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	<title>BILDblog</title>
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	<description>Ein Watchblog für deutsche Medien</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 Sep 2026 06:54:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Böhmermann macht Schluss, SZ-Verleger vergleichen sich, VW</title>
		<link>https://bildblog.de/154681/boehmermann-macht-schluss-sz-verleger-vergleichen-sich-vw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 06:54:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Weißes Haus verwehrt Journalisten von MS NOW, CNN und Politico den Zugang (spiegel.de) US-Präsident Donald Trump habe Reportern von MS NOW (ehemals MSNBC), CNN und „Politico“ den Zutritt zum Weißen Haus untersagt und deren Presseausweise einziehen lassen. Trump werfe den Medien vor, Falschmeldungen über seine Regierung zu verbreiten, und habe angekündigt, weitere Medienhäuser auszuschließen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-weisses-haus-verwehrt-fernsehjournalisten-von-ms-now-den-zugang-a-5764ff07-67e0-44e2-8005-5d54860dfa2e" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Weißes Haus verwehrt Journalisten von MS NOW, CNN und Politico den Zugang</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
US-Präsident Donald Trump habe Reportern von MS NOW (ehemals MSNBC), CNN und „Politico“ den Zutritt zum Weißen Haus untersagt und deren Presseausweise einziehen lassen. Trump werfe den Medien vor, Falschmeldungen über seine Regierung zu verbreiten, und habe angekündigt, weitere Medienhäuser auszuschließen. Die betroffenen Redaktionen sowie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/White_House_Correspondents’_Association" target="_blank">die White House Correspondents’ Association</a> hätten den Schritt als rechtswidrigen Angriff auf den ersten Verfassungszusatz und das Recht der Bevölkerung auf unabhängige Information verurteilt.<br />
Weiterer Lesetipp: <a href="https://taz.de/Trumps-Angriffe-auf-Linke/!6214682/" target="_blank">Gemeint sind wir alle</a>: „Nach Druck aus den USA stellt das Tech-Kollektiv Autistici/Inventati seinen Dienst ein. Damit verschwindet auch der Blog unserer Autorin.“ (taz.de, Anne Roth) </p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107897/jan_boehmermann_macht_schluss_mit_dem_zdf_magazin_royale/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Jan Böhmermann macht Schluss mit dem &#8220;ZDF Magazin Royale&#8221;</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Thomas Lückerath)</em><br />
Nach dann 187 Ausgaben beende Jan Böhmermann sein &#8220;ZDF Magazin Royale&#8221; am 18. Dezember, um Raum für ein neues wöchentliches Showkonzept zu schaffen. Außerdem sei eine für Anfang 2027 geplante Tour des in der Sendung mitwirkenden Rundfunk-Tanzorchesters Ehrenfeld abgesagt worden. Das ZDF befinde sich laut Programmdirektorin Nadine Bilke in Gesprächen über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Böhmermann ab Sommer 2027. Vorerst laufe der Vertrag zum Jahresende aus.</p>
<p><a href="https://www.djv.de/news/pressemitteilungen/press-detail/medien-muessen-zugang-zu-vw-werksgelaende-erhalten/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Medien müssen Zugang zu VW-Werksgelände erhalten</strong></a><br />
<em>(djv.de, Alexander Schaub)</em><br />
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) protestiert gegen die Entscheidung des Volkswagen-Konzernvorstands, Journalistinnen und Journalisten den Zutritt zum Wolfsburger Werksgelände beim bundesweiten Automobil-Aktionstag am heutigen Montag zu verwehren. Laut der Gewerkschaft IG Metall habe die Konzernführung selbst eine Pool-Lösung untersagt, was der DJV-Bundesvorsitzende Mika Beuster als schwerwiegenden Eingriff in die freie Berichterstattung kritisiert. Angesichts der historischen Krise des Autobauers dürfe die Veranstaltung kein &#8220;Closed Shop&#8221; sein.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://kress.de/news/beitrag/156412-sz-verlegerfamilie-friedmann-millionenschwerer-vergleich-nach-az-insolvenz.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. SZ-Verlegerfamilie Friedmann: Millionenschwerer Vergleich nach AZ-Insolvenz</strong></a><br />
<em>(kress.de, Wolfgang Messner)</em><br />
Die Verlegerfamilie Friedmann, Miteigentümer des Süddeutschen Verlags, habe sich nach einem jahrelangen Rechtsstreit auf einen 15-Millionen-Euro-Vergleich geeinigt, um Ansprüche aus der Pleite der Münchner „Abendzeitung“ aus dem Jahr 2014 beizulegen. Hintergrund seien Patronatserklärungen gewesen, für deren Verbindlichkeiten die Erben laut Land- und Oberlandesgericht München trotz formaler Befristung nachträglich haften müssten. Ein vollständiger Abschluss des Verfahrens werde nicht vor Ende 2026 erwartet.</p>
<p><a href="https://www.morgenpost.de/incoming/article413186856/rammstein-betrueger-soll-missbrauchsaffaere-der-band-fuer-spendenaufruf-genutzt-haben.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Rammstein-Betrüger soll Missbrauchsaffäre der Band für Spendenaufruf genutzt haben</strong></a><br />
<em>(morgenpost.de, Andreas Gandzior)</em><br />
Vor dem Amtsgericht Tiergarten müsse sich ein 48-jähriger Mann wegen Betrugs verantworten. Er soll die Vorwürfe gegen Rammstein-Sänger Till Lindemann im Juni 2023 ausgenutzt haben, um unter dem Motto &#8220;Hilfe für Rammstein Anwalts-Opfer&#8221; online Spenden zu sammeln. Unter dem falschen Vorwand, einer angeblich abgemahnten Frau den juristischen Beistand gegen die Band zu finanzieren, seien über 10.000 Euro zusammengekommen, die der Angeklagte laut Amtsanwaltschaft jedoch für private Zwecke veruntreut habe.</p>
<p><a href="https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wie-Tiktok-die-sozialen-Medien-aufmischte-id31312295.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Wie Tiktok die sozialen Medien aufmischte</strong></a><br />
<em>(n-tv.de)</em><br />
Zum zehnjährigen Bestehen der chinesischen Ursprungs-App Douyin blicken ntv.de und die dpa auf den beispiellosen Siegeszug von TikTok zurück. Entscheidend für den Erfolg sei nicht das Videoformat, sondern der Bruch mit dem klassischen &#8220;Social Graph&#8221; gewesen: Statt Inhalte gefolgter Profile kuratiere ein hochsensibler Algorithmus anhand der Verweildauer in Millisekunden einen hyperpersonalisierten &#8220;Interest Graph&#8221;, den US-Konzerne mit Instagram Reels und YouTube Shorts rasch kopiert hätten. Das Unternehmen hinter TikTok stehe jedoch aus den unterschiedlichsten Gründen unter dauerhaftem Regulierungsdruck.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>KW 38/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/154666/kw-3826-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 07:49:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154666</guid>

					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Macht, Medien, Maschinen &#8211; Bedroht KI die Demokratie? (ardmediathek.de, Anke Plättner, Video: 44:56 Minuten) Bei Phoenix debattieren Medienwissenschaftler Martin Andree, Journalist Markus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-runde/macht-medien-maschinen-bedroht-ki-die-demokratie/phoenix/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNTIzMzU3OQ" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Macht, Medien, Maschinen &#8211; Bedroht KI die Demokratie?</strong></a><br />
<em>(ardmediathek.de, Anke Plättner, Video: 44:56 Minuten)</em><br />
Bei Phoenix debattieren Medienwissenschaftler Martin Andree, Journalist Markus Beckedahl, Lokalreporterin Manuela Müller sowie Ippen-Chefredakteur Markus Knall über die Folgen von Künstlicher Intelligenz für Öffentlichkeit und Journalismus. Andree und Beckedahl warnen vor einer Übermacht US-amerikanischer Digitalmonopole, die Werbemärkte absaugen sowie Distributionswege kontrollieren, und fordern strengere Plattformhaftung sowie Werberegulierungen. Aus redaktioneller Sicht sieht Knall in KI ein unverzichtbares Werkzeug, während Müller betont, dass die persönliche Vor-Ort-Recherche und Einordnung durch Menschen unersetzlich bleiben.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=7Rk45I6dCe8" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. KI-Gefahr: Was Desinformation mit dem Journalismus macht</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Mirko Drotschmann, Video: 16:21 Minuten)</em><br />
Mirko Drotschmann (&#8220;MrWissen2go&#8221;) analysiert die wachsende Bedrohung von Demokratie und Journalismus durch KI-generierte Desinformation. Automatisierte Fälschungen bis hin zu Deepfakes von Politikerinnen und Politikern würden sich heute mit minimalem Aufwand erstellen und über Bot-Netzwerke rasant verbreiten lassen. Dahinter stehe die enorme Marktmacht weniger US-Technologiekonzerne, deren Algorithmen auf Interaktion ausgelegt seien und die sich weitgehend staatlicher Regulierung entzögen. Als Gegenpol hebt Drotschmann die Rolle des professionellen Journalismus hervor.</p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:e01ccbcc4785e589/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Journalismus im Abseits? Die Kommunikationsstrategie des DFB</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Johannes Leininger, Audio: 22:24 Minuten)</em><br />
Moderator Johannes Leininger diskutiert bei &#8220;BR24 Medien&#8221; mit Sportjournalismus-Forscherin Inga Oelrichs und &#8220;SZ&#8221;-Sportpolitik-Redakteur Johannes Aumüller über den Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Medienunternehmen. Mit eigenen Social-Media-Kanälen und dem Pay-TV-Sender DFB.TV setze der Verband verstärkt auf &#8220;Owned Media Content&#8221; mit exklusiven Dokus und Interviews. Dies werfe die Frage auf, ob dadurch der kritische Sportjournalismus verdrängt wird. Außerdem geht es in der Sendung um das Verhältnis von Bundestrainer Jürgen Klopp zur Presse und die historisch angespannte Beziehung zwischen Sportjournalismus und mächtigen Verbänden.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://lagedernation.org/podcast/ldn494-wofuer-brauchen-wir-das-zdf-noch-norbert-himmler-zdf-intendant/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Wofür brauchen wir das ZDF noch?</strong></a><br />
<em>(lagedernation.org, Ulf Buermeyer &#038; Philip Banse, Audio: 1:12:38 Stunden)</em><br />
In der aktuellen Folge von &#8220;Lage der Nation&#8221; sprechen Philip Banse und Ulf Buermeyer mit ZDF-Intendant Norbert Himmler über die Zukunft und Daseinsberechtigung des öffentlich-rechtlichen Senders. Schwerpunkte des Gesprächs sind die Existenzberechtigung des dualen Systems aus ARD und ZDF, die Rolle und Aufgaben eines Intendanten, die Zusammensetzung der Rundfunkgebühr sowie der interne Sparkurs des Senders. Zudem diskutieren sie über öffentlich-rechtliche Unterhaltung, neue Zielgruppenansprachen via Social Media und &#8220;snackable Content&#8221;.</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/serioes-oder-spekulativ-medien-ueber-merz-i-immer-mehr-video-podcast-trend-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Seriös oder spekulativ? Medien über Merz | Immer mehr Video: Podcast-Trend</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Anh Tran, Audio: 23:58 Minuten)</em><br />
Anh Tran präsentiert bei &#8220;mediasres&#8221; verschiedene interessante Medienthemen: Im Interview ordnet &#8220;Zeit&#8221;-Journalist Robert Pausch die spekulativen medialen Personaldebatten um Bundeskanzler Friedrich Merz nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ein. Ein Vor-Ort-Bericht aus Kyjiw zeigt, wie ukrainische Investigativjournalisten trotz russischer Angriffe verstärkt interne Korruption recherchieren, um staatliche Institutionen zu stärken. Zudem analysiert die Sendung den rasanten Boom von Video-Podcasts, die <a href="https://online-audio-monitor.de/" target="_blank">laut Online-Audio-Monitor</a> insbesondere bei jüngeren Zielgruppen stark wachsen.</p>
<p><a href="https://thisismedianow.podigee.io/185-alltag-auto-auffindbarkeit-der-online-audio-monitor-2026" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Alltag, Auto, Auffindbarkeit: Der Online-Audio-Monitor 2026</strong></a><br />
<em>(thisismedianow.podigee.io, Lukas Schöne, Audio: 20:51 Minuten)</em><br />
Podcast-Host Lukas Schöne bespricht bei &#8220;This is Media Now&#8221; die aktuellen Ergebnisse <a href="https://online-audio-monitor.de/" target="_blank">des Online-Audio-Monitors</a>. Die Audionutzung bleibe insgesamt stabil, allerdings würden jüngere Zielgruppen zunehmend zu Streaming und Podcasts auf Plattformen wie Spotify abwandern. Branchenvertreter sähen das Radio zwar weiterhin als wichtiges lokales &#8220;Lagerfeuer&#8221;, würden jedoch vor schwieriger Refinanzierung und Datenmonopolen durch globale Plattformen warnen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Staatsvertrag für digitale Medien, Verlorener Zufall, RTL baut ab</title>
		<link>https://bildblog.de/154655/staatsvertrag-fuer-digitale-medien-verlorener-zufall-rtl-baut-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 06:54:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Mehr regeln, mehr werben (taz.de) Die Bundesländer hätten einen Entwurf für den &#8220;Digitale-Medien-Staatsvertrag Teil 2&#8221; beschlossen, um Informationssysteme auf Basis Künstlicher Intelligenz zu regulieren und die Auffindbarkeit journalistischer Inhalte auf Plattformen zu sichern. Nach Angaben der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz soll die Novelle die Refinanzierung von Medien stärken, Vielfalt fördern und das Medienkonzentrationsrecht reformieren. Zudem sehe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/Staatsvertrag-zu-KI-Plattformen/!6214032/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Mehr regeln, mehr werben</strong></a><br />
<em>(taz.de)</em><br />
Die Bundesländer hätten einen Entwurf für den &#8220;Digitale-Medien-Staatsvertrag Teil 2&#8221; beschlossen, um Informationssysteme auf Basis Künstlicher Intelligenz zu regulieren und die Auffindbarkeit journalistischer Inhalte auf Plattformen zu sichern. Nach Angaben der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz soll die Novelle die Refinanzierung von Medien stärken, Vielfalt fördern und das Medienkonzentrationsrecht reformieren. Zudem sehe der Entwurf Lockerungen für private Radio- und TV-Veranstalter vor.<br />
Weiterer Lesetipp: <a href="https://blog.medientage.de/ki-werbung-das-soll-der-digitale-medien-staatsvertrag-regeln" target="_blank">KI, Werbung: Das soll der Digitale Medien-Staatsvertrag regeln</a>: &#8220;Ob der Zeitplan hält, ist nicht ausgemacht. Da Staatsverträge einstimmig von allen Ländern beschlossen werden müssen, gilt die politische Lage in Sachsen-Anhalt als Risiko: Sollte dort ein AfD-Ministerpräsident gewählt werden, der Medienstaatsverträge grundsätzlich ablehnt, wäre die gesamte Reform zumindest fürs Erste blockiert.&#8221; (medientage.de, Petra Schwegler)</p>
<p><a href="https://www.socialmediawatchblog.de/wie-die-eu-kinderschutz-sagt-und-uberwachung-meint/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Wie die EU Kinderschutz sagt und Überwachung meint</strong></a><br />
<em>(socialmediawatchblog.de, Martin Fehrensen)</em><br />
Der Autor Dirk von Gehlen kritisiert in einem Gastbeitrag für das &#8220;Social Media Watchblog&#8221; den neu vorgestellten Entwurf des &#8220;EU Kids Act&#8221; als Scheinlösung, die Grundrechte einschränke und die digitale Demokratie schwäche. Anstatt Bildung, Teilhabe und Medienkompetenz junger Menschen zu fördern, folge die EU dem australischen Vorbild und setze primär auf staatliche Alterskontrollen und Verbote. Von Gehlen verweist auf Warnungen des Deutschen Ethikrats sowie von Bildungs- und Kinderschutzverbänden, laut denen derartige Identifikationsmechanismen die Tür für staatliche Zensurinstrumente öffnen und das elterliche Erziehungsrecht aushöhlen würden. </p>
<p><a href="https://out-takes.de/2026/der-zufall-geht-verloren/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Der Zufall geht verloren</strong></a><br />
<em>(out-takes.de, Peter Effenberg)</em><br />
In einem Interview mit Peter Effenberg analysiert der US-Medienexperte Alan Wolk den Wandel der Medienbranche hin zu &#8220;Feudal Media&#8221;. Durch die Dominanz von Tech-Giganten würden traditionelle Medienhäuser unter Fusionsdruck geraten. Das Publikum zerfalle in algorithmisch isolierte &#8220;Königreiche&#8221; auf Plattformen wie Netflix, TikTok oder Spotify. Als gravierende Folge beklagt Wolk den Verlust von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Serendipität" target="_blank">Serendipität</a>: Da Empfehlungssysteme lediglich bestehende Vorlieben reproduzieren, fehlen zufällige Entdeckungen.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.medienanstalt-nrw.de/likes-und-nebenwirkungen.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Likes und Nebenwirkungen &#8211; Der Podcast der Landesanstalt für Medien NRW</strong></a><br />
<em>(medienanstalt-nrw.de, Collien Fernandes)</em><br />
Im neuen Podcast &#8220;Likes und Nebenwirkungen&#8221; der Landesanstalt für Medien NRW spricht Collien Fernandes über den Umgang von Familien mit digitalen Medien: &#8220;Wie kann mein Kind Desinformation erkennen? Wie geht man mit Sexting, Cybergrooming oder problematischen Inhalten um? Welche Chancen bieten digitale Medien &#8211; und wo ist Vorsicht gefragt?&#8221; Bis November sind insgesamt zehn Folgen angekündigt. Nachzuhören sind bereits zwei davon: &#8220;Mein Kind will ein Smartphone&#8221; mit Leonie Lutz (Audio: 24:00 Minuten) und &#8220;Hass im Netz&#8221; mit Laura Braam (Audio: 29:40 Minuten).</p>
<p><a href="https://volksverpetzer.de/analyse/fake-news-vermoegenssteuer/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Die Lösung gegen Fake News, über die sich niemand traut zu sprechen</strong></a><br />
<em>(volksverpetzer.de, Thomas Laschyk)</em><br />
Thomas Laschyk argumentiert, dass Faktenchecks und Medienkompetenz-Initiativen im Kampf gegen Desinformation reine Symptombekämpfung bleiben, da das Grundproblem in einer extremen Ungleichverteilung von Vermögen liege. Als strukturellen Ausweg fordert er eine gerechtere Besteuerung von Superreichen. Die Einnahmen sollten genutzt werden, um gemeinnützigen Journalismus, Medienbildung und den Sozialstaat dauerhaft abzusichern.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107875/rtl_deutschland_kuendigt_abbau_von_500_weiteren_stellen_an_/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. RTL Deutschland kündigt Abbau von 500 weiteren Stellen an</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Thomas Lückerath)</em><br />
Im Zuge der Integration des Bezahlsenders Sky streiche RTL bis Ende 2027 weitere rund 500 Arbeitsplätze, der Großteil davon bereits im laufenden Jahr. Nach Angaben des Medienkonzerns sollen durch den Abbau von Doppelstrukturen und Kostensenkungen jährliche Einsparungen von 250 Millionen Euro binnen drei Jahren erreicht werden. Der Stellenabbau solle sozialverträglich erfolgen, unter anderem über 150 auslaufende Verträge und den Wegfall offener Stellen, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit Alterskontrollen zugepflastert?, Feelgood-Rechtspopulist, Krawall</title>
		<link>https://bildblog.de/154644/mit-alterskontrollen-zugepflastert-feelgood-rechtspopulist-krawall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 06:54:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154644</guid>

					<description><![CDATA[1. EU-Kommission will Netz mit Alterskontrollen zupflastern (netzpolitik.org, Sebastian Meineck) Der vollständige Gesetzentwurf zum &#8220;EU Kids Act&#8221; gehe laut geleakten Dokumenten (PDF) deutlich über bisherige Eckpunkte hinaus und plane weitreichende Zugangshürden für große Teile des Internets. Neben einer Altersgrenze von 15 Jahren für Social-Media-Accounts sollen auch Videospiele, KI-Chatbots, Begleit-KIs und App-Stores verpflichtet werden, ihr Angebot [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/eu-kids-act-eu-kommission-will-netz-mit-alterskontrollen-zupflastern/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. EU-Kommission will Netz mit Alterskontrollen zupflastern</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Sebastian Meineck)</em><br />
Der vollständige Gesetzentwurf zum &#8220;EU Kids Act&#8221; gehe laut geleakten Dokumenten (<a href="https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2026/09/2026-09-15_COM_EU-Kids-Act_COM-2026-681-3.pdf" target="_blank">PDF</a>) deutlich über bisherige Eckpunkte hinaus und plane weitreichende Zugangshürden für große Teile des Internets. Neben einer Altersgrenze von 15 Jahren für Social-Media-Accounts sollen auch Videospiele, KI-Chatbots, Begleit-KIs und App-Stores verpflichtet werden, ihr Angebot nur noch in einer kindgerechten Version oder nach einer Altersprüfung zugänglich zu machen. Bürgerrechtsorganisationen und der Chaos Computer Club würden den Entwurf stark kritisieren. Die Pläne untergrüben die anonyme Netznutzung, würden eine unausgereifte Überwachungsinfrastruktur erfordern und die Grundrechte einschränken.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=8jSkwda4pYM" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Ulrich Siegmund: freundlich lächeln, radikal denken</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Daniel Bröckerhoff, Video: 48:59 Minuten)</em><br />
In der aktuellen Folge von &#8220;Flugmodus&#8221;, dem Videopodcast des NDR-Medienmagazins &#8220;Zapp&#8221;, geht es um Ulrich Siegmund, den &#8220;Feelgood-Rechtspopulisten&#8221; der AfD und dessen Arbeitsweise: &#8220;In dieser Folge zerlegen wir genau diese Methode &#8211; Baustein für Baustein. Warum wirkt &#8216;der nette Uli&#8217; auf viele so vertrauenswürdig? Was steckt hinter der Taktik der &#8216;Selbstverharmlosung&#8217;? Und warum weicht er Fragen so geschickt mit Gegenfragen aus?&#8221;</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/meinung/krawallmedien-nicht-auf-den-leim-gehen-109175" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Krawallmedien nicht auf den Leim gehen!</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Bärbel Röben)</em><br />
Rechte Plattformen wie &#8220;Nius&#8221; und konservative Medien wie &#8220;Bild&#8221;, &#8220;Welt&#8221; und &#8220;Cicero&#8221; hätten die zeitweise Reservierung des vom Berliner Theater Volksbühne initiierten &#8220;Volksbads&#8221; für Schwarze Kinder zu einer bundesweiten Hetzkampagne über angebliche &#8220;Rassentrennung&#8221; aufgebauscht, woraufhin das Projekt wegen Gewaltandrohungen abgesagt werden musste. Die Medienwissenschaftlerin Bärbel Röben warnt vor dem Zusammenspiel rechter Krawallmedien mit der bürgerlichen Presse, das gezielt gesellschaftliche &#8220;Triggerpunkte&#8221; aktiviere und juristisch legitime Schutzräume diffamiere.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/facebook-und-instagram-meta-muss-fakeanzeigen-eigenstaendig-entfernen-a-2acdce79-db95-4241-9595-f451538596bb" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Meta haftet für Fakeanzeigen bei Facebook und Instagram</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Das Landgericht Frankfurt habe geurteilt, dass der Social-Media-Konzern Meta für gefälschte Werbeanzeigen und Betrugsprofile auf Facebook und Instagram unmittelbar hafte. Geklagt hätten die Plattform &#8220;Finanzfluss&#8221; und deren Gründer Thomas Kehl, dessen Name und Gesicht massenhaft für betrügerische Anlage-Scams missbraucht worden seien. Das Gericht habe Metas Argumentation zurückgewiesen, man sei lediglich ein neutraler Speicherplatz. Das Urteil sei noch nicht rechtskräftig.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107857/verbraucherschutzverein_geht_gegen_sky_netflix_und_apple_tv_vor/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Verbraucherschutzverein geht gegen Sky, Netflix und Apple TV vor</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Wegen angeblich einseitiger und unzulässiger Preiserhöhungen habe der Wiener Verbraucherschutzverein (VSV) Verbandsklagen gegen Netflix, Apple TV und den Sky-Streamingdienst Wow angekündigt. Der Verein werfe den Anbietern vor, laufende Abonnements über unwirksame AGB-Klauseln verteuert zu haben, ohne die gesonderte Zustimmung der Kundinnen und Kunden einzuholen. Zusammen mit einer Berliner Kanzlei und einem Prozessfinanzierer fordere der VSV Rückzahlungen von 200 bis 700 Euro pro Person. Eine Sprecherin von Sky habe das Vorliegen einer Klage bestätigt, wolle sich wegen des laufenden Verfahrens aber vorerst nicht äußern. Netflix widerspreche den Vorwürfen. Man habe bei Preiserhöhungen in Deutschland stets die Zustimmung der Kundschaft eingeholt.</p>
<p><a href="https://www.dfjv.de/leistungen/publikationen/magazin/musikjournalismus-zwischen-format-und-experiment" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Musikjournalismus zwischen Format und Experiment</strong></a><br />
<em>(dfjv.de, Gunter Becker)</em><br />
Der Journalist Gunter Becker beschreibt in seinem Beitrag die strukturelle Krise des traditionellen Musikjournalismus in Deutschland, der trotz des allgemeinen Musikbooms unter dem Sterben gedruckter Magazine, zeitlichem Druck und der Verdrängung in Radiorandzeiten leide. Musikerinnen und Musiker würden ihr Publikum heute über Social Media meist direkt erreichen und klassische journalistische Gatekeeper umgehen. Es gebe aber auch neue digitale Auswege und alternative Finanzierungsmodelle.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weimer und die ZDF-Privatisierung, &#8220;logo!&#8221; schwenkt um, EU Kids Act</title>
		<link>https://bildblog.de/154632/weimer-und-die-zdf-privatisierung-logo-schwenkt-um-eu-kids-act/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 06:54:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154632</guid>

					<description><![CDATA[1. Wolfram Weimer bringt Privatisierung des ZDF ins Spiel (dwdl.de, Timo Niemeier) Kulturstaatsminister Wolfram Weimer habe bei einer internen Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung weitreichende Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur Diskussion gestellt. Laut Teilnehmerberichten plädiere er für eine mögliche Privatisierung des ZDF und eine Reduzierung der ARD auf lediglich vier bis fünf Sendeanstalten. Weimer begründe dies mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107848/wolfram_weimer_bringt_privatisierung_des_zdf_ins_spiel/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Wolfram Weimer bringt Privatisierung des ZDF ins Spiel</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer habe bei einer internen Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung weitreichende Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur Diskussion gestellt. Laut Teilnehmerberichten plädiere er für eine mögliche Privatisierung des ZDF und eine Reduzierung der ARD auf lediglich vier bis fünf Sendeanstalten. Weimer begründe dies mit teuren Doppelstrukturen und einem Medienmarkt, der von einem Duopol aus Big Tech und öffentlich-rechtlichen Sendern erdrückt werde.<br />
Weiterer Lesetipp: <a href="https://mmm.verdi.de/medienpolitik/weimer-macht-neue-schraege-vorschlaege-109161" target="_blank">Weimer macht schräge Vorschläge</a>: Die Gewerkschaft Verdi weist &#8220;die Vorschläge von Wolfram Weimer vehement zurück, öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten zu privatisieren oder zusammenzulegen.&#8221; (verdi.de)</p>
<p><a href="https://www.djv.de/news/pressemitteilungen/press-detail/absetzung-ist-einzig-richtige-entscheidung/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Absetzung ist einzig richtige Entscheidung</strong></a><br />
<em>(djv.de, Alexander Schaub)</em><br />
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) begrüßt <a href="https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung/das-plant-logo-fuer-die-vorberichterstattung-zur-landtagswahl-in-mecklenburg-vorpommern" target="_blank">die Entscheidung des ZDF</a>, ein Interview mit Mecklenburg-Vorpommerns AfD-Chef Enrico Schult nicht unkommentiert in der Kindernachrichtensendung &#8220;logo!&#8221; zu senden. Zuvor hatten knapp 300.000 Menschen <a href="https://weact.campact.de/petitions/kika-keine-buhne-fur-rechtsextreme-bei-logo" target="_blank">eine Online-Petition</a> gegen die Ausstrahlung unterzeichnet. Der DJV-Bundesvorsitzende Mika Beuster kommentiert: &#8220;Dass &#8216;logo!&#8217; vor der Wahl in Sachsen-Anhalt Ulrich Siegmund eine halbe Stunde hat schwadronieren lassen, hat zu Recht für viel Unmut gesorgt. Gut, dass sich das für Mecklenburg-Vorpommern nicht wiederholt.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.ecpmf.eu/ein-moglicher-austritt-mecklenburg-vorpommerns-aus-dem-ndr-staatsvertrag-ware-eine-gefahr-fur-die-regionale-medienvielfalt/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Ein möglicher Austritt Mecklenburg-Vorpommerns aus dem NDR-Staatsvertrag wäre eine Gefahr für die regionale Medienvielfalt</strong></a><br />
<em>(ecpmf.eu)</em><br />
Im Vorfeld der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern warnt das European Centre for Press and Media Freedom vor den Plänen der AfD, den NDR-Staatsvertrag aufzukündigen und den öffentlich-rechtlichen Sender auf einen sogenannten &#8220;Grundfunk&#8221; zu reduzieren. Ein einseitiger Ausstieg des Landes ließe zwar den NDR in den anderen drei Trägerländern Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen unberührt, zerschlüge aber die regionalen Studios in Schwerin, Rostock, Greifswald und Neubrandenburg sowie Formate wie das &#8220;Nordmagazin&#8221;. Der Vorstoß gefährde die regionale Informationsversorgung und die verfassungsrechtlich garantierte Rundfunkfreiheit.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/eckpunkte-geleakt-eu-kommission-will-soziale-medien-zu-alterskontrollen-verpflichten/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. EU-Kommission will soziale Medien zu Alterskontrollen verpflichten</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Sebastian Meineck)</em><br />
Ein geleaktes Eckpunktepapier der EU-Kommission enthülle die Pläne für den sogenannten &#8220;EU Kids Act&#8221;, der nach dem Vorbild Australiens weitreichende Beschränkungen im Internet einführen solle. Vorgesehen seien ein Mindestalter von 15 Jahren für eigene Accounts auf als riskant eingestuften Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube, verpflichtende Alterskontrollen auch für Erwachsene, ein Verbot suchtfördernder Designs (zum Beispiel unendliches Scrollen) sowie eine Beweislastumkehr für sehr große Plattformen. Die Pläne würden auf erhebliche Kritik von Experten, Bürgerrechtlern und dem Deutschen Ethikrat stoßen.</p>
<p><a href="https://taz.de/Visa-Regeln-in-den-USA/!6213396/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. US-Gericht stoppt Visa-Regeln für Studenten und Journalisten</strong></a><br />
<em>(taz.de, Ann-Kathrin Leclere)</em><br />
Ein US-Bundesgericht habe die von der Trump-Regierung geplanten Verschärfungen bei der Aufenthaltsdauer für ausländische Medienschaffende und Studierende vorläufig gestoppt. Nach dem Willen des Heimatschutzministeriums sollen Journalistinnen und Journalisten künftig nur noch maximal 240 Tage am Stück sowie Studentinnen und Studenten höchstens vier Jahre im Land bleiben dürfen, anstatt wie bisher an einen flexiblen Ausnahmestatus gebunden zu sein. Der Richter habe dem Eilantrag von Hochschulen und Gewerkschaften stattgegeben, das Hauptverfahren laufe allerdings weiter.</p>
<p><a href="https://www.infosperber.ch/freiheit-recht/justiz/vergleich-mit-anthropic-piraterie-und-urheberrecht/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Urheberrecht: Autoren einigen sich mit Anthropic auf Vergleich</strong></a><br />
<em>(infosperber.ch, Louis Schelbert)</em><br />
Im Rechtsstreit um das Training des Chatbots Claude mit Millionen Büchern habe sich das KI-Unternehmen Anthropic mit einer Autorengruppe um Charles Graeber auf einen Vergleich über 1,5 Milliarden US-Dollar geeinigt. Ein US-Bezirksgericht in Kalifornien habe zuvor zwar das KI-Training mit legal erworbenen Werken grundsätzlich als zulässige &#8220;Fair-Use&#8221;-Nutzung gewertet, jedoch bei rund 500.000 unrechtmäßig bezogenen Raubkopien eine klare Urheberrechtsverletzung festgestellt.</p>
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		<item>
		<title>AfD-Interview im KiKa, Abhängige Pressefreiheit, Community Notes</title>
		<link>https://bildblog.de/154616/afd-interview-im-kika-abhaengige-pressefreiheit-community-notes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 06:54:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154616</guid>

					<description><![CDATA[1. Petition fordert Stopp für nächstes AfD-Interview bei &#8220;logo!&#8221; (faz.net) Mehr als 250.000 Menschen hätten eine Petition gegen die Ausstrahlung eines weiteren AfD-Interviews im Kinderkanal KiKa unterzeichnet. Anlass sei ein vorangegangener Beitrag der Kindernachrichten &#8220;logo!&#8221; mit Sachsen-Anhalts AfD-Kandidaten Ulrich Siegmund gewesen, der massive Kritik ausgelöst habe. Die Initiative fordere nun, ein geplantes Interview mit Mecklenburg-Vorpommerns [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/petition-gegen-weiteres-afd-interview-im-kika-201225778.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Petition fordert Stopp für nächstes AfD-Interview bei &#8220;logo!&#8221;</strong></a><br />
<em>(faz.net)</em><br />
Mehr als 250.000 Menschen hätten <a href="https://weact.campact.de/petitions/kika-keine-buhne-fur-rechtsextreme-bei-logo" target="_blank">eine Petition</a> gegen die Ausstrahlung eines weiteren AfD-Interviews im Kinderkanal KiKa unterzeichnet. Anlass sei ein vorangegangener Beitrag der Kindernachrichten &#8220;logo!&#8221; mit Sachsen-Anhalts AfD-Kandidaten Ulrich Siegmund gewesen, der massive Kritik ausgelöst habe. Die Initiative fordere nun, ein geplantes Interview mit Mecklenburg-Vorpommerns AfD-Chef Enrico Schult nicht zu senden. Rechtsextreme dürften in Formaten für Kinder keine ungefilterte Plattform erhalten. Das ZDF verteidige das Format hingegen mit seinem öffentlich-rechtlichen Informations- und Orientierungsauftrag.</p>
<p><a href="https://www.digitalpolitik.de/pressefreiheit-entscheidet-sich-in-der-regulierung-von-big-tech/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Pressefreiheit entscheidet sich in der Regulierung von Big Tech</strong></a><br />
<em>(digitalpolitik.de, Markus Beckedahl)</em><br />
Markus Beckedahl warnt davor, dass die Pressefreiheit zunehmend von wenigen Tech-Konzernen abhänge. Der Vertrieb journalistischer Inhalte liege faktisch bei den Algorithmen von Meta, Google, TikTok und X. Diese profitorientierten Plattformen würden Zuspitzung belohnen, während seriöse Recherchen im Gegenzug Reichweite einbüßen. Beckedahl fordert daher, europäische Digitalgesetze wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_%C3%BCber_digitale_Dienste" target="_blank">den DSA</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_%C3%BCber_digitale_M%C3%A4rkte" target="_blank">den DMA</a> gegen den Widerstand der US-Regierung konsequent durchzusetzen. Außerdem sollten öffentlich-rechtliche Medien unabhängige und offene Vertriebswege aufbauen, um sich aus der Plattformabhängigkeit zu befreien.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/recht-internationales/no-slapp-strategische-verteidigung-109089" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. No SLAPP: Strategische Verteidigung</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Eberhard Reinecke &#038; Sven Tamer)</em><br />
Bei &#8220;M &#8211; Menschen machen Medien&#8221; gibt es das mittlerweile fünfte Kapitel des No-<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/SLAPP" target="_blank">SLAPP</a>-Handbuchs zur Abwehr nicht-gerechtfertigter Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten. Da deutsche Gerichte Klagen kaum allein mit Verweis auf den Schikane-Charakter abweisen würden, komme es auf eine kluge Verteidigung an. Neben sauberer Trennung von Fakten und Meinung sowie präziser Verdachtsberichterstattung könnten Redaktionen den Klägern das Kostenrisiko zuschieben: Etwa indem man Unterlassungserklärungen modifiziert abgebe (&#8220;ohne Anerkennung einer Rechtspflicht&#8221;), die Übernahme gegnerischer Anwaltskosten jedoch verweigere.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/meta-oversight-board-kritisiert-geplantes-aus-fuer-faktenchecks-sorge-vor-desinformation-a-4a14533d-4803-4b88-81ce-83bdf789dae1" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Meta-Kontrolleure warnen vor »Community Notes« statt Faktenchecks</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Das unabhängige Aufsichtsgremium von Meta habe den Social-Media-Konzern davor gewarnt, professionelle Faktenchecks durch sogenannte Community Notes zu ersetzen. Bei diesem Modell fügen Nutzerinnen und Nutzer Kontexthinweise selbst ein, ähnlich wie beim Kurznachrichtendienst X/Twitter. Meta teste dieses Crowdsourcing-System derzeit in 16 Ländern Lateinamerikas für Facebook, Instagram und Threads. Das Oversight Board betone, dass Community Notes kein vollwertiger Ersatz für Faktenprüfungen seien und Desinformationen Vorschub leisten könnten.</p>
<p><a href="https://taz.de/Ende-von-Chicken-Shop-Date/!6212983/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Zoom auf das frittierte Huhn</strong></a><br />
<em>(taz.de, Anastasia Zejneli)</em><br />
Nach zwölf Jahren beende die britische Comedian Amelia Dimoldenberg ihr Erfolgsformat &#8220;Chicken Shop Date&#8221;. Die Interviewreihe, bei der Prominente in einfachen Londoner Schnellimbissen interviewt werden, gelte als prägender Vorreiter moderner Web- und Kurzvideo-Formate. Der Reiz liege in Dimoldenbergs trockener Schlagfertigkeit, in den absurden Schnitten und dem bewussten Aushalten peinlicher Stille. Dadurch habe sie Stars wie Billie Eilish, Paul Mescal oder Paul McCartney ungeschminkte, private Reaktionen entlockt. Virale Clips auf TikTok hätten dem Kanal zu Weltruhm und 3,45 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten verholfen. Zahlreiche internationale Nachahmer hätten versucht, den Mix aus Parodie und Flirt zu kopieren.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/emmys2026/107837/widows_bay_dominiert_matthew_rhys_und_jean_smart_im_olymp/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. &#8220;Widow&#8217;s Bay&#8221; dominiert, Matthew Rhys und Jean Smart im Olymp</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Thomas Lückerath)</em><br />
Bei der Verleihung der Primetime Emmys 2026 habe die Horror-Comedy-Serie &#8220;Widow&#8217;s Bay&#8221; (Apple TV) mit insgesamt 14 Auszeichnungen triumphiert. Für ein historisches Novum habe Hauptdarsteller Matthew Rhys gesorgt. Er sei als erster Schauspieler im selben Jahr für zwei verschiedene Produktionen ausgezeichnet worden: für &#8220;Widow&#8217;s Bay&#8221; sowie für die Netflix-Miniserie &#8220;The Beast in Me&#8221;. Als beste Dramaserie habe sich erneut &#8220;The Pitt&#8221; (HBO Max) mit Hauptdarsteller Noah Wyle durchgesetzt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AfD-Normalisierer Lanz?, Musk droht Doku-Machern, &#8220;Sie belügen euch&#8221;</title>
		<link>https://bildblog.de/154603/afd-normalisierer-lanz-musk-droht-doku-machern-sie-beluegen-euch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 06:54:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154603</guid>

					<description><![CDATA[1. Markus Lanz, die AfD und der lässige Wiederaufbau unser Demokratie (substack.com, Dirk Laabs) Investigativjournalist Dirk Laabs wirft dem ZDF-Talkmaster Markus Lanz vor, durch unkritisches Diskursmanagement und Quotenfixierung maßgeblich zur Normalisierung der AfD beigetragen zu haben. Ausgehend von einer Begegnung im Jahr 2018, bei der Lanz bereits pauschalisierende Narrative über Migration bedient habe, zeichnet Laabs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://dirklaabs.substack.com/p/1b0a525a-76b6-4b44-ae28-eca67f21a692" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Markus Lanz, die AfD und der lässige Wiederaufbau unser Demokratie</strong></a><br />
<em>(substack.com, Dirk Laabs)</em><br />
Investigativjournalist Dirk Laabs wirft dem ZDF-Talkmaster Markus Lanz vor, durch unkritisches Diskursmanagement und Quotenfixierung maßgeblich zur Normalisierung der AfD beigetragen zu haben. Ausgehend von einer Begegnung im Jahr 2018, bei der Lanz bereits pauschalisierende Narrative über Migration bedient habe, zeichnet Laabs die Entwicklung der Talkshow nach. Dass sich Markus Lanz nun bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises mit Durchhalteparolen als Retter der Demokratie inszeniere, sei scheinheilig und zeuge von gefährlicher Realitätsverweigerung.</p>
<p><a href="https://taz.de/Risiken-und-Regulierung-von-KI/!6212742/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Menschengecodete Krise</strong></a><br />
<em>(taz.de, Marie Kilg)</em><br />
In der &#8220;taz&#8221; kommentiert Marie Kilg die &#8220;menschengecodete Krise&#8221;. Die Debatte um existenzielle Bedrohungen durch Künstliche Intelligenz, ausgelöst durch <a href="https://x.com/hilbertspaess/status/2097476196791709843" target="_blank">den öffentlichkeitswirksamen Abgang</a> des Anthropic-Entwicklers Jacob Coxon, verschleiere die eigentliche Ursache der Risiken: Hinter jedem autonomen Schadenspotenzial stünden menschliche Entscheidungen, Trainingsdaten und gezielt programmierte Schleifen. Sprachmodelle würden nicht eigenständig handeln, sondern von Entwicklern mit Werkzeugen und Zielen ausgestattet. Der Vorstoß führender US-Tech-Konzerne für eine angebliche Selbstregulierung diene vor allem dem Schutz der eigenen Marktanteile vor Konkurrenten.</p>
<p><a href="https://www.derstandard.at/story/3000000339360/musk-droht-machern-von-kritischer-doku-ueber-ihn-klagen-an" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Musk droht Machern von kritischer Doku über ihn Klagen an</strong></a><br />
<em>(derstandard.at)</em><br />
Elon Musk habe den Machern eines Dokumentarfilms über den Tech-Milliardär mit rechtlichen Schritten gedroht. Musks Anwalt Alex Spiro werfe Regisseur Alex Gibney sowie beteiligten Unternehmen wie HBO und Universal vor, in dem beim Filmfestival von Venedig uraufgeführten Film &#8220;Musk&#8221; gezielt Falschinformationen und Diffamierungen zu verbreiten. Unter anderem habe das Filmteam einen Vorab-Faktencheck mit Elon Musks Umfeld abgelehnt und unbelegte Thesen über eine Wahlmanipulation via Starlink transportiert. Die Produktionsfirma Jigsaw habe die Vorwürfe zurückgewiesen. Eine kritische Auseinandersetzung mit einflussreichen Persönlichkeiten sei elementarer Bestandteil der Meinungsfreiheit.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://de.ejo-online.eu/forschung/kann-die-humanisierung-des-journalisten-medienvertrauen-schaffen" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Kann die &#8220;Humanisierung&#8221; des Journalisten Medienvertrauen schaffen?</strong></a><br />
<em>(de.ejo-online.eu)</em><br />
Die Forscherin und Journalistin Emilie Gambade habe in ihrer Doktorarbeit untersucht, wie das gezielte Ablegen der distanzierten &#8220;professionellen Maske&#8221; das schwindende Vertrauen in Medien wiederherstellen kann. Da Glaubwürdigkeit zunehmend über intuitive, emotionale Resonanz bewertet werde, helfe das Sichtbarmachen von Verwundbarkeit und persönlicher Motivation dabei, parasoziale Bindungen aufzubauen. Am Beispiel ihrer Doku-Serie &#8220;The Messenger&#8221; plädiert Gambade dafür, Journalistinnen und Journalisten nahbar als vollwertige Menschen mit eigenen Werten und Schwächen zu porträtieren.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/beruf/mentoring-fuer-mehr-vielfalt-109085" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Mentoring für mehr Vielfalt</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Till Schmidt)</em><br />
Das Projekt &#8220;Mentoring@NRW&#8221; fördere Nachwuchskräfte mit Zuwanderungsgeschichte beim Einstieg in den Journalismus, um der sozialen Selektion durch unbezahlte Praktika entgegenzuwirken. Wie Projektleiterin Anna Kravčíková berichte, habe die Initiative seit ihrem Start vor sechs Jahren über 60 Talente in Medienhäuser vermittelt. Wegen finanzieller Kürzungen weiche das Programm nun auf ein intensives Camp-Format für 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus, das Themen wie Bezahlung, Story-Pitches und Rassismuserfahrungen adressiere. Ein besonderer Fokus liege dabei auf dem Lokal- und Regionaljournalismus.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=M-nFGcortig" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Sie belügen euch und werden reich damit</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Mats Schönauer, Video: 18:44 Minuten)</em><br />
Mats Schönauer deckt in diesem Video auf, wie mit KI-generierten Inhalten (&#8220;KI-Slop&#8221;) auf Social-Media-Plattformen massenhaft Klicks und Geld generiert werden. Als Beispiel dient der reichweitenstärkste deutsche YouTube-Kanal &#8220;Tsuriki Show&#8221;, der Milliarden Aufrufe mit automatisiert wiederholtem KI-Trash erziele. Transparenzhinweis: Mats Schönauer ist ehemaliger Leiter des BILDblog und Co-Autor des BILDblog-Buchs <a href="https://www.kiwi-verlag.de/buch/moritz-tschermak-mats-schoenauer-ohne-ruecksicht-auf-verluste-9783462053548" target="_blank">&#8220;Ohne Rücksicht auf Verluste. Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet&#8221;</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>KW 37/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/154589/kw-3726-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 12:04:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154589</guid>

					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Die AfD und die Verantwortung der Medien (youtube.com, Ronen Steinke, Video: 55:01 Minuten) Journalist Ronen Steinke und Polit-Influencer Alexander Prinz sprechen über [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=WiOde_gNjr0" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Die AfD und die Verantwortung der Medien</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Ronen Steinke, Video: 55:01 Minuten)</em><br />
Journalist Ronen Steinke und Polit-Influencer Alexander Prinz sprechen über die Rolle etablierter sowie digitaler Medien beim Erstarken der AfD. Prinz kritisiert, dass traditionelle Redaktionen der Partei jahrelang durch sensationslüsterne Berichterstattung und ständige Empörungsreflexe kostenlos Reichweite verschafft hätten. Gleichzeitig würden Social-Media-Algorithmen und Event-Streaming eine radikale Polarisierung und Feindbildpflege begünstigen.</p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:b4051a07def62e6b/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Wie viel Macht hat Big Tech über unsere Demokratie?</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Sophie Morár, Audio: 27:03 Minuten)</em><br />
Bei &#8220;BR24 Medien&#8221; geht es um die wachsende Macht weniger Social-Media-Plattformen wie YouTube, Instagram und TikTok sowie der dahinterstehenden Technologiekonzerne auf den demokratischen Diskurs und das Wahlverhalten. Medienwissenschaftler Martin Andree analysiert, wie algorithmische Plattformlogiken gezielt extreme Positionen belohnen, während moderate Stimmen unsichtbar würden und eine bedenkliche Monopolisierung der Öffentlichkeit entstehe: &#8220;Diese Plattformen [sind] nicht neutral. Das heißt, sie filtern, sie suchen aus, sie bestimmen, welche Inhalte sichtbar sind, und sie haben eine eigene politische Agenda.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/25-jahre-nach-9-11-wie-der-terrorakt-die-live-berichterstattung-veraendert-hat-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Wie der Terrorakt die Live-Berichterstattung verändert hat</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Sascha Wandhöfer, Audio: 34:58 Minuten)</em><br />
Im Deutschlandfunk kommen regelmäßig Hörerinnen und Hörer zu Wort. Manchmal liefern sie sogar die Idee für eine ganze Sendung und tauschen sich darin mit Expertinnen und Experten aus. In dieser Folge des Podcasts &#8220;Nach Redaktionsschluss&#8221; geht es um die Frage, wie der Terroranschlag vom 11. September 2001 die Live-Berichterstattung verändert hat. Es diskutieren Ulrich Wickert, seinerzeit Moderator der &#8220;Tagesthemen&#8221;, Medienforscher Stephan Weichert und Gregor Burkhardt vom ZDF.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=dPRJ5ilThhY" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Applaus aus der Blase: Der Wert von Journalistenpreisen</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Tanjev Schultz &#038; Markus Wolsiffer, Video: 36:46 Minuten)</em><br />
Die &#8220;Medienversteher&#8221; Tanjev Schultz und Markus Wolsiffer diskutieren über den Sinn und die Schattenseiten von Journalistenpreisen. Zwar böten Auszeichnungen wie der Henri-Nannen- oder der Pulitzer-Preis persönliche Anerkennung und Sichtbarkeit für aufwendige Recherchen, doch bestehe die Gefahr der Selbstbeweihräucherung. Außerdem hinterfragen die beiden den Trend, Beiträge gezielt für Jurys statt für das Publikum zu schreiben, wodurch klassisches Handwerk oder Hintergrundarbeit oft übersehen würden.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=brD6Cb1PYn8&#038;sttick=0" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Popjournalismus: Zwischen Punk, Pop und Presse</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Christian Jakubetz, Video: 39:44 Minuten)</em><br />
Christian Jakubetz unterhält sich mit der Literaturwissenschaftlerin Erika Thomalla über deren Buch &#8220;Gegenwart machen&#8221; und die Blütezeit des deutschsprachigen Popjournalismus von den späten 1970er-Jahren bis zur Jahrtausendwende. Magazine wie &#8220;Tempo&#8221;, &#8220;Spex&#8221; oder &#8220;Wiener&#8221; hätten damals mit radikaler Subjektivität, Punk-Attitüde und bewusster Oberflächenästhetik eine subversive Gegenöffentlichkeit zum traditionellen Journalismus geschaffen. In dem Gespräch geht es auch um die Frage, wie prekärer gewordene Marktbedingungen und eine vorsichtigere Debattenkultur solche ungeschliffenen Formate verdrängt haben.</p>
<p><a href="https://peertube.heise.de/w/wNthG3z8k6QrFxBU7AZYVx" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. So brechen soziale Verträge</strong></a><br />
<em>(heise.de, Gavin Karlmeier, Video: 1:12:49 Stunden)</em><br />
Film- und Medienkritiker Wolfgang M. Schmitt und Host Gavin Karlmeier diskutieren bei &#8220;Haken dran&#8221; über die schleichende Aushöhlung von Privatsphäre und gesellschaftlichen Konventionen durch Big Tech. Ein zentrales Thema bilden Apples neue KI-gestützte Audio-Features für die Apple Watch, mit denen alltägliche Gespräche im Nachhinein transkribiert oder zusammengefasst werden können. Das sei ein bedenklicher Bruch des zwischenmenschlichen &#8220;sozialen Vertrags&#8221; und ein Einstieg in eine permanente Alltagsüberwachung. Zudem sprechen sie über die aggressive Datensammelpraxis von Elon Musks politischem Bündnis im US-Wahlkampf sowie über geplante europäische Social-Media-Einschränkungen für Jugendliche.</p>
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		<title>Arschlangweilig, Fatale Untätigkeit, Deutscher Radiopreis</title>
		<link>https://bildblog.de/154565/arschlangweilig-fatale-untaetigkeit-deutscher-radiopreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 06:54:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. &#8220;Das war der beste Wahlkampf seit der NSDAP&#8221; (taz.de, Lotte Laloire) Im Interview mit der &#8220;taz&#8221; spricht der Polit-Influencer Daniel Rensing über den Wahlkampf der AfD in Sachsen-Anhalt, der besonders in den Sozialen Medien erfolgreich gewesen sei. Zur Frage, ob die Algorithmen recht Inhalte aktiv bevorzugen, sagt er: &#8220;So sehr ich Mark Zuckerberg von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/Influencer-ueber-AfD-Erfolg/!6211367/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. &#8220;Das war der beste Wahlkampf seit der NSDAP&#8221;</strong></a><br />
<em>(taz.de, Lotte Laloire)</em><br />
Im Interview mit der &#8220;taz&#8221; spricht der Polit-Influencer Daniel Rensing über den Wahlkampf der AfD in Sachsen-Anhalt, der besonders in den Sozialen Medien erfolgreich gewesen sei. Zur Frage, ob die Algorithmen recht Inhalte aktiv bevorzugen, sagt er: &#8220;So sehr ich Mark Zuckerberg von Meta und der chinesischen Regierung bei Tiktok misstraue, glaube ich nicht, dass sie rechten Content aktiv pushen. Ich glaube einfach, dass linker Content arschlangweilig ist.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.falter.at/zeitung/20260910/die-fatale-untaetigkeit-der-regierung" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Slapp-Klagen: Die fatale Untätigkeit der Regierung</strong></a><br />
<em>(falter.at, Charlotte Deiss)</em><br />
In einem Gastbeitrag kritisiert Charlotte Deiss von Amnesty International &#8220;die fatale Untätigkeit der Regierung&#8221; Österreichs bei der Überführung der Anti-<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/SLAPP" target="_blank">SLAPP</a>-Richtlinie der EU in nationales Recht. Die EU-Kommission habe deshalb bereits ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. Grund für den Stillstand sei ein Koalitionsstreit: SPÖ und NEOS würden eine lückenlose Verankerung fordern, die ÖVP blockiere aus Sorge vor einer angeblichen &#8220;Übererfüllung&#8221;. Deiss fordert ein schnelles Handeln: &#8220;Sollte die Bundesregierung wirksam gegen Slapp vorgehen wollen, muss sie den Empfehlungen der EU-Kommission und des Europarates folgen und Schutzmaßnahmen in allen Rechtsmaterien sowie für innerstaatliche Verfahren einführen.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.turi2.de/community/wir-sind-von-der-ignoranz-der-bundesregierung-schockiert-bdzv-hauptgeschaeftsfuehrer-joerg-eggers-ueber-politik-und-pressefreiheit/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. &#8220;Wir sind von der Ignoranz der Bundesregierung schockiert&#8221;: BDZV-Hauptgeschäftsführer Jörg Eggers über Politik und Pressefreiheit.</strong></a><br />
<em>(turi2.de, Markus Trantow)</em><br />
Jörg Eggers, Chef des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), wirft der deutschen Bundesregierung vor, die Nöte der Verlage zu ignorieren. Wegen der teuren Zustellung würden ländliche Regionen ohne gedruckte Zeitungen drohen, während große Tech-Konzerne den Markt beherrschen. Eggers verlangt faire Wettbewerbsregeln, niedrigere Steuern auf journalistische Produkte und ein Eingreifen gegen die Macht der Plattformen. Um politisch mehr Druck aufzubauen, setze der BDZV auf enge Allianzen, auch gemeinsam mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.digitalfernsehen.de/news/inhalte/streaming/synchronisations-revolution-prime-video-passt-lippenbewegungen-bei-maxton-hall-mit-ki-an-1188230/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Synchronisations-Revolution: Prime Video passt Lippenbewegungen bei &#8220;Maxton Hall&#8221; mit KI an</strong></a><br />
<em>(digitalfernsehen.de, Marcus Reichl)</em><br />
Amazons Streamingdienst Prime Video setze bei seiner Serie &#8220;Maxton Hall&#8221; auf ein neues KI- und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Visueller_Effekt" target="_blank">VFX</a>-Verfahren, um die Lippenbewegungen der Darstellerinnen und Darsteller nachträglich an übersetzte Dialoge anzugleichen. Die Technologie komme zunächst bei der englischen Fassung der ersten beiden Staffeln zum Einsatz und solle auch für die im Dezember 2026 startende finale Staffel genutzt werden. Anders als bei umstrittenen Modellen, die menschliche Stimmen durch künstliche Audiospuren ersetzen, modifiziere Prime Video hier rein das visuelle Bild auf Basis bereits real eingesprochener Synchronfassungen.<br />
Weiterer Lesetipp: <a href="https://www.dwdl.de/magazin/107722/rtl_experimentiert_mit_ki__und_laesst_den_hinweis_darauf_weg_/" target="_blank">RTL experimentiert mit KI &#8211; und lässt den Hinweis darauf weg</a>: RTL teste mit fünf alten Folgen der Gerichtsshow &#8220;Das Strafgericht&#8221; den massiven Einsatz generativer KI. Das visuelle Ergebnis wirke stellenweise hölzern und asynchron. Für Kritik sorge vor allem die fehlende Transparenz: Im Streaming zeige RTL einen kurzen Hinweis im Abspann, im linearen TV verzichte der Sender auf die Kennzeichnung. Die zuständige Landesmedienanstalt halte diesen Verzicht für rechtlich bedenklich. (dwdl.de, Timo Niemeier)</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107796/deutscher_radiopreis_2026_bully_jubelt_wdr_gewinnt_doppelt/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Deutscher Radiopreis 2026: Bully jubelt, WDR gewinnt doppelt</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Alexander Krei)</em><br />
Emotionaler Höhepunkt des Deutschen Radiopreises sei die posthume Vergabe des Ehrenpreises für das Lebenswerk an <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rik_De_Lisle" target="_blank">die verstorbene Radioikone Rik De Lisle</a> (&#8220;Alter Ami&#8221;) gewesen. Außerdem habe der WDR gleich zweifach abgeräumt: mit dem 1Live-Duo Celina Pegel und Jule Blaase für die beste Morgensendung sowie für &#8220;Inside CumEx&#8221; (WDR 2) als bestes Informationsformat. Michael &#8220;Bully&#8221; Herbig und Rick Kavanian seien für ihr Show-Takeover bei Radio Gong 96.3 geehrt worden. Evren Gezer (Hit Radio FFH) habe als beste Moderatorin, Sina Wende (Bayern 1) als beste Newcomerin triumphiert.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=2Zt1vLlSdaM" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Analyse der Wochenshow: Vulgär, inkorrekt und extrem erfolgreich</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Philipp Walulis, Video: 16:45)</em><br />
Philipp Walulis hat sich noch mal alte Ausgaben der &#8220;Wochenshow&#8221; angetan, die als Sketchshow zwischen 1996 und 2002 auf Sat.1 zu sehen und höchst erfolgreich war: &#8220;Ingolf Lück, Anke Engelke, Bastian Pastewka: &#8216;Die Wochenshow&#8217; war Wegweisend für Comedy im deutschen Fernsehen der 90er-Jahre. Doch wie entwickelte sich ein spontaner Vertragsableger für die Harald Schmidt Show zu einem Quoten-Giganten mit bis zu 6 Millionen Zuschauern?&#8221;</p>
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		<title>Übergriffe im Wahlkampf, Tetris-Macher wehren sich, Biene Maja</title>
		<link>https://bildblog.de/154551/uebergriffe-im-wahlkampf-tetris-macher-wehren-sich-biene-maja/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:54:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154551</guid>

					<description><![CDATA[1. Übergriffe im Sachsen-Anhalt-Wahlkampf (verdi.de) Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in Verdi bilanziert in Sachsen-Anhalt eine beispiellose Welle der Gewalt und Einschüchterung gegen Medienschaffende. Seit Mai 2026 seien 46 Vorfälle im Umfeld des AfD-Wahlkampfs dokumentiert worden. Im gesamten Vorjahr seien es lediglich fünf Fälle gewesen. Neben verweigerten Akkreditierungen für internationale Leitmedien und massiven Bedrängungen durch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/uebergriffe-im-sachsen-anhalt-wahlkampf-109067" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Übergriffe im Sachsen-Anhalt-Wahlkampf</strong></a><br />
<em>(verdi.de)</em><br />
Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in Verdi bilanziert in Sachsen-Anhalt eine beispiellose Welle der Gewalt und Einschüchterung gegen Medienschaffende. Seit Mai 2026 seien 46 Vorfälle im Umfeld des AfD-Wahlkampfs dokumentiert worden. Im gesamten Vorjahr seien es lediglich fünf Fälle gewesen. Neben verweigerten Akkreditierungen für internationale Leitmedien und massiven Bedrängungen durch rechte Streamer sei es in Magdeburg sogar zu einem tätlichen Angriff durch einen Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes auf Journalisten gekommen.</p>
<p><a href="https://uebermedien.de/120626/wirkt-sich-die-politische-zaesur-in-sachsen-anhalt-auch-auf-die-wahlabend-sendungen-aus/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Wirkt sich die politische Zäsur in Sachsen-Anhalt auch auf die Wahlabend-Sendungen aus?</strong></a><br />
<em>(uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 20:19 Minuten)</em><br />
Im &#8220;Übermedien&#8221;-Podcast spricht Holger Klein mit dem Kulturjournalisten Johannes Schneider von der &#8220;Zeit&#8221; über die Berichterstattung von ARD und ZDF am Wahlabend: &#8220;Wie war der Wahlabend insgesamt? Haben die TV-Journalisten versagt? Hätten sie stärker eingreifen müssen? Und: Ist es grundsätzlich veraltet, wie Politiker nach solchen politischen Ereignissen interviewt werden?&#8221;</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/games/donald-trump-weisses-haus-entfernt-mauerspiel-nach-beschwerde-von-tetris-firma-a-d0316fe1-7fe8-478c-884d-c90cdf4ecc9a" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Weißes Haus wirft Mauerspiel von Webseite &#8211; nach Beschwerde der »Tetris«-Macher</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Das Weiße Haus habe das browserbasierte Propagandaspiel &#8220;Build the Wall&#8221; nach Kritik der Tetris Company von seiner Website entfernt. In dem Spiel sollten Nutzerinnen und Nutzer im Tetris-Stil eine Grenzanlage gegen Migranten errichten. Das Unternehmen hinter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tetris" target="_blank">dem Videospielklassiker</a> habe sich scharf von der spaltenden Botschaft distanziert und auf nicht lizenzierte Marken- und Urheberrechtsverletzungen verwiesen.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107779/scheitert_die_investitionsverpflichtung_noch_bkm_beruhigt/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Scheitert die Investitionsverpflichtung noch? BKM beruhigt</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Das Kulturstaatsministerium (BKM) habe einen Bericht der &#8220;FAZ&#8221; zurückgewiesen, laut dem die geplante Investitionsverpflichtung für Streaminganbieter an Brüsseler Vorgaben scheitern könnte. Laut BKM handele es sich bei den Hinweisen der EU-Kommission lediglich um unverbindliche Bemerkungen im Notifizierungsverfahren, nicht um ein formelles Veto oder eine erforderliche Zustimmung. Die Bundesregierung halte an ihrem Plan fest, Streamingdienste zu einer Reinvestition von acht Prozent ihres Inlandsumsatzes in europäische Produktionen zu verpflichten.</p>
<p><a href="https://blog.medientage.de/mehr-user-engagement-durch-bedürfnisorientierte-geschichten" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Mehr User-Engagement durch bedürfnisorientierte Geschichten</strong></a><br />
<em>(medientage.de, Petra Schwegler)</em><br />
Katja Fleischmann, Leiterin der dpa-Brancheninitiative &#8220;Drive&#8221;, beschreibt im Interview den Wandel redaktioneller Strategien: weg von reiner Klick-Reichweite, hin zu &#8220;Media Time&#8221; und nutzerzentrierten &#8220;User Needs&#8221;. Anhand von Daten aus einem Verbund von 30 Regionalverlagen zeige sich, dass bedürfnisorientierte Inhalte das Engagement deutlich steigern, die Quote ungenutzter Texte (&#8220;Geisterartikel&#8221;) spürbar senken und Abonnements sichern. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg sei der Aufbau von Nutzungsgewohnheiten, etwa durch getaktete Newsletter oder Live-Ticker.</p>
<p><a href="https://taz.de/50-Jubilaeum-der-Biene-Maja/!6211488/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Das energetische Insekt</strong></a><br />
<em>(taz.de, Jenni Zylka)</em><br />
Zum 50. Jahrestag <a href="https://www.zdf.de/animation/die-biene-maja-classics-100" target="_blank">der ZDF-Erstausstrahlung</a> der Zeichentrickserie &#8220;Die Biene Maja&#8221; beleuchtet die &#8220;taz&#8221; den anhaltenden Erfolg und die Widersprüche des Kinderklassikers. Obwohl die literarische Vorlage aus der Feder des späteren Nationalsozialisten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Waldemar_Bonsels" target="_blank">Waldemar Bonsels</a> stamme, und Kritiker der TV-Serie wiederholt biologistische Motive und überholte Rollenmuster vorhalten würden, habe die Figur ganze Generationen geprägt.</p>
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