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	<title>Basic Thinking Blog</title>
	
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	<description>To Boldly Blog, What No Man Has Blogged Before</description>
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			<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/</creativeCommons:license><image><link>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/</link><url>http://creativecommons.org/images/public/somerights20.gif</url><title>Some Rights Reserved</title></image><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" href="http://feeds.feedburner.com/basicthinking/doho" type="application/rss+xml" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com" /><item>
		<title>Krieg der Suchmaschinen: Bing schnappt sich Wolfram|Alpha</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 20:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ich hatte ja nach dem anf&#228;nglichen Hype nicht mehr damit gerechnet, noch einmal etwas von Wolfram&#124;Alpha zu h&#246;ren. Doch wie es aussieht, hat sich Bing gerade die Maschine f&#252;r semantische Eingaben und wissenschaftliche Ergebnisse geangelt. Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie Microsoft und Google derart aggressiv ihr Waffenarsenal aufstocken. Bing schnappt sich Twitter&#8230; Bam! Nur wenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16667" title="1732.plot" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/1732.plot.png" alt="1732.plot" width="500" height="344" /></p>
<p>Ich hatte ja nach dem anf&#228;nglichen Hype nicht mehr damit gerechnet, noch einmal etwas von <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/04/30/wolframalpha-entwickler-stephen-wolfram-stellt-seine-suchmaschine-vor/">Wolfram|Alpha</a> zu h&#246;ren. Doch wie es aussieht, hat sich Bing gerade die Maschine f&#252;r semantische Eingaben und wissenschaftliche Ergebnisse geangelt. Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie Microsoft und Google derart aggressiv ihr Waffenarsenal aufstocken. Bing schnappt sich Twitter&#8230; Bam! Nur wenige Stunden sp&#228;ter <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/21/bing-integriert-statusmeldungen-von-twitter-und-facebook/">zieht Google nach</a>. Und motzt das Angebot dann noch durch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/29/leichter-songs-finden-google-music-onebox-gestartet/">Music Search</a> auf. Und nun ist Bing offenbar wieder dran.</p>
<p>Doch zur&#252;ck zum Anfang: Gerade habe ich eine Mail vom Wolfram|Alpha-Team bekommen, in der best&#228;tigt wird, dass die erst <a href="http://blog.wolframalpha.com/2009/10/15/the-wolframalpha-api-has-arrived/" target="_blank">k&#252;rzlich ver&#246;ffentlichte API</a> ihren ersten gro&#223;en Nutzer gefunden hat. Microsoft integriert Wolfram|Alpha-Suchergebnisse aus den Bereichen Ern&#228;hrung, Gesundheit und &#8220;fortgeschrittene Mathematik&#8221;. Nun, wie wir daraus schlie&#223;en k&#246;nnen, haben wir es hier mit einem vorsichtigen Herantasten seitens Microsoft zu tun, doch ich gehe jede Wette ein, dass weitere Bereiche folgen werden. In einem <a href="http://www.bing.com/community/blogs/search/archive/2009/11/11/how-many-calories-in-a-burger-what-s-2-2-2-2-2-bing-and-wolfram-alpha-have-the-answers.aspx" target="_blank">Blog-Eintrag</a> der Bing-Entwickler zeigt man sich jedenfalls stolz, den akademischen Bruder der gemeinen Internet-Suche an Land gezogen zu haben &#8211; ein &#8220;sehr cooles Projekt&#8221;, wie uns versichert wird. </p>
<p>Ebenso enthusiastisch kommentiert die andere Seite den Deal. Demnach kratzte Microsoft schon seit geraumer Zeit an der T&#252;r von Wolfram|Alpha. Bill Gates pers&#246;nlich habe an den Verhandlungen teilgenommen. Ganz im Sinne von &#8220;Show &#8211; don&#8217;t tell!&#8221; wird dann auch eine <a href="http://blog.wolframalpha.com/2009/11/11/microsoft’s-bing-introducing-one-of-wolframalpha’s-first-commercial-api-customers/" target="_blank">kleine Anekdote</a> zum Besten gegeben, in der wir erfahren, dass Gates angesichts einer demonstrativen Wolfram|Alpha-Suche nach &#8220;<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=2^2^2^2^2" target="_blank">2^2^2^2^2</a>&#8221; ganz aus dem H&#228;uschen war. &#8220;Was? Ist das richtig?&#8221; soll er ausgerufen haben. Nach einigen Momenten der Stille konnte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Wolfram" target="_blank">Stephen Wolfram</a> den Multimilliard&#228;r aber beruhigen: &#8220;Was wir hier machen, ist Mathematik!&#8221;</p>
<p>Ob die Sache einen Haken hat? Ja, nat&#252;rlich f&#252;r uns Nutzer aus Deutschland. Die Ergebnisse von Wolfram|Alpha tauchen vorerst nur in der US-Version von Bing auf, ein Zeitplan f&#252;r das globale Roll-Out wurde nicht genannt. Doch ich sch&#228;tze, dass wir nicht allzu lange werden warten m&#252;ssen. So wie es aussieht, gibt es off- wie online derzeit kein h&#228;rteres Wettrennen als im Suchsektor. Pers&#246;nlich freut es mich auch f&#252;r Wolfram|Alpha. Seien wir ehrlich, wer hat in den vergangenen Monaten denn &#8211; trotz des gro&#223;en Potenzials &#8211; noch Notiz davon genommen? Au&#223;erdem mangelte es an ordentlichen Finanzierungsmodellen. Jetzt bin ich nur noch darauf gespannt, was sich Google in den kommenden Tagen einfallen lassen wird.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Casual Games: “Mein Name ist Carsten – Ich bin Bejeweliker”</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 17:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Drees</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Angefangen hat alles mit irgendeinem Vorg&#228;nger eines Vorg&#228;ngers meines aktuellen Mobiltelefons. Irgendwann in der Generation nach &#8220;Snake&#8221;. Tetris kam einem eh schon zu den Ohren raus und so war es nat&#252;rlich mehr als begr&#252;&#223;enswert, dass sich die treuen Begleiter nicht nur gr&#246;&#223;entechnisch zu ihrem Vorteil ver&#228;nderten, sondern immer mehr zu Multifunktionsger&#228;ten mutierten, auf denen man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-16589" title="bejeweliker" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/bejeweliker.jpg" alt="bejeweliker" width="500" height="205" /></p>
<p>Angefangen hat alles mit irgendeinem Vorg&#228;nger eines Vorg&#228;ngers meines aktuellen Mobiltelefons. Irgendwann in der Generation nach &#8220;Snake&#8221;. Tetris kam einem eh schon zu den Ohren raus und so war es nat&#252;rlich mehr als begr&#252;&#223;enswert, dass sich die treuen Begleiter nicht nur gr&#246;&#223;entechnisch zu ihrem Vorteil ver&#228;nderten, sondern immer mehr zu Multifunktionsger&#228;ten mutierten, auf denen man sich mit kleinen Spielchen damals schon sehr nett die Langeweile vertreiben konnte. Irgendwann in dieser Zeit, als die Spiele dabei waren, qualitativ und grafisch ihre Dinosaurier-Vorfahren (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sega_Master_System" target="_blank">Sega Master System</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nintendo_Entertainment_System" target="_blank">NES</a> lassen gr&#252;&#223;en) hinter sich zu lassen, habe ich das erste Mal Bejeweled gespielt.</p>
<p>Das Spielprinzip muss ich hier niemandem erkl&#228;ren, oder? Bei &#252;ber 50 Millionen Handys, auf denen Bejeweled installiert wurde, ist die Wahrscheinlichkeit zumindest gro&#223;, dass die meisten von euch wissen, wovon ich hier &#252;berhaupt rede. Die Firma hinter Bejeweled (und anderen Hits wie Zuma oder Peggle) hei&#223;t <a href="http://www.popcap.com/" target="_blank">PopCap</a> und hat nicht nur mich zu einem S&#252;chtigen, sondern auch den Gr&#252;nder John Vechey zum Multimillion&#228;r gemacht. Das Geheimnis seines Erfolges ist genauso simpel wie einleuchtend: Mit sogenannten Casual Games hat man sich auf einfache Spiele mit Suchtpotential eingeschossen. Perfekte Spiele, um sie in der Mittagspause, beim Warten auf den Zug oder gar in Abwesenheit des Chefs w&#228;hrend der Arbeit zu spielen. Genauso leicht, wie sie zu erlernen sind, genauso schwer kann man mit ihnen wieder aufh&#246;ren. &#220;ber eine Milliarde Downloads von PopCap-Games sprechen jedenfalls eine deutliche Sprache. Der Erfolg kam mit der gelungenen Mischung aus kostenlosen Online-Games und kostenpflichtigen Deluxe- und Mobile-Versionen der gleichen Spiele. </p>
<p><b>Die Eroberung der sozialen Netzwerke</b></p>
<p>Erst Ende des vergangenen Jahres hat man dann die n&#228;chste Stufe gez&#252;ndet: Bejeweled startete auf Facebook. Man hat &#8211; und hier spricht man dann von Social Gaming &#8211; auf die Umst&#228;nde reagiert, dass man nun im Rahmen eines Social Networks pr&#228;sent ist und hat die Regeln versch&#228;rft. Das Juwelen-Umdrehen findet jetzt in zeitlich begrenzten Spielen statt &#8211; begrenzt auf eine Minute. Hatten sowohl die PopCap-Macher als auch ich anfangs das Gef&#252;hl, dass es sich hier um eine Schnapsidee handelt, haben die Nutzer sehr schnell das Gegenteil bewiesen. Jason Kapalka &#8211; Chief Creative Officer bei PopCap &#8211; sagt dazu:</p>
<blockquote><p>Ein 1-Minuten-Bejeweled war intern eigentlich immer nur ein Scherz. Wir dachten: Wer w&#252;rde schon ein Casual Game spielen, dass so ein enges Zeitfenster aufweist. Es zeigte sich aber, dass genau dieser 1-Minuten-Timer das Spiel noch zug&#228;nglicher macht &#8211; das ist ein mundgerechtes St&#252;ck Entertainment f&#252;r alle Leute, die auf Facebook noch mit vielen anderen Dingen besch&#228;ftigt sind.</p></blockquote>
<p>Mittlerweile spielen &#252;ber zehn Millionen Menschen jeden Monat Bejeweled Blitz und sek&#252;ndlich kommen mehr dazu &#8211; erst recht, wenn das Spiel nun bald auch <a href="http://www.allfacebook.com/2009/11/facebook-enabled-bejeweled-blitz-coming-to-the-iphone/" target="_blank">f&#252;r das iPhone erscheinen wird</a>. Ich kann nicht f&#252;r diese zehn Millionen sprechen, sondern nur f&#252;r mich pers&#246;nlich herausfinden, was ein so simples Spiel so fesselnd macht. Schon immer habe ich gerne allein vor der Konsole/dem Rechner gesessen und gezockt, aber ebenso habe ich es auch schon immer noch mehr genossen, das gleiche Spiel mit mehreren spielen zu k&#246;nnen. Fr&#252;her habe ich mit drei Freunden vorm PC gesessen, heute kann ich das mit Tausenden im Internet tun. Dadurch, dass meine spielenden Freunde in Ranglisten aufbereitet werden, deren Leistungen von mir kommentiert werden k&#246;nnen und ich meine eigenen Rekorde nat&#252;rlich &#252;ber meine Pinnwand bei Facebook verbreiten kann, erh&#228;lt ein schlichtes Spiel eine neue, eine soziale Komponente.</p>
<p><b>325 Millionen potenzielle Spieler</b></p>
<p>Jetzt m&#246;gen die meisten von euch vielleicht m&#252;de abwinken angesichts einer F&#252;lle von einfachsten Spielen, aber sowohl die Entwickler erfolgreicher Spiele als auch Facebook selbst werden das ganz anders einsch&#228;tzen. Bei mir ist es Bejeweled, bei anderen sind es Spiele wie Farmville oder Mafia Wars. Unabh&#228;ngig vom Spielprinzip ist diesen Games gemein, dass sie den sozialen Charakter eines Social Networks ber&#252;cksichtigen und f&#246;rdern.</p>
<p>Bei Spielen wie Farmville handelt es sich im Gegensatz zu Bejeweled eher um eine Variante der Simulations-/Aufbauspielchen: Bau eine m&#246;glichst gro&#223;e/sch&#246;ne/erfolgreiche Farm &#8211; wobei man den Begriff &#8220;Farm&#8221; auch durch Restaurant, Café oder sonst was ersetzen kann, denn nat&#252;rlich springen auch auf diesen Erfolgszug mehrere Anbieter auf. Farmville-Entwickler Zynga ist f&#252;r f&#252;nf der sieben erfolgreichsten Facebook-Games aktuell verantwortlich und mit <a href="http://www.allfacebook.com/2009/11/zyngas-fishville-goes-live-on-facebook/" target="_blank">Fishville</a> ist der n&#228;chste vermeintliche Hit gerade an den Start gegangen.</p>
<p>Ich kenne mein Talent, mich in solche Spiele reinzusteigern und so fange ich gar nicht erst damit an &#8211; diese Entsagung hat mich schon vor WoW bewahrt. Aber bei aktuell &#252;ber 325 Millionen Facebook-Usern k&#246;nnt ihr erahnen, was f&#252;r ein gewaltiger Markt hier vor uns liegt. Da sich das Prinzip des Social Gaming noch so ziemlich in den Kinderschuhen befindet, werden fast t&#228;glich neue Spiele auf den User losgelassen, neue Spiel-Designs und neue M&#246;glichkeiten der sozialen Interaktion ausprobiert. Immer cleverer wird der Spieler animiert, seine Facebook-Freunde mit ins Spiel einzubeziehen und so die Schar der Spieler weiter anwachsen zu lassen.</p>
<p><strong>Neue Geldquelle</strong></p>
<p>Die Vokabel &#8220;clever&#8221; passt auch, um das Verh&#228;ltnis zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Spielinhalten zu umrei&#223;en. Jedes dieser Spiele ist n&#228;mlich grunds&#228;tzlich kostenlos spielbar. Oftmals kann man aber zus&#228;tzliche Items, Credits etc. erwerben, die einem das Farm- oder Mafia-Leben leichter machen. Wenn man bedenkt, dass allein Zynga durch dieses Prinzip <strong>t&#228;glich</strong> weit &#252;ber eine Million US-Dollar verdient, kann man vielleicht erahnen, welches Potential Casual/Social Games haben und dadurch logischerweise unter den Developern diesen Goldrausch ausgel&#246;st haben.</p>
<p>Ich w&#252;rde mich nicht wundern, wenn viele Basic Thinking-Leser sich gerade ungl&#228;ubig fragen, wieso sich Millionen User auf diese Games st&#252;rzen, aber da auch etablierte und alteingesessene Software-Schmieden wie Ubisoft, Konami, Lucas Arts und Electronic Arts (die mit Playfish <a href="http://www.golem.de/0911/71064.html" target="_blank">j&#252;ngst</a> einen der gr&#246;&#223;ten Anbieter f&#252;r Social Games gekauft haben) mittlerweile auf diesem Markt engagiert sind, m&#252;sst ihr euch an den Gedanken gew&#246;hnen, sowohl hier als auch in allen anderen Winkeln der Tech-Blogosph&#228;re immer wieder und immer h&#228;ufiger von diesem gewaltigen Gesch&#228;ft mit den Virtual Goods zu lesen.</p>
<p>Mit dieser &#8220;Drohung&#8221; beende ich diesen Artikel &#8211; ich muss n&#228;mlich noch ganz dringend eine Runde Bejeweled zocken&#8230;</p>
<p style="text-align: right;">(Carsten Drees)</p>
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		<title>Erste twitternde Waage: @alle Mir fehlen noch drei Pfund bis zum Traumgewicht!</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 15:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich m&#252;ssen wir uns nicht mehr f&#252;r unser Gewicht im stillen Badezimmer sch&#228;men. Jetzt ist es Zeit, die Hosen komplett runterzulassen und zwar vor der ganzen Welt! Vielleicht kennt ihr ja die Withings-Personenwaage, eine Art WLAN-Technologie, die Ma&#223; nimmt. Drahtlos schie&#223;t sie die Ergebnisse durch den &#196;ther auf den Rechner oder auf das iPhone. Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Withings.jpg" alt="Withings" title="Withings" width="250" height="169" class="alignright size-full wp-image-16665" />Endlich m&#252;ssen wir uns nicht mehr f&#252;r unser Gewicht im stillen Badezimmer sch&#228;men. Jetzt ist es Zeit, die Hosen komplett runterzulassen und zwar vor der ganzen Welt! Vielleicht kennt ihr ja die <a href="http://www.withings.com/" target="_blank">Withings-Personenwaage</a>, eine Art WLAN-Technologie, die Ma&#223; nimmt. Drahtlos schie&#223;t sie die Ergebnisse durch den &#196;ther auf den Rechner oder auf das iPhone. Hier werden die Daten gesammelt, ausgewertet und derma&#223;en grafisch aufgestylt dargestellt, dass diametral zur Gewichtskurve die Motivation immer weiter zunimmt. Ein nettes Spielzeug, das einem auf dem Weg zum Schlankwerden helfen k&#246;nnte – sofern man bereit ist, 140 Euro daf&#252;r hinzulegen.</p>
<p>Doch vielleicht reicht der selbst aufgeb&#252;rdete Druck nicht aus, dachte sich nun Withings. Vielleicht nehmen die Leute ja noch schneller ab, wenn die ganzen schonungslosen Infos &#252;ber Gewicht und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperfettanteil" target="_blank">K&#246;rperfettanteil</a> f&#252;r alle sichtbar in die Welt hinausgeblasen werden. Und welches Tool eignet sich daf&#252;r besser als Twitter? Gedacht, getan – hier ist sie: die erste <a href="http://blog.withings.com/2009/11/withings-is-tweeting-body-scale.html" target="_blank">twitternde Waage</a>. </p>
<p>Dazu wurde das Web-Dashboard nun um einen neuen Men&#252;punkt erweitert. Er l&#228;sst sich optional aktivieren, so dass die Waage den Followern automatisch mitteilt, wo man gerade steht und wie viele Pfund man noch vom Traumgewicht entfernt ist. Je nach Belieben geschieht dies bei jedem Wiegen, einmal am Tag oder auch nur einmal pro Woche. Tolle Sache&#8230; wer&#8217;s braucht&#8230;</p>
<p>Hier sind noch ein paar Ideen f&#252;r twitternde Ger&#228;tschaften, auf die wir alle noch warten: Alkoholpegel-Messger&#228;t, Flatulenz-Z&#228;hler, K&#252;hlschrankt&#252;r-Sensor, Fernseh-Timer, elektronischer Messbecher f&#252;r <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matratzenhygiene#Schwei.C3.9F" target="_blank">n&#228;chtlichen Schwei&#223;verlust</a>. Weitere Vorschl&#228;ge sind jederzeit willkommen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HD_Fk5qphfQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/HD_Fk5qphfQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>‘Go’ for Fun &amp; Productivity: Google stellt eigene Programmiersprache vor</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 13:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Google ist man offenbar der Meinung, die Zeit sei reif &#8211; nicht nur f&#252;r ein neues Produkt aus dem eigenen Haus, sondern auch f&#252;r eine neue Programmiersprache. Und weil die bisherigen offenbar allesamt nicht einfach zu handhaben sind, lahmen, unproduktiv sind, keinen Spass machen und nicht Open Source sind, hat man beschlossen, dem abzuhelfen &#8211; mit &#8220;Go&#8220;.
Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/bumper.png" alt="bumper" title="bumper" width="250" height="141" class="alignright size-full wp-image-16661" />Bei Google ist man offenbar der Meinung, die Zeit sei reif &#8211; nicht nur f&#252;r ein neues Produkt aus dem eigenen Haus, sondern auch f&#252;r eine neue Programmiersprache. Und weil die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Programmiersprachen" target="_blank">bisherigen</a> offenbar allesamt nicht einfach zu handhaben sind, lahmen, unproduktiv sind, keinen Spass machen und nicht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_source" target="_blank">Open Source</a> sind, hat man beschlossen, dem abzuhelfen &#8211; mit &#8220;<a href="http://golang.org/" target="_blank">Go</a>&#8220;.</p>
<p>Bei der mit den geb&#252;ndelten Erfahrungen der eigenen Entwickler gespeisten, neuen Programmiersprache handelt es sich eigenen Angaben zufolge um ein <a href="http://golang.org/doc/go_faq.html" target="_blank">Experiment</a> des Suchriesen, die Entwicklungsgeschwindigkeit einer dynamischen Sprache wie Python mit der Performance und Sicherheit kompilierter Sprachen wie C und C++ zu verkn&#252;pfen. Tats&#228;chlich erweckt &#8221;Go&#8221; auch derzeitig noch eher den Eindruck, ein Potpourri aus verschiedenen, bereits vorhandenen Programmiersprachen zu sein, als eine eigene. So <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Go-Googles-Programmiersprache-fuer-Abenteuerlustige-855912.html" target="_blank">entdeckt man</a> das Konzept des Interfaces, das man beispielsweise f&#252;r das Sortieren von Daten ben&#246;tigt, bei &#8220;Go&#8221; ebenso wieder, wie den Garbage Collector, der die Freigabe von nicht mehr ben&#246;tigtem Speicherplatz verwaltet. Stark orientiert hat man sich offenbar an C und C++. Tools wie &#8220;Compiler&#8221; und &#8220;Linker&#8221; sind in C geschrieben und die Datentypen &#8220;int&#8221;, &#8220;float&#8221; und &#8220;unit&#8221; sind bereits aus C bekannt. Zudem kann man Funktionen von C von &#8220;Go&#8221; aus nutzen. </p>
<p>Weil ich, wie <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/10/developer-garden-5-fragen-an-den-macher-von-telekoms-offener-entwickler-plattform/#comment-884297" target="_self">bereits erw&#228;hnt</a>, kein ausgewiesener Programmier-Spezialist bin, m&#246;chte ich hier nicht tiefer in die Materie einsteigen. Wer sich aber komplett dem Studium von &#8220;Go&#8221; widmen m&#246;chte, f&#252;r den steht ausreichend Material zur Verf&#252;gung: Ein fast <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rKnDgT73v8s" target="_blank">einst&#252;ndiges Video</a> sowie Infomaterial samt Tutorial, FAQ, Installations-Guide etc. auf der Website <a href="http://golang.org/" target="_blank">golang.org</a>.</p>
<p> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wwoWei-GAPo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/wwoWei-GAPo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Mir erschlie&#223;t sich auf den ersten Blick nur noch nicht, warum Google nun auch in diesen Sektor vordringt und wer die Konkurrenz darstellen soll. Es wird sich aber zeigen m&#252;ssen, ob die Programmierer bereit sein werden, sich die M&#252;he zu machen, eine neue Sprache zu erlernen. Voraussetzung wird hier vor allem sein, dass &#8220;Go&#8221; einfach und schnell ist, das bedeutet, unter geringstem Arbeits- und Zeitaufwand bestm&#246;gliche Resultate liefert - also das gegebene Versprechen eingehalten wird. Zudem wird die Wahl der API und IDE eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Last but not least wird man auch dieses Mal wieder gespannt sein m&#252;ssen, wie der Datenkrake mit den durch &#8220;Go&#8221; gewonnen Daten der Programmierer umzugehen gedenkt.</p>
<p>&#196;rger scheint Google &#252;brigens schon ins Haus zu stehen &#8211; und zwar wegen des Namens. <a href="http://code.google.com/p/go/issues/detail?id=9" target="_blank">Offenbar</a> hat den Namen &#8220;Go&#8221; jemand schon f&#252;r seine Programmiersprache benutzt&#8230;</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		<title>‘Realistischer denn je’: Entwickler geben erste Einblicke in ‘Modern Warfare 3′</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 13:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Modern Warfare]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;Modern Warfare 2&#8221; wird der Hammer – trotz oder aufgrund des nachspielbaren Gemetzels an Zivilisten! GamPro hat in einem ersten Test bereits 93 Prozent vergeben, bei 4Players reichte es immerhin f&#252;r 88 Prozent (&#220;bersicht). Der Buzz ist jedenfalls so ungeheuerlich, dass es ein Wunder w&#228;re, wenn Activision Blizzard nicht schon am n&#228;chsten Teil der Ballerina-Eskapade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="430" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.theonion.com/content/themes/common/assets/onn_embed/embedded_player.swf?image=http%3A%2F%2Fwww.theonion.com%2Fcontent%2Ffiles%2Fimages%2FMODERN_WARFARE_ARTICLE_11_9.jpg&amp;videoid=99070&amp;title=Ultra-Realistic%20Modern%20Warfare%20Game%20Features%20Awaiting%20Orders%2C%20Repairing%20Trucks" /><param name="flashvars" value="image=http%3A%2F%2Fwww.theonion.com%2Fcontent%2Ffiles%2Fimages%2FMODERN_WARFARE_ARTICLE_11_9.jpg&amp;videoid=99070&amp;title=Ultra-Realistic%20Modern%20Warfare%20Game%20Features%20Awaiting%20Orders%2C%20Repairing%20Trucks" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="430" src="http://www.theonion.com/content/themes/common/assets/onn_embed/embedded_player.swf?image=http%3A%2F%2Fwww.theonion.com%2Fcontent%2Ffiles%2Fimages%2FMODERN_WARFARE_ARTICLE_11_9.jpg&amp;videoid=99070&amp;title=Ultra-Realistic%20Modern%20Warfare%20Game%20Features%20Awaiting%20Orders%2C%20Repairing%20Trucks" flashvars="image=http%3A%2F%2Fwww.theonion.com%2Fcontent%2Ffiles%2Fimages%2FMODERN_WARFARE_ARTICLE_11_9.jpg&amp;videoid=99070&amp;title=Ultra-Realistic%20Modern%20Warfare%20Game%20Features%20Awaiting%20Orders%2C%20Repairing%20Trucks" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;<a href="http://modernwarfare2.infinityward.com/games.php" target="_blank">Modern Warfare 2</a>&#8221; wird der Hammer – trotz oder aufgrund des nachspielbaren <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/29/wirbel-um-modern-warfare-2-massaker-an-zivilisten-uncut/">Gemetzels an Zivilisten</a>! GamPro hat in einem ersten Test bereits 93 Prozent vergeben, bei 4Players reichte es immerhin f&#252;r 88 Prozent (<a href="http://www.bartlspielt.de/2009/11/09/gamepro-gibt-modern-warfare-2-eine-93-wertung/" target="_blank">&#220;bersicht</a>). Der Buzz ist jedenfalls so ungeheuerlich, dass es ein Wunder w&#228;re, wenn Activision Blizzard nicht schon am n&#228;chsten Teil der Ballerina-Eskapade feilen w&#252;rde. Doch – stopp! Das tun sie ja schon… </p>
<p>In &#8220;Modern Warfare 3&#8243; schl&#252;pfen die Spieler in die Haut des Ex-Autoh&#228;ndlers Keeshon Leweis. Der junge Soldat muss im hochaufgel&#246;sten W&#252;stensand herumstehen und damit S&#228;cke bef&#252;llen oder stundenlang Wache stehen. Das alles in einer naturgetreuen, ultra-realistischen Atmosph&#228;re! Andere Aufgaben umfassen das Putzen und Reparieren von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/High_Mobility_Multipurpose_Wheeled_Vehicle" target="_blank">Humvees</a> und sinnlose Boteng&#228;nge. Spannend wird es vor allem dann, wenn sich die Soldaten untereinander &#252;ber den schlechten Handy-Empfang beklagen oder dar&#252;ber streiten, ob Shakira oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jessica_Biel" target="_blank">Jessica Biel</a> der geilere Feger ist. Es gibt kein Spiel, das so exakt das Soldatenleben abbilden kann, jubeln jetzt schon die Entwickler.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Onion" target="_blanK">The Onion</a> hatte bereits Gelegenheit, erste Beta-Tester zu interviewen. Das Satire-Video dazu seht ihr oben.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Apple steckt Nokia in die Tasche: Warum weniger manchmal mehr ist</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 11:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Aplle]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[iphone]]></category>
		<category><![CDATA[Nokia]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich will im Folgenden ein wenig poltern, deshalb stelle ich gleich am Anfang die gerade ver&#246;ffentlichten Zahlen vor. Nokia macht in diesen Tagen eine extreme schlechte Figur. Die Quartalsergebnisse sind raus und auch, wenn sich 1,1 Milliarden Dollar Gewinn in der Handy-Sparte nicht schlecht anh&#246;ren, so ist es doch nichts gegen die die 1,6 Milliarden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16659" title="cell-phone" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/cell-phone.png" alt="cell-phone" width="250" height="181" />Ich will im Folgenden ein wenig poltern, deshalb stelle ich gleich am Anfang die gerade <a href="http://www.reuters.com/article/technologyNews/idUSTRE5A950820091110" target="_blank">ver&#246;ffentlichten Zahlen</a> vor. Nokia macht in diesen Tagen eine extreme schlechte Figur. Die Quartalsergebnisse sind raus und auch, wenn sich 1,1 Milliarden Dollar Gewinn in der Handy-Sparte nicht schlecht anh&#246;ren, so ist es doch nichts gegen die die 1,6 Milliarden, die Apple zwischen Juli und September dank des iPhone einfahren konnte. Dass der kleine Wettbewerber den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mammuts" target="_blank">Mammut</a> (sowohl in der Gr&#246;&#223;e als auch in Alter) des Mobilfunks mit einem Produkt (das es vor zwei Jahren noch gar nicht gab) links &#252;berholt, ist auf den ersten Blick mehr als &#252;berraschend. Nokia beherrscht rund <a href="http://www.informationweek.com/news/personal_tech/smartphones/showArticle.jhtml?articleID=215802141" target="_blank">44 Prozent</a> des weltweiten Handy-Marktes, w&#228;hrend Apple die 11-Prozent-Marke bereits im Blick hat. In konkreten Zahlen ausgedr&#252;ckt: das iPhone wurde im dritten Quartal 7,4 Millionen Mal verkauft, Nokia vertickte 108,5 Millionen Ger&#228;te. Wie es so etwas geben kann?</p>
<p>Vielleicht habe ich hier eine Antwort: Wer blickt beim Nokia-Lineup (hier sch&#246;n vom Kollegen <a href="http://twitter.com/hluecke" target="_blank">L&#252;cke</a> <a href="http://www.onlinekosten.de/mobilfunk/hersteller/nokia" target="_blanK">zusammengetragen</a>) denn &#252;berhaupt noch durch? Geht man auf die <a href="http://www.nokia.de/produkte/mobiltelefone" target="_blanK">Produktseite</a> der Finnen, hei&#223;t es: &#8220;139 Modelle entsprechen Ihrer Auswahl.&#8221; Wie viele Zielgruppen sollen hier bedient werden? Und ich sch&#228;tze, genau das ist der Grund, weshalb Nokia im Smartphone-Segment immer weiter an Bedeutung verlieren wird. </p>
<p>Wer so breit aufgestellt ist, verliert in diesen Zeiten schnell die Orientierung – und damit auch die Kunden. Als Steve Jobs Mitte der Neunziger zur&#252;ck zu Apple kam, bestand seine erste Amtshandlung darin, im Produktportfolio einen radikalen Kahlschlag zu veranstalten (ich habe in seiner sehr sehenswerten Keynote von 1998 mal an die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LWuR88AIKLg#t=6m6" target="_blank">richtige Stelle</a> vorgespult). Dieses vertikale Gesch&#228;ftsmodell (also lieber auf wenige Zugpferde zu setzen, sie daf&#252;r aber gescheit zu trainieren) hat sich f&#252;r Apple schnell bezahlt gemacht – wie wir sehen nicht nur im Rechnermarkt, sondern auch bei den eigenen Projekten im Mobilfunk.</p>
<p>Sicher, man sollte nicht verschweigen, dass Apple beim iPhone ganze andere Margen erzielen kann, als Nokia beispielsweise mit dem <a href="http://www.nokia.de/produkte/mobiltelefone/nokia-1200" target="_blank">1200</a>. Doch den Finnen steht derselbe Weg offen! &#8220;Streamlining&#8221; hei&#223;t das Zauberwort, das BWLer gerne in den Mund nehmen, wenn sie eigentlich nur von &#8220;Ausmisten&#8221; reden. &#8220;Loslassen lernen&#8221;, w&#252;rden Therapeuten dazu sagen. Denn der Gegenwind wird immer rauer. LG, Samsung, HTC – jetzt kommt auch noch das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/09/11/android-smartphone-dext-dieses-handy-soll-motorola-retten/">totgeglaubte</a> Motorola und wirft pl&#246;tzlich mit dem <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/02/aus-droid-wird-milestone-motorola-bringt-iphone-gegner-nach-deutschland/">Droid</a> neue Ma&#223;st&#228;be auf das Marktparkett.</p>
<p>Nokias Antwort? Das <a href="http://www.nokia.de/produkte/mobiltelefone/nokia-n900#/main/landing">N900</a>. Kennt ihr nicht? Ja, kein Wunder. Weil es ja unter geht – in dem ganzen PR-Tanz rund um die 140 anderen Modelle. Da hilft leider auch kein noch so <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WxiOKKF721U" target="_blank">gut gemachtes Werbevideo</a>. Spezialisten sind gefragt, keine Allrounder &#8211; Mann!</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Ob Original oder Raubkopie: Windows 7 erobert vier Prozent aller PCs</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 10:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Raubkopie]]></category>
		<category><![CDATA[windows 7]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Windows Vista damals auf den Markt kam, in einer dunklen Stunde im Januar 2007, dauerte es ganze sieben Monate, bis bei den Marktanteilen die 4-Prozent-H&#252;rde geknackt wurde. Noch einmal: es dauerte sieben Monate! Dagegen scheint Windows 7 der Liebling aller Early Adopters zu sein. Am 22. Oktober kam die Rettung aus Redmond in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16655" title="windows_7" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/windows_7.png" alt="windows_7" width="250" height="188" />Als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_Vista" target="_blank">Windows Vista</a> damals auf den Markt kam, in einer dunklen Stunde im Januar 2007, dauerte es ganze sieben Monate, bis bei den Marktanteilen die 4-Prozent-H&#252;rde geknackt wurde. Noch einmal: es dauerte sieben Monate! Dagegen scheint Windows 7 der Liebling aller Early Adopters zu sein. Am 22. Oktober kam die Rettung aus Redmond in die L&#228;den, Microsoft gab bereits wenige Stunden sp&#228;ter ein euphorisches Feedback, hielt sich aber mit absoluten Zahlen zur&#252;ck: &#8220;Allein an den ersten zwei Tagen nach Verkaufsstart wurde Windows 7 in Deutschland f&#252;nf Mal so oft verkauft wie damals Vista&#8221;, lautete einer der <a href="http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5034738/Windows-7-schlaegt-bei-Marktstart-Vista-um-Laengen.html" target="_blank">O-T&#246;ne</a>. Man h&#228;tte sogar bef&#252;rchten k&#246;nnen, dass der Bestand aufgrund des gro&#223;en Andrangs zeitweise knapp werden w&#252;rde, nach einem Tag waren 60 Prozent der verf&#252;gbaren Ware ratzefatz ausverkauft.</p>
<p>Dieser Trend scheint sich nun weiter fortzusetzen. Anfang vergangener Woche berichtete der Marktanalyst NetMarketShare.com, dass Windows 7 bereits sp&#252;rbar <a href="http://www.netapplications.com/newsarticle.aspx?nid=62" target="_blank">Anteile von Windows XP verschlingt</a>. Besonders beachtenswert seien die Ausschl&#228;ge am Wochenende, was nichts anderes hei&#223;t, als dass Windows 7 vor allem in Privathaushalten seine Fans gefunden hat. Zu diesem Zeitpunkt lag der weltweite Marktanteil bei 3,67 Prozent; nun – eine Woche sp&#228;ter – wurden <a href="http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=42&amp;qptimeframe=D&amp;qpcustom=Windows+7&amp;qpsp=3911&amp;qpnp=55&amp;sample=8" target="_blank">die vier Prozent</a> erreicht. </p>
<p>Die Zahlen beruhen auf Logfiles von 40.000 internationalen Websites. Man kann also nicht mit Sicherheit sagen, welche aktiven Versionen von Windows 7 legal erworben – und welche dreist geklaut wurden. Ich will nur daran erinnern, dass schon vor dem offiziellen Verkaufsstart die Markth&#228;ndler in Shanghai <a href="http://www.news.com.au/technology/story/0,28348,26228617-5014239,00.html" target="_blank">den Kunden zuriefen</a>: &#8220;Welche Version brauchst du? Ultimate? Normal? Englisch oder Chinesisch?&#8221; Windows 7 ist dort im Schnitt f&#252;r drei Dollar zu haben, laut den Analysten von IDC sind bei <a href="http://www.examiner.com/x-25365-Baltimore-Software-Examiner~y2009m10d28-Windows-7-piracy-in-China" target="_blanK">80 Prozent</a> aller Software-Verk&#228;ufe in China Raubkopien im Spiel.</p>
<p>Das ist der eine D&#228;mpfer. Der andere ist der, dass es in einem Wettrennen auch zwei Gewinner geben kann. Zweifelsohne hat Windows 7 einen starken Start hingelegt. Doch auch beim Konkurrenten Apple wird man sich &#252;ber die eigenen Zahlen freuen. Seit September stieg die Anzahl installierter MacOS-Versionen von 5,12 auf <a href="http://marketshare.hitslink.com/operating-system-market-share.aspx?qprid=8" target="_blank">5,27 Prozent</a> (inklusive iPhone w&#228;ren wir heute bei 5,64 Prozent). Windows 7 hat den Abverkauf von PCs weltweit angekurbelt (95 Prozent im Vergleich zur Vorwoche) – allerdings bei weitem nicht so stark, wie es damals bei Vista der Fall war (170 Prozent). XP-Nutzer wurden durch Windows 7 wachger&#252;ttelt und k&#246;nnten gerade dabei sein, Rechner-Angebote mit ihrem Kontostand zu vergleichen. Immerhin wird es ja mal langsam Zeit f&#252;r etwas Neues. Genauso gut k&#246;nnten sie auch komplett auf einen Mac umsteigen. Wir werden es sehen: Das Weihnachtsgesch&#228;ft birgt bestimmt noch die eine oder andere &#220;berraschung…</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter / Foto: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=426292&amp;mode=search" target="_blanK">Pixelio</a> / Fotograf: Kurt G&#252;nther)</p>
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		<title>Hier kommt die Multi-Button-Maus! Und bei OpenOffice.org ist man nicht erfreut.</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 16:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[OOMouse]]></category>
		<category><![CDATA[OpenOffice.org]]></category>
		<category><![CDATA[SUN]]></category>
		<category><![CDATA[Warmouse]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#252;rde ich damit nicht extrem die Wahrscheinlichkeit daf&#252;r erh&#246;hen, mir bald wieder bei der Bundesagentur f&#252;r Arbeit einen Account er&#246;ffnen zu m&#252;ssen &#8211; ich w&#252;rde diesen Post so ver&#246;ffentlichen: Nur Foto. Keinen Text. Denn eigentlich sagt das Bild schon alles, was man wissen muss. Da sich aber hinter dem Produkt ein handfestes Skand&#228;lchen abgespielt hat&#8230;
Also: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16651" title="OOmouse_model" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/OOmouse_model1.jpg" alt="OOmouse_model" width="250" height="190" />W&#252;rde ich damit nicht extrem die Wahrscheinlichkeit daf&#252;r erh&#246;hen, mir bald wieder bei der <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/29/datenklau-bei-der-agentur-fuer-arbeit-kein-problem/" target="_blank">Bundesagentur f&#252;r Arbeit</a> einen Account er&#246;ffnen zu m&#252;ssen &#8211; ich w&#252;rde diesen Post so ver&#246;ffentlichen: Nur Foto. Keinen Text. Denn eigentlich sagt das Bild schon alles, was man wissen muss. Da sich aber hinter dem Produkt ein handfestes Skand&#228;lchen abgespielt hat&#8230;</p>
<p>Also: Bei dem Ding auf dem Bild handelt es sich um eine Maus. Kein <a href="http://hardware.slashdot.org/story/09/11/06/1728228/Multi-Button-OpenOfficeMouse-At-OOoCon-2009" target="_blank">Fake</a>, eine echte Maus. Sogar eine aus diesem Monat dieses Jahrhunderts! Sie wurde von der Firma <a href="http://warmouse.com/" target="_blank">Warmouse</a> - was f&#252;r ein passender Name &#8211; entwickelt, tr&#228;gt die Bezeichnung OOMouse (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Toilette" target="_blank">00</a>Mouse w&#228;re auch ein passender Name gewesen) und ist vor allem eines: h&#228;sslich! <a href="http://warmouse.com/about.html#Specs" target="_blank">Dar&#252;ber hinaus verf&#252;gt sie</a> &#252;ber nicht weniger als 18 Tasten, ein Mausr&#228;dchen und einen analogen Joystick (das Ding, das auf dem obigen Foto seitlich aus der Maus herausragt). All diese vielen Tasten haben nat&#252;rlich ihren Sinn: Sie sollen die Arbeit mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OpenOffice.org" target="_blank">OpenOffice-Suite</a> erleichtern. Dazu kann f&#252;r jede Applikation der Suite ein eigenes vordefiniertes Profil auf einer der Tasten gespeichert werden. Nimmt man diejenigen Profile hinzu, die voreingestellt sind und den Zugriff auf Anwendungen wie Photoshop oder Spiele bieten, kommt man insgesamt auf stolze 63! Diese werden im 512 KB gro&#223;en, integrierten Speicher abgelegt. Trotzdem ist die Maus h&#228;sslich.</p>
<p>Wa steckt nun aber hinter dem Skandal, den das 110&#215;68x43 Millimeter kleine M&#228;uschen ausgel&#246;st hat? </p>
<p>Anders als von vielen <a href="http://www.golem.de/0911/71036.html" target="_blank">urspr&#252;nglich berichtet</a> und von Warmouse auch selbst in einer Pressemitteilung verk&#252;ndet (einen Auszug daraus gibt es bei <a href="http://blog.makezine.com/archive/2009/11/the_patented_18_button_openoffice_m.html" target="_blank">Makezine</a>), handelt es sich bei der OOMouse um <a href="http://derstandard.at/fs/1256744457953/OpenOfficeorg-veraergert-ueber-18-Tasten-Maus" target="_blank">KEIN offizielles Produkt</a> von Sun und OpenOffice.org. Und weil dem so ist, ist man bei den beiden Unternehmen auch sauer, denn Name und Logo h&#228;tten demnach nicht offiziell f&#252;r die Maus verwendet werden d&#252;rfen. Es wurde Warmouse lediglich gestattet, die OOMouse auf der OOoConference 2009 in Italien pr&#228;sentieren zu d&#252;rfen &#8211; die Namensrechte seien aber angeblich niemals erteilt worden.</p>
<p>Das sieht man bei Warmouse zwar anders und meint dies auch mit E-Mails belegen zu k&#246;nnen, die man von Sun erhalten hat. Da man sich aber entweder einen kostspieligen Prozess oder ein gest&#246;rtes Verh&#228;ltnis zu Sun beziehungsweise OpenOffice.org ersparen m&#246;chte, hat man sich kurzerhand dazu entschlossen, aus der urspr&#252;nglichen OpenOfficeMouse die OOMouse zu machen. Desweiteren wird die urspr&#252;ngliche URL openofficemouse.com jetzt auf warmouse.com umgeleitet. Und weil alle guten Dinge drei sind, hat man zudem noch das Produktbild auf der Homepage so gedreht, dass Logo und Name kaum zu sehen sind (siehe oben).</p>
<p>Puh, wie viele Umst&#228;nde so eine kleine h&#228;ssliche Maus bereiten kann. Wer sie &#252;brigens nicht so schlimm findet wie ich, kann sie sich voraussichtlich Anfang des n&#228;chsten Jahres f&#252;r ca. 50 Euro holen &#8211; und dann entweder an einen Windows- oder Linux-PC, Mac oder die Playstation 3 anschliessen.</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=HuHdHldShp8:U8MTn4nkvaM:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=HuHdHldShp8:U8MTn4nkvaM:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
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		<title>10.000 Euro Versandkosten: Millionenschwerer Schumacher-Rennbolide bei eBay</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 15:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Formel 1]]></category>
		<category><![CDATA[Motorsport]]></category>
		<category><![CDATA[Schumacher]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es gibt wohl nicht viele, die f&#252;r eine 15 Jahre alte Karre mehr als einen Tausender hinbl&#228;ttern w&#252;rden. Da ich keinen F&#252;hrerschein habe und auch keinen Vorgarten, in den ich die Rostlaube stellen k&#246;nnte, w&#228;re sie mir wohl nicht einmal einen Euro wert. Doch die Formel-1 muss ein unglaublich emotionales Erlebnis f&#252;r manche sein, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16650" title="schumacher" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/schumacher.png" alt="schumacher" width="500" height="266" /></p>
<p>Es gibt wohl nicht viele, die f&#252;r eine 15 Jahre alte Karre mehr als einen Tausender hinbl&#228;ttern w&#252;rden. Da ich keinen F&#252;hrerschein habe und auch keinen Vorgarten, in den ich die Rostlaube stellen k&#246;nnte, w&#228;re sie mir wohl nicht einmal einen Euro wert. Doch die <a href="http://www.w-akten.de/sport.phtml#formel" target="_blank">Formel-1</a> muss ein unglaublich emotionales Erlebnis f&#252;r manche sein, dass sie bereit sind, f&#252;r ein St&#252;ck Motorsport-Geschichte nicht nur tausend, zehn- oder hunderttausend Euro, sondern gleich Millionenbetr&#228;ge auszugeben.</p>
<p>Anders ist es nicht zu erkl&#228;ren, dass Schumachers erster Weltmeister-Bolide des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Formel-1-Saison_1994" target="_blank">1994-Rennens</a> auf eBay den Leuten das Geld wie ein Magnet aus den Taschen zieht. Richtig geh&#246;rt: <a href="http://cgi.ebay.de/1994-Benetton-Formel-1-Rennwagen-B194_W0QQitemZ150386832229QQcmdZViewItemQQptZAutomobile?hash=item2303c0f365#ht_1462wt_1169" target="_blank">Schumis Ex-Karre wird versteigert</a>. Derzeit (Stand: 16:12 Uhr) steht das h&#246;chste Gebot bei 2,6 Millionen Euro (&#252;brigens: als ich mit dem Posting anfing &#8211; vor etwa f&#252;nf Minuten -, lag es noch bei 2,1 Millionen). Der Benetton B194 wurde laut Artikelbeschreibung vor einiger Zeit grund&#252;berholt, der Wagen wird inklusive Vorheizger&#228;t, Hydraulikf&#252;llanlage, Front- und Heckfl&#252;gel sowie einem Satz Extrareifen geliefert. Au&#223;erdem – und das w&#252;rde mich ja mal genauer interessieren – geh&#246;rt zum Zubeh&#246;r ein Laptop mit passender Software zur Konfiguration des Rennwagens (<a href="http://www.metacafe.com/watch/1797334/my_1994_first_laptop_windows_computer_is_demonstrated/" target="_blank">so sahen die Dinger 1994 noch aus</a>). </p>
<p>Der Benetton steht zum Zeitpunkt der Auktion in Toronto im Haus eines Sammlers, was auch die Versandkosten in H&#246;he von 10.000 Euro (!) erkl&#228;ren k&#246;nnte. Wahrscheinlich wird er von einem Dutzend Boxenludern auf einer S&#228;nfte &#252;ber den Atlantik getragen. Nach der abgelaufenen Auktion fordert der Verk&#228;ufer eine Anzahlung in H&#246;he von 30 Prozent der Gesamtsumme – also Spa&#223;bieter sollten lieber die Finger davon lassen.</p>
<p>Naja, zwei Millionen? <a href="http://www.twitter.com/spikymarry" target="_blank">Marek</a> hat gestern den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mSLAF_DjiDU&amp;feature=PlayList&amp;p=0E2FC62A129BD3A8&amp;index=0&amp;playnext=1" target="_blank">Link zum Spot</a> f&#252;r den Lamborghini LP560-4 getwittert. Wenn sich bei den Herren (und – zumindest nach den W&#252;nschen der PR-Abteilung – auch bei den Damen) der Speichelfluss normalisiert hat, lasst euch sagen: dieses Sch&#228;tzchen gibt es schon f&#252;r 140.000 Euro.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Fröhliche Weihnachten: Google stattet 47 Flughäfen mit Gratis-WLAN aus</title>
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		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/10/weihnachten-google-stattet-47-flughaefen-mit-gratis-wlan-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 13:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen]]></category>
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		<category><![CDATA[WLAN]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich wollte ja schon vergangenes Jahr nach New York fliegen, ein bisschen Christmas-Shopping – so um die f&#252;nf Tage, ein h&#252;bsches Hotel, lecker Essen und am letzten Abend in einem unbemerkten Moment eine Nadel vom Weihnachtsbaum am Rockefeller Plaza klauen. Hat sich aber nicht ergeben, was nicht zuletzt auch an den Monsterpreisen liegt, die das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16646" title="google_wifi" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/google_wifi.png" alt="google_wifi" width="500" height="57" /></p>
<p>Ich wollte ja schon vergangenes Jahr nach New York fliegen, ein bisschen Christmas-Shopping – so um die f&#252;nf Tage, ein h&#252;bsches Hotel, lecker Essen und am letzten Abend in einem unbemerkten Moment eine Nadel vom <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3b/Rockefeller_Plaza_Christmas.JPG" target="_blank">Weihnachtsbaum am Rockefeller Plaza</a> klauen. Hat sich aber nicht ergeben, was nicht zuletzt auch an den Monsterpreisen liegt, die das New Yorker Hotelgewerbe zu solchen Anl&#228;ssen verlangt. 2009 wird es wohl nicht anders sein…</p>
<p>Doch m&#246;glicherweise schafft es einer von euch ja dieses Jahr w&#228;hrend der Adventszeit in die Staaten. F&#252;r denjenigen habe ich hier noch einen brandhei&#223;en Tipp. Vielleicht haben es ja einige von euch mitbekommen, dass Google und Virgin Airlines  schon seit einigen Monaten auf Schmusekurs fliegen und den G&#228;sten in der Passagierkabine derzeit <a href="http://www.informationweek.com/news/internet/google/showArticle.jhtml?articleID=220700186" target="_blank">kostenloses WLAN</a> anbieten. Jetzt legt die Suchmaschine – aus reiner vorweihnachtlicher N&#228;chstenliebe nat&#252;rlich – noch einen drauf und hat Vertr&#228;ge mit zig US-Airports geschlossen, um <a href="http://www.freeholidaywifi.com/" target="_blank">kostenloses Internet</a> auch in den entlegensten Ecken Nordamerikas verf&#252;gbar zu machen. Unten seht ihr eine Liste aller 47 Flugh&#228;fen, die mitmachen. New York ist mit Newark und JFK nicht vertreten, ebenso wenig wie einige andere gro&#223;e St&#228;dte. Das liegt einfach daran , dass diese Airports Exklusiv-Vertr&#228;ge mit Mobilfunkern abgeschlossen haben und die Kunden weiterhin kr&#228;ftig zur Kasse bitten wollen. </p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16644" title="wifi_cities" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/wifi_cities.png" alt="wifi_cities" width="500" height="301" /></p>
<p>Die Aktion &#8220;Gratis-WLAN&#8221; ist heute gestartet und l&#228;uft noch bis zum 15. Januar. Google rechnet damit, dass rund 100 Millionen Reisende w&#228;hrend dieser Zeit durch die teilnehmenden Flugh&#228;fen geschleust werden. Offenbar ist es auch so, dass manche Flugh&#228;fen es sich in der heutigen Krisenzeit nicht einmal mehr leisten k&#246;nnen, ihren Besuchern WLAN anzubieten. In einer <a href="http://www.freeholidaywifi.com/press/" target="_blank">Pressemitteilung</a> spricht der Chef der <a href="http://www.awgwifi.com/" target="_blank">Advanced Wireless Group</a> von einem &#8220;Geschenk an die Flugh&#228;fen&#8221;.</p>
<p>Google will tats&#228;chlich weder Nutzer noch Flughafenbetreiber zur Kasse bitten. Stattdessen wurde ein &#246;ffentlichkeitswirksamer Appell gestartet, der alle Teilnehmer bittet, doch den einen oder anderen Cent zu spenden. Bis zu 250.000 Dollar sollen so bis zum 15. Januar zusammenkommen (wenn nicht, will Google den Rest dazuschie&#223;en), au&#223;erdem erh&#228;lt der Flughafen mit den meisten gesammelten Spendengeldern noch einmal 15.000 Dollar, die er lokalen Non-Profit-Organisationen &#252;berreichen kann.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist das ein ph&#228;nomenaler Werbe-Gag, den die Suchmaschine alleine mit dem Budget der Kaffeekasse deckt, aber dennoch ein nettes Angebot, wie ich finde. Vor allem ausl&#228;ndische Touristen d&#252;rfen dadurch ordentlich Roaming-Geb&#252;hren sparen. Warum kommt eigentlich in Deutschland niemand auf die Idee? Offenbar braucht es hier immer <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/09/t-mobile-feiert-den-mauerfall-grenzen-gabs-gestern-heute-gibts-frei-sms/">Hammer-Anl&#228;sse</a> ehe ein Unternehmen mal f&#252;r einen winzigen Moment in die Spendierhosen steigt.</p>
<p><b>Update, 11. November:</b></p>
<p>Vielleicht doch nach New York? Yahoo! bietet ab sofort ebenfalls <a href="http://blogs.usatoday.com/technologylive/2009/11/yahoo-brings-free-wifi-to-times-square.html target="_blank">Gratis-WLAN</a> an &#8211; allerdings nur am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Times_Square" target="_blanK">Times Square</a>. Rund 500.000 Menschen besuchen t&#228;glich den Platz.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>In-Video-Shopping: Wann kommt der große Durchbruch?</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 12:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
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		<category><![CDATA[In-Video-Shopping]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon lange wird ja dar&#252;ber nachgedacht, wie man im Internet zwei Herausforderungen meistern k&#246;nnte: Zum einen wird (weiterhin) nach einer Monetarisierungsm&#246;glichkeit f&#252;r Video-Clips (beziehungsweise Video-Content) gesucht und zum anderen m&#246;chte man die Online-Werbung f&#252;r die User attraktiver gestalten, um diese nat&#252;rlich besser zum Konsum anzuregen. Dies f&#252;hrte irgendwann zu der Idee f&#252;r Bewegtbildwerbung. Zun&#228;chst gab es die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16642" title="CAVI" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/CAVI.jpg" alt="CAVI" width="250" height="162" />Schon lange wird ja dar&#252;ber nachgedacht, wie man im Internet zwei Herausforderungen meistern k&#246;nnte: Zum einen wird (weiterhin) nach einer Monetarisierungsm&#246;glichkeit f&#252;r Video-Clips (beziehungsweise Video-Content) gesucht und zum anderen m&#246;chte man die Online-Werbung f&#252;r die User attraktiver gestalten, um diese nat&#252;rlich besser zum Konsum anzuregen. Dies f&#252;hrte irgendwann zu der Idee f&#252;r <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/04/07/videowerbung-clip-plattformen-testen-vermarktungsmodelle/" target="_blank">Bewegtbildwerbung</a>. Zun&#228;chst gab es die sogenannte und nur vermeintlich &#8220;<a href="http://www.googlewatchblog.de/2009/04/06/google-testet-unueberspringbare-werbung-in-youtube/" target="_blank">un&#252;berspringbare Werbung</a>&#8220;, bei der einem Clip ein 30-sek&#252;ndiger Werbespot vorangestellt wurde. Dann folgte der logische zweite Schritt und es wurde das <a href="http://www.kress.de/cont/home.php?tag=2009-04-07&amp;rss=1#127662" target="_blank">In-Video-Shopping</a> eingef&#252;hrt: eine M&#246;glichkeit f&#252;r den User, quasi w&#228;hrend des laufenden Betriebs auf Produkte im Video zu klicken und sie zu bestellen.</p>
<p>Wie ich heute auf <a href="http://www.betabuzz.de/2009/11/10/so-kommt-der-e-commerce-shop-in-den-videoclip/" target="_blank">betabuzz.de</a> gelesen habe, hat sich auch das deutsche Start-Up <a href="http://cavi.tv/index.php?lang=de&amp;page=home" target="_blank">CAVI</a> (Click-after-View) auf solche In-Video-Anwendungen spezialisiert. Durch Anklicken eines Produkts in einem Video, in das die von von dem Hamburger Unternehmen entwickelte <a href="http://cavi.tv/index.php?page=service_and_technic&amp;subpage=invideo_technology&amp;lang=de" target="_blank">Technologie</a> intergrierte wurde, gelangt der kauffreudige User in den CAVI inVideo-Shop und kann dort shoppen, ohne die Videoplattform verlassen zu m&#252;ssen. Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen dort Merchandising-Produkte erworben oder zus&#228;tzliche Infos zu ausgew&#228;hlten Produkten eingeholt werden. Anwendbar ist die Technologie nicht nur auf Video-Portalen, sondern auch bei Videobannern, Web- oder Live-Streaming-Videos.</p>
<p>So oder so &#228;hnlich kennt man das auch bereits von der Firma <a href="http://www.tailgatetechnologies.com/en/" target="_blank">Tailgate Technologies</a>. Allerdings soll nun den Aussagen der Gr&#252;nder zufolge der Unterschied darin bestehen, dass man sich bei CAVI auf die Bereiche <a href="http://cavi.tv/index.php?page=about_us&amp;subpage=overview_of_cavi&amp;lang=de" target="_blank">Musik, Fashion und Lifestyle</a> spezialisiert hat. Mit diesem Konzept will man den jungen, mode- und musikaffinen Kunden dort abholen, wo sein Bed&#252;rfnis zum Kauf angeblich entsteht &#8211; n&#228;mlich direkt im Musikvideo. Wer sich also fragt, welche Klamotte da gerade sein Star im Video tr&#228;gt und wo man sie bekommen kann, der wird sich diese Fragen bald sehr leicht beantworten (lassen) k&#246;nnen (so sieht das dann beispielsweise <a href="http://www.brigitte.de/video/?lid=1" target="_blank">live</a> aus).</p>
<p>Dass dieser Ansatz funktionieren kann und die hierzulande ausgestrahlten Videos wirklich schon bald zu Online-Shops und Lifestyleplattformen mutieren, daf&#252;r spricht einiges. Ich frage mich nur, woran es liegt, dass trotz zahlreicher <a href="http://www.betabuzz.de/2009/11/10/so-kommt-der-e-commerce-shop-in-den-videoclip/" target="_blank">Kooperationen</a> (zum Beispiel mit Brigitte.de, Look, dem Lifestyle-Magazin von Stern.de oder sevenload.de) das In-Video-Shopping &#8211; hierzulande &#8211; bisher noch nicht den ganz gro&#223;en Durchbruch geschafft hat? Easy mal eben den Fummel kaufen, den mein Star tr&#228;gt, ohne mich vorher totgooglen oder Tausende von Shops abklappern zu m&#252;ssen, das ist doch sehr Web 2.0. Trotzdem ist mir diese Form des Shoppings noch auf keiner deutschen Web-Site irgendwo bewusst aufgefallen. Liegt das an mir? Oder sind im Video eingeblendete Botschaften, aufklappende Informationsfenster, am Mauszeiger festklebende Kaufmich!-Fahnen einfach doch (noch) zu nervig? Oder liegt es mal wieder am Preis? Sind die im In-Video-Shop angebotenen Produkte teuerer als bei anderen Anbietern? Oder spricht etwas v&#246;llig anderes dagegen?</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		<title>Tor! Tooor! Das Samsung-Team trainiert für Vancouver 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 11:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Samsung]]></category>
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		<description><![CDATA[
In knapp hundert Tagen ist es soweit und die 21. Olympischen Winterspiele werden in Vancouver er&#246;ffnet. Samsung hat die kanadische Hockey-Gro&#223;meister Wayne Gretzky, Hayley Wickenheiser und Jarome Iginla eingekauft und wird an den Spieltagen dicke Logos auf den Kampfanz&#252;gen ihrer Werbe-Botschafter platzieren. Ich habe keine gro&#223;e Ahnung von Eishockey, vor zehn Jahren sa&#223; ich einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/dF3WfHWzzOU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/dF3WfHWzzOU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>In knapp hundert Tagen ist es soweit und die <a href="http://www.vancouver2010.com/" target="_blank">21. Olympischen Winterspiele</a> werden in <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Vancouver+&amp;sll=50.919544,6.930178&amp;sspn=0.010686,0.01929&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Vancouver,+Greater+Vancouver+Regional+District,+British+Columbia,+Kanada&amp;ll=47.219568,-104.414062&amp;spn=47.22848,79.013672&amp;z=4" target="_blank">Vancouver</a> er&#246;ffnet. Samsung hat die kanadische Hockey-Gro&#223;meister Wayne Gretzky, Hayley Wickenheiser und Jarome Iginla eingekauft und wird an den Spieltagen dicke Logos auf den Kampfanz&#252;gen ihrer Werbe-Botschafter platzieren. Ich habe keine gro&#223;e Ahnung von Eishockey, vor zehn Jahren sa&#223; ich einmal im D&#252;sseldorfer Stadion und schaute der Menge zu, wie sie sich auf dem Eis und auf den R&#228;ngen pr&#252;gelte. Dann wurde &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=7NZ04BG7TfA" target="_blank">Go West</a>&#8221; von den Pet Shop Boys gespielt und ich stand stundenlang f&#252;r ein G&#252;rkchen/K&#228;se-Schnittchen in der eiskalten VIP-Lounge an. Aber sonst ein Klasse-Abend, ich durfte sogar das Sitzkissen behalten! </p>
<p>Fans sehen das naturgem&#228;&#223; etwas aufgeregter und wenn ich mir das neue Viral-Video von Samsung anschaue, dann zieht es einen doch ein wenig wehm&#252;tig zur&#252;ck in die K&#252;hlhalle – wenn auch im sicheren Abstand zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Puck_(Eishockey)" target="_blank">Puck</a>. Der Handy-Hersteller will damit auf eine <a href="http://www.samsung.com/ca/aboutsamsung/vancouver2010/" target="_blank">kleine Aktion</a> aufmerksam machen, bei der Nutzer (offenbar nur aus Kanada – aber wir checken das gerade) die Gelegenheit bekommen, einen Trip nach Vancouver zu gewinnen und live bei den Spielen dabei zu sein. Es gibt &#252;brigens noch ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-Yv9jcIXn_I" target="_blank">zweites Video</a>.</p>
<p>Ich wei&#223; ja auch nicht, woran es liegt &#8211; doch offenbar hat Samsung wirklich ein H&#228;ndchen f&#252;r &#8220;Ey, das musst du dir angucken!&#8221;-Videos, zumindest haben wir in der Vergangenheit ja schon <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/06/15/neues-viral-video-von-samsung-unboxing-der-samsung-wb1000/">einige</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/20/schrecklich-schoen-samsungs-digitalkamera-spot-mit-viral-potenzial/">davon</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/04/21/viraler-samsung-spot-das-verschwundene-kamerahandy/">vorgestellt</a>. Und? &#220;berzeugt euch der neue Spot?</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>AdMob-Übernahme: Warum Springer jetzt auf Google hören sollte</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 10:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich sch&#228;tze, dass sich die Verhandlungen etwas in die L&#228;nge gezogen haben. Anders ist es nicht zu erkl&#228;ren, dass Google erst jetzt die Schwingen ausbreitet, um sich auf AdMob zu st&#252;rzen. 750 Millionen Dollar in Aktien (etwa eine halbe Milliarde Euro) l&#228;sst sich die Suchmaschine den Spa&#223; kosten – soviel hat Google schon l&#228;ngere Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16641" title="bild" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/bild.png" alt="bild" width="250" height="324" />Ich sch&#228;tze, dass sich die Verhandlungen etwas in die L&#228;nge gezogen haben. Anders ist es nicht zu erkl&#228;ren, dass Google erst jetzt die Schwingen ausbreitet, um sich <a href="http://investor.google.com/releases/20091109.html" target="_blank">auf AdMob zu st&#252;rzen</a>. 750 Millionen Dollar in Aktien (etwa eine halbe Milliarde Euro) l&#228;sst sich die Suchmaschine den Spa&#223; kosten – soviel hat Google schon l&#228;ngere Zeit nicht mehr f&#252;r ein Start-Up ausgegeben. Und es ist ein Spottpreis!</p>
<p><a href="http://de.admob.com/" target="_blank">AdMob</a> gibt es seit 2006, das kleine Unternehmen aus San Mateo war von Anfang an darauf spezialisiert, die besten Wege zu finden, um mobile Werbung auszuliefern. Sicher hat Google auf diesem Gebiet auch einige Erfahrungen – doch seien wir ehrlich: es sah immer furchtbar aus. Google hat sich bislang nicht sonderlich M&#252;he gegeben, such- und kontextbasierte Ads handytauglich zu machen. H&#228;ufig wirkte es billig-anachronistisch und fast immer gequetscht. Kein seri&#246;ser Entwickler oder Publisher w&#228;re deshalb auf die Idee gekommen, Google bei der Monetarisierung seiner Produkte um Hilfe zu bitten. Wo bleiben die Display-Ads? Und dann gibt es ja noch die neue Werbeform der In-App-Ads, von der der Suchriese ja nun &#252;berhaupt keine Ahnung hat.</p>
<p>Aber warum Know-How aneignen, wenn man es auch mit einem simplen Scheck kaufen kann? AdMob hatte sich vom ersten Tag an prominent am Markt positioniert, knapp ein Jahr sp&#228;ter kam das iPhone in die Regale der H&#228;ndler und der kleine Start-Upper konnte richtig zulegen. Wiederum ein Jahr sp&#228;ter verleibte sich AdMob auch das Potenzial der Android-Apps ein. &#220;ber 15.000 Publisher wurden mittlerweile unter Vertrag genommen, zu den Werbekunden z&#228;hlen unter anderem Coca-Cola, Adidas, Land Rover und Volkswagen. <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704402404574525651367011402.html" target="_blank">Laut J.P. Morgan</a> f&#228;hrt AdMob j&#228;hrlich rund 60 Millionen Dollar Gewinn ein – aktuelle Zahlen wurden zum Abschluss des Deals nicht genannt, die einzige Infos war die, dass sich der Gewinn &#8220;im vergangenen Jahr verdoppelt&#8221; h&#228;tte. </p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16639" title="mobile_ads" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/mobile_ads.gif" alt="mobile_ads" width="500" height="334" /></p>
<p style="text-align: right;">(Quelle: <a href="http://www.businessinsider.com/chart-of-the-day-worldwide-ad-requests-2009-11" target="_blank">Diagramm</a>)</p>
<p>Da ist noch satt Luft nach oben, die Marktforscher von eMarketer haben <a href="http://www.huffingtonpost.com/2009/11/09/admob-google-to-acquire-m_n_350865.html" target="_blank">errechnet</a>, dass der Markt f&#252;r Mobile Advertising in knapp vier Jahren die 1,6 Milliarden Dollar-Grenze &#252;berschreiten wird. Heute ist das Volumen etwa 416 Millionen Dollar gro&#223;. Vertreter der klassischen Online-Werbung k&#246;nnen &#252;ber diese Summe noch lachen – noch. Derzeit ist das Gesch&#228;ft mit Website-Bannern und dergleichen 23 Milliarden Dollar schwer, doch es besteht kein Zweifel daran, dass die Advertiser ihrer Zielgruppe fr&#252;her oder sp&#228;ter werden folgen m&#252;ssen. Und die checkt heute viel &#246;fters ihre E-Mail in der U-Bahn, liest im Wartezimmer auf dem Handy die Schlagzeilen oder spielt ein kostenloses (da werbefinanziertes) Spiel auf dem iPhone.</p>
<p>Jetzt gilt es, die Weichen f&#252;r die Zukunft zu stellen. Und so sehr ich ein Verfechter bezahlter Inhalte im Internet bin – Paid Content wird nicht schlagartig kommen. Als der Springer Verlag ank&#252;ndigte, eine <a href="http://www.dwdl.de/story/23355/bildde_und_weltde_wollen_iphone_aussperren/" target="_blank">kostenpflichtige iPhone-App</a> f&#252;r Bild.de und Welt.de zu ver&#246;ffentlichen, regte sich ein leises Grummeln im Publikum. Als dann noch bekannt wurde, dass man gleichzeitig iPhone-Nutzer dem Browser-Zugriff auf die Portale sperren wollte, <a href="http://twitter.com/Ole_Zimmer/statuses/5536823485" target="_blanK">tobte</a> <a href="http://twitter.com/svwinter/statuses/5490680081" target="_blank">das</a> <a href="http://twitter.com/kerstinkarthe/statuses/5486023861" target="_blank">Netz</a>. &#8220;Zensur!&#8221; schrien einige und tats&#228;chlich ist ein solches Vorhaben mehr als ungew&#246;hnlich. Bislang war es so, dass h&#228;ufig Content-Anbieter mit den Netz-Providern darum stritten, dass ihre Inhalte ungehindert und -gefiltert beim Nutzer ankommen – Stichwort: <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/19/vor-der-entscheidung-24-internet-ceos-sprechen-sich-fuer-netzneutralitaet-aus/">Netzneutralit&#228;t</a>. Offenbar sind wir aber in Deutschland mittlerweile so weit, dass Portalbetreiber die Selektion des Publikums nun selbst in die eigene Hand nehmen. Springer begr&#252;ndet den Entschluss damit, dass man &#8220;ein v&#246;llig neuartiges Produkt&#8221; erschaffen werde, das den Website-Zugriff &#252;berfl&#252;ssig machen soll. Das ist User-P&#228;dagogik mit Brachialgewalt und f&#252;r mich bestehen keine Zweifel daran, dass das &#8220;multimedial integrierte Print-, Online- und Bewegtbild-Unternehmen&#8221; (O-Ton aus der Selbstdarstellung) von den Nutzern daf&#252;r ordentlich einen vor den Latz geknallt bekommt. Man kann den Leser nicht jahrelang mit kostenlosen Inhalten verw&#246;hnen, um dann eines Tages nonchalant das gro&#223;e Vorh&#228;ngeschloss zuschnappen zu lassen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16640" title="admob" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/admob.png" alt="admob" width="500" height="195" /></p>
<p>Wir werden sowohl im mobilen als auch im immobilen Sektor um das Thema Werbung in den kommenden Jahren nicht herumkommen. Das hat mit der eben angesprochenen Einstellung der User zu tun, das hat mit den noch vorhandenen <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/03/paypal-x-ebay-pimpt-sein-bezahlsystem/">Problemen beim Micropayment</a> zu tun – und gibt ganz weltliche Gr&#252;nde, etwa die App-Piraterie, die Entwickler dazu treibt, auf den Verkaufspreis ihrer Programme <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/05/enttaeuschte-entwickler-warum-der-android-market-ein-app-store-zweiter-klasse-ist/">zugunsten von Werbung</a> zu verzichten.</p>
<p>Springer sollte sich noch einmal die Option &#8220;Werbung&#8221; genauer ansehen. Es gibt unz&#228;hlige Vermarkter von Handy-Portalen – und es muss nicht AdMob sein. Doch dass Google reichlich furchtlos zugeschlagen hat, die Analysten vor Freude zittern und die Aktion&#228;re nach der Bekanntgabe des Deals die Google-Aktie um 2,1 Prozent steigen lie&#223;en – dass sollte den Herren Bild-Vermarktern doch zu Denken geben, oder? Ich w&#252;rde mich jedenfalls &#252;ber eine erneuten Potenz-Check des mobile Advertising f&#252;r die eigenen Projekte freuen.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Developer Garden: 5 Fragen an den Macher von Telekoms offener Entwickler-Plattform</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 07:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In meiner Zeit als Start-Upper bin ich zum ersten Mal darauf aufmerksam geworden, dass die Deutsche Telekom nicht nur ein &#8220;traditionelles&#8221; Telekommunikationsunternehmen ist, sondern seine F&#252;hler auch ins Web 2.0 ausgestreckt hat. Damals entdeckte ich n&#228;mlich das von ihr betriebene Portal Betabuzz, auf dem &#252;ber Web-Trends, innovative Internet-Dienste und Start-ups berichtet wird. Um ihre Ambitionen im Netz zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16619" title="DG_Logo1" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/DG_Logo1.jpg" alt="DG_Logo1" width="250" height="92" />In meiner Zeit als Start-Upper bin ich zum ersten Mal darauf aufmerksam geworden, dass die <a href="http://ad.zanox.com/ppc/?8151062C26044499T&amp;SIDE=bt_hp" target="_blank">Deutsche Telekom</a> nicht nur ein &#8220;traditionelles&#8221; Telekommunikationsunternehmen ist, sondern seine F&#252;hler auch ins Web 2.0 ausgestreckt hat. Damals entdeckte ich n&#228;mlich das von ihr betriebene Portal <a href="http://www.betabuzz.de/" target="_blank">Betabuzz</a>, auf dem &#252;ber Web-Trends, innovative Internet-Dienste und Start-ups berichtet wird. Um ihre Ambitionen im Netz zu unterstreichen, hat die Telekom am 13. Mai dieses Jahres dar&#252;ber hinaus die offene Entwickler- und Community-Plattform <a href="http://www.developergarden.com/startseite" target="_blank">Developer Garden</a> (DG) gelauncht.</p>
<p>Hier k&#246;nnen externe Entwickler &#252;ber von der Telekom ge&#246;ffnete Schnittstellen auf deren Kerndienste zugreifen und sie zur Entwicklung eigener Anwendungen wie zum Beispiel Mash-ups oder Add-ons nutzen. Bislang kann man mit den dazugeh&#246;rigen SDKs Dienste aus den Bereichen Telefongespr&#228;che (<a href="http://www.developergarden.com/openapi/voicecall" target="_blank">Voice Call</a> / <a href="http://www.developergarden.com/openapi/conferencecall" target="_blank">Conference Call</a>), <a href="http://www.developergarden.com/openapi/sendsms" target="_blank">SMS-Versand</a>, <a href="http://www.developergarden.com/openapi/localsearch" target="_blank">Local Search</a> und <a href="http://www.developergarden.com/openapi/iplocation" target="_blank">Lokalisierung</a> von Internetnutzern anhand der IP-Adressen nutzen. Dar&#252;ber hinaus kann man sich in verschiedenen Diskussions-Foren und einem Blog mit anderen Entwicklern und Technologiepartnern austauschen oder ratsuchend an eine Experten-Community wenden. Als sich mir nun vor Kurzem die M&#246;glichkeit bot, einige Fragen an den Leiter des Projekts, <a href="https://www.xing.com/profile/Thomas_Moersdorf2" target="_blank">Thomas M&#246;rsdorf</a>, zu stellen, wollte ich die Chance nat&#252;rlich nutzen, um etwas erfahren, das man nicht auf der <a href="http://www.developergarden.com/ueber_developer_garden" target="_blank">Homepage</a>, in der <a href="http://www.developergarden.com/presse/markenlaunch" target="_blank">Presseerkl&#228;rung</a> oder bereits auf <a href="http://www.heise.de/developer/meldung/Garten-in-Magenta-Telekom-startet-Entwicklerportal-218869.html" target="_blank">anderen</a> <a href="http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_investition_software_deutsche_telekom_startet_entwicklerportal__developer_garden_story-39001022-41004086-1.htm" target="_blank">Seiten</a> &#252;ber DG nachlesen konnte.</p>
<p>Als Au&#223;enstehender frage ich mich nat&#252;rlich, warum sich die Telekom langsam aber sicher immer weiter von ihrem Kernmarkt beziehungsweise ihren Kernkompetenzen entfernt. Darauf angesprochen antwortete mir M&#246;rsdorf, die Telekom habe seinerzeit in Netze investiert und dann versucht, den Nutzen aus den Investitionen zu maximieren. &#8220;Wir haben in diesem Bereich eine breite technologische Basis, die au&#223;er uns niemand hat. Auf dieser Ebene sind wir ohne Konkurrenz.&#8221; Allerdings, so M&#246;rsdorf weiter, w&#252;rde man das vorhandene Potenzial selbst nicht optimal, das hei&#223;t ausreichend aussch&#246;pfen k&#246;nnen. Daher suchte man nach Wegen, die Netze kreativer und noch gewinnbringender zu nutzen. Eine L&#246;sung sei schlie&#223;lich die &#214;ffnung von Netzen und Applikationen f&#252;r externe Programmierer gewesen. Hierbei handele es sich um eine Win-Win-L&#246;sung f&#252;r alle Beteiligten, da sowohl die Entwickler als auch die Telekom bei dem Deal zus&#228;tzliche Ums&#228;tze generieren k&#246;nnten. Und nat&#252;rlich erhofft man sich hierdurch bei der Telekom auch eine Verbesserung des eigenen Image, so Marsdorf.</p>
<p>Wie denn die &#8220;Alte Dame&#8221; Telekom und das Web 2.0 zusammenpassten?, wollte ich dann erfahren. &#8221;Das ist wie ein VW mit Porschemotor&#8221;, so M&#246;rsdorf, &#8220;oder ein Tonstudio, in dem die Studiotechnik (die f&#252;r &#8216;Tradition&#8217; steht) von coolen, hippen Typen (die f&#252;r das Web 2.0 stehen) dazu genutzt wird, um moderne, neue Sachen zu machen.&#8221;</p>
<p>Oft wird der Kontakt zur Community nur vorgegeben und existiert gar nicht beziehungsweise ist Teil einer PR-Strategie. Hierauf erwiderte M&#246;rsdorf: &#8220;Wir wollen nichts entwickeln, das keiner haben will. Daher suchen wir den Dialog mit der Community&#8221;. So habe man zum Beispiel danach gefragt, welche SDKs sinnvoll seien und die Community habe sich f&#252;r &#8221;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruby_(Programmiersprache)" target="_blank">Ruby</a>&#8221; ausgesprochen. Oder umgekehrt: Es sei von Seiten der Community gefordert worden, dass man bei SMS keine Zentralnummer mehr verschickt , sondern eine validierte Nummer, so M&#246;rsdorf weiter.</p>
<p>Beim Konzept, Schnittstellen &#252;ber APIs zu &#246;ffnen und SDKs zur Verf&#252;gung zu stellen, habe man sich nat&#252;rlich <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/05/19/facebook-micropayment-fuer-mehr-einnahmen-und-nutzer/">an Facebook und Apple orientiert</a> - das k&#246;nne und wolle man bei DG gar nicht leugnen. Der Markt habe sich drastisch ver&#228;ndert und aus geschlossenen Netzwerken seien offene Plattformen und aus Konsumenten &#8220;Prosumer&#8221; geworden, so M&#246;rsdorf. Diese gestalteten Inhalte, Services und Interfaces im Rahmen ihrer individuellen Bed&#252;rfnisse und erwarteten dabei Unterst&#252;tzung.</p>
<p>Nach seiner Lieblingsapp eines externen Entwicklers gefragt, nannte M&#246;rsdorf <a href="http://www.tellja.de/" target="_blank">Tellja</a>: ein Plug-in f&#252;r Empfehlungsmarketing per SMS. Dieses wurde n&#228;mlich nicht nur &#252;ber die &#8220;<a href="http://www.developergarden.com/openapi/sendsms" target="_blank">Send SMS</a>&#8220;-API von DG programmiert, sondern sei so einfach und erfolgreich zugleich, dass man den Programmierer um den Quellcode gebeten hat, um es mit ihm zusammen zu vertreiben, so M&#246;rsdorf.  Tellja sei daher f&#252;r ihn ein Beispiel sowohl f&#252;r eine &#8220;Erfolgsgeschichte&#8221; als auch f&#252;r die M&#246;glichkeiten, die DG den Entwicklern biete.</p>
<p>Klingt so, als w&#252;rde man bei DG mit offenen Karten spielen und eine straighte Linie verfolgen. Ich als Nicht-Programmierer kann die Sache in diesem Fall aber leider nur von au&#223;en bewerten. Und da gilt f&#252;r mich der Grundsatz: Worte sind h&#228;ufig nur Schall und Rauch und das heute Gesagte z&#228;hlt morgen nicht mehr oder ist bereits vergessen. Der <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/07/31/der-vergessene-blog-der-deutschen-telekom/" target="_blank">Blog mit abgeschalteter Kommentarfunktion</a> ist ein mahnendes Beispiel daf&#252;r, wie die guten Vors&#228;tze der Telekom im Web dann tats&#228;chlich aussehen. Daher die Frage: Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit DG gesammelt? Wenn ja: Ist tats&#228;chlich alles so rosa-rot wie das &#8220;T&#8221; der Telekom oder ist das alles nur Blendwerk?</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		<title>Touch Stick: Günstiger Lebensretter oder teurer Kokolores?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 16:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geschaeftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Atek]]></category>
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		<description><![CDATA[
Sonst hauen ja immer nur die Kollegen von Werbeblogger.de R&#228;tsel f&#252;r ihre Leser raus. Ich wollte so etwas hier aber auch schon lange mal machen, habe nur nie das richtige Material daf&#252;r gefunden. Heute ist es aber nun so weit. Also: Worum handelt es sich bei den bunten Plastik-Dingern auf dem obigen Bild? Na? Schl&#252;ssel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16632" title="Touch Stick" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Touch-Stick.jpg" alt="Touch Stick" width="500" height="192" /><br />
Sonst hauen ja immer nur die Kollegen von <a href="http://www.werbeblogger.de/" target="_blank">Werbeblogger.de</a> R&#228;tsel f&#252;r ihre Leser raus. Ich wollte so etwas hier aber auch schon lange mal machen, habe nur nie das richtige Material daf&#252;r gefunden. Heute ist es aber nun so weit. Also: Worum handelt es sich bei den bunten Plastik-Dingern auf dem obigen Bild? Na? Schl&#252;ssel mit abgebrochenem Bart? Falsch. Kontaktlinsen-Einsetzhilfen? Auch falsch. Sinnlose und h&#228;ssliche Schl&#252;sselanh&#228;nger? Nah dran. </p>
<p>Tats&#228;chlich handelt es sich beim &#8220;<a href="http://www.touch-stick.com/main.sc" target="_blank">Touch Stick</a>&#8221; &#8211; der Name ist Programm &#8211; der in Kalifornien beheimateten Firma <a href="http://www.atek.com/" target="_blank">Atek</a> um einen Finger-Stellvertreter, ein Dr&#252;ck-St&#252;ckchen oder Press-St&#228;bchen &#8211; ganz wie man will. Jedenfalls um eine geniale Idee einer Firma, die auf die Angst ihrer Mitmenschen vor Keimen und Bazillen setzt. Mit dem aus Polycarbonat-ABS (was auch immer das sein mag) bestehenden Schl&#252;sselanh&#228;nger, der in den oben zu sehenden Farben erh&#228;ltlich ist und rund 2.35 x 1.1 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zoll_(Einheit)" target="_blank">Zoll</a> gro&#223; ist, sollen n&#228;mlich all die Tasten und Kn&#246;pfe gedr&#252;ckt werden, auf denen in der Regel diese fiesen kleinen Krankheitserreger sitzen: Geldautomaten, Fahrstuhlkn&#246;pfe, die Tastatur des Kollegen.</p>
<p>Genial ist diese Idee deswegen, weil in Zeiten von Schweinegrippe &amp; Co. nicht wenige Menschen bereitwillig glauben werden, durch die Nutzung des &#8220;Touch Stick&#8221; ein &#8220;sichereres&#8221; Leben zu f&#252;hren. Bereits durch Firmen wie <a href="http://www.sagrotan.de/home.php" target="_blank">Sagrotan</a> (und Spots, wie sie auf der Startseite des letztgenannten Unternehmens zu sehen sind) oder Produkten wie der <a href="http://www.bwr-media.de/schweinegrippe/aktuelle-news/04711_selbstreinigende-computer-tastatur-vorgestellt.php" target="_blank">selbstreinigenden Tastatur</a> aufgeschreckt, wird Atek mit Sicherheit ein leichtes Spiel haben, die Teile f&#252;r 2,99 Dollar (pro St&#252;ck!) an den Mann und die Frau zu bringen.</p>
<p>Um irgendwelchen Klagen von entt&#228;uschten Kunden im Vorfeld zu begegnen, die sich trotz des &#8220;Touch Stick&#8221; einen kleinen Erreger ins Haus holen, &#252;bernimmt Atek keine Gew&#228;hr f&#252;r&#8230; alles. So liest man n&#228;mlich auf der Startseite, dass der Stick weder auf allen Kassenterminal-Displays funktioniert noch garantiert werden kann, dass er vor &#220;betragungen oder Ansteckungen mit Bakterien, Bazillen, Keimen oder anderen gesundheitssch&#228;dlichen Substanzen sch&#252;tzen kann. Nun denn. Vielleicht sollten wir uns mal ein Test-Exemplar kommen lassen&#8230;    </p>
<p>Via: <a href="http://www.redferret.net/?p=16980" target="_blank">Red Ferret</a></p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		<title>Der Firefox wird 5: Basic Thinking gratuliert ganz herzlich!</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 15:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[zu Basic Thinking]]></category>
		<category><![CDATA[firefox]]></category>
		<category><![CDATA[geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[mozilla]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gerade einmal f&#252;nf Jahre hat der Firefox gebraucht, um &#252;ber 20 Prozent Marktanteil weltweit bei den Browsern zu erobern. Derzeit gehen 330 Millionen Menschen mit dem Firefox ins Netz, insgesamt wurden bis heute 1,12 Milliarden Versionen des Browsers heruntergeladen. Heute gibt es den Browser in 70 Sprachen und mit 7.000 Ad-Ons. Himmel, was f&#252;r Zahlen &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16634" title="firefox" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/firefox.png" alt="firefox" width="500" height="357" /></p>
<p>Gerade einmal f&#252;nf Jahre hat der Firefox gebraucht, um &#252;ber <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/28/internet-explorer-im-sinkflug-konkurrenz-im-aufwind/">20 Prozent</a> Marktanteil weltweit bei den Browsern zu erobern. Derzeit gehen 330 Millionen Menschen mit dem Firefox ins Netz, insgesamt wurden bis heute 1,12 Milliarden Versionen des Browsers heruntergeladen. Heute gibt es den Browser in 70 Sprachen und mit 7.000 Ad-Ons. Himmel, was f&#252;r Zahlen &#8211; beeindruckend! Herzlichen Gl&#252;ckwunsch, kleiner Feuerfuchs – zu dem Ergebnis wie auch zu deinem Geburtstag!</p>
<p>Zur <a href="http://blog.mozilla.com/blog/2009/11/09/five-years-of-firefox/" target="_blank">Feier des Tages</a> hat Mozilla die ganz dicke Event-T&#252;te aufgemacht und bittet Nutzer rund um den Globus, <a href="http://www.spreadfirefox.com/5years/de/" target="_blank">ihren Beitrag zur Geburstagsparty zu leisten</a>. Wir wurden beispielsweise von Mozilla mit einem leckeren Firefox-Kuchen bedacht: Im Paket befanden sich zudem einige Zuckerdekorcreme-Tuben (das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich dieses Wort in den Mund nehme). Da sich aber keiner der anwesenden Herren der Redaktion traute &#8211; wahrscheinlich v&#246;llig zu Recht -, seine Handschrift der breiten &#214;ffentlichkeit zu offenbaren, mussten wir warten, bis weibliche Verst&#228;rkung eintraf. Das oben abgebildete Kunstwerk ist daher alleine Kollegin Doro zu verdanken, die mit ruhiger Hand dem Firefox gleich noch ein Schleifchen und ein Kr&#246;nchen verpasste. </p>
<p>W&#228;hrend nun links und rechts die Redakteure ihren Anteil vom <a href="http://twitter.com/onlinekosten/statuses/5559762942" target="_blank">erlegten Fuchs</a> in sich hineinspachteln, wollen wir uns kurz die Zeit nehmen, ein wenig zur&#252;ckzublicken. Der Frage, woher das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/04/28/wie-der-firefox-zu-seinem-logo-kam/">Logo des Firefox</a> kommt und wie es sich <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/05/18/mozilla-ueberarbeitet-das-firefox-logo/">entwickelte</a>, sind wir an dieser Stelle ja schon einmal nachgegangen.</p>
<p>Einen erstklassigen <a href="http://hacks.mozilla.org/2009/11/5-years/" target="_blank">&#220;berblick &#252;ber die Mozilla-Story</a> finden wir beim Open Source-Gott Chris Blizzard. Auch &#252;ber die Zukunftspl&#228;ne wird einiges verraten: Mozilla will nat&#252;rlich Microsofts Marktmacht weiter genauestens beobachten. Bei der Weiterentwicklung stehen vor allem drei Dinge auf der Agenda: Datenschutz und Identitiy-Management werden eine gro&#223;e Rolle spielen, zudem f&#252;hrt kein Weg mehr an HTML5 und hier vor allem an den offenen Video-Codecs vorbei. Auch wird der Firefox immer schlanker werden m&#252;ssen, da mehr und mehr Nutzer von unterwegs mit ihren Handys auf das Internet zugreifen.</p>
<p>Mozilla hat also ambitionierte Pl&#228;ne. Aber mit dem R&#252;ckhalt in der Community, kann da nichts schiefgehen. Also, alles Gute und auf die n&#228;chsten f&#252;nf Jahre!</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=F-yNG6eET2A:-eRtozto0rM:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=F-yNG6eET2A:-eRtozto0rM:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
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		<title>Assassin’s Creed 2: Ubisoft rückt Testspiel nur gegen Bestnote heraus (Update)</title>
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		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/09/assassins-creed-2-ubisoft-rueckt-testspiel-nur-gegen-bestnote-heraus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 14:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing PR]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Erpressung]]></category>
		<category><![CDATA[Ubisoft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen Medien und Unternehmen besteht ein unausgesprochenes Abkommen: &#8220;Ihr f&#252;ttert uns mit Informationen (ja, die PR-S&#252;lze k&#246;nnt ihr ruhig drin lassen – die nehmen wir schon raus) und wir informieren unsere Leser nach bestem Wissen und Gewissen. Das Publikum wird so auf neue Produkte aufmerksam gemacht, das Medium kann Ausgaben verkaufen oder Klicks generieren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16629" title="computerbild" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/computerbild.png" alt="computerbild" width="250" height="210" />Zwischen Medien und Unternehmen besteht ein unausgesprochenes Abkommen: &#8220;Ihr f&#252;ttert uns mit Informationen (ja, die PR-S&#252;lze k&#246;nnt ihr ruhig drin lassen – die nehmen wir schon raus) und wir informieren unsere Leser nach bestem Wissen und Gewissen. Das Publikum wird so auf neue Produkte aufmerksam gemacht, das Medium kann Ausgaben verkaufen oder Klicks generieren und das Unternehmen profitiert von der Bekanntmachung seiner Produkte. Alles wunderbar.</p>
<p>Doch dieses Gentlemen&#8217;s Agreement ist br&#252;chig und manchmal schl&#228;gt eine der Parteien arg &#252;ber die Str&#228;nge. So wie in diesem Fall: Ubisoft hat &#8220;Computerbild Spiele&#8221; die Pistole auf die Brust gesetzt, indem die Softwareschmiede dem Magazin nur dann ein Testexemplar von &#8220;Assassin&#8217;s Creed 2&#8243; zukommen lassen wollte, wenn das Endergebnis des Tests eine Knallerernote w&#252;rde. Das ist in etwa so, als ob ein Mann mit seinem Wagen die T&#220;V-Auffahrt hochkommt, dem Pr&#252;fer den Schl&#252;ssel vor die Nase h&#228;lt und sagt: &#8220;Da. Darfste pr&#252;fen! Aber nur, wenn die Karre durchkommt!&#8221; Der Pr&#252;fer wird lachen und schon an der Geschichte f&#252;r die Stammtischrunde am Abend feilen. </p>
<p>Man kann zu &#8220;Computerbild&#8221; stehen, wie man will. Doch ich danke den Kollegen, dass sie nicht auf die Auflagenzahl geschielt, sondern tats&#228;chlich hart geblieben sind. Im <a href="http://www.computerbild.de/artikel/cbs-Heft-Aktuelle-Ausgabe-Heftinhalt-888222.html" target="_blank">Editorial</a> der aktuellen Dezember-Ausgabe hei&#223;t es:</p>
<blockquote><p>Wir testen hart, aber fair. Unabh&#228;ngige Testurteile opfern wir nicht auf dem Altar der Aktualit&#228;t. Das gilt auch f&#252;r &#8220;Assassin’s Creed 2&#8243;. Der Hersteller verlangte die Notengarantie &#8220;sehr gut&#8221;, sonst gibt es vorab kein Testmuster. Deshalb kommt der Test erst in der n&#228;chsten Ausgabe – gerne mit &#8220;sehr gut&#8221;, aber nur, wenn es das Spiel verdient.</p></blockquote>
<p>Eine Story hat &#8220;Computerbild&#8221; ja dennoch: N&#228;mlich den &#8220;Skandal&#8221;, dass wieder einmal ein Spielehersteller meint, seine vermeintliche Macht gegen&#252;ber den Medien ausnutzen zu k&#246;nnen. Ich habe es ja nicht glauben k&#246;nnen und eben bei Ubisoft angerufen (eine Anfrage bei &#8220;Computerbild&#8221; l&#228;uft noch). Dort geht man ziemlich relaxt mit den Vorw&#252;rfen um – und verweigert einfach die Aussage. &#8220;Kein Kommentar&#8221;, wurde mir am Telefon gesagt. Eine Chance, um Dinge aus der eigenen Perspektive zu erl&#228;utern, wolle man nicht. Ich finde es besonders schade, dass es bei der ganzen Sache um &#8220;Assassin&#8217;s Creed 2&#8243; geht – ich meine, bei dem Spiel muss man sich doch wirklich nicht verstecken. Und stattdessen einen &#246;ffentlichen Eklat riskieren? Aber bitte, wenn sie soviel Schiss haben, dass es 97,89 Prozent und nicht 100 Prozent werden&#8230; </p>
<p>BTW: Ein solches Verhalten ist ja wirklich nicht neu in der Branche. Manch einer wird sich vielleicht noch an die h&#228;ssliche Sache mit <a href="http://www.4players.de/4players.php/kommentar/Spielkultur/1803943/58/index.html" target="_blank">4players.de und Atari</a> erinnern. Oder die mit <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ein-haessliches-Spiel-und-die-Entlassung-eines-Gamespot-Redakteurs-201713.html" target="_blank">Gamespot und Eidos</a>.</p>
<p><b>Update, 19:05 Uhr</b><br />
Da haben sich aber zwei Parteien ganz sch&#246;n verkracht. Auch &#8220;Computerbild Spiele&#8221; m&#246;chte sich zum Streit nicht &#228;u&#223;ern: &#8220;Von unserer Seite gibt es nicht mehr zu der Assassin&#8217;s Creed-Story zu sagen&#8221;, hei&#223;t es in Hamburg. Das Magazin verspricht den Lesern daf&#252;r in der Ausgabe 1/2009 (ich sch&#228;tze, 1/2010 ist gemeint) einen &#8220;fairen Test&#8221; des Spiels.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>T-Mobile feiert den Mauerfall: Grenzen gab’s gestern, heute gibt’s Frei-SMS</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 11:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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		<description><![CDATA[F&#252;r all diejenigen, die es noch nicht aus Presse, Funk und Fernsehen erfahren und die es auch in Carstens heutigem Artikel &#252;berlesen haben, sage ich es nochmal: Heute wird gefeiert. Am 12. Juni 1987 stand die fleischgewordene Blaupause f&#252;r Arnold Schwarzenegger, Music-Video-Ikone und Pr&#228;sident der USA, Ronald Reagan, vor dem Branderburger Tor. W&#228;hrend der designierte &#8220;Kanzler der Einheit&#8221; neben ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16626" title="Aktion" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Aktion.jpg" alt="Aktion" width="250" height="168" />F&#252;r all diejenigen, die es noch nicht aus Presse, Funk und Fernsehen erfahren und die es auch in Carstens heutigem Artikel &#252;berlesen haben, sage ich es nochmal: Heute wird gefeiert. Am 12. Juni 1987 stand die fleischgewordene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ronald_Reagan#Einstieg_in_die_Politik_und_Gouverneur_von_Kalifornien" target="_blank">Blaupause</a> f&#252;r Arnold Schwarzenegger, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9ZtWABLuWHo" target="_blank">Music-Video-Ikone</a> und Pr&#228;sident der USA, Ronald Reagan, vor dem Branderburger Tor. W&#228;hrend der designierte &#8220;<a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/geschichte/zeitgeschehen/index,page=1308672.html" target="_blank">Kanzler der Einheit</a>&#8221; neben ihm sa&#223; und vermutlich schon wusste, was bald kommen w&#252;rde, richtete Rony die folgenden Worte an seinen sowjetischen Amtskollegen mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feuermal" target="_blank">Naevus Flammeus</a> auf der Stirn: &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=WjWDrTXMgF8" target="_blank">Mister Gorbatschow, tear down this wall</a>&#8220;. Diese Worte waren so stark und laut, dass sie noch lange nachhallten und schlie&#223;lich dazu f&#252;hrten, dass es die Spielwiese von Generationen von <a href="http://www.metacafe.com/watch/1008325/super_sprayer/" target="_blank">Spr&#252;hdosen-Besitzern</a> nicht mehr aushielt und heute vor 20 Jahren in sich zusammenfiel. Die Mauer zwischen Ost und West (Deutschland) war weg. </p>
<p>An dieses freudige Ereignis m&#246;chte nun T-Mobile mit einer <a href="http://www.t-mobile.de/fremdcontent/1,2790,133720,00.html" target="_blank">Aktion</a> erinnern. Unter dem Motto &#8220;Grenzen gab`s gestern&#8221; bietet sie allen ihren Kunden (nur!) heute das Verschicken von Kurznachrichten den ganzen Tag zum Null-Tarif an. Im Klartext bedeutet das, dass alle Pre- und Postpaid-Kunden von T-Mobile (keine Discounter-Kunden!) von Inlands-SMS f&#252;r lau versenden d&#252;rfen, wenn die Nachrichten nicht an Service oder Sonderrufnummern verschickt werden.   </p>
<p>Das letzte Mal, als sich die Telekom zu solchen Geschenken <span style="text-decoration: line-through;">gen&#246;tigt sah</span> hinrei&#223;en lies, war im April 2009. Damals sorgte ein <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/04/22/nach-t-mobile-blackout-nein-es-gibt-keinen-schadensersatz-auch-nicht-fuer-netzsperren/" target="_blank">Netzausfall bei dem Unternehmen</a> zwar nicht f&#252;r &#228;hnlich &#8220;fatale&#8221; Folgen, wie man sie von <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,261291,00.html" target="_blank">Stromausf&#228;llen</a> <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/417/371230/text/" target="_blank">kennt</a>. Dennoch waren die damals knapp 39 Millionen Kunden &#8220;not amused&#8221;. Und was ein aufgebrachter Mob so an Schaden verursachen kann, wollte man bei T-Mobile lieber nicht wissen. Daher gab&#8217;s dann <a href="http://www.onlinekosten.de/news/artikel/34083" target="_blank">zur Vers&#246;hnung</a> auch Gratis-SMS f&#252;r einen Tag. Diese Entschuldigung wurde dann auch prompt mit einem Rekord beantwortet: <a href="http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Handy-T-Mobile-85-Millionen-kostenlose-SMS-verschickt-4295643.html" target="_blank">85 Millionen Kurznachrichten</a> flatterten damals binnen eines Tages auf Kosten von T-Mobile durch den &#196;ther.  </p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		<title>‘Never Gonna Give You Up’: Erster Wurm für das iPhone aufgetaucht</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 11:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Wurm]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz hei&#223;! Wollt ihr mal sehen, was Britney Spears unter der Dusche macht? Hier klicken! Haha. Nicht, dass ich jemals derartigen Verhei&#223;ungen Glauben geschenkt und dann auf solche Links geklickt h&#228;tte – aber ich wei&#223; tats&#228;chlich nicht mehr, wie oft ich dennoch gerickrollt wurde. Eigentlich dachte ich auch, dass dieser Nerv-Streich (das Video hat es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16624" title="ikee-iphone-wallpaper" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/ikee-iphone-wallpaper.jpg" alt="ikee-iphone-wallpaper" width="250" height="365" />Ganz hei&#223;! Wollt ihr mal sehen, was Britney Spears unter der Dusche macht? <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oHg5SJYRHA0" target="_blank">Hier klicken!</a> Haha. Nicht, dass ich jemals derartigen Verhei&#223;ungen Glauben geschenkt und dann auf solche Links geklickt h&#228;tte – aber ich wei&#223; tats&#228;chlich nicht mehr, wie oft ich dennoch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rick_Astley#Internetph.C3.A4nomen_.E2.80.9ERickrolling.E2.80.9C" target="_blank">gerickrollt</a> wurde. Eigentlich dachte ich auch, dass dieser Nerv-Streich (das Video hat es auf &#252;ber 26 Millionen Zugriffe weltweit gebracht!) endlich vorbei sei. Ist er aber nicht – zumindest f&#252;r Besitzer geknackter iPhones.</p>
<p>Wie <a href="http://www.sophos.com/blogs/gc/g/2009/11/08/iphone-worm-discovered-wallpaper-rick-astley-photo/" target="_blank">Sophos gerade mitteilt</a>, ist in Australien der erste Wurm f&#252;r das Apple-Handy aufgetaucht – ebenso betroffen ist &#252;brigens auch der iPod Touch mit Jailbreak. Nach ersten Kenntnissen frisst sich der Sch&#228;dling durch offene <a href="http://www.apfeltalk.de/forum/ber-ssh-iphone-t136866.html" target="_blank">SSH-Zug&#228;nge</a> und macht sich auf dem Server breit, sofern nach dem Knacken oder nach einem Firmware-Update das Standardpasswort nicht ge&#228;ndert wurde. Bislang gibt es vier Versionen des Wurmes, der sich &#8220;ikee&#8221; nennt, doch allen scheint gemeinsam zu sein, dass sie keinen gro&#223;en Schaden anrichten. Er verbreitet sich weiter und &#228;ndert das Wallpaper-Bild in ein h&#252;bsches Portrait von Rick Astley. Sophos zeigt sich aber besorgt dar&#252;ber, dass der erste, sich per UMTS vermehrende Wurm schon bald b&#246;swillige Entwickler konsequenterweise auf Ideen bringen k&#246;nnte. </p>
<p>Dabei scheint der Urheber von &#8220;ikee&#8221; ein ganz aufgeweckter Zeitgenosse zu sein. Er hat den Quellcode seines Virus nicht nur – ganz der Entwickler – kommentiert, sondern auch noch mit unterhaltsamen Passagen angereichert. Mit Goldst&#252;cken wie diesem zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>Leute sind doof – und das hier soll ihnen zeigen: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/RTFM" target="_blank">RTFM</a>. Aber hey, wen k&#252;mmert es schon, wenn seine Bankdaten in Gefahr sind.</p></blockquote>
<p>Nat&#252;rlich ist so ein Lehrst&#252;ck f&#252;r unachtsame iPhone-Nutzer dennoch kein Kavaliersdelikt – immerhin wird mit so einem Stunt in fremde Ger&#228;te eingedrungen und an den Daten herumgespielt. Stellt euch das bei Unternehmen vor, die zig iPhones an ihre Mitarbeiter verteilt haben. Doch es zeigt einmal wieder: Wer meint, sein Handy knacken zu m&#252;ssen, weil die Apple-Firmware zu restriktiv erscheint, der soll bittesch&#246;n auch Ahnung davon haben. Der Wurm-Autor unterstreicht das auch noch einmal an anderer Stelle: &#8220;Als ich einen UMTS-Scan &#252;ber meinen Anbieter <a href="http://www.optus.com.au/home/index.html" target="_blank">Optus</a> machte, fand ich 27 Hosts, auf denen SSH-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daemon" target="_blank">Daemons</a> liefen, auf 26 von ihn konnte ich mit dem Standardpasswort &#8220;root:alpine&#8221; zugreifen. Heise hat dar&#252;ber hinaus noch den Link zu einem <a href="http://blog.jeltel.com.au/2009/11/interview-with-ikee-iphone-virus.html" target="_blank">Interview</a> mit dem Wurm-Autor gefunden. Und hier noch ein Tipp, wie man schnell an <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oHg5SJYRHA0" target="_blank">Tausende kostenlose Apps</a> f&#252;r das iPhone kommen kann.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>EMI kapiert endlich: Mit Live-Mitschnitten ist Geld zu machen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 10:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
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		<description><![CDATA[Mann, die Musikindustrie ist wirklich nicht von der schnellen Truppe, oder? Schon seit April 2008 tourt Concert-Online einigen Bands quer durch die Republik hinterher, um nach den Veranstaltungen frisch abgemischte Mitschnitte an die Besucher zu verticken: 20 Euro werden f&#252;r einen h&#252;bsch dekorierten USB-Stick, randvoll mit der gerade geh&#246;rten Musik, verlangt. Concent-Online schickt jeweils zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16623" title="emi_logo" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/emi_logo.png" alt="emi_logo" width="250" height="121" />Mann, die Musikindustrie ist wirklich nicht von der schnellen Truppe, oder? Schon seit April 2008 tourt <a href="http://concert-online.com/" target="_blank">Concert-Online</a> einigen Bands quer durch die Republik hinterher, um nach den Veranstaltungen frisch abgemischte Mitschnitte an die Besucher zu verticken: 20 Euro werden f&#252;r einen h&#252;bsch dekorierten USB-Stick, randvoll mit der gerade geh&#246;rten Musik, verlangt. Concent-Online schickt jeweils zwei Tontechniker zu Konzerten, bei DJ Bobo waren sie schon, bei den Toten Hosen, Thomas D., KISS und - meinem Favoriten &#8211; den <a href="http://www.rocky-beach.com/" target="_blank">Drei Fragezeichen</a>. Die Musik-Sticks gehen weg wie geschnitten Brot. Etwa jeder <a href="http://www.rp-online.de/digitale/computer/Konzert-auf-dem-USB-Stick_aid_704986.html" target="_blank">zehnte Fan</a> kauft einen auf dem Weg zum Ausgang: &#8220;Hey, Mann! Ich habe genau das geh&#246;rt, ich war live dabei!&#8221; Die Idee dahinter ist also klar, warum jedoch ein kleines Start-Up erst darauf kommen musste, ist mir allerdings absolut schleierhaft.</p>
<p>Die Musikindustrie hat den Trend nicht nur verpennt, sondern vor wenigen Monaten sogar noch kritisch be&#228;ugt: &#8220;Grunds&#228;tzlich gibt es dagegen keine Bedenken&#8221;, hie&#223; es vom Bundesverbandes der Musikindustrie. Immerhin h&#228;tten die Techniker ihre Vertr&#228;ge mit den Lables laufen und m&#252;ssten f&#252;r jeden verkauften Stick Lizenzgeb&#252;hren abdr&#252;cken. Keine Bedenken? Wie w&#228;re es mit: &#8220;Das ist ein sensationeller Einfall!&#8221; Jeder wei&#223;, dass Live-Autritte heute eine nicht zu vernachl&#228;ssigende Einnahmequelle f&#252;r K&#252;nstler sind. Labels k&#246;nnten ebenso davon profitieren. Aber nein… </p>
<p>Erst jetzt scheint es ein Umdenken zu geben und EMI zeigt sich von der (jetzt als eigenes Konzept proklamierten) Idee begeistert: Ja, jetzt verkaufe man <a href="http://www.emi.com/page/TheLatestDetail/0,,12641~1846371,00.html" target="_blank">auch Sofort-Konzertmitschnitte</a>. Das Label nennt den neuen Service &#8216;Abbey Road Live&#8217; und er soll zun&#228;chst Musikfans in Europa und Nordamerika geboten werden. Aber man will es mit der Progressivit&#228;t nicht so &#252;bertreiben, weshalb es die Musikauftritte erst einmal auch noch auf CD und DVD geben soll &#8211; &#8220;digitale Ger&#228;te&#8221; und Streams werden aber ebenfalls unterst&#252;tzt.</p>
<p>&#8220;Wir bieten den Fans die ultimative Zugabe&#8221;, jubelt Simon Miller (EMI Music&#8217;s Senior Vice President of New Product Development and Live) angesichts des brillanten Einfalls: &#8220;In der Lage zu sein, High-Quality-Aufnahmen von gerade stattgefundenen Konzerten zu bieten – das ist etwas, f&#252;r das sich Fans ebenso wie K&#252;nstler und Labels interessieren.&#8221; Gl&#252;ckwunsch, EMI, zur Erkenntnis.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Blogs anderswo: Die (virtuelle) Mauer muss weg</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 08:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Drees</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Yoani Sánchez]]></category>

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		<description><![CDATA[Knackiger Titel f&#252;r ein deutsches Blog in diesen Tagen, in denen wir feiern, dass die Mauer zwischen Ost und West vor exakt 20 Jahren eingerissen wurde, was? Aber keine Angst, ich will jetzt hier nicht auf irgendwelche Ost-West-Konflikte anspielen, oder den Mauerfall generell irgendwie thematisieren. Ich denke sowieso, dass es diese angeblich in den K&#246;pfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16620" title="sanchez" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/sanchez.jpg" alt="sanchez" width="250" height="316" />Knackiger Titel f&#252;r ein deutsches Blog in diesen Tagen, in denen wir feiern, dass die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Mauer" target="_blanK">Mauer</a> zwischen Ost und West vor exakt 20 Jahren eingerissen wurde, was? Aber keine Angst, ich will jetzt hier nicht auf irgendwelche Ost-West-Konflikte anspielen, oder den Mauerfall generell irgendwie thematisieren. Ich denke sowieso, dass es diese angeblich in den K&#246;pfen noch vorhandene Grenze bei uns Digital Natives nicht gibt.</p>
<p>So, wie wir vor &#252;ber 20 Jahren kaum zu tr&#228;umen gewagt h&#228;tten, dass Reise- oder Meinungsfreiheit f&#252;r die DDR-B&#252;rger einmal selbstverst&#228;ndlich sein w&#252;rde, so gibt es auch heute noch Menschen in einigen Nationen, die nur im stillen K&#228;mmerlein darauf hoffen d&#252;rfen, eines Tages &#228;hnlich frei agieren zu k&#246;nnen, wie es f&#252;r uns alle hier &#252;blich ist. Auch dort m&#252;ssen Mauern &#252;berwunden werden, wenngleich sie nicht immer aus Stein und M&#246;rtel sind.</p>
<p>Die Methoden der Untergrundbewegungen in diesen L&#228;ndern sind sowas wie ein Hybrid aus den alten, etablierten Protestm&#246;glichkeiten und den neuen, technisch gearteten Wegen, seiner Meinung Ausdruck zu verleihen. Der Iran hat es vorgemacht, in dem man &#8211; der klassische Weg &#8211; auf die Stra&#223;en gegangen ist und gegen ein Unrechts-Regime protestiert, um es dann sp&#228;ter &#8211; der neue Weg &#8211; <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/828/472354/text/" target="_blank">via Twitter</a> und Blogs in die ganze Welt zu verbreiten. </p>
<p>Iran, China, Nordkorea &#8211; die Liste der L&#228;nder ist leider immer noch zu lang. Ein eben solches, von der freien Welt isoliertes Land ist auch Kuba. W&#228;hrend ich mich gleich an eine Reihe verschiedener Staats-Chefs hierzulande erinnern kann, kennen dort mittlerweile zwei Generationen kein anderes Staatsoberhaupt als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fidel_Castro" target="_blank">Fidel Castro</a>. Wie zu erwarten, hat die kubanische Regierung nicht wirklich viel Interesse daran, seinen B&#252;rgern Internet &#8211; und damit freien Zugang zu Information und die M&#246;glichkeit der Meinungs&#228;u&#223;erung &#8211; zu gew&#228;hren und so ist es dem Volk von Kuba nicht m&#246;glich, einen eigenen Internetzugang zu besitzen.</p>
<p>Wer also dort surfen, bloggen oder twittern m&#246;chte, ist auf die Internet-Cafés angewiesen, die sich in einigen Hotels finden, und f&#252;r die man dann aber auch horrende Stundenpreise zwischen f&#252;nf und sieben Euro hinbl&#228;ttern darf.</p>
<p>K&#246;nnt ihr euch vorstellen, dass jemand, der unter diesen Voraussetzungen ein Blog betreibt, monatlich <strong>bis zu vier Millionen Menschen</strong> erreichen kann? Ist auch wahrlich schwer vorstellbar, aber <a href="http://twitter.com/yoanisanchez" target="_blank">Yoani Sánchez</a> schafft dieses Kunstst&#252;ck mit ihrem Blog <a href="http://www.desdecuba.com/generaciony/" target="_blank">Generation Y</a> (<a href="http://desdecuba.com/generationy_de/" target="_blank">deutsche Version</a>)!</p>
<p>Mit ihrem Blog ist sie sowas wie die heimliche Stimme der Nation, die Stimme einer friedlichen Revolution geworden und das Time-Magazin k&#252;rt sie gar zu einer der <a href="http://www.time.com/time/specials/2007/article/0,28804,1733748_1733756_1735878,00.html" target="_blank">100 einflussreichsten Personen</a> unseres Planeten. Sie legt ihren virtuellen Finger in die Wunden eines ganzen Landes und ist damit nat&#252;rlich ein Dorn im Auge ihres Staats-Chefs &#8211; unabh&#228;ngig davon, ob er Raúl oder Fidel hei&#223;t. Das &#228;u&#223;erte sich zum Beispiel darin, dass ihr bereits <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kuba-fuerchtet-den-Blog-Yoani-Sanchez-darf-nicht-reisen-206576.html" target="_blank">mehrfach die Ausreise verweigert</a> wurde anl&#228;&#223;lich ihr verliehener Preise.</p>
<p>Vor etwa einem halben Jahr &#228;u&#223;erte sie auch ihre Bedenken in einem <a href="http://www.focus.de/digital/computer/medien-yoani-snchez-bloggen-in-kuba-ohne-internetzugang_aid_402583.html" target="_blank">dpa-Interview</a>, dass man sie jemals ausreisen lassen wird:</p>
<blockquote><p>Wir Kubaner sind wie kleine Kinder, die die Genehmigung vom Papa einholen m&#252;ssen, um das Haus zu verlassen. Ich habe im vergangenen Jahr dreimal versucht, eine Reiseerlaubnis zu bekommen. Sie wurde jedes Mal abgelehnt. Aber ich werde es weiter versuchen und ich werde mich nicht mit dem Nein zufrieden geben. Aber es gibt nur wenig Chancen. In gewisser Weise ist das Nicht-Reisen-D&#252;rfen die Strafe daf&#252;r, dass ich meinen Blog schreibe.</p></blockquote>
<p>Heute nun berichtet <a href="http://www.n-tv.de/politik/Geheimpolizei-schlaegt-Bloggerin-article580873.html" target="_blank">n-tv</a> von weiteren Schikanen gegen&#252;ber Sánchez und anderen Demonstranten. Sie ist anl&#228;sslich einer Demonstration f&#252;r Gewaltfreiheit in der Welt von Zivilpolizisten geschlagen und vor&#252;bergehend inhaftiert worden. Sie ist mittlerweile wieder auf freiem Fu&#223;, genau wie einige Bloggerkollegen, die ebenfalls vor&#252;bergehend festgenommen wurden.</p>
<p>Schaut man nun mal in die deutsche Blogosph&#228;re, muss man zugeben, dass unsere Probleme verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig klein sind im Vergleich. Vermutlich w&#228;re jemand wie Yoani Sánchez heilfroh, wenn sie sich mit Themen wie vermeintlichem Blogsterben, der Wikipedia oder abmahngeilen Anw&#228;lten herumschlagen d&#252;rfte.</p>
<p>Die Helden unserer Zeit werden keine Kriege gewinnen und &#8211; hoffentlich &#8211; auch keine M&#228;rtyrer sein. Im g&#252;nstigsten Fall werden die kommenden Helden noch nicht einmal mehr auf die Stra&#223;e gehen m&#252;ssen, sondern einfach nur daf&#252;r sorgen m&#252;ssen, dass ihr Wort in der ganzen Welt geh&#246;rt bzw gelesen werden kann. Dar&#252;ber sollten auch die Menschen mal nachdenken, die immer noch damit besch&#228;ftigt sind, im Internet nichts anderes als einen rechtsfreien Raum und einen S&#252;ndenpfuhl zu sehen.</p>
<p style="text-align: right;">(Carsten Drees)</p>
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		<title>Basic Flashback: YouTube zerbricht, 166 Apps pro Tag und ein billiger Trip zu den Sternen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 10:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Erinnert ihr euch noch an die Video-Preview (Direkt-Link) f&#252;r die neuen Chrome-Themes? Als ich das sah, wusste ich direkt, dass Google einen solchen Knaller nicht auf sich beruhen lassen w&#252;rde. So, wie es aussieht, wird YouTubes Gesch&#228;ftsmodell k&#252;nftig auf drei soliden Beinen stehen: Da w&#228;ren die Nutzer-Privatvideos, die begleitet von Werbung im Viral-Stadium ordentlich Geld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16612" title="youtube" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/youtube2.png" alt="youtube" width="500" height="343" /></p>
<p>Erinnert ihr euch noch an die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/23/neue-themes-bei-chrome-und-ein-hammervideo-bei-youtube/">Video-Preview</a> (<a href="http://www.youtube.com/googlechromethemes" target="_blank">Direkt-Link</a>) f&#252;r die neuen Chrome-Themes? Als ich das sah, wusste ich direkt, dass Google einen solchen Knaller nicht auf sich beruhen lassen w&#252;rde. So, wie es aussieht, wird YouTubes Gesch&#228;ftsmodell k&#252;nftig auf drei soliden Beinen stehen: Da w&#228;ren die Nutzer-Privatvideos, die begleitet von Werbung im <strong>Viral-Stadium</strong> ordentlich <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/08/26/youtube-will-endlich-mit-virals-kasse-machen/">Geld in die Kasse</a> sp&#252;len k&#246;nnten. Dann gibt es das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/09/03/399-dollar-pro-film-youtube-plant-den-online-filmverleih/">Angebot von Fremd-Content</a> (Stichwort: Online-Videothek) f&#252;r das Nutzer direkt zahlen m&#252;ssen. Und der dritte Zweig tritt nun immer st&#228;rker hervor: das Sponsoring. Bislang konnten Unternehmen bereits ganze Channels mieten (<a href="http://www.youtube.com/slamdunk" target="_blank">Beispiel</a>), irgendwo hatte ich einmal gelesen, dass YouTube daf&#252;r bis zu <strong>sechsstellige Betr&#228;ge</strong> verlangt. Der Chrome-Spot muss Google jetzt auf eine Idee gebracht haben, die wirklich aufgeht. Warum nicht das Sponsoring viral machen? Geht mal bitte auf folgende Seite: <a href="http://www.youtube.com/experiencere" target="_blank"><strong>Link</strong></a> &#8211; und bitte nicht erschrecken. Fetzt oder (&#252;ber die Teufelsstimme m&#252;sst ihr da hinwegh&#246;ren)? Urheber ist die spanische <a href="http://www.acciona.com/" target="_blank">Acciona</a>, ein Mischkonzern f&#252;r Infrastrukturbau und erneuerbare Energien. Die Zuschauer sind v&#246;llig irritiert, wenn das gewohnte Bild vom grauen Clip-Fenster pl&#246;tzlich gesprengt wird (hier mal der <a href="http://www.re.acciona.com/" target="_blank">Vergleich ohne YouTube</a>). Und dieses <strong>WTF-Erlebnis</strong> &#8211; das ist die W&#228;hrung von Virals. Da kann unserer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rhMV0e_cFAI" target="_blank">RWE-Kernkraftriese</a> ganz schnell einpacken. </p>
<p>Wer einige Leute diese Woche noch <strong>auf die Palme</strong> gebracht hat, war Apple. Nicht nur mich pers&#246;nlich, weil ich seit Tagen die einschl&#228;gigen H&#228;ndler der Stadt abklappere, um jede Frage beim Verk&#228;ufer mit &#8220;Ich wei&#223;, Sie werden &#8216;nein&#8217; sagen&#8230;&#8221; zu beginnen. Himmel, in ganz K&#246;ln (und im ganzen Netz) ist die neue <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/20/neue-macs-neuer-mini-neue-maus-apples-angriff-auf-den-weihnachtsbaum/">Multitouch-Maus</a> einzeln noch nicht verf&#252;gbar! Bester Vorschlag bislang: &#8220;&#196;h, nein. Aber wenn Sie einen neuen iMac kaufen &#8211; da ist die Maus direkt dabei.&#8221; Nein, in erster Linie geht um den App Store, den wir diese Woche noch ausdr&#252;cklich gelobt haben &#8211; zumindest aus <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/05/enttaeuschte-entwickler-warum-der-android-market-ein-app-store-zweiter-klasse-ist/">Entwicklerperspektive</a>. Die Sache mit der <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/07/apple-entfernt-mein-kampf-aus-dem-app-store/">Hitler-App</a> und Apples &#8220;Bleibt mal locker, wir nehmen es ja raus&#8221; d&#252;rfte ja jeder mitbekommen haben. Wenn ein Unternehmen keine gescheiten Antworten gibt, d&#252;rfen sie sich nicht wundern, wenn Medien ihre <strong>Spekulationen</strong> in die eigene Hand nehmen. Und genau das machen wir jetzt: Also, den App Store gibt es seit dem 6. M&#228;rz 2008. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, d&#252;rften seit dem also rund 600 Tage vergangen sein. Diese Woche hat Apple <a href="http://www.apple.com/pr/library/2009/11/04appstore.html" target="_blank">verk&#252;ndet</a>, dass die Marke von 100.000 Apps im Store geknackt wurde. Das macht rund 166 Apps, die pro Tag durch das Pr&#252;fungsverfahren m&#252;ssen. Kann mir mal einer sagen, wie man das Pensum schaffen soll? Ich gehe nicht davon aus, dass Apple die Kontrolle geoutsourct hat, wie beispielsweise die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/07/28/44000-dollar-und-ein-macbook-so-viel-ist-das-leben-eines-apple-fabrikarbeiters-wert/">Produktion</a>. Programmierung, Design, Content &#8211; daraufhin m&#252;ssen Apple-Mitarbeiter jedes der <strong>166 Programme pro Tag</strong> genauestens abklopfen. Dann kann man sich schon erkl&#228;ren, dass <a href="http://www.youtube.com/watch?v=V7v8QAw_8Rs" target="_blank">Br&#252;ste</a> h&#228;ngenbleiben, wo Hitler durchkommt. Ich frage mich, wie sie das Problem in den Griff bekommen wollen. Vielleicht gibt es irgendwann eine Melde-Funktion f&#252;r Nutzer &#8211; und fertig. Gescheiter w&#228;re es allemal.</p>
<p>Zum Abschluss noch etwas richtig Nerdiges f&#252;r die sonnt&#228;glichen Stubenhocker unter euch: der <strong>Weltraum-Aufzug</strong> ist da! Naja, <a href="http://www.newscientist.com/article/dn18122-space-elevator-wins-900000-nasa-prize.html?DCMP=OTC-rss&amp;nsref=tech" target="_blank">so gut wie</a>&#8230; Wikipedia wurde noch nicht korrigiert, noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltraumlift" target="_blank">bezeichnet</a> die Enzyklop&#228;die das Vorhaben als &#8220;theoretisch denkbare Aufzugsanlage vom Erdboden in den Weltraum&#8221;. Doch aus der Theorie wurde nun auch ein wenig Praxis. Die NASA hat ja folgendes Problem: Es ist einfach zu teuer, f&#252;r jedes Ersatzrad einen Space-Shuttle ins All zu jagen, ein Aufzug w&#228;re da viel kosteng&#252;nstiger und vor allem effektiver. Schwierigkeiten bereitet dabei allein die Energieversorgung, immerhin muss die Plattform mehr als <a href="http://www.kowoma.de/gps/zusatzerklaerungen/atmosphaere.htm" target="_blank">100 Kilometer</a> in die H&#246;he schnellen. <strong>Lasertechnologie</strong> hat sich in diesem Bereich als erfolgversprechend erwiesen und deshalb hat die NASA schon in der Vergangenheit einen <a href="http://www.nasa.gov/offices/ipp/innovation_incubator/centennial_challenges/beaming_tether/index.html" target="_blank">Power-Beaming-Wettbewerb</a> ausgerufen. Nun ging ein gl&#252;cklicher Preistr&#228;ger mit 900.000 Dollar nach Hause. Das Team hei&#223;t <a href="http://www.lasermotive.com/blog/" target="_blank">LaserMotive</a> und sitzt in Seattle. Die Jungs haben es geschafft, einen Roboter an einem Stahlseil 900 Meter in die H&#246;he klettern zu lassen. Das Seil wurde von einem Helikopter gehalten, sp&#228;ter wird so etwas nicht mehr n&#246;tig sein, da die Zentrifugalkraft der Erde das Seil dann stramm halten wird. Der Roboter wird von Lasern angetrieben, deren Strahlen von Reflektoren aufgefangen werden. Dabei brachte er es auf<strong> 3,9 Meter pro Sekunde</strong>. Langfristiges Ziel der NASA sind allerdings 5 Meter pro Sekunde, weshalb die Weltraumbeh&#246;rde die restlichen 1,1 Millionen Dollar Preisgeld erst einmal behielt. Ich frag mich ja, ob das menschliche, zum Teil betretene <strong>Aufzugsverhalten</strong> sich dann vielleicht aufgrund des Adrenalin&#252;berschusses ebenfalls ma&#223;geblich ver&#228;ndern wird. Fragen wie &#8220;Entschuldigen Sie&#8230; *h&#252;stel* Wollen Sie auch nach oben?&#8221; d&#252;rften in einem solchen Fall ja &#252;berfl&#252;ssig sein.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Im Kalender ankreuzen: Online-Stammtisch Köln am 25. November</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 11:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder Zeit f&#252;r ein kleines Gewinnspiel! Wer von euch schon ein bisschen l&#228;nger dabei ist, wei&#223;, dass wir Medienpartner des Online-Stammtisch K&#246;ln (OSK) sind: man trifft sich, man kennt sich (oder noch nicht) und tauscht sich in netter Umgebung &#252;ber alles Spannende aus der Webwelt aus. Der vergangene OSK war ein voller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-15558" title="osk" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/osk.jpg" alt="osk" width="250" height="106" />Es ist mal wieder Zeit f&#252;r ein kleines Gewinnspiel! Wer von euch schon ein bisschen l&#228;nger dabei ist, wei&#223;, dass wir <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/08/08/basic-thinking-besucht-den-online-stammtisch-koeln/">Medienpartner</a> des <a href="http://www.online-stammtisch-koeln.de/" target="_blank">Online-Stammtisch K&#246;ln</a> (OSK) sind: man trifft sich, man kennt sich (oder noch nicht) und tauscht sich in netter Umgebung &#252;ber alles Spannende aus der Webwelt aus. Der vergangene OSK war ein voller Erfolg, der einstmals kleine Kreis ist mittlerweile auf 600 Teilnehmer angewachsen (<a href="http://www.online-stammtisch-koeln.de/video+foto+online+stammtisch+koeln.htm" target="_blank">Bilder gibt es hier</a>).</p>
<p>Und jetzt steht das n&#228;chste Get-Together an. Der 4. Online-Stammtisch findet am 25. November 2009, ab 19 Uhr, im K&#246;lner Friesenviertel statt, genauer gesagt im (das wei&#223; ich aus eigener Erfahrung) schicken Szene-Lokal <a href="http://www.heising-und-adelmann.de/index01.html" target="_blank">Heising und Adelmann</a>. Schon jetzt haben sich eine Reihe von Gr&#252;ndern, Jungunternehmern, Vermarktern und anderen Netzleuten angemeldet, wie ihr auf der <a href="http://www.online-stammtisch-koeln.de/online-stammtisch-koeln+kameha+suite+OSK+3.htm" target="_blank">G&#228;steliste</a> sehen k&#246;nnt, sind auch einige von uns dabei. Wenn ihr dazu sto&#223;en wollt, gibt es im <a href="http://www.online-stammtisch-koeln.de/OSK-Ticketshop.htm" target="_blank">Ticket-Shop</a> f&#252;r je 5 Euro Karten zum Selberausdrucken, wer es vorher nicht schafft, zahlt an der Abendkasse das Doppelte. </p>
<p><b>10 Tickets zu verlosen</b></p>
<p>So, jetzt aber zum angek&#252;ndigten Gewinnspiel. Wie beim vergangenen Mal haben wir vom Veranstalter ein paar Tickets f&#252;r euch rausschlagen k&#246;nnen, die wir wieder &#252;ber Twitter verlosen werden. Zehn St&#252;ck sind es an der Zahl und wer mit seinem Namen in der gro&#223;en Lostrommel landen m&#246;chte, sendet bitte einen Tweet mit folgender Botschaft ab:</p>
<blockquote><p>@basicthinking Eine Karte f&#252;r den Online-Stammtisch K&#246;ln, bitte. http://bit.ly/fNSKQ #bt-goes-osk</p></blockquote>
<p>Denkt dran, der Hash-Tag ist wichtig! Wir fangen die Tweets hier auf und lassen irgendeine Gl&#252;cksfee (sch&#228;tzungsweise Hayo mit einem Schal um den Kopf) die Gewinner ermitteln. Einsendeschluss ist der 18. November. Keine Sorge, wir melden uns dann zeitnah mit den Namen der Gewinner zur&#252;ck.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Apple entfernt “Mein Kampf” aus dem App Store</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 09:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bevor ein Programm seinen Weg in den App Store findet, muss es einen Spie&#223;rutenlauf (SDK-Guidelines) durchmachen, der sich manchmal wochenlang ziehen kann. Apple durchleuchtet jede App nach Programmierung, Design und Inhalt &#8211; nicht selten bekommen Entwickler daraufhin eine Absage. Google Voice hat es beispielweise in der Vergangenheit als Anwendung getroffen. Oder die wackelnden iBoobs.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16608" title="screen-capture-2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/screen-capture-21.png" alt="screen-capture-2" width="250" height="214" />Bevor ein Programm seinen Weg in den App Store findet, muss es einen Spie&#223;rutenlauf (<a href="http://developer.apple.com/iphone/" target="_blank">SDK-Guidelines</a>) durchmachen, der sich manchmal wochenlang ziehen kann. Apple durchleuchtet jede App nach Programmierung, Design und Inhalt &#8211; nicht selten bekommen Entwickler daraufhin eine Absage. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Voice-darf-nicht-in-den-App-Store-748585.html" target="_blank">Google Voice</a> hat es beispielweise in der Vergangenheit als Anwendung getroffen. Oder die wackelnden <a href="http://www.iphone-ticker.de/2008/12/19/keine-iboobs-im-app-store/" target="_blank">iBoobs</a>.  Eine <a href="http://www.flipflopflyin.com/g/2009/05/app-update.html" target="_blank">Comic-App</a> hat es nicht geschafft, genauso wie <a href="http://www.macnotes.de/2009/09/03/chess-wars-chatblasen-waren-apple-zu-glanzend/" target="_blank">Chess-Wars</a> (die Chat-Blasen gl&#228;nzten zu sehr), ein <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/08/06/nur-fuer-erwachsene-apple-zensiert-online-woerterbuch-im-app-store/" target="_blank">W&#246;rterbuch</a>, in dem naturgem&#228;&#223; auch unsch&#246;nere Worte erw&#228;hnt werden oder ein <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/05/22/eucalyptus-kein-app-store-zugang-fuer-e-book-reader-wegen-kamasutra/">E-Book-Programm</a>, das in den verstecktesten Ecken auch auf &#8220;Kamasutra&#8221; im Projekt Gutenberg zugreifen konnte. Manchmal gibt sich Apple M&#252;he bei der Formulierung des Ablehnungsschreibens, manchmal ert&#246;nt in Cupertino aber auch nur ein einsilbiges &#8220;Nein!&#8221;. Wie frustrierend das f&#252;r Entwickler sein kann, habe ich an anderer Stelle bereits <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/07/30/verschmaehte-google-voice-apps-anruf-aus-cupertino-sorgt-fuer-gaensehaut/">einmal nachgezeichnet</a>.</p>
<p>Als ich gestern aus der Redaktion nach hause kam, st&#246;berte ich noch ein wenig im Netz und musste unter anderem <a href="http://thenextweb.com/2009/11/06/apple-approved-hitler-book-app-swach-sticker-logo-catch/">bei TheNextWeb</a> lesen, dass es eine App &#8211; von der man es niemals vermutet h&#228;tte &#8211; tats&#228;chlich in den Store geschafft hatte: Hitlers &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mein_Kampf" target="_blank">Mein Kampf</a>&#8220;.  Ich &#252;berpr&#252;fte die Sache und das E-Book war tats&#228;chlich auch im deutschen Ableger erh&#228;ltlich. F&#252;r 1,59 Euro, freigegeben ab neun Jahren &#8211; aufgrund &#8220;schwach ausgepr&#228;gter Szenen mit erotischen Anspielungen&#8221;. Erfordert OS 3.1 oder h&#246;her. Spanisch-Kenntnisse w&#228;ren sch&#246;n.</p>
<p>Jetzt kann man sich wirklich nur an den Kopf packen, zumal gerade E-Books mehr als kritisch von Apple durchleuchtet werden. Noch vor einer Woche wurde O&#8217;Reillys Handbuch &#8220;iPhone: The missing Manual&#8221; <a href="http://www.engadget.com/2009/11/03/apple-rejects-macworld-iphone-superguide-from-app-store-for-u/" target="_blank">nicht zugelassen</a> und zwar mit der haneb&#252;chen Begr&#252;ndung, dass das Wort &#8220;iPhone&#8221; im Titel vorkommt. Und dann auch noch einmal auf dem Thumbnail-Icon! Das geht nun wirklich nicht! Und gesetzlich indizierter Nazi-Schm&#246;ker geht? Mit gl&#228;nzendem Hakenkreuz-Icon?</p>
<p>Ich habe noch am Freitagabend eine Anfrage bei Apple Deutschland gestellt, wie diese Auswahl und dieses Vorgehen im Einklang stehen k&#246;nnen. Wie es zu diesem Fehler kommen konnte. Eigentlich hatte ich mit Schweigen gerechnet, das irgendwann durch eine f&#246;rmliche, zweizeilige Meldung im Pressebereich gebrochen wird. Doch (das muss man Apple zu Gute halten) die Antwort kam tats&#228;chlich schon wenige Stunden sp&#228;ter. Leider wiederum jedoch nicht die, die ich erwartet habe. Vielleicht eine sorgf&#228;ltig formulierte Begr&#252;ndung à la:</p>
<blockquote><p>&#8220;Vielen Dank f&#252;r den Hinweis, wir werden die App umgehend entfernen. Leider hat es im Rahmen des Freigabeverfahrens einen Fehler gegeben: Das E-Book wurde inklusive seiner Signatur innerhalb kurzer Zeit zwei Mal eingereicht. Wir bedauern den Vorfall au&#223;erordentlich und werden k&#252;nftig noch genauer pr&#252;fen, welche Apps im Store zugelassen werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das war es jedoch nicht, was ich von der Pressestelle als Antwort erhielt. Wir m&#252;ssen uns mit einem einfachen: &#8220;Die App wird entfernt.&#8221; begn&#252;gen. Das war tats&#228;chich alles, was Apple dazu zu sagen hat.</p>
<p>Nunja, wenigstens wurde reagiert. Sch&#246;n w&#228;re es dennoch gewesen, ein wenig Einblick in die Freigabepolitik zu erhalten.  iPhone-Entwickler &#8211; ob aufrichtig oder gerissen &#8211; m&#252;ssen offenbar nicht nur einiges K&#246;nnen bei Programmierung und Design mitbringen &#8211; sondern einfach auch ein Quentchen Gl&#252;ck.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Leapfish: Echtzeit-Suchmaschine mit Schönheitsfehlern</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschaeftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Echtzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Leapfish]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Ohne Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit und chronologische Einwandfreiheit, bekomme ich auswendig die folgenden Suchmaschinen hin: Yahoo!, Altavista, Abacho, Lycos, Fireball, Wolfram Alpha, Google, Bing. Diese Reihe soll nun, wenn es nach dem Willen von Ben Behrouzi geht, um seine Suchmaschine erweitert werden: Leapfish. Gestern aus dem Beta-Ei geschl&#252;pft, schickt sich diese Echt-Zeit-Suchmaschine an, die anderen das F&#252;rchten zu lehren. Schauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6qcMK1vPWFM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/6qcMK1vPWFM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Ohne Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit und chronologische Einwandfreiheit, bekomme ich auswendig die folgenden Suchmaschinen hin: <a href="http://de.yahoo.com/" target="_blank">Yahoo!</a>, <a href="http://de.altavista.com/" target="_blank">Altavista</a>, <a href="http://www.abacho.com/" target="_blank">Abacho</a>, <a href="http://www.lycos.de/" target="_blank">Lycos</a>, <a href="http://www.fireball.de/indexJS.asp" target="_blank">Fireball</a>, <a href="http://www.wolframalpha.com/" target="_blank">Wolfram Alpha</a>, <a href="http://www.google.de">Google</a>, <a href="http://www.bing.com/?cc=de" target="_blank">Bing</a>. Diese Reihe soll nun, wenn es nach dem Willen von <a href="http://www.benbehrouzi.org/" target="_blank">Ben Behrouzi</a> geht, um seine Suchmaschine erweitert werden: <a href="http://www.leapfish.com/" target="_blank">Leapfish</a>. Gestern aus dem Beta-Ei geschl&#252;pft, schickt sich diese Echt-Zeit-Suchmaschine an, die anderen das F&#252;rchten zu lehren. Schauen wir also mal genauer hin.</p>
<p>Leapfish wird dem Besucher als Service vorgestellt, der ihm dabei helfen soll, &#8220;<a href="http://www.leapfish.com/about/overview.aspx" target="_blank">das Web zu leben</a>&#8220;. Fr&#252;her h&#228;tte man einfach nur nach Informationen gesucht, aber heute sei das Netz auch ein Ort, an dem man Informationen mit anderen teile. Es sei multimedial und komplex, der Begriff &#8216;Information&#8217; st&#252;nde daher nun auch f&#252;r Echtzeit und Social. Daher w&#252;rde man das Internet nun das &#8220;Living Web&#8221; nennen und in diesem soll Leapfish dem User dabei helfen, das Beste f&#252;r sich aus dem Web zu holen. Holen wir also mal was aus dem Web raus und gucken es uns an.</p>
<p>Ich habe als Test-Suchbegriff mal meinen Twitter-Namen &#8220;Spikymarry&#8221; eingegeben und Leapfish mal das Web in Echtzeit durchsuchen lassen. Das Ergebnis war &#252;berraschend&#8230; schlecht:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16601" title="Spikymarry Websuche" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Spikymarry-Websuche.jpg" alt="Spikymarry Websuche" width="500" height="274" /> </p>
<p>Schade. Ich existiere im Web also nicht. Zumindest nicht in Echtzeit. Oder sie ist f&#252;r Deutschland noch nicht vorgesehen. Oder ich habe &#8220;Echtzeit&#8221; falsch verstanden. Kann ja durchaus auch sein. Denn bei der normalen Web-Suche bin ich mit meinem Posting dabei:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16604" title="Spikymarry Echtzeitsuche" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Spikymarry-Echtzeitsuche.JPG" alt="Spikymarry Echtzeitsuche" width="500" height="288" /></p>
<p>Nun denn. Ich habe noch ein paar andere &#8220;Tests&#8221; unternommen, die mich allesamt nicht haben vor Freude aus dem Hemd springen lassen. Zum Beispiel habe ich unter meinem Vor- und Nachnamen und der Einstellung &#8220;News&#8221; gesucht und einen Treffer erhalten &#8211; bei Google gab&#8217;s zwei. Immerhin 100 Prozent mehr. Als Herausforderer darf man sich so etwas nat&#252;rlich nicht erlauben, vor allem dann nicht, wenn man laut <a href="http://www.leapfish.com/help/howitworks.aspx" target="_blank">eigenen Angaben</a> bei seiner Suche auch auf den Google-Pool zur&#252;ckgreift. Zudem gef&#228;llt mir die Sortierung der Suchergebnisse nicht so gut. Leapfish sortiert die Ergebnisse der Suchen beispielsweise nach Web, Twitter, Videos, Blogs, Bildern und so weiter, ein Ranking findet dann in den einzelnen Rubriken statt. Wer beispielsweise nur nach Themen innerhalb eines bestimmten Web 2.0-Bereichs sucht, kann damit schneller f&#252;ndig werden. F&#252;r ein allgemeines Herantasten an ein Thema ist dies jedoch recht umst&#228;ndlich. Ich w&#252;rde beispielsweise erwarten, dass unter &#8216;Spikymarry&#8217; als erstes mein Twitter-Account angezeigt wird &#8211; wie das bei Google auch der Fall ist. Stattdessen f&#252;hren die ersten beiden Ergebnisse zu meinen Twitter-Stats auf <a href="http://twittercounter.com/" target="_blank">twittercounter.com</a>. F&#252;r weitere (negative) Eindr&#252;cke solltet ihr <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/leapfish_advertising_story.php" target="_blank">ReadWriteWeb</a> besuchen. F&#252;r positive Eindr&#252;cke m&#252;sst ihr selbst sorgen und Leapfish mal testen. Vielleicht gef&#228;llt&#8217;s euch ja. Es gibt definitiv ein paar Feature, die nicht uninteressant sind (zum Beispiel die direkte Verbindung zu eurem Facebook- oder Twitter-Account).</p>
<p>Nun gut. Es ist nat&#252;rlich noch ein wenig fr&#252;h, ein abschlie&#223;endes Urteil abzugeben. Aber eines d&#252;rfte klar sein: Noch muss sich keine der etablierten Suchmaschinen davor f&#252;rchten, morgen seine Marktanteile an Leapfish zu verlieren. Aber v&#246;llig abgesehen davon, wie sich Leapfish noch entwickelt, mit einer Sache haben sie mich schon &#252;berzeugt: dem Video. Ich find&#8217;s geil.</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		<title>Ja, Alles2null wird verkauft. Und: Nein, es gibt kein Blogsterben.</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 15:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Alles2Null]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Ramminger]]></category>

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		<description><![CDATA[
Uwe Ramminger will sein Blog Alles2null verkaufen. Die eBay-Auktion wurde heute Morgen um zehn Uhr gestartet, am kommenden Freitag f&#228;llt der Hammer.
Alles2null geh&#246;rt bei mir und meinen Kollegen zur t&#228;glichen RSS-Lekt&#252;re, seit September 2008 schreibt Uwe (mit nur wenigen Ausnahmen) t&#228;glich &#252;ber neueste Entwicklungen im Netz, &#252;ber Google, Twitter und E-Commerce. Deshalb sind wir nat&#252;rlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16603" title="alles2null" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/alles2null.png" alt="alles2null" width="500" height="242" /></p>
<p>Uwe Ramminger will sein Blog <a href="http://www.alles2null.de/" target="_blank">Alles2null</a> verkaufen. Die <a href="http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&amp;item=320445459430&amp;ssPageName=STRK:MESELX:IT#ht_614wt_1165" target="_blank">eBay-Auktion</a> wurde heute Morgen um zehn Uhr gestartet, am kommenden Freitag f&#228;llt der Hammer.</p>
<p>Alles2null geh&#246;rt bei mir und meinen Kollegen zur t&#228;glichen RSS-Lekt&#252;re, seit September 2008 schreibt Uwe (mit nur wenigen Ausnahmen) t&#228;glich &#252;ber neueste Entwicklungen im Netz, &#252;ber Google, Twitter und E-Commerce. Deshalb sind wir nat&#252;rlich schon geknickt, dass ein IT-Blog mit <a href="http://www.alles2null.de/alles2null-de-bei-ebay-zum-verkauf-0105/" target="_blank">dieser Reichweite</a> einfach so aufgegeben werden k&#246;nnte: 20.000 Unique Visitors, 28.000 Page Impressions und insgesamt 878 Posts mit &#252;ber 3.000 Kommentaren. Ich habe eben mit Uwe telefoniert und er erz&#228;hlte mir ein wenig &#252;ber seine Beweggr&#252;nde &#8211; &#252;ber die Routine des Bloggens, das Korsett des Themas und dass man es mit einem Posting eben niemals jedem Recht machen kann. V&#246;llig nachvollziehbare Gr&#252;nde, wie ich finde, die ich so auch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/01/06/basic-thinking-verkaufen/">nicht zum ersten Mal</a> geh&#246;rt habe. Manchmal ist es eben Zeit, seine Sachen zu packen und weiterzuziehen. </p>
<p>Was mich dabei jedoch st&#246;rt, sind die Reaktionen des Publikums. Ich rede nicht von aufrichtigen Gl&#252;ckw&#252;nschen zum Entschluss, vom Ausdruck von Entt&#228;uschung oder fieses Herumgetrolle. Nein, ich sto&#223;e mich an der in Deutschland schon reflexartig gewordenen Rede vom &#8220;Blogsterben&#8221;. Wir erinnern uns an die Sache mit <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/03/24/auch-datenwachschutzde-kaeufer-dringend-gesucht/">Datenwachschutz.de</a> oder auch an <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/">Medienlese</a>. Immer dann, wenn ein Blogger aufgibt – weil er es will oder muss – hei&#223;t es: Das ist das Ende! &#8220;Und, mein Gott: Schaut euch das Drama in den <a href="http://www.deutscheblogcharts.de/archiv/2009-43.html" target="_blank">Blogcharts</a> an. Die sterben wie die Fliegen!&#8221;</p>
<p>Nein, das tun sie nicht. Sie konsolidieren sich, sie orientieren sich neu, sie rutschen zwischen die immer gr&#246;&#223;er werdenden Nischen, die etablierte Medien aufgrund der Krise zur&#252;cklassen. Blogs verf&#252;gen &#252;ber <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/06/26/das-jahr-2009-blogs-werden-endlich-wahrgenommen/">Einfluss wie nie zuvor</a>, schaut euch mal Kollegen Beckedahl von <a href="http://www.netzpolitik.org/" target="_blank">Netzpolitik.org</a> an, der mittlerweile in den Berichten jeder gro&#223;en Tageszeitung umherwandert, weil diese mit ihren investigativen (und/oder ihren unparteiischen) F&#228;higkeiten am Ende sind. Auch bei uns klopfen immer h&#228;ufiger die Medien an und manchmal sch&#252;tteln wir ungl&#228;ubig den Kopf, wenn O-T&#246;ne unserer Posts im &#214;ffentlich-Rechtlichen auftauchen – &#252;brigens nicht immer als solche erw&#228;hnt. Blogger sind keine Opfer der Krise – sie sind die Profiteure. Und das unabh&#228;ngig davon, ob in den Blogcharts nun die Links fl&#246;ten gehen, weil Leser sich diese lieber &#252;ber Twitter und Facebook zuschieben.</p>
<p>Im Fall von Alles2null von &#8220;Blogsterben!&#8221; zu sprechen, ist schon deshalb falsch, weil Uwe weitermacht. K&#252;nftig will er einen breiter aufgestelltes Online-Projekt mit Inhalten f&#252;llen – eher Magazin als ein 1-Themen-Blog. Er geht also niemandem verloren und mit ein wenig Gl&#252;ck erwischt Alles2null einen K&#228;ufer, der es tats&#228;chlich ernst mit seinem Gebot meint. Dann spricht man sogar von einer Blog-Vermehrung.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=VIqGCyRK0qE:il8bBNaOhg0:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=VIqGCyRK0qE:il8bBNaOhg0:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
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		<title>ICU: Sonys neuer Ganzkörper-Controller</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 13:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[ICU]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[sony]]></category>

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		<description><![CDATA[
Erinnert ihr euch noch an das Projekt Natal? Microsoft hatte das Ganzk&#246;rper-Steuersystem f&#252;r Xbox 360 schon vor einiger Zeit angek&#252;ndigt, insgeheim wird wohl damit gerechnet, dass es erst Ende 2010 auf den Markt kommen wird. Doch vielleicht m&#252;ssen wir gar nicht so lange warten, denn Konkurrent Sony hat auf der Vision 2009 in Stuttgart gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16597" title="icu1_ex" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/icu1_ex.jpg" alt="icu1_ex" width="500" height="338" /></p>
<p>Erinnert ihr euch noch an das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AgWUtw0sbro" target="_blanK">Projekt Natal</a>? Microsoft hatte das Ganzk&#246;rper-Steuersystem f&#252;r Xbox 360 schon vor einiger Zeit <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/06/03/e3-die-neuen-game-controller-auf-einen-blick/">angek&#252;ndigt</a>, insgeheim wird wohl damit gerechnet, dass es erst Ende 2010 auf den Markt kommen wird. Doch vielleicht m&#252;ssen wir gar nicht so lange warten, denn Konkurrent Sony hat auf der <a href="http://www.messe-stuttgart.de/cms/vision09_besucher_messe.0.html?&amp;L=0" target="_blank">Vision 2009</a> in Stuttgart gerade einen &#228;hnlichen Controller-Mechanismus vorgestellt. Der Name der Technik, ICU (Interactive Communication Unit), klingt zwar nicht ganz so fetzig wie Microsofts Pendant, dennoch braucht sich Sony mit dem Ding nicht zu verstecken.</p>
<p>Spieler werden komplett erfasst, ohne dass sie dabei irgendwelche speziellen Marker an der Kleidung anbringen m&#252;ssen. Zudem registriert ICU s&#228;mtliche Mimikregungen , so dass der Rechner immer wei&#223;, wen er da vor sich hat: Einen Mann? Eine Frau? Ein Kind? Auch die aktuelle Gem&#252;tslage wird dabei analysiert. Sony setzt bei der Entwicklung auf die Erfahrungen der Schweizer Firma Atracsys. Die Jungs dort sind auf Virtual Reality und ungew&#246;hnliche Interfaces spezialisiert. Beispielsweise bietet Atracsys ein <a href="http://www.atracsys.com/_products/infiniTrack.php" target="_blank">Modul f&#252;r &#196;rzte</a> an, &#252;ber das sie Computer bedienen k&#246;nnen, ohne eine Keyboard-<a href="http://www.pcwelt.de/start/computer/peripherie/news/199749/computer_tastaturen_sind_keimschleudern/" target="_blank">Keimschleuder</a> anfassen zu m&#252;ssen. Dabei m&#252;ssen sie jedoch spezielle Handschuhe tragen.</p>
<p>Bei ICU soll, wie gesagt, auf derlei Marker verzichtet werden, weshalb bislang komplexe Fingerbewegungen noch nicht getrackt werden k&#246;nnen – doch man arbeitet daran. &#8220;Wir k&#246;nnen erkennen, welche Ecke des Bildschirm angeschaut wird – oben, Mitte, unten – und wissen in etwa die Position von Armen und Beinen&#8221;, erkl&#228;rt Atracsys-Chef Gaëtan Marti. Als Erfassungsger&#228;t dient eine Stereo-Kamera, die bei einem Spielraum von rund zehn Kubikzentimetern Bewegungen im Raum exakt aufzeichnen kann. F&#252;r noch mehr Genauigkeit k&#246;nnen st&#246;rende Elemente aus dem Bild entfernt werden: &#8220;Wird ein Gesicht entdeckt, dass sich zwei Meter vor der Kamera befindet, kann das System diese Person isolieren und nur Informationen ber&#252;cksichtigen, die etwas 1,5 und zwei Meter entfernt sind&#8221;, so Marti.</p>
<p><object id="flashObj" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="486" height="412" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="flashVars" value="videoId=48371815001&amp;playerID=2227271001&amp;domain=embed&amp;" /><param name="base" value="http://admin.brightcove.com" /><param name="seamlesstabbing" value="false" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="swLiveConnect" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9/2227271001?isVid=1&amp;publisherID=981571807" /><param name="name" value="flashObj" /><param name="flashvars" value="videoId=48371815001&amp;playerID=2227271001&amp;domain=embed&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="flashObj" type="application/x-shockwave-flash" width="486" height="412" src="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9/2227271001?isVid=1&amp;publisherID=981571807" bgcolor="#FFFFFF" flashvars="videoId=48371815001&amp;playerID=2227271001&amp;domain=embed&amp;" base="http://admin.brightcove.com" seamlesstabbing="false" allowfullscreen="true" swliveconnect="true" allowscriptaccess="always" name="flashObj"></embed></object></p>
<p>Da man sich noch in der Entwicklungsphase befindet, gibt sich Sony sehr vorsichtig, was die Nennung eines m&#246;glichen Marktstarttermins angeht. ICU soll perfekt sein, bevor es in die L&#228;den kommt: &#8220;Es ist ziemlich sicher, dass Kunden, die einmal schlechte Erfahrung mit der Technologie gemacht haben, ihr keine zweite Chance geben werden&#8221;, zitiert &#8220;NewScientist&#8221; einen Sony-Sprecher. Deshalb wird auch davon ausgegangen, dass erst die Werbeindustrie das Versuchskaninchen spielen wird, ehe ICU in die Wohnzimmer kommt. Denkbare Anwendungsbereiche w&#228;ren etwa interaktive Litfa&#223;s&#228;ulen, oder auch diese <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/14/smart-dressing-room-ein-segen-fuer-den-anti-shopper/">m&#228;nnerfreundlichen Umkleidekabinen</a>, die Marek hier schon einmal vorstellte.</p>
<p>Via: <a href="http://www.newscientist.com/article/dn18115-sony-demos-game-controller-to-track-motion-and-emotion.html?DCMP=OTC-rss&amp;nsref=tech" target="-blank">NewScientist</a></p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Amoklauf in Fort Hood: Twitter-Meldungen werden ungefiltert übernommen</title>
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		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/06/amoklauf-in-fort-hood-twitter-meldungen-werden-ungefiltert-uebernommen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 12:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
		<category><![CDATA[Fort Hood]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ihr habt sicherlich alle die Trag&#246;die in den USA mitbekommen: Bei einem Amoklauf auf dem Milit&#228;rst&#252;tzpunkt Fort Hood in Texas wurden Medienberichten zufolge zw&#246;lf Menschen erschossen und 31 zum Teil schwer verletzt. Und wie schon hierzulande nach &#228;hnlichen Ungl&#252;cksf&#228;llen, zum Beispiel in Winnenden oder Ansbach, ger&#228;t auch jetzt wieder der Microblogging-Dienst Twitter in die Kritik. Aber nicht, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16594" title="Fort Hood" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Fort-Hood.jpg" alt="Fort Hood" width="500" height="227" /></p>
<p>Ihr habt sicherlich alle die Trag&#246;die in den USA mitbekommen: Bei einem Amoklauf auf dem Milit&#228;rst&#252;tzpunkt Fort Hood in Texas wurden <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,659636,00.html" target="_blank">Medienberichten</a> <a href="http://edition.cnn.com/2009/CRIME/11/06/texas.fort.hood.shootings/index.html" target="_blank">zufolge</a> zw&#246;lf Menschen erschossen und 31 zum Teil schwer verletzt. Und wie schon hierzulande nach &#228;hnlichen Ungl&#252;cksf&#228;llen, zum Beispiel in <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,612747,00.html" target="_blank">Winnenden</a> oder <a href="http://www.focus.de/panorama/vermischtes/amoklauf-in-ansbach-erste-hinweise-bei-twitter_aid_436574.html" target="_blank">Ansbach</a>, ger&#228;t auch jetzt wieder der Microblogging-Dienst Twitter in die Kritik. Aber nicht, weil &#252;ber ihn vermeintlich authentisches Bild- und Infomaterial zur Tat getwittert wurde, sondern weil diese Informationen ohne erkennbare vorherige Pr&#252;fung von Journalisten aufgegriffen und publik gemacht wurden.</p>
<p>So griff beispielsweise der <a href="http://www.businessinsider.com/tweets-from-fort-hood-2009-11" target="_blank">Businessinsider</a> zum Handy, filterte mit der Applikation <a href="http://www.atebits.com/tweetie-iphone/" target="_blank">Tweetie</a> alle Tweets aus der Umgebung von Fort Hood raus und ver&#246;ffentlichte sie auf seiner Seite, ohne Hinweis darauf, dass die Quellen verifiziert worden w&#228;ren. So hat man beispielsweise ein <a href="http://twitpic.com/oejh5" target="_blank">Foto</a> ver&#246;ffentlicht, das von einem (<a href="http://www.businessinsider.com/tweets-from-fort-hood-2009-11#the-poor-guy-that-got-shot-in-the-balls-10" target="_blank">offenbar weiblichen</a>) Twitter-User namens <a href="http://twitter.com/misstearah" target="_blank">Misstearah</a> stammte; dieses zeigt &#8211; angeblich &#8211; einen Armee-Angeh&#246;rigen in einem Krankenhaus, der von dem vermeintlichen Amokl&#228;ufer angeschossen wurde (s.o.). Unter seinem Bild kommentiert der User selbst: &#8220;Ich arbeite nicht in diesem Krankenhaus und habe auch nichts mit dem Krankenhaus zu tun. Ich war einfach nur da&#8221;. Kann stimmen, muss aber nicht. </p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-16595" title="Fort Hood 2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Fort-Hood-2.jpg" alt="Fort Hood 2" width="250" height="271" />Desweiteren werden angebliche Original-Tweets ver&#246;ffentlicht, in denen zum Blutspenden f&#252;r die verletzten Soldaten-Kollegen aufgerufen wird. (Bild rechts) Zeit und Ort, die man dem Post entnehmen kann, lassen nat&#252;rlich die Vermutung zu, dass es sich um einen potenziellen Augenzeugen handelt. Leider aber auch die, dass es sich um einen kranken Trittbrettfahrer handelt.</p>
<p>Dass dies eine grob fahrl&#228;ssige Verhaltensweise ist, erkennt man nicht zuletzt daran, dass es in letzter Zeit zuhauf <a href="http://www.pcworld.com/article/159492/15_fake_and_funny_twitter_accounts.html" target="_blank">gefakte Twitteraccounts</a> und Trittbrettfahrer gab, die aufgrund einer gest&#246;rten Pers&#246;nlichkeit oder eines perversen Sinns f&#252;r Humor <a href="http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/georg-altrogge/georg-altrogge-post/article/amoklauf--twitter-deckt-polizei-panne-auf_100017067.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1686" target="_blank">Falschmeldungen</a> verbreiteten. Doch selbstverst&#228;ndlich kostet es Zeit, solche Informationen gegenzuchecken. Aber da sind wir auch schon beim n&#228;chsten Problem: Sollte die Aktualit&#228;t von News &#252;ber deren Wahrheitsgehalt gestellt werden? </p>
<p>Nat&#252;rlich haben die gro&#223;en Nachrichtenportale Twitter (beziehungsweise das Internet als solches) als &#8220;Puls der Zeit&#8221; entdeckt und versuchen, ihre <a href="http://meedia.de/nc/details/article/amoklauf--twitter-wird-zum-news-ticker_100017004.html" target="_blank">Informationen auch &#252;ber diesen Kanal</a> einzuholen. Doch seit dem so ist, schwindet kontinuierlich das Vertrauen der Leser in die Seri&#246;sit&#228;t des sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Online-Journalismus#Kritik" target="_blank">&#8220;Copy and Paste&#8221;-Journalismus</a>. Vorf&#228;lle wie der <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/798/487207/text/" target="_blank">Bluewater-Skandal</a> zeigen deutlich, dass man meine Frage mit einem eindeutigen &#8220;Nein&#8221; beantworten muss. Vor allem dann, wenn es um sich um ein so sensibles und kritisches Thema wie einen Amoklauf handelt.</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=Z4Uop7aqPcY:n3tTQ4umagw:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=Z4Uop7aqPcY:n3tTQ4umagw:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
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		<title>Särge bei Walmart: Ein gefundenes Fressen für Webzweinuller</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 10:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Särge]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
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		<description><![CDATA[
Kurz vor Halloween hatte Walmart angek&#252;ndigt, das Sortiment von Obst, Gem&#252;se, Tiefk&#252;hlkost und Unterhaltungselektronik um einen Bereich zu erweitern: S&#228;rge. Im Online-Shop bietet der US-Supermarktriese heute eine Reihe h&#252;bscher Exemplare, etwa &#8220;Lady de Guadalupe&#8221; f&#252;r 895 Dollar (etwa 600 Euro) oder das &#220;bergr&#246;&#223;enmodell &#8220;Regal Wide Body&#8221; f&#252;r 1.199 Dollar (800 Euro). Was auf den ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16592" title="wallmart" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/wallmart.png" alt="wallmart" width="500" height="224" /></p>
<p>Kurz vor Halloween hatte Walmart angek&#252;ndigt, das Sortiment von Obst, Gem&#252;se, Tiefk&#252;hlkost und Unterhaltungselektronik um einen Bereich zu erweitern: S&#228;rge. Im Online-Shop bietet der US-Supermarktriese heute eine <a href="http://www.walmart.com/search/search-ng.do?search_query=casket&amp;search_constraint=0&amp;tc=0&amp;ic=48_0&amp;ref=+125874.425084&amp;tab_value=15_All" target="_blank">Reihe h&#252;bscher Exemplare</a>, etwa &#8220;Lady de Guadalupe&#8221; f&#252;r 895 Dollar (etwa 600 Euro) oder das &#220;bergr&#246;&#223;enmodell &#8220;Regal Wide Body&#8221; f&#252;r 1.199 Dollar (800 Euro). Was auf den ersten Blick makaber wirkt – Leichenkisten beim Discounter – macht in den Vereinigten Staaten jedoch tats&#228;chlich Sinn. Offenbar ist es so, dass bei amerikanischen Bestattungen ausschlie&#223;lich Stahls&#228;rge zum Einsatz kommen und so einer kann auch schon einmal 20.000 Dollar kosten. Deshalb greifen viele Angeh&#246;rige auf eine <a href="http://bestatterweblog.de/archives/Saerge-bei-Walmart/4108" target="_blank">kosteng&#252;nstige L&#246;sung</a> (mein erster Link auf das Bestatter-Webblog, juhu!) zur&#252;ck, indem sie die Kiste leihen und den Leichnam nach der Aufbahrung in einem billigen Pappkarton ein&#228;schern. Durch das Walmart-Angebot ergeben sich f&#252;r die Hinterbliebenen nun neue M&#246;glichkeiten, da US-Bestatter durch Bundesrecht angehalten sind, auch die S&#228;rge von Fremdanbietern zu akzeptieren.</p>
<p>Ihr seht, viele Details und vor allem viele Emotionen d&#252;rften mit dem Thema verbunden sein. Kein Wunder also, dass die Nachricht von Walmarts letzten Ruhest&#228;tten schnell im Netz die Runde machte. <a href="http://www.buzzfeed.com/mjs538/walmart-sells-caskets/" target="_blank">Buzzfeed</a> berichtete dr&#252;ber, <a href="http://mashable.com/2009/10/28/walmart-caskets/" target="_blank">Mashable</a> auch; und irgendwann landete die Story auch in der Web 2.0-Sickergrube <a href="http://www.reddit.com/r/WTF/comments/9yzxh/walmart_starts_selling_caskets_look_at_the/" target="_blanK">Reddit</a>. Hier – zwischen den LOL, ROFL, OMG und FTW – regnete es dann bissige Kommentare: &#8220;Komisch, warum kann ich die &#8216;Sp&#228;ter bezahlen&#8217;-Funktion nicht nutzen?&#8221; oder &#8220;Geschenk-Option ist f&#252;r diesen Artikel leider nicht verf&#252;gbar.&#8221; oder &#8220;Ich mach schon mal den Ofen an!&#8221;. Klar, dass diese Welle dann fr&#252;her oder sp&#228;ter auch zur&#252;ck zu Walmart.com schwappen musste.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16593" title="walmarkt_sargreview" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/walmarkt_sargreview.jpg" alt="walmarkt_sargreview" width="400" height="266" /></p>
<p>AdAge hat nun eine <a href="http://adage.com/digitalnext/post.php?article_id=140322" target="_blank">interessante Nachanalyse</a> der Vorf&#228;lle angefertigt. Nutzer st&#252;rmten vor wenigen Tagen reihenweise die Review-Sektion der einzelnen Sarg-Angebote und hinterlie&#223;en Spa&#223;botschaften und gefakte Tests. Die Bewertungsm&#246;glichkeiten sind &#228;hnlich wie bei Amazon, und da ist es nicht verwunderlich, dass beispielsweise die unterhaltsame Geschichte eines Katzenbegr&#228;bnisses (siehe Bild) von 525 von 548 Nutzern als &#8220;hilfreich&#8221; empfunden wurde. Bislang war es so, dass Walmart seinen Kunden bei den Rezensionen uneingeschr&#228;nktes Vertrauen schenkte und bot sogar einen Button, damit diese direkt &#252;ber Facebook, Digg und Delicious geteilt werden konnten. Das d&#252;rfte nach dem Sarg-Eklat ein wenig anders sein – zumindest wurden nun jegliche Reviews gel&#246;scht und f&#252;r k&#252;nftige Eintr&#228;ge gesperrt.</p>
<p>Sich Social Media zu &#246;ffnen, ist der erste Schritt. Doch dabei darf es nicht bleiben. Wer sich traut, seine Marke anderen zur &#246;ffentlichen Bewertung zur Verf&#252;gung zu stellen, profitiert in gro&#223;em Ma&#223;e davon. Er wei&#223;, wo es hakt, was man besser machen kann und wie k&#252;nftige Produkte auszusehen haben. Um das Publikum in diese Entscheidungsfindungen mit einzubeziehen, muss er zwar die Z&#252;gel locker lassen und ein St&#252;ck Kontrolle abgeben, doch er darf – um Himmelswillen! – das aufmerksame Zuh&#246;ren dabei nicht vergessen. H&#228;tte Walmart die Reaktionen sorgf&#228;ltig begleitend sondiert (zum Beispiel per <a href="http://socialmention.com/search?q=Lady+de+Guadalupe+Steel+Casket&amp;t=all&amp;btnG=Search" target="_blank">Social Mention</a>), w&#228;ren die Verantwortlichen schnell dahinter gekommen, dass zwischen Wohlwollen und H&#228;me manchmal ein extrem schmaler Grat verl&#228;uft, der erst beim zweiten Blick ersichtlich wird.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=ShkiI0RAjME:PlTM-u7tBHc:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=ShkiI0RAjME:PlTM-u7tBHc:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
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		<title>Der Litl: ‘Web Computer’ der Zukunft oder Laptop aus der Steinzeit?</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 18:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Es scheint schon so etwas wie eine Gesetzm&#228;&#223;igkeit oder Regel zu sein: Ein technisches Ger&#228;t kommt auf den Markt, wird sukzessive weiterentwickelt und verbessert, bekommt stetig mehr Funktionen und Features verpasst und ist bald so komplex und vielseitig einsetzbar, dass es mit dem urspr&#252;nglichen Ger&#228;t nicht mehr viel gemein hat. Dann setzt ein Trend dahingehend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16586" title="Litl" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Litl.jpg" alt="Litl" width="500" height="203" /> Es scheint schon so etwas wie eine Gesetzm&#228;&#223;igkeit oder Regel zu sein: Ein technisches Ger&#228;t kommt auf den Markt, wird sukzessive weiterentwickelt und verbessert, bekommt stetig mehr Funktionen und Features verpasst und ist bald so komplex und vielseitig einsetzbar, dass es mit dem urspr&#252;nglichen Ger&#228;t nicht mehr viel gemein hat. Dann setzt ein Trend dahingehend ein, dass man sich die urspr&#252;nliche, &#8220;pure&#8221; Version dieses Ger&#228;ts zur&#252;ckw&#252;nscht, &#8220;back to the roots&#8221; sozusagen. Besonders gut kann man dieses Ph&#228;nomen bei Mobilfunkger&#228;ten beobachten, wo sich viele Kunden einfach nur <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0,1518,484717,00.html" target="_blank">ein Handy</a> <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jeder-Zweite-will-mit-dem-Handy-nur-telefonieren-219817.html" target="_blank">zum Telefonieren</a> und <a href="http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,542485,00.html" target="_blank">SMS-Verschicken</a> w&#252;nschen. </p>
<p>Einen &#228;hnlichen Trend scheint man bei der Firma <a href="http://www.litl.com/home/index.htm" target="_blank">Litl LLC</a> aus Boston nun auch im Bereich Computer (oder Laptop, wenn man will) ausgemacht zu haben. Mit dem Litl (Bild oben) stellt das Unternehmen n&#228;mlich einen Computer faktisch ohne Festplatte und Anwendungssoftware vor und sieht darin eigenen Aussagen zufolge die Zukunft des &#8220;personal computing&#8221;. Der Litl besteht aus nicht viel mehr als einer Tastatur, einem Display und einem Betriebssystem (auf der Homepage gibt&#8217;s ausf&#252;hrliche Infos zur <a href="http://www.litl.com/essays/hardware.htm" target="_blank">Hard</a>- und <a href="http://www.litl.com/essays/software.htm" target="_blank">Software</a>). Entwickelt wurde er f&#252;r Menschen, die ausschlie&#223;lich online beziehungsweise in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing" target="_blank">Cloud</a> arbeiten: Textverarbeitung &#252;ber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Text_%26_Tabellen" target="_blank">Google Text und Tabellen</a>, Bilder speichern bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flickr" target="_blank">Flickr</a> und so weiter. Prinzip ist klar &#8211; so &#228;hnlich k&#246;nnte <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/07/08/neues-betriebssystem-google-chrome-os-wird-schlanker-aber-maechtiger-als-android/">Google Chrome-OS</a> funktionieren&#8230; </p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-16587" title="Litl2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Litl2.jpg" alt="Litl2" width="250" height="101" />Das Motto, alles so leicht, &#252;bersichtlich und puristisch zu halten wie m&#246;glich, setzt sich konsequenterweise auch auf dem Schirm fort. Dort sieht der User zw&#246;lf kleine Web-Sites, die sich zum Lesen oder Bearbeiten per Drehr&#228;dchen ausw&#228;hlen und Klick vergr&#246;&#223;ern lassen (Bild rechts). Icons oder Men&#252;s existieren nicht. Stellt man das Ger&#228;t (wie oben zu sehen) quasi auf den Kopf, kann man es als <a href="http://www.litl.com/more-fun/photos.htm" target="_blank">Bilderrahmen</a>, Uhr, Kochbuch oder was einem sonst noch so einf&#228;llt benutzen. Und an den Fernseher kann man es nat&#252;rlich auch anschlie&#223;en. Und eine Fernbedienung gibt es dazu. Das war&#8217;s dann aber auch schon mit Zusatz-Features.  </p>
<p>Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Leicht zu bedienen, keine Systemabst&#252;rze, keine Datenverlust. Riesen-Nachteile: Das Ger&#228;t funktioniert nur im Bereich eines WLAN-Netzes und ist somit nur bedingt f&#252;r unterwegs geeignet. Und es kostet satte 699 Dollar! Der Preis wird nat&#252;rlich fallen, sobald die Nachfrage steigt. Und da komme ich auch schon zu der Frage, die ich gerne an euch stellen m&#246;chte: Glaubt ihr, dass der Trend sich &#8211; &#228;hnlich wie bei den Handys oben beschrieben &#8211;  irgendwann in die Richtung von Litl-&#228;hnlichen Computern entwickeln wird? Ich f&#252;r meinen Teil bin &#252;berzeugt davon!</p>
<p>Via: <a href="http://blogs.wsj.com/digits/2009/11/04/litl-introduces-its-web-based-netbook/" target="_blank">WSJ</a> / <a href="http://www.engadget.com/2009/10/28/litl-easel-web-computer-is-cute-as-a-baby-blue-button/" target="_blank">Engadget</a></p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		<title>‘Bitte bleib!’: Yahoo! motzt die Startseite auf</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:42:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
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		<description><![CDATA[
Seit dem Jahr 1995 hat sich ja schon einiges bei Yahoo! getan – nicht nur hinter den Kulissen. Einst als putziger, redaktionell betreuter Katalog f&#252;r Internet-Adressen gestartet, hat sich Yahoo! bis heute zu einer angesehenen, fetten Meta-Suchmaschine entwickelt, auch wenn die gro&#223;en Besucherstr&#246;me bislang ausblieben. Doch das kann sich ja mit Microsoft an der Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16578" title="yahoo_2009" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/yahoo_2009.png" alt="yahoo_2009" width="500" height="457" /></p>
<p>Seit dem Jahr 1995 hat sich ja schon einiges bei Yahoo! getan – nicht nur hinter den Kulissen. Einst als putziger, redaktionell betreuter Katalog f&#252;r Internet-Adressen gestartet, hat sich Yahoo! bis heute zu einer angesehenen, fetten Meta-Suchmaschine entwickelt, auch wenn die gro&#223;en Besucherstr&#246;me bislang ausblieben. Doch das kann sich ja mit Microsoft an der Seite und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/08/03/nach-bing-deal-yahoo-testet-neue-ergebnisseiten/">Bing als neuem Herzen der Suche</a> irgendwann einmal &#228;ndern. Wer wei&#223;…</p>
<p>Das hindert Yahoo! jedenfalls nicht daran, auch aus eigener Kraft einige neue Ver&#228;nderungen voranzutreiben: einen kompletten Relaunch der Startseite zum Beispiel, wie er <a href="http://yahoo.enpress.de/pressemeldungen.aspx?p=2381" target="_blanK">heute bekannt gegeben</a> wurde. Ein &#8220;neuer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte&#8221; &#8211; nichts Geringeres sei der neue Look der Frontpage. Und tats&#228;chlich sind einige Ver&#228;nderungen gravierend. Da w&#228;re zum Beispiel die neue Favoriten-Leiste auf der linken Seite. Hier lassen sich k&#252;nftig Mini-Anwendungen von Yahoo! und anderen Anbietern einfach integrieren. Facebook-, Flickr- oder eBay-Accounts und so weiter sind so nur einen Klick entfernt. Speziell f&#252;r Deutschland konnten weitere Partner gewonnen werden, so dass wir hierzulande in K&#252;rze Schnellzugriffe auf unter anderem sueddeutsche.de, welt.de, Kelkoo oder Qype geboten bekommen. Das Ganze sieht schon sehr wie ein kleiner App-Katalog aus, der dazu dient, die Startseite nach den eigenen W&#252;nschen noch individueller zu gestalten. </p>
<p>Damit f&#228;hrt Yahoo! eine komplett andere Schiene als Google. Keine Spur von Minimalismus, das Ziel ist es, den Nutzer so lange wie m&#246;glich auf den Yahoo!-Seiten zu halten: &#8220;Die Menschen verbringen mehr und mehr Zeit im Internet und besuchen im Laufe eines Monats durchschnittlich mehr als 80 verschiedene Webseiten&#8221;, sagt Terry von Bibra, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von Yahoo! Deutschland und Vice President Advertising Marketplaces Yahoo! Europe. &#8220;Mit der neuen Yahoo! Frontpage verbinden wir den Nutzer mit seiner Welt und der Welt und konzentrieren uns ganz darauf, das Online-Leben jedes einzelnen Nutzers zu vereinfachen und relevanter zu machen.&#8221; In anderen Worten: Wir wollen die Verweildauer der Besucher bei Yahoo! wesentlich erh&#246;hen, um ordentlich Klicks zu generieren, die sich dank unserer Werbepartner in barer M&#252;nze niederschlagen. Offensichtlich ging der Plan bereits auf. In L&#228;ndern wie den USA, Gro&#223;britannien, Irland, Frankreich und Spanien, in denen die neue Seite bereits online ist, verbringen Nutzer rund 20 Prozent mehr Zeit auf Yahoo! und die Klickrate hat sich um zehn Prozent erh&#246;ht.</p>
<p>Dass sich Yahoo! f&#252;r diesen Weg entschieden hat, ist v&#246;llig richtig. Das Portal verf&#252;gt einfach nicht &#252;ber das Volumen von Suchanfragen, wie es beispielsweise Google oder Bing direkt erzielen. Eine Mischung aus &#252;ppiger Startseite, ein wenig Community und Suchschlitz ist da die ideale Kombination, um sich vom Werbekuchen dennoch ein St&#252;ck zu sichern.</p>
<p>Die neue Seite ist noch nicht f&#252;r jeden freigeschaltet, sp&#228;testens in zwei Wochen sollen aber alle darauf zugreifen k&#246;nnen. Wer jetzt schon neugierig auf das neue Design ist, kann sich vorab schon <a href="http://www.flickr.com/photos/yahoo_pressebilder/sets/72157605176185605/" target="_&quot;blank&quot;">einige Screenshots</a> ansehen. Und weil es so sch&#246;n war, will ich im Folgenden noch einmal ein wenig in &#8220;Haha, kenn ich doch!&#8221;-Nostalgie schwelgen. Ein illustrierter Abriss der Yahoo!-Frontpage seit 2000 &#8211; bittesch&#246;n:</p>
<p> <br />
<strong>Das Jahr 2000</strong><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-16579" title="yahoo_2000" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/yahoo_2000.png" alt="yahoo_2000" width="500" height="618" /></p>
<p> <br />
<strong>Das Jahr 2002</strong><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-16580" title="yahoo_2002" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/yahoo_2002.png" alt="yahoo_2002" width="500" height="584" /></p>
<p> <br />
<strong>Das Jahr 2005</strong><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-16581" title="yahoo_2005" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/yahoo_2005.png" alt="yahoo_2005" width="500" height="532" /></p>
<p> <br />
<strong>Das Jahr 2008</strong><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-16582" title="yahoo_2008" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/yahoo_2008.png" alt="yahoo_2008" width="500" height="420" /></p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>MyVideo stockt Musikangebot auf – und lockt mit atemberaubendem Gewinnspiel</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Robbie Williams]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich wei&#223; gar nicht, welche Info ich euch zuerst verklickern soll, daher der Reihe nach: MyVideo und EMI Music gehen eine Video-Kooperation ein. Im hart umk&#228;mpften Markt, auf dem in der Vergangenheit vor allem Sevenload f&#252;r Aufsehen gesorgt hat, schl&#228;gt MyVideo nun zur&#252;ck. Vorteil f&#252;r euch: Das Videoportal baut  sein Musikangebot um weitere 6.000 Musikvideos aus (zum Beispiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="alignright size-full wp-image-16576" title="MyVideo" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/MyVideo.jpg" alt="MyVideo" width="250" height="57" />Ich wei&#223; gar nicht, welche Info ich euch zuerst verklickern soll, daher der Reihe nach: <a href="http://www.myvideo.de/" target="_blank">MyVideo</a> und <a href="http://www.emimusic.de/" target="_blank">EMI Music</a> gehen eine Video-Kooperation ein. Im hart umk&#228;mpften Markt, auf dem in der Vergangenheit vor allem Sevenload f&#252;r <a href="http://www.onlinekosten.de/news/artikel/35623/0/Sevenload-5-500-Musikvideos-gratis-im-Netz" target="_blank">Aufsehen</a> <a href="http://www.onlinekosten.de/news/artikel/36145/0/Sevenload-Music-TV-gestartet" target="_blank">gesorgt</a> hat, schl&#228;gt MyVideo nun zur&#252;ck. Vorteil f&#252;r euch: Das Videoportal baut  sein Musikangebot um weitere 6.000 Musikvideos aus (zum Beispiel von Robbie Williams &#8211; auf den komme ich gleich noch zur&#252;ck). Damit vereint man neben <a href="http://www.kontor-records.de/" target="_blank">zwei</a> <a href="http://ministryofsound.de/" target="_blank">deutschen</a> Indie-Labels nun die Musikkataloge der vier weltweit gr&#246;&#223;ten Musiklabels (neben EMI noch <a href="http://www.sonymusic.de/" target="_blank">Sony BMG</a>, <a href="http://www.universal-music.de/" target="_blank">Universal Music</a>, <a href="http://www.warnermusic.de/" target="_blank">Warner Music</a>) und ist Herr &#252;ber mehr als 20.000 offizielle Musik-Clips aus den aktuellen Charts. Ich denke, damit habe ich diese Meldung abgehackt, schnell zur n&#228;chsten&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Alle Robbie-Fans sollten sich jetzt gut festhalten: Im Zuge dieser Kooperation feiert n&#228;mlich der Ex-Take-That-doch-nicht-mehr-Ex-Take-That-Frontmann vom 06. bis zum 09. November auf <a href="http://www.myvideo.de/robbie" target="_blank">MyVideo.de</a> seine exklusive Video-Premiere mit der neuen Single &#8220;You know me&#8221;. Wer jetzt glaubt, besser geht&#8217;s nicht, hat vielleicht Recht. Trotzdem setzt MyVideo noch einen drauf!</p>
<p style="text-align: left;">Alle richtigen Robbie-Fans k&#246;nnen n&#228;mlich auch etwas gewinnen, und zwar einen exklusiven Konzertbesuch bei Robbie in Amsterdam am 9. Dezember &#8211; inklusive Anreise und &#220;bernachtung f&#252;r sich und noch jemanden der will. Wer Gewinnspiele kennt, der wei&#223; aber, dass es da immer noch diese kleine H&#252;rde namens Teilnahmebedingung gibt. Und die lautet in diesem Fall wie folgt: Mach uns den Robbie!</p>
<p>Im Klartext bedeutet das: Schnapp dir einen Robbie-Hit, sing ihn so gut wie du kannst, lass dich dabei filmen und schiebe das Werk bis zum 30. November auf den <a href="http://www.myvideo.de/robbie" target="_blank">Robbie-Williams-Channel</a> hoch. Jeder, der unbedingt teilnehmen m&#246;chte, kann ja mit <a href="http://www.karaoke.robbiewilliams.pl/" target="_blank">Karaoke</a> vorher etwas &#252;ben. Laut Unternehmenssprecher wird dann die &#8220;originellste&#8221; und &#8220;kreativste&#8221; Interpretation zum Sieger gek&#252;rt. Wie genau die Jury die zuvor genannten Attribute definiert und wer die Jury &#252;berhaupt ist &#8211; keine Ahnung. Es muss sich aber definitiv auch um echte Robbie-Fans handeln. Jedenfalls halte ich das f&#252;r eine echt geile Idee mit viel Unterhaltungspotenzial. Deswegen biete ich dem Sieger an, seinen Gewinner-Clip auch auf Basic Thinking vorstellen zu d&#252;rfen.</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		<title>YourHome: OTTO gewährt Einblick in sein neues Online-Möbellager</title>
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		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/05/yourhome-otto-gewaehrt-einblick-in-sein-neues-online-moebellager/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 12:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Am 18. Juni dieses Jahres verk&#252;ndete der Vorstandsvorsitzende der OTTO Group, Hans-Otto Schrader, dass man unter dem Motto &#8220;Happy Sixty!&#8221; ab dem 1. Juli den 60. Geburtstag des Unternehmens feiern wolle. Und zwar mit einem &#8220;Feuerwerk&#8221; guter Ideen. Ob man da bereits auf die Marktanteile eines der gr&#246;&#223;ten Konkurrenten schielte, n&#228;mlich der Arcandor AG, die am 9. Juni die Er&#246;ffnung des Insolvenzverfahrens f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Yourhome131.jpg" alt="Yourhome13" title="Yourhome13" width="500" height="334" class="aligncenter size-full wp-image-16574" /></p>
<p>Am 18. Juni dieses Jahres <a href="http://www.onetoone.de/Marketing-Feuerwerk-aus-dem-Hause-Otto-16039.html" target="_blank">verk&#252;ndete der Vorstandsvorsitzende</a> der OTTO Group, Hans-Otto Schrader, dass man unter dem Motto &#8220;Happy Sixty!&#8221; ab dem 1. Juli den 60. Geburtstag des Unternehmens feiern wolle. Und zwar mit einem &#8220;Feuerwerk&#8221; guter Ideen. Ob man da bereits auf die Marktanteile eines der gr&#246;&#223;ten Konkurrenten schielte, n&#228;mlich der Arcandor AG, die am 9. Juni die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arcandor#Insolvenz_Juni_2009" target="_blank">Er&#246;ffnung des Insolvenzverfahrens</a> f&#252;r (oder gegen?) sich beantragt hatte &#8211; man wei&#223; es nicht. </p>
<p>Neben <a href="http://www.presseportal.de/pm/19738/1429339/otto_gmbh_co_kg/" target="_blank">vielen anderen Angeboten</a> - unter anderem dem Online Fashion Store &#8220;<a href="http://yalook.com/downloads/Pressemitteilung%20Launch%20yalook_05.06.2009.pdf" target="_blank">Yalook</a>&#8220;, dem bei seinem Start ein <a href="http://www.excitingcommerce.de/2009/06/yalook.html" target="_blank">harter Wind ins Gesicht</a> blies &#8211; wird in K&#252;rze jedenfalls ein neuer Feuerwerksk&#246;rper gez&#252;ndet: <a href="http://www.yourhome.de/" target="_blank">yourHome.de</a>. Ob er steil in den Himmel aufsteigen oder sang- und klanglos am Boden verpuffen wird, werdet unter anderem ihr als potenzielle Kunden (mit)entscheiden. Momentan wird hinter den Kulissen aber noch gewerkelt, weshalb man die Baustelle nur mit entsprechender Zugangsberechtigung betreten kann. Mir wurde ein &#8220;Private Preview&#8221; gestattet und so kann ich euch vorab schon mal zeigen, was euch erwartet beziehungsweise was ihr zu erwarten habt. </p>
<p>Bei yourHome.de soll es sich einem Unternehmenssprecher zufolge um &#8220;einen eigenst&#228;ndigen Online-Shop f&#252;r modernes Einrichten&#8221; handeln, der sich &#8220;auf Produkte rund um das Thema Living und Lifestyle fokussiert.&#8221; Der erste Eindruck, den ich von der Site habe, entspricht in etwa dem, was ich mir unter diesen Worten vorgestellt habe. Leider, m&#246;chte ich hinzuf&#252;gen. Alles ist aufger&#228;umt, &#252;bersichtlich, funktionell. Pluspunkt. Aber leider auch sehr vorhersehbar, ohne gr&#246;&#223;ere &#220;berraschungen, fast ein wenig bieder. Mit fehlt beim ersten Hinsehen das ganz Besondere, etwas Trend-Settiges, der Wiedererkennungswert. Dezente, &#8220;moderne&#8221; Farben, Lifestyle-Produkte, sch&#246;ne Produktpr&#228;sentationen, das gibt es doch alles schon so, oder so &#228;hnlich.</p>
<p>Nehmt <a href="http://www.ikea.com/de/de/catalog/categories/departments/living_room/" target="_blank">Ikea</a> zum Beispiel. Klicke ich beispielsweise dort nach der Startseite auf eine Produktreihe (Link f&#252;hrt zu Wohnzimmer-Reihe), dann sehe ich im Aufbau starke Parallelen zur yourHome-Seite. Sich an den Gro&#223;en zu orientieren, ist v&#246;llig okay. Das Rad muss ja nicht immer neu erfunden werden. Allerdings k&#246;nnte man erwarten, dass sich der <a href="http://www.presseportal.de/pm/19738/1429339/otto_gmbh_co_kg/" target="_blank">zweitgr&#246;&#223;te Onlineh&#228;ndler der Welt</a> bei seinem neuen Projekt etwas mehr Eigenst&#228;ndiges einfallen l&#228;sst, sich ein bisschen mehr traut &#8211; vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass man ja ein modernes Publikum anspricht, das in der Regel kreative Vorst&#246;&#223;e zu goutieren wei&#223;.</p>
<p>Schauen wir mal etwas genauer ins Detail&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16572" title="Yourhome2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Yourhome2.jpg" alt="Yourhome2" width="500" height="361" /></p>
<p>W&#228;hle ich eine Produktreihe aus, kann ich mir diese nach Art, Hersteller und &#8211; cool! &#8211; Farbe sortieren lassen (letzteres Feature ist aber noch sehr buggy, und zeigt bei der Auswahl &#8220;gr&#252;n&#8221; zum Beispiel auch rot und blau an). Alle Produkte werden im sogenannten Merkzettel gesammelt, den man immer wieder einsehen und so erkennen kann, ob der neu hinzugef&#252;gte Artikel zu den restlichen passt. Komfortables Feature, aber von anderen Sites bereits bekannt. Ein echtes Highlight k&#246;nnte der &#8220;Style Editor&#8221; sein, allerdings ist gerade der noch nicht fertiggestellt. Der verspricht n&#228;mlich, dass man meine im Merkzettel gesammelten Produkte so zusammenstellt, dass sie gut zusammen aussehen. Ein echter Negativ-Punkt ist neben der mageren Suchfunktion auch die Men&#252;-Leiste, da sich die Unterkategorien durch erneutes Dr&#252;cken auf die Hauptkategorie nicht wieder schlie&#223;en lassen. Eigentlich ein Standard-Feature, das einer besseren &#220;bersicht dient. Ansonsten hat man sich viel M&#252;he gegeben, alles sehr &#252;bersichtlich und bildlastig zu gestalten, was auch gut gelungen ist. Angenehm.</p>
<p>Ich w&#252;rde mich zur Zielgruppe z&#228;hlen, da ich &#8220;modern&#8221; (wie auch immer man dies f&#252;r sich definieren m&#246;chte) ausgerichtet bin und mich in der gl&#252;cklichen Lage befinde, mir gewisse Dinge im Neuzustand anschaffen zu k&#246;nnen. Insofern spricht mich der Ansatz und das Sortiment von yourHome durchaus an. Aber das Sortiment ist in sich stimmig, gut sortiert und die Anzahl der Artikel (bisher etwa 10.000) ist f&#252;r den Anfang durchaus ausreichend. Es besteht bisher vor allem noch aus dem Produktkatalog von OTTO, soll aber durch Zuk&#228;ufe sukzessive ausgeweitet werden. Warum sollte man dann nicht direkt auf die OTTO-Seite gehen? Weil der Katalog dort riesig ist. Der Ableger bietet eine kleine Auswahl aufeinander abgestimmter Produkte &#8211; das spart Zeit beim beim Einkauf. Sollten die Zuk&#228;ufe tats&#228;chlich noch hinzukommen, k&#246;nnte das selbstgesteckte Ziel tats&#228;chlich erreicht werden, das &#8220;breiteste und tiefste Online-Angebot im deutschen Internet&#8221; in diesem Segment stellen zu k&#246;nnen. Entweder man geht als Unternehmen in die Breite oder in die Tiefe. Da beides nicht gleichzeitg geht, Ersteres aber bereits vollbracht wurde, war es ein notwendiger Schritt, yourHome in die Tiefe gehen zu lassen. Von der Logik her hat man also den richtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Ob die Qualit&#228;t und das Angebot aber &#252;berzeugen k&#246;nnen, wird sich erst noch zeigen m&#252;ssen.  </p>
<p style="text-align: right;"> (Marek Hoffmann)</p>
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		<title>Google transparent(er): Endlich ein persönliches Dashboard</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 11:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
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		<description><![CDATA[
Das wurde aber auch Zeit, Google! Seit Jahren r&#252;stet die Suchmaschine das Dienst-Portfolio auf: Blogger, Alerts, Kalender, Gmail, Reader, iGoogle, Picasa und wir machen alles mit, melden uns &#252;berall an. Gut, das Login geschieht jedes Mal mit den plattform&#252;bergreifenden Daten f&#252;r den Google-Account. Doch eine gescheite &#220;bersicht &#252;ber alle Dienste, die ich derzeit nutze, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Q6jyvksHR2U&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/Q6jyvksHR2U&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Das wurde aber auch Zeit, Google! Seit Jahren r&#252;stet die Suchmaschine das Dienst-Portfolio auf: Blogger, Alerts, Kalender, Gmail, Reader, iGoogle, Picasa und wir machen alles mit, melden uns &#252;berall an. Gut, das Login geschieht jedes Mal mit den plattform&#252;bergreifenden Daten f&#252;r den Google-Account. Doch eine gescheite &#220;bersicht &#252;ber alle Dienste, die ich derzeit nutze, und ihre jeweiligen Konfigurationen gab es bis heute nicht.</p>
<p>Deshalb m&#246;chte ich euch bitten, m&#246;glichst fix das neue <a href="https://www.google.com/dashboard/">Google-Dashboard</a> in eure Bookmark-Liste aufzunehmen. Hier werden s&#228;mtliche Produkte angezeigt, die ihr derzeit von Google nutzt. Ein kleines Icon zeigt dabei an, ob ihr eure Daten beim jeweiligen Dienst auch f&#252;r Dritte freigegeben habt (zum Beispiel bei Blogger-Blogs oder Picasa-Websites). </p>
<p>Google will mit der &#220;bersicht auf die Kritik von Datensch&#252;tzern reagieren und <a href="http://www.google.com/support/accounts/bin/answer.py?answer=162744" target="_blank">erkl&#228;rt selbst</a> dazu: &#8220;Wir haben das Dashboard erstellt, um Ihnen Antworten auf die Frage bereitzustellen, welche Informationen Google &#252;ber Sie sammelt.&#8221; Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Angezeigt werden lediglich die gesammelten Informationen, die unmittelbar mit dem Account verkn&#252;pft sind. Es ist jedoch unbestritten, dass die weitaus gr&#246;&#223;ere Menge an Daten fernab des offiziellen Kontos gesammelt wird: IP-Adresse, Browsertyp, Browsersprache, Datum und Uhrzeit der Anfragen. Dazu die diversen Cookies, die Google w&#228;hrend der Suchsitzungen auf unsere Rechner schmuggelt – sie bleiben ebenfalls <a href="http://www.google.com/support/accounts/bin/answer.py?answer=162743" target="_blank">unentdeckt</a>: &#8220;Da das Dashboard Daten aus Ihrem Google-Konto anzeigt, sind Cookie-Informationen entsprechend nicht einsehbar.&#8221; Das ist aber auch schnurz, allein mittels der &#252;ber die Zeit gesammelten Informationen kann sich Google anhand der Nutzerprotokolle ein ganz eigenes Bild von uns machen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Predictive_Behavioral_Targeting" target="_blank">Behavioral Targeting</a> ist das Stichwort, oder &#8220;Interessenbasierte Werbung&#8221;, wie Google es selbst nennt.</p>
<blockquote><p>Viele Websites wie beispielsweise Nachrichtenwebsites und Blogs arbeiten mit uns zusammen, um Anzeigen auf ihren Websites zu ver&#246;ffentlichen. Um Anzeigen einzublenden, die sich mehr auf die Interessen des Nutzers beziehen, verkn&#252;pft Google Interessenskategorien mit einem Anzeigen-Cookie, das in Ihrem Browser gespeichert wird.</p></blockquote>
<p>Google bietet aber auch ein <a href="http://www.google.com/ads/preferences/" target="_blank">Opt-Out-Verfahren</a> an, das hei&#223;t, wer nicht m&#246;chte, dass Cookies Aufzeichnungen &#252;ber Abneigungen und Vorlieben anfertigen, kann dies auch abstellen. Die Werbung bleibt, allerdings ist sie dann nicht l&#228;nger individuell auf den Nutzer zugeschnitten.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=DBOtSwrhRqs:7HK7X_bhPAQ:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=DBOtSwrhRqs:7HK7X_bhPAQ:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
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		<title>FaceSpace: Wenn Facebook den Konkurrenten MySpace schluckt…</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 10:28:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
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		<description><![CDATA[So abwegig ist die Idee ist die gar nicht, dass irgendwann aus dem Schmusekurs von Facebook und MySpace auch mal etwas Ernstes wird – vorausgesetzt, die Eltern haben nichts dagegen. MySpace hatte k&#252;rzlich iLike &#252;bernommen, die Musik-App des Facebook-Volkes. Doch anstatt &#252;berm&#228;&#223;ig sauer zu reagieren, bot Facebook dem Wettbewerber die Freundschaft an. Wenn die Verhandlungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/facespace_teaser.png" alt="facespace_teaser" title="facespace_teaser" width="250" height="242" class="alignright size-full wp-image-16570" />So abwegig ist die Idee ist die gar nicht, dass irgendwann aus dem Schmusekurs von Facebook und MySpace auch mal etwas Ernstes wird – vorausgesetzt, die Eltern haben nichts dagegen. MySpace hatte k&#252;rzlich <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/08/18/myspace-will-musik-empfehlungsdienst-ilike-uebernehmen-und-facebook-aergert-sich/">iLike &#252;bernommen</a>, <i>die</i> Musik-App des Facebook-Volkes. Doch anstatt &#252;berm&#228;&#223;ig sauer zu reagieren, bot Facebook dem Wettbewerber die Freundschaft an. Wenn die Verhandlungen positiv verlaufen, haben dann bald alle MySpace-Mitglieder die M&#246;glichkeit, ihre Inhalte per Facebook-Connect auch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/27/content-gegen-user-facebook-und-myspace-haben-sich-lieb-vorerst/">auf ihre Pinnw&#228;nde bei Facebook</a> zu schie&#223;en.</p>
<p>Doch obwohl das alles noch nette Gedankenspiele sind und eine Kuschel-Konsolidierung uns in diesem Jahr wohl nicht mehr von redundanten Plattformen befreien wird, gehen bereits einige hin und malen sich eine rosige Zukunft aus. Eine, in der das <del datetime="2009-11-05T10:26:16+00:00">Grausamste</del> Beste von MySpace mit dem Kern von Facebook verschmilzt. Meine Damen und Herren: Wir pr&#228;sentieren <a href="http://theoatmeal.com/facespace" target="_blank">FaceSpace</a> (&#8221;Gesichtsraum&#8221;) – die perfekte Symbiose zweier sozialer Netzwerke! </p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/myspace_facebook.png" alt="myspace_facebook" title="myspace_facebook" width="500" height="441" class="aligncenter size-full wp-image-16571" /></p>
<p>Und? &#220;berzeugt? Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Tom Anderson (&#8221;Tom&#8221;) von MySpace haben sich in der Vergangenheit jedenfalls schon einmal vorsichtig an <a href="http://i.imgur.com/DS72t.jpg" target="_blank">einander herangetastet</a>. Mal schauen, was das gibt&#8230; :)</p>
<p>Via: <a href="http://thenextweb.com/shareables/2009/11/05/facebook-myspace-hooked-facespace/" target="_blank">TheNextWeb</a></p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Danke, Griechenland! Deutsche Telekom fährt Gewinne ein</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 09:38:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
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		<description><![CDATA[
Die neuen Unternehmenszahlen der Deutschen Telekom sind da und man kann es nicht anders sagen: der Konzern ist auf Kurs. Das Gesch&#228;ft entwickelt sich, sowohl Umsatz als auch das EBITDA konnten im Vergleich zum Vorquartal um 5,3 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro beziehungsweise um 5,2 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro gesteigert werden. Unterm Strich bleibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16563" title="telekom" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/telekom.png" alt="telekom" width="500" height="282" /></p>
<p>Die <a href="http://telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/769688" target="_blanK">neuen Unternehmenszahlen</a> der <a href="http://ad.zanox.com/ppc/?8151062C26044499T&amp;SIDE=bt_hp" target="_blank">Deutschen Telekom</a> sind da und man kann es nicht anders sagen: der Konzern ist auf Kurs. Das Gesch&#228;ft entwickelt sich, sowohl Umsatz als auch das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EBITDA" target="_blank">EBITDA</a> konnten im Vergleich zum Vorquartal um 5,3 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro beziehungsweise um 5,2 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro gesteigert werden. Unterm Strich bleibt ein satter &#220;berschuss in H&#246;he von rund einer Milliarde Euro. Pr&#228;chtig, riesig, tolle Leistung – das gilt allerdings &#252;berhaupt nicht f&#252;r das Gesch&#228;ft in Deutschland.</p>
<p>Hierzulande musste die Telekom eine erneute Schlappe einstecken, der Umsatz sank um zwei Prozent auf 6,5 Milliarden Euro, das EBITDA sogar um 3,3 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Das deutsche Festnetzgesch&#228;ft schw&#228;chelt, 573.000 Kunden flohen in diesem Quartal vor dem gro&#223;en T, in den ersten neun Monaten haben insgesamt 1,65 Millionen Leute ihre Telefonanschl&#252;sse gek&#252;ndigt. Auch im Breitband-Sektor verliert der Telekom-Tanker an Fahrt, der Netto-Neukundenmarktanteil ging im dritten Quartal auf 18,0 Prozent zur&#252;ck, da nur 72.000 neue DSL-Anschl&#252;sse geschaltet werden konnten. Obermann will aber an seinem Versprechen festhalten, dass auf das ganze Jahr gesehen 45 Prozent aller neuen DSL-Zug&#228;nge in Deutschland bei der Telekom in Auftrag gegeben werden. Das schwache Abschneiden wird damit erkl&#228;rt, dass die Zwei-Jahres-Vertr&#228;ge der im Sommer 2007 stark beworbenen Komplettpakete nun ausgelaufen seien. </p>
<p>Die Entwicklung des IPTV-Angebots <a href="http://ad.zanox.com/ppc/?11064069C986326678T&amp;SIDE=bt" target="_blank">Entertain</a> wird im Bericht als &#8220;Highlight&#8221; beschrieben – allerdings tangieren 885.000 unterschriebene Vertr&#228;ge nur das selbst gesteckte Ziel. Bis zum Weihnachtsfest sollen nach den W&#252;nschen der Telekom rund eine Million Deutsche &#252;ber Entertain fernsehen. Das haben wir schon einmal geh&#246;rt: n&#228;mlich im vergangenen Jahr. Wir werden sehen, ob das 2009 doch noch zu schaffen ist.</p>
<p><strong>Mobilfunk weiter auf Kurs</strong></p>
<p>Erwartungsgem&#228;&#223; sieht es ein wenig besser bei T-Mobile aus, hier konnte der Gesamtkundenbestand um 1,3 Prozent auf 39,3 Millionen Teilnehmer gesteigert werden. Zugpferd ist hier vor allem das UMTS-Gesch&#228;ft, bei dem die Nachfrage steigt (in den ersten drei Quartalen 2009 um 51,0 Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert) und wo vor allem die Gewinnmargen h&#246;her sind. Au&#223;erdem scheint das iPhone daf&#252;r zu sorgen, dass sich wieder mehr Kunden bei der Telekom f&#252;r Vertr&#228;ge mit 24-monatiger Laufzeit entscheiden, im Bericht ist von einer &#8220;starken Nachfrage&#8221; nach dem Apple-Handy die Rede.</p>
<p>&#220;ber T-Systems m&#246;chte ich hier nicht viele Worte verlieren, sonst bekommen die Aktion&#228;re und vor allem die Angestellten schlechte Laune. Nur soviel: Im Systemgesch&#228;ft schrumpfte der Umsatz gegen&#252;ber 2008 um 7,3 Prozent auf jetzt 2,1 Milliarden Euro. Das Auftragsbuch wird immer d&#252;nner, dieses Jahr waren es 11,7 Prozent weniger Bestellungen, die die Telekom erhielt. Vor allem die Krise am Automarkt sei daf&#252;r verantwortlich, so die Bonner.</p>
<p><strong>Kriegsschaupl&#228;tze &#252;berall</strong></p>
<p>Bleibt also die Frage: Woher kommt das viele Geld, so dass am Ende der Rechnung f&#252;r die Telekom doch ein Plus steht? Es ist beinahe allein dem Auslandsgesch&#228;ft und hier vor allem Griechenland zu verdanken, wo die Telekom im vergangen Jahr beim Telco OTE <a href=" http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,553247,00.html" target="_blank">dick eingestiegen</a> ist. Griechenland steuert so 1,5 Milliarden Euro Umsatz und 600 Millionen Euro beim EBITDA bei. Ohne diesen Deal w&#252;rde im Telekom-Hauptquartier Katerstimmung herrschen. Darauf einen Ouzo! Auch das US-Gesch&#228;ft ist – trotz des schwachen Dollars – zu erw&#228;hnen. Doch auch hier darf sich die Telekom nicht ausruhen, 77.000 Mobilfunkkunden sind im dritten Quartal abgesprungen und eilten zur Konkurrenz. Die Anbieter AT&amp;T und Verizon – der eine mit dem iPhone, der andere mit dem Droid im Angebot – konnten hingegen drei Millionen neue Kunden hinzugewinnen. Auch an anderer Stelle des Globus konnten Gewinne gemacht werden,</p>
<p>Doch es bleibt dabei, die Telekom hat derzeit einen Haufen Kriegschaupl&#228;tze gleichzeitig zu betreuen. In den USA muss das UMTS-Netz endlich weiter ausgebaut und ein anst&#228;ndiger Partner f&#252;r Endger&#228;te an Land gezogen werden. Der Mobilfunk-Sektor ist in Europa noch stabil, doch W&#228;hrungseffekte (in Polen und Gro&#223;britannien) knabbern am Gesch&#228;ft, au&#223;erdem hat die Keule der EU-Kommissarin <a href="http://ec.europa.eu/commission_barroso/reding/index_de.htm" target="_blank">Viviane Reding</a> mit ihrem Befehl zur Reduzierung der Terminierungsentgelte die Telekom schwer getroffen. Wer heute von einem Netz ins andere mit dem Handy telefonieren m&#246;chte, zahlt einfach weniger. Dann gibt es noch das Sorgenkind T-Mobile UK, das 2009 mehr als Probleme machte und praktisch erst in letzter Minuten <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/t-mobile-uk-telekom-und-orange-kooperieren;2454133" target="_blank">gemeinsam mit der France Télécom</a> wieder aufgefangen wurde. Bis Jahresende soll die Tinte unter dem Joint-Venture-Vertrag getrocknet sein. Und in Deutschland steht weiterhin ein mehr als strikter Sparkurs auf der Agenda. All diesen Herausforderungen wird René Obermann mit passenden Antworten begegnen m&#252;ssen. Was genau er da vorhat, verr&#228;t er uns hoffentlich gleich. F&#252;r 11.30 Uhr ist eine Pressekonferenz angek&#252;ndigt. Hier geht es zum <a href=" http://www.telekom.com/livestreaming-de-pkq3-051109" target="_blank">Live-Stream</a>.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Enttäuschte Entwickler: Warum der Android Market ein App Store zweiter Klasse ist</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 07:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
		<category><![CDATA[app store]]></category>
		<category><![CDATA[iphone]]></category>

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		<description><![CDATA[
Da! Apple hat es schon wieder getan! Apple hat ein neues Miniprogramm im App Store zur&#252;ckgewiesen. Warum?  Weil &#8220;iPhone&#8221; im Titel der Anwendung vorkam. Genaugenommen handelte es sich dabei um ein kostenpflichtiges E-Book, ein iPhone-Handbuch, das der Verlag O&#8217;Reilly eingereicht hatte. Mittlerweile zeigt Apple wohl ein z&#228;hneknirschendes Einsehen, nicht zuletzt aufgrund des Drucks, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/android.jpg"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/android.jpg" alt="android" title="android" width="500" height="312" class="aligncenter size-full wp-image-16554" /></a></p>
<p>Da! Apple hat es schon wieder getan! Apple hat ein neues Miniprogramm im App Store <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/blog/2009/nov/03/iphone-app-rejection-macworld" target="_blank">zur&#252;ckgewiesen</a>. Warum?  Weil &#8220;iPhone&#8221; im Titel der Anwendung vorkam. Genaugenommen handelte es sich dabei um ein kostenpflichtiges E-Book, ein iPhone-Handbuch, das der Verlag O&#8217;Reilly eingereicht hatte. Mittlerweile zeigt Apple wohl ein z&#228;hneknirschendes Einsehen, nicht zuletzt aufgrund des Drucks, den die Medien aus&#252;ben.</p>
<p>Doch wieder einmal wird die Aufregung keine Wirkung zeigen. Weder beim Konsumenten, der sich wie immer bevormundet f&#252;hlt. Noch bei den Entwicklern, die weiter mit dem&#252;tig-geb&#252;ckter Haltung auf Apple zugehen, um sch&#246;n ruhig unter dem Kontroll-Radar zu bleiben. Die Frage ist: Warum? Warum tut man sich das an? Antwort: Weil es offenbar noch keine Alternative gibt.</p>
<p>Diese Behauptung stammt nicht von mir, sondern ist das Eingest&#228;ndnis des Android-Entwicklers Derek James. In einem <a href="http://www.gamasutra.com/view/feature/4160/developing_games_for_android.php" target="_blank">mehrseitigen Blog-Eintrag</a> nennt er sachlich bis kopfsch&#252;ttelnd einige Argumente gegen sein Haus-OS. Ich habe die Diskussion mal mitverfolgt und m&#246;chte im Folgenden einige Pros und Cons wiedergeben, die f&#252;r mich wirklich Sinn gemacht haben. </p>
<p>Auf der ganzen Welt gibt es sch&#228;tzungsweise 45 Millionen iPhone-Nutzer – dem stehen nur drei Millionen Leute gegen&#252;ber, die Android-Handys besitzen. Der Markt ist also wesentlich gr&#246;&#223;er, allein das Volumen des App Stores betr&#228;gt satte 200 Millionen Dollar. Android Market? Bringt es gerade einmal auf f&#252;nf Millionen Dollar. Dazu kommt, dass der gemeine iPhone-Nutzer wesentlich h&#228;ufiger Apps einkauft, rund die H&#228;lfte von ihnen schl&#228;gt mindestens einmal pro Monat zu. Android-Anwender sind da vorsichtiger – nur 18 Prozent kauften in derselben Zeitspanne ein (die Daten beruhen auf einer AdMob-Studie – hier das <a href="http://metrics.admob.com/wp-content/uploads/2009/08/AdMob-Mobile-Metrics-July-09.pdf" target="_blank">PDF</a>). Die Frage nach dem Warum f&#246;rdert ein interessantes Detail zutage: Offensichtlich ist es so, dass Leute, die sich ein Android-Handy zulegen, im Allgemeinen eher technikorientiert sind. Das Google-Betriebssystem basiert auf Open Source und ist dementsprechend kostenfrei. W&#228;hrend iPhone-Nutzer daran gew&#246;hnt sind von Anfang an bei Ger&#228;t und Tarif abkassiert zu werden, sehen es die Anwender von Open Source-L&#246;sungen h&#228;ufig nicht ein, Geld f&#252;r irgendwelche Dienste zu bezahlen. Die Entwickler leiden unter der Knauserigkeit ihrer eigenen Kunden. Die Game-App-Schmiede Larva Labs kann davon <a href="http://larvalabs.com/blog/iphone/android-market-sales/" target="_blank">ein Lied singen</a>: Gleich zwei Spiele hatten sie in den Top-10 des Android Markets. Was meint ihr, was sie damit verdient haben? Gerade einmal 62,39 Dollar. Erinnert ihr euch an <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/02/11/crash-kurs-reich-und-beruehmt-werden-durch-eigene-iphone-apps/">Ethan Nicholas</a>? Der machte mit seinem Spiel iShoot im App Store rund 21.000 Dollar – ebenfalls am Tag. Larva Labs schiebt (nicht ganz zu unrecht) Google die Schuld f&#252;r das miese Abschneiden zu. Geben wir es zu, der Android Market war bislang keine Augenweide (das wird sich ja <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/09/04/endlich-verbesserter-android-market-angekuendigt/">bald &#228;ndern</a>), zudem werden in den un&#252;bersichtlichen Rubriken Bezahl-Apps gerne hinter den kostenlosen versteckt. Zu guter letzt kritisieren die Entwickler, dass Google Checkout als L&#246;sung f&#252;r Micropayment nun wirklich nicht taugen w&#252;rde.</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/app-store.jpg" alt="app-store" title="app-store" width="500" height="275" class="aligncenter size-full wp-image-16555" /></p>
<p>Doch es geht noch weiter. Ein nicht unerhebliches Problem f&#252;r Android-Programmierer stellt derzeit Piraterie dar. Ich hatte k&#252;rzlich schon in Beziehung auf das iPhone <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/26/app-entwickler-piraten-klauen-weil-sie-es-koennen/">einige Worte</a> dar&#252;ber verloren. Um geklaute Apps auf dem Apple-Handy zum Laufen zu bekommen, muss es vorher geknackt sein. Laien lassen von so etwas gerne die H&#228;nde, au&#223;erdem will nicht jeder den Verlust der Garantie riskieren. Es besteht also beim iPhone eine H&#252;rde, die bei Android-Handys hingegen g&#228;nzlich fehlt. Geklaute Software wird einfach auf die SD-Karte geladen, dazu ein kostenloser Installer aus dem Market und fertig ist das Piratengericht. Entwickler Derek James prophezeit daher, dass Entwickler diesen Zustand k&#252;nftig einfach akzeptieren m&#252;ssen und die Schaltung von Werbung in die Monetarisierungsstrategie mit aufnehmen m&#252;ssen. Schon heute macht er die H&#228;lfte seines Umsatzes durch In-Game-Ads.</p>
<p>Einen letzten Kn&#252;ppel schmei&#223;en die Ger&#228;tehersteller Android selbst zwischen die Beine. Immer mehr Smartphones mit dem Google-OS kommen auf den Markt. Sie werden anders bedient, verf&#252;gen &#252;ber unterschiedliche Prozessoren und Display-Aufl&#246;sungen. Ein Programmierer muss dieses Chaos &#252;berblicken und einen Konsens finden, um h&#246;chste Kompatibilit&#228;t f&#252;r seine App zu finden. iPhone-Entwickler haben es da einfacher…</p>
<p>Doch es ist nicht alles schlecht, was Android ist. Wer mit der Entwicklung von mobilen Apps anfangen m&#246;chte, ist bei Google beispielsweise besser aufgehoben, da das Android-SDK auf Java basiert; Apple setzt auf das wesentlich komplizierter Objective C. Au&#223;erdem kassiert Apple nicht nur beim Kunden ab, sondern auch bei den Leuten, die den App Store mit neuem Futter versorgen. Wie Google beh&#228;lt Apple 30 Prozent des Kaufpreises als Provision ein. Jedoch verlangt der iPhone-Macher zus&#228;tzlich 99 Dollar Jahresgeb&#252;hr. Google bel&#228;sst es bei einer einmaligen Zahlung in H&#246;he von 25 Euro. Ein weiteres dickes Plus f&#252;r Android besteht in der ebenso z&#252;gigen wie zuverl&#228;ssigen Bearbeitung von neuen Apps durch Google. Im App Store k&#246;nnen sich zwischen Abgabe und Freischaltung schon einmal nervenzerreibende Monate schieben.</p>
<p>Android hat gute Chancen, den Abstand zum App Store zu verringern. Doch dazu m&#252;ssen endlich einige Weichen anders gestellt werden. Gerade jetzt, wo <a href="http://blog.flurry.com/bid/24465/Smartphone-Industry-Pulse-July-2009" target="_blanK">mehr und mehr Entwickler</a> sich daf&#252;r interessieren, Miniprogramme f&#252;r das Google-OS zu schreiben und zun&#228;chst ihre ersten Erfahrungen sammeln m&#252;ssen.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Mit ‘Twitalyzer’ den eigenen Einfluss im Web messen</title>
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		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/04/mit-twitalyzer-den-eigenen-einfluss-im-web-messen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 17:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
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		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin eben auf einen neuen Twitter-Dienst aufmerksam geworden. Neuer Twitter-Dienst? &#8211; Ich wei&#223;, diese Neuigkeit m&#252;ssen viele von euch erst einmal sacken lassen. Wer  sich aber nach seinem lauten &#8221;Gee whiz!&#8221; nun wieder gesammelt hat, wird Twitalyzer vielleicht gar nicht so uninteressant finden. Zumindest dann nicht, wenn er im One-Click-Says-All-Style erfahren m&#246;chte, welche Wellen sein Gezwitscher im Netz schl&#228;gt. 
Im Hauptberuf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16560" title="twitalyzer-logo" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/twitalyzer-logo.jpg" alt="twitalyzer-logo" width="250" height="49" />Ich bin eben auf einen neuen Twitter-Dienst aufmerksam geworden. Neuer Twitter-Dienst? &#8211; Ich wei&#223;, diese Neuigkeit m&#252;ssen viele von euch erst einmal sacken lassen. Wer  sich aber nach seinem lauten &#8221;<a href="http://www.phrasen.com/uebersetze,Gee-whiz-Gee-willickers,60269,e.html" target="_blank">Gee whiz</a>!&#8221; nun wieder gesammelt hat, wird <a href="http://www.twitalyzer.com/twitalyzer/index.asp" target="_blank">Twitalyzer</a> vielleicht gar nicht so uninteressant finden. Zumindest dann nicht, wenn er im One-Click-Says-All-Style erfahren m&#246;chte, welche Wellen sein Gezwitscher im Netz schl&#228;gt. </p>
<p>Im Hauptberuf ist Twitalyzer n&#228;mlich ein Dienst, der jedem Twitter-User dessen &#8220;Popularit&#228;t&#8221; im Web anzeigt. Hierzu muss man nur seinen Twitternamen eingeben, &#8220;Twitalyze!&#8221; dr&#252;cken. Fertig ist die Auswertung. Je nachdem, wie einflussreich man ist, kann die Auswertung bis zu zwei Minuten dauern. Dauert sie nur zwei Sekunden &#8211; nicht traurig sein, dann ist die Popularit&#228;t noch ausbaubar.</p>
<p>Ber&#252;cksichtigt werden bei der Analyse solche Dinge wie Einfluss, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Signal-Rausch-Verh%C3%A4ltnis" target="_blank">Signal-To-Noise-Ratio</a> und andere &#8220;Ma&#223;einheiten&#8221; zur Ermittlung des Social Media-Erfolgs, deren <a href="http://www.twitalyzer.com/twitalyzer/learn-more.asp" target="_blank">Definition</a> aber sehr frei von Twitalytzer interpretiert wird. Bei &#8220;Clout&#8221; handelt es sich beispielsweise um so etwas wie &#8220;special advantage, pull, or influence&#8221;, zu Deutsch also die Wahrscheinlichkeit, von jemandem retweetet zu werden. Nach dem Klick gibt&#8217;s zur Veranschaulichung einen Screenshot mit den Werten von Basic Thinking&#8230; </p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16557" title="twitalyzer_BT" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/twitalyzer_BT.jpg" alt="twitalyzer_BT" width="500" height="392" /></p>
<p>Wie man sieht, ist Basic Thinking nicht ganz schlecht unterwegs, aber nat&#252;rlich ist noch mehr drin. Wie man am &#8220;More Detail&#8221;-Hinweis unter jeder &#8220;Ma&#223;einheit&#8221; erkennen kann, ist eine tiefergehende Analyse m&#246;glich, aber die erspar ich euch jetzt. F&#252;r diejenigen also, die gerne sehr genau wissen, wo sie wann womit wie viel Einfluss aus&#252;ben, f&#252;r die ist dieser Dienst genau der Richtige, denke ich. Allerdings besteht bei der Nutzung immer die Gefahr, in Depressionen zu verfallen, wenn der &#8220;Erfolg&#8221; sich nicht direkt proportional zur Tweets-Anzahl verh&#228;lt. </p>
<p>Was bietet Twitalyzer au&#223;erdem? Den &#252;blichen <span style="text-decoration: line-through;">Penis-</span>Vergleich mit anderen Twitterern, eine Top-100-Liste der einflussreichsten Singv&#246;gel, eine Twitalyzer-Suche, ein mit <a href="http://www.google.com/intl/de/analytics/" target="_blank">Google Analytics</a> verquicktes Analyse-Tool und noch ein paar andere Features, f&#252;r die ich allerdings keine Zeit hatte, um sie alle auszuprobieren. Wer sich aber f&#252;r Twitalyzer interessiert, kann hier gerne seine Erfahrungen mit den Features posten. </p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		<title>Straßenverkehrsordnung: Der feine Unterschied zwischen Handys und Festnetz-Mobilteilen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 15:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>

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		<description><![CDATA[Da kann man sich nur an den Kopf packen, ich meine, womit – bittesch&#246;n – verbringt die deutsche Judikative heute ihre Zeit? Das Oberlandesgericht K&#246;ln hat vor wenigen Minuten eine Pressemitteilung rausgehauen, die bewirkt hat, dass Kollege L&#252;cke dr&#252;ben immer noch unter dem Schreibtisch liegt und sich lachend den Bauch h&#228;lt. Es geht um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/panasonic.jpg" alt="panasonic" title="panasonic" width="250" height="230" class="alignright size-full wp-image-16559" />Da kann man sich nur an den Kopf packen, ich meine, womit – bittesch&#246;n – verbringt die deutsche Judikative heute ihre Zeit? Das Oberlandesgericht K&#246;ln hat vor wenigen Minuten eine <a href="http://www.olg-koeln.nrw.de/presse/l_presse/index.php" target="_blank">Pressemitteilung</a> rausgehauen, die bewirkt hat, dass <a href="http://twitter.com/hluecke" target="_blank">Kollege L&#252;cke</a> dr&#252;ben immer noch unter dem Schreibtisch liegt und sich lachend den Bauch h&#228;lt. Es geht um die feine Differenzierung zwischen Ger&#228;ten, die &#8220;gemeinhin als Handys bezeichnet&#8221; werden und den Mobilteilen von Festnetz-Telefonen. Falls ihr es noch nicht wusstet: da bestehen gewaltige Unterschiede!</p>
<p>Ein Mann war… haha, ach &#8211; ne: ich zitiere einmal direkt die Pressemitteilung. Achtet dabei bitte mal auf den O-Ton, die filigran gearbeitete Dramaturgie, den zarten Spannungsbogen. Wie bei Steven King, ehe ein <a href="http://www.metacafe.com/watch/2994942/psycho_clown_it_stephen_king/" target="_blanK">b&#246;ser Clown</a> um die Ecke kommt oder ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carrie_(Roman)" target="_blank">Eimer Schweineblut</a> von der Ballraum-Decke f&#228;llt.</p>
<blockquote><p>Ein Bonner Autofahrer war etwa 3 km von seinem Haus entfernt, als in seiner Tasche das Mobilteil seines Festnetz-Telefons piepte. Er nahm es heraus, schaute es an und hielt es an sein Ohr.</p></blockquote>
<p>Wie als wenn der wei&#223;e Hai kommt: &#8220;Was passiert als n&#228;chstes?&#8221; Wahrscheinlich war es bereits tiefste Nacht und der Seitenstreifen der abgelegenen Landstra&#223;e leuchtete schwach im fahlen Schein des Mondlichtes. Ein Wolf heulte im nahegelegenen Wald, irgendwo stie&#223; eine Eule einen Schrei aus. Herr Nolte vom Dezernat f&#252;r Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit beim Oberlandesgericht K&#246;ln hat sicherlich gleich mehrere Abos bei Bastei-L&#252;bbe laufen. </p>
<p>Tats&#228;chlich folgte auf die &#252;berraschende Regung des Telefons die Katastrophe, eine Polizeistreife kassierte den Mann ein. Mit Telefon am Steuer? Das f&#228;llt leider unter das <a href="http://www1.adac.de/Recht_und_Rat/verkehrsrecht/verkehrsvorschriften_deutschland/handyverbot/default.asp?TL=2" target="_blank">Handyverbot</a> im Sinne von § 23 Abs. 1 a StVO. Das macht dann 40 Euro, bitte. Der Mann setzte sich zur Wehr und verteidigte sich mit den Worten, dass es sich mitnichten um ein Handy handeln w&#252;rde, sondern nur um den H&#246;rer seines schnurlosen Festnetztelefons. Zuf&#228;lligerweise hatte er ihn in seine Tasche gepackt, er k&#246;nne doch auch nichts daf&#252;r, wenn das Ding T&#246;ne von sich gebe. Doch die Wachtmeister beurteilten den Fall anders.</p>
<p>Der Mann ging vor Gericht, wo die Richter ihm die Story aber nicht abkauften: Ob Festnetz oder Mobilfunk – das ist egal, im Stra&#223;enverkehr habe das nichts verloren. Doch er lie&#223; sich damit nicht abspeisen und ging mit seinem Anwalt – noch einmal: es ging um 40 Euro! – eine Instanz h&#246;her zum K&#246;lner Oberlandesgericht. Hier zeigte der 1. Strafsenat ein Einsehen:</p>
<blockquote><p>Schnurlostelefone bzw. deren &#8220;Mobilteile&#8221; bzw. &#8220;Handger&#228;te&#8221; k&#246;nnten nach dem allgemeinen Sprachverst&#228;ndnis nicht als Mobiltelefone im Sinne des sog. Handyverbots angesehen werden.</p></blockquote>
<p>Laut den Richtern hatte der Gesetzgeber bei dem Verbot tats&#228;chlich nur Handys im Sinn und keine Gigaset-Knochen. Das w&#228;re auch witzlos, so die Juristen, da Anbetracht der &#8220;allseits bekannten Sinnlosigkeit des Vorgangs&#8221; kaum jemand seinen Festnetz-H&#246;rer ins Auto mitnehmen w&#252;rde. Deshalb nimmt das Gericht auch davon Abstand, f&#252;r vergleichbare F&#228;lle in der Zukunft irgendwelche Regelungen zu erlassen. Wenn ihr also irgendwann einmal telefonierend von der Polizei im Auto erwischt werden: Seht zu, dass es ein Festnetzger&#228;t ist. Dann winkt mit eurem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Phone.svg" target="_blank">tonnenschweren H&#246;rer</a> und beruft euch auf den Beschluss vom 22.10.2009, Az. 82 Ss-OWi 93/09. Dann m&#252;ssen sie euch ziehen lassen.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Eco Design: Haltestellen-Auskunft aus dem Gully</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 14:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Geschaeftsidee]]></category>
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		<category><![CDATA[Eco Design]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Zuerst habe ich bei obigem Objekt an einen endlich mal ansehnlichen Gully-Deckel gedacht. Dann an eine futuristische Radkappe. Und bevor ich dann gelesen hab, was es wirklich ist, dachte ich, das John Lennon-Denkmal im Central Park sei im Web 2.0 angekommen. Aber weit gefehlt. Tats&#228;chlich handelt es sich beim &#8220;Eco Sign&#8221; um ein futuristisches Hinweisschild. Oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16551" title="Gully" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Gully.jpg" alt="Gully" width="500" height="354" /></p>
<p>Zuerst habe ich bei obigem Objekt an einen endlich mal ansehnlichen Gully-Deckel gedacht. Dann an eine futuristische Radkappe. Und bevor ich dann gelesen hab, was es wirklich ist, dachte ich, das John Lennon-Denkmal im <a href="http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/18928475" target="_blank">Central Park</a> sei im Web 2.0 angekommen. Aber weit gefehlt. Tats&#228;chlich handelt es sich beim &#8220;<a href="http://www.yankodesign.com/2009/11/04/step-onto-the-manhole/" target="_blank">Eco Sign</a>&#8221; um ein futuristisches Hinweisschild. Oder Auskunftsgeber. Oder Stadtplan. Jedenfalls um eine Studie der Designer Cheolyeon Jo und Youngsun Lee, mit der sie orientierungslosen Mitmenschen das Auffinden von Haltestellen &#246;ffentlicher Transportmittel erleichtern wollen.</p>
<p>Wenn ich das Konzept n&#228;mlich richtig verstanden habe, dann muss man mit dem Fu&#223; (wahlweise links oder rechts) eine der beiden &#8220;Tasten&#8221; des Gullys f&#252;r mindestens zwei Sekunden betreten, um Auskunft dar&#252;ber zu erhalten, wo sich die n&#228;chste (d.h. n&#228;heste) Bahn- beziehungsweise Bushaltestelle befindet. Angetrieben wird das Ding &#8211; das &#8220;Eco&#8221; im Namen l&#228;sst es schon vermuten &#8211; auf &#246;kologisch unbedenkliche Art: mit Regenwasser. Dieses sickert durch die Schlitze im &#8220;Gully&#8221; und treibt ihn dann an. Irgendwie. Wie genau, hat sich mir ehrlich gesagt nicht ganz erschlossen. Offenbar wird eine Art Propeller durch die hinabst&#252;rzenden Regenwasser-B&#228;che im Stile eines Wasserrads in Bewegung gesetzt und erzeugt dadurch Strom. </p>
<p><img class="size-full wp-image-16552 alignright" title="Gully_Funktionsweise" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Gully_Funktionsweise.jpg" alt="Gully_Funktionsweise" width="250" height="397" />So sehr ich auf solche Studien stehe &#8211; diese halte ich f&#252;r v&#246;llig bekloppt. Mal ganz davon abgesehen, dass es vielleicht in England ausreichend regnet, um den &#8220;Gully&#8221; in Betrieb zu setzen (ja &#8211; Solarzellen w&#228;ren eine Alternative, aber nicht hier in K&#246;ln, <a href="http://www.wetteronline.de/NRW/Koeln.htm">wo die Sonne fast nie scheint</a>), sehe ich f&#252;r mich keinen Vorteil im &#8220;Eco Sign&#8221;. Das h&#228;ngt zum einen damit zusammen, dass der &#8220;Gully&#8221; doch viel schwieriger auszumachen ist, als ein Hinweisschild. Zudem darf es nicht allzu weit von der n&#228;chstliegenden Station entfernt sein, auf die es hinweist, weil ich mir die Wegbeschreibung sonst nicht merken kann. Einem Stadtplan entnommene Informationen kann ich mir da schon besser merken (kann anderen allerdings anders gehen, das sehe ich ein). Leute mit einem steifen Hals haben dar&#252;ber hinaus genau so wenig zu lachen, wie Augenschwache. Je nach dem, wie das Ding montiert ist, k&#246;nnte es zudem oft fehlen, weil sich Halbstarke das Ding in die Bude h&#228;ngen. Dann brauchen sie ihren besoffenen Freunden nach der Party nicht mehr zu verklickern, wo die n&#228;chste Haltestelle ist.</p>
<p>Sollte es das (der?) &#8220;Eco Sign&#8221; wider Erwarten doch auf den Markt schaffen, k&#246;nnte es direkt eine Klage geben. Zumindest wenn es unter diesem Namen vertrieben wird. Denn wie ich vorhin bei meinen Recherchen gesehen habe existiert bereits eine <a href="http://www.ecosign.net/html/index.php" target="_blank">Design-Schule</a> mit diesem Namen &#8211; und zwar in K&#246;ln. Ziemlich viele Gr&#252;nde also, die gegen den &#8220;Gully&#8221; sprechen, wie ich finde.</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		<title>Gratis-Lösung Google: Kalifornier zahlen Millionen von Dollar drauf</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[gmail]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Info ist mit Vorsicht zu genie&#223;en, da sie auf einer Aussage beruht, die Googles Erz-Rivale in Los Angeles, Novell, ge&#228;u&#223;ert hat – dennoch ist an der Sache etwas dran. Die Stadtverwaltung hatte Ende Oktober beschlossen, die hohen EDV-Ausgaben der Beh&#246;rden zu minimieren. Es dauerte nicht lange, bis Google nonchalant den Vorschlag unterbreitete, doch komplett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16549" title="gmail" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/gmail.jpg" alt="gmail" width="250" height="103" />Die Info ist mit Vorsicht zu genie&#223;en, da sie auf einer Aussage beruht, die Googles Erz-Rivale in Los Angeles, Novell, ge&#228;u&#223;ert hat – dennoch ist an der Sache etwas dran. Die Stadtverwaltung hatte Ende Oktober beschlossen, die hohen EDV-Ausgaben der Beh&#246;rden zu minimieren. Es dauerte nicht lange, bis Google nonchalant den Vorschlag unterbreitete, doch komplett auf Gmail umzusteigen; immerhin kostet der Google-Dienst keinen Cent. Bislang nutzt Los Angeles dazu L&#246;sungen aus dem Haus Novell.</p>
<p>Obwohl anfangs einige Zweifel aufkamen, ob Googles Cloud-Mailer tats&#228;chlich den hohen Sicherheitsanforderungen standhalten w&#252;rde (immerhin soll das System auch in Polizeistationen eingesetzt werden), nahm der Stadtrat <a href="http://latimesblogs.latimes.com/technology/2009/10/city-council-votes-to-adopt-google-email-system-for-30000-city-employees.html" target="_blank">die Idee einstimmig an</a>. Damit steigen im kommenden Jahr die 30.000 Bediensteten von Los Angeles auf Gmail um. F&#252;r Google ist das Stadtprojekt ein Prestige-Boost, kleinere Gemeinden k&#246;nnten sich ein Vorbild daran nehmen und angesichts leerer &#246;ffentlicher Kassen ebenfalls auf den Freemailer umsteigen.</p>
<p>Um ruhigen Gewissens den Vertrag unterzeichnen zu k&#246;nnen, hatten die Stadtv&#228;ter zuvor vereinbart, noch die <a href="http://www.csc.com/home" target="_blank">Computer Science Corporation</a> (CSC) mit ins Boot zu holen. Das Unternehmen ist auf Migrationsaufgaben in Beh&#246;rdensystemen spezialisiert und soll sicherstellen, dass bei der Einf&#252;hrung von Gmail nichts schief l&#228;uft und die Mitarbeiter entsprechend trainiert werden. Die hierf&#252;r anfallenden Kosten in H&#246;he von 7,2 Millionen Dollar nimmt man daf&#252;r gerne in Kauf… es rechnet sich ja &#252;ber die Jahre, so die Begr&#252;ndung. </p>
<p>Das treibt dem ausgesto&#223;enen Ex-Partner Novell nun die <a href="http://blogs.laweekly.com/ladaily/city-news/free-email-to-cost-city-15-mil/">Zornesr&#246;te auf die Stirn</a>. W&#228;re man beim alten System geblieben, h&#228;tten diese Kosten gespart werden k&#246;nnen! In einer Art <a href="http://www.novell.com/prblogs/?p=1463" target="_blank">offenem Brief</a> an die Stadtverwaltung regt sich Novell &#252;ber die Entscheidung auf: Nicht nur, dass man mit Google eine &#8220;signifikante Gef&#228;hrdung der Sicherheit der Stadt und der Daten der B&#252;rger&#8221; in Kauf genommen h&#228;tte – nein! Die ganze Kiste sei auch noch schweineteuer! &#8220;Die Stadt k&#228;mpft gegen ein massives Haushaltsloch und die spekulativen Budget-Vorteile durch eine Umstellung auf dieses ungetestete System sind verlockend&#8221;, schreibt Novell. &#8220;Doch ein k&#252;rzlich ver&#246;ffentlichter unabh&#228;ngiger Bericht der Los Angeles-Verwaltung hat herausgefunden, dass das erw&#228;hnte System den Steuerzahler sogar noch einmal 1,5 Millionen Dollar im ersten Jahr kosten wird.&#8221;</p>
<p>Die Lokalpresse hat diesen Vorwurf dankbar aufgenommen. LA Weekly stellt die <a href="http://blogs.laweekly.com/ladaily/city-news/free-email-to-cost-city-15-mil/" target="_blank">berechtigte Frage</a>, wer denn bittesch&#246;n &#8220;Training&#8221; f&#252;r Gmail br&#228;uchte. So oder so sei es unverst&#228;ndlich, dass die Stadt derzeit 100 Millionen Dollar im Budget fehlen – und die B&#252;rger nun noch einmal 1,5 Millionen Dollar zahlen sollen, damit Beh&#246;rden auf kostenlose E-Mail umsteigen.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>Studie zum Hörverhalten 2009: Das Radio ist tot – es lebe das Radio!</title>
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		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/04/studie-zum-hoerverhalten-2009-das-radio-ist-tot-es-lebe-das-radio/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[RAJAR]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Video killed the radio star… &#8211; doch Totgesagte leben l&#228;nger! Was die Freunde des Rieplschen Gesetzes ohnehin schon wussten, scheint nun offiziell auch eine Studie aus Gro&#223;britannien zu belegen. Demnach l&#228;sst sich laut Radio Joint Audience Research (RAJAR) das Radio von anderen Medien nicht nur nicht zum Verstummen bringen, es erfreut sich sogar weiterhin einer gro&#223;en (und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16544" title="RAJAR_logo" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/RAJAR_logo.jpg" alt="RAJAR_logo" width="250" height="183" />Video killed the radio star… &#8211; doch Totgesagte leben l&#228;nger! Was die Freunde des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rieplsches_Gesetz" target="_blank">Rieplschen Gesetzes</a> ohnehin schon wussten, scheint nun offiziell auch eine Studie aus Gro&#223;britannien zu belegen. Demnach l&#228;sst sich laut Radio Joint Audience Research (<a href="http://www.rajar.co.uk/" target="_blank">RAJAR</a>) das Radio von anderen Medien nicht nur nicht zum Verstummen bringen, es erfreut sich sogar weiterhin einer gro&#223;en (und sogar wachsenden!) Fan-Gemeinde. So liehen etwa 45,7 Millionen Briten im dritten Quartal 2009 mindestens einmal pro Woche einem Radiosender ihr Ohr. Das sind satte 600.000 H&#246;rer mehr als im gleichen Quartel des vorangehenden Jahres &#8211; und sagenhafte 89 Prozent der Erwachsenen. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WPmy2fCuTjs" target="_blank">Respectable</a>!</p>
<p>Doch bevor die <a href="http://www.hifi-forum.de/viewthread-71-1893.html" target="_blank">Hobby-Empf&#228;nger-Bauer</a> unter euch ihre Werkzeugkoffer packen und die <a href="http://www.aferry.de/f%C3%A4hre-nach-england.htm" target="_blank">F&#228;hre</a> besteigen oder ihr auf die Idee kommt, eure angestaubten, von Gro&#223;papa geerbten Laierk&#228;sten nach UK zu verkaufen &#8211; durchatmen und inne halten. Denn die traditionellen Frequenzradios werden wohl fr&#252;her oder sp&#228;ter nur noch im Museum zu bestaunen sein. F&#252;r die vermeintliche Renaissance des Radios sind n&#228;mlich vor allem die digitalen Angebote verantwortlich. H&#228;tte man vor ein paar Jahren als Fan noch bef&#252;rchten k&#246;nnen, dass das <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bei-den-jungen-Europaeern-verdraengt-das-Internet-das-Fernsehen-und-andere-Medien-174101.html" target="_blank">Radio vom Internet verdr&#228;ngt</a> wird, zeigt sich &#8211; gem&#228;&#223; Riepls Voraussage &#8211; dass das Radio eher Nutznie&#223;er als Opfer der zunehmenden Medienkonvergenz ist. So stieg die Zahl derjenigen, die <a href="http://www.onlinekosten.de/computer/netzmusik/surfmusik" target="_blank">Radio im Web</a> konsumieren, in den vergangenen zwei Jahren von 14 auf 21,1 Prozent &#8211; also um mehr als die H&#228;lfte! Um 14 Prozent (im Vergleich zum dritten Quartal 2007) wuchs die Zahl derjenigen, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Audio_Broadcasting" target="_blank">DAB</a>-Dienste nutzten. Und weil es ohnehin schon jeder ahnt, erw&#228;hne ich das auch noch: Auf Mobiltelefonen kann man ja auch Radio h&#246;ren. Und dies taten 7,5 Prozent mehr Briten, als noch im letzten Jahr: n&#228;mlich 6,9 Millionen. </p>
<p>Auch in Deutschland ist der Radio-Star l&#228;ngst nicht tot. Leider gibt es dazu zwar keine aktuellen Zahlen (die wohl wohl erst im Fr&#252;hjahr wieder ver&#246;ffentlicht werden), aber laut Studie der <a href="http://www.agma-mmc.de/files/PM-EckdatenRadio2009-II.pdf" target="_blank">Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V.</a> vom Juli lauschten immerhin 54,97 Millionen Mitb&#252;rger t&#228;glich den Kl&#228;ngen ausgesuchter <a href="http://www.onlinekosten.de/computer/netzmusik/surfmusik" target="_blank">Radio-Stationen</a>. Das waren 78,8 Prozent aller hierzulande lebender Zweibeiner ab zehn Jahren. Die H&#246;rdauer lag dabei durchschnittlich bei etwa 188 Minuten. Dabei wurde das Radio vor allem von 30-59j&#228;hrigen (82,7 Prozent) und Berufst&#228;tigen (82,3 Prozent) genutzt. &#220;berraschend ist (oder vielleicht auch nicht, wenn man sich die Zahl der <a href="http://www.apple.com/de/itunes/affiliates/download/?itmsUrl=itms%3A%2F%2Fsearch.itunes.apple.com%2FWebObjects%2FMZSearch.woa%2Fwa%2FadvancedSearch%3FdeviceTerm%3DiPhone%26entity%3Dsoftware%26free%3D0%26genreIndex%3D1%26media%3Dsoftware%26softwareTerm%3DRadio%26submit%3DseeAllLockups%26ign-mscache%3D1" target="_blank">Radio-Apps bei iTunes</a> und gleichzeitig die der <a href="http://iphonemeter.com/" target="_blank">iPhone-Besitzer</a> anguckt), dass die Zahl der jungen H&#246;rer zwischen 10-19 Jahren um 3,6 prozent auf eine Tagesreichweite von 69,4 Prozent stieg. Gleichzeitig h&#246;rte diese Zielgruppe auch l&#228;nger hin als die anderen Gruppen. Um neun Minuten und somit um 7,7 Prozent im Vergleich zu den Fruhjahreszahlen stieg die Verweildauer beim Radiosender-Angebot.</p>
<p>Obwohl es <a href="http://www.goldmedia.com/aktuelles/suche/info/article/webradio-monitor-2009/Webradio.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=252&amp;cHash=c77b17620c" target="_blank">sehr</a> <a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/" target="_blank">viele</a> <a href="http://www.radiozentrale.de/site/193.0.html" target="_blank">weitere</a> <a href="http://www.radiozentrale.de/site/64.0.html" target="_blank">interessante Zahlen und Statistiken</a> zum Thema Radio-H&#246;r-Gewohnheiten gibt, fehlen hierzulande leider verl&#228;ssliche aktuelle Zahlen dazu, wie stark das Radio &#252;ber das Web beziehungsweise Mobilfunkger&#228;te geh&#246;rt wird. Bei <a href="http://www.radiozentrale.de/site/53.0.html" target="_blank">Radiozentrale.de</a> wies mich die Sprecherin netterweise auf eine im Jahr 2007 im Auftrag ihres Unternehmens durchgef&#252;hrte TNS-Emnid-Studie. Demnach h&#246;ren 17 Prozent der 14- bis 29-J&#228;hrigen Radio &#252;ber ihr Handy, ebenso viele via Internet und 15 Prozent nutzen hierf&#252;r ihren MP3-Player. Die kompletten Ergebnisse der Studie gibt es hier: &#8221;<a href="http://www.radiozentrale.de/site/540.0.html" target="_blank">Wege und Formen der Radionutzung im digitalen Zeitalter</a>&#8220;.</p>
<p>Und nun die Frage an euch: Nutzt ihr die Radio-Webangebote? Gibt es Stationen, die ihr aus irgendeinem Grund empfehlen w&#252;rdet. Welche Radio-Apps f&#252;rs Apfelphone taugen was?</p>
<p style="TEXT-ALIGN: right">(Marek Hoffmann)</p>
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		<title>Twitter spricht jetzt Spanisch und wird mittels Listen kartografiert</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 09:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Crowdsourcing rulez! Nicht einmal einen Monat, nachdem Twitter &#246;ffentliche &#220;berlegungen zu einer &#220;bersetzung des Portals anstellte, k&#246;nnen die Jungs heute schon Ergebnisse vorlegen: Twitter ist ab sofort auch auf Spanisch verf&#252;gbar. Im Blog (Google Translate) dr&#252;ckt Mitbegr&#252;nder Biz Stone den &#8220;enthusiastischen Freiwilligen&#8221;, die bei der &#220;bersetzung mitgeholfen haben, seinen Dank aus. Geld haben sie tats&#228;chlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16545" title="twitter_sprache" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/twitter_sprache.png" alt="twitter_sprache" width="250" height="155" />Crowdsourcing rulez! Nicht einmal einen Monat, nachdem Twitter &#246;ffentliche &#220;berlegungen zu einer &#220;bersetzung des Portals anstellte, k&#246;nnen die Jungs heute schon Ergebnisse vorlegen: Twitter ist ab sofort auch auf Spanisch verf&#252;gbar. <a href="http://blog.twitter.com/2009/11/que-estas-haciendo.html" target="_blank">Im Blog</a> (<a href="http://translate.google.com/translate?prev=hp&amp;hl=de&amp;js=y&amp;u=http://blog.twitter.com/2009/11/que-estas-haciendo.html&amp;sl=es&amp;tl=de&amp;history_state0=" target="_blank">Google Translate</a>) dr&#252;ckt Mitbegr&#252;nder Biz Stone den &#8220;enthusiastischen Freiwilligen&#8221;, die bei der &#220;bersetzung mitgeholfen haben, seinen Dank aus. Geld haben sie tats&#228;chlich nicht f&#252;r ihre Dienste bekommen, stattdessen will Twitter die sechs Helfer mit einem offiziellen &#220;bersetzer-Badge (<a href="http://twitter.com/mrtall" target="_blank">so sieht es aus</a>) belohnen.</p>
<p>Damit bleiben nach Englisch, Japanisch und Spanisch noch Franz&#246;sisch, Italienisch und Deutsch &#252;brig – das von Twitter <a href="http://blog.twitter.com/2009/10/coming-soon-twitter-in-more-languages.html" target="_blank">selbst gesteckte Ziel</a> war die &#220;bersetzung in insgesamt sechs Sprachen. In welcher Reihenfolge dies geschehen wird, ist allerdings v&#246;llig unklar. Wenn es stimmt, dass als n&#228;chstes das Land in Angriff genommen wird, in dem die Nutzung des Microblogging-Dienstes am h&#246;chsten ist, d&#252;rfte Deutschland (<a href="http://www.alexa.com/siteinfo/twitter.com" target="_blank">laut Alexa</a>) gute Chancen haben. Wer Twitter dabei unterst&#252;tzen m&#246;chte, kann dies gerne tun. &#220;bersetzer werden f&#252;r diese Aufgabe n&#228;mlich <a href="http://twitter.com/translate" target="_blank">weiterhin gesucht</a>. </p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16547" title="twitter_country_lists" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/twitter_country_lists.png" alt="twitter_country_lists" width="500" height="292" /></p>
<p>Apropos L&#228;nder: Die irische Social Media-Agentur <a href="http://www.simplyzesty.com/" target="_blank">Simply Zesty</a> hat sich die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/30/twitter-listen-wie-geht-das-und-was-soll-das-ueberhaupt/">neue Listenfunktion</a> einmal genauer angesehen und ein interessantes Potential in ihr erkannt. Es ist mal wieder eine dieser Geschichten, bei denen man sich sagt: &#8220;Wieso ist mir das nicht eingefallen?!&#8221; Listen eignen sich nicht nur hervorragend zur Rubrizierung des Twitter-Feed nach Themen und Personen – sondern <a href="http://eu.techcrunch.com/2009/11/04/the-next-step-for-twitter-lists-—-entire-countries/" target="_blank">auch nach Herkunft</a>. Genau das hat Simply Zesty f&#252;r <a href="http://www.simplyzesty.com/twitter/crowdsourcing-irish-twitter-population/" target="_blank">Irland</a>, <a href="http://www.simplyzesty.com/twitter/crowdsourcing-english-twitter-population/" target="_blank">England</a> und die <a href="http://www.simplyzesty.com/twitter/crowd-sourcing-american-twitter-population/" target="_blank">USA</a> nun umgesetzt.</p>
<p>Dazu wurden L&#228;nder-Accounts angelegt, da Twitter aber nur 20 Listen pro Konto erlaubt, kommt es auch schon einmal vor, dass f&#252;r ein Land drei Accounts zum Einsatz kommen. Durch Listen werden die Nutzer nun nach Stadt oder Region sortiert. Anfangs wurden die User noch manuell hinzugef&#252;gt, seit ein paar Stunden &#252;bernimmt diese Aufgabe jedoch ein Script. Dazu reicht es aus, &#8220;I want to get listed #TwitterNewYork&#8221; zu twittern und man wird beispielsweise automatisch in die New York-Rubrik aufgenommen. Andere k&#246;nnen die Listen dann abonnieren und sind immer dar&#252;ber informiert, was in ihrer Nachbarschaft so getwittert wird. Nebenbei d&#252;rften auch lokale Unternehmen vom akkuraten &#220;berblick &#252;ber ihre potentiellen Kunden aus der Nachbarschaft profitieren. Tolle Idee, jetzt warten wir (wieder einmal) auf die deutschen Nachahmer.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=RX6Z4SI5ogw:BVmOVXmI240:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=RX6Z4SI5ogw:BVmOVXmI240:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
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		<title>Hope Plus: Obama, Bill und ihr globales Online-Hilfsprojekt</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/basicthinking/doho/~3/X1OydKr3Iqg/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/03/hope-plus-obama-bill-und-ihr-globales-online-hilfsprojekt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 17:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Gates]]></category>
		<category><![CDATA[Hope Plus]]></category>
		<category><![CDATA[humanitäres Projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der m&#228;chtigste Mann der Welt und der immer wieder mal reichste Mann der Welt gemeinsame Sache machen, dann darf man zurecht gespannt sein, was dabei herauskommt. Im Dezember werden US-Pr&#228;sident Barack Obama und Microsoft-Gr&#252;nder Bill Gates dieses Geheimnis l&#252;ften und der &#214;ffentlichkeit ihr gemeinschaftliches Projekt &#8211; &#8220;Hope Plus&#8221; &#8211; auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen vorstellen.
Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16542" title="Weltretter" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Weltretter.jpg" alt="Weltretter" width="250" height="188" />Wenn der m&#228;chtigste Mann der Welt und der immer wieder mal reichste Mann der Welt gemeinsame Sache machen, dann darf man zurecht gespannt sein, was dabei herauskommt. Im Dezember werden US-Pr&#228;sident Barack Obama und Microsoft-Gr&#252;nder Bill Gates dieses Geheimnis l&#252;ften und der &#214;ffentlichkeit ihr gemeinschaftliches Projekt &#8211; &#8220;Hope Plus&#8221; &#8211; auf der <a href="http://en.cop15.dk/" target="_blank">UN-Klimakonferenz</a> in Kopenhagen vorstellen.</p>
<p>Bei &#8220;Hope Plus&#8221; soll es sich <a href="http://www.headstar.com/egblive/" target="_blank">Headstar</a> zufolge um ein globales, mehrsprachiges Web-Portal handeln, <span style="text-decoration: line-through;">das der Menschheit nichts weniger als den Weltfrieden bringen m&#246;chte</span>, das es gleichgesinnten Menschen erm&#246;glichen soll, gemeinschaftlich an sozialen Projekten zu arbeiten, wie zum Beispiel dem Aufbau von Schulen, bei Projekten gegen Umweltverschmutzung oder Hilsma&#223;nahmen f&#252;r Katastrophenopfer. Der zum Unterfangen geh&#246;rige Slogan lautet: “Ein Ort, an dem Menschen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtregierungsorganisation" target="_blank">NRO</a>s treffen, mit ihnen zusammenkommen und in ihnen mitwirken k&#246;nnen.&#8221;</p>
<p>Geleitet wird das Projekt regierungsunabh&#228;ngig von <a href="http://www.politicsonline.com/" target="_blank">PoliticsOnline</a> - dem amerikanischen Beratungsunternehmen, dessen Gr&#252;nder Phil Noble dem derzeitigen US-Pr&#228;sidenten schon bei seiner enorm erfolgreichen Internetkampagne beratend zur Seite stand. Noble zufolge hat man sich bei der Idee zu  &#8221;Hope Plus&#8221; teilweise am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedenscorps" target="_blank">Friedenscorps</a> der Vereinigten Staaten aus den 1960er Jahren orientiert. Damals richtete John F. Kennedy das <a href="http://www.peacecorps.gov" target="_blank">Corps</a> mit der Absicht ein, Freiwillige f&#252;r humanit&#228;re Eins&#228;tze in Entwicklungsl&#228;ndern zu rekrutieren. &#8220;Die Idee war, ein weltweites Online-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedenscorps" target="_blank">Friedenscorps</a> zu schaffen &#8211; oder ein globales, &#8217;soziales eBay&#8217;&#8221;, so Noble. Eine weitere Inspirationsquelle sei ein landesweites aber mittlerweile eingestampftes Portal f&#252;r gemeinn&#252;tzige Aktivit&#228;ten gewesen, das er f&#252;r die BBC betreut hatte. </p>
<p>&#8220;Hope Plus&#8221;, das neben Microsoft unter anderem auch von IBM und Cisco unterst&#252;tzt wird, soll weitestgehend &#8220;user-generated&#8221; sein, was bedeutet, dass sowohl der Inhalt als auch die Entwicklung des Portals ma&#223;geblich von den Usern mitbestimmt werden. Dar&#252;ber hinaus soll es mit der Web 2.0-Technologie ausgestattet werden, die schon Obama in seinem Wahlkampf so <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,534397,00.html" target="_blank">erfolgreich eingesetzt</a> hatte. Damit will man sich &#8211; in positiver Hinsicht &#8211; deutlich von anderen NROs unterscheiden, die alle noch sehr stark im Web 1.0 zu verorten seien, so Noble weiter.</p>
<p>Die Chancen stehen meiner Meinung nach nicht schlecht, dass es &#8220;Hope Plus&#8221; schaffen kann, international erfolgreich zu werden. Dies liegt zum einen an Obamas immer noch gro&#223;e Popularit&#228;t &#8211; vor allem <a href="http://www.webnews.de/http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1413119.html" target="_blank">im Ausland</a> &#8211; und den finanzstarken Partnern an seiner Seite, die zudem das n&#246;tige Know-how f&#252;rs Web 2.0 mitbringen. Mit Einfluss oder viel Geld lie&#223;en sich schon immer Berge versetzen &#8211; beides zusammen genommen d&#252;rfte dies aber erst recht erm&#246;glichen. Zum anderen bin ich deswegen zuversichtlich, weil das Internet, richtig genutzt, die M&#246;glichkeit er&#246;ffnet, Stolpersteine beispielsweise in Form von b&#252;rokratischem Hick-Hack viel schneller und einfacher zu meistern. Last but not least werden sich durch &#8220;Hope Plus&#8221; auch wieder diejenigen hilfsbereiten Menschen mobilisieren lassen, die nicht nur hierzulande durch <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1176113350881.shtml" target="_blank">unterschiedliche</a> <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/186/431936/text/" target="_blank">Skandale</a> den Glauben an Hilfswerke verloren haben. Denn so wie es scheint, steht das Projekt nicht zuletzt f&#252;r ein hohes Ma&#223; an Transparenz. Bleibt nur zu hoffen, dass &#8220;Hope Plus&#8221; nicht an <a href="http://de.wiktionary.org/wiki/Viele_K%C3%B6che_verderben_den_Brei" target="_blank">zu vielen K&#246;chen</a> oder der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Babylonische_Sprachverwirrung" target="_blank">babylonischen Sprachverwirrung</a> scheitert.  </p>
<p>Und was haltet ihr von dem Projekt?</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann / Bild: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=424608&amp;mode=search" target="_blank">Pixelio</a> &#8211; Fotograf: Dieter Sch&#252;tz)</p>
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		<title>Peek bringt neuen Ladenhüter auf den Markt – diesmal für Twitter</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 15:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Gadget]]></category>
		<category><![CDATA[Peek]]></category>
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		<description><![CDATA[Der US-Hersteller Peek hat sich darauf spezialisiert, Dinge zu produzieren, die in der einen oder anderen Form bereits jedem zur Verf&#252;gung stehen. Peeks funktionieren nach der Art des euch vielleicht bekannten Ogo: ein Handheld, das beschr&#228;nkt online gehen und Mails versenden kann. 1und1 bietet es hierzulande unter dem Namen Pocketweb (maximal 200 Kbit/s) an, doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16541" title="TwitterPeek" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/TwitterPeek.png" alt="TwitterPeek" width="250" height="291" />Der US-Hersteller <a href="http://www.getpeek.com/" target="_blank">Peek</a> hat sich darauf spezialisiert, Dinge zu produzieren, die in der einen oder anderen Form bereits jedem zur Verf&#252;gung stehen. Peeks funktionieren nach der Art des euch vielleicht bekannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ogo" target="_blank">Ogo</a>: ein Handheld, das beschr&#228;nkt online gehen und Mails versenden kann. <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=91339&amp;site=3607&amp;type=text&amp;tnb=38&amp;subid=basicthinking" target="_blank">1und1</a> bietet es hierzulande unter dem Namen Pocketweb (maximal 200 Kbit/s) an, doch anders als in den Staaten werden daf&#252;r zwingend monatliche Grundgeb&#252;hren f&#228;llig. In den USA sind s&#228;mtliche Surf-Kosten je nach Modell bereits im Ger&#228;tepreis enthalten.</p>
<p>Zieht man in Betracht, dass heutzutage jedes drittklassige Handy online gehen kann und anfallende Datenkosten am Monatsende einfach mit dem ganzen anderen Gelumpe verrechnet werden, versteht man erst, wie &#252;berfl&#252;ssig ein solches Gadget ist. Doch Peek kann es nicht lassen und hat nun eine ultra-abgespeckte Version speziell f&#252;r Twitter-Nutzer <a href="http://www.reuters.com/article/pressRelease/idUS91122+03-Nov-2009+BW20091103" target="_blank">vorgestellt</a>. </p>
<p>Es sieht ziemlich flach aus und soll nicht gr&#246;&#223;er als eine Handfl&#228;che sein. &#220;ber die QWERTY-Tastatur des TwitterPeek lassen sich unbegrenzt Tweets und Direct Messages versenden, Links werden nicht aufgeschl&#252;sselt, Twitpic-Bilder aber angeblich angezeigt.</p>
<p>&#8220;TwitterPeek erlaubt es Leuten ohne Smartphone, schnell und g&#252;nstig Twitter auch unterwegs zu genie&#223;en&#8221;, sagt Peek-Chef Amol Sarva. Na ja, dann werfen wir mal den Taschenrechner an. Das Twitter-M&#228;usekino gibt es in zwei Ausf&#252;hrungen: Die Version inklusive Komplett-Grundgeb&#252;hr auf Lebenszeit kostet 199 Dollar – etwa 135 Euro. F&#252;r 99 Dollar (67 Euro) gibt es das Ger&#228;t ohne Datentarif. Dieser schl&#228;gt noch einmal mit rund 8 Dollar (5,40 Euro) im Monat zu Buche. In zwei Jahren belaufen sich so die Kosten auf etwa auf 200 Euro. Alleine in Deutschland w&#252;rde man mit einem kleinen Daten-Upgrade des normalen Handy-Vertrags billiger wegkommen (zum Beispiel mit dem Internetpaket S bei o2). In den USA sind solche Optionen h&#228;ufig noch g&#252;nstiger zu haben. Und Smartphones? Das ist ein recht dehnbarer Begriff. Eigentlich ist heute jede Handy-M&#246;hre auch abseits von iPhones und HTCs in der Lage, ins Internet zu gehen.</p>
<p>Der <a href="http://www.amazon.com/TwitterPeek-Mobile-Tweeting-Service-Included/dp/B002R5AG46/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;s=wireless&amp;qid=1257224886&amp;sr=8-5" target="_blank">TwitterPeek</a> ist bereits bei Amazon zu haben.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=HplqRjdvjCA:hxG4tGTbF48:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=HplqRjdvjCA:hxG4tGTbF48:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
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		<title>Mobiles Internet im November: UMTS-Angebote ohne Vertragslaufzeit</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 13:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[HSDPA]]></category>
		<category><![CDATA[mobiles internet]]></category>
		<category><![CDATA[UMTS]]></category>

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		<description><![CDATA[
K&#252;rzlich rief mich ein Freund an und beklagte sich dar&#252;ber, dass sich sein Internet verabschiedet h&#228;tte. Der Anbieter wies die Schuld daran von sich und stattdessen den Leitungen des Hauses zu. Der Hausmeister schimpfte auf den Anbieter und die Nachbarn von unten, die gerade eine Wand durchbrochen und dabei unz&#228;hlige Kabel abgerissen hatten, wunderten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-14877" title="umts" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/umts.jpg" alt="umts" width="500" height="187" /></p>
<p>K&#252;rzlich rief mich ein Freund an und beklagte sich dar&#252;ber, dass sich sein Internet verabschiedet h&#228;tte. Der Anbieter wies die Schuld daran von sich und stattdessen den Leitungen des Hauses zu. Der Hausmeister schimpfte auf den Anbieter und die Nachbarn von unten, die gerade eine Wand durchbrochen und dabei unz&#228;hlige Kabel abgerissen hatten, wunderten sich &#252;ber den Krach von oben. &#8220;Komm&#8221;, sagte ich zu meinem Kumpel, &#8220;wenn du den Anbieter benachrichtigt hast, dann merk dir das Datum des Ausfallbeginns und steig halt so lange auf UMTS um. Es gibt ja gen&#252;gend Angebote.&#8221; Tats&#228;chlich stellte er sich in Anbetracht dieser Option noch ausgefuchster an und sahnte zun&#228;chst einen kostenlosen und unverbindlichen Probemonat bei o2 ab. Dann kaufte er sich einen N24-Stick, bei dem ein 7-Tage-Paket knapp zehn Euro kostete. Nach einem Monat sprang sein DSL-Router wieder an und der Festnetzanbieter zahlte die komplette Monatsgeb&#252;hr zur&#252;ck.</p>
<p>Ich stelle diese Geschichte nur vor unsere heutige &#220;bersicht, weil ich mal zum Ausdruck bringen will, wie selbstverst&#228;ndlich UMTS in einigen Kreisen bereits geworden ist. Das Internet f&#228;llt aus? Ich verreise f&#252;r einige Tage mit dem Notebook? Kein Problem &#8211; dann hol ich eben den Prepaid-Stick aus der Schublade. Gut, also konzentrieren wir uns dieses Mal auf die Prepaid-Angebote und die Tarife, die ohne Mindestvertragslaufzeit klarkommen&#8230;</p>
<p><strong>T-Mobile</strong></p>
<p>Beginnen wir wie immer mit dem T-Mobile-Netz. <a href="http://www.eteleon.de/shop/special/fastSIM?refid=16117" target="_Blank">Fastsim</a> bietet UMTS (nach einer Anschlussgeb&#252;hr in H&#246;he von 25 Euro) f&#252;r 19,95 Euro im Monat, erst wer das Angebot l&#228;nger als ein Jahr lang nutzt, zahlt ordentlich drauf, n&#228;mlich zehn Euro mehr. Die passende Hardware gibt es in jedem Fall f&#252;r 40 Euro dazu. Auch <a href="http://www.pennymobil.de/" target="_blanK">Penny Mobil Data</a> funkt im T-Mobile-Netz, wenn auch nur mit 384 Kbit/s. Der Discounter bietet eine Tagesflat zum Preis von 2,49 Euro – abgerechnet wird von 0 bis 24 Uhr. &#220;brigens: Wer noch bis zum Ende des Monats wechselt, bekommt 25 Euro Guthaben gutgeschrieben (allerdings d&#252;rfte der alte Anbieter einem hier wieder in die Tasche greifen). Wer lieber direkt bei T-Mobile sucht, bekommt dort die <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=91339&#038;site=4267&#038;type=text&#038;tnb=28&#038;subid=basicthinking" target="_blank">Xtra web&#8217;n'walk DayFlat</a> ohne Vertragsbindung. Kostet 4,95 Euro am Tag, der Stick schl&#228;gt mit knapp 70 Euro zu Buche.</p>
<p><strong>Vodafone</strong></p>
<p>Kommen wir zu den Vodafone-Partnern. Der N24-Stick ist out, die Kollegen der Sendergruppe haben mit dem <a href="http://www.prosieben.de/stick" target="_blanK">ProSieben-Stick</a> nachgezogen und ein g&#252;nstigeres Angebotspaket geschn&#252;rt: der Stick inklusive SIM und Porto kostet 39,95 Euro. Jede Stunde wird mit 0,77 Euro abgerechnet, zw&#246;lf Stunden mit 1,99 Euro, drei Tage mit 3,99 Euro und eine Woche mit 8,99 Euro. Mit kleineren Einheiten wird bei <a href="http://ad.zanox.com/ppc/?13724533C1530028860T&amp;SIDE=bt_hp" target="_blank">Bild-Mobil</a> hantiert, hier geht es ab 30 Minuten (0,59 Euro) los, f&#252;r eine Woche werden 6,99 Euro verlangt. Ein Gigabyte Traffic ist jeweils inklusive, geht auch nur ein Byte dr&#252;ber, beginnt ein neuer Abrechnungszyklus. Der Stick ist f&#252;r 55 Euro zu haben und kommt mit 6,99 Euro Guthaben. Vodafone selbst bietet f&#252;r 39,95 Euro die <a href="http://www.zanox-affiliate.de/ppc/?13848925C1704618870T&#038;SIDE=bt_hp_vf_mfk" target="_blanK">Websessions</a> auf Prepad-Basis an. Jede einzelne UMTS-Surfsitzung, die immerhin bis zu 24 Stunden dauern kann, kostet so 4,95 Euro. In den 39,95 Euro sind der Stick und die Anschlussgeb&#252;hr inklusive.</p>
<p><strong>o2 und E-Plus</strong></p>
<p>Im o2-Netz bietet <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=91339&amp;site=5245&amp;type=b48&amp;bnb=48&amp;subid=basicthinking" target="_blank">Fonic</a> eine Tages-Flat f&#252;r 2,50 Euro, der dazu passende UMTS-Stick ist derzeit f&#252;r knapp 60 Euro (inklusive f&#252;nf Tage Gratis-Surfen) zu haben. Angeblich gilt das Angebot nur bis zum Ende des Monats – ich w&#252;rde mich aber dadurch nicht unter Druck setzen lassen, denn solche Aktionen werden h&#228;ufig verl&#228;ngert. Wie in den vergangenen Monaten ist zudem auch das Angebot von <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=91339&amp;site=1879&amp;type=text&amp;tnb=27" target="_blank">Tchibo</a> einen Blick wert: Der Stick kostet derzeit 50 Euro und beinhaltet direkt drei Tage Gratis-Surfen (Tchibo feiert Jubil&#228;um, checkt mal die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tchibo" target="_blank">Fimengeschichte</a>: &#8220;Tchibo&#8221; ist ein Kompositum aus &#8220;Tchilling&#8221; (Name des Gr&#252;nders) und &#8220;Bohnen&#8221;). Jeder weitere Tag kostet 2,95 Euro (0 bis 24 Uhr).</p>
<p>Bei E-Plus f&#228;llt mir die Wahl eines Angebots verdammt schwer, weil man im Reich des 384 Kbit/s-Schneckentempos nur sehr ungern Empfehlungen gibt. Also lassen wir lieber Preis als Leistung sprechen und entdecken, dass ALDI Talk tats&#228;chlich noch das beste Angebot in dieser Richtung hat: 24 Stunden Internet kosten 1,99 Euro. Der Stick kostet 60 Euro.</p>
<p>Das war&#8217;s. Weitere Tipps oder Anregungen (vielleicht auch, wie ihr in einer internetlosen Zeit vorgeht) sind wie immer gerne gesehen!</p>
<p><strong>Die Angebote in der &#220;bersicht:</strong></p>
<table style="text-align: left; width: 500px;" border="0" cellspacing="1" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center; background-color: #e2e2ff; width: 90px; font-weight: bold;"><small>Tarif<br />
(Netz)</small></td>
<td style="text-align: center; background-color: #e2e2ff; width: 65px; font-weight: bold;"><small>Vertragslaufzeit</small></td>
<td style="text-align: center; background-color: #e2e2ff; width: 75px; font-weight: bold;"><small>Einrichtung<br />
/ Hardware</small></td>
<td style="text-align: center; background-color: #e2e2ff; width: 140px; font-weight: bold;"><small>Besonderheiten</small></td>
<td style="text-align: center; background-color: #e2e2ff; width: 60px; font-weight: bold;"><small>Monatspreis</small></td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;"><small>Fastsim<br />
<span style="background-color: #e20074;"><span style="color: #ffffff;"> T-Mobile </span></span></small></td>
<td style="text-align: center;"><small>1 Monat</small></td>
<td style="text-align: center;"><small>25 / 40 Euro</small></td>
<td><small></small></td>
<td style="text-align: center;"><small>19,95 Euro/Monat</small></td>
<td>
<div style="text-align: center;"><small><a href="http://www.eteleon.de/shop/special/fastSIM?refid=16117" target="_blank"><strong>Zum Anbieter</strong></a></small></div>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>Penny Mobil<br />
<span style="background-color: #e20074;"><span style="color: #ffffff;"> T-Mobile </span></span></small></td>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>-</small></td>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>10 / 0 Euro</small></td>
<td style="background-color: #ededff;"><small>Abrechnung 0 bis 24 Uhr</small></td>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>2,49 Euro</small></td>
<td style="text-align: center;"><small><a href="http://www.pennymobil.de/" target="_blank"><strong>Zum Anbieter</strong></a></small></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;"><small>Xtra w’n&#8217;w DayFlat<br />
<span style="background-color: #e20074;"><span style="color: #ffffff;"> T-Mobile </span></span></small></td>
<td style="text-align: center;"><small>-</small></td>
<td style="text-align: center;"><small>0 / 69,95 Euro</small></td>
<td><small>Abrechnung 0 bis 24 Uhr</small></td>
<td style="text-align: center;"><small>4,95 Euro / Tag</small></td>
<td>
<div style="text-align: center;"><small><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=91339&#038;site=4267&#038;type=text&#038;tnb=28&#038;subid=basicthinking" target="_blank"><strong>Zum Anbieter</strong></a></small></div>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>Pro7-Stick<br />
<span style="background-color: #ff0000;"><span style="color: #ffffff;"> Vodafone </span></span></small></td>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>-</small></td>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>0 / 40 Euro</small></td>
<td style="background-color: #ededff;"><small>1,99 Euro/12h, 3,99 Euro /3 Tage, 8,99/7 Tage</small></td>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>0,77 Euro/Stunde</small></td>
<td style="text-align: center;"><small><a href="http://www.prosieben.de/stick" target="_blank"><strong>Zum<br />
Anbieter</strong></a></small></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;"><small>Bildmobil<span style="background-color: #ff0000;"><span style="color: #ffffff;"><br />
 Vodafone </span></span></small></td>
<td style="text-align: center;"><small>-</small></td>
<td style="text-align: center;"><small>0 / 55 Euro</small></td>
<td><small>Auf 1 Gigabyte pro Sitzung begrenzt</small></td>
<td style="text-align: center;"><small>ab 0,59 Euro</small></td>
<td style="text-align: center;"><small><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?13724533C1530028860T&amp;SIDE=bt_hp" target="_blank"><strong>Zum Anbieter</strong></a></small></td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>Websessions<br />
<span style="background-color: #ff0000;"><span style="color: #ffffff;"> Vodafone </span></span></small></td>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>-</small></td>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>0 / 40 Euro</small></td>
<td style="background-color: #ededff;"><small>9,95 Euro / Woche</small></td>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>4,95 Euro/Stunde</small></td>
<td style="text-align: center;"><small><a href="http://www.zanox-affiliate.de/ppc/?13848925C1704618870T&#038;SIDE=bt_hp_vf_mfk" target="_blank"><strong>Zum<br />
Anbieter</strong></a></small></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;"><small>Fonic Tagesflat<span style="background-color: #000066;"><br />
<span style="color: #ffffff;"> o2 </span></span></small></td>
<td style="text-align: center;"><small>-</small></td>
<td style="text-align: center;"><small>0 / 60 Euro</small></td>
<td><small>5 Tage Gratis-Surfen inklusive</small></td>
<td style="text-align: center;"><small>2,50 Euro/Tag</small></td>
<td style="text-align: center;"><small><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=91339&amp;site=5245&amp;type=b48&amp;bnb=48&amp;subid=basicthinking" target="_blank"><strong>Zum Anbieter</strong></a></small></td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>Tchibo Mobil<span style="background-color:#000066;"> <span style="color: #ffffff;"> o2 </span> </span></small></td>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>-</small></td>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>0 / 50 Euro</small></td>
<td style="background-color: #ededff;"><small>Abrechnung 0 bis 24 Uhr</small></td>
<td style="background-color: #ededff; text-align: center;"><small>2,95 Euro/Tag</small></td>
<td style="text-align: center;"><small><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=91339&amp;site=1879&amp;type=text&amp;tnb=27" target="_blank"><strong>Zum Anbieter</strong></a></small></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;"><small>Aldi Talk<br />
<span style="background-color: #006633;"><span style="color: #ffffff;"> E-Plus </span></span></small></td>
<td style="text-align: center;"><small>1 Monat</small></td>
<td style="text-align: center;"><small>0 / 60 Euro</small></td>
<td><small>Abgerechnet pro 24 Stunden / max. 384 Kbit/s</small></td>
<td style="text-align: center;"><small>1,99 Euro / Tag</small></td>
<td style="text-align: center;"><small><a href="http://www.medionmobile.de/index3.htm" target="_blank"><strong>Zum Anbieter</strong></a></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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		<title>PayPal X: eBay pimpt sein Bezahlsystem</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 11:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geschaeftsidee]]></category>
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		<category><![CDATA[ebay]]></category>
		<category><![CDATA[PayPal]]></category>
		<category><![CDATA[PayPal X]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;3, 2, 1 &#8211; besser ein neues Standbein als keins.&#8221; Ich werde es wohl nie erleben, dass eBay seinen jetzigen Slogan durch meinen ersetzt. Dabei beschreibt er die derzeitige Ausrichtung des Auktionshauses eigentlich viel zutreffender. Denn bereits im Februar dieses Jahres verk&#252;ndete der Chef des Online-Marktplatzhirsches, John Donahoe, er s&#228;he die wahren Wachstumsm&#246;glichkeiten nicht mehr im &#8220;Marktplatz&#8221;-Gesch&#228;ft, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-16534" title="ebay-logo" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/ebay-logo1.jpg" alt="ebay-logo" width="250" height="167" />&#8220;3, 2, 1 &#8211; besser ein neues Standbein als keins.&#8221; Ich werde es wohl nie erleben, dass <a href="http://www.ebay.de/" target="_blank">eBay</a> seinen jetzigen Slogan durch meinen ersetzt. Dabei beschreibt er die derzeitige Ausrichtung des Auktionshauses eigentlich viel zutreffender. Denn bereits im <a href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/tid-15915/ebay-das-neue-gebot-der-stunde_aid_446759.html" target="_blank">Februar dieses Jahres</a> verk&#252;ndete der Chef des Online-Marktplatzhirsches, John Donahoe, er s&#228;he die wahren Wachstumsm&#246;glichkeiten nicht mehr im &#8220;Marktplatz&#8221;-Gesch&#228;ft, sondern vielmehr im Online-Bezahldienst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PayPal" target="_blank">PayPal</a>. Wie die <a href="http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:zahlungsinnovationen-ebay-bohrt-bezahldienst-paypal-auf/50031961.html" target="_blank">Financial Times Deutschland</a> berichtet, wurde nun eine erste Weiterentwicklung des Dienstes vorgestellt: PayPal X.</p>
<p>Kurz zur Erinnerung: PayPal ist der weltweit gr&#246;&#223;te Online-Zahlungsdienstleister, der mittels eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Micropayment" target="_blank">Micropayment</a>-Systems die Begleichung von Mittel- und Kleinstbetr&#228;gen zum Beispiel beim Ein- und Verkauf im Online-Handel erm&#246;glicht. W&#228;hrend das Gesch&#228;ft mit den Auktionen seit Jahren immer heftiger ins Stocken ger&#228;t, entwickelt sich PayPal zu einem echten zweiten Kerngesch&#228;ft f&#252;r eBay: Im Vergleich zum dritten Quartal des Jahres 2006, in dem man mit PayPal einen Umsatz von 350 Millionen Dollar generierte, stieg dieser im selben Quartel dieses Jahres auf beeindruckende 688 Millionen. Die Zuwachsrate befand sich seit 2006 jedes Quartal im zweistelligen Bereich, j&#228;hrlich werden Transaktionen im Wert von 60 Milliarden Dollar verarbeitet. Da ist es nur folgerichtig, dass man diese eierlegende Wollmilchsau hegt und pflegt und sch&#246;n wachsen l&#228;sst. </p>
<p>Hierzu soll die Plattform &#8211; ganz nach dem erfolgreichen Beispiel von Facebook und Apple &#8211; f&#252;r externe Softwareentwickler ge&#246;ffnet werden. Hiervon verspricht sich John Donahoe eine  &#8221;ganze Welle an Zahlungsinnovationen&#8221;, &#228;hnlich wie das Apfel-Logo-tragende Handy aus Cupertino die Innovationen im Bereich Mobilfunkger&#228;te durch die tausendfachen Apps vorangetrieben hat. Eine Innovation sei es zum Beispiel, dass man mit PayPal X auch Kleinstbetr&#228;ge &#252;berweisen k&#246;nne &#8211; eine M&#246;glichkeit, die im Netz bisher noch nicht sehr verbreitet sei: &#8220;Ich kann im wirklichen Leben zehn Cent f&#252;r etwas zahlen, online aber nicht&#8221;, so Paypal-Manager Osama Bedier. Welche gro&#223;e Bedeutung Microbetr&#228;ge in Zukunft spielen werden, kann man wohl heute schon erahnen. Sollte sich beispielsweise <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paid_Content" target="_blank">Paid Content</a> bei den <a href="http://fachmedien.net/2009/09/paid-content-news-corp-und-aol-glauben-an-zahlungsbereitschaft-der-nutzer/" target="_blank">Betreibern</a> von Online-News-Portalen <a href="http://www.pbs.org/mediashift/2009/09/the-great-debate-on-micropayments-and-paid-content-part-1260.html" target="_blank">durchsetzen</a>, dann, da bin ich mir sicher, werden diese bei der Abrechnung von Micropayments auf fremde Infrastrukturen zugreifen m&#252;ssen &#8211; und dann werden die Vermarkter von PayPal mit Sicherheit zur Stelle sein. Langfristig will man mit PayPal X v&#246;llig neue Wege beschreiten und den Usern Funktionalit&#228;ten bieten, die sie bisher auf keiner anderen E-Commerce-Site so vorfinden k&#246;nnen.</p>
<p>Und da zwei schlaue Menschen oftmals mehr Ideen haben als eine, und die Wahrscheinlichkeit einer guten Idee mit der Anzahl schlauer K&#246;pfe steigt, hat man ein Heer von knapp 1.000 Entwicklern um sich gescharrt, die flei&#223;ig kleine Apps f&#252;r PayPal X programmieren, damit die User irgendwann auch beispielsweise &#252;ber Facebook Transaktionen durchf&#252;hren k&#246;nnen. Bereits im Dezember will man schon eine eigene kleine, kostenlose App f&#252;r den Blackberry und &#8211; ja, klar! &#8211; auch f&#252;r das iPhone rausbringen. Mit solchen Apps und anderen innovativen Bezahl-M&#246;glichkeiten will man nat&#252;rlich nicht nur dem User etwas Gutes tun, sondern auch sich selbst. So erhofft sich das Unternehmen nicht weniger als eine Verdopplung des Umsatzes von 2,4 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr auf 5 Milliarden.</p>
<p>Aufgrund der bisherigen Erfolgsgeschichte von PayPal k&#246;nnte man geneigt sein, dieses Vorhaben nicht als wahnwitzig abzutun. Und um das Ziel zu erreichen, m&#246;chte man wohl nicht ganz auf die Hilfe der alten Mutter eBay verzichten. Denn offenbar wird in den USA momentan ein Wiederbelebungsversuch unternommen, um das Unternehmen wieder auf den alten Kurs zu bringen und dann dort &#8211; nat&#252;rlich &#8211; mit PayPal auch weiterhin gutes Geld zu verdienen. Der neue Slogan lautet &#252;brigens &#8220;Come to think of it, eBay&#8221;  &#8211; zu deutsch etwa: &#8220;Ich habe mich gerade daran erinnert, eBay.&#8221; Schrecklich, oder? Weitere Infos hierzu gibt es bei <a href="http://www.onlinemarktplatz.de/15034/ebay-startet-neue-werbekampagne-in-den-usa/?utm_source=twitter&amp;utm_medium=onlinemarktplatz&amp;utm_content=news&amp;utm_campaign=feeds" target="_blank">onlinemarktplatz.de</a>.</p>
<div style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</div>
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		<title>Chrome 4 Beta: 30 Prozent schneller als der Vorgänger</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 10:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[browser]]></category>
		<category><![CDATA[Chrome]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mozilla hat Jahre gebraucht, um sich bis zur Version 3.5 (beziehungsweise 3.6 Beta) des Firefox vorzuhangeln. Chrome wurde erst im September 2008 vorgestellt, doch schon jetzt schieben die Google-Entwickler Version 4.0 hinterher – zum unverbindlichen Ausprobieren. Die neue Beta ist ab sofort verf&#252;gbar und soll laut den Release Notes vor allem schneller und komfortabler sein.
War [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16532" title="chrome_synch" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/chrome_synch.png" alt="chrome_synch" width="500" height="209" /></p>
<p>Mozilla hat Jahre gebraucht, um sich bis zur Version 3.5 (beziehungsweise <a href="http://www.mozilla.com/en-US/firefox/3.6b1/releasenotes/" target="_blank">3.6 Beta</a>) des Firefox vorzuhangeln. Chrome wurde erst im September 2008 vorgestellt, doch schon jetzt schieben die Google-Entwickler Version 4.0 hinterher – zum unverbindlichen Ausprobieren. Die neue Beta ist <a href="http://chrome.blogspot.com/2009/11/bookmark-sync-and-more-speed-in-latest.html" target="_blank">ab sofort verf&#252;gbar</a> und soll laut den Release Notes vor allem schneller und komfortabler sein.</p>
<p>War es bislang so, dass Bookmarks manuell erst exportiert und dann importiert werden mussten, um auf zwei Rechnern zur Verf&#252;gung zu stehen, so bietet Chrome 4 nun eine automatische Synchronisierungsfunktion an. Google realisiert den Datenaustausch &#252;ber dieselben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Extensible_Messaging_and_Presence_Protocol" target="_blank">XMPP</a>-Server, die auch Google Talk verwendet. Dazu reicht es aus, den Men&#252;punkt &#8220;Synchronize my bookmarks&#8221; zu aktivieren und sich danach in ein vorhandenes Google-Konto einzuloggen. Sicher hilft dieser Service den Nutzern dabei, ihre privaten und beruflichen Chrome-Browser miteinander abzugleichen – allerdings d&#252;rfte es vor allem auch Google dabei helfen, noch weiter Einblicke in die Surfgewohnheiten der Chrome-Anwender zu erhalten (wenn die Daten nicht heute schon <a href="http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_sicherheit_security_microsoft_kritisiert_datenschutz_in_chrome_3_0_story-39001024-41516174-1.htm" target="_blank">sowieso vorliegen</a>). </p>
<p>Die zweite Verbesserung zielt auf die Geschwindigkeit ab, mit der Chrome Websites darstellen kann: Um 30 Prozent konnte sie im Vergleich zur aktuellen Version 3 gesteigert werden. Blickt man noch weiter zur&#252;ck und nimmt Chrome 1 als Ma&#223;stab, so ist der Neue beim Abspulen von JavaScript satte 400 Prozent schneller. Zum Testen nutzte Google den <a href="http://dromaeo.com/?dom" target="_blanK">Dromeao-Test</a> von Mozilla.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/l2cR30Q7WVk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/l2cR30Q7WVk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Die neue Beta kommt gerade zum richtigen Zeitpunkt. Erst am Wochenende hat sich das Google-Entwicklerteam erstmals seit dem Start des Browsers in die Karten schauen lassen: <a href="http://www.businessinsider.com/google-says-chrome-browser-now-has-30-million-active-users-2009-11" target="_blanK">30 Millionen Nutzer</a> surfen heute weltweit mit Chrome. Klingt viel? Sicher, doch es sind Peanuts, wenn man bedenkt, dass es bei Mozilla Firefox 330 Millionen sind. Die aktuelle Verteilung der Marktanteile k&#246;nnt ihr <a href="http://marketshare.hitslink.com/browser-market-share.aspx?qprid=1&amp;qpdt=1&amp;qpct=4&amp;qptimeframe=M&amp;qpsp=105&amp;qpnp=25" target="_blank">hier einsehen</a>. Erst vor kurzem haben wir &#252;ber den schwelenden <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/28/internet-explorer-im-sinkflug-konkurrenz-im-aufwind/">Browser-Kampf</a> berichtet.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=CRBj1xrISCM:5AruG3EqZSI:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?a=CRBj1xrISCM:5AruG3EqZSI:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/basicthinking/doho?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/basicthinking/doho/~4/CRBj1xrISCM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>CSI auf RTLNow: Hulu auf der Spur</title>
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		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/03/csi-auf-rtlnow-hulu-auf-der-spur/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 09:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Drees</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[CSI]]></category>
		<category><![CDATA[rtl]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Schon oft habe ich oft neidisch in die Vereinigten Staaten geschielt. Googles Musikservice steht nur am Ende einer langen, nicht enden wollenden Kette von Diensten, die uns kostenlos Musik und Filme bieten k&#246;nnten &#8211; wenn wir nur auf der richtigen Seite des Atlantiks wohnen w&#252;rden. Prominenter Vertreter unter diesen Diensten ist Hulu. Wenn den Kollegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-16529" title="rtlnowcsi" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/rtlnowcsi.jpg" alt="rtlnowcsi" width="500" height="314" /></p>
<p>Schon oft habe ich oft neidisch in die Vereinigten Staaten geschielt. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/29/leichter-songs-finden-google-music-onebox-gestartet/" target="_blank">Googles Musikservice</a> steht nur am Ende einer langen, nicht enden wollenden Kette von Diensten, die uns kostenlos Musik und Filme bieten k&#246;nnten &#8211; wenn wir nur auf der richtigen Seite des Atlantiks wohnen w&#252;rden. Prominenter Vertreter unter diesen Diensten ist <a href="http://www.hulu.com/" target="_blank">Hulu</a>. Wenn den Kollegen von heise.de nun ein <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ein-Hauch-von-Hulu-848050.html" target="_blank">Hauch von Hulu</a> um die Nasen weht, dann h&#228;ngt das damit zusammen, dass sich sowohl <a href="http://rtl-now.rtl.de/csi-den-taetern-auf-der-spur.php" target="_blank">RTL Now</a> als auch <a href="http://www.voxnow.de/csi-new-york.php?r2=1" target="_blank">Vox Now</a> dazu entschlossen haben, die beliebten CSI-Serien (CSI:Miami, CSI: Den T&#228;tern auf der Spur und CSI:NY) kostenlos im Netz anzubieten.</p>
<p>Wie sich das f&#252;r deutsche Angebote geh&#246;rt, fehlt nat&#252;rlich die dazugeh&#246;rige Einschr&#228;nkung nicht: Kostenlos ist lediglich die aktuelle Folge in der jeweiligen Sendewoche. M&#246;chte man eine alte Folge per Stream anschauen, kostet uns das 1,99 € und m&#246;chte man vorab schon die n&#228;chste Folge vor der Erstausstrahlung im TV sehen, kostet das 2,49 €. Wenn ihr mich fragt, eine Menge Holz f&#252;r etwas, was in m&#228;&#223;iger Qualit&#228;t auf meinen Rechner kommt und dort noch nicht mal bleiben darf &#8211; man erwirbt n&#228;mlich mit dem Betrag lediglich die M&#246;glichkeit, innerhalb der n&#228;chsten 24 Stunden diesen Stream zu betrachten. </p>
<p>Wie sieht das eigentlich f&#252;r unsere Eidgenossen jenseits der Alpen aus? Meines Wissens l&#228;uft da so ziemlich jede Serie eine Woche eher, als wir sie auf unseren heimischen Kan&#228;len bewundern d&#252;rfen. Zahlen die dann f&#252;r das RTL-Angebot dementsprechend dann f&#252;r ihre aktuelle Folge?</p>
<p>Versteht mich nicht falsch &#8211; es geht mir nat&#252;rlich nicht darum, &#252;ber das ja grunds&#228;tzlich begr&#252;&#223;enswerte Angebot von RTL und Vox zu l&#228;stern, aber es fuchst mich doch ziemlich, dass hierzulande Angebote dieser Art immer mit Einschr&#228;nkungen verbunden sind, die nicht zu dem passen, was das aktuelle Internet zu leisten vermag.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-16528" title="rtlnow" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/rtlnow.jpg" alt="rtlnow" width="250" height="44" />Worauf ich hinaus will: Die Parameter verschieben sich zusehends. Egal, ob es um die Technik geht, um Zielgruppen, um Sehgewohnheiten oder Aufmerksamkeits-Spannen. TV und Internet verschmelzen immer mehr und so, wie man sich in wenigen Jahren daran gew&#246;hnt hat, dass man im Musikbereich einzelne Songs statt der ganzen Alben erwirbt, m&#252;ssen die TV-Sender sich auch daran gew&#246;hnen, dass es immer mehr zur Selbstverst&#228;ndlichkeit wird, ein TV-Format dann zu betrachten, wann man die Zeit und Mu&#223;e dazu findet. Werbung wird ja in jedem Fall geschaltet.</p>
<p>Hier sind also die Sendeanstalten gefragt, akzeptable und zukunftssichere Konzepte zu entwickeln. Ich glaube n&#228;mlich, dass im Gegensatz zur Musik, der Filmindustrie und den Printmedien das TV noch am wenigsten unter dem Internet leidet und aus dem Grund noch  gar nicht &#252;berall angekommen ist, wie signifikant die medialen &#196;nderungen sein werden, die in den n&#228;chsten Jahren auf uns alle zukommen.</p>
<p>In den derzeitigen &#220;berlegungen zum <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-GEZ-Diskussion-271009-_arid,1955361_regid,2_puid,2_pageid,4290.html" target="_blank">Kippen der GEZ-Geb&#252;hr</a> sollten auch einmal Gedanken zur Reform des ganzen Models einflie&#223;en. Welche, die uns mit einem Programm zur&#252;cklassen, das wir uns zu einem fairen Preis zusammenstellen k&#246;nnen. Bezahlen, was man wirklich sehen m&#246;chte &#8211; w&#228;re das nicht genauso w&#252;nschenswert wie fair? RTL und Vox gehen einen winzigen Schritt in die richtige Richtung. Hoffentlich kommen noch ein paar gr&#246;&#223;ere Schritte dazu &#8211; und noch ein paar Sendeanstalten, die diesen Weg mitgehen.</p>
<p style="text-align: right;">(Carsten Drees)</p>
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		<title>Nach dem Games-Boom: Apple nimmt Kurs auf den E-Book-Markt</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 17:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
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Als Apple den neuen iPod Touch 2G (&#8221;The funnest iPod ever!&#8221;) auf den Markt brachte, dachten die Branchenbeobachter: &#8220;Donnerwetter, jetzt greifen die auch noch Nintendo und Sony an.&#8221; Tats&#228;chlich war es so, dass der neue Touchscreen-Player im Revier von Nintendo DS und der PSP wilderte. Mit Erfolg, will man meinen. Bei der Verk&#252;ndung der Zahlen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16520" title="Flurry_Pulse_October2009_iPhoneReleases_Games-vs-Books" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Flurry_Pulse_October2009_iPhoneReleases_Games-vs-Books1.png" alt="Flurry_Pulse_October2009_iPhoneReleases_Games-vs-Books" width="500" height="256" /></p>
<p>Als Apple den neuen <a href="http://www.apple.com/de/ipodtouch/what-is/gaming-device.html" target="_blank">iPod Touch 2G</a> (&#8221;The funnest iPod ever!&#8221;) auf den Markt brachte, dachten die Branchenbeobachter: &#8220;Donnerwetter, jetzt greifen die auch noch Nintendo und Sony an.&#8221; Tats&#228;chlich war es so, dass der neue Touchscreen-Player im Revier von Nintendo DS und der PSP wilderte. Mit Erfolg, will man meinen. Bei der Verk&#252;ndung der <a href="http://www.focus.de/digital/computer/computer-nintendo-senkt-gewinnprognose-wii-absatz-faellt_aid_449147.html" target="_blank">Zahlen zum abgelaufenen Gesch&#228;ftsjahr</a> machte Nintendo explizit Apple f&#252;r das schlechte Abschneiden verantwortlich. Man <a href="http://macdailynews.com/index.php/weblog/comments/22883/" target="_blank">sprach von</a> einem &#8220;wachsenden Wettbewerb im Handheld-Markt aufgrund Apples iPhone und iPod Touch – und dem wachsenden Games-Lineup.&#8221; Die Gefahr ist real, erst vor wenigen Tagen hatte Appshopper <a href="http://www.appshopper.com/" target="_blanK">mitgeteilt</a>, dass die Sammlung von Mini-Programmen im App Store die Grenze von 100.000 geknackt h&#228;tte.</p>
<p>Der Angriff auf den mobilen Spielesektor war gewollt und beabsichtigt. Doch was selbst Apple &#252;berraschen d&#252;rfte, ist die Tatsache, dass sich das iPhone und der Touch eigenm&#228;chtig schon den n&#228;chsten Gegner ausgeguckt haben. Die Rede ist vom Markt f&#252;r E-Books. Ich habe das 3,5 Zoll-Display immer als zu klein f&#252;r anst&#228;ndige Lekt&#252;re-Sitzungen empfunden, zudem brauchte ich nur einmal kurz aus Versehen mit dem Finger den Bildschirm zu ber&#252;hren, und schon rutschte der Roman drei Kapitel weiter. Offensichtlich denken nicht viele so, denn E-Books auf den kleinen Apple-Ger&#228;ten sind so beliebt wie nie zuvor. </p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-16521" title="e_books" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/e_books.jpg" alt="e_books" width="250" height="375" />Hinter dieser Erkenntnis liegt eine <a href="http://blog.flurry.com/bid/27796/Flurry-Smartphone-Industry-Pulse-October-2009" target="_blank">neue Studie</a>, die der US-Marktforscher Flurry am Wochenende ver&#246;ffentlichte. Demnach gab es zwischen August und September einen regelrechten Boom der E-Book-Apps auf dem iPhone. Mittlerweile fallen 20 Prozent (!) aller Anwendungen in die Rubrik B&#252;cher, die Spiele – &#252;ber ein Jahr lang absoluter App-Platzhirsch – bringen es nur noch auf 13 Prozent (siehe Grafik oben). Im Oktober war jede f&#252;nfte App ein Buch. Schon im vergangenen Jahr hatte Flurry herausgefunden, dass ein Prozent der US-Bev&#246;lkerung E-Books &#252;ber das iPhone liest. Da nun auch auf der Seite der Anbieter &#8220;die Zahlen explodieren&#8221;, k&#246;nne man nur mutma&#223;en, wie die aktuelle Situation aussieht.</p>
<p>Das bringt tats&#228;chlich eine unerwartete Wende in den sich gerade etablierenden Markt mit E-Books und ihren Readern. Nachdem der Amazon Kindle es bereits &#252;ber den Atlantik geschafft hat, Barnes &amp; Noble wohl den <a href="http://www.boersenblatt.net/sixcms/detail.php?id=345777" target="_blank">Nook nach Europa bringen wird</a>, Creative <a href="http://www.epizenter.net/comment.php?comment.news.503" target="_blank">in den Startl&#246;chern</a> steht und nun auch die <a href="http://www.faz.net/s/RubE26455A3251A4E72A8D13804A90F40BF/Doc~E02897E77C90E4418A5BEDB47BB88BA90~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">heimischen Hersteller nachziehen</a>, k&#246;nnte Apple f&#252;r neuen Schwung auf dem Markt sorgen. Erkennt man in Cupertino bereits die Vorzeichen? Gibt es Gedankenspiele zu einer zentralen Vertriebsstruktur f&#252;r B&#252;cher? Wer wei&#223;, vielleicht gibt es irgendwann dann auch E-Books bei iTunes.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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