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		<title>INTERVIEWPARTNER/INNEN und FREIWILLIGE für ein EXPERIMENT gesucht!!!</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 11:57:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zielgruppe: StudentInnen und Berufsein- bzw., umsteigerInnen, die sich in ihrer Bewerbung nicht mehr hinter Phrasen und Floskeln verstecken wollen, sondern zeigen möchten, was in ihnen steckt. Hintergrund: In den letzten Jahren habe ich als Bewerbungstrainerin in einer außerschulischen Bildungseinrichtung mit Jugendlichen gearbeitet, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz waren und dabei eine Methode entwickeln...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zielgruppe:</strong> StudentInnen und Berufsein- bzw., umsteigerInnen, die sich in ihrer Bewerbung nicht mehr hinter Phrasen und Floskeln verstecken wollen, sondern zeigen möchten, was in ihnen steckt.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong> In den letzten Jahren habe ich als Bewerbungstrainerin in einer außerschulischen Bildungseinrichtung mit Jugendlichen gearbeitet, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz waren und dabei eine Methode entwickeln dürfen, die den Teilnehmenden zum freien Aufschreiben ihrer Gedanken verholfen hat &#8211; so dass immer wieder tolle Inhalte zum Vorschein kamen, statt der üblichen Phrasen und Floskeln. Nun möchte ich mich selbstständig machen und dieses Konzept weiter anwenden &#8211; gerne auch bei Menschen, die eine weiterführende Tätigkeit mit Sinn oder auch ihren ersten Job nach einem Studium suchen. Um diese Zielgruppe noch besser kennenzulernen, bin ich aktuell dabei Freiwillige zu finden, die vielleicht einfach mal Lust hätten meine Methode zu testen und denen ich auch ein paar Fragen zu ihrer Vorgehensweise beim Bewerbungen schreiben stellen könnte. Als Dankeschön würde ich euch selbstverständlich bis zu eurer finalen Bewerbung mit Rat und Tat zur Seite stehen &#8211; falls gewünscht!</p>
<p>Ich freue mich auf euch, viele Grüße Christina</p>
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		<title>Sich selbst annehmen, statt sich für das Zerstören der Natur zu verurteilen &#8211; für eine kindertaugliche Zukunft</title>
		<link>http://beyou-blog.de/2018/11/23/sich-selbst-annehmen-statt-sich-fuer-die-umweltzerstoerung-zu-verurteilen-fuer-eine-kindertaugliche-zukunft/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Nov 2018 22:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finde deinen eigenen Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Naturverbundenheit / Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Medien wird immer wieder ein düsteres Bild unserer Zukunft heraufbeschworen. Wenn ich diese Berichte wörtlich nehme, muss ich mich ernsthaft fragen, wie wir dann eigentlich weiterleben sollen, ohne in all unserer Schuld zu ertrinken und Angst vor der Zukunft zu haben? Und wie sollen unsere Kinder lernen, mit Freude und Zuversicht eigene Wege...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In den Medien wird immer wieder ein düsteres Bild unserer Zukunft heraufbeschworen. Wenn ich diese Berichte wörtlich nehme, muss ich mich ernsthaft fragen, wie wir dann eigentlich weiterleben sollen, ohne in all unserer Schuld zu ertrinken und Angst vor der Zukunft zu haben? Und wie sollen unsere Kinder lernen, mit Freude und Zuversicht eigene Wege zu gehen, wenn wir sagen, der Mensch ist schlecht, weil er alles zerstört?</p>
<p>Die folgenden Gedanken helfen vielleicht dabei, dass wir unsere Lebensweise, so wie sie ist, mit all ihren Unzulänglichkeiten, annehmen können, statt sie permanent zu verurteilen. Wir werden die Zeit nicht zurückdrehen. Und dieser Boden ist der einzige, den wir haben: Der Boden der Tatsachen, auf dem wir stehen. Er trägt das Gegenwärtige und ist der Nährboden für eine Zukunft, die für unsere Kinder lebens- und liebenswert sein wird &#8211; trotz Klimawandel.</p>
<h1>Bevor wir uns eine Zukunft vorstellen, sollte uns bewusst werden, was vor uns war&#8230;</h1>
<p>Vor etwas 2,5 Milliarden Jahren stieg die Sauerstoffkonzentration in der Erdatmosphäre plötzlich an und führte zur sogenannten großen Sauerstoffkatastrophe und damit zu einem der größten Massensterben in der Erdgeschichte: Denn für die bis dahin ohne Sauerstoff lebenden anaeroben Urbakterien war dieser Sauerstoff giftig. Doch woher kam dieser Anstieg? Es sollen wohl die Urbakterien selbst gewesen sein, die Sauerstoff als Nebenprodukt hergestellt und damit die Urmeere angereichert haben. Damit verhalfen Urbakterien durch eine selbstverursachte Nährstoffkrise zum Evolutionssprung. Denn für komplexere Lebewesen war diese „Katastrophe“ der entscheidende Schritt in der Evolution, auf den sie mit einer weiteren Erfindung reagierten: Der Sauerstoffatmung.</p>
<p>Indem wir als Menschheit durch unsere Lebensweise, die wir im Laufe der letzten vier Millionen Jahre entwickelt haben, die Gegebenheiten auf unserem Planeten verändern, schaffen wir vielleicht gleichzeitig &#8211; so wie die Urbakterien auch &#8211; eine neue Grundlage für einen nächsten Evolutionsschritt. Die Evolution erschafft immer entwickeltere Wesen und Formen des Bewusstseins, einschließlich des Selbstbewusstseins und spirituellen Bewusstseins. Nicht etwa durch Altruismus oder Kalkül, sondern weil es der einzige Weg ist; aus der Notwendigkeit heraus, damit Leben aus sich selbst heraus weiterbestehen kann.*</p>
<h1>&#8230;und was gegenwärtig ist</h1>
<p>Obwohl wir wissen, dass die Evolution ein Wandlungsprozess ist, in dem wir als Spezies mittendrin sind, tun wir uns schwer damit, bevorstehende Veränderungen wie den Klimawandel, der im Übrigen auch ohne uns Menschen stattfindet, zu akzeptieren und anzunehmen. Vielleicht weil wir uns einfach nicht vorstellen können, dass wir uns zu noch höheren und komplexeren Wesen weiterentwickeln können. Wir befinden uns in einem Übergang und sind somit noch hin- und hergerissen. Während Maschinen uns in die fernsten Winkel der Erde und sogar in den Weltraum befördern, hadern wir noch im Alltag mit den Konsequenzen, die unsere Lebensweise mit sich bringt wie fehlende Verbundenheit und Entfremdung. Aber ist Entfremdung nicht auch irgendwie eine natürliche Folge innerhalb der Geschichte der Menschheit und innerhalb des Evolutionsprozesses &#8211; vielleicht sogar eine notwendige Folge, um überhaupt für den Wandel bereit zu sein und irgendwann das Vergangene loszulassen?</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2295" src="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/Industriekultur1.png" alt="" width="1500" height="700" srcset="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/Industriekultur1.png 1500w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/Industriekultur1-300x140.png 300w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/Industriekultur1-768x358.png 768w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/Industriekultur1-1024x478.png 1024w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/Industriekultur1-809x378.png 809w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></p>
<p>Ortsgebundene europäische Traditionen sind heute die Ausnahme. Da ist der Blick auf andere Kontinente, auf denen lebensförderndes kulturelles Erbe vitaler zu sein scheint, verlockend*. Meine Zeit in Südamerika hat daher auch mir bewusst gemacht, wie wenig Zugang ich in Deutschland zu altem Brauchtum wie Tanz und Musik habe; aber auch, dass in Südamerika viele Menschen ein naturnäheres Leben nicht aus einer bewussten Entscheidung heraus mit Freude leben, sondern weil sie es einfach nicht anders kennen. Der Wunsch nach einem &#8222;moderneren&#8220; Leben ist daher weit verbreitet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2296" src="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/Indigene.jpg" alt="" width="3264" height="1581" srcset="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/Indigene.jpg 3264w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/Indigene-300x145.jpg 300w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/Indigene-768x372.jpg 768w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/Indigene-1024x496.jpg 1024w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/Indigene-809x392.jpg 809w" sizes="(max-width: 3264px) 100vw, 3264px" /></p>
<p>Und ich habe auch feststellen dürfen, dass Deutschland nicht nur mein Zuhause, sondern auch meine Heimat ist &#8211; ich mag mein Leben hier, so wie es ist. Ich glaube, dass uns das Leben in Wohlstand nicht glücklicher macht, aber dass es auch nicht der Grund für unsere Unzufriedenheit ist, die wir manchmal im Alltag spüren. Es ist nicht die böse westliche Welt, die uns niederdrückt, sondern wir selbst, wenn wir verzweifelt, hoffnungslos und ohne Mut der Zukunft entgegenblicken.</p>
<h1>Wie können wir unseren Kindern das Gefühl einer lebens- und liebenswerten Zukunft vermitteln?</h1>
<p>Die Faszination für Technologien ist ungebrochen – vor allem bei jungen Menschen. Das wird mir immer bei meiner Arbeit mit Jugendlichen im Rahmen der Berufsfelderkundungen zum Thema Wirtschaft bewusst. Ich spreche dabei immer über die Folgen unseres wirtschaftlichen Handelns und unsere Aufgabe für die Zukunft, wenn wir wollen, dass unsere Kinder und Enkelkinder noch ein gutes Leben auf diesem Planeten haben sollen. Die Aufgabe der Schüler ist es daraufhin Ideen für eine neue &#8222;bessere&#8220; Welt zu entwickeln: Häufig sind es technologische Erfindungen, die präsentiert werden, wie Computer-Chips, die in unsere Gehirne eingepflanzt und auf denen Lerninhalte gespeichert werden können. Das zeigt mir immer, dass zukünftige Generationen immer empfänglicher für die Möglichkeiten der Technik sein werden als meine Generation oder die Generation meiner Eltern oder Großeltern. Es ist ein natürlicher Vorgang, da sie mit einer größeren Selbstverständlichkeit damit aufwachsen. Somit glaube ich, dass die Entwicklung in diese Richtung weiter voranschreiten wird und der Mensch und damit auch die Lebensbedingungen auf der Erde sich weiter im Sinne des Evolutionsprozesses verändern werden.</p>
<p>Dennoch habe ich oft mit mir gehadert, ob ich diese Ideen in diesem Moment kritisch hinterfragen sollte. Als für mich noch wichtiger empfand ich jedoch, die Ideen einfach mal unkommentiert so stehen zu lassen und mit dieser Entwicklung und all ihren zukünftigen Folgen Frieden zu schließen. Ich glaube es ist notwendig und bestärkt uns darin, weiter zu gehen und uns wieder auf die wesentlichen Energien in uns zu konzentrieren: Hoffnung, Vertrauen, Glaube und Mut. Dann können wir erkennen, dass unsere moderne Welt mit all ihren Möglichkeiten uns zwar gerne vom Wesentlichen, nämlich dem Erkennen unseres Selbsts, ablenkt, uns aber auch ebenso viele Möglichkeiten bietet, das Leben bewusst neu zu gestalten &#8211; bei diesem Bewusstseinsprozess Schritt für Schritt die naturgegebenen Potenziale und damit das Wunder der Schöpfung in mir selbst zu erkennen &#8211; ist für mich einfach Freude pur! Es ist das, was ich seit fünf Jahren bewusst tue und auch weiterhin für mich so leben möchte und damit auch meinem Kind vorleben werde. Und ich weiß jetzt schon, dass mein Kind eines Tages für sich selbst entscheiden wird und vielleicht auch ganz neu und anders darüber denken wird, als ich es jetzt tue. Auch das gilt es am Ende für mich zu akzeptieren und nicht zu verurteilen. Ganz im Gegenteil: Es ist mein guter Vorsatz, es willkommen zu heißen, denn es ist eine tolle Chance, mich wieder auf neue Einsichten einzulassen und den eigenen Horizont zu erweitern. Und dann muss Veränderung und Wandel zwischen den Generationen und darüber hinaus nicht Entfremdung oder Isolation bedeuten, sondern kann durch einen lebendigen Austausch zu einer starken Beziehung und Gemeinschaft führen.</p>
<h2><strong>Und das ist vielleicht auch der Schlüssel dafür, wie wir Verbundenheit in einem sich verändernden Lebensraum spüren können.</strong></h2>
<p>Sich von den Mitmenschen so angenommen zu fühlen wie man ist – bedeutet geborgen sein im hier und jetzt, im Fluss der Zeit. Das macht uns zu Eingeborenen und es bedeutet Verwurzelung und Verbundenheit und es macht Menschen im allgemeinen „sturmfest“ – die perfekte Vorbereitung also, um den Klimawandel zu überleben &#8211; unabhängig davon, in welchem Land  oder in welcher Kultur wir leben.</p>
<h2><strong>Eine Frage, die bleibt:<br />
</strong></h2>
<p>Wenn wir sagen, es bringt uns nicht weiter, uns für schuldig zu erklären, weil es uns lähmt, Angst in unseren freien, kreativen und lebensfrohen Geist bringt und uns somit vom Fluss des Lebens trennt, sind wir dann nicht mehr verantwortlich? Können wir überhaupt verantwortlich sein, wenn wir davon ausgehen, dass wir ein untrennbarer Teil des Kosmos sind? Oder ist die Idee der Verantwortung, die so moralisch und korrekt klingt, nicht eigentlich nur eine Spielerei unseres Egos?* (Oya-Ausgabe 48, S.11)</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>*Inspired by:</p>
<p>Oya-Magazin Ausgabe 47/46/44</p>
<p>Politik des Herzens, Geseko von Lüpke (Im Gespräch mit Henryk Skolimowsky)</p>
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		<title>Wie wir lernen können, uns wieder mit der Natur zu verbinden &#8211; für einen nachhaltigeren Umgang mit uns selbst und der Welt</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 14:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir tragen alle eine tiefe Sehnsucht nach Ganzheit in uns. Die Natur ist immer eine Hilfe, um uns von neuem zu verbinden und unser wahres Selbst zu erkennen. Doch wie kann ich einen für mich authentischen Zugang zu diesem „Größeren“ finden, als Mensch, der in Deutschland in einer Gesellschaft aufgewachsen ist, ohne Sinn und Verständnis...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir tragen alle eine tiefe Sehnsucht nach Ganzheit in uns. Die Natur ist immer eine Hilfe, um uns von neuem zu verbinden und unser wahres Selbst zu erkennen. Doch wie kann ich einen für mich authentischen Zugang zu diesem „Größeren“ finden, als Mensch, der in Deutschland in einer Gesellschaft aufgewachsen ist, ohne Sinn und Verständnis für keltische oder germanische Bräuche, aber dafür mit dem Glauben an Technologien, die Wissenschaft und die Bildung?</p>
<p>Ein erster Schritt könnte ein Perspektivenwechsel sein, um das große Ganze wieder zu erkennen und zu spüren, dass wir nicht das Zentrum, sondern ein Teil dieser Schöpfung sind. Du findest daher vier Aussagen, die dir vielleicht ungewohnt erscheinen, da sie nicht unserem anthropozentrischen Weltbild entsprechen.</p>
<h2>1. Der Mensch kann die Natur nicht zerstören, nur sich selbst</h2>
<p>Wir fühlen uns schuldig und als Sünder, weil wir unseren Planeten – die Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen zerstören. Diese Haltung entspringt unserem menschenzentrierten Denken und zeigt, dass wir uns isoliert vom großen Ganzen betrachten und nicht die unermessliche Intelligenz der Schöpfung begreifen. Dennoch gehört dieses Gefühl genauso wie unser Ego zu uns, es ist menschlich. Um sich jedoch nicht in dieser Schuld und Verzweiflung zu verlieren und sich davon lähmen zu lassen, finde ich es hilfreich sich klar zu machen, dass die Natur, mit der wir untrennbar verbunden sind, unfassbar starke Selbstheilungskräfte besitzt.<br />
Das durfte ich mit eigenen Augen bei einer Wanderung in den Dolomiten erleben. Dort durchquerten wir eine Ebene hoch oben in den Bergen, die zeigte, dass sich hier einst ein Gletscher entlangzog. Der Rückzug des Gletschers ist nicht zu bedauern, es ist einfach wunderschön, die abgeschliffenen Felsen zu sehen und darauf die Flechten, die sich die Mineralien aus den Steinen holen, die dabei leicht zerbröseln und in den Spalten Platz für Moose schaffen. Dieses Spektakel lässt jeden Wanderer hautnah miterleben, wie sich die Natur selbst heilt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2228" src="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_0600-IMG_0612.jpg" alt="" width="6215" height="1979" srcset="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_0600-IMG_0612.jpg 6215w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_0600-IMG_0612-300x96.jpg 300w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_0600-IMG_0612-768x245.jpg 768w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_0600-IMG_0612-1024x326.jpg 1024w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_0600-IMG_0612-809x258.jpg 809w" sizes="(max-width: 6215px) 100vw, 6215px" /></p>
<h2>2. Das Leben eines Insekts hat genauso viel Wert, wie das Leben eines Menschen und ein Insekt ist ebenso intelligent wie ein Mensch</h2>
<p>Alles, was wir dem Planeten antun, tun wir auch uns selbst an. Denn wir sind selbst Teil der Natur. Vergiften wir also unsere Pflanzen mit Glyphosat, töten wir damit nicht nur Insekten. Doch auch wenn unser Verstand weiß, dass wir damit unsere eigene Lebensgrundlage zerstören, spüren wir diese Einheit im Alltag nicht, zumindest nicht stark genug, um auch konsequent danach zu handeln. Denn in der Form, in der wir getrennt von der Natur leben, haben wir uns auch von unserem wahren Selbst entfremdet. Der Glaube an den technischen Fortschritt und die Wissenschaft hat unser Leben allumfassend verändert: Nicht nur, dass unser Leben wesentlich komfortabler geworden ist, auch vor der Selbstoptimierung des Menschen machen wir keinen Halt. Die Folge: Das Gefühl im Alltag einfach nur zu funktionieren – wie eine Maschine. Das ungute Gefühl, das uns dabei stetig begleitet, haben wir gelernt durch diverse Formen des Konsums zu verdrängen. Dabei stehen für uns stets die menschlichen (westlichen) Bedürfnisse im Vordergrund – und leider zunehmend auch die wirtschaftlichen Interessen. Solange wir fernab von der Natur leben, isolieren wir uns also nicht nur von einer gesunden Beziehung zu uns Selbst, sondern auch von einer tieferen Beziehung zueinander und sind somit noch nicht einmal in der Lage, die eine Gattung Mensch zu akzeptieren – oder warum sonst werden zum Beispiel Elektroautos in Europa als grün angepriesen?</p>
<p>Müssen wir also &#8211; auch wenn es genauso wie unser Ego zweifelsfrei zum Menschsein dazugehört &#8211; nicht erst wieder lernen, unser anthropozentrisches Weltbild und unsere ethnozentrische Einstellung zu überwinden und uns eingestehen, dass den Bedürfnissen der westlichen Welt nicht mehr Wert beizumessen ist als den Bedürfnissen des globalen Südens und dass menschliche Bedürfnisse nicht mehr wert sind als die der anderen Wesen auf unserem Planeten? Sind wir nicht dann erst wieder bereit, uns wieder als untrennbare Einheit mit allen Menschen, Pflanzen und Tieren dieser Welt und dem Kosmos zu sehen und die Natur nachhaltig zu schützen?</p>
<p>Dafür brauchen wir erst einmal keine Technologie und auch keine Bildung, sondern schlicht Demut und Mitgefühl. Demut und Mitgefühl sind menschliche Fähigkeiten, die uns allen gegeben wurden. Es bedeutet auch zu verstehen, dass Intelligenz nicht das Privileg des Menschen ist, sondern dass es in jedem Wesen steckt – egal ob eine Pflanze, ein Stein, ein Fuchs oder in uns selbst. Von Kindern können wir das vielleicht am Besten lernen: So habe ich mich beim Schreiben zurückerinnert, als Kind eine Hummel retten zu wollen, indem ich sie in einen Blumentopfuntersetzer mit Gras bettete, an einen geschützten Ort stellte und sie streichelte &#8211; bis sie sich dann leider irgendwann trotzdem nicht mehr bewegte:-(</p>
<h2>3. Nichts ist verloren – alles ist da, die Natur lebt in Fülle und kennt keinen Mangel</h2>
<p>„Klimawandel: Bald gibt es kein zurück mehr“ – Der Titel eines Beitrages der ZEIT ONLINE aus dem Jahr 2018. Beobachtet man die Schnelligkeit, mit der Menschen aus Fehlern lernen, können wir uns bei diesen Prognosen sicher sein – der Untergang ist unausweichlich – alles ist verloren! Vielleicht ist der Mensch von heute aber auch nur ein Vorläufer einer neuen menschlichen Gattung, die entsteht, wenn die Menschheit aus den Ruinen der Zivilisation irgendwann von neuem hervorgeht – solange, bis wir den Gipfel unserer Weisheit erreicht haben.*² Diese Haltung macht mir mehr Hoffnung, um zu erkennen: Nichts ist verloren, alles ist da: Tiere, Wald, große alte Bäume, Felsen, Schluchten, Flüsse – wir müssen nur unsere Augen und unsere Seele dafür öffnen. Es sind vor allem die riesigen geologischen Dimensionen, die mir in den Bergen immer wieder bewusst machen: ein Menschenleben ist nur ein Wimpernschlag in der Erdgeschichte, die diese Landschaften über Milliarden von Jahren geformt hat. So winzig klein fühle ich mich und so unwichtig fühlen sich die Dinge dort an, die mich im Alltag manchmal bewegen.</p>
<h2>Zwei Tipps von Wolf-Dieter Storl &#8211; Innehalten und genau hinschauen</h2>
<blockquote><p>1. Auge in Auge mit wilden Tieren zu sein, kann ebenfalls dabei helfen: „Man geht nicht mit einem abstrakten Alltagswissen durch die Wildnis, hier ist Präsenz gefragt.“</p></blockquote>
<p>Diese Aussage hat mich an einen Wanderurlaub in den Rocky Mountains in Kanada erinnert. Tatsächlich wurde man dort auch im National Park Information Center dazu aufgefordert – aus Gründen der eigenen Sicherheit &#8211; mit offenen Augen und Ohren, achtsam durch das Gelände zu gehen; Auf Tierhaare sowie den Frischegrad von Exkrementen und Fußstapfen der Bären zu achten – zu schauen, ob es nur große sind oder ob sich dazwischen auch kleine tapsige Spuren befinden. All das konnten wir in den Wäldern beobachten – bei einer unserer Oneway-Touren waren wir gerade auf dem Rückweg, als viele weiße kurze Haare auf dem Weg meine Aufmerksamkeit weckten: „Jan, diese vielen Haare lagen hier aber auf dem Hinweg noch nicht!“ Als Jan vor mir um die nächste Wegbiegung lief, sagte er plötzlich, „Ach du Scheiße!“</p>
<figure id="attachment_2235" style="width: 4588px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-2235" src="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/2012-06-Kanada_0185.jpg" alt="" width="4588" height="2263" srcset="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/2012-06-Kanada_0185.jpg 4588w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/2012-06-Kanada_0185-300x148.jpg 300w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/2012-06-Kanada_0185-768x379.jpg 768w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/2012-06-Kanada_0185-1024x505.jpg 1024w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/2012-06-Kanada_0185-809x399.jpg 809w" sizes="(max-width: 4588px) 100vw, 4588px" /><figcaption class="wp-caption-text">Banff &#8211; Lake Minnewanka Trail &#8211;</figcaption></figure>
<p>Auch die Geräusche faszinieren mich in der Wildnis: Eines Nachts wachte ich durch das Heulen der Wölfe auf und auf einer der Wandertouren hörte ich das Abgehen einer Lawine – es fühlte sich magisch und einfach wunderschön an und ich spürte die Urkraft, die sich in allem verbirgt &#8211; aber auch die eigene Verletzlichkeit.</p>
<p>Wir leben in einer magischen Welt und wir können den Zugang wieder finden – auch bei uns in Deutschland. Das erste Mal hatte ich im Harz das Gefühl an einem magischen, wenn nicht sogar mystischen Ort zu sein. Es war im November 2003 – Im Wald wanden sich die Nebelbänder um die Baumstämme und aus den Tälern stiegen Nebelsäulen wie aus einem Hexenkessel auf, was mir in diesem Moment das Gefühl gab, im Märchen bei Hänsel und Gretel zu sein. Oft gehe ich auch im Alltag spazieren. Aber vor der eigenen Haustüre gehe ich häufiger entlang des Weges – versunken in Gedanken &#8211; weil ich meine schon alles zu kennen. Aber das ist eine Illusion.</p>
<blockquote><p>2. Es kann ein Wassertropfen sein, der unsere Aufmerksamkeit erregt oder eine Blüte. Alles, was wir sehen, ist einmalig. Wenn wir durch die Welt gehen und meinen, wir wissen schon alles, verhungert die Seele. Schauen wir jedoch richtig hin und sind aufnahmebereit, erkennen wir die Natur und unsere eigene Göttlichkeit. Wichtig ist eine empfängliche Haltung statt angelesenem Wissen. Wir müssen uns Zeit nehmen. Meistens sind wir zu beschäftigt und nicht bereit, alles beiseite zu legen und unsere Seele tief zu öffnen. Wenn uns das jedoch gelingt, dann erscheint die Pflanze als etwas Wunderbares. Wenn wir uns dann noch ein bisschen mehr Zeit nehmen, führt sie uns, rein durch die Sinne, in eine Art Zauberwelt.</p></blockquote>
<p>Darin übe ich mich gerade. Ich laufe täglich die gleiche Strecke – an einem Tag ist es die brillante Farbe einer Distelblüte, die mich stehenbleiben lässt, an einem anderen Tag eine Hummel, die dieses Jahr sogar noch im November auf der Suche nach Nektar sind – und letzte Woche war es ein Eichhörnchen. Und auch beim Fallobst sammeln auf einer Streuobstwiese hatte ich dieses Jahr einen magischen Moment – ein Hirsch kreuzte unseren Weg – das zweite Mal in meinem Leben, dass ich einen Hirsch in Deutschland in freier Wildbahn gesehen habe und das erste Mal ohne Barriere. Ein Erlebnis, das wirklich die Seele nährt!!!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2245" src="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5482-1.jpg" alt="" width="1377" height="766" srcset="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5482-1.jpg 1377w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5482-1-300x167.jpg 300w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5482-1-768x427.jpg 768w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5482-1-1024x570.jpg 1024w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5482-1-809x450.jpg 809w" sizes="(max-width: 1377px) 100vw, 1377px" /></p>
<p>Ich glaube daher fest daran: Das Göttliche ist überall. Und statt mir abstrakte Gedanken darüber zu machen, kann ich es am Besten erfassen, indem ich raus gehe und es direkt und unmittelbar in der Natur erfahre.</p>
<h2>4. Die Wirklichkeit ist verrückter als wir glauben</h2>
<blockquote><p>Als Reclinervellus nielseni, die Schlupfwespenfau, ihre Niederkunft nahen spürte, schwirrte sie davon, um die Spinnenfrau Cyclosa conica zu finden. Das war nicht leicht, denn die kleine Cyclosa konnte so fein spinnen, dass ihr Netz fast unsichbar zwischen den dürren Zweigen über dem Boden im dunklen Tann hing. Ehe sie sich´s versah, hatte die Schlupfwespenfrau ihr Ei der Spinnenfrau in den Leib gebohrt. &#8222;Heda, was soll das?&#8220;, rief die Spinnenfrau. &#8222;Wirst schon sehen, hehe!&#8220;, näselte die Schlupfwespenfrau. Und wirklich &#8211; bald war im Leib Cyclosas eine winzige Larve aus dem Schlupfwespen-Ei geschlüpft. Gierig schlürfe sie von den Körpersäften der Spinnenfrau, wuchs heran, und als die Zeit ihrer Verpuppung nahte, rief sie: &#8222;He, Spinnenfrau, mach mir einen Kokon!&#8220; Als wäre sie nicht sie selbst, holte Cyclosa die fast unsichtbaren, klebrigen Spiralfäden ihres Netzes, mit denen sie immer ihre Beute gefangen hatte, ein und warf sie auf den Boden. Das Netz hatte jetzt große Löcher. &#8222;Mach es fest!&#8220;, rief die Larve. Als wäre sie nicht sie selbst, lief Cyclosa auf den Speichenfäden hin und her  und spann und spann, bis die Fäden vierzigmal so stark waren wie zuvor. &#8222;Mach es sichtbar!, rief die Larve. Als wäre sie nicht sie selbst, umspann Cyclosa die starken Taue mit hauchzarten Fäden, die im ultravioletten Licht aufleuchteten. Nun konnten die Hummeln, die Schmetterlinge und die Vögelchen das vorher fast unsichtbare Netz sehen und um die Wiege des Schlupfwespenkinds herumfliegen. &#8222;Geh in die Mitte!&#8220;, befahl die Larve. Mit letzter Kraft kletterte Cyclosa in die Mitte ihres leuchtenden Netzes und spann sich ein. Als sie das letzte Stück Faden um sich gewickelt hatte, hauchte sie ihr Leben aus. Nach zehn Tagen aber schlüpfte aus ihrem Toten Körper eine neue Schlupfwespe und schwirrte davon.</p>
<p>Das ist nicht erfunden, sondern das schier unglaubliche Beispiel eines ausgeklügelten Hackings – der Fremdsteuerung eines Wirtsorganismus durch einen Parasiten. Man könnte glauben, hinter der Evolution des Lebens stecken irre Komiker wie Monty Python. Die Wirklichkeit ist erstaunlich und verrückt – schließlich ist auch die Fähigkeit, Fantasie zu entwickeln, Teil von ihr.</p></blockquote>
<p>Quelle: Oya-Ausgabe 46, S. 31</p>
<h2>5. Tiere und Pflanzen als Lehrer und Heiler – Sie haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind</h2>
<p>Die Pflanzen sind noch komplett mit der Ganzheit verbunden. Sie wachsen im Gleichschritt mit dem Gang der Sonne, sie wurzeln tief in der Erde und empfangen gleichzeitig mit ihren Blättern die Kraft des Lichtes, um sie zur Nahrung und zur Luft zu verwandeln, die wir atmen. Pflanzen zeigen zudem, was ist: Sie spiegeln den Sonnenlauf oder die Geologie – denn auf Kalk wachsen andere Pflanzen wie zum Beispiel in einem Hochmoor. Pflanzen sind die Nahrungsgrundlage für alle höheren Lebewesen.<br />
Menschen sind im Vergleich zu den Pflanzen relativ abgekapselt. Und so erleben wir uns als abgesonderte Individuen.<br />
Tiere stehen dazwischen. Wenn Tiere krank sind, gehen sie gezielt zu gewissen Pflanzen. Sie wissen instinktiv, was sie brauchen. Auf diese Weise haben die Menschen auch die Heilpflanzen kennengelernt.*³</p>
<p>Nicht nur von Storl sondern auch von Harari wurde der Gedanke geäußert, dass die Menschen durch die Pflanzen, insbesondere den Weizen, domestiziert wurden und nicht umgekehrt. Sie haben uns sesshaft gemacht. Wir halten Fressfeinde wie Käfer, äsende Rehe von ihnen fern, wir bewässern und düngen sie. Das ist Arbeit. Diese Pflanzen haben für uns auch Arbeit erfunden. Und indem der Überschuss gehortet und verteilt wurde, konnten die Bevölkerungszahlen steigen und der Weg Richtung Zivilisation beginnen. In dem Sinn sind die Pflanzen und die Tiere, die geschichtlich viel älter als der Mensch sind, auch wie Mütter und Väter, die ihren Kindern Opfer bringen, damit sie leben können. Sie ermöglichen, dass es ihnen gut geht.*³</p>
<blockquote><p>Das Essen so zu sich zu nehmen, dass es einer heiligen Kommunion gleichkommt.</p></blockquote>
<p>Auch darin übe ich mich seit geraumer Zeit und der eigene Anbau von Obst und Gemüse hilft enorm, für jede Ernte und für die Kraft, die uns damit geschenkt wird, dankbar zu sein und sich tatsächlich bei allen daran beteiligten Akteuren zu bedanken.</p>
<h2>6. Wir leben nicht &#8222;auf&#8220; sondern &#8222;in der Erde&#8220;</h2>
<p>&#8222;Unserer Atmung schenken wir in der Regel keine Aufmerksamkeit. Die uns umgebende Luft ist für unsere Augen unsichtbar &#8211; daran liegt es , dass wir uns normalerweise so verhalten und so über sie sprechen, als würde sie gar nicht existieren. Dennoch hat Luft eine Dichte. Wir haben es also mit einem dichten, fühlbaren Nichts zu tun. In dessen Tiefe sind wir eingetaucht wie die Fische ins Wasser des Ozeans. Die Luft ist unser Medium. Ohne ihre nährende Gegenwart, ohne ihre lebenswichtige Teilhabe an allem, was wir unternehmen, könnten wir nicht existieren. Im Verein mit den anderen Tieren, den Pflanzen und den Mikroben sind wir ein aktiver Teil der Atmosphäre der Erde, lassen beständig den Atem des Planeten durch unsere Körper und Gehirne zirkulieren, tauschen für andere lebenswichtige Gase aus. Die Methanproduktion der Mikroorganismen in unseren Verdauungsorganen, das Gas, das wir in unserem Darm herstellen &#8211; ist ein essenzieller Beitrag zur dynamischen Stabilität der Atmosphäre (sicherlich weniger wichtig als derjenige der Wiederkäuer, aber dennoch wesentlich). Es ist kein Wunder, dass wir, die wir uns als Teil einer gebildeten Kultur begreifen, die Luft &#8211; ihre allgegenwärtige Präsenz &#8211; immer wieder vergessen, setzen wir für uns doch eine weitaus edlere Lebensaufgabe voraus, als zu ihrem Fortbestand beizutragen.</p>
<p>Nur wenn wir uns der Luft innewerden, haben wir eine Chance, unseren Heimatort in der wirklichen, von uns bewohnten Welt wiederzufinden. Denn die Luft, die so wenig verstandene unsichtbare Präsenz, verbindet uns physisch mit dem Innenleben von allem, was wir sehen, wenn wir vor unsere Türe treten &#8211; mit den Habichten und den Bäumen, mit dem Boden, dem Meer und den Wolken. Ich bin vollständig von ihr umfangen, bin ein Teil, der sie ausmacht. Die Atmosphäre als komplexes, alle Lebens­prozesse integrierendes Phänomen, ist vielleicht das umfassendste Phänomen der Erde. Wenn mir mehr und mehr bewusst wird, dass der Organismus, der ich bin, nicht nur Dinge durch die Atmosphäre hindurch, sondern auch die Atmosphäre selbst wahrnimmt – dass ich sie immerzu rieche, schmecke und berühre, ebenso wie ich sie in den Blättern rascheln höre und in den sich türmenden Wolken sehe – dann wird mir das Ausmaß bewusst, in dem mich meine Sinne in intimem, unmittelbarem Kontakt mit dem Leben der Biosphäre als Ganzes halten.&#8220;*¹</p>
<h2>Wenn wir uns wieder als Teil von etwas Größerem begreifen, erkennen wir uns selbst</h2>
<p>Die Natur ist heil, sie ist perfekt in sich – deswegen kann ein hineingehen in die Natur eine wirklich heilende, sättigende Wirkung auf uns haben. Sie lässt uns teilhaben am Ganzen. Ganz in der Natur sind wir näher bei uns selbst. Wir erkennen mehr, wer wir sind und was mit uns gemeint ist &#8211; das gibt uns Klarheit und Sicherheit im Leben.<br />
In alten Kulturen wurden die Menschen durch die Rituale, die Jahreszeitenfeste, den Rhythmus des Lebens getragen und waren dabei in der Gemeinschaft und in der Kultur eingebunden. Heute ist das nicht mehr so, und es fordert daher immer wieder ganz bewusste Entscheidungen, das zu suchen, was uns gut tut.*³</p>
<p>Oder kann Technologie und Wissenschaft uns dabei helfen, uns wieder mit der Natur zu verbinden? So ist schon wissenschaftlich bestätigt, dass Bäume eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit haben und auch Harari beschreibt in einem seiner Bücher, wie man durch das Anschließen von Elektroden an das menschliche Gehirn, Ängste ausschalten kann. Ist es damit vielleicht auch irgendwann möglich, einen anderen Bewusstseinszustand zu erreichen?</p>
<p>Ich glaube, dass es niemals inneres Erkennen ersetzen kann. Eine innere Wahrheit, die man spürt, die frei und unabhängig von Technologie oder einer Ideologie entstanden ist, ist nicht zerstörbar oder manipulierbar &#8211; sie ist für immer. Für mich die einzige nachhaltige Form des Lernens. Wir sollten daher besser selbst daran arbeiten, diese Fähigkeiten weiter zu entwickeln, um den Weg in unserem Herzen zu erkennen und zu gehen. Ich weiß, ich bin dabei nicht allein, sondern mit allem Lebendigen bewusst vereint. Das gibt mir unendliche Kraft!</p>
<p>Und jetzt gehe ich raus, spazieren. Wie siehts mit dir aus &#8211; kommst du mit?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>Eine erste Inspiration waren Michael Roads und Wolf-Dieter Storl für mich. Sie haben mir dabei geholfen, mich bewusst an meine eigenen Naturerlebnisse zurückzuerinnern und sie in einem anderen Licht zu sehen:</p>
<p>*¹ Oya-Ausgabe 49 https://oya-online.de/article/read/3004-in_der_erde_atmen.html (Auszug aus dem Buch &#8222;Im Bann der sinnlichen Natur&#8220; von David Abram)<br />
*² Michael Roads, Mit der Natur reden<br />
*³ Wolf-Dieter Storl, Erkenne dich selbst in der Natur</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Über die Sehnsucht nach innerer Stille und Verbundenheit</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2018 14:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finde deinen eigenen Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Naturverbundenheit / Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war genervt und fühlte mich kraftlos: Alles drehte sich für mich nur noch um die Umsetzung MEINER Idee „Bewerben ohne Werben – Just be“, die damit zum Zentrum meines Daseins wurde und mich nahezu komplett vereinnahmte. Um mich von dieser &#8222;Besessenheit&#8220; zu befreien, beschloss ich MEINE Idee endlich loszulassen – um nicht zu sagen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war genervt und fühlte mich kraftlos: Alles drehte sich für mich nur noch um die Umsetzung MEINER Idee „Bewerben ohne Werben – Just be“, die damit zum Zentrum meines Daseins wurde und mich nahezu komplett vereinnahmte. </p>
<p>Um mich von dieser &#8222;Besessenheit&#8220; zu befreien, beschloss ich MEINE Idee endlich loszulassen – um nicht zu sagen „aufzugeben“! Ich spürte die Sehnsucht in mir, mich von meinen persönlichen Anschauungen loszureißen und einzutauchen in den Fluss des Lebens, um mich hinwegtragen zu lassen und als Teil eines vollkommenen Universums zu fühlen.</p>
<p>Bevor ich diesen inneren Hunger stillen kann, musste ich jedoch erst noch begreifen, was es alles in meinem Leben loszulassen und zu verabschieden galt. Ich erinnerte mich an etwas, das ich bereits vor einigen Jahren erkannt hatte: Alles ist bereits in mir &#8211; und damit auch die Verbundenheit. Was hielt mich also davon ab, diese Verbundenheit zu spüren?</p>
<p><strong>1. Schluss mit dem Festhalten an eigenen Ideen, Konzepten und Methoden, um die Welt zu verbessern</strong></p>
<p>Es macht mir Spaß zu hinterfragen und aus gewonnenen Erkenntnissen neue Ideen abzuleiten. So entstand auch die Idee für einen „Demokratischen Bewerbungsprozess“ als Seins-Prozess „Bewerben ohne Werben – just be&#8220;. Ich freue mich über die Menschen, die ich damit erreicht habe und über die Veröffentlichung eines Beitrages in der Agora42-Ausgabe 01/2018. Wer ihn jetzt noch einmal lesen möchte, hat hier die Chance dazu: <a href="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/Revolution-in-der-Mitarbeiterauswahl.pdf">Revolution in der Mitarbeiterauswahl</a>.<br />
Der Austausch, der dabei immer entsteht, hilft mir zu erkennen, dass es nicht die eine Wahrheit gibt, sondern viele unterschiedliche Perspektiven – die Vielfalt an Sichtweisen auf ein und dieselbe Sache finde ich dabei sogar spannender als die Verbreitung einer Idee. Anstatt weiterhin im Außen über die Umsetzung eines vagen Konzepts zu schreiben und zu diskutieren, hatte ich somit vielmehr den Wunsch mein Inneres zu bereisen. </p>
<p><strong>2. Schluss mit der Anhäufung von Wissen und dem Lesen von Büchern in einer Sprache, die mir einfach zu sehr im Denken verhaftet ist</strong></p>
<p>Ich verlor im letzten Jahr zunehmend die Lust, Bücher zu lesen – die Inhalte waren spannend und ich fand viele meiner Gedanken darin wieder, aber ich hatte das Gefühl, die Wahl der Worte bzw. die Sprache nicht mehr ertragen zu können – auch die Autoren kreisen oftmals nur um ihre eigenen Vorstellungen und Überzeugungen. Es fühlte sich in zunehmendem Maße erdrückend für mich an, statt meinen Horizont zu erweitern. Ich sehnte mich wieder nach inneren Erkenntnissen, die frei und spontan aus den Tiefen meines Selbsts den Weg zu mir finden – durch Erleben und Erfahren, statt durch Anhäufung von Informationen.</p>
<p><strong>3. Schluss mit dem Schreiben und dem krampfhaften Versuch die richtigen Worte zu finden</strong></p>
<p>Ich war müde, die richtigen Worte für etwas zu finden, was ich fühle und eigentlich überhaupt nicht richtig beschreiben kann – und je mehr ich darüber nachdachte, wie ich etwas beschreiben soll, desto weniger fühlte ich es. Das war der Grund, warum ich ein Jahr lang keinen einzigen Beitrag verfasste. Ich war zu stark in meinen Gedanken verhaftet und fühlte mich nicht mehr im Fluss. Das Schreiben, das Lesen, sogar das Darüber-Sprechen – die Sprache im Allgemeinen – schaffte in mir eine permanente Distanz zu meiner Gefühlswelt. Auch jetzt fällt es mir wieder schwer, einfach loszuschreiben – ich neige dazu, alles zu analysieren und doppelt und dreifach zu hinterfragen, um in mir eine klare Haltung oder Position zu finden und meine Gedanken möglichst für andere Menschen nachvollziehbar aufzuschreiben. Vielleicht ist es ein Schutz den ich suche, aber auch davon möchte ich mich befreien. Ich möchte schreiben und damit furchtlos meine Erfahrungen annehmen. Ich will mit dem Schreiben nicht den Fokus auf meine Persönlichkeit oder mein Ego legen, sondern auf das Erkennen – auf das innere Licht in mir*. Auch wenn das, was ich schreibe für andere nicht leicht zu verdauen ist, sich widerspricht und vielleicht sogar komplett unverständlich erscheint, muss es nicht meine Sorge sein, denn es hilft mir dennoch, mein Innerstes zu erweitern und mehr Klarheit zu erlangen; Und in dem Maße, wie ich mich erweitere, wird sich auch mein Sprachgebrauch erweitern, was mir dabei hilft, zukünftig noch befreiter schreiben zu können.</p>
<p><H2>Es war mal wieder eine ganz besondere Fügung in meinem Leben, dir mir dabei half, all diese Dinge umzusetzen!</H2></p>
<p>Ich wollte weniger Zeit mit dem Schreiben und mehr Zeit mit den realen Menschen als Dozentin verbringen. Ich fragte also in meiner Freiberuflichkeit als Dozentin nach mehr Stunden. Aufgrund der Scheinselbstständigkeit ist das jedoch ein Problem. Der Gegenvorschlag war daher eine Festanstellung in Vollzeit – damit hatte ich nicht gerechnet und daran hatte ich auch überhaupt nicht gedacht – aber irgendwie fühlt es sich nach fünf Jahren Freiberuflichkeit einfach genau richtig an. Ich nahm das Angebot dankbar an und es ergab sich daraus eine komplett neue Arbeitsweise für mich. Zum allerersten Mal hatte ich die Möglichkeit, reine Einzelsitzungen im Bereich Bewerbungstraining und Förderunterricht zu geben. Ein wahres Vergnügen mit Menschen zusammenzuarbeiten, die Hilfe aus freien Stücken suchen und dabei selbst entscheiden können, an welchem Tag und zu welcher Tageszeit (zumindest im Rahmen der Öffnungszeiten) sie bereit sind, diese auch anzunehmen: Einfach nur da zu sein, zuzuhören, mich auf die Menschen einzulassen, Wünsche aufzugreifen, Ziele zu finden und bei der Umsetzung zu helfen – so wie ich kann und wie die Menschen Hilfe benötigen &#8211; ohne darüber zu werten oder zu urteilen. Die Zusammenarbeit, die sich daraus entwickelte, begeisterte mich wieder, entfachte endlich wieder mein Feuer und fühlte sich wieder nach lebendigem Tun an – frei aus dem Herzen heraus! Das habe ich die letzten Monate sehr genossen! DANKE!</p>
<p><H2>Wie es weitergeht…</H2></p>
<p>So fühle ich mich heute von dem gedanklichen Ballast befreit und losgelöst und bin bereit einzutauchen &#8211; in den Fluss des Lebens, um mich hinwegtragen zu lassen und Eins zu sein, mit der Welt und allem Leben. Aber wie genau funktioniert das eigentlich? Wie kann ich wieder lernen zu spüren, dass ich mit allem Leben auf diesem Planeten in einer universellen Einheit verbunden bin – egal ob Pflanze, Tier oder Mensch, in der Zeit und Raum nicht existiert? Ich bin entschlossen und empfindsam genug, auch feinere Wahrnehmungen außerhalb meiner fünf Sinne zu beachten und zu kultivieren und gespannt, was sich mir in dieser neuen geistigen Dimension offenbart.</p>
<p>Alles Liebe und bis bald, Christina </p>
<p>* Um mir das Leben beim Verfassen dieses Beitrags zu erleichtern, habe ich mich bei einzelnen Sätzen an Textpassagen aus Michael Roads Buch „Mit der Natur reden“ angelehnt. Interessanterweise ist es nach langer Zeit das erste Buch, was keine Ablehnung in mir auslöst, sondern mir dabei geholfen hat, wieder meine Gefühls- statt Gedankenwelt anzusprechen und sie zum Ausdruck zu bringen.</p>
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		<title>&#8222;Bewerben ohne werben&#8220; &#8211; die Abschaffung des Bewerbungsprozesses</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Dec 2017 16:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Druckfrisch eingetroffen: Die neueste Ausgabe des agora42-Magazins &#8211; und be you ist mit dem Konzept &#8222;bewerben ohne werben&#8220; mittendrin! &#8222;(R)evolution in der Mitarbeiterauswahl: Wie die Jobsuche zukünftig Menschen ermutigen könnte, das Wirtschaftssystem zu verändern, statt ihm blind zu dienen&#8220;: Wer den Beitrag jetzt lesen möchte, hat hier die Chance dazu: Breitenbuecher_final &#8211; Der Titel meines...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Druckfrisch eingetroffen: Die neueste Ausgabe des agora42-Magazins &#8211; und be you ist mit dem Konzept &#8222;bewerben ohne werben&#8220; mittendrin!</p>
<p>&#8222;(R)evolution in der Mitarbeiterauswahl: Wie die Jobsuche zukünftig Menschen ermutigen könnte, das Wirtschaftssystem zu verändern, statt ihm blind zu dienen&#8220;: Wer den Beitrag jetzt lesen möchte, hat hier die Chance dazu: <a href="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/12/Breitenbuecher_final.pdf">Breitenbuecher_final</a></p>
<p>&#8211; Der Titel meines Beitrages, in der aktuellen <a href="https://agora42.de/" rel="noopener" target="_blank">Agora42-Ausgabe</a>, mit dem ich hoffentlich viele Menschen ermutigen kann, das scheinbar Unmögliche zu fordern, um wahre Veränderung in unserer Welt zu bewirken:</p>
<p>Schluss mit dem oberflächlichen CV-Screening, das Menschen auf den Status Quo ihres Lebenslaufes reduziert und ihnen den Mut und das Vertrauen nimmt, sich selbst – abseits des hierarchischen Aufstieges – weiterentwickeln zu können!</p>
<p><strong>Denn damit geht ein enormes Potenzial für uns alle verloren.</strong></p>
<p><H1>Auf zu neuen Ufern: Bewerben ohne werben – Just be</H1></p>
<p>Die Entwicklung eines Seins-Prozesses, der Menschen dazu auffordert, zu sich selbst zu stehen, zu den eigenen Werten, Idealen, Wünschen und Zielen, in dem Vertrauen darauf, die passenden Unternehmen bzw. Mitarbeiter magisch anzuziehen.</p>
<p><H1>Warum wir das dringend nötig haben?</H1></p>
<ul>
<li>Um Menschen zu ermutigen und einzuladen, ihr Potenzial als Andersdenker, Freigeist, Visionär und Idealist, welches in jedem von uns steckt, frei zu entfalten und einzusetzen.</li>
<li>
Um zu selbstbewussten, vertrauensstarken und agilen Organisationen mit gemeinsamen Zielen und Werten zusammenzuwachsen, mit einer selbstverständlichen Bereitschaft sich füreinander und eine enkeltaugliche Zukunft einzusetzen.</li>
</ul>
<p>Der Ansatz erscheint im ersten Moment weit entfernt von bisherigen Recruiting-Methoden. Umso wichtiger ist es, dass sich die Idee des Seins-Prozesses Schritt für Schritt in den Organisationen entwickeln kann.</p>
<p><H1>Wie könnte dieser Seins-Prozess konkret aussehen?</H1></p>
<p><H2>1. Station: Unternehmens-Werte überprüfen</H2></p>
<p>Eine Möglichkeit wäre es, mit den Kollegen Unternehmens-Werte, -Ziele und die -Kultur aus der Sicht eines jeden einzelnen zu beleuchten und so konkret wie möglich aufzuschreiben. Sind es die Werte und Ziele, die auch auf der Unternehmenswebsite zu finden sind, oder weichen diese von der Wahrnehmung der Mitarbeiter ab? Da jeder Mensch auch persönliche Wünsche und Ziele mitbringt, die sich nicht immer eins zu eins in der Unternehmens-DNA wiederfinden, sollten wir beginnen, diese ebenfalls konkret zu benennen.</p>
<p><strong>Chancen:</strong><br />
So lernen Mitarbeiter zu sich selbst zu stehen und Bedürfnisse und Motive zu äußern, statt sie, aus Angst abgelehnt zu werden, zu verleugnen. Das Team wird sich zudem der gelebten und auch ungelebten Werte bewusst. Das ist ein erster Schritt, um intern flexiblere Strukturen zu schaffen, die es den Mitarbeitern erlauben, sich freier zu entfalten. Das führt zu einer stärkeren Unternehmens-Identifikation und loyaleren Arbeitsbeziehungen. Zudem könnten somit aus C-Mitarbeitern, B- oder sogar A-Mitarbeiter werden und der Reifegrad der Organisation erhöht werden.</p>
<p><strong>Risiken:</strong><br />
Die Voraussetzung, dass sich die eigenen Mitarbeiter darauf einlassen, muss gegeben sein. Es muss dafür eine Vertrauensbasis vorhanden sein. Unterschwellige Konflikte könnten aufgedeckt werden, daher kann es wichtig sein, diesen Prozess durch ein psychologisches oder mentales Training professionell zu unterstützen (Z.B. mit Hilfe von Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg).</p>
<p><H2>2. Station: Stellenanzeigen offener formulieren</H2></p>
<p>Wie wäre es den zu erfüllenden Kriterienkatalog einfach mal wegzulassen und stattdessen die Aufgaben, das zukünftige Team sowie die gelebten Werte und die Kultur konkreter zu beschreiben? Zudem mit der Bitte an die neuen Kandidaten von einer Standard-Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Foto, Zeugnisse) abzusehen und stattdessen zu beschreiben, <strong>was sie antreibt, wie und mit welchen Fähigkeiten und Erfahrungen sie sich gerne einbringen, wie sie gerne arbeiten oder was sie in ihrem nächsten Job gerne lernen möchten.</strong> Hierbei könnte man es den Kandidaten überlassen, ob sie je nach persönlicher Neigung die Fragen schriftlich oder auch mittels einer Sprachnachricht beantworten möchten.</p>
<p><strong>Chancen:</strong><br />
&#8211; Es hilft Menschen und Unternehmen dabei, den Blick nach Innen zu wenden, um sich bewusster mit den eigenen Wünschen, Werten und Zielen auseinanderzusetzen, statt zu versuchen, den Erwartungen anderer zu entsprechen.<br />
&#8211; Die Kandidaten bekommen ein höheres Maß an Vertrauen und Wertschätzung geschenkt, was die Beziehung von Beginn an stärkt.<br />
&#8211; Die hohe Transparenz auf Seite der Unternehmen, kann dazu führen, dass sich eine Menge sehr guter Leute bewerben, die genau wegen dieser Kultur dort arbeiten wollen.<br />
Recruiter müssen sich von Beginn an intensiver mit der DNA der einzelnen Interessenten auseinandersetzen, da ein oberflächliches Lebenslauf-Screening nicht mehr möglich ist.</p>
<p><strong>Risiken:</strong><br />
&#8211; Bewerber könnten dennoch die Entscheidung von Größe und Bekanntheit des Unternehmens abhängig machen und dass Unternehmen nach harten Fakten filtern, sollten Bewerber diese weiterhin angeben.<br />
&#8211; Es besteht die Gefahr, dass Menschen auf eine Bewerbung verzichten könnten, da sie sich in der Beantwortung der eher ungewöhnlichen Fragen überfordert sehen.</p>
<p><H2>3. Station: Statt Kandidaten unverbindlich sammeln, sich verbindlich entscheiden</H2></p>
<p>Warum nicht das Prinzip „First Come First Serve“ gelten lassen und bereits nach Eingang von zum Beispiel zehn Interessenten eine erste Entscheidung treffen und potenzielle Kandidaten zu einem Mitmachtag einladen.</p>
<p><strong>Chancen:</strong><br />
Wieviele der eingetroffenen Bewerbungen sind in der Regel „Ausschuss“? 50%, 60% oder vielleicht sogar 70%. Viel Zeit, die sich Personaler somit sparen könnten.<br />
Hinzu kommt eine bessere Candidate Experience, da Kandidaten schneller eine Rückmeldung bekommen.<br />
Statt strategischer Spielchen, indem zum Teil hunderte Kandidaten gesammelt und verglichen werden, in der Hoffnung dass noch jemand „Besseres“ kommt, wären beide Parteien dazu aufgefordert sich von Beginn an klar zu positionieren.</p>
<p><strong>Risiken:</strong><br />
Eventuell würde vielleicht ein noch besserer Kandidat kommen. Aber was heißt besser? Bessere Noten, bessere Qualifikation, mehr Erfahrung? 43% aller Befragten der „Candidate-Journey-Studie 2017“ denken nach der Einstellung darüber nach, den Job wieder zu wechseln und bewerben sich neu, weil die Aufgaben nicht wie erwartet sind, die Zusammenarbeit mit der direkten Führungskraft nicht passt oder Weiterentwicklungsmöglichkeiten fehlen. Diese Zahl ließe sich erheblich reduzieren.</p>
<p><H2>4. Station: Mitmachtag anbieten ohne Bewerber-Vorauswahl</H2></p>
<p>Je größer das Bewusstsein innerhalb einer Organisation bezüglich der Werte, Ziele und gelebten Kultur ist und je größer der Mut, zu ihnen zu stehen und sie zu veröffentlichen, desto denkbarer ist es, komplett auf die Bewerber-Vorauswahl zu verzichten und auf die Selbstauswahl der Kandidaten zu vertrauen. Eine Weiterführung der Idee wäre dann, Mitmachtage anzubieten, die den Kandidaten die Chance geben, das Team kennenzulernen und die Arbeitsatmosphäre zu erspüren, ohne dass eine Selektion seitens der Personal- oder Fachabteilung stattfindet.</p>
<p><strong>Chancen:</strong><br />
&#8211; Mehr Entscheidungssicherheit durch größere Transparenz<br />
&#8211; Gibt dem Bewerber eine gleichberechtigte aktive Entscheidungskompetenz, statt ausgeliefert zu sein und abwarten zu müssen<br />
&#8211; Menschen würden sich ermutigt fühlen, sich über ihre bisherigen Erfahrungsgebiete hinaus zu bewerben. Das würde ihnen die Möglichkeit geben, sich nach ihren eigenen Wünschen weiterzuentwickeln und den inneren Selbstwert zu stärken, wodurch das reine Statusdenken in seine Schranken gewiesen werden könnte.<br />
&#8211; Schaffung von Synergien durch Quereinsteiger, für eine höhere Innovationskraft<br />
&#8211; Bessere Vorbereitung des Onboarding-Prozesses, da bereits gesehen wird, wo es evtl. fachliche Lücken gibt, die durch interne Schulungen oder Selbstlernprogramme ausgeglichen werden könnten.<br />
&#8211; Auf diese Weise könnte auch dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden!</p>
<p><strong>Risiken:</strong><br />
&#8211; Kandidaten könnten sich dennoch verstellen<br />
&#8211; Wie könnten Mitmachtage konkret aussehen, ohne dass daraus ein Assessment-Center wird?<br />
&#8211; Die rechtlichen Grundlagen müssen geschaffen werden. Das gilt für Arbeitsverträge, aber auch Versicherungen oder Geheimhaltungsverpflichtungen – besonders dann, wenn der neue Arbeitgeber ein Konkurrent ist.</p>
<p><H2>5. Station: Soziokratischer Entscheidungsprozess</H2><br />
Nach diesem Tag stimmen die Mitarbeiter über diesen Kandidaten ab. Jedoch nicht, indem man sie fragt, ob jeder zustimmt, sondern ob jemand ein schwerwiegendes begründetes Argument gegen den Kandidaten hat. Denkbar wäre hier auch über die Anzahl der einzustellenden Mitarbeiter abstimmen zu lassen – je nach Stundenzahl, die die einzelnen Kandidaten und bestehenden Mitarbeiter arbeiten möchten.</p>
<p><strong>Chance:</strong><br />
&#8211; Entscheidungen bekommen eine hohe Akzeptanz<br />
&#8211; Es zählen Argumente und nicht die Anzahl der Stimmen<br />
&#8211; Man muss ein triftiges Argument vorbringen, weches hilft eine bessere Lösung in der Gruppe zu finden</p>
<p><strong>Risiko:</strong><br />
&#8211; A-Mitarbeiter ziehen A-Mitarbeiter an und C-Mitarbeiter ziehen C-Mitarbeiter an.<br />
&#8211; Für die Entscheidungsfindung wird mehr Zeit benötigt</p>
<p><H2>6. Station: Die Abschaffung von Arbeitsverträgen</H2></p>
<p>In einer Arbeitswelt, in der man sich aufeinander verlassen kann, werden Arbeitsverträge überflüssig. Vertrauen ist die stabilste Basis für nachhaltige, loyale Arbeitsbeziehungen. Ein Konzept, was vor allen Dingen dann funktionieren kann, wenn Menschen nicht das Gefühl haben, gekauft oder manipuliert zu werden, in dem man ihnen Benefits und Freiheiten gibt, damit sie noch mehr Leistung bringen sollen, sondern dass man sie ernst nimmt, dass man ihnen etwas zutraut. Dass man sie um ihre Meinung fragt. Dass man mit ihnen gemeinsam Ziele findet und Werte lebt. Dass sie sich selbst verwirklichen dürfen und Teil eines großen Ganzen sind. Das, was sich übrigens jeder Mensch wünscht, ist bedingungslose Anerkennung: Das Gefühl so gut zu sein, wie man ist – egal welche Leistung man erbringt.</p>
<p>Der Mensch sehnt sich nach echten lebendigen Beziehungen, Verbundenheit, bei der es um mehr geht als um Leistung und Gegenleistung – nicht nur privat, sondern auch im Job! </p>
<p>Oder was meinst du dazu?</p>
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		<title>Bewerber zum Mitmachen einladen &#8211; ohne Vorauswahl (&#8230;ein Update)</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Nov 2017 08:27:11 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerben im Einklang mit dir selbst]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast 43% aller Befragten der &#8222;Candidate-Journey-Studie 2017&#8220; denken nach der Einstellung darüber nach, den Job wieder zu wechseln und bewerben sich neu, weil die Aufgaben nicht wie erwartet sind, die Zusammenarbeit mit der direkten Führungskraft nicht passt oder Weiterentwicklungsmöglichkeiten fehlen. Vielleicht hast du auch die Erfahrung gemacht, dass nach der Vorauswahl und Vorstellungsgesprächen überhaupt kein...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Fast 43% aller Befragten der <a href="http://www.rbw.de/candidate-journey-studie-2017.pdfx" rel="noopener" target="_blank">&#8222;Candidate-Journey-Studie 2017&#8220;</a> denken nach der Einstellung darüber nach, den Job wieder zu wechseln und bewerben sich neu, weil die Aufgaben nicht wie erwartet sind, die Zusammenarbeit mit der direkten Führungskraft nicht passt oder Weiterentwicklungsmöglichkeiten fehlen. </p>
<p>Vielleicht hast du auch die Erfahrung gemacht, dass nach der Vorauswahl und Vorstellungsgesprächen überhaupt kein Bewerber passend erschien? Oder der Bewerber, der für passend empfunden wurde, hat sogar selbst die Stelle wieder abgelehnt?</p>
<p><H2>Was läuft schief?</H2></p>
<p>0815-Stellenanzeigen, die austauschbare Bewerbungen hervorrufen, eine Vorauswahl, in der die Bewerber oftmals nach lebenlauf-basierten, harten Fakten gefiltert werden, die aber vielleicht überhaupt keine zentrale Rolle dabei spielen, ob dieser Mensch tatsächlich zu dem Unternehmen passt und einen guten Job machen wird, und Gespräche, in denen oftmals die Selbstdarstellung im Vordergrund steht, ohne die Chance für den Bewerber, das Arbeitsumfeld, die Kollegen und die Arbeit selbst tatsächlich zu erleben. Oftmals bleiben die Vorstellungen und Wünsche der Bewerbenden dabei unausgeschrieben und -gesprochen &#8211; vielleicht auch aus Angst zu viel zu wollen und eine Absage zu erhalten&#8230;</p>
<p>Wenn dir all diese Dinge bekannt vorkommen, ist es Zeit über einen Wandel im Bewerbungsprozess nachzudenken. Denn,&#8230;</p>
<p><H2>&#8230;es geht auch anders!</H2><br />
Wie? Der Bewerber oder die Bewerberin hat die Chance an einem Tag mitzuarbeiten und sich zu beweisen, das Team kennenzulernen und die Arbeitsatmosphäre zu erspüren, ohne dass eine Vorauswahl seitens der Personal- oder Fachabteilung stattfindet. Nach diesem Tag stimmen die Mitarbeiter über diesen Kandidaten ab.<br />
Ziel meiner Projektidee <strong>&#8222;Bewerben ohne werben &#8211; Just be&#8220;</strong> ist es damit, bei der Mitarbeiterauswahl zukünftig nicht nur Mitarbeitern eine gleichberechtigte Stimme zu geben (wie es manche Unternehmen wie die <a href="https://www.sipgate.de" rel="noopener" target="_blank">sipgate GmbH in Düsseldorf</a> bereits tun), sondern auch den Bewerbenden selbst. <strong>Für weniger Selbstdarstellung und dafür mehr Transparenz und Mut zur Authentizität auf beiden Seiten &#8211; für eine nachhaltige Zusammenarbeit und eine Job- bzw. Mitarbeitersuche auf Augenhöhe!</strong></p>
<p><H1>Alles kalter Kaffee? Nun folgt das Update:</H1><br />
Seit meinem letzten Beitrag haben sich bereits erste Mitstreiter gemeldet &#8211; darüber freue ich mich sehr und hoffe natürlich, dass es noch mehr werden! Jetzt fehlen nur noch die ersten Unternehmen! In der letzten Woche besuchte ich ein Meet Up von <a href="https://intrinsify.me/" rel="noopener" target="_blank">Intrinsify.me</a> in Dortmund, bei dem ich meine Projektidee (auch Unternehmern) kurz präsentiert habe. Die Idee traf auf sehr großes Interesse, so dass ich während eines kurzen Workshops die Idee näher erläutern und diskutieren durfte. Kritische Punkte waren die fehlende Vorauswahl der Kandidaten und wie genau so ein Mitmachtag nun aussehen kann. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle Workshop-Teilnehmenden und Mitstreiter, die sich gemeldet haben: Unser Austausch hat mir sehr dabei geholfen, meine Projektidee weiter zu entwickeln &#8211; daher erfolgt nun ein kurzes Update!</p>
<p><H1>Tools für eine Selbstauswahl des Bewerbers statt einer herkömmlichen Vorauswahl</H1><br />
Auf einer Online-Plattform sollen sich zukünftig Bewerber, Unternehmen und auch direkte Personalvermittler auf Augenhöhe begegnen. Daher können nicht nur Unternehmen ihre Vision, Unternehmenskultur und Aufgaben mit den Terminen für Mitmachtage posten, sondern auch Bewerber können auf dieser Online-Plattform ein Profil anlegen, mit ihren Erfahrungen, Wünschen und Erwartungen, in dem sie zum Beispiel die folgenden Fragen beantworten:</p>
<ul>
<li><a href="https://startwithwhy.com/find-your-why/" rel="noopener" target="_blank">&#8222;Whats your Why&#8220;?</a> &#8211; Was treibt dich an?</li>
<li>Wie und mit welchen Fähigkeiten und Erfahrungen möchtest du dich gerne bei uns einbringen?</li>
<li>Wie möchtest du gerne arbeiten?</li>
<li>Was möchtest du in deinem nächsten Job gerne lernen? Welche persönliche und fachliche Entwicklung wünschst du dir?</li>
</ul>
<p>Die Fragen helfen den Bewerbern sich bewusster mit dem neuen Job und dem Unternehmen und mit sich selbst auseinanderzusetzen. Mit diesem Profil (statt mit einer Bewerbung) können sich Bewerber bei den Mitmachtagen / Mitmachprojekten anmelden (oder auch von Unternehmen / direkten Personalvermittlern gefunden werden). Meldet sich ein Bewerber für einen Tag an, hat das Unternehmen die Chance, den Bewerber bereits vorher zu kontaktieren. Denkbar wäre auch eine kleine Aufgabe, um dem Bewerber eine bessere Selbstauswahl bzw. -einschätzung zu ermöglichen. Die Entscheidung, ob der Bewerber an dem Tag teilnimmt oder nicht, bleibt aber die Entscheidung des Bewerbers. Ein Self-Assessment &#8211; egal welcher Art &#8211; sollte demnach nicht einer Vorauswahl dienen, sondern dem vorzeitigen Kennenlernen und zudem Unternehmen die Chance geben, diesen Tag oder die Gespräche besser vorzubereiten. </p>
<p><H1>Wie kann ein solcher Mitmachtag aussehen?</H1><br />
Das Ziel dieser Projektidee ist nicht, einen Mitmachtag zu entwickeln, der in jedem Unternehmen gleich abläuft. Sondern Unternehmen sollen ermutigt werden, selbst zu überlegen, wie ein solcher Tag konkret aussehen kann: Ob man einen Bewerber für einen Tag erlebt oder für einen Tag mehrere Kandidaten einlädt und danach vielleicht zwei Kandidaten auswählt und diese nochmals zum Gespräch einlädt? Es gibt viele Möglichkeiten, ihr kennt jedoch euer Unternehmen, eure Aufgaben und euer Team am Besten, um abzuschätzen, wie man einen solchen Tag gestalten kann, so dass das Team auch dahinter steht und für welche eurer Jobpositionen eine solche Herangehensweise geeignet ist. Ein Ziel für die Zukunft ist es, unter anderem auch Best-Practice-Beispiele auf der Online-Plattform zu zeigen, um den Wandel für nachkommende Unternehmen zu erleichtern. <strong>Aber wie bei jedem Wandel, braucht es jemanden, der den Anfang macht! Vielleicht du? </strong></p>
<p><H1>Wie kann die interne demokratische Abstimmung am Ende aussehen?</H1><br />
Am Ende diskutieren die Mitarbeiter anhand vorher ausgewählter Kriterien wie analytisches Verständnis und innovatives Denken ihre Beobachtungen. Denkbar wäre auch, dass jeder Mitarbeiter für jeden Bewerber einen vorher festgelegten Kriterienbogen bekommt und den Bewerber entsprechend bewertet, Beobachtungen notiert, um danach die Bewertungen besser vergleichen zu können. Eine Mitarbeiterauswahl erfolgt somit nicht ausschließlich nach Bauchgefühl, sondern bezieht Perspektiven unterschiedlicher Menschen und Arbeitsergebnisse mit ein, mit der Möglichkeit, auch nicht ausgewählten Bewerbern anschließend ein konkretes, konstruktives Feedback zu geben, statt einer Standardabsage. </p>
<p><H1>Wie gehts weiter &#8211; der Schritt zum Kick-Off</H1></p>
<p>Vielleicht führst du ein Unternehmen, dass bereits demokratische Strukturen besitzt &#8211; ähnlich wie die <a href="https://www.sipgate.de/jobs.html" rel="noopener" target="_blank">sipgate GmbH</a> in Düsseldorf &#8211; und möchtest nun den nächsten Schritt gehen und die Demokratie um eine Dimension erweitern?<br />
Oder du bist Gründer eines kleinen oder mittelständischen Unternehmens, dem es wichtig ist, die Welt und die Gesellschaft nachhaltig weiter zu entwickeln und möchtest hands-on diese Methode einfach mal ausprobieren? <strong>Es genügt für den Anfang eine kurze Kontaktaufnahme über info@beyou-blog.de oder telefonisch. Über einen Austausch bzgl. eurer Erfahrungen bei der Mitarbeiterauswahl freue ich mich sehr!</strong></p>
<p>Im Anschluss ist es mein Ziel <strong>Projekt-Partner, Bewerber und Unternehmen, die sich für einen Wandel im Bewerbungsprozess einsetzen möchten, in einem Kick-Off Workshop zusammenzubringen</strong>, um den Dialog und damit die Empathie und den Erfahrungsaustausch zwischen allen Parteien zu fördern: Gemeinsam Selbstauswahl-Tests/-Fragen erörtern, erste Ideen für einen Mitmachtag entwickeln, überlegen, wie die demokratische Abstimmung konkret erfolgen kann sowie kritische Punkte und Widerstände diskutieren. </p>
<p>Vielleicht genügt am Ende ein einziger Bewerber, dem der Job wichtig genug ist, um sich einen Tag &#8222;freizuschaufeln&#8220;, um dich und dein Team kennenzulernen! </p>
<p>Mit ein bisschen Vertrauen und Mut können wir gemeinsam viel bewegen! Bist du bereit? Dann freue ich mich auf deine Nachricht!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mitstreiter und Unternehmen für Best-Practice-Experiment gesucht!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 16:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerben im Einklang mit dir selbst]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen sind Individuen und entwickeln sich und damit auch die Arbeitsmärkte im Laufe des Lebens weiter: Gehen wir also weg von festgefahrenen Bewerbungs-Prozessen und Standards, die Menschen in erster Linie aussortieren und schaffen flexible, lebendige Strukturen, die es Menschen ermöglichen sich zu beweisen, wenn sie sich eine Aufgabe zutrauen. Die Projektidee: Bewerben ohne werben &#8211;...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen sind Individuen und entwickeln sich und damit auch die Arbeitsmärkte im Laufe des Lebens weiter: Gehen wir also weg von festgefahrenen Bewerbungs-Prozessen und Standards, die Menschen in erster Linie aussortieren und schaffen flexible, lebendige Strukturen, die es Menschen ermöglichen sich zu beweisen, wenn sie sich eine Aufgabe zutrauen.  </p>
<p><H1>Die Projektidee: Bewerben ohne werben &#8211; Just be!</H1><br />
Bewerben ohne Lebenslauf und Zeugnisse. Stattdessen werden Menschen zum Mitmachen eingeladen, um an realen Projekten gemeinsam auf Probe zu arbeiten. Mitarbeiter stimmen danach über Neueinstellungen demokratisch ab.</p>
<p><strong>Für mehr Transparenz und Entscheidungssicherheit sowie eine stärkere Mitarbeiterbindung und Identifikation durch Mitbestimmung</strong><br />
Der Fokus liegt zudem auf den Potenzialen der Menschen, statt auf Lücken im Lebenslauf, Noten oder Schulabschlüssen. </p>
<p><H1>Deutschlandweit Unternehmen für Best-Practice-Experiment und Projektpartner gesucht!</H1><br />
Du möchtest in deinem Unternehmen nachhaltig etwas verändern und bist bereit als Pionier diese Methode tatsächlich umzusetzen? Im ersten Schritt freue ich mich über deine Kontaktaufnahme per Mail oder auch telefonisch, um danach Termin und Ort für einen <H2><strong>Kick-Off-Workshop</strong></H2> abzustimmen. Das Ziel des Workshops ist es, gemeinsam erste Lösungsansätze für die folgenden kritischen Fragen zu finden:</p>
<ol>
<strong>1.</strong> Wie können Stellenbeschreibungen möglichst konkret formuliert werden, um eine höchstmögliche Transparenz und damit eine möglichst perfekte Selbstauswahl seitens der Bewerber zu erreichen?</p>
<p><strong>2.</strong> Wie kann ein solcher Mitmachtag konkret aussehen, ohne dass es ein Assessment-Center wird?</p>
<p><strong>3.</strong> Wie kann man Mitarbeiter bei ihrer neuen Aufgabe der Mitarbeiterauswahl begleiten?</ol>
<p><strong>Darüber hinaus suche ich <strong>Projekt-Partner</strong>, die Lust darauf haben, im nächsten Schritt eine interaktive Dialog- und Erfahrungsplattform mit aufzubauen, die den Unternehmen und Bewerbern alles zur Verfügung stellt, was sie zur Umsetzung bzw. Anwendung dieser neuen Alternative benötigen:</strong></p>
<ul>
<li>Lösungsansätze aus Kick-Off-Workshops </li>
<li>Best-Practice-Beispiele</li>
<li>ein Tool zur Mitarbeiter-Abstimmung</li>
<li>Jobbörse mit Terminen zu Mitmach-Tagen und transparenten Stellenanzeigen, die dem Bewerber eine möglichst gute Selbst-Auswahl ermöglichen</li>
<li>Change-Management-Coaching-Angebote</li>
</ul>
<p>Es ist Zeit für ein neues Miteinander im Arbeitsleben und insbesondere zwischen Bewerbern und Unternehmen auf Basis gegenseitiger Wertschätzung, Ermutigung und gegenseitigem Vertrauen! <strong>Wir haben die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu bewegen &#8211; also, gehen wir es an! Ich freue mich auf eure Nachrichten per Mail (info@beyou-blog.de) oder telefonisch.</strong><br />
Auf bald, Christina</p>
<p>P.S.: Und für alle, die nicht mitmachen können oder wollen, aber die Idee dennoch für unterstützenswert halten: TEILEN, TEILEN, TEILEN!!!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine sinnvolle Alternative zu Bewerbungsprozessen</title>
		<link>http://beyou-blog.de/2017/09/10/eine-sinnvolle-alternative-zu-bewerbungsprozessen/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Sep 2017 08:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerben im Einklang mit dir selbst]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Mai 2013 war ich auf einer Jobmesse in Münster, um mit Ausbildungsbetrieben über ihre aktuellen Erfahrungen bezüglich der Bewerberauswahl zu sprechen. Bei meiner zweiten Runde kam ein Personaler auf mich zu, mit dem ich bereits kurz zuvor gesprochen hatte, und sagte: „Wissen Sie womit Sie wirklich bei allen Betrieben offene Türen einlaufen würden? Wenn...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai 2013 war ich auf einer Jobmesse in Münster, um mit Ausbildungsbetrieben über ihre aktuellen Erfahrungen bezüglich der Bewerberauswahl zu sprechen. Bei meiner zweiten Runde kam ein Personaler auf mich zu, mit dem ich bereits kurz zuvor gesprochen hatte, und sagte: „Wissen Sie womit Sie wirklich bei allen Betrieben offene Türen einlaufen würden? Wenn Sie eine Lösung dafür hätten, wie man Jugendliche dazu bringen kann, dass sie loyal bei einem Unternehmen bleiben und nicht nur weil sie bei einem Konkurrenzbetrieb vielleicht 50 Euro mehr bekommen, den Betrieb wechseln oder studieren gehen.&#8220; </p>
<p>Diese Frage nahm ich mit nach Hause und immer wieder tauchte sie in den letzten vier Jahren in meinem Kopf auf. Heute habe ich für mich eine Antwort darauf gefunden, die ich euch gerne vorstellen möchte. </p>
<p><H1>STATUS QUO – DER BEWERBUNGSPROZESS</H1></p>
<p>Wir leben in einer Welt, in der alles vermarktet wird, in der der Mensch zum Kapital geworden ist und eine hohe Konkurrenz herrscht. Jeder möchte die Besten &#8222;abfischen&#8220;, die „Crème de la Crème“ – beurteilt nach den besten Noten, den besten Abschlüssen und den besten Referenzen, damit sie möglichst pflichtbewusst zur Erwirtschaftung des eigenen unternehmerischen Profits beitragen! Doch wie kann man diese &#8222;großen Fische&#8220; am Besten ködern? Die Betriebe, die es sich leisten können, versuchen es mit Extrazuschüssen, Fitnesskursen, Hotelübernachtungenen, Essensgutscheinen, Sightseeing-Touren, Laptops, Smartphones, Firmenwagen u.v.m.. </p>
<p><H1>DAS PROBLEM</H1><br />
Es findet immer eine Wechselwirkung zwischen der Gesellschaft und dem einzelnen Menschen statt. Und so haben die meisten Menschen gelernt, in einer Leistungsgesellschaft zu funktionieren: Fleißig zu lernen, damit sie gute Noten bekommen, eine gute Ausbildung machen und dann noch studieren gehen, um möglichst viel Geld zu verdienen, damit sie sich möglichst viel kaufen können und als möglichst erfolgreich in unserer durchökonomisierten Welt gelten. Sie haben also die gleichen Ziele wie die Wirtschaft und jedes Unternehmen selbst: Den größtmöglichen Eigennutz erzielen. Einen möglichst gut bezahlten Job, bei einem großen Unternehmen, was Sicherheit und noch mehr Benefits bieten kann, ziehen sie daher handwerklichen Berufen und kleinen Betrieben gerne vor. Die meisten Schüler machen Abitur, die meisten von ihnen wollen studieren gehen – Eliten braucht das Land. Wer möchte da nicht gerne &#8222;dazu gehören&#8220;? Doch sind die mit den besten Noten, Referenzen und Abschlüssen am Ende wirklich immer „die beste Wahl“ oder haben sie es einfach nur gelernt, sich gut zu verkaufen und das Spiel mitzuspielen und schlagen die Unternehmen am Ende mit ihren eigenen Mitteln?  </p>
<p><H1>Was wünschen sich Bewerber vielleicht im tiefsten innern ihres Herzens tatsächlich?</H1></p>
<p>Manche Menschen würden sich vielleicht wünschen, dass man sie nicht kaufen will, dass man sie für nicht so einfach manipulierbar hält, sondern dass man sie ernst nimmt, dass man ihnen etwas zutraut. Dass man sie um ihre Meinung fragt. Das man mit ihnen gemeinsam Ziele findet und Werte lebt. Das, was sich übrigens jeder Mensch wünscht, ist bedingungslose Anerkennung: Das Gefühl so gut zu sein, wie man ist &#8211; egal welche Noten man hat oder woher man kommmt, angenommen zu werden, sich selbst verwirklichen zu dürfen, seine Fähigkeiten für andere ausleben zu dürfen und Menschen zu helfen. Die Welt mitzugestalten, etwas beitragen zum großen Ganzen mit dem Vertrauen darauf, jederzeit auch die eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können. Der Mensch sehnt sich nach echten lebendigen Beziehungen, Verbundenheit, bei der es um mehr geht als um Leistung und Gegenleistung &#8211; nicht nur privat, sondern auch im Job!</p>
<p><H1>DIE LÖSUNG &#8211; EIN EXPERIMENT</H1></p>
<p>Prozesse und Standards sind der Tod von Beziehungen. Statt möglichst viele Kandidaten durch standardisierte Prozesse zu schleusen, Menschen einfach zum Mitmachen einladen. </p>
<p><strong>AKTION: BEWERBEN OHNE WERBEN &#8211; JUST BE</strong></p>
<p>Was heißt das konkret? Bewerben ohne Foto, ohne Lebenslauf, ohne Zeugnisse! Stattdessen ein erstes kleines gemeinsames Projekt: Menschen einladen, mit ihnen gemeinsam aktuelle Problemstellungen bzw. Aufgaben besprechen und sie in die Ideenfindung und Umsetzung miteinbeziehen. Am Ende alle Mitarbeiter gemeinsam abstimmen lassen &#8211; auch darüber wieviele neue Menschen in die Arbeitsgemeinschaft aufgenommen werden können.</p>
<p><H1>Vorteile für Jobanbietende und Jobsuchende</H1></p>
<li>
Wenn man &#8222;Diversity&#8220; wirklich leben möchte, dürfen Alter, Nationalität, Familienstand, Schulbildung und Berufserfahrung keine Rolle spielen. Denn jeder, der eine echte tiefe Motivation hat und sich den Job zutraut sollte herzlich willkommen sein. Mit dieser Motivation und dem geschenkten Vertrauen wird er schnell lernen und dem Unternehmen bzw. der Gemeinschaft mit einem überdurchschnittlichen Engagement zur Verfügung stehen. Das kann ein größerer Gewinn sein, als ein Bewerber, der sich nur auf die Stelle bewirbt, weil es eben zu seiner Qualifikation passt.</li>
<li>Gleiche Chance auf eine Ausbildung oder einen Job für alle</li>
<li>Wieder lernen Entscheidungen auch nach Bauchgefühl zu treffen und nicht nur nach Fakten &#8211; es geht schließlich um Menschen &#8211; kein Mensch lässt sich mit Fakten erschließen und Noten sagen ohnehin oftmals wenig über die wahren Fähigkeiten aus</li>
<li>Menschen, die in einer marktschreierischen Bewerberwelt häufig untergehen, haben so die Chance zu zeigen, was in ihnen steckt</li>
<li>Jobsuchende werden zum mitdenken eingeladen, bringen sich mit ihren Ideen ein, es entstehen Gemeinschaft, gemeinsame Ziele und damit Identifikation</li>
<li>Wer sich zuerst bewirbt bzw. anfragt, wird zuerst Beachtung finden. Warum über Monate Bewerbungen sammeln, wobei viele Bewerber frustriert und enttäuscht vergeblich auf eine Antwort warten?</li>
<li>Weniger Papierverschwendung, kein nerviges Pflegen von Bewerberaccounts und Scannen und Hochladen von Dokumenten in passenden Dateigrößen und -formaten, keine Stellenangebote mit den immer gleichen und austauschbaren Phrasen, keine Bewerbungen mit den immer gleichen, antrainierten Inhalten</li>
<p><H1>Für ein lebendiges und aufrichtiges Miteinander statt oberflächlicher Selbstvermarktung!</H1></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zur Weiterentwicklung unserer Demokratie</title>
		<link>http://beyou-blog.de/2017/08/10/in-solidarischen-gemeinschaften-leben-ohne-staat/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Aug 2017 14:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finde deinen eigenen Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarische Gemeinschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Wirtschaftssystem steht für individuelle Bedürfnisbefriedigung, Wohlstand und Demokratie und dennoch fühlen sich viele Menschen wie in einem Hamsterrad, allein mit ihren Zweifeln und der Angst nicht gut genug zu sein. Du sehnst dich danach auszusteigen, nach mehr Selbstbestimmung und echter Gemeinschaft? Trauen wir uns gemeinsam systemkritisch zu denken und Fragen zu stellen! Das ist...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Wirtschaftssystem steht für individuelle Bedürfnisbefriedigung, Wohlstand und Demokratie und dennoch fühlen sich viele Menschen wie in einem Hamsterrad, allein mit ihren Zweifeln und der Angst nicht gut genug zu sein. Du sehnst dich danach auszusteigen, nach mehr Selbstbestimmung und echter Gemeinschaft? Trauen wir uns gemeinsam systemkritisch zu denken und Fragen zu stellen! Das ist immer der Beginn von etwas Neuem und so entstehen vielleicht irgendwann dynamische, lebendige Strukturen für lebendige Menschen&#8230;</p>
<p><H1>Systemkritik</H1></p>
<p><H2>1.) Unsere Wirtschaft hat uns den Wohlstand gebracht, doch zu welchem Preis?</H2></p>
<p>Besitz und Konsum auf Kosten unserer Lebensgrundlage und von Menschen in ärmeren Ländern, schwindende Wertschätzung und Dankbarkeit für die Fähigkeiten und die Arbeit von Menschen, sonst würde nicht soviel in der Tonne landen und dennoch ein seltsamer Widerspruch in uns: Wer etwas besitzt, möchte es auch bewahren. Verlustangst und ein starkes Sicherheitsbedürfnis sind also ebenfalls die Folge. &#8222;Diese Ängste untergraben die menschliche Fähigkeit zum Teilen, zum Tauschen, zum Schenken, zum Leihen&#8220;, kurz: Zu solidarischem Handeln. Und wenn wir weniger konsumieren oder sogar Strom aus Kohle oder Dieselfahrzeuge verbieten, weil sie unsere Luft verpesten, dann kostet das Arbeitsplätze und damit unseren vermeintlichen Wohlstand: Ein Totschlagargument in der Politik, was Veränderung unmöglich macht.<br />
<strong>Arbeit und Konsum über alles?  </strong> Das Video „El Empleo“ regt zum Nachdenken an: Sind wir längst zu Sklaven des Systems geworden? Leben und arbeiten wir nur noch, um den Status Quo zu erhalten, aus Angst etwas zu verlieren?<br />
<strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=cxUuU1jwMgM" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=cxUuU1jwMgM</a></strong></p>
<p>	<H2>2.) In der Wirtschaft ist das Menschenbild des Homo Oeconomicus vorherrschend. Doch ist es das, was uns Menschen tatsächlich ausmacht?</H2></p>
<p>Der Mensch ist rational, auf seinen Vorteil bedacht und darauf, den größtmöglichen Nutzen zu erzielen: Das Idealbild eines Menschen in der Wirtschaftstheorie. Aber was heißt größtmöglich? Wo ist hier die Grenze? Es gibt keine! Unendliches Wachstum ist jedoch unnatürlich &#8211; das verdeutlicht auch die Geschichte vom &#8222;unmöglichen Hamster&#8220;: <div style="width: 640px;" class="wp-video"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('video');</script><![endif]-->
<video class="wp-video-shortcode" id="video-1850-1" width="640" height="360" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Exponentielles-Wachstum-Der-unmögliche-Hamster.mp4?_=1" /><a href="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Exponentielles-Wachstum-Der-unmögliche-Hamster.mp4">http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/08/Exponentielles-Wachstum-Der-unmögliche-Hamster.mp4</a></video></div><br />
<strong>Abseits des Homo Oeconomicus existiert jedoch noch ein anderes Menschenbild, was vielleicht viel stärker in uns ausgeprägt ist: Der &#8222;Homo Cooperativus&#8220;. </strong><br />
&#8222;Der „Homo cooperativus“ ist von seinem Wesen her ein Geschöpf, das auch aus Eigennutz handelt – aber nicht immer. Die Fähigkeit zu kooperativem Handeln beruht auf der Erfahrung der Menschen, dass sie am glücklichsten und sichersten in Gruppen leben. Der Mensch kann nur in Gruppen überleben. Als Einzelegoist wäre er ausgestorben. Der Neurobiologe Joachim Bauer geht noch weiter und argumentiert, dass die Entwicklung von Leben ein kooperativer Prozess war. Oberstes biologisches Prinzip ist aus seiner Sicht nicht Konkurrenz und der Leitsatz &#8222;der Stärkere setzt sich durch&#8220; (wie bei Charles Darwin), sondern Kooperation&#8220;*. </p>
<p><H2>3.) Braucht unsere Gesellschaft den Staat als Korrektiv?</H2></p>
<p><strong>Beispiel &#8222;Buen Vivir&#8220;</strong>: In Ecuador und Bolivien ist das Recht auf ein &#8222;Gutes Leben&#8220; in der Verfassung verankert und auch die Natur wird als ein Subjekt definiert, welches Rechte hat. In dem südamerikanischen Konzept des „guten Lebens“ steht jedoch nicht der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt, sondern alles, was existiert, bildet eine Einheit. Es wird ein Gleichgewicht mit der Natur, die Schaffung von sozialer Gleichheit, einer solidarischen Wirtschaft, mit viel Raum für zivilgesellschaftliche Partizipation gefördert und ist damit eine systemkritische Antwort auf das westliche Wohlstandsdenken.<br />
Dennoch bleibt die Frage, wie sehr wir wollen, dass der Staat sich einmischt. Wie bewusst und nachhaltig ist ein Wandel, der den Menschen per Gesetz &#8222;auferlegt&#8220; wird? Wäre das nicht eine Diktatur in Grün? Zeugt es nicht erst von wahrem Bewusstsein, wenn wir etwas aus freien Stücken tun? </p>
<p><H1>Verantwortung übernehmen und Veränderung zulassen</H1></p>
<li><strong>Ein neues Bewusstsein für die Arbeit nach Erich Fromm</strong></li>
<p>&#8222;Ein tätiger Mensch ist für Fromm ein Mensch, der ohne Einfluss einer fremden Macht aus sich selbst heraus handelt. „Tätigsein“ heißt für Fromm, zu teilen, sich zu erneuern, dem Reichtum der eigenen Fähigkeiten Ausdruck zu verleihen, zu geben sowie die Isolation der Selbstsucht und des Egoismus zu überwinden.&#8220;* </p>
<li><strong>Ein neues Bewusstsein in der Schule</strong></li>
<p>&#8222;Voraussetzung für diese Existenzweise sind nach Fromm Unabhängigkeit, Freiheit und das Vorhandensein kritischer Vernunft. Mit kritischer Vernunft meinen Philosophen in der Regel die Fähigkeit, Sachverhalte und menschliches Handeln kritisch prüfen zu können.&#8220; Wie können Menschen dazu ermutigt werden, diese Fähigkeit zu erlernen, zu erkennen und zu leben? Sollte das nicht eine der Hauptaufgaben der &#8222;Schule&#8220; sein? </p>
<li><strong>Ein neues Bewusstsein in der Demokratie</strong></li>
<p>Stattdessen werden wir in eine Wirtschaftsordnung hineingeboren, mit dem Recht eine Partei zu wählen. Die vorgegebenen Strukturen wie Schule, Arbeit, Rente werden dabei allerdings nie in Frage gestellt. Wählen gehen ja, aber ohne die echte Möglichkeit wirklich größere Veränderungen im System vorzunehmen. Unsere Art der Demokratie lädt quasi dazu ein, sich zurückzulehnen und sich nicht einzumischen, denn für alles Überlebenswichtige ist gesorgt, wirklich &#8222;entscheidende Dinge&#8220;, kann ich sowieso nicht beeinflussen und warum sollten Menschen plötzlich motiviert sein, sich einzumischen, wenn sie erst mit 16 oder 18 Jahren darum gebeten werden?<br />
Warum brauchen wir eine feste Ordnung für alle in einem Land bzw. auf der ganzen Welt? Warum brauchen wir einen Staat, eine Autorität, die uns eine Ordnung für unser Leben vorgibt? Warum nicht erlauben, dass sich eine Ordnung immer wieder neu bildet, dynamisch, im Einklang mit den Menschen, die in einer Gemeinschaft leben und der Natur. Das fördert Partizipation und das Entstehen vieler, kleiner Lösungen. Das macht uns widerstandsfähiger gegenüber Krisen und bewahrt uns vielleicht auch vor dem Kollaps.</p>
<p><H1>Lebendige Menschen in lebendigen, dynamischen Strukturen</H1></p>
<p>Je nachdem, wie wir uns öffnen, interessieren, austauschen, lieben und streiten, entsteht und verändert sich unsere Persönlichkeit. Das Hinterfragen, die Kommunikation, der Austausch &#8211; würden durch eine &#8222;echte&#8220; Demokratie gefördert werden, Empathie und Nächstenliebe würden eine stärkere Rolle spielen und lebendige und dynamische Strukturen entstehen. Das macht Hoffnung wieder zu starken selbstorganisatorischen Gemeinschaften zusammenzuwachsen, statt uns aus Angst vor Veränderung und Verlust zu isolieren oder abzugrenzen.</p>
<p><H1>Es geht nicht um Schuld, sondern um Mut und Vertrauen zum eigenen Ich</H1></p>
<p>Der Mensch ist voller Widersprüche. Unseren fantastischen Planeten und das ganze Universum haben wir im Laufe der Menschheit begonnen zu entschlüsseln und immer wieder hält es neue Wunder für uns bereit, die es zu entdecken und zu verstehen gilt.<br />
Wir entdecken, wir erforschen, wir beginnen selbst zu gestalten und es ist faszinierend, was der Mensch aus diesen Dingen, die uns die Natur bietet, kreiert hat: Ob Dampfmaschine, elektrisches Licht, Fernseher, Telefon, Computer – <strong>wir alle haben eine Faszination für Technologien und darin steckt eine schöpferische aber auch eine zerstörerische Kraft des Menschen. </strong>Auf der einen Seite fasziniert es uns, gleichzeitig macht uns die Veränderung Angst, die neue Technologien auch immer für unsere Art zu leben mitbringen und wir erkennen, dass wir damit sogar das gesamte Ökosystem beeinflussen. Wir müssen uns deswegen nicht schuldig fühlen, denn auch das bedeutet es, Mensch zu sein. Wir versuchen immer Lösungen für alle zu finden, Regeln zu definieren, was nachhaltig oder nicht nachhaltig ist, doch können wir am Ende nur uns selbst verändern. Indem wir diese Widersprüche in uns akzeptieren, nehmen wir uns selbst und andere an. Sich selbst und alle Wesen auf der Erde bedingungslos wertzuschätzen, ist vielleicht die wahre Herausforderung der Menschheit. Denn die Natur ist unfassbar stark und sie findet für sich selbst immer wieder in ein Gleichgewicht zurück &#8211; im Zweifelsfall irgendwann ohne uns Menschen. </p>
<p>Wenden wir unseren Blick nach innen – für mehr Mut und Vertrauen zum eigenen Ich! Vielleicht würden wir dann zu einem natürlichen Gleichgewicht in uns finden und von ganz alleine wieder so handeln, wie es uns und der Natur gut tut. Und vielleicht stellen wir dann irgendwann fest, dass wir den Staat nicht mehr brauchen, sondern füreinander einstehend in Gemeinschaften leben können, in der sich jeder geborgen, ernst genommen und frei fühlt, mit einer selbstverständlichen Bereitschaft sich füreinander und die gemeinsame Lebensgrundlage einzusetzen.</p>
<p><strong>*Quelle: </strong><br />
<strong><a href="https://www.endlich-wachstum.de/wp-content/uploads/2016/02/Grundlagen_Konkurrenz_oder_Kooperation_B_Arbeitsmaterial.pdf" target="_blank">https://www.endlich-wachstum.de/wp-content/uploads/2016/02/Grundlagen_Konkurrenz_oder_Kooperation_B_Arbeitsmaterial.pdf</a></strong></p>
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		<title>Mit Stroh und Lehm Häuser für eine &#8222;enkeltaugliche&#8220; Zukunft bauen</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jul 2017 18:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung für eine enkeltaugliche Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Jobs mit Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[natürlich bauen und wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarische Gemeinschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Du arbeitest gerne handwerklich und dein Traum ist es, ein eigenes Haus zu bauen? Statt Niedrigenergie- und Passivhaus in Kombination mit Smart Home Technologien hast du den Wunsch möglichst natürlich und ursprünglich zu bauen und zu leben? Hier findest du acht Bildungsangebote, die es dir ermöglichen sogar als Laie dein eigenes Strohballenhaus zu bauen. 1....]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du arbeitest gerne handwerklich und dein Traum ist es, ein eigenes Haus zu bauen? Statt Niedrigenergie- und Passivhaus in Kombination mit Smart Home Technologien hast du den Wunsch möglichst natürlich und ursprünglich zu bauen und zu leben? Hier findest du acht Bildungsangebote, die es dir ermöglichen sogar als Laie dein eigenes Strohballenhaus zu bauen. </p>
<p><H1>1. Stroh Unlimited</H1></p>
<p>In Fresdorf in der Gemeinde Michendorf (Am Seddiner See, Nähe Potsdam und 20 km südlich von Berlin) werden derzeit 4 Häuser für die 12-köpfigeProjektgruppe  errichtet.<br />
Die Strohballenbau-Arbeiten werden als Mitmachbaustelle unter Anleitung ausgeführt.<br />
Der 5-tägige Workshop zum Lernen und Mitarbeiten beim Stroheinbau in 4 Wohnhäusern der Baugemeinschaft Fresdorf bei Potsdam mit Cato Räuchle und STROH unlimited findet vom 31. Juli &#8211; 04. August 2017 statt.  </p>
<p>Mehr dazu unter:<br />
<strong><a href="http://www.stroh-unlimited.de/pdf/Flyer_Praxisseminar_Fresdorf_Juli_Aug_2017.pdf" target="_blank">http://www.stroh-unlimited.de/pdf/Flyer_Praxisseminar_Fresdorf_Juli_Aug_2017.pdf</a></strong></p>
<p><H1>2. Bildungswerkstatt für nachhaltige Entwicklung e.V. (BiWeNa) in Verden (Aller)</H1></p>
<p>Hier wird eine Weiterbildung zur Fachkraft Strohballenbau angeboten, mit folgenden Terminen in 2017:<br />
Einführung in den Lehmbau – September 04.09.2017 &#8211; 08.09.2017<br />
Einführung in den Strohbau – September: 18.09.2017 &#8211; 22.09.2017</p>
<p>Alle weiteren Details findest du unter:<br />
<strong><a href="http://www.biwena.de/events/einfuehrung-in-den-lehmbau-september-2017/" target="_blank">http://www.biwena.de/events/einfuehrung-in-den-lehmbau-september-2017/</a></strong></p>
<p><H1>3. LehmBauWerk &#8211; Berlins ältester Lehmbaufachbetrieb</H1><br />
Zahlreiche Seminare für Einsteiger als auch als Fortbildungen für Handwerker.<br />
Zum kompletten Kursprogramm geht es hier:<br />
<strong><a href="http://www.lehmbauwerk.de/index.html?page=http://www.lehmbauwerk.de/startseite_2017.html" target="_blank">http://www.lehmbauwerk.de/index.html?page=http://www.lehmbauwerk.de/startseite_2017.html</a></strong></p>
<p><H1>4. Georg Hofer in 94149 Kößlarn</H1><br />
Der Betrieb hat einen hervorragenden Abschluss des Meisterkurses AdA (Ausbildung der Ausbilder) in der Handwerkskammer in Passau und damit die Anerkennung als Bauhauptgewerbe ohne Einschränkungen. Damit ist es der erste und bisher einzige Lehm-Baubetrieb als Ausbildungsbetrieb in Bayern und sogar in Deutschland.</p>
<p><strong>WANTED!</strong></p>
<li>Maurer(in) Hochbau</li>
<li>Verputzer(in)</li>
<li>Vorarbeiter(in)</li>
<p>Hier gehts zu den Kontaktdaten: <strong><a href="http://www.lehmdesign.de/kontakt" target="_blank">http://www.lehmdesign.de/kontakt</a></strong></p>
<p><H1>5. Dachverband Lehm e.V. </H1><br />
Du hast bereits eine abgeschlossene (handwerkliche) Ausbildung und möchtest gerne eine Weiterbildung mit einem offiziell anerkannten Abschluss vor der HWK als Fachkraft für Lehmbau abschließen?</p>
<p>Dann lohnt sich ein Blick auf diese Seite:<br />
<strong><a href="http://www.dachverband-lehm.de/bildung/fachkraft-lehmbau" target="_blank">http://www.dachverband-lehm.de/bildung/fachkraft-lehmbau</a></strong></p>
<p><H1>6. Berufliches Schulzentrum Leipziger Land &#8211; Europäisches Ausbildungsprojekt „Lern.Lehm“</H1><br />
Sinn und Zweck von „Lern.Lehm“ ist es, Lehrlingen und Handwerkern Kenntnisse und Fertigkeiten modernen Lehmbaus zu zertifizieren, die sie sich in Qualifizierungslehrgängen aneignen und die sich bausteinweise erweitern und zu einem Abschluss komplettieren lassen.<br />
Die Standards sind dabei in allen beteiligten Ländern (in Kooperation mit französischen, britischen und bulgarischen Berufsbildungseinrichtungen) gleich, sodass Interessenten ihre Zertifikate auch in Bulgarien, Großbritannien oder Frankreich erwerben können. keine Frage: Mit diesen Zusatzqualifikationen erhöhen sich Kompetenz und Flexibilität des Handwerkers enorm.</p>
<p>Mehr dazu unter:<br />
<strong><a href="http://www.bsz-leipziger-land.de/lehmbau" target="_blank">http://www.bsz-leipziger-land.de/lehmbau</a></strong></p>
<p><H1>7. Zimmerei und Lehmbau Langer GmbH &#038; Co.KG in 08297 Zwönitz</H1><br />
Ein nachwuchsfreudiges sympathisches Unternehmen, was dir im Bereich des Lehmbaus sicherlich eine Menge beibringen kann und sich auf dich als Azubi freut:<br />
<strong><a href="http://www.zimmerei-langer.de/neue-mitarbeiter.html" target="_blank">http://www.zimmerei-langer.de/neue-mitarbeiter.html</a></strong></p>
<p><H1>8. Wangeliner Workcamps &#8211; Verein zur Förderung ökologisch-ökonomisch angemessener Lebensverhältnisse westlich des Plauer Sees e. V. (FAL)</H1><br />
In den kostenlosen Wangeliner Workcamps, die für junge Erwachsene zwischen 16 und 24 Jahren aus den neuen Bundesländern (ausgenommen Berlin und Region Leipzig) in den Schulferien organisiert werden, haben Jugendliche die Chance, Berufe mit Nachhaltigkeit und Zukunft kennenzulernen und auszuprobieren: zu sieben Themen wird gemeinsam zukunftsfähiges Bauen und ökologisches Gärtnern erlebt und ausprobiert, zum Beispiel beim Bau einer Strohbrücke oder eines Lehmbackofens. Es wird handwerklich gearbeitet, eigene Potentiale werden entdeckt und mit Fachleuten und Gleichgesinnten über Berufswege diskutiert. Ein tolles Angebot!</p>
<p>Hier geht es zu den bevorstehenden Workcamps:<br />
<strong><a href="http://www.wangeliner-workcamp.de/workcamps#bevorstehend" target="_blank">http://www.wangeliner-workcamp.de/workcamps#bevorstehend</a></strong></p>
<p><H1>Warum mit Stroh und Lehm bauen?</H1> (Quelle: fasba.de)</p>
<ul>
<li><strong>Gesund:</strong> Stroh, Holz, Lehm und Kalk sind baubiologisch unbedenkliche Baustoffe und schaffen ein optimales Raumklima: Ausgeglichene Luftfeuchtigkeit, schadstoffreie, saubere Atemluft und trockene warme Strohwände schaffen Behaglichkeit inklusive natürlichem Schimmelschutz durch gekalkte Wände.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Sinnlich:</strong> Naturbaustoffe berühren unsere Sinne: der wohltuende Geruch, die leicht optisch bewegten Oberflächen: Ein Haus, wie eine dritte Haut, in der du atmen kannst!</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Hochwertig:</strong> Handwerklich verarbeitet, sind die Baustoffe Holz, Stroh und Lehm dauerhaft werthaltig. Sie sind stabil und flexibel.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Mitteinander:</strong> Durch miteinander und selber bauen entsteht das positive Erlebnis des Verbunden-Seins mit den anderen und mit dem eigenen Haus: partizipativ, kooperativ und gemeinsam</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Nachhaltig:</strong> Stroh, Lehm, Holz sind leicht zu kompostieren und so kann das Haus nach seinem Lebensende dem Boden dienen, der es getragen hat. Der ökologische Fußabdruck ist damit vorbildlich!</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Regional:</strong>Baustoffe und Handwerksbetriebe aus der nächsten Umgebung wählen, schont die Umwelt und stärkt die Region: Im Idealfall kommt der Ballen vom Acker nebenan.</li>
</ul>
<p><H1>Weitere Recherchemöglichkeiten</H1></p>
<ul>
<li>Du willst dir Strohballenhäuser einmal Live anschauen? Hier findest du eine schöne Auswahl sortiert nach Bundesländern: <strong><a href="http://www.strohballenhaus.org/strohballenhaeuser-deutschland/" target="_blank">http://www.strohballenhaus.org/strohballenhaeuser-deutschland/</a></strong></li>
</ul>
<ul>
<li>Informationen zu Seminaren, Fortbildungen als auch Architekten und Bauplaner für Lehmbauten findest du beim Fachverband Strohballenbau Deutschland e.V.: <strong><a href="http://fasba.de/" target="_blank">http://fasba.de/</a></strong></li>
</ul>
<ul>
<li>Weitere Firmen und Fachexperten findest du beim Dachverband Lehm e.V. <strong><a href="http://www.dachverband-lehm.de/firmen" target="_blank">http://www.dachverband-lehm.de/firmen</a></strong></li>
</ul>
<p><H1>Bist du bereit für das vielleicht größte Abenteuer deines Lebens?</H1></p>
<p>Du kennst noch weitere Anlaufstellen für Seminare zum Strohballenbau? Schreibe mir gerne eine Email oder nutze die Kommentarfunktion direkt unter dem Beitrag!</p>
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		</item>
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		<title>Arbeit mit Sinn im Ökolandbau</title>
		<link>http://beyou-blog.de/2017/07/24/arbeit-mit-sinn-im-oekolandbau/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Jul 2017 17:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Jobs mit Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
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		<description><![CDATA[Du suchst eine Arbeit, die Sinn macht und bist gerne draußen in der Natur? Hier findest du 10 verschiedene Arbeitgeber, die dir zeigen, wie sich Sorten- Arten- und Geschmacksvielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt fördern lassen, so dass sich die Natur im natürlichen Gleichgewicht befindet und Dünger und Pestizide überflüssig werden. Der Lohn deiner Arbeit:...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du suchst eine Arbeit, die Sinn macht und bist gerne draußen in der Natur? Hier findest du 10 verschiedene Arbeitgeber, die dir zeigen, wie sich Sorten- Arten- und Geschmacksvielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt fördern lassen, so dass sich die Natur im natürlichen Gleichgewicht befindet und Dünger und Pestizide überflüssig werden. Der Lohn deiner Arbeit: Im Einklang mit der Natur angebaute, gesunde, gute Lebensmittel!</p>
<p><H1>8 Arbeitgeber im ökologischen Landbau</H1></p>
<p><H1>Ellenberg´s Kartoffelvielfalt GbR in 29576 Barum</H1><br />
Du möchtest altes Kulturgut bewahren? Dann bist du hier richtig. Der 80 Hektar große Biolandhof Ellenberg setzt sich für den Erhalt und die Vermarktung von „alten Kartoffelsorten“ ein, die in ihrer Form, Farbe und den vielfältigen Geschmacksrichtungen faszinieren. Insgesamt werden ca. 100 Sorten angebaut. Online sind zwar keine freien Stellen zu sehen, aber nachfragen lohnt sich immer! Hier gehts direkt zum Online-Auftritt:<strong> <a href="https://www.kartoffelvielfalt.de/index.php" target="_blank">https://www.kartoffelvielfalt.de/index.php</a></strong></p>
<p><H1>Aspinger Raritäten in Südtirol</H1></p>
<p>Das Familienunternehmen Aspinger baut über 500 vergessene Obst- und Gemüseraritäten in Südtirol an, um das Verschwinden authentischer und alter Obst- und Gemüsearten zu verhindern und Landwirtschaft in harmonischem Einklang mit der Natur, dem Land und der Kultur zu betreiben. </p>
<p>Wenn du mehr über diese Zusammenhänge lernen möchtest, dann trete in Kontakt! Harald Gasser und Petra Ottavi freuen sich auf deine Anfrage für ein Praktikum unter:<br />
<strong><a href="http://www.aspinger.com/de/anfrage/" target="_blank">http://www.aspinger.com/de/anfrage/</a></strong></p>
<p><H1>VERN e.V. in 16278 Greiffenberg/Uckermark</H1></p>
<p>Der VERN e.V. setzt sich dafür ein, seltene Kulturpflanzen sowie das Wissen über Anbau, Umgang und Nutzung dieser Pflanzen zu erhalten und weiterzugeben und sie allgemein und einfach zugänglich für ALLE zu halten. </p>
<p>Menschen mit Interesse an Botanik, Kulturpflanzenzüchtung und gärtnerisch-landwirtschaftlicher Arbeit sowie an Betreuung von Besuchern, Lehr- und Informationstätigkeit im Rahmen umweltpädagogischer Aktivitäten, haben in den botanischen Schau- und Erhaltungsgärten für Nutz- und Kulturpflanzen in Greiffenberg und Templin (Lehmanngarten) die Möglichkeit, ein <strong>Praktikum oder auch ein freiwilliges Ökologisches Jahr</strong> zu machen. Weitere Infos findest du unter: <strong><a href="http://vern.de/okologisches-jahr" target="_blank">http://vern.de/okologisches-jahr</a></strong></p>
<p><H1>Biogärtnerei Christian Herb in 87439 Kempten im Allgäu</H1></p>
<p>Die Biogärtnerei Christian Herb erzeugt Kräuter, Gemüse und Blumen biologisch. Hier werden Gärtner/innen und Floristen/innen ausgebildet und für September 2017 wird sogar noch ein/-e Auszubildende/-r gesucht. Vereinbare eine Schnupperwoche unter 0831-93331.</p>
<p>Zudem gibt es aktuell folgende freie Stellen: Florist/in (Ganztages-/Halbtags-/Teilzeitstelle) und Gärtner/in (Ganztages-/Halbtags-/Teilzeitstelle)</p>
<p>Alles Weitere unter <strong><a href="https://bio-kraeuter.de/Ausbildung-und-freie-Stellen:_:21.html?MODsid=ee01edb838265ff2c462f1865451335d%20%EF%83%A8%20kr%C3%A4uter,%20gem%C3%BCse" target="_blank">https://bio-kraeuter.de/Ausbildung-und-freie-Stellen</a></strong></p>
<p><H1>Eichstetter Stiftung zur Bewahrung der Kulturpflanzenvielfalt in der Region in 79356 Eichstetten am Kaiserstuhl</H1></p>
<p>Samenfeste Kulturpflanzen werden im stiftungseigenen Samengarten in Eichstetten angebaut und Methoden der Pflanzenzucht und Saatgutgewinnung weitergegeben. Wenn du wissen willst, warum der Erhalt alter Kultursorten von großer Wichtigkeit ist, wie der freie Zugang zum Saatgut erlangt werden kann und welche Konsequenzen die technische Veränderung des Saatgutes mithilfe der Agro-Gentechnik für nachfolgende Generationen haben kann, besuche oder engagiere dich im Samengarten in Eichstetten.</p>
<p>Neben Führungen und Workshops bietet die gemeinnützige Einrichtigung vor allem auch ein Praktikum an, welches hier besonders vielfältig ist: Neben dem Anlegen und der Pflege der Beete im Samengarten, lernst du das Saatgut aufzuarbeiten, Saatgutlisten anzulegen, die Saatgut-Anfragen zu bearbeiten und Saatgutseminare zu begleiten sowie diverse Veranstaltungen mitzuorganisieren.</p>
<p>Die konkrete Anzeige findest du auf: <strong><a href="http://www.kaiserstuehler-garten.de/Veranstaltungen-und-Angebote/18----.html#Praktikum" target="_blank">http://www.kaiserstuehler-garten.de/Veranstaltungen-und-Angebote/18&#8212;-.html#Praktikum</a></strong></p>
<p><H1>Chiemgaukorn in 83308 Trostberg</H1></p>
<p>Auf diesem Hof wird Urgetreide angebaut und verarbeitet. Dabei legt der Betrieb großen Wert auf eine besonders bodenschonende Bewirtschaftung und große Artenvielfalt: Reh, Feldhase und Dachs gehen in den ungewöhnlich hohen, oft über zwei Meter wachsenden (Ur-) Getreidebeständen ein und aus. Für die bedrohte Feldlerche sind lichte Bestände, wie sie Emmer und Einkorn bieten, wichtig zum Brüten. Außerdem werden im Dinkel gezielt so genannte „Lerchenfenster“ angelegt, Freistellen, in denen die Feldlerche ihre Jungen aufziehen kann. Welche Vorteile das konkret hat, kannst du am Ende dieses Beitrages nachlesen.</p>
<p>Online stehen keine freien Stellen, aber das muss nichts heißen. Einfach anrufen, vorbeigehen und nachfragen unter <strong><a href="https://chiemgaukorn.de/Bio-Bauernhof-Chiemgaukorn.htm" target="_blank">https://chiemgaukorn.de/Bio-Bauernhof-Chiemgaukorn.htm</a></strong></p>
<p><H1>Gärtnerhof Bienenbüttel in 29553 Bienenbüttel</H1></p>
<p>Der Gärtnerhof Bienenbüttel betreibt seit 1978 einen bioveganen Anbau von frischem Gemüse, Kräuter und Kartoffeln. Das bedeutet, dass keine Nutztiere gehalten und getötet und auch keine tierischen Düngemittel wie Gülle, Mist oder Horn verwendet werden, sondern auf einen pflanzlichen Bodenaufbau gesetzt wird.</p>
<p>Die Grundlage des Anbaus ist die Dreifelderwirtschaft mit einem Brachejahr in jedem dritten Jahr. Hier werden durch vielseitige Gründüngung mit Leguminosen, blühenden und stark wurzelnden Pflanzen eine fruchtbare Bodengare entwickelt. Auf diesem gesunden Boden wachsen Feldfrüchte ohne chemischen „Kunstdünger“ und ohne Gentechnik. </p>
<p>Derzeit ist bereits ein Azubi mit an Bord &#8211; für ein Praktikum lohnt es sich aber auch hier nachzufragen:<strong> <a href="http://gaertnerhof.org/" target="_blank">http://gaertnerhof.org/</a></strong></p>
<p><H1>Hofgut Rengoldshausen in 88662 Überlingen </H1></p>
<p>Auf diesem Demeter Hof hast du die Möglichkeit neben dem Gemüseanbau auch die Samengärtnerei kennenzulernen, da die Gärtnerei ein Zulieferer der Bingenheimer Saatgut AG ist. Hier werden Landwirte mit unterschiedlichen Schwerpunkten ausgebildet sowie Praktika angeboten. Für 2017 ist bereits alles belegt, aber für die Zeit danach, lohnt sich ein Blick unter <strong><a href="https://www.rengo.de/gaertnerei/ausbildung/" target="_blank">https://www.rengo.de/gaertnerei/ausbildung/</a></strong></p>
<p><H1> Landbauwerkstatt Hof Dinkelberg in 79650 Schopfheim</H1><br />
Dieser Hof schafft einen Platz und lebt Gemeinschaft, wo Neues versucht wird, wo Interessantes entsteht, wo mit viel Einsatz gearbeitet wird, wo manchmal auch die Fetzen fliegen dürfen. Lebensmittel zu erzeugen, die dem Menschen auch neue Lebenskräfte vermitteln, ist eine der grundlegenden Aufgaben, an der sich die biologisch-dynamische Landwirtschaft orientiert. Für Menschen in biographischen Krisen, Entwicklungs- oder anderen Schwierigkeiten vermag landwirtschaftliche oder gärtnerische Tätigkeit sogar heilend zu wirken. Der Rhythmus, die Arbeit im Freien, die Nachvollziehbarkeit der Zusammenhänge wirken aufbauend und verleihen Halt. Die Landwirtschaft in Bezug auf all diese Aspekte immer mehr als Lebensquelle zu begreifen und zu entwickeln, ist ein Motiv und das Ziel in der Landbauwerkstatt Hof Dinkelberg.</p>
<p>Möglichkeiten für ein Bundesfreiwilligendienst und Praktika gibt es immer wieder. Lohn zahlt der Betrieb gerne in Naturalien. Mehr Infos unter: <strong><a href="http://www.hof-dinkelberg.de/unser-hof/mitmachen/mitarbeiten.html" target="_blank">http://www.hof-dinkelberg.de/unser-hof/mitmachen/mitarbeiten.html</a></strong></p>
<p><H1>7 Argumente für eine Ausbildung im Ökolandbau statt in einem konventionellen landwirtschaftlichen Betrieb</H1></p>
<p><H3>1. Tier- und Pflanzenschutz</H3></p>
<li>Du lernst im ökologischen Landbau gezielt die Pflanzen- und Tiervielfalt zu fördern und stellst so ein ökologisches Gleichgewicht her. Mit dem Effekt, dass der Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger nicht nötig ist. Was heißt das genau? Eine Kuh, eine Eselstute sowie einige Zwergziegen liefern dem Boden einen kostbaren, natürlichen Dünger, während Laufenten als natürliche Schneckenpolizei arbeiten und die Bienen, aber auch andere Insekten die Blüten bestäuben. Sät man zum Beispiel Sonnenblumen für die Vögel aus und lässt im Herbst die Winterquartierte der Igel unangetastet, werden Lebensräume für immer neue Tierarten geschaffen. Je höher diese Vielfalt ist, desto höher ist das ökologische Gleichgeweicht, denn somit kann keine Überpopulation einer bestimmten Art enstehen. Die Folge daraus ist, dass hier keine giftigen Schädlingsbekämpfungsstoffe eingesetzt werden müssen.</li>
<p><H3>2. Schutz des Bodens als unser wertvollstes Kapital</H3></p>
<li>Im ökologischen Landbau wird ein großer Anteil Kleegras und Leguminosen in einer weiten Fruchtfolge angebaut, um den Boden natürlicherweise mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen und damit die Bodenorganismen optimal arbeiten können. Das sorgt für eine bessere Fruchtbarkeit, eine Auflockerung des Bodens und damit eine bessere Aufnahme von Wasser. Zudem wird auf Mischkulturen satt Monokulturen gesetzt, um den Boden zu schützen und die Pflanzen weniger anfällig für Schädlinge zu machen: Das bedeutet, dass mehrere Kulturarten zur gleichen Zeit gemeinsam auf dem Feld angebaut werden, so dass sich die Pflanzen gegenseitig stärken und vor Krankheiten und Schädlingen schützen. Chemische Kunstdünger sind somit nicht nötig. Böden, in denen Monokultur betrieben wird, verarmen mit der Zeit, da sie, immer von derselben Pflanze beheimatet, einseitig ausgenutzt werden und an wichtigen Nährstoffen verlieren.</li>
<p><H3>3. Klimaschutz</H3></p>
<li>Humus wird dabei aufgebaut, statt abgebaut wie in der konventionellen Landwirtschaft, was CO2 bindet und damit zum Klimaschutz beiträgt.</li>
<p><H3>4. Powerfood &#8211; mit gesunden Sekundärstoffen</H3></p>
<li>Der gezielte Anbau seltener Obst- und Gemüseschätze lohnt sich, da sie Sekundärstoffe in sich tragen, die zum einen Fressfeinde auf natürliche Weise abhalten und zum anderen für uns sehr gesund sind, da sie oftmals mehr Vitamine beinhalten als konventionell angebaute Hochleistungszüchtungen (da hier diese Stoffe zum großen Teil herausgezüchtet wurden)</li>
<p><H3>5. Langfristiges Überleben der Menschheit sichern</H3></p>
<li> Vielfalt ist notwendig für unser Überleben! Denn nur ein großer Genpool ermöglicht es uns, Sorten zu entwickeln, die sich an Umweltveränderungen anpassen. Die enge Auswahl an Industriesorten und vor allem die genetisch bewusst eingeschränkten Hybride können das nicht leisten.</li>
<p><H3>6. Demokratie zum Schutz vor Machtmissbrauch</H3></p>
<li>Die Verwendung von samenfestem Saatgut statt Hybrid-Saatgut &#8211; Der Einkauf von Gemüse und Obst aus samenfestem Saatgut erlauben es dem Käufer, den Samen daraus zu gewinnen und sich sein eigenes Gemüse oder Obst zu ziehen, während Hybrid-Saatgut nicht mehr verwendet werden kann und somit den Käufer immer wieder zum Neukauf von Obst und Gemüse zwingt. Die Verwendung von samenfestem Saatgut trägt somit zur Unabhängigkeit bei.
<p><H3>7. Sozialer Beitrag</H3></p>
<li>Gemüseplanzen sind unser gemeinsames kulturelles Erbe — die Vielfalt unserer Nutzpflanzensorten ist ein Werk von vielen und auch nur in der Gemeinschaft zu erhalten. Das verbindet uns nicht nur mit den Pflanzen, sondern auch mit den Menschen. Jede*r kann mitmachen, es gehört uns allen und niemandem privat. Keine Patente auf Saatgut! </li>
<p>Du hast deinen Job mit Sinn entdeckt? Super, dann bewirb dich am Besten noch heute! Wie du eine authentische Bewerbung im Einklang mit dir Selbst schreiben kannst, erfährst du unter: <strong><a href="http://beyou-bewusstbewerben.de/bewerben/" target="_blank">http://beyou-bewusstbewerben.de/bewerben/</a></strong></p>
<p>Hier war leider noch nichts für dich dabei? Dann gib nicht auf und recherchiere einfach weiter auf: <strong><a href="http://beyou-bewusstbewerben.de/jobs-mit-sinn/" target="_blank">http://beyou-bewusstbewerben.de/jobs-mit-sinn/</a></strong></p>
<p>Du kennst noch eine Möglichkeit im Ökolandbau zu arbeiten, die hier nicht genannt wurde? Schreib mir gerne eine Email oder hinterlasse einfach einen kurzen Post gleich hier unter dem Beitrag!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sinnvolle Arbeit in echten Handwerks-Bäckereien</title>
		<link>http://beyou-blog.de/2017/07/21/sinnvolle-arbeit-in-echten-handwerks-baeckereien-finden/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Jul 2017 17:23:39 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt sie noch &#8211; traditionelle Backstuben, die mit Urgetreide, selbst gemahlenem Mehl, wilden Hefen, ihren Händen und viel Zeit für eine natürliche Gährung arbeiten! Für alle, die sich für ursprüngliches ökologisches Backen und traditionelle Handwerkskunst begeistern: Hier findest du 5 echte Handwerks-Bäckereien, die dich suchen: Ob als Bäcker, Verkäufer, Fahrer oder Packer, ob gelernt...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sie noch &#8211; traditionelle Backstuben, die mit Urgetreide, selbst gemahlenem Mehl, wilden Hefen, ihren Händen und viel Zeit für eine natürliche Gährung arbeiten! Für alle, die sich für ursprüngliches ökologisches Backen und traditionelle Handwerkskunst begeistern: Hier findest du 5 echte Handwerks-Bäckereien, die dich suchen: Ob als Bäcker, Verkäufer, Fahrer oder Packer, ob gelernt oder für eine Ausbildungsstelle.</p>
<p>Brot ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel und das Handwerk des Bäckers ist mehrere hundert Jahre alt. Wenn du dich in deinem zukünftigen Beruf gegen eine zunehmende Massenproduktion und für den Erhalt guter, gesunder und ökologischer Backkunst einsetzen möchtest, bist du bei diesen sechs Handwerks-Bäckereien, die sich dieser Verantwortung angenommen haben, genau richtig: </p>
<p><H1>Gut Rothenhausen in Groß Schenkenberg</H1><br />
Auf Gut Rothenhausen wird noch ursprünglich gebacken, mit viel Intuition, Gespür und Aufmerksamkeit für die Beschaffenheit des Teiges, mit viel Handarbeit und Zeit statt mit Zusatzstoffen, die die Produktion in den Industriebäckereien beschleunigen. Das Ergebnis: Unikate mit einer galaktischen Aromen- und Geschmacksvielfalt statt Einheitsbrei und geschmacklicher Langeweile.<br />
Die Backstube setzt zudem auf Regionalität und hochwertige Inhaltsstoffe: So wird das Getreide aus den Feldern in der Nachbarschaft bezogen und das Korn selbst gereinigt, getrocknet und eingelagert. Damit wird garantiert, dass das Mehl immer frisch ist und keine Nährstoffe verloren gehen. Wasser wird aus dem hofeigenen Brunnen entnommen. </p>
<p>Derzeit gibt es freie Stellen als Packer und Fahrer, mehr dazu erfährst du hier:<strong> <a href="http://gutrothenhausen.de/offene_stellen/" target="_blank">www.gutrothenhausen.de/offene-stellen</a></strong></p>
<p><H1>MÄRKISCHES LANDBROT GmbH in Berlin</H1></p>
<p>Hier kommt das Getreide von Demeter-Höfen  aus  dem  Märkischen  Umland. Zudem setzt sich die Bäckerei für die Rekultivierung alter Getreidesorten, wie z.B. Emmer, Champagnerroggen, Bergroggen und Lichtkornroggen ein. Zudem arbeitet die Bäckerei ökologisch und sozial und ist vor allem transparent: Alle Details bezüglich nachhaltigem Handeln könnt ihr in der aktuellen Gemeinwohl-Bilanz des Unternehmens einsehen. </p>
<p>MÄRKISCHES LANDBROT ist ein Ausbildungsbetrieb und sucht jedes Jahr interessierte Schulabsolventen, die den Beruf des Bäckers / der Bäckerin in einer Bio-Bäckerei erlernen möchten. Zudem werden  ausgebildete BäckerInnen (auch MeisterInnen und BäckereitechnikerInnen) gesucht, mit dem Herzenswunsch gutes, gesundes, ökologisches Brot in einer Handwerksbäckerei zu backen.</p>
<p>Weitere Informationen findet ihr unter:<strong> <a href="http://www.landbrot.de/oekonomie/personalpolitik/jobangebote.html" target="_blank">www.landbrot.de/oekonomie/personalpolitik/jobangebote.html</a></strong></p>
<p><H1>Bio Bäckerei Spiegelhauer in Pirna</H1></p>
<p>Die Demeter Bio-Bäckerei backt ihre Brote ausschließlich mit Rohstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau von Landwirten aus der Region. Der Sauerteig wird täglich frisch gemacht und die Teige von Hand bearbeitet. Außerdem ist sie Teilnehmer der Foodassembly in Dresden.</p>
<p>WANTED:<br />
Bäcker/in Vollzeit<br />
Verkäufer/in Voll- und Teilzeit<br />
Aushilfen Voll- und Teilzeit</p>
<p>Alle Details unter <strong><a href="https://www.baeckerei-spiegelhauer.de/Wir-suchen" target="_blank">https://www.baeckerei-spiegelhauer.de/Wir-suchen</a></strong></p>
<p><H1>Bäckerhaus Veit GmbH in Bempflingen</H1></p>
<p>Neben dem Backen ohne Hilfsmittelchen engagiert sich die Bäckerei auch für den Erhalt alter Sorten. So ist sie SLOW Food Arche Passagier und Teilnehmer an den Nachhaltigkeitstagen in Baden-Württemberg mit Urgetreide Backwaren aus Schwäbischem Dickkopf-Landweizen und Richards Rotkornweizen aus eigenem Vertragsanbau. Neben den Rekultivierungsprojeken hat sie zudem eine eigene Apfelplantage, von der sie die Äpfel verarbeitet und eine eigene Mühle, so dass das Mehl täglich frisch gemahlen wird.</p>
<p>Statt Brote wegzuschmeißen werden hier Backwaren vom Vortag an zwei Standorten in Bempflingen und Stuttgart-Fasanenhof angeboten – denn Brötchen ohne Hilfsmittelchen sind auch noch am zweiten Tag ein Genuss. Der Rest wird gespendet. </p>
<p>Viele freien Stellen findest du unter:<br />
<a href="http://www.baeckerhaus-veit.de/jobs-und-ausbildung/offene-stellenangebote.htm" target="_blank">http://www.baeckerhaus-veit.de/jobs-und-ausbildung/offene-stellenangebote.htm</a></p>
<p><H1> Mühlenbäckerei J. Zippel in Zülpich</H1></p>
<p>Die Demeter-zertifizierte Backstube mit Müllerei befindet sich auf dem Hof Haus Bollheim. Das Brot wird aus Getreide vom eigenen Hof angeboten, da das Haus Bollheim den heute weniger bekannten Emmer anbaut. Emmer ist das älteste Nahrungsgetreide, es wurde seit 10.000 Jahren – also seit der Steinzeit – von Ägypten bis hinauf nach Norwegen angebaut. Das Korn wird in der hofeigenen Müllerei mit einer Natursteinmühle langsam und schonend gemahlen und frisch verwertet. In der Backstube finden neben dem Mehl ausschließlich reines Meersalz ohne künstliche Jod- und Fluor-Zusätze und hand-gerührtes Wasser zur Sauerstoff- und Energieanreicherung Verwendung und keinerlei Zusatz- oder Konservierungsstoffe. Ebensowenig werden Frostertechniken angewandt, d. h. Teig oder fertige Produkte werden nicht eingefroren. </p>
<p>Die Qualität von Brot und Feingebäck hängt jedoch nicht nur von den Rohstoffen ab, sondern ganz wesentlich davon, wie sie verarbeitet werden. In der Backstube werden daher keine Maschinen benutzt, abgesehen von den Knetern. Die Weiterverabeitung der Teige erfolgt rein handwerklich; Arbeitsmethoden und Rhythmus werden von den Menschen bestimmt. Der Kontakt mit Teig und Rohstoffen, das Wirken, Fühlen, Schmecken, Riechen und Beobachten zeigt dem Bäckermeister, wie die Arbeitsprozesse den Rohstoffen angepasst werden müssen, um ein optimales Ergebnis zu erhalten.</p>
<p>Lehrlinge gibt es bereits. Es stehen derzeit zwar keine Stellen bzw. Ausbildungsstellen online, aber es ist ein Ausbildungsbetrieb, in dem man sicherlich sehr viel lernen kann und nachfragen lohnt sich immer: <strong><a href="http://www.muehlenbaeckerei-zippel.de/team/" target="_blank">http://www.muehlenbaeckerei-zippel.de/team/</a></strong></p>
<p><strong>Für eine Arbeit in diesen Backstuben lohnt sich das frühe Aufstehen!</strong> </p>
<p><strong>Der frühe Vogel fängt den Wurm</strong> &#8211; also, bewirb dich noch heute! Hinweise für authentische Bewerbungen findest du unter <strong><a href="http://beyou-bewusstbewerben.de/bewerben/" target="_blank"> www.beyou-bewusstbewerben.de/bewerben/</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hier erfährst du, wie du berufliche Orientierung durch ein konsumfreieres Leben findest!</title>
		<link>http://beyou-blog.de/2017/07/20/so-findest-du-berufliche-orientierung-nachhaltig-sinnstiftend/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Jul 2017 07:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finde deinen eigenen Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversorgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Du suchst eine Aufgabe, in der du deine Werte und Fähigkeiten leben kannst, die dir Sinn gibt und mit der du dazu beiträgst, dass Menschen wieder mehr im Einklang mit unserem Planeten und mit sich selbst leben? Hier findest du eine Methode, die dir Orientierung und Halt bei der Suche nach sinnvoller Arbeit gibt und...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du suchst eine Aufgabe, in der du deine Werte und Fähigkeiten leben kannst, die dir Sinn gibt und mit der du dazu beiträgst, dass Menschen wieder mehr im Einklang mit unserem Planeten und mit sich selbst leben? Hier findest du eine Methode, die dir Orientierung und Halt bei der Suche nach sinnvoller Arbeit gibt und dir zeigt, welche Potenziale in dir stecken.</p>
<p>Bücher zur Potenzialentfaltung, Selbstanalysen, Design-Your-Life-Kurse, Coachings, Berufsberatungen – all diese Angebote helfen uns dabei, zu analysieren, zu reflektieren, zu strukturieren, zu visualisieren. ABER: Die Lösungsfindung findet in jedem Fall erst einmal nur in unserem Kopf statt und oft bleiben wir in theoretischen Gedankenkonstrukten stecken, ohne zu wissen, wie wir unser Leben nun tatsächlich nachhaltig und sinnstiftend gestalten sollen.</p>
<p><H1>Praktische Methode zur ganzheitlichen POTENZIALENTFALTUNG UND BERUFSORIENTIERUNG</H1></p>
<p>Wir gestalten unser Leben und die Welt mit unseren Händen, mit dem was wir tun. Je mehr Dinge wir jedoch kaufen, desto mehr Fähigkeiten gehen verloren und auch viele Berufe werden immer weniger in Betracht gezogen. Meine Idee ist daher: Versuche wieder so viel wie möglich in deinem Leben selbst herzustellen, statt es mit Geld käuflich zu erwerben. </p>
<p><H1>Was heißt das konkret? Zwei Beispiele:</H1></p>
<p><strong><em>Beispiel 1:</em></strong><br />
Versuche ausschließlich selbst zu kochen und zu backen und dabei auf so viele Fertigprodukte wie möglich zu verzichten bzw. diese ebenfalls selbst herzustellen. Beginne dafür dein eigenes Gemüse anzubauen, dein eigenes Saatgut zu gewinnen, Kompost und Dünger selbst herzustellen sowie Wildobst- und Kräuter zu sammeln. So lernst du viele Fähigkeiten, Aufgaben, Berufe und ganzheitliche Zusammenhänge kennen, die wichtig sind, um unsere Lebensgrundlagen auf unserem Planeten zu bewahren. </p>
<p><strong><em>Beispiel 2:</em></strong><br />
Werde zum Ingenieur, in dem du deine Möbel selbst entwirfst und herstellst. Du lernst nicht nur mit CAD-Programmen zu arbeiten, sondern setzt dich auch mit der Holzverarbeitung, den entsprechenden Werkzeugen auseinander oder versuchst aus Altbeständen zu improvisieren. Du kannst zusätzlich sogar dein eigenes Windrad bauen, um deine Werkzeuge mit Strom zu versorgen.</p>
<p>Was kaufst du besonders gerne? Das könnte ein erstes Produkt sein, dass du selbst herstellen könntest.<br />
Versuche bei allen Dingen, die du nicht selbst herstellst, zu leihen, zu tauschen, zu recyceln oder möglichst plastikfrei und second-hand zu kaufen. </p>
<p><H1>5 Gründe, warum sich das lohnt</H1></p>
<ul>
<li> <strong>GANZHEITLICH FÄHIGKEITEN UND BERUFE ERLEBEN</strong><br />
Auf diese Weise beginnst du, die unglaubliche Vielfalt deiner Fähigkeiten zu nutzen und zu erkennen. Handwerkliche Berufe und Fähigkeiten finden wieder Anerkennung und Wertschätzung und vielleicht entdeckst auch du eine Leidenschaft dafür? Tauschen, Teilen, Leihen verbindet Menschen und bringt sie in Kontakt &#8211; so lernst du als Quereinsteiger auch zukünftige Arbeitgeber kennen.
</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>SELBSTLERNER UND FREIGEIST WERDEN: </strong><br />
Ausprobieren, experimentieren, beobachten, Zusammenhänge erkennen, verbessern, improvisieren, quer denken: Du lernst Dinge über unser Ökosystem, die du in der Schule vermutlich nie gelernt hast. Wissen, was sich in dir fest verankert, da du es erlebst und praktisch sofort anwendest. So macht lernen Spaß!</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>SELBSTSTÄNDIGKEIT ALS FLEXIBLES ARBEITSMODELL ENTDECKEN: </strong><br />
Du wirst unabhängiger und befreiter, selbstständiger, autarker. Selbermachen macht dich zum aktiven Gestalter deines Lebens und unserer Gesellschaft, statt passiver Konsument zu sein. Du redest nicht über Nachhaltigkeit und den Schutz des Planeten, sondern du tust es! Du lernst, dass sich deine Fähigkeiten nicht auf einen Beruf reduzieren lassen, sondern dass es sich gut anfühlt, sie ganzheitlich immer zu leben ohne zwischen Privat- und Berufsleben zu trennen. Dabei entdeckst du die Selbstständigkeit vielleicht sogar als flexibles Arbeitsmodell für dich?</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>IDENTIFIKATION: </strong><br />
Du beginnst dich auf das Wesentliche zu konzentrieren &#8211; auf das, was du zum Leben brauchst, da „do it yourself“ und leihen, tauschen, teilen mehr Zeit kostet als &#8222;shoppen&#8220; zu gehen. Somit bleibt weniger Zeit für jegliche Art von Ablenkung durch Konsum und Geld beginnt eine geringere Rolle in deinem Leben zu spielen. Stattdessen beginnst du dich, mit dem, was du tust und mit dir selbst und deiner Umgebung zu identifizieren.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>ERDUNG UND EMPFANG DEINER INNEREN STIMME: </strong><br />
Du lebst ursprünglicher, du bewegst dich mehr und verbringst mehr Zeit draußen, das erdet dich und du empfängst wieder deine innere Stimme und fühlst, was dir gut tut und damit richtig für dich ist.</li>
</ul>
<p>Versuche diese Methode nicht nur anzuwenden, sondern sie in dein Leben zu integrieren, damit ein Teil dieser Dinge, die schon für unsere Großeltern alltäglich und selbstverständlich waren, es auch wieder für uns werden und wir sie in Verbindung mit moderner Technik noch leichter für alle Menschen nutzbar machen können.  </p>
<p><H1>Nimm dir Zeit, um nach einigen Wochen oder Monaten die folgenden Fragen für dich zu beantworten:</H1><br />
Was kann ich?<br />
Was gibt mir Sinn und macht mir Freude in meinem Leben?<br />
Wie kann ich nachhaltig etwas in der Welt verändern?</p>
<p>Auf diese Weise lernen wir, die Vielfalt unserer Fähigkeiten zu entdecken und zu verwenden, um unser Leben privat wie beruflich gleichermaßen nachhaltig und sinnstiftend zu gestalten. Viele Aufgaben warten auf dich, fang noch heute damit an!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bewerben im Einklang mit sich selbst &#8211; BE YOU!!!</title>
		<link>http://beyou-blog.de/2017/03/20/bewerben-im-einklang-mit-sich-selbst-be-you/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 18:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerben im Einklang mit dir selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung für eine enkeltaugliche Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Du hast ein spannendes Unternehmen gefunden, dessen soziale und nachhaltige Idee du gerne mit deiner Energie weiter voranbringen möchtest? Hier findest du eine komplett neue Herangehensweise zum Thema &#8222;Bewerben&#8220;: (Selbst-)bewusst, plastikfrei, CO2-neutral und upgecycelt – damit wirst du garantiert Menschen nachhaltig beeindrucken! 1. VERGISS ALLE NORMEN, REGELN UND ERWARTUNGEN Du möchtest nicht mehr länger in...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast ein spannendes Unternehmen gefunden, dessen soziale und nachhaltige Idee du gerne mit deiner Energie weiter voranbringen möchtest? Hier findest du eine komplett neue Herangehensweise zum Thema &#8222;Bewerben&#8220;: (Selbst-)bewusst, plastikfrei, CO2-neutral und upgecycelt – damit wirst du garantiert Menschen nachhaltig beeindrucken!</p>
<p><H1>1.	VERGISS ALLE NORMEN, REGELN UND ERWARTUNGEN</H1><br />
Du möchtest nicht mehr länger in Schablonen passen und permanent das Gefühl haben, nicht gut genug zu sein, sondern eine bedingungslose Wertschätzung deiner Person? Es ist nicht wichtig, was in einer Stellenausschreibung steht und welche Erwartungen Unternehmen an dich als Bewerber haben. Das einzige was zählt, bist DU. DU bist per se wertvoll: Ein Wunder der Natur, unabhängig von deiner Herkunft, deinen Leistungen, deinen Noten und ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft. Der Planet braucht DICH! Zeig dich daher in deiner ganzen inneren Schönheit anstatt dich hinter Normen, Regeln und fremden Erwartungen zu verstecken. Das für dich richtige Unternehmen wird deinen unschätzbaren Wert erkennen – egal welchen Lebenslauf, welche Noten und welche Herkunft du mitbringst!</p>
<p><H1>2.	Mit Mut und Vetrauen „DU SELBST“ sein &#8211; das macht auch deine Bewerbung einzigartig!</H1><br />
Mit der Methode „STORYTELLING“ lernst du, dich in deiner Bewerbung zu zeigen, statt dich hinter Regeln und Normen zu verstecken:<br />
Vergiss im ersten Schritt, dass es sich um ein „Bewerbungsschreiben“ handelt, vergiss alle Regeln und Vorschriften, die du zu diesem Thema in deinem Kopf hast. Denke nicht krampfhaft über perfekte Sätze mit schönen Formulierungen nach, sondern lass deinen Gedanken freien Lauf. Schreibe die Worte zu den folgenden Fragen so auf, wie sie dir spontan in den Kopf kommen. </p>
<ol>
<strong>1. Lass den Leser daran teilhaben, woher deine Begeisterung für diese Themen kommt!</strong><br />
Wie ist dein Berufswunsch entstanden? Gab es Schlüsselmomente in deinem Leben? Beschreibe konkrete Situationen, in denen dir auffiel: das interessiert mich, das will ich auch lernen, das macht mir Spaß, das möchte ich in der Welt verändern, dafür möchte ich mich einsetzen!</ol>
<ol>
<strong>2. Wie lebst du deine Faszination für diese Dinge?  </strong><br />
Was gefällt dir an den Tätigkeiten / Produkten / Menschen / Tieren / Unternehmen / Themen? Was findest du spannend, was löst Begeisterung in dir aus, was ist dir daran wichtig und wie lebst du das aus: Liest du regelmäßig Blogs, Bücher, verwendest du Apps oder ähnliches zum Thema, hast du schon einmal ein Barcamp, eine Schüler AG oder andere Veranstaltungen besucht, um dich mit Gleichgesinnten auszutauschen, oder hast du bereits in Projekten oder vorangegangenen Jobs Erfahrungen gesammelt?</ol>
<ol>
<p><strong>3. Welche Werte und Vorstellungen hast du, wie möchtest du dich konkret einbringen?</strong><br />
Wie würdest du gerne die Zukunft mitgestalten? Was ist deine persönliche Vision von Zukunft? Welche Trends findest du spannend oder bewertest du kritisch? Wie glaubst du, kannst du in deinem Wunschberuf etwas bewegen? In welchen Aufgaben siehst du dich, wobei glaubst du, kannst du konkret unterstützen? Was möchtest du unbedingt lernen? </ol>
<p>Trau dich das, was dich bewegt und antreibt, was du fühlst und denkst, in deinen eigenen Worten zu schreiben. Das macht dich und deine Bewerbung einzigartig. </p>
<p><H1>3.	BEWUSSTE SPRACHE: HABEN ODER SEIN</H1><br />
Bewerbungstexte klingen oftmals sehr sachlich, unpersönlich und fern von dem Menschen, der es eigentlich geschrieben hat. Um das zu verhindern hilft neben der Methode &#8222;Storytelling&#8220; auch eine bewusste und achtsame Sprache. Vier kleine Beispiele machen es deutlicher: </p>
<ol>
„Ich habe eine Idee…“ &#8211; Persönlicher ist: &#8222;Ich denke, dass..&#8220;, oder &#8222;Ich stelle mir vor, dass&#8230;&#8220;</ol>
<ol>
„Es ist mein Wunsch, dass…“ &#8211; Persönlicher ist: &#8222;Ich wünsche mir, dass&#8230;&#8220; </ol>
<ol>
&#8222;Es ist für mich von Bedeutung, dass…“ &#8211; Persönlicher ist: „Es bedeutet mir sehr viel, dass…“</ol>
<ol>
&#8222;Ich besitze Teamfähigkeit,&#8230;&#8220; &#8211; Persönlicher ist: &#8222;Ich liebe es gemeinsam mit anderen Menschen, eine Idee umzusetzen und schätze dabei,&#8230;&#8220; </ol>
<p>Mit dem Besitz- und Profitstreben in unserer Gesellschaft hat sich auch unser Sprachgebrauch verändert. Wir können Fähigkeiten jedoch nicht haben oder besitzen, das macht die Formulierung „Ich besitze Teamfähigkeit…“, deutlich. Du kannst eine Fähigkeit nur erfahren, erleben bzw. anwenden. Die Verwendung von Substantiven führt dazu, dass Texte weniger persönlich, distanzierter und entfremdeter klingen. Das zeigt auch die Formulierung „Ich habe eine Idee, …“: Hier wird der Menschen von der Idee getrennt (es gibt das eigene „ich“ und die Idee). Die Formulierung „Ich stelle mir vor, dass…“ verbindet das „Ich“ mit der Idee. Das wirkt persönlicher, intensiver und lässt mehr Nähe zu. Beschreibe daher lieber so konkret wie möglich deine Erfahrungen, Fähigkeiten und deinen Entwicklungsprozess &#8211; mit Verben, statt dich nur oberflächlich mit Oberbegriffen zu beschreiben. Damit entsteht eine Bewerbung, die dein Wesen widerspiegelt und somit tiefsinniger und individueller ist als &#8222;herkömmliche&#8220; Bewerbungen.</p>
<p><H1>4.	NACHHALTIGES BEWERBUNGS-DESIGN</H1><br />
Wenn du es schlicht magst – keep it simple! Bist du ein visueller Typ, der gerne einen Eyecatcher in seiner Bewerbung hat, hast du unendlich viele Möglichkeiten. Wichtig ist: Mache es, weil es dir Spaß macht und nicht, um krampfhaft aus der Masse hervorzustechen!<br />
Wenn du das Gefühl hast, deine Gestaltungsidee passt zu dir und deinem Berufswunsch, probiere es aus! Zeichne etwas (zum Beispiel ein zwei-beiniges Möhrchen) oder mache ein eigenes Foto mit einem Motiv, das du mit deinem Beruf bzw. der Unternehmensvision assoziierst. Viel Spaß bei der Umsetzung!</p>
<p><H1>5. AUTHENTISCHES BEWERBUNGS-FOTO  </H1><br />
Du möchtest gerne ein Foto mitschicken?<br />
Aufnahmen sind auch außerhalb eines Studios möglich: In deinem zukünftigen Arbeitsumfeld und in Arbeitskleidung (zum Beispiel als zukünftige/r Pädagoge/in je nach beruflichem Kontext: An der Tafel oder auf dem Acker. Vielleicht kennst du jemanden, der eine professionelle Kamera besitzt und damit umgehen kann?<br />
Bist du entspannt und fühlst dich mit dir selbst und dem Fotografen wohl? Das sind die besten Voraussetzungen für ein gelungenes Foto. All das, was du spürst, wirst du ausstrahlen. Das Fotoshooting soll und darf Spaß machen! </p>
<p><H1>6. ÖKO-EMAIL-ANBIETER</H1><br />
Du verschickst deine Bewerbung wie die meisten per Mail? Warum nicht eine Mail-Adresse bei einem Anbieter einrichten, dessen Server ausschließlich mit grüner Energie betrieben werden. Zum Beispiel: bei Posteo e.K. in Berlin!</p>
<p>Sollte ein Unternehmen tatsächlich noch eine Bewerbung per Post haben wollen oder hast du vielleicht selber Spaß daran eine &#8222;echte&#8220; Bewerbung in der Hand zu halten? Dann gibt es auch hier viele Möglichkeiten deinen Sinn für Nachhaltigkeit auszuleben!</p>
<p><H1>7. UPCYCLING-BRIEFUMSCHLAG</H1><br />
Das spart Papier und Geld: Zeitungspapier, was eigentlich für den Müll bestimmt war, nochmals einen elementaren Nutzen zu geben und daraus einen Briefumschlag machen! Jeder Briefumschlag wird individuell und erregt bereits vor dem Öffnen die Aufmerksamkeit des Lesers – garantiert! Motive können sogar passend zum Produkt / Beruf / Thema ausgesucht werden. </p>
<p><H1>8. PLASTIKFREI VERSENDEN</H1><br />
Mappen kosten neben viel Geld vor allem eine Menge natürlicher Ressourcen &#8211; sie dienen dem schönen Schein, sehen dabei trotzdem alle gleich aus und machen zusätzlich nicht nur das Leben der Personaler sondern auch deinen Brief schwerer, was sich auch auf den CO2-Fußabdruck auswirkt. Verzichte also lieber ganz oder schenke auch hier wieder alten Magazinen oder Zeitungen ein zweites Leben als Bewerbungsmappe &#8211; das macht deine Mappe einzigartig und du kannst gelebte Werte und Einsatzbereitschaft zeigen!</p>
<p><H1>9. PAPIER VERWENDEN STATT VERSCHWENDEN</H1><br />
Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass unfassbar viel Papier beim Bewerben verschwendet wird. Eine spontane Idee ist zum Beispiel: Statt wegen eines Kommafehlers eine neue Seite neu auszudrucken, einfach das Komma nachträglich mit einem schwarzen Stift ergänzen. Es darf auch extra auffallen mit einem Zusatzkommentar versehen (&#8222;Warum die Umwelt für 100% Perfektion zerstören?), gibst du dieser Kleinigkeit einen tieferen Sinn und regst den Leser zum Nachdenken an.<br />
Ansonsten Papier doppelseitig bedrucken sowie wiederbefüllbare Tintenpatronen und UWS-Papier verwenden (von Greenpeace empfohlen, da es ohne De-Inking und Bleiche hergestellt wird).</p>
<p><H1>10. CO2-NEUTRAL ANRUFEN ODER PERSÖNLICH VORBEIGEHEN</H1><br />
Du schreibst nicht gerne oder &#8222;machst&#8220; generell nicht gerne viele Worte, sondern lässt lieber Taten für dich sprechen? Dann belass es bei Stichpunkten oder noch besser &#8211; anrufen, falls möglich persönlich vorbeigehen, zur Probe arbeiten und vielleicht brauchst du dann auch gar keine Bewerbung mehr! Denn nichts ist überzeugender und authentischer als das, was du tust!</p>
<p><strong>Und noch ein Tipp für (Bewerbungs-)Gespräche</strong><br />
Nach Erich Fromm &#8222;Haben oder Sein&#8220;:</p>
<blockquote><p>Die Haltung des Menschen, der nichts vorbereitet und sich nicht aufplustert, sondern spontan und produktiv reagiert: Der „Seinsmensch“ vertraut auf die Tatsache, dass er ist, dass er lebendig ist und dass etwas neues entstehen wird, wenn er nur den Mut hat loszulassen und zu antworten. Er wirkt im Gespräch lebendig, weil er sich selbst nicht durch ängstliches Pochen auf das, was er hat, erstickt. Seine Lebendigkeit ist ansteckend und der andere kann dadurch häufig seine Egozentrik überwinden.  </p></blockquote>
<p>Bereite dich also nicht krampfhaft und perfekt auf jedes Gespräch vor und mache dir vor allem keine Gedanken darüber, wie du deine Hände und Beine am Besten positionierst. Es gibt viele Menschen, die längst begonnen haben, die Arbeitswelt zu revolutionieren. Lerne an dich selbst zu glauben. Du musst weder aussteigen noch dich krampfhaft anpassen, sondern einfach nur du selbst sein, um die Welt „da draußen“ mitzugestalten!</p>
<p>Für weitere Bewerbungsideen: <a href="http://beyou-bewusstbewerben.de/bewerben/" target="_blank">http://beyou-bewusstbewerben.de/bewerben/</a><br />
<strong>Du hast noch mehr Ideen, wie man das Thema &#8222;Bewerben&#8220; nachhaltiger und sinnvoller gestalten kann? Schreibe deine Erfahrungen, Gedanken und Ideen auf und teile sie gerne gleich hier unter dem Beitrag!</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum es für uns alle um viel mehr geht als die Suche nach dem Job mit Sinn</title>
		<link>http://beyou-blog.de/2017/03/16/warum-es-fuer-uns-alle-um-viel-mehr-geht-als-um-die-suche-nach-dem-job-mit-sinn/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Mar 2017 20:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finde deinen eigenen Weg]]></category>

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		<description><![CDATA[Du hast keine Lust mehr deine Zeit und deine Fähigkeiten für einen Job zu verschwenden, der dir nichts bedeutet? Für einen Job, der vielleicht kurzfristig zum Wirtschaftswachstum beiträgt, aber der Gesellschaft langfristig nur schadet? Damit vollzieht sich ein tiefgreifender Veränderungsprozess in dir, der dir deine wahre Größe zeigen wird und wieviel Macht und Einfluss jeder...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast keine Lust mehr deine Zeit und deine Fähigkeiten für einen Job zu verschwenden, der dir nichts bedeutet? Für einen Job, der vielleicht kurzfristig zum Wirtschaftswachstum beiträgt, aber der Gesellschaft langfristig nur schadet? Damit vollzieht sich ein tiefgreifender Veränderungsprozess in dir, der dir deine wahre Größe zeigen wird und wieviel Macht und Einfluss jeder einzelne von uns tatsächlich hat! </p>
<p><H1>8 Erkenntnisse, die dein Selbstbild verändern</H1></p>
<p>Immer wieder tauchte die Frage „Was tue ich hier eigentlich?“ in meinem Kopf auf. Viele Jahre sah ich keine Alternative. Doch meine Fragen und Zweifel ließen und lassen mich immer wieder neue Türen  in mir öffnen. Sie machen den Raum in mir immer größer, bringen immer mehr Licht ins Dunkel und lassen mich immer mehr erkennen. Diese Erkenntnisse haben mich zu einem unabhängigeren, freieren und mutigeren Menschen gemacht. Um auch dir Mut zu machen, nicht aufzugeben, zu zweifeln und nach dem Sinn zu fragen, möchte ich sie mit dir teilen!</p>
<p><H1>1.	Stelle große FRAGEN nach dem Sinn, aber erwarte keine schnellen ANTWORTEN</H1><br />
Ich bin überzeugt davon, dass wir alle Antworten bereits in uns tragen und wenn die Zeit für uns gekommen ist, werden wir die Antwort wissen. Bis dahin brauchen wir Geduld. Es gibt dazu einen tollen Text &#8222;Über die Geduld&#8220; von Rilke. Ich weiß, dass es für alle, die gerade unglücklich in ihrem Job sind, vielleicht im ersten Moment eine unbefriedigende Antwort ist, aber ich habe selbst erlebt, dass sie wahr ist: </p>
<blockquote><p>Man muss den Dingen<br />
die eigene, stille<br />
ungestörte Entwicklung lassen,<br />
die tief von innen kommt<br />
und durch nichts gedrängt<br />
oder beschleunigt werden kann,<br />
alles ist austragen – und<br />
dann gebären…</p>
<p>Reifen wie der Baum,<br />
der seine Säfte nicht drängt<br />
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,<br />
ohne Angst,<br />
dass dahinter kein Sommer<br />
kommen könnte.<br />
Er kommt doch!</p>
<p>Aber er kommt nur zu den Geduldigen,<br />
die da sind, als ob die Ewigkeit<br />
vor ihnen läge,<br />
so sorglos, still und weit…</p>
<p>Man muss Geduld haben<br />
Mit dem Ungelösten im Herzen,<br />
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,<br />
wie verschlossene Stuben,<br />
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache<br />
geschrieben sind.</p>
<p>Es handelt sich darum, alles zu leben.<br />
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,<br />
ohne es zu merken,<br />
eines fremden Tages<br />
in die Antworten hinein.</p></blockquote>
<p>– Rainer Maria Rilke</p>
<p><H1>2.	Der Gipfel der Sinnlosigkeit – Alles, was uns widerfährt hat einen Sinn!</H1><br />
Obwohl ich bereits im Mai 2011 meine Idee bekam, freiberuflich als Dozentin zu arbeiten, dauerte es weitere zwei Jahre, bis ich den Mut hatte, meinen Job tatsächlich zu kündigen. Heute weiß ich, dass ich zuerst noch eine wichtige, lehrreiche Erfahrung machen sollte: Ich arbeitete zuletzt für ein Unternehmen, das über die letzten Jahre immer weiter auf Effizienz getrimmt wurde, um gewinnbringend  an einen multinationalen Konzern verkauft zu werden. Geführt von einem Management, das sich wie ferngesteuerte Marionetten dem Zahlen-Diktat der Anteilseigner beugte, ohne Rücksicht auf soziale und ökologische Werte. Irgendwann konnte ich es mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren, für dieses Unternehmen zu arbeiten. Der Gipfel der Sinnlosigkeit &#8211; meine persönliche Schmerzgrenze &#8211; war erreicht!</p>
<p>Heute bin ich dankbar für diese Erfahrung, denn sie hat mich zum Handeln bewegt! Sie hat mich dazu gebracht, das zu tun, wovor ich am meisten Angst in meinem Leben hatte: Ich habe gekündigt und war dann arbeitslos. All das hat mich unglaublich stark und zu einem glücklicheren, befreiten Menschen gemacht.</p>
<p><H1>3.	Wie unser Wirtschaftssystem unser Denken und Handeln bestimmt &#8211; Aussteigen beginnt im Kopf!</H1><br />
Schule, Ausbildung, Studium – alles möglichst schnell und zielstrebig durchziehen, um möglichst schnell Geld zu verdienen und einen wertvollen Beitrag in der Gesellschaft zu leisten – lange Zeit hatte ich das wirtschaftliche Denken auch für mein Leben übernommen. Bis ich erkannte, dass ich per se wertvoll bin und es in erster Linie unserem Bruttoinlandsprodukt dient und nicht der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Heute lasse ich mich nicht mehr durch feste Ziele begrenzen, sondern ich mache das, was  sich im Moment gut und richtig für mich anfühlt. Das lässt Raum für neue Ideen, die mir helfen, mich immer weiterzuentwickeln und zu entdecken. </p>
<p><H1>4.	Du musst nichts werden, du bist bereits &#8211; BEYOU! </H1><br />
Du bist ein unfassbares Wunder der Natur! Wenn wir diese Verbundenheit und Zugehörigkeit zum großen Ganzen, zum Universum spüren, dann fühlen wir uns getragen &#8211; denn egal, was auch passiert, du bist einfach wunderbar, von Natur aus, ohne dass du dafür etwas Besonderes tun oder können musst. Zudem sind wir vielmehr als das wir es in Worte fassen könnten. Die Genialität in uns lässt sich nicht mit Fähigkeiten, Eigenschaften und Schulnoten beschreiben oder messen &#8211; das alles ist nur die Oberfläche, die Spitze des Eisberges. Darunter verborgen liegt ein unfassbares und unermessliches Potenzial, in jedem von uns. Fang an, an WUNDER zu glauben. Fang an, an DICH zu glauben!</p>
<p><H1>5.	Warum dich Persönlichkeits-Tests oftmals nicht weiterbringen</H1><br />
Auf Existenzgründer-Veranstaltungen wird immer über die „Gründerpersönlichkeit“ gesprochen und dass viele Menschen sie nicht mitbringen würden und daher scheitern. Komisch eigentlich, dass es keine Tests dafür gibt, ob man eine „Angestellten-Persönlichkeit“ besitzt. Letztlich spiegeln diese Tests lediglich das wider, was wir über uns selbst denken und das ist wiederum geprägt durch Konditionierung aus Schule, Elternhaus und Erfahrungen. Doch wer bist du wirklich? Woher willst du wissen, dass es wahr ist, was du über dich selbst denkst? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass kein Test dieser Welt etwas über deine Potenziale aussagen kann, die in dir schlummern und durch ein bestimmtes Erlebnis oder die Leidenschaft für eine Idee zum Leben erweckt werden können. </p>
<p><H1>6.	Einfach machen und dich selbst entdecken</H1><br />
Um herauszufinden, was wirklich in dir steckt, gibt es keinen Test und keine Analyse. Das, was du tun musst, ist an dich zu glauben und dem Leben zu vertrauen und in diesem Vertrauen das auszuprobieren, was dich fasziniert und deine Begeisterung weckt. Du hast deine Ideen nicht umsonst bekommen, sondern weil du sie leben sollst! Lass dich von Rückschlägen nicht aufhalten, habe keine Angst zu scheitern, denn egal was passiert, deine Lernkurve wird so steil wie noch nie sein. Das Erfahren, das Experimentieren, das Erleben, das Machen wird dir zeigen, was alles in dir steckt und das ist vermutlich sehr viel mehr als du glaubst! Du wirst Momente des unendlichen Glücks erleben, du wirst vielleicht auch manchmal weinen, weil du zwischenzeitlich denkst, &#8222;mein Gott, ich muss verrückt sein&#8220;. Aber in jedem Fall wirst du eine sehr lebendige Zeit erleben und darum geht es doch eigentlich: Zu leben!</p>
<p><H1>7.	Es geht um viel mehr als um Klimawandel und die Rettung unseres Planeten</H1><br />
Bei dem Thema Jobs mit Sinn ging es mir vor allem auch darum, mich von äußeren Leistungszwängen zu befreien und die wahre Schönheit in uns zu erkennen &#8211; unabhängig von Leistung, Abschlüssen und Noten! Meine Unzufriedenheit im Job hat mich dazu gebracht, raus in die Natur zu gehen und stundenlang zu wandern, fernab vom Lärm der Städte. Dort habe ich wieder die Verbundenheit  und die Dankbarkeit für dieses Leben in mir gespürt und zum ersten Mal habe ich wirklich die Schönheit unseres Planeten erkannt und dennoch liebe ich das Ski-Fahren – ein Widerspruch, der mich beschäftigt, aber das ist ein anderes Thema:-) </p>
<p><H1>8.	Gelebte Demokratie &#8211; Wirtschaft gemeinsam neu denken und gestalten</H1><br />
Und auch heute, wo ich das Gefühl habe, wirklich sinnstiftend tätig zu sein, ist dieser Wandel in mir nicht beendet. Immer wieder beginne ich Konsumgewohnheiten zu hinterfragen und zu verändern und immer stärker spüre ich, dass es mir dabei auch darum geht, ein politisches Signal zu senden. Eigentlich konnte ich nie etwas mit Politik anfangen und dennoch bewegt mich dieses Thema immer mehr. Es ist nicht der Eintritt in eine Partei, der mich reizt, sondern die Mitarbeit bei einer offenen Arbeitsgemeinschaften oder einer Genossenschaft &#8211; vielleicht gemeinsam ein Windrad bauen oder einen verpackungsfreien Supermarkt eröffnen? Ich spüre, dass diese Idee noch etwas in mir reifen muss, aber es fasziniert mich bereits jetzt &#8211; und so entdecke ich immer wieder neue Facetten in mir und in der Welt! Ich möchte nicht, dass diese Entwicklung jemals aufhört – Ich liebe es!</p>
<p>Egal, ob beruflich oder privat – lasst uns gemeinsam stärker den Grundgedanken der Demokratie leben und uns einmischen! Was fasziniert dich? Wo würdest du gerne etwas bewegen? Viele von euch sind wahrscheinlich auch bereits aktiv und können sogar Projekte weiterempfehlen?! Hinterlasst gerne unter dem Beitrag eine Nachricht und berichtet davon!  </p>
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		<title>Sinnstiftend tätig sein in Ökodörfern</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Mar 2017 09:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jobs mit Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[natürlich bauen und wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarische Gemeinschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[In Südamerika erfuhr ich durch die Mitarbeit bei verschiedenen Öko-Projekten ein neues WIR-GEFÜHL. Dieses Erleben gehört zu den schönsten Erinnerungen meiner Reise, denn es hat mir eine neue Perspektive des gelingenden gesellschaftlichen Zusammenlebens aufgezeigt. Zurück in Deutschland habe ich mich weiter mit dieser Thematik beschäftigt und siehe dar &#8211; Ökodörfer gibt es auch bei uns!...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In Südamerika erfuhr ich durch die Mitarbeit bei verschiedenen Öko-Projekten ein neues WIR-GEFÜHL. Dieses Erleben gehört zu den schönsten Erinnerungen meiner Reise, denn es hat mir eine neue Perspektive des gelingenden gesellschaftlichen Zusammenlebens aufgezeigt. Zurück in Deutschland habe ich mich weiter mit dieser Thematik beschäftigt und siehe dar &#8211; Ökodörfer gibt es auch bei uns! </p>
<p>Für alle, die nicht nur sinnstiftend tätig sein möchten, sondern noch einen Schritt weitergehen und auch in einer ökologischen Gemeinschaft leben möchten: Hier werdet ihr fündig! Der Einstieg in die Gemeinschaft ist zum Teil Voraussetzung für eine Mitarbeit &#8211; jedoch nicht bei allen! </p>
<p><H1><br />
ZEGG Bildungszentrum gGmbH &#8211; Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung in 14806 Bad Belzig</H1></p>
<p><strong>WANTED!</strong></p>
<li>eine/n Azubi &#8222;Gemüsegärtner_in&#8220;</li>
<p>Wenn Du Interesse hast, melde dich bei deinen Ansprechpartnern Axel Lewerenz und Joachim Kremers. Alle weiteren Infos unter: <strong><a href="http://www.zegg.de/de/component/content/article/79-uncategorised/823-ausbildung-im-oeko-landbau.html?Itemid=276" target="_blank">www.zegg.de</a></strong></p>
<p><H1>Schloss Tempelhof e.V. in 74594 Kreßberg</H1><br />
<strong>WANTED!</strong></p>
<li>Menschen mit Erfahrung in Bodenbeprobung/Biodiversitätserhebung gesucht</li>
<li>Eine/-n Bäcker/-in in Teilzeit (50%)</li>
<li>Eine/-n Koch/Köchin oder HauswirtschaftsleiterIn/-wirtschafterin (Voll- oder Teilzeit)</li>
<p>Alle Infos zum Bewerben unter: <strong><a href="https://www.schloss-tempelhof.de/gemeinschaft/jobs/" target="_blank">www.schloss-tempelhof.de/gemeinschaft/jobs/</a></strong></p>
<p><H1>gASTWERKe e.V. in 34355 Staufenberg-Escherode</H1><br />
<strong>WANTED! Schulabgänger aufgepasst! Gesucht werden junge Menschen für ein </strong></p>
<li>Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) und den</li>
<li>Bundesfreiwilligendienst (BuFDi)</li>
<p>Mehr dazu unter: <strong><a href="http://www.gastwerke.de/Wordpress/verein-gastwerke-e-v/das-projekt-unterstutzen/mithilfe/" target="_blank">www.gastwerke.de/</a></strong></p>
<p><H1>Lebenshof Graben in 84378 Dietersburg</H1></p>
<p>Unterstützung wird auch auf dem Lebenshof Graben in vielen Bereichen benötigt. Mehr dazu unter: <strong><a href="http://hof-graben.de/mitmachen/" target="_blank">http://hof-graben.de/mitmachen/</a></strong></p>
<p><H1>Hof-Medewege OHG in 19055 Schwerin</H1><br />
<strong>Und auch der Hof-Medewege sucht dich!</strong></p>
<li> Für den Bundesfreiwilligendienst</li>
<li>Ab März 2017 (und dann auch wieder ab September): eine zweite &#8222;BuFDi&#8220;-Stelle!</li>
<li>    Konditor/in</li>
<li>    Bäcker/in</li>
<li>    Auszubildende für Bäckerei / Konditorei</li>
<p>Das Team freut sich auf eure Bewerbungen per Post oder Mail. Mehr dazu unter <strong><a href="http://www.hof-medewege.de/jobs.html" target="_blank">http://www.hof-medewege.de/jobs.html</a></strong></p>
<p><H1>Vlierhof in 47533 Kleve</H1></p>
<p><strong>WANTED!</strong></p>
<li>Praktikum im Bereich &#8222;Biodynamic Gardening&#8220;: <strong><a href="http://www.vlierhof.org/wp-content/uploads/2016/08/Praktikant_Intern-Agrar-korrekt-EN.pdf" target="_blank">http://www.vlierhof.org/wp-content/uploads/2016/08/Praktikant_Intern-Agrar-korrekt-EN.pdf</a></strong></li>
<p><H1>Kommune Niederkaufungen e.V. in 34260 Kaufungen</H1></p>
<p><strong>WANTED!</strong></p>
<li>eine examinierte Pflegefachkraft zur Vertretung von März bis November 2017 in Teilzeit, Umfang ca. 22 Wochenstunden mit Aussicht auf langfristige Weiterbeschäftigung</li>
<li>Verstärkung in der Küche mit Spaß am Kochen und an Gemeinschaft</li>
<li>Verstärkung in der Landwirtschaft: Interessierte EinsteigerIn in der Tierhaltung und Käserei (gerne mit Erfahrung)</li>
<li>Verstärkung im Samenbau: Erfahrende Gärtner*innen, speziell in der Bio-Saatzucht und –Erhaltung.</li>
<li>Schreinerei und Metallbau: Bauhandwerker/innen für alle Arbeiten rund ums Wohnen</li>
<li>Kindertagesstätte „Die Wühlmäuse“: Eine pädagogische Fachkraft</li>
<li>Die Obstmanufaktur sucht Verstärkung: Eine/n Gärtner_in mit Praxiserfahrung im Baumschnitt und/oder Obstkulturen</li>
<p>Mehr erfährst du unter:<strong> <a href="http://www.kommune-niederkaufungen.de/kleinanzeigen/" target="_blank">http://www.kommune-niederkaufungen.de/kleinanzeigen/</a></strong></p>
<p><H1>Ökodorf Brodowin GmbH &#038; Co. Vertriebs KG, in 16230 Chorin bei Berlin</H1></p>
<p><strong>WANTED!</strong></p>
<li>ab sofort eine/n zuverlässige/n Käser/-in für handwerkliche Bio-Molkerei</li>
<li>ab sofort eine/n zuverlässige/n Auslieferungsfahrer/in für den Bio-Lieferservice</li>
<li>ab sofort eine/n erfahrene/n LKW – Fahrer/in</li>
<li>Auszubildende (in den Berufen Landwirt, Tierwirt und Milchtechnologe) </li>
<li>immer Bedarf an Praktikanten (Studenten der Fachrichtungen Agrarwissenschaften, Gartenbauwissenschaften oder verwandter Studiengänge &#8211; von einer Woche bis zu mehreren Monaten)</li>
<li>Schülerpraktika (Praktika können von einer Woche bis zu mehreren Monaten dauern) </li>
<p>Bewerben unter: <a href="https://www.brodowin.de/neues-aus-brodowin/stellenangebote/" target="_blank">https://www.brodowin.de/neues-aus-brodowin/stellenangebote/</a></p>
<p><H1>Freundeskreis Ökodorf e.V., Sieben Linden, 38489 Beetzendorf OT Poppau</H1></p>
<p><strong>WANTED!</strong></p>
<li>Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) mit unterschiedlichen Schwerpunkten<strong> ab 01.09.2017!</strong>:</li>
<ul>
<li>Im Büro des Bildungsreferates (Lust auf Organisation, Bürotätigkeiten, Computerarbeit, Telefonate, Teamarbeit sowie feste Arbeitszeiten?)</li>
</ul>
<li>Landwirte mit Ausbildung zum/zur Fuhrmann/Fuhrfrau und/oder Gartenbau und mit mehrjähriger Berufserfahrung in einem oder beiden Bereichen </li>
<li>Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) mit unterschiedlichen Schwerpunkten<strong> ab 01.09.2018 &#8211; Bewerbungen ab Oktober 2017!</strong>:</li>
<ul>
<li>Im Gästeservice im Gästebereich „Sonneneck“ (Du hast ein Händchen für hauswirtschaftliche Tätigkeiten und ein Auge für Ordnung und Sauberkeit?)</li>
</ul>
<ul>
<li>
In der Verarbeitung der Lebensmittel aus der Selbstversorgung mit der Möglichkeit, in das Thema Lebensmittelverarbeitung so richtig einzusteigen! (Unterstützung des bio-vegan-vegetarischen Küchenbetriebes, Mitarbeit beim Haltbar machen und Veredeln von Gemüse, Kräuter und Obst, saisonale Früchte und Wildkäuter sammeln und Mitarbeit beim Herstellen von pflanzlichen Brotaufstrichen)</li>
</ul>
<ul>
<li>FÖJ-Platz im Waldkindergarten</li>
</ul>
<ul>
<li>In der Selbstversorgung mit Brennholz: Bäume mit der Kettensäge fällen, Transport von geschlagenem Holz, Holz spalten und damit zusammenhängend den Umbau des Kiefern Monokulturwaldes zu einem Laubmischwald vorantreiben</li>
</ul>
<li>Anknüpfend an diese Stellen ist es möglich, innerhalb der Arbeitszeit, sich nach Neigung in einem Wahlbereich des Freundeskreis Ökodorf e.V.s einzubringen. Dies können folgende Aufgaben sein:</li>
<ul>
<li> Unterstützung der Bio-Vollwert-Großküche</li>
</ul>
<ul>
<li>Mitarbeit beim monatlichen öffentlichen Café für die Region mit Bildungsveranstaltungen und beim wöchentlichen Junge-Leute-Café</li>
</ul>
<ul>
<li>kreative Mitarbeit beim Freundeskreis-Rundbrief (Öffentlichkeitsarbeit)</li>
</ul>
<ul>
<li>
    Geländegestaltung und -pflege</li>
</ul>
<ul>
<li>Brennholzgewinnung (in Sieben Linden wird nur mit Holz geheizt)</li>
</ul>
<ul>
<li>Kinderprogramm (z.B. Naturerleben) für Seminargastkinder und Kinder der Gemeinschaft</li>
</ul>
<ul>
<li>sozialökologische Gemeinschaft der „jungen Leute“ aufbauen und gestalten (1 Nachmittag/ Woche). In Sieben Linden leben die Freiwilligen zusammen in einer 10- bis 12-köpfigen Gruppe „Junge Leute“ auf einem eigenen Bauwagenplatz und formen ihr soziales Leben gemeinsam.</li>
</ul>
<p>Alles weitere unter: <strong><a href="http://www.siebenlinden.de/index.php?id=153" target="_blank">http://www.siebenlinden.de/</a></strong></p>
<p><H1> Zentrum der Einheit Schweibenalp  in 3855 Brienz, Schweiz</H1></p>
<p><strong>WANTED!</strong></p>
<li>Mithilfe bei der Erledigung täglicher Arbeiten in Küche, Haushalt, Garten. Bei Mitarbeit reduziert sich der Preis für die Unterkunft</li>
<li>Mitarbeit im Seminarbetrieb mit Schwerpunkt im Finanzbereich ab 1. Juni 2017 oder nach Vereinbarung: Unterstützung im Finanzbereich, im Seminarbetrieb und in der Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising für Projekte, vor allem der Alpinen Permakultur, Betreuung des IT Bereichs</li>
<p>Charly Ehrenpreis und Monica Böni (+41(0)33 952 20 00) freuen sich über eure Bewerbungen per Mail an jobs@schweibenalp.ch.! Alles weitere unter: <strong>http://www.schweibenalp.ch/offene-stellen/</strong></p>
<p><H1>Weitere Recherche-Möglichkeiten</H1></p>
<li>Filmtipp: „Ein neues Wir&#8220;</li>
<li>Verzeichnis von Gemeinschaften in Europa als Buch: <a href="http://eurotopia.de/" target="_blank">http://eurotopia.de/</a></li>
<li>Blog-Beitrag mit spannenden Tipps rund um Gemeinschaften: <a href="https://www.fuereinebesserewelt.info/oeko-doerfer-gemeinschaften/" target="_blank">https://www.fuereinebesserewelt.info/oeko-doerfer-gemeinschaften/</a></li>
<li><a href="https://gen-europe.org/home/index.htm" target="_blank">https://gen-europe.org/home/index.htm</a></li>
<p>Hier war noch nichts für dich dabei? Weitere spannende Jobs mit Sinn findest du unter: <strong><a href="http://beyou-bewusstbewerben.de/jobs-mit-sinn/" target="_blank">http://beyou-bewusstbewerben.de/jobs-mit-sinn/</a></strong></p>
<p>Tipps für eine Bewerbung im Einklang mit dir selbst findest du unter: <strong>http://beyou-bewusstbewerben.de/bewerben/</strong></p>
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		<title>Kleine Idee mit großer Wirkung</title>
		<link>http://beyou-blog.de/2017/01/15/kleine-idee-mit-grosser-wirkung/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2017 19:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finde deinen eigenen Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarische Gemeinschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Januar 2014 sahen wir den Kinofilm „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“, der uns zu einem 4-monatigen Aussteiger-Abenteuer in Südamerika inspirierte. Es sollte kein gewöhnlicher Urlaub werden, das stand fest! Hinflug: 28. Dezember 2014 Frankfurt am Main &#8211; Buenos Aires; Rückflug: 28. April 2015 Lima &#8211; Frankfurt am Main. Weiterer Reiseverlauf ungewiss&#8230; Zu Beginn...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Januar 2014 sahen wir den Kinofilm „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“, der uns zu einem 4-monatigen Aussteiger-Abenteuer in Südamerika inspirierte. Es sollte kein gewöhnlicher Urlaub werden, das stand fest! Hinflug: 28. Dezember 2014 Frankfurt am Main &#8211; Buenos Aires; Rückflug: 28. April 2015 Lima &#8211; Frankfurt am Main. Weiterer Reiseverlauf ungewiss&#8230;</p>
<p>Zu Beginn lebten wir unsere große Leidenschaft für die Berge aus und wanderten durch spektakuläre, atemberaubende Landschaften. </p>
<p><H1>Torres del Paine &#038; Co. sei Dank!</H1></p>
<p>Mit schwerem Rucksack, dank zahlreicher Essensvorräte und Zelt marschierten wir los. Noch nie haben täglich Spaghetti mit Tomatensoße und Thunfisch so gut geschmeckt. Die Welt hält unfassbare Schönheit für uns bereit!<br />
 <a href="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_3050.jpg"><img src="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_3050.jpg" alt="Torres del Paine" width="10096" height="2362" class="aligncenter size-full wp-image-1517" srcset="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_3050.jpg 10096w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_3050-300x70.jpg 300w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_3050-1024x240.jpg 1024w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_3050-809x189.jpg 809w" sizes="(max-width: 10096px) 100vw, 10096px" /></a></p>
<p>Im Laufe unserer Reise recherchierte ich immer wieder über die Seite <a href="https://www.workaway.info/index-de.html" target="_blank">www.workaway.info</a> nach spannenden Freiwilligen-Projekten in der Gegend, in der wir uns gerade befanden. Ein Eco-Project in der Nähe von Puerto Varas klang sehr beeindruckend. Wir schrieben Greg, unserem zukünftigen Host und bekamen nur wenige Tage später eine Antwort. Damit begann eine unserer aufregendsten Erfahrungen auf unserer Reise!</p>
<p><H1><a href="http://www.rupancofarm.com/de/job/volunteering-position/" target="_blank">Lago Rupanco</a>, Chile &#8211; ein Paradies auf Erden</H1></p>
<p>Greg ist halb-Amerikaner, halb-Chilene und lebt auf einer 300 Hektar großen Farm, direkt an einem wunderschönen See gelegen, mit freiem Blick auf Berge und einen Vulkan. Eingebettet in einem Wald wohnten wir, gemeinsam mit 16 anderen Freiwilligen, zunächst in einer Scheune ohne Elektrizität und Wasseranschluss und später dann in einer Lodge direkt am See.  Wir trafen dort Menschen aus aller Welt: USA, Ukraine, Uruguay, UK, Canada, Ecuador und natürlich Chile. <a href="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-02-Südamerika-Lago-Rupanco_021.jpg"><img src="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-02-Südamerika-Lago-Rupanco_021-300x225.jpg" alt="Lago Rupanco" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-1524" srcset="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-02-Südamerika-Lago-Rupanco_021-300x225.jpg 300w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-02-Südamerika-Lago-Rupanco_021-1024x768.jpg 1024w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-02-Südamerika-Lago-Rupanco_021-809x607.jpg 809w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> Von Montag bis Freitag von 9 Uhr bis ca. 14 Uhr arbeiteten wir auf der Farm: Wir sammelten chilenische Haselnüsse, Brombeeren, ernteten zu dieser Zeit Kartoffeln, hackten Holz, bauten ein neues Gehege für die Schweine, trugen Gänse und Ferkel in ihr neues Zuhause, wir lernten zu imkern, buken Brot, bereiteten gemeinsame Mahlzeiten vor und verlegten ein Stromkabel. In der freien Zeit badeten wir im See oder schwammen zu einem 200 m hohen Wasserfall. <a href="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/WP_20150303_006.jpg"><img src="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/WP_20150303_006-300x169.jpg" alt="WP_20150303_006" width="300" height="169" class="alignright size-medium wp-image-1501" srcset="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/WP_20150303_006-300x169.jpg 300w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/WP_20150303_006-1024x577.jpg 1024w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/WP_20150303_006-809x456.jpg 809w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> Auf der Farm erzählten wir davon, dass wir auch gerne einmal bei der Ernte auf einer Kaffee- oder Kakaoplantage helfen würden &#8211; promt erwähnte jemand aus der Runde, dass er vor einigen Wochen in Peru unterwegs war und in Cusco jemanden kennt, der jemanden kennt, der eine Kaffeeplantage im Dschungel in Peru besitzt. So bekamen wir den Kontakt von Manuel und Daniel. Wir schrieben eine Mail, verabredeten uns via Skype für ein kurzes Kennenlernen. Er warnte uns vor, machte uns auf den geringen Komfort in dieser Gegend aufmerksam &#8211; all das sollte uns nicht abschrecken und damit wartete bereits das nächste fantastische Abenteuer, in einer neuen Welt, auf uns. </p>
<p>Doch bis dahin lagen noch einige Wochen und einige tausend Kilometer vor uns, die wir uns ebenfalls nicht entgehen lassen wollten. So besuchten wir die Imker-Familie, die wir auf der Farm kennenlernten in ihrem Zuhause in Curico, reisten weiter nach Santiago de Chile, besuchten dort wiederum andere Chilenen, die wir zuvor kennenlernten und erfuhren eine solche Gastfreundschaft wie noch nie zuvor in unserem Leben! All diese Begegnungen und Reiseziele hätten wir niemals im Voraus planen können, sie entstanden Schritt für Schritt im Laufe unserer Reise, aus den Momenten heraus und machten unsere Reise zu einem unvergesslichen Highlight unseres Lebens.</p>
<p><strong>Meine persönlichen Learnings:</strong><br />
<strong>Durch die Gemeinschaft habe ich neue Wohn- und Lebensformen kennenlernen dürfen und eine Menge über Permakultur erfahren. Vor allem zeigten mir die Gespräche mit den Menschen, die ihre Jobs gekündigt hatten, Sabbaticals machten oder einfach nach Lust und Laune reisten, bis das Geld aus ist, dass ich mit meinen Gedanken und Ideen nicht alleine auf dieser Welt bin. Das alles machte mir sehr viel Mut, endlich meinen Blog zu veröffentlichen und ihn um die Dimension Nachhaltigkeit und Jobs mit Sinn zu erweitern. </strong></p>
<p>&#8222;We were on fire&#8220; und so wollten wir unbedingt auf zum nächsten Projekt. </p>
<p><H1>Eco-Centrum Eluwn, Melipilla, Chile</H1></p>
<p>Wieder fanden wir in Chile ein spannendes Permakultur-Projekt. Nach einigen Umwegen ließ uns der Busfahrer an einer Abzweigung mitten im Nirgendwo raus. Es war unfassbar heiß und um uns herum sah es aus, wie in der Wüste. Mit schwerem Gepäck arbeiteten wir uns langsam auf dem etwas ansteigenden Weg einer staubigen Schotterpiste vor, bis wir plötzlich erste verkohlte Zaunpfähle sahen. <a href="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_4757.jpg"><img src="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_4757-300x225.jpg" alt="Eluwn" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-1527" srcset="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_4757-300x225.jpg 300w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_4757-1024x768.jpg 1024w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_4757-809x607.jpg 809w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>  Um uns herum wurde es immer schwärzer: Verkohlte Büsche und Bäume und plötzlich tauchte vor uns ein vollständig ausbegrannter Jeep auf. Als wir eine weitere Kurve liefen, wurde uns klar, das Eco-Village, Eluwn, existierte nicht mehr. </p>
<p>So traten wir perplex den Rückzug an. Ein alternatives <a href="http://wwoofinternational.org/" target="_blank">Wwoof-Projekt</a> hatte ich bereits in petto. Wir nahmen somit noch am selben Tag den Bus nach Valparaiso, wo uns schon am nächsten Tag Camilo empfing, der dringend Unterstützung für sein Bau-Projekt suchte. </p>
<p><H1>Botanischer Garten &#8222;<a href="https://paraisoescalante.com/" target="_blank">Paradiso Escalante</a>&#8220; in der Nähe von Valparaiso (Quillota), Chile </H1><br />
Als wir auf dem Gelände eintrafen, erwartete uns eine Oase aus sattem Grün und Palmen. <a href="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-03-Südamerika-Quillota_13.jpg"><img src="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-03-Südamerika-Quillota_13-300x225.jpg" alt="Quillota - Woofing bei Camilo" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-1528" srcset="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-03-Südamerika-Quillota_13-300x225.jpg 300w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-03-Südamerika-Quillota_13-1024x768.jpg 1024w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-03-Südamerika-Quillota_13-809x607.jpg 809w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> Wie wir erfuhren war es 20 Jahre zuvor eine staubige Einöde, was für diese Gegend relativ typisch ist. Diese Einöde verwandelte Camilos Vater mit viel Liebe und Hingabe im Laufe der Jahre in das &#8222;Paradiso Escalante&#8220;. Das ist wirklich beeindruckend, wenn man bedenkt wie viele verschiedene Baumarten dort existieren, die vollständig eigenhändig gepflanzt wurden. Zu Camilos eigenen Projekten gehört der Bau eines Öko-Schwimmteiches und eines Ökohauses aus Lehm und Stroh, bei dem wir halfen das Dach auszukleiden. <a href="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-03-Südamerika-Quillota_29.jpg"><img src="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-03-Südamerika-Quillota_29-225x300.jpg" alt="Quillota - Woofing bei Camilo" width="225" height="300" class="alignright size-medium wp-image-1529" srcset="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-03-Südamerika-Quillota_29-225x300.jpg 225w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-03-Südamerika-Quillota_29-768x1024.jpg 768w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/2015-03-Südamerika-Quillota_29-809x1079.jpg 809w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a> Dafür trugen wir Lehm aus dem Boden ab und mischten es mit Wasser und danach mit Händen und Füßen, solange bis es schön cremig war &#8211; eine wunderbare Aufgabe, bei der ich mich in meine Kinheit zurückversetzt sah. Danach wurde das Ganze mit ausreichend Stroh gemischt und auf dem Dach verteilt. Gekocht wurde in einer Outdoorküche und inmitten von Palmen und Zitronenbäumen fanden wir einen wunderschönen Platz, um unser Zelt aufzuschlagen. </p>
<p><strong>Meine persönlichen Learnings:</strong><br />
<strong>Dieses Projekt hat definitv meine künstlerisch-handwerkliche Ader angesprochen! Zudem fand ich das Kochen in der Sommerküche faszinierend und wurde auf das Thema &#8222;ökologisches Bauen&#8220; aufmerksam. Damit lassen sich auch in der Baubranche sinnstiftende Jobs finden!</strong></p>
<p>Einige Wochen und viele tausend Reisekilometer später, war es schließlich soweit. Wir erreichten Cusco. Von dort führte uns eine atemberaubende Fahrt über die Anden Perus nach Quillabamba, wo uns bereits Daniel erwartete, um uns zur Kaffeeplantage mitten im Peruanischen Dschungel zu führen.</p>
<p><H1>Kaffeplantage, Quillabamba, Peruanischer Regenwald</H1></p>
<p>Insgesamt lebten und arbeiteten wir dort zwei Wochen bei zwei liebenswerten Familien, die ausschließlich Quechua sprachen und ihren Lebensunterhalt als Kleinbauern auf einer eigenen Kaffee- und Coca-Plantage verdienten. <a href="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_7707.jpg"><img src="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_7707-300x225.jpg" alt="IMG_7707" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-1503" srcset="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_7707-300x225.jpg 300w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_7707-1024x768.jpg 1024w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_7707-809x607.jpg 809w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a href="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_81251.jpg"><img src="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_81251-300x225.jpg" alt="IMG_8125" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-1505" srcset="http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_81251-300x225.jpg 300w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_81251-1024x768.jpg 1024w, http://beyou-blog.de/wp-content/uploads/2017/01/IMG_81251-809x607.jpg 809w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> Wir halfen bei der Ernte und lernten den gesamten Kaffeeproduktionsprozess kennen. Das Leben dort ist sehr einfach und doch haben wir uns unfassbar gesund in dieser Zeit ernährt, ausschließlich mit selbstangebautem bzw. wildwachsendem Obst- und Gemüse (Bananen, Kaffee, Ananas, Ingwer u.v.m., 100% bio.  </p>
<p><strong>Meine persönlichen Learnings:</strong><br />
<strong>Hier habe ich zum ersten Mal gesehen, wie die Welt aussieht, wenn weit und breit keine Pestizide verwendet werden: Millionen von Schmetterlingen und anderer Insekten schwirrten um uns herum. Selbstversorgung und Permakultur wurde hier par excellence gelebt. Das erstaunliche, was mir jedoch erst zu Hause in Deutschland auffiel: Bei dieser Lebensweise fällt extrem wenig Müll an! Noch nie habe ich Menschen gesehen, die so ein ursprüngliches (minimalistisches) Leben führen. Wir in Deutschland denken oft, dass diese Menschen arm sind, doch sie sind es nicht! Es ist ihr Leben und sie sind dort nicht weniger glücklich als wir hier.</strong></p>
<p><H1>Die Heimkehr mit einem Rucksack voller Erfahrungen und neuer Erkenntnisse!</H1></p>
<p>Diese Reise hat mich einem Leben im Einklang mit der Natur sehr Nahe gebracht: Noch nie habe ich so viele Tage ausschließlich draußen gelebt, unser Tagesrhythmus wurde dabei von der aufgehenden und der untergehenden Sonne bestimmt. Es ist spannend, wie schnell man sich an so wenig Komfort gewöhnt, ohne dabei etwas zu vermissen. Diese Reise hat mich dazu bewegt, meine eigenen Konsum- und Lebensgewohnheiten nicht nur zu hinterfragen, sondern tatsächlich auch nachhaltig zu ändern.</p>
<p><H1>Manchmal muss man wohl bis ans Ende der Welt reisen,&#8230;</H1> </p>
<p>Obwohl ich durch meine Eltern mit einem großen Obst- und Gemüsegarten aufgewachsen bin, musste ich wohl bis ans Ende der Welt reisen, um die Themen geldfreier, minimalistischer und plastikfreier Leben, Selbstversorgung, Permakultur, Ökologische Gemeinschaften und ökologisches Bauen für mich zu entdecken. Vielleicht brauchen wir manchmal einige tausend Kilometer Abstand von unserem Alltag, um unsere Augen zu öffnen. </p>
<p><H1>Wer oder was hat dich dazu inspiriert, dich mit den Themen Jobs mit Sinn, Nachhaltigkeit &#038; Co. auseinanderzusetzen?</H1></p>
<p>Dieser Beitrag ist Teil der Blog-Parade &#8222;Kleine Idee mit großer Wirkung&#8220; von Jan Hendrik Höpker. Mehr dazu unter <a href="http://www.HabitGym.de/BPklein_gross/" target="_blank">www.HabitGym.de/BPklein_gross/</a></p>
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		<title>Jobs mit Sinn im Bio-Supermarkt</title>
		<link>http://beyou-blog.de/2016/12/08/jobs-mit-sinn-im-bio-supermarkt/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2016 16:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jobs mit Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Du möchtest Menschen mit gesunden, natürlichen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln versorgen? Dann bewirb dich jetzt auf eine von zahlreichen freien Stellen im Bio-Supermarkt. Ob als Kassierer/in oder Marktleiter/in &#8211; egal ob in München, Hamburg, Berlin oder Frankfurt &#8211; du kannst in jeder Position und an jedem Ort dazu beitragen, die Welt ein Stückchen besser zu...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du möchtest Menschen mit gesunden, natürlichen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln versorgen? Dann bewirb dich jetzt auf eine von zahlreichen freien Stellen im Bio-Supermarkt. Ob als Kassierer/in oder Marktleiter/in &#8211; egal ob in München, Hamburg, Berlin oder Frankfurt &#8211; du kannst in jeder Position und an jedem Ort dazu beitragen, die Welt ein Stückchen besser zu machen!</p>
<p><H1>denn’s Biomarkt GmbH</H1><br />
In über 200 Bio-Supermärkten wird täglich mit Leidenschaft und Know-how daran gearbeitet, die Bio-Idee als bessere Form des Wirtschaftens zu etablieren. Wenn auch du dich für Bio-Lebensmittel begeistern kannst, dann bewirb dich jetzt auf eine von zahlreichen Stellen &#8211; deutschlandweit!  </p>
<li><strong>Packaushilfe (m/w): </strong>Berlin</li>
<li> <strong>Aushilfe (m/w): </strong>Backnang, Dachau, Gießen, Hamburg, Heidelberg, Kaufbeuren, Königsbrunn, Mosbach, München</li>
<li><strong>Käsefachkraft (m/w):</strong> Aalen, Bochum, Dachau, Düren, Düsseldorf, Freising, Gießen, Hamburg, Heidelberg, Hildesheim, Kaarst</li>
<li><strong>Bistro-/ Thekenfachkraft (m/w):</strong> Dachau, Erding, Freising, Geretsried, Gröbenzell, Hamburg, Hildesheim, Königsbrunn, Köln, Memmingen, München</li>
<li><strong>Bäckereifachverkäufer (m/w):</strong> Aalen, Dürrheim, Dachau, Dortmund, Düsseldorf, Erding, Eschborn, Essen, Gießen, Freising</li>
<li><strong>Fachkraft für Wurst/Fleisch (m/w):</strong> Berlin, Bochum, Heidelberg, Memmingen, München</li>
<li><strong>Verkäufer (m/w): </strong>Berlin, Aalen, Aschaffenburg, Bad Dürrheim, Braunschweig, Burgwedel, Dachau, Erding, Essen, Freising, Gelnhausen, Geretsried</li>
<li><strong>stellvertretende Marktleitung (m/w):</strong> Aalen, Aschaffenburg, Backnang, Bretten, Düsseldorf, Erding, Garmisch-Patenkirchen, Gelnhausen, Göppingen, Hamburg, Iserlohn, Ismaning</li>
<li><strong>Marktleitung (m/w):</strong> Berlin, Dachau, Erding, Essen, Gelnhausen, Gröbenzell, Hamburg, Menden, Mosbach, München, Münster, Regensburg</li>
<li><strong>Bezirksleiter (m/w):</strong> Garching</li>
<li><strong>Trainee Marktleiter (m/w):</strong> Hannover, Hamburg, Herne, Groß-Ostheim, Fellbach, Garching, Töpen</li>
<li><strong>Trainee Bezirksleiter (m/w):</strong> Garching</li>
<p>Näheres erfährst du unter: <a href="https://www.denns-biomarkt.de/karriere/" target="_blank"><strong>https://www.denns-biomarkt.de/karriere/</strong></a></p>
<p><H1>Alnatura Produktions- und Handels GmbH</H1><br />
Alnatura möchte mit seinen Produkten und Märkten mehr Sinnvolles für Mensch und Erde ermöglichen. Werde einer von über 2000 Mitarbeitern, die sich täglich dafür engagieren, dass mehr Lebensmittel aus biologischem Landbau ihren Weg von den Bio-Höfen zu uns finden:</p>
<li><strong>Stellen in der Zentrale in Lorsch:</strong></li>
<ul>
<p>	Mechatroniker (m/w)<br />
	Supply Chain Analyst (m/w)<br />
	Transportdisponent (m/w)</ul>
<li><strong>Stellen in Alsbach-Hähnlein:</strong></li>
<ul>
Projektleiter als Bauherrenvertreter (m/w)<br />
	Mitarbeiter (m/w) Verbraucherservice<br />
	Mitarbeiter (m/w) Einkauf &#038; Logistik Naturtextilien, People Wear Organic GmbH (PWO)<br />
	Technischer Gebäudemanager (m/w)</ul>
<li><strong>Stellen in Bickenbach</strong></li>
<ul>
Assistenz (m/w) im Einkauf / Sortimentsmanagement<br />
	Assistenz (m/w) im Key Account Management<br />
	IT Applikationsbetreuer Schwerpunkt Einkaufsprozesse (m/w)<br />
	Einkäufer / Sortimentsmanager (m/w) für das Käse &#038; Wein Sortiment<br />
	Gebietsverantwortlicher (m/w) für Berlin<br />
	Netzwerkadministrator (m/w)<br />
	Assistenz im Produktmanagement<br />
	Mitarbeiter (m/w) Aktionsmanagement<br />
	Einkäufer / Sortimentsmanager (m/w) für das Obst, Gemüse &#038; Garten Sortiment<br />
	Werkstudent (m/w) im Bereich Onlineshop<br />
	Teamverantwortlicher im Key Account Management</ul>
<li><strong>Stellvertretende Filialleitung (m/w):</strong> Reutlingen, Kolbermoor, München, Königstein, Lüneburg, Köln</li>
<li><strong>Verkäufer/in:</strong> Reutlingen, Tübingen, Stuttgart, Esslingen, Konstanz, Kolbermoor, München, Regensburg, Stadtbergen, Bremen, Wiesbaden, Kriftel, Lüneburg, Kerpen, Düsseldorf, Norderstedt</li>
<li><strong>Kassierer:</strong> Karlsruhe, Kolbermoor, Hamburg</li>
<li><strong> Filialleitung (m/w):</strong> München, Lüneburg</li>
<p>Noch mehr freie Stellen sowie die entsprechenden Ausschreibungen findest du unter: <a href="https://www.alnatura.de/de-de/ueber-uns/mitarbeit-und-ausbildung/ausbildung-und-studium" target="_blank"><strong>https://www.alnatura.de/de-de/ueber-uns/mitarbeit-und-ausbildung/ausbildung-und-studium</strong></a></p>
<p><H1>ebl-naturkost GmbH &#038; Co. KG</H1></p>
<p>Du interessierst dich für gute Bio-Lebensmittel auch beruflich? Dann bewirb dich jetzt in einem der <strong>25 Bio-Fachmärkte im Raum Nürnberg/Fürth/Erlangen/Forchheim und Bamberg</strong>:</p>
<li><strong>Offene Stellen in der Zentrale in Fürth:</strong></li>
<ul>
<p>	Assistenz der Geschäftsführung (m/w)<br />
	Gebietsleiter/in für unsere ebl-Filialen<br />
	Buchhalter/in<br />
	Buchhalter/in (TZ)<br />
	Stellv. Lagerleiter(m/w)</ul>
<li><strong>Offene Stellen in unseren Märkten:</strong></li>
<ul>
Marktleiter/in<br />
	Abteilungsverantwortliche für unsere ebl-cafés<br />
	Weinverkäufer/Weinberater (m/w)<br />
	Mitarbeiter/innen im Verkauf (TZ/VZ)<br />
	Metzgereifachverkäufer/innen für den Bedienverkauf (VZ / TZ / Aushilfe)<br />
	Bäckereifachverkäufer/innen (VZ/TZ)</ul>
<li><strong>Ausbildungsplätze 2017/2018:</strong></li>
<ul>
Kauffrau/-mann im Einzelhandel<br />
	Metzgereifachverkäufer/in (auch noch für 2016/2017)</ul>
<p>Alles weitere erfahrt ihr unter: <a href="http://www.ebl-naturkost.de/ueber-uns/arbeiten-bei-ebl/" target="_blank"><strong>http://www.ebl-naturkost.de/ueber-uns/arbeiten-bei-ebl/</strong></a></p>
<p><H1>Basic Bio AG</H1><br />
Basic Bio hat es sich zum Ziel gesetzt, das Land zu verändern. Hilf mit und bewirb dich auf eine von vielen freien Stellen &#8211; deutschlandweit:</p>
<li><strong>Fachverkäufer/in für Fleisch/Wurst/Käse/Brot/Backwaren in Voll- oder Teilzeit:</strong> Augsburg, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Ingolstadt, Mannheim, München, Stuttgart   </li>
<li><strong>Verkäufer/in Fleisch/Wurst/Käse/Molkereiprodukte/Trockenware in Voll- und Teilzeit:</strong> Hamburg, Köln, München, München, Stuttgart</li>
<li><strong>Kassierer/in:</strong> München</li>
<li> <strong>Abteilungsleiter/in Brot, Backwaren, Bistro: </strong>Ingolstadt, München </li>
<li> Koch/Köchin in Voll- oder Teilzeit: Stuttgart </li>
<li><strong>Praktika in der Zentrale:</strong></li>
<ul>
 Praktikant/in Einkauf – ab 01.01.2017 für die Dauer von 20 Wochen<br />
 Praktikant/in basic Markenprodukte (Einkauf &#038; Produktmanagement) ab 01.01.2017 für die Dauer von 20 Wochen </ul>
<p>Mach dich auf den Weg für das Abenteuer &#8222;Bio&#8220;: <a href="https://basicbio.de/TopNavigation/Karriere" target="_blank"><strong>https://basicbio.de/TopNavigation/Karriere</strong></a></p>
<p><H1>SuperBioMarkt AG</H1><br />
Ob als Fachverkäufer, Marktleiter oder Fleischermeister; ob als Marketing- oder IT-Spezialist – beim SuperBioMarkt gibt es viele Wege, eine eigene persönliche Entwicklung, beruflichen Erfolg und eine nachhaltige Lebensweise zusammen zu bringen:</p>
<li><strong>Marktleiter (m/w):</strong> Osnabrück</li>
<li><strong>Ausbildung zum Kaufmann (m/w) im Einzelhandel: </strong>Rheine, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Herford, Mönchengladbach, Münster, Oldenburg, Osnabrück, Wuppertal</li>
<li><strong>Bäckereifachverkäufer (m/w) als Leitung von Bäckereitheke und Bistro:</strong> Wuppertal</li>
<li><strong>Fachabteilungsleiter (m/w) Fleisch-, Wurst-, Käsetheke:</strong> Region Ruhrgebiet, Region Bergisches Land</li>
<li><strong>Fachverkäufer (m/w) Bäckerei/Bistro/Fleisch/Naturkosmetik:</strong> Oldenburg, Rheine, Oldenburg, Wuppertal, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen-Buer, Region Ruhrgebiet, Wuppertal, Münster,  	</li>
<li><strong>Leitung (m/w) Bio-Bistro BioToGo:</strong> Münster</li>
<li><strong>Reinigungskraft (m/w):</strong> Oldenburg, Gelsenkirchen-Buer</li>
<li><strong>Verkaufshilfe (m/w) Fleisch-, Wurst-, Käsetheke:</strong> Herford</li>
<p>Bewirb dich jetzt unter: <a href="http://www.superbiomarkt.com/karriere/" target="_blank"><strong>http://www.superbiomarkt.com/karriere/</strong></a></p>
<p><H1>Bio Company in Berlin</H1><br />
Neben den kurzen Lieferwegen steht bei der Bio Company auch der Erhalt der regionalen Vielfalt von Pflanze und Tier im Fokus. In der persönlichen Zusammenarbeit mit den Bauern wird dabei auch manch alte Sorte wieder belebt und zurück in den Verkauf gebracht. Für mehr natürliche Vielfalt, bewirb dich hier: </p>
<li>    <strong>Mitarbeiter /-in Kasse/Allround:</strong> BIO COMPANY Hauptstrasse, Schöneberg, BIO COMPANY Kladower Damm, Spandau, BIO COMPANY Reichsstraße, BIO COMPANY Sonnenallee, Neukölln, BIO COMPANY Skalitzerstraße Kreuzberg, BIO COMPANY Teltower Damm, Zehlendorf, BIO COMPANY Voigtstraße, Friedrichshain, BIO COMPANY Wilmersdorfer, Charlottenburg, BIO COMPANY Gutenbergstraße, Potsdam, BIO COMPANY Bundesallee, Wilmersdorf </li>
<li>   <strong>Abteilungsleiter /-in Fleisch/Wurst:</strong> BIO COMPANY Hermannstrasse, Neukölln, BIO COMPANY Skalitzerstraße Kreuzberg, BIO COMPANY NEUERÖFFNUNG Uhlandstraße II, Wilmersdorf, BIO COMPANY Wiesenschlag, Steglitz, BIO COMPANY Nedlitzer Straße, Potsdam</li>
<li>
   <strong> Mitarbeiter /-in Käse/Mopro/Fleisch/Wurst/Obst &#038; Gemüse/ Back &#038; Bistro:</strong> BIO COMPANY Hauptstrasse, Schöneberg, BIO COMPANY Hermannstrasse, Neukölln, BIO COMPANY Klosterstrasse, Spandau, BIO COMPANY Kottbusser Damm, Kreuzberg, BIO COMPANY Oranienburger Chaussee, BIO COMPANY NEUERÖFFNUNG Uhlandstraße II, Wilmersdorf, BIO COMPANY Wiesenschlag, Steglitz, BIO COMPANY Schiffbauergasse, Potsdam</li>
<li><strong>BIO COMPANY NEUERÖFFNUNG, Yorckstraße, Kreuzberg &#8211; AB FEBRUAR:</strong> </li>
<p>        Marktleitung- Vollzeit, Stelllvetreter vom Marktleiter, Abteilungsleiter (Fleisch/Wurst/Käse/Mopro/Obst/Gemüse/Back/Bistro), Mitarbeiter /-in Fleisch/Wurst/Käse/Mopro/Obst/Gemüse/Back/Bistro, Mitarbeiter /-in Kasse/ Allround</p>
<p>Alle aktuellen Stellenausschreibungen findest du unter: <a href="http://www.biocompany.de/jobs/stellenangebote-in-unseren-biosupermaerkten.html" target="_blank"><strong>http://www.biocompany.de/jobs/stellenangebote-in-unseren-biosupermaerkten.html</strong></a></p>
<p><H1>Viel Erfolg für deine Bewerbung!</H1><br />
Für einen authentischen und (selbst)-bewussten Umgang mit dem Thema Bewerbung schau mal unter: <a href="http://beyou-bewusstbewerben.de/bewerben/" target="_blank"> <strong>http://beyou-bewusstbewerben.de/bewerben/</strong></a></p>
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		<title>53 Jobs mit Sinn in der Welt der grünen Energie</title>
		<link>http://beyou-blog.de/2016/12/03/jobs-mit-sinn-in-der-welt-der-gruenen-energie/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2016 13:07:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[blog@beyou]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Green Energy]]></category>
		<category><![CDATA[Jobs mit Sinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Lust auf einen sinnstifenden Job im Bereich der grünen Energien? Hier findest du 53 verschiedene Möglichkeiten bei Ökostrom-Anbietern in ganz Deutschland zu arbeiten! Ob als Auszubildende/r, im dualen Studium, Sachbearbeiter, Kundenberater, Jurist, selbstständiger Vertriebsmitarbeiter, Projektleiter, Ingenieur oder Werkstudent: Hier ist für jeden etwas dabei. Bewirb dich jetzt und gestalte die Energiewende aktiv mit! Naturstrom NATURSTROM...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lust auf einen sinnstifenden Job im Bereich der grünen Energien? Hier findest du 53 verschiedene Möglichkeiten bei Ökostrom-Anbietern in ganz Deutschland zu arbeiten! Ob als Auszubildende/r, im dualen Studium, Sachbearbeiter, Kundenberater, Jurist, selbstständiger Vertriebsmitarbeiter, Projektleiter, Ingenieur oder Werkstudent: Hier ist für jeden etwas dabei.<br />
Bewirb dich jetzt und gestalte die Energiewende aktiv mit!</p>
<p><H1>Naturstrom</H1><br />
NATURSTROM steht für eine klima- und umweltfreundliche bürgernahe Energieversorgung auf Basis 100 % erneuerbarer Energien, die umweltverträglich, sicher und langfristig bezahlbar ist. Aktuell zu besetzende Stellen:</p>
<li>Auszubildender zur Kauffrau/-mann für Büromanagement, oder auch als Industriekauffrau/-mann in Forchheim</li>
<li>Bilanzbuchhalter (m/w) in Düsseldorf</li>
<li>Controller (m/w) in Forchheim</li>
<li>Elektrotechniker / Netzmeister (m/w) in Wallenhorst</li>
<li>Fachplaner (m/w) Netze, Anschlüsse &#038; Umspannwerke in Hamburg, Wallenhorst</li>
<li>Junior &#8211; Bauingenieur (m/w) 	Erfurt</li>
<li>Jurist (m/w) mit Schwerpunkt Energiewirtschaftsrecht in Berlin, Düsseldorf</li>
<li>Juristen (m/w) für Zivil- und Gesellschaftsrecht in Forchheim</li>
<li>Konzepter &#038; Texter (m/w) in Forchheim</li>
<li>Kundenberater (m/w) in Bochum</li>
<li>Kundenberater (m/w) in Teilzeit in Bochum</li>
<li>Manager (m/w) Ladesäulen, Power-to-X und Speicher in Berlin, Forchheim, Hamburg</li>
<li>Mitarbeiter (m/w) Öffentlichkeitsarbeit &#038; Bürgerenergie in Forchheim</li>
<li>Mitarbeiter (m/w) Projektsteuerung Energieversorgung in Hamburg</li>
<li>Projektentwickler (m/w) Windenergie in Senftenberg</li>
<li>Projektentwickler Windenergie (m/w) in Erfurt</li>
<li>Rechtsreferendar (m/w) mit Schwerpunkt Energiewirtschaftsrecht in Berlin</li>
<li>Sachbearbeiter (m/w) Abrechnung in der Energiewirtschaft in Düsseldorf</li>
<li>Sachbearbeiter (m/w) kreditorische Abrechnung in Düsseldorf</li>
<li>Sekretär (m/w) in Forchheim</li>
<li>Selbständige Vertriebsmitarbeiter/ Handelsvertreter (m/w) in Bochum, Düsseldorf, Erfurt, Forchheim, Köln</li>
<li>Selbständige Vertriebsmitarbeiter/ Handelsvertreter (m/w) in Berlin</li>
<li>Studentische Hilfskraft (m/w) im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerenergie in Forchheim</li>
<li>Studentische Hilfskraft (m/w) im Bereich Online-Marketing und Vertrieb in Forchheim</li>
<li>Studentische Hilfskraft (m/w) im Vertrieb in Oldenburg</li>
<p>Bring gemeinsam mit Naturstrom die Energiewende voran! Los gehts unter: <a href="https://www.naturstrom.de/ueber-uns/karriere/aktuelle-stellenangebote/" target="_blank">https://www.naturstrom.de/ueber-uns/karriere/aktuelle-stellenangebote/</a> </p>
<p><H1>Bürgerwerke &#8211; Energie in Gemeinschaft in Heidelberg</H1><br />
Unter dem Dach der Bürgerwerke schließen sich Energiebürger zusammen, um als starke Gemeinschaft Projekte umzusetzen, die für den Einzelnen vor Ort nicht möglich sind &#8211; unabhängig von Energiekonzernen!</p>
<li>Mitarbeiter/In für Kundenberatung und telefonischen Vertriebsinnendienst (m/w)</li>
<li>WerkstudentIn für Webentwicklung in PHP</li>
<p>Die Energiewende ist eine große Gemeinschaftsaufgabe und als Mitarbeiter der Bürgerwerken kannst du direkt an der Umsetzung mitwirken: <a href="https://buergerwerke.de/jobs/" target="_blank">https://buergerwerke.de/jobs/</a></p>
<p><H1>EWS &#8211; Elektrizitätswerke Schönau</H1><br />
Die EWS gehören zu den Pionieren der Energiewende und zählen zu den renommiertesten Anbietern umweltfreundlicher, atomstromfreier und ressourcenschonender Energien in Deutschland.</p>
<li>Duales Studium – Betriebswirtschaft (Accounting &#038; Controlling)</li>
<li>Duales Studium – Wirtschaftsinformatik (Sales &#038; Consulting)</li>
<li>Ingenieur/in / Techniker/in TGA</li>
<li>Kaufm. Sachbearbeiter/-in Kundenkommunikation – Vertrieb</li>
<ul>
<strong>Ihre Kernaufgabe:</strong> Unterstützung des Vertriebs im Bereich Kundenkommunikation zur Betreuung unserer Privat- und Gewerbekunden</ul>
<li>Auszubildende – Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement</li>
<li>Content Manager/in – Online-Marketing</li>
<ul>
<strong>Ihre Kernaufgabe:</strong> Sicherstellung des reibungslosen Betriebs unserer Website, Erstellung und Verarbeitung von Inhalten für unsere Online-Aktivitäten sowie deren Optimierung und Vermarktung</ul>
<li>Kaufm. Sachbearbeiter/in Abrechnung – Vertrieb</li>
<ul>
<strong>Ihre Kernaufgabe:</strong> Unterstützung des Abrechnungsbereichs innerhalb unseres Vertriebs sowie Sicherstellung einer exakten und einwandfreien Abrechnung</ul>
<li>Sekretär/in für Vorstand und Geschäftsleitung</li>
<ul>
<strong>Ihre Kernaufgabe:</strong> Unterstützung des Vorstands und der Geschäftsleitung sowie professionelle Abwicklung des Sekretariats und aller anfallenden administrativen Aufgaben</ul>
<li>Projektleiter/in – Wärmenetze</li>
<ul>
<strong>Ihre Kernaufgabe:</strong> Projektierung, Betreuung und Optimierung von Nahwärmenetzen, Beratung von Wärmenetzkunden sowie Bauleitung und Rechnungsprüfung</ul>
<li>Projektleiter/in – Kraft-Wärme-Kopplung</li>
<ul>
<strong>Ihre Kernaufgabe:</strong> Projektierung, Betreuung und Optimierung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Beratung von Interessenten und Kunden sowie Bauleitung und Rechnungsprüfung</ul>
<p>Jetzt bewerben und die Energiewende aktiv mitgestalten auf: <a href="https://www.ews-schoenau.de/ews/jobs-und-karriere/" target="_blank">https://www.ews-schoenau.de/ews/jobs-und-karriere/</a></p>
<p><H1>Greenpeace Energy in Hamburg</H1><br />
Ökologischer Energieanbieter in Deutschland, der engagiert an einer Zukunft ohne Kohle- und Atomstrom arbeitet. Du möchtest in einem Unternehmen arbeiten, das nicht nur wirtschaftlich gesund ist, sondern auch ein sinnvolles Projekt verfolgt? Dann bewirb dich jetzt auf einen der folgenden Jobs: </p>
<li>Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement (m/w)</li>
<li>Mitarbeiter/in Kundenservice</li>
<li>Werkstudenten (m/w) im Bereich Unternehmens- und Produktentwicklung</li>
<li>Debitoren-/Kreditorenbuchhalter (m/w)</li>
<li>Kaufmännische/r Sachbearbeiter/in Energieabrechnung</li>
<li>Web- und Datenbankentwickler/in (JS, PHP, SQL)</li>
<li>Selbstständige Regionalpartner/innen für den Vertrieb</li>
<p>Näheres erfährst du unter: <a href="https://www.greenpeace-energy.de/ueber-uns/karriere.html" target="_blank">https://www.greenpeace-energy.de/ueber-uns/karriere.html</a></p>
<p><H1>Lichtblick SE</H1></p>
<li>Agiler Softwareentwickler (w/m) in Hamburg</li>
<li>Anlagenmonteur / Rohrleitungsbauer (w/m) für Blockheizkraftwerke -bundesweit-</li>
<li>Ausbildung Fachinformatiker (w/m) Fachrichtung Anwendungsentwicklung in Hamburg</li>
<li>Ausbildung Kauffrau/-mann für Büromanagement (w/m) in Hamburg</li>
<li>Ausbildung Kauffrau/-mann für Dialogmarketing (w/m) in Hamburg</li>
<li>Cloud Spezialist (AWS) (w/m) in Hamburg</li>
<li>LichtBlick-Berater (w/m) Gewerbekunden auf selbstständiger Basis für den Vertrieb von Strom- und Gasprodukten &#8211; Bundesweit</li>
<li>LichtBlick-Berater auf selbstständiger Basis im Dialogvertrieb (w/m) 	Berlin, Hamburg, Rostock, Leipzig, Bremen, Kassel, Koblenz, Dortmund<br />
Projektmanager Technik (w/m) in	Hamburg</li>
<li>Sachbearbeiter (w/m) Backoffice Dialogvertrieb -Niederlassung -Leipzig-</li>
<p>Alle Stellenprofile findest du auf: <a href="https://www.lichtblick.de/ueber-uns/karriere/stellenangebote" target="_blank">https://www.lichtblick.de/ueber-uns/karriere/stellenangebote</a></p>
<p><H1>Viel Erfolg für deine Bewerbung!</H1></p>
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		<title>Hier findest du so viel Sinn und Nachhaltigkeit wie in keinem anderen Unternehmen dieser Welt</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2016 09:54:15 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finde deinen eigenen Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversorgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Du suchst nach mehr Sinn im Job, aber findest ihn einfach nicht? Was ist, wenn der sinnvollste Job aller Zeiten direkt vor deiner Haustür liegt? In diesem Jahr startete ich mein persönliches Selbstversorgungs-Experiment: Innerhalb weniger Monate habe ich viele meiner Lebens- und Konsumgewohnheiten nachhaltig verändert und dabei so viel Sinn und Wertschätzung erfahren, wie bei...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du suchst nach mehr Sinn im Job, aber findest ihn einfach nicht? Was ist, wenn der sinnvollste Job aller Zeiten direkt vor deiner Haustür liegt? In diesem Jahr startete ich mein persönliches Selbstversorgungs-Experiment: Innerhalb weniger Monate habe ich viele meiner Lebens- und Konsumgewohnheiten nachhaltig verändert und dabei so viel Sinn und Wertschätzung erfahren, wie bei kaum einer Tätigkeit zuvor! </p>
<p><H1>10 Feel-Good-at-Work-Argumente, die dir kein Unternehmen dieser Welt bieten kann</H1><br />
Das eigene Gemüse anbauen, wilde Beeren sammeln, Streuobstwiesen entdecken und handverlesenes Fallobst zu Marmelade und Mus einkochen &#8211; all das ist nicht nur anstrengend: Es bedeutet vor allem im Einklang mit der Natur und den eigenen Bedürfnissen zu arbeiten und zu leben. Die Natur bietet dir damit all das, was du in Unternehmen vergeblich suchst: </p>
<p><H1>1. Soforteinstieg &#8211; ohne nervigen Bewerbungsprozess</H1><br />
Die Natur lädt jeden herzlich ein. Wir müssen uns nicht bewerben oder beweisen, niemand wird ausgeschlossen: Jeder, der sät wird ernten, jeder, der sucht, wird etwas finden &#8211; aktuell sind es zum Beispiel Kastanien und Hagebutten. Die Natur bietet uns diese Schätze an, ohne sich aufzudrängen. Wir können jederzeit beginnen, sie aus freien Stücken zu sammeln. </p>
<p><H1>2. Dein Lohn wächst auf Bäumen und liegt auf Waldwegen</H1><br />
Statt Geld, mit dem du dir belastete Lebensmittel kaufen kannst, erhältst du Nahrungsmittel in einer solchen Qualität, die mit keinem Geld dieser Welt zu bezahlen sind. Die Freude über die erste Tomate war riesig, dafür lohnt sich all die Mühe. Ich habe eine Beziehung zu meinem Essen aufgebaut: Ich habe es gehegt und gepflegt und gedeihen und aufwachsen sehen &#8211; nie käme ich auf die Idee, es einfach wegzuschmeißen, weil es nicht perfekt aussieht. Wie sehr freust du dich am Monatsende über dein Gehalt auf deinem Konto und die Dinge, die du dir davon kaufen kannst?</p>
<p><H1>3. Die schönste Arbeitsatmosphäre der Welt</H1><br />
An warmen Sommertagen stundenlang Unkraut jäten und an sonnigen Herbstsonntagen mit dem Fahrrad oder zu Fuß durch Wiesen und Wälder streifen, um Ausschau nach wilden Beeren und Nüssen zu halten: Bewegung an der frischen Luft macht den Kopf frei und den Körper fit. Insbesondere im Sommer war es herrlich, Zeit auf dem Acker zu verbringen &#8211; kein Handy, kein W-Lan, kein Laptop, kein Telefonklingeln, stattdessen überall Insekten und Schmetterlinge, begleitet von dem Summen der Bienen, dem Zwitschern der Vögel und dem Geräusch der grasenden Kühe. Gärtnern entschleunigt und entspannt, es ist Arbeit und Erholung gleichzeitig. Damit bietet die Natur die schönste Arbeitsatmosphäre der Welt &#8211; für Burnout ist hier keinen Platz!</p>
<p><H1>4. Gesundes Essen aus der Naturkantine</H1><br />
Auf unserem kleinen Gemüseacker haben wir seit Mai jede Woche etwas ernten dürfen: Von Rucola, Spinat und Mangold über Erbsen und Kartoffeln bis hin zu Zucchini, Tomaten und Gurken. Gekocht wird das, was auf dem Acker wächst und gerade ernereif ist. Die Frage &#8222;Was koch´ ich denn heute?&#8220; erübrigt sich damit. Kochen macht so viel mehr Spaß, da ich häufiger neue Gerichte und neue Kombinationen ausprobiere und das Beste daran: Ich habe mich dieses Jahr definitiv viiieeel gesünder ernährt!</p>
<p><H1>5. Arbeitserfolge zum Anfassen</H1><br />
Selbstversorgung dient dem eigenen Überleben. Welche Tätigkeit kann uns einen größeren Sinn geben? Du kannst das Ergebnis deiner Arbeit, das du mit deinen eigenen Händen geschaffen hast, sehen, fühlen, riechen und schmecken und damit mit allen Sinnen genießen. Statt der inneren Leere, die ich früher nach vielen Arbeitstagen voller sinnbefreiter Meetings spürte, breitet sich in mir ein Gefühl einer tiefen inneren Wertschätzung aus. </p>
<p><H1>6. Eine Verbindung fürs Leben finden</H1><br />
Die Umgebung erkunden, um wildes Obst zu pflücken und mit den Händen in der Erde wühlen: So bewusst wie in diesem Jahr habe ich meine Umgebung noch nie wahrgenommen. Seitdem fühle ich mich mit meinem Wohnort stärker verbunden. Zudem wurden eine Vielzahl begeisterter Besucher angelockt: Neben der Familie und den Freunden gesellten sich auch viele Kohlweißlinge auf unseren Acker, die sich wunderbar bei uns satt fraßen&#8230; so viel Mühe und zum Teil so wenig Ertrag! Was ich daraus gelernt habe? In der Natur geht es nicht um Ertragssteigerung, Profitmaximierung und Effizienz, sondern darum, das dankbar anzunehmen, was sich uns im hier und jetzt anbietet. Auch wenn mir die Marienkäfer, die unseren Mangold von Läusen befreit haben, als Besucher lieber waren: Wie der Mangold, die Marienkäfer und die Läuse sind auch wir Menschen ein Teil von etwas viel Größerem &#8211; wenn wir uns auf diese Beziehung einlassen, fühlen wir uns immer aufgehoben. Wahre Sichereit und Geborgenheit zu spüren, hat nichts mit Geld zu tun! </p>
<p><H1>7. Ausbildung in Kreativität und Freidenkertum</H1><br />
Wir wurden mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert: Neben dem Schädlingsbefall, kämpften wir mit unfruchtbarem Boden und zu viel Regen. Supermärkte und Baumärkte lassen uns fertige Lösungen zu jedem Problem finden. Kreativität ist jedoch vor allem dann gefragt, wenn man sich vorgenommen hat, nach Möglichkeit ausschließlich mit Restmaterialien und dem zu arbeiten, was uns die Natur zur Verfügung stellt.</p>
<p><H1>8. Wieder überlebensfähig werden statt abhängig zu sein</H1><br />
Die Natur gönnt sich Erholungsphasen, um langfristiges Überleben zu sichern. Dieses Jahr habe ich zum Beispiel viele Haselnusssträucher gesehen, die kaum Früchte trugen. Der Vorteil daran, dass nicht immer alles verfügbar ist, ist die umso größere Vorfreude auf die Ernte im nächsten Jahr! Und das Beste am Wildobst sammeln, ist das neue Entdecken alter Obstsorten. So lernst du die natürliche Vielfalt kennen, die aufgrund der internationalen Massenware so gut wie vollständig von unserem Speiseplan verschwunden ist. Seitdem fühle ich mich ein klein bisschen überlebensfähiger &#8211; auch ohne Rewe &#038; Co.</p>
<p><H1>9. Klimarettung und Artenschutz als sinnstiftende Nebeneffekte</H1><br />
Durch den eigenen Anbau von pestizidfreiem Gemüse und das Sammeln von Obst essen wir regional und saisonal und es werden wieder eine Vielzahl heimischer Insekten magisch angezogen. Wenn du darauf achtest, samenfeste Sorten anzubauen, kannst du die Samen nach der nächsten Blüte sammeln und im darauffolgenden Jahr erneut aussähen. Damit betreibst du Artenschutz und bist nicht mehr darauf angewiesen, jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen. </p>
<p><H1>10. Sinn und Nachhaltigkeit mit deinen Mitmenschen teilen</H1><br />
Zu Geburtstagen und Weihnachten für Familie, Freunde und Bekannte selbstgemachte Tees, Seifen und Marmeladen oder selbst gewonnene Samen und Ableger verschenken. Man spart sich das stundenlange Geschenke-Suchen und wer kann schon sagen, jemals eine Marmelade mit der Aufschrift &#8222;Dorstener Streuobst-Apfel-Gelee mit wilder Holunderbeere oder wilder Eberesche&#8220; geschenkt bekommen zu haben &#8211; wenn das nicht besonders und einmalig ist! Und es inspiriert auch noch die Beschenkten sich im nächsten Jahr selbst an ein persönliches Selbstversorger-Experiment heranzuwagen.</p>
<p><H1>Arbeit in ihrer ursprünglichsten und sinnvollsten Form &#8211; LET´S GO FOR IT!</H1><br />
Ob eine kleine Parzelle mieten, Gleichgesinnte in Gemeinschaftsgärten treffen, im eigenen Schrebergarten oder direkt auf dem eigenen Balkon anbauen, auf dem Land oder in der Stadt &#8211; es ist überall möglich! Fang noch heute damit an. Nüsse, Kastanien und Äpfel haben noch Saison und auf der Seite <a href="http://www.mundraub.de" target="_blank">www.mundraub.de</a> findest du sicherlich auch in deiner Nähe wildes Obst, was nur darauf wartet von dir gesammelt zu werden! </p>
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