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	<title>www.best-practice-business.de/blog</title>
	
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	<description>Täglich neue Ideen für erfolgreiche Unternehmen: Geschäftsidee, Marketing, Finanzen, Unternehmer, Strategie, Innovation, Internet.</description>
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		<title>BusinessTrend-Watchlist: X for Equity</title>
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		<pubDate>Wed, 30 May 2012 08:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>

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 Bildquellenangabe: Gerd Altmann / pixelio.de

StartUps brauchen viel Unterstützung, haben aber meistens zu Beginn nicht das &#8220;nötige Kleingeld&#8221;, um die nötigen Profis auch angemessen bezahlen zu können. In solchen Fällen denken beide Seiten immer häufiger darüber nach, ein Tauschgeschäft einzugehen. Der Profi stellt seine Leistung oder know how für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.best-practice-business.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/tank-leer.jpg"><img src="http://www.best-practice-business.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/tank-leer.jpg" alt="" title="tank-leer" width="400" height="282" class="alignnone size-full wp-image-29149" /></a>
<br /> Bildquellenangabe: Gerd Altmann / <a href="http://www.pixelio.de">pixelio.de</a></p>

<p>StartUps brauchen viel Unterstützung, haben aber meistens zu Beginn nicht das &#8220;nötige Kleingeld&#8221;, um die nötigen Profis auch angemessen bezahlen zu können. In solchen Fällen denken beide Seiten immer häufiger darüber nach, ein Tauschgeschäft einzugehen. Der Profi stellt seine Leistung oder know how für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung und erhält dafür im Gegenzug eine Beteiligung am Unternehmen oder eine  Umsatzbeteiligung für einen festgelegten Zeitraum. Wirklich neu ist dieses Phänomen nicht, aber es gibt zahlreiche Gründe, warum in naher Zukunft oben beschriebener Trend stark an Fahrt aufnehmen wird.</p>

<p>Vor kurzem haben wir <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=28342">hier im Blog</a> über die Crowdfunding-Plattform &#8220;Welcome Investment&#8221; berichtet, die in naher Zukunft an den Start gehen soll und eine Besonderheit anbietet: Auf Welcome Investment sollen sich nicht nur Investoren und Business Angels an StartUps beteiligen können, sondern auch Dienstleister. Als Gegenleistung für ihre Leistung sollen sie eine stille oder direkte Beteiligung bzw. eine Beteiligung am Gewinn des Unternehmens erhalten. Damit könnte das Modell &#8220;Beratung gegen Beteiligung&#8221; durch ein standardisiertes Verfahren stark in Mode kommen. Ich bin mir sicher, dass im Erfolgsfall auch andere Plattformen an diesem Geschäft mitverdienen wollen.</p>

<p>Es gibt neben Beratungsleistungen auch andere Dienstleistungen, die häufiger in Form von EK-Beteiligung bezahlt werden. Dazu gehören vornehmlich Programmierarbeiten. Ähnlich wie beim Modell &#8220;Beratung gegen Beteiligung&#8221; lassen sich Programmierer auf solche Deals ein, weil sie zum einen freie Ressourcen haben und zum anderen auch hoffen, in einem zweiten Schritt Anschlussaufträge gegen &#8220;echte Bezahlung&#8221; zu erhalten, wenn das StartUp &#8220;aus den Kinderschuhen rausgewachsen ist&#8221;. Aber es kann auch einen anderen Grund geben. Da es einen Engpass an Programmierern mit einem bestimmten Spezial-Know How gibt, können diese ihre Verhandlungsmacht ausspielen. Und in manchen Fällen kann eine Beteiligung lukrativer sein als eine &#8220;einfache Bezahlung&#8221;.</p>

<p>Ein weiteres Modell, das an Beliebtheit gewinnt, ist &#8220;Media for Equity&#8221;. In diesem Rahmen stellen Fernsehsender freie Kapazitäten für die Ausstrahlung von Werbespots StartUps zur Verfügung und erhalten im Gegenzug eine Beteiligung am Unternehmen oder eine Umsatzbeteiligung. Solche Modelle gab es schon immer, nehmen jetzt aber an Fahrt auf, nachdem zum einen die Strukturen dafür existieren (VC-Tochtergesellschaften der Fernsehsender wurden extra dafür aufgebaut) und zum anderen echte Erfolgsstories wie z.B. Zalando die Phantasie der Fernsehmacher anheizen. Aus dem ehemaligen &#8220;Schmuddelkind&#8221; der Fernsehmacher ist ein Beteiligungskonzept geworden, dass die Werte der Fernsehsender deutlich anheben kann oder im Falle eines Börsengangs viel frisches Kapital zufliessen lässt.</p>

<p>Auf das Modell &#8220;Media for Equity&#8221; werden wir im nächsten Posting näher eingehen. Im darauf folgenden Posting machen wir uns Gedanken, welche Branchen das &#8220;X for Equity&#8221;-Konzept noch betreffen könnte bzw. &#8220;Luft nach oben&#8221; besteht. Damit wollen wir StartUps auf neue Ideen bringen. Denn auch heute gibt es einen enormen Engpass in der Finanzierung von StartUps ab einer Million EUR. Das erste Geld kratzen StartUps über Family, Friends, Fools, Business Angels oder Crowdvestoren zusammen, danach wird es aber sehr eng. Erst, wenn aus dem StartUp ein Wachstumsunternehmen mit stabil steigenden Gewinnen geworden ist, stehen die VC-Gesellschaften wieder Schlange. Dazwischen gibt es ein ganz gefährliches Gap, was u.a. durch &#8220;X for Equity&#8221; geschlossen werden könnte.</p>
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		<title>Founderdating will DIE Partnerbörse für Gründungswillige werden</title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2012 16:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Idee - Agent]]></category>
		<category><![CDATA[Idee - Web]]></category>
		<category><![CDATA[V - Existenzgründung]]></category>

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Schon heute morgen habe ich in einem Blogbeitrag darauf hingewiesen, dass es in vielen Bereichen ein Matching-Problem gibt. Das gilt vor allem auch für die Zusammensetzung eines StartUp-Teams. Viele VC-Experten bestätigen, dass die falsche Zusammenstellung der Teams ein wenn nicht sogar in den meisten Fällen der Hauptgrund für das Scheitern von StartUps ist. Vor vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.best-practice-business.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/founderdating.jpg"><img src="http://www.best-practice-business.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/founderdating.jpg" alt="" title="founderdating" width="496" height="209" class="alignnone size-full wp-image-29128" /></a></p>

<p>Schon heute morgen habe ich <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=29099">in einem Blogbeitrag</a> darauf hingewiesen, dass es in vielen Bereichen ein Matching-Problem gibt. Das gilt vor allem auch für die Zusammensetzung eines StartUp-Teams. Viele VC-Experten bestätigen, dass die falsche Zusammenstellung der Teams ein wenn nicht sogar in den meisten Fällen der Hauptgrund für das Scheitern von StartUps ist. Vor vielen Jahren verriet mir ein bekannter BusinessAngel in Frankfurt das Erfolgsgeheimnis Nr. 1 von StartUps: &#8220;Auch mit einer zweitklassigen Geschäftsidee kann ein erstklassiges Gründerteam Erfolg haben, umgekehrt funktioniert es nicht&#8221;.</p>

<p>Eine wirklich überzeugende Web-Plattform habe ich noch nicht gefunden, die das Matching-Problem nachhaltig löst. Mit XING und LinkedIn gibt es zwar wertvolle &#8220;Researchplattformen&#8221; für dieses Vorhaben, aber der Matchingprozess ist eben zu komplex, als dass &#8220;Rohdaten&#8221; weiterhelfen könnten. Auf der anderen Seite versuchen es auch Veranstalter von realen Events, dieses Team-Matching durchzuführen oder eine Basis dafür anzubieten. Solche Formate nennen sich dann Gründerflirt, Speed-Dating für Gründer, StartUp-Weekend etc. Aber leider sind auch hier die Ergebnisse mehr als bescheiden.</p>

<p>Jetzt versuchen Jessica Alter, CEO der Social-Gaming-Firma Formative Labs und Saar Gur, Partner der VC-Firma Charles River Ventures mit <a href="http://founderdating.com">Founderdating.com</a> die oben beschriebene Mammutaufgabe zu lösen. Alles beginnt mit einer Anmeldung auf der Plattform, wie <a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Partnersuche-fuer-Start-ups-1557984.html">TR</a> beschreibt: &#8220;Zunächst legt man ein Profil an, bei dem man diverse Fragen beantworten muss. Neben Details zum eigenen Erfahrungsschatz müssen dabei auch Referenzen vorgelegt werde. Anschließend sucht das FounderDating-Team, das selbst von einer Seriengründerin geleitet wird, passende Personengruppen aus und schlägt ein &#8220;Matchmaking&#8221; vor.&#8221;</p>

<p>Allerdings zweifeln die Gründer von Founderdating, dass ein Onlinematching alleine helfen kann. Deshalb wird eine reale Lösung im zweiten Schritt bevorzugt: <em>&#8220;Es finden regelmäßig Veranstaltungen im Silicon Valley und diversen weiteren US-Städten statt, zu denen sich potenzielle Partner treffen können. Dabei wird zuvor kräftig gesiebt: So meldeten sich im Februar beispielsweise 500 Menschen zu einem Termin an, zugelassen wurden nur 55. Der Eintritt ist mit 50 US-Dollar dagegen moderat.&#8221;</em> Mit dieser zweistufigen Lösung soll der Erfolg gewährleistet werden.</p>

<p>Die richtige Vorauswahl der Eventteilnehmer soll den Erfolg der Matching-Events ausmachen. Das alleine klingt uns noch nicht nach dem &#8220;Stein der Weißen&#8221;, aber es ist zumindestens besser, als jeden zu realen Matching-Events einzuladen, die Lust dazu haben. Hinsichtlich der Vorauswahl achtet Founderdating z.B. darauf, dass 50 % Techies und 50 % Non-Techies sind. Zudem gibt es einen Pool an Top-Leuten, die selber schon erfolgreich StartUps aufgebaut oder in solchen StartUps gearbeitet haben. Und die Angaben in der Webplattform sollen durch Angaben von Referenzen und Verifizierung via LinkedIn-Profil überprüft werden.</p>
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		<item>
		<title>Blogtipp: SGEntrepreneurs berichtet über StartUp-Szene in Südostasien</title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2012 12:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[V - Existenzgründung]]></category>

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		<description><![CDATA[

Hier im Blog präsentiere ich Business-Ideen aus der ganzen Welt. Allerdings ist Asien unterrepräsentiert, das liegt natürlich am Sprachproblem, aber auch an den richtigen Quellen, die man braucht, um einen guten Einblick in die StartUp- und Unternehmerszene in Asien zu erhalten. Genau solch eine Quelle, die Abhilfe schaffen kann, ist SGEntrepreneurs.com. Hier wird seit 2005 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sgentrepreneurs.com"><img src="http://www.best-practice-business.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/sgentrepreneurs.jpg" alt="" title="sgentrepreneurs" width="516" height="270" class="alignnone size-full wp-image-29123" /></a></p>

<p>Hier im Blog präsentiere ich Business-Ideen aus der ganzen Welt. Allerdings ist Asien unterrepräsentiert, das liegt natürlich am Sprachproblem, aber auch an den richtigen Quellen, die man braucht, um einen guten Einblick in die StartUp- und Unternehmerszene in Asien zu erhalten. Genau solch eine Quelle, die Abhilfe schaffen kann, ist <a href="http://sgentrepreneurs.com">SGEntrepreneurs.com</a>. Hier wird seit 2005 über die StartUp- und Unternehmerszene in Südostasien berichtet. Im Gegensatz zu sonst will ich nicht die Top-Artikel im Blog vorstellen und verlinken, sondern die Rubriken, die schwerpunktmäßig mit Content gefüllt werden
<ul>
<li> <a href="http://sgentrepreneurs.com/category/events/">Events</a>
</li><li> <a href="http://sgentrepreneurs.com/category/retail/page/8/">Food &amp; Beverage</a>
</li><li> <a href="http://sgentrepreneurs.com/category/funding/">Funding</a>
</li><li> <a href="http://sgentrepreneurs.com/category/mobile/">Mobile</a>
</li><li> <a href="http://sgentrepreneurs.com/category/retail/">Retail</a>
</li><li> <a href="http://sgentrepreneurs.com/category/services/">Services</a>
</li><li> <a href="http://sgentrepreneurs.com/category/social-entrepreneurship-sustainable-development/">Social Entrepreneurship</a>
</li><li> <a href="http://sgentrepreneurs.com/category/technology/">Technology</a>
</li><li> <a href="http://sgentrepreneurs.com/category/web/">Web</a>
</li></ul></p>

<p>Den Schwerpunkten könnt Ihr entnehmen, dass diese Webseite erfreulicherweise nicht nur über Web- und Tech-StartUps in Südostasien berichtet, sondern auch über &#8220;handfeste&#8221; Branchen wie Essen &amp; Getränke, Handel und Dienstleistungen. Besonders erfreulich finde ich natürlich, dass auch Social Entrepreneurship zur Hauptrubrik dieses Blogs gehört. Schliesslich stammt mit Yunus einer der bekanntesten Unterstützer für Social Entrepeneurship aus Asien. Und mit der Gründung einer Selbständigkeit ist nicht immer das Ziel verbunden, möglichst viel Kohle zu machen. In diesem Sinne wünsche ich einen Besuch o.g. Webseiten mit vielen neuen Inspirationen.</p>
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		<item>
		<title>Online-Dating-Plattform Match.com nutzt Gamification-Tools für das Matching</title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2012 08:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>

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Im Online-Dating-Markt wird sehr viel Geld verdient. Deshalb versuchen auch immer wieder neue Player im Markt, ein großes Stück vom Kuchen abzubekommen. Die neuen Anbieter machen sich insbesondere Gedanken darüber, wie man das Matching und die Kommunikation zwischen den Nutzern verbessern kann. Wir haben in diesem Zusammenhang z.B. vor kurzem im Blog über MeandYou und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.best-practice-business.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/match1.png"><img src="http://www.best-practice-business.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/match1.png" alt="" title="match" width="515" height="375" class="alignnone size-full wp-image-29109" /></a></p>

<p>Im Online-Dating-Markt wird sehr viel Geld verdient. Deshalb versuchen auch immer wieder neue Player im Markt, ein großes Stück vom Kuchen abzubekommen. Die neuen Anbieter machen sich insbesondere Gedanken darüber, wie man das Matching und die Kommunikation zwischen den Nutzern verbessern kann. Wir haben in diesem Zusammenhang z.B. vor kurzem im Blog über <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=26588">MeandYou</a> und <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=26743">NerveDating</a> berichtet. Und wie vermutet schlagen auch die BigPlayer im Markt zurück, um ihre gute Stellungen und die hohen Einnahmen langfristig zu konservieren.  </p>

<p>Eine der führenden Online-Dating-Plattformen, Match.com, hat z.B. den <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=26091">Gamification-Trend</a> für sich entdeckt und bietet den Usern seit neuestem sieben verschiedene Online-Spiele an, damit sich die User untereinander besser kennenlernen können:</p>

<ul>
<li> <strong>Best &#038; Worst</strong> &#8211; Die Teilnehmer berichten über ihre besten und schlechtesten Konzert- und Kinobesuche sowie Kurzreisen.
</li><li> <strong>Food Critic</strong> &#8211; Jeder Teilnehmer kann sein Lieblingsrestaurant nennen. So können die User entweder neue Lieblingsplätze kennenlernen, herausfinden, welcher Platz für das erste reale Meeting ideal wäre oder ob sie bezüglich der Essgewohnheiten Gemeinsamkeiten haben. 
</li><li> <strong>Romantik Rip Off</strong> &#8211; Bei diesem Spiel dürfen die Teilnehmer gemeinsam eine Liebesgeschichte schreiben, indem sie abwechselnd die nächste Zeile der Geschichte hinzufügen.
</li><li> <strong>Name the Dance</strong> &#8211; Die Teams müssen erraten, um welchen Tanz es sich gerade handelt, der von einem Tänzerpäärchen gezeigt wird. 
</li><li> <strong>Gut Reaction</strong> &#8211; Im Rahmen dieses Spieles wird dem potentiellen Paar ein Wort gezeigt und beide müssen ihre erste Assoziation eintippen. Danach bekommen sie die Antwort des Gegenübers gezeigt. 
</li><li> <strong>Drawn Together</strong> &#8211; Ganz nach dem Prinzip der Montagsmaler wird den Päärchen etwas vorgezeichnet und sie müssen es so schnell wie möglich erraten. 
</li><li> <strong>If I Could</strong> &#8211; Auch in diesem Spiel werden Gemeinsamkeiten abgefragt, z.B. welches Lieblingsauto man hat, was man gerne abends isst u.s.w.
</li></ul>

<p>Die Spiele sind einfach und dauern zwischen einer und fünf Minuten. Das Ziel ist es, dass gemeinsame Erlebnisse zwischen den Teilnehmern geschaffen werden und sie via Instant Messaging gemeinsam kommunizieren. Klingt ähnlich wie NerveDating, nur dass alles spielerischer daherkommt. Die Nutzer werden entscheiden, ob sie diese Angebote gut finden und auch langfristig Lust daran haben, diese Spielchen mit zu machen. Auf jeden Fall ist es wieder ein gutes Beispiel dafür, wie der Gamification-Trend alle Wirtschaftszweige langsam erobert. Gefunden im <a href="http://blog.match.com/2012/05/11/beyond-the-wink-games-on-match-com/">Match-Blog</a></p>
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		<item>
		<title>Junges Start-up erlaubt Senioren, das Altersheim zu meiden</title>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 11:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Idee - Senior]]></category>
		<category><![CDATA[Idee - Tech]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man zahlreicher meiner Artikel entnehmen kann, kommt die Crowdinvesting-Szene in Deutschland richtig ins Laufen. Vor allem der deutsche Marktführer Seedmatch gibt Gas, wie man einer PM gestern entnehmen kann: &#8220;Bei Seedmatch wurde heute ein wichtiger Meilenstein erreicht: Insgesamt eine Million Euro wurden seit dem Start im August 2011 von Privatpersonen für Startups zusammengetragen. Seedmatch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man zahlreicher meiner Artikel entnehmen kann, kommt die Crowdinvesting-Szene in Deutschland richtig ins Laufen. Vor allem der deutsche Marktführer Seedmatch gibt Gas, wie man einer PM gestern entnehmen kann: <em>&#8220;Bei Seedmatch wurde heute ein wichtiger Meilenstein erreicht: Insgesamt eine Million Euro wurden seit dem Start im August 2011 von Privatpersonen für Startups zusammengetragen. Seedmatch ist die erste deutsche Crowdfunding-Plattform, die diesen Wert überschritten hat. 822 Investoren haben dafür 1640 Investments getätigt und damit bisher elf junge Unternehmen erfolgreich finanziert und unterstützt. Das durchschnittliche Investment liegt bei 609,76 Euro. „Das Erreichen dieser Marke in so kurzer Zeit beweist, dass Crowdfunding auf dem besten Weg ist, sich als Finanzierungsmodell für Startups zu etablieren“, betont Jens-Uwe Sauer, Gründer und Geschäftsführer von Seedmatch.&#8221;</em></p>

<p>Sehr beachtlich am Erfolg von Seedmatch ist, dass in relativ kurzer Zeit die Zahl der potentiellen Crowdvestoren auf mehr als 6.000 angestiegen ist. Das hat zur Folge, dass häufig in wenigen Stunden das Mindestbeteiligungskapital von den Investoren schon gezeichnet wurde. Und langsam bemüht sich Seedmatch auch, die Pipeline an StartUps zu füllen. Nachdem in dieser Woche Larovo erfolgreich funden konnte, geht nächsten Dienstag Nextsocial bei Seedmatch <a href="https://www.seedmatch.de/startups/nextsocial">an den Start</a>. Das freut die StartUps, die Investoren und natürlich auch Seedmatch selbst. Es läuft also wie geschmiert. Dabei verliert man fast aus den Augen, dass es auch in der Schweiz mit <a href="http://www.investiere.ch">investiere.ch</a> eine Plattform gibt, die Beteiligungskapital für StartUps von zahlreichen Investoren einsammelt und bisher auch schon seit 2010 auf zehn erfolgreiche Fundings zurückblicken kann. </p>

<p>Und jetzt soll mit <a href="www.domo-safety.com">DomoSafety</a> die nächste Erfolgsstory hinzukommen. DomoSafety will konkret die Sicherheit von Senioren im eigenen Zuhause gewährleisten (und damit einen Besuch im Altersheim überflüssig machen), indem ein multifunktionales SystemVerhaltensmuster prüft, Unregelmässigkeiten erkennt und im Notfall Pflegepersonal, Rettungskräfte oder Angehörige alarmiert. Mit DomoSafety sollen Senioren deutlich länger in ihrem eigenen Haus leben und damit die persönliche Unabhängigkeit steigern. DomoSafety konnte in nur zwei Wochen bereits ein Investitionsinteresse von mehr als CHF 200’000 generieren. DomoSafety GmbH hat ihren Sitz in Lausanne und wurde im Jahr 2007 von Edouard Goupy, Guillaume DuPasquier und David Schmalz gegründet. Geschäftszweck ist die Entwicklung passiver und aktiver Sicherheitssysteme auf der Basis modernster Technologien für die Sicherheit im eigenen Haus.</p>

<p>Hintergrundinfos:  investiere ist ein Finanzierer der Privatinvestoren ermöglicht, mittels einer transparenten Plattform in die besten innovativen Schweizer Start-ups zu investieren. investiere beruht auf einem hybriden Ansatz, der einerseits auf etablierte Praktiken traditioneller Venture Capital Firmen setzt, andererseits aber auch die Möglichkeiten von e-Finance und sozialen Medien einbezieht. Erfahrungen aus den Bereichen Unternehmertum, Venture Capital und Finanzen in Verbindung mit einem Netzwerk aus Kuratoren und
Experten ermöglichen es investiere jährlich hunderte von Businessplänen zu analysieren, um die besten Schweizer Start-ups zu identifizieren. Alle auf der Plattform präsentierten Start-ups durchlaufen vorab einen sorgfältigen und strengen Prüfungsprozess. investiere wird von Verve Capital Partners AG, mit Domizil in Zug (Schweiz) betrieben.</p>
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		<item>
		<title>Warum Ryanair-Chef O´Leary bewusst viel Unsinn redet</title>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 08:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing - Guerilla]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing - PR]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing - kl.Budget]]></category>

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		<description><![CDATA[Man mag gar nicht glauben, dass der Ryanair-Chef O´Leary früher einmal Wirtschaftsprüfer war. Warum? Weil er ein Marketinggenie ist und das Fach &#8220;Marketing&#8221; im Rahmen einer Wirtschaftsprüferausbildung eher stiefmütterlich behandelt wird. Was ist nun die Masche von O´Leary? Seit vielen Jahren hat O´Leary erkannt, dass es sehr geschäftsfördernd ist, wenn er bewusst unsinnige Ideen präsentiert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man mag gar nicht glauben, dass der Ryanair-Chef O´Leary früher einmal Wirtschaftsprüfer war. Warum? Weil er ein Marketinggenie ist und das Fach &#8220;Marketing&#8221; im Rahmen einer Wirtschaftsprüferausbildung eher stiefmütterlich behandelt wird. Was ist nun die Masche von O´Leary? Seit vielen Jahren hat O´Leary erkannt, dass es sehr geschäftsfördernd ist, wenn er bewusst unsinnige Ideen präsentiert. Denn dann wird über seine Gesellschaft gesprochen und das bringt wieder neue zahlende Gäste. Wenn man O´Leary glaubt, dann ist PR-Arbeit nach obiger Erfolgsmethode sehr einfach und eindimensional.</p>

<p>Beispiele gefällig? So hat O´Leary öffentlich gefordert, dass seine Stewardessen abnehmen sollten, damit die Fluggesellschaft bei ihren Flügen Kerosin sparen könne. Ein anderes Mal kündigte er an, dass Toiletten in seinen Flugzeugen in Zukunft nur noch gegen Gebühr benutzt werden könnten. Oder er machte die Mitteilung, dass es bald Stehplätze in seinen Flugzeugen geben würde. Oder er dachte laut darüber nach, dass man auch ohne Piloten fliegen könnte. Und einmal nährte er das Gerücht, dass er seinen Mitarbeitern verbieten würde, im Büro ihr Handy aufzuladen.</p>

<p>Häufig kommt er auch gar nicht selber auf solche skurrile, pr-taugliche Kampagnen, wie er in einem <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article106343155/Irland-bezahlt-uns-dafuer-Sex-zu-haben.html">Interview für die Welt</a> verrät: <em>&#8220;Auf einer Pressekonferenz hatte ich angekündigt, dass wir unsere Flugzeuge mit WLAN-Internet ausstatten wollen. Ich wurde von einem Journalisten gefragt, was die Leute denn dann so machen im Internet und hab spontan geantwortet: &#8220;Videospiele, Zeitung lesen, Pornos.&#8221; Daraufhin ist natürlich die Boulevardpresse ausgerastet. &#8220;Pornos an Bord? Und was ist mit den Kindern?&#8221; Einige Stunden später gingen unsere Buchungszahlen durch die Decke und normalisierten sich erst nach drei Tagen wieder.&#8221;</em></p>

<p>Im Welt-Interview wurde er auch gefragt, ob er Angst hätte, dass ihm irgendwann keiner mehr glaubt. Er antwortete: <em>&#8220;Es ist eigentlich egal, ob mir jemand glaubt. Hauptsache, die Leute verbreiten den Schwachsinn im Internet und produzieren kostenlose PR für mich&#8230;jede Schwachsinnsgeschichte, die über Ryanair verbreitet wird, erhöht unsere Buchungszahlen&#8221;</em>. Man kann deshalb fast vermuten, dass O´Leary nicht zittern würde, wenn ein Shitstorm über ihn hereinbrechen würde. Vielmehr stelle ich mir vor, dass er bei Aufkommen eines Shitstorms minütlich überprüfen würde, ob seine Buchungszahlen steigen. So kann man auch mit diesem Phänomen umgehen <img src='http://www.best-practice-business.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Wie es mit der JungfrauenZeitung eine Mikrozeitung den Großen zeigt, wie es gehen kann</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 17:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Idee - Franchise]]></category>
		<category><![CDATA[Idee - Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Verlage suchen den Weg aus der Krise und haben dabei viele Ideen, die z.T. auch funktionieren. Häufig sehen sie aber den einzigen Ausweg darin, sich &#8220;gesund zu fusionieren&#8221;. Leider wird damit das Problem häufig nur nach hinten geschoben, nicht aber gelöst. In diesem Umfeld fällt es dann auf, wenn eine &#8220;Mini-Zeitung&#8221; nicht nur vieles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Verlage suchen den Weg aus der Krise und haben dabei viele Ideen, die z.T. auch <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=28761">funktionieren</a>. Häufig sehen sie aber den einzigen Ausweg darin, sich &#8220;gesund zu fusionieren&#8221;. Leider wird damit das Problem häufig nur nach hinten geschoben, nicht aber gelöst. In diesem Umfeld fällt es dann auf, wenn eine &#8220;Mini-Zeitung&#8221; nicht nur vieles anders macht, sondern auch anscheinend gut davon lebt. Konkret spreche ich von der <a href="http://www.jungfrauzeitung.ch/">&#8220;Jungfrauen Zeitung&#8221;</a> aus der Schweizer Provinz. Aufmerksam geworden bin ich durch ein Venture-TV-Video-Interview (siehe weiter unten). Nach dem Anschauen war ich zwar nicht wirklich schlauer, was jetzt die Jungs aus der Schweizer Provinz rund um ihren Geschäftsführer Urs Gossweiler anders und besser als die anderen machen, aber ich bin neugierig geworden und habe mich in die Erfolgsstory tiefer eingearbeitet.</p>

<p>Schlauer geworden bin ich, nachdem ich im Medien-Monitor einen sehr aufschlussreichen Artikel über die Erfolgsstory der JungfrauenZeitung mit dem Titel <a href="http://www.medien-monitor.com/Konzept-fuer-die-Welt-im-Klein.1841.0.html">&#8220;Konzept für die Welt im Kleinen: Lokal, multimedial, &#8220;web first&#8221; &#8211; das sind die Eigenschaften der Mikrozeitung.&#8221;</a> gelesen habe. Demnach versteht sich die JungfrauenZeitung als &#8220;reine&#8221; Regionalzeitung: <em>&#8220;Was außerhalb des Verbreitungsgebietes der Zeitung passiert, ist für die Redaktion nicht relevant!&#8221;</em> Diese Fokussierung stellt aus meiner Sicht die erste sehr kluge Entscheidung von Urs Gossweiler dar. Denn wie kann ich mich von den Wettbewerber abheben und einen echten Mehrwert bieten, wenn ich nur eine &#8220;dpa-Aufbereitungsanlage&#8221; und damit fast exakt das schreibe, was die anderen auch schreiben?</p>

<p>Urs Gossweiler nennt sein Lesereinzugsgebiet (Stammsitz Interlaken im Kanton Bern) mit 50.000 Lesern einen sog. &#8220;Mikrokosmos&#8221;. Und genau in solch einem Mikrokosmos könne eine Zeitung auch wirtschaftlich gut leben: <em>&#8220;Massenmedien bestünden seit ihrer Erfindung aus den drei Säulen Publizistik, Werbung und Nutzer, sagt Gossweiler. &#8220;Die Werbeauftraggeber finanzieren den Inhalt, der wiederum von den Nutzern konsumiert wird, die dadurch mit der Werbebotschaft konfrontiert werden. Je höher die geografische Identität zwischen den drei Säulen, desto größer die Wirkung für alle Beteiligten.&#8221; Für Werbetreibende sei der Mikrokosmos eine optimale und leicht zu kontrollierende Ausgangslage, da sie ihre lokale Zielgruppe über die Mikrozeitung ohne Streuverluste ansprechen könnten, so der Schweizer Verleger.&#8221;</em></p>

<p>Das klingt alles eher etwas konservativ, was aber nicht schlecht sein muss, denn früher war nicht alles schlechter. Doch Gossweiler ist auch gut für Paradigmenwechsel, wie die nächste Aussage zeigt: <em>&#8220;Papier spielt für die Mikrozeitung nur eine kleine Rolle. Sie ist kein klassisches Print-Produkt, sondern eine Multimedia-Plattform. &#8220;Web first&#8221; lautet ihr Slogan. Neue Artikel erscheinen permanent im Internet auf der Homepage und in Applikationen für Smartphones und Tablet-PCs. &#8220;Sämtliche Inhalte werden auf allen Kanälen publiziert, damit der Nutzer stets die Sicherheit hat, alles zu bekommen, egal mit welchem Device er sich gerade wo befindet&#8221;, so Urs Gossweiler.&#8221;</em> Die Papierzeitung nennt Gossweiler Printout, weil sie das Ergebnis der Webartikel ist. Und sie erscheint auch nur zweimal die Woche, dienstags und freitags. Nicht in der Zeitung, sondern im Web findet man dann weiterführende Infos zu den Printartikeln.</p>

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<p>Bei der Finanzierung hält es Gossweiler eher wieder mit der Tradition. Ein Drittel der Einnahmen erzielt er mit Print-Abonnementgebühren (die Webseite kann selbstverständlich kostenlos gelesen werden), zwei Drittel mit Werbeeinnahmen und zwar fast ausschließlich von lokalen Werbekunden. Auf die Frage, ob ihm nicht Google Kopfzerbrechen mache, die Millionenumsätze mit lokaler Werbung machen würden, gibt er folgende Antwort: <em>&#8220;Die Mikrozeitung ermöglicht wie Google lokale Zielgruppenansprache auf lokaler Ebene. Sie hat für Werbekunden aber den Vorteil, dass die Werbung gestaltet und am Schluss noch auf Papier gebracht wird. Außerdem entsteht bei der Mikrozeitung die lokale Ansprache nicht durch kalte Datenbank-Algorhytmen, sondern durch ein exklusives, publizistisches Umfeld.&#8221;</em></p>

<p>Das Konzept klingt plausibel und erfolgreich. Wie sieht es nun mit den Zahlen aus? Machen wir also den Faktencheck: <em>&#8220;Laut der Schweizer AG für Werbemedienforschung (WEMF) bezogen 2011 rund 7 700 Abonnenten die Papierversion der Jungfrau Zeitung. Die Nutzerzahlen der Online-Ausgabe sind deutlich höher: Die WEMF zählte im Dezember 2011 rund 52 000 Einzelnutzer des Portals jungfrau-zeitung.ch &#8211; mehr Menschen, als im Verbreitungsgebiet leben. Nach Verlagsangaben schreibt man schwarze Zahlen: Demnach generierte die Jungfrau Zeitung 2010 rund vier Millionen Schweizer Franken Ertrag bei etwa drei Millionen Kosten.&#8221;</em></p>

<p>Klingt so gut, dass es sicherlich bald Copy Cats geben wird. Das hat wohl auch Urs Gossweiler befürchtet und deshalb ein Lizenzmodell entwickelt, um auch von den anderen Kuchen jeweils ein Stück abzubekommen. So macht er folgende &#8220;noch fiktive&#8221; Rechnung für Deutschland auf: <em>&#8220;Die Lizenzgebühr für Nordrhein-Westfalen beispielsweise beträgt 15 Millionen Schweizer Franken, umgerechnet rund 12,4 Millionen Euro. Wer sich das Recht sichern will, in ganz Deutschland Mikrozeitungen zu verlegen, müsste 88 Millionen Schweizer Franken (rund 72,7 Mio. Euro) an Gossweiler überweisen.&#8221; </em> Dafür wird auch einiges zur Verfügung gestellt: Layout der Papierausgabe, das Design der Online-Plattform, das browsergestützte Redaktionssystem G-OS sowie Serviceleistungen wie Coaching für die Mitarbeiter und Unterstützung beim Marketing und regelmäßige Mediennutzungsstudien.</p>

<p>Nur blöd, dass der erste Lizenznehmer in Österreich mit der Obwalden und Nidwalden Zeitung (ONZ) nach knapp zwei Jahren schon wieder den Betrieb einstellen musste und zwar mangels wirtschaftlichen Erfolges. Das zeigt, dass es doch etwas anderes ist, eine Mikrozeitung erfolgreich aufzubauen oder passende Lizenzgeber zu finden und sie ebenfalls erfolgreich zu machen. Diese Erfahrung mussten vor Urs Gossweiler schon viele andere Franchisegeber machen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und Urs Gossweiler wird weiter an seinem Imperium arbeiten. Auch wenn es jetzt erst einmal einen Dämpfer gab und die nächsten Lizenzgespräche sicherlich schwieriger werden. Mit diesen Backgroundinfos macht es jetzt auch Sinn, obiges Interview anzuschauen. Ich habe zumindest beim zweiten Mal mehr verstanden <img src='http://www.best-practice-business.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Bewerbungsfrist 1. Runde des „Gründerwettbewerb – IKT Innovativ“ endet am 31.05.2012</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 14:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Idee - IT]]></category>
		<category><![CDATA[V - Existenzgründung]]></category>
		<category><![CDATA[V - Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[

Hier ein kleine Erinnerung für alle, die noch vor der Sommerhitze eine neue Einnahmequelle erschließen wollen, die danach heftig sprudeln soll: Die erste Runde 2012 des „Gründerwettbewerb – IKT Innovativ“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) neigt sich dem Ende zu. 

Noch bis zum 31. Mai haben Gründerinnen und Gründer die Chance, ihre innovativen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gruenderwettbewerb.de"><img src="http://www.best-practice-business.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/ikt-innovativ1.jpg" alt="" title="ikt-innovativ" width="492" height="132" class="alignnone size-full wp-image-29059" /></a></p>

<p>Hier ein kleine Erinnerung für alle, die noch vor der Sommerhitze eine neue Einnahmequelle erschließen wollen, die danach heftig sprudeln soll: Die erste Runde 2012 des „Gründerwettbewerb – IKT Innovativ“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) neigt sich dem Ende zu. </p>

<p>Noch bis zum 31. Mai haben Gründerinnen und Gründer die Chance, ihre innovativen Gründungsideen aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) einzureichen. Jedes Gründungskonzept wird von unabhängigen Experten geprüft und erhält ein schriftliches Feedback zu den Stärken und Schwächen der eigenen Gründungsidee.</p>

<p>Die Hauptpreisträger des Wettbewerbs können sich über einen der sechs Geldpreise in Höhe von 30.000 Euro freuen. Darüber hinaus werden bis zu 15 weitere Preise von je 6.000 Euro ausgeschrieben. Alle Preisträger erhalten Zugang zu einem weitläufigen Netzwerk an Gründer-Coaches, die ihnen beim Aufbau des eigenen Unternehmens beratend zur Seite stehen. Ein umfangreiches Qualifizierungsangebot hilft außerdem das eigene Unternehmen gezielt weiterzuentwickeln.</p>

<p>Zusätzlich vergibt die RWE Deutschland AG in der aktuellen Wettbewerbsrunde einen mit 6.000 Euro dotierten Sonderpreis zum Thema „Smart Grids &#8211; IKT-basierte Energiesysteme“. Der Preis richtet sich an innovative IKT-Lösungen im Bereich des intelligenten Energie- und Netzmanagements.</p>

<p>Teilnahmevoraussetzung ist eine aussagekräftige Darstellung der eigenen Gründungsidee von zehn bis fünfzehn Seiten. Auch bestehende Unternehmen können sich beim Gründerwettbewerb bewerben, sollten sie zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als vier Monate sein. Weitere Informationen sowie die Teilnahmebedingungen zum &#8220;Gründerwettbewerb – IKT Innovativ&#8221; finden Sie unter <a href="www.gruenderwettbewerb.de">www.gruenderwettbewerb.de</a>.</p>
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		<title>TEDx-Konferenz bindet Friseure in eine etwas andere Viralkampagne ein</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 11:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Idee - Event]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing - Koop]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing - Viral]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing - kl.Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing 2.0]]></category>

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Im letzten Beitrag haben wir veranschaulicht bekommen, wie es die Organisatoren einer Großveranstaltung auch mit Hilfe von Kooperationspartnern schaffen, Stadtgespräch zu werden und damit evtl. nachhaltig &#8220;ein Denkmal&#8221; in Form einer Brücke mit Hilfe des Crowdfundings erschaffen, um nachhaltig Spuren in der betreffenden Stadt zu hinterlassen. Auch wenn die Story des Eifel-Turms wohl unerreicht bleibt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/cJVBqv3L5iY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

<p>Im letzten Beitrag haben wir veranschaulicht bekommen, wie es die Organisatoren einer Großveranstaltung auch mit Hilfe von Kooperationspartnern schaffen, Stadtgespräch zu werden und damit evtl. nachhaltig &#8220;ein Denkmal&#8221; in Form einer Brücke mit Hilfe des Crowdfundings erschaffen, um nachhaltig Spuren in der betreffenden Stadt zu hinterlassen. Auch wenn die Story des Eifel-Turms wohl unerreicht bleibt, so eifern zumindestens viele dem großen Vorbild nach und erzielen damit auch beeindruckende Ergebnisse. Nicht immer müssen gleich neue Bauwerke errichtet werden, um anlässlich einer Großveranstaltung Stadtgespräch zu werden, wie das Beispiel <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3282">&#8220;Ambiente goes City&#8221;</a> anschaulich zeigt. Doch die Messe Frankfurt ist nicht alleine mit solchen Ideen:</p>

<p>Die Veranstalter von <a href="http://blog.ted.com/2012/05/17/how-60-hairdressers-are-spreading-ideas-in-buenos-aires/">TEDx Buenos Aires</a> (TEDx gehört weltweit zur inspierendsten Veranstaltungsreihe für neue Ideen für Business und Gesellschaft) haben sich auch Gedanken darüber gemacht, wie sie an den Orten, an denen die Veranstaltungsreihe stattfindet, bekannter werden können, ohne ein großes Marketingbudget zu benötigen. Die Lösung war simpel: Zu den besten Multiplikatoren in einer Stadt gehören die Friseure. Deshalb wurden ausgewählte Frieseure aus Buneos Aires zur TEDxKonferenz in ihrer Stadt eingeladen, um im Vorfeld aber auch danach über diese etwas andere Veranstaltung zu berichten (siehe Video oben). Gefunden bei <a href="http://www.psfk.com/2012/05/ted-hairdressers-spread-ideas.html">PSFK</a>.</p>

<p>Diese Aktion finde ich annähernd konzeptstark. Warum? Auf der TEDx präsentieren außergewöhnliche Menschen außergewöhnliche Ideen. Deshalb kann man von den Veranstaltern solcher Konferenzen auch erwarten, dass sie mit außergewöhnlichen Marketingideen auf ihre Veranstaltung aufmerksam machen. Das ist ihnen mit o.g. Aktion gelungen. Dabei war das Marketingkonzept rund. Denn den Friseuren wurden auch Umhänge für die Kunden zur Verfügung gestellt, damit auch der Kunde gleich auf diese etwas andere Konferenz &#8220;gestoßen werden konnte&#8221;. Damit ist das erste Gesprächsthema mit dem Friseur quasi vorprogrammiert gewesen. Und da die TEDx Konferenz auch in Buenos Aires regelmäßig stattfinden soll, ist die Aktion nachhaltig. </p>

<p>Natürlich ist auch kritisch an o.g. Aktion anzumerken, ob Friseure jetzt die passenden &#8220;Zielgruppeninhaber&#8221; für die hier besprochene Aktion sind. Aber zumindestens ist es eine ungewöhnliche Aktion, über die auch die Presse gerne schreibt und die ein relativ hohes Viralpotential hat. Das passende Video ist auch hier das nötige Handwerkszeug, um den Viraleffekt auch wirken zu lassen. Knapp 5.000 Zugriffe sind noch &#8220;nicht die Welt&#8221;, aber für eine hochpreisige Businesskonferenz schon &#8220;ein Anfang&#8221;. Und zudem muss immer der Gesamteffekt beurteilt werden. Letztlich dient die Aktion auch ideal als Inspiration für andere Kooperationsmarketingaktionen. Und genau deshalb habe ich hier gerne darüber berichtet. Denn ich verstehe dieses Blog als &#8220;Ideenbaukasten zum Weiterleiten&#8221;.</p>
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		<title>Bürger in Rotterdam entscheiden via Crowdfunding, wie lange eine neue Fußgängerbrücke sein wird</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 08:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Idee - NonProfit]]></category>

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Immer mehr Kommunen und Städte sind finanziell klamm. Das bringt findige Gründer dazu, ganz neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, wie wir z.B. im Rahmen der Berichterstattung über &#8220;LeihDeinerStadtGeld&#8221; aufgezeigt haben. Aber die Bürgermeister und Schatzkämmerer der einzelnen Städte machen sich auch selbst Gedanken, wie man zusätzliche Geldquellen anzapfen kann. Durch alle Gazetten lief z.B. die Story, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.best-practice-business.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/crowdfunding-rotterdam-brücke.jpg"><img src="http://www.best-practice-business.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/crowdfunding-rotterdam-brücke.jpg" alt="" title="crowdfunding-rotterdam-brücke" width="494" height="261" class="alignnone size-full wp-image-29015" /></a></p>

<p>Immer mehr Kommunen und Städte sind finanziell klamm. Das bringt findige Gründer dazu, ganz neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, wie wir z.B. im Rahmen der Berichterstattung über <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=24665">&#8220;LeihDeinerStadtGeld&#8221;</a> aufgezeigt haben. Aber die Bürgermeister und Schatzkämmerer der einzelnen Städte machen sich auch selbst Gedanken, wie man zusätzliche Geldquellen anzapfen kann. Durch alle Gazetten lief z.B. die Story, dass ein Bürgermeister in einer thüringischen Kleinstadt nach eine kalten Winter die Bürger aufrief, für die Beseitigung eines Schlaglochs jeweils 50 EUR zu spenden. Die Aktion hatte den sinnigen Namen <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=13324">&#8220;Teer muss her&#8221;</a>. Ganz neu sind diese öffentlichen Crowdfundingaktionen nicht, wie man z.B. in jeder Stadt an Parkbänken sehen kann, an denen mit einem Schild dem privaten Spender dieser öffentlichen Sitzgelegenheit gedankt wird. Aber gerade in den heutigen Zeiten werden solche Spendenaufrufe wieder salonfähig. Nur kreativ müssen sie sein.</p>

<p>Via <a href="http://www.springwise.com/style_design/crowdfunded-bridge-long-citizens-pay/">Springwise</a> bin ich jetzt wieder auf eine phantastische Crowdfunding-Aktion made by öffentlicher Hand gestoßen. Hintergrund: Im August findet die 5th International Architecture Biennale Rotterdam (IABR) statt. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet: &#8220;Making City&#8221;. In diesem Zusammenhang kamen die Veranstalter zusammen mit dem Architekturbüro ZUS im Rahmen der Aktion <a href="http://en.imakerotterdam.nl/">&#8220;I Make Rotterdam&#8221;</a> auf die Idee, eine Fußgänger-Holzbrücke zwischen den Rotterdamer Stadtteilen Pompenburg und Hofbogen zu errichten, deren Länge davon abhängt, wieviel das Volk spendet. Sehr clever an dieser Aktion ist es, dass sie in &#8220;Milestones&#8221; aufgeteilt wurde, um den Erfolg nahezu zu garantieren. Nur die Größe des Erfolges ist noch ungewiss. Diese Brücke ist dringend notwendig, damit endlich auch Fußgänger an einer belebten Stelle von einem Stadtteil zum nächsten wandeln können. Die Initiatoren des Projektes wollten allerdings nicht warten, bis die Stadt die Notwendigkeit solch einer Brücke erkennt und Finanzmittel dafür zur Verfügung stellt.</p>

<p>Wie es sich für eine Spendenaktion dieser Art gehört, gibt es eine eigene <a href="http://crowdfunding.imakerotterdam.nl/">Webseite</a>. Sehr gut gelungen finde ich dabei, dass auf einem Foto dynamisch visualisiert wird, wie die Brücke aussehen kann und ganz wichtig, wie lange die einzelnen Teilstücke sind und welcher Bereich damit konkret verbunden wird. Auf weiteren Bildern wird gezeigt, was man für sein Geld erhält. Für eine Spende in Höhe von 25 EUR stiftet man eine Planke, auf der der Name des Spenders verewigt wird, für 125 EUR gibt es dann schon ein Brückenelement und für 1.250 EUR gibt es ein ganzes Brückenteil jeweils mit den Inschriften. Der Aktions-Webseite kann man entnehmen, dass bisher mehr als 1.000 Menschen und Firmen gespendet haben und damit 14 % der gesamten geplanten Brücke gebaut werden kann. Das ist noch sicherlich ausbaufähig und bedeutet, dass sich die Macher noch zahlreiche kreative Marketingaktionen einfallen lassen müssen, um das Projekt erfolgreich beenden zu können. Wir drücken die Daumen.</p>
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