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    <title>Auf ein neues... (Ein Musikblog)</title>
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    <description>Ein Musikblog</description>
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    <title>Auf ein neues...</title>
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  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/oktober-2014-dark-times-ex-hex-gazelle-twin-iceage-mila-j-mr-twin-sist/">
    <title>Oktober 2014: Dark Times, Ex Hex, Gazelle Twin, Iceage, Mila J, Mr Twin Sister, Restorations,...</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/oktober-2014-dark-times-ex-hex-gazelle-twin-iceage-mila-j-mr-twin-sist/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/domd1u3r.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dark Times - &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/album/66dqKkOZ0aWEDkzABadsRv&quot;&gt;Give&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir nur vorstellen, dass Dark Times ihre Drehregler für Lautstärke und Gain mit Klebeband und einem Merkzettel &quot;Niemals von höchster Stufe runterstellen!!!&quot; arretiert haben. Grundsätzlich scheppert und röhrt es auf &lt;i&gt;Give&lt;/i&gt;, aber hallo, mit angezogenem Tempo, doch wuchtet das Osloer Powertrio nicht vorrangig im Namen der Drei-Akkord-Aggression. In ihrem Noiserock überwiegt der Drang zur Melodie und Wehmut wie im resigniert gesungenen &lt;i&gt;Never Know&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Feel It&lt;/i&gt; plädiert flehentlich, aber auch lauthalsiger &quot;Dont leave me now/ be here forever/ I want no one else but you&quot;. Und falls einen das tatsächlich kalt lassen kann, wird man im Anschluss dann wieder von einer 75-sekündigen Riffwalze geplättet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/ehrmfukk.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ex Hex - &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/album/6AiSmBuuVUi2xCIVJsXcQb&quot;&gt;Rips&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/stories/66-aus-2011-teil-3/&quot;&gt;hatte ja so meine Probleme&lt;/a&gt; mit dem Studiosound von Wild Flag, der weit hinter der Live-Energie zurückstand, aber ganz optimal war die Dynamik von Carrie Brownstein und Mary Timony vielleicht auch nicht - als Beweis dafür können mittlerweile sowohl die neue Sleater-Kinney-Scheibe herhalten als auch Timonys eigenes Powertrio. Das war im Konzertrahmen genauso großer Rock&apos;n&apos;Roll-Fun (nur noch mit ausladenderen Solo-Spots) wie auf seinem Debütalbum, dass ich echt gehörig froh war, mich noch ins eigentlich schon vorab ausverkaufte King Georg gequetscht zu haben. Dass Betsy Wright und Laura Harris sich sowohl spielerisch nicht davor scheuen, den Hammer zu zücken als auch bereits hier ihr eigenes Songwriting ebenbürtig  stehen kann, lässt für Ex Hex eine langlebige Zukunft übers grandiose Debüt hinaus erhoffen - und größere Bühnen. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/10/28/ex-hex-rips/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/gtkyu6a.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gazelle Twin - &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/album/0jQ8bXuS1JgmV7ASm5IPAV&quot;&gt;UNFLESH&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körperhorror als Pop? Na aber gerne doch. Nicht in schierem Noiseterror schleicht sich das Unwohlsein an, wenn Elizabeth Bernholz eigene Erfahrungen und Ängste aus dem Inneren hervorkitzelt, sondern in melodischen, vor allem aber durch die Poren unter die Haut kriechenden Songs. Die verdellten Vocals, das Hauchen und quiekige Stöhnen, sie könnten in anderem Kontext für eine atmosphärische Geistergeschichte herhalten, doch in &lt;i&gt;UNFLESH&lt;/i&gt; festigen sie zu angespannten Beats das menschliche Element, wenn Gazelle Twin kränkelnde Physis und Psyche vertont, vor lauter Lust am Hirnbohren und Enthäuten nicht außer Acht lassend, dass die meisten davon in der Leistungsgesellschaft nicht  aus dem Nirgendwo kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/ipfluzuc7.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iceage - &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/album/2zFpmXJsyl4HnMY1hZcfIe&quot;&gt;Plowing Into The Field Of Love&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Frage, &lt;i&gt;New Brigade&lt;/i&gt; war mitreißend, aber bei Iceage ist mindestens ebenso wichtig was sie richtig machen (vor allem Dynamik, Melodien) wie was sie nicht so machen, wie man es in der Regel macht. Das Amateurhafte im Spiel war anfangs noch dadurch bedingt, dass die Teenager eben spielerisch Amateure waren und so musste &lt;i&gt;You&apos;re Nothing&lt;/i&gt; zwangsläufig tighter ausfallen, was den Mangel an sonstiger Evolution deutlich werden ließ und für die Zukunft keine interessante Perspektiven aufzeigte. Doch siehe da, Iceage mussten  bloß etwas anderes finden, das sie nicht ganz richtig inszenieren konnten. Je feiner und piano-streichergrandioser die Arrangements werden, umso anstößiger ist Elias Bender-Ronnenfelts Verweigerung, mit auch nur einem Hauch von Gesangstechnik die Töne zu treffen, je näher an tradiertem Country oder Folk die Songs, umso lustvoller wuchern sie in Kellersound und querlaufenden Begleitmelodien in den Morast ab. Das muss man scheiße finden dürfen und gerade deswegen ist es so toll!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/mjmila7nuw5.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mila J - M.I.L.A. EP&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Streaming-Zeitalter ist man ohne ein enormes Maß an Lust und Zeit an die Kapriziosen derjenigen gebunden, die über die Verfügbarkeit einzelner Veröffentlichungen bestimmen. Das wird umso schwerer im Bereich der Major-Player, die den anfänglichen Schock über die Online-Umschiebungen überwunden haben und strategisch in den neuen Vertriebskanälen platziert nun wieder gewohnt das Geschehen steuern können, bis dahin gehend, wer wo was wann hören darf. So kann ich jetzt allerlei darauf verwenden, meinen Enthusiasmus für diese gelungen runde R&amp;B-EP zu erklären und wenn sich daraufhin wer fragt, wo die denn zu hören ist, nur mit &quot;gar nicht&quot; antworten. Bis zum heutigen Tag ist nur einer der fünf Songs darauf hierzulande download- und streambar, auf CD sind sie nicht erschienen, so dass es soweit ich sehen kann keine Möglichkeit für mich gibt, auf legalem Weg an sie heranzukommen. Zu schade &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/mtsxxugx.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr Twin Sister - &lt;a href=&quot;https://mrtwinsister.bandcamp.com/album/mr-twin-sister&quot;&gt;Mr Twin Sister&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Album in transparentem Gimmicklook und dafür womöglich Abstrichen in der Tonträgerqualität, dann dieses ohnehin schon schwummrige Wunderstück. Von softestem Pop über Funk und Disco bis zu Environ-technoidem Antrieb könnte &lt;i&gt;Mr Twin Sister&lt;/i&gt; Genremischmasch oder eine DIY-Playlist abliefern, doch die Stilmutationen des New Yorker Quintetts sind so flüssig wie klischeefrei. Bestes Beispiel dafür ist &lt;i&gt;In The House Of Yes&lt;/i&gt;, das seinen Disco-Funk zwar phasenweise mit Streichern behängt, aber dazwischen immer wieder im unsicheren Leerraum hängt und die Leadstimmen ähnlich im Pitch verschiebt wie später &lt;i&gt;Twelve Angels&lt;/i&gt;. So sehr die Band auch von Unstetigkeit geprägt ist, ihr Album hält sie mit ungemein soliden Grooveinstinkten zusammen. Die Temperatur bleibt in einem lauwarmen Spektrum, Melancholie und Euphorie halten sich die Balance und auch das Spiel mit Licht und Schatten wird nie so simpel vollendet, dass die Trennwand von Mr Twin Sisters sinnlicher Traumwelt zur Realität wie eine Seifenblase platzt. Entrückt lebt es sich für manche eben besser. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/10/23/mr-twin-sister-mr-twin-sister/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/rl38mutl.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restorations - &lt;a href=&quot;https://restorationsmusic.bandcamp.com/album/lp3&quot;&gt;LP3&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuck New York, gut 10% meiner Platten aus 2014 sind von Bands aus Philadelphia - oder, andersherum ausgedrückt: Ohne Philadelphia wäre dies nicht so ein Jahr mit erfreulich vielen tollen Rock-Platten geworden. Wobei sich daraus wohl keine Geschichte um eine konkrete lokale Szene spinnen lässt, denn durch die zu Festival-Grandeur angewachsene Heimwerkelei von The War On Drugs, Cayetanas punkigen Indie-Rock, Literatures Power-Indiepop oder Restorations&apos; Post-Hardcore lässt sich kein allzu roter Faden ziehen. Schließlich ist&apos;s  ja auch ne derartig subjektive Auswahl, als dass sie meinen komischen Vorzügen genügen muss, die sich neben dem Songwriting vor allem immer wieder daran entzückt, wie gut bei all diesen Bands die Instrumente klingen - vor allem bei Restorations ist das gleich dreifach die Gitarre, aber auch das Schlagzeug, das die Wuchtigkeit hat um dagegen nicht unterzugehen, bei allem Cymbal-Gedresche aber fern der Gelacktheit typischer Großhallenbands ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/vssllduab.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Spar - &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/album/4bDtKwO6pvNufwJ0ojAuII&quot;&gt;Streetlife&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte lehrt: Wenn eine Band in zehn Jahren eine Wandlung wie Von Spar durchläuft, vom energetisch skandierenden Dancepunk zum gekonnt-glatten Disco-Funk-Kraut-Pop, dann bleiben dabei in 99% der Fälle Elan und Eigenheit auf der Strecke. Da sind Von Spar aber die 1%ler, mehr denn je unverkennbar in ihrer Liebe zu dem, was jene Musik ausmachte, die sie in ihrer eigenen Sicht kanalisieren. &lt;i&gt;Streetlife&lt;/i&gt; geht tief, verzahnt sich im Groove, treibt luftig davon, manchmal auch alles im selben Song und so lange die Band dies mit solch anhaltender Bestimmtheit fortführt, wird sie hoffentlich nie der Beliebigkeit anheimfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>uliuli</dc:creator>
    <dc:subject>Platten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 uliuli</dc:rights>
    <dc:date>2015-04-19T08:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/august-2014-beach-slang-cancers-cayetana-lydia-ainsworth-punch/">
    <title>September 2014: Cancers, Cayetana, Lydia Ainsworth, Punch</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/august-2014-beach-slang-cancers-cayetana-lydia-ainsworth-punch/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/cflamu5l.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cancers - &lt;a href=&quot;http://deadbrokerekerds.bandcamp.com/album/fatten-the-leeches&quot;&gt;Fatten The Leeches&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sehr diese Songs in ihrer oft knappen Spielzeit auch melodische Riffs und catchige Vocals versprühen, ist der Knackpunkt von Cancers&apos; Indie-Rock der Sound, der sich wie ein gigantischer Schwall um das Eingängige im Zentrum tummelt. Dass sich die Band aus Athens dessen nicht nur bewusst ist, sondern es auch konsequent umgesetzt hat, hört man schon lange vor dem Blick in die Albumcredits. Wobei, ehrlich gesagt war ich mir nicht ganz sicher, ob mir der Name Jack Endino überhaupt vertraut war, aber dass der Mann den Sub-Pop-Sound geprägt hat ist keine Überraschung: War ich mit anfangs noch unsicher, ob &lt;i&gt;Fatten The Leeches&lt;/I&gt; sich mit diesem Klangvolumen nicht ein wenig einseitig übernommen hatte, zeigt es beim guten alten Kopfhörer-Test denn auch die nuancierten Tiefen, die den Schwall eben zu mehr als nur ästhetischem Anstrich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/cnlmlqup5.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cayetana - &lt;a href=&quot;https://tinyengines.bandcamp.com/album/nervous-like-me&quot;&gt;Nervous Like Me&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So satt Cayetana auch Becken und Verstärker krachen lassen, machen sie nicht den Eindruck, als wäre ihr Debütalbum unter Druck oder Eile entstanden. Der knackig-körnige Indie-Rock des Trios aus Philadelphia funktioniert auf Nervous Like Me gerade deswegen so gut, weil er ohne unnötige Zierde auf den Punkt kommt und schnell, aber ohne Hektik lebhafte Eindrücke vermittelt. Augusta Kochs hervorgestellte Vocals pendeln zwischen Observation und Selbstoffenbarung hin und her, auch innerhalb eines Songs wie bei Mountain Kids, wobei sie weniger präzise Szenarien äußerer und innerer Handlung erzählt als assoziierte Erinnerungsfetzen zu diesen Momenten wiedererweckt. The hardest part of moving out is I remember moving in, singt sie in druckvollem Stakkato auf Scott Get The Van, Im Moving, wird zum Refrain kontemplativer (How gently time disposed us/ separate boxes fill the car), bis Kelly Olsen wieder die Hi-Hat vom Ruder lässt und die Saiten in ungeduldiger Intensität losschrammeln. Gedanklich mögen Cayetana schon mal innehalten, doch ihr treibendes Spiel nimmt Pausen höchstens, um wie im finalen South Philly Anlauf zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/larfr1qugs.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lydia Ainsworth - &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/album/1IZvmmWHk7lJnNkhib6L8c&quot;&gt;Right From Real&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein mit Streichern, Hörnern und anderem so klassizistisch orchestriert anmutendes Album hat das Debüt der Kanadierin ungewöhnlich viel Atemraum. Selbst verglichen mit Glasser oder einem Patrick Wolf, an dessen Frühwerk erinnernd Ainsworth ihre auditiven Naturbilder gleichermaßen mit stereotyp elektronischen Sounds wie Bleep-Arpeggio und digitalen Beats zeichnet, laufen die Elemente ihrer Songs kaum bis gar nicht ineinander über. Selbst Vocal- und Bass-Oszillationen schwingen auf eher begrenztem Raum und nehmen nicht Überhand, fast kann man sich diese Popsongs als übereinander verlaufende Klanglinien vorstellen, doch ist ihr Effekt keineswegs derart mathematisch klinisch. Schließlich gibt es neben Volumen auch immer noch die zauberhaften Wechselwirkungen der Einzelteile, die Ainsworths Songs höchst modern aufleben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/ptdh4kuoe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punch - &lt;a href=&quot;http://deathwishinc.bandcamp.com/album/they-dont-have-to-believe&quot;&gt;They Don&apos;t Have To Believe&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast schon als einen Nachlass brachten Punch ihr exzellentes drittes Album raus, kurz bevor Shouterin und Texterin Meghan ONeil ihren Ausstieg aus der Band verkündete. Die Benachrichtigung darüber hielt sie so kurz und bündig wie die Songs des so wunderbar treffend benannten Klöppelcore-Quintetts, das auch auf &lt;i&gt;They Dont Have To Believe&lt;/i&gt; in fünfzehn Spurts nur einmal die Zwei-Minuten-Marke überschreitet. Punch vertonen das Wuchten der Selbstbehauptung gegen Anspannung (Heavy as a brick/ sharp as nails/ always constant/ only quiet), Belästigung (Hands Off, whats mine is mine/ You dont get to tell me where to draw the line) und Verhaltensvorschreiber (We dont exist/ for you to appraise/ Not a compliment/ no fucking thanks), aber auch Momente der Machtlosigkeit für Hilfsbedürftige oder ein Plädoyer für das Weinen ohne Scham: Dont show your emotions? What a fucking lie/ This doesnt make me weak, it makes me human. Der Songtitel über jenen Worten ist Punch-prägnant wie immer: &lt;i&gt;Not Sorry&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 </description>
    <dc:creator>uliuli</dc:creator>
    <dc:subject>Platten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 uliuli</dc:rights>
    <dc:date>2015-04-05T08:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/august-2014-a-sunny-day-in-glasgow-cymbals-eat-guitars-fka-twigs-gorgo/">
    <title>August 2014: A Sunny Day In Glasgow, Cymbals Eat Guitars, FKA twigs, Gorgon City,...</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/august-2014-a-sunny-day-in-glasgow-cymbals-eat-guitars-fka-twigs-gorgo/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/asgf2be9.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A Sunny Day In Glasgow - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/4n2xxhARG1HWWnkYLcRALk&quot;&gt;Sea When Absent&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu oft wird unter dem Mantel von Dreampop und Shoegaze das Ungreifbare in greifbare Songs gepackt, doch A Sunny Day In Glasgows Musik bleibt unfassbar. Als würde sie sich einer messbaren Realität verweigern, verschwimmen ihre Konturen, überlappen einzelne Segmente und driften andere derart auseinander, dass es an randomisierter Chaotik grenzt. Das große Wunder ist dabei immer wieder, wie diese ungewöhnlichen Kompositionen sich dann doch ihrer eigenen Logik folgend im Ohr verankern und mit jedem Hören nur noch mehr davon überzeugen, dass es gar keine Realität gibt, sondern nur unsere Wahrnehmung davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/celikx3b.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cymbals Eat Guitars - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/2CmKke30LISkz5my0G97VO&quot;&gt;LOSE&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich nun schon so einige Jahre verstärkt damit verbringe, für mich und mitunter auch andere nach hörenswerter Musik Ausschau zu halten, ist es eigentlich naheliegend, dass sich dabei Wissen und Geschmäcker erweitern beziehungsweise verschieben. Ich höre bei Weitem nicht mehr so viel Indie-Rock wie vor 10 Jahren oder auch das, was Bands heute machen, die vor 10 Jahren in diesem Umfeld situiert gewesen wären. Doch auch weil heute viel selbstverständlicher bei der Bandgründung ein Synthesizer als eine zweite Gitarre mit dabei ist oder R&apos;n&apos;B-Einflüsse keine Seltenheit sind, gibt es schon rein mathematisch nicht mehr so viele rundum große Alben im traditionelleren Indie-Rock. Die gute Nachricht dabei ist aber, dass er als Transportvehikel für gewisse Songs immer noch bestens taugt - man muss nur eben darauf kommen und sich nicht zu viel von diesem und jenem Trend irritieren lassen, was stilistische Offenheit nicht ausschließt. Bestes Beispiel dafür sind Cymbals Eat Guitars, die ihren klassischen Topos der Todestraumata in bissigen, ausfallend punkigen, aber auch synthig umtexturierten Songs ausformulieren. Der gelegentlich überraschende Wechsel deckt sich auch stilistisch mit der biographisch sprunghaften Narrative, ein wenig wie bei The Hotelier, nur deutlich weiter weg vom typischen Emo - Hauptsache dabei, dass die Songs melodisch ans Mark gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/ftl3kbun.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FKA twigs - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/4in34qwyUghNc9ykmH2BTO&quot;&gt;LP1&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tahliah Barnett macht tolle Gimmick-LPs: &lt;i&gt;EP2&lt;/i&gt; kam mit einer Pappverlängerung des Plattencovermotivs, &lt;i&gt;LP1&lt;/i&gt; liegt eine Lupe in Breite ihrer Augenpartie bei. Als twigs, nunmehr FKA twigs und &lt;a href=&quot;http://www.billboard.com/articles/business/6465424/inside-fka-twigs-stage-name-legal-fight-trademark&quot;&gt;vielleicht in Zukunft&lt;/a&gt; noch TBA hat sie die Andeutungen ihrer ersten größeren Veröffentlichungen zum Teil musikalisch beseitigt. Noch steht &lt;i&gt;Two Weeks&lt;/I&gt; als &quot;großer Song&quot; demarkiertes Stück aber alleine, sowohl auf ihrem Debütalbum als auch bei zumindest ihrem Kölner Konzert, wo es beim Publikum zum großen Euphoriemoment wurde. Doch FKA twigs ist ein Projekt mit Gesamtkonzept, vom (visuellen) Design der Platten über die Videos bis zur Liveinszenierung über flankierende E-Trommel-Männer und Choreographie, die eben die ereignisarmen Leerräume und Andeutungen in der Musik weniger füllt als ihnen eine neue Deutungsmöglicheit verleiht. Oft wurden gerade die Momente bejubelt, wenn die Stimme verstummte und der Körper die einzige Ausdrucksoption wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/gcs92ypz.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gorgon City - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/1tfrh7jInz0lgBamg12OFj&quot;&gt;Sirens&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von allen Alben und anderen Werken in dieser Aufzählung, die ich mir 2014 gekauft oder anderswie permanent verfügbar gemacht habe (kein Stream ist permanent, duh doi), ist dieses hier das einzige davon, das ich seit den ersten Tagen nicht nochmal gehört habe. Eine klassische Fehlanschaffung? Nun, schlecht ist es nicht und ruft sicher nicht die Stunkreaktion des weißen Tocotronic-Albums hervor, wegen dem ich damals den Entschluss fasste, nie wieder ungehört zu kaufen. Zumindest ein paar Ausnahmefälle erspielten sich zwar das blinde Vertrauen, doch Gorgon City gehörten sicher nicht dazu. Wie kam&apos;s also? Reingehört hatte ich sogar, zwei- oder dreimal, war nicht hin und weg, hatte aber aufgrund der Tiefenwirkung ihrer EP ein gutes Gefühl - und dann sah ich die CD da für 13&#8364; rumstehen. Dass das Geld zum Fenster rausgeworfen ist, fuchst mich irgendwie weniger als jetzt neben all diesen anderen Musikwerken, mit denen ich irgendwas verbinde - sei es persönlich oder einfach eine Erinnerung, Eindrücke und Erlebnisse -, dieses unbeschriebene Blatt steht, ein weißer Fleck im Musikmosaik 2014. Wer weiß, vielleicht juckt es mich diesen Sommer nochmal nach House-Pop und mangels Alternative ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/jhsmnbh6.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenny Hval &amp; Susanna - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/0RH04RlxSoc0XQGBW5VPRD&quot;&gt;Meshes Of Voice&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo immer man den Entweder/Oder-Hebel ansetzt, stößt einen das Werk der Norwegerinnen vor den Kopf  oder pflügt einmal mit dem Presslufthammer mittendurch. Schon alleine das Ausdifferenzieren der höchst unterschiedlichen Stimmen, die titelgebend zum Gerüst und lyrischen Ausdruck der Stücke verwoben sind, wird dadurch verkompliziert, dass in ihre kehligen und nasalen Timbres auch die Vocals von Anita Kaasbøll einstimmen. Auch Jo Berger Myhres Bass wird zur Stimme, auch die Stimmen werden zu dronigen Bässen, Identitäten und Perspektiven werden gebogen und transformiert. Die surreal-impressionistische Klangerzählung über Göttlichkeit und Femininität ist song- und momentweise konkret und abstrakt, schön und schaurig, sanft und brutal, harmonisch und dissonant, Melodie und Lärm. Mit jedem Hören wirkt das weniger wie ein chaotisches Kräfteringen und mehr wie die stimmig facettierte Ganzheit, die drei Stimmen und die Noisestreuungen Hvals und Kaasbølls konvergieren immer wieder, fast schon universell und auch zutiefst persönlich. Kein Wunder, dass eine Liveaufnahme von 2009 auch fünf Jahre später noch so immense Wirkung besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/kim2gaha.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kimbra - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/66hoUkjxM7tVQwu7bZocwP&quot;&gt;The Golden Echo&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heimliche Brainfeeder-Album des Jahres! Gut, ein Thundercat mag seine Bassdienste vielen anbieten und taucht auch in deutlich überraschendereren Albumcredits auf, aber die Überschneidungen zwischen dem Personal von Kimbras R&apos;n&apos;B-Popalbum und dem letztjährigen von Flying Lotus sind schon enorm - schließlich gehört jener selbst zu den Kollaborateuren, deren Stücke es nicht auf &lt;i&gt;The Golden Echo&lt;/I&gt; schafften, dafür ist R&apos;n&apos;B-Auteur Bilal als noch besserer Anknüpfungspunkt zugegen. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/09/02/kimbra-the-golden-echo/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/lcztbcb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literature - &lt;a href=&quot;https://literature.bandcamp.com/album/chorus-2&quot;&gt;Chorus&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum nunmehr 25. Jubiläum darf man wohl annehmen, dass das Jahr, in dem Slumberland Records nicht mindestens ein herausragendes Indiepop-Album herausbringt, die Apokalypse demarkiert. Neben den wiederholungstätigen Gold-Bears bescherte uns die transatlantische Kooperation mit Fortuna Pop! so auch noch das zweite Album von Literature aus Philadelphia, die darauf wie Orange Juice mit ordentlich Vodka abgehen. Das bedeutet sicherlich süßen Jangle, grenzseufzige Vocals, Rhythmen ohne Komplikation (wenn auch eben ordentlich Drive) und melodische Opulenz bis in die (Quer?)Flöte, doch wie als Bonus erweist sich &lt;i&gt;Chorus&lt;/i&gt; bei Kopfhörerinspektion auch als faszinierendes Sounddesign-Erlebnis, das die Band mit ungewöhnlichen Aufnahmetechniken erreichte. Nicht unbedingt etwas, worum man einen Feuilleton-Artikel spinnen kann, aber auch mehr als nur ein langfristig faszinirender Bonus wenn man eh schon mit den Songs sympathisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/mjwiua7l.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mick Jenkins - &lt;a href=&quot;http://www.hotnewhiphop.com/mick-jenkins-the-water-s-new-mixtape.115188.html&quot;&gt;The Water[s]&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein waschechtes Rapalbum hab ich dieses Jahr wohl nicht durchweg so gern gehört wie die Mixtapes von Gates und Mick Jenkins, doch abgesehen davon, dass sie auch parallel als kommerzielle Downloads erschienen, ist gerade &lt;i&gt;The Water[s]&lt;/i&gt; mehr von Albumformat als viele als solche erschienene. Da ist das Wasser textliches Motiv, gepaart mit einem kohärenten Schwummersound inklusive gelegentlicher H²O-Samples, vereint in einer überwiegend sanft dahingleitenden Vibe, die jedoch auch Gelegenheit zu kantigeren Ausbrüchen bietet, die sich bis auf das Ende in einem durchweg stimmigen Rahmen halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/nptmjha63.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naomi Punk - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/7nVLQopqn8r2lvoIllmhAB&quot;&gt;&lt;/a&gt;Television Man&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Unterschied besteht zwischen Naomi Punks 2012er Debütalbum und &lt;i&gt;Television Man&lt;/i&gt; nicht. Nahezu den gleichen Sound, ja sogar die gleiche Akkordfolge wie mindestens ein Song auf dem Vorgängerwerk hat das Titelstück, ist wie die anderen neuen nur ein wenig schneller, ein wenig schärfer im Ausdruck mit stärker ausgeprägten Dynamikschwüngen und strengeren Anschlägen. Die Verfeinerungen, die das Trio aus seinem minimalistischen Repetitions-Punk-Korsett herauskitzelt werden am schönsten deutlich, wenn sich die Gesangsmelodien aus der Grautonwand nölender Saiten und staksiger Perkussionsbündel pellen. Nahtlos geht ihre Harmonie vom Ende des Titelstücks in eines der knarzigen Keyboard-Zwischenspiele über, die auf dem Debüt noch ein wenig als obligatorisches Experiment anödeten  hier aber ist &lt;i&gt;Plastic World No. 6&lt;/i&gt; wie das Herz des Albums, das wortlos überm Dümpelbeat einer billigen Drum Machine im Tageslicht steht, bevor Naomi Punk wieder die Klöppelkeule rausholen und der fleckige Strudel von &lt;i&gt;Eleven Inches&lt;/i&gt; alles umhüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/tnpudlq2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The New Pornographers - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/2sNidN9oZULfH7gZfoPZ9a&quot;&gt;Brill Bruisers&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grower des Jahres sorgte  anfangs noch für eine Mischung aus Bedenken über die schon etwas unnötig überbeschäftigten Arrangements und Erleichterung darüber, dass zumindest die Bejar-Rocker hier mal wieder richtig zündeten. Über sie gelingt der Einstieg in das beste Pornographers-Album (wenn nicht gar überhaupt) seit &lt;i&gt;Twin Cinema&lt;/I&gt; am leichtesten, ist  Dan Bejar doch hier fast so wie auch live die Rampensau, die für ihre eigenen Songs mal rauskommt und anschließend direkt wieder von der Bühne verschwindet. Die wirklich merkwürdige Bandchemie der kanadischen Powerpop-Hydra schien Chefkopf A.C. Newman zuletzt durch verstärkte Soundkohärenz bändigen zu wollen, doch neben der herrlich hohen Hook-und-Hit-Dichte zeigt sich auf Dauer gerade ein wiedererstärkter Elan mit Tendenz zum Überschwappen als besonders vital.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 </description>
    <dc:creator>uliuli</dc:creator>
    <dc:subject>Platten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 uliuli</dc:rights>
    <dc:date>2015-03-15T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/juli-2014-driver-friendly-fx-human-abfall-joyce-manor-the-raveonettes/">
    <title>Juli 2014: Driver Friendly, f(x), Human Abfall, Joyce Manor, The Raveonettes, Total...</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/juli-2014-driver-friendly-fx-human-abfall-joyce-manor-the-raveonettes/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/dfutqf31.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Driver Friendly - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/6pdi1tMLfpEvJptxaODJCa&quot;&gt;Unimagined Bridges&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sachen Trompeten-Emo hatten Driver Friendly 2014 harte Konkurrenz: sich selbst. Ihr Debütalbum &lt;i&gt;Bury A Dream&lt;/i&gt; erschien zumindest digital ebenso wie dessen Nachfolger, nachdem ihr Label es wie &lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2013/06/01/driver-friendly-verschwundene-werke/&quot;&gt;hier beschrieben&lt;/a&gt; vor zwei Jahren aus allen Stream- und Downloadangeboten entfernt hatte. Doch den Vergleich muss  &lt;i&gt;Unimagined Bridges&lt;/i&gt; nicht scheuen, auch aus den komplexer gewobenen Klangsträngen bohren sich goldige Melodien wie einst aus Broken Social Scenes Kuddelmuddel-Sound.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/fxrxefni.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f(x) - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/62ILhm2cVxK6CZzvkQDOEY&quot;&gt;Red Light&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schlechteres Jahr für die koreanische Musikindustrie auf so ziemlich allen Ebenen ist kaum denkbar: Ganz zu schweigen von der landesweit traumatischen Schiffskatastrophe, dem Autounfall von Ladies Code und dem tödlichen Bühnenunglück beim 4Minute-Konzert, die wochenlang alles paralysierten, kam es über einen haarsträubenden &lt;a href=&quot;http://seoulbeats.com/2015/01/immediate-aftermath-lee-byung-huns-blackmail-scandal/&quot;&gt;Skandal&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://seoulbeats.com/2015/01/clara-polaris-entertainment-context/&quot;&gt;Vertragsstreit&lt;/a&gt; nach dem anderen zum Ende oder zumindest Umbruch mehrerer der größten Gruppen wie SNSD, Wonder Girls, KARA und natürlich der mal wieder unter ihre optimale Mitgliederzahl geschrumpften Nine Muses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zukunft von f(x) ist ungewiss, doch bevor ihre Promotion dafür frühzeitig abbrach, brachte das Quintett mit seinem dritten Album mal wieder ein Pop-Glanzstück heraus. Genauso wie sich f(x)s Auftreten der sonst in Girlgroup-Zirkeln verbreiteten binären Rollenwahl zwischen entweder kindlich-unschuldig und erwachsen-sexy verweigert, treten auch ihre Songs aus Konventionen aus: Vom futuristischen Stampfen des Titelstücks über die 8bit-Invertierungen des zuckenden &lt;i&gt;Spit it Out&lt;/i&gt; bis zu &lt;i&gt;Rainbow&lt;/i&gt;s nahtlosen Dynamikschwüngen über diesen K-i-l-l-e-r-Hook, auch ohne die charakteristischen Stimmen und ihre ineinander fließende Chemie würde man sie von keiner anderen Band erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/hat9lfsl.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Human Abfall - &lt;a href=&quot;https://humanabfall.bandcamp.com/album/tanztee-von-unten&quot;&gt;Tanztee Von Unten&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig! Abgebrannt!, quillt es aus Vokalist Flavio Bacon in Schuldenschnitt 1997 heraus, das noch mit am ehesten von allen Stücken einem songhaften Refrainmuster folgt. Zwar wiederholen Human Abfall melodische Arrangements, rhythmische und textliche Muster, doch die instrumentale Ausführung ihres noisigen Rock/Punk/Post-Punks kann dabei von Mal zu Mal variieren. Der Grundton ist identisch an den Stellen im Titelstück, wo sich die Gitarre in ähnlich hellem Scharren erhebt, doch weder spielt sie jeweils die gleiche Tonfolge noch ein kühnes Solo im Scheinwerferlicht. Diese Songs sind nicht zum Mitsingen und Klatschen entworfen, ihr zerrfreudiges Wallen und Kratzen fordert Aufmerksamkeit, kein seeliges Abschalten. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/05/28/human-abfall-tanztee-von-unten/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/jmn9nfpc.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joyce Manor - &lt;a href=&quot;https://joycemanor.bandcamp.com/album/never-hungover-again&quot;&gt;Never Hungover Again&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joyce Manor sind nicht die einzigen, die ihren angerauten Pop-Punk/Post-Hardcore aufs Nötigste reduziert halten, die mehrfache Strphen- und Refrainwiederholung scheuen sie ebenso erfolgreich wie ein Tony Molina. Warum auch aus einem &lt;i&gt;Schley&lt;/i&gt; ein großes Ding machen, wenn man ein gelungenes Hauptmotiv über zwei Minuten nur mal ein Bisschen variieren oder intensivieren muss, um mitzureißen? Besonders gut gelingt es ihnen aber, Never Hungover Again insgesamt in einem ebenso mitreißenden Fluss durchrauschen zu lassen, anstatt die Songs als diskrete Miniaturen ohne Zusammenhang zu versammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/trp6uclf.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Raveonettes - &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/playlist?list=PL1DIvk3v-8igSqtXA57mbkGT4zN5ah1qT&quot;&gt;Pe&apos;ahi&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Lehrstück für den Unterschied zwischen Verzerrung als kunstvoll inszenierter Ästhetik und als Nebenerscheinung einer notgedrungenen - oder einfach faulen - Lo-Fi-Soundqualitätsbeschränkung. Dass &lt;I&gt;Pe&apos;ahi&lt;/i&gt; zu Ersterem zählt, merkt man einfach daran, dass es umso schöner und distinktiver wird, je lauter man es dreht und in tatsächlicher Lo-Fi-Qualität von bspw. 128 kbps-MP3s deutlich weniger effektiv ist. Produzent Justin Meldal-Johnson kennt sich mit der richtigen Art von Verzerrung und voluminös klangbildender Lautstärke aus, die er zuletzt vor allem bei M83 und Paramore phänomenal zum Einsatz brachte. Hier jetzt nur über Sound und Produktion zu schwafeln, mag wie merkwürdige Prioritätensetzung anmuten, doch  ist &lt;i&gt;Pe&apos;ahi&lt;/i&gt; nun mal ein Raveonettes-Album, und das ist nun mal ein Raveonettes-Album, das nun mal ein Raveonettes-Album ist und so weiter. Das Duo hat von seinen Anfängen in Noir-Lackierung an immer das Stilisierte über etwaige Garage-Authentizität gesetzt, und so wird dieses Album eben deswegen so großartig, weil in dessen mannigfaltig in Zerrung und Glättung ausgereiztem Sound endlich das Potential ihrer Songs konsequent zur Fülle getrieben wird. Wenn es schön wird, dann wird es verdammt schön; wenn es laut wird, dann wird es LAUT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/tcts60dkc.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Total Control - &lt;a href=&quot;https://hengebeat.bandcamp.com/album/typical-system&quot;&gt;Typical System&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vieler Hinsicht ist &lt;i&gt;Typical System&lt;/I&gt; ein typisches Melbourner Musikhighlight: Die Protagonisten sind alle aus mindestens einem halben Dutzend anderer Bands bekannt, Mikey Young ist nicht nur als Produzent, Ton- oder Mastering-Ingenieur, sondern auch musikalisch dabei und der Stil an sich retro-trächtig. Das Jangle-Garage-Spektrum lassen Toal Control in new-wavigem Post-Punk aber ebenso weit hinter sich  wie gemütliche Nostalgie, &lt;i&gt;Typical System&lt;/i&gt; ist angepisst bis hilflos über das Jetzt und klingt auch so, in einer Hin- und Hergerissenheit, die so modern wie fesselnd ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/unfbkf38.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
United Nations - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/3bWhwSalV8hFBvlZ9Ny44R&quot;&gt;The Next Four Years&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die politischen Inhalte so weit wie möglich im Vordergrund des wuchtigen Hardcore-Konglomerats stehen sollen, wird neben Bandname und Artwork ja auch darin klar, dass das Identifizieren der anderen Mitglieder neben Geoff Rickly schon mehrere Sekunden an Googlerei oder einen Blick ins Booklet erfordert. Doch nicht nur gesanglich, auch in Songs wie &lt;i&gt;Meanwhile On Main Street&lt;/i&gt; ist das Heraushören der Band-DNA keine Wahnvorstellung, das wie eine Thursday-Nummer mit auf die Converge-Spitze getriebenen Chaos-Peaks daherkommt. So zündend, wie man sich das nur vorstellen kann, ist dieses Album eben auch - und darüber hinaus sogar hervorragend als Begleitung zum Rasenmähen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 </description>
    <dc:creator>uliuli</dc:creator>
    <dc:subject>Platten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 uliuli</dc:rights>
    <dc:date>2015-02-01T10:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/juni-2014-black-bananas-gold-bears-kitten-low-life-mark-barrott-mob-ph/">
    <title>Juni 2014: Black Bananas, Gold-Bears, Kitten, Low Life, Mark Barrott, M.O.B., Phantogram,...</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/juni-2014-black-bananas-gold-bears-kitten-low-life-mark-barrott-mob-ph/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/blabxjdh5.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Black Bananas - Electric Brickwall&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn schon psychedelisch, dann auch rischtisch: &lt;i&gt;Electric Brickwall&lt;/i&gt; ist nicht mit einer betaglichen Vintage-Nostalgiescheibe verwechselbar, denn wenn Jennifer Herrema sich aus dem Fenster lehnt, dann springt sie auch gleich noch kopfan hindurch. Wo andere Grasenthusiasten mich mit sporadischen Auswüchsen von knödeligem Funk und, Schockschwerenot, so etwas wie Sprechgesang nur anöden können, zieht Herrema sowas in einem derart gesamtschrägen Rahmen auf, dass es statt ausgestellter Exzentrizität glatt wieder als Normalität durchgeht. Dass dahinter noch mehr steckt, hört man am deutlichsten auf &lt;i&gt;Eve&apos;s Child&lt;/i&gt; - da singt sie inmitten von Fuzz und wüst sprudelndem Neonblubbern &quot;My best pal is a goner/ She can&apos;t come back if she wanna&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/gobn4e4h.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gold-Bears - &lt;a href=&quot;http://gold-bears.bandcamp.com/album/dalliance&quot;&gt;Dalliance&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Album von Jeremy Underwoods schrammelnder Indiepop-Band macht ohne Bremspedal exakt so weiter, wie ihr Debüt aufhörte: mit gefärbtem Schwarzweiß-Artwork und einem Song namens &lt;i&gt;Yeah, Tonight&lt;/i&gt;. Gleichwohl verbirgt sich unter identischem Titel ein anderer Inhalt, doch die Güteklasse von Gold-Bears bravourösem Popgepolter ist wie auch im Folgenden erstaunlicherweise hoch geblieben. Ihr Gitarrenrauschen ist in einem etwas weniger abgedämpften Lo-Fi-Klang sogar noch lebhafter geworden, mit Bläsern, grellem Orgeln und Schellen reichhaltiger akzentuiert und in grenzchaotischen Momenten wie dem polternden Zerfall von &lt;i&gt;Death With Drums&lt;/i&gt; so kontrolliert wie der pausenlose Übergang der tighten Meist-unter-drei-Minüter von einem stürmischen in einen sanften. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/06/13/gold-bears-dalliance/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/kit27fhz.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kitten - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/6ZkDP9Sw48nJ0eLQ2JEbhs&quot;&gt;Kitten&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Produktion im Pop genauso vom Wesen des Songs untrennbar sein kann wie bei konventionell experimenteller Musik, ließe sich gut an den Debüts von Sky Ferreira und Kitten demonstrieren. Beide bringen extrem rauschig-verzerrte Klangästhetiken an 80er-Wavepop, doch beide Alben könnten in dem konkreten Sound des anderen nie so gut funtionieren: Während Ferreiras oft nur rudimentärem Songwriting und brodelndem Arrangement der rohe, ungemasterte Sound atmosphärisch-intim bestens steht, ist alles auf &lt;i&gt;Kitten&lt;/i&gt; von hellst leuchtender Glampolitur überzogen, weswegen damit einhergehend die Verzerrung noch kaputter und zerfaserter ist. Chloe Chaidez hat Songs wie &lt;i&gt;G#&lt;/i&gt;, deren fein gesponnene Harmonien all dem Treiben um sie herum standhalten, und die ihres Bombasts würdig sind, wie wenn sich &lt;i&gt;Cathedral&lt;/i&gt; taktelang über lauter wuchtendes Trommeln steigert und im Saxophonschrei gipfelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/loli8aiwv.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Low Life - &lt;a href=&quot;https://lowlife.bandcamp.com/album/dogging-lp&quot;&gt;Dogging&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Album in der Runde, die R.I.P Society im Juni auf einen Schlag losließ, ist zugleich das beste und am schwersten beschreibbare. Irgendwie PiL-postpunkig ziehen Low Life in &lt;i&gt;Dream&lt;/i&gt; abstrus verschichtetes Gitarrenwetzen über kaum auszumachend dumpfem Beat auf, drücken in &lt;i&gt;Speed Ball&lt;/i&gt; dann aber fluchend und vollbrünstig aufs Verzerrerpedal. Statt Machismo klingt im hübsch verquollenen &lt;i&gt;M.E&lt;/i&gt; aber eine gewisse Wehmut durch, wie auch wenn &lt;i&gt;Friends&lt;/i&gt; anklagt: &quot;All my friends, theyre fucking scum. Jaded and bitter and faded and twisted&quot;. &lt;i&gt;Dogging&lt;/i&gt; stinkt, von seinen dreckigen Tapeten bröckeln Schimmel und Schmutz und wahrscheinlich weiss es selbst nicht so recht, was es mit sich anfangen soll. Gehört zu werden, das verdient es aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/sfix9ykg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mark Barrott - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/49J2HRsegAiWKDZLTKoH1a&quot;&gt;Sketches From An Island&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Höhepunkt wie auch sein Ende schien das von Anfang über ein Verwirr-, Versteck- und Pseudonymitätsspiel selbstmythisierte Label International Feel 2012 mit der gleichnamigen Compilation erreicht zu haben, nach der erst einmal nichts Weiteres in Sicht schien. Doch nach seiner öffentlichen Selbstenthüllung und dem Umzug von Uruguay nach Ibiza trieb Chef-Fühler Mark Barrott das Leichtigkeits-Revival nochmal mühelos im Alleingang auf die Spitze: &lt;i&gt;Sketches From An Island&lt;/i&gt; ist eine grazile New-Age-Suite aus Balearic mit meditativer Zupfgitarre, weichem Disco-Boogie, Handperkussion in einem Meer aus Wellenrauschen und Vogelzwitschern und Synths, die zu bodenverhaftet im Tropenwald oder im Sonnenuntergang an der Küste schwelgen, um ins All abzuheben  Glückseligkeit währt hier am längsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/movh6cl8.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M.O.B. - &lt;a href=&quot;http://www.deezer.com/album/7801984&quot;&gt;M.O.B.&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Sechssaiter lassen M.O.B. aus Sydney  der Vollständigkeit halber: Al Haddock von Raw Prawn und Yuta Matsamura von Oily Boys  zwar nicht beiseite, doch gibt er nur metallen krächzende Einwürfe in ihre Höllenvisionen. Hilflos muss man mitanhören, wie sich das eröffnende &lt;i&gt;Dante (F.T.P)&lt;/i&gt; unter massiv nachhallendem Maschinendrum-Stampfen und bassig brodelnder Synthoszillation ausbreitet, dass man sich in die Rolle eines Lovecraft-Protagonisten versetzt sieht. Wie in panischer Flucht vor dem Unheil, das hinter ihm rumort, wirft &lt;i&gt;City Circle&lt;/i&gt; grellhohe Töne nach vorne, fast schon verständlich sind hier die barschen Vocal-Einwürfe, die anderswo zum röhrenden Phantom verzerrt werden. Genau erfassen können muss man sie nicht, denn M.O.B. beschreiben das Grauen nicht, sie evozieren es in bemessen langsamem Tempo flüssig vorantreibend, so dass es wie in &lt;i&gt;Endtimes&lt;/i&gt; keinen Unterschied macht, wenn keine Stimme zu Hören ist: Deren Launigkeit drückt bereits die Musik aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/pha9gcb3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phantogram - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/0q4qQBQ3TeTR4Jvgq5bdwA&quot;&gt;Voices&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Mit seinem zweiten Werk ist dem Duo mindestens ein halbes erstklassiges Electropop-Album gelungen&quot; &lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/05/08/phantogram-voices/&quot;&gt;schrieb ich da zunächst&lt;/a&gt;, aber kaum ein anderes Album hat sich seitdem so in meiner Gunst erhöht wie dieses. Immer wieder gab es da diese Fragmente, die sich schon nach einem Hören im Hirn festgesetzt hatten um dann nach Wochen des Schlummerns wieder aufzutauchen, bis ich dann irgendwann feststellte, dass immer wieder ein anderes davon zu diesem Album zurückführte. Der Kauf war so allein schon deswegen imperativ, damit ich im Zweifelsfall immer erstmal zu &lt;i&gt;Voices&lt;/i&gt; greifen konnte, wenn sich wieder etwas auftat, doch mittlerweile bin ich auch mit dem Album als Ganzem so angetan, dass ich mich lieber ganz durchfresse als einzelne Krumen rauszupicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/racozndr4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rat Columns - &lt;a href=&quot;http://ratcolumnsband.bandcamp.com/album/leaf&quot;&gt;Leaf&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Rat-Columns-Album steht fast schon unpassend im stets etwas angerauten Labelkatalog von R.I.P. Society da: Unter erhellendem Synth-Schein haben die Songs den rhythmischen Drive, das fetzig-verzahnte Janglegitarren-Doppel und vor allem die höchst eingängigen Melodien, um auch als recht amerikanisches Produkt durchzugehen  bis dann diese blassen Vocals kraftlos einsetzen. Auch ohne wattigen Hallsound wird ein Aufbäumen wie in &lt;i&gt;Pink Mist&lt;/i&gt; so wattig weich, als als hätte wer aus die Luft rausgelassen, wenn die Songs ihren Gesang mitschleppen müssen, der mit seinem Noncharisma glatt wieder charismatisch wird  und traumhaft zarte Instrumentalpassagen wie in &lt;i&gt;Sixteen&lt;/i&gt; damit bestens komplementiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/whixyteqa.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
White Hex - &lt;a href=&quot;http://felte.bandcamp.com/album/gold-nights&quot;&gt;Gold Nights&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Goth-Präfix könnten White Hex für den Synthpop ihres zweiten Albums fast schon ablegen. Wirkte ihr 2012er Debüt noch, als hätte Jimi Kritzler die Musik seiner Hauptband Slug Guts reduziert und den letzten Pfiff vergessen, findet das Melbourner Duo mit Gold Nights zu imposantem Eigencharakter. Keine Spur von Schmutz, Splittern und Körnern, Paradise zieht elegant auf wie eine hell erleuchtete, kühle Kristallbaute, die als Tragnetz für Tara Greens Vocals jeden Synthton schillernd amplifiziert. Ihre Stimme verhält sich jedoch emotional derart kontrolliert, dass der Optimismus ihrer Worte über einen Neuanfang deutlich, aber nicht überzogen euphorisch ist. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/07/25/white-hex-gold-nights/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/whillye62.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
White Lung - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/64w2PSTImdSXDfoc7TqARQ&quot;&gt;Deep Fantasy&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Album Nr. 3 sind White Lung zwar auf eines der größten Indie-Labels Europas aufgestiegen (wenn nicht gar das größte), doch abgesehen vom  etwas massivereren Sound ist eigentlich alles auf &lt;i&gt;Deep Fantasy&lt;/i&gt; beim Alten geblieben. Heißt: White Lung praktizieren Punk immer noch als wuchtige Dampfwalze, die zu überrollen sucht was sich ihr in den Weg stellt, aber dabei einiges an Abdrücken hinterlässt. Mish Way wütet und grollt so klar verständlich wie das durchaus gleichermaßen markante Gitarrensirren Kenneth Williams, was ihnen diesseits der 3-Minuten-Marke reichlich Gelegenheiten gibt, sich im Gedächtnis einzuritzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/wusome81.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wussy - &lt;a href=&quot;http://wussy.bandcamp.com/album/attica&quot;&gt;Attica!&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum zu glauben, aber nach mehr als zehn Bandjahren ist Wussys fünftes reguläres Album das erste, das seinen Weg endlich auch mal nach Europa gefunden hat. Der Zeitpunkt könnte kaum besser sein: Auf &lt;i&gt;Attica!&lt;/i&gt; führt das Quintett aus Cincinnati seine bildstarken Erzählungen mit facettenreichem Spiel zu Songs zwischen Sommertraum und totaler Desillusion zusammen. Schon der erste und letzte Song des Albums sind zwei der schönsten Zurückblicker des Jahres und könnten dabei kaum unterschiedlichere Gefühle transportieren. Während &lt;i&gt;Teenage Wasteland&lt;/i&gt; das erste jugendliche Von-Rockmusik-mitgerissen-Werden euphorisch zelebriert, ist &lt;i&gt;Beautiful&lt;/i&gt; selbst nicht minder mitreißend, doch statt eines &quot;When the kick of the drum lined up with the beat of your heart&quot; wiederholen Lisa Walker und Chuck Cleaver im Finale inmitten abgebrannter Ruinen &quot;20 years ago I was more beautiful than I am today&quot;. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/07/04/wussy-attica/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/ymasfv7.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Young Marco - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/5qZH3KbLyN4QrWvgbrTYju&quot;&gt;Biology&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Biology&lt;/i&gt; ist das Ergebnis einer Detailarbeit, im Großen wie im Kleinen. Der Amsterdamer Produzent Marco Sterk stellt seinem Debütalbum die luxuriöse Schönheit einer schimmernden Klangpalette in wohlbemessener Intensität voran: Glocken und gamelanartig anmutende Perkussionsmelodien umranken kosmische Analogsynth-Bepinselung über feinfühligem Houseantrieb, wobei &lt;i&gt;Biology Theme&lt;/i&gt; nicht mal einen Beat braucht, um auf den unfassbar weiten Ozean loszusegeln. [MEHR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 </description>
    <dc:creator>uliuli</dc:creator>
    <dc:subject>Platten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 uliuli</dc:rights>
    <dc:date>2015-01-18T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/mai-2014-ben-frost-especia-fatima-full-ugly-hundred-waters-sharon-van/">
    <title>Mai 2014: Ben Frost, Especia, Fatima, Full Ugly, Hundred Waters, Sharon Van Etten</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/mai-2014-ben-frost-especia-fatima-full-ugly-hundred-waters-sharon-van/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/benfwsozs.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ben Frost - &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/album/799qo6A5q4TXn9j3tVcc82&quot;&gt;A U R O R A&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leisesten Momente kann es durchaus auf einem der lautesten Alben des Jahres geben - wenn es denn so einen luxuriös großen Dynamikumfang besitzt wie dieses. Ich muss bei &lt;i&gt;A U R O R A&lt;/i&gt; die Anlage schon ordentlich hochdrehen, bevor überhaupt die weniger auffälligen Sounds des Albums voll gerundet wahrnehmbar werden, doch Frost ist ein Meister des Sounddesigns und so werden bei entsprechender Lautstärke auch die massiven gewaltigen Lärmeruptionen nicht unerträglich. Da gibt&apos;s dann erst die volle Wirkung des Wummerbass-Herzschlags, klappernder Stockperkussionen, Sirren und Glockenläuten, Blast-Beats und einer Neonmelodie inmitten der verfiepten Kakophonie. Nicht dass das eine Überhand nimmt macht die titanische Dimension dieses Albums aus, sondern dass Laut und Leise einander in Wechselwirkung zu mehr Tiefe verhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/espe69pms.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Especia - &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=e089x6ba1Zo&quot;&gt;Gusto&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Zickzack der kulturellen Aneignung von Especias Vaporwave-Pop muss man zum Glück gar nicht erst zu durchblicken versuchen, um reichlich Gefallen an &lt;i&gt;Gusto&lt;/i&gt; zu finden: Deutlich über Karaoke-Niveau, doch mehr auf Lebhaftigkeit denn Perfektion ausgelegt sind die Vocals der umso glatter-geschmeidigeren Disco/Funk/Jazz/Soul-Hybride, die ohne Scheu vor professionell furiosen Saxophon-Soli und kantigen Synth-Extremitäten übersommerlich dahingrooven. Hauptsache, dass dabei auch die Melodien abwechselnd cool und uncool sind. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/12/15/auftouren-2014-geheime-beute/2/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/fatimg3r98.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fatima - &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/album/0hg1LXzC5nqwTyEYHNFiwx&quot;&gt;Yellow Memories&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie so manches ist mir bei der Musikauffassung hierzulande das Verständnis von R&amp;B fremd, das alles daran zu setzen scheint, nur die milchbrotigsten Auswüchse als hörenswert zu präsentieren. Tanzbar darf es nicht sein, zu stimmkräftig und poppig irgendwie auch nicht und wenn&apos;s dann mal besonders subtil und fein wird, ordnet man&apos;s lieber und Soul oder noch woanders ab. So tourten Fatima oder Bilal hierzulande vor allem durch Jazzclubs und -festivals, womit sie nicht so selbstverständlich als Teil des großen bunten R&amp;B-Spektrums wahrgenommen werden wie in den USA. Dabei besitzt schon allein das Debüt &lt;i&gt;Yellow Memories&lt;/i&gt; der Schwedin eine bemerkenswerte Klangspannweite, die vom satt orchestral instrumentierten Eröffnungsstück bis in Kollaborationen mit Londoner Untergrund-Beatschauflern geht und dabei immer im mannigfaltigen Groove bleibt. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/06/11/fatima-yellow-memories/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/fullu7vqsk.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Full Ugly - &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/album/5ptTpsXOrvio2TnUVHO6au&quot;&gt;Spent The Afternoon&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Full Ugly lassen sich mehr Zeit als die meisten anderen. Ihr Debüt nahm die Band um Nathan Burgess bereits 2011 auf, seitdem zog Gitarrist Michael Caterer nach Brooklyn, veröffentlichte dort als Mitglied von Scott &amp; Charlenes Wedding ein Album und debütierte auch mit seinem eigenen Bandprojekt Shorts, noch bevor &lt;i&gt;Spent The Afternoon&lt;/i&gt; das Licht der Welt erblickte. Es passt aber auch zu einem Album, das sich in Songs wie &lt;i&gt;Mt Barker&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Hanging Around&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;No Plans&lt;/i&gt; mit emotionalem Bleigewicht am Bein dahinschleppt. Clevererweise haben sich die Melbourner die flotteren  wobei flott wirklich ein relativer Begriff ist  Songs für die zweite Hälfte des Albums aufgehoben, so dass ihm selbst bei den gemütlichsten Hooks nie ganz die Puste ausgeht. Ein Hoch auf das Flanieren! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/hundrfkqso.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hundred Waters - &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/album/54gTz9nH5AEfkmoUGbDRkt&quot;&gt;The Moon Rang Like A Bell&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig ist doofer als wenn sich Jahrzehnte nach Kraftwerk immer noch einer Rhetorik von wegen &quot;zeitgemäß dank Elektronik&quot; um Bands bemüht wird, die dann nichts Neues oder vor allem Eigenes machen. Hundred Waters sind eine nach dem Kriterium wohl irgendwie moderne Band, die aber auf ihrem zweiten Album auch etwas aus ihren Möglichkeiten macht: Völlig eigen wirkt mitunter schon die Soundkonstellation, die sie erzeugen, aber nicht um der Neuheit willen sondern um ihre spezielle Form von Leichtigkeit zu vermitteln. Über Distanzen, Echo, Texturen, Formen und Farben evozieren sie diese weichen und doch fundierten Stimmungen, voller perlender Melodien und rhythmischer Komplexitäten und zielbewusster Dynamiken  können ihre Songs gänzlich sublim bleiben oder ganz unerwartet  himmelhochjauchzende Prächtigkeit offenbaren. In der Regel aber ist ihr Traumpop einer (und darum auch schwerer zu greifender), der sich mehr über Zustände als über Songmomente oder Entwicklungen mitteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/shar8apx1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sharon Van Etten - &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/album/0F1pMhF8Vy74nKkQeLBfrd&quot;&gt;Are We There&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schockschwerenot, ich habe mir ein Folk(iges)-Album gekauft? Nuja, auch wenn ich des öfteren über alte Bärte mit Gitarre witzele ist es nicht so, als hätte ich prinzipiell was gegen bestimmte Ausbildungen der songlichen Erzählung, nur gibt es halt extremst selten ein Album, das ich lieber hören würde als Musik anderer Machart. &lt;i&gt;Are We There&lt;/i&gt; ist so in mindestens einer Hinsicht ein Ausnahmealbum. Unverblümt hängen die Worte an einer Stimme, die dafür die Tragkraft besitzt und auch dafür, um mit dem gleichermaßen emotionalen Gewicht der Melodien und Arrangements an einem Strang zu ziehen, bis beide in ihrer Wirkung untrennbar werden. Sicher können diese Songs auch in roher Akustikform weiter fein sein, aber Sharon Van Etten bringt alles so denkwürdig zusammen, dass ich dafür einfach keinen Bedarf habe.</description>
    <dc:creator>uliuli</dc:creator>
    <dc:subject>Platten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 uliuli</dc:rights>
    <dc:date>2015-01-02T09:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/april-2014-brody-dalle-golden-retriever-ought/">
    <title>April 2014: Brody Dalle, Golden Retriever, Ought</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/april-2014-brody-dalle-golden-retriever-ought/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/brodt0p6a.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brody Dalle - &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/album/6YKRlT2dAjl6ge7Zs9nJel&quot;&gt;Diploid Love&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die präzise thrashende Drum Machine, über der Brody Dalle die Songs ihres Solodebüts entwarf, für die Studioaufnahmen mitunter von Menschenhänden ersetzt wurde, ist &lt;i&gt;Diploid Love&lt;/i&gt; von klarer Strichführung geprägt. Oft sind die einzelnen Saitenanschläge zu hören, egal wie breit sich der Nachhall vor allem der Lead ausflänzt, die (meist ebenfalls von Dalle eingespielten) Rhythmusgitarren und Bässe sind so klar voneinander separiert, dass sie ebensowenig zur übermischten Rocksuppe verschmelzen wie die frontal positionierten Vocals oder gelegentlich aufflammenden Blechbläser. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/05/07/brody-dalle-diploid-love/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/golreth1p52.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Golden Retriever - &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/album/2Fpmg4t1cmV0fDFvHM0OTt&quot;&gt;Seer&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn verschiedene Arten von Drone-Sound kategorisiert werden, dann wohl vor allem in analog oder digital, und selbst das wird man kaum als gängige Karteireiter in Plattenläden vorfinden. Was oszilliert, das oszilliert, woher ist oft weniger wichtig als wohin. Ohnehin sind die Vermischungsoptionen mannigfaltig, eine analoge Klangquelle kann man in einen Hardware-Sequencer leiten oder auch per Software live oder nach freiem Gedünken weiterverarbeiten. Einen etwas anderen Mischsound produziert das Duo Golden Retriever, der seinen starken Eigencharakter aus Jonathan Sielaffs Bassklarinette im Mit- und Gegenwirken zum Analog-Synth von Matt Carlson bezieht. Allein das langgezogene Bläserseufzen in &lt;i&gt;Flight Song&lt;/i&gt; inmitten bassiger und bassloser Synthplinker wäre schon phänomenal hypnotisch genug, aber dann sickert ein zauberhaftes Melodiespiel Carlsons durch die Atmosphäre in die Weite des Kosmos, der um diese Hauptattraktion des Albums herum in immer wieder anderen Ansätzen erforscht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/oug4iqjs.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ought - &lt;a href=&quot;https://open.spotify.com/album/6Y1StvNpDomvTkBgtgHIlU&quot;&gt;More Than Any Other Day&lt;/a&gt;&lt;/center&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Kratzen und was dahinter. So wunderbar staksige und angeschmirgelte Gitarren wie die von Ought gab es lange keine mehr, ohne dass es gleich in ein Retrofest ausartete. Wenn sie nicht ausgerechnet aus Montreal kämen, hätten sie damit genausogut auf Dischord gepasst, so jedenfalls hängt Matt Mays Keyboard immer wieder eine spröde Wärme um die nervöse Stimme von Tim Beeler und zieht sie weit vom derzeit durchaus frugalen Feld der Posthardcore/Postpunk-Mischbemühungen. Und so nehmen sich Ought denn auch in denkwürdiger Weise vernachlässigten Songformaten wie dem Immer-schneller-Werder an, wenn &lt;i&gt;Today More Than Any Other Day&lt;/i&gt; erst nichtig, dann behäbig schlenkernd beginnt und erst am Mittelpunkt richtig loslegt, aufgeputscht von Beelers nonstop Verbalschwall - auch so eine Technik, die nur Bands einsetzen können, die nicht auf eine Klanglandschaft mit schönem Ausblick setzen.</description>
    <dc:creator>uliuli</dc:creator>
    <dc:subject>Platten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 uliuli</dc:rights>
    <dc:date>2014-10-19T09:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/maerz-2014-the-caution-children-johnny-foreigner-kevin-gates-la-disput/">
    <title>März 2014: The Caution Children, Johnny Foreigner, Kevin Gates, La Dispute, Linda...</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/maerz-2014-the-caution-children-johnny-foreigner-kevin-gates-la-disput/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/childy8k4g.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Caution Children - &lt;a href=&quot;http://thecautionchildren.bandcamp.com/album/safe-crusades-no-judgements-and-baby-2&quot;&gt;Safe Crusades / No Judgements / And Baby&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na bei dieser 6-Wochen-Frequenz schaff ich den Dezember-2014-Eintrag ja locker vor Ende nächsten Jahres! Apropos Frequenz (das war eine gute Überleitung), den hochfrequenten Tremolo-Anschlag nutzen The Caution Children aus Florida für ihren wolkig texturierten Screamo, der sich fast schon zu formelhaft in druckvollen Wellen ergießt und in ambient-sanfte Passagen abebbt. Neben den fast schon Envy-hysterischen Shouts und gelungenen Melodien wurden diese aber überzeugend ungestelzt von Produzent Jack Shirley eingefangen, der sowohl für &lt;i&gt;Sunbather&lt;/i&gt; verantwortlich zeichnete wie auch für viele Platten des dreampop-tendenziellen New Yorker Indierock-Labels Captured Tracks. Passend dazu: Das für dieses Genre ungewöhnlich bunt-stylische Artwork.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/jofoixktm.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johnny Foreigner - &lt;a href=&quot;https://alcopop.bandcamp.com/album/you-can-do-better&quot;&gt;You Can Do Better&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal was sie machen, ob sie nun zu dritt, zu viert oder vielleicht irgendwann mal zu zehnt sind, Johnny Foreigner haben einen unverkennbaren Stil und Klang, den sie wohl auch dann noch behalten würden, wenn sie ein Album Song für Song zwischen Dave Fridmann und Steve Albini wechselnd aufnähmen. Ihr Sound ist gewissermaßen mit amerikanischem Emo/Pop-Punk verwandt, aber auf eine sehr eigene Art dicht und überdreht. Ob sie diese Fähigkeit zum Sich-selbst-Überschlagen nun voll ausspielen oder sich selbst aufs Wesentlichste runterbrechen, läuft&apos;s wie die Vergangenheit zeigte dann vor allem darauf hinaus, ob sie eine gute Songidee haben. Wenn nicht, kann das ebenso in ziellosem Wüten wie übermäßiger Monotonie enden, aber auf ihrem vierten Album passiert eben das nicht. Inspiriert und mit dem gesammelten Können, diese Inspiration auszureizen, reihen sie sich neben Sky Larkin und Slow Club in die Gruppe exzellenter britischer Bands ein, die in der dortigen Wüstendimension zwischen &quot;noch nie ein richtig großer Hype&quot; und &quot;nie gänzlich unbekannt&quot; zu einem Zeitpunkt ignoriert werden, wo sie endlich ihre stärksten Werke schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/kevgr0j11.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kevin Gates - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/5ZzFFF7wSMmGaIWjAHElnW&quot;&gt;By Any Means&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagenhafter Flow, sagenhafte Stimme und ein Gefühl dafür, sie bei jeder Gelegenheit anders angepasst einzusetzen: Wenn Kevin Gates das ungemütliche Treiben auf der Straße beobachtet, wird er konzentriert und eindringlich, wenn er sein Ego auf ner Party auslebt sprung- und lebhaft und wenn er sich selbst verwundbar oder konfessionell zeigen will, so bricht und knackst die Heiserkeit in seinem Tonfall mit gekonnter Effektivität. Vor allem aber schafft er es, zwischen den unterschiedlichen Ansätzen auch über die einstündige Dauer seines dritten Albums nicht nur stimmig zu bleiben, sondern einen auch ungemein mitreißend bei der Stange zu halten. Wenn ich einen Rapper nennen müsste, dem ich auch weiterhin zwei starke Alben pro Jahr zutrauen würde, dann wär das Gates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/ladi5vkjz.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Dispute - &lt;a href=&quot;https://staplerecords.bandcamp.com/album/rooms-of-the-house&quot;&gt;Rooms Of The House&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das letzte Album von La Dispute zu leicht zugänglich und zu lebenslustig fand, durfte sich im März freuen. &lt;i&gt;Rooms Of The House&lt;/i&gt; ist tatsächlich noch spröder, noch grauer verhangen, noch weiter entfernt von Post-Hardcore mit Festfaktor. Wenn Songs wie &lt;i&gt; For Mayor In Splitsville&lt;/i&gt; die Strukturen vertrauter Rock-Hymnik mit Moll-Verschiebung und Jordan Dreyers speiender Bauchstimme in La Disputes Welt ziehen, so ist es zunächst irritierend, bis man sich mit etwas oder auch einiger Geduld in &lt;i&gt;Rooms Of The House&lt;/i&gt; eingelebt hat. Danach: Langfristig packend und verstörend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/lipecsjew.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linda Perhacs - &lt;a href=&quot;https://thesoulofallnaturalthings.bandcamp.com/releases&quot;&gt;The Soul Of All Natural Things&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als 40 Jahre nach dem zwischendurch wiederentdeckten und wiederveröffentlichten &lt;i&gt;Parallelograms&lt;/i&gt; ist das Klangbild von Perhacs trügerisch leicht dahingleitenden Songs in sanft raunende Synths gebettet astraler geworden, mitunter sogar von Perkussion durchzogen, die jedoch nicht von Perhacs fein gestrickten Melodieläufen ablenkt, höchstens mal in &lt;i&gt;Intensity&lt;/i&gt; titelgemäß einen verdichteten Taumel bewirken. Offenherzige Musik von oberflächlicher Schönheit, die mit zahllosen Nuancen aber auch langfristige Faszination erwirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/03/05/linda-perhacs-the-soul-of-all-natural-things/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/mato6okjq.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magic Touch - &lt;a href=&quot;https://soundcloud.com/magic_touch/sets/magic-touch-palermo-house-gang&quot;&gt;Palermo House Gang&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein übermäßig breitgetretener Hype wird mal wieder dann fruchtbar, wenn die meisten schon längst weiter gezogen sind. 100% Silk begann als das Dance-Seitenlabel von Not Not Fun und da sich bekannte Gesichter aus dem Umkreis der Labelköpfe dort neben Neuentdeckungen und dem allgemeinen Exodus alter Noiseheads in die Housewelt ausbreiteten, stellte sich bald der gleiche hohe Ausstoß bei laxer Qualitätskontrolle wie schon bei Not Not Fun ein. Für eine rundum gelungene Veröffentlichung schon zu medialen Hochzeiten des Hipster-House-Hypes hatte aber Magic Touch alias Damon Palermo alias Mr. Achtarm bei Mi Ami (als Mi Ami noch Drums benutzten) gesorgt, was er mit seinem Debütalbum fortsetzt. Die perkussive Wirkung des Pianoanschlags flechtet Palermo ebenso effektiv in seine trügerisch komplexen, aber letztendlich körperanimierenden Beatmuster ein wie die Vocals seiner Gäste aus dem musikalischen Freundeskreis, die eben immer mittendrin im Geschehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/copelskex.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchester Orchestra - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/2qWLb9zm9ZjdYBBmFxFpPK&quot;&gt;Cope&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Go big or go home. Oder: Wenn man etwas machen will, dann soll man&apos;s auch konsequent aufziehen. Manch eine Band mit Gitarre in der Hand schielt noch nach der Arena, nach dem Rockalbum als buchstäblich großes Ding, doch irgendwo kommt dann atmosphärisches Gesiffel dazwischen, coole Ableton-Experimente, dröger Goth-Pathos oder die zwei Songs, die auch dieses ganz aktuelle Thema Disco aufgreifen. Fuck that, Manchester Orchestra haben sich für Cope mit einem Lastwagen voll Effektgeräten und mehr Gitarren, als sie tatsächlich live spielen können eingedeckt und Songs auf Tonträger gebannt, die groß, größer und größerst klingen. Nicht weniger, dafür noch ein bisschen mehr. Wer das zu laut findet, kann ja in den Keller gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/perfn7kx2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perfect Pussy - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/0vAWlFqwQXVhsW7SR3rXv1&quot;&gt;Say Yes To Love&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende von &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/stories/shoppers/&quot;&gt;Shoppers&lt;/a&gt; hatte ich alle paar Monate nach Meredith Graves gegoogelt, immer in der Hoffnung, dass sie ihre kreativen Energien  nicht nur in Vintage-Kleidung, sondern auch wieder in Musik stecken würde. Und tatsächlich, mit der etwas anderen Banddynamik, aber dem wenig anders klingenden und wirkenden Sound scheinen Perfect Pussy auf eine etwas längerfristig stabile Zukunft ausgerichtet. Das innerhalb einer Woche entstandene Debütalbum des Quintetts denkt noch nicht alle seine Ansätze zu Ende und steht insgesamt ein Stück hinter der EP zurück, hat aber genug inhaltliche Überzeugung, selbst wenn man um sie auszumachen die Lyrics gedruckt sehen muss. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/03/19/perfect-pussy-say-yes-to-love/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/psalc9jw7.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psalm Zero - &lt;a href=&quot;https://profoundlorerecords.bandcamp.com/album/the-drain&quot;&gt;The Drain&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charlie Looker war bislang vor allem für sein Werk mit Extra Life bekannt, doch seine markant gequetscht-belegte Stimme überträgt sich erstaunlich passend auf die noch weniger Ruhepole bietende Industrial-Wucht, die er mit Andrew Hock (Castevet) als Psalm Zero heraufbeschwört. Die mechanische Stoik der kräftig wetzenden Drum Machine, neben der die beiden mit Bass, Gitarre und gelegentlich Synthesizer agieren, intensiviert nur die Fabrikhallen-Ästhetik von The Drain. Sein Sound hallt so weit und ohne atmosphärische Texturen zugleich so kalt nach, dass aber auch klar ist, dass Psalm Zero in dieser Halle ganz alleine sind mit sich und ihrer Fleischlichkeit. Looker und mit kürzeren, heiseren Schreiausstößen auch Hock schneiden sich nicht nur in ihren Texten voller Splitter und Brandwunden ins eigene Fleisch, ihre Songs sind wie das Zerrbild einer glückseligen Welt. Psalm Zeros Mittel ist jedoch nicht viszerale Intensität und Aggression.  [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/04/10/psalm-zero-the-drain/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/spobo9aj5j.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sport - &lt;a href=&quot;https://sport.bandcamp.com/album/bon-voyage&quot;&gt;Bon Voyage&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die indierockige Post-Hardcore-Band aus Lyon führt manches ad absurdum. Vor allem die strenge Einhaltung eines Konzeptes: Der Name der Band ist Sport, ihre Songs tragen allesamt den Namen von SportlerInnen oder im Entfernten wettbewerblich orientierten Personen (Charles Lindbergh), doch inhaltlich ist von einem kompetitiven Ernst wenig zu spüren. Thematisch orientiert sich &lt;i&gt;Bon Voyage&lt;/i&gt; dafür am Albumtitel, sehnt sich in Songs voller kleiner Twinkle-Gitarrenschnörkel nach der Ferne, schwärmt davon oder flüchtet nur so dahin, weil zu Hause weniger als nichts ist. Passenderweise untergraben Sport auch die Idee des Labels als exklusive, feste Heimat: Die 23 Labels aus fast genauso vielen Ländern, auf denen das Album erschienen ist, sind mehr wie freundliche Herbergen auf einer großen Rundreise um die Welt als eine feste Residenz fürs Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/tomo1wk2o.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tony Molina - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/2NQTwEpQVRSUSQX7cN0lfS&quot;&gt;Dissed And Dismissed&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da dachte ich eigentlich letztes Jahr, ich hätte mir noch rechtzeitig ein Exemplar von Tony Molinas ultrakompaktem Debüt gesichtert, doch irgendwo zwischen der US-Westküste und hier ist das Paket wohl von tollwütigen Indierock-Geiern abgegriffen worden. Zum Glück aber erweckte er damit das Interesse und die Aufmerksamkeit von Slumberland Records, das die LP auch gleich international neu rausbrachte - zeitlos sind die zwölf goldigen Songs darauf ohnehin. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2013/05/18/tony-molina-in-der-kurze/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/whihndke1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
White Hinterland - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/2JPc4jd0kaE4vKv6mlt5XW&quot;&gt;Baby&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Casey Dienel hat eine soulige Stimme. Eine formidable Songwriterin ist sie auch, multiinstrumental versiert obendrein, doch ausschlaggebend für &lt;i&gt;Baby&lt;/i&gt; ist, dass sie all das in Eigenproduktion nicht bloß im dokumentarischen Sinne aufnimmt, sondern wechselwirkend synthetisiert. Hier bereitet sie dem Bassgroove einen satten Echoraum, dort kippt die Miniorgel zum Songklimax in Lo-Fi-Übersteuerung, bis sich ein Kabal aus verflochtenen Gesangsträngen glasklar jubilierend erhebt oder das Kristallpiano auf rückwärts abgespielte Samples mit überlappenden Oszillationsflächen antwortet. Der Aggregatzustand des Klanges ist hier mit der selben Wichtigkeit belegt wie die Note, die er trifft und das Instrument, von dem er ausgeht. Das ist sicher auch bei anderer, wenn nicht sogar aller Musik so, aber wenn Pop so kunstvoll arrangiert ist wie dieser, erscheint es geradezu offensichtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/wodb5jfs.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The War On Drugs - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/14xxjLlbGy8ACm4MorBjD5&quot;&gt;Lost In The Dream&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hand aufs Herz, ich war nie der größte Fan der Band. Adam Granduciel mochte ich vor allem dann, wenn er einen fundierten, mit motorischer Stoik vorantuckernden Beat mit gezielten Traumriff-Harmonien ritt, die so gefühlt in alle Ewigkeit weiterfahren konnten. Nirgendwo gelang ihm das von Experimentalabfall entlastet so gut wie in &lt;i&gt;Baby Missiles&lt;/i&gt;, bis ... nun ja, bis er aus eben diesem Rezept mal eben ein ganzes Album strickte. Das ist Springsteen, Young, Petty, das ist Softrock, das ist nicht revolutionär und im Kern mehrmals der gleiche Song und all dass ist schnurzpiepegal, weil Granduciel dieses eine Ding, das er so gut beherrscht, ein ums andere Mal einfach grandios durchzieht, bis er selbst auch in seiner eigenen Musik aufgeht.</description>
    <dc:creator>uliuli</dc:creator>
    <dc:subject>Platten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 uliuli</dc:rights>
    <dc:date>2014-09-28T15:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/948992958/">
    <title>Februar 2014: Ava Luna, The Central Executives, Criminal Code, The Hotelier, Hysterics,...</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/948992958/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/al8vf9v.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ava Luna - &lt;a href=&quot;http://avaluna.bandcamp.com/album/electric-balloon-2&quot;&gt;Electric Balloon&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum hab ich diesen Eintrag nur so lange vor mir hergeschoben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, ich glaub mir dämmert&apos;s: Es gab arschviele Alben im Februar. Zum Glück erspart es mir etwas Schreibarbeit, dass ich schon einige davon bei Auftouren bejubelt habe, ebenfalls nicht immer ganz zeitnah zur Veröffentlichung. Aber es gibt halt Werke wie dieses hier, die mir sofort sympathisch, nur nicht ganz klar sind. Oft ändert sich daran durch wiederholtes Hören nichts, noch öfter werden die vermuteten Schwachstellen manifest, doch bei Ava Lunas Art-Soul hat sich die Geduld gelohnt. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/04/09/ava-luna-electric-balloon-2/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/tceagc3w.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Central Executives - &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=ZfZViXkKX64&quot;&gt;A Walk In The Dark&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Geduldsrekord hält sicher &lt;i&gt;A Walk In The Dark&lt;/i&gt;, bei dem ich fast ein halbes Jahr gebraucht hab, um mich zum Kauf zu entschließen. Gut, ich bin da generell auch geduldiger geworden, auf die höchsten Chartpositionen in der ersten Verkaufswoche werd ich nur noch Wenigen helfen können. Die schwüle Maskendisco von The Central Executives verschickt ohnehin keine Masseneinladungen, soweit ich sehe gab es diese legal nur auf Vinyl (bzw. via diesem beiliegenden Downloadcode) hörbare Grooveverführung weder vorab noch im Nachhinein als Stream. Auch die Identitäten der Menschen dahinter erfährt man erst, wenn man das Booklet aufklappt, wobei dies mehr zum erstaunten Discogs-Credits-Streifzug als einer tiefgehenden Erhellung beiträgt. Dies ist schließlich Musik, in der ihre eigenen SchöpferInnen aufgehen und in der ihre HörerInnen aufgehen, Namen und Gesichter weniger wichtig sind als das genüssliche Dahinschmelzen in dieser delikat schweißtreibenden Spätnachtssommerlust. Tanzen ist optional, fängt man erst einmal damit an, sollte man auch ordentlich Ausdauer mitbringen, um das Es-geht-immer-weiter auch voll auszukosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/cnd65up2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Criminal Code - &lt;a href=&quot;http://derangedrecords.bandcamp.com/album/no-device&quot;&gt;No Device&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Criminal Code nach einer albumwürdigen EP- und Singlereihe für ihr offizielles Debütalbum weniger punkig daherkommen, hat mich schon ne Weile das typische Syndrom befürchten lassen, mit dem Bands für dieses Format abflauen oder zu verkrampft um Diversität bemüht sind. Obendrein winkte die schon auf der letzten Single angedeutete Goth-/Deathrock-Hinwendung mit einer atmosphärischen Versessenheit, über die die Band ihre größte Stärken (geshoutete Hooks! Silberfeuer-Riffs! Rollende Drums!) vernachlässigen könnte, doch Criminal Code können auch in abgedunkelten Räumen ordentlich auf die Kacke hauen. Die metallenen Gitarrentöne mögen einen Kajalanstrich bekommen haben, aber sie bleiben göttlich schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/thn43fk1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Hotelier - &lt;a href=&quot;http://tinyengines.bandcamp.com/album/home-like-noplace-is-there&quot;&gt;Home, Like Noplace Is There&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Because Im desperate here, a couple steps from the edge. I cant seem to burn bright enough. Im cold and Im left alone. Were all alone. Dies ist nur einer der ersten von vielen emotionalen Tritten in die Magengrube, die das zweite Album von The Hotelier prägen. Vom textlich noch reichlich unausgegorenen Pop-Punk ihres Debüts, das es unter dem Namen The Hotel Year herausbrachte, hat sich das Quartett aus Massachusetts zu einer musikalisch reiferen und erheblich ausdruckskräftigeren Band entwickelt. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/03/06/the-hotelier-home-like-noplace-is-there/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/hcw7iex.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hysterics - &lt;a href=&quot;http://mladysrecords.bandcamp.com/album/mlr-044-cant-i-live-7-ep&quot;&gt;Can&apos;t I Live? EP&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum zweiten Mal, doch erfolgreicher als auf dem Debüt, erstrecken sie sich mit Please Sir über vier Minuten in Länge und Breite, was der rumpeligen Intensität aber keinen Abbruch tut und in wüsten Gitarrenausbrüchen weniger kulminiert als eskaliert. Doch das Quartett macht nicht nur instrumental Druck, in immer wieder eindringlich steigendem Tonfall schwingt Hysterics Vokalistin die Worte wie Waffen und zieht in Now I See Silben in die Länge, nur um nach diesem Ausholen mit einem Peitschenschlag in rapides Stakkato zu explodieren. [&lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/03/03/hysterics-cant-i-live-ep/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/mgn1cxu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machine Girl - &lt;a href=&quot;http://dredcollective.bandcamp.com/album/machine-girl-wlfgrl&quot;&gt;WLFGRL&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann&apos;s völlig verstehen, wenn einem Footwork bei den ersten Begegnungen chaotisch, hektisch und auch anstrengend erscheint. Mir ging das insbesondere bei Alben sicher eine Weile nicht anders. Anders als die Teklifer jedoch lässt der britische Produzent mit der Cyberpunk-Ästhetik diesen Ersteindruck nie verschwinden. Machine Girls Debütalbum &lt;I&gt;WLFGRL&lt;/i&gt; ist perkussiv hochgezüchtete Reizüberflutung, die einem ihren maximalistischen Hybrid dermaßen sprunghaft über den Kopf zieht, dass Rustie dagegen an den Boden geleimt wirkt. War es mit seinen Filmzitaten aus Ginger Snaps 2 anfangs nur eine von vielen Bandcamp-Kuriositäten, ist mir dieses Ideenfeuerwerk mit der Zeit doch ordentlich ans herz gewachsen, bis irgendwann inmitten all der Frenetik des vorletzten Tracks dann wohl so etwas wie Seele durchscheint. Die Anspannung jedoch bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/tnakctb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Notwist - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/2moJkIdXsBQBpBVJiu2IVR&quot;&gt;Close To The Glass &lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Notwist waren schon fast immer für Regenwetter gut. Nicht emotional oder weil Musik bloß das akustische Accessoire zum Klima wäre, sondern weil ich insbesondere bei strahlendem Sonnenschein meine schnell schweißtreibenden großen Kopfhörer nicht gern aufsetze. Das letzte Notwist-Album ist schon so lange her, dass ich gar nicht mehr weiß, warum ich&apos;s nicht mochte und wenn man immer nur über positiv seine Lieblingsplatten schreibt, kann man eben sowas nicht gleichermaßen zum späteren Nachlesen mithalten. Hier jedenfalls passt der oft komisch und nicht ganz richtig zusammengefügt wirkende Pop wieder ganz formidabel, geräuschelt formenbildend durch die dicken Ohrmuscheln, wie er&apos;s durch Lautsprecher irgendwie etwas anders macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/pljec2k.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paula - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/1aIMOrwBClRcnqh8C8K0gH&quot;&gt;Paula&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren The Postal Service vielleicht nur die amerikanischen Paula? Das zumindest suggeriert Vergessen, doch zur nostalgischen Zeitreise wird das erste gemeinsame Album von Berend Intelmann mit Elke Brauweiler seit Jahren erfreulicherweise nicht. Vielfalt ist Trumpf  es muss ja nicht alles greller Maximalismus in permanenten Großbuchstaben sein, wenn man genauso gut eine herrlich shoegaze-texturierte Dunkle Nacht machen kann. &lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2014/03/27/paula-paula/&quot;&gt;MEHR&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/stvepe9d.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Vincent - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/2PbvQ5ALJj6uXgz5X3ghro&quot;&gt;St. Vincent&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf höherem Niveau kann ich kaum enttäuscht werden. Wobei, zunächst war ich nach der Byrne-Geschichte ja mal positiv überrascht, die trotz aller Highlights stellenweise nur ganz OK  war ... ach, wieder so was Positives so unenthusiastisch klingend ausgedrückt. Das ist wohl die Sphäre, in der Annie Clark jetzt operiert, wo jede neue Platte so ein narkotisierender Vor-den-Kopf-Stoßer wie &lt;i&gt;Strange Mercy&lt;/i&gt; sein könnte. Wer jenes lieber etwas poppiger gestriegelt und funkig belebt gehabt hätte, sollte - nein, muss muss muss es mal hiermit versuchen. Denn auch wenn vieles von dem, was ich hier am meisten mag, in anderen Songs schon existierte oder angerissen wurde, wird es hier eben weitergeführt oder auch mal vollendet auf eine Weise, wie sie nur diesem einen Kopf auf der ganzen Welt erwachsen kann. Wenn meine größte Beschwerde schon ist, dass John Congleton die bizarr kompakte Gitarrenklangfarbe St. Vincents in letzter Zeit auch bei mehreren anderen von ihm produzierten Alben verwendet hat ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/wodyidb4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woods Of Desolation - &lt;a href=&quot;http://woodsofdesolation.bandcamp.com/album/as-the-stars&quot;&gt;As the Stars &lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war nie gut im Erkennen depressiver Intention von Musik. Das scheint bei (offizielle Genre-Eigeneinordnung des ehrenwerten Künstlers, dass hier jetzt niemand was von wegen Schubladenjournalismus meckert) &quot;Depressive Black Metal&quot; nicht anders zu sein - der letzte Song hiervon erinnert mich mehr als alles andere an My Chemical Romance (&lt;a href=&quot;https://answers.yahoo.com/question/index?qid=20121120210148AAtErzh&quot;&gt;wobei ...&lt;/a&gt;). Aber egal ob hi- oder so lo-fi wie hier, diese Verbindung von sandigen Gitarrenbächen und schwellenden-schwallenden Melodien wird auf mich immer vorwiegend erhebend wirken, schön aufgezogen wie Alcest und vor allem Jesu ist es allemal und kann sich inmitten einer Flut an ähnlichem Material behaupten.</description>
    <dc:creator>uliuli</dc:creator>
    <dc:subject>Platten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 uliuli</dc:rights>
    <dc:date>2014-08-10T16:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/summer-global/">
    <title>Summer Global</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/summer-global/</link>
    <description>&lt;object height=&quot;530&quot; width=&quot;100%&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;//www.mixcloud.com/media/swf/player/mixcloudLoader.swf?feed=http%3A%2F%2Fwww.mixcloud.com%2Faufeinneues%2Fsummer-global%2F&amp;embed_uuid=5a95ffef-1c45-4a7c-acb8-a9fea9e5ef50&amp;replace=0&amp;embed_type=widget_standard&quot;&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;opaque&quot;&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;embed src=&quot;//www.mixcloud.com/media/swf/player/mixcloudLoader.swf?feed=http%3A%2F%2Fwww.mixcloud.com%2Faufeinneues%2Fsummer-global%2F&amp;embed_uuid=5a95ffef-1c45-4a7c-acb8-a9fea9e5ef50&amp;replace=0&amp;embed_type=widget_standard&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;opaque&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; height=&quot;530&quot; width=&quot;100%&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div style=&quot;clear: both; height: 3px; width: auto;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style=&quot;display: block; font-size: 11px; text-align: center; font-family: &apos;Open Sans&apos;, Helvetica, Arial, sans-serif; margin: 0px; padding: 3px 4px; color: rgb(153, 153, 153); width: auto;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mixcloud.com/aufeinneues/summer-global/?utm_source=widget&amp;amp;utm_medium=web&amp;amp;utm_campaign=base_links&amp;amp;utm_term=resource_link&quot; target=&quot;_blank&quot; style=&quot;color:#808080; font-weight:bold;&quot;&gt;Summer Global &lt;/a&gt;&lt;span&gt; by &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mixcloud.com/aufeinneues/?utm_source=widget&amp;amp;utm_medium=web&amp;amp;utm_campaign=base_links&amp;amp;utm_term=profile_link&quot; target=&quot;_blank&quot; style=&quot;color:#808080; font-weight:bold;&quot;&gt;Aufeinneues&lt;/a&gt;&lt;span&gt; on &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mixcloud.com/?utm_source=widget&amp;utm_medium=web&amp;utm_campaign=base_links&amp;utm_term=homepage_link&quot; target=&quot;_blank&quot; style=&quot;color:#808080; font-weight:bold;&quot;&gt; Mixcloud&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;clear: both; height: 3px; width: auto;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Ist das jetzt schon oldschool, einen Mix aus MP3s zusammenzubasteln? Aber anders geht&apos;s halt nicht, Spotify und co. haben halt nur einen ziemlich beschränkten Katalog, erst recht wenn es in internationale Popgewässer geht. Eigentlich wollte ich nur ganz konzeptlos meine Lieblings-Sommersongs aus 2014 zusammenwerfen, doch ganz am Ende fiel mir dann auf, dass dabei eine recht internationale Mischung herausgekommen ist: 15 Stücke mit InterpretInnen aus 11 Ländern auf 5 Kontinenten, wenn ich mich nicht verzählt habe. Naja, jedenfalls dachte ich mir, wo ich das Ding schon für mich gemacht habe, kann ich&apos;s ebensogut hier teilen. Auch irgendwie oldschool.</description>
    <dc:creator>uliuli</dc:creator>
    <dc:subject>Musiiik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 uliuli</dc:rights>
    <dc:date>2014-06-21T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/katy-b-little-red-continuous-mix/">
    <title>Katy B - Little Red (Continuous Mix)</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/katy-b-little-red-continuous-mix/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/kbqqu1k.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katy B - Little Red (Continuous Mix)&lt;/center&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katy Bs Songwriting und Stimmcharisma mögen auch ihr zweites Album mehr als alles andere prägen, doch nachdem &lt;i&gt;On A Mission&lt;/i&gt; noch fraglos ein höchst zeitgemäßes Dancepop-Album war, ist &lt;i&gt;Little Red&lt;/i&gt; eher Dance/Pop - je nachdem, welche Version man hört, ergibt die Trackreihenfolge bemerkenswerterweise einen völlig anderen Albumcharakter. Anhand der Standardversion verläuft die wenig überraschende Geschichte von Katy Bs Popstar-Werdung inklusive Frühstücks- und  Primetime-TV-Auftritten über die Powerballaden-Singles &lt;i&gt;Crying For No Reason&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Still&lt;/i&gt;, die das Album ankern und vor allem den Ton der gemächlicheren zweiten Hälfte setzen, welche nach der Belebtheit der Anfangsstücke wie eine sich nur langsam erschließende Bremse wirkt. Außen vor bleibt dabei ein halbes Dutzend großartige Bonustracks wie &lt;i&gt;Blue Eyes&lt;/I&gt; und &lt;i&gt;Hot Like Fire&lt;/i&gt;, die als Teil des Albums mehr Garage und Breakbeat reingebracht und einige andere Songs qualitativ überschattet hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eine Fantasie muss das nicht bleiben, denn zumindest auf der Doppel-CD existiert &lt;i&gt;Little Red&lt;/i&gt; noch in einer alternativen vollwertigen Albumform, die schnurstracks in die Clubs zurücksteuert. Hier sind sämtliche Songs in einem einzigen langen Mix ohne Unterbrechung und in völlig anderer Reihenfolge arrangiert und werden plötzlich zu einer größeren Tanzparty als das letztjährige Disclosure-Album. Nicht nur werden die Stücke weniger schwerfällig, wenn sie um ihre In- und Outros beschnitten ungehobelt ineinanderfaden, auch werden in kontrastreicheren Übergängen zuvor etwas überflüssig wirkende Stücke plötzlich höchst vital - &lt;I&gt;Disappears&lt;/i&gt;, wenn es ins Knarzquaken von &lt;i&gt;I Like You&lt;/i&gt; übergeht und das Sampha-gesangsdurchtriefte &lt;i&gt;Play&lt;/I&gt;, das ich hier geradezu ersehne, weil es &lt;i&gt;Aaliyah&lt;/i&gt; umso majestätischer auftreten lässt, das im Standard-Tracklisting auch als Anschluss an das sehr ähnliche &lt;i&gt;5 AM&lt;/i&gt; leidet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während jene Version die Hülle nicht ein Mal verlassen hat, will es der &lt;i&gt;Continuous Mix&lt;/i&gt;  seitdem immer noch nicht nach weiter unten in den CD-Stapel schaffen und dürfte mein liebstes Sommeralbum werden. Dabei sind die Songs selbst nahezu identisch, trotzdem kommt es mir vor, als würde ich sie erst in dieser Anordnung genau hören, klein-feine Details wie wenn Stimme und Saxophonmelodie glückselig tänzelnd am Ende von &lt;i&gt;Blue Eyes&lt;/I&gt; in Einzeltöne zerfallen. Wie auch auf &lt;i&gt;I Like You&lt;/i&gt; (The way you move just fills me with desire ) fasst Katy B hier Verlangen in Worte und Stimme auf eine Weise, die nachvollziehbar ist, und doch nicht trocken  dazu spielt sie nur allzu schelmisch mit dem Reimschema, indem sie vor der erwarteten letzten Silbe erst  pausiert und sie dann komplett auslässt und in den Refrain übergeht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;i&gt;Somehow it just works&lt;br /&gt;
Somehow we just click&lt;br /&gt;
You know you have my heart&lt;br /&gt;
When I see your &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blue eyes&lt;/i&gt;&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>uliuli</dc:creator>
    <dc:subject>Platten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 uliuli</dc:rights>
    <dc:date>2014-06-11T10:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/xiu-xiu-angel-guts-red-classroom/">
    <title>Xiu Xiu - Angel Guts: Red Classroom</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/xiu-xiu-angel-guts-red-classroom/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://abload.de/img/xrcd7dzw.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xiu Xiu - &lt;a href=&quot;http://xiuxiu.bandcamp.com/album/angel-guts-red-classroom&quot;&gt;Angel Guts: Red Classroom&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ein Entstehungsprozess ist zugleich so interessant und unterbeachtet wie der von Xiu Xius letzten Hauptwerken. Da war die kunterbunte (und auch letztendlich zu konfliktreiche) Projektverschmelzung mit Parenthetical Girls auf &lt;i&gt;Always &lt;/i&gt;, das von John Congleton abgemischt nicht mehr so merkwürdig leblos wirkte wie der Vorgänger, und nun wurde eben Congleton auch noch stärker für das perkussionsfokussierte &lt;i&gt;Angel Guts: Red Classroom&lt;/i&gt; involviert. Das geht über das von ihm aufgenommene Schlagzeug des Swans-Drummers Thor Harris hinaus bis in die Texte, die wahrscheinlich erstmals als von ihm und der mittlerweile bald schon dienstältesten Co-Xiu-erin Angela Seo &quot;edited by&quot; ausgezeichnet sind. Großartig &quot;neue Facetten&quot; oder so werden dabei freilich nicht rausgekitzelt, doch mich reißt dieses Xiu-Xiu-Album so rum wie schon seit nem guten Jahrzehnt keines mehr, weil Stewart in der Albummitte einmal so richtig auf die Kacke haut. Bis dahin wurde der Leerraum über dem von robotisch programmierter Steife bis ins angejazzt gehende Drummen gelegentlich mit langen Strichen aus fiepsig bis knarzig oszillierenden Analog-Synths gefüllt, aber derart, dass es mit der Zeit schon leicht einlullte. Doch gerade dann, wenn man schon glaubt, das Wesen dieser Platte als lediglich brodelnd und schwelend erfasst zu haben, taumeln &lt;i&gt;El naco&lt;/I&gt; und &lt;i&gt;Adult Friends&lt;/i&gt; einen Abgrund aus fieser Industrial-Dissonanz und gellendem Schweinequieken hinunter, dass ich beim ersten Mal glatt hochgeschreckt bin. Unversehens tappt man auf einmal nur noch auf Zehenspitzen umher, in Erwartung des nächsten Monsters, das um die Ecke aufs Hervorschnellen lauert.</description>
    <dc:creator>uliuli</dc:creator>
    <dc:subject>Platten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 uliuli</dc:rights>
    <dc:date>2014-03-22T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/la-secte-du-futur-greetings-from-youth/">
    <title>La Secte Du Futur - Greetings From Youth</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/la-secte-du-futur-greetings-from-youth/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://imageshack.com/a/img197/696/xmim.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Secte Du Futur - &lt;a href=&quot;http://eighteenrecords.bandcamp.com/album/greetings-from-youth&quot;&gt;Greetings From Youth&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe schon, mit den monatlichen Sammelbeiträgen wird es so oder so nix. Weder fällt mir sofort zu allen bereits erworbenen Sachen aus einem etwas Monat ein, noch hab ich die immer zeitnah genug vorliegen, um über alles Gehörte zu schreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Secte Du Futur also, die erste Entdeckung des Jahres. Mit denen versuchte ich es nur deswegen, weil ihr zweites Album auf dem gleichen Label erschien, das bereits Royal Headache und TV Colours nach Europa gebracht hatte. Diese Band ist aber gebürtig so französisch wie ihr Name, wobei das auf musikalischer Seite ebensowenig von Belang ist wie wenn ich jetzt sage, dass sie Psych- oder Bluesrock machen würden, denn Derartiges reißt mich selbst in der Regel wenig mit, am ehesten kommt hier noch die sensationelle Debüt-EP von Crystal Antlers dran. &lt;i&gt;Greetings From Youth&lt;/i&gt; setzt sich jedenfalls hinweg über die Behaglichkeit, die mit beflissentlichem Genrepraktizieren einhergehen kann. Hier wird Hall nicht zur behaglichen Abfederung, sondern zum Multiplikator jedes explosiven Ausbruchs, den die Band von Schlagzeug über Gitarren bis hin zu den in eine unsichtbare Wand keilenden Vocals praktiziert. Willkürlich aggressiv in ihrer Intention wirken La Secte Du Futur nicht, mehr wie bloße Marionetten der Urkräfte, die sie immer wieder in famosen Melodien kanalisieren und mit Cowboy-Amerikanismen wie Mundharmonika und Marschryhthmus zu herrlich ziellosen Hymnen pervertieren.</description>
    <dc:creator>uliuli</dc:creator>
    <dc:subject>Platten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 uliuli</dc:rights>
    <dc:date>2014-03-13T06:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/januar-2014-against-me-big-ups-blank-realm-sevendeaths/">
    <title>Januar 2014: Against Me!, Big Ups, Blank Realm, Sevendeaths</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/januar-2014-against-me-big-ups-blank-realm-sevendeaths/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://imageshack.com/a/img713/3548/rddo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Against Me! - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/312oyOAkKkIiyidzkVFcbO&quot;&gt;Transgender Dysphoria Blues&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
Es ist in der Regel ein gutes Zeichen, wenn ich mir bei einem Album mehr als alles andere wünsche, dass es besser produziert wäre. Auch wenn es hier stellenweise frustrierendes Ausmaß annimmt, wie unregelmäßig die Abmischung von Stück zu Stück und auch innerhalb einzelner davon ist, reicht das doch nicht, die Ausdruckskraft dieser fantastischen Songs zu untergraben. Da braucht man gar nicht erst so zu tun, als würde hier eine universale Erfahrung porträtiert, die jedermann nachvollziehen kann - nur wenige können verstehen, wie es ist, wenn etwas derart Umfassendes wie die eigene Identität in einer Schwarzweißwelt nicht nur angefeindet, sondern schlicht nicht anerkannt wird. Laura Jane Grace singt in denkwürdigen Textzeilen aus der Perspektive einer Unterdrückten, einer Ausgegrenzten, das aber in kraftvollen Songs, die keine Kapitulation zulassen und nicht ignoriert werden wollen. &lt;br /&gt;
  
&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://imageshack.com/a/img543/5415/d6bv.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Big Ups - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/6gBNvKw827dgj2Akowu5yo&quot;&gt;Eighteen Hours Of Static&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
Klarer Fall von Küstenverwirrung: Mit ihrem spröden Posthardcore könnten Big Ups sich fast dem Dischord-Roster anschließen, wäre da nicht die unbeherrschte Punk-Energie, die immer wieder aus den New Yorkern rausbricht. Das ist alles ein wenig zu verschwitzt und versoffen für Washington, geht fast immer in unter drei Minuten über die Bühne, fiept und faucht und ätzt und gniedelt, ist aber auch immer ein wenig zu melodiesicher und von technisch präzisen Repetitionsschüben angetrieben, um abzustoßen. &lt;i&gt;Eighteen Hours Of Static&lt;/i&gt; ist eine Einladung in den letzten verrauchten Kellerclub New Yorks, der noch nicht der Betriebsoptimierung des Geschäftsviertels anheim gefallen ist.&lt;br /&gt;
  
&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://imageshack.com/a/img547/4201/4zlf.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blank Realm - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/6Ddwd6dunkL1UNqPdmlLHz&quot;&gt;Grassed Inn&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
Aussie Aussie Aussie, Jangle Jangle Jangle! Wobei diese Melbourner Band eher aus dem Gemütlichkeitsrahmen fällt, waren Blank Realm doch schon über Jahre vor allem in psychedelisch unscharfen Tiefen unterwegs und in den USA vor allem über Kassetten auf Not Not Fun  präsent. Wo sich aber gerade über die Partnerschaft ihres Heimatlabels Bedroom Suck und dem britischen Fire Records ein gutes Stück mehr Melbourner Musik in die weitere Welt verbreitet, haben Blank Realm genau den richtigen Zeitpunkt erwischt, um sich mal ein wenig rauszuputzen. Wie etwas weniger weirde Ooga Boogas lassen sie veritable Schrammel-Hits vom Stapel, Jammen mit bestimmter Ausgedehntheit oder plastikorgeln auch mal mit The Clean um die Wette, dass das Treiben nie zu bunt oder zu benebelt wird.&lt;br /&gt;
  
&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://imageshack.com/a/img812/9649/8jwz.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sevendeaths - &lt;a href=&quot;http://open.spotify.com/album/0jcWJ7IiD7CU09dWVBPkzj&quot;&gt;Concreté Misery&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;
Nieder mit analoger Haptik! Dieses Album gibt es nicht auf Vinyl, nicht einmal auf CD, was wenigstens noch in den Rahmen seiner Konzeption gefallen wäre. Allein aus digitalen Klangquellen und über Softwaremittel wie eine MIDI-Gitarre kreiert der Schotte Steven Shade seine Instrumentalmusik, deren beatlose Droneflächen mit schimmernder Klangfarbe eine eigentümliche Wirkung erhalten. &lt;i&gt;Concreté Misery&lt;/i&gt; bildet nicht unbedingt völlig andere Grauzonen als die Klaustrophobien von Godspeed You! Black Emperor und Tim Hecker oder das kosmische Freiheitsgniedeln  von Emeralds und Hillage ab, aber beide Tendenzen werden miteinander verwoben im Zaun gehalten, dass die Musik völligem rationalem oder emotionalem Verständnis ein Stück außer Greifreichweite hängt und irgendwo auch einfach in ihrer enigmatischen Imposanz beeindruckt. Sie bringt mich zumindest auf angenehme Weise dazu, frustriert um Worte und Ausdruck für sie zu ringen.</description>
    <dc:creator>uliuli</dc:creator>
    <dc:subject>Platten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 uliuli</dc:rights>
    <dc:date>2014-02-12T06:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://uliuli.twoday.net/stories/82-aus-2013/">
    <title>82 aus 2013</title>
    <link>http://uliuli.twoday.net/stories/82-aus-2013/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://imageshack.com/a/img30/711/x8mg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. HAIM  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/beyonc-haim-mia-perfume/&quot;&gt;Days Are Gone&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. The Knife  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/stream-the-knife-shaking-the-habitual/&quot;&gt;Shaking The Habitual&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dawn Richard  &lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2013/01/23/dawn-richard-goldenheart/&quot;&gt;Goldenheart&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Deafheaven  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/deafheaven-sunbather/&quot;&gt;Sunbather&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Paramore  &lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2013/04/10/paramore-paramore/&quot;&gt;Paramore&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Beyoncé  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/beyonc-haim-mia-perfume/&quot;&gt;BEYONCÉ&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. tricot  &lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2013/11/25/tricot-t-h-e/&quot;&gt;T H E&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Burial  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/eps/&quot;&gt;Rival Dealer EP&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Owel  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/owel-owel/&quot;&gt;Owel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Natasha Kmeto  &lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2013/07/17/natasha-kmeto-crisis/&quot;&gt;Crisis&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Banque Allemande  &lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2013/02/15/banque-allemande-willst-du-chinese-sein-musst-du-die-ekligen-sachen-essen/&quot;&gt;Willst Du Chinese Sein Musst Du Die Ekligen Sachen Essen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Julianna Barwick  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/julianna-barwick-nepenthe/&quot;&gt;Nepenthe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. The Wonder Years  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/direct-hit-the-wonder-years/&quot;&gt;The Greatest Generation&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Paisley Parks  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/paisley-parks/&quot;&gt;&#1041;&#65352;&#9675;§&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Ciara  &lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2013/07/08/ciara-ciara/&quot;&gt;Ciara&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Touché Amoré  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/touch-amor-is-survived-by/&quot;&gt;Is Survived By&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Classixx  &lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2013/05/15/classixx-hanging-gardens/&quot;&gt;Hanging Gardens&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Prudence Rees-Lee  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/prudence-rees-lee-court-music-from-the-planet-of-love/&quot;&gt;Court Music From The Planet Of Love&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Eluvium  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/400925083/&quot;&gt;Nightmare Ending&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Glasser  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/589172460/&quot;&gt;Interiors&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Cülo  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/stream-cuelo-my-life-sucks-and-i-could-care-less/&quot;&gt;My Life Sucks And I Could Care Less&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. M.I.A.  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/beyonc-haim-mia-perfume/&quot;&gt;Matangi&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Humanbeast  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/589172460/&quot;&gt;Venus Ejaculates Into The Banquet&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Youth Lagoon  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/stream-youth-lagoon-wondrous-bughouse/&quot;&gt;Wondrous Bughouse&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Perfect Pussy  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/eps/&quot;&gt;I Have Lost All Desire For Feeling EP&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Jenny Hval  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/589172460/&quot;&gt;Innocence Is Kinky&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Joanna Gruesome  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/joanna-gruesome-weird-sister/&quot;&gt;Weird Sister&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Petar Dundov  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/petar-dundov-phil-france/&quot;&gt;Sailing Off The Grid&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Superchunk  &lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2013/09/03/superchunk-i-hate-music/&quot;&gt;I Hate Music&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. bvdub &amp; Loscil  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/528988031/&quot;&gt;Erebus&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. grim104  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/eps/&quot;&gt;grim104 EP&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32. Quadron  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/418665713/&quot;&gt;Avalanche &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33. Sky Larkin  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/585390907/&quot;&gt;Motto &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34. The 1975  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/the-1975-the-1975/&quot;&gt;The 1975&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35. Jungbluth  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/581437186/&quot;&gt;Part Ache&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36. Tegan And Sara  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/235546133/&quot;&gt;Heartthrob&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37. Mountains  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/stream-mountains-centralia/&quot;&gt;Centralia &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. Kelela  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/581438066/&quot;&gt;CUT 4 ME&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39. The Courtneys  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/radioactivity-tv-freaks-the-courtneys/&quot;&gt;The Courtneys&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40. Oranssi Pazuzu  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/oranssi-pazuzu-valonielu/&quot;&gt;Valonielu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41. Vampire Weekend  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/vampire-weekend-modern-vampires-of-the-city/&quot;&gt;Modern Vampires Of The City&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42. Bed Wettin&apos; Bad Boys  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/camperdown-out-bed-wettin-bad-boys/&quot;&gt;Ready For Boredom&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43. FKA twigs  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/eps/&quot;&gt;EP2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44. Celeste  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/direct-hit-the-wonder-years/&quot;&gt;Animale(S)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45. Dick Diver  &lt;a &gt;Calendar Days&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
46. Sky Ferreira  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/sky-ferreira-night-time-my-time/&quot;&gt;Night Time Is My Time + B-Sides, Part 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47. f(x)  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/beyonc-haim-mia-perfume/&quot;&gt;Pink Tape&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48. Roly Porter  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/burial-logos/&quot;&gt;Life Cycle Of A Massive Star&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49. Om&apos;mas Keith  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/581438066/&quot;&gt;City Pulse&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50. Perfume  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/beyonc-haim-mia-perfume/&quot;&gt;Level3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51. HOAX  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/581437186/&quot;&gt;HOAX&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52. Phil France  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/petar-dundov-phil-france/&quot;&gt;The Swimmer&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
53. Leverage Models  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/beyonc-haim-mia-perfume/&quot;&gt;Leverage Models&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54. Bushwalking  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/585390907/&quot;&gt;No Enter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55. Candy Claws  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/candy-claws-ceres-calypso-in-the-deep-time/&quot;&gt;Ceres &amp; Calypso In The Deep Time&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
56. AUF  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/auf-cd/&quot;&gt;CD&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. Kingdom  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/kingdoms-clubposite-mix/&quot;&gt;Clubposite Mix&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
58. Drug Church  &lt;a href=&quot;http://www.auftouren.de/2013/07/26/drug-church-paul-walker/&quot;&gt;Paul Walker&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
59. Momoiro Clover Z  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/momoiro-clover-z/&quot;&gt;5th Dimension&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60. Rhye  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/stream-rhye-woman/&quot;&gt;Woman&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
61. YAMANTAKA // SONIC TITAN  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/oranssi-pazuzu-valonielu/&quot;&gt;UZU&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
62. Wet  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/eps/&quot;&gt;Wet EP&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63. TV Freaks  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/radioactivity-tv-freaks-the-courtneys/&quot;&gt;Two&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
64. Doldrums  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/stream-doldrums-lesser-evil-blue-hawaii-untogether/&quot;&gt;Lesser Evil&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
65. The Stevens  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/the-stevens-a-history-of-hygiene/&quot;&gt;A History Of Hygiene&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
66. Young Galaxy  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/young-galaxy-ultramarine/&quot;&gt;Ultramarine&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
67. Pikelet  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/pikelet-calluses/&quot;&gt;Calluses&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
68. Gorgon City  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/eps/&quot;&gt;Real EP&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
69. Direct Hit!  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/direct-hit-the-wonder-years/&quot;&gt;Brainless God &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
70. Jagwar Ma  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/jagwar-ma-howlin/&quot;&gt;Howlin&apos;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
71. TV Colours  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/tv-colours-purple-skies-toxic-rivers/&quot;&gt;Purple Skies, Toxic River&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
72. Pure Bathing Culture  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/pure-bathing-culture-moon-tides/&quot;&gt;Moon Tides&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
73. &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/kuchibiru-network-3/&quot;&gt;Kuchibiru Network 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74. When Nalda Became Punk  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/stream-when-nalda-became-punk-a-farewell-to-youth/&quot;&gt;Farewell To Youth&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
75. Le1f  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/581438066/&quot;&gt;Fly Zone / Tree House&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
76. Darkstar  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/stream-darkstar-news-from-nowhere/&quot;&gt;News From Nowhere&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
77. Secret Circuit  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/secret-circuit-tactile-galactics/&quot;&gt;Tactile Galactics&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
78. Ian Isiah  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/581438066/&quot;&gt;The Love Champion&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
79. Radioactivity  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/radioactivity-tv-freaks-the-courtneys/&quot;&gt;Radioactivity&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80. Vondelpark  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/stream-vondelpark-seabed/&quot;&gt;Seabed&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
81. Cassie  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/581438066/&quot;&gt;RockaByeBaby&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
82. Mano Le Tough  &lt;a href=&quot;http://uliuli.twoday.net/STORIES/stream-mano-le-tough-changing-days/&quot;&gt;Changing Days&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 uliuli</dc:rights>
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