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	<title>BILDblog</title>
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	<description>Ein Watchblog für deutsche Medien</description>
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		<title>Kein Spielraum für Verbot, Abschied vom Papier, Personeller Aderlass</title>
		<link>https://bildblog.de/152896/kein-spielraum-fuer-verbot-abschied-vom-papier-aderlass/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 06:54:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Kein Spielraum für deutsches Social-Media-Verbot (netzpolitik.org, Sebastian Meineck) Sebastian Meineck berichtet über ein neues Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags, laut dem ein nationales Social-Media-Verbot für Minderjährige in Deutschland rechtlich kaum umsetzbar sei. Demnach stünden einem solchen Vorhaben vor allem das EU-Recht sowie das im Grundgesetz verankerte Erziehungsrecht der Eltern massiv entgegen. Obwohl es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/eu-recht-geht-vor-kein-spielraum-fuer-deutsches-social-media-verbot/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Kein Spielraum für deutsches Social-Media-Verbot</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Sebastian Meineck)</em><br />
Sebastian Meineck berichtet über ein neues Gutachten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftliche_Dienste_des_Deutschen_Bundestages" target="_blank">der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags</a>, laut dem ein nationales Social-Media-Verbot für Minderjährige in Deutschland rechtlich kaum umsetzbar sei. Demnach stünden einem solchen Vorhaben vor allem das EU-Recht sowie das im Grundgesetz verankerte Erziehungsrecht der Eltern massiv entgegen. Obwohl es für ein derartiges Verbot parteiübergreifende Unterstützung bis hin zum Bundeskanzler gebe, würden Kritiker vor populistischen Scheinlösungen warnen.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/lg-hamburg-entscheidet-ueber-spiegel-bericht" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Chris­tian Ulmen greift Deep-Fake-Ver­dacht gericht­lich an</strong></a><br />
<em>(lto.de, Felix W. Zimmermann)</em><br />
Einem aktuellen Bericht von &#8220;Legal Tribune Online&#8221; zufolge habe Christian Ulmen vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen den &#8220;Spiegel&#8221; beantragt. Ulmen wehre sich gegen den durch einen Artikel seiner Meinung nach erweckten Verdacht, er habe Deepfake-Videos seiner Ex-Frau Collien Fernandes produziert oder verbreitet. Bemerkenswert sei an diesem Vorgehen, dass Ulmen die massiven Kernvorwürfe des &#8220;Spiegel&#8221;-Berichts juristisch nicht angreife.</p>
<p><a href="https://taz.de/Berliner-Zeitung/!6167759/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Chefreporterin kehrt Verleger Friedrich den Rücken</strong></a><br />
<em>(taz.de, Matthias Meisner)</em><br />
Matthias Meisner berichtet über einen personellen Aderlass bei der &#8220;Berliner Zeitung&#8221;: Nach drei Jahrzehnten verlasse die prägende Chefreporterin Anja Reich-Osang das Blatt, begleitet von ihrer Kollegin Wiebke Hollersen. Hintergrund des Abschieds sei die Entwicklung der Zeitung unter dem Verleger-Ehepaar Friedrich. Diese sei laut Meisner durch Kreml-Propaganda, eine politische Öffnung nach rechts außen sowie ein drastisch verschlechtertes Betriebsklima gekennzeichnet.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/usa-rundfunk-npr-pbs-gericht-bundesmittel-kuerzung-unrechtmaessig" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. US-Gericht stuft Mittelkürzung bei NPR und PBS als rechtswidrig ein</strong></a><br />
<em>(zeit.de)</em><br />
Ein US-Bundesrichter habe die von Präsident Donald Trump angeordnete Streichung staatlicher Mittel für die öffentlichen Sender <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/National_Public_Radio" target="_blank">NPR</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Public_Broadcasting_Service" target="_blank">PBS</a> für rechtswidrig erklärt. Der Entzug der Fördergelder stelle eine verfassungswidrige Vergeltungsmaßnahme für unliebsame Berichterstattung dar und verletze das Recht auf freie Meinungsäußerung. Reale finanzielle Folgen habe der juristische Sieg für die Sender jedoch kaum noch.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/tschuess-papier-hallo-pixel-107205" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Tschüss Papier, hallo Pixel</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Peter Nowak)</em><br />
Die linke Tageszeitung &#8220;nd&#8221; habe ihre werktägliche Printausgabe zum 1. April eingestellt und erscheine unter der Woche nur noch digital. Lediglich die Wochenausgabe bleibe als Printmedium erhalten. Laut Vorstand seien drastisch gestiegene Druck- und Zustellkosten sowie ein akuter Personalmangel der Grund für diesen Schritt, mit dem das Blatt dem Vorbild der &#8220;taz&#8221; folge. Man hoffe, durch die konsequente Digitalisierung künftig vermehrt ein jüngeres Publikum zu erreichen.</p>
<p><a href="https://netzwerkrecherche.org/blog/25-jahre/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Netzwerk Recherche feiert 25. Geburtstag</strong></a><br />
<em>(netzwerkrecherche.org, Franziska Senkel)</em><br />
Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens blickt der Journalistenverein Netzwerk Recherche auf ein Vierteljahrhundert Einsatz für investigativen Qualitätsjournalismus und branchenweite Kooperationen zurück. Neben der Ausrichtung der stark besuchten Jahreskonferenz habe die Organisation die deutsche Medienlandschaft durch die Vergabe von über 120 Recherche-Stipendien, die Etablierung bekannter Branchenpreise wie dem <a href="https://netzwerkrecherche.org/wir-zeichnen-aus/leuchtturm/" target="_blank">&#8220;Leuchtturm&#8221;</a> oder der <a href="https://netzwerkrecherche.org/wir-zeichnen-aus/verschlossene-auster/" target="_blank">&#8220;Verschlossenen Auster&#8221;</a> sowie durch praxisnahe Leitlinien maßgeblich geprägt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Orbáns Feinde, Konformismus in den Medien, Ärger mit der Obrigkeit</title>
		<link>https://bildblog.de/152885/orbns-feinde-konformismus-in-den-medien-aerger-mit-der-obrigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 06:54:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Orbáns Feinde (taz.de, Florian Bayer) Florian Bayer beschreibt die prekäre Lage der wenigen verbliebenen unabhängigen Medien in Ungarn kurz vor der anstehenden Parlamentswahl am 12. April. Die Regierung von Viktor Orbán kontrolliere über ein massives &#8220;Propaganda-Ökosystem&#8221;, finanziellen Druck und das neue &#8220;Souveränitätsgesetz&#8221; zur Einschüchterung kritischer Journalistinnen und Journalisten fast die gesamte Medienlandschaft. Zwar wecke [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/Vor-der-alles-entscheidenden-Wahl-in-Ungarn-Besuch-bei-zwei-Redaktionen-die-noch-kritisch-berichten/!6167166/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Orbáns Feinde</strong></a><br />
<em>(taz.de, Florian Bayer)</em><br />
Florian Bayer beschreibt die prekäre Lage der wenigen verbliebenen unabhängigen Medien in Ungarn kurz vor der anstehenden Parlamentswahl am 12. April. Die Regierung von Viktor Orbán kontrolliere über ein massives &#8220;Propaganda-Ökosystem&#8221;, finanziellen Druck und das neue &#8220;Souveränitätsgesetz&#8221; zur Einschüchterung kritischer Journalistinnen und Journalisten fast die gesamte Medienlandschaft. Zwar wecke der starke Oppositionskandidat Péter Magyar bei den letzten freien Redaktionen Hoffnungen auf einen Regierungswechsel. Gleichzeitig würden sie jedoch fürchten, dass bei einer Wahlniederlage Orbáns die Spendenbereitschaft der Leserschaft wegbrechen könnte.</p>
<p><a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/frankreich-verbot-social-media-jugendliche" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Frankreichs Senat stimmt für Social-Media-Verbot für Jugendliche</strong></a><br />
<em>(zeit.de)</em><br />
Der französische Senat habe einem Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 15 Jahren zugestimmt. Statt eines pauschalen Verbots sehe der modifizierte Gesetzentwurf nun jedoch vor, künftig lediglich eine per Dekret festgelegte Liste &#8220;schädlicher&#8221; Plattformen zu blockieren. Für andere Netzwerke solle die elterliche Zustimmung ausreichen. Experten würden diesen Kompromiss kritisieren, da er die Verantwortung vom eigentlichen Verursacher auf die Eltern abwälze.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=p-kRlaNI0F0" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Giovanni di Lorenzo über Konformismus in den Medien</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Matze Hielscher, Video: 1:31:54 Stunden)</em><br />
Im &#8220;Hotel Matze&#8221; hat sich Gastgeber Matze Hielscher mit Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der &#8220;Zeit&#8221;, unterhalten: &#8220;Ich wollte von ihm wissen, wo die Fehler der Medien liegen und was er aus Jahrzehnten im Journalismus gelernt hat. Wir sprechen über Nähe und Distanz, über den Menschen hinter dem Chefredakteur, und darüber, wie man lernt, im Leben geschätzte Dinge loszulassen.&#8221;</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://mediummagazin.de/news/beitrag/1236-warum-der-gang-in-den-kohlenkeller-lohnt.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Warum der Gang in den Kohlenkeller lohnt</strong></a><br />
<em>(mediummagazin.de, Markus Wolsiffer)</em><br />
Markus Wolsiffer beschreibt die Rolle von Bürgermedien und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Offener_Kanal" target="_blank">Offenen Kanälen</a> als unverzichtbare dritte Säule der deutschen Medienlandschaft. Am Beispiel seiner ehrenamtlichen Arbeit beim &#8220;Wormser Montags-Magazin&#8221; während des Landtagswahlkampfs in Rheinland-Pfalz zeigt er auf, wie wichtig diese werbefreien und redaktionell unabhängigen Plattformen für die demokratische Vielfalt seien, da hier auch kleinere Parteien ausreichend Gehör fänden. Bereits seit 1984 würden Offene Kanäle den basisdemokratischen Gedanken umsetzen, Konsumenten zu aktiven Produzenten zu machen.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/immer-aerger-mit-der-obrigkeit-107141/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Immer Ärger mit der Obrigkeit</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Gisela Wehrl)</em><br />
Im Interview mit dem Medienmagazin &#8220;M&#8221; spricht der Jurist und leitende &#8220;SZ&#8221;-Redakteur Ronen Steinke über <a href="https://www.piper.de/buecher/meinungsfreiheit-isbn-978-3-8270-1534-1" target="_blank">sein neues Buch</a> über die &#8220;Meinungsfreiheit&#8221;. Er warnt darin, dass der Staat im Kampf gegen Hassrede zunehmend über das Ziel hinausschieße und unbequeme Meinungen kriminalisiere. Steinke kritisiert zudem eine juristische Doppelmoral, bei der harmlose Spötteleien gegen Spitzenpolitikerinnen und -politiker streng verfolgt würden, während die überlastete Justiz bei echten Bedrohungen gegen Normalbürger oft untätig bleibe. Gleichzeitig weist er das rechte Lamento, man dürfe &#8220;nichts mehr sagen&#8221;, als reine Wehleidigkeit zurück.</p>
<p><a href="https://urheber.info/diskurs/klage-der-penguin-round" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Klage der Penguin Random House Verlagsgruppe gegen OpenAI</strong></a><br />
<em>(urheber.info)</em><br />
Die Verlagsgruppe Penguin Random House habe eine Urheberrechtsklage gegen das KI-Unternehmen OpenAI <a href="https://presse.penguinrandomhouse.de/news/schutz-geistigen-eigentums-penguin-random-house-verlagsgruppe-klagt-wegen-urheberrechtsverletzungen-gegen-openai" target="_blank">eingereicht</a>, da die Werke ihres Autors und Illustrators Ingo Siegner unrechtmäßig für das Training des KI-Systems ChatGPT genutzt worden seien. Laut dem Verlag lägen die geschützten Text- und Bildinhalte als sogenannte &#8220;Memorisierung&#8221; im Sprachmodell vor und würden bereits auf einfache Anfragen der Nutzerinnen und Nutzer unerlaubt vervielfältigt und öffentlich wiedergegeben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kriminalstatistik in Medien, Lokales Zeitungssterben, &#8220;Heimatstrom&#8221;</title>
		<link>https://bildblog.de/152873/kriminalstatistik-in-medien-lokales-zeitungssterben-heimatstrom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 06:54:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Lokalmedien: Vorsicht, Lückenfüller! (netzwerkrecherche.org) Das Netzwerk Recherche warnt in seinem neuen Report (PDF) davor, dass das Zeitungssterben im ländlichen Raum gefährliche publizistische Lücken hinterlasse. Am Beispiel einer thüringischen Region zeige sich, dass diese Leerstellen zunehmend von kommunaler PR, polemischen Gratisblättern und AfD-nahen Portalen gefüllt würden. Als Gegenmittel fordern die Studienautoren eine stärkere Förderung der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://netzwerkrecherche.org/blog/lokalmedien-vorsicht-lueckenfueller/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Lokalmedien: Vorsicht, Lückenfüller!</strong></a><br />
<em>(netzwerkrecherche.org)</em><br />
Das Netzwerk Recherche warnt in seinem neuen Report (<a href="https://netzwerkrecherche.org/wp-content/uploads/2026/03/Greenhouse-Report-4_web.pdf" target="_blank">PDF</a>) davor, dass das Zeitungssterben im ländlichen Raum gefährliche publizistische Lücken hinterlasse. Am Beispiel einer thüringischen Region zeige sich, dass diese Leerstellen zunehmend von kommunaler PR, polemischen Gratisblättern und AfD-nahen Portalen gefüllt würden. Als Gegenmittel fordern die Studienautoren eine stärkere Förderung der Medienkompetenz sowie den Aufbau regionaler Rechercheverbünde und verlässlicher digitaler Lokalformate.</p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9726b20ca941e5ef/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Kriminalstatistik: Wie Medien Zahlen falsch einordnen</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Linus Lüring &#038; Andreas Strobel, Audio: 28:12 Minuten)</em><br />
Im Podcast &#8220;BR24 Medien&#8221; geht es um die Polizeiliche Kriminalstatistik und die Einordnung der Zahlen durch Medien: &#8220;Was zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik tatsächlich &#8211; und was eben nicht? Warum spielt das &#8216;Lüchow-Dannenberg-Syndrom&#8217; eine wichtige Rolle? Was ist problematisch, wenn es um die Zahlen nichtdeutscher Tatverdächtiger geht? Und generell: Wie können wir besser über Kriminalität berichten?&#8221;</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/106017/nach_streik_djv_und_verdi_erzielen_tarifeinigung_mit_der_dpa/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Nach Streik: DJV und ver.di erzielen Tarifeinigung mit der dpa</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Das Medienmagazin &#8220;DWDL&#8221; berichtet, dass sich die Gewerkschaften DJV und Verdi nach einem Warnstreik mit der Nachrichtenagentur dpa auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt hätten. Demnach sollen die Gehälter der Beschäftigten im laufenden Jahr in zwei Stufen um insgesamt 200 Euro monatlich und ab Mitte 2027 um weitere 2,5 Prozent steigen, wovon Volontärinnen und Volontäre sowie Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger besonders stark profitieren würden.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/australien-ermittelt-gegen-tech-konzerne-wegen-verstoessen-gegen-social-media-verbot-a-6caadc94-e0f0-448b-8861-6f8b1375ea37" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Australien ermittelt gegen Tech-Konzerne wegen Verstößen gegen Social-Media-Verbot</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Australische Behörden würden aktuell gegen fünf große Tech-Konzerne (darunter Meta, TikTok und YouTube) ermitteln, weil diese das seit Dezember geltende Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren nicht konsequent genug umsetzen würden. &#8220;Am Anfang haben die meisten Plattformen die nötigen Schritte eingeleitet. Aber unsere jüngsten Beobachtungen zeigen, dass manche Firmen nicht genug tun, um dem australischen Recht zu folgen&#8221;, so eine Vertreterin der zuständigen Aufsichtsbehörde.</p>
<p><a href="https://taz.de/Digitale-Manipulation-in-der-Memokratie/!6162863/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Onlinekultur und digitales Pathos</strong></a><br />
<em>(taz.de, Hilka Dirks)</em><br />
Hilka Dirks befasst sich mit der Buchvorstellung des Kunsthistorikers Wolfgang Ullrich, der in <a href="https://www.wagenbach.de/buecher/titel/memokratie.html" target="_blank">seinem neuen Werk &#8220;Memokratie&#8221;</a> die demokratiegefährdende Macht von Memes und autoritärer Bildpolitik untersuche. Ullrich argumentiere, dass die Ära des dokumentarischen Bildes als verlässlicher Tatsachenbeleg endgültig vorbei ist und sogenannte &#8220;Meme-Warriors&#8221; weitreichenden politischen Einfluss ausüben.</p>
<p><a href="https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/witzigsten-heimatstrom-memes/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Die 15 witzigsten &#8220;Heimatstrom&#8221;-Memes &#8211; und wie sie Rechte entlarven</strong></a><br />
<em>(volksverpetzer.de, Thomas Laschyk)</em><br />
Beim &#8220;Volksverpetzer&#8221; schaut Thomas Laschyk auf einen aktuellen Social-Media-Trend, bei dem KI-generierte Bilder im Stil historischer NS-Propaganda ironisch für erneuerbare Energien werben. Diese satirischen &#8220;Heimatstrom&#8221;-Memes würden darauf abzielen, die Energiepolitik rechter Parteien als widersprüchlich und unpatriotisch zu entlarven. Laschyks Fazit: &#8220;Am Ende bleibt die Frage, ob diese Satire der &#8216;Heimatstrom&#8217;-Memes wirklich Meinungen ändert. Oder gar ein Umdenken erreichen könnte bei denjenigen, die sonst gerne auf rechte und fossile Propaganda hereinfallen. Aber vielleicht schärft sie das Bewusstsein bei denen, die noch zweifeln.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frauenfeindlichkeit, &#8220;El Hotzo&#8221; freigesprochen, &#8220;Fun Facts&#8221;</title>
		<link>https://bildblog.de/152860/frauenfeindlichkeit-el-hotzo-freigesprochen-fun-facts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 06:54:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Medien können Frauenfeindlichkeit befeuern (taz.de, Amélie Richter) Amélie Richter berichtet über eine große Studie der Universität Bern, die belege, wie stark frauenfeindliche Medieninhalte reale Gewalt befeuern. Die Auswertung zeige ganz klar: Der regelmäßige Konsum von sexistischen Filmen, Liedern oder Social-Media-Beiträgen mache vor allem junge Männer aggressiver und bestärke gefährliche Vorurteile gegenüber Frauen. Um diese [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/Digitale-Gewalt/!6162902/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Medien können Frauenfeindlichkeit befeuern</strong></a><br />
<em>(taz.de, Amélie Richter)</em><br />
Amélie Richter berichtet über eine große Studie der Universität Bern, die belege, wie stark frauenfeindliche Medieninhalte reale Gewalt befeuern. Die Auswertung zeige ganz klar: Der regelmäßige Konsum von sexistischen Filmen, Liedern oder Social-Media-Beiträgen mache vor allem junge Männer aggressiver und bestärke gefährliche Vorurteile gegenüber Frauen. Um diese fatale Spirale zu stoppen, würden Expertinnen und Experten eine bessere Medienbildung sowie strengere Meldemechanismen auf den Internet-Plattformen fordern.</p>
<p><a href="https://edelweissnetzwerk.de/artikel/nius-rechtskatholisch-antifeministischer-hang-zum-adel" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. NIUS &#8211; Rechtskatholisch-antifeministischer Hang zum Adel</strong></a><br />
<em>(edelweissnetzwerk.de, Andreas Kemper)</em><br />
Andreas Kemper beschäftigt sich in seinem Beitrag mit den personellen Verflechtungen des rechten Portals &#8220;Nius&#8221;. Dieses versammele gezielt rechtskatholische und antifeministische Aktivistinnen und Aktivisten mit einer auffälligen Nähe zum Adel. Als zentrale Personen werden unter anderem der Publizist Alexander Kissler, die Autorin Birgit Kelle sowie die Milliardärin Gloria von Thurn und Taxis genannt. Kemper zeigt detailliert auf, wie tief diese Protagonisten in internationale rechtsextreme, oligarchische und klerikale Netzwerke verstrickt seien.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/kg-2ors3325-el-hotzo-hotz-trump-attentat-tweet-satire-scherz" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. El Hotzo wegen seiner Trump-Tweets rechts­kräftig frei­ge­spro­chen</strong></a><br />
<em>(lto.de, Max Kolter)</em><br />
Wie &#8220;Legal Tribune Online&#8221; berichtet, wurde Sebastian Hotz, bekannt als &#8220;El Hotzo&#8221;, wegen seiner umstrittenen Tweets zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Attentat_auf_Donald_Trump" target="_blank">Attentat auf Donald Trump im Jahr 2024</a> nun in letzter Instanz rechtskräftig freigesprochen. Die Berliner Staatsanwaltschaft habe Hotz die Billigung von Straftaten vorgeworfen, da er den verfehlten Schuss auf Trump mit einem verpassten Bus verglichen und angemerkt habe, er finde es fantastisch, wenn Faschisten stürben. Das Kammergericht habe geurteilt, dass die Äußerungen als klar erkennbare Satire und &#8220;klassischer Fall von Machtkritik&#8221; von der Meinungsfreiheit gedeckt seien.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://netzwerkrecherche.org/blog/newsletter-255/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Newsletter Netzwerk Recherche 255</strong></a><br />
<em>(netzwerkrecherche.org, Lena Wrba &#038; Elisa Simantke)</em><br />
Wie immer eine Empfehlung wert, nicht nur für investigativ arbeitende Journalistinnen und Journalisten: der Newsletter des Netzwerk Recherche. Die aktuelle Ausgabe beginnt mit einigen Worten von Elisa Simantke, die auf das bevorstehende Jubiläum der Organisation hinweist. Darüber hinaus gibt es einen Überblick über medienrelevante Nachrichten, Veranstaltungen, Preise und Stipendien.</p>
<p><a href="https://www.igel-monitor.de/podcast/2026-03-26.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Gesundheitsmagazine: Es geht auch kritisch, evidenzbasiert und ganz ohne Werbung</strong></a><br />
<em>(igel-monitor.de, Marcus Anhäuser, Audio: 37:58 Minuten)</em><br />
In der neuen Folge des &#8220;IGeL-Podcasts&#8221; widmet sich Moderator Marcus Anhäuser der Schwierigkeit, in der heutigen Medienflut verlässliche und werbefreie Gesundheitsinformationen zu finden. Als aus seiner Sicht positive Gegenbeispiele stellt er die beiden unabhängigen und rein abofinanzierten Magazine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arznei-Telegramm" target="_blank">&#8220;arznei-telegramm&#8221;</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gute_Pillen_–_Schlechte_Pillen" target="_blank">&#8220;Gute Pillen &#8211; Schlechte Pillen&#8221;</a> vor. In Interviews mit den jeweiligen Blattmachern wird klar, warum diese neuen Medikamenten oft erst einmal skeptisch gegenüberstünden und was auf dem unübersichtlichen Markt für Nahrungsergänzungsmittel derzeit schieflaufe.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/hauptstadtstudio/106000/fun_facts_mit_marcuwe_kling_dann_lachen_wir_das_eben_selbst/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. &#8220;Fun Facts&#8221; mit Marc-Uwe Kling: Dann lachen wir das eben selbst</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Peer Schader)</em><br />
In seiner aktuellen Kolumne berichtet der Medienjournalist Peer Schader über <a href="https://www.youtube.com/@funfacts_de" target="_blank">&#8220;Fun Facts&#8221;</a>, ein neues, von Marc-Uwe Kling und der &#8220;Correctiv&#8221;-Redaktion gestartetes Online-Nachrichtenformat. Darin würden werktäglich wechselnde prominente Hosts das politische Weltgeschehen aus einer konsequent aktivistischen und linken Perspektive humoristisch einordnen. Schader ist insgesamt recht angetan von dem Format und bezeichnet es als das &#8220;vielleicht interessanteste Medienexperiment des Jahres&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KW 13/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/152848/kw-1326-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 08:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Was dürfen Journalisten anderen Medien glauben? (uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 23:34 Minuten) Die Berichterstattung über die im &#8220;Spiegel&#8221; geäußerten Vorwürfe von Collien [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://uebermedien.de/115607/was-duerfen-journalisten-anderen-medien-glauben/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Was dürfen Journalisten anderen Medien glauben?</strong></a><br />
<em>(uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 23:34 Minuten)</em><br />
Die Berichterstattung über die im &#8220;Spiegel&#8221; geäußerten Vorwürfe von Collien Fernandes gegenüber ihrem Ex-Mann Christian Ulmen sei nicht einfach und verlange anderen Medien eine &#8220;eigenständige Prüfung&#8221; ab. &#8220;Aber was genau heißt eigentlich &#8216;eigenständig prüfen&#8217; und wie weit reicht dieser Anspruch? Wird jede Berichterstattung über eine Verdachtsberichterstattung unweigerlich auch zu einer solchen? Und war die mediale Zurückhaltung in diesem Fall womöglich größer als bei früheren Recherchen zu vergleichbaren Fällen?&#8221; Darüber spricht Holger Klein mit dem Investigativjournalisten Jonathan Sachse.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=jI-0lMzswps" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Deepfake Deepdive mit Dr Eckart von Hirschhausen</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Chan-jo Jun &#038;  Eckart von Hirschhausen, Video: 47:10 Minuten)</em><br />
Der Anwalt Chan-jo Jun und der Arzt Eckart von Hirschhausen besprechen die massiven juristischen Lücken bei der strafrechtlichen Verfolgung von Deepfakes. Jun kritisiert, dass sich Tech-Konzerne wie Meta weiterhin aus der Haftung zögen, weshalb der aktuell geplante Straftatbestand gegen digitale Fälschungen, der sogenannte &#8220;Hirschhausen-Paragraph&#8221;, aus seiner Sicht dringend nachgebessert werden müsse. So dürfe etwa die bloße Kennzeichnung eines KI-Fakes als Satire nicht vor Strafe schützen. Auch die hohe Hürde einer zwingend nachzuweisenden &#8220;erheblichen Ansehensgefährdung&#8221; müsse laut Jun aus dem Gesetzentwurf gestrichen werden.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=H5sWhcUvZKw" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Der Absturz von Instagram</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Mats Schönauer, Video: 23:18 Minuten)</em><br />
In seinem aktuellen Video warnt Mats Schönauer vor einer massiven Welle von KI-generierten Fakes und manipulierten Inhalten auf Instagram. Das Spektrum reiche von falschen Influencerinnen über gefälschte Hochzeitsfotos bis hin zu manipulierten Kriegsvideos. Anhand konkreter Beispiele zeigt er, wie leicht sich Millionen von Nutzerinnen und Nutzern in die Irre führen lassen, und erklärt, wie man solche Fälschungen durch das Erkennen von Logikfehlern, genaue Beobachtung oder den Einsatz von Erkennungstools entlarven kann.<br />
Transparenzhinweis: Mats Schönauer ist ehemaliger Leiter des BILDblog und Co-Autor des BILDblog-Buchs <a href="https://www.kiwi-verlag.de/buch/moritz-tschermak-mats-schoenauer-ohne-ruecksicht-auf-verluste-9783462053548" target="_blank">&#8220;Ohne Rücksicht auf Verluste. Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet&#8221;</a>.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/dlf-und-tiktok-wenn-welten-aufeinanderprallen-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Wenn Welten aufeinanderprallen</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Stephan Beuting, Audio: 38:33 Minuten)</em><br />
Im Deutschlandfunk (DLF) kommen regelmäßig Hörerinnen und Hörer zu Wort. Manchmal liefern sie sogar die Idee für eine ganze Sendung und tauschen sich darin mit Expertinnen und Experten aus. In dieser Folge des Podcasts &#8220;Nach Redaktionsschluss&#8221; geht es um die Frage, ob die Präsenz des Deutschlandfunks auf der Unterhaltungsplattform TikTok angemessen ist. Es diskutieren DLF-Hörer und TikTok-User Christian Stein, Journalistin Jenni Repp und Medienforscher Henning Eichler.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/episode/2DrEbF33otgYSbQDZazCSr" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Macht, Medien, Müdigkeit &#8211; Wie stabil ist die amerikanische Demokratie noch?</strong></a><br />
<em>(spotify.com, Christian Jakubetz, Audio: 43:46 Minuten)</em><br />
Im Podcast &#8220;Satzzeichen&#8221; ist Klaus Brinkbäumer zu Gast, Journalist, Ex-&#8220;Spiegel&#8221;-Chefredakteur und ehemaliger MDR-Programmdirektor. Brinkbäumer hat gerade das Buch <a href="https://www.fischerverlage.de/buch/klaus-brinkbaeumer-der-amerikanische-albtraum-9783103977332" target="_blank">&#8220;Der amerikanische Albtraum&#8221;</a> veröffentlicht: &#8220;Im Zentrum stehen Netzwerke hinter Trump und die Frage, wie real die Gefahr eines autoritären Umbaus ist. Brinkbäumer erklärt, warum die kommenden Wahlen entscheidend sein könnten und was der Zustand der US-Medien über Anpassung, Angst und Erschöpfung verrät.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.dfjv.de/publikationen/fachjournalist/erfolgreich-radio-machen-interview-yvonnne-malak" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. &#8220;Erfolgreich Radio machen&#8221; &#8211; Ein Interview mit Yvonne Malak</strong></a><br />
<em>(dfjv.de, Nadine Zeidler, Audio: 11:44 Minuten)</em><br />
In der aktuellen Folge des &#8220;Fachjournalist&#8221;-Podcasts dreht sich alles um die Frage, wie erfolgreiches Radio heutzutage funktioniert. Im Interview mit Nadine Zeidler erklärt die Radio-Trainerin Yvonne Malak, dass vor allem Persönlichkeit, starkes Storytelling und das richtige Tempo entscheidend seien. Darüber hinaus geht es um typische rhetorische Fallen, das spezifische Schreiben fürs Sprechen und berufliche Perspektiven für Fachjournalistinnen und -journalisten im Hörfunk.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Scheues Reh, Deepfake-Software, Angriff von Rechtsextremen</title>
		<link>https://bildblog.de/152831/scheues-reh-deepfake-software-angriff-von-rechtsextremen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 07:54:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=152831</guid>

					<description><![CDATA[1. Resonanz ist wie ein scheues Reh (mdr.de, Ralf Heimann) In seiner aktuellen Kolumne analysiert Ralf Heimann, warum eine achtjährige und extrem aufwendige &#8220;Correctiv&#8221;-Recherche zur systematischen Vertuschung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche (nur mit kostenloser Anmeldung lesbar) medial fast völlig verpufft sei. Obwohl das Medienhaus geheime Dokumente ausgewertet habe, die eine direkte Verstrickung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-4600.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Resonanz ist wie ein scheues Reh</strong></a><br />
<em>(mdr.de, Ralf Heimann)</em><br />
In seiner aktuellen Kolumne analysiert Ralf Heimann, warum eine achtjährige und extrem aufwendige &#8220;Correctiv&#8221;-Recherche zur systematischen Vertuschung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche (<a href="https://correctiv.org/aktuelles/akten-des-missbrauchs/2026/03/19/akten-des-missbrauchs-3/" target="_blank">nur mit kostenloser Anmeldung lesbar</a>) medial fast völlig verpufft sei. Obwohl das Medienhaus geheime Dokumente ausgewertet habe, die eine direkte Verstrickung des späteren Papstes Joseph Ratzinger belegen würden, sei die große gesellschaftliche Empörung ausgeblieben. Heimann erklärt dieses Phänomen mit einem fehlenden Überraschungseffekt sowie einer allgemeinen gesellschaftlichen Ermüdung beim Thema Kirchenmissbrauch. Außerdem sei die öffentliche Aufmerksamkeit von der parallel erschienenen &#8220;Spiegel&#8221;-Recherche zu digitaler Gewalt </a>(<a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/collien-fernandes-erstattet-anzeige-gegen-ex-mann-christian-ulmen-a-6abfb991-1665-4469-9c8e-3cc5a2cb4f29" target="_blank">nur mit Abo lesbar</a>) aufgesogen worden.</p>
<p><a href="https://taz.de/Angriff-auf-Journalisten-in-Thueringen/!6166165/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Rechtsextreme schlagen erneut in Fretterode zu</strong></a><br />
<em>(taz.de, David Muschenich)</em><br />
Die &#8220;taz&#8221; berichtet über einen erneuten gewaltsamen Angriff auf Medienschaffende im thüringischen Fretterode. Vor dem Anwesen eines Neonazis seien zwei Journalisten von &#8220;Spiegel TV&#8221; durch Pfefferspray und Schläge verletzt worden. Als Tatverdächtige gälten der Neonazi selbst sowie einer seiner Söhne. Brisant sei der Vorfall vor allem auch deshalb, weil das TV-Team just an diesem Ort eine Dokumentation über eine nahezu identische, von einem weiteren Sohn des Rechtsextremisten verübte Attacke aus dem Jahr 2018 gedreht habe, die bis heute juristisch nicht abschließend geahndet worden sei.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/deepfakes-eu-parlament-stimmt-fuer-verbot-von-bestimmter-software-a-9df7be65-c38a-4e4a-bb88-d462573d35fa" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. EU-Parlament stimmt für Verbot von bestimmter Deepfake-Software</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Das EU-Parlament habe für ein striktes Verbot von KI-Software gestimmt, mit der sich ohne Einwilligung sexualisierte Deepfakes von Personen erstellen lassen. Während die deutsche Justizministerin Stefanie Hubig mit ihren aktuellen Vorstößen auf die Strafbarkeit der Anwender abziele, wolle die EU direkt die Verbreitung der zugrundeliegenden Technologie und entsprechender Apps unterbinden.<br />
Weiterer Lesetipp: <a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/niederlande-gericht-verbietet-mit-ki-grok-generierte-nacktbilder-a-cdbe3edb-2aa4-486a-9ca7-9c12b6bc6d21" target="_blank">Niederländisches Gericht verbietet von Grok generierte Nacktbilder</a>: &#8220;Es ist eines der ersten Urteile dieser Art: Die KI Grok darf ihre &#8216;Auszieh-Funktion&#8217; in den Niederlanden nicht mehr anbieten. Bei Verstößen drohen hohe Strafen.&#8221; (spiegel.de)</p>
<p> <a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.woz.ch/2613/tamedia/95-prozent-von-der-ki/!T659TDVMTEHS" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. 95 Prozent von der KI</strong></a><br />
<em>(woz.ch, Renato Beck)</em><br />
Die &#8220;WOZ&#8221; berichtet über den drastischen Strukturwandel bei Schweizer Medienkonzernen wie Tamedia, die den publizistischen Kernprozess des Schreibens zunehmend an Künstliche Intelligenzen auslagern würden. Laut internen Vorgaben dürfe KI dort bis zu 95 Prozent eines Artikels verfassen, ohne dass dies für die Leserschaft transparent als KI-generiert gekennzeichnet werde. Gleichzeitig würden die Verlage versuchen, sich in einer Art Grauzone abzusichern, indem sie bereits die bloße Befehlseingabe, das sogenannte Prompten, als urheberrechtliche Eigenleistung deklarieren würden.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/interviews/105952/ohne_haltung_waeren_wir_keine_journalisten_sondern_maschinen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. &#8220;Ohne Haltung wären wir keine Journalisten, sondern Maschinen&#8221;</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Jan Freitag)</em><br />
Georg Restle hat gestern <a href="https://www.ardmediathek.de/video/monitor/monitor-vom-26-03-2026/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtZmQ5NzZmNWUtMDZmZS00MGQ1LTk0YjEtNTUwMWJjZjlkOGU0" target="_blank">seine letzte Ausgabe</a> des WDR-Politmagazins &#8220;Monitor&#8221; moderiert, für das er mehrere Jahrzehnte tätig war, viele Jahre als Redaktionsleiter und Gesicht der Sendung. Nun beginne für Restle eine neue berufliche Phase, er wechsle als ARD-Korrespondent in die kenianische Hauptstadt Nairobi. Im Interview mit &#8220;DWDL&#8221; wehrt sich Restle gegen Gerüchte einer &#8220;Strafversetzung&#8221; und betont seinen langjährigen Wunsch, wieder dauerhaft aus dem Ausland zu berichten.</p>
<p><a href="https://www.zdfheute.de/panorama/prominente/alexander-kluge-tot-filmemacher-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Alexander Kluge: Filmemacher und Autor ist tot</strong></a><br />
<em>(zdfheute.de)</em><br />
Wie der Suhrkamp Verlag mitgeteilt habe, sei der einflussreiche Filmemacher, Autor und Intellektuelle <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Kluge" target="_blank">Alexander Kluge</a> im Alter von 94 Jahren in München gestorben. Kluge gelte als einer der einflussreichsten Vertreter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neuer_Deutscher_Film" target="_blank">des Neuen Deutschen Films</a> und habe sich als Schriftsteller sowie als Fernsehunternehmer einen Namen gemacht, unter anderem mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dctp" target="_blank">seiner Produktionsfirma dctp</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verdacht ist nicht Gleichsetzung, Klarnamenpflicht, Strafrechtsfalle</title>
		<link>https://bildblog.de/152818/verdacht-ist-nicht-gleichsetzung-klarnamenpflicht-strafrechtsfalle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 07:54:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=152818</guid>

					<description><![CDATA[1. Verdacht ist nicht Gleichsetzung (taz.de, Johannes Eisenberg) Der Medienanwalt Johannes Eisenberg verteidigt in seinem Beitrag die umfassende Berichterstattung im Fall von Collien Fernandes und Christian Ulmen. Er betont, dass sich dieser Fall deutlich von früheren Skandalen unterscheide, da hier handfeste Belege wie Zeugenaussagen, E-Mails und mutmaßliche Tonaufnahmen vorlägen, die den Verdacht massiv stützen würden. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/Berichterstattung-im-Fall-Fernandes-Nicht-der-Verdacht-zaehlt-sondern-was-ihn-belegt/!6165643/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Verdacht ist nicht Gleichsetzung</strong></a><br />
<em>(taz.de, Johannes Eisenberg)</em><br />
Der Medienanwalt Johannes Eisenberg verteidigt in seinem Beitrag die umfassende Berichterstattung im Fall von Collien Fernandes und Christian Ulmen. Er betont, dass sich dieser Fall deutlich von früheren Skandalen unterscheide, da hier handfeste Belege wie Zeugenaussagen, E-Mails und mutmaßliche Tonaufnahmen vorlägen, die den Verdacht massiv stützen würden. Andere Medien dürfen laut Eisenberg die Recherchen des &#8220;Spiegel&#8221; übernehmen, solange sie sachlich bleiben, nicht vorverurteilen und dem Beschuldigten stets selbst die Chance zu einer eigenen Stellungnahme geben.<br />
Hörtipp in eigener Sache: Bei radioeins <a href="https://www.radioeins.de/programm/sendungen/modo1619/wissen_denken_meinen/lorenz-meyer-unschuldsvermutung.html" target="_blank">kommentiert der &#8220;6-vor-9&#8221;-Kurator</a> die Berichterstattung: &#8220;&#8216;Es gilt die Unschuldsvermutung.&#8217; Das sind die vier Wörter, die in den letzten Tagen in fast jedem Artikel über den Fall Fernandes/Ulmen stehen. Und dieser Satz sei ja nicht falsch, sagt Lorenz Meyer. Er sei das Fundament unseres Rechtsstaats. Aber er sei oft eingebettet in einen Text, der das genaue Gegenteil transportiere.&#8221; (radioeins.de, Lorenz Meyer, Audio: 4:48 Minuten)</p>
<p><a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-03/stefanie-hubig-collien-fernandes-klarnamenpflicht-internet-gesetzentwurf" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Stefanie Hubig lehnt Klarnamenpflicht im Internet ab</strong></a><br />
<em>(zeit.de)</em><br />
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) erteile den im Zuge des Falls von Collien Fernandes laut gewordenen Forderungen nach einer gesetzlichen Klarnamenpflicht im Internet eine klare Absage. Sie betone, dass Anonymität im Netz aus vielen legitimen Gründen unerlässlich bleibe. Um Täter bei digitaler Gewalt dennoch konsequent zur Rechenschaft ziehen zu können, setze die Ministerin stattdessen auf eine nachträgliche Identifizierung durch die dreimonatige Speicherung von IP-Adressen. Parallel dazu wolle ihr Ministerium noch in dieser Woche einen neuen Gesetzentwurf ins Kabinett einbringen, der unter anderem die Erstellung sexualisierter Deepfakes gezielt unter Strafe stelle.</p>
<p><a href="https://verfassungsblog.de/deepfakes-und-die-strafrechtsfalle/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Deepfakes und die Strafrechtsfalle</strong></a><br />
<em>(verfassungsblog.de, Aziz Epik)</em><br />
Strafrechtsprofessor Aziz Epik warnt davor, das Problem sexualisierter Deepfakes ausschließlich durch schnelle Verschärfungen des Strafrechts lösen zu wollen. Zwar räumt er ein, dass es unbestreitbare rechtliche Schutzlücken gebe, doch hastig formulierte Gesetze seien fehleranfällig und würden der juristischen Komplexität des Themas nicht gerecht. Epik argumentiert, dass digitale Gewalt tief in strukturellen, patriarchalen Problemen verwurzelt sei, die sich nicht allein durch die strafrechtliche Verfolgung von Einzeltätern beheben lassen würden.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.ecpmf.eu/strapazierter-journalismus-2026/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Strapazierter Journalismus: Anfeindungen und strukturelle Belastungen von Journalist:innen in Deutschland</strong></a><br />
<em>(ecpmf.eu, Patrick Peltz &#038; Yann Rees)</em><br />
Eine neue Studie des European Centre for Press and Media Freedom und der Universität Bielefeld befasst sich mit der Belastung von Journalistinnen und Journalisten in Deutschland. Die Ergebnisse würden zeigen, dass wiederkehrende Anfeindungen und Drohungen im Berufsalltag vermehrt zu redaktioneller Selbstzensur führen. Gleichzeitig würden Medienschaffende unter einem massiven strukturellen und ökonomischen Druck leiden. Die Folgen: Arbeitsverdichtung, Qualitätsverlust und Abwanderungsgedanken.</p>
<p><a href="https://ohje-internet.de/2026/03/25/terrorpropaganda-und-gewaltvideos-auf-knopfdruck-openai-macht-sora-dicht/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Terrorpropaganda und Gewaltvideos auf Knopfdruck &#8211; OpenAI macht Sora dicht</strong></a><br />
<em>(ohje-internet.de, Karolin Schwarz)</em><br />
Karolin Schwarz kommentiert die Entscheidung der ChatGPT-Mutter OpenAI, ein Tool zur Generierung von KI-Videos einzustellen: &#8220;Wer solche Inhalte erzeugen will, wird auch bei anderen Slop-Fabriken auf dem Markt fündig. Dass einer der Marktführer sein Tool nun einstellt, ist unter den beschriebenen Gesichtspunkten und insbesondere mit Blick auf die mangelhaften Moderationspraktiken allerdings kein Verlust.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/facebook-google-meta-und-youtube-verlieren-prozess-um-suchtpotenzial-a-f637ab41-4f12-4580-8261-1f1d85e6e62c" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Meta und YouTube sollen einer Social-Media-Süchtigen drei Millionen Dollar zahlen</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
In einem wegweisenden Prozess in den USA seien die Tech-Giganten Meta und Google zu Schadensersatz in Millionenhöhe verurteilt worden. Die Konzerne hätten fahrlässig gehandelt und nicht ausreichend über das immense Suchtpotenzial ihrer Plattformen wie Instagram und YouTube aufgeklärt. Geklagt habe eine 20-jährige Frau, die ihre schweren Depressionen und Angstzustände auf die bewusst suchtsteigernde Gestaltung der Netzwerke, etwa durch endloses Scrollen, zurückführe.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eilantrag gegen Kulturstaatsminister, Strafbare Deepfakes, Mogul greift zu</title>
		<link>https://bildblog.de/152806/eilantrag-gegen-kulturstaatsminister-strafbare-deepfakes-mogul-greift-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 07:54:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=152806</guid>

					<description><![CDATA[1. Berliner Buchhandlung stellt Eilantrag gegen Kulturstaatsminister (zeit.de) Die juristische Eskalation zwischen der Berliner Buchhandlung &#8220;Zur schwankenden Weltkugel&#8221; und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat eine neue Stufe erreicht. Erst habe Weimer den Laden vom Deutschen Buchhandlungspreis ausgeschlossen und später in einem Interview gesagt: &#8220;Wenn der Staat Preise vergibt und Steuergelder einsetzt, dann kann er das nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.zeit.de/feuilleton/literatur/2026-03/wolfram-weimer-kulturstaatsminister-eilantrag-buchhandlung-berlin-gxe" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Berliner Buchhandlung stellt Eilantrag gegen Kulturstaatsminister</strong></a><br />
<em>(zeit.de)</em><br />
Die juristische Eskalation zwischen der Berliner Buchhandlung &#8220;Zur schwankenden Weltkugel&#8221; und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat eine neue Stufe erreicht. Erst habe Weimer den Laden vom Deutschen Buchhandlungspreis ausgeschlossen und später in einem Interview gesagt: &#8220;Wenn der Staat Preise vergibt und Steuergelder einsetzt, dann kann er das nicht für politische Extremisten tun.&#8221; Die Buchhandlung habe nun <a href="https://www.prigge-recht.de/pressemitteilung/buchhandlungspreis-eilantrag-gegen-interview-aeusserung-des-kulturstaatsministers-eingereicht/" target="_blank">einen gerichtlichen Eilantrag gestellt</a>. Dieser fordere, dass Weimer sie öffentlich nicht länger als &#8220;politische Extremisten&#8221; bezeichnen dürfe. Man sehe in der Aussage eine klare, unzulässige Diffamierung durch den Minister im Amt. Weimers Anwalt argumentiere hingegen, dass die Äußerung lediglich ein allgemeines Werturteil einer Privatperson gewesen sei und &#8220;keinerlei Bezug&#8221; zum Buchladen enthalte.</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/gesetz-gegen-digitale-gewalt-diese-deepfakes-sollen-kuenftig-strafbar-sein/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Diese Deepfakes sollen künftig strafbar sein</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Chris Köver &#038; Sebastian Meineck)</em><br />
Die Bundesregierung plane ein neues Gesetz, um Menschen künftig besser vor digitaler Gewalt zu schützen. Angetrieben durch aktuelle Fälle wie den der Schauspielerin Collien Fernandes sollen bestehende Schutzlücken geschlossen werden. Chris Köver und Sebastian Meineck haben sich für netzpolitik.org den strafrechtlichen Teil des Gesetzentwurfs angeschaut und eingeordnet.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/afd-will-an-medienerzeugnisse-ran-107057" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. AfD will an Medienerzeugnisse ran</strong></a><br />
<em>(verdi.de)</em><br />
Die AfD-Bundestagsfraktion fordere die detaillierte Auskunft über die Medienabonnements staatlicher Einrichtungen des Bundes. Nach dem Vorbild von Donald Trumps US-Regierungsabteilung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Department_of_Government_Efficiency" target="_blank">DOGE</a> wolle die Partei wissen, welche Publikationen dort gelesen und mit wie viel Steuergeld diese finanziert werden. Die AfD unterstelle mit ihrem Vorstoß, dass die Bundesregierung auf diesem Weg gezielt einzelne Medienunternehmen indirekt subventioniere.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/105939/anpassungsdruck_auch_rtlzwei_plant_personalabbau/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. &#8220;Anpassungsdruck&#8221;: Auch RTLzwei plant Personalabbau</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Alexander Krei)</em><br />
Wie &#8220;DWDL&#8221; berichtet, habe der neue RTLzwei-Geschäftsführer Thorsten Braun einen Personalabbau bei dem Privatsender angekündigt. Als Reaktion auf die anhaltende TV-Werbekrise und den wirtschaftlichen Anpassungsdruck wolle man die internen Strukturen verschlanken. Die genaue Zahl der betroffenen Stellen sei allerdings noch unklar. Der Sender setze in Abstimmung mit dem Betriebsrat zunächst auf ein Freiwilligenprogramm. Parallel zu diesem Sparkurs plane man eine strategische Neuausrichtung: Der Sender wolle im linearen Fernsehen künftig auch ältere Zielgruppen ansprechen.</p>
<p><a href="https://taz.de/Uebernahme-von-Medienkonzern/!6165406/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Griechischer Mogul Kyriakou greift zu</strong></a><br />
<em>(taz.de, Ferry Batzoglou)</em><br />
Der griechische Medienkonzern K Group der Kyriakou-Familie übernehme für geschätzt 100 Millionen Euro das defizitäre italienische Medienunternehmen Gedi von der Agnelli-Familie. Damit hätten sich die neuen Eigentümer unter anderem die kriselnde Traditionszeitung &#8220;La Repubblica&#8221; sowie diverse Radiosender gesichert. Die finanzstarke K Group plane, Gedi in einen großen Audio- und Streaming-Knotenpunkt für Süd- und Osteuropa umzubauen.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/ausland/pressefreiheit-in-den-usa-pentagon-erlaesst-ueberarbeitete-regeln-fuer-journalisten-a-bb29166c-a14f-46d6-9337-fa17d21209e3" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Nach juristischer Schlappe &#8211; Pentagon erlässt überarbeitete Regeln für Journalisten</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Nach einer juristischen Niederlage des Pentagons im Streit um die US-amerikanische Pressefreiheit eskaliere der Konflikt zwischen dem US-Verteidigungsministerium und großen Medienhäusern weiter. Als Reaktion auf ein Gerichtsurteil, das vorherige Akkreditierungsvorgaben des Pentagons als teils verfassungswidrig eingestuft habe, habe das Ministerium den bisherigen Arbeitsbereich für Korrespondentinnen und Korrespondenten kurzerhand komplett geschlossen. Medienschaffende sollen das Gebäude künftig nur noch unter ständiger Begleitung betreten dürfen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weimer und der Chilling Effekt, Autokratie leben!, Presserat rügt</title>
		<link>https://bildblog.de/152791/weimer-und-der-chilling-effekt-autokratie-leben-presserat-ruegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 07:54:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Weimer macht genau das, wofür er ins Amt berufen wurde (taz.de, Pauline Jäckels) In der &#8220;taz&#8221; kommentiert Pauline Jäckels das Vorgehen des Kulturstaatsministers Wolfram Weimer: &#8220;Weimer mag an der ein oder anderen Stelle wie ein Stümper gehandelt haben &#8211; aber er erreicht, was ganz im Sinne der Merz-Regierung ist: Trotz Widerstand der Kulturschaffenden werden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/BKM-laesst-Jury-Listen-erstellen/!6164851/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Weimer macht genau das, wofür er ins Amt berufen wurde</strong></a><br />
<em>(taz.de, Pauline Jäckels)</em><br />
In der &#8220;taz&#8221; kommentiert Pauline Jäckels das Vorgehen des Kulturstaatsministers Wolfram Weimer: &#8220;Weimer mag an der ein oder anderen Stelle wie ein Stümper gehandelt haben &#8211; aber er erreicht, was ganz im Sinne der Merz-Regierung ist: Trotz Widerstand der Kulturschaffenden werden all jene Institutionen, die von staatlichen Geldern abhängig sind, künftig genau abwägen, wie sie sich äußern. Etwa, ob sie sich bei kritischen Themen offen gegen die Politik der Bundesregierung stellen. Jede neue Weimer-Schlagzeile befördert Selbstzensur. Man nennt das &#8216;Chilling Effect&#8217;. Dafür reicht schon das ständige Androhen von Sanktionen.&#8221;</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/kulturfoerderung-unter-rechten-bedingungen-107039" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Kulturförderung unter rechten Bedingungen</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Gisela Wehrl)</em><br />
Kulturstaatsminister Weimer werde weiterhin für den Ausschluss von drei Buchläden vom Buchhandlungspreis wegen angeblicher &#8220;verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse&#8221; kritisiert. Auf der Leipziger Buchmesse hätten Branchenvertreter große Solidarität mit den betroffenen Läden geäußert und vor politischer Einflussnahme sowie einer drohenden &#8220;Schere im Kopf&#8221; im gesamten Kulturbetrieb gewarnt. Der Vorfall werde von Kritikerinnen und Kritikern als Teil eines größeren konservativen Kulturkampfes gewertet, der zunehmend auch andere Bildungs- und Demokratieprojekte bedrohe.</p>
<p><a href="https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-4594.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Autokratie leben!</strong></a><br />
<em>(mdr.de, René Martens)</em><br />
René Martens behandelt in seiner Kolumne die kontroverse Entscheidung von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU), die Fördermittel für 200 zivilgesellschaftliche Projekte des Programms &#8220;Demokratie leben!&#8221; zu streichen. Er kritisiert die offizielle Begründung der mangelnden Wirksamkeit als haltlos. Es handele sich um eine gezielte politische Agenda gegen vermeintlich &#8220;linksaktivistische&#8221; Organisationen wie HateAid, &#8220;Correctiv&#8221; oder die Amadeu Antonio Stiftung. Martens zeigt zudem auf, wie diese Entscheidung durch vorangegangene, teils fehlerhafte Medienberichterstattung, insbesondere durch die &#8220;Welt&#8221;, befeuert und legitimiert worden sei.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://evangelische-zeitung.de/presserat-ruegt-juedische-allgemeine-wegen-vorverurteilung/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Presserat rügt &#8220;Jüdische Allgemeine&#8221; wegen Vorverurteilung</strong></a><br />
<em>(evangelische-zeitung.de)</em><br />
Der Deutsche Presserat habe insgesamt <a href="https://www.presserat.de/presse-nachrichten-details/ruegen-fuer-sylt-video-ki-bericht-und-schleichwerbung.html" target="_blank">19 Rügen an verschiedene deutsche Medienhäuser ausgesprochen</a>. Eine Rüge sei an die &#8220;Jüdische Allgemeine&#8221; gegangen, die einen im Gazastreifen getöteten Al-Dschasira-Journalisten ohne eigene objektive Belege als Terroristen vorverurteilt und damit dessen Ehre verletzt habe. Daneben listet der Text zahlreiche weitere journalistische Fehltritte auf. Dazu gehören ein als echter Erfahrungsbericht getarnter KI-Artikel bei &#8220;Business Insider&#8221;, unzulässige Identifizierungen durch die &#8220;Bild&#8221;-Medien sowie falsche oder ehrverletzende Behauptungen in Titeln der Ippen-Gruppe.</p>
<p><a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/03/23/bericht-von-der-233-sitzung-des-mdr-rundfunkrat/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Bericht von der 233. Sitzung des MDR-Rundfunkrat</strong></a><br />
<em>(flurfunk-dresden.de, Peter Stawowy)</em><br />
Peter Stawowy berichtet von der vergangenen Sitzung des MDR-Rundfunkrats. Dort sei es um die massiven finanziellen und strukturellen Herausforderungen des öffentlich-rechtlichen Senders gegangen. Die Sparzwänge würden intern zu großen Spannungen führen, da es bereits einen Einstellungsstopp gebe und vor allem freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über drastische, unangekündigte Auftragsrückgänge klagen würden. Zu den weiteren Schwerpunkten der Sitzung hätten die bevorstehende Zusammenlegung von Programmdirektionen, die Umwandlung der &#8220;Schlagerwelt&#8221; in ein reines Webradio sowie der vom MDR initiierte &#8220;Leipziger Appell&#8221; zur Verteidigung der Medienfreiheit gehört.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/105925/ard_kultur_sucht_kiformate_fuer_neue_perspektiven/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. ARD Kultur sucht KI-Formate für &#8220;neue Perspektiven&#8221;</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Alexander Krei)</em><br />
Die digitale Kulturplattform ARD Kultur habe eine Ausschreibung für innovative, non-fiktionale Medienformate gestartet, die Künstliche Intelligenz kreativ in der Produktion einsetzen. Gesucht würden Video- und Audioprojekte für die ARD Mediathek und ARD Sounds, die kulturelle Themen für die Zielgruppe der 20- bis 49-Jährigen aus neuen und gesellschaftsrelevanten Perspektiven erzählen. Medienschaffende, Podcaster und junge Talente mit nachweisbarer KI-Erfahrung könnten ihre Konzepte noch bis Ende Mai einreichen.</p>
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		<title>Frage des Risikos, Ist das schon Zensur?, Kursmanipulation</title>
		<link>https://bildblog.de/152773/frage-des-risikos-ist-das-schon-zensur-kursmanipulation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 07:54:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. &#8220;Das ist eine Frage des Risikos&#8221; (taz.de, Lotte Laloire) In einem aktuellen Interview der &#8220;taz&#8221; spricht Lotte Laloire mit dem Medienrechtsanwalt Jasper Prigge. Thema des Gesprächs ist die juristisch heikle Verdachtsberichterstattung bei Vorwürfen sexualisierter Gewalt. Prigge erklärt, warum kleinere Medien entsprechende Berichte größerer Leitmedien nicht einfach abschreiben dürfen. Jede Redaktion sei gesetzlich zu einer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/Presserechtler-zu-heiklen-Faellen/!6164382/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. &#8220;Das ist eine Frage des Risikos&#8221;</strong></a><br />
<em>(taz.de, Lotte Laloire)</em><br />
In einem aktuellen Interview der &#8220;taz&#8221; spricht Lotte Laloire mit dem Medienrechtsanwalt Jasper Prigge. Thema des Gesprächs ist die juristisch heikle Verdachtsberichterstattung bei Vorwürfen sexualisierter Gewalt. Prigge erklärt, warum kleinere Medien entsprechende Berichte größerer Leitmedien nicht einfach abschreiben dürfen. Jede Redaktion sei gesetzlich zu einer eigenen, detaillierten Beweisprüfung verpflichtet. Andernfalls würden wegen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten teure Klagen drohen.</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/compact-verfassungsfeindlich-aber-nicht-verboten/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Verfassungsfeindlich, aber nicht verboten</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, David Werdermann)</em><br />
Der Rechtsanwalt David Werdermann analysiert in seinem Gastbeitrag für netzpolitik.org das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Sommer 2025, welches das Verbot des rechtsextremen &#8220;Compact&#8221;-Magazins wieder aufgehoben habe. Er erklärt, warum das Gericht das Magazin und den dahinterstehenden Kreis um Chefredakteur Jürgen Elsässer zwar inhaltlich als verfassungs- und demokratiefeindlich einstufe, ein komplettes Verbot aber als unverhältnismäßig bewerte. Abschließend ordnet Werdermann ein, was diese Entscheidung grundsätzlich für die Pressefreiheit bedeutet.</p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9ff984b991d58c64/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Ist das schon Zensur? Wie sich die Medien- und Meinungslandschaft in den USA verändert</strong></a><br />
<em>(sr.de, Kai Schmieding &#038; Michael Meyer, Audio: 18:25 Minuten)</em><br />
In der aktuellen Folge von &#8220;Medien &#8211; Cross und Quer&#8221; sprechen Michael Meyer und Kai Schmieding mit dem ehemaligen ARD-Korrespondenten Arthur Landwehr über die wachsende Bedrohung der Pressefreiheit in den USA. Gut ein Jahr nach Donald Trumps erneuter Amtsübernahme ziehen sie eine alarmierende Bilanz zur dortigen Medienlandschaft, die zunehmend durch staatliche Klagen und gezielte Einschüchterungen von regierungskritischen Redaktionen sowie Satirikern wie Jimmy Kimmel geprägt sei.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/elon-musk-geschworene-sehen-kursmanipulation-bei-twitter-uebernahme-a-13ee3adc-4904-4dc9-84b1-5c3fe47b6529" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Geschworene sehen Kursmanipulation bei Twitter-Übernahme</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Ein Geschworenengericht in San Francisco habe entschieden, dass Elon Musk im Jahr 2022 durch irreführende Aussagen den Twitter-Aktienkurs künstlich gedrückt und damit gegen Wertpapiergesetze verstoßen habe. Damalige Aktionäre hätten ihn deshalb verklagt. Nun könnten Musk Entschädigungszahlungen in Millionen- bis Milliardenhöhe drohen, was für ihn angesichts seines geschätzten Vermögens von über 640 Milliarden US-Dollar finanziell jedoch leicht zu verschmerzen sein dürfte.</p>
<p><a href="https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-medien/social-media-verbot-was-in-der-debatte-untergeht/2116540" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Social-Media-Verbot: Was in der Debatte untergeht</strong></a><br />
<em>(br.de, Sophie Morár, Audio: 27:45 Minuten)</em><br />
In der aktuellen Folge des Podcasts &#8220;BR24 Medien&#8221; spricht Moderatorin Sophie Morár mit drei Experten über die vieldiskutierte Forderung nach einem Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren. Ihre Gäste sind der ARD-Korrespondent Florian Bahrdt, der netzpolitik.org-Journalist Sebastian Meineck und der Medienpädagoge Niels Brüggen. Sie schauen sich das australische Modell an, diskutieren die Folgen strenger Alterskontrollen für den Datenschutz und erörtern, wie Tech-Konzerne stärker in die Verantwortung genommen werden können.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nahaufnahme/105913/marie_lina_smyrek_ich_bin_kein_onetrickpony_ich_kann_mehr_als_nur_filter/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Marie Lina Smyrek: &#8220;Ich bin kein One-Trick-Pony. Ich kann mehr als nur Filter.&#8221;</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Senta Krasser)</em><br />
Senta Krasser wirft einen Blick auf die Karriere der Moderatorin und Comedy-Autorin Marie Lina Smyrek. Die bald 28-Jährige, die für ihre &#8220;funk&#8221;-Formate (&#8220;smypathisch&#8221;) bereits zum zweiten Mal mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet worden sei, verbinde die Leichtigkeit von Social Media mit der Produktionsqualität des klassischen Fernsehens. Krasser zeichnet Smyreks Weg von der TikTok-Creatorin hin zur gefragten Moderatorin und Schauspielerin nach. Dabei geht es auch um die Gründe, warum Smyrek ihr wöchentliches &#8220;funk&#8221;-Nachrichtenformat kürzlich eingestellt hat.</p>
<p><a href="https://hakendran.podigee.io/554-es-gilt-die-arschlochvermutung-mit-lorenz-meyer" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>7. Es gilt die Arschlochvermutung</strong></a><br />
<em>(hakendran.podigee.io, Gavin Karlmeier, Audio: 1:00:46 Stunden)</em><br />
Zusätzlicher Link, da in eigener Sache: In der aktuellen Folge des Social-Media-Podcasts &#8220;Haken dran&#8221; diskutiert Gavin Karlmeier mit dem &#8220;6-vor-9&#8221;-Kurator über die wachsende Gefahr durch KI-generierte Deepfakes. Sie schauen dabei auf den aktuellen Fall von Collien Fernandes und kritisieren die fehlende rechtliche Plattformhaftung sowie das Versagen der Politik beim digitalen Opferschutz. Weitere Schwerpunkte der Sendung sind Metas unzureichende Inhaltsmoderation im Wahlkampf und die millionenschweren juristischen Niederlagen von Elon Musk rund um seine Twitter-Übernahme.</p>
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