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	<title>BASIC thinking</title>
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	<description>Online-Magazin für Social Media, Marketing und Business</description>
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	<title>BASIC thinking</title>
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		<title>Darum warnen KI-Anbieter vor ihren eigenen Produkten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 09:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
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		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/darum-warnen-ki-anbieter-vor-ihren-eigenen-produkten/">Darum warnen KI-Anbieter vor ihren eigenen Produkten</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Mehrere KI-Anbieter warnen vor ihren eigenen Produkten und fordern eine Entwicklungspause. Klingt verantwortungsvoll? Ist es aber nicht! Denn wer Milliarden in eine Technologie pumpt und dann hintenrum vor vermeintlichen Gefahren warnt, will nicht schützen, sondern schlichtweg in die Schlagzeilen. Eine kommentierende Analyse. Weltuntergang durch KI? Das ist Doom Trolling! Von OpenAI über Google bis hin [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/darum-warnen-ki-anbieter-vor-ihren-eigenen-produkten/">Darum warnen KI-Anbieter vor ihren eigenen Produkten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/darum-warnen-ki-anbieter-vor-ihren-eigenen-produkten/">Darum warnen KI-Anbieter vor ihren eigenen Produkten</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="2000" height="1189" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/kalkuel-ki-anbieter-warnen-panikmache.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Kalkül KI-Anbieter warnen Panikmache" decoding="async" /></p>
<p><strong>Mehrere KI-Anbieter warnen vor ihren eigenen Produkten und fordern eine Entwicklungspause. Klingt verantwortungsvoll? Ist es aber nicht! Denn wer Milliarden in eine Technologie pumpt und dann hintenrum vor vermeintlichen Gefahren warnt, will nicht schützen, sondern schlichtweg in die Schlagzeilen. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-321692628"></span></p>
<h2>Weltuntergang durch KI? Das ist Doom Trolling!</h2>
<ul>
<li>Von OpenAI über Google bis hin zu Anthropic und einigen chinesischen Firmen: Mittlerweile haben <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/15/ki-pause-wovor-die-tech-bosse-angst-haben/">alle großen KI-Anbieter diverse Sicherheitspannen eingeräumt</a>. Immer ging es grob gesagt darum, dass <strong>künstliche Agenten aus Testumgebungen ausgebrochen</strong> sind und sich Zugang zum freien Internet verschafft haben. Einige haben sogar fremde Unternehmen gehackt, um ihrer ursprünglichen Aufgabe nachzukommen. Den Anbietern zufolge war nichts davon vorgesehen. Die Kontrollmechanismen hatten versagt. Daraufhin haben sich die führenden KI-Unternehmen aus den USA für eine KI-Entwicklungspause ausgesprochen. Ausgangspunkt war ein <a href="https://darioamodei.com/post/we-must-pace-the-frontier" target="_blank" rel="noopener">Essay von Anthropic-Chef Dario Amodei</a>. OpenAI-CEO Sam Altman und xAI-Boss Elon Musk stimmten zu.</li>
<li>Der <a href="https://internationalaisafetyreport.org/publication/international-ai-safety-report-2026" target="_blank" rel="noopener">International AI Safety Report 2026</a> stuft ein hypothetisches „Kontrollverlust-Szenario“ als eines der potenziellen Risiken von Künstlicher Intelligenz ein. Sprich: <strong>Wenn KI fernab von menschlicher Kontrolle agiert</strong>, ohne dass die Chance besteht, die Kontrolle zurückzuerlangen. Dem Bericht zufolge fehlen aktuellen Modellen aber die Fähigkeit, solche Risiken auszulösen. Allerdings würden sich die heutigen KI-Systeme in relevanten Bereichen, wie dem autonomen Betrieb, bereits verbessern. An dem Report waren über 100 internationale KI-Experten beteiligt. Turing-Preisträger Yoshua Bengio hat die Untersuchung geleitet.</li>
<li>US-Informatikprofessor Cal Newport hat die Kommunikationsstrategie der KI-Anbieter in einem <a href="https://www.nytimes.com/2026/06/17/opinion/ai-dangerous-openai-anthropic.html" target="_blank" rel="noopener">Gastbeitrag für die New York Times</a> als paradox bezeichnet und unter „Doom Trolling“ eingeordnet. Was er meint: Der Begriff beschreibt eine Strategie, bei der <strong>Unternehmen oder Personen gezielt mit extremen Untergangsszenarien jonglieren</strong>, um Aufmerksamkeit zu generieren oder bestimmte Reaktionen hervorzurufen. Aus Newports Sicht machen die KI-Anbieter das aus zwei Gründen. Entweder, weil sie wirklich daran glauben, dass KI eines Tages die Menschheit auslöschen könnte. Oder, weil sie Untergangsszenarien bewusst säen, um Aufmerksamkeit zu erhaschen – sowohl medial als auch mit Blick auf Investoren.</li>
</ul>
<h2>Warum die KI-Warnungen eine PR-Masche sind</h2>
<p>Zigarettenhersteller, die freiwillig das Rauchen kritisieren, oder Ölkonzerne, die vor dem Klimawandel warnen? Undenkbar! Doch bei KI wollen <strong>ausgerechnet die Anbieter zu ihrer eigenen Kontrollinstanz</strong> werden. Dabei wäre es in nahezu jeder anderen Branche völlig normal, ein Produkt nicht auf den Markt zu bringen, wenn es nicht sicher genug ist. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Doch was bei KI abgeht, sprengt jeglichen Rahmen.</p>
<p>Denn: OpenAI, Anthropic und Co. sind alles andere als plötzliche Samariter, die die Menschheit vor einer Technologie schützen wollen, die sie obendrein selbst entwickelt haben. Ihre <strong>Warnungen sind Teil einer gigantischen PR-Maschinerie</strong>. On top kommt, dass viele Medien als Steigbügelhalter agieren, indem sie mit der Angst vor einer mutmaßlich rebellierenden Super-KI offenbar deutlich mehr Aufmerksamkeit erzeugen als mit einer nüchternen Diskussion über Sicherheitslücken.</p>
<p>All das entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Denn wer wirklich Verantwortung übernehmen will, müsste <strong>vielleicht einfach mal die Klappe halten</strong> und KI-Modelle erst dann veröffentlichen oder anpreisen, wenn auch die Kontrollmechanismen funktionieren. Oder: Welches Unternehmen würde denn freiwillig oder aus Ignoranz Glasscherben in seinen Lebensmitteln zulassen, nur um anschließend davor zu warnen?</p>
<p>Entgegen der aktuellen Panikmache wird kein einziges KI-Modell plötzlich vor deiner Haustür sitzen und dir den Nachbarschaftskrieg erklären. KI-Modelle hängen nämlich an Rechenzentren, der Versorgung mit Strom und einer digitalen Infrastruktur. Und die lassen sich alle abschalten. Die <strong>reale Gefahr sind also nicht die KI-Modelle selbst</strong>, sondern naive Anbieter, ungeprüfte Sicherheitslücken und schlichtweg nicht verantwortungsvolle Idioten.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Timnit Gebru, Informatikerin und Expertin für KI-Ethik</strong>, vermutet hinter den Warnungen der KI-Anbieter ein Ablenkungsmanöver. In einem <a href="https://www.technologyreview.com/2026/09/22/1144867/dont-be-fooled-summer-ai-hype/" target="_blank" rel="noopener">Beitrag für MIT Technology Review</a> schreibt sie: „Laut der KI-Branche sollten wir uns mehr Sorgen um einen fiktiven Maschinengott machen als um die Klimakatastrophe, die diese Rechenzentren verschärfen, um das Asthma der Anwohner, um die steigenden Stromrechnungen der Öffentlichkeit, die sie subventioniert, oder um das Wasser, das zu ihrer Kühlung umgeleitet wird.“</li>
<li><strong>KI-Experte Jacob Coxon</strong> ist offenbar anderer Meinung. In einem <a href="https://x.com/hilbertspaess/status/2097476196791709843?s=20" target="_blank" rel="noopener">Beitrag auf X (ehemals Twitter)</a> warnt er: „Ich habe heute bei Anthropic gekündigt. (… ) Keines der beiden Unternehmen handelt verantwortungsbewusst. (… ) Unterschätzt nicht die Leistungsfähigkeit dieser Technologie. Bald wird es übermenschliche Systeme geben, die alles hacken, jeden Bereich über Nacht revolutionieren und echte Macht und Ressourcen an sich reißen können. Die Menschen, die KI entwickeln, sind fest davon überzeugt, dass sie uns alle bis zum Ende dieses Jahrzehnts auslöschen könnte. Das ist kein Marketing-Gag.“</li>
<li><strong>Antonio Krüger ist Geschäftsführer des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI)</strong>, das der deutsche Vertreter im Expertenbeirat des International AI Safety Report 2026 ist. In einem <a href="https://www.dfki.de/en/web/news/2026-international-ai-safety-report-published?" target="_blank" rel="noopener">Statement</a> betont Krüger zwar ebenfalls, dass es KI-Sicherheitsmechanismen braucht, verfällt aber nicht in tosenden Alarmismus: „KI-Sicherheit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Jetzt müssen wir auf nationaler Ebene institutionalisieren, was der KI-Sicherheitsbericht bereits aufzeigt. Andere wichtige KI-Nationen sind uns in dieser Hinsicht einen Schritt voraus. (… ) Was uns noch fehlt, ist ein Airbag für KI. Ein zuverlässiger Schutzmechanismus, der uns schützt, bevor großer Schaden entsteht. Ich bin sicher, dass die Forschung zu vertrauenswürdiger KI weiterhin wichtige Erkenntnisse darüber liefern wird, wie wir in Zukunft sichere KI erreichen können.“</li>
</ul>
<h2>So geht es mit der KI-Debatte weiter</h2>
<p>Die <strong>Panikmache rund um KI</strong> wird vermutlich kein jähes Ende finden, denn sie funktioniert für die KI-Anbieter leider wie mediale Schlagzeilen. Ein KI-Unternehmen, das seine Sicherheitsprotokolle verschärft, klingt langweiliger als ein KI-Agent, der aus einer Testumgebung ausbricht und Dinge tut, die er vermeintlich nicht darf.</p>
<p>Indes: OpenAI und Co. werden im Hinterkämmerchen vermutlich eh <strong>weiter an ihren Modellen tüfteln</strong> – KI-Pause hin oder her. Meine Vermutung: Es wird sich wahrscheinlich nicht viel ändern. Ohnehin entscheidender ist die Frage, ob KI irgendwann theoretisch außer Kontrolle geraten könnte – weil der Mensch als Instanz versagt.</p>
<p>Szenarien, in denen eine KI etwa Nuklearwaffen startet, sind theoretisch zwar denkbar, aber eher unrealistisch. Die deutlich größere Gefahr schlummert derweil in KI-gesteuerter Desinformation, Halluzinationen, Sicherheitslücken oder schlicht einem verantwortungslosen Umgang. Oder: <strong>KI ist eben nur so gut oder schlecht wie die Kontrolle</strong>, die Menschen über sie ausüben.</p>
<p>Man sollte deshalb aufhören, das Außer-Kontrolle-Gelaber der KI-Anbieter einfach nur nachzuplappern, damit nicht OpenAI und Co. wie bislang den Diskurs steuern. Stattdessen sollten alle mal ein bisschen runterkommen. Denn worum es vielmehr geht, ist weniger Weltuntergangsschwachsinn – sondern <strong>mehr Kontrolle, mehr Transparenz und ein kritischer Blick</strong> auf diejenigen, die vor KI warnen, damit gleichzeitig aber Geld scheffeln. Oder: Was die großen KI-Anbieter aktuell treiben, ist nicht nur Kalkül, sondern einfach nur krank!</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/deutschlandticket-vs-tankrabatt-zweierlei-mass/">Deutschlandticket vs. Tankrabatt – zweierlei Maß? </a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/09/netflix-produziert-fuer-zuschauer-die-gar-nicht-hinschauen/">Netflix produziert für Zuschauer, die gar nicht hinschauen </a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/08/datenschutz-ki-anbieter-geben-sogar-chatdaten-weiter/">Datenschutz? KI-Anbieter geben sogar Chatdaten weiter </a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/07/e-auto-boom-kostet-milliarden-halter-muessen-mehr-bezahlen/">E-Auto-Boom kostet Milliarden: Halter müssen mehr bezahlen<br />
</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/darum-warnen-ki-anbieter-vor-ihren-eigenen-produkten/">Darum warnen KI-Anbieter vor ihren eigenen Produkten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Aus Plastikmüll werden Häuser: Diese KI soll zwei Krisen auf einmal lösen</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/haeuser-aus-plastikmuell/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 03:45:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/haeuser-aus-plastikmuell/">Aus Plastikmüll werden Häuser: Diese KI soll zwei Krisen auf einmal lösen</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Acht Gigatonnen Plastikmüll belasten unsere Umwelt in Ozeanen und Städten, während weltweit bezahlbarer Wohnraum fehlt. Ein Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) will beide Krisen gleichzeitig lösen und hat ein KI-Konzept entwickelt, um stabile Häuser aus Plastikmüll zu drucken. Ein Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen neuen Ansatz zur Lösung von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/haeuser-aus-plastikmuell/">Aus Plastikmüll werden Häuser: Diese KI soll zwei Krisen auf einmal lösen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/haeuser-aus-plastikmuell/">Aus Plastikmüll werden Häuser: Diese KI soll zwei Krisen auf einmal lösen</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/gebaeude-aus-plastikmuell.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Gebäude Häuser aus Plastikmüll" decoding="async" /></p>
<p><strong>Acht Gigatonnen Plastikmüll belasten unsere Umwelt in Ozeanen und Städten, während weltweit bezahlbarer Wohnraum fehlt. Ein Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) will beide Krisen gleichzeitig lösen und hat ein KI-Konzept entwickelt, um stabile Häuser aus Plastikmüll zu drucken.</strong><br />
<span id="more-321594199"></span></p>
<p>Ein Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen neuen Ansatz zur Lösung von zwei drängenden Problemen <a href="https://news.mit.edu/2026/mit-spinout-turns-plastic-waste-into-resilient-building-materials-0914" target="_blank" rel="noopener">präsentiert</a>. Das Spin-off Atlas Building Composites nutzt geschredderte Kunststoffabfälle als elementaren Rohstoff für tragende Bauteile. Die beiden Gründer A. J. Perez und Matt Pouliot wollen mit der Initiative &#8222;MIT HAUS&#8220; die Bauwirtschaft in eine neue Richtung lenken, indem sie innerhalb von 30 Jahren eine Milliarde Häuser bauen.</p>
<p>Der geschredderte Einweg-Plastikmüll stammt etwa aus alten Wasserflaschen. Dieser wird eingeschmolzen und mit Glasfasern vermischt, die für zusätzliche Stabilität sorgen sollen. Das Gemisch soll traditionelles Holz bei der Belastbarkeit übertreffen. Ein einzelner gedruckter Träger hält einer Last von etwa 1.800 Kilogramm stand. Gleichzeitig benötigt die Herstellung lediglich etwa 13 Minuten. Möglich macht das eine KI-gestützte Roboterplattform.</p>
<h2>Gedruckter Verbundstoff statt klimaschädlichem Beton ermöglicht Häuser aus Plastikmüll</h2>
<p>Geht es um die Auswirkungen auf die Umwelt, müsste sich beim Bau von einer Milliarde Häuser die derzeitige Betonproduktion verdoppeln. Gleichzeitig benötigt es eine nicht unerhebliche Menge an Holz aus Forstwirtschaften. Durch die Nutzung des recycelten Kunststoffs möchten die Gründer eine zusätzliche Abholzung und Emissionen verhindern. Zudem unterstreichen sie, dass ihr Verfahren ohne den Einsatz von Wasser funktioniert. Das soll bürokratische Hürden reduzieren und einen Aufbau an Orten ermöglichen, an denen Wasser knapp ist.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil soll in der Langlebigkeit liegen. Durch den Einbau in Gebäuden würde der Müll laut den Angaben für Jahrzehnte sicher eingeschlossen sein. Anstatt Plastik immer wieder zu recyceln, bis es verbrannt wird, ließe sich das globale Müllproblem einfach verbauen. In der Praxis baute das Team etwa bereits Fundamente, Terrassen und Scheunen. Auch eine zwölf Meter lange Brücke für das U.S. Army Corps of Engineers ist bereits im Einsatz. Der Aufbau im Feuchtgebiet von Massachusetts dauerte dabei weniger als einen Tag.</p>
<h2>Dezentrale Mini-Fabriken schlagen globale Transportwege</h2>
<p>Statt auf riesige Fabriken setzt das Konzept auf dezentrale Einheiten. Der sogenannte Atlas Factory Stack soll die Einrichtung von lokalen Fabriken nahe den jeweiligen Bauorten ermöglichen. Im Labor erreichte das System bereits einen Durchsatz von etwa 27 bis 36 Kilogramm pro Stunde. Kommerzielle Einheiten sollen hingegen 68 bis 91 Kilogramm pro Stunde schaffen. In der Praxis bedeutet das, dass eine Fertigungszelle täglich die tragenden Komponenten für ein kleines Wohnhaus herstellen soll.</p>
<p>Künstliche Intelligenz dient dabei als wichtige Steuerzentrale. Sie fertigt etwa Teile in einer Reihenfolge, durch die sie optimal und platzsparend gelagert werden können. Um das Modell weltweit zu skalieren, befinden sich die Gründer in Gesprächen mit internationalen Franchise-Partnern. Ziel ist es, Tausende der KI-gesteuerten Roboter-Produktionssysteme weltweit einzusetzen. So könnte eine vielversprechende Methode entstehen, um den weltweiten Wohnungsmangel zu reduzieren und gleichzeitig Millionen Tonnen an Müll einzusparen.</p>
<p><b>Auch interessant:</b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/01/27/beste-greentech-newsletter/">Das sind die 6 besten Greentech-Newsletter</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/10/20/windenergie-mythen/">Die hartnäckigsten Windenergie-Mythen – und was an ihnen dran ist</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/09/24/strom-durch-schritte/">Strom durch Schritte: die Zukunft der nachhaltigen Energie?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/07/15/einfluss-solarparks-umwelt/">Welchen Einfluss haben Solarparks auf Umwelt und Ökosysteme?</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/haeuser-aus-plastikmuell/">Aus Plastikmüll werden Häuser: Diese KI soll zwei Krisen auf einmal lösen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>9 Fragen an CROPSTA aus „Höhle der Löwen“ (+ Gewinnspiel)</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/cropsta-hoehle-der-loewen-dhdl-interview/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/cropsta-hoehle-der-loewen-dhdl-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tobias Gillen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:15:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ENTERTAIN]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Die Höhle der Löwen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.basicthinking.de/blog/?p=321670767</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/cropsta-hoehle-der-loewen-dhdl-interview/">9 Fragen an CROPSTA aus „Höhle der Löwen“ (+ Gewinnspiel)</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: den Gründern des verstellbaren Crop-Bands CROPSTA. Manchmal beginnt eine Produktidee mit einer kleinen Alltagssituation. Charlotte wollte ihre Oberteile kürzer tragen und behalf sich zunächst mit einem Gummiband aus einer alten Strumpfhose. Daraus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/cropsta-hoehle-der-loewen-dhdl-interview/">9 Fragen an CROPSTA aus „Höhle der Löwen“ (+ Gewinnspiel)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/cropsta-hoehle-der-loewen-dhdl-interview/">9 Fragen an CROPSTA aus „Höhle der Löwen“ (+ Gewinnspiel)</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1920" height="1080" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/cropsta-die-hoehle-der-loewen-dhdl-vox.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Cropsta Die Höhle der Löwen DHDL Vox" decoding="async" /></p>
<p><strong>In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: den Gründern des verstellbaren Crop-Bands <a href="https://www.amazon.de/dp/B0DTFGZB12/?tag=bath0f-21" target="_blank" rel="noopener">CROPSTA</a>.</strong></p>
<p><span id="more-321670767"></span></p>
<p>Manchmal beginnt eine Produktidee mit einer kleinen Alltagssituation. Charlotte wollte ihre Oberteile kürzer tragen und behalf sich zunächst mit einem Gummiband aus einer alten Strumpfhose. Daraus entstand die Frage: Warum gibt es dafür eigentlich noch kein richtiges Produkt?</p>
<p>Gemeinsam mit Mike entwickelte sie aus dieser Improvisation Schritt für Schritt CROPSTA. Mit dem Band lässt sich die Länge eines Oberteils innerhalb weniger Sekunden verändern und immer wieder neu anpassen. So können aus einem simplen Oberteil direkt unterschiedliche Looks entstehen.</p>
<p>In &#8222;Die Höhle der Löwen&#8220; präsentierten Charlotte und Mike ihre Idee den Löwen. Wir haben die Gründer zu ihren Erfahrungen in der Sendung und zur weiteren Entwicklung von CROPSTA befragt.</p>

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<h2>CROPSTA: Das verstellbare Crop-Band aus „Höhle der Löwen“</h2>
<p><strong>BASIC thinking: Hallo Charlotte und Mike, ihr seid in Staffel 20 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?</strong></p>
<p>Immer noch ein bisschen surreal. Wir haben CROPSTA wirklich bei null angefangen und am Anfang sehr vieles selbst gemacht. Dann plötzlich mit dem eigenen Produkt in der „Die Höhle der Löwen“ zu stehen, die man vorher jahrelang aus dem Fernsehen kennt, ist schon verrückt. Wir sind vor allem unglaublich gespannt darauf, den Moment jetzt noch einmal im TV zu erleben.</p>
<p><strong>Was macht euer Produkt CROPSTA so besonders?</strong></p>
<p>Eigentlich gerade seine Einfachheit. CROPSTA löst ein Problem, das unglaublich viele kennen: Man möchte ein Oberteil kürzer tragen, aber weder schneiden noch knoten oder es irgendwie in den BH stecken. Mit CROPSTA lässt sich die Länge innerhalb weniger Sekunden verändern und immer wieder neu anpassen. Aus einem simplen Oberteil können dadurch direkt unterschiedliche Looks entstehen.</p>
<p><strong>Wie seid ihr auf die Idee und das Konzept von CROPSTA gekommen?</strong></p>
<p>Charlotte hat ihre Oberteile schon vorher gerne gecroppt und irgendwann dafür improvisiert ein Gummiband aus einer alten Strumpfhose benutzt. Daraus entstand irgendwann die Frage: Wieso gibt es dafür eigentlich noch kein richtiges Produkt? Wir haben angefangen zu recherchieren, erste Versionen getestet und daraus Schritt für Schritt CROPSTA entwickelt. Dass aus dieser kleinen Alltagssituation irgendwann ein richtiges Unternehmen wird, hätten wir damals selbst nicht gedacht.</p>

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<h2>CROPSTA in &#8222;Die Höhle der Löwen&#8220;</h2>
<p><strong>Und wie seid ihr bei DHDL gelandet?</strong></p>
<p>„Die Höhle der Löwen“ war für uns natürlich schon länger ein riesiges Ziel. CROPSTA ist gleichzeitig ein Produkt, das man sehr schnell zeigen und verstehen kann, deshalb hatten wir immer das Gefühl, dass es eigentlich perfekt in die Sendung passt. Irgendwann haben wir gesagt: Wir probieren es einfach. Und plötzlich wurde aus der Bewerbung tatsächlich Realität.</p>
<p><strong>Was ging kurz vor eurem Pitch in euch vor?</strong></p>
<p>Es war tatsächlich alles gleichzeitig: Nervosität, Vorfreude, Adrenalin. Man wartet so lange auf diesen einen Moment und weiß gleichzeitig, dass man gleich nur wenige Minuten Zeit hat, um etwas zu präsentieren, in das man unglaublich viel Arbeit gesteckt hat. Kurz bevor die Tür aufgeht, denkt man eigentlich nur noch: Jetzt gibt es kein Zurück mehr.</p>
<p><strong>Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?</strong></p>
<p>Die Zeit nach der Aufzeichnung war für uns mindestens genauso spannend wie der Pitch selbst. Gerade bei einem schnell wachsenden Startup können sich innerhalb weniger Monate viele Dinge verändern und weiterentwickeln. Entsprechend gab es auch nach der Sendung einiges zu besprechen. Der Austausch mit Ralf und seinem Team war von Anfang an offen, unkompliziert und sehr konstruktiv. Gemeinsam haben wir uns intensiv mit der weiteren Entwicklung des Unternehmens, dem Produkt und den verschiedenen Möglichkeiten beschäftigt, die sich nach dem Pitch ergeben haben. Für uns war es besonders spannend zu erleben, dass der Austausch nach der Aufzeichnung nicht einfach endet, sondern viele neue Impulse und Perspektiven entstehen. Diese Erfahrungen und Gespräche haben uns auf unserem weiteren Weg wertvolle Denkanstöße gegeben.</p>
<p><strong>Was ist seit dem Dreh und der Teilnahme mit euch und eurem Produkt passiert?</strong></p>
<p>Extrem viel. Wir haben CROPSTA auf vielen Ebenen weiterentwickelt: vom Produkt über Verpackung und Produktion bis hin zu Shop, Logistik und Creator Marketing. Wir haben unsere Strukturen professionalisiert und gleichzeitig gemerkt, welches Potenzial die Marke noch hat. Für uns geht es mittlerweile nicht mehr nur darum, ein einzelnes Produkt zu verkaufen, sondern langfristig eine Marke rund um clevere Fashion-Lösungen aufzubauen.</p>
<h2>Das CROPSTA-Band aus „Höhle der Löwen“: So geht es weiter</h2>
<p><strong>Wie geht es jetzt weiter?</strong></p>
<p>Wir wollen weiter skalieren. Social-Commerce und Creator-Marketing bleiben dabei für uns extrem wichtig, gleichzeitig wollen wir CROPSTA als Marke breiter aufstellen. Dazu gehören neue Produkte und Varianten, eine stärkere Präsenz im Handel und natürlich der weitere Ausbau unseres Onlinegeschäfts. Wir haben noch sehr viele Ideen, die über das ursprüngliche CROPSTA-Band hinausgehen.</p>
<p><strong>Wenn ihr zurückblickt: Wie bewertet ihr eure Erfahrungen bei DHDL?</strong></p>
<p>Für uns war es definitiv eine der intensivsten Erfahrungen unserer bisherigen Gründerzeit. Allein die Vorbereitung zwingt einen dazu, das eigene Unternehmen noch einmal komplett auseinanderzunehmen und sich mit jeder Zahl und jeder Entscheidung zu beschäftigen. Gleichzeitig ist es ein unglaublicher Moment, die eigene Idee vor Menschen zu präsentieren, die schon so viele Unternehmen gesehen haben. Egal wie nervös wir vorher waren: Wir würden diese Erfahrung jederzeit wieder machen.</p>
<h2>Gewinnspiel: Sichere dir das CROPSTA-Band aus &#8222;Höhle der Löwen&#8220;</h2>
<p>Als Medienpartner verlosen wir ein CROPSTA-Band aus &#8222;Die Höhle der Löwen&#8220; <strong><a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank" rel="nofollow noopener">unter allen Newsletter-Abonnenten von <em>BASIC thinking</em></a></strong>. Du musst nur bis zum Stichtag am 11. November 2026 (12:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, warum du das <a href="https://www.amazon.de/dp/B0DTFGZB12/?tag=bath0f-21" target="_blank" rel="noopener">CROPSTA-Band</a> haben möchtest.</p>

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<p>Den Gewinner ziehen wir am <strong>11. November 2026</strong> und benachrichtigen ihn anschließend umgehend per E-Mail. Wir wünschen viel Glück!</p>
<hr />
<p><span style="color: #999999; font-size: small;">Einsendeschluss ist Mittwoch, der 11. November 2026, 12 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich nicht nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.</span></p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
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</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/cropsta-hoehle-der-loewen-dhdl-interview/">9 Fragen an CROPSTA aus „Höhle der Löwen“ (+ Gewinnspiel)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Neue Batterie-Technologie: Dieser Klebstoff könnte das Recycling grundlegend verändern</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/batterie-klebstoff-recycling/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Maria Gramsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 16:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Akku]]></category>
		<category><![CDATA[Batterie]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/batterie-klebstoff-recycling/">Neue Batterie-Technologie: Dieser Klebstoff könnte das Recycling grundlegend verändern</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Ein neu entwickelter Klebstoff könnte die Herstellung und das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien deutlich vereinfachen. Forscher der University of California San Diego setzen dabei auf eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Bindemitteln. Der Ansatz könnte nicht nur problematische Chemikalien ersetzen, sondern auch die Rückgewinnung wertvoller Batterierohstoffe erleichtern. Mit der steigenden Anzahl von Elektroautos auf den Straßen weltweit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/batterie-klebstoff-recycling/">Neue Batterie-Technologie: Dieser Klebstoff könnte das Recycling grundlegend verändern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/batterie-klebstoff-recycling/">Neue Batterie-Technologie: Dieser Klebstoff könnte das Recycling grundlegend verändern</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/batterie-klebstoff-recycling.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Batterie Klebstoff Recycling E-auto-Batterie Batterie Akku Elektromobilität" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Ein neu entwickelter Klebstoff könnte die Herstellung und das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien deutlich vereinfachen. Forscher der University of California San Diego setzen dabei auf eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Bindemitteln. Der Ansatz könnte nicht nur problematische Chemikalien ersetzen, sondern auch die Rückgewinnung wertvoller Batterierohstoffe erleichtern.</strong></p>
<p><span id="more-321689304"></span></p>
<p>Mit der steigenden Anzahl von Elektroautos auf den Straßen weltweit wächst auch der Bedarf an leistungsfähigen Batterien. Das bestätigen auch <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1033810/umfrage/prognostizierter-jaehrlicher-leistungsbedarf-der-batterien-fuer-elektroautos/" target="_blank" rel="noopener">Prognosen zum Leistungsbedarf von Batterien für E-Autos</a>, der in den Jahren bis 2030 deutlich ansteigen wird. Denn während der Bedarf im Jahr 2024 noch bei rund 900 Gigawattstunden lag, könnte die Zahl bis 2030 auf rund 3.000 Gigawattstunden ansteigen.</p>
<p>Langfristig nimmt so allerdings auch die Menge ausgedienter Batterien zu, die entsorgt oder wiederverwertet werden müssen. Da diese wertvolle und teure Rohstoffe wie Lithium, Nickel und Kobalt enthalten, ist ein möglichst effizientes Recycling von großer Bedeutung.</p>
<p>Die Rückgewinnung ist daher sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus ökologischer Sicht sinnvoll. Denn die vorhandenen Materialien können den Bedarf an neu abgebauten Rohstoffen verringern und so auch Kosten und Umweltbelastung der Batterieproduktion senken.</p>
<p>Eine <a href="https://today.ucsd.edu/story/battery-manufacturing-and-recycling-could-go-green-with-this-glue" target="_blank" rel="noopener">Entwicklung von Forschern der University of California San Diego</a> könnte Lithium-Ionen-Batterien künftig umweltfreundlicher gestalten. Denn die Wissenschaftler haben einen neuen Kleber entwickelt, der ohne Fluor auskommt und das Recycling von E-Auto-Batterien deutlich erleichtern könnte.</p>
<h2>Neuer Klebstoff vereinfacht das Recycling von E-Auto-Batterien</h2>
<p>Die Forscher der University of California San Diego haben ein neuartiges Bindemittel für die Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus entwickelt. Bindemittel wirken in der Batterie wie eine Art Klebstoff, der die Materialien innerhalb der Batterieelektroden zusammenhält.</p>
<p>Herkömmliche Bindemittel enthalten dabei häufig Fluor und müssen bei der Batterieherstellung mithilfe giftiger Lösungsmittel verarbeitet werden. Sie sorgen für eine starke Haftung und gleichmäßige Elektroden, die auch nach zahlreichen Lade- und Entladezyklen stabil bleiben.</p>
<p>&#8222;Doch genau diese Stabilität erschwert auch das Recycling der Batterien erheblich&#8220;, erklärt Professor Zheng Chen von der University of California San Diego. Die Bindemittel ermöglichen zwar eine hohe Batterieleistung sowie eine lange Lebensdauer. Der Herstellungsprozess ist dadurch jedoch energieintensiv und belastet die Umwelt.</p>
<p>Doch auch beim Recycling stellen die Stoffe ein Problem dar. Denn aufgrund ihrer hohen chemischen Stabilität lassen sie sich nur schwer entfernen. Für diese Prozesse werden oft hohe Temperaturen oder aggressive Chemikalien benötigt.</p>
<p>Fluorhaltige Rückstände können außerdem die zurückgewonnenen Batteriematerialien verunreinigen und deren Wiederverwendung erschweren. Der neu entwickelte Klebstoff soll diese Probleme lösen. Er kommt ohne Fluor aus und lässt sich mit Wasser verarbeiten.</p>
<p>Das erleichtert vor allem das Recycling, wie die Forscher berichten. Sie konnten die Elektroden einfach in Wasser einweichen und so das Bindemittel lösen. Dadurch ließen sich die wertvollen Elektrodenmaterialien sauber von den Metallfolien trennen. Hohe Temperaturen und aggressive Chemikalien sind dafür nicht notwendig.</p>
<h2>Neues Bindemittel beeinträchtigt die Batterieleistung nicht</h2>
<p>Für das neu entwickelte Bindemittel haben die Forscher ein klebstoffartiges Material mit Elektrodenpulvern vermischt. Daraus konnten sie dann feste Schichten bilden, die auf dünne Metallfolien im Inneren der Batterie aufgebracht werden.</p>
<p>Das neue Bindemittel besteht aus zwei kostengünstigen und weit verbreiteten Polymeren. Polyacrylsäure sorgt für eine gleichmäßige Verteilung und Flexibilität, während die aus Pflanzen gewonnene Carboxymethylcellulose Festigkeit und Haftung gewährleistet.</p>
<p>Die Forscher lösten beide Stoffe zunächst in Wasser und fügten anschließend Zitronensäure hinzu, um die Polymere chemisch miteinander zu verbinden. Dadurch entstand eine stabile Netzwerkstruktur, die dem Bindemittel die nötige Festigkeit und Flexibilität verleiht, um mit herkömmlichen fluorhaltigen Bindemitteln mithalten zu können.</p>
<p>Für ihre Batterien mit dem neuen fluorfreien Bindemittel konnten die Forscher die gleiche Anfangsleistung wie bei herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien nachweisen. Diese behielten ihre Kapazität sogar über Hunderte bis Tausende von Ladezyklen hinweg.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/08/lithium-ionen-akkus-alufolie/">Durchbruch bei Lithium-Ionen-Akkus? Forscher aus Deutschland setzen auf Alufolie</a></li>
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<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/28/wirkungsgrad-solarzellen/">66 statt 33 Prozent: Forscher wollen Grenze beim Solar-Wirkungsgrad sprengen</a></li>
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</ul>
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		<item>
		<title>Deutschlandticket vs. Tankrabatt – zweierlei Maß?</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/deutschlandticket-vs-tankrabatt-zweierlei-mass/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[André Gabriel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 09:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
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<p>Während der Preis für das Deutschlandticket im nächsten Jahr erneut ansteigt, häuft sich die Kritik am derzeitigen Tankrabatt. Vor allem die Deutsche Umwelthilfe (DUH) positioniert sich klar und stellt eindeutige Forderungen. Doch es sollte nicht nur um Ticketpreise gehen – sondern auch um die dringend benötigte Verkehrswende. Eine kommentierende Analyse. Deutschlandticket, Tankrabatt, DUH-Kritik: Worum es [&#8230;]</p>
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<p><strong>Während der Preis für das Deutschlandticket im nächsten Jahr erneut ansteigt, häuft sich die Kritik am derzeitigen Tankrabatt. Vor allem die Deutsche Umwelthilfe (DUH) positioniert sich klar und stellt eindeutige Forderungen. Doch es sollte nicht nur um Ticketpreise gehen – sondern auch um die dringend benötigte Verkehrswende. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-321688685"></span></p>
<h2>Deutschlandticket, Tankrabatt, DUH-Kritik: Worum es geht</h2>
<ul>
<li>Das <a href="https://www.bayern.de/preisanpassung-bei-deutschlandticket/" target="_blank" rel="noopener">Deutschlandticket wird wieder teurer</a>: Ab dem 1. Januar 2027 kostet es 66,80 Euro pro Monat. Damit <strong>erhöht sich der Preis um 3,80 Euro</strong>. Vom 9-Euro-Testangebot abgesehen handelt es sich um die dritte Preissteigerung seit der Einführung des Deutschlandtickets, das zum offiziellen Start 49 Euro gekostet hat. Als Erklärung für die erneute Erhöhung werden Personal-, Energie- und allgemeine Betriebskosten genannt – Grundlage ist hier der von der Verkehrsministerkonferenz (VMK) im März einstimmig beschlossene Preisindex.</li>
<li>Im Zuge des Iran-Krieges haben sich die Kraftstoffpreise stark erhöht. Daraus resultiere „eine starke Belastung für Bürgerinnen und Bürger, die auf die Nutzung des Autos angewiesen sind“, <a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw39-de-versicherung-aufsicht-1216898" target="_blank" rel="noopener">wie es im Koalitionsantrag steht</a>. Daraufhin hat der Bundestag <strong>am 25. September 2026 den Tankrabatt beschlossen</strong>. Weil die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14,04 Cent pro Liter sinkt und dadurch auch die Mehrwertsteuer nach unten geht, ergibt sich beim Tanken vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2026 eine Brutto-Ersparnis von rund 17 Cent pro Liter.</li>
<li>Die <a href="https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/teureres-deutschlandticket-aber-milliarden-tankrabatt-deutsche-umwelthilfe-wirft-bundesregierung-v/" target="_blank" rel="noopener">DUH übt scharfe Kritik</a> an den <strong>regelmäßigen (innerhalb von vier Jahren um mehr als ein Drittel) Preiserhöhungen</strong> und bringt auch den Tankrabatt ins Spiel. Während Bund und Länder die Zuschüsse beim Deutschlandticket bis 2030 eingefroren haben, würde der Tankrabatt etwa 2,5 Milliarden Euro kosten. Die Kritik richtet sich gegen die Unverhältnismäßigkeit: „Für die Subventionierung von Benzin und Diesel dagegen stehen innerhalb kürzester Zeit Milliarden bereit“, heißt es in der Pressemitteilung der DUH.</li>
</ul>
<h2>Zweierlei Maß: Warum der Vergleich berechtigt ist</h2>
<p>Alle Jahre wieder: Das Deutschlandticket wird teurer. 55 Prozent Personal, 20 Prozent Energie und 25 Prozent allgemein. So <strong>setzt sich der neue Kostenindex zusammen</strong>, nach dem der Preis wohl weiterhin jährlich erhöht wird. Das soll die Bürger vor politischer Willkür schützen, hilft aber auch dem Bund selbst, da er die staatlichen Zuschüsse in Höhe von 1,5 Milliarden Euro nicht aufstocken muss. Genau hier fußt die Kritik der DUH.</p>
<p>Auch wenn der direkte Vergleich zwischen Tankrabatt und Deutschlandticket auf den ersten Blick eher hinkt als stabil geradeaus fährt, hat der DUH-Vorwurf einer „verfehlten Verkehrspolitik“ durchaus seine Berechtigung. Auf der einen Seite (Autofahrer) reagiert der Staat auf höhere Preise mit finanzieller Entlastung, auf der anderen mit einem reglementierten Modell, das <strong>steigende Kosten an die Verbraucher</strong> weitergibt.</p>
<p>Hinzu kommt, dass ein Tankrabatt <strong>nicht nur diejenigen unterstützt, die wirklich darauf angewiesen sind</strong>. Sicherlich kam bei der Spritpreisbremse im Jahr 2022 einiges bei den Verbrauchern an. Doch auch die Mineralöl- und Raffinerieunternehmen haben stark profitiert. Und das tun sie erneut: „Ölkonzerne geben Tankrabatt bislang nur teilweise weiter“, <a href="https://www.ifo.de/pressemitteilung/2026-10-07/oelkonzerne-geben-tankrabatt-bislang-nur-teilweise-weiter" target="_blank" rel="noopener">wie das ifo Institut verkündet</a>. Hier könnte eine Übergewinnsteuer oder vergleichbare Lösung dazu dienen, außergewöhnliche Krisengewinne abzuschöpfen und einen Teil der staatlichen Entlastungskosten zu refinanzieren – oder anderweitig sinnvoll zu investieren.</p>
<p>Deshalb sollte es nicht nur um Geldtöpfe und Finanzierungsbereitschaft gehen, sondern auch um eine generelle Kritik am erneuten Tankrabatt. Fakt ist nämlich, dass <strong>zu den begünstigten Verbrauchern auch diejenigen gehören, die genug Geld haben</strong>, um SUV, Porsche und Co. auch bei 2,20 Euro pro Liter und mehr lächelnd zu tanken.</p>
<p>Natürlich sind viele Menschen auf ein Auto angewiesen – gerade in außerstädtischen Regionen. Aber es nutzen auch 14,5 Millionen Menschen das Deutschlandticket. Zweierlei Maß? Der Eindruck entsteht. Dennoch sollte den Autofahrern in der jetzigen Situation geholfen werden. Nur <strong>statt über den Tankrabatt auch hohe Einkommen zu entlasten</strong>, wäre eine einkommensabhängige Direktauszahlung denkbar. Doch dann steigen die Großverdiener wie bei der Vermögenssteuerdebatte auf ihre Konzerndächer.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Florian Neumeier, stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Finanzwissenschaft</strong>, <a href="https://www.ifo.de/pressemitteilung/2026-10-07/oelkonzerne-geben-tankrabatt-bislang-nur-teilweise-weiter" target="_blank" rel="noopener">beurteilt den Start des aktuellen Tankrabatts</a>: „Am ersten Oktober wurde der Rabatt vollständig weitergegeben, während die Weitergabe am Wochenende unvollständig blieb.“ Als „wenig zielgenau“ bezeichnet ifo-Experte Christian Gréus den Tankrabatt und ergänzt: „Haushalte mit geringem Einkommen, kleinen Autos und geringer Kilometerleistung profitieren kaum von diesem Entlastungspaket.“</li>
<li><strong>Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH</strong>, <a href="https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/teureres-deutschlandticket-aber-milliarden-tankrabatt-deutsche-umwelthilfe-wirft-bundesregierung-v/" target="_blank" rel="noopener">bemängelt die kontinuierliche Preiserhöhung des Deutschlandtickets</a> und schlägt die Brücke zum Tankrabatt: „Das höhlt das Versprechen einer sozialverträglichen und planbaren Finanzierung aus. Mit nur einem Teil der Milliardenkosten für den Tankrabatt hätte sich die erneute Preissteigerung beim Deutschlandticket verhindern lassen. CDU-Verkehrsminister Bilger lässt mit seiner autofixierten Politik Millionen Menschen im Stich, die auf einen bezahlbaren und zuverlässigen öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind.“</li>
<li><strong>Jens Hilgenberg, Leiter für Verkehrspolitik beim BUND</strong>, sieht nicht nur den finanziellen Aspekt, sondern auch eine Gefahr für die Mobilitätswende (via <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/deutschlandticket-preis-110.html" target="_blank" rel="noopener">tagesschau.de</a>): „Die ständigen Diskussionen um das Ticket und seinen Preis sind ermüdend und erzeugen Unsicherheiten. Die Menschen brauchen langfristige Planbarkeit, um ihr Mobilitätsverhalten dauerhaft zu ändern.“</li>
</ul>
<h2>Günstige Tickets reichen nicht – was die Verkehrswende wirklich braucht</h2>
<p>Die DUH fordert „ein Deutschlandticket für 29 Euro für zwölf Monate und anschließend einen dauerhaft stabilen Preis von maximal 49 Euro“. Doch <strong>Ticketpreise allein machen die Debatte nicht aus</strong>. Laut DUH brauche es zudem „eine Ausbauoffensive für Bus und Bahn und eine bundesweite Mobilitätsgarantie mit verlässlichen Mindeststandards für Stadt und Land“.</p>
<p>Der <a href="https://www.vcd.org/artikel/vcd-mobicheck-oepnv-wesentliche-ergebnisse" target="_blank" rel="noopener">Mobilitätscheck ÖPNV des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland (VCD)</a> zeigt anhand aktueller Zahlen, dass das Stimmungsbild in dieselbe Richtung unterwegs ist. Etwa 7.500 Menschen aus Deutschland haben an einer Onlinebefragung teilgenommen. Untersucht wurde, was einen attraktiven ÖPNV ausmacht. <strong>„Bezahlbare Ticketpreise“ landete mit 48,3 Prozent nur an vierter Stelle</strong> – nach „gute Erreichbarkeit, gutes Streckennetz“, „dichter Takt“ und „verlässliche Abfahrtszeiten“.</p>
<p>Der <strong>Zusammenhang zwischen ÖPNV-Nutzung und Angebotszufriedenheit</strong> ist interessant. Denn wer den ÖPNV seltener als einmal monatlich nutzt, ist besonders unzufrieden. Dabei soll das Deutschlandticket im Sinne der Mobilitätswende gerade jene in Bus und Bahn holen, die mehr mit dem Auto fahren. „Damit Deutschland seine Klimaziele erreicht, müssen mehr Menschen auf Bus und Bahn umsteigen“, <a href="https://www.vcd.org/service/presse/pressemitteilungen/ueber-90-prozent-wollen-besseres-oepnv-angebot-vcd-veroeffentlicht-umfrage-ergebnisse-zu-bus-und-bahn-in-deutschland" target="_blank" rel="noopener">sagt Alexander Kaas Elias</a>, ÖPNV-Experte des VCD.</p>
<p>„Je mehr Menschen es [das Deutschlandticket] nutzen, desto stabiler kann der Preis langfristig bleiben“, <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/deutschlandticket-preis-110.html" target="_blank" rel="noopener">so NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer</a>. Der <strong>Zuspruch erfolgt aber nicht primär über das Geld</strong>, wie die Umfrageergebnisse des VCD zeigen. Verlässlichkeit ist eine der zentralen Säulen. Davon abgesehen ist der Deutschlandticketpreis auch ab 2027 für viele noch lukrativ. Eine <a href="https://www.adac.de/reise-freizeit/ratgeber/tests/oepnv-preisvergleich-2026/" target="_blank" rel="noopener">aktuelle ADAC-Studie</a> zeigt, dass es in deutschen Großstädten zwar deutliche Preisunterschiede beim ÖPNV gibt, das Deutschlandticket generell aber günstiger als Monatskarten ist.</p>
<p>Ja, der Tankrabatt ist aktionistisch und das falsche Signal. Ja, die Preispolitik beim Deutschlandticket hat hier einen bitteren Beigeschmack. Aber: Um mehr Menschen dazu zu bewegen, auf Bus und Bahn umzusteigen, sind stabile, günstige Ticketpreise nicht der Gamechanger. Es <strong>braucht ein zuverlässiges, flächendeckendes und attraktives Angebot</strong>: häufigere Verbindungen, gut ausgebaute Infrastruktur, bessere Anschlüsse sowie pünktliche und saubere Züge und Busse.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/09/netflix-produziert-fuer-zuschauer-die-gar-nicht-hinschauen/">Netflix produziert für Zuschauer, die gar nicht hinschauen<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/08/datenschutz-ki-anbieter-geben-sogar-chatdaten-weiter/">Datenschutz? KI-Anbieter geben sogar Chatdaten weiter<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/07/e-auto-boom-kostet-milliarden-halter-muessen-mehr-bezahlen/">E-Auto-Boom kostet Milliarden: Halter müssen mehr bezahlen<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/06/chinas-ki-kampfpreise-setzen-openai-und-co-massiv-unter-druck/">Chinas KI-Kampfpreise setzen OpenAI und Co massiv unter Druck<br />
</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/deutschlandticket-vs-tankrabatt-zweierlei-mass/">Deutschlandticket vs. Tankrabatt – zweierlei Maß?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Goldgrube Schublade: Verstaubte Smartphones sind richtig viel Geld wert</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/cradle-to-cradle-alte-smartphones/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 03:45:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Tablet]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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<p>In europäischen Schubladen verstauben Millionen alte Smartphones, in denen wertvolle Rohstoffe ungenutzt lagern. Angesichts einer steigenden Rohstoffknappheit zwingt der Markt die Elektronikbranche zum Umdenken. Eine neue Untersuchung belegt ein riesiges wirtschaftliches Potenzial. Denn: Ausgediente Technik ist eine nachhaltige Rohstoff- und Einnahmequelle. Auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) präsentierten die Vorstände der Cradle to Cradle NGO [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/cradle-to-cradle.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Cradle-to-Cradle alte Smartphones Geld Schublade Rohstoff Recycling" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>In europäischen Schubladen verstauben Millionen alte Smartphones, in denen wertvolle Rohstoffe ungenutzt lagern. Angesichts einer steigenden Rohstoffknappheit zwingt der Markt die Elektronikbranche zum Umdenken. Eine neue Untersuchung belegt ein riesiges wirtschaftliches Potenzial. Denn: Ausgediente Technik ist eine nachhaltige Rohstoff- und Einnahmequelle.</strong><span id="more-321586676"></span></p>
<p>Auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) <a href="https://www.ifa-berlin.com/de/pressemitteilungen/ifa-2026-c2c" target="_blank" rel="noopener">präsentierten</a> die Vorstände der Cradle to Cradle NGO zusammen mit der Unternehmensberatung Boston Consulting Group eine gemeinsame Studie. Das <a href="https://c2c-electronics.org/wp-content/uploads/2026/09/20260805_C2C-Electronics_Report_online_German.pdf" target="_blank" rel="noopener">Papier</a> mit dem Titel „Materialien, Margen, Regulierung: Der Cradle to Cradle Case für Europas Konsumerelektronikmarkt“ plädiert für eine zirkuläre Kreislaufwirtschaft. Ausgediente Technik soll nicht auf dem Müll landen, sondern als lukratives Rohstofflager dienen.</p>
<p>Bisher wandern alte Endgeräte bei vielen zunächst in irgendwelche Schränke oder Schubladen und fristen dort ein stilles Dasein. Das Prinzip Cradle to Cradle soll das ändern. Die Projektleiter empfehlen, Geräte von Grund auf so zu bauen, dass ihre Materialien nach Gebrauch ohne Qualitätsverlust wieder in die Produktion fließen können. Denn jährlich sollen rund 1,6 Millionen Tonnen an wichtigen Rohstoffen wie Kupfer, Aluminium oder Lithium in europäischen Geräten landen.</p>
<h2>Cradle to Cradle: Elektronik verbleibt im ewigen Kreislauf</h2>
<p>Vorbild ist die Kreislaufwirtschaft. Es entsteht nahezu kein Abfall, da jeder Bestandteil als Basis für etwas Neues dient. Das soll sich auch rechnen. Denn ein zirkuläres Design schafft neue Gewinnspannen und ökonomische Vorteile für die Hersteller.</p>
<p>Dass der Wandel in der Praxis funktionieren soll, versuchen die Branchenexperten von der GFU und dem Smartphone-Hersteller Shift zu belegen. Im Rahmen einer Mitmach-Aktion rund um Shiftphones zeigte sich, dass ein modulares Design die Reparatur im Alltag einfacher gestaltet. In diesem Fall können Verbraucher die Bauteile tauschen, statt das gesamte Gerät zu entsorgen.</p>
<p>Elektronik verwandelt sich dadurch nach dem Erstverkauf auch in eine dauerhafte Einnahmequelle. Unternehmen schöpfen einen Mehrwert aus Komponenten und Ersatzteilen, die früher eher einen Verlust darstellten. Außerdem landen deutlich weniger Rohstoffe im Abfall. Derzeit fallen jährlich rund 13 Millionen Tonnen Elektroschrott an, die Sammelquote liegt lediglich bei 43 Prozent.</p>
<h2>Noch gibt es Hürden in der Wertschöpfungskette</h2>
<p>Allein in europäischen Schubladen verstauben dem Vernehmen nach rund 700 Millionen ungenutzte Smartphones. Diese binden geschätzte 50.000 Tonnen strategischen Rohstoff. Hersteller müssen für die Produktion neuer Geräte wiederum viel Geld ausgeben. Zudem treiben Rohstoffimporte, Exportbeschränkungen und der KI-Boom sowohl Beschaffungspreise als auch Endgerätpreise nach oben.</p>
<p>Der GFU-Untersuchung zufolge schlummern in ausgedienten Haushaltsgeräten und alter Unterhaltungselektronik allein in der EU ungenutzte Rohstoffwerte von über 65 Milliarden Euro. Einzelne Smartphones können je nach Gerät, Hersteller und Zustand derweil einen Preis von 15 bis 100 Euro erzielen – vor allem aufgrund der verbauten Rohstoffe.</p>
<p>Es gibt aber nicht nur positive Aspekte. Denn gerade bei der Umstellung der Wertschöpfungskette lauern teils größere Aufwände. Herstellungsverfahren, die auf Einweg basieren und starr auf lineare Strukturen setzen, bremsen derzeit viele Hersteller aus.</p>
<p>Der Druck wächst jedoch von mehreren Seiten. Einerseits zwingt die Rohstoffverknappung zum Handeln, andererseits greifen immer strengere Umweltauflagen. Firmen, die das Kreislaufprinzip ignorieren, riskieren ihre Wettbewerbsfähigkeit. Vielleicht sehen wir also künftig immer häufiger, dass Hersteller auf eine geringere Modellpalette bei breiter verfügbaren Ersatzteilen setzen.</p>
<p><b>Auch interessant:</b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/01/27/beste-greentech-newsletter/">Das sind die 6 besten Greentech-Newsletter</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/10/20/windenergie-mythen/">Die hartnäckigsten Windenergie-Mythen – und was an ihnen dran ist</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/09/24/strom-durch-schritte/">Strom durch Schritte: die Zukunft der nachhaltigen Energie?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/07/15/einfluss-solarparks-umwelt/">Welchen Einfluss haben Solarparks auf Umwelt und Ökosysteme?</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/cradle-to-cradle-alte-smartphones/">Goldgrube Schublade: Verstaubte Smartphones sind richtig viel Geld wert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>&#8222;Geheime&#8220; ChatGPT-Codes: Diese 7 Codes musst du kennen</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/11/geheime-chatgpt-codes/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/11/geheime-chatgpt-codes/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tobias Gillen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 12:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[VIDEO]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
		<category><![CDATA[Claude]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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<p>Geheime ChatGPT-Codes sollen Texte vereinfachen, Zusammenfassungen erstellen oder sogar Bilder in technische Zeichnungen verwandeln. In unserem neuen Video zeigen wir dir, was wirklich dahintersteckt und welche Kürzel du dir merken solltest. Abonniere jetzt den YouTube-Kanal von BASIC thinking, um kein weiteres Video zu verpassen. Was steckt hinter den ChatGPT-Codes? Im Netz werden Kürzel wie /ELI5 [&#8230;]</p>
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<p><strong>Geheime ChatGPT-Codes sollen Texte vereinfachen, Zusammenfassungen erstellen oder sogar Bilder in technische Zeichnungen verwandeln. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2jywO4tDTSg" target="_blank" rel="noopener">In unserem neuen Video</a> zeigen wir dir, was wirklich dahintersteckt und welche Kürzel du dir merken solltest.</strong></p>
<p><span id="more-321674994"></span></p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/2jywO4tDTSg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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<h2>Was steckt hinter den ChatGPT-Codes?</h2>
<p>Im Netz werden Kürzel wie <code>/ELI5</code> oder <code>/TLDR</code> häufig als geheime ChatGPT-Funktionen beschrieben. Ganz so geheim sind sie allerdings nicht. OpenAI hat diese Codes nicht offiziell in ChatGPT eingebaut.</p>
<p>Im Grunde handelt es sich um stark komprimierte Prompts. Die Kürzel funktionieren, weil sie auf Begriffen und Schreibweisen basieren, die in großen Mengen im Internet verwendet werden. <code>TL;DR</code> steht beispielsweise für „Too long; didn’t read“ – also „zu lang, nicht gelesen“. In Foren wird die Abkürzung seit vielen Jahren für eine kurze Zusammenfassung eines längeren Textes genutzt.</p>
<p>ChatGPT hat mit riesigen Mengen solcher Texte gelernt. Deshalb erkennt das System in vielen Fällen, dass mit <code>TLDR</code> eine Zusammenfassung gemeint ist. Ein einzelnes Kürzel kann dadurch einen ganzen Absatz mit Anweisungen ersetzen. Die Text-Codes funktionieren nicht nur in ChatGPT, sondern in vielen Fällen auch in Claude und anderen KI-Tools. Für die Visual Codes brauchst du dagegen ein KI-Tool, das Bilder erzeugen kann.</p>
<h2>Code 1: /ELI5 und /ELI10</h2>
<p><code>ELI5</code> steht für „Explain like I’m five“ – auf Deutsch: „Erklär es mir, als wäre ich fünf“. Das Kürzel stammt aus einem Reddit-Forum mit diesem Namen, in dem komplizierte Themen möglichst einfach erklärt werden.</p>
<p>Ein Beispiel: Schreibst du <code>/ELI5 Was ist BASIC thinking?</code>, versucht ChatGPT, das Thema ohne Fachbegriffe und in besonders einfacher Sprache zu erklären. Der Schrägstrich vor dem Code kann dabei helfen, dass ChatGPT die Eingabe zuverlässiger als Anweisung erkennt und nicht als Teil des Themas behandelt.</p>
<p>Die Zahl funktioniert dabei wie ein Regler für die Komplexität. <code>/ELI10</code> liefert weiterhin eine leicht verständliche Erklärung, geht aber stärker ins Detail. Mit <code>/ELI2</code> wird die Antwort noch einfacher. Das ist praktisch, wenn dir eine erste Erklärung zu kompliziert oder zu oberflächlich war.</p>
<h2>Code 2: /TLDR</h2>
<p>Du hast einen langen Artikel oder eine Studie vor dir, aber keine Zeit, alles zu lesen? Dann kannst du den Text in ChatGPT einfügen und <code>/TLDR</code> davorsetzen. Die KI fasst den Inhalt anschließend auf die wichtigsten Aussagen zusammen.</p>
<p>Das Kürzel lässt sich außerdem mit anderen Codes kombinieren. Mit <code>/TLDR /ELI5</code> erhältst du beispielsweise eine kurze Zusammenfassung, die gleichzeitig besonders einfach formuliert ist.</p>
<p>Wie gut das Ergebnis ausfällt, hängt allerdings auch von der Länge und Qualität des Ausgangstextes ab. Bei besonders umfangreichen Dokumenten solltest du die Zusammenfassung außerdem mit dem Original abgleichen.</p>
<h2>Code 3: /Jargonize</h2>
<p>Manchmal ist ein Text inhaltlich richtig, klingt aber noch zu locker für eine E-Mail an Kunden oder Vorgesetzte. Dafür kann <code>/jargonize</code> nützlich sein. Das Kürzel fordert ChatGPT dazu auf, einen Text fachlicher und professioneller zu formulieren.</p>
<p>Aus einem Satz wie „Hey, das Projekt verzögert sich leider, weil der Zulieferer nicht liefert. Wird wohl eine Woche später fertig“ kann so eine deutlich formellere Nachricht werden.</p>
<p>Du kannst die Anweisung zusätzlich präzisieren, etwa mit: <code>/jargonize für eine Mail an einen Kunden aus der IT-Branche</code>. Dadurch passt ChatGPT den Ton besser an die jeweilige Situation an. Übertreiben solltest du es aber nicht – sonst klingt das Ergebnis schnell nach Buzzword-Bingo statt nach einer klaren Nachricht.</p>
<h2>Code 4: /Redteam</h2>
<p>ChatGPT neigt häufig dazu, Ideen zunächst freundlich zu bestätigen. Das kann angenehm sein, hilft bei wichtigen Entscheidungen aber nicht immer weiter. Der Code <code>/redteam</code> verfolgt deshalb einen anderen Ansatz: Er soll gezielt Schwachstellen in einem Plan oder einer Idee aufdecken.</p>
<p>Der Begriff „Red Team“ stammt aus dem Militär und der IT-Sicherheit. Dort greift ein rotes Team das eigene System gezielt an, um Schwachstellen zu finden, bevor es jemand anderes tut.</p>
<p>Du könntest beispielsweise schreiben: <code>/redteam Ich will nebenbei einen Online-Shop für selbstgemachte Kerzen starten und im ersten Jahr 2.000 Euro im Monat verdienen.</code> Statt bloß Zustimmung zu bekommen, erhältst du eine Liste möglicher Risiken und offener Fragen.</p>
<p>Genau darin liegt ein sinnvoller Einsatz von KI: Die Maschine muss nicht ständig recht geben. Sie kann dabei helfen, Pläne zu hinterfragen, Gegenargumente zu finden und neue Perspektiven einzunehmen. Das kritische Denken ersetzt sie dabei allerdings nicht.</p>
<h2>Weitere nützliche Text-Codes</h2>
<p>Neben den vier vorgestellten Kürzeln gibt es zahlreiche weitere Text-Codes, die sich als kurze Anweisungen verwenden lassen. Sie sind nicht offiziell in ChatGPT eingebaut, können aber eine gewünschte Antwortstruktur oder Tonalität deutlich machen.</p>
<ul>
<li><code>/humanize</code>: formuliert Texte natürlicher und menschlicher</li>
<li><code>/steelman</code>: liefert die stärkste Version einer Gegenposition</li>
<li><code>/critique</code>: bewertet einen Text kritisch</li>
<li><code>/feynman</code>: erklärt ein Thema Schritt für Schritt und zeigt mögliche Wissenslücken</li>
<li><code>/checklist</code>: macht aus einer Antwort eine Checkliste</li>
<li><code>/exec-summary</code>: erstellt eine Zusammenfassung im Management-Stil</li>
<li><code>/simplify</code>: macht einen Text leichter verständlich</li>
<li><code>/tone</code>: verändert die Tonalität, etwa in locker, formell oder humorvoll</li>
<li><code>/table</code>: stellt Informationen als Tabelle dar</li>
<li><code>/compare</code>: stellt mehrere Optionen gegenüber</li>
<li><code>/swot</code>: erstellt eine Stärken-Schwächen-Analyse</li>
<li><code>/brainstorm</code>: sammelt kreative Ideen</li>
</ul>
<p>Du kannst die Codes auch mit eigenen Vorgaben kombinieren. Je genauer du Zielgruppe, Format und gewünschte Tonalität beschreibst, desto besser lässt sich das Ergebnis in der Regel steuern.</p>
<h2>Code 5: /Explodedview</h2>
<p>Die Visual Codes funktionieren nach demselben Grundprinzip wie die Text-Codes: Schrägstrich, Kürzel und Motiv. Mit <code>/explodedview</code> lässt sich beispielsweise eine Explosionszeichnung anfordern.</p>
<p>Eine Explosionszeichnung stellt ein Objekt so dar, als wäre es in seine Einzelteile zerlegt worden. Das kennst du etwa aus Bauanleitungen oder technischen Dokumentationen. Schreibst du <code>/explodedview Siebträgermaschine</code>, kann ein Bildgenerator daraus automatisch eine entsprechende Darstellung erstellen.</p>
<p>Auch hier sind Kombinationen möglich. Mit <code>/blueprint /explodedview Siebträgermaschine</code> kannst du zusätzlich einen technischen Blaupausen-Stil anfordern.</p>
<p>Wichtig ist allerdings: Das Bild zeigt nicht zwangsläufig den tatsächlichen Aufbau eines konkreten Geräts. ChatGPT kennt möglicherweise nur allgemeine Informationen über eine Siebträgermaschine und ergänzt Details, die plausibel aussehen. Die Darstellung solltest du deshalb eher als visuellen Effekt und nicht als exakte technische Dokumentation verstehen.</p>
<h2>Code 6: /Xray</h2>
<p>Mit <code>/xray</code> soll ein Objekt so dargestellt werden, als würde man durch seine Außenhülle hindurchsehen. Bei einem Smartphone können dabei beispielsweise Platine, Akku oder Kameramodule sichtbar werden.</p>
<p>Als Eingabe reicht etwa <code>/xray iPhone</code>. Der Code funktioniert außerdem mit eigenen Fotos. Dafür lädst du über das Plus-Symbol im Eingabefeld ein Bild hoch und ergänzt die Anweisung um <code>/xray</code>.</p>
<p>Auch bei dieser Darstellung gilt: Das Ergebnis ist keine verlässliche technische Analyse des fotografierten Gegenstands. Die KI interpretiert das Bild und erzeugt eine passende Visualisierung. Was sich tatsächlich im Inneren befindet, kann sie dabei falsch einschätzen oder frei ergänzen.</p>
<h2>Code 7: /Infographic</h2>
<p>Der Visual Code <code>/infographic</code> verwandelt ein Thema in eine übersichtliche Infografik. Du kannst beispielsweise ein Foto eines Buchcovers hochladen und den Code ergänzen. ChatGPT versucht dann, den Titel zu erkennen und daraus eine Grafik mit den wichtigsten Aussagen zu erstellen.</p>
<p>Das funktioniert vor allem bei bekannten Titeln, zu denen das KI-System bereits Informationen kennt. ChatGPT liest das Buch dafür nicht vollständig aus. Die Inhalte basieren auf dem, was die KI über das Werk weiß oder aus dem Bild ableiten kann.</p>
<p>Prüfe den Text in der fertigen Grafik deshalb genau. Bei KI-generierten Bildern kann es weiterhin vorkommen, dass einzelne Wörter, Titel oder Fachbegriffe falsch geschrieben oder ungenau dargestellt werden.</p>
<h2>Welche Visual Codes gibt es noch?</h2>
<p>Neben <code>/xray</code>, <code>/explodedview</code> und <code>/infographic</code> kannst du weitere Stilvorgaben ausprobieren. Dazu gehören beispielsweise <code>/cutaway</code> für einen aufgeschnittenen Blick ins Innere, <code>/cad</code> für eine Darstellung im Stil einer CAD-Software oder <code>/technicaldrawing</code> für eine klassische technische Zeichnung.</p>
<ul>
<li><code>/isometric</code>: 3D-Ansicht aus schräger Perspektive</li>
<li><code>/anatomy</code>: Darstellung im Stil einer Anatomie-Tafel</li>
<li><code>/beforeafter</code>: Vorher-nachher-Vergleich</li>
<li><code>/handwritten</code>: Notizbuch-Stil mit handschriftlichen Anmerkungen</li>
<li><code>/droneview</code>: Ansicht aus der Vogelperspektive</li>
<li><code>/holographic</code>: Hologramm-Look</li>
<li><code>/electroscan</code>: Scan-Effekt mit leuchtenden Linien</li>
<li><code>/fog</code>: realistische Nebel-Atmosphäre</li>
</ul>
<p>Die Codes lassen sich kombinieren. Mit <code>/isometric /infographic</code> kannst du beispielsweise versuchen, eine Infografik in einer isometrischen 3D-Ansicht zu erzeugen. Wie zuverlässig das funktioniert, hängt vom jeweiligen Bildgenerator und vom Motiv ab.</p>
<h2>Geheime ChatGPT-Codes sind keine offiziellen Funktionen</h2>
<p>Die vorgestellten Kürzel können dabei helfen, schneller zu einem bestimmten Ergebnis zu kommen. Sie sind aber keine geheimen Schalter und keine fest eingebauten Funktionen von ChatGPT. Ihre Wirkung entsteht vor allem dadurch, dass die verwendeten Begriffe im Internet bereits mit bestimmten Aufgaben und Darstellungsformen verbunden sind.</p>
<p>Am besten nutzt du die Codes als Ausgangspunkt und ergänzt sie um konkrete Angaben. Beschreibe, für wen die Antwort gedacht ist, welches Format du brauchst und wie ausführlich sie werden soll. So erhältst du meist verlässlichere Ergebnisse als mit einem einzelnen Kürzel allein.</p>
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		<title>Unterwasser-Solarzellen liefern selbst in 10 Metern Tiefe zuverlässig Strom</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/10/unterwasser-solarzellen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 03:45:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
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<p>Solarenergie kennt man bisher primär von Landflächen. Doch einem chinesischen Forscherteam ist kürzlich ein Fortschritt gelungen. Spezielle Unterwasser-Solarzellen produzieren selbst in zehn Metern Tiefe noch zuverlässig Strom. Die Technologie könnte autonome Tauchroboter künftig völlig unabhängig machen und der Meeresforschung neue Horizonte eröffnen. Ein Forscherteam um Wen-Hua Zhang und Simin Ma von der Universität Yunnan sowie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/10/unterwasser-solarzellen/">Unterwasser-Solarzellen liefern selbst in 10 Metern Tiefe zuverlässig Strom</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/unterwasser-solarzellen.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Unterwasser Solarzellen" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Solarenergie kennt man bisher primär von Landflächen. Doch einem chinesischen Forscherteam ist kürzlich ein Fortschritt gelungen. Spezielle Unterwasser-Solarzellen produzieren selbst in zehn Metern Tiefe noch zuverlässig Strom. Die Technologie könnte autonome Tauchroboter künftig völlig unabhängig machen und der Meeresforschung neue Horizonte eröffnen.</strong><br />
<span id="more-321604346"></span></p>
<p>Ein Forscherteam um Wen-Hua Zhang und Simin Ma von der Universität Yunnan sowie der Southwest United Graduate School <a href="https://www.eurekalert.org/news-releases/1142532" target="_blank" rel="noopener">demonstrierte kürzlich</a> einen neuen Ansatz. Vor den Weizhou-Inseln versenkten sie spezielle Perowskit-Solarzellen im südchinesischen Meer. Das Ziel: die Produktion von Strom im dunklen Meerwasser. Doch während sich bisherige Studien auf Wassertiefen von zwei Metern oder weniger konzentrierten, produzierten die Module des Teams selbst in zehn Metern Tiefe noch erfolgreich Energie.</p>
<p>Die Ergebnisse aus der Studie lassen auf mehr hoffen. Innerhalb von nur zwei Stunden produzierten die untergetauchten Solarpanels eine Strommenge von 324 Milliwattstunden. Das ist ausreichend, um einen klassischen Lithium-Ionen-Akku aufzuladen. Auch bei der Haltbarkeit soll das System punkten und bis zu 5,5 Jahre im Einsatz sein können.</p>
<h2>Unterwasser-Solarzellen aus Perowskit nutzen Lichtspektrum aus</h2>
<p>Interessant daran ist, wie das System Energie in einer solchen Tiefe generiert. Möglich machen das die verwendeten Perowskit-Solarzellen, die extra für den Einsatz unter Wasser konzipiert wurden. Die Wissenschaftler nutzten sogenannte breite Bandlücken. Eine Eigenschaft, die es den Solarzellen ermöglicht, das in diesen Tiefen verbleibende blaue bis orangefarbene Licht gezielt zu absorbieren.</p>
<p>Trotzdem war selbst das Forscherteam etwas vom Erfolg überrascht. Wen-Hua Zhang sagt zu den Ergebnissen: &#8222;Was uns am meisten überraschte, war, wie viel elektrische Energie unsere großflächigen Module unter realen Bedingungen in zehn Metern Wassertiefe in nur zwei Stunden erzeugten.&#8220;</p>
<h2>Neue Horizonte für die Meeresforschung – mit klaren Grenzen</h2>
<p>Die Technologie soll einen großen Nutzen in der Praxis haben. Sie könnte Tauchroboter, Kameras, Kommunikationsbojen oder Sensoren in maritimen Lebensräumen fernab des Festlandes betreiben. Gleichzeitig soll eine großflächigere und nachhaltige Sammlung von Umweltdaten möglich sein. In Experimenten erreichte das System rund 96 Prozent Resteffizienz nach 300 Tagen Lagerung in einer mit Stickstoffgas gefüllten Handschuhbox.</p>
<p>Auch nach 1.160 Stunden unter simulierten Bedingungen soll die Technologie keinen nennenswerten Leistungsabfall aufgewiesen haben. Trotzdem greifen natürlich weiterhin die Regeln der Physik. Mit jedem Meter Tiefe nimmt die Lichtintensität ab. Das bedeutet auch, dass noch unklar ist, wie sich die Technik in Wassertiefen weit jenseits der zehn Meter verhält.</p>
<p><b>Auch interessant:</b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/10/bund-streicht-umweltauflagen-fuer-rechenzentren/">Klimaschutz egal: Bund streicht Umweltauflagen für Rechenzentren</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/03/klimaschaeden-durch-solarstrom-abgewendet/">250 Milliarden Euro Klimaschäden durch Solarstrom abgewendet</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/15/kostenloses-parken-e-auto-co2/">Fraunhofer-Studie: Kostenloses E-Auto-Parken spart Tonnen CO2</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/01/18/klimawandel-deutschen-regionen-besonders-bedroht/">Klimawandel: Diese 10 deutschen Regionen sind besonders bedroht</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Ranking 2026: Diese 10 Autos sind am umweltfreundlichsten</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/09/ranking-2026-diese-10-autos-sind-am-umweltfreundlichsten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 18:07:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
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		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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<p>Elektroautos sind in der Regel umweltfreundlicher als Verbrenner, so viel ist klar. Aber wie viele Schadstoffe setzt ein Wagen von der Herstellung bis zur Verschrottung wirklich frei? Die Institution Green NCAP hat den kompletten Lebenszyklus einiger Modelle durchgerechnet und das Ergebnis vorgelegt. Im Verbrauch sind E-Autos normalerweise umweltfreundlicher als Verbrenner, denn Strom lässt sich mit [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/citroen-e-c3-depositphotos-jpg.png" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Citroen e-C3 Autos E-Auto" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Elektroautos sind in der Regel umweltfreundlicher als Verbrenner, so viel ist klar. Aber wie viele Schadstoffe setzt ein Wagen von der Herstellung bis zur Verschrottung wirklich frei? Die Institution Green NCAP hat den kompletten Lebenszyklus einiger Modelle durchgerechnet und das Ergebnis vorgelegt.</strong><span id="more-321655874"></span></p>
<p>Im Verbrauch sind E-Autos normalerweise umweltfreundlicher als Verbrenner, denn Strom lässt sich mit erneuerbaren Energien erzeugen und verursacht beim Fahren keine Emissionen. Ein Gegenargument sind die Herstellung und Verschrottung. Denn bei diesen Prozessen entstehen vor allem durch die verbaute Batterie durchaus eine Menge Emissionen. Deshalb ist es bei der Berechnung des CO2-Abdrucks wichtig, den gesamten Lebenszyklus eines Autos zu betrachten.</p>
<h2>So entstehen Schadstoffe bei Autos mit Elektroantrieb</h2>
<p>Durchgeführt wurde die Studie von Green NCAP, einer Initiative von Euro NCAP. Die Institution prüft seit 2019 die Umweltfreundlichkeit von Autos. Mit dem Green NCAP soll der Ecotest des <a href="https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/ecotest/green-ncap/" target="_blank" rel="noopener">ADAC</a> ersetzt werden – der Automobilclub ist eines der Gründungsmitglieder. Berücksichtigt werden Aspekte wie Rohstoffgewinnung, Produktion, Wartung, Nutzung, Entsorgung und Recycling. Bisher wurden 37 Modelle nach dem Schema getestet, die maximal fünf Sterne erreichen können.</p>
<p>Wenig überraschend dominieren E-Autos. Sie machen die ersten 16 Plätze komplett unter sich aus. Der beste Verbrenner ist der Seat Ibiza 1.0 MPI, der auf 67 Prozent und 3,5 Sterne kommt, gefolgt vom Toyota C-HR Hybrid mit 66 Prozent und ebenfalls 3,5 Sternen. Ein Elektromotor ist also nicht gleichbedeutend mit einer guten CO2-Bilanz. Der schlechteste Vertreter der Antriebsart ist der Kia EV9, der lediglich 56 Prozent und 3 Sterne erreicht. Grund ist die Größe der Batterie.</p>
<p>Ganz am Ende der Rangliste steht der MG HS 1.5 T-GDI mit 26 Prozent und 1,5 Sternen. In Sachen Treibhausgase wird der Wagen mit null von zehn Punkten bewertet. Uns interessiert allerdings das andere Ende der Liste. Deshalb präsentieren wir in der folgenden Galerie die zehn Autos mit der aktuell besten Umweltbilanz.</p>
<h3>Platz 10: Volvo EX30 Single Motor</h3>
<p>Eröffnet wird die Top Ten vom Volvo EX30 Single Motor. Der Wagen wird mit <strong>89</strong> Prozent und 4,5 Sternen bedacht. Nur ein Prozentpunkt fehlt, um die vollen 5 Sterne zu kassieren. Vor allem bei den Treibhausgasen kann der Elektro-SUV punkten.</p>
<figure id="attachment_320656911" aria-describedby="caption-attachment-320656911" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-320656911" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/volvo-ex30.jpg" alt="Volvo EX30 SUV" width="800" height="450" srcset="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/volvo-ex30.jpg 800w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/volvo-ex30-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-320656911" class="wp-caption-text">Bild: Volvo</figcaption></figure>
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		<title>Netflix produziert für Zuschauer, die gar nicht hinschauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 09:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[ENTERTAIN]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
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<p>Filme und Serien werden laut Schauspieler Matt Damon heutzutage so geschrieben, dass man sie auch nebenher konsumieren kann – quasi als Hörspiel. Warum Netflix das macht? Weil ein Großteil des Publikums parallel auf ein Smartphone starrt und von den Produktionen oft nur den Ton mitbekommt. Das ist weder gut für die Branche noch für die [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/netflix-handy-generation.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Netflix Streaming Handy-Generation Filme Serien" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><b>Filme und Serien werden laut Schauspieler Matt Damon heutzutage so geschrieben, dass man sie auch nebenher konsumieren kann – quasi als Hörspiel. Warum Netflix das macht? Weil ein Großteil des Publikums parallel auf ein Smartphone starrt und von den Produktionen oft nur den Ton mitbekommt. Das ist weder gut für die Branche noch für die Konsumenten. Eine kommentierende Analyse.</b></p>
<p><span id="more-321678354"></span></p>
<h2>Was Matt Damon über Netflix&#8216; Drehbuch-Vorgaben verrät</h2>
<ul>
<li>Kunst sollte eigentlich provozieren und die Rezipienten aus der Deckung locken. Tja, das war einmal – zumindest wenn es nach Netflix geht. Im Podcast „Joe Rogan Experience“ unterhielten sich Matt Damon und Ben Affleck über ihren Netflix-Thriller „The Rip“, den die beiden Schauspieler als Produzenten begleiten. Laut Damon nimmt der <strong>Streaming-Service aktiv Einfluss auf die Drehbücher</strong> ihrer exklusiven Filme und Serien, um sie an ein modernes Publikum anzupassen. Pompöse Set-Pieces sollen am besten in den ersten fünf Minuten eingebaut werden, die Handlung darf gern in den Dialogen plakativ dargelegt werden und die Charaktere sollen ausdrücklich aussprechen, was sie gerade sehen. Die Begründung: Zuschauer schauen nicht mehr, sie hängen am Handy und „hören“ dabei Netflix.</li>
<li>Die Aussage von Matt Damon ist erstmal nur eine Behauptung, doch wie sieht es mit der Beweisführung aus? Tatsächlich gibt es etliche Eigenproduktionen von Netflix, denen man die Vorwürfe anlasten kann. Vor allem der letzten Staffel von „Stranger Things“ werden genau diese Dinge <a href="https://www.dw.com/de/netflix-serien-filme-algorithmen-abgelenkt-second-screen-nutzung-smartphone/a-75896089" target="_blank" rel="noopener">zur Last gelegt</a>: eine aufgeblähte Story, auf dem Tablett servierte Motive und Wendungen sowie Figuren, die beschreiben, was sie tun, und die Geschichte zusammenfassen. Das spielt Menschen in die Karten, die <strong>Filme und Serien auf einem Smartphone oder Laptop konsumieren</strong> und dabei in der Bahn oder an einem belebten Ort sitzen. Die Ausrichtung auf eine solche Zielgruppe erklärt zudem den komprimierten, möglichst gleichmäßig abgemischten Ton und die helle, kontrastarme Beleuchtung. Neben den Dialogen ist also auch die Technik betroffen.</li>
<li>Aber warum fordert Netflix absolute No-Gos des Screenwritings aktiv ein? Darüber geben erschreckende Zahlen Aufschluss. Laut einer aktuellen <a href="https://www.adzine.de/2026/07/studie-zeigt-verschiebungen-im-werbemarkt-zwischen-tv-streaming-und-youtube/" target="_blank" rel="noopener">Yougov-Umfrage</a> <strong>nutzen zwei Drittel aller Befragten regelmäßig einen zweiten Bildschirm</strong>. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 73 Prozent, bei den unter 30-Jährigen sogar 84 Prozent. Nebenbei den TV laufen lassen? Kein neues Phänomen. Formate wie Reality-TV und Soap-Operas werden explizit für ein solches Konsumverhalten produziert. Neu ist jedoch, dass auch Blockbuster und prestigeträchtige Serien danach ausgerichtet werden.</li>
</ul>
<h2>Erzieht Netflix sein Publikum um – oder andersherum?</h2>
<p>Frontloading beim Storytelling, sich wiederholende Inhalte, kurzweiliges Pacing für kurze Aufmerksamkeitsspannen: Das klingt eigentlich nach YouTube oder TikTok, nicht nach seriösen Filmen oder Serien. Zur Verteidigung von Netflix könnte man vorbringen, dass sie nur auf das Nutzerverhalten reagieren – doch so einfach ist es nicht. Bestimmte <strong>Inhalte erziehen auch das Publikum</strong>. Der reduzierte Content untermauert das Verhalten, auf das er angeblich nur reagiert. Es ist ein Teufelskreis, in dem auch ich mich wiedergefunden habe. Früher hat mich ein Film dafür bestraft und ich musste zurückspulen; heute fasst mir ein Charakter die letzten 20 Minuten zusammen, wenn ich zu lange abgelenkt war.</p>
<p>Okay, Boomer, würden manche junge Leute jetzt vermutlich sagen. Doch das Ganze als Kino-Nostalgie abzutun, wäre ein Fehler. Noch finanziert Netflix auch Blockbuster, wie man sie von früher kennt – wie Martin Scorseses „The Irishman“ oder „Frankenstein“ von Guillermo del Toro. Doch wenn es so weitergeht und sich auch andere Streaming-Giganten dem Trend anschließen, <strong>könnte ein ganzes Handwerk den Bach runtergehen</strong>. Und eigentlich liegt dann auf der Hand, KI noch mehr einzubeziehen. Warum auch nicht, wenn Dinge wie Mimik, subtiles Storytelling, Pacing und Beleuchtung keine Rolle mehr spielen. Wenn dann auch noch Flüstern und Explosionen in der gleichen Lautstärke ausgegeben werden, hat man keinen Film mehr, sondern ein bebildertes Hörspiel.</p>
<p>Tatsächlich sind es die eigenen <strong>Erfolge von Netflix, die dem Vorgehen widersprechen sollten</strong>. „Adolescence“ zum Beispiel, der größte Serienhit der Plattform im letzten Jahr. Dabei handelt es sich um ein komplexes Sozialdrama, das man nicht einfach so nebenher schauen kann. Eine solche Produktion fordert die volle Aufmerksamkeit. Oder „KPop Demon Hunters“, der bis heute <a href="https://www.netflix.com/tudum/top10/most-popular" target="_blank" rel="noopener">erfolgreichste Film von Netflix</a>. Vielleicht spricht die Produktion die TikTok-Generation an, doch sie fordert sie dazu auf, aktiv hinzuschauen und sogar mitzusingen. Das ist das Gegenteil von passivem Konsumieren. Der Streaming-Service zieht also die falschen oder zumindest sehr einseitige Konsequenzen.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Matt Damon bei Joe Rogan</strong> <a href="https://www.ign.com/articles/matt-damon-confirms-netflix-wants-to-change-how-movies-are-made-because-of-one-thing-our-phones" target="_blank" rel="noopener">über die Ansage von Netflix</a>: „Die gängige Vorgehensweise beim Drehen eines Actionfilms, die wir gelernt haben, sieht so aus: Man hat normalerweise drei Höhepunkte. Einen im ersten Akt, einen im zweiten und einen im dritten. Das meiste Geld gibt man für die Szene im dritten Akt aus. Das ist das Finale. Und jetzt sagen sie: ‚Können wir schon in den ersten fünf Minuten eine große Szene einbauen? Wir wollen, dass die Zuschauer dranbleiben. Und es wäre gut, wenn man die Handlung drei- oder viermal in den Dialogen wiederholt, denn die Leute sind beim Anschauen mit ihren Handys beschäftigt.‘“</li>
<li>Allerdings hält <strong>Ben Affleck im selben Gespräch dagegen</strong>: „Aber dann schaut man sich Adolescence an, und da gab es nichts von diesem Scheiß. Und die Miniserie ist verdammt großartig. Und sie ist auch düster. Sie ist tragisch und intensiv. [Es geht um] diesen Typen, der herausfindet, dass sein Kind des Mordes beschuldigt wird. Es gibt lange Einstellungen auf ihre Hinterköpfe. Sie steigen ins Auto, niemand sagt etwas.“ Affleck bilanziert, dass man den Vorgaben von Netflix nicht unbedingt folgen müsse, um das Publikum zu überzeugen.</li>
<li>Laut <strong>Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Justine Bateman</strong> <a href="https://www.hollywoodreporter.com/tv/tv-news/tvs-top-5-podcast-justine-bateman-ai-dangers-hollywood-1235540858/" target="_blank" rel="noopener">haben die Streaming-Anbieter sogar einen Begriff</a> für die neue Ausrichtung: „Ich habe von Showrunnern gehört, die von den Streaming-Anbietern Anmerkungen erhalten haben wie: ‚Das ist nicht Second Screen genug.‘ Das bedeutet: Der Hauptbildschirm der Zuschauer ist ihr Smartphone oder ihr Laptop, und sie wollen nicht, dass irgendetwas in ihrer Sendung sie von ihrem Hauptbildschirm ablenkt – denn wenn sie abgelenkt werden, schauen sie vielleicht auf, sind verwirrt und schalten die Sendung aus“, erzählte sie dem Hollywood Reporter schon 2023. „Ich habe schon einmal gehört, wie jemand diesen Begriff verwendet hat: Sie wollen eine ‚visuelle Hintergrundmusik‘ [visual muzak].“</li>
</ul>
<h2>Warum sich Netflix mit der „Hörspiel-Strategie“ selbst schadet</h2>
<p>Zumindest kurzfristig ergibt die Strategie für Netflix Sinn. Denn wenn etwas nebenher laufen kann, schalten die Kunden nicht ab. Doch <strong>langfristig kann die Plattform mit dieser Ausrichtung keine Nutzer binden</strong> und wird immer austauschbarer. Es gibt ohnehin schon viele Alternativen – und am Ende sind es vielleicht doch die wenigen anspruchsvollen Produktionen, die das Publikum zu einem bestimmten Anbieter treiben, auch wenn sie sich nur berieseln lassen wollen. Denn in den sozialen Medien wird nicht über Hintergrundrauschen diskutiert, sondern über Filme und Serien, die etwas Neues bieten und uns herausfordern.</p>
<p>Dass Netflix aktiv gegen die grundlegendsten Regeln des Handwerks vorgeht und dabei uralte Mantras wie „Show, don&#8217;t tell!“ zu „Tell, don&#8217;t show!“ pervertiert, ist absurd. Doch macht uns der Anbieter aktiv dümmer? Zumindest trägt er dazu bei, dass <strong>wir verlernen, anspruchsvolle Produktionen zu genießen</strong> – und dass wir lange Pausen, ruhige Einstellungen und komplexe Geschichten nicht mehr ertragen. Der Abstieg in die Entertainment-Hölle hat nicht erst mit der neuen Ausrichtung von Netflix begonnen. Schon David Foster Wallace skizzierte in seinem Roman „Infinite Jest“ eine allumfassende Unterhaltung des modernen Menschen. Nur dass wir jetzt gleich zwei Bildschirme benötigen, um zufriedengestellt zu werden.</p>
<p>Es gibt durchaus Gegenbewegungen. Zum Beispiel die Produktionsfirma A24, die Kino wieder „haptischer“ und anspruchsvoller gemacht hat. Die Technik wird sich nicht zurückentwickeln, aber die Macher können sich daran erinnern, was früher funktioniert hat – und heute immer noch. Natürlich liegt die <strong>Verantwortung letztendlich aber bei uns Konsumenten</strong>. Netflix und Co. produzieren das, was am häufigsten angesehen wird. Also beim Streamen das Handy einfach mal in einem anderen Raum lassen. Vielleicht fallen einem dann doch spannende Details in einer Serie auf. Oder man merkt, dass es sich gar nicht erst lohnt, sie zu schauen, und suggeriert dem Algorithmus nicht mehr, dass dem doch so wäre.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
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</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/09/netflix-produziert-fuer-zuschauer-die-gar-nicht-hinschauen/">Netflix produziert für Zuschauer, die gar nicht hinschauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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