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	<title>BILDblog</title>
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	<description>Ein Watchblog für deutsche Medien</description>
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		<title>&#8220;Zeit&#8221;-Durchsuchung angedroht, Einreise verweigert, Urban im Zorn</title>
		<link>https://bildblog.de/154921/zeit-durchsuchung-angedroht-einreise-verweigert-urban-im-zorn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 06:54:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. &#8220;Zeit&#8221; wehrt sich gegen angedrohte Redaktionsdurchsuchung (dwdl.de, Timo Niemeier) Wegen des Doku-Podcasts &#8220;House of Block&#8221; (abgesehen von Folge 1 nur mit Abo hörbar) über den Fall der Steakhaus-Erbin Christina Block hätten Staatsanwaltschaft und LKA Hamburg Geschäftsräume der &#8220;Zeit&#8221; aufgesucht. Den Redaktionsmitgliedern sei dabei mit einer Durchsuchung gedroht worden. Die Ermittler hätten Tonaufnahmen und angebliche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/108177/zeit_wehrt_sich_gegen_angedrohte_redaktionsdurchsuchung/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. &#8220;Zeit&#8221; wehrt sich gegen angedrohte Redaktionsdurchsuchung</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Wegen des Doku-Podcasts &#8220;House of Block&#8221; (<a href="https://www.zeit.de/serie/house-of-block" target="_blank">abgesehen von Folge 1 nur mit Abo hörbar</a>) über den Fall der Steakhaus-Erbin Christina Block hätten Staatsanwaltschaft und LKA Hamburg Geschäftsräume der &#8220;Zeit&#8221; aufgesucht. Den Redaktionsmitgliedern sei dabei mit einer Durchsuchung gedroht worden. Die Ermittler hätten Tonaufnahmen und angebliche Verträge mit der 15-jährigen Tochter Blocks beschlagnahmen wollen, die im Podcast erstmals öffentlich spreche. Die &#8220;Zeit&#8221;-Chefredakteure Giovanni di Lorenzo und Jochen Wegner hätten die Tonspuren zwar versiegelt übergeben, jedoch sofort Beschwerde eingelegt. Sie sähen in dem Vorgehen einen unverhältnismäßigen Angriff auf Pressefreiheit und Quellenschutz.<br />
Weitere Lesetipps: Die <a href="https://www.zeit.de/hamburg/2026-10/durchsuchung-redaktion-staatsanwaltschaft-lka-hamburg" target="_blank">Berichterstattung der &#8220;Zeit&#8221;-Redaktion</a> in eigener Sache sowie <a href="https://www.zeit-verlagsgruppe.de/pressemitteilung/die-zeit-verurteilt-angedrohte-durchsuchung-der-redaktion-und-wird-dagegen-rechtlich-vorgehen/" target="_blank">die Pressemitteilung</a> der &#8220;Zeit&#8221;-Verlagsgruppe.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/beruf/dju-fordert-verlaesslichen-quellenschutz-109557" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. dju will verlässlichen Quellenschutz</strong></a><br />
<em>(verdi.de)</em><br />
Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in Verdi kritisiert einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Ausweitung der Befugnisse des Bundesnachrichtendienstes und des Verfassungsschutzes. Besonders problematisch sei eine Schutzlücke: Werde nicht die Redaktion selbst, sondern der Informant beziehungsweise die Informantin ins Visier genommen, greife die Abwägungsklausel nicht, wodurch Quellen beiläufig enttarnt werden könnten. Für Recherchen zu Terror, Extremismus oder Spionage sei das verheerend.</p>
<p><a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/artikel/pressemitteilungen/4315/taz-journalistin-von-israelischer-regierung-an-einreise-gehindert" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. taz-Journalistin von israelischer Regierung an Einreise gehindert</strong></a><br />
<em>(reporter-ohne-grenzen.de)</em><br />
Die israelische Regierung habe der &#8220;taz&#8221;-Journalistin Serena Bilanceri die Einreise verweigert. Die Behörden hätten sich dabei offenbar auf den Vorwurf berufen, Bilanceri habe zu einem Boykott Israels aufgerufen. Eine Gesetzesverschärfung erlaube die Abweisung von Personen wegen unliebsamer öffentlicher Äußerungen. Die Organisation Reporter ohne Grenzen verurteilt den Vorgang als Angriff auf die Pressefreiheit. Wer Berichterstattung an politische Loyalität knüpfe, gefährde unabhängigen Journalismus.<br />
Weiterer Lesetipp: Die <a href="https://taz.de/In-eigener-Sache/!6220895/" target="_blank">Berichterstattung der &#8220;taz&#8221;-Redaktion</a> in eigener Sache.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://de.ejo-online.eu/forschung/flood-the-zone-wie-tagesschau-de-auf-trumps-informationsflut-reagiert" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. &#8220;Flood the zone&#8221;? Wie tagesschau.de auf Trumps Informationsflut reagiert</strong></a><br />
<em>(de.ejo-online.eu, Flórián Gombos &#038; Katinka Böhm &#038; Paulina Bermúdez)</em><br />
Mit der Taktik &#8220;Flood the zone with shit&#8221; würden Donald Trump und dessen Umfeld seit Jahren versuchen, Medien durch eine Dauerschleife aus Provokationen und Dekreten gezielt zu überfordern. Eine vergleichende Inhaltsanalyse der TU Dortmund habe nun untersucht, wie tagesschau.de in den ersten vier Wochen nach Trumps Amtsantritten 2017 und 2025 über den US-Präsidenten berichtet hat. Das Ergebnis: Entgegen der Annahme sei der Anteil der Trump-Artikel keineswegs explodiert, sondern habe jeweils bei exakt 18 Prozent des Gesamtaufkommens gelegen.</p>
<p><a href="https://www.rnd.de/medien/unertraeglicher-ton-warum-esc-legende-peter-urban-beim-ndr-ploetzlich-hinwirft-EKYIOU6TBBBAZKJGZSMETEXFDE.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Aus nach 52 Jahren: Radiolegende Peter Urban verlässt NDR 2 im Zorn</strong></a><br />
<em>(rnd.de, Imre Grimm)</em><br />
Nach 52 Jahren am Mikrofon beende Moderator Peter Urban seine wöchentliche Show auf NDR 2. Hintergrund des überraschenden Abschieds sei ein Streit mit dem öffentlich-rechtlichen Sender über die Weiterverbreitung des Podcasts &#8220;Urban Pop&#8221;. Urban störe sich daran, dass die Episoden über offene RSS-Feeds auch auf kommerziellen oder fragwürdigen Drittseiten landen würden, die seinen ethischen Grundsätzen widersprächen. Der NDR verteidige das Vorgehen. Die Bereitstellung per offenem RSS-Feed sei im Podcast-Bereich absolut marktüblich und diene dem Auftrag, möglichst viele Hörerinnen und Hörer zu erreichen.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/justiz/j/gerichte-auf-instagram-oeffentlichkeitsarbeit-justiz-tiktok" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. &#8220;Authen­ti­sche Ein­blicke ent­stehen nicht allein am Sch­reib­tisch&#8221;</strong></a><br />
<em>(lto.de, Pauline Dittrich)</em><br />
Immer mehr deutsche Amts-, Land- und Fachgerichte würden mit eigenen Instagram-Accounts in die Sozialen Medien vorstoßen. Wie eine Recherche von &#8220;Legal Tribune Online&#8221; zeigt, würden die meisten Justizbehörden die aufwendige Videoproduktion ohne zusätzliche Stellen oder Freistellungen stemmen, rein im Nebenamt. Die Bundesgerichte würden sich noch scheuen, doch auf den unteren Ebenen zöge man eine positive Bilanz. Der direkte Draht baue Vorurteile ab, stärke die Identifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und erreiche jüngere Zielgruppen jenseits trockener Pressemitteilungen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Programmreform mit Brechstange, Archivgesetz, Jugendwort Ragebait</title>
		<link>https://bildblog.de/154909/programmreform-mit-brechstange-archivgesetz-jugendwort-ragebait/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 06:54:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154909</guid>

					<description><![CDATA[1. Nius-Leak: Wie Julian Reichelt Abonnenten gewinnt (correctiv.org, Dominik Lenze &#038; Jean Peters &#038; Lilith Wittmann &#038; Carli Bess Kutschera) Ein Datenleak nach einem Cyberangriff gewähre seltene Einblicke in das Geschäftsmodell des rechten Krawallportals von Ex-&#8220;Bild&#8221;-Chefredakteur Julian Reichelt. Wie eine Auswertung interner Abozahlen zeige, gewinne &#8220;Nius&#8221; zahlende Kundschaft vor allem dann, wenn eigene Kampagnen und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://correctiv.org/aktuelles/datenschutz/2026/10/09/nius-leak-wie-julian-reichelt-abonnenten-gewinnt/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Nius-Leak: Wie Julian Reichelt Abonnenten gewinnt</strong></a><br />
<em>(correctiv.org, Dominik Lenze &#038; Jean Peters &#038; Lilith Wittmann &#038; Carli Bess Kutschera)</em><br />
Ein Datenleak nach einem Cyberangriff gewähre seltene Einblicke in das Geschäftsmodell des rechten Krawallportals von Ex-&#8220;Bild&#8221;-Chefredakteur Julian Reichelt. Wie eine Auswertung interner Abozahlen zeige, gewinne &#8220;Nius&#8221; zahlende Kundschaft vor allem dann, wenn eigene Kampagnen und scharfe Kontroversen gefahren werden. Die geleakten Bearbeitungsverläufe von &#8220;Nius&#8221;-Artikeln würden zudem belegen, wie die Talkshow-Aussagen des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther nachträglich sinnentstellend gekürzt worden seien.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/108154/djv_kritisiert_siegmunds_drohung_gegen_koester_und_das_zdf/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. DJV kritisiert Siegmunds Drohung gegen Köster und das ZDF</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Alexander Krei)</em><br />
Auf den Fluren des Magdeburger Landtags habe AfD-Politiker Ulrich Siegmund dem &#8220;heute-show&#8221;-Reporter Fabian Köster nahegelegt, sich bald einen neuen Job zu suchen, und mit einer Kündigung des Medienstaatsvertrags gedroht. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) verurteile den Vorfall <a href="https://www.djv.de/news/pressemitteilungen/press-detail/siegmund-afd-droht-zdf-reporter-mit-jobverlust/" target="_blank">als &#8220;pure Einschüchterung&#8221;</a> und Grenzüberschreitung. Besorgt zeige sich der DJV zudem darüber, dass Köster im Anschluss von einem Team <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland-Kurier" target="_blank">des AfD-nahen Portals &#8220;Deutschland-Kurier&#8221;</a> durch das Parlamentsgebäude verfolgt worden sein soll.</p>
<p><a href="https://taz.de/Neues-Archivgesetz-in-Niedersachsen/!6219896/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Betreff: gelöscht</strong></a><br />
<em>(taz.de, Robert Matthies)</em><br />
Nach Kritik von Fachverbänden habe Niedersachsens rot-grüne Landesregierung die Reform des Archivgesetzes von 1993 vorerst auf Eis gelegt. Der Entwurf der Staatskanzlei habe vorgesehen, dass behördliche E-Mails, SMS und Messenger-Chats künftig nicht mehr verpflichtend dem Landesarchiv zur Übernahme angeboten werden müssen, wenn sie nicht ohnehin in offiziellen Akten landen. Historiker und Archivare hätten vor einem massiven Transparenzverlust gewarnt.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/medienpolitik/programmreform-mit-der-brechstange-109549" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Programmreform mit der Brechstange</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Jochen Spengler)</em><br />
Die geplante Programmreform beim Deutschlandfunk stoße intern wie extern auf massiven Widerstand. Mit dem Wegfall von sieben etablierten Fachformaten, darunter &#8220;Forschung aktuell&#8221;, &#8220;Büchermarkt&#8221; und &#8220;Europa heute&#8221;, verliere der Sender sein Alleinstellungsmerkmal der fundierten Fachredaktion. Das lineare Radio aus Furcht vor Relevanzverlust vorschnell zu schwächen, sei &#8220;Selbstmord aus Angst vor dem Tod&#8221;, findet Gastautor Jochen Spengler, ehemaliger Personalratsvorsitzender, Redakteur, Moderator und Korrespondent im Deutschlandradio.</p>
<p><a href="https://www.metacheles.de/w-social-datenskandal/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. W Social: Verifiziert heisst veroeffentlicht</strong></a><br />
<em>(metacheles.de, Sascha Pallenberg)</em><br />
Die als vertrauenswürdige europäische X-Alternative beworbene Plattform W Social stehe wegen massiver <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz-Grundverordnung" target="_blank">DSGVO</a>-Mängel unter Druck: Trotz des Versprechens, Daten von Nutzerinnen und Nutzern nach einem Ausweisscan über die Partner-App &#8220;W Identity&#8221; nicht öffentlich zuzuordnen, seien sensible Verifikationsdaten in frei zugänglichen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Repository" target="_blank">Repositories</a> des Netzwerks gelandet. Tech-Blogger Sascha Pallenberg sieht darin ein strukturelles DSGVO-Problem. Besonders heikel sei der Vorgang, da auch EU-Institutionen auf die Plattform gewechselt seien.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/jugendwort-des-jahres-2026-ragebait-setzt-sich-gegen-peak-und-crashout-durch-a-c8c4e883-adc9-4a76-b8d5-1fae20f8bdbe" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. »Ragebait« ist Jugendwort des Jahres</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Bei der jährlichen Onlineabstimmung des Langenscheidt-Verlags zum Jugendwort des Jahres habe sich der Begriff &#8220;Ragebait&#8221; mit 36,5 Prozent der Stimmen gegen &#8220;Peak&#8221; und &#8220;Crashout&#8221; durchgesetzt. Der wörtlich als &#8220;Wut-Köder&#8221; übersetzte Begriff beschreibe Inhalte im Internet, die gezielt auf Provokation, Empörung und algorithmische Reichweite durch Streit setzen. An der Abstimmung für 11- bis 20-Jährige hätten sich nach Verlagsangaben rund eine Million Menschen beteiligt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KW 41/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/154893/kw-4126-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 09:39:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154893</guid>

					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Die AfD schlagen – geht das mit Social Media? (youtube.com, Anne Will, Video: 1:53:10 Stunden) In einer Live-Ausgabe ihres Podcasts &#8220;Politik mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ys7B-OdEuNg" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Die AfD schlagen – geht das mit Social Media?</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Anne Will, Video: 1:53:10 Stunden)</em><br />
In einer Live-Ausgabe ihres Podcasts &#8220;Politik mit Anne Will&#8221; diskutiert Will mit ZDF-Journalistin Nicole Diekmann und Wahlkampfmanagerin Lilly Blaudszun über digitale Strategien gegen den politischen Rechtsruck. Blaudszun, die die jüngste Wahlkampagne von SPD-Politikerin Manuela Schwesig leitete (unter anderem &#8220;Frau gegen Blau&#8221;), schildert, wie gezielte Videoclips und klare Themensetzungen helfen. Diekmann analysiert das Beharrungsvermögen traditioneller Parteien mit ihren steifen Pressemitteilungsformaten sowie den grassierenden Hass gegen Frauen auf Plattformen wie X.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=F9Z_dxFzyNM" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Wie wir aus China berichten</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Lea Sahay &#038; Gregor Scheu, Video: 1:12:33 Stunden)</em><br />
Wie arbeitet man eigentlich als Auslandskorrespondent in einem Land, in dem Pressefreiheit stark beschnitten ist, Überwachung zum Alltag gehört und Gesprächspartner vorsichtig sein müssen? Die China-Korrespondentin Lea Sahay und ihr Kollege Gregor Scheu sprechen über ihre Arbeitsbedingungen, den wachsenden Druck vor Ort sowie den Wandel ihres journalistischen Alltags und Selbstverständnisses in der Volksrepublik. Wer noch mehr über China wissen will: In ihrem Podcast <a href="https://www.sueddeutsche.de/thema/China_und_wir" target="_blank">&#8220;China und wir&#8221;</a> berichten Sahay und Scheu &#8220;über die neue Supermacht China und wie sie die Welt und uns alle verändert&#8221;.</p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:67465afd9139859d/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Marinićs Freiheit: Lese-Hype, Autorinnen changing everything, &#8220;Die Lücken&#8221; und &#8220;Anton und Alma&#8221;</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Jagoda Marinić, Audio: 36:56 Minuten)</em><br />
Auf der diesjährigen Shortlist für den Deutschen Buchpreis standen fünf Schriftstellerinnen, gewonnen hat Shida Bazyar mit <a href="https://www.kiwi-verlag.de/buch/shida-bazyar-die-luecken-9783462005011" target="_blank">&#8220;Die Lücken&#8221;</a>. Jagoda Marinić nimmt das in ihrem Podcast &#8220;Marinićs Freiheit&#8221; zum Anlass für einen Blick auf den Wandel der Buchbranche und die bessere Stellung von Frauen: &#8220;Ich will euch erzählen von dieser inspirierenden Bewegung in dem einst hart umkämpften Literaturbetrieb. Ich frage mich, verändert sie sich wirklich, diese Branche, die so lange Zeit von Männern und auch einem krassen Konkurrenzkampf dominiert wurde?&#8221;</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=KisOH4Kdtxo" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Die Kunst der großen Sportreportage</strong></a><br />
<em>(spotify.com, Christian Jakubetz, Audio: 42:08 Minuten)</em><br />
Früher hätten Berichterstatter nachts mit Fußballern an der Hotelbar gesessen, heute würden PR-Stäbe und Vereinssender die Stars abschirmen. Im Podcast &#8220;Satzzeichen&#8221; spricht der langjährige Sportjournalist Alex Steudel über den drastischen Wandel seines Ressorts. Anlass ist seine Anthologie mit herausragenden deutschsprachigen Sportreportagen aus 100 Jahren. Im Gespräch mit Christian Jakubetz analysiert er, wie schrumpfende Redaktionsbudgets, Klickdruck und der Verlust von Recherchezeit die aufwändige Langform verdrängen.</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/lautstaerke-runter-publikum-rein-was-museen-und-radio-voneinander-lernen-koennen-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Lautstärke runter, Publikum rein &#8211; Was Museen und Radio voneinander lernen können</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Stephan Beuting, Audio: 47:54 Minuten)</em><br />
Im Medienpodcast &#8220;Nach Redaktionsschluss&#8221;, aufgezeichnet auf <a href="https://www.b-future.org" target="_blank">dem b° future festival</a>, diskutieren Christiane Florin vom Deutschlandfunk und Simone Mergen vom Haus der Geschichte darüber, wie öffentlich-rechtliche Medien und Museen in polarisierten Zeiten Vertrauen stiften und ihr Publikum erweitern können. Das Museum setze mit der Neukonzeption seiner Dauerausstellung <a href="https://www.hdg.de/haus-der-geschichte/ausstellungen/dauerausstellung" target="_blank">&#8220;Du bist Teil der Geschichte&#8221;</a> gezielt auf Reduktion, Partizipation und die Einbindung migrantischer Lebensrealitäten. Der Sender bemühe sich, Distanz und Publikumsnähe in Einklang zu bringen.</p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:83fc017cee1d515a/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Satire: der bessere politische Journalismus?</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Johannes Leininger, Audio: 28:11 Minuten)</em><br />
Formate wie die &#8220;heute-show&#8221;, das &#8220;ZDF Magazin Royale&#8221; oder das BR-Magazin &#8220;quer&#8221; würden verlässlich gute Quoten erreichen und den politischen Diskurs oft stärker prägen als klassische Nachrichtensendungen. Im Podcast &#8220;BR24 Medien&#8221; geht Johannes Leininger der Frage nach, warum satirische Aufbereitung in Zeiten komplexer Krisen so gut funktioniert und wie viel Ausgewogenheit der öffentlich-rechtliche Rundfunk dabei verlangt. Kommunikationswissenschaftlerin Katharina Kleinen-von Königslöw und &#8220;quer&#8221;-Redaktionsleiter Christoph Thees geben Antworten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Daten-Leak bei &#8220;Nius&#8221;, Droht die KI-Apokalypse?, Alterskontrollen</title>
		<link>https://bildblog.de/154882/daten-leak-bei-nius-droht-die-ki-apokalypse-alterskontrollen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 06:54:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154882</guid>

					<description><![CDATA[1. Daten-Leak bei Nius &#8211; Nutzerdaten, Finanzen und Redaktionssystem liegen ungeschützt im Netz (correctiv.org, Dominik Lenze &#038; Jean Peters &#038; Carli Bess Kutschera &#038; Lilith Wittmann) Das rechtspopulistische Portal &#8220;Nius&#8221; sei erneut von einem schwerwiegenden Datenleak betroffen, bei dem knapp neun Gigabyte sensibler Daten frei im Internet gelandet seien. Der Datensatz enthalte Klarnamen und Adressen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://correctiv.org/aktuelles/datenschutz/2026/10/08/daten-leak-bei-nius-nutzerdaten-finanzen-und-redaktionssystem-liegen-ungeschuetzt-im-netz/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Daten-Leak bei Nius &#8211; Nutzerdaten, Finanzen und Redaktionssystem liegen ungeschützt im Netz</strong></a><br />
<em>(correctiv.org, Dominik Lenze &#038; Jean Peters &#038; Carli Bess Kutschera &#038; Lilith Wittmann)</em><br />
Das rechtspopulistische Portal &#8220;Nius&#8221; sei erneut von einem schwerwiegenden Datenleak betroffen, bei dem knapp neun Gigabyte sensibler Daten frei im Internet gelandet seien. Der Datensatz enthalte Klarnamen und Adressen von rund 12.000 Abonnentinnen und Abonnenten, interne Redaktionsdaten sowie Informationen über vertrauliche Gesprächspartner. &#8220;Nius&#8221;-Chefredakteur Julian Reichelt habe den Vorfall eingeräumt und eine Strafanzeige angekündigt. Die Gewerkschaft Verdi und die Organisation Reporter ohne Grenzen würden das massive Sicherheitsversagen und die Gefährdung des Quellenschutzes kritisieren.</p>
<p><a href="https://www.dfjv.de/leistungen/publikationen/magazin/quellenschutz-im-digitalen-zeitalter-was-journalisten-wirklich-wissen-muessen" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Quellenschutz im digitalen Zeitalter: Was Medienschaffende wirklich wissen müssen</strong></a><br />
<em>(dfjv.de, Antonino Zambito)</em><br />
Quellenschutz beginne im digitalen Alltag von Journalistinnen und Journalisten weit vor dem juristischen Zeugnisverweigerungsrecht. Bereits Metadaten, Telefonverbindungen oder ungesicherte Systeme könnten Informantinnen und Informanten kompromittieren. Antonino Zambito rät Medienschaffenden zu konsequenter Verschlüsselung, zum Verzicht auf biometrische Entsperrungen etwa bei Smartphones sowie zur Nutzung abhörsicherer Kommunikationswege. Zudem müssten Dokumente vor der Veröffentlichung systematisch von verräterischen Metadaten bereinigt werden.</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/gefaehrlicher-kontrollzirkus-so-breit-ist-die-kritik-an-alterskontrollen-im-eu-kids-act/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. So breit ist die Kritik an Alterskontrollen im EU Kids Act</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Sebastian Meineck)</em><br />
Der <a href="https://leibniz-hbi.de/der-geplante-eu-kids-act-ueberblick-und-einordnung/" target="_blank">geplante EU Kids Act</a> stoße bei Zivilgesellschaft, Bildungsverbänden und Netzaktivisten auf große Kritik. Statt Plattformen direkt an die Kandare zu nehmen, errichte die EU-Kommission eine flächendeckende Kontrollinfrastruktur mittels Ausweispflicht oder Gesichtsscans, die faktisch alle Nutzerinnen und Nutzer treffe. Verbände würden davor warnen, dass Jugendliche von digitaler Teilhabe abgeschnitten und Eltern zu Kontrollinstanzen degradiert würden. Erforderlich seien vielmehr geräteseitige Schutzmechanismen und eine striktere Regulierung.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://uebermedien.de/121542/was-ist-wirklich-dran-an-der-ganzen-aufregung-ueber-eine-angebliche-ki-apokalypse/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Was ist wirklich dran an der ganzen Aufregung über eine angebliche KI-Apokalypse?</strong></a><br />
<em>(uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 36:43 Minuten)</em><br />
Im &#8220;Übermedien&#8221;-Podcast unterhält sich Holger Klein mit KI-Expertin und Journalistin Eva Wolfangel über die teilweise dramatische und apokalyptische Berichterstattung über Künstliche Intelligenz: &#8220;Wie können Medien die eigentlichen Probleme von KI besser vermitteln? Welches andere Narrativ verbreiten Medien häufig unhinterfragt über Künstliche Intelligenz? Und warum wird die Technologie oft so vermenschlicht dargestellt?&#8221;</p>
<p><a href="https://www.rnd.de/panorama/dresden-protest-gegen-ex-tagesschau-sprecher-constantin-schreiber-polizei-ermittelt-gegen-zwei-CGD7OU4QFVHHJELYVXP5FQITSI.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Protest gegen Ex-Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber &#8211; Polizei ermittelt gegen zwei Männer</strong></a><br />
<em>(rnd.de, Franziska Anders &#038; Tobias Winzer)</em><br />
Der Journalist Constantin Schreiber habe sein neues Buch &#8220;Die Kraft des Islam&#8221; in Dresden unter Polizeischutz vorstellen müssen. Vor der Buchhandlung hätten rund 100 pro-palästinensische Demonstranten protestiert. Schreibers Kritiker würfen ihm antimuslimischen Rassismus vor. Die Polizei ermittle gegen zwei Demoteilnehmer wegen des Anfangsverdachts der Volksverhetzung.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/ermittlungen-gegen-medizin-influencerin-doc-alina-walbrun-staatsanwaltschaft-muenchen-ii" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. &#8220;Doc Alina&#8221; soll sich uner­laubt als Ärztin bezeichnet haben</strong></a><br />
<em>(lto.de)</em><br />
Die Staatsanwaltschaft München ermittele gegen Alina Walbrun, bekannt als &#8220;Doc Alina&#8221;, wegen des unbefugten Führens der Berufsbezeichnung &#8220;Ärztin&#8221;. Walbrun habe zwar ihr Medizinstudium abgeschlossen, besitze laut Behörde jedoch noch keine Approbation. In einem Podcast und bei Kooperationsanfragen habe sie sich jedoch als offizielle Ärztin bezeichnet. Zuletzt sei die Influencerin in die Kritik geraten, nachdem sie auf ein von YouTuber Marvin Wildhage erfundenes Fake-Präparat hereingefallen sei und dafür geworben habe.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Können Journalisten bald weg?, Wissen aus TV-Serien, Chinas Einfluss</title>
		<link>https://bildblog.de/154858/koennen-journalisten-bald-weg-wissen-aus-tv-serien-chinas-einfluss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 06:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154858</guid>

					<description><![CDATA[1. &#8220;KI kann uns helfen, Zielgruppen besser zu erreichen&#8221; (journalist.de, Karolin Arnold) Medienforscherin Christina Elmer betont im Interview mit Karolin Arnold, dass Künstliche Intelligenz Journalistinnen und Journalisten nicht ersetzen könne, sondern als Werkzeug für Routineaufgaben und modulare Formate diene. Menschen brauche es im Journalismus weiterhin: &#8220;Natürlich gibt es Aufgaben wie das Layout, die automatisiert werden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.journalist.de/meinung/meinungen-detail/ki-kann-uns-helfen-zielgruppen-besser-zu-erreichen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. &#8220;KI kann uns helfen, Zielgruppen besser zu erreichen&#8221;</strong></a><br />
<em>(journalist.de, Karolin Arnold)</em><br />
Medienforscherin Christina Elmer betont im Interview mit Karolin Arnold, dass Künstliche Intelligenz Journalistinnen und Journalisten nicht ersetzen könne, sondern als Werkzeug für Routineaufgaben und modulare Formate diene. Menschen brauche es im Journalismus weiterhin: &#8220;Natürlich gibt es Aufgaben wie das Layout, die automatisiert werden können. KI kann aber keine Redaktion ersetzen, höchstens unterstützen. Ohne Menschen, die unabhängig recherchieren, Inhalte einordnen und sowohl den Protagonisten als auch dem Publikum auf Augenhöhe begegnen, verliert der Journalismus seinen Kern.&#8221;<br />
Weiterer Lesetipp: <a href="https://www.journalist.de/meinung/meinungen-detail/koennen-journalisten-bald-weg/" target="_blank">Umfrage: Können Journalisten bald weg?</a>: &#8220;Correctiv und journalist haben in einer Umfrage 128 Medienschaffende in ganz Deutschland befragt, wie sie KI im Redaktionsalltag nutzen &#8211; und wovor sie Angst haben. Hier veröffentlichen wir erstmals Zahlen und Ergebnisse aus unserem Datensatz&#8221; (journalist.de, Karolin Arnold).</p>
<p><a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/artikel/pressemitteilungen/4313/chinas-stille-einflusskampagne-in-den-griechischen-sozialen-medien" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Chinas stille Einflusskampagne in den griechischen sozialen Medien</strong></a><br />
<em>(reporter-ohne-grenzen.de)</em><br />
Die Kommunistische Partei Chinas baue in Griechenland ein verdecktes Netzwerk von Influencerinnen auf, um über Social-Media-Plattformen verdeckte Auslandspropaganda zu betreiben. Wie die Recherche von &#8220;Greece Fact Check&#8221; zeige, würden scheinbar harmlose Lifestyle-, Reise- und Food-Videos auf Griechisch mit politischer Einflussnahme verknüpft: &#8220;Reporter ohne Grenzen (RSF) fordert die griechischen Behörden auf, die Finanzströme zwischen den Influencerinnen und chinesischen Propagandanetzwerken zu untersuchen. Sie sollen klären, ob es sich um eine größere ausländische Einmischungskampagne handelt.&#8221;</p>
<p><a href="https://netzwerkrecherche.org/blog/tipps-aus-dem-lokalen-berichten-ueber-geschlossene-milieus/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Tipps aus dem Lokalen: Berichten über geschlos­sene Milieus</strong></a><br />
<em>(netzwerkrecherche.org, Maria-​Mercedes Hering)</em><br />
Bei einem Online-Fachgespräch hätten die Lokaljournalistinnen und -journalisten Patricia Huber, Alexander Kalski und Steffen Krapf praxisnahe Strategien für Recherchen im Übergangsbereich von Esoterik und Rechtsextremismus vorgestellt. Zentral seien dabei fundierte Kenntnisse szeneinterner Codes, der Einstieg über <a href="https://bundesverband-mobile-beratung.de/" target="_blank">Mobile Beratungsstellen</a> sowie strukturierte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source_Intelligence" target="_blank">OSINT</a>&#8211; und Organigramm-Analysen. Zum Eigenschutz rät das Trio zu umfassenden Gefahrenanalysen. Hilfreich seien auch Notfallketten bei Vor-Ort-Terminen und Auskunftssperren im Melderegister.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.kontextwochenzeitung.de/medien/810/ein-land-in-der-suedwest-presse-11147.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Ein Land in der Südwest Presse</strong></a><br />
<em>(kontextwochenzeitung.de, Josef-Otto Freudenreich)</em><br />
Josef-Otto Freudenreich kritisiert die Übernahme und redaktionelle Angleichung der &#8220;Stuttgarter Zeitung&#8221; durch die Ulmer Neue Pressegesellschaft. Seit dem 1. Oktober erhalte die Leserschaft von rund 30 ehemals eigenständigen Titeln nahezu identische Mantelinhalte der &#8220;Südwest Presse&#8221;. Chefredakteur Joachim Dorfs fungiere dabei laut Freudenreich als willfähriger Vollstrecker eines rigorosen Sparkurses, der zu massivem Stellenabbau und einem dramatischen Qualitätsverlust geführt habe.</p>
<p><a href="https://de.ejo-online.eu/forschung/globale-wissenschaftskommunikation-wer-bestimmt-welches-wissen-zaehlt" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Globale Wissenschaftskommunikation: Wer bestimmt, welches Wissen zählt?</strong></a><br />
<em>(de.ejo-online.eu, Susanne Fengler)</em><br />
&#8220;Internationale Forschungskooperation gilt meist als uneingeschränkt positiv. Doch wer legt die Themen gemeinsamer Projekte fest? In welcher Sprache wird publiziert? Welche theoretischen Ansätze gelten als international relevant &#8211; und wer übernimmt die oft unsichtbare Arbeit des Übersetzens, Koordinierens und Vermittelns?&#8221; Diesen Fragen ist Susanne Fengler, Professorin für internationalen Journalismus an der TU Dortmund, beim &#8220;European Journalism Observatory&#8221; nachgegangen.</p>
<p><a href="https://taz.de/Welches-Wissen-wir-durch-TV-Serien-erlernt-haben/!6218916/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Wir wissen, was zu tun ist!</strong></a><br />
<em>(taz.de, Ann-Kathrin Leclere &#038; Rahel Bueb &#038; Anastasia Zejneli &#038; Valérie Catil &#038; Ambros Waibel)</em><br />
Ausgehend von einem realen Vorfall auf einem Flydubai-Flug, bei dem ein Passagier dank der TV-Dokureihe &#8220;Mayday &#8211; Alarm im Cockpit&#8221; einen Absturz habe verhindern können, reflektieren verschiedene &#8220;taz&#8221;-Autorinnen und -Autoren über den praktischen Nutzen von Popkultur. Serien und Hörspiele würden demnach oft unerwartetes Alltagswissen oder prägende Grundeinstellungen vermitteln.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mega-Fusion, 20 Jahre Straflosigkeit, Die Welt vor der Haustür</title>
		<link>https://bildblog.de/154848/mega-fusion-20-jahre-straflosigkeit-die-welt-vor-der-haustuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 06:54:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154848</guid>

					<description><![CDATA[1. Mega-Fusion krempelt Hollywood um (taz.de) Der von der Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison kontrollierte Medienkonzern Paramount habe die rund 110 Milliarden US-Dollar umfassende Übernahme von Warner Bros. Discovery abgeschlossen. In den USA löse der Megadeal medienpolitische Sorgen aus: Da Ellison als enger Unterstützer von US-Präsident Donald Trump gelte, werde ein möglicher politischer Einfluss auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/Paramount-schliesst-Warner-Uebernahme-ab/!6219459/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Mega-Fusion krempelt Hollywood um</strong></a><br />
<em>(taz.de)</em><br />
Der von der Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison kontrollierte Medienkonzern Paramount habe die rund 110 Milliarden US-Dollar umfassende Übernahme von Warner Bros. Discovery abgeschlossen. In den USA löse der Megadeal medienpolitische Sorgen aus: Da Ellison als enger Unterstützer von US-Präsident Donald Trump gelte, werde ein möglicher politischer Einfluss auf den zu Warner gehörenden Nachrichtensender CNN befürchtet. Um die Bedenken abzufedern, habe der Konzern ein Gremium für die redaktionelle Unabhängigkeit des Senders zugesagt und CNN-Chefredakteur Mark Thompson im Amt bestätigt.</p>
<p><a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/artikel/pressemitteilungen/4312/mord-an-anna-politkowskaja-20-jahre-straflosigkeit" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Mord an Anna Politkowskaja: 20 Jahre Straflosigkeit</strong></a><br />
<em>(reporter-ohne-grenzen.de)</em><br />
Auch 20 Jahre nach dem tödlichen Attentat auf die russische Investigativjournalistin Anna Politkowskaja am 7. Oktober 2006 würden die eigentlichen Auftrag- und Geldgeber des Mordes ungestraft bleiben. Politkowskaja, die in der regierungskritischen Zeitung &#8220;Nowaja Gaseta&#8221; Folter und Kriegsverbrechen in Tschetschenien dokumentiert hatte, war im Aufzug ihres Moskauer Wohnhauses erschossen worden. Die anhaltende Straflosigkeit stehe laut der Organisation Reporter ohne Grenzen sinnbildlich für die systematische Zerstörung der Pressefreiheit unter Wladimir Putin.</p>
<p><a href="https://urheber.info/diskurs/frankfurter-appell" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. &#8220;Generative KI &#8211; Verlage brauchen Datentransparenz und wirksame Instrumente zur Rechtsdurchsetzung&#8221;</strong></a><br />
<em>(urheber.info)</em><br />
Anlässlich der Frankfurter Buchmesse fordern zahlreiche Verlage <a href="https://www.boersenverein.de/frankfurter-appell" target="_blank">in einem gemeinsamen Appell</a> wirksame gesetzliche Maßnahmen gegen den unvergüteten Einsatz geschützter Werke beim KI-Training. Internationale KI-Unternehmen würden fremde Werke systematisch ohne Zustimmung nutzen und bestehende Nutzungsvorbehalte ignorieren. Eine rechtliche Durchsetzung sei für europäische Verlage wegen der schwierigen Beweislast und der hohen Prozesskosten praktisch unmöglich.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/108087/drepper_gruendet_redaktion_fuer_umwelt_und_klimarecherchen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Drepper gründet Redaktion für Umwelt- und Klimarecherchen</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Investigativjournalist Daniel Drepper, Vorsitzender des Netzwerk Recherche und ehemals Leiter der Recherchekooperation von NDR, WDR und &#8220;Süddeutscher Zeitung&#8221;, wolle mit <a href="https://steady.page/de/otternews/about" target="_blank">&#8220;Otter News&#8221;</a> eine neue gemeinwohlorientierte Rechercheredaktion aufbauen. Das Projekt widme sich ausschließlich fundierten Umwelt- und Klimarecherchen, deren Kernergebnisse ohne Paywall frei zugänglich bleiben sollen. Die Finanzierung soll ab Januar 2027 über ein Mitgliedermodell gesichert werden. Geplant seien Video-, Newsletter- sowie investigative Audioformate wie der Podcast &#8220;Feuer&#8221;.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/m-print/lokaljournalismus-die-welt-vor-der-haustuer-109477/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Lokaljournalismus: Die Welt vor der Haustür</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Claudia Krieg)</em><br />
Claudia Krieg analysiert die existenzielle Krise des Lokaljournalismus in Deutschland, der durch redaktionelle Zentralisierungen großer Verlage und den Rückzug aus der Fläche dramatisch geschwächt werde. Wo lokale Berichterstattung verschwindet und sogenannte Nachrichtenwüsten entstehen, würden vor allem rechtspopulistische bis rechtsextreme Akteure diese Lücken nutzen. Obwohl Lokaljournalismus als demokratische Basisinfrastruktur unverzichtbar sei, habe die Bundesregierung ihre bundesweite Strukturförderung eingestellt.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bgh-vizr40224-babyfoto-helene-fischer-gegen-paparazzo-kein-schadensersatz" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Helene Fischer geht auch gegen Papa­razzo leer aus</strong></a><br />
<em>(lto.de, Hasso Suliak)</em><br />
Der Bundesgerichtshof (BGH) habe die Klage von Schlagerstar Helene Fischer gegen einen Paparazzo, der sie heimlich mit ihrer Tochter in der Münchner Innenstadt fotografiert und die Bilder an Boulevardmedien verkauft habe, abgewiesen. Nach vorangegangenen Urteilen zugunsten der berichtenden Verlage habe der BGH auch gegenüber dem Fotografen Ansprüche auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz-Grundverordnung" target="_blank">DSGVO</a>-Schadensersatz oder zivilrechtliche Geldentschädigung verneint. Hasso Suliak erklärt bei &#8220;Legal Tribune Online&#8221; die juristischen Hintergründe.</p>
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		<item>
		<title>Linke gegen Reiche, Ganz andere Dimension?, Drastischer WDR-Umbau</title>
		<link>https://bildblog.de/154833/linke-gegen-reiche-ganz-andere-dimension-drastischer-wdr-umbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 06:54:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154833</guid>

					<description><![CDATA[1. Linke gegen Reiche (lto.de, Hasso Suliak) Die Partei Die Linke ziehe mit einem Eilantrag und einem Organstreitverfahren gegen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vor das Bundesverfassungsgericht. Anlass sei ein Video auf dem offiziellen Instagram-Kanal des Ministeriums, in dem Reiche der Partei nach der Wahl in Berlin vorwerfe, Enteignungen zu planen, der Organisierten Kriminalität ein Forum [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/linke-katherina-reiche-eilantrag-organklage-bverfg-neutralitaet" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Linke gegen Reiche</strong></a><br />
<em>(lto.de, Hasso Suliak)</em><br />
Die Partei Die Linke ziehe mit einem Eilantrag und einem Organstreitverfahren gegen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vor das Bundesverfassungsgericht. Anlass sei ein Video auf dem offiziellen Instagram-Kanal des Ministeriums, in dem Reiche der Partei nach der Wahl in Berlin vorwerfe, Enteignungen zu planen, der Organisierten Kriminalität ein Forum zu bieten und offen Antisemitismus zu leben. Staatsrechtler bewerten die Klage und den möglichen Ausgang unterschiedlich.</p>
<p><a href="https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101462134/eklat-um-verfassungsschutz-weimer-haelt-heikle-dokumente-unter-verschluss.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. &#8220;Dann bekommt der Skandal eine ganz andere Dimension&#8221;</strong></a><br />
<em>(t-online.de, Jonas Mueller-Töwe)</em><br />
Neue Recherchen von t-online.de zu den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheitsgesetz" target="_blank">IFG</a>-Akten im Fall des Deutschen Buchhandlungspreises setzen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer weiter unter Druck. Weimer habe zentrale Dokumente, die zur Streichung dreier linker Buchhandlungen von der Liste des Preises führten, pauschal zur Verschlusssache erklärt, angeblich um Methoden des Verfassungsschutzes zu schützen. Ein interner Mailwechsel mit dem Bundesinnenministerium lege jedoch nahe, dass diese Geheimschutzgründe vorgeschoben sein könnten.</p>
<p><a href="https://taz.de/WDR-Reformen-400-Programme-weniger---wir-haben-den-WDR-Fernsehdirektor-dazu-befragt/!6218797/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. 400 Programme weniger</strong></a><br />
<em>(taz.de, Ann-Kathrin Leclere)</em><br />
Der WDR plane einen drastischen Umbau seines Programmangebots: Bis 2030 solle die Zahl der Angebote, darunter Social-Media-Kanäle, Fernseh- und Hörfunkformate, Newsletter und Websites, von 600 auf 300 halbiert werden. Insgesamt betreffe die Streichung sogar 400 Programmangebote des öffentlich-rechtlichen Senders. Zudem würden altersbedingt frei werdende Stellen zu einem Drittel nicht nachbesetzt und Budgets für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reduziert. Fernsehdirektor Ingmar Cario begründe die Einschnitte mit der rasanten Verschiebung zur digitalen Mediennutzung und schwindenden linearen Reichweiten.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.derstandard.at/story/3000000342245/expertin-prainsack-ueber-social-media-konzerne-dieselben-strategien-wie-die-tabakindustrie" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Expertin Prainsack über Social-Media-Konzerne: &#8220;Dieselben Strategien wie die Tabakindustrie&#8221;</strong></a><br />
<em>(derstandard.at, Isabell Rosenkranz)</em><br />
Die Politikwissenschaftlerin Barbara Prainsack forscht zu den Themen Soziale Medien, Jugendliche und Gesundheit und hat <a href="https://www.thelancet.com/series-do/digital-determinants-of-health" target="_blank">entsprechende Studien</a> in der renommierten Fachzeitschrift &#8220;The Lancet&#8221; veröffentlicht. Im Interview mit der Journalistin Isabell Rosenkranz vergleicht sie die Plattformkonzerne mit der früheren Tabaklobby. Die Unternehmen würden Risiken bestreiten und Regulierung blockieren. Statt die Verantwortung Jugendlichen zuzuschieben, brauche es laut Prainsack globale Abkommen nach Vorbild <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rahmen%C3%BCbereinkommen_der_WHO_zur_Eind%C3%A4mmung_des_Tabakgebrauchs" target="_blank">der WHO-Tabakkonvention</a> sowie gesetzliche Hürden wie Mindestalter und Schulverbote.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/beruf/wenn-freie-medien-lieblingsfeind-sind-109423" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Wenn freie Medien &#8220;Lieblingsfeinde&#8221; sind</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Bärbel Röben)</em><br />
Auf einer medienpolitischen Fachtagung von Verdi und Deutschem Gewerkschaftsbund in Berlin haben Medienschaffende über die zunehmende Bedrohung unabhängiger Berichterstattung durch rechtsextreme Kräfte diskutiert. Autorin Anne Rabe und Verdi-Vorstand Christoph Schmitz-Dethlefsen hätten vor falscher Neutralität gewarnt: Wer antidemokratischen Kräften unwidersprochen Sendezeit einräume, mache sich mitschuldig. Nötig sei eine klare Haltung auf Basis der Verfassung. Ergänzend hätten Medienexpertinnen und -experten anhand von Beispielen aus Polen und Großbritannien gezeigt, wie schnell Demontage- und Polarisierungsprozesse voranschreiten.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/kultur/tv/karoline-leavitt-fruehere-trump-sprecherin-wechselt-zu-fox-news-a-a5a658c0-7abb-4680-8dfb-e3ffedaa5a54" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Frühere Trump-Sprecherin Leavitt wechselt zu Fox News</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Die ehemalige Pressesprecherin des Weißen Hauses Karoline Leavitt heuere ab November als politische Kommentatorin bei Fox News an. Der konservative US-Sender begründe die Personalie mit Leavitts Insiderwissen aus dem Präsidentschaftswahlkampf und dem Weißen Haus. Offen bleibe, ob sie parallel weiter als externe Beraterin für Donald Trump agieren wird. Der Wechsel setze die enge personelle Verflechtung zwischen der Trump-Administration und Fox News fort.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Unrühmliche Jagd, Verlagen gehen die Leser aus, Kein &#8220;Klima vor acht&#8221;</title>
		<link>https://bildblog.de/154819/unruehmliche-jagd-verlagen-gehen-die-leser-aus-kein-klima-vor-acht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 06:54:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=154819</guid>

					<description><![CDATA[1. ARD Media lehnt Werbespot von Klima vor acht ab (dwdl.de, Timo Niemeier) Der öffentlich-rechtliche Werbevermarkter ARD Media habe einen geplanten 35-sekündigen Werbespot der Initiative &#8220;Klima vor acht&#8221; für das Vorabendprogramm des Ersten abgelehnt. Nach Angaben des Vereins begründe ARD Media die Entscheidung damit, dass der Spot weder der klassischen Produkt- noch der Imagewerbung diene [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/108061/ard_media_lehnt_werbespot_von_klima_vor_acht_ab/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. ARD Media lehnt Werbespot von Klima vor acht ab</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Der öffentlich-rechtliche Werbevermarkter ARD Media habe einen geplanten 35-sekündigen Werbespot der Initiative <a href="https://klimavoracht.de" target="_blank">&#8220;Klima vor acht&#8221;</a> für das Vorabendprogramm des Ersten abgelehnt. Nach Angaben des Vereins begründe ARD Media die Entscheidung damit, dass der Spot weder der klassischen Produkt- noch der Imagewerbung diene und zudem gegen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Richtlinie_(EU)_2024/825_(EmpCo)" target="_blank">die EmpCo-Richtlinie für Umweltaussagen</a> verstoße. Politische Werbung sei laut Medienstaatsvertrag unzulässig. Die Initiative halte die Ablehnung für unbegründet und prüfe juristische Schritte.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/meinung/zuhoeren-ja-antworten-nein-109403" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Zuhören ja &#8211; Antworten nein</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Danica Bensmail)</em><br />
Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in Verdi kritisiert zwei geplante Gesetzesvorhaben, die den investigativen Journalismus und die demokratische Kontrolle massiv einschränken könnten. Einerseits drohe durch die Reform <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/BND-Gesetz" target="_blank">des BND-Gesetzes</a> eine Aushöhlung des Quellenschutzes. Andererseits solle <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheitsgesetz" target="_blank">das Informationsfreiheitsgesetz</a> durch die Hürde eines &#8220;berechtigten Interesses&#8221; beschnitten werden, wodurch das bisherige Jedermannsrecht faktisch abgeschafft und Medien sowie NGOs der Informationszugang verwehrt würde.</p>
<p><a href="https://frankfurt.t-online.de/region/frankfurt-am-main/id_101464260/vor-der-frankfurter-buchmesse-verlagen-gehen-die-leser-aus.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Vor der Frankfurter Buchmesse: Verlagen gehen die Leser aus</strong></a><br />
<em>(t-online.de)</em><br />
Kurz vor Beginn der Frankfurter Buchmesse blicke die deutsche Buchbranche auf spürbare Einbußen. Sowohl Umsätze als auch die Zahl der Erstauflagen sowie der Käuferinnen und Käufer seien rückläufig. Besonders drastisch falle der Rückgang bei jüngeren Zielgruppen aus: Bei den 10- bis 15-Jährigen sei die Zahl der Buchkäufer 2025 um über 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen. Neben Zuwächsen bei Hörbüchern und Genres wie Young Adult oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/New_Adult" target="_blank">New Adult</a> mache der Börsenverein des Deutschen Buchhandels vor allem die schwindende Lesekompetenz für die Entwicklung verantwortlich.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://kobuk.at/2026/10/fall-paal-und-die-unruehmliche-jagd-nach-mehr-missbrauchsdetails/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Fall Paal und die unrühmliche Jagd nach mehr Missbrauchsdetails</strong></a><br />
<em>(kobuk.at, Andrea Gutschi)</em><br />
Die mediale Aufarbeitung der Missbrauchs- und Erpressungscausa um den österreichischen Kabarettisten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Günther_Paal" target="_blank">Günther Paal</a> (&#8220;Gunkl&#8221;) verletze in weiten Teilen fundamentale Opferschutz- und Ethikstandards, kritisiert Andrea Gutschi. Österreichische Boulevardmedien wie &#8220;Krone&#8221;, &#8220;Oe24&#8221; und &#8220;Heute&#8221;, aber auch das Magazin &#8220;Falter&#8221;, seien in eine voyeuristische Täterzentrierung verfallen. Durch die Veröffentlichung intimer Details aus Ermittlungsakten, Fotos des Wohnumfelds sowie reißerische Begriffe werde das betroffene Kind zur Ware herabgewürdigt und identifizierbar gemacht.</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/umstritten-begriff-meinung-oder-fakt-kommentar-marina-weisband-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Fakten benennen, statt sie als &#8220;umstritten&#8221; weichzuspülen</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Marina Weisband, Audio: 3:45 Minuten)</em><br />
Die Publizistin Marina Weisband kritisiert den inflationären Einsatz des Begriffs &#8220;umstritten&#8221; in Medienüberschriften als fatale Scheinneutralität. Häufig handele es sich bei so verharmlosten Sachverhalten um wissenschaftlich widerlegte Behauptungen, rassistische Aussagen oder Rechtsbrüche. Aus Angst vor einem wütenden Mob und dessen Leserbriefen würden Redaktionen oft auf weichgespülte Formulierungen ausweichen. Weisbands Appell an Journalistinnen und Journalisten: &#8220;Mein Rat hier wäre die alte Maxime: Mit Terroristen verhandelt man nicht. Briefe an Redaktionen sind ein legitimes und auch wertvolles Mittel, um zusätzliche Perspektiven in eine Debatte zu bringen und auch Feedback zu geben. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass sie auch instrumentalisiert werden von Leuten, die die freie Presse am liebsten komplett abschaffen würden.&#8221;</p>
<p><a href="https://taz.de/Quote-im-oeffentlich-rechtlichen-Rundfunk/!6210108/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Dem Zuschauer untertan</strong></a><br />
<em>(taz.de, Karlotta Ehrenberg)</em><br />
Die Drehbuchautorin Karlotta Ehrenberg kritisiert in einem Gastbeitrag die Quotenfixierung und den vorauseilenden Gehorsam in den Redaktionen von ARD und ZDF: &#8220;Bleibt ein Programm unter der Erwartung, fliegt es raus. Häufig sofort. Stimmt die Quote, führt man die Formate fort. Manche bis in alle Ewigkeit. Oder man macht dasselbe in Grün. Was erklärt, warum im ÖRR immer mehr Krimis laufen. Neuerdings hat der Zuschauer einen Second Screen in der Hand. Komplexen Geschichten kann er schlecht folgen, weil er gleichzeitig auf dem Handy wischt. Also muss man die Story simpel halten und immer wieder zusammenfassen. Ganz ehrlich: Auf den Zuschauer, der vor meinen Filmen bügelte, hab ich lieber geachtet.&#8221;</p>
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		<title>KW 40/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/154804/kw-4026-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 07:42:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Wie einflussreich ist Comedy? (uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 25:50 Minuten) Holger Klein hat das angekündigte Ende des „ZDF Magazin Royale“ mit Jan [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://uebermedien.de/121437/wie-einflussreich-ist-comedy/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Wie einflussreich ist Comedy?</strong></a><br />
<em>(uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 25:50 Minuten)</em><br />
Holger Klein hat das angekündigte Ende des „ZDF Magazin Royale“ mit Jan Böhmermann zum Anlass genommen, sich mit „SZ“-Redakteur Jens-Christian Rabe zusammenzutelefonieren: &#8220;Was ist eigentlich gute Comedy? Wo hat investigative Comedy ihren Ursprung? Und warum hält er Jan Böhmermanns Begründung, er wolle noch einmal etwas anderes machen, für nicht ganz einleuchtend?&#8221;<br />
Weiterer Gucktipp: Jan Böhmermann war <a href="https://www.youtube.com/watch?v=oxyzgTxpd4I" target="_blank">bei „Deutschland3000“ mit Eva Schulz zu Gast</a>: &#8220;Bei Deutschland3000 spricht er mit Eva darüber, warum er sich so entschieden hat und antwortet auf Spekulationen zum Ende seiner Sendung, wie Beef mit dem Sender oder gar politischen Druck. Eva fragt ihn, was all das für sein Team bedeutet – und wieso sein Rückzug in einem Moment kommt, in dem die AfD so stark ist wie nie zuvor.&#8221; (youtube.com, Video: 1:16:18 Stunden)</p>
<p> <a href="https://www.ardsounds.de/sendung/hateland/urn:ard:show:7ae4f72cbe4a75e2/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Hateland &#8211; Staffel 2: Schillshow</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Louis Klamroth, sechs Folgen mit je 36 bis 45 Minuten)</em><br />
&#8220;Wie werden aus Sorgen politische Feindbilder? Wie wird aus Ausgrenzung Macht? Und was passiert, wenn Grenzüberschreitungen in Regierungsverantwortung führen?&#8221; Diesen Fragen geht Louis Klamroth in der Podcast-Serie „Hateland“ nach. In der zweiten Staffel beschäftigt er sich mit dem durch Medien groß gemachten Rechtspopulisten Ronald Schill. Obwohl Karriere und Absturz des in der „Bild“-Zeitung gefeierten „Richter Gnadenlos“ Jahrzehnte zurückliegen, kann man aus dem Fall viel über mediale Inszenierung, Selbstvermarktung und gegenwärtigen Populismus lernen.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=7n5hTaL7gnY" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Warum bekommt Peter Thiel einen Preis von Axel Springer?</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Anja Reschke, Video: 18:06 Minuten)</em><br />
Bei „Fun Facts“ kommentiert Anja Reschke die Verleihung des Axel-Springer-Awards an den umstrittenen Tech-Milliardär und Palantir-Mitgründer Peter Thiel. Thiel, der sich bereits früh als Geldgeber hinter Donald Trump gestellt habe, reihe sich damit neben früheren Preisträgern wie Elon Musk oder Mark Zuckerberg ein. Reschke weist außerdem auf pikante wirtschaftliche Verflechtungen hin: Der Sohn von Springer-Chef Mathias Döpfner habe zuvor 50 Millionen US-Dollar von Thiel erhalten, um einen Investmentfonds aufzubauen.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f1785e76da113da2/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Zehn Jahre funk: Erfolgsstory oder gefährliche Plattform-Abhängigkeit?</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Leonie Timm, Audio: 24:49 Minuten)</em><br />
„Funk“, das junge Content-Netzwerk von ARD und ZDF, feiert zehnjähriges Bestehen und habe in der Zielgruppe eine Reichweite von 79 Prozent. Doch wie hoch ist der Preis für den Erfolg auf YouTube, TikTok und Co.? Bei „BR24 Medien“ sprechen „Funk“-Programmgeschäftsführer Philipp Schild und dessen Stellvertreterin Kristin Blum über ständigen Wandel, den Einfluss von KI und die unvermeidliche Abhängigkeit von kommerziellen Plattformen.</p>
<p><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-toene-texte-bilder/audio-stadtgespraech-aus-bonn-wie-koennen-wir-medien-vertrauen-102.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Stadtgespräch aus Bonn: Wie können wir Medien vertrauen?</strong></a><br />
<em>(wdr.de, Anja Backhaus &#038; Sebastian Tittelbach, Audio: 55:24 Minuten)</em><br />
In einer Live-Debatte auf dem Bonner Münsterplatz diskutieren Medienwissenschaftler Martin Andree, „Generalanzeiger“-Vizechefin Sylvia Binner und „Übermedien“-Redakteurin Annika Schneider über schwindendes Medienvertrauen und die Dominanz digitaler Konzerne. Andree warnt, dass die Pressefreiheit de facto erodiere, weil US-Monopole über 60 Prozent der Aufmerksamkeit kontrollieren würden. Binner betont das Dilemma von Regionalzeitungen, die auf Plattformen angewiesen seien. Schneider plädiert gegen Schwarz-Weiß-Malerei. Das Publikum schätze fundierte Erklärformate und konstruktiven Journalismus.</p>
<p><a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/soaps-im-hochformat-das-steckt-hinter-dem-milliarden-boom,zapp-424.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Soaps im Hochformat: Das steckt hinter dem Milliarden-Boom</strong></a><br />
<em>(ndr.de, Leon Müller. Video: 22:13 Minuten)</em><br />
Das NDR-Medienmagazin „Zapp“ analysiert den weltweiten Siegeszug von &#8220;Vertical Dramas&#8221;. Dabei handelt es sich um extrem verdichtete Miniserien im Hochkantformat mit Episodenlängen von ein bis zwei Minuten. Weltweit setze die aus China stammende Industrie bereits Milliarden US-Dollar um. Getragen werde das Modell vor allem von Frauen über 30 Jahren, emotional zugespitzten Klischee-Plots sowie an Mobile Games angelehnten Micropayment-Systemen. Inzwischen würden auch öffentlich-rechtliche Sender wie Radio Bremen mit TikTok-Hochkantserien experimentieren.</p>
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		<title>Zweifel an Weimer, Rückzug der Frauen, CDU im medialen Fokus</title>
		<link>https://bildblog.de/154794/zweifel-an-weimer-rueckzug-der-frauen-cdu-im-medialen-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 06:54:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Dokumente wecken Zweifel an Weimers Darstellung (t-online.de, Jonas Mueller-Töwe) Interne Akten des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM), die sich t-online.de über das Informationsfreiheitsgesetz beschafft habe, würden Wolfram Weimer belasten. Der Kulturstaatsminister habe beim Deutschen Buchhandlungspreis drei von einer unabhängigen Jury nominierte linke Buchläden nach Einschaltung des Verfassungsschutzes von der Preisträgerliste streichen lassen. Entgegen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101453186/weimer-schloss-buchhandlungen-von-preis-aus-diese-saetze-reichten-schon.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Dokumente wecken Zweifel an Weimers Darstellung</strong></a><br />
<em>(t-online.de, Jonas Mueller-Töwe)</em><br />
Interne Akten des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM), die sich t-online.de über das Informationsfreiheitsgesetz beschafft habe, würden Wolfram Weimer belasten. Der Kulturstaatsminister habe beim Deutschen Buchhandlungspreis drei von einer unabhängigen Jury nominierte linke Buchläden nach Einschaltung des Verfassungsschutzes von der Preisträgerliste streichen lassen. Entgegen Weimers öffentlicher Darstellung habe die zuständige BKM-Fachabteilung intern zunächst ausdrücklich empfohlen, dem Juryvotum zu folgen.</p>
<p><a href="https://taz.de/Digitale-sexualisierte-Gewalt/!6216961/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Frauen ziehen sich aus dem Netz zurück</strong></a><br />
<em>(taz.de, Amelie Sittenauer)</em><br />
Aus Furcht vor digitaler und bildbasierter sexualisierter Gewalt würden einer repräsentativen Studie des Deutschen Frauenrats zufolge zwei Drittel der Frauen in Deutschland ihre Online-Aktivitäten einschränken. Bei jüngeren Frauen (18 bis 39 Jahre) liege der Anteil sogar bei 76 Prozent. Jede Fünfte habe bereits Erfahrungen mit sexualisierten KI-Fälschungen gemacht. Dieser massive Rückzug aus dem digitalen Raum gefährde die gesellschaftliche Teilhabe und damit die Demokratie unmittelbar. Der Deutsche Frauenrat und Der Deutsche Juristinnenbund würden deshalb deutliche Nachbesserungen am geplanten Gewaltschutzgesetz fordern.</p>
<p><a href="https://www.journalist.de/meinung/meinungen-detail/radikalitaet-zerstoert-jede-gespraechskultur/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. &#8220;Radikalität zerstört jede Gesprächskultur&#8221;</strong></a><br />
<em>(journalist.de, Jan Freitag)</em><br />
&#8220;Spiegel&#8221;-Autor und Talk-Moderator Markus Feldenkirchen betont im Interview mit dem &#8220;journalist&#8221;, dass Vertrauen in den Journalismus vor allem durch akribische Faktentreue, Berechenbarkeit und innere Disziplin entstehe. Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern der AfD würden eine besondere Besonnenheit erfordern: &#8220;Den aggressiven Diskursstil der AfD selbst zu übernehmen, wäre aus meiner Sicht kontraproduktiv. Also sage ich: Ruhe bewahren, freundlich sein, höflich bleiben und immer faktenbasiert argumentieren. Falls ich mit diesem Ansatz nicht mehr alle Menschen im Land erreiche, dann ist das eben so.&#8221;</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/strandkorb-und-sardinien-urlaub-cdu-im-medialen-fokus-102.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. CDU im medialen Fokus</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Sören Brinkmann, Audio: 31:38 Minuten)</em><br />
In der aktuellen Folge des Podcasts &#8220;Nach Redaktionsschluss&#8221; geht es um die Frage, welche Rolle Medien beim Blick auf die CDU spielen. Es geht um Zuspitzungen und Dramatisierung, aber auch um die Frage, welche Rolle die Partei selbst dabei spielt. Mit Moderator Sören Brinkmann diskutieren der Dokumentarfilmer Stephan Lamby und Katharina Hamberger vom Deutschlandfunk.</p>
<p><a href="https://www.djv.de/news/blog/blog-detail/politische-bildung-braucht-freie-medien/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Politische Bildung braucht freie Medien</strong></a><br />
<em>(djv.de, Philipp Blanke)</em><br />
In einem Impulsvortrag vor dem Parlamentskreis Politische Bildung hat Philipp Blanke aus dem Bundesvorstand des Deutschen Journalisten-Verbands davor gewarnt, dass die Erosion unabhängiger Medien auch das Fundament politischer Bildung untergrabe. US-amerikanische und chinesische Plattformkonzerne würden den Informationsraum dominieren. Sie entzögen Verlagen Werbeeinnahmen und würden durch polarisierende Algorithmen Emotionen, &#8220;Fake News&#8221; und Hass gegen Medienschaffende begünstigen. Blanke fordert die rechtliche Gleichstellung von Tech-Konzernen mit Medienunternehmen.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bgh-iiizr20525-amazon-prime-preiserhoehung-agb" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Prime-Alt­kunden zahlen vor­erst wieder weniger</strong></a><br />
<em>(lto.de)</em><br />
Der Bundesgerichtshof habe die Preisanpassungsklausel in den AGB von Amazon Prime für unwirksam erklärt, da sie widersprüchlich formuliert gewesen sei und Kundenrechte bei Preiserhöhungen im Unklaren gelassen habe. Infolgedessen passe Amazon den Beitrag für Altkunden mit unveränderten Verträgen von vor Mitte September 2022 vorübergehend wieder auf das alte Niveau an. Ob bereits gezahlte Mehrbeträge erstattet werden müssen, sei damit noch nicht entschieden.</p>
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