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	<title>The Art of Web Usability</title>
	
	<link>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress</link>
	<description>The fine line between pleasure &amp; pain</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 18:20:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Normen machen nicht alles besser: Telefonnummern</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 18:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich nicht sicher ist, wie man das eine oder andere machen soll, greift man gerne zu Normen. Normen regeln vieles und vor allem ist es dann genormt. Also von jemandem gemacht, der sich auskennen muss. So gibt es viele Normen und auch eine Norm für die Erstellung von Briefen. Die DIN 5008. Gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich nicht sicher ist, wie man das eine oder andere machen soll, greift man gerne zu Normen. Normen regeln vieles und vor allem ist es dann genormt. Also von jemandem gemacht, der sich auskennen muss. So gibt es viele Normen und auch eine Norm für die Erstellung von Briefen. Die <a href="http://www.din-5008-richtlinien.de/telefonnummern.php" target="_blank">DIN 5008</a>. Gerne wird zu dieser Nummer gegriffen, wenn es um Druckwerke oder aber Websites geht.</p>
<p><span id="more-992"></span></p>
<p>Die <a href="http://www.din-5008-richtlinien.de/telefonnummern.php" target="_blank">DIN 5008 </a>wird gerne zitiert, wenn es darum geht, Telefonnummern zu veröffentlichen. Wie soll man denn eine Nummer setzen, so dass sie einfach und schnell lesbar ist? Laut der DIN 5008 gibt es da verschiedene Wege:</p>
<p>1) 12345 (Nummer ohne Vorwahl)</p>
<p>2) 0123 456789 (Nummer mit Vorwahl)</p>
<p>3) 0123 456789-11 (Nummer mit Vorwahl und Durchwahl)</p>
<p>Seit der Novellierung der Norm 2001 wird nicht mehr gegliedert. Einzig die Vorwahl soll durch einen Abstand zur restlichen Nummer kenntlich gemacht werden.</p>
<p>Entspricht das aber einer einfachen und schnellen Aufnahme für den Betrachter? Ich bezweifle das. Provokante Frage: Wer kann sich die Nummer 687411589 schon auf Anhieb merken? Und sei es nur für ein paar Sekunden, die man braucht, um vom Bildschirm die Nummer ins Telefon abzutippen? Ist es nicht einfacher, sich kleine Zahlenbündel beispielsweise aus 2 Ziffern zu merken? Ist es nicht einfacher für das Auge, wenn es die ersten Ziffern gelesen, den Blick vom Monitor auf das Telefon geschwenkt hat und die Nummern eingegeben hat, sich zurückkehrend am Bildschirm wieder zu orientieren, um das nächste Zahlenbündel zu finden?</p>
<p>Bei einer kleinen Umfrage auf meinem Blog zeigte sich ein anderes Bild. Bevorzugt wurde die Darstellung:</p>
<p>0711 &#8211; 123 456 78 dicht gefolgt von 0711 123 456 78.</p>
<p>Also eindeutig die gegliederte Version. Die nicht gegliederten Versionen fanden wenig Begeisterung (<a onclick="window.open('http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/plugins/democracy/democracy.php?dem_action=view&amp;dem_poll_id=18','','width=200,height=350');return false;" href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/plugins/democracy/democracy.php?dem_action=view&amp;dem_poll_id=18">Auswertung der Umfrage</a>).</p>
<p>Aus Content Usabilitysicht ist eine Gliederung auf jeden Fall zu bevorzugen. Die Nummer kann schneller vom Auge wahrgenommen werden. Die Gliederung zeigt auf Anhieb, was ist Vorwahl, welcher Teil ist die Rufnummer und welche Ziffern beziehen sich auf eine Durchwahl.</p>
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		<item>
		<title>Suchbild Usability: Welche Hürden fallen Ihnen auf?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~3/NE5r0jRcDdM/</link>
		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=981#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 17:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience]]></category>
		<category><![CDATA[Web Site Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute einmal etwas ganz anderes. Keine Website, keine Software. Über Twitter bin ich auf ein Bild gestoßen, das PinkMango77 geschossen und getwittert hatte. Als ich mir das Bild so ansah, fand ich ich es so klasse, dass ich darum gebeten habe, es für diesen Blog verwenden zu dürfen. Danke an PinkMango77, die mir die Erlaubnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute einmal etwas ganz anderes. Keine Website, keine Software. Über Twitter bin ich auf ein Bild gestoßen, das<a href="http://twitter.com/pinkmango77" target="_blank"> PinkMango77 </a>geschossen und getwittert hatte. Als ich mir das Bild so ansah, fand ich ich es so klasse, dass ich darum gebeten habe, es für diesen Blog verwenden zu dürfen. Danke an <a href="http://twitter.com/pinkmango77" target="_blank">PinkMango77</a>, die mir die Erlaubnis gab.</p>
<p>Es handelt sich um eine übliche Brötchenausgabe, die man in Supermärkten findet. Hinter Glasklappen liegen die Leckereien, gut geschützt und aus hygienischen Gründen nur mit einer Zange zu entnehmen. Schauen Sie sich das Bild genau an. Welche Usability Probleme erkennen Sie auf Anhieb?</p>
<h3><span id="more-981"></span>Genau hinschauen: Wieviele Usability Hürden fallen Ihnen beim Betrachten des Bildes auf?</h3>
<div id="attachment_985" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a rel="attachment wp-att-985" href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?attachment_id=985"><img class="size-full wp-image-985" title="brotspender" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/brotspender1.jpg" alt="Genau hinschauen: Welche Usability Hürden fallen Ihnen auf?" width="500" height="668" /></a>
<p class="wp-caption-text">Herzlichen Dank an PinkMango77 für die die Überlassung des Bildes.</p>
</div>
<p>Wenn wir als einfachen Maßstab der Usability <strong>Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit</strong> anlegen, so fallen mir 2 Dinge auf Anhieb auf:</p>
<p>1) Wenn die Klappe geöffnet, mit der Zange nach dem gewünschten Backwerk gegriffen wird, so stehen die Gitterstäbe im Weg. Wird das Brötchen, der Kringel oder was auch immer, durch diese herunterhängenden Gitterstäbe bugsiert, so scheint es klar zu sein, was passiert: Es bröselt. Wieviele Glasklappen müssen geöffnet werden, um beispielsweise eine Knusperstange zu entnehmen ohne anzuecken? Wieviele Hände stehen für diesen Vorgang zur Verfügung? In der einen Hand die Zange, in der anderen Hand&#8230;</p>
<p>2) Schauen Sie sich die Röhre am oberen Bildrand mit der Aufschrift „Gebäckzange“ an. Fällt Ihnen etwas auf? Jemand hat die Zange mit dem Griff voraus in die Röhre gesteckt. Der nächste Kunde muss die Zange nun vorne in die Hand nehmen, eben dort, wo es mit den Lebensmitteln in Kontakt kommt. Das war wohl nicht im Sinne des Erfinders. Vielmehr ist ja aus hygienischen Gründen erwünscht, die Zange nur an der Seite anzufassen, die dafür gedacht ist: Am Griff. Fehler des Anwenders? Oder falsche Wirkung der Röhre auf das intuitive Handeln? Ein Haken statt einer Röhre würde das Problem einfach und unkomplizierter lösen.</p>
<p><strong>Keine Frage: </strong>Das Backwerk kann entnommen werden. Aber ist dieser Vorgang effektiv, effizient und vor allem zufriedenstellend? Ein spaßiges Bild, wie ich finde, an dem man das Zusammenspiel dieser 3 Eigenschaften super spielerisch erkennen kann.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~4/NE5r0jRcDdM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sortieren: Aber richtig. Listen und ihre Stolperstellen.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~3/fu9lz5KuTuo/</link>
		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=974#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 07:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Web Site Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>
		<category><![CDATA[User Experience]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Web ist voll davon: Von Listen. Sie sollen dem Anwender helfen, seine Wahl einfacher treffen zu können. Anklicken, aufklappen, auswählen, ankommen: Auf diesen einfachen Nennen lässt sich der Sinn von Pulldown, Dropdowns und Auswahllisten bringen.
Ein kleines gefundenes Beispiel zeigt, wo es doch zu Missersverständnissen zwischen Liste und Anwender kommen kann.
Viele Wege führen zum Ziel
Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Web ist voll davon: Von Listen. Sie sollen dem Anwender helfen, seine Wahl einfacher treffen zu können. Anklicken, aufklappen, auswählen, ankommen: Auf diesen einfachen Nennen lässt sich der Sinn von Pulldown, Dropdowns und Auswahllisten bringen.</p>
<p>Ein kleines gefundenes Beispiel zeigt, wo es doch zu Missersverständnissen zwischen Liste und Anwender kommen kann.</p>
<h3><span id="more-974"></span>Viele Wege führen zum Ziel</h3>
<p>Wie immer, die Aufgabe:</p>
<p>Sie wollen eine Website eines internationalen Konzerns in Ihrer Muttersprache aufrufen. Dazu steht Ihnen eine aufklappbare Auswahlliste zur Verfügung. Was denken Sie, wie soll die Auswahl aufgelistet werden?</p>
<p>a) nach Alphabet von A bis Z: Also von Andorra bis Z wie Zimbabwe<br />
b) nach Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch<br />
c) Nach Land und Sprache</p>
<p>Soll Ihr Land in der Landessprache aufgeführt werden oder in allgemein in Englisch?</p>
<p>a) Deutschland (Deutsch)<br />
b) Germany (German)<br />
c) Germany (Deutsch)</p>
<p>Schauen Sie sich folgendes Bild an. Können Sie auf den ersten Blick erkennen, wie die Liste sortiert ist und wo Sie nach Ihrem Favoriten suchen müssen?</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_975" class="wp-caption aligncenter" style="width: 554px"><a rel="attachment wp-att-975" href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?attachment_id=975"><img class="size-full wp-image-975  " title="laenderauswahl" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/laenderauswahl.png" alt="Länderauswahl: Nach welchem Kriterium wurde hier sortiert?" width="544" height="293" /></a>
<p class="wp-caption-text">Länderauswahl: Nach welchem Kriterium wurde hier sortiert?</p>
</div>
<p style="text-align: left;">Haben Sie es erkannt? Es ist alphabetisch sortiert nach der Sprache. Als erstes kommen die Sonderzeichen, dann D wie Deutsch, E wie English, F wie Francais &#8230; in der jeweiligen Landessprache geschrieben.</p>
<p style="text-align: left;">Hätten <strong>Sie </strong>das erwartet?</p>
<p style="text-align: left;">Die Frage die sich mir stellt: ist das Spanisch der aufgerufenen Seiten von Mexiko und Spanien wirklich unterschiedlich? Unterscheiden die Macher der Website wirklich in Deutsch, das in Österreich, der Schweiz oder in Deutschland gesprochen wird? Im Normalfall &#8211; denke ich &#8211; können wir davon ausgehen, dass dies nicht der Fall ist. Warum also diese eigenwillig sortierte Menge an Information? Suche ich mein Land, suche ich ewig, denn das ist nicht alphabetisch sortiert, nicht geografisch sondern nach dem Anfangsbuchstaben der dort offiziell gesprochenen Sprache. Als Malteser habe ich komplett verloren, denn mein Land steht nicht zur Auswahl.</p>
<p style="text-align: left;">Warum nicht einfach eine Liste der Sprachen? Wäre das nicht einfacher?</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Fazit</strong>: Pulldown, Dropdown und Auswahllisten sind oftmals eine gute Empfehlung, um Informationen erfassbar und auswählbar zu machen. Sie sollten aber nicht dazu dienen, eine Informationsflut über den Anwender zu ergießen, sobald sie aufgeklappt werden.</p>
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		<item>
		<title>Wenn die Innensicht den Benutzer frustriert</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~3/hgOLWZPtRIQ/</link>
		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=963#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 10:14:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[User Experience]]></category>
		<category><![CDATA[Web Site Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Städte und Kommunen haben immer noch zu sehr ihre Behördenbrille auf, wenn es darum geht Service und Hilfe im Netz anzubieten. Hinzu kommt eine Navigation und Menüführung, die eher dem Marketing und der Selbstdarstellung dient, als der transparenten und schnellen Führung des Anwenders.
Einer der ältesten Fehler: Immer wieder neu
Der Grundsatz der Benutzungsfreundlichkeit lautet, das Angebot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Städte und Kommunen haben immer noch zu sehr ihre Behördenbrille auf, wenn es darum geht Service und Hilfe im Netz anzubieten. Hinzu kommt eine Navigation und Menüführung, die eher dem Marketing und der Selbstdarstellung dient, als der transparenten und schnellen Führung des Anwenders.</p>
<h3><span id="more-963"></span>Einer der ältesten Fehler: Immer wieder neu</h3>
<p>Der Grundsatz der Benutzungsfreundlichkeit lautet, das Angebot aus Sicht des Anwenders zu sehen. Und nicht aus der eigenen Perspektive. Dies ist offenbar der am schwierigsten einzuhaltende Grundsatz bei der Erstellungen von Websites. Denn immer wieder taucht dieser Fehler auf: Das Angebot ist nach den Kriterien des Anbieters aufgeteilt und sortiert und wiederspricht der Sichtweise des Anwenders.</p>
<h3>Der Fall</h3>
<p>Der Fall ist einfach: Stellen Sie sich vor, Sie haben in einer Stadt Ihren zweiten Wohnsitz. Diesen möchten Sie nun abmelden. Sie rufen die Homepage der betreffenden Stadt auf und finden folgendes Bild vor.</p>
<div id="attachment_965" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-965" href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?attachment_id=965"><img class="size-medium wp-image-965 " title="Stadt_navigation" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Stadt_navigation-300x28.png" alt="Alleinige Navigation auf der Homepage" width="300" height="28" /></a>
<p class="wp-caption-text">Alleinige Navigation auf der Homepage</p>
</div>
<p>Auf welchen der Menüpunkte würden Sie klicken, um Ihr Ziel, Ihren Wohnsitz zu ändern klicken? Zweifellos kommen die Punkte „Rathaus und Politik“, „Leben in der Stadt“ und „Bauen, Wohnen und Arbeiten“ in Frage.</p>
<p>Klicken Sie auf eine der Navigationsfelder, erhalten Sie zusätzlich eine Unternavigation:</p>
<div id="attachment_966" class="wp-caption alignnone" style="width: 163px"><a rel="attachment wp-att-966" href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?attachment_id=966"><img class="size-full wp-image-966" title="Stadt_subnavigation" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Stadt_subnavigation.png" alt="Zusätzliche Subnavigation" width="153" height="228" /></a>
<p class="wp-caption-text">Zusätzliche Subnavigation</p>
</div>
<p>Auch hier finden sich Begriffe, die sich dem Normalbürger nicht erschließen: Was vermuten Sie unter<em> E-Services</em>? Was ist der Unterschied zum <em>Downloadcenter</em>? Und kennen Sie die Abkürzung <em>NKHR</em>? Wo würden Sie jetzt auf Ihrer Suche nach einer Wohnsitzänderung weiterklicken?</p>
<p>Um den Fall hier abzukürzen: Es gibt keine Lösung. Die Homepage lässt den Suchenden alleine und seine Suche bleibt ohne zufriedenstellendes Ergebnis.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Auch im Jahr 2010 scheint es nocht nicht bei allen angekommen zu sein, dass der Anwender im Mittelpunkt stehen sollte und nicht dr Anbieter. Gerade bei Gemeinden, Städten und Komunen sind es alltägliche Aufgaben, die mittels der Website gelöst werden könnten. Wenn denn die richtigen Informationen dafür gefunden werden. Warum Städte bis heute nicht schaffen ihr Innensicht- und Verwaltungsbrille abzusetzen und die Bürger- bzw. Anwenderbrille aufzusetzen bleibt ein ewiges Geheimnis der Amtsstuben&#8230;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~4/hgOLWZPtRIQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wann sollte man die Benutzungfreundlichkeit von Inhalten testen?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~3/xxLk0utA40g/</link>
		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=948#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 12:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>
		<category><![CDATA[User Experience]]></category>
		<category><![CDATA[Web Site Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[User Interface]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Antwort: Immer! Inhalte sind wichtige Elemente der Benutzerführung und -information. Sie stehen somit an erster Stelle im Kontakt zwischen User Interface und Anwender. Daher ist es wichtig, dass Inhalte ihrer Aufgabe gerecht werden. Ob sie ihre Aufgabe in den Augen der Anwender erfüllen gilt es regelmäßig zu prüfen. Gemäß den Grundsätzen des User Centered [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwort: Immer! Inhalte sind wichtige Elemente der Benutzerführung und -information. Sie stehen somit an erster Stelle im Kontakt zwischen User Interface und Anwender. Daher ist es wichtig, dass Inhalte ihrer Aufgabe gerecht werden. Ob sie ihre Aufgabe in den Augen der Anwender erfüllen gilt es regelmäßig zu prüfen. Gemäß den Grundsätzen des User Centered Designs, das die regelmäßige Überprüfung und Anpassung im Lebenszyklus einer Anwendung vorsieht.</p>
<p><span id="more-948"></span>Klar, diese Antwort erwartet man von jemandem, der Usability Tests anbietet – verdient er letztlich seinen Lebensunterhalt dadurch.</p>
<div id="attachment_952" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-952" href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?attachment_id=952"><img class="size-medium wp-image-952" title="ucd" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/ucd-300x203.png" alt="Einfache Darstellung eines User Centered Design Prozess." width="300" height="203" /></a>
<p class="wp-caption-text">Einfache Darstellung eines User Centered Design Prozess.</p>
</div>
<p>Abgesehen von dieser Argumentation sind weitere Gründe offensichtlich. Usability, <a href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=196">User-Experience</a> und auch Content Usability sind Qualitäten, die sich aus der Sicht der Anwender bilden. Ob diese Qualität gut ist oder nicht, kann nur durch Untersuchungen an den Tag gebracht werden. Der iterative Ansatz des User Centered Designs trägt diesem Umstand Rechnung. Die ständige, im Lebenszyklus der Anwendung fest verankerte Überprüfung garantiert das Einfließen lassen der Verbesserungen in das Produkt: Prüfen, verbessern, prüfen, verbessern &#8230;</p>
<h3>
<div id="attachment_951" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-951" href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?attachment_id=951"><img class="size-medium wp-image-951" title="Schema_content_usability" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/Schema_content_usability-300x202.png" alt="Vereinfachte, schematische Darstellung der Abgrenzung von Content Usability und Usability" width="300" height="202" /></a>
<p class="wp-caption-text">Vereinfachte, schematische Darstellung der Abgrenzung von Content Usability und Usability</p>
</div>
<p>Klare Symptome</h3>
<p>Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass der Ansatz des User Centered Designs noch lange nicht in allen Unternehmen angekommen ist. Oftmals werden &#8211; wenn überhaupt &#8211; Usabilitytests nur dann gemacht, wenn etwas offensichtlich nicht funktioniert. Und was da nicht funktioniert gleicht sich von Fall zu Fall: Das Ziel, das die Website erreichen soll, wird nicht erreicht. Es wird zu wenig verkauft, zu wenig angefordert, zu wenig geklickt.</p>
<p>Nun gilt es „die Usability zu verbessern“, auf dass der Anwender sein Ziel besser erreichen kann. Und das geschieht mit den klassischen Usabilitytests. Sie klären anhand von Aufgaben-Ziel-Szenarien mit der anzusprechenden Zielgruppe, ob die Funktionen den Erwartungen der Anwender enstpricht. Ob die Anwender effizient, effektiv und zufriedenstellend an ihr Ziel kommen. Dabei wird genau untersucht, ob Form und Funktion der Zielerreichung zuträglich sind.</p>
<p>Was aber, wenn die Funktionen stimmen, die Form als ästhetisch empfunden wird, sich aber der erwünschte Erfolg nicht einstellt? Woran kann es liegen?</p>
<p>Der klassische Fall kurz umrissen: Produktseiten weißen hohe Klickraten und eine große Anzahl an Ansichten aus. Doch den Weg in den Warenkorb finden die Produkte nicht. Preis, Attraktivität und andere Faktoren sind im Vergleich zu anderen Anbietern abgeklärt worden und können als Misserfolgsfaktoren ausgeschlossen werden. Die Usability Prüfung ergab, dass es keine Problemfelder bei der Bedienung des Shopsystems gibt.</p>
<ul>
<li>Hier ist ein klassisches Symptom beschrieben, das auf ein Manko in der Content Usability hinweist.</li>
<li>Sind die Inhalte benutzungsfreundlich aufbereitet?</li>
<li>Sind bei der Zielgruppe zu erwartende <a href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=934" target="_blank">Motivationen </a>in den Beschreibungen ausreichend berücksichtigt?</li>
<li>Sind die Inhalte zielgerichtet?</li>
<li>Unterstützen die Inhalte die Zielerreichung des Anwenders?</li>
</ul>
<p>Diese &#8211; und weitere &#8211; Fragen sind Gegenstand eines Content Usability Tests. Mit der geeigneten Überprüfung kann versucht werden, die richtigen Antworten darauf zu finden.</p>
<h3>Wenn Anspruch und Wirklichkeit zu weit auseinander liegen</h3>
<p>Anderer Fall: Eine gut frequentierte und genutzte Anwendung wird um eine Funktion erweitert. Eine Funktion, die in Kundenbefragungen als wichtig gewertet wurde, von der man weiß, dass sie von der Zielgruppe gefordert wird. Allerdings bleibt die Nutzung der Funktion weit hinter den Erwartungen zurück. Auch hier, ähnlich dem Shopbeispiel, gibt es einen eklatanten Unterschied zwischen den Aufrufzahlen der Funktion und den Klickraten zu den weiterführenden Seiten. Das Interesse scheint vorhanden zu sein, doch die weitere, tiefere Nutzung scheint verwehrt zu sein.</p>
<p>Auch hier zeigen sich oftmals Probleme in der Content Usability. Wird die Funktion richtig erklärt? Steht die Motivation und der Bedarf des Anwenders im Mittelpunkt der Erklärungen? Wird zu sehr aus der Sicht des Anbieters argumentiert und erklärt?</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Es ist wichtig, die Content Usability neben Usability Überprüfungen in ein User Centered Design Konzept einzubinden und dieses zu leben. Spätestens nach dem Auftreten der ersten Symptome und deren genaueren Untersuchung durch Tests, sollte eine regelmäßige Untersuchung der Inhalte auf Benutzungsfreundlichkeit stattfinden. Letztlich um den sich ständig ändernden Eigenschaften der Zielgruppe gerecht zu werden. Denn diese ändert sich stetig. Sei es in Sprache, Ansprache, Wissen, Motivation &#8230;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~4/xxLk0utA40g" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Von Spalten und der Lesbarkeit</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~3/vuloAfc7kyo/</link>
		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=944#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 20:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Tagespresse ist man es gewohnt: In Spalten aufgeteilte Texte. 2spaltig, 3spaltig, ja sogar 4spaltige Artikel sollen das Lesen erleichtern. Auf dem Papier. Aber wie sieht es mit der Spaltigkeit von Texten online aus? Ist das Lesen einfacher und schneller, wenn der Text in Spalten aufgeführt wird?
So eindeutig und einfach die Frage erscheint, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Tagespresse ist man es gewohnt: In Spalten aufgeteilte Texte. 2spaltig, 3spaltig, ja sogar 4spaltige Artikel sollen das Lesen erleichtern. Auf dem Papier. Aber wie sieht es mit der Spaltigkeit von Texten online aus? Ist das Lesen einfacher und schneller, wenn der Text in Spalten aufgeführt wird?</p>
<p>So eindeutig und einfach die Frage erscheint, so schwer ist doch eine umfassende Antwort darauf zu geben. Denn viele Faktoren kommen zusammen. Faktoren, die allesamt die Lesbarkeit beeinflussen.</p>
<h3><span id="more-944"></span><span style="font-size: small;">Untersuchung gibt ersten Ansatzpunkt<br />
</span></h3>
<p><span style="font-size: small;">J. Ryan Baker hat seine Untersuchungsergebnisse auf den Webseiten der <a href="http://psychology.wichita.edu/surl/usabilitynews/72/columns.asp" target="_blank">Wichita State University</a> veröffentlicht. </span>Die Probanden lasen eine kurze Geschichte, die in 6 unterschiedlichen Formaten angeboten wurde. Ein-, zwei- oder dreispaltig, jeweils linksbündig oder in Blocksatz gesetzt. Die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Studie sind:</p>
<ul>
<li>Längere Zeilen erleichtern grundsätzlich das schnellere Lesen</li>
<li>Kürzere Zeilen erhöhen das Verständnis.</li>
<li>Die optimale Zeilenlänge liegt zwischen 45 und 65 Zeichen.</li>
<li>Die Lesegeschwindigkeit ist bei ein- und mehrspaltigen Layouts gleich &#8211; bevorzugt werden jedoch mehrspaltige Texte.</li>
<li>Linksbündiger Text ist leichter lesbar als Blocksatz.</li>
</ul>
<h3>Das Umfeld ist ausschlaggebend</h3>
<p>Doch aus meiner Erfahrung weiß ich, dass man nicht mit generellen Regeln alle Anwendungsmöglichkeiten erschlagen kann. Wichtig ist das Umfeld, in dem der Text steht und vom Anwender aufgenommen werden soll. Ist das gesamte Layout der Website schon mehrspaltig, so wird durch den zusätzlichen Einsatz von mehrspaltigem Text die Lesbarkeit gestört. Nicht zuletzt durch den Umstand, dass die optimale Zeilenlänge von 45 bis 65 Zeichen unterschritten wird. Die bei den kurzen Zeilenlängen notwendigen Wortumbrüche und Lücken tun ihr Übriges zur schlechten Lesbarkeit.</p>
<p>Modern sind dreispaltige Layouts von Websites, wobei der linken Spalte die Navigation zugeschrieben wird, der mittleren Spalte der eigentliche Inhalt der Seite und die rechte wird als Marginalspalte für weitere Informationen genutzt. Somit bleibt die mittlere Spalte für den Text – einspaltig.</p>
<p>Auch die Textlänge ist wichtig: Werden nur Teaser, also kurze Textpassagen angeboten, so ist eine Mehrspaltigkeit kein Problem. Beinhaltet die Seite aber nur einen Text, der sich über mehrere Scrollseiten zieht, ist die Mehrspaltigkeit ein Manko. Denn ist die erste Spalte gelesen, der Leser unten angekommen, muss er den gesamten Weg nach oben scrollen, um in der zweiten Zeile weiterlesen zu können.</p>
<p>Also ist es wichtig, dass ein mehrspaltiges Konzept nur dann sinnvoll ist, wenn der Text auf eine Seite passt, oder aber das Auge des Betrachter den Zeilenumbruch schon erahnen und sehen kann.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Festzuhalten bleibt, dass Spaltigkeit den Lesefluss, die Verständlichkeit unterstützen und dem Auge Halt und Übersicht gewähren. Diese Punkte werden vor allem durch den Umstand der überschaubaren Zeilenlänge, des erkennbaren Zeilenumbruchs und der Möglichkeit der Textlängenabschätzung erreicht. Sind diese Punkte nicht gegeben, verliert der in Spalten aufgeteilte Text seine positive Wirkung.</p>
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		<item>
		<title>Die Motivation als Grundlage guten Inhalts. Ein Beispiel.</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 10:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>
		<category><![CDATA[User Experience]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen haben Motive. Besonders diejenigen, die Websites besuchen. Sie haben einen Grund, weshalb sie das Angebot aufrufen: Sie sind auf der Suche. Und hoffen, dass die aufgerufene Website ihre Suche unterstützt und somit die Suche erfolgreich beendet wird. Nämlich so, dass die Bedürfnisse befriedigt sind und der Mensch zufrieden die Seite wieder verlässt.
Die Website mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen haben Motive. Besonders diejenigen, die Websites besuchen. Sie haben einen Grund, weshalb sie das Angebot aufrufen: Sie sind auf der Suche. Und hoffen, dass die aufgerufene Website ihre Suche unterstützt und somit die Suche erfolgreich beendet wird. Nämlich so, dass die Bedürfnisse befriedigt sind und der Mensch zufrieden die Seite wieder verlässt.</p>
<p>Die Website mit allen ihren Bestandteilen muss also einem Ziel folgen: die effektive, effiziente und zufriedenstellende Untersützung des Menschen bei der Erfüllung seiner Ziele.</p>
<p>Und diese Ziele sind getrieben von unterschiedlichen Motivationen. Motivation als Treibsatz des Zielerfüllens.</p>
<h3><span id="more-934"></span>Unterschiedliche Motivation</h3>
<p>Sie kennen es vielleicht von sich selbst. Motivation kann unterschiedliche Ausprägungen haben. Meist ist von Motivation dann die Rede, wenn sie komplett ausbleibt: „Ich bin heute überhaupt nicht motiviert!“. Gerade beim Lesen gibt es unterschiedliche Motivationen, warum etwas gelesen wird. Da wäre die wohl ursprünglichste Basis der Motivation. Wird etwas freiwillig oder unter Zwang gelesen? Schön bildhaft ist hier das Beispiel des Lesens eines Romans im Gegensatz zum Lesen eines Fachbuches zur Vorbereitung auf eine Prüfung.</p>
<p>Auch das Lesen eines Fluchtplanes kann unterschiedliche Motivationen haben. Manche Lesen in einfach zum Zeitvertreib. Gemütlich in lockerer und ungetrübter Atmosphäre, vielleicht um im Falle eines Falles, den Weg schon eingepärgt parat zu haben. Andere wiederum ignorieren solche Pläne so lange, bis es qualmt und im wahrsten Sinne des Wortes brenzlig wird. Dann muss der Plan gelesen werden, wenn einem Körper und Seele lieb sind.</p>
<h3>Motivationen vs. Ziele</h3>
<p>Motivationen und Ziele sind nicht gleich. Wichtig ist aber, dass die Motivation einem Ziel eine bestimmte Ausprägung verleihen kann. Ähnlich der Sprache, in der ein Adjektive ein Substantiv unterschiedlich bewerten kann. So ist das Wort<em> Haus </em>prinzipiell in seiner Aussage neutral. Durch Anfügung der Adjektive <em>hässlich </em>oder <em>schön</em> erhält das Wort eine Einfärbung besonderer Art.</p>
<p>So verhält es sich mit dem Einfluss von Motivationen auf die Ziele. Zwischen der Aussage „Ich darf Schuhe kaufen“ und „Ich muss Schuhe kaufen“ liegen Welten.</p>
<h3>Ein Ziel, unterschiedliche Motivationen</h3>
<p>Zu unserem Beispiel: Nehmen wir folgende Situation an. Ein Mensch möchte eine Tasche für einen neu erworbenen Laptop kaufen. Der Erwerb dieser Tasche ist also sein Ziel.</p>
<p>Seine Motivation kann sein: Er hat sich endlich den Traum eines eigenen Multimedia-Laptops erfüllt und sucht eine passende Tasche für das gute Stück. Eine weitere Motivation könnte sein: Er hat das Gerät geschenkt bekommen und sucht sich eine Tasche dazu. Oder: Er hat keine Ahnung von Laptops, er braucht die Tasche als Geschenk für einen Freund. Oder: Das Laptop ist ein Firmenlaptop und er sucht eine Tasche dafür.</p>
<p>Stellen wir die Ziel-Motivations-Komibinationen einem Screenshot aus einem Onlineshop gegenüber:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-937" href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?attachment_id=937"><img class="size-full wp-image-937 alignnone" title="shop_motivation_1" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/shop_motivation_1.png" alt="shop_motivation_1" width="751" height="274" /></a></p>
<p>Der Bildschirmausschnitt zeigt das Angebot einer Laptoptasche. Einzige Infos: Name der Tasche und der reduzierte Sonderpreis.</p>
<p>Der folgende Ausschnitt zeigt ebenfalls ein Angebot für eine solche Tasche:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-938" href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?attachment_id=938"><img class="alignnone size-full wp-image-938" title="shop_motivation_2" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/shop_motivation_2.png" alt="shop_motivation_2" width="347" height="137" /></a></p>
<p>Und wie sieht es mit diesem Beispiel aus?</p>
<p><a rel="attachment wp-att-939" href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?attachment_id=939"><img class="alignnone size-full wp-image-939" title="shop_motivation_3" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/shop_motivation_3.png" alt="shop_motivation_3" width="284" height="237" /></a></p>
<p>Die Unterschiede sind nicht nur im Design auffällig, sondern auch in der Beschreibung des Artikels.</p>
<p>Welche Fragen werden von welchem Ausschnitt besser beantwortet?</p>
<ul>
<li>Form?</li>
<li>Farbe?</li>
<li>Attraktivität?</li>
<li>Preis?</li>
<li>Format passend für (meinen) Laptop?</li>
<li>Maße und Gewicht</li>
<li>Material</li>
<li>Flexibilität (Fächeranzahl, Trageriemen etc.)</li>
</ul>
<p>Wer kennt seine Außenmaße seines Laptops auswendig? Kennt man nicht viel eher die Zollangabe der Bildschirmdiagonale? Werden Laptops nicht eher mit diesem Argument verkauft? Sollte dann nicht auch die passende Tasche mit diesem Argument verkauft werden?</p>
<p>Spielt der Preis eine Rolle? Wenn ja, ist es nur der Preis oder auch die Gegenleistung die man dafür bekommt? Also beispielsweise das Material, aus dem die Tasche gefertigt ist. Es macht sicherlich einen Unterschied, ob die Tasche aus Leder, Aluminium, Stoff oder etwas anderem gefertigt wurde.</p>
<p>Ist die Aussage über das Volumen ausschlaggebend?</p>
<p>Die Motivation ist der Maßstab, nach dem diese Fragen beantwortet werden können. Für den einen reicht es aus, für den anderen nicht. Je mehr Fragen beantwortet werden können, desto mehr Motivationen werden berücksichtigt. Und die Fragen der wahrscheinlichsten Motivation sind als erstes zu beantworten.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p>Tasche für:</p>
<p>- 10&#8243; Laptops (43&#215;32x15cm)<br />
- Leder- 5-Seitentaschen<br />
- Gesamtvolumen: 15 Liter, Gewicht (leer) 1 kg<br />
- inkl. Trageriemen<br />
90,- € (in den Farben rot, schwarz, weiß)</p>
<p>Artikelnummer und nichtsagende Informationen wie „funktioniell“ sind Ballast und bringen keinen wirklichen Mehrwert bei der Erreichung des Zieles.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Die Motivation bei der Erreichung von Zielen spielt eine große Rolle, die zu einem großen Teil vom Inhalt einer Seite aufgefangen und umgewandelt werden muss. Um diese Aufgabe meistern zu können, ist es wichtig, dass diese Motivationen schon beim Erstellen der Inhalte bekannt sind. Hier hilft das Arbeiten mit Methoden wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Persona_%28Mensch-Computer-Interaktion%29" target="_blank">Persona</a>.</p>
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		<item>
		<title>Interview zu Content Usability</title>
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		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=929#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach meinem Vortrag auf dem internationalen Kongress der Usability Professionals Association in München, bot Thortsten Wilhelm von eResult mir an, ein kleines Interview auf www.usabilityblog.de zum Thema Content Usability mit mir zu führen. Ein Angebot, das ich sehr gerne angenommen habe.
Das Interview gibt es unter www.usabilityblog.de zu lesen.
Danke für die Möglichkeit, über die Relevanz und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach meinem <a href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=895" target="_blank">Vortrag </a>auf dem internationalen Kongress der Usability Professionals Association in München, bot<a href="http://www.eresult.de/" target="_blank"> Thortsten Wilhelm von eResult</a> mir an, ein kleines Interview auf <a href="http://www.usabilityblog.de" target="_blank">www.usabilityblog.de</a> zum Thema Content Usability mit mir zu führen. Ein Angebot, das ich sehr gerne angenommen habe.</p>
<p><a href="http://www.usabilityblog.de/2010/06/claus-wagner-im-experteninterview-zum-thema-content-usability/" target="_blank">Das Interview gibt es unter www.usabilityblog.de zu lesen.</a></p>
<p>Danke für die Möglichkeit, über die Relevanz und die Hintergründe der Content Usability sprechen zu dürfen.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~4/ZLUxvhO69Fc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das Texter Cockpit: Grundlage für Content Usability</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~3/YWjajk93Wrs/</link>
		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=919#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 10:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben & texten]]></category>
		<category><![CDATA[User Experience]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist häufig das gleiche Bild: Bei Webprojekten werden die Bereiche Design, Layout, Technik und Inhalt getrennt bearbeitet. Wichtig für eine gute Content Usability (Gebrauchstauglichkeit von Inhalten) ist allerdings die gesamtheitliche Betrachtung aller Faktoren.
Das Texter Cockpit© hilft dabei, alle Faktoren für einen guten Inhalt im Auge zu behalten.
Inhalt, Form, Funktion ergeben das Gesamtbild
Eine Website wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist häufig das gleiche Bild: Bei Webprojekten werden die Bereiche Design, Layout, Technik und Inhalt getrennt bearbeitet. Wichtig für eine gute Content Usability (Gebrauchstauglichkeit von Inhalten) ist allerdings die gesamtheitliche Betrachtung aller Faktoren.</p>
<p>Das Texter Cockpit© hilft dabei, alle Faktoren für einen guten Inhalt im Auge zu behalten.</p>
<h3><span id="more-919"></span>Inhalt, Form, Funktion ergeben das Gesamtbild</h3>
<p>Eine Website wird vom Anwender als Gesamtbild betrachtet. Die Entstehung, die technischen Grundlagen und Hintergründe sind für ihn ohne Belang. Daher ist es wichtig, dass alle drei elementaren Bestandteile aus einem Guss sind.</p>
<p>Die getrennte Betrachtung und auch Behandlung von Form, Funktion und Inhalt wird diesem Ziel nicht gerecht.</p>
<p>Oftmals werden Inhalte getrennt von Form und Funktion erstellt und kurz vor Ferstigstellung der Anwendung in das Layout gequetscht.</p>
<p>Bei der genauen Betrachtung der Zielsetzung von Inhalten können 4 Bereiche umrissen werden (mehr Infos in der <a href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-trackback.php?p=895" target="_blank">Präsentation Content Usability: Vorstellung eines Kriterienkatalogs</a>):</p>
<ul>
<li>Deutlichkeit</li>
<li>Angemessenheit</li>
<li>Sprachrichtigkeit</li>
<li>Stil</li>
</ul>
<p>Diese 4 Kriterien sind eng mit Form und Funktion verzahnt.</p>
<p><strong>Beispiel Deutlichkeit:</strong></p>
<p>Die Deutlichkeit von Inhalten kann heruntergebrochen werden in Teilkriterien wie Kommunikationsziel, Absicht (Didaktik), Bedeutung (Semantik), Gebrauch (Semiotik) und Interpretation.</p>
<p>Die Didaktik wird im Web durch die Möglichkeiten des Hypertextsystems bestimmt. Verlinkungen und Interaktionen unterstützen die Absicht, die der Anbieter mit seinem Inhalt verfolgt. Und diese Verlinkungen und Interaktionen haben Einfluss auf die Form und schließlich auf die Funktion einer Website.</p>
<p><strong>Beispiel Angemessenheit:</strong></p>
<p>Ein einfaches Beispiel, um die Angemessenheit von Inhalten zu verdeutlichen, sind Textlängen. Wie lange bzw. ausführlich darf ein Text sein, um noch gelesen zu werden. Gelesen zu werden bedeutet im Umkehrschluss, Informationen zu vermitteln.</p>
<p>Die angemessene Länge des Textes, der Einsatz von Bild- und Animationselementen sind eindeutig maßgebend für das Aussehen einer Website.</p>
<h3>Wie in einer Pilotenkanzel: Alles auf einen Blick</h3>
<p>Den Inhaltsersteller als Piloten zu betrachten ist eine Metapher, die zeigt, wie wichtig es ist, alles unter Kontrolle zu haben. Einem Flugzeug gleich, steuert eine Website auf ein bestimmtes Ziel hin. Dabei muss es Kurs halten in dem es Flughöhe und -geschwindigkeit einhält und vor allem nicht mit anderen Flugzeugen kollidiert.</p>
<p>Piloten werden dieser Aufgabe gerecht, in dem ihnen alle wichtigen Informationen auf einen Blick angeboten werden.</p>
<p>In der Metapher bedeutet dies: Zur Erstellung von Inhalten ist es wichtig, diese nicht getrennt von Form und Funktion zu erstellen, sondern mit ihr zusammen. Um benutzerfreundlcihen  Inhalt zu erstellen, muss das Layout und die Funktion der Anwendung für den Inhaltsersteller sichtbar sein. So kann er das Umfeld (Kontext) erkennen und darauf reagieren. Wie bei der Flughöhe oder -geschwindigkeit kann er so auf Nomenklaturen und Benennungen bsp. in der Navigation reagieren, Systemmeldungen in ihrem Umfeld anpassen, primär und sekundär Informationen unterscheiden, Konkurrenzsituationen in Aussagen erkennen.</p>
<p>Im Printbereich wird die Formel Layout vor Text genannt, wenn es darum geht, attraktive und lesbare Zeitschriften zu erstellen. Das heißt, dass das Aussehen des Artikels vom Redakteur mit dem Grafiker besprochen wird. Der Text wird dann in das fertige Layout geschrieben. Schon vor dem ersten getippten Wort, steckt der Autor das Ziel des Artikels ab und bespricht dieses mit dem Formgeber, dem Grafiker. Dieser unterstützt das gesteckte Ziel visuell. Dass der Text genau in das Layout eingepasst wird, entspricht unter anderem dem Ziel der Angemessenheit.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Bei der Erstellung von Inhalten ist es grundlegend zu wissen, welche Form und Funktion die Anwendung hat. Form und Funktion sind im Projekt von Anfang an mit den Inhaltserstellern zu besprechen und festzusetzen.</p>
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		<item>
		<title>Usability Überprüfungen erfolgsabhängig bezahlen?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~3/AXLQWOiEDD8/</link>
		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=917#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 16:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience]]></category>
		<category><![CDATA[Web Site Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>

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		<description><![CDATA[Benutzungsfreundlichkeit ist eine Qualität, die man am besten erkennt, wenn sie fehlt. Immer mehr Website Anbieter erkennen dieses Fehlen und möchten ihre Anwendungen verbessern. Optimierungen an der Bedienqualtität bedürfen aber einer vorherigen Überprüfung des Status Quo, um herauszufinden, wo der Hebel angesetzt werden soll &#8211; wo Änderungen Sinn haben und sich die Investition eines Umbaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Benutzungsfreundlichkeit ist eine Qualität, die man am besten erkennt, wenn sie fehlt. Immer mehr Website Anbieter erkennen dieses Fehlen und möchten ihre Anwendungen verbessern. Optimierungen an der Bedienqualtität bedürfen aber einer vorherigen Überprüfung des Status Quo, um herauszufinden, wo der Hebel angesetzt werden soll &#8211; wo Änderungen Sinn haben und sich die Investition eines Umbaus lohnen.</p>
<p>Eine Überprüfung auf Benutzungsfreundlichkeit ist mehr oder weniger aufwändig. Auf jeden Fall ist eine professionelle Überprüfung nicht kostenlos. Und um diese Kosten zu reduzieren, wurde mir folgendes Angebot unterbreitet: „Wenn wir die von Ihnen gefundenen Usabilityprobleme lösen, wie wäre es, wenn ein Teil der Usabilityüberprüfungskosten erfolgsabhängig bezahlen?“</p>
<h3><span id="more-917"></span>Ist doch fair? Woher soll man wissen, ob die Änderungen was bringen?</h3>
<p>Ein faires Angebot, oder? Denn wenn die Usability ausschlaggebend für den Erfolg der Anwendung ist, dann ist das Auffinden und beheben der Probleme eine Einheit und führt zu einer Verbesserung. Und wenn die gemessen werden kann, ist doch eine erfolgsabhängige Bezahlung nur gerech?</p>
<p>So verständlich diese Haltung (vielleicht) ist, so komplex sind allerdings die Zusammenhänge, die eine Website erfolgreich machen. Usability ist eine Qualität. Doch der Erfolg hängt auch noch von anderen Dingen ab, weshalb eine erfolgsabhängige Bezahlung keine Option für eine Usability Überprüfung sein kann.</p>
<h3>Attraktivität und Akzeptanz liegt nicht alleine in der Usability begründet</h3>
<p>Ob eine Anwendung genutzt wird und ob die Anwendung die in sie gesetzte Ziele erreicht hängt unter anderem von folgenden Dingen ab:</p>
<p>- Inhalt<br />
- Attraktivität<br />
- Vermarktung der Website</p>
<p>Selbst wenn die Bedienbarkeit keinerlei Probleme erzeugt, so können fehlender Inhalt, mangelnde Aktualität, falsche Zielgruppenansprache, unzureichende Attraktivität dem Erfolg im Wege stehen. Fehlende Vermarktung der Anwendung, bsp. durch mangelnde Suchmaschinenauffindbarkeit oder schlechte Vermarktung des Angebots können ihr Übriges tun.</p>
<p>Usability betrachtet die Qualität der Anwendung aus Benutzersicht: Wie effektiv, effizient und zufriedenstellend kann die Anwendung bedient werden. Sie betrachtet nicht, wie attraktiv das Angebot inhaltlich oder äusserlich gestaltet ist. Ästhetische Gesichtspunkte werden von klassischen Usabilitymethoden nur rudimentär bis überhaupt nicht erfasst.</p>
<p>So ist es nicht möglich m.E. quantitative Erfolgskennzahlen direkt mit Usabilityverbesserungen in Verbindung zu bringen. Zu stark sind die Beeinflussung der anderen Faktoren.</p>
<p>Beispiel: Die Conversion-Rate eines Shops lässt zu wünschen übrig. Zu viele Kaufabbrüche. Zum Einen können diese Abbrüche an einer mangelnden Bedienbarkeit liegen, zum Anderen kann die schwache Ausprägung der Messkennzahl an einem unattraktiven Angebot liegen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Eine Verknüpfung von Usabilityüberprüfungen mit erfolgsbasierter Bezahlung ist eine heikle Angelegenheit. Zu viele Faktoren spielen hier mir, als dass alles nur an an der Bedienfreundlichkeit liegen kann.</p>
<p>Provokativ ausgedrückt: Oder bezahlen Sie einen Arzt erst dann, wenn Sie wieder gesund sind?</p>
<p>Wie ist Ihre Meinung?</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~4/AXLQWOiEDD8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wunderformeln für verständliche Texte?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~3/Yvxxgp4N6ec/</link>
		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=907#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 08:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben & texten]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=907</guid>
		<description><![CDATA[Gibt es Formeln, nach denen man einen Text auf Verständlickeit prüfen kann? Gibt es vielleicht sogar Formeln, nach denen ein Text automatisch geprüft und so aufgebaut werden kann, dass er für den Leser zu verstehen ist?
Diesen Fragen ging mein Vortrag „Content Usabiltiy – Wunderformeln für verständliche Texte?“ vergangenes Jahr auf der Mensch und Computer in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_909" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-909" href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?attachment_id=909"><img class="size-thumbnail wp-image-909" title="icom_gr" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/icom_gr-150x150.jpg" alt="Erschienen in der i-com: Zeitschrift für interaktive und kooperative Medien" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Erschienen in der i-com: Zeitschrift für interaktive und kooperative Medien</p>
</div>
<p>Gibt es Formeln, nach denen man einen Text auf Verständlickeit prüfen kann? Gibt es vielleicht sogar Formeln, nach denen ein Text automatisch geprüft und so aufgebaut werden kann, dass er für den Leser zu verstehen ist?</p>
<p>Diesen Fragen ging mein Vortrag „Content Usabiltiy – Wunderformeln für verständliche Texte?“ vergangenes Jahr auf der <a href="http://www2.hu-berlin.de/mc2009/" target="_blank">Mensch und Computer</a> in Berlin sowie auf dem <a href="http://worldusabilityday.de/groups/stuttgart" target="_blank">World Usability Day in Stuttgart</a> nach. Nicht zuletzt dem Thema selbst ist es zu verdanken, dass das Tutorial mit dem Publikumspreis<a href="http://germanupa.de/news/up09-die-gewinner-des-best-session-publikumspreises" target="_blank"><strong> „Best Session Award 2009 der G|UPA“</strong></a> und einer Veröffentlichung in der <a href="http://i-com-media.de" target="_blank">i-com</a> ausgezeichnet wurde.</p>
<p>Diesen Artikel möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Viel Spaß beim Lesen.</p>
<p><a href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/iCom_Wunderfomeln_May_Band_9_Nr_1_S14_18.pdf">iCom_Wunderfomeln_May_Band_9_Nr_1_S14_18</a> [PDF ca 550 KB]</p>
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		<item>
		<title>Aufruf zur Mitgestaltung: World Usability Day 2010, Stuttgart</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Es ist soweit: Die Vorbereitungen für den 6. Tag der Benutzungsfreundlichkeit (World Usability Day), der jedes Jahr weltweit begangen wird, sind im vollem Gange.
Das Thema dieses Jahr: Kommunikation
Dazu Elizabeth Rosenzweig, Mitgründerin des World Usability Days: „World Usability Day 2010 will serve as an impetus to creating greater awareness for designs, products and services that improve [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/wud_stuttgart_2010.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-904" title="wud_stuttgart_2010" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/wud_stuttgart_2010-150x150.png" alt="wud_stuttgart_2010" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Es ist soweit: Die Vorbereitungen für den 6. Tag der Benutzungsfreundlichkeit (World Usability Day), der jedes Jahr weltweit begangen wird, sind im vollem Gange.</p>
<p>Das Thema dieses Jahr: <strong>Kommunikation</strong></p>
<p>Dazu Elizabeth Rosenzweig, Mitgründerin des World Usability Days: „World Usability Day 2010 will serve as an impetus to creating greater awareness for designs, products and services that improve and facilitate communication around the world.“ Frei übersetzt: „Der Tag der Benutzungsfreundlichkeit 2010 wird Anstoß sein, Designs, Produkten und Dienstleistungen, welche die Kommunikation weltweit erleichtern und verbessern,  mehr Aufmerksamkeit zu schenken.“</p>
<h3><span id="more-902"></span>Innovation in der Kommunikation</h3>
<p>Die diesjährigen Veranstaltungen und Diskussionsforen befassen sich mit der Beeinflussung unseres Kommunikationsverhaltens durch aktuelle, technische Entwicklungen und Informationsangebote. Dabei werden zahlreiche Produkte und Dienstleistungen betrachtet, die mittlerweile als zeitgemäße Kommunikationsmittel fungieren: Mobilfunktelefone, Mobilgeräte wie Smartphones und PDAs, Web 2.0 und Social Media Plattformen, E-Mail, Instant Messaging, Chat, Audio und Video &#8211; und eventuell die eine oder andere bisher weniger bekannte Technologie oder Innovation.</p>
<p>Nachfolgend einige Beispiele:</p>
<ul>
<li>Telefon- und Videokonferenzen.</li>
<li>Inter-, Intra- und Extranet Applikationen zur Zusammenarbeit.</li>
<li>Web 2.0, Social Media, Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn etc.</li>
<li>Suchmaschinen, Google, Bing, Yahoo etc.</li>
<li>Medienübergreifendes Marketing.</li>
<li>Gebrauchsanleitungen und Benutzerungshandbücher.</li>
<li>Informationsflut und Aufmerksamkeitsökonomie.</li>
<li>Interkulturelle, ethnologische und soziale Grenzen.</li>
<li>Schulungen, Seminare, Vorlesungen und Vorträge.</li>
<li>Übersetzungen und Mehrsprachigkeit.</li>
<li>Standardisierungen und Richtlinien.</li>
<li>Neuartige Interaktionsformen in der Kommunikation.</li>
</ul>
<h3>Der World Usability Day in Stuttgart</h3>
<p>Der Tag der Benutzungsfreundlichkeit hat mittlerweile fast schon Tradition in Stuttgart. Eindrücke der bisherigen 5 Veranstaltungen gibt es hier:</p>
<p>Fotos auf <a href="http://www.flickr.com/photos/germanupa/sets/72157622701680657/show/" target="_blank">Flickr</a></p>
<p>Film/Trailer auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-FpQm7ZZ0Gw" target="_blank">Youtube</a></p>
<p>und auf der <a href="http://worldusabilityday.de/groups/stuttgart/media" target="_blank">Medienseite der WUD-Gruppe Stuttgart.</a></p>
<p><strong>Sie möchten gerne teilnehmen? Prima!</strong></p>
<p>Wir suchen Aussteller, Vortragende und Sponsoren. Besonders gefragt sind Teilnehmer, die interaktive Ausstellungsstücke zum Anfassen und Erleben beisteuern können &#8211; um Usability für unsere Besucher richtig greifbar zu machen.</p>
<p>Auch finanzielle Unterstützung ist willkommen. So können Sie uns helfen, den World Usability Day in Stuttgart zu einem rundum gelungenen Erlebnis zu machen: für Fachpublikum, Schüler und Studierende, Berater und Interessierte im Bereich Usability.</p>
<p>Wir freuen uns auf aktive Teilnehmer. Infos gibt es unter</p>
<p><a href="http://worldusabilityday.de/groups/stuttgart" target="_blank">http://worldusabilityday.de/groups/stuttgart</a></p>
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		<item>
		<title>„Content Usability“ beim Weltkongress UPA in München – Download</title>
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		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=895#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 May 2010 12:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
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		<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Donnerstag, den 27. Mai 2010, hielt ich einen Vortrag zum Thema „Content Usability“ im Rahmen der 8. Praxistagung der German Usability Professional Association (G&#124;UPA), die zusammen mit dem Weltkongress der international UPA in München stattfand.
Durch den internationalen Charakter des Kongress und die große Konkurrenz im internationalen Vortragsprogramm, waren die deutschen Vorträge leider nur spärlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <a href="http://germanupa.de/german-upa/fachkonferenz/deutsches-programm" target="_blank">Donnerstag, den 27. Mai 2010</a>, hielt ich einen Vortrag zum Thema „Content Usability“ im Rahmen der 8. Praxistagung der <a href="http://germanupa.de/" target="_blank">German Usability Professional Association (G|UPA)</a>, die zusammen mit dem <a href="http://www.usabilityprofessionals.org/conference/2010/index.new.html" target="_blank">Weltkongress der international UPA</a> in München stattfand.</p>
<p>Durch den internationalen Charakter des Kongress und die große Konkurrenz im internationalen Vortragsprogramm, waren die deutschen Vorträge leider nur spärlich besucht. Dennoch zeigte sich, wie relevant das Thema Gebrauchstauglichkeit von Inhalten ist.</p>
<h3><span id="more-895"></span>Content is king &#8211; wird aber stiefmütterlich behandelt</h3>
<p>Bei zahleichen Gesprächen nach dem Vortrag wurde deutlich, dass „Content is king“ zwar eine alte Weisheit darstellt, Inhalte aber auch heute noch sehr stiefmütterlich behandelt werden. Aber es zeigt sich zunehmend, dass  Usability Experten ein neues Denken an den Tag legen. Nicht mehr nur Form und Funktion stehen im Mittelpunkt bei der Überprüfung auf Gebrauchstauglichkeit, auch die Verständlichkeit von Inhalten tritt zunehmend in den Fokus der Überprüfungen.</p>
<p>Der Vortrag stellte einen grundlegenden Vorschlag eines Kriterienkatalogs zur Überprüfung von Inhalten (vornehmlich Text) vor und zeigte, wie man eine Website anhand dieses Katalogs mittels klassischen Usability Prüfmethoden testen kann.</p>
<h3>Mein Dank&#8230;</h3>
<p>Ich bedanke mich recht herzlich bei den Zuhörern und Teilnehmern meines Vortrags. Besonders bedanken möchte ich mich für die zahlreichen positiven Feedbacks.</p>
<p>Ein Dankeschön geht auch an die Organisation dieser einmaligen Veranstaltung.</p>
<h3>Englische Version des Vortrags &#8211; english version of the speech</h3>
<p>Für all diejenigen, die meinen Vortrag verfolgten und mit der deutschen Sprache nicht so vertraut sind, habe ich die Vortragsfolien mit englischen Titeln versehen.</p>
<p>For all attendees of my speech who don&#8217;t know German very well, here are my slides with English comments. I hope you&#8217;ll enjoy it.</p>
<p><a href="http://www.art-of-web-usability.de/daten_bilder/ContentUsability_incl_engl_comments.pdf" target="_blank">Slides incl. engl. comments | Folien inkl. engl. Kommentare [877 kb | PDF]</a></p>
<p>Der Vortrag entstand in der Zusammenarbeit mit <a href="http://www.uid.com">Silke Lotterbach (UID)</a> und <a href="http://www.ergonomicon.de/" target="_blank">Michael Marek (ergonomi::con)</a></p>
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		<item>
		<title>Content Usability: Die 5 E-Regeln für besseren Inhalt</title>
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		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=884#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 18:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin über den Blogeintrag von Dey Alexander gestolpert, der in einer einfachen Art und Weise zeigt, welche Grundregeln beachtet werden müssen, um besseren, verständlicheren Inhalt für Websites zu erstellen. Dieser Artikel hat mich dazu animiert, die 5 Es ins Deutsche zu übertragen.
Die 5 E-Regeln lehnen sich dabei an die von Whitney Quesenbery aufgestellten „5 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_890" class="wp-caption alignleft" style="width: 261px"><a href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/5E.jpg"><img class="size-full wp-image-890" title="Die 5 E der Content Usability" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/5E.jpg" alt="Die fünf E der Content Usability" width="251" height="172" /></a>
<p class="wp-caption-text">Die fünf E der Content Usability</p>
</div>
<p>Ich bin über den<a href="http://www.deyalexander.com.au/blog/2010/02/the-5-es-of-content-usability/" target="_blank"> Blogeintrag von Dey Alexander</a> gestolpert, der in einer einfachen Art und Weise zeigt, welche Grundregeln beachtet werden müssen, um besseren, verständlicheren Inhalt für Websites zu erstellen. Dieser Artikel hat mich dazu animiert, die 5 Es ins Deutsche zu übertragen.</p>
<p>Die 5 E-Regeln lehnen sich dabei an die von <a href="http://www.wqusability.com/articles/more-than-ease-of-use.html" target="_blank">Whitney Quesenbery aufgestellten „5 E für Usability“</a> an und bieten somit eine einfache Daumenregeln, um schon vor der ersten geschriebenen Zeile Text die einfache Nutzung des Inhaltes durch den Benutzer, den Leser, im Auge zu behalten.</p>
<h3><span id="more-884"></span>Die 5 Es: Effektiv, effizient, einladend, eindeutig, einfach zu erlernen</h3>
<p>Alleine schon bei den Begriffen effektiv und effizient merkt man die Verwandtschaft zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ISO_9241" target="_blank">Definition von Usability </a>(DIN ISO 9241-110). Die Punkte einladend, eindeutig und einfach zu erlernen, beziehen sich auf die Eigenschaft zufriedenstellend, die der Usability ebenfalls per Definition zugeschrieben wird.</p>
<h3>Effektiv</h3>
<p>Effektiv ist Inhalt dann, wenn er &#8230;</p>
<ul>
<li>Relevant ist: Wenn er also die Bedürfnisse des Lesers trifft. Der Inhalt muss seine Frage beantworten, ihm bei der Aufgabenlösung helfen, ihm beim Erreichen seines individuellen Ziels unterstützen. Allgemeinheiten wie „Willkommen“ oder Informationen, die selbstverständlich sind, helfen nicht wirklich weiter.</li>
<li>Komplett: Informationen müssen ausreichend sein. Sie dürfen nicht oberflächlich und unzureichend sein.</li>
<li>Eindeutig und klar: Keine großen und komplizierte Konstruktionen. Auf den Punkt gebrachte Information ohne Schnörkel und gekünstelter Rhetorik.</li>
<li>Aktuell: Informationen sind dann effektiv, wenn sie aktuell sind. Veraltete Infos führen den Leser auf den falschen Pfad und frustrieren.</li>
</ul>
<h3>Effizient</h3>
<p>Effizient ist Inhalt dann, wenn er &#8230;</p>
<ul>
<li>schnell zu finden ist. Über die angebotene Navigation oder die Suche.</li>
<li>leicht zu lesen ist. Sätze aus einfachen, gebräuchlichen Worten sind leichter zu lesen. Es zwingt den Leser nicht dazu woanders nach Bedeutungen und Wortsinn nachzuschlagen. Auch Abkürzungen sind, sofern nicht allgemein bekannt, zu vermeiden.</li>
<li>prägnant: Nicht nur kurz, sondern aussagekräftig.</li>
<li>strukturiert: Das Beschriebene hat eine Form und einen nachvollziehbaren Aufbau. Verwandte, zusammengehörige Informationen stehen beisammen, das Wichtigste steht oben, die Logik bestimmt die Wortfolge.</li>
<li>abtastbar (scannbar): Überschriften, Listen, Tabellen und Hervorhebungen genauso wie hilfreiche Grafiken und Abbildungen machen das Überfliegen und schnelle Erfassen der Inhalte möglich.</li>
</ul>
<h3>Einladend</h3>
<p>Einladend und einnehmend ist Inhalt dann, wenn er &#8230;</p>
<ul>
<li>schön präsentiert ist. Die Darstellung des Inhaltes ist ästhetisch, aufgeräumt und klar.</li>
<li>ansprechend ist: Die Art der Ansprache darf weder zu formal noch zu unverbindlich und jovial sein. Sie muss auf die Leserschaft passen. Ansprechend bedeutet auch, dass der Leser wirklich angesprochen wird. Die direkte Ansprache mit <em>Sie </em>ist dem unbestimmten <em>man </em>vorzuziehen.</li>
</ul>
<h3>Eindeutig</h3>
<p>Eindeutig ist Inhalt dann, wenn er &#8230;</p>
<ul>
<li>klar und unmissverständlich ist: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte und genau die 999 Worte könnten zu Missverständnisse führen. Zweideutige Wortbedeutung sind zu vermeiden.</li>
<li>Kontext klar ist:  Inhalte haben immer einen Kontext. Dieser zeitlich und räumliche Zusammenhang muss klar und unmisserveständlich sein.</li>
</ul>
<h3>Einfach zu erlernen</h3>
<p>Einfach zu erlernen ist Inhalt dann, wenn er &#8230;</p>
<ul>
<li>frei von unnötigen Fachbegriffen ist. Dazu zählen auch<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jargon" target="_blank"> Slangs, Jargons </a>und sonstige Dialekte.</li>
<li>durch eingängige Sprachbilder und Beispiele angereichert wird.</li>
<li>auf Text verzichtet, wo sich Abbildungen, Illustrationen und Symbole als eingängiger erweisen.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Scrollen oder klicken? Was ist der bessere Weg</title>
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		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=882#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Content Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Web Site Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Jürgen Liechtenecker stellt auf seinem Blog eine interessante Frage: „Scrollen vs. Klicken“ – was ist die bessere Lösung. Seit dem das Web besteht, gibt es Guidelines und Daumenregeln, die die Usability von Websites verbessern sollen. Dazu gehörte in den 90er Jahren der Ratschlag: Don&#8217;t scroll. Dieser Ratschlag gilt nach wie vor für horizontale Scollbalken. Gilt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jürgen Liechtenecker stellt auf seinem Blog eine interessante Frage:<a href="http://liechtenecker.at/scrollen-vs-klicken/" target="_blank"> „Scrollen vs. Klicken“</a> – was ist die bessere Lösung. Seit dem das Web besteht, gibt es Guidelines und Daumenregeln, die die Usability von Websites verbessern sollen. Dazu gehörte in den 90er Jahren der Ratschlag: Don&#8217;t scroll. Dieser Ratschlag gilt nach wie vor für horizontale Scollbalken. Gilt diese Maßgabe auch noch für vertikale Scrollmöglichkeiten?</p>
<h3><span id="more-882"></span>Der Anwendungsfall ist entscheidend</h3>
<p>Meines Erachtens kommt es auf den Anwendungsfall an. Denn dieser muss vom Design unterstützt werden. So gibt es zwei grundlegende Maßstäbe:</p>
<p>a) Das leichte Auffinden von Inhalten (Informationen)<br />
b) Die Übersichtlichkeit von Informationen</p>
<p>Im Falle des Auffinden von Inhalten unterstützt die leichte Scrollbarkeit durch Mausräder (auch eine Funktion die sich vermehrt in der Funkton von Mousepads auf Netbooks &amp; Co finden) das Skimmen und Scannen des Betrachters immens. Auch verhindert das Klicken und somit das Springen auf andere Seiten, dass sich der Benutzer verirrt oder zumindest das Gefühl hat, sich vom Eigentlichen zu entfernen.</p>
<p>Bei der Übersichtlichkeit von Tabellen, Trefferlisten oder ähnlichem ist die Freiheit des Benutzers zu berücksichtigen („User&#8217;s freedom“). Hier bietet sich an, dass der Benutzer angeben kann, wieviel Information er auf einer Seite sehen möchte.</p>
<p>Aber: Auch wenn sich das Scrollen durchgesetzt hat, ist dies kein Freibrief alle Informationen auf eine Seite zu <em>klatschen</em>.  So entstehen unversehens „Bleiwüsten“ die in der Rezeption des Betrachters zu einem Überforderungsgefühl führen. Es gilt nach wie vor, die postiven Eigenschaften des Hypertextsystems zu nutzen. Also Querverweise, Detail- und Nebeninformationen per Link einzufügen.</p>
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		<item>
		<title>Wird wirklich häufiger am Bildschirm gelesen?</title>
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		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=878#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 17:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[6 von 10 Befragten lesen immer häufiger am Bildschirm. Das ist das erstaunliche Resultat einer Studie von eResult. 600 Personen wurden über ihr Leseverhalten im Web befragt. 59% sagen: „Anstatt Texte auszudrucken, lese ich immer öfter Texte am Bildschirm.“
Diese Erkenntnis – so eine der Interpretationen – revidiere nun Usabilityregeln vergangener Tage. Das Nutzerverhalten habe sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>6 von 10 Befragten lesen immer häufiger am Bildschirm. Das ist das erstaunliche Resultat einer <a href="http://www.usabilityblog.de/2009/11/ausdrucken-oder-lesen-am-bildschirm-welches-verhalten-nimmt-zu/" target="_blank">Studie von eResult.</a> 600 Personen wurden über ihr Leseverhalten im Web befragt. 59% sagen: „Anstatt Texte auszudrucken, lese ich immer öfter Texte am Bildschirm.“</p>
<p>Diese Erkenntnis – so eine der Interpretationen – revidiere nun Usabilityregeln vergangener Tage. Das Nutzerverhalten habe sich verändert.</p>
<p>Ist das wirklich so? Oder ist diese Studie eher eine Einladung, der Frage noch genauer auf die Spur zu kommen?</p>
<h3><span id="more-878"></span>Lesen am Bildschirm: Aber was?</h3>
<p>Wenn allgemein nach <em>Lesen </em>gefragt wird, so stellt sich unweigerlich die Frage: <em>Was </em>wird gelesen? Und genau hier scheint mir die Unschärfe des Resultates zu liegen. Eine Unschärfe, die durchaus zu Fehlinterpretationen und überschnellen Konsequenzen führen könnte.</p>
<p>Nicht nur <em>dass </em>mehr am Bildschirm gelesen wird ist ein Erkenntnis, die Frage ist gleich folgend zu stellen: <em>Was</em> wird am Bildschirm gelesen? Haben sich Inhalte in den vergangenen Jahren geändert? Hat sich das Umfeld der Lesenden in dieser Zeit verändert?</p>
<p>Zum Einen ist festzuhalten, dass sich das Nutzen von Texten geändert hat. Mehr mobile Endgeräte wie das berühmte iPhone kommen zum Einsatz und haben es zu einer starken Verbreitung geschafft. Auch der Siegeszug von Netbooks und Co. hat dazu beigetragen vom Schreibtisch unabhängig an Informationen zu kommen.</p>
<p>Die Informationen selbst haben sich verändert. Sie sind in kleineren Happen aufbereitet. Kürzer und schneller zu konsumieren. Auch die Art der Anwendungen, die auf die neue Art und Weise genutzt werden sind anders. Kaum jemand liest Fachtexte oder Studien am mobilen Endgerät. Viel mehr Kurznachrichten, Wetterinformationen und Schlagzeilen. Informationen haben den Hang, immer oberflächlicher zu werden.</p>
<p>Alleine durch diesen Umstand kommt es zu einer vermehrten Nutzung von Texten am Bildschirm. Egal wie groß dieser ist. Ob klein bis winzig auf Handys und Smartphones oder etwas größer auf den notizblockgroßen Netbooks.</p>
<p>Das Fehlen der Ausdruckmöglichkeiten bietet hier ebenfalls Einhalt vor dem Lesen auf dem Papier.</p>
<p>Auch die Akzeptanz von Onlineshops tut ihr Übriges dazu: Schnelle Informationen zu Produkten reichen heute für den Kauf aus.</p>
<p>Aber ist das wirkich alles, was gelesen wird? Nein. Es gibt genügend Anwendungen und Fälle, bei denen komplexere Zusammehänge und Inhalte beschrieben werden. Und diese lassen sich auch heute noch besser auf Papier lesen, als dies auf dem Bildschirm möglich ist.</p>
<p>Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass der Content Usability – der Gebrauchstauglichkeit von Texten – immer mehr Bedeutung zu kommt. Diese aber als Qualität nicht per Heuristik oder Daumenregel global festgelegt werden kann, sondern von Anwendungsfall zu Anwendungsfall unterschiedlich ausfällt.</p>
<p>Fachartikel sind ein solcher Sonderfall, der immer noch auf Papier seine Daseinsberechtigung hat.</p>
<p>Bleibt abzuwarten, ob der Siegeszug von eReadern wie Apples iPad oder Amazons Kindle, dazu verhilft, Büchern aus Papier das Wasser zu reichen.</p>
<p>Festzuhalten bleibt aber auch, dass das mehrfache Verwenden von für Papier erstellte Texte auf digitalen Endgeräten nicht funktioniert. Das muss man leider immer wieder betonen.</p>
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		<item>
		<title>10 Tipps auf die Schnelle: Schreiben fürs Web</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~3/inqWeLm33fk/</link>
		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=866#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 18:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben & texten]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[10 Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil ich auf meinen Seminaren immer wieder danach gefragt werde, gibt es heute einen schnellen Überlick über die 10 wichtigsten Tipps „Schreiben fürs Web“. Natürlich ist die Liste nicht vollständig und jeder dieser Tipps kann mit weiteren Tipps angereichert werden.
Aber für einen schnellen Überblick und Erste Hilfe reicht es allemal. Vor allem dann, wenn jemand, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil ich auf meinen Seminaren immer wieder danach gefragt werde, gibt es heute einen schnellen Überlick über die 10 wichtigsten Tipps „Schreiben fürs Web“. Natürlich ist die Liste nicht vollständig und jeder dieser Tipps kann mit weiteren Tipps angereichert werden.</p>
<p>Aber für einen schnellen Überblick und Erste Hilfe reicht es allemal. Vor allem dann, wenn jemand, der nur fürs Papier schreibt, das Medium wechseln soll. Beispielsweise einen Fachartikel für das Intranet schreiben soll.</p>
<p>Mit diesen Tipps erhöhen Sie mit einfachen Mitteln die Content Usability.</p>
<h3><span id="more-866"></span>Struktur ist alles: Lineares vs. nonlineares Lesen</h3>
<p>Das Web basiert auf Hypertext. Was nichts anderes bedeutet, als dass der lineare Lesefluss, den wir von Büchern, Magazinen und Tageszeitungen her kennen durchbrochen wird. Nich tmehr der Autor bestimmt, in welcher Reihenfolge die Inhalte konsumiert werden, sonden der Leser.</p>
<p>Diese Möglichkeit des <em>Linksetzens </em>sollte auch genutzt werden. Hintergrundinformationen und Details können so mit Schlagwörtern verlinkt werden, die zusätzlichen Inhalt zur Verfügung stellen. Ein <em>siehe unten</em> oder <em>davon später mehr </em>gehören somit der Vergangenheit an.</p>
<h3>Aufzählungslisten nutzen</h3>
<p>Das Auge des Lesers an Bildschirmen hat eine Angewohnheit: Es liest nicht Buchstaben für Buchstaben. Nicht einmal Wort für Wort. Es streift über den Text und sucht nach Schlagworten, an denen es hängen bleibt. Diesen Vorgang nennt man <em>scannen </em>und <em>skimmen</em>.</p>
<p>Aufzählungslisten in Form von Punkten (Bulletpoints) unterstützen dieses Verhalten und erleichtern das Auffinden.</p>
<p>Also statt viel Prosa dienen sich häufiger Auflistungen an.</p>
<h3>Absätze richtig nutzen</h3>
<p>Gerade in Fachaufsätzen ist es nicht immer klar, wie die Aufteilung des Textes vorgenommen werden soll. Grundregel: Für jede Idee einen Absatz. Eine Idee, eine These oder ähnliches sollte in einem Absatz abgeschlossen werden. Ist die Idee zu groß, so ergibt sich in der Idee häufig die Aufteilung in Unterideen, die dann den Rhythmus für die Absatzgebung ausmachen</p>
<p>Absätze sollten nicht zu lange sein. Auch wenn die Idee groß ist, muss der Absatz nicht unendlich sein.</p>
<p>Ein einleitender Satz gibt an, was sich im Absatz verbirgt. Kombiniert mit Aufzählungslisten wird so ein Layout erreicht, dass für das Auge erfassbar wird.</p>
<h3>Fazit am Anfang</h3>
<p>Klingt für erfahrende Papierschreiber paradox. Ist für Webtexte aber ein wichtiger Punkt. Die Zusammenfassung am Anfang des Artikels zeigt dem Leser auf einen Blick, ob er das gefundene Dokument durchlesen kann oder ob sich das Gesuchte womöglich gar nicht im Dokument befindet.</p>
<h3>Einfache und klare Sprache</h3>
<p>Ein heikles Thema, gerade wenn es darum geht, Fachartikel zu veröffentlichen. Schließlich, so der häufige Einwand, handelt es sich ja um einen Artikel für Fachleute. Ist das so? Dann können Fachworte fallen. Ist man sich nicht sicher oder gibt es auch noch eine andere Leserschaft für den Artikel, so heißt es, die Sprache so einfach wie möglich zu wählen.</p>
<p>Einfach bedeutet:</p>
<ul>
<li>prägnante Sätze</li>
<li>aktive Hauptsätze</li>
<li>wenig Neben- und Einfügesätze</li>
<li>einfache Wortwahl</li>
<li>Erkärung von Fachbegriffen (Nutzen des Hypertextsystems)</li>
</ul>
<p>Aber Vorsicht: Hier verbirgt sich eine kleine Falle. Eine zu große Vereinfachung des Textes kann gegenteilig wirken.</p>
<h3>Zwischenüberschriften</h3>
<p>Eine der schwersten Aufgaben eines Redakteurs ist das finden von Überschriften. Doch gerade die Funktion der Zwischenüberschriften ist sehr wichtig. Wählen Sie regelmäßig aussagekräftige Überschriften über Ihren Absätzen. Sie sollten auf den Inhalt des darunter stehenden Textes hinweisen und schon erste Hinweise geben.</p>
<h3>Links richtig verwenden</h3>
<p>Nicht nur das Verwenden von Verlinkungen ist wichtig. Auch die Wortwahl des Links ist wichtig. Wählen Sie aussagekräftige Worte für Links. Worte, die den Inhalt der aufgerufenen Information schon vor dem Klick beschreiben. Das viel zu häufig verwendete <em>mehr </em>oder <em>weiter</em> sind aussagelos.</p>
<h3>Flattersatz</h3>
<p>Blocksatz sieht auf Papier einfach aufgeräumter aus. Leichter lesbar, vor allem am Bildschirm, ist aber ein linksbündiger Flattersatz.</p>
<h3>Hervorhebungen</h3>
<p>Neben Links gibt es noch die Möglichkeit wichtige Worte oder Aussagen hervorzuheben. Nutzen Sie die Möglichkeit und fetten Sie Worte. Das suchende Auge bleibt an diesen Worten eher hängen und findet so schneller, wonach es sucht.</p>
<p>Aber: Vermeiden Sie Unterstreichungen und die Farbe Blau!</p>
<p>Unterstrichene Worte sind mit Links zu verwechseln. Vor allem gilt dies in der Kombination mit der Farbe Blau.</p>
<h3>Bilder und Zeichnungen</h3>
<p>Ein Lehrer von mir sagte immer: „Hast du von der Lösung keine Spur, mal dir eine Hilfsfigur!“ Und dieser Merksatz bewahrheitet sich gerade im Web. Viele Dinge, die nur schwer oder nur mit vielen Worten zu beschreiben sind, können mit einer Skizze oder einem Bild besser erklärt werden. Informationen werden so schneller transportier.</p>
<p>Aber: Ein Bild sagt auch mehr als 1000 Worte. Daher besonders darauf achten, dass keine aussagelosen Bilder verwendet werden. Nicht immer muss zur Verdeutlichung das berühmte Händeschütteln gezeigt werden.</p>
<p><strong>Tipp</strong>: Eine Bildunterschrift kann die Bildaussage unterstützen.</p>
<p><strong>Bisherige Blogbeiträge zum Thema:</strong></p>
<p><a href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=130" target="_self">Schreiben fürs Web Teil I</a></p>
<p><a href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=133" target="_self">Schreiben fürs Web Teil II</a></p>
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		<item>
		<title>Testpersonen gesucht</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 17:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Usability]]></category>
		<category><![CDATA[User Experience]]></category>
		<category><![CDATA[Web Site Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Website ist nur dann gut, wenn sie von ihren Besuchern benutzt und bedient werden kann. Wenn ihre Inhalte verstanden und die Informationen effizient vermitteln werden. Sie ist dann gut, wenn es den Besuchern Spaß macht, sich mit ihr zu beschäftigen und gerne wiederkommen.
Alle diese Dinge prüfe ich für unterschiedliche Kunden an unterschiedlichen Websites.
Dafür brauche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Website ist nur dann gut, wenn sie von ihren Besuchern benutzt und bedient werden kann. Wenn ihre Inhalte verstanden und die Informationen effizient vermitteln werden. Sie ist dann gut, wenn es den Besuchern Spaß macht, sich mit ihr zu beschäftigen und gerne wiederkommen.</p>
<p>Alle diese Dinge prüfe ich für unterschiedliche Kunden an unterschiedlichen Websites.</p>
<h3><span id="more-846"></span>Dafür brauche ich Sie!</h3>
<p>Um Websites im Auftrage meiner Kunden testen zu können, benötige ich Ihre Hilfe: Möchten Sie bei einem Probandentest mitmachen? An einem Usabilitytest teilhaben?</p>
<p>Dann melden Sie sich einfach per Mail bei mir. Sie erhalten dann von mir einen Fragebogen, der Sie ein paar Dinge zu sich selbst fragt (Alter, Geschlecht, Vorlieben etc.), um Sie für den entsprechenden Test vorzumerken.</p>
<div id="filled_in_wrap_1">
	<form method="post" action="/Wordpress/wordpress/?feed=rss2" id="Probandenanmeldung">
		<input type="hidden" name="filled_in_form" value="1"/>
		<input type="hidden" name="filled_in_start" value="1284056414"/>

    E-Mail:

<input maxlength="30" name="E-Mail" size="30" type="text" /> <input type="submit" value="absenden" />  </form>

	<div id="form_status_1" style="display: none">
	<img src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/plugins/filled-in/images/loading.gif" alt="loading" width="32" height="32"/>
	Please wait...</div>

<script type="text/javascript" charset="utf-8">
jQuery(document).ready(function()
{
	jQuery('#Probandenanmeldung').submit (function (item)
		{
			form_submit(this,'/Wordpress/wordpress/?feed=rss2',false);
			return false;
		});
});
</script></div>
<p><strong>Datenschutzhinweis:</strong><br />
Den Schutz Ihrer persönlichen Daten nehme ich sehr ernst und halte mich strikt an die Regeln des Bundesdatenschutzgesetzes. Die von Ihnen angegebenen Daten werden nicht an Dritte weitergeleitet. Sie können der Speicherung der Daten jederzeit widersprechen und deren Löschung beantragen. Dies geschieht formlos.<br />
Die erhobenen Daten (Probanden Basis-Fragebogen) dienen lediglich dem Zweck der Zuordnung von Profilen in Gruppen.</p>
<p>Ich garantiere, dass ich Sie ausschließlich über die von Ihnen angegebene E-Mailadresse kontaktieren werde. Wenn Sie Fragen zum Datenschutz und/oder Ihre Daten haben: <a href="mailto:datenschutz@commwecon.de"> datenschutz@commwecon.de</a> oder nutzen Sie das<a href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?page_id=22"> Kontaktformular dieser Website.</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~4/dONBcG2ybGM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Überzeugende Dialoge: der halbe Weg zur User Experience</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~3/HQ-P13lVoDs/</link>
		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=837#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 10:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>
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		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[User Interface]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Situationen, da treffen zwei Welten auf einander. Beispielsweise, wenn Menschen auf Automaten treffen. Beide sollen miteinander kommunzieren. Das ist aber nicht so einfach. Sprechen sie doch offensichtich verschiedene Sprachen. Der Automat die kalte, technische Variante und der Anwender die menschliche, natürliche.
Unterschiedliche Dialekte führen zu Missverständnissen und somit zu Usabilityproblemen. Ist diese Kluft zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Situationen, da treffen zwei Welten auf einander. Beispielsweise, wenn Menschen auf Automaten treffen. Beide sollen miteinander kommunzieren. Das ist aber nicht so einfach. Sprechen sie doch offensichtich verschiedene Sprachen. Der Automat die kalte, technische Variante und der Anwender die menschliche, natürliche.</p>
<p>Unterschiedliche Dialekte führen zu Missverständnissen und somit zu Usabilityproblemen. Ist diese Kluft zwischen Mensch und Maschine wirklich unüberbrückbar?</p>
<h3><span id="more-837"></span>Menschen denken: „Maschinen sprechen anders&#8230;“</h3>
<p>Ist es Ihnen auch schon aufgefallen: Systemmeldungen, Fehlerhinweise oder auch Anweisungstexte an Automaten oder anderen Systemen klingen komisch; irgendwie unnatürlich. Es scheint ein Naturgesetz zu sein, dass Maschinen anders „sprechen“ müssen als Menschen.</p>
<p>„Eingabe: persönliche Daten“ oder „Vorgang wird berechnet“.</p>
<p>Kurz, knapp und ohne Aussage. Leere Worthülsen, die dort stehen und dem Anwender wenig sagen. Manchmal sogar nichts. Woher das kommt? Maschinen oder Programme werden von Menschen erstellt, die genau wissen, was das System macht oder zumindest machen soll. Das sind Techniker, Ingenieure – allesamt Fachleute in ihren Gebieten. Doch Text- und Dialoggestaltung gehört nicht zu den Kernkompetenzen. Und hier gilt es anzusetzen.</p>
<h3>Ausnutzen der Wortvielfalt und Wortwirkung</h3>
<p>Sprache und Text sind etwas wunderbares. Dienen sie doch dem Menschen als vereinbarter Code, Informationen zu tauschen. Die Vielfalt der Wörter und der dadurch erzeugten Bilder sorgen dafür, dass Missverständnisse vermieden werden. Sie sorgen zudem für eine Art Atmosphäre. Diese kann freundlich, bestimmend, angespannt, beherrschend sein. Gerade im Umfeld eines Dialogs – so werden die Anweisungen und Hinweise in Computerprogrammen meist genannt – haben Sie die Aufgabe den Benutzer zu führen. Sogar die Aufgabe zu überzeugen und zu ermutigen.</p>
<p>Schließlich <em>will</em> das System etwas vom Anwender.</p>
<p>Man kann davon sprechen, dass Computerdialoge allerdings oftmals wortkarg sind. Mit der Begründung, Dialoge sollten kurz sein. Doch Kürze und Kargheit sind nicht gleichbedeutend. Die richtige Wortwahl sorgt dafür, dass Kürze erhalten bleiben kann, prägnant wird und eindeutig sagt, was vom Benutzer erwünscht wird.</p>
<p>Das hat ein wenig mit „Spielen mit Worten“ zu tun. Mit Kontext, mit dem Umfeld, in dem die Worte stehen.</p>
<p>Beispiel: „Wählen Sie ihre Aktion!“ ist Kontextneutral und das Wort „Aktion“ ist eine vielbedeutende Worthülse. Welche Aktion? Ist nicht alles, was ein Mensch an einem Gerät vornimmt, eine Aktion?</p>
<p>Kann Aktion nicht besser beschrieben werden? Treffender?</p>
<p>Verben sind für diese Aufgabe prädestiniert. Vorzüglich lassen sich durch die schiere Anzahl von Verben die meisten „Aktionen“ treffender beschreiben. <em>Eingeben, ändern, wählen, prüfen, angeben, &#8230; </em></p>
<h3>Natürlicher Sprachgebrauch</h3>
<p>Der natürliche Sprachgebrauch ist es, der Maschinen für Menschen verständlicher macht. Die Sprache, die der Mensch im Alltag spricht, verwendet und vor allem versteht.</p>
<p>„Geben Sie Ihren Namen ein“ ist aussagekräftiger als „Namen eingeben“ oder „Eingabe Name“. Allein die Natur des Verbs zeigt schon auf Aktion und muss somit nicht nochmals erwähnt werden.</p>
<p>Dieser natürliche Sprachgebrauch senkt die Akzeptanzhürde.</p>
<p>„Gültigkeit dieser Angabe“ klingt anders als „Die Angabe gilt&#8230;“.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Das Erarbeiten von Dialogen, Hinweisen, Informationen in Computeranwendungen ist eine herausfordernde Arbeit, die nicht leichtfertig nebenbei erledigt werden sollte. Texte dienen der direkten Kommunikation zwischen Mensch und Maschine und sollten daher auf den Menschen, nicht auf die Maschine angepasst werden. Das ist eine Aufgabe, für die Spezialisten benötigt. Mit dem gezielten arbeiten an Texten können Missverständnisse und Frustration vermieden, die Akzeptanz und Usability erhöht werden. Alles wichtige Auswirkungen auf die User Experience.</p>
<p>In jeden Usabilitytest gehört die Prüfung auf Verständlichkeit von Texten, Animationen etc. zwingend dazu.</p>
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		<item>
		<title>Usability und Web 2.0</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~3/2bXxI7vGPts/</link>
		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=835#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 17:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Web Site Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Web 2.0 ist auch bekannt als das Mitmachnetz. Technische Hürden, die einst das Erstellen von Inhalten für das World Wide Web hoch steckten, sind gefallen. Jeder, der den Wunsch verspürt, etwas zu publizieren, kann auf vorgefertigte Software zurück greifen, die es ihm in Minutenschnelle ermöglichen, eine eigene Homepage, einen Onlineshop oder einen Blog zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Web 2.0 ist auch bekannt als das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0" target="_blank">Mitmachnetz</a>. Technische Hürden, die einst das Erstellen von Inhalten für das World Wide Web hoch steckten, sind gefallen. Jeder, der den Wunsch verspürt, etwas zu publizieren, kann auf vorgefertigte Software zurück greifen, die es ihm in Minutenschnelle ermöglichen, eine eigene Homepage, einen Onlineshop oder einen Blog zu erstellen.<br />
<strong>Doch wie steht es um die Usability bei solchen Baukästen? </strong></p>
<h3><span id="more-835"></span>Usability kann nicht zu- oder abgeschalten werden</h3>
<p>Usability ist keine Eigenschaft, die man mit einem Klick in den Einstellungen einer Software ein- oder ausstellen kann. Gebrauchstauglichkeit ist immer in Bezug auf eine Zielgruppe zu definieren. Genau das macht es für Baukastensysteme schwer. Wer Software für die Erstellung von Angeboten bereitstellt, weiß nicht, welche Zielgruppe damit später angesprochen werden soll.</p>
<p>Besonders auffällig wird dieser Umstand in Shopsystemen, die es sehr vereinfachen, einen kleinen Shop zu erstellen. Die Abläufe in diesen Shops sind so gestaltet, dass sie den kleinsten gemeinsamen Nenner &#8211; wenn überhaupt &#8211; einer gebrauchstauglichen Benutzerführung erfüllen.</p>
<p>Solche Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Einkauf für den Kunden sehr einfach gestalten. Der Kunde soll so wenig wie möglich bei seinem Enkauf von irgendwelchen Störungen beeinflusst werden. Dass diese Störungen in missverständlichen Navigationbetitelungen, in zu strengen Bestellprozessen, die zu wenig Freiheiten beim Einkauf zulassen, liegen können, wird vernachlässigt.</p>
<p>Diese zu ändern lassen die Baukasensysteme &#8211; ihrer Einfachheit in der eigenen Bedienung geschuldet &#8211; jedoch nicht zu. Somit ist man auf die Abläufe und oftmals auf die Benennungen der vorgegebenen Strukturen angewiesen.</p>
<h3>Ist das so schlecht?</h3>
<p>Jein. Nein, es ist nicht schlecht, weil diese Systeme eine Basis der Usability berücksichtigen (Bsp. Warenkorbsysteme mit den allgemeinen nach Guidelines richtigen Benennungen und Symbolen). Ja, es ist schlecht, weil es ein Rückschritt in der Mensch-Computer-Interaktion bedeutet, zu der die Usability zählt. Wieder steht die Technik im Mittelpunkt und nicht der Mensch, der sie später bedienen soll. Und mit diesem Mensch ist nicht derjenige gemeint, der auf Angebotsseite die Seiten vorbereitet und erstellt, sondern der Kunde, der Leser, der den Blog und den Webshop letztlich nutzen soll.<br />
Zu viele Texte sind vorgefertigt, nicht editierbar; zu viele Abläufe und Navigationen sind zu eng gestaltet, als dass sie wirklich auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausgerichtet werden können.<br />
Klar, viele dieser Baukästen und Systeme lassen sich verbiegen. Aber nur mit einer gewissen Grundkenntnis des Mediums, seiner Auszeichnungs- und Skriptsprachen, Servereinstellungen und technischem Wissen. Somit sind die Hürden in diesem Bezug im Mitmachnetz nicht wirklich gesunken.<br />
Fast nicht mehr vorhanden sind diese Hürden beim zielgruppenunabhängigen Publizieren. In Sekunden sind Inhalte online gebracht. Ob diese vom Benutzer auch wirklich bedient und benutzt werden können bleibt offen.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Es ist nichts gegen diese Baukastensysteme einzuwenden. Sie sind das, was das Web und seine Dynamik, seine Informationsfülle ausmachen. Es bleibt aber anzuraten, sich vor dem ersten Onlinegang genau Gedanken darüber zu machen, was man beim Benutzer erreichen will und ob dies mit den vorgefertigten Systemen erreicht werden kann. Änderungen, vor allem in Bezug auf Usability sind oft aufwendig und somit teurer, als von Anbeginn die Anstrengungen in andere Lösungen zu investieren.</p>
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		<item>
		<title>Verwirrung: Einloggen, registrieren… dabei wollte ich nur einkaufen</title>
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		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=829#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 18:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Web Site Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines der größten Probleme des E-Commerce sind seine Wortschöpfungen. Und die dadurch entstehenden Verwirrungen. In der Realität ist es doch (noch) so schön einfach: Eintreten, aussuchen, zur Kasse gehen, bezahlen, Laden verlassen. Das elektronische Pendant umschreibt diese Aktionen mit einloggen, suchen, Zahlweise und logout. Meistens zumindest. Und nicht überall heißt es so. Es unterscheidet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der größten Probleme des E-Commerce sind seine Wortschöpfungen. Und die dadurch entstehenden Verwirrungen. In der Realität ist es doch (noch) so schön einfach: Eintreten, aussuchen, zur Kasse gehen, bezahlen, Laden verlassen. Das elektronische Pendant umschreibt diese Aktionen mit einloggen, suchen, Zahlweise und logout. Meistens zumindest. Und nicht überall heißt es so. Es unterscheidet sich von Onlineshop zu Onlineshop.</p>
<h3><span id="more-829"></span>Tohuwabohu &#8211; Wirrwarr &#8211; Durcheinander</h3>
<p>Wenn zu diesem Nomenklatur-Wirrwarr (Bennenungsdurcheinander) noch ein nicht konsequentes Umsetzen der Benutzerführung hinzu kommt, dann ist es um die Usability geschehen.</p>
<p>Folgendes passierte mir bei meinem Einkauf. Die Waren konnten noch einigermaßen einfach in den Warenkorb gelegt werden (dazu vielleicht in einem anderen Artikel später mehr). Nach dem Klick auf den Link zur Kasse wurde ich vor die Wahl gestellt: <em>„Sind Sie bereits Kunde?“</em> oder <em>„Noch kein Kunde?“</em></p>
<p>Da ich mich schon registriert hatte – aber noch nichts gekauft – wäre ich eigentlich noch kein Kunde. Aber die Erfahrung hat mich gelehrt, in dieser Sache nicht päpstlicher als der Papst zu sein. Also nenne ich mich Kunde. Und ich folge der Anweisung, mich einzuloggen. Nur mit was? Leer prangen zwei Eingabefelder vor mir und ein Knopf mit dem Namen <em>Login</em>.</p>
<div id="attachment_831" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/einloggen_aber_wie.jpg"><img class="size-medium wp-image-831 " title="einloggen_aber_wie" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/einloggen_aber_wie-300x98.jpg" alt="Einloggen, klar. Aber mit was?" width="300" height="98" /></a>
<p class="wp-caption-text">Einloggen, klar. Aber mit was?</p>
</div>
<p>Keine Ahnung, was man da eingeben muss: Kundenummer, Passwort, Namen, E-Mail, Benutzernamen&#8230;</p>
<p>Schlechte Usability. Ok. Ich versuche es mit unterschiedlichen Kombinationen und siehe da, ich bin drin. Eingeloggt. Und das wird mir auch gleich vorgehalten. „Sie sind bereits eingeloggt!“ Das bereits hätten man sich sparen können.</p>
<p>Und daneben steht immer noch die Frage, ob ich bereits Kunde bin oder nicht?</p>
<div id="attachment_832" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/Eingeloggt-und-nicht-registriert.jpg"><img class="size-medium wp-image-832 " title="Drin - oder doch nicht?" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/Eingeloggt-und-nicht-registriert-300x78.jpg" alt="Eingeloggt und nicht registriert" width="300" height="78" /></a>
<p class="wp-caption-text">Drin - oder doch nicht?</p>
</div>
<p>Verwirrt das? Ja, es verwirrt. Ich habe mir die Mühe gemacht und beide Wege beschritten. Sie gleichen sich wie ein Ei dem anderen.</p>
<p>Fazit:</p>
<p>• Warum muss bei Onlineshops alles so kryptisch benannt werden? Es ist doch so einfach. Ein Login ist nichts anderes als eine Anmeldung (Verb: anmelden), ein Logout nichts anderes als eine Abmeldung (Verb: abmelden) und eine Registrierung ist eine Registrierung.</p>
<p>• Was bedeutet Kunde? Dass ich registriert bin? Ob ich schon mal etwas gekauft habe? Hier muss Klarheit herrschen und zwar nicht in der Definition des Anbieters, sondern in der Definition des Anwenders.</p>
<p>• Je klarer die Anwendungsfälle, desto einfacher ist die Bedienung. Ganz ohne akademische Herangehensweise ob &#8220;bestellen mit registrieren&#8221; oder &#8220;nur bestellen&#8221; oder &#8220;schon Kunde&#8221;.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~4/Wp8uBOonNk0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?feed=rss2&amp;p=829</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
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		<item>
		<title>Zwanzigzehn vs. Zweitausendzehn</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/art-of-web-usability/eWJE/~3/rx3Wb_biGec/</link>
		<comments>http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=825#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 13:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben & texten]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/?p=825</guid>
		<description><![CDATA[Ich wünsche Ihnen ein glückliches neues Jahr. Aber heißt dieses neue Jahr jetzt zweitausendzehn oder zwanzigzehn?
Es ist einfach, wenn man nur die Ziffer 2010 schreibt und die Aussprache dem Leser überlässt. Was aber, wenn man in einer Rede oder im Gespräch plötzlich die Jahreszahl nennen muss?
Früher war das ganz einfach: 1988 war einfach achtundachtzig oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wünsche Ihnen ein glückliches neues Jahr. Aber heißt dieses neue Jahr jetzt zweitausendzehn oder zwanzigzehn?<br />
Es ist einfach, wenn man nur die Ziffer 2010 schreibt und die Aussprache dem Leser überlässt. Was aber, wenn man in einer Rede oder im Gespräch plötzlich die Jahreszahl nennen muss?<br />
Früher war das ganz einfach: 1988 war einfach achtundachtzig oder neunzehnhundertachtundachtzig.<br />
Aber 2010? Wie war es denn 2001? Sagten Sie damals zwanzigeins? Oder später dann zwanzigacht? Bestimmt nicht. Also warum dann jetzt plötzlich zwanzigzehn?<br />
Nur weil Politiker diesen vermeintlich cool klingenderen Namen für eine Agenda genutzt haben? Tja, wir wissen ja alle, dass Politiker nicht alles richtig machen.<br />
Also es bleibt: Das eben begonnene Jahr heißt zweitausendzehn.</p>
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		<title>Frohe Weihnachten und ein glückliches, erfolgreiches 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 20:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.</p>
<p><a href="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/xmas-card-2009.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-821" title="xmas card 2009" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/xmas-card-2009-300x212.jpg" alt="xmas card 2009" width="300" height="212" /></a></p>
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		<title>Die notwendige Schärfe in der Sprache</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 10:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Content Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>

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		<description><![CDATA[Schärfe und Unschärfe in der Sprache &#8211; das hat nichts mit gepfefferter Ansprache zu tun. Vielmehr  mit der Treffsicherheit der Worte. Ein wichtiger Aspekt der Content Usability. Denn gerade für gebrauchstaugliche, verständliche Texte ist diese Treffsicherheit ein wichtiger Aspekt.
Was bedeutet Treffsicherheit? Einfach gesagt: Wenn das verwendete Wort das richtige Bild im Kopf des Lesers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schärfe und Unschärfe in der Sprache &#8211; das hat nichts mit gepfefferter Ansprache zu tun. Vielmehr  mit der Treffsicherheit der Worte. Ein wichtiger Aspekt der Content Usability. Denn gerade für gebrauchstaugliche, verständliche Texte ist diese Treffsicherheit ein wichtiger Aspekt.</p>
<p>Was bedeutet Treffsicherheit? Einfach gesagt: Wenn das verwendete Wort das richtige Bild im Kopf des Lesers erzeugt.</p>
<h3><span id="more-815"></span>Anglizismen verwässern</h3>
<p>„<span><span>Ich war auf Location mit vielen Sessions und einer interessanten Keynote. Bloß ziemlich viel Denglish wurde gesprochen, das war nervig!“ &#8211; zugegeben, ein nicht alltäglicher Satz. Aber ein realer, den ich genauso gelesen habe. </span></span></p>
<p><span><span>Wie geht das denn: Sich über Anglizismen beschweren. Sie aber dann selbst verwenden.</span></span></p>
<p><span><span>Nehmen wir die Anglizismen aus dem Satz und ersetzten sie gegen deutsche Worte: &#8220;Ich war auf einer Veranstaltung mit vielen Sitzungen und einem guten Eröffnungsvortrag.“</span></span></p>
<p><span><span>Wo liegen die Unterschiede? Mit großer Wahrscheinlichkeit nehmen Sie Anstoß an der Übersetzung des Wortes Session. Ist es wirklich eine Sitzung? Sie bemerken, dass das Wort Sitzung in seiner Bedeutung wohl etwas deutlicher ist, als das Lehnwort Session? </span></span></p>
<p><span><span>Wir nehmen allzugerne Lehnworte &#8211; bevorzugt Anglizismen, um Unschärfe in das Geschrieben zu bringen. Noch mehr beim Sprechen. </span></span></p>
<p><span><span>Unverbindlichkeit lässt Wege der Interpretation offen. </span></span></p>
<h3>Ein genaues Bild zeichnen</h3>
<p><span><span>Wenn Sie etwas sagen wollen, dann wollen Sie, dass man Sie versteht. Dann wollen Sie, dass ein Bild beim Leser entsteht, dass Ihrem Bild entspricht. Also seien Sie scharf. Sagen Sie, was Sie meinen. Und es ist numal so, dass Sessions nicht von jedem verstanden werden und das gleiche Bild im Kopf entstehen lässt. Und vielleicht war es wirklich eine Sitzung? Oder war es ein Vortrag? Oder ein Seminar? Eine Gruppenarbeit? Eine Diskussionsrunde? Sie sehen, wie ein undefiniertes Wort Interpretationen zulässt, die ein komplett anderes Bild erscheinen lassen.</span></span></p>
<p><span><span>Wenn Sie ein Pommes-frites als Beilagen haben möchten, sagen Sie dann auch: „Ich hätte gerne speziell geformte Kartoffeln dazu“? </span></span></p>
<p><span><span><br />
</span></span></p>
<p><span><span><br />
</span></span></p>
<p><span><span><br />
</span></span></p>
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		<title>CommWeCon ePaper 11/09 erschienen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 20:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Löst User Experience die Usability ab?
In dieser Ausgabe des CommWeCon ePapers lesen Sie:
„Ach, bleib&#8217; mir doch weg mit der Usability!“
„UX – Wie der Benutzer das Produkt erlebt.“
„Wie funktioniert UX auf einer Website?“
„Großer Andrang beim World Usability Day in Stuttgart“
„Sonderseminarreihe Tourismus“
Aktuelle Ausgabe als PDF [ca. 360 KB] downloaden.
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_765" class="wp-caption alignleft" style="width: 135px"><a href="http://www.art-of-web-usability.de/daten_bilder/CommWeCon_epaper_Ausgabe_11_09.pdf"><img class="size-full wp-image-765" title="epaper_10_09" src="http://www.art-of-web-usability.de/Wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/epaper_10_09.jpg" alt="CommWeCon ePaper 10/09: Klick auf Bild öffnet PDF." width="125" height="177" /></a>
<p class="wp-caption-text">CommWeCon ePaper 11/09: Klick auf Bild öffnet PDF.</p>
</div>
<p>Löst User Experience die Usability ab?</p>
<h4>In dieser Ausgabe des CommWeCon ePapers lesen Sie:</h4>
<p>„Ach, bleib&#8217; mir doch weg mit der Usability!“</p>
<p>„UX – Wie der Benutzer das Produkt erlebt.“</p>
<p>„Wie funktioniert UX auf einer Website?“</p>
<p>„Großer Andrang beim World Usability Day in Stuttgart“</p>
<p>„Sonderseminarreihe Tourismus“</p>
<p><strong>Aktuelle Ausgabe</strong> als PDF [ca. 360 KB] <a href="../../../daten_bilder/CommWeCon_epaper_Ausgabe_11_09.pdf" target="_blank">downloaden</a>.</p>
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