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				<title>Friedrich Eduard Bilz</title>
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				<pubDate>Sun, 03 May 2026 08:17:47 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2025/07/friedrich-eduard-bilz-gesundheit-heilkunde-krankheit-natur-person-25-1.webp" class="type:primaryImage" alt="friedrich eduard bilz gesundheit heilkunde krankheit natur person 25" /><figcaption>friedrich eduard bilz gesundheit heilkunde krankheit natur person 25</figcaption><div class="image-description">friedrich eduard bilz gesundheit heilkunde krankheit natur person 25</div></figure><div class='__iawmlf-post-loop-links'  data-iawmlf-post-links='[{&quot;id&quot;:1147,&quot;href&quot;:&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Eduard_Bilz&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\/\/web-wp.archive.org\/web\/20260220215645\/https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Eduard_Bilz&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-09 06:33:08&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-05-03 08:18:15&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-05-03 08:18:15&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]'></div>
<h2 class="wp-block-heading">Friedrich Eduard Bilz · Naturheilkunde · Wissen&nbsp;· Person</h2>



<p>Friedrich Eduard Bilz (* 12. Juni 1842 in Arnsdorf b. Penig; † 30. Januar 1922 in Radebeul) war ein deutscher Naturheilkundler. Er wird auch als Vater der volkstümlichen Naturheilkunde bezeichnet. </p>



<p>Seine Bücher erzielten eine Auflage von ca. 3,5 Millionen Exemplaren und wurden in zwölf Sprachen übersetzt. Nach seinem Tod wurde er direkt rechts vom Grabmal von Karl May beigesetzt, mit dem er freundschaftlich verbunden war.</p>



<p>Friedrich Eduard Bilz machte von 1856 bis 1859 eine Lehre als Weber und ließ sich nach einer Zeit der Wanderschaft 1860 als Webergeselle in Meerane nieder. Bis 1867 arbeitete er als Webergeselle in einer Fabrik.</p>



<p>Aufgrund der schlechten Arbeitsverhältnisse in der Fabrik litt Bilz unter Magenkrämpfen und wurde lungenleidend. Sodann lernte er die Meeranerin Marie Auguste kennen, Tochter des Webmeisters Johann August Kreil, die er 1868 nach der Geburt der Tochter Marie Lina heiratete. Daraufhin arbeitete Bilz selbstständig mit einer Familienweberei.</p>



<p>Nach dem Kauf eines Hauses im Jahr 1872 für die Familie durch den Schwiegervater eröffnete Bilz in der Albanstraße 18 einen Kolonialwarenladen. Er gab die Weberei auf und wurde Kolonialwarenhändler.</p>



<p>Im gleichen Jahr gab es eine Pockenepidemie. Meeraner Bürger, die die angeordneten Impfungen nicht als ausreichende Gesundheitsfürsorge ansahen, gründeten den Verein für Gesundheitspflege und Naturheilkunde, in dem auch Bilz Mitglied wurde. Der Verein hielt Vorträge und Kurse zur Naturheilkunde ab.</p>



<p>Da jedoch für viele Bürger die Bücher wegen der benutzten Fremdwörter unverständlich waren, sammelte Bilz alle verständlichen Anleitungen zu gesunder Lebensweise und Krankenbehandlung. </p>



<p>Während seine Frau erfolgreich den einträglichen Laden führte und sich um die Familie kümmerte, probierte Bilz viele der Anweisungen auch an sich selbst aus. Autodidaktisch eignete er sich die Naturheilkunde an und erlangte nach und nach eine naturorientierte Weltanschauung.</p>



<p>Durch die Einnahmen des Kolonialwarenladens finanziell abgesichert, verfasste Bilz seine erste Schrift »Das menschliche Lebensglück«, ein Wegweiser zu Gesundheit und Wohlstand durch Rückkehr zur Natur, Hausfreund und Familienschatz für Gesunde und Kranke und zugleich ein Beitrag zur Lösung der sozialen Frage.“, die 1882 im Selbstverlag erschien.</p>



<p>Als nächstes erschien »Der Schlüssel zur vollen menschlichen Glückseligkeit oder Umkehr zum Naturgesetz«. Der Chemnitzer Fabrikant und Mäzen der Naturheilkunde Johann von Zimmermann schlug vor, den naturheilkundlichen Anhang zu überarbeiten und als eigenständiges Buch zu veröffentlichen. So entstand 1888 das Buch »Bilz, das neue Heilverfahren, ein Nachschlagebuch für Jedermann in gesunden und kranken Tagen.«</p>



<p>Das im Volksmund kurz »Bilz-Buch« genannte Werk hieß in den folgenden Ausgaben »Das neue Heilverfahren. Lehrbuch der naturgemäßen Heilweise und Gesundheitspflege«. Im gleichen Jahr gründete Bilz den Verlag F. E. Bilz. Das Bilz-Buch wurde über Sachsen hinaus schnell bekannt. </p>



<p>Das Erfolgsgeheimnis lag in der einfachen Erklärung komplizierter medizinischer Sachverhalte und in den verständlichen und in jedem Haushalt zu praktizierenden Heilempfehlungen.</p>



<p>Eduard Bilz war begeisteter Leser und Freund von Karl May. Die Verbindung begann spätestens 1896, als Emma May, Karl Mays erste Frau, im Herbst für mehrere Wochen im Bilz-Sanatorium eine Influenza auskurierte. Für später ist belegt, dass May zusammen mit Klara, seiner zweiten Frau, an den alljährlichen Rosen- und Winzerfesten teilnahm, die Bilz für die Kurgäste gab. </p>



<p>Im Jahr 1907 machte Karl May selbst eine Kur im Bilz-Sanatorium. Auf einem Hochzeitsfoto einer Bilz-Tochter von 1907 sieht man die Ehepaare May und Bilz nebeneinander sitzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Eduard_Bilz" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Friedrich Eduard Bilz</a> · Volkstümliche <a href="https://aventin.de/hildegard-von-bingen-naturheilkunde/" data-type="post" data-id="283">Naturheilkunde</a> · Wissen · Person </h3>
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				<title>Burg Haltenberg · Jagdschloss in Bayern</title>
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				<pubDate>Sat, 02 May 2026 08:43:50 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2025/07/burg-haltenberg-jagdschloss-in-bayern-25-1.webp" class="type:primaryImage" alt="burg haltenberg jagdschloss in bayern 25" /><figcaption>burg haltenberg jagdschloss in bayern 25</figcaption><div class="image-description">burg haltenberg jagdschloss in bayern 25</div></figure><div class='__iawmlf-post-loop-links'  data-iawmlf-post-links='[{&quot;id&quot;:1148,&quot;href&quot;:&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burg_Haltenberg&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\/\/web-wp.archive.org\/web\/20260105081030\/https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burg_Haltenberg&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-02-20 21:54:20&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-01 18:30:08&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-12 14:13:03&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-30 13:03:14&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-30 13:03:14&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]'></div>
<h2 class="wp-block-heading">Burg Haltenberg · Jagdschloss in Bayern · Sommerresidenz </h2>



<p>Die Burg Haltenberg ist die Ruine einer Höhenburg auf dem Steilufer des Lech zwischen Scheuring und Kaufering im Landkreis Landsberg am Lech in Oberbayern. </p>



<p>Die Anlage ist die einzige Burgruine am gesamten Lechrain zwischen Donauwörth und Füssen.</p>



<p>Haltenberg wurde im Jahr 1260 erstmals erwähnt. Konrad von Haltenberg ist vermutlich der Erbauer der kastellförmigen Anlage am Steilufer des Lechs.</p>



<p>1425 ging Haltenberg durch Verkauf an den Augsburger Patrizier Peter Rehlinger über, dessen Familie die Burg bis 1612 innehielt. Als darauf folgend Kurfürst Maximilian I., die durch ein doppeltes Grabensystem geschützte Veste erwarb, diente sie (sowie die ehemals etwas nördlich gelegene Anlage Lichtenberg) den bayerischen Herrschern hauptsächlich als »Jagdschloss«, vornehmlich der Reiherbeize wegen.</p>



<p>1795 erfolgten wegen der Errichtung einer großen Kaserne in Augsburg und fehlendem Baumaterial die ersten Abrisstätigkeiten in Haltenberg. </p>



<p>1959 wurde die Burgkapelle mutwillig beschädigt. Nachdem 1982 der Landkreis die Burgruine erworben hatte, begann man mit der Instandsetzung von Bergfried und Kapelle. Ersterer erhielt ein Dach und ist nun wieder begehbar, letztere erhielt ein Notdach zur Sicherung der Fresken.</p>



<p>Die Ruine ist auch heute noch ein beliebtes Ausflugsziel.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Haltenberg" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Burg Haltenberg</a> · Jagdschloss in <a href="https://aventin.de/landshuter-hochzeit-herzogin-hedwig/" data-type="post" data-id="262">Bayern</a> · Sommerresidenz </h3>
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			<item>
				<title>Die Auferstehung der Rose</title>
				<link>https://aventin.de/die-auferstehung-der-rose-ruben-dario/</link>
				<pubDate>Fri, 01 May 2026 09:06:49 +0000</pubDate>
								<dc:creator><![CDATA[Ave]]></dc:creator>				<guid isPermaLink="false">https://aventin.de/die-auferstehung-der-rose-ruben-dario/</guid>
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				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2024/04/aventin-storys-rose-rot-04-24-1.webp" class="type:primaryImage" alt="AVENTIN Storys · Rose rot · aventin.de" /><figcaption>AVENTIN Storys · Rose rot · aventin.de · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</figcaption><div class="image-description">AVENTIN Storys · Rose rot · aventin.de · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</div></figure><div class='__iawmlf-post-loop-links'  data-iawmlf-post-links='[{&quot;id&quot;:1144,&quot;href&quot;:&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rub%C3%A9n_Dar%C3%ADo&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\/\/web-wp.archive.org\/web\/20260107073056\/https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rub%C3%A9n_Dar%C3%ADo&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-02-20 21:54:07&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-02-20 21:54:07&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]'></div>
<h2 class="wp-block-heading">Die Auferstehung der Rose · Ruben Dario · Story</h2>



<p>In dieser bewegenden Erzählung von Rubén Darío wird die Auferstehung der Rose zu einem Symbol für Hoffnung und Erneuerung. Der verzweifelte Mann, der um das Leben seiner geliebten Blume bittet, verkörpert die tiefe Verbindung zwischen Mensch und Natur. Durch das Eingreifen Gottes, der die Rose vor dem Tod bewahrt, wird nicht nur das Leben der Blume gerettet, sondern auch ein Zeichen für die unvergängliche Schönheit und den Triumph des Lebens über den Tod gesetzt. Diese Handlung erinnert uns daran, dass selbst in den dunkelsten Momenten die Möglichkeit der Auferstehung besteht.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Ein Mann hatte eine Rose, welche seinem Herzen entsprossen war. Stellen Sie sich vor, was für einen Schatz er in ihr sah, mit wie viel Hingabe er die Kostbarkeit pflegte und wie er die zarte geliebte Blume verehrte!</p>



<p>Sie war ein Wunder Gottes. Die Rose war auch wie eine Geliebte; sie plauderte sanft, und manchmal duftete sie unsagbar betörend wie ein geheimnisvoll süßer Strahl eines wohlriechenden Sterns.</p>



<p>Eines Tages aber flog der Engel Azrael über das Haus des glücklichen Mannes, und seine Augen hefteten sich auf die Blume. Die Ärmste erzitterte sogleich, wurde traurig und fing an zu welken, denn der Engel Azrael ist der bleiche und unerbittliche Bote des Todes.</p>



<p>Der sterbenden Blume blieb kaum noch Atem zum Leben, und das Herz presste sich dem zusammen, der in ihr sein Glück sah. Der Mann wandte sich daher an den lieben Gott und flehte:</p>



<p>»Gott, warum willst du mir die Blume wegnehmen, die du mir geschenkt hast?«</p>



<p>In seinen Augen glänzte eine große Träne. Der gütige Gott ließ sich von der Träne erweichen und sagte:</p>



<p>»Azrael, lass diese Rose leben! Nimm statt ihrer irgendeine aus meinen blauen Gärten, wenn du willst.«</p>



<p>Die Rose erholte sich und erblühte wieder zu neuem Zauber.</p>



<p>An diesem Tag beobachtete ein Astronom von seinem Observatorium aus, dass ein Stern am Himmel erlosch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Auferstehung der <a href="https://aventin.de/die-rose-wissen-und-weisheit/" data-type="post" data-id="364">Rose</a> · <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rub%C3%A9n_Dar%C3%ADo" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Rubén Darío</a> · Story </h3>
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				<title>Das Holz für morgen – Wolfgang Borchert</title>
				<link>https://aventin.de/das-holz-fuer-morgen-wolfgang-borchert/</link>
				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 05:58:05 +0000</pubDate>
								<dc:creator><![CDATA[Ave]]></dc:creator>				<guid isPermaLink="false">https://aventin.de/?p=806</guid>
					<description><![CDATA[Wolfgang Borchert · Schriftsteller · Kurzgeschichten Gedichte Theater · Literatur · AVENTIN Storys · Von...]]></description>

				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2024/10/wolfgang-borchert-schriftsteller-kurzgeschichten-gedichte-theater-literatur-24-1.webp" class="type:primaryImage" alt="Wolfgang Borchert · Schriftsteller · Kurzgeschichten Gedichte Theater · Literatur · AVENTIN Storys" /><figcaption>Wolfgang Borchert · Schriftsteller · Kurzgeschichten Gedichte Theater · Literatur · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</figcaption><div class="image-description">Wolfgang Borchert · Schriftsteller · Kurzgeschichten Gedichte Theater · Literatur · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</div></figure><div class='__iawmlf-post-loop-links'  data-iawmlf-post-links='[{&quot;id&quot;:279,&quot;href&quot;:&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolfgang_Borchert&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\/\/web-wp.archive.org\/web\/20251112201451\/https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolfgang_Borchert&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-02-19 21:29:24&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-02-23 08:50:08&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-02-26 14:29:38&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-02 09:03:22&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-05 16:18:24&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-14 14:55:33&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-17 15:59:52&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-20 16:14:32&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-23 19:31:24&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-27 11:27:45&quot;,&quot;http_code&quot;:429},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-30 15:02:07&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-03 06:41:39&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-06 13:09:20&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-10 19:56:13&quot;,&quot;http_code&quot;:404},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-14 09:17:05&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-17 12:27:39&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-20 17:18:51&quot;,&quot;http_code&quot;:429},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-23 21:27:09&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-27 07:43:53&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-30 08:07:52&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-05-03 08:14:42&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-05-03 08:14:42&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]'></div>
<h2 class="wp-block-heading">Das Holz für morgen · Wolfgang Borchert · Liebe Verantwortung </h2>



<p>Er machte die Etagentür hinter sich zu. Er machte sie leise und ohne viel Aufhebens hinter sich zu, obgleich er sich das Leben nehmen wollte.</p>



<p>Das Leben, das er nicht verstand und in dem er nicht verstanden wurde. Er wurde nicht von denen verstanden, die er liebte. Und gerade das hielt er nicht aus, dieses Aneinandervorbeisein mit denen, die er liebte. Aber es war noch mehr da, das so groß wurde, dass es alles überwuchs, und das sich nicht wegschieben lassen wollte.</p>



<p>Das war, dass er nachts weinen konnte, ohne dass die, die er liebte, ihn hörten. Das war, dass er sah, dass seine Mutter, die er liebte, älter wurde und dass er das sah. Das war, dass er mit den anderen im Zimmer sitzen konnte, mit ihnen lachen konnte und dabei einsamer war als je. Das war, dass die anderen es nicht schießen hörten, wenn er es hörte. Dass sie das nie hören wollten. Das war dieses Aneinandervorbeisein mit denen, die er liebte, das er nicht aushielt.</p>



<p>Nun stand er im Treppenhaus und wollte zum Boden hinaufgehen und sich das Leben nehmen. Er hatte die ganze Nacht überlegt, wie er das machen wollte, und er war zu dem Entschluss gekommen, dass er vor allem auf den Boden hinaufgehen müsse, denn da wäre man allein und das war die Vorbedingung für alles andere.</p>



<p>Zum Erschießen hatte er nichts und Vergiften war ihm zu unsicher. Keine Blamage wäre größer gewesen, als dann mit Hilfe eines Arztes wieder in das Leben zurückzukommen, und die vorwurfsvollen mitleidigen Gesichter der anderen, die so voll Liebe und Angst für ihn waren, ertragen zu müssen. Und sich ertränken, das fand er zu pathetisch, und sich aus dem Fenster stürzen, das fand er zu aufgeregt.</p>



<p>Nein, das beste würde es sein, man ginge auf den Boden. Da war man allein. Da war es still. Da war alles ganz unauffällig und ohne viel Aufhebens. Und da waren vor allem die Querbalken vom Dachstuhl. Und der Wäschekorb mit der Leine.</p>



<p>Als er die Etagentür leise hinter sich zugezogen hatte, fasste er ohne zu zögern nach dem Treppengeländer und ging langsam nach oben. Das kegelförmige Glasdach über dem Treppenhaus, das von ganz feinem Maschendraht wie von Spinngewebe durchzogen war, ließ einen blassen Himmel hindurch, der hier oben dicht unter dem Dach am hellsten war.</p>



<p>Fest umfasste er das saubere hellbraune Treppengeländer und ging leise und ohne viel Aufhebens nach oben. Da entdeckte er auf dem Treppengeländer einen breiten weißen Strich, der vielleicht auch etwas gelblich sein konnte. Er blieb stehen und fühlte mit dem Finger darüber, dreimal, viermal. Dann sah er zurück.</p>



<p>Der weiße Strick ging auf dem ganzen Geländer entlang. Er beugte sich etwas vor. Ja, man konnte ihn bis tief in die dunkleren Stockwerke nach untern verfolgen. Dort wurde er ebenfalls bräunlicher, aber er blieb doch einen ganzen Farbton heller als das Holz des Geländers. Er ließ seinen Finger ein paarmal auf dem weißen Strich entlangfahren, dann sagte er plötzlich: Das hab ich ja ganz vergessen.</p>



<p>Er setzte sich auf die Treppe. Und jetzt wollte ich mir das Leben nehmen und hatte das beinahe vergessen. Dabei war ich es doch. Mit der kleinen Feile, die Karlheinz gehörte. Die habe ich in die Faust genommen und dann bin ich in vollem Tempo die Treppe runtergesaust und habe dabei die Feile tief in das weiche Geländer gedrückt. In den Kurven habe ich besonders stark gedrückt, um zu bremsen. Als ich unten war, ging über das Treppengeländer vom Boden bis zum Erdgeschoss eine tiefe, tiefe Rille. Das war ich.</p>



<p>Abends wurden alle Kinder verhört. Die beiden Mädchen unter uns, Karlheinz und ich. Und der nebenan. Die Hauswirtin sagte, das würde mindestens vierzig Mark kosten. Aber unsere Eltern wussten sofort, dass es von uns keiner gewesen war. Dazu gehörte ein ganz scharfer Gegenstand, und den hatte keiner von uns, das wussten sie genau. Außerdem verschandelte doch kein Kind das Treppengeländer in seinem eigenen Haus. Und dabei war ich es. Ich mit der kleinen spitzen Feile.</p>



<p>Als keiner von den Familien die vierzig Mark für die Reparatur des Treppengeländers bezahlen wollte, schrieb die Hauswirtin auf die nächste Mieterrechnung je Haushalt fünf Mark mehr drauf für Instandsetzungskosten des stark demolierten Treppenhauses. Für dieses Geld wurde dann gleich das ganze Treppenhaus mit Linoleum ausgelegt. Und Frau Daus bekam ihren Handschuh ersetzt, den sie sich an dem aufgesplitterten Geländer zerrissen hatte.</p>



<p>Ein Handwerker kam, hobelte die Ränder der Rille glatt und schmierte sie dann mit Kitt aus. Vom Boden bis zum Erdgeschoss. Und ich, ich war es. Und jetzt wollte ich mir das Leben nehmen und hatte das beinahe vergessen.</p>



<p>Er setzte sich auf die Treppe und nahm einen Zettel. Das mit dem Treppengeländer war ich, schrieb er da drauf. Und dann schrieb er oben darüber: An Frau Kaufmann, Hauswirtin. Er nahm das ganze Geld aus seiner Tasche, es waren zweiundzwanzig Mark, und faltete den Zettel da herum. Er steckte ihn oben in die kleine Brusttasche. Da finden sie ihn bestimmt, dachte er, da müssen sie ihn ja finden.</p>



<p>Und er vergaß ganz, dass sich keiner mehr daran erinnern würde. Er vergaß, dass es schon elf Jahre her war, das vergaß er. Er stand auf, die Stufe knarrte ein wenig. Er wollte jetzt auf den Boden gehen. Er hatte das mit dem Treppengeländer erledigt und konnte jetzt nach oben gehen. Da wollte er sich noch einmal laut sagen, dass er es nicht mehr aushielte, das Aneinandervorbeisein mit denen, die er liebte, und dann wollte er es tun. Dann würde er es tun.</p>



<p>Unten ging eine Tür. Er hörte, wie seine Mutter sagte: Und dann sag ihr, sie soll das Seifenpulver nicht vergessen. Dass sie auf keinen Fall das Seifenpulver vergisst. Sag ihr, dass der Junge extra mit dem Wagen los ist, um das Holz zu holen, damit wir morgen waschen können. Sag ihr, das wäre für Vater eine große Erleichterung, dass er nicht mehr mit dem Holzwagen los braucht und dass der Junge wieder da ist.</p>



<p>Der Junge ist extra los heute. Vater sagt, das wird Ihm Spaß machen. Das hat er die ganzen Jahre nicht tun können. Nun kann er Holz holen. Für uns. Für morgen zum Waschen. Sag ihr das, dass er extra mit dem Wagen los ist und dass sie mir nicht das Seifenpulver vergisst.</p>



<p>Er hörte eine Mädchenstimme antworten. Dann wurde die Tür zugemacht, und das Mädchen lief die Treppen hinunter. Er konnte ihre kleine rutschende Hand das ganze Treppengeländer entlang bis unten verfolgen. Dann hörte er nur ihre Beine noch. Dann war es still. Man hörte das Geräusch, das die Stille machte.</p>



<p>Er ging langsam die Treppe abwärts, langsam Stufe um Stufe abwärts. Ich muss das Holz holen, sagte er, natürlich, das hab ich ja ganz vergessen. Ich muss ja das Holz holen, für morgen. Er ging immer schneller die Treppen hinunter und ließ seine Hand dabei kurz hintereinander auf das Treppengeländer klatschen. Das Holz, sagte er, ich muss ja das Holz holen. Für uns. Für morgen.</p>



<p>Und er sprang die letzten Stufen mit großen Sätzen abwärts. Ganz oben ließ das dicke Glasdach einen blassen Himmel hindurch. Hier unten aber mussten die Lampen brennen. Jeden Tag. Alle Tage.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Holz für morgen · <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Borchert" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Wolfgang Borchert</a> · Liebe Verantwortung · <a href="https://aventin.de/borchert-wolfgang-borchert/">Sammlung</a></h3>
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				<title>Stechmücken W Insektenel Stechmücken – Insekten</title>
				<link>https://aventin.de/weg-und-ziel-spiritualitaet/</link>
				<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 05:47:48 +0000</pubDate>
								<dc:creator><![CDATA[Ave]]></dc:creator>				<guid isPermaLink="false">https://aventin.de/?p=16612</guid>
					<description><![CDATA[Buddhismus Lehre Erwachen Meister Schüler Kind · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte...]]></description>

				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2024/05/buddhismus-lehre-erwachen-meister-kind-24-1.webp" class="type:primaryImage" alt="Buddhismus Lehre Erwachen Meister Schüler Kind · AVENTIN Storys" /><figcaption>Buddhismus Lehre Erwachen Meister Schüler Kind · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</figcaption><div class="image-description">Buddhismus Lehre Erwachen Meister Schüler Kind · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</div></figure><div class='__iawmlf-post-loop-links'  data-iawmlf-post-links='[{&quot;id&quot;:1214,&quot;href&quot;:&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spiritualit%C3%A4t&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\/\/web-wp.archive.org\/web\/20260128145513\/https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spiritualit%C3%A4t&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-02-23 16:41:06&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-02-23 16:41:06&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]'></div>
<h2 class="wp-block-heading" id="weg-und-ziel-spiritualitat-buddhismus-verstand-und-weisheit">Weg und Ziel &#8211; Spiritualität Buddhismus &#8211; Verstand und Weisheit  </h2>



<p class="has-medium-font-size">Der Meister sagte einst zu einem seiner Schüler, als dieser ihn ungeduldig nach dem Weg fragte:</p>



<p class="has-medium-font-size">»Nicht jeder, der den Weg gesehen hat, ist auf dem Weg gegangen, und nicht jeder, der auf dem Weg gegangen ist, hat das Ziel erreicht.« </p>



<p class="has-medium-font-size">»Gar mancher hat gehört, aber nicht gesehen, gar mancher hat gesehen, aber nicht erkannt, gar mancher hat erkannt, aber nicht gefunden.«</p>



<p class="has-medium-font-size">»Ich gebe dir einen einzigen Rat: <strong>Erhalte dir deinen Hunger und deinen Durst nach spiritueller Weisheit</strong>. Ansonsten wirst du ins gewöhnliche Leben zurückfallen und dein Verstand wird wieder völlig unspirituell werden.«</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weg und Ziel &#8211; <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spiritualit%C3%A4t" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Spiritualität</a> <a href="https://aventin.de/tag/buddhismus/" data-type="post_tag" data-id="2875">Buddhismus</a> &#8211; Verstand und Weisheit</h2>
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				<title>Stechmücken W Insektenel Stechmücken </title>
				<link>https://aventin.de/stechmuecken-insekten/</link>
				<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 05:48:48 +0000</pubDate>
								<dc:creator><![CDATA[Ave]]></dc:creator>				<guid isPermaLink="false">https://aventin.de/?p=62354</guid>
					<description><![CDATA[Illustration von Stechmücken und weiteren Insekten.Eine detaillierte Illustration, die verschiedene Arten von Stechmücken und Insekten...]]></description>

				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2026/01/stechmuecken-insekten-blutsauger-krankheiten-uebertragung-26.webp" class="type:primaryImage" alt="Illustration von Stechmücken und anderen Insekten" /><figcaption>Illustration von Stechmücken und weiteren Insekten.</figcaption><div class="image-description">Eine detaillierte Illustration, die verschiedene Arten von Stechmücken und Insekten zeigt, in unterschiedlichen Posen und Perspektiven dargestellt.</div></figure><div class='__iawmlf-post-loop-links'  data-iawmlf-post-links='[{&quot;id&quot;:1323,&quot;href&quot;:&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stechm%C3%BCcken&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\/\/web-wp.archive.org\/web\/20251218034602\/https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stechm%C3%BCcken&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-31 10:03:06&quot;,&quot;http_code&quot;:429}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-31 10:03:06&quot;,&quot;http_code&quot;:429},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]'></div>
<h2 class="wp-block-heading">Stechmücken &#8211; Insekten &#8211; Blutsauger &#8211; Schutz &#8211; Wissen</h2>



<p>Stechmücken (Familie Culicidae) sind schlanke, zweiflügelige Insekten mit langen Beinen und einem dünnhäutigen, meist durchsichtigen Flügelpaar.</p>



<p>Sie erreichen eine Körperlänge von etwa 6–10 mm, wobei der Stechrüssel, mit dem die Weibchen Blut saugen, etwa die halbe Körperlänge ausmacht.</p>



<p>Die Männchen sind kleiner, besitzen buschigere Fühler und ernähren sich ausschließlich von Nektar und Pflanzensäften, während die Weibchen Blut saugen, um die Entwicklung ihrer Eier zu ermöglichen.</p>



<p>Stechmücken sind weltweit verbreitet und können Krankheiten übertragen.</p>



<p><strong>Kleidung und mechnischer Schutz:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Trage lange, helle und möglichst lockere Kleidung, die Arme und Beine bedeckt. Dunkle Kleidung zieht Mücken eher an.</li>



<li>Insektengitter an Fenstern und Türen sowie Moskitonetze über dem Bett verhindern, dass Mücken in Wohn- und Schlafräume gelangen.</li>



<li>Ein Ventilator kann Mücken fernhalten, da sie Schwierigkeiten haben, gegen den Luftstrom zu fliegen.</li>
</ul>



<p><strong>Verhalten und Umgebung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vermeide Aufenthalte im Freien während der Dämmerung und am Abend, da Mücken dann besonders aktiv sind.</li>



<li>Duschen hilft, Körpergerüche zu reduzieren, die Mücken anziehen. Verzichte auf blumige oder fruchtige Pflegeprodukte.</li>



<li>Beseitige stehendes Wasser (z. B. in Blumentopfuntersetzern oder Regentonnen), da Stechmücken ihre Eier im Wasser ablegen.</li>
</ul>



<p><strong>Chemische und natürliche Mittel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Trage Insektenschutzmittel (Repellents) auf die Haut auf. Wirkstoffe wie Icaridin, DEET oder Citriodiol machen dich für Mücken unattraktiv. Icaridin gilt als hautverträglicher, DEET als besonders wirksam.</li>
</ul>



<p>Natürliche Alternativen sind ätherische Öle wie Zitronenmelisse, Lavendel oder Zitroneneukalyptus. Diese wirken meist kürzer und müssen häufiger erneuert werden.</p>



<p>Auch Hausmittel wie das Verbrennen von Kaffeesatz oder das Aufstellen bestimmter Pflanzen (z. B. Tomaten, Katzenminze) können Mücken vertreiben.</p>



<p><strong>Zusätzliche Tipps:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Elektrische Fliegenklatschen helfen, Mücken in Innenräumen zu beseitigen.</li>



<li>Feuer und Rauch (z. B. Lagerfeuer oder Räucherspiralen) halten Mücken fern, sind aber eher für den Außenbereich geeignet.</li>
</ul>



<p>Mit all diesen Maßnahmen lässt sich das Risiko von Mückenstichen deutlich verringern.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stechm%C3%BCcken" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow" title="">Stechmücken</a> &#8211; Insekten &#8211; Blutsauger &#8211; Schutz &#8211; <a href="https://aventin.de/tag/wissen/" title="Wissen">Wissen</a></h3>
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			<item>
				<title>Burg Osterode und die Jungfrau</title>
				<link>https://aventin.de/burg-osterode-und-die-jungfrau/</link>
				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 05:56:16 +0000</pubDate>
								<dc:creator><![CDATA[Ave]]></dc:creator>				<guid isPermaLink="false">https://aventin.de/?p=9778</guid>
					<description><![CDATA[Sagen aus Deutschland · Rhein Tal · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte...]]></description>

				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2024/12/sagen-aus-deutschland-aventin-storys-rhein-24-1.webp" class="type:primaryImage" alt="Sagen aus Deutschland · Rhein Tal · AVENTIN Storys" /><figcaption>Sagen aus Deutschland · Rhein Tal · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</figcaption><div class="image-description">Sagen aus Deutschland · Rhein Tal · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</div></figure><div class='__iawmlf-post-loop-links'  data-iawmlf-post-links='[{&quot;id&quot;:745,&quot;href&quot;:&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alte_Burg_(Osterode)&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\/\/web-wp.archive.org\/web\/20251127072244\/https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alte_Burg_(Osterode)&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-02-20 08:55:28&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-26 10:53:19&quot;,&quot;http_code&quot;:429},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-29 16:27:31&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-29 16:27:31&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]'></div>
<h2 class="wp-block-heading">Burg Osterode und die Jungfrau · Deutsche Sage </h2>



<p>Die Legende von der Burg Osterode und der weißen Jungfrau ist tief verwurzelt in der Geschichte der Region. Es wird erzählt, dass die Jungfrau, in voller Trauer um ihren verlorenen Geliebten, nachts über die Mauern der Burg schwebt und den Dorfbewohnern erscheint. Ihr Erscheinen wird oft als Vorbote von Unglück gedeutet, und viele glauben, dass sie denjenigen, die ihr begegnen, eine wichtige Botschaft überbringt. Diese Sage hat die Fantasie der Menschen seit Jahrhunderten beflügelt und macht die Burg zu einem bedeutenden kulturhistorischen Ort.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Am Abend eines Ostersonntags trug ein armer Leinweber ein Stück Leinen nach Claustal, um es zu verkaufen. </p>



<p>Da er sich dabei verspätet hatte, blieb er dort auch über Nacht. Am anderen Morgen machte er sich in aller Frühe wieder auf den Heimweg.</p>



<p>Als die Sonne aufging, war er schon weit über die Vorstadt von Osterode, die Freiheit genannt wird, hinaus und näherte sich der Söse. Da erblickte er eine weiß gekleidete Jungfrau mit einem Bund Schlüssel am Gürtel. Sie wusch sich gerade im Fluss.</p>



<p>Weil sie seinen Gruß aber so freundlich erwiderte, fasste der Weber Mut und fragte: »Ei, seid Ihr aber schon früh aufgestanden und wäscht euch am Fluss!« </p>



<p>»Ja, das mache ich an jedem Ostermorgen,« antwortete sie. »Da bleibe ich jung und schön.« </p>



<p>Der Leinweber sah, dass sie eine wunderschöne Lilie an der Brust trug. Er wunderte sich sehr darüber, weil doch zur Osterzeit noch keine Lilien blühen.</p>



<p>»Ihr habt wohl einen schönen, warmen Garten, dass es bei Euch schon Lilien gibt,« forschte der Mann weiter. </p>



<p>»Komm nur mit,« entgegnete die Jungfrau, »ich zeige ihn dir.«</p>



<p>Sie führte sodann den Leinweber zu den Trümmern der Burg Osterode. Diese nahmen sich an jenem Morgen aber gar seltsam aus. Eine eiserne Tür war plötzlich sichtbar, die der Weber noch nie bemerkt hatte, so oft er auch vorbeigekommen war und davor blühten drei prächtige Lilien.</p>



<p>Die Jungfrau pflückte eine von den Lilien und schenkte sie dem Weber. »Nimm sie mit nach Hause und verwahre sie gut,« sagte, sie. Der Weber steckte sich sodann die Blume an den Hut. Als er aber wieder aufschaute, waren Jungfrau und Tür verschwunden; die alte Burgruine sah wieder aus wie sonst auch.</p>



<p>Da machte sich der Leinweber eilends davon. Als er daheim die Lilie seiner Frau zeigte, meinte diese: »Das ist keine gewöhnliche Lilie, es ist eine goldene Blüte. Du hast die Osterjungfer gesehen.«</p>



<p>Ja, da brauchte sich der Mann nicht mehr zu wundern, dass ihm unterwegs der Hut so schwer geworden war. Nach der Kirche trug er sodann die Blume gleich zum Goldschmied. Dieser machte ganz große Augen, als der arme Mann das glänzende Ding auspackte. Er sagte: »Du, die Blume ist aus dem feinsten Gold und Silber, das ich je gesehen habe. Die ganze Stadt Osterode hat nicht Geld genug, sie dir zu bezahlen.«</p>



<p>Die Geschichte von der wundersamen Blume wurde bald im ganzen Ort bekannt, und auch dem Rat kam sie zu Ohren. Dieser ließ den Leinweber schließlich vorladen, und er musste erzählen, wie sich alles zugetragen hatte.</p>



<p>»Du musst deine Blume dem Herzog verkaufen,« meinten die Ratsherren und sie fertigten ihm ein Schreiben aus, worin der ganze Hergang der Begebenheit ausführlich und säuberlich aufgezeichnet war. Nun reiste der Leinweber ins Hoflager.</p>



<p>Der Herzog fand den größten Gefallen an der Blume. »Bezahlen kann ich dir die Lilie freilich auch nicht,« sprach er zum Leinweber, »aber ich will dir und den Deinen einen jährlichen Betrag aussetzen, dass ihr für euer ganzes Leben versorgt seid.«</p>



<p>Die Blume wurde sodann von der Herzogin nur an hohen Festtagen getragen. Der Herzog selbst aber nahm zur Erinnerung auf diese Begebenheit drei Lilien in sein Wappen mit auf; sie sind noch heute darin zu sehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=utf-8"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Burg_(Osterode)" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Burg Osterode</a> und die weiße Jungfrau · <a href="https://aventin.de/sagen-deutsche-sagen/">Deutsche Sage</a> </h3>
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			<item>
				<title>09 · Die Welt ganz mein</title>
				<link>https://aventin.de/die-welt-ganz-mein-carmina-burana/</link>
				<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 06:50:09 +0000</pubDate>
								<dc:creator><![CDATA[Ave]]></dc:creator>				<guid isPermaLink="false">https://aventin.de/?p=1212</guid>
					<description><![CDATA[09 · Die Welt ganz mein · Carmina Burana · Carl Orff · Von einem...]]></description>

				<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://aventin.de/wp-content/uploads/2023/06/09-die-welt-ganz-mein-carmina-burana-carl-orff-1.webp" class="type:primaryImage" alt="09 · Die Welt ganz mein · Carmina Burana · Carl Orff" /><figcaption>09 · Die Welt ganz mein · Carmina Burana · Carl Orff · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</figcaption><div class="image-description">09 · Die Welt ganz mein · Carmina Burana · Carl Orff · Von einem der sich aufmachte Weisheit zu finden.</div></figure><div class='__iawmlf-post-loop-links'  data-iawmlf-post-links='[{&quot;id&quot;:802,&quot;href&quot;:&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ballade&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\/\/web-wp.archive.org\/web\/20260202040117\/https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ballade&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-02-20 10:51:04&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-17 16:38:01&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-24 14:25:13&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-13 17:19:55&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-21 06:21:14&quot;,&quot;http_code&quot;:429},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-25 00:48:22&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-29 16:27:41&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-29 16:27:41&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]'></div>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">09 · Die Welt ganz mein · Carmina Burana · Carl Orff · Ballade </h2>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size"><strong>Wäre auch die Welt ganz mein</strong></p>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size">Wäre auch die Welt ganz mein<br>von dem Meer bis an den Rhein,<br>gern ließe ich sie fahren,<br>wenn die Königin von Engelland<br>läge in meinen Armen.<br>Hei!</p>



<div  aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size"><strong>Were diu werlt alle min</strong></p>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size">Were diu werlt alle min<br>deme mere unze an den Rin,<br>des wolt ih mih darben,<br>daz diu chünegin von Engellant<br>lege an miner armen.<br>Hei!</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center">09 · Die Welt ganz mein · <a href="https://aventin.de/carmina-burana/">Carmina Burana</a> · Carl Orff · <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ballade" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Ballade</a></h3>
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