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	<description>Ein Watchblog für deutsche Medien</description>
	<lastBuildDate>Sun, 30 Aug 2026 10:09:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>KW 35/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/154429/kw-3526-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 10:08:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Wie berichtet man über die AfD, wenn sie den eigenen Arbeitgeber abschaffen will? (uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 22:01 Minuten) Holger Klein unterhält [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://uebermedien.de/120130/wie-berichtet-man-ueber-die-afd-wenn-sie-den-eigenen-arbeitgeber-abschaffen-will/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Wie berichtet man über die AfD, wenn sie den eigenen Arbeitgeber abschaffen will?</strong></a><br />
<em>(uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 22:01 Minuten)</em><br />
Holger Klein unterhält sich mit Lars Frohmüller, der als freier Journalist für den MDR aus Sachsen-Anhalt über die dortigen Wahlen und die AfD berichtet: &#8220;Inwiefern hat sich seine Arbeit rund um Landtagswahlen in den vergangenen Jahren verändert? Wie gehen AfD-Mitglieder mit ihm um? Und wie ist sonst so die Stimmung im MDR, der derzeit viele Kürzungen beschließt?&#8221;</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=-RNLmEZkeWo" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Politik auf TikTok: Wenn der Algorithmus heimlich mitregiert</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Jule Jänsch, Video: 24:19 Minuten)</em><br />
In der Reportage von RTL Nord geht es um den wachsenden Einfluss von Kurzvideoplattformen auf die politische Kommunikation in Deutschland. Nachdem Parteien an den politischen Rändern das Medium frühzeitig mit zugespitzten und stark emotionalisierenden Inhalten für sich genutzt hätten, zögen inzwischen auch immer mehr Bundes- und Kommunalpolitiker anderer Parteien nach. Expertinnen und Politiker warnen dabei vor den Risiken intransparenter Empfehlungsalgorithmen, einer Verflachung des Diskurses sowie zunehmenden Hasswellen in den Kommentarspalten.</p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9cef090c62aaac1c/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Zwischen Front und Freiheit: Wenn der Krieg das Interview übernimmt</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Christine Auerbach, Audio: 26:19 Minuten)</em><br />
In dieser Folge des Podcast „BR24 Medien“ spricht Christine Auerbach mit Sergiy Tomilenko, dem Vorsitzenden des ukrainischen Journalistenverbandes, über die dramatische Lage und das überraschende Comeback von gedruckten Lokalzeitungen in den Frontgebieten, die von Journalistinnen und Journalisten oft unter Lebensgefahr selbst verteilt würden. Das Gespräch wird dabei unmittelbar von der Kriegsrealität eingeholt: Neben einem plötzlichen Luftalarm unterbricht eine Nachricht aus dem Büro von Präsident Selenskyj das Interview.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/zu-viel-ki-wie-medien-besser-ueber-kuenstliche-intelligenz-berichten-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Wie Medien besser über Künstliche Intelligenz berichten</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Pia Behme, Audio: 36:38 Minuten)</em><br />
Im Deutschlandfunk (DLF) kommen regelmäßig Hörerinnen und Hörer zu Wort. Manchmal liefern sie sogar die Idee für eine ganze Sendung und tauschen sich darin mit Expertinnen und Experten aus. In dieser Folge des Podcasts &#8220;Nach Redaktionsschluss&#8221; geht es um die Frage, wie Medien besser über Künstliche Intelligenz berichten können. Es diskutieren DLF-Hörer Sven Lindroth, Moderator Marcus Richter und Svea Eckert, Tech-Journalistin und Mercator-Fellow am Leibniz-Institut für Medienforschung.<br />
Weiterer Hörtipp: <a href="https://leibniz-hbi.de/podcast/bias-in-ki-verstehen-und-verringern/" target="_blank">Bias in KI verstehen und verringern</a>: &#8220;Im BredowCast erläutert Katharina Mosene, warum Künstliche Intelligenz (KI) nicht neutral ist und warum es eine intersektional-feministische Perspektive braucht, um Macht- und Ungleichheitsverhältnisse zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken.&#8221; (leibniz-hbi.de, Bredowcast, Kristina Kobrow, Audio: 56:52 Minuten)</p>
<p><a href="https://laeuft-programmschau.podigee.io/86-86-zwischen-engagement-und-neutralitat-haltung-im-journalismus" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Zwischen Engagement und Neutralität: Haltung im Journalismus</strong></a><br />
<em>(laeuft-programmschau.podigee.io, Alexander Matzkeit &#038; Torsten Zarges, Audio: 33:30 Minuten)</em><br />
&#8220;Mit welcher Haltung sollten Journalistinnen und Journalisten ihre Arbeit machen? Gehört Haltung zum journalistischen Handwerk oder sorgt sie für Verzerrung dessen, was Journalismus sein sollte?&#8221; Über diese und weitere damit im Zusammenhang stehende Fragen diskutieren Alev Doğan („The Pioneer“), Nena Brockhaus („Meinungsfreiheit mit Nena Brockhaus“), Moritz Döbler („Rheinische Post“ und Deutscher Presserat) sowie der ehemalige WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn.</p>
<p><a href="https://www.zeit.de/feuilleton/2026-08/caroline-wahl-interviewpodcast-alles-gesagt" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Caroline Wahl, wie schreibt man Bestseller?</strong></a><br />
<em>(zeit.de, Christoph Amend &#038; Jochen Wegner, Audio: 2:59:24 Stunden)</em><br />
In dieser Folge von &#8220;Alles gesagt?&#8221; spricht die Bestsellerautorin Caroline Wahl („22 Bahnen“, „Windstärke 17“) über ihren rasanten Aufstieg in der deutschsprachigen Literaturszene, ihren Schreiballtag und den Umgang mit dem plötzlichen Erfolg. In dem ausführlichen Gespräch reflektiert sie über die autobiografischen und fiktionalen Einflüsse auf ihre Figuren, die Dynamiken des Literaturbetriebs sowie die Herausforderung, unter wachsendem Erwartungsdruck die eigene kreative Stimme zu bewahren. Wie immer bei &#8220;Alles gesagt?&#8221; endet das Gespräch erst, als die Autorin selbst das vereinbarte Schlusswort spricht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stille Selbstabschaffung, Das Geld war wichtiger, Wem gehört das Spiel?</title>
		<link>https://bildblog.de/154423/stille-selbstabschaffung-das-geld-war-wichtiger-wem-gehoert-das-spiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 06:54:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154423</guid>

					<description><![CDATA[1. Die stille Selbstabschaffung (journalist.de, Martin Andree &#038; Stephan Weichert) Die Medienwissenschaftler Martin Andree und Stephan Weichert appellieren an Journalistinnen und Journalisten, der schleichenden Verlagerung der öffentlichen Kommunikation Richtung der Kontrolle durch marktbeherrschende Tech-Konzerne entgegenzutreten. Die Autoren formulieren fünf Handlungsschritte für die Branche: die Gefährdung der eigenen Infrastruktur selbst zum Medienthema zu machen, Reichweiten wieder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/die-stille-selbstabschaffung/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Die stille Selbstabschaffung</strong></a><br />
<em>(journalist.de, Martin Andree &#038; Stephan Weichert)</em><br />
Die Medienwissenschaftler Martin Andree und Stephan Weichert appellieren an Journalistinnen und Journalisten, der schleichenden Verlagerung der öffentlichen Kommunikation Richtung der Kontrolle durch marktbeherrschende Tech-Konzerne entgegenzutreten. Die Autoren formulieren fünf Handlungsschritte für die Branche: die Gefährdung der eigenen Infrastruktur selbst zum Medienthema zu machen, Reichweiten wieder auf eigenen Kanälen aufzubauen, den Regulierungsdruck für faire Wettbewerbsbedingungen zu verstärken, medienübergreifende Allianzen zu schmieden und den Einsatz für die institutionellen Voraussetzungen der Pressefreiheit als journalistisches Selbstverständnis zu begreifen.</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/jugendschutz-im-sonderangebot-meta-kauft-sich-frei/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Meta kauft sich frei</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Sebastian Meineck)</em><br />
Sebastian Meineck kritisiert den Vergleich der US-Bundesstaaten in der Auseinandersetzung mit dem Facebook- und Instagram-Mutterkonzern Meta bezüglich der zahlreichen Versäumnisse beim Jugendschutz: &#8220;Es wäre eine historische Chance gewesen, mit weltweiter Signalwirkung. Es hätte das Leben junger Menschen nachhaltig verbessern können, auch über die nächsten fünf bis zehn Jahre hinaus. Aber, und hier zeigt sich die unrühmliche Gemeinsamkeit von Klägern und Beklagtem: Das Geld war wichtiger.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.belltower.news/kommentar-zur-social-media-debatte-56-empfehlungen-und-trotzdem-eine-luecke-166781/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. 56 Empfehlungen und trotzdem eine Lücke</strong></a><br />
<em>(belltower.news, Charlotte Lohmann)</em><br />
Die Expertenkommission &#8220;Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt&#8221; habe mit 56 Handlungsempfehlungen eine Abkehr von verengten Verbotsdebatten vorgelegt, indem sie den Schutz und die Befähigung junger Menschen in den Mittelpunkt stelle und Plattformen stärker in die Pflicht nehme. In ihrem Kommentar argumentiert Charlotte Lohmann, dass dem Bericht eine entscheidende Dimension fehle: die aufsuchende pädagogische Präsenz. Als &#8220;Empfehlung 57&#8221; empfiehlt sie daher eine dauerhaft finanzierte Offensive für &#8220;Digital Streetwork&#8221;.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/beruf/schlechte-zeiten-fuer-lokaljournalismus-108907" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Schlechte Zeiten für Lokaljournalismus</strong></a><br />
<em>(verdi.de, David Bieber)</em><br />
Die Mediengruppe DuMont schließe im Zuge des digitalen Umbaus beim &#8220;Kölner Stadt-Anzeiger&#8221; (&#8220;KStA&#8221;) die Rheinische Redaktionsgemeinschaft zum 30. September, wodurch 57 Vollzeitstellen wegfallen würden. Demgegenüber stünden 30 neu zu schaffende Digitalstellen. Gewerkschaften kritisieren den Schritt als schweren Schlag für den regionalen Journalismus und vermuten Einsparungsabsichten. Die &#8220;KStA&#8221;-Chefs würden die Neuaufstellung mit sinkenden Printauflagen sowie der verstärkten Automatisierung von Produktionsschritten mithilfe von KI begründen.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/magazin/107499/creator_economics_was_meta_snapchat_tiktok__youtube_zahlen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Creator Economics: Was Meta, Snapchat, TikTok &#038; YouTube zahlen</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Simon Pycha)</em><br />
Simon Pycha analysiert die zunehmend restriktiven Monetarisierungsmodelle großer Plattformen wie Facebook, TikTok, Snapchat und YouTube. Ab Februar 2027 verdopple YouTube die Zugangshürden für sein Partnerprogramm drastisch auf 8.000 Wiedergabestunden beziehungsweise 20 Millionen Shorts-Views, was kleineren Kanälen den Zugang zu Werbeerlösen massiv erschwere. Die offengelegten Einnahmen des Vollzeit-Creators Paul Bunne verdeutlichten zudem, dass sinkende Klickvergütungen und undurchsichtige Abrechnungskriterien die reinen Plattformhonorare schrumpfen lassen. </p>
<p><a href="https://taz.de/GTA-VI-Wie-Cyberleek-die-Marketing-Plaene-von-Rockstar-Games-sabotiert/!6207589/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Wem gehört das Spiel?</strong></a><br />
<em>(taz.de, Martin Seng)</em><br />
Rund zweieinhalb Monate vor dem geplanten Erscheinen des Videospiels &#8220;Grand Theft Auto VI&#8221; werde die Marketingstrategie von Computerspiele-Entwickler Rockstar Games durch massive Vorab-Leaks durchkreuzt. Eine anonyme Quelle mit dem Pseudonym &#8220;Cyberleek&#8221; veröffentliche seit Mitte August fast täglich Spielszenen aus einer offenbar spielbaren Entwicklerversion und verbinde dies mit Kritik an digitalen Monopolen, dem Ende physischer Datenträger sowie der berüchtigten Arbeitskultur bei Rockstar. Allerdings entpuppe sich der aktivistische Coup zunehmend als eigennütziges Projekt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Angriffe anzeigen, Meta zahlt sich frei, 75 Jahre Peng und Krawumm</title>
		<link>https://bildblog.de/154412/angriffe-anzeigen-meta-zahlt-sich-frei-75-jahre-peng-und-krawumm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 06:54:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154412</guid>

					<description><![CDATA[1. Angriffe auf Journalisten konsequent anzeigen (bjv.de, Benedikt Frank) Der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) appelliert an Journalistinnen und Journalisten, verbale und physische Übergriffe am Rande von Demonstrationen und Versammlungen ausnahmslos zur Anzeige zu bringen. Anlass sei der neue Leitfaden &#8220;Frei berichten. Sicher arbeiten&#8221; (PDF) des bayerischen Innenministeriums. Die stellvertretende BJV-Vorsitzende Andrea Roth weist darauf hin, dass [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.bjv.de/pressemitteilungen/detail/angriffe-auf-journalisten-konsequent-anzeigen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Angriffe auf Journalisten konsequent anzeigen</strong></a><br />
<em>(bjv.de, Benedikt Frank)</em><br />
Der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) appelliert an Journalistinnen und Journalisten, verbale und physische Übergriffe am Rande von Demonstrationen und Versammlungen ausnahmslos zur Anzeige zu bringen. Anlass sei der neue Leitfaden &#8220;Frei berichten. Sicher arbeiten&#8221; (<a href="https://www.bjv.de/fileadmin/user_upload/lv_bjv/lv_bayern/dokumente/Flyer_Frei_berichten_Sicher_arbeiten_Journalismus_Demonstrationen.pdf" target="_blank">PDF</a>) des bayerischen Innenministeriums. Die stellvertretende BJV-Vorsitzende Andrea Roth weist darauf hin, dass die Sorge vor der Weitergabe privater Wohnanschriften unbegründet sei, da über den sogenannten &#8220;kleinen Zeugenschutz&#8221; eine alternative Redaktionsadresse im Verfahren angegeben werden könne.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/meta-facebook-konzern-zahlt-mehr-als-16-milliarden-dollar-an-us-bundesstaaten-vergleich-im-prozess-um-gefahren-durch-social-media-gefahren-a-3840fffe-f181-4cbe-9567-cca76c27b9a1" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Meta zahlt ‌mehr als 16 Milliarden Dollar an US-Bundesstaaten</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Im Rechtsstreit mit 29 US-Bundesstaaten über die psychischen Gefahren und das Suchtpotenzial Sozialer Medien für Minderjährige habe der Meta-Konzern (unter anderem Facebook und Instagram) einen Vergleich geschlossen. Das Unternehmen zahle mehr als 16 Milliarden US-Dollar und verpflichte sich zu Schutzmaßnahmen für jugendliche Nutzerinnen und Nutzer. Während federführende Generalstaatsanwälte von einem Meilenstein für den Verbraucherschutz sprächen, weise Meta die Vorwürfe formal weiterhin zurück und stelle die Neuregelungen als künftigen Branchenstandard dar.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/medienaufsicht-beschaeftigt-sich-mit-nah-ost-108893" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Ein Fall für die Medienaufsicht</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Peter Nowak)</em><br />
In einer für die Rosa-Luxemburg-Stiftung erstellten Studie (<a href="https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Studien/Studien_2-26_Medienaufsicht-Gaza.pdf" target="_blank">PDF</a>) habe der freie Journalist Stefan Mey untersucht, wie Presserat, Rundfunkräte und Landesmedienanstalten Beschwerden zur Nahost-Berichterstattung zwischen Oktober 2023 und Ende 2025 bearbeitet haben. Der Deutsche Presserat habe seinen Kontrollauftrag transparent wahrgenommen, die öffentlich-rechtlichen Rundfunkräte seien jedoch durch geringere Transparenz und eine zögerliche Kontrollpraxis aufgefallen.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://medien.epd.de/article/5087" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Grosso-Reform: Presse-Großhändler ziehen Kartellklage zurück</strong></a><br />
<em>(medien.epd.de)</em><br />
Im Streit um die geplante Vertriebsreform der Verlagsallianz <a href="https://www.bauermedia.de/newsroom/newsroom/artikel/fit-for-future-reform-des-pressevertriebssystems-umsetzungsphase-startet" target="_blank">&#8220;Fit for Future&#8221;</a> (unter anderem Burda, Bauer und Springer) hätten sechs betroffene Presse-Großhändler ihre Untätigkeitsbeschwerde gegen das Bundeskartellamt vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf zurückgezogen. Die Grossisten würden sich nun vollständig auf zivilrechtliche Verfahren konzentrieren. Die Verlage würden planen, das bisherige System regionaler Grosso-Monopole schrittweise bis Ende 2027 durch eine eigene Vertriebsstruktur abzulösen.</p>
<p><a href="https://www.dfjv.de/leistungen/publikationen/magazin/der-oekom-media-impact-hub-foerderungen-kommunikationsangebote-nachhaltigkeit-wissenschaft-demokratie" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Rückhalt für gemeinwohlorientierte Medien</strong></a><br />
<em>(dfjv.de, Ulrike Bremm)</em><br />
Im Interview mit Ulrike Bremm erläutert Valentin Radloff das Konzept des neu geschaffenen <a href="https://oekom-hub.de" target="_blank">oekom media impact hub</a>, mit dem gemeinwohlorientierte Medienakteure in den Bereichen Nachhaltigkeit, Wissenschaft und Demokratieförderung unterstützt werden sollen. Das von Bundeswirtschaftsministerium und EU geförderte Projekt verbinde Start-up-Förderung mit verlegerischer Praxiserfahrung. Radloff empfiehlt als Finanzierungsmodelle Einnahmen durch Mitgliedschaften und Abos, Förderung durch Stiftungen und öffentliche Institutionen sowie einen &#8220;Wechsel vom Verkauf von Zugang zum Verkauf von Wissen&#8221;.</p>
<p><a href="https://www.turi2.de/community/kna/mit-peng-krawumm-und-klickeradoms-das-erste-deutsche-micky-maus-heft-erschien-vor-75-jahren/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Mit Peng, Krawumm und Klickeradoms &#8211; das erste deutsche Micky-Maus-Heft erschien vor 75 Jahren</strong></a><br />
<em>(turi2.de, Nina Schmedding)</em><br />
Zum 75. Jahrestag des ersten deutschsprachigen &#8220;Micky-Maus&#8221;-Heftes vom 29. August 1951 blickt Nina Schmedding auf die Pionierarbeit der promovierten Kunsthistorikerin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erika_Fuchs" target="_blank">Erika Fuchs</a> zurück. Obwohl Comics in den 1950er-Jahren in Deutschland als bildungsferner Schund gegolten hätten, habe Fuchs durch sprachschöpferische Übersetzungen und die Erfindung lautmalerischer Inflektive, den sogenannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Inflektiv" target="_blank">&#8220;Erikativ&#8221;</a>, die deutsche Alltagssprache geprägt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schwarzbild und Funkstille, Putsch-Werbung bei Facebook, KI-Songs</title>
		<link>https://bildblog.de/154400/schwarzbild-und-funkstille-putsch-werbung-bei-facebook-ki-songs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 06:54:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Schwarzbild und Funkstille: MDR positioniert sich gegen AfD-Pläne (dwdl.de, Alexander Krei) Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) mache in Sachsen-Anhalt mit einer Kampagne im Radio, Fernsehen und auf Social Media auf die Folgen einer möglichen Kündigung des MDR-Staatsvertrags durch die AfD aufmerksam. Durch überraschende Schwarzbilder, Momente der Funkstille und leere Flächen demonstriere der öffentlich-rechtliche Sender, wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107590/schwarzbild_und_funkstille_mdr_positioniert_sich_gegen_afdplaene/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Schwarzbild und Funkstille: MDR positioniert sich gegen AfD-Pläne</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Alexander Krei)</em><br />
Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) mache in Sachsen-Anhalt mit einer Kampagne im Radio, Fernsehen und auf Social Media auf die Folgen einer möglichen Kündigung des MDR-Staatsvertrags durch die AfD aufmerksam. Durch überraschende Schwarzbilder, Momente der Funkstille und leere Flächen demonstriere der öffentlich-rechtliche Sender, wie eine Medienlandschaft ohne regionale MDR-Berichterstattung aussehen könnte.</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/brasilianische-praesidentschaftswahl-facebook-laesst-wahlwerbung-mit-desinformation-zu/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Facebook lässt Wahlwerbung mit Desinformation zu</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Rika Baack)</em><br />
Ein Experiment der Menschenrechtsorganisation Amnesty International belege, dass Facebook im Vorfeld der brasilianischen Präsidentschaftswahl gravierende Lücken bei der Moderation politischer Werbeanzeigen aufweise. Mehr als die Hälfte der eingereichten Testanzeigen, darunter Aufrufe zu einem Militärputsch und Falschbehauptungen über Wahlbetrug, seien problemlos angenommen worden, obwohl sie aus dem Ausland geschaltet worden seien und klar gegen Metas eigene Richtlinien verstoßen würden.</p>
<p><a href="https://taz.de/Karen-Attiah-und-die-Washington-Post/!6206988/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Was viele denken</strong></a><br />
<em>(taz.de, Selina Hellfritsch)</em><br />
Ein Schiedsverfahren habe die Kündigung der US-Journalistin Karen Attiah durch die &#8220;Washington Post&#8221; für unwirksam erklärt und die Zeitung zur Rücknahme sowie zu Gehaltsnachzahlungen verpflichtet. Attiah war nach elfjähriger Tätigkeit entlassen worden, nachdem sie in einem Social-Media-Post geschrieben hatte, dass sie sich weigere, demonstrative Trauer um <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Charlie_Kirk" target="_blank">den getöteten Charlie Kirk</a> zu heucheln. Selina Hellfritsch kritisiert die Scheinheiligkeit von Medienhäusern, die einerseits kontroverse Stimmen für Reichweite suchen, diese bei Gegenwind jedoch voreilig fallen lassen würden.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.zeit.de/digital/2026-08/meta-prozess-usa-adam-mosseri-instagram-jugendschutz" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Instagram räumt Versäumnis bei Schutzfunktion für Junge ein</strong></a><br />
<em>(zeit.de)</em><br />
Im US-Prozess gegen den Social-Media-Konzern Meta wegen mutmaßlich bei Minderjährigen sucht- und krankheitsfördernder Mechanismen habe Instagram-Chef Adam Mosseri vor Gericht Versäumnisse eingeräumt. Er habe zugegeben, bei einer Kongressanhörung im Jahr 2021 verschwiegen zu haben, dass die beworbene Pausenfunktion in der Testphase lediglich von ein bis zwei Prozent der Jugendlichen überhaupt aktiviert worden sei. In dem Verfahren, das vier Bundesstaaten stellvertretend für 29 US-Staaten führen, drohen Meta weitreichende Funktionsbeschränkungen sowie Strafzahlungen in Milliardenhöhe.</p>
<p><a href="https://blog.medientage.de/es-tut-sich-viel-im-streaming-markt" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Es tut sich viel im Streaming-Markt</strong></a><br />
<em>(medientage.de, Petra Schwegler)</em><br />
Im Blog der Medientage München analysiert Petra Schwegler die tiefgreifende Konsolidierung und den verschärften Wettbewerb im deutschen und europäischen Streamingmarkt. Neben der abgeschlossenen Großübernahme von Sky Deutschland durch RTL bündele die Branche neue Kräfte durch Konzernaufspaltungen. Angesichts eines Kopf-an-Kopf-Rennens zwischen den Marktführern Netflix und Amazon Prime Video gewännen zudem innovative Vertriebskanäle an Bedeutung.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/kuenstliche-intelligenz-australien-verbannt-ki-songs-aus-den-musikcharts-a-e31eb193-934a-498c-894e-8243f9585f18" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Australien verbannt KI-Songs aus den Charts</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Der australische Musikbranchenverband ARIA schließe Songs, die überwiegend oder vollständig durch KI generiert wurden, künftig aus den   nationalen Musikcharts aus. Vorausgegangen sei eine Debatte um eine Coverversion von Madonnas &#8220;Like a Prayer&#8221;, bei der Gesang und Schlagzeug per Künstlicher Intelligenz erzeugt worden seien. Auch in Deutschland knüpfe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/GfK_Entertainment" target="_blank">die zuständige GfK</a> die Zulassung zu den Charts an die Bedingung, dass die kreative Hauptverantwortung eindeutig bei menschlichen Urheberinnen oder Urhebern liegt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Visa-Pläne der USA, Rechter Übergriff, Handbuch gegen SLAPPs</title>
		<link>https://bildblog.de/154386/visa-plaene-der-usa-rechter-uebergriff-handbuch-gegen-slapps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 06:54:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154386</guid>

					<description><![CDATA[1. Visa-Pläne der USA: Medien bitten Bundesregierung um Hilfe (dwdl.de, Uwe Mantel) Führende deutsche Medienhäuser und Verlegerverbände, darunter ARD, ZDF, Deutschlandradio, Deutsche Welle, RTL, ProSiebenSat.1 sowie BDZV und MVFP, hätten sich in einem gemeinsamen Brandbrief an die Bundesregierung gewandt. Hintergrund seien geplante US-Regelungen, nach denen Visa für ausländische Korrespondentinnen und Korrespondenten künftig auf eine Laufzeit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107581/visaplaene_der_usa_medien_bitten_bundesregierung_um_hilfe/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Visa-Pläne der USA: Medien bitten Bundesregierung um Hilfe</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Uwe Mantel)</em><br />
Führende deutsche Medienhäuser und Verlegerverbände, darunter ARD, ZDF, Deutschlandradio, Deutsche Welle, RTL, ProSiebenSat.1 sowie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverband_Digitalpublisher_und_Zeitungsverleger" target="_blank">BDZV</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/MVFP_Medienverband_der_freien_Presse" target="_blank">MVFP</a>, hätten sich in einem gemeinsamen Brandbrief an die Bundesregierung gewandt. Hintergrund seien geplante US-Regelungen, nach denen Visa für ausländische Korrespondentinnen und Korrespondenten künftig auf eine Laufzeit von lediglich 240 Tagen befristet werden sollen. Die Unterzeichner würden vor massiven Hürden für die dauerhafte Auslandsberichterstattung warnen und diplomatische Schritte fordern, um die freie Berichterstattung aus den USA zu sichern.</p>
<p><a href="https://www.morgenpost.de/politik/article412940337/rechter-streamer-schubst-reporter-auf-afdE28091familienfest-dann-wird-es-laut.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Rechter Streamer schubst Reporter auf AfD-&#8220;Familienfest&#8221; &#8211; dann wird es laut</strong></a><br />
<em>(morgenpost.de, Daniel Weidmann)</em><br />
Bei einem &#8220;Familienfest&#8221; der AfD im sachsen-anhaltischen Merseburg sei es zu einem tätlichen Übergriff auf ein Reporterteam des &#8220;Spiegel&#8221; gekommen. Der rechte Streamer Matthäus Westfal (&#8220;Aktivist Mann&#8221;) habe die Journalisten wegen einer kritischen Titelgeschichte über AfD-Kandidat Ulrich Siegmund verbal bedrängt und einen Reporter schließlich mit einem kräftigen Schulterstoß attackiert. Anschließend habe Westfal die Situation vor Zeugen und laufender Kamera weiter eskaliert und versucht, den Journalisten die Schuld zuzuschreiben.</p>
<p><a href="https://www.djv.de/news/pressemitteilungen/press-detail/wadephul-muss-russischen-botschafter-einbestellen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Wadephul muss russischen Botschafter einbestellen</strong></a><br />
<em>(djv.de, Alexander Schaub)</em><br />
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, den russischen Botschafter einzubestellen, nachdem die russischen Justizbehörden einen Haftbefehl gegen den Balkan-Korrespondenten der &#8220;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8221; Michael Martens erlassen haben. Der DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster kritisiert das Vorgehen Russlands als inakzeptablen Angriff auf die Pressefreiheit und warnt vor erheblichen Gefahren für den Reporter.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/beruf/no-slapp-handbuch-2-presserecht-108853" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. No SLAPP Handbuch: Presserecht</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Michael Schmuck)</em><br />
Im zweiten Kapitel des &#8220;No SLAPP Handbuchs&#8221; gibt Rechtsanwalt Michael Schmuck Journalistinnen und Journalisten sowie Aktivistinnen und Aktivisten praxisnahe Handlungsempfehlungen an die Hand, um sich gegen missbräuchliche Einschüchterungsklagen (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/SLAPP" target="_blank">SLAPPs</a>) zu wappnen. Zwar könne man eine Klage nie völlig ausschließen, das rechtliche und finanzielle Risiko lasse sich jedoch durch eine präzise Abgrenzung von Tatsachen und Meinungen, sorgfältig dokumentierte Recherchen sowie den Verzicht auf unzulässige Verallgemeinerungen und Übertreibungen drastisch minimieren. Der Leitfaden erläutert zentrale presserechtliche Vorgaben zur Verdachtsberichterstattung, zum Zitatrecht, zu Bildrechten und zu Interviews.</p>
<p><a href="https://taz.de/Meinungsfreiheit-in-Honduras/!6206739/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Droht der Rückfall in die Autokratie?</strong></a><br />
<em>(taz.de, Knut Henkel)</em><br />
Ein halbes Jahr nach dem Amtsantritt von Präsident Nasry Asfura zeichne die honduranische Medienorganisation C-Libre in einer aktuellen Studie ein düsteres Bild der Presse- und Meinungsfreiheit in dem zentralamerikanischen Land. Staatliche Schutzmechanismen für Medienschaffende würden sich weiterhin als weitgehend wirkungslos erweisen, Delikte und Gewaltandrohungen gegen Journalistinnen und Journalisten kaum geahndet.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/kultur/tv/raphael-glucksmann-partnerin-lea-salame-gibt-tv-nachrichten-wegen-praesidentschaftskandidatur-ab-a-533d94c7-0cd9-4822-a6e6-f11de82bc320" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Französische Moderatorin gibt TV-Nachrichten wegen Präsidentschaftskandidatur ihres Partners ab</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Die französische Fernsehjournalistin Léa Salamé habe die Moderation der renommierten 20-Uhr-Nachrichten auf France 2 abgegeben, nachdem ihr Lebensgefährte Raphaël Glucksmann seine Kandidatur für das französische Präsidentenamt angekündigt habe. Mit diesem Schritt wolle Salamé möglichen Vorwürfen mangelnder journalistischer Unabhängigkeit zuvorkommen. Sie halte damit eine zuvor getroffene Zusage ein. Ihre wöchentliche Talkshow bleibe von der Entscheidung unberührt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Million pro Monat, Superlativ ist nicht super, Ave Maria in der Endzone</title>
		<link>https://bildblog.de/154380/eine-million-pro-monat-superlativ-ist-nicht-super-ave-maria-in-der-endzone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 06:54:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. &#8220;Exxpress&#8221;-Schwesterportal &#8220;Nius&#8221; kostet Financier Gotthardt eine Million Euro pro Monat (derstandard.at, Harald Fidler) Der deutsche Software-Unternehmer Frank Gotthardt habe gegenüber der &#8220;Zeit&#8221; (nur mit Abo lesbar) offengelegt, dass ihn die von Ex-&#8220;Bild&#8221;-Chefredakteur Julian Reichelt geführte Plattform &#8220;Nius&#8221; monatlich rund eine Million Euro oder mehr koste. Die Betreibergesellschaft halte zudem die Mehrheit am österreichischen Onlineportal [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.derstandard.at/story/3000000336433/exxpress-schwesterportal-nius-kostet-financier-gotthardt-eine-million-euro-pro-monat" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. &#8220;Exxpress&#8221;-Schwesterportal &#8220;Nius&#8221; kostet Financier Gotthardt eine Million Euro pro Monat</strong></a><br />
<em>(derstandard.at, Harald Fidler)</em><br />
Der deutsche Software-Unternehmer Frank Gotthardt habe gegenüber der &#8220;Zeit&#8221; (<a href="https://www.zeit.de/2026/36/frank-gotthardt-nius-julian-reichelt-compugroup-medical/komplettansicht" target="_blank">nur mit Abo lesbar</a>) offengelegt, dass ihn die von Ex-&#8220;Bild&#8221;-Chefredakteur Julian Reichelt geführte Plattform &#8220;Nius&#8221; monatlich rund eine Million Euro oder mehr koste. Die Betreibergesellschaft halte zudem die Mehrheit am österreichischen Onlineportal &#8220;Exxpress&#8221;. Trotz kumulierter Verluste im zweistelligen Millionenbereich in den vergangenen Jahren verteidige Gotthardt sein finanzielles Engagement als Gegenpol zum aus seiner Sicht belehrenden öffentlich-rechtlichen Rundfunk.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/magazin/107539/was_sollte_das_eigentlich_vor_5_jahren_startete_bild_tv/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Was sollte das eigentlich? Vor 5 Jahren startete Bild TV</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Thomas Lückerath)</em><br />
Fünf Jahre nach dem Sendestart von &#8220;Bild TV&#8221; rekapituliert Thomas Lückerath das Scheitern des linearen TV-Projekts des Axel-Springer-Verlags: &#8220;Boulevard-Journalismus der &#8216;Bild&#8217; funktioniert maßgeblich über Zuspitzung in Schlagzeilen. Legendär sind Titelseite a la &#8216;Wir sind Papst&#8217;. Schlagzeilen, egal ob online oder gedruckt, die bleiben. Doch in mehrstündigen Live-Strecken versendet sich Gesagtes, lässt sich nur bedingt wiederholen. Bild TV lieferte viel Sendestrecke, aber das Medium lässt weniger Pointierung zu.&#8221;</p>
<p><a href="https://taz.de/Die-Volksstimme-in-Sachsen-Anhalt/!6202696/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Und am Wochenende ist Disco mit Peter</strong></a><br />
<em>(taz.de, Doris Akrap)</em><br />
Doris Akrap porträtiert die Magdeburger &#8220;Volksstimme&#8221; und deren Redaktionsalltag unter Chefredakteur Marc Rath. Trotz des digitalen Medienwandels und anhaltender Auflagenverluste behaupte sich das Blatt als auflagenstärkste Regionalzeitung Sachsen-Anhalts. Die Redaktion sehe sich und ihren bodenständigen Lokaljournalismus auch gegenüber politischem Druck und gesellschaftlichen Spannungen gut gerüstet.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.zeit.de/digital/internet/2026-08/frauke-brosius-gersdorf-klarnamenpflicht-internet-auskunftsanspruch-soziale-medien" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Juristin Brosius-Gersdorf fordert besseren Schutz vor Hass im Netz</strong></a><br />
<em>(zeit.de)</em><br />
Die Verfassungsrechtlerin Frauke Brosius-Gersdorf spreche sich <a href="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/frauke-brosius-gersdorf-im-gesprach-es-ist-bedenklich-auf-welch-geringer-faktengrundlage-uber-die-besetzung-wichtiger-staatsamter-entschieden-wurde-15964883.html" target="_blank">im Interview mit dem &#8220;Tagesspiegel&#8221;</a> für schärfere gesetzliche Vorgaben gegen Hetze und Desinformation auf Onlineplattformen aus. Soziale Netzwerke seien zwar ein demokratischer Gewinn für die freie Meinungsäußerung, brächten durch Anonymität jedoch erhebliche Gefahren mit sich. Sie plädiere daher für eine Verpflichtung der Plattformen, bei der Registrierung Klarnamen und Adressen der Nutzerinnen und Nutzer zu erfassen. Dies ermögliche später einen Auskunftsanspruch.</p>
<p><a href="https://www.fr.de/meinung/kolumnen/medien-und-boulevard-der-superlativ-ist-nicht-super-94456227.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Medien und Boulevard: Der Superlativ ist nicht super</strong></a><br />
<em>(fr.de, Tanjev Schultz)</em><br />
Journalistik-Professor Tanjev Schultz kritisiert in seinem Beitrag für die &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221; den inflationären Einsatz von Superlativen und Zuspitzungen in der Berichterstattung verschiedener Medien. Anhand von Artikeln über die vermeintlich &#8220;gefährlichste Schule Deutschlands&#8221; oder Schlagzeilen, die einzelne Politiker zum &#8220;gefährlichsten Mann&#8221; des Landes erklären, warnt Schultz vor einer Erosion journalistischer Standards. Die permanente Skandalisierung und Personalisierung führe zu einer sprachlichen Verrohung und drohe, das Publikum abzustumpfen.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/robin-williams-kinder-aktivieren-instagram-kanal-des-2014-verstorbenen-schauspielers-a-ecbff783-fc86-4192-9724-73b1dffa01e7" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Kinder von Robin Williams kämpfen gegen KI-Williams auf Social Media &#8211; bei Social Media</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Zwölf Jahre nach dem Tod von Schauspieler Robin Williams hätten seine drei Kinder den seit 628 Wochen stillgelegten Instagram-Account ihres Vaters reaktiviert. Sie würden der Flut an KI-generierten Fälschungen, die Stimme und Aussehen des Komikers imitieren, ein authentisches, verlässliches Archiv entgegensetzen wollen. Tochter Zelda Williams sehe darin die beste Handhabe, um das künstlerische Erbe ihres Vaters vor Verwässerung und Missbrauch zu schützen.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ek_-vWd9IbY rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>7. Ave Maria in der Endzone (mit Lorenz Meyer)</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Gavin Karlmeier, Video: 1:02:44 Stunden)</em><br />
Zusätzlicher Link, da in eigener Sache: Gavin Karlmeier und der &#8220;6-vor-9&#8221;-Kurator analysieren bei &#8220;Haken dran&#8221; den Auftakt des US-Prozesses gegen Meta, in dem die Richterin den Versuch des Social-Media-Konzerns, den ehemaligen Mitarbeiter und Kronzeugen Arturo Béjar per Verfahrensantrag auszuschließen, abgewiesen habe. Béjar belaste die Unternehmensführung schwer. Er werfe Mark Zuckerberg vor, Profit und Verweildauer über den Schutz Minderjähriger gestellt zu haben. Außerdem geht es um die Untersuchungen gegen TikTok wegen riskanter Algorithmen-Tests bei Jugendlichen, um Metas smarte Kamerabrillen sowie um die Kontroverse um die W-Social-Plattformchefin Anna Zeiter.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KW 34/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/154371/kw-3426-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 07:51:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154371</guid>

					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. AfD im Wahlkampf: Angriff auf ARD und ZDF (ndr.de, Lea Eichhorn, Video: 21:56 Minuten) Im Vorfeld der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/afd-im-wahlkampf-angriff-auf-ard-und-zdf,zapp-370.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. AfD im Wahlkampf: Angriff auf ARD und ZDF</strong></a><br />
<em>(ndr.de, Lea Eichhorn, Video: 21:56 Minuten)</em><br />
Im Vorfeld der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt untersucht das NDR-Medienmagazin &#8220;Zapp&#8221;, gewissermaßen in eigener Sache, die Pläne der AfD, den Medienstaatsvertrag zu kündigen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf einen steuerfinanzierten &#8220;Grundfunk&#8221; zu reduzieren. NDR-Justiziar Michael Kühn fasst die Kündigungsdrohungen als verfassungswidrigen Angriff auf die freie Medienordnung zusammen. Das jetzige System habe seinen Grund: &#8220;Das sind die Lehren aus dem Dritten Reich&#8221;, so Kühn.</p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/sendung/reich-das-geschaeft-mit-dem-zweifel/urn:ard:show:f5091cc57904afb9/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. REICH &#8211; Das Geschäft mit dem Zweifel</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Patrick Stegemann, Audio: fünf Folgen, je zwischen 30 und 40 Minuten)</em><br />
In dieser fünfteiligen investigativen Podcast-Reihe deckt ein Journalistenteam auf, wie einflussreiche Lobbyorganisationen, Denkfabriken und PR-Strategen gezielt wissenschaftliche Erkenntnisse relativieren. Das System sei historisch für die Tabak- und Alkoholindustrie entwickelt worden. Heute werde es vor allem von Öl- und Gaskonzernen für deren Desinformations- und Medienkampagnen genutzt.</p>
<p><a href="https://uebermedien.de/119918/warum-sind-sportlerinterviews-immer-so-nichtssagend/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Warum sind Sportlerinterviews immer so nichtssagend?</strong></a><br />
<em>(uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 24:11 Minuten)</em><br />
Im &#8220;Übermedien&#8221;-Podcast unterhält sich Holger Klein mit Christian Spiller, dem Leiter des Sportressorts bei der &#8220;Zeit&#8221;. Es geht um Sinn und Zweck von Sportlerinterviews bei Großereignissen oder nach Spielen und Wettkämpfen: &#8220;Welche Interviews haben bei der Leichtathletik-EM für Aufsehen gesorgt? Wieso geben Fußballer meist so langweilige Antworten? Und wie könnte man das ändern?&#8221;</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=790-l4_K0U4" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. DAS ist die dümmste ZDF-Talkshow des Jahres!</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Maurice Höfgen, Video: 1:08:59 Stunden)</em><br />
Der Ökonom und Publizist Maurice Höfgen kritisiert <a href="https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3pkZi5kZS9QUk9EMS9TQ01TXzYyZTMzZjhkLTBhN2UtNDNjMC1iYTRlLWVhYTQxYzZkMDc4ZA" target="_blank">die ZDF-Talkshow von Sarah Tacke</a> und wirft sowohl der Redaktion als auch den Gästen gravierende ökonomische Fehlurteile sowie mangelhafte Faktenprüfung vor. Die Live-Zuschauerumfrage zur Arbeitszeit sei methodisch unbrauchbar, faktische Falschaussagen seien in der Runde unwidersprochen geblieben. Der anschließende redaktionelle Erklärungsversuch in den Sendungskommentaren habe das Problem nicht behoben.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=wm6IQ83U9Gs" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Die dümmste Zeitschrift Deutschlands</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Mats Schönauer, Video: 19:45 Minuten)</em><br />
Mats Schönauer zerlegt in seinem Video die Mechanismen der Regenbogenpresse am Beispiel der Zeitschrift &#8220;Meine Freizeit&#8221;. Er zeigt auf, wie Verlage mit reißerischen, oft nicht direkt justiziablen, aber vollkommen irreführenden Titelschlagzeilen hunderttausende Exemplare pro Jahr absetzen. Außerdem geht es um redaktionelle Schleichwerbung, ungekennzeichnete PR-Texte sowie absurde Ratgeber-Inhalte.<br />
Transparenzhinweis: Mats Schönauer ist ehemaliger Leiter des BILDblog und Co-Autor des BILDblog-Buchs <a href="https://www.kiwi-verlag.de/buch/moritz-tschermak-mats-schoenauer-ohne-ruecksicht-auf-verluste-9783462053548" target="_blank">&#8220;Ohne Rücksicht auf Verluste. Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet&#8221;</a>.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/episode/3nznxHChAjh2I0J832iQo9" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Warum wir das Kino noch brauchen</strong></a><br />
<em>(spotify.com, Christian Jakubetz, Audio: 26:47 Minuten)</em><br />
Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erörtert Matthias Helwig, Kinobetreiber und Leiter <a href="https://www.fsff.de/home/cm/fff-current-n-list-home/index.html" target="_blank">des &#8220;Fünf Seen Filmfestivals&#8221;</a>, warum es Millionen von Menschen immer noch regelmäßig ins Kino zieht. Es geht aber auch um die strukturellen Herausforderungen der Branche und den wachsenden Einfluss Künstlicher Intelligenz auf die Filmproduktion.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Parasitärer &#8220;KI-Journalismus&#8221;, Verzerrtes Bild, Buchzerstörer</title>
		<link>https://bildblog.de/154361/parasitaerer-ki-journalismus-verzerrtes-bild-buchzerstoerer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 06:54:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154361</guid>

					<description><![CDATA[1. &#8220;Einigkeit ist keine Neuigkeit&#8221;? &#8211; Wie Politikjournalismus den Sachfokus stärken kann (dfjv.de, Gunter Becker) Für das Magazin des Deutschen Fachjournalisten-Verbands analysiert Gunter Becker anhand von Debatten der Digitalkonferenz re:publica und eines Interviews mit Journalistik-Professor Tanjev Schultz die strukturellen Fehlentwicklungen im Politikjournalismus. Getrieben von Aufmerksamkeitsdruck fokussiere sich die Berichterstattung oft übermäßig auf Personalstreitigkeiten, Skandalisierungen und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.dfjv.de/leistungen/publikationen/magazin/einigkeit-ist-keine-neuigkeit-politikjournalismus-sachfokus-staerken" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. &#8220;Einigkeit ist keine Neuigkeit&#8221;? &#8211; Wie Politikjournalismus den Sachfokus stärken kann</strong></a><br />
<em>(dfjv.de, Gunter Becker)</em><br />
Für das Magazin des Deutschen Fachjournalisten-Verbands analysiert Gunter Becker anhand von Debatten der Digitalkonferenz re:publica und eines Interviews mit Journalistik-Professor Tanjev Schultz die strukturellen Fehlentwicklungen im Politikjournalismus. Getrieben von Aufmerksamkeitsdruck fokussiere sich die Berichterstattung oft übermäßig auf Personalstreitigkeiten, Skandalisierungen und demoskopische Momentaufnahmen. Als Gegenmittel plädiert Becker für eine Stärkung des politischen Fachjournalismus.</p>
<p><a href="https://www.infosperber.ch/medien/so-weit-sind-wir-schon-mit-dem-ki-journalismus/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. So weit sind wir schon mit dem «KI»-«Journalismus»</strong></a><br />
<em>(infosperber.ch, Marco Diener)</em><br />
Auf der Schweizer Plattform &#8220;Infosperber&#8221; kritisiert Marco Diener das neu gestartete Nachrichtenportal &#8220;We-News&#8221; als extremes Beispiel für parasitären &#8220;KI-Journalismus&#8221;. Das von einem Unternehmen in Hongkong betriebene Portal lasse Texte automatisiert aus etablierten Medien zusammenkopieren und stelle ihnen fiktive Autorenprofile zur Seite. Zudem bebildere das Angebot reale Nachrichtenereignisse mit frei erfundenen, fehlerhaften KI-Grafiken.</p>
<p><a href="https://www.ndr.de/kultur/gesellschaft/marieke-reimann-kritisiert-verzerrtes-bild-von-ostdeutschland,reimann-142.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Marieke Reimann kritisiert verzerrtes Bild von Ostdeutschland</strong></a><br />
<em>(ndr.de, Alexandra Friedrich)</em><br />
Die Journalistin und Autorin Marieke Reimann kritisiert <a href="https://www.ndr.de/kultur/buch/sachbuecher/zweite-wende-was-der-osten-und-der-westen-voneinander-lernen-koennen,mariekereimann-104.html" target="_blank">im Gespräch mit dem NDR</a> die anhaltende mediale Schieflage in der Berichterstattung über Ostdeutschland. Überregionale Medien würden ostdeutsche Realitäten oft auf Krisen, Jubiläen oder klischeehafte Abweichungen von einer westdeutschen Norm reduzieren. Zudem spiegele die deutliche Unterrepräsentation ostdeutscher Führungskräfte in Medienredaktionen ein gesamtgesellschaftliches Elitendefizit wider.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/lg-hamburg-310o13626-urheberrechtsstreit-lto-berliner-zeitung" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Land­ge­richt Ham­burg ver­bietet Absch­reiben bei LTO</strong></a><br />
<em>(lto.de, Simon Morgenstern)</em><br />
Wie &#8220;Legal Tribune Online&#8221; (&#8220;LTO&#8221;) in eigener Sache berichtet, habe das Landgericht Hamburg per einstweiliger Verfügung einen Onlineartikel der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; verboten, da dieser wesentliche Elemente einer Urteilsbesprechung von &#8220;LTO&#8221;-Chefredakteur Felix W. Zimmermann übernommen und damit dessen Urheberrechte verletzt habe. Das Gericht habe klargestellt, dass auch journalistische Gebrauchstexte unter den Schutz der sogenannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Münze" target="_blank">&#8220;kleinen Münze&#8221;</a> fallen, sofern sich in Struktur, Wertung und Kontextualisierung die schöpferische Leistung des Autors wiederfinde.</p>
<p><a href="https://de.ejo-online.eu/pressefreiheit/moldawiens-medienlandschaft-pluralistisch-fragil-und-unter-druck" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Moldawiens Medienlandschaft: pluralistisch, fragil und unter Druck</strong></a><br />
<em>(de.ejo-online.eu, Victor Gotisan)</em><br />
Der Journalist und Medienforscher Victor Gotisan analysiert für das &#8220;Europäische Journalismus-Observatorium&#8221; die moldauische Medienlandschaft, die trotz guter Platzierungen in internationalen Pressefreiheits-Rankings von gravierenden strukturellen Schwächen geprägt sei. Ein extrem kleiner Werbemarkt führe zu einer prekären Abhängigkeit von ausländischen Fördermitteln. Außerdem würden Personalmangel, unzureichende Ausbildungskapazitäten und Einschüchterungen die redaktionelle Arbeit belasten.</p>
<p><a href="https://www.derstandard.at/story/3000000335984/heimliches-ki-training-amazon-zerstoert-massenhaft-alte-buecher" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Heimliches KI-Training: Amazon zerstört massenhaft alte Bücher</strong></a><br />
<em>(derstandard.at, Peter Zellinger &#038; Shiva Swist-Standl)</em><br />
Anscheinend kaufe Amazon im großen Stil gedruckte Bücher auf, um Trainingsmaterial für eigene KI-Modelle zu gewinnen. In einem Logistikzentrum im US-Bundesstaat Nevada würden den Werken die Rücken abgeschnitten, um sie automatisiert einzuscannen und anschließend zu vernichten. Die systematischen Aufkäufe seltener und wissenschaftlicher Buchbestände durch Zwischenhändler seien mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum und in Österreich deutlich spürbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Spiegel&#8221;-Titelseite, ZDF textet weniger, &#8220;Neinhorn&#8221; sagt Nein zu KI</title>
		<link>https://bildblog.de/154347/spiegel-titelseite-zdf-textet-weniger-neinhorn-sagt-nein-zu-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 06:54:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Feigheit vor dem Feind (taz.de, Ambros Waibel) Ambros Waibel verteidigt in seinem Kommentar die vieldiskutierte Titelseite des &#8220;Spiegel&#8221;, auf der der AfD-Kandidat für Sachsen-Anhalt Ulrich Siegmund als &#8220;gefährlichster Mann Deutschlands&#8221; bezeichnet wird, gegen breite Kritik aus Politik und Journalismus. Die Zuspitzung sei eine notwendige und treffende Einordnung der realen demokratischen Bedrohung durch die Partei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/Spiegel-Titelseite-mit-Ulrich-Siegmund-AfD-Werbung-oder-wichtiges-Statement/!6205299/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Feigheit vor dem Feind</strong></a><br />
<em>(taz.de, Ambros Waibel)</em><br />
Ambros Waibel verteidigt in seinem Kommentar die vieldiskutierte Titelseite des &#8220;Spiegel&#8221;, auf der der AfD-Kandidat für Sachsen-Anhalt Ulrich Siegmund als &#8220;gefährlichster Mann Deutschlands&#8221; bezeichnet wird, gegen breite Kritik aus Politik und Journalismus. Die Zuspitzung sei eine notwendige und treffende Einordnung der realen demokratischen Bedrohung durch die Partei vor den anstehenden Wahlen: &#8220;Der Spiegel hat seinen Job gemacht. Wenn das alle oder zumindest ein paar mehr von sich sagen könnten, wir stünden besser da.&#8221;</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/verfassungswidrig-was-der-stopp-des-franzoesischen-social-media-verbots-bedeutet/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Was der Stopp des französischen Social-Media-Verbots bedeutet</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Sebastian Meineck)</em><br />
Der französische Verfassungsrat habe das von Präsident Emmanuel Macron initiierte Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren auf den letzten Metern gestoppt. Das geplante Gesetz sei als unverhältnismäßig gerügt, die fehlenden Datenschutzvorkehrungen bei Alterskontrollen seien moniert worden. Rechtsexperten würden die Signalwirkung für europäische Nachbarländer betonen und auf den Konflikt mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_%C3%BCber_digitale_Dienste" target="_blank">dem Digital Services Act</a> der EU verweisen.</p>
<p><a href="https://uebermedien.de/119904/springers-ki-schleuder-will-keine-ki-bilder-mehr-verwenden/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Springers KI-Schleuder will keine KI-Bilder mehr verwenden</strong></a><br />
<em>(uebermedien.de, Lisa Kräher)</em><br />
Die Nachrichtenplattform &#8220;Upday&#8221; des Axel-Springer-Verlags habe die vollständige Löschung und künftige Vermeidung aller KI-generierten Bilder angekündigt. Anlass seien gravierende Qualitätsmängel wie unbelegte Textübernahmen von öffentlich-rechtlichen Sendern sowie irreführende, synthetisch erzeugte Symbolbilder von realen Schauplätzen und Persönlichkeiten. Der Fall offenbare erhebliche Lücken in den versprochenen menschlichen Kontroll- und Factchecking-Prozessen bei &#8220;Upday&#8221;.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/magazin/107102/comedy_im_deutschen_fernsehen_oeffentlichrechtlich_oder_tot/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Comedy im deutschen Fernsehen: Öffentlich-rechtlich oder tot?</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Thomas Lückerath)</em><br />
Bei &#8220;DWDL&#8221; analysiert Thomas Lückerath den drastischen Bedeutungsverlust von Comedyformaten im deutschen Privatfernsehen. Als Hauptursachen nennt er die Abwanderung des Publikums zu kurzen Social-Media-Formaten, hohe Studio- und Produktionskosten sowie das unternehmerische Risiko bei Personality-Formaten: &#8220;Bei Skandalen um einzelne Personen ist damit meist die ganze Produktion gestorben. In Zeiten von vorab produzierten Staffeln, waren damit in der Vergangenheit schon in einigen Fällen gleich gerne mehrere Stunden Material für die Tonne produziert.&#8221;</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/beruf/zdf-textet-nur-noch-in-ausnahmefaellen-108839" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. ZDF textet nur noch in Ausnahmefällen</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Volker Nünning)</em><br />
Als Reaktion auf die verschärften staatsvertraglichen Regelungen zum Verbot der Presseähnlichkeit habe das ZDF eine eigene Video-Einheit innerhalb der Hauptredaktion Aktuelles aufgebaut. Da Onlinetexte der öffentlich-rechtlichen Sender grundsätzlich an einen aktuellen Sendungsbezug gekoppelt sein müssten, setze das ZDF auf seiner Plattform &#8220;ZDFheute&#8221; sowie beim Kinderkanal KiKa künftig schwerpunktmäßig auf Bewegtbild.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/kultur/neinhorn-carlsen-verlag-kaempft-wegen-kinderbuch-gegen-die-ki-chatgpt-von-openai-a-797b7bf7-6a3e-4074-ab7d-e1fb4d86be1a" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Carlsen Verlag kämpft für das »Neinhorn« gegen ChatGPT</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Der Carlsen Verlag, der Autor Marc-Uwe Kling sowie die Illustratorin Astrid Henn hätten eine Urheberrechtsklage gegen den KI-Entwickler OpenAI eingereicht. Sie werfen dem Unternehmen vor, die Kinderbuchreihe &#8220;Das Neinhorn&#8221; ohne Erlaubnis zum Training seiner Sprach- und Bildmodelle genutzt zu haben. ChatGPT erstelle auf einfache Anfragen hin nahezu identische Geschichten und Zeichnungen und liefere sogar druckreife Vorlagen inklusive Umschlaggestaltung und Verlagslogo.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorwürfe gegen Facebook-Mutter, KI-Betrug, Der mit den Medien tanzt</title>
		<link>https://bildblog.de/154337/ki-betrug-vorwuerfe-gegen-facebook-mutter-der-mit-den-medien-tanzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 06:54:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Schwere Vorwürfe gegen Facebook-Mutter zum Auftakt von Milliardenprozess (spiegel.de) In Kalifornien habe ein wegweisender Prozess mehrerer US-Bundesstaaten gegen den Social-Media-Konzern Meta begonnen. Dem Unternehmen werde vorgeworfen, Minderjährige durch gezielte Design-Mechanismen wie Endlos-Scrollen oder Benachrichtigungsfluten systematisch abhängig und psychisch krank gemacht zu haben. Die Staatsanwaltschaft verlange neben strukturellen Änderungen Strafzahlungen in Höhe von rund 200 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/schwere-vorwuerfe-gegen-meta-zum-auftakt-von-milliardenprozess-a-c64dd140-b8eb-4fad-ba9c-d4e13973baca" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Schwere Vorwürfe gegen Facebook-Mutter zum Auftakt von Milliardenprozess</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
In Kalifornien habe ein wegweisender Prozess mehrerer US-Bundesstaaten gegen den Social-Media-Konzern Meta begonnen. Dem Unternehmen werde vorgeworfen, Minderjährige durch gezielte Design-Mechanismen wie Endlos-Scrollen oder Benachrichtigungsfluten systematisch abhängig und psychisch krank gemacht zu haben. Die Staatsanwaltschaft verlange neben strukturellen Änderungen Strafzahlungen in Höhe von rund 200 Milliarden US-Dollar. Meta weise die Anschuldigungen zurück.</p>
<p><a href="https://taz.de/Buchautoren-als-Ziel-von-KI-Betrug/!6200860/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Schmeichelnd, wortgewandt und fake</strong></a><br />
<em>(taz.de, Sara Piazza)</em><br />
In einem persönlichen Erfahrungsbericht schildert Sara Piazza, wie Onlinebetrüger vermehrt Journalistinnen und Journalisten sowie Schriftstellerinnen und Schriftsteller mit KI-generierten Phishing-Kampagnen ins Visier nehmen. Mittels elaborierter, schmeichelhafter Analysen und gefälschter Einladungen zu Literaturfestivals würden die Kriminellen versuchen, Medienschaffenden Geld abzuluchsen. Piazza kommentiert: &#8220;Wenn man dazu bedenkt, dass es heutzutage durch aggressive Self-Publishing-Kolosse wie Amazon sehr einfach geworden ist, ein Buch ganz ohne Verlag online zu stellen, versteht man, dass die Scammer immer mehr potenzielle Opfer finden.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/803/richtig-lesen-aber-wie-11065.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Richtig lesen &#8211; aber wie?</strong></a><br />
<em>(kontextwochenzeitung.de, Pauline Ammon)</em><br />
Die Württembergische Landesbibliothek in Stuttgart habe ihren Rückzug von allen Social-Media-Kanälen <a href="https://www.instagram.com/p/Dbkg02Dl2t6/?hl=de&#038;img_index=1" target="_blank">bekanntgegeben</a>. Ausgerechnet dieser Social-Media-Post habe viel Aufmerksamkeit erfahren. Die Einrichtung begründe ihren Schritt damit, dass die Plattformlogiken und verkürzten Zuspitzungen dem Bildungsauftrag widersprächen und die gesellschaftliche Lesekompetenz schwächen würden. Pauline Ammon kommentiert: &#8220;Hinter dem Schritt mögen noble Gründe stehen, die schwindenden Lesefähigkeiten sind ein offenes Problem. Aber ein Lösungsansatz wird durch den Rückzug nicht ersichtlich. Und so liest sich das Statement zum Abschied vor allem als Eingeständnis von Resignation.&#8221;</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/olg-frankfurt-16w3226-facebook-ordnungsgeld-75000-euro" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Face­book hat ver­bo­tene Posts nicht vor­sätz­lich langsam gelöscht</strong></a><br />
<em>(lto.de)</em><br />
Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main habe ein gegen den Meta-Konzern verhängtes Ordnungsgeld wegen der verspäteten Löschung von drei verbotenen Facebook-Beiträgen von 100.000 auf 75.000 Euro reduziert. Die beanstandeten Posts hätten rechtswidrige Falschbehauptungen über einen israelischen Soldaten enthalten und seien trotz gerichtlicher Untersagung über zwei Wochen lang online abrufbar geblieben. Während das Landgericht noch von vorsätzlicher Missachtung ausgegangen sei, habe das OLG das Versäumnis nur als grob fahrlässig eingestuft.</p>
<p><a href="https://blog.medientage.de/7-tipps-für-starke-personenmarken-im-jurnalismus" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. 7 Tipps für starke Personenmarken im Journalismus</strong></a><br />
<em>(blog.medientage.de, Lisa Priller-Gebhardt)</em><br />
Im Blog der Medientage München beschreibt Lisa Priller-Gebhardt anhand des &#8220;Handelsblatt&#8221;-Projekts &#8220;Editorial Voices&#8221;, wie Redaktionen gezielt journalistische Personenmarken aufbauen. Entscheidend für den Erfolg seien unter anderem eine klare strategische Zielsetzung, die Identifikation von Fachthemen sowie die passgenaue Kanalwahl.</p>
<p><a href="https://www.derstandard.de/story/3000000335936/zum-60-geburtstag-von-armin-wolf-der-mit-den-medien-tanzt" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Zum 60. Geburtstag von Armin Wolf: Der mit den Medien tanzt</strong></a><br />
<em>(derstandard.de, Hans Rauscher)</em><br />
Anlässlich des 60. Geburtstags von Journalist und ORF-Moderator Armin Wolf würdigt Hans Rauscher im &#8220;Standard&#8221; nicht nur Wolfs prägende Interviewführung, sondern vor allem dessen Rolle als medienpolitischer und ethischer Vordenker. Rauscher zeichnet Armin Wolfs Haltung zu journalistischer Unparteilichkeit nach: Echter Qualitätsjournalismus dürfe sich nicht parteipolitisch vereinnahmen lassen und müsse klare Kante für demokratische Grundwerte, Menschenrechte und Fakten zeigen.</p>
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