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	<title>BILDblog</title>
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	<description>Ein Watchblog für deutsche Medien</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Aug 2026 06:20:55 +0000</lastBuildDate>
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		<title>&#8220;Correctiv&#8221; vs. Lanz, Anarcho-Elefant Benjamin Blümchen, Abgeschaltet!</title>
		<link>https://bildblog.de/154247/correctiv-vs-lanz-anarcho-elefant-benjamin-bluemchen-abgeschaltet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 06:54:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. WDR-Journalist Restle sieht »US-israelisch-marokkanisches Bündnis« am Werk – Rundfunkrat reicht Beschwerde ein (spiegel.de) Der &#8220;Spiegel&#8221; berichtet über eine Programmbeschwerde im WDR-Rundfunkrat gegen den ARD-Korrespondenten Georg Restle. Anlass ist ein Tweet Restles zu den Ereignissen in Ceuta, in dem er ein Zitat verbreitet habe, welches Israel, den USA und Marokko eine gezielte Destabilisierung der spanischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.spiegel.de/kultur/tv/wdr-journalist-restle-sieht-us-israelisch-marokkanisches-buendnis-am-werk-rundfunkrat-reicht-beschwerde-ein-a-aa2e7059-4d62-4397-bc6c-65843bec84bd" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. WDR-Journalist Restle sieht »US-israelisch-marokkanisches Bündnis« am Werk – Rundfunkrat reicht Beschwerde ein</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Der &#8220;Spiegel&#8221; berichtet über eine Programmbeschwerde im WDR-Rundfunkrat gegen den ARD-Korrespondenten Georg Restle. Anlass ist ein Tweet Restles zu den Ereignissen in Ceuta, in dem er ein Zitat verbreitet habe, welches Israel, den USA und Marokko eine gezielte Destabilisierung der spanischen Regierung unterstelle. Rundfunkratsmitglied Felix Schotland werfe Restle vor, dieser habe seine &#8220;weitreichenden politischen Behauptungen ohne nachvollziehbare Einordnung oder erkennbare Distanzierung&#8221; verbreitet.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/feuilleton/f/abschied-vom-faktenbasierten-diskurs" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Wie Cor­rectiv im Streit mit Markus Lanz jour­na­lis­ti­sche Stan­dards über Bord wirft</strong></a><br />
<em>(lto.de, Felix W. Zimmermann)</em><br />
Felix W. Zimmerman kritisiert eine Social-Media-Kampagne des Recherchezentrums &#8220;Correctiv&#8221;. Darin gehe es um die Reaktion der &#8220;Correctiv&#8221;-Redaktion auf den Podcast &#8220;Lanz &#038; Precht&#8221;, in dem Markus Lanz Aspekte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Treffen_von_Rechtsextremisten_in_Potsdam_2023" target="_blank">der Potsdam-Recherche</a> hinterfragt habe. Zimmermanns Fazit: &#8220;Die Verteidigung der Potsdam-Recherche ist für Correctiv wichtiger geworden als jener faktenbasierte Diskurs, den das Medium einst zu seinem Markenkern erklärte.&#8221;</p>
<p><a href="https://taz.de/Bundeszentrale-gegen-Kinderfiguren/!6202542/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Benjamin, du lieber Anarchist</strong></a><br />
<em>(taz.de, Sølvi Nymoen)</em><br />
Sølvi Nymoen nimmt die angekündigte verstärkte Fokussierung der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) auf Linksextremismus zum Anlass für einen kritisch-satirischen Rückblick auf einen bpb-Beitrag. Darin seien Hörspiel-Klassiker wie &#8220;Benjamin Blümchen&#8221; und &#8220;Bibi Blocksberg&#8221; wegen ihrer Darstellungen von Umweltpolitik, Korruption und Zivilcourage als potenziell verfassungsfeindlich und &#8220;anarchisch-links&#8221; eingeordnet worden.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.arminwolf.at/2026/08/09/sie-wehleidiger/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. &#8220;Sie Wehleidiger&#8221;</strong></a><br />
<em>(arminwolf.at)</em><br />
ORF-Moderator Armin Wolf dokumentiert auf seinem Blog den E-Mail-Schlagabtausch mit einem regelmäßigen ORF-Kritiker. Der Beschwerdeführer wirft dem öffentlich-rechtlichen österreichischen Sender vor, aus ideologischen Gründen eine entwarnende Pressekonferenz zur aktuellen Hitzewelle im Programm zu verschweigen. Wolf widerlegt die Vorwürfe Schritt für Schritt mit Links zu den Berichten in den Nachrichten und der Live-Übertragung, woraufhin der Mail-Schreiber ihm Wehleidigkeit vorwirft.</p>
<p><a href="https://www.n-tv.de/panorama/Drachenlord-Hater-sorgen-fuer-Gewalt-in-Franken-id31173914.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. &#8220;Drachenlord&#8221;-Hater sorgen für Gewalt in Franken</strong></a><br />
<em>(n-tv.de)</em><br />
n-tv.de berichtet über erneute Vorfälle rund um das verbotene &#8220;Schanzenfest&#8221; im fränkischen Emskirchen. Trotz eines Verbots hätten sich rund 3.500 zumeist junge Menschen am ehemaligen Wohnort <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Drachenlord" target="_blank">des Ex-YouTubers &#8220;Drachenlord&#8221;</a> versammelt. Der Beitrag fasst den Polizeieinsatz zusammen, bei dem es wegen Böllerwürfen und Angriffen auf Einsatzkräfte zu mehreren Festnahmen gekommen sei.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/telegeschichten/107423/abgeschaltet_der_machtkampf_um_schreinemakers_live/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Abgeschaltet! Der Machtkampf um &#8220;Schreinemakers Live&#8221;</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Christian Richter)</em><br />
Medien- und Fernsehwissenschaftler Christian Richter rekonstruiert in der Reihe &#8220;Telegeschichte(n)&#8221; einen der spektakulärsten Skandale der deutschen TV-Geschichte: den Live-Sendeabbruch von &#8220;Schreinemakers Live&#8221; bei Sat.1 im August 1996. Es geht um die Hintergründe der damaligen Steueraffäre rund um Moderatorin Margarethe Schreinemakers, die senderinternen Machtkämpfe mit Sat.1-Chef Fred Kogel sowie den PR-Coup des Konkurrenten RTL, der den zensierten Beitrag am Folgetag ausstrahlte.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>KW 32/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/154235/kw-3226-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2026 06:34:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154235</guid>

					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Was bringt es, dass KI-Inhalte ab jetzt gekennzeichnet werden müssen? (uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 24:47 Minuten) Im &#8220;Übermedien&#8221;-Podcast unterhält sich Holger Klein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://uebermedien.de/119530/was-bringt-es-dass-ki-inhalte-ab-jetzt-gekennzeichnet-werden-muessen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Was bringt es, dass KI-Inhalte ab jetzt gekennzeichnet werden müssen?</strong></a><br />
<em>(uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 24:47 Minuten)</em><br />
Im &#8220;Übermedien&#8221;-Podcast unterhält sich Holger Klein mit der Politikwissenschaftlerin Maria Pawelec von <a href="https://uni-tuebingen.de/forschung/zentren-und-institute/internationales-zentrum-fuer-ethik-in-den-wissenschaften/das-izew/team/maria-pawelec/" target="_blank">der Forschungsgruppe Medienethik, Technikphilosophie &#038; KI</a> der Uni Tübingen über die neuen Regelungen zur Kennzeichnung von KI-Inhalten: &#8220;Was genau schreibt die neue EU-Verordnung bei der Erstellung und Verbreitung von KI-Inhalten vor? Wer ist davon betroffen? Wer überprüft das alles? Und wie leicht lässt sich die Kennzeichnungspflicht umgehen?&#8221;</p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:02af1b9e27537bfb/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. &#8220;Grundfunk&#8221; statt Rundfunk: Kann die AfD den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abschaffen?</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Johannes Leininger, Audio: 28:13 Minuten)</em><br />
Der Medienpodcast &#8220;BR24 Medien&#8221; befasst sich mit den Drohungen der AfD, nach einer etwaigen Regierungsübernahme in Sachsen-Anhalt die Medienstaatsverträge zu kündigen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch einen stark beschnittenen &#8220;Grundfunk&#8221; zu ersetzen. Johannes Leininger erörtert gemeinsam mit der Politikwissenschaftlerin Anna-Sophie Heinze und dem Juristischen Direktor des MDR Jens-Ole Schröder die Hintergründe sowie mögliche Konsequenzen.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=-Ua8sMXDSBg" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Die Wahrheit hinter den viralen Ceuta-Videos</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Julia von Buddenbrock, Video: 27:40 Minuten)</em><br />
In der aktuellen Ausgabe des Videopodcasts &#8220;Flugmodus&#8221; des NDR-Medienmagazins &#8220;Zapp&#8221; analysiert Moderatorin Julia von Buddenbrock zusammen mit Verifikationsexpertin Alice Echtermann die Geschehnisse um den massenhaften Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta. Sie zeigen, wie aus einem fehlinterpretierten spanischen Gerichtsurteil Gerüchte über &#8220;offene Grenzen&#8221; entstanden sind und wie aus dem Kontext gerissene oder falsch zugeordnete Social-Media-Videos die Situation vor Ort zusätzlich befeuert haben.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=eSHZu7HCmwI" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Ungeskriptet zensiert? Der Streit um Meinungsfreiheit</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Tanjev Schultz &#038; Markus Wolsiffer, Video: 51:54 Minuten)</em><br />
Tanjev Schultz und Markus Wolsiffer widmen sich in ihrem aktuellen Video dem Spannungsfeld zwischen Meinungsfreiheit, redaktioneller Verantwortung und dem Vorwurf der Zensur. Sie analysieren dabei drei zentrale Praxisfälle: den Fall Danger Dan und das ZDF (&#8220;Die Anstalt&#8221;), den Fall Ben Berndt (&#8220;Ben Ungeskriptet&#8221;) und das Höcke-Interview sowie den Fall eines umstrittenen CSD-Leserbriefs in der &#8220;Fuldaer Zeitung&#8221;.</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/krieg-im-iran-berichten-medien-zu-einseitig-102.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Krieg im Iran: Berichten Medien zu einseitig?</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Sascha Wandhöfer, Audio: 36:46 Minuten)</em><br />
Im Deutschlandfunk (DLF) kommen regelmäßig Hörerinnen und Hörer zu Wort. Manchmal liefern sie sogar die Idee für eine ganze Sendung und tauschen sich darin mit Expertinnen und Experten aus. In dieser Folge des Podcasts &#8220;Nach Redaktionsschluss&#8221; geht es um die Frage, ob die deutsche Iran-Berichterstattung die iranische Perspektive zu wenig berücksichtigt. Es diskutieren DLF-Hörer Felix Hück, Benjamin Weber aus dem ARD-Studio Istanbul und Medienforscher Florian Zollmann von der Uni Newcastle.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=77a2R6GuVl8" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. &#8220;Ich wusste nicht mehr, wo ich bin.&#8221; Allein mit Malaria im Dschungel (Hans Maggi)</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Tim Gabel, Video: 3:57:00 Stunden)</em><br />
Im Podcast von Tim Gabel gibt <a href="https://www.youtube.com/channel/UCPR1tzTGQV2Unxsrr4XuLQg" target="_blank">der Reiseberichterstatter und YouTuber Hans Maggi</a> Einblicke in die Hintergründe seiner Arbeit. Er berichtet über seine Aufenthalte in entlegenen Krisengebieten wie Liberia und Sierra Leone, reflektiert über Unterschiede zwischen seiner eigener Dokumentation und der Berichterstattung klassischer Medien und erklärt, wie er ethische Grenzen beim Filmen vor Ort zieht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Katastrophe von Ceuta, Social-Media-Verbot, Journalismus mit Lösung</title>
		<link>https://bildblog.de/154225/katastrophe-von-ceuta-social-media-verbot-journalismus-mit-loesung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 06:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Wie es zur Katastrophe von Ceuta kam (belltower.news, Patrick Gensing) Patrick Gensing argumentiert in einem Beitrag für &#8220;Belltower News&#8221;, dass die Katastrophe von Ceuta mit mindestens 88 Toten das tödliche Potenzial von Desinformation offenbart habe. Gezielte Falschmeldungen über ein spanisches Gerichtsurteil hätten die falsche Hoffnung geweckt, die Grenze sei offen. Dies habe zu lebensgefährlichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.belltower.news/desinformationen-toeten-wie-es-zur-katastrophe-von-ceuta-kam-166613/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Wie es zur Katastrophe von Ceuta kam</strong></a><br />
<em>(belltower.news, Patrick Gensing)</em><br />
Patrick Gensing argumentiert in einem Beitrag für &#8220;Belltower News&#8221;, dass die Katastrophe von Ceuta mit mindestens 88 Toten das tödliche Potenzial von Desinformation offenbart habe. Gezielte Falschmeldungen über ein spanisches Gerichtsurteil hätten die falsche Hoffnung geweckt, die Grenze sei offen. Dies habe zu lebensgefährlichen Handlungsanweisungen in Sozialen Netzwerken geführt. Gensing betont, dass Desinformation kein reines Wissens- oder Medienkompetenzproblem sei, sondern seine größte Sprengkraft dort entfalte, wo Armut herrscht.</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/australien-zieht-bilanz-fuenf-erste-lehren-aus-dem-social-media-verbot/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Fünf erste Lehren aus dem Social-Media-Verbot</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Sebastian Meineck)</em><br />
Eine <a href="https://www.esafety.gov.au/research/social-media-age-restrictions-evaluation/early-days-early-insights-three-months-report" target="_blank">erste offizielle Evaluation</a> des im Dezember 2025 gestarteten australischen Social-Media-Verbots für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren liefere laut netzpolitik.org keine Hinweise auf einen echten Erfolg der Maßnahme. Die meisten betroffenen Minderjährigen seien weiterhin auf Plattformen wie TikTok oder Instagram aktiv, da die Betreiber das Alter der Nutzerinnen und Nutzer nur punktuell überprüfen oder Kontrollen mit einfachen Mitteln wie falschen Altersangaben, VPNs oder der Hilfe von Eltern umgangen würden. Zudem würden viele Jugendliche auf Messenger oder Online-Games ausweichen.</p>
<p><a href="https://taz.de/US-Praesident-droht-Medien/!6202301/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Trump weist Berichte über Munitionsknappheit zurück</strong></a><br />
<em>(taz.de)</em><br />
US-Präsident Donald Trump habe Medienberichte über angebliche Engpässe bei Waffen und Munition infolge des Irankriegs scharf zurückgewiesen und den Urhebern vertraulicher Leaks mit langjährigen Haftstrafen gedroht. Wie die dpa unter Berufung auf Beiträge von CNN und der &#8220;Washington Post&#8221; berichtet, hätten Journalisten zuvor gemeldet, dass das US-Militär erhebliche Teile seiner Vorräte an Abfang- und Präzisionsraketen aufgebraucht habe.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/meta-us-gericht-verdonnert-konzern-wegen-gefaehrdung-von-kindern-zu-567-millionen-us-dollar-strafe-a-139e1426-42a9-484f-b9c5-56b1bed86de6" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. US-Gericht verdonnert Meta wegen Gefährdung von Kindern zu 567 Millionen US-Dollar Strafe</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Ein Gericht im US-Bundesstaat New Mexico habe den Facebook-Mutterkonzern Meta zur Zahlung von 567 Millionen US-Dollar verurteilt. Meta gefährde die psychische Gesundheit von Jugendlichen und schütze sie nur unzureichend vor sexueller Ausbeutung, so das Gericht. Die Entscheidung folge der zweiten Phase eines richtungsweisenden Verfahrens. Bereits im März sei das Unternehmen zur Zahlung von 375 Millionen US-Dollar Schadensersatz verurteilt worden, womit sich der Gesamtbetrag auf 942 Millionen US-Dollar summiere. </p>
<p><a href="https://www.sueddeutsche.de/medien/karl-theodor-zu-guttenberg-katherina-reiche-bunte-beziehung-cover-klage-schertz-urteil-li.3527714" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. &#8220;Bunte&#8221; muss Gegendarstellung von Karl-Theodor zu Guttenberg veröffentlichen</strong></a><br />
<em>(sueddeutsche.de)</em><br />
Das Landgericht Offenburg habe den Burda-Verlag dazu verurteilt, auf der Titelseite der Zeitschrift &#8220;Bunte&#8221; eine Gegendarstellung des ehemaligen Bundesministers Karl-Theodor zu Guttenberg zu veröffentlichen. Anlass sei eine Schlagzeile aus dem Juli, in der fälschlicherweise über ein &#8220;Liebes-Aus&#8221; zwischen Guttenberg und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche berichtet worden sei. Die Kosten des Rechtsstreits trage der Burda-Verlag.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107410/spiegel_will_loesungsorientierten_journalismus_staerken/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. &#8220;Spiegel&#8221; will lösungsorientierten Journalismus stärken</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Alexander Krei)</em><br />
Der &#8220;Spiegel&#8221; verstärke unter dem Label &#8220;Spiegel Solutions&#8221; seine Berichterstattung über lösungsorientierte Ansätze in Politik und Gesellschaft. Wie &#8220;DWDL&#8221; berichtet, soll die von Autorin Susanne Beyer vorangetriebene Initiative in allen Ressorts aufzeigen, wo gesellschaftliche Ansätze gelingen, ohne dabei den kritischen Blick auf Missstände aufzugeben. Als neues Format werde ein Streitgespräch in Form einer &#8220;Mediation&#8221; eingeführt, bei der gegensätzliche Diskutanten nach gemeinsamen Schnittmengen suchen. Den Auftakt bilde das Aufeinandertreffen von Klimaschutz-Aktivistin Luisa Neubauer und dem CDU-Politiker Sepp Müller (<a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/luisa-neubauer-und-sepp-mueller-cdu-wie-koennen-sich-klimaschutz-und-wirtschaft-vertragen-a-de09de2d-a85e-4f8a-be5c-d008428a9263" target="_blank">nur mit Abo lesbar</a>).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Russland desinformiert, Weniger Frauen, KI-Bücher fluten den Markt</title>
		<link>https://bildblog.de/154216/russland-desinformiert-weniger-frauen-ki-buecher-fluten-den-markt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 06:54:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154216</guid>

					<description><![CDATA[1. Russland verstärkt vor Landtagswahlen offenbar Desinformation (spiegel.de) Russland habe seine zentral gesteuerten Desinformations-Aktionen im Vorfeld der anstehenden Landtagswahlen in Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern drastisch verschärft. Die Kampagnen würden darauf abzielen, etablierte Parteien (CDU, SPD, Grüne, FDP) sowie Lokalpolitikerinnen und -politiker durch gefälschte Medienbeiträge gezielt zu diskreditieren und das politische Klima zu polarisieren. 2. Weniger [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.spiegel.de/politik/russland-verstaerkt-vor-landtagswahlen-offenbar-desinformation-a-31aa02d6-3ba4-48c4-9abe-d5393cd56bbb" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Russland verstärkt vor Landtagswahlen offenbar Desinformation</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Russland habe seine zentral gesteuerten Desinformations-Aktionen im Vorfeld der anstehenden Landtagswahlen in Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern drastisch verschärft. Die Kampagnen würden darauf abzielen, etablierte Parteien (CDU, SPD, Grüne, FDP) sowie Lokalpolitikerinnen und -politiker durch gefälschte Medienbeiträge gezielt zu diskreditieren und das politische Klima zu polarisieren. </p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/weniger-frauen-in-fuehrungspositionen-108709/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Weniger Frauen in Führungspositionen</strong></a><br />
<em>(verdi.de)</em><br />
Eine <a href="https://www.pro-quote.de/immer-weniger-frauen-in-journalistischen-fuehrungspositionen-frauenmachtanteil-sinkt-auf-373-prozent/" target="_blank">aktuelle Auswertung</a> des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pro_Quote" target="_blank">Vereins ProQuote Medien</a> zeige, dass der Frauenanteil in den Führungsspitzen der Leitmedien seit dem Höchststand im Jahr 2023 kontinuierlich sinke. Die Vorstandsvorsitzende Helena Ott warne vor einem anhaltenden Abwärtstrend, der die mühsam erkämpfte Repräsentation von Frauen im Journalismus gefährde. Während die &#8220;taz&#8221; mit einem Frauenmachtanteil von knapp 62 Prozent weiterhin den Spitzenplatz belege, hätten andere Medienhäuser wie die &#8220;Süddeutsche Zeitung&#8221;, die &#8220;Welt&#8221; oder die &#8220;Zeit&#8221; Verluste verzeichnet.</p>
<p><a href="https://buchmarkt.de/2026/08/05/die-vermutung-war-richtig-was-eine-neue-studie-ueber-ki-buecher-auf-amazon-beweist/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Die Vermutung war richtig: Was eine neue Studie über KI-Bücher auf Amazon beweist</strong></a><br />
<em>(buchmarkt.de, Patrick Meier)</em><br />
Ein Forschungsteam habe in der Preprint-Studie <a href="https://arxiv.org/abs/2607.20349" target="_blank">&#8220;Generative AI floods and dilutes the market for books&#8221;</a> anhand von über 14.000 selbstveröffentlichten E-Books nachgewiesen, dass die Flut KI-generierter Titel den Buchmarkt auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kindle_Direct_Publishing" target="_blank">Amazon KDP</a> massiv verwässert. Wie Patrick Meier berichtet, sei das Titelangebot zwischen 2023 und 2026 etwa um das 38-Fache gewachsen, während der Gesamtumsatz nur um das rund Neunfache gestiegen sei. Der Umsatz pro verkauftem Buch sei dadurch auch bei Titeln ohne KI-Anteil um durchschnittlich ein Fünftel gefallen. Besonders stark treffe dieser Verdrängungseffekt den Abodienst Kindle Unlimited.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://journalistik.online/wp-content/uploads/2026/07/Journalistik-2569-152X-2-2026-16192-de.pdf" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Klimaskepsis durch »Alternativmedien«?</strong></a> (PDF)<br />
<em>(journalistik.online, Luis Paulitsch)</em><br />
Eine Fachuntersuchung des Medienethikers Luis Paulitsch in der Zeitschrift &#8220;Journalistik&#8221; analysiert die systematischen Methoden deutschsprachiger rechtsalternativer Medien zum Schüren von Klimaskepsis und Ablehnung der Energiewende. Anhand von Faktenchecks etablierter Prüforganisationen identifiziert der Autor vier zentrale Muster: &#8220;(1) Angriffe gegen klimawissenschaftlichen Konsens; (2) unseriöse Quellen und »Experten«; (3) irreführende Wiedergabe; (4) Diskreditierung politischer Gegner:innen.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.dfjv.de/leistungen/publikationen/magazin/audio-oder-video-wie-sich-podcasting-durch-plattformen-veraendert" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Audio oder Video? Wie sich Podcasting durch Plattformen verändert</strong></a><br />
<em>(dfjv.de, Brigitte Hagedorn)</em><br />
Die Podcasting-Landschaft verändere sich durch die wachsende Bedeutung von Videopodcasts und empfehlungsgetriebenen Plattformen wie YouTube oder Spotify nachhaltig. Wie Brigitte Hagedorn ausführt, böten Videopodcasts erhebliche Vorteile bei der Sichtbarkeit, Hörergewinnung und Weiterverwendung von Inhalten als Kurzvideos für Social Media. Dennoch verliere der klassische Audiopodcast aufgrund seiner unkomplizierten Verbreitung via RSS-Feed und seiner Stärke als alltägliches Begleitmedium nicht an Relevanz.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107391/christian_meier_wird_weimers_neuer_kommunikationschef/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Christian Meier wird Weimers neuer Kommunikationschef</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Alexander Krei)</em><br />
Christian Meier, langjähriger Medienjournalist und ehemaliger Co-Chefredakteur von &#8220;Meedia&#8221; sowie Reporter bei der &#8220;Welt&#8221;, wechsele in die Politik: Er übernehme die Leitung des Kommunikationsstabs bei Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Meier folge auf Hero Warrings, der das Haus nach rund einem Jahr in Richtung freie Wirtschaft verlasse. Zusammen mit Christiane Uhlig soll Meier künftig die strategische Kommunikation verantworten.</p>
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		<item>
		<title>Menschen als Katastrophen, Mehr als ein Sieg, Frau­chens Restau­rant­kritik</title>
		<link>https://bildblog.de/154210/menschen-als-katastrophen-mehr-als-ein-sieg-frauchens-restaurantkritik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 06:54:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154210</guid>

					<description><![CDATA[1. Ceuta: Menschen als Katastrophen (mdr.de, Antonia Groß) Antonia Groß übt in ihrer Medienkolumne scharfe Kritik an der Berichterstattung über den massenhaften Grenzübertritt in die spanische Exklave Ceuta. Viele der Menschen seien offenbar durch gezielte Falschinformations-Kampagnen auf Social-Media-Plattformen getäuscht worden. Anstatt das Schicksal dieser Personen und die tatsächlichen Hintergründe in den Vordergrund zu rücken, würden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-ceuta-mediale-deutung-menschen-als-katastropen-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Ceuta: Menschen als Katastrophen</strong></a><br />
<em>(mdr.de, Antonia Groß)</em><br />
Antonia Groß übt in ihrer Medienkolumne scharfe Kritik an der Berichterstattung über den massenhaften Grenzübertritt in die spanische Exklave Ceuta. Viele der Menschen seien offenbar durch gezielte Falschinformations-Kampagnen auf Social-Media-Plattformen getäuscht worden. Anstatt das Schicksal dieser Personen und die tatsächlichen Hintergründe in den Vordergrund zu rücken, würden politische Spekulationen und gegenseitige Schuldzuweisungen den medialen Diskurs bestimmen. Außerdem hätten sich zahlreiche deutschsprachige Medien einer entfesselten Bild- und Metaphernsprache (&#8220;Invasion&#8221;, &#8220;Grenzsturm&#8221;, &#8220;Strom&#8221;) bedient. </p>
<p><a href="https://correctiv.org/datenschutz/2026/08/03/ki-test-so-einfach-lassen-sich-nachrichten-mit-chatgpt-und-co-faelschen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. KI-Test: So einfach lassen sich Nachrichten mit ChatGPT und Co. fälschen</strong></a><br />
<em>(correctiv.org, Max Bernhard &#038; Kimberly Nicolaus)</em><br />
Eine Recherche von &#8220;Correctiv&#8221; zeigt, dass gängige KI-Chatbots wie ChatGPT, Gemini und Copilot trotz bestehender Richtlinien ohne große Hürden gefälschte Nachrichtenbeiträge mitsamt echten Medienlogos (wie dem der &#8220;Tagesschau&#8221;) generieren. Besonders bedenklich habe OpenAI mit ChatGPT agiert. Der Chatbot habe täuschend echte Screenshots im Design bekannter deutscher Medienmarken geliefert.</p>
<p><a href="https://blog.medientage.de/wenn-die-lüge-wirkung-zeigt" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Wenn die Lüge Wirkung zeigt</strong></a><br />
<em>(medientage.de, Cathrin Hegner)</em><br />
Eine <a href="https://psycnet.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2Fppm0000665" target="_blank">experimentelle Studie</a> der Universität Würzburg um die Psychologin Lara Grohmann zeige, dass Politikerinnen und Politiker von der sogenannten <a href="https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/ausrede-ki-wie-deepfakes-vertrauen-in-echte-inhalte-zerstoeren-faktenfuchs,VK3TQvH" target="_blank">&#8220;Lügner-Dividende&#8221;</a> (Liar&#8217;s Dividend) profitieren können, indem sie authentische Videobeweise für eigenes Fehlverhalten fälschlicherweise als KI-generierte Deepfakes abtun: &#8220;Da in Bezug auf KI-generierte Videoinhalte in den sozialen Medien Verunsicherung herrscht, kann es sein, dass man in bestimmten Situationen eher bereit ist, der Deepfake-Behauptung zu glauben. Sie bietet zumindest für den Moment Orientierung und eine Chance, Verunsicherung durch Heuristiken aufzulösen.&#8221; Im Interview erklärt Grohmann die Hintergründe.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/olg-frankfurt-am-main-16w2226-dackel-rattengift-restaurant-kritik-frauchen-instagram-erlaubt" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Frau­chens scharfe Restau­rant­kritik auf Ins­ta­gram ist erlaubt</strong></a><br />
<em>(lto.de)</em><br />
Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main habe entschieden, dass die emotionale und zugespitzte Kritik einer Hundehalterin an einem Restaurant rechtmäßig gewesen sei. Der Dackel der Frau habe im Gastraum des Lokals Schädlingsköder gefressen und sei in einer Tierklinik behandelt worden. Daraufhin habe die Halterin dem Betrieb auf Instagram unter anderem ein &#8220;massives Sicherheits- und Hygieneversagen&#8221; vorgeworfen. Das OLG werte diese Angaben als zulässige Meinungsäußerung im Rahmen eines konkreten Einzelvorfalls.</p>
<p><a href="https://www.falter.at/zeitung/20260804/mehr-als-ein-sieg-des-falter" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. OLG erlaubt Veröffentlichung aller Weißmann-Chats: Mehr als ein Sieg des Falter</strong></a><br />
<em>(falter.at, Florian Klenk)</em><br />
Das Oberlandesgericht Wien habe in einer Grundsatzentscheidung zugunsten der österreichischen Wochenzeitung &#8220;Falter&#8221; entschieden, dass Originalzitate aus privaten Chatprotokollen des ehemaligen ORF-Generaldirektors Roland Weißmann veröffentlicht werden durften. &#8220;Falter&#8221;-Chefredakteur Florian Klenk kommentiert in eigener Sache: &#8220;Wer die Wahrheit einer öffentlichen Darstellung überprüfen will, braucht Zugang zu den Belegen. Und manchmal bedeutet das eben auch, Chats zu sehen, die wir lieber nicht so genau hätten sehen wollen.&#8221;</p>
<p><a href="https://taz.de/Trauma-im-Film/!6200304/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Ein unablässiges In-sich-selbst-Herumgraben</strong></a><br />
<em>(taz.de, Valérie Catil)</em><br />
Hollywood-Produktionen seien zunehmend besessen von psychischen Traumata und dem individuellen Blick nach innen, schreibt Valérie Catil in ihrer &#8220;taz&#8221;-Kolumne. Dadurch würden strukturelle gesellschaftliche Ursachen ausgeblendet. Wie Catil ausführt, suggeriere das wiederkehrende Narrativ einer ständigen Selbstoptimierung durch Aufarbeitung der eigenen Psyche, dass jegliches Leid rein subjektiv gelöst werden müsse. So würden globale wie auch systemische Belastungsfaktoren (etwa wirtschaftlicher Druck, politische Krisen oder patriarchalische Strukturen) entpolitisiert.</p>
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		<title>Ceuta-Vorgeschichte, Interaktives Theater, Schlechter Lernfortschritt</title>
		<link>https://bildblog.de/154196/ceuta-vorgeschichte-interaktives-theater-schlechter-lernfortschritt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 06:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154196</guid>

					<description><![CDATA[1. Marokko sieht die Schuld bei Sozialen Medien (tagesschau.de, Stefan Ehlert) Nach dem Massenandrang auf die spanische Exklave Ceuta habe Marokkos Innenministerium Stellung bezogen und die Verantwortung vor allem auf gezielte Falschinformationen im digitalen Raum zurückgeführt. Wie ARD-Korrespondent Stefan Ehlert berichtet, seien den Ereignissen Aufrufe und Kampagnen auf TikTok, Facebook und Instagram über eine vermeintlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/marokko-ceuta-migration-soziale-medien-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Marokko sieht die Schuld bei Sozialen Medien</strong></a><br />
<em>(tagesschau.de, Stefan Ehlert)</em><br />
Nach dem Massenandrang auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ceuta" target="_blank">die spanische Exklave Ceuta</a> habe Marokkos Innenministerium Stellung bezogen und die Verantwortung vor allem auf gezielte Falschinformationen im digitalen Raum zurückgeführt. Wie ARD-Korrespondent Stefan Ehlert berichtet, seien den Ereignissen Aufrufe und Kampagnen auf TikTok, Facebook und Instagram über eine vermeintlich mühelose Einreise vorausgegangen.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bgh-vizr40024-babyfotos-helene-fischer-persoenlichkeitsrecht-artikelserie-geld" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Keine Gel­dent­schä­d­i­gung wegen Arti­kel­serie über Helene Fischers Mut­ter­schaft</strong></a><br />
<em>(lto.de, Xenia Piperidou)</em><br />
Der Bundesgerichtshof habe entschieden, dass die Veröffentlichung einer sechsteiligen Artikelserie mit heimlich aufgenommenen Babyfotos von Helene Fischer in verschiedenen Magazinen desselben Verlags zwar rechtswidrig gewesen sei, der Sängerin jedoch kein Anspruch auf Geldentschädigung zustehe. Eine Entschädigung bei mehreren weniger schweren Eingriffen setze eine &#8220;wiederholte und hartnäckige&#8221; Verletzung des Persönlichkeitsrechts voraus. Da alle betroffenen Artikel erschienen seien, bevor dem Verlag die erste einstweilige Verfügung zugegangen sei, habe es an dieser Voraussetzung gefehlt, so das Gericht.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/apps/social-media-fruehe-nutzung-soll-mit-schlechterer-schulleistung-zusammenhaengen-a-6239b7ef-7e07-4ab1-b8f1-fc3c2c5b68f5" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Frühes Social-Media-Konto = schlechtere Schulleistung?</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Eine im Fachblatt &#8220;Nature Human Behaviour&#8221; veröffentlichte <a href="https://www.nature.com/articles/s41562-026-02522-4" target="_blank">Studie der Universität Milano-Bicocca</a> zeige, dass Jugendliche, die bereits ab der sechsten bis achten Klasse ein Social-Media-Konto besitzen, in standardisierten Leistungstests in Mathematik und der Muttersprache signifikant schlechter abschneiden als Mitschüler, die mindestens bis zur neunten Klasse (circa 14 bis 15 Jahre) damit warten. Dieser Leistungsunterschied entspreche laut Experten dem Lernfortschritt eines halben Schuljahres.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://de.ejo-online.eu/top/ueber-trauma-sprechen-interaktives-theater-bereitet-journalismusstudierende-vor" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Über Trauma sprechen: Interaktives Theater bereitet Journalismusstudierende vor</strong></a><br />
<em>(de.ejo-online.eu, Glenda Cooper)</em><br />
Die interaktive Methode <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Forumtheater" target="_blank">des Forumtheaters</a> lasse sich wirksam einsetzen, um Journalismusstudierende auf die emotionale und ethische Belastung von Trauma-Interviews vorzubereiten. Eine <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/17512786.2026.2693187" target="_blank">Begleitstudie zu mehrjährigen Workshops</a> zeige, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Rollenspiele und einen Perspektivwechsel nicht nur vorgefasste Vorurteile hinterfragen, sondern auch praktische Empathie und Vertrauen aufbauen können. Der geschützte Raum helfe den Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten, sensible Interviewtechniken zu entwickeln.</p>
<p><a href="https://netzwerkrecherche.org/blog/newsletter-259/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Newsletter Netzwerk Recherche 259</strong></a><br />
<em>(netzwerkrecherche.org, Lena Wrba &#038; Christina Elmer)</em><br />
Der aktuelle Newsletter des Netzwerk Recherche schlägt einen Bogen von anstehenden Fachveranstaltungen bis hin zu medienpolitischen Entwicklungen. So stehe im September <a href="https://26.scicar.de/scicar26/" target="_blank">die 10. SciCAR-Konferenz</a> in Dortmund an, die sich mit datenbasiertem Journalismus, KI-Anwendungen und der Kooperation zwischen Wissenschaft und Medien befasse. Zudem thematisiert der Newsletter aktuelle Stipendienprogramme für Lokal- und Klimarecherchen, Warnungen vor veränderten US-Visabestimmungen für ausländische Medienschaffende sowie neue Fortbildungs- und Unterstützungsangebote.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/zahlenzentrale/107349/newscharts_wer_ikkimel_vom_tiktokthron_verdraengte/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. News-Charts: Wer Ikkimel vom TikTok-Thron verdrängte</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Simon Pycha)</em><br />
Bei &#8220;DWDL&#8221; hat Simon Pycha die aktuellen News-Charts auf TikTok zusammengestellt: Die &#8220;Tagesschau&#8221; habe sich in der Juli-Analyse der meistgesehenen journalistischen TikTok-Accounts den ersten Platz gesichert. Auf den Plätzen zwei und drei folgen RTL West sowie &#8220;ZDFheute&#8221;. Neben dem Jugendwort des Jahres seien im Juli vor allem Blaulichtreportagen, Warnungen vor <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vibrionen" target="_blank">Vibrionen</a> und Beiträge zu neuen Geldschein-Designs die reichweitenstärksten Themen gewesen.</p>
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		<title>Eingeschränkte US-Visa, Neue KI-Labels, Bahn fordert Löschung</title>
		<link>https://bildblog.de/154183/eingeschraenkte-us-visa-neue-ki-labels-bahn-fordert-loeschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 06:54:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154183</guid>

					<description><![CDATA[1. US-Regierung schränkt Journalistenvisa ein (verdi.de) Die US-Regierung unter Donald Trump schränke die Aufenthaltsbestimmungen für ausländische Journalistinnen und Journalisten massiv ein. Nach einer Neuregelung des Heimatschutzministeriums sollen die bisher bis zu fünf Jahre gültigen Journalistenvisa (I-Visa) auf eine Höchstdauer von maximal acht Monaten verkürzt werden. Die Europäische Journalistenföderation verurteile diese administrative Einschränkung als willkürlichen Druck [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/us-regierung-schraenkt-journalistenvisa-ein-108621" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. US-Regierung schränkt Journalistenvisa ein</strong></a><br />
<em>(verdi.de)</em><br />
Die US-Regierung unter Donald Trump schränke die Aufenthaltsbestimmungen für ausländische Journalistinnen und Journalisten massiv ein. Nach einer Neuregelung des Heimatschutzministeriums sollen die bisher bis zu fünf Jahre gültigen Journalistenvisa (I-Visa) auf eine Höchstdauer von maximal acht Monaten verkürzt werden. Die Europäische Journalistenföderation verurteile diese administrative Einschränkung als willkürlichen Druck auf die Pressefreiheit.<br />
Weiterer Lesetipp: <a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/donald-trump-startet-extrem-teuren-premiumzugang-zu-seinen-social-posts-a-9963d68a-c74e-432b-ab90-414b9abf1a15" target="_blank">Trump startet extrem teuren Premiumzugang zu seinen Social-Posts</a>: &#8220;Auf Truth Social verbreitet Donald Trump viel Unfug, aber immer wieder auch börsenrelevante Ankündigungen. Den schnelleren Zugang zu seinen Posts lässt er sich jetzt bezahlen &#8211; und zwar fürstlich.&#8221; (spiegel.de)</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/truegerische-transparenz-was-die-neuen-ki-labels-bringen-und-was-nicht/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Was die neuen KI-Labels bringen und was nicht</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Tomas Rudl)</em><br />
Mit dem Inkrafttreten <a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_26_1653" target="_blank">weiterer Teile der EU-KI-Verordnung</a> (AI Act) gelten ab sofort neue Kennzeichnungspflichten für synthetisch erzeugte Inhalte. Anbieter sowie professionelle Nutzerinnen und Nutzer seien verpflichtet, KI-generierte Texte, Bilder, Videos und Audioformate auszuweisen sowie maschinenlesbare Markierungen einzubinden. Ausgenommen würden lediglich private Nutzungen, bloße Editierfunktionen und offensichtlich fiktive Formate bleiben. Das Ganze habe jedoch seine Lücken, sagen Experten.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107335/bahn_fordert_loeschung_der_zdfdoku_mit_dunja_hayali/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Bahn fordert Löschung der ZDF-Doku mit Dunja Hayali</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Alexander Krei)</em><br />
Der Streit zwischen der Deutschen Bahn und dem ZDF eskaliere. Der Konzern fordere, die Dokumentation &#8220;Unsere Bahn: Geliebt, verflucht &#8211; und gefährlich?&#8221; aus der Reihe &#8220;Am Puls mit Dunja Hayali&#8221; vollständig offline zu nehmen und in weiteren Teilen zu überarbeiten. Die Bahn werfe dem öffentlich-rechtlichen Sender vor, wesentliche entlastende Fakten bewusst verschwiegen und somit ein rechtswidriges Zerrbild erzeugt zu haben. Das ZDF sehe dagegen nach bereits vorgenommenen Nachbesserungen keinen weiteren Korrekturbedarf.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/suno-ki-musikanbieter-darf-urheberrechtlich-geschuetzte-melodien-nicht-nutzen-a-dc24efb4-f906-4939-89fd-583cebace3af" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. KI-Musikanbieter Suno darf urheberrechtlich geschützte Melodien nicht nutzen</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Das Landgericht München habe in einem Prozess der Verwertungsgesellschaft GEMA gegen den KI-Musikanbieter Suno entschieden, dass das Unternehmen urheberrechtlich geschützte Melodien von Komponistinnen und Komponisten nicht ungefragt nutzen dürfe. Das Start-up sei zur Unterlassung sowie zu Schadensersatzzahlungen verurteilt worden. Suno habe seine Anwendung unter anderem mit Musikstücken von Boney M. und Alphaville trainiert und einen kostenpflichtigen Lizenzvertrag abgelehnt. Das Urteil sei zwar noch nicht rechtskräftig, gelte jedoch als europaweit wegweisend.</p>
<p><a href="https://www.derstandard.at/story/3000000333779/sieg-vor-gericht-falter-darf-alle-weissmann-chats-veroeffentlichen" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Sieg vor Gericht: &#8220;Falter&#8221; darf alle Weißmann-Chats veröffentlichen</strong></a><br />
<em>(derstandard.at, Oliver Mark)</em><br />
Das Oberlandesgericht Wien habe im Rechtsstreit zwischen dem ehemaligen ORF-Generaldirektor Roland Weißmann und der Wochenzeitung &#8220;Falter&#8221; (sowie Journalistin Barbara Tóth) entschieden, dass die Redaktion alle strittigen Chat-Auszüge von Weißmann im Wortlaut veröffentlichen darf. Das Gericht habe die Entscheidung damit begründet, dass das öffentliche Informationsinteresse gegenüber den Rechten einer Person des öffentlichen Lebens überwiege. Das noch nicht rechtskräftige Urteil gelte für den &#8220;Falter&#8221; als wichtiger Etappensieg im Vorfeld mehrerer anstehender Medien- und Arbeitsrechtsprozesse.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bgh-vizr21425-persoenlichkeitsrecht-promi-kinder-bild-zeitung" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. BGH stärkt Per­sön­lich­keits­rechte von Promi-Kin­dern</strong></a><br />
<em>(lto.de, Hasso Suliak)</em><br />
Der Bundesgerichtshof (BGH) habe die Persönlichkeitsrechte von Kindern prominenter Eltern gestärkt und eine Berichterstattung der &#8220;Bild&#8221;-Zeitung für rechtswidrig erklärt. Hintergrund sei ein Artikel über eine eskalierte Geburtstagsfeier des 16-jährigen Sohnes eines Medienunternehmers, in dem &#8220;Bild&#8221; den vollen Namen des Vaters sowie den Namen und das Alter des zum Zeitpunkt der Party noch minderjährigen Sohnes nannte. Das Oberlandesgericht Hamburg habe der &#8220;Bild&#8221;-Redaktion zunächst recht gegeben, da sich der Sohn den Promi-Status des Vaters anrechnen lassen müsse. Der BGH habe diese Entscheidung nun aufgehoben. Ein Kind müsse sich nicht als Person des öffentlichen Lebens behandeln lassen, solange es nicht selbst die Öffentlichkeit sucht.</p>
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		<title>KW 31/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/154173/kw-3126-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 07:23:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154173</guid>

					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Berichten wir falsch über die Klimakrise? (ardsounds.de, Sophie Morár, Audio: 27:16 Minuten) In dieser Folge von &#8220;BR24 Medien&#8221; thematisiert Sophie Morár die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:b2e6d026cb6fbdfe/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Berichten wir falsch über die Klimakrise?</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Sophie Morár, Audio: 27:16 Minuten)</em><br />
In dieser Folge von &#8220;BR24 Medien&#8221; thematisiert Sophie Morár die abnehmende Präsenz der Klimakrise im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Hintergrund ist eine aktuelle Studie (<a href="https://klimavoracht.de/wp-content/uploads/2026/07/260707_MedienKlimaberichtNr1.pdf" target="_blank">PDF</a>) der Initiative <a href="https://klimavoracht.de" target="_blank">Klima° vor acht</a>. Im Studio mit dabei: Lea Dohm, Psychologin und aktiv bei &#8220;Psychologists for Future&#8221;, Claudia Reiser, Klimajournalistin beim MDR und der ARD-Klimaredaktion, und Özden Terli, Meteorologe und Wettermoderator beim ZDF.</p>
<p><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-toene-texte-bilder/audio-berichterstattung-ueber-waldbraende-und-gema-vs-suno-ai-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Berichterstattung über Waldbrände und Gema vs. Suno AI</strong></a><br />
<em>(wdr.de, Steffi Orbach, Audio: 43:06 Minuten)</em><br />
Die WDR5-Sendung &#8220;Töne, Texte, Bilder&#8221; deckt ein breites Spektrum aktueller Medienthemen ab: ARD-Korrespondent Michael Heussen schildert die Herausforderungen der Berichterstattung vor Ort aus den Waldbrandgebieten in Südwestfrankreich. Musikerin Ella Rohwer ordnet ein noch nicht rechtskräftiges Urteil zugunsten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_f%C3%BCr_musikalische_Auff%C3%BChrungs-_und_mechanische_Vervielf%C3%A4ltigungsrechte" target="_blank">der GEMA</a> gegen das KI-Musikunternehmen Suno AI ein. Außerdem geht es um die EU-Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte und den Einfluss von Künstlicher Intelligenz im israelischen Wahlkampf. Abgerundet wird die Ausgabe durch eine Glosse zum medialen Sommerloch von Philipp Anft.</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/desinformation-wie-sie-unseren-umgang-mit-wissen-ruiniert" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Desinformation: Wie sie unseren Umgang mit Wissen ruiniert</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunknova.de, Romy Jaster, Audio: 53:53 Minuten)</em><br />
In ihrem Vortrag an der Europa-Universität Viadrina warnt die Philosophin Romy Jaster von der Berliner Humboldt-Universität vor den strukturellen Folgen von Desinformation. Das Problem von &#8220;Fake News&#8221; beschränke sich nicht nur auf das Erzeugen konkreter Falschannahmen, sondern greife das Wissenssystem als Ganzes an. Durch Strategien wie das gezielte Überfluten des öffentlichen Raums mit Falschinformationen (<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Flood_the_zone" target="_blank">&#8220;Flood the Zone with Shit&#8221;</a>) werde die Aufmerksamkeit der Rezipienten überlastet und die Fähigkeit zur begründeten Urteilsbildung untergraben.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://open.spotify.com/episode/6GJ0wMDHj6YF6XcET7DqUP" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Liquid Content: So verändert KI den Journalismus</strong></a><br />
<em>(spotify.com, Christian Jakubetz, Audio: 33:41 Minuten)</em><br />
Im Podcast &#8220;Satzzeichen&#8221; spricht Gastgeber Christian Jakubetz mit Sascha Devigne, Chefredakteur vom <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Studio_47" target="_blank">regionalen Fernsehsender Studio 47</a>, über das Konzept des &#8220;Liquid Content&#8221;. Dabei würden gründlich recherchierte journalistische Inhalte nicht mehr starr für ein einzelnes Medium produziert, sondern dank moderner Künstlicher Intelligenz modular und flexibel für unterschiedlichste Zielgruppen und Plattformen aufbereitet: &#8220;Es geht um neue Arbeitsweisen, veränderte Berufsbilder und die Frage, wie journalistische Inhalte in einer fragmentierten Medienwelt möglichst viele Menschen erreichen können.&#8221;</p>
<p><a href="https://thisismedianow.podigee.io/183-wie-communitys-tiktok-und-non-profit-redaktionen-den-journalismus-pragen-mit-pauline-tillmann" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Das goldene Zeitalter? Wie Communitys, Non-Profit-Redaktionen und TikTok den Journalismus prägen (mit Pauline Tillmann)</strong></a><br />
<em>(thisismedianow.podigee.io, Lukas Schöne, Audio: 56:29 Minuten)</em><br />
Bei &#8220;This is Media Now&#8221; diskutiert Lukas Schöne mit der Journalistin, Gründerin und Trainerin Pauline Tillmann über die Zukunftsfähigkeit und die Qualitätskriterien des modernen Journalismus. Tillmann vertritt die Auffassung, dass das &#8220;goldene Zeitalter des Journalismus&#8221; trotz des massiven wirtschaftlichen Drucks weiterhin bestehe. Sie plädiert für einen konstruktiven Journalismus, der Betroffene als handelnde Subjekte porträtiert, sowie für den gezielten Ausbau von Community-Formaten und die Nutzung von Plattformen wie TikTok im Lokaljournalismus.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=IVTuRHYS0WM" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Geheime TikTok-Deals enthüllt: Das dreckige Geschäft mit der Aufmerksamkeit</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Mats Schönauer, Video: 30:25 Minuten)</em><br />
Mats Schönauer enthüllt mutmaßlich illegale Marketingpraktiken und Schleichwerbekampagnen, die sich gezielt an Jugendliche auf TikTok und anderen Plattformen richten: &#8220;Ich habe exklusiv Zugriff auf Dokumente bekommen, die zeigen, wie Unternehmen mit Schleichwerbung und Algorithmus-Manipulation die Plattformen und Communities täuschen.&#8221; Transparenzhinweis: Mats Schönauer ist ehemaliger Leiter des BILDblog und Co-Autor des BILDblog-Buchs <a href="https://www.kiwi-verlag.de/buch/moritz-tschermak-mats-schoenauer-ohne-ruecksicht-auf-verluste-9783462053548" target="_blank">&#8220;Ohne Rücksicht auf Verluste. Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet&#8221;</a>.</p>
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		<title>Wetter und Klima in Medien, Mit drei Klicks umgangen, Irrelevante Themen</title>
		<link>https://bildblog.de/154165/wetter-und-klima-in-medien-mit-drei-klicks-umgangen-irrelevante-themen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 06:54:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154165</guid>

					<description><![CDATA[1. Wir waren doch schon weiter (taz.de, Ann-Kathrin Leclere) Trotz häufiger Berichte über extreme Wetterereignisse nehme die Berichterstattung über die Klimakrise in deutschen Medien kontinuierlich ab, kommentiert Ann-Kathrin Leclere. Wie sie in der &#8220;taz&#8221; unter Berufung auf eine Untersuchung der Initiative &#8220;Klima° vor acht&#8221; schreibt, habe sich der Anteil der Klimathemen in den Hauptprogrammen von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/Extreme-Wetterereignisse-in-den-Medien-Wir-waren-schonmal-weiter/!6200120/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Wir waren doch schon weiter</strong></a><br />
<em>(taz.de, Ann-Kathrin Leclere)</em><br />
Trotz häufiger Berichte über extreme Wetterereignisse nehme die Berichterstattung über die Klimakrise in deutschen Medien kontinuierlich ab, kommentiert Ann-Kathrin Leclere. Wie sie in der &#8220;taz&#8221; unter Berufung auf <a href="https://medien.epd.de/article/4939" target="_blank">eine Untersuchung der Initiative &#8220;Klima° vor acht&#8221;</a> schreibt, habe sich der Anteil der Klimathemen in den Hauptprogrammen von ARD und ZDF seit 2023 mehr als halbiert. Leclere bemängelt, dass strukturelle Zusammenhänge und wissenschaftliche Einordnungen abseits akuter Katastrophen oder politischer Debatten kaum mehr aufgegriffen würden.</p>
<p><a href="https://www.medienanstalt-nrw.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2026/2026/juli/klar-informiert-woher-die-ki-ihre-informationen-bekommt.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Klar informiert? Woher die KI ihre Informationen bekommt</strong></a><br />
<em>(medienanstalt-nrw.de)</em><br />
Eine aktuelle Studie der Landesanstalt für Medien NRW (<a href="https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/Forschung/Sonstiges/Prompting-Studie_2026/LFM-NRW_2026_Zwischen-Suchmaschine-und-Gespraechspartner_Studie.pdf" target="_blank">PDF</a>) zeigt, dass bereits knapp ein Viertel der Befragten (24 Prozent) KI-Chatbots nutze, um sich über politische Themen zu informieren. Dabei würden die Systeme meist wie klassische Suchmaschinen mit einfachen Stichworten bedient. Die Informationsgrundlage der Antworten bleibe für Nutzerinnen und Nutzer häufig intransparent, da Chatbots wie ChatGPT bei Erstanfragen nur in etwa der Hälfte der Fälle auf aktuelle Webquellen zurückgreifen würden. Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien, fordert daher strengere Regulierungs- und Transparenzvorgaben für KI-Anbieter.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/107333/constantin_schreiber_verlaesst_axel_springer_schon_wieder/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Constantin Schreiber verlässt Axel Springer schon wieder</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Alexander Krei)</em><br />
Nach nicht einmal eineinhalb Jahren ende die Zusammenarbeit zwischen dem ehemaligen &#8220;Tagesschau&#8221;-Sprecher Constantin Schreiber und dem Axel-Springer-Verlag wieder. Schreiber sei erst im September 2025 als &#8220;Global Reporter&#8221; für die Berichterstattung aus dem Nahen Osten angetreten, jedoch schon im April dieses Jahres aus familiären Gründen zurück nach Deutschland gewechselt. Nun habe der 47-Jährige seinen endgültigen Abschied von Springer angekündigt, um sich ab 2027 neuen Aufgaben und einer Podcast-Tournee zu widmen.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.derstandard.de/story/3000000333541/mit-drei-klicks-umgangen-wieso-oesterreichs-geplante-porno-sperre-zahnlos-aber-trotzdem-gefaehrlich-ist" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Mit drei Klicks umgangen: Wieso Österreichs geplante Porno-Sperre zahnlos, aber trotzdem gefährlich ist</strong></a><br />
<em>(derstandard.de, Peter Zellinger &#038; Andreas Proschofsky)</em><br />
Peter Zellinger und Andreas Proschofsky berichten im &#8220;Standard&#8221;, dass der Gesetzesentwurf von Österreichs Medienminister Andreas Babler zur flächendeckenden Altersverifikation auf scharfe Kritik von Experten und Datenschützern stoße. Die geplante Pflicht zur Alterskontrolle für pornografische Seiten und Soziale Medien setze auf das &#8220;Doppelblindmodell&#8221; oder die ID Austria, die in der geforderten Form technisch nicht ausgereift oder datenschutzkonform nutzbar seien. Zudem sei das Vorhaben juristisch fragwürdig, da <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_%C3%BCber_digitale_Dienste" target="_blank">der Digital Services Act</a> der EU nationale Sonderregeln untersage. </p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/ausland/telegram-russland-setzt-gruender-pawel-durow-auf-die-terrorliste-a-c1388a20-f4be-498b-9ed6-1b8bc53aae66" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Russland setzt Telegram-Gründer Durow auf die Terrorliste</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Der Konflikt zwischen russischen Behörden und Telegram-Gründer Pawel Durow eskaliere: Die staatliche Finanzaufsicht Rosfinmonitoring habe den Unternehmer sowie dessen Bruder Nikolai offiziell auf die Liste der &#8220;Terroristen und Extremisten&#8221; gesetzt. Dem Schritt sei eine internationale Fahndungsausschreibung durch den Geheimdienst FSB vorausgegangen. Der im Exil lebende Durow habe in Sozialen Medien auf die Maßnahmen gewohnt provokant reagiert.</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/mehr-als-timmy-das-oeffentliche-interesse-und-wie-der-oerr-darueber-berichtet-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Warum berichten Medien über irrelevante Themen?</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Nach Redaktionsschluss, Sascha Wandhöfer, Audio: 35:31 Minuten)</em><br />
Im Deutschlandfunk (DLF) kommen regelmäßig Hörerinnen und Hörer zu Wort. Manchmal liefern sie sogar die Idee für eine ganze Sendung und tauschen sich darin mit Expertinnen und Experten aus. In dieser Folge des Podcasts &#8220;Nach Redaktionsschluss&#8221; geht es um die Frage, warum Medien all zu oft über irrelevante Themen berichten. Es diskutieren DLF-Hörerin Hannah Runken (Pseudonym) und Medienforscher Hektor Haarkötter.</p>
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		<title>EU bremst Macron, Kennzeichnung für KI-Inhalte, Radikale Transparenz</title>
		<link>https://bildblog.de/154153/eu-bremst-macron-kennzeichnung-fuer-ki-inhalte-radikale-transparenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 06:54:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154153</guid>

					<description><![CDATA[1. EU-Kommission bremst Macron (netzpolitik.org, Sebastian Meineck) Frankreichs Parlament habe ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beschlossen, stehe bei der Durchsetzung jedoch vor rechtlichen Hürden. Wie Sebastian Meineck bei netzpolitik.org berichtet, bremse die EU-Kommission den Vorstoß von Präsident Emmanuel Macron in einer Stellungnahme aus. Der Grund sei das EU-Gesetz über digitale Dienste, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/social-media-verbot-in-frankreich-eu-kommission-bremst-macron/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. EU-Kommission bremst Macron</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Sebastian Meineck)</em><br />
Frankreichs Parlament habe ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beschlossen, stehe bei der Durchsetzung jedoch vor rechtlichen Hürden. Wie Sebastian Meineck bei netzpolitik.org berichtet, bremse die EU-Kommission den Vorstoß von Präsident Emmanuel Macron in einer Stellungnahme aus. Der Grund sei <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_%C3%BCber_digitale_Dienste" target="_blank">das EU-Gesetz über digitale Dienste</a>, das bei Plattformpflichten wie strengen Alterskontrollen nationalen Alleingängen entgegenstehe und große Plattformen direkt der EU-Aufsicht unterstelle. Trotz des rechtlichen Dämpfers fungiere der französische Vorstoß als strategisches Druckmittel auf die EU-Kommission.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/eu-kennzeichnungspflicht-fuer-ki-inhalte-gilt-ab-sonntag-a-5cd22faf-235b-41e9-bb3c-50f76bbf36c4" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Ab Sonntag gilt eine Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Ab kommenden Sonntag gelte in der EU eine Kennzeichnungspflicht für KI-generierte oder -bearbeitete Bilder, Videos und Texte, die professionellen Zwecken dienen. Die EU-Regelung sehe jedoch Ausnahmen für private Social-Media-Accounts sowie für künstlerische und satirische Werke vor. Ein einheitliches Gütesiegel gebe es nicht, weshalb Plattformen wie TikTok oder Instagram weiterhin eigene Labels und Hinweise nutzen können.</p>
<p><a href="https://taz.de/Open-Source-im-Journalismus/!6195101/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Radikale Transparenz</strong></a><br />
<em>(taz.de, Clara Dünkler)</em><br />
Clara Dünkler schreibt in der &#8220;taz&#8221; über das Potenzial von Open-Source-Recherchen (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source_Intelligence" target="_blank">OSINT</a>). Durch die forensische Auswertung öffentlich zugänglicher Quellen können Recherchenetzwerke wie &#8220;Bellingcat&#8221; sowie internationale Redaktionen ihre Ermittlungsschritte lückenlos offenlegen. Expertinnen wie Manisha Ganguly vom britischen &#8220;Guardian&#8221; würden jedoch zur Vorsicht mahnen. Die Methode schütze weder vor emotionalisierter Polarisierung im Publikum noch ersetze sie die klassische Recherche vor Ort.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/appell-fuer-den-erhalt-der-medienfreiheit-108593/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Appell für den Erhalt der Medienfreiheit</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Peter Nowak)</em><br />
Der vom MDR initiierte &#8220;Leipziger Appell&#8221; zum Schutz der Presse-, Rundfunk- und Informationsfreiheit erhalte breite Unterstützung von anderen öffentlich-rechtlichen Sendern und Journalistenverbänden wie der dju oder dem Bundesverband Freier Radios. In einem Beitrag fürs Verdi-Medienmagazin &#8220;M&#8221; analysiert Peter Nowak das Dokument. Obwohl die Erklärung historische Lehren aus dem Nationalsozialismus sowie der DDR ziehe und Bedrohungen durch Plattform-Algorithmen und Populismus anspreche, bleibe sie an entscheidenden Stellen vage.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/interviews/107299/sarah_tacke_ich_moechte_fuer_mehr_realitaetsannaeherung_sorgen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Sarah Tacke: &#8220;Ich möchte für mehr Realitätsannäherung sorgen&#8221;</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Torsten Zarges)</em><br />
Die Juristin und ZDF-Journalistin Sarah Tacke übernimmt ab dem heutigen Donnerstag für fünf Wochen die Sommervertretung auf dem Sendeplatz von Maybrit Illner. Im &#8220;DWDL&#8221;-Interview mit erläutert sie das Konzept ihrer neuen Sendung: ohne Studiopublikum, aber mit Vor-Ort-Impressionen, Befragungen und einer fokussierten Runde aus Politik, Betroffenen und Experten. In dem Gespräch mit &#8220;DWDL&#8221; gehe es um kontroverse Diskussionen, Tackes Drang nach Erkenntnis, das Boris-Becker-Prinzip und ihren schicksalhaften Auftritt bei &#8220;Anne Will&#8221;.</p>
<p><a href="https://www.bonjourno.de/episodes/praktikum" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Praktikum: Wie klappt der Einstieg in den Journalismus?</strong></a><br />
<em>(bonjourno.de, Olivia Samnick &#038; Jule Barmwater, Audio: 1:03:27 Stunden)</em><br />
In einer neuen Ausgabe des Medien-Podcasts &#8220;Bonjourno&#8221; widmet sich Host Olivia Samnick gemeinsam mit Co-Moderatorin Jule Barmwater vom &#8220;medium magazin&#8221; den Herausforderungen von journalistischen Berufseinstiegen und Praktika: &#8220;Uns gegenüber sitzt jemand mit Erfahrung, denn Zain Salam Assaad hat als Nachwuchsjournalist:in selbst schon einen Praktikumsmarathon hinter sich. Lea Thies gestaltet als Leiterin der Günter Holland Journalistenschule der Augsburger Allgemeinen das Ausbildungsprogramm und nimmt uns mit, worauf es bei Praktika zu achten gilt.&#8221;</p>
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