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	<title>BASIC thinking</title>
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	<description>Online-Magazin für Social Media, Marketing und Business</description>
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	<title>BASIC thinking</title>
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		<title>Perowskit-Solarzellen: Deutsche Forscher tüfteln an Langzeitstabilität</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/07/perowskit-solarzellen-stabilitaet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 03:45:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/07/perowskit-solarzellen-stabilitaet/">Perowskit-Solarzellen: Deutsche Forscher tüfteln an Langzeitstabilität</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Perowskit-Solarzellen gelten als günstige Alternative zu Silizium-Zellen. Doch wie lange halten sie wirklich? Bisherige Labortests liefern oft verzerrte Ergebnisse, weil sie Alterungsprozesse erzeugen, die in der Realität gar nicht auftreten. Ein Forscherteam des Helmholtz-Zentrums Berlin hat nun in einem 20-monatigen Freilandtest herausgefunden, welche Testmethode die tatsächliche Alterung am besten abbildet.  Das Potenzial in der Solarbranche [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/07/perowskit-solarzellen-stabilitaet/">Perowskit-Solarzellen: Deutsche Forscher tüfteln an Langzeitstabilität</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/perowskit-solarzellen-stabilitaet.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Perowskit Solarzelle Stabilität" decoding="async" /></p>
<p><strong>Perowskit-Solarzellen gelten als günstige Alternative zu Silizium-Zellen. Doch wie lange halten sie wirklich? Bisherige Labortests liefern oft verzerrte Ergebnisse, weil sie Alterungsprozesse erzeugen, die in der Realität gar nicht auftreten. Ein Forscherteam des Helmholtz-Zentrums Berlin hat nun in einem 20-monatigen Freilandtest herausgefunden, welche Testmethode die tatsächliche Alterung am besten abbildet. </strong></p>
<p><span id="more-320084387"></span></p>
<p>Das Potenzial in der Solarbranche ist groß, da die Herstellung von Perowskit-Solarzellen in der Großserie als extrem kostengünstig gilt. Im direkten Vergleich zu herkömmlichen Silizium-Solarzellen erfordert die Produktion zudem deutlich weniger Energie.</p>
<p>Ein großflächiger Einsatz in der Praxis setzt jedoch voraus, dass die Module über Jahrzehnte hinweg eine konstante Leistung erbringen. Bislang lässt sich diese notwendige Beständigkeit im Außeneinsatz allerdings nicht mit absoluter Sicherheit garantieren.</p>
<h2>Die Degradation der Perowskit-Solarzellen im Freilandtest</h2>
<p>In einem <a href="https://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=34406" target="_blank" rel="noopener">umfassenden Freiluft-Alterungstest</a> wurden die Module über einen Zeitraum von 20 Monaten hinweg realen Umweltbedingungen ausgesetzt. Dabei identifizierte ein Forscherteam des Helmholtz-Zentrums Berlin drei zentrale Mechanismen, die die Stabilität der Zellen beeinträchtigen: die sogenannte Phasensegregation, Kupferkorrosion sowie die Entstehung von Randmustern.</p>
<p>Als bedeutendster Faktor stellte sich die Phasensegregation heraus, bei der sich die chemische Materialzusammensetzung des Perowskits verändert. In der Folge bilden sich kreisförmige Domänen mit Durchmessern von wenigen Mikrometern.</p>
<p>Die beiden anderen Phänomene, namentlich die Kupferkorrosion und die Ausbildung spezifischer Randmuster, hängen dagegen in erster Linie mit dem gewählten Zelldesign zusammen. Sie bieten einen direkten Ansatzpunkt für künftige Optimierungen der Modularchitektur.</p>
<h2>Laborprüfungen für Perowskit-Solarzellen auf dem Prüfstand</h2>
<p>Um die jahrelange Alterung im Zeitraffer zu simulieren, greifen Labore standardmäßig auf künstliche Beschleunigungsverfahren zurück. Typische Betriebstemperaturen liegen hierbei im Bereich von 65 bis 85 Grad Celsius, um die chemischen Prozesse gezielt zu forcieren.</p>
<p>Diese etablierten Methoden bilden die echten, in der Natur stattfindenden Degradationsprozesse jedoch oft nicht fehlerfrei nach. Das Altern unter Leerlaufbedingungen bei veränderten elektrischen Vorspannungen führt zu deutlichen Abweichungen beim räumlichen Ausmaß der Korrosion.</p>
<p>Zudem verursachen die hohen Temperaturen von 65 bis 85 Grad Celsius im Labor einen zusätzlichen Alterungsmechanismus. Dieser tritt im kühleren, realen Außeneinsatz überhaupt nicht auf, wodurch die Testergebnisse im Ergebnis verfälscht werden.</p>
<h2>Intensives Licht als verlässlicher Parameter</h2>
<p>Einen vielversprechenderen Weg zeigt die Erhöhung der Lichtintensität von einer Sonne auf 2,3 Sonnen im realitätsnahen Zeitraffer-Test. Bei dieser Methode bleibt der räumliche Trend der natürlichen Alterung präzise erhalten, ohne dass künstliche Störeffekte den Prozess verzerren.</p>
<p>Die beschleunigte Lichtalterung fungiert somit als wertvolles Werkzeug für das schnelle Screening neuer Materialien und optimierter Zelldesigns. Auf diese Weise wird die technologische Weiterentwicklung massiv vorangetrieben. Carolin Ulbrich erklärte dazu den aktuellen Forschungsstand:</p>
<blockquote><p>Wir haben noch nicht die perfekte Lösung für zuverlässige Prognosen der Langzeitstabilität. Aber wir sind einen Schritt weiter, wir wissen nun, dass intensiveres Licht ein Schlüsselparameter für die Beschleunigung von Alterungsprozessen ist.</p></blockquote>
<p>Obwohl eine perfekte Lösung zur Vorhersage der Stabilität noch aussteht, rückt die weltweite Marktreife schrittweise näher. Das Potenzial für eine zukünftige Solarproduktion „Made in Europe“ ist damit greifbarer geworden.</p>
<p><b>Auch interessant:</b></p>
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</ul>
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		<item>
		<title>Lithium-Schwefel-Akkus spalten Energiewelt – wo steht Europa?</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/06/lithium-schwefel-akkus-europa/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 16:38:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Batterie]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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<p>Die weltweite Suche nach der nächsten Generation der Energiespeicherung läuft auf Hochtouren. Dabei rücken Lithium-Schwefel-Batterien zunehmend in den Fokus von Forschung und Industrie, da sie immense Energiedichten versprechen. Doch trotz steigender Investitionen steht die Technologie an einer entscheidenden Schnittstelle zwischen Labor und Massenmarkt. Lithium-Schwefel-Batterien kommen mit drei zentralen Versprechen daher. Erstens wäre da eine signifikant [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/06/lithium-schwefel-akkus-europa/">Lithium-Schwefel-Akkus spalten Energiewelt – wo steht Europa?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/lithium-schwefel-batterien.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Lithium-Schwefel-Batterien" decoding="async" /></p>
<p><strong>Die weltweite Suche nach der nächsten Generation der Energiespeicherung läuft auf Hochtouren. Dabei rücken Lithium-Schwefel-Batterien zunehmend in den Fokus von Forschung und Industrie, da sie immense Energiedichten versprechen. Doch trotz steigender Investitionen steht die Technologie an einer entscheidenden Schnittstelle zwischen Labor und Massenmarkt.</strong></p>
<p><span id="more-320075127"></span></p>
<p>Lithium-Schwefel-Batterien kommen mit drei zentralen Versprechen daher. Erstens wäre da eine signifikant höhere gravimetrische Energiedichte, also mehr Energie bei einem deutlich geringeren Gewicht. Zweitens sollen die Materialkosten im Gegensatz zu klassischen Lithium-Akkus geringer sein. Und drittens ist dadurch die Abhängigkeit von Rohstoffen wie Nickel, Kobalt und Graphit ebenfalls geringer.</p>
<p>Es erscheint nur wenig verwunderlich, dass das kombinierte jährliche Fördervolumen für die Forschung in diesem Sektor in Deutschland und Europa von wenigen Millionen Euro in den 2010er-Jahren auf rund 10,5 Millionen Euro im Jahr 2025 angestiegen ist.</p>
<p>Doch obwohl sich der erfasste Analysezeitraum der geförderten Forschungsprojekte von 2012 bis 2027 erstreckt, bilden öffentlich geförderte Wissenschaft und industrielle Kommerzialisierung bislang weitgehend getrennte Ökosysteme. Das ist das Ergebnis einer <a href="https://www.isi.fraunhofer.de/de/blog/themen/batterie-update/lithium-schwefel-batterien-europa-forschung-start-ups.html" target="_blank" rel="noopener">Analyse</a> des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI). Demnach ist ein direkter Transfer in industrielle Prototypen oder Prozesstechnik noch schwach ausgeprägt.</p>
<h2>Ergebnisse kommen bisher primär von anderen Kontinenten</h2>
<p>Die weltweite Patentlandschaft wird aktuell stark von China und vereinzelten internationalen Akteuren dominiert. Europa tritt im globalen Geschehen rund um das geistige Eigentum bislang nur punktuell in Erscheinung. Generell zeigt die Landschaft ein sehr heterogenes Bild. Denn es zeigt sich ein struktureller Unterschied zwischen fokussierten Start-ups, die die Technologie mit hoher strategischer Konsequenz vorantreiben und etablierten asiatischen Großherstellern.</p>
<p>Bei Letzteren konkurrieren Lithium-Schwefel-Batterien eher als langfristige Option zu Lithium-Ionen-Akkus. Europa verfügt zwar über wissenschaftliche Kompetenzen bei Materialien, Elektrolyten und Zellkonzepten, schafft es jedoch kaum, diese in eine starke Marktposition oder industrielle Wertschöpfung zu überführen. Stattdessen sind es vor allem agile Pioniere aus Übersee, die das Tempo diktieren.</p>
<p>Das US-Unternehmen Lyten agiert derzeit als klarer industrieller Vorreiter, liefert bereits Zellen für unbemannte Luftfahrzeuge (UAV) aus und baut zügig eine internationale Fertigungsbasis auf. Neben einer geplanten Gigafactory in Nevada mit einer Jahreskapazität von bis zu zehn Gigawattstunden erwarb das Unternehmen europäische Northvolt-Kapazitäten.</p>
<p>Darunter auch eine Fertigung für Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) in Polen mit bis zu sechs Gigawattstunden Kapazität. Die Pilotlinie von Lyten in São José verzeichnet eine Ausbeute von über 90 Prozent, wobei eine Konvertierung bestehender Lithium-Ionen-Linien unter drei Prozent Kapitalaufwand (Capex) erfordert.</p>
<h2>Internationale Pioniere und ehrgeizige Roadmaps für Lithium-Schwefel-Batterien</h2>
<p>Laut Herstellerangaben sind die eigenen Zellen bis zu 50 Prozent leichter als Nickel-Mangan-Kobalt-Batterien (NMC) und bis zu 75 Prozent leichter als Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP). Parallel dazu streben weitere Firmen, wie etwa Zeta Energy und Stellantis, eine Kooperation für Elektrofahrzeuge bis etwa 2030 an.</p>
<p>Solidion Technology kommunizierte hingegen für 2025/2026 einen Wert von 380 Wattstunden pro Kilogramm. Der Zielwert liegt hier bei 450 Wattstunden pro Kilogramm sowie das Kostenziel bei unter 65 US-Dollar pro Kilowattstunde.</p>
<p>Das deutsche Start-up Theion GmbH verfolgt bei Lithium-Schwefel-Batterien eine Roadmap in drei Phasen. In der finalen Stufe sieht das Unternehmen 1.000 Wattstunden pro Kilogramm, 1.000 Zyklen bei einer Ladezeit von unter zehn Minuten sowie eine Reduktion von Kosten und Kohlenstoffdioxid-Fußabdruck auf je circa ein Drittel vor.</p>
<p>Sogar etablierte Riesen testen das Feld: SVOLT erprobte bereits 2022 Festkörper-Schwefel-Batterie-Prototypen mit 20 Amperestunden für Elektrofahrzeug-Reichweiten bis circa 1.000 Kilometer und LG Energy Solution demonstrierte im Jahr 2026 eine Schwefelkathode in einer All-Solid-State-Architektur mit rund 1.500 Milliamperestunden pro Gramm im Pouch-Format.</p>
<h2>Die technologischen Engpässe und das Marktpotenzial in der Nische</h2>
<p>Trotz dieser Kennwerte aus den Laboren darf man eine Sache nicht vergessen. Eine breit verfügbare, für den Automobil-Massenmarkt qualifizierte Zelle ist aktuell nicht erkennbar. Die von den Unternehmen öffentlich kommunizierten technischen Daten sind nur eingeschränkt vergleichbar.</p>
<p>Denn sie beziehen sich oft ungenau auf unterschiedliche Ebenen wie das reine Aktivmaterial, Coin-Cells, Pouch-Cells oder rein strategische Meilensteine. Ein echter Serieneinsatz wird von Fahrzeugherstellern daher eher als mittelfristige Option ab dem Jahr 2030 eingestuft.</p>
<p>Erste und wahrscheinlichste Marktchancen liegen deshalb nicht im Massenmarkt, sondern in gewichtskritischen Spezialnischen. Beispiele sind unbemannte Luftfahrzeugen, der Luft- und Raumfahrt sowie der Verteidigungsindustrie. Der wachsende Verteidigungsmarkt und das verstärkte Streben nach rohstoffärmeren Batterietechnologien sowie technologischer Souveränität könnten hierbei als mächtiger Katalysator dienen.</p>
<p>Die Evolution von der reinen materialwissenschaftlichen Grundlagenforschung (2012–2018) über erste Zellkonzepte (2019–2022) hin zu anwendungsnahen Festkörper-Hybridansätzen und Prozessskalierungen seit 2023 verdeutlicht jedoch, dass die Entwicklung voranschreitet. Auch, wenn der ganz große Durchbruch noch etwas Zeit benötigt.</p>
<p><b>Auch interessant:</b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/29/akku-elektroauto-hitze-im-sommer/">Elektroauto in der Sommerhitze: 5 Tipps, um deinen Akku zu schonen</a></li>
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<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/09/21/elektroauto-batterie-leer/">Elektroauto: Was passiert, wenn die Batterie leer ist?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/05/14/wie-funktionieren-lfp-batterien/">Lithium-Eisenphosphat-Akkus: So funktionieren LFP-Batterien</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Trump stoppt ChatGPT-5.6 – und nimmt Europa in den Schwitzkasten</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/06/trump-stoppt-chatgpt-5-6-und-nimmt-europa-in-den-schwitzkasten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Erxleben]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 09:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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<p>Am 26. Juni 2026 hat OpenAI sein neuestes Modell GPT-5.6 Sol vorgestellt. Doch die Nutzer müssen vorerst noch warten, denn die US-Regierung hat erneut die Nutzung eines neuen KI-Modells verboten. Die Missbrauchsgefahren seien zu groß. Doch die wahre Frage lautet: Beginnen an dieser Stelle die ersten KI-Machtspiele? Was kann ChatGPT-5.6? Laut eigenen Aussagen ist GPT-5.6 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/06/trump-stoppt-chatgpt-5-6-und-nimmt-europa-in-den-schwitzkasten/">Trump stoppt ChatGPT-5.6 – und nimmt Europa in den Schwitzkasten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/06/trump-stoppt-chatgpt-5-6-und-nimmt-europa-in-den-schwitzkasten/">Trump stoppt ChatGPT-5.6 – und nimmt Europa in den Schwitzkasten</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/chatgpt-5-6.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="ChatGPT 5.6 OpenAI Trump USA" decoding="async" /></p>
<p><strong>Am 26. Juni 2026 hat OpenAI sein neuestes Modell GPT-5.6 Sol vorgestellt. Doch die Nutzer müssen vorerst noch warten, denn die US-Regierung hat erneut die Nutzung eines neuen KI-Modells verboten. Die Missbrauchsgefahren seien zu groß. Doch die wahre Frage lautet: Beginnen an dieser Stelle die ersten KI-Machtspiele?</strong></p>
<p><span id="more-320124143"></span></p>
<h2>Was kann ChatGPT-5.6?</h2>
<ul>
<li>Laut <a href="https://openai.com/de-DE/index/previewing-gpt-5-6-sol/" target="_blank" rel="noopener">eigenen Aussagen</a> ist GPT-5.6 Sol das bisher leistungsstärkste Modell aus dem Hause OpenAI. Der Fokus liegt dabei auf drei <strong>sicherheitsrelevanten Themengebieten</strong>: Programmierung, Biologie und Cybersicherheit. Code-Reviews, Schwachstellenforschung, Patch-Entwicklung und defensive Tests gehören zu den Stärken des neuen Modells. Dabei ginge es primär darum, Schwachstellen zu finden. In der <strong>Durchführung von technischen Angriffen</strong> auf Systeme sei das neue Modell nicht so stark – so die Marketing-Abteilung.</li>
<li>Als Reaktion hat die US-Administration um Donald Trump den Release per politischer Entscheidung erstmal gestoppt. Nur ausgewählte Gruppen und <strong>sogenannte vertrauenswürdige Partner</strong> erhalten vorerst Zugriff. Damit ereilt OpenAI <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/17/trump-dreht-anthropic-ki-den-saft-ab-folgen-fuer-europa/">das gleiche Schicksal wie Konkurrent Anthropic</a>. Dessen neue Modelle „Fable 5“ und „Mythos 5“ wurden Mitte Juni auch zunächst von der US-Regierung einkassiert – nur um kurze Zeit später doch veröffentlicht zu werden. Auslöser war eine angebliche Sicherheitslücke, die Amazon-Chef Andy Jassy entdeckt hatte.</li>
<li>In diesem Kontext ist auch das <a href="https://commercial.allianz.com/news-and-insights/news/allianz-risk-barometer-2026/de.html" target="_blank" rel="noopener">Allianz Risk Barometer</a> spannend. Durch eine Unternehmensumfrage hat der Versicherer herausgefunden, dass Cyber-Vorfälle und Künstliche Intelligenz die <strong>beiden größten Risiken für Unternehmen</strong> sind. Wenn jetzt KI immer mehr Menschen – insbesondere Kriminelle – darin befähigt, Sicherheitslücken zu finden, vereinen sich die beiden größten Geschäftsrisiken zu einem Mega-Risiko, das die internationale Wirtschaft gefährdet.</li>
</ul>
<h2>Sicherheit oder Machtspiel? Warum Europa aufwachen muss</h2>
<p>Donald Trump ist kein gewöhnlicher US-Präsident. Er ist eigentlich ein Manager aus der freien Wirtschaft, der als Nebenjob in einem der wichtigsten politischen Ämter der Welt gelandet ist. Alleine im Jahr 2025 hat der US-Präsident <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-einnahmen-krypto-100.html" target="_blank" rel="noopener">mehr als zwei Milliarden US-Dollar eingenommen</a> – über eine Milliarde durch Geschäfte mit Kryptowährungen. Wer immer noch glaubt, dass seine Äußerungen rein politischer Natur sind, tendiert womöglich dazu, naiv zu sein. Trump hat zudem <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/29/klicktatur-donalds-trump/">eine Klicktatur errichtet</a>.</p>
<p>Die <strong>nächste Stufe des Machtmissbrauchs</strong> ist eine andere Form der Marktmanipulation. Dadurch, dass Donald Trump jetzt schon zum zweiten Mal die Veröffentlichung eines neuen KI-Modells per Dekret verhindert hat, nimmt er Europa <strong>in den digitalen Schwitzkasten</strong>. Der US-Präsident weiß genau, wie abhängig der alte Kontinent von den neuen Technologien aus den USA und Asien ist.</p>
<p>Weil er den weltweiten Rollout von GPT-5.6 künstlich verzögert, haben Regierungsbehörden aus den USA und US-Konzerne einen Wissensvorsprung. Sie haben Zeit, sich früher und intensiver mit Neuerungen zu beschäftigen. Indem sie die vermeintlich kritische Technologie „testen“, können sie Schwachstellen bei internationalen Konkurrenten unbemerkt ausmachen – alles unter dem <strong>Deckmantel der nationalen Sicherheit</strong>.</p>
<p>Für uns in Deutschland und Europa sollte dieses Verhalten ein letzter Warnschuss sein. Wir leiden unter einer KI-Abhängigkeit, aus der wir uns nur schwer befreien können. Zwar gibt es <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/22/alternativen-zu-chatgpt-chatbots-aus-europa/">einige erste Gehversuche</a>. Die großen Player kommen jedoch nicht aus Europa – und das ändert sich auch nicht über Nacht. Das höchste Ziel der europäischen Staaten muss deshalb digitale Souveränität sein – ob per AI Act oder auf anderen Wegen.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li>Obwohl die Wortwahl sehr zurückhaltend ist, schwingt in der <a href="https://openai.com/de-DE/index/previewing-gpt-5-6-sol/" target="_blank" rel="noopener">öffentlichen Vorstellung</a> von GPT-5.6 durch <strong>OpenAI</strong> einiger Frust mit: „Wir glauben nicht, dass ein solcher staatlicher Zugangsprozess langfristig zum Standard werden sollte. Durch ihn werden den Nutzenden, Entwickler:innen, Unternehmen, Cyber-Abwehrteams und globalen Partnern die besten Tools vorenthalten, die sie benötigen. Wir gehen diesen kurzfristigen Schritt, weil wir ihn für den besten Weg zu breiterer Verfügbarkeit in den kommenden Wochen halten. Gleichzeitig arbeiten wir mit der US-Administration am Cyber Executive Order Framework und an einem wiederholbaren Prozess für künftige Modellveröffentlichungen.“</li>
<li>Auf <a href="https://www.reddit.com/r/OpenAI/comments/1uk83xk/fable_5_releasing_tomorrow_does_it_mean_gpt56_sol/" target="_blank" rel="noopener">Reddit</a> gehen die Meinungen auseinander. <strong>Nutzer Yubario</strong> glaubt, dass hinter den Releases eine Taktik steht: „Es sieht so aus, als hätte Anthropic einen Cheat-Code entdeckt, um Modelle schneller zu veröffentlichen. Sich nicht einmal die Mühe machen, es vorher anzukündigen, sondern es einfach veröffentlichen; gesperrt werden und dann fast drei Wochen lang mit der Regierung zusammenarbeiten, um es wieder freizugeben.“ <strong>Reddit-Nutzer RedTheRobot</strong> dagegen glaubt an eine andere Theorie: „Ich denke jedoch, das große Problem war, dass Amazon das Produkt genutzt hat, um der Regierung zu zeigen, dass es zu gefährlich sei. Ich finde, Anthropic muss seine Nutzungsbedingungen aktualisieren, um diese Art von Sabotage durch Unternehmen zu verhindern. Lasst Amazon für die Verzögerung bezahlen. Das wäre nicht nur gute Werbung, sondern würde auch andere davon abhalten, das nächste Mal dasselbe zu tun – und es wird ein nächstes Mal geben.“</li>
<li><strong>Fabian Peters, Chefredakteur von BASIC thinking</strong>, blickt im Podcast „<a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/03/btw-009/">Break the Week</a>“ kritisch auf die aktuelle Entwicklung: „Das Gefährliche daran ist, was für eine Macht diese Trump-Administration hat. Sie könnte theoretisch Social Media, Cloud-Anbieter oder KI-Modelle abschalten und als Druckmittel nutzen, beispielsweise gegenüber Europa. Deswegen ist europäische Souveränität wichtig. Paradox ist, dass die USA häufig gegen Regulierungen sind, jetzt aber aus Eigeninteresse regulieren. (…) Vielleicht wird alles aber auch medial, politisch und gesellschaftlich ein bisschen zu sehr hochgekocht.“</li>
</ul>
<h2>Brauchen wir bald eine Vollbremsung bei KI?</h2>
<p>Wenn eine sehr mächtige KI in die falschen Hände gerät, ist unsere Gesellschaft in Gefahr. Angriffe auf unser Stromnetz oder unsere bürokratische Infrastruktur werden wahrscheinlicher. Und: Die <strong>Sicherheitsmaßnahmen in deutschen Unternehmen</strong> und Behörden sind noch nicht so ausgereift, wie es wünschenswert wäre. Angreifer mit einer entsprechend intelligenten Software könnten weitestgehend automatisiert großen Schaden anrichten. Somit stellen neue KI-Modelle tatsächlich eine Bedrohung dar.</p>
<p>Viel wichtiger ist es jedoch, diesen Gedankengang weiterzuspinnen. Im Jahr 2022 war ChatGPT ein besserer Chatbot, der simple Fragen beantworten konnte. Nur vier Jahre später <strong>verhindern erste Regierungen</strong> die Veröffentlichungen von neuen KI-Versionen. Oder anders ausgedrückt: Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Technologie so rasant weiterentwickelt, dass unsere rechtlichen und gesellschaftspolitischen Maßnahmen überholt worden sind. Wir haben schon jetzt nicht mehr die Mittel, um mit den neuen Funktionen Schritt zu halten.</p>
<p>Setzt sich dieser Trend fort, ist davon auszugehen, dass wir früher oder später eine Vollbremsung einlegen müssen. Dann müssen wir uns die Frage stellen: Sind wir dafür bereit, dass <strong>Künstliche Intelligenz die menschliche Intelligenz im Vorbeigehen überholt</strong> hat?</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/03/gegen-die-menschliche-dekadenz-was-bringt-der-temu-zoll/">Gegen die menschliche Dekadenz: Was bringt der Temu-Zoll?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/02/kein-bock-auf-ki/">Kein Bock auf KI? Deutsche wollen sich nicht erziehen lassen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/01/ladesaeulen-wucher-das-krumme-geschaeft-mit-oeffentlichem-laden/">Ladesäulen-Wucher: Das krumme Geschäft mit öffentlichem Laden</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/30/wie-gut-sind-ki-detektoren/">Zwischen Plagiaten und Rufmord: Wie gut sind KI-Detektoren?</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/06/trump-stoppt-chatgpt-5-6-und-nimmt-europa-in-den-schwitzkasten/">Trump stoppt ChatGPT-5.6 – und nimmt Europa in den Schwitzkasten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Niederlande planen größen Eisen-Luft-Energiespeicher Europas</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/06/eisen-luft-energiespeicher/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 03:45:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Batterie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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<p>Der niederländische Energieversorger Budget Thuis plant den Bau eines Eisen-Luft-Energiespeichers mit einer Kapazität von einer Gigawattstunde. Die Technologie nutzt Eisen, Wasser und Luft, um Strom für bis zu 100 Stunden zu speichern. Dadurch könnten die Kosten für Verbraucher sinken und die Netze stabiler werden.  Das niederländische Unternehmen Ore Energy hat mit dem Energieversorger Budget Thuis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/06/eisen-luft-energiespeicher/">Niederlande planen größen Eisen-Luft-Energiespeicher Europas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="2560" height="1440" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/eisen-luft-energiespeicher-scaled.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Eisen-Luft-Energiespeicher" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Der niederländische Energieversorger Budget Thuis plant den Bau eines Eisen-Luft-Energiespeichers mit einer Kapazität von einer Gigawattstunde. Die Technologie nutzt Eisen, Wasser und Luft, um Strom für bis zu 100 Stunden zu speichern. Dadurch könnten die Kosten für Verbraucher sinken und die Netze stabiler werden. </strong></p>
<p><span id="more-320015472"></span></p>
<p>Das niederländische Unternehmen Ore Energy hat mit dem Energieversorger Budget Thuis eine <a href="https://irw-press.com/de/ore-energy-und-budget-thuis-werden-als-erste-europaeische-energieversorger-einen-mehrtaegigen-eisen-luft-energiespeicher-mit-einer-kapazitaet-von-1-gwh-installieren/" target="_blank" rel="noopener">weitreichende Vereinbarung getroffen</a>. Gemeinsam wollen sie als Partner den bislang größten Abnahmevertrag für einen gigantischen Eisen-Luft-Energiespeicher auf dem europäischen Festland umsetzen.</p>
<p>In einer ersten Phase wollen die Projektpartner bis zum Jahr 2028 eine Kapazität von rund 400 Megawattstunden bereitstellen. Das gesamte System basiert auf einer speziellen Architektur in Containern mit einer Länge von jeweils zwölf Metern.</p>
<h2>Der größte Eisen-Luft-Energiespeicher Europas</h2>
<p>Die Technologie verspricht eine Lösung für ein zentrales Problem der modernen Energieversorgung. Denn: Wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint, entstehen in den europäischen Stromnetzen oft mehrtägige Lücken bei der Erzeugung von sauberem Strom.</p>
<p>Herkömmliche Kurzzeitbatterien können diese Phasen nicht kosteneffizient überbrücken, da sie Energie meist nur für wenige Stunden verschieben. Die neuen Eisen-Luft-Batterien sollen überschüssigen Windstrom hingegen über mehrere Tage speichern und bei Bedarf wieder abgeben.</p>
<p>Für Verbraucher in den Niederlanden könnte die Entwicklung handfeste Vorteile im Alltag bergen. Das System soll sauberen Strom genau dann einspeisen, wenn die Energie am knappsten und am teuersten ist. Durch diese geplante Verlagerung könnte sich das Risiko durch volatile Großhandelsmärkte für Strom und Gas verringern lassen. Dadurch reduziert sich zudem die Abhängigkeit von gasbefeuerten Reservekraftwerken im Netz. Annemarie Buitelaar, Geschäftsführerin von Budget Thuis, dazu:</p>
<blockquote><p>Die Versorgung unserer Kunden mit erschwinglicher, zuverlässiger Energie steht im Mittelpunkt unseres Handelns, und die mehrtägige Speicherung bietet uns die Möglichkeit, sauberen Strom dann zu speichern, wenn er reichlich vorhanden ist, und ihn dann abzugeben, wenn er am wertvollsten ist.</p></blockquote>
<h2>Kein Lithium und kein Kobalt: Warum Eisen der bessere Speicher-Rohstoff ist</h2>
<p>Das Unternehmen, das zur Nuts Groep gehört, versorgt mehr als eine Million Kunden im Land mit Energie und weiteren Dienstleistungen. Die mehrtägige Speicherung biete die Chance, Kunden langfristig Zugang zu sauberem und besser planbarem Strom zu ermöglichen. Außerdem gehe es darum, das Risiko durch schwankende Preise für fossile Brennstoffe zu verringern.</p>
<p>Ein wesentlicher Vorteil der neuen Speichertechnologie liegt in den verwendeten Materialien. Da die Anlagen ausschließlich Eisen, Wasser und Luft benötigen, braucht es keine kritischen Rohstoffe wie Lithium oder Kobalt. Die Systeme seien von Natur aus unbrennbar und sollen sich über eine rein europäische Lieferkette herstellen lassen. Dies stärke die europäische Energiesouveränität und verringere die Abhängigkeit von importierten kritischen Rohstoffen.</p>
<p>Die Funktionsfähigkeit der Technologie wurde bereits unter realen Bedingungen in ersten Projekten nachgewiesen. Der Abschluss eines netzgekoppelten Pilotprojekts in Frankreich wurde im Februar 2026 bekannt gegeben. Von August bis November 2025 zeigte eine Testanlage bereits, dass sie Energie vier Tage lang speichern kann. Zuvor wurde bereits eine ähnliche Anlage in der niederländischen Stadt Delft erfolgreich in das bestehende Netz integriert.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/30/cloud-edge-enhancement-wolken-effekt-solaranlagen/">Cloud Edge Enhancement: Wolken-Effekt pusht Solaranlagen über Nennleistung</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/12/balkonkraftwerk-marktstammdatenregister-anmelden/">Balkonkraftwerk anmelden: So vermeidest du bis zu 50.000 Euro Bußgeld</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/10/20/windenergie-mythen/">Die hartnäckigsten Windenergie-Mythen – und was an ihnen dran ist</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/09/08/lithium-ionen-batterien-ohne-kobalt-und-nickel/">Forscher entwickeln günstige Lithium-Ionen-Batterie ohne Kobalt und Nickel</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/06/eisen-luft-energiespeicher/">Niederlande planen größen Eisen-Luft-Energiespeicher Europas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>KI-Pflaster kann Herzinfarkt-Risiko auf der Haut vorhersagen</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/04/ki-hautpflaster/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 03:45:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GOOD NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/04/ki-hautpflaster/">KI-Pflaster kann Herzinfarkt-Risiko auf der Haut vorhersagen</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Bei Kammerflimmern zählt jede Sekunde. Doch herkömmliche Gesundheitstracker müssen Daten erst an externe Server senden, bevor sie Alarm schlagen können. Ein neues KI-Hautpflaster verarbeitet Vitaldaten hingegen direkt auf der Haut und erkennt lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen in Millisekunden.   Herkömmliche Gesundheitstracker wie Smartwatches stoßen in medizinischen Notfällen oft an ihre funktionellen Grenzen. Die erhobenen Daten müssen meist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/04/ki-hautpflaster/">KI-Pflaster kann Herzinfarkt-Risiko auf der Haut vorhersagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/04/ki-hautpflaster/">KI-Pflaster kann Herzinfarkt-Risiko auf der Haut vorhersagen</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/ki-hautpflaster.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="KI-Hautpflaster" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Bei Kammerflimmern zählt jede Sekunde. Doch herkömmliche Gesundheitstracker müssen Daten erst an externe Server senden, bevor sie Alarm schlagen können. Ein neues KI-Hautpflaster verarbeitet Vitaldaten hingegen direkt auf der Haut und erkennt lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen in Millisekunden.  </strong></p>
<p><span id="more-320026464"></span></p>
<p>Herkömmliche Gesundheitstracker wie Smartwatches stoßen in medizinischen Notfällen oft an ihre funktionellen Grenzen. Die erhobenen Daten müssen meist über eine drahtlose Verbindung an Server übermittelt werden, was zu Verzögerungen bei Frühwarnungen führt. Bei lebensbedrohlichen Zuständen wie einem plötzlichen Kammerflimmern zählt jedoch jede Sekunde, sodass zeitintensive Umwege über Remote-Server unpraktikabel sind.</p>
<p>Forscher der University of Chicago haben jetzt aber ein neuartiges KI-Pflaster entwickelt, das durch eine direkte Datenverarbeitung am Körper die notwendigen Berechnungen innerhalb von wenigen Millisekunden durchführen kann.</p>
<p>Die zugrundeliegende Forschungsarbeit wurde am 20. Mai 2026 im <a href="https://www.nature.com/articles/s41928-026-01639-8" target="_blank" rel="noopener">Fachjournal Nature Electronics veröffentlicht</a>. Das System arbeitet demnach vollkommen autark und liefert medizinische Erkenntnisse nahezu in Echtzeit.</p>
<h2>Neues KI-Hautpflaster hat bis zu 10.000 Transistoren auf einem Quadratzentimeter</h2>
<p>Herzstück der tragbaren Technologie bildet eine extrem dichte Anordnung von organischen elektrochemischen Transistoren. Auf einem Quadratzentimeter können bis zu 10.000 dieser hochentwickelten Bauteile untergebracht werden, was umgerechnet etwa 64.500 Einheiten pro Quadratzoll entspricht.</p>
<p>Die Transistoren verarbeiten Informationen sowohl über elektrische Ströme als auch über die Bewegung von Ionen in einer gelartigen Elektrolytschicht. Ein auffälliger Aspekt dieses Aufbaus ist die verblüffende Ähnlichkeit zu menschlichen Gehirnsynapsen.</p>
<p>Weil die Elektrolytschicht Informationen über die Zeit hinweg speichern kann, verfügt jeder einzelne Transistor über ein eigenes Gedächtnis. Bei der Herstellung kommt ein spezielles Polymergel zum Einsatz, das unter der Bestrahlung mit ultraviolettem Licht zu exakten Strukturen aushärtet.</p>
<h2>Hohe Präzision mit Einschränkungen</h2>
<p>In ersten Tests zeigte ein integriertes neuronales Netzwerk eine relativ hohe Leistungsfähigkeit bei der Diagnostik. Das flexible System identifizierte die Wellenfront-Positionen bei Kammerflimmern mit einer Genauigkeit von 99,6 Prozent, selbst als die Datenstruktur auf mehr als das Eineinhalbfache seiner ursprünglichen Länge gedehnt wurde.</p>
<p>Zudem wurde in einem weiteren Test eine Genauigkeitsrate von 83,5 Prozent bei der Abschätzung des individuellen Herzinfarktrisikos erzielt. Trotz sensibler Polymere und physikalischer Hardware-Einschränkungen soll das System langfristig zu einer vollständig integrierten Plattform ausgebaut werden.</p>
<p>Sihong Wang, außerordentlicher Professor für Molekulartechnik an der University of Chicago und einer der leitenden Autoren der neuen Studie, <a href="https://news.uchicago.edu/story/stretchable-ai-patch-computes-your-body-no-server-required" target="_blank" rel="noopener">dazu</a>:</p>
<blockquote><p>Die Zukunft, die wir verwirklichen wollen, besteht darin, tragbare und implantierbare Geräte intelligenter zu machen. Dadurch erhalten die Menschen einen persönlichen, sofort verfügbaren Arzt, der in ihre Geräte integriert ist. Wir mussten uns fragen, ob wir die Eigenschaften dieser Polymere nutzen oder verändern könnten, um sie mit der Fotolithografie kompatibel zu machen – dem wichtigsten Strukturierungsverfahren in der Mikroelektronikindustrie.</p></blockquote>
<p><b>Auch interessant:</b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/10/ki-militaer-einsatzbereiche/">Studie: In diesen Bereichen kommt KI beim Militär zum Einsatz</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/06/inkognito-chat-meta-ai-whatsapp/">Privat mit KI chatten: Inkognito-Chat mit Meta AI in WhatsApp starten</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/24/image-playground-ki-app-apple-iphone/">Image Playground von Apple: KI-Bilder direkt auf dem iPhone erstellen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/06/26/green-prompting-energieverbrauch-ki/">Green Prompting: Wie du den Energieverbrauch von KI in Zaum halten kannst</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/04/ki-hautpflaster/">KI-Pflaster kann Herzinfarkt-Risiko auf der Haut vorhersagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Das sind die größten Autohersteller der Welt</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/03/die-groessten-autohersteller-der-welt-2/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/03/die-groessten-autohersteller-der-welt-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 18:36:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
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		<category><![CDATA[Snackable]]></category>
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<p>Die Automobilbranche befindet sich in einer Umwälzung, nicht allein durch die steigende Popularität von E-Autos. In den vergangenen fünf Jahren gab viel Bewegung auf dem Markt. In diesem Artikel präsentieren wir aktuelle Trends und die derzeit größten Autohersteller der Welt. Die beiden Platzhirsche der Automobilindustrie haben in den vergangenen fünf Jahren konstante Zahlen geliefert und [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die Automobilbranche befindet sich in einer Umwälzung, nicht allein durch die steigende Popularität von E-Autos. In den vergangenen fünf Jahren gab viel Bewegung auf dem Markt. In diesem Artikel präsentieren wir aktuelle Trends und die derzeit größten Autohersteller der Welt.</strong><span id="more-320087955"></span></p>
<p>Die beiden Platzhirsche der Automobilindustrie haben in den vergangenen fünf Jahren konstante Zahlen geliefert und stehen immer noch da, wo sie 2020 standen. Dahinter sortiert sich das Feld allerdings neu. Einige etablierte Hersteller aus Japan und Europa geraten immer mehr unter Druck, während neue Herausforderer in Rekordtempo aufholen. Vor allem Autohersteller aus China legen momentan einen beeindruckenden Aufstieg hin.</p>
<h2>Diesen Autoherstellern gehört die Zukunft</h2>
<p>Eine <a href="https://www.factorywarrantylist.com/car-sales-by-manufacturer.html" target="_blank" rel="noopener">Auswertung</a> des Datendienstes F&amp;I Tools hat die derzeit 15 größten Autohersteller von 2020 bis 2025 miteinander verglichen. Erfasst wurden alle Pkw, und zusammengehörige Marken wurden dem jeweiligen Konzern zugerechnet.</p>
<p>Der auffälligste Trend ist der kometenhafte Aufstieg chinesischer Hersteller. Geely zum Beispiel konnte seinen Absatz seit 2020 von 1,3 auf über 3 Millionen Fahrzeuge mehr als verdoppeln und liegt inzwischen auf Rang elf, dicht gefolgt von Newcomer Changan, der 2020 noch gar nicht unter den Top 15 auftauchte. Ein weiterer Vertreter hat es sogar in die Top Ten geschafft.</p>
<p>Viele europäische Traditionsmarken verlieren hingegen an Boden. Mercedes-Benz rutschte binnen fünf Jahren von Platz zwölf auf Platz fünfzehn ab, der Renault-Konzern sogar von Rang neun auf Rang vierzehn, und auch BMW büßte zwei Plätze ein und steht nun auf Rang dreizehn. Wer es hingegen in die Top Ten geschafft hat, verraten wir im folgenden Ranking.</p>
<h3>Platz 10: Nissan</h3>
<p>Für die japanische Automarke Nissan, die auf rund <strong>3,2 Millionen</strong> verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2025 kommt, geht es drei Plätze nach unten. 2020 rangierte Nissan noch auf Platz sieben. Damit gehört das Unternehmen zu den größten Verlierern der vergangenen fünf Jahre.</p>
<figure id="attachment_313679678" aria-describedby="caption-attachment-313679678" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-313679678" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/08/nissan-885309_19201-800x450.jpg" alt="größten Autoherstellern der Welt" width="800" height="450" srcset="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/08/nissan-885309_19201-800x450.jpg 800w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/08/nissan-885309_19201-1000x563.jpg 1000w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/08/nissan-885309_19201-768x432.jpg 768w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/08/nissan-885309_19201-860x484.jpg 860w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/08/nissan-885309_19201.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-313679678" class="wp-caption-text">Bild: Pixabay / Dayron Villaverde</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>Gegen die menschliche Dekadenz: Was bringt der Temu-Zoll?</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/03/gegen-die-menschliche-dekadenz-was-bringt-der-temu-zoll/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 09:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union (EU)]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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<p>Seit dem 1. Juli 2026 erhebt die EU einen Zoll auf Kleinsendungen mit einem Warenwert unter 150 Euro aus Nicht-EU-Ländern. Pro Warengruppe und Paket fallen drei Euro an. Damit reagiert Brüssel auf eine Paketflut aus China, die die Zollbehörden an ihre Grenzen bringt. Doch der sogenannte Temu-Zoll könnte nicht nur Kontrollen erleichtern, sondern auch die [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/temu-zoll.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Temu Shein Zoll Steuer China Pakete Sendungen" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Seit dem 1. Juli 2026 erhebt die EU einen Zoll auf Kleinsendungen mit einem Warenwert unter 150 Euro aus Nicht-EU-Ländern. Pro Warengruppe und Paket fallen drei Euro an. Damit reagiert Brüssel auf eine Paketflut aus China, die die Zollbehörden an ihre Grenzen bringt. Doch der sogenannte Temu-Zoll könnte nicht nur Kontrollen erleichtern, sondern auch die menschliche Dekadenz abwürgen – zumindest ansatzweise. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-320094206"></span></p>
<h2>So funktioniert der neue Temu-Zoll</h2>
<ul>
<li>Die Europäische Union will Billigimporte aus China mit neuen Zollregeln stärker kontrollieren. Für zahlreiche Kleinsendungen mit einem <strong>Warenwert unter 150 Euro</strong> fällt seit dem 1. Juli 2026 ein <a href="https://www.consilium.europa.eu/de/policies/eu-action-influx-of-small-parcels/" target="_blank" rel="noopener">vorübergehender Zoll</a> von drei Euro pro Warengruppe an. Sprich: Für drei in einem Paket versendete T-Shirts fallen insgesamt drei Euro Zoll an. Kommt beispielsweise ein günstiges Kinderspielzeug hinzu, müssen noch einmal drei Euro bezahlt werden. Die EU will mit den Gebühren die durch die Paketflut aus China steigenden Kosten für Zollkontrollen und Zollüberwachung decken. Den Zoll sollen Plattformen und Verkäufer wie Temu, AliExpress oder Shein zahlen. Theoretisch können diese die Gebühren aber über höhere Preise auf die Verbraucher umlegen.</li>
<li>Frankreich hat bereits seit März 2026 eine Paketsteuer in Höhe von zwei Euro für Kleinsendungen mit einem Warenwert von unter 150 Euro aus Nicht-EU-Staaten erhoben. Paris hat die Gebühr mit dem Inkrafttreten der neuen EU-Regeln aber <a href="https://www.lemonde.fr/economie/article/2026/06/30/la-taxe-francaise-de-2-euros-sur-les-petits-colis-va-etre-suspendue-remplacee-par-un-droit-de-douane-europeen_6717212_3234.html" target="_blank" rel="noopener">kurzfristig aufgehoben</a>. Chinesische Unternehmen haben den <strong>Zoll zuvor erfolgreich umgangen</strong>, indem sie Sendungen zunächst in andere EU-Länder geschickt und dann nach Frankreich gebracht haben. Eigentlich sollte die französische Paketsteuer zusätzlich zum neuen EU-Zoll erhoben werden.</li>
<li>Laut EU-Kommission kamen 2025 rund <a href="https://taxation-customs.ec.europa.eu/customs/eu-customs-union-facts-and-figures/goods-bought-online_en" target="_blank" rel="noopener">5,9 Milliarden Sendungen</a> mit geringem Warenwerte aus Nicht-EU-Ländern in Europa an, ohne dass ein Zoll anfiel. Das entspricht einem <strong>relativen Zuwachs von 325 Prozent</strong> im Vergleich zum Jahr 2022 mit 1,39 Milliarden Billigimporten. Das Problem: Nicht nur wurden die Zollbehörden durch die Paketflut von Temu, Shein, AliExpress und Co. überlastet – viele europäische Unternehmen sehen sich durch Billigproduktionen aus China benachteiligt. Etliche Produkte von Temu und Shein enthalten zudem <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2024/08/19/giftstoffe-produkte-von-temu-und-shein-uebersteigen-grenzwerte-deutlich/">Giftstoffe</a>, die die erlaubten Grenzwerte mitunter deutlich überschreiten. Jedes Frachtflugzeug, das sich von China nach Europa auf den Weg macht, <strong>bläst außerdem hunderte Tonnen CO2 in die Atmosphäre</strong>.</li>
</ul>
<h2>Warum drei Euro pro Paket mehr bewirken könnten als gedacht</h2>
<p>Die neue EU-Zollregel ist weitaus mehr als nur eine kleine Änderung im Zollrecht. Sie ist der Versuch, die Preise für eine Konsumkultur anzuheben, die sich viel zu lange <strong>als Schnäppchenjäger-Paradies tarnen konnte</strong>. Wer in Sekundenschnelle Kleidung oder Spielzeug vom anderen Ende der Welt bestellt, es wenige Wochen nutzt und dann aufgrund schlechter Qualität wegschmeißt, verursacht Kosten, die bislang andere getragen haben: die Umwelt, die Zollbehörden und indirekt auch europäische Hersteller.</p>
<p>Die neue Vorschrift könnte aber nicht nur die Paketflut und CO2-Emissionen ein Stück weit eindämmen, sondern auch die menschliche Dekadenz. Die Welt wird dadurch <strong>vielleicht ein kleines bisschen besser</strong>. Natürlich werden drei Euro pro Warensendung nicht den kompletten Kaufrausch beenden. Denn wer aus Prinzip jeden noch so billigen Ramschartikel bestellt, wird sich vom Temu-Zoll vermutlich nicht abschrecken lassen.</p>
<p>Doch in Zeiten klammer Kassen und geschröpfter Portemonnaies könnte genau dieser kleine Aufpreis ausreichen, damit viele Verbraucher <strong>vor dem Klick auf den Bestellbutton noch einmal nachdenken</strong>. Der wahre Wert der Maßnahme liegt deshalb eher in einer Signalwirkung. Billig darf nämlich nicht länger bedeuten, dass Folgekosten einfach ausgeblendet werden.</p>
<p>Denn nicht nur Windräder, Solaranlagen, Stromspeicher oder intelligente Netze bringen die Energiewende voran und dämmen Emissionen ein. Auch der Staat kann Regeln festlegen, indem er <strong>klimaschädliches Verhalten verteuert</strong> und nachhaltigere Alternativen attraktiver macht. Oder: Wer sich gleichzeitig über Hitzewellen mit Temperaturen jenseits der 40 Grad beklagt, sollte sich beim nächsten Mal auch fragen, ob der zehnte Billigpullover mit Giftstoffen und schlechtem CO2-Fußabdruck wirklich unverzichtbar war.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Maroš Šefčovič, Mitglied der EU-Kommission für Handel und wirtschaftliche Sicherheit</strong>, interinstitutionelle Beziehungen und Transparenz, zu den <a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_25_3045" target="_blank" rel="noopener">Plänen der EU</a>: „Unser Ziel ist klar: ein modernes, digitales Umfeld, das den reibungslosen internationalen Handel ermöglicht und gleichzeitig die Stärke und Integrität unseres Binnenmarkts schützt. Der rasante Anstieg des Online-Handels verändert unsere Welt – und wir brauchen die richtigen Instrumente, um mit diesem raschen Wandel Schritt zu halten. Aus diesem Grund ist die Entscheidung, Zölle auf kleine Pakete, die in die EU eingeführt werden, zu erheben, so wichtig: Es geht darum, in den Zeiten des Online-Handels den fairen Wettbewerb an unseren Grenzen zu gewährleisten.“</li>
<li><strong>Mao Ning, Sprecherin des chinesischen Außenministeriums</strong>, in einem <a href="https://de.china-embassy.gov.cn/det/lcbt/wjbfyr/202606/t20260604_11937670.htm" target="_blank" rel="noopener">Statement</a>: „Die Handelsbeziehungen zwischen China und der EU sind von Natur aus für beide Seiten vorteilhaft. China strebt keinen Handelsüberschuss an. Protektionismus würde lediglich den Interessen der europäischen Verbraucher schaden und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie schwächen. Wir hoffen, dass die EU die Handelsbeziehungen mit China in die richtige Perspektive rückt und ihrem Bekenntnis zum Freihandel treu bleibt. China verfolgt die Schritte der EU aufmerksam und wird die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um seine legitimen Rechte und Interessen zu wahren.“</li>
<li><strong>Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe (DUH)</strong>, gehen die Pläne der EU <a href="https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/deutsche-umwelthilfe-zu-neuen-zollregeln-fuer-shein-temu-und-co-drei-euro-aufschlag-werden-ultra/" target="_blank" rel="noopener">nicht weit genug</a>: „Drei Euro Zollaufschlag werden den Billigrausch nicht stoppen. Solange Unternehmen Milliarden kurzlebiger Kleidungsstücke ohne die Berücksichtigung ökologischer Folgekosten auf den europäischen Markt bringen können, bleibt der Wettbewerb zulasten von Umwelt und Klima verzerrt. Mit dem geplanten Textilgesetz hat Bundesumweltminister Schneider die einzigartige Chance, ein Anti-Fast-Fashion-Gesetz zu schaffen. Dafür müssen die Herstellerbeiträge konsequent an verbindliche Umweltkriterien gekoppelt werden. Wer giftige, kurzlebige und schwer recycelbare Textilien verkauft, muss massiv höhere Beiträge zahlen als Hersteller langlebiger, schadstoffarmer und kreislauffähiger Kleidung.“</li>
</ul>
<h2>Ändern die China-Anbieter ihr Geschäftsmodell?</h2>
<p>Für Verbraucher wird sich der Einkauf bei Temu, Shein und Co. schleichend verändern. Offiziell müssen zwar die Plattformen und Hersteller die neue Zollabgabe zahlen, aber kaum ein China-Händler wird diese zusätzlichen Kosten dauerhaft selbst schultern. <strong>Höhere Produktpreise, steigende Versandkosten</strong> oder neue Gebührenmodelle sind deshalb wahrscheinlich. Hinzu kommt, dass viele Pakete durch intensivere Kontrollen zumindest in der Anfangsphase länger unterwegs sein werden – auch von seriösen Anbietern außerhalb der EU.</p>
<p>Interessanter erscheint mir aber die Frage, wie die Plattformen reagieren werden. Wahrscheinlich werden sie ihr Geschäftsmodell anpassen, anstatt damit <strong>aufzuhören, der menschlichen Dekadenz und Konsumgesellschaft zu schmeicheln</strong>. Viele Anbieter setzen beispielsweise schon auf Lager innerhalb der EU, um Waren in größeren Mengen einzuführen und dann schneller an Kunden weiterzuleiten.</p>
<p>Das System der unzähligen Kleinsendungen verliert damit an Attraktivität; nicht aber das Geschäft selbst. Denn nur der bisherige Weg dorthin wird teurer und komplizierter. Die Reform ist aber <strong>ohnehin nur ein Zwischenschritt</strong>. Spätestens mit der geplanten gemeinsamen digitalen Zollplattform will die EU ihre 27 nationalen Zollbehörden ab 2028 enger vernetzen und Kontrollen effizienter gestalten.</p>
<p>Gleichzeitig soll dann die Drei-Euro-Pauschale wieder entfallen und durch das reguläre Zollsystem ersetzt werden. Die Stoßrichtung ist damit klar. Der grenzenlose <strong>Billigimport soll Schritt für Schritt ausgebremst werden</strong>. Ob daraus am Ende auch ein bewussterer Konsum entsteht, entscheidet allerdings nicht Brüssel, sondern jeder Klick oder Nicht-Klick auf den Bestellbutton.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/02/kein-bock-auf-ki/">Kein Bock auf KI? Deutsche wollen sich nicht erziehen lassen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/01/ladesaeulen-wucher-das-krumme-geschaeft-mit-oeffentlichem-laden/">Ladesäulen-Wucher: Das krumme Geschäft mit öffentlichem Laden</a></li>
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<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/29/social-media-als-top-nachrichtenquelle/">Social Media als Top-Nachrichtenquelle: Schaffen sich Medien selbst ab?</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/03/gegen-die-menschliche-dekadenz-was-bringt-der-temu-zoll/">Gegen die menschliche Dekadenz: Was bringt der Temu-Zoll?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Podcast: Warum immer mehr Menschen Medien meiden – außer WhatsApp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 06:12:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE WEEK]]></category>
		<category><![CDATA[SOCIAL]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
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<p><strong>Die Themen dieser Ausgabe:</strong></p>
<ul>
<li>KI erkennt Zebras und Giraffen anhand ihrer Fellmuster – ein neues Tool für den Wildtierschutz</li>
<li>KI-Fakes auf TikTok: Erfundene Videos schüren gezielt Ängste gegenüber Geflüchteten</li>
<li>Windräder und Vogelschutz: Wie Wetterradar 90 % der Kollisionen verhindern könnte</li>
<li>ChatGPT 5.6 unter Aufsicht: Die Trump-Administration schränkt den Zugang zum neuen OpenAI-Modell ein</li>
<li>Abzocke an der E-Ladesäule: Warum öffentliches Laden bis zu 84 Cent kostet – und wer daran verdient</li>
<li>Social Media schlägt TV &amp; Zeitung: Der Reuters Digital News Report 2026 zeigt einen historischen Wandel bei Nachrichtenquellen</li>
</ul>
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		<title>250 Milliarden Euro Klimaschäden durch deutschen Solarstrom abgewendet</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/03/klimaschaeden-durch-solarstrom-abgewendet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 03:45:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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<p>Durch Solarenergie konnten in den vergangenen 20 Jahren gigantische Mengen an Treibhausgasen eingespart werden. Solarstrom schützt aber nicht nur das Klima, sondern auch den Staatshaushalt. Allein zwischen 2020 und 2025 hat Photovoltaik Deutschland laut Umweltbundesamt Importkosten von 20 Milliarden Euro erspart und Klimafolgeschäden von bis zu 250 Milliarden Euro abgewendet. Laut offiziellen Daten des Umweltbundesamtes [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/erneuerbare-energien.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Erneuerbare Energien Klimaschäden Solarstrom Ausbau" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Durch Solarenergie konnten in den vergangenen 20 Jahren gigantische Mengen an Treibhausgasen eingespart werden. Solarstrom schützt aber nicht nur das Klima, sondern auch den Staatshaushalt. Allein zwischen 2020 und 2025 hat Photovoltaik Deutschland laut Umweltbundesamt Importkosten von 20 Milliarden Euro erspart und Klimafolgeschäden von bis zu 250 Milliarden Euro abgewendet.<br />
</strong></p>
<p><span id="more-320007898"></span></p>
<p>Laut <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/document/zeitreihen-zur-entwicklung-der-erneuerbaren-energien-in-deutschland-excel_uba_deu_0_0.xlsx.pdf" target="_blank" rel="noopener">offiziellen Daten</a> des Umweltbundesamtes wurden durch die intensive Nutzung von Solarstrom in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren rund 500 Millionen Tonnen Netto-Treibhausgase vermieden. Diese enorme Summe verdeutlicht den langfristigen Hebel, den die Solarenergie für den Klimaschutz offenbart.</p>
<p>Besonders bemerkenswert erscheint die Beschleunigung beim Ausbau in der jüngsten Vergangenheit. Mehr als die Hälfte dieser gesamten Emissionsminderung, rund 270 Millionen Tonnen Treibhausgase, entfiel auf den kurzen Zeitraum von 2020 bis 2025. Die Effizienz der Klimaschutzmaßnahmen hat sich also massiv erhöht. Denn in den vergangenen fünf Jahren konnten mehr Emissionen eingespart werden als in den 15 Jahren davor zusammen.</p>
<h2>250 Milliarden Euro vermiedene Klimaschäden: So rechnet sich Solarstrom</h2>
<p>Der beschleunigte Solar-Ausbau sorgt zudem nicht nur für weniger Luftverschmutzung, sondern schützt auch die Staatskassen vor unkontrollierbaren Folgekosten. Zwischen 2020 und 2025 wurden durch die Verdrängung fossiler Energieträger internationale Importe im Wert von rund 20 Milliarden Euro eingespart. Außerdem hat die Solarenergie laut Umweltbundesamt im selben Zeitraum volkswirtschaftliche Klimaschadenskosten von bis zu 250 Milliarden Euro abgewandt. Das sichert die ökonomische Handlungsfähigkeit künftiger Generationen.</p>
<p>Der Hintergrund: Rund sechs Millionen installierte Solaranlagen haben 2020 bis 2025 knapp 390 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Diese enorme Menge entlastet das deutsche Stromnetz primär dadurch, dass sie die Verbrennung in kohlendioxidintensiven Erdgas- und Steinkohlekraftwerken und damit teure fossile Spitzenlasten verdrängt.</p>
<h2>Rekordwerte beim Solar-Ausbau im Jahr 2025</h2>
<p>Das Jahr 2025 markiert in dieser Entwicklung einen historischen Meilenstein für die erneuerbare Infrastruktur. Die Stromeinspeisung aus Photovoltaik verzeichnete ein deutliches Wachstum von 17,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erreichte 70,1 Milliarden Kilowattstunden.</p>
<p>Laut den offiziellen Statistiken des Umweltbundesamtes belief sich die Bruttostromerzeugung sogar auf insgesamt 91.591 Gigawattstunden, wodurch allein in diesem Jahr exakt 62.718.000 Tonnen CO2-Äquivalente an Treibhausgasen vermieden werden konnten. Die gesamte installierte elektrische Leistung wuchs parallel auf 119.953 Megawatt an, was den anhaltenden Trend zu massiven Kapazitätserweiterungen auf fast 120 Gigawatt widerspiegelt.</p>
<h2>Trotz Milliardeneinsparungen: Wo die Energiewende an ihre Grenzen stößt</h2>
<p>Trotz dieser beispiellosen Erfolge klafft in der Realität der Energiepolitik weiterhin eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Während der Anteil erneuerbarer Energien an der ins Netz eingespeisten Strommenge im Jahr 2025 stolze 58,6 Prozent betrug, steuerten konventionelle Energieträger immer noch 41,4 Prozent bei, was 181,3 Milliarden Kilowattstunden entspricht.</p>
<p>Die Energiewende stagniert damit auf einem hohen Niveau, da die Strommenge aus erneuerbaren Quellen im Jahresvergleich nahezu unverändert blieb, während konventionelle Energieträger um 3,6 Prozent zulegten. Die Photovoltaik-Branche agiert folglich in einem volatilen Marktumfeld, das stark von den wechselnden Signalen zwischen Investitionsboom und regulatorischen Bremsen betroffen ist.</p>
<p><b>Auch interessant:</b></p>
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</ul>
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		<title>Diese Unternehmen geben im deutschen TV am meisten für Werbung aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 18:04:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ENTERTAIN]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[BTListicle]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[nofeature]]></category>
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<p>Das lineare Fernsehen verliert an Bedeutung, aber trotzdem fließen noch immer Milliarden in TV-Werbung. Einige wenige Konzerne stemmen dabei einen Großteil der Ausgaben. Wir verraten in diesem Artikel, wer momentan am meisten Geld in deutsche Werbespots investiert. Wenn etwas umsonst ist, basieren die Umsätze meistens auf Werbedeals. So auch beim klassischen linearen Fernsehen, das in [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/unternehmen-tv-werbung.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Unternehmen TV-Werbung Ausgaben Fernsehwerbung" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Das lineare Fernsehen verliert an Bedeutung, aber trotzdem fließen noch immer Milliarden in TV-Werbung. Einige wenige Konzerne stemmen dabei einen Großteil der Ausgaben. Wir verraten in diesem Artikel, wer momentan am meisten Geld in deutsche Werbespots investiert.</strong><span id="more-320056454"></span></p>
<p>Wenn etwas umsonst ist, basieren die Umsätze meistens auf Werbedeals. So auch beim klassischen linearen Fernsehen, das in diesem Bereich lange als Maß aller Dinge galt. Inzwischen wandert das Geld der Unternehmen zunehmend in Werbeflächen und Spots im Internet. Trotzdem gibt es weiterhin einige Firmen, die im großen Stil auf TV-Werbung setzen. Welche Marken hinter den großen Investitionen stecken, präsentieren wir in unserem Ranking.</p>
<h2>Weiterhin hohe Budgets für TV-Werbung</h2>
<p>Insgesamt kommt der deutsche Werbemarkt 2025 auf einen Umsatz von rund 35,4 Milliarden Euro und schrumpft damit leicht im Vergleich zum Vorjahr. Leidtragender dieses Trends ist vor allem das lineare Fernsehen. Die Umsätze mit TV-Werbung sinken um 4,2 Prozent auf 16,6 Milliarden Euro. Die Außenwerbung und die Online-Werbung können hingegen zulegen. Trotzdem bleibt das Fernsehen der größte Werbeträger, auch wenn der Vorsprung schmilzt (via <a href="https://www.media-perspektiven.de/fileadmin/user_upload/media-perspektiven/pdf/2026/MP_5_2026_Lineares_TV_verliert_deutlich_Brutto-Werbemarkt_2025.pdf" target="_blank" rel="noopener">Media Perspektiven</a>).</p>
<p>Trotz des Abwärtstrends fließen weiterhin gewaltige Summen in TV-Spots. Diese konzentrieren sich jedoch auf wenige Großkonzerne. Die von uns verwendeten Zahlen stammen von der Plattform <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1660380/umfrage/top-10-werbespender-mit-hoechsten-tv-werbeausgaben-in-deutschland/" target="_blank" rel="noopener">Statista</a>. Es handelt sich um Brutto-Ausgaben, also um Listenpreise ohne Rabatte.</p>
<p>Obwohl es um den deutschen Werbemarkt geht, handelt es sich bei den größten Investoren überwiegend um internationale Konzerne. Rein deutsche Unternehmen finden sich nur vereinzelt in der Liste.</p>
<h3>Platz 10: Reckitt Benckiser</h3>
<p>Den Auftakt macht der britische Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser, der im vergangenen Jahr <strong>170,13 Millionen Euro</strong> in deutsche TV-Werbung gesteckt hat. Hinter dem Namen verbergen sich zahlreiche bekannte Drogerie- und Haushaltsmarken wie Sagrotan, Calgon oder Vanish. Gerade Pflegeprodukte leben von einem hohen Bekanntheitsgrad.</p>
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