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	<title>BILDblog</title>
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	<description>Ein Watchblog für deutsche Medien</description>
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		<title>Klagen abgewiesen, &#8220;Wichtiges Stück Heimat&#8221;, Neues Betriebssystem KI</title>
		<link>https://bildblog.de/153054/klagen-abgewiesen-wichtiges-stueck-heimat-neues-betriebssystem-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 06:54:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Öff­ent­lich-recht­li­cher Rund­funk ist aus­ge­wogen genug (lto.de) Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg habe Klagen gegen den Rundfunkbeitrag abgewiesen. Mehrere Kläger hätten argumentiert, der öffentlich-rechtliche Rundfunk berichte zu einseitig, wodurch die Zahlungspflicht nicht gerechtfertigt sei. Das Gericht habe dafür jedoch keine ausreichenden Anhaltspunkte gesehen. Das Gesamtangebot von Fernsehen, Hörfunk und Mediatheken sei vielfältig und ausgewogen. Auch Vorwürfe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/vgh-baden-wuerttemberg-mannheim-2s252325-klagen-rundfunkbeitrag-oerr-rundfunk" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Öff­ent­lich-recht­li­cher Rund­funk ist aus­ge­wogen genug</strong></a><br />
<em>(lto.de)</em><br />
Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg habe Klagen gegen den Rundfunkbeitrag abgewiesen. Mehrere Kläger hätten argumentiert, der öffentlich-rechtliche Rundfunk berichte zu einseitig, wodurch die Zahlungspflicht nicht gerechtfertigt sei. Das Gericht habe dafür jedoch keine ausreichenden Anhaltspunkte gesehen. Das Gesamtangebot von Fernsehen, Hörfunk und Mediatheken sei vielfältig und ausgewogen. Auch Vorwürfe der Geldverschwendung habe der VGH nicht gelten lassen. Eine Revision zum Bundesverwaltungsgericht sei nicht zugelassen worden.</p>
<p><a href="https://www.prigge-recht.de/pressemitteilung/bild-darf-bezieher-von-sozialleistungen-nicht-als-stuetze-schmarotzer-oder-stuetze-schnorrer-beschimpfen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. BILD darf Bezieher von Sozialleistungen nicht als &#8220;Stütze-Schmarotzer&#8221; oder &#8220;Stütze-Schnorrer&#8221; beschimpfen</strong></a><br />
<em>(prigge-recht.de)</em><br />
Das Oberlandesgericht Köln habe entschieden, dass die Bezeichnung eines Mannes als &#8220;Stütze-Schmarotzer&#8221; und &#8220;Stütze-Schnorrer&#8221; in mehreren Onlineartikeln der &#8220;Bild&#8221;-Redaktion rechtswidrig sei, berichtet die den Betroffenen vertretende Kanzlei Prigge: &#8220;Die Kampagne der BILD ist in mehrfacher Hinsicht rechtswidrig. Sie verletzt Persönlichkeitsrechte in eklatanter Weise. Das Kalkül, dass der Betroffene sich schon nicht wehren wird, ist nicht aufgegangen.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/106250/nicht_feind_sondern_neues_betriebssystem_unserer_branche/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. &#8220;Nicht Feind, sondern neues Betriebssystem unserer Branche&#8221;</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Alexander Krei)</em><br />
Beim KI-Special <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Medientage_M%C3%BCnchen" target="_blank">der Medientage München</a> sei deutlich geworden, wie stark Künstliche Intelligenz die Medienbranche bereits verändere. Helge Fuhst, ehemals ARD-aktuell, jetzt beim Springer-Verlag, habe KI nicht als Bedrohung, sondern als &#8220;neues Betriebssystem&#8221; des Journalismus bezeichnet und betont, dass man die Technologie nicht Propagandisten überlassen dürfe. An verschiedenen Beispielen wie Avatar-Moderationen und KI-gestützten Doku-Formaten sei gezeigt worden, welche neuen Möglichkeiten bereits genutzt würden.<br />
Weiterer Lesetipp: <a href="https://blog.medientage.de/inhalte-und-partnerschaften-aus-der-ki-ära" target="_blank">Inhalte und Partnerschaften aus der KI-Ära</a> (medientage.de, Petra Schwegler).</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/nach-enthuellungen-zur-ueberwachungsbrille-meta-kuendigt-outsourcing-firma-die-entlaesst-daraufhin-1000-menschen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Meta kündigt Outsourcing-Firma, die entlässt daraufhin 1000 Menschen</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Markus Reuter)</em><br />
Nach Enthüllungen über problematische Datenauswertungen bei Metas Kamerabrille habe der Konzern die Zusammenarbeit mit <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sama_(company)" target="_blank">dem Outsourcing-Unternehmen Sama</a> beendet. Daraufhin hätten in Kenia mehr als 1.000 Beschäftigte ihre Arbeit verloren. Zuvor sei bekannt geworden, dass dort intime Aufnahmen von Nutzerinnen und Nutzern zur Datenbewertung gesichtet worden seien. Der Fall werfe erneut ein Schlaglicht auf schlechte Arbeitsbedingungen in der globalen KI- und Moderationsindustrie sowie auf die Datenschutzrisiken von Metas &#8220;Smart Glasses&#8221;.</p>
<p><a href="https://www.bjv.de/pressemitteilungen/detail/bjv-kritisiert-entlassungs-welle-bei-charivari-muenchen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. BJV kritisiert Entlassungs-Welle bei Charivari München</strong></a><br />
<em>(bjv.de)</em><br />
Der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) kritisiert die Entlassungen beim <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/95.5_Charivari" target="_blank">Münchner Radiosender &#8220;Charivari&#8221;</a>: &#8220;Mit der Kündigung eines Großteils der Journalistinnen und Journalisten bei 95.5 Charivari München droht, dass von dem Privatsender-Urgestein nur noch eine Hülle übrigbleibt&#8221;, so Uschi Braun, Vorsitzende der BJV-Fachgruppe Rundfunk: &#8220;Die Kündigungen gerade beim Redaktions- und Newsteam kommen der Abschaffung eines lebendigen Lokalsenders gleich.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.presseportal.de/pm/8218/6260013" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Bundespräsident Steinmeier über Lokalzeitungen: &#8220;Ganz wichtiges Stück Heimat&#8221; &#8211; Tag des Lokaljournalismus</strong></a><br />
<em>(presseportal.de)</em><br />
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier habe im Vorfeld <a href="https://tag-des-lokaljournalismus.de" target="_blank">des &#8220;Tags des Lokaljournalismus&#8221;</a> Vertreterinnen und Vertreter von Lokalzeitungen im Schloss Bellevue empfangen und dabei die Bedeutung lokaler Medien für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt betont. Lokalzeitungen seien ein &#8220;wichtiges Stück Heimat&#8221; und eine tragende Säule der offenen Gesellschaft, so Steinmeier. Hinter dem Aktionstag am 5. Mai stehen Ippen-Media und 30 regionale Zeitungsverlage im deutschsprachigen Raum.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die AfD und ihre (Nicht-)Pläne, Krise beim ORF, Kinder als Content</title>
		<link>https://bildblog.de/153040/die-afd-und-ihre-nicht-plaene-krise-beim-orf-kinder-als-content/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 06:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Chaos vorprogrammiert: Die AfD und ihre (Nicht-)Pläne zum ÖRR (dwdl.de, Timo Niemeier) Timo Niemeier beschreibt, welche Folgen es hätte, wenn die AfD in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern nach den jeweiligen Landtagswahlen die Rundfunkstaatsverträge kündige. Besonders im Fall von Sachsen-Anhalt könnte das den MDR in eine schwere Krise stürzen und jahrelange juristische Auseinandersetzungen auslösen. Unklar wäre [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.dwdl.de/magazin/106208/chaos_vorprogrammiert_die_afd_und_ihre_nichtplaene_zum_oerr/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Chaos vorprogrammiert: Die AfD und ihre (Nicht-)Pläne zum ÖRR</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Timo Niemeier beschreibt, welche Folgen es hätte, wenn die AfD in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern nach den jeweiligen Landtagswahlen die Rundfunkstaatsverträge kündige. Besonders im Fall von Sachsen-Anhalt könnte das den MDR in eine schwere Krise stürzen und jahrelange juristische Auseinandersetzungen auslösen. Unklar wäre dann unter anderem, wie es mit dem Rundfunkbeitrag weitergehe. Aber nicht nur die Öffentlich-Rechtlichen wären betroffen, sondern auch private Anbieter und Landesmedienanstalten.<br />
Weiterer Lesetipp: Ingo Lierheimer, Teamleiter beim Bayerischen Rundfunk, schreibt über die <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/reformplaene-fuer-br-geplantes-rundfunkgesetz-stoesst-auf-kritik,VHLgaym" target="_blank">&#8220;Reformpläne für [den] BR&#8221;</a>: Die geplante Reform des Bayerischen Rundfunkgesetzes stoße auf deutliche Kritik. Die Staatsregierung wolle unter anderem eine feste Informationsquote von 60 Prozent im linearen BR-Fernsehen verankern und dem Sender &#8220;gesellschaftliche Gestaltungsziele&#8221; untersagen. Kritikerinnen und Kritiker aus Journalismus, Rundfunkrat und Kultur sähen darin einen möglichen Eingriff in die Programmautonomie und die Rundfunkfreiheit. Der Gesetzentwurf werde derzeit weiter beraten, Änderungen seien noch möglich. (br.de)</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/panorama/justiz/syrien-lebenszeichen-von-vermisster-deutscher-journalistin-eva-michelmann-a-dc2b9bda-f7ad-4829-a7c4-47d5b0910a53" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Lebenszeichen von vermisster deutscher Journalistin</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Im Fall der in Syrien verschwundenen deutschen Journalistin Eva Michelmann gebe es nach Angaben ihrer Familie erstmals ein Lebenszeichen. Demnach soll die 36-Jährige in einem Gefängnis in Aleppo in Isolationshaft sitzen, ebenso wie der mit ihr verschleppte kurdische Journalist Ahmet Polat. Die Familie fordere nun konsularischen Zugang, Besuche durch Hilfsorganisationen und stärkeren politischen Druck für Michelmanns Freilassung.</p>
<p><a href="https://taz.de/Misstrauensvotum-im-ORF/!6172337/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Journalisten schlagen Alarm</strong></a><br />
<em>(taz.de, Florian Bayer)</em><br />
Die Krise beim österreichischen ORF spitze sich weiter zu. Nach dem Rücktritt von Generaldirektor Roland Weißmann wegen Vorwürfen sexueller Belästigung habe der ORF-Redaktionsausschuss nun vier Mitgliedern des Stiftungsrats das Misstrauen ausgesprochen. Kritisiert würden mangelnde Transparenz im Umgang mit dem Fall, ein mutmaßlich toxisches Arbeitsumfeld sowie mögliche Interessenkonflikte und politische Verflechtungen im Kontrollgremium. Im Zentrum der Kritik stünden vor allem die beiden Vorsitzenden.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=leu0lyfm_44" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4.  Joey Kelly geht unter die Schwurbler </strong></a><br />
<em>(youtube.com, Mats Schönauer, Video: 24:04 Minuten)</em><br />
Joey Kelly, unter anderem bekannt als Teil <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/The_Kelly_Family" target="_blank">der &#8220;Kelly Family&#8221;</a>, sei &#8220;unter die rechten Schwurbler gegangen&#8221;. Mats Schönauer hat sich die fiebertraumhafte fünftstündige Show angeschaut: &#8220;Joey Kelly (&#8216;7 v. Wild&#8217;, &#8216;Most Wanted&#8217;) ist in einem Webinar des rechten Verschwörungstheoretikers und Goldhändlers Dominik Kettner aufgetreten. Was dabei alles passiert ist und wie das perfide Geschäftsmodell dahinter funktioniert, zeige ich euch in diesem Video.&#8221;<br />
Transparenzhinweis: Mats Schönauer ist ehemaliger Leiter des BILDblog und Co-Autor des BILDblog-Buchs <a href="https://www.kiwi-verlag.de/buch/moritz-tschermak-mats-schoenauer-ohne-ruecksicht-auf-verluste-9783462053548" target="_blank">&#8220;Ohne Rücksicht auf Verluste. Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet&#8221;</a>.</p>
<p><a href="https://urheber.info/diskurs/sabine" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Ein Schritt vorwärts &#8211; aber kein echter Paradigmenwechsel</strong></a><br />
<em>(urheber.info, Sabine Richly)</em><br />
Sabine Richly hält den französischen KI-Gesetzentwurf für einen Schritt in die richtige Richtung, aber nicht für eine echte Wende. Rechteinhaber hätten es damit etwas leichter, den Verdacht auf eine unzulässige KI-Nutzung vor Gericht zu bringen. Die KI-Anbieter müssten jedoch weiterhin nicht eindeutig beweisen, dass sie ein Werk nicht genutzt haben.</p>
<p><a href="https://laeuft-programmschau.podigee.io/82-kleinkinder-als-content-brauchen-family-influencer-klarere-regeln" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Kleinkinder als Content: Brauchen Familien-Influencer klarere Regeln?</strong></a><br />
<em>(laeuft-programmschau.podigee.io, Alexander Matzkeit, Audio: 27:51 Minuten)</em><br />
In der neuen Folge des Podcasts &#8220;Läuft&#8221; spricht Alexander Matzkeit mit Cornelia Holsten, der Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt, über Familien-Influencer und den Umgang mit Kindern als Social-Media-Content. Ausgangspunkt ist <a href="https://leibniz-hbi.de/hbi-publications/babys-und-kleinkinder-im-family-influencing/" target="_blank">eine neue Studie</a> des Hans-Bredow-Instituts, die zeige, dass viele Influencer ihre Babys und Kleinkinder offen und teils in intimen Situationen präsentieren: &#8220;Was kann und sollte aus diesen Ergebnissen folgen? Welche Rolle könnten etwa das Jugendarbeitsschutzgesetz oder der Jugendmedienschutz spielen? Und wie wirksam sind Selbstverpflichtungen von Influencer:innen, Agenturen und Werbewirtschaft?&#8221;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ungarn nach Orbán, &#8220;Schlampige Recherche&#8221;, Mediale Parallelwelt</title>
		<link>https://bildblog.de/153025/ungarn-nach-orban-schlampige-recherche-mediale-parallelwelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 06:54:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Ungarn nach Orbán: Warum ein Regierungswechsel die Medien nicht automatisch befreit (de.ejo-online.eu, Susanne Fengler) Susanne Fengler analysiert, warum der Wahlsieg der Tisza-Partei in Ungarn die dortigen Medien nicht automatisch befreien werde. Zwar ende damit die lange Herrschaft Viktor Orbáns, doch die unter Fidesz geschaffenen Strukturen würden weiterwirken: regierungsnahe Medienkonzentration, politisch geprägte Aufsicht, ökonomischer Druck [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://de.ejo-online.eu/pressefreiheit/ungarn-nach-orban-warum-ein-regierungswechsel-die-medien-nicht-automatisch-befreit" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Ungarn nach Orbán: Warum ein Regierungswechsel die Medien nicht automatisch befreit</strong></a><br />
<em>(de.ejo-online.eu, Susanne Fengler)</em><br />
Susanne Fengler analysiert, warum der Wahlsieg der Tisza-Partei in Ungarn die dortigen Medien nicht automatisch befreien werde. Zwar ende damit die lange Herrschaft Viktor Orbáns, doch die unter Fidesz geschaffenen Strukturen würden weiterwirken: regierungsnahe Medienkonzentration, politisch geprägte Aufsicht, ökonomischer Druck auf unabhängige Redaktionen und schwache Selbstregulierung. Fengler beschreibt das ungarische Mediensystem deshalb als formal plural, aber strukturell verzerrt.</p>
<p><a href="https://muenchen.t-online.de/region/muenchen/id_101218752/boehmermann-sendung-muenchner-richter-ruegt-schlampige-recherche-.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Richter rügt &#8220;schlampige Recherche&#8221; bei Böhmermann</strong></a><br />
<em>(t-online.de)</em><br />
Im Rechtsstreit um eine Sendung des &#8220;ZDF Magazin Royale&#8221; über <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arne_Sch%C3%B6nbohm" target="_blank">Arne Schönbohm</a> habe das Oberlandesgericht München dem ZDF laut einem Bericht der &#8220;Welt&#8221; eine deutliche Niederlage signalisiert. Der Senat halte die Einschätzung der Vorinstanz offenbar für richtig, wonach die Sendung von Jan Böhmermann beim Publikum den Eindruck erweckt habe, Schönbohm habe Kontakte zu russischen Geheimdiensten gehabt. Das stelle eine schwere Verletzung des Persönlichkeitsrechts Schönbohms dar.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/magazin/106185/die_mediale_parallelwelt_von_timmy_und_hope/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Die mediale Parallelwelt von &#8220;Timmy&#8221; und &#8220;Hope&#8221;</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Simon Pycha)</em><br />
Simon Pycha beschreibt am Beispiel des gestrandeten Wals an der Ostseeküste, wie sich auf Social Media eine mediale Parallelwelt zur klassischen Berichterstattung bilde. Auf TikTok und Instagram gebe es oft eine stärkere Emotionalisierung, verbunden mit alternativen Erzählungen. In diesen Echokammern würden sich Verschwörungstheorien, manipulierte Bilder, KI-Inhalte und falsche Spendenaufrufe verbreiten.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/mediengesetz-fuer-mecklenburg-vorpommern-107371" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Neues Mediengesetz für MV tritt in Kraft</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Volker Nünning)</em><br />
In Mecklenburg-Vorpommern sei ein neues Mediengesetz in Kraft getreten, das die Förderung lokaler und regionaler Sender sowie privater Bürgermedien neu regele. Künftig könnten Lokal-TV-Anbieter über die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern Landesmittel erhalten, um regionale Nachrichten- und Informationsangebote mit engem Ortsbezug zu sichern. Dafür stünden 2026 und 2027 jeweils insgesamt 300.000 Euro zur Verfügung.</p>
<p><a href="https://www.volksverpetzer.de/analyse/looksmaxxing-tiktok-nazi/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Looksmaxxing &#8211; Macht dieser TikTok-Trend dein Kind zum Nazi?</strong></a><br />
<em>(volksverpetzer.de, Lars Freudenberger)</em><br />
Lars Freudenberger beschreibt das in den Sozialen Medien verbreitete &#8220;Looksmaxxing&#8221; als vermeintlichen Selbstoptimierungstrend für junge Männer, der von harmlos wirkenden Tipps schnell in extreme Körperkontrolle, pseudowissenschaftliche Schönheitsideale und gefährliche Praktiken kippen könne. Dabei gehe es nicht nur ums Aussehen, sondern um ein hierarchisches Weltbild, in dem Erfolg und sozialer Wert allein an Attraktivität geknüpft würden. In den einschlägigen Onlineforen würden zudem Frauenhass, Rassismus und rechtsextreme Denkmuster eine große Rolle spielen.</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/fakten-statt-fiktion-journalismus-auf-der-buehne-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Wie überzeugend ist Journalismus auf der Bühne?</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunkkultur.de, Elena Philipp &#038; Susanne Burkhardt, Audio: 59:51 Minuten)</em><br />
&#8220;Journalistische Recherchen, als Theaterstück auf der Bühne präsentiert, machen seit einigen Jahren Furore. Entsteht damit ein neues Genre? Oder wird das Theater zu einer &#8216;Vertriebsstelle für journalistische Sendungen&#8217; degradiert, wie die FAZ beklagt?&#8221; Darüber sprechen beim Deutschlandfunk Kultur Kay Voges, Intendant am Schauspiel Köln, und &#8220;FAZ&#8221;-Autor Simon Strauß, der dazu einen kritischen Kommentar geschrieben hatte (<a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/trust-eu-finanziert-theaterprojekt-mit-correctiv-recherchen-200693392.html" target="_blank">nur mit Abo lesbar</a>).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KW 16/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/153016/kw-1626-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 10:11:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=153016</guid>

					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Wie Podcasts den Hauptstadt-Journalismus verändern (deutschlandfunk.de, Sören Brinkmann, Audio: 30:16 Minuten) Podcasts würden den Hauptstadtjournalismus immer stärker prägen, ob bei Kanzlerinterviews, politischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/wie-podcasts-den-hauptstadt-journalismus-veraendern-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Wie Podcasts den Hauptstadt-Journalismus verändern</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Sören Brinkmann, Audio: 30:16 Minuten)</em><br />
Podcasts würden den Hauptstadtjournalismus immer stärker prägen, ob bei Kanzlerinterviews, politischen Einordnungen oder Recherchen zu Parteifinanzen. Helene Bubrowski (frische &#8220;FAZ&#8221;-Herausgeberin), Dagmar Rosenfeld (Podcast &#8220;Machtwechsel&#8221;) und Katharina Hamberger (Deutschlandfunk) sprechen darüber, was Podcasts in der Berliner Politikberichterstattung verändern.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/episode/19ipcYqPCJ8Q6qkhlvVFTM" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Wenn ein Prozess zur Schlagzeile wird &#8211; ein Medienjurist ordnet ein</strong></a><br />
<em>(spotify.com, Michael Maske, Audio: 59:02 Minuten)</em><br />
Im Podcast zum &#8220;Fall Block&#8221; begleiten Michael Maske und Christoph Pilz regelmäßig das Verfahren um die Unternehmerfamilie Block und die Entführung zweier Kinder. In dieser Folge spricht Maske mit dem Medienrechtsprofessor Tobias Gostomzyk über die Frage, wie Medien über ein laufendes Verfahren berichten dürfen, ohne zur Vorverurteilung beizutragen.<br />
Weiterer Gucktipp zum Thema: In Jan Böhmermanns &#8220;ZDF Magazin Royale&#8221; geht es diesmal um <a href="https://www.zdf.de/play/shows/zdf-magazin-royale-102/zdf-magazin-royale-vom-17-april-2026-100" target="_blank">&#8220;Die vielen Anwälte des Christian Ulmen&#8221;</a>: &#8220;Die Unschuldsvermutung ist ein rechtsstaatlicher Grundsatz. Aber wieso steht sie immer sofort im Mittelpunkt der Debatte? Der Fall Ulmen zeigt vor allem eines: Wie Männer aufeinander aufpassen.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TRamOG2Pwfg" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Elon Musk, Peter Thiel &#038; Trump: Die Allianz, die den Staat zerstört</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Martin Fehrensen, Video: 33:35 Minuten)</em><br />
Martin Fehrensen vom &#8220;Social Media Watchblog&#8221; spricht mit dem &#8220;SZ&#8221;-Journalisten und Buchautor Jannis Brühl über die politische Macht großer Techunternehmer. Ausgangspunkt ist <a href="https://www.penguin.de/buecher/jannis-bruehl-disruption/paperback/9783421070562" target="_blank">Brühls Buch</a> über die &#8220;Tech-Oligarchen&#8221; sowie deren Nähe zu Donald Trump und der MAGA-Bewegung. Im Gespräch geht es um Figuren wie Elon Musk, Peter Thiel, Mark Zuckerberg und Sam Altman und um Disruption als politische Ideologie. Außerdem diskutieren beide darüber, wie sich Staaten und Medien, Nutzerinnen und Nutzer aus der Abhängigkeit von den großen Plattformen lösen könnten.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Vhzd2AuJqGU" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Social Media: Was bringt ein Verbot für Kinder und Jugendliche?</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Julia von Buddenbrock &#038; Hannah Krämer, Video: 20:39 Minuten)</em><br />
Im NDR-Medienmagazin &#8220;Zapp&#8221; geht es um das mögliche Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche. Expertinnen und Experten verweisen darauf, dass Altersgrenzen technisch und rechtlich schwer umzusetzen seien und Alterskontrollen neue Probleme aufwerfen könnten. Entscheidend seien deshalb vor allem Medienbildung, Begleitung durch Eltern und Schulen sowie strengere Vorgaben für die Plattformen selbst. Schutz im Netz entstehe nicht allein durch Aussperren, sondern durch einen kompetenten Umgang mit digitalen Risiken.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=DTGFhg7Lu2s" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Traumjob Journalismus: Zwischen Idealismus und Realität</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Tanjev Schultz &#038; Markus Wolsiffer, Video: 50:02 Minuten)</em><br />
In der Podcastreihe &#8220;Die Medienversteher&#8221; sprechen Markus Wolsiffer und Tanjev Schultz über den Beruf Journalismus und den Einstieg in die Branche. Es geht um die Fragen, warum Menschen Journalistinnen und Journalisten werden wollen, welche Fähigkeiten dafür wichtig sind, ob es den typischen Berufsweg überhaupt gibt und welche Rollen Studium, Praktika, Volontariat und Journalistenschulen spielen. Wolsiffer und Schultz sprechen auch über prekäre Bedingungen, Unsicherheiten und Belastungen im Beruf und erörtern, warum sich der Weg trotz aller Probleme weiterhin lohnen kann.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/episode/46GAmafC1jsXvmV7K9GVBz" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. &#8220;El Hotzo&#8221; aka Sebastian Hotz: Satire, Weltpolitik und das Pferd mit den Raketenschuhen</strong></a><br />
<em>(spotify.com, Peter Greve, Audio: 48:48 Minuten)</em><br />
In der &#8220;Lektion meines Lebens&#8221; unterhält sich Host Peter Greve mit Sebastian &#8220;El Hotzo&#8221; Hotz: &#8220;Wir reden über folgenreiche Punchlines, über Moral und Überzeugungen und warum es manchmal schwer ist, dem eigenen öffentlichen Bild zu entsprechen. Ein Pferd mit Raketenschuhen kommt ebenfalls vor. Ein fränkischer Grillabend auch.&#8221;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Machen Abgeordnete Geld mit Social Media?, Wayback Machine, ORF-Krise</title>
		<link>https://bildblog.de/153004/machen-abgeordnete-geld-mit-social-media-wayback-machine-orf-krise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 06:54:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=153004</guid>

					<description><![CDATA[1. Machen Abgeordnete ihre Social Media Aktivitäten zu Geld? (abgeordnetenwatch.de, Tania Röttger) Eine Recherche von &#8220;Abgeordnetenwatch&#8221; geht der Frage nach, ob Bundestagsabgeordnete ihre Social-Media-Aktivitäten zu Geld machen. Anlass ist unter anderem der Fall des AfD-Abgeordneten Stephan Brandner, der laut &#8220;Redaktionsnetzwerk Deutschland&#8221; (nur mit Abo lesbar) seit 2024 rund 15.000 Euro mit Werbung auf YouTube eingenommen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.abgeordnetenwatch.de/recherchen/nebentaetigkeiten/machen-abgeordnete-ihre-social-media-aktivitaeten-zu-geld" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Machen Abgeordnete ihre Social Media Aktivitäten zu Geld?</strong></a><br />
<em>(abgeordnetenwatch.de, Tania Röttger)</em><br />
Eine Recherche von &#8220;Abgeordnetenwatch&#8221; geht der Frage nach, ob Bundestagsabgeordnete ihre Social-Media-Aktivitäten zu Geld machen. Anlass ist unter anderem der Fall des AfD-Abgeordneten Stephan Brandner, der laut &#8220;Redaktionsnetzwerk Deutschland&#8221; (<a href="https://www.rnd.de/politik/afd-abgeordnete-machten-mit-bundestagsreden-bei-youtube-kasse-durch-werbung-7MWRLTCUYRA6PKVDV4RPTEDAQI.html" target="_blank">nur mit Abo lesbar</a>) seit 2024 rund 15.000 Euro mit Werbung auf YouTube eingenommen haben soll, ohne dass diese Zahlungen bislang in seinen veröffentlichten Nebeneinkünften aufgetaucht seien.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/ausland/frankreich-virginie-despentes-frederic-beigbeder-bernard-henri-levi-und-andere-schriftsteller-verlassen-grasset-verlag-aus-protest-gegen-vincent-bollore-a-15346941-5850-4fc1-bb87-4bc9a9a0b37d" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Despentes, Beigbeder und Bernard-Henri Lévy verlassen Verlag aus Protest gegen Rechtsaußen-Investor</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
In Frankreich hätten 115 Autorinnen und Autoren angekündigt, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Éditions_Grasset_%26_Fasquelle" target="_blank">den Grasset-Verlag</a>, einen der bedeutendsten Literaturverlage des Landes, aus Protest gegen den Einfluss des rechtskonservativen Investors <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vincent_Bolloré" target="_blank">Vincent Bolloré</a> zu verlassen. Auslöser sei die Entlassung des langjährigen Verlagschefs Olivier Nora, hinter der die Unterzeichner Bollorés Einfluss vermuten. Sie sprächen von einem Angriff auf die verlegerische Unabhängigkeit.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/social-media-sucht-klage-usa-deutschland" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Würde eine Klage wie in den USA auch in Deut­sch­land funk­tio­nieren?</strong></a><br />
<em>(lto.de, Carl Christian Müller)</em><br />
Carl Christian Müller spielt durch, ob eine Klage gegen süchtig machendes Social-Media-Design wie in den USA auch in Deutschland Erfolg haben könnte. Sein Fazit: Ganz ausgeschlossen sei das nicht, aber die Hürden lägen hier deutlich höher und die möglichen Schmerzensgelder viel niedriger. Anders als in den USA fehle es im deutschen Recht an weitreichenden Offenlegungspflichten. Zudem müsse die Kausalität zwischen Plattformdesign und psychischen Schäden sehr genau bewiesen werden.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://taz.de/Aus-Angst-vor-KI-Einige-Medien-schliessen-das-Internet-Archive-aus/!6170890/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. KI und Geschichte</strong></a><br />
<em>(taz.de, Johannes Drosdowski)</em><br />
Einige Medienhäuser würden das Internet Archive und dessen Wayback Machine aus Angst vor KI-Nutzung aussperren. Die Wayback Machine archiviere seit 1996 Websites und sei wichtig, auch um gelöschte Inhalte nachvollziehbar zu machen. Gerade in Zeiten politisch motivierter Löschungen diene sie dem Erhalt öffentlicher Wahrheit und journalistischer Recherche. Mehr als 100 Journalistinnen und Journalisten hätten deshalb <a href="https://www.fightforthefuture.org/news/2026-04-13-100-journalists-applaud-the-internet-archives-role-in-preserving-the-public-record/" target="_blank">die Bedeutung des Archivs</a> für das journalistische Erbe hervorgehoben.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/magazin/106191/krise_und_kein_ende_der_orf_steht_vor_einem_scherbenhaufen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Krise und kein Ende: Der ORF steht vor einem Scherbenhaufen</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Der österreichische ORF stecke nach dem überraschenden Rücktritt von Generaldirektor Roland Weißmann in einer tiefen Krise. Weißmann bestreite die gegen ihn erhobenen Vorwürfe sexueller Belästigung und wolle juristisch gegen seine Kündigung vorgehen. Zugleich wachse der Druck auf die Spitze des Stiftungsrats: Der Redaktionsausschuss des öffentlich-rechtlichen Senders habe mehreren Mitgliedern das Misstrauen ausgesprochen. Die Affäre verschärfe damit auch die Debatte über die seit Jahren geforderte Entpolitisierung der ORF-Aufsichtsgremien.</p>
<p><a href="https://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/die-besten-comics-des-quartals-alison-bechdels-usa-satire-kaputt-fuhrt-kritikerauswahl-an-15475383.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Die besten Comics des Quartals: Alison Bechdels USA-Satire &#8220;Kaputt&#8221; führt Kritikerauswahl an</strong></a><br />
<em>(tagesspiegel.de, Lars von Törne)</em><br />
Lars von Törne stellt die aktuelle Auswahl der besten Comic-Neuerscheinungen des Quartals vor, die von 30 deutschsprachigen Kritikerinnen und Kritikern zusammengestellt wurde. Der Beitrag gibt einen Überblick über die zehn favorisierten Titel und ordnet sie kurz ein. Vertreten sind sehr unterschiedliche Formen und Themen, von Graphic Novels und Sachcomics über Manga bis hin zu Klassikern und Kindercomics.</p>
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		<title>Wahrheit in Gefahr, Polizeiliche Kriminalstatistik, Sampling geht klar</title>
		<link>https://bildblog.de/152997/wahrheit-in-gefahr-polizeiliche-kriminalstatistik-sampling-geht-klar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 06:54:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=152997</guid>

					<description><![CDATA[1. Wenn der Begriff Wahrheit zerstört wird (taz.de, Patrick Gensing) Patrick Gensing warnt in seinem Essay, &#8220;Fake News&#8221; könnten im öffentlichen Diskurs gegenüber überprüfbaren Fakten zunehmend die Oberhand gewinnen. Er argumentiert, dass Desinformation längst kein Randproblem mehr sei, sondern ein strukturelles Merkmal digitaler Öffentlichkeit. Plattformen würden Empörung, Tempo und Zuspitzung belohnen. Nötig seien nicht nur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/Fake-News-drohen-das-Rennen-gegen-Fakten-zu-gewinnen-was-kann-man-dagegen-tun/!6165785/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Wenn der Begriff Wahrheit zerstört wird</strong></a><br />
<em>(taz.de, Patrick Gensing)</em><br />
Patrick Gensing warnt in seinem Essay, &#8220;Fake News&#8221; könnten im öffentlichen Diskurs gegenüber überprüfbaren Fakten zunehmend die Oberhand gewinnen. Er argumentiert, dass Desinformation längst kein Randproblem mehr sei, sondern ein strukturelles Merkmal digitaler Öffentlichkeit. Plattformen würden Empörung, Tempo und Zuspitzung belohnen. Nötig seien nicht nur Korrekturen einzelner Falschmeldungen, sondern ein politischer und publizistischer Angriff auf die Macht der Plattformen.</p>
<p><a href="https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2026/04/15/polizeiliche-kriminalstatistik-faktencheck/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Was die Polizeiliche Kriminalstatistik aussagt &#8211; und was nicht</strong></a><br />
<em>(correctiv.org, Sara Pichireddu)</em><br />
Sara Pichireddu erklärt, dass <a href="https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/pks_node.html" target="_blank">die Polizeiliche Kriminalstatistik</a> nur begrenzt aussage, wie sich Kriminalität in Deutschland tatsächlich entwickele. Die Statistik erfasse polizeilich registrierte Fälle und Tatverdächtige, nicht aber gerichtliche Schuldfeststellungen. Viele Deutungen seien deshalb irreführend. So lasse die Statistik keine belastbaren Aussagen darüber zu, ob etwa mehr Menschen kriminell würden, oder ob Migranten krimineller seien.</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/eugh-praezisiert-sampling-geht-klar/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Sampling geht klar</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Denis Glismann)</em><br />
Der Europäische Gerichtshof habe im Fall &#8220;Metall auf Metall&#8221; das Recht auf Sampling und Remix gestärkt. Demnach könne die Übernahme geschützter Werkteile als erlaubtes <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pastiche" target="_blank">Pastiche</a> gelten. Eine bloße Nachahmung ohne eine künstlerische Auseinandersetzung reiche jedoch nicht aus. Damit gehe der seit 27 Jahren geführte Streit zwischen der Band Kraftwerk und dem Musikproduzenten Moses Pelham in die letzte Runde. Nun müsse der Bundesgerichtshof entscheiden, ob das Sample in Sabrina Setlurs Song &#8220;Nur mir&#8221; diese Voraussetzungen erfüllt.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://kobuk.at/2026/04/fuenf-fakten-zu-fracking-die-medien-immer-wieder-falsch-darstellen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Fünf Fakten zu Fracking (die Medien immer wieder falsch darstellen)</strong></a><br />
<em>(kobuk.at, Andrea Gutschi)</em><br />
Andrea Gutschi widerspricht mehreren verbreiteten Darstellungen von Fracking in österreichischen Medien. Demnach seien Aussagen über eine mögliche Gasversorgung für 30 Jahre auf veraltete Schätzungen gestützt und heute wissenschaftlich nicht haltbar. Auch ein angeblich ökologisch unbedenkliches Frackingverfahren beseitige nicht die Risiken wie etwa die Methanemissionen, den hohen Wasserverbrauch und belastetes Lagerstättenwasser.</p>
<p><a href="https://www.dfjv.de/publikationen/fachjournalist/interview-table-media-fachjournalismus-entscheidungstraeger-bernhard-poetter" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. &#8220;Einen Politiker zu Fall zu bringen sehe ich nicht als unsere Aufgabe&#8221;</strong></a><br />
<em>(dfjv.de, Gunter Becker)</em><br />
Im Interview beschreibt Bernhard Pötter das Newsletter-Medienhaus &#8220;Table.Media&#8221; als Modell für vertieften Fachjournalismus. Beim &#8220;Climate.Table&#8221; etwa arbeite ein größeres Team deutlich spezialisierter und enger mit anderen Fachredaktionen zusammen als in klassischen Redaktionen. Ziel sei &#8220;Deep Journalism&#8221; für Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und NGOs.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/austria-first-der-rechte-dudelfunk-107313" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Austria First: Der rechte Dudelfunk</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Till Schmidt)</em><br />
Till Schmidt beschreibt den österreichischen Radiosender &#8220;Austria First&#8221; als Teil einer gezielten Medienstrategie der FPÖ. Der Webradiosender verbreite parteinahe Inhalte in einem freundlichen, journalistisch wirkenden Format. Beobachter sähen darin den Ausbau einer medialen Parallelwelt. Anders als in weiteren FPÖ-Medien trete die Parteipropaganda hier jedoch weniger schrill auf, sie werde stattdessen mit Popmusik und Unterhaltung verbunden.</p>
<p><a href="https://www.radioeins.de/programm/sendungen/modo1619/wissen_denken_meinen/lorenz-meyer-entlastung.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>7. Überall &#8220;Entlastung&#8221;: Wenn ein Regierungswort zur Nachricht wird</strong></a><br />
<em>(radioeins.de, Lorenz Meyer, Audio: 3:47 Minuten)</em><br />
Zusätzlicher Link, da in eigener Sache: Bei radioeins beschäftigt sich der &#8220;6-vor-9&#8221;-Kurator mit dem Wort &#8220;Entlastung&#8221;, einer Regierungsvokabel, die oft von Medien übernommen werde: &#8220;&#8216;Entlasten&#8217; spart den Konjunktiv, es spart die Einschränkung, das Möglicherweise. Es klingt nach einer fertigen Nachricht. Und genau das macht es so verführerisch.&#8221;</p>
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		<title>Klage gestoppt, Angst liest sich gut, Umstrittene Mitgliedschaft</title>
		<link>https://bildblog.de/152988/klage-gestoppt-angst-liest-sich-gut-umstrittene-mitgliedschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 06:54:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=152988</guid>

					<description><![CDATA[1. Trump-Klage gegen &#8220;Wall Street Journal&#8221; vorerst gestoppt (taz.de) Ein US-Bundesrichter habe Donald Trumps Verleumdungsklage gegen das &#8220;Wall Street Journal&#8221; (&#8220;WSJ&#8221;) vorerst gestoppt. Der US-Präsident habe nicht ausreichend belegt, dass die Redaktion böswillig falsche Behauptungen veröffentlicht habe. Hintergrund sei ein Bericht des &#8220;WSJ&#8221;, laut dem Trump 2003 Jeffrey Epstein einen anzüglichen Geburtstagsbrief geschrieben haben soll. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/Pressefreiheit-und-Epstein-Skandal/!6170679/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Trump-Klage gegen &#8220;Wall Street Journal&#8221; vorerst gestoppt</strong></a><br />
<em>(taz.de)</em><br />
Ein US-Bundesrichter habe Donald Trumps Verleumdungsklage gegen das &#8220;Wall Street Journal&#8221; (&#8220;WSJ&#8221;) vorerst gestoppt. Der US-Präsident habe nicht ausreichend belegt, dass die Redaktion böswillig falsche Behauptungen veröffentlicht habe. Hintergrund sei ein Bericht des &#8220;WSJ&#8221;, laut dem Trump 2003 Jeffrey Epstein einen anzüglichen Geburtstagsbrief geschrieben haben soll. Trump wolle nach Angaben seiner Anwälte weiter gegen die Berichterstattung vorgehen.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/magazin/106104/bei_der_geplanten_brreform_braut_sich_ein_streit_zusammen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Bei der geplanten BR-Reform braut sich ein Streit zusammen</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Wie Timo Niemeier bei &#8220;DWDL&#8221; berichtet, plane Bayern eine weitreichende Reform des Bayerischen Rundfunkgesetzes. Vorgesehen seien unter anderem eine feste Informationsquote von 60 Prozent im BR-Fernsehen, strengere Regeln für Faktenchecks, mehr Kompetenzen für den Rundfunkrat sowie neue Transparenzvorgaben. Kritiker sähen darin mögliche Eingriffe in die Rundfunkfreiheit und in die Programmgestaltung. Vor allem der Bayerische Journalisten-Verband äußere deutliche Bedenken.</p>
<p><a href="https://kobuk.at/2026/04/wie-oesterreichische-printzeitungen-ueber-gefluechtete-berichten/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Angst liest sich gut &#8211; Wie österreichische Printzeitungen über Geflüchtete berichten</strong></a><br />
<em>(kobuk.at, Emilija Ilić)</em><br />
Eine Analyse von Artikeln der österreichischen Medien &#8220;Presse&#8221; und &#8220;Kronen Zeitung&#8221; zeige deutliche Unterschiede in der Darstellung von Geflüchteten je nach Herkunft. Ukrainische Geflüchtete würden meist im Zusammenhang mit Schutz, Arbeit und gelungener Integration erscheinen. Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan oder Tschetschenien würden dagegen deutlich häufiger mit Kriminalität, Überforderung und Integrationsproblemen verbunden. Emilija Ilićs Fazit: &#8220;So entsteht ein verzerrtes Bild. Nicht unbedingt, weil einzelne Artikel falsch wären oder Tatsachen verdreht werden, sondern weil sie immer wieder dasselbe erzählen. Und genau das beeinflusst, wem Zugehörigkeit und Würde selbstverständlich zugeschrieben werden.&#8221;</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/bpk-umstrittene-mitgliedschaft-107337/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. BPK: Umstrittene Mitgliedschaft</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Matthias Meisner)</em><br />
Die Bundespressekonferenz stehe wegen der Aufnahme von Vertretern sogenannter Parallelmedien in der Kritik. Inzwischen seien dort unter anderem Journalistinnen und Journalisten von &#8220;Nius&#8221;, &#8220;Kontrafunk&#8221;, &#8220;Epoch Times&#8221; und anderen umstrittenen Medien vertreten oder zugelassen. Kritiker sähen darin eine Normalisierung von Akteuren, die etablierten Journalismus gezielt diskreditieren und teils verschwörungsideologische oder rechtspopulistische Positionen verbreiten.</p>
<p><a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/14/taegliche-dosis-social-was-die-suchtdebatte-fuer-soziale-medien-bedeutet/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Tägliche Dosis: Was die Suchtdebatte für Soziale Medien bedeutet</strong></a><br />
<em>(flurfunk-dresden.de, Christopher Brinkmann)</em><br />
Christopher Brinkmann beschreibt in seinem Gastbeitrag, wie sich die Debatte über Soziale Medien verändere. Lange habe exzessive Nutzung als Ausdruck mangelnder Selbstkontrolle gegolten. Nun rücke das Design der Plattformen in den Fokus. Auslöser sei ein Urteil in den USA, das Meta und Google wegen suchtfördernder Mechanismen zu Zahlungen verurteilt habe. Gemeint seien etwa Endlos-Scrollen, automatische Wiedergaben und algorithmische Empfehlungen. Brinkmann spricht von einem möglichen &#8220;Big Tobacco Moment&#8221; für Soziale Medien.</p>
<p><a href="https://freischreiber.de/aktuelle/moneypenny/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Moneypenny</strong></a><br />
<em>(freischreiber.de)</em><br />
Im Newsletter der &#8220;Freischreiber&#8221; geht es ums liebe Geld: Freie Journalistinnen und Journalisten sollten Honorare konsequent verhandeln, weil die Bezahlung oft zu niedrig sei. Ein Beitrag der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; bestätige aus Sicht der &#8220;Freischreiber&#8221;, dass schlechte Honorare Qualität gefährden und erfahrene Freie aus dem Journalismus drängen. Außerdem geht es in dem Newsletter um die umstrittene Aktivrente für Selbstständige, bessere Regeln beim Mutterschutz und die Frage, wie sich soziale Absicherung im Alter garantieren lässt.</p>
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		<item>
		<title>Orbáns Niederlage und die Medien, Google greift ein, Kunstfonds-Jury</title>
		<link>https://bildblog.de/152983/orbans-niederlage-und-die-medien-google-greift-ein-kunstfonds-jury/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 06:54:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=152983</guid>

					<description><![CDATA[1. &#8220;Propaganda ist nicht allmächtig&#8221; (faz.net, Christian-Zsolt Varga) Nach der Wahlniederlage Viktor Orbáns äußert sich der Medienanalyst Gábor Polyák im Interview hoffnungsvoll über eine Rückkehr zu rechtsstaatlichen Medienstrukturen in Ungarn. Dank der erzielten Zweidrittelmehrheit könne die neue Regierung das System der Staatspropaganda sowie das Medienkonglomerat KESMA durch kartellrechtliche Maßnahmen und Neuregulierung effektiv abbauen: &#8220;Aber man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/wie-laesst-sich-pressefreiheit-in-ungarn-wiederherstellen-200727148.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. &#8220;Propaganda ist nicht allmächtig&#8221;</strong></a><br />
<em>(faz.net, Christian-Zsolt Varga)</em><br />
Nach der Wahlniederlage Viktor Orbáns äußert sich der Medienanalyst Gábor Polyák im Interview hoffnungsvoll über eine Rückkehr zu rechtsstaatlichen Medienstrukturen in Ungarn. Dank der erzielten Zweidrittelmehrheit könne die neue Regierung das System der Staatspropaganda sowie das Medienkonglomerat KESMA durch kartellrechtliche Maßnahmen und Neuregulierung effektiv abbauen: &#8220;Aber man darf auch keine Illusionen erzeugen. Man kann nicht einfach morgen 500 KESMA-Medien wegnehmen. Dafür sind die Eigentümerstrukturen, die grundrechtlichen Fragen und die über Jahre verfestigten Verhältnisse zu komplex. Aber man kann die Auswirkungen dieser Machtkonzentration auf den Medienmarkt sehr wohl relativ schnell begrenzen und das System wieder in eine normalere Richtung bewegen.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-was-bedeutet-orbans-niederlage-fuer-die-medien-in-ungarn-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Was bedeutet Orbáns Niederlage für die Medien in Ungarn?</strong></a><br />
<em>(mdr.de, Klaus Raab)</em><br />
Klaus Raab analysiert die Berichterstattung deutscher Medien zur Abwahl Viktor Orbáns. Diese sei in weiten Teilen überschaubar bis verzerrend ausgefallen: Das öffentlich-rechtliche Fernsehen habe am Wahlabend zugunsten von Unterhaltungsformaten auf Sondersendungen verzichtet. Onlineportale wie Bild.de hätten teils mit irreführenden Methoden gearbeitet, indem sie alte Umfragen als aktuelle Wahlergebnisse haben wirken lassen.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/106152/jetzt_auch_werbechef_des_orf_nach_vorwuerfen_beurlaubt/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Jetzt auch Werbechef des ORF nach Vorwürfen beurlaubt</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Nach dem Rücktritt von Generaldirektor Roland Weißmann sei nun auch ORF-Werbechef Oliver Böhm beurlaubt worden, da gegen ihn Vorwürfe im Raum stünden. Der öffentlich-rechtliche Sender habe eine umfassende Compliance-Untersuchung eingeleitet, wobei Details zu den konkreten Anschuldigungen bislang nicht öffentlich bekannt seien. Die Personalie gelte als hochsensibel, da Böhm für einen Großteil der Werbeeinnahmen verantwortlich zeichne und laut Berichten zu den bestbezahlten Managern des österreichischen Senders gehöre.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://taz.de/Streik-beim-NDR/!6170573/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Rundfunk soll stillstehen</strong></a><br />
<em>(taz.de)</em><br />
Die Gewerkschaft Verdi habe die Hamburger Beschäftigten des NDR für Dienstag zu <a href="https://ndr.verdi.de/tarife-und-vereinbarungen/aktuelle-tarifverhandlungen/++co++8d53d9d4-33ef-11f1-b9e3-33ce58c1d654" target="_blank">einem Warnstreik</a> aufgerufen, der bis Mittwochfrüh um 1:30 Uhr andauern solle. Verdi fordere für die rund 5.000 Angestellten und freien Mitarbeitenden eine Gehalts- und Honorarsteigerung von 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro pro Monat. Der öffentlich-rechtliche Sender habe bisher lediglich eine stufenweise Erhöhung ab 1,23 Prozent angeboten.</p>
<p><a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/artikel/pressemitteilungen/4232/google-lasst-ki-automatisiert-uberschriften-umformulieren-rsf-warnt-vor-angriff-auf-redaktionelle-freiheit" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Google lässt KI automatisiert Überschriften umformulieren &#8211; RSF warnt vor Angriff auf redaktionelle Freiheit</strong></a><br />
<em>(reporter-ohne-grenzen.de)</em><br />
Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) fordert Google auf, ein aktuelles Experiment einzustellen, bei dem KI-Tools eigenständig redaktionelle Überschriften von journalistischen Artikeln in den Suchergebnissen umschreiben. Laut RSF stelle dieses Vorgehen einen massiven Eingriff in die redaktionelle Unabhängigkeit und die Glaubwürdigkeit des Journalismus dar. Google habe den Test bestätigt und begründe die Praxis damit, Inhalte für Nutzerinnen und Nutzer &#8220;besser zugänglich&#8221; machen zu wollen.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/kultur/wolfram-weimer-kunstjury-wehrt-sich-gegen-seine-einschuechterungsversuche-a-668f150d-ef5f-46ad-b233-9a69dfa520d3" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Kunstfonds-Jury wirft Wolfram Weimer »Einschüchterungsversuch« vor</strong></a><br />
<em>(spiegel.de, Ulrike Knöfel)</em><br />
Jurymitglieder der Stiftung Kunstfonds hätten in einer &#8220;scharfen Stellungnahme&#8221; gegen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer protestiert, dem sie eine Gefährdung der Kunstfreiheit und der unabhängigen Kulturförderung vorwürfen. Hintergrund sei Weimers Anforderung, Listen mit Namen sämtlicher Jurorinnen und Juroren zu übermitteln. Dies werde als massiver Einschüchterungsversuch gewertet. Die Unterzeichnenden würden davor warnen, dass eine solche politische Instrumentalisierung von Kunst demokratische Strukturen beschädige und bereits jetzt zu einer vorauseilenden Zurückhaltung bei Förderanträgen führe.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Betroffenheit, Enttäuschte Liebe, Richter vs. Pentagon</title>
		<link>https://bildblog.de/152975/neue-betroffenheit-enttaeuschte-liebe-richter-vs-pentagon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 06:54:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Neue Betroffenheit (journalist.de, Anne Hünninghaus &#038; Kathi Preppner) Redaktionen würden verstärkt Journalistinnen und Journalisten suchen, die sich mit Sicherheitspolitik, Bundeswehr und Rüstungsindustrie auskennen. Gute Berichterstattung über Krieg und Krisen müsse sachlich einordnen, Begriffe erklären und Desinformation erkennen. Zugleich müssten die Interessen von Staat, Militär und Industrie kritisch voneinander unterschieden werden. Im Text von Anne [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/neue-betroffenheit/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Neue Betroffenheit</strong></a><br />
<em>(journalist.de, Anne Hünninghaus &#038; Kathi Preppner)</em><br />
Redaktionen würden verstärkt Journalistinnen und Journalisten suchen, die sich mit Sicherheitspolitik, Bundeswehr und Rüstungsindustrie auskennen. Gute Berichterstattung über Krieg und Krisen müsse sachlich einordnen, Begriffe erklären und Desinformation erkennen. Zugleich müssten die Interessen von Staat, Militär und Industrie kritisch voneinander unterschieden werden. Im Text von Anne Hünninghaus und Kathi Preppner schildern mehrere Medienschaffende, dass das öffentliche Interesse an diesen Themen und die eigene Betroffenheit deutlich zugenommen hätten.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/ausland/verteidigungsministerium-der-usa-richter-verbietet-pentagon-das-aussperren-von-journalisten-a-821f59d1-788a-447f-8d84-f37068f0ed54" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Richter verbietet Pentagon das Aussperren von Journalisten</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Ein US-Richter habe dem Pentagon untersagt, die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten weiter einzuschränken, und die Wiederherstellung des freien Pressezugangs angeordnet. Das Gericht sehe in den neuen Pentagon-Regeln den Versuch, eine frühere richterliche Entscheidung zu umgehen. Hintergrund sei ein länger andauernder Konflikt über Pressefreiheit und Zugang zwischen dem US-Verteidigungsministerium unter Pete Hegseth und verschiedenen Medien.</p>
<p><a href="https://taz.de/Frankreichs-Rechte-und-der-OeRR/!6169466/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Öffentlich-rechtliche Medien vor dem Großinquisitor</strong></a><br />
<em>(taz.de, Rudolf Balmer)</em><br />
Rudolf Balmer schildert, wie ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Medien in Frankreich zunehmend zu einem politischen Tribunal gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) geworden sei. Vor allem der rechtsnationale Kommissionssprecher habe die Anhörungen mit aggressiven und teils fehlerhaften Vorwürfen geprägt. Dem französischen ÖRR würden im Fall eines rechten Machtgewinns tiefgreifende Einschnitte bis hin zur Privatisierung drohen.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1R7lBw7-OxI" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. So krass werdet ihr von NIUS und BILD manipuliert</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Mats Schönauer, Video: 36:44 Minuten)</em><br />
&#8220;Bild&#8221; und &#8220;Nius&#8221; hätten mit einer erfundenen Geschichte über angeblich shoppen gehende Afghanen gezielt Wut auf Geflüchtete geschürt und damit rechtsextreme Narrative bedient. Mats Schönauer wirft beiden Redaktionen vor, solche Geschichten nicht nur ungeprüft oder bewusst verzerrt weiterzuverbreiten, sondern Korrekturen später zu verschleppen oder ganz zu unterlassen.<br />
Transparenzhinweis: Mats Schönauer ist ehemaliger Leiter des BILDblog und Co-Autor des BILDblog-Buchs <a href="https://www.kiwi-verlag.de/buch/moritz-tschermak-mats-schoenauer-ohne-ruecksicht-auf-verluste-9783462053548" target="_blank">&#8220;Ohne Rücksicht auf Verluste. Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet&#8221;</a>.</p>
<p><a href="https://de.ejo-online.eu/digitales/fact-checking-zwischen-effizienz-und-kontrolle" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Fact-Checking: Zwischen Effizienz und Kontrolle</strong></a><br />
<em>(de.ejo-online.eu, Susanne Fengler)</em><br />
Fact-Checking-Organisationen würden zunehmend Künstliche Intelligenz einsetzten, etwa beim Monitoring, bei der Recherche, in der Produktion und bei der Verbreitung von Korrekturen. In der Praxis zeige sich jedoch eine deutliche Skepsis hinsichtlich der Grenzen solcher Systeme. Ein zentrales Ergebnis einer Analyse sei, dass KI beim Fact-Checking nicht als eigenständiger Akteur verstanden werde, sondern ausschließlich als unterstützendes Werkzeug unter menschlicher Aufsicht.</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/k-ein-planspiel-zur-radikalen-reformation-des-radios-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Das Radio zwischen enttäuschter Liebe und neuem Aufbruch</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Mathias Greffrath, Audio: 39:33 Minuten)</em><br />
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, besonders das Radio, befinde sich in einer tiefen Legitimations- und Formkrise, findet Mathias Greffrath in seinem Audioessay. Viele Wellen würden auf ihn routiniert, belanglos und vom Quotendruck entkernt wirken, während Podcasts, Plattformen und Algorithmen die Öffentlichkeit fragmentieren würden. Radio solle weniger beschallen und stärker Räume schaffen, in denen Menschen tatsächlich miteinander ins Gespräch kommen. Es brauche mehr physische Präsenz außerhalb der Funkhäuser, neue gemeinwohlorientierte Funktionen und ein Auftritt jenseits bloßer Marktlogik.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KW 15/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/152965/kw-1526-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 08:07:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Traumjob Journalismus &#8211; mit Meret Reh &#038; Frederik von Castell (ardsounds.de, Meret Reh, Audio: 1:59:52 Stunden) Bei &#8220;Blue Moon&#8221; unterhalten sich Meret [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:44f33e7ef1e39e72/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Traumjob Journalismus &#8211; mit Meret Reh &#038; Frederik von Castell</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Meret Reh, Audio: 1:59:52 Stunden)</em><br />
Bei &#8220;Blue Moon&#8221; unterhalten sich Meret Reh und Frederik von Castell, Chefredakteur des &#8220;medium magazins&#8221;, über den &#8220;Traumjob Journalismus&#8221;. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen Wege in den Journalismus, über Volontariat, Journalistenschule, Studium, Quereinstieg oder Praktika, und die oft schwierigen Bedingungen beim Berufseinstieg. Außerdem sprechen sie mit Hörerinnen und Hörern sowie über eingespielte Sprachnachrichten weiterer Kolleginnen und Kollegen über Medienkritik, Investigativrecherchen, KI im Journalismus und die aktuelle Lage der Branche.</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/zu-wenig-und-zu-wenig-konstruktiv-die-klimakrise-in-den-medien-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Die Klimakrise in den Medien</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Brigitte Baetz, Audio: 32:14 Minuten)</em><br />
Im Deutschlandfunk (DLF) kommen regelmäßig Hörerinnen und Hörer zu Wort. Manchmal liefern sie sogar die Idee für eine ganze Sendung und tauschen sich darin mit Expertinnen und Experten aus. In dieser Folge des Podcasts &#8220;Nach Redaktionsschluss&#8221; geht es um das Thema &#8220;Klimakrise in den Medien&#8221;. DLF-Hörerin Gaby Westphal diskutiert darüber mit Jürgen Döschner vom Netzwerk Klimajournalismus und Brigitte Baetz vom Deutschlandfunk.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=iWU_-xR-AYQ" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. RUMS &#8211; Ralf Heimann über Lokaljournalismus</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Christian Jakubetz, Video: 35:33 Minuten)</em><br />
Christian Jakubetz hat Ralf Heimann zu Gast, der das erfolgreiche Lokaljournalismus-Projekt &#8220;RUMS&#8221; leitet. Heimann erklärt, wie &#8220;RUMS&#8221; gestartet ist und sich durch tief recherchierte, unterhaltsame Inhalte sowie eine Bezahlschranke etabliert hat. Dabei positioniere sich &#8220;RUMS&#8221; bewusst als modernes, eher progressives Gegengewicht zur traditionell konservativen örtlichen Lokalzeitung. Heimann betont, dass die reine Bündelungsfunktion klassischer Zeitungen ausgedient habe. Zukunftsfähiger Lokaljournalismus müsse stattdessen eine Community aufbauen und der Leserschaft ein Gefühl von Zugehörigkeit vermitteln.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/visionaeronair/106077/katja_hofem_der_mut_von_heute_ist_der_mainstream_von_morgen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Katja Hofem: &#8220;Der Mut von heute ist der Mainstream von morgen&#8221;</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Thomas Lückerath, Audio: 35:46 Minuten)</em><br />
&#8220;Wie viel lokale Kreativität, wie viel lokales Investment steckt in einem globalen Streamer wie Netflix? Wie geht man Programme an, die über Deutschland hinaus wirken? Und was bedeutet Medienzukunft in einem Markt, der sich auch für Netflix permanent neu erfindet?&#8221; Über diese und weitere Themen unterhält sich &#8220;DWDL&#8221;-Chef Thomas Lückerath mit Katja Hofem, &#8220;Vice President Content&#8221; für Deutschland, Österreich und die Schweiz beim Streamingdienst Netflix.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=KccL3fepoDs" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Feindbild Frau: Warum soziale Medien Krawall &#038; Hass gegen Frauen belohnen</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Martin Fehrensen, Video: 37:04 Minuten)</em><br />
Martin Fehrensen spricht mit der Autorin Ingrid Brodnig über deren neues Buch &#8220;Feindbild Frau&#8221;. Digitale Gewalt gegen Frauen und speziell gegen Politikerinnen sei kein Zufall. Es handele sich um eine systematische Strategie rechter Netzwerke, um diese Personen aus dem öffentlichen Diskurs zu drängen. Brodnig und Fehrensen werfen den großen Plattformen, insbesondere X und Meta, vor, den Hass aus rein wirtschaftlichem Kalkül zu dulden.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/episode/7uPUJ4MLLLA16P5sifsC5m" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. &#8220;Trauma und Comedy &#8211; wie viel &#8216;Schaden&#8217; braucht es, um lustig zu sein?&#8221; mit Bernhard Hiergeist</strong></a><br />
<em>(spotify.com, Bea Herzog, Audio: 1:09:26 Stunden)</em><br />
Im Podcast &#8220;Erstgespräch&#8221; analysieren Bea Herzog und Bernhard Hiergeist, dass Medien bei Comedians psychisches Leid oft überbetonen und dabei das eigentliche Handwerk unsichtbar machen. Sie unterscheiden zwischen bloß erzähltem Leid und künstlerisch verarbeitetem Material. Gute Comedy entsteht für sie nicht aus dem Leiden selbst, sondern aus der Haltung dazu. Problematisch wird es aus ihrer Sicht, wenn unverarbeitetes Leid als Voraussetzung für gute Kunst gilt oder das Publikum zur Ersatztherapie wird.</p>
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