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	<title>Die Bibel - das Buch der Bücher</title>
	
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		<title>„Lasst los, und ihr werdet losgelassen werden.“ (Lukas 6,37)</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 15:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Dalliard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaubensimpulse]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Betrachtung über einen tiefen Wesenszug des himmlischen Vaters Jahweh, des Gottes der Juden, des Gottes Jahshuas (Jesus) und unseres Gottes. Jahshua spricht in Lukas 6,37 eine tiefe Wahrheit aus, die den meisten Menschen verhüllt bleibt. So mancher weiss mit diesem Gebot und dieser Aufforderung Jahshuas, die auch Shaul immer wieder in seinen Briefen erwähnt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Eine Betrachtung über einen tiefen Wesenszug des himmlischen Vaters Jahweh, des Gottes der Juden, des Gottes Jahshuas (Jesus) und unseres Gottes.</p>
<p>Jahshua spricht in Lukas 6,37 eine tiefe Wahrheit aus, die den meisten Menschen verhüllt bleibt. So mancher weiss mit diesem Gebot und dieser Aufforderung Jahshuas, die auch Shaul immer wieder in seinen Briefen erwähnt, nichts anzufangen. Wer kann Demütigungen, Enttäuschungen, Missverständnisse, Feindschaften, Hader, Eifersucht, Neid, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Intrigen und Parteiungen so leicht wegstecken, loslassen? Selbst in den Kreisen, die an den jüdischen Gesalbten Jahshua (Christus Jesus) glauben, wird eine so tiefsinnige Weisung, mit ihren heilvollen Wirkungen und Verheissungen im praktischen Alltag kaum umgesetzt. Sie ist selten erfahrbar.</p>
<p>Jahshua sagt: „Der, den Jahweh gesandt hat, redet die Worte Jahwehs“(Jo 3,34). Was ich von ihm (vom Vater) gehört habe, das rede ich zur Welt“ (Jo 8,26). „Ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat“ (Jo 5,30).</p>
<p>Also sind die Worte die Jahshua über das Loslassen an das auserwählte Bundesvolk gerichtet hat, Worte des lebendigen Gottes Jahweh, des Abba im Himmel. Nach dem Willen des Vaters werden wir „Söhne des lebendigen Gottes Jahweh genannt“(vgl. Röm 9,26). Dies auch gemäss der Aussage des Propheten Hosea, den Shaul im Römerbrief erwähnt (Hose 2,1; Röm 9,24-26). Das heisst, wir sind nach dem Willen des himmlischen Vaters in die Jahwehbeziehung Israels eingepfropft und zum geoffenbarten Glaubensgehorsam eingeladen und verpflichtet. Wir sind eingeladen und aufgefordert die Worte Jahshuas in Lukas 6,37 im alltäglichen Leben umzusetzen, damit wir den Gott Israels, den Gott und Vater Jahshuas, der durch Jahshua auch unser Vater geworden ist, allezeit entsprechend verherrlichen und anbeten.</p>
<p>Nun, wie könnte der himmlische Vater von seinem erwählten Bundesvolk und deren Nachkommen (von solchen, die in der Sohnschaft stehen) etwas fordern, das er selbst nicht ausleben würde? Es lohnt sich in einer stillen Zeit alle Aussagen in der Bibel nachzulesen, die Jahshua im Zusammenhang von  dem „Loslassen“ vom Vater gehört hat. Jahshua schöpft aus dem gesamten Kontext der Bibel, in der Thora, in den Psalmen und Propheten, denn dort spricht der himmlische Vater von dem Loslassen mit heilvollen Wirkungen und Verheissungen, sowohl für das persönliche alltägliche Leben, als auch für das Leben nach dem Tod. In manchen Uebersetzungen steht: „Sprecht frei, und ihr seid freigesprochen“ (oder werdet freigesprochen werden). Andere: „Vergebt und euch ist vergeben“ (oder wird vergeben werden).</p>
<p>Nutzniesser eines solchen Handelns sind wir selbst. Solche bewussten Freisprüche jenen gegenüber, die uns ein Unrecht zugefügt haben, das nicht mehr überschaut und in Griff genommen werden kann, wirken Wunder an uns!</p>
<p>Der himmlische Vater, der Vater aller Vaterschaften, der Vater allen Lebens (1. Mo 1,31; 5. Mo 32,4; Eph 3,14-15), von dem alles ist und auf den hin alles geschaffen ist (Röm 11,32-36; 1. Kor 8,4b-6; Eph 1,9+10 u.a.m.) erinnerte und ermahnte sein auserwähltes Volk, das er für alle Völker zum Segen und zur Wiederherstellung bestimmt und gesetzt hat (1. Mo 12,2+3; 18,18; 22,18; 26,4; Jes 19,24; 1. Kor 15,28), vollkommen zu sein, wie er vollkommen ist. „Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist“ (Mt 5,48).  Mose bezeugt uns im sogenannten Lied des Mose: „Der Fels: vollkommen ist sein Tun“ (5. Mo 32,4). Solche Aussagen haben schon viele Bibelleser in die Mutlosigkei und in die Verzweiflung getrieben. Betrachten sie ihr bisheriges Leben im Lichte dieses Verses können sie nur resignieren oder sich erneut durch einen mühseligen Ruck in ein aussichtsloses Vollkommenheitsstreben verennen. So mancher gibt sich aber schliesslich in dieser Ohnmacht dem Selbstbetrug und der Heuchelei hin. Welcher Mensch kann sich denn mit der Vollkommenheit des himmlischen Vaters vergleichen oder messen? Was ist denn aber mit dieser Aussage gemeint?</p>
<p>Vollkommen sein heisst nach dem aramäisch-hebräischen Verständnis ausgesondert sein für den himmlischen Vater und sein Wiederherstellungswerk. Darum beinhaltet vollkommen sein losgelöst von jeder Form und Tradition des Götzendienstes zu leben. Der himmlische Vater zeigt uns in der Thora (Lehre und Weisungen) in den Propheten und Schriften auf, was Götzendienst ist. Jahshua und die Apostel bestätigen die Götzendienstliste des himmlischen Vaters. Wir sind aufgefordert uns von jedem Heilsvertrauen zu lösen, das sich nicht ungeteilt, wie im Leben Jahshuas, auf den himmlischen Vater ausrichtet und fixiert. Das ist Loslösung vom Götzendienst. Daraus wächst die stete Kraft des Loslassen-können, des Vergeben- können, des Freisprechen -können.</p>
<p>Wie Jahshua vom Vater gelernt hat, so sollen auch wir wie Jahshua das Wesen des Vaters kennen lernen und umsetzen. Darum konnte Jahshua in der vollkommenen Wesensart des Vaters beim Tode am Holz loslassen und ausrufen: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lk 23,34).</p>
<p>Stephan war „ein Mann voll Glaubens (Jahwehbeziehung)&#8230; voller Gnade und Kraft“ (Apg 6,5+8). Er lebte also im Geiste Jahshuas völlig eins mit dem Vater. Darum konnte er in seinen letzten Zügen loslassen und ausrufen: „Jahweh, rechne ihnen diese Sünde nicht zu“ (Apg 7,59).</p>
<p>Dieses Bekenntnis des Loslassens am Ende des Lebens ist die Frucht der Verinnerlichung der Wesenart des himmlischen Vaters in all den Herausforderungen des Alltagslebens. „Schaut den Ausgang ihres Wandels an“ (Hebr 13,7b), schreibt der Autor des Hebräerbriefes. Sie alle, die Wolke von Zeugen (Hebr 12), bis hin zu Jahshua, Stephan, Shaul u.a.m. vertieften die Wesensart (die Ausgesondertsein) des himmlischen Vaters in ihrem Leben. Bei den harten Auseinandersetzungen des Lebens kam sie zum Tragen – bis zum Ausgang ihres Lebens.</p>
<p>Am jüdischen Fest Shawuot (Pfingsten) verkündet der jüdische Kefa (Petrus), der an die Auferweckung des jüdischen Messias Jahshua glaubte: „Und jetzt, Brüder, ich weiss, dass ihr <strong>in Unwissenheit</strong> gehandelt habt, wie auch eure Obersten. Jahweh aber hat so erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten vorher verkündigt hat: „dass sein Gesalbter (Mashiach,Christus) leiden sollte“ (Apg 3,17+18). Kefa stellt hier das vollkommene Wesen des Vaters dar, wenn er schreibt: „dass ihr <strong>in Unwissenheit</strong> gehandelt habt“ (Apg 3,17). In dieser Predigt des Kefa ist nichts von einer Anklage und Anschuldigung des himmlischen Vaters gegen sein erwähltes Volk zu hören. Kein Vorwurf des Gottesmordes, wie ihn etwas später die Kirchenväter erheben. Das Papsttum hält bis heute dogmatisch daran fest, trotz aller gegenteiligen Beteuerungen und aller öffentlichen ökumenischen Inszenierungen mit Juden. Diese Pfingstpredigt des Kefa müssten sich Päpste, Kirchen und Prediger endlich zu Herzen nehmen, umsinnen und entsprechend lehren!</p>
<p>Nun, wie gehen wir mit dem „unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Oelbaumes mit teilhaftig geworden“ (Röm11,17) und dem Loslassen um?</p>
<p>Eine aufregende und herausfordernde Zeit ist uns noch geschenkt, nutzen wir sie!</p>
<p>Von Herzen wünsche ich allen einen gesegneten Shabbat – mit viel Shalom!</p>
<p>Gregor Dalliard</p>
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		<title>„..das ist der Ausspruch Jahwehs: Ich werde meine  Thora (Lehre, Unterweisung) in ihr Inneres legen und  werde es auf ihr Herz schreiben“ (Jeremia 31,33b)</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 17:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Dalliard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaubensimpulse]]></category>

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		<description><![CDATA[Das hebräische Wort Thora heisst Lehre, Unterweisung. Fälschlicherweise steht in unseren Übersetzungen statt Thora = Lehre, Unterweisung, das missverständliche Wort Gesetz geschrieben. Das Wort Gesetz hat unterschiedliche Bedeutungen, die erst aus dem biblischen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das hebräische Wort Thora heisst Lehre, Unterweisung. Fälschlicherweise steht in unseren Übersetzungen statt Thora  = Lehre, Unterweisung, das missverständliche Wort Gesetz geschrieben. Das Wort Gesetz hat unterschiedliche Bedeutungen, die erst aus dem biblischen Zusammenhang heraus ersichtlich werden. Die frühen Kirchenväter haben die Lehren und Weisungen Jahwehs (Thora, Propheten und Schriften) weitgehend  abgetan, indem sie diese der Lehre Jahshua als entgegengestellt vermittelten. Sie vermittelten uns also damit die irrige Überzeugung, dass die Lehre des himmlischen Vaters Jahwehs in der Thora (Lehre und Unterweisung) der Lehre Jahshuas und der Apostel entgegengesetzt sei. Sie schufen den Überbegriff Gesetz (griechisch nomos) für alles, was Jahweh in der Thora als Lehre und Unterweisung für immer bindend geoffenbart hat, ohne zwischen diesen Unterweisungen und z.B. dem zeitbedingten Zeremonialgesetz zu unterscheiden.</p>
<p>Die verwerfliche, abscheuliche und völlig widersprechende Ersatztheologie der Kirchenväter und Päpste, die nach dem katholischen Kirchenrecht und nach der traditionsgebundenen Dogmatik ein für allemal festgelegt und unaufhebbar ist, bleibt darum für alle nach der biblischen Wahrheit suchenden Menschen ein bleibendes, erschreckendes und abstossendes Mahnmal. Die Kirchen, allen voran der Vatikan, versuchen mit allerlei Tricks, durch perfide ideologische Einflussnahme auf die Kinder im Religionsunterricht, durch  diplomatische  ökumenische  Manipulationen, Geschichtsverklitterung,  Erpressung und Mobbing, davon abzulenken. </p>
<p>Ersatztheologie heisst, die Kirche sieht und versteht sich als Ersatz (an Stelle) der Juden vor Gott Jahweh. Die Kirche ist also nach ihrer unantastbaren und unveränderbaren dogmatischen Festlegung und  Selbstdarstellung an die Stelle der Juden getreten. Der Kirche gehören damit alle Verheissungen und positiven Aussprüche in den Bundesschriften (AT), während den Juden nur Flüche und Verdammnis folgen. Es sei denn, sie bekehren sich zum Götzendienst der Kirchen – in die katholische Kirche hinein (Ökumene). Diese äusserst verwerfliche dogmatisch verankerte Irrlehre widerspricht dem gesamten prophetischen Wort und hat unsägliches Leid über die Juden und die Menschheit gebracht (z.B. 2. Weltkrieg, Holocaust).</p>
<p>Die Spitze des ersatztheologischen Götzendienstes ist die philosophische Lehre von einem dreieinigen Gott, ein Gott in drei Personen. Ein Jesus, der dem hellenistischphilosophischen Logos und Werkmeister (nous) angepasst worden ist, d.h. der die Welt geschaffen hat und fälschlicherweise, als der in der Bibel verheissene und geborene Jahshua vermittelt wird, in Verkennung der Tatsache, dass der Vater ihm erst alles auf die Neuschöpfung, auf die Wiederherstellung  hin, gegeben hat. Der griechische Jesus, der unter dem Deckmantel des himmlischen Vaters   als wahrer Gott und wahrer Mensch gelehrt wird. Dazu gehören Zölibat, Jungfrauengeburt und Gottesmutterschaft Mariens, als Folge der philosophischen Logoslehre; Säuglingstaufe, Sonntag, Weihnachten, Ostern, Reliquien- und Totenkult, Heiligenanbetung u.a.m.. Denn alle diese Lehren finden wir im prophetischen Wort der Bundesschriften (AT)nicht angekündigt und verheissen.</p>
<p>Von Kindesbeinen an sind wir mit einem kaum zu überbrückenden Vorurteil gegenüber der Lehre und den Unterweisungen (Thora) des Abba Vaters behaftet. Vor allem in freikirchlichen und kirchlich unabhängigen Gemeinschaften hören wir regelmässig, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, wie auf den Knopf gedrückt, die abscheuliche Aussage der Kirchenväter: Wir sind frei vom Gesetz. Das Gesetz hat für uns keine Bedeutung mehr. Wir sind keine Juden mehr. Wir leben im Neuen Bund. Wir leben unter der Herrschaft Jesu (des Kirchenjesus) u.a.m. Sie nehmen aus der Thora (Lehre und Unterweisung), Propheten und Schriften nur heraus, was ihre kirchliche Lehre und ihr Wohlbefinden erbaut und zulässt, ohne nach dem Willen des himmlischen Vaters zu fragen.</p>
<p>Damit stehen sowohl das Kirchentum als auch das Freikirchentum und unabhängige Gemeinschaften weitgehend auf dem Boden der Eiferer für das Gesetz. Eiferer für welches Gesetz? Das Gesetz irgendwelcher Überlieferungen von Menschen. Wie wir aus dem letzten Glaubensimpuls ersehen konnten,  sprach der himmlische Vater durch alle Propheten, zuletzt durch Jahshua, seinen prophetisch verheissenen Mashiach (Sohn, Gesalbter, Christus) (vgl. Salbung und Worte bei der Taufe Jahshuas, Mk 1,9-11 und Parallelstelen; Heb 1,1-2). Er kam um die Thora, die Lehre und Weisungen Jahwehs zu bestätigen und einen Teil der Prophetien in vollkommener Treue, in Gehorsam und Hingabe zu seinem und unserem Vater, bis zu seinem Tod am Holz zu erfüllen. Eine ganze Reihe, von Prophetien, sind noch nicht erfüllt. Sie stehen noch aus. Doch Jahshua wies mit aller Deutlichkeit auf deren kommende Erfüllung hin.</p>
<p>Jedes Credo, jedes Glaubensbekenntnis, jede Lehrdefinition, jede andersartige Lehre, die nicht im prophetischen Wort gegründet und aus der Gesamtheit des prophetischen Wortes begründet ist, hat Jahshua aufs allerschärfte verworfen und Konsequenzen für diese Lehrer angekündigt.</p>
<p>Er weist uns damit auf die Heiligkeit (Ausgesondertheit) und Unantastbarkeit der Thora (Lehren und Weisungen) Jahwehs hin. Die Thora, d.h. die Lehre und Unterweisung Jahwehs unseres Schöpfers, ist für das gläubige Geschöpf von einem solchen Wert, der seinesgleichen sucht. Die Thora regelt unsere Beziehungen und unseren Umgang mit unserem Schöpfer und Geber aller Gaben. Sie regelt unser Verhältnis zur unverdienten Gnade, Erwählung und Berufung, unser Verhältnis zu Jahshua, dem Mashiach, zu den Mitmenschen und Feinden, zu der Schöpfung, zu unserer Ess- und Lebenskultur u.a.m.</p>
<p>Die Thora, die Lehre und Unterweisung Jahwehs bestimmt und erfüllt das Leben sowohl berühmter als auch einfacher Menschen und zwar durch alle Heilsgeschichte hindurch. Ein Überrest blieb von Generation zu Generation der Lehre und Unterweisung (Thora) Jahwehs treu.</p>
<p>Zur Zeit Jahshuas herrschte eine radikale ultra-orthodoxe Spitze, zu denen auch Shaul (auch Paulus genannt, Apg 13,9) gehörte. Die Lehren dieser Sekte sind aus den gut gemeinten Grundsätzen in der babylonischen Gefangenschaft entstanden. Es wurden aber immer mehr. Schliesslich bestimmte nicht mehr die Lehre und Unterweisung (Thora) Jahwehs allein das Glaubensleben, sondern irgendwelche Auslegungen über die Auslegungen der Auslegungen (Überlieferungen). Solche religiöse Traditionen bestehen meistens aus einer Vermischung der Lehre Jahwehs mit Lehren, die sich Menschen aus dem Eigenen schaffen (vgl. Mt 23,13; Joh 8,44; Kol 2,8.18-19). Solche Lehren schneiden Menschen vom Wesen, von der Beziehung und von der Liebe Jahwehs ab. Damit ist meistens die Gefahr des religiösen Fanatismus bis hin zur religiösen Gewaltanwendung vorprogrammiert (vgl. Kirchengeschichte, Islam u.a.m.).</p>
<p>Jahshua tritt darum in aller Deutlichkeit für die Thora (Lehre und Unterweisung) des himmlischen Vaters ein. In aller Schärfe begegnet er dieser ultra-orthodoxen Spitze: „Warum übertretet auch ihr die Thora Jahwehs (Lehre und Unterweisung) um eurer Überlieferung willen?&#8230; und ihr habt so die Thora Jahwehs (Lehre und Unterweisung) ungültig gemacht um eurer Überlieferung willen. Heuchler! Trefflich hat Jesaja über euch geweissagt indem er spricht: ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen (Überlieferung der Menschen), aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren’&#8230; Lasst sie! Sie sind blinde Leiter der Blinden. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen&#8230;“ (Mt 15,3.6-9.14).</p>
<p>Darum betont Jahshua: „Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen der mich gesandt hat. Wenn jemand seinen Willen tun will, so wird er von der Lehre wissen, ob sie aus Jahweh (Thora und Propheten) ist oder ob ich aus mir selbst rede. Wer aus sich selbst redet, sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig, und Ungerechtigkeit ist nicht in ihm“ (Joh 7,16b-18).</p>
<p>Nun leben wir in der Zeit der Erfüllung der Prophetien, die Jahweh in den Bundesschriften (AT), durch Jahshua, die Apostel und die Offenbarung des Johannes vorangekündigt hat. Neuer Bund (NT) sollte besser übersetzt werden mit: die Frucht der Bundesverheissungen (AT), die den Vätern des Glaubens geoffbart worden sind und jetzt in Erfüllung (ausreifen) gehen (z.B. Staat Israel). Überall leben heute Menschen, geformt und gestärkt durch die Prophetien in den Bundesverheissungen (AT). Die Worte Jahwehs an Jeremia, die der Schreiber des Hebräerbriefes zitiert, dürfen wir heute anfanghaft erleben: „Jetzt aber hat er (Jahshua) einen vortrefflicheren Dienst erlangt, wie er auch Mittler der Vollendung der Bundesverheissungen ist, die aufgrund der sich zu erfüllenden Verheissungen, gegeben worden sind. Denn wenn der Anfang des Bundes die Erfüllung gewesen wäre, so wäre kein Raum für dessen Vollendung gesucht worden. Denn tadelnd spricht er zu ihnen: ‚ Siehe es kommen Tage, spricht Jahweh, da werde ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda den Bund zur Erfüllung bringen (vollenden). Dieser Bund ist nicht nach der Art des Bundes, den ich mit ihren Vätern machte, an dem Tag, da ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht in meinem Bund (Sinai-Bund), und ich kümmerte mich nicht um sie spricht Jahweh. Denn dies ist Bundeserfüllung (einseitig geschlossener Bund Jahwehs mit Abraham, vgl. 1. Mo 15), die ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen ausüben werde, spricht Jahweh: Meine Thora (Lehre und Weisung) gebe ich in ihren Sinn und werde sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen Gott Jahweh und sie werden mir Volk sein. Und nicht werden sie ein jeder seinen Mitbürger und jeden seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne Jahweh! Denn alle werden mich kennen, vom Kleinen bis zum Grossen unter ihnen, denn ich werde ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein, und ihrer Sünden werde nie mehr gedenken’ indem er von der Erfüllung des Bundes spricht, hat er die Verheissungen für erfüllt erklärt; was aber erfüllt ist hat sich überlebt und ist dem Verschwinden nahe“ (Hebr 8,6-13; vgl. Jer 31,31-34; 33,8).</p>
<p>Inmitten dieser unsicheren, chaotischen und spannungsgeladenen Zeit ist uns das prophetisch-heilsgeschichtliche Wort ein nicht mehr wegzudenkender  Trost, eine frohmachende Ermutigung und sicherer Wegweiser hinein in die Ruhe Jahwehs.</p>
<p>Allen ein herzliches Shalom in dem von Jahweh geoffenbarten Shabbat</p>
<p>Gregor Dalliard</p>
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		<title>„Jahweh aber hat so erfüllt, was er durch den Mund  aller Propheten vorher verkündigt hat…“ (Apg 3,18)</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 17:53:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Dalliard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das besondere Wesen Jahwehs, seine Gerichts-und Heilspläne werden uns von den ersten Seiten der Bibel bis zur letzten Seite durch seine Propheten enthüllt und bestätigt. Jashua und die Apostel bestätigen diese Tatsache ebenfalls einstimmig. So sagt Jahshua zu seinen Jüngern: „Meint nicht, dass ich gekommen sei, die Thora oder die Propheten aufzulösen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das besondere Wesen Jahwehs, seine Gerichts-und Heilspläne werden uns von den ersten Seiten der Bibel bis zur letzten Seite durch seine Propheten enthüllt und bestätigt. Jashua und die Apostel bestätigen diese Tatsache ebenfalls einstimmig. So sagt Jahshua zu seinen Jüngern: „Meint nicht, dass ich gekommen sei, die Thora oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu bestätigen (erfüllen). Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von der Thora vergehen, bis alles geschehen ist“ (Mt 5,17-18).</p>
<p>Bis also in den Himmeln (unsichtbare Orte, auch Sheol) und auf der Erde die verheissenen Gerichts- und Heilsziele in der vollkommenen Wiederherstellung aller Dinge erreicht sind, darf keines der Gebote bzw. Weisungen Jahwehs unterschlagen werden. Darum sagt Jahshua: „Wer nun eins dieser geringsten Weisungen auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heissen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird gross heissen im Reich der Himmel“ (Mt 5,19). Die Formulierung Reich der Himmel ist ja eine Umschreibung für die Herrschaft Jahwehs in den Menschen und den Engeln in den Himmeln, auf der Erde und unter der Erde (Sheol). Damit bestätigt Jahshua das prophetische Wort in seiner Gesamtheit, ob es in Bezug auf den gesamten Gerichts- und Heilsplan gesprochen ist oder ob es sich auf eine Handlung bezieht, die Jahweh in Kürze auszuführen gedenkt  (vgl. 1. Mo 18,17; Am 3,7; Jer 7,25).</p>
<p>Eine Prophetie, die auf die ganze Länge der Gerichts- und Heilshandlungen Jahwehs bezogen ist, ist z.B. die Botschaft unseres himmlischen Vaters an den Propheten Mose in Bezug auf den kommenden Mashiach (Gesalbten, Christus): „Einen Propheten wie dich will ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erstehen lassen. Ich will meine Worte in seinen Mund legen, und er wird zu ihnen alles reden, was ich ihm befehlen werde. Und es wird geschehen, der Mann, der nicht auf meine Worte hört, die er (der Prophet) in meinem Namen reden wird, von dem werde ich Rechenschaft fordern“ (5. Mo 18,18-19; vgl. 5. Mo 18,15).</p>
<p>Diese heilsgeschichtliche Prophetie wird dem Propheten Mose rund 1250 Jahre v. u. Z. gegeben. Am ruhmreichen Fest  Shawuoth (Pfingsten), ca. 33 n.u.Z., bestätigt der himmlische Vater seine Prophetie durch Kepha (Petrus): „Jahweh aber hat so erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten vorher verkündigt hat, dass sein Mashiach (Christus) leiden sollte. So sinnet nun um (teshuwa) und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht Jahwehs, und er den euch vorausbestimmten Jahshua HaMashiach sende. Den muss freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Jahweh durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat. Mose hat schon gesagt: ‚Einen Propheten wird euch Jahweh, euer Gott aus euren Brüdern erwecken, gleich mir; auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch reden wird. Es wird aber geschehen: jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hören wird, soll aus dem Volk ausgerottet werden’. Aber auch alle Propheten von Samuel an und der Reihe nach, so viele geredet haben, haben auch diese Tage verkündigt. Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Jahweh euren Vätern verordnet hat, als er zu Abraham sprach: ‚Und in deinem Samen (Nachkommenschaft) werden gesegnet werden alle Geschlechter der Erde’. Euch zuerst hat Jahweh seinen Knecht erweckt und ihn gesandt euch zu segnen, indem ein jeder von euch sich von seinen Bosheiten abwendet“ (Apg 3,18-26). Damit wird Jahshua als Prophet Jahwehs von Jahweh selbst und von seinen Propheten bestätigt. Ist das nicht umwerfend?!</p>
<p>Jahshua selbst bestätigt diese Prophetie und sein Prophetenamt, wenn er in seiner Vaterstadt Nazareth sagt: „Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, ausser in seiner Vaterstadt und unter seinen Verwandten und in seinem Haus“ (Mk 6,4). Seine Verwandten, seine Mutter, Brüder und Schwestern waren so irritiert von der Salbung (bei der Taufe), durch die der himmlische Vater den Jeshua von Nazareth zum Jah-Shua gemacht hatte (Salbung vgl. Jes 11,1ff; 41,1ff; 61,1ff u.a.m.; Mk 1,9-11; Mt 3,13-17; Lk 3,21-22; Joh 1,29-34), dass sie nicht  an ihn glauben konnten (vgl. Joh 7,5; Mk 3,21.31-35). Die Bewohner seiner Vaterstadt und speziell seine Familie kannten Jahshua von Kindesbeinen an: „Ist dieser nicht der Zimmermann, der Sohn der Mirjam und ein Bruder des Jakob und Joses und Judas und Simon? Und sind nicht seine Schwestern hier bei uns? Und sie nahmen Anstoss daran“ (Mk 6,3). Was war nun mit dem Zimmermann Jahshua geschehen?</p>
<p>Der Vater hatte ihn, diesen Jeshua von Nazareth (Jeshua war damals ein allgemein gängiger Name) zum Sohn Jahwehs, d.h. zum Jah-Shua = Jahweh rettet, erlöst (zum Sohn Gottes, zum Gesalbten Jahwehs, zum Christus) gemacht. Kepha bezeugt: „Männer von Israel, hört diese Worte: Jeshua, den Nazoräer, einen Mann, der von Jahweh euch gegenüber erwiesen worden ist durch Machttaten und Wunder und Zeichen, die Jahweh durch ihn in eurer Mitte tat; wie ihr selbst wisst, diesen Mann, der nach dem bestimmten Ratschluss und nach Vorkenntnis Jahwehs hingegeben worden ist, habt ihr durch  die Hand von Thoralosen (Römer, Menschen ohne das prophetische Wort) ans Holz geschlagen und umgebracht. Den hat Jahweh auferweckt, nachdem die Wehen des Todes aufgelöst hatte, wie es denn unmöglich war, dass er von ihm behalten würde&#8230; Das ganze Haus Israel wisse nun zuverlässig, dass Jahweh ihn sowohl zum Herrn als auch zum Gesalbten (Jahshua) gemacht hat, diesen Jeshua, den ihr gepfählt habt.“ (Apg 2,22-24.36).</p>
<p>Das Gebet der herausgerufenen Mashiachgläubigen bezeugt dieses Geschehen: „Warum tobten die Heiden und sannen eitles die Völker. Die Könige der Erde standen auf und die Fürsten versammelten sich gegen Jahweh und seinen Gesalbten (Jahshua, Christus)’, denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen deinen heiligen Knecht Jeshua, den du gesalbt (zum Jahshua gemacht) hast, sowohl Herodes als Pontius Pilatus mit den Heiden und den Völkern Israels, alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss vorherbestimmt, dass es geschehen sollte“ (Apg 4,25b-28).</p>
<p>Im Hause des Cornelius bezeugt Kepha dasselbe: „Kepha aber tat den Mund auf und sprach: In Wahrheit begreife ich, dass Jahweh die Person nicht ansieht, sondern in jeder Nation ist, wer ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, ihm angenehm. Das Wort, das er den Söhnen Israels gesandt hat, indem er Frieden verkündigte durch Jahshua HaMashiach – dieser ist aller Herr −, kennt ihr: die Sache, die, angefangen von Galiläa, durch ganz Judäa hin geschehen ist, nach der Taufe, die Johannes predigte: Jeshua von Nazareth, wie Jahweh ihn mit heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat (zum Jah-Shua gemacht), der umherging und wohltat und alle heilte, die von demTeufel überwältigt waren, denn Jahweh war mit ihm. Und wir sind Zeugen alles dessen, was er sowohl im Lande der Juden als auch in Jerusalem getan hat; den haben sie auch umgebracht, indem sie ihn an ein Holz hängten. Diesen hat Jahweh am dritten Tag auferweckt und ihn sichtbar lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern den von Jahweh zuvor erwählten Zeugen, uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er aus den Toten auferstanden war. Und er hat uns befohlen, dem Volk zu predigen und ernstlich zu bezeugen, dass er der von Jahweh verordnete Richter der Lebenden und der Toten ist. Diesem geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt, durch seinen Namen“ (Apg 10,37-43).</p>
<p>Es ist Kepha, der uns weiter an das feste unumstössliche prophetische Wort erinnert: „Und so besitzen wir das prophetischeh Wort umso fester, und ihr tut gut, darauf zu achten, als auf eine Lampe, die an einem dunkeln Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in eurem Herzen aufgeht, indem ihr dies zuerst wisst, dass keine Weissagung der Schrift aus eigener Deutung geschieht, denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Jahweh her redeten Menschen, getrieben von heiligem Geist“ (2. Petr 1,19-21).</p>
<p>Bedenken wir, damals gab es die Bekenntnisschriften, das sogenannte Neue Testament noch nicht. Es wurde später von den Kirchenvätern und dem Papst zum Kanon erhoben, um das prophetische Worte in den Bundesschriften (AT), wegen des ruchlosen Antijudaismus, bis zur Unkenntnis zu entwerten und zu entstellen.</p>
<p>Auch Shaul bestätigt  vor seinem Tod,  das prophetische Wort in seiner Fülle: „Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast, und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst (vgl. 2. Tim 1,5, Grossmutter Lois und Mutter Eunike), die Kraft haben, dich weise zu machen  zur Errettung durch die Jahwehbeziehung, die in dem MashiachJahshua ist. Alle Schrift ist  von Jahweh eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Jahwehs vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig zugerüstet. Ich bezeuge ernstlich vor Jahweh und dem Mashiach Jahshua, der Lebende und Tote richten wird, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich: Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, strafe, ermahne mit aller Langmut und Lehre, denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten sich Lehrer aufhäufen werden, weil  es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu Mythologien hinwenden“ (2. Tim 3,14-17 – 4,5).</p>
<p>In den vier Themen „Redet die Wahrheit“ vom Februar 2011 habe ich über die Mythologie  vor der Shaul so sehr warnte, geschrieben. Diese Themen können unter http://bibeltreu.com/redet-die-wahrheit/ eingesehen oder heruntergeladen werden. Mit Glaubensgeschwistern durfte ich vom 27. &#8211; 30. April eine herzliche und brüderliche Gemeinschaft erleben. Im Mittelpunkt stand  das Thema biblischheilsgeschichtliche Prophetie. Nie zuvor, seit dem vierten bzw. sechsten Jahrhundert war dem suchenden Menschen eine so weite Tür zum biblisch heilsgeschichtlichen prophetischen Wort geöffnet wie in unseren Tagen. Unsere Herzen sind voll Dankbarkeit. Der Übergang von der christlich-kirchlichen Mythologie, mit dem mythologisch-trinitarischen Jesus-Gott hin zum Glauben an das prophetische Wort, ist kein leichter Weg. Doch wie Jahshua und die Apostel, wie die sogenannten paulinischen und johannäischen Versammlungen bis hinein ins sechste Jahrhundert n.u.Z. unter schwerster Verfolgung von der Reichskirche bis zu ihrer Ausrottung festhielten, so lasst uns mit tiefster Freude und Hingabe den geraden Weg, gemäss prophetischem Wort, zu gehen versuchen.</p>
<p>Ein herzliches Shalom und einen gesegneten Shabbat, auch allen die arbeiten müssen</p>
<p>Gregor Dalliard</p>
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		<title>„und führe uns in (aus) der Versuchung und errette  uns von dem Bösen“ (Matthäus 6,13)</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 17:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Dalliard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaubensimpulse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, diese anscheinend kleine und doch so gewichtige Aussage hat bis heute unzählige Auseinandersetzungen ausgelöst. Lehrte Jahshua gemäss obigem Zitat oder lehrte er: „und führe uns nicht in Versuchung&#8230;“. Ich möchte die unterschiedlichen Überzeugungen einmal stehen lassen. Was meines Erachtens bedeutungsvoller ist, ist das Stichwort Versuchung. Diese Bitte in Matthäus 6,13 nahm Jahshua in seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ja, diese anscheinend kleine und doch so gewichtige Aussage hat bis heute unzählige Auseinandersetzungen ausgelöst. Lehrte Jahshua  gemäss obigem  Zitat oder lehrte er: „und führe uns nicht in Versuchung&#8230;“. Ich möchte die unterschiedlichen Überzeugungen einmal stehen lassen.</p>
<p>Was meines Erachtens bedeutungsvoller ist, ist das Stichwort Versuchung. Diese Bitte in Matthäus 6,13 nahm Jahshua in seiner Lehre über das Gott Jahweh wohlgefällige Gebet zwischen zwei wesentlichen Lehrabschnitten. Ich habe im letzten Glaubensimpuls darüber geschrieben. Darum gilt die Beziehung und der Umgang mit den Menschen, vor allem mit jenen, die sich vom Geist und den Ordnungen Jahwehs leiten lassen wollen, als Spiegel unserer Beziehung zu Jahweh und seinen Ordnungen. Wir können uns nicht einfach laufend von guten Vorsätzen und frommen Emotionen anfeuern lassen, die bei der nächsten Herausforderung gleich vergessen sind. Unser Wesen erlebt nur schrittweise entsprechend unseres Umganges mit Gott Jahweh und seinem Wort tiefgreifende und bleibende Veränderungen.</p>
<p>Die Bibel zeigt uns schon auf den ersten Seiten Ordnungen auf, die unser himmlischer Vater Jahweh, der Schöpfer des Lebens, den Menschen gesetzt hat. Die Versuchung aus diesen Ordnungen auszubrechen ist dem Menschen von Gott Jahweh möglich gemacht. Nicht etwa deswegen, als hätte Gott Jahweh Freude daran den Menschen ins Elend rennen zu lassen. Es wiederholt sich immer wieder dasselbe. Der Mensch soll in und aus der Versuchung heraus seine Begrenzungen (Grenzen) gegenüber Gott Jahweh realisieren, sich dieser Grenzen bewusst werden. Ebenso soll der Mensch darin seine Berufung und Bestimmung kennen lernen und darin ausgerüstet und geformt werden. Es ist ihm nicht einfach alles möglich. Nicht alles was der Mensch will, kann und tut gereicht ihm, seinen Mitmenschen und der Schöpfung zum Segen. Er braucht die Informationen  und die Orientierung  von seinem Schöpfer. Erst im nachhinein wird dem Menschen meist bewusst, wie verhängnisvoll sich seine eigenwilligen (gott-losen)  Entscheidungen und  Handlungen ausgewirkt haben oder auswirken.</p>
<p>Ein typisches Beispiel stellen Adam und Eva dar. Sie konnten der Versuchung, die in der Bibel durch den Versucher, die Schlange, dargestellt wird, nicht widerstehen. Sie wollten sein wie ihr Schöpfer Jahweh. Sie wollten alles in den Griff bekommen. Darum versuchten sich sich zu verselbstständigen, indem sie sich von ihrem Schöpfer unabhängig machen wollten. Doch dieser Versucht scheiterte kläglich und endete in der Katastrophe.</p>
<p>Als die Gebete Kains nicht sogleich erhört wurden, wie jene Abels, da erlag Kain einer Versuchung: „Und Jahweh sprach zu Kain: Warum bist du zornig, und warum hat sich dein Gesicht gesenkt. Ist es nicht so, wenn du recht tust, erhebt es sich? Wenn du aber nicht recht tust, lagert die Sünde vor der Tür. Und nach dir wird dein Verlangen sein, du sollst aber über sie herrschen“ (1. Mo 4,6-7).</p>
<p>Das Problem lag nicht bei Gott Jahweh, sondern bei Kain. Kain lebte offenbar nur in einer oberflächlichen, begrenzten Beziehung mit Gott Jahweh, darum konnte  er in solchen Situationen trotz des Zuspruchs Jahwehs nicht die Ruhe bewahren und demütig mit Gott Jahweh wandelt. Neid ist ein typisches Kennzeichen von mangelnder oder fehlender Jahweh-Beziehung.  Ebenso ein Kennzeichen der mangelnden Erkenntnis über die unverdiente Erwählung, Berufung und über die Heilsziele Jahwehs. Der eigenwillige Weg Kains führte direkt in eine Katastrophe.</p>
<p>Anders ist es bei Hiob, bei Hanna, der Frau des Elkana u.a.m.. Ebenso bei Jahshua, dem Gesalbten (Christus) Jahwehs. Gerade nach seiner Geistsalbung (Mt 3,16-17), die gemäss Jahwehs Wort in Mose und den Propheten erfolgte, wurde Jahshua versucht seine Stellung zu missbrauchen (vgl. Mt 4,1-11). Doch aus welcher Kraft heraus widerstand er und wies die Versuchung von sich. Es war die intime, gepflegte Jahwehbeziehung, die ihm über Mose und die Propheten übermittelt war. Er lebte aus dieser innigen Beziehung heraus. Er pflegte sie aus der Offenbarung heraus und dem Gebet (Zwiegespräche) in der Stille. Bei Hiob ist uns dargelegt, wie Jahweh dem Satan, der zu den Söhnen des Himmels gehört, gestattet Hiob zu versuchen. Hiob bewährte sich!</p>
<p>An mehreren Stellen der Bibel wird uns berichtet, wie Gott Jahweh von Menschen versucht wird (Ps 78,18.41.56; 106,14; Mal 3,15 u.a.m.). Auch Jahshua erinnert den Teufel und damit auch uns daran: „Du sollst Jahweh, deinen Gott, nicht versuchen“ (Mt 4,7; Lk 4,12). Jakobus scheint dem allem zu widersprechen, wenn er schreibt: „Gott Jahweh kann nicht versucht werden&#8230; er selbst  aber versucht niemand“ (Jak 1,13). Jakobus will uns vermutlich sagen, dass Jahweh keiner Versuchung erliegen kann. Er ist weder parteiisch noch bestechlich. Er braucht weder den Rat von irgendjemand, noch lässt er sich von seinem Schöpfungswerk abbringen. Jakobus erwähnt den Teufel nicht, führt dann aber aus: „Ein jeder aber wird versucht von seiner eigenen Begierde“ (Jak 1,14). Er will damit wohl sagen: Zu selbstverständlich werfen die Gläubigen alle Schuld auf den Teufel und entziehen sich so der Eigenverantwortung. Damit betrügen sie sich selbst und entehren Gott Jahweh.</p>
<p>Jakobus steht damit meines Erachtens nicht im Widerspruch zu den anderen biblischen Aussagen, vielmehr will er  uns daran erinnern, dass die Versuchungen solcher Art sind, dass wir durch eine innige Jahwehbeziehung aus ihnen herausgeführt oder damit umzugehen lernen können: „Ein fester Turm ist der Name Jahwehs, zu ihm läuft  der Gerechte und ist in Sicherheit“ (Spr 18,10).</p>
<p>Darum heisst es wohl: „Und führe uns in (oder aus) der Versuchung“ zur Verherrlichung seines Namens (vgl. Mt 4,1-10).</p>
<p>Ein herzliches Shalom Uvracha (Frieden und Segen)</p>
<p>Gregor Dalliard</p>
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		<item>
		<title>„und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben“ (Matthäus 6,12)</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 14:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Dalliard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaubensimpulse]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben der Bitte um die tägliche Nahrung, gehört auch die Bitte um Vergebung unserer Schulden. Auch hier liegt Jahshuas Lehre eingebettet im Kontext des israelitischjüdischen Offenbarungsgutes. Auch in dieser Bitte steht die Beziehung des auserwählten Volkes zu dem einzig einen Gott Jahweh im Vordergrund. Die israelitischen Stämme und ihre Nachkommen erkannten sich gegenseitig als Brüder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Neben der Bitte um die tägliche Nahrung, gehört auch die Bitte um Vergebung unserer Schulden. Auch hier liegt Jahshuas Lehre eingebettet im Kontext des israelitischjüdischen Offenbarungsgutes. Auch in dieser Bitte steht die Beziehung des auserwählten Volkes zu dem einzig einen Gott Jahweh im Vordergrund.</p>
<p>Die israelitischen Stämme und ihre Nachkommen  erkannten sich gegenseitig als Brüder an. Warum? Sie waren alle von  Gott Jahweh, von  demselben Vater, bzw. Geist, gezeugt und geboren (vgl. 5. Mo 32,18).   Sie empfanden sich untereinander, gemäss Offenbarung Jahwehs, als Sohn Jahwehs: „So spricht Jahweh: Mein erstgeborener Sohn ist Israel, – und ich sage dir: Lass meinen Sohn ziehen, damit er mir dient!“ (2. Mo 4,22-23). Ist das nicht ergreifend? Der Sohn dient dem Vater, darum muss er freigelassen werden, frei sein und frei bleiben. Er darf keines Menschen und keiner Religion Sklave sein! Das gilt auch für uns, die wir durch Jahshua mit dem Vater versöhnt sind, d.h. wieder in den Sohnesstand zurückgeführt worden sind.</p>
<p>Der Umgang und das Schuldempfinden unter Brüdern, die innerhalb derselben Hausordnung (Erwählung, Berufung, Ordnungen Jahwehs) leben, unterscheidet sich von „wild“ lebenden Menschen, d.h. von Menschen (Heiden) die ohne die Ordnungen Jahwehs leben. Ebenso von den Söhnen des Ungehorsams, den „verlorenen“ (Israel-) Nationen (vgl. Eph 2,2), die zu den Ordnungen der Heiden abgefallen sind oder den Weg einer Mischreligion praktizieren. Zu ihnen gehörten auch wir (vgl. Eph 2,3. 11-13; 3,6; Tit 3,3). Aber wir sind jetzt über Jahshua, als bisher entfremdete und ausgeschlossene Söhne (vgl. Eph 2,12), zurückgekehrt (vgl. 1. Petr 2,10.25). Jahshua bestätigt diese Andersartigkeit des israelitisch-jüdischen Bruderschaft indem er sagt: „Ihr aber lasst euch nicht Lehrer nennen; denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder. Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen (geistig abhängig machen), den einer ist euer Vater, nämlich der im Himmel“ (Mt 22,8-9). Brüder, die untereinander nach den Ordnungen Jahwehs leben, haben ein anderes Schuldbewusstsein als die übrigen Menschen.</p>
<p>Auch in allen Briefen Shauls kommt dieses tiefe israelitisch-jüdische Brüderverständnis und das daraus sich ergebende Schuldbewusstsein, bzw. das gegenseitige Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Brüdern, zum Ausdruck. Bruderschaft, Liebe und Vergebung nehmen auch bei ihm eine zentrale Bedeutung ein. Auch alle übrigen Bekenntnisschriften (NT) geben das israelitisch-jüdische Offenbarungverständnis von Schuld und Vergebung wieder.</p>
<p>Die übrigen Völker waren innerhalb ihrer Verbände durch Kasten und Kultsysteme untereinander getrennt. Die Ordnungen, die die Völker sich selbst gaben, fanden je nach Rang und Namen  der jeweiligen Gemeinschaft  eine unterschiedliche Anwendung. Hingegen besassen im auserwählten Volk die zehn Worte (zehn Gebote) und Ordnungen Jahwehs für alle die gleiche Gültigkeit und Anwendung. So verlangte es jedenfalls Jahweh in seinen Ordnungen.</p>
<p>Die Beziehung und der Umgang mit dem Nächsten galt und gilt darum immer als Spiegel der persönlichen Jahwehbeziehung. Die Bitte um die Vergebungsbereitschaft nimmt deswegen einen so zentralen Platz ein. Die grösste Versuchung unter Brüdern bleibt die Versuchung der Unver-söhn-lichkeit. Im Wort Ver-söhn-lichkeit oder Unver-söhn-lichkeit ist das Wort Sohn enthalten. Das heisst wiederum, dass alle, die sich zum himmlischen Vater Jahweh bekennen zur Sohnschaft gehören. Einem Mit-Sohn Jahwehs die Bruderschaft oder die Liebe verweigern, heisst die Vaterschaft Jahwehs und das Werk Jahshuas verleugnen.</p>
<p>Grundkennzeichen der göttlichen Bruderschaft sind: erstens der Glaube an den einzig einen Gott Jahweh, wie die Propheten, Jahshua und die Apostel ihn bezeugten und lebten. Dies im Gegensatz zu den Trinitariern, die an  der philosophischheidnischen Form einer Dreigötterlehre festhalten. Zweitens die Sohnschaft als unverdientes Geschenk (Erwählung, Herausrufung) ohne unser Hinzutun, also allein durch die Gnade Jahwehs, die er an uns, den Entfremdeten, durch Jahshua gewirkt hat.</p>
<p>Jahshua reagierte auf die Ablehnung und das Nichtvergeben irgendeiner Schuld einem Bruder gegenüber in aller Schärfe. Nachdem er seine Jünger gelehrt hatte (damit auch uns), sprach er  die  für uns manchmal nicht leicht  zu  ertragenden Worte: „Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben; wenn ihr aber den Menschen ihre Vergehungen nicht vergebt, so wird euer Vater auch eure Vergehungen nicht vergeben“ (Mt 6,14-15). Zusammen mit seinen Aussagen in Mt 5,22-24; 7,3-5; 18,21.35 sind das schwer zu fassende Worte. Jetzt aber können wir den Grund dieser Bitte, wie sie uns in Mt 6,12 vermittelt ist, verstehen. Wir sind nach seiner Lehre aufgefordert, laufend das eigene Urteil über uns selbst auszusprechen. Zu diesem Thema wären noch einige andere Aspekte zu beachten, wie z.B. Mt 18,15!</p>
<p>Halten wir fest: Meine persönliche Jahwehbeziehung kann nur eine gesegnete Beziehung zu meinen Brüdern und Mitmenschen hervorbringen, wenn mir erstens die unverdiente Erwählung und Berufung Israels, und damit auch deine und meine unverdiente Erwählung, bewusst bleibt (vgl. 5. Mo 7,6-8; 10,15; 4,35-39; Röm 8,28-30 u.a.m.). </p>
<p>Zweitens muss ich auch seine Gerichte und alle negativen Erfahrungen als Ausdruck seiner Liebe und Weiterführung annehmen lernen (vgl. Jes 38,17; Hiob 42,5; Röm 8,28). Wer gelernt hat alle Geschehnisse in diesem göttlichen Zusammenhang zu leben, wird auch immer wieder zur Ruhe kommen können. „Alle Erziehung scheint uns zwar für die Gegenwart nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein, nachher aber gibt sie denen, die durch sie geübt sind, die friedsame Frucht der Gerechtigkeit“ (Hebr 12,11). Jeden von uns führt und begleitet er treu und in liebevoller Barmherzigkeit durch das Leben hindurch, selbst in schweren Zeiten.</p>
<p>Drittens darf ich das Ziel der vollkommenen Wiedergutmachung, Erstattung und Wiederherstellung allen Lebens und aller Dinge im Herzen wach halten. Es  ist der Weg des gerichtet werden, d.h. stets in die Richtung (Willen) Jahwehs geleitet werden (Gericht). Bewahre und pflege ich zumindest diese drei Generalpunkte im Herzen, findet die Bitte: „Und vergibt uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben“ immer wieder neu eine befreiende Anwendung im Alltag.</p>
<p>Die Jobeljahre (Widderhornblasen), die sich alle fünfzig Jahre wiederholten, erinnerten die Bundesbrüder an Jahwehs Wertschätzung jedem einzelnen gegenüber und an ihre Zusammengehörigkeit, die sie untereinander in der Verantwortung Jahweh gegenüber, leben sollten. Darum sollte auch alles vergeben werden und jeder wieder zu seinem Eigentum kommen. Lasst uns diese Zusammenhänge immer wieder neu im Herzen bewegen und dadurch neuen Ansporn zur Vergebung erfahren. </p>
<p>In dieser hoffnungsfrohen Haltung wünsche ich allen einen gesegneten Shabbat. Shabbat Shalom</p>
<p>Gregor Dalliard</p>
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		<title>„Unser tägliches Brot gib uns heute“ (Matthäus 6,11)</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 14:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Dalliard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Welt ist durch die modernen Medien zu einem Dorf geworden. Wir sind schnellsten über Katastrophen, Not, Elend und Hungersnöte informiert. Millionen Menschen fehlt das Existenzminimum. Wir wissen um den täglichen Hungerstod von Menschen in der Welt. Machtgier, Kriege, Ungerechtigkeiten, Ausbeutung, Hab- und Geldgier, Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit treiben Menschen in unerträgliche Existenzsituationen,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die Welt ist durch die modernen Medien zu einem Dorf geworden. Wir sind schnellsten über Katastrophen, Not, Elend und Hungersnöte informiert. Millionen Menschen fehlt das Existenzminimum. Wir wissen um den täglichen Hungerstod von Menschen in der Welt. Machtgier, Kriege, Ungerechtigkeiten, Ausbeutung, Hab- und Geldgier, Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit treiben Menschen in unerträgliche Existenzsituationen, bis in den Hungerstod.</p>
<p>Während viele Menschen buchstäblich von der Hand in den Mund leben, rauben sich andere, getrieben von ihrer besessenen Habgier, unsägliche Unsummen zusammen, mit denen sie ihren Einfluss geltend machen – ein Teufelskreis! Die Kluft zwischen Arm und Reich nimmt in unseren Tagen beängstigende Ausmasse an. Zunehmend vernetzte Wirtschaftskriminalität, Bandenraub, Stadtkriege, Anarchie und Chaos verheissen nichts Gutes.</p>
<p>Niemand von uns  unserem Bekanntenkreis  vermag hier Abhilfe zu schaffen. Beschäftigen wir uns als Einzelpersonen nur noch mit den Ungerechtigkeiten und Hungersnöten in dieser Welt, würden wir bald einmal resignieren und uns treiben lassen. Wo sind die Grenzen des Gebens, wo die Grenzen der Unterstützung humanitärer Werke? Der einzelne ist hier bald einmal hoffnungslos überfordert.</p>
<p>Jahshua will uns mit dieser festen Gebetstradition aus der israelitisch-jüdischen Vater- bzw. Schöpferbeziehung, keine Predigt über die Hungersnot in der Welt und den Umgang damit halten. Jahshua wusste um das Elend der Hungernden und jener die hungers sterben. Er wies auf die Gründe dieses Elends hin, weil er wusste, was in seiner Zeit diesbezüglich getan oder unterlassen wurde. Er hat diese Situation nicht aufheben können. Es lag auch nicht in seinem Auftrag und in seiner Macht: „&#8230; denn die Armen habt ihr allezeit bei euch und wenn ihr wollt könnt ihr ihnen wohltun. Mich aber habt ihr nicht allezeit“ (Mk 14,7). Damit sagte er aber aus, wie wichtig seine Gegenwart seine Botschaft und seine Bedeutung für die Zukunft sein würde. Der gegenwärtige Zustand  in  der Welt würde nur vorübergehend sein.  Das mag sich für manchen wie eine billige Vertröstung anhören oder wie eine Verweigerung nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Jahshua tat in seinem kurzen Leben alles mögliche um dieses Elend einzuschränken und gab diesbezüglich viele Weisungen.</p>
<p>Diese Gegebenheiten beinhalten natürlich den Glauben an eine Auferstehung und an eine gerechte Wiedergutmachung (Gericht) mit Erstattung und zwar für alles erfahrene Unrecht, das sowohl seinen Geschöpfen als auch der Schöpfung widerfahren ist. In  Bezug auf die Propheten wies  Jahshua darum auf die kommende Königsherrschaft seines Vaters Jahweh hin, unter der er (Jahshua) alles Übel dieser Welt beseitigen würde, bis alles in Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe hergestellt sein würde. Zusammenfassend darf auf den neuen Himmel und die neue Erde hingewiesen werden, die der himmlische Vater unter der Herrschaft Jahshuas schaffen wird: „Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Und an das Frühere wird man nicht mehr denken und es wird  nicht mehr in den Sinn kommen. Vielmehr freut euch und frohlockt über das, was ich schaffe! Denn siehe, ich schaffe Jerusalem zum Frohlocken und sein Volk zur Freude. Und ich werde über Jerusalem frohlocken und über mein Volk mich freuen. Und die Stimme des Weinens und die Stimme des Wehgeschreis wird darin nicht mehr gehört werden&#8230;“ (Jes 65,17-19; Jes Kap. 11; 42,1ff; 61,1ff). Der neue Himmel und die neue Erde gehören immer untrennbar zusammen, so wie das himmlische und das irdische Jerusalem untrennbar zusammengehören (vgl.  Offb 21,1-5). Nebenbei bemerkt gehören darum logischerweise thoratreue Juden  untrennbar zusammen mit messiasgläubigen Juden und solchen aus den (Israel-)Nationen (allgemein als Christen bezeichnet), auch wenn sie unterschiedlichen Körperschaften und Prägungen angehören (vgl. Röm 11,16ff; Eph Kap 2; 3,6; Gal 3,26-4,1-9 u.a.m.).</p>
<p>Meines Erachtens geht es in dieser Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“ ganz speziell um unser Bewusstsein der existenziellen Abhängigkeit vom himmlischen Vater.  Unser Leben und das der uns Anvertrauten soll von  einer  immerwährenden Dankbarkeit für das tägliche „Brot“ bestimmt sein. Es  geht in dieser täglichen Bitte auch um eine reale Hoffnung, die alle Menschen, auch die Habgierigen und die im Überfluss lebenden zur Besinnung auf das Wesentliche und damit zu einer Umsinnung (Teshuwa) auffordert.</p>
<p>Leben wir in diesen Dingen mit unserem Abba Vater, dann werden wir sicher genug Weisheit erhalten,  um in den Fragen des Hungerelends in der Welt, entsprechend unserer Möglichkeiten, handeln zu können.</p>
<p>Mit einem brüderlichen Shabbat Shalom grüsse ich alle herzlich</p>
<p>Gregor Dalliard</p>
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		<title>„Wie im Himmel so auch auf Erden“ (Matthäus 6,9f)</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 14:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Dalliard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaubensimpulse]]></category>

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		<description><![CDATA[Was uns in den kommenden Tagen besonders freut ist die Tatsache, dass Gott Jahweh uns seine Feste geschenkt hat, und zwar für alle Erdentage. Sie vermitteln uns das heilsgeschichtliche Handeln in seinem Zusammenhang, in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft. In seinen Festen ist der ganze Heilsplan mit den Menschen und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Was uns in den kommenden Tagen besonders freut ist die Tatsache, dass Gott Jahweh uns seine Feste geschenkt hat, und zwar für alle Erdentage. Sie vermitteln uns das heilsgeschichtliche Handeln in  seinem Zusammenhang, in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft. In seinen Festen ist der ganze Heilsplan mit den Menschen und der Schöpfung dargestellt. Alle Feste weisen auf Jahshua HaMashiach (Jesus Christus) hin und die vollkommene Wiederherstellung (Neuschöpfung) der Menschen, sowohl der Lebenden als auch der Toten und der ganzen Schöpfung durch Jahshua.</p>
<p>Sie sind also prallvoll prophetischen Inhalts. Wie Jahweh es sich im Himmel vorgenommen hat, so soll es auf Erden geschehen (vgl. Mt 6,9f). Darum gehören sie zum Zentrum unseres Lebens. Es sind acht Feste, die nach der Ordnung Jahwehs jährlich als seine Feste gefeiert werden sollen und die er als seine Feste bezeichnet (vgl. 3. Mose 23; 2. Mose 12,1-28). Abgesehen vom wöchentlichen Shabbat sind sie in zwei Gruppen eingeteilt.  Während die Frühjahrsfeste  heilsgeschichtlich  schon erfüllt sind und uns jedes Jahr mit grosser Dankbarkeit erfüllen, stehen die Herbstfeste noch aus und wir freuen uns über deren zukünftige Erfüllung. Die heilsgeschichtliche Tiefe und Fülle dieser Feste kann auf diesen Seiten bei weitem nicht ausgeschöpft dargelegt werden.</p>
<p>Zu den Frühjahrsfesten gehört erstens das Passah (Pessach), zweitens das Fest der ungesäuerten Brote,  drittens  das Fest der Erstlinge und  viertens  Shawuoth (Pfingsten).</p>
<p>Die Herbstfeste, die heilsgeschichtlich noch ausstehen, werden eingeleitet mit Rosh HaShanah, dem Fest des Shofarblasens, als fünftes Fest. Es deutet Jahshuas Wiederkunft an. Das sechste Fest ist Jom Kimpur, der grosse Versöhnungstag, die Errettung Judas (Sach 12,9-10; Apg 15,16; Röm 11,25; 2. Kor 3,13-16 u.a.m.). Als siebtes Fest wird Sukkoth, das Laubhüttenfest gefeiert. Es weist prophetisch auf das Messiasreich und die ganze Ernte der verheissenen Masse von Nachkommen aus den „verlorenen“ zehn Stämmen und die Errettung aller Heiden hin (vgl. Sach 8,23b; 14,16; Jes 60, 21, Apg 15,17). Lebende, Tote  und die ganze Schöpfung  werden durch Jahshua heimgebracht werden zum Vater (vgl. Ps 22,28-30; 5. Mo 32,39; Röm 8,18-23; 11,32-36; 1. Kor 15,28; Eph 1,9-10; Phil 2,10-11 u.a.m.). Alle Feste haben mit der Ernte (heimbringen) zu tun. Darum werden sie in den Erntezeiten Israels gefeiert. Dem auserwählten Volk  ist damit nicht nur seine Stellung und Verantwortung bei der Wiederherstellung anschaulich dargestellt, sondern auch das Endziel. Der wöchentliche Shabbat gilt als achtes Fest.</p>
<p>Fälschlicherweise werden die Feste Jahwehs von den Christen meistens als jüdische Feste bezeichnet. Damit wird unmissverständlich, ohne  dass sich die Masse der Basis dessen bewusst ist, der kirchliche Antijudaismus  (Antimessianismus, Antichristus)  zum Ausdruck gebracht. Letztlich wird damit die traditionelle antigöttliche widersprüchliche Haltung des Kirchentums zum himmlischen Vater und zu dem Juden Jahshua ausgedrückt (hellenistischer Ersatzjesus, als anderer Jesus, der Jesus-Gott als zweite Person Gottes, vgl. 2. Kor 11,4). Damit wird auch die weitreichende Bibelkritik der Freikirchen, Kirchen und christlichen Gemeinschaften bestätigt, obwohl sie vorgeben keine Bibelkritik zu üben. Gott Jahweh, unser himmlischer Vater selbst, spricht vom Status der uns  vermittelten Feste: „Meine Feste sind diese“ (3. Mo 23,1-2; vgl. auch Hes 44,24; 2 Chr. 2,3; Esr 3,5).</p>
<p>Nun möchte ich ganz kurz auf die ersten drei Frühjahrsfeste eingehen, die in diesen Tagen  von Abermillionen Juden aber auch von immer mehr messianischen Menschen, solche die an den Jahshua HaMashiach (Jesus Christus) glauben, nach der ihnen möglichen Weise  beherzigt und  gefeiert werden.  Eine detailliere Ausführung würde den Rahmen dieses Glaubensimpules bei weitem sprengen.</p>
<p>Nach der Ordnung Jahwehs beginnt der neue Tag am Vortag  nach Sonnenuntergang und dauert bis zum Sonnenuntergang des folgenden Tages (1. Mo 1,5; Jos 8,29; 2. Chr 18,34). Die Tage werden also „vom Abend bis zum Abend“ gezählt (3. Mo 23,32). Das erste Frühjahrsfest Passah (Pessach) beginnt in diesem Jahr am Freitag dem 6. April (Nissan) nach Sonnenuntergang (nach der göttlichen Zählung ist es das Jahr 5772) und endet am Abend  des 7. April beim Sonnenuntergang. Passah ist zuerst einmal das Fest der Erlösung aus Ägypten.</p>
<p>Am 13. Nissan (Mittwoch) ordnete Jahshua nach der Vorgabe Jahwehs das Essen des Passa-Lammes an (vgl. Mk 14,12-17).  Nach dem Sonnenuntergang des 13. Nissan (Mittwoch) begann am Abend der 14. Nissan (Donnerstag). Wie alle Juden ass auch Jahshua mit seinen Jüngern das Passamahl zum Gedenken an die aussergewöhnliche  Befreiung  Israels  und den Auszug aus Ägypten, auch Sederabend (Ordnung) genannt. Zwischen Danksagung, Essen und Brotbrechen tranken sie aus den vier Kelchen. Diese vier Kelche erinnern gemäss 2. Mose 6,5-7 erstens an die  einzigartige  Herausrufung Israels aus Ägypten (erster Kelche), zweitens an die  Errettung aus Ägypten (zweiter Kelch), drittens an die  Erlösung (dritter Kelch)  und viertens an die  unverdiente Erwählung (Gnade allein) und Annahme des Zwölfstämmevolkes durch Jahweh (vierter Kelch) (vgl. 2. Mo 6,6-7).</p>
<p>Beim dritten Kelch, dem  Kelch der Erlösung, fügte Jahshua neben dem üblichen Speisegenuss, den Gebeten und Dankssagungen seine Worte hinzu, die uns in Markus 4,17-26 und in den andern Evangelien bezeugt sind. Jahshua forderte seine Jünger auf, dass sie, sooft sie dieses feierliche Essen, als Gedächnis des Auszugs aus Ägypten, einnehmen würden (also Passa feiern), bei diesem dritten Kelch seiner gedenken sollten. Das wollen auch wir gerne beherzigen, so gut es uns an Pessach möglich ist. Entscheidend ist zuerst einmal unsere Gesinnung zu den prophetischen Festordnungen Jahwehs und Jahshuas. Alles  andere ist wachstümlich und gewöhnungsbedürftig. Wir dürfen mit grosser Freude und Danksagung und in aller Freiheit in diesen geoffenbarten Heilsreichtum hineinwachsen.</p>
<p>Nach Sonnenuntergang, am 14. Nissan  (Donnerstag)  wurde Jashua von den römischen Besatzern verhaftet und vom römischen Gerichtshof, gemäss der Lex Julia Majestatis (Romana) als Gegenkönig zum Kaiser in Rom zum Tode verurteilt und nach römischem Recht und Gesetz strafrechtlich als König der Juden am Mittag (Donnerstag) hingerichtet. „Da sprach Pilatus zu Jahshua: Also, du bist ein König? Jahshua antwortet: Du sagst es, dass ich ein König bin“ (Jo 18,37). Das genügte, um die  Todesstrafe  nach Erledigung einiger Rechtsschritte  unverzüglich verhängen zu müssen. So verlangte es das in diesem Punkt nicht diskutierbare römische Gesetz auch in Juda. Hätte Pilatus nicht in aller Schärfe eingegriffen und zugeschlagen, dann hätte ihn der Kaiser in Rom mit sofortiger Wirkung entlassen, verhaftet und gepfählt. So verlangte es das strenge Gesetz im ganzen römischen Reich.  Vor Sonnenuntergang, also vor Beginn des Grossen Shabbat (kein gewöhnlicher Wochenshabbat), wurde Jahshua  nach jüdischer Sitte  ins Grab gelegt (vgl. Jo 19,31).</p>
<p>Leider, und das mag ein Schock bei geschichtlich unkundigen Gläubigen auslösen, sind einige wesentliche Aussagen in den ursprünglichen neutestamentlichen Texten, durch Anbiederung, aus Furcht vor den Römern, umgeschrieben und dem römischhellenistischen Denken angepasst worden. Die Juden  wurden  wegen ihres Monotheismus, der die Anbetung des Kaisers und dessen Religionspraxis verbot,verachtet und verfolgt.  Die Schuld, welche die römischen Herrscher und einige wenige Juden (Röm 3,3; 11,17; Apg 6,7; 21,20) auf sich luden, wurde auf alle Juden abgewälzt.  Die Römer wurden nun als die Braven hingestellt (siehe Pilatus im Johannes-Evangelium). Ist von Juden die Rede, dann lesen wir meistens „die Juden“ oder „alle Juden“, was dem realen Ablauf der Geschehnisse am Pessach, gemäss römischem Gesetz, das heute noch eingesehen werden kann, widerspricht.</p>
<p>Wir sind aber vom himmlischen Vater selbst aufgefordert ihn (Jahweh) auch mit dem Verstand zu lieben, damit wir sein Handeln in der Geschichte beurteilen können. Jahshua fordert uns auf den Verstand einzusetzen, wenn er sagt: „&#8230; du sollst (wirst) Jahweh&#8230; lieben&#8230; aus deinem ganzen Verstand“ (vgl. Mk 12,30; Mt 22,37). Unser Abba Vater selbst erfüllte Jahshua bei der Geistsalbung, Geisttaufe, mit dem Geist des Verstandes (vgl. Jes 11,2). Wir sollen kein törichtes Volk sein, ohne Verstand (vgl. Jer 5,21).</p>
<p>Viele hellenistisch geprägten Vorsteher (Bischöfe) wollten sich Rom anpassen um der anhaltenden Verfolgung zu entgehen. Schon vor  ihrer „Bekehrung“, als hellenistische Heiden, hassten sie die Juden, wegen ihrer Tapferkeit und Leidensbereitschaft,  zu der Jahweh sie befähigte, was ihnen die griechische Philosophie nicht zu vermitteln vermochte, darum versagten sie vor dem römischen System.</p>
<p>Shaul hatte die Hausgemeinden von Rom vor dieser folgenschweren Trennung vom auserwählten Volk Jahwehs gewarnt. Er wies sie auf die Offenbarungen und Ordnungen Jahwehs hin (vgl. vor allem Röm Kap 9-11, ganz speziell Kap  11). Er wies auch auf das Gerichtsurteil Jahwehs hin, das die Gemeinden treffen würde, falls sie sich von den Juden, „von der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes“, derer sie „mit teilhaftig geworden sind“ lösen sollten (Röm 11,17-22). Auch auf dem Rückweg von seiner dritten Missionsreise nach Jerusalem hatte er die Ältesten (Leitenden) von Ephesus nach Milet gerufen und sie vor diesem Abfall gewarnt (vgl. Apg 20.17ff).</p>
<p>Doch diese Worte Shauls wurden in den Wind geschlagen. Die Trennung und der Abfall von Jahweh, von seinem erwählten  Volk und der Abkehr von seinen Ordnungen (vgl. Röm 11,16-18), auf Kosten der Anbiederung an die Herrschenden Roms und deren Kulte, ging sowohl von Rom als auch von Sardes und Ephesus aus. Sie stürzten die Gemeinden in eine kaum zu fassende Finsternis und Widersprüchlichkeit hinein, die bis in unsere Tage anhält (siehe Katholizismus und Kirchentum).</p>
<p>Die christliche Staatskirche und ihre Tochterkirchen haben unsägliche Verbrechen an dem auserwählten Volk, den Juden und an der Menschheit begangen, die von keiner religiösen und politischen Macht jemals überboten werden kann. Die Verbrechen des Nazisystems gehen auf das Konto der Kirchenväter, die neben dem ägyptischen (2. Mo Kap. 1) und dem babylonischen (Est 3,6) Endlösungsversuch der Israeliten bzw. der Juden einen weiteren Endlösungsversuch der Juden vollzogen.</p>
<p>Der Gedenktag der Ereignisse in Ägypten und die Befreiung des auserwählten Volkes ist prophetisch verbunden mit dem Leben, dem Tod und der Auferstehung Jahshuas. Am Abend des 7. April, nach Sonnenuntergang, beginnt der 8. April und damit das Fest der ungesäuerten Brote (15. Nissan). Es ist der Grosse Shabbat, ein Hoher Festtag (Jo 21,31b). Es ist der Gedenktag an den schnellen Auszug aus Ägypten: „Und sie backten den Teig, den sie aus Ägypten gebracht hatten, zu ungesäuerten Brotfladen; denn er war nicht gesäuert, weil sie aus Ägypten weggetrieben worden waren und nicht länger hatten warten können; so hatten sie sich auch keine Wegzehrung bereitet“ (2. Mo 12,39). Aus dem tiefen prophetischen Heilszusammenhang heraus gebot Jahweh: „Am fünfzehnten Tag dieses Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote Jahweh zu Ehren; sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen. Am ersten Tag soll für euch eine heilige Versammlung sein (Grosser Shabbat), keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun“ (3. Mo 23,6-7). Dieser 15. des Monats ist also der Grosse Shabbat, ein hoher Festtag (vgl. Jo 19,31). Er ist der Tag der Grabesruhe Jahshuas.</p>
<p>Am 15. Nissan, nach Sonnenuntergang, begann der 16. Nissan, ein gewöhnlicher Wochenshabbat: „Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch gebe, und ihr seine Ernte erntet, dann sollt ihr eine Garbe der Erstlinge eurer Ernte zum Priester bringen. Und er soll die Garbe vor Jahweh schwingen zum Wohlgefallen für euch,; am anderen Tag nach dem (Grossen) Shabbat soll der Priester sie schwingen“ (3. Mo 23,10-11). Das auserwählte Volk begann damals in Israel mit der Ernte, d.h. mit der Darbringung der Erstlinge, der Gerste. Eine Garbe der Gerste musste also am Tag nach dem Grossen Shabbat  zum Priester in den Tempel gebracht werden als Schwingopfer zum Wohlgefallen der Feiernden (vgl. 3. Mo 23,11-12). Dieses Fest der Darbringung der Erstlingsfrüchte, der Erstlingsgarbe, sollte das auserwählte Volk an die Errettung der Erstgeborenen Israels und das Gericht über die Erstgeborenen Ägyptens erinnern, bis hin zum Vieh und den heidnischen Göttern (2. Mo 11,1-6; 12,12-14.27; vgl. auch  die  Opferung und Auslösung der Erstgeburt von allem Männlichen; 2. Mo 13,15; 34,19).</p>
<p>Die Erstlingsgaben durften später nur in Jerusalem dargebracht werden. An diesem ersten Wochen-Shabbat der sieben Wochen-Shabbate bis Shawuoth (Pfingsten) ist Jahshua vom Vater aus den Toten auferweckt worden.  Am Shabbat war die Schöpfung vom himmlischen Vater vollendet und zur Ruhe gebracht worden (vgl. 1. Mo Kap. 2,1-4). Nach Vollendung dieser zweiten Schöpfung (vgl. 1. Mo 1,1-2; 2. Petr 3,5ff) ist bezeugt: „Und Jahweh sah alles, was er gemacht hatte, und siehe es war sehr gut. Und es ward Abend und Morgen: der sechste Tag. So wurden die Himmel und die Erde und all ihr Heer vollendet. Und Jahweh hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte. Und Jahweh segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Jahweh geschaffen hatte, indem er es machte.“ (1. Mo 1,31-2,1-3).</p>
<p>So hat er an einem Shabbat durch die Auferweckung Jahshua alles wieder in die Versöhnung gebracht (vgl. Eph 1,9-10; Hebr 2,8). So werden auch am Ende der neue Himmel und die neue Erde Shabbat für Shabbat den Abba Jahweh „wie im Himmel so auch auf Erden“ (Mat 6,5f) anbeten: „Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, spricht Jahweh, so werden eure Nachkommen und euer Name bestehen. Und es wird geschehen: Neumond für Neumond und Shabbat für  Shabbat wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht Jahweh“ (Jes 66,22-23; Ps 22,28-30; 65,3 u.a.m.).</p>
<p>Jahshua ist nicht, wie  fälschlicherweise übersetzt, am ersten Tag der Woche (Sonntag) auferstanden, sondern  am ersten Wochen-Shabbat der sieben WochenShabbate bis Shawuoth (Pfiingsten). Da sieben Wochen-Shabbate, die  Tageszahl von  einer Woche  von sieben Tagen  ausmachen, haben die Übersetzer aus den sieben Wochen-Shabbaten, einfach eine Woche von sieben Tagen gemacht und den ersten Shabbat als ersten Wochentag, als Sonntag übersetzt. Diese Verfälschung in den neutestamentlichen Schriften geschah als Anpassung an den traditionsreichen Sonnenkult (Mitraskult, Sol Invictus) der das römische Reich beherrschte. Diese Verfälschung  passte perfekt in das Konzept des allgemeinen Judenhasses in den Gemeinden.</p>
<p>Ab 321 war im römischen Reich die Shabbatfeier in allen Gemeinden verboten worden, nachdem sich die Gemeinden von Rom und Alexandria (Ägypten) bereits sehr früh dem heidnischen Sonnenkult unterwarfen und den Sonntag (Sonnen-Tag), in bewusster Abgrenzung zum auserwählten Volk, als Mittelpunkt ihrer wöchentlichen Treffen festlegten. Jahshua wurde vom himmlischen Vater auferweckt als „Erstling aus den Toten“ (Kol 1,18; 1. Kor 15,22-23). Er ist „der Erstgeborene aller Schöpfung (Neuschöpfung)“ (Kol 1,15), „der Erstling der Entschlafenen“ (1. Kor 15,20). So bezeugen es die Apostel: „Dass er als Erster aus Totenauferstehung Licht verkündigen sollte, sowohl dem Volk als auch den (Israel-)Nationen“ (Apg 26,23). „Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, ich war (wurde) tot und siehe, ich bin lebendig in die Zeitalter der Zeitalter (von Ewigkeit zu Ewigkeit oder alle Ewigkeit) und habe die Schlüssel des Todes und des Sheols“ (Offb 1,17-18). Die Schlüssel des Todes und des Sheols haben heisst, dass er auch dort alles Wiederherstellen wird (vgl. Ps 22,28-30; 5. Mo 32,39 u.a.m.).</p>
<p>Das Schwingen der Garbe durch den Priester (3. Mo 23,10-12) stellt die Auferweckung Jahshuas durch den Vater dar. Einem Garbenschwung gleich hat der himmlische Vater Jahshua am Shabbat aus dem Tode zum Leben auferweckt. In der Auferweckung des Erstlings Jahshuas hat sich die Vorschattung, die in der Errettung der Erstlingssöhne Israels dargestellt ist, zum Teil erfüllt. Noch aber steht die Vollzahl der Erstlinge aus Juda (Juda, Benjamin und Leviten) und den  zehn „verlorenen“ (Israel-)Nationen aus (vgl. Röm 11,25; Apg 15,13ff). Alles aber ist (de iure), von Rechts wegen, mit Jahshua bereits auferweckt: „Denn indem er ihm alles unterwarf, liess er nichts übrig, das ihm nicht unterworfen wäre; jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alles unterworfen“ (Hebr 2,8b).</p>
<p>In dieser Freude grüsse ich alle herzlich und wünsche allen eine gesegnete Pessachzeit, „wie im Himmel so auch auf Erden“ (Mt 6,9f). Shalom</p>
<p>Gregor Dalliard</p>
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		<title>„dein Wille geschehe” (Matthäus 6,9e)</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 14:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Dalliard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schlicht und einfach lehrt Jahshua seine Zuhörer dem Vater im Gebet zu bekennen: “dein Wille geschehe”. Auch mit diesem festen Glaubensbekenntnis steht Jahshua ganz auf der prophetischen Offenbarungslinie. Dieses Bekenntnis sollte zum Wesen eines jeden Mitglied des auserwählten Volkes gehören. Grundsätzlich gilt darum: Das Geschöpf fragt nach dem Willen des Schöpfers Jahweh. Den Willen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Schlicht und einfach lehrt Jahshua seine Zuhörer dem Vater im Gebet zu bekennen: “dein Wille geschehe”. Auch mit diesem festen Glaubensbekenntnis steht Jahshua ganz auf der prophetischen Offenbarungslinie. Dieses Bekenntnis sollte zum Wesen eines jeden Mitglied des auserwählten Volkes gehören. Grundsätzlich gilt darum: Das Geschöpf fragt nach dem Willen des Schöpfers Jahweh. Den Willen des Schöpfers finden wir in der Offenbarung, in der Bibel, in den Zeugnissen und Bekenntnissen. Wir lernen darin das Wesen Jahwehs kennen. Dadurch werden wir vom Schöpfer Jahweh in die geschichtlichen, die immer auch heilsgeschichtliche Zusammenhänge sind, hineingeführt. Durch die Erkenntis seines Willen werden wir zur Ruhe und damit zu einem sinnerfüllten Leben geführt. Als Geschöpfe benötigen wir dies dringend, gerade wegen der Widerwärtigkeiten, der scheinbaren Sinnlosigkeiten und aller zu natürlich, zu evolutionistisch, anmutenden Abläufen in der Schöpfung.</p>
<p>Was Gott Jahweh will, das geschieht: “Und Gott Jahweh sprach, und es wurde” (vgl. 1. Mo Kap. 1 und 2). Jahweh hat alles nach seinem Ratschluss (Willen) geschaffen. Selbst das Böse hat Jahweh geschaffen. Er wirkt aber alles zu seinem Zweck: “Alles hat Jahweh zu seinem Zweck gemacht, so auch den Gottlosen für den Tag des Unglücks” (Spr 16,4, vgl. 2. Mo 9,16-17; Röm 9,16-18). “Seht nun, dass ich, ich es bin und kein Gott neben mir ist! Ich, ich töte und ich mache lebendig, ich zerschlage und ich, ich heile; und es gibt keinen, der aus meiner Hand rettet” (5. Mo 32,39). “Ich bin Jahweh und sonst keiner. Ausser mir gibt es keinen Gott. Ich gürte dich, ohne dass du mich erkannt hast, damit man erkennt vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang her, dass es ausser mir gar keinen gibt. Ich bin Jahweh und sonst keiner &#8211; der das Licht bildet und die Finsternis schafft, der Frieden wirkt und das Unheil schafft. Ich, Jahweh, bin es, der das alles wirkt” (Jes 45,5-7).</p>
<p>Dass alles seinem Willen entspricht und alles seinem Zweck dient, können die wenigsten Menschen verstehen und nachvollziehen. Vor den vielen schrecklichen Geschehnissen in der Welt, stehen viele fassungslos da, wenn sie solches lesen. Der Wille des Menschen ist aber hier mit hineingenommen, mit hineingefragt und gefordert. Gott Jahweh gab nach seinem Willen freie Entscheidungsmöglichkeiten. Freiräume in denen der Mensch die volle Verantwortung wahrnehmen soll und muss. Alle Aufforderungen in den Bündnisschriften (AT) und Zeugnisberichten (NT) reden davon. Doch diese Entscheidungsmöglichkeiten kann der Mensch nur innerhalb dieser festen Ordnungen als Geschöpf Jahwehs wahrnehmen, nie aber ohne Gemeinschaft (Beratung) mit Gott Jahweh. Das Geschöpf sollte erkennen und wissen, dass es niemals seinem Schöpfer ebenbürtig ist oder ihn ignorieren darf. Dazu gibt es etliche prophetische Aussagen im Zusammenhang des Bildes vom Töpfer mit dem Ton, dem Künstler mit dem Kunstwerk (Röm 19-23; Jes 29,16; 45,9-13; Dan 4,32; Jer 18,3-6). Diesen Unterschied sollte der Mensch nach dem Willen Jahwehs respektieren! Erst dann kann der Mensch in verantwortbaren Willensentscheidungen innerhalb all dieser Gegebenheiten handeln. So schrecklich sich diese Aussage unter Umständen auch anhören mag, aber alles Leid hat eine erzieherische, zu Jahweh hinführende, Bedeutung. Ohne Gemeinschaft mit Gott Jahweh bleibt alles Tun des Menschen letztlich sinn-, zweck- und hoffnungslos.</p>
<p>Adam und Eva handelten gegen die Ordnungen Jahwehs. Sie respektierten den souveränen Willen des Vaters nicht (Rebellion). Sie wollten sein wie Gott Jahweh (vgl. 1. Mo 3,5; Jes 14,14-15). Sein Wille sollte nicht über ihrem Willen stehen. Sie wollten sein wie der Schöpfer.</p>
<p>Jahweh wies den Menschen auf die schrecklichen Auswirkungen hin, die dem Missbrauch seines Vertrauens durch Ungehorsam folgen. Alles Unrecht und Leid zu allen Zeiten ist darin begründet und enthalten.</p>
<p>Wir würden entweder an dem entsetzlichen Leid in der Welt verzweifeln, die Existenz Jahwehs leugnen, ausbeuterisch leben oder alles fatal über uns ergehen lassen, gäbe es nach dem Willen des himmlischen Vaters nicht die Verheissung der Wiederherstellung aller zerstörten, leidgeprüften und schrecklich missbrauchten Menschenleben und der Schöpfung (vgl. Röm 8,18-30). Gäbe es nicht die gerechten Wiederherstellungs- und Wiedergutmachungsgerichte und die Erstattung aller Ungerechtigkeiten in Bezug auf alle Greuel, denen unzählige leidgeprüfte Menschen und die Schöpfung machtlos ausgesetzt waren und sind, ergäbe das Leben keinen Sinn. “Dies ist gut und angenehm vor unserem Erlöser-Gott, welcher will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch HaMashiach Jahshua (der Christus Jesus), der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit” (1. Tim 2,3-5; 4,9-11; Röm 5,18-21; 1. Kor 15,20-28 u.a.m.).</p>
<p>Ausgehend von 1. Mo 3,15 über die zahlreichen Verheissungen in Mose, Propheten und Schriften kommen wir zum Beispiel bei dem ersten Kapitel des Briefes an die Epheser an.</p>
<p>Shaul schreibt von dem Geheimnis des Willens unseres himmlischen Vaters Jahweh, das Jahweh uns geoffenbart hat. Was ist das für ein Geheimnis, das uns Jahweh geoffenbart hat? Das Geheimnis, das uns hier geoffenbart wird, ist für den Menschen von einer solch unermesslichen Grösse, dass Shaul uns dieses prophetisch belegte Geheimnis zutiefst ergriffen und gleichsam hoch abgesichert und begründet vermittelt: “Er hat uns ja das Geheimnis seines Willens kundgetan, nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat, in sich selbst, für die Verwaltung (zu tun) bei der Erfüllung der Zeiten: alles zusammenzufassen in dem Mashiach (Gesalbten = Christus), das, was in den Himmeln und das, was auf der Erde ist &#8211; in ihm” (Eph 1,9-10).</p>
<p>Achten wir auf die Verpackung dieses Geheimnisses, bzw. auf die Formulierung des Apostels Shaul. Erstens geschieht dieses Geheimnis nach seinem, des Vaters, Wohlgefallen. Zweitens hat sich der himmlische Vater Jahweh die Wiederherstellung des Alls (alles in die Sohnschaft zu bringen = Allversöhnung) vorgenommen. Drittens hat er dieses Geheimnis, diese Absicht, in sich selbst vorgenommen. Viertens liegt das Geheimnis vor uns, nämlich: “für die Verwaltung (zu tun) bei der Erfüllung der Zeiten: alles zusammenzufassen in dem Mashiach, das, was in den Himmeln und das, was auf der Erde ist &#8211; in ihm”. Übrigens schliesst der Begriff “die Himmel” auch die unterirdischen Örter mit ein. Damit steht Shaul vollkommen auf der prophetischen Linie der Prophetenväter, die im Namen Jahwehs redeten. So etwa der Prophet David, der alle prophetische Reden bis zu seiner Zeit wie folgt zusammenfasst: “Es werden daran gedenken und zu Jahweh umkehren alle Enden der Erde; vor dir werden niederfallen alle Geschlechter der Nationen. Jahweh gehört das Königtum, er herrscht über die Nationen. Nur ihm werden huldigen alle in der Erde Schlafenden, vor ihm werden sich beugen (huldigen) alle, die in den Staub hinabfuhren, und der, der seine Leib-Seele nicht am Leben erhalten konnte” (Ps 22,28-30). Solche die durch Gewalteinwirkungen oder durch andere Umstände ihr Leben “verloren” haben. Darum lesen wir im berühmten Wahllfahrtslied Psalm 126: “Er geht weinend hin und trägt den Samen zum Säen. Er kommt heim mit Jubel und trägt seine Garben”.</p>
<p>Der Wille Jahwehs war, ist und bleibt ein lebenschaffendes Evangelium, vom ersten Buch Mose bis zur Offenbarung. “Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Jahwehs ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern darauf bedacht zu sein, dass er besonnen sei, wie Jahweh einem jeden das Mass des Glaubens (der JahwehBeziehung, des Vertrauens zu Jahweh) zugeteilt hat” (Röm 12,2-3).</p>
<p>Einen reich gesegneten Shabbat wünsche ich allen von Herzen! Shalom</p>
<p>Gregor Dalliard</p>
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		<title>„dein Reich komme” (Matthäus 6,9d)</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 13:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Dalliard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaubensimpulse]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wesen und die Ordnungen des himmlischen Vaters sollen einmal sein ganzes Schöpfungswerk durchdringen, die himmlischen, die irdischen und unterirdischen Bereiche (vgl. Phil 2,10-11; 1. Kor 15,20-28; 5. Mo 32,39; Ps 22,28-30, achte aber auf die korrekte Übersetzung von Ps 22,30 “nur Ihm werden huldigen alle in der Erde Schlafenden”. Welch ein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das Wesen und die Ordnungen des himmlischen Vaters sollen einmal sein ganzes Schöpfungswerk durchdringen, die himmlischen, die irdischen und unterirdischen Bereiche (vgl. Phil 2,10-11; 1. Kor 15,20-28; 5. Mo 32,39; Ps 22,28-30, achte aber auf die korrekte Übersetzung von Ps 22,30 “nur Ihm werden huldigen alle in der Erde Schlafenden”. Welch ein ermutigendes Ziel! Ohne dieses von Gott Jahweh geoffenbarte Ziel, wäre das irdische Leben für ernsthaft gläubige Menschen wohl zum verzweifeln. Ohne dieses geoffenbarte Ziel hätten wir es mit einem wankelmütigen, unnützen Götzen zu tun. Seine Werke wären ihm misslungen und für immer über den Kopf gewachsen! Nun ein paar Gedanken zu Mt 6,9d.</p>
<p>Die Bitte „dein Reich komme“ gehört darum bis zum heutigen Tag zum festen israelitisch-jüdischen Gebetsinhalt. Da wir „unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes teilhaftig geworden sind“ (Röm 11,17b) oder teilhaftig werden sollten, gehört diese Bitte auch zu unserem zentralen Glaubensinhalt. Diese Bitte ist mit der endgültigen Herrschaft Jahwehs durch seinen Mashiach (Gesalbter = Christus) und damit auch mit der lang ersehnten Erlösung und Führung des auserwählten Volkes verbunden. Der Überrest Judas (Juden) hat aber wegen seiner Auserwählung, unserer Erlösung und der Wiederherstellung des Schöpfungswerkes Jahwehs durch alle Jahrhunderte hindurch, bis heute, unsägliches Leid erduldet.</p>
<p>So erwarten die gläubigen Juden den vom himmlischen Vater seit ewigen Zeiten verheissenen Mashiach. Seit der Untreue und dem Ungehorsam Adams und Evas erwarten sie ihn, angefangen von Adam und Eva selbst (vgl. 1. Mo 4,1.25 usw.). Wegen dieser Verheissung des himmlischen Vaters ist ein Überrest von Juden durch alle Jahrhunderte hindurch der Thora treu geblieben. Mit diesem Teil des jeweiligen gläubigen Überrestes beschritt und beschreitet der himmlische Vater einen aussergewöhnlichen Weg. Die ungläubigen, säkularen Juden werden wohl oder übel mitgerechnet, wenn sie sich als Juden bezeichnen, obwohl sie nicht als religiös verstanden sein wollen. Kurz vor seinem Tod sollte Mose ihnen diesen künftigen Weg offenbaren: „Und es wird geschehen, wenn all diese Worte über dich kommen, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es dir zu Herzen nimmst unter all den Nationen, wohin Jahweh, dein Gott, dich verstossen hat, und du umkehrst zu Jahweh, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchst nach allem, was ich dir heute befehle, du und deine Kinder, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, dann wird Jahweh, dein Gott, dein Geschick wenden und sich über dich erbarmen. Und er wird dich wieder sammeln aus allen Völkern, wohin Jahweh, dein Gott, dich zerstreut hat“ (5. Mo 30,1-3).</p>
<p>Unter den jeweils Zerstreuten kehrte ein Überrest um, tat Busse, erlebte eine Umsinnung (Teshuwa)! Zu was sollten sie, die unter allen Völkern zerstreut waren, umkehren, umsinnen? Zu Jahshua? Nein! Diese göttliche Ordnung hat mich noch vor einigen Jahren entsetzt und fragend gemacht. Man lese und staune: „…und du umkehrst zu Jahweh deinem Gott und seiner Stimme gehorchst nach allem, was ich dir heute befehle…“ (Vers 2). Achten wir darauf, sie sollen umkehren zum Inhalt der Thora “nach allem, was ich dir heute befehle”. Darum gab es zu jeder Zeit, bis heute, gläubige Juden. Ist das nicht wunderbar?</p>
<p>Sie sollten allezeit den Mashiach, sein Reich und seine Herrschaft erwarten und erbeten, was sie bis heute tun. In seinem heilsgeschichtlichen Handeln, als die Zeit erfüllt war, “als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Jahweh seinen Sohn” (Gal 4,4) Jahshua um mit einer bestimmten Zahl von Juden die Verheissung zu vollziehen, nämlich aus den zehn „verlorenen“ Stämmen (= Israel-Nationen) sich „ein Volk zu nehmen für seinen Namen“ (Apg 15,14; Röm 11,25). Die Apostel, Jünger und die ersten Gemeinden bestanden nur aus Juden, die Gott Jahweh dem Mashiach zugeteilt hatte (vgl. Apg 2,47; 13,48; Joh 6,37.43.65; 10,20; 17,2.9). Etwas später kamen zuerst einige und dann immer mehr aus den (Israel-)Nationen hinzu. In seiner Vorsehung wusste Jahweh um den schrittweisen und schliesslich radikalen Abfall der nachapostolischen Messiasgemeinden von dem wahren Jahshua HaMashiach im 4. Jh., die schliesslich fast ausnahmslos aus Messiasgläubigen aus den (Israel-)Nationen bestand. Die an den Mashiach gläubig gewordenen aus den Nationen schnitten sich schleichend von der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes ab (vgl. Röm 11,17-24). Genau davor hatte vor allem Shaul gewarnt (vgl. Apg 20,13-38; Röm Kap. 9-11). Damit haben sie sich selbst zu Fall gebracht. Bis ins 4. Jh. hinein kamen solche aus den Nationen („verlorenen“ Stämmen) hinzu und wurden „unter sie (Juden) eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes teilhaftig“ (Röm 11,17), natürlich nicht im ultraorthodoxen gesetzlichen Sinn, damit war nun Schluss.</p>
<p>Sie unterwarfen sich schrittweise den kaiserlichen Kulten und Traditionen. Damit distanzierten sie sich von den Juden und dem Monotheismus (Eingottglauben). Die gläubigen Juden lehnten jede Form von Götzendienst, egal welcher Art, aber ganz besonders den Kaiserkult, ab. Darum waren sie sowohl bei Griechen und Römern stets verhasst. So warfen sie die messiasgläubigen Juden schrittweise aus ihren Gemeinden hinaus, verfolgten sie immer heftiger und vernichteten deren Gemeinden: “&#8230; so rühme (loslösen) dich nicht gegen die Zweige. Wenn du dich aber gegen sie rühmst &#8211; du trägst nicht die Wurzel, sondern die Wurzel dich&#8230; wirst auch du ausgeschnitten werden” (Röm 11,18-21). Jahweh hatte sie (das Kirchentum), bis in unsere Tage herein, ausgeschnitten (Röm 11,22).</p>
<p>Darum werden seit dem Bruch durch Kaiser Konstantin auf dem Konzil von Nizäa (325) und Kaiser Theodosius auf dem Konzil von Konstantinopel ( 381) solche aus den (Israel-)Nationen nicht mehr „unter sie (Juden) eingepfropft“, d.h. des Reichtums der Offenbarung und göttlichen Ordnungen, die er seinem Volk für alle Menschen gegeben hat, teilhaftig. Sie wurden im Laufe der Geschichte massenhaft in das von den Kaisern Konstantin und Theodosius geschaffene antimessianische (antichristliche) Kirchentum gezwungen, das die Juden offen oder unterschwellig verfolgt (s. das aktuelle kath. Dogmen- und Kirchenrecht CIC). Wären alle Juden in der Zerstreuung dem falschen Gesalbten, dem kirchlichen Christus, gefolgt und dem Staatskirchentum beigetreten, was die Kirche durch alle Jahrhunderte unter schwerster Verfolgung der Juden versuchte und erzwingen wollte, gäbe es schon lange keine thoratreuen Juden mehr. Wir hätten auch keine Kenntnis mehr über die Bibel und den heilsgeschichtlichen Willen des himmlischen Vaters (s. Entsorgung der Bibel im 13. Jahrhundert durch das Papstum). Wir würden im Dunkeln tappen, was sehr leidvoll wäre.</p>
<p>In unseren Tagen wird der Prozess der Herausrufung und des „unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumens teilhaftig sein“ (Röm 11,17) von immer mehr Herausgerufenen weltweit wieder wahrgenommen, erkannt und in konsequenter Ernsthaftigkeit umgesetzt. Diese besteht erstens in der Aussage Jahshuas selbst begründet: „Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel“ (Mt 15,24; “verlorene” Israel-Nationen)„. Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, das Verlorene (Israel-Nationen, Teil der zwölf Stämme, denen die Verheissung der Wiederherstellung, gilt) zu retten“ (Mt 18,11; 9,13b; 10,5-6; Mk 2,17; Lk 5,32; 15,7.10).</p>
<p>Zweitens soll das Verlorene wieder zusammengefügt werden als Mit-Leib, Mit-Erbe und Mit-Teilhaber (vgl. Eph 3,6) und „unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumens mit teilhaftig“ werden (vgl. Röm 11,17, Röm Kap 9; Eph Kap. 2; Joh 10,16; 11,47-54), damit die Verheissung an Abraham, Isaak und Jakob und dem Zwölfstämmevolk, nämlich die Menschheit in Jahwehs Gegenwart und Ordnungen zu führen (Welt-Evangelisation), umgesetzt werden kann. Shaul bestätigt diese Heilstatsache im gesamten Epheserbrief, auch im Römer- und Galaterbrief, aber auch in den anderen Briefen, ebenso Kepha (Petrus).</p>
<p>In ihren unterschiedlichen Prägungen und Richtungen harrt die Mehrheit der Juden noch des zukünftigen Auftrags, der vor ihnen und uns liegt, nämlich die WeltEvangelisation. Jahshua wird auf die Erde zurückkehren (Joh 14,3; Apg 1,11; Offb 22, 12-13). Selbstverständlich wird das Haupt nicht ohne seinen Leib erscheinen und zum anderen Teil des erwählten Volkes kommen (vgl. Kol 3,3-4; 1. Thess 3,13). Ein Kopf ohne Leib macht keinen Sinn.</p>
<p>Der Mashiach wurde das erste Mal in Beziehung zu Sünde und Tod gesandt (vgl. vor allem Epheser Kap. 2+3). Jahshua wird wieder kommen, doch ohne Beziehung zur Sünde: „… so wird auch der Mashiach, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen zum zweiten Mal ohne Beziehung zur Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten“ (Hebr 9,28). Das zweite Kommen des Mashiachs hat also nichts mehr mit der Sünde zu tun.</p>
<p>Bei seinem zweiten Kommen werden alle Juden von einem freudigen und doch gleichzeitig schmerzhaft entspanntem Wehklagen und von einer leidvollen, erlösten Fassungslosigkeit ergriffen sein: „Und es wird geschehen an jenem Tag, da trachte ich danach, alle Nationen zu vernichten (richten), die gegen Jerusalem herankommen. Aber über das Haus Davids und über die Bewohner Jerusalems giesse ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf ihn blicken, den sie (die Römer und einige wenige radikale Juden; vgl. Röm 3,3; 11,17a) durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt, und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint“ (Sach 12,9-10; Apg 15; Jes 61,4ff; Apg 15,16).</p>
<p>Endlich wird ganz Juda, nicht nur die bisher gläubigen thoratreuen Juden, sondern gesamthaft, als Nation, gläubig sein (vgl. Röm 11,25.32; Apg 15,16; 2. Kor 3,13-16). Zusammen mit den Auserwählten, den Erstlingen aus den (Israel-)Nationen (allgemein und fälschlicherweise als Christen im herkömmlichen kirchlichen Sinn bezeichnet) bricht die Welt-Evangelisation an: „So spricht Jahweh der Heerscharen: In jenen Tagen, da werden zehn Männer aus Nationen mit ganz verschiedenen Sprachen zugreifen, ja sie werden den Rockzipfel (Quasten des Gebetsmantels = Zizit, auch Tallit genannt) eines jüdischen Mannes ergreifen und sagen: Wir sollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Jahweh mit euch ist“ (Sach 8,23b; Apg 15,17).</p>
<p>“Und dein Volk, sie alle werden Gerechte sein, werden das Land besitzen auf ewig, ein Schössling der Pflanzung Jahwehs, ein Werk seiner Hände, zu seiner Verherrlichung” (Jes 60,21). “Und es wird geschehen: Alle Übriggebliebenen von allen Nationen, die gegen Jerusalem gekommen sind, werden Jahr für Jahr hinaufziehen, um den König, Jahweh der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest (Sukkot) zu feiern” (Sach 14,16).</p>
<p>Unter der Herrschaft Jahshuas und seines Leibes, der aus einer Auswahl von Juden (Juda, Benjamin und Leviten) und Ephraim (aus den zehn “verlorenen” Stämmen (Israel-Nationen, d.h. eingepfropfte Christen) besteht, zusammen mit den gläubigen Juden läuft die Welt-Evangelisation an. Es erfüllen sich die Worte, welche der Geist Jahwehs den Brüdern auf der ersten grossen Brüderversammlung im Jahre 49 in Jerusalem, gemäss prophetischem Wort, erschlossen hatte: “&#8230;damit die übrigen der Menschen (Heiden) Jahweh suchen und alle (Israel-)Nationen, über die mein Name angerufen ist, spricht Jahweh, der dieses tut” (Apg 15,17; Amos 9,11-12).</p>
<p>Es wird eine Glaubensernte von globalem Ausmass sein! Am Feste Sukkot (Laubhüttenfest), am Fest der grossen Herbsternte, feiern die gläubigen Juden jedes Jahr in prophetischer Weise diese kommenden alles übertreffenden Ereignisse. Jahweh ordnete für alle Berufenen dieses prophetische Fest bis zu seiner Erfüllung an. Darum feierte Jahshua das Laubhüttenfest mit grosser Ergriffenheit und Inbrunst (vgl. Joh Kap. 7). Jahshua rief aus: “An dem letzten, dem grossen Tag des Festes (Laubhütten), aber stand Jahshua und rief und sprach: Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke. Wer an mich glaubt (mir vertraut), wie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fliessen” (Joh 7,37-38).</p>
<p>In dieser göttlichen Freude wünsche ich allen einen gesegneten Shabbat! Shalom!</p>
<p>Gregor Dalliard</p>
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		<title>„geheiligt werde dein Name” (Matthäus 6,9c)</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 13:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Dalliard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaubensimpulse]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu den israelitisch-jüdischen Gebetsgründen gehört die Zustimmung und das Bekenntnis: “geheiligt werde dein Name” (Mt 6,9c). Auch dieses Bekenntnis galt Jahshua, unserem Haupt, als heilig und unantastbar. An der Heiligung des Namens des himmlischen Vaters Jahweh war Jahshua in den paar Jahren seines irdischen Lebens absolut alles gelegen. Alle Lebenskraft zog er aus der Umsetzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Zu den israelitisch-jüdischen Gebetsgründen gehört die Zustimmung und das Bekenntnis: “geheiligt werde dein Name” (Mt 6,9c). Auch dieses Bekenntnis galt Jahshua, unserem Haupt, als heilig und unantastbar. An der Heiligung des Namens des himmlischen Vaters Jahweh war Jahshua in den paar Jahren seines irdischen Lebens absolut alles gelegen. Alle Lebenskraft zog er aus der Umsetzung dieser Offenbarung Jahwehs. Das zeigen uns die Evangenlienberichte in einer frohmachenden Weise auf.</p>
<p>Als Glieder des Leibes Jahshuas sind wir eingeladen und aufgefordert ihm auch darin zu folgen und “gleichförmig zu sein” (vgl. Röm 8,29). “&#8230; wie wird er uns mit ihm (Jahshua) nicht auch alles schenken?” (Röm 8,32). Nur müssen wir es auch wollen ihm darin gleichförmig zu werden. Segen für unser persönliches Leben bleibt nicht aus.</p>
<p>Im ersten Glaubensimpuls (2.9.2011) habe ich etwas über den Inhalt des Namens Jahweh geschrieben (siehe auch Glaubensimpuls 3 und 12). Dieser Name unterscheidet sich von allen Götter- und Götzennamen und damit auch von allen Anbetungsformen der Heiden, denn diese Götter und Götzen bewirken von ihrem Wesen her genau das Gegenteil von dem, was der Mensch zum Leben braucht. Darum soll unser Vertrauen einzig und allein auf Jahweh ausgerichtet sein. Damit sollen auch unsere Gebete nur an ihn gerichtet werden. Auch hier liefert uns die Geschichte genug Beweismaterial.</p>
<p>Im Namen ist das Wesen und die Absicht des Betreffenden dargestellt und ausgedrückt. Wir sollen und müssen wissen, mit wem wir es zu tun haben und wem wir unser Vertrauen schenken. Die Psalmen legen ein aussergewöhnliches und lebendiges Zeugnis des auserwählten Volkes Israel im Umgang mit dem Namen Jahweh dar. Vor allem durch die Propheten Jesaja und Jeremia offenbart der himmlische Vater sein Wesen und die Bedeutung seines Namens. Bei keinem Namen geht es bloss um Buchstaben, die wir einfach liturgisch-rituell oder gewohnheitsmässig herunterleiern. Wir haben es mit dem lebendigen Gott Jahweh zu tun. “Ich bin Jahweh, das ist mein Name” (Jes 42,8; Jer 33,2; Ps 83,19; 2. Mo 3,14-15). “Jahweh ist (ja) dein Name” (Ps 83,19).</p>
<p>Mit dem Namen Jahweh ist damit untrennbar seine Ehre verbunden! “Und meine Ehre gebe ich keinem anderen&#8230;” (Jes 42,8b; 48,11; Ps 115,1 u.a.m.). Wir können den Namen Jahweh entweihen, entehren. Wir entweihen, entehren ihn, wenn wir mit seinem Namen nicht so verantwortungsbewusst und ungeteilt umgehen wie die Propheten und Jahshua. Das auserwählte Volk musste immer wieder daran erinnert werden. “Darum sage zum Haus Israel&#8230; sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen&#8230;” (Hes 36,22). Darum folgte das schreckliche Gericht durch Nebukadnezar, den König von Babel, die grauenhafte Deportation der zehn Stämme, die Abschlachtung der Söhne des jüdischen Königs Zedekias, seine Blendung und die Zerstörung des Tempels.</p>
<p>Sagen wir es ungeniert! Alle Kirchen bzw. Christen beanspruchen zwar die Bibel als Fundament ihres Glaubens. Weitgehend aber wird der Name Jahweh, seine heilbringende Offenbarung und sein Wesen unterschiedlich stark ignoriert und vor der übrigen Welt entweiht, entehrt. Diese Tatsache fällt vor allem vielen jungen Moslems und Andersgläubigen in der westlichen Welt auf, die unter Christen leben und sich mit der Bibel auseinandersetzen. Ihr Vorwurf ist berechtigt! Wir sind kirchenhistorisch manipulierte Menschen. Der Name Jahweh erinnert uns einfach zu sehr an die Juden, obwohl die wenigsten Juden ihn aussprechen. Zudem wir sträflich ignoriert, dass Jahshua unser Haupt ein Jude war und als solcher vollkommen in der geoffenbarten israelitisch-jüdischen Tradition lebte und starb.</p>
<p>Im letzten Glaubensimpuls haben wir kurz darauf hingewiesen, weswegen die meisten Juden den Namen Jahweh nicht mehr aussprechen. Immerhin nimmt die Zahl jener Juden, die ihren und unseren himmlischen Vater wieder mit dem Namen Jahweh anrufen stetig zu.</p>
<p>Wie wir bereits sagten, handelt es sich beim Namen Jahweh nicht einfach um Buchstaben oder einen magisch-mystischen Ausspruch eines Namens. Es geht um unsere Zustimmung, um unser Bekenntnis, um unsere Zugehörigkeit zu Jahweh und um unsere ungeteilte Verbindlichkeit. Darauf weist uns Jahshua hin, wenn er sagt: “Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist” (Mt 5,48). Shaul bestätigt die Worte Jahshuas: “Seid nun Nachahmer Jahwehs als geliebte Kinder” (Eph 5,1).</p>
<p>Wir sind es über viele Kirchengenerationen hinweg gewohnt HERR zu sagen, entsprechend ist auch unsere Glaubens- und Lehrpraxis. Nun sollten wir den Namen Jahweh aussprechen? Der Name Jahweh ist uns im Zuge der trinitarischen Lehre fremd geworden, genauso wie unsere Kirchentheologie Jahweh, Jahshua und den Aposteln fremd ist. Unvermeidlich provozieren wir mit dem Ausspruch dieses Namens. Selbst wenn es uns Überwindung kosten sollte, den Namen Jahweh auszusprechen, bleibt es doch die beste Entscheidung, die wir in dieser Zeit zu seiner Ehre und Verherrlichung treffen können. Die Kirchen wissen meistens auch gleich wessen Geistes Kind wir sind.</p>
<p>Das gewöhnungbedürftige Bekenntnis dieses Namens wird uns in den kommenden Zeitaltern zum Segen gereichen. Wir lesen von der Herabkunft des neuen Jerusalem. Kein Wesen wird von diesem gewaltigen Ereignis unberührt und unbeteiligt bleiben. “Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes Jahweh zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes Jahweh und den Namen der Stadt meines Gottes Jahweh, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott Jahweh, und meinen neuen Namen. Wer Ohren hat, höre, was der Geist den Gemeinden (Versammlungen) sagt!” (Offb 3,12-13).</p>
<p>Wir werden betroffen und zutiefst dankbar zurückblicken auf unsere irdischen Tage, als uns solche Bekenntnisse möglicherweise schwer fielen und Trennungen die Folge waren &#8211; doch Jahweh lässt nichts ungeschehen. Darum lasst uns jetzt, in unseren irdischen Tagen mit dem Psalmisten, übereinstimmend mit Jahshua, den Namen Jahweh preisen: “Preist Jahweh, ruft an seinen Namen, macht unter den Völkern kund seine Taten! Singt ihm, spielt ihm, redet von allen seinen Wundern! Rühmt euch seines heiligen Namens! Es freue sich das Herz derer, die Jahweh suchen! Fragt nach Jahweh und seiner Stärke, sucht sein Angesicht beständig!” (Ps 105,1-4).</p>
<p>In dieser stärkenden und trostvollen Zuversicht wünsche ich allen Lesern ein herzliches Shalom</p>
<p>Gregor Dalliard</p>
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