziemlich sicher, dass mehr Musiker mit einem PC arbeiten, mehr Videos mit einer DOSe geschnitten werden und die meisten Fotografen nach dem Shooting den Start-Button drücken werden. Und mal ehrlich: Am Ende fragt doch kein Mensch, mit welchem Equipment etwas entstanden ist ...

Und nein, ich habe derzeit noch nicht vor zu wechseln. Ich liebe Aperture und möchte meine Gitarrenspuren nicht mit Cubase Windows aufzeichnen, aber Tatsache ist doch, dass erheblich mehr Menschen einen Windows PC einsetzen. 

Ich bin nun (nur noch ein bisschen) gespannt, ob Apple denen heute Abend einen Grund zum Wechseln liefert, oder ob es wieder nur ein weiteres "magisches" Produkt wird.

In diesem Sinne ...

Jörn]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Selten hat mich eine Keynote von Apple im Vorwege derartig wenig interessiert, wie die nun anstehende. Was könnte dort vorgestellt werden? Neue iPod-Modelle? Ein neues Apple TV? Ein aufgebohrtes iTunes? Das entsprechende Apple-Plakat lässt zumindest vermuten, dass es um Musik geht. Also vielleicht Logic 10? Logic 10 wäre dann tatsächlich eine interessante Neuigkeit (für geschätzte 10 % der Apple-User). Oder wie wäre es damit: Apple baut Gitarren? Keiner wäre verblüffter als ich! 

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Ihr merkt es schon - ich weiß (logisch) - auch nicht mehr als alle anderen. Aber ich vermute zumindest, dass es mal wieder um Geräte geht, mit denen man Inhalte von Apple einkaufen und anschauen / anhören kann. Nix mit Produktionsmaschine ... Dabei warte ich immer noch auf einen Mac midi, den man im Store nach belieben konfigurieren könnte. Die Office-Fraktion klickt auf Core 2 Duo mit 2 GHz. Aperture-User und Grafiker wählen eine wirklich schnelle Grafikkarte, zwei 27 Zoll Displays und genügend RAM. Musiker oder Leute, die mit Video arbeiten, greifen dann zum Core i7, oder gar zur "32 Core" Xeon-Maschine (oder was auch immer gerade HighEnd ist) ... 

Leider scheinen die Realitäten andere zu sein. Mehr Geld bringt offenbar der Verkauf von Content und den dazu gehörenden Abspielgeräten - weniger der von Produktionsmaschinen. Vielleicht kommen wir ja mal dahin, dass Inhalte zunehmend mit mit Windows-PCs produziert werden - für die konsumierenden iPod- / iPhone- / iPad-User ... Überraschen würde es mich jedenfalls nicht und angesichts der realen Marktanteile ist das womöglich immer schon so gewesen. 

Ich bin ziemlich sicher, dass mehr Musiker mit einem PC arbeiten, mehr Videos mit einer DOSe geschnitten werden und die meisten Fotografen nach dem Shooting den Start-Button drücken werden. Und mal ehrlich: Am Ende fragt doch kein Mensch, mit welchem Equipment etwas entstanden ist ...

Und nein, ich habe derzeit noch nicht vor zu wechseln. Ich liebe Aperture und möchte meine Gitarrenspuren nicht mit Cubase Windows aufzeichnen, aber Tatsache ist doch, dass erheblich mehr Menschen einen Windows PC einsetzen. 

Ich bin nun (nur noch ein bisschen) gespannt, ob Apple denen heute Abend einen Grund zum Wechseln liefert, oder ob es wieder nur ein weiteres "magisches" Produkt wird.

In diesem Sinne ...

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				<title><![CDATA[Test: Brainworx bx_shredspread]]></title>
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				<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 07:01:34 +0000</pubDate>
				<dc:creator>heiko</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Gitarren im Mix richtig dick machen – gerade in härteren musikalischen Spielarten ist dies immer eine Anforderung an die Mischung und den Engineer. Brainworx haben sich mit dem Shredspread genau dieser Thematik angenommen und bieten ein Plug-in an, welches gedoppelten Gitarren das nötige Maß an Durchsetzungskraft verleiht.

<!--more-->

Liest man sich mal durch die gängigen Gitarren- und Recordingforen taucht immer wieder die gleiche Frage auf. Plakativ gesprochen: „Wie kriege ich meine Gitarren im Mix so richtig auf die Zwölf?“. Setzen wir mal voraus, dass man über eine sauber gestimmte und gut eingestellte Gitarre und einen passablen Amp sowie das ein oder andere Standardmikrofon (gerne immer noch das SM57 für Rock’n Roll) verfügt, dann ist das Doppeln der Spuren, also das mehrmalige einspielen, übereinanderlegen und schichten von Signalen, bestimmt ein Ansatz. Aber wer kennt das nicht: Da hat man sich in nächtelangen Sessions zu Tode gedoppelt und gefühlte 17,3879 Spuren auf jede Seite des Stereospektrums gelegt, und trotzdem klingt der Gitarrenmix lau und halbgar.

Auf der anderen Seite gibt es da die Gebrüder Young, die schon seit den 70ern ein amtliches Riffbrett nach dem anderen zimmern. Da sind gar nicht so viele Overdubs zu hören, und trotzdem klingen die Gitarren bei AC/DC gleichermaßen direkt wie räumlich, so dass man fast meint, die Röhren in Angus Marshall schnaufen zu hören. Abgesehen davon, dass Malcolm Young spielt wie das personifizierte Schweizer Uhrwerk scheint die Lösung auch in der  Abstimmung der Signale auf der Stereobasis zu liegen. Und genau hier setzt der Shredspread an.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_Abb1.jpg" alt="" />

Um gleich ein Missverständnis auszuschließen: der Shredspread ist kein Ampsimulator oder FX-Plugin wie Guitar Rig oder Amplitube, sondern ein Tool zur   Positionierung von Signalen auf der Stereobasis .

<strong>Installation und Auorisation</strong>

Wie immer bei Brainworx ganz einfach: das Disk Image findet sich auf der Webseite zum download, für die Lizenz benötigt es einen iLok-Key mit entsprechendem Account.

<strong>Interface</strong>

Wow, möchte man sagen, da haben die Brainworx-Leute mal was stylisches abgeliefert, denn die Oberfläche des Shredspread wurde einem Gitarrentopteil nachgebildet plus zwei obligatorischer 4x12-Cabs.  Die virtuellen Cabinets haben aber noch eine sinnvolle Anzeigefunktion, visualisieren sie doch die Einstellung des Spread-Reglers. Die Bedienelemente sind klar angeordnet, die einzelnen Parameter werden über große Potis eingestellt. Man kann schon fast sagen, dass die irgendwie einen „griffigen“ Eindruck machen.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_Abb2.jpg" alt="" />

Gäbe es den Shredspread auch als Hardware könnte ich mir vorstellen, wie es sich anfühlt, an den Knöppen zu drehen. Auf der rechten Seite der GUI bekommen wir noch übersichtliche Level-Meter und einen Korrelationsgradmesser spendiert, der Aussage über die Phasenlage gibt.

<strong>Funktion</strong>

Der Shredspread arbeitet mit M/S-Technik, d. h. das Eingangssingnal wird in Mitte/Seite, bzw. Summe-/Differenzsignal matriziert. Am besten arbeitet der Shredspread in einem Mix-Bus oder einer Subgruppe, d. h. man routet seine gesamten Gitarrensignale mit Panning auf einen Bus, in dessen Insert der Shredspread seine Arbeit verrichtet.  In der Regel legt man im Metal gedoppelte Gitarren hart links und rechts, um einen möglichst eindrucksvollen Effekt zu erreichen. Slayer haben das  vorexerziert, da waren die beiden Gitarristen Kerry King und Jeff Hanneman streng im Stereobild getrennt und die Band so abgebildet, wie sie auf der Bühne steht.

In Logic wird Shredspread wie  in der folgenden Abbildung in einen Bus gelegt und von den Einzelkanälen beschickt.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_Abb3.jpg" alt="" />

Zum korrekten Einpegeln verfügt der Shredspread über einen Gainregler, mit dem man unter Zuhilfenahme der LED-Meter den für das Plug-in richtigen Pegel einstellt. Mit Shred hat man einen intelligenten One-Knob-EQ an Bord, der so gematcht ist, dass er in den Mitten für die nötige Durchsetzungskraft sorgt, den Höhen aber etwas den harschen Charakter nimmt. Damit ist man bestens bedient um die Gitarre zu veredeln und kann so bei gut abgestimmten Sounds gänzlich auf den Einsatz anderer Frequenzbieger verzichten. Brainworx haben diese Funktion so gut abgestimmt, so dass man ohne größeres Geschraube einen passigen Gitarrenton bekommt.

Die Stereobreite lässt sich mit Spread regeln. Dabei gilt zu beachten, dass das Signal bei 100 % keine Bearbeitung erfährt. Zwischen 101 % und 150 % zieht man das Signal in die Breite, während man es unter 100 % zusammenschiebt, bis man schließlich am unteren Ende der Skala bei Mono angelangt ist. Geht man in die Breite, empfiehlt es sich, den Korrelationsgradmesser im Auge zu behalten, um nicht in Phasenprobleme zu laufen.

Auch der  Shredspread  verfügt über den einzigartigen Monomaker, einen intelligenten Algorithmus, der auch schon in anderen Brainworxprodukten zum Einsatz kam. Der Monomaker funktioniert folgendermaßen: Man stellt eine Grenzfrequenz ein, unterhalb der das Signal auf seine Monoanteile zusammengestutzt wird. Sinnvoll ist das vor allem dann, wenn der tiefere Frequenzbereich Gefahr läuft, aus dem Ruder zu laufen. Denn so kann man die unteren Frequenzanteile sehr klar und straff halten, ohne  zu riskieren, dass diese durch Einsatz der Spreadfunktion durch Auslöschungen verwaschen und undifferenziert  klingen.

Was macht man aber, wenn eine Gitarre im Arrangement aussetzt, weil sie grad mal nichts zu spielen hat? Auch dafür hat der Shredspread vorgesorgt. Die Solo Pan-Funktion kann dies abfangen, regelt diese doch das Signal dann immer dorthin, wo der Solo Pan die Position zuweist. Zusammenhängend zu  dieser Funktion arbeitet der Treshold-Regler, der sich auf den Pegelunerschied zwischen linkem und rechtem Kanal bezieht und wie weit die beiden Pegel auseinanderliegen müssen, damit via Auto Mode Spread und Mono Maker bei einem Monosignal deaktiviert werden. Der Hintergrund ist der, dass man nicht ungewollt in Phasenprobleme rennt. Diese Angst ist gar nicht so weit hergeholt, und auch ich wurde schon Opfer dieser Problematik. So habe ich mal den Fehler gemacht, in einem Mix die Gitarren mit dem S1 Stereo Imager in einer Subgruppe bis zum geht nicht mehr aufzublasen. Klang auch alles ganz toll und breit, wenn beide Gitarren zu hören waren. Dummerweise gab es in der Bridge eine Stelle, an der nur die rechte Gitarren spielte, und noch schlimmer: Ich habe das nicht gegengecheckt, weil ich etwas in Hektik war. Also den Mix schnell runtergebounced, CD gebrannt, den Silberling in den Player im Auto gesteckt und auf der Heimfahrt gewundert, weshalb da nun die rechte Gitarren in der Bridge dünn und dosig klingt. Zunächst dachte ich an einen Defekt meines Soundsystems, aber auch die Gegenprobe zu Hause war nicht viel erfreulicher. Da hatte ich also den S1 so überdreht, dass  die Frequenzen der Solo-Gitarre an der Stelle ausgelöscht wurden. Mit den intelligenten Funktionen des Shredspread sollte sich dies aber vermeiden lassen. Das funktioniert auch in der Praxis sehr gut - und nicht wundern, wenn der Übergang sehr sanft geschieht. Denn es wurde eine Funktion implementiert, die einen kleinen Fade berechnet, um Knackser und Clips zu vermeiden. Im Mix fällt das nicht weiter auf und man muss den Bus schon Solo abhören, um davon was mitzubekommen.

<strong>Soundbeispiele</strong>

Hier hört ihr einen ganz konventionellen Mix ohne Shredspread, bei dem die Gitarren hart links und rechts gepannt auf den Summenbus laufen.  

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_1.mp3" text="Brainworx bx_shredspread" dl="0"]

  Hier ziehe ich den Spread-Regler auf 130 %, was den Sound breiter macht, aber auch zu einem Ungleichgewicht der Phasenlage führt.

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_2.mp3" text="Brainworx bx_shredspread" dl="0"]

Zieht man nun in dem Beispiel mit dem Monomaker auf 204 Hz. nach, werden Phasenprobleme vermieden.

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_3.mp3" text="Brainworx bx_shredspread" dl="0"]

Mit dem Shredregler auf 39 % werden die Tiefmitten betont, der Sound klingt runder.

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_4.mp3" text="Brainworx bx_shredspread" dl="0"]

Im folgenden Beispiel hört ihr was im Normalfall passiert, wenn eine Gitarre  wegfällt. Phasengedrehte Anteile der rechten Seite finden sich auf der linken und sorgen für Auslöschungen.

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_5.mp3" text="Brainworx bx_shredspread" dl="0"]

Auf den Logic-Metern sieht das dann so aus.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_Abb4Gitarrenurrechts.jpg" alt="" />

Obwohl die auf links gepannten Gitarren gemutet sind, hat man trotzdem dort ein  Signal, das von der  rechten Gitarre herrührt, und welches Phasenauslöschungen provoziert.

Setzt man den Shredspread ein, hat man auch auf der linken Seite Ruhe.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_Abb4.jpg" alt="" />

Beim folgendem Beispiel lasse ich den Shreadspread das Signal der rechten Gitarre in die Mitte pannen, sobald der linke Kanal verstummt. Ich habe die Einstellungen bewusst so gewählt, dass das Pannen hörbar bleibt. Im richtigen Leben kriegt man das auch schneller hin.

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_6.mp3" text="Brainworx bx_shredspread" dl="0"]

Hier ein kleines Fragment mit dem Shreadspread auf dem Gitarren-Bus.

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_7.mp3" text="Brainworx bx_shredspread" dl="0"]

<img src="http://www.apfelwahn.de/wp-content/uploads/2007/07/redaktionostipp_apfelwahn.jpg" alt="" />

<strong>Das gefällt mir nicht</strong>

---

<strong> Das gefällt mir</strong>

Shredspread ist mal wieder so ein Tool bei dem man sich fragt, weshalb es das nicht schon längst gibt. Die Brainworx-Crew hat mal wieder ganze Arbeit geleistet, viel Liebe steckt hier im Detail. Dass man es hier wohl mit Meistern in Sachen Gitarrensound zu tun hat, dürfte unbestreitbar sein. Die haben ihre Mixgeheimnisse so in ein Plug-in gepackt, dass zwar einfach in der Anwendung ist, klanglich und funktionell aber in höchstem Maße überzeugt, denn noch nie war es einfacher, Gitarren richtig rund abzumischen. Egal ob man nun primär im Metal-Bereich unterwegs ist, oder ob man mit flächigen Sounds arbeitet, Shredspread kann hier auf  jeden Fall immer sehr gute Dienste leisten.

Meine eh schon überbreiten U2-Delay-Sounds bekamen durch den Shredspread noch mal einiges mehr an Breite bei gleichzeitiger Präsenz im Mix. Shredspread eignet sich also nicht nur für High Gain-Gebolze, sondern auch für cleane Sounds. Überhaupt kann man mit dem Shredspread nicht nur Gitarren aufwerten, auch stark zuggekleisterte Synthiesounds erfahren eine deutliche Verbesserung, was Präsenz und Durchsetzungsvermögen angeht. Der ein oder andere kennt vielleicht diese typsichen Presetsounds, die sich zwar Solo gigantisch anhören, aber den Mix einfach nur zumatschen. In dem Fall kann der Shredspread auch helfen. Alles in allem ist das Plug-in eine runde Sache und für mich ein must-have Tool.

Heiko Wallauer

<strong>Systemvorraussetzungen Mac OS X</strong>
<ul>
	<li>Mac OS X 10.4 oder neuer/höher</li>
	<li>Intel oder PPC CPU (mindestens 1 GHz.)</li>
	<li>256 MB RAM</li>
	<li>Pro Tools 7.0 oder neuer/höher, bzw. ein VST/AU-kompatibles Host-Programm</li>
</ul>
<strong>Systemvoraussetzungen Windows</strong>
<ul>
	<li>Windows 2000 oder neuer/höher</li>
	<li>Intel compatible CPU (wir empfehlen mindestens 1 GHz)</li>
	<li>256 MB RAM</li>
	<li>Pro Tools 7.0 oder neuer/höher, bzw. ein VST-kompatibles Host-Programm</li>
</ul>
<strong>Preis</strong>
<ul>
	<li>119 Euro (zzgl. Mwst)</li>
</ul>
<strong>Hersteller</strong>
<ul>
	<li><a href="http://www.brainworx-music.de/" target="_blank">Brainworx</a></li>
</ul>
<strong>Mehr von </strong>
<ul>
	<li><a href="http://apfelwahn.de/music/blog/tag/brainworx/">Brainworx</a></li>
</ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Gitarren im Mix richtig dick machen – gerade in härteren musikalischen Spielarten ist dies immer eine Anforderung an die Mischung und den Engineer. Brainworx haben sich mit dem Shredspread genau dieser Thematik angenommen und bieten ein Plug-in an, welches gedoppelten Gitarren das nötige Maß an Durchsetzungskraft verleiht.

<!--more-->

Liest man sich mal durch die gängigen Gitarren- und Recordingforen taucht immer wieder die gleiche Frage auf. Plakativ gesprochen: „Wie kriege ich meine Gitarren im Mix so richtig auf die Zwölf?“. Setzen wir mal voraus, dass man über eine sauber gestimmte und gut eingestellte Gitarre und einen passablen Amp sowie das ein oder andere Standardmikrofon (gerne immer noch das SM57 für Rock’n Roll) verfügt, dann ist das Doppeln der Spuren, also das mehrmalige einspielen, übereinanderlegen und schichten von Signalen, bestimmt ein Ansatz. Aber wer kennt das nicht: Da hat man sich in nächtelangen Sessions zu Tode gedoppelt und gefühlte 17,3879 Spuren auf jede Seite des Stereospektrums gelegt, und trotzdem klingt der Gitarrenmix lau und halbgar.

Auf der anderen Seite gibt es da die Gebrüder Young, die schon seit den 70ern ein amtliches Riffbrett nach dem anderen zimmern. Da sind gar nicht so viele Overdubs zu hören, und trotzdem klingen die Gitarren bei AC/DC gleichermaßen direkt wie räumlich, so dass man fast meint, die Röhren in Angus Marshall schnaufen zu hören. Abgesehen davon, dass Malcolm Young spielt wie das personifizierte Schweizer Uhrwerk scheint die Lösung auch in der  Abstimmung der Signale auf der Stereobasis zu liegen. Und genau hier setzt der Shredspread an.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_Abb1.jpg" alt="" />

Um gleich ein Missverständnis auszuschließen: der Shredspread ist kein Ampsimulator oder FX-Plugin wie Guitar Rig oder Amplitube, sondern ein Tool zur   Positionierung von Signalen auf der Stereobasis .

<strong>Installation und Auorisation</strong>

Wie immer bei Brainworx ganz einfach: das Disk Image findet sich auf der Webseite zum download, für die Lizenz benötigt es einen iLok-Key mit entsprechendem Account.

<strong>Interface</strong>

Wow, möchte man sagen, da haben die Brainworx-Leute mal was stylisches abgeliefert, denn die Oberfläche des Shredspread wurde einem Gitarrentopteil nachgebildet plus zwei obligatorischer 4x12-Cabs.  Die virtuellen Cabinets haben aber noch eine sinnvolle Anzeigefunktion, visualisieren sie doch die Einstellung des Spread-Reglers. Die Bedienelemente sind klar angeordnet, die einzelnen Parameter werden über große Potis eingestellt. Man kann schon fast sagen, dass die irgendwie einen „griffigen“ Eindruck machen.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_Abb2.jpg" alt="" />

Gäbe es den Shredspread auch als Hardware könnte ich mir vorstellen, wie es sich anfühlt, an den Knöppen zu drehen. Auf der rechten Seite der GUI bekommen wir noch übersichtliche Level-Meter und einen Korrelationsgradmesser spendiert, der Aussage über die Phasenlage gibt.

<strong>Funktion</strong>

Der Shredspread arbeitet mit M/S-Technik, d. h. das Eingangssingnal wird in Mitte/Seite, bzw. Summe-/Differenzsignal matriziert. Am besten arbeitet der Shredspread in einem Mix-Bus oder einer Subgruppe, d. h. man routet seine gesamten Gitarrensignale mit Panning auf einen Bus, in dessen Insert der Shredspread seine Arbeit verrichtet.  In der Regel legt man im Metal gedoppelte Gitarren hart links und rechts, um einen möglichst eindrucksvollen Effekt zu erreichen. Slayer haben das  vorexerziert, da waren die beiden Gitarristen Kerry King und Jeff Hanneman streng im Stereobild getrennt und die Band so abgebildet, wie sie auf der Bühne steht.

In Logic wird Shredspread wie  in der folgenden Abbildung in einen Bus gelegt und von den Einzelkanälen beschickt.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_Abb3.jpg" alt="" />

Zum korrekten Einpegeln verfügt der Shredspread über einen Gainregler, mit dem man unter Zuhilfenahme der LED-Meter den für das Plug-in richtigen Pegel einstellt. Mit Shred hat man einen intelligenten One-Knob-EQ an Bord, der so gematcht ist, dass er in den Mitten für die nötige Durchsetzungskraft sorgt, den Höhen aber etwas den harschen Charakter nimmt. Damit ist man bestens bedient um die Gitarre zu veredeln und kann so bei gut abgestimmten Sounds gänzlich auf den Einsatz anderer Frequenzbieger verzichten. Brainworx haben diese Funktion so gut abgestimmt, so dass man ohne größeres Geschraube einen passigen Gitarrenton bekommt.

Die Stereobreite lässt sich mit Spread regeln. Dabei gilt zu beachten, dass das Signal bei 100 % keine Bearbeitung erfährt. Zwischen 101 % und 150 % zieht man das Signal in die Breite, während man es unter 100 % zusammenschiebt, bis man schließlich am unteren Ende der Skala bei Mono angelangt ist. Geht man in die Breite, empfiehlt es sich, den Korrelationsgradmesser im Auge zu behalten, um nicht in Phasenprobleme zu laufen.

Auch der  Shredspread  verfügt über den einzigartigen Monomaker, einen intelligenten Algorithmus, der auch schon in anderen Brainworxprodukten zum Einsatz kam. Der Monomaker funktioniert folgendermaßen: Man stellt eine Grenzfrequenz ein, unterhalb der das Signal auf seine Monoanteile zusammengestutzt wird. Sinnvoll ist das vor allem dann, wenn der tiefere Frequenzbereich Gefahr läuft, aus dem Ruder zu laufen. Denn so kann man die unteren Frequenzanteile sehr klar und straff halten, ohne  zu riskieren, dass diese durch Einsatz der Spreadfunktion durch Auslöschungen verwaschen und undifferenziert  klingen.

Was macht man aber, wenn eine Gitarre im Arrangement aussetzt, weil sie grad mal nichts zu spielen hat? Auch dafür hat der Shredspread vorgesorgt. Die Solo Pan-Funktion kann dies abfangen, regelt diese doch das Signal dann immer dorthin, wo der Solo Pan die Position zuweist. Zusammenhängend zu  dieser Funktion arbeitet der Treshold-Regler, der sich auf den Pegelunerschied zwischen linkem und rechtem Kanal bezieht und wie weit die beiden Pegel auseinanderliegen müssen, damit via Auto Mode Spread und Mono Maker bei einem Monosignal deaktiviert werden. Der Hintergrund ist der, dass man nicht ungewollt in Phasenprobleme rennt. Diese Angst ist gar nicht so weit hergeholt, und auch ich wurde schon Opfer dieser Problematik. So habe ich mal den Fehler gemacht, in einem Mix die Gitarren mit dem S1 Stereo Imager in einer Subgruppe bis zum geht nicht mehr aufzublasen. Klang auch alles ganz toll und breit, wenn beide Gitarren zu hören waren. Dummerweise gab es in der Bridge eine Stelle, an der nur die rechte Gitarren spielte, und noch schlimmer: Ich habe das nicht gegengecheckt, weil ich etwas in Hektik war. Also den Mix schnell runtergebounced, CD gebrannt, den Silberling in den Player im Auto gesteckt und auf der Heimfahrt gewundert, weshalb da nun die rechte Gitarren in der Bridge dünn und dosig klingt. Zunächst dachte ich an einen Defekt meines Soundsystems, aber auch die Gegenprobe zu Hause war nicht viel erfreulicher. Da hatte ich also den S1 so überdreht, dass  die Frequenzen der Solo-Gitarre an der Stelle ausgelöscht wurden. Mit den intelligenten Funktionen des Shredspread sollte sich dies aber vermeiden lassen. Das funktioniert auch in der Praxis sehr gut - und nicht wundern, wenn der Übergang sehr sanft geschieht. Denn es wurde eine Funktion implementiert, die einen kleinen Fade berechnet, um Knackser und Clips zu vermeiden. Im Mix fällt das nicht weiter auf und man muss den Bus schon Solo abhören, um davon was mitzubekommen.

<strong>Soundbeispiele</strong>

Hier hört ihr einen ganz konventionellen Mix ohne Shredspread, bei dem die Gitarren hart links und rechts gepannt auf den Summenbus laufen.  

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  Hier ziehe ich den Spread-Regler auf 130 %, was den Sound breiter macht, aber auch zu einem Ungleichgewicht der Phasenlage führt.

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Zieht man nun in dem Beispiel mit dem Monomaker auf 204 Hz. nach, werden Phasenprobleme vermieden.

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_3.mp3" text="Brainworx bx_shredspread" dl="0"]

Mit dem Shredregler auf 39 % werden die Tiefmitten betont, der Sound klingt runder.

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_4.mp3" text="Brainworx bx_shredspread" dl="0"]

Im folgenden Beispiel hört ihr was im Normalfall passiert, wenn eine Gitarre  wegfällt. Phasengedrehte Anteile der rechten Seite finden sich auf der linken und sorgen für Auslöschungen.

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_5.mp3" text="Brainworx bx_shredspread" dl="0"]

Auf den Logic-Metern sieht das dann so aus.

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Obwohl die auf links gepannten Gitarren gemutet sind, hat man trotzdem dort ein  Signal, das von der  rechten Gitarre herrührt, und welches Phasenauslöschungen provoziert.

Setzt man den Shredspread ein, hat man auch auf der linken Seite Ruhe.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_Abb4.jpg" alt="" />

Beim folgendem Beispiel lasse ich den Shreadspread das Signal der rechten Gitarre in die Mitte pannen, sobald der linke Kanal verstummt. Ich habe die Einstellungen bewusst so gewählt, dass das Pannen hörbar bleibt. Im richtigen Leben kriegt man das auch schneller hin.

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_6.mp3" text="Brainworx bx_shredspread" dl="0"]

Hier ein kleines Fragment mit dem Shreadspread auf dem Gitarren-Bus.

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Shredspread_7.mp3" text="Brainworx bx_shredspread" dl="0"]

<img src="http://www.apfelwahn.de/wp-content/uploads/2007/07/redaktionostipp_apfelwahn.jpg" alt="" />

<strong>Das gefällt mir nicht</strong>

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<strong> Das gefällt mir</strong>

Shredspread ist mal wieder so ein Tool bei dem man sich fragt, weshalb es das nicht schon längst gibt. Die Brainworx-Crew hat mal wieder ganze Arbeit geleistet, viel Liebe steckt hier im Detail. Dass man es hier wohl mit Meistern in Sachen Gitarrensound zu tun hat, dürfte unbestreitbar sein. Die haben ihre Mixgeheimnisse so in ein Plug-in gepackt, dass zwar einfach in der Anwendung ist, klanglich und funktionell aber in höchstem Maße überzeugt, denn noch nie war es einfacher, Gitarren richtig rund abzumischen. Egal ob man nun primär im Metal-Bereich unterwegs ist, oder ob man mit flächigen Sounds arbeitet, Shredspread kann hier auf  jeden Fall immer sehr gute Dienste leisten.

Meine eh schon überbreiten U2-Delay-Sounds bekamen durch den Shredspread noch mal einiges mehr an Breite bei gleichzeitiger Präsenz im Mix. Shredspread eignet sich also nicht nur für High Gain-Gebolze, sondern auch für cleane Sounds. Überhaupt kann man mit dem Shredspread nicht nur Gitarren aufwerten, auch stark zuggekleisterte Synthiesounds erfahren eine deutliche Verbesserung, was Präsenz und Durchsetzungsvermögen angeht. Der ein oder andere kennt vielleicht diese typsichen Presetsounds, die sich zwar Solo gigantisch anhören, aber den Mix einfach nur zumatschen. In dem Fall kann der Shredspread auch helfen. Alles in allem ist das Plug-in eine runde Sache und für mich ein must-have Tool.

Heiko Wallauer

<strong>Systemvorraussetzungen Mac OS X</strong>
<ul>
	<li>Mac OS X 10.4 oder neuer/höher</li>
	<li>Intel oder PPC CPU (mindestens 1 GHz.)</li>
	<li>256 MB RAM</li>
	<li>Pro Tools 7.0 oder neuer/höher, bzw. ein VST/AU-kompatibles Host-Programm</li>
</ul>
<strong>Systemvoraussetzungen Windows</strong>
<ul>
	<li>Windows 2000 oder neuer/höher</li>
	<li>Intel compatible CPU (wir empfehlen mindestens 1 GHz)</li>
	<li>256 MB RAM</li>
	<li>Pro Tools 7.0 oder neuer/höher, bzw. ein VST-kompatibles Host-Programm</li>
</ul>
<strong>Preis</strong>
<ul>
	<li>119 Euro (zzgl. Mwst)</li>
</ul>
<strong>Hersteller</strong>
<ul>
	<li><a href="http://www.brainworx-music.de/" target="_blank">Brainworx</a></li>
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<strong>Mehr von </strong>
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	<li><a href="http://apfelwahn.de/music/blog/tag/brainworx/">Brainworx</a></li>
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				<title><![CDATA[Etwas Neues erwartet uns: Keynote als Apple-Stream (LIVE)]]></title>
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				<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 03:49:52 +0000</pubDate>
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                <description><![CDATA[<a href="http://apfelwahn.de/sven/files/2010/09/Bildschirmfoto-2010-09-01-um-05.41.42.png"><img class="alignleft size-full wp-image-763" style="border: 1px solid black; margin: 5px;" title="Bildschirmfoto 2010-09-01 um 05.41.42" src="http://apfelwahn.de/sven/files/2010/09/Bildschirmfoto-2010-09-01-um-05.41.42.png" alt="" width="238" height="159" /></a>

Als ich gerade zu meinem Morgenkaffee die RSS-Feeds durchsuchte habe ich meinen Augen nicht getraut: die heutige Apple-Keynote wird live im Netz übertragen! Das lässt für mich den Schluss zu, dass wir heute Abend etwas richtig Großes erwarten dürfen...<!--more-->

...wenn es sich dabei nicht um neue, unerwartete Hardware handelt dann sehen wir zumindestens die erste Live-Keynote im mittlerweile doch schon langen Apple-Leben. Wenn ich einen Tipp abgeben darf: die Keynote wird gestreamt, weil wir ab sofort die Möglichkeit haben, Inhalte von iTunes per Streaming an alle unsere Geräte in der fernen Internetwelt zu verschicken!

Nebenbei wird Steve Jobs heute zahlreiche neue Musik-Hardware vorstellen, die Wahrscheinlichkeit, dass die komplette iPod-Reihe überarbeitet wird ist hierbei sehr groß, ebenso groß die Erwartungen an eine neue iTunes-Version. Hast du bestimmte Wünsche?

Apple LIVE-Keynote ab 19.00 Uhr MESZ auf <a href="http://www.apple.com" target="_blank">www.apple.com</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<a href="http://apfelwahn.de/sven/files/2010/09/Bildschirmfoto-2010-09-01-um-05.41.42.png"><img class="alignleft size-full wp-image-763" style="border: 1px solid black; margin: 5px;" title="Bildschirmfoto 2010-09-01 um 05.41.42" src="http://apfelwahn.de/sven/files/2010/09/Bildschirmfoto-2010-09-01-um-05.41.42.png" alt="" width="238" height="159" /></a>

Als ich gerade zu meinem Morgenkaffee die RSS-Feeds durchsuchte habe ich meinen Augen nicht getraut: die heutige Apple-Keynote wird live im Netz übertragen! Das lässt für mich den Schluss zu, dass wir heute Abend etwas richtig Großes erwarten dürfen...<!--more-->

...wenn es sich dabei nicht um neue, unerwartete Hardware handelt dann sehen wir zumindestens die erste Live-Keynote im mittlerweile doch schon langen Apple-Leben. Wenn ich einen Tipp abgeben darf: die Keynote wird gestreamt, weil wir ab sofort die Möglichkeit haben, Inhalte von iTunes per Streaming an alle unsere Geräte in der fernen Internetwelt zu verschicken!

Nebenbei wird Steve Jobs heute zahlreiche neue Musik-Hardware vorstellen, die Wahrscheinlichkeit, dass die komplette iPod-Reihe überarbeitet wird ist hierbei sehr groß, ebenso groß die Erwartungen an eine neue iTunes-Version. Hast du bestimmte Wünsche?

Apple LIVE-Keynote ab 19.00 Uhr MESZ auf <a href="http://www.apple.com" target="_blank">www.apple.com</a>.<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/MLCAI3-0XcQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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				<title><![CDATA[Olympus bringt neue M.ZUIKO-Objektive für Micro Four Thirds]]></title>
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				<comments>http://apfelwahn.de/photo/blog/2010/08/olympus-bringt-neue-m-zuiko-objektive-fur-micro-four-thirds/#comments</comments>
				<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 14:28:22 +0000</pubDate>
				<dc:creator>photo</dc:creator>
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                <description><![CDATA[  Das neue M.ZUIKO DIGITAL ED 75-300 mm soll laut Olymps das derzeit weltweit kleinste und leichteste* 600-mm-Telezoomobjektiv sein. Bei einem Format von 70 x 116 mm und einem Gewicht von ca. 500 g eignet sich das Objektiv auch für den mobilen Einsatz.

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/photo/files/2010/08/ED75-300mm.jpg" alt="" />

<em>Olympus M.ZUIKO DIGITAL ED 75-300 mm 1:4,8-6,7</em>

Der interne Fokusmechanismus mit zwei Elementen soll schnelles und leises Scharfstellen ermöglichen.  * Unter Objektiven mit vergleichbarer Brennweite im August 2010. Die Brennweite des M.ZUIKO DIGITAL ED 75-300 mm 1:4,8-6,7 entspricht 600 mm bei Standard 35-mm-Film. 

 Das neue M.ZUIKO DIGITAL ED 40-150 mm 1:4,0-5,6 (80-300 mm) soll sich auf Grund eines leisten Autofokus perfekt für Foto- und Videoaufnahmen eignen. Es ist Ende Oktober 2010 für 329 EUR (UVP) in Schwarz und Silber erhältlich.  

<img src="http://apfelwahn.de/photo/files/2010/08/ED40-150mm.jpg" alt="" />

<em>Olympus M.ZUIKO DIGITAL ED 40-150 mm 1:4,0-5,6 (80-300 mm</em>

Das M.ZUIKO DIGITAL ED 40-150 mm soll ideal für die Aufnahme von Porträts oder anderen Motiven aus mittlerer Distanz sein. Zudem soll es "dank des internen Fokusmechanismus mit nur zwei Elementen" beinahe lautlos und extrem schnell sein.  

Das Telezoom ist von den Brennweiten eine schöne Ergänzung zu dem 3-fach-Weitwinkelzoom M.ZUIKO DIGITAL ED 14-42 mm 1:3,5-5,6.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[  Das neue M.ZUIKO DIGITAL ED 75-300 mm soll laut Olymps das derzeit weltweit kleinste und leichteste* 600-mm-Telezoomobjektiv sein. Bei einem Format von 70 x 116 mm und einem Gewicht von ca. 500 g eignet sich das Objektiv auch für den mobilen Einsatz.

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/photo/files/2010/08/ED75-300mm.jpg" alt="" />

<em>Olympus M.ZUIKO DIGITAL ED 75-300 mm 1:4,8-6,7</em>

Der interne Fokusmechanismus mit zwei Elementen soll schnelles und leises Scharfstellen ermöglichen.  * Unter Objektiven mit vergleichbarer Brennweite im August 2010. Die Brennweite des M.ZUIKO DIGITAL ED 75-300 mm 1:4,8-6,7 entspricht 600 mm bei Standard 35-mm-Film. 

 Das neue M.ZUIKO DIGITAL ED 40-150 mm 1:4,0-5,6 (80-300 mm) soll sich auf Grund eines leisten Autofokus perfekt für Foto- und Videoaufnahmen eignen. Es ist Ende Oktober 2010 für 329 EUR (UVP) in Schwarz und Silber erhältlich.  

<img src="http://apfelwahn.de/photo/files/2010/08/ED40-150mm.jpg" alt="" />

<em>Olympus M.ZUIKO DIGITAL ED 40-150 mm 1:4,0-5,6 (80-300 mm</em>

Das M.ZUIKO DIGITAL ED 40-150 mm soll ideal für die Aufnahme von Porträts oder anderen Motiven aus mittlerer Distanz sein. Zudem soll es "dank des internen Fokusmechanismus mit nur zwei Elementen" beinahe lautlos und extrem schnell sein.  

Das Telezoom ist von den Brennweiten eine schöne Ergänzung zu dem 3-fach-Weitwinkelzoom M.ZUIKO DIGITAL ED 14-42 mm 1:3,5-5,6.<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/wNisFg02MuA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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						<item>
				<title><![CDATA[Europapremiere: ViewSonic ViewPad 7]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~3/jhuCqwT_eIY/</link>
				<comments>http://apfelwahn.de/news/blog/2010/08/europapremiere-viewsonic-viewpad-7/#comments</comments>
				<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 14:23:22 +0000</pubDate>
				<dc:creator>joern</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Berlin, 31.08.2010 – ViewSonic Europe erweitert mit der Vorstellung seines neuen 17,8 cm/7“ Tablet- PCs mit kapazitivem Touch-Screen, dem ViewPad 7, sein Produktportfolio um ein neues Segment. Auf der IFA 2010 in Berlin, Halle 14.1, Stand 107, wird das ViewPad 7 erstmals in Europa zu sehen sein.

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/news/files/2010/08/ViewPad-7_front_kl.jpg" alt="" />

 Das ViewPad 7 ist laut ViewSonic der weltweit erste 17,8 cm/7“ Tablet-PC mit dem Betriebssystem Android 2.2 (Froyo), Telefonfunktion, Multitasking und Digitalkameras an Front- und Rückseite (VGA- bzw. 3-Megapixel-Kamera).
Das Modell empfiehlt sich für alle, die auch unterwegs E-Mails lesen und Videos anschauen sowie eine Vielzahl von Anwendungen nutzen möchten.
Dank 3G- und WiFi-Konnektivität, Telefonfunktion, einem Standard SIM-Kartenslot und integriertem Bluetooth vereint das ViewPad 7 Instant-Messaging, Text/MMS-Messaging, VoIP und herkömmliche Telefongespräche in einem Gerät.

Das Viewpad 7 überzeugt durch eine einfach zu bedienende Oberfläche. Mittels G-Sensor wird die Darstellung bei der Drehung des Produkts automatisch angepasst. Über den Google Android App Store stehen optional mehr als 100.000 Applikationen zum Download bereit.

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören ein microSD-Slot für Speicherkarten mit einer Kapazität bis 32 GB, Wi-Fi und 3G/UMTS-Funktionalität für Web-Browsing sowie ein USB-Anschluss. Des Weiteren stehen Assisted GPS (für eine schnellere Positionsbestimmung), ein Office-Dokumente-Reader sowie eine Handschriftenerkennung zur Verfügung.
Preis und Verfügbarkeit Das ViewSonic ViewPad 7 ist vorrausichtlich ab Oktober für unter 399,- EUR verfügbar.
]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Berlin, 31.08.2010 – ViewSonic Europe erweitert mit der Vorstellung seines neuen 17,8 cm/7“ Tablet- PCs mit kapazitivem Touch-Screen, dem ViewPad 7, sein Produktportfolio um ein neues Segment. Auf der IFA 2010 in Berlin, Halle 14.1, Stand 107, wird das ViewPad 7 erstmals in Europa zu sehen sein.

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<img src="http://apfelwahn.de/news/files/2010/08/ViewPad-7_front_kl.jpg" alt="" />

 Das ViewPad 7 ist laut ViewSonic der weltweit erste 17,8 cm/7“ Tablet-PC mit dem Betriebssystem Android 2.2 (Froyo), Telefonfunktion, Multitasking und Digitalkameras an Front- und Rückseite (VGA- bzw. 3-Megapixel-Kamera).
Das Modell empfiehlt sich für alle, die auch unterwegs E-Mails lesen und Videos anschauen sowie eine Vielzahl von Anwendungen nutzen möchten.
Dank 3G- und WiFi-Konnektivität, Telefonfunktion, einem Standard SIM-Kartenslot und integriertem Bluetooth vereint das ViewPad 7 Instant-Messaging, Text/MMS-Messaging, VoIP und herkömmliche Telefongespräche in einem Gerät.

Das Viewpad 7 überzeugt durch eine einfach zu bedienende Oberfläche. Mittels G-Sensor wird die Darstellung bei der Drehung des Produkts automatisch angepasst. Über den Google Android App Store stehen optional mehr als 100.000 Applikationen zum Download bereit.

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören ein microSD-Slot für Speicherkarten mit einer Kapazität bis 32 GB, Wi-Fi und 3G/UMTS-Funktionalität für Web-Browsing sowie ein USB-Anschluss. Des Weiteren stehen Assisted GPS (für eine schnellere Positionsbestimmung), ein Office-Dokumente-Reader sowie eine Handschriftenerkennung zur Verfügung.
Preis und Verfügbarkeit Das ViewSonic ViewPad 7 ist vorrausichtlich ab Oktober für unter 399,- EUR verfügbar.
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						<item>
				<title><![CDATA[Test: Apple iPhone 4 Bumper]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~3/Tt3o3XE9xuU/</link>
				<comments>http://apfelwahn.de/hannes/blog/2010/08/test-apple-iphone-4-bumper/#comments</comments>
				<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:59:13 +0000</pubDate>
				<dc:creator>hannes</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Auch, wenn Apple den Bumper mittlerweile kostenlos anbietet, lohnt es sich, ihn für Vergleichszwecke genauer unter die Lupe zu nehmen. Bietet der Bumper tatsächlich ausreichend Schutz und eignet er sich im Alltagseinsatz? Wir haben die Qualität geprüft und zeigen, ob es sich lohnt, einen Bumper zu kaufen.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/1.jpg" />
<!--more-->

Verpackt ist er wie gewohnt schlicht. Eingehüllt in Hartplastik, das rückseitig durch Karton geschlossen wird und somit leicht herauszunehmen bleibt nur wenig Abfall, was Umweltfreunde freuen wird. Um den Bumper auf das iPhone zu bringen reicht es, ihn an einer Ecke anzupassen und dann der Reihe nach alle Ecken reinzudrücken. Beim ersten Mal dauert das etwas länger, später geht‘s dann innerhalb weniger Sekunden. Auch rutschte im Test anfangs das Silikon des öfteren unter die Kante des iPhones, was Schutz und Optik vermindert. Dieses Problem gab sich jedoch mit der Zeit.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/2.jpg" />

Die Verarbeitung ist wie von Apple gewohnt gut. Bei genauem Hinsehen wirken die zusammengeklebten Ecken des Hartplastiks etwas billig, ansonsten hat Apple die „günstigen“ Materialien aber so gut verarbeitet, wie sie es zulassen. Das Design ist unserer Meinung nach wirklich gelungen, da es so wenig des iPhones wie nötig verdeckt und den Blick auf die schöne Vorder- und Rückseite freigibt. Das Antennenproblem wird damit - wie mit jeder Hülle - behoben. Im Test hatten wir allerdings das Gefühl, der Bumper würde die Leistung der Antenne um 10 bis 20 Prozent beeinträchtigen. Diese Angabe jedoch aufgrund fehlender Messwerte ohne Gewähr.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/3.jpg" />

Es mehrten sich Gerüchte, nach denen Apples Bumper den Stahlrahmen oder zumindest das Plastik, welches Glas und Stahl miteinander verbindet, bei häufigerem Entfernen und wieder anbringen zerkratzen soll. In unserem Test konnten wir dies auch bei gröberem Vorgehen, welches wir zehn Minuten lang wiederholten, nicht nachstellen. 

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/4.jpg" />

Der Bumper bietet zusammen mit zwei Schutzfolien einen Rundumschutz für‘s iPhone. Auf Stoßfestigkeit konnten wir ihn mangels eines Dummies nicht testen, einen unabsichtlichen Sturz konnte das iPhone im Bumper jedoch problemlos überstehen. Glaubt man diversen Berichten im Web rettet die Schutzhülle das iPhone so lange vor Displaybrüchen, solange es auf der Kante landet. Einen harten Sturz auf eine der Glasscheiben soll allerdings weiterhin zum verfrühten Ableben des teuren Smartphones führen.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/5.jpg" />

Durch seine Dicke berührt das Glas des iPhones die Tischplatte nicht mehr, wenn es hingelegt wird - besonders für jene von Vorteil, die sich gegen Schutzfolien sträuben. Doch auch allen Anhängern altertümlicher Folien kommt die Bauform des Bumpers zugute: Die Ränder der Folie sind nicht mehr sichtbar. Hört sich erst nach nichts wichtigem an, aber selbst ich, obwohl ich weiß, dass meine Rückseite durch eine Folie geschützt wird, kann das jetzt rein optisch nicht mehr mit Sicherheit behaupten.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/6.jpg" />

Freigelassen wurden der Dock-Connector, der Lautsprecher, beide Mikrofone, der Klinkenstecker und der Stummschalter. Letzterer ist allerdings wesentlich einfacher zu erreichen als es die Bilder glauben machen wollen. Der 3,5mm Audioanschluss ist breit genug, um Apples eigene Kopfhörer oder andere, sehr schlanke Stecker zu verwenden, für den Großteil von Ohrhörern von Drittanbietern wird man allerdings entweder auf den Bumper verzichten oder einen obligatorischen Adapter (auch von Apple angeboten) kaufen müssen.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/7.jpg" />

Die Lautstärkeknöpfe und der Lock-Schalter bestehen tatsächlich aus Metall und besitzen einen schönen Druckpunkt. Insgesamt sind sie schwerer zu verwenden als die Originalknöpfe des iPhones, behindern die Nutzung allerdings nicht. Die Silikon-Gummi-Mischung, auf der das iPhone fortan aufliegt, ist leider nicht sehr stabil und ließ sich im Test ohne größere Probleme abreiben, Kratzer entstehen darin ohne eigenes Zutun. In der schwarzen Version fallen zumindest die kleineren Kratzer nicht auf, bei helleren Farben haben wir Bedenken. 

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/8.jpg" />

Wie lange ein Bumper halten wird, lässt sich aktuell noch nicht sagen. Wir werden den Test aktualisieren wenn sich die Gebrauchsspuren mehren. Bleibt der Preis zu besprechen. Mit dem Bumper erhält man ein schickes, gut verarbeitetes Case, das jedoch aufgrund seiner Materialien und Bauform eher für 15 als für 30 Euro den Besitzer wechseln sollte. Aufgrund des diesmal wirklich übertriebenen Preises kann ich niemandem empfehlen, die Hülle zu kaufen, der sich nicht absolut im Klaren ist, wofür er sein Geld hier ausgibt. Alle, die noch nicht am iPhone 4 Case Programm teilgenommen haben, können aber beruhigt zu Apples Bumper greifen.

<img src="http://www.apfelwahn.de/wp-content/uploads/2008/04/apfelwahn_note2.jpg" alt="" />

<h3>Fazit</h3>

Apple liefert mit dem Bumper eine schicke, praktische Schutzhülle, dessen Design kaum zu übertreffen ist. Die gewählten Materialien wirken in Anbetracht des Preises allerdings etwas zu billig, woran auch die ausgezeichnete Verarbeitung nichts mehr ändern kann. Ich empfehle, den Bumper beim iPhone 4 Case Programm zusammen mit zwei Schutzfolien zu bestellen, für 30 Euro gibt es für diese Schutzhülle aber beim besten Willen keine Kaufempfehlung mehr. Eine knappe Apfelwahn Testnote 2 für gute Qualität zu einem beinahe unverschämten Preis.

Preis: ca. 30 Euro
<a href="http://store.apple.com/de/product/MC597ZM/A?mco=MTY3ODQ5OTY">Produktwebseite</a>
<a href="http://apfelwahn.de/hannes/tests/">Testverfahren: 1.01</a>

Für weitere Fragen bzw. hochauflösendes Bildmaterial könnt ihr mich wie immer mit der unter <a href="http://apfelwahn.de/hannes/kontakt/">Kontakt</a> angegebenen E-Mail-Adresse erreichen.

<h4><a href="http://apfelwahn.de/members/hannes/">Hannes</a></h4>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Auch, wenn Apple den Bumper mittlerweile kostenlos anbietet, lohnt es sich, ihn für Vergleichszwecke genauer unter die Lupe zu nehmen. Bietet der Bumper tatsächlich ausreichend Schutz und eignet er sich im Alltagseinsatz? Wir haben die Qualität geprüft und zeigen, ob es sich lohnt, einen Bumper zu kaufen.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/1.jpg" />
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Verpackt ist er wie gewohnt schlicht. Eingehüllt in Hartplastik, das rückseitig durch Karton geschlossen wird und somit leicht herauszunehmen bleibt nur wenig Abfall, was Umweltfreunde freuen wird. Um den Bumper auf das iPhone zu bringen reicht es, ihn an einer Ecke anzupassen und dann der Reihe nach alle Ecken reinzudrücken. Beim ersten Mal dauert das etwas länger, später geht‘s dann innerhalb weniger Sekunden. Auch rutschte im Test anfangs das Silikon des öfteren unter die Kante des iPhones, was Schutz und Optik vermindert. Dieses Problem gab sich jedoch mit der Zeit.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/2.jpg" />

Die Verarbeitung ist wie von Apple gewohnt gut. Bei genauem Hinsehen wirken die zusammengeklebten Ecken des Hartplastiks etwas billig, ansonsten hat Apple die „günstigen“ Materialien aber so gut verarbeitet, wie sie es zulassen. Das Design ist unserer Meinung nach wirklich gelungen, da es so wenig des iPhones wie nötig verdeckt und den Blick auf die schöne Vorder- und Rückseite freigibt. Das Antennenproblem wird damit - wie mit jeder Hülle - behoben. Im Test hatten wir allerdings das Gefühl, der Bumper würde die Leistung der Antenne um 10 bis 20 Prozent beeinträchtigen. Diese Angabe jedoch aufgrund fehlender Messwerte ohne Gewähr.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/3.jpg" />

Es mehrten sich Gerüchte, nach denen Apples Bumper den Stahlrahmen oder zumindest das Plastik, welches Glas und Stahl miteinander verbindet, bei häufigerem Entfernen und wieder anbringen zerkratzen soll. In unserem Test konnten wir dies auch bei gröberem Vorgehen, welches wir zehn Minuten lang wiederholten, nicht nachstellen. 

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/4.jpg" />

Der Bumper bietet zusammen mit zwei Schutzfolien einen Rundumschutz für‘s iPhone. Auf Stoßfestigkeit konnten wir ihn mangels eines Dummies nicht testen, einen unabsichtlichen Sturz konnte das iPhone im Bumper jedoch problemlos überstehen. Glaubt man diversen Berichten im Web rettet die Schutzhülle das iPhone so lange vor Displaybrüchen, solange es auf der Kante landet. Einen harten Sturz auf eine der Glasscheiben soll allerdings weiterhin zum verfrühten Ableben des teuren Smartphones führen.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/5.jpg" />

Durch seine Dicke berührt das Glas des iPhones die Tischplatte nicht mehr, wenn es hingelegt wird - besonders für jene von Vorteil, die sich gegen Schutzfolien sträuben. Doch auch allen Anhängern altertümlicher Folien kommt die Bauform des Bumpers zugute: Die Ränder der Folie sind nicht mehr sichtbar. Hört sich erst nach nichts wichtigem an, aber selbst ich, obwohl ich weiß, dass meine Rückseite durch eine Folie geschützt wird, kann das jetzt rein optisch nicht mehr mit Sicherheit behaupten.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/6.jpg" />

Freigelassen wurden der Dock-Connector, der Lautsprecher, beide Mikrofone, der Klinkenstecker und der Stummschalter. Letzterer ist allerdings wesentlich einfacher zu erreichen als es die Bilder glauben machen wollen. Der 3,5mm Audioanschluss ist breit genug, um Apples eigene Kopfhörer oder andere, sehr schlanke Stecker zu verwenden, für den Großteil von Ohrhörern von Drittanbietern wird man allerdings entweder auf den Bumper verzichten oder einen obligatorischen Adapter (auch von Apple angeboten) kaufen müssen.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/7.jpg" />

Die Lautstärkeknöpfe und der Lock-Schalter bestehen tatsächlich aus Metall und besitzen einen schönen Druckpunkt. Insgesamt sind sie schwerer zu verwenden als die Originalknöpfe des iPhones, behindern die Nutzung allerdings nicht. Die Silikon-Gummi-Mischung, auf der das iPhone fortan aufliegt, ist leider nicht sehr stabil und ließ sich im Test ohne größere Probleme abreiben, Kratzer entstehen darin ohne eigenes Zutun. In der schwarzen Version fallen zumindest die kleineren Kratzer nicht auf, bei helleren Farben haben wir Bedenken. 

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/8.jpg" />

Wie lange ein Bumper halten wird, lässt sich aktuell noch nicht sagen. Wir werden den Test aktualisieren wenn sich die Gebrauchsspuren mehren. Bleibt der Preis zu besprechen. Mit dem Bumper erhält man ein schickes, gut verarbeitetes Case, das jedoch aufgrund seiner Materialien und Bauform eher für 15 als für 30 Euro den Besitzer wechseln sollte. Aufgrund des diesmal wirklich übertriebenen Preises kann ich niemandem empfehlen, die Hülle zu kaufen, der sich nicht absolut im Klaren ist, wofür er sein Geld hier ausgibt. Alle, die noch nicht am iPhone 4 Case Programm teilgenommen haben, können aber beruhigt zu Apples Bumper greifen.

<img src="http://www.apfelwahn.de/wp-content/uploads/2008/04/apfelwahn_note2.jpg" alt="" />

<h3>Fazit</h3>

Apple liefert mit dem Bumper eine schicke, praktische Schutzhülle, dessen Design kaum zu übertreffen ist. Die gewählten Materialien wirken in Anbetracht des Preises allerdings etwas zu billig, woran auch die ausgezeichnete Verarbeitung nichts mehr ändern kann. Ich empfehle, den Bumper beim iPhone 4 Case Programm zusammen mit zwei Schutzfolien zu bestellen, für 30 Euro gibt es für diese Schutzhülle aber beim besten Willen keine Kaufempfehlung mehr. Eine knappe Apfelwahn Testnote 2 für gute Qualität zu einem beinahe unverschämten Preis.

Preis: ca. 30 Euro
<a href="http://store.apple.com/de/product/MC597ZM/A?mco=MTY3ODQ5OTY">Produktwebseite</a>
<a href="http://apfelwahn.de/hannes/tests/">Testverfahren: 1.01</a>

Für weitere Fragen bzw. hochauflösendes Bildmaterial könnt ihr mich wie immer mit der unter <a href="http://apfelwahn.de/hannes/kontakt/">Kontakt</a> angegebenen E-Mail-Adresse erreichen.

<h4><a href="http://apfelwahn.de/members/hannes/">Hannes</a></h4><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/Tt3o3XE9xuU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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						<item>
				<title><![CDATA[Novation startet Live-Beats-Serie Europatour]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~3/E9GLpVyxWU8/</link>
				<comments>http://apfelwahn.de/music/blog/2010/08/novation-startet-live-beats-serie-europatour/#comments</comments>
				<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 17:19:50 +0000</pubDate>
				<dc:creator>admin</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Nach einigen Veranstaltungen in den USA zu Beginn diesen Jahres und einem Stopp bei der „Midsummer Music Conference“ in Portugal kommt die „Live Beats“-Tour von Novation und Ableton für 14 Veranstaltungen in 8 Ländern im September nach Europa zurück.

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Live_beats_logo.jpg" alt="" />

Die Ableton &amp; Novation Workshops bieten die Möglichkeit, sich von Thavius Beck die Nutzung von Ableton Live und Novation-Hardware zeigen und erklären zu lassen.

Die Teilnehmer haben die Chance, bei jeder Veranstaltung jeweils ein Novation Launchpad und Ableton Live 8 zu gewinnen. Thavius wird auch die Möglichkeiten von Automap demonstrieren. Die Automap-Control-Software liegt allen Novation-Controllern bei und ermöglicht den sofortigen Zugriff auf alle groﬂen DAWs, Plug-in-Instrumente und Effekte.

Thavius Beck und der deutschsprachige Ableton- &amp; Novation-Vorführer stehen Rede und Antwort und verraten Tipps und Tricks, um alles aus der jeweiligen Soft- und Hardware herauszuholen. In Deutschland gibt es insgesamt vier Termine.

<strong>Termine LIVE BEATS</strong>
<ul>
	<li> Montag, 13. September 2010 18:30 Just Studio Kulturbrauerei, Berlin</li>
	<li>Dienstag, 14. September 2010 19:15 Just Music, Hamburg</li>
	<li>Mittwoch, 15. September 2010 19:00 Music Store @ Hard Rock Cafe, Köln</li>
	<li>Samstag, 18. September 2010 16:00 Just Music, München</li>
</ul>
Weitere Infos unter <a href="http://www.novationmusic.de" target="_blank">www.novationmusic.de</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Nach einigen Veranstaltungen in den USA zu Beginn diesen Jahres und einem Stopp bei der „Midsummer Music Conference“ in Portugal kommt die „Live Beats“-Tour von Novation und Ableton für 14 Veranstaltungen in 8 Ländern im September nach Europa zurück.

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Die Ableton &amp; Novation Workshops bieten die Möglichkeit, sich von Thavius Beck die Nutzung von Ableton Live und Novation-Hardware zeigen und erklären zu lassen.

Die Teilnehmer haben die Chance, bei jeder Veranstaltung jeweils ein Novation Launchpad und Ableton Live 8 zu gewinnen. Thavius wird auch die Möglichkeiten von Automap demonstrieren. Die Automap-Control-Software liegt allen Novation-Controllern bei und ermöglicht den sofortigen Zugriff auf alle groﬂen DAWs, Plug-in-Instrumente und Effekte.

Thavius Beck und der deutschsprachige Ableton- &amp; Novation-Vorführer stehen Rede und Antwort und verraten Tipps und Tricks, um alles aus der jeweiligen Soft- und Hardware herauszuholen. In Deutschland gibt es insgesamt vier Termine.

<strong>Termine LIVE BEATS</strong>
<ul>
	<li> Montag, 13. September 2010 18:30 Just Studio Kulturbrauerei, Berlin</li>
	<li>Dienstag, 14. September 2010 19:15 Just Music, Hamburg</li>
	<li>Mittwoch, 15. September 2010 19:00 Music Store @ Hard Rock Cafe, Köln</li>
	<li>Samstag, 18. September 2010 16:00 Just Music, München</li>
</ul>
Weitere Infos unter <a href="http://www.novationmusic.de" target="_blank">www.novationmusic.de</a><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/E9GLpVyxWU8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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						<item>
				<title><![CDATA[Test: Artwizz ScratchStopper Back]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~3/iaemP4xERQE/</link>
				<comments>http://apfelwahn.de/hannes/blog/2010/08/test-artwizz-scratchstopper-back/#comments</comments>
				<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 04:02:28 +0000</pubDate>
				<dc:creator>hannes</dc:creator>
				<guid isPermaLink="false">http://apfelwahn.de/hannes/blog/2010/08/test-artwizz-scratchstopper-back/</guid>
                <description><![CDATA[Der ScratchStopper Back ist das Äquivalent des ScratchStoppers für die Rückseite des iPhone 4. Nur in glossy erhältlich soll die kleine Folie das iPhone vor Kratzern aller Art beschützen. Zusammen mit einer herkömmlichen Displayschutzfolie und einem Bumper oder einer ähnlichen Schutzhülle ist so ein Rundumschutz für sein iPhone geboten. In unserem Test wird sich zeigen, wie sich die Folie in der Praxis schlägt.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/DSC01946.jpg" />
<!--more-->

Das Anbringen funktioniert wie man es erwartet: Rückseite reinigen, erste Trägerfolie abziehen, Folie an Rändern und Kameraloch anpassen und andrücken, anschließend zweite Trägerfolie entfernen. Die Passgenauigkeit ist wirklich perfekt: Etwa ein drittel Millimeter auf jeder Seite wurde von Artwizz als Toleranz zum Anbringen abgeschnitten, das Kameraloch ist ebenfalls zum einfacheren Anbringen geringfügig größer als nötig. 

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/DSC01465.jpg" />

Insgesamt fällt dieses Exemplar etwas größer als das Äquivalent für die Vorderseite aus, wodurch die Folie bei genauem Auftragen wirklich nicht zu erkennen ist. Wir wollten es genau wissen und machten den Test: Von drei zufällig ausgewählte befragten Testpersonen hat jeder selbst bei genauerer Betrachtung behauptet, auf der Rückseite würde sich keine Schutzfolie befinden. 

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/DSC01951.jpg" />

Leider ist die Folie in keiner Form beschichtet, wodurch Fingerabdrücke ihr großes Comeback erleben. Da die Originalrückseite eine oleophobische Beschichtung besitzt, sollten sich Kunden, welche gegen Fingerabdrücke allergisch sind, den Kauf genau überlegen, da mit ScratchStopper wesentlich mehr Fingerabdrücke zu sehen sind als ohne. 

Durch die Passgenauigkeit ist es relativ unwahrscheinlich, die Folie durch ein Hängenbleiben mit einem Fingernagel aus Versehen zu entfernen. Will man sie allerdings abnehmen, reicht dazu ein Fingernagel, um die Schutzschicht innerhalb weniger Sekunden rückstandslos zu entfernen. 

<img src="http://www.apfelwahn.de/wp-content/uploads/2007/07/redaktionostipp_apfelwahn.jpg" alt="" />

<h3>Fazit</h3>

Leicht anzubringen, praktisch unsichtbar, rückstandslos zu entfernen und mit einem guten Schutz gegen Kratzer bietet der Artwizz ScratchStopper Back alles, das man sich von einer Schutzfolie nur wünschen kann. Einzig eine Beschichtung gegen Fingerabdrücke wäre noch schöner gewesen, dürfte in der Herstellung allerdings Probleme bereitet haben, da die Folie dann wohl kaum so unsichtbar hätte sein können. Zusammen mit einem der günstigsten Preise am Markt - 9,99 Euro für 2 Stück - gibt‘s auch für diesen ScratchStopper unseren begehrten Apfelwahn Redaktionstipp. Gute Arbeit, Artwizz!

Preis: 9,99 Euro (2 Stück, zzgl. Versand)
<a href="http://www.artwizz.de/product_info.php?info=p274_ScratchStopper-Back.html&artID=305">Produktwebseite</a>
<a href="http://apfelwahn.de/hannes/tests/">Testverfahren: Version 1.01</a>

Für weitere Fragen bzw. hochauflösendes Bildmaterial könnt ihr mich wie immer mit der unter <a href="http://apfelwahn.de/hannes/kontakt/">Kontakt</a> angegebenen E-Mail-Adresse erreichen.

<h4><a href="http://apfelwahn.de/members/hannes/">Hannes</a></h4>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Der ScratchStopper Back ist das Äquivalent des ScratchStoppers für die Rückseite des iPhone 4. Nur in glossy erhältlich soll die kleine Folie das iPhone vor Kratzern aller Art beschützen. Zusammen mit einer herkömmlichen Displayschutzfolie und einem Bumper oder einer ähnlichen Schutzhülle ist so ein Rundumschutz für sein iPhone geboten. In unserem Test wird sich zeigen, wie sich die Folie in der Praxis schlägt.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/DSC01946.jpg" />
<!--more-->

Das Anbringen funktioniert wie man es erwartet: Rückseite reinigen, erste Trägerfolie abziehen, Folie an Rändern und Kameraloch anpassen und andrücken, anschließend zweite Trägerfolie entfernen. Die Passgenauigkeit ist wirklich perfekt: Etwa ein drittel Millimeter auf jeder Seite wurde von Artwizz als Toleranz zum Anbringen abgeschnitten, das Kameraloch ist ebenfalls zum einfacheren Anbringen geringfügig größer als nötig. 

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/DSC01465.jpg" />

Insgesamt fällt dieses Exemplar etwas größer als das Äquivalent für die Vorderseite aus, wodurch die Folie bei genauem Auftragen wirklich nicht zu erkennen ist. Wir wollten es genau wissen und machten den Test: Von drei zufällig ausgewählte befragten Testpersonen hat jeder selbst bei genauerer Betrachtung behauptet, auf der Rückseite würde sich keine Schutzfolie befinden. 

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/DSC01951.jpg" />

Leider ist die Folie in keiner Form beschichtet, wodurch Fingerabdrücke ihr großes Comeback erleben. Da die Originalrückseite eine oleophobische Beschichtung besitzt, sollten sich Kunden, welche gegen Fingerabdrücke allergisch sind, den Kauf genau überlegen, da mit ScratchStopper wesentlich mehr Fingerabdrücke zu sehen sind als ohne. 

Durch die Passgenauigkeit ist es relativ unwahrscheinlich, die Folie durch ein Hängenbleiben mit einem Fingernagel aus Versehen zu entfernen. Will man sie allerdings abnehmen, reicht dazu ein Fingernagel, um die Schutzschicht innerhalb weniger Sekunden rückstandslos zu entfernen. 

<img src="http://www.apfelwahn.de/wp-content/uploads/2007/07/redaktionostipp_apfelwahn.jpg" alt="" />

<h3>Fazit</h3>

Leicht anzubringen, praktisch unsichtbar, rückstandslos zu entfernen und mit einem guten Schutz gegen Kratzer bietet der Artwizz ScratchStopper Back alles, das man sich von einer Schutzfolie nur wünschen kann. Einzig eine Beschichtung gegen Fingerabdrücke wäre noch schöner gewesen, dürfte in der Herstellung allerdings Probleme bereitet haben, da die Folie dann wohl kaum so unsichtbar hätte sein können. Zusammen mit einem der günstigsten Preise am Markt - 9,99 Euro für 2 Stück - gibt‘s auch für diesen ScratchStopper unseren begehrten Apfelwahn Redaktionstipp. Gute Arbeit, Artwizz!

Preis: 9,99 Euro (2 Stück, zzgl. Versand)
<a href="http://www.artwizz.de/product_info.php?info=p274_ScratchStopper-Back.html&artID=305">Produktwebseite</a>
<a href="http://apfelwahn.de/hannes/tests/">Testverfahren: Version 1.01</a>

Für weitere Fragen bzw. hochauflösendes Bildmaterial könnt ihr mich wie immer mit der unter <a href="http://apfelwahn.de/hannes/kontakt/">Kontakt</a> angegebenen E-Mail-Adresse erreichen.

<h4><a href="http://apfelwahn.de/members/hannes/">Hannes</a></h4><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/iaemP4xERQE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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						<item>
				<title><![CDATA[Blättern Sie bitte jetzt?]]></title>
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				<comments>http://apfelwahn.de/joern/blog/2010/08/blattern-sie-bitte-jetzt/#comments</comments>
				<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 15:20:59 +0000</pubDate>
				<dc:creator>joern</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Auf besonderen Wunsch könnte man nun von der Apfelwahn-Startseite direkt in die Vergangenheit blättern. Thomas hat das Feature gerade umgesetzt, aber bevor wir das jetzt scharf schalten, hätten wir da noch eine Frage ...

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/joern/files/2010/08/blaettern.jpg" alt="" />

<ul>
	<li>Möchtet ihr wirklich durch alle Beiträge blättern (also auch die der Themenseiten, die ja eine eigene Blätterfunktion haben), oder</li>
	<li>Möchtet ihr nur durch die Apfelwahn-Blogs, also ohne die Beiträge aus Music, News und Photo blättern können?</li>
</ul>
Sobald wir eine eindeutige Tendenz ausmachen können, schalten wir das Feature in der gewünschten Form frei.

Wie es aussieht, wenn man nur durch die Userblogs blättern kann, <a href="http://apfelwahn.de/blog/">könnt ihr hier sehen</a>.

Jörn]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Auf besonderen Wunsch könnte man nun von der Apfelwahn-Startseite direkt in die Vergangenheit blättern. Thomas hat das Feature gerade umgesetzt, aber bevor wir das jetzt scharf schalten, hätten wir da noch eine Frage ...

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/joern/files/2010/08/blaettern.jpg" alt="" />

<ul>
	<li>Möchtet ihr wirklich durch alle Beiträge blättern (also auch die der Themenseiten, die ja eine eigene Blätterfunktion haben), oder</li>
	<li>Möchtet ihr nur durch die Apfelwahn-Blogs, also ohne die Beiträge aus Music, News und Photo blättern können?</li>
</ul>
Sobald wir eine eindeutige Tendenz ausmachen können, schalten wir das Feature in der gewünschten Form frei.

Wie es aussieht, wenn man nur durch die Userblogs blättern kann, <a href="http://apfelwahn.de/blog/">könnt ihr hier sehen</a>.

Jörn<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/pWkLMRcyDLI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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						<item>
				<title><![CDATA[Geplant: 3. Apfelwahn Fototreffen]]></title>
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				<comments>http://apfelwahn.de/joern/blog/2010/08/geplant-3-apfelwahn-fototreffen/#comments</comments>
				<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 07:23:38 +0000</pubDate>
				<dc:creator>joern</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Ein neues Apfelwahn-Fototreffen steht an. Thema: Bewegung. Wir wollen uns am 11. September abends in Hamburg treffen und Bewegungen fotografisch festhalten. Da sich in einer Stadt wie Hamburg recht viel bewegt, sollten wir genug Motive finden, die sich auf die eine oder andere Art interessant einfangen lassen.

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/joern/files/2010/08/8281294.jpg" alt="" />

Den habe ich gestern mit meiner E-P1 "eingefangen" - aber er hat sich auch nicht bewegt ... ;-)

Die Teilnahme ist wie immer kostenlos und eigenverantwortlich. Traditionell hat es sich bisher nach jedem Treffen ergeben, dass wir hinterher noch irgendwo eingekehrt sind und zusammen etwas gegessen haben.

<strong>Was braucht man? </strong>
<ul>
	<li>Eine Kamera</li>
	<li>Ein Stativ um auch lange Belichtungszeiten ohne Verwacklung realisieren zu können</li>
	<li>Gute Ideen</li>
	<li>Gute Laune und</li>
	<li>Lust mit zum Teil unbekannten Leuten loszuziehen.</li>
</ul>
Der 11. September steht noch nicht fest. Dieses Posting ist ein Test, ob genug Rückmeldungen eingehen. Falls nicht, würden wir einen anderen Tag anvisieren.

Hier kann man sich über die vorigen Apfelwahn Fototreffen informieren
<ol>
	<li><a href="http://apfelwahn.de/joern/blog/2009/09/apfelwahn-fototreffen/">Fototreffen Hamburg Blankenese</a></li>
	<li><a href="http://apfelwahn.de/joern/blog/2009/10/2-apfelwahn-fototreffen-hamburg/">Fototreffen Hamburger Freihafen</a></li>
</ol>

Wer Lust und Zeit hat - und mitmachen möchte, schreibt mir eine Mail. Dann sehen wir ja, ob der Termin bei ausreichend vielen Leuten passt. Aktuell sind wir zu dritt, da können sich also gern noch ein paar Leute anschließen.

Jörn]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Ein neues Apfelwahn-Fototreffen steht an. Thema: Bewegung. Wir wollen uns am 11. September abends in Hamburg treffen und Bewegungen fotografisch festhalten. Da sich in einer Stadt wie Hamburg recht viel bewegt, sollten wir genug Motive finden, die sich auf die eine oder andere Art interessant einfangen lassen.

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<img src="http://apfelwahn.de/joern/files/2010/08/8281294.jpg" alt="" />

Den habe ich gestern mit meiner E-P1 "eingefangen" - aber er hat sich auch nicht bewegt ... ;-)

Die Teilnahme ist wie immer kostenlos und eigenverantwortlich. Traditionell hat es sich bisher nach jedem Treffen ergeben, dass wir hinterher noch irgendwo eingekehrt sind und zusammen etwas gegessen haben.

<strong>Was braucht man? </strong>
<ul>
	<li>Eine Kamera</li>
	<li>Ein Stativ um auch lange Belichtungszeiten ohne Verwacklung realisieren zu können</li>
	<li>Gute Ideen</li>
	<li>Gute Laune und</li>
	<li>Lust mit zum Teil unbekannten Leuten loszuziehen.</li>
</ul>
Der 11. September steht noch nicht fest. Dieses Posting ist ein Test, ob genug Rückmeldungen eingehen. Falls nicht, würden wir einen anderen Tag anvisieren.

Hier kann man sich über die vorigen Apfelwahn Fototreffen informieren
<ol>
	<li><a href="http://apfelwahn.de/joern/blog/2009/09/apfelwahn-fototreffen/">Fototreffen Hamburg Blankenese</a></li>
	<li><a href="http://apfelwahn.de/joern/blog/2009/10/2-apfelwahn-fototreffen-hamburg/">Fototreffen Hamburger Freihafen</a></li>
</ol>

Wer Lust und Zeit hat - und mitmachen möchte, schreibt mir eine Mail. Dann sehen wir ja, ob der Termin bei ausreichend vielen Leuten passt. Aktuell sind wir zu dritt, da können sich also gern noch ein paar Leute anschließen.

Jörn<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/cOU4YUcYPq4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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						<item>
				<title><![CDATA[Ausstellung: Fotografie trifft Malerei]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~3/vOdWdA-5luU/</link>
				<comments>http://apfelwahn.de/news/blog/2010/08/ausstellung-fotografie-trifft-malerei/#comments</comments>
				<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 16:23:48 +0000</pubDate>
				<dc:creator>joern</dc:creator>
				<guid isPermaLink="false">http://apfelwahn.de/news/blog/2010/08/ausstellung-fotografie-trifft-malerei/</guid>
                <description><![CDATA[Bilder, die scheinbar die Wirklichkeit spiegeln, da sie dem Anschein nach fotografisch entstanden, sind in der nächsten Ausstellung in der Volksbank zu sehen. Doch schnell kommen dem Betrachter dieser Arbeiten Zweifel, denn das, was da so wirklichkeitsgetreu zu sehen ist, sieht recht bald geradezu künstlich aus, wie nicht von dieser Welt.

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/news/files/2010/08/ausstellung_osler.jpg" alt="" />

Die hier zu sehenden „Wirklichkeiten“ gibt es offensichtlich gar nicht, aber sehr wohl sind es an der Wirklichkeit entwickelte Impressionen, die Dieter Osler mit der Lochkamera hat entstehen lassen.
Hauptdarstellerin in fast sämtlichen Bildern ist die Sonne. Immer mehr als fünfzehn Minuten ist sie durch ein winziges Loch in die riesige Kamera gedrungen, um den 50x60 cm großen Film zu belichten, und sie ist nun die bildbeherrschende Kraft jeder Fotoarbeit.

Lochkameraarbeiten im Ultragroßformat 50x60 cm, die analog entstehen, sind das Markenzeichen von Dieter Osler. Mit Riesenkameras hat er in vielen Städten der Republik, in Polen, England und sogar in Afrika gearbeitet, und überall sind Bilder entstanden, die sich trotz der urfotografischen Aufnahmetechnik von der Wirklichkeit dieser Welt wahrlich endlos weit entfernt haben.

Nicht zuletzt die traumhafte Sonnenstrahlung hat Ruth Dieterich inspiriert, die mit der Lochkamera gewonnenen SW-Bilder „mit dem Pinsel“ mit Acryl auf Leinwand in surreale Farbkompositionen umzusetzen.

Der „RETTUNGSRING“, eine der herausragenden Arbeiten der Ausstellung, mit der Rickmer Rickmers und ihrem Rettungsring im Hamburger Hafen, hatte es Ruth Dieterich besonders angetan: inspiriert durch den Sonnenstrahlenkranz, der den Rettungsring wie zufällig blendend hell einschließt, zwang sie geradezu, dieses Phänomen farblich noch zu überhöhen.

Neutrale schwarzweiße Stadtlandschaften lässt Dieterich (mitunter sogar) mit politischem Hintergrund in den Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold erscheinen, und dies neben dem vergoldeten Kanzleramt, Berlin, ebenso  wie neben der Max-Bill-Plastik im Bankenviertel Frankfurts, wo sie die Macht und den Reichtum widerspiegeln. Alles erscheint versilbert und vergoldet, und immer wird im „Schwarz-Rot-Gold-Land“ in glühenden Farben der Himmel geradezu zum Brennen gebracht.

Im „Hauptbahnhof Hannover“, mittags um zwölf im größten Publikumsverkehr, entdeckt der Betrachter keinen einzigen Menschen: besonders traumhaft und völlig unwirklich wirken hier Dieterichs Farben und versetzen den Betrachter an einen imaginären Ort von geradezu südlichem Charme.

Mehr von diesen in Farbe umgesetzten surrealistischen Impressionen der Lochkamerafotografien erlebe man in der sehr umfangreichen, in dieser Form noch nie dagewesenen wahrlich sehenswerten Ausstellung im romantischen Bad Rehburg.

<strong>Eröffnung der Ausstellung</strong>
<ul>
	<li>Freitag, den 8. Oktober</li>
</ul>
<strong>Ort und Zeit</strong>
<ul>
	<li>Im Romantik Friedrich-Stolberg-Allee 4, 31547 Bad Rehburg</li>
	<li>19:00 Uhr</li>
</ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Bilder, die scheinbar die Wirklichkeit spiegeln, da sie dem Anschein nach fotografisch entstanden, sind in der nächsten Ausstellung in der Volksbank zu sehen. Doch schnell kommen dem Betrachter dieser Arbeiten Zweifel, denn das, was da so wirklichkeitsgetreu zu sehen ist, sieht recht bald geradezu künstlich aus, wie nicht von dieser Welt.

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<img src="http://apfelwahn.de/news/files/2010/08/ausstellung_osler.jpg" alt="" />

Die hier zu sehenden „Wirklichkeiten“ gibt es offensichtlich gar nicht, aber sehr wohl sind es an der Wirklichkeit entwickelte Impressionen, die Dieter Osler mit der Lochkamera hat entstehen lassen.
Hauptdarstellerin in fast sämtlichen Bildern ist die Sonne. Immer mehr als fünfzehn Minuten ist sie durch ein winziges Loch in die riesige Kamera gedrungen, um den 50x60 cm großen Film zu belichten, und sie ist nun die bildbeherrschende Kraft jeder Fotoarbeit.

Lochkameraarbeiten im Ultragroßformat 50x60 cm, die analog entstehen, sind das Markenzeichen von Dieter Osler. Mit Riesenkameras hat er in vielen Städten der Republik, in Polen, England und sogar in Afrika gearbeitet, und überall sind Bilder entstanden, die sich trotz der urfotografischen Aufnahmetechnik von der Wirklichkeit dieser Welt wahrlich endlos weit entfernt haben.

Nicht zuletzt die traumhafte Sonnenstrahlung hat Ruth Dieterich inspiriert, die mit der Lochkamera gewonnenen SW-Bilder „mit dem Pinsel“ mit Acryl auf Leinwand in surreale Farbkompositionen umzusetzen.

Der „RETTUNGSRING“, eine der herausragenden Arbeiten der Ausstellung, mit der Rickmer Rickmers und ihrem Rettungsring im Hamburger Hafen, hatte es Ruth Dieterich besonders angetan: inspiriert durch den Sonnenstrahlenkranz, der den Rettungsring wie zufällig blendend hell einschließt, zwang sie geradezu, dieses Phänomen farblich noch zu überhöhen.

Neutrale schwarzweiße Stadtlandschaften lässt Dieterich (mitunter sogar) mit politischem Hintergrund in den Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold erscheinen, und dies neben dem vergoldeten Kanzleramt, Berlin, ebenso  wie neben der Max-Bill-Plastik im Bankenviertel Frankfurts, wo sie die Macht und den Reichtum widerspiegeln. Alles erscheint versilbert und vergoldet, und immer wird im „Schwarz-Rot-Gold-Land“ in glühenden Farben der Himmel geradezu zum Brennen gebracht.

Im „Hauptbahnhof Hannover“, mittags um zwölf im größten Publikumsverkehr, entdeckt der Betrachter keinen einzigen Menschen: besonders traumhaft und völlig unwirklich wirken hier Dieterichs Farben und versetzen den Betrachter an einen imaginären Ort von geradezu südlichem Charme.

Mehr von diesen in Farbe umgesetzten surrealistischen Impressionen der Lochkamerafotografien erlebe man in der sehr umfangreichen, in dieser Form noch nie dagewesenen wahrlich sehenswerten Ausstellung im romantischen Bad Rehburg.

<strong>Eröffnung der Ausstellung</strong>
<ul>
	<li>Freitag, den 8. Oktober</li>
</ul>
<strong>Ort und Zeit</strong>
<ul>
	<li>Im Romantik Friedrich-Stolberg-Allee 4, 31547 Bad Rehburg</li>
	<li>19:00 Uhr</li>
</ul><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/vOdWdA-5luU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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						<item>
				<title><![CDATA[Test: Flux IRCAM Tools Verb]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~3/dlw8OXpAFDE/</link>
				<comments>http://apfelwahn.de/music/blog/2010/08/test-flux-ircam-tools-verb/#comments</comments>
				<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 10:26:31 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Holger</dc:creator>
				<guid isPermaLink="false">http://apfelwahn.de/music/blog/2010/08/test-flux-ircam-tools-verb/</guid>
                <description><![CDATA[Verb ist unser zweiter Testkandidat des neuen Ircam-Tools Bundles von Flux. Auch Verb ist separat erhältlich. Wie der Name schon deutlich macht, geht es bei diesem Plug-in um einen virtuellen Hall - oder besser gesagt: Raumsimulator. Anders als bei Trax, das sich der Soundtransformation von Vocals, Instrumenten und Musik auf sehr eigenständige Art und Weise widmet und einer dünn besiedelten Marktnische zuzurechnen ist, trifft Verb auf zahlreiche Mitbewerber in einem seit Jahrzehnten gewachsenen Segment. Hier kann ein Neuling nur gewinnen, wenn er Features bietet, die in puncto Qualität, Bedienung oder Preis-Leistungsverhältnis neue Maßstäbe setzen.

<!--more-->

Ohne die Leistung an dieser Stelle bereits beurteilen zu können, weisen die Anschaffungskosten von 699 Euro aus, dass bei Verb eher das professionell ambitionierte Lager angesprochen wird. Für die Erfüllung höchster technischer Ansprüche stehen die Eckdaten von Verb: bis zu 384kHz Sampling Rate, bis zu 64bit Fließkommaberechnung, Mehrkanalfähigkeit bis zu 8.0.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_1.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Ebenso wie bei Trax ist auch die Verb-Technologie das Ergebnis langjähriger Forschung des IRCAM Instituts, angeschlossen an das Centre Georges Pompidou in Paris, eine der ersten Adressen weltweit, wenn es um musikalische Grundlagenforschung geht. IRCAM ist die Abkürzung für Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique, übersetzt: Institut für akustisch-musikalische Forschung und Kommunikation.

<strong>Installation und Autorisierung</strong>

Auch für Verb gibt es eine Demo-Version, für die kein iLok (oder Flux-Dongle) nötig ist. Käufer des Produktes benötigen hingegen einen der beiden Dongles für die Autorisierung. Der Vorgang selbst läuft über wenige Schritte ohne unnötige Umständlichkeiten in gewohnter Flux-Manier: Account anlegen, Freischaltungscode wird ohne Wartezeit zum iLok-Konto geschickt.

<strong>Abschweifungen</strong>

Normalerweise gehe ich bei Schreiben eines Testberichtes die Architektur der Software Schritt für Schritt durch und informiere mich anhand der Bedienungsanleitung zu Besonderheiten (es ist kaum zu glauben, was man bei dieser unbeliebten Lektüre oft alles entdecken kann). Beim Flux-Verb hingegen spielte ich erst einmal mehr als zwei Stunden mit den Parametern herum. Obwohl diese eine gehobene Ausstattung darstellen, hört man wirklich immer durch die Veränderung des Sounds, was man gerade macht - unterstützt durch die sehr anschaulichen Displays. Hier gibt es keine Regler, an denen man dreht und sich fragt "Was ist denn nun eigentlich passiert" oder "wie muss ich diesen Parameter einstellen, damit es endlich gut oder wenigstens brauchbar klingt?" Man fühlt sich eher wie ein Architekt, der mit wenigen Handgriffen die Raumgröße und Form, die Materialbeschaffenheit modelliert. Man muss praktisch nie um den gewünschten Sound ringen, sondern entdeckt im Arbeitsfluß eher eine ineinandergreifende Reihe von Alternativen, sodass man mit dem Basteln für eine Weile gar nicht mehr aufhören möchte. Sie merken schon: Mein erster Eindruck weckte Begeisterung - und ich muss betonen, dass mir das bei Hallprogrammen in dieser Form noch nie passiert ist.

<strong>Kurzer Exkurs zum theoretischen Hintergrund</strong>

Bevor es mit dem Test losgeht, ein paar Worte zu trocknen Signalen, Echos und Hall: Jeder natürliche Hall setzt sich aus einzelnen Reflektionen, also Echos zusammen. Das Signal, welches von der Schallquelle aus direkt den Hörer erreicht, bezeichnet man als "dry", trocken, für das mit Refektionen gemischte Signal hat sich nur das englische "wet" durchsetzen können. ("Feucht" oder "nass" sagt bislang niemand. Ich finde, hier sollte ein Initiative zur Wiedereindeutschung der Fachsprache einsetzen).

Absolut trockene Samples können nur in einem schalltoten Raum aufgenommen werden, dessen Isolierung der Wände sämtliche Reflektionen auf ein unhörbares Niveau unterdrücken. Die meisten Samples sind nicht wirklich trocken, sondern transportieren bereits einen Raumanteil in sich.

Ist die Geige gezupft, das Trömmelchen geschlagen und das Signal erst einmal ausgelöst, spielt der Raum bei der Musik mit. Ohne ihn würde sich jedes Instrument vergleichsweise dünn und leblos anhören. Erste Reflektionen prallen an den Wänden (oder reklektierenden Objekten) ab und erreichen das Ohr des Hörers. Diese frühen Echos (Early Reflections oder ER) geben erste Auskunft über die Größe des Raumes und die relative Position des Instruments zum Hörer.

Durch die Streuung der reflektierenden Flächen des Raumes nimmt die Anzahl der Reflektionen in kurzer Zeit zu, während deren Lautstärke abnimmt. Ab einer Anzahl von mehr als 16 Echos pro Sekunde kann das menschliche Gehör die einzelnen Reflektionen nicht mehr getrennt wahrnehmen: Der Eindruck von Echos wird zu einem Eindruck von Räumlichkeit. Aber erst mit zunehmender Dichte der Echos (weit über 16 pro Sekunde hinaus) gewinnt man den Eindruck eines natürlichen, geschlossenen Raumes.

Die Dimensionen des Raumes sorgen für unterschiedliche Strukturen der Streuung, d. h. sie führen zu unterschiedlichen Mustern der Kumulation der Reflexionen (ein Tunnel klingt anders als ein Dom, unsymmetrische Räume wie eine Höhle anders als ein Betonwürfel).

Verb trägt Ungleichmäßigkeiten innerhalb der Reflektionshäufigkeit u. a. durch Cluster Rechnung, deren Verteilung über die Hallzeit hinweg durch Meta-Parameter verschoben werden kann. Die Färbung des Raumsignals gibt Auskunft über dessen Materialbeschaffenheit (Stein, Glas, Holz, Stoff). Glas zeichnet sich durch ein gänzlich anderes, höhenbetonteres Reflektionsspektrum aus als Stoff. Dies führt dazu, dass mit fortschreitender Dauer des Halls bei einem Raum, dessen Wände mit Vorhängen versehen sind, die Reflektion der Höhen wesentlich schneller abnimmt als die der Mitten. Der Hall klingt insgesamt dumpfer aber auch wärmer.

Durch leichte Luftbewegungen, die sich durch unterschiedliche Temperaturzonen innerhalb des Raumes ergeben, gewinnt der Hall zudem ein subtiles Eigenleben, dass einen nicht zu unterschätzenden Teil des Höreindrucks ausmacht. So klingen Hallräume, die nach dem Impulse-Response-Verfahren generiert wurden oft ein wenig statisch, dokumentarisch, unterkühlt. Hintergrund ist, dass hier die Reflektionen aufgrund eines IR-Samples berechnet werden, welches eine Momentaufnahme der räumlichen Bedingungen, aber keinen zeitlichen Verlauf abbildet. Luftbewegungen bleiben in diesem Fall außen vor. Anders ist es bei algorithmisch erzeugten Reverbs: Hier simuliert ein komplexes mathematisches Modell die Streuung des Eingangssignals. Diese Berechnung muss nicht immer gleichförmig erfolgen, Modulationen oder zufällige Abweichungen können berücksichtigt werden. Während bei einem IR-Reverb jedoch auf relativ einfache Art und Weise ein realitätsnaher Fingerabdruck des Raumes erfolgt, stehen die Entwickler algorithmischer Hallprogramme vor dem Problem, die Analyse spektraler Reflektionen in ein durch den Anwender modulierbares mathematisches Modell umzusetzen, immer mit dem Blick auf die Leistungsfähigkeit des Prozessors. Und damit zurück zum IRCAM/Flux Verb, einem algorithmischen Hall.

<strong>Biegsamer Raumarchitekt</strong>

Das Eingangssignal durchläuft der Reihe nach die Abteilung Early Reflections (die bei kleinen Räumen bereits 6 ms nach dem Originalsignal beim Hörer ankommen können), Cluster (Echoblöcke mittlerer Dichte, die über die gesamte Dauer des Halls verschoben werden können) und Reverb, dem Nachhall, auch Haupthall oder Tail genannt, mit sehr dichten Reflektionen. Alle drei Module (ER, Cluster, Tail) sind getrennt an- und abschaltbar oder können zur besseren Kontrolle auf “Solo” gesetzt werden.

Im zentralen oberen Display des GUI werden die frühen Reflektionen als weiße, die Cluster als blaue Linien und der Nachhall als blau schattierte Kurve dargestellt. Die Schattierungen des Haupthalls entstehen, wenn unterschiedlich lange Nachhallzeiten für die verschiedenen Frequenzbänder eingestellt werden - wir kommen gleich dazu. Hier zunächst ein Beispiel für einen klassischen Hallverlauf mit dem Muster ER - Cluster - Tail ...

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_3.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

... und hier die eher experimentelle Variante mit nachgeschobenen Clustern und einem kurzen Tail:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_4.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Die oben erwähnten Gegebenheiten beim Zustandekommen eines natürlichen Halls finden sich in den zahlreichen Variablen des Verb wieder: In der linken Spalte geht es um die "Decay Time". Mit dem oberen großen Regler stellt man die Nachhallzeit von 100 ms bis zu satten 30 Sekunden ein.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_2.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Die Regler "High", "Mid" und "Low" erlauben es, die Nachhallzeit dreier Frequenzbänder getrennt zu regeln. Der eingestellte Wert bezieht sich dabei als Faktor auf die generelle Decay-Time. Stellt man beispielsweise den Regler "High" auf extreme 0,1x und die Halldauer auf 1 Sekunde, enden die Reflektionen in den Höhen bereits nach einem Zehntel der gesamten Halldauer, also nach 100 ms. Welchen Teil des Frequenzspektrums die drei Bänder herausgreifen, justiert man über die beiden Crossfade-Slider unterhalb des Low-Reglers: hier werden die Übergänge zwischen Low und Mid und zwischen Mid und High definiert.

Die zweite Spalte nennt sich "Options" und stellt einige fortgeschrittene Anwendungen bereit, die man nicht in jedem Hallprogramm findet:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_5.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Solange "Infinite" über den winzigen Knopfschalter aktiviert ist, wird der Fade-Out der natürlichen Hallsimulation unterbunden. Einkommende Signale addieren sich zu einem monströsen Raum-Cluster, das man sehr schön als Spezialeffekt bei Übergängen innerhalb eines Stückes oder im Outro verwenden kann. Die Steuerung wird man dabei per Automation vornehmen. Für Bastelfreunde eröffnet sich hier zudem die Möglichkeit diese "Reverb-Freeze-Sounds" zu sampeln und als Grundlage für atmosphärische Klänge zu nutzen. Interessant ist auch die Kombination mit dem Echtzeit-Pitchshifting aus <a href="http://apfelwahn.de/music/blog/2010/08/test-flux-ircam-tools-trax/">IRCAM Trax</a>. In den beiden folgenden Audiodemos hören Sie zunächst einen Beat über das Verb-Preset "Stone Corridor" im Infinite-Modus (100 % nass)  und anschließend eine Pitch/Formanten-Automation mit Trax (im Musik-Modus):

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_1.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_2.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

Mit "Air Roll-Off Frequency" bestimmt man per Low-Pass-Filter, ab welcher Frequenz die Höhenabsenkung (durch die simulierte Absorption der Luft) greifen soll. Frequenzen oberhalb des Wertes ebben schneller ab. Die "Dicke Luft", der man im alltäglichen Leben lieber aus dem Weg geht, produziert man hier völlig ungefährdet. Sie macht sich als subtiler Effekt von Wärme im Raumklang bemerkbar.  Der Parameter greift an einer anderen Stelle in die Berechnung ein als der High-Regler der Decay-Time, mit dem man erheblich drastischere Färbungen erzielen kann. Während Änderungen der Decay-Time für Bässe, Mitten und Höhen zu deutlichen Änderungen der Lautstärke des Halls führen, tritt dies beim Air-Roll-Off nicht auf.

Mit "Modal Density" wird das Hallsignal geglättet. Im Linksanschlag klingt der Hall körniger und eher nach Steinwänden ohne dabei jemals unangenehm "rappelig" zu wirken (wie man es bei billigen oder schlecht programmierten bzw. gering auflösenden Hallsimulationen antrifft), im Rechtsanschlag wirkt der Hall sehr fein und schwebend, tritt als Effekt zugleich in den Hintergrund und wird weniger stark bewußt wahrgenommen.

Die nächsten Parameter dienen dem "Virtual Source Remapping", zu deutsch: Virtuelle Repositionierung des Quellsignals. "Panning" erlaubt im Stereo-Betrieb, die Position des Eingangssignals nach links oder rechts zu verschieben. Im Mehrkanalbetrieb wird das Signal im Uhrzeigersinn zum nächsten Nachbarkanal verschoben. "Width" verbreitert das Eingangssignal.

Der Parameter "Diffuseness" bestimmt die räumliche Verteilung des Hallsignals. Höhere Werte "verbreitern" den Raum, verringern aber aus der Position des Hörers auch die Lokalisierbarkeit der Signale. In der Natur betrifft dies das Reflektionsverhalten in unsymmetrischen Räumen, beispielsweise einem Höhlenlabyrinth, bei dem die Wahrnehmung des Hallsignals kaum noch Rückschlüsse auf den Standort des Quellsignals zulässt. Die Halldiffusion kann für Cluster und Tail getrennt geregelt werden.

Im zentralen Bereich von Verb findet sich in der oberen Hälfte eine sehr anschauliche Darstellung des Hallverlaufs. (Early Reflektions in weißen, die Cluster in blauen Linien und die Hallfahne blau schattiert mit den drei unterschiedlich schnellen Abklingphasen der Bässe, Mitten und Höhen). Darunter befindet sich ein Slider zur Einstellung der Raumgröße. Raumgröße und Decay-Time hängen nicht voneinander ab, sodass sehr leicht auch unnatürliche Räume entworfen werden können.  Die minimale Verzögerungzeit für die ersten frühen Reflektionen ändern sich hingegen proportional zur Raumgröße - wie im richtigen Leben. Veränderungen der Raumgröße führen dazu, dass ein realistisches Set von ER und Clustern kalkuliert wird. Hat man zuvor hier abweichende Einzeleinstellungen (unter Time-Structure, s. u.) vorgenommen, werden diese mit der Bewegung des Sliders aufgehoben.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_6.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

"Reverb Start" bestimmt den Einsatz des Haupthalls, "Reverb Distribution" legt fest, wie gleichmäßig kurze "Spikes" innerhalb des Haupthalls über die Zeit verteilt werden. Die Abhandlung im Manual zu diesem Regler ist einigermaßen kurz.  Dem Höreindruck nach lassen kleine Parameterwerte dezente Clusterbildungen im Haupthall hervortreten und betonen Bewegungen der Reflektionen im Panorama, während die Hallfahne bei höheren Werten zunehmend gleichmäßiger wirkt.

Im "Time Structure" Display begrenzt man die zeitliche Verteilung von Early Reflections und Clustern mit Minimum/Maximum Werten und kontrolliert die Verteilung (gehäufte Reflektionen zu Beginn oder zum Ende der Zeitspanne bzw. gleichmäßig bei Mittelstellung) mit den "Distribution"-Slidern. Mit "Shape" regelt man den Lautstärkeanstieg oder -abfall der Early Reflections.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_7.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Ganz oben über dem Kurvendisplay steht ein "High Density"-Modus bereit, der die Halldichte  - zu Lasten des CPU-Verbrauchs - deutlich erhöht. Dennoch bleibt Verb auch für Live- und Recordingzwecke echtzeitfähig: Auf unserem Tstsystem, einem Intel Mac Dual Quad-Core 2,8 GHz, Cubase 5.5 mit 128 Samples Buffer-Size (Gesamtlatenz mit Motu 828mKII ca. 7 ms bei 44,1 kHz. Sampling-Rate (24bit)) verursachte Verb ca. 20 % Asio-Last im Normalbetrieb und 30 % im High-Density-Betrieb.

"High Density" bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Hall im musikalischen Sinne besser klingt, er wird "nur" dichter. Die Wahl hängt letztendlich vom spezifischen Anwendungszweck ab.

Die On/Off- und Solo-Schalter habe ich oben schon erwähnt. Sie machen auch den Alleinbetrieb von ER und/oder Clustern ohne Haupthall möglich, beispielsweise um eine Snare knalliger zu machen.

<strong>Filter</strong>

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_8.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Hier taucht plötzlich "Room" auf und man rätselt, ob neben Early, Cluster und Reverb (für die es ebenfalls Filter-Seiten gibt) noch ein viertes Reflektionsmodul enthalten ist. Doch über Room wird einfach die Laustärke von Bässen, Mitten und Höhen sowie der globale Output des gesamten Plug-ins geregelt. Anstatt die Regler zu bemühen oder Zahlen einzutippen, kann man auch einfach im Kurvendisplay auf die Anfasser klicken und die Linien sowie die Trennbalken der Crossover-Frequenzen ziehen.

Die Filter-Sektion ist ein mächtiges Instrument, um den Klang des Halls ganz gezielt den Erfordernissen anzupassen. Zusammen mit den Decay-Zeiten des Tails in der ersten Spalte ganz links definiert man hier wesentlich die Färbung des Signals und damit die Materialbeschaffenheit des Raumes.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_9.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Unterhalb des IRCAM-Tools-Logos befinden sich, versteckt hinter winzigen Symbolen, einige grundlegende Einstellmöglichkeiten. Mondsichel und Sonne wechseln zwischen dem schwarzen Nacht- und dem hellgrauen Tages-Skin der Oberfläche. Über Setup gelangt man zur Routing-Matrix für die Zuweisung der Eingangs- zu den Ausgangskanäle. Im herkömmlichen Links/Rechts-Betrieb kann ein Vertauschen der Kanäle zu einem interessanteren Raumeindruck führen. Ein links spielendes Instrument wird vom Reverb nun so wiedergegeben, als ab es auf der rechten Seite platziert wäre, was die Aufmerksamkeit des Hörers zusätzlich einfangen kann. Um diesen Effekt zu erzielen, muss Verb in einem Send-Kanal betrieben und auf "100 % wet" eingestellt werden.
Naturgemäß erhöhen sich die Routing-Möglichkeiten im Surround-Betrieb. Mit Presets wird man versorgt.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_10.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_11.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Alle Regler und Slider, die Verb zu bieten hat, können automatisiert werden. Kleine Änderungen tragen zur weiteren Lebendigkeit des Halleindrucks bei, größere bieten sich zur Nutzung als Effekt an. Verb zeichnet sich trotz der enormen Dichte an Eingriffsmöglichkeiten als ein sehr intuitiv zu bedienender Reverb aus. Dazu tragen die leicht verständlichen Displays für die Verteilung der Reflektionen sowie der Filterkurven bei. Außerdem hört man immer recht genau, was man tut. Die einzelnen Parameter sind effektiv und führen nicht, wie bei manch anderen komplexen Hallprogrammen, schnell in Sackgassen, aus denen man schwer wieder herausfindet. Im Gegenteil: Beim Manipulieren der zahlreichen Variablen trifft man immer wieder auf Kombinationen, die man für zukünftige Gelegenheiten wieder aufrufen will. Zu diesem Zweck gibt es einen komfortablen Load/Save-Dialog über die untere Bedienschiene. Hier kann man neben dem Namen der Eigenkreation auch sich selbst als Autor verewigen, einen kleinen Essay zum Verwendungszweck oder sonstige denkwürdige Zeilen einfließen lassen. Auch das Entstehungsdatum des Presets wird notiert.

Über den zentralen Slider lässt sich zudem zwischen einer A- und einer B-Version überblenden. Andere Auomationen werden bei diesem Morphing ausgeschaltet. Lädt man sehr unterschiedliche Presets in die Slots A und B, begegnet man auf der Fahrt von A nach B manch interessantem Zwischenergebnis.

Bevor wir zum Fazit kommen, hier noch eine Reihe von Audiodemos. Diese können nur sehr beschränkt und auszugsweise Einblicke in die Möglichkeiten des IRCAM-Tools geben, zumal die mp3-Qualität nicht der hohen Auflösung gerecht werden kann. Interessenten sei daher dringend empfohlen, mit der Demo-Veriosn eigene Erfahrungen zu sammeln.

Slapback-Reverb für eine Bass-Drum, Decay-Time ca. 1 Sek..

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_13.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_3.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

Ähnlich, jedoch mit ca. 3 Sekunden Decay-Time. Eine Snare und Schreie eines Taiko-Trommlers aus dem BFD Expansion Pack kommen hinzu:

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_4.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

Ein unnatürlich schwingender Raum für Bass-Drum und Snare, ein Kellerhall mit späten Clustern für einen Beat aus der <a href="http://apfelwahn.de/music/blog/2010/04/test-fxpansion-guru/">Guru</a>-Library und einen größeren Raum für Bass und Geschrei, also eigentlich eine monströse Hall-Kombination, die kaum gut gehen kann ... zunächst einmal trocken:

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Jetzt mit Hall, etwas übertrieben stark beigemischt, um den Effekt zu verdeutlichen:

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_6.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

Das Factory Preset "Indoor Stadium" trägt den Gesang bis in weite Ferne. Erst trocken, dann wet:

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[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_8.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

Hier habe ich die Verteilung der Echos gestaucht, sodass zwei deutlich getrennte Blöcke aus ER und Clustern entstanden sind. Diese habe ich über den Filterbereich in den Höhen angehoben, um schließlich einen dopplungsähnlichen Effekt für den Gesang zu erzielen:

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_9.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

<img src="http://www.apfelwahn.de/wp-content/uploads/2007/07/redaktionostipp_apfelwahn.jpg" alt="" />

<strong>Das gefällt mir nicht</strong>

---

<strong>Das gefällt mir</strong>

Verb kann auf der ganzen Linie überzeugen. Von einer Blechdose mit den Ausmaßen eines Tunnels bis hin zur klassischen Kathedrale bietet das Plug-in das Potential zur akustischen Realisierung aller denkbaren Bauformen in höchster audiopholer Qualität. Auch irreale Räume mit anschwellenden Frühen Reflektionen oder Cluster-Echos hinter dem Nachhall, Weltraumsounds per Infinity-Modus eröffnen ungeahntes Kreativpotential, wie man es von einem Hall zunächst nicht erwartet.

Die Arbeit mit diesem professionellen Werkzeug ist dank der bedienerfreundlichen Oberfläche kein Buch mit sieben Siegeln. Wer sich mit Hallprogrammen schon etwas auskennt, wird sich schnell zurechtfinden. Während des Experimentierens mit den Parametern stösst man auf eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Verb bietet einige außergewöhnliche Features wie das Cluster-Modul, das die Freude an der Gestaltung eigener Räume erhöht. Die unabhängigen Drei-Band-Filter für alle drei Reflektionsmodule, die justierbare frequenzabhängige Dauer des Nachhalls, der Mehrkanalbetrieb und die exzellenten technischen Werte tragen wesentlich zu einer Ausstattung bei, die ihres Gleichen sucht.  Aus allem zusammen resultiert eine Klangqualität, die neue Maßstäbe setzt und sich mit teurem Hardware-Edel-Equipment messen lassen kann. So gesehen kann man Verb ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis ausstellen, auch wenn das Plug-in  mit knapp 827 Euro nichts für Schnäppchenjäger ist.

Verb lief auf unserem Testsystem ohne den geringsten Bug.

<a href="http://apfelwahn.de/members/holgerobst/">Holger Obst</a>

<strong>Systemvoraussetzungen Mac OS X</strong>
<ul>
	<li>Mac OS X - 10.4, 10.5, 10.6 in 32 Bit</li>
	<li>VST (2.4), AU RTAS (mindestens Pro Tools 7)</li>
</ul>
<strong>Systemvoraussetzungen Windows</strong>
<ul>
	<li>Windows - XP, Vista, 7 (32 und 64 Bit)</li>
	<li>VST (2.4), RTAS (mindestens Pro Tools 7)</li>
</ul>
<strong>Preis</strong>
<ul>
	<li>827 Euro</li>
</ul>
<strong>Vertrieb</strong>
<ul>
	<li><a href="http://www.audiowerk.eu/index.php" target="_blank">Audiowerk</a></li>
</ul>
<strong>Hersteller</strong>
<ul>
	<li><a href="http://www.fluxhome.com/" target="_blank">Flux</a></li>
</ul>
<strong>Mehr von </strong>
<ul>
	<li><a href="http://apfelwahn.de/music/blog/tag/flux/">Flux</a></li>
</ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Verb ist unser zweiter Testkandidat des neuen Ircam-Tools Bundles von Flux. Auch Verb ist separat erhältlich. Wie der Name schon deutlich macht, geht es bei diesem Plug-in um einen virtuellen Hall - oder besser gesagt: Raumsimulator. Anders als bei Trax, das sich der Soundtransformation von Vocals, Instrumenten und Musik auf sehr eigenständige Art und Weise widmet und einer dünn besiedelten Marktnische zuzurechnen ist, trifft Verb auf zahlreiche Mitbewerber in einem seit Jahrzehnten gewachsenen Segment. Hier kann ein Neuling nur gewinnen, wenn er Features bietet, die in puncto Qualität, Bedienung oder Preis-Leistungsverhältnis neue Maßstäbe setzen.

<!--more-->

Ohne die Leistung an dieser Stelle bereits beurteilen zu können, weisen die Anschaffungskosten von 699 Euro aus, dass bei Verb eher das professionell ambitionierte Lager angesprochen wird. Für die Erfüllung höchster technischer Ansprüche stehen die Eckdaten von Verb: bis zu 384kHz Sampling Rate, bis zu 64bit Fließkommaberechnung, Mehrkanalfähigkeit bis zu 8.0.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_1.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Ebenso wie bei Trax ist auch die Verb-Technologie das Ergebnis langjähriger Forschung des IRCAM Instituts, angeschlossen an das Centre Georges Pompidou in Paris, eine der ersten Adressen weltweit, wenn es um musikalische Grundlagenforschung geht. IRCAM ist die Abkürzung für Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique, übersetzt: Institut für akustisch-musikalische Forschung und Kommunikation.

<strong>Installation und Autorisierung</strong>

Auch für Verb gibt es eine Demo-Version, für die kein iLok (oder Flux-Dongle) nötig ist. Käufer des Produktes benötigen hingegen einen der beiden Dongles für die Autorisierung. Der Vorgang selbst läuft über wenige Schritte ohne unnötige Umständlichkeiten in gewohnter Flux-Manier: Account anlegen, Freischaltungscode wird ohne Wartezeit zum iLok-Konto geschickt.

<strong>Abschweifungen</strong>

Normalerweise gehe ich bei Schreiben eines Testberichtes die Architektur der Software Schritt für Schritt durch und informiere mich anhand der Bedienungsanleitung zu Besonderheiten (es ist kaum zu glauben, was man bei dieser unbeliebten Lektüre oft alles entdecken kann). Beim Flux-Verb hingegen spielte ich erst einmal mehr als zwei Stunden mit den Parametern herum. Obwohl diese eine gehobene Ausstattung darstellen, hört man wirklich immer durch die Veränderung des Sounds, was man gerade macht - unterstützt durch die sehr anschaulichen Displays. Hier gibt es keine Regler, an denen man dreht und sich fragt "Was ist denn nun eigentlich passiert" oder "wie muss ich diesen Parameter einstellen, damit es endlich gut oder wenigstens brauchbar klingt?" Man fühlt sich eher wie ein Architekt, der mit wenigen Handgriffen die Raumgröße und Form, die Materialbeschaffenheit modelliert. Man muss praktisch nie um den gewünschten Sound ringen, sondern entdeckt im Arbeitsfluß eher eine ineinandergreifende Reihe von Alternativen, sodass man mit dem Basteln für eine Weile gar nicht mehr aufhören möchte. Sie merken schon: Mein erster Eindruck weckte Begeisterung - und ich muss betonen, dass mir das bei Hallprogrammen in dieser Form noch nie passiert ist.

<strong>Kurzer Exkurs zum theoretischen Hintergrund</strong>

Bevor es mit dem Test losgeht, ein paar Worte zu trocknen Signalen, Echos und Hall: Jeder natürliche Hall setzt sich aus einzelnen Reflektionen, also Echos zusammen. Das Signal, welches von der Schallquelle aus direkt den Hörer erreicht, bezeichnet man als "dry", trocken, für das mit Refektionen gemischte Signal hat sich nur das englische "wet" durchsetzen können. ("Feucht" oder "nass" sagt bislang niemand. Ich finde, hier sollte ein Initiative zur Wiedereindeutschung der Fachsprache einsetzen).

Absolut trockene Samples können nur in einem schalltoten Raum aufgenommen werden, dessen Isolierung der Wände sämtliche Reflektionen auf ein unhörbares Niveau unterdrücken. Die meisten Samples sind nicht wirklich trocken, sondern transportieren bereits einen Raumanteil in sich.

Ist die Geige gezupft, das Trömmelchen geschlagen und das Signal erst einmal ausgelöst, spielt der Raum bei der Musik mit. Ohne ihn würde sich jedes Instrument vergleichsweise dünn und leblos anhören. Erste Reflektionen prallen an den Wänden (oder reklektierenden Objekten) ab und erreichen das Ohr des Hörers. Diese frühen Echos (Early Reflections oder ER) geben erste Auskunft über die Größe des Raumes und die relative Position des Instruments zum Hörer.

Durch die Streuung der reflektierenden Flächen des Raumes nimmt die Anzahl der Reflektionen in kurzer Zeit zu, während deren Lautstärke abnimmt. Ab einer Anzahl von mehr als 16 Echos pro Sekunde kann das menschliche Gehör die einzelnen Reflektionen nicht mehr getrennt wahrnehmen: Der Eindruck von Echos wird zu einem Eindruck von Räumlichkeit. Aber erst mit zunehmender Dichte der Echos (weit über 16 pro Sekunde hinaus) gewinnt man den Eindruck eines natürlichen, geschlossenen Raumes.

Die Dimensionen des Raumes sorgen für unterschiedliche Strukturen der Streuung, d. h. sie führen zu unterschiedlichen Mustern der Kumulation der Reflexionen (ein Tunnel klingt anders als ein Dom, unsymmetrische Räume wie eine Höhle anders als ein Betonwürfel).

Verb trägt Ungleichmäßigkeiten innerhalb der Reflektionshäufigkeit u. a. durch Cluster Rechnung, deren Verteilung über die Hallzeit hinweg durch Meta-Parameter verschoben werden kann. Die Färbung des Raumsignals gibt Auskunft über dessen Materialbeschaffenheit (Stein, Glas, Holz, Stoff). Glas zeichnet sich durch ein gänzlich anderes, höhenbetonteres Reflektionsspektrum aus als Stoff. Dies führt dazu, dass mit fortschreitender Dauer des Halls bei einem Raum, dessen Wände mit Vorhängen versehen sind, die Reflektion der Höhen wesentlich schneller abnimmt als die der Mitten. Der Hall klingt insgesamt dumpfer aber auch wärmer.

Durch leichte Luftbewegungen, die sich durch unterschiedliche Temperaturzonen innerhalb des Raumes ergeben, gewinnt der Hall zudem ein subtiles Eigenleben, dass einen nicht zu unterschätzenden Teil des Höreindrucks ausmacht. So klingen Hallräume, die nach dem Impulse-Response-Verfahren generiert wurden oft ein wenig statisch, dokumentarisch, unterkühlt. Hintergrund ist, dass hier die Reflektionen aufgrund eines IR-Samples berechnet werden, welches eine Momentaufnahme der räumlichen Bedingungen, aber keinen zeitlichen Verlauf abbildet. Luftbewegungen bleiben in diesem Fall außen vor. Anders ist es bei algorithmisch erzeugten Reverbs: Hier simuliert ein komplexes mathematisches Modell die Streuung des Eingangssignals. Diese Berechnung muss nicht immer gleichförmig erfolgen, Modulationen oder zufällige Abweichungen können berücksichtigt werden. Während bei einem IR-Reverb jedoch auf relativ einfache Art und Weise ein realitätsnaher Fingerabdruck des Raumes erfolgt, stehen die Entwickler algorithmischer Hallprogramme vor dem Problem, die Analyse spektraler Reflektionen in ein durch den Anwender modulierbares mathematisches Modell umzusetzen, immer mit dem Blick auf die Leistungsfähigkeit des Prozessors. Und damit zurück zum IRCAM/Flux Verb, einem algorithmischen Hall.

<strong>Biegsamer Raumarchitekt</strong>

Das Eingangssignal durchläuft der Reihe nach die Abteilung Early Reflections (die bei kleinen Räumen bereits 6 ms nach dem Originalsignal beim Hörer ankommen können), Cluster (Echoblöcke mittlerer Dichte, die über die gesamte Dauer des Halls verschoben werden können) und Reverb, dem Nachhall, auch Haupthall oder Tail genannt, mit sehr dichten Reflektionen. Alle drei Module (ER, Cluster, Tail) sind getrennt an- und abschaltbar oder können zur besseren Kontrolle auf “Solo” gesetzt werden.

Im zentralen oberen Display des GUI werden die frühen Reflektionen als weiße, die Cluster als blaue Linien und der Nachhall als blau schattierte Kurve dargestellt. Die Schattierungen des Haupthalls entstehen, wenn unterschiedlich lange Nachhallzeiten für die verschiedenen Frequenzbänder eingestellt werden - wir kommen gleich dazu. Hier zunächst ein Beispiel für einen klassischen Hallverlauf mit dem Muster ER - Cluster - Tail ...

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_3.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

... und hier die eher experimentelle Variante mit nachgeschobenen Clustern und einem kurzen Tail:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_4.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Die oben erwähnten Gegebenheiten beim Zustandekommen eines natürlichen Halls finden sich in den zahlreichen Variablen des Verb wieder: In der linken Spalte geht es um die "Decay Time". Mit dem oberen großen Regler stellt man die Nachhallzeit von 100 ms bis zu satten 30 Sekunden ein.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_2.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Die Regler "High", "Mid" und "Low" erlauben es, die Nachhallzeit dreier Frequenzbänder getrennt zu regeln. Der eingestellte Wert bezieht sich dabei als Faktor auf die generelle Decay-Time. Stellt man beispielsweise den Regler "High" auf extreme 0,1x und die Halldauer auf 1 Sekunde, enden die Reflektionen in den Höhen bereits nach einem Zehntel der gesamten Halldauer, also nach 100 ms. Welchen Teil des Frequenzspektrums die drei Bänder herausgreifen, justiert man über die beiden Crossfade-Slider unterhalb des Low-Reglers: hier werden die Übergänge zwischen Low und Mid und zwischen Mid und High definiert.

Die zweite Spalte nennt sich "Options" und stellt einige fortgeschrittene Anwendungen bereit, die man nicht in jedem Hallprogramm findet:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_5.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Solange "Infinite" über den winzigen Knopfschalter aktiviert ist, wird der Fade-Out der natürlichen Hallsimulation unterbunden. Einkommende Signale addieren sich zu einem monströsen Raum-Cluster, das man sehr schön als Spezialeffekt bei Übergängen innerhalb eines Stückes oder im Outro verwenden kann. Die Steuerung wird man dabei per Automation vornehmen. Für Bastelfreunde eröffnet sich hier zudem die Möglichkeit diese "Reverb-Freeze-Sounds" zu sampeln und als Grundlage für atmosphärische Klänge zu nutzen. Interessant ist auch die Kombination mit dem Echtzeit-Pitchshifting aus <a href="http://apfelwahn.de/music/blog/2010/08/test-flux-ircam-tools-trax/">IRCAM Trax</a>. In den beiden folgenden Audiodemos hören Sie zunächst einen Beat über das Verb-Preset "Stone Corridor" im Infinite-Modus (100 % nass)  und anschließend eine Pitch/Formanten-Automation mit Trax (im Musik-Modus):

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_1.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_2.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

Mit "Air Roll-Off Frequency" bestimmt man per Low-Pass-Filter, ab welcher Frequenz die Höhenabsenkung (durch die simulierte Absorption der Luft) greifen soll. Frequenzen oberhalb des Wertes ebben schneller ab. Die "Dicke Luft", der man im alltäglichen Leben lieber aus dem Weg geht, produziert man hier völlig ungefährdet. Sie macht sich als subtiler Effekt von Wärme im Raumklang bemerkbar.  Der Parameter greift an einer anderen Stelle in die Berechnung ein als der High-Regler der Decay-Time, mit dem man erheblich drastischere Färbungen erzielen kann. Während Änderungen der Decay-Time für Bässe, Mitten und Höhen zu deutlichen Änderungen der Lautstärke des Halls führen, tritt dies beim Air-Roll-Off nicht auf.

Mit "Modal Density" wird das Hallsignal geglättet. Im Linksanschlag klingt der Hall körniger und eher nach Steinwänden ohne dabei jemals unangenehm "rappelig" zu wirken (wie man es bei billigen oder schlecht programmierten bzw. gering auflösenden Hallsimulationen antrifft), im Rechtsanschlag wirkt der Hall sehr fein und schwebend, tritt als Effekt zugleich in den Hintergrund und wird weniger stark bewußt wahrgenommen.

Die nächsten Parameter dienen dem "Virtual Source Remapping", zu deutsch: Virtuelle Repositionierung des Quellsignals. "Panning" erlaubt im Stereo-Betrieb, die Position des Eingangssignals nach links oder rechts zu verschieben. Im Mehrkanalbetrieb wird das Signal im Uhrzeigersinn zum nächsten Nachbarkanal verschoben. "Width" verbreitert das Eingangssignal.

Der Parameter "Diffuseness" bestimmt die räumliche Verteilung des Hallsignals. Höhere Werte "verbreitern" den Raum, verringern aber aus der Position des Hörers auch die Lokalisierbarkeit der Signale. In der Natur betrifft dies das Reflektionsverhalten in unsymmetrischen Räumen, beispielsweise einem Höhlenlabyrinth, bei dem die Wahrnehmung des Hallsignals kaum noch Rückschlüsse auf den Standort des Quellsignals zulässt. Die Halldiffusion kann für Cluster und Tail getrennt geregelt werden.

Im zentralen Bereich von Verb findet sich in der oberen Hälfte eine sehr anschauliche Darstellung des Hallverlaufs. (Early Reflektions in weißen, die Cluster in blauen Linien und die Hallfahne blau schattiert mit den drei unterschiedlich schnellen Abklingphasen der Bässe, Mitten und Höhen). Darunter befindet sich ein Slider zur Einstellung der Raumgröße. Raumgröße und Decay-Time hängen nicht voneinander ab, sodass sehr leicht auch unnatürliche Räume entworfen werden können.  Die minimale Verzögerungzeit für die ersten frühen Reflektionen ändern sich hingegen proportional zur Raumgröße - wie im richtigen Leben. Veränderungen der Raumgröße führen dazu, dass ein realistisches Set von ER und Clustern kalkuliert wird. Hat man zuvor hier abweichende Einzeleinstellungen (unter Time-Structure, s. u.) vorgenommen, werden diese mit der Bewegung des Sliders aufgehoben.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_6.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

"Reverb Start" bestimmt den Einsatz des Haupthalls, "Reverb Distribution" legt fest, wie gleichmäßig kurze "Spikes" innerhalb des Haupthalls über die Zeit verteilt werden. Die Abhandlung im Manual zu diesem Regler ist einigermaßen kurz.  Dem Höreindruck nach lassen kleine Parameterwerte dezente Clusterbildungen im Haupthall hervortreten und betonen Bewegungen der Reflektionen im Panorama, während die Hallfahne bei höheren Werten zunehmend gleichmäßiger wirkt.

Im "Time Structure" Display begrenzt man die zeitliche Verteilung von Early Reflections und Clustern mit Minimum/Maximum Werten und kontrolliert die Verteilung (gehäufte Reflektionen zu Beginn oder zum Ende der Zeitspanne bzw. gleichmäßig bei Mittelstellung) mit den "Distribution"-Slidern. Mit "Shape" regelt man den Lautstärkeanstieg oder -abfall der Early Reflections.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_7.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Ganz oben über dem Kurvendisplay steht ein "High Density"-Modus bereit, der die Halldichte  - zu Lasten des CPU-Verbrauchs - deutlich erhöht. Dennoch bleibt Verb auch für Live- und Recordingzwecke echtzeitfähig: Auf unserem Tstsystem, einem Intel Mac Dual Quad-Core 2,8 GHz, Cubase 5.5 mit 128 Samples Buffer-Size (Gesamtlatenz mit Motu 828mKII ca. 7 ms bei 44,1 kHz. Sampling-Rate (24bit)) verursachte Verb ca. 20 % Asio-Last im Normalbetrieb und 30 % im High-Density-Betrieb.

"High Density" bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Hall im musikalischen Sinne besser klingt, er wird "nur" dichter. Die Wahl hängt letztendlich vom spezifischen Anwendungszweck ab.

Die On/Off- und Solo-Schalter habe ich oben schon erwähnt. Sie machen auch den Alleinbetrieb von ER und/oder Clustern ohne Haupthall möglich, beispielsweise um eine Snare knalliger zu machen.

<strong>Filter</strong>

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_8.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Hier taucht plötzlich "Room" auf und man rätselt, ob neben Early, Cluster und Reverb (für die es ebenfalls Filter-Seiten gibt) noch ein viertes Reflektionsmodul enthalten ist. Doch über Room wird einfach die Laustärke von Bässen, Mitten und Höhen sowie der globale Output des gesamten Plug-ins geregelt. Anstatt die Regler zu bemühen oder Zahlen einzutippen, kann man auch einfach im Kurvendisplay auf die Anfasser klicken und die Linien sowie die Trennbalken der Crossover-Frequenzen ziehen.

Die Filter-Sektion ist ein mächtiges Instrument, um den Klang des Halls ganz gezielt den Erfordernissen anzupassen. Zusammen mit den Decay-Zeiten des Tails in der ersten Spalte ganz links definiert man hier wesentlich die Färbung des Signals und damit die Materialbeschaffenheit des Raumes.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_9.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Unterhalb des IRCAM-Tools-Logos befinden sich, versteckt hinter winzigen Symbolen, einige grundlegende Einstellmöglichkeiten. Mondsichel und Sonne wechseln zwischen dem schwarzen Nacht- und dem hellgrauen Tages-Skin der Oberfläche. Über Setup gelangt man zur Routing-Matrix für die Zuweisung der Eingangs- zu den Ausgangskanäle. Im herkömmlichen Links/Rechts-Betrieb kann ein Vertauschen der Kanäle zu einem interessanteren Raumeindruck führen. Ein links spielendes Instrument wird vom Reverb nun so wiedergegeben, als ab es auf der rechten Seite platziert wäre, was die Aufmerksamkeit des Hörers zusätzlich einfangen kann. Um diesen Effekt zu erzielen, muss Verb in einem Send-Kanal betrieben und auf "100 % wet" eingestellt werden.
Naturgemäß erhöhen sich die Routing-Möglichkeiten im Surround-Betrieb. Mit Presets wird man versorgt.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_10.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_11.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

Alle Regler und Slider, die Verb zu bieten hat, können automatisiert werden. Kleine Änderungen tragen zur weiteren Lebendigkeit des Halleindrucks bei, größere bieten sich zur Nutzung als Effekt an. Verb zeichnet sich trotz der enormen Dichte an Eingriffsmöglichkeiten als ein sehr intuitiv zu bedienender Reverb aus. Dazu tragen die leicht verständlichen Displays für die Verteilung der Reflektionen sowie der Filterkurven bei. Außerdem hört man immer recht genau, was man tut. Die einzelnen Parameter sind effektiv und führen nicht, wie bei manch anderen komplexen Hallprogrammen, schnell in Sackgassen, aus denen man schwer wieder herausfindet. Im Gegenteil: Beim Manipulieren der zahlreichen Variablen trifft man immer wieder auf Kombinationen, die man für zukünftige Gelegenheiten wieder aufrufen will. Zu diesem Zweck gibt es einen komfortablen Load/Save-Dialog über die untere Bedienschiene. Hier kann man neben dem Namen der Eigenkreation auch sich selbst als Autor verewigen, einen kleinen Essay zum Verwendungszweck oder sonstige denkwürdige Zeilen einfließen lassen. Auch das Entstehungsdatum des Presets wird notiert.

Über den zentralen Slider lässt sich zudem zwischen einer A- und einer B-Version überblenden. Andere Auomationen werden bei diesem Morphing ausgeschaltet. Lädt man sehr unterschiedliche Presets in die Slots A und B, begegnet man auf der Fahrt von A nach B manch interessantem Zwischenergebnis.

Bevor wir zum Fazit kommen, hier noch eine Reihe von Audiodemos. Diese können nur sehr beschränkt und auszugsweise Einblicke in die Möglichkeiten des IRCAM-Tools geben, zumal die mp3-Qualität nicht der hohen Auflösung gerecht werden kann. Interessenten sei daher dringend empfohlen, mit der Demo-Veriosn eigene Erfahrungen zu sammeln.

Slapback-Reverb für eine Bass-Drum, Decay-Time ca. 1 Sek..

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/flux_verb_13.jpg" alt="Flux IRCAM Tools Verb" />

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_3.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

Ähnlich, jedoch mit ca. 3 Sekunden Decay-Time. Eine Snare und Schreie eines Taiko-Trommlers aus dem BFD Expansion Pack kommen hinzu:

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_4.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

Ein unnatürlich schwingender Raum für Bass-Drum und Snare, ein Kellerhall mit späten Clustern für einen Beat aus der <a href="http://apfelwahn.de/music/blog/2010/04/test-fxpansion-guru/">Guru</a>-Library und einen größeren Raum für Bass und Geschrei, also eigentlich eine monströse Hall-Kombination, die kaum gut gehen kann ... zunächst einmal trocken:

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_5.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

Jetzt mit Hall, etwas übertrieben stark beigemischt, um den Effekt zu verdeutlichen:

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_6.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

Das Factory Preset "Indoor Stadium" trägt den Gesang bis in weite Ferne. Erst trocken, dann wet:

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_7.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_8.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

Hier habe ich die Verteilung der Echos gestaucht, sodass zwei deutlich getrennte Blöcke aus ER und Clustern entstanden sind. Diese habe ich über den Filterbereich in den Höhen angehoben, um schließlich einen dopplungsähnlichen Effekt für den Gesang zu erzielen:

[wpaudio url="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/Verb_9.mp3" text="Flux IRCAM Tools Verb" dl="0"]

<img src="http://www.apfelwahn.de/wp-content/uploads/2007/07/redaktionostipp_apfelwahn.jpg" alt="" />

<strong>Das gefällt mir nicht</strong>

---

<strong>Das gefällt mir</strong>

Verb kann auf der ganzen Linie überzeugen. Von einer Blechdose mit den Ausmaßen eines Tunnels bis hin zur klassischen Kathedrale bietet das Plug-in das Potential zur akustischen Realisierung aller denkbaren Bauformen in höchster audiopholer Qualität. Auch irreale Räume mit anschwellenden Frühen Reflektionen oder Cluster-Echos hinter dem Nachhall, Weltraumsounds per Infinity-Modus eröffnen ungeahntes Kreativpotential, wie man es von einem Hall zunächst nicht erwartet.

Die Arbeit mit diesem professionellen Werkzeug ist dank der bedienerfreundlichen Oberfläche kein Buch mit sieben Siegeln. Wer sich mit Hallprogrammen schon etwas auskennt, wird sich schnell zurechtfinden. Während des Experimentierens mit den Parametern stösst man auf eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Verb bietet einige außergewöhnliche Features wie das Cluster-Modul, das die Freude an der Gestaltung eigener Räume erhöht. Die unabhängigen Drei-Band-Filter für alle drei Reflektionsmodule, die justierbare frequenzabhängige Dauer des Nachhalls, der Mehrkanalbetrieb und die exzellenten technischen Werte tragen wesentlich zu einer Ausstattung bei, die ihres Gleichen sucht.  Aus allem zusammen resultiert eine Klangqualität, die neue Maßstäbe setzt und sich mit teurem Hardware-Edel-Equipment messen lassen kann. So gesehen kann man Verb ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis ausstellen, auch wenn das Plug-in  mit knapp 827 Euro nichts für Schnäppchenjäger ist.

Verb lief auf unserem Testsystem ohne den geringsten Bug.

<a href="http://apfelwahn.de/members/holgerobst/">Holger Obst</a>

<strong>Systemvoraussetzungen Mac OS X</strong>
<ul>
	<li>Mac OS X - 10.4, 10.5, 10.6 in 32 Bit</li>
	<li>VST (2.4), AU RTAS (mindestens Pro Tools 7)</li>
</ul>
<strong>Systemvoraussetzungen Windows</strong>
<ul>
	<li>Windows - XP, Vista, 7 (32 und 64 Bit)</li>
	<li>VST (2.4), RTAS (mindestens Pro Tools 7)</li>
</ul>
<strong>Preis</strong>
<ul>
	<li>827 Euro</li>
</ul>
<strong>Vertrieb</strong>
<ul>
	<li><a href="http://www.audiowerk.eu/index.php" target="_blank">Audiowerk</a></li>
</ul>
<strong>Hersteller</strong>
<ul>
	<li><a href="http://www.fluxhome.com/" target="_blank">Flux</a></li>
</ul>
<strong>Mehr von </strong>
<ul>
	<li><a href="http://apfelwahn.de/music/blog/tag/flux/">Flux</a></li>
</ul><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/dlw8OXpAFDE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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						<item>
				<title><![CDATA[Test: Schutzaufkleber für das iPad]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~3/SU9QZgG9J1A/</link>
				<comments>http://apfelwahn.de/karlimann/blog/2010/08/test-schutzaufkleber-fur-das-ipad/#comments</comments>
				<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 18:40:35 +0000</pubDate>
				<dc:creator>karlimann</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Nachdem hier schon zig Tests zu Schutzfolien für den Touchscreen oder auch Schutzhüllen für iPads oder iPhones veröffentlich wurden, dachte ich, da darfst du nicht nachstehen. Ich wusste Anfangs nicht genau welche Schutzhülle ich kaufen sollte. Auf Verdacht bestellte ich das originale iPad Case, welches mir ein Bekannter aus dem <a href="http://www.twitter.com/karlimann" target="_blank">Twitter-Universum</a> vom Apple Store in München mitbrachte. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Hülle bei ebay schon für ein vielfaches des Neupreises gehandelt, da Apple große Lieferschwierigkeiten hatte. Die Hülle ist ganz ok, aber irgendwie fehlte mir der Kick bei dem Produkt.

Lange suchte ich nach der passenden Schutzeinrichtung für das iPad. Und dann nach einer gefühlt unendlichen Suche fand ich schließlich bei <a href="http://www.etsy.com/" target="_blank">etsy.com</a> was ich wollte:

<a href="http://www.etsy.com/listing/54511155/retro-apple-logo-decal-decor-sticker-for"><img class="alignnone size-full wp-image-456" title="iPad Decal" src="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/DSC9434.jpg" alt="iPad Decal" width="474" height="600" /></a>

Ok, der Versand aus Hongkong dauerte etwas, aber letztendlich trafen die bestellten Aufkleber bei mir ein. Dieser wurde sofort angebracht und meine Suche hat ein Ende. So, jetzt kann dem iPad nichts mehr passieren :-).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Nachdem hier schon zig Tests zu Schutzfolien für den Touchscreen oder auch Schutzhüllen für iPads oder iPhones veröffentlich wurden, dachte ich, da darfst du nicht nachstehen. Ich wusste Anfangs nicht genau welche Schutzhülle ich kaufen sollte. Auf Verdacht bestellte ich das originale iPad Case, welches mir ein Bekannter aus dem <a href="http://www.twitter.com/karlimann" target="_blank">Twitter-Universum</a> vom Apple Store in München mitbrachte. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Hülle bei ebay schon für ein vielfaches des Neupreises gehandelt, da Apple große Lieferschwierigkeiten hatte. Die Hülle ist ganz ok, aber irgendwie fehlte mir der Kick bei dem Produkt.

Lange suchte ich nach der passenden Schutzeinrichtung für das iPad. Und dann nach einer gefühlt unendlichen Suche fand ich schließlich bei <a href="http://www.etsy.com/" target="_blank">etsy.com</a> was ich wollte:

<a href="http://www.etsy.com/listing/54511155/retro-apple-logo-decal-decor-sticker-for"><img class="alignnone size-full wp-image-456" title="iPad Decal" src="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/DSC9434.jpg" alt="iPad Decal" width="474" height="600" /></a>

Ok, der Versand aus Hongkong dauerte etwas, aber letztendlich trafen die bestellten Aufkleber bei mir ein. Dieser wurde sofort angebracht und meine Suche hat ein Ende. So, jetzt kann dem iPad nichts mehr passieren :-).<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/SU9QZgG9J1A" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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						<item>
				<title><![CDATA[Test: Artwizz ScratchStopper Anti-Fingerprint für iPhone 4]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~3/ArjHVQ1qw6s/</link>
				<comments>http://apfelwahn.de/hannes/blog/2010/08/test-artwizz-scratchstopper-anti-fingerprint-fur-iphone-4/#comments</comments>
				<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:47:53 +0000</pubDate>
				<dc:creator>hannes</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Nachdem wir bereits entsprechende Folie für das iPad im Test hatten, nahmen wir auch den Pendant für‘s iPhone genauer unter die Lupe. Das Besondere an dieser Schutzfolie ist, dass sie nicht nur durch eine ölabweisende Beschichtung Fingerabdrücken etwas entgegensetzen, sondern auch durch seine Mattheit das Verwenden des iPhones im Sonnenlicht ermöglichen soll. Wir zeigen, wie gut sie sich in der Praxis schlägt.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/AW1.jpg" />
<!--more-->

Das Aufbringen ist ganz einfach: Display reinigen, erste Trägerfolie (teilweise) abziehen, ScratchStopper an den Ecken und den Löchern für die Frontkamera und den Lautsprecher ausrichten, Trägerfolie ganz abziehen, Luftblasen rausdrücken, zweite Trägerfolie abziehen und fertig. Nach etwa zwei Minuten sitzt die Folie perfekt. Zum Reinigen sollte man das mitgelieferte Mikrofasertuch verwenden, welches neu und deswegen völlig sauber ist. Die Luftblasen lassen sich ganz einfach mit Artwizz‘ Bubble Card bis zum Rand schieben und so entfernen. Die Bubble Card befindet sich ebenfalls im Lieferumfang.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/AW2.jpg" />

Einziges kleines Problem: Durch das Abziehen der zweiten Trägerfolie löst sich auch die Hauptfolie teilweise, weswegen man hier etwas aufpassen sollte. Die Passgenauigkeit ist gut. Wie üblich ist sie etwas kleiner als die Front des iPhones, um dem Nutzer eine kleine Toleranzgrenze beim Anbringen zu geben. Der ScratchStopper selbst ist relativ stabil und kratzfest. Aufpassen sollte man allerdings, dass nicht aus Versehen eine Ecke mit dem Fingernagel etwas abgezogen wird, ein zweites Mal hält sie nämlich nicht ohne hässliche Luftblasen zu hinterlassen. Für diesen Zweck liegen jedem Pack zwei Folien bei, womit die Mehrheit der Käufer genug für die Nutzungsdauer ihres iPhones haben sollten.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/AW3.jpg" />

Die Schutzschicht beeinträchtigt das Display kaum. Lediglich winzige farbverfälschte Artefakte und einige Pseudopixel sind zu sehen, beides stört aber nicht beim täglichen Gebrauch und fällt nur bei genauem Hinsehen auf. Die Gleiteigenschaften der Folie sind etwas anders als die des Displays selbst, nach nur sehr kurzer Eingewöhnungsphase konnten wir im Test allerdings keine Beeinträchtigung feststellen. 

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/AW4.jpg" />

Die Anti-Fingerabdruck-Beschichtung hält, was sie verspricht: Deutlich reduzierte Fingerabdrücke. Noch besser: Liegt das iPhone etwas seitlich versetzt auf dem Tisch, sind durch die Beschichtung überhaupt keine Fettflecken zu sehen. Zur Reinigung reicht es, ein, zwei mal mit einem Mikrofasertuch über die Oberfläche zu streichen. Da die Beschichtung leicht angemattet ist, hilft sie auch gegen Reflexionen. Mit maximaler Bildschirmhelligkeit war es im Test möglich, in der Sonne ohne direkte Einstrahlung mit dem iPhone zu arbeiten. Obwohl diese Funktion von Artwizz noch immer nicht dezidiert beworben wird, können wir jedem, der sein iPhone regelmäßig in der Sonne nutzt, diese Folie ans Herz legen.

<img src="http://www.apfelwahn.de/wp-content/uploads/2007/07/redaktionostipp_apfelwahn.jpg" alt="" />

<h3>Fazit</h3>

Der Artwizz ScratchStopper mit Anti-Fingerabdruck-Beschichtung schützt das Display vor Kratzern, Fingerabdrücken und Reflexionen ohne die Bildqualität merklich zu beeinträchtigen. Aus nur wenigen Zentimetern Entfernung ist sie kaum sichtbar und stört damit die Optik des iPhones nicht. Mit einem Preis von nur knapp 10 Euro für ein Zweierpack gehört diese Folie zu den günstigsten am Markt, was uns, in Kombination mit der gebotenen Qualität, unseren begehrten Apfelwahn Redaktionstipp wert ist. 

Auch verfügbar in glossy.

Preis: 9,99 Euro (2 Stk.)
<a href="http://www.artwizz.de/product_info.php?info=p275_ScratchStopper-Anti-Fingerprint.html&artID=305">Produktwebseite</a>
<a href="http://apfelwahn.de/hannes/tests/">Testverfahren: Version 1.01</a>

<h4><a href="http://apfelwahn.de/members/hannes/">Hannes</a></h4>

Update 29/08/2010: Weitere Tags hinzugefügt und Layout verbessert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Nachdem wir bereits entsprechende Folie für das iPad im Test hatten, nahmen wir auch den Pendant für‘s iPhone genauer unter die Lupe. Das Besondere an dieser Schutzfolie ist, dass sie nicht nur durch eine ölabweisende Beschichtung Fingerabdrücken etwas entgegensetzen, sondern auch durch seine Mattheit das Verwenden des iPhones im Sonnenlicht ermöglichen soll. Wir zeigen, wie gut sie sich in der Praxis schlägt.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/AW1.jpg" />
<!--more-->

Das Aufbringen ist ganz einfach: Display reinigen, erste Trägerfolie (teilweise) abziehen, ScratchStopper an den Ecken und den Löchern für die Frontkamera und den Lautsprecher ausrichten, Trägerfolie ganz abziehen, Luftblasen rausdrücken, zweite Trägerfolie abziehen und fertig. Nach etwa zwei Minuten sitzt die Folie perfekt. Zum Reinigen sollte man das mitgelieferte Mikrofasertuch verwenden, welches neu und deswegen völlig sauber ist. Die Luftblasen lassen sich ganz einfach mit Artwizz‘ Bubble Card bis zum Rand schieben und so entfernen. Die Bubble Card befindet sich ebenfalls im Lieferumfang.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/AW2.jpg" />

Einziges kleines Problem: Durch das Abziehen der zweiten Trägerfolie löst sich auch die Hauptfolie teilweise, weswegen man hier etwas aufpassen sollte. Die Passgenauigkeit ist gut. Wie üblich ist sie etwas kleiner als die Front des iPhones, um dem Nutzer eine kleine Toleranzgrenze beim Anbringen zu geben. Der ScratchStopper selbst ist relativ stabil und kratzfest. Aufpassen sollte man allerdings, dass nicht aus Versehen eine Ecke mit dem Fingernagel etwas abgezogen wird, ein zweites Mal hält sie nämlich nicht ohne hässliche Luftblasen zu hinterlassen. Für diesen Zweck liegen jedem Pack zwei Folien bei, womit die Mehrheit der Käufer genug für die Nutzungsdauer ihres iPhones haben sollten.

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/AW3.jpg" />

Die Schutzschicht beeinträchtigt das Display kaum. Lediglich winzige farbverfälschte Artefakte und einige Pseudopixel sind zu sehen, beides stört aber nicht beim täglichen Gebrauch und fällt nur bei genauem Hinsehen auf. Die Gleiteigenschaften der Folie sind etwas anders als die des Displays selbst, nach nur sehr kurzer Eingewöhnungsphase konnten wir im Test allerdings keine Beeinträchtigung feststellen. 

<img src="http://apfelwahn.de/hannes/files/2010/08/AW4.jpg" />

Die Anti-Fingerabdruck-Beschichtung hält, was sie verspricht: Deutlich reduzierte Fingerabdrücke. Noch besser: Liegt das iPhone etwas seitlich versetzt auf dem Tisch, sind durch die Beschichtung überhaupt keine Fettflecken zu sehen. Zur Reinigung reicht es, ein, zwei mal mit einem Mikrofasertuch über die Oberfläche zu streichen. Da die Beschichtung leicht angemattet ist, hilft sie auch gegen Reflexionen. Mit maximaler Bildschirmhelligkeit war es im Test möglich, in der Sonne ohne direkte Einstrahlung mit dem iPhone zu arbeiten. Obwohl diese Funktion von Artwizz noch immer nicht dezidiert beworben wird, können wir jedem, der sein iPhone regelmäßig in der Sonne nutzt, diese Folie ans Herz legen.

<img src="http://www.apfelwahn.de/wp-content/uploads/2007/07/redaktionostipp_apfelwahn.jpg" alt="" />

<h3>Fazit</h3>

Der Artwizz ScratchStopper mit Anti-Fingerabdruck-Beschichtung schützt das Display vor Kratzern, Fingerabdrücken und Reflexionen ohne die Bildqualität merklich zu beeinträchtigen. Aus nur wenigen Zentimetern Entfernung ist sie kaum sichtbar und stört damit die Optik des iPhones nicht. Mit einem Preis von nur knapp 10 Euro für ein Zweierpack gehört diese Folie zu den günstigsten am Markt, was uns, in Kombination mit der gebotenen Qualität, unseren begehrten Apfelwahn Redaktionstipp wert ist. 

Auch verfügbar in glossy.

Preis: 9,99 Euro (2 Stk.)
<a href="http://www.artwizz.de/product_info.php?info=p275_ScratchStopper-Anti-Fingerprint.html&artID=305">Produktwebseite</a>
<a href="http://apfelwahn.de/hannes/tests/">Testverfahren: Version 1.01</a>

<h4><a href="http://apfelwahn.de/members/hannes/">Hannes</a></h4>

Update 29/08/2010: Weitere Tags hinzugefügt und Layout verbessert.<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/ArjHVQ1qw6s" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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						<item>
				<title><![CDATA[Musik-Tipp: LICHTMOND]]></title>
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				<comments>http://apfelwahn.de/will/blog/2010/08/musik-tipp-lichtmond/#comments</comments>
				<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 10:24:43 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Will</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Es ist schon eine bemerkenswerte Formation: Die ehemaligen AMBRA Sound-Designer Martin und Giorgio Koppehele, ihre lyrisch ambitionierten Ehefrauen Suna und Gabi, der Schauspieler Thomas E. Killinger, als Geschichtenerzähler, Gitarrist Manuel Lopez sowie die bezaubernden Sängerinnen Meera Fé und Saskia Philips, produzieren ein fulminantes Pop-Epos, das es so in dieser Art noch nicht gab. Das allein ist schon verführerisch genug, doch getoppt werden soll alles noch durch fantastische Animationsclips und später, im Herbst, 
mit einer Deutschland-Tournee bei „Night Of The Proms“.

<!--more-->
<img src="http://apfelwahn.de/will/files/2010/08/01-Lichtmond-FRONT1.jpg" alt="" />

LICHTMOND ist in der maximal technisch möglichen Audio- und Bildqualität produziert: In 7.1 Surround Sound werden die Möglichkeiten der Blue-Ray-Disc vollends ausgelotet. Die DVD steht mit 5.1 Surround DTS inklusive Full HD in nichts nach. Auch die „normale“ CD in 2.0 Surround besticht durch seine klangliche Qualität. Ein Animationsteam der Spitzenklasse aus Madrid wurde arrangiert, um eine atemberaubende Parallelwelt zu erschaffen.

Ich habe das Vergnügen dieses Wohnzimmermultimediaspektakel mit passendem Equipment gebührend zu genießen. Geheimnisvoll startet die Musik. Auf geht’s zu den Sternen … allerdings im Animationsfilm in die entgegen gesetzte Richtung. Wir starten in einer fremden Galaxie, umgeben von Millionen Sternen und nähern uns einem blauen Planeten, die „Earth 2“, in der vieles vertraut ist wie auf unserer Heimaterde. Jedoch wird diese „Earth 2“ von zwei Sonnen umkreist, weshalb hier ganz andere Gravitationskräfte herrschen. So sieht man schwebende Bäume, inklusive freischwebender Wurzeln, ein gigantisches Auge aus dem spiegelnden Meer auftauchend, umgeben von skelettartigen, undefinierbaren Skulpturen. Dann gleitet eine prunkvolle, fliegende Gondel durchs Bild, wo majestätisch thronend eine schwarze Katze ihr groteskes Reich begrüßt. In anderen Clips bewegen sich metallene Flugfische mit breiten Flügeln über rotem Wüstensand oder ein menschlicher Körper, von Kopf bis Fuß aus glitzernden Luftblasen bestehend, tanzt zum Rhythmus der Musik. Später, wenn der weiße Lichtmond die schwarze Nacht erhellt und die sonore Stimme des Erzählers von des Mondes Strahl erzählt, nähern wir uns einem feuerspeienden Vulkan und danach tauchen wir ein in die unbeschreibliche Unterwasserwelt dieses Planeten. Diese Welt ist von Menschen unberührt und der Zuschauer kann sie in Ruhe genießen. Stets ist die Musik dominierend, sie ist das Drehbuch, bestehend aus atmosphärischer Ambient-Pop-Music, sehr melodisch und sogar tanzbar. Für SCHILLER-Fans unumgänglich, für alle anderen sehr empfehlenswert. Mein persönlicher Favorit: „Ich und Du“, einfach hammerstark! Wo andere ihren Zenit in weite Flächensounds mit Meeresrauschen setzen, fängt bei LICHTMOND die Musik erst an. Lupenreine Gitarrensoli, femininer Gesang und sattes Rhythmusgerüst. LICHTMOND ist ein spektakuläres Ereignis auf unschlagbar hohem Niveau.
VÖ-Termin: 1. Oktober 2010

httpv://www.youtube.com/watch?v=bQkqrS_1Um0]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Es ist schon eine bemerkenswerte Formation: Die ehemaligen AMBRA Sound-Designer Martin und Giorgio Koppehele, ihre lyrisch ambitionierten Ehefrauen Suna und Gabi, der Schauspieler Thomas E. Killinger, als Geschichtenerzähler, Gitarrist Manuel Lopez sowie die bezaubernden Sängerinnen Meera Fé und Saskia Philips, produzieren ein fulminantes Pop-Epos, das es so in dieser Art noch nicht gab. Das allein ist schon verführerisch genug, doch getoppt werden soll alles noch durch fantastische Animationsclips und später, im Herbst, 
mit einer Deutschland-Tournee bei „Night Of The Proms“.

<!--more-->
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LICHTMOND ist in der maximal technisch möglichen Audio- und Bildqualität produziert: In 7.1 Surround Sound werden die Möglichkeiten der Blue-Ray-Disc vollends ausgelotet. Die DVD steht mit 5.1 Surround DTS inklusive Full HD in nichts nach. Auch die „normale“ CD in 2.0 Surround besticht durch seine klangliche Qualität. Ein Animationsteam der Spitzenklasse aus Madrid wurde arrangiert, um eine atemberaubende Parallelwelt zu erschaffen.

Ich habe das Vergnügen dieses Wohnzimmermultimediaspektakel mit passendem Equipment gebührend zu genießen. Geheimnisvoll startet die Musik. Auf geht’s zu den Sternen … allerdings im Animationsfilm in die entgegen gesetzte Richtung. Wir starten in einer fremden Galaxie, umgeben von Millionen Sternen und nähern uns einem blauen Planeten, die „Earth 2“, in der vieles vertraut ist wie auf unserer Heimaterde. Jedoch wird diese „Earth 2“ von zwei Sonnen umkreist, weshalb hier ganz andere Gravitationskräfte herrschen. So sieht man schwebende Bäume, inklusive freischwebender Wurzeln, ein gigantisches Auge aus dem spiegelnden Meer auftauchend, umgeben von skelettartigen, undefinierbaren Skulpturen. Dann gleitet eine prunkvolle, fliegende Gondel durchs Bild, wo majestätisch thronend eine schwarze Katze ihr groteskes Reich begrüßt. In anderen Clips bewegen sich metallene Flugfische mit breiten Flügeln über rotem Wüstensand oder ein menschlicher Körper, von Kopf bis Fuß aus glitzernden Luftblasen bestehend, tanzt zum Rhythmus der Musik. Später, wenn der weiße Lichtmond die schwarze Nacht erhellt und die sonore Stimme des Erzählers von des Mondes Strahl erzählt, nähern wir uns einem feuerspeienden Vulkan und danach tauchen wir ein in die unbeschreibliche Unterwasserwelt dieses Planeten. Diese Welt ist von Menschen unberührt und der Zuschauer kann sie in Ruhe genießen. Stets ist die Musik dominierend, sie ist das Drehbuch, bestehend aus atmosphärischer Ambient-Pop-Music, sehr melodisch und sogar tanzbar. Für SCHILLER-Fans unumgänglich, für alle anderen sehr empfehlenswert. Mein persönlicher Favorit: „Ich und Du“, einfach hammerstark! Wo andere ihren Zenit in weite Flächensounds mit Meeresrauschen setzen, fängt bei LICHTMOND die Musik erst an. Lupenreine Gitarrensoli, femininer Gesang und sattes Rhythmusgerüst. LICHTMOND ist ein spektakuläres Ereignis auf unschlagbar hohem Niveau.
VÖ-Termin: 1. Oktober 2010

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						<item>
				<title><![CDATA[Test: Elgato  turbo.246 HD Software Edition]]></title>
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				<comments>http://apfelwahn.de/heiko/blog/2010/08/elgato-turbo-246-hd-software-edition/#comments</comments>
				<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 07:57:59 +0000</pubDate>
				<dc:creator>heiko</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Wer mit Video arbeitet verbringt viel Zeit mit Warten. Zeit, bis die Files auf dem Rechner sind, Zeit bis er fertige Film gerendert ist und Zeit, bis die Files dann auf den bekannten Onlineportalen hochgeladen sind. Zeitersparnis verspricht nun turbo.246 HD von Elgato in der Software Edition.

<!--more-->
Denn  das Ziel von turbo.246 HD ist es, Videoformate weitaus schneller zu konvertieren, als dies mit den gängigen  Bordmitteln möglich sei. Elgato bietet auch  eine <a href="http://apfelwahn.de/joern/blog/2009/05/test-elgato-turbo264-hd/">hardwarebeschleunigte Version</a> des turbo.246 HD an, hier schauen wir uns aber die Software Edition an.

Die  Formatvielfalt ist heute doch sehr diversifiziert, abhängig von verwendeter Kamera, bzw. deren Codec, Schnittprogramm  und gewünschter Ausgabeoption.  

Elgato turbo.246 HD unterstützt folgende Eingangsformate:
AVCHD Video, QuickTime, AVI, DV, WMV, MPEG-1, MPEG-2 Program/Transport Stream, MPEG-4, MP4, M4V, .MTS, H.263, H.264 AVC, Xvid, und VIDEO_TS.  

Ausgabeseitig kann die Software folgende Formate bereitstellen:
iPad, iPhone, iPod, Apple TV, YouTube, YouTube HD, HD 720p, HD 1080p, Sony PSP®, ebenso aber auch benutzerspezifische Formateinstellungen.

Die meisten Gebrauchsvideos produziere ich z.B.  heute zum großen Teil für den Upload auf Youtube oder Webseiten,  und so kann das rendern und hochladen durchaus zur Geduldsprobe werden.

<strong>Installation und Autorisation</strong>
Das passende Programmfile ist schnell runtergeladen, die Autorisation erfolgt über die zugehörige Seriennummer, die beim ersten Programmstart abgefragt wird. Zur Installation genügt es, dass Image zu laden und zu öffnen, um dann das Programmfile direkt in den gewünschten Ordner auf der Festplatte zu ziehen.

<a href="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato1.jpg"><img src="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato1.jpg" alt="" title="Elgato1" width="600" height="440" class="alignnone size-full wp-image-1359" /></a>


<strong>Interface</strong>
Die Software besticht durch ihre klare und aufgeräumte Oberfläche ganz so, wie man es von OS X kennt. Zum Konvertieren eines Videos genügt es, das Video per drag & drop auf der Programmoberfläche ablegen. 

<a href="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato2.jpg"><img src="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato2.jpg" alt="" title="Elgato2" width="600" height="447" class="alignnone size-full wp-image-1360" /></a>

Alternativ lassen sich die Files aber auch über entsprechende Einträge in der Menüleiste oder den  „+“-Button hinzufügen. Die Software erstellt automatisch Thumbnails für die Clips, die Auskunft über deren Inhalt geben.

<a href="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato3.jpg"><img src="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato3.jpg" alt="" title="Elgato3" width="600" height="585" class="alignnone size-full wp-image-1361" /></a>

Das Programm verfügt über eine rudimentäre Schnittfunktion, mit der sich Videos grob in Form bringen lassen. Das hilft schon mal, überschüssiges Material zu Anfang und Ende zu kürzen, für dezidiertere Aufgaben wie Übergange und Blenden braucht man aber doch eine Schnittsoftware, im einfachsten Fall  iMovie oder eben Final Cut (Express). Ist ein AVCHD Camcorder angeschlossen, lassen sich die dort gespeicherten Clips direkt über “Add Camera” in die Software importieren. 
Die Export-Funktionen sind für den Standardgebrauch klar definiert, so finden sich reichlich Presets für den Export in iTunes oder auf Youtube. Selbstverständlich kann Elgato  turbo.246 HD in der Software Edition die konvertierten Files auch gleich in iTunes bereitstellen oder in Youtube hochladen. 
Die Presets sind gut, bergen aber auch gewisse Gefahren, denn abhängig vom Ausgangsmaterial kann es zu durchaus besseren Ergebnissen führen, an den entsprechenden Einstellungen selbst zu drehen. Egal bei welchem Konverter, ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, immer erstmal eine Minute Material mit verschiedenen Einstellungen zu bearbeiten, um dann die Ergebnisse zu vergleichen. 

<a href="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato4.jpg"><img src="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato4.jpg" alt="" title="Elgato4" width="600" height="391" class="alignnone size-full wp-image-1362" /></a>

Da die Software-Edition ohne Hardwarebeschleuniger auskommen muss, sind die Renderzeiten stark von den gewählten Exporteinstellungen abhängig.  Legt man Wert auf höchste Qualität schlägt sich die Software zwar mitunter  etwas besser als etwa der Export mit Quicktime, das Geschwindigkeitswunder bleibt dann aber aus. 
Insofern stellt sich natürlich die Frage für wen die Software-Edition dann gemacht ist? Ich würde die Software den Leuten empfehlen, die sehr oft Konvertierungsaufgaben für eine spezielle Plattform erledigen müssen. Die Stapelverarbeitung der Clips ist wirklich eine angenehme Sache.
Wer also seine Videos exklusiv auf dem iPad anschaut oder auf Youtube hoch lädt und auf den Geschwindigkeitsvorteil durch die Hardware verzichten kann, ist mit Elgatos Software mit Sicherheit gut bedient.  
Wer ab und an mal ein Wochenendvideo bearbeitet oder nur seine Urlaubsvideos für sein iPad tauglich machen möchte, für den ist  Elgato  turbo.246 HD Software Edition bestimmt auch eine Überlegung wert.
Wer aber wirklich Wert auf Zeitersparnis legt, viele Files konvertiert und eh ständig am warten ist, sollte sich doch abwägen, ob er nicht besser zur hardwarebeschleunigten Version greift, zumal der Preis von ehemals UVP 150 Euro momentan bei diversen Online-Anbietern auf 90 Euro gefallen ist. Zwar kostet die Softwarevariante entsprechend weniger und ist mit 49 Euro sehr günstig, trotzdem die ca. 40 Euro mehr wären im Zweifelsfall gut angelegt.

<a href="http://apfelwahn.de/heiko/files/2009/11/apfelwahn_note1.jpg"><img src="http://apfelwahn.de/heiko/files/2009/11/apfelwahn_note1.jpg" alt="" title="apfelwahn_note1" width="280" height="184" class="alignnone size-full wp-image-965" /></a>

<strong>Das gefällt mir:</strong>
Unabhängig davon ist Elgato  turbo.246 HD Software Edition ein einfach zu bedienendes Programm, welches dem Thema Formatkonvertierung den Schrecken nimmt. Durch die klare Strukturiertheit und die schlüssigen Abläufe kann man die eigentlich langweilige Tätigkeit der Formatkonvertierung entspannt erledigen und sich den Kopf für kreativere Prozesse freihalten.

Heiko

<strong>Systemvoraussetzungen (Herstellerangaben):</strong>

Apple Computer mit  Intel Core Prozessor 
512 MB RAM 
Mac OS X 10.5.8 Leopard (oder neuer)
QuickTime 7.6 (oder neuer) 

<strong>Preis: </strong>49 Euro




]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Wer mit Video arbeitet verbringt viel Zeit mit Warten. Zeit, bis die Files auf dem Rechner sind, Zeit bis er fertige Film gerendert ist und Zeit, bis die Files dann auf den bekannten Onlineportalen hochgeladen sind. Zeitersparnis verspricht nun turbo.246 HD von Elgato in der Software Edition.

<!--more-->
Denn  das Ziel von turbo.246 HD ist es, Videoformate weitaus schneller zu konvertieren, als dies mit den gängigen  Bordmitteln möglich sei. Elgato bietet auch  eine <a href="http://apfelwahn.de/joern/blog/2009/05/test-elgato-turbo264-hd/">hardwarebeschleunigte Version</a> des turbo.246 HD an, hier schauen wir uns aber die Software Edition an.

Die  Formatvielfalt ist heute doch sehr diversifiziert, abhängig von verwendeter Kamera, bzw. deren Codec, Schnittprogramm  und gewünschter Ausgabeoption.  

Elgato turbo.246 HD unterstützt folgende Eingangsformate:
AVCHD Video, QuickTime, AVI, DV, WMV, MPEG-1, MPEG-2 Program/Transport Stream, MPEG-4, MP4, M4V, .MTS, H.263, H.264 AVC, Xvid, und VIDEO_TS.  

Ausgabeseitig kann die Software folgende Formate bereitstellen:
iPad, iPhone, iPod, Apple TV, YouTube, YouTube HD, HD 720p, HD 1080p, Sony PSP®, ebenso aber auch benutzerspezifische Formateinstellungen.

Die meisten Gebrauchsvideos produziere ich z.B.  heute zum großen Teil für den Upload auf Youtube oder Webseiten,  und so kann das rendern und hochladen durchaus zur Geduldsprobe werden.

<strong>Installation und Autorisation</strong>
Das passende Programmfile ist schnell runtergeladen, die Autorisation erfolgt über die zugehörige Seriennummer, die beim ersten Programmstart abgefragt wird. Zur Installation genügt es, dass Image zu laden und zu öffnen, um dann das Programmfile direkt in den gewünschten Ordner auf der Festplatte zu ziehen.

<a href="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato1.jpg"><img src="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato1.jpg" alt="" title="Elgato1" width="600" height="440" class="alignnone size-full wp-image-1359" /></a>


<strong>Interface</strong>
Die Software besticht durch ihre klare und aufgeräumte Oberfläche ganz so, wie man es von OS X kennt. Zum Konvertieren eines Videos genügt es, das Video per drag & drop auf der Programmoberfläche ablegen. 

<a href="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato2.jpg"><img src="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato2.jpg" alt="" title="Elgato2" width="600" height="447" class="alignnone size-full wp-image-1360" /></a>

Alternativ lassen sich die Files aber auch über entsprechende Einträge in der Menüleiste oder den  „+“-Button hinzufügen. Die Software erstellt automatisch Thumbnails für die Clips, die Auskunft über deren Inhalt geben.

<a href="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato3.jpg"><img src="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato3.jpg" alt="" title="Elgato3" width="600" height="585" class="alignnone size-full wp-image-1361" /></a>

Das Programm verfügt über eine rudimentäre Schnittfunktion, mit der sich Videos grob in Form bringen lassen. Das hilft schon mal, überschüssiges Material zu Anfang und Ende zu kürzen, für dezidiertere Aufgaben wie Übergange und Blenden braucht man aber doch eine Schnittsoftware, im einfachsten Fall  iMovie oder eben Final Cut (Express). Ist ein AVCHD Camcorder angeschlossen, lassen sich die dort gespeicherten Clips direkt über “Add Camera” in die Software importieren. 
Die Export-Funktionen sind für den Standardgebrauch klar definiert, so finden sich reichlich Presets für den Export in iTunes oder auf Youtube. Selbstverständlich kann Elgato  turbo.246 HD in der Software Edition die konvertierten Files auch gleich in iTunes bereitstellen oder in Youtube hochladen. 
Die Presets sind gut, bergen aber auch gewisse Gefahren, denn abhängig vom Ausgangsmaterial kann es zu durchaus besseren Ergebnissen führen, an den entsprechenden Einstellungen selbst zu drehen. Egal bei welchem Konverter, ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, immer erstmal eine Minute Material mit verschiedenen Einstellungen zu bearbeiten, um dann die Ergebnisse zu vergleichen. 

<a href="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato4.jpg"><img src="http://apfelwahn.de/heiko/files/2010/08/Elgato4.jpg" alt="" title="Elgato4" width="600" height="391" class="alignnone size-full wp-image-1362" /></a>

Da die Software-Edition ohne Hardwarebeschleuniger auskommen muss, sind die Renderzeiten stark von den gewählten Exporteinstellungen abhängig.  Legt man Wert auf höchste Qualität schlägt sich die Software zwar mitunter  etwas besser als etwa der Export mit Quicktime, das Geschwindigkeitswunder bleibt dann aber aus. 
Insofern stellt sich natürlich die Frage für wen die Software-Edition dann gemacht ist? Ich würde die Software den Leuten empfehlen, die sehr oft Konvertierungsaufgaben für eine spezielle Plattform erledigen müssen. Die Stapelverarbeitung der Clips ist wirklich eine angenehme Sache.
Wer also seine Videos exklusiv auf dem iPad anschaut oder auf Youtube hoch lädt und auf den Geschwindigkeitsvorteil durch die Hardware verzichten kann, ist mit Elgatos Software mit Sicherheit gut bedient.  
Wer ab und an mal ein Wochenendvideo bearbeitet oder nur seine Urlaubsvideos für sein iPad tauglich machen möchte, für den ist  Elgato  turbo.246 HD Software Edition bestimmt auch eine Überlegung wert.
Wer aber wirklich Wert auf Zeitersparnis legt, viele Files konvertiert und eh ständig am warten ist, sollte sich doch abwägen, ob er nicht besser zur hardwarebeschleunigten Version greift, zumal der Preis von ehemals UVP 150 Euro momentan bei diversen Online-Anbietern auf 90 Euro gefallen ist. Zwar kostet die Softwarevariante entsprechend weniger und ist mit 49 Euro sehr günstig, trotzdem die ca. 40 Euro mehr wären im Zweifelsfall gut angelegt.

<a href="http://apfelwahn.de/heiko/files/2009/11/apfelwahn_note1.jpg"><img src="http://apfelwahn.de/heiko/files/2009/11/apfelwahn_note1.jpg" alt="" title="apfelwahn_note1" width="280" height="184" class="alignnone size-full wp-image-965" /></a>

<strong>Das gefällt mir:</strong>
Unabhängig davon ist Elgato  turbo.246 HD Software Edition ein einfach zu bedienendes Programm, welches dem Thema Formatkonvertierung den Schrecken nimmt. Durch die klare Strukturiertheit und die schlüssigen Abläufe kann man die eigentlich langweilige Tätigkeit der Formatkonvertierung entspannt erledigen und sich den Kopf für kreativere Prozesse freihalten.

Heiko

<strong>Systemvoraussetzungen (Herstellerangaben):</strong>

Apple Computer mit  Intel Core Prozessor 
512 MB RAM 
Mac OS X 10.5.8 Leopard (oder neuer)
QuickTime 7.6 (oder neuer) 

<strong>Preis: </strong>49 Euro




<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/dlNb8VZjxQg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
				<wfw:commentRss>http://apfelwahn.de/heiko/blog/2010/08/elgato-turbo-246-hd-software-edition/feed/</wfw:commentRss>
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						<item>
				<title><![CDATA[Test: Flux IRCAM Tools Trax]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~3/Kxc1fjNBDC0/</link>
				<comments>http://apfelwahn.de/music/blog/2010/08/test-flux-ircam-tools-trax/#comments</comments>
				<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 06:28:27 +0000</pubDate>
				<dc:creator>Holger</dc:creator>
				<guid isPermaLink="false">http://apfelwahn.de/music/blog/2010/08/test-flux-ircam-tools-trax/</guid>
                <description><![CDATA[Mit den IRCAM Tools präsentiert Flux drei innovtive Plug-ins, die in Zusammenarbeit mit IRCAM entstanden sind. Die französische Edel-Softwareschmiede Flux ist unseren Lesern bereits ein Begriff: Das mehrkanalfähige Mastering-Tool "Alchemist" konnte in allen Punkten überzeugen und hat unseren Redaktionstip als besondere Auszeichnung erhalten. Diesmal wird es noch ein wenig spannender, und der Grund hierfür ist der andere Partner der Kooperationsgemeinschaft.

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_1.jpg" alt="" />

Bei IRCAM handelt es sich nicht um eine Softwareschmiede oder ein ambitioniertes Tonstudio-Projekt, sondern um das 1969 von Georges Pompidou gegründete "Institut de Recherche et Communication Acoustic/Musique" zu deutsch: Forschungs- und Kommunikationszentrum für Akustik und Musik. Dahinter verbirgt sich ein Netzwerk von akademischen Institutionen, Künstlern und Wissenschaftlern, welches an das Centre Pompidou, Paris angeschlossen ist. Man darf annehmen, dass hier sehr gründliche akademische Grundlagenforschung unter Einbeziehung künstlerischer Anforderungen betrieben wird - und tatsächlich weist der Hersteller darauf hin, dass die Entwicklung unserer Testkandidaten sich über mehr als eine Dekade hingezogen hat. In Kenntnis solcher Hintergründe steigen die Erwartungen auf ein hohes Niveau, auch getrieben von Features wie der Unterstützung einer exorbitanten Sampling Rate von bis zu 384kHz. oder dem Betrieb von Trax im 8-Kanal Input/Output-Modus - wir werden sehen, ob die musikalische Qualität der Klangtransformationen den Hoffnungen gerecht wird.

Öffnen die Ircam-Tools eine weitere Tür ins Reich innovativer Sound-Performance? Funktioniert alles stabil und ist die Bedienung benutzerfreundlich – oder benötigt man das Wissen eines akademisch geschulten Toningenieurs, um mit den neuen Werkzeugen zielgerichtet arbeiten zu kommen?

In diesem Test geht es um das Plug-in Trio "Trax", seinerseits Teil des IRCAM-Bundles aber auch einzeln erhältlich. Während bei “Spat” und “Verb” die Namen bereits ankündigen, worum es geht, nämlich um Hall- oder besser: Raumsimulationsprogramme, läßt "Trax" solch direkte Rückschlüsse auf sein Wesen nicht zu.

Lüften wir also das Geheimnis: Es geht handelt sich hier um ein Werkzeug, welches subtile bis dramatische Veränderungen des Klangcharakters von Gesangs- und Instrumentenaufnahmen ermöglichen soll.

<strong>Installation</strong>

Falls Sie diesen Test mit den Demo-Versionen begleiten möchten, sei hier darauf hingewiesen, dass dafür kein Dongle erforderlich ist. Die Trials besitzen bezüglich der Sampling-Rate und der Kommunikation mit dem Host-Programm Einschränkungen (kein Load/Save eigener Kreationen, keine Automation) und laufen jeweils 30 Minuten, dann müssen sie neu gestartet werden. Käufer der Vollversion benötigen hingegen einen Flux- oder iLok-Dongle. Nach der Entrichtung des Kaufpreises und der Einrichtung eines Flux-Accounts erhält man den License-Code und lädt die Vollversion über den Account herunter. Es gibt keine langatmigen Fragebögen und kein mehrfaches Hin- und Her. Alles läuft schnell und unproblematisch.

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<strong>TRAX</strong>

Das Tool, welches die Persönlichkeit von Sängerinnen und Sängern in, so hoffen wir, humanoide und nicht deformierte bis alienartige Neuschöpfungen verwandeln kann, besteht aus drei Modulen:
<ol>
	<li> Der "Transformer" ist ein Echtzeit Modelling Prozessor, nicht nur für Stimmen, sondern auch für Instrumente. Er baut auf einer erweiterten Phase-Vocoder-Technologie in Verbindung mit Algorithmen auf, die Geschlecht, Alter und Stimmfarbe, Rauheit, Ausdruckskfraft, Formanten und Tonhöhe analysieren und in Form manipulierbarer Parameter bereitstellen.</li>
	<li>Unter "Cross Synthesis" ist ein "Spectral Envelope Morphing Prozessor" an Bord. Eine Phase-Vocoder-Technologie erlaubt es, Teile des Frequenzpektrums zu verschieben. Spektrale Anteile eines Sounds werden unter Berücksichtigung des Lautstärkeverlaufs in Echtzeit in andere gemorpht. Beispiel: Das Klanggeschehen bei 100 Hz. wird auf 1000 Hz. übertragen. Dieses Prinzip erinnert an die Plug-Ins "FreqShift" und "FreqWarp" aus dem GRM-Tool-Bundle, ebenfalls made in France.</li>
	<li>Der "Source Filter" analysiert gleichzeitig den Lautstärke- und den Spektralverlauf (die sich verändernde Klangfarbe) eines Signals, die dann in ein willkürliches "Preset" dieser beiden Komponenten überblendet werden kann.</li>
</ol>
<strong>Die Bedienoberfläche</strong>

In der oberen Zeile wählt man die grundsätzliche Betriebsart: Stimme, Instrument oder Musik. Polyphones Material erfordert das Aktivieren des entsprechenden Buttons.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_2.jpg" alt="" />

Bleiben wir zunächst bei der menschlichen Stimme. Im Bereich Source teilt man dem Algoritmus zunächst mit, um welche Art von Sänger/in es sich handelt.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_3.jpg" alt="" />

Des weiteren wird die Bandbreite der Tonhöhen festgelegt, innerhalb derer der Sänger oder die Sängerin seine/ihre Performance zum Besten gibt. Damit beim späteren Transponieren der Stimme in andere Oktavlagen alles richtig abläuft, lässt man am besten den Track (oder einen repräsentativen Abschnitt) erst einmal durchlaufen und klickt zuvor auf den "Learn"-Button. (Manuell lässt sich der tiefste, höchste und ein Durchschnittston einstellen. Um die besten Resulate zu erziele, sollte man vor Betätigung des Learn-Buttons die Ober- und Untergrenze näherungsweise festlegen.) Anschließend kann man mit den Klangmanipulationen beginnen. In unserem ersten Versuch haben wir eine Sopranstimme als Quellmaterial und schauen einmal, wie weit die Verwandlungskunst von Trax reicht. Hier zunächst der Originalgesang (Ein Sample aus der Liquid Voices-Library von <a href="http://www.ueberschall.com/en/home.html" target="_blank">Ueberschall</a>):

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax1.mp3">Trax Demo 1</a>

Wir wollen es nicht gleich übertreiben und wechseln im Target-Bereich auf "Woman / Singing: Mezzo Soprano" Eine Oktave tiefer hätten wir es gerne. Zunächst stellt sich jedoch heraus, dass mit dem Transpose-Fader der Target-Section nachgeregelt werden muß, um auch wirklich eine Oktave zu erzielen (andernfalls wäre unsere Stimme eine Terz zu hoch gelandet). Bei der Korrektur hilft der Mix-Button der Input/Output-Sektion. Mit einer Mischung aus Dry und Wet hört man beide Signale und kann die "Mutation" in der Tomhöhe schnell anpassen.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_4.jpg" alt="" />

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax2.mp3">Trax Demo 2</a>

Ganz perfekt klingt unsere neue Sängerin nicht. Der Klang wirkt ein wenig verwaschen. Es hört sich so an, als ob der Algorithmus Probleme mit dem Vibrato hätte.

Nimmt man die erste Stimme wieder mit hinzu, stellt sich heraus, dass Trax aber auf jeden Fall geeignet ist, um Zweit- und Drittstimmen mit unterschiedlichem Klangcharakter und in unterschiedlicher Tonlage zu generieren und dem Mix hinzuzufügen.

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax3.mp3">Trax Demo 3</a>

Aber wir sind ja erst am Anfang unserer Experimente. Im nächsten Demo hören wir Sigrid Havercamp, die mir freundlicherweise diese Probeaufnahme zur Verfügung gestellt hat - auch hier wieder zunächst die Originalstimme:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax4.mp3">Trax Demo 4</a>

Wir verwandeln Sigrid in einen Counter-Tenor:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax5.mp3">Trax Demo 5</a>

Das kingt schon besser. Und selbst die Verwandlung in einen tiefen Tenor klappt recht überzeugend:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax6.mp3">Trax Demo 6</a>

Geht man noch einen Schritt weiter bis zum Bass, zeigen sich langsam die Grenzen des Algorithmus auf. Mischt man die Bassstimme jedoch unter die Originalstimme, ist das Ergebnis immer noch professionell verwendbar:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax7.mp3">Trax Demo 7</a>

Selbst extreme Veränderungen klingen immer noch realistisch, in dem Sinne, dass wir hier keine Außerirdischen vor uns haben. Wie wäre es mit einer gealterten, verrauchten Frauenstimme, die mit den männlichen Bässen konkurrieren kann?

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_5.jpg" alt="" />

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax8.mp3">Trax Demo 8</a>

Hier singen Opa und Enkeltochter zusammen:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax9.mp3">Trax Demo 9</a>

Es soll nicht verheimlicht werden, dass bei den letzten beiden Audiodemos bereits die nächsten Parameter beteiligt sind, die die Target-Abteilung zu bieten hat. Unterhalb des Transpose-Faders, den wir oben zur Korrektur benutzt haben, lassen sich zunächst die Formanten verändern. "Transpose" und "Formant" können zwar per Link-Button miteinander verknüpft werden, sogar invertiert, dies führt beim Gesang jedoch in der Regel zu weniger natürlichen Ergebnissen, vor allem, wenn man die Transpose-Funktion benötigt, um den Gesang in die richtige Tonlage zu verschieben. Ganz anders sieht es bei den Modulationen des Voice-Forgers aus. Die Ausdruckskraft der Stimme will von flach bis expressiv geregelt werden. Dabei geht es um die Modulation der Tonhöhe, wofür verschiedene Algorithmen mit sehr unterschiedlichen, teilweise drastischen Auswirkungen zur Verfügung stehen. Die Werteskala reicht von -100 bis +100%. "Recto Tono" wirkt sich in der Praxis als weit greifende Tonhöhenmodulation aus. Geht man die Voreinstellungen der Reihe nach durch, erweisen sich die Algorithmen ab "Chromatic" als - wohl dosiert eingesetzt - wunderbare Möglichkeit, ein sehr echt wirkendes Vibrato gleich in den Einschwingphasen der Silben in den Klang hinein zu zeichnen. Der tonale Umfang der Modulation hängt vom Algorithmus ab. Die auftretenden Unregelmäßigkeiten sind dabei weit von einer LFO-Modulation entfernt und im besten Sinne musikalisch.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_6.jpg" alt="" />

Der nächste Regler transportiert unsere Stimme in den Jungbrunnen oder wirft einen Blick in die Zukunft des fortgeschrittenen Alters, beides auf dezente Weise. Wem der Effekt nicht ausreicht, sollte den Formanten-Slider mit hinzuziehen. Nicht ganz so dezent aber dafür  erstaunlich realistisch geht es mit der Geschlechtsumwandlung vonstatten. Was in der Chirurgie teuer, langwierig und schmerzhaft ist, gelingt hier mit einer kleinen Mausbewegung. Ebenfalls gelungen ist der "Breathy"-Parameter, der sanftes Raspeln bis zu stimmloser Heiserkeit ins Spiel bringt. Auch hier gelingt eine bislang unerreichte Realitätsnähe: Es klingt definitiv nicht nach Rauschgenerator.

Die ganze Pracht der Ausgestaltung des singenden Ziel-Wesens erreicht man durch eine Kombination aller zur Verfügung stehenden Mittel. Die Arbeit geht hier sehr zügig von der Hand und macht Spaß. Hier noch zwei weitere Mutationen, ausschließlich erstellt mit den bisher besprochenen Parametern:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax10.mp3">Trax Demo 10</a>

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax11.mp3">Trax Demo 11</a>

"Welcome to the Universe of Sound" ist unser nächstes Thema, hier im Original.

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax12.mp3">Trax Demo 12</a>

Uns wäre es aber lieber, wenn uns ein reizendes Mädl in den zeitlosen Räumen der Musik willkommen heißen würde. Das Girl sieht so aus:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_7.jpg" alt="" />

Und singt so:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax13.mp3">Trax Demo 13</a>

Leider mit einem kleinen Artefakt am Ende, der sich nicht ausbügeln ließ - solch ein Vibratoschlenker in höchsten Höhen ist auch schon fast eine Aufgabe für Mozarts "Königin der Nacht", also beinahe übermenschlich.

Die nächste Abteilung, Modulations, geht recht deftig zu Werk. Für die Tonhöhenmodulation  lassen sich drei Wellenformen (Sinus, Dreieckswelle, Sägezahn) in ihrer Frequenz und Tiefe bestimmen. Beide Parameter können zudem randomisiert werden, um einen mechanischen Synhie-Effekt in die Schranken zu weisen.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_8.jpg" alt="" />

Dasselbe gibt es noch einmal für die Formanten-Modulation. Lässt man die Modulationen auf den Gesang los, sollte man die Depth-Regler ganz vorsichtig aufdrehen und allenfalls einsetzen, um einer zu eintönigen Stimme noch einen Schuß Vibrato zu verleihen. Die Verwandschaft zu einem LFO ist nicht zu leugnen - nach meiner Ansicht nicht das Highlight von Trax.

Spannender wird es wieder mit der Remix-Abteilung. Hier kann der Einfluss der Ergebnisse diverser Sub-Algorithmen nachjustiert werden:
<ul>
	<li> Sinus betrifft den Anteil am Gesamtsignal, den die Tonhöhenerkennung ausmacht.</li>
	<li>Noise und Error betreffen die geräuschhaften Anteile</li>
	<li>Trans und Relax die Transienten und deren Abklingverhalten.</li>
</ul>
Per Solo und Mute Schalter lassen dich die drei Abteilungen des Remix-Panels sehr gut isoliert betrachten und in ihrer Wirkung auf den Gesamtsound erkennen. Bei unserem letzte Beispiel zeigte sich, dass vor allem eine Bearbeitung der Transienten aus der virtuellen Stimme noch ein gutes Stück mehr herausholte:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_9.jpg" alt="" />

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax14.mp3">Trax Demo 14</a>

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_10.jpg" alt="" />

Die Filter-Abteilung bietet zwei recht einfach gehaltene 6 dB High und Low-Pass-Filter. Ein sinnvoller Einsatz ergibt sich bei unsauber aufgenommenem Material mit Nebengeräuschen außerhalb des Vocal-Spektrums (die Sängerin ist zwischendurch mit dem Mikrofonstativ kollidiert und hat dabei ein Rumpelgeräusch ausgelöst; der Popp-Schutz war nicht auffindbar und auf der Aufnahme machen die sogenannten Explosivlaute ihrem Namen alle Ehre). Setzt man die Filter auf "pre", und minimiert die Störgeräusche, hilft man dem Algorithmus, das Signal, um das es eigentlich geht, besser zu erkennen. In der "Post"-Position kommen die Filter als letzte Instanz vor dem Output zum Einsatz.

Wenn man davon ausgeht, dass jeder, der Trax auf seinem Rechner hat, auch einen EQ besitzt, dürfte der Filter in der Post-Position kaum Bedeutung gewinnen.

Wiederum zu Sache geht es bei der "Spectral Envelope". Hier können tonhöhenunabhängige Anteile des Signals von ihrer Originalfrequenz auf eine neue Zielfrequenz verschoben werden. Durch Doppelklick auf die blaue Linie können weitere Ankerpunkte hinzugefügt und beliebige Kurven gezeichnet werden. Beim Bewegen der Ankerpunkte wird die Quellfrequenz und die Zielfrequenz angezeigt, sehr übersichtlich. Das Spektralfenster kann zur besseren Übersicht vergrößert werden. Vom Sound her erinnern die Ergebnisse zumindest teilweise an Effekte, wie man sie mit Speakerphone erreichen kann: Durch Ändern des Frequenzspektrums der Formanten hört sich die Stimme mitunter so an, als würde sie beispielsweise durch ein Megaphon oder schwer definierbare Verfremdungsapparate, die in der physikalisch-haptischen Welt noch erfunden werden müssen, wiedergegeben.

Hier zunächst eine männliche Mutation des letzten Beispiels - ohne die Spektraloperationen:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax15.mp3">Trax Demo 15</a>

Und jetzt mit folgender Spektralkurve:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_11.jpg" alt="" />

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax16.mp3">Trax Demo 16</a>

Bevor wir noch ein Ohr auf die Instrumenten- und Musikbearbeitung werfen wollen, schließen wir unseren Rundgag durch die Bedienoberfläche mit der Input/Output-Sektion ab, die volkommen selbsterklärend ist ...

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_12.jpg" alt="" />

... denkt man, aber das ist sie nicht ganz. Neben der winzigen Halbsichel des Mondes wartet eine kaum erkennbare Sonne darauf,  Licht in die Welt von Trax zu bringen:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_13.jpg" alt="" />

Tja, jetzt staunen Sie nicht schlecht, stimmts? Plötzlich kann man alles besser sehen. Die Zahnräder öffnen einen Dialog, der die Zuweisung von bis zu 8 Inputs und 8 Outputs erlaubt.

Es gibt aber noch ein anderes Options-Menü: Window-Size wird nur im Music-Mode manuell gesetzt und definiert das Fenster zur Extraktion zeitabhängiger Informationen des Audiosignals. Das Maß, in dem die Analyse-Zeitfenster überlappen, legt man mit dem nächsten Parameter fest. Je mehr Überlappungszeit man gewährt, desto besser das Ergebnis, desto höher aber auch die CPU-Last. Womit wir bei dem weniger erfreulichen Aspekt von Trax wären: Unser Testsystem, ein Apple Mac Pro mit Intel Dual Quad-Core CPU und 2,8 GHz mit OSX 10.5.8 mit Cubase 5.5 wurde von Trax je nach Einstellung mit 50 % (512 Samples Buffer Size) bis 30 % (bei 1024 Samples) ASIO-Last belegt. Mit dem Regler "Oversampling"  kann man diese Werte (bei zweifachem Oversampling) entsprechend multiplizieren. Für die Praxis bedeutet dies: Im Echtzeitbetrieb, also bei unhörbar geringer Latenz, beispielseise als Live-Gesangseffekt, wird man Trax nur mit einem Rechner der Zukunft einsetzen können. Für den Mix gilt: Gesangsmanipulationen sollten möglichst frühzeitig vorgenommen und dann gebounct werden, denn in der Regel hat man noch ein paar andere Spuren und leistungsstarke aber auch leistungshungrige Effekte.

Jetzt warten Sie bestimmt schon eine Weile auf die Instrumentendemos, aber es gibt ganz unten im GUI noch eine Sache, der wir unsere Aufmersamkeit schenken wollen: Neben dem Preset-Manager, der auf das Abspeichern eigener Kreationen wartet und insgesamt in Flux-Manier gewohnt komfortabel ist, gibt es noch einen langen Morphing-Slider von A nach B.

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<strong>Die Instrumente!</strong>

Wir beginnen mit einer Solo-Trmpete. Die vier aneinander gehängten kleinen Phrasen stammen aus der Uebeschall-Library "<a href="http://www.ueberschall.com/en/products/details/view/liquid_trumpet.html" target="_blank">Liquid Trumpet</a>", der Beat kommt von Stylus. Hier zunächst das Original:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax17.mp3">Trax Demo 17</a>

Auch hier zeigt sich, dass trotz Learn-Funktion die transformierte Trompete mit einem Intervall-Versatz spielt, der über den Transpose-Fader nachreguliert werden muss.  Eine Oktave tiefer hört sich das Instrument so an:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax18.mp3">Trax Demo 18</a>

Die Einstellungen sehen folgendermaßen aus:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_14.jpg" alt="" />

Bevor wir zu polyphonen Signalen wechseln, noch ein Saxophon (aus der Ueberschall Library Liquid Sax und wieder mit einem Stylus-Beat im Hintergrund). Sie hören zunächst das Original Tenorsaxophon, dann die Transformation in ein Sopran-Sax:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax19.mp3">Trax Demo 19</a>

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax20.mp3">Trax Demo 20</a>

Lebendiger und bissiger wird es, wenn man die Formanten um eine Oktave nach oben verschiebt und den Breathy-Regler per Automation moduliert:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax21.mp3">Trax Demo 21</a>

Hier die Abbildung zum Audiodemo. Die Parameter Young/Older und Male/Feamale stehen übrigens im Instrumenten-Modus nicht zur Verfügung  was einigermaßen logisch erscheint ... hm ... na ja, ein Saxophon kann nach etlichen Tourneen und Clubauftritten auch schon mal ganz schön alt aussehen, aber bestimmt nicht weiblich oder männlich. Trotzdem wäre es für das Experimentieren reizvoll gewesen, wenn man den betreffenden Vocal-Algorithmus auch auf Instrumente anwenden könnte.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_15.jpg" alt="" />

Versuche mit stark transientenbetontem Material wie einer akustischen Gitarre und Percussion-Instrumenten ergaben weniger überzeugende Resultate. Die Attackphase des transformierten Sounds wirkt schnell ein wenig verwaschen und undeutlich. (Dieses Problem kennt man auch aus anderen Programmen, die Klänge für Tonhöhen- und Zeitänderungen analysieren wie beispielsweise Melodyne Editor.)

Außergewöhnliche Effekte erreicht man im Music-Modus. Die Voreinstellungen bei "Source" beschränken sich hier auf die Begrenzung der oberen Frequenzen; die Learn-Funktion ist außer Betrieb. Auch der Voice-Forger liegt brach ...

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_16.jpg" alt="" />

... was aber ganz und gar nicht bedeutet, dass der Musik-Modus durch eine Einschränkung dieser Variablen nur wenige Variationen produzieren könnte, wie in den folgenden Audiodemos dokumentiert.

Zunächst das Original aus der Ueberschall Elastik-Library "<a href="http://www.ueberschall.com/en/products/details/view/indie_rock.html" target="_blank">Indie Rock</a>":

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax22.mp3">Trax Demo 22</a>

Nun die Transpose-Funktion, die eine Verlangsamung lediglich vortäuscht - in Wirklichkeit bleibt der Beat auf 120 BPM:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax23.mp3">Trax Demo 23</a>

Na? Ist das nicht wirklich neu? Erhöht man die Formanten und nimmt im Remix-Modul den Sinus- und den Noise-Anteil aus dem Sound heraus, entsteht ein sehr eigentümliches Klangbild, das an Filterresonanzen (wie beim GRM-Tool "Resonance") erinnert:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax24.mp3">Trax Demo 24</a>

Zieht man per Automation zunächst den Noise-Fader, dann den Sinus-Fader nach oben, kann man zu dem urprünglichen Sound überblenden:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax25.mp3">Trax Demo 25</a>

Effekte wie "Band Playing Next Room" sind ebenfalls möglich: Dazu nimmt man im Modul "Relax" die Transienten heraus, erhöhte den Relax-Wert und wandelt mit der "Spectral Envelope" über weite Strecken höhere in tiefere Frequenzen. Damit es noch etwas dumpfer klingt, stellt man den Low-Pass-Filter unter 3 kHz. Dezente Modulationen der Tonhöhe im Modul "Modulations" fügen noch eine Prise Realismus hinzu: Wellenform Sinus, LFO-Frequenz 0,01 Hz., Depth unter 2 %, keine Randomisierung (das wäre zuviel Destruktion). Zum folgenden Audiodemo zunächst die Abbildung:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_17.jpg" alt="" />

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax26.mp3">Trax Demo 26</a>

Einstellungen wie die oben abgebildete eignen sich sehr gut, um einen Musik-Background in eine entsprechende Filmszene einzuarbeiten. Die Qualität kann man noch verbessern, indem man unter Options die Window-Size erhöht. Diese Maßnahme führt jedoch, wenn man es zu weit treibt, zu kurzen CPU-Last-Spitzen, die auch bei aktuellen Systemen schnell eine Erhöhung der Buffer-Size auf den Maximalwert erforderlich machen können.

Bis hierher haben wir bereits eine beeindruckende Bandbreite an Sound-Transformationen, nicht nur für Vocals, sondern auch für monophone und polyphone Instrumenten-Spuren und einen kompletten Mix kennengelernt, die von sehr realitätsnahen Mutationen bis zum Einsatz als außergewöhnliches Effektmodul reichen. Doch die Algorithmen lassen sich auch noch anders verwenden ...

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<strong>TraxCS-i386 Crossfade-Synthesis</strong>

Angesichts des Plug-in-Namens sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass alle drei Kandidaten dieses Tests Sampling-Rates bis zu sagenhaften 386 kHz. unterstützt. (Das für den Test erstellte Cubase-Projekt lief mit bescheidenen 44,1kHz und 24 bit). Bei TraxCS geht es darum, dass ein Signal ein anderes transformiert. Trax CS ist auf die Anwendung in Zweikanal-Supren beschränkt: 2 Inputs, 2 Outputs. Am besten legt man für TraxCS eine Stereo-Bus-Spur an, in die man verschiedene Eingangssignale aus zwei Spuren einspeisen kann, jeweils mit hartem Panning dieser "Send" Kanäle, also eine Spur ganz nach links, die andere ganz nach rechts gezogen. Alternativ geht es auch über einen FX-Kanal. In diesem Fall sollten die Send-Kanäle auf Pre-Fader gestellt und der eigentliche Kanalausgang vollständig heruntergeregelt oder stillgelegt werden (Cubase: "kein Bus"), um nur das transformierte Signal zu hören.

Die Options-Parameter kennen wir bereits: Sie dienen der Verbesserung und Anpassung an die spezifische Situation. Höhere Werte für Oversampling und Overlap verbrauchen erheblich mehr CPU-Leistung, führen aber zu einer artefaktfreieren Berechnung und einem besseren Klang. TracksCS beansprucht wesentlich weniger CPU-Leistung als das zuvor besprochene Trax. Ohne Oversampling und mit einem geringen Overlap-Wert bewegte sich die ASIO-Anzeige von Cubase auf unserem Testsystem bei 512 Samples Buffer-Size zwischen 10 und 15 %. Zweifaches Oversampling und maximales Overlapping brachten es bei gleicher Buffer-Size dann bereits auf 55-70 %. Die "Window Size" sollte bei schnellen Tempi klein, bei langsamen, getragenen Passagen lang gewählt werden. Der Transient-Button (on/off) bestimmt, ob die Einschwingphase einzelner Klangimpulse bei der Berechnung berücksichtigt wird. Insbesondere bei Sounds, die durch ihre Attack-Phase besonders definiert werden, wie Percussion oder gezupfte Instrumente, sollte man diese Option aktivieren.

Die Transformation vom rechten durch das linke Signale (vice versa) betrifft zum einen den Lautstärkeverlauf (Amplitude-Section), zum anderen das Frequenzspektrum. Mit den Fadern bestimmt man, wie stark die Beeinflussung sein soll. Vor allem für eine Automation der Fader erweist sich der Link-Modus als sehr praxisdienlich: Dieser bewirkt, dass eine Bewegung eines der beiden korrespondierenden Fader zu einer entgegengesetzten Bewegung des anderen führt (eine Art Parameter-Panning). Der Product-Regler bestimmt den Wirkungsgrad der Beeinflussung; der Power-Regler definiert stufenlos von linear bis exponentiell (hier: quadratisch) die Wirkung der Transformation.

Und diese ist verblüffend. In einem ersten Versuch geht es um zwei Stylus-Beats, die sich gegenseitig beeinflussen sollen. Die theoretischen Hintergründe kann man bei der Einstellung des Plug-ins ruhig außen vor lassen. Es stellt sich heraus, dass bei dieser Anwendung die Window-Size zu einem gewissen Eigenrhythmus durch die Rechenintervalle des Algorithmus führt, und, egal ob schnelles oder langsames Material anliegt, dem Beat angepasst werden muss. Hier wäre beinahe eine Sync-Funktion hilfreich. Die Parameter sind insgesamt überschaubar, sodass man beim Experimentieren nicht schnell in eine Sackgasse gerät, aus der man nicht wieder herausfindet. Die Wirkung ist verblüffend. Sie hören zunächst wieder das Original, dann eine Bearbeitung wie abgebildet, die zu einem Sctratch- bzw. Turntable-Effekt führt (oder so ähnlich ...):

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_18.jpg" alt="" />

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax27.mp3">Trax Demo 27</a>

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax28.mp3">Trax Demo 28</a>

Eine rhythmische Modulation der Amplitude-Fader und des Power-Reglers führt zu solchen Ergebnissen:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax29.mp3">Trax Demo 29</a>

Wilde Parameterveränderungen während des Experimentierns können jedoch auch den Algorithmus etwas durcheinanderbringen. Es hört sich so an, als ob das Plug-in die Window Size bei diesen Ausrutschern selbst verstellt. Ein kurzes Hin- und Herbewegen des Minireglers beseitigt diese vorübergehende Diskalkulie.

Kommen wir zum dritten Mitspieler des Trax-Trios: TraxSF wird vom Hersteller als ein fortgeschrittener Vocoder beschrieben, dessen Aufgabe es ist, das Spektrum und die Dynamik eines Signals auf ein anderes zu übertragen.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_19.jpg" alt="" />

Die Options-Parameter sind bereits bekannt. TraxSF benötigt etwa noch ein Drittel weniger CPU-Last als TraxCS und ist damit das am wenigsten rechenintensive Plug-in des Trax-Pakets.
<ul>
	<li>Der Slider "Temporal Envelopes" kontrolliert das Überblenden der Dynamikverläufe zwischen den beiden Eingangskanälen. Hier legt man fest, inwieweit Kanal 1 oder 2 die Dynamik des Ausgangssignals bestimmt.</li>
	<li>"True Envelope" startet einen fortgeschrittenen IRCAM-Algorithmus, dessen Aufgabe die Analyse des Signals ist.</li>
	<li>"Max F(o)" definiert im True-Envelope-Modus die maximale erlaubte Basis Frequenz des Tracks in Abhängigkeit vom Eingangssignal.</li>
	<li>"LPC" ist ein klassischer Modus zur Berechnung der Filterkoeffizienten und "Order" determiniert die Anzahl der Koeffizienten des LPC Modus. Einfach ausgedrückt geht es hier um die Art und Weise und die Auflösung, mit der der digitale Filter die Ergebnisse der Spektralanalyse nachzeichnet. "</li>
	<li>Mix" bestimmt den Anteil des jeweiligen Kanals am Ausgangssignal.</li>
</ul>
Im Gegensatz zu Trax und TraxCS kam es auf unserem Testsystem bei TraxSF zweimal hintereinander zum Einfrieren von Cubase - nicht sofort nach dem Laden des Plug-ins aber nach wenigen Manipulationen an den Parametern, ohne dass dabei die CPU Last über Gebühr in die Höhe geschnellt wäre. Schließlich lief TraxSF dann doch ohne Schwierigkeiten zu machen, und zeigte sich im Gegensatz zu den ersten Startproblemen absolut resistent gegenüber Parameteränderungen. Es bleibt offen, worauf die beiden Beinahe-Abstürze zurückzuführen sind. Interessenten können sich anhand der Trial-Version ein Bild der Stabilität im Verbund mit der persönlichen Rechnerkonfiguration machen.

Die folgenden Audiodemos zeigen - zum Abschluß des Tests - eine etwas "abwegige" Verwendung. Die Klangfarbe zweier Drum-Grooves sollen durch Flugzeuggeräusche verändert werden. Die Flugzeuggeräusche stammen aus der kürzlich getesteten <a href="http://apfelwahn.de/music/blog/2010/08/test-best-service-studio-box-mark-ii/">Studio Box Mark II</a> von Best-Service. Sie hören jeweils zunächst die Originalsignale auf dem linken und rechten Kanal, dann die Transformation.

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax30.mp3">Trax Demo 30</a>

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax31.mp3">Trax Demo 31</a>

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<strong>Vergleichskandidaten</strong>

Hier ist zunächst das Antares AVOX-EVO-Bundle zu nennen, speziell das Plug-in Throat, welches Physical Modeling für den menschlichen Gesangsapparat bietet. Obwohl die EVO-Version bereits deutliche Verbesserungen gegenüber den AVOX-Vorgängern liefert zeigt sich, dass man hier sehr vorsichtig mit den Parametern umgehen muss. Entfernt man sich zu weit vom Originalsignal und setzt die Parameter nach Lust und Laune ein, klingt es bei AVOX sehr schnell unnatürlich, wovon insbesondere auch die Atemgeräusch-Simulation betroffen ist.

Insgesamt bietet Trax eine leichtere, wesentlich freiere Bedienung. Auch weit greifende Transformationen (Frauenstimme zu Männer-Bass; Geschlechtsumwandlungen, Alterungen) gelingen sehr überzeugend. Allerdings wird man auch hier aus einer schlecht eingesungenen Quietschestimme keine Operndiva machen können (der Hersteller weist fairerweise selbst darauf hin), und die Alternative, für die Zweitstimme einen echten Sänger mit Stimmpersönlichkeit anstatt des transformierten Klons singen zu lassen, ist auch mit Trax nicht zu toppen. Diese Alternative dürfte in der Praxis jedoch schwer zu realisieren sein – oder wohnt in ihrer Nachbarschaft eine Schar ausgebildeter Sänger/innen, die die gesamte Bandbreite von weiblichen, rauchigen Tieftonakrobaten mit dem Touch eines Schamanengesangs bis zu unschuldigen aber sauber intonierten Knabenstimmchen abdeckt?

Eine weitere professionelle Werkzeugkiste, die man auch zur Stimmentransformation einsetzen kann, stellt die Melodyne-Familie des deutschen Herstellers Celemony dar. Hier geht es jedoch - und das ist ein großer Unterschied - nicht um eine Echtzeitberechnung, sondern um Editierprogramme. Die IRCAM/Flux-Algorithmen sehen sich mit ganz anderen Anforderungen konfrontiert, nämlich quasi sofort und synchron bestmögliche Resultate mit gängigen Prozessorleistungen zu generieren.

Obwohl durch Tonhöhen- und Formantenmanipulationen auch mit Melodyne Frauen- in Männerstimmen (und umgekehrt) verwandelt werden können, sind die Ergebnisse mit Abstand nicht so überzeugend wie bei Trax. Die Wandlung des Stimmcharakters ist sicher auch nicht das zentrale Anliegen der Melodyne-Software, sodass hier die entsprechenden Variablen (Alter, Geschlecht, Rauheit) nicht als eigene Parameter zur Verfügung stehen. Wirft man einen Blick über die Vocal-Bearbeitung hinaus, so fällt auf, dass auch der Celemony-Algorithmus bei scharfen Transienten von perkussivem Material Probleme hat. Die Attackphase von Drum-Hits wird auch bei Melodyne Editor oft etwas verwaschen abgebildet - ähnlich wie bei Trax. Einzig im Celemony-Flaggschiff Melodyne-Studio gibt es ein Werkzeug, mit dem man die Anfangs- und Endgeschwindigkeit einzelner Noten bearbeiten und solche kleinen Ungenauigkeiten mit etwas Geschick wieder "geradebiegen" kann.

<img src="http://www.apfelwahn.de/wp-content/uploads/2007/07/redaktionostipp_apfelwahn.jpg" alt="" />

<strong>Das gefällt mir nicht</strong>

Die hohe CPU-Last von Trax schuldet man den diversen fortgeschrittenen Algorithmen, die hier am Werke sind. Probleme bei der Erkennung der Originaltonhöhe mit der Folge des (leicht zu bewerkstelligenden) Nachjustierens trübten das Bild nur geringfügig ein. Etwas stärker verunsicherten die anfänglich aufgetretenen Abstürze mit dem dritten der drei Tools, TraxSF. Hier kam es auch dazu, dass nach dem Aus- und Einschalten der True-Envelopes-Algorithmen der vorher eingestellte Klangcharakter manchmal nicht wieder erreicht wurde, sprich: Der Schalter schien nicht immer zu funktionieren - seltsam. Vermisst habe ich ein wenig einen MIDI-Learn-Dialog, um die diversen Slider und Regler Hardware-Controllern zuzuweisen.

<strong>Das gefällt mir</strong>

Mit Trax lassen sich vorrangig Stimmen, ohne Abstriche aber auch Instrumente wie Bläser, Streicher beinahe perfekt in einen vom Original weit entfernten Klangcharakter überführen, ohne dass Artefakte störend in den Vordergrund treten. Auch der schwierige Prozess des Hinzufügens von geräuschhaften Stimmanteilen (Rauheit, Heiserkeit) gelingt erstaunlich gut. Bei den (wenigen) Mitbewerbern hören sich solche Versuche immer noch mehr nach Rauschgenerator an. Mit dem Remix-Bereich kann man gezielt in das Klanggeschehen eingreifen und - falls nötig - Nachbesserungen vornehmen oder Experimentieren. Und genau dafür, also für weit reichende Experimente, sind diese Tools mehr als nur brauchbar: Neue, inspirierende Klangstrukturen entstehen. Insgesamt eine rundum feine Sache mit wenigen kleinen Schönheitsfehlern, die das Voice- und Sound-Modelling ein gutes Stück voranbringen.

Die drei Trax-Plug-ins eröffnen neue, kreative und bislang so nicht gehörte Möglichkeiten der Sound-Performance. Man kann sie daher ohne Übertreibung als wegweisend bezeichnen. Dabei erweisen sie sich als leicht bedienbar. Die Ausstattung mit Parametern ist sehr effektiv, die Transformation gut kontrollierbar. Der Preis von 399.- EUR ist fair.

<a href="http://apfelwahn.de/music/blog/tag/andreas-ecker/">Holger Obst</a>

<strong>Systemvoraussetzungen Mac OS X</strong>
<ul>
	<li>Mac OS X - 10.4, 10.5, 10.6</li>
	<li>VST (2.4), AU, RTAS (für RTAS mindestens Pro Tools 7)</li>
</ul>
<strong>Systemvoraussetzungen Windows</strong>
<ul>
	<li>Windows XP, Vista, 7</li>
	<li>VST (2.4) RTAS (für RTAS mindestens Pro Tools 7)</li>
</ul>
<strong>Preis</strong>
<ul>
	<li>399 Euro</li>
</ul>
<strong>Vertrieb</strong>
<ul>
	<li><a href="http://www.audiowerk.eu/" target="_blank">Audiowerk</a></li>
</ul>
<strong>Hersteller</strong>
<ul>
	<li><a href="http://www.fluxhome.com/" target="_blank">Flux</a></li>
</ul>
<strong>Mehr von</strong>
<ul>
	<li><a href="http://apfelwahn.de/music/blog/tag/flux/">Flux</a></li>
</ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Mit den IRCAM Tools präsentiert Flux drei innovtive Plug-ins, die in Zusammenarbeit mit IRCAM entstanden sind. Die französische Edel-Softwareschmiede Flux ist unseren Lesern bereits ein Begriff: Das mehrkanalfähige Mastering-Tool "Alchemist" konnte in allen Punkten überzeugen und hat unseren Redaktionstip als besondere Auszeichnung erhalten. Diesmal wird es noch ein wenig spannender, und der Grund hierfür ist der andere Partner der Kooperationsgemeinschaft.

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_1.jpg" alt="" />

Bei IRCAM handelt es sich nicht um eine Softwareschmiede oder ein ambitioniertes Tonstudio-Projekt, sondern um das 1969 von Georges Pompidou gegründete "Institut de Recherche et Communication Acoustic/Musique" zu deutsch: Forschungs- und Kommunikationszentrum für Akustik und Musik. Dahinter verbirgt sich ein Netzwerk von akademischen Institutionen, Künstlern und Wissenschaftlern, welches an das Centre Pompidou, Paris angeschlossen ist. Man darf annehmen, dass hier sehr gründliche akademische Grundlagenforschung unter Einbeziehung künstlerischer Anforderungen betrieben wird - und tatsächlich weist der Hersteller darauf hin, dass die Entwicklung unserer Testkandidaten sich über mehr als eine Dekade hingezogen hat. In Kenntnis solcher Hintergründe steigen die Erwartungen auf ein hohes Niveau, auch getrieben von Features wie der Unterstützung einer exorbitanten Sampling Rate von bis zu 384kHz. oder dem Betrieb von Trax im 8-Kanal Input/Output-Modus - wir werden sehen, ob die musikalische Qualität der Klangtransformationen den Hoffnungen gerecht wird.

Öffnen die Ircam-Tools eine weitere Tür ins Reich innovativer Sound-Performance? Funktioniert alles stabil und ist die Bedienung benutzerfreundlich – oder benötigt man das Wissen eines akademisch geschulten Toningenieurs, um mit den neuen Werkzeugen zielgerichtet arbeiten zu kommen?

In diesem Test geht es um das Plug-in Trio "Trax", seinerseits Teil des IRCAM-Bundles aber auch einzeln erhältlich. Während bei “Spat” und “Verb” die Namen bereits ankündigen, worum es geht, nämlich um Hall- oder besser: Raumsimulationsprogramme, läßt "Trax" solch direkte Rückschlüsse auf sein Wesen nicht zu.

Lüften wir also das Geheimnis: Es geht handelt sich hier um ein Werkzeug, welches subtile bis dramatische Veränderungen des Klangcharakters von Gesangs- und Instrumentenaufnahmen ermöglichen soll.

<strong>Installation</strong>

Falls Sie diesen Test mit den Demo-Versionen begleiten möchten, sei hier darauf hingewiesen, dass dafür kein Dongle erforderlich ist. Die Trials besitzen bezüglich der Sampling-Rate und der Kommunikation mit dem Host-Programm Einschränkungen (kein Load/Save eigener Kreationen, keine Automation) und laufen jeweils 30 Minuten, dann müssen sie neu gestartet werden. Käufer der Vollversion benötigen hingegen einen Flux- oder iLok-Dongle. Nach der Entrichtung des Kaufpreises und der Einrichtung eines Flux-Accounts erhält man den License-Code und lädt die Vollversion über den Account herunter. Es gibt keine langatmigen Fragebögen und kein mehrfaches Hin- und Her. Alles läuft schnell und unproblematisch.

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<strong>TRAX</strong>

Das Tool, welches die Persönlichkeit von Sängerinnen und Sängern in, so hoffen wir, humanoide und nicht deformierte bis alienartige Neuschöpfungen verwandeln kann, besteht aus drei Modulen:
<ol>
	<li> Der "Transformer" ist ein Echtzeit Modelling Prozessor, nicht nur für Stimmen, sondern auch für Instrumente. Er baut auf einer erweiterten Phase-Vocoder-Technologie in Verbindung mit Algorithmen auf, die Geschlecht, Alter und Stimmfarbe, Rauheit, Ausdruckskfraft, Formanten und Tonhöhe analysieren und in Form manipulierbarer Parameter bereitstellen.</li>
	<li>Unter "Cross Synthesis" ist ein "Spectral Envelope Morphing Prozessor" an Bord. Eine Phase-Vocoder-Technologie erlaubt es, Teile des Frequenzpektrums zu verschieben. Spektrale Anteile eines Sounds werden unter Berücksichtigung des Lautstärkeverlaufs in Echtzeit in andere gemorpht. Beispiel: Das Klanggeschehen bei 100 Hz. wird auf 1000 Hz. übertragen. Dieses Prinzip erinnert an die Plug-Ins "FreqShift" und "FreqWarp" aus dem GRM-Tool-Bundle, ebenfalls made in France.</li>
	<li>Der "Source Filter" analysiert gleichzeitig den Lautstärke- und den Spektralverlauf (die sich verändernde Klangfarbe) eines Signals, die dann in ein willkürliches "Preset" dieser beiden Komponenten überblendet werden kann.</li>
</ol>
<strong>Die Bedienoberfläche</strong>

In der oberen Zeile wählt man die grundsätzliche Betriebsart: Stimme, Instrument oder Musik. Polyphones Material erfordert das Aktivieren des entsprechenden Buttons.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_2.jpg" alt="" />

Bleiben wir zunächst bei der menschlichen Stimme. Im Bereich Source teilt man dem Algoritmus zunächst mit, um welche Art von Sänger/in es sich handelt.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_3.jpg" alt="" />

Des weiteren wird die Bandbreite der Tonhöhen festgelegt, innerhalb derer der Sänger oder die Sängerin seine/ihre Performance zum Besten gibt. Damit beim späteren Transponieren der Stimme in andere Oktavlagen alles richtig abläuft, lässt man am besten den Track (oder einen repräsentativen Abschnitt) erst einmal durchlaufen und klickt zuvor auf den "Learn"-Button. (Manuell lässt sich der tiefste, höchste und ein Durchschnittston einstellen. Um die besten Resulate zu erziele, sollte man vor Betätigung des Learn-Buttons die Ober- und Untergrenze näherungsweise festlegen.) Anschließend kann man mit den Klangmanipulationen beginnen. In unserem ersten Versuch haben wir eine Sopranstimme als Quellmaterial und schauen einmal, wie weit die Verwandlungskunst von Trax reicht. Hier zunächst der Originalgesang (Ein Sample aus der Liquid Voices-Library von <a href="http://www.ueberschall.com/en/home.html" target="_blank">Ueberschall</a>):

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax1.mp3">Trax Demo 1</a>

Wir wollen es nicht gleich übertreiben und wechseln im Target-Bereich auf "Woman / Singing: Mezzo Soprano" Eine Oktave tiefer hätten wir es gerne. Zunächst stellt sich jedoch heraus, dass mit dem Transpose-Fader der Target-Section nachgeregelt werden muß, um auch wirklich eine Oktave zu erzielen (andernfalls wäre unsere Stimme eine Terz zu hoch gelandet). Bei der Korrektur hilft der Mix-Button der Input/Output-Sektion. Mit einer Mischung aus Dry und Wet hört man beide Signale und kann die "Mutation" in der Tomhöhe schnell anpassen.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_4.jpg" alt="" />

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax2.mp3">Trax Demo 2</a>

Ganz perfekt klingt unsere neue Sängerin nicht. Der Klang wirkt ein wenig verwaschen. Es hört sich so an, als ob der Algorithmus Probleme mit dem Vibrato hätte.

Nimmt man die erste Stimme wieder mit hinzu, stellt sich heraus, dass Trax aber auf jeden Fall geeignet ist, um Zweit- und Drittstimmen mit unterschiedlichem Klangcharakter und in unterschiedlicher Tonlage zu generieren und dem Mix hinzuzufügen.

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax3.mp3">Trax Demo 3</a>

Aber wir sind ja erst am Anfang unserer Experimente. Im nächsten Demo hören wir Sigrid Havercamp, die mir freundlicherweise diese Probeaufnahme zur Verfügung gestellt hat - auch hier wieder zunächst die Originalstimme:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax4.mp3">Trax Demo 4</a>

Wir verwandeln Sigrid in einen Counter-Tenor:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax5.mp3">Trax Demo 5</a>

Das kingt schon besser. Und selbst die Verwandlung in einen tiefen Tenor klappt recht überzeugend:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax6.mp3">Trax Demo 6</a>

Geht man noch einen Schritt weiter bis zum Bass, zeigen sich langsam die Grenzen des Algorithmus auf. Mischt man die Bassstimme jedoch unter die Originalstimme, ist das Ergebnis immer noch professionell verwendbar:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax7.mp3">Trax Demo 7</a>

Selbst extreme Veränderungen klingen immer noch realistisch, in dem Sinne, dass wir hier keine Außerirdischen vor uns haben. Wie wäre es mit einer gealterten, verrauchten Frauenstimme, die mit den männlichen Bässen konkurrieren kann?

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_5.jpg" alt="" />

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax8.mp3">Trax Demo 8</a>

Hier singen Opa und Enkeltochter zusammen:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax9.mp3">Trax Demo 9</a>

Es soll nicht verheimlicht werden, dass bei den letzten beiden Audiodemos bereits die nächsten Parameter beteiligt sind, die die Target-Abteilung zu bieten hat. Unterhalb des Transpose-Faders, den wir oben zur Korrektur benutzt haben, lassen sich zunächst die Formanten verändern. "Transpose" und "Formant" können zwar per Link-Button miteinander verknüpft werden, sogar invertiert, dies führt beim Gesang jedoch in der Regel zu weniger natürlichen Ergebnissen, vor allem, wenn man die Transpose-Funktion benötigt, um den Gesang in die richtige Tonlage zu verschieben. Ganz anders sieht es bei den Modulationen des Voice-Forgers aus. Die Ausdruckskraft der Stimme will von flach bis expressiv geregelt werden. Dabei geht es um die Modulation der Tonhöhe, wofür verschiedene Algorithmen mit sehr unterschiedlichen, teilweise drastischen Auswirkungen zur Verfügung stehen. Die Werteskala reicht von -100 bis +100%. "Recto Tono" wirkt sich in der Praxis als weit greifende Tonhöhenmodulation aus. Geht man die Voreinstellungen der Reihe nach durch, erweisen sich die Algorithmen ab "Chromatic" als - wohl dosiert eingesetzt - wunderbare Möglichkeit, ein sehr echt wirkendes Vibrato gleich in den Einschwingphasen der Silben in den Klang hinein zu zeichnen. Der tonale Umfang der Modulation hängt vom Algorithmus ab. Die auftretenden Unregelmäßigkeiten sind dabei weit von einer LFO-Modulation entfernt und im besten Sinne musikalisch.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_6.jpg" alt="" />

Der nächste Regler transportiert unsere Stimme in den Jungbrunnen oder wirft einen Blick in die Zukunft des fortgeschrittenen Alters, beides auf dezente Weise. Wem der Effekt nicht ausreicht, sollte den Formanten-Slider mit hinzuziehen. Nicht ganz so dezent aber dafür  erstaunlich realistisch geht es mit der Geschlechtsumwandlung vonstatten. Was in der Chirurgie teuer, langwierig und schmerzhaft ist, gelingt hier mit einer kleinen Mausbewegung. Ebenfalls gelungen ist der "Breathy"-Parameter, der sanftes Raspeln bis zu stimmloser Heiserkeit ins Spiel bringt. Auch hier gelingt eine bislang unerreichte Realitätsnähe: Es klingt definitiv nicht nach Rauschgenerator.

Die ganze Pracht der Ausgestaltung des singenden Ziel-Wesens erreicht man durch eine Kombination aller zur Verfügung stehenden Mittel. Die Arbeit geht hier sehr zügig von der Hand und macht Spaß. Hier noch zwei weitere Mutationen, ausschließlich erstellt mit den bisher besprochenen Parametern:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax10.mp3">Trax Demo 10</a>

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax11.mp3">Trax Demo 11</a>

"Welcome to the Universe of Sound" ist unser nächstes Thema, hier im Original.

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax12.mp3">Trax Demo 12</a>

Uns wäre es aber lieber, wenn uns ein reizendes Mädl in den zeitlosen Räumen der Musik willkommen heißen würde. Das Girl sieht so aus:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_7.jpg" alt="" />

Und singt so:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax13.mp3">Trax Demo 13</a>

Leider mit einem kleinen Artefakt am Ende, der sich nicht ausbügeln ließ - solch ein Vibratoschlenker in höchsten Höhen ist auch schon fast eine Aufgabe für Mozarts "Königin der Nacht", also beinahe übermenschlich.

Die nächste Abteilung, Modulations, geht recht deftig zu Werk. Für die Tonhöhenmodulation  lassen sich drei Wellenformen (Sinus, Dreieckswelle, Sägezahn) in ihrer Frequenz und Tiefe bestimmen. Beide Parameter können zudem randomisiert werden, um einen mechanischen Synhie-Effekt in die Schranken zu weisen.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_8.jpg" alt="" />

Dasselbe gibt es noch einmal für die Formanten-Modulation. Lässt man die Modulationen auf den Gesang los, sollte man die Depth-Regler ganz vorsichtig aufdrehen und allenfalls einsetzen, um einer zu eintönigen Stimme noch einen Schuß Vibrato zu verleihen. Die Verwandschaft zu einem LFO ist nicht zu leugnen - nach meiner Ansicht nicht das Highlight von Trax.

Spannender wird es wieder mit der Remix-Abteilung. Hier kann der Einfluss der Ergebnisse diverser Sub-Algorithmen nachjustiert werden:
<ul>
	<li> Sinus betrifft den Anteil am Gesamtsignal, den die Tonhöhenerkennung ausmacht.</li>
	<li>Noise und Error betreffen die geräuschhaften Anteile</li>
	<li>Trans und Relax die Transienten und deren Abklingverhalten.</li>
</ul>
Per Solo und Mute Schalter lassen dich die drei Abteilungen des Remix-Panels sehr gut isoliert betrachten und in ihrer Wirkung auf den Gesamtsound erkennen. Bei unserem letzte Beispiel zeigte sich, dass vor allem eine Bearbeitung der Transienten aus der virtuellen Stimme noch ein gutes Stück mehr herausholte:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_9.jpg" alt="" />

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax14.mp3">Trax Demo 14</a>

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_10.jpg" alt="" />

Die Filter-Abteilung bietet zwei recht einfach gehaltene 6 dB High und Low-Pass-Filter. Ein sinnvoller Einsatz ergibt sich bei unsauber aufgenommenem Material mit Nebengeräuschen außerhalb des Vocal-Spektrums (die Sängerin ist zwischendurch mit dem Mikrofonstativ kollidiert und hat dabei ein Rumpelgeräusch ausgelöst; der Popp-Schutz war nicht auffindbar und auf der Aufnahme machen die sogenannten Explosivlaute ihrem Namen alle Ehre). Setzt man die Filter auf "pre", und minimiert die Störgeräusche, hilft man dem Algorithmus, das Signal, um das es eigentlich geht, besser zu erkennen. In der "Post"-Position kommen die Filter als letzte Instanz vor dem Output zum Einsatz.

Wenn man davon ausgeht, dass jeder, der Trax auf seinem Rechner hat, auch einen EQ besitzt, dürfte der Filter in der Post-Position kaum Bedeutung gewinnen.

Wiederum zu Sache geht es bei der "Spectral Envelope". Hier können tonhöhenunabhängige Anteile des Signals von ihrer Originalfrequenz auf eine neue Zielfrequenz verschoben werden. Durch Doppelklick auf die blaue Linie können weitere Ankerpunkte hinzugefügt und beliebige Kurven gezeichnet werden. Beim Bewegen der Ankerpunkte wird die Quellfrequenz und die Zielfrequenz angezeigt, sehr übersichtlich. Das Spektralfenster kann zur besseren Übersicht vergrößert werden. Vom Sound her erinnern die Ergebnisse zumindest teilweise an Effekte, wie man sie mit Speakerphone erreichen kann: Durch Ändern des Frequenzspektrums der Formanten hört sich die Stimme mitunter so an, als würde sie beispielsweise durch ein Megaphon oder schwer definierbare Verfremdungsapparate, die in der physikalisch-haptischen Welt noch erfunden werden müssen, wiedergegeben.

Hier zunächst eine männliche Mutation des letzten Beispiels - ohne die Spektraloperationen:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax15.mp3">Trax Demo 15</a>

Und jetzt mit folgender Spektralkurve:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_11.jpg" alt="" />

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax16.mp3">Trax Demo 16</a>

Bevor wir noch ein Ohr auf die Instrumenten- und Musikbearbeitung werfen wollen, schließen wir unseren Rundgag durch die Bedienoberfläche mit der Input/Output-Sektion ab, die volkommen selbsterklärend ist ...

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_12.jpg" alt="" />

... denkt man, aber das ist sie nicht ganz. Neben der winzigen Halbsichel des Mondes wartet eine kaum erkennbare Sonne darauf,  Licht in die Welt von Trax zu bringen:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_13.jpg" alt="" />

Tja, jetzt staunen Sie nicht schlecht, stimmts? Plötzlich kann man alles besser sehen. Die Zahnräder öffnen einen Dialog, der die Zuweisung von bis zu 8 Inputs und 8 Outputs erlaubt.

Es gibt aber noch ein anderes Options-Menü: Window-Size wird nur im Music-Mode manuell gesetzt und definiert das Fenster zur Extraktion zeitabhängiger Informationen des Audiosignals. Das Maß, in dem die Analyse-Zeitfenster überlappen, legt man mit dem nächsten Parameter fest. Je mehr Überlappungszeit man gewährt, desto besser das Ergebnis, desto höher aber auch die CPU-Last. Womit wir bei dem weniger erfreulichen Aspekt von Trax wären: Unser Testsystem, ein Apple Mac Pro mit Intel Dual Quad-Core CPU und 2,8 GHz mit OSX 10.5.8 mit Cubase 5.5 wurde von Trax je nach Einstellung mit 50 % (512 Samples Buffer Size) bis 30 % (bei 1024 Samples) ASIO-Last belegt. Mit dem Regler "Oversampling"  kann man diese Werte (bei zweifachem Oversampling) entsprechend multiplizieren. Für die Praxis bedeutet dies: Im Echtzeitbetrieb, also bei unhörbar geringer Latenz, beispielseise als Live-Gesangseffekt, wird man Trax nur mit einem Rechner der Zukunft einsetzen können. Für den Mix gilt: Gesangsmanipulationen sollten möglichst frühzeitig vorgenommen und dann gebounct werden, denn in der Regel hat man noch ein paar andere Spuren und leistungsstarke aber auch leistungshungrige Effekte.

Jetzt warten Sie bestimmt schon eine Weile auf die Instrumentendemos, aber es gibt ganz unten im GUI noch eine Sache, der wir unsere Aufmersamkeit schenken wollen: Neben dem Preset-Manager, der auf das Abspeichern eigener Kreationen wartet und insgesamt in Flux-Manier gewohnt komfortabel ist, gibt es noch einen langen Morphing-Slider von A nach B.

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<strong>Die Instrumente!</strong>

Wir beginnen mit einer Solo-Trmpete. Die vier aneinander gehängten kleinen Phrasen stammen aus der Uebeschall-Library "<a href="http://www.ueberschall.com/en/products/details/view/liquid_trumpet.html" target="_blank">Liquid Trumpet</a>", der Beat kommt von Stylus. Hier zunächst das Original:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax17.mp3">Trax Demo 17</a>

Auch hier zeigt sich, dass trotz Learn-Funktion die transformierte Trompete mit einem Intervall-Versatz spielt, der über den Transpose-Fader nachreguliert werden muss.  Eine Oktave tiefer hört sich das Instrument so an:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax18.mp3">Trax Demo 18</a>

Die Einstellungen sehen folgendermaßen aus:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_14.jpg" alt="" />

Bevor wir zu polyphonen Signalen wechseln, noch ein Saxophon (aus der Ueberschall Library Liquid Sax und wieder mit einem Stylus-Beat im Hintergrund). Sie hören zunächst das Original Tenorsaxophon, dann die Transformation in ein Sopran-Sax:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax19.mp3">Trax Demo 19</a>

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax20.mp3">Trax Demo 20</a>

Lebendiger und bissiger wird es, wenn man die Formanten um eine Oktave nach oben verschiebt und den Breathy-Regler per Automation moduliert:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax21.mp3">Trax Demo 21</a>

Hier die Abbildung zum Audiodemo. Die Parameter Young/Older und Male/Feamale stehen übrigens im Instrumenten-Modus nicht zur Verfügung  was einigermaßen logisch erscheint ... hm ... na ja, ein Saxophon kann nach etlichen Tourneen und Clubauftritten auch schon mal ganz schön alt aussehen, aber bestimmt nicht weiblich oder männlich. Trotzdem wäre es für das Experimentieren reizvoll gewesen, wenn man den betreffenden Vocal-Algorithmus auch auf Instrumente anwenden könnte.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_15.jpg" alt="" />

Versuche mit stark transientenbetontem Material wie einer akustischen Gitarre und Percussion-Instrumenten ergaben weniger überzeugende Resultate. Die Attackphase des transformierten Sounds wirkt schnell ein wenig verwaschen und undeutlich. (Dieses Problem kennt man auch aus anderen Programmen, die Klänge für Tonhöhen- und Zeitänderungen analysieren wie beispielsweise Melodyne Editor.)

Außergewöhnliche Effekte erreicht man im Music-Modus. Die Voreinstellungen bei "Source" beschränken sich hier auf die Begrenzung der oberen Frequenzen; die Learn-Funktion ist außer Betrieb. Auch der Voice-Forger liegt brach ...

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_16.jpg" alt="" />

... was aber ganz und gar nicht bedeutet, dass der Musik-Modus durch eine Einschränkung dieser Variablen nur wenige Variationen produzieren könnte, wie in den folgenden Audiodemos dokumentiert.

Zunächst das Original aus der Ueberschall Elastik-Library "<a href="http://www.ueberschall.com/en/products/details/view/indie_rock.html" target="_blank">Indie Rock</a>":

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax22.mp3">Trax Demo 22</a>

Nun die Transpose-Funktion, die eine Verlangsamung lediglich vortäuscht - in Wirklichkeit bleibt der Beat auf 120 BPM:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax23.mp3">Trax Demo 23</a>

Na? Ist das nicht wirklich neu? Erhöht man die Formanten und nimmt im Remix-Modul den Sinus- und den Noise-Anteil aus dem Sound heraus, entsteht ein sehr eigentümliches Klangbild, das an Filterresonanzen (wie beim GRM-Tool "Resonance") erinnert:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax24.mp3">Trax Demo 24</a>

Zieht man per Automation zunächst den Noise-Fader, dann den Sinus-Fader nach oben, kann man zu dem urprünglichen Sound überblenden:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax25.mp3">Trax Demo 25</a>

Effekte wie "Band Playing Next Room" sind ebenfalls möglich: Dazu nimmt man im Modul "Relax" die Transienten heraus, erhöhte den Relax-Wert und wandelt mit der "Spectral Envelope" über weite Strecken höhere in tiefere Frequenzen. Damit es noch etwas dumpfer klingt, stellt man den Low-Pass-Filter unter 3 kHz. Dezente Modulationen der Tonhöhe im Modul "Modulations" fügen noch eine Prise Realismus hinzu: Wellenform Sinus, LFO-Frequenz 0,01 Hz., Depth unter 2 %, keine Randomisierung (das wäre zuviel Destruktion). Zum folgenden Audiodemo zunächst die Abbildung:

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_17.jpg" alt="" />

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax26.mp3">Trax Demo 26</a>

Einstellungen wie die oben abgebildete eignen sich sehr gut, um einen Musik-Background in eine entsprechende Filmszene einzuarbeiten. Die Qualität kann man noch verbessern, indem man unter Options die Window-Size erhöht. Diese Maßnahme führt jedoch, wenn man es zu weit treibt, zu kurzen CPU-Last-Spitzen, die auch bei aktuellen Systemen schnell eine Erhöhung der Buffer-Size auf den Maximalwert erforderlich machen können.

Bis hierher haben wir bereits eine beeindruckende Bandbreite an Sound-Transformationen, nicht nur für Vocals, sondern auch für monophone und polyphone Instrumenten-Spuren und einen kompletten Mix kennengelernt, die von sehr realitätsnahen Mutationen bis zum Einsatz als außergewöhnliches Effektmodul reichen. Doch die Algorithmen lassen sich auch noch anders verwenden ...

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<strong>TraxCS-i386 Crossfade-Synthesis</strong>

Angesichts des Plug-in-Namens sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass alle drei Kandidaten dieses Tests Sampling-Rates bis zu sagenhaften 386 kHz. unterstützt. (Das für den Test erstellte Cubase-Projekt lief mit bescheidenen 44,1kHz und 24 bit). Bei TraxCS geht es darum, dass ein Signal ein anderes transformiert. Trax CS ist auf die Anwendung in Zweikanal-Supren beschränkt: 2 Inputs, 2 Outputs. Am besten legt man für TraxCS eine Stereo-Bus-Spur an, in die man verschiedene Eingangssignale aus zwei Spuren einspeisen kann, jeweils mit hartem Panning dieser "Send" Kanäle, also eine Spur ganz nach links, die andere ganz nach rechts gezogen. Alternativ geht es auch über einen FX-Kanal. In diesem Fall sollten die Send-Kanäle auf Pre-Fader gestellt und der eigentliche Kanalausgang vollständig heruntergeregelt oder stillgelegt werden (Cubase: "kein Bus"), um nur das transformierte Signal zu hören.

Die Options-Parameter kennen wir bereits: Sie dienen der Verbesserung und Anpassung an die spezifische Situation. Höhere Werte für Oversampling und Overlap verbrauchen erheblich mehr CPU-Leistung, führen aber zu einer artefaktfreieren Berechnung und einem besseren Klang. TracksCS beansprucht wesentlich weniger CPU-Leistung als das zuvor besprochene Trax. Ohne Oversampling und mit einem geringen Overlap-Wert bewegte sich die ASIO-Anzeige von Cubase auf unserem Testsystem bei 512 Samples Buffer-Size zwischen 10 und 15 %. Zweifaches Oversampling und maximales Overlapping brachten es bei gleicher Buffer-Size dann bereits auf 55-70 %. Die "Window Size" sollte bei schnellen Tempi klein, bei langsamen, getragenen Passagen lang gewählt werden. Der Transient-Button (on/off) bestimmt, ob die Einschwingphase einzelner Klangimpulse bei der Berechnung berücksichtigt wird. Insbesondere bei Sounds, die durch ihre Attack-Phase besonders definiert werden, wie Percussion oder gezupfte Instrumente, sollte man diese Option aktivieren.

Die Transformation vom rechten durch das linke Signale (vice versa) betrifft zum einen den Lautstärkeverlauf (Amplitude-Section), zum anderen das Frequenzspektrum. Mit den Fadern bestimmt man, wie stark die Beeinflussung sein soll. Vor allem für eine Automation der Fader erweist sich der Link-Modus als sehr praxisdienlich: Dieser bewirkt, dass eine Bewegung eines der beiden korrespondierenden Fader zu einer entgegengesetzten Bewegung des anderen führt (eine Art Parameter-Panning). Der Product-Regler bestimmt den Wirkungsgrad der Beeinflussung; der Power-Regler definiert stufenlos von linear bis exponentiell (hier: quadratisch) die Wirkung der Transformation.

Und diese ist verblüffend. In einem ersten Versuch geht es um zwei Stylus-Beats, die sich gegenseitig beeinflussen sollen. Die theoretischen Hintergründe kann man bei der Einstellung des Plug-ins ruhig außen vor lassen. Es stellt sich heraus, dass bei dieser Anwendung die Window-Size zu einem gewissen Eigenrhythmus durch die Rechenintervalle des Algorithmus führt, und, egal ob schnelles oder langsames Material anliegt, dem Beat angepasst werden muss. Hier wäre beinahe eine Sync-Funktion hilfreich. Die Parameter sind insgesamt überschaubar, sodass man beim Experimentieren nicht schnell in eine Sackgasse gerät, aus der man nicht wieder herausfindet. Die Wirkung ist verblüffend. Sie hören zunächst wieder das Original, dann eine Bearbeitung wie abgebildet, die zu einem Sctratch- bzw. Turntable-Effekt führt (oder so ähnlich ...):

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_18.jpg" alt="" />

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax27.mp3">Trax Demo 27</a>

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax28.mp3">Trax Demo 28</a>

Eine rhythmische Modulation der Amplitude-Fader und des Power-Reglers führt zu solchen Ergebnissen:

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax29.mp3">Trax Demo 29</a>

Wilde Parameterveränderungen während des Experimentierns können jedoch auch den Algorithmus etwas durcheinanderbringen. Es hört sich so an, als ob das Plug-in die Window Size bei diesen Ausrutschern selbst verstellt. Ein kurzes Hin- und Herbewegen des Minireglers beseitigt diese vorübergehende Diskalkulie.

Kommen wir zum dritten Mitspieler des Trax-Trios: TraxSF wird vom Hersteller als ein fortgeschrittener Vocoder beschrieben, dessen Aufgabe es ist, das Spektrum und die Dynamik eines Signals auf ein anderes zu übertragen.

<img src="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax_19.jpg" alt="" />

Die Options-Parameter sind bereits bekannt. TraxSF benötigt etwa noch ein Drittel weniger CPU-Last als TraxCS und ist damit das am wenigsten rechenintensive Plug-in des Trax-Pakets.
<ul>
	<li>Der Slider "Temporal Envelopes" kontrolliert das Überblenden der Dynamikverläufe zwischen den beiden Eingangskanälen. Hier legt man fest, inwieweit Kanal 1 oder 2 die Dynamik des Ausgangssignals bestimmt.</li>
	<li>"True Envelope" startet einen fortgeschrittenen IRCAM-Algorithmus, dessen Aufgabe die Analyse des Signals ist.</li>
	<li>"Max F(o)" definiert im True-Envelope-Modus die maximale erlaubte Basis Frequenz des Tracks in Abhängigkeit vom Eingangssignal.</li>
	<li>"LPC" ist ein klassischer Modus zur Berechnung der Filterkoeffizienten und "Order" determiniert die Anzahl der Koeffizienten des LPC Modus. Einfach ausgedrückt geht es hier um die Art und Weise und die Auflösung, mit der der digitale Filter die Ergebnisse der Spektralanalyse nachzeichnet. "</li>
	<li>Mix" bestimmt den Anteil des jeweiligen Kanals am Ausgangssignal.</li>
</ul>
Im Gegensatz zu Trax und TraxCS kam es auf unserem Testsystem bei TraxSF zweimal hintereinander zum Einfrieren von Cubase - nicht sofort nach dem Laden des Plug-ins aber nach wenigen Manipulationen an den Parametern, ohne dass dabei die CPU Last über Gebühr in die Höhe geschnellt wäre. Schließlich lief TraxSF dann doch ohne Schwierigkeiten zu machen, und zeigte sich im Gegensatz zu den ersten Startproblemen absolut resistent gegenüber Parameteränderungen. Es bleibt offen, worauf die beiden Beinahe-Abstürze zurückzuführen sind. Interessenten können sich anhand der Trial-Version ein Bild der Stabilität im Verbund mit der persönlichen Rechnerkonfiguration machen.

Die folgenden Audiodemos zeigen - zum Abschluß des Tests - eine etwas "abwegige" Verwendung. Die Klangfarbe zweier Drum-Grooves sollen durch Flugzeuggeräusche verändert werden. Die Flugzeuggeräusche stammen aus der kürzlich getesteten <a href="http://apfelwahn.de/music/blog/2010/08/test-best-service-studio-box-mark-ii/">Studio Box Mark II</a> von Best-Service. Sie hören jeweils zunächst die Originalsignale auf dem linken und rechten Kanal, dann die Transformation.

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax30.mp3">Trax Demo 30</a>

<a class="wpaudio" href="http://apfelwahn.de/music/files/2010/08/trax31.mp3">Trax Demo 31</a>

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<strong>Vergleichskandidaten</strong>

Hier ist zunächst das Antares AVOX-EVO-Bundle zu nennen, speziell das Plug-in Throat, welches Physical Modeling für den menschlichen Gesangsapparat bietet. Obwohl die EVO-Version bereits deutliche Verbesserungen gegenüber den AVOX-Vorgängern liefert zeigt sich, dass man hier sehr vorsichtig mit den Parametern umgehen muss. Entfernt man sich zu weit vom Originalsignal und setzt die Parameter nach Lust und Laune ein, klingt es bei AVOX sehr schnell unnatürlich, wovon insbesondere auch die Atemgeräusch-Simulation betroffen ist.

Insgesamt bietet Trax eine leichtere, wesentlich freiere Bedienung. Auch weit greifende Transformationen (Frauenstimme zu Männer-Bass; Geschlechtsumwandlungen, Alterungen) gelingen sehr überzeugend. Allerdings wird man auch hier aus einer schlecht eingesungenen Quietschestimme keine Operndiva machen können (der Hersteller weist fairerweise selbst darauf hin), und die Alternative, für die Zweitstimme einen echten Sänger mit Stimmpersönlichkeit anstatt des transformierten Klons singen zu lassen, ist auch mit Trax nicht zu toppen. Diese Alternative dürfte in der Praxis jedoch schwer zu realisieren sein – oder wohnt in ihrer Nachbarschaft eine Schar ausgebildeter Sänger/innen, die die gesamte Bandbreite von weiblichen, rauchigen Tieftonakrobaten mit dem Touch eines Schamanengesangs bis zu unschuldigen aber sauber intonierten Knabenstimmchen abdeckt?

Eine weitere professionelle Werkzeugkiste, die man auch zur Stimmentransformation einsetzen kann, stellt die Melodyne-Familie des deutschen Herstellers Celemony dar. Hier geht es jedoch - und das ist ein großer Unterschied - nicht um eine Echtzeitberechnung, sondern um Editierprogramme. Die IRCAM/Flux-Algorithmen sehen sich mit ganz anderen Anforderungen konfrontiert, nämlich quasi sofort und synchron bestmögliche Resultate mit gängigen Prozessorleistungen zu generieren.

Obwohl durch Tonhöhen- und Formantenmanipulationen auch mit Melodyne Frauen- in Männerstimmen (und umgekehrt) verwandelt werden können, sind die Ergebnisse mit Abstand nicht so überzeugend wie bei Trax. Die Wandlung des Stimmcharakters ist sicher auch nicht das zentrale Anliegen der Melodyne-Software, sodass hier die entsprechenden Variablen (Alter, Geschlecht, Rauheit) nicht als eigene Parameter zur Verfügung stehen. Wirft man einen Blick über die Vocal-Bearbeitung hinaus, so fällt auf, dass auch der Celemony-Algorithmus bei scharfen Transienten von perkussivem Material Probleme hat. Die Attackphase von Drum-Hits wird auch bei Melodyne Editor oft etwas verwaschen abgebildet - ähnlich wie bei Trax. Einzig im Celemony-Flaggschiff Melodyne-Studio gibt es ein Werkzeug, mit dem man die Anfangs- und Endgeschwindigkeit einzelner Noten bearbeiten und solche kleinen Ungenauigkeiten mit etwas Geschick wieder "geradebiegen" kann.

<img src="http://www.apfelwahn.de/wp-content/uploads/2007/07/redaktionostipp_apfelwahn.jpg" alt="" />

<strong>Das gefällt mir nicht</strong>

Die hohe CPU-Last von Trax schuldet man den diversen fortgeschrittenen Algorithmen, die hier am Werke sind. Probleme bei der Erkennung der Originaltonhöhe mit der Folge des (leicht zu bewerkstelligenden) Nachjustierens trübten das Bild nur geringfügig ein. Etwas stärker verunsicherten die anfänglich aufgetretenen Abstürze mit dem dritten der drei Tools, TraxSF. Hier kam es auch dazu, dass nach dem Aus- und Einschalten der True-Envelopes-Algorithmen der vorher eingestellte Klangcharakter manchmal nicht wieder erreicht wurde, sprich: Der Schalter schien nicht immer zu funktionieren - seltsam. Vermisst habe ich ein wenig einen MIDI-Learn-Dialog, um die diversen Slider und Regler Hardware-Controllern zuzuweisen.

<strong>Das gefällt mir</strong>

Mit Trax lassen sich vorrangig Stimmen, ohne Abstriche aber auch Instrumente wie Bläser, Streicher beinahe perfekt in einen vom Original weit entfernten Klangcharakter überführen, ohne dass Artefakte störend in den Vordergrund treten. Auch der schwierige Prozess des Hinzufügens von geräuschhaften Stimmanteilen (Rauheit, Heiserkeit) gelingt erstaunlich gut. Bei den (wenigen) Mitbewerbern hören sich solche Versuche immer noch mehr nach Rauschgenerator an. Mit dem Remix-Bereich kann man gezielt in das Klanggeschehen eingreifen und - falls nötig - Nachbesserungen vornehmen oder Experimentieren. Und genau dafür, also für weit reichende Experimente, sind diese Tools mehr als nur brauchbar: Neue, inspirierende Klangstrukturen entstehen. Insgesamt eine rundum feine Sache mit wenigen kleinen Schönheitsfehlern, die das Voice- und Sound-Modelling ein gutes Stück voranbringen.

Die drei Trax-Plug-ins eröffnen neue, kreative und bislang so nicht gehörte Möglichkeiten der Sound-Performance. Man kann sie daher ohne Übertreibung als wegweisend bezeichnen. Dabei erweisen sie sich als leicht bedienbar. Die Ausstattung mit Parametern ist sehr effektiv, die Transformation gut kontrollierbar. Der Preis von 399.- EUR ist fair.

<a href="http://apfelwahn.de/music/blog/tag/andreas-ecker/">Holger Obst</a>

<strong>Systemvoraussetzungen Mac OS X</strong>
<ul>
	<li>Mac OS X - 10.4, 10.5, 10.6</li>
	<li>VST (2.4), AU, RTAS (für RTAS mindestens Pro Tools 7)</li>
</ul>
<strong>Systemvoraussetzungen Windows</strong>
<ul>
	<li>Windows XP, Vista, 7</li>
	<li>VST (2.4) RTAS (für RTAS mindestens Pro Tools 7)</li>
</ul>
<strong>Preis</strong>
<ul>
	<li>399 Euro</li>
</ul>
<strong>Vertrieb</strong>
<ul>
	<li><a href="http://www.audiowerk.eu/" target="_blank">Audiowerk</a></li>
</ul>
<strong>Hersteller</strong>
<ul>
	<li><a href="http://www.fluxhome.com/" target="_blank">Flux</a></li>
</ul>
<strong>Mehr von</strong>
<ul>
	<li><a href="http://apfelwahn.de/music/blog/tag/flux/">Flux</a></li>
</ul><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/Kxc1fjNBDC0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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				<title><![CDATA[Canon EOS 60D]]></title>
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				<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 18:33:41 +0000</pubDate>
				<dc:creator>joern</dc:creator>
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                <description><![CDATA[KREFELD, 26. August 2010. Zur photokina 2010 in Köln stellt Canon die EOS 60D vor. Sie ersetzt die EOS 50D. 18 Megapixel, APS-C-Sensor, DIGIC-4-Bildprozessor und 5,3 Bilder pro Sekunde sind einige der Leistungsmerkmale der Neuen.

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/news/files/2010/08/EOS_60D_BATTERYGRIP.jpg" alt="" />

Der ISO-Bereich der EOS 60D von ISO 100 – 6.400 lässt sich auf ISO 12.800 erweitern. Die Scharfstellung erfolgt bei der EOS 60D über einen 9-Punkt-Autofokus – alle AF-Messfelder sind Kreuzsensoren – mit einem zentralen Kreuzsensor der Lichtstärke 1:2,8.

Das Belichtungs-Messsystem iFCL führt eine Messung von Schärfe, Farbe und Helligkeit über 63 Bereiche durch. Neben dem eingebauten Blitz verfügt die Kamera auch über einen integrierten Speedlite Transmitter. Damit lassen sich externe Speedlite-Blitzgeräte drahtlos steuern.

Das Display ist 7,7 Zentimeter (3,0 Zoll) groß, hat circa 1.040.000 Bildpunkte und ist wasserabweisend. Im Live-View-Modus erscheint das Motiv in Echtzeit auf dem Monitor.

<img src="http://apfelwahn.de/news/files/2010/08/EOS_60D_BODY_BCK.jpg" alt="" />

Wer die eigenen Bilder per Nachbearbeitung einem abschließenden Feinschliff unterziehen möchte, braucht dazu nicht mehr unbedingt teure Software: Die EOS 60D bietet eine Reihe neuer Kreativfilter als interne Lösung. Körnigkeit S/W, Weichzeichner, Spielzeugkamera-Effekt und Miniatur-Effekt sollen den Bildern eine eigene Wirkung verleihen; ideal für eine nach Themen orientierte Zusammenstellung – zum Beispiel Körnigkeit S/W für Bilder im Reportagestil oder Weichzeichner für Porträts mit gezielter feiner Unschärfe für ein weiches Aussehen.

Die EOS 60D hat eine Moviefunktion für 1.920 x 1.080p Full-HD-Movies mit einer wählbaren Bildfrequenz von 30, 25 oder 24 Bildern pro Sekunde. Für Videos in 720p-Auflösung stehen Bildraten von 60 oder 50 Bildern pro Sekunde zur Verfügung. Mit der Movie-Ausschnitt-Funktion kann eine Aufzeichnung in VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) mit 7facher Telewirkung über die Sensormitte erfolgen – ideal für Aufnahmen von weit entfernten Motiven ohne Objektivwechsel.

Durch die vollständige manuelle Steuerung im Moviebereich hat der Anwender Einfluss auf Belichtung, Schärfentiefe und die Effekte, die sich dank der großen Auswahl an EF-Objektiven ergeben. Für den guten Ton bei der Videoaufzeichnung gibt es neben dem internen Monomikrofon einen Anschluss für ein externes Stereomikrofon.

<img src="http://apfelwahn.de/news/files/2010/08/EOS_60D_TOP.jpg" alt="" />

Der integrierte HDMI™-Anschluss unterstützt HDMI-CEC (High-Definition-Multimedia-Interface – Consumer-Electronics-Control), damit können Filme und Fotos der EOS 60D auf kompatiblen HD-Fernsehern wiedergegeben und per TV-Fernbedienung gesteuert werden.

Die EOS 60D hat ein neu gestaltetes Gehäuse mit einem abgerundeten Design und einer neuen Tastenanordnung für schnelles und bequemes Ändern der Einstellungen. Häufig genutzte Bedienelemente wurden für einen komfortablen Zugriff nah beieinander platziert. Das Quick-Control-Wählrad, der Multi-Controller und die SET-Taste früherer Modelle wurden zum Multi-Control-Wählrad zusammengefasst; die Menünavigation und die Einstellungswahl können per Daumenbedienung gesteuert werden. Das Moduswählrad hat jetzt eine Sperrtaste, um versehentliches Verstellen während der Aufnahme zu vermeiden.

Eine spezielle Quick-Control-Taste ermöglicht den direkten Zugriff auf häufig genutzte Aufnahmeeinstellungen und Wiedergabefunktionen. Außerdem können diverse Tasten individuell mit ausgewählten Funktionen belegt werden. Zur korrekten Ausrichtung von Landschaftsmotiven kann eine elektronische Wasserwaage (Electronic Level) im Sucher oder in der Live-View-Ansicht eingeblendet werden.

Zum kabellosen Datentransfer hat die EOS 60D „Eye-Fi-connected"-Funktionen. Diese machen den Einsatz der neuen Eye-Fi-Speicherkarten möglich, die über einen eingebauten Wi-Fi-Transmitter verfügen. Damit ist kabellose Datenübertragung direkt von der Kamera möglich. Die Benutzeroberfläche der Kamera beinhaltet einen speziellen Eye-Fi-Bereich, in dem die WLAN-Funktion deaktiviert werden kann, um den Akku zu schonen. Während der Datenübertragung per Eye-Fi-Karte wird für bequeme und unterbrechungsfreie Übermittlung die automatische Stromabschaltung deaktiviert. Für die Verwendung von Eye-Fi-Karten gibt es in jedem Land landesspezifische Bedingungen, die zu beachten sind.

Die EOS 60D gehört zu den Canon-Kameras, die für den Einsatz mit SDXC-Speicherkarten für bis zu zwei Terabyte geeignet sind. Damit sind lange Aufnahmezeiten sowohl bei der HD-Movieaufzeichnung als auch bei hoch aufgelösten RAW- oder JPEG-komprimierten Fotoaufnahmen ohne Kartenwechsel möglich. Zur übersichtlichen Verwaltung großer Bildarchive können Lieblingsbilder mit einer Bewertung von 1 bis 5 gekennzeichnet werden – das vereinfacht die Suche und Wiedergabe von Bildern. Nach der Übertragung auf den PC können die bewerteten Bilder mit Hilfe unterschiedlicher Bearbeitungs- und Verwaltungsprogramme, darunter auch die Canon-Software DPP, ermittelt und angezeigt werden.

<strong>Verfügbar im Handel </strong>
<ul>
	<li>ab Oktober 2010</li>
</ul>
<strong>Preis</strong>
<ul>
	<li> EOS 60D Body 1149 Euro</li>
</ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[KREFELD, 26. August 2010. Zur photokina 2010 in Köln stellt Canon die EOS 60D vor. Sie ersetzt die EOS 50D. 18 Megapixel, APS-C-Sensor, DIGIC-4-Bildprozessor und 5,3 Bilder pro Sekunde sind einige der Leistungsmerkmale der Neuen.

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/news/files/2010/08/EOS_60D_BATTERYGRIP.jpg" alt="" />

Der ISO-Bereich der EOS 60D von ISO 100 – 6.400 lässt sich auf ISO 12.800 erweitern. Die Scharfstellung erfolgt bei der EOS 60D über einen 9-Punkt-Autofokus – alle AF-Messfelder sind Kreuzsensoren – mit einem zentralen Kreuzsensor der Lichtstärke 1:2,8.

Das Belichtungs-Messsystem iFCL führt eine Messung von Schärfe, Farbe und Helligkeit über 63 Bereiche durch. Neben dem eingebauten Blitz verfügt die Kamera auch über einen integrierten Speedlite Transmitter. Damit lassen sich externe Speedlite-Blitzgeräte drahtlos steuern.

Das Display ist 7,7 Zentimeter (3,0 Zoll) groß, hat circa 1.040.000 Bildpunkte und ist wasserabweisend. Im Live-View-Modus erscheint das Motiv in Echtzeit auf dem Monitor.

<img src="http://apfelwahn.de/news/files/2010/08/EOS_60D_BODY_BCK.jpg" alt="" />

Wer die eigenen Bilder per Nachbearbeitung einem abschließenden Feinschliff unterziehen möchte, braucht dazu nicht mehr unbedingt teure Software: Die EOS 60D bietet eine Reihe neuer Kreativfilter als interne Lösung. Körnigkeit S/W, Weichzeichner, Spielzeugkamera-Effekt und Miniatur-Effekt sollen den Bildern eine eigene Wirkung verleihen; ideal für eine nach Themen orientierte Zusammenstellung – zum Beispiel Körnigkeit S/W für Bilder im Reportagestil oder Weichzeichner für Porträts mit gezielter feiner Unschärfe für ein weiches Aussehen.

Die EOS 60D hat eine Moviefunktion für 1.920 x 1.080p Full-HD-Movies mit einer wählbaren Bildfrequenz von 30, 25 oder 24 Bildern pro Sekunde. Für Videos in 720p-Auflösung stehen Bildraten von 60 oder 50 Bildern pro Sekunde zur Verfügung. Mit der Movie-Ausschnitt-Funktion kann eine Aufzeichnung in VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) mit 7facher Telewirkung über die Sensormitte erfolgen – ideal für Aufnahmen von weit entfernten Motiven ohne Objektivwechsel.

Durch die vollständige manuelle Steuerung im Moviebereich hat der Anwender Einfluss auf Belichtung, Schärfentiefe und die Effekte, die sich dank der großen Auswahl an EF-Objektiven ergeben. Für den guten Ton bei der Videoaufzeichnung gibt es neben dem internen Monomikrofon einen Anschluss für ein externes Stereomikrofon.

<img src="http://apfelwahn.de/news/files/2010/08/EOS_60D_TOP.jpg" alt="" />

Der integrierte HDMI™-Anschluss unterstützt HDMI-CEC (High-Definition-Multimedia-Interface – Consumer-Electronics-Control), damit können Filme und Fotos der EOS 60D auf kompatiblen HD-Fernsehern wiedergegeben und per TV-Fernbedienung gesteuert werden.

Die EOS 60D hat ein neu gestaltetes Gehäuse mit einem abgerundeten Design und einer neuen Tastenanordnung für schnelles und bequemes Ändern der Einstellungen. Häufig genutzte Bedienelemente wurden für einen komfortablen Zugriff nah beieinander platziert. Das Quick-Control-Wählrad, der Multi-Controller und die SET-Taste früherer Modelle wurden zum Multi-Control-Wählrad zusammengefasst; die Menünavigation und die Einstellungswahl können per Daumenbedienung gesteuert werden. Das Moduswählrad hat jetzt eine Sperrtaste, um versehentliches Verstellen während der Aufnahme zu vermeiden.

Eine spezielle Quick-Control-Taste ermöglicht den direkten Zugriff auf häufig genutzte Aufnahmeeinstellungen und Wiedergabefunktionen. Außerdem können diverse Tasten individuell mit ausgewählten Funktionen belegt werden. Zur korrekten Ausrichtung von Landschaftsmotiven kann eine elektronische Wasserwaage (Electronic Level) im Sucher oder in der Live-View-Ansicht eingeblendet werden.

Zum kabellosen Datentransfer hat die EOS 60D „Eye-Fi-connected"-Funktionen. Diese machen den Einsatz der neuen Eye-Fi-Speicherkarten möglich, die über einen eingebauten Wi-Fi-Transmitter verfügen. Damit ist kabellose Datenübertragung direkt von der Kamera möglich. Die Benutzeroberfläche der Kamera beinhaltet einen speziellen Eye-Fi-Bereich, in dem die WLAN-Funktion deaktiviert werden kann, um den Akku zu schonen. Während der Datenübertragung per Eye-Fi-Karte wird für bequeme und unterbrechungsfreie Übermittlung die automatische Stromabschaltung deaktiviert. Für die Verwendung von Eye-Fi-Karten gibt es in jedem Land landesspezifische Bedingungen, die zu beachten sind.

Die EOS 60D gehört zu den Canon-Kameras, die für den Einsatz mit SDXC-Speicherkarten für bis zu zwei Terabyte geeignet sind. Damit sind lange Aufnahmezeiten sowohl bei der HD-Movieaufzeichnung als auch bei hoch aufgelösten RAW- oder JPEG-komprimierten Fotoaufnahmen ohne Kartenwechsel möglich. Zur übersichtlichen Verwaltung großer Bildarchive können Lieblingsbilder mit einer Bewertung von 1 bis 5 gekennzeichnet werden – das vereinfacht die Suche und Wiedergabe von Bildern. Nach der Übertragung auf den PC können die bewerteten Bilder mit Hilfe unterschiedlicher Bearbeitungs- und Verwaltungsprogramme, darunter auch die Canon-Software DPP, ermittelt und angezeigt werden.

<strong>Verfügbar im Handel </strong>
<ul>
	<li>ab Oktober 2010</li>
</ul>
<strong>Preis</strong>
<ul>
	<li> EOS 60D Body 1149 Euro</li>
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						<item>
				<title><![CDATA[Apple: Durchdringung]]></title>
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				<comments>http://apfelwahn.de/joern/blog/2010/08/apple-durchdringung/#comments</comments>
				<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 12:05:58 +0000</pubDate>
				<dc:creator>joern</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Während Apple vor einigen Jahren fast nur noch eine sympathische Randnotiz der IT-Welt war, hat sich der Konzern inzwischen Zug um Zug eine herausragende Marktposition erarbeitet. Immer mehr Leute telefonieren mit einem iPhone, synchronisieren es mit iTunes und viele User vertrauen Ihre persönlichen Daten der Apple-Cloud (MobileMe) an. Das alles scheint auch noch immer häufiger über einen Mac zu laufen. Und was kommt als nächstes?

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/joern/files/2010/08/3082779_3.jpg" alt="" />

Die iKnippse? Die iWatch? Der iPrinter? Oder werden wir womöglich den Tag erleben, an dem uns ein per iPhone gesteuerter iCar automatisch den Vortritt über den Zebrastreifen lässt, weil der Fahrer seinen Wagen entsprechend konfiguriert hat? Klingt nur noch mäßig verrückt, oder? Aber nachdem Apple nun sogar Akku-Ladegeräte im Angebot hat, würde mich auch ein Apple-Toaster nicht mehr sonderlich überraschen - selbstverständlich mit Bäckereibindung - fremde Toastscheiben würden sich im iToaster nur schwarz ärgern ...  ;-)

Mal ernsthaft: Wie wahrscheinlich ist es, dass der Apple-Way-Of-Life auch auf auf andere alltägliche Gegenstände erweitert wird? Was könnte konkret das nächste Apple-Produkt außerhalb der Computer und i-Produkte-Welt sein? Ich habe mal ein bisschen spekuliert ...

März 2012, morgens halb 8. Der Kaffeeautomat in der Küche springt an, weil ich gestern in iCal einen entsprechenden Termin gesetzt hatte. Seit ich letztens Apples iCoffee im Hamburger Apple Store gekauft und die Maschine in mein Netzwerk eingebunden habe, flutscht das hier ein bisschen anders. Wenn der Kaffee fertig ist, „ploppt“ im Finder eine Kurzmitteilung auf, die bereits perfekt eingedeutscht ist „Hallo Jörn, dein Kaffee ist fertig“. Das Schöne ist, dass ich mir in der iCoffee-Software (kam sofort als 64 Bit-Version) unterschiedliche Kaffee-Versionen anlegen konnte. Morgens einen Tick stärker, mittags etwas milder und der Abendkaffee ist dann noch mal zum Genießen - schön cremig also. Das einzig nervige ist, dass ich mir den Becher immer noch selbst holen muss! Da sollte Apple noch mal nachbessern!  ;-)

Kurz nachdem ich meinen Kaffee neben meinem Touch-Pad abgestellt habe, blinkt plötzlich mein iKey! Mist, der Kaffee muss warten. Offenbar macht sich irgendwer an meinem iBike zu schaffen. Das Rad ist mit einem Berührungssensor ausgestattet, der mittels iKey sofort Alarm schlägt, wenn jemand die Griffe des Lenkers umfasst. Gleich mal in den Keller! - War nix! Eins der Nachbarskinder konnte nicht widerstehen und hat das aus einem massiven Alu-Block gefräste Rad angefasst. Der gucke ziemlich erschrocken, als ich so um die Ecke gerannt kam!  :-)

So ein iBike kostet immer noch 'ne Stange Geld und ich habe keine Lust, dass mir das jemand aus dem Keller zockt. Für 60 Mark Aufpreis (ja, der Euro wurde letztes Jahr wegen Misserfolg eingestellt) habe ich die neue griffsensitive iBike-Navigation dazubekommen. Über die „Muffen“ am Griff wird per Vibration signalisiert, in welche Richtung ich für ein im Mac eingegebenes Ziel abbiegen muss. Unter iBikern wird das Feature scherzhaft „Muffensausen“ genannt. Na ja - passt ja irgendwie, oder?  ;-)

Soweit meine nicht ganz ernst gemeite Spekulation ... Wie real die ist? Wir werden sehen! 

Was denkst du: Welches ist das (möglichst wahrscheinlich) nächste Apple-Ding für den Alltagsgebrauch?]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Während Apple vor einigen Jahren fast nur noch eine sympathische Randnotiz der IT-Welt war, hat sich der Konzern inzwischen Zug um Zug eine herausragende Marktposition erarbeitet. Immer mehr Leute telefonieren mit einem iPhone, synchronisieren es mit iTunes und viele User vertrauen Ihre persönlichen Daten der Apple-Cloud (MobileMe) an. Das alles scheint auch noch immer häufiger über einen Mac zu laufen. Und was kommt als nächstes?

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/joern/files/2010/08/3082779_3.jpg" alt="" />

Die iKnippse? Die iWatch? Der iPrinter? Oder werden wir womöglich den Tag erleben, an dem uns ein per iPhone gesteuerter iCar automatisch den Vortritt über den Zebrastreifen lässt, weil der Fahrer seinen Wagen entsprechend konfiguriert hat? Klingt nur noch mäßig verrückt, oder? Aber nachdem Apple nun sogar Akku-Ladegeräte im Angebot hat, würde mich auch ein Apple-Toaster nicht mehr sonderlich überraschen - selbstverständlich mit Bäckereibindung - fremde Toastscheiben würden sich im iToaster nur schwarz ärgern ...  ;-)

Mal ernsthaft: Wie wahrscheinlich ist es, dass der Apple-Way-Of-Life auch auf auf andere alltägliche Gegenstände erweitert wird? Was könnte konkret das nächste Apple-Produkt außerhalb der Computer und i-Produkte-Welt sein? Ich habe mal ein bisschen spekuliert ...

März 2012, morgens halb 8. Der Kaffeeautomat in der Küche springt an, weil ich gestern in iCal einen entsprechenden Termin gesetzt hatte. Seit ich letztens Apples iCoffee im Hamburger Apple Store gekauft und die Maschine in mein Netzwerk eingebunden habe, flutscht das hier ein bisschen anders. Wenn der Kaffee fertig ist, „ploppt“ im Finder eine Kurzmitteilung auf, die bereits perfekt eingedeutscht ist „Hallo Jörn, dein Kaffee ist fertig“. Das Schöne ist, dass ich mir in der iCoffee-Software (kam sofort als 64 Bit-Version) unterschiedliche Kaffee-Versionen anlegen konnte. Morgens einen Tick stärker, mittags etwas milder und der Abendkaffee ist dann noch mal zum Genießen - schön cremig also. Das einzig nervige ist, dass ich mir den Becher immer noch selbst holen muss! Da sollte Apple noch mal nachbessern!  ;-)

Kurz nachdem ich meinen Kaffee neben meinem Touch-Pad abgestellt habe, blinkt plötzlich mein iKey! Mist, der Kaffee muss warten. Offenbar macht sich irgendwer an meinem iBike zu schaffen. Das Rad ist mit einem Berührungssensor ausgestattet, der mittels iKey sofort Alarm schlägt, wenn jemand die Griffe des Lenkers umfasst. Gleich mal in den Keller! - War nix! Eins der Nachbarskinder konnte nicht widerstehen und hat das aus einem massiven Alu-Block gefräste Rad angefasst. Der gucke ziemlich erschrocken, als ich so um die Ecke gerannt kam!  :-)

So ein iBike kostet immer noch 'ne Stange Geld und ich habe keine Lust, dass mir das jemand aus dem Keller zockt. Für 60 Mark Aufpreis (ja, der Euro wurde letztes Jahr wegen Misserfolg eingestellt) habe ich die neue griffsensitive iBike-Navigation dazubekommen. Über die „Muffen“ am Griff wird per Vibration signalisiert, in welche Richtung ich für ein im Mac eingegebenes Ziel abbiegen muss. Unter iBikern wird das Feature scherzhaft „Muffensausen“ genannt. Na ja - passt ja irgendwie, oder?  ;-)

Soweit meine nicht ganz ernst gemeite Spekulation ... Wie real die ist? Wir werden sehen! 

Was denkst du: Welches ist das (möglichst wahrscheinlich) nächste Apple-Ding für den Alltagsgebrauch?<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/tPFG77LjnuA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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						<item>
				<title><![CDATA[Zwitscherwahn?]]></title>
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				<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:01:54 +0000</pubDate>
				<dc:creator>joern</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Einen neuen Artikel schreibt man gewöhnlich nicht „mal eben so“ - vor allem dann nicht, wenn es Apple-technisch (trotz aller Magie) kaum echte Neuigkeiten gibt. Da wir nun den Bereich „Aktivität“ haben, bieten sich ganz neue Möglichkeiten ...

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/joern/files/2010/08/4210577.jpg" alt="" />

<em>Heute schon gezwitschert?</em>

Ich habe mir bereits angewöhnt, <a href="http://apfelwahn.de/activity/">dort</a> all das zu posten, was ich interessant finde, wo aber in meinen Augen nicht genug Substanz für einen längeren Beitrag vorhanden ist. Oft geht es da um nicht viel mehr als einen Link oder einen kurzen Hinweis - wie z. B. das Apple Sicherheitsupdate (2010-005) vom heutigen Tag, oder ein knappes Meinungspost zu Microsofts kommenden App-Store für Windows Mobile 7 ...

Ich für meinen Teil bin ab sofort vorwiegend <a href="http://apfelwahn.de/activity/">im Bereich Aktivität</a> unterwegs und bringe hier nur noch Beiträge, die länger als üblich sind (Testberichte, Interviews). Nebenher lässt sich im Bereich Aktivität auch noch Filtern. Um nur Beiträge zu sehen, die für die Aktivitäten geschrieben worden sind, lässt sich die Anzeige entsprechend einstellen:

<img src="http://apfelwahn.de/joern/files/2010/08/filter_aktivitaet.jpg" alt="" />

Im eigenen Account kann man danach filtern, wessen Aktivitäen man sehen möchte - die von denen, die man "Favorisiert" hat:

<img src="http://apfelwahn.de/joern/files/2010/08/aktivitaet_favoriten.jpg" alt="" />

Oder die von Freunden:

<img src="http://apfelwahn.de/joern/files/2010/08/aktivitaet_freunde.jpg" alt="" />

Der Bereich <a href="http://apfelwahn.de/activity/">Aktivitäten</a> steht übrigens allen Apfelwahn-Mitgliedern offen und sollte das Beitragsaufkommen dort irgendwann mal substanzielle Außmaße annehmen, werden wir womöglich den <a href="http://twitter.com/apfelwahn" target="_blank">Apfelwahn-Tweet</a> darauf umstellen.

Bis dahin

Jörn]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Einen neuen Artikel schreibt man gewöhnlich nicht „mal eben so“ - vor allem dann nicht, wenn es Apple-technisch (trotz aller Magie) kaum echte Neuigkeiten gibt. Da wir nun den Bereich „Aktivität“ haben, bieten sich ganz neue Möglichkeiten ...

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/joern/files/2010/08/4210577.jpg" alt="" />

<em>Heute schon gezwitschert?</em>

Ich habe mir bereits angewöhnt, <a href="http://apfelwahn.de/activity/">dort</a> all das zu posten, was ich interessant finde, wo aber in meinen Augen nicht genug Substanz für einen längeren Beitrag vorhanden ist. Oft geht es da um nicht viel mehr als einen Link oder einen kurzen Hinweis - wie z. B. das Apple Sicherheitsupdate (2010-005) vom heutigen Tag, oder ein knappes Meinungspost zu Microsofts kommenden App-Store für Windows Mobile 7 ...

Ich für meinen Teil bin ab sofort vorwiegend <a href="http://apfelwahn.de/activity/">im Bereich Aktivität</a> unterwegs und bringe hier nur noch Beiträge, die länger als üblich sind (Testberichte, Interviews). Nebenher lässt sich im Bereich Aktivität auch noch Filtern. Um nur Beiträge zu sehen, die für die Aktivitäten geschrieben worden sind, lässt sich die Anzeige entsprechend einstellen:

<img src="http://apfelwahn.de/joern/files/2010/08/filter_aktivitaet.jpg" alt="" />

Im eigenen Account kann man danach filtern, wessen Aktivitäen man sehen möchte - die von denen, die man "Favorisiert" hat:

<img src="http://apfelwahn.de/joern/files/2010/08/aktivitaet_favoriten.jpg" alt="" />

Oder die von Freunden:

<img src="http://apfelwahn.de/joern/files/2010/08/aktivitaet_freunde.jpg" alt="" />

Der Bereich <a href="http://apfelwahn.de/activity/">Aktivitäten</a> steht übrigens allen Apfelwahn-Mitgliedern offen und sollte das Beitragsaufkommen dort irgendwann mal substanzielle Außmaße annehmen, werden wir womöglich den <a href="http://twitter.com/apfelwahn" target="_blank">Apfelwahn-Tweet</a> darauf umstellen.

Bis dahin

Jörn<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/ykwo0j0J_vs" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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				<title><![CDATA[Test: Apple Magic Trackpad]]></title>
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				<comments>http://apfelwahn.de/karlimann/blog/2010/08/test-apple-magic-trackpad/#comments</comments>
				<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 18:46:01 +0000</pubDate>
				<dc:creator>karlimann</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Wieder ein neues Produkt von Apple. Und wieder ist es magisch. Aber ist es das wirklich? Also an einem Dienstag das Magic Trackpad angekündigt wurden, löste ich 10 Minuten später die Bestellung im Online-Store aus. Ich wollte einfach nicht warten, bis Gravis oder ein anderer Reseller das Pad vorrätig hatte. Zwei Tage später lag es dann bei mir auf dem Schreibtisch.

<a href="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/magictrackpad_3q.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-445" title="Magic Trackpad" src="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/magictrackpad_3q.jpg" alt="Apple Magic Trackpad" width="600" height="240" /></a>

Die nötigen Batterien werden mitgeliefert, leider aber keine wiederaufladbaren. Das Trackpad nimmt relativ viel Platz in Anspruch, ca. 13x13cm. Warum hab ich das überhaupt gekauft, werden sich manche fragen. Ich war schon immer Trackpad Fan, zeitenweise habe ich den Mac mit meinem Grafiktablett bedient, aber das war eher suboptimal. Und ich habe mich schon ewig nach einer Tastatur mit eingebauten Trackpad umgesehen. Leider gibt es da nichts ernsthaft benutzbares. Die erhältlichen Tastaturen haben nur ein winziges Trackpad integriert. Auf der Cebit habe ich da mal welche ausprobiert, aber das war weit davon entfernt zufriedenstellend zu sein. Also habe ich diesen Wunsch einfach verworfen. Wacom hat dieses Jahr dann Grafiktabletts veröffentlich, die meiner Wunschvorstellung schon sehr nahe kamen. Aber da konnte ich mich nicht zu einem Kauf durchringen. Erst als Apple das magische Trackpad ankündigte, bestellte ich ohne zu überlegen.

Das Trackpad kostet 69 EUR, also nicht gerade günstig aber nach zwei Wochen im täglichen Gebrauch kann ich sagen, dass es sich lohnt. Ich habe die Batterien eingelegt (aktuell mit noch 56% Restladung, also werden aufladbare wohl Pflicht sein) und die unsägliche Magic Mouse auf die Seite gelegt. Die Magic Mouse war ein guter Ansatz aber für meine Pranken auf Dauer einfach viel zu klein. Nach dem Einlegen der Batterien muß man das Gerät mit dem Mac pairen, kurze Zeit später will der Mac gleich ein Update laden, welches die Treiber etc. für den Neuerwerb beinhaltet. Nach einem Neustart ist das Trackpad einsatzbereit. Für Windows gibt es auch Treiber, aber da konnte ich es noch nicht testen.

Wie schlägt sich aber das magische Teil so im Alltag? Man hat viele Möglichkeiten der individuellen Anpassung:

<a href="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/trackpad_config.png"><img class="alignnone size-full wp-image-446" title="Magic Trackpad Einstellungen" src="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/trackpad_config.png" alt="Magic Trackpad Einstellungen" width="598" height="525" /></a>

Die rechte Maustaste ist bei mir auf rechts unten gewandert. So löse ich einen Linksklick mit dem Daumen aus und einen Rechtsklick mit dem kleinen Finger. Zusätzlich verwende ich noch das kleine <a href="http://blog.boastr.net/" target="_blank">BetterTouchTool</a>:

<a href="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/BetterTouchTool.png"><img class="alignnone size-full wp-image-447" title="BetterTouchTool" src="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/BetterTouchTool.png" alt="BetterTouchToo" width="580" height="388" /></a>

Hier läßt sich noch einiges zusätzlich konfigurieren, z.b. ein Dreifachklick löst bei mir die Tastenkombination Apfel+W aus. Aber auch ein Trackpad einen Macbooks lässt sich damit noch besser einstellen, das BetterTouchTool ist bei weitem nicht nur für das Magic Trackpad gedacht. Die Vor- und Zurückgeste wird auch täglich duztende Male genutzt ebenso wie das Umschalten zwischen verschiedenen Applikationen:

<a href="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/task.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-448" title="Task" src="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/task-300x58.jpg" alt="" width="300" height="58" /></a>

Man gewöhnt sich sehr schnell an die Bedienung des Computers mit dem Trackpad. Die vorhandenen Gesten gehen schnell in Fleisch und Blut über. Ein Macbook-Besitzer benötigt keine Eingewöhnungsphase, da die Bedienung schon vom Trackpad des Macbook bekannt ist. Auch mit zwei Monitoren ist die Bedienung kein Problem. Ich selbst habe einen 23" und einen 24" Monitor aktuell angeschlossen, der dritte Monitor war mir dann doch zu geekig und nahm mir auch zuviel Platz am Schreibtisch weg. Diese beiden Monitore lassen sich einwandfrei mit dem Trackpad bedienen. Ich habe die Empfindlichkeit so eingestellt, dass ich einmal nachziehen muß um von ganz links am Monitor A zu ganz rechts am Monitor B zu gelangen. Aber das kann jeder so einstellen wie man es möchte.

<strong>Fazit:</strong>

Für Nutzer, die gerne an einem Laptop mit dem Trackpad arbeiten ist das Magic Trackpad die ideale Ergänzung für den stationären Mac am Schreibtisch. Aber auch für alle anderen Nutzer ist das Trackpad einen Blick wert. Ich habe die Maus jetzt endgültig auf die Seite gelegt, nur für gelegentliches Counterstrike (so einmal im Monat) krame ich noch meine alte Logitech MX Revolution heraus, da für Spiele das Trackpad nicht geeignet ist. Für alle anderen Einsatzzwecke ist jetzt das Trackpad das Mittel der Wahl. Ist es magisch? Nein, welches Produkt ist schon magisch? :-).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Wieder ein neues Produkt von Apple. Und wieder ist es magisch. Aber ist es das wirklich? Also an einem Dienstag das Magic Trackpad angekündigt wurden, löste ich 10 Minuten später die Bestellung im Online-Store aus. Ich wollte einfach nicht warten, bis Gravis oder ein anderer Reseller das Pad vorrätig hatte. Zwei Tage später lag es dann bei mir auf dem Schreibtisch.

<a href="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/magictrackpad_3q.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-445" title="Magic Trackpad" src="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/magictrackpad_3q.jpg" alt="Apple Magic Trackpad" width="600" height="240" /></a>

Die nötigen Batterien werden mitgeliefert, leider aber keine wiederaufladbaren. Das Trackpad nimmt relativ viel Platz in Anspruch, ca. 13x13cm. Warum hab ich das überhaupt gekauft, werden sich manche fragen. Ich war schon immer Trackpad Fan, zeitenweise habe ich den Mac mit meinem Grafiktablett bedient, aber das war eher suboptimal. Und ich habe mich schon ewig nach einer Tastatur mit eingebauten Trackpad umgesehen. Leider gibt es da nichts ernsthaft benutzbares. Die erhältlichen Tastaturen haben nur ein winziges Trackpad integriert. Auf der Cebit habe ich da mal welche ausprobiert, aber das war weit davon entfernt zufriedenstellend zu sein. Also habe ich diesen Wunsch einfach verworfen. Wacom hat dieses Jahr dann Grafiktabletts veröffentlich, die meiner Wunschvorstellung schon sehr nahe kamen. Aber da konnte ich mich nicht zu einem Kauf durchringen. Erst als Apple das magische Trackpad ankündigte, bestellte ich ohne zu überlegen.

Das Trackpad kostet 69 EUR, also nicht gerade günstig aber nach zwei Wochen im täglichen Gebrauch kann ich sagen, dass es sich lohnt. Ich habe die Batterien eingelegt (aktuell mit noch 56% Restladung, also werden aufladbare wohl Pflicht sein) und die unsägliche Magic Mouse auf die Seite gelegt. Die Magic Mouse war ein guter Ansatz aber für meine Pranken auf Dauer einfach viel zu klein. Nach dem Einlegen der Batterien muß man das Gerät mit dem Mac pairen, kurze Zeit später will der Mac gleich ein Update laden, welches die Treiber etc. für den Neuerwerb beinhaltet. Nach einem Neustart ist das Trackpad einsatzbereit. Für Windows gibt es auch Treiber, aber da konnte ich es noch nicht testen.

Wie schlägt sich aber das magische Teil so im Alltag? Man hat viele Möglichkeiten der individuellen Anpassung:

<a href="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/trackpad_config.png"><img class="alignnone size-full wp-image-446" title="Magic Trackpad Einstellungen" src="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/trackpad_config.png" alt="Magic Trackpad Einstellungen" width="598" height="525" /></a>

Die rechte Maustaste ist bei mir auf rechts unten gewandert. So löse ich einen Linksklick mit dem Daumen aus und einen Rechtsklick mit dem kleinen Finger. Zusätzlich verwende ich noch das kleine <a href="http://blog.boastr.net/" target="_blank">BetterTouchTool</a>:

<a href="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/BetterTouchTool.png"><img class="alignnone size-full wp-image-447" title="BetterTouchTool" src="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/BetterTouchTool.png" alt="BetterTouchToo" width="580" height="388" /></a>

Hier läßt sich noch einiges zusätzlich konfigurieren, z.b. ein Dreifachklick löst bei mir die Tastenkombination Apfel+W aus. Aber auch ein Trackpad einen Macbooks lässt sich damit noch besser einstellen, das BetterTouchTool ist bei weitem nicht nur für das Magic Trackpad gedacht. Die Vor- und Zurückgeste wird auch täglich duztende Male genutzt ebenso wie das Umschalten zwischen verschiedenen Applikationen:

<a href="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/task.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-448" title="Task" src="http://apfelwahn.de/karlimann/files/2010/08/task-300x58.jpg" alt="" width="300" height="58" /></a>

Man gewöhnt sich sehr schnell an die Bedienung des Computers mit dem Trackpad. Die vorhandenen Gesten gehen schnell in Fleisch und Blut über. Ein Macbook-Besitzer benötigt keine Eingewöhnungsphase, da die Bedienung schon vom Trackpad des Macbook bekannt ist. Auch mit zwei Monitoren ist die Bedienung kein Problem. Ich selbst habe einen 23" und einen 24" Monitor aktuell angeschlossen, der dritte Monitor war mir dann doch zu geekig und nahm mir auch zuviel Platz am Schreibtisch weg. Diese beiden Monitore lassen sich einwandfrei mit dem Trackpad bedienen. Ich habe die Empfindlichkeit so eingestellt, dass ich einmal nachziehen muß um von ganz links am Monitor A zu ganz rechts am Monitor B zu gelangen. Aber das kann jeder so einstellen wie man es möchte.

<strong>Fazit:</strong>

Für Nutzer, die gerne an einem Laptop mit dem Trackpad arbeiten ist das Magic Trackpad die ideale Ergänzung für den stationären Mac am Schreibtisch. Aber auch für alle anderen Nutzer ist das Trackpad einen Blick wert. Ich habe die Maus jetzt endgültig auf die Seite gelegt, nur für gelegentliches Counterstrike (so einmal im Monat) krame ich noch meine alte Logitech MX Revolution heraus, da für Spiele das Trackpad nicht geeignet ist. Für alle anderen Einsatzzwecke ist jetzt das Trackpad das Mittel der Wahl. Ist es magisch? Nein, welches Produkt ist schon magisch? :-).<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/FX6ngzhXOAU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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				<title><![CDATA[Native Instruments ABBEY ROAD 80s DRUMS]]></title>
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				<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 16:40:03 +0000</pubDate>
				<dc:creator>joern</dc:creator>
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                <description><![CDATA[Berlin, 24. August 2010 – Native Instruments hat soeben ABBEY ROAD 80s DRUMS veröffentlicht, das zusammen mit den britischen Abbey Road-Studios produziert wurde. Entwickelt für den Einsatz in KONTAKT 4 und dem kostenlosen KONTAKT PLAYER, soll es Musikern und Produzenten ein komplettes Arsenal an spielbaren Schlagzeug-Klängen im typischen, aufwendig produzierten Sound der 80er Jahre bieten.

<!--more-->

<img src="http://apfelwahn.de/news/files/2010/08/80s_Drums.jpg" alt="" />

ABBEY ROAD 80s DRUMS basiert auf zwei Instrumenten, die den musikalischen Sound der entsprechenden Dekade mitgeprägt haben - dem Yamaha 9000, einem der meist-aufgenommenen Drumkits der Musikgeschichte, und einem Slinglerland Magnum Chrome, das mit den Concert-Toms und einem kompletten Set der damals populären "Octobans" vertreten ist. Die Drumkits wurden jeweils im Studio 2 und Studio 3 von Abbey Road aufgenommen, unter besonderer Berücksichtigung des jeweiligen Raumklangs dieser beiden berühmten Studioräume.

ABBEY ROAD 80s DRUMS bietet eine Implementation der typischen "Gated Reverb"-Technik, die den charakteristischen, besonders voluminösen Drum-Sound der 80er geprägt hat. Dafür wurden bei Abbey Road verschiedene Raummikrofon-Sets eingesetzt, um zusätzliche, stark komprimierte Versionen des Raumklangs aufzunehmen. Dazu gehört auch ein besonderes Mono-Overhead-Signal, das durch ein STC 4021 "Ball and Biscuit"-Mikrophon und einen eigens angefertigen Nachbau des Talkback-Kompressors aus dem SSL E-Series Mischpult aufgenommen wurde, und damit einen speziellen Recording-Trick der 80er Jahre nachempfindet.

Ausgewählte Neve-Preamps, eine analoge 2-Zoll-Bandmaschine und weiteres Vintage-Equipment sollen zusätzlich zum druckvollen und authentischen Sound der ABBEY ROAD 80s DRUMS beitragen. 

Die Benutzeroberfläche von ABBEY ROAD 80s DRUMS ermöglicht die Bedienung von Klangparametern, Artikulationen und Mixing-Funktionen, wobei Pegel und Hüllkurve des "Gated Reverb" zusätzlich individuell per Instrumentengruppe regelbar sind. Spezielle Randomize-Optionen können darüber hinaus, laut Native Instruments, subtile Variationen in Klangfarbe und Timing erzeugen.

ABBEY ROAD 80s DRUMS ist ab sofort als Download und auf DVD für EUR 99 erhältlich.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Berlin, 24. August 2010 – Native Instruments hat soeben ABBEY ROAD 80s DRUMS veröffentlicht, das zusammen mit den britischen Abbey Road-Studios produziert wurde. Entwickelt für den Einsatz in KONTAKT 4 und dem kostenlosen KONTAKT PLAYER, soll es Musikern und Produzenten ein komplettes Arsenal an spielbaren Schlagzeug-Klängen im typischen, aufwendig produzierten Sound der 80er Jahre bieten.

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ABBEY ROAD 80s DRUMS basiert auf zwei Instrumenten, die den musikalischen Sound der entsprechenden Dekade mitgeprägt haben - dem Yamaha 9000, einem der meist-aufgenommenen Drumkits der Musikgeschichte, und einem Slinglerland Magnum Chrome, das mit den Concert-Toms und einem kompletten Set der damals populären "Octobans" vertreten ist. Die Drumkits wurden jeweils im Studio 2 und Studio 3 von Abbey Road aufgenommen, unter besonderer Berücksichtigung des jeweiligen Raumklangs dieser beiden berühmten Studioräume.

ABBEY ROAD 80s DRUMS bietet eine Implementation der typischen "Gated Reverb"-Technik, die den charakteristischen, besonders voluminösen Drum-Sound der 80er geprägt hat. Dafür wurden bei Abbey Road verschiedene Raummikrofon-Sets eingesetzt, um zusätzliche, stark komprimierte Versionen des Raumklangs aufzunehmen. Dazu gehört auch ein besonderes Mono-Overhead-Signal, das durch ein STC 4021 "Ball and Biscuit"-Mikrophon und einen eigens angefertigen Nachbau des Talkback-Kompressors aus dem SSL E-Series Mischpult aufgenommen wurde, und damit einen speziellen Recording-Trick der 80er Jahre nachempfindet.

Ausgewählte Neve-Preamps, eine analoge 2-Zoll-Bandmaschine und weiteres Vintage-Equipment sollen zusätzlich zum druckvollen und authentischen Sound der ABBEY ROAD 80s DRUMS beitragen. 

Die Benutzeroberfläche von ABBEY ROAD 80s DRUMS ermöglicht die Bedienung von Klangparametern, Artikulationen und Mixing-Funktionen, wobei Pegel und Hüllkurve des "Gated Reverb" zusätzlich individuell per Instrumentengruppe regelbar sind. Spezielle Randomize-Optionen können darüber hinaus, laut Native Instruments, subtile Variationen in Klangfarbe und Timing erzeugen.

ABBEY ROAD 80s DRUMS ist ab sofort als Download und auf DVD für EUR 99 erhältlich.<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/apfelwahn/ZjAs/~4/RE78Rp5b5RM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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