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	<description>Rechnungswesen, Controlling und Betriebswirtschaft</description>
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		<title>Haftungsausschluss im Geschäftsführer-Anstellungsvertrag</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 08:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschäftsführer-Anstellungsvertrag]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Begrenzung der Haftung für GmbH-Geschäftsführer kann im Geschäftsführer-Anstellungsvertrag entsprechend vereinbart werden. So sichern sich Geschäftsführer über die Entlastung hinaus ab. Allerdings müssen die Gesellschafter einverstanden sein. Für den vertraglichen Haftungsausschluss gibt es verschiedene Möglichkeiten, die gemeinsam oder als einzelne Vertragsbestandteile fixiert werden können. Entlastung des Geschäftsführers Die Entlastung des Geschäftsführers wird von der Gesellschafterversammlung [...]]]></description>
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Die <strong>Begrenzung der Haftung für GmbH-Geschäftsführer</strong> kann im Geschäftsführer-Anstellungsvertrag entsprechend vereinbart werden. So sichern sich Geschäftsführer über die Entlastung hinaus ab. Allerdings müssen die Gesellschafter einverstanden sein. Für den vertraglichen <strong>Haftungsausschluss</strong> gibt es verschiedene Möglichkeiten, die gemeinsam oder als einzelne Vertragsbestandteile fixiert werden können.
<h2>Entlastung des Geschäftsführers</h2>
Die <strong>Entlastung des Geschäftsführers</strong> wird von der Gesellschafterversammlung vorgenommen und ist im <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/__46.html" target="_blank" class="liexternal">§ 46 Nr. 5 GmbHG</a> geregelt. Die Geschäftsführung im abgelaufenen <strong>Geschäftsjahr</strong> wird damit positiv bewertet und dem Geschäftsführer wird das Vertrauen ausgesprochen. Mit der Entlastung erfolgt gleichzeitig der Verzicht auf eventuelle <strong>Schadensansprüche der Gesellschafter</strong> gegen den Geschäftsführer. Einen rechtlichen Anschluss auf die Entlastung hat der Geschäftsführer nicht. Wird der Geschäftsführer in der Gesellschafterversammlung nicht entlastet, dann können die Gesellschafter Klage erheben.
<h2>Möglichkeiten für den Haftungsausschluss</h2>
Im Vertrag können folgende <strong>Regelungen</strong> bezüglich des Haftungsausschlusses getroffen werden:
<ul>
	<li>Haftungsausschluss <strong>für fahrlässiges Handeln</strong></li>
	<li><strong>Beschränkung</strong> des Haftungsumfangs auf eine feste Summe</li>
	<li><strong>Umkehr der Beweislast</strong>, so dass Haftungsansprüche von der GmbH nachgewiesen werden müssen.</li>
	<li><strong>Verkürzung der Verjährung</strong> von Schadensersatzansprüchen, zum Beispiel auf einen Zeitraum von 12 Monaten.</li>
	<li>Haftungsausschluss bei nachweislicher <strong>Handlung auf Anweisung</strong></li>
	<li><strong>Freistellung</strong> von Haftungsansprüchen Dritter, die direkt gegen den Geschäftsführer gerichtet sind.</li>
</ul>
Was im <strong>Geschäftsführer-Anstellungsvertrag</strong> noch festgehalten werden sollte, lesen Sie in diesem <a href="http://www.bwl24.net/blog/2010/08/01/geschaftsfuhrer-anstellungsvertrag-darauf-sollten-sie-achten/" class="liinternal">Artikel</a>.
<h2>Bedenken des Gesellschafters</h2>
Falls ein Gesellschafter der Auffassung ist, dass <strong>Anweisungen der Gesellschafter</strong> wirtschaftlich riskant oder wenig sinnvoll sind, sollten diese Bedenken schriftlich festgehalten werden. Alle Mitgesellschafter sollten davon informiert werden. Diese Vorgehensweise schützt vor eventuellen <strong>Schadensersatzansprüchen der GmbH wegen mangelnder Aufklärung</strong>. Der Nachweis der erklärten Bedenken ist erforderlich, um eine vorher vereinbarte Entlastung für <strong>risikobehaftete Geschäfte</strong> auch durchsetzen zu können.
<h2>Vermögenshaftpflicht für Geschäftsführer – Die D&amp;O-Versicherung</h2>
Um etwaige Haftungsriskien abzusichern, empfiehlt sich für GmbH-Geschäftsführer der Abschluss einer <strong>Vermögenshaftpflichtversicherung</strong>. Diese als „D&amp;O-Versicherung“ bekannte Absicherung muss mit einer ausreichenden <strong>Deckungssumme</strong> abgeschlossen werden, als Mindestdeckung sollten zwei Millionen Euro vereinbart werden.
<strong>D&amp;O-Versicherungen</strong> arbeiten nach dem „<strong>Claim Made Prinzip</strong>“. Dies bedeutet, dass nur Ansprüche versichert sind, bei deren Erhebung ein Versicherungsschutz bestand. Um hier alle Möglichkeiten abzudecken, sollte innerhalb der Versicherung eine <strong>Nachhaftung</strong> und eine <strong>Rückwärtsversicherung</strong> mit vereinbart werden. Da die Konditionen der einzelnen Versicherungen stark variieren, empfiehlt sich die Beratung durch einen auf D&amp;O-Versicherungen spezialisierten Versicherungsvertreter.

Was GmbH-Geschäftsführer im Zusammenhang mit der Nutzung eines Firmenwagens zu beachten haben, <a href="http://www.bwl24.net/blog/2013/02/18/firmenwagen-in-der-gmbh-steuerliche-sonder-regeln-fur-den-geschaftsfuhrer-87433/" class="liinternal">lesen Sie hier</a>.
<h3>Quellen:</h3>
<ul>
	<li><a href="http://www.gmbh-gf.de/lexikon/entlastung" target="_blank" class="liexternal">Entlastung – gmbh-gf.de</a></li>
	<li><a href="http://www.lexware.de/gmbh/geschaeftsfuehrer-anstellungsvertrag-haftungsausschluss-vereinbaren" target="_blank" class="liexternal">Haftungsausschluss Geschäftsführer-Anstellungsvertrag – lexware.de </a></li>
	<li>Gesetze-im-internet.de</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Der Cash Flow – Definition und Berechnungsmethoden</title>
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		<comments>http://www.bwl24.net/blog/2013/05/14/der-cash-flow-definition-und-berechnungsmethoden-50372/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 15:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Cash Flow]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Free Cash Flow]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinn- und Verlustrechnung]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Cash Flow bezeichnet man den Betrag, der übrigbleibt, wenn die regelmäßigen Einnahmen mit den regelmäßigen betrieblichen Ausgaben verrechnet werden. Dadurch wird der Cash Flow zum Indikator für die eigenständige Finanzkraft eines Unternehmens. Abgeleitet wird der Wert aus den Daten der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Die Aussagen, die der Cash Flow über das Unternehmen macht, [...]]]></description>
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Als <strong>Cash Flow</strong> bezeichnet man den Betrag, der übrigbleibt, wenn die regelmäßigen Einnahmen mit den regelmäßigen betrieblichen Ausgaben verrechnet werden. Dadurch wird der Cash Flow zum Indikator für die eigenständige Finanzkraft eines Unternehmens. Abgeleitet wird der Wert aus den Daten der <strong>Gewinn- und Verlustrechnung</strong> (GuV). Die Aussagen, die der Cash Flow über das Unternehmen macht, sind vor allem für Investoren und Kreditgeber interessant. Zur Berechnung werden verschiedene Methoden eingesetzt.
<h2>Berechnungsgrundlagen für den Cash Flow</h2>
Unabhängig davon, welche Berechnungsmethode zur Ermittlung des Cash Flows angewandt werden, müssen verschiedene Zahlen und Werte bekannt sein. Entscheidend für ein aussagekräftiges Ergebnis ist, dass nur Werte für die Berechnung verwendet werden, bei denen auch <strong>tatsächlich ein Geldfluss</strong> stattfindet. Abschreibungen, Rückstellungen und ähnliche Positionen bleiben bei der Cash Flow Berechnung deshalb außen vor. Aus den dann verbleibenden Werten kann der Cash Flow auf verschiedenen Wegen ermittelt werden.
Gerade hinsichtlich der <strong>Rückstellungen</strong> herrscht häufig Unsicherheit. Wie dieser Posten betriebswirtschaftlich zu betrachten ist, <a href="http://www.bwl24.net/blog/2008/11/14/theoretische-grundbegriffe-sind-bildungen-von-ruckstellungen-kosten/" class="liinternal">lesen Sie hier</a>.
<h2>Die indirekte Cash Flow Berechnung</h2>
Für die <strong>indirekte Cash Flow Berechnung</strong> wird der Jahresüberschuss als Ausgangsbasis verwendet. Alle Aufwendungen, die nicht zahlungswirksam sind, werden zugerechnet, nicht zahlungswirksame Erträge werden abgezogen. Im Ergebnis erhält man drei wichtige Werte:
<ul>
	<li>Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit gibt die<strong> eigene Finanzkraft</strong> an.</li>
	<li>Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit gibt an, in wie weit das Unternehmen <strong>zusätzliche Investitionen</strong> tätigen kann.</li>
	<li>Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit trifft Aussagen über die Fähigkeit des Unternehmens, <strong>Kredite zu tilgen</strong>.</li>
</ul>
<ul>
	<li>Zu den <strong>nicht zahlungswirksamen Aufwendungen</strong> gehören unter anderem Abschreibungen, Rückstellungen, Erhöhungen des Gewinnvortrages, Bestandsminderungen oder auch periodenfremde und außerordentliche Aufwendungen.</li>
	<li>Als <strong>nicht zahlungswirksame Erträge</strong> bezeichnet man zum Beispiel Entnahmen aus den Rückstellungen oder deren Auflösung, Zuschreibungen, Minderungen von Gewinnvortrag oder Sonderposten im Rücklagenanteil.</li>
</ul>
<h2>Die direkte Cash Flow Berechnung</h2>
Bei der direkten Cash Flow Berechnung werden nur zahlungswirksame Posten berücksichtigt. Die Beurteilung der ermittelten Werte hinsichtlich laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit entspricht der der indirekten Cash Flow Berechnung.
<ul>
	<li><strong>Zahlungswirksame Aufwendungen</strong> sind Auszahlungen für Personal und Verbindlichkeiten, Investitionen, Eigenkapitalentnahmen und Kredittilgungen.</li>
	<li>Zu den <strong>zahlungswirksamen Einnahmen</strong> zählen Einzahlungen aus Forderungen und Umsätzen, Eigenkapitaleinlagen oder Kreditaufnahmen.</li>
</ul>
<h2>Sonstige Cash Flow Berechnungsmethoden</h2>
Darüber hinaus gibt es noch weitere Methoden, um den Cash Flow eines Unternehmens zu berechnen.
<ul>
	<li>Für den <strong>Free Cash Flow</strong> zieht man den Cash Flow aus der Investitionstätigkeit vom operativen Cash Flow (aus laufender Geschäftstätigkeit) ab. Aus dem Free Cash Flow können zum Beispiel Dividenden gezahlt oder Aktien zurückgekauft werden.</li>
	<li>Bei der <strong>Discounted Cash Flow Methode</strong>, die aus den USA stammt, handelt es sich um eine Spielart des Ertragswertverfahrens. Damit können Unternehmensbewertungen erstellt werden, die vorwiegend entscheidungsorientiert sind.</li>
	<li>Die Rechenmethode <strong>Cash Flow Return on Investment</strong> stellt eine Renditekennzahl dar. Sie ist gut geeignet um die laufende Geschäftstätigkeit und den Cash Flow in einzelnen Bereichen zu bewerten.</li>
</ul>
Wie sich Betriebswirte zum Beispiel in IHK-Prüfungen mit der Cash Flow Berechnung befassen müssen, können Sie <a href="http://www.bwl24.net/blog/2009/01/17/cash-flow-rechnung-der-kammer-hammer/" class="liinternal">hier nachlesen</a>.
Mit der Cash Flow Berechnung lassen sich grundsätzlich die Aktivitäten im Unternehmen und dessen Finanzkraft bewerten. Zu bedenken ist jedoch, dass diese Analyse immer mit bereits erzeugten Zahlen arbeitet. Aus diesem Grund ist die Methode für <strong>Zukunftsprognosen</strong> nur begrenzt geeignet.

<strong> Quellen:</strong>
<ul>
	<li><a href="http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/cashflow.html" target="_blank" class="liexternal">Definition Cash Flow – Gabler Wirtschaftslexikon </a></li>
	<li><a href="http://www.controllingportal.de/Fachinfo/Kennzahlen/Cash-Flow-Einfuehrung-und-Ueberblick-ueber-Cashflow-Berechnungsarten.html" target="_blank" class="liexternal">Berechnungsmethoden Cash Flow – controllingportal.de</a></li>
	<li><a href="http://www.thueban.de/2012/01/23/unternehmensbewertung-ii-die-discounted-cash-flow-methode/" target="_blank" class="liexternal">Die Discounted Cash Flow Methode – thueban.de</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Die Wertanalyse – Verbesserungspotenziale erkennen und nutzen</title>
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		<comments>http://www.bwl24.net/blog/2013/05/07/die-wertanalyse-verbesserungspotenziale-erkennen-und-nutzen-95186/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 08:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Controlling]]></category>
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		<category><![CDATA[DIN EN 12973]]></category>
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		<category><![CDATA[Wertanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Werteanalyse]]></category>
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		<description><![CDATA[Als systematisches Verfahren hilft die Wertanalyse dabei, die Verbesserungspotenziale im Unternehmen zu erkennen. Dies betrifft Kosteneinsparungen ebenso wie die Verbesserung der Leistungen. Aufgedeckt werden Kosten, die eingespart werden können, weil sie keinen Beitrag zur Produktqualität oder seiner Verkaufskraft leisten. Die systematische Abarbeitung der Wertanalyse ist normiert und wurde ursprünglich in der DIN 69910 zusammengefasst. Heute [...]]]></description>
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Als systematisches Verfahren hilft die Wertanalyse dabei, die <strong>Verbesserungspotenziale im Unternehmen</strong> zu erkennen. Dies betrifft Kosteneinsparungen ebenso wie die Verbesserung der Leistungen. Aufgedeckt werden Kosten, die eingespart werden können, weil sie keinen Beitrag zur Produktqualität oder seiner Verkaufskraft leisten. Die systematische Abarbeitung der Wertanalyse ist normiert und wurde ursprünglich in der DIN 69910 zusammengefasst. Heute wichtig sind die<strong> DIN EN 12973:2000</strong> mit ihren Aktualisierungen, die <strong>VDI Richtlinie 2800</strong> und die <strong>DIN EN 1325</strong>.
<h2>Wann ist eine Wertanalyse sinnvoll?</h2>
Eine Wertanalyse kann <strong>Probleme lösen</strong>, die zum Beispiel durch folgende Symptome sichtbar werden:
<ul>
	<li>Im Vergleich zum Wettbewerb sind die Produktpreise zu hoch und das Produkt ist <strong>nicht konkurrenzfähig</strong>.</li>
	<li>Das vorhandene Kundenbudget ist nicht ausreichend und es müssen <strong>Einsparmöglichkeiten</strong> gefunden werden.</li>
	<li>Die<strong> gemeinen Kosten</strong> sind zu hoch, die Verwaltung ist kostenaufwendiger als nötig.</li>
	<li>Das Unternehmen arbeitet insgesamt <strong>zu langsam.</strong></li>
	<li>Die <strong>Lieferzeiten</strong> sind zu lang.</li>
</ul>
<h2>Die grundsätzlichen Arbeitsschritte der Wertanalyse</h2>
Laut DIN EN 1325-1 definiert sich eine Wertanalyse folgendermaßen:
<blockquote>Die Wertanalyse ist ein organisierter und kreativer Ansatz, der einen funktionenorientierten und wirtschaftlichen Gestaltungsprozess mit dem <strong>Ziel der Wertsteigerung</strong> eines Wertanalyse-Objektes zur Anwendung bringt.</blockquote>
&nbsp;

Eine Wertanalyse wird nach einem genau <strong>definierten Arbeitsplan</strong> durchgeführt, der sich im Wesentlichen in sechs Phasen (in neueren Vorschriften sind es 10 Phasen) aufgliedert:
<h3>Projektvorbereitung</h3>
In dieser Phase wird die Aufgabe festgelegt und das <strong>Projektteam</strong> wird zusammengestellt. Dies ist Aufgabe des oberen Managements, das weiterhin Auftrag und grobes Ziel vorgibt. <strong>Aus den Grobzielen werden Einzelziele</strong> entwickelt, Lösungsvorgaben sollte es zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht geben, um die <strong>Kreativität bei der Ideenfindung</strong> nicht zu beeinträchtigen. Allerdings sollten grundlegende Rahmenbedingungen bereits mitberücksichtigt werden.
<h3>Analyse der Objektsituation</h3>
Alle Informationen, die die <strong>Ist-Situation erklären</strong> und beschreiben müssen gesammelt und aufbereitet werden. Geeignet sind zum Beispiel Abläufe im Unternehmen, Branchenentwicklung, Technologien, Verkaufszahlen, Vorschriften und Gesetze.
In diesem Zusammenhang lohnt sich bereits ein <strong>Blick auf den Kunden</strong>. Wie eine gründliche Kundenanalyse den Absatz steigern kann, lesen Sie <a href="http://www.bwl24.net/blog/2013/04/19/grundliche-kundenanalyse-fur-erfolgreichen-absatz-39707/" class="liinternal">hier</a>.
Einen guten Überblick sollte man sich insbesondere über die Kosten für das Produkt, die Dienstleistung oder den Prozess verschaffen. Hier unterstützt das <strong>Controlling</strong>, das über die nötigen Informationen verfügt.
Einen Überblick über verschiedene Controlling-Instrumente finden Sie <a href="http://www.bwl24.net/blog/2013/02/21/wirksame-controlling-instrumente-fur-kleine-und-mittlere-unternehmen-46690/" class="liinternal">hier</a>.
Weiterhin sollte für das Produkt eine sogenannte <strong>Funktionenanalyse</strong> vorgenommen werden. Dabei wird eine Ware oder Leistung in ihre einzelnen Funktionen zerlegt. Diese wiederum werden einzeln analysiert und weisen über zwei Fragen auf über- und untergeordnete Zusammenhänge hin:
<ul>
	<li>Warum wird die betrachtete Funktion erfüllt?</li>
	<li>Wie wird die betrachtete Funktion erfüllt?</li>
</ul>
<h3>Soll-Zustand definieren</h3>
Welches Ziel erreicht werden soll, wird über einen <strong>Soll-Zustand</strong> definiert. Betrachtet werden hier wiederum die einzelnen Funktionen und die ihnen zugeordneten Kosten. Für jede dieser Funktionen wird ein einzelnes Ziel entwickelt. Unter anderem wird auch geklärt, ob eine bestimmte Funktion überhaupt nötig ist und ob sich allein durch den Wegfall bereits Kosten einsparen lassen.
<h3>Lösungsideen entwickeln</h3>
<strong>Die kreativste Phase</strong> der Wertanalyse besteht in der Entwicklung von Lösungsideen. Dazu werden nochmals die Ergebnisse aus Phase 2 betrachtet. <strong>Mögliche Fragestellungen</strong> beziehen sich zum Beispiel auf den generellen Aufbau eines Produkts, das grundsätzliche Konzept oder Lösungsprinzip oder die Entwicklung von zusätzlichen Funktionen. Auch Lösungen anderer Wettbewerber können als Anregung hergenommen werden. In diesem Stadium gilt: <strong>Keine Idee ist zu verrückt, je mehr Ideen, umso besser</strong>.
Oft führt ein ausgiebiges <a href="http://www.bwl24.net/blog/2009/03/02/brainstorming-ein-ideensturm/" class="liinternal">Brainstorming</a> schnell zu den ersten brauchbaren Ideen.
Lösungsstrategien festlegen
Sind alle denkbaren und undenkbaren Lösungsansätze erdacht und festgehalten, geht es ans sortieren. Über <strong>individuelle Bewertungskriterien</strong> werden unbrauchbare Lösungen aussortiert. Wichtig ist, dass diese Kriterien möglichst objektiv gehalten sind, um auch ungewöhnlichen Lösungsvorschlägen Raum zu lassen.
Aus den übriggebliebenen Ideen werden anschließend erste <strong>Lösungsansätze</strong> gebildet, in die technische und betriebswirtschaftliche Aspekte mit einbezogen werden. Die Ausarbeitung der einzelnen Lösungsschritte sollte jeweils durch Spezialisten stattfinden, damit die Lösung auch in der praktischen Umsetzung tragfähig bleibt.
In der Regel muss der endgültig gefundene Lösungsweg anschließend wieder aus der Arbeitsgruppe heraus dem Management zur Entscheidung vorgelegt werden. Überzeugend wirkt dabei nicht nur der Inhalt der Lösung selbst, sondern auch die <strong>erfolgreiche Präsentation</strong>. Tipps dazu finden Sie <a href="http://www.bwl24.net/blog/2010/12/22/erfolgreiche-prasentation-verlieren-sie-sich-nicht-selbst/" class="liinternal">hier</a>.
<h3>Lösungen umsetzen</h3>
Die Wertanalyse ist erst dann abgeschlossen, wenn die gefundenen Lösungen auch praktisch umgesetzt werden. Besonders erfolgversprechend ist, wenn das <strong>Projektteam</strong>, das die Wertanalyse erstellt hat, sich auch um die Umsetzung kümmert. Weiterhin sollten Experten in den jeweiligen Gebieten mit einbezogen werden. Damit die Umsetzung nicht vom festgelegten Weg abweicht, ist ein regelmäßiger <strong>Abgleich der Ergebnisse mit den festgelegten Zielen</strong> erforderlich.

Wie das <strong>Projektmanagement</strong> erfolgreich arbeitet, lesen Sie in unserem <a href="http://www.bwl24.net/blog/2013/04/03/richtlinien-fur-erfolgreiches-projektmanagement-89347/" class="liinternal">Artikel</a>.
Den offiziellen Abschluss bildet immer ein ausführlicher Bericht, der später als Ressource für weitere Entwicklungen sowie die <strong>Qualitätssicherung</strong> genutzt werden kann.
<h3>Quellen:</h3>
<ul>
	<li><a href="http://www.business-wissen.de/handbuch/wertanalyse/" target="_blank" class="liexternal">Wertanalyse – business-wissen.de</a></li>
	<li><a href="http://www.awf.de/download/Wertanalyse-schoeler-und-partner.pdf" class="lipdf">Einführung in die Wertanalyse – awf.de </a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Bonitätssteigerung für kleine Unternehmen</title>
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		<comments>http://www.bwl24.net/blog/2013/04/29/bonitatssteigerung-fur-kleine-unternehmen-97788/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 13:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechnungswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Bonität]]></category>
		<category><![CDATA[Bonitätssteigerung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Key Performance Indicators]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
		<category><![CDATA[Rating]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob ein Unternehmen sich behaupten kann, hängt vor allem anderen von der Bonität ab. Wenn es um Investitionen geht, ist die Bonität das probateste Mittel, um die Hausbank von der Kreditvergabe zu überzeugen. Im Zusammenhang mit der Bonität müssen gerade kleine Unternehmen immer auch die eigene Liquidität im Blick behalten. Diese ermöglicht erst die Handlungsfreiheit [...]]]></description>
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Ob ein Unternehmen sich behaupten kann, hängt vor allem anderen von der <strong>Bonität</strong> ab. Wenn es um Investitionen geht, ist die Bonität das probateste Mittel, um <strong>die Hausbank von der Kreditvergabe zu überzeugen</strong>. Im Zusammenhang mit der Bonität müssen gerade kleine Unternehmen immer auch die eigene Liquidität im Blick behalten. Diese ermöglicht erst die Handlungsfreiheit und ist zusätzlich wichtiger Aspekt, wenn es um Finanzierungen geht.
<h2>Rating als Beurteilungsverfahren</h2>
Wenn es um die Kreditvergabe geht, wenden Banken das <strong>Rating</strong> an, um die Bonität eines Unternehmens zu beurteilen. Die Kriterien werden von der Bank selbst festgelegt, auch die <strong>Deutsche Bundesbank</strong> kann Ratings vornehmen. Soll die Bonität von Großunternehmen beurteilt werden dann kommen häufig große Ratingagenturen zum Zug. Eingeschätzt wird ein Unternehmen nach quantitativen und qualitativen Faktoren. Bewertet werden zum Beispiel:
<ul>
	<li>Wirtschaftliche Verhältnisse wie Liquiditäts-, Finanz- und Ertragslage</li>
	<li>Managementqualität</li>
	<li>Unternehmensstrategie</li>
	<li>Controlling und Risikomanagement</li>
</ul>
Da <strong>jede Bank eigene Kriterien</strong> entwickeln kann, sind die Rating- und Bonitätsergebnisse verschiedener Banken für ein und dasselbe Unternehmen nicht zwangsläufig gleich.
<h2>Bonitätssteigerung konkret</h2>
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sind die Hauptpunkte, die Kreditinsitute bei der Kreditvergabe interessieren. Durch eine Optimierung der Betriebskennzahlen können kleine Unternehmen ihre <strong>Bonität verbessern</strong> und so die <strong>Kreditkonditionen erfüllen</strong>. Wichtige Kennzahlen (Key Performance Indicators) der Banken sind zum Beispiel folgende:
<h3>Cashflow und Kreditorenlaufzeit</h3>
Diese Kennziffern sagen etwas zur Finanzlage im Unternehmen. Der Cashflow gibt an, ob und inwieweit kurzfristiges Fremdkapital aus dem Zahlungsmittelüberschuss abgedeckt werden kann. Die Kreditorenlaufzeit bezeichnet die Durchschnittszeit, die ein Unternehmen benötigt, um seine Verbindlichkeiten zu bezahlen.
Verbesserungen in diesen Bereichen sind durch <strong>aktives Cashflow Management</strong> möglich. Hinsichtlich der Kreditorenlaufzeit bringt eine Optimierung der Finanzstruktur im Unternehmen niedrigere Werte.
<h3>Kapitalrentabilität und Aufwandsquoten</h3>
Banken betrachten beim Rating auch die Ertragslage im Unternehmen. Relevant sind die Kapitalrentabilität, die absoluten <strong>Renditen</strong> anzeigt sowie Zinsaufwands- und Mietaufwandsquote. Diese Werte zeigen die Aufwendungen im Verhältnis zur Gesamtleistung an.
Hinsichtlich der Kapitalrentabilität kann eine Optimierung durch den Verkauf von Forderungen erreicht werden. Ein <strong>erhöhter Eigenkapitalanteil</strong> oder eine <strong>Verringerung der Außenstände</strong> sowie eine Reduktion der Mietimmobilien bringt weitere Verbesserungen.
<h3>Das Eigenkapital</h3>
Die Vermögenslage im Unternehmen wird über das Eigenkapital bewertet und beeinflusst das Rating sehr stark. Banken beurteilen vor allem bei kleinen und Einzelunternehmen das<strong> Verhältnis zwischen Eigen- und Gesamtkapital</strong>. Bei Einzelunternehmen werden zusätzlich auch die Bewegungen auf den privaten Konten mitberücksichtigt. Ziel sollte insgesamt sein, den Anteil an Eigenkapital möglichst zu erhöhen zum Beispiel durch die Einbehaltung von Gewinnen und die Reduktion von Zahlungsausfällen.
Weitere Informationen zu den Kennzahlen gibt es bei bwl24.net im Artikel „<a href="http://www.bwl24.net/blog/2013/03/25/key-performance-indicators-kennzahlen-im-unternehmen-88541/" class="liinternal">Key Performance Indicators – Kennzahlen im Unternehmen</a>“ .
<h2>Gut vorbereitet ins Finanzierungsgespräch</h2>
Neben der Optimierung im Unternehmen trägt auch eine gute Vorbereitung auf das Bankgespräch zum <strong>Erfolg bei der Finanzierung</strong> und dem Nachweis der Bonität bei. Vor allem die relevanten Unterlagen dürfen im Gespräch nicht fehlen. Meist sind folgende Dokumente nötig:
<ul>
	<li>Jahresabschlüsse oder Einnahmen-Überschuss-Rechnungen</li>
	<li>Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA) mit Summen- und Saldenliste</li>
	<li>Aufstellung der Debitoren und Kreditoren</li>
	<li>Aufstellung Auftragsvolumen</li>
	<li>Liquiditätsplan für das Folgequartal</li>
	<li>Planrechnungen für laufendes und folgendes Geschäftsjahr</li>
	<li>Aussagen zu Unternehmensstrategie und geplanten Konzepten, Investitionsrechnungen und Businessplan</li>
</ul>
Unter anderem spielt auch das Auftreten beim Bankgespräch eine wichtige Rolle. Vor allem „Einzelkämpfer“ sollten sich vorab klarmachen, dass sie <strong>als Kunde und nicht als Bittsteller</strong> zum Finanzgespräch gehen.
Welche rhetorischen Mittel – nicht nur – im Kundengespräch erfolgreich sind, <a href="http://www.bwl24.net/blog/2009/10/08/richtig-kommunizieren-effektive-rhetorik-im-kundengesprach/" class="liinternal">lesen Sie hier</a>.
<h3>Quellen:</h3>
<ul>
	<li><a href="http://www.lexware.de/buchhaltung-und-steuern/finanzierung-so-steigern-kleine-unternehmen-ihre-bonitaet" target="_blank" class="liexternal">Bonität im kleinen Unternehmen - lexware.de</a></li>
	<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rating" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Rating – wikipedia.org</a></li>
</ul>
&nbsp;

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		<item>
		<title>Minijobber im Betrieb – das gibt es zu beachten</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/betriebswirt/~3/HYhmdiybVVI/</link>
		<comments>http://www.bwl24.net/blog/2013/04/25/minijobber-im-betrieb-das-gibt-es-zu-beachten-88086/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 12:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[450 Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Mini Jobber]]></category>
		<category><![CDATA[Minijob]]></category>
		<category><![CDATA[Minijob Zentrale]]></category>
		<category><![CDATA[Minijobber]]></category>
		<category><![CDATA[Personalgespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[Minijobber sind praktisch und daher heute in den meisten Unternehmen anzutreffen. Sie arbeiten als Springer und helfen bei Arbeitsspitzen aus. Diese Form der Beschäftigung unterliegt allerdings bestimmten Regeln und Vorschriften, die man als Unternehmen beachten muss. Hinsichtlich des Arbeitsrechtes ist der Minijobber einem Vollzeitbeschäftigten gleichgestellt. Was für den Minijobber im Unternehmen spricht Beschäftigt ein Unternehmen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
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Minijobber sind praktisch und daher heute in den meisten Unternehmen anzutreffen. Sie <strong>arbeiten als Springer</strong> und helfen bei Arbeitsspitzen aus. Diese Form der Beschäftigung unterliegt allerdings bestimmten Regeln und Vorschriften, die man als Unternehmen beachten muss. Hinsichtlich des Arbeitsrechtes ist der Minijobber einem Vollzeitbeschäftigten gleichgestellt.
<h2>Was für den Minijobber im Unternehmen spricht</h2>
Beschäftigt ein Unternehmen Minijobber, dann hat diese Form des Arbeitsverhältnisses gleich mehrere <strong>Vorteile für den Betrieb</strong>:
<ul>
	<li>Das Einkommen des Minijobbers beträgt <strong>maximal 450 Euro</strong> im Monat (Stand Januar 2013).</li>
	<li>Das Einkommen muss nicht auf der <strong>Lohnsteuerkarte</strong> eingetragen werden.</li>
	<li>Lohnsteuer und <strong>Sozialversicherungsbeiträge</strong> werden pauschal abgerechnet und an die <strong>Minijob-Zentrale</strong> abgeführt.</li>
	<li>Die <strong>Pauschalabgaben</strong> für den Arbeitgeber sind überschaubar und betragen insgesamt etwa 30%.</li>
</ul>
Insgesamt erhält man mit einem Minijobber eine meist zeitlich flexibel einsetzbare Arbeitskraft, die nur vergleichsweise <strong>wenig Verwaltungsaufwand und Nebenkosten</strong> verursacht.
Wird ein Minijobber eingestellt, sollte der Betrieb darauf hinweisen, dass seit 01.01.2013 ein <strong>Eigenanteil zur Rentenversicherung</strong> gezahlt werden muss. Auf Antrag kann sich der Beschäftigte allerdings von diesem Eigenanteil befreien lassen. Minijobber, die vor dem 31.12.2013 eingestellt wurden, müssen den Eigenanteil nur entrichten, wenn das Entgelt mehr als 400 Euro beträgt.
<h2>Minijobber und das Arbeitsrecht</h2>
Rechtlich gesehen sind Minijobber trotz der Besonderheiten ganz normale Teilzeitbeschäftigte und müssen auch so behandelt werden. Auch für sie gelten die <strong>Regelungen im Arbeitsrecht</strong>, ein Minijobber hat Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaub- und Weihnachtsgeld, auch die Regelungen zur Kündigung sind wie bei allen anderen Mitarbeitern auch. Für den Minijobber selbst ergibt sich als einzige Besonderheit, dass die Krankenkassen kein Krankengeld erhalten, falls sie länger als sechs Wochen im Betrieb ausfallen. Ein <strong>Arbeitsvertrag</strong> macht auch in diesem Beschäftigungsverhältnis Sinn und gibt beiden Parteien die erforderliche Sicherheit und eine verbindliche Grundlage bei Unstimmigkeiten.
Auch für die Einstellung eines Minijobbers wird in der Regel ein <strong>Personalgespräch</strong> geführt. Was die Bewerberdaten angeht, unterliegt das Unternehmen den Regeln des Datenschutzes. Was erlaubt ist und was nicht, <a href="http://www.bwl24.net/blog/2012/01/12/bewerberdaten-und-datenschutz-was-unternehmen-zu-beachten-haben/" class="liinternal">lesen Sie hier</a>.
<h2>Drum prüfe, wer sich bindet …</h2>
Nicht in allen Fällen ist eine Beschäftigung einer Person als Minijobber möglich. Vom Unternehmen sollte deshalb diese Frage vorab geklärt werden. Dazu müssen folgende Aspekte bekannt sein und berücksichtigt werden:
<h3>Durchschnittsverdienst 450 Euro</h3>
Ein Minijobber darf im Monat durchschnittlich maximal 450 Euro verdienen. Dieser Durchschnittswert errechnet sich aus allen Zahlungen, die im Kalenderjahr geleistet werden, dazu gehören auch <strong>Urlaubs- und Weihnachtsgeld</strong>. Der Maximalverdienst pro Jahr ist auf 5.400 Euro begrenzt.
<h3>Alle Beschäftigungen zählen</h3>
Den Status als Minijobber verliert ein Beschäftigter, wenn er mit allen Beschäftigungen zusammen <strong>die 450 Euro Grenze</strong> überschreitet. Dann ist eine Einstellung per Minijob im Unternehmen nicht mehr möglich. Erlaubt ist dagegen ein kurzfristiger Zuverdienst bei einem anderen Unternehmen oder der Bezug von Eltern- oder Arbeitslosengeld.
<h2>Mini- oder Midi-Job?</h2>
Seit 01. Januar 2013 dürfen Arbeitnehmer als Minijobber 50 Euro mehr pro Monat verdienen. Durch die <strong>Anhebung der Entgeltgrenze</strong> können teilweise bisher auch als „Midi-Jobber“ Beschäftigte jetzt den Minijobberstatus erhalten. Die Gleitzone für Midi-Jobber liegt jetzt zwischen 451 und 850 Euro. Ehemalige Midi-Jobber, die nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen sind jetzt also wieder frei von der Versicherungspflicht. Allerdings geht dies nicht automatisch, der Jobber muss dies dem Arbeitgeber melden und auch der Arbeitsagentur mitteilen. Die <strong>Mitgliedschaft in einer Krankenversicherung</strong> bleibt nach wie vor Pflicht, auch bei einem Wechsel.

<strong>Quellen:</strong>
<ul>
	<li><a href="http://www.lexware.de/mitarbeiter-und-gehalt/mitarbeiter-was-muss-ich-bei-der-einstellung-von-minijobbern-beachten" target="_blank" class="liexternal">Einstellung von Minijobbern – lexware.de</a></li>
	<li><a href="http://www.business-wissen.de/beruf-karriere/arbeitsentgelt-gehaltsrechner-fuer-mini-und-midijobs/" target="_blank" class="liexternal">Gehaltsrechner für Mini- und Midijobs – business-wissen.de</a></li>
	<li><a href="http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/00_startseite/01_thementeaser/startseite_450.html" target="_blank" class="liexternal">Verdienstgrenze für Minijobber steigt – minijob-zentrale.de</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Kaizen als Erfolgskonzept der schlanken Produktion</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/betriebswirt/~3/5HQ-dV0yULc/</link>
		<comments>http://www.bwl24.net/blog/2013/04/22/kaizen-als-erfolgskonzept-der-schlanken-produktion-60585/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 10:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Audit]]></category>
		<category><![CDATA[Debriefing]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Kaizen]]></category>
		<category><![CDATA[kontinuierliche Verbesserung]]></category>
		<category><![CDATA[Mangement]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Toyota]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlankung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaizen stammt aus Japan und ist ein Verfahren der Fertigungstechnik, das darauf abzielt, die Produkte selbst wie auch die zugehörigen Produktionsprozesse zu verschlanken. Der Begriff selbst bedeutet in der deutschen Übersetzung schlicht und einfach Verbesserung, im Prinzip von Kaizen sind klare Zielsetzungen enthalten. Grundvoraussetzung dafür, dass dieses Verfahren funktioniert ist ein kooperativer Führungsstil und idealerweise [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
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Kaizen stammt aus Japan und ist ein <strong>Verfahren der Fertigungstechnik</strong>, das darauf abzielt, die Produkte selbst wie auch die zugehörigen Produktionsprozesse zu verschlanken. Der Begriff selbst bedeutet in der deutschen Übersetzung schlicht und einfach Verbesserung, im Prinzip von Kaizen sind klare Zielsetzungen enthalten. Grundvoraussetzung dafür, dass dieses Verfahren funktioniert ist ein <strong>kooperativer Führungsstil</strong> und idealerweise <strong>motivierte und eigenverantwortlich agierende Mitarbeiter</strong>.
<h2>Was ist das überhaupt – Kaizen?</h2>
Kaizen ist das Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung und zwar in allen Unternehmensbereichen. Weltweit vor- und bekanntgemacht hat dieses Prinzip der Fahrzeughersteller Toyota, seit den 1990ern übernehmen immer mehr Firmen diese Denkweise, bei der es auf eine <strong>ständige Verbesserung und Verschlankung</strong> ankommt. Ziel von Kaizen ist dabei, die Kosten zu senken und zwar nicht in erster Linie durch Kosteneinsparungen oder dem Antreiben der Mitarbeiter. Kaizen geht einen anderen Weg: Verschwendungen und ineffektive Verfahren im Unternehmen werden aufgedeckt und eliminiert. Insgesamt lässt sich Kaizen weniger als konkretes Konzept verstehen, sondern markiert viel eher eine Denkweise, die sich alle Mitarbeiter im Unternehmen verinnerlichen sollten. Die Aufgabe, dieses Denkprinzip durchzusetzen, liegt beim Management. Um diesem ausgesprochen sinnvollen Weg zur Unternehmensoptimierung die Exotik zu nehmen, wurde Kaizen in Deutschland unter dem Begriff „<strong>kontinuierlicher Verbesserungsprozess</strong>“ (KVP) eingeführt.
<h2>Kaizen im Qualitätsmanagement</h2>
Immer wieder werden die Resultate, die sich durch Kaizen realisieren lassen, mit dem <strong>Innovationsmanagement</strong> verglichen. Dieses hat das Ziel, neue erfolgreiche Produkte oder Dienstleistungen auf dem Markt einzuführen. Dazu werden unter anderem Instrumente wie Portfolio-Management, Geschäftsfeldentwicklung oder Netzwerken genutzt. Beim Kaizen geht es jedoch weniger um die Neuentwicklung als vielmehr um die <strong>Optimierung von Vorhandenem</strong>. Auf dieser Grundlage entwickelte sich das Prinzip vor allem auch zu einem wichtigen Instrument im Rahmen des Qualitätsmanagements.

Im <strong>Qualitätsmanagement</strong> gibt es natürlich noch andere Wege, Verbesserungen herbeizuführen, so zum Beispiel das Audit. Mehr darüber<a href="http://www.bwl24.net/blog/2008/05/27/qualitatsmanagement-ubersicht-uber-die-wichtigsten-audit-arten/" class="liinternal"> lesen Sie hier</a>.
Die <strong>Qualität sichern</strong> lässt sich zum Beispiel über ein Debriefing, ein Abschlussgespräch, das mit scheidenden Mitarbeitern geführt werden sollte. In einem <a href="http://www.bwl24.net/blog/2013/04/15/debriefing-als-quelle-der-qualitatssicherung-73725/" class="liinternal">ausführlichen Artikel </a> von bwl24 ist diese Methode genau beschrieben.
<h2>Elemente des Kaizens zur Verbesserung der Unternehmensprozesse</h2>
Beim Einsatz von Kaizen steht immer der <strong>Kunde mit im Fokus</strong>, sei es, dass es um grundlegende Verbesserungen oder um die einzelner Bereiche im Unternehmen geht. Der Kunde selbst wird als Prozess betrachtet und zwar aus dem Bewusstsein heraus, dass durch die Kunden die Anforderungen an die Abläufe im Unternehmen definiert werden. Wofür ist der Kunde bereit zu zahlen und wofür nicht? Diese<strong> Grundsatzfragen</strong> bleiben immer mit im Blick. Grundsätzliche Ziele bestimmen sich durch das jeweilige Unternehmen selbst und können zum Beispiel in folgenden Bereichen angesiedelt sein:
<ul>
	<li>Produktqualität und Servicequalität verbessern</li>
	<li>Kosten senken</li>
	<li>Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz verbessern</li>
	<li>Mitarbeitergesundheit fördern</li>
	<li>Produktivität steigern</li>
	<li>Lieferbeziehungen intensivieren und verbessern.</li>
</ul>
Um diese und ähnliche Ziele zu erreichen, setzt der kontinuierliche Verbesserungsprozess verschiedene Werkzeuge ein. Der Erfolg ergibt sich dabei nicht durch das einzelne Instrument, sondern durch das Zusammenwirken der verschiedenen Methoden in den Bereichen Verbesserung und Erhaltung, Mitarbeiterorientierung, Mitarbeitertraining, Qualitätsorientierung oder auch Kunden-Lieferanten-Beziehungen.
<h2>Kaizen geht alle an</h2>
<strong> Kontinuierliche Veränderungsprozesse</strong> im Unternehmen sind nicht als Projekt zu verstehen, das von einer abgegrenzten Projektgruppe umgesetzt wird. Kaizen geht alle Mitarbeiter im Unternehmen etwas an und zieht sich durch alle Abteilungen und Prozesse. Je nach Mitarbeiterbereich fallen verschiedene Aufgaben an:
<ul>
	<li>Dem <strong>oberen Management</strong> obliegt die Einführung des Kaizen-Prinzips. Hier wird die Umsetzung gefördert und überwacht.</li>
	<li>Das <strong>mittlere Management</strong> sorgt für die Umsetzung der Vorgaben und kümmert sich um die Einhaltung der Standards. Schulungsangebote vermitteln den Zugang zu dieser Denkweise.</li>
	<li><strong>Abteilungs- und Teamleiter</strong> übernehmen das Controlling. Gleichzeitig unterstützen sie die Mitarbeiter bei der Entwicklung von eigenen Ideen und deren Umsetzung.</li>
	<li>Die <strong>Arbeiter oder Sachbearbeiter</strong> erarbeiten konkrete Verbesserungsvorschläge, optimalerweise im Gruppenprozess.</li>
</ul>
Eine Umsetzung des Kaizen-Prinzips in einem Unternehmen kann nur <strong>Schritt für Schritt</strong> erfolgen. Alle Mitarbeiter wie auch der Betriebsrat sollten eingebunden werden, in Gesprächen und Schulungen sollte für das Prinzip der Verbesserungen und seiner Vorteile geworben werden. Je mehr Verständnis die Beschäftigten im Unternehmen entwickeln, umso motivierter und eigenständiger wird Kaizen umgesetzt.
<h2>Quellen:</h2>
<ul>
	<li><a href="http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/kaizen.html" target="_blank" class="liexternal"> Definition Kaizen – Gabler Wirtschaftslexikon</a></li>
	<li><a href="http://www.business-wissen.de/handbuch/kaizen/" target="_blank" class="liexternal">Verbesserungsprozesse umsetzen – business-wissen.de </a></li>
</ul>

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		<item>
		<title>Gründliche Kundenanalyse für erfolgreichen Absatz</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/betriebswirt/~3/0vulMG5rX9Q/</link>
		<comments>http://www.bwl24.net/blog/2013/04/19/grundliche-kundenanalyse-fur-erfolgreichen-absatz-39707/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 08:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[ABC-Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Absatz]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinstellungsmerkmal]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufkriterien]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Lead User]]></category>
		<category><![CDATA[Neukunden]]></category>
		<category><![CDATA[Zielgruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Um Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich verkaufen zu können, ist eine intensive Kenntnis der Kunden und Zielgruppen nützlich, wenn nicht sogar unbedingt erforderlich. Um ein Gespür für absatzfähige Produkte zu entwickeln, reicht es allerdings nicht Zahlen und Statistiken auszuwerten. Auch der Kontakt mit dem Kunden selbst gehört dazu. Grundlagen im Marketing – Informationen sammeln und Produktportfolio [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
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Um Produkte oder Dienstleistungen <strong>erfolgreich verkaufen</strong> zu können, ist eine intensive Kenntnis der Kunden und Zielgruppen nützlich, wenn nicht sogar unbedingt erforderlich. Um ein Gespür für absatzfähige Produkte zu entwickeln, reicht es allerdings nicht Zahlen und Statistiken auszuwerten. Auch der Kontakt mit dem Kunden selbst gehört dazu.
<h2>Grundlagen im Marketing – Informationen sammeln und Produktportfolio abstimmen</h2>
Die <strong>Informationssammlung</strong> mit Wissenswertem rund um den Kunden und seine Bedürfnisse gehört zu den Grundlagen für funktionierendes Marketing. Besonders hilfreich ist dabei, sich selbst bzw. das eigene Unternehmen aus der Sicht des Kunden zu betrachten. Insgesamt sollen die gesammelten Informationen folgende Verbesserungen ermöglichen:
<ul>
	<li>Das eigene Produkt-, bzw. Dienstleistungsangebot verbessern</li>
	<li>Neue Produkte und Dienstleistungen zielgruppenorientiert zu entwickeln</li>
	<li>Kundenservice und interne Unternehmensprozesse verbessern</li>
	<li>Neue Zielgruppen und Märkte erschließen und den Ab- und Umsatz erhöhen</li>
</ul>
Es geht also darum, die <strong>Kunden besser kennenzulernen</strong>. Denn nur, was man kennt, versteht man auch. Ein Beispiel dafür, wie nach der Kundenanalyse ein <strong>maßgeschneidertes Marketing</strong> aussehen kann, <a href="http://www.bwl24.net/blog/2010/03/06/masgeschneidertes-marketing-fur-jugendliche/" class="liinternal">lesen Sie hier</a> bei bwl24.net.
<h2>Was man über seine Kunden wissen sollte</h2>
Bei einer Kundenanalyse werden systematisch Informationen rund um den Kunden und seine Bedürfnisse zusammengestellt. Die Informationen dienen wiederum dazu, die eigenen Produkte und Dienstleistungen besser zu vermarkten. Zu den wichtigen und aufschlussreichen <strong>Fragestellungen</strong> gehört unter anderem folgendes:
<ul>
	<li>Wer kauft und warum?</li>
	<li>Welche Anforderungen und Bedürfnisse hat die Hauptzielgruppe?</li>
	<li>Welche Kunden sind besonders wichtig (weil kaufstark oder mit Multiplikatoreffekt)?</li>
	<li>Welches Alleinstellungsmerkmal verbessert die Positionierung gegenüber den Kunden?</li>
	<li>Welche potentiellen Zielgruppen sind weiterhin interessant?</li>
	<li>Wie können potenzielle Kunden gewonnen werden?</li>
</ul>
Da nicht alle Kunden einzeln befragt werden, empfiehlt es sich, die Kunden in Kundengruppen aufzuteilen. Besonders wertvoll sind die Informationen von sogenannten „<strong>Lead Usern</strong>“. Darunter versteht man besonders anspruchsvolle Kunden mit speziellen Forderungen und Wünschen sowie mit spezifischen Kenntnissen, die mit den Produkten oder Dienstleistungen des Unternehmens zu tun haben.
<h2>Die ABC-Kundenanalyse</h2>
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Kundenverhalten zu erfassen und auszuwerten. Besonders einfach geht dies mit der ABC-Analyse, einem Verfahren, dass häufig auch im Zeitmanagement angewandt wird. Hierbei werden die Kunden in drei Gruppen eingeteilt. <strong>A-Kunden</strong> erzielen den höchsten Umsatz (insgesamt 80%), als B-Kunden werden alle mittelstarken Kunden klassifiziert, während die C-Kunden die Kunden mit der geringsten Bedeutung sind. Die A-Kunden erhalten gemäß dem Ziel der Gewinnoptimierung das höchste Maß an Aufmerksamkeit, gleichzeitig wird versucht, die Kundenbindung zu den <strong>B-Kunden</strong> zu intensivieren. Die <strong>C-Kunden</strong> sind sozusagen die Beigabe, auf die bei der Planung im Unternehmen jedoch keine oder nur kaum Rücksicht genommen wird.
<strong>Wissenswertes zur ABC-Analyse</strong>, die zu den beliebtesten, aber auch einfachsten rechnerischen Auswertungsmethoden gehört, <a href="http://www.bwl24.net/blog/2008/01/03/abc-analyse-bose-fallen-auch-in-einfachen-verfahren/" class="liinternal">lesen Sie auch hier</a>.
<h2>Das Kaufverhalten</h2>
Wie reagieren die Kunden auf Angebots- oder Preisveränderungen im Unternehmen? Diese Frage hat man gern geklärt, bevor Veränderungen anstehen. Das genaue Verhalten lässt sich sicher kaum voraussagen. Dennoch ist es möglich, Trends abzuschätzen, wenn das allgemeine <strong>Verhalten der Kunden</strong> bereits durch eine Kundenanalyse bekannt ist, hinsichtlich des Kaufverhaltens spielen vor allem die <strong>Kaufkriterien</strong> eine Rolle. Diese können zum Beispiel folgende sein:
<ul>
	<li>Verfügbarkeit des Angebots an Produkten oder Dienstleistungen</li>
	<li>Leistung und Funktion</li>
	<li>Image</li>
	<li>Bandbreite der Anwendungen</li>
	<li>Kundenservice</li>
	<li>Preise</li>
	<li>Betriebskosten</li>
	<li>Nachhaltigkeit</li>
	<li>Verfügbarkeit von Aktualisierungen oder Ersatzteilen</li>
	<li>Verkaufsgeschick des Verkäufers</li>
</ul>
Bei den Kaufkriterien wie auch bei den anderen Punkten der Kundenanalyse sollte man sich darüber im Klaren sein, dass das Kundenverhalten nicht statisch ist. Auswertungen müssen daher regelmäßig stattfinden. Die Planung im Unternehmen, zum Beispiel in der Marketingabteilung, kann dann jeweils neu auf die Ergebnisse abgestimmt werden. Die Ergebnisse selbst können in <strong>Kundenportfolios</strong> zusammengefasst werden.
<h3>Quellen:</h3>
<ul>
	<li><a href="http://www.business-wissen.de/handbuch/kundenanalyse/" target="_blank" class="liexternal">Kundenanalyse – businesswissen.de </a></li>
	<li><a href="http://www.lexware.de/werbung-und-verkauf/verkauf-wie-erstelle-ich-eine-fundierte-kundenanalyse" target="_blank" class="liexternal">Die ABC-Kundenanalyse – lexware.de </a></li>
</ul>
&nbsp;

<img alt="" src="http://vg02.met.vgwort.de/na/a50011aa4e2e4803bac92e229c078e3d" width="1" height="1" />
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		<item>
		<title>Debriefing als Quelle der Qualitätssicherung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/betriebswirt/~3/9dwYMjT0Alg/</link>
		<comments>http://www.bwl24.net/blog/2013/04/15/debriefing-als-quelle-der-qualitatssicherung-73725/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 13:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Debriefing]]></category>
		<category><![CDATA[Expertenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätssicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Verbesserungspotenzial]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bwl24.net/blog/?p=7858</guid>
		<description><![CDATA[Verlässt ein fachlich spezialisierter Mitarbeiter das Unternehmen, dann nimmt er nicht nur seine Arbeitskraft, sondern auch viel Erfahrung und Fachwissen mit. Wird das Abschlussgespräch mit einem ausführlichen und systematischen Debriefing verbunden, dann kann dem Unternehmen einiges von diesem Wissen erhalten bleiben. Damit ergibt sich nicht nur eine wichtige Ressource, auch die Qualitätssicherung in den Unternehmensprozessen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
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Verlässt ein fachlich spezialisierter Mitarbeiter das Unternehmen, dann nimmt er nicht nur seine Arbeitskraft, sondern auch viel <strong>Erfahrung und Fachwissen</strong> mit. Wird das Abschlussgespräch mit einem ausführlichen und systematischen Debriefing verbunden, dann kann dem Unternehmen einiges von diesem Wissen erhalten bleiben. Damit ergibt sich nicht nur eine wichtige Ressource, auch die <strong>Qualitätssicherung in den Unternehmensprozessen</strong> kann gefördert werden. Anhand der Analyse ergeben sich mögliche Schwächen und Fehlerquellen im Ablauf, Verbesserungspotenziale können aufgedeckt und genutzt werden.
<h2>Debriefing – Was ist das eigentlich?</h2>
Als Debriefing bezeichnet man die <strong>Nachbesprechung</strong> mit einem Mitarbeiter, der das Unternehmen verlässt. Leider wird dieses wichtige <strong>Instrument in der Mitarbeiterführung</strong> häufig sträflich vernachlässigt. Zeit und vor allem auch die Motivation, sich mit dem scheidenden Arbeitskollegen noch einmal intensiv zu befassen, fehlen oft. Das ist im Grunde genommen schade, denn ein sauberes Debriefing kann bei der Qualitätssicherung und der <strong>Verbesserung der betriebsinternen Abläufe</strong> wertvolle Dienste leisten. So können Erfahrungen des Mitarbeiters auch für die Zukunft genutzt werden, die Einarbeitung des Nachfolgers kann zielgerichteter vor sich gehen. Ein wirkungsvolles Debriefing besteht aus einer gründlichen Analyse der Aufgaben und Arbeitsabläufe des Beschäftigten, der aus dem Unternehmen scheidet. Die Ergebnisse dieser Analyse können anschließend wirkungsvoll eingegliedert werden, der Verlust eines erfahrenen Mitarbeiters kann so deutlich abgepuffert werden.

Das Debriefing sollte übrigens nicht „auf den letzten Drücker“, sondern rechtzeitig vor dem letzten Arbeitstag stattfinden. Es reicht dabei nicht nur, über alles zu reden, die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Gespräch müssen dokumentiert und zum Beispiel für den Nachfolger verständlich und ablesbar sein. Als Vorgesetzter sollte man immer bedenken, dass der Mitarbeiter selbst oft wenig Interesse an diesem Gespräch hat, dies vor allem, wenn er versetzt oder gekündigt wurde. Auch beim Weggang aus eigener Entscheidung ist der ehemalige Kollege mit den Gedanken oft schon ziemlich weit weg.
<h2>Ablauf des Debriefings</h2>
Grundsätzlich handelt es sich beim Debriefing um eine <strong>Analyse des Jobs</strong>, den der scheidende Mitarbeiter erledigt hat. In seiner Kurzfassung lässt sich dieses Abschlussgespräch auf wenige, dafür aber umso wichtigere Fragen reduzieren:
<ul>
	<li>Was waren die wichtigsten Aspekte der Tätigkeit?</li>
	<li>Was lief besonders gut, was besonders schlecht?</li>
	<li>Was waren jeweils die wichtigsten Gründe für die Erfolge wie die Misserfolge?</li>
</ul>
Da diese wenigen Fragen nur begrenzt Auskunft geben, hat sich mittlerweile die Praxis des <strong>Experten-Debriefings</strong> etabliert. Bei diesem ausführlichen Abschlussgespräch werden möglichst alle Aspekte der erledigten Aufgabe angesprochen und ausgewertet.
Noch bevor das eigentliche <strong>Gespräch mit dem Mitarbeiter</strong> stattfindet, sollten verschiedene Punkte geklärt werden. Dazu gehören zum Beispiel:
<ul>
	<li>Position des Mitarbeiters im Unternehmen</li>
	<li>Stärken und Schwächen</li>
	<li>Erfahrungen, die gesammelt werden konnten</li>
	<li>Bereits vorliegende Dokumentationen (zum Beispiel aus Projekten oder Arbeitsbesprechungen)</li>
	<li>Einschätzung des Mitarbeiters hinsichtlich seiner Leistung</li>
	<li>Persönliches Verhältnis des Mitarbeiters zu den Kollegen und Vorgesetzten im Betrieb</li>
</ul>
So vorbereitet, geht man als Gesprächspartner gut informiert in das Abschlussgespräch und stellt alle Weichen für ein erfolgreiches Debriefing. Zusätzlich sollte im Vorfeld überlegt werden, wer das Debriefing abhält und welche Inhalte analysiert werden sollen. Ist bereits ein Nachfolger geplant, sollte auch dieser am Gespräch teilnehmen. Dem Mitarbeiter, der in Kürze die Firma verlässt, sollte man klar mitteilen, dass es sich bei dem Debriefing nicht um eine Bewertung oder Beurteilung seiner Leistungen handelt. Es geht eher um die Anerkennung des in der Tätigkeit erworbenen Expertenwissens und die Weitergabe an die Kollegen zur Qualitätssicherung im Unternehmen.

Der Informationsfluss sollte übrigens generell eine hohe Bedeutung einnehmen. Dies gilt insbesondere auch im Projektmanagement. Warum das so ist, <a href="http://www.bwl24.net/blog/2010/04/21/der-informationsfluss/" class="liinternal">lesen Sie in diesem Artikel</a>.
<h2>Das Debriefing – Analyse von Aufgaben und Abläufen</h2>
Optimal ist, wenn es für das Debriefing bereits einige Grundlagen gibt, die im Gespräch mitverwendet werden können. Das können zum Beispiel folgende Dokumente sein:
<ul>
	<li>Stellenbeschreibung</li>
	<li>Projektdokumentationen</li>
	<li>Memos</li>
	<li>Dokumentation von Prozessabläufen</li>
	<li>Protokolle von Meetings und Arbeitsbesprechungen</li>
</ul>
Auf Basis dieser oder ähnlicher Dokumentationen sollte nun das Debriefing in folgenden Schritten abgehalten werden:
<ul>
	<li>Der Mitarbeiter sollte die <strong>Arbeitsabläufe aufzeichnen</strong>, wahlweise grafisch in Form eines Organigramms oder als Ablaufliste. Anhand dieser Auflistung oder Skizze werden dann die verschiedenen Fragen zu Schwerpunkten, Vernetzungen, Schwierigkeiten und Verbesserungsvorschlägen abgearbeitet.</li>
	<li>Bei einer <strong>Arbeitsplatzbesichtigung</strong> wird sichtbar wie die Abläufe gestaltet sind, insbesondere sollten Erklärungen zu der Anordnung von Arbeitsmitteln, den genutzten Unterlagen, Telefonlisten sowie Werkzeugen und Hilfsmitteln gemacht werden.</li>
	<li><strong>Handlungsanleitungen</strong> für den Arbeitsplatz und die Arbeitsabläufe sind, soweit bereits vorhanden, ebenfalls äußerst hilfreich. Auch auf vorhandene Handbücher und andere wichtige Dokumente sollte der Mitarbeiter Auskunft geben.</li>
</ul>
Optimalerweise werden die Ergebnisse im Debriefing in einem <strong>Wiki</strong> oder als <strong>Dokumentation</strong> allen Mitarbeitern, die mit der betreffenden Abteilung zu tun haben, zur Verfügung gestellt. Je übersichtlicher die Dokumentation des Gespräches ist, umso mehr Nutzen ziehen alle Beteiligten daraus. Der Firmenleitung selbst wie auch dem Nachfolger oder der Abteilungsleitung bietet die Dokumentation wichtige Hinweise, um Arbeitsprozesse und Abläufe zu optimieren und effizienter zu gestalten, bzw. bereits effiziente Arbeitsweisen beizubehalten.
<h2>Der Gesprächsablauf – Wichtiges zur Gesprächsführung</h2>
Damit das Debriefing erfolgreich abläuft, kommt es auf die richtige Stimmung an. Werden dann noch die richtigen Fragen gestellt, steht einem konstruktiven und erfolgreichen Gespräch mit dem Mitarbeiter nichts mehr im Wege. Vor allem folgende Punkte sollten unbedingt beachtet werden:
<ul>
	<li>Das Gespräch sollte im „freundschaftlichen“ Rahmen ohne Stress und Zeitnot stattfinden.</li>
	<li>Die Fragestellung sollte so offen wie möglich sein.</li>
	<li>Aufmerksam zuhören und Antworten notieren (evtl. kann das Gespräch auch aufgezeichnet werden)</li>
	<li>Konkretisierende Fragen stellen (Können Sie ein Beispiel nennen? Was wissen Sie noch über diesen Punkt? Was würden Sie im Nachhinein anders machen?)</li>
</ul>
Diese Punkte sind auch in anderen Mitarbeitergesprächen sinnvoll und nützlich. Hinsichtlich der Mitarbeiterführung setzen sich mehr und mehr innovative Konzepte durch. Über den lateralen Führungsstil <a href="http://www.bwl24.net/blog/2013/03/06/laterale-fuhrungsstrategien-netzwerke-ohne-hierarchien-54834/" class="liinternal">lesen Sie hier</a>.

&nbsp;
<h3>Quellen:</h3>
<ul>
	<li><a href="http://www.business-wissen.de/handbuch/debriefing/wissen-erkunden/" target="_blank" class="liexternal">Debriefing - businesswissen.de</a></li>
	<li><a href="http://www.wissen.dsft-berlin.de/medien/WIS/wis_debriefing-projekte_1_weidlich.pdf" class="lipdf">Debriefing in der Projektarbeit - dsft-berlin.de </a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Die M3 CAMPIXX in Berlin – eine Marketing-(Un)Konferenz</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 11:55:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Brössling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ein unkonventioneller Mix aus verschiedenen Veranstaltungsmodellen präsentiert sich die M3 Campixx, die am 15. und 16. Juni 2013 in Berlin stattfindet. Der Schwerpunkt liegt nicht nur auf der Vermittlung von Inhalten rund um Kreativität, Marketing und Unternehmensführung, sondern auch auf der Kommunikation der Teilnehmer unter einander. Wissensaustausch und Synergieeffekte sorgen zusätzlich dafür, dass jeder, [...]]]></description>
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Als ein unkonventioneller Mix aus verschiedenen Veranstaltungsmodellen präsentiert sich die M3 Campixx, die am 15. und 16. Juni 2013 in Berlin stattfindet. Der Schwerpunkt liegt nicht nur auf der Vermittlung von Inhalten rund um Kreativität, Marketing und Unternehmensführung, sondern auch auf der Kommunikation der Teilnehmer unter einander. Wissensaustausch und Synergieeffekte sorgen zusätzlich dafür, dass jeder, der dabei ist, von der M3-CAmpixx doppelt und dreifach profitiert.
<h2>Was will die M3 Campixx</h2>
Die ursprüngliche Idee zur M3 Campixx stammt von Marco Janck. Geschaffen werden sollte eine Veranstaltung, die aus allen Konferenz- und Eventformen das Beste herausholt. So setzt sich das gesamte Event aus einem Rahmenprogramm zusammen, in dem die Ansätze von Bar Camps, Konferenzen und Workshops aber auch Fun-Events neu definiert und kreativ umgesetzt werden. Herauskommt dabei besagte (Un)Konferenz, die neben der Vermittlung von Information auch auf Kommunikation und Networking setzt. Die Veranstalter selbst geben ihre USPs vor:
<ul>
	<li>Schwerpunkt Networking</li>
	<li>Profikonzept Bar Camp</li>
	<li>T-Shirt-Konzept mit Namensaufdruck</li>
	<li>Selbstreputation</li>
	<li>Kleine Gruppen</li>
	<li>Fun-Events für Spaß und Stimmung</li>
	<li>Abgeschiedene Location und Wohnen im Eventhotel</li>
	<li>Workshops mit hohem Kommunikationsgrad</li>
</ul>
<a href="http://www.m3-campixx.de/anmeldung-3/" target="_blank" class="liimagelink"><img class="size-full wp-image-7847 alignleft" alt="M3 CAMPIXX" src="http://www.bwl24.net/blog/wp-content/uploads/2013/04/M3-CAMPIXX.png" width="300" height="268" /></a>Durch das offene Konzept und die kleinteilige Struktur kann und muss jeder Teilnehmer sein eigenes Wissen mit einbringen und für die anderen nutzbar machen. Geben und nehmen gehört zu den wichtigsten Grundprinzipien, damit die M3 Campixx funktioniert. Zusammengefasst will die M3 Campixx Wissen vermitteln, neue Perspektiven eröffnen und die Kommunikation unter den Marketern fördern. Eine breite Auffächerung rund um das Thema „Human Marketing“ öffnet Türen und zeigt neue Wege – durchschreiten und begehen muss diese dann jeder Teilnehmer selbst.
<h2>Speaker und Veranstaltungen</h2>
Das Konzept der M3 Campixx sieht vor, dass die Inhalte von den Teilnehmern selbst gestellt werden. Das sorgt zum einen für mehr Selbstreputation durch die Speaker, zum anderen für eine breite Vermittlung von speziellem Wissen. Rund um das Human Marketing werden dabei zum Beispiel folgende Themen behandelt:
<ul>
	<li>Web 3.0</li>
	<li>Entrepreneurship</li>
	<li>Marketingformen</li>
	<li>Neuromarketing</li>
	<li>Motivation</li>
	<li>Work-Life-Balance</li>
</ul>
Wer als Speaker bei den Workshops auftritt, bleibt bis zuletzt spannend. Die bereits gemeldeten Speaker, zu denen aktuell unter anderem Fredrik Harkort von Social Media Interactive, Carsten Willer oder die Präsentationsberaterin Caroline Klimt gehören, können auf der Webseite nachgelesen werden.
<h2>Sumago.de – der Veranstalter</h2>
Marco Janck, Suchmaschinenoptimierer aus Brandenburg ist Ideengeber und Veranstalter der M3 Campixx. Die Sumago.de befasst sich mit allen Bereichen rund um SEO und SEM und unterstützt seine Kunden ebenso bei der Unternehmensentwicklung durch innovative und mitunter unkonventionelle Konzepte. Marko Janck hat sich bereits als Organisator der SEO Campixx seine Sporen verdient und setzt den dortigen Erfolg nun aller Voraussicht nach mit der M3 Campixx in Berlin fort.

&nbsp;
<h3>Die M3 Campixx in Berlin-Köpenick</h3>
Das gesamte Event findet im Hotel Müggelsee Berlin statt.

Anmelden für die Veranstaltung kann man sich hier:  <a href="http://www.m3-campixx.de/anmeldung-3/" target="_blank" class="liexternal">http://www.m3-campixx.de/anmeldung-3/</a>
<br />
&nbsp;

Die Zimmer müssen unabhängig gebucht werden, am Veranstaltungswochenende am 15. und 16. Juni 2013 können ausschließlich Teilnehmer der M3 Campixx dort einchecken. Dies sichert den gewünschten geschlossenen Rahmen der ganzen Veranstaltung. Zimmerreservierungen unter :

Hotel Müggelsee Berlin

Müggelheimer Damm 145

12559 Berlin – Köpenick

Telefon +49 (0)30 658 82 500

Telefax +49 (0)30 658 82 263

&nbsp;

&nbsp;
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		<item>
		<title>Selbstständige können nur eine regelmäßige Arbeitsstätte haben</title>
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		<comments>http://www.bwl24.net/blog/2013/04/08/selbststandige-konnen-nur-eine-regelmasige-arbeitsstatte-haben-95532/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 06:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsstätte]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrtkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzamt]]></category>
		<category><![CDATA[Pendlerpauschale]]></category>
		<category><![CDATA[Reisekosten]]></category>
		<category><![CDATA[selbstständig]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

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Ein selbstständiger Personalberater und freiberuflicher Dozent an verschiedenen Bildungseinrichtungen zog vor den Bundesfinanzhof um sämtliche Fahrtkosten in voller Höhe als Betriebsausgaben geltend machen zu können. Das Gericht gab dem Kläger Recht, seine Fahrtkosten seien ohne Begrenzung in voller Höhe abziehbar. (FG Baden-Württemberg vom 27.10.2011, 3 K 1849/09 ; Az. der Revision VIII R 47/11)
<h2>Die Details des Urteils</h2>
Der Kläger übte seine selbstständige Personalberatertätigkeit im Erdgeschoss des eigenen Hauses aus. Für seine freiberufliche Dozenten- und Prüfertätigkeiten musste er hingegen u.a. vier verschiedene Hochschulen aufsuchen. Das Finanzamt wertete sämtliche Fahrten zu den Hochschulen als begrenzt abzugsfähige Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte. Der BFH urteilte nun, dass ein Selbstständiger nur noch eine regelmäßige Betriebsstätte haben kann. Und das sei der Ort, an dem sich der ortsgebundene Mittelpunkt der betrieblichen Tätigkeit befinde, im entschiedenen Fall also das häusliche Büro. Das Gericht ließ die Aufwendungen als Reisekosten in unbegrenztem Umfang zum Abzug zu.
<h2>Konsequenzen</h2>
Wenn Sie selbstständig an verschiedenen Orten regelmäßig tätig sind, können Sie ebenfalls maximal eine regelmäßige Betriebsstätte haben. Dies ist derjenige Standort, an dem sich der ortsgebundene Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit befindet. Fahrten zwischen der Wohnung und dieser Betriebsstätte sind weiterhin nur begrenzt im Rahmen der sogenannten Pendlerpauschale abzugsfähig. Die Fahrten zu Ihren übrigen Betriebsstätten werden als unbegrenzt abzugsfähige Reisekosten berücksichtigt.

Ist dies bei Ihnen ähnlich und lehnt Ihr Finanzamt den Abzug als Reisekosten ab? Legen Sie Einspruch ein und verweisen Sie auf das anhängige Verfahren beim BFH (Aktenzeichen: VIII R 47/11). Mit dem neuen Reisekostenrecht 2014 wird sich dies vielleicht aber schon wieder ändern.
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