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		<title>beissholz.de - von bissig bis garstig.</title>
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		<description>von Nicole Simon</description>
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		<title>Wunderbar: Die Muppets covern Bohemian Rapsody</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1658.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1658.html#comm</comments>
		<description>Mit viel Liebe zum Detail, und unter Einbeziehung der gesamten Muppet-Besetzung: Muppets covern das Video (und den Song) Bohemian Rapsody von Queen.



Am besten finde ich den Part "Mama?", "Do not like your Jokes" und wie sie es geschafft haben "Manamanah" unterzubringen. ;)

Direkt zum Video auf Youtube oder gleich zum MuppetStudio-Channel dort.

Ganz vergessen, danke an Norman für die Ergänzung: Beaker und "Freude schöner Götterfunken" ;)

</description>
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		<content:encoded><![CDATA[ Mit viel Liebe zum Detail, und unter Einbeziehung der gesamten Muppet-Besetzung: Muppets covern das Video (und den Song) Bohemian Rapsody von Queen.<br />
<br />
<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tgbNymZ7vqY&hl=en_US&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/tgbNymZ7vqY&hl=en_US&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object><br />
<br />
Am besten finde ich den Part "Mama?", "Do not like your Jokes" und wie sie es geschafft haben "Manamanah" unterzubringen. ;)<br />
<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=tgbNymZ7vqY" title="">Direkt zum Video auf Youtube</a> oder gleich <a href="http://www.youtube.com/user/MuppetsStudio#p/c/E598D394FAF95D7B" title="">zum MuppetStudio-Channel dort</a>.<br />
<br />
Ganz vergessen, danke an <a href="http://www.normcast.de/" title="">Norman</a> für die Ergänzung: Beaker und "Freude schöner Götterfunken" ;)<br />
<br />
<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VnT7pT6zCcA&hl=en_US&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/VnT7pT6zCcA&hl=en_US&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object> <div class="feedflare">
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		<dc:subject>default</dc:subject>
		<dc:date>2009-11-25T00:53:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator></item>

	<item>
		<title>Politisch geweckt wenn Grundregeln bedroht werden</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1657.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1657.html#comm</comments>
		<description>Ich habe heute einen Fragebogen beantwortet, in dem unter anderem nach Entwicklungen im Netz gefragt wurde. Als ich auf der Faz den Artikel über die langsam politisch werdenden "Nerds" gelesen habe, fühlte ich mich an die Frage "Wer hat den größten Schaden angerichtet?"  erinnert.  Was war für Sie der größte Durchbruch in der Informationstechnik?
Das Internet, weil es die Gesellschaft verändert. Noch nicht so sichtbar für viele, aber es sind  Umwälzungen wie wir sie seit der industriellen Revolution nicht mehr gesehen haben. 
[...]
Was war die größte Fehlentwicklung?
Die Annahme der Wirtschaft, dass Menschen mehr oder minder dumme Empfänger bleiben würden. Die Büchse der Pandora ist auf. 

Wer ist Ihr größtes Vorbild in der Online-Branche?
Menschen, die es immer wieder schaffen, einen Mehrwehrt zu bieten und sich und die anderen weiterzubringen - auf allen Ebenen.

Wer hat den größten Schaden angerichtet?
Deutsche Politiker. Ich bin ernsthaft fassungslos über die weitreichende Unwissenheit und daraus entstehenden Fehleinschätzungen. 
Faz über "Der Nerd als politisches Tier": Ihrem Wesen nach sind Nerds individualistisch. Aber sie sind Individualisten, die dank der digitalen Technologie die größte Vernetzungsstufe der Menschheitsgeschichte möglich gemacht haben: Vernetzung einzelner Subjekte, die ihren Charakter und ihre Individualität bewahren können, nicht nach ihrem Äußeren beurteilt werden, nicht nach ihrem Geschlecht, nicht nach ihrem Diplomatenkoffer oder ihrer Jute-Tasche. Die Organisation ist so geschlechtsneutral, wie es das Internet ist. Das erklärt, wieso sie politisch geweckt wurden, als die Grundregeln bedroht zu sein schienen. Und das macht sie wichtig und notwendig.

Über die „Piraten“ lässt sich Endgültiges noch nicht sagen. Die Partei betrachtet die modernen Technologien als ein Instrument der Emanzipation. Ihr harter Kern ist nerdig, doch Jens Seipenbusch, der Bundesvorsitzende und ein Intellektueller von Format, zeigt bereits den Übergang: die Verwandlung des Nerds in ein politisches Tier. Würden die Nerds jetzt oder bald ein politisches Mandat erringen, wäre das, nachdem sie die Kommunikation der Gesellschaft revolutioniert haben, ihr erster Triumph nicht mehr nur in der Welt der Legosteine, sondern in der Welt von Zement und Mörtel. Vielleicht würden die wahren Nerds im Lauf der Zeit und bei größerem Erfolg immer weniger, so wie sich in den achtziger Jahren die bärtetragenden strickenden Männer bei den Grünen keinen Außenminister Joschka Fischer haben vorstellen können. Aber zu glauben, es handele sich um das Partikularinteresse einer partikularen Öffentlichkeit, wäre ein großer Fehler.
Wie viele andere in meiner Umgebung (online und offline) diskutieren wir ob man die Piratenpartei wählen will oder nicht - ich habe in diesem Umfeld noch nie erlebt, daß eine solche Diskussion in dieser Intensität stattfindet. 

Bei der Diskussion muß man davon ausgehen daß wenn man den Piraten seine Stimme gibt, ist eigentlich eine verschenkte Stimme, denn die 5% Hürde werden sie kaum knacken. Das Parteiprogramm ist klein in Umfang und Reichweite, auch das ist klar. Doch irgendwo muß man anfangen. Üblicherweise wähle ich 'optimiert', dh so daß meine Stimme auch bei der Direktwahl was zählt, doch dieses Mal werde ich schauen, wo ich die Piraten wählen kann und es tun.

Nicht weil ich 100% damit übereinstimme oder glaube das sollte ein Pirat in den Bundestag gesetzt werden er oder sie auf einmal voll wirtschaftskompetent (oder ein anderes Thema) ist. Es ist eine klare Protestwahl, eine Protestwahl mit Ansage. Jeder Politiker sollte sich darüber im klaren sein, daß jede einzelne Stimme für die Piraten eine Stimme aus einer ganz bestimmten Demographie ist: Intelligent, gebildet, auf der Schwelle, mit eigener Reichweite.  Leute, die bisher politisch uninteressiert waren, die jetzt aber die Schnauze voll haben. Nicht schlichtes, einfach manipulierbares Volk von rechts oder links. 

Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muß jetzt los und etwas tun, was ich auch noch niemals in meinem Leben getan habe: Andere überzeugen.</description>
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		<content:encoded><![CDATA[ Ich habe heute einen Fragebogen beantwortet, in dem unter anderem nach Entwicklungen im Netz gefragt wurde. Als ich auf der Faz den Artikel über die langsam politisch werdenden "Nerds" gelesen habe, fühlte ich mich an die Frage "Wer hat den größten Schaden angerichtet?"  erinnert.  <blockquote><b>Was war für Sie der größte Durchbruch in der Informationstechnik?</b><br />
Das Internet, weil es die Gesellschaft verändert. Noch nicht so sichtbar für viele, aber es sind  Umwälzungen wie wir sie seit der industriellen Revolution nicht mehr gesehen haben. <br />
[...]<br />
<b>Was war die größte Fehlentwicklung?</b><br />
Die Annahme der Wirtschaft, dass Menschen mehr oder minder dumme Empfänger bleiben würden. Die Büchse der Pandora ist auf. <br />
<br />
<b>Wer ist Ihr größtes Vorbild in der Online-Branche?</b><br />
Menschen, die es immer wieder schaffen, einen Mehrwehrt zu bieten und sich und die anderen weiterzubringen - auf allen Ebenen.<br />
<br />
<b>Wer hat den größten Schaden angerichtet?</b><br />
Deutsche Politiker. Ich bin ernsthaft fassungslos über die weitreichende Unwissenheit und daraus entstehenden Fehleinschätzungen. </blockquote><br />
Faz über "<a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~ECDFFB52576C1433783CB47AB44B8426F~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell" title="">Der Nerd als politisches Tier</a>": <blockquote>Ihrem Wesen nach sind Nerds individualistisch. Aber sie sind Individualisten, die dank der digitalen Technologie die größte Vernetzungsstufe der Menschheitsgeschichte möglich gemacht haben: Vernetzung einzelner Subjekte, die ihren Charakter und ihre Individualität bewahren können, nicht nach ihrem Äußeren beurteilt werden, nicht nach ihrem Geschlecht, nicht nach ihrem Diplomatenkoffer oder ihrer Jute-Tasche. Die Organisation ist so geschlechtsneutral, wie es das Internet ist. Das erklärt, wieso sie politisch geweckt wurden, als die Grundregeln bedroht zu sein schienen. Und das macht sie wichtig und notwendig.<br />
<br />
Über die „Piraten“ lässt sich Endgültiges noch nicht sagen. Die Partei betrachtet die modernen Technologien als ein Instrument der Emanzipation. Ihr harter Kern ist nerdig, doch Jens Seipenbusch, der Bundesvorsitzende und ein Intellektueller von Format, zeigt bereits den Übergang: die Verwandlung des Nerds in ein politisches Tier. Würden die Nerds jetzt oder bald ein politisches Mandat erringen, wäre das, nachdem sie die Kommunikation der Gesellschaft revolutioniert haben, ihr erster Triumph nicht mehr nur in der Welt der Legosteine, sondern in der Welt von Zement und Mörtel. Vielleicht würden die wahren Nerds im Lauf der Zeit und bei größerem Erfolg immer weniger, so wie sich in den achtziger Jahren die bärtetragenden strickenden Männer bei den Grünen keinen Außenminister Joschka Fischer haben vorstellen können. Aber zu glauben, es handele sich um das Partikularinteresse einer partikularen Öffentlichkeit, wäre ein großer Fehler.</blockquote><br />
Wie viele andere in meiner Umgebung (online und offline) diskutieren wir ob man die Piratenpartei wählen will oder nicht - ich habe in diesem Umfeld noch <b>nie</b> erlebt, daß eine solche Diskussion in dieser Intensität stattfindet. <br />
<br />
Bei der Diskussion muß man davon ausgehen daß wenn man den Piraten seine Stimme gibt, ist eigentlich eine verschenkte Stimme, denn die 5% Hürde werden sie kaum knacken. Das Parteiprogramm ist klein in Umfang und Reichweite, auch das ist klar. Doch irgendwo muß man anfangen. Üblicherweise wähle ich 'optimiert', dh so daß meine Stimme auch bei der Direktwahl was zählt, doch dieses Mal werde ich schauen, wo ich die Piraten wählen kann und es tun.<br />
<br />
Nicht weil ich 100% damit übereinstimme oder glaube das sollte ein Pirat in den Bundestag gesetzt werden er oder sie auf einmal voll wirtschaftskompetent (oder ein anderes Thema) ist. Es ist eine klare Protestwahl, eine Protestwahl mit Ansage. Jeder Politiker sollte sich darüber im klaren sein, daß jede einzelne Stimme für die Piraten eine Stimme aus einer ganz bestimmten Demographie ist: Intelligent, gebildet, auf der Schwelle, mit eigener Reichweite.  Leute, die bisher politisch uninteressiert waren, die jetzt aber die Schnauze voll haben. Nicht schlichtes, einfach manipulierbares Volk von rechts oder links. <br />
<br />
Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muß jetzt los und etwas tun, was ich auch noch niemals in meinem Leben getan habe: Andere überzeugen. <div class="feedflare">
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		<dc:date>2009-09-21T16:25:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator></item>

	<item>
		<title>Menschen machen aus Menschen Killer, nicht Spiele.</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1656.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1656.html#comm</comments>
		<description>Via @isotop: "Leserbrief: Mein verhinderter Amoklauf!"
Wenn ich heutzutage lese dass ’Killerspiele’ Menschen zu Monstern mutieren lassen, kann ich nur mit dem Kopf schütteln über soviel Ahnungslosigkeit und Dummheit.  Menschen machen aus Menschen Killer, nicht Spiele - egal ab gewaltverherrlichend oder nicht. Auch ich zocke heute “Resident Evil“, “Silent Hill“ und freue mich tierisch auf “Mad World“. Allerdings haben mich solche Spiele nie aggressiv gemacht und werden es auch nie tun. Es sind Spiele. Nicht mehr, nicht weniger.  Man wird nicht zum Amokläufer weil man Killerspiele spielt, man spielt diese, um sich abzureagieren. Ein Ventil, nichts weiter.

Im Gegensatz zu vielen anderen kann ich nur sagen: Mir tut der Amokläufer von Herzen leid. Ich denke, ein normaler Mensch kann sich nicht vorstellen wie es ist, ausgestoßen und nicht akzeptiert zu sein. Damit könnte man vielleicht noch leben, wenn man wenigstens in Frieden gelassen werden würde.

Ich würde nur zu gern mit den Menschen ein Gespräch führen, die der Meinung sind, dass Games als Sündenbock zur Verantwortung zu ziehen sind und Ihnen gern mal meine Sichtweise schildern. Vielleicht hilft es ja, wenn diese Leute anstatt einfach groß das Maul aufzureißen, jemandem zuhören der wirklich weiß, wie es in solch gequälten Seelen aussieht. Aber das zählt ja nicht, solange sogenannte ’Experten’ ihre ’wissenschaftliche’ Meinung publizieren.
</description>
		<guid isPermaLink="false">1656@http://beissholz.de/artikel/</guid>
		<content:encoded><![CDATA[ Via @<a href="http://twitter.com/isotopp" title="">isotop</a>: <b>"<a href="http://www.daddeldepot.com/news.php?id=3330">Leserbrief: Mein verhinderter Amoklauf!</a>"</b><br />
<blockquote>Wenn ich heutzutage lese dass ’Killerspiele’ Menschen zu Monstern mutieren lassen, kann ich nur mit dem Kopf schütteln über soviel Ahnungslosigkeit und Dummheit.  Menschen machen aus Menschen Killer, nicht Spiele - egal ab gewaltverherrlichend oder nicht. Auch ich zocke heute “Resident Evil“, “Silent Hill“ und freue mich tierisch auf “Mad World“. Allerdings haben mich solche Spiele nie aggressiv gemacht und werden es auch nie tun. Es sind Spiele. Nicht mehr, nicht weniger.  Man wird nicht zum Amokläufer weil man Killerspiele spielt, man spielt diese, um sich abzureagieren. Ein Ventil, nichts weiter.<br />
<br />
Im Gegensatz zu vielen anderen kann ich nur sagen: Mir tut der Amokläufer von Herzen leid. Ich denke, ein normaler Mensch kann sich nicht vorstellen wie es ist, ausgestoßen und nicht akzeptiert zu sein. Damit könnte man vielleicht noch leben, wenn man wenigstens in Frieden gelassen werden würde.<br />
<br />
Ich würde nur zu gern mit den Menschen ein Gespräch führen, die der Meinung sind, dass Games als Sündenbock zur Verantwortung zu ziehen sind und Ihnen gern mal meine Sichtweise schildern. Vielleicht hilft es ja, wenn diese Leute anstatt einfach groß das Maul aufzureißen, jemandem zuhören der wirklich weiß, wie es in solch gequälten Seelen aussieht. Aber das zählt ja nicht, solange sogenannte ’Experten’ ihre ’wissenschaftliche’ Meinung publizieren.<br />
</blockquote> <div class="feedflare">
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		<dc:date>2009-09-08T16:16:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator></item>

	<item>
		<title>Rechnung Online - Stornierung des Auftrages weil schon genutzt</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1655.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1655.html#comm</comments>
		<description>Äh ja. Das neue von mir bestellte Angebot der Telekom kann nur mit Rechnung Online verwendet werden, ist eine Bedingung. Just erhalte ich dann: Vielen Dank für Ihre Bestellung von Rechnung Online.
Beim Ausführen Ihres Auftrages 090728-67062478 haben wir festgestellt, dass Sie bereits Rechnung Online nutzen. Aus diesem Grund können wir Ihre Bestellung von Rechnung Online nicht weiter bearbeiten.Hm. Bei meinem Glück werde ich vorsichtshalber morgen nachfragen, ob das bedeutet, daß meine ganze Bestellung storniert wurde ... bei der Telekom weiß man ja nie.</description>
		<guid isPermaLink="false">1655@http://beissholz.de/artikel/</guid>
		<content:encoded><![CDATA[ Äh ja. Das neue von mir bestellte Angebot der Telekom kann nur mit Rechnung Online verwendet werden, ist eine Bedingung. Just erhalte ich dann: <blockquote>Vielen Dank für Ihre Bestellung von Rechnung Online.<br />
Beim Ausführen Ihres Auftrages 090728-67062478 haben wir festgestellt, dass Sie bereits Rechnung Online nutzen. Aus diesem Grund können wir Ihre Bestellung von Rechnung Online nicht weiter bearbeiten.</blockquote>Hm. Bei meinem Glück werde ich vorsichtshalber morgen nachfragen, ob das bedeutet, daß meine ganze Bestellung storniert wurde ... bei der Telekom weiß man ja nie. <div class="feedflare">
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		<dc:date>2009-07-28T19:39:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator></item>

	<item>
		<title>Der Schutz gegen das böse Google ist doch ganz einfach.</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1654.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1654.html#comm</comments>
		<description>Mal wieder das Thema &amp;quot;die böse Suchmaschine Google&amp;quot;. Wie allgemein bekannt, reichen wenige Zeilen im Webserver und Google belästigt niemanden mehr = bringt keinen Traffic mehr - aber darum geht es dabei ja auch nicht. 

Spiegel: Sie schimpfen auf Google und meinen das Netz

Im Klartext heißt das wohl, dass der DJV-Vorsitzende Verlagen und Journalisten vorschreiben will, das bislang einzige leidlich funktionierende Geschäftsmodell im Internet im Kartell aufzugeben. Ein Gesetz soll es richten, das Gratis-Modell verbieten. Das ist wettbewerbsrechtlich fragwürdig. Und es ist kein Modell für die Zukunft, das Online-Angebot an Journalismus per Gesetz künstlich zu verknappen, bis ein Niveau erreicht ist wie zu jener Zeit, als Druck- und Vertriebskosten für eine natürliche Verknappung sorgten.

Verlage haben Geschäftsmodelle entwickelt, die aus diesem Nachteil der hohen Vertriebs- und Produktionskosten der Offline-Welt einen Vorteil machten. Google hat ein ebenso erfolgreiches Geschäftmodell ersonnen, das die (zumindest für Texte) enorm niedrigen Publikationskosten der Online-Welt und die daraus resultierende Unübersichtlichkeit und Fülle extrem spezialisierter Angebote ausnutzt.


Thomas Knüwer zieht daraus Konsequenzen: 

Warum ich aus dem DJV austrete - und mich frage, ob man nicht etwas tun müsste


Die meisten der hart arbeitenden Kollegen in den Internet-Redaktionen verdienen weniger als Kollegen bei Print. Mehr noch: Es gibt noch immer keinen Tarifvertrag. Der DJV umgibt sich nicht einmal mit dem Anschein, einen solchen vehement zu fordern. Sollen sie doch endlich verschwinden, diese Internetler. 

Nur so lässt sich auch erklären, dass der Verband der Journalisten weder die Arbeitsbedingungen noch die daraus resultierende Minderqualität des deutschen Online-Journalismus thematisiert. Ihm ist das ganz recht so: Dann muss er sich damit auch nicht weiter beschäftigen. 

Derweil sterben die Medienunternehmen. Es ist ein letzter Stellungskrieg, ausgetragen auf dem Rücken der Journalisten. Denn die verlieren ihre Arbeit. 

Der DJV mag sich nicht mit der Zukunft beschäftigen. Mehr noch: Er hasst die Zukunft. Wer aber die Zukunft hasst, der hat auch keine solche. Und so lange diese Gewerkschaft noch schlimmer agiert als jene Plastiktüteneinkleider und Trillerpfeifer, mag ich ihr mein Geld und meine Zeit nicht geben.


Immer noch mein Lieblingsartikel dazu ist von Ulrike Langer &amp;quot;Dann boykottiert doch Google! &amp;quot; (Hervorhebung von mir)


Dass diese seligen Zeiten für immer vorbei sind, das wissen Hurbert Burda oder auch Matthias Döpfner nur zu gut. Genau deshalb gibt es ja diese in immer kürzen Abständen zu lesenden Meinungsbeiträge. Sie stehen fast immer auf den Feuilletonseiten und nicht im Wirtschaftsteil, denn es geht ja vordergründig um den Erhalt des Qualitätsjournalismus, und nicht um Besitzstandswahrung. Doch in Wahrheit ist es doch so: Die Verlage sehen es offenbar als ein Naturgesetz an, dass ihnen die zweistelligen Renditen aus dem Printzeitalter auch im Netz zustehen. Und wenn sich jemand – also vor allem Google – von diesem Kuchen ein so großes Stück abschneidet, dass für die Verlage weniger als gewohnt übrigbleibt, dann muss aus ihrer Sicht eben aus anderen Quellen Geld in die Verlagskassen geleitet werden, per Leistungsschutzabgabe oder Kulturflatrate.

[…]

Das wird auch einer der Gründe sein, warum Verlage sich nicht einfach verabreden, ihre Angebote für Google zu sperren. Zumindest diejenigen Verlage, die sich momentan für eine Leistungsschutzabgabe einsetzen. Mit ihrer gemeinsamen Marktmacht dürfte es für die Verlage doch ein Leichtes sein, dem deutschsprachigen Internet soviel Qualitätsjournalismus zu entziehen, dass Google sich auf Verhandlungen über eine ”faire” Gewinnbeteiligung einlässt, oder nicht? Doch es gibt noch einen weiteren Grund, der gegen einen Google-Boykott spricht: Nachrichtenanbieter, die dabei nicht mitmachen, werden gestärkt, und die ersten, die aus der Phalanx der Verweigerer ausscheren, ebenfalls.

Nebenbei: Freie Journalisten, die per Total-Buy-Out-Vertrag ihre Verwertungsrechte online und offline gegen Einmalhonorar an Verlage wie Springer oder FAZ abtreten müssen, sollten von dieser Stelle in Burdas Text Notiz nehmen: “Bei alldem geht es um viel mehr als die rechtliche Beanspruchung eines „fair share and faire use“, eines fairen Umgangs mit Informationen und eines fairen Anteils an der Wertschöpfung im Internet. Es geht um die Bewahrung eines Kulturguts.”
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		<guid isPermaLink="false">1654@http://beissholz.de/artikel/</guid>
		<content:encoded><![CDATA[ Mal wieder das Thema &quot;die böse Suchmaschine Google&quot;. Wie allgemein bekannt, reichen wenige Zeilen im Webserver und Google belästigt niemanden mehr = bringt keinen Traffic mehr - aber darum geht es dabei ja auch nicht. <br />
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Spiegel: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,637021,00.html">Sie schimpfen auf Google und meinen das Netz</a><br />
<blockquote><br />
Im Klartext heißt das wohl, dass der DJV-Vorsitzende Verlagen und Journalisten vorschreiben will, das bislang einzige leidlich funktionierende Geschäftsmodell im Internet im Kartell aufzugeben. Ein Gesetz soll es richten, das Gratis-Modell verbieten. Das ist wettbewerbsrechtlich fragwürdig. Und es ist kein Modell für die Zukunft, das Online-Angebot an Journalismus per Gesetz künstlich zu verknappen, bis ein Niveau erreicht ist wie zu jener Zeit, als Druck- und Vertriebskosten für eine natürliche Verknappung sorgten.<br />
<br />
Verlage haben Geschäftsmodelle entwickelt, die aus diesem Nachteil der hohen Vertriebs- und Produktionskosten der Offline-Welt einen Vorteil machten. Google hat ein ebenso erfolgreiches Geschäftmodell ersonnen, das die (zumindest für Texte) enorm niedrigen Publikationskosten der Online-Welt und die daraus resultierende Unübersichtlichkeit und Fülle extrem spezialisierter Angebote ausnutzt.<br />
</blockquote><br />
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Thomas Knüwer zieht daraus Konsequenzen: <br />
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<a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2167">Warum ich aus dem DJV austrete - und mich frage, ob man nicht etwas tun müsste</a><br />
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Die meisten der hart arbeitenden Kollegen in den Internet-Redaktionen verdienen weniger als Kollegen bei Print. Mehr noch: Es gibt noch immer keinen Tarifvertrag. Der DJV umgibt sich nicht einmal mit dem Anschein, einen solchen vehement zu fordern. Sollen sie doch endlich verschwinden, diese Internetler. <br />
<br />
Nur so lässt sich auch erklären, dass der Verband der Journalisten weder die Arbeitsbedingungen noch die daraus resultierende Minderqualität des deutschen Online-Journalismus thematisiert. Ihm ist das ganz recht so: Dann muss er sich damit auch nicht weiter beschäftigen. <br />
<br />
Derweil sterben die Medienunternehmen. Es ist ein letzter Stellungskrieg, ausgetragen auf dem Rücken der Journalisten. Denn die verlieren ihre Arbeit. <br />
<br />
Der DJV mag sich nicht mit der Zukunft beschäftigen. Mehr noch: Er hasst die Zukunft. Wer aber die Zukunft hasst, der hat auch keine solche. Und so lange diese Gewerkschaft noch schlimmer agiert als jene Plastiktüteneinkleider und Trillerpfeifer, mag ich ihr mein Geld und meine Zeit nicht geben.<br />
</blockquote><br />
<br />
Immer noch mein Lieblingsartikel dazu ist von Ulrike Langer &quot;<a href="http://medialdigital.de/2009/06/30/dann-boykottiert-doch-google/">Dann boykottiert doch Google!</a> &quot; (Hervorhebung von mir)<br />
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<blockquote><br />
Dass diese seligen Zeiten für immer vorbei sind, das wissen Hurbert Burda oder auch Matthias Döpfner nur zu gut. Genau deshalb gibt es ja diese in immer kürzen Abständen zu lesenden Meinungsbeiträge. Sie stehen fast immer auf den Feuilletonseiten und nicht im Wirtschaftsteil, denn es geht ja vordergründig um den Erhalt des Qualitätsjournalismus, und nicht um Besitzstandswahrung. Doch in Wahrheit ist es doch so: Die Verlage sehen es offenbar als ein Naturgesetz an, dass ihnen die zweistelligen Renditen aus dem Printzeitalter auch im Netz zustehen. Und wenn sich jemand – also vor allem Google – von diesem Kuchen ein so großes Stück abschneidet, dass für die Verlage weniger als gewohnt übrigbleibt, dann muss aus ihrer Sicht eben aus anderen Quellen Geld in die Verlagskassen geleitet werden, per Leistungsschutzabgabe oder Kulturflatrate.<br />
<br />
[…]<br />
<br />
Das wird auch einer der Gründe sein, warum Verlage sich nicht einfach verabreden, ihre Angebote für Google zu sperren. Zumindest diejenigen Verlage, die sich momentan für eine Leistungsschutzabgabe einsetzen. Mit ihrer gemeinsamen Marktmacht dürfte es für die Verlage doch ein Leichtes sein, dem deutschsprachigen Internet soviel Qualitätsjournalismus zu entziehen, dass Google sich auf Verhandlungen über eine ”faire” Gewinnbeteiligung einlässt, oder nicht? Doch es gibt noch einen weiteren Grund, der gegen einen Google-Boykott spricht: Nachrichtenanbieter, die dabei nicht mitmachen, werden gestärkt, und die ersten, die aus der Phalanx der Verweigerer ausscheren, ebenfalls.<br />
<br />
<i>Nebenbei: Freie Journalisten, die per Total-Buy-Out-Vertrag ihre Verwertungsrechte online und offline gegen Einmalhonorar an Verlage wie Springer oder FAZ abtreten müssen, sollten von dieser Stelle in Burdas Text Notiz nehmen: “Bei alldem geht es um viel mehr als die rechtliche Beanspruchung eines „fair share and faire use“, eines fairen Umgangs mit Informationen und eines fairen Anteils an der Wertschöpfung im Internet. Es geht um die Bewahrung eines Kulturguts.”</i><br />
</blockquote> <div class="feedflare">
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		<dc:date>2009-07-22T20:06:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator></item>

	<item>
		<title>Kleinbloggersdorf: nicht der Nabel der Welt aber gerne anti-kommerziell, fundamentalistisch und schizophren.</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1653.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1653.html#comm</comments>
		<description>Das folgende ist ein längerer Text, der sich nicht nur mit vodafail auseinandersetzt, sondern eine grobe Zusammenfassung von dem ist, was ich nicht nur in den letzten Monaten immer wieder mit Unternehmen durchgehe, wenn sie sich für die 'deutsche Blogosphäre interessieren'. Doch auch wenn ich die Beispiele an Vodafone festmache, es sind die darunterliegenden Themen die mich interessieren. 

Wenn ich mich mit Unternehmen über das Thema deutsche Blogosphäre unterhalte verwende ich in der Regel die Begriffe "anti-kommerziell, fundamentalistisch und schizophren ". Denn mit Logik oder sinnvollem Vorgehen darf man hier nicht agieren, man muß zunächst die Punkte in der Überschrift verstanden haben. Eigentlich sage ich nicht Kleinbloggersdorf, sondern das kommt erst im zweiten Teil. Wenn man nämlich erklärt, daß im englischsprachigen Ausland die Blogosphäre sehr wohl Einfluß auf die öffentliche Meinungsbildung hat, hier in Deutschland aber ein kleiner Kern von Blogs meint, der Nabel der Welt zu sein. Es aber nicht ist, ergo Kleinbloggersdorf. 

Insofern ist das aktuelle Beispiel von Vodafone genau das - nur ein Beispiel, aber ein recht gutes, weil es verschiedene Elemente zusammenbringt und mit dem Mobilfunkanbieter und der Agentur im Hintergrund sich ein Schauspiel bietet, was seinesgleichen sucht. Die durchaus harten Worte verwende ich hier um deutlich zu machen, daß es mehr als nur diese durchgeknallten Menschen gibt und ein Engagement einer Firma in der Denkweise dessen was wir als Web 2.0 bezeichnen unumgänglich ist. 

Und die Firmen sind langsam so weit, ob man es glauben will oder nicht. In den letzten Monaten bin ich vermehrt auf "normale Menschen" aus Firmen getroffen, bei denen man nicht mehr komplett bei Adam und Eva anfangen mußte oder ihnen die Sendung mit der Maus und dem Internet vorspielen mußte. Sondern mit denen man Diskussionen führen kann, über das wie, nicht das ob. Die ihre ersten Schritte machen wollen und dabei lernen müssen, daß eine Ausprobierphase nicht mehr zugestanden wird, sondern man gleich perfekt sein muß.

Doch zurück zu aktuellen Diskussion rund um Vodafone und den Reaktionen aus "dem Netz" und wieso ich Kleinbloggersdorf (KBD) als anti-kommerziell, fundamentalistisch und schizophren bezeichne. 

Nicht der Nabel der Welt
In Kleinbloggersdorf gibt es rivalisierende Parteien und Meinungen, ihnen gemein aber ist daß sie wenig zu tun mit dem haben, was normale Menschen da draußen (offline und so) und den Rest des Netzes (alle anderen Blogger, Podcaster, Twitterer und sonstige Teilnehmer des Netzes in produzierender Form) interessiert. (Ich zähle mich übrigens zu diesen Kleinbloggersdorfern). Es sind Metamenschen. Ab und zu schaffen es die Themen von Kleinbloggersdorf in Onlinemedien, selten auch mal in Print. Aber echte, relevante Reichweite haben wenige Blogger in Deutschland, und wenn dann haben sie wenig mit KBD zu tun. Reichweite haben Blogs wie der Shopblogger und das Law-Blog, die echte und interessierte Leser haben. Unser Famila-Markt um die Ecke liest den Shopblogger. Von den üblichen Verdächtigen in KBD hingegen haben sie noch nie was gehört. Und Blogs nehmen sie nicht als "meinungsbildende Onlinepublikationen' wahr, sondern als diese Foren ohne Anmeldung wo sie mit Google immer landen wenn sie nach etwas suchen.

KBD leidet darunter, sie wären gerne so wie die großen Vorbilder, vor allem in Amerika. Dazu müsste aber die allgemeine Mediensituation vergleichbar wie in Amerika sein (was sie nicht ist) und die Blogger einen ähnlichen professionellen Aufwand in ihre Blogs stecken, was sie auch nicht tun. Keine Arme, keine Kekse. 

Es gibt nicht 'die Blogger'
Wobei ich nicht sage, daß jeder Blogger die Welt im Sturm einnehmen will. Im Gegenteil. Die meisten sind total happy mit dem was sie haben. Und haben auch kein Problem, vielleicht nur jeden zehnten Tag über sich und ihre Katze zu bloggen. Viele verschiedene Interessen, verschiedene Qualitäten, verschiedene Nutzerkreise. Trotzdem möchten die Teilnehmer von KBD gerne bestimmen, was ein echtes Blog ist. Wieso eigentlich? Wer hat den Irrglauben in die Welt gesetzt, es gäbe nur eine Art wie es richtig geht? Das ist genauso, als wenn die Kritiker dieser Welt nur Goethe, Schiller und Co als das einzig lesenswerte hinstellen. Das mag deren Überzeugung sein, aber die anderen Bücher verkaufen sich sehr gut und haben eine Menge Leser. 

Diese Vielfalt haben Blogs schon lange erreicht. Es wird Zeit, daß man begreift. "Die Blogosphäre" hat verschiedene Abteilungen, und wem das nicht gefällt soll die Ecken in der 'Bloghandlung' nicht besuchen anstatt mit Protestfahnen aufzukreuzen. 

Geld - widerlich! Aber warum gibst Du mir keines?!

"anti-kommerziell, fundamentalistisch und schizophren" entstammt der Feststellung, daß viele, vor allem die lauten Teilnehmer, nienicht angefaßt werden wollen von der Wurzel des Bösen (aber trotzdem Geld verdienen wollen). Alle sind doof, nur sie haben Ahnung - und trotzdem wollen sie zum großen Teil Stars werden, natürlich ohne sich anzupassen oder zu verbiegen. Usw. 

Illusionäre Vorstellungen über die eigene Relevanz finden ihren Ausdruck in Preisen jenseits jeglicher Preis-Leistungsverhältnisse. Gleichzeitig werden die Teilnehmer dieser neuen Welt ausgelacht von den etablierten Szenen, weil sie trotz der Selbstüberschätzung nicht wissen, welche Preise dort draussen üblich sind in der realen Welt. 

Mein persönliches Highlight war es letztes Jahr einen Blogger für ein Projekt anzusprechen, der auf seinem Blog nach Werbung gebettelt hat (und sich dabei beschwert hat, daß keiner bei ihm Werbung schalten wollte). Meine Anfrage passte zu seinem Thema und hätte ihm eine Chance geboten, Reichweite aufzubauen, er hätte was draus machen können. Antwort auf meine Anfrage? "Du Kommerzschwein" und ein paar weitere nicht druckbare Worte. 

Das Spiel hat Regeln und Teilnehmer. Wer querschießt, spielt nicht mit. 

Wasch mich aber mach mich nicht nass, das ist das eine Problem. Daher kommt ein Teil der Aufregung rund um Aktivitäten wie die Kampagne von Vodafone. Der andere Teil daher, daß man sich als etwas wichtiges versteht, ohne die Spielregeln zu verstehen. Wer berühmt und bekannt werden will (meinetwegen auch reich) muß bestimmte Dinge abarbeiten und verwenden. Es reicht nicht, nur in sein Blog oder Twitter etwas hineinzuschreiben genauso wenig wie es reicht, am Stammtisch rumzunölen. 

Das hat viel damit zu tun, was man sich selber zumuten will, was man bereit ist zuzugeben. Am Ende des Tages muß man Geld verdienen, wenn man leben will. Noch mehr, wenn Menschen von einem abhängig sind. Wirtschaft ist ein einfaches Spiel, mit festen Regeln und Abläufen. 

Hätte eine Firma wie Scholz und Friends mehr Nachdruck aufbringen sollen? Sicher. Aber die Mittel, mit denen man seinen Kunden steuern kann sind begrenzt. Scholz und Friends ist ein Dienstleister und der Kunde ist der Entscheider. Will er Lila mit grünen Blumen, kriegt er am Ende des Tages Lila mit grünen Blumen. Ankreiden kann man ihnen eher Dinge wie die nicht registrierten Nutzernamen und momentan würde ich (schon aus Eigeninteresse) mehr Kontrolle einfordern. Der Schnutiger-Artikel auf dem Vodafone-Blog (siehe Links hier auf Rivva) zum Beispiel ist ihnen anzukreiden. Der hätte nach dem bereits geschehenen absolut nicht rausgehen dürfen. Nur: Social Media ist ein Bruchteil des gesamten Topfes. Ist nur begrenzt relevant und an sich trotzdem sehr erfolgreich: negativer Blogger-PR versus eine große Menge sehr guter Backlinks.

Aber Relevanz nach wirklich draußen? Wenig. Also großer Sturm im Wasserglas. Wer sich aufregt gehe doch bitte jetzt einmal auf die Straße und frage die Menschen dort nach ihrer Meinung zu vodafail. Oder ähnlichen wichtigen Themen - ich vermute irgendein Fußballspiel ist wichtiger. Aus der Werbung nehmen sie komische Menschen wahr, die falsch singen und komisch aussehen. Und was mit Computer. Und wenn diese sich aufregenden Frager anfangen wollten, diese so großen Fehler mit irgendeinem Redakteur zu besprechen, würden sie ausgelacht werden - weil sie nicht verstanden haben, wie das Geschäftsleben läuft und naiv wie ein weltverändernder Hippie durch die Welt träumen. Oder wie Kosmar es weitaus eloquenter ausdrückt

Ein paar Aufschreie sind dabei freilich außerordentlich weltfremd. Wer glaubt, eine Werbeagentur oder gar ein Werbegesicht habe Einfluß auf die (Produkt-)Politik einer Firma, lebt in einer Realität, in der ich auch mal gerne Urlaub machen will. Wer glaubt, man mache sich als Dienstleister, Berater, Agentur, Werbefigur, Statist, Werbeplatzvermarkter oder Werbeplatzanbieter mit allen Aspekten der werbenden Firma komplett gemein, lebt in einer Realität, die ich niemals sehen möchte. Eine Realität in der immer so klar wäre, dass jemand gerade in der Rolle eines Werbemittels auftritt, wie bei den Maßnahmen dieser Kampagne, wünschte ich mir hingegen auch für die existierende Wirklichkeit.

Auch bei Frau Schnutiger verstehe ich, wenn sie keinen Bock mehr auf KBD hat; jedoch muß ich Felix recht geben wenn er moniert, daß man bei einem solchen Kleinmädchentext wenigstens die Fakten stimmen sollten. Man kann sich nicht in die Öffentlichkeit stellen und dann auf einmal überrascht sein, wenn man wirklich in der Öffentlichkeit ist. Das geht bei einer bisher abgeschiedenen lebenden Person, aber nicht bei einer Bloggerin die schon länger unterwegs ist. Dieses ist nicht der erste Vorfall. Dieses ist nicht das erste Mal das sowas durch KDB geht. 

Was Unternehmen nicht sind und warum sie bestimmte Fehler 'immer wieder machen'
Anscheinend muß man es noch einmal wiederholen: Unternehmen sind nicht da, um die Welt zu verbessern oder mich glücklich zu machen. Sie wollen Geld verdienen und bieten mir dafür im Austausch für Geld Waren und Dienstleistungen an. Ich kann diese annehmen oder auch nicht. 

Aus "Generation Offline: Außer Kontrolle geratene Vodafone-Kampagne fordert ein erstes Opfer":

Wir haben es mit einem spannenden Experiment in der Online-Welt zu tun und auf der anderen Seite müssen Blogger - wie jeder andere auch - Geld verdienen. Was mich am meisten an den Motzkritikern stört ist die Tatsache, dass hier mal wieder die am lautesten geschrien haben, die auch sonst gerne sagen: "Ne, wir zahlen keinen Cent für Inhalte und benutzen zudem Werbeblocker." 

Das Kapitel hatten wir schon. Der Leser schuldet dem Blogger nichts - der Blogger dem Leser aber alles, oder wie? Es ist keine Schande, Werbung für ein Unternehmen zu machen, im besten Fall profitiert der Anbieter, der Blogger und sein Publikum gleichermaßen.


Unternehmen haben eine Standardvorgehensweise, die erprobt und allgemein akzeptiert ist. Sie bringt Kunden und Geld. Würde sie es nicht tun, würde man seine Vorgehensweise ändern. Und unter genau diesem Aspekt berichtet auch der Spiegel:

Deutschlands Blogosphäre reagierte unwirsch bis bösartig. Ein Lehrstück über missglückte Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0.

Den Marketingstrategen von Vodafone ist es womöglich in Wahrheit gar nicht so wichtig, was deutsche Blogger von ihnen halten. Sie wollen mit ihrer Kampagne "Generation Upload" ja vermutlich nicht diejenigen erreichen, die ohnehin schon eine Internet-Flatrate fürs Handy haben (und dazu vermutlich ein iPhone, beides von der Konkurrenz mit dem T), sondern eben diejenigen, die bislang noch nicht so viel Geld für mobiles Surfen ausgeben. Ganz normale Leute. 

    […]

Falls die Vodafone-Strategen tatsächlich gehofft haben sollten, dass die Internet-Prominenz in der eigenen Kampagne die deutsche Netz-Avantgarde fürs eigene Produkt würde begeistern können - das hat ganz augenscheinlich nicht geklappt. Was auch nicht anders zu erwarten war. Wer Bloggen cool findet, findet internationale Großkonzerne und ihr Gewinnstreben ganz prinzipiell eben eher nicht cool. So ist das eben, schließlich geht es um Gegenkultur, und ums Authentischsein. 


"Aber warum 'verkaufen' sich diese Menschen und ihre Ideale?!" ist eine Frage, aber geht ein wenig am Kern des Problems vorbei. Es geht weniger darum das es getan wird. Sondern eher darum, dass es nicht akzeptiertes Verhalten ist. Auf Netplanet dazu:

Werbung ist Verkauf. Verkauft wird in der Werbung eine Ware, eine Dienstleistung oder eine Vision. Und damit das funktioniert, nimmt man die Ware, Dienstleistung oder Vision direkt als Werbeträger oder einen Protagonisten. Für letztere bedeutet dies, dass sie das tun, was jeder Arbeitnehmer tut: Eine Eigenleistung für Geld zu verkaufen. Das ist alles kein Problem, wenn man beispielsweise weitgehend unbekannt ist, eine markante Nase hat und für eine Nudelsuppe werben soll. Ein Job.

Es wird allerdings spätestens dann ein Problem, wenn der Protagonist als Werbeträger nichts anderes zu verkaufen hat, als seine Authentizität. […]

Ja, ist hart. Vor allem für Menschen, die sich plötzlich in einer stark polarisierenden Werbekampagne wiederfinden und harten Worten ausgesetzt sind. Und man muss tatsächlich nicht alle Kommentare gut finden, die Schnutinger im unsäglichen Vodafone-Kampagnenblog da verpasst bekommen hat. Aber man spielt mit seiner Authentizität nicht einfach mal so eben herum und lässt sich auf einen wirklich atemberaubend schlechten PR-Gag herab, wenn man das nicht mittragen kann.

Vom Verkauf seiner Authentizität sollte man eher lieber Abstand nehmen, wenn man mit den möglichen Folgen eher nicht leben kann. Die Notbremse, die Schnutinger alias Ute Hamelmann nun auch in ihrem Blog gezogen hat, ist vermutlich tatsächlich eine authentische Notbremse - aber es hätte ja ruhig jemand mal vorher darüber intern sprechen können, was man für einem Gegenwind ausgesetzt sein könnte. Gagen sind auch immer ein Stück Schmerzensgeld und das hängt nicht immer nur von der eigenen Leistung ab, sondern möglicherweise auch von so Umständen wie einem schlechten Haus, in dem man spielt. 


Dabei sollte man nicht übersehen: Es gibt Menschen die wollen sehr gerne einmal Produkte ausprobieren und darüber mit ihren Freunden reden. Für die einen sind es Glasperlen, für die anderen sind es genau die Dinge die sie gerade wollten. Die Welt ist nicht so schwarz und weiß wie einige sie zeichnen wollen.

Die Herausforderung der neuen Welt sind die fehlenden Modelle und Regeln
Die Herausforderung, vor der wir immer wieder stehen ist (und das ist in der Regel der dritte Satz nach den Attributen und der fehlenden Relevanz), das wir als Gesellschaft für die offline-Welt in Jahrhunderten Regeln des Zusammenseins geschaffen haben, die jeder von Kindheit an lernt. Auch der größte Rotzbengel weiß im Inneren seines Herzens, daß diese Dinge die er tut 'falsch' im Auge der Gesellschaft sind. All das fehlt uns online immer noch. Weswegen wir immer wieder aneinandergeraten und uns nicht wirklich weiterentwickeln. Wir waren übrigens schon mal weiter, damals im Usenet. 

Ein kleiner Rückblick warum Usenet funktionierte

Usenet, die ursprünglichen Diskussionsforen im Netz, boten eine Hierarchie von deutschsprachigen Angeboten an, die im obersten Knoten de.* genannt werden. Weiter unten gab es dann die Verzweigungen für die einzelnen Themen sowie einen Ort wo die Bürger zusammenkommen konnten und diskutieren konnten. Auch heute noch gibt es diese Gruppen, aber die Hochzeit ist wohl vorbei (bedauerlicherweise). Zu finden zum Beispiel im Groups-Bereich auf Google.

Neben den Gruppen, zum Beispiel de.alt.etc.koerperpflege oder de.rec.fotografie oder de.rec.tv.serien oder de.soc.familie.kinder, die die Themen waren, gab es immer auch die Hierarchie de.admin.news in denen über de.* abgestimmt wurde. Neue Gruppen wurden nur eingerichtet, wenn jemand einen Antrag nach Regeln geführt hatte und eine entsprechende Mehrheit erhalten hat. Fragen rund um das Miteinander im Netz wurden ähnlich behandelt. Vorschläge, Diskussion, Abstimmung. Und dann: Einhaltung dieser Regeln.

Ein paar wichtige Beispiele aus diesem abgestimmten Vorgehen:


&amp;lt;2009-01-24&amp;gt; Missverstaendnisse in de.admin.news.groups
&amp;lt;2001-10-06&amp;gt; Erst lesen, dann schreiben
&amp;lt;2006-05-03&amp;gt; Warum soll ich mich an die Regeln halten?
&amp;lt;2006-08-08&amp;gt; Netiquette fuer "de.*"


Jeder kann diese Regeln ändern und einen neuen Konsens herstellen. Heutzutage braucht das weniger Teilnehmer als noch vor zehn Jahren, aber es geht mir um den Gedanken dahinter. Es gibt in dem Teil des Netzes einen Konsens der jeweiligen Teilnehmer. Das fehlt in Kleinbloggersdorf. 

Schon mehrfach habe ich mit anderen darüber nachgedacht eine Liste zu bauen, in der man sagen kann "hier können Unternehmen ihre Gesuche posten und es geht nur an Empfänger die nicht sofort Mord und Totschlag schreien". Was nicht heißen will, daß auch diese Teilnehmer schreiben würden daß das Gesuch ein Dreck ist.

Und natürlich gibt es am Modell Usenet viele Dinge die nicht funktioniert haben. Aber der Prozess der Entscheidungsfindung, das Abstimmen von "das ist was wir wollen" ist richtig. Es gab eine gemeinsame Aussage "das ist das was wir, die Unterzeichnenden, wollen / hinnehmen / wofür wir stehen". 'Wir' in diesem Kontext meint übrigens nicht alle. Sondern "wir in dieser Gruppe". 

Wo sind die "keine Werbung bitte"-Schilder

Die meisten Teilnehmer, die keinen Kontakt mit der bösen Kommerzwelt haben wollen, kennen aus der normalen Welt die "keine Werbung"-Schilder. Was ist so schwer daran, sich ein solches ins Impressum zu kleben? Wohlgemerkt, ich rede hier von Leuten die die berühmten 'mixed signals' senden. Was ist so schwer daran, sich analog der offline-Welt an funktionierende Maßnahmen zu hängen? Oder daran mitzuarbeiten, diese Regeln im Umgang miteinander zu gestalten. Auch die jetzigen Gesetze z.B. gegen nervige Lotto-Anrufer sind entstanden weil es jemandem wichtig genug war, daß er angefangen hat, daran zu arbeiten. 

Die pöbelnde Meute
Ziemlich unbehandelt lasse ich hier das Thema der pöbelnden Meute, welche unterhalb der Gürtellinie "argumentiert" - und ja, damit meine ich auch diejenigen die es in schönere Formulierungen packen. Es gibt den Punkt wo man sich selber disqualifiziert. Ich und die meisten anderen werden sich dort ähnlich verhalten: eine mentale, sehr negative Notiz bei der Person anhängen. Man sieht sich immer zweimal im Leben. 

Hinweis: Auch wenn ich übereinstimme mit dem grundlegenden Inhalt der Kommentare über die schlechte Ausführung und besonders das besagte Twittermom-Posting gibt es einen Unterschied zwischen Inhalt und Stil. Sollte jeder in der Schule gelernt haben, das waren die Noten im Deutschunterricht.

Ich bin versucht den ganzen Artikel Schlechte Erziehung von Don Dahlmann zu zitieren. 

  
Man kann schimpfen, Sachen intelligent aufs Korn nehmen, sich echauffieren, den Kopf schütteln. Man kann nicht einverstanden sein und man kann dies deutlich sagen. Man kann nachhaken, recherchieren, sich wundern und sich sogar richtig aufregen. Zum Beispiel über Vodafone.

Aber ich bin ehrlich gesagt erschüttert, auf welche teilweise minderwertige und niveaulose Art und Weise in Blogs und vor allem auf Twitter über Schnutinger hergezogen wird. Wenn man mit der Aktion, bzw. dem Text (über den man nicht reden muss) nicht einverstanden ist, kann man das sagen. Oder man kann es einfach ignorieren. So wie man täglich ca. 250 Werbebotschaften auf RTL und sonst wo ignoriert, die einen ähnlichen Charakter haben. (Sich "Deutschland sucht den Superstar" oder "Germanys next topmodel" anzuschauen, darüber auf Twitter fröhlich parlieren, aber über Schnutinger herzufallen, verstehe ich auch nicht so ganz, aber das nur nebenbei)

Das Ausmaß an schlechten Stil und noch schlechterer Erziehung, welcher mir die letzten 2 Tage auf Twitter begegnet ist, hat mich den Kanal erst einmal als Lesender abschalten lassen. Ich habe nicht eine lustige oder intelligent geschriebene Replik gelesen, und schon gar nichts, was sich rein inhaltlich mit der Sache auseinandersetzt. Was ich gesehen und gelesen habe sind Beschimpfungen, Häme, Verletzungen und schlicht und ergreifend einen ganzen Haufen sehr schlecht erzogener Menschen, die das Netz für die Weiterentwicklung ihrer Schulhofmanieren missbrauchen. 

  Lesenswert auch "Drohnengebaren", über die Frauenrolle in diesem Schauspiel.Lanu: Verraten und verkauft


Jetzt ausschließlich Lumma, Lobo und Konsorten die Schuld zu geben, halte ich für falsch.

Das waren wir alle. Angefangen bei Schnutingers Vertrag, weiter über rückratlose Kampagnenverantwortliche, bis hin zum kreischenden Web 2.0 Mob.

Und jeder muss nun sehen, wie er damit zurechkommt.

Ihr wollt Dialog? Lernt erst einmal diskutieren!:

Ihr wollt von Vodafone verstanden werden und versteht doch selber so wenig. Wer Dialog will, muss erst einmal diskutieren lernen. Und diskutieren heißt für mich, sich auf einer sachlichen Ebene mit Argumenten auseinanderzusetzen. Da kann es dann gerne auch einmal heiß hergehen. Aber das, was ich da gestern Abend lesen musste, hatte mit diskutieren, mit dem Ausnutzen des Potenzials von Social Media nichts zu tun. Wer immer Ihr seid, die Ihr Kommentare fälscht, Euch über mislungene Posts lustig macht und persönliche Angriffe startet - die digitale Elite, als die Ihr Euch so gerne seht, seid Ihr nicht!

Werdet erwachsen.  

Und die mentale Notiz wird auch gemacht bei Anmerkungen der Art "wer sich nicht zu uns gesellt verkauft seine Seele oder hat in der Vergangenheit Aufträge erhalten (oder hofft auf welche in der Zukunft)". Das zeugt nicht von schlechter Erziehung sondern einfach nur von Dummheit, entweder der eigenen oder weil man weiß, dass der Leser dieser Blogbeiträge auf diese Argumentation hineinfällt. "Schau, Don Dahlmann hat vergessen zu erzählen dass er doch ganz vernetzt mit diesem Thema ist, das ist nur vorgeschoben seine Empörung!!" Wie im realen Leben auch: Krakelende Idioten schenkt man keine Aufmerksamkeit, sondern straft sie ab und verbringt seine Zeit sinnvoller. 

Tip für die Unternehmen: Die Auswirkungen sind der Beweis, warum eine Social Media Kampagne in Deutschland einen Psychiater für die Teilnehmer mit im Budget haben sollte.

Fazit: Was sind Alternativen?
Die Alternative ist eigentlich nur, sich nicht darum zu scheren, was irgendwer sagt und sich ein dickes Fell zuzulegen falls man doch mal den Fehler macht reinzuschauen, denn vermeiden kann man es komplett noch nicht. Und alles in Perspektive setzen. Tief durchatmen. Und stattdessen an Dingen arbeiten, die einem wichtig sind, an die man glaubt. 

Sich zu überlegen, was die eigenen Grenzen sind, was man bereit ist zu geben und dann dazu stehen. Verbündete suchen und gemeinsame Front zeigen. Das kann zum Beispiel ein "Keine Werbung" Schild sein. Oder ein "Ich akzeptiere Zusendungen von Inhalten die mit den folgenden Themen zu tun haben, alles andere kommt an den Pranger". Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema, sich zum Beispiel den Pressecodex vorzunehmen und zu überlegen "was davon passt für mich? Eventuell für uns?"

Und hier hilft vielleicht einmal ein Blick über den Tellerrand, den die sich wiederholenden Diskussionen in KBD passen gut zu der momentanen Diskussion in den USA über die Mommyblogger und die PR-Aktivitäten einiger Firmen. Nicht Schlammschlacht, sondern inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema und der Suche nach Lösungen und untereinander akzeptierten Verhaltensweisen:


  P.R. Blackout Challenge

Cnet: Do mommy bloggers need to grow up?

Report: FTC to go after blogger freebies

Blogher: The Blogger PR Blackout - The good, the bad, and the completely puzzling


"Auch ich verdiene an Vodafone"
Bevor man lange suchen geht: Wenn man die Welt schon so schwarz und weiß betrachten möchte - auch ich verdiene dank Vodafone. Ich habe zwar kein Handy bekommen, ich habe keinen Vertrag, ich war in keinem Werbespot, ich arbeite weder mit ihnen noch mit Scholz und Friends in irgendeiner Form. Jedenfalls nichts, was mir bewusst wäre. An irgendeinem Punkt in den vergangenen Jahren habe ich mit mehreren Beteiligten in diesem Umfeld über geschäftliches gesprochen. Also kein direkter oder indirekter Verdienst. Aber ich verwende das Beispiel natürlich, weil es so schön zeigt auf was man sich einlässt in Deutschland. 

Womit ich dann auch befangen wäre. Weil ich könnte ja in Zukunft einmal mit ihnen reden. Zum Beispiel über Twitter. Oder ich könnte einmal in Zukunft mit einer Firma wie Scholz und Friends zusammenarbeiten, weil ich Qualifikationen besitze, die das sinnvoll machen. Beide Firmen haben ja auch ausschließlich Bedarf in diesem Zusammenhang und zum Beispiel nicht mit einem ganz anderen Thema. Oder (wie einige es ja so gerne herholen) mit jemandem zusammenarbeiten, der freundlich zu den beiden Firmen ist. Oder mal mit denen zusammengearbeitet hat. Um mal den Blödsinn aufzuzeigen, den einige hervorholen.

Mein Maßstab?
Ich will in der Lage sein den Menschen, die mir wichtig sind und die ich respektiere, weiterhin ins Gesicht schauen zu können und mich für meine Aktivitäten nicht schämen. Nicht mehr, nicht weniger. Ich habe für mich meine grundsätzlichen Grenzen gezogen, was ich in der Zusammenarbeit mit Firmen veranstalte, und was nicht. 

Das ist zum einen ihnen zu zeigen wie bekloppt die deutsche Szene sich gerne verhält (siehe oben) aber auch die umgekehrte Rolle einzunehmen und ihnen zu verdeutlichen, an welchen Stellen sie unfähig sind, mit dieser Welt umzugehen. Trotzdem bedeuted jede neue Anfrage ein Nachdenken "will ich mit denen zu tun haben?", "was genau wollen die von mir und paßt das zu mir?", "wieviel Schmerzensgeld will ich dafür oder ist es etwas, was ich gerne mache?".

Dazu gehört auch, daß ich nicht wirklich vorhabe, diese meine Meinung mit anderen zu diskutieren aka "mich verändern zu lassen". Mein Meinungsbildungsprozeß funktioniert nicht in der simplem Umgebung der Blogkommentare. Dafür ist das Thema etwas zu komplex. 

Und zum Schluss was meiner Meinung das wirkliche Verbrechen an dem Vodafonespot ist.
Nein, der Spot an sich ist langweilig für mich und nichts, was ich mir mehr als einmal antun muß. Das wirkliche Verbrechen ist aber nicht die Empörung in der Blogosphäre, sondern die Verhunzung eines meiner Lieblingssongs. Kann man nicht das nächste Mal sowas wie die singenden japanischen Übernachtungsgelegenheiten nehmen? Dann hätte man auch gleich die Fanbasis miteingekauft.</description>
		<guid isPermaLink="false">1653@http://beissholz.de/artikel/</guid>
		<content:encoded><![CDATA[ <strong>Das folgende ist ein längerer Text, der sich nicht nur mit vodafail auseinandersetzt, sondern eine grobe Zusammenfassung von dem ist, was ich nicht nur in den letzten Monaten immer wieder mit Unternehmen durchgehe, wenn sie sich für die 'deutsche Blogosphäre interessieren'. Doch auch wenn ich die Beispiele an Vodafone festmache, es sind die darunterliegenden Themen die mich interessieren. </strong><br  />
<br  />
Wenn ich mich mit Unternehmen über das Thema deutsche Blogosphäre unterhalte verwende ich in der Regel die Begriffe "anti-kommerziell, fundamentalistisch und schizophren ". Denn mit Logik oder sinnvollem Vorgehen darf man hier nicht agieren, man muß zunächst die Punkte in der Überschrift verstanden haben. Eigentlich sage ich nicht Kleinbloggersdorf, sondern das kommt erst im zweiten Teil. Wenn man nämlich erklärt, daß im englischsprachigen Ausland die Blogosphäre sehr wohl Einfluß auf die öffentliche Meinungsbildung hat, hier in Deutschland aber ein kleiner Kern von Blogs meint, der Nabel der Welt zu sein. Es aber nicht ist, ergo Kleinbloggersdorf. <br  />
<br  />
Insofern ist das aktuelle Beispiel von Vodafone genau das - nur ein Beispiel, aber ein recht gutes, weil es verschiedene Elemente zusammenbringt und mit dem Mobilfunkanbieter und der Agentur im Hintergrund sich ein Schauspiel bietet, was seinesgleichen sucht. Die durchaus harten Worte verwende ich hier um deutlich zu machen, daß es mehr als nur diese durchgeknallten Menschen gibt und ein Engagement einer Firma in der Denkweise dessen was wir als Web 2.0 bezeichnen unumgänglich ist. <br  />
<br  />
Und die Firmen sind langsam so weit, ob man es glauben will oder nicht. In den letzten Monaten bin ich vermehrt auf "normale Menschen" aus Firmen getroffen, bei denen man nicht mehr komplett bei Adam und Eva anfangen mußte oder ihnen die Sendung mit der Maus und dem Internet vorspielen mußte. Sondern mit denen man Diskussionen führen kann, über das wie, nicht das ob. Die ihre ersten Schritte machen wollen und dabei lernen müssen, daß eine Ausprobierphase nicht mehr zugestanden wird, sondern man gleich perfekt sein muß.<br  />
<br  />
Doch zurück zu aktuellen Diskussion rund um Vodafone und den Reaktionen aus "dem Netz" und wieso ich Kleinbloggersdorf (KBD) als anti-kommerziell, fundamentalistisch und schizophren bezeichne. <br  />
<br  />
<strong>Nicht der Nabel der Welt</strong><br  /><br  />
In Kleinbloggersdorf gibt es rivalisierende Parteien und Meinungen, ihnen gemein aber ist daß sie wenig zu tun mit dem haben, was normale Menschen da draußen (offline und so) und den Rest des Netzes (alle anderen Blogger, Podcaster, Twitterer und sonstige Teilnehmer des Netzes in produzierender Form) interessiert. (Ich zähle mich übrigens zu diesen Kleinbloggersdorfern). Es sind Metamenschen. Ab und zu schaffen es die Themen von Kleinbloggersdorf in Onlinemedien, selten auch mal in Print. Aber echte, relevante Reichweite haben wenige Blogger in Deutschland, und wenn dann haben sie wenig mit KBD zu tun. Reichweite haben Blogs wie der <a href="http://www.shopblogger.de/blog/">Shopblogger</a> und das <a href="http://www.lawblog.de/">Law-Blog</a>, die echte und interessierte Leser haben. Unser Famila-Markt um die Ecke liest den Shopblogger. Von den üblichen Verdächtigen in KBD hingegen haben sie noch nie was gehört. Und Blogs nehmen sie nicht als "meinungsbildende Onlinepublikationen' wahr, sondern als diese Foren ohne Anmeldung wo sie mit Google immer landen wenn sie nach etwas suchen.<br  />
<br  />
KBD leidet darunter, sie wären gerne so wie die großen Vorbilder, vor allem in Amerika. Dazu müsste aber die allgemeine Mediensituation vergleichbar wie in Amerika sein (was sie nicht ist) und die Blogger einen ähnlichen professionellen Aufwand in ihre Blogs stecken, was sie auch nicht tun. Keine Arme, keine Kekse. <br  />
<br  />
<strong>Es gibt nicht 'die Blogger'</strong><br  /><br  />
Wobei ich nicht sage, daß jeder Blogger die Welt im Sturm einnehmen will. Im Gegenteil. Die meisten sind total happy mit dem was sie haben. Und haben auch kein Problem, vielleicht nur jeden zehnten Tag über sich und ihre Katze zu bloggen. Viele verschiedene Interessen, verschiedene Qualitäten, verschiedene Nutzerkreise. Trotzdem möchten die Teilnehmer von KBD gerne bestimmen, was ein echtes Blog ist. Wieso eigentlich? Wer hat den Irrglauben in die Welt gesetzt, es gäbe nur eine Art wie es richtig geht? Das ist genauso, als wenn die Kritiker dieser Welt nur Goethe, Schiller und Co als das einzig lesenswerte hinstellen. Das mag deren Überzeugung sein, aber die anderen Bücher verkaufen sich sehr gut und haben eine Menge Leser. <br  />
<br  />
Diese Vielfalt haben Blogs schon lange erreicht. Es wird Zeit, daß man begreift. "Die Blogosphäre" hat verschiedene Abteilungen, und wem das nicht gefällt soll die Ecken in der 'Bloghandlung' nicht besuchen anstatt mit Protestfahnen aufzukreuzen. <br  />
<br  />
<b>Geld - widerlich! Aber warum gibst Du mir keines?!</b><br  />
<br  />
"anti-kommerziell, fundamentalistisch und schizophren" entstammt der Feststellung, daß viele, vor allem die lauten Teilnehmer, nienicht angefaßt werden wollen von der Wurzel des Bösen (aber trotzdem Geld verdienen wollen). Alle sind doof, nur sie haben Ahnung - und trotzdem wollen sie zum großen Teil Stars werden, natürlich ohne sich anzupassen oder zu verbiegen. Usw. <br  />
<br  />
Illusionäre Vorstellungen über die eigene Relevanz finden ihren Ausdruck in Preisen jenseits jeglicher Preis-Leistungsverhältnisse. Gleichzeitig werden die Teilnehmer dieser neuen Welt ausgelacht von den etablierten Szenen, weil sie trotz der Selbstüberschätzung nicht wissen, welche Preise dort draussen üblich sind in der realen Welt. <br  />
<br  />
Mein persönliches Highlight war es letztes Jahr einen Blogger für ein Projekt anzusprechen, der auf seinem Blog nach Werbung gebettelt hat (und sich dabei beschwert hat, daß keiner bei ihm Werbung schalten wollte). Meine Anfrage passte zu seinem Thema und hätte ihm eine Chance geboten, Reichweite aufzubauen, er hätte was draus machen können. Antwort auf meine Anfrage? "Du Kommerzschwein" und ein paar weitere nicht druckbare Worte. <br  />
<br  />
<strong>Das Spiel hat Regeln und Teilnehmer. Wer querschießt, spielt nicht mit.</strong> <br  />
<br  />
Wasch mich aber mach mich nicht nass, das ist das eine Problem. Daher kommt ein Teil der Aufregung rund um Aktivitäten wie die Kampagne von Vodafone. Der andere Teil daher, daß man sich als etwas wichtiges versteht, ohne die Spielregeln zu verstehen. Wer berühmt und bekannt werden will (meinetwegen auch reich) muß bestimmte Dinge abarbeiten und verwenden. Es reicht nicht, nur in sein Blog oder Twitter etwas hineinzuschreiben genauso wenig wie es reicht, am Stammtisch rumzunölen. <br  />
<br  />
Das hat viel damit zu tun, was man sich selber zumuten will, was man bereit ist zuzugeben. Am Ende des Tages muß man Geld verdienen, wenn man leben will. Noch mehr, wenn Menschen von einem abhängig sind. Wirtschaft ist ein einfaches Spiel, mit festen Regeln und Abläufen. <br  />
<br  />
Hätte eine Firma wie Scholz und Friends mehr Nachdruck aufbringen sollen? Sicher. Aber die Mittel, mit denen man seinen Kunden steuern kann sind begrenzt. Scholz und Friends ist ein Dienstleister und der Kunde ist der Entscheider. Will er Lila mit grünen Blumen, kriegt er am Ende des Tages Lila mit grünen Blumen. Ankreiden kann man ihnen eher Dinge wie die nicht registrierten Nutzernamen und momentan würde ich (schon aus Eigeninteresse) mehr Kontrolle einfordern. Der Schnutiger-Artikel auf dem Vodafone-Blog (<a href="http://rivva.de/about/http://blog.vodafone.de/2009/07/20/twittermom/">siehe Links hier auf Rivva</a>) zum Beispiel ist ihnen anzukreiden. Der hätte nach dem bereits geschehenen absolut nicht rausgehen dürfen. Nur: Social Media ist ein Bruchteil des gesamten Topfes. Ist nur begrenzt relevant und an sich trotzdem sehr erfolgreich: negativer Blogger-PR versus eine große Menge sehr guter Backlinks.<br  />
<br  />
Aber Relevanz nach wirklich draußen? Wenig. Also großer Sturm im Wasserglas. Wer sich aufregt gehe doch bitte jetzt einmal auf die Straße und frage die Menschen dort nach ihrer Meinung zu vodafail. Oder ähnlichen wichtigen Themen - ich vermute irgendein Fußballspiel ist wichtiger. Aus der Werbung nehmen sie komische Menschen wahr, die falsch singen und komisch aussehen. Und was mit Computer. Und wenn diese sich aufregenden Frager anfangen wollten, diese so großen Fehler mit irgendeinem Redakteur zu besprechen, würden sie ausgelacht werden - weil sie nicht verstanden haben, wie das Geschäftsleben läuft und naiv wie ein weltverändernder Hippie durch die Welt träumen. Oder wie <a href="http://kosmar.de/archives/2009/07/21/vodafone/">Kosmar</a> es weitaus eloquenter ausdrückt<br  />
<br  />
<blockquote>Ein paar Aufschreie sind dabei freilich außerordentlich weltfremd. Wer glaubt, eine Werbeagentur oder gar ein Werbegesicht habe Einfluß auf die (Produkt-)Politik einer Firma, lebt in einer Realität, in der ich auch mal gerne Urlaub machen will. Wer glaubt, man mache sich als Dienstleister, Berater, Agentur, Werbefigur, Statist, Werbeplatzvermarkter oder Werbeplatzanbieter mit allen Aspekten der werbenden Firma komplett gemein, lebt in einer Realität, die ich niemals sehen möchte. Eine Realität in der immer so klar wäre, dass jemand gerade in der Rolle eines Werbemittels auftritt, wie bei den Maßnahmen dieser Kampagne, wünschte ich mir hingegen auch für die existierende Wirklichkeit.<br  />
</blockquote>
Auch bei Frau Schnutiger verstehe ich, wenn sie keinen Bock mehr auf KBD hat; jedoch muß ich <a href="http://wirres.net/article/articleview/5268/1/6/">Felix recht geben</a> wenn er moniert, daß man bei einem solchen Kleinmädchentext wenigstens die Fakten stimmen sollten. Man kann sich nicht in die Öffentlichkeit stellen und dann auf einmal überrascht sein, wenn man wirklich in der Öffentlichkeit ist. Das geht bei einer bisher abgeschiedenen lebenden Person, aber nicht bei einer Bloggerin die schon länger unterwegs ist. Dieses ist nicht der erste Vorfall. Dieses ist nicht das erste Mal das sowas durch KDB geht. <br  />
<br  />
<strong>Was Unternehmen nicht sind und warum sie bestimmte Fehler 'immer wieder machen'</strong><br  /><br  />
Anscheinend muß man es noch einmal wiederholen: Unternehmen sind nicht da, um die Welt zu verbessern oder mich glücklich zu machen. Sie wollen Geld verdienen und bieten mir dafür im Austausch für Geld Waren und Dienstleistungen an. Ich kann diese annehmen oder auch nicht. <br  />
<br  />
Aus "<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/07/21/generation-offline-ausser-kontrolle-geratene-vodafone-kampagne-fordert-ein-erstes-opfer/">Generation Offline: Außer Kontrolle geratene Vodafone-Kampagne fordert ein erstes Opfer</a>":<br  />
<br  />
<blockquote>Wir haben es mit einem spannenden Experiment in der Online-Welt zu tun und auf der anderen Seite müssen Blogger - wie jeder andere auch - Geld verdienen. Was mich am meisten an den Motzkritikern stört ist die Tatsache, dass hier mal wieder die am lautesten geschrien haben, die auch sonst gerne sagen: "Ne, wir zahlen keinen Cent für Inhalte und benutzen zudem Werbeblocker." <br  />
<br  />
Das Kapitel hatten wir schon. Der Leser schuldet dem Blogger nichts - der Blogger dem Leser aber alles, oder wie? Es ist keine Schande, Werbung für ein Unternehmen zu machen, im besten Fall profitiert der Anbieter, der Blogger und sein Publikum gleichermaßen.<br  />
</blockquote><br  />

Unternehmen haben eine Standardvorgehensweise, die erprobt und allgemein akzeptiert ist. Sie bringt Kunden und Geld. Würde sie es nicht tun, würde man seine Vorgehensweise ändern. Und unter genau diesem Aspekt berichtet auch der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,637444,00.html">Spiegel</a>:<br  />
<br  />
<blockquote>Deutschlands Blogosphäre reagierte unwirsch bis bösartig. Ein Lehrstück über missglückte Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0.<br  />
<br  />
Den Marketingstrategen von Vodafone ist es womöglich in Wahrheit gar nicht so wichtig, was deutsche Blogger von ihnen halten. Sie wollen mit ihrer Kampagne "Generation Upload" ja vermutlich nicht diejenigen erreichen, die ohnehin schon eine Internet-Flatrate fürs Handy haben (und dazu vermutlich ein iPhone, beides von der Konkurrenz mit dem T), sondern eben diejenigen, die bislang noch nicht so viel Geld für mobiles Surfen ausgeben. Ganz normale Leute. <br  />
<br  />
    […]<br  />
<br  />
Falls die Vodafone-Strategen tatsächlich gehofft haben sollten, dass die Internet-Prominenz in der eigenen Kampagne die deutsche Netz-Avantgarde fürs eigene Produkt würde begeistern können - das hat ganz augenscheinlich nicht geklappt. Was auch nicht anders zu erwarten war. Wer Bloggen cool findet, findet internationale Großkonzerne und ihr Gewinnstreben ganz prinzipiell eben eher nicht cool. So ist das eben, schließlich geht es um Gegenkultur, und ums Authentischsein. <br  />
</blockquote>

"Aber warum 'verkaufen' sich diese Menschen und ihre Ideale?!" ist eine Frage, aber geht ein wenig am Kern des Problems vorbei. Es geht weniger darum das es getan wird. Sondern eher darum, dass es nicht akzeptiertes Verhalten ist. <a href="http://blog.netplanet.org/2009/07/21/vodafone-vodafail-und-so-weiter/">Auf Netplanet</a> dazu:<br  />
<br  />
<blockquote>Werbung ist Verkauf. Verkauft wird in der Werbung eine Ware, eine Dienstleistung oder eine Vision. Und damit das funktioniert, nimmt man die Ware, Dienstleistung oder Vision direkt als Werbeträger oder einen Protagonisten. Für letztere bedeutet dies, dass sie das tun, was jeder Arbeitnehmer tut: Eine Eigenleistung für Geld zu verkaufen. Das ist alles kein Problem, wenn man beispielsweise weitgehend unbekannt ist, eine markante Nase hat und für eine Nudelsuppe werben soll. Ein Job.<br  />
<br  />
Es wird allerdings spätestens dann ein Problem, wenn der Protagonist als Werbeträger nichts anderes zu verkaufen hat, als seine Authentizität. […]<br  />
<br  />
Ja, ist hart. Vor allem für Menschen, die sich plötzlich in einer stark polarisierenden Werbekampagne wiederfinden und harten Worten ausgesetzt sind. Und man muss tatsächlich nicht alle Kommentare gut finden, die Schnutinger im unsäglichen Vodafone-Kampagnenblog da verpasst bekommen hat. Aber man spielt mit seiner Authentizität nicht einfach mal so eben herum und lässt sich auf einen wirklich atemberaubend schlechten PR-Gag herab, wenn man das nicht mittragen kann.<br  />
<br  />
Vom Verkauf seiner Authentizität sollte man eher lieber Abstand nehmen, wenn man mit den möglichen Folgen eher nicht leben kann. Die Notbremse, die Schnutinger alias Ute Hamelmann nun auch in ihrem Blog gezogen hat, ist vermutlich tatsächlich eine authentische Notbremse - aber es hätte ja ruhig jemand mal vorher darüber intern sprechen können, was man für einem Gegenwind ausgesetzt sein könnte. Gagen sind auch immer ein Stück Schmerzensgeld und das hängt nicht immer nur von der eigenen Leistung ab, sondern möglicherweise auch von so Umständen wie einem schlechten Haus, in dem man spielt. <br  />
</blockquote><br  />

Dabei sollte man nicht übersehen: Es gibt Menschen die wollen sehr gerne einmal Produkte ausprobieren und darüber mit ihren Freunden reden. Für die einen sind es Glasperlen, für die anderen sind es genau die Dinge die sie gerade wollten. Die Welt ist nicht so schwarz und weiß wie einige sie zeichnen wollen.

<strong>Die Herausforderung der neuen Welt sind die fehlenden Modelle und Regeln</strong><br  /><br  />
Die Herausforderung, vor der wir immer wieder stehen ist (und das ist in der Regel der dritte Satz nach den Attributen und der fehlenden Relevanz), das wir als Gesellschaft für die offline-Welt in Jahrhunderten Regeln des Zusammenseins geschaffen haben, die jeder von Kindheit an lernt. Auch der größte Rotzbengel weiß im Inneren seines Herzens, daß diese Dinge die er tut 'falsch' im Auge der Gesellschaft sind. All das fehlt uns online immer noch. Weswegen wir immer wieder aneinandergeraten und uns nicht wirklich weiterentwickeln. Wir waren übrigens schon mal weiter, damals im Usenet. <br  />
<br  />
<strong>Ein kleiner Rückblick warum Usenet funktionierte</strong><br  />
<br  />
Usenet, die ursprünglichen Diskussionsforen im Netz, boten eine Hierarchie von deutschsprachigen Angeboten an, die im obersten Knoten de.* genannt werden. Weiter unten gab es dann die Verzweigungen für die einzelnen Themen sowie einen Ort wo die Bürger zusammenkommen konnten und diskutieren konnten. Auch heute noch gibt es diese Gruppen, aber die Hochzeit ist wohl vorbei (bedauerlicherweise). <a href="http://groups.google.com/groups/dir?hl=en&amp;sel=usenet%3Dde">Zu finden zum Beispiel im Groups-Bereich auf Google</a>.<br  />
<br  />
Neben den Gruppen, zum Beispiel <a href="http://groups.google.com/group/de.alt.etc.koerperpflege/topics?lnk=srg&amp;hl=en">de.alt.etc.koerperpflege</a> oder <a href="http://groups.google.com/group/de.rec.fotografie?hl=en&amp;lnk=">de.rec.fotografie</a> oder <a href="http://groups.google.com/group/de.rec.tv.serien?hl=en&amp;lnk=">de.rec.tv.serien</a> oder <a href="http://groups.google.com/group/de.soc.familie.kinder?hl=en&amp;lnk=">de.soc.familie.kinder</a>, die die Themen waren, gab es immer auch die Hierarchie <a href="http://groups.google.com/groups/dir?sel=usenet%3Dde.admin.news%2C&amp;hl=en&amp;">de.admin.news</a> in denen über de.* abgestimmt wurde. Neue Gruppen wurden nur eingerichtet, wenn jemand einen Antrag nach Regeln geführt hatte und eine entsprechende Mehrheit erhalten hat. Fragen rund um das Miteinander im Netz wurden ähnlich behandelt. Vorschläge, Diskussion, Abstimmung. Und dann: Einhaltung dieser Regeln.<br  />
<br  />
Ein paar wichtige Beispiele aus diesem abgestimmten Vorgehen:<br  />
<br  />
<ul><br  />
<li><a href="http://groups.google.com/group/de.admin.news.groups/browse_thread/thread/15236e9754e9e6e8?hl=en#">&lt;2009-01-24&gt; Missverstaendnisse in de.admin.news.groups</a></li>
<li><a href="http://groups.google.com/group/de.newusers.questions/browse_thread/thread/17d966c33391a51c?hl=en#">&lt;2001-10-06&gt; Erst lesen, dann schreiben</a></li>
<li><a href="http://groups.google.com/group/de.newusers.questions/browse_thread/thread/bd0eb0bf284280bc?hl=en#">&lt;2006-05-03&gt; Warum soll ich mich an die Regeln halten?</a></li>
<li><a href="http://groups.google.com/group/de.newusers.questions/browse_thread/thread/9f8bcd958dd41d8e?hl=en#">&lt;2006-08-08&gt; Netiquette fuer "de.*"</a></li>
</ul><br  />
<br  />
<strong>Jeder</strong> kann diese Regeln ändern und einen neuen Konsens herstellen. Heutzutage braucht das weniger Teilnehmer als noch vor zehn Jahren, aber es geht mir um den Gedanken dahinter. Es gibt in dem Teil des Netzes einen <strong>Konsens der jeweiligen Teilnehmer</strong>. Das fehlt in Kleinbloggersdorf. <br  />
<br  />
Schon mehrfach habe ich mit anderen darüber nachgedacht eine Liste zu bauen, in der man sagen kann "hier können Unternehmen ihre Gesuche posten und es geht nur an Empfänger die nicht sofort Mord und Totschlag schreien". Was nicht heißen will, daß auch diese Teilnehmer schreiben würden daß das Gesuch ein Dreck ist.<br  />
<br  />
Und natürlich gibt es am Modell Usenet viele Dinge die nicht funktioniert haben. Aber der Prozess der Entscheidungsfindung, das Abstimmen von "das ist was wir wollen" ist richtig. Es gab eine gemeinsame Aussage "das ist das was wir, die Unterzeichnenden, wollen / hinnehmen / wofür wir stehen". 'Wir' in diesem Kontext meint übrigens nicht alle. Sondern "wir in dieser Gruppe". <br  />
<br  />
<strong>Wo sind die "keine Werbung bitte"-Schilder</strong><br  />
<br  />
Die meisten Teilnehmer, die keinen Kontakt mit der bösen Kommerzwelt haben wollen, kennen aus der normalen Welt die "keine Werbung"-Schilder. Was ist so schwer daran, sich ein solches ins Impressum zu kleben? Wohlgemerkt, ich rede hier von Leuten die die berühmten 'mixed signals' senden. Was ist so schwer daran, sich analog der offline-Welt an funktionierende Maßnahmen zu hängen? Oder daran mitzuarbeiten, diese Regeln im Umgang miteinander zu gestalten. Auch die jetzigen Gesetze z.B. gegen nervige Lotto-Anrufer sind entstanden weil es jemandem wichtig genug war, daß er angefangen hat, daran zu arbeiten. 
<br  /><br  />
<strong>Die pöbelnde Meute</strong><br  /><br  />
Ziemlich unbehandelt lasse ich hier das Thema der pöbelnden Meute, welche unterhalb der Gürtellinie "argumentiert" - und ja, damit meine ich auch diejenigen die es in schönere Formulierungen packen. Es gibt den Punkt wo man sich selber disqualifiziert. Ich und die meisten anderen werden sich dort ähnlich verhalten: eine mentale, sehr negative Notiz bei der Person anhängen. Man sieht sich immer zweimal im Leben. 
<br  /><br  />
Hinweis: Auch wenn ich übereinstimme mit dem grundlegenden Inhalt der Kommentare über die schlechte Ausführung und besonders das besagte Twittermom-Posting gibt es einen Unterschied zwischen Inhalt und Stil. Sollte jeder in der Schule gelernt haben, das waren die Noten im Deutschunterricht.<br  />
<br  />
Ich bin versucht den ganzen Artikel <a href="http://www.dondahlmann.de/?p=356">Schlechte Erziehung</a> von Don Dahlmann zu zitieren. <br  />
<br  />
  <blockquote>
Man kann schimpfen, Sachen intelligent aufs Korn nehmen, sich echauffieren, den Kopf schütteln. Man kann nicht einverstanden sein und man kann dies deutlich sagen. Man kann nachhaken, recherchieren, sich wundern und sich sogar richtig aufregen. Zum Beispiel über Vodafone.<br  />
<br  />
Aber ich bin ehrlich gesagt erschüttert, auf welche teilweise minderwertige und niveaulose Art und Weise in Blogs und vor allem auf Twitter über <a href="http://toonblog.squarespace.com/">Schnutinger</a> hergezogen wird. Wenn man mit der Aktion, bzw. dem Text (über den man nicht reden muss) nicht einverstanden ist, kann man das sagen. Oder man kann es einfach ignorieren. So wie man täglich ca. 250 Werbebotschaften auf RTL und sonst wo ignoriert, die einen ähnlichen Charakter haben. (Sich "Deutschland sucht den Superstar" oder "Germanys next topmodel" anzuschauen, darüber auf Twitter fröhlich parlieren, aber über Schnutinger herzufallen, verstehe ich auch nicht so ganz, aber das nur nebenbei)<br  />
<br  />
Das Ausmaß an schlechten Stil und noch schlechterer Erziehung, welcher mir die letzten 2 Tage auf Twitter begegnet ist, hat mich den Kanal erst einmal als Lesender abschalten lassen. Ich habe nicht eine lustige oder intelligent geschriebene Replik gelesen, und schon gar nichts, was sich rein inhaltlich mit der Sache auseinandersetzt. Was ich gesehen und gelesen habe sind Beschimpfungen, Häme, Verletzungen und schlicht und ergreifend einen ganzen Haufen sehr schlecht erzogener Menschen, die das Netz für die Weiterentwicklung ihrer Schulhofmanieren missbrauchen. <br  />
<br  />
  </blockquote>Lesenswert auch "<a href="http://martina-kausch.de/index.php?/archives/4653-Drohnengebaren.html">Drohnengebaren</a>", über die Frauenrolle in diesem Schauspiel.<br  /><br  /><a href="http://lanu.blogger.de/stories/1451020/">Lanu: Verraten und verkauft</a><br  />
<br  />
<blockquote>
Jetzt ausschließlich Lumma, Lobo und Konsorten die Schuld zu geben, halte ich für falsch.<br  />
<br  />
<a href="http://toonblog.squarespace.com/postings/tja.html">Das waren wir alle</a>. Angefangen bei Schnutingers Vertrag, weiter über rückratlose Kampagnenverantwortliche, bis hin zum kreischenden Web 2.0 Mob.<br  />
<br  />
Und jeder muss nun sehen, wie er damit zurechkommt.</blockquote><br  />

<a href="http://www.jingler.de/blog/?p=111">Ihr wollt Dialog? Lernt erst einmal diskutieren!</a>:<br  />
<blockquote>
Ihr wollt von Vodafone verstanden werden und versteht doch selber so wenig. Wer Dialog will, muss erst einmal diskutieren lernen. Und diskutieren heißt für mich, sich auf einer sachlichen Ebene mit Argumenten auseinanderzusetzen. Da kann es dann gerne auch einmal heiß hergehen. Aber das, was ich da gestern Abend lesen musste, hatte mit diskutieren, mit dem Ausnutzen des Potenzials von Social Media nichts zu tun. Wer immer Ihr seid, die Ihr Kommentare fälscht, Euch über mislungene Posts lustig macht und persönliche Angriffe startet - die digitale Elite, als die Ihr Euch so gerne seht, seid Ihr nicht!<br  />
<br  />
Werdet erwachsen.  </blockquote><br  />

Und die mentale Notiz wird auch gemacht bei Anmerkungen der Art "wer sich nicht zu uns gesellt verkauft seine Seele oder hat in der Vergangenheit Aufträge erhalten (oder hofft auf welche in der Zukunft)". Das zeugt nicht von schlechter Erziehung sondern einfach nur von Dummheit, entweder der eigenen oder weil man weiß, dass der Leser dieser Blogbeiträge auf diese Argumentation hineinfällt. "Schau, Don Dahlmann hat vergessen zu erzählen dass er doch ganz vernetzt mit diesem Thema ist, das ist nur vorgeschoben seine Empörung!!" Wie im realen Leben auch: Krakelende Idioten schenkt man keine Aufmerksamkeit, sondern straft sie ab und verbringt seine Zeit sinnvoller. <br  />
<br  />
Tip für die Unternehmen: Die Auswirkungen sind der Beweis, warum eine Social Media Kampagne in Deutschland einen Psychiater für die Teilnehmer mit im Budget haben sollte.<br  />
<br  />
<strong>Fazit: Was sind Alternativen?</strong><br  /><br  />
Die Alternative ist eigentlich nur, sich nicht darum zu scheren, was irgendwer sagt und sich ein dickes Fell zuzulegen falls man doch mal den Fehler macht reinzuschauen, denn vermeiden kann man es komplett noch nicht. Und alles in Perspektive setzen. Tief durchatmen. Und stattdessen an Dingen arbeiten, die einem wichtig sind, an die man glaubt. <br  />
<br  />
Sich zu überlegen, was die eigenen Grenzen sind, was man bereit ist zu geben und dann dazu stehen. Verbündete suchen und gemeinsame Front zeigen. Das kann zum Beispiel ein "Keine Werbung" Schild sein. Oder ein "Ich akzeptiere Zusendungen von Inhalten die mit den folgenden Themen zu tun haben, alles andere kommt an den Pranger". Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema, sich zum Beispiel den Pressecodex vorzunehmen und zu überlegen "was davon passt für mich? Eventuell für uns?"<br  />
<br  />
Und hier hilft vielleicht einmal ein Blick über den Tellerrand, den die sich wiederholenden Diskussionen in KBD passen gut zu der momentanen Diskussion in den USA über die Mommyblogger und die PR-Aktivitäten einiger Firmen. Nicht Schlammschlacht, sondern inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema und der Suche nach Lösungen und untereinander akzeptierten Verhaltensweisen:<br  />
<br  />
<ul><br  />
  <li><a href="http://www.momdot.com/blog/pr-blackout-challenge/">P.R. Blackout Challenge</a></li><br  />
<br  />
<li><a href="http://news.cnet.com/8301-13577_3-10286329-36.html">Cnet: Do mommy bloggers need to grow up?</a></li><br  />
<br  />
<li><a href="http://news.cnet.com/8301-13578_3-10269962-38.html">Report: FTC to go after blogger freebies</a></li><br  />
<br  />
<li><a href="http://www.blogher.com/blogger-pr-blackout">Blogher: The Blogger PR Blackout - The good, the bad, and the completely puzzling</a></li><br  />
</ul><br  />
<br  />
<strong>"Auch ich verdiene an Vodafone"</strong><br  /><br  />
Bevor man lange suchen geht: Wenn man die Welt schon so schwarz und weiß betrachten möchte - auch ich verdiene dank Vodafone. Ich habe zwar kein Handy bekommen, ich habe keinen Vertrag, ich war in keinem Werbespot, ich arbeite weder mit ihnen noch mit Scholz und Friends in irgendeiner Form. Jedenfalls nichts, was mir bewusst wäre. An irgendeinem Punkt in den vergangenen Jahren habe ich mit mehreren Beteiligten in diesem Umfeld über geschäftliches gesprochen. Also kein direkter oder indirekter Verdienst. Aber ich verwende das Beispiel natürlich, weil es so schön zeigt auf was man sich einlässt in Deutschland. <br  />
<br  />
Womit ich dann auch befangen wäre. Weil ich könnte ja in Zukunft einmal mit ihnen reden. Zum Beispiel über Twitter. Oder ich könnte einmal in Zukunft mit einer Firma wie Scholz und Friends zusammenarbeiten, weil ich Qualifikationen besitze, die das sinnvoll machen. Beide Firmen haben ja auch ausschließlich Bedarf in diesem Zusammenhang und zum Beispiel nicht mit einem ganz anderen Thema. Oder (wie einige es ja so gerne herholen) mit jemandem zusammenarbeiten, der freundlich zu den beiden Firmen ist. Oder mal mit denen zusammengearbeitet hat. Um mal den Blödsinn aufzuzeigen, den einige hervorholen.<br  />
<br  />
<strong>Mein Maßstab?</strong><br  /><br  />
Ich will in der Lage sein den Menschen, die mir wichtig sind und die ich respektiere, weiterhin ins Gesicht schauen zu können und mich für meine Aktivitäten nicht schämen. Nicht mehr, nicht weniger. Ich habe für mich meine grundsätzlichen Grenzen gezogen, was ich in der Zusammenarbeit mit Firmen veranstalte, und was nicht. <br  />
<br  />
Das ist zum einen ihnen zu zeigen wie bekloppt die deutsche Szene sich gerne verhält (siehe oben) aber auch die umgekehrte Rolle einzunehmen und ihnen zu verdeutlichen, an welchen Stellen sie unfähig sind, mit dieser Welt umzugehen. Trotzdem bedeuted jede neue Anfrage ein Nachdenken "will ich mit denen zu tun haben?", "was genau wollen die von mir und paßt das zu mir?", "wieviel Schmerzensgeld will ich dafür oder ist es etwas, was ich gerne mache?".<br  />
<br  />
Dazu gehört auch, daß ich nicht wirklich vorhabe, diese meine Meinung mit anderen zu diskutieren aka "mich verändern zu lassen". Mein Meinungsbildungsprozeß funktioniert nicht in der simplem Umgebung der Blogkommentare. Dafür ist das Thema etwas zu komplex. 
<br  /><br  />
<strong>Und zum Schluss was meiner Meinung das wirkliche Verbrechen an dem Vodafonespot ist.</strong><br  /><br  />
Nein, der Spot an sich ist langweilig für mich und nichts, was ich mir mehr als einmal antun muß. Das wirkliche Verbrechen ist aber nicht die Empörung in der Blogosphäre, sondern die Verhunzung eines meiner Lieblingssongs. Kann man nicht das nächste Mal sowas wie die singenden japanischen Übernachtungsgelegenheiten nehmen? Dann hätte man auch gleich die Fanbasis miteingekauft. <div class="feedflare">
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		<dc:subject>default</dc:subject>
		<dc:date>2009-07-22T13:33:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator></item>

	<item>
		<title>Veranstaltungstip in Kiel: E-Business-Symposium "Trends im Web 2.0 - Chancen und Risiken für die Unternehmensentwicklung"</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1652.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1652.html#comm</comments>
		<description>Ich bin ja sonst nicht so für Kiel, aber man macht ja Ausnahmen ;)) Eintritt ist begrenzt verfügbar, aber kostenlos. 

E-Business-Symposium "Trends im Web 2.0 - Chancen und Risiken für die Unternehmensentwicklung"  

Expertinnen und Experten aus Theorie, Wirtschaft und Politik werden im Rahmen des E-Business-Symposiums "Trends im Web 2.0 - Chancen und Risiken für die Unternehmensentwicklung" am 1. Juli an der Kieler Fachhochschule (in Kooperation mit der Digitalen Wirtschaft Schleswig-Holstein e. V.) das vielschichtige Thema Web 2.0 beleuchten.

Im Vordergrund der Veranstaltung stehen Best Practice Modelle und erfolgreiche Piloten, um Denkanstöße zu vermitteln. Ausgehend von der Unternehmenskommunikation im Web 2.0 werden ausgewählte Instrumente und Einsatzgebiete vorgestellt: Weblogs, Microblogging am Beispiel Twitter, virales Marketing im virtuellen Raum, Suchmaschinen-Marketing und Social Networking. Abgerundet wird die Veranstaltung durch einen Ausblick ins Web 3.0.

Neben den Vorträgen von Studierenden und Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis besteht die Möglichkeit zu einem intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch. Die Veranstalter möchten mit diesem Symposium eine bessere und stärkere Vernetzung von Wissensträgern in Schleswig-Holstein erreichen.

Ort
Fachhochschule Kiel, Sokratesplatz 2, 24149 Kiel, Senatssaal, 7. Etage

Zeit
1. Juli, 14.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr (inklusive Catering)

Anmeldung
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher wird um eine Anmeldung unter dreysel ät diwish.de gebeten.
Die Teilnahme ist kostenlos.
</description>
		<guid isPermaLink="false">1652@http://beissholz.de/artikel/</guid>
		<content:encoded><![CDATA[ Ich bin ja sonst nicht so für Kiel, aber man macht ja Ausnahmen ;)) Eintritt ist begrenzt verfügbar, aber kostenlos. <br />
<br />
<blockquote><b><a href="http://www.diwish.de/index.php?id=termindetails&no_cache=1&view=single&event_id=317&cHash=3bf84b2f8f" title="">E-Business-Symposium "Trends im Web 2.0 - Chancen und Risiken für die Unternehmensentwicklung" </a> </b><br />
<br />
Expertinnen und Experten aus Theorie, Wirtschaft und Politik werden im Rahmen des E-Business-Symposiums "Trends im Web 2.0 - Chancen und Risiken für die Unternehmensentwicklung" am 1. Juli an der Kieler Fachhochschule (in Kooperation mit der Digitalen Wirtschaft Schleswig-Holstein e. V.) das vielschichtige Thema Web 2.0 beleuchten.<br />
<br />
Im Vordergrund der Veranstaltung stehen Best Practice Modelle und erfolgreiche Piloten, um Denkanstöße zu vermitteln. Ausgehend von der Unternehmenskommunikation im Web 2.0 werden ausgewählte Instrumente und Einsatzgebiete vorgestellt: Weblogs, Microblogging am Beispiel Twitter, virales Marketing im virtuellen Raum, Suchmaschinen-Marketing und Social Networking. Abgerundet wird die Veranstaltung durch einen Ausblick ins Web 3.0.<br />
<br />
Neben den Vorträgen von Studierenden und Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis besteht die Möglichkeit zu einem intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch. Die Veranstalter möchten mit diesem Symposium eine bessere und stärkere Vernetzung von Wissensträgern in Schleswig-Holstein erreichen.<br />
<br />
Ort<br />
Fachhochschule Kiel, Sokratesplatz 2, 24149 Kiel, Senatssaal, 7. Etage<br />
<br />
Zeit<br />
1. Juli, 14.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr (inklusive Catering)<br />
<br />
Anmeldung<br />
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher wird um eine Anmeldung unter dreysel ät diwish.de gebeten.<br />
Die Teilnahme ist kostenlos.<br />
</blockquote> <div class="feedflare">
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		<dc:subject>default</dc:subject>
		<dc:date>2009-06-08T22:17:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator></item>

	<item>
		<title>Übersicht: Die Interviews zum DMMK</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1649.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1649.html#comm</comments>
		<description>Zum Abschluß meiner kleinen Interview-Reihe für den DMMK gibt es noch einmal die Übersicht der einzelnen Interviews:

  Peter Wilke, MFG, zur Einstimmung auf den DMMK, mit Hintergründen und mehr 
  Keynotesprecher Clay Shirky über die Herausforderungen der neuen Welt (englisch) 
  Sven Doerrenbaecher, Daimler AG beantwortet die Frage ob Internet das neue Leitmedium ist oder nicht 
  Martin Thomas beschreibt was Crowd Surfing bedeutet und warnt das Firmen sich nicht auf die Kundenstimmen verlassen dürfen, sondern unbedingt weiter eine Führungsrolle behalten müssen - wenn auch in neuer Form (englisch) 
  DMMK Botschafter Christoph Salzig über den letzten Stand der Veranstaltung und warum man dem DMMK zur &amp;quot;Volljährigkeit&amp;quot; gratulieren sollte 
Besonders spannend fand ich das Interview mit Martin Thomas, der sich dafür einsetzt die Kundenstimmen zwar anzuhören dann jedoch wieder die Führung zu übernehmen - was etwas anderes als Kontrolle ist.  In eine ähnliche Richtung geht auch Clay Shirky und beiden ist gemein, daß sie die Besonderheiten für Unternehmen hervorheben. 

Und wer wissen möchte, was es für Veranstaltungen rund um den DMMK gibt, dem sei natürlich Berlinwebweek empfohlen (Webseite / Twitter).

Weitere Tweets über den DMMK in der Twittersuche oder auf dem Blog des DMMK.</description>
		<guid isPermaLink="false">1649@http://beissholz.de/artikel/</guid>
		<content:encoded><![CDATA[ <div style="float: right; margin-left: 20px;"><img src="http://beissholz.de/images/DMMK_klein.jpg"></div>Zum Abschluß meiner kleinen Interview-Reihe für den DMMK gibt es noch einmal die Übersicht der einzelnen Interviews:<br />
<ul><br />
  <li><a href="http://beissholz.de/pivot/artikel-1645.html">Peter Wilke</a>, MFG, zur Einstimmung auf den DMMK, mit Hintergründen und mehr </li><br />
  <li><a href="http://crueltobekind.org/dmmk-interviews-with-clay-shirky-599">Keynotesprecher Clay Shirky</a> über die Herausforderungen der neuen Welt (englisch) </li><br />
  <li><a href="http://beissholz.de/pivot/artikel-1648.html">Sven Doerrenbaecher, Daimler AG</a> beantwortet die Frage ob Internet das neue Leitmedium ist oder nicht </li><br />
  <li><a href="http://crueltobekind.org/dmmk-interview-martin-thomas-about-crowd-surfing-608">Martin Thomas</a> beschreibt was Crowd Surfing bedeutet und warnt das Firmen sich nicht auf die Kundenstimmen verlassen dürfen, sondern unbedingt weiter eine Führungsrolle behalten müssen - wenn auch in neuer Form (englisch) </li><br />
  <li><a href="http://beissholz.de/pivot/artikel-1647.html">DMMK Botschafter Christoph Salzig</a> über den letzten Stand der Veranstaltung und warum man dem DMMK zur &quot;Volljährigkeit&quot; gratulieren sollte </li><br />
</ul>Besonders spannend fand ich das Interview mit Martin Thomas, der sich dafür einsetzt die Kundenstimmen zwar anzuhören dann jedoch wieder die Führung zu übernehmen - was etwas anderes als Kontrolle ist.  In eine ähnliche Richtung geht auch Clay Shirky und beiden ist gemein, daß sie die Besonderheiten für Unternehmen hervorheben. <br />
<br />
Und wer wissen möchte, was es für Veranstaltungen rund um den DMMK gibt, dem sei natürlich Berlinwebweek empfohlen (<a href="http://berlinwebweek.de/" title="">Webseite</a> / <a href="http://twitter.com/berlinwebweek" title="">Twitter</a>).<br />
<br />
Weitere Tweets über den DMMK <a rel="nofollow" href="http://search.twitter.com/search?q=dmmk" title="">in der Twittersuche</a> oder auf dem <a href="http://blog.dmmk.de/" title="">Blog des DMMK</a>. <div class="feedflare">
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</div>]]></content:encoded>
		<dc:subject>default</dc:subject>
		<dc:date>2009-06-06T09:34:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator></item>

	<item>
		<title>DMMK Interview: Martin Thomas zum Thema Crowd Surfing</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1650.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1650.html#comm</comments>
		<description> 

Das zweite englische Interview für den DMMK beschäftigt sich mit dem Thema crowd surfing, speziell welche Auswirkungen dieses auf die Unternehmen hat bzw. welche neuen Anforderungen sich daraus ergeben.  Die vollständigen Links und Shownotes finden Sie auf meinem englischen Blog Interview with Martin Thomas.

 	  Download MP3 (26 min, 18 MB)

Weitere Tweets über den DMMK in der Twittersuche oder auf dem Blog des DMMK.

[Zurück zur Übersicht aller DMMK-Interviews]</description>
		<guid isPermaLink="false">1650@http://beissholz.de/artikel/</guid>
		<content:encoded><![CDATA[ <div style="float:right;margin-left:20px" ><img src="http://beissholz.de/images/DMMK_klein.jpg" /></div> <br />
<br />
Das zweite englische Interview für den DMMK beschäftigt sich mit dem Thema crowd surfing, speziell welche Auswirkungen dieses auf die Unternehmen hat bzw. welche neuen Anforderungen sich daraus ergeben.  Die vollständigen Links und Shownotes finden Sie auf meinem englischen Blog <a href="http://crueltobekind.org/dmmk-interview-martin-thomas-about-crowd-surfing-608">Interview with Martin Thomas</a>.<br />
<br />
 <p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://crueltobekind.org/emff.swf?src=http://bloxpert.com/audio/ctbk-098-dmmk-Martin-Thomas.mp3"  width="200" height="70">	<param name="movie" value="http://crueltobekind.org/emff.swf?src=http://bloxpert.com/audio/ctbk-098-dmmk-Martin-Thomas.mp3"></object></p>  <p><a title="DMMK  interview with Martin Thomas" href="http://bloxpert.com/audio/ctbk-098-dmmk-Martin-Thomas.mp3">Download MP3 (26 min, 18 MB)</a></p><br />
<br />
Weitere Tweets über den DMMK <a rel="nofollow" href="http://search.twitter.com/search?q=dmmk" title="">in der Twittersuche</a> oder auf dem <a href="http://blog.dmmk.de/" title="">Blog des DMMK</a>.<br />
<br />
[<a href="http://beissholz.de/pivot/artikel-1649.html" title="">Zurück zur Übersicht aller DMMK-Interviews</a>] <div class="feedflare">
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		<dc:subject>default</dc:subject>
		<dc:date>2009-06-06T08:13:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator><enclosure url="http://bloxpert.com/audio/ctbk-098-dmmk-Martin-Thomas.mp3" length="18497165" type="audio/mpeg" /><media:content url="http://bloxpert.com/audio/ctbk-098-dmmk-Martin-Thomas.mp3" fileSize="18497165" type="audio/mpeg" /><itunes:explicit>no</itunes:explicit><itunes:subtitle> Das zweite englische Interview für den DMMK beschäftigt sich mit dem Thema crowd surfing, speziell welche Auswirkungen dieses auf die Unternehmen hat bzw. welche neuen Anforderungen sich daraus ergeben. Die vollständigen Links und Shownotes finden Sie au</itunes:subtitle><itunes:author>Nicole Simon</itunes:author><itunes:summary> Das zweite englische Interview für den DMMK beschäftigt sich mit dem Thema crowd surfing, speziell welche Auswirkungen dieses auf die Unternehmen hat bzw. welche neuen Anforderungen sich daraus ergeben. Die vollständigen Links und Shownotes finden Sie auf meinem englischen Blog Interview with Martin Thomas. Download MP3 (26 min, 18 MB) Weitere Tweets über den DMMK in der Twittersuche oder auf dem Blog des DMMK. [Zurück zur Übersicht aller DMMK-Interviews]</itunes:summary><itunes:keywords>default</itunes:keywords></item>

	<item>
		<title>Ich hatte zwar nie einen C64, aber auch ich bin sauer gefahren / Zum Spiegel-Artikel "Die Generation C64 schlägt zurück"</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1646.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1646.html#comm</comments>
		<description>Beim Kampf um bestimmte Themen ist es absolut notwendig sich auf das Terrain zu begeben, in dem gespielt wird. Im Beispiel Netzsperren bedeutet das eher Fußballstadien zum Unterschriften sammeln als online Bilder verteilen. Online ist zwar nett, nur erreicht man damit nicht die meisten Politiker, die in vielen Fällen immer noch mit ihrer Inkompetenz koketieren. Ein geeigneteres Mittel (auch wenn es online ist) ist das Online-Petitionssystem der Bundesregierung, aber auch nur deswegen, weil es 'automatisch' nach Erreichen bestimmter Grenzen wieder ins offline Leben läuft.

Eine weitere Möglichkeit sind Artikel in relevanten Magazinen, wie zum Beispiel im Spiegel. Dieser hat nun mit "Die Generation C64 schlägt zurück (Untertitel "Der Aufstand der vermeintlich Verblödeten gegen die Ahnungslosigkeit der Entscheider ") von Christian Stöcker einen Artikel produziert, der vermutlich gewisse Teilnehmer immer noch nicht aufwecken wird, aber ihnen schon mal einen Vorgeschmack präsentiert.  Meine Lieblingspassagen:

Die Überraschung unter den politischen Spitzenkräften Berlins in den vergangenen Wochen war kaum zu übersehen. Etwas Unerhörtes war passiert. Eine neue politisch-gesellschaftliche Frontlinie ist sichtbar geworden, eine, die das Klima in diesem Land auf Jahre hinaus prägen könnte. Die Generation C64, die erste, die mit Computern aufgewachsen ist, hat die Nase voll von Herablassung und Gängelung, will sich nicht länger an den Rand der gesellschaftlichen Debatte drängen lassen. Sie wehrt sich, mit ihren Mitteln.

[...] 

Ein wahltaktisch todsicheres Gesetz, zielt es doch auf einen ungemein konsensfähigen Feind: die Hersteller und Verbreiter von Kinderpornografie, unmenschliche Profiteure und Verursacher unermesslichen Leids. Folgerichtig tat die Opposition erst gar nichts und gab dann kaum mehr als ein leises Wimmern von sich - um sich dann in das Schicksal zu ergeben, dass die Familienministerin als Bezwingerin der Kinderschänder würde Wahlkampf machen können.

[...] 

Was der Streit ums Thema Netzfilter sichtbar macht, ist eine Spaltung, eine Kluft, die Deutschland schon länger teilt: Die Einheimischen des Netzes, die Jüngeren, die habituellen Nutzer digitaler Technologie, sind es langsam leid. Sie möchten sich einmischen, möchten nicht einfach wortlos hinnehmen, dass immer wieder ungeniert in ihre Lebenswirklichkeit eingegriffen werden soll. Und zwar ausgerechnet von Leuten, die gerade unter den Jüngeren vielfach als auf diesem Gebiet ahnungslos wahrgenommen werden.

Die vermeintlich Verblödeten, Verrohten, Dumm-gesurften sind mehrheitlich noch nicht in einem Alter, in dem sie gesellschaftliche Führungspositionen besetzen könnten. Deshalb wird gern und viel über ihre Köpfe hinweg geredet. Aber sie haben ganz neue Werkzeuge zur Verfügung, um sich zur Wehr zu setzen.

[...] 

Gleichzeitig leben in diesem Land an die 20 Millionen Menschen zwischen 15 und 35 (um mal eine willkürliche Grenze für die Angehörigen der Generation C64 zu ziehen), in deren Leben digitale Technologie eine zentrale, eine vor allem selbstverständliche Rolle spielt. Für die das Internet nicht "der Cyberspace" ist, sondern ein normaler Teil ihres Alltags, ebenso wie Telefone für die Generationen davor.

Die einen, die digitalen Immigranten, machen Politik für die anderen, die in einer vom Digitalen durchdrungenen Welt leben. Das kann auf die Dauer nicht gutgehen.

[...] 

Dass die Unterzeichner der Petition gegen das Filtergesetz es wagen, Vernunft und Bürgerrechte sogar unter dem Risiko, als Päderastenfreunde gebrandmarkt zu werden, zu verteidigen, ist eine Entwicklung, die es eigentlich zu feiern gälte. Hier setzen sich Menschen für sinnvolle Gesetze und demokratische Grundprinzipien ein, teils schamloser öffentlicher Diffamierung zum Trotz. Das passt besser zum 60. Geburtstag des Grundgesetzes als jede Sonntagsrede.

Und es ist für Deutschlands politische Klasse ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt: Die digitalen Einheimischen haben begonnen sich einzumischen.
Das es spiegelt auch exakt mein Verhalten wieder: Ich habe die Faxen nämlich auch dicke. Und fange an mich zu kümmern, Menschen zu mobilisieren und zu informieren. Im Gegensatz zum einfachen Menschen auf der Straße habe ich dabei nicht nur meine kleine Handvoll von Bekannten, Verwandten und Freunde, sondern die eigene Reichweite ist höher, viel höher. 

Dabei sind wir in der Szene noch am Anfang und es ist unverantwortlich das die Herren und Damen Politiker immer noch mit ihrer Inkompetenz kokettieren - und vom Wahlkampf Obama nur mitnehmen "das er mit dem Internetzeugs gewonnen hat". Nein, er hat nicht mit dem Internetzeugs gewonnen, sondern er hat gewonnen, weil er in der Lage war sinnvoll Werkzeuge einzusetzen, sei es online oder offline. Mitgebracht hat er dazu ein tiefes Verständnis wie bestimmte Dinge funktionieren. 

Hier ist man ja schon froh, wenn die Mehrheit weiß was ein Browser ist. Gibt es die interessierten, aktiven Politiker? Ja klar. Nur sind das immer noch zu wenige und das auch ganz klar bei einer Partei wie der CDU. Da wäre bei einigen schon ein allgemeiner Computer-Führerschein wohl zuviel. 

Ist es meine Aufgabe solchen Leuten aus Liebe am Netz diese Dinge kostenlos bei- oder nahezubringen? Absolut nicht. Selbst Weltwaldwiesenpolitiker sollten heutzutage in diesem Bereich fit sein, eigentlich schon seit ein paar Jahren. Und es gibt keine Entschuldigung dafür, denn wenn sie es nicht selber lernen, sollte die jeweilige Partei für bestimmte Grundlagen sorgen. Hier sehe ich die Parteispitzen genauso in der Pflicht wie Firmen, die ihrer Mitarbeiter zu schulen haben.

Mal von einer anderen Seite betrachtet: Internet ist für mich seit fast 15 Jahren Bestandteil meines Lebens. 15 Jahre. Fast 4 Legislaturperioden Zeit, sich mit diesem Ding was nie wieder weggehen wird zu beschäftigen, oder?

Und ach ja: Wählen gehen. Auch für Europe!

Dazu passend:
  Henning Schürig: Die digitale Generation mischt sich ein!Aber dass bei Gesetzen, die sich um diese fremde Welt drehen, dann quasi gesetzlich Amok gelaufen wird, dass mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird oder auch einfach nur Unsinn beschlossen wird, das kann man dennoch ankreiden.

Erstens weil es ja nicht so ist, dass es nicht schlaue Stellungnahmen aus dieser Generation, z.B. vom CCC - dem Chaos Computer Club - gibt und zweitens weil oft ja gleichzeitig ganz traditionelle Grundrechte, die im ganz traditionellen Grundgesetz stehen, missachtet werden, siehe zum Beispiel die Debatte um die Netzsperre.
  zweipunktnull.org: Die digitalen Einheimischen haben begonnen sich einzumischenEin Artikel, wie ihn jeder von uns hätte schreiben können, vorausgesetzt man wäre in der Lage, so gut, so pointiert zu schreiben. Er versucht schafft es, die aktuelle Situation auf den Punkt zu bringen, unseren Standpunkt klarzumachen (mit "uns" meine ich jeden Einzelnen, der ganz selbstverständlich das Internet nutzt) und die Schwächen der Regierung zu entlarven. 

Ich würde gern einige Zitate quoten, aber es würde dem Artikel nicht gerecht, denn man muss ihn einfach ganz lesen. 
  Kaliban.de: Generation Online vs. Internetausdrucker: Fight!
  Nicht nur bei diesem Thema wundert man sich zuweilen, wie instinktlos erfahrene Politiker reagieren. Die denken halt nur in Gruppen: Killerspieler, Kinderschänder, Schützenfreunde, Sportler, Milchbauern et cetera — wenn man nach dieser Logik einer lobbyschwachen Gruppe auf die Füße tritt, hat man nichts zu befürchten. Dass es in der Gesellschaft eine Strömung geben könnte, die einerseits noch Reste von freiheitlichen Idealen hochzuhalten bereit ist und andererseits auch vermeintliche Tabu-Themen ganz hemdsärmelig und pragmatisch angeht, das übersteigt offenbar das Vorstellungsvermögen vieler Karrierepolitiker.

Just for the records: Ich hatte nie einen C64. Sondern nur einen VC 20 ;)</description>
		<guid isPermaLink="false">1646@http://beissholz.de/artikel/</guid>
		<content:encoded><![CDATA[ Beim Kampf um bestimmte Themen ist es absolut notwendig sich auf das Terrain zu begeben, in dem gespielt wird. Im Beispiel Netzsperren bedeutet das eher Fußballstadien zum Unterschriften sammeln als online Bilder verteilen. Online ist zwar nett, nur erreicht man damit nicht die meisten Politiker, die in vielen Fällen immer noch mit ihrer Inkompetenz koketieren. Ein geeigneteres Mittel (auch wenn es online ist) ist das Online-Petitionssystem der Bundesregierung, aber auch nur deswegen, weil es 'automatisch' nach Erreichen bestimmter Grenzen wieder ins offline Leben läuft.<br />
<br />
Eine weitere Möglichkeit sind Artikel in relevanten Magazinen, wie zum Beispiel im Spiegel. Dieser hat nun mit "<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,628017,00.html">Die Generation C64 schlägt zurück</a> (Untertitel "Der Aufstand der vermeintlich Verblödeten gegen die Ahnungslosigkeit der Entscheider ") von Christian Stöcker einen Artikel produziert, der vermutlich gewisse Teilnehmer immer noch nicht aufwecken wird, aber ihnen schon mal einen Vorgeschmack präsentiert.  Meine Lieblingspassagen:<br />
<blockquote><br />
Die Überraschung unter den politischen Spitzenkräften Berlins in den vergangenen Wochen war kaum zu übersehen. Etwas Unerhörtes war passiert. Eine neue politisch-gesellschaftliche Frontlinie ist sichtbar geworden, eine, die das Klima in diesem Land auf Jahre hinaus prägen könnte. Die Generation C64, die erste, die mit Computern aufgewachsen ist, hat die Nase voll von Herablassung und Gängelung, will sich nicht länger an den Rand der gesellschaftlichen Debatte drängen lassen. Sie wehrt sich, mit ihren Mitteln.<br />
<br />
[...] <br />
<br />
Ein wahltaktisch todsicheres Gesetz, zielt es doch auf einen ungemein konsensfähigen Feind: die Hersteller und Verbreiter von Kinderpornografie, unmenschliche Profiteure und Verursacher unermesslichen Leids. Folgerichtig tat die Opposition erst gar nichts und gab dann kaum mehr als ein leises Wimmern von sich - um sich dann in das Schicksal zu ergeben, dass die Familienministerin als Bezwingerin der Kinderschänder würde Wahlkampf machen können.<br />
<br />
[...] <br />
<br />
Was der Streit ums Thema Netzfilter sichtbar macht, ist eine Spaltung, eine Kluft, die Deutschland schon länger teilt: Die Einheimischen des Netzes, die Jüngeren, die habituellen Nutzer digitaler Technologie, sind es langsam leid. Sie möchten sich einmischen, möchten nicht einfach wortlos hinnehmen, dass immer wieder ungeniert in ihre Lebenswirklichkeit eingegriffen werden soll. Und zwar ausgerechnet von Leuten, die gerade unter den Jüngeren vielfach als auf diesem Gebiet ahnungslos wahrgenommen werden.<br />
<br />
Die vermeintlich Verblödeten, Verrohten, Dumm-gesurften sind mehrheitlich noch nicht in einem Alter, in dem sie gesellschaftliche Führungspositionen besetzen könnten. Deshalb wird gern und viel über ihre Köpfe hinweg geredet. Aber sie haben ganz neue Werkzeuge zur Verfügung, um sich zur Wehr zu setzen.<br />
<br />
[...] <br />
<br />
Gleichzeitig leben in diesem Land an die 20 Millionen Menschen zwischen 15 und 35 (um mal eine willkürliche Grenze für die Angehörigen der Generation C64 zu ziehen), in deren Leben digitale Technologie eine zentrale, eine vor allem selbstverständliche Rolle spielt. Für die das Internet nicht "der Cyberspace" ist, sondern ein normaler Teil ihres Alltags, ebenso wie Telefone für die Generationen davor.<br />
<br />
Die einen, die digitalen Immigranten, machen Politik für die anderen, die in einer vom Digitalen durchdrungenen Welt leben. Das kann auf die Dauer nicht gutgehen.<br />
<br />
[...] <br />
<br />
Dass die Unterzeichner der Petition gegen das Filtergesetz es wagen, Vernunft und Bürgerrechte sogar unter dem Risiko, als Päderastenfreunde gebrandmarkt zu werden, zu verteidigen, ist eine Entwicklung, die es eigentlich zu feiern gälte. Hier setzen sich Menschen für sinnvolle Gesetze und demokratische Grundprinzipien ein, teils schamloser öffentlicher Diffamierung zum Trotz. Das passt besser zum 60. Geburtstag des Grundgesetzes als jede Sonntagsrede.<br />
<br />
Und es ist für Deutschlands politische Klasse ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt: Die digitalen Einheimischen haben begonnen sich einzumischen.</blockquote><br />
Das es spiegelt auch exakt mein Verhalten wieder: Ich habe die Faxen nämlich auch dicke. Und fange an mich zu kümmern, Menschen zu mobilisieren und zu informieren. Im Gegensatz zum einfachen Menschen auf der Straße habe ich dabei nicht nur meine kleine Handvoll von Bekannten, Verwandten und Freunde, sondern die eigene Reichweite ist höher, viel höher. <br />
<br />
Dabei sind wir in der Szene noch am Anfang und es ist unverantwortlich das die Herren und Damen Politiker immer noch mit ihrer Inkompetenz kokettieren - und vom Wahlkampf Obama nur mitnehmen "das er mit dem Internetzeugs gewonnen hat". Nein, er hat nicht mit dem Internetzeugs gewonnen, sondern er hat gewonnen, weil er in der Lage war sinnvoll Werkzeuge einzusetzen, sei es online oder offline. Mitgebracht hat er dazu ein tiefes Verständnis wie bestimmte Dinge funktionieren. <br />
<br />
Hier ist man ja schon froh, wenn die Mehrheit weiß was ein Browser ist. Gibt es die interessierten, aktiven Politiker? Ja klar. Nur sind das immer noch zu wenige und das auch ganz klar bei einer Partei wie der CDU. Da wäre bei einigen schon ein allgemeiner Computer-Führerschein wohl zuviel. <br />
<br />
Ist es meine Aufgabe solchen Leuten aus Liebe am Netz diese Dinge kostenlos bei- oder nahezubringen? Absolut nicht. Selbst Weltwaldwiesenpolitiker sollten heutzutage in diesem Bereich fit sein, eigentlich schon seit ein paar Jahren. Und es gibt keine Entschuldigung dafür, denn wenn sie es nicht selber lernen, sollte die jeweilige Partei für bestimmte Grundlagen sorgen. Hier sehe ich die Parteispitzen genauso in der Pflicht wie Firmen, die ihrer Mitarbeiter zu schulen haben.<br />
<br />
Mal von einer anderen Seite betrachtet: Internet ist für mich seit fast 15 Jahren Bestandteil meines Lebens. 15 Jahre. Fast 4 Legislaturperioden Zeit, sich mit diesem Ding was nie wieder weggehen wird zu beschäftigen, oder?<br />
<br />
<b>Und ach ja: Wählen gehen. Auch für Europe!</b><br />
<br />
Dazu passend:<ul><br />
  <li>Henning Schürig: <a href="http://www.henningschuerig.de/blog/2009/06/02/die-digitale-generation-mischt-sich-ein/">Die digitale Generation mischt sich ein!</a><blockquote>Aber dass bei Gesetzen, die sich um diese fremde Welt drehen, dann quasi gesetzlich Amok gelaufen wird, dass mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird oder auch einfach nur Unsinn beschlossen wird, das kann man dennoch ankreiden.<br />
<br />
Erstens weil es ja nicht so ist, dass es nicht schlaue Stellungnahmen aus dieser Generation, z.B. vom CCC - dem Chaos Computer Club - gibt und zweitens weil oft ja gleichzeitig ganz traditionelle Grundrechte, die im ganz traditionellen Grundgesetz stehen, missachtet werden, siehe zum Beispiel die Debatte um die Netzsperre.</blockquote></li><br />
  <li>zweipunktnull.org: <a href="http://www.zweipunktnull.org/blog/2009/06/02/die-digitalen-einheimischen-haben-begonnen-sich-einzumischen/">Die digitalen Einheimischen haben begonnen sich einzumischen</a><blockquote>Ein Artikel, wie ihn jeder von uns hätte schreiben können, vorausgesetzt man wäre in der Lage, so gut, so pointiert zu schreiben. Er versucht schafft es, die aktuelle Situation auf den Punkt zu bringen, unseren Standpunkt klarzumachen (mit "uns" meine ich jeden Einzelnen, der ganz selbstverständlich das Internet nutzt) und die Schwächen der Regierung zu entlarven. <br />
<br />
Ich würde gern einige Zitate quoten, aber es würde dem Artikel nicht gerecht, denn man muss ihn einfach ganz lesen. </blockquote></li><br />
  <li>Kaliban.de: <a href="http://kaliban.de/2009/06/generation-online-vs-internetausdrucker-fight/">Generation Online vs. Internetausdrucker: Fight!</a><br />
  <blockquote>Nicht nur bei diesem Thema wundert man sich zuweilen, wie instinktlos erfahrene Politiker reagieren. Die denken halt nur in Gruppen: Killerspieler, Kinderschänder, Schützenfreunde, Sportler, Milchbauern et cetera — wenn man nach dieser Logik einer lobbyschwachen Gruppe auf die Füße tritt, hat man nichts zu befürchten. Dass es in der Gesellschaft eine Strömung geben könnte, die einerseits noch Reste von freiheitlichen Idealen hochzuhalten bereit ist und andererseits auch vermeintliche Tabu-Themen ganz hemdsärmelig und pragmatisch angeht, das übersteigt offenbar das Vorstellungsvermögen vieler Karrierepolitiker.<br />
</blockquote></li></ul><br />
Just for the records: Ich hatte nie einen C64. Sondern nur einen VC 20 ;) <div class="feedflare">
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		<dc:subject>default</dc:subject>
		<dc:date>2009-06-02T18:32:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator></item>

	<item>
		<title>Löschen statt verstecken funktioniert. Aber dann hat man nicht eine so tolle Handhabe gegen das 'böse Internets'.</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1644.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1644.html#comm</comments>
		<description>Der Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur (AK Zensur)  hat die Probe gemacht und siehe da, man kann was gegen Kinderpornographie im Netz tun anstatt Sicht-Sperren aufzustellen. Wie das Fazit korrekt feststellt - wenn der AK das kann, sollte die Behörden dazu wohl doch erst recht in der Lage sein.

Die Abschaltung von Webauftritten mit kinderpornographischen Inhalten dauert nicht länger als die Übermittlung einer Sperrliste. Dies führt die Argumentation der Befürworter des bloßen Sperrens ad absurdum - es gibt keinen sachlichen Grund, strafbare Inhalte im Netz zu belassen und sie für alle einschlägig Interessierten mit minimalem Aufwand weiterhin zugänglich zu halten.

Was für eine Bürgerinitiative wie den Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur möglich ist, sollte für die deutsche Regierung und Strafverfolgungsbehörden ein Leichtes sein und die hier erzielten Ergebnisse deutlich übertreffen können.Weiter zu der Liste der Ergebnisse "Löschen statt verstecken: Es funktioniert!" und die Twitter-Suche nach "Löschen statt verstecken".</description>
		<guid isPermaLink="false">1644@http://beissholz.de/artikel/</guid>
		<content:encoded><![CDATA[ Der Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur (AK Zensur)  hat die Probe gemacht und siehe da, man kann was gegen Kinderpornographie im Netz tun anstatt Sicht-Sperren aufzustellen. Wie das Fazit korrekt feststellt - wenn der AK das kann, sollte die Behörden dazu wohl doch erst recht in der Lage sein.<br />
<br />
<blockquote>Die Abschaltung von Webauftritten mit kinderpornographischen Inhalten dauert nicht länger als die Übermittlung einer Sperrliste. Dies führt die Argumentation der Befürworter des bloßen Sperrens ad absurdum - es gibt keinen sachlichen Grund, strafbare Inhalte im Netz zu belassen und sie für alle einschlägig Interessierten mit minimalem Aufwand weiterhin zugänglich zu halten.<br />
<br />
Was für eine Bürgerinitiative wie den Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur möglich ist, sollte für die deutsche Regierung und Strafverfolgungsbehörden ein Leichtes sein und die hier erzielten Ergebnisse deutlich übertreffen können.</blockquote>Weiter zu der Liste der Ergebnisse "<a href="http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html" title="">Löschen statt verstecken: Es funktioniert!</a>" und die Twitter-Suche nach "<a href="http://search.twitter.com/search?q=L%C3%B6schen+statt+verstecken" title="">Löschen statt verstecken</a>". <div class="feedflare">
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		<dc:subject>default</dc:subject>
		<dc:date>2009-05-27T10:14:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator></item>

	<item>
		<title>Zensursula und die epetition. Noch 48 Stunden</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1643.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1643.html#comm</comments>
		<description>

Jeder der im Netz unterwegs ist sollte in den letzten Wochen mitbekommen haben, welche Rückmeldungen das Thema &amp;quot;Netzsperren&amp;quot; gebracht hat.&amp;#160; Mit dem billigen&amp;#160; Argument&amp;#160; &amp;quot;Sie sind doch nicht etwa für Kinderpornographie?!&amp;quot; stellen Politiker Gegner&amp;#160; des Netzsperrengesetzes in die Kipo-Ecke anstatt wirksame Maßnahmen zu ergreifen.&amp;#160; 

Bitte tragt Euren Teil dazu bei: informiert Euch und reagiert.

Ich bin mir noch nicht sicher ob ich es als Augenwischerei oder reine Inkompetenz betrachten soll. Es widert mich vor allem an, daß ein Thema wie Kinderpornographie zur Wahlkampfstimmungsmache benutzt wird. Oder wie Hanno es freundlicher schreibt:

Das Thema Kinderpornographie ist zu ernst, um es für Wahlkampfeffekte zu missbrauchen.

In allen Fällen regt es mich auf und deswegen unterstütze ich die ePetition und weitere Aktionen.  Nach nur vier Tagen wurden die notwendigen 50.000 Stimmen erreicht, die notwendig sind um gehört zuwerden. Noch sind zwei Tage Zeit um das Ziel von 100K Stimmen&amp;#160; zu erreichen, um als einen ersten Schritt ein Signal zu setzen.  

Aus den vielen Informationsseiten dazu empfehle ich vor allem

  Die 'Fast Food'-Version Zeichne mit!
  Weitere Darstellung von Argumenten: jabka.de; Deine Stimme für Freie Medien
  Die Artikel auf Netzpolitik unter dem Tag zensursula/ sowie die kommentierte Linkliste.
  Erklärung von Eltern in IT-Berufen zu InternetsperrenÜber 420 Familien von Internet-Fachleuten unterstützen ePetition gegen Internetsperren und fordern Sach- statt Symbolpolitik
</description>
		<guid isPermaLink="false">1643@http://beissholz.de/artikel/</guid>
		<content:encoded><![CDATA[ <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa=details%3Bpetition=3860" ><img title="zensursulabanner220x73.gif" alt="zensursulabanner220x73.gif" src="http://jabka.de/blog/wp-content/uploads/2009/05/zensursulabanner220x73.gif" /></a><br />
<br />
Jeder der im Netz unterwegs ist sollte in den letzten Wochen mitbekommen haben, welche Rückmeldungen das Thema &quot;Netzsperren&quot; gebracht hat.&#160; Mit dem billigen&#160; Argument&#160; &quot;Sie sind doch nicht etwa für Kinderpornographie?!&quot; stellen Politiker Gegner&#160; des Netzsperrengesetzes in die Kipo-Ecke anstatt wirksame Maßnahmen zu ergreifen.&#160; <br />
<br />
<b>Bitte tragt Euren Teil dazu bei: informiert Euch und reagiert.</b><br />
<br />
Ich bin mir noch nicht sicher ob ich es als Augenwischerei oder reine Inkompetenz betrachten soll. Es widert mich vor allem an, daß ein Thema wie Kinderpornographie zur Wahlkampfstimmungsmache benutzt wird. Oder wie Hanno <a href="http://www.hanno.de/blog/2009/erklarung-von-eltern-aus-it-berufen-zu-internetsperren/" title="">es freundlicher schreibt</a>:<br />
<br />
<blockquote>Das Thema Kinderpornographie ist zu ernst, um es für Wahlkampfeffekte zu missbrauchen.</blockquote><br />
<br />
In allen Fällen regt es mich auf und deswegen unterstütze ich die <a  href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa=details%3Bpetition=3860" >ePetition</a> und weitere Aktionen.  Nach nur vier Tagen wurden die notwendigen 50.000 Stimmen erreicht, die notwendig sind um gehört zuwerden. Noch sind zwei Tage Zeit um das Ziel von 100K Stimmen&#160; zu erreichen, um als einen ersten Schritt ein Signal zu setzen.  <br />
<br />
<b>Aus den vielen Informationsseiten dazu empfehle ich vor allem</b><br />
<ul><br />
  <li>Die 'Fast Food'-Version <a href="http://www.zeichnemit.de/">Zeichne mit!</a></li><br />
  <li>Weitere Darstellung von Argumenten: <a href="http://jabka.de/blog/2009/05/25/deine-stimme-fur-freie-medien-der-countdown-lauft/">jabka.de; Deine Stimme für Freie Medien</a></li><br />
  <li>Die Artikel auf Netzpolitik unter dem Tag <a href="http://netzpolitik.org/tag/zensursula/">zensursula/</a> sowie die <a href="http://netzpolitik.org/2009/kommentierte-zensursula-linkliste/">kommentierte Linkliste</a>.</li><br />
  <li><a href="http://www.presseportal.de/wahlen2009/?nr=1404944">Erklärung von Eltern in IT-Berufen zu Internetsperren</a><br />Über 420 Familien von Internet-Fachleuten unterstützen ePetition gegen Internetsperren und fordern Sach- statt Symbolpolitik<br /></li><br />
</ul> <div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/beissholz?a=i8h6rNr7U58:DFPJh-Vc3nw:gIN9vFwOqvQ"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/beissholz?i=i8h6rNr7U58:DFPJh-Vc3nw:gIN9vFwOqvQ" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/beissholz?a=i8h6rNr7U58:DFPJh-Vc3nw:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/beissholz?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/beissholz?a=i8h6rNr7U58:DFPJh-Vc3nw:aVEt4g-unHM"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/beissholz?d=aVEt4g-unHM" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/beissholz?a=i8h6rNr7U58:DFPJh-Vc3nw:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/beissholz?i=i8h6rNr7U58:DFPJh-Vc3nw:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/beissholz?a=i8h6rNr7U58:DFPJh-Vc3nw:dnMXMwOfBR0"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/beissholz?d=dnMXMwOfBR0" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/beissholz?a=i8h6rNr7U58:DFPJh-Vc3nw:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/beissholz?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a>
</div>]]></content:encoded>
		<dc:subject>default</dc:subject>
		<dc:date>2009-05-25T18:45:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator></item>

	<item>
		<title>Einladung zum Girl Geek Dinner Berlin 27ter Mai, zum Vormerken: Stuttgart am 23ten Juli</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1642.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1642.html#comm</comments>
		<description>

Diese Woche ist in Berlin viel los zur Berlinwebweek und natürlich darf das GGD dabei nicht fehlen. Wir treffen uns wieder im coffee karma, ab 19 Uhr am Mittwoch den 27ten Mai. 

Alle Informationen zur Veranstaltung &amp; die Teilnehmerliste bzw. anmelden auf Amiando.


Wie immer gilt: Männer können gerne teilnehmen,  aber nur in Begleitung einer Frau. 

Sie sind mit dabei? Dann twittern Sie doch kurz darüber ;)
Ich gehe am Mittwoch zum Girl Geek Dinner in Berlin http://tinyurl.com/osx448

Weitere Termine rund um die Berlinwebweek finden sich auf der Webseite: http://berlinwebweek.de

Herzlichen Dank auch an Berlinpartner für die Unterstützung.



Vormerken: 23ter Juli in Stuttgart
Am 23. Juli wird das erste GGD in Stuttgart stattfinden, mit
freundlicher Unterstützung der MFG Baden-Würtemberg 
Die Einladung dazu folgt bald.</description>
		<guid isPermaLink="false">1642@http://beissholz.de/artikel/</guid>
		<content:encoded><![CDATA[ <img title="ggd-berlin-banner.png" alt="ggd-berlin-banner.png" src="http://girlgeekdinner.de/images/ggd-berlin-banner.png" /></a><br />
<br />
Diese Woche ist in Berlin viel los zur <a href="http://berlinwebweek.de/" >Berlinwebweek</a> und natürlich darf das GGD dabei nicht fehlen. Wir treffen uns wieder im coffee karma, ab 19 Uhr am Mittwoch den 27ten Mai. <br />
<br />
<a href="http://girlgeekdinner.de/entry/41/girl_geek_dinner_berlin_zur_be">Alle Informationen zur Veranstaltung & die Teilnehmerliste</a> bzw. anmelden auf <a href="http://www.amiando.com/XYONXJZ"  >Amiando</a>.<br />
<a href="http://www.amiando.com/XYONXJZ" ><img title="5_de_btn.gif" alt="5_de_btn.gif" src="http://www.amiando.com/resources/images/buttons/5_de_btn.gif" /></a><br />
<br />
Wie immer gilt: Männer können gerne teilnehmen,  aber nur in Begleitung einer Frau. <br />
<br />
Sie sind mit dabei? Dann twittern Sie doch kurz darüber ;)<br />
<a href="http://twitter.com/home?status=Ich+gehe+am+Mittwoch+zum+Girl+Geek+Dinner+in+Berlin+http://tinyurl.com/osx448" >Ich gehe am Mittwoch zum Girl Geek Dinner in Berlin http://tinyurl.com/osx448</a><br />
<br />
Weitere Termine rund um die Berlinwebweek finden sich auf der Webseite: <a href="http://berlinwebweek.de/"  >http://berlinwebweek.de</a><br />
<br />
Herzlichen Dank auch an <a href="http://berlinpartner.de/" >Berlinpartner </a>für die Unterstützung.<br />
<br />
<a href="http://berlinpartner.de/" ><img title="berlinpartner.png" alt="berlinpartner.png" src="http://girlgeekdinner.de/images/berlinpartner.png" width="157" height="75" /></a><br />
<br />
<b>Vormerken: 23ter Juli in Stuttgart</b><br />
Am 23. Juli wird das erste GGD in Stuttgart stattfinden, mit<br />
freundlicher Unterstützung der <a href="http://mfg.de/" >MFG Baden-Würtemberg</a> <br />
Die Einladung dazu folgt bald. <div class="feedflare">
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		<dc:subject>default</dc:subject>
		<dc:date>2009-05-25T18:39:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator></item>

	<item>
		<title>Politik 2.0: Wen interessiert das überhaupt?</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1641.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1641.html#comm</comments>
		<description>Warum geht jemand der wenig bis gar kein Interesse an dem hat, was Parteien heutzutage so veranstalten, am Wochenende nach Berlin zum Politcamp? Ganz einfach. Weil ich nicht grundsätzlich uninteressiert bin, ich finde nur die Art und Weise wie Politik präsentiert und vermarktet wird uninteressant. 

Letzte Woche auf der FES Politik 2.0 Veranstaltung (Twitter Ergebnisse) habe ich dann auch einen Namen für jemanden wie mich gefunden: "Bequeme Moderne". Laut Untersuchung von Prof. Emmer sind 18% der Deutschen [Link folgt noch] vor allem getrieben von der Frage "was bringt mir das" und eher politisch uninteressiert. Dementsprechend auch meine Antworten in der Demonstrationsrunde warum ich zum Beispiel auf eine Demonstration gehen soll, wenn ich online viel mehr erreichen kann. Doch Politik muß nicht 1.0ig sein, oder nur von Parteiinteressen geprägt; letzte Woche fand ich die Teilnehmer bereits sehr offen und flexibel, und daher freue ich mich am Wochenende auf das Poltikcamp. 

Vor dem Hintergrund der anstehenden Bundestagswahl stellt sich die Frage, was sich vom US-Wahlkampf auf deutsche Verhältnisse übertragen läßt. Ist Deutschland überhaupt schon so weit oder sind es nur die Politiker, die immer noch nicht auf der Höhe der Zeit sind? Gerade im Superwahljahr 2009, ein Jahr mit insgesamt 16 Wahlen, müssen diese Fragen diskutiert werden. Dafür soll es nun das Politcamp09 geben.

Das Politcamp09 wird ein gegenseitiger, überparteilicher und konstruktiver Austausch zwischen Theorie und Praxis sein. Über 500 Internetexperten, Wissenschaftler, Politiker und ganz normale Internetnutzer werden sich dort treffen und diskutieren. Über 600 Teilnehmer werden zusammenkommen, und die Liste der über 30 Vorschläge Vorschläge im Wiki sieht jetzt schon superspannend aus. Noch sind ausserdem ein paar Tickets für 39 € vorhanden.  Auch Twitter buzzt schon über #pc09.

Meine Favoriten aus der Vorschlagsliste bisher:
  
    Web 2.0-Tools an Old-School-Organisationen &amp;quot;verkaufen&amp;quot; Die Generation Web-2.0 kennt die vielen Tools, aber die Entscheidung über eventuelle Budgets wird von Old-School-Anhängern in den Organisationen getroffen, die oft den damit verbunden Kontrollverlust befürchten. Lassen sich Entscheidungsträger in den politischen Organisationen überzeugen? Wir tragen außerdem zusammen welche &amp;quot;niedrigschwelligen&amp;quot; Tools sich dennoch &amp;quot;verkaufen&amp;quot; ließen. (Moderator:Torsten Bünning)

    Web 2.0 &amp;amp; Journalismus: Ähm, ja, was genau ich da machen werde, ist mir jetzt noch unklar. Auf jeden Fall reden. Also sprechen. Über arrogante Torwächter und die stupiden Massen. Über blöde Blogger und dumme Journalisten. Und warum jetzt alles anders wird, aber doch eigentlich so bleibt, wie es ist. Sowas, in dem Dreh, so ungefähr: (Dirk Baranek)

    Das Ende des deutschen Parteienstaats Wann kommt er und was kommt dann? Mich hat der Artikel von Gabor Steingart auf SPON vom 9.3. endgültig aufgerüttelt. Die Parteien müssen sich wandeln, sich den Bürgern radikal öffnen - sonst wird die Kluft zwischen Bürgern und Politik immer größer. (vorgeschlagen von Moritz Avenarius)

    Online-Dialogkultur vs. politische Kommunikationskultur - was trifft da aufeinander? Web2.0-Werkzeuge ermöglichen eine auf transparentes Feedback und offenen Dialog angelegte Diskussionskultur. Politische Diskurse dagegen sind immer wieder geprägt von Interessenskonflikten, Machtkämpfen und Hinterzimmerentscheidungen. Ich würde gerne diskutieren, welche grundlegende Haltungsänderung in den Köpfen vieler politisch Aktiver notwendig ist, um zu einer veränderten politischen Kultur zu gelanden, die ernsthaft die Möglichkeiten des neuen Internets ausnutzt (vorgeschlagen von Moritz Avenarius)

    Facebook im Wahlkampf sinnvoll einsetzen - warum Einladungen zu Bandenkrieg von MdBs an Facebooker nicht der richtige Weg sind... Es gibt einen Run der Politikszene aus Deutschland auf Facebook. Das ist zunächst ok. Vielfach wirken die Wahlkampfaktivitäten in Facebook aber wahllos, verlegen und nicht strategisch überlegt. Dabei sein ist alles? Nein! Wir unterhalten uns in dieser Session über den Einsatz von Facebook der Sinn macht für die eigenen Wahlkampfziele. Wie kann mir Facebook beim Wahlkampf helfen, was sollte ich tun? Wovon lasse ich besser die Finger? Was bringt Facebook für lokale Kandidaten? Was für MdBs? Welche Tricks und Kniffe bringen mich nach vorne. Ich bringe ein paar Erkenntnisse aus dem TSG-Wahlkampf, aber auch Learnings von lokalen Kandidatinnen aus den USA mit, die wir dann gemeinsam diskutieren können. Ziel könnte die Erarbeitung einer 10 Punkte Guideline sein.(Oliver Zeisberger)

    Die Wahl im Social Monitoring - Vorstellung und Diskussion unterschiedlicher Monitoring-Möglichkeiten der Social media Aktivitäten im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009. Diskussionrunde mit: Klas Roggenkamp (www.wahl.de), Patrick Brauckmann, Robert Kirsch und Christof Fischoeder (www.wahl-im-web-monitor.de, Weber Shandwick), Maik Bohne (IIPG) und weiteren. Ziel ist die Auseinandersetzung über Methoden und Möglichkeiten sowie die Rückwirkungen und Schlüsse für den aktuellen Online-Wahlkampf der Parteien. 

    Das bin ja gar nicht ich! - Fakes, und damit umgehen - Wenn schon &amp;quot;führende Medienforschungsunternehmen&amp;quot; darauf reinfallen, dann sicher auch der &amp;quot;normale Bürger&amp;quot;. Wie man Fakes erkent, was es für Fakes gibt, und v.a. wie man damit umgeht wird Thema der Session sein. Malte Krohn und Klas Roggenkamp tragen alles zusammen, was es zu dem Thema zu sagen gibt. (vorgeschlagen/vorgetragen von Klas Roggenkamp / Malte Krohn)

    Internet-Sperren: Zensur oder notwendige Regulierung? Die von der Bundesregierung derzeit mit Hochdruck betriebene Einführung von Netzsperren ist heftig umstritten. Während die große Koalition es als notwengien Teil einer Gesamtstrategie ansieht, befürchten Netzaktivisten den Aufbau einer Zensurinfrastruktur - eine vermittelnde Kommunikation findet nicht statt. Die Podiumsdiskussion soll verschiedene Aspekte beleuchten und einen Einstieg in ein weniger aufgeregtes Gespräch über die Seiten hinweg darstellen. Teilnehmer: Alvar Freude, Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur (AK Zensur); Christian Müller, Vorstand der STRATO Rechenzentrum AG; verschiedene Politiker (angefragt). Moderation: Ralf Bendrath, Netzpolitik.org.
  </description>
		<guid isPermaLink="false">1641@http://beissholz.de/artikel/</guid>
		<content:encoded><![CDATA[ <a href="http://politcamp09.de/"><img style="float:right" src="http://politcamp09.de/files/2009/04/logo.jpg"></a>Warum geht jemand der wenig bis gar kein Interesse an dem hat, was Parteien heutzutage so veranstalten, am Wochenende nach Berlin zum Politcamp? Ganz einfach. Weil ich nicht grundsätzlich uninteressiert bin, ich finde nur die Art und Weise wie Politik präsentiert und vermarktet wird uninteressant. <br />
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Letzte Woche auf der FES Politik 2.0 Veranstaltung (<a href="http://search.twitter.com/search?q=fes20" title="">Twitter Ergebnisse</a>) habe ich dann auch einen Namen für jemanden wie mich gefunden: "Bequeme Moderne". Laut Untersuchung von Prof. Emmer sind 18% der Deutschen [Link folgt noch] vor allem getrieben von der Frage "was bringt mir das" und eher politisch uninteressiert. Dementsprechend auch meine Antworten in der Demonstrationsrunde warum ich zum Beispiel auf eine Demonstration gehen soll, wenn ich online viel mehr erreichen kann. Doch Politik muß nicht 1.0ig sein, oder nur von Parteiinteressen geprägt; letzte Woche fand ich die Teilnehmer bereits sehr offen und flexibel, und daher freue ich mich am Wochenende auf das <a href="http://politcamp09.de/" title="">Poltikcamp</a>. <br />
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<blockquote>Vor dem Hintergrund der anstehenden Bundestagswahl stellt sich die Frage, was sich vom US-Wahlkampf auf deutsche Verhältnisse übertragen läßt. Ist Deutschland überhaupt schon so weit oder sind es nur die Politiker, die immer noch nicht auf der Höhe der Zeit sind? Gerade im Superwahljahr 2009, ein Jahr mit insgesamt 16 Wahlen, müssen diese Fragen diskutiert werden. Dafür soll es nun das Politcamp09 geben.<br />
<br />
Das Politcamp09 wird ein gegenseitiger, überparteilicher und konstruktiver Austausch zwischen Theorie und Praxis sein. Über 500 Internetexperten, Wissenschaftler, Politiker und ganz normale Internetnutzer werden sich dort treffen und diskutieren.</blockquote> Über 600 Teilnehmer werden zusammenkommen, und die <a href="http://politcamp.mixxt.de/networks/wiki/index.themenvorschlaege" title="">Liste der über 30 Vorschläge Vorschläge im Wiki</a> sieht jetzt schon superspannend aus. <b>Noch sind ausserdem ein paar <a href="http://politcamp09.de/teilnehmen/" title="">Tickets für 39 € vorhanden</a>.  <a href="http://search.twitter.com/search?q=pc09+OR+politcamp+OR+politcamp09+OR+politcamp" title="">Auch Twitter buzzt schon über #pc09</a>.</b><br />
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Meine Favoriten aus der Vorschlagsliste bisher:<br />
  <ul><br />
    <li><b>Web 2.0-Tools an Old-School-Organisationen &quot;verkaufen&quot;</b> Die Generation Web-2.0 kennt die vielen Tools, aber die Entscheidung über eventuelle Budgets wird von Old-School-Anhängern in den Organisationen getroffen, die oft den damit verbunden Kontrollverlust befürchten. Lassen sich Entscheidungsträger in den politischen Organisationen überzeugen? Wir tragen außerdem zusammen welche &quot;niedrigschwelligen&quot; Tools sich dennoch &quot;verkaufen&quot; ließen. (Moderator:<a href="http://politcamp.mixxt.de/networks/members/profiles/index.torstenbuenning">Torsten Bünning</a><a></a>)</li><br />
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    <li><b>Web 2.0 &amp; Journalismus</b>: Ähm, ja, was genau ich da machen werde, ist mir jetzt noch unklar. Auf jeden Fall reden. Also sprechen. Über arrogante Torwächter und die stupiden Massen. Über blöde Blogger und dumme Journalisten. Und warum jetzt alles anders wird, aber doch eigentlich so bleibt, wie es ist. Sowas, in dem Dreh, so ungefähr: (<a href="http://politcamp.mixxt.de/networks/members/profiles/index.341959">Dirk Baranek</a>)</li><br />
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    <li><b>Das Ende des deutschen Parteienstaats</b> Wann kommt er und was kommt dann? Mich hat <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/29/17/dokument.html?titel=LAND+STILLER+ABSCHIEDE&amp;id=64497192&amp;top=SPIEGEL&amp;suchbegriff=gabor+steingart&amp;quellen=%2BBX%2CWIKI%2C%2BSP%2C%2BMM%2CALME%2CSTAT%2C%2BMEDIA&amp;qcrubrik=artikel">der Artikel von Gabor Steingart auf SPON vom 9.3.</a> endgültig aufgerüttelt. Die Parteien müssen sich wandeln, sich den Bürgern radikal öffnen - sonst wird die Kluft zwischen Bürgern und Politik immer größer. (vorgeschlagen von <a href="http://politcamp.mixxt.de/networks/members/profiles/index.MAvenarius">Moritz Avenarius</a>)</li><br />
<br />
    <li><b>Online-Dialogkultur vs. politische Kommunikationskultur - was trifft da aufeinander?</b> Web2.0-Werkzeuge ermöglichen eine auf transparentes <b>Feedback</b> und offenen <b>Dialog</b> angelegte Diskussionskultur. Politische Diskurse dagegen sind immer wieder geprägt von <b>Interessenskonflikten</b>, <b>Machtkämpfen</b> und <b>Hinterzimmerentscheidungen</b>. Ich würde gerne diskutieren, welche grundlegende <b>Haltungsänderung</b> in den Köpfen vieler politisch Aktiver notwendig ist, um zu einer veränderten politischen Kultur zu gelanden, die ernsthaft die Möglichkeiten des neuen Internets ausnutzt (vorgeschlagen von <a href="http://politcamp.mixxt.de/networks/members/profiles/index.MAvenarius">Moritz Avenarius</a>)</li><br />
<br />
    <li><b>Facebook im Wahlkampf sinnvoll einsetzen - warum Einladungen zu Bandenkrieg von MdBs an Facebooker nicht der richtige Weg sind...</b> Es gibt einen Run der Politikszene aus Deutschland auf Facebook. Das ist zunächst ok. Vielfach wirken die Wahlkampfaktivitäten in Facebook aber wahllos, verlegen und nicht strategisch überlegt. Dabei sein ist alles? Nein! Wir unterhalten uns in dieser Session über den Einsatz von Facebook der Sinn macht für die eigenen Wahlkampfziele. Wie kann mir Facebook beim Wahlkampf helfen, was sollte ich tun? Wovon lasse ich besser die Finger? Was bringt Facebook für lokale Kandidaten? Was für MdBs? Welche Tricks und Kniffe bringen mich nach vorne. Ich bringe ein paar Erkenntnisse aus dem TSG-Wahlkampf, aber auch Learnings von lokalen Kandidatinnen aus den USA mit, die wir dann gemeinsam diskutieren können. Ziel könnte die Erarbeitung einer 10 Punkte Guideline sein.(<a href="http://politicamp.mixxt.de/networks/members/profiles/index.OZeisberger">Oliver Zeisberger</a>)</li><br />
<br />
    <li><b>Die Wahl im Social Monitoring</b> - Vorstellung und Diskussion unterschiedlicher Monitoring-Möglichkeiten der Social media Aktivitäten im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009. Diskussionrunde mit: Klas Roggenkamp (<a href="http://www.wahl.de">www.wahl.de</a>), Patrick Brauckmann, Robert Kirsch und Christof Fischoeder (www.wahl-im-web-monitor.de, Weber Shandwick), Maik Bohne (IIPG) und weiteren. Ziel ist die Auseinandersetzung über Methoden und Möglichkeiten sowie die Rückwirkungen und Schlüsse für den aktuellen Online-Wahlkampf der Parteien. </li><br />
<br />
    <li><b>Das bin ja gar nicht ich! - Fakes, und damit umgehen</b> - Wenn schon &quot;führende Medienforschungsunternehmen&quot; darauf reinfallen, dann sicher auch der &quot;normale Bürger&quot;. Wie man Fakes erkent, was es für Fakes gibt, und v.a. wie man damit umgeht wird Thema der Session sein. <a href="http://www.homopoliticus.de/">Malte Krohn</a> und <a href="http://www.wahl.de">Klas Roggenkamp</a> tragen alles zusammen, was es zu dem Thema zu sagen gibt. (vorgeschlagen/vorgetragen von Klas Roggenkamp / Malte Krohn)</li><br />
<br />
    <li><b>Internet-Sperren: Zensur oder notwendige Regulierung?</b> Die von der Bundesregierung derzeit mit Hochdruck betriebene Einführung von Netzsperren ist heftig umstritten. Während die große Koalition es als notwengien Teil einer Gesamtstrategie ansieht, befürchten Netzaktivisten den Aufbau einer Zensurinfrastruktur - eine vermittelnde Kommunikation findet nicht statt. Die Podiumsdiskussion soll verschiedene Aspekte beleuchten und einen Einstieg in ein weniger aufgeregtes Gespräch über die Seiten hinweg darstellen. Teilnehmer: <a href="http://alvar.a-blast.org/">Alvar Freude</a>, <a href="http://internetzensur.org/">Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur (AK Zensur)</a>; <a href="http://www.strato.de/holding/mueller.html">Christian Müller</a>, Vorstand der STRATO Rechenzentrum AG; verschiedene Politiker (angefragt). Moderation: Ralf Bendrath, <a href="http://www.Netzpolitik.org">Netzpolitik.org</a>.</li><br />
  </ul> <div class="feedflare">
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</div>]]></content:encoded>
		<dc:subject>default</dc:subject>
		<dc:date>2009-04-29T10:45:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator></item>

	<item>
		<title>Euroblogs-Awards - Euer Input gesucht</title>
		<link>http://beissholz.de/pivot/artikel-1640.html</link>
		<comments>http://beissholz.de/pivot/artikel-1640.html#comm</comments>
		<description>Summary in english: For the first time the Euroblog Awards are looking for submissions for the best European blog from different languages and this is me asking for input for the German submissions. If you are in Europe, you will be able to vote for your favourite blog starting Easter Monday, more information then can be found on the Euroblogawards website.

Im Rahmen der Startup 2.0 in Bilbao (Spanien) werden dieses Jahr zum ersten Mal nicht nur Startups, sondern auch die besten europäischen Blogs gesucht. Geht als Jurymitglied ganz einfach:  Man nehme die Deutschen Blogcharts, Ausgabe vom 8ten April und wähle 10 davon aus und fertig. So einfach wollte ich es mir dann aber doch nicht machen ;) und daher bitte ich um ein wenig Input. Was sind Eure Favoriten für Blog mit dem besten Inhalt, dem besten Design, was ist für Euch das innovativste Blog? Und welches Videoblog hat es verdient ins Rennen geschickt zu werden? :) 

* How do members of the jury select the best blogs in their language?
It's a discretionary decision. We only suggest them to select at least:
- The 5 top blogs in terms of relevancy (somehow, also traffic)
- 1 videoblog
- 1 niche blog with the best content
- 1 blog with the best design
- 1 blog with the most and best interactions with users
- 1 innovative blog
Bis Montag Mittag habe ich Zeit die Liste abzugeben und danach kann jeder via Facebook für seine Lieblinge stimmen bis 23ten April. Damit gibt es einen Gewinner pro Sprache, und aus diesen Sprachgewinnern wird auf der Veranstaltung der europäische Gewinner gewählt. Wie gesagt, für die Wahl der lokalen Kandidaten haben die Jurymitglieder freie Wahl, doch ich habe den Organisatoren abgerungen, daß ich statt 10 lieber 25 Vorschläge abgeben möchte. 

Weitere Informationen, die ab Montag dann auch auf http://www.euroblogawards.com/ zu finden sein werden:
* What are the Euro Blog Awards?
Blogs in Europe deserved a prize and this is the first contest made only for European blogs and videoblogs

* What blogs are eligible?
Blogs that take part in this contest have to be written in any European language and must have been updated at least once in the last 30 days. They can hold text, photos (photoblog), audio (podcast) or videos (videoblog).

* Where can I submit my blog?
You don't need to submit your blog. Experts from 12 countries will select the best blogs written in their language. If you keep one of the chosen blogs, we will ask you for some information about your blog.

* Who will win?
We will have two winners: the best blog and the best videoblog. They will be selected in a special ceremony in Bilbao on April 24th. A total of 12 experts will evaluate (and give points, like in the Eurovision Song Contest) the 12 blogs and videoblogs that made it to the final.

* How will you select the finalists?
11 experts will select one videoblog and 10 blogs in their language and another expert will select the same number of blogs written in the rest of European languages. Afterwards, Internet users will be able to vote for the selected blogs thru Facebook. Only one of them will make it to the final, together with one videoblog. This means that there will be 12 finalist blogs and 12 finalist videoblogs.

* Why 11 experts?
There will be one expert for each of the top 10 european languages: English, German, French, Spanish, Russian, Polish, Portuguese, Turkish, Ukrainian and Italian. Besides, we added the Basque language, as the final will be held in the Basque Country. The 12th expert will select 10 blogs and a videoblog written in any of the other European languages.

* What will be the evaluation criteria?
1. Relevance in its country of origin, measured by the number of links
2. Creativity in design and multimedia elements
3. Number of feedbacks
4. History of the blog (years providing service)
Bei der Gelegenheit würde ich es klasse finden, wenn einige die Gelegenheit nutzen, ihre vielleicht eher unbekannten Lieblinge kurz im eigenen Blog vorzustellen. Ich würde dabei nur kurz um einen Kommentar, Trackback, via Twitterreply (oder DM) oder eine Mail bitten damit ich diese mitbekomme - und nein, ein Link zurück ist absolut nicht notwendig, mir geht es nur um das Finden der Antworten. ;)

Übrigens, wer sich statt Blogs lieber für Audiopodcast interessiert, dem empfehle ich einen Blick auf die Gewinner des European Podcast Awards [national / europäisch] Die nächste Ausgabe des EPA startet im Juni und wird u.a. über das Blog und die Facebookseite angekündigt werden.</description>
		<guid isPermaLink="false">1640@http://beissholz.de/artikel/</guid>
		<content:encoded><![CDATA[ <p style="text-align:center;"><img src="http://beissholz.de/images/euro_blog_awards.jpg" border="0" title="" alt="" /></p>Summary in english: For the first time the Euroblog Awards are looking for submissions for the best European blog from different languages and this is me asking for input for the German submissions. If you are in Europe, you will be able to vote for your favourite blog starting Easter Monday, more information then can be found on the <a href="http://www.euroblogawards.com/" title="">Euroblogawards website</a>.<br />
<br />
Im Rahmen der <a href="http://www.startup2.eu/" title="">Startup 2.0</a> in Bilbao (Spanien) werden dieses Jahr zum ersten Mal nicht nur Startups, sondern auch die besten europäischen Blogs gesucht. Geht als Jurymitglied ganz einfach:  Man nehme die <a href="http://deutscheblogcharts.de/archiv/2009-14.html" title="">Deutschen Blogcharts, Ausgabe vom 8ten April</a> und wähle 10 davon aus und fertig. So einfach wollte ich es mir dann aber doch nicht machen ;) und daher bitte ich um ein wenig Input. <b>Was sind Eure Favoriten für Blog mit dem besten Inhalt, dem besten Design, was ist für Euch das innovativste Blog? Und welches Videoblog hat es verdient ins Rennen geschickt zu werden? :)</b> <br />
<br />
<blockquote>* How do members of the jury select the best blogs in their language?<br />
It's a discretionary decision. We only suggest them to select at least:<br />
- The 5 top blogs in terms of relevancy (somehow, also traffic)<br />
- 1 videoblog<br />
- 1 niche blog with the best content<br />
- 1 blog with the best design<br />
- 1 blog with the most and best interactions with users<br />
- 1 innovative blog</blockquote><br />
Bis Montag Mittag habe ich Zeit die Liste abzugeben und danach kann jeder via Facebook für seine Lieblinge stimmen bis 23ten April. Damit gibt es einen Gewinner pro Sprache, und aus diesen Sprachgewinnern wird auf der Veranstaltung der europäische Gewinner gewählt. Wie gesagt, für die Wahl der lokalen Kandidaten haben die Jurymitglieder freie Wahl, doch ich habe den Organisatoren abgerungen, daß ich statt 10 lieber 25 Vorschläge abgeben möchte. <br />
<br />
Weitere Informationen, die ab Montag dann auch auf <a href="http://www.euroblogawards.com/" title="">http://www.euroblogawards.com/</a> zu finden sein werden:<br />
<blockquote>* What are the Euro Blog Awards?<br />
Blogs in Europe deserved a prize and this is the first contest made only for European blogs and videoblogs<br />
<br />
* What blogs are eligible?<br />
Blogs that take part in this contest have to be written in any European language and must have been updated at least once in the last 30 days. They can hold text, photos (photoblog), audio (podcast) or videos (videoblog).<br />
<br />
* Where can I submit my blog?<br />
You don't need to submit your blog. Experts from 12 countries will select the best blogs written in their language. If you keep one of the chosen blogs, we will ask you for some information about your blog.<br />
<br />
* Who will win?<br />
We will have two winners: the best blog and the best videoblog. They will be selected in a special ceremony in Bilbao on April 24th. A total of 12 experts will evaluate (and give points, like in the Eurovision Song Contest) the 12 blogs and videoblogs that made it to the final.<br />
<br />
* How will you select the finalists?<br />
11 experts will select one videoblog and 10 blogs in their language and another expert will select the same number of blogs written in the rest of European languages. Afterwards, Internet users will be able to vote for the selected blogs thru Facebook. Only one of them will make it to the final, together with one videoblog. This means that there will be 12 finalist blogs and 12 finalist videoblogs.<br />
<br />
* Why 11 experts?<br />
There will be one expert for each of the top 10 european languages: English, German, French, Spanish, Russian, Polish, Portuguese, Turkish, Ukrainian and Italian. Besides, we added the Basque language, as the final will be held in the Basque Country. The 12th expert will select 10 blogs and a videoblog written in any of the other European languages.<br />
<br />
* What will be the evaluation criteria?<br />
1. Relevance in its country of origin, measured by the number of links<br />
2. Creativity in design and multimedia elements<br />
3. Number of feedbacks<br />
4. History of the blog (years providing service)</blockquote><br />
Bei der Gelegenheit würde ich es klasse finden, wenn einige die Gelegenheit nutzen, ihre vielleicht eher unbekannten Lieblinge kurz im eigenen Blog vorzustellen. Ich würde dabei nur kurz um einen Kommentar, Trackback, via <a href="http://twitter.com/home?status=@nicolesimon" title="">Twitterreply (oder DM)</a> oder <a href="http://nicole-simon.eu/contact" title="">eine Mail</a> bitten damit ich diese mitbekomme - und nein, ein Link zurück ist absolut nicht notwendig, mir geht es nur um das Finden der Antworten. ;)<br />
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<img src="http://beissholz.de/images/epa-klein.jpg" style='margin-left:10px; margin-bottom:5px;' border="0"  title="European Podcast Award" alt="European Podcast Award" align="right" />Übrigens, wer sich statt Blogs lieber für Audiopodcast interessiert, dem empfehle ich einen Blick auf die Gewinner des European Podcast Awards [<a href="http://blog.european-podcast-award.eu/national-winners-of-the-european-podcast-awards-ii-36" title="">national</a> / <a href="http://blog.european-podcast-award.eu/european-podcast-award-0809-winners-announced-44" title="">europäisch]</a> Die nächste Ausgabe des EPA startet im Juni und wird u.a. über das <a href="http://blog.european-podcast-award.eu/" title="">Blog</a> und die <a href="http://www.facebook.com/pages/European-Podcast-Award/82621993680" title="">Facebookseite</a> angekündigt werden. <div class="feedflare">
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		<dc:date>2009-04-11T16:56:00+01:00</dc:date>
    <dc:creator>Nicole Simon</dc:creator></item>

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