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	<title>Benedikt Schaumann</title>
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	<description>Innovation erkennen; Veränderung vorantreiben; Geschichten erzählen.</description>
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		<title>Hallo, ich bin Kim, dein persönlicher Maggi-Kochstudio-Bot.</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 13:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Schaumann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Profil]]></category>

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		<description><![CDATA[Original ist auf LinkedIn erschienen. 100 Tage nachdem wir bei der Nestlé-internen Innovationsauschreibung „Digital Challenge“ gewonnen hatten, entließen wir den Maggi-Chatbot in die Closed Beta. Unsere Nestlé- und Publicis-Kollegen halfen uns mit 6.000 Dialogen und 4.486 ZenDesk-Fehler-Tickets aus dem bis &#8230; <a href="http://benedikt-schaumann.de/profil/hallo-ich-bin-kim-dein-persoenlicher-maggi-kochstudio-bot/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/hallo-ich-bin-kim-dein-pers%C3%B6nlicher-benedikt-schaumann"><em>Original ist auf LinkedIn erschienen.</em></a></p>
<p>100 Tage nachdem wir bei der Nestlé-internen Innovationsauschreibung „Digital Challenge“ gewonnen hatten, entließen wir den Maggi-Chatbot in die Closed Beta. Unsere Nestlé- und Publicis-Kollegen halfen uns mit 6.000 Dialogen und 4.486 ZenDesk-Fehler-Tickets aus dem bis dahin regelbasierten Chatbot eine natürlich sprechende Kim, „Kitchen Intelligence (by) Maggi“, zu entwickeln. Und ab heute kannst du mit <a href="https://www.messenger.com/t/MaggiKochstudio" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kim im Facebook Messenger chatten</a>:</p>
<div class="slate-resizable-image-embed slate-image-embed__resize-left" data-imgsrc="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAmtAAAAJDdkYTdkODJlLWVlZjctNDRiNi04MDk5LTAzYjY0ZGY0MjhkZA.jpg"><img class="alignleft" src="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAmtAAAAJDdkYTdkODJlLWVlZjctNDRiNi04MDk5LTAzYjY0ZGY0MjhkZA.jpg" width="230" height="315" /></div>
<p>Bis zum Launch mussten wir als Team eine riesige Geduldsprobe bestehen, bis nach Bielefeld reisen und uns letztlich das erste Mal wirklich fragen: Haben wir uns durch Kim gerade selber arbeitslos gemacht?</p>
<p>Die Kollegen von Mercury.ai, die mit uns den Bot entwickeln, sind eine Startup-Ausgründung des Cognitive Interaction Technology Center of Excellence (CITEC) der Universität in Bielefeld. Dankenswerterweise kamen sie, wie auch die Publicis-Kollegen, zu den meisten Workshops nach Frankfurt, und davon gab es einige – User Stories schreiben, Sprint-Reviews und -planungen, Datenschutzfragen diskutieren und nicht zuletzt, um Vorlesungen in Computerlinguistik und Machine Learning zu halten.</p>
<p>Als Team waren wir digital gut aufgestellt, so arbeiten wir alle entweder im Digital-Team der Maggi, Nestlé Wagners oder dem Nestlé Digital Acceleration Team. Vielleicht war daher die inhaltliche Lernkurve überhaupt erst möglich und auch die spannendste Erfahrung des gesamten Projekts!</p>
<div class="slate-resizable-image-embed slate-image-embed__resize-bleed" data-imgsrc="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAwIAAAAJDcwZWJmYzI2LTg1ODYtNDJkYS1iYjYxLTUwN2JlMmQ5MjgzOQ.jpg"><img src="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAwIAAAAJDcwZWJmYzI2LTg1ODYtNDJkYS1iYjYxLTUwN2JlMmQ5MjgzOQ.jpg" /></div>
<p><em>(von links nach rechts: </em>Béatrice Guillaume-Grabisch, Vorstandsvorsitzende der Nestlé Deutschland AG; Projektteam aus <em>Franca Herwig, Katarzyna Dudek, Benedikt Schaumann, Berndt Janssen und Kai Hochow; sowie Tina Beuchler, Digital &amp; Media Director) </em></p>
<p>Durch unser agiles Vorgehen haben wir ab Sprint 1 etwas Brauchbares ausgeliefert – nur war die erste Version des Bots noch so weit entfernt von unserer Vision eines natürlichen Dialogflusses zu Rezepten und Kochwissen, dass es zum Verzweifeln war. Und das sollte noch Monate so bleiben. Laut Gartner ist „Natural-Language Question Answering“ gerade erst auf dem Weg ins Tal der Tränen. Waren wir auf den Hype hereingefallen? Erst während der Closed Beta, mit dem Volumen an Dialogen, die die Kollegen mit Kim führten, den unendlich vielen gefixten Bugs und dem dann eingesetzten Machine Learning, rückte ein Launch in die Nähe des Vorstellbaren.</p>
<div class="slate-resizable-image-embed slate-image-embed__resize-full-width" data-imgsrc="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAthAAAAJDQ5Y2MzOWEwLTNmMjgtNDk3MS1hM2ZhLWJlNmE2ZWQ2NGE1Yg.png"><img src="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAthAAAAJDQ5Y2MzOWEwLTNmMjgtNDk3MS1hM2ZhLWJlNmE2ZWQ2NGE1Yg.png" /></div>
<p><em>(Mercury.ai-Team, vl: Janik Jaskolski, Dr. Christina Unger, Sherzod Hakimov, Prof. Dr. Philipp Cimiano, Jens Kretschmann, Maximilian Panzner, Michael Franke, Stefan Trockel)</em></p>
<p>Ab heute übernimmt Kim Marketing, Vertrieb und Consumer Service – sie inspiriert dich zum Kochen, du kannst die Zutaten gleich bei REWE-Online einkaufen und ihr deine Fragen zu Spargel, Brokkoli und dem Schälen von Ananas stellen – software is eating the world.</p>
<p>Kim bedient sich der gigantischen maggi.de-Rezeptdatenbank. Wäre das alles, könnte man es aber auch einfach mit der Website belassen.</p>
<p>Nein, sie versteht auch, durch die besondere hybride NLU-Architektur der Mercury.ai-Plattform, die logische Struktur der Unterhaltung. Sie lernt mit der Zeit die vielfältigen Synonyme über den Kontext, in welchem ihr die Worte verwendet, oder wenn wir sie händisch annotieren. Sogar das hessische „Moije“ kann Kim interpretieren.</p>
<div class="slate-resizable-image-embed slate-image-embed__resize-right" data-imgsrc="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAsQAAAAJDNjYmI1NGIxLTY3MjctNGU2Yy1iYjhmLTMxOTg1ZjA3ZTYxOQ.png"><img class="alignleft" src="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAsQAAAAJDNjYmI1NGIxLTY3MjctNGU2Yy1iYjhmLTMxOTg1ZjA3ZTYxOQ.png" width="269" height="478" /></div>
<p>Wirklich hilfreich wird der Dialog, wenn du Kim deine Präferenzen nennst und sie so von Dialog zu Dialog klüger wird. Das funktioniert für Laktoseintoleranz genauso wie für Nuss-Allergie und wenn Kim weiß, dass du Vegetarier bist, bekommst du beispielsweise nur noch Linsenbolognese ausgegeben.</p>
<p>Ein natürlicher Dialog entsteht erst durch Fragen und Rückfragen – eine Unterhaltung ist immer ein Hin und Her. In diesem Dialog ist es möglich, Kims Suche nicht nur durch eure gespeicherten Präferenzen einzugrenzen, dem Kontext, sondern über eine Kombination aus Zutaten, Kochzeit, Tageszeit usw&#8230;</p>
<p>Das Machine Learning sorgt für die Robustheit, durch immer besseres Generalisieren bei ähnlichen Fragestellungen. Die Intention muss sich dafür aber grammatikalisch aus dem Satzbau erkennen lassen, also schreibt Kim bitte hochdeutsche Sätze. Kim hat da Gefühl! Unser Ansatz unterscheidet sich damit aber auch klar von den vielen Bots, die diese Intelligenz erst über gigantische Dialogvolumen als Trainingsdaten für Neuronale Netze erlangen, oder die einfach nur stumpf regelbasiert auf Quick-Replys und Keywords antworten.</p>
<div class="slate-resizable-image-embed slate-image-embed__resize-left" data-imgsrc="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAvWAAAAJDBjNjVjOGQwLWUxMTgtNGU0ZS05ODhhLTdjMWJlNDQ3NDNkYQ.png"><img class="aligncenter" src="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAvWAAAAJDBjNjVjOGQwLWUxMTgtNGU0ZS05ODhhLTdjMWJlNDQ3NDNkYQ.png" width="255" height="952" /></div>
<p>Was darf bei einem Innovationsprojekt nicht fehlen? Das Impressum. Um Kim kennenzulernen, musstest du am Datenschutz vorbei. Dank den Kollegen aus der Rechtsabteilung haben wir nicht nur eine Einverständniserklärung, um die persönlichen Präferenzen für zukünftige Dialoge nutzen zu können, sondern natürlich auch den berühmten Impressumslink („Impressum“ einfach im Chat eingeben, ebenso wie „Datenschutz“). Es gibt noch keine deutschen Best Practices für den Bereich, daher freuen wir uns über Anmerkungen und Rückfragen. Wir haben alles rechtkonform umsetzten wollen, mit der möglichst besten UX.</p>
<blockquote><p>Wer mehr über Kim erfahren will, ist herzlich zur Keynote „Conversation Design for Dynamic Dialogue“ unseres Product Owners Franca Herwig und Mercury.ai CEO Stefan Trockel auf der Product &amp; UX Stage des <strong>Bot Summits, am 26.06.2017 in Berlin,</strong> eingeladen.<a href="https://www.chatbotsummit.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener">https://www.chatbotsummit.com/</a></p></blockquote>
<p>Kim beantwortet dir deine Fragen nach Rezepten, egal ob du den Dialog mit den Zutaten startest, welche du noch zu Hause hast, der Zeit, die du in der Küche verbringen willst, oder deiner Lieblingsländerküche.</p>
<div class="slate-resizable-image-embed slate-image-embed__resize-middle" data-imgsrc="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAmmAAAAJDZiY2JhNTY5LWU1NDgtNDhmYS04NmVhLTdjZTRhMzMzYTMzNg.png"><img class="aligncenter" src="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAmmAAAAJDZiY2JhNTY5LWU1NDgtNDhmYS04NmVhLTdjZTRhMzMzYTMzNg.png" width="327" height="581" /></div>
<p>Auf wie viele Kohlenhydrate das Rezept habe, ob es laktosefrei sei und viele weitere Rückfragen zu den Rezepten schreibt dir Kim schnell zurück.</p>
<div class="slate-resizable-image-embed slate-image-embed__resize-middle" data-imgsrc="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAxkAAAAJGNmZTA1YzkwLTQzOTQtNDdhZS1iYzBmLTljMDdkNDYxZDIyNg.png"><img class="aligncenter" src="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAxkAAAAJGNmZTA1YzkwLTQzOTQtNDdhZS1iYzBmLTljMDdkNDYxZDIyNg.png" width="324" height="1004" /></div>
<p>Natürlich hilft dir Kim auch bei der Zubereitung. Sie erklärt dir von Eier pochieren über richtiges Dämpfen auch alles über die Vorbereitung von Grünkohl (Kale darf in keinem Artikel fehlen).</p>
<div class="slate-resizable-image-embed slate-image-embed__resize-middle" data-imgsrc="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAn-AAAAJGZkNjQ3M2U3LWZhODQtNDliOS04YjhkLTZmNThiZTA1MDhhMA.png"><img class="aligncenter" src="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAn-AAAAJGZkNjQ3M2U3LWZhODQtNDliOS04YjhkLTZmNThiZTA1MDhhMA.png" width="328" height="583" /></div>
<p>Tja und zu guter Letzt kannst du natürlich auch mit Kim persönlich anbändeln, aber das sei jedem selbst überlassen.</p>
<div class="slate-resizable-image-embed slate-image-embed__resize-middle" data-imgsrc="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAnNAAAAJDA5MjlkM2FjLWI5YzAtNGUzZS05MWE2LThmOTk0OTJhZDgzNg.png"><img class="aligncenter" src="https://media.licdn.com/mpr/mpr/AAEAAQAAAAAAAAnNAAAAJDA5MjlkM2FjLWI5YzAtNGUzZS05MWE2LThmOTk0OTJhZDgzNg.png" width="332" height="590" /></div>
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		<title>kalt duschen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2015 14:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Schaumann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 32 Tagen ohne Unterbrechung und 110 Mal in den letzten Monaten, habe ich morgens EISKALT geduscht. Genug, um mit Fug und Recht sagen zu können: es gibt nicht schlimmeres und gleichzeitig großartiges. (Es ist wirklich so gut, dass ich es &#8230; <a href="http://benedikt-schaumann.de/motivation/kalt-duschen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 32 Tagen ohne Unterbrechung und 110 Mal in den letzten Monaten, habe ich morgens EISKALT geduscht. Genug, um mit Fug und Recht sagen zu können: es gibt nicht schlimmeres und gleichzeitig großartiges. (Es ist wirklich so gut, dass ich es eigentlich nicht verraten sollte)</p>
<p>Jeden Morgen ist es eine Überwindung. Im Bad ist es sowieso kalt und nur mein Mantra hilft:</p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8222;gestern bist du auch nicht gestorben&#8220;.</em></p>
<p>Mein Herz fängt an zu rasen, die Atmung zieht an und meistens ist es mir zum Lachen zu Mute, ob meines Unbehagens. Nach nur kurzer Zeit wird es angenehmer und dann fällt es fast nicht mehr auf, dass die Dusche kalt läuft.</p>
<p>Es fühlt sich an, als würde der ganze Körper aktiviert, alle Nerven vernetzt und ich – voll da. Bisher ist kalt Duschen, aus meiner Sicht, die beste Methode, um wirklich energiegeladen und präsent den Tag zu starten.</p>
<p>Viel mehr als 2 Minuten brauche ich nicht.</p>
<p>Zum Haare waschen drehe ich dann, zum Schluss, kurz auf warm, mein Shampoo will sich sonst nicht aus den Haaren lösen.</p>
<p>Sehr gesund ist es auch noch:</p>
<blockquote><p><a title="Cold showers" href="http://gettingstronger.org/2010/03/cold-showers/" target="_blank">As one form of hydrotherapy, the health benefits of cold water therapy are numerous. Cold showers provide a gentle form of stress that leads to thermogenesis (internal generation of body heat), turning on the body’s adaptive repair systems to strengthen immunity, enhance pain and stress tolerance, and ward off depression, overcome chronic fatigue syndrome, stop hair loss, and stimulate anti-tumor responses.</a></p></blockquote>
<p>Neben dem guten Gefühl ist es für mich eine kleine Willensanstrenung. Jeden Morgen einfach zu machen, was ich mir vorgenommen habe. Das zeigt mir, dass ich es kann. Das hat einen sehr positiven Einfluss auf meinen ganzen Tag.</p>
<p>Also ab unter die kalte Dusche.</p>
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		<title>Was ich am Ende meines Lebens nicht bereuen will</title>
		<link>http://benedikt-schaumann.de/motivation/5-dinge-die-sterbende-bereuen/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2015 17:12:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Schaumann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>

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		<description><![CDATA[Erinnert ihr euch noch an Bronnie Ware? Und ihren blog post The Top Five Regrets of the Dying? Der wurde 2009 wie verrückt geteilt. Damit ist, nach meinem post über den positiven Einfluss einer Death Clock, schon wieder die Aussicht auf den Tod Thema. Die Sätze &#8230; <a href="http://benedikt-schaumann.de/motivation/5-dinge-die-sterbende-bereuen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnert ihr euch noch an Bronnie Ware? Und ihren blog post <a href="http://bronnieware.com/regrets-of-the-dying/" target="_blank" shape="rect">The Top Five Regrets of the Dying</a>? Der wurde 2009 wie verrückt geteilt.</p>
<p>Damit ist, nach meinem post über den positiven Einfluss einer <a href="http://benedikt-schaumann.de/motivation/lifetime-countdown/" target="_blank" shape="rect">Death Clock</a>, schon wieder die Aussicht auf den Tod Thema.</p>
<p>Die Sätze haben mich schon damals sehr inspiriert. Mit der iPhone App <a href="https://www.evernote.com/OutboundRedirect.action?dest=https%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fde%2Fapp%2Fclear-aufgaben-erledigungslisten%2Fid493136154%3Fmt%3D8" target="_blank" shape="rect">Clear</a> habe ich sie immer dabei.</p>
<p><a href="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6464.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-261" src="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6464-200x300.jpg" alt="The Top Five Regrets of the Dying" width="200" height="300" srcset="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6464-200x300.jpg 200w, http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6464.jpg 640w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
<ol>
<li>Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein Leben nach meinen Vorstellungen zu leben, und nicht nach den Vorstellungen der anderen. (I wish I’d had the courage to live a life true to myself, not the life others expected of me.)</li>
<li>Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet. (I wish I didn’t work so hard.)</li>
<li>Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken. ( I wish I’d had the courage to express my feelings.)</li>
<li>Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gepflegt. (I wish I had stayed in touch with my friends.)</li>
<li>Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein. ( I wish that I had let myself be happier.)</li>
</ol>
<p>Der Blogpost aus 2009 von Bronnie Ware, <a href="http://bronnieware.com/regrets-of-the-dying/" target="_blank" shape="rect">REGRETS OF THE DYING </a><br clear="none" />The Top Five Regrets of the Dying: A Life Transformed by the Dearly Departing<a href="http://www.amazon.de/Top-Five-Regrets-Dying-Transformed-ebook/dp/B0079HLDEE/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&amp;sr=&amp;qid=" target="_blank" shape="rect"> bei Amazon</a></p>
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		</item>
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		<title>Gewohnheiten mit Lift (App) etablieren</title>
		<link>http://benedikt-schaumann.de/motivation/gewohnheiten-aendern-lift-app/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2015 16:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Schaumann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewohnheiten, eins meiner Lieblingsthemen! Und nicht ganz unkompliziert. Ich bin Mitglied in Leo Babautas Sea Change Program, und zusammen mit einer weltweiten Community gibt es jeden Monat eine gute Gewohnheit mehr und oft einige schlechte weniger. Dort verwenden viele von uns die Lift &#8230; <a href="http://benedikt-schaumann.de/motivation/gewohnheiten-aendern-lift-app/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gewohnheiten, eins meiner Lieblingsthemen! Und nicht ganz unkompliziert.</p>
<p><a href="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/Evernote-Camera-Roll-20141220-165943.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-266" src="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/Evernote-Camera-Roll-20141220-165943-200x300.png" alt="Motivation is what gets you started. Habit is what keeps you going. Jim Ryun" width="200" height="300" srcset="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/Evernote-Camera-Roll-20141220-165943-200x300.png 200w, http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/Evernote-Camera-Roll-20141220-165943.png 640w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
<p>Ich bin Mitglied in Leo Babautas <a title="Sea Change - one change at a time" href="http://seachange.zenhabits.net/" target="_blank" shape="rect">Sea Change </a>Program, und zusammen mit einer weltweiten Community gibt es jeden Monat eine gute Gewohnheit mehr und oft einige schlechte weniger. Dort verwenden viele von uns die <a title="Unlock your potential.  Change your life.  Lift helps you reach your goals." href="https://www.evernote.com/OutboundRedirect.action?dest=https%3A%2F%2Fwww.lift.do%2F" target="_blank" shape="rect">Lift Community App</a>.</p>
<p>Lift erlaubt dir einen großen Katalog an Gewohnheiten zu durchsuchen. Für die neue Gewohnheit stellst du die wöchentliche Frequenz ein und los gehts.</p>
<ol>
<li>Gegen das Vergessen: gerade im hektischen Alltag verdränge ich auch mal eine neue Vornahme. Dann steht sie schwarz auf weiß in der App und ggf. erinnert mich Lift sogar an mein to-do</li>
<li>Das Einchecken in das Ziel motiviert mich</li>
<li>Die Statistiken, u.a. ein Kalender, zeigen mir auf, an welchen Tage ich es nicht geschafft habe und es lassen sich schnell Muster erkennen. Der vierte Tag, auf den sollte man besser vorbereitet sein!</li>
</ol>

<a href='http://benedikt-schaumann.de/motivation/gewohnheiten-aendern-lift-app/attachment/img_6465/'><img width="640" height="960" src="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6465.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6465.jpg 640w, http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6465-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a>
<a href='http://benedikt-schaumann.de/motivation/gewohnheiten-aendern-lift-app/attachment/img_6467/'><img width="640" height="960" src="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6467.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6467.jpg 640w, http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6467-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a>
<a href='http://benedikt-schaumann.de/motivation/gewohnheiten-aendern-lift-app/attachment/img_6468/'><img width="640" height="960" src="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6468.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6468.jpg 640w, http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6468-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a>
<a href='http://benedikt-schaumann.de/motivation/gewohnheiten-aendern-lift-app/attachment/img_6469/'><img width="640" height="960" src="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6469.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6469.jpg 640w, http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_6469-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p>Die App ist noch sehr viel stärker, zum Beispiel kann man an Coachings teilnehmen, anderen Nutzern Fragen stellen und vieles mehr.</p>
<p>Ein Kumpel fragte mich unlängst, warum ich nicht meine normale Aufgaben-App auch für die Gewohnheiten nutze: Ich trenne gerne sehr Persönliches von den alltäglichen to-do&#8217;s.</p>
<p>Weiterlesen &#8222;<a title="Die Gewohnheit, Deine beste Mitarbeiterin" href="http://benedikt-schaumann.de/motivation/die-gewohnheit-deine-beste-mitarbeiterin/" target="_blank" shape="rect">Die Gewohnheit, Deine beste Mitarbeiterin</a>&#8222;</p>
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		<title>Wabi-Sabi: Designing for simplicity</title>
		<link>http://benedikt-schaumann.de/produktivitat/wabi-sabi-pare-down-to-the-essence-but-dont-remove-the-poetry/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 2015 16:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Schaumann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Schönheit. Meine Grundeinstellung zu Schönheit und Design habe ich vor Jahren aus dem sehr empfehlenswerten Buch von Leonard Koren Wabi-Sabi: For Artists, Designers, Poets &#38; Philosophers übernommen. Manifestiert wird dies in dem Zitat: “Pare down to the essence, but don&#8217;t remove the poetry. &#8230; <a href="http://benedikt-schaumann.de/produktivitat/wabi-sabi-pare-down-to-the-essence-but-dont-remove-the-poetry/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schönheit.</p>
<p>Meine Grundeinstellung zu Schönheit und Design habe ich vor Jahren aus dem sehr empfehlenswerten Buch von Leonard Koren <a href="http://www.amazon.de/Wabi-Sabi-Artists-Designers-Poets-Philosophers/dp/0981484603/ref=sr_1_cc_1?s=aps&amp;ie=UTF8&amp;qid=1419244727&amp;sr=1-1-catcorr&amp;keywords=9780981484600%C2%A0" target="_blank" shape="rect">Wabi-Sabi: For Artists, Designers, Poets &amp; Philosophers</a> übernommen. Manifestiert wird dies in dem Zitat:</p>
<blockquote><p>“Pare down to the essence, but don&#8217;t remove the poetry. Keep things clean and unencumbered but don&#8217;t sterilize.”</p></blockquote>
<p>Und in den letzten Monaten ist mir klar geworden, dass dies ohne absolute Liebe zur Sache nicht funktioniert. Sir Jony Ive hat das für Apple in einem Interview so zusammengefasst:</p>
<blockquote><p>„Unser absolutes Ziel bei Apple besteht nicht darin, Geld zu verdienen. Das mag nicht ganz ernstgemeint klingen, aber es ist die Wahrheit. Unser Ziel und das, was uns begeistert, ist der Versuch, großartige Produkte hervorzubringen. Wir vertrauen darauf, dass die Menschen sie mögen, wenn sie uns gelingen. Und wenn wir operativ kompetent sind, erzielen wir damit Erlöse, aber unser Ziel ist eindeutig.“</p></blockquote>
<p>Fokus und Umsetzung. Mein Motto für das nächste Jahr.</p>
<p>Weiterlesen bei <em>A List Apart</em> zu &#8222;<a href="http://alistapart.com/article/the-elegance-of-imperfection" target="_blank" shape="rect">Wabi-sabi and making websites and user interface design</a>&#8222;</p>
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		<title>Lifetime Countdown: Fokus auf das Wesentliche</title>
		<link>http://benedikt-schaumann.de/motivation/lifetime-countdown/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2014 17:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Schaumann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche hörte ich beim Laufen die (übrigens sehr empfehlenswerte) Tim Ferriss Show mit Kevin Kelly. (iTunes, Blog) Kevin Kelly ist nicht nur der co-founder des Wired magazine und Bestsellerautor, er ist auch Mitbegründer der All Species Foundation und der Long Now Foundation. Erste katalogisiert alle &#8230; <a href="http://benedikt-schaumann.de/motivation/lifetime-countdown/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche hörte ich beim Laufen die (übrigens sehr empfehlenswerte) Tim Ferriss Show mit Kevin Kelly. (<a title="iTunes" href="https://itunes.apple.com/de/podcast/ep-25-kevin-kelly-wired-co/id863897795?i=318135373&amp;mt=2" target="_blank">iTunes</a>, <a title="Blog" href="http://fourhourworkweek.com/2014/08/29/kevin-kelly/" target="_blank">Blog</a>)<br />
Kevin Kelly ist nicht nur der co-founder des Wired magazine und Bestsellerautor, er ist auch Mitbegründer der All Species Foundation und der Long Now Foundation. Erste katalogisiert alle lebenden Spezies. Für alle Sprachen versucht das die Long Now Foundation. Unglaublich interessant ihm zuzuhören.</p>
<p>Eine der Geschichten die er erzählt spielt während einer seiner Weltreisen in Jerusalem, an einem Ostersonntag. Kevin Kelly ist damals 29 Jahre  alt. Er erhält die religiöse Aufgabe so zu Leben, als seien die nächsten 6 Monate die letzten seines Lebens.</p>
<p>Wie anders seine Prioritäten sind, als man vielleicht annehmen könnte, ist schon interessant.</p>
<p>Doch es ist das Gedankenexperiment, was mich inspiriert und mir nicht mehr aus dem Kopf geht.</p>
<p>Daher habe ich heute losgelegt und mir meine eigene &#8222;Death Clock&#8220; eingerichtet:<br />
Für mich selber einfach das Durchschnittsalter eines Deutschen mit Akademiker-Eltern und Bauernhof-Kindheit hochzurechnen ist, für mein Gefühl, eine genauso unwahrscheinliches Todes-Datum, wie ein ein Wunschtag.</p>
<p>91 Jahre finde ich ein schönes Alter. Und es scheint mir ein gutes Alter zu sein, um zu sterben. Fast 91 zu werden reicht mir auch schon. Der 24. Juni 2079 ist mein Lieblingsdatum für den Tod.<br />
Damit habe ich noch</p>
<p style="text-align: center;">64 Jahre, 9 Monte und 8 Tage</p>
<p style="text-align: left;">Mit der iPhone-App <a title="Dreamdays" href="https://itunes.apple.com/de/app/das-brandneue-dreamdays-lite/id827626206?mt=8" target="_blank">Dreamdays</a> hab ich jetzt immer im Blick, wie viele Tage mir noch geschenkt sind. Das Motiviert mich unheimlich mögliche Projekte wirklich zu priorisieren und mit dieser ewigen Prokrastination aufzuhören.</p>
<p style="text-align: left;">

<a href='http://benedikt-schaumann.de/motivation/lifetime-countdown/attachment/img_6312/'><img width="150" height="150" src="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_6312-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://benedikt-schaumann.de/motivation/lifetime-countdown/attachment/img_6313/'><img width="150" height="150" src="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_6313-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p style="text-align: left;">Das wichtigste für mich ist, dass damit nicht nur die Karriere im Mittelpunkt steht, sondern Familie und Freunde, meine Gesundheit und Interesse an der Welt gleichermaßen.</p>
<p style="text-align: left;">Wenn ich diese Zeit, wie <a title="Stewart Brand" href="hhttp://www.ted.com/speakers/stewart_brand" target="_blank">Stewart Brand</a>, in 5 Jahresprojekte gliedre, dann kann ich noch 13 großartige Projekte umsetzen.</p>
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		<title>Ich meditiere also bin ich</title>
		<link>http://benedikt-schaumann.de/produktivitat/meditieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Aug 2013 08:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Schaumann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Für mich haftete dem Meditieren ein esoterischer Hauch an. Selber meditieren? Undenkbar, da fehlt nur noch zu meinem indischen Guru zu pilgern. Meine neue Offenheit der Welt und den Menschen gegenüber, das Maß an Dankbarkeit für mein Leben und mehr Gelassenheit – &#8230; <a href="http://benedikt-schaumann.de/produktivitat/meditieren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich haftete dem Meditieren ein esoterischer Hauch an. Selber meditieren? Undenkbar, da fehlt nur noch zu meinem indischen Guru zu pilgern.</p>
<p>Meine neue Offenheit der Welt und den Menschen gegenüber, das Maß an Dankbarkeit für mein Leben und mehr Gelassenheit – die verdanke ich Leo Babauta und seiner <a title="Leo Babauta about medidation" href="http://zenhabits.net/meditate/" target="_blank">Anleitung zum Meditieren</a>. Und dem Umstand, dass ich es ausprobiert habe.</p>
<p>Gerade häufen sich die Artikel zum Thema. Mein Freund <a title="Hendrik übers Meditieren" href="http://www.schweinehundknutschtdepression.de/2013/08/die-challenge-4-wochen-taeglich-yoga-und-meditation-tag-1/" target="_blank">Hendrik schreibt von seinen Erfahrungen</a> und bei Buffer gab es gerade <a title="The Power of Meditation and How It Affects Our Brains" href="http://blog.bufferapp.com/how-meditation-affects-your-brain" target="_blank">Studien über die Auswirkungen von Meditation.</a></p>
<p>Ich meditiere jeden Morgen und bin seitdem ein glücklicherer Mensch.</p>
<p><a href="http://observando.net/post/58987869427"><img class="aligncenter size-full wp-image-229" alt="breath" src="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2013/08/breath.jpg" width="499" height="750" srcset="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2013/08/breath.jpg 499w, http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2013/08/breath-199x300.jpg 199w" sizes="(max-width: 499px) 100vw, 499px" /></a></p>
<p>Technische Hinweise entnimmt man wirklich am besten dem <a href="http://zenhabits.net/meditate/" target="_blank">Artikel von Leo</a>. Dem gibt es nichts hinzuzufügen.</p>
<h2>Was mir zu Anfang schwer- und aufgefallen ist:</h2>
<p><strong>Über den Frust nur schmunzeln</strong><br />
Übersehe ich eine Chance, mache einen Fehler oder wende Gelerntes nicht an, bin ich frustriert. Diese Frust ist alles andere als produktiv. <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Wooden" target="_blank">John Wooden</a> sagt dazu:</p>
<blockquote><p>&#8222;Lass nicht zu, dass die Dinge, die Du nicht kannst, die beeinflussen die Du kannst.&#8220;</p></blockquote>
<p>Im Augenblick leben, ohne den Druck ein abstraktes Ziel erreichen zu müssen, ohne mich über die Vergangenheit zu ärgern lässt mich produktiver sein und auf bessere Ideen kommen.<br />
Durch das Meditieren bekommt man täglich den Anstoß, gelassen und mit einem Lächeln das eigene Unvermögen zu beobachten. Das Unvermögen sich nur auf das Ein- und Ausatmen zu konzentrieren.<br />
Alle paar Sekunden driften die Gedanken ab, entstehen Bilder und steigen Wünsche auf – und das obwohl ich doch nur auf meinen Atmen achten will. Mich jetzt selber innerlich nicht auszupeitschen ist schwer: lächeln und wieder auf das Atmen konzentrieren.</p>
<p><strong>Die Umgebung miteinbeziehen</strong><br />
Zuanfang habe ich den Fehler gemacht, mich über den langsamen Prozess des Runterkommen und die ewigen kleinen Störungen aus der Umgebung zu ärgern.<br />
Hendrik riet mir, mich erstmal nur auf die Umgebung zu konzentrieren: was höre ich? wer ist im Haus schon wach? spüre ich die Fußleiste? rieche ich den frischen Morgen? Durch diesen aktiven Prozess fahren die Verstandesbilder runter, die Realität rückt in den Fokus und die Ruhe kommt ganz von alleine.</p>
<p><strong>Meditieren beim Spazieren</strong><br />
Theoretisch kann man überall meditieren. Ich meditiere nach dem ich morgens ein paar Seiten gelesen habe.<br />
Doch was meinen Blick auf die Welt sehr geschärft und für Neues geöffnet hat, ist das aktive Wahrnehmen mit allen Sinnesorganen währen ich zur U-Bahn laufe. Ähnlich wie der Prozess um vor dem Meditieren ruhig zu werden geht es darum den Asphalt zu spüren, den Wind, die Feuchtigkeit, welche Gerüche in der Luft liegen und wo die Autotüren zufallen. Wer sich dafür Zeit nimmt, wird schon bald eine veränderte Wahrnehmung feststellen können.</p>
<p>Wie sich oft in meinem Leben schon herausgestellt hat, geht es vor allem darum &#8222;für möglich zu halten&#8220;.<br />
Halte einfach für möglich, dass diese 5-10 Minuten etwas in deinem Leben verändern und gib nicht vor zwei Wochen auf.</p>
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		<title>graceful degradation – Neujahrsvornahmen durchhalten</title>
		<link>http://benedikt-schaumann.de/motivation/graceful-degradation/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 11:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Schaumann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Vornahmen umsetzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Einiges habe ich mir vorgenommen im neuen Jahr anders zu machen. Besser. Schöner. Mit mehr Sinn. Dazu gehören die Klassiker: weniger TV schauen und dafür mehr lesen, mich gesünder ernähren und lieber mal selber kochen, neue Menschen kennenlernen und mehr &#8230; <a href="http://benedikt-schaumann.de/motivation/graceful-degradation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height: 1.6;">Einiges habe ich mir vorgenommen im neuen Jahr anders zu machen. Besser. Schöner. Mit mehr Sinn.</span><br />
Dazu gehören die Klassiker: weniger TV schauen und dafür mehr lesen, mich gesünder ernähren und lieber mal selber kochen, neue Menschen kennenlernen und mehr Zeit mit Freunden verbringen.<br />
Aus meinem Fitness Studio weiß ich, dass ich nicht der Einzige bin, der für das neue Jahr neue Entschlüsse gefasst hat. Im ersten Quartal wird es sicher wieder voll sein und sich dann ganz langsam wieder leeren.<br />
Wie ich mir neue <a title="Die Gewohnheit, Deine beste Mitarbeiterin" href="http://evalute.de/magazin/motivation/die-gewohnheit-deine-beste-mitarbeiterin/">Gewohnheiten</a> aneigne, habe ich im letzten Jahr bereits aufgeschrieben. Wenn ich an einem Tag nicht stark genug bin, meine Vornahme in die Tat umzusetzen, hilft es mir, wenn ich zuvor über meine <b>Fehlertoleranz </b>nachgedacht<b> habe.</b></p>
<blockquote><p>»graceful degradation is the property that enables a system to continue operating properly in the event of the failure of some of its components.« <a title="Fault-tolerant system" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fault-tolerant_system">Wikipedia</a></p></blockquote>
<p>Eine Methode aus der Softwareentwicklung. Die Methodik hilft uns moderne Systeme zu programmieren, die auf jedem Smartphone laufen doch auch in den Hamburger Behörden auf einem alten Internet Explorer funktionieren. In letzterem sehen die Funktionen nicht mehr schön aus, doch die Datenein und -ausgabe funktioniert weiterhin.</p>
<p>Inspiriert von dieser Systematik habe ich versucht mein eigenen “fall back” System zu bauen, so dass ich meine Vornahmen für 2013 umsetze, wenn auch nicht immer schön</p>
<p><strong>1. Design-Diversität</strong><br />
Du weißt, dass du kein TV schauen willst. Trotzdem lohnt es sich, den Mitbewohnern Bescheid zu sagen, einen Zettel an Notebook und TV zu pinnen, den Hintergrund des Smartphone entsprechend mit einem Banner anzupassen. Zum Beispiel mit der einfachen Fragen “Heute schon gelesen?”. Die Laufschuhe morgens schon rausstellen, das Sportzeug abends auf die Heizung legen, so dass es morgens schön warm ist – einfach so viele Möglichkeiten der Erinnerung zu schaffen, wie möglich.</p>
<p><strong>2. Daten-Diversität</strong><br />
Statt zu lesen gibt es verschiedene alternative Tätigkeiten, von denen ich mich im Zweifelsfall versuche zu überzeugen: kochen, mit Freunden treffen und im Zweifelsfall schlafen. Diese und mehr Tätigkeiten habe ich aufgeschrieben und habe diese Liste jederzeit in Griffweite, als mögliche “fall back” Lösungen, wenn Lesen partout nicht klappen will.</p>
<p><strong>3. Temporale Diversität</strong><br />
Alle fünf Minuten nochmal schauen, ob die Willenskraft in der Zeit nicht etwa gestiegen ist. Positive Momente sofort nutzen und die gewünschte Tätigkeit beginnen.<br />
Das verstehe ich unter Temporaler Diversität.</p>
<p><strong>4. Vermeidbare Fehler</strong><br />
Bei der Planung, neue Vornahmen im eigenen Leben zu implementieren, kennen viele von euch die vermeidbaren Fehler, die es zu verhindern gillt.<br />
keine klare Beschreibung des Ziels<br />
keine Wochen- und Tagesplanung mit definierten Zeitpunkten<br />
nicht befolgen der Punkte 1-3<br />
die neue Tätigkeit nicht sofort angefangen<br />
zulassen von Ausnahmen<br />
&#8230;<br />
Diese Fehler sind fast alle im Bereich der Disziplin beheimatet. Das Ziel ist klar, doch mangelt an der Umsetzung.</p>
<p><strong>5. Bekannte, nicht vermeidbare Fehler</strong><br />
Termine. Ihr kennt das.</p>
<p><strong>6. Nicht antizipierbare Fehler</strong></p>
<blockquote><p>»[…] not even great talent and industry can ensure life success over adversity without opportunity.« Glen Elder, Professor für Soziologie und Psychologie an der University of North Carolina at Chapel Hill.</p></blockquote>
<p>Und auch wenn die Vornahme als solche blöd war, ordne ich dies hier ein.<br />
Ich lege jeweils einen Zeitpunkt fest, an welchem ich meine neue Tätigkeit betrachte, auf den Prüfstein stelle und verbessere. Das sollte aber keines Falls öfter als wöchentlich passieren und in objektiver Stimmung.</p>
<p>TV wird nicht mehr geschaut. Das steht fest. Mein System erlaubt mir statt in der Zeit nur zu lesen, selber kreativ zu werden und etwas zu schreiben (forward compatible), oder im Zweifelsfall zu schlafen (graceful degradation).</p>
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		<item>
		<title>Die Gewohnheit, Deine beste Mitarbeiterin</title>
		<link>http://benedikt-schaumann.de/motivation/die-gewohnheit-deine-beste-mitarbeiterin/</link>
		<comments>http://benedikt-schaumann.de/motivation/die-gewohnheit-deine-beste-mitarbeiterin/#respond</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 09:40:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Schaumann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Auslösereize]]></category>
		<category><![CDATA[Emotion]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Du hast dich entschieden: Es müssen 5kg runter und der erste Schritt ist, spät abends nichts mehr zu essen. Dann ist es Montagabend und Du stehst vor der offenen Kühlschranktüre und findest gute, logische und sehr rationale Argumente, warum heute &#8230; <a href="http://benedikt-schaumann.de/motivation/die-gewohnheit-deine-beste-mitarbeiterin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast dich entschieden: Es müssen 5kg runter und der erste Schritt ist, spät abends nichts mehr zu essen. Dann ist es Montagabend und Du stehst vor der offenen Kühlschranktüre und findest gute, logische und sehr rationale Argumente, warum heute eine Ausnahme ist: Der Tag war hart, Du hast heute noch gar nichts Süßes gegessen, nur das kann jetzt Deine Laune bessern&#8230; Ihr kennt den Rhetorikprofi in euch &#8211; wenn es darauf ankommt ist er sensationell im Argumentieren.</p>
<p><a href="http://evalute.de/magazin/wp-content/uploads/2012/11/Angewohnheit.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-156" title="Mark Twain über die Gewohnheit " src="http://evalute.de/magazin/wp-content/uploads/2012/11/Angewohnheit.jpg" alt="„Eine Angewohnheit  kann man nicht aus dem Fenster werfen,  man muss sie die Treppe hinunter prügeln.  Stufe für Stufe.“ Mark Twain " width="851" height="315" srcset="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2012/11/Angewohnheit.jpg 851w, http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2012/11/Angewohnheit-300x111.jpg 300w" sizes="(max-width: 851px) 100vw, 851px" /></a></p>
<p>Bei meinem Artikel darüber, wie ich es schaffe, <a title="“Raus auf die Strecke du Versager!” Motivationstipps für Läufer oder die, die es werden wollen." href="http://evalute.de/magazin/motivation/motivationstipps-fur-laufer-oder-die-die-es-werden-wollen/">regelmäßig zu laufen</a>, habe ich schon geschrieben, dass Gewohnheit ein wichtiger Punkt ist. Die Macht der Gewohnheit ist eine der stärksten Waffen, die wir uns zu eigen machen können. Doch wenn wir uns die Gewohnheit nicht Untertan machen, führt sie uns. Und sicher in die falsche Richtung.</p>
<p><strong>Was macht die Gewohnheit?</strong><br />
Die Gewohnheit arbeitet von Natur aus gegen uns. Sie gewöhnt uns an das, was einfach ist. Wenn Du unsicher bist, reibst du deine Augenbraue, Du stehst immer erst nach dem dritten Klingeln des Weckers auf, reagierst immer wütend auf Kritik, schiebst unangenehme Tätigkeiten auf. Manche Gewohnheiten haben so einen Einfluss auf uns, dass wir sie nicht mal als solche wahrnehmen.</p>
<p><strong>Wie funktioniert die Gewohnheit?</strong><br />
Gewohnheiten sind automatisierte Abläufe, über die wir nicht mehr nachdenken müssen. Beim Autofahren können wir telefonieren, nachdenken und sind manchmal so abwesend, dass wir erstaunt sind, wie wir nach Hause gekommen sind.</p>
<p><strong>Die automatisierten Vorgänge müssen bewusst überschrieben werden</strong><br />
Automatisierte Abläufe entlasten das Bewusstsein und sind tief im sogenannten prozeduralen Gedächtnis gespeichert.<br />
Wenn wir jetzt eine Gewohnheit umstellen wollen unterstützt uns unser prozedurales Gedächtnis nicht weiter, sonder arbeitet gegen uns.<br />
Gegen die gespeicherten und automatisierten Abläufe anzukommen ist schmerzhaft und anstrengend. Es führt aber kein Weg daran vorbei, Tätigkeiten, die automatisch liefen, mit der neuen Tätigkeit zu überschreiben. Dabei muss man die erste Zeit voll bewusst handeln, gegen die alten Muster, bis die neue Gewohnheit institutionalisiert ist.</p>
<p><strong>Die positiven Emotionen müssen stark genug sein</strong><br />
Oft ist zu beobachten, dass wir rational und in einer ruhigen Minute vollkommen einsehen, warum wir unsere Gewohnheit ändern wollen. Nur in der jeweiligen Situation führt nicht weiter der Verstand, sondern unser Gefühl. Unser emotionales Gedächtnis erinnert uns daran, welche positiven Erinnerungen und Gefühle wir an die alte Tätigkeit knüpfen, und sucht und findet Gründe, warum wir das jetzt verdient haben.<br />
Erschwerend kommt noch hinzu, dass wir immer das was wir haben bzw. verlieren intensiver wahrnehmen und wertschätzen, als das, was wir bekommen.<br />
Abends am Kühlschrank erwischt uns der Verlust, jetzt nichts zu naschen, mit seiner vollen Breitseite. In dem Moment bekommen wir nichts dafür, nicht zu naschen und das Gefühl, sich in naher Zukunft in seinem Körper wohl zu fühlen, erscheint nicht so wertvoll.<br />
Jetzt gilt es neue Vornahmen nicht rational zu begründen, wie »wenn ich mich gesünder ernähre Lebe ich länger,« sondern »Im Schwimmbad werde ich Tom beeindrucken«, »nächste Woche halte ich selbstbewusst meine Präsentation«. Emotional so ausgeschmückt, wie es nur geht.</p>
<p><strong>Triebfeder der Gewohnheit identifizieren und ersetzen</strong><br />
Für alle Gewohnheiten gibt es Auslöser. Dann starten wir unsere Tätigkeit und werden belohnt. An der Bushaltestelle zücken wir automatisch unser Smartphone, checken die Benachrichtigungen und werden mit einem Like, einer netten Mail oder einem wichtigen verpassten Anruf belohnt. Der Auslöser ist die Bushaltestelle oder die kurze Pause im Ablauf, dann checken wir automatisch unsere Lieblingsservices und werden belohnt. Das sind wir so gewohnt.</p>
<p><strong>Wie werde ich eine Gewohnheit wieder los?</strong><br />
Als erstes müssen wir uns über den Auslöser klar werden, und darüber, was wir davon haben. Letzteres ist oft ganz klar. Dann gilt es, den Vorteil mit einer anderen Tätigkeit zu kompensieren. 30 Minuten sind vorbei, ich habe Lust mit den Kollegen zu quatschen und ein bisschen vom Stress runterzukommen. Ich gehe also raus, eine rauchen. Es spricht weder etwas dagegen, kurz eine Pause zu machen, mit den Kollegen quatschen ist nett und aus dem Hamsterrad kurz aussteigen sicher nicht verkehrt. Nur das Rauchen teert die Lunge.<br />
Was löst bei mir aus, raus rauchen zu gehen und womit erreiche ich sonst das gute Gefühl? Das müssen wir beantworten, um mit dem Rauchen aufzuhören.</p>
<p><strong>Nicht das Bedürfnis einfach leugnen</strong><br />
Sehr ehrgeizige Menschen hören jetzt einfach auf zu rauchen und übersehen dabei, dass sie das gute und verständliche Bedürfnis nach Pause und kollegialem Austausch haben. Wenn wir unsere Bedürfnisse nicht anders befriedigen unterdrücken wir selbige. Dabei werde sie a) nur stärker und b) machen wir uns wieder etwas ungesundes zur Gewohnheit. So ist es wichtig, sich klar zu machen, warum man eine Gewohnheit hat und wie man mit seinen Bedürfnissen weiter umgeht.</p>
<p><strong>Neues Verhalten als Regeln definieren</strong><br />
Ich brauche 150 Stunden bewussten Aufwand, um mich an etwas neues zu Gewöhnen. Ich habe also fast ein Jahr gebraucht, um mich daran zu gewöhnen, regelmäßig laufen zu gehen.<br />
In der Zeit helfen Regeln. Egal was passiert, ich habe die Regel aufgestellt, jeden 2. Tag laufen zu gehen. Wenn ich manchmal unbeabsichtigt bis 1Uhr nachts fernsehe, dann kann ich auch um 23 Uhr noch laufen gehen. Regel ist Regel. Dann kann man sich gut vorhalten: Zu einer neutralen Zeit habe ich das entschieden, ich wusste, dass ich das manchmal anders sehen werden, aber hier steht es schwarz auf weiß.</p>
<blockquote><p>»Wir sind, was wir immer wieder tun« Aristoteles</p></blockquote>
<p><strong>Neue Auslöser definieren</strong><br />
Du kommst in die Wohnung, stellst die Tasche hin, ziehst die Laufschuhe an und läufst los. Erstmal jeden Tag, bis es Routine ist. Dann in deinem optimalem Sport-Rythmus.<br />
Dann ist das nach Hause kommen Auslöser laufen zu gehen.</p>
<p><strong>Regeln checken, wie Benjamin Franklin</strong><br />
Die Regeln müssen sichtbar überprüft werden. Zum Beispiel mit Checkboxen für die neuen Gewohnheiten, so dass du sie jeden Tag abhacken musst. Der Ärger, wenn du etwas nicht abhaken kannst, und dass du dir die Gründe dafür bewusst machst, hilft das nächste Mal konsequenter zu sein.</p>
<p><strong>Sofort anfangen</strong><br />
Mit dem neuen Verhalten einfach im nächsten Augenblick anfangen. Bei der Formulierung darauf achten, dass es weder heißt “morgen fange ich an …” noch im Konjunktiv gedacht ist.</p>
<p><strong>Mit einzelnen Gewohnheiten anfangen</strong><br />
Wer von jetzt auf gleich ein anderer Mensch werden will hat viel zu tun. Mit einzelnen Gewohnheiten anzufangen hat die größeren Erfolgsaussichten. Und ein Erfolg motiviert für die nächst größere Gewohnheit.</p>
<p><strong>80/20, die »quick wins«</strong><br />
Ohne schnelle Erfolge, wird es immer schwieriger, das Ende im Sinn zu haben. Wenn relativ schnell Erfolge zu sehen sind, bekommen wir gute Hilfe, durchzuhalten. Dabei kann die alte Regel “20% der Tätigkeiten bringen 80% des Erfolgen” helfen.<br />
Nachts nichts mehr zu essen, ist sicher tausendmal sinnvoller, als auf ein großes Frühstück zu verzichten und den gewohnten Lunch mit den Kollegen. Und schnell wird sich der Erfolg sichtbar machen. Wenn der dann wirklich zu einem besseren Gefühl führt, ist die Argumentation für ein »slow carb« Frühstück sehr viel einfacher.<br />
Die Frage ist also, welche Änderungen die größte Hebelkraft haben und die richtigen sind.</p>
<p><strong>Nicht zu früh aufgeben</strong><br />
150 Stunden ist ein ernst gemeinter Wert. Wer zu früh denkt, er hätte die neue Gewohnheit verstanden, der hat die Rechnung nicht mit seinen Emotionen gemacht.</p>
<p><strong>Das Zurück zerstören</strong><br />
Nichts mehr im Kühlschrank haben, kein Geld für Zigaretten mehr mitnehmen, Fernseher verkaufen, Internetflat auf dem Handy kündigen…</p>
<p><strong>Hilfe von Freunden</strong><br />
Wenn wir kein Vertrauen in uns haben, brauchen wir Menschen, die in uns vertrauen. Und wir brauchen ein Umfeld, welches unsere neuen Vornahmen unterstützt. Du willst laufen gehen, aber deine Freundin hat heute keine Lust? Wenn du jetzt laufen gehst, ist sie sauer, die Stimmung ist schlecht: Du gehst lieber nicht laufen. Man sollte schlechte Gewohnheiten lieber mit Menschen bekämpfen, die man sehr mag: du wirst sie hassen, wenn sie dir deine Ziele in unmotivierten Momenten vor Augen führen.</p>
<p><strong>Welches Verhalten spiegelt wieder, wie wir sein wollen?</strong><br />
Gewohnheiten sind nicht nur Tätigkeiten, sondern auch Reaktionen und Einstellungen. Diese erreichen wir über das permanente Wiederholen von Tätigkeiten, welche diese Eistellungen widerspiegeln. Ein besserer Mensch werde ich nur, wenn ich mich so verhalte. Was tut ein guter Mensch? Und dann machen wir das so lange, bis wir unsere Persönlichkeit erfolgreich geändert haben.</p>
<p><strong>Viel Erfolg.</strong></p>
<p>Weiterlesen <a title="“Getting Things Done” wie Barack Obama" href="http://evalute.de/magazin/produktivitat/getting-things-done-wie-barack-obama/">was Obama morgens macht</a>, wie man <a title="Kreativer durch Besinnung (Achtung: nicht durch Zerstreuung.)" href="http://evalute.de/magazin/motivation/kreativer-durch-besinnung-achtung-nicht-durch-zerstreuung/">durch Besinnung kreativer wird</a>, warum es Sinn macht, seinen <a title="Produktiver mit Themen-Tagen" href="http://evalute.de/magazin/produktivitat/produktiver-mit-themen-tagen/">Tagen Themen zu geben</a> und wie man <a title="Winners are simply willing to do what losers won’t." href="http://evalute.de/magazin/motivation/winners-are-simply-willing-to-do-what-losers-wont/">die Spirale zur Unproduktivität vermeidet</a>. Eine der Schlüsselgewohnheiten: <a title="Frühaufsteher" href="http://evalute.de/magazin/produktivitat/fruehaufsteher-werden/">Wie werde ich zum Frühaufsteher?</a></p>
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		<title>Frühaufsteher</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Oct 2012 18:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Schaumann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[früh aufstehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum will ich unbedingt ein Morgenmensch sein? Warum früh aufstehen?  Erfolgreiche Menschen stehen in meinem Weltbild früh auf. Egal welche Biographie ich lese, ob von Howard Schulz, Marissa Mayer oder Jean-Christophe Grangé: Sie alle stehen morgens lange vor mir auf. &#8230; <a href="http://benedikt-schaumann.de/produktivitat/fruehaufsteher-werden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Warum will ich unbedingt ein Morgenmensch sein? Warum früh aufstehen?  Erfolgreiche Menschen stehen in meinem Weltbild früh auf. Egal welche Biographie ich lese, ob von <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3527506357?ie=UTF8&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=3527506357&amp;linkCode=shr&amp;tag=bighamliv-21&amp;qid=1351151429&amp;sr=8-1">Howard Schulz</a>, Marissa Mayer oder Jean-Christophe Grangé: Sie alle stehen morgens lange vor mir auf.<br />
Nichts hasse ich mehr, als aus dem Haus zu hetzen, nicht wirklich gefrühstückt zu haben und mich in der Bahn so zu fühlen, als sähen alle, dass ich noch halb schlafe.<br />
Im Bett, beim Aufwachen, fühlt sich das jedoch ganz anders an. Und nach einer Stunde rumwälzen und dösen geht es gehetzt in den Tag.</p>
<p><a href="http://evalute.de/magazin/wp-content/uploads/2012/10/get-up-early.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-149" title="get up early." src="http://evalute.de/magazin/wp-content/uploads/2012/10/get-up-early.jpeg" alt="" width="520" height="339" srcset="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2012/10/get-up-early.jpeg 520w, http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2012/10/get-up-early-300x195.jpeg 300w" sizes="(max-width: 520px) 100vw, 520px" /></a></p>
<p>Von <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570501329?ie=UTF8&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=3570501329&amp;linkCode=shr&amp;tag=bighamliv-21&amp;=books&amp;qid=1351152099&amp;sr=1-1">Tim Ferris</a>, über <a title="Leo Babauta" href="http://zenhabits.net/habit-4-my-morning-routine/">Leo Babauta</a> bis zur <a href="http://well.blogs.nytimes.com/2011/11/18/so-you-think-you-can-be-a-morning-person/">New York Times</a>: das Thema finden viele interessant. Mittlerweile habe ich selber viel ausprobiert.</p>
<p><strong>Woche für Woche 15 Minuten früher aufstehen</strong><br />
Ich bin jahrelang nicht früh aufgestanden. Warum sollte ich das jetzt von heute auf morgen ändern? Es hilft ungemein, nicht gleich vom 10m Brett springen zu wollen, sondern den Wecker jede Woche 15 Minuten vor zu stellen. Hat bei mir super funktioniert.</p>
<p><strong>Wecker aus</strong><br />
Der Wecker ist das A&amp;O. Ich nutze eine Wecker-App, die mich jeden morgen Rätsel lösen lässt (<a title="AlarmDroid" href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.splunchy.android.alarmclock&amp;hl=de">Android</a>). Ich muss morgens bestimmen, welche Würfel-Paare zu einander gehören, Zahlen absteigend sortieren und den Wochentag bestimmen: alles gar nicht so leicht um 05:30.<br />
Für <a href="http://youtu.be/aSLKwrToi4Q">iOS</a> habe ich recherchiert und bin auf einen weiteren coolen Wecker gestoßen: Um den Wecker zu entriegeln muss ein vorher definiertes Produkt eingescannt werden. Nicht vergessen Milch vorrätig zu haben, sonst gibt es ein Problem.</p>
<p><strong>2. Wecker aus</strong><br />
Mein Quarz-Wecker steht neben meinem Bett auf 05:28. Den kann ich im Halbschlaf ganz gut ausmachen. Doch mein Smartphone klingelt im Arbeitszimmer 2 Minuten später: Wenn ich nicht sofort aufstehe, nerve ich meine Mitbewohner und mich zu Tode.</p>
<p><strong>Licht an</strong><br />
Die Wirkung von Licht ist super. Ich will mir noch so eine Lampe kaufen, die den Sonnenaufgang simuliert, doch bis dahin reicht es: Wecker aus, Licht an.</p>
<p><strong>Musik an</strong><br />
Wenn du nicht von deiner Anlage oder dem Radiowecker wecken lässt und eh gleich Musik an ist, hilft es sehr, gleich neben dem Bett den iPod liegen zu haben, mit einer guten Playlist: Kopfhörer auf und der Tag kann starten.</p>
<p><strong>Sofort aus dem Bett</strong><br />
Immer wenn ich nicht gleich aus dem Bett springe, habe ich schon verloren.</p>
<p><strong>Glas Wasser</strong><br />
Der übereinstimmende Tipp von allen Experten, der nicht zu unterschätzen ist: Wecker aus, Licht an, aus dem Bett und ein Glas kaltes Wasser; dann ist es geschafft.</p>
<p><strong>Morgen Ritual</strong><br />
Den Fehler habe ich wiederholt gemacht: Morgens früh aufzustehen und nicht zu wissen, was was man jetzt tun könnte. Im Netz surfen geht immer, E-Mails beantworten, klar: doch dafür bin ich nicht früh aufgestanden. Nein, ich bin aufgestanden, um eine Sache zu tun, die mich glücklich macht und weiter bringt.<br />
Die Priorisierung der Tagesaufgaben und ein leckeres Frühstück folgen. Und ich habe noch genügend Zeit die Espressomaschine auf einen neuen Espresso einzustellen.<br />
Ich starte gut gelaunt in den Tag.</p>
<p><strong>Gewohnheit</strong><br />
Wenn die Routine erstmal drin ist, dann ist die Gewohnheit der größte Helfer. Einfach dabei bleiben und nie wieder ändern. Ausschlafen am Wochenende stört nicht, doch schaue ich mittlerweile, dass ich jede Nacht um die 07:30h Schlaf bekomme. Dann bin ich am Produktivsten.</p>
<p><strong>Früher schlafen gehen</strong><br />
Um 05:30 aufzustehen klappt dementsprechend nur, wenn ich am Vorabend um 22.00 ins Bett gegangen bin. Das schaffe ich, indem ich mir vor Augen halte, was ich zwischen 22.00 und 01.00 mache: nichts was ich machen will.<br />
Für mich ist das vertrödelte Zeit, die ich, wenn ich sie an den Beginn des nächsten Tages verschiebe, für Sachen nutzen kann, die ich will.</p>
<p><strong>Kein iPad im Bett</strong><br />
Mein Schlafzimmer ist komplett vom Internet abgeschnitten. Ich kann dort lesen und schlafen und nicht mehr.<br />
Wie viel Zeit ich kurz vor dem Schlafengehen mit dem schauen von dummen Videos, Serien und dem Lesen von Blogs verbraucht habe, möchte ich nicht zu genau kalkulieren. Das bringt keinen Mehrwert, macht mich nicht glücklich und die einzige Möglichkeit es nicht zu machen ist es nicht zu machen. Und dabei lässt sich wie durch einen Zauber, locker eine Stunde Schlaf erringen.</p>
<p><strong>Morgen Ritual (Zusammenfassung)</strong></p>
<ul>
<li>steh sofort auf</li>
<li>mach postwendend das Licht an</li>
<li>trink ein Glas kaltes Wasser</li>
<li>sprinte los um Wecker im Arbeitszimmer (oder Bad) auszumachen</li>
<li>mach eine Stunde Sport, schreib was, meditier: mach was gutes…</li>
<li>priorisiere deine Tagesaufgaben</li>
<li>bereite ein leckeres Frühstück zu</li>
<li>raus auf die Straße</li>
</ul>
<p>Weiterlesen <a title="“Getting Things Done” wie Barack Obama" href="http://evalute.de/magazin/produktivitat/getting-things-done-wie-barack-obama/">was Obama morgens macht</a>, wie man <a title="Kreativer durch Besinnung (Achtung: nicht durch Zerstreuung.)" href="http://evalute.de/magazin/motivation/kreativer-durch-besinnung-achtung-nicht-durch-zerstreuung/">durch Besinnung kreativer wird</a>, warum es Sinn macht, seinen <a title="Produktiver mit Themen-Tagen" href="http://evalute.de/magazin/produktivitat/produktiver-mit-themen-tagen/">Tagen Themen zu geben</a> und wie man <a title="Winners are simply willing to do what losers won’t." href="http://evalute.de/magazin/motivation/winners-are-simply-willing-to-do-what-losers-wont/">die Spirale zur Unproduktivität vermeidet</a>.</p>
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		<title>Kreativer durch Besinnung (Achtung: nicht durch Zerstreuung.)</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2012 11:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Schaumann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich surfe auf fffound, scrole durch bookshelfporn, spiele mit meinem Smartphone und schaue meine YouTube-Abos; kurz, ich zerstreue mich. Wie schön wäre es, wenn ich danach kreativer, frischer und mit neuen Ideen wieder loslegen würde. Die Idee liegt nicht fern, &#8230; <a href="http://benedikt-schaumann.de/motivation/kreativer-durch-besinnung-achtung-nicht-durch-zerstreuung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich surfe auf <a title="FFFOUND" href="http://ffffound.com/" target="_blank">fffound</a>, scrole durch <a title="Bookshelf Porn" href="http://bookshelfporn.com/" target="_blank">bookshelfporn</a>, spiele mit meinem Smartphone und schaue meine YouTube-Abos; kurz, ich zerstreue mich. Wie schön wäre es, wenn ich danach kreativer, frischer und mit neuen Ideen wieder loslegen würde. Die Idee liegt nicht fern, dass viele Anregungen und Inspirationen meine Kreativität steigern.<br />
Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe mich zerstreut, bin unkonzentriert, habe die gleichen Probleme wie vorher und keine neun Lösungsideen. Munter vom surfen? Fehlanzeige.<br />
Und viel schlimmer noch, wie Gerald Wagner (der Maler) sagt,</p>
<blockquote><p>„Zerstreuung raubt Lebensenergie.“</p></blockquote>
<p>Aus meiner Sicht ist der Nutzen für bessere Entscheidungen und Kreativität durch Zerstreuung ein weit verbreiteter Irrtum. Etwas, was nicht mit Aufwand und Anstrengung verbunden ist, kann nichts Produktives sein.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.flickr.com/photos/jf-sebastian/2740174569/sizes/o/in/photostream/"><img class="aligncenter  wp-image-144" title="Idee unter der Dusche" src="http://evalute.de/magazin/wp-content/uploads/2012/10/Dusche.jpg" alt="Besinnen unter der Dusche" width="545" height="667" srcset="http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2012/10/Dusche.jpg 681w, http://benedikt-schaumann.de/wp-content/uploads/2012/10/Dusche-244x300.jpg 244w" sizes="(max-width: 545px) 100vw, 545px" /></a></p>
<p>Die Besinnung ist es, welche uns fokussiert, auf neue Ideen kommen lässt und innerhalb kürzester Zeit die Batterien wieder auflädt.</p>
<p><strong>Auf dem Klo</strong><br />
Zum Besinnen gehört, dass man kurz alleine ist. Ich setzte mich oft auf den Klodeckel, stütze meinen Kopf auf die Hände und bedecke die Augen mit den Handflächen. Dann denke ich an das, was heute schon war und besinne mich dessen, was ich will und kann.</p>
<p><strong>In der Natur</strong><br />
Die Natur rückt die Verhältnisse, die wir in der Hektik und dem Stress des Alltags aus den Augen verlieren, wieder gerade. Wir müssen die Erde kultivieren und die Menschen lieben. Um sich darauf zu besinnen ist es sehr hilfreich, durch Wälder und Wiesen zu wandern.</p>
<p><strong>Vor dem Schlafen</strong><br />
Seit kurzem habe ich keine Elektronik mehr im Schlafzimmer. Lesen und Arbeiten tue ich im Arbeitszimmer. Geweckt werde ich klassisch mit einem Quarzwecker.<br />
Es hilft, nicht im Dämmerzustand noch eine Stunde rumzudaddeln, sondern ruhig und besonnen einzuschlafen.<br />
Sich kurz vor der Nacht noch einmal zu Besinnen und ein Tagebuch zu führen, bestimmt die Stimmung des gesamten nächsten Tages.</p>
<p><strong>Mahnung an die Brüder &#8211; Franz von Assisi</strong><br />
&#8222;Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewissheit; wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung; wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz; wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreuung noch Haltlosigkeit.&#8220;</p>
<p><strong>Laufen, Schlafen, Duschen</strong><br />
Das sind Tätigkeiten, bei denen die Ideen nur so sprudeln. Und sie haben gemeinsam, dass meist kein Notizzettel parat liegt.<br />
Beim Laufen hilft dann Evernote auf dem iPhone. Neben dem Bett habe ich, wie so viele andere auch, ein Notizbuch für nächtliche Eingebungen liegen.<br />
Bei diesen Tätigkeiten ist man ungestört, die Gedanken sind frei von Zerstreuung und die guten Ideen können kommen.</p>
<p>Ich hatte schon immer viel für Franziskus übrig (der mit den Vögeln spricht). Wenn er das Verlangen nach Zerstreuung fühlte, dann legte er sich so lange in den Schnee, bis er sich wieder konzentrierte.<br />
Ich fange mal mit Duschen an.</p>
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