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	<title>BASIC thinking</title>
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	<description>Online-Magazin für Social Media, Marketing und Business</description>
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	<title>BASIC thinking</title>
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		<title>PayPal-Alternativen aus Europa: 4 Zahlungsanbieter im Vergleich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 03:45:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union (EU)]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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<p>Immer mehr EU-Bürger wollen auf US-Dienste verzichten – auch beim Bezahlen. Doch wer PayPal ersetzen will, braucht Alternativen, die in puncto Funktionsumfang und Sicherheit mithalten. Europa hat in den letzten Jahren aufgeholt: Vier Zahlungsanbieter aus Dänemark, Schweden, Deutschland und den Niederlanden zeigen, dass es auch ohne US-Tech geht.  Über Jahrzehnte hinweg war die Abhängigkeit Europas [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/09/alternativen-paypal-zahlungsanbieter-europa/">PayPal-Alternativen aus Europa: 4 Zahlungsanbieter im Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/alternativen-paypal-eu.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="PayPal Alternativen EU Zahlungsanbieter Europa" decoding="async" /></p>
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<p id="message"><strong>Immer mehr EU-Bürger wollen auf US-Dienste verzichten – auch beim Bezahlen. Doch wer PayPal ersetzen will, braucht Alternativen, die in puncto Funktionsumfang und Sicherheit mithalten. Europa hat in den letzten Jahren aufgeholt: Vier Zahlungsanbieter aus Dänemark, Schweden, Deutschland und den Niederlanden zeigen, dass es auch ohne US-Tech geht. </strong></p>
</div>
</div>
<p><span id="more-319396772"></span></p>
<p>Über Jahrzehnte hinweg war die Abhängigkeit Europas von amerikanischer Technologie akzeptiert und bildete das Fundament unserer modernen IT-Infrastruktur. Doch neben der in den letzten Jahren gewachsenen Abneigung gegen digitale Services aus China werden inzwischen auch Produkte aus den Vereinigten Staaten in Frage gestellt.</p>
<p>Unternehmen wie Apple, Microsoft, Amazon, Google und Meta haben nicht nur eine enorme Marktmacht, sondern nutzen diese auch aus – teilweise mit wettbewerbswidrigen Praktiken. Viele Nutzer hegen zudem Bedenken, dass sensible Daten in den Händen von US-Unternehmen nicht gut aufgehoben sind.</p>
<p>Seit dem erneuten Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump hat das Thema wieder an Bedeutung gewonnen, da sich zunehmend die Frage stellt, ob die USA noch ein verlässlicher Partner für Europa sind. Trumps außen- und handelspolitische Entscheidungen wie seine Zollpolitik nähren zumindest die Zweifel.</p>
<h2>Alternativen zu PayPal: Zahlungsanbieter aus Europa immer gefragter</h2>
<p>Kritiker sehen in den USA eine immer engere Verflechtung von Politik und Wirtschaft, denn Trump scheint eng mit vielen Tech-CEOs zu kooperieren. Geld und Fortschritt stehen an erstere Stelle, Nutzerinteressen und Datenschutz müssen hinten anstehen. Zum Glück hat Europa in den letzten Jahren <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/01/22/alternativen-zu-us-technologie-loesungen-europa/">technologisch deutlich aufgeholt</a>.</p>
<p>Viele Alternativen „Made in Europe“ sehen sich als Gegenmodell zu amerikanischen Technologien. Die Anbieter setzen häufig auf Nachhaltigkeit, Datenschutz und klare Nutzungsbedingungen. Deshalb präsentieren wir an dieser Stelle vier europäische Zahlungsanbieter. Zuvor haben wir uns bereits europäische <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/04/08/alternativen-zu-us-software-suchmaschinen/">Suchmaschinen</a> und <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/04/11/alternativen-zu-us-software-e-mail-dienste/">E-Mail-Anbieter</a> angeschaut.</p>
<h3>1. Quickpay</h3>
<p>Aus Dänemark kommt eine Lösung, die sich besonders durch ihre Flexibilität und Integrationsfähigkeit auszeichnet. Quickpay unterstützt alle gängigen Kreditkarten sowie Apple Pay und Google Pay und kann problemlos in nahezu jedes relevante CMS-System eingebunden werden. Ein Highlight ist die Funktion „Omnichannel“, durch die Online-Zahlungen und Transaktionen in Läden über ein einziges, einheitliches System abgewickelt werden. Quickpay bietet mit SoftPOS zudem eine moderne Alternative zu klassischen Terminals an, dank der ein einfaches Android-Gerät zur mobilen Kasse wird. Für eine Grundgebühr von sieben Euro im Monat und eine Transaktionsgebühr von 0,10 Euro erhalten kleine und mittlere Unternehmen eine professionelle Lösung. Für Großkunden gibt es individuelle Tarife.</p>
<h3>2. Klarna</h3>
<p>Klarna ist vermutlich der bekannteste Name im europäischen E-Commerce. Der schwedische Anbieter hat sich als Alternative zu PayPal etabliert, indem er den Fokus auf die Nutzererfahrung legt. Klarna ist vor allem für seine flexiblen Zahlungsmethoden bekannt, die es Kunden erlauben, zwischen Rechnungskauf und Ratenzahlung zu wählen. Klarna beschäftigt über 150 Experten, die sich ausschließlich mit dem Thema Betrugsprävention beschäftigen. Zudem setzt Klarna auf eine ausgefeilte Verschlüsselung und eine strikte Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA). Nutzer können dank der App auf Funktionen wie Käuferschutz und Cashback-Deals zugreifen.</p>
<h3>3. Unzer</h3>
<p>Auch in Deutschland wird ein Zahlungsanbieter entwickelt. Wer Wert auf eine nahtlose Integration und volle Kontrolle über das eigene Branding legt, sollte sich Unzer näher ansehen. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, die „Conversion“, also die Kaufabschlussrate, in Onlineshops zu steigern. Statistiken zeigen, dass Shops, die flexible Zahlungsarten wie Rechnung oder Ratenkauf anbieten, bis zu 40 Prozent vollere Warenkörbe und bis zu 18 Prozent mehr Umsatz generieren können. Unzer lässt sich so integrieren, dass für den Endkunden kein Drittanbieter sichtbar ist, und es findet keine unnötige Datenweitergabe an externe Firmen statt. Unzer hebt sich zudem durch sein starkes Engagement im Bereich ESG (Umwelt, Soziales und Governance) ab.</p>
<h3>4. Adyen</h3>
<p>Wenn man sich die Kundenliste von Adyen ansieht, wird schnell klar, dass es sich hier um einen Global Player handelt. Zalando, Spotify, eBay und Uber vertrauen alle auf die Technik aus Amsterdam. Adyen wurde 2006 mit dem Ziel gegründet, die veraltete Infrastruktur der Finanzwelt durch eine moderne Plattform zu ersetzen. Adyen ist eine reine Plattform für Finanztechnologie, die Zahlungsabwicklung, Datenoptimierung und Finanzprodukte in einer einzigen Lösung vereint. Mit über 28 Büros weltweit und einem verarbeiteten Volumen von fast einer Billion Euro zeigt Adyen, dass europäische Technik marktführend sein kann.</p>
<h2>Fazit: Zahlungsanbieter aus Europa als Alternative zu PayPal</h2>
<p>Wer als Privatnutzer eine echte Alternative zu PayPal sucht, kommt an Klarna kaum vorbei. Die App ist intuitiv, der Käuferschutz solide und Funktionen wie Ratenzahlung oder Cashback machen den Alltag beim Online-Shopping spürbar einfacher. Klarna ist der einzige Anbieter in dieser Liste, der sich direkt an Endverbraucher richtet – und das auf einem Niveau, das PayPal in vielen Punkten ebenbürtig ist.</p>
<p>Für Händler und Unternehmen hängt die Wahl vom Geschäftsmodell ab. Kleine und mittlere Shops, die eine unkomplizierte Lösung mit fairen Gebühren suchen, sind mit Quickpay gut beraten. Wer maximale Kontrolle über das Branding und höhere Conversion-Raten will, sollte sich Unzer ansehen.</p>
<p>Und für Unternehmen, die international skalieren wollen, führt an Adyen kein Weg vorbei &#8211; nicht ohne Grund setzen Konzerne wie Zalando und Spotify auf die Plattform aus Amsterdam. Eines zeigen alle vier Anbieter: Europa muss sich beim digitalen Bezahlen längst nicht mehr hinter den USA verstecken.</p>
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		<title>Wasserstoff-Faktencheck: Wo sich der Einsatz lohnt – und wo nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 18:12:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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<p>Wasserstoff gilt als Hoffnungsträger der Energiewende. Doch wie realistisch sind die Erwartungen? Das Fraunhofer ISI hat über 100 Quellen ausgewertet und einen Faktencheck veröffentlicht, der die wichtigsten Mythen aufdröselt und Tatsachen zusammenfasst. Die öffentliche Wasserstoff-Debatte weckt oft enorme Erwartungen. Doch die technologische und wirtschaftliche Realität hinkt den politischen Ambitionen hinterher. Das Fraunhofer-Institut für System- und [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/wasserstoff-faktencheck.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Wasserstoff Faktencheck Mythen" decoding="async" /></p>
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<p id="message"><strong>Wasserstoff gilt als Hoffnungsträger der Energiewende. Doch wie realistisch sind die Erwartungen? Das Fraunhofer ISI hat über 100 Quellen ausgewertet und einen Faktencheck veröffentlicht, der die wichtigsten Mythen aufdröselt und Tatsachen zusammenfasst.</strong></p>
</div>
</div>
<p><span id="more-319430405"></span></p>
<p>Die öffentliche Wasserstoff-Debatte weckt oft enorme Erwartungen. Doch die technologische und wirtschaftliche Realität hinkt den politischen Ambitionen hinterher. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat in einem <a href="https://www.isi.fraunhofer.de/de/presse/2026/presseinfo-05-wasserstoff-meta-faktencheck.html" target="_blank" rel="noopener">Meta-Faktencheck</a> über 100 Quellen ausgewertet, um Klarheit zu schaffen. Das Papier liefert damit eine sachliche Basis für die hitzige Debatte.</p>
<p>Experten bezeichnen Wasserstoff aufgrund seiner Kostbarkeit und des hohen Produktionsaufwands häufig als „Champagner unter den Energieträgern“. Die Fraunhofer-Studie empfiehlt deshalb einen gezielten Einsatz dort, wo keine effizienteren Alternativen existieren. Stadtplaner und Behörden planen für den Pkw-Bereich oder den Gebäudesektor überwiegend keinen flächendeckenden Infrastrukturausbau. Dort erweist sich die direkte Elektrifizierung meist als effizienter und kostengünstiger.</p>
<h2>Wasserstoff im Faktencheck</h2>
<p>Die Stahlindustrie dient laut Fraunhofer ISI als zentrale Leitanwendung für den Markthochlauf. Hersteller testen bereits in Pilotanlagen die wasserstoffbasierte Direktreduktion von Eisen. Für die Produktion von einer Tonne Stahl benötigt man dabei etwa 47 bis 68 Kilogramm Wasserstoff. Die International Energy Agency (IEA) rechnet ab Mitte der 2030er Jahre mit einem großtechnischen Einsatz dieses Verfahrens.</p>
<p>Ohne gewaltige Mengen an zusätzlichem Ökostrom lässt sich der industrielle Wandel jedoch kaum realisieren. Allein Deutschland müsste bis zum Jahr 2030 etwa 160 Terawattstunden mehr Grünstrom bereitstellen. Ohne diese Kapazitäten lässt sich Wasserstoff nicht vollständig regenerativ produzieren. Es besteht damit eine deutliche Diskrepanz zwischen den ambitionierten Ausbauzielen und der aktuellen Verfügbarkeit.</p>
<h2>Was kostet grüner Wasserstoff – und woher kommt er?</h2>
<p>Derzeit bleibt grüner Wasserstoff teuer und kostet voraussichtlich bis 2030 mindestens doppelt so viel wie Erdgas. Doch technologische Lernkurven könnten die Preise künftig drücken. Die IEA erwartet beispielsweise, dass die Kosten für die Herstellung aus erneuerbarem Strom bis zum Jahr 2030 um rund 30 Prozent sinken könnten.</p>
<p>Heimische Quellen werden den deutschen Bedarf laut Experten aber kaum allein decken können. Schätzungen gehen davon aus, dass internationale Partnerschaften langfristig bis zu 80 Prozent des Bedarfs liefern müssten. Den Importanteil für das Jahr 2030 beziffern Experten auf bis zu 74 Prozent. Das erfordert den Aufbau robuster und geopolitisch resilienter Lieferketten.</p>
<h2>9.040 Kilometer Pipeline: So entsteht das Wasserstoff-Netz</h2>
<p>Ein spezialisiertes Pipelinenetz soll das Rückgrat der künftigen Wasserstoffwirtschaft bilden. Das geplante Kernnetz in Deutschland könnte bis 2032 eine Länge von etwa 9.040 Kilometern erreichen. Rund 60 Prozent davon entstehen durch die Umstellung bestehender Erdgasleitungen. Für die saisonale Speicherung gelten unterirdische Salzkavernen als einzig praktikable Lösung im industriellen Maßstab.</p>
<p>Der globale Wasserbedarf für die Elektrolyse erscheint im makroskopischen Maßstab handhabbar. Er macht weltweit weniger als drei Prozent des Bedarfs der Nahrungsmittelproduktion aus. Die Herstellung von Wasserstoff verbraucht damit deutlich weniger Wasser als die heutige Förderung fossiler Energieträger. An trockenen Standorten könnte die Wasserknappheit jedoch Genehmigungen verzögern.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/10/20/windenergie-mythen/">Die hartnäckigsten Windenergie-Mythen – und was an ihnen dran ist</a></li>
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</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/08/wasserstoff-fakten/">Wasserstoff-Faktencheck: Wo sich der Einsatz lohnt – und wo nicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Klimageld: 320 Euro pro Person gestrichen – was stattdessen kommt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 09:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
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		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/08/klimageld-320-euro-pro-person-gestrichen-was-stattdessen-kommt/">Klimageld: 320 Euro pro Person gestrichen – was stattdessen kommt</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Der Bundestag hat einen Antrag auf 320 Euro Klimageld pro Person abgelehnt. Dabei steht die Zahlung sogar im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Statt auf eine direkte Entlastung setzt die Regierung stattdessen auf Stromsteuersenkungen und Netzentgelte, die bei vielen Haushalten erst verzögert ankommen. Was ist das Klimageld – und wem steht es zu? Die ursprüngliche [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/08/klimageld-320-euro-pro-person-gestrichen-was-stattdessen-kommt/">Klimageld: 320 Euro pro Person gestrichen – was stattdessen kommt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/08/klimageld-320-euro-pro-person-gestrichen-was-stattdessen-kommt/">Klimageld: 320 Euro pro Person gestrichen – was stattdessen kommt</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1536" height="1024" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/klimageld.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Klimageld Bundesregierung Deutschland Auszahlung CO2 Preis" decoding="async" /></p>
<p><strong>Der Bundestag hat einen Antrag auf 320 Euro Klimageld pro Person abgelehnt. Dabei steht die Zahlung sogar im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Statt auf eine direkte Entlastung setzt die Regierung stattdessen auf Stromsteuersenkungen und Netzentgelte, die bei vielen Haushalten erst verzögert ankommen.</strong></p>
<p><span id="more-319429931"></span></p>
<h2>Was ist das Klimageld – und wem steht es zu?</h2>
<ul>
<li>Die ursprüngliche Idee des Klimageldes war es, <strong>Kohlenstoffdioxid-Einsparungen zu belohnen</strong>. Wer weniger des Treibhausgases verursacht, muss etwa weniger Abgaben in Form des sogenannten CO2-Preises zahlen, der unter anderem auf Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel erhoben wird. Das Konzept des Klimageldes sieht vor, dass alle den gleichen <strong>Geldbetrag als Ausgleich</strong> erhalten. Heißt konkret: Es sollte eine Umverteilung stattfinden. Menschen mit geringerem Einkommen, deren Verhalten im Alltag oftmals weniger klimaschädlich ist, würden davon profitieren.</li>
<li>In Deutschland fragen sich viele Menschen seit Jahren, wann das versprochene Klimageld ausgezahlt wird. Obwohl der CO2-Preis weiter steigt und viele Haushalte durch steigende Lebenshaltungskosten belastet sind, wird es <strong>auch 2026 keine Auszahlung</strong> geben. Die Bundesregierung verzichtet damit erneut auf eine indirekte Rückerstattung des CO2-Preises und verweist auf andere Maßnahmen, die die aktuellen Mehrbelastungen im Alltag vieler Menschen ausgleichen sollen. Ursprünglich wurde das Klimageld von der Ampelregierung eingeführt, konnte aufgrund von Haushaltsdefiziten und des Koalitionsbruchs aber nicht umgesetzt werden.</li>
<li>Im Gegensatz zum eigenen Parteiprogramm sprach sich Bundeskanzler Friedrich Merz <a href="https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/kanzler-duell-merz-sagt-klimageld-zu,UcPZioA" target="_blank" rel="noopener">im Wahlkampf</a> für ein Klimageld aus. Auch der gemeinsame Koalitionsvertrag mit der SPD sieht eine Auszahlung vor. Am 20. März 2026 stimmten jedoch CDU/CSU, AfD und SPD gegen einen <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/007/2100789.pdf" target="_blank" rel="noopener">Klimageld-Antrag</a> der Linken. Darin ist von einem jährlichen Klimageld in Höhe von <strong>320 Euro pro Person</strong> die Rede – rückwirkend zum 1. Januar 2025. Der <a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2024/12/2024-12-18-direktauszahlungsmechanismus.html" target="_blank" rel="noopener">Direktauszahlungsmechanismus</a> sollte langfristig so weiterentwickelt werden, dass die Auszahlung sozial gestaffelt nach Einkommen erfolgen kann.</li>
</ul>
<h2>Unehrliche Kommunikation</h2>
<p>Mit dem Klimageld ist es der deutschen Politik einmal mehr mit Bravour gelungen, die <strong>Menschen in Deutschland zu verunsichern</strong>. Pompös von der Ampel angekündigt hat Ex-Finanzminister Christian Lindner es zunächst verzögert und dann verschoben. Im Wahlkampf wurde es von der Union dann umetikettiert und neu verpackt, bis irgendwann <strong>kaum noch jemand nachvollziehen</strong> konnte, wer nun wann und mit welchem Geld in welcher Form entlastet werden soll. Transparenz? Fehlanzeige!</p>
<p>Dabei ist der Konflikt weniger technisch als politisch. Im Kern geht es der Bundesregierung darum, die Einnahmen aus dem CO2-Preis nicht als gleich hohe Einmalzahlung an alle auszuschütten, sondern <strong>über Umwege zu entlasten</strong>, beispielsweise durch geringere Netzentgelte oder eine reduzierte Stromsteuer.</p>
<p><strong>Das Problem</strong>: Im Wahlkampf wurden von keinem Geringeren als Bundeskanzler Friedrich Merz sowohl ein Klimabonus als auch Senkungen der Netzentgelte sowie Stromsteuer kommuniziert. Was die Union aber nicht kommuniziert hat, ist die Frage nach der Finanzierbarkeit.</p>
<p>Gleiches gilt für die neue Strategie, die zwar nicht per se falsch, aber auch <strong>nicht ehrlicher geworden</strong> ist. Hinzu kommt, dass viele Menschen in Deutschland ein einkommensabhängiges Klimageld aktuell wirklich gut gebrauchen könnten. Denn unabhängig davon, ob sich jemand eine Wärmepumpe oder ein E-Auto anschaffen möchte oder kann, hätten alle direkt profitiert.</p>
<h2>Stimmen und Parteipositionen</h2>
<ul>
<li><strong>Jakob Blankenburg, Sprecher für Umwelt, Klimaschutz und Naturschutz der SPD-Bundestagsfraktion</strong>, in der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zpYDPoViTcQ" target="_blank" rel="noopener">Bundestagsdebatte</a> zum Klimageld: „Das Klimageld entschädigt, aber es verändert nicht. Es lindert den Schmerz, aber es behandelt nicht die Ursachen. Denn was Menschen brauchen, ist kein jährlicher Check. Es braucht Bedingungen, unter denen der Umstieg zu klimafreundlichen Alternativen tatsächlich schaffbar ist. Ermöglichung statt Entschädigung: Das ist der Unterschied.“</li>
<li><strong>Lorenz Gösta Beutin, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Naturschutz von der Linken-Fraktion</strong>, konterte in einer <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zpYDPoViTcQ" target="_blank" rel="noopener">Zwischenfrage</a>: „Wir sagen nicht, das Klimageld soll das Einzige sein. Es ist versprochen worden mit dem CO2-Preis. Man muss doch Versprechen auch mal einhalten. Deswegen sagen wir: Wir brauchen Klimageld, aber wir brauchen auch die Förderung bei der Wärmepumpe, die Förderung beim E-Auto und wir brauchen den Ausbau von Bus und Bahn.“</li>
<li><strong>Thomas Gebhart, CDU-Obmann im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit</strong>, sprach sich für <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zpYDPoViTcQ" target="_blank" rel="noopener">andere Maßnahmen</a> aus: „CO2-Einnahmen dürfen kein Einnahmeinstrument des Staates sein. Sondern das Geld, das der Staat aus der CO2-Abgabe einnimmt, muss zurück an Bürger und Unternehmen. Wir geben aktuell Jahr für Jahr viele Milliarden Euro zurück – beispielsweise über Strompreiskompensationen, Zuschussnetzentgelte und eine reduzierte Stromsteuer für das Gewerbe. Ein entscheidender Schritt der steht noch aus: die reduzierte Stromsteuer für alle.“</li>
</ul>
<h2>Benzingeld statt Klimageld: Droht eine fossile Fehlsteuerung?</h2>
<p>Der Kurs der Bundesregierung ist klar, auch wenn ihn niemand wirklich ausspricht: weg von direkten Zahlungen, hin zu einem <strong>Flickenteppich aus Prämien, Steuertricks und Preisbremsen</strong>. Das meiste davon entlastet jedoch allenfalls mittel- bis langfristig, löst aber weder das soziale noch das klimapolitische Problem.</p>
<p>Vor allem viele Menschen mit geringen oder mittleren Einkommen müssten steigende Sprit- oder Lebensmittelkosten deshalb zunächst weiter schlucken – trotz oder vor allem aufgrund <strong>diffuser Entlastungen</strong>. Denn wer wenig hat, spürt finanzielle Belastungen sofort, während andere sie besser abfedern und obendrein sogar von Förderprogrammen profitieren können.</p>
<p>Der versprochene Ausgleich über das Klimageld droht damit zu einer sozialen Schieflage zu verkommen. Die <strong>größte Ironie</strong> aber ist, dass der geschaffene Direktauszahlungsmechanismus für das Klimageld ein Werkzeug der klimapolitischen Transformation sein sollte. Nun könnte er missbraucht werden, um fossile Abhängigkeiten zu subventionieren.</p>
<p>Denn: Innerhalb der Bundesregierung denkt man nicht nur über eine Spritpreisbremse, sondern offenbar auch über ein <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/benzinpreise-ueberweist-der-staat-bald-jedem-buerger-direkt-geld-02/100213084.html" target="_blank" rel="noopener">Benzingeld</a> nach. Dabei fließen jedes Jahr über <a href="https://www.rnd.de/politik/deutschland-zahlt-hohe-milliardenbetraege-fuer-fossile-energie-im-ausland-WGBWAP5UKNG7VHQFLWTBOUCSY4.html" target="_blank" rel="noopener">80 Milliarden Euro</a> aus Deutschland in ausländisches Öl und Gas. Doch <strong>fossile Importe erzielen keine Wertschöpfung</strong>. Denn: Einmal verbrannt, sind sie weg. Die ursprüngliche Idee des Klimageldes über den CO2-Preis wäre hingegen klimapolitisch sinnvoll gegenfinanziert gewesen ohne direkt in Preismechanismen einzugreifen.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
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<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/01/ki-muell-ohne-endlager/">KI-Müll ohne Endlager: 19 Prozent des Internets sind absoluter Schrott</a></li>
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</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/08/klimageld-320-euro-pro-person-gestrichen-was-stattdessen-kommt/">Klimageld: 320 Euro pro Person gestrichen – was stattdessen kommt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Mietpreisexplosion: Was kostet das Leben in Berlin wirklich?</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/08/mieten-berlin-kosten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 03:45:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[SYN]]></category>
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<p>Berlin ist eine der beliebtesten Städte Deutschlands. Doch wie viel Geld braucht man dort tatsächlich zum Leben? Aktuelle Daten zeigen, wo die Hauptstadt im nationalen und internationalen Vergleich steht. Wir schlüsseln die Kosten für Singles und Familien auf – von der Miete bis zu den Lebenshaltungskosten.  In deutschen Großstädten müssen Mieter oder Wohnungssuchende trotz Mietpreisbremse [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/lebenshaltungskosten-mieten-berlin.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Lebenshaltungskosten Mieten Berlin" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Berlin ist eine der beliebtesten Städte Deutschlands. Doch wie viel Geld braucht man dort tatsächlich zum Leben? Aktuelle Daten zeigen, wo die Hauptstadt im nationalen und internationalen Vergleich steht. Wir schlüsseln die Kosten für Singles und Familien auf – von der Miete bis zu den Lebenshaltungskosten. </strong><br />
<span id="more-319419436"></span></p>
<p>In deutschen Großstädten müssen Mieter oder Wohnungssuchende trotz Mietpreisbremse heute im Schnitt 44 Prozent mehr zahlen als noch vor zehn Jahren. Das geht aus einer <a href="https://www.zdfheute.de/wirtschaft/miete-grossstadt-anstieg-wohnungen-100.html" target="_blank" rel="noopener">Antwort der Bundesregierung</a> auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Caren Lay hervor.</p>
<p>Demnach sind die Mietpreise in Berlin in den vergangenen zehn Jahren sogar um 69 Prozent gestiegen. Das entspricht dem bundesweit höchsten Zuwachs. Das Bauministerium beruft sich in seiner Antwort auf Angebotsmieten von im Internet inserierten Wohnungen in 14 Großstädten ohne Nebenkosten.</p>
<p>Doch: Nicht nur die Mieten sind in den deutschen Großstädte geradezu explodiert. Auch die Preise für viele Lebensmittel, Sprit und Dienstleistungen befinden sich auf einem Rekordniveau. Aber wie teuer ist eigentlich das Leben in den deutschen Großstädten wirklich? Heute: die Mieten und Lebenshaltungskosten in Berlin.</p>
<h2>Lebenshaltungskosten: Wie teuer ist Berlin im Vergleich zu anderen Großstädten?</h2>
<p>Der sogenannte „Cost of Living Index – zu deutsch „Lebenshaltungskostenindex“ – ist ein theoretischer Preisindex, der die Kosten für verschiedene Produkte und Dienstleistungen in unterschiedlichen Ländern oder Städten miteinander vergleicht. Mittlerweile gibt es zahlreiche Websites, die einen solchen Preisvergleich versprechen.</p>
<p>Die Plattform Numbeo gilt jedoch als eine der größten datenbasierten Plattformen in Sachen Lebenshaltungskosten. Der „<a href="https://www.numbeo.com/cost-of-living/rankings.jsp" target="_blank" rel="noopener">Cost of Living Index by City 2026</a>“ vergleicht dabei die Lebenshaltungskosten in Hunderten Großstädten weltweit. Den Maßstab und allgemeinen Vergleichswert bildet dabei die Stadt New York City, die gemeinhin als eine der teuersten Städte der Welt gilt.</p>
<p>Die Lebenshaltungskosten in Berlin liegen laut Numbeo demnach bei einem Wert von 70,0 (New York City: 100,00). Damit belegt die deutsche Hauptstadt Platz 113 im weltweiten Ranking (Stand: 6. April 2026). Im Vergleich dazu: Hamburg mit einem Wert von 71,9 auf Platz 84, München auf Platz 52 mit einem Preisindex von 76,1 und Köln mit einem Cost of Living Index von 71,4 auf Platz 94.</p>
<h2>Wie hoch sind die Mieten in Berlin wirklich?</h2>
<p>In puncto Lebenshaltungskosten liegt Berlin laut Numbeo auf Platz 13 der teuersten Großstädte Deutschlands. Im internationalen Vergleich ist die deutsche Hauptstadt 30 Prozent <a href="https://www.numbeo.com/cost-of-living/in/Berlin" target="_blank" rel="noopener">günstiger als New York City</a> (ohne Mieten).</p>
<p>Unter Berücksichtigung der Mietpreise (Cost of Living Index Plus Rent Index) ist Berlin sogar 45,1 Prozent preiswerter als die US-amerikanische Millionenmetropole. Im nationalen Vergleich belegt die Bundeshauptstadt in Sachen Lebenshaltungskosten plus Mieten den fünften Platz.</p>
<p>Die Mietpreise für einen Single-Haushalt sehen laut Numbeo – Stand: 6. April 2026 – dabei wie folgt aus: 1.291,25 Euro für eine Wohnung im Stadtkern und 924,60 Euro Miete für eine Wohnung außerhalb des Zentrums. Für eine vierköpfige Familie: 2.366,67 Euro im Stadtkern und 1.764,24 Euro außerhalb des Zentrums.</p>
<p>Der Index-Plattform Numbeo zufolge liegen die Lebenshaltungskosten in Berlin für einen Singlehaushalt inklusive Miete bei 2.298,28 Euro (im Stadtkern) und bei 1.931,90 Euro außerhalb des Zentrums. Insgesamt umfasst die Auswertung dabei sämtliche Lebenshaltungskosten: Miete, Nebenkosten, Restaurantbesuche, Kleidung, Lebensmittel, Auto, Reisen, Sparen und weitere. Je nach Konsumverhalten und Lebensverhältnissen, kann der Schnitt jedoch variieren.</p>
<h2>Fazit: Mieten und Lebenshaltungskosten in Berlin</h2>
<p>Die Zahlen zeigen, dass Berlin im internationalen Vergleich zwar günstiger als New York ist. Doch für viele Menschen wird das Leben in der Hauptstadt zunehmend zu einer finanziellen Belastung. Ein Berufseinsteiger mit einem Bruttoeinstiegsgehalt von rund 2.800 Euro netto muss allein für eine Wohnung im Stadtkern bereits knapp die Hälfte seines Einkommens aufwenden.</p>
<p>Experten empfehlen jedoch maximal Mietkosten in Höhe von einem Drittel des Nettoeinkommens. Wer in Berlin lebt, sollte die eigenen Ausgaben deshalb regelmäßig prüfen und Preise vergleichen, um die persönliche Kostensituation realistisch einzuschätzen.</p>
<p><strong>Hinweis</strong>: Die Zahlen von „Numbeo“ sind hier und da mit Vorsicht zu genießen. Denn: Die unglaubliche Masse an Daten, die die Plattform erfasst, sind im Detail nicht überprüfbar. Weltweit kann etwa jeder die Datenbank mit Preisinformationen füllen. Parallel dazu greift die Website zwar auch auf andere Daten zurück, bereinigt Zahlen mithilfe von Filtern und errechnet Durchschnittswerte.</p>
<p>Doch die Datenlage ist für einige Städte, Regionen und Länder besser als bei anderen. Mit Blick auf Metropolen und Großstädte erscheint sie jedoch stabil. Aus Aktualitätsgründen greift Numbeo nur auf Zahlen zu, die nicht älter als 18 Monate sind.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/01/2026-spritkosten-vergleich/">Spritpreise auf Rekordhoch: So viel kosten E-Auto und Verbrenner pro 100 km</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/28/strom-sparen-tipps-verbrauch-reduzieren/">Unnötige Kosten im Alltag sparen: 9 Tipps zum Senken des Stromverbrauchs</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/25/technologie-zerstoert-jobs-bedingungsloses-grundeinkommen/">KI zerstört Jobs – braucht Deutschland das bedingungslose Grundeinkommen?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/20/steuererklaerung-mit-ki/">Steuererklärung mit KI: Darauf musst du achten</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/08/mieten-berlin-kosten/">Mietpreisexplosion: Was kostet das Leben in Berlin wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Deutschlands beste Raststätten: Der Osten dominiert die Top 10</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/07/besten-raststaetten-in-deutschland-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 18:14:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[BTListicle]]></category>
		<category><![CDATA[nofeature]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Snackable]]></category>
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<p>Autobahnraststätten haben keinen guten Ruf. Doch manche verdienen ihn offenbar nicht. Eine Auswertung von 1,8 Millionen Google-Bewertungen zeigt, wo Autofahrer in Deutschland am liebsten Pause machen. Überraschend: Vor allem der Osten schneidet stark ab. Wir zeigen die zehn bestbewerteten Raststätten im Überblick. Egal ob man Verwandte besuchen möchte, auf dem Weg in den Urlaub ist [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/raststaette.png" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="besten Raststätten Deutschland Autobahn Tankstelle Rasthof" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<p id="message"><strong>Autobahnraststätten haben keinen guten Ruf. Doch manche verdienen ihn offenbar nicht. Eine Auswertung von 1,8 Millionen Google-Bewertungen zeigt, wo Autofahrer in Deutschland am liebsten Pause machen. Überraschend: Vor allem der Osten schneidet stark ab. Wir zeigen die zehn bestbewerteten Raststätten im Überblick.</strong></p>
</div>
</div>
<p><span id="more-319422244"></span></p>
<p>Egal ob man Verwandte besuchen möchte, auf dem Weg in den Urlaub ist oder sich auf Geschäftsreise befindet – die meisten von uns sind auf die ein oder andere Weise auf die Autobahn angewiesen. Sie ist so etwas wie das zentrale Nervensystem der Bundesrepublik. Doch bei längeren Fahrten erfolgt früher oder später die obligatorische Pause.</p>
<h2>Das sind Deutschlands beste Raststätten</h2>
<p>Wer rausfahren muss, um eine Pause einzulegen, landet nicht selten an einem Ort, den man schnell wieder verlassen möchte. Überteuertes Essen, dreckige Sanitäranlagen und eine lieblose Atmosphäre sind an Autobahnraststätten eher die Regel als die Ausnahme.</p>
<p>Besonders schlimm ist es häufig an Standorten in der Nähe großer Ballungsräume wie Hamburg, Köln oder München. Das Schlusslicht bildet allerdings der Autohof Schnaittach in Bayern mit lediglich 1,6 Sternen.</p>
<p>Grundlage der Untersuchung von <a href="https://www.tripz.de/reisemagazin/raststaetten-ranking-deutschland/" target="_blank" rel="noopener">Tripz</a> sind rund 1,8 Millionen Google-Bewertungen von insgesamt 633 Standorten in ganz Deutschland. Dabei wurden nicht nur klassische Autobahnraststätten unter die Lupe genommen, sondern auch Autohöfe und Rasthöfe an Bundesstraßen. Mit einem bundesweiten Durchschnitt von 3,9 von 5 Sternen schneiden die meisten Kandidaten positiver ab als gedacht.</p>
<p>Vor allem im Osten des Landes sieht es rosig aus. Sachsen führt das Bundesländer-Ranking mit einem Schnitt von 4,13 Sternen an, gefolgt von Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. An dieser Stelle interessiert uns aber, welche einzelnen Raststätten am besten abschneiden. Die Top Ten präsentieren wir im folgenden Ranking.</p>
<h3>Platz 10: 24-TOTAL Autohof Wörrstadt (Rheinland-Pfalz)</h3>
<p>Mit <strong>4,6</strong> Sternen bei 1.733 Bewertungen eröffnet dieser Autohof in Rheinhessen unsere Liste der Gewinner. Hier können Fahrer auf der A63 zwischen Mainz und Kaiserslautern eine Pause einlegen. Neben Pizza, Döner und Burgern gibt es frisch zubereitete Produkte zum Mitnehmen. Ein mobiles Hotel und wechselnde Kunstausstellungen im Innenbereich sorgen zudem für ein einzigartiges Ambiente.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/07/besten-raststaetten-in-deutschland-2/">Deutschlands beste Raststätten: Der Osten dominiert die Top 10</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Niantic baut mit Pokémon-Go-Daten KI-Karten für Roboter</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/07/niantic-groesste-datenmissbrauch-aller-zeiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Erxleben]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 09:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/07/niantic-groesste-datenmissbrauch-aller-zeiten/">Niantic baut mit Pokémon-Go-Daten KI-Karten für Roboter</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Millionen Menschen jagten jahrelang virtuelle Pokémon durch echte Straßen. Was kaum jemand wusste: Dabei sammelten sie 30 Milliarden Bilder mit exakten Geodaten für ihren App-Entwickler Niantic. Das Unternehmen hat seine Spielesparte inzwischen verkauft und baut unter dem Namen Niantic Spatial KI-Karten für autonome Roboter. Von Pokémon Go zu KI-Karten: Der Weg von Niantic Spatial Am [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/07/niantic-groesste-datenmissbrauch-aller-zeiten/">Niantic baut mit Pokémon-Go-Daten KI-Karten für Roboter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/07/niantic-groesste-datenmissbrauch-aller-zeiten/">Niantic baut mit Pokémon-Go-Daten KI-Karten für Roboter</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/niantic-roboter-gamification.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Niantic Spatial Gamification Roboter Datenmissbrauch Pokémon Go" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Millionen Menschen jagten jahrelang virtuelle Pokémon durch echte Straßen. Was kaum jemand wusste: Dabei sammelten sie 30 Milliarden Bilder mit exakten Geodaten für ihren App-Entwickler Niantic. Das Unternehmen hat seine Spielesparte inzwischen verkauft und baut unter dem Namen Niantic Spatial KI-Karten für autonome Roboter.</strong><br />
<span id="more-319424391"></span></p>
<h2>Von Pokémon Go zu KI-Karten: Der Weg von Niantic Spatial</h2>
<ul>
<li>Am 6. Juli 2016 konnten Spieler in Deutschland erstmals selbst Pokémon sammeln. Alles, was dafür notwendig war: ein einigermaßen leistungsfähiges Smartphone mit Kamera und die App „Pokémon Go“ des Spieleentwicklers Niantic. Die <strong>Erinnerungen aus der eigenen Kindheit</strong> lockten Millionen Menschen über Jahre hinweg auf die Straßen dieser Welt – Downloads und <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2020/12/10/pokemon-go-2020-analyse/">Umsatzerlöse in Milliardenhöhe</a> waren die Belohnung.</li>
<li>Begonnen hatte alles in den <strong>Geburtsstätten von Google</strong> in Kalifornien. Dort wurde Niantic Labs 2010 von John Hanke gegründet, ehe es 2015 im Zuge der Alphabet-Umstrukturierung eine eigenständige Firma wurde. Nach zehn überaus erfolgreichen Jahren folgt dann die überraschende Abspaltung: Niantic verkauft seine Spielesparte an <a href="http://www.scopely.com/en/news/scopely-to-acquire-niantic-games-business-which-includes-pokemon-go-one-of-the-most-successful-mobile-games-of-all-time&amp;usg=AOvVaw1pZOZGhMOCupu2FtNZ7NHV&amp;opi=89978449" target="_blank" rel="noopener">Scopely</a> für 3,5 Milliarden US-Dollar und verwandelt sich in ein Unternehmen zur <strong>digitalen Vermessung der Welt</strong>.</li>
<li>Unter neuem Namen konzentriert sich Niantic Spatial auf die Zusammenführung von Augmented Reality (AR) und Künstlicher Intelligenz (KI) in Form von Geodaten-Modellen – den sogenannten Large Geospatial Models (LGM). Dahinter verstecken sich Modelle, die mit Hilfe von KI Daten und Bilder mit exakten Koordinaten in der Welt verbinden. Sie <strong>übersetzen die physische Welt</strong> in eine maschinenlesbare Sprache.</li>
</ul>
<h2>Wurden Pokémon-Go-Spieler zu willfährigen Datensammlern?</h2>
<p>Die Trainingsgrundlage für das LGM-System von Niantic Spatial sind nicht etwa frei verfügbare Aufzeichnungen. Nein, sie stammen von den unzähligen Pokémon-Go-Spielern. Laut <a href="https://www.nianticspatial.com/blog/niantic-spatial-day-one" target="_blank" rel="noopener">eigenen Angaben</a> verfügt Niantic Spatial <strong>über 30 Milliarden Bilder mit exakten Geodaten</strong> von Millionen von Standorten rund um den Globus. Diese Daten stammen direkt aus den AR-Scans von PokéStops und Arenen.</p>
<p>Durch diese Informationen erstellt Niantic Spatial eine <strong>intelligente 3D-Karte der Welt</strong>, die auch dort funktioniert, wo GPS-Tracking aufgrund von Reflexionen und Gebäuden an Präzision verliert. Die Echtwelt-Daten ermöglichen es Systemen, zentimetergenau vorherzusagen, wo sich ein Gegenstand befindet. Aufgrund der KI-Kombination ist das System darüber hinaus in der Lage, den Kontext auf den Bildern (Baum, Parkbank, Bordstein) zu erkennen und Gefahren so zu umgehen.</p>
<p>Wer sich jetzt denkt „Wollt ihr mich verarschen“, der ist wohl nicht allein. Unter dem Deckmantel von Pikachu, Taubsi und Glumanda wurden Milliarden Menschen zu <strong>willfährigen Datensammlern</strong> für eine KI-Firma umfunktioniert. Gewusst hat das offiziell natürlich niemand, weshalb man durchaus von einem gigantischen Datenmissbrauch sprechen könnte. Andererseits: Jeder Nutzer hat die AGB gelesen und damit der Datenerhebung und Verarbeitung zugestimmt. <strong>Selbst schuld</strong> – könnte man also auch sagen.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li>Am ersten Tag seines <a href="https://www.nianticspatial.com/blog/niantic-spatial-day-one" target="_blank" rel="noopener">frisch aus der Taufe</a> gehobenen Unternehmens sagte <strong>Niantic-Spatial-Chef John Hanke</strong>: „Obwohl Large Language Models (LLMs) für sich genommen revolutionär sind, findet der Großteil des menschlichen Lebens und wirtschaftlichen Handelns nach wie vor in der physischen Welt statt. Wir hatten bei der Entwicklung von Niantic das Glück, ein erstklassiges Forschungs- und Entwicklungsteam aufzubauen, einzigartige räumliche Modelle zu entwerfen und frühe Versionen unserer Technologie für Millionen von Menschen zugänglich zu machen. Jetzt sind wir bereit für die nächste Phase der KI-Revolution: den Sprung vom Bildschirm hinein in die reale Welt.“</li>
<li>Die rund 1.000 Last-Mile-Lieferroboter von Coco Robotics liefern Waren in fünf Städten aus. Die Firma von Mitbegründer und <strong>CEO Zack Rash</strong> hat im <a href="https://www.nianticspatial.com/blog/coco-robotics" target="_blank" rel="noopener">März 2026</a> eine Kooperation mit Niantic Spatial bekanntgegeben: „Die Entwicklungspartnerschaft verschafft uns verlässlichen Zugang zu Lokalisierungsdiensten, die die Navigation unserer Roboter weiter verbessern. Wir werden gemeinsam neue Wege erforschen, um Coco-Robotern ein noch höheres Maß an Sicherheit und Autonomie in jeder beliebigen Stadt zu ermöglichen.“</li>
<li><strong>Drew Smith </strong>vergleicht in seinem unabhängigen Portal <a href="https://thelibertyline.com/2026/03/18/pokemon-go-data-robot-training/" target="_blank" rel="noopener">The Liberty Line</a> die Arbeit von Niantic mit dem Lösen von ReCaptchas, deren Daten auch zum KI-Training verwendet wurden, und lässt seinem Unmut freien Lauf: „Wir sind die unbezahlten Forschungsassistenten. Die KI wird mit jeder Nutzung schlauer; das Unternehmen erfasst diese Interaktion, verbessert das Produkt und verkauft uns den Zugang dazu anschließend teuer über ein Abonnement-Modell zurück. Wir erstellen die Inhalte. Ihnen gehören die Inhalte. Sie trainieren die Modelle mit diesen Inhalten. Sie verkaufen uns die Modelle zurück. Wir zahlen.“</li>
</ul>
<h2>Physical AI: Warum Daten künftig noch wertvoller werden</h2>
<p>Was können wir aus dieser einerseits so kuriosen und andererseits so überhaupt nicht kuriosen Geschichte lernen? Für uns Nutzer gilt: Wir müssen endlich aufhören, <strong>naiv-leichtgläubig wie ein neugeborenes Schaf</strong> durch die Welt zu stolpern. Es gibt keine lustige Spielerei im digitalen Kontext, bei der es wirklich um Spaß geht. Es geht immer um Daten und deine persönlichen Informationen – manchmal als Pokémon verkleidet und manchmal in Form von sprechenden Früchten.</p>
<p>Wenn wir die professionelle Brille aufsetzen, müssen wir festhalten, dass sich Niantic Spatial mit seinen detaillierten Karten aus Fußgängerzonen und Innenstädten rund um den Globus in eine herausragende Position gebracht hat. Das Zauberwort lautet: <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/06/physical-ai-koerper-ki/">Physical AI</a>.</p>
<p>Wenn immer mehr autonome Systeme – von <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/12/30/humanoide-roboter-vor-dem-durchbruch-aber-anders-als-erwartet/">humanoiden Robotern</a> bis hin zu selbstfahrenden Autos – durch unsere Straßen laufen oder fahren, wird ein <strong>Google Maps für KI</strong> immer wichtiger. Und das ist genau das, was Niantic Spatial schon ist.</p>
<p>Ein schwacher Trost für uns: Vielleicht erkennen uns künftig KI-Roboter bei der Auslieferung unserer Amazon-Pakete und danken uns dafür, dass wir so fleißig Kilometer in Pokémon Go zurückgelegt haben.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/02/europa-im-ki-dilemma/">Europa im KI-Dilemma: Was passiert, wenn die Blase platzt?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/01/ki-muell-ohne-endlager/">KI-Müll ohne Endlager: 19 Prozent des Internets sind absoluter Schrott</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/31/openai-vollzieht-radikalen-strategiewechsel/">Börsenreif um jeden Preis: OpenAI vollzieht radikalen Strategiewechsel</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/30/neue-spritpreisregeln-tankstelle/">Neue Spritpreisregeln beschlossen: Das ändert sich jetzt an der Tankstelle</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/07/niantic-groesste-datenmissbrauch-aller-zeiten/">Niantic baut mit Pokémon-Go-Daten KI-Karten für Roboter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Warum die meisten Amazon-Agenturen scheitern und was gute Agenturen anders machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werbepartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 07:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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<p>Der Markt für Amazon-Agenturen hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Wo vor fünf Jahren eine Handvoll spezialisierter Dienstleister stand, tummeln sich heute hunderte Anbieter, die Amazon-Sellern Wachstum, Umsatzsteigerung und optimierte Werbekampagnen versprechen. Die Einstiegshürde ist niedrig: ein paar Fallstudien auf der Website, ein Dashboard-Tool und ein Pitch-Deck mit beeindruckenden Prozentzahlen reichen oft aus, um [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/03/amazon-agenturen.jpeg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Amazon-Agenturen" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Der Markt für Amazon-Agenturen hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Wo vor fünf Jahren eine Handvoll spezialisierter Dienstleister stand, tummeln sich heute hunderte Anbieter, die Amazon-Sellern Wachstum, Umsatzsteigerung und optimierte Werbekampagnen versprechen. Die Einstiegshürde ist niedrig: ein paar Fallstudien auf der Website, ein Dashboard-Tool und ein Pitch-Deck mit beeindruckenden Prozentzahlen reichen oft aus, um Kunden zu gewinnen.</strong><span id="more-319389817"></span></p>
<p>Das Problem: Viele dieser Agenturen liefern nicht. Seller zahlen monatlich vierstellige Retainer und bekommen dafür automatisierte Reports, generische Optimierungsvorschläge und Ansprechpartner, die sich mit dem eigenen Account kaum auskennen. Für Seller ist das ein Problem: Wie unterscheidet man eine <a href="https://www.pcostudio.com/" target="_blank" rel="noopener">Full-Service Amazon Agentur</a>, die tatsächlich Performance liefert, von einer, die vor allem gut pitchen kann? Denn die Unterschiede zwischen guten und schlechten Agenturen sind erheblich, aber von außen nicht immer sofort erkennbar.</p>
<p>Was trennt also Agenturen, die echte Ergebnisse liefern, von solchen, die vor allem gut verkaufen können?</p>
<h2><b>Das Kernproblem: Skalierung auf Kosten der Qualität</b></h2>
<p>Die meisten Amazon-Agenturen starten mit einem kleinen Team und einer Handvoll Kunden. In dieser Phase ist die Betreuung oft tatsächlich gut. Der Gründer selbst sitzt an den Accounts, kennt jedes Produkt und optimiert Kampagnen händisch. Das funktioniert bei fünf Kunden. Bei fünfzig nicht mehr.</p>
<p>Der typische Wachstumspfad einer Agentur sieht so aus: Mehr Kunden bringen mehr Umsatz, also wird skaliert. Neue Account Manager werden eingestellt, oft mit wenig Amazon-Erfahrung. Die Betreuungsquote steigt von fünf auf fünfzehn, manchmal zwanzig Accounts pro Person. Um das zu bewältigen, werden Prozesse standardisiert und automatisiert. Klingt effizient, führt aber dazu, dass jeder Account die gleiche Behandlung bekommt, unabhängig von Produktkategorie, Wettbewerbsumfeld oder Wachstumsphase.</p>
<p>Das Ergebnis: Der Seller zahlt für individuelle Betreuung und bekommt standardisierte Massenabfertigung. Die Kampagnenstruktur ist bei jedem Kunden identisch, die Optimierung beschränkt sich auf wöchentliche Bid-Anpassungen nach Schema und der strategische Input fehlt komplett.</p>
<h2><b>Warnsignal Nummer eins: Intransparenz bei Daten und Ergebnissen</b></h2>
<p>Gute Agenturen arbeiten transparent. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Ein häufiges Muster bei schwachen Agenturen: Der Seller hat keinen direkten Zugang zu seinen Werbekonten. Stattdessen bekommt er monatlich ein PDF mit ausgewählten Kennzahlen, die isoliert betrachtet positiv aussehen. ACoS gesunken? Steht im Report. Dass gleichzeitig der Umsatz eingebrochen ist, weil die Agentur profitable Keywords pausiert hat, um den ACoS zu drücken? Steht nicht drin.</p>
<p>Agenturen, die ernsthaft arbeiten, geben ihren Kunden vollen Zugang zu allen Daten. Werbekonten, Search Term Reports, Kampagnenstruktur. Nicht weil der Seller das alles selbst auswerten soll, sondern weil Transparenz Vertrauen schafft und eine ehrliche Diskussion über Strategie und Ergebnisse ermöglicht.</p>
<p>Wer als Seller keinen Zugang zu seinen eigenen Daten hat oder nur gefilterte Ausschnitte sieht, sollte das als ernstes Warnsignal betrachten.</p>
<h2><b>Warnsignal Nummer zwei: Keine echte Strategie</b></h2>
<p>&#8222;Wir optimieren Ihre Kampagnen&#8220; ist kein Strategieangebot. Es ist eine Tätigkeit. Trotzdem beschreiben viele Agenturen ihre Arbeit genau so. Sie verwalten Budgets, passen Gebote an und erstellen gelegentlich neue Kampagnen. Was fehlt, ist die übergeordnete Frage: Wohin soll der Account sich entwickeln?</p>
<p>Gute Agenturen beginnen nicht mit Kampagnen, sondern mit einer Analyse. Wie sieht das Wettbewerbsumfeld aus? Welche Produkte haben Skalierungspotenzial, welche sind Margenkiller? Wie verteilt sich der Umsatz zwischen organisch und bezahlt? Wo liegt der TACoS, und wie sollte er sich entwickeln? Erst auf Basis dieser Bestandsaufnahme entsteht eine Strategie, die über &#8222;Keywords optimieren&#8220; hinausgeht.</p>
<p>Der Unterschied zeigt sich in der Praxis daran, ob eine Agentur proaktiv Empfehlungen gibt oder nur reagiert. Schlägt sie neue Produktlaunches vor? Empfiehlt sie die Expansion in neue Märkte? Identifiziert sie Probleme bevor der Seller nachfragt? Oder wartet sie auf Anweisungen und arbeitet dann ab?</p>
<h2><b>Warnsignal Nummer drei: Kein echtes PPC-Handwerk</b></h2>
<p>Amazon PPC ist handwerklich anspruchsvoll. Kampagnenstruktur, Match Types, Placement-Bidding, Dayparting, Budget-Allokation zwischen Formaten. Die Details entscheiden darüber, ob ein Werbebudget profitabel arbeitet oder verbrennt.</p>
<p>Schwache Agenturen setzen auf Automatisierungstools, die Kampagnen nach simplen Regeln steuern: &#8222;Wenn ACoS über 20%, dann Bid senken. Wenn ACoS unter 15%, dann Bid erhöhen.&#8220; Das ist besser als gar keine Optimierung, aber es ist kein PPC-Management. Es ist regelbasierte Gebotsverwaltung, die die Komplexität eines wachsenden Accounts nicht abbilden kann.</p>
<p>Gute Agenturen kombinieren Automatisierung mit manueller Expertise. Sie nutzen Tools für das Monitoring und die Bid-Optimierung auf Keyword-Ebene, treffen aber strategische Entscheidungen weiterhin manuell. Welcher Kampagnentyp für einen Produktlaunch? Wie verteilt sich das Budget zwischen Sponsored Products und Sponsored Brands? Wann lohnt sich der Einstieg in DSP? Das sind Fragen, die kein Algorithmus beantworten kann.</p>
<h2><b>Was gute Agenturen anders machen</b></h2>
<p>Die Unterschiede lassen sich auf drei Punkte verdichten. Erstens: Gute Agenturen haben eine klare Spezialisierung. Sie machen nicht alles für jeden, sondern kennen den Amazon-Kanal in der Tiefe. Zweitens: Sie arbeiten mit echten Spezialisten statt mit angelernten Generalisten. PPC, SEO, Design und Strategie werden von unterschiedlichen Personen verantwortet, die in ihrem jeweiligen Bereich tiefes Know-how mitbringen. Drittens: Sie messen sich an den Ergebnissen ihrer Kunden, nicht an der Länge ihrer Reportings.</p>
<h2><b>Fazit: Die Agenturwahl ist eine strategische Entscheidung</b></h2>
<p>Der Markt für Amazon-Agenturen wird nicht kleiner werden. Für Seller bedeutet das: Die Fähigkeit, gute von schlechten Agenturen zu unterscheiden, ist selbst eine wettbewerbsrelevante Kompetenz. Wer die richtigen Fragen stellt, auf Transparenz besteht und Strategie statt nur Verwaltung erwartet, findet Partner, die echten Mehrwert liefern. Wer sich von schönen Pitch-Decks und pauschalen Erfolgsversprechen überzeugen lässt, zahlt im Zweifel teures Lehrgeld.</p>
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		<title>Windkraft um 22 Uhr: Warum drei Gigawatt Strom in Sekunden verschwinden</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/07/windkraft-anpassung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 03:45:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[SYN]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraft]]></category>
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<p>Jeden Abend um Punkt 22 Uhr passiert im europäischen Stromnetz etwas Ungewöhnliches: Die Frequenz gerät bis an kritische Grenzen ins Schwanken. Hintergrund sind tausende Windräder, die wegen Lärmschutzregeln gedrosselt werden. Das ging bisher gut, könnte aber zum Problem werden. Doch es gibt eine einfache Lösung.  In den vergangenen Tagen häuften sich laut einem Bericht der [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/03/frequenzschwankungen-stromnetz-windkraft.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Frequenzschwankungen Abends Stromnetz Windrakft" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Jeden Abend um Punkt 22 Uhr passiert im europäischen Stromnetz etwas Ungewöhnliches: Die Frequenz gerät bis an kritische Grenzen ins Schwanken. Hintergrund sind tausende Windräder, die wegen Lärmschutzregeln gedrosselt werden. Das ging bisher gut, könnte aber zum Problem werden. Doch es gibt eine einfache Lösung. </strong></p>
<p><span id="more-319389634"></span></p>
<p>In den vergangenen Tagen häuften sich laut einem <a href="https://taz.de/Europaeisches-Stromnetz/!6166827/" target="_blank" rel="noopener">Bericht der taz</a> starke Frequenzschwankungen im europäischen Stromnetz. Diese Abweichungen erreichten beinahe die kritische Grenze von 0,2 Hertz. Ab diesem Wert erfolgen teilweise automatische Sicherheitsabschaltungen, die die allgemeine Netzstabilität gefährden. Das Phänomen tritt insbesondere an windreichen Tagen auf.</p>
<p>Besonders auffallend ist der exakte Zeitpunkt des Auftretens jeweils um 22 Uhr. Grund dafür sind die in vielen Regionen geltenden Lärmschutzbestimmungen für technische Anlagen. Denn zu dieser Stunde führen die Betreiber die Nachtabsenkung von Windkraftanlagen durch.</p>
<h2>Frequenzschwankungen im Stromnetz: 3 Gigawatt weniger in Sekunden – was um 22 Uhr passiert</h2>
<p>Heißt korrekt: Die Leistung der Anlagen wird um ein Fünftel reduziert, damit die Geräuschemissionen für Anwohner sinken. Die beinahe zeitgleiche Drosselung tausender Windräder senkt aber die eingespeiste Leistung im Stromnetz nahezu augenblicklich.</p>
<p>In Deutschland deckt die Windkraft bei viel Wind fast den gesamten Bedarf. Dieser Moment führt zu einem unmittelbaren Defizit von knapp drei Gigawatt. Diese Menge entspricht der Leistung zweier großer Kohlekraftwerke oder moderner Atomreaktoren.</p>
<p>Auch die verfügbare Reserve im Stromnetz liegt auf diesem Niveau. Diese Reserve gleicht normalerweise Schwankungen im System aus. Die Frequenzschwankung könnte gefährlich werden, wenn parallel an anderer Stelle ein weiteres Problem auftritt.</p>
<h2>Reichen 15 Minuten, um das Problem zu lösen?</h2>
<p>Der Einbruch könntekünftig noch größer ausfallen, da Europa die Windkraft weiter ausbauen will. Das Problem bleibt jedoch beherrschbar, sofern eine zeitnahe Regelanpassung erfolgt. Grundlegend sinkt der Strombedarf bereits vor 22 Uhr.</p>
<p>Daher hat die Nachtabsenkung keinen negativen Einfluss auf die generelle Versorgungssicherheit. Nur das gleichzeitige Abschalten verursacht die unnötige Schwankung. Schon eine Streckung der Drosselung auf 15 Minuten würde genügen, um die Netzstabilität zu wahren und gleichzeitig den Lärmschutz einzuhalten.</p>
<p>Christoph Maurer, Geschäftsführer des Aachener Beratungsunternehmens Consentec, dazu gegenüber der taz: „Würde man die Abschaltungen über eine Viertelstunde strecken, könnte das europäische Stromsystem damit gut umgehen.“</p>
<p>Die technische Lösung liegt zwar auf dem Tisch und ist denkbar simpel. Doch dass dafür Lärmschutzverordnungen in mehreren Bundesländern gleichzeitig angepasst werden müssten, macht es politisch zäher als technisch nötig. Angesichts des geplanten Windkraft-Ausbaus wird Europa diese Anpassung aber früher oder später vornehmen müssen – wobei früher deutlich besser wäre.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/14/wie-funktioniert-ein-windrad-2/">Einfach erklärt: Wie funktioniert eigentlich ein Windrad?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/10/biosprit-super-e20-benzin/">E20: Was du über den neuen Bio-Sprit wissen musst</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/02/laermbelastung-windparks-gesundheitsrisiken/">Pseudo-Lärm und Infraschall: Keine Belege für Windrad-Mythen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/02/12/e-auto-gebraucht-kaufen/">Elektroauto gebraucht kaufen: Darauf solltest du achten</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/07/windkraft-anpassung/">Windkraft um 22 Uhr: Warum drei Gigawatt Strom in Sekunden verschwinden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Nasenspreizer aus &#8222;Höhle der Löwen&#8220;: 9 Fragen an Venticross (+Gewinnspiel)</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/06/nasenspreizer-hoehle-der-loewen-venticross/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/06/nasenspreizer-hoehle-der-loewen-venticross/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beatrice Bode]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 20:26:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ENTERTAIN]]></category>
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		<category><![CDATA[adfree]]></category>
		<category><![CDATA[Die Höhle der Löwen]]></category>
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		<category><![CDATA[Start-ups]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/06/nasenspreizer-hoehle-der-loewen-venticross/">Nasenspreizer aus &#8222;Höhle der Löwen&#8220;: 9 Fragen an Venticross (+Gewinnspiel)</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Bei den Erfindern der Nasenspreizer von Venticross.  Besser schlafen, freier atmen: Für Menschen mit eingeschränkter Nasenatmung ist das keine Selbstverständlichkeit. Das führt häufig dazu, dass Betroffene durch den Mund atmen, schnarchen oder [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/nasensprizer-hoehle-der-loewen-venticross.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Venticross Höhle der Löwen Venticross Atmungshilfe Nase" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Bei den Erfindern der Nasenspreizer von <a href="https://www.amazon.de/Nasenspreizer-Nasendilatator-medizinischem-Multi-Size-Set-Unterst%C3%BCtzung/dp/B0GQC4Q76M/&amp;tag=bath0f-21" target="_blank" rel="noopener">Venticross</a>. </strong></p>
<p><span id="more-319402489"></span></p>
<p>Besser schlafen, freier atmen: Für Menschen mit eingeschränkter Nasenatmung ist das keine Selbstverständlichkeit. Das führt häufig dazu, dass Betroffene durch den Mund atmen, schnarchen oder schlechter schlafen. Die Gründer Ignasi Selga, Carolin Abraham und Heidi Depner haben ein Produkt entwickelt, um dieses Problem zu lösen.</p>
<p>Der Nasenspreizer von Venticross bekämpft eingeschränkte Nasenatmung und Schnarchen mit einem diskreten Nasendilatator aus medizinischem Silikon. Das kleine Hilfsmittel weitet die Nasenflügel von innen, um den Luftstrom ohne Medikamente zu maximieren. Mit ihrer Idee konnten die Erfinder Investor Ralf Dümmel in &#8222;Die Höhle der Löwen&#8220; überzeugen. Wir haben sie zu ihren Erfahrungen in der Show befragt.</p>

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<p style="font-size: small; text-align: center;"><span style="color: #999999;">Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, für die wir eine kleine Provision erhalten. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung unserer Beiträge.</span></p>
<h2>Venticross: Die Nasenspreizer aus &#8222;Die Höhle der Löwen&#8220;</h2>
<p><strong>BASIC thinking: Hallo, ihr seid in Staﬀel 19 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?</strong></p>
<p>Für uns geht damit ein echtes Herzensprojekt auf die große Bühne. Wir schauen die VOX-Gründer-Show „Die Höhle der Löwen” seit der ersten Staffel und haben keine Folge verpasst. Dass wir jetzt selbst dabei sind, fühlt sich fast ein bisschen surreal an.</p>
<p>Gleichzeitig sind wir unglaublich stolz, weil es zeigt, dass sich die jahrelange Arbeit an Venticross gelohnt hat. Wir haben als Gründertrio viel reingesteckt: Zeit, Energie, eigene Ersparnisse. Jetzt dürfen wir unser Produkt Millionen von Zuschauern vorstellen. Das ist ein riesiges Privileg.</p>
<p><strong>Was macht Venticross so besonders?</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Venticross ist ein Nasendilatator – also ein Nasenspreizer –, der die Nasenöffnungen sanft erweitert und so die Nasenatmung spürbar verbessert. Das Besondere: Er ist nahezu unsichtbar. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Während andere Nasenspreizer einen auffälligen Verbindungssteg zwischen den Nasenlöchern haben, der sofort ins Auge fällt, besteht Venticross aus zwei separaten, ergonomisch geformten Silikoneinsätzen ohne Steg. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Man kann ihn tagsüber im Büro, beim Sport oder unterwegs tragen – und nachts genauso. Er kommt in drei Größen (S, M und L), auch als Multi-Size-Set, damit man die passende Größe auf jeden Fall dabei ist. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Venticross kann zu besserem Schlaf führen, Schnarchgeräusche reduzieren und die Konzentration im Alltag steigern, ohne dass es jemand sieht.</span></p>
<p><strong>Wie seid ihr auf diese Idee und das Konzept gekommen?</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1"> Die Idee kam aus persönlicher Betroffenheit: Ignasi nutzt seit über 15 Jahren Nasenspreizer, vor allem in der Pollensaison. Während der Corona-Pandemie hat er im Homeoffice erstmals auch tagsüber Nasenspreizer getragen – schließlich konnte ihn ja niemand sehen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Dabei fiel ihm auf, wie stark eine bessere Sauerstoffzufuhr Konzentration und Leistungsfähigkeit beeinflusst. Gleichzeitig war kein Produkt am Markt, das unauffällig genug für den Alltag war. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Also hat er sich die Anatomiebücher seiner Frau Carolin geschnappt – sie ist promovierte Fachärztin – und angefangen zu tüfteln. Nach etwa drei Monaten Entwicklungszeit war der erste nahezu unsichtbare Nasenspreizer fertig.</span></p>

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<h2>Atmungshilfe aus die &#8222;Höhle der Löwen&#8220;</h2>
<p><strong>Und wie seid ihr bei DHDL gelandet?</strong></p>
<p class="p1">Uns war klar, dass wir für den nächsten Wachstumsschritt Unterstützung im Vertrieb brauchen. Als Gründerteam haben wir viel technische und medizinische Expertise, aber im klassischen Vertrieb und in der Skalierung fehlte uns die Erfahrung.</p>
<p class="p1">Da wir ohnehin treue Fans der Sendung sind, lag die Bewerbung nahe. Wir wollten einen Partner finden, der unser Produkt in den stationären Handel bringt und uns beim Markenaufbau hilft.</p>
<p><strong>Was ging kurz vor eurem Pitch in euch vor?</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1"> Eine Mischung aus Aufregung, Vorfreude und Konzentration. Wir hatten wirklich intensiv geübt – als Team, jeder einzeln, unzählige Male. Carolin konnte am Ende jeden Teil des Pitches auswendig. Dazu hatten wir einen Fragenkatalog mit rund 100 möglichen Fragen vorbereitet. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Trotzdem: Wenn man dann tatsächlich vor den Löwen steht, ist das eine ganz andere Intensität. Wir sind mit dem Grundgefühl reingegangen: Wir glauben an unser Produkt, wir sind vorbereitet, jetzt geben wir alles.<br />
</span></p>
<p><strong>Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?</strong></p>
<p class="p2">Direkt nach dem Pitch hatten wir noch vor Ort ein erstes Treffen mit Ralf Dümmel. Anschließend ging es in die Due Diligence, bei der wir die üblichen Unterlagen mit seinem Team geteilt haben.</p>
<p class="p2">Dann folgte ein persönliches Meeting in Hamburg bei DS Produkte, wo wir alle wichtigen Schnittstellen wie Legal, Marketing und Produktion kennengelernt haben.</p>
<p class="p2">Ralf hat sich an dem Tag sehr viel Zeit für uns genommen. Danach waren wir in regelmäßigem Austausch über Teams-Calls und wir fühlen uns in der gesamten Partnerschaft sehr gut aufgehoben. Der Deal ist so zustande gekommen wie in der Sendung: 50.000 Euro für 15 Prozent unserer Unternehmensanteile.</p>

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<h2>Nasenspreizer aus &#8222;Höhle der Löwen&#8220;: So geht es mit Venticross weiter</h2>
<p><strong>Was ist seit dem Dreh und der Teilnahme mit euch und eurem Produkt passiert?</strong></p>
<p class="p1">In den Monaten nach dem Dreh haben wir sehr viel gearbeitet. Wir haben eine aufwändige Medizinzulassung durchlaufen, die Kritikpunkte der Löwen aufgenommen und die Produktqualität weiter optimiert.</p>
<p class="p1">Außerdem haben wir das Packaging komplett überarbeitet – es war ursprünglich rein auf den Onlinehandel ausgelegt und musste für den stationären Handel angepasst werden. Und natürlich haben wir dafür gesorgt, hoffentlich genug Ware auf Lager zu haben.<br />
<b></b></p>
<p><strong>Wie geht es jetzt weiter?</strong></p>
<p class="p1">Unser Ziel ist klar: Venticross soll der Nasendilatator Nummer eins auf dem Markt werden – als klare Empfehlung für Menschen mit Problemen bei der Nasenatmung oder Schnarchen.</p>
<p class="p1">In den nächsten fünf Jahren wollen wir in Europa expandieren. Darüber hinaus denken wir über weitere Produkte rund um die Themen Schlaf und Longevity nach.</p>
<p class="p1">Mit Ralf Dümmel als starken Löwen und seinem Team an unserer Seite sind wir sehr zuversichtlich, dass wir einen tollen gemeinsamen Start hinlegen.</p>
<p><strong>Wenn ihr zurückblickt: Wie bewertet ihr eure Erfahrungen bei DHDL?</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1"> Es war eine der intensivsten und schönsten Erfahrungen, die wir als Team gemacht haben. Die Zeit verging wie im Flug, weil alles so aufregend und voller Energie war. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Klar, im Nachhinein denkt man bei einzelnen Antworten: Das hätte man noch besser formulieren können. Aber unterm Strich sind wir sehr zufrieden. Wir waren präsent, konnten unseren Pitch gut rüber bringen und hatten auf jede Frage eine Antwort. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Sogar als währenddessen das Bühnenbild umgefallen ist, sind wir ruhig geblieben. Am Ende wollten gleich zwei Löwen einen Deal mit uns – und dass unser Wunschlöwe Ralf Dümmel dabei war, hat das Ganze perfekt gemacht. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Mindestens genauso wertvoll war aber zu erleben, wie wir auch nach dem Deal als Team mit all den neuen Aufgaben und Herausforderungen funktioniert haben. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das hat gezeigt, wie gut wir uns gegenseitig ergänzen und uns stärken. Unsere klare Empfehlung an zukünftige Teilnehmer: Seid vorbereitet, glaubt an euch und habt Spaß dabei. </span></p>
<h2>Gewinnspiel: Sicher dir die Nasenspreizer von Venticross aus &#8222;Höhle der Löwen&#8220;</h2>
<p>Als Medienpartner verlosen wir die Nasenspreizer von Venticross aus &#8222;Die Höhle der Löwen&#8220; <strong><a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank" rel="nofollow noopener">unter allen Newsletter-Abonnenten von <em>BASIC thinking</em></a></strong>. Du musst nur bis zum Stichtag am 26. April 2026 (18:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, warum du die Atmungshilfe <a href="https://www.amazon.de/Nasenspreizer-Nasendilatator-medizinischem-Multi-Size-Set-Unterst%C3%BCtzung/dp/B0GQC4Q76M/&amp;tag=bath0f-21" target="_blank" rel="noopener">Venticross</a> haben möchtest.</p>

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<p>Den Gewinner ziehen wir am 26<strong>. April </strong><strong>2026</strong> und benachrichtigen ihn anschließend umgehend per E-Mail. Wir wünschen viel Glück!</p>
<hr />
<p><span style="color: #999999; font-size: small;">Einsendeschluss ist Montag, der 26. April 2026, 18 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich nicht nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.</span></p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
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</a></li>
</ul>
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		<title>Neuro-symbolische KI senkt Energiebedarf beim Training um bis zu 99 Prozent</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/06/neuro-symbolische-ki/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 03:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GOOD NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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<p>Ein Forscherteam der Tufts University hat eine neuro-symbolische KI entwickelt, die den Energiebedarf beim Training um bis zu 99 Prozent reduzieren kann. Statt 36 Stunden benötigte sie im Rahmen eines Tests nur 34 Minuten.  Der Hunger nach Energie wächst durch künstliche Intelligenz rasant an. Allein in den USA verbrauchten KI-Systeme und Rechenzentren im Jahr 2024 [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/03/neuro-symbolische-ki.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Neuro-symbolische-KI" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Ein Forscherteam der Tufts University hat eine neuro-symbolische KI entwickelt, die den Energiebedarf beim Training um bis zu 99 Prozent reduzieren kann. Statt 36 Stunden benötigte sie im Rahmen eines Tests nur 34 Minuten. </strong></p>
<p><span id="more-319365559"></span></p>
<p>Der Hunger nach Energie wächst durch künstliche Intelligenz rasant an. Allein in den USA verbrauchten KI-Systeme und Rechenzentren im Jahr 2024 etwa 415 Terawattstunden Strom. Das ist mehr als der gesamte Stromverbrauch Großbritanniens. Datenzentren und KI-Systeme beanspruchen damit einen Anteil von mehr als zehn Prozent der gesamten nationalen Energieerzeugung.</p>
<p>Laut Prognosen der Internationalen Energieagentur wird sich dieser Wert bis zum Jahr 2030 voraussichtlich verdoppeln. Deshalb suchen Forscher nach Wegen, wie Systeme leistungsfähiger werden, ohne die <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2024/03/27/strombedarf-ki/">Stromkosten explodieren</a> zu lassen. Ein neuer technischer Ansatz der Tufts University verspricht hier eine deutliche Abhilfe.</p>
<h2>Was macht neuro-symbolische KI anders als ChatGPT?</h2>
<p>Hinter der Entwicklung steht die Arbeit von Matthias Scheutz und seinem Team an der <a href="https://now.tufts.edu/2026/03/17/new-ai-models-could-slash-energy-use-while-dramatically-improving-performance" target="_blank" rel="noopener">Tufts University School of Engineering</a>. Die Wissenschaftler nutzen die sogenannte neuro-symbolische KI. Hierbei verbinden sie klassische neuronale Netze mit festen logischen Regeln, ähnlich wie Menschen Probleme in Schritten und Kategorien lösen.</p>
<p>Die Forschung konzentriert sich vor allem auf Roboter, die direkt mit Menschen interagieren. Die Forscher nutzen sogenannte Visual-Language-Action-Modelle (VLA), welche herkömmliche Sprachmodelle wie ChatGPT oder Gemini um Sicht und Bewegung erweitern. Durch die Anwendung allgemeiner Regeln verstehen diese Systeme Konzepte wie die Form oder den Schwerpunkt eines Objekts wesentlich besser.</p>
<h2>So schlägt der neue Ansatz klassische KI</h2>
<p>Matthias Scheutz, Professor für angewandte Technologie, dazu: „Ähnlich wie ein LLM stützen sich VLA-Modelle auf statistische Ergebnisse aus großen Trainingsdatensätzen mit ähnlichen Szenarien, was jedoch zu Fehlern führen kann. Ein neurosymbolisches VLA kann Regeln anwenden, die den Umfang des Ausprobierens während des Lernprozesses begrenzen und so viel schneller zu einer Lösung gelangen. Es erledigt die Aufgabe nicht nur wesentlich schneller, sondern auch der Zeitaufwand für das Training des Systems wird erheblich reduziert.“</p>
<p>In Experimenten mit dem Turm-von-Hanoi-Puzzle erreichte das System von Scheutz eine Erfolgsquote von 95 Prozent. Herkömmliche Modelle kamen bei derselben Aufgabe lediglich auf 34 Prozent. Sogar bei völlig unbekannten Aufgaben glänzte die neue Technik mit 78 Prozent Erfolg, während herkömmliche KI-Systeme jeden Versuch abbrachen.</p>
<p>Der hybride Ansatz verbessert die Planung spürbar und macht sie insgesamt zuverlässiger. Zudem reduziert die neuro-symbolische Methode das notwendige Ausprobieren während der Lernphase erheblich. Die Experimente lieferten messbare Erfolge beim zeitlichen Aufwand für das notwendige Lernen.</p>
<p>Während Standardmodelle über anderthalb Tage für das Training brauchten, war das neue System nach nur 34 Minuten bereit. Die benötigte Zeit für den Lernprozess sinkt somit ganz erheblich. Eine deutliche Effizienzsteigerung betrifft dabei sowohl die Rechenzeit als auch den direkten Stromverbrauch.</p>
<h2>Ein Prozent Energie: Die Einsparungen im Detail</h2>
<p>Ebenso deutlich fiel die Ersparnis beim tatsächlichen Stromverbrauch der Technologie aus. Das Training beanspruchte nur ein Prozent der Energie konventioneller Modelle. Im laufenden Betrieb verbrauchte die Technik von Matthias Scheutz lediglich fünf Prozent der Energie.</p>
<p>Aktuelle KI-Zusammenfassungen in Suchmaschinen verbrauchen oft 100-mal mehr Energie als einfache Trefferlisten. Genau hier setzt die Lösung aus Tufts an, um solche rechenintensiven Aufgaben durch Regelbasierung nachhaltig zu gestalten. Für viele alltägliche Aufgaben steht der bisherige massive Energieeinsatz in keinem Verhältnis zum Nutzen.</p>
<p>Heutige Modelle bieten laut den Forschern kein langfristig tragfähiges Fundament für die Zukunft. Timothy Duggan, Pierrick Lorang, Hong Lu und Matthias Scheutz veröffentlichten ihre Ergebnisse im Februar 2026 <a href="https://arxiv.org/abs/2602.19260" target="_blank" rel="noopener">auf arXiv</a>. Ihr Konzept dient als notwendige Alternative zu bisherigen ressourcenintensiven Modellen.</p>
<h2>Warum Rechenzentren jetzt neu kalkulieren müssen</h2>
<p>Ein nachhaltiger Betrieb großer Rechenzentren rückt mit solchen Innovationen wieder in greifbare Nähe. Die neuro-symbolische Methode bietet eine effiziente Grundlage für künftige Entwicklungen. Die Ergebnisse zwingen Unternehmen dazu, den Energiebedarf künftiger Datenzentren völlig neu zu kalkulieren.</p>
<p>Das Forschungspapier ist bislang zwar noch nicht durch das sogenannte Peer-Review-Verfahren gelaufen – sprich: Es wurde noch nicht von unabhängigen Wissenschaftlern überprüft. Die Ergebnisse erscheinen zwar beeindruckend, aber es ist wichtig, sie einzuordnen.</p>
<p>Die Tests liefen bisher etwa mit einem vergleichsweise einfachen Puzzle, nicht mit großen Sprachmodellen wie ChatGPT oder <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/11/20/gemini-3-google-macht-auf-anti-chatgpt/">Google Gemini</a>. Ob sich die Einsparungen von 99 Prozent auch auf Modelle mit Milliarden Parametern übertragen lassen, muss sich erst zeigen. Trotzdem liefert der Ansatz einen vielversprechenden Denkanstoß &#8211; gerade weil er zeigt, dass nicht jedes KI-Problem mit roher Rechenpower gelöst werden muss.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/26/langdock-deutsche-alternative-chatgpt/">Langdock: Deutsche Alternative zu ChatGPT und Co.?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/22/chatgpt-vs-claude-im-vergleich/">OpenAI vs. Anthropic: ChatGPT und Claude im direkten Vergleich</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/07/wechsel-chatgpt-anthropic/">So überträgst du deine Daten von ChatGPT zu Claude</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/02/24/llm-gedaechtnisproblem/">Das LLM-Gedächtnisproblem: Warum KI oft den Faden verliert</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/06/neuro-symbolische-ki/">Neuro-symbolische KI senkt Energiebedarf beim Training um bis zu 99 Prozent</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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