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	<title>Besser|gehts|immer</title>
	
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	<description>Menschen, Medien &amp; Möglichkeiten. Ein Blog mit Mehrblick.</description>
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		<title>Wenn Hippies Unternehmer werden und es mit der sozialen Verantwortung ganz genau nehmen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Offenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneurship]]></category>
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Ich liebe Unternehmertypen. Echte „Entrepreneurs“ mit einer Vision (ich wiederhole mich, ich weiß). Aus diesem Grund musste ich nicht lange überlegen, ob ich der Einladung nach Hamburg folgte, die ich vom US Eiscreme Giganten Ben&#38;Jerry erhielt. Man wolle eine große Sache bzgl. Nachhaltigkeit präsentieren und die legendären Gründer – Ben &#38; Jerry – selbst werden [...]


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<p>Ich liebe Unternehmertypen. Echte „Entrepreneurs“ mit einer Vision (ich wiederhole mich, ich weiß). Aus diesem Grund musste ich nicht lange überlegen, ob ich der Einladung nach Hamburg folgte, die ich vom US Eiscreme Giganten Ben&amp;Jerry erhielt. Man wolle eine große Sache bzgl. Nachhaltigkeit präsentieren und die legendären Gründer – Ben &amp; Jerry – selbst werden dies übernehmen.</p>
<p><a href="http://www.bessergehtsimmer.at/wp-content/uploads/2010/03/benjerry_550.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-1194" title="ben&amp;jerry_550" src="http://www.bessergehtsimmer.at/wp-content/uploads/2010/03/benjerry_550.jpg" alt="" width="550" height="271" /></a></p>
<p>Am Flugzeug traf ich auch <a href="http://www.facebook.com/milotesselaar" target="_blank" class="liexternal">Milo Tesselaar</a> – Gründer und Herausgeber vom <a href="http://www.biorama.at/" target="_blank" class="liexternal">Biorama Magazin</a> – der aus dem selben Grund den Weg nach Hamburg antrat. Während des Hinflugs las ich mich etwas mehr in die Geschichte von Ben&amp;Jerry ein – und schon diese ist zum Schmunzeln spannend. Da gründen zwei verrückte Kerle &#8211; die gemeinsam die Schulbank gedrückt hatten &#8211; nach Abbruch des Studiums einen kleinen Eissalon. Die zwei überzeugten Hippies <em>Ben Cohen und Jerry Greenfield</em> haben ganze 12.000 Euro Startkapital und legen los. Herrliches Storytelling, nicht?</p>
<blockquote><p>Und in einem Punkt waren sich die beiden Hippies stets einig: Sie wollten ihr Geschäft nicht nur betreiben, um Geld zu verdienen, sondern um sich dabei gut zu fühlen. Denn wie Jerry sagt: „If it&#8217;s not fun, why do it?“ (Quelle: benjerry.com)</p></blockquote>
<p>Einen Streit gab es dann doch, so erzählen die beiden älter gewordenen, symphytischen Kerle in Hamburg. Der <a href="http://www.ostarrichi.org/begriff-13805-at-Stursch%C3%A4del.html" target="_blank" class="liexternal">Sturschädl</a> Jerry bestand auf extra große Stücke (Nüsse, Kekse, etc.) im Eis. Ein Glücksfall für die weitere Geschichte, da gerade dies zum Unterscheidungsmerkmal und USP der Marke wurde.<span id="more-1193"></span></p>
<p>Die weitere Geschichte klingt wie aus dem Lehrbuch für US-amerikanische Wirtschafts- Märchengeschichten. Der Laden wächst und wächst. Mit dem Spirit der beiden Gründer wird aus einem kleinen Salon ein Megakonzern. So groß, dass der Riese <a href="http://www.unilever.de/" target="_blank" class="liexternal">Unilever</a> Interesse bekommt und Ben&amp;Jerry 2000 für gut <strong>326 Millionen Dollar</strong> kauft.</p>
<p>Doch auf die Übernahme ist einzigartig. Die beiden Gründer verhandeln geschickt und sichern die Autonomie von Ben&amp;Jerry. Die einzige Marke des Unilever Konzerns mit diesem Privileg. Die beiden Gründer bleiben als Berater und „Influencer“ (wie es die beiden nennen) weiter im Spiel. Und: <strong>Sie bestehen auf die Beibehaltung des „Social Mission“ und dem hohen Qualitätsanspruch.</strong></p>
<p>Die beiden initiieren schon früh eine Ben&amp;Jerry Stiftung, die kleine NPOs in den USA mit finanziellen Mitteln unterstützt. Auch hier kommt Unilever dem Wunsch der Beiden nach und so fließen<strong> jährlich rund 1,1 Millionen Dollar</strong> vom Geschäftsgewinn in die Stiftung.</p>
<p>Doch damit nicht genug. Auch nach der Übernahme bringen die beiden Ben&amp;Jerry auf Kurs. 2007 verkündet man die <strong>100% klimaneutrale Produktion</strong> der Eiscreme. Man setzt auf glückliche Kühe und alternative Energiegewinnung.</p>
<blockquote><p>Seit 2003 messen wir unseren Öko-Hufabdruck, von der grünen Energie in unseren Werken bis hin zu Caring Dairy &#8211; einem nachhaltigen Milchwirtschaftsprogramm, das die Bedürfnisse von unseren Milchkühen, unseren Farmern und unserem Planeten in Einklang bringt. Seit April 2007 sind alle unsere in Europa produzierten Sorten klimaneutral. (Quelle: BenJerry.com)</p></blockquote>
<p>Doch zurück: Wozu der Aufwand einer Pressekonferenz in Hamburg? Kann Ben&amp;Jerry da noch was nachlegen, in Sachen Nachhaltigkeit? Hamburg empfing uns ungemütlich kalt. Aber das passt ja zu Eis. Ganz allgemein.</p>
<h3>Und ja, Sie können.</h3>
<p>Mit Hamburg ist es nun offiziell. Nach dem Start der ersten Fairtrade Eissorte im Jahr 2006, wird Ben&amp;Jerry <strong>bis 2011 seine GESAMTE PRODUKTION auf 100% Fair Trade umstellen</strong>. Ich bin begeistert. Das hat Signalwirkung.</p>
<p>Im gemütlichen Gespräch nach der Pressekonferenz vertieft sich der tolle Eindruck der beiden bei mir. Es sind jene gelassenen, immer lustigen Unternehmertypen, die man sich gern als Onkel (oder Mentor) wünscht. Man spürt ihr wahrhaftiges Interesse am Thema. So wichtig und richtig die Stiftung auch sei, so haben die beiden erkannt, dass sie vor allem dann – viel – in den armen Ländern bewirken können, <strong>wenn der Konzern selbst zum strategischen Einkäufer in Sachen Nachhaltigkeit wird</strong>. Die Massen sind enorm, die Auswirkungen auf die vielen Bauern (und deren Familien) am anderen Ende der Welt ebenso.</p>
<p>Auf meine Frage, ob die beiden in regen Austausch mit ähnlichen, unternehmerischen Changemakern wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patagonia_%28Unternehmen%29 " target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Patagonia</a> Gründer Yvon Chouinard stehen, werde ich allerdings enttäusch. Meine Utopie eines verschworenen Clubs von mächtigen Changemakern zerplatzt (*zwinker*). Aber da mag ich überdurchschnittlich süchtig nach Dialogen und dem Schmieden von neuen Projekten sein. Vielleicht kommt mit dem Alter die Ruhe?</p>
<p>Nach dem Treffen fahren wir – mit einem vollen Eis-Bauch – retour zum Flughafen, wo wir Ben&amp;Jerry nochmals treffen, bevor diese nach Paris – zur nächsten Pressekonferenz &#8211; fliegen. Das Treffen hat mich berührt und inspiriert. Eine derartige Gründergeschichte beeindruckt. Während ich auf die Wolkendecke hinunter blicke, hoffe ich, dass weitere großen Unternehmen dem Beispiel folgen werden. Alles eine Frage des Charakters.</p>
<p>Ich verabschiede mich mit einem Zitat von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Henry_Huxley" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">T.H. Huxley</a>, dass ich als sehr passend empfinde.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die Folgen unseres Handelns sind Vogelscheuchen für die Feigen und für die Weisen Strahlen des Lichts“</em></p></blockquote>
<p>PS: Ben&amp;Jerry gibt es jetzt auch in Österreich.</p>
<ul>
<li>Über Ben&amp;Jerry auf Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_&amp;_Jerry%E2%80%99s" rel="nofollow" class="liwikipedia">http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_&amp;_Jerry</a></li>
<li>Ben&amp;Jerry Website: <a href="http://www.benjerry.at/at/index.php" class="liexternal">http://www.benjerry.at/at/index.php</a></li>
</ul>


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		<title>Effectuation: Die Logik der unternehmerischen Wirksamkeit</title>
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		<comments>http://www.bessergehtsimmer.at/2010/02/effectuation-die-logik-der-unternehmerischen-wirksamkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 08:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Offenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Effectuation]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneurship]]></category>

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Da ich mich selbst gerne als &#8220;leideschaftlichen Unternehmer&#8221; bezeichne, bin ich gierig auf neuen Input in Sachen Unternehmertum (oder wie ich es zur klaren Abtrennung von Manager- und Konzernwelten lieber nenne: Entrepreneurship). Mein Freund und Mitstreiter im Vorstand vom Wiener Institut für Vernetzung &#8211; Marcus Ambrosch &#8211; hat nun im Rahmen der Buchreihe der österreichische [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>*</p>
<p><img class="alignleft" style="border: 0pt none;" title="effectuation" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/21gCWeNnO2L._SL500_AA200_.jpg" alt="" width="200" height="200" />Da ich mich selbst gerne als &#8220;leideschaftlichen Unternehmer&#8221; bezeichne, bin ich gierig auf neuen Input in Sachen Unternehmertum (oder wie ich es zur klaren Abtrennung von Manager- und Konzernwelten lieber nenne: Entrepreneurship). Mein Freund und Mitstreiter im Vorstand vom <a href="http://www.wifv.at" target="_blank" class="liexternal">Wiener Institut für Vernetzung</a> &#8211; <strong>Marcus Ambrosch</strong> &#8211; hat nun im Rahmen der Buchreihe der <a href="http://www.marketinggesellschaft.at/" target="_blank" class="liexternal">österreichische Marketing-Gesellschaft</a> (ÖMG) sein erstes Buch veröffentlicht. Titel: <strong>Effectuation &#8211; Unternehmergeist denkt anders</strong>.</p>
<p>&#8220;<em>Es gibt Köche und Köche. Manche arbeiten nach Rezept und manche schauen in den Kühlschrank und machen das Beste aus dem, was gerade da ist</em>.&#8221;, so umschreibt Marcus bildlich den Kern von Effectuation (zweitere Vorgangsweise entspricht eher dem Unternehmer, erstere dem Manager). Im Entstehungsprozess hat er auch mich eingeladen, einen Gastbeitrag für das Buch beizusteuern, was mir eine große Freude war.<span id="more-1164"></span></p>
<p>In den Gesprächen mit Marcus über das Effectuation Prinzip, konnte ich die Entstehung diverser eigener Projekte besser verstehen. Das Prinzip dieser unternehmerischen Logik ernscheint simpel, aber eine intensivere Auseinandersetzung (gerade als UnternehmerIn) bringt hilfreiche Erkenntnisse und ein besseres Selbstverständnis. Für mich ein weitere, willkommene Brille für das regelmäßige Reflektieren im Team.</p>
<p>Und natürlich: Ich gehöre zu jener Gattung von Köchen die niemals mit Rezept vor dem Herd steht. Kochen ist ein impulsiver, kreativer Prozess. Zum Glück (für mich) schmeckt das was am Ende am Tisch steht auch immer&#8230;</p>
<blockquote>
<ul>
<li><a href="http://astore.amazon.de/bessgehtsimme-21/detail/3902672196" target="_blank" class="liexternal">Buchbestellung im &#8220;Besser|geht&#8217;s|immer&#8221; Amazon Buch-shop</a></li>
<li><a href="http://ambrosch.macbay.info/blog/" target="_blank" class="liexternal">Blog von Marcus Ambrosch</a></li>
<li><a href="https://www.xing.com/profile/Marcus_Ambrosch" target="_blank" class="liexternal">Marcus auf Xing</a></li>
</ul>
</blockquote>
<p><strong>Kurzbeschreibung</strong> (<a href="http://www.echomedia-verlag.at/home/shop/sachbuch/293" target="_blank" class="liexternal">Echomedia Verlag</a>)</p>
<p>„Der beste Weg die Zukunft vorherzusagen, ist sie zu schaffen.“ (Peter F. Drucker)</p>
<p>Die Logik der unternehmerischen Wirksamkeit (Effectuation) erklärt, wie Entrepreneure neue Märkte, Produkte und Chancen erschaffen. Entdecken Sie ihren Unternehmergeist und machen Sie Zukunft! Effectuation wurde von Saras D. Sarasvathy begründet und wird seit über einem Jahrzehnt weltweit erforscht. Erfahrene Unternehmer denken und handeln jenseits kausalem Management-Denkens. Zu besonderer Höchstform laufen sie dabei auf, wenn die Unsicherheit groß und die Zielorientierung gering ist. Das Buch bietet nicht nur einen Einblick in die State-of-the-Art Erkenntnisse der Entrepreneurship-Forschung, sondern beschreibt diese praxisnah und macht sie anwendbar. Die Grundlagen, wie Entrepreneure und Manager denken, Kreativität und Innovation, führen zur Beschreibung des dynamischen Modells und den fünf Prinzipien der Effectuation. Dabei werden die relevanten Faktoren für die Gründung und Entwicklung von Märkten, Organisationen und Produkten beschrieben, wie z. B. auch das Scheitern zum Erfolg gehört. Einen zusätzlichen Nutzen bietet der Autor mit einem ausführlichen Blick auf weitere Praxisfelder im Strategischen Management, agilen Projekt- und Organisationsmanagement, Teaching Entrepreneurship, Marketing und im Bereich der Management Innovation. Ein Buch, das Ihren Unternehmergeist mit neuer Inspiration beflügelt und sich nicht nur für Unternehmer und Manager eignet.</p>
<p>Das vorliegende Buch ist das 6. Buch, das im Rahmen der ÖMG-Buchreihe im echomedia verlag erschienen ist. Die Website zum Buch: u-geist.at</p>
<p><strong>Über den Autor</strong></p>
<p>Marcus Ambrosch ist als Qualitätsmanager für ein österreichisches Dienstleistungsunternehmen tätig, wo er u. a. Innovations-, Veränderungs- und Forschungsprojekte initiiert, begleitet und durchführt. Er graduierte an der Universität Wien in Psychologie. Berufsbegleitend absolvierte er sein MBA-Studium an der Donau-Universität Krems mit Studienaufenthalten in Russland und China. Neben der Österreichischen Marketinggesellschaft, engagiert er sich im Vorstand des Wiener Institutes für Vernetzung für mehr Unternehmergeist. Er berät und begleitet Menschen und Organisationen in Veränderungsvorhaben. Seine Leitthemen sind Management Innovation (Design), Business Excellence (WOW!) und Entrepreneurship als Methode (Effectuation).</p>


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		<title>Bitte verlinken Sie diesen Artikel in Ihrem Blog</title>
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		<comments>http://www.bessergehtsimmer.at/2010/01/bitte-verlinken-sie-diesen-artikel-in-ihrem-blog/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 15:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Offenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensgesellschaft]]></category>

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Dieser Beitrag ist Teil der BLÖGGER Blog Parade zum Thema &#8220;Link Kultur&#8221;
&#8220;Wir leben in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit als Währung dient und Links ein wertvolles Gut sind. In der Blogosphäre übernehmen sie die Rolle eines Verkehrsnetzwerkes, das Leser zu weiteren Informationen und Wissen hilft indem es Verbindungen zwischen den Beiträgen erzeugt. Dennoch hat die [...]


Keine ähnlichen Beiträge gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>#</p>
<blockquote><p><strong>Dieser Beitrag ist Teil der BLÖGGER <a href="http://bloegger.at/2010/01/blogparade-linkkultur/" target="_blank" class="liexternal">Blog Parade</a> zum Thema &#8220;Link Kultur&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Wir leben in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit als Währung dient und Links ein wertvolles Gut sind. In der Blogosphäre übernehmen sie die Rolle eines Verkehrsnetzwerkes, das Leser zu weiteren Informationen und Wissen hilft indem es Verbindungen zwischen den Beiträgen erzeugt. Dennoch hat die Kultur des Verlinkens unter Bloggern abgenommen&#8221;</em></p></blockquote>
<p><a href="http://www.zooomr.com/photos/unai/8829599/" title="Zooomr Photo Sharing" class="liimagelink"><img src="http://static.zooomr.com/images/8829599_2298708aea.jpg" alt="Eighteenth (18/365), Don't try this at home" width="550" height="404" /></a></p>
<p>Wir sind müde. Wir sind überfordert. In den letzten Jahren hat sich im Web viel getan. Die Geschwindigkeit ist rasant und die Informationslawine hat uns voll erwischt. Voller Neugier und Faszination haben wir uns hinein gegraben, haben gebloggt, gelesen und ausprobiert. Doch mit der Zeit wurde aus dem Spielen harte Arbeit. 100 Blogs zu lesen und zu kommentieren wird schnell zum überfordernden Tagesgeschäft. Dazu kam noch das ewig hungrige Vogerl &#8211; alias das <a href="http://www.bessergehtsimmer.at/2009/06/barcamp-wien-und-das-schwarze-loch-%E2%80%9Etwitter/" target="_blank" class="liinternal">schwarze Loch Twitter</a>.</p>
<p>Dass wir früher oder später mal an einen Punkt kommen, wo man instinktiv zu macht, war klar. Sage ich heute neunmalklug. Aber echt: Immer öfter treffe ich Blogger, die selbst keine anderen Blogs lesen. Was für eine paradoxe Situation. Vor einem Jahr straften wir Leute, die keinen Feedreader benutzten, noch mit verächtlichen Blicken ab. Und heute? Sind wir alle überhebliche Editorial Schreiber geworden, genau wie jene Angestellten von Massenmedien, die wir anfangs so stark kritisierten? Wo ist der Dialog, der Austausch und das Interesse an den eigenen Themen? Wenn jeder nur noch sich selbst liest, dann ist der Schritt zur eigenen Facebook Fanseite nicht mehr weit.<span id="more-1138"></span></p>
<h3>Immer mit vorne dabei. Das macht müde&#8230;</h3>
<p>Es ist menschlich. Wenn das anfangs so spannende Bloggen plötzlich zur lästigen Dauerarbeit wird, kann man (soll man) die Sache auch hinterfragen. Wir, die Speerspitze der selbstzerstörerischen Multitasking Generation, steigen plötzlich aus. Oder laufen wir einfach nur davon?</p>
<p>Die Spielphase ist vorüber und ob von den Jahren des Investments ein solides, zukunftsfähiges Fundament übrig bleibt liegt in unseren Händen. Wollen wir das alles einfach so in den Müll kippen? Was ist heute schon noch eine Blogroll wert? Selbst ein österreichischer Ur-Blogger wie <a href="http://www.andersdenken.at/blog/" target="_blank" class="liexternal">Hannes Treichl</a> hat überhaupt keine mehr. Ich selbst weiß nicht genau, wann ich meine das letzte mal „gepflegt“ habe. Vor einigen Monaten <a href="http://www.bessergehtsimmer.at/2009/07/evolution-im-social-web-informationsmanagement/" target="_blank" class="liinternal">habe ich die Reißleine gezogen</a> und meine rund 200 Blog Abonnements gelöscht. Es war zu viel. Burnout.</p>
<p>Wir liegen im Koma. Und schaden damit vor allem uns selbst. Verlinkungen sind ja nicht nur menschlich eine nette Sache. Sie heben auch die ganzen „Szene“. Mehr Verlinkungen bedeutet mehr Relevanz in den Augen von Gott Google. Und das führt zu einer höheren Relevanz in der Gesellschaft.</p>
<h3>Aber noch viel dringlicher sehe ich die Frage: Wozu dann überhaupt noch schreiben?</h3>
<p>In einem gemeinsamen Reflektieren, kamen <a href="http://hpwallner.at" target="_blank" class="liexternal">Peter Wallner</a> und ich zum Schluss, dass die primäre, wichtigste Zielgruppe unserer Blogs, andere Blogger sind. Branchenkollegen, helle Köpfe und kritische Geister, Vor- und Neudenker die unsere Beiträge lesen und uns Feeback geben,  Standpunkte und Ideen aufgreifen und weiterspinnen. Den Horizont erweitern. Neue Perspektiven erlangen. Gemeinsam weiter kommen, das wollen wir. Oder um was geht es sonst?</p>
<p>Und ich rufe mal wieder öffentlich ein Ziel aus. Ich gelobe Besserung. Ich werde mich ernsthaft um meine Blogroll kümmern, die derzeit wie ein halbtoter Fikus daher kommt. Erbärmlich. Und ja, ich lese Blogs. Zwar selektiver aber auch bewusster.</p>
<h3>Und nun mal unter uns. Damit wir das auch alle begreifen. Wir sind ja fast da. Beinahe angekommen, in der so lange schon hochstilisierten Wissensgesellschaft.</h3>
<p>Klar, noch stecken wir im Morast der Informationsgesellschaft. Und es mag wichtig sein, dass wir hier eine Unterscheidung sehen. Information ist nicht gleich Wissen. Und eine Informationsflut spült jeden Nährboden für Wissen fort. Da kann nichts wurzeln. Nur untergehen.</p>
<p>Und so müssen wir die Sache mit neuen Augen sehen. Blogs als das erkennen, was sie sein können. <strong>Als wichtiges Tool einer dezentralen Wissensgesellschaft. Viele kleine Wissensfabriken.</strong> Oder zumindest deren Schauräume. So lange wir aber weiter nur unkommentierte Links weiterschieben, vergiften wir uns selbst. Alles und immer kann nur zu viel sein. Die ständige Twitter-Furzerei bleibt heiße Luft.</p>
<p>Ich hoffe auf die Renaissance der Blogs – noch heuer. Jaja, nennt mich hoffnungslosen Optimisten. Doch es braucht eine Wiederbelebung der Link Kultur. Gerade Neulinge handeln nach jenen Kulturpraktiken die Ihnen vorgelebt werden. Derzeit wäre das gegenseitiges Ignorieren. Das kann es ja wohl nicht sein. Ich für mich entscheide mich dagegen.</p>
<p>Verlinkungen sind essenziell für unseren Weg zur Wissensgesellschaft und die Basis einer gesunden Blogosphäre. Die Übung lautet: Konzentration auf das Wesentliche. Weniger ist mehr. Und: Ein neues, bewusstes und selektives Lese- und Schreib- Management. Denn mit einer neuen Zeitqualität im Social Web kommt die Kultur der Verlinkung von selbst (zurück).</p>
<p>Wir sehen uns beim <a href="http://bloegger.at/2010/01/blogtail-9/" target="_blank" class="liexternal">Blogtail</a>!</p>
<p><a href="http://bloegger.at/2010/01/blogparade-linkkultur/" class="liimagelink"><img class="alignnone" title="Blogparade Linkkultur" src="http://bloegger.at/linkkultur500.jpg" alt="Blogparade Linkkultur" width="550" height="167" /></a></p>
<h3>Weitere Beiträge zur Blog Parade:</h3>
<ol>
<li><a href="http://www.i-cons.at/2010/01/linkkultur/" class="liexternal">Kurt Schwab: Linkkultur</a></li>
<li><a href="http://polilog.wordpress.com/2010/01/27/zeig-mir-deine-links-und-ich-sag-dir/" class="liexternal">Dominik Leitner: Zeig mir deine Links, und ich sag dir&#8230;</a></li>
<li><a href="http://hpwallner.at/2010/01/27/ist-bloggen-eine-neue-kunst-wenn-ja-dann-braucht-sie-unterstutzung/" class="liexternal">Heinz Peter Wallner: Ist Bloggen eine Kunst? Ein Beitrag zur Linkkultur</a></li>
<li><a href="http://www.podcasterin.at/2010/01/25/die-link-kultur-lebt/" class="liexternal">Susanne Mandl: Die Link-Kultur lebt. Sie wohnt nur woanders.</a></li>
<li><a href="http://solutions4web.info/b/19/moderne-linkkultur-beitrag-zur-bl-gger-blog-parade-zum-thema-linkkultur" class="liexternal">Frank Hübner: Moderne Linkkultur</a></li>
<li><a href="http://almblitz.twoday.net/stories/6160736/" class="liexternal">Wolfgang Tonninger: Lasst uns nicht allein!</a></li>
<li><a href="http://vorblog.wordpress.com/2010/01/28/to-link-or-not-to-link/" class="liexternal">Martin Prechelmacher: To link or not to link&#8230;</a></li>
<li><a href="http://imrich.net/2010/01/ein-paar-gedanken-zum-thema-links/" class="liexternal">Daniel Imrich: Ein paar Gedanken zum Thema Links</a></li>
<li><a href="http://ambrosch.macbay.info/blog/qualitat-wertschatzung-virtueller-wissensarbeit/" class="liexternal">Marcus Ambrosch: Qualität &amp; Wertschätzung virtueller Wissensarbeit</a></li>
<li><a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/3044-Blog-Parade-Linkkultur" class="liexternal">Robert Lender: Blog Parade Linkkultur</a></li>
<li><a href="http://www.hdrr.at/2010/brauchst-du-link/" class="liexternal">Richard Haderer: Brauchst du Link?</a></li>
<li><a href="http://brainboards.blogspot.com/2010/01/links-zwo-drei-vier.html" class="liexternal">Winfried Huber: Links, Zwo, Drei, Vier</a></li>
<li><a href="http://www.vividvisions.com/2010/01/31/link-kultur/" class="liexternal">Walter Krivanek: Link-Kultur</a></li>
<li><a href="http://macsushi.at/?p=185" class="liexternal">Anabella Lamprecht: Von einer Link Kultur zu Datawell</a></li>
<li><a href="http://www.andreaslindinger.at/?p=2137" class="liexternal">Andreas Lindinger: Worunter leidet die Linkkultur in (grünen) Politikblogs?</a></li>
<li><a href="http://stylekingdom.com/teresa/2010/01/31/freedom-of-opinion/" class="liexternal">Teresa Hammerl: freedom of opinion</a></li>
<li><a href="http://www.admartinator.de/2010/02/01/rettet-die-trackbacks/" class="liexternal">Martin Sauer: Rettet die Trackbacks!</a></li>
<li><a href="http://ilosweb2null.wordpress.com/2010/02/01/die-aera-der-linkkulturbanausen/" class="liexternal">Ilda Osmancevic: Die Ära der Linkkulturbanausen?</a></li>
<li><a href="http://www.digitalks.at/2010/02/01/blogparade-linkkultur/" class="liexternal">Meral Akin-Hecke: Blogtail &amp; Blogparade zur Linkkultur</a></li>
<li><a href="http://www.cooloutfit.at/2010/02/01/das-langsame-verschwinden-der-verlinkungen/" class="liexternal">Michaela Ambos: Das langsame Verschwinden der Verlinkungen</a></li>
<li><a href="http://www.arminsoyka.at/blog/mit-100-000-klicks-jemand-werden/" class="liexternal">Armin Soyka: Mit 100.000 Klicks jemand werden</a></li>
<li><a href="http://stefanmey.com/wordpress/?p=822" class="liexternal">Stefan Mey: Where have all the Bloggers gone?</a></li>
<li><a href="http://www.visualpropagand.at/viprolog/2010/02/eymannwosindmeinelinks/" class="liexternal">Manuel Gruber: Ey Mann, wo sind die Links?</a></li>
</ol>


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		<title>Zurück zu den Dingen, die ursprünglich mit Kreativität zu tun haben</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 15:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Offenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[52faces]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[#01
52 faces: Im Jahr 2010 werde ich 52 Menschen aus den verschiedensten Branchen treffen mit welchen ich bis dato nur virtuell vernetzt bin. Es treibt mich die Neugier und die Lust im ziellosen Dialog von Ihnen zu lernen. In meinem Blog teile ich meine Eindrücke und Gedanken zu den Gesprächen. (Wie kam es dazu?)
Kalenderwoche 1: [...]


Keine ähnlichen Beiträge gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>#01</strong></p>
<blockquote><p>52 faces: Im Jahr 2010 werde ich 52 Menschen aus den verschiedensten Branchen treffen mit welchen ich bis dato nur virtuell vernetzt bin. Es treibt mich die Neugier und die Lust im ziellosen Dialog von Ihnen zu lernen. In meinem Blog teile ich meine Eindrücke und Gedanken zu den Gesprächen. (<a href="http://www.bessergehtsimmer.at/2009/12/ein-selbstversuch-52-weeks-52-faces/" target="_blank" class="liinternal">Wie kam es dazu?</a>)</p></blockquote>
<p>Kalenderwoche 1: <strong>Jörg Liemandt</strong><br />
Datum: 3. Jänner 2010<br />
Ort: <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=gaalgraben+22,+steiermark&amp;sll=47.267756,14.646664&amp;sspn=0.043682,0.10128&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Gaalgraben+22,+Gaalgraben+8731+Gaal,+Knittelfeld,+Steiermark,+%C3%96sterreich&amp;ll=47.305193,14.608212&amp;spn=0.087302,0.20256&amp;t=k&amp;z=13" target="_blank" class="liexternal">Sonnleitenhütte in der Gaal</a>, Steiermark</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1109" title="52faces_KW1_joerg_pic01" src="http://www.bessergehtsimmer.at/wp-content/uploads/2010/01/52faces_KW1_joerg_pic01.jpg" alt="52faces_KW1_joerg_pic01" width="550" height="413" /></p>
<p>Das neue Jahr ist gerade mal 2 Tage alt, der dritte Tag hat mit einem wunderbaren Sonnenaufgang gerade vor wenigen Stunden begonnen. Ich bin auf der Sonnleitnerhütte in der Gaal auf 1215m Seehöhe. Die Gaal, wie man dieses kleine Tal in der grünen Steiermark nennt, ist der Inbegriff von einem „Loch“. Gerade im Winter, wo es eine Sackgasse wird. Bis auf zwei Bauernhöfe gibt es weit und breit keine Zivilisation. Hier habe ich mich mit <strong>Jörg Liemandt</strong> verabredet. Er ist der erste von 52 Menschen, die ich bis dato nur flüchtig via Xing und Facebook kenne und die ich in diesem Jahr – offline &#8211; treffen möchte.</p>
<p>Ich selbst bin völlig unvorbereitet, wie es mein Plan vorsieht. Klingt paradox. Das Gespräch hat kein Ziel, ich habe mir keine Fragen vorbereitet und dennoch hat Jörg sich bereiterklärt mitzumachen. Einzig ein weißes Notizbuch in A4 Größe und ein Bleistift begleitet mich. Das Notizbuch übrigens, habe ich beim German Economic Forum 2008 erhalten. Auf dem dicken Umschlag steht: „<em>Eine Geschichte von Querköpfen, Vordenkern und Idealisten</em>“. Wie passend.<span id="more-1108"></span></p>
<h3>Miteinander warm werden</h3>
<p>Jörg und ich treffen uns in der Pannhans-Stube. Unser Cafe produziert herrlich kitschige Dampfwolken, wie es in der Jacobs Monarch Werbung nicht besser inszeniert werden könnte. Bei uns ist der Grund dafür leider etwas unbequem: Die Stube ist nicht geheizt und der ehrwürdige Kachelofen würde eine gute Stunde brauchen, um Wärme abzugeben. Einen anderen Platz gibt es nicht und so nehmen wir es wie Männer. Oder Frauen.</p>
<p>Dass ich hier mit Jörg sitze ist purer Zufall. Dazu muss ich ausholen, es zeigt aber die absurde Vernetzungskraft der Social Networks.</p>
<blockquote><p>Bei einer Veranstaltung der <a href="http://www.bloegger.at" target="_blank" class="liexternal">Blögger</a> Initiative wurde Alexandra (Jörg&#8217;s Ehefrau) von einem ihrer Freunde mitgenommen. Dort lernte sie meine Geschäftspartnerin Nicole kennen und wie so oft üblich vernetzten sie sich via Xing und Facebook. Daraufhin sah Jörg die Fotos von Nicole durch und entdeckte sich und Sandra auf einem im Hintergrund sitzend. Ein Unglaublicher Zufall. Nach diesem lustigen Zusammentreffen nahm sie Jörg einige Wochen später zu einem der Clubabende von <a href="http://www.bergfieber.net" target="_blank" class="liexternal">Bergfieber</a> mit und es folgte ein unbekümmertes, virtuelles Vernetzen. Das eine führt zum anderen und so hörten die beiden von unseren Silvesterplänen und schlossen sich kurzerhand unserer 16-köpfigen Gruppe an.</p></blockquote>
<p>So sitzen wir beide nun hier. In der Pannhans-Stube in der Sonnleitnerhütte und versuchen uns an die ca. 15 Grad Raumtemperatur zu gewöhnen.</p>
<h3>Statistik und die Liebe</h3>
<p>Jörg ist Deutscher. Alexandra – seine Frau – hat er schon während des Studiums kennengelernt. Im Statistik Kurs. So haben die Professoren doch recht behalten, als Sie zu mir meinten, Statistik sei von zentraler Bedeutung. Vielleicht hätte ich den Kurs doch machen sollen?</p>
<p>Schon während des Studiums rutschte er ins Marketing für Radiosender, wo er einige Jahre verbrachte. Nachdem er mit Alexandra nach Österreich gekommen war, entwickelte er z.B. auch die Corporate Identity des Museumsquartier (MQ) mit. Sichtlich stolz fügt er hinzu, dass er dennoch eigentlich nie richtig angestellt war. <strong>Ist das heutzutage eine Auszeichnung?</strong> Irgendwie riecht es nach Freiheit, die alle haben wollen und nur wenige erreichen. Auch heute noch steht Jörg auf eigenen Beinen und arbeitet mit verschiedenen Parntern an Projekten.</p>
<h3>Unkultur Agentur?</h3>
<p>Die Kälte haben wir inzwischen überwunden und wir kommen ins hitzige Schimpfen auf Agenturen. Das Feindbild der Kreativen? Jörg nennt die Umwelt der Agenturen <strong>&#8220;&#8230;eine Schlangengrube, wo alle immerfort am wixen sind&#8230;&#8221;</strong>. Das ist hart, aber ehrlich. Und die ehrliche Umgebung einer rudimentären Hütte erlaubt es, dass wir die Sachen beim Namen nennen. Jawohl.</p>
<p>Diese kritische Betrachtung von Agenturen läuft mir immer öfters über den Weg. Was ist es, das diese Welt so unattraktiv macht? Ist es vielleicht der fehlende Mut, ein absurdes, selbst-ausbeuterisches System von kostenlosen Pitches zu durchbrechen? Keine Frage, schlau ist es für eine Branche nicht, wenn Sie ihre Kernleistung – die Kreativität &#8211; zum Nulltarif in den Rachen der Großkonzerne wirft. Selbst Abschlagszahlungen werden immer seltener. Warum man da mitmacht hat verschiedene Gründe. Was es nicht besser macht.</p>
<p>Noch schlimmer an diesen Präsentationen sei aber, so Jörg, dass es das gemeinsame Erarbeiten von Konzepten ausblendet. Die Agentur soll, wie der Zauberer das Kaninchen, ein fertiges Konzept aus dem Hut zaubern. Wozu noch in einen gemeinsamen, reflexiven Prozess gehen? Mehr von demselben reicht aus, in einer Werbewelt wo die besten Ideen vom Kunden abgeschossen werden.</p>
<p><a href="http://www.bessergehtsimmer.at/wp-content/uploads/2010/01/52faces_KW1_joerg_pic02.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-1115" title="52faces_KW1_joerg_pic02" src="http://www.bessergehtsimmer.at/wp-content/uploads/2010/01/52faces_KW1_joerg_pic02.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<h3>Fernhalten von Information</h3>
<p>Auf meine Frage, ob er gravierende Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland ausmachen kann, muss Jörg nicht lange nachdenken. Das „Abteilungsdenken“ in den Unternehmen sei viel stärker. Schon fast scheint es so, dass das Fernhalten von Informationen eine Kernaufgabe des mittleren Managements sei. Damit sind auch die Chefs vom Kreativprozess ausgeschlossen. Am Schluss steht dann meist ein mäßig kreatives, wenig emotionales Ergebnis. Hausgemacht. Und keiner merkt es.</p>
<h3>Zurück zur Quelle</h3>
<p>Weil ja gerade Neujahr hinter uns liegt frage ich nach Jörgs Zielen. Seine Antwort spricht auch mir aus dem Herzen:</p>
<blockquote><p>„Ich will zurück zu den Dingen, die ursprünglich mit meiner Kreativität zu tun haben“.</p></blockquote>
<p>Warum müssen wir immer zurück? Warum verlieren wir die so wichtigen Inspirationsquellen aus den Augen? Der dümmste Widerspruch unseres Alltags ist aber ein anderer. Nämlich jener, <strong>dass wir meinen uns durch den Verzicht von den schönen Dingen, uns genau diesen nähern zu können</strong>. „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ – sagt man. Eine Selbstaufgabe, keine schlaue Weisheit. Die Glattheit ablegen, die man nach 20 Jahren im Marketing bekommt. Das hat sich Jörg als Ziel gesetzt.</p>
<ol>
<li><strong>Alles hinterfragen</strong></li>
<li><strong>Think outside the box</strong></li>
<li><strong>Sei nicht zu schnell zufrieden</strong></li>
</ol>
<p>3 Erfolgsfaktoren im gestalterischen Prozess. Bei der Erarbeitung im Rahmen eines Research Projektes des Büro X, dass sich selbst und über seine Arbeit Fragen gestellt hat, war Jörg dabei. <strong>Fragen stellen. Eine selten gewordene Sache.</strong> Immerhin muss man diese dann auch beantworten und die Antworten könnten zudem unbequeme Wahrheiten ans Tageslicht befördern.</p>
<p>Auch seine eigene Rolle hat Jörg neu definiert. Eine Besinnung auf Stärken und Leidenschaften. Und auf der anderen Seite ein bewusstes Abgeben von Dingen, die man nicht gut kann oder nicht können mag.</p>
<p>Alexandra, Ehefrau und kreativer Sparring Partner von Jörg, ist inzwischen mit Hund Henry zu uns gestoßen. Der Hund wiederum meint, er sei eine Katze. Immerhin ist er mit Katzen aufgewachsen, so erzählen die beiden. Und die Umgebung prägt. Das wirkt befremdend bei einem so großen, kräftigen Hund. Spätestens wenn er versucht Schnurren zu imitieren, verliert man jegliche Angst.</p>
<h3>Gefahren der Multidimensionalität</h3>
<p>Die Zeit ist verflogen. Gut 2 Stunden haben wir geplaudert und dabei werden wir gerade erste warm. Abschließend kommen wir noch auf das Thema „Social Web“ zu sprechen und Jörg drückt hier seine Bedenken aus.</p>
<blockquote><p>„&#8230;Die Multidimensionalität der Kommunikation entwickelt sich ungut&#8230;“.</p></blockquote>
<p>Das kann man wohl nicht pauschal abnicken, aber die Gefahren einer falschen bzw. unreflektierten Mediennutzung sind vorhanden. Doch wer hilft uns, beim Aneignen einer neuen Mediennutzungskompetenz, wenn sich Medium und Kommunikationskultur im Jahrestakt verändern? Die Antwort bleiben wir uns schuldig.</p>
<p>Wir müssen zum Ende finden. Jörg und Alexandra wollen noch eine kleine Schneewanderung machen, bevor sie wie ich die Heimreise nach Wien antreten. Eines ist sicher: Es wird nicht das letzte Gespräch miteinander gewesen sein.</p>
<p><strong>Dankeschön &amp; Auf Wiedersehen!</strong></p>
<p>PS: Ich bin sehr zufrieden mit dem Prototyp eines“ 52 faces“ Treffens. Ich nehme einiges mit und bin schon auf mein nächstes Treffen gespannt, dass ich noch nicht geplant habe. Komme was wolle.</p>
<h3>Links:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.buerox.at/buero-x-wien/buero-x-research-project/research-project-1/-research-project-1/" target="_blank" class="liexternal">Büro X – Research Projekt</a></li>
<li><a href="https://www.xing.com/profile/Joerg_Liemandt" target="_blank" class="liexternal">Jörg Liemandt auf Xing</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100000010841014" target="_blank" class="liexternal">Jörg Liemandt auf Facebook</a></li>
<li><a href="http://www.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0212" target="_blank" class="liexternal">Die Sonnleitnerhütte</a></li>
</ul>


<p>Keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Blogging 2010: Besser geht’s immer</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 16:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Offenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blogging]]></category>
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		<description><![CDATA[
Das neue Jahr hat begonnen und wie wohl viele habe auch ich zurück und nach vorne geblickt. Privat, geschäftlich und auch ganz spezifisch für meinen Blog. Das Resultat sind konzeptionelle Anpassungen und Ziele für 2010, die nicht nur meinen Blog stärken, sondern auch mir mehr Freude am Bloggen bringen sollen.
(1) Themenschwerpunkte pro Quartal
Ich werde pro [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zooomr.com/photos/anjo/8765182/" title="Zooomr Photo Sharing" class="liimagelink"><img src="http://static.zooomr.com/images/8765182_e35eeb6c99.jpg" alt="Happy New Year 2010!" width="550" height="404" /></a></p>
<p>Das neue Jahr hat begonnen und wie wohl viele habe auch ich zurück und nach vorne geblickt. Privat, geschäftlich und auch ganz spezifisch für meinen Blog. Das Resultat sind konzeptionelle Anpassungen und Ziele für 2010, die nicht nur meinen Blog stärken, sondern auch mir mehr Freude am Bloggen bringen sollen.<span id="more-1102"></span></p>
<h3>(1) Themenschwerpunkte pro Quartal</h3>
<p>Ich werde pro Quartal ein Schwerpunktthema für meine Artikel im Blog auswählen. Ziel ist es, sich wieder tiefer in ein Thema hinein zu arbeiten. Fokussierung, Konzentration und Tiefe sollen auch zu wertvolleren Artikeln führen. Thema fürs erste Quartal wird noch diese Woche vorgestellt.</p>
<h3>(2) Verstärktes Verlinken und mehr Dialog</h3>
<p>Etwas verlorengegangen, ist die wertvolle Kultur des Verlinkens mit anderen Blogs bzw. das Reagieren auf Artikel anderer Blogger. Mein Wunsch: Ein intensiver Dialog der uns alle weiterbringt. Und:  Auch meine Blogroll werde ich ausmisten und aktualisieren.</p>
<h3>(3) Konstante Serien</h3>
<p>Als fixe, stabilisierende Elemente werde ich Artikelserien starten. Großes Potential hat hier wohl auch der Selbstversuch <a href="http://www.bessergehtsimmer.at/2009/12/ein-selbstversuch-52-weeks-52-faces/" target="_blank" class="liinternal">52 weeks &#8211; 52 faces</a> (das erste Treffen hatte ich bereits – Artikel dazu folgt diese Woche). Aber auch aktuelle Infos zu meinen Projekten möchte ich fix integrieren.</p>
<h3>(4) Redesign: Neue Struktur und bessere Aufteilung</h3>
<p>Schon bald möchte ich mich an ein Redesign des Blogs machen. Dabei ist mir vor allem eine neue Struktur und Aufteilung der Inhalte wichtig. Ein Sideblog für Kurznachrichten, ein Bereich für „Top Artikel“ und Links zu Artikelserien bzw. Themenschwerpunkte sollen dem Besucher den Einstieg erleichtern.</p>
<h3>(5) Videocast: Vom Text zum TV Format</h3>
<p>Ein großes Ziel ist der Start eines eigenen „Besser geht’s immer“ Videocasts. Erste Skizzen gibt es im Kopf. Rauskommen soll eine interdisziplinäre Diskussionsrunde in technischer Topqualität und mit spannenden wie namhaften Gästen. Ob und wie ich diesen Wunsch umsetzen kann? Das wird das Jahr zeigen. Man braucht ja neue Ziele.</p>
<blockquote><p>Und: Gibt es noch Wünsche von Euch &#8211; meinen Lesern?</p></blockquote>


<p>Keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Selbstversuch: 52 weeks – 52 faces</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 12:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Offenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
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Das Jahr geht zu Ende und man kann behaupten, dass es das Jahr von Facebook und Twitter war. Man kann nun viel über diese Entwicklungen sagen, heute möchte ich aber vor allem einen Aspekt herausgreifen, der mich in den letzten Wochen sehr intensiv beschäftigt hat: Die Kultur der Vernetzung und das nicht enden wollende Ansammeln [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zooomr.com/photos/osho9891742/5338520/" title="Zooomr Photo Sharing" class="liimagelink"><img src="http://static.zooomr.com/images/5338520_4d1c7b29dd.jpg" alt="my first fisheye" width="550" height="367" /></a></p>
<p>Das Jahr geht zu Ende und man kann behaupten, dass es das Jahr von Facebook und Twitter war. Man kann nun viel über diese Entwicklungen sagen, heute möchte ich aber vor allem einen Aspekt herausgreifen, der mich in den letzten Wochen sehr intensiv beschäftigt hat: <strong>Die Kultur der Vernetzung</strong> und das nicht enden wollende Ansammeln von virtuellen Kontakten.</p>
<p>Bei Xing stehe ich derzeit bei rund 3800 Kontakten, bei Facebook bei 820 Freunden und bei Twitter 680 Follower. Einmal schnell geschätzt habe ich in dieser Umwelt des Social Webs in der Woche mit rund 30 neuen Gesichtern zu tun (mit welchen ich zumindest kurz interagiere, sie als Kontakt bestätige oder selbst hinzufüge). Nun will ich hier keine Diskussion darüber führen, ob dieses „hinzufügen“ überhaupt Sinn macht. Mir ist klar, dass es hier subjektiv sehr unterschiedliche Strategien gibt, was zu akzeptieren ist.</p>
<p><strong>Ich bin mehr auf der Suche nach ungenutzten Potentialen.</strong> Ganz ehrlich, diese Web 2.0 Welt hat uns in einer unglaublich kurzen Zeit überrollt. Schumpeter hätte an der kreativen Zerstörung im Feld der Kommunikationswerkzeuge seine Freude. Die Frage, die jetzt zu beantworten lohnend scheint ist: <strong>Und was tun wir nun damit?<span id="more-1092"></span></strong></p>
<p>Natürlich sind viele Kontakt, Freunde und Follower ein mehr oder weniger wirksames PR Werkzeug. Zumindest für das „Branding“ der eigenen Person und seiner Projekte ist es eine (nicht die einzige) Möglichkeit. Und sonst?</p>
<h3>Tom Peters klopft an</h3>
<p>In meinem geistigen Hinterstübchen klopft Tom Peters an, der in seinen antreibenden Büchern, (nachdrücklich!) den Tipp gibt, man solle coole, kreative und inspirierende Leute „sammeln“. Doch Tom hat sein Buch in einer Zeit geschrieben, wo man die Person nicht „hinzugefügt“ hat, sondern zum Telefon griff, sie anrief und zu einem Essen einlud.</p>
<p>Nein, ich will hier nicht die Binsenwahrheit aufarbeiten, dass ein reales Treffen – natürlich – mehr Wert ist als ein flüchtiges, 140 Zeichen hin-und-her via Computer. Das steht außer Frage. Doch gerade weil es so klar ist, drängt sich mir die Frage auf: <strong>Und handeln wir danach?</strong></p>
<p>Die wir-sind-immer-online Kultur und das tägliche „gefällt mir“ Beglücken bewirkt auch eine gefühlte Nähe zu den (nie in real getroffenen) Menschen. Facebook &amp; Co blockieren damit das natürliche Gefühl a la „Wir haben uns ewig nicht gesehen, lass uns auf einen Cafe gehen“. Und: Man weiß ja eh alles. <strong>Die Inflation der Status-Updates und Tweets radiert den Smalltalk aus</strong>. Vermeintlich.</p>
<h3>Cool, sympathisch und: Unbekannt</h3>
<p>Mal abgesehen von den real bekannten Kontakten, die man beruflich oder privat tatsächlich immer wieder trifft, interessiert mich vor allem eine Gruppe: Die coolen Unbekannten. Man fügt sie einmal hinzu (oder sie tun es), weil man etwas vermutet, das Projekt/ die Firma rasend interessant erscheint, man etwas beim Anblick des (kreativen) Fotos spürt, weil ein Halbsatz im Profil neugierig macht und sie ein einziges Status Update, ein ausgeschriebener Gedanke, sofort sympathisch macht. <strong>Verdammt, warum treffen wir diese Leute nicht?</strong></p>
<h3>Mehr geht nicht. Echt nicht?</h3>
<p>Natürlich, der Mensch hat eine gewisse Maximalkapazität an sozialen Kontakten. Ich hörte mal von 70 bis 120. Mehr packt er nicht, mehr kann er nicht im Blick behalten und wirklich pflegen. Im Blick behalten kann man heutzutage sicherlich mehr. Virtuell zumindest. Doch eine wirkliche Beziehung aufbauen. Da kommt die Zahl wohl auch noch heute hin.</p>
<p>Und natürlich gibt es da noch den ewigen Mangel an Zeit. Das tägliche Geschäft lässt es nicht zu, laufend, ziellos Leute zu treffen.  „Wie soll sich das ausgehen?“, höre ich Euch sagen.</p>
<p>Sind wir also verdammt? Bleibt es bei flüchtigen, virtuellen Kontakten die wir nie zu Gesicht bekommen werden? Zum Teil wohl ja, so bemerke ich gerade im hochgejubelten Facebook einen Niedergang der Etikette. Schreiben die Menschen bei Xing zumindest einen Satz beim Hinzufügen dazu (so doof der sein kann), so ist es bei Facebook augenscheinlich normal, sich selbst das zu sparen. Gratulation an alle, die das bei mir &#8211; fremderweise &#8211; gemacht haben. Sie landeten in der Kontaktgruppe &#8220;Unknown&#8221; und scheinen in meinem Stream nicht mal auf.</p>
<h3>Der Selbstversuch 2010</h3>
<p>Doch es treibt mich die Neugier und ich möchte bei mir selbst einen Versuch starten. Ich investiere (Zeit) in der Zuversicht, dass es sich vielfach lohnen wird.</p>
<p><strong>52 weeks. 52 faces.</strong></p>
<blockquote><p>Ab 2010 starte ich einen Selbstversuch. Ich „zwinge“ mich selbst, diese coolen, sympathischen und bis dato nur virtuellen Kontakte in Real zu treffen. Auf einen Cafe, ein Glas Wein, ein Frühstück oder zum Lunch. Das ambitionierte Ziel: Jede Woche eine Person.</p></blockquote>
<p>Der Schwerpunkt wird klarerweise in Wien liegen, doch bei allen fixen Reisen werde ich versuchen die Wiener Grenzen hinter mir zu lassen.</p>
<p><strong>Network me</strong></p>
<blockquote><p>Und: Zusätzlich, einmal im Quartal, gibt es ein größeres Get-together (für noch Unbekannte) in einem Lokal. „Network me“ &#8211; so die herzliche Einladung. Ein Netzwerktreffen mit den Kontakten von – mir.</p></blockquote>
<p>Aber auch bei diesem Treffen werde ich nicht wahllos all meine Kontakte einladen, sondern selbst vorselektieren. Das wird eine Menge Arbeit, aber anders macht es keinen Sinn.</p>
<h3>Vorfreude</h3>
<p>Ziehe ich das durch, so werde ich zumindest 52 Personen unter vier Augen und nochmals ca. 80 Leute bei den größeren Treffen – in real – kennenlernen. Mit einer subjektiven Vorauswahl sollten sich lohnende und inspirierende Kontakte (privat wie auch geschäftlich) ergeben. Ich bin sehr gespannt und voller Vorfreude.</p>
<p>Regelmäßige Erzählungen gibt es hier im Blog.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Erstes Buch über Sustainability Entrepreneurship</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 14:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Offenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneurship]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nun sind etwas mehr als 2 Jahre vergangen, seit ich begonnen habe mich mit dem Thema Nachhaltigkeit &#38; Unternehmertum zu beschäftigen. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die baldige Buchpräsentation (Dienstag, 17.11 in Wien) eines ersten Werkes bei dem ich mitgearbeitet habe, dass auch wirklich den Titel „Sustainability meets Entrepreneurship“ trägt. Ein schönes Gefühl zu [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1080 alignnone" title="091109_buch_sme" src="http://www.bessergehtsimmer.at/wp-content/uploads/2009/11/091109_buch_sme.jpg" alt="091109_buch_sme" width="550" height="350" /></p>
<p>Nun sind etwas mehr als 2 Jahre vergangen, seit ich begonnen habe mich mit dem Thema Nachhaltigkeit &amp; Unternehmertum zu beschäftigen. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die baldige Buchpräsentation (Dienstag, 17.11 in Wien) eines ersten Werkes bei dem ich mitgearbeitet habe, dass auch wirklich den Titel „<strong>Sustainability meets Entrepreneurship</strong>“ trägt. Ein schönes Gefühl zu sehen, wenn Ideen und Gedanken beginnen sich zu manifestieren.<span id="more-1079"></span></p>
<h3>Hintergrund</h3>
<p>Hier möchte ich mich besonders bei <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=1401785218&amp;ref=ts" target="_blank" class="liexternal">Johannes Lindner</a> bedanken, einer von wenigen Mitstreitern für eine Stärkung der Entrepreneurship Kultur in Österreich, der das Buch  heraus gibt. Mit seiner <a href="http://www.ifte.at" target="_blank" class="liexternal">Initiative for Teaching Entrepreneurship</a> versucht er das Thema dort hinzubringen, wo es auch bei mir begonnen hat: In die Schule.</p>
<p>Auch das oben genannte Buch soll ganz konkret als Lehrbuch im Wirtschaftsunterricht dienen, zu den vorgestellten Unternehmen gibt es zusätzliche Aufgaben und ein eigenes Lösungsheft. So geht es hier um weit mehr als ein Image-stärkendes Buch zu präsentieren, es geht darum etwas in den Köpfen der jungen Generation zu säen. Eine Saat die für die Zukunft entscheidend sein kann. Businessplan, Kreativität und Gründungsberatung in Ehren, doch wenn es kein positives, attraktives Bild von Unternehmertum in den Köpfen der potentiellen Gründern von morgen gibt, dann bleiben wir im theoretischen Wunschkonzert gefangen.</p>
<blockquote><p>Lernen Sie die Designer/innen des Modelabels „Göttin des Glücks“, das steirische Hightech-Haus am Hochschwab, eine burgenländische Gemeinde, die energieautark ist, die Tiroler Bergkraxler, die defacto Holz als Ausgangsmaterial für Sportbekleidung einsetzen oder ein Transportmittel mit Null-Emission aus Oberösterreich kennen.</p>
<p>Kernstück sind 30 Best-Practice-Beispiele als Ermutigung, selbst die „Next-Practice” mitzugestalten. Sie kommen mit Menschen in Kontakt, die HEUTE Zukunft gestalten und können – davon ausgehend – einen Workshop mit der Methode des vernetzten<br />
Denkens gestalten (Quelle <a href="http://www.ifte.at/wtarea.php?area=3&amp;page=58" target="_blank" class="liexternal">IFTE</a>)</p></blockquote>
<p>Es war mir eine Freude 5 Fallbeispiele von Unternehmen beizusteuern, wovon ich 4 im Rahmen der <a href="http://www.weissSee.com" target="_blank" class="liexternal">WeissSee Initiative</a> in den letzten zwei Jahren persönlich besucht habe, um selbst mehr zu verstehen und zu spüren, was dieses Sustainopreneurship sein kann. Diese entspannten, <strong>ziellosen</strong> Gespräche mit den Gründern waren großartig und haben in mir viel bewirkt.</p>
<ul>
<li>Thoma Holz, Salzburg</li>
<li>Ekomobil, Wien</li>
<li>Chillaz Klettermode, Tirol</li>
<li>Frauscher Shipyard, Oberösterreich</li>
<li>Delinat Bioweine, Schweiz (nicht besucht)</li>
</ul>
<p>Zusätzlich kommt ein einleitender Artikel zu Sustainopreneurship von mir (in Zusammenarbeit mit Cornelia Daniel), der den Begriff etwas differenziert und hoffentlich zu einem besseren Verständnis verhilft. Auch <a href="http://www.facebook.com/johannes.fruehmann" target="_blank" class="liexternal">Johannes Frühmann</a> vom SERI hat einen Beitrag über Nachhaltigkeit als Sinnfrage beigesteuert. Victor Frankl würde es freuen.</p>
<p>Das Buch wird nächste Woche im Rahmen der <a href="http://www.global-ew.de/" target="_blank" class="liexternal">Global Entrepreneurship Week</a> (<a href="http://www.unleashingideas.org" target="_blank" class="liexternal">Globale Website</a>) im Haus der Industrie präsentiert, wo ich auch den Round Table mit dem Thema &#8220;<strong>Unternehmergeist lernen für eine nachhaltige Wirtschaft</strong>&#8221; moderiere. Eine ähnliche Präsentation gibt es in der gleichen Woche in Kitzbühel, auf die ich mich auch sehr freue.</p>
<p><a href="http://www.nachhaltigwirtschaften.at/fdz_pdf/091124_sustainability_meets_entrepreneurship.pdf" target="_blank" class="lipdf">Alle Termine im Detail, in Wien, Kitzbühel und Salzburg</a></p>
<p>Ich lade Euch herzlich ein selbst zum Event zu kommen und freue mich natürlich, wenn das Buch seine Verbreitung findet. Alle Texte und Fallbeispiele wird es auch auf einer Website geben – also haltet <a href="http://www.sustainopreneurship.eu/" class="liexternal">www.sustainopreneurship.eu</a> im Auge (derzeit eine Weiterleitung).</p>
<p><strong>Es tut sich was. Und noch mehr.</strong> Doch dazu komme ich ein anderes mal&#8230;</p>


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<li><a href='http://www.bessergehtsimmer.at/2009/06/startup-weekend-vienna-und-die-suche-nach-entrepreneurship-kultur/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Startup Weekend Vienna und die Suche nach Entrepreneurship Kultur'>Startup Weekend Vienna und die Suche nach Entrepreneurship Kultur</a> <small> Entrepreneurship Kultur in Österreich. Das klingt fast wie ein...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Facebook: Die Kraft der Wertschätzung</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 11:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Offenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Emotion]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Siegeszug von Facebook geht weiter. Und umso bedeutender werden funktionale Kleinigkeiten dieser Plattform, die in meinen Augen eine enorme positive Kraft besitzen. Besondere Kraft schreibe ich dem &#62;gefällt mir&#60; Button zu, der unter jeder Statusmeldung der eigenen Freunde aufleuchtet. Klingt banal, doch sehe ich diese Wertungsoption als eine der wichtigsten und schönsten Funktionen unserer [...]


Keine ähnlichen Beiträge gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1075 aligncenter" title="091014_gefaelltmir" src="http://www.bessergehtsimmer.at/wp-content/uploads/2009/10/091014_gefaelltmir.jpg" alt="091014_gefaelltmir" width="550" height="250" /></p>
<p>Der Siegeszug von Facebook geht weiter. Und umso bedeutender werden funktionale Kleinigkeiten dieser Plattform, die in meinen Augen eine enorme positive Kraft besitzen. Besondere Kraft schreibe ich dem <strong>&gt;gefällt mir&lt;</strong> Button zu, der unter jeder Statusmeldung der eigenen Freunde aufleuchtet. Klingt banal, doch sehe ich diese Wertungsoption als eine der wichtigsten und schönsten Funktionen unserer neuen Welt im Social Web.</p>
<h3>Was steckt hinter dieser unscheinbaren Funktion?</h3>
<p>Eine unendliche Anzahl von mehr oder weniger wichtigen Statusmeldungen prasseln auf uns tagtäglich ein. Manche werden kommentiert, viele gelesen, noch mehr ignoriert und einige auch mit dem Klick auf <strong>&gt;gefällt mir&lt;</strong> belohnt. Man schenkt Anerkennung, zeigt Aufmerksamkeit und öffentliche Wertschätzung. Eine vermeintliche Normalität, doch wie läuft das im „physischen“ Alltag?<span id="more-1074"></span></p>
<p>Wir sind keine Weltmeister im öffentlichen Zeigen von Emotion und auch mit Lob und Anfeuerung wird im Alltag – untertrieben ausgedrückt – gespart. Es ist nicht unsere Kultur, sich wie US-Amerikaner mit dem Zurufen von „Amazing!“, „Great!“ oder „Fantastic!“ anzufeuern. Was in den USA mit <strong>„fucking cool speech!“</strong> gewürdigt wird, ist bei uns eher eine <strong>„gute Präsentation“</strong>. Dabei ist es gerade das emotionale Anfeuern, was uns Energie und Mut gibt.</p>
<p>Es ist nicht unser Stil, es wird uns so nicht vorgelebt und es wird fast als befremdend übertrieben empfunden (dennoch finden auch wir den US-amerikanischen Stil lässig). Kulturelle Eigenheiten sind aufgrund unserer Sozialisation eine natürliche Sache. Die kann man nicht so einfach abschütteln und austauschen, vor allem nicht im physischen Aufeinandertreffen, Face-to-Face. Hier ist die Hemmschwelle groß. Aber: Wir schaffen es anscheinend in der geschützten Distanz eines Social Networks, vor dem PC Bildschirm. Plötzlich ist es spielerisch einfach anderen seine Wertschätzung zu zeigen. Erstaunlich.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aenne_Burda" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Aenne Burda</a>, Gründerin des Burda Verlages, sagte einmal:</p>
<blockquote><p>Die Anerkennung, das Lob der anderen, stärkt unser Selbstwertgefühl. Es gibt Schwung für neue Aktivitäten. Aber man muss auch selbst die Kraft in sich haben, andere anzuerkennen. Und das sollte man öfter tun. Es macht den Umgang untereinander leichter.</p></blockquote>
<h3>Über den soziokulturellen Schatten springen</h3>
<p>Und wahrlich, es ist eine schöne Funktion, dieses <strong>&gt;gefällt mir&lt;</strong>. Es hilft uns stock-steife Europäern dabei, mehr Mensch zu sein. Was bleibt ist der Wunsch, dass wir es mental schaffen dieses <strong>&gt;gefällt mir&lt;</strong> auch bei physischen Begegnungen über die Lippen zu bringen (vielleicht mit emotionaleren Worten). Es ist wichtig, es tut nicht weh und wir stärken uns damit nur gegenseitig. Und das braucht es in einer Zeit des Wandels.</p>
<h3>Warum fällt uns das eigentlich so schwer?</h3>
<p>Sind wir im Vergleich zu den USA wirklich eine Neidgesellschaft? Wobei Wilhelm Busch mal sagte, <strong>Neid sei die aufrichtigste Form der Anerkennung</strong>.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein darf?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 20:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Offenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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&#8220;Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst ist, mächtig zu sein jenseits aller Vorstellungskraft.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit die wir fürchten. Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant, so hinreißend, talentiert und fabelhaft sein darf?
Andererseits: Wer bist Du denn, es nicht zu sein? Du bist [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zooomr.com/photos/andrewmoore/3865975/" title="Zooomr Photo Sharing" class="liimagelink"><img src="http://static.zooomr.com/images/3865975_5fa77df759.jpg" alt="December Challenge 4, High Above the Clouds" width="550" height="367" /></a></p>
<p>&#8220;Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst ist, mächtig zu sein jenseits aller Vorstellungskraft.</p>
<p>Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit die wir fürchten. Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant, so hinreißend, talentiert und fabelhaft sein darf?<span id="more-1066"></span></p>
<p>Andererseits: Wer bist Du denn, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Und wenn Du Dich kleiner machst, dient das der Welt in keiner Weise. Es hat nichts mit Erleuchtet Sein zu tun, wenn man sich kleiner macht, um andere um sich herum nicht zu verunsichern.</p>
<p>Denn wir alle wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in uns ist, zu verwirklichen. Und diese ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in uns allen, in jedem einzelnen von uns.</p>
<p>Und immer wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit den anderen unbewusst die Erlaubnis, das gleiche zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch alle anderen um uns herum.&#8221;</p>
<p><strong>Autor: Nelson Mandela</strong></p>
<p>Und, energetisiert Euch dieser Text ebenso wie mich? Ist er für Euch auch eine Mut-machende Inspiration, eine Kraftquelle in einer Welt des grauen Durchschnitts? Und ist es wirklich so, dass wir uns selbst begrenzen, um die möglicherweise neidvollen Reflexe der anderen zu vermeiden?</p>
<p>Liebe Leute, lasst uns mutig und brillant, fabelhaft, genial, cool, außergewöhnlich und atemberaubend sein.<strong> Es ist in uns.<br />
</strong></p>
<blockquote><p>PS: Ich danke wiederum <a href="http://www.facebook.com/johannes.fruehmann" target="_blank" class="liexternal">Johannes Frühmann</a> für das Zuspielen dieses herrlichen Textes von Nelson Mandela und nähre meinen Blog damit, bis Johannes seinen eigenen Blog &#8211; im November &#8211; startet.</p></blockquote>


<p>Keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Netzwerk Österreich</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 21:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Offenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbying]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerkanalyse]]></category>

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Es war eine Einladung, der ich einfach folgen musste: Dr. Katzmaier von FAS.research sollte über strategisches Networking sprechen (im Rahmen des AOUG Führungskräfte Forums). Ein Muss für mich aus zwei Gründen. Zum einem &#8211; viele wissen es, viele nicht – beschäftige ich mich nun rund 4 Jahren mit dem Thema der Vernetzung &#8211; vor allem [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zooomr.com/photos/fflight/6168025/" title="Zooomr Photo Sharing" class="liimagelink"><img src="http://static.zooomr.com/images/6168025_cd4ed2db64.jpg" alt="watch out" width="550" height="367" /></a></p>
<p>Es war eine Einladung, der ich einfach folgen musste: Dr. Katzmaier von <a href="http://www.fas.at" target="_blank" class="liexternal">FAS.research</a> sollte über strategisches Networking sprechen (im Rahmen des <a href="http://www.aoug.at" target="_blank" class="liexternal">AOUG</a> Führungskräfte Forums). Ein Muss für mich aus zwei Gründen. Zum einem &#8211; viele wissen es, viele nicht – beschäftige ich mich nun rund 4 Jahren mit dem Thema der Vernetzung &#8211; vor allem die interdisziplinäre Vernetzung. Theoretisch wie praktisch. Ein Grund, warum ich überdurchschnittlich viele „Hüte“ mit unterschiedlichen Themen mit mir trage. Zum anderen, weil mir eben dieser Dr. Katzmaier in meinen ersten Internet Recherchen zum Thema „Networking“ besonders aufgefallen war und ohne es zu wissen, einige Inputs für die Gründung des <a href="http://www.wifv.at" target="_blank" class="liexternal">Wiener Institut für Vernetzung</a> beigesteuert hatte. So begleitet mich Katzmaier schon seit Jahren (im Kopf).</p>
<h3>Das Netzwerk Österreich</h3>
<p>Leider war Dr. Katzmaier dann erkrankt, doch sein Ersatz, seine Mitgesellschafterin Ruth Pfosser, hielt einen fesselnden Vortrag zu der Forschungs- und Visualisierungsarbeit von FAS.research der sehr lohnend war. Im Fokus: Das Netzwerk Österreich, das FAS.research in den letzten Jahren mit Unmengen von (öffentlichen) Daten aufgebaut hatten. Dabei  zählt das Wiener Unternehmen in Sachen Netzwerkanalyse und Visualisierung zur Weltspitze und ist – wenig überraschend – vor allem auch in den USA sehr gefragt.<span id="more-1056"></span></p>
<h3>Ist Lobbying böse?</h3>
<p>Sieht man sich <a href="http://www.fas.at/business/de/corporate/costumers.htm" target="_blank" class="liexternal">die Kundenliste</a> durch, findet man viele erwartete Unternehmen, was ich ganz klar für nicht bedenklich finde. Warum? Lobbying ist Realität. Täglich versuchen Profis die Entscheidungsträger unserer Gesellschaft zu beeinflussen und ich sehe das als natürliche Systemreaktion. Alleine das schimpflose Akzeptieren verschafft Klarheit für die spannendere Frage: <strong>Warum steht auf der Kundenliste kein WWF, kein Greenpeace, kein Amnesty International?</strong></p>
<p>Das Netzwerk Österreich jedenfalls bringt wenige Überraschungen. Der Nationalrat ist verständlicherweise der stärkste Knotenpunkt im politischen Bereich. Die Industriellenvereinigung ist die Megaschnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik. Amüsierend: Auch der niederösterreichische Jagdverein und „Rettet den Stephansdom“ sind wesentliche Machtpunkte in Österreich. Der mächtigste der Mächtigen: Christian Konrad, Generalanwalt Raiffeisenverband.</p>
<h3>Die Top 10:</h3>
<ol>
<li>Christian Konrad Generalanwalt, Österreichischer Raiffeisenverband</li>
<li>Hans Dichand Herausgeber, „Kronen Zeitung“</li>
<li>Ludwig Scharinger VstVors, Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG</li>
<li>Andreas Treichl VstVors, Erste Group Bank AG</li>
<li>Christoph Leitl Präsident, Wirtschaftskammer Österreich</li>
<li>Brigitte Ederer VstVors, Siemens AG Österreich</li>
<li>Günter Geyer VstVors, Wiener Städtische Versicherung AG</li>
<li>Siegfried Wolf Vorstand, Magna International Europe AG</li>
<li>Veit Sorger Präsident, Österreichische Industriellenvereinigung</li>
<li>Erich Hampel VstVors (bis Herbst 2009), UniCredit Bank Austria AG</li>
</ol>
<p>So spannend die Sache ist, wenn man nicht gerade selbst in der Großkonzern- und Politikszene aktiv ist, sind diese Einblicke und Informationen wohl wertlos?</p>
<p>Nein. Die Frage die wir uns selbst stellen müssen: <strong>Was können wir davon lernen?</strong> Viele meiner Leser&amp;innen kämpfen für ihre Projekte und Initiativen, für Nachhaltigkeit und Veränderung. Egal auf welchem Level, ob Regionalmanager oder Vereinsvorstand, wir alle arbeiten und leben in Netzwerken. Sie per se als böse zu bezeichnen wäre kurzsichtig und verbaut uns die Sicht auf die eigenen Potentiale. Strategischer Netzwerkaufbau ist eine Kernaufgabe für alle, die wirklich was verändern wollen. Es ist ein Hebelpunkt für „Change“ und muss auch in der weniger neo-kapitalistischen Ecke der Gesellschaft als wertvolles Tool verstanden werden.</p>
<h3>„Schon mal gesehen“ reicht nicht aus</h3>
<p>Kontakte sind nicht gleich Kontakte. So unterscheidet FAS.research dabei mehrere Stufen der Stärke. Ein flüchtiges Kennenlernen am Buffet zählt dabei wenig (gleich wenig wie ein Xing Kontakt). Als höchste Stufe gilt ein gemeinsames Projekt, dass man auch noch öffentlich – gemeinsam – trägt. So ein medialer Schulterschluss bürgt für Tiefe und Vertrauen. Mit jedem macht man nun mal nicht Geschäfte und Projekte.</p>
<p>Was bleibt? Die Motivation das eigene Netzwerk einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, alte und wenig gepflegte Kontakte aufzufrischen und lang geplante &#8211; wichtige &#8211; Neukontakte zu machen. Denn erreichen wollen wir ja alle etwas und professionelles Networking ist kein Privileg der Konzernmanager und Politiker.</p>
<p><a href="http://www.fas.at/news/_downloads/07_2009_TREND_Die_100_wichtigsten_Wirtschaftslenker.pdf" target="_blank" class="lipdf">Trend Artikel &amp; Top 100 im Netzwerk Österreich 2009</a></p>
<p><a href="http://www.pleon-publico.at/upload/File/Netzwerk-Österreich-A3.pdf" target="_blank" class="lipdf">Netzwerk Österreich – Visualisierung</a> (hosted by Pleon-Publico)</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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