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	<title>BILDblog</title>
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	<description>Ein Watchblog für deutsche Medien</description>
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		<title>Danger Dan und das ZDF, USA schränken ein, Neuer &#8220;Standard&#8221;</title>
		<link>https://bildblog.de/153950/danger-dan-und-das-zdf-usa-schraenken-ein-neuer-standard/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 06:54:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Danger Dan und Igor Levit werfen ZDF Eingriff in die Kunstfreiheit vor (zeit.de, Sarah Kohler) Der Musiker Danger Dan und der Pianist Igor Levit hätten der ZDF-Intendanz einen &#8220;Eingriff in die Meinungs- und Kunstfreiheit&#8221; vorgeworfen. Nach Angaben der Künstler habe der Sender kurz vor der Aufzeichnung der Jubiläumssendung von &#8220;Die Anstalt&#8221; einen Auftritt mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.zeit.de/feuilleton/film/2026-07/danger-dan-igor-levit-zdf-die-anstalt-kunstfreiheit" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Danger Dan und Igor Levit werfen ZDF Eingriff in die Kunstfreiheit vor</strong></a><br />
<em>(zeit.de, Sarah Kohler)</em><br />
Der Musiker Danger Dan und der Pianist Igor Levit hätten der ZDF-Intendanz einen &#8220;Eingriff in die Meinungs- und Kunstfreiheit&#8221; vorgeworfen. Nach <a href="https://www.facebook.com/dangerdan666/posts/pfbid022FZ2bWZ8K5uSoNJ8pT9dVQvGEGsfpCN7YRyusvS3HpdEYZWoxSoncrG1sLV51dcQl" target="_blank">Angaben der Künstler</a> habe der Sender kurz vor der Aufzeichnung der Jubiläumssendung von &#8220;Die Anstalt&#8221; einen Auftritt mit dem antifaschistischen Lied <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Gg-SCpXba64" target="_blank">&#8220;Keine Angst&#8221;</a> verboten, obwohl der Hausjustiziar bereits grünes Licht gegeben habe. Das ZDF <a href="https://www.zdfheute.de/in-eigener-sache/die-anstalt-danger-dan-ausladung-keine-angst-100.html" target="_blank">rechtfertige</a> die Ausladung mit dem Argument, der Songtext könne &#8220;als Aufruf zu Gewalt verstanden werden&#8221;. Die Künstler sprächen von einem besorgniserregenden, &#8220;autoritären Akt&#8221; des öffentlich-rechtlichen Senders. </p>
<p><a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/artikel/pressemitteilungen/4275/rsf-kritisiert-nachrichtendienstreform" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. RSF kritisiert Nachrichtendienstreform</strong></a><br />
<em>(reporter-ohne-grenzen.de)</em><br />
Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) habe die geplante Reform des Nachrichtendienstrechts scharf kritisiert. Der Entwurf erweitere die Befugnisse des Bundesnachrichtendienstes (BND) und des Verfassungsschutzes, baue aber den Quellenschutz und die Kontrolle systematisch ab. RSF bemängele insbesondere den geplanten Einsatz automatisierter Datenanalysen zur Erstellung von Risikoprofilen potenzieller Informanten sowie den Einsatz von BND-Trojanern gegen Journalistinnen und Journalisten. Die Stellungnahme ist <a href="https://media.reporter-ohne-grenzen.de/production/6396/01KXJSJZPFEVEBEA0BMZWJKX1S.pdf" target="_blank">hier abrufbar (PDF)</a>.</p>
<p><a href="https://www.tagesspiegel.de/internationales/neue-regeln-usa-schranken-aufenthaltszeit-fur-studenten-und-medien-ein-15847954.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Neue Regeln: USA schränken Aufenthaltszeit für Studenten und Medien ein</strong></a><br />
<em>(tagesspiegel.de)</em><br />
Die US-Regierung schränke die Aufenthaltszeiten für ausländische Studierende sowie für Medienvertreterinnen und -vertreter künftig stärker ein. Bislang hätten Inhaber der betroffenen Visa-Klassen für die gesamte Dauer ihrer Ausbildung oder ihres Arbeitsauftrags ohne feste Befristung im Land bleiben dürfen. Mit der Neuregelung werde der Aufenthalt für Studierende nun auf maximal vier Jahre sowie für Journalistinnen und Journalisten auf 240 Tage begrenzt. </p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/einladen-oder-canceln-wie-umgehen-mit-der-afd-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Wie umgehen mit der AfD?</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Stephan Beuting, Audio: 34:00 Minuten)</em><br />
Im Deutschlandfunk (DLF) kommen regelmäßig Hörerinnen und Hörer zu Wort. Manchmal liefern sie sogar die Idee für eine ganze Sendung und tauschen sich darin mit Expertinnen und Experten aus. In dieser Folge des Podcasts &#8220;Nach Redaktionsschluss&#8221; geht es um die Frage, ob man der AfD angesichts des neuesten Gutachtens der Gesellschaft für Freiheitsrechte noch eine mediale Bühne bieten sollte. Es diskutieren DLF-Hörer Alexander Pleschka, Ann-Katrin Müller vom &#8220;Spiegel&#8221; und Korbinian Frenzel von Deutschlandfunk Kultur.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/kultur/steidl-verlag-aus-goettingen-meldet-vorlaeufige-insolvenz-an-a-c5f659ca-23a2-45db-bb61-f54fcec2d249" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Steidl-Verlag aus Göttingen meldet vorläufige Insolvenz an</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Der Göttinger Steidl-Verlag befinde sich in finanziellen Schwierigkeiten. Das Amtsgericht Göttingen habe am vergangenen Freitag ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen des Verlags eröffnet. Grund dafür seien unter anderem unbezahlte Sozialabgaben. Außerdem stünden seit Monaten Gehaltszahlungen aus. Das 1969 von Gerhard Steidl gegründete Traditionshaus halte unter anderem die Weltrechte am Werk von Günter Grass und sei weltweit für seine hochwertigen Fotobücher (unter anderem von Karl Lagerfeld) bekannt.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/oesterreichs-standard-in-deutschland-108501" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Österreichs &#8220;Standard&#8221; in Deutschland</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Danilo Höpfner)</em><br />
Die Schweizer &#8220;NZZ&#8221; habe den deutschen Markt mit großem Marketingaufwand erobert. Der österreichische, liberal-progressive &#8220;Standard&#8221; verfolge mit seinem Onlineableger in Deutschland eine andere Strategie: Die deutsche Ausgabe diene vor allem als risikofreie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sandbox" target="_blank">Sandbox</a> für technologische und wirtschaftliche Experimente, um das Kerngeschäft in Österreich nicht zu gefährden. So würden in Deutschland Cloud-Infrastrukturen, programmatische Vermarktung und ein Algorithmus getestet, der die Startseite vollautomatisch bestücke. Besucherinnen und Besucher aus Deutschland würden inzwischen für acht bis zehn Prozent des &#8220;Standard&#8221;-Onlinetraffics sorgen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachrichtendienstrecht, &#8220;Berliner Appell&#8221;, Streit um Merz-Zitate</title>
		<link>https://bildblog.de/153934/nachrichtendienstrecht-berliner-appell-streit-um-merz-zitate/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 06:54:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Schutz von Journalisten unzureichend (djv.de, Hendrik Zörner) Gemeinsam mit weiteren Medienverbänden warnt der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) vor erheblichen Lücken beim Schutz von Journalistinnen und Journalisten im neuen Referentenentwurf zur Reform des Nachrichtendienstrechts. Zwar sei die Einführung eines Schutzes für Berufsgeheimnisträger grundsätzlich zu begrüßen, dieser bleibe für Medienschaffende jedoch im Gegensatz zu Geistlichen, Anwälten oder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.djv.de/news/pressemitteilungen/press-detail/schutz-von-journalisten-unzureichend/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Schutz von Journalisten unzureichend</strong></a><br />
<em>(djv.de, Hendrik Zörner)</em><br />
Gemeinsam mit weiteren Medienverbänden warnt der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) vor erheblichen Lücken beim Schutz von Journalistinnen und Journalisten im neuen Referentenentwurf zur Reform des Nachrichtendienstrechts. Zwar sei die Einführung eines Schutzes für Berufsgeheimnisträger grundsätzlich zu begrüßen, dieser bleibe für Medienschaffende jedoch im Gegensatz zu Geistlichen, Anwälten oder parlamentarischen Abgeordnete nur relativ. &#8220;So notwendig die Anpassung des Nachrichtendienstrechts an die digitale Entwicklung sein mag, so wichtig ist der Schutz der Medienschaffenden und ihrer Informanten&#8221;, so der DJV-Bundesvorsitzende Mika Beuster. Die komplette Stellungnahme gibt es <a href="https://www.djv.de/fileadmin/user_upload/DJV/INFORMATIONEN/medienpolitik/Stellungnahmen/260714_DJV-Stellungnahme_zum_BMI_RefE_zum_Nachrichtendienstrecht.pdf" target="_blank">hier (PDF)</a>. </p>
<p><a href="https://medien.epd.de/article/4926" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. &#8220;Ohne freie Presse keine freie Gesellschaft&#8221;</strong></a><br />
<em>(medien.epd.de)</em><br />
Rund 350 deutsche Presseverlage hätten im &#8220;Berliner Appell&#8221; des Medienverbandes der freien Presse ein medienpolitisches Sofortprogramm gefordert. Um die verfassungsrechtlich garantierte Pressefreiheit zu sichern, würden die Verlage von Bund und Ländern konkrete Entlastungen sowie Urheber- und Vergütungsrechte gegenüber generativer KI verlangen. Zudem plädiere der Verband für eine Modernisierung des Pressekartellrechts zur Erleichterung von Kooperationen sowie für eine Absenkung der Mehrwertsteuer für Presseprodukte auf null Prozent.</p>
<p><a href="https://www.wp.de/sauer-und-siegerland/article412588562/kanzler-merz-nennt-es-hintergrundgespraech-die-wp-widerspricht.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Kanzler Merz nennt es Hintergrundgespräch &#8211; die WP widerspricht</strong></a><br />
<em>(wp.de, Martin Korte)</em><br />
Ein lokaler Pressetermin von Bundeskanzler Friedrich Merz im Sauerland sorge für Streit über die Zitatfreigabe. Die &#8220;Westfalenpost&#8221; kritisiert, dass Journalistinnen und Journalisten ihre wörtlichen Zitate vorab dem Bundespresseamt vorlegen sollten, obwohl das Gespräch als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unter_drei" target="_blank">&#8220;unter eins&#8221;</a>, also uneingeschränkt zitierfähig, deklariert gewesen sei. Während Merz bei seiner Sommerpressekonferenz entgegnet habe, es habe sich um ein &#8220;Pressehintergrundgespräch&#8221; gehandelt, widerspricht die Zeitung vehement. Der Termin sei als normales Pressegespräch ausgewiesen gewesen. Außerdem habe der Kanzler am Ende sogar offizielle O-Töne vor Kameras und Mikrofonen gegeben, was eine nachträgliche Autorisierung widersinnig mache.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://de.ejo-online.eu/pressefreiheit/der-ukrainische-journalismus-zwischen-krieg-reform-und-ueberleben" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Der ukrainische Journalismus zwischen Krieg, Reform und Überleben</strong></a><br />
<em>(de.ejo-online.eu, Oleksandra Yaroshenko)</em><br />
Der ukrainische Journalismus stehe im Krieg vor extremen Herausforderungen, schreibt die Medienwissenschaftlerin Oleksandra Yaroshenko. Zwar würden Reformen den früheren Oligarchen-Einfluss zurückdrängen, doch die Pressefreiheit leide. Die kollaborative Sendeinitiative <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_vereinten_Nachrichten" target="_blank">&#8220;United News Marathon&#8221;</a> gerate wegen mangelnder Meinungsvielfalt in die Kritik, eine schwere Wirtschaftskrise treibe Redaktionen in den Ruin. Zudem wandere das Publikum rasant zu intransparenten, oft anonymen Telegram-Kanälen ab. Yaroshenkos Fazit: &#8220;Zuverlässiger Journalismus bleibt eine der wichtigsten Ressourcen, die der ukrainischen Gesellschaft in Kriegszeiten zur Verfügung stehen.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107176/liebesaus_reiche_und_zu_guttenberg_gehen_gegen_bunte_vor/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Liebes-Aus? Reiche und zu Guttenberg gehen gegen &#8220;Bunte&#8221; vor</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Unternehmer Karl-Theodor zu Guttenberg würden sich juristisch gegen eine exklusive Titelstory des Klatschmagazins &#8220;Bunte&#8221; wehren. Das Blatt habe unter der Überschrift &#8220;Liebes-Aus nach 2 Jahren Glück&#8221; behauptet, das Paar habe sich getrennt. Medienanwalt Christian Schertz weise die Berichterstattung im Namen seiner Mandanten als völlig haltlos zurück. Man fordere nun einen prominent platzierten Widerruf auf der Titelseite sowie ein vollständiges Verbot der Falschmeldung.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/grossbritannien-ausgangssperre-auf-social-media-fuer-16-jaehrige-regierung-plant-regelung-a-c5560856-55c3-4186-b8a1-2dc276f77905" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Ausgangssperre auf Social Media für 16-Jährige? Britische Regierung plant Regelung</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Die britische Regierung plane nach dem bereits angekündigten Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren weitere Einschränkungen für Jugendliche: Für 16- und 17-Jährige solle künftig eine Art nächtliche Online-Ausgangssperre zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens gelten, um deren Schlaf zu schützen. Zudem sollen suchterzeugende Funktionen wie das endlose Scrollen standardmäßig deaktiviert und die Nutzung von KI-Chatbots für Minderjährige durch Pflichtpausen eingeschränkt werden.</p>
<p><a href="https://www.radioeins.de/programm/sendungen/modo1619/wissen_denken_meinen/lorenz-meyer-sommerpressekonferenz-merz.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>7. Bundeskanzler Friedrich Merz bei der Sommerpressekonferenz</strong></a><br />
<em>(radioeins.de, Lorenz Meyer, Audio: 3:46 Minuten)</em><br />
Zusätzlicher Link, da in eigener Sache: Bei radioeins kommentiert der &#8220;6-vor-9&#8221;-Kurator die gestrige Sommerpressekonferenz von Bundeskanzler Friedrich Merz. Gefragt wurde zu allem, innen wie außen. Merz kam mit frischen Reformbeschlüssen, aber auch mit der Weltlage. Bemerkenswert war diesmal vor allem, wann er Antworten auf die Fragen der anwesenden Journalistinnen und Journalisten hatte und wann nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gespräche bestätigt, Medienrecht auch bei KI, Doping-Pranger erlaubt</title>
		<link>https://bildblog.de/153922/gespraeche-bestaetigt-medienrecht-auch-bei-ki-doping-pranger-erlaubt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 06:54:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Springer-Verlag bestätigt zwei Gespräche zwischen Döpfner und Merz über AfD (spiegel.de) Nach wochenlangen Spekulationen im Berliner Regierungsviertel habe der Axel-Springer-Verlag zwei direkte Treffen zwischen Konzernchef Mathias Döpfner und Friedrich Merz bestätigt. Laut einem Bericht des &#8220;Stern&#8221; (nur mit Abo lesbar) habe das erste Treffen Ende 2024 stattgefunden und zu einem tiefen Zerwürfnis zwischen dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.spiegel.de/kultur/axel-springer-bestaetigt-gespraeche-von-mathias-doepfner-und-friedrich-merz-ueber-afd-a-891d86cb-198d-45c3-ab66-05732455c780" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Springer-Verlag bestätigt zwei Gespräche zwischen Döpfner und Merz über AfD</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Nach wochenlangen Spekulationen im Berliner Regierungsviertel habe der Axel-Springer-Verlag zwei direkte Treffen zwischen Konzernchef Mathias Döpfner und Friedrich Merz bestätigt. Laut einem Bericht des &#8220;Stern&#8221; (<a href="https://www.stern.de/politik/deutschland/merz-versus-springer-chef-doepfner--rekonstruktion-eines-zerwuerfnisses-37958252.html" target="_blank">nur mit Abo lesbar</a>) habe das erste Treffen Ende 2024 stattgefunden und zu einem tiefen Zerwürfnis zwischen dem damaligen Oppositionsführer Merz und Döpfner geführt. Gerüchte aus dem Podcast <a href="https://www.rnd.de/wenn-sie-wuessten/" target="_blank">&#8220;Wenn Sie wüssten&#8230;&#8221;</a> des &#8220;Redaktionsnetzwerk Deutschland&#8221;, laut dem Döpfner Merz zu einer Kooperation mit der AfD gedrängt und ihm gedroht habe, habe der Springer-Verlag zurückgewiesen. Beim &#8220;&#8216;Welt&#8217;-Wirtschaftsgipfel&#8221; zu Beginn dieses Jahres soll Friedrich Merz, inzwischen Kanzler, im Springer-Hochhaus die schärfsten Schlagzeilen des Verlags über sich laut vorgelesen haben. Die Stimmung sei von Teilnehmern als &#8220;eisig&#8221; beschrieben worden.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107157/zak_medienrecht_gilt_auch_fuer_kisuchmaschinen_und_chatbots/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. ZAK: Medienrecht gilt auch für KI-Suchmaschinen und Chatbots</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kommission_für_Zulassung_und_Aufsicht" target="_blank">Kommission für Zulassung und Aufsicht</a> (ZAK) der Landesmedienanstalten habe erstmals formelle Bescheide gegen die KI-Angebote von Google (AI Overviews) und Perplexity erlassen und damit einen wegweisenden Präzedenzfall geschaffen. Gestützt auf ein neues Rechtsgutachten stelle die ZAK klar, dass KI-generierte Antworten als eigene redaktionelle Inhalte der Anbieter zu werten seien und das Haftungsprivileg <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_über_digitale_Dienste" target="_blank">des Digital Services Act</a> für sie nicht greife. Gegen den Beschluss könnten die Anbieter nun Rechtsmittel einlegen.</p>
<p><a href="https://www.zeit.de/digital/internet/2026-07/social-media-verbot-kinder-smartphone-sucht-eltern" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. EU-Experten wollen ein Social-Media-Verbot bis 13. Ja, und jetzt?</strong></a><br />
<em>(zeit.de, Lisa Hegemann)</em><br />
Lisa Hegemann kommentiert das derzeit diskutierte Social-Media-Verbot für Kinder bis 13 Jahren: &#8220;Wer ein besonders scharfes Schwert zieht, sollte zwei Grundregeln beachten: Er sollte sich erstens sicher sein, dass das Schwert das angemessene Werkzeug für den vorgesehenen Zweck ist. Und zweitens, dass er bei der Nutzung nicht versehentlich irgendetwas kaputthaut, das er gar nicht kaputthauen wollte.&#8221;</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/c47424-eugh-anti-doping-veroeffentlichung-oesterreich-athleten" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Doping-Pranger im Netz recht­lich unbe­denk­lich</strong></a><br />
<em>(lto.de)</em><br />
Wie &#8220;Legal Tribune Online&#8221; berichtet, dürfen nationale Anti-Doping-Behörden die Namen von überführten Profisportlerinnen und -sportlern im Internet veröffentlichen. Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz-Grundverordnung" target="_blank">DSGVO</a> stehe laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs einem solchen &#8220;Doping-Pranger&#8221; grundsätzlich nicht entgegen, da die Bekämpfung von Doping dem Gemeinwohl diene. Die Richter hätten klargestellt, dass Namen sowie Dauer und Grund einer Sperre weder schutzbedürftige Gesundheitsdaten noch strafrechtliche Daten darstellen, solange der genaue Wirkstoff nicht genannt wird.</p>
<p><a href="https://taz.de/Klaus-Siekmann-geht-in-Rente/!6195769/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Er sicherte ab, wo andere Muffensausen bekamen</strong></a><br />
<em>(taz.de, Steffen Grimberg)</em><br />
Der NDR-Justiziar Klaus Siekmann geht in den Ruhestand. In der &#8220;taz&#8221; bedankt sich Steffen Grimberg für dessen Wirken: &#8220;Klaus Siekmann hat über 30 Jahre lang Recherchen von &#8216;Panorama&#8217; bis STRG_F nicht nur ermöglicht und abgesichert, sondern quasi mitgemacht. Immer mit dem Ziel, herauszuholen, was geht. Hohe Risiken hat er dabei in Kauf genommen und Generationen von Jour­na­lis­t*in­nen beigebracht, wie Verdachtsberichterstattung geht, ohne hinterher auf die Mütze zu kriegen.&#8221;</p>
<p><a href="https://blog.medientage.de/vertical-drama-deutsche-anbieter-und-der-hype" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Vertical Drama: Deutsche Anbieter und der Hype</strong></a><br />
<em>(medientage.de, Petra Schwegler)</em><br />
Petra Schwegler kommentiert den aktuellen Trend um <a href="https://www.tagesschau.de/kultur/drama-serien-erobern-das-smartphone-100.html" target="_blank">das &#8220;Vertical Drama&#8221;</a>, speziell fürs Handy gedrehte Serien im Hochkantformat: &#8220;Es geht nicht darum, das klassische Kino oder das große TV-Drama abzuschaffen, sondern Geschichten radikal aus der Perspektive eines scrollenden Publikums zu denken. Was auf dem großen Bildschirm an den Jungen vorbeiläuft, könnte dann funktionieren, wenn der Daumen dieser Zielgruppe zum wichtigsten Werkzeug der Unterhaltung gemacht wird.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Das Versagen von Nius&#8221;, Informationsfreiheit, Sportmarkt</title>
		<link>https://bildblog.de/153905/das-versagen-von-nius-informationsfreiheit-sportmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 06:54:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=153905</guid>

					<description><![CDATA[1. Mordfall Stade: Das Versagen von NiUS (youtube.com, Mats Schönauer, Video: 11:07 Minuten) Nach dem Sechsfachmord in Stade steht das rechtspopulistische Portal &#8220;Nius&#8221; wegen einer folgenschweren Identitätsverwechslung in der Kritik. Wie Mats Schönauer auf seinem YouTube-Kanal berichtet, habe die Redaktion um Julian Reichelt eine völlig unbeteiligte Frau fälschlicherweise der Mittäterschaft und Fluchthilfe bezichtigt. Aufgrund detaillierter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=k3b07MhUt1U" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Mordfall Stade: Das Versagen von NiUS</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Mats Schönauer, Video: 11:07 Minuten)</em><br />
Nach dem Sechsfachmord in Stade steht das rechtspopulistische Portal &#8220;Nius&#8221; wegen einer folgenschweren Identitätsverwechslung in der Kritik. Wie Mats Schönauer auf seinem YouTube-Kanal berichtet, habe die Redaktion um Julian Reichelt eine völlig unbeteiligte Frau fälschlicherweise der Mittäterschaft und Fluchthilfe bezichtigt. Aufgrund detaillierter persönlicher Angaben im Artikel wurde die Betroffene im Netz sofort identifiziert und (befeuert von AfD-Politikern) Opfer einer digitalen Hetzjagd.<br />
Transparenzhinweis: Mats Schönauer ist ehemaliger Leiter des BILDblog und Co-Autor des BILDblog-Buchs <a href="https://www.kiwi-verlag.de/buch/moritz-tschermak-mats-schoenauer-ohne-ruecksicht-auf-verluste-9783462053548" target="_blank">&#8220;Ohne Rücksicht auf Verluste. Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet&#8221;</a>.</p>
<p><a href="https://taz.de/Urteil-zu-Hetzportal-Nius/!6195851/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. BVG muss rechspopulistische Werbung dulden</strong></a><br />
<em>(taz.de)</em><br />
Das Berliner Verwaltungsgericht habe im Eilverfahren entschieden, dass die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die Werbung des rechtspopulistischen Portals &#8220;Nius&#8221; wieder zulassen müssen. Das Medium habe einen Anspruch auf diskriminierungsfreien Zugang zu den Werbeflächen. Die BVG habe die Kampagne im Juni gestoppt, nachdem &#8220;Nius&#8221;-Chef Julian Reichelt ein mögliches Werbemotiv mit dem Slogan &#8220;Wir werden immer beliebter bei sämtlichen beiden Geschlechtern&#8221; veröffentlicht habe, was die Verkehrsbetriebe als &#8220;offensichtlich rechtswidrig&#8221; eingestuft hätten. Dem widersprach das Gericht: Das Motiv sei von der Meinungs- und Pressefreiheit gedeckt. Auch von der BVG angeführte Sicherheitsbedenken wegen drohender Proteste und Sachbeschädigungen würden den Ausschluss nicht rechtfertigen.</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/gegenwind-fuer-bundesregierung-mehr-als-eine-halbe-million-menschen-wollen-informationsfreiheit-retten/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Mehr als eine halbe Million Menschen wollen Informationsfreiheit retten</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Markus Reuter)</em><br />
Die Pläne der schwarz-roten Bundesregierung, das Informationsfreiheitsgesetz drastisch einzuschränken, würden auf massiven Widerstand stoßen. Eine <a href="https://weact.campact.de/petitions/spd-stoppt-den-frontalangriff-auf-die-informationsfreiheit" target="_blank">Petition von &#8220;FragDenStaat&#8221;</a> habe innerhalb einer Woche über eine halbe Million Unterzeichnerinnen und Unterzeichner einsammeln können. Zudem hätten sich mehr als 120 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter auch die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, gegen das Vorhaben positioniert. Auch aus der SPD-Bundestagsfraktion komme parteiinterner Gegenwind.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=SibpwDr0ihw" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Springer Exposed</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Der dunkle Parabelritter, Video: 44:20 Minuten)</em><br />
Der &#8220;dunkle Parabelritter&#8221; beschäftigt sich in seinem Video mit der Geschichte von Axel Springer: &#8220;Wir sprechen über Erfolge, Skandale und Kontroversen, vom Kampf gegen die 68er über den Reichelt-Skandal bis zur Digitalisierung des Unternehmens. Im Mittelpunkt steht außerdem Mathias Döpfner. Wie groß ist sein Einfluss wirklich? Wie viel Macht hat Axel Springer über Politik und öffentliche Debatten? Und was bedeutet das für unsere Demokratie?&#8221;</p>
<p><a href="https://www.turi2.de/aktuell/gabor-steingart-baut-drittes-medienschiff-und-startet-finanz-podcast-mit-ki-stimm-klon/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Gabor Steingart baut drittes Medienschiff und startet Finanz-Podcast mit KI-Stimm-Klon</strong></a><br />
<em>(turi2.de, Björn Czieslik)</em><br />
Wie Björn Czieslik berichtet, investiere das Digitalmedienhaus &#8220;Media Pioneer&#8221; von Gabor Steingart mehr als 40 Millionen Euro in ein drittes Medienschiff. Die &#8220;Pioneer Three&#8221; solle mit einer Länge von 80 Metern und Platz für bis zu 400 Gäste in Frankfurt am Main vor Anker gehen, um das wirtschafts- und finanzjournalistische Angebot der Marke auszubauen. Außerdem habe das Medienhaus den börsentäglichen Podcast &#8220;Frontrunners&#8221; gestartet, der von einem KI-trainierten Stimmdouble Steingarts gesprochen werde.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/magazin/107130/dazn_hat_den_sportmarkt_veraendert_muss_sich_jetzt_dazn_veraendern/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. DAZN hat den Sport-Markt verändert. Muss sich jetzt DAZN verändern?</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Alexander Krei)</em><br />
Der Sport-Streamingdienst DAZN feiere sein zehnjähriges Bestehen auf dem deutschen Markt. Was als Wagnis mit internationalen Fußball-Nischenrechten begann, habe sich zu einem etablierten, finanzstarken Milliarden-Player entwickelt. Entgegen anfänglicher Skepsis und trotz herber Rückschläge wie der Corona-Pandemie schreibe DAZN in Deutschland seit 2024 schwarze Zahlen und rechne auch für 2026 mit signifikanten Gewinnen. 2027 stehe jedoch ein radikaler Umbruch bevor, da sich Rechte und geografischer Fokus verschöben.</p>
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		<title>Weimer ändert Verfahren, Erfolg für HateAid, Deutschlandfunk-Reform</title>
		<link>https://bildblog.de/153887/weimer-aendert-verfahren-erfolg-fuer-hateaid-deutschlandfunk-reform/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 06:54:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=153887</guid>

					<description><![CDATA[1. Weimer ändert Auswahlverfahren beim Deutschen Verlagspreis (deutschlandfunk.de) Nach dem anhaltenden Wirbel um den Deutschen Buchhandlungspreis habe Kulturstaatsminister Wolfram Weimer das Auswahlverfahren für den Deutschen Verlagspreis geändert. Künftig treffe der Kulturstaatsminister die finale Auswahl der auszuzeichnenden unabhängigen Verlage selbst, basierend auf den Empfehlungen der Jury. Ein Veto dürfe er laut einem Sprecher nur einlegen, wenn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/weimer-aendert-auswahlverfahren-beim-deutschen-verlagspreis-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Weimer ändert Auswahlverfahren beim Deutschen Verlagspreis</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de)</em><br />
Nach dem anhaltenden Wirbel um den Deutschen Buchhandlungspreis habe Kulturstaatsminister Wolfram Weimer das Auswahlverfahren für den Deutschen Verlagspreis geändert. Künftig treffe der Kulturstaatsminister die finale Auswahl der auszuzeichnenden unabhängigen Verlage selbst, basierend auf den Empfehlungen der Jury. Ein Veto dürfe er laut einem Sprecher nur einlegen, wenn verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse zu den Nominierten vorliegen. Zudem werde ein neues Beratungsgremium mit Fachleuten des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Kurt-Wolff-Stiftung installiert, um etwaige Streitfälle zu klären.</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/suechtig-machendes-design-eu-kommission-verlangt-grundlegende-aenderungen-von-instagram-und-facebook/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. EU-Kommission verlangt grundlegende Änderungen von Instagram und Facebook</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Anna Ströbele Romero)</em><br />
Die Europäische Kommission habe dem Social-Media-Konzern Meta in einem vorläufigen Ermittlungsergebnis Verstöße gegen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_%C3%BCber_digitale_Dienste" target="_blank">den Digital Services Act</a> vorgeworfen. Facebook und Instagram würden durch Mechanismen wie endloses Scrollen, automatische Wiedergabe und hochgradig personalisierte Empfehlungen ein süchtig machendes Design verwenden, das zwanghaftes Nutzungsverhalten fördere. Zudem schütze der Konzern Minderjährige unzureichend vor exzessiver Nutzung in der Nacht. Bei einer finalen Feststellung des Verstoßes könnten Meta Geldbußen von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes drohen.</p>
<p><a href="https://hateaid.org/erfolg-fuer-hateaid-afd-abgeordneter-entfernt-ein-dutzend-falschaussagen-aus-ngo-files/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Erfolg für HateAid: AfD-Abgeordneter entfernt ein Dutzend Falschaussagen aus &#8220;NGO Files&#8221;</strong></a><br />
<em>(hateaid.org)</em><br />
Die gemeinnützige Organisation HateAid berichtet in eigener Sache, dass man einen juristischen Erfolg gegen gezielte Diffamierungskampagnen aus dem AfD-Umfeld erzielt habe. Wie die NGO mitteilt, habe der AfD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Maack (Betreiber der Plattform &#8220;NGO Files&#8221; und Sprecher einer fraktionseigenen Arbeitsgruppe) nach einer Abmahnung eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben. Maack habe auf einer Website <a href="https://hateaid.org/faktencheck-zu-falschbehauptungen-der-afd/" target="_blank">systematisch Falschbehauptungen über die Organisation verbreitet</a>. HateAid-Geschäftsführerin Anna-Lena von Hodenberg betont, wie wichtig die Gegenwehr sei, da Falschinformationen im Netz andernfalls schleichend zu gefühlten Fakten würden.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nahaufnahme/107135/friedrich_kueppersbusch_analoges_fernsehen_ist_was_fuer_leute_ueber_60/" target="_blank"><strong>4. Friedrich Küppersbusch: &#8220;Analoges Fernsehen ist was für Leute über 60&#8221;</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Senta Krasser)</em><br />
Wie Senta Krasser bei &#8220;DWDL&#8221; berichtet, blicke der Journalist und Produzent Friedrich Küppersbusch, einst prägendes Gesicht des WDR-Politmagazins &#8220;ZAK&#8221;, kritisch auf die schwindende Experimentierfreude des linearen Fernsehens. Dass er mit seiner Kölner Firma probono ausgerechnet zum 75. Geburtstag der ARD die erfolgreichste Primetime-Doku des Jahres 2025 für den Senderverbund produzierte, empfinde er selbst als Ironie. Seine persönliche kreative Befreiung erlebe der 65-Jährige ohnehin seit 2020 auf <a href="https://www.youtube.com/@kueppersbuschtv" target="_blank">seinem eigenen YouTube-Kanal &#8220;Küppersbusch TV&#8221;</a>, der Anfang 2026 die Marke von 100.000 Abonnenten geknackt hat.</p>
<p><a href="https://www.djv.de/news/pressemitteilungen/press-detail/orientierung-statt-reichweite/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Orientierung statt Reichweite</strong></a><br />
<em>(djv.de, Hendrik Zörner)</em><br />
Gemeinsam mit einem Bündnis aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie Klima- und Verbraucherschutzverbänden fordert der Deutsche Journalisten-Verband Korrekturen bei der geplanten Programmreform des Deutschlandfunks. In <a href="https://www.djv.de/news/offene-briefe/deutschlandfunk-reform/" target="_blank">einem offenen Brief</a> warnen die Organisationen vor einem Verlust an publizistischer Tiefe, Fachkompetenz und redaktioneller Kontinuität. Es bestehe die Gefahr, dass komplexe Zusammenhänge und Themen abseits des schnellen Nachrichtenzyklus hinter der tagesaktuellen Berichterstattung zurücktreten müssten.</p>
<p><a href="https://setup-punchline.de/comedy-presseschau-vom-07-07-26/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Comedy-Presseschau</strong></a><br />
<em>(setup-punchline.de, Bernhard Hiergeist)</em><br />
In der aktuellen Ausgabe seiner &#8220;Comedy-Presseschau&#8221; greift Bernhard Hiergeist die Debatten der Stand-up-Welt auf, darunter Dieter Nuhrs jüngste Äußerung über Femizide. US-Kritiker Seth Simons warne derweil vor dem Satz &#8220;Funny is funny&#8221;. Abgerundet wird der Überblick von einem Hinweis auf Stefan Stuckmanns Kritik an der hiesigen TV-Landschaft sowie von Berichten über 35 Jahre &#8220;Quatsch Comedy Club&#8221; und verdeckte Marketing-Kampagnen hinter viralen Onlinetrends.</p>
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		<title>KW 28/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/153877/kw-2826-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 08:39:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=153877</guid>

					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Darf der Staat Journalisten bald die Einsicht in Behördenakten verweigern? (uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 21:07 Minuten) Im &#8220;Übermedien&#8221;-Podcast spricht Holger Klein mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://uebermedien.de/118862/darf-der-staat-journalisten-bald-die-einsicht-in-behoerdenakten-verweigern/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Darf der Staat Journalisten bald die Einsicht in Behördenakten verweigern?</strong></a><br />
<em>(uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 21:07 Minuten)</em><br />
Im &#8220;Übermedien&#8221;-Podcast spricht Holger Klein mit Investigativjournalist Daniel Drepper über <a href="https://www.lto.de/recht/meinung/m/ifg-informationsfreiheit-reform-buergerrechte-transparenz-meinung" target="_blank">die Pläne der Bundesregierung</a> zur Überarbeitung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheitsgesetz" target="_blank">des Informationsfreiheitsgesetzes</a>: &#8220;Wie könnte man das Informationsfreiheitsgesetz tatsächlich sinnvoll überarbeiten? Inwiefern geben die Änderungen den Behörden mehr Macht? Und warum ärgert sich Drepper besonders über das aufgelöste Kostenlimit?&#8221;</p>
<p><a href="https://www.tagesschau.de/multimedia/podcast/11km/podcast-11km-3742.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Social Media: Wie Bots die Iran-Debatte manipulieren</strong></a><br />
<em>(tagesschau.de, Jonas Helm, Audio: 29:37 Minuten)</em><br />
Eine europäische Medienrecherche unter der Leitung der ORF-Faktencheckerin Eva Wackenreuther zeige, wie stark Kommentarspalten zu den Themen Iran und Nahost im Internet manipuliert würden. Für die Untersuchung seien 17 Millionen Social-Media-Kommentare ausgewertet worden. Dabei seien insbesondere zwei Arten von Netzwerken aufgefallen: Zum einen extrem billig gemietete Bot-Netzwerke, die im Sekundentakt identische, regimetreue Propaganda verbreiten würden. Zum anderen gebe es regimekritische Kampagnen, die zwar von echten Menschen stammen, aber über vorgefertigte Textbausteine aus Chatgruppen orchestriert würden.</p>
<p><a href="https://republicast.podigee.io/18-julia-reuschenbach" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Politik &#038; Medien: Was ist eigentlich &#8220;Öffentlichkeit&#8221;, Julia Reuschenbach?</strong></a><br />
<em>(republicast.podigee.io, Jonas Ross, Audio: 1:08:48 Stunden)</em><br />
Die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach erklärt, wie das Internet unsere Diskussionen verändert hat. Entgegen der allgemeinen Meinung sei die Gesellschaft bei den meisten Themen gar nicht so tief gespalten. Das Gefühl der Spaltung entstehe eher dadurch, dass ständig darüber geredet werde. Ein großes Problem sei, dass Medien oft lieber über Streit und das Gewinnen oder Verlieren von Politikerinnen und Politikern berichten würden. Das führe dazu, dass Menschen trotz vieler Nachrichten am Ende schlecht informiert und überfordert seien.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=XqbVbUlIk-4" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Wie viel KI verträgt der Journalismus?</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Christian Jakubetz, Video: 33:22 Minuten)</em><br />
Bei &#8220;Satzzeichen&#8221; unterhält sich Gastgeber Christian Jakubetz mit Till Krause von der Hochschule Landshut über den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf den Journalismus: &#8220;Das Gespräch räumt mit Schwarz-Weiß-Denken auf, analysiert die &#8216;Vinylisierung&#8217; des handgemachten Journalismus und klärt die alles entscheidende Frage: Wo verläuft die Grenze zwischen nützlichem Werkzeug im Maschinenraum und dem Verlust der eigenen Schöpfungshöhe?&#8221;</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/sympathie-am-mikrofon-gefahr-fuer-die-glaubwuerdigkeit-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Gefahr für die Glaubwürdigkeit?</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Michael Borgers, Audio: 38:06 Minuten)</em><br />
Im Deutschlandfunk (DLF) kommen regelmäßig Hörerinnen und Hörer zu Wort. Manchmal liefern sie sogar die Idee für eine ganze Sendung und tauschen sich darin mit Expertinnen und Experten aus. In dieser Folge des Podcasts &#8220;Nach Redaktionsschluss&#8221; geht es um die Frage, ob Journalistinnen und Journalisten zuweilen zu nett zu ihren Interviewgästen sind. Es diskutieren DLF-Hörer Costa Rothfuß, die Moderatorin Josephine Schulz und die Publizistin Mary Abdelaziz-Ditzow. </p>
<p><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-rudi-carrell-zwei-gesichter-einer-samstagabend-legende-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Rudi Carrell: Zwei Gesichter einer Samstagabend-Legende</strong></a><br />
<em>(wdr.de, Herwig Katzer, Audio: 14:51 Minuten)</em><br />
Beim WDR-&#8220;Zeitzeichen&#8221; geht es um den Entertainer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Carrell" target="_blank">Rudi Carrell</a> und dessen &#8220;zwei Seiten&#8221;. Carrell habe das deutsche Fernsehen mit Formaten wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Am_laufenden_Band" target="_blank">&#8220;Am laufenden Band&#8221;</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Herzblatt_(Fernsehsendung)" target="_blank">&#8220;Herzblatt&#8221;</a> oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/7_Tage,_7_Köpfe" target="_blank">&#8220;7 Tage, 7 Köpfe&#8221;</a> geprägt; doch hinter den Kulissen sei er ein extrem schwieriger Perfektionist und tyrannischer Chef gewesen, wie einige seiner Wegbegleiter erzählen. Neben seiner unbestrittenen Pionierarbeit für die TV-Unterhaltung geht es in dem Beitrag auch um Carrells zweifelhaften Ruf im Umgang mit Frauen.</p>
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		<title>Im Visier der Rechten, &#8220;Spiegel&#8221; vs. Ulmen, Schlingerkurs</title>
		<link>https://bildblog.de/153859/im-visier-der-rechten-spiegel-vs-ulmen-schlingerkurs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 06:54:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=153859</guid>

					<description><![CDATA[1. Medien-NGOs im Visier der Rechten (verdi.de, Bärbel Röben) Zivilgesellschaftliche Medienorganisationen wie der &#8220;Mediendienst Integration&#8221; oder die &#8220;Neuen deutschen Medienmacher*innen&#8221; würden zunehmend durch koordinierte Kampagnen von rechts sowie durch staatliche Mittelkürzungen bedroht. Durch ein Zusammenspiel von gezielten Falschberichten des Portals &#8220;Nius&#8221;, politischer Instrumentalisierung Kleiner Anfragen durch die AfD und sogenanntem Astroturfing werde Stimmung gegen einen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/medien-ngos-im-visier-der-rechten-108459" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Medien-NGOs im Visier der Rechten</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Bärbel Röben)</em><br />
Zivilgesellschaftliche Medienorganisationen wie <a href="https://mediendienst-integration.de" target="_blank">der &#8220;Mediendienst Integration&#8221;</a> oder <a href="https://www.neuemedienmacher.de" target="_blank">die &#8220;Neuen deutschen Medienmacher*innen&#8221;</a> würden zunehmend durch koordinierte Kampagnen von rechts sowie durch staatliche Mittelkürzungen bedroht. Durch ein Zusammenspiel von gezielten Falschberichten des Portals &#8220;Nius&#8221;, politischer Instrumentalisierung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Anfrage_(Deutschland)" target="_blank">Kleiner Anfragen</a> durch die AfD und sogenanntem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing" target="_blank">Astroturfing</a> werde Stimmung gegen einen vermeintlich staatlich gesteuerten &#8220;NGO-Komplex&#8221; gemacht. Dieser Druck zeige Wirkung in den Ministerien.</p>
<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/spiegel-zwingt-schauspieler-christian-ulmen-in-hauptsacheverfahren-accg-201013823.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. &#8220;Spiegel&#8221; zwingt Christian Ulmen in Hauptsacheverfahren</strong></a><br />
<em>(faz.net)</em><br />
Der Rechtsstreit zwischen dem &#8220;Spiegel&#8221; und dem Schauspieler Christian Ulmen gehe in die nächste Instanz. Das Oberlandesgericht Hamburg habe dem Magazin im Juni per Eilbeschluss untersagt, bestimmte Verdachtsäußerungen über Vorwürfe von Ulmens Ex-Frau Collien Fernandes weiterzuverbreiten. Nun nutze der &#8220;Spiegel&#8221; ein rechtliches Mittel: Das Magazin habe beim Landgericht Hamburg beantragt, Ulmen zur Erhebung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hauptsacheverfahren" target="_blank">einer Hauptsacheklage</a> aufzufordern.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107120/filmfoerderung_soll_2027_schon_wieder_gekuerzt_werden/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Filmförderung soll 2027 schon wieder gekürzt werden</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Alexander Krei)</em><br />
Erst vor wenigen Wochen habe das Bundeskabinett eine Verdopplung der staatlichen Filmförderung auf 250 Millionen Euro beschlossen. Doch laut dem neuen Haushaltsentwurf für 2027 solle das Budget wegen globaler Sparauflagen bereits wieder auf rund 200 Millionen Euro sinken. In der Branche stoße der Schlingerkurs auf scharfe Kritik. Wichtige Filmverbände würden nun auf Korrekturen im parlamentarischen Verfahren hoffen.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.belltower.news/grimbart-studio-die-ki-propagandamaschine-der-neuen-rechten-166363/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Die KI-Propagandamaschine der Neuen Rechten</strong></a><br />
<em>(belltower.news, Felix Michaelis)</em><br />
Das neurechte Animationsprojekt &#8220;Grimbart Studio&#8221; nutze Künstliche Intelligenz, um nationalistische und geschichtsrevisionistische Narrative in Form von Kurzvideos im Anime-Stil und Comics an ein junges Publikum zu vermitteln. Hinter dem Projekt stehe das Unternehmen eines bekannten Rechtsextremisten und ehemaligen Aktivisten der &#8220;Identitären Bewegung&#8221;. Die AfD unterstütze das Studio aktiv. Felix Michaelis ist der Sache nachgegangen und hat die Verbindungen entwirrt.</p>
<p><a href="https://www.dfjv.de/leistungen/publikationen/magazin/ki-kennzeichnungspflicht-die-wichtigsten-regeln-im-journalismus-teil-1" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. KI-Kennzeichnungspflichten (Teil 1): Die wichtigsten Regeln für Journalistinnen und Journalisten</strong></a><br />
<em>(dfjv.de, Andrea Dagmar Zimmermann, Audio: 23:30 Minuten)</em><br />
Am 2. August dieses Jahres trete Artikel 50 der KI-Verordnung in Kraft, der die Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte regele. Welche Inhalte und Formate müssen gekennzeichnet werden? Wann entfällt die Kennzeichnungspflicht? Darüber unterhält sich Andrea Dagmar Zimmermann im &#8220;Fachjournalist&#8221;-Podcast mit Rechtsanwältin Vivian Trebst. Sie sprechen über alltagsnahe Beispiele.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/geringes-bussgeld-fuer-elon-musk-us-richterin-billigt-vergleich-zu-twitter-uebernahme-a-a9dd762f-59aa-48db-a25e-e65f236e5ba1" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. US-Richterin billigt Vergleich zu Twitter-Übernahme</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Eine US-Bundesrichterin habe den Vergleich zwischen der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/United_States_Securities_and_Exchange_Commission" target="_blank">US-Börsenaufsicht SEC</a> und Elon Musk im Streit über die Übernahme von Twitter (heute X) genehmigt. Die SEC habe Musk vorgeworfen, frühe Aktienkäufe im Jahr 2022 zu spät offengelegt und dadurch rund 150 Millionen US-Dollar gespart zu haben; Musk habe von einem Versehen gesprochen. Die zuständige Richterin Sparkle Sooknanan habe &#8220;erhebliche Bedenken&#8221; geäußert, ob die vereinbarte Zivilstrafe von lediglich 1,5 Millionen US-Dollar ausreiche, um Musk zur Rechenschaft zu ziehen. Sie habe jedoch keinen Spielraum für eine Ablehnung gesehen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KI-generierte Nachrichten, &#8220;Saure Froschfresse&#8221;, Herausgabebeschluss</title>
		<link>https://bildblog.de/153848/ki-generierte-nachrichten-saure-froschfresse-herausgabebeschluss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 06:54:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=153848</guid>

					<description><![CDATA[1. Hilfe, die KI-generierten Nachrichtenseiten sind da (kobuk.at, Andrea Gutschi) Wie Andrea Gutschi berichtet, dringen KI-generierte Nachrichtenseiten wie &#8220;Weltstimme&#8221; oder &#8220;Brandaktuell&#8221; mit erfundenen Redaktionsprofilen auf den österreichischen Medienmarkt. Ihre täglich Dutzenden Artikel würden fast vollständig auf Plagiaten realer Medien basieren, deren Texte automatisiert umgeschrieben und deren Fotos ohne Hinweis übernommen würden. Bei der werbefreien &#8220;Weltstimme&#8221; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kobuk.at/2026/07/hilfe-die-ki-nachrichtenseiten-sind-da/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Hilfe, die KI-generierten Nachrichtenseiten sind da</strong></a><br />
<em>(kobuk.at, Andrea Gutschi)</em><br />
Wie Andrea Gutschi berichtet, dringen KI-generierte Nachrichtenseiten wie &#8220;Weltstimme&#8221; oder &#8220;Brandaktuell&#8221; mit erfundenen Redaktionsprofilen auf den österreichischen Medienmarkt. Ihre täglich Dutzenden Artikel würden fast vollständig auf Plagiaten realer Medien basieren, deren Texte automatisiert umgeschrieben und deren Fotos ohne Hinweis übernommen würden. Bei der werbefreien &#8220;Weltstimme&#8221; würden falsche Impressumsangaben und unbelegte Berichte zum Ukraine-Krieg auf russische Einflussnahme hindeuten.</p>
<p><a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/echt-jetzt-ki-in-nachrichten,zapp-352.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Echt jetzt!? KI in den Nachrichten</strong></a><br />
<em>(ndr.de, Lisa Beusch, Video: 14:19 Minuten)</em><br />
Ein versehentlich ausgestrahltes KI-Video in der ZDF-Nachrichtensendung &#8220;heute journal&#8221; habe bei dem öffentlich-rechtlichen Sender eine schwere Krise ausgelöst und zeige, wie verletzlich Redaktionen mittlerweile seien. Gegenüber dem NDR-Medienmagazin &#8220;Zapp&#8221; räumt ARD-aktuell-Chefredakteur Marcus Bornheim ein, dass ein solches Durchrutschen von Fake-Material jede Redaktion treffen könne. &#8220;Zapp&#8221;-Reporterin Lisa Beusch ist der Frage nachgegangen, was für Schlüsse daraus zu ziehen sind.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/vg-schleswig-holstein-6b1726-lg-muss-letzte-generation-beschluss-herausgeben" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. &#8220;Letzte-Gene­ra­tion&#8221;-Beschluss ist trotz Sorge vor Straf­ver­fol­gung her­aus­zu­geben</strong></a><br />
<em>(lto.de, Markus Sehl)</em><br />
Das Verwaltungsgericht Schleswig-Holstein habe entschieden, dass das Landgericht Flensburg eine wichtige Entscheidung über die Klimagruppe &#8220;Letzte Generation&#8221; veröffentlichen müsse. Das Landgericht habe befürchtet, dass sich seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter strafbar machen könnten, weil das Gerichtsverfahren noch laufe und es ein Gesetz gebe, das die Veröffentlichung von Dokumenten aus laufenden Verfahren verbiete. Das Verwaltungsgericht habe zudem kritisiert, dass es Journalistinnen und Journalisten in Deutschland oft zu schwer gemacht werde, direkt aus Gerichtsunterlagen zu zitieren.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/kriegsbilder-in-sozialen-medien-loesen-bei-jugendlichen-belastungssymptome-aus-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Kriegsbilder in sozialen Medien lösen bei Jugendlichen Belastungssymptome aus</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de)</em><br />
Bilder und Videos von Krieg und Gewalt in Sozialen Medien würden bei vielen jungen Menschen psychische Belastungssymptome auslösen. Dies sei das Ergebnis <a href="https://www.uni-regensburg.de/universitaet/aktuelles/nachrichten/nachricht/08-07-2026_kriegsbilder-in-sozialen-medien-koennen-jugendliche-psychisch-belasten" target="_blank">einer Studie der Universität Regensburg</a>, für die 2.000 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 21 Jahren befragt worden seien. Demnach hätten 93 Prozent der Befragten solche Inhalte bereits online gesehen. Ein Viertel von ihnen berichte über Vermeidungsverhalten, 15 Prozent über erhöhte Anspannung und zehn Prozent über Schlafprobleme. Die Studienautorinnen und -autoren würden deshalb fordern, die Medienkompetenz junger Menschen zu stärken und die Verbreitung von Gewaltdarstellungen auf Plattformen strenger zu regulieren.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/meinungen/107094/orf_in_der_krise_der_fisch_stinkt_vom_kopf_her/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. ORF in der Krise: Der Fisch stinkt vom Kopf her</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Der österreichische öffentlich-rechtliche Rundfunk ORF befinde sich in der tiefsten Krise seiner Geschichte, wofür Medienberichten zufolge vor allem der Stiftungsratsvorsitzende Heinz Lederer verantwortlich gemacht werde. Bei &#8220;DWDL&#8221; kommentiert Timo Niemeier: &#8220;Heinz Lederer ist Teil des Problems. Das ist nach den vergangenen Wochen und Monaten allzu offensichtlich. Dass er trotz der für Österreich-Verhältnisse großen Kritik an seinem Sessel klebt und alles an ihm abperlt, passt aber irgendwie auf tragische Art und Weise. Denn auch das ist Österreich wie es leibt und lebt.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/kultur/jan-boehmermann-vs-berliner-zeitung-gericht-ruegt-bericht-ueber-saure-froschfresse-a-5cdd2f14-937f-4b41-bee6-5f6700b975f4" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. »Berliner Zeitung« verliert gegen Böhmermann im Streit über »saure Froschfresse«</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Das Landgericht Köln habe der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; per Versäumnisurteil untersagt, eine Falschbehauptung über den Satiriker Jan Böhmermann zu verbreiten. Das Blatt habe fälschlicherweise berichtet, Böhmermann habe in seinem Podcast &#8220;Fest und Flauschig&#8221; den Journalisten Ulf Poschardt als &#8220;saure Froschfresse&#8221; bezeichnet. Tatsächlich stamme die Äußerung jedoch von Böhmermanns Kollegen Olli Schulz, der damit Poschardts Mimik in einer Debatte mit der Journalistin Melanie Amann beschrieben habe. Da die &#8220;Berliner Zeitung&#8221; keinen Einspruch eingelegt habe, habe sie ihren Artikel um eine Richtigstellung ergänzen und an Böhmermann rund 600 Euro zahlen müssen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>&#8220;Hände weg vom IFG!&#8221;, Sanktionierte Freiheit, KI-Resilienz im Journalismus</title>
		<link>https://bildblog.de/153827/haende-weg-vom-ifg-sanktionierte-freiheit-ki-resilienz-im-journalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 06:54:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=153827</guid>

					<description><![CDATA[1. 116 Organisationen fordern: &#8220;Hände weg vom IFG! Retten Sie die Informationsfreiheit&#8221; (fragdenstaat.de, Thomas Babyesiza) Ein Bündnis aus 116 zivilgesellschaftlichen Organisationen, Verbänden und Medien, darunter Amnesty International, Greenpeace, Reporter ohne Grenzen und der Chaos Computer Club, habe sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung und den Bundestag gegen die geplante Aushöhlung des Informationsfreiheitsgesetzes gewandt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://fragdenstaat.de/artikel/policy/2026/07/xy-organisationen-fordern-rettet-die-informationsfreiheit/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. 116 Organisationen fordern: &#8220;Hände weg vom IFG! Retten Sie die Informationsfreiheit&#8221;</strong></a><br />
<em>(fragdenstaat.de, Thomas Babyesiza)</em><br />
Ein Bündnis aus 116 zivilgesellschaftlichen Organisationen, Verbänden und Medien, darunter Amnesty International, Greenpeace, Reporter ohne Grenzen und der Chaos Computer Club, habe sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung und den Bundestag gegen die geplante Aushöhlung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheitsgesetz" target="_blank">des Informationsfreiheitsgesetzes</a> gewandt. Die Unterzeichner werfen der schwarz-roten Koalition vor, unter dem Vorwand des Bürokratieabbaus ein unbequemes Transparenzrecht de facto abzuschaffen: &#8220;Künftig wären fast alle Anträge nicht mehr zulässig und die verbleibenden könnten zu massiven Kosten für die Antragstellenden führen oder wichtige Informationen vorenthalten. Das Resultat: Das Ende der Informationsfreiheit.&#8221;</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/neues-aus-dem-fernsehrat-115-sanktionierte-freiheit/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Sanktionierte Freiheit</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Erik Tuchtfeld)</em><br />
Eine <a href="https://aktion.campact.de/menschenrechte/petition-zdf-compliance-ofac-sanktionsliste/teilnehmen" target="_blank">Petition mit über 340.000 Unterschriften</a> fordere den ZDF-Intendanten Norbert Himmler auf, die journalistische Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Senders gegen internationale Sanktionsregime abzusichern. Hintergrund sei eine Klausel in Mitwirkendenverträgen, etwa für Talkshowgäste, mit der Vertragspartner bestätigen müssten, nicht mit Personen, die auf internationalen Sanktionslisten stehen, zusammenzuarbeiten. Erik Tuchtfeld, Jurist und Mitglied des ZDF-Fernsehrats, macht sich Sorgen wegen eines möglichen Abschreckungseffekts: &#8220;Das ZDF muss den Anwendungsbereich der besonders problematischen US-amerikanischen Sanktionslisten deshalb im Rahmen der angekündigten Überprüfung der Praxis auf ein absolutes Minimum reduzieren.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107093/ungarns_oerr_setzt_newsprogramm_aus_sendet_entschuldigung/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Ungarns ÖRR setzt News-Programm aus; sendet Entschuldigung</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Thomas Lückerath)</em><br />
Die neue ungarische Regierung unter Ministerpräsident Péter Magyar habe das Programm des TV-Senders M1 und des Hörfunksenders Kossuth Rádió überraschend ausgesetzt. Beide Kanäle hätten unter Magyars Vorgänger Viktor Orbán als Propagandamedien gegolten. Am Dienstagnachmittag sei bei M1 eine Texttafel eingeblendet worden, auf der der Sender für jahrelange Lügen um Entschuldigung gebeten und einen unabhängigen Wandel angekündigt habe. Thomas Lückerath kommentiert: &#8220;Unabhängig von der Intention zeigt sich, wie abhängig der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Ungarn in derzeitiger Form von der jeweils amtierenden Regierung ist. Inwiefern dies überarbeitet wird, bleibt abzuwarten.&#8221;</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/dossier/ki-resilienz-im-journalismus-108437" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. KI-Resilienz im Journalismus</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Stephan Weichert)</em><br />
Der Medienwissenschaftler Stephan Weichert kritisiert die aktuelle Diskussion um Künstliche Intelligenz im Journalismus als moralisierende Gesinnungsdebatte, die von den eigentlichen Herausforderungen ablenke. Statt einer Lagerbildung zwischen blinder Euphorie und pauschaler Verweigerung brauche die Branche eine pragmatische &#8220;KI-Resilienz&#8221;: &#8220;Kluge Redaktionen werden künftig nicht daran auszumachen sein, dass sie mit dem Prädikat &#8216;KI-frei&#8217; arbeiten. Es werden diejenigen sein, die bereit sind zu lernen, wie sie souverän und verantwortungsvoll mit KI umgehen.&#8221;</p>
<p><a href="https://uebermedien.de/118207/man-kann-dann-fuer-15-euro-im-monat-alles-lesen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. &#8220;Man kann dann für 15 Euro im Monat alles lesen&#8221;</strong></a><br />
<em>(uebermedien.de, Annika Schneider, Audio: 48:38 Minuten)</em><br />
Im &#8220;Übermedien&#8221;-Podcast &#8220;Nice &#038; Nötig&#8221; mit Annika Schneider ist Swantje Dake zu Gast, die demnächst mit einem &#8220;Spotify für Journalismus&#8221; an den Start gehen will: &#8220;In dieser Folge erzählt Dake, warum viele Zeitungsverlage lieber ihre eigenen Abos verkaufen und warum sie trotzdem an ihre Idee glaubt. Sie erzählt, warum Deutsche weniger für Journalismus zahlen wollen als Menschen in anderen Ländern und wie es ist, wenn der Start-up-Partner gleichzeitig der Lebenspartner ist.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-07/australien-social-media-verbot-instagram-snapchat-altersnachweis" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Social-Media-Verbot in Australien scheitert bereits an Altersabfrage</strong></a><br />
<em>(zeit.de)</em><br />
Das weltweit erste Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren in Australien erziele laut einer neuen Studie nicht die gewünschte Wirkung. Eine Untersuchung einer auf Softwaretests spezialisierten Firma zeige, dass Tech-Konzerne die im Dezember eingeführten Altersbeschränkungen kaum kontrollieren würden. Bei 50 eingerichteten Testkonten habe die bloße Falschangabe des Alters ausgereicht, um ohne jede Verifikation Zugang zu Plattformen wie Instagram, Snapchat, TikTok und YouTube zu erhalten.</p>
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		<title>Pressefreiheit auch für Rechte, Schweigen im Podcast, Peinliche KI</title>
		<link>https://bildblog.de/153818/pressefreiheit-auch-fuer-rechte-schweigen-im-podcast-peinliche-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 06:54:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=153818</guid>

					<description><![CDATA[1. Pressefreiheit gilt auch für Rechte (taz.de, Leon Holly) Leon Holly verurteilt in seinem Kommentar die körperlichen Angriffe von Demonstranten auf Reporter des rechten Portals &#8220;Apollo News&#8221;. Das Treten und Bepöbeln von Medienvertretern am Rande einer öffentlichen Veranstaltung verletze die Pressefreiheit, die unabhängig von politischen Positionen gelten müsse. Die Rechtfertigung des Aktionsbündnisses &#8220;Widersetzen&#8221;, &#8220;Faschist:innen mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/Angriff-auf-Reporter-von-Apollo-News/!6193746/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Pressefreiheit gilt auch für Rechte</strong></a><br />
<em>(taz.de, Leon Holly)</em><br />
Leon Holly verurteilt in seinem Kommentar die körperlichen Angriffe von Demonstranten auf Reporter des rechten Portals &#8220;Apollo News&#8221;. Das Treten und Bepöbeln von Medienvertretern am Rande einer öffentlichen Veranstaltung verletze die Pressefreiheit, die unabhängig von politischen Positionen gelten müsse. Die Rechtfertigung des Aktionsbündnisses &#8220;Widersetzen&#8221;, &#8220;Faschist:innen mit Presseausweis&#8221; seien nicht willkommen, sei in diesem Kontext irrelevant. Zum Gesamtbild des Wochenendes gehöre allerdings auch eine exzessive Polizeigewalt.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/ben-unscripted-und-die-landesmedienanstalt-nrw-sorgfaltspflicht-hoecke" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Wann wird Schweigen im Pod­cast zum Sorg­faltspf­licht­pro­blem?</strong></a><br />
<em>(lto.de, Wolfgang Schulz)</em><br />
Ein Hinweisschreiben der Landesmedienanstalt NRW an den Podcaster Ben Berndt (&#8220;ungeskriptet&#8221;) wegen einer Aussage in einem vierstündigen Interview mit dem AfD-Politiker Björn Höcke sorgt seit ein paar Tagen für eine Debatte über journalistische Sorgfaltspflichten. Medienrechtler Wolfgang Schulz ordnet den Fall juristisch ein. Sein Fazit: &#8220;Am Ende könnten alle etwas gewonnen haben: Berndt die Aufmerksamkeit, die Landesmedienanstalt die Bestätigung ihrer Zuständigkeit und die Signalwirkung und schließlich das Medienrecht eine Antwort auf die Frage, wie viel Sorgfalt ein sehr langes Kaffee-Gespräch braucht.&#8221;</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/heftige-kritik-der-zustaendigen-behoerden-plaene-der-bundesregierung-fuehren-zu-weniger-transparenz-und-mehr-buerokratie/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Pläne der Bundesregierung führen zu weniger Transparenz und mehr Bürokratie</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Ingo Dachwitz)</em><br />
Die Kritik an den Plänen zur Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes weite sich massiv aus. In einer gemeinsamen Erklärung warne nun auch die Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten von Bund und Ländern vor einer faktischen Abschaffung des freien Informationszugangs. Das Argument der Bundesregierung, die Reform baue Bürokratie ab, würden die Behörden entschieden zurückweisen. Die Koppelung von Anfragen an ein nachzuweisendes &#8220;berechtigtes Interesse&#8221; sowie die Einschränkung der Antragsberechtigung würden der Verwaltung im Gegenteil zusätzliche Prüfungspflichten auferlegen.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-karim-el-gawharys-kritik-an-der-berichterstattung-ueber-israelische-kriege-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. &#8220;Die Medien schießen sich selbst ins Knie&#8221;</strong></a><br />
<em>(mdr.de, René Martens)</em><br />
In der aktuellen Ausgabe der kritischen Medienkolumne &#8220;Altpapier&#8221; hat sich René Martens die TV-Berichterstattung über Israel, Gaza und den Libanon vorgenommen. Sein Urteil: &#8220;Die Israel-Berichterstattung in den deutschen Abendnachrichten &#8211; um bei El-Gawharys Wortwahl zu bleiben &#8211; ist von der Weltspitze noch weiter entfernt als der deutsche Fußball. Die Nagelsmänner der deutschen Abendnachrichten sind, anders als Bundestrainer, allerdings unantastbar.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/250-jahre-usa-wie-hollywood-das-bild-einer-nation-erfand-podcast-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Wie Hollywood das Bild einer Nation erfand</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunkkultur.de, Susanne Burg &#038; Dominik Graf &#038; Elisabeth Bronfen, Audio: 40:46 Minuten)</em><br />
Am 4. Juli haben die USA den 250. Jahrestag der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung gefeiert. Deutschlandfunk Kultur schaut auf einen speziellen Aspekt der US-amerikanischen Kultur, die Entwicklung zum größten Filmlieferanten der Erde: &#8220;Wie ist dieses Filmamerika entstanden? Welche Mythen hat Hollywood geschaffen? Welche Vorstellungen von Freiheit, Demokratie und dem amerikanischen Traum stecken in diesen Bildern? Und was ist von ihnen geblieben zweihundertfünfzig Jahre nach der Gründung?&#8221;</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107081/ich_sollte_da_gestorben_haben_amazon_loescht_peinliche_kisynchro/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. &#8220;Ich sollte da gestorben haben&#8221;: Amazon löscht peinliche KI-Synchro</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Uwe Mantel)</em><br />
Amazon habe den Film &#8220;Deadly Patient &#8211; Tödlicher Patient&#8221; nach einer Welle von Spott und Hohn in den Sozialen Medien von seiner Streamingplattform Prime Video entfernt. Nutzerinnen und Nutzer hätten sich auf TikTok und Instagram zuvor massiv über die offensichtlich KI-generierte deutsche Synchronisation amüsiert. Laut Medienberichten sei die Tonspur nicht von Amazon selbst beauftragt worden, sondern vermutlich ungeprüft über das Self-Publishing-Programm auf die Plattform gelangt.</p>
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