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	<title>BASIC thinking</title>
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	<description>Online-Magazin für Social Media, Marketing und Business</description>
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	<title>BASIC thinking</title>
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		<title>Wie geht das denn? Deutschland rutscht in Digital-Ranking ab – macht aber Fortschritte</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/06/digitalisierung-in-deutschland-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 09:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/06/digitalisierung-in-deutschland-2026/">Wie geht das denn? Deutschland rutscht in Digital-Ranking ab – macht aber Fortschritte</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Deutschland wird digitaler, aber so langsam, dass andere Länder locker vorbeiziehen. Im neuen EU-Digitalranking des Branchenverbands Bitkom rutscht die Bundesrepublik auf Platz 17 von 27 ab, obwohl sich der sogenannte DESI-Wert sogar leicht verbessert hat. Das Problem: Deutschland digitalisiert sich nicht nur zu wenig und zu langsam, sondern vor allem nicht zielgerichtet genug. Eine kommentierende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/06/digitalisierung-in-deutschland-2026/">Wie geht das denn? Deutschland rutscht in Digital-Ranking ab – macht aber Fortschritte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/06/digitalisierung-in-deutschland-2026/">Wie geht das denn? Deutschland rutscht in Digital-Ranking ab – macht aber Fortschritte</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/digitalisierung-deutschland.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Digitalisierung Deutschland Vergleich Europa" decoding="async" /></p>
<p><strong>Deutschland wird digitaler, aber so langsam, dass andere Länder locker vorbeiziehen. Im neuen EU-Digitalranking des Branchenverbands Bitkom rutscht die Bundesrepublik auf Platz 17 von 27 ab, obwohl sich der sogenannte DESI-Wert sogar leicht verbessert hat. Das Problem: Deutschland digitalisiert sich nicht nur zu wenig und zu langsam, sondern vor allem nicht zielgerichtet genug. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-320731442"></span></p>
<h2>Digitalisierung in Europa: Wo Deutschland wirklich steht</h2>
<ul>
<li>Laut dem neuen Digitalranking des Branchenverbands Bitkom landet Deutschland nur noch auf Platz 17 von 27 EU-Ländern. Dabei verbesserte sich die Bundesrepublik beim sogenannten <a href="https://www.bitkom.org/EN/Bitkom-DESI-2026" target="_blank" rel="noopener">DESI-Wert</a> (Digital Economy and Society Index) 2026 im Vergleich zum Vorjahr sogar um einen Punkt auf 51,1 Punkte. Im Ranking <strong>büßt Deutschland aber drei Plätze ein</strong>. Will heißen: Es gibt zwar Fortschritte bei der Digitalisierung. Andere, vor allem kleinere Länder, haben aber stärker zugelegt.</li>
<li>Bitkom knüpft mit seinem <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/EU-Digitalranking-Deutschland-auf-Platz-17" target="_blank" rel="noopener">EU-Digitalranking</a> an den früheren DESI der Europäischen Kommission an. Seit 2023 setzt sie mit dem Digital Decade Report aber primär auf einzelne Indikatoren. Bitkom bündelt diese Daten zu einem Gesamtindex. Grundlage sind <strong>44 Einzelindikatoren aus vier Bereichen</strong>: „Digitale Transformation von Unternehmen“, „Qualität und Nutzung digitaler Infrastruktur“, „Digitale Kompetenzen“ und „Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung“. Dänemark belegt den ersten Platz mit einem Wert von 76,4 Punkten. Am schlechtesten schneidet Rumänien mit 26,5 Punkten ab.</li>
<li>Deutsche Unternehmen schneiden im EU-Digitalranking vergleichsweise gut ab und liegen unter den fünf größten EU-Ländern vorn, fallen insgesamt aber von Platz acht auf Platz elf zurück. Die 5G-Mobilfunkabdeckung ist mit 99,5 Prozent hierzulande derweil sehr hoch. Bei der tatsächlichen Nutzung der Netzinfrastruktur landet Deutschland aber nur auf Platz 21. Gerade einmal s<strong>ieben Prozent der Bevölkerung setzen auf einen schnellen Gigabit-Anschluss</strong>. Positiv entwickeln sich die digitalen Kompetenzen. Das größte Problem: Platz 22 von 27 bei der digitalen Verwaltung.</li>
</ul>
<h2>Ist Platz 17 wirklich so schlecht?</h2>
<p>Platz 17 von 27: Das klingt zunächst einmal ernüchternd. Für die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ist es das auch! Indes <strong>hinkt der Vergleich</strong> mit Ländern wie Luxemburg, Estland oder Dänemark etwas. Ein großer und föderaler Flächenstaat wie Deutschland mit über 80 Millionen Einwohnern muss sich nun einmal anders digitalisieren als ein kleines und zentral organisiertes Land.</p>
<p>Das sind Fakten, die es zu berücksichtigen gilt – und auch ein Stück weit Erklärungen. Eine Entschuldigung sind sie aber nicht. Im Vergleich zu den anderen großen EU-Staaten steht Deutschland zwar nicht am Ende und lässt etwa Frankreich, Polen und Italien hinter sich. Aber vor allem Spanien zeigt, dass Dezentralismus und Ländergröße <strong>keine Ausrede für digitale Trägheit</strong> sind.</p>
<p>Sprich: Wer wirklich will, kann Verwaltungsgrenzen überwinden und aufs Tempo drücken. Doch genau daran hapert es hierzulande. Deutschland digitalisiert sich zwar, aber eher im Verwaltungsmodus statt im Innovationsmodus: <strong>Schritt für Schritt und Formular für Formular</strong>.</p>
<p>Das Problem: So richtig in Schwung kommt die Digitalisierung nicht. Warum? Weil es vor allem an der Umsetzung hapert; nicht einmal zwangsläufig an der Technologie. Oder: Nicht der Mangel an Visionen bremst Deutschland aus, sondern <strong>ein bürokratischer Hang</strong>, alles endlos zu verwalten.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Ralf Wintergerst, Präsident des Digitalverbands Bitkom</strong>, zum <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/EU-Digitalranking-Deutschland-auf-Platz-17" target="_blank" rel="noopener">DESI-Index 2026</a>: „Deutschland macht Fortschritte bei der Digitalisierung, aber andere Länder sind schneller. Wer im digitalen Wettbewerb nach vorne will, muss nicht nur besser, sondern auch schneller werden. Platz 17 kann für Deutschland nicht der Anspruch sein. Hier ist die Politik in Bund und Ländern, Wirtschaft und unter anderem Bildungseinrichtungen gleichzeitig gefordert. (…) Digitalisierung darf kein Stückwerk bleiben. Deutschland braucht einen digitalen Nordstern – für mehr Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Souveränität.“</li>
<li>Die Europäische Kommission hat nur wenige Wochen vor dem Bitkom-DESI-Index 2026 ihren <a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_26_1366" target="_blank" rel="noopener">vierten Bericht</a> über den Stand der sogenannten digitalen Dekade veröffentlicht. <strong>Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie</strong>, dazu: „Mit dem Politikprogramm für die digitale Dekade haben wir das Fundament für den digitalen Wandel in der EU geschaffen. Diesen Weg müssen wir weitergehen, um die technologische Souveränität Europas zu erreichen. Wir haben kürzlich Maßnahmen beschlossen, um Europas Kapazitäten in den Bereichen Halbleiter, KI, Cloud und Open-Source zu stärken. Dies ist ein entscheidender Moment. Wir müssen die Chancen voll ausschöpfen, um die Autonomie und Widerstandsfähigkeit Europas zu stärken.“</li>
<li><strong>Bundesdigitalminister Karsten Wildberger</strong> in einem <a href="https://www.digitale-verwaltung.de/SharedDocs/kurzmeldungen/Webs/DV/DE/2025/05_gruendung_digitalministerium.html" target="_blank" rel="noopener">Statement</a> zu seinem Amtsantritt im Mai 2025: „Mit der Gründung des ersten deutschen Digitalministeriums sendet Deutschland ein deutliches Signal: Digitalisierung und Staatsmodernisierung genießen für diese Bundesregierung herausgehobene Priorität. Es ist mein Anspruch, dies zügig mit konkreten Maßnahmen zu belegen. Ich möchte so schnell wie möglich ins Handeln kommen und setze daher auf den Mut zu pragmatischen Lösungen und kontinuierliche Verbesserungen im Sinne der Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen. Das neue Ministerium wird Motor sein für konkrete, sichtbare Fortschritte bei der Digitalisierung und eine moderne, handlungsfähige Verwaltung.“</li>
</ul>
<h2>Warum mehr Digitalisierung allein nicht reicht</h2>
<p>Dass Deutschland weiter digitalisiert werden muss, steht eigentlich außer Frage. Fraglich ist aber, wie die Digitalisierung endlich sinnvoller vorangehen kann. Denn <strong>Digitalisierung bedeutet nicht nur Komfort</strong>. Sie ist auch ein wichtiger und waschechter Wirtschaftsfaktor.</p>
<p>Sprich: Wer andauernd von Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und technologischer Souveränität schwadroniert, muss Projekte und Prozesse auch optimieren. Etwa in Form von vernetzten Daten, schnelleren Genehmigungen, besseren Absprachen und weniger Bürokratie. Die größte Bremse ist meist nämlich nicht die Technik, sondern <strong>der Papierstapel daneben</strong>.</p>
<p>Hinzu kommt: Der Digitalausbau muss vor allem dort stattfinden, wo er am meisten gebraucht wird. Denn was bringen Gigabit-Netze, wenn kaum jemand diese nutzt? Will heißen: Mehr Digitalisierung ist <strong>nicht zwangsläufig besser</strong>. Auch mehr Tempo allein hilft nicht.</p>
<p>Vielmehr geht es einerseits um eine schnellere, aber andererseits auch um eine <strong>zielgerichtete und sinnvollere Digitalisierung</strong>. Oder: Was bringt der Bau von Rechenzentren bei gelockerten Umweltauflagen, wenn <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/10/bund-streicht-umweltauflagen-fuer-rechenzentren/">keine klare Strategie</a> dahintersteckt und stattdessen das Klima belastet wird? Sprich: Es braucht eben nicht nur Tempo, sondern vor allem Sinn und Verstand.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/05/soziales-netzwerk-wedium/">TikTok-Klon aus Berlin: Wedium will soziale Medien wieder sozial machen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/ecosia-startet-suchindex-in-deutschland/">Gegen das US-Monopol: Ecosia startet eigenen Suchindex in Deutschland</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/31/eeg-reform-bund-bremst-ausbau-erneuerbarer-energie/">EEG-Reform: Bund bremst Ausbau erneuerbarer Energie</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/30/ki-muedigkeit-im-job/">KI macht K.O.: 41 Prozent wollen lieber ohne ChatGPT arbeiten</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/06/digitalisierung-in-deutschland-2026/">Wie geht das denn? Deutschland rutscht in Digital-Ranking ab – macht aber Fortschritte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>SoSafe Virtual Academy 2026: Digitale Resilienz beginnt beim Menschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werbepartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 07:30:51 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersecurity]]></category>
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<p>Wenn Angreifer KI nutzen, um Täuschungen zu perfektionieren, reicht „mehr Technologie“ allein nicht mehr aus. Entscheidend ist, wie Organisationen entscheiden, reagieren und wie konsequent sie menschliche Risiken steuern. Genau hier setzt die kostenfreie SoSafe Virtual Academy 2026 an: ein kompaktes Online-Event für alle, die Cyber-Resilienz strategisch denken. Die zweite Jahreshälfte 2026 startet für viele Security-Teams [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/sosafe-virtual-academy-2026.png" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="SoSafe Virtual Academy 2026" decoding="async" /></p>
<p><strong>Wenn Angreifer KI nutzen, um Täuschungen zu perfektionieren, reicht „mehr Technologie“ allein nicht mehr aus. Entscheidend ist, wie Organisationen entscheiden, reagieren und wie konsequent sie menschliche Risiken steuern. Genau hier setzt die <a href="https://sosafe-awareness.com/de/veranstaltungen/sosafe-virtual-academy-2026/?utm_source=mediapartner&amp;utm_medium=basic-thinking&amp;utm_campaign=DACH_ST_EV_virtual-summer-academy_Q32026_EVO" target="_blank" rel="nofollow noopener">kostenfreie SoSafe Virtual Academy 2026</a> an: ein kompaktes Online-Event für alle, die Cyber-Resilienz strategisch denken.</strong></p>
<p><span id="more-320588186"></span></p>
<p>Die zweite Jahreshälfte 2026 startet für viele Security-Teams mit einem paradoxen Mix: Im Kalender ist Luft, in der Bedrohungslage nicht. Phishing, Social Engineering und KI-gestützte Angriffe machen keine Sommerpause. Gleichzeitig steigt der Druck von außen: durch Compliance-Anforderungen wie NIS2, durch steigende Erwartungen an Incident Response und durch die Frage, wie Security im Board wirklich Priorität bekommt.</p>
<p>Die <a href="https://sosafe-awareness.com/de/veranstaltungen/sosafe-virtual-academy-2026/?utm_source=mediapartner&amp;utm_medium=basic-thinking&amp;utm_campaign=DACH_ST_EV_virtual-summer-academy_Q32026_EVO" target="_blank" rel="nofollow noopener">SoSafe Virtual Academy 2026</a> bringt diese Themen auf den Punkt, als fokussiertes, virtuelles Sommer-Forum für digitale Resilienz und adaptive Abwehr. Das Event findet am <strong>18. August 2026</strong> von <strong>09:05 bis 12:00 Uhr</strong> statt und ist <strong>kostenfrei</strong> zugänglich. Zielgruppe sind CISOs, IT- und Security-Verantwortliche, Führungskräfte sowie Akteure aus dem öffentlichen Sektor.</p>
<h2>Warum Human Risk Management zur Sicherheitsstrategie gehört</h2>
<p>In vielen Organisationen wird Cybersecurity noch immer zu stark als Technologieprojekt betrachtet: Tools einführen, Policies schreiben, Systeme härten. Das bleibt wichtig, aber es löst nicht das Kernproblem, das Angreifer seit Jahren ausnutzen: Menschen treffen Entscheidungen unter Zeitdruck, lassen sich durch glaubwürdige Geschichten täuschen oder umgehen Prozesse, wenn sie als Bremsklotz erlebt werden.</p>
<p><strong>Human Risk Management</strong> zielt darauf, dieses Risiko nicht nur mit Awareness-Schulungen „abzudecken“, sondern es messbar zu machen, zu priorisieren und in die Sicherheitssteuerung zu integrieren. Genau diese Perspektive – Verhalten, Kultur, Führung und Entscheidungsfähigkeit – ist ein roter Faden der Academy. Und sie passt zu einer Realität, die viele CISOs kennen: Selbst die beste technische Verteidigung verliert an Wirkung, wenn Meldewege unklar sind, die Belegschaft nicht mitzieht oder Krisenprozesse nur auf Papier existieren.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://sosafe-awareness.com/de/veranstaltungen/sosafe-virtual-academy-2026/?utm_source=mediapartner&#038;utm_medium=basic-thinking&#038;utm_campaign=DACH_ST_EV_virtual-summer-academy_Q32026_EVO" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow">Kostenfrei zur SoSafe Virtual Academy anmelden</a>
<h2>Die Agenda der SoSafe Virtual Academy 2026</h2>
<p>SoSafe setzt bei der <a href="https://sosafe-awareness.com/de/veranstaltungen/sosafe-virtual-academy-2026/?utm_source=mediapartner&amp;utm_medium=basic-thinking&amp;utm_campaign=DACH_ST_EV_virtual-summer-academy_Q32026_EVO" target="_blank" rel="nofollow noopener">Virtual Academy</a> auf ein Format, das der Realität von Security-Verantwortlichen entgegenkommt: kompakt, thematisch fokussiert und mit Raum für konkrete Takeaways. Neben einer Eröffnungs-Keynote und Recaps gibt es <strong>parallele Deep-Dive Sessions</strong> sowie <strong>interaktive Workshops &amp; Masterclasses</strong>. Dadurch lässt sich der Vormittag wie ein kuratierter Strategie-Sprint nutzen, statt wie eine Konferenz, die vor allem „Input“ produziert.</p>
<p>Ein Blick in die Programmpunkte zeigt, wie breit das Spektrum ist und wie konsequent die Academy den Faktor Mensch mit Governance und operativer Resilienz verbindet:</p>
<ul>
<li><strong>Incident Response &amp; Krisenmanagement</strong>: Warum Vorbereitung lange vor der Krise beginnt, inklusive mentaler Resilienz unter Entscheidungsdruck.</li>
<li><strong>Security Leadership</strong>: Wie CISOs Security-Themen im Board platzieren und Entscheidungsräume sichern.</li>
<li><strong>Public Sector Best Practice</strong>: Wie Behörden verpflichtende Awareness-Schulungen mit hoher Abschlussquote umsetzen, ohne Eskalationsprozesse.</li>
<li><strong>NIS2 &amp; Human Risk Management</strong>: Wie sich regulatorische Anforderungen mit einer ganzheitlichen, menschenzentrierten Sicherheitsstrategie verbinden lassen.</li>
<li><strong>Mentale Widerstandskraft</strong>: Praktische Übungen für Stressregulation und Fokus als Teil digitaler Resilienz.</li>
</ul>
<h2>NIS2: Compliance ist kein Projektplan, sondern Betriebsmodus</h2>
<p>NIS2 hat den Ton in vielen Organisationen verändert: Cybersecurity wird zur Managementaufgabe mit Nachweispflichten, Meldewegen und überprüfbaren Maßnahmen. Die Herausforderung liegt dabei nicht nur in technischen Kontrollen, sondern in der Fähigkeit, Risikomanagement, Verantwortlichkeiten und Schulungs- bzw. Enablement-Maßnahmen dauerhaft in den Betrieb zu überführen.</p>
<p>Genau deshalb ist die Klammer aus <strong>NIS2</strong>, <strong>Cyber-Resilienz</strong> und <strong>Human Risk Management</strong> so praxisrelevant. Wer NIS2 rein über Dokumentation und Tooling betrachtet, läuft Gefahr, am Ende zwar formale Anforderungen abzuhaken, aber im Ernstfall trotzdem in eine Entscheidungs- und Kommunikationskrise zu rutschen. Ein ganzheitlicher Ansatz verbindet dagegen Governance, Kultur und konkrete Verhaltensänderung und damit die Fähigkeit, schneller zu erkennen, zu melden und zu reagieren.</p>
<h2>Diese Speaker sind dabei: Von CISO-Praxis bis Adversarial AI</h2>
<p>Für Tiefe sorgt eine Speaker-Liste, die sowohl Strategie als auch operative Erfahrung abdeckt: <strong>Dr. Niklas Hellemann</strong> (CEO und Co-Founder, SoSafe), <strong>Dr. Daniel Lemmer</strong> (ex-CISO ZF Group), <strong>Andrew Rose</strong> (CISO, Board Advisor), <strong>Daniel Holzinger</strong>, <strong>Jörg Scheiblhofer</strong> (CISO, ORF), <strong>Niels Hoffmann</strong>, <strong>Lawrence Pritchard</strong>, <strong>Joschka Havenith</strong> sowie <strong>Anitra Eggler</strong> als Closing-Keynote.</p>
<p>Inhaltlich spannend ist auch die Verbindung aus Security und Verhaltensperspektive: Mit Rollen wie <strong>Director Human Risk Management</strong> oder <strong>Adversarial AI Research</strong> wird deutlich, dass moderne Cyberabwehr nicht nur in SIEM-Dashboards entschieden wird, sondern auch in Kommunikation, Lernpsychologie, Stressmanagement und Führung.</p>
<h2>Was Teilnehmende konkret mitnehmen können</h2>
<p>Konferenzen werden dann wertvoll, wenn sich daraus Entscheidungen ableiten lassen. Die Virtual Academy adressiert deshalb sehr konkrete „Pain Points“, die sich in fast jeder Organisation finden lassen, unabhängig von Branche oder Reifegrad:</p>
<ul>
<li><strong>Incident Response als Organisationsfähigkeit</strong>: Wer in der Krise improvisiert, verliert Zeit. Wer vorher Rollen, Meldewege und Entscheidungsroutinen trainiert, gewinnt Handlungsfähigkeit.</li>
<li><strong>Board-Kommunikation</strong>: Security muss als Risiko- und Entscheidungsfrage verstanden werden, nicht als Technikdetail.</li>
<li><strong>Akzeptanz statt Zwang</strong>: Hohe Beteiligung an Pflichtmaßnahmen entsteht nicht durch Druck, sondern durch gute Formate, Relevanz und klare Nutzensignale.</li>
<li><strong>NIS2 umsetzbar machen</strong>: Anforderungen lassen sich besser erfüllen, wenn menschliche Risiken als Teil des Risikomanagements gemessen und gesteuert werden.</li>
</ul>
<p>Praktisch: Laut SoSafe erhalten Teilnehmende nach Abschluss der Sessions ein <strong>Teilnahmezertifikat</strong> und außerdem <strong>On-Demand-Zugriff</strong> auf die Inhalte. Das hilft, wenn sich nicht jede Session live abdecken lässt oder wenn Inhalte intern weitergegeben werden sollen.</p>
<h2>Warum der Zeitpunkt ideal ist: Sommer-Freiraum als Resilienz-Hebel</h2>
<p>Ein unterschätzter Vorteil des Termins: Viele Organisationen haben im August mehr Luft für strategische Themen, die im operativen Dauerfeuer untergehen. Genau dafür ist das Format gebaut, als konzentrierter Vormittag mit Pausen, Recaps und parallelen Streams.</p>
<p>Wer 2026 Cyber-Resilienz ernst nimmt, braucht neben Technologie vor allem eine belastbare Sicherheitskultur: klare Entscheidungswege, trainierte Prozesse, eine Belegschaft, die meldet statt verschweigt, und Führungskräfte, die Security als Teil von Business Continuity verstehen. Die <a href="https://sosafe-awareness.com/de/veranstaltungen/sosafe-virtual-academy-2026/?utm_source=mediapartner&amp;utm_medium=basic-thinking&amp;utm_campaign=DACH_ST_EV_virtual-summer-academy_Q32026_EVO" target="_blank" rel="nofollow noopener">SoSafe Virtual Academy</a> bündelt diese Perspektiven in einem Format, das sich leicht in den Arbeitsalltag integrieren lässt.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://sosafe-awareness.com/de/veranstaltungen/sosafe-virtual-academy-2026/?utm_source=mediapartner&#038;utm_medium=basic-thinking&#038;utm_campaign=DACH_ST_EV_virtual-summer-academy_Q32026_EVO" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow">Jetzt kostenfrei teilnehmen</a>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/06/sosafe-virtual-academy-2026-digitale-resilienz-beginnt-beim-menschen/">SoSafe Virtual Academy 2026: Digitale Resilienz beginnt beim Menschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Warum KI-Modelle aus China so viel günstiger sind als ChatGPT</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/06/warum-chinas-ki-modelle-so-viel-guenstiger-sind/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/06/warum-chinas-ki-modelle-so-viel-guenstiger-sind/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 03:45:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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<p>Obwohl sie sich leistungstechnisch auf einem Niveau zu bewegen scheinen, kosten Sprachmodelle aus China oft deutlich weniger als ihre Konkurrenz aus den USA. Wie ist das möglich? Tatsächlich steckt hinter dem Preisgefälle eine ganze Reihe an Faktoren. Bei neuen Technologien zählt anfangs oft noch die reine Leistung: Wer das beste Produkt anbietet, gewinnt. Doch relativ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/06/warum-chinas-ki-modelle-so-viel-guenstiger-sind/">Warum KI-Modelle aus China so viel günstiger sind als ChatGPT</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><strong>Obwohl sie sich leistungstechnisch auf einem Niveau zu bewegen scheinen, kosten Sprachmodelle aus China oft deutlich weniger als ihre Konkurrenz aus den USA. Wie ist das möglich? Tatsächlich steckt hinter dem Preisgefälle eine ganze Reihe an Faktoren.</strong><span id="more-320656738"></span></p>
<p>Bei neuen Technologien zählt anfangs oft noch die reine Leistung: Wer das beste Produkt anbietet, gewinnt. Doch relativ schnell wächst ein Markt, der auch über Aspekte wie Effizienz und natürlich über den Preis entschieden wird. Das gilt auch für die KI-Branche. Vor kurzem schienen Anbieter wie OpenAI (ChatGPT), Anthropic (Claude) und Google (Gemini) die Industrie noch problemlos anzuführen. Doch inzwischen sind ihnen chinesische Firmen wie DeepSeek, Alibaba und Moonshot dicht auf den Fersen.</p>
<h2>Chinesische KI-Modelle punkten mit Kampfpreisen</h2>
<p>OpenAI verlangt laut <a href="https://www.wiwo.de/technologie/wirtschaft-von-oben/kuenstliche-intelligenz-china-bereitet-den-sturz-von-nvidia-anthropic-und-openai-vor/100237423.html" target="_blank" rel="noopener">Wirtschaftswoche</a> für GPT-5.5 rund fünf US-Dollar pro Million eingegebener Token und rund 30 US-Dollar pro Million ausgegebener Token (Token sind Wortfragmente, in denen KI-Systeme rechnen – mehr dazu <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/01/wie-funktioniert-und-entsteht-ein-ki-modell/">hier</a>). DeepSeek hingegen ruft für sein Modell V4 Pro 44 beziehungsweise 87 Cent auf. Zusätzlich gewährt DeepSeek derzeit 75 Prozent Rabatt. Der Vergleich demonstriert die teils extremen Preisunterschiede.</p>
<p>Neben dem Preis gibt es noch einen zweiten Faktor für den Erfolg chinesischer KIs: Bei vielen Modellen handelt es sich um sogenannte Open-Weight-Systeme. Das bedeutet, dass sie öffentlich zur Verfügung stehen, sodass sich die KIs herunterladen und auf eigener Hardware betreiben lassen. Momentan kommen ungefähr 41 Prozent aller Open-Source-Modelle, die heruntergeladen werden, aus China.</p>
<h2>Warum sind KI-Modelle aus China so günstig?</h2>
<p>Dass China erfolgreiche Produkte aus dem Westen gerne kopiert, ist kein Geheimnis. Das ist auch bei Sprachmodellen der Fall. Chinesische Firmen sparen sich bei der Entwicklung einer KI häufig den teuersten Teil der Arbeit. Anstatt alles von Grund auf zu entwickeln, greifen sie zur sogenannten Destillation. Dabei dient ein bereits existierendes Modell als Lehrer, das dem neuen Modell wie einem Schüler alles beibringt, was es weiß. Über Millionen von Anfragen wird beim Original systematisch abgeschaut (via <a href="https://www.digitec.ch/de/page/wie-china-die-ki-blase-anpiekst-43337" target="_blank" rel="noopener">Digitec</a>).</p>
<p>Das Verfahren ist allerdings keine chinesische Erfindung. Unter anderem destillierte auch Elon Musks Unternehmen xAI bei der Entwicklung von Grok Daten von OpenAI. Rechtlich handelt es sich dabei um eine Grauzone, ein ausdrückliches Verbot gibt es nicht. Die Anbieter aus den USA untersagen solche Massenanfragen zwar in ihren Nutzungsbedingungen, können international aber kaum etwas gegen diese Praxis unternehmen. Unter anderem wirft die US-Regierung Moonshot vor, auf diese Weise Modelle von Anthropic kopiert zu haben.</p>
<p>Ein weiterer Hebel sind die günstigeren Umstände der Chinesen. Das betrifft zum einen die billigen Arbeitskräfte, zum anderen aber auch die großen Rechenzentren, die in sehr kalten und dünn besiedelten Regionen gebaut werden. Bei Durchschnittstemperaturen unter zehn Grad fällt die Kühlung der Server deutlich leichter. Die hierdurch eingesparte Energie drückt den Preis der betriebenen LLMs. Der Vorteil gilt auch für den Strompreis. In solchen Regionen kostet die Kilowattstunde deutlich weniger als in den USA.</p>
<h2>Peking subventioniert KI-Modelle</h2>
<p>Die freie Marktwirtschaft hat ihre Vorteile, doch das autoritäre System in China scheint momentan mehr Erfolge zu bringen. Schon vor Jahren stufte die Führung in Peking KI als strategische Technologie ein. Inzwischen ist es der Plan, China in Sachen KI an die Weltspitze zu führen. Dafür sollen in den kommenden fünf Jahren rund 295 Milliarden US-Dollar in Rechenzentren fließen.</p>
<p>Aber nicht nur in die KI-Anbieter selbst wird Geld gepumpt. Zum Beispiel zahlen chinesische Unternehmen, die heimische KI-Chips einsetzen, nur die Hälfte ihrer Stromrechnung, den Rest übernimmt der Staat. Auf diese Weise werden Produkte aus dem eigenen Land immer weiter gepusht. Und die Investitionen tragen bereits Früchte: Ende 2025 gab es in China rund 6.200 KI-Unternehmen.</p>
<p>Am Ende geht es China nicht darum, das leistungsfähigste KI-Modell zu entwickeln. Stattdessen werden die Ansprüche so angesetzt, dass man die Amerikaner preislich unterbieten kann. Mit diesen günstigen Alternativen soll dann der Markt überschwemmt werden, um diesen nach und nach zu übernehmen. Dieses Vorgehen wird bereits in anderen Bereichen wie Solarpanels oder Elektroautos angewandt.</p>
<h2>Im Westen was Teures</h2>
<p>Jeder kennt die großen Anbieter aus den USA, doch am Ende müssen diese auch wirtschaftlich sein. OpenAI hatte im letzten Jahr deutlich mehr Kosten als Umsätze – ähnlich sieht es bei Google aus. Beide Firmen müssen konstant investieren, um mithalten zu können. Das wirkt sich negativ auf die Preise ihrer Modelle aus. Viele westliche Unternehmen experimentieren bereits mit Modellen aus China, darunter Airbnb, DoorDash und Siemens (via <a href="https://fortune.com/2026/07/17/businesses-turn-to-cheaper-chinese-ai-models/" target="_blank" rel="noopener">Fortune</a>).</p>
<p>Natürlich gibt es aber auch eine andere Seite der Medaille. Chinesische KI-Modelle unterliegen den Vorgaben der Cyberspace Administration of China. Das bedeutet, politisch heikle Themen werden gefiltert. Sicherheitsexperten warnen zudem davor, dass die Daten der Nutzer abgefischt werden. Wer die Modelle auf einem lokalen Server betreibt, kann dieses Risiko aber zumindest verringern.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/01/wie-funktioniert-und-entsteht-ein-ki-modell/">Wie aus Daten ein KI-Modell entsteht – und wie es funktioniert</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/30/ki-muedigkeit-im-job/">KI macht K.O.: 41 Prozent wollen lieber ohne ChatGPT arbeiten</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/mobilfunk-6g/">Mobilfunk als Radar: 6G soll auch Menschen ohne Smartphone erfassen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/28/lidl-wird-tech-konzern-europa/">Lidl-Mutter wird Tech-Konzern – und legt sich mit Amazon und Google an</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Das sind die besten Elektroautos in Deutschland – laut ADAC</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/05/besten-elektroautos-deutschland/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 18:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[BTListicle]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroautos]]></category>
		<category><![CDATA[nofeature]]></category>
		<category><![CDATA[Snackable]]></category>
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<p>Der ADAC hat eine neue Liste mit den derzeit besten E-Autos herausgegeben, die in Deutschland erhältlich sind. Neben der Qualität der Modelle wird auch das Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet. Immer mehr Menschen haben Interesse an einem Elektroauto, und entsprechend bringen immer mehr Hersteller neue Modelle auf den Markt. Das bedeutet aber auch, dass die Wahl immer schwieriger [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/bmw-ix3.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="besten Elektroautos E-Autos Deutschland ADAC" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Der ADAC hat eine neue Liste mit den derzeit besten E-Autos herausgegeben, die in Deutschland erhältlich sind. Neben der Qualität der Modelle wird auch das Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet.</strong><span id="more-320682551"></span></p>
<p>Immer mehr Menschen haben Interesse an einem Elektroauto, und entsprechend bringen immer mehr Hersteller neue Modelle auf den Markt. Das bedeutet aber auch, dass die Wahl immer schwieriger wird. Die Unterschiede bei Reichweite, Verarbeitung und Alltagstauglichkeit sind erheblich. Da helfen Studien, die auf Basis objektiver Kriterien die Stromer unter die Lupe nehmen.</p>
<h2>E-Autos werden neu bewertet</h2>
<p>Eine der wichtigsten Quellen für den Automarkt ist der <a href="https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/autotest/beste-elektroautos/" target="_blank" rel="noopener">ADAC</a>. Die Institution hat eine brandaktuelle Liste veröffentlicht, in der die besten E-Autos gekürt werden, die momentan auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Neben einer Qualitätsnote, auf der unser Ranking beruht, vergeben die Tester auch eine separate Note für das Preis-Leistungs-Verhältnis.</p>
<p>Seit 2026 gibt es eine Änderung bei der Bewertung: Sicherheit und Umwelt fließen nicht mehr doppelt, sondern nur noch einfach in die Gesamtwertung ein. Für Elektroautos bedeutet das in der Regel eine Verschlechterung, weil sie in diesen beiden Bereichen traditionell ihre Stärken haben. Deshalb lassen sich die Noten nicht mehr mit älteren Tests vergleichen.</p>
<p>Unter den zehn besten E-Autos findet sich kein einziger Kleinwagen. Wer ein günstiges Elektroauto sucht, wird einen Rang hinter unserer Top Ten fündig. Das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis der gesamten Liste erreicht der Suzuki e Vitara (1,3). Für weiter oben reicht es wegen der Gesamtnote von 2,6 allerdings nicht. Geschafft haben es hingegen:</p>
<h3>Platz 10: Tesla Model Y</h3>
<p>Den Auftakt macht ein aktueller Bestseller auf dem deutschen Markt. Das Tesla Model Y bekommt für seine Standard-Variante die Note 2,5. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis, das die Tester ebenfalls mit <strong>2,5</strong> bewerten, ist ordentlich und langt für einen Platz im Mittelfeld.</p>
<figure id="attachment_314375140" aria-describedby="caption-attachment-314375140" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-314375140" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/11/tesla-model-y-800x450.png" alt="schlechtesten Neuwagen Mängelquote TÜV" width="800" height="450" srcset="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/11/tesla-model-y-800x450.png 800w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/11/tesla-model-y-1000x563.png 1000w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/11/tesla-model-y-768x432.png 768w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/11/tesla-model-y-860x484.png 860w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/11/tesla-model-y.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-314375140" class="wp-caption-text">Bild: Tesla</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>TikTok-Klon aus Berlin: Wedium will soziale Medien wieder sozial machen</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/05/soziales-netzwerk-wedium/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 09:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[SOCIAL]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[TikTok]]></category>
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<p>Mit Wedium ist ein neues soziales Netzwerk an den Start gegangen, das vieles besser machen will – diesmal aus Berlin. Die Plattform ist ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar und setzt auf eine Ausweispflicht, europäische Server und echte Menschen statt Algorithmus-Chaos. Der Ansatz ist zwar sympathisch und in vielen Punkten überfällig. Doch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/05/soziales-netzwerk-wedium/">TikTok-Klon aus Berlin: Wedium will soziale Medien wieder sozial machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/05/soziales-netzwerk-wedium/">TikTok-Klon aus Berlin: Wedium will soziale Medien wieder sozial machen</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/wedium.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Wedium TikTok App Berlin Social Media soziales Netzwerk" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Mit Wedium ist ein neues soziales Netzwerk an den Start gegangen, das vieles besser machen will – diesmal aus Berlin. Die Plattform ist ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar und setzt auf eine Ausweispflicht, europäische Server und echte Menschen statt Algorithmus-Chaos. Der Ansatz ist zwar sympathisch und in vielen Punkten überfällig. Doch Sympathie allein hat noch kein Netzwerk groß gemacht. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-320699665"></span></p>
<h2>Was ist Wedium?</h2>
<ul>
<li>„Verifizierte Menschen statt Bot-Armeen, fairere Erlöse für Creator und Medien, altersgerechter Jugendschutz und menschliches Community Management“: Das verspricht das in Berlin entwickelte digitale Netzwerk Wedium. Die Plattform startete am 31. Juli 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel des Unternehmens ist laut eigenen Angaben ein digitaler öffentlicher Raum, in dem <strong>Menschen, Medien, Marken und gesellschaftliche Organisationen nicht gegeneinander antreten</strong>, sondern als Teile eines Ganzen ein gemeinsames Ökosystem bilden.</li>
<li>Um Inhalte auf Wedium sehen und liken zu können, genügt eine Registrierung per E-Mail. Wer jedoch Inhalte erstellen und mit anderen Nutzern interagieren will, muss sich, ähnlich wie bei dem schwedischen Netzwerk <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/12/w-social-eu-netzwerk-mit-ausweispflicht-kann-das-funktionieren/">W Social</a>, verifizieren. Heißt konkret: Nutzer müssen über WebID <strong>mittels ihres Personalausweises nachweisen</strong>, dass sie reale Menschen sind. Wedium betont, dass Dokumente nicht gespeichert werden. Die Idee hinter dem Verifizierungsvorgang ist es, automatisierte Massenaccounts, Bot-Netzwerke und künstlich erzeugte Reichweite möglichst zu verhindern.</li>
<li>Sämtliche <a href="https://wedium.social/de/#faq_section" target="_blank" rel="noopener">Server von Wedium</a> befinden sich in Europa. Neben der Verifizierung per ID setzt das Unternehmen vor allem auf Jugendschutz und unterschiedliche Voreinstellungen für bestimmte Altersgruppen. Das <strong>Mindestalter liegt bei dreizehn Jahren</strong>. Kinder und Jugendliche können sich nur über eine erziehungsberechtigte Person per ID anmelden. Werbung gibt es auf der Plattform zunächst nicht. Sie soll aber später eingeführt werden. Content Creator und professionelle Medien sollen perspektivisch an Erlösen beteiligt werden. Vor allem Medieninhalte sollen auffindbar bleiben und vertrauenswürdig eingeordnet werden.</li>
</ul>
<h2>Sympathie allein reicht nicht</h2>
<p>Sogenannte soziale Medien sollten Menschen einst verbinden. Mittlerweile verbinden sie aber vor allem Empörung mit Reichweite. Hass, Hetze, Fake News und algorithmisch belohnte Provokation haben den <strong>digitalen Umgangston über die Jahre immer weiter verrohen lassen</strong>.</p>
<p>Dass Wedium das Soziale wieder in den Mittelpunkt rücken will, ist deshalb zunächst einmal <strong>so erfrischend wie gesellschaftlich überfällig</strong>. Denn: Anstand, Respekt, Niveau und Empathie sind in den meisten digitalen Räumen leider absolute Mangelware. Der Hebel von Wedium: Wer mitreden will, muss zunächst nachweisen, dass er überhaupt ein echter Mensch ist.</p>
<p>Diese Verifikation dürfte Bot-Armeen und automatisierte Massenaccounts zwar ausbremsen, stellt aber auch eine Einstiegshürde dar. Nicht einmal unbedingt aus Datenschutzgründen, sondern weil jeder zusätzliche Schritt potenzielle Nutzer abschreckt. Und auch eine Ausweiskontrolle macht <strong>Identitätsbetrug nicht unmöglich</strong>. Sie verschiebt lediglich die Messlatte.</p>
<p>Mit seinem europäischen Anspruch trifft Wedium zwar einen Zeitgeist, da das Vertrauen in US-Anbieter und politisch gelenkte Plattformen wie X (ehemals Twitter) vielerorts spürbar gesunken ist. Doch so begrüßenswert viele Ansätze und Ideen der Plattform auch sind: <strong>Wedium wird es verdammt schwer haben</strong>.</p>
<p>Denn Sympathie lässt sich oft leichter gewinnen als Nutzer. Oder: Am Ende wechseln nicht alle Menschen ihre digitale Heimat aus Prinzip, sondern nur dann, <strong>wenn der Mehrwert groß genug ist</strong>. Das wird auch die Bewährungsprobe für Wedium sein.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Medienwissenschaftlerin Nele Meissner, CEO und Mitgründerin von Wedium</strong>, in einem <a href="https://cloud.wedium.social/s/pressekit-31-07-26" target="_blank" rel="noopener">Statement</a>: „Europa braucht nicht nur strengere Regeln für Plattformen aus anderen Teilen der Welt – Europa braucht eine eigene digitale Öffentlichkeit. Mit Wedium bauen wir einen Raum, in dem Freiheit, Verantwortung, Jugendschutz und technologische Souveränität von Anfang an zusammengehören.“ <strong>Lukas Backhaus, ebenfalls Mitgründer und Verantwortlicher für Community Management</strong>, ergänzte: „Vertrauen entsteht nicht durch einen weiteren Hinweis in den Nutzungsbedingungen. Es entsteht, wenn echte Menschen auf echte Menschen treffen – und im Konfliktfall auch ein echter Mensch ansprechbar ist.“</li>
<li>Auf <strong>Reddit</strong> herrscht in einem <a href="https://www.reddit.com/r/de/comments/1vcnssq/europ%C3%A4isches_social_network_wedium_startet_in/" target="_blank" rel="noopener">Subforum</a> vor allem Skepsis. Ein Nutzer schreibt: „Ah schön, eine weitere europäische Entwicklung, die schon vor dem Start tot ist.“ Ein anderer meint: „Sieht zudem aus wie eine billige TikTok-Nachmache und schon die Homepage ist extrem langsam zu scrollen.“ Wiederum ein anderer Nutzer schreibt: „Es gibt längst hunderte Mastodon, Friendica und was weiß ich Instanzen, die in Europa laufen. Kann man sogar selbst hosten, wenn man will. Nutzen halt nicht genug Leute.“</li>
<li><strong>Tim Hoffmann, Persönlicher Referent des Generalsekretärs der CDU Deutschland</strong>, hat in einem <a href="https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/die-digitale-flucht-nach-links" target="_blank" rel="noopener">Blogbeitrag</a> für die Konrad Adenauer Stiftung bereits W Social kritisiert. Für Wedium dürfte aus seiner Sicht Ähnliches gelten: „Das Kernproblem demokratischer Kommunikation ist nicht die Plattform. Es ist die Bereitschaft zum offenen Diskurs; besonders dort, wo er wehtut. (…) Deutungshoheit entsteht nicht durch Rückzug. Sie entsteht durch Präsenz, durch Widerspruch, durch das wiederholte Einmischen in Debatten, die man lieber meiden würde. Wer das Feld räumt, darf sich nicht wundern, wenn andere es bestellen.“</li>
</ul>
<h2>Die drei größten Hürden für Wedium</h2>
<p>Die größte Herausforderung für Wedium wird nicht technischer Natur sein, sondern der Netzwerkeffekt. Denn: Der Markt ist inzwischen voll von Plattformen, die alle ein besseres, freundlicheres oder freieres Internet versprechen. So rühmlich viele dieser Ansätze auch sein mögen: Wedium, W Social, Mastodon und Co. <strong>stehen sich gegenseitig im Weg</strong>.</p>
<p>On top kommt die bewusste Entscheidung für ein <strong>geschlossenes System</strong>. Heißt konkret: Wedium setzt im Gegensatz zu anderen kleinen sozialen Netzwerken nicht auf das sogenannte AT-Protokoll. Einerseits grenzt sich das Unternehmen dadurch ab. Andererseits können Nutzer Profile und Inhalte dadurch nicht von und zu anderen Plattformen wie Bluesky, dem mit über 40 Millionen Nutzern größten Netzwerk, das das AT-Protokoll nutzt, übertragen.</p>
<p>Ein geschlossenes System stärkt zwar die Kontrolle über das eigene Ökosystem, erschwert aber zugleich den Aufbau einer gewissen Zahl an Nutzern. Hinzu kommt: Fernab der durchaus löblichen technischen Grundgedanken, die auf Souveränität, Offenheit und Transparenz beruhen, bietet Wedium optisch und funktional kaum etwas Neues. Im Gegenteil: Die Plattform <strong>gleicht einem TikTok-Klon</strong>.</p>
<p>Hier wäre durchaus Spielraum gewesen, um etwas Neues zu versuchen und einen zusätzlichen Mehrwert auf funktionaler Ebene zu schaffen und Nutzer anzulocken. Aber: Was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden. Entscheidend wird letztlich aber vor allem sein, ob Nutzer den versprochenen Mehrwert tatsächlich höher bewerten als die zusätzlichen Hürden. <strong>Wird die Ausweisregistrierung akzeptiert</strong>?</p>
<p>Lässt sich ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickeln, wenn Werbung geschaltet und Erlöse für Creator und Medien finanziert werden müssen? Und was passiert mit dem <strong>Versprechen eines menschlichen Community-Managements</strong>, falls die Plattform doch einmal Millionen Nutzer erreichen sollte? Der Anspruch ist zwar sympathisch, wird aber mit jedem neuen Nutzer ein Stück weit teurer und schwieriger umzusetzen.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
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		<item>
		<title>Frankreich machts vor: Schon ein Solar-Parkplatz spart 32.000 Euro Strom</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/05/solar-parkplaetze-potenzial/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Maria Gramsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 03:45:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
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<p>Parkplätze könnten riesige Flächen für Solaranlagen bieten. Doch bislang bleibt dieses Potenzial weitgehend ungenutzt. Dabei könnten Solarüberdachungen nicht nur sauberen Strom erzeugen, sondern auch Unternehmen entlasten und die Ladeinfrastruktur für Elektroautos stärken. Die Bundesregierung hat sich für den Ausbau der Solarenergie in Deutschland ehrgeizige Ziele gesetzt. Denn bis zum Jahr 2030 soll die installierte Photovoltaikleistung [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/solarparkplatz.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Solar Parkplatz Frankreich Europa Elektroautos E-Autos Solaranlage Parkplätze" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Parkplätze könnten riesige Flächen für Solaranlagen bieten. Doch bislang bleibt dieses Potenzial weitgehend ungenutzt. Dabei könnten Solarüberdachungen nicht nur sauberen Strom erzeugen, sondern auch Unternehmen entlasten und die Ladeinfrastruktur für Elektroautos stärken.</strong></p>
<p><span id="more-320650108"></span></p>
<p>Die Bundesregierung hat sich für den Ausbau der Solarenergie in Deutschland ehrgeizige Ziele gesetzt. Denn bis zum Jahr 2030 soll die installierte Photovoltaikleistung auf 215 Gigawatt steigen.</p>
<p>Im Jahr 2025 lag die installierte Solarleistung in Deutschland <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/20260108_EEG.html" target="_blank" rel="noopener">laut der Bundesnetzagentur</a> bei rund 117 Gigawatt. Um das Ziel bis 230 zu erreichen müssten jährlich also rund 20 Gigawatt Leistung hinzukommen.</p>
<p>Um diese Lücke zu schließen, rücken neben Hausdächern und Freiflächen zunehmend bereits versiegelte Flächen in den Fokus. Ein bislang kaum ausgeschöpftes Potenzial bieten große Parkplätze. Denn diese könnten mit Solardächern nicht nur sauberen Strom erzeugen, sondern auch Fahrzeuge vor Hitze schützen und zugleich Ladestationen für Elektroautos versorgen.</p>
<h2>Welches Potenzial bieten Solar-Parkplätze?</h2>
<p>Frankreich setzt beim Ausbau von Solar-Parkplätzen bereits auf <a href="https://www.legifrance.gouv.fr/jorf/article_jo/JORFARTI000047294291" target="_blank" rel="noopener">verbindliche gesetzliche Vorgaben</a>. Bereits 2023 wurde dort ein Gesetz verabschiedet, laut dem größere, nicht überdachte Außenparkplätze auf mindestens der Hälfte ihrer Fläche mit Überdachungen ausgestattet werden müssen, die erneuerbaren Strom erzeugen.</p>
<p>Auch in <a href="https://www.uradni-list.si/glasilo-uradni-list-rs/vsebina/2024-01-0815/" target="_blank" rel="noopener">Slowenien</a> müssen seit 2024 neu gebaute, befestigte Parkplätze mit einer Fläche von mindestens 1.000 Quadratmetern grundsätzlich mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Damit will das Land Flächen, die ohnehin für den Verkehr genutzt werden, zusätzlich für die Stromproduktion erschließen.</p>
<p>Die britische Regierung geht derweil von einem enormen Potenzial der Solar-Parkplätze aus. <a href="https://www.gov.uk/government/calls-for-evidence/solar-on-car-parks-and-electric-vehicle-charging/solar-on-car-parks-and-electric-vehicle-charging-call-for-evidence" target="_blank" rel="noopener">Schätzungen zufolge</a> könnte demnach ein Parkplatz mit 80 Stellflächen pro Jahr rund 28.000 Pfund an Stromkosten sparen, das sind aktuell mehr als 32.000 Euro.</p>
<p>Dabei bieten Solar-Parkplätze vor allem für Einkaufszentren und große Supermärkte mehrere Vorteile. Denn der erzeugte Strom kann direkt vor Ort für Beleuchtung, Kühlung, Klimaanlagen oder andere Bereiche des laufenden Betriebs genutzt werden und so den Strombezug aus dem Netz senken. Gleichzeitig spenden die Überdachungen Schatten, schützen Fahrzeuge vor Hitze und Witterung und können mit Ladepunkten für Elektroautos kombiniert werden. Weil dafür bereits versiegelte Flächen genutzt werden, entsteht zudem kaum zusätzlicher Flächenverbrauch.</p>
<h2>Fallstudie in Leeds belegt Chancen von Solar-Parkplätzen</h2>
<p>Wie wirkungsvoll Solarüberdachungen auf Parkplätzen sein können, zeigt eine Fallstudie an dem Parkplatz <a href="https://www.gov.uk/government/news/homeowners-could-save-hundreds-on-energy-bills-from-solar-drive" target="_blank" rel="noopener">Stourton Park &amp; Ride in Leeds</a>. Nach Angaben der britischen Regierung erzeugt die dort installierte Photovoltaikanlage jährlich rund 852.000 Kilowattstunden Strom.</p>
<p>Im ersten Betriebsjahr konnten dadurch etwa 471 Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspreche rechnerisch so viel wie die jährlichen Emissionen von mehr als 200 Autos.</p>
<p>Die Anlage in Leeds verbindet Solar-Carports mit einem Batteriespeicher und Ladepunkten für Elektrofahrzeuge. Das Projekt gilt damit als Beispiel dafür, wie bereits versiegelte Verkehrsflächen zugleich zur Stromerzeugung, zum Laden von Elektroautos und zur Senkung von Emissionen genutzt werden können.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
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</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/05/solar-parkplaetze-potenzial/">Frankreich machts vor: Schon ein Solar-Parkplatz spart 32.000 Euro Strom</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Hacker-Hype: Nur 1,3 Prozent der von KI entlarvten Schwachstellen ausgenutzt</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/hackerangriffe-durch-ki/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/hackerangriffe-durch-ki/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beatrice Bode]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 18:55:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersecurity]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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<p>Erst OpenAI, dann Anthropic: Innerhalb weniger Wochen räumten die beiden KI-Unternehmen ein, dass ihre Modelle eigenständig in fremde Systeme eingedrungen sind. Die Aufregung war groß. Das Thema in den Medien präsent. Eine aktuelle Auswertung zeigt aber: In der Praxis hat sich die Bedrohungslage bislang kaum verändert. Haben wir die Kontrolle über Künstliche Intelligenz verloren? Im [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/ki-als-hacker.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="KI Hacker Angriff OpenAI Anthropic ChatGPT Claude Gefahr" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Erst OpenAI, dann Anthropic: Innerhalb weniger Wochen räumten die beiden KI-Unternehmen ein, dass ihre Modelle eigenständig in fremde Systeme eingedrungen sind. Die Aufregung war groß. Das Thema in den Medien präsent. Eine aktuelle Auswertung zeigt aber: In der Praxis hat sich die Bedrohungslage bislang kaum verändert. </strong><span id="more-320676524"></span></p>
<p>Haben wir die Kontrolle über Künstliche Intelligenz verloren? Im Juli 2026 räumte OpenAI einen &#8222;beispiellosen Cybervorfall&#8220; ein: Bei einem Test <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/24/openai-verliert-kontrolle-ueber-ki/">brachen KI-Modelle aus ihrer abgeschotteten Testumgebung</a> aus, verschafften sich selbstständig Zugang zum Internet und drangen in die Systeme der Plattform Hugging Face ein.</p>
<p>Wenige Tage später legte der Konkurrent Anthropic nach. Bei der Überprüfung von rund 141.000 Testläufen stellte das Unternehmen fest, dass auch einige Claude-Modelle in die Systeme von drei Unternehmen eingedrungen waren. Weder die Betroffenen noch Anthropic selbst hatten das bemerkt.</p>
<h2>KI als Hacker: Was sagen die Zahlen?</h2>
<p>So beunruhigend die Vorfälle auch klingen, ganz so nah scheint das Ende noch nicht zu sein: Die US-Sicherheitsfirma VulnCheck hat für ihren <a href="https://www.vulncheck.com/blog/state-of-exploitation-1h-2026" target="_blank" rel="noopener">State-of-Exploitation-Report 2026</a> ausgewertet, wie viele der von KI entdeckten Schwachstellen tatsächlich für Angriffe genutzt wurden.</p>
<p>Grundlage sind zwei Datensätze: die Anthropic zugeschriebenen Sicherheitsmeldungen sowie die Daten der Berkeley Vulnerability Research Initiative.</p>
<p>Das Ergebnis: Von 1.061 Schwachstellen, die auf KI-gestützte Entdeckung zurückgehen, wurden nur 14 nachweislich ausgenutzt. Das entspricht 1,3 Prozent und liegt damit ungefähr auf dem Niveau aller anderen Schwachstellen im ersten Halbjahr 2026.</p>
<p>Grundsätzlich bedeutet das, dass die von KI gefundenen Lücken nach aktueller Datenlage nicht gefährlicher sind als solche, die Menschen mit klassischen Methoden aufspüren.</p>
<p>Außerdem wurden im ersten Halbjahr 2026 innerhalb von 31 Tagen nach Veröffentlichung rund 200 Schwachstellen angegriffen. In den Vorjahren waren es 196 und 194, also etwa gleich viele.</p>
<p>Gleichzeitig stieg die Zahl der insgesamt veröffentlichten Schwachstellen um 45 Prozent. Das Verhältnis von tatsächlich ausgenutzten zu gemeldeten Lücken sank entsprechend von 2,7 Prozent Ende 2023 auf 1,4 Prozent.</p>
<h2>Sind Anthropics Zahlen überbewertet?</h2>
<p>Besonders deutlich wird die Lücke zwischen Ankündigung und Nachweis bei Anthropic selbst. Das Unternehmen hatte im April mit Project Glasswing gewarnt, KI-gestützte Schwachstellensuche könne Angreifern helfen, Systeme zu übernehmen oder Daten zu stehlen.</p>
<p>Zuvor hatte bereits das Anthropic-Modell Mythos die Debatte angeheizt, weil es laut Tagesschau über Jahrzehnte unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken in viel genutzten Programmen und Onlinediensten fand.</p>
<p>Im Mai 2026 veröffentlichte Anthropic ein öffentliches Verzeichnis dazu und sprach von 23.019 gefundenen Auffälligkeiten. VulnCheck-Analyst Patrick Garrity hat nachgerechnet: Das Verzeichnis ist seit dem Start bei 1.611 Einträgen stehen geblieben, 126 der Funde mündeten in offiziell veröffentlichte Schwachstellen.</p>
<p>Nur eine davon wurde bislang nachweislich für einen Angriff genutzt. Mehr als 150 Funde haben ihre eigene Offenlegungsfrist inzwischen überschritten, ohne dass Anthropic sie veröffentlicht hätte.</p>
<h2>Hackerangriff durch KI: Das reale Risiko</h2>
<p>Eine Entwarnung ist das allerdings nicht. VulnCheck weist auf zwei Entwicklungen hin, die unabhängig vom KI-Hype relevant sind.</p>
<ul>
<li>Erstens landen Schwachstellen schneller auf der Liste der nachweislich ausgenutzten Lücken. Die Zeitspanne von der Veröffentlichung bis zum ersten dokumentierten Angriff sank im Median von 120 Tagen im Jahr 2025 auf 80 Tage. Der Anteil der Lücken, die schon am Tag der Veröffentlichung oder davor angegriffen wurden, ging dagegen leicht zurück, von 28,93 auf 23,43 Prozent.</li>
<li>Zweitens werden KI-Produkte selbst zum Ziel. VulnCheck registrierte 28 Schwachstellen in KI-Systemen, bei zehn davon gab es tatsächliche Angriffe. Bei der Open-Source-Plattform LangFlow etwa verschafften sich Angreifer Zugang, sammelten Zugangsdaten ein, installierten Kryptominer und versuchten, sich weiter im Netzwerk auszubreiten. Dennoch hält sich auch hier die Überraschung in Grenzen, denn KI-Systeme bekommen zunehmend Zugriff auf sensible Unternehmensdaten und wichtige Infrastruktur.</li>
</ul>
<h2>Zwischen Panik und Verharmlosung</h2>
<p>Bleibt die Frage, wie ernst die Lage nun wirklich ist. Die Vorfälle bei OpenAI und Anthropic sind keine Kleinigkeit. Sie zeigen ein Steuerungsproblem bei autonomen KI-Agenten. Dass ein Modell einen Angriff fortsetzt, obwohl es das echte Ziel erkannt hat, ist ein ernstzunehmendes Sicherheitsproblem.</p>
<p>Gleichzeitig lohnt sich der Blick darauf, von wem die Warnungen stammen. Sowohl OpenAI als auch Anthropic stehen im Wettbewerb um Investoren und Aufmerksamkeit.</p>
<p>Der ChatGPT-Entwickler steuert zudem auf einen Börsengang zu. Eine Warnung vor der eigenen, angeblich gefährlich mächtigen Technologie ist immer auch eine Demonstration der eigenen Leistungsfähigkeit.</p>
<h2>Hacker-Hype: KI nützt Verteidigern mehr als Angreifern</h2>
<p>VulnCheck kommt zu einem entsprechenden Schluss. Die bisherigen Daten, einschließlich Anthropics eigenem, ins Stocken geratenem Offenlegungsverzeichnis, deuteten darauf hin, dass KI-gestützte Schwachstellensuche und die Fähigkeiten der Frontier-Modelle &#8222;im Verhältnis zu den heute verfügbaren Belegen überbewertet&#8220; worden seien.</p>
<p>Vorerst dürfte der breite Zugang zu leistungsfähigen KI-Modellen sogar eher den Verteidigern nutzen als den Angreifern, weil sich mehr Lücken finden und schließen lassen, bevor jemand sie ausnutzt.</p>
<p>Eine Entwarnung ist das trotzdem nicht. Die Auswirkungen seien bislang moderat, aber real, schreibt VulnCheck. Statt allein auf den Hype zu reagieren, solle man die weitere Entwicklung genau beobachten.</p>
<p>Für Unternehmen bedeutet das: Die wichtigsten Angriffsziele bleiben dieselben wie zuvor. Content-Management-Systeme machten im ersten Halbjahr ein Drittel aller nachgewiesenen Angriffe aus, vor allem über WordPress-Plugins.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/24/openai-verliert-kontrolle-ueber-ki/">OpenAI verliert Kontrolle über seine KI – und macht einen PR-Stunt draus</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/01/wie-funktioniert-und-entsteht-ein-ki-modell/">Wie aus Daten ein KI-Modell entsteht – und wie es funktioniert</a></li>
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		<item>
		<title>Gegen das US-Monopol: Ecosia startet eigenen Suchindex in Deutschland</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/ecosia-startet-suchindex-in-deutschland/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 09:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union (EU)]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.basicthinking.de/blog/?p=320675329</guid>

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<p>Google kontrolliert über 80 Prozent der weltweiten Internetsuche und damit auch, welche Informationen Milliarden Menschen zu sehen bekommen. Sprich: Es gibt kaum Wettbewerb, sondern ein Monopol. Die beiden europäischen Suchmaschinenanbieter Ecosia und Qwant starten jetzt aber ihren gemeinsamen europäischen Suchindex auch in Deutschland. Das wird Google kurzfristig kaum jucken. Doch es braucht genau solche Projekte! [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/ecosia-startet-suchindex-in-deutschland/">Gegen das US-Monopol: Ecosia startet eigenen Suchindex in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/ecosia-startet-suchindex-in-deutschland/">Gegen das US-Monopol: Ecosia startet eigenen Suchindex in Deutschland</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/ecosia-suchindex.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Ecosia Qwant Suchindex Europa Deutschland Google Alternative" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Google kontrolliert über 80 Prozent der weltweiten Internetsuche und damit auch, welche Informationen Milliarden Menschen zu sehen bekommen. Sprich: Es gibt kaum Wettbewerb, sondern ein Monopol. Die beiden europäischen Suchmaschinenanbieter Ecosia und Qwant starten jetzt aber ihren gemeinsamen europäischen Suchindex auch in Deutschland. Das wird Google kurzfristig kaum jucken. Doch es braucht genau solche Projekte! Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-320675329"></span></p>
<h2>Was ist ein Suchindex?</h2>
<ul>
<li>Ein Suchindex ist eine Datenbank für Suchmaschinen, um Informationen abzurufen und sie in einer bestimmten Reihenfolge darzustellen – vergleichbar mit der Beschriftung und Sortierung von Büchern in einer Bibliothek. Bislang haben alle kleinen Suchmaschinen <strong>die Indizes von Google oder Bing genutzt</strong>. Um Europa und sich selbst unabhängiger von US-Anbietern zu machen, haben die beiden europäischen Suchmaschinenanbieter Ecosia und Qwant bereits 2025 einen eigenen Suchindex gegründet. Bei Qwant machen die Ergebnisse der <a href="https://www.eu-searchperspective.com" target="_blank" rel="noopener">European Search Perspective</a> (EUSP) in Frankreich bereits einen Großteil der Suche aus. Nun ist der Index auch in Deutschland gestartet.</li>
<li>Google hat bei der Desktop-Websuche weltweit einen <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/222849/umfrage/marktanteile-der-suchmaschinen-weltweit/" target="_blank" rel="noopener">Marktanteil von 80 Prozent</a>. Auf mobilen Geräten sind es sogar über 90 Prozent. Bing folgt mit großem Abstand und zwölf Prozent (Desktop) sowie zwei Prozent (mobil) auf Platz zwei. Alternative Anbieter wie Ecosia, DuckDuckGo oder Qwant knabbern an der Ein-Prozent-Hürde. Der Grund: Die Marktmacht und Bekanntheit von Google ist nach wie vor so groß, dass <strong>andere Anbieter kaum eine Chance</strong> haben. Die EU schreibt in Europa deshalb mittlerweile Auswahloptionen vor. Apple und Google dürfen ihre Browser und Suchmaschinen auf ihren Geräten nicht mehr standardmäßig voreinstellen, sondern müssen zumindest auch auf andere Anbieter hinweisen.</li>
<li>Die Auswahlmöglichkeiten auf Apple- und Google-Geräten haben alternativen Anbietern wie Ecosia und Co. bislang nicht allzu viel gebracht. Der Grund: Google hat nicht nur aufgrund seiner Popularität einen riesengroßen Vorsprung, sondern genießt auch technisch gesehen eine Monopolstellung, die anderen Unternehmen kaum eine Chance lässt. Die EU hat deshalb <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/22/machtkampf-zwischen-eu-und-google/">erneut reagiert</a>. Google muss laut Digital Markets Act (DMA) künftig etwa <strong>Suchdaten anonymisiert mit Wettbewerbern teilen</strong> und Android für fremde KI-Assistenten öffnen.</li>
</ul>
<h2>Warum das Google-Monopol ein Demokratie-Problem ist</h2>
<p>Die European Search Perspective ist weitaus mehr als ein technisches Infrastrukturprojekt. Denn: Google kontrolliert nicht nur inflationär, welche Informationen Nutzern weltweit ausgespielt werden, sondern entscheidet auch, <strong>welche Stimmen im digitalen Raum überhaupt Gehör finden</strong>.</p>
<p>Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat schon <a href="https://www.coe.int/en/web/impact-convention-human-rights/-/the-media-must-be-diverse-in-order-to-be-free" target="_blank" rel="noopener">vor einigen Jahren festgestellt</a>, dass Medienpluralismus eine <strong>Voraussetzung für funktionierende Demokratien</strong> ist. Mit ihrem gemeinsamen Suchindex hauchen Ecosia und Qwant aber nicht nur dieser Debatte neues Leben ein. Auch die nach wie vor herrschenden Missstände rücken erneut ins Rampenlicht.</p>
<p>Denn mit Google hat schon viel zu lange ein einzelner Konzern die Schnittstelle zur öffentlichen Meinungsbildung besetzt. Hinzu kommt eine geopolitische Dimension, die lange unterschätzt wurde. Spätestens seit Trump 2.0 dürfte aber klar sein, dass die Abhängigkeit von <strong>US-Software als politisches Druckmittel</strong> missbraucht wird.</p>
<p>Ein in Europa gehosteter Suchindex verspricht aber nicht nur mehr digitale Souveränität, sondern sorgt durch europäische Gerichtsbarkeit und die DSGVO auch für <strong>mehr Datenschutz</strong>, indem Informationen innerhalb Europas bleiben.</p>
<p>Aber auch für Ecosia, Qwant und Nutzer eröffnen sich <strong>Chancen mit Blick auf die Qualität der Suche</strong>. Denn mit dem neuen Index lassen sich Informationen etwa nach Relevanz steuern – und nicht nach Inhalten von Medien mit dem höchsten Umsatz. Außerdem können beide Suchmaschinen die Flut von <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2022/02/17/microsoft-und-google-spam-anzeigen/">Spam-Anzeigen</a> durch Microsoft und Google eindämmen.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Ecosia-Gründer und -Geschäftsführer Christian Kroll</strong> in einem <a href="https://www.linkedin.com/posts/christian-kroll_im-proud-to-say-ecosia-is-now-serving-results-share-7488511128449380352-Jcbf/" target="_blank" rel="noopener">LinkedIn-Beitrag</a>: „Letztes Jahr haben wir die Ergebnisse aus dem EUSP erstmals in Frankreich eingeführt, wo er mittlerweile mehr als die Hälfte des Suchverkehrs bei Ecosia abdeckt. Nun ist er auch in Deutschland live. Der Aufbau eines wettbewerbsfähigen Suchindexes erfordert Zeit, Investitionen und den Zugang zu Daten, die zur Verbesserung der Qualität der Suchergebnisse beitragen. Deshalb ist die jüngste Entscheidung der Europäischen Kommission im Rahmen des Digital Markets Act so wichtig. Der Zugang zu anonymisierten Ranking-Daten von Google wird EUSP dabei helfen, sich viel schneller zu verbessern.“</li>
<li><strong>Felix Biessmann, von der Berlin University of Applied Science &amp; Einstein Center Digital Future</strong>, in einem <a href="https://www.eu-searchperspective.com" target="_blank" rel="noopener">Statement</a>: „Die Internetsuche hat tiefgreifende gesellschaftliche Auswirkungen, und ein Webindex ist eine unverzichtbare Voraussetzung für viele KI-Technologien. Ein unabhängiger europäischer Webindex kann dazu beitragen, Vertrauen in digitale Technologien aufzubauen, und stellt sowohl für Nutzer als auch für lokale Fachkräfte in den Bereichen Datenverarbeitung und KI eine wichtige Alternative dar.“</li>
<li>Die Entwicklung eines Suchindex galt lange als aufwendig und teuer. Laut <strong>Software-Ingenieur Peter Popov</strong> hätten die <a href="https://techcrunch.com/2024/11/11/ecosia-and-qwant-two-european-search-engines-join-forces-on-building-an-index-to-shrink-reliance-on-big-tech/" target="_blank" rel="noopener">Fortschritte im KI-Bereich</a> das aber einfacher gemacht, „indem moderne LLM-Modelle verwendet werden, die bereits über Kenntnisse der Suchsemantik verfügen. Die Erstellung eines Suchindexes für das gesamte Internet ist aus technischer Sicht keine so schwierige Aufgabe.“ Popov sieht aber vor allem in der Frage, wo Such-Bots frei crawlen dürfen und wo nicht, eine Herausforderung: „Proprietäre Plattformen stehen Versuchen, Informationen zu sammeln, oft recht ablehnend gegenüber.“</li>
</ul>
<h2>Ecosia peilt Marktanteil von zehn Prozent an</h2>
<p>Mit ihrem gemeinsamen europäischen Suchindex werden Ecosia und Qwant <strong>Google natürlich nicht vom Thron stoßen</strong>; kurzfristig schon gar nicht. Doch darum geht es nicht. Denn: Nicht nur gut Ding, sondern auch so ein Suchindex will Weile haben.</p>
<p>Chancenlos ist das Unterfangen aber keineswegs. Auch die Pläne reichen entsprechend langfristig. Ecosia peilt in Deutschland etwa einen Marktanteil von rund zehn Prozent bis 2030 an. Das erscheint durchaus realistisch. Spätestens dann wäre der hauseigene Index weitaus mehr als nur ein kleines Nischenprodukt. Er wäre <strong>ein echter Wettbewerbsfaktor</strong>, von dem auch andere Unternehmen profitieren können.</p>
<p>Auch für die Entwicklung von KI-Modellen eröffnen sich Möglichkeiten. Denn dafür braucht es ein gut indiziertes Internet. Will heißen: Die potenziellen <strong>Chancen für ein digital souveränes Europa sind enorm</strong>. Klar: Europa würde damit natürlich nicht von heute auf morgen zum KI-Weltmarktführer aufsteigen.</p>
<p>Doch Ecosia und Qwant stellen EU-Unternehmen mit ihrem Index endlich einen unabhängigen Werkzeugkasten zur Verfügung, der nicht von den <strong>Launen und der Willkür der USA</strong> abhängt. Oder: Ein europäischer Suchindex stellt nicht nur eine Alternative zu Google dar. Er fördert auch den Medienpluralismus und eröffnet Europa eine unabhängige Infrastruktur – auch mit Blick auf den hiesigen Datenschutz.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/31/eeg-reform-bund-bremst-ausbau-erneuerbarer-energie/">EEG-Reform: Bund bremst Ausbau erneuerbarer Energie</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/30/ki-muedigkeit-im-job/">KI macht K.O.: 41 Prozent wollen lieber ohne ChatGPT arbeiten</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/mobilfunk-6g/">Mobilfunk als Radar: 6G soll auch Menschen ohne Smartphone erfassen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/28/lidl-wird-tech-konzern-europa/">Lidl-Mutter wird Tech-Konzern – und legt sich mit Amazon und Google an</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/ecosia-startet-suchindex-in-deutschland/">Gegen das US-Monopol: Ecosia startet eigenen Suchindex in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Ohne Kältemittel: Thermoakustische Wärmepumpen heizen mit Schallwellen</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/thermoakustische-waermepumpen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice Bode]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 03:45:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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<p>Ein niederländisches Start-up will die Wärmepumpe neu erfinden. Statt mit Kompressor und Kältemittel kommt die Technologie mit Schallwellen aus. Bevor sie auf den Markt kommt, erklären wir dir, was thermoakustische Wärmepumpen können und worauf du achten solltest.  Wärmepumpen sind bereits seit einiger Zeit eine beliebte Alternative zu herkömmlichen Heiz- und Kühlsystemen. Allein in Deutschland wurden [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/thermoakustische-waermepumpe.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Thermoakustische Wärmepumpe, Blueheart Energy, Gas, Öl, Heizung, Kühlung, Klima, Heizen, Europa" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Ein niederländisches Start-up will die Wärmepumpe neu erfinden. Statt mit Kompressor und Kältemittel kommt die Technologie mit Schallwellen aus. Bevor sie auf den Markt kommt, erklären wir dir, was thermoakustische Wärmepumpen können und worauf du achten solltest. </strong></p>
<p><span id="more-320524906"></span></p>
<p>Wärmepumpen sind bereits seit einiger Zeit eine beliebte Alternative zu herkömmlichen Heiz- und Kühlsystemen. Allein in Deutschland <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/06/waermepumpen-china/">wurden 2025</a> laut dem Bundesverband Wärmepumpe rund 299.000 neue Geräte installiert, ein Plus von etwa 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr.</p>
<p>Der Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen treibt diese Entwicklung an, sowohl aus Klimaschutzgründen als auch wegen geopolitischer Abhängigkeiten. Nun versucht auch das niederländische Unternehmen <a href="https://blueheartenergy.com/de/" target="_blank" rel="noopener">BlueHeart Energy</a> den Markt um ein Produkt zu erweitern: die thermoakustische Wärmepumpe.</p>
<h2>Was sind thermoakustische Wärmepumpen?</h2>
<p>Herkömmliche Wärmepumpen nutzen einen Dampfkompressionskreislauf: Ein Kältemittel wechselt abwechselnd zwischen flüssig und gasförmig, wodurch Wärme transportiert wird. Diese Technik arbeitet am effizientesten rund um den festen Kondensationspunkt des jeweiligen Kältemittels. Je weiter die benötigte Temperatur davon abweicht, desto schlechter der Wirkungsgrad.</p>
<p>Bei der thermoakustischen Wärmepumpe verzichtet BlueHeart auf diesen Phasenwechsel komplett. Im Inneren des <a href="https://blueheartenergy.com/de/unsere-technologie" target="_blank" rel="noopener">Motors</a> befindet sich stattdessen Helium. Das Gas hat den Vorteil, dass es gasförmig bleibt und nie kondensiert.</p>
<p>Zwei elektrisch angetriebene Treiber, die im Prinzip wie Lautsprecher funktionieren, erzeugen darin starke Schallwellen. Diese Schallenergie treibt einen geschlossenen thermoakustischen Kreislauf an, der Wärme von einer Quelle, etwa der Außenluft, zu einer Senke transportiert, etwa dem Heizsystem eines Hauses.</p>
<h2>Geräuschlos und emissionsfrei</h2>
<p>Weil das Helium nie kondensiert, ist das System an keine feste Temperatur gebunden und kann dadurch bei ganz unterschiedlichen Ein- und Ausgangstemperaturen effizient arbeiten.</p>
<p>Diese Flexibilität ermöglicht die Standardisierung von Wärmepumpen und reduziert die Herstellungs- und Installationskosten. Darüber hinaus ermöglicht sie den Einsatz von Wärmepumpen als direkter Ersatz für Gaskessel in Nachrüstungsanwendungen, da die hohen Temperaturen, die sie liefern können, ausreichen, um die Heizkörper bestehender Häuser zu beheizen, die in der Regel nicht so gut isoliert sind wie Neubauten.</p>
<p>Die thermoakustische Wärmepumpe hat einen elektrisch betriebenen Motor, der kein CO2 ausstößt. Weil kein Kompressor und keine Kältemittelleitungen nötig sind, kommt der Motor mit vergleichsweise wenigen beweglichen Teilen aus. BlueHeart bewirbt das Gerät als besonders wartungsarm und mit unter 40 Dezibel als deutlich leiser als viele klassische Luft-Wärmepumpen.</p>
<h2>Warum thermoakustische Wärmepumpen relevant sind</h2>
<p>Ein Vorteil, den das niederländische Unternehmen im Vergleich zu herkömmlichen Wärmepumpen hervorhebt, betrifft den Gebäudebestand: Weil sich mit dem Motor auch bei niedrigeren Ausgangstemperaturen ein hoher Wirkungsgrad erzielen lässt, soll er sich laut Unternehmensangaben als direkter Ersatz für Gaskessel eignen, mit Vorlauftemperaturen von bis zu 80 Grad.</p>
<p>Bestehende Heizkörper in schlecht gedämmten Altbauten könnten also weiterverwendet werden, ohne aufwendige Sanierung oder Dämmung. Gerade das sei bei klassischen Wärmepumpen häufig ein Hindernis. Laut Entwickler arbeiten sie in ungedämmten Bestandsbauten mit hohen Vorlauftemperaturen oft ineffizient.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil liegt in der Skalierbarkeit: Eine einzelne Einheit lässt sich zwischen einem und sechs Kilowatt regeln, mehrere Einheiten lassen sich zu Anlagen mit bis zu 600 Kilowatt zusammenschalten. Das macht den Motor nicht nur fürs Einfamilienhaus interessant, sondern auch für größere Gebäude oder gewerbliche Anwendungen.</p>
<p>Beim Effizienzversprechen lohnt sich allerdings ein kritischer Blick: BlueHeart selbst spricht auf der eigenen Website zunächst nur von einer vergleichbaren Effizienz zu bestehenden Wärmepumpen – zumindest bei größeren Temperaturunterschieden – nicht von einer durchgehend besseren. Bisher fehlen noch unabhängige Effizienzmessungen im Feldeinsatz, alle Angaben kommen vom Hersteller selbst.</p>
<h2>BlueHeart stellt nicht die einzige kältemittelfreie Alternative</h2>
<p>BlueHeart steht mit der Idee, auf klassische Kältemittel zu verzichten, nicht allein da. Das <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/15/festkoerper-waermepumpe/">Freiburger Start-up Qurie</a> hat parallel eine sogenannte Festkörper-Wärmepumpe entwickelt, die auf elektrokalorischen Materialien wie speziellen Keramiken oder Polymeren basiert, statt auf Kompressor und Kältemittelkreislauf.</p>
<p>Laut Unternehmensangaben soll dieser Ansatz den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent senken. Allerdings unterscheiden sich beide Technologien technisch grundlegend. Während in den Niederlanden Schallwellen und Helium zum Einsatz kommen, nutzt Qurie elektrische Feldwechsel in Festkörpermaterialien.</p>
<p>Da Energiesysteme zunehmend dezentraler und dynamischer würden, könnten flexible, erneuerbare Lösungen wie thermoakustische Wärmepumpen künftig eine immer wichtigere Rolle spielen. Das meint zumindest BlueHeart-Geschäftsführer Michiel Hartman gegenüber dem <a href="https://www.pv-magazine.com/2026/04/23/thermoacoustic-heat-pumps-on-the-verge-of-commercial-breakthrough/" target="_blank" rel="noopener"><em>PV Magazine.</em></a>  Bevor der Verkauf der thermoakustischen Wärmepumpe aus den Niederlanden tatsächlich beginnt, befindet sich das Produkt aktuell noch in der Testphase.</p>
<p>BlueHeart selbst peilt eine Verfügbarkeit für Hersteller ab dem ersten Quartal 2027 an, der Partnerzulieferer Eplucon will die ersten Serien-Wärmepumpen mit dem BlueHeart-Motor über die Marke Ecoforest im Frühjahr 2027 auf den Markt bringen.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/23/dresden-grosswaermepumpe-elbe/">Mega-Wärmepumpe in Dresden soll 45.000 Haushalten einheizen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/06/waermepumpen-china/">Nächster Solar-Moment? China will europäische Wärmepumpen-Branche kapern</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/02/19/waermepumpe-kostenvorteil/">Günstiger als Öl und Gas: Studie offenbart Wärmepumpen-Irrtum</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/06/lithium-schwefel-akkus-europa/">Lithium-Schwefel-Akkus spalten Energiewelt – wo steht Europa?</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/thermoakustische-waermepumpen/">Ohne Kältemittel: Thermoakustische Wärmepumpen heizen mit Schallwellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Diese Länder haben die höchsten Staatsschulden</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/03/laender-mit-hoechsten-staatsschulden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 18:26:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[BTListicle]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[nofeature]]></category>
		<category><![CDATA[Snackable]]></category>
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<p>Kaum eine Nation auf der Welt kommt heute ohne Schulden aus. Auch Deutschland hat in den letzten Jahrzehnten massiv auf Pump gelebt. Die Summen, um die es dabei geht, sprengen teilweise jede Vorstellungskraft. Wir präsentieren in unserem Ranking die Länder mit den höchsten Staatsschulden. Staatsschulden gehören zum politischen Alltag, und die meisten Menschen haben sich [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/laender-hoechsten-staatschulden.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Länder mit den höchsten Staatsschulden" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Kaum eine Nation auf der Welt kommt heute ohne Schulden aus. Auch Deutschland hat in den letzten Jahrzehnten massiv auf Pump gelebt. Die Summen, um die es dabei geht, sprengen teilweise jede Vorstellungskraft. Wir präsentieren in unserem Ranking die Länder mit den höchsten Staatsschulden.</strong><span id="more-320581927"></span></p>
<p>Staatsschulden gehören zum politischen Alltag, und die meisten Menschen haben sich an diesen Umstand gewöhnt. Regierungen finanzieren mit dem geliehenen Geld unter anderem die Infrastruktur und Sozialsysteme ihres Landes. Dabei werden natürlich Verbindlichkeiten angehäuft, die künftige Generationen abbezahlen müssen. Entscheidend ist aber nicht nur die absolute Summe der Schulden, sondern auch das Verhältnis zur Wirtschaftskraft einer Nation.</p>
<h2>Staatsschulden im Verhältnis zur Wirtschaft</h2>
<p>Auf wie vielen Schulden die Nationen dieser Welt im Jahr 2026 sitzen, verrät uns die Prognose des Internationalen Währungsfonds (via <a href="https://www.visualcapitalist.com/ranked-countries-with-most-government-debt-in-2026/" target="_blank" rel="noopener">Visual Capitalist</a>). Verglichen werden einerseits die Staatsschulden in US-Dollar und andererseits ihr Verhältnis zur jährlichen Wirtschaftsleistung, die sogenannte Schuldenquote. Je nachdem, welchen der beiden Maßstäbe man anlegt, sieht die Weltrangliste völlig anders aus.</p>
<p>Zum Beispiel hat Singapur mit rund 1,1 Billionen Dollar vergleichsweise wenige Schulden, aber gemessen an der eigenen Wirtschaftsleistung kommt man auf einen Anteil von 172 Prozent – das ist weltweit Platz zwei. Ähnlich sieht es bei Ländern wie dem Sudan (169 Prozent) oder Bahrain (152 Prozent) aus. Auch Griechenland zählt mit einer Quote von knapp 137 Prozent zu den am höchsten verschuldeten Staaten überhaupt, taucht in der absoluten Rangliste aber erst auf Position 26 auf.</p>
<p>Neben diesen beiden Zahlen gibt es noch weitere wichtige Faktoren für die Kreditwürdigkeit eines Landes. Darunter die Haushaltsdisziplin, die Bonitätsnote und die politische Stabilität. Darum haben Staaten wie Bolivien oder Mosambik trotz niedrigerer Quoten oft größere Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme als etablierte Volkswirtschaften. Unser Ranking mit den am meisten verschuldeten Nationen basiert auf den absoluten Zahlen.</p>
<h3>Platz 10: Brasilien</h3>
<p>Brasilien eröffnet unsere Top Ten mit Staatsschulden in Höhe von rund <strong>2,5 Billionen Dollar</strong>. Das größte Land Südamerikas ist zugleich der einzige Vertreter des Kontinents in unserer Rangliste. Gemessen an der Wirtschaftsleistung liegt die Quote bei 96,5 Prozent – der Schuldenberg entspricht also fast exakt dem, was das Land in einem ganzen Jahr erwirtschaftet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/03/laender-mit-hoechsten-staatsschulden/">Diese Länder haben die höchsten Staatsschulden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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