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	<title>BASIC thinking</title>
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	<description>Online-Magazin für Social Media, Marketing und Business</description>
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	<title>BASIC thinking</title>
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		<title>Chinas KI-Kampfpreise setzen OpenAI und Co massiv unter Druck</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/06/chinas-ki-kampfpreise-setzen-openai-und-co-massiv-unter-druck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 09:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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<p>Chinesische KI-Modelle sind der Konkurrenz aus den USA kaum noch unterlegen – und kosten dabei einen Bruchteil. Viele Unternehmen wechseln daher zu einem Anbieter aus Fernost – und die großen US-Konzerne geraten unter finanziellen Druck. Aber wie können die Betreiber solche Spottpreise überhaupt finanzieren? Und warum sind wir nicht alle längst umgestiegen? Eine kommentierende Analyse. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/06/chinas-ki-kampfpreise-setzen-openai-und-co-massiv-unter-druck/">Chinas KI-Kampfpreise setzen OpenAI und Co massiv unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/kampfpreise-china-ki.avif" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Kampfpreise KI China USA Künstliche Intelligenz Wettbewerb" decoding="async" /></p>
<p><strong>Chinesische KI-Modelle sind der Konkurrenz aus den USA kaum noch unterlegen – und kosten dabei einen Bruchteil. Viele Unternehmen wechseln daher zu einem Anbieter aus Fernost – und die großen US-Konzerne geraten unter finanziellen Druck. Aber wie können die Betreiber solche Spottpreise überhaupt finanzieren? Und warum sind wir nicht alle längst umgestiegen? Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-321666193"></span></p>
<h2>Was die Zahlen über den KI-Preiskampf verraten</h2>
<ul>
<li>Laut der Plattform OpenRouter (via <a href="https://www.cnbc.com/2026/07/07/chinese-ai-models-costs-us-openai-anthropic.html" target="_blank" rel="noopener">CNBC</a>) sind <strong>chinesische Modelle in der Regel 60 bis 90 Prozent günstiger</strong> als die marktführenden Modelle von OpenAI und Anthropic. Unterstützt wird diese Behauptung vom Marktforschungsunternehmen Juniper Research, das ebenfalls auf Ersparnisse von bis zu 90 Prozent kommt. Natürlich gibt es kleine Einschränkungen bei den Fähigkeiten der KIs, doch für die meisten Aufgaben reichen die Modelle locker aus. Ein Beispiel: In einem Test für KI-Agenten lag das chinesische Modell GLM 5.2 weniger als einen Prozentpunkt hinter Opus 4.8 von Anthropic – und das bei einem Fünftel der Kosten. Wie groß der Rückstand tatsächlich ist, lässt sich nur schwer erfassen. Manche Experten sprechen von Monaten, andere nur von Wochen.</li>
<li>Der Trend ist nicht der Friend amerikanischer KI-Anbieter. Wurden im ersten Halbjahr 2025 lediglich 4,5 Prozent aller von US-Firmen über OpenRouter verwendeten Token für Modelle aus China ausgegeben, waren es im Februar schon über 30 Prozent. Nimmt man die drei größten Betreiber – Anthropic, Google und OpenAI –, fiel deren Anteil von etwa 70 auf rund 30 Prozent (via <a href="https://www.techradar.com/pro/chinese-ai-models-threaten-us-industry-by-being-up-to-90-percent-cheaper-and-theyre-driving-google-openai-and-anthropic-out-of-the-open-market" target="_blank" rel="noopener">TechRadar</a>). Ein prominentes Beispiel ist das Start-up Lindy, das im Juni 2026 seinen gesamten Datenverkehr von Claude zu DeepSeek verlagerte und dadurch Einsparungen in Millionenhöhe erwartet. Laut Experten ist der <strong>KI-Markt dabei, sich in zwei Teile zu splitten</strong>: Zum einen Privatnutzer und Unternehmen, die keine wirklich komplexen Aufgaben zu erfüllen haben – hier werden China-Modelle in Zukunft die Nase vorne haben. Zum anderen ein Markt, der auf höchste Qualität setzt und auf dem auch weiterhin die US-Modelle dominieren werden.</li>
<li>Die großen Anbieter aus den USA befinden sich in einer Zwickmühle. Unternehmen wie OpenAI und Anthropic machen momentan Verluste in zweistelliger Milliardenhöhe und bereiten jeweils ihren Börsengang vor. Sie können <strong>wegen der Konkurrenz aus China die Preise für ihre Modelle aber nicht weiter anheben</strong>. Zwischenzeitlich waren sie zwar gestiegen, doch kurze Zeit später reagierten die Betreiber mit Rabatten. Zudem gibt es neue Modelle, die laut dem <a href="https://www.telegraph.co.uk/business/2026/09/22/american-ai-champions-fight-back-in-chinese-price-war/?ICID=continue_without_subscribing_reg_first" target="_blank" rel="noopener">Telegraph</a> im Betrieb bis zu 50 Prozent günstiger sind. Allerdings: In Sachen Umsatz liegen die US-Unternehmen weiterhin vorne. Laut Hochrechnungen ist der wiederkehrende Umsatz von OpenAI und Anthropic zehnmal höher als der aller großen Anbieter aus China zusammengenommen.</li>
</ul>
<h2>Beide Seiten arbeiten mit Subventionen</h2>
<p>Dass chinesische Firmen ihre Modelle so viel günstiger anbieten können, hat mehrere Gründe: billiger Strom, staatliche Zuschüsse und nicht zuletzt die Nutzung von bereits vorhandenem Wissen aus amerikanischen Modellen per Destillation. Bei dieser Praxis lernt ein kleineres Modell von einem größeren. Trotzdem sind auch die chinesischen KIs noch lange nicht profitabel. DeepSeek erzielt nach Schätzungen einen Jahresumsatz von 500 Millionen US-Dollar – das Unternehmen wird jedoch mit 74 Milliarden Dollar bewertet. Das <strong>Geheimnis lautet also auf beiden Seiten des Pazifiks: Subventionen</strong>. Auf chinesischer Seite in erster Linie vom Staat – über 60 Prozent aller Beteiligungen an chinesischen Chips und Servern sollen laut <a href="https://www.ibtimes.com/chinese-ai-models-are-winning-users-lower-prices-openai-anthropic-are-making-10-times-more-3807564" target="_blank" rel="noopener">IBT</a> von staatsnahen Quellen stammen. Auf amerikanischer Seite eher von Investoren, die auf die jeweiligen Börsengänge setzen.</p>
<p>Für Anthropic und OpenAI ergibt sich mit der chinesischen Konkurrenz im Nacken <strong>ein Rennen mit der Zeit</strong>. Eigentlich sollten die hohen Entwicklungskosten mit den teuren Spitzenmodellen wieder amortisiert werden. Doch die Preise sind durch das immer breiter werdende Angebot gedeckelt. Künstliche Intelligenz aus China ist für die meisten Kunden gut genug – und deutlich günstiger. Eine echte Kundenbindung dürfte es in der noch jungen Branche kaum geben.</p>
<p>Genau jetzt kommen unter anderem diese beiden Unternehmen um die Ecke und fordern eine weltweite Verlangsamung der KI-Entwicklung. Offiziell soll so Zeit gewonnen werden, die Modelle sicherer zu machen und bessere Regulierungen zu schaffen. Kritiker sind jedoch der Meinung, dass <strong>auf diese Weise die günstigere Konkurrenz ausgebremst werden soll</strong>. Was davon stimmt, lässt sich von außen kaum sagen. Klar ist aber, dass die Forderungen nach mehr Sicherheit gut mit den Geschäftsinteressen zusammenpassen.</p>
<p>Für private Nutzer dürften die chinesischen Modelle fast immer ausreichen. Die Gegenargumente liegen woanders: Es ist kein Geheimnis, dass bei der Nutzung einer chinesischen App oder Schnittstelle Daten nach China geschickt werden. Zudem bekommen Nutzer nur Antworten, die den Vorgaben der dortigen Internetbehörde entsprechen. Die Modelle sind in der Regel Open-Weight und lassen sich auf eigener Hardware betreiben – so behält man immerhin die Kontrolle über seine Daten. Generell <strong>spricht wenig gegen die Nutzung günstiger Modelle</strong>. Nur bei sensiblen Daten oder politischen Themen sollte man genauer hinsehen. Wer sich mit dem Thema auskennt, kann auch einfach den pragmatischen Weg wählen und jede Anfrage an das günstigste Modell richten, das diese gut genug bearbeiten kann.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Kyle Chan, Fellow am John L. Thornton China Center des Thinktanks Brookings</strong>, gegenüber <a href="https://www.cnbc.com/2026/07/07/chinese-ai-models-costs-us-openai-anthropic.html" target="_blank" rel="noopener">CNBC</a>: „Chinesische KI-Modelle sind für amerikanische Unternehmen derzeit besonders attraktiv, da die KI-Kosten in die Höhe schnellen. Während US-Unternehmen früher den Einsatz von KI unabhängig vom jeweiligen Modell in den Vordergrund stellten, achten sie nun stärker auf die Kosten.“ Obwohl sie oft nur einen „Bruchteil der Kosten“ ihrer US-Konkurrenten verlangen, liegen chinesische Modelle laut Chan „nahe an den Spitzenmodellen aus den USA“.</li>
<li><strong>Sam Altman</strong> <a href="https://gizmodo.com/no-openai-ipo-until-the-ai-stops-going-rogue-ceo-sam-altman-says-2000819194" target="_blank" rel="noopener">beim DevDay 2026</a> <strong>über den Börsengang von OpenAI und die aktuelle Sicherheitsdebatte</strong>: „Wir beabsichtigen, den Fortschritt im Bereich der KI fortzusetzen, aber da die Modelle einen solchen Leistungssprung gemacht haben und wir davon ausgehen, dass sich dieser Trend fortsetzen wird, müssen wir in der Lage sein, fundierte Aussagen zur Sicherheit zu treffen.“ Altman sieht einen Konflikt mit den Geschäftsplänen des Unternehmens, denn laut ihm wäre ein zu langes Warten auf einen Börsengang „schlecht für die Welt“.</li>
<li><strong>Yacine Jernite, Leiter des Bereichs Machine Learning bei Hugging Face</strong>, gegenüber <a href="https://www.cnbc.com/2026/07/07/chinese-ai-models-costs-us-openai-anthropic.html" target="_blank" rel="noopener">CNBC</a>: „Wir beobachten, dass Unternehmen zunehmend motiviert sind, auf kostengünstigere KI-Stacks zurückzugreifen, die sie selbst kontrollieren und anpassen können. Und angesichts des aktuellen Stands von Open-Source- und Open-Weight-Modellen bedeutet das oft, auf chinesische Lösungen zurückzugreifen. (…) Es besteht die reale Gefahr, dass Nutzer in eine Zwickmühle geraten: Entweder entscheiden sie sich für leistungsstarke, aber teure proprietäre US-Modelle, deren Preis und Verfügbarkeit schnell schwanken können, oder sie nutzen chinesische Modelle als einzige praktikable Alternative, wenn sie Kosten kontrollieren oder die Kontrolle über ihren KI-Stack behalten wollen.“</li>
</ul>
<h2>Wie lange bleiben die KI-Modelle aus China so günstig?</h2>
<p>Wie es weitergehen wird? Das zeigen uns chinesische Bestrebungen in anderen Bereichen. Sei es der Einzelhandel oder die Automobilindustrie. Der <strong>Markt wird mit billigen Angeboten überschwemmt</strong> und so nach und nach übernommen. Vor allem günstige Modelle für Alltagsaufgaben werden in Zukunft vermehrt aus China kommen.</p>
<p>Gleichzeitig dürfte sich ein <strong>Markt für Premium-Modelle bilden</strong>, die auch die komplexesten Aufgaben erfüllen können. Die Frage ist nur, wie groß dieser Markt sein wird. Davon wird das Wohl der großen amerikanischen Anbieter abhängen. So oder so wird es weniger darum gehen, das leistungsstärkste Modell zu stellen, als darum, den Nutzern ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis bieten zu können.</p>
<p>Künstliche Intelligenz aus China ist aber keine völlig sichere Bank. Zum einen gibt es einen politischen Machtkampf. Die US-Regierung sucht momentan nach Möglichkeiten, die Verbreitung von Alternativen aus dem Ausland zu bremsen. Zum anderen wird auch China mit der Technologie irgendwann Geld verdienen wollen. Die Modelle können günstiger angeboten werden – aber <strong>nicht dauerhaft so günstig wie momentan</strong>. Von DeepSeek und Moonshot ist bekannt, dass sie jeweils einen Börsengang vorbereiten. Und Unternehmen, die an der Börse notiert sind, stehen unter Druck, Gewinne zu erwirtschaften. Eine Preisgarantie gibt es also nicht.</p>
<p>Grundsätzlich ist der Konkurrenzkampf für uns Nutzer eine gute Nachricht, denn er zwingt auch die Unternehmen aus den USA zu Rabatten. Allerdings ist es ratsam, flexibel zu bleiben und sich nicht an einen Anbieter zu ketten. Wer seine Anwendungen so gestaltet, dass sich die KI im Hintergrund austauschen lässt, kann von dem Wettbewerb nur profitieren. Und Einzelpersonen, deren Berufsleben nicht von Künstlicher Intelligenz abhängig ist, können <strong>frei wählen und wechseln</strong>, wenn die Preise wieder einmal steigen sollten.</p>
<p>Gerade KI-Unternehmen berufen sich immer wieder auf die freie Marktwirtschaft. Und <strong>wer eine Ellbogengesellschaft beschwört</strong>, darf sich nicht beschweren, wenn er selbst irgendwann auf der Strecke bleibt und die Kunden zur Konkurrenz wechseln.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/neue-regeln-fuer-e-autos-als-speicher-doch-es-bleibt-kompliziert/">Neue Regeln für E-Autos als Speicher – doch es bleibt kompliziert</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/02/wie-ki-einen-neuen-kalten-krieg-ausloesen-koennte/">Wenn KI über Krieg entscheidet: Halluzination hätte fast Katastrophe ausgelöst<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/01/dots-openai-verniedlicht-risiken-seiner-ki-agenten/">Dots: OpenAI verniedlicht die Risiken seiner neuen KI-Agenten<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/30/google-pfeift-auf-eu-frist-und-zeigt-europa-den-mittelfinger/">Google pfeift auf EU-Frist – und zeigt Europa den Mittelfinger<br />
</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/06/chinas-ki-kampfpreise-setzen-openai-und-co-massiv-unter-druck/">Chinas KI-Kampfpreise setzen OpenAI und Co massiv unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>E-Rechnungspflicht in Europa: Was Handwerksbetriebe von vier verschiedenen Ländern lernen können</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/06/e-rechnungspflicht-in-europa/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Werbepartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 07:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/06/e-rechnungspflicht-in-europa/">E-Rechnungspflicht in Europa: Was Handwerksbetriebe von vier verschiedenen Ländern lernen können</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Die E-Rechnungspflicht kommt, aber sie muss kein reines Compliance-Projekt bleiben. Wer sie als Modernisierungsschub versteht, kann Buchhaltung, Projektsteuerung und Zahlungsprozesse im Handwerk spürbar beschleunigen. Ein Blick nach Frankreich, Italien, Slowenien und Deutschland zeigt, wie unterschiedlich Länder das Thema lösen und was davon in der Praxis wirklich hilft. In Europa wird elektronische Rechnungsstellung nicht überall gleich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/06/e-rechnungspflicht-in-europa/">E-Rechnungspflicht in Europa: Was Handwerksbetriebe von vier verschiedenen Ländern lernen können</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/06/e-rechnungspflicht-in-europa/">E-Rechnungspflicht in Europa: Was Handwerksbetriebe von vier verschiedenen Ländern lernen können</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/e-rechnungspflicht-in-europa.jpeg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="E-Rechnungspflicht in Europa" decoding="async" /></p>
<p><strong>Die E-Rechnungspflicht kommt, aber sie muss kein reines Compliance-Projekt bleiben. Wer sie als Modernisierungsschub versteht, kann Buchhaltung, Projektsteuerung und Zahlungsprozesse im Handwerk spürbar beschleunigen. Ein Blick nach Frankreich, Italien, Slowenien und Deutschland zeigt, wie unterschiedlich Länder das Thema lösen und was davon in der Praxis wirklich hilft.</strong></p>
<p><span id="more-321420434"></span></p>
<p>In Europa wird elektronische Rechnungsstellung nicht überall gleich gedacht: Mal ist sie ein staatliches „Clearance“-System, mal ein Plattform-Modell, mal ein Standardisierungsprojekt rund um EN 16931. Für Handwerksbetriebe ist das entscheidend, weil die Rechnung im Alltag an vielen Stellen „andockt“: vom Angebot über Leistungsnachweise und Teilrechnungen bis zu Mahnungen, OP-Listen und Nachkalkulation.</p>
<p>Für die Umsetzung im Betrieb gilt daher ein einfacher Grundsatz: Entscheidend ist nicht nur, <em>ob</em> eine Rechnung elektronisch ist, sondern ob sie sich <em>durchgängig</em> verarbeiten lässt. Genau hier wird aus Pflicht eine Chance: Wer jetzt auf ein integriertes System umstellt, reduziert Medienbrüche, spart Zeit im Büro und schafft die Grundlage für Automatisierung (inklusive KI-gestützter Erkennung und Zuordnung).</p>
<h2>Deutschland: Pflicht ja – aber mit Stufenplan und Formatfokus</h2>
<p>Deutschland führt die E‑Rechnung im inländischen B2B‑Bereich stufenweise ein: Empfang elektronischer Rechnungen ist seit 1. Januar 2025 grundsätzlich Pflicht; die Versandpflicht folgt schrittweise (u. a. ab 2027 für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz und ab 2028 für alle). Wichtig für den Alltag: Eine „PDF per Mail“ gilt seit 2025 nicht mehr als E‑Rechnung im umsatzsteuerlichen Sinn, wenn sie nicht die strukturierten Daten nach EN 16931 enthält.</p>
<p>Die praktische Konsequenz: Handwerksbetriebe brauchen Prozesse und Software, die strukturierte Formate (typisch: XRechnung als reines XML oder ZUGFeRD als PDF mit eingebettetem XML) nicht nur erzeugen, sondern auch empfangen, visualisieren, prüfen und revisionssicher archivieren können. Das ist weniger „ein neues Dokument“, sondern eher ein neues Datenobjekt und damit eine ideale Basis für Automatisierung.</p>
<p>Genau deshalb setzen moderne Handwerkslösungen zunehmend auf integrierte Workflows. Eine Option ist die <a href="http://das-programm.io/" target="_blank" rel="noopener">Handwerkersoftware das Programm</a>, die das Thema Digitalisierung nicht als Insellösung angeht, sondern als System: vom Auftrag bis zur Rechnung und mit KI‑Funktionen als Effizienzschicht obendrauf.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="http://das-programm.io/" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" >Handwerkersoftware &lt;strong&gt;das Programm&lt;/strong&gt; entdecken</a>
<h2>Frankreich: Plattform-Ökosystem (PPF/„Approved Platforms“) und e-Reporting als Treiber</h2>
<p>Frankreich rollt die Reform stufenweise ab. Ab 1. September 2026 müssen alle in Frankreich umsatzsteuerlich registrierten Unternehmen elektronische Rechnungen empfangen können; für die Ausstellung gelten je nach Unternehmensgröße gestaffelte Termine (u. a. September 2026 bzw. September 2027).</p>
<p>Bemerkenswert ist der Architekturansatz: Die Reform verändert nicht nur das Format, sondern den „Weg“ der Rechnung. Ein zentrales Element ist das Public Invoicing Portal (PPF) als staatliche Infrastruktur – im Zusammenspiel mit zugelassenen Plattformen, über die Rechnungen geroutet und Daten an die Verwaltung konsolidiert werden. Für Softwareanbieter heißt das: Nicht nur „PDF durch XML ersetzen“, sondern Anbindung an Plattformen, Statusmeldungen, Validierungen und ein e‑Reporting‑Denken mitliefern.</p>
<p>Für Handwerksbetriebe ist das ein guter Reminder: Wer heute nur den Rechnungsausgang „irgendwie“ E‑Rechnungs‑fähig macht, kann morgen trotzdem an Status- und Prozessanforderungen scheitern (z. B. Annahme-/Validierungslogik, Pflichtfelder, Zahlungsstatus, Archivierung). Besser ist eine Lösung, die aus dem Rechnungsprozess einen sauberen Datenprozess macht.</p>
<h2>Italien: Clearance-Modell mit SdI: „gültig“ wird die Rechnung erst durch den Kanal</h2>
<p>Italien gilt als Referenzfall für verpflichtende E‑Rechnung in Europa. Seit Januar 2019 müssen inländische B2B- und B2C-Rechnungen elektronisch erstellt und über das staatliche System „Sistema di Interscambio“ (SdI) übermittelt werden. Die Ausnahmen wurden schrittweise reduziert; seit Januar 2024 sind auch die letzten wesentlichen Befreiungen weitgehend entfallen.</p>
<p>Was daran handwerksrelevant ist: In einem Clearance-System entscheidet die Plattform faktisch darüber, ob eine Rechnung formal akzeptiert wird. Für Anbieter bedeutet das: starke Validierung, Fehlerrückmeldungen, Status-Handling und ein zuverlässiger Prozess, der Korrekturen schnell ermöglicht. Für Betriebe bedeutet es: Je besser Stammdaten, Leistungskataloge und Steuersätze gepflegt sind, desto weniger Reibung entsteht im Tagesgeschäft.</p>
<p>Auch wenn Deutschland (noch) kein identisches Clearance-System wie Italien fährt: Die Richtung ist klar: Mehr Struktur, mehr Datenqualität, weniger Spielraum für „ungefähr korrekt“. Wer die E‑Rechnungspflicht als Anlass nimmt, die eigenen Daten und Abläufe zu modernisieren, hat später weniger Stress.</p>
<h2>Slowenien: E‑Rechnung im öffentlichen Sektor etabliert, B2B als nächster Schritt</h2>
<p>Slowenien hat die elektronische Rechnung im öffentlichen Sektor (B2G) bereits seit 2015 verpflichtend umgesetzt; Rechnungen an öffentliche Stellen laufen über eine zentrale Ein-/Ausgangsstelle. Für B2B wird eine Ausweitung diskutiert bzw. vorbereitet; nach Brancheninformationen steht ein Start ab 2028 im Raum.</p>
<p>Das Interessante für Handwerkssoftware: Der B2G-Betrieb schafft frühe Routine im Umgang mit strukturierten Formaten, Portalen und klaren Anforderungen. Anbieter, die in solchen Umfeldern bestehen, investieren meist stark in zuverlässige Versandwege, Prüflogik und die saubere Abbildung von Pflichtfeldern.</p>
<h2>Was Handwerkssoftware-Anbieter in Europa (für ihre Zielgruppe) richtig machen müssen</h2>
<p>Bei allen Unterschieden erkennt man ein gemeinsames Muster: E‑Rechnung ist weniger „Feature“, sondern Infrastruktur. Branchengerecht gelöst ist sie dann, wenn Handwerksrealität abgebildet wird – mit Teilrechnungen, Abschlägen, Nachträgen, Bau-/Projektbezug, Leistungsverzeichnissen und einem sauberen Übergang in Buchhaltung und Zahlung.</p>
<ul>
<li><strong>End-to-end statt Insellösung:</strong> Angebot → Auftrag → Rechnung → Zahlung → Mahnung ohne Medienbruch.</li>
<li><strong>Formatkompetenz:</strong> XRechnung/ZUGFeRD bzw. strukturierte Formate müssen erzeugt <em>und</em> empfangen/visualisiert werden können.</li>
<li><strong>Validierung &amp; Status:</strong> Fehler müssen früh auffallen; Statusmeldungen (gesendet/zugestellt/abgelehnt) werden operativ wichtig – besonders in Plattform- oder Clearance-Modellen.</li>
<li><strong>Datenqualität als Produktprinzip:</strong> Stammdaten, Leistungskataloge, Steuerschlüssel: je besser gepflegt, desto weniger Rückläufer.</li>
<li><strong>Automatisierung &amp; KI:</strong> Eingangsrechnungen automatisch erkennen, zuordnen, prüfen und in den Prozess bringen. Das ist der Hebel für echte Zeitersparnis.</li>
</ul>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<h2>E-Rechnungspflicht in Europa: 5 Lösungsansätze fürs Handwerk</h2>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<p id="message">Frankreichs Plattformmodell, Italiens SdI, Sloweniens E-Rechnungsnetzwerke und deutsche Handwerkersoftware zeigen, wie unterschiedlich Unternehmen E-Rechnungen abwickeln. Der nächste Schritt ist nicht einfach ein weiterer KI-Chat, sondern eine KI, die (kontrolliert) mit den Betriebsdaten arbeiten kann.</p>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<h3 id="message"><strong>1. Plattform- und Netzwerkanbieter: Docoon, EsaLink und bizBox</strong></h3>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<p id="message">In Frankreich spielen zugelassene Plattformen eine zentrale Rolle bei der Übermittlung und Verarbeitung elektronischer Rechnungen. Als konkrete Beispiele im Umfeld der französischen Reform werden unter anderem Docoon und EsaLink genannt. Vor einer Auswahl sollte der jeweils aktuelle Zulassungsstatus im offiziellen französischen Verzeichnis geprüft werden.</p>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<p id="message">Slowenien zeigt einen anderen, netzwerkorientierten Ansatz: Für den Austausch im öffentlichen Bereich nennt die EU-Kommission unter anderem BizBox von ZZI und das Bankart-Netzwerk.</p>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<p id="message"><strong>Warum das fürs Handwerk relevant ist:</strong> Solche Lösungen kümmern sich um den zuverlässigen Austausch, Formate und Rückmeldungen. Sie beantworten aber nicht automatisch die Frage, ob Angebote, Abschläge, Nachträge und Baustellendaten im eigenen Betrieb sauber zusammenlaufen.</p>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<h3 id="message"><strong>2. Clearance-Ansatz: Italiens SdI und Anbieter wie Aruba oder TeamSystem</strong></h3>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<p id="message">In Italien ist das staatliche <em>Sistema di Interscambio</em> (SdI) die zentrale Drehscheibe: Es prüft elektronische Rechnungen und leitet sie bei erfolgreicher Prüfung weiter. Unternehmen können dafür eigene Software oder einen Intermediär nutzen. Als konkrete Marktbeispiele lassen sich etwa Aruba Fatturazione Elettronica und TeamSystem beziehungsweise Fatture in Cloud nennen – das SdI selbst ist jedoch keine private Software.</p>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<p id="message"><strong>Warum das fürs Handwerk relevant ist:</strong> Eine solche Lösung muss Rechnungen nicht nur erstellen, sondern auch mit Validierungen, Rückmeldungen und gegebenenfalls Korrekturen umgehen. Das ist besonders hilfreich, wenn fehlerhafte Rechnungen sonst manuell nachverfolgt werden müssten.</p>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<h3 id="message"><strong>3. ERP- und Buchhaltungssuiten: DATEV, Lexware Office, Sage oder Cegid</strong></h3>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>Suiten verbinden Rechnungen mit Buchhaltung und weiteren kaufmännischen Abläufen. Beispiele, die Betriebe in Deutschland oder im europäischen Umfeld antreffen, sind DATEV, Lexware Office, Sage und Cegid. Je nach Produkt und Einrichtung geht es dabei etwa um den Austausch mit der Buchhaltung, Belegübergabe und die Verarbeitung von Rechnungsdaten.</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<p id="message"><strong>Warum das fürs Handwerk relevant ist:</strong> Eine Suite kann Medienbrüche zwischen Rechnung und Buchhaltung verringern. Sie bildet aber nicht zwingend die Baustellenlogik ab – etwa Aufmaß, Regiebericht, Nachtrag oder Abschlagsrechnung.</p>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<h3 id="message"><strong>4. Branchensoftware fürs Handwerk: HERO, ToolTime, openHandwerk oder Das Programm</strong></h3>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<p id="message">Handwerkersoftware setzt näher am Betriebsalltag an. Anbieter wie HERO, ToolTime, openHandwerk und Das Programm adressieren typische Abläufe von der Einsatzplanung über Arbeitsberichte bis hin zu Angebot und Rechnung. Für den Vergleich zählt, welche Funktionen ein Betrieb tatsächlich braucht und wie gut sie im konkreten Gewerk zusammenspielen.</p>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<p id="message"><strong>Warum das fürs Handwerk relevant ist:</strong> Eine E-Rechnung entlastet erst dann spürbar, wenn die nötigen Informationen bereits aus Auftrag, Leistung und Baustellendokumentation kommen, statt doppelt ins Büro übertragen werden zu müssen.</p>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<h3 id="message"><strong>5. KI mit Systemzugriff: MCP statt KI nur neben der Software</strong></h3>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<p id="message">Der nächste Schritt ist eine KI, die nicht nur Texte formuliert, sondern mit freigegebenen Betriebsdaten und Funktionen einer Software arbeiten kann. Dafür kann das <em>Model Context Protocol</em> (MCP) eine Verbindung zwischen KI und Anwendung herstellen.</p>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<p id="message"><a href="http://das-programm.io/" target="_blank" rel="noopener">Das Programm</a> bietet nach eigenen Angaben eine MCP-Schnittstelle, über die eine KI betriebliche Informationen abfragen und bestimmte Aktionen anstoßen kann. Welche Aktionen tatsächlich verfügbar sind, hängt vom aktuellen Funktionsumfang ab; die Anbieterdokumentation beschreibt unter anderem Datenabfragen und Funktionen rund um das Mahnwesen.</p>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<p id="message"><strong>Warum das fürs Handwerk relevant ist:</strong> Eine KI könnte zum Beispiel offene Posten auffinden oder Informationen aus dem System für eine konkrete Aufgabe nutzen. Das ist ein anderer Ansatz als ein Chatfenster ohne Verbindung zum Betriebssystem. MCP ersetzt allerdings weder die gesetzliche E-Rechnungsübermittlung noch die nötigen Prüf- und Freigabeprozesse.</p>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<p id="message"><strong>Der Knackpunkt bleibt der kontrollierte Zugriff:</strong> Vor dem Einsatz sollten Betriebe genau prüfen, welche Daten die KI erhält, welche Aktionen sie ausführen darf und wie diese protokolliert und freigegeben werden. Auch Datenschutz und Auftragsverarbeitung gehören in die Prüfung; Das Programm weist selbst darauf hin, dass bei einer KI-Anbindung Daten an den jeweiligen KI-Anbieter übermittelt werden können.</p>
</div>
</div>
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		<item>
		<title>Gallium aus Abwasser: Firma aus Dresden fischt Rohstoffe aus dem Abfluss</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/06/gallium-aus-abwasser/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 03:45:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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<p>Die Chipindustrie benötigt seltene Metalle. Bislang landen viele dieser wertvollen Rohstoffe ungenutzt im industriellen Abwasser. Das Dresdner Start-up Siderogain will das mit einer biologischen Fangmethode ändern und etwa Gallium aus dem Abwasser retten. Das Dresdner Start-up Siderogain verwandelt industrielles Abwasser in eine wertvolle Rohstoffquelle. Die Ausgründung des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie nutzt biologische Fängermoleküle, um [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/06/gallium-aus-abwasser/">Gallium aus Abwasser: Firma aus Dresden fischt Rohstoffe aus dem Abfluss</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/gallium-aus-abwasser-1.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Gallium aus Abwasser" decoding="async" /></p>
<p><strong>Die Chipindustrie benötigt seltene Metalle. Bislang landen viele dieser wertvollen Rohstoffe ungenutzt im industriellen Abwasser. Das Dresdner Start-up Siderogain will das mit einer biologischen Fangmethode ändern und etwa Gallium aus dem Abwasser retten.</strong><br />
<span id="more-321562404"></span></p>
<p>Das Dresdner Start-up Siderogain <a href="https://www.hzdr.de/db/Cms?pOid=78488&amp;pNid=3598" target="_blank" rel="noopener">verwandelt</a> industrielles Abwasser in eine wertvolle Rohstoffquelle. Die Ausgründung des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie nutzt biologische Fängermoleküle, um kritische Technologiemetalle aus Prozessabwässern zu filtern.</p>
<p>Denn in der Halbleiterfertigung fallen täglich Unmengen an Wasser mit geringen Spuren von Gallium, Indium oder Germanium an. Doch ohne diese Metalle läuft in modernen Smartphones, Solarzellen oder Displays schlichtweg gar nichts.</p>
<p>Zusammen mit dem Halbleiterhersteller Freiberger Compound Materials testet das Gründerteam die Technologie bereits im Praxisbetrieb. In einer ersten Pilotanlage sollen täglich 2.000 Liter Prozessabwasser durch das System fließen. Aus Abfall könnten so wieder nutzbare Ressourcen für die europäische Produktion.</p>
<h2>Winzige Molekül-Greifarme holen Gallium aus Abwasser</h2>
<p>Das Geheimnis hinter der biologischen Filterung sind sogenannte Siderophore. Dabei handelt es sich um natürliche Moleküle, die sich im Abwasser wie winzige Magneten verhalten und gezielt gelöste Metallionen anziehen.</p>
<p>Nach dem Einfangen trennt das System die Metalle den Angaben zufolge wieder sauber von den Trägermolekülen ab. Die gewonnenen Rohstoffe würden dann direkt zurück in die Fertigung wandern. Das Molekül steht im Anschluss für einen weiteren Reinigungskreislauf zur Verfügung.</p>
<p>Selbst nach mehr als zehn Einsatzzyklen sollen die biologischen Reinigungsschwämme ohne Funktionsverlust weiterarbeiten. Im Labor gelang es dem Forscherteam bereits, Gallium zu fast 100 Prozent aus Abwasser zu filtern.</p>
<h2>Der Weg vom Labor in die Großserie</h2>
<p>Für die heimische Industrie kommt der biologische Ansatz wie gerufen. Verstopfte Lieferketten und globale Abhängigkeiten bedrohen inzwischen regelmäßig die Fertigung von verschiedenen technologischen Gütern. Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft vor der eigenen Haustür stärkt die europäische Rohstoffsicherheit spürbar. Doch Siderogain muss sich erst noch im Alltag beweisen.</p>
<p>Denn: Der Schritt aus dem Labor in die Werkshalle ist nicht selbstverständlich. Das Forscherteam muss zeigen, dass sich das Verfahren im echten, großindustriellen Maßstab finanziell rechnet. Aktuell arbeiten die Wissenschaftler an einem marktfähigen Prototyp. Erst dann wird sich zeigen, ob die biologischen Metallfänger den Sprung in den Alltag dauerhaft schaffen können.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/18/doppelatom-katalysatoren/">Forscher widerlegen Chemie-Dogma – für bessere Brennstoffzellen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/14/algen-batterien-statt-lithium/">Forscher enthüllen Algen-Batterien, die seit 6 Jahren Strom erzeugt</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/17/ki-bewertet-studien/">KI aus Jülich erkennt, wie stichhaltig neue Studien wirklich sind</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/10/ki-militaer-einsatzbereiche/">Studie: In diesen Bereichen kommt KI beim Militär zum Einsatz</a></li>
</ul>
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		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/06/tech-angebote-tag-1-der-amazon-prime-deal-days-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina Widner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 03:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SERVICE]]></category>
		<category><![CDATA[adfree]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
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<hr />
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		<title>Ohr-Akupressur-Patches aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an ZENNY (+ Gewinnspiel)</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/ohr-akupressur-patches-hoehle-der-loewen-zenny/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 18:15:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ENTERTAIN]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Die Höhle der Löwen]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/ohr-akupressur-patches-hoehle-der-loewen-zenny/">Ohr-Akupressur-Patches aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an ZENNY (+ Gewinnspiel)</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Der Erfinderin der Ohr-Akupressur-Patches von ZENNY.  Manche Ideen entstehen am Schreibtisch. Andere direkt aus dem Leben. Und manchmal ist es ein Schicksalsschlag, der den Blick auf ganz alltägliche Dinge verändert. Als Jelenas [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/ohr-akupressur-patches-hoehle-der-loewen-zenny/">Ohr-Akupressur-Patches aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an ZENNY (+ Gewinnspiel)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/ohr-akupressur-patches-hoehle-der-loewen-zenny/">Ohr-Akupressur-Patches aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an ZENNY (+ Gewinnspiel)</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/ohr-akkupressur-hoehle-der-loewen-zenny.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Ohr Akupressur Patches Höhle der Löwen Zenny" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Der Erfinderin der Ohr-Akupressur-Patches von <a href="https://www.amazon.de/ZENNY-Ohr-Akupressur-Self-Care-Wohlbefinden-Balance/dp/B0HGMRHR7F/&amp;tag=bath0f-21" target="_blank" rel="noopener">ZENNY</a>. </strong></p>
<p><span id="more-321650915"></span></p>
<p>Manche Ideen entstehen am Schreibtisch. Andere direkt aus dem Leben. Und manchmal ist es ein Schicksalsschlag, der den Blick auf ganz alltägliche Dinge verändert. Als Jelenas Mutter an Brustkrebs erkrankte, lernte sie während der Chemotherapie über ihre Osteopathin Ohr-Akupressur kennen. Sie begleitete ihre Mutter durch diese Zeit und begann, sich selbst immer intensiver mit der Methode zu beschäftigen.</p>
<p>Was sie dabei nicht mehr losließ, war weniger die Methode selbst als der Zugang dazu: Termine, Wissen, Kosten. Warum sollte eine Form der Selbstfürsorge, die sich so unkompliziert anfühlen kann, nicht auch zu Hause oder unterwegs möglich sein?</p>
<p>Diese Frage ließ sie nicht mehr los. Rund eineinhalb Jahre entwickelte, testete und optimierte Jelena ihre Idee, bis daraus ZENNY entstand: ein modernes Self-Care-Ritual, das Wellness, Stil und unkomplizierte Anwendung miteinander verbindet. Das Herzstück sind selbstklebende Ohr-Akupressur-Patches mit 24k-goldplattierten Edelstahlkügelchen. In die &#8222;Höhle der Löwen&#8220; konnte die Gründerin einen Deal mit Investor Ralf Dümmel einfahren. Wir haben sie zu ihren Erfahrungen und ihrem Produkt befragt.</p>

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<h2>ZENNY: Die Ohr-Akupressur-Patches aus „Höhle der Löwen“</h2>
<p><strong>BASIC thinking: Hallo Jelena, du bist in Staffel 20 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie</strong><br />
<strong>fühlt sich das an?</strong></p>
<p>Ehrlich gesagt: immer noch ziemlich unwirklich! Ich habe ZENNY aus einer sehr persönlichen Geschichte heraus aufgebaut – mit sehr viel Herzblut, anderthalb Jahren Entwicklungszeit und der festen Überzeugung, dass ein jahrtausendealtes Ritual endlich für jeden zugänglich sein sollte. Jetzt bei „Die Höhle der Löwen“ dabei zu sein und ZENNY einem Millionenpublikum zeigen zu dürfen, ist ein riesiger Moment für mich und meinen Geschäftspartner.</p>
<p><strong>Was macht dein Produkt so besonders?</strong></p>
<p>ZENNY ist ein Ohrakupressur-Ritual für zuhause. Herzstück sind unsere Ear Seeds: winzige, selbstklebende Patches aus Silikon mit einer 24-Karat-goldplattierten Kugel, die auf bestimmte Punkte am Ohr aufgebracht werden – ganz ohne Nadeln, ohne Termin, ohne Vorkenntnisse. Die Tradition der Ohrakupressur selbst ist über 2.000 Jahre alt und Teil der traditionellen chinesischen Medizin, in der das Ohr als eine Art Landkarte des Körpers gilt. Das wirklich Neue an ZENNY ist, dass wir dieses Wissen alltagstauglich gemacht haben: Statt medizinischer Fachbegriffe liefern wir illustrierte Ohrkarten, sortiert nach Alltagsmomenten wie „Unruhige Nächte“, „Hektische Tage“ oder „Schreibtischmarathon“. Und weil Gold am Ohr aussieht wie Schmuck und nicht wie Therapie, tragen unsere Kundinnen ZENNY im Büro, im Meeting oder beim Sport – Selfcare, die niemand sehen muss, aber sehen darf. Aktuell gibt es eine Variante, weitere sind in Arbeit.</p>
<p><strong>Wie bist du auf die Idee und das Konzept von ZENNY gekommen?</strong></p>
<p>Die Idee ist aus einer sehr persönlichen Erfahrung entstanden: Meine Mutter hat während einer schweren Erkrankung von ihrer Osteopathin die traditionelle Ohrakupressur gezeigt bekommen, weil klassische Akupunktur mit Nadeln für sie nicht infrage kam. Was mich damals am meisten beschäftigt hat, war nicht die Methode selbst, sondern die Zugangshürde: Für jede Anwendung brauchte sie einen Termin und musste dafür bezahlen. Ich habe mich gefragt, warum nicht einfach jeder dieses Ritual zuhause für sich nutzen kann. Gemeinsam mit meinem heutigen Geschäftspartner, dessen Familie eine ganz ähnliche Erfahrung gemacht hat, habe ich mit Osteopathinnen gesprochen, die Studienlage gesichtet und anderthalb Jahre an Produkt und Verständlichkeit gearbeitet. So ist ZENNY entstanden.</p>

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<h2>ZENNY in &#8222;Die Höhle der Löwen&#8220;</h2>
<p><strong>Und wie bist du bei DHDL gelandet?</strong></p>
<p>Auf ZENNY wurde die Redaktion von „Die Höhle der Löwen“ über LinkedIn aufmerksam. Aus dem ersten Kontakt entwickelte sich schnell ein spannender Austausch und kurz darauf startete auch schon der Bewerbungsprozess für die Sendung. Ohrakupressur kennt in Deutschland kaum jemand, und in 15 Sekunden Werbung bekommt man weder die Methode noch ihre Einfachheit vermittelt. „Die Höhle der Löwen“ gibt uns genau das: Zeit, Aufmerksamkeit und die Möglichkeit, live zu zeigen, wie ein Ear Seed geklebt wird. Dazu kommt der Handel: Wir haben es mit reiner Überzeugungsarbeit in über 500 Rossmann-Filialen geschafft, und für den nächsten großen Schritt in die Fläche ist genau diese Bühne unschlagbar.</p>
<p><strong>Was ging kurz vor deinem Pitch in dir vor?</strong></p>
<p>Aufregung pur! Ich war noch nie in meinem Leben so nervös und dachte, mein Herz springt mir aus der Brust. Es hat sich so angefühlt, als müsste ich aus einem Flugzeug springen. Ich wusste, dass ich mit einem erklärungsbedürftigen Produkt reingehe und dass nicht jeder sofort verstehen würde, worum es geht – das erlebe ich auf jeder Messe. Also habe ich mir vorgenommen: Ich muss nicht alle überzeugen, ich muss die oder den Richtigen überzeugen. Mit dieser Klarheit im Kopf bin ich mit großem Respekt, aber ohne Angst vor die Löwen getreten und habe mich mit diesem Gedanken im Studio versucht zu beruhigen.</p>
<p><strong>Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?</strong></p>
<p>Wir waren natürlich total happy, dass wir uns einen Deal mit Ralf Dümmel sichern konnten. Direkt nach dem Pitch habe ich sein Team kennengelernt und plötzlich wurde aus diesem unglaublichen TV-Moment etwas ganz Reales. Danach ging es direkt in die ersten Gespräche, Abstimmungen und gemeinsamen Planungen. Für mich war das super spannend, weil ich schnell gemerkt habe, wie viel Erfahrung und Tempo jetzt dazukommt. Seitdem arbeiten wir gemeinsam daran, ZENNY weiter nach vorne zu bringen und freuen uns riesig auf alles, was noch kommt.</p>
<p><strong>Was ist seit dem Dreh und der Teilnahme mit dir und deinem Produkt passiert?</strong></p>
<p>Es hat sich einiges getan: Seit Sommer 2026 ist ZENNY in über 500 Rossmann-Filialen gelistet. Parallel haben wir Produktion und Lagerbestände hochgefahren, unseren Online-Shop technisch optimiert und das Packaging weiterentwickelt, damit die Selbstanwendung noch leichter fällt. Und natürlich haben wir parallel mit Hochdruck auf den großen Moment hingearbeitet: die Ausstrahlung von ZENNY bei „Die Höhle der Löwen“.</p>
<h2>Ohr-Akupressur-Patches aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit ZENNY weiter</h2>
<p><strong>Wie geht es jetzt weiter?</strong></p>
<p>Mit der Ausstrahlung bei „Die Höhle der Löwen“ ist für uns ein riesiger Meilenstein erreicht, aber eigentlich geht es jetzt erst richtig los. Wir möchten die Aufmerksamkeit nutzen, um ZENNY weiter aufzubauen: mit neuen Handelspartnern, einem wachsenden Sortiment und einer starken Community rund um Self-Care und persönliche Wellness-Routinen. Unser Ziel ist, ZENNY langfristig als feste Marke in diesem Bereich zu etablieren und noch viele weitere Menschen für unser Ritual zu begeistern.</p>
<p><strong>Wenn du zurückblickst: Wie bewertest du deine Erfahrungen bei DHDL?</strong></p>
<p>Die Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“ war für mich eine der wertvollsten und aufregendsten Erfahrungen auf meinem bisherigen Gründerweg. ZENNY vor den Löwen zu präsentieren, das eigene Konzept in wenigen Minuten auf den Punkt zu bringen und am Ende tatsächlich mit einem Deal mit Ralf Dümmel aus der Höhle zu gehen, war einfach ein unglaublicher Moment. Gleichzeitig habe ich in dieser Zeit enorm viel gelernt, über mein Produkt, über mich als Gründerin und darüber, wie wichtig es ist, an die eigene Idee zu glauben und sie mit voller Überzeugung zu vertreten. „Die Höhle der Löwen“ hat ZENNY noch einmal auf ein ganz neues Level gebracht und ich bin sehr gespannt, wohin die gemeinsame Reise jetzt führt.</p>
<p style="font-size: small; text-align: center;"><span style="color: #999999;">Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, für die wir eine kleine Provision erhalten. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung unserer Beiträge.</span></p>
<h2>Gewinnspiel: Sicher dir die Ohr-Akupressur-Patches von ZENNY aus &#8222;Höhle der Löwen&#8220;</h2>
<p>Als Medienpartner verlosen wir die Ohr-Akupressur-Patches von ZENNY aus &#8222;Die Höhle der Löwen&#8220; <strong><a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank" rel="nofollow noopener">unter allen Newsletter-Abonnenten von <em>BASIC thinking</em></a></strong>. Du musst nur bis zum Stichtag am 25. Oktober 2026 (18:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, warum die <a href="https://www.amazon.de/ZENNY-Ohr-Akupressur-Self-Care-Wohlbefinden-Balance/dp/B0HGMRHR7F/&amp;tag=bath0f-21" target="_blank" rel="noopener">Ohr-Akupressur-Patches</a> von ZENNY haben möchtest.</p>

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<p>Den Gewinner ziehen wir am <strong>25. Oktober 026</strong> und benachrichtigen ihn anschließend umgehend per E-Mail. Wir wünschen viel Glück!</p>
<hr />
<p><span style="color: #999999; font-size: small;">Einsendeschluss ist Sonntag, der 25. Oktober 2026, 18 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich nicht nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/ohr-akupressur-patches-hoehle-der-loewen-zenny/">Ohr-Akupressur-Patches aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an ZENNY (+ Gewinnspiel)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Boom bei KI-Rechenzentren: Deutschlands KI-Pläne bringen die Stromnetze an ihre Grenzen</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/ki-stromnetze-deutschland/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/ki-stromnetze-deutschland/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Gramsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 16:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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<p>Deutschland will seine KI-Kapazitäten bis 2030 massiv ausbauen. Doch ausgerechnet das Stromnetz könnte zum Flaschenhals werden. Denn schon heute stoßen Netzbetreiber bei neuen Rechenzentren an ihre Grenzen, während die Zahl der Anschlussanfragen weiter steigt. Der Ausbau von Künstlicher Intelligenz in Deutschland soll in den kommenden Jahren deutlich an Tempo zunehmen. Dafür soll bis zum Jahr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/ki-stromnetze-deutschland/">Boom bei KI-Rechenzentren: Deutschlands KI-Pläne bringen die Stromnetze an ihre Grenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/ki-stromnetze-deutschland.jpeg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="KI Stromnetze Deutschland Künstliche Intelligenz Energie" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Deutschland will seine KI-Kapazitäten bis 2030 massiv ausbauen. Doch ausgerechnet das Stromnetz könnte zum Flaschenhals werden. Denn schon heute stoßen Netzbetreiber bei neuen Rechenzentren an ihre Grenzen, während die Zahl der Anschlussanfragen weiter steigt.</strong></p>
<p><span id="more-321661695"></span></p>
<p>Der Ausbau von Künstlicher Intelligenz in Deutschland soll in den kommenden Jahren deutlich an Tempo zunehmen. Dafür soll bis zum Jahr 2030 vor allem die nötige Recheninfrastruktur geschaffen werden.</p>
<p>Im März 2026 hat die Bundesregierung hierfür die <a href="https://bmds.bund.de/service/publikationen/nationale-rechenzentrumsstrategie" target="_blank" rel="noopener">Nationale Rechenzentrumsstrategie</a> verabschiedet. Demnach sollen die Rechenzentrumskapazitäten in Deutschland bis 2030 mindestens verdoppelt werden. Die Kapazitäten für High-Performance-Computing und KI sollen im gleichen Zeitraum sogar mindestens vervierfacht werden.</p>
<p>Die Bundesregierung will damit die digitale Souveränität stärken und Deutschland als Standort für leistungsfähige Rechenzentren und KI-Anwendungen attraktiver machen. Doch für den Ausbau werden neben den Rechenzentren selbst vor allem genügend Strom und verfügbare Netzanschlüsse benötigt.</p>
<p>Doch genau hier könnte es in den kommenden Jahren zum Engpass kommen. Denn in vielen Regionen übersteigt bereits heute die Nachfrage neuer Großverbraucher die verfügbaren Netzkapazitäten. Besonders Rechenzentren konkurrieren damit zunehmend um knappe Anschlussleistung und könnten so den geplanten KI-Ausbau ausbremsen.</p>
<h2>Scheitert der KI-Ausbau am Stromnetz?</h2>
<p>In Frankfurt am Main, einem der größten Rechenzentrumsstandorte in Europa, könnte es nach Angaben des örtlichen Verteilnetzbetreibers NRM Netzdienste Rhein-Main bis Mitte der 2030er-Jahre zu Einschränkungen kommen. Große Anschlussanfragen ab 3,5 Megawatt werden hier bereits <a href="https://www.nrm-netzdienste.de/de/netzanschluss/pro-rata-verfahren-strom" target="_blank" rel="noopener">über ein sogenanntes Pro-Rata-Verfahren verteilt</a>.</p>
<p>Dabei wird die verfügbare Netzanschlussleistung nicht nach dem Prinzip &#8222;Wer zuerst kommt, mahlt zuerst&#8220; vergeben. Stattdessen verteilt der Netzbetreiber die begrenzte Kapazität anteilig auf die berechtigten Anschlussanfragen. Das kann dazu führen, dass Unternehmen dadurch unter Umständen nur einen Teil der ursprünglich gewünschten Leistung erhalten oder länger auf zusätzliche Kapazitäten warten müssen.</p>
<p>Gleichzeitig wird am Standort Frankfurt am Main massiv am Ausbau der Versorgungskapazität gearbeitet. Der Energieversorger Mainova will <a href="https://www.mainova.de/de/ihre-mainova/ueber-uns/waerme-stromversorgung/stromnetz" target="_blank" rel="noopener">nach eigenen Angaben</a> die Stromversorgungskapazitäten in den nächsten Jahren um rund 1.000 Megawatt erhöhen, was in etwa einer Verdopplung der heutigen Kapazität entspricht.</p>
<h2>KI-Ausbau: Auch an anderen Standorten geraten Stromnetze unter Druck</h2>
<p>Frankfurt am Main ist mit dieser Problematik jedoch kein Einzelfall. Auch in anderen Regionen übersteigt die Nachfrage nach neuen Netzanschlüssen die derzeit verfügbaren Kapazitäten teils deutlich.</p>
<p>In Berlin beispielsweise erhielt der <a href="https://www.stromnetz.berlin/uber-uns/presse/pressemitteilungen-2025/antragsteller-fuer-sehr-grosse-netzanschluesse-wurden-ueber-ergebnis-im-diesjaehrigen-zuteilungsverfahren-informiert/" target="_blank" rel="noopener">Netzbetreiber Stromnetz Berlin</a> im Jahr 2025 insgesamt 70 Anfragen von Großverbrauchern für Anschlüsse mit einer Gesamtleistung von rund 2.300 Megavoltampere (MVA). Zur Verfügung standen in den betroffenen Netzgebieten jedoch lediglich 365 MVA.</p>
<p>Damit war die Nachfrage mehr als sechsmal so hoch wie die verfügbare Anschlussleistung. Auch in diesem Gebiet wird die vorhandene Leistung deshalb mittels eines Zuteilungsverfahrens verteilt.</p>
<p>Auch im <a href="https://www.mitnetz-strom.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/netzanschlussbegehren-von-datacentern-steigen-bei-mitnetz-strom-stark-an" target="_blank" rel="noopener">Netzgebiet von MITNETZ Strom</a> in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen sieht es ähnlich aus. Ende 2025 lagen in diesem Gebiet allein 90 Anschlussanfragen für Rechenzentren mit einer Gesamtleistung von 16,8 Gigawatt vor. Verbindlich reserviert waren davon zu diesem Zeitpunkt neun Projekte mit zusammen rund 1,4 Gigawatt.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
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<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/03/ki-agenten-verhindern-abschaltung/">Shutdown-Sabotage: KI-Agenten verhindern eigenmächtig ihre Abschaltung</a></li>
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<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/20/ki-account-sharing/">Keine gute Idee: Warum du deinen KI-Account nicht teilen solltest</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/ki-stromnetze-deutschland/">Boom bei KI-Rechenzentren: Deutschlands KI-Pläne bringen die Stromnetze an ihre Grenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>ITSM-Tools im Vergleich: Worauf Unternehmen achten sollten</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/itsm-tools-im-vergleich-worauf-unternehmen-achten-sollten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Werbepartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 14:00:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/itsm-tools-im-vergleich-worauf-unternehmen-achten-sollten/">ITSM-Tools im Vergleich: Worauf Unternehmen achten sollten</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Der Markt für ITSM-Software wird vielfältiger und zugleich schwerer vergleichbar. Automatisierung, KI und Enterprise Service Management gehören inzwischen bei vielen Anbietern zum Versprechen. Doch welche Lösung passt wirklich zur eigenen Organisation? Entscheidend sind nicht möglichst viele Funktionen, sondern klare Anforderungen, Vergleichbarkeit und ein neutraler Blick auf den Markt. Der ITSM-Markt wird schwieriger zu überblicken Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/itsm-tools-im-vergleich-worauf-unternehmen-achten-sollten/">ITSM-Tools im Vergleich: Worauf Unternehmen achten sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/artikel_8_titelbild_1200x675.jpeg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="ITSM-Tools im Vergleich" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><b>Der Markt für ITSM-Software wird vielfältiger und zugleich schwerer vergleichbar. Automatisierung, KI und Enterprise Service Management gehören inzwischen bei vielen Anbietern zum Versprechen. Doch welche Lösung passt wirklich zur eigenen Organisation? Entscheidend sind nicht möglichst viele Funktionen, sondern klare Anforderungen, Vergleichbarkeit und ein neutraler Blick auf den Markt.</b><span id="more-321624908"></span></p>
<h2><b>Der ITSM-Markt wird schwieriger zu überblicken</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Auswahl einer ITSM-Software gehört zu den strategisch wichtigsten Technologieentscheidungen im Service Management. Gleichzeitig wird der Markt immer schwerer vergleichbar. Etablierte Plattformen erweitern ihr Portfolio, spezialisierte Anbieter besetzen einzelne Anwendungsfelder und zahlreiche Lösungen entwickeln sich vom klassischen Service Desk in Richtung Enterprise Service Management, Workflow Automation oder umfassender digitaler Plattformen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hinzu kommt Künstliche Intelligenz. Copilots, generative Suche, automatische Ticketbearbeitung, intelligente Knowledge-Funktionen und zunehmend agentenbasierte Automatisierung gehören inzwischen bei vielen Herstellern zur Produktstrategie. Auf den ersten Blick ähneln sich dadurch viele Leistungsversprechen. Die entscheidenden Unterschiede zeigen sich jedoch häufig erst bei Architektur, Integration, Bedienbarkeit, Implementierungsaufwand und tatsächlicher Eignung für die eigene Organisation.</span></p>
<h2><b>Funktionslisten allein führen selten zur richtigen Entscheidung</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Viele Auswahlprojekte beginnen mit umfangreichen Tabellen: Welche Practices werden unterstützt? Welche Schnittstellen existieren? Welche KI-Funktionen sind enthalten? Welche Lizenzmodelle stehen zur Verfügung? Diese Fragen sind wichtig, reichen für eine strategische Entscheidung aber nicht aus.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein ITSM-Tool entfaltet seinen Nutzen erst dann, wenn es zu Prozessen, Rollen, Governance, Nutzergruppen und zur vorhandenen Systemlandschaft passt. Eine Plattform kann funktional sehr leistungsfähig sein und trotzdem die falsche Wahl darstellen, wenn sie für die Organisation zu komplex ist, zentrale Integrationen nur mit hohem Aufwand möglich sind oder das Betriebs- und Lizenzmodell nicht zur langfristigen Strategie passt.</span></p>
<h2><b>Erst Anforderungen definieren, dann Anbieter vergleichen</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Erfolgreiche Toolauswahl beginnt deshalb nicht mit einer Produktdemo, sondern mit dem Zielbild des Service Managements. Unternehmen sollten zunächst definieren, welche Services unterstützt werden sollen, welche Prozesse tatsächlich relevant sind, welche Nutzergruppen mit der Plattform arbeiten und welche Systeme angebunden werden müssen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ebenso wichtig sind Fragen nach Automatisierungsgrad, Datenhaltung, Skalierbarkeit, Benutzererlebnis, Reporting und künftiger Entwicklung. Erst wenn diese Anforderungen priorisiert sind, lässt sich sinnvoll beurteilen, welche Lösung tatsächlich passt. Nach der Erfahrung von SERVIEW entstehen erfolgreiche Tooleinführungen dort, wo die Service-Strategie die Produktauswahl bestimmt – und nicht umgekehrt.</span></p>
<figure id="attachment_321624968" aria-describedby="caption-attachment-321624968" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/artikel_8_artikelbild_1_800x545.jpeg"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-321624968" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/artikel_8_artikelbild_1_800x545.jpeg" alt="ITSM-Tools im Vergleich" width="800" height="545" srcset="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/artikel_8_artikelbild_1_800x545.jpeg 800w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/artikel_8_artikelbild_1_800x545-768x523.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-321624968" class="wp-caption-text">Ein neutraler Vergleich beginnt mit dem Zielbild der eigenen Serviceorganisation – nicht mit der Präsentation eines Herstellers. (Bild: SERVIEW)</figcaption></figure>
<h2><b>Worauf Unternehmen bei ITSM-Tools wirklich achten sollten</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben funktionalen Anforderungen sollten Entscheider mehrere Dimensionen gleichzeitig betrachten. Dazu gehören die technische Architektur, Integrationsfähigkeit, Benutzerfreundlichkeit, Implementierungs- und Betriebsaufwand, Lizenz- und Preismodell, Partnerökosystem, Skalierbarkeit und die strategische Weiterentwicklung des Herstellers. Auch die Frage, wie offen eine Plattform für bestehende Systeme und Datenquellen ist, wird zunehmend wichtig.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gerade bei KI-Funktionen lohnt sich ein genauer Blick hinter die Produktbeschreibung. Unternehmen sollten prüfen, welche Daten verwendet werden, welche Funktionen tatsächlich produktiv verfügbar sind, wie sich Ergebnisse kontrollieren lassen und welche Zusatzkosten entstehen. Entscheidend ist nicht, ob ein Anbieter KI nennt, sondern welchen konkreten Mehrwert die Funktionen im eigenen Servicebetrieb liefern.</span></p>
<h2><b>KI verändert den Wettbewerb der Anbieter</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Künstliche Intelligenz entwickelt sich zu einem wichtigen Differenzierungsmerkmal im ITSM-Markt. Viele Plattformen integrieren generative Assistenten, automatische Zusammenfassungen, intelligente Routing-Funktionen und Unterstützung bei Knowledge Management oder Problem Analysis. Mit agentenbasierten Ansätzen verschiebt sich der Wettbewerb zunehmend von der reinen Benutzeroberfläche hin zur Frage, welche Aufgaben eine Plattform tatsächlich autonom ausführen kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für Entscheider wird der Vergleich dadurch nicht einfacher. Funktionen verändern sich schnell und Anbieter positionieren ähnliche Technologien unterschiedlich. Umso wichtiger wird eine Bewertung, die nicht nur den aktuellen Funktionsstand betrachtet, sondern auch Produktstrategie, Reifegrad, Integrationsfähigkeit und die langfristige Passung zur eigenen Serviceorganisation.</span></p>
<h2><b>Toolauswahl braucht einen neutralen Blick</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Analystenberichte, Herstellerpräsentationen und Referenzkunden liefern wichtige Informationen. Sie ersetzen jedoch nicht die Bewertung der eigenen Anforderungen. Je ähnlicher sich Anbieter in ihrer Kommunikation präsentieren, desto wichtiger wird ein strukturierter und herstellerunabhängiger Vergleich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">SERVIEW begleitet Unternehmen seit vielen Jahren bei der Auswahl und Einführung von ITSM-Lösungen. Dabei steht nicht ein bestimmter Hersteller im Mittelpunkt, sondern die Frage, welche Plattform fachlich, organisatorisch und wirtschaftlich zur jeweiligen Service-Strategie passt. Eine solche Perspektive hilft, technologische Trends einzuordnen und langfristige Fehlinvestitionen zu vermeiden.</span></p>
<h2><b>Orientierung durch den SERVIEW Circle</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit dem </span><a href="https://www.serview.de/circle" target="_blank" rel="nofollow noopener"><b>SERVIEW Circle</b></a><span style="font-weight: 400;"> bündelt SERVIEW Marktbeobachtung, Austausch und strukturierte Orientierung rund um ITSM- und ESM-Technologien. Ziel ist nicht, eine universell beste Plattform zu bestimmen, sondern Unterschiede sichtbar zu machen und Unternehmen dabei zu unterstützen, die für ihre Anforderungen relevanten Kriterien zu identifizieren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im November veröffentlicht SERVIEW den neuen Circle Report. Er soll Entscheidern einen strukturierten Überblick über Entwicklungen im ITSM- und ESM-Markt geben und zugleich Technologieanbietern zeigen, welche Themen und Auswahlkriterien den Markt aktuell prägen. Damit wird der Report zur Ergänzung einer individuellen Toolbewertung, nicht zu deren Ersatz.</span></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><b>Praxis-Tipp: ITSM-Tools live vergleichen</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer Anbieter nicht nur auf dem Papier vergleichen möchte, kann beim SERVIEW TOOL MEETUP26 führende Hersteller in kompakten Live-Sessions direkt erleben und individuelle Fragen stellen. Die Termine 2026: Frankfurt 05.11., Leipzig 10.11., Hamburg 12.11. und München 17.11. </span><a href="https://www.toolmeetup.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener"><b>Mehr zum SERVIEW TOOL MEETUP26</b></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2><b>Marktkenntnis entsteht aus Daten und direktem Vergleich</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Für eine belastbare Toolentscheidung reicht heute weder die reine Marktübersicht noch eine einzelne Produktdemo. Entscheider profitieren davon, quantitative und qualitative Informationen zusammenzuführen: strukturierte Anforderungen, Marktanalysen, Referenzen, Live-Demos, Gespräche mit Herstellern und Erfahrungen anderer Anwender.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Genau diese Verbindung ist für SERVIEW zentral. Der Circle schafft Orientierung im Markt, Beratungsprojekte übersetzen Anforderungen in konkrete Auswahlkriterien und Formate wie der TOOL MEETUP ermöglichen den direkten Vergleich. So entsteht ein vollständigeres Bild als durch Funktionslisten oder Marketingversprechen allein.</span></p>
<figure id="attachment_321624971" aria-describedby="caption-attachment-321624971" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/artikel_8_artikelbild_2_800x545.jpeg"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-321624971" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/artikel_8_artikelbild_2_800x545.jpeg" alt="ITSM-Tools im Vergleich" width="800" height="545" srcset="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/artikel_8_artikelbild_2_800x545.jpeg 800w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/artikel_8_artikelbild_2_800x545-768x523.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-321624971" class="wp-caption-text">Markttransparenz entsteht dort, wo Anforderungen, Anbieterwissen und direkter Austausch zusammenkommen. (Bild: SERVIEW)</figcaption></figure>
<h2><b>The Home of ITSM …and beyond</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">SERVIEW bündelt diese Perspektive unter dem Leitgedanken </span><a href="https://www.serview.de/the-home-of-itsm" target="_blank" rel="nofollow noopener"><b>The Home of ITSM …and beyond</b></a><span style="font-weight: 400;">. Moderne Toolauswahl betrifft längst nicht mehr nur klassische ITSM-Funktionen. Enterprise Service Management, Automatisierung, KI, Integration und neue digitale Services wachsen zunehmend zusammen. Entsprechend muss auch die Bewertung von Plattformen über einzelne Featurelisten hinausgehen.</span></p>
<h2><b>Auf einen Blick</b></h2>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Die beste ITSM-Software ist nicht die funktionsreichste, sondern die Lösung, die zur Service-Strategie und Organisation passt.</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Anforderungen an Prozesse, Nutzer, Integrationen und Betriebsmodell sollten vor dem Anbietervergleich definiert werden.</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">KI-Funktionen müssen anhand ihres konkreten Nutzens, Reifegrads, ihrer Kontrollierbarkeit und möglicher Zusatzkosten bewertet werden.</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Ein herstellerunabhängiger Marktvergleich hilft, Marketingversprechen von tatsächlich relevanten Unterschieden zu trennen.</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">SERVIEW Circle, Circle Report und TOOL MEETUP ergänzen sich als unterschiedliche Wege zu mehr Markttransparenz.</span></li>
</ul>
<h2><b>Fazit: Die richtige Toolentscheidung beginnt vor der Software</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Auswahl einer ITSM-Plattform ist weit mehr als eine technische Beschaffungsentscheidung. Sie beeinflusst Prozesse, Zusammenarbeit, Kosten und die zukünftige Entwicklung einer Serviceorganisation. Je breiter die Plattformen werden und je schneller neue KI-Funktionen hinzukommen, desto wichtiger wird ein klarer Kriterienrahmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unternehmen sollten deshalb zuerst ihre eigene Service-Strategie verstehen und erst danach Produkte vergleichen. Marktübersicht, unabhängige Einordnung und direkter Austausch mit Anbietern können diese Entscheidung verbessern – ersetzen aber nicht die klare Definition der eigenen Anforderungen.</span></p>
<h2><b>FAQ</b></h2>
<h3><b>Wie finde ich die passende ITSM-Software für mein Unternehmen?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Auswahl sollte mit den Zielen und Anforderungen der eigenen Serviceorganisation beginnen. Neben Funktionen sind unter anderem Prozesse, Nutzergruppen, Integrationen, Skalierbarkeit, Betriebsmodell, Kosten und zukünftige Entwicklung entscheidend. Erst danach sollte der konkrete Anbietervergleich erfolgen.</span></p>
<h3><b>Welche Kriterien sind beim Vergleich von ITSM-Tools besonders wichtig?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben funktionaler Abdeckung zählen Architektur, Integrationsfähigkeit, Benutzerfreundlichkeit, Implementierungsaufwand, Lizenzmodell, Partnerökosystem und Herstellerstrategie. Bei KI-Funktionen sollten zusätzlich Reifegrad, Datenbasis, Kontrollmöglichkeiten und tatsächlicher Nutzen bewertet werden.</span></p>
<h3><b>Warum scheitern ITSM-Tool-Einführungen trotz guter Software?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Häufig wird die Plattform ausgewählt, bevor Prozesse, Verantwortlichkeiten und Zielbild der Serviceorganisation geklärt sind. Dadurch muss sich die Organisation später an das Tool anpassen. Erfolgreiche Projekte definieren Anforderungen und Service-Strategie, bevor die Produktauswahl beginnt.</span></p>
<h3><b>Warum ist eine herstellerunabhängige Bewertung sinnvoll?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Hersteller und Analysten liefern wertvolle Informationen, verfolgen jedoch unterschiedliche Perspektiven. Eine herstellerunabhängige Bewertung stellt die individuellen Anforderungen der Organisation in den Mittelpunkt und hilft, Lösungen fachlich, organisatorisch und wirtschaftlich vergleichbar zu machen.</span></p>
<h3><b>Was ist der SERVIEW Circle?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Der SERVIEW Circle bietet Orientierung rund um den ITSM- und ESM-Technologiemarkt. SERVIEW verbindet Marktbeobachtung, Austausch und strukturierte Bewertung, damit Entscheider relevante Anbieter und Entwicklungen besser einordnen können.</span></p>
<h3><b>Was ist der SERVIEW Circle Report?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Der SERVIEW Circle Report ist eine Marktveröffentlichung von SERVIEW, die im November erscheint und Entwicklungen, Anbieter und relevante Fragen des ITSM- und ESM-Marktes strukturiert einordnet. Er richtet sich sowohl an Entscheider auf Anwenderseite als auch an Technologieanbieter, die ihre Marktposition besser verstehen möchten.</span></p>
<h3><b>Wie kann der SERVIEW TOOL MEETUP bei der Toolauswahl helfen?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Beim SERVIEW TOOL MEETUP können Entscheider mehrere ITSM- und Beyond-Anbieter in kompakten Live-Sessions erleben, Fragen stellen und Lösungen direkt miteinander vergleichen. Das Format ergänzt Marktanalysen und Anforderungsworkshops um einen unmittelbaren Praxiseindruck.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/itsm-tools-im-vergleich-worauf-unternehmen-achten-sollten/">ITSM-Tools im Vergleich: Worauf Unternehmen achten sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Neue Regeln für E-Autos als Speicher – doch es bleibt kompliziert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 09:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroautos]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
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<p>Seit Oktober 2026 gelten in Deutschland neue Regeln für das bidirektionale Laden. Die Bundesnetzagentur feiert das als Durchbruch und die Autobranche wittert ein neues Geschäftsmodell. Doch für Verbraucher bleibt der Weg zum rollenden Stromspeicher teuer und kompliziert. Bis zu 720 Euro Prämie pro Jahr klingen zwar verlockend, aber wer erst eine Wallbox für mehrere tausend [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/neue-regeln-fuer-e-autos-als-speicher-doch-es-bleibt-kompliziert/">Neue Regeln für E-Autos als Speicher – doch es bleibt kompliziert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/bidirektionales-laden-neue-regeln.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Netzagentur Bidirektionales Laden E-Autos Elektromobilität" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Seit Oktober 2026 gelten in Deutschland neue Regeln für das bidirektionale Laden. Die Bundesnetzagentur feiert das als Durchbruch und die Autobranche wittert ein neues Geschäftsmodell. Doch für Verbraucher bleibt der Weg zum rollenden Stromspeicher teuer und kompliziert. Bis zu 720 Euro Prämie pro Jahr klingen zwar verlockend, aber wer erst eine Wallbox für mehrere tausend Euro kaufen muss, braucht einen langen Atem. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-321661957"></span></p>
<h2>Was bidirektionales Laden ist und welche Prämie es gibt</h2>
<ul>
<li>Bidirektionales Laden meint das Laden in zwei Richtungen. Will heißen: E-Autos <strong>beziehen sowohl Energie aus dem Netz und speisen auch ungenutzte Energie zurück</strong>. Dieses Prinzip wird auch <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2024/06/19/mit-dem-e-auto-geld-verdienen-was-ist-bidirektionales-laden/">Vehicle-to-Grid</a> (V2G) genannt. Elektroautos können so als Energiespeicher genutzt werden. Laut einer <a href="https://www.mobilityhouse.com/de_de/unser-unternehmen/presse/artikel/aachen-studie-tmh-de" target="_blank" rel="noopener">Studie</a> schadet das den Batterien kaum. Eine weitere Form des bidirektionalen Ladens ist <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/14/vehicle-to-load/">Vehicle-to-Load</a> (V2L), bei dem E-Autos über einen Stromstecker als Powerbank für einzelne Geräte genutzt werden können. Bei Vehicle-to-Home (V2H) speisen Stromer derweil direkt zum Eigenverbrauch ins Hausnetz ein. Vehicle-to-Building (V2B) macht mehrere Fahrzeuge für die Versorgung von gewerblichen Gebäuden nutzbar.</li>
<li>Energieversorger können dank V2G von einer gewissen Flexibilität profitieren, während Fahrzeughalter eine Prämie erhalten. <a href="https://www.eon.com/de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/2025/bmw-group-und-eon-starten-erstes-bidirektionales-kundenangebot-in-deutschland.html" target="_blank" rel="noopener">Berechnungen von Eon und BMW</a> zufolge kann diese bei <strong>bis zu 720 Euro pro Jahr</strong> liegen – bei acht Stunden täglicher Netzanbindung. Eine <a href="https://www.agora-verkehrswende.de/veroeffentlichungen/bidirektionales-laden" target="_blank" rel="noopener">Studie</a> geht bis 2030 von rund 500 Euro pro Jahr aus. Mit 720 Euro ließen sich circa 14.000 Kilometer Reichweite laden. Im Schnitt legt ein Pkw in Deutschland <a href="https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Allgemein/2024/pm21_2024_Entw_Fahrleistung.html" target="_blank" rel="noopener">12.320 Kilometer pro Jahr</a> zurück. Im September 2025 hat der Bundestag zudem einen <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/014/2101497.pdf" target="_blank" rel="noopener">Gesetzesentwurf</a> durchgewunken, der eine Hürde für das bidirektionale Laden beseitigt. Elektroautos werden <strong>rechtlich mit stationären Batteriespeichern gleichgestellt</strong>. Die Doppelbelastung durch Netzentgelte beim Ein- und Ausspeichern entfällt seit Anfang 2026.</li>
<li>Kleiner Haken: <strong>Grünstrom und Netzstrom mussten in Energiespeichern bislang streng getrennt voneinander behandelt werden</strong>. Will heißen: Die EEG-Förderung gab es nur für reine Grünstromspeicher. Bidirektionale Ladepunkte, die sowohl zum Laden von E-Autos als Stromspeicher als auch zur Rückspeisung von Strom aus den Autos genutzt werden können, waren davon bisher ausgenommen. Diese starren Begrenzungen will die Bundesnetzagentur mit der sogenannten <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/20261001_Mispel.html" target="_blank" rel="noopener">MiSpeL-Festlegung</a> überwinden. Unternehmen und Verbraucher, die <strong>am Strommarkt teilnehmen</strong> wollen, sollen ihre Stromspeicher und Ladepunkte demnach zu ihrem eigenen Vorteil nutzen können. Das soll dem Strommarkt und der Integration der Erneuerbaren zugutekommen. Seit Oktober 2026 gelten neue Regeln für bidirektionales Laden. In einer Übergangsphase bis Ende September 2027 ist die praktische Anwendung allerdings noch von der Zustimmung des Netz- und Messstellenbetreibers abhängig.</li>
</ul>
<h2>Warum sich V2G für die meisten noch nicht rechnet</h2>
<p>Das bidirektionale Laden ist vielversprechend; aber <strong>noch kein lohnenswertes Geschäft für die breite Masse</strong>. Wer derzeit etwa einsteigt, braucht nicht nur ein passendes E-Auto, sondernpkwnetz oft auch eine bidirektionale Wallbox für 2.000 bis 4.000 Euro. Beim nächsten Fahrzeugwechsel kann die teure Hardware zudem im schlimmsten Fall zu einer Art Briefbeschwerer verkommen. Oder: Die mitunter suggerierte Energierevolution findet zunächst einmal in der Theorie statt; als eine ziemlich kostspielige Eintrittskarte sozusagen.</p>
<p>Dabei ist die Idee <strong>keineswegs eine reine Spielerei</strong>. Vor allem in Kombination mit einer Solaranlage kann ein E-Auto nämlich zu einem sinnvollen Stromspeicher werden. Mittags Solarstrom rein, abends wieder ins Haus oder raus. Ein stationärer Speicher kann dadurch teilweise sogar überflüssig werden.</p>
<p>Es ist aber entscheidend, ob AC oder DC zum Einsatz kommt. Während beim Wechselstrom-Laden das Auto selbst die Umwandlung übernehmen muss, braucht es für bidirektionales DC-Laden die entsprechende Technik in der Wallbox. Das macht DC-Lösungen leistungsfähiger, aber eben auch teurer, was einen Teil der hohen Einstiegskosten erklärt. Auch mit dynamischen Stromtarifen lässt sich das Prinzip nutzen. Stichwort: <strong>günstig laden, teuer entladen</strong>. Nur: Bis sich das rechnet, braucht es Geduld und deutlich mehr als ein paar günstige Kilowattstunden.</p>
<p>Deshalb ist das laute Jubeln der Energieversorger derzeit etwas verfrüht. Eine juristische Blockade ist gefallen, doch hohe Anschaffungskosten und streng formulierte <strong>Garantiebedingungen der Autobauer stehen nach wie vor im Weg</strong>. Bidirektionales Laden kann ein Baustein der Energiewende werden – aber aus einem E-Auto wird nicht automatisch über Nacht eine Gelddruckmaschine.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur</strong>, in einem <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/20261001_Mispel.html" target="_blank" rel="noopener">Statement</a>: „Die MiSpeL-Festlegung wird im Markt dringend erwartet. Sie wird unzählige große und kleine Stromspeicher sowie Ladepunkte für das Stromsystem aktivieren. Damit können Millionen von engagierten Haushalten zu aktiven Gestaltern der Energiewende werden. Die bidirektionale Nutzung von Ladepunkten hilft der Elektromobilität und dem Stromsystem. Wir haben die Regelungen nochmals angepasst, um für Ladepunkte die Vereinfachungen und Pauschalisierungen noch besser zu erschließen. Deutschland kann so zu einem Vorreiter beim bidirektionalen Laden werden.“</li>
<li><strong>Christian Chudoba, Chef des Energie-Software-Unternehmens Lumenaza</strong>, schrieb bereits einen Monat vor dem Beschluss der Bundesnetzagentur, als dieser sich angebahnt hatte, in einem <a href="https://de.linkedin.com/posts/christianchudoba_mispel-bnetza-batteriespeicher-activity-7497997458107514880-p93O?" target="_blank" rel="noopener">Beitrag auf LinkedIn</a>: „Darüber habe ich mich zunächst wirklich gefreut. Beim Blick auf den Zeitplan relativiert sich der positive Eindruck allerdings wieder etwas. Bis zum 30. September 2027 kann MiSpeL nur im Einvernehmen mit dem jeweiligen Netzbetreiber und Messstellenbetreiber angewendet werden. Ein früherer Start ist also theoretisch möglich, aber keineswegs sicher. Ich bezweifle deshalb, dass wir vor Oktober 2027 mit einer breiten und verlässlichen Umsetzung rechnen können.“</li>
<li><strong>Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA)</strong>, in einem <a href="https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2026/261001-Kommentierung-MiSpeL-Festlegung" target="_blank" rel="noopener">Statement</a>: „Mit der Festlegung zur Marktintegration von Speichern und Ladepunkten (MiSpeL) hat die Bundesnetzagentur den Weg dafür bereitet, dass das bidirektionale Laden in Deutschland zu einer Erfolgsgeschichte werden kann. (…) Einen ähnlich pragmatischen Ansatz braucht es nun auch in den laufenden parlamentarischen Beratungen zum EEG 2027. Die flexible Rückspeisung aus bidirektionalen Elektrofahrzeugen darf nicht durch pauschale Begrenzungen der Einspeiseleistung ausgebremst werden. Denn klar ist: Bidirektionales Laden ist eine entscheidende Zukunftstechnologie für Elektromobilität und Energiesystem. Dafür braucht es einen regulatorischen Rahmen, der einfach, skalierbar und massenmarkttauglich ist.“</li>
</ul>
<h2>Wann wird bidirektionales Laden alltagstauglich?</h2>
<p>Die Entscheidung der Bundesnetzagentur ist begrüßenswert. Denn eine weitere Hürde auf dem Weg zu einem flexibleren und nachhaltigeren Stromsystem fällt. Oder: Angesichts einer durchaus immer stärker schwankenden Stromerzeugung aus Wind und Solar ist <strong>jede zusätzliche Speichermöglichkeit willkommen</strong>. Doch die an sich positive Änderung einer einzelnen Spielregel mündet nicht von heute auf morgen in einem funktionierenden Geschäftsmodell.</p>
<p>Bis all das im Alltag ankommt, dürften noch einige Jahre vergehen. Denn: Die Netzbetreiber müssen mitspielen, kompatible E-Autos und Wallboxen vorhanden sein, ebenso Wechselrichter und ein funktionierendes Energiemanagementsystem. Hinzu kommen eine netzkonforme Installation und Anmeldung. Zudem sparen sich viel zu viele Hersteller bislang die nötigen Software-Freigaben in den Motorsteuergeräten. Ältere Modelle <strong>verweigern on top teilweise den rückwärtigen Stromfluss</strong> trotz passendem Stecker konsequent.</p>
<p>Und: Auch <strong>hinter der Batteriegarantie steht ein Fragezeichen</strong>. Gewöhnlich versprechen Hersteller etwa acht Jahre oder 160.000 Kilometer, beziehen diese Zusage aber auf das reguläre Fahren und Laden. Hinzu kommt die Frage, welche Ladetechnik sich langfristig durchsetzt. AC-Lösungen könnten günstiger und einfacher zu integrieren sein, während DC beim bidirektionalen Laden technische Vorteile birgt, aber entsprechend teurer ist.</p>
<p>Es geht also nicht nur darum, ob V2G funktioniert, sondern ob sich die dafür nötige Technik über Stromerlöse und Einsparungen tatsächlich amortisiert. Oder: Selbst wenn bidirektionales Laden der Batterie kaum schadet, heißt das noch lange nicht, dass der Hersteller dafür geradesteht. Kurzum: Der Beschluss der Netzagentur ist erfreulich. <strong>Aber es bleibt kompliziert</strong>. Doch je mehr Akteure mitspielen, desto eher kann sich das ändern. Und desto interessanter wird das E-Auto nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als Teil des Stromnetzes.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/02/wie-ki-einen-neuen-kalten-krieg-ausloesen-koennte/">Wenn KI über Krieg entscheidet: Halluzination hätte fast Katastrophe ausgelöst</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/01/dots-openai-verniedlicht-risiken-seiner-ki-agenten/">Dots: OpenAI verniedlicht die Risiken seiner neuen KI-Agenten</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/30/google-pfeift-auf-eu-frist-und-zeigt-europa-den-mittelfinger/">Google pfeift auf EU-Frist – und zeigt Europa den Mittelfinger</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/29/kosten-irrsinn-preisluecke-gas-strom/">Kosten-Irrsinn: Erneuerbare günstig, Strom aber teuer – wie kann das sein?</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/neue-regeln-fuer-e-autos-als-speicher-doch-es-bleibt-kompliziert/">Neue Regeln für E-Autos als Speicher – doch es bleibt kompliziert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Diversifikation 2026: Was P2P-Kredite mit ETF-Renditen gemeinsam haben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werbepartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 07:30:28 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/diversifikation-2026-was-p2p-kredite-mit-etf-renditen-gemeinsam-haben/">Diversifikation 2026: Was P2P-Kredite mit ETF-Renditen gemeinsam haben</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Diversifikation klingt banal: Nicht alles auf eine Karte setzen. In der Praxis endet sie bei vielen Privatanlegern aber oft bei ein paar ETFs, vielleicht ergänzt um Tagesgeld oder Anleihen. Das Problem: Wer nur in öffentliche Märkte investiert, ist stark von denselben Treibern abhängig: Zinsen, Konjunktur, Bewertungen, Stimmung. Echte Streuung beginnt dort, wo Renditequellen anders funktionieren [&#8230;]</p>
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<p><strong>Diversifikation klingt banal: Nicht alles auf eine Karte setzen. In der Praxis endet sie bei vielen Privatanlegern aber oft bei ein paar ETFs, vielleicht ergänzt um Tagesgeld oder Anleihen. Das Problem: Wer nur in öffentliche Märkte investiert, ist stark von denselben Treibern abhängig: Zinsen, Konjunktur, Bewertungen, Stimmung. Echte Streuung beginnt dort, wo Renditequellen anders funktionieren als Börsenkurse. Eine Anlageklasse, die institutionelle Investoren dafür seit Jahren nutzen und die inzwischen auch für Privatanleger zugänglicher wird: Private Credit, darunter auch <a href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=125408&amp;awinaffid=482559&amp;ued=https%3A%2F%2Flendermarket.com%2Fde" target="_blank" rel="nofollow noopener">P2P-Kredite</a>.</strong></p>
<p><span id="more-321598629"></span></p>
<h2>Diversifikation heißt: unterschiedliche Renditequellen statt nur mehr Positionen</h2>
<p>Viele Portfolios wirken diversifiziert, weil sie aus mehreren ETFs bestehen, etwa Weltaktien, Tech, Emerging Markets, Small Caps. Das kann sinnvoll sein, ändert aber oft wenig am Kernrisiko: Die Positionen reagieren in Stressphasen häufig ähnlich, weil sie am Ende doch vom Aktienmarkt abhängen. Diversifikation ist die Mischung aus Anlageklassen, die unterschiedlich auf Inflation, Zinsbewegungen oder Marktpanik reagieren.</p>
<p>Genau deshalb spielen alternative Assets in großen Portfolios seit Langem eine Rolle. Dazu zählen zum Beispiel Immobilien, Infrastruktur oder eben private Kreditmärkte. Der Gedanke dahinter ist nüchtern: Wenn ein Teil des Portfolios Erträge aus anderen Quellen bezieht als aus Kursgewinnen an der Börse, kann das die Abhängigkeit vom täglichen Auf und Ab der Märkte reduzieren.</p>
<h2>Alternative Assets sind nicht neu, nur der Zugang wird breiter</h2>
<p>Private Credit beschreibt Kredite, die außerhalb klassischer Börseninstrumente vergeben werden. Statt Anleihen an öffentlichen Märkten zu kaufen, finanzieren Investoren Kredite direkt oder über spezialisierte Strukturen. Historisch war das oft Institutionen vorbehalten, weil Ticketgrößen hoch waren und Prozesse komplex. Heute gibt es zunehmend digitale Plattformen, die solche Modelle standardisieren und in kleinere Beträge „übersetzen“.</p>
<p>Wichtig ist dabei die Einordnung: Alternative Assets sind keine Abkürzung zu Rendite ohne Risiko. Sie verschieben das Risikoprofil. Wo Aktien vor allem Marktrisiko tragen (Kurse schwanken teils stark), liegen bei Kreditinvestments stärker Kredit-, Liquiditäts- und Struktur-/Plattformrisiken im Fokus. Genau diese Unterschiede können aber in einer Diversifikationslogik interessant sein.</p>
<h2>P2P-Lending einfach erklärt: Zinsen aus Kreditrückzahlungen</h2>
<p>Beim P2P-Lending (Peer-to-Peer) stellen Investoren Kapital für Kredite bereit, die von Kreditgebern (Loan Originators) an Verbraucher oder Unternehmen vergeben werden. Die Idee ist simpel: Kreditnehmer zahlen Zinsen und Tilgung zurück und Investoren erhalten daraus ihre Erträge. Technisch läuft das über eine Plattform, die Angebote bündelt, Informationen bereitstellt und den Investmentprozess abwickelt.</p>
<p>Im Vergleich zu ETFs ist der Mechanismus ein anderer. Ein Aktien-ETF lebt stark von langfristigem Wachstum und kurzfristiger Marktstimmung. Kurse können in Tagen zweistellig fallen, auch wenn Unternehmen sich operativ kaum verändert haben. Kreditbasierte Investments zielen eher auf laufende Zinszahlungen und Rückflüsse. Das kann sich im Alltag „ruhiger“ anfühlen, ist aber nicht automatisch sicherer: Wenn Kreditnehmer ausfallen, Kreditgeber Probleme bekommen oder eine Plattform Risiken schlecht steuert, kann Kapital verloren gehen.</p>
<ul>
<li><strong>Marktrisiko (typisch bei Aktien/ETFs):</strong> starke Schwankungen durch Börsenbewertungen, Zinsen, Sentiment.</li>
<li><strong>Kreditrisiko (typisch bei Krediten):</strong> Rückzahlungen hängen von der Zahlungsfähigkeit der Kreditnehmer ab.</li>
<li><strong>Plattform-/Strukturrisiko:</strong> Prozesse, Auswahl der Kreditgeber, rechtliche Struktur, Ausfallmanagement.</li>
<li><strong>Liquiditätsrisiko:</strong> Verkäufe sind nicht immer jederzeit oder nur mit Abschlag möglich (je nach Produkt/Markt).</li>
</ul>
<h2>Case Study: Lendermarket als Beispiel für reguliertes P2P-Investing in Europa</h2>
<p>Wie kann so etwas praktisch aussehen? Eine Plattform, die in diesem Bereich als Beispiel genannt werden kann, ist <a href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=125408&amp;awinaffid=482559&amp;ued=https%3A%2F%2Flendermarket.com%2Fde" target="_blank" rel="nofollow noopener">Lendermarket</a>. Sie ordnet sich in den Markt für P2P-Kreditinvestments ein und positioniert sich mit einem klaren Fokus auf Zugänglichkeit und Automatisierung.</p>
<p>Für die regulatorische Einordnung ist entscheidend, die Formulierung korrekt zu halten: <strong>„Authorised EU Crowdfunding Service Provider under Regulation (EU) 2020/1503, regulated by the Central Bank of Ireland“</strong>. Das ist keine Banklizenz-Aussage, sondern verweist auf die EU-Crowdfunding-Regulierung und die Aufsicht in Irland; die Central Bank of Ireland führt Informationen zu Crowdfunding Service Providers im Rahmen der Verordnung.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=125408&#038;awinaffid=482559&#038;ued=https%3A%2F%2Flendermarket.com%2Fde" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow">Lendermarket ansehen</a>
<h2>Worauf es bei Features wirklich ankommt: Streuung, Automatisierung, Einstiegshürden</h2>
<p>Für Privatanleger sind bei P2P-Angeboten weniger Marketingversprechen entscheidend als die Mechanik dahinter: Wie klein kann man starten? Wie lässt sich streuen? Wie viel Aufwand entsteht im Alltag? <a href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=125408&amp;awinaffid=482559&amp;ued=https%3A%2F%2Flendermarket.com%2Fde" target="_blank" rel="noopener">Lendermarket</a> nennt dafür unter anderem einen Einstieg ab 10 Euro, Auto Invest für eine eher „hands-off“-Umsetzung und eine Buyback-Mechanik auf ausgewählte Kredite (Buyback guarantee on eligible loans).</p>
<p>Solche Bausteine ersetzen keine Risikoanalyse, können aber helfen, typische Anfängerfehler zu vermeiden, etwa zu große Einzelpositionen oder „Cherry Picking“ ohne System. Gerade bei kreditbasierten Anlagen ist breite Streuung über viele kleine Tickets oft ein zentraler Risikofaktor, weil Einzelausfälle statistisch weniger ins Gewicht fallen.</p>
<h2>Rendite richtig einordnen: Vergleichspunkt, keine Zusage</h2>
<p><a href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=125408&amp;awinaffid=482559&amp;ued=https%3A%2F%2Flendermarket.com%2Fde" target="_blank" rel="nofollow noopener">Lendermarket</a> kommuniziert Renditen <strong>bis zu 13,46% APY</strong> (Weighted avg. interest rate*). Das ist als Vergleichspunkt interessant, weil breit gestreute Aktien-ETFs langfristig häufig im Bereich mittlerer einstelliger Realrenditen diskutiert werden (z. B. rund 5,2% p. a. real über sehr lange Zeiträume für globale Aktien in einer Yearbook-Zusammenfassung). Aber: Das sind unterschiedliche Produkte mit unterschiedlichem Risiko- und Liquiditätsprofil.</p>
<p><strong>Risikohinweis:</strong> Investieren ist mit Risiken verbunden. Renditen sind nicht garantiert; historische oder aktuelle Ertragsangaben erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft. Das eingesetzte Kapital kann ganz oder teilweise verloren gehen.</p>
<h2>ETFs bleiben Basis – P2P kann ein Ergänzungsbaustein sein</h2>
<p>Der Punkt ist nicht „entweder oder“. ETFs bleiben für viele Anleger der effiziente Kernbaustein: transparent, liquide, breit diversifizierbar. P2P-Lending kann – sinnvoll dosiert – eine zusätzliche Renditequelle sein, die nicht 1:1 am täglichen Aktienmarkt-Sentiment hängt. Genau das ist die Logik von Diversifikation: Nicht die „beste“ Anlage suchen, sondern die Abhängigkeit von einzelnen Risikofaktoren reduzieren.</p>
<p>Wer sich mit P2P beschäftigt, sollte konsequent bleiben: klein starten, breit streuen, Plattform- und Kreditgeberrisiken verstehen, und Rendite niemals ohne den passenden Risiko-Check betrachten. Dann kann P2P als Beimischung genau die Art von „andersartiger“ Komponente liefern, die in reinen ETF-Portfolios oft fehlt.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=125408&#038;awinaffid=482559&#038;ued=https%3A%2F%2Flendermarket.com%2Fde" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow">Mehr über P2P-Investing bei Lendermarket</a>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/diversifikation-2026-was-p2p-kredite-mit-etf-renditen-gemeinsam-haben/">Diversifikation 2026: Was P2P-Kredite mit ETF-Renditen gemeinsam haben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Reine Physik: Warum Verbrenner gegen E-Autos nicht anstinken können</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/warum-verbrenner-gegen-e-autos-nicht-anstinken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 03:45:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroautos]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Evergreen]]></category>
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<p>E-Autos werden häufig wegen niedriger Reichweiten und hoher Anschaffungspreise kritisiert. Neben ihrer besseren Umweltverträglichkeit und den geringeren Haltungskosten gibt es ein weiteres Argument, das erstaunlich selten erwähnt wird: In Sachen Effizienz hat ein Verbrenner gegen einen Elektromotor keine Chance. Der Energieverlust ist bei Stromern deutlich niedriger. Eine kommentierende Analyse. Das Ende von Autos mit Verbrennungsmotor [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/e-autos.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="E-Autos Verbrenner Vergleich Wirkungsgrad" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>E-Autos werden häufig wegen niedriger Reichweiten und hoher Anschaffungspreise kritisiert. Neben ihrer besseren Umweltverträglichkeit und den geringeren Haltungskosten gibt es ein weiteres Argument, das erstaunlich selten erwähnt wird: In Sachen Effizienz hat ein Verbrenner gegen einen Elektromotor keine Chance. Der Energieverlust ist bei Stromern deutlich niedriger. Eine kommentierende Analyse. </strong><span id="more-321559665"></span></p>
<p>Das Ende von Autos mit Verbrennungsmotor ist auf lange Sicht unausweichlich. Und trotzdem ist der Vorgang ein echtes Streitthema. Doch anstatt auf politischer Ebene zu diskutieren, sollte man sich lieber auf die Fakten beziehen. Denn vor allem die physikalischen Vorteile von E-Autos sind interessant und sollten mehr in den Fokus rücken.</p>
<p>Beim Fahren mit einem Verbrenner gehen Unmengen an Energie flöten, die nicht genutzt werden können. Bei Stromern sehen die Werte hingegen deutlich besser aus. Warum die überlegene Effizienz die Debatte sofort beenden sollte.</p>
<h2>So viel Benzin verpufft als Wärme</h2>
<p>Der Wirkungsgrad ist bei E-Autos deutlich höher. Dieser benennt, wie viel der verbrauchten Energie letztendlich dazu verwendet wird, ein Fahrzeug tatsächlich zu bewegen. Bei einem Elektroauto liegt der Wert bei rund 80 Prozent. Zum Vergleich: Benziner kommen gerade einmal auf 20 bis 30 Prozent (die Quellen variieren hier ein wenig). Bei einem Dieselmotor sind es immerhin 35 bis 45 Prozent – immer noch deutlich weniger als bei Stromern.</p>
<p>Etwas anschaulicher formuliert, kann man sagen, dass im Schnitt nur gut einer von fünf Litern Benzin tatsächlich auch genutzt werden kann. Der Rest verpufft und wird als Abwärme über Kühler und Auspuff abgegeben. Darum ist eine Motorhaube nach einer langen Fahrt auch so warm.</p>
<p>Es geht also nicht nur darum, wie weit ein Auto kommt, sondern auch, wie viel Energie es für diese Strecke benötigt. Oder andersherum: Laut dem Statistischen Bundesamt kommt ein Elektroauto mit einer Kilowattstunde etwa 4,5 Kilometer weit, während ein Verbrenner nach 1,4 Kilometern stehenbleiben würde (via <a href="https://energiefahrer.de/elektroauto-effizienz-verbrenner-strommix-check/" target="_blank" rel="noopener">Energiefahrer</a>).</p>
<h2>Diese Rolle spielt ein Gesetz von 1824</h2>
<p>Das Problem von Verbrennungsmotoren ist nicht mangelnde Ingenieurskunst, sondern ihre physikalische Realität. Laut dem Portal <a href="https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/verkehr/effizienz-im-blick-der-verbrennungsmotor-unter-dem-physik-check/" target="_blank" rel="noopener">Ingenieur</a> handelt es sich um Wärmekraftmaschinen, die chemische Energie erst in Wärme und anschließend in Bewegungsenergie umwandeln. Dieser „Umweg“ ist der Grund für die hohen Verluste.</p>
<p>Vor ziemlich genau 200 Jahren wurde dieses Phänomen im Rahmen des nach einem französischen Physiker benannten <a href="https://www.firmenauto.de/branche/carnot-prozess-wirkungsgrad-grenzen-verbrenner-effizienz-physik-e-fuels-elektroantriebe/" target="_blank" rel="noopener">Carnot-Prozesses</a> beschrieben. Laut diesem könnten Ottomotoren auf einen Wirkungsgrad von 60 bis 65 Prozent kommen. Doch Aspekte wie die Kühlung, Abgasvorschriften und das Material drücken den Wert weiter nach unten.</p>
<p>Mit einem Elektromotor wird der Umweg umgangen. Denn dieser wandelt elektrische Energie direkt in Bewegung um und unterliegt somit auch nicht dem Carnot-Limit. Ein Verbrennungsmotor kann hingegen noch so gut gebaut sein – den Kampf gegen die Gesetze der Natur kann er nicht gewinnen.</p>
<h2>E-Autos gewinnen selbst mit &#8222;schmutzigem&#8220; Strom</h2>
<p>Ein Gegenargument ist oft, dass der Strom für eine Batterie erst einmal erzeugt werden muss und dass für diesen Prozess oft fossile Energien verwendet werden. Aber Benzin und Diesel werden ebenfalls gefördert, transportiert und raffiniert. Auch bei diesen Vorgängen geht wieder Energie verloren, die niemals beim Antrieb eines Fahrzeugs ankommt.</p>
<p>Alle Aspekte mit einberechnet, beträgt der Gesamtwirkungsgrad eines E-Autos laut <a href="https://www.bundesumweltministerium.de/media/wirkungsgrad-elektroautos-liegen-weit-vorn" target="_blank" rel="noopener">Bundesumweltministerium</a> rund 64 Prozent, solange der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt. Bei einem Benziner sind es nur 20 Prozent. Und selbst wenn der Strom komplett aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird, werden noch immer circa 30 Prozent weniger Primärenergie verbraucht.</p>
<p>Abgesehen davon läuft die Zeit für Elektroantriebe. Mit jedem gebauten Windrad und jeder neuen PV-Anlage verbessert sich die Bilanz, während der Wirkungsgrad von Ottomotoren im Wesentlichen gleich bleibt.</p>
<p>Bei der CO2-Bilanz ist die Rechnung tatsächlich etwas komplizierter. Laut einer <span style="margin: 0px; padding: 0px;"><a href="https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/umwelt/elektroautos-sind-laut-tum-weit-von-der-klimaneutralitaet-entfernt-133712631" target="_blank" rel="noopener">Meta-Studie</a></span><a href="https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/umwelt/elektroautos-sind-laut-tum-weit-von-der-klimaneutralitaet-entfernt-133712631" target="_blank" rel="noopener"> der TU München</a> verursachen Elektroautos über ihren kompletten Lebenszyklus hinweg im Mittel 41 Prozent weniger CO2 als Verbrenner. Das ist zwar ein eindeutiger Vorsprung, aber weit entfernt von Klimaneutralität. Vor allem die Produktion der Akkus steht dem im Weg. Die <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/03/tum-studie-zu-e-autos/">TUM-Studie ist aber umstritten</a>, weil die Datengrundlage hinkt. Andere Analyse kommen etwa auf einen Wert von rund 70 Prozent weniger Treibhausgasemissionen.</p>
<p>Beim Wirkungsgrad ist die Sache aber eindeutig. Man kann also über Dinge wie die Infrastruktur von Ladestationen, die Preise der Fahrzeuge und das Tempo der Umstellung auf Elektroantriebe streiten. Unbestreitbar ist aber, dass Verbrenner technologisch ausgereizt und den Elektromotoren physikalisch unterlegen sind.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/14/vehicle-to-load/">Vehicle-to-Load: So nutzt du dein E-Auto als Powerbank</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2024/05/09/verrueckte-dinge-mit-elektroauto-laden/">7 verrückte Dinge, die du mit einem Elektroauto laden kannst</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/31/tipps-fuer-mehr-reichweite-so-holst-du-mehr-aus-deinem-e-auto-raus/">Tipps für mehr Reichweite: So holst du mehr aus deinem E-Auto raus</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/29/solarthermie-kollektor/">Neuer Solar-Kollektor soll Industrie unabhängiger von Gas machen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/warum-verbrenner-gegen-e-autos-nicht-anstinken/">Reine Physik: Warum Verbrenner gegen E-Autos nicht anstinken können</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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