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	<title>Bilder von Freunden</title>
	
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		<title>Elena Maschke</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 15:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Elena Maschke]]></category>
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		<description><![CDATA[Die 24-jährige Elena Maschke hat sich nach dem Abi entschlossen ihrem Hobby nachzugehen und macht zurzeit eine Ausbildung zur Fotografin im Oberbergischen. Sie interessiert sich besonders in ihrer Freizeit schon seit längerem mit der People- und Fashionfotografie. ,, in der Fashionfotografie ist alles erlaubt, was einem irgendwie gefällt, was auffällt und was in einer medialen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://bildervonfreunden.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/2182.jpg&amp;w=180&amp;h=180&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Die 24-jährige Elena Maschke hat sich nach dem Abi entschlossen ihrem Hobby nachzugehen und macht zurzeit eine Ausbildung zur Fotografin im Oberbergischen. Sie interessiert sich besonders in ihrer Freizeit schon seit längerem mit der People- und Fashionfotografie. ,, in der Fashionfotografie ist alles erlaubt, was einem irgendwie gefällt, was auffällt und was in einer medialen Flut von Bildern im Gedächtnis bleibt ´´ Für sie geht es auch nicht ausschließlich um das Ablichten von Designerstücken, sondern darum, Emotionen zu transportieren und dem Betrachter einen Blick hinter die Idee zu geben. Nach ihrer Ausbildung  möchte sie zunächst als Freie Fotografin arbeiten und so ihren eigenen ausgewählten Weg gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2183" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/11/2.jpg" alt="" width="800" height="441" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2193" title="elena_maschke_photo10" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/11/elena_maschke_photo10.jpg" alt="" width="800" height="591" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2185" title="elena_maschke_photo2" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/11/elena_maschke_photo2.jpg" alt="" width="800" height="636" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2188" title="elena_maschke_photo5" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/11/elena_maschke_photo5.jpg" alt="" width="800" height="588" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Du bist jetzt 24 &#8211; ein gutes Alter für die Fotografie! Wann hast du damit angefangen und wie kam es dazu?</strong></p>
<p>Angefangen hat alles in meiner Kindheit durch meinen Vater, der mir von klein auf gezeigt hat wie toll es ist Emotionen auf Bildern einzufangen. Die Fotografie war immer ein Hobby von mir, bis ich irgendwann die Idee hatte eine Bewerbung an ein Portrait &#8211; Studio zu schicken. Einige Wochen später hatte ich dann meinen Ausbildungsvertrag unterschrieben und begann einen anderen Weg zu gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hast du dich auch theoretisch mit der Fotografie beschäftigt? Oder bist du gleich in das Praktische übergegangen? </strong></p>
<p>Das einzige was ich am Anfang in der Theorie wissen wollte ist, wie ich Manuel mit meiner eigenen Spiegelreflex  umgehe. Angefangen habe ich auch mit einer Analogen Spiegelreflex Kamera, weil es für mich einfacher war alles nachzuvollziehen. Die erste Übung war der Umgang mit Blende und Zeit. Es war ziemlich spannen die Ergebnisse einige Tage später zu sehen und daraus zu lernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie empfindest du die gesamte fotografische Entwicklung? Wärst du ohne die digitale Technologie überhaupt zur Fotografie gekommen?  </strong></p>
<p>Momentan bin ich ja noch in der Ausbildung zur Fotografin und habe auch viel mit der analogen Fotografie in der Berufsschule zutun. Daher hätte ich wahrscheinlich auch ohne der Digitalen Welt einen Fuß in die Fotografie gesetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2184" title="elena_maschke_photo1" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/11/elena_maschke_photo1.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2186" title="elena_maschke_photo3" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/11/elena_maschke_photo3.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2192" title="elena_maschke_photo9" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/11/elena_maschke_photo9.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie haben deine Mitmenschen deine Leidenschaft für die Fotografie wahr genommen?</strong></p>
<p>Ich bin bis heute überrascht, wie viele tolle und schöne Komplimente ich bekomme und immer mehr Möglichkeiten erhalte mich zu beweisen und zu wachsen. Es hat sich nach meinem Abitur eine neue Tür für mich geöffnet und somit kann ich meine Kreativität ausleben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie schwer ist es sich als Fotograf zu etablieren, um davon leben zu können?</strong></p>
<p>Es ist sicherlich nicht einfach von der Fotografie leben zu können, zumal es so viele grandiose Fashion – Fotografen in Deutschland gibt, aber man muss immer sein Bestes geben und niemals daran zweifeln das es nicht genug ist, schließlich ist es nicht nur meine Arbeit sondern auch mein Hobby und meine Leidenschaft zugleich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fotografie Equipment ist teuer; wie finanzierst du deine Leidenschaft? Verkaufst du dein altes  Equipment immer auf&#8217;s Neue? </strong></p>
<p>Die teuerste Leidenschaft überhaupt. Vor allem als Azubi kann man sich kaum etwas leisten. Zu Anfang habe ich mir das meiste Equipment aus meinem Betrieb geliehen aber mit der Zeit möchte man selbständiger sein und sich  nicht immer durchfragen müssen. Somit habe ich mir vor ungefähr einem Jahr eine Canon EOS 5 D Mark II gegönnt und dazu ein Teleobjektive 70 – 200. Mittlerweile besitze ich auch ein 24 – 70, dass ich mir sparsam erkauft habe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> <img class="aligncenter size-full wp-image-2191" title="elena_maschke_photo8" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/11/elena_maschke_photo8.jpg" alt="" width="800" height="587" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2190" title="elena_maschke_photo7" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/11/elena_maschke_photo7.jpg" alt="" width="800" height="549" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2187" title="elena_maschke_photo4" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/11/elena_maschke_photo4.jpg" alt="" width="800" height="563" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Durch Photoshop und Lightroom werden den heutigen Fotografen keine Grenzen mehr aufgezeigt; welchen Stellenwert hat die Retusche für dich?</strong></p>
<p>Die Meinungen mehrerer Fotografen teilen sich bei der Retusche. Der eine lebt von der Retusche, der andere benötigt Photoshop nur in Einzelfällen wie die Bearbeitung der Kontraste und manch anderer benutzt sie gar nicht. In den zwei Jahren meiner Fotografie ist mir heute bewusste das die Retusche in der Mode – Fotografie zum Teil sehr wichtig und notwendig ist aber in einigen Fällen belasse ich es bei der Gradationskurve. Es kommt einfach darauf an was für eine Vorstellung der Fotograf hat und was er mit dem Bild aussagen möchte. Ich persönlich lasse sogar meiner Fantasie freien Lauf und retuschiere nach Gefühl und meines Befindens.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Worin unterscheidet sich für dich Frauen &amp; Männer Fotografie ?</strong></p>
<p>Für mich gibt es da keine Unterschiede, aber ich fotografiere bis zum heutigen Tage am liebsten Frauen, weil in meinen Augen der weiblich Körper ästhetischer auf Fotos wirkt. Da ich selber eine Frau bin befasse ich mich ganz besonders mit der Modewelt und fotografiere auch Outfits die mir persönlich gefallen.  Alle Outfits auf meinen Bildern habe ich meistens mit Designern zusammen gestellt und zum Teil selbst genäht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deine Arbeiten werden auf deinem Online Portfolio dargestellt; wie wichtig ist es für Fotografen sich im Netz zu etablieren?</strong></p>
<p>Es ist eine super Werbung sich Online zu präsentieren und zu etablieren, weil dadurch natürlich ein viel größerer Bekanntschaftsgrad entsteht. Meine eigene Homepage besitze ich jetzt seit ungefähr 2 Jahren. Seit dem habe ich an vielen Fans zugenommen, die meine Arbeiten verfolgen und immer wieder kommentieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2189" title="elena_maschke_photo6" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/11/elena_maschke_photo6.jpg" alt="" width="800" height="554" /></p>
<p><strong>Welchen Stellenwert hat  Facebook  für Publikationen deiner Werke?</strong></p>
<p>Facebook….ist mittlerweile die größte Publikation meiner Werke und eine großartige Werbung. Ich bin auch ein Mietglied dieser Community und kriege Tag für Tag neue tolle Angebote zur Veröffentlichung meiner Arbeiten. Durch Facebook bekommt man tollen Einblick in die Fotografie anderer Fotografen und teilt sich mit anderen über seine Erfahrungen aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie gefällt dir Bildervonfreunden? Gibt es Dinge die du ändern würdest?</strong></p>
<p>Die Möglichkeit zu besitzen seine fotografischen Arbeiten zu präsentieren ist eine tolle Sachen und eine große Gegebenheit sich mit zu teilen. Ich bin sehr dankbar, dass ihr mich ins Boot geholt habt und bin gespannt welche Türen mir dadurch geöffnet werden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://www.elena-maschke.de/">Elena Maschke Portfolio</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Thomas Seifert</title>
		<link>http://bildervonfreunden.de/thomas-seifert/</link>
		<comments>http://bildervonfreunden.de/thomas-seifert/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 10:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bildervonfreunden]]></category>
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		<category><![CDATA[Marlon Medau]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Seifert]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; &#8220;Im Westen nichts Neues&#8221; bekommt in Anbetracht der Tatsache, dass der Thüringer Fotograf, Thomas Seifert, einen eigenständigen, unerwarteten Weg in der &#8220;contemporary photography&#8221; geht, eine neue Bedeutung. Den Fokus auf der Fashion- und Beautyfotografie erzeugt Thomas Seifert Augenblicke, die den Betrachter anhalten lassen. Außergewöhnliche Extrakte eines Augenblicks, mit fast manischer Detailgetreue, ziehen den aufmerksamen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://bildervonfreunden.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/2155.jpg&amp;w=180&amp;h=180&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p><strong></strong>&#8230; &#8220;Im Westen nichts Neues&#8221; bekommt in Anbetracht der Tatsache, dass der Thüringer Fotograf, Thomas Seifert, einen eigenständigen, unerwarteten Weg in der &#8220;contemporary photography&#8221; geht, eine neue Bedeutung.</p>
<p>Den Fokus auf der Fashion- und Beautyfotografie erzeugt Thomas Seifert Augenblicke, die den Betrachter anhalten lassen. Außergewöhnliche Extrakte eines Augenblicks, mit fast manischer Detailgetreue, ziehen den aufmerksamen Beobachter in den Bann und lassen ihn zum Bestandteil einer inszenierten Gesamtheit werden.</p>
<p>Schon öfters hat er uns mit einer völlig neuen Betrachtungsweise der Dinge überrascht und wir freuen uns jedes Mal aufs Neue, wenn Thomas eine seiner Produktionen veröffentlicht.</p>
<p>Thomas Seifert bleibt trotz seiner internationalen Ausrichtung seiner Region treu und arbeitet so oft es geht in seiner direkten Umgebung &#8211; halten Sie die Augen offen, vielleicht treffen Sie ihn mal an einem unerwartetem Platz bei der Arbeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2178" title="777" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/10/777.jpg" alt="" width="800" height="441" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2168" title="Thomas Seifert - Photography" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_56451.jpg" alt="" width="800" height="582" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2162" title="Thomas Seifert - Photography" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_4643-Kopie.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2169" title="Thomas Seifert - Photography" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_5894.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was bewegt dich dazu, die Kamera in die Hand zu nehmen und zu fotografieren? Was ist deine Motivationsquelle?</strong></p>
<p>Da gibt es diesen innerlichen Drang einfach etwas Neues entstehen zu lassen und dabei immer neue Sachen auszuprobieren und sich weiter zu entwickeln und natürlich auch zu lernen. Wenn man dies nicht tut, so finde ich, bedeutet dies Stillstand im Leben. Und das ist genau das was ich nicht möchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welches deiner Genres macht dir am meisten Spaß zu fotografieren?</strong></p>
<p>Ich liebe es im Sommer draußen zu fotografieren und das natürliche Licht der Sonne in meine Bilder einzuarbeiten. Outdoor hab ich außerdem die Möglichkeit das Model in die Umgebung zu integrieren. Und es gibt doch auch nichts schöneres als die Arbeit mit den schönen Dingen im Leben zu verbinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie schwer ist es, Gegenstände in Szene zu setzen?</strong></p>
<p>Dazu fällt mir gerade der bekannte Witz über einen Bildhauer ein. „Ist es schwer, eine Löwenstatue zu meißeln? Antwort: Nein, überhaupt nicht. Man nimmt einfach einen großen Marmorblock und meißelt alles weg, was nicht nach Löwe aussieht&#8230;“ So ähnlich würde ich das auch beim Fotografieren sehen. Das entscheidende ist, das man das was man macht auch gut findet und das man seinen eigenen Anspruch mit der Zeit auch immer weiter nach oben schraubt. Der Rest ergibt sich einfach.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2165" title="Thomas Seifert - Photography" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_5066.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2172" title="Thomas Seifert - Photography" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_7159.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-2163" title="Thomas Seifert - Photography" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_4830-Kopie.jpg" alt="" width="800" height="533" /></strong><strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wenn man dir die Kamera wegnehmen sollte, was wäre Plan B in deinem Leben?</strong></p>
<p>Die Frage kann ich sehr einfach beantworten. Die Bild Retusche war schon immer meine zweite Leidenschaft in diesem Business. Die einen schaffen sich eine Briefmarkensammlung an oder entspannen sich in Ihrem Schrebergarten, und für mich gibt es nichts Schöneres als am Abend Bilder zu retuschieren. Das hat für mich schon von Beginn an zum Fotografieren dazu gehört, also warum sollte es nicht der Plan B sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie kamst du zu dieser Fashion-Leidenschaft?</strong></p>
<p>Das Ganze war irgendwie eine logische Schlussfolgerung die sich so ergeben musste. Wenn man anfängt Models zu fotografieren kommt recht schnell der Punkt an dem deren privaten Kleidungsstücke und Accessoires nicht mehr ausreichen um die gewünschten Ideen umzusetzen.   Und nebenbei gesagt ich liebe Fashion und Shopping.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Du hast auf deiner Homepage auch eine Ausschreibung für neue, Stylisten, Designer. Nach welchem Verfahren wählst du die Richtige aus?</strong></p>
<p>Mir müssen die Arbeiten der Designer auf der einen Seite rein subjektiv gefallen. Ich mag es sehr gerne ausgefallen und auch Avantgarde. Natürlich muss auch alles Weitere zusammen passen&#8230;. die entsprechende Idee, das Model und die Locations. Und natürlich darf man auch nicht  die zwischenmenschliche Kommunikation zwischen allen Parteien  unterschätzen. Die besten Ergebnisse entstehen doch genau dann wenn man mit seinen Kollegen auf einer Wellenlänge liegt, oder?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2158" title="Thomas Seifert - Photography" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_1444-3.jpg" alt="" width="800" height="1044" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2173" title="Thomas Seifert - Photography" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_7204.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2167" title="Thomas Seifert - Photography" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/10/MG_5510.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelle der Inspiration. Musik beim Bearbeiten / Fotografieren.</strong><strong>War es schon immer dein Wunsch Fotograf zu werden?</strong></p>
<p>Gleich 3 Fragen auf einmal&#8230; Die Quelle meiner Inspiration? Fashions-Ads, Modezeitschriften, wie Vogue oder Elle, die Tush darf man natürlich nicht vergessen, viele Fashion-Blogs und Portfolios bekannter Fotografen. Ein nacheiferndes Vorbild habe ich selber nicht.</p>
<p>Wenn Musik im Hintergrund beim Fotografieren läuft ist das ok, ich selber brauche das aber nicht, eher die Models um lockerer zu werden. Beim Retuschieren laufen bei mir immer TV-Serien im Hintergrund. Für richtiges Fernsehen habe ich nicht die Zeit.</p>
<p>Und was die letzte Frage betrifft, ich bin kein Mensch der sein Leben Jahre lang im Voraus plant. Ich  lasse mich einfach vom Leben führen und schaue was es mit sich bringt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Stell dir vor, du müsstest dich zwischen Familie &amp; Glück oder Geld &amp; Ruhm entscheiden. Was wählst du ? Und wieso?</strong></p>
<p>Darf ich diese Frage etwas umformulieren? Arbeiten zählt für mich genauso zum Glücklich sein wie  mein privates Umfeld. Und Geld sehe ich eher als Mittel zum Überleben an. Geld war nie der Antrieb warum ich fotografisch etwas mache. Unter einer eigenen Familie verstehe ich einen Partner der meine Karrierewünsche im vollen Maße unterstützt und dieses auch versteht und  möglichst auch genauso denkt. Über Kinder möchte ich zur Zeit noch nicht nachdenken. Wenn ich mich wirklich zwischen Familie und Ruhm entscheiden müsste, wüsste ich jetzt selber nicht wie ich mich entscheiden würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong><strong>Dein erstes Foto war&#8230;. ?</strong></p>
<p>Das kann ich so gar nicht mehr beantworten. Im Laufe der Zeit sind so viele Bilder entstanden. Selbst meine Archive meines Rechners reichen nicht mehr so</p>
<p>zurück. Aber warum in der Vergangenheit schwelgen? Fragen wir lieber nach dem nächsten Bild.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://thomas-seifert.com/">Thomas Seiferts Portfolio</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Thorsten Rother</title>
		<link>http://bildervonfreunden.de/thorsten-rother/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 09:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[audi]]></category>
		<category><![CDATA[bildervonfreunden]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Rother]]></category>

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		<description><![CDATA[Thorsten Rother, geboren 1970*, ein Kind des Nordens. Freier Fotograf seit 2001. Seine Themenfelder sind : People, Transportation, Landscape und Corporate.  Thorstens Kunden kommen vorwiegend aus der Werbung oder dem Editorial. Sein Arbeitsschwerpunkt hat sich seit Einführung der Filmfunktion in den DSLR Kameras stark verändert. Thorsten fotografiert gleichermaßen Printpublikationen und dreht Bewegtbilder für Apps, YouTube [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://bildervonfreunden.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/2131.jpg&amp;w=180&amp;h=180&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Thorsten Rother, geboren 1970*, ein Kind des Nordens. Freier Fotograf seit 2001. Seine Themenfelder sind : People, Transportation, Landscape und Corporate.  Thorstens Kunden kommen vorwiegend aus der Werbung oder dem Editorial. Sein Arbeitsschwerpunkt hat sich seit Einführung der Filmfunktion in den DSLR Kameras stark verändert. Thorsten fotografiert gleichermaßen Printpublikationen und dreht Bewegtbilder für Apps, YouTube Kanäle, Online Medien oder für TV. Unterstützt wird er stets von seinem Team. Thorsten ist weltweit buchbar ab München.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2152" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/09/rother2.jpg" alt="" width="800" height="441" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2142" title="golf_gq_02" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/09/golf_gq_02.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2148" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/09/rodenstock_01.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2134" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/09/bmw1_02.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Frage vorweg: Wieso Fotografie? Und wie kam es dazu</strong></p>
<p>Bei mir war das eher Zufall. Ich habe früher ein mal ganz was anderes gelernt und gearbeitet. Ich war als Geschäftsführer/Gesellschafter einer Event-Agentur unterwegs. Für diese wollten wir einen Katalog fotografieren lassen. Wir habe dann eine Werbefotografin aus Hamburg angefragt. Da ich damals überhaupt kein Preisgefühl für solche Dinge hatte, bin ich fast vom Stuhl gefallen als das Angebot durchs Faxgerät kam. Der erste Gedanke war *Das mach ich selber, wird schon nicht so schwer sein*. Weit gefehlt, die Ergebnisse waren gelinde gesagt schwer zu ertragen, aber so bin ich zur Berufsfotografie gekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welches deiner Genres macht dir am meisten Spaß zu fotografieren?</strong></p>
<p>Ohh, ich würde mich da nicht entscheiden wollen, die Abwechslung und Überscheidungen der einzelnen Themen halten den Job interessant.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie schwer ist es, Gegenstände in Szene zu setzen?</strong></p>
<p>Autos sind bei meiner Arbeit immer eine Herausforderung, allerdings sind Menschen meiner Meinung nach schwerer festzuhalten, ein Mensch ist nicht wirklich ein berechenbare Faktor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2146" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/09/pool_coronita_01.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2137" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/09/ferrari_innen.jpg" alt="" width="800" height="486" /></p>
<p><a href="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/09/frank_ramond.jpg"><br />
</a><img class="aligncenter size-full wp-image-2149" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/09/telefonica.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Du arbeitest mit einem Agenten, welche Vorzüge ergeben sich dadurch?</strong></p>
<p>Ein Agent ist bei einem gewissen Karrierelevel in der Regel sehr wichtig, er hat gute Kontakte in die Branche und kann im Hintergrund die Strippen ziehen wenn Du selber auf Jobs bist. Das ganze Magenmet professionalisiert sich dadurch.</p>
<p>Die Zusammenarbeit ist ein Geben und Nehmen, das sollte man natürlich nicht vergessen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie wichtig ist dir der Finanzielle Aspekt deiner Arbeit und lässt es sich damit Leben?</strong></p>
<p>Da die Fotografie mein Beruf ist, behalte ich das Finanzielle schon im Auge. Geld ist zwar nicht was mich antreibt im Leben, aber eine gewisse Unabhängigkeit ist für meine Arbeit wichtig. Existenzängste sind für die Kreativität eines Fotografen Gift.</p>
<p>Die Honorare im Bereiche Editorial und Werbung sind kleiner geworden über die letzten 10 Jahre, aber immer noch gut. Allerdings geht die Schere bei den Berufsfotografen schon weiter auseinander. Man bekommt es mit das Anfänger immer weniger Chancen haben in den Markt zu kommen, oder Etabliere die sich nicht weiterentwickeln auf der Strecke bleiben.</p>
<p>Ein mal im Jahr nehme ich mir Zeit für eine umfangreichere Arbeit die frei von Auftraggebern fotografiert wird. Das ist ebenfalls wichtig für mich damit man sich weiterentwickeln kann. Außerdem möchte die Künstlerseele auch zum Zuge kommen. Manchmal lässt sie sich auch nachträglich veröffentlichen und denkt so die Kosten. Zumindest gibt es immer was Neues und Spannendes für das Portfolio her.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Aus welchen Elementen besteht dein Equipment</strong></p>
<p>Das sind viel Dinge. Also ich arbeite bei Fotoaufträgen mit 3 Kameras und diversen Optiken, vorwiegend Festbrennweiten. HMI (Arri)Licht ziehe ich der klassischen Blitzanlage vor. Reines Tageslicht on Location welches über Reflektoren gesteuert wird, ist mir allerdings am liebsten. Dann sind immer zwei Rechner mit Monitor dabei und diverses Kleinzeug.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2132" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/09/audi_aufmacher_01.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2147" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/09/pool_coronita_03.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2135" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/09/bmw1_04.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche Art von Mensch fotografierst du am liebsten?</strong></p>
<p>Menschen die wir frei gecastet haben, aus der U-Bahn oder auf der Straße.</p>
<p>Das ist immer ein sehr spannende Geschichte. Man weiß nie genau was auf einen zu kommt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>War es schon immer dein Wunsch Fotograf zu werden?</strong></p>
<p><em>Ja. Nein. -Jein.</em></p>
<p>Als ich von der Schule komm, habe ich einen Ausbildungsplatz als Fotograf gesucht und nicht gefunden. In der Zeit waren die Plätze Mangelware. Somit starb der Wunsch und ich bin halt was anderes geworden. Das es sich dann nachträglich doch noch anders ergeben hat war ein Glücksfall. So ist das mit Plänen, es kommt immer anders als man denkt und dann doch wieder umgekehrt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kommt die Videofunktion deiner Kamera Intensiv zum Einsatz? Wenn ja wofür?</strong></p>
<p>Das tut sie, ich filme heute fast genau soviel wie ich fotografiere. Als ich die erste HDSLR mit Filmfunktion in der Hand gehalten habe, hat sich für mich eine neue Welt aufgetan. Allerdings war der Gegenwind am Anfang aus der Branche zu dem Thema Foto &amp; Film enorm. Eine Portion Sturheit, aber auch die Bereitschaft dazuzulernen hat Früchte getragen. Heute ist für mich die Diskussion durch, fasst alle Medien sind Crossmedial unterwegs, viele Unternehmen wollen zu ihrer Print-Kampagne noch Bewegtbilder für SocialMedia, App oder Online dazu haben. Das sind interessante und lukrative Aufträge für einen Fotografen und zudem auch Spannende Zeiten.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dein erstes Foto war&#8230;. ?</strong></p>
<p>..mit einer Kodak Instamatic. Ich war 5 Jahre alt. Urlaub. Bulgarien. Meine Eltern waren wohl sehr froh das ich beschäftigt war. Das Foto zeigt meine Eltern am Pool wobei ich damals schon einen harten Anschnitt gewählt habe <img src='http://bildervonfreunden.de/wp-content/plugins/smilies-themer/White-Emoticons/wink_16x16.png' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2140" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/09/franz_portrait.jpg" alt="" width="800" height="1083" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2141" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/09/golf_gq_01.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.thorstenrother.com/">Torsten Rother    Portfolio</a></p>
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]]></content:encoded>
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		<title>Steffen Böttcher</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 08:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Böttcher]]></category>
		<category><![CDATA[stilpirat]]></category>

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		<description><![CDATA[Die fotografische Karriere von Steffen Böttcher begann bereits sehr früh. Als Sohn eines Fotografen pendelte er bereits im Kindesalter zwischen Shooting und Dunkelkammer und erlangte so die wohl ausführlichste fotografische Ausbildung fern jeder Universität. Seine berufliche Laufbahn startete er jedoch im Marketing, wo er in den folgenden 10 Jahren als Key Account für namhafte Kunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://bildervonfreunden.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/2106.jpg&amp;w=180&amp;h=180&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Die fotografische Karriere von Steffen Böttcher begann bereits sehr früh. Als Sohn eines Fotografen pendelte er bereits im Kindesalter zwischen Shooting und Dunkelkammer und erlangte so die wohl ausführlichste fotografische Ausbildung fern jeder Universität.<br />
Seine berufliche Laufbahn startete er jedoch im Marketing, wo er in den folgenden 10 Jahren als Key Account für namhafte Kunden arbeitete. Sein foto-/grafisches Auge wollte jedoch mehr und so entschloss er sich im Jahre 2000 zur Selbstständigkeit als „der Stilpirat“, in der er überwiegend als Grafik-Designer arbeitet.</p>
<p>Im Jahre 2009 wechselte er dann ins fotografische Fach und arbeitet heute überwiegend als Hochzeits- und Porträtfotograf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2107" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/08/tit.jpg" alt="" width="800" height="441" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2120" title="oliverwnuk" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/08/oliverwnuk.jpg" alt="" width="800" height="532" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2122" title="stilpirat-landscape-1" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/08/stilpirat-landscape-1.jpg" alt="" width="800" height="532" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2117" title="liebemminou" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/08/liebemminou.jpg" alt="" width="800" height="1202" /></p>
<p><strong>Der Stilpirat. Ein unverwechselbarer Name. Wie kamst du auf den Namen?</strong></p>
<p>Er entstand aus einer Diskussion heraus, wieviel unseres Outputs wirklich aus uns selbst kommt &#8211; also künstlerisch gesehen. Jeder Künstler sucht Inspiration und orientiert sich in seiner Entwicklung an Vorbildern. Am Ende findet eine Melange aus allen Einflüssen den Weg in die Kunst jedes einzelnen. Im Grunde die alte Diskussion: Wer war eher da &#8211; die Henne oder das Ei.</p>
<p>Meine Art der Inspiration ist weniger die, der &#8220;Bringschuld&#8221; anderer. Ich inspiriere mich durch die Kunst anderer sehr bewusst. Für mich ist das ein sehr leidenschaftlicher Prozess. Ich nehme mir was ich kriegen kann. Ich bin ein Stilpirat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Normalerweise kennt man das ja, dass man als Hobby viel fotografiert und sich dann dazu entscheidet, eine Ausbildung/Weiterbildung als Grafiker zu machen. Bei dir war das andersrum. Wie kam es dazu?</strong></p>
<p>Mein Vater ist Fotograf. Im Grunde sollte mein Weg vorbestimmt sein, doch ich interessierte mich zunächst für Werbung und Marketing und hab mich im zweiten Schritt in Grafiksachen reingefuchst. Der Grund dafür war, dass mich furchtbar langweilte was ich an Gebrauchsgrafiken sah. Ich vermisste Leidenschaft und Ideen, lernte jedoch, schnell, dass es daran im Grunde nicht hapert. Es fehlt eigentlich immer nur an fehlendem Mut der Verantwortlichen. Nach 15 Jahren hatte ich es satt, als Grafiker zu arbeiten. Diese endlosen &#8211; zu nichts führenden &#8211; Diskussionen darüber, wie der Verbraucher eine Gestaltung versteht und ob er klug genug ist, den Produktnamen in 40Punkt Schriftgröße über der Produktabbildung zu finden, empfand ich als Hanebüchen und wenig wertvoll für mein Leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hast du ein Hochzeitsshooting, an das du dich ganz besonders gern erinnerst?</strong></p>
<p>Ich erinnere mich an jedes einzelne Paar ganz besonders, weil die Geschichte eines jeden Paares wahnsinnig interessant ist und ganz viele Geschichten mitbringt. Das klingt abgedroschen, ist aber so. Ich baue zu meinen Paaren eine sehr intime Beziehung auf und mache grundsätzlich lange Vorgespräche, in denen sich die Paare emotional öffnen müssen. Ich erfahre, wie sie sich kennen- und lieben gelernt haben und was sie am jeweils Anderen schätzen und hassen. Paare, die das nicht können, begleite ich nicht auf ihrer Hochzeit. Ich selbst erzähle ebenfalls viel über mich, so dass die Beiden immer wissen, mit wem sie es zu tun haben. Wir bauen zueinander eine ganz bestimmte Chemie auf, die möglich macht, dass keiner Scheu hat, vor dem anderen zu heulen. Ich behaupte mal, dass ich jedes Paar in den Arm nehmen könnte, ohne dass sich dabei jemand komisch fühlt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2115" title="Ice-baby" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/08/Ice-baby.jpg" alt="" width="800" height="532" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2116" title="joel_havea" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/08/joel_havea.jpg" alt="" width="800" height="532" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2111" title="gustavo" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/08/gustavo.jpg" alt="" width="800" height="1202" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was liebst du an deinem Job am liebsten?</strong></p>
<p>Alles! Ich kann das nicht auf irgendwas reduzieren. Ich liebe die Vielfalt, die Möglichkeiten und die Chance auf das Festhalten von Momenten. Ich bin süchtig nach diesen kleinen und großen Geschichten, die einfach passieren.  Ich liebe das Zelebrieren von Ritualen und die bedeutungsschwangeren Regeln und Nebensächlichkeiten, die zu uns Menschen gehören. Das alles gehört zum Leben und ist ein Film, dessen Drehbuch jeden Tag neu geschrieben und abgedreht wird und ich bin glücklich darüber, der Kameramann zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Erinnerst du dich an dein erstes Foto?</strong></p>
<p>Ja, ich kann mich ziemlich genau an mein allererstes Foto erinnern. Ich hatte mich als Schüler in einer Foto AG eingetragen und bekam von irgendjemand aus der Verwandtschaft eine alte russische 6&#215;6 Faltenbalg-Kamera in die Hand gedrückt. Ich ging mit dem Kursleiter und ein paar Schulfreunden das erste mal auf einen “Photo-Walk” und war etwas neidisch auf die anderen, denn die hatten schicke, silberne Kleinbild-Beirettes in der Hand mit denen man 24 Bilder machen konnte. Meine alte Russin hingegen konnte &#8211; ob des Formats &#8211; nur 12 Bilder machen. Ich könnte bis heute die Stelle genau beschreiben, an der mein erstes Foto entstand und ich weiß genau was drauf war. Ich könnte es sogar aus dem Kopf genau nachzeichnen obwohl es vor wenigstens 30 Jahren irgendwo verschollen ist. Es hat sich bei mir eingebrannt, weil wir  es direkt nach dem gemeinsamen Spaziergang als erstes im Schullabor entwickelt und vergrössert haben. Zu sehen war eine Brücke über einen Fluß. Das Licht spiegelte sich im Wasser und reflektierte auf die Brückenunterseite, die davon hell erleuchtet war. Ich war wahnsinnig stolz und hielt das bereits für Kunst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was gehört deiner Meinung nach auf jeden Fall unter das Bett eines Fotografen?</strong></p>
<p>Ich hab mir mal den &#8220;Feininger&#8221; (Große Fotolehre) geholt, weil alle sagten, dass ist das &#8220;Referenz-Buch&#8221; der Fotografie. Sollte in jedem Regal stehen, hieß es. Ich hab jedoch es nie zu Ende gelesen &#8211; allgemeingültige Literatur langweilt mich. Mich interessieren subjektive Betrachtungen und Herangehensweisen in der Fotografie und gehe lieber raus und lerne mit und an der Kamera. Mich beeindrucken Foto-Bände. Ich muss gar nicht viel darüber lesen, wie Fotos entstanden sind und was sich der Künstler dabei gedacht hat. Ich will ein Foto bereits auf den ersten Blick verstehen. Bei den Fotos von Yousuf Karsh, Sally Mann oder Neil Krug tue ich das.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2118" title="lila_freddy" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/08/lila_freddy.jpg" alt="" width="800" height="532" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2124" title="hochzeit-cap-san-diego" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/08/hochzeit-cap-san-diego1.jpg" alt="" width="800" height="559" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2121" title="stilpirat-bubbles" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/08/stilpirat-bubbles.jpg" alt="" width="800" height="806" /></p>
<p><strong>Wo liegen momentan deine fotografischen Schwerpunkte?</strong></p>
<p>Mein momentaner Schwerpunkt im Sinne von &#8220;Auftragsvolumen&#8221; ist die Hochzeitsfotografie. Ich hab allerdings vor einiger Zeit, die Großformat-Fotografie für mich entdeckt. Ich bin absolut fasziniert von der Herangehensweise, den Möglichkeiten und den Ergebnissen. Mir geht es gar nicht um das &#8220;Pixepeeping&#8221;, vielmehr finde ich hier für mich fotografische Ausdrucksmöglichkeiten, die ich im Kleinbild und Mittelformat vermisse. Es ist ein so spannendes Feld, dass jeden freien Tag herbeisehne…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Arbeitest du konzeptionell oder „konzeptlos“?</strong></p>
<p>Ich hab eigentlich immer ein Konzept. Selbst bei einer Hochzeitsreportage hab ich &#8220;das Bild&#8221; was ich mitnehmen will, schon grob im Kopf. Ich bereite mich auf jedes Shooting recht intensiv vor und überlege mir Motive und Posen. Ich freue mich zwar immer über unvorhergesehene Dinge, will und kann mich allerdings nicht auf sie verlassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Du hast 14 Tage frei, was machst du?</strong></p>
<p>Oh, das kann ich Dir ziemlich genau sagen. Ich packe meine Großformat Kamera und ne Ladung Filme in den Koffer und fliege nach Spitzbergen. Was ich dann dort mache, brauche ich wohl nicht weiter ausführen <img src='http://bildervonfreunden.de/wp-content/plugins/smilies-themer/White-Emoticons/wink_16x16.png' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2109" title="braut" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/08/braut.jpg" alt="" width="800" height="532" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2119" title="millakay" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/08/millakay.jpg" alt="" width="800" height="532" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2110" title="flitterwochen-sylt-28" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/08/flitterwochen-sylt-28.jpg" alt="" width="800" height="532" /></p>
<p><strong>Um nochmal auf das Hochzeitsthema zu kommen: Falls du heiraten solltest (bist du es schon?), wer wird deine Hochzeit fotografieren? (Wer hat deine Hochzeit fotografiert?)</strong></p>
<p>Ja, ich bin (glücklich) verheiratet. Wir beide haben ganz alleine auf einem Leuchtturm auf einer Nordsee-Insel geheiratet. Ganz allein. Die 3 Hochzeits-Fotos hat der alte Kapitän gemacht, der uns getraut hat. Ich würde es jederzeit wieder genau so machen. 3 Fotos aus der Hand eines &#8220;Nicht-Fotografen&#8221; können so wertvoll sein…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was machst du als erstes, wenn du deine Kamera aus der Hand legst und erstmal relaxt?</strong></p>
<p>Dann schnapp ich mir meine Kinder…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;sqi=2&amp;ved=0CBsQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.stilpirat.de%2F&amp;rct=j&amp;q=stilpirat&amp;ei=cq1STqL1PM704QSdsuHMBw&amp;usg=AFQjCNE_L5J-TreNYQWoTwb6zpxGO2DpxQ&amp;cad=rja">Steffen Böttcher Der Stilpirat</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jochen Abitz</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 21:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[2FACH.COM]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstrahlung]]></category>
		<category><![CDATA[bildervonfreunden]]></category>
		<category><![CDATA[bvf]]></category>
		<category><![CDATA[Jochen Abitz]]></category>
		<category><![CDATA[marlonmedau]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Sporleder]]></category>

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		<description><![CDATA[2FACH.COM besteht aus zwei Freunden und Kollegen, die gemeinsam den Spaß am Fotografieren und an schönen Fotos ausleben. Thomas Sporleder und Jochen Abitz, beide gelernte Schriftsetzer, leben und arbeiten südlich von Hannover. Berufsbedingt gab es schon immer eine Affinität zu Fotos und deren Bearbeitung, aber erst die gemeinsame Teilnahme an einem Studioworkshop den ein gemeinsamer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://bildervonfreunden.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/1999.jpg&amp;w=180&amp;h=180&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>2FACH.COM besteht aus zwei Freunden und Kollegen, die gemeinsam den Spaß am Fotografieren und an schönen Fotos ausleben. Thomas Sporleder und Jochen Abitz, beide gelernte Schriftsetzer, leben und arbeiten südlich von Hannover. Berufsbedingt gab es schon immer eine Affinität zu Fotos und deren Bearbeitung, aber erst die gemeinsame Teilnahme an einem Studioworkshop den ein gemeinsamer Freund durchführte, entfachte die Leidenschaft und die Freude an der Menschenfotografie. Warum Menschen? Für uns ist der Mensch in einem Foto ein lebendiger Faktor. Ein Mensch kann mit seinem Ausdruck und seiner Ausstrahlung auf den Betrachter wirken. Meist geben wir nicht vor wie die Stimmung sein soll, sondern suchen direkt beim Fotografieren interessante Perspektiven und Momente. Das macht es spannend und wir lassen uns da gerne überraschen. Seit über einem Jahr hauptsächlich analog unterwegs &#8211; weil die Fotos einfach schöner sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2056" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/07/fotograf.jpg" alt="" width="800" height="441" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2037" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/07/5865623627_1b31039793_o.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2029" title="5086830210_55733500b5_b" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/07/5086830210_55733500b5_b.jpg" alt="" width="800" height="800" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2030" title="5092063461_07d7bdbd5f_o" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/07/5092063461_07d7bdbd5f_o.jpg" alt="" width="800" height="650" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie kam es zu eurer Zusammenarbeit?</strong></p>
<p>Wir sind Arbeitskollegen und als ich anfing mich für die Fotografie zu begeistern da fanden wir darin ein gemeinsames Interesse. Ein Studioworkshop eines guten Freundes brachte uns zur Fotografie von Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Warum ausgerechnet Fotografieren?</strong></p>
<p>Als gelernte Schriftsetzer sind wir den Umgang mit Fotos gewohnt. Da liegt das Ganze nicht allzu weit entfernt. Ein weiterer Punkt ist das kreative Potential der Fotografie. Eine Kamera ist nur ein Werkzeug und dieselbe Kamera in zwei verschiedenen Händen sind zwei verschiedene Sichtweisen und deren Interpretation. Kann es etwas Spannenderes geben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie wichtig ist es, Teamgeist zu haben, wenn es um Professionalität geht?</strong></p>
<p>Wenn man zusammen fotografiert, dann geht es nicht ohne. Da wir nicht gleichzeitig fotografieren, sondern möglichst jedes Set abwechselt, agieren wir als Team. Automatisch schaut man bei dem anderen, ob alles stimmt oder vielleicht etwas geändert werden könnte, damit es noch besser wird. Das Zusammenarbeiten hat großen Einfluss auf unsere Fotos, denn jeder von uns trägt jeweils zum Ergebnis bei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2032" title="5386613167_77be639eef_o" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/07/5386613167_77be639eef_o.jpg" alt="" width="800" height="814" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2033" title="5754611813_907a54abec_b" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/07/5754611813_907a54abec_b.jpg" alt="" width="800" height="800" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2013" title="5834898819_b7aac23d4e_b" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/07/5834898819_b7aac23d4e_b.jpg" alt="" width="800" height="800" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie würdet ihr jemandem euren Stil beschreiben, der keine Ahnung von Kunst hat?</strong></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: 'georgia';">Kunst ist etwas hoch gegriffen. Wir versuchen eher die Fotos zu machen, die wir mögen. Und das können ganz einfache, sehr natürliche Bilder sein oder auch visuell sehr starke &#8211; Hauptsache sie wirken beim Betrachter und langweilen ihn nicht. Man könnte unsere Bearbeitung der Fotos als Stil, bzw. Stilmittel sehen. Wir mögen es, dadurch einen eigenen Look zu erzeugen. Auch komponieren wir oft durch den Sucher anders. Da kann schon mal eine Hand oder der halbe Kopf dran glauben. Wenn es für uns insgesamt gut aussieht &#8211; warum nicht?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: 'georgia';">Ist die Arbeit zwischen euch gerecht aufgeteilt? Und wenn nein, wieso?<br style="font-size: 10pt; font-family: 'Courier New';" /></span></strong></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: 'georgia';">Nein. Jedes Set ist anders und manchmal fand man das Set des anderen interessanter und hätte dort ebenfalls gerne Fotos gemacht. Das wechselt aber bestimmt gerecht hin und her. Ebenso bearbeitet jeder seine Fotos selber. Das ist uns auch wichtig, da so jeder auch &#8220;sein Ding&#8221; machen kann.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist dein/eurer größtes berufliches Ziel? Wo seht ihr euch in 10 Jahren?</strong></p>
<p>Das größte Ziel ist es wohl für jeden, das ausüben zu dürfen was einem selber gefällt und einen ausfüllt. Unsere Leidenschaft sind tolle Editorials in Zeitschriften und Fotostrecken in Modekatalogen. In 10 Jahren könnten wir mit etwas Fleiß unsere Arbeit dort evtl. belohnt sehen. Aber 10 Jahre sind eine lange Zeit&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2026" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/07/4767556740_eca47bb777_b.jpg" alt="" width="800" height="807" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2027" title="4923682031_345ffab0ef_b" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/07/4923682031_345ffab0ef_b.jpg" alt="" width="800" height="800" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2024" title="" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/07/3592038042_3e83468a30_o.jpg" alt="" width="800" height="800" /><a href="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/07/3592038042_3e83468a30_o.jpg"><br />
</a></p>
<p><strong>Stellt euch vor, ein Klient möchte, dass ihr eine langweilige Flasche Wasser in Szene setzt. Wärt ihr dieser Aufgabe gewachsen? Und wie?</strong></p>
<p>Ich denke wir würden versuchen sie &#8220;lebendig&#8221; werden zu lassen und sie mit einem oder mehreren Menschen in Verbindung bringen. Bevorzugt auch auf eine ungewöhnliche Art und Weise. Zweckentfremdet oder gar witzig. Auf jeden Fall würden wir versuchen zu überraschen. Ein Gegenstand für sich alleine wirkt für uns häufig unattraktiv.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wer fällt dir/euch als erstes ein, wenn man sagt „Godfather of Photography“?</strong></p>
<p>Für mich ist es Peter Lindbergh.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Künstler sein, bedeutet mehr, als nur ein paar Skills zu haben, die andere nicht haben. Was ist so einzigartig an dir/euch?</strong></p>
<p>Gegenüber vielen haben wir durch unseren Beruf den Vorteil nicht nur mit Fotos, sondern auch mit Text gestalten zu können.</p>
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<p><strong>Das perfekte Bild – Momentaufnahme oder lange Vorbereitung?</strong></p>
<p>Das perfekte Bild kann aus beiden Situationen entstanden sein. Man kann auch einfach mal Glück haben und einen tollen Moment erwischen. Street Fotografie ist ein gutes Beispiel für tolle Fotos, die aus einem Moment entstanden sind und im besten Fall auf den Punkt passen.</p>
<p>Lange Vorbereitung spielt in unserer Fotografie eine untergeordnete Rolle. Zwar sind oft die Rahmenbedingungen geplant, aber wir lieben es die Location auf uns wirken zu lassen und dort relativ spontan zu improvisieren. Oft ist es daher eher eine Momentaufnahme aus dem Ergebnis einer längeren Vorbereitung</p>
<p><a href="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/2011/07/4540065519_c45abda3a3_o.jpg"><br />
</a></p>
<p>Portfolio Jochen Abitz &amp; Thomas Sporleder  <a href="http://www.2fach.com">2Fach.com</a></p>
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		<title>Malte Pietschmann</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 18:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Malte ist 24 Jahre alt, kommt ursprünglich aus Bayreuth und studiert im 5. Semester Medienmanagement in Leeuwarden, Holland. Zur Fotografie ist er während einer Reise durch Indien gekommen. Vor 2 Jahren hat er dann damit begonnen sich intensiver mit Fotografie auseinanderzusetzen. Seit dem interessiert sich Malte hauptsächlich für Portrait- und Modefotografie. &#160; &#160; &#160; &#160; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://bildervonfreunden.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/1653.jpg&amp;w=180&amp;h=180&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Malte ist 24 Jahre alt, kommt ursprünglich aus Bayreuth und studiert im 5. Semester Medienmanagement in Leeuwarden, Holland. Zur Fotografie ist er während einer Reise durch Indien gekommen. Vor 2 Jahren hat er dann damit begonnen sich intensiver mit Fotografie auseinanderzusetzen. Seit dem interessiert sich Malte hauptsächlich für Portrait- und Modefotografie.</p>
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<p><img class="size-full wp-image-1655 aligncenter" title="bvf" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/bvf.jpg" alt="" width="800" height="441" /></p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
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<p><img class="size-full wp-image-1716 aligncenter" title="Malte Pietschmann_Documentary_011" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/Malte-Pietschmann_Documentary_011.jpg" alt="" width="800" height="531" /></p>
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<p><img class="size-full wp-image-1694 aligncenter" title="Malte Pietschmann_Portrait_009" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/Malte-Pietschmann_Portrait_009.jpg" alt="" width="800" height="531" /></p>
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<p><img class="size-full wp-image-1699 aligncenter" title="Malte Pietschmann_Landscape_003" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/Malte-Pietschmann_Landscape_003.jpg" alt="" width="800" height="450" /></p>
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<p><strong>Von Bayreuth nach Leeuwarden,  wie kam es dazu?</strong></p>
<p>Schon seit ich meinen ersten Computer von meinen Eltern bekam, habe ich ein großes Interesse für das Internet und eigentlich alles, was mit Medien zu tun hat. Daher machte für mich ein medienaffiner Studiengang natürlich am meisten Sinn. Ich wollte allerdings (zumindest) vorerst nicht in Deutschland studieren. Nach all den Jahren in Deutschland hatte ich mir vorgenommen zumindest vorerst mal rauszukommen und etwas anderes kennen zu lernen. Die Studienbedingungen in Holland sind sehr gut. Die Studiengänge sind vergleichsweise klein, das Studium an sich ist sehr praxisnah, die Betreuung ist super und ich wollte einfach auf Englisch studieren.</p>
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<p><strong>Welche Erfahrung konntest du in Holland sammeln?</strong></p>
<p>Das Erste was mir auffiel war, dass die Holländer unglaublich offen, locker und kontaktfreudig sind. Während in Deutschland das Thema Bildung oft unnötig steif angegangen wird, sind uns die Holländer da meiner Meinung nach etwas voraus. Sie geben dem Nachwuchs mehr Möglichkeiten sich frei zu entfalten, ihren eigenen Weg zu finden und ihn dann zu gehen. Gerade im starken Praxisbezug der verschiedenen Studiengänge hier sehe ich einen deutlichen Vorteil gegenüber einem Studium in Deutschland. Rein stupides Pauken ist vielleicht nicht immer die beste Lernmethode. Viel wichtiger finde ich es das Gelernte anzuwenden und sich seine eigenen Gedanken (beispielsweise durch das Entwickeln eigener Konzepte) zu machen.</p>
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<p><strong>Hast du schon eine Idee wohin es dich nach deinem Studium treiben wird ?</strong></p>
<p>Ehrlich gesagt bin ich eigentlich offen für alles. Da gibt es kaum etwas, was ich kategorisch ausschließen würde. Meine Reisen nach Südostasien in den vergangenen Jahren haben mir gezeigt, wie viel Interesse ich an anderen Kulturen und Lebensstilen habe, wie viel es da draußen eigentlich zu entdecken gibt und dass man wohl manchmal einfach nur etwas Mut haben muss. Nach wie vor steht jedoch Berlin sicherlich recht weit oben auf meiner Liste. Aber am Ende kommt dann doch eh meistens alles anders als man denkt, oder?</p>
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<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1686" title="Malte Pietschmann_Portrait_003" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/Malte-Pietschmann_Portrait_003.jpg" alt="" width="800" height="602" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1693" title="Malte Pietschmann_Portrait_008" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/Malte-Pietschmann_Portrait_008.jpg" alt="" width="800" height="450" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1702" title="Malte Pietschmann_Landscape_006" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/Malte-Pietschmann_Landscape_006.jpg" alt="" width="800" height="450" /></p>
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<p><strong>Wieso gerade nach Asien?</strong></p>
<p>Zufall. Meine damalige Freundin und ich wollten nach dem Abi raus aus der Kleinstadt, raus aus Deutschland und etwas von der Welt sehen. Also haben wir uns nach Work &amp; Travel Angeboten in Australien erkundigt, die ja nun oft nicht gerade billig sind. Während dieser Zeit kam gerade eine Bekannte aus Indien zurück und hat unglaublich von diesem Land, über das wir ja eigentlich kaum was wussten (außer vielleicht aus dem Wirtschafts-LK), geschwärmt. Alles, was irgendwie &#8220;anders&#8221; ist, hat mich schon immer irgendwie neugierig gemacht und gereizt. Im Nachhinein bin ich sehr froh darüber, dass ich auf diese Art angefangen habe zu reisen.</p>
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<p><strong>Konntest du dich für die asiatische Kultur begeistern?</strong></p>
<p>Ganz ehrlich? In den ersten 4 Wochen in Indien habe ich das Land verflucht. Der Dreck. Die Hitze. Der Gestank auf den Straßen. Ich habe mich einfach unwohl gefühlt (was auch daran lag, dass wir ein Tagesbudget von 10 Euro hatten). Während dieser Zeit war ich meiner damaligen Freundin wohl nicht der beste Reisepartner. Da kollidierten eben zwei komplett unterschiedliche Wertesysteme. Von westlichen Werten ein wenig Abstand zu gewinnen und sich komplett auf dieses Land, seine Kultur und seine Menschen einzulassen, hat bei mir etwas gedauert. Aber es war es wert. Und wie. Die Inder sind unglaublich gastfreundlich und warmherzig. Die Uhren ticken dort einfach etwas langsamer, die Menschen nehmen sich für alles mehr Zeit. Asien ist unglaublich kontrastreich (gerade Indien im Hinblick auf den Hinduismus), was ich immer sehr spannend fand.</p>
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<p><strong>War die Kamera in Indien dein treuer Begleiter?</strong></p>
<p>Nein. Ganz und gar nicht. Genau genommen hatte ich gar keine. Um ehrlich zu sein war mir auf den endlos langen Zugfahrten durchs Land einfach langweilig. Also habe ich angefangen mit der DSLR meiner damaligen Freundin rum zu spielen. Keine besonders cooler Einstieg in die Fotografie, ich weiß.</p>
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<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1690" title="Malte Pietschmann_Portrait_005a" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/Malte-Pietschmann_Portrait_005a.jpg" alt="" width="800" height="534" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1719" title="Malte Pietschmann_Documentary_013a" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/Malte-Pietschmann_Documentary_013a.jpg" alt="" width="800" height="602" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1698" title="Malte Pietschmann_Landscape_002" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/Malte-Pietschmann_Landscape_002.jpg" alt="" width="800" height="450" /></p>
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<p><strong>Nach der Reise hast du dir deine erste eigene DSLR gekauft?</strong></p>
<p>Ein Jahr danach, ja. In Indien zu fotografieren hatte einfach viel Spaß gemacht, weil alles neu und unbekannt war. Deutschland, als Land und Kultur gesehen, fand ich direkt danach vergleichsweise unspannend. Einfach weil ich es schon kannte und gar nicht so recht wusste, was man in so einem Land jetzt noch groß fotografieren sollte. Damals hatte ich mich ja noch nicht weiter mit Fotografie auseinandergesetzt und daher auch kein besonders großes fotografisches Interesse. Hinzu kam auch, dass ich im Internet immer all diese tollen, offenblendigen Bilder mit natürlichem Licht gesehen hatte, dieser Bildstil der mit einer Canon 450D und einem EF-S 18-55 mm f3.5-5.6 nicht unbedingt leicht zu erreichen ist und mir das alles so in den Form nicht so richtig Spaß machen wollte. Daher dann Ende Dezember 2008 meine erste eigene Kamera.</p>
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<p><strong>Und es stellten sich schnell die ersten Erfolge ein?</strong></p>
<p>Haha, zumindest hatte ich das Gefühl. Am Anfang fotografiert man seine Tastatur, blendet auf f1.4 auf, achtet in der Bearbeitung auf schicke, aber dann objektiv betrachtet doch recht trashige Farben und glaubt dann voller Stolz und Erfolgsgefühlen das sei dann Fotografie.</p>
<p>Für mich war der Einstieg in die Fotografie eine super Zeit, weil man durch die recht steile Lernkuve, die man durch macht, ständig neue Erfolgserlebnisse hat. Mit der Zeit wird das alles komplizierter.</p>
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<p><strong>Deine Bilder die in Indien enstanden sind, zeigen Menschen die auch Leid in ihren Leben erfahren haben.  Welche Gedanken hattest du beim fotografieren?</strong></p>
<p>Ich bin prinzipiell sehr an Menschen und ihren Geschichten interessiert. Das hat zuerst einmal gar nichts mit Fotografie zu tun. Ich finde Menschen einfach spannend. Fotografie schien mir da nur ein geeignetes Medium um Dinge sichtbar zu machen und Situationen festzuhalten. Während meines ersten Trips nach Indien hatte ich ja wie gesagt kein großes Interesse an der Fotografie. Ich habe einfach das festgehalten, was ich gesehen habe und was mich interessiert hat. Spannende Gesichter und Momentaufnahmen aus dem indischen Leben. Mittlerweile glaube ich, dass Interesse am Motiv der eigentliche Schlüssel zu guter Fotografie ist.</p>
<p>Meine Herangehensweise war damals noch eher intuitiv und ohne große Vorüberlegungen dahinter. Im Grunde genommen hat sich das auch nicht groß verändert (was auch der Grund dafür ist, dass ich mir momentan eine kleine Auszeit gönne um meine Projekte zukünftig etwas anders anzugehen). Ich fotografiere das, was ich spannend finde und (so gerne ich jetzt auch von einem unglaublich komplexen künstlerischem Prozess sprechen würde) habe oft einfach Glück, dass die Ergebnisse hinterher ganz gut aussehen.</p>
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<p><strong>Wie wichtig ist dir die Nachbearbeitung deiner Bilder?</strong></p>
<p>Wichtig. Aus meiner Sicht wird die digitale Nachbearbeitung oft missverstanden. In der analogen Fotografie hat man alleine durch das Verwenden eines bestimmten Films den Look des Bildes maßgeblich bestimmen können. Wer in RAW-Formaten fotografiert und sich das Rohmaterial ansieht, weiß, dass das Material was seine Ästhetik betrifft nicht annährend mit den meisten Analogfilmen mithalten kann. Dinge wie Kontrast, Sättigung, Farbe, Schärfe und Tonung müssen da einfach noch herausgearbeitet werden. Auch die eigentliche Farbgebung im Bild unterscheidet sich ja stark zur Analogfotografie. Die Stimmung des Bildes durch seine Farbe zu definieren bedeutet nicht nur sich kreativ austoben zu können, sondern ist für Fotografen, die digital arbeiten, in meiner Auffassung ein wichtiges Stilmittel und irgendwann einmal vielleicht auch ein Alleinstellungsmerkmal.</p>
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<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1715" title="Malte Pietschmann_Documentary_010a" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/Malte-Pietschmann_Documentary_010a.jpg" alt="" width="800" height="602" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1684" title="Malte Pietschmann_Portrait_001a" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/Malte-Pietschmann_Portrait_001a.jpg" alt="" width="800" height="602" /></p>
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<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1701" title="Malte Pietschmann_Landscape_005" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/Malte-Pietschmann_Landscape_005.jpg" alt="" width="800" height="450" /></p>
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<p><strong>Wie lange schraubst du an einem Bild bis es in deinen Augen perfekt ist?</strong></p>
<p>Das kann ich so gar nicht pauschalisieren. Das ist von Genre zu Genre und sogar von Bild zu Bild ganz unterschiedlich. Wenn beispielsweise zuerst eine komplette Beauty-Retusche gemacht werden muss, dann sitzt man natürlich wesentlich länger an einem Bild, als wenn es ein Portrait aus Indien ist, das per se einfach nicht retuschiert wird. In meinem Bearbeitungsprozess experimentiere ich nach wie vor sehr viel (was auch der Grund dafür sein mag, dass einige Arbeiten in ihrer Bearbeitung noch nicht ganz rund wirken). Ich arbeite nicht mit Presets und verfolge (zumindest nicht bewusst) auch keine bestimmten Stile. Meine eigene Stilfindung ist für mich daher ein zentrales Thema. Auch wenn bei einigen Arbeiten seitens der Kritiker viel Gegenwind kommt, weil ich mal wieder übers Ziel hinausgeschossen bin. Trial &amp; Error ist einfach wichtig und ich finde es spannend meinen eigenen Weg zu gehen. Wie lange ich also an einem Bild sitze hängt davon ab, wie gut es meine kreative Fee an dem Tag mit mir meint.</p>
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<p><strong>Was macht Fotografie für dich aus?</strong></p>
<p>Leidenschaft und kreative Spielwiese. Ich versuche mir da nicht allzu viele Gedanken zu machen, weil ich zugegebenermaßen kein besonders großer Freund von &#8220;Fotophilosophie&#8221; bin. Sie entwickelt sich mit mir und begleitet mich. Wie in der Musik auch ist in der Fotografie nahezu alles möglich. Sie kann emotional berühren, sie kann nüchtern dokumentieren oder auch einfach reine Ästhetik vermitteln. Es gibt quasi keine Grenzen. Mal ganz  ehrlich .. wie cool ist das denn?</p>
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<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1737" title="5" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/52.jpg" alt="" width="800" height="971" /><br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Konntest du schon Erfahrung hinsichtlich der Studio Fotografie sammeln?</strong></p>
<p>Jein. Wie man sich vorstellen kann ist eine verschlafene Kleinstadt im Herzen Frieslands nicht unbedingt das Zentrum der Kreativindustrie. Dementsprechend schwer war es in den letzten 2 Jahren für mich mit meinem doch irgendwo begrenztem Studentenbudget an Ressourcen zu gelangen. Also musste viel improvisiert werden. Daher musste ich anfänglich oft auf das 8 qm Esszimmer inklusive Raufasertapete meiner alten WG ausweichen. Mittlerweile arbeite ich aber vor einem normalen Hintergrundsystem. Ich liebe die Studio-Fotografie und freue mich sehr darauf hoffentlich bald in einer Stadt leben zu können in der der Zugang zu Ressourcen (d.h. Gemeinschaftsstudios, Modelle, Make-Up Artists etc.) einfacher ist.</p>
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<p><strong>Was steht bei dir in der Zukunft an, was sind deine nächsten Reiseziele?</strong></p>
<p>Ich bin gerade für 5 Monate im Austauschsemester in Izmir. Das Studium an niederländischen FHs besteht aus 3 Jahren an der Uni und einem 10-monatigem Praktikum im 4. Jahr. Wer allerdings noch einen jungen-erfolgreichen-dynamischen-teamfähigen-offenen-aber-vor-allem-bescheidenen Praktikanten / Assistenten sucht, kann sich gerne bei mir melden.</p>
<p>Der nächste Trip wird aufgrund des Praktikums wohl noch etwas auf sich warten lassen müssen. Wenn ich  jedoch träumen dürfte, dann würde ich gerne China, Myanmar und Pakistan als nächstes bereisen.</p>
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<p>Maltes <a href="http://www.maltepietschmann.com">Portfolio </a></p>
<p>Malte auf <a href="http://www.facebook.com/maltepietschmann">Facebook </a></p>
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<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Portfolio:<span> </span>http://www.maltepietschmann.com</span></p>
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		<title>Daniel Weinand</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 14:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Daniel ist 31 Jahre alt und kommt aus Andernach am Rhein. Vor ein paar Jahren ist er nach Kanada ausgewandert und wohnt nun in Ottawa, wo er kreativer Leiter eines erfolgreichen Internetunternehmens ist.Eigentlich wollte er ja immer nur Musik komponieren, aber 2006 hat er dank seiner Schwester angefangen ein paar Bilder zu schiessen und Blut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://bildervonfreunden.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/1410.jpg&amp;w=180&amp;h=180&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Daniel ist 31 Jahre alt und kommt aus Andernach am Rhein. Vor ein paar Jahren ist er nach Kanada ausgewandert und wohnt nun in Ottawa, wo er kreativer Leiter eines erfolgreichen Internetunternehmens ist.Eigentlich wollte er ja immer nur Musik komponieren, aber 2006 hat er dank seiner Schwester angefangen ein paar Bilder zu schiessen und Blut geleckt. Seit jeher hat er die Kamera nicht mehr aus der Hand gelegt. Anfangs hat er Landschaften und Tiere abgelichtet, aber seit 2007  fast ausschliesslich nur noch Menschen. Seine Spezialisierung ist die Beauty- und Portraitfotografie. Daniel wird repräsentiert von der Agentur Blackbook in Canada.</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1455" title="b3" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/b31.jpg" alt="" width="800" height="441" /></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1415" title="2" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/24.jpg" alt="" width="800" height="531" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1418" title="5" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/51.jpg" alt="" width="800" height="531" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1450" title="b3" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/b3.jpg" alt="" width="800" height="531" /></p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"><strong>Deine Auswanderung klingt für mich sehr interessant. Wie kam es dazu?</strong></p>
<p>Meine damalige Freundin (und jetzige Verlobte) ist Kanadierin. Für eine Weile hatten wir eine Fernbeziehung. Dann hab ich ihr eine Uni in der Nähe von meiner gefunden und sie hat in Deutschland für zwei Semester studiert. Als sie zurück nach Kanada musste, bin ich ohne Zögern mit ihr mit.<strong> </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Wie schwer war es für dich alle - Deutschland und deine Familie- hinter dir zu lassen ?</strong></p>
<p>Ja und nein. Meine Freunde in Deutschland und meine Familie vermiss ich schon sehr. Auf der anderen Seite war es natürlich auch total aufregend in ein fremdes Land zu ziehen. Und für ein Abenteuer bin ich immer zu haben. Seit ich weggezogen bin, fliege ich regelmässig zurück und freu mich jedes Mal tierisch drauf.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>In Kanada angekommen; was passierte dann?<br />
 </strong><br />
 Jede Menge Papierkrieg *lacht*. Hab sofort meine Arbeitserlaubnis und Aufenthaltsgenehmigung beantragt. Von einem guten Freund hab ich ein Angebot bekommen mit ihm an einem Projekt zu arbeiten und das tue ich heute noch, um den Grossteil meiner Brötchen zu verdienen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was würdest du anderen Fotografen empfehlen, die den Wunsch haben nach Kanada auszuwandern?</strong></p>
<p>Standhaft zu sein. Das und die Leidenschaft für Fotografie zu behalten. Das klingt vielleicht kitschig, aber &#8220;Wo ein Wille, da ein Weg&#8221; ist echt wahr. Für Fotografen insbesondere ist es natürlich leichter oder schwerer je nach persönlichem Schwerpunkt. Canada ist ein Traum für Landschaftsfotografen. Hochzeitsfotografen können hier ein Vermögen machen und für Modefotografen ist es kein schlechtes Sprungbrett, um dann eines Tages in New York zu arbeiten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1463  aligncenter" title="double5" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/double5.jpg" alt="" width="800" height="602" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1431  aligncenter" title="18" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/18.jpg" alt="" width="800" height="531" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1470" title="55" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/55.jpg" alt="" width="800" height="602" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Hattest du Probleme dich zurecht zu finden was die Fotografie  betrifft?<br />
 </strong><br />
 Auf jeden Fall! Ich glaub das geht den meisten so. Man probiert mal dies mal das und irgendwann beisst sich was fest und dann weiss man im Bauch, dass man das richtige gefunden hat. Ursprünglich hab ich nur Landschaftsaufnahmen und Bilder von Katzen und Eichhörnchen gemacht. Als mich Leute um der Bilder gelobt haben, hatte ich aber nie so richtig das Gefühl, viel zu den Bildern beigetragen zu haben. Ich dachte immer, ich war nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hatte Glück gehabt die Aufnahme machen zu können. Da hab ich dann angefangen, Menschen im Studio zu fotografieren, wo ich all mein Licht setzen konnte und mit den Personen interagieren konnte. Lustigerweise hab ich vor kurzem eines meiner ersten Bilder, eine Stadtaufnahme von Ottawa verkauft. So schliesst sich der Kreis.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Und wo ist das Bild jetzt zu finden?</strong></p>
<p>Auf den Touristen Stadtkarten von Ottawa, bald in ganz Kanada erhältlich</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Wie ist es für dich mit kreativer Arbeit Geld zu verdienen?</strong></p>
<p>Das kommt auf den Auftrag an. Manchmal hat der Art Director ja eine ganz genaue Idee was er sehen will und dann frag ich mich schon, warum ich für den Job ausgewählt wurde. Wenn man selber kaum Freiheiten hat während des Shoots, dann macht das nicht besonders viel Spass. Bis auf einige Ausnahmen nehm ich aus diesem Grund nur noch Aufträge an, bei denen ich kreative Freiheit hab.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Das heißt du möchtest keine Kompromisse eingehen?<br />
 </strong><br />
 Sagen wir es so: Wenn mir ein Projekt nicht 100% zusagt, dann überleg ich mir (bzw. jetzt meine Agentur) für welchen Preis ich es doch annähme. Wenn der Kunde mit dem Kostenvoranschlag nicht glücklich ist, dann war es kein grosser Verlust für mich. Wenn der Kunde annimmt, dann gehe ich auch gern einen Kompromiss ein für den Tag.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1461  aligncenter" title="double1" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/double1.jpg" alt="" width="800" height="602" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1433  aligncenter" title="20" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/20.jpg" alt="" width="800" height="800" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1464  aligncenter" title="double3" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/double3.jpg" alt="" width="800" height="602" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Welchen Kundenkreis bedienst du?</strong></p>
<p>Grösstenteils Einkaufszentren und kleinere Modelabel, aber in letzter Zeit mehr und mehr Sänger und Bands. Den Kundenkreis den ich gerne bedienen würde wäre Kosmetik, aber das ist ein harter Markt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Wir haben uns über deinen Stil unterhalten; deine neuen Arbeiten zeigen natürliche Modelle &#8211; macht dir das mehr Spass?</strong></p>
<p>Total! Ich hab mich lange genug im Studio ausgelebt und geniesse Tageslicht und andere Hintergründe als einfarbige Backdrops. Für einen Zeitraum hatte ich soviele (zuviele!) Tests mit Modellen, dass ich von der Hälfte noch nicht einmal die Namen mehr wusste, geschweige denn irgendetwas anderes ausser Hauttyp und wo Dinge retuschiert werden mussten. Von jemandem Fotos zu machen ist ein viel zu intimer Prozess, als das sowas passieren darf. Jetzt ist es mir wichtig, den Menschen kennenzulernen. Ich will hinter die Fassade gucken und dann die wahre Persönlichkeit festhalten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Wo findest du deine Modelle?</strong></p>
<p>Fast ausschliesslich über Agenturen. Hin und wieder stolpere ich über ein interessantes Gesicht, das ich gern vor der Kamera hätte. Aber der Gedanke, dass ein wildfremder Mann Dich fragt, Dich fotografieren zu dürfen ist dank der vielen schwarzen Schafe mit Kameras leider zu gruselig.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Dadurch könnte dir das eine oder andere Shooting verwehrt bleiben&#8230;</strong></p>
<p>Ja schon! Aber Ideen und shootings gibt&#8217;s ja wie Sand am Meer. Manchmal sehe ich ein interessantes Gesicht, werde inspiriert und versuch dann jemanden Ähnliches in einer der Agenturen für die Idee zu finden.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Erzähl mir von deinem letzten Shooting.</strong></p>
<p>Das letzte Mal mit meiner Kamera war ich im Hubschrauber 100 Meilen südlich vom Grand Canyon (hin und wieder mach ich ja doch noch Landschaftsaufnahmen). Das letzte shooting mit einem Modell hat über 12 Stunden gedauert. Es war mehr ein Tagestrip als ein shooting wirklich. Wir haben nachts um 3 angefangen und sind dann mit dem Auto ohne besonderes Ziel durch die Gegend gefahren. Wir haben angehalten, wann immer wir etwas Cooles gesehen haben und dann ein paar Bilder gemacht. Haben auch eine Verwarnung für unerlaubtes Betreten bekommen, aber glücklicherweise ist die Polizei aussen vor geblieben. Für den Rest des Trips hatten wir einfach eine gute Zeit.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was hattest du an Foto Equipment dabei?</strong></p>
<p>An dem Tag hatte ich nur eine digitale 35mm und einen Reflektor dabei. Ich brauchte etwas kleines und flexibles mit dem ich gut unerlaubt Betreten konnte *lach*</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1460  aligncenter" title="double4" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/double4.jpg" alt="" width="800" height="602" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1476  aligncenter" title="888" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/888.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1477" title="lll" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/lll.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Wie wichtig ist dir das Einbinden der Natur in deine Outdoor Fotografie und welche Rolle nimmt diese ein?</strong></p>
<p>Wenn ich über das fertige Bild nachdenke, dann ist es für mich am wichtigsten, dass das Bild eine Geschichte erzählt oder den Betrachter sonst irgendwie in den Bann zieht. Wenn Natur in einem Bild hilft, die Geschichte zu erzählen, binde ich sie natürlich sehr gerne ein. Aber im Mittelpunkt für mich stehen immer die Menschen die ich fotografiere.<br />
 <strong> </strong></p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"><strong>Hast du dir für das kommende Jahr schon etwas vorgenommen?</strong></p>
<p>Ich bin sehr fasziniert von der Idee, einen Kurzfilm zu drehen. Ich hab einige Filmemacher kennengelernt, seit ich hierhergezogen bin und es hört sich nach etwas an, das ich eines Tages gerne ausprobieren möchte. Anderes auf dem Plan für 2011 ist definitiv mehr Wandern, Berge Klettern und in die Kanadische Fussball Nationalelf aufgenommen zu werden.</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"><strong>Hier noch sein Tip an alle Fotografen und die ,die es werden möchten:</strong></p>
<div dir="ltr"><span>Sicher ist es wichtig, seinen eigenen Stil zu finden aber ich kann gar nicht genug betonen, wie wichtig es ist, immer wieder Neues auszuprobieren. Mut zur Experimentierfreudigkeit: Es gibt kaum etwas langweiligeres (und überflüssigeres) als ein Fotograf der zehn Jahre lang die gleiche Dreipunkt Beleuchtung praktiziert mit Personen, die alle den gleichen Ausdruck haben. Wenn man jedes shooting immer etwas Neues (sei es Licht, Interaktion mit den Modellen, Nachbearbeitung oder Brennweiten) ausprobiert, geht sicherlich auch mal ein Teil eines shooting in die Hose, aber all zu oft lernt man unheimlich viel Neues und das hilft mit der persönlichen Entwicklung und dem Raffinieren des eigenen Stils.</span></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div dir="ltr"><a href="http://www.danielweinand.com">Daniels Portfolio </a></div>
<div dir="ltr"><span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p></span></div>
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		<title>Annett Poppe</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 16:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
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		<category><![CDATA[fashion photography]]></category>
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		<description><![CDATA[Die 24-jährige Annett Poppe studiert nach ihrem abgeschlossenem Kunstpädagogikstudium an der Universität Leipzig nun Fotografie an der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design/Halle (Saale).  Seit 2008 arbeitet sie neben dem Studium als freischaffende Fotografin und beschäftigt sich überwiegend mit der People- und Fashionfotografie. Neben der digitalen Fotografie nutzt sie auch analoge Techniken für private und künstlerische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://bildervonfreunden.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/1130.jpg&amp;w=180&amp;h=180&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p style="text-align: center;">Die 24-jährige Annett Poppe studiert nach ihrem abgeschlossenem Kunstpädagogikstudium an der Universität Leipzig nun Fotografie an der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design/Halle (Saale).  Seit 2008 arbeitet sie neben dem Studium als freischaffende Fotografin und beschäftigt sich überwiegend mit der People- und Fashionfotografie. Neben der digitalen Fotografie nutzt sie auch analoge Techniken für private und künstlerische Verwirklichung. Den Hang zum Bildermachen hat sie schon lange und auf vielfältige Weisen erprobt und studiert: neben der Fotografie entstehen Collagen, Druckgrafiken, aber auch Keramik und Buchkunst.</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1133" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/Annett.jpg" alt="" width="800" height="302" /></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/011.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1138" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/021.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1139" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/031.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Mit welchem Ziel hast du damals deine Kreative Karriere begonnen?</strong></p>
<p>Eigentlich wollte ich damals Lehrerin für Kunst und Deutsch werden. Dann ist es aber doch nur bei der Kunst geblieben, weil ich eher im außerschulischen Bereich tätig sein wollte. Das Kunstpädagogikstudium hat mir viele Einblicke und Anstöße in allen möglichen Bereichen der Kunst gegeben, aber zur Fotografie hat sie mich nicht geführt, auch wenn dieses Medium auch im vorletzten Semester behandelt wurde. Angefangen habe ich schon zu Schulzeiten mit analoger Schwarz/Weiß-Fotografie. Es war einfach spannend für mich in der Dunkelkammer zu experimentieren. Zu dieser Zeit hab ich mich viel mit Selbstporträts und Landschaft beschäftigt. Meine Fotografie, wie sie hier zu sehen ist, kam über Umwege vom Modeln. Ich wurde mit 17 Jahren in Hamburg bei einer Party angesprochen, ob ich Lust auf ein Fotoshooting hätte. Nach ein paar Shootings habe ich schnell eigene Vorstellungen entwickelt und mich im Laufe der Jahre mehr und mehr auf die Seite hinter der Kamera geschlagen. So richtig intensiv wurde es während meines Studiums und so habe ich mich als Spezialisierung nach meinem Bachelor für einen Master im Bereich Fotografie entschieden.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Mit welcher Arbeit hast du deinen Bachelor abgeschlossen?</strong></p>
<p>Bei meiner Bachelorarbeit habe ich mich mit dem Thema Best Age beschäftigt und ein mehr oder weniger fiktives Fashionmagazin gemacht:  AGE &#8211; Magazin for Fashion and aesthetics. Aus der Werbung und den Medien blicken uns fast ausschließlich Frauen bis Mitte Dreißig entgegen. Obwohl die Generation 50 plus in vielen Bereichen als die neue Konsumzielgruppe gehandelt wird, werden über 50-jährige – wenn überhaupt &#8211; meist als „Ältere Herrschaften“ dargestellt. Das entspricht jedoch nicht dem Bild, welches diese Generation von sich selbst hat. In der Modewelt ist es noch extremer. Für Models, die im Fashionbereich tätig sind, ist die Karriere meist mit dreißig Jahren zu ende. Reine Modemagazine speziell für reife Frauen und Männer gibt es nicht, obwohl diese Generation durchaus an der Modewelt interessiert ist und sich Designerkleidung auch leisten kann. Angelehnt an eine Ausgabe des Modemagazins TUSH zum Thema Gender und der Frauenzeitschrift BRIGITTE Woman habe ich ein eigenes Konzept, Layout und Design für ein Modemagazin zum Thema Best Age für Frauen entwickelt. Die AGE soll aufzeigen, dass auch reife Frauen durchaus schön sein und Mode ansprechend präsentieren können. Neben realen Modestrecken mit Frauen zwischen 30 und 60 Jahren, Sachtexten und Interviews mit Models und Agenturen stehen fiktive Anzeigen und Beautythemen, da die AGE bisher nur ein Musterexemplar für so ein Magazin ist.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Arbeitest du mit Jung-Designern zusammen?</strong></p>
<p>Früher habe ich mich oft auf die Kleiderschränke meiner Models verlassen, aber mittlerweile habe ich schon sehr genaue Vorstellungen und suche die Kleider oftmals lieber selber aus. Gelegentlich bietet sich da auch die Zusammenarbeit mit Designern an, wie etwa für die Modestrecken meiner Bachelorarbeit. Durch mein Studium an der Burg Giebichenstein, wo auch Modedesign gelehrt wird, sitze ich nun quasi an der Quelle und es werden sich in Zukunft sicher noch einige Projekte mit Jungdesignern ergeben&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1149" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/041.jpg" alt="" width="800" height="533" /><a href="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/051.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1150" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/051.jpg" alt="" width="800" height="600" /><a href="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/061.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1151" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/061.jpg" alt="" width="799" height="600" /></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p><strong>Sind es überwiegend Freie Arbeiten?</strong></p>
<p>Bisher sind es überwiegend freie Projekte um meine Fotografie in Richtung Fashion voranzutreiben. Aber der Sinn besteht natürlich darin, dass sich durch solche Kontakte Aufträge ergeben. Das hat in dem ein oder anderen Fall auch schon funktioniert, aber ich stehe noch ganz am Anfang und der Markt und die Konkurrenz sind auf diesem Feld sehr sehr stark! In zwei Jahren werde ich mein Studium beendet haben und dann muss ich sehen, wo ich bleibe im Bildermeer.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was reizt dich an der Fashion Fotografie?</strong></p>
<p>Mich reizt an der Modefotografie vor allem die Inszenierung! Ich mag es sehr neue Bildwelten zu erschaffen, mich mit den Menschen im Dialog mit den Kleidern zu beschäftigen. Was passt am besten zu wem? Was kann man aus einer Person durch Kleider herausholen, betonen, vielleicht auch verändern? Wichtig ist mir auch immer eine gewisse Harmonie durch die Location und Farben zu erzielen. Ich mag es Ton in Ton und all zu oft entsättigt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was war so dein größtes Projekt?  War es auch mit das schönste?</strong></p>
<p>Viele meiner Shootings sind sehr schön, wenn alles klappt mit meiner Planung und die Chemie zwischen dem Model und mir stimmt. Wenn es möglich ist treffe ich mich vor dem Shooting mit meinen Models, damit man sich ein wenig besser kennenlernt und Hemmungen und Distanz abbauen kann. Das finde ich sehr wichtig. Was nun das „größte“  Projekt  war kann ich nicht sagen. Die längste Arbeit an einem Thema mit mehreren Shootings und sehr viel Planung war die Arbeit für mein Fashionmagazin. Das war zwar auch schön, aber ganz sehr anstrengend.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1152" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/071.jpg" alt="" width="800" height="533" /><a href="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/081.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1153" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/081.jpg" alt="" width="800" height="600" /><a href="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/091.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1154" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/091.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p><strong>Zum Ende deines Studiums war auch die Fotografie Thema gewesen. Kam da auch schon die Technische Seite dazu?</strong></p>
<p>Die technische Seite hat mich nie groß interessiert und das nötigste habe ich mir autodidaktisch erarbeitet, auch die Arbeit mit Studioblitzen. Ich probiere viel aus und lerne dadurch. In der Kunstpädagogik lag der Fokus eher auf traditionellen Techniken, wie der Arbeit im SW-Labor und der Bau einer Lochkamera. Außerdem ging es da mehr um inhaltliche Dinge und wie man Kinder an dieses Medium heranführen kann. So richtig technisches Wissen bekomme ich nun in meinem Masterstudium. Dort lernen wir den Umgang mit der Fachkamera, Studiotechnik, analoge Positiv- und Negativverfahren und digitales Bildmanagement.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Wie viel verbindet dich mit der Analogen Technik?</strong></p>
<p>Die Analoge Fotografie ist für mich die Basis. Ich glaube es hilft sehr, wenn man auch im digitalen Zeitalter mal per Hand ein Bild entwickelt hat, weiß, wie sich die Farben zusammensetzen und das System funktioniert. Ich bin auch noch oft mit meiner uralten Praktika L unterwegs, die nicht einmal einen Belichtungsmesser besitzt. Da lernt man richtig hinzusehen, sich Zeit zu nehmen für ein Bild, das Licht richtig einzuschätzen und sich nicht dem digitalen Rausch des Knipsens hinzugeben. Der Markt funktioniert heute digital und die analoge Fotografie hat meiner Meinung nach ihren Platz in der Kunst gefunden. So handhabe ich das auch für meine Fotografie: Alles, was irgendwie mit Aufträgen und Geldverdienen zu tun hat löse ich digital und für meine persönlichen und künstlerischen Arbeiten greife ich immer wieder gern zu traditionellen Techniken.</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1155" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/103.jpg" alt="" width="800" height="600" /><a href="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/112.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1156" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/112.jpg" alt="" width="800" height="600" /><a href="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/123.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1157" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/123.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p><strong> </strong></p>
<div dir="ltr"><strong>Erhälst du durchweg positive Resonanz auf deine Bilder?</strong></div>
<div dir="ltr"><span style="font-family: Arial; color: #000000;"><span><strong><br />
 </strong></span></span></div>
<p>Ich habe viel positive Resonanz auf meine Best Age-Fotografie bekommen, aber es stimmt schon, dass das ein sehr sensibles und auch heikles Thema ist. Die Paare &#8220;schön und jung&#8221; und &#8220;alt und hässlich&#8221; sind sehr in den Vorstellungen der Gesellschaft verankert und es gibt nur wenige Kampagnen, die auf eine Veränderung des Schönheitsideals abzielen, wie etwa die ProAge Kampagne von DOVE. Aber selbst bei den Models ist das nicht unproblematisch. Es gibt viele BestAger die sich verjüngen indem sie ihr Alter fälschen, sich operieren lassen oder einen Aufstand machen, wenn der Fotograf nicht jede Falte wegretuschiert. Damit hatte auch ich zu kämpfen. Zum Glück gibt es aber auch immer selbstbewusste Frauen, die sich wohl fühlen in ihrer Haut und zu ihrem Alter stehen und ganz begeistert sind, wenn sie auch mit 50 Jahren noch von einem Fotografen ins rechte Licht gerückt werden. Nur das ist leider selten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>In der Klassischen Fashion Fotografie geht es ja meist um Produkte die in passende Szene gesetzt werden. Woher holst du deine Inspirationen für die Inszenierungen?</strong></p>
<p>Das ist sicherlich der Weg bei kommerziellen Arbeiten, wo es darum geht die Kleider ansprechend zu präsentieren und in einem passenden Rahmen zu inszenieren. Bei freien Projekten hat man da mehr Freiheiten, wie der Name schon sagt: Ich gelange über unterschiedliche Wege zu meiner Inspiration. Manchmal ist es ein Thema, was mich interessiert, ein anderes Mal eine spezielle Location, ein unglaubliches Gesicht, ein Traum, ein Kleid&#8230;und dann baue ich mir den Rest Drumherum, sodass das Gesamtbild für mich stimmt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Was steht als nächstes auf deinem Plan?</strong></p>
<p>Zur Zeit beschäftige ich mich gerade mit Fashionstills. Das ist ein größeres Projekt wo ich mich erst in die Technik der Fachkamera rein fuchsen muss und welches im Februar dann in meiner Hochschule ausgestellt wird.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Welcher Themenbereich würde dich in Zukunft bei Bilder von Freunden interessieren?</strong></p>
<p>Stills und Produktfotografie hattet ihr noch nicht so weit ich das überschaue, generell interessiere ich mich aber schon mehr für den Mensch im Fokus der Kamera.</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.herbstzeitloses.de/" target="_blank">Annetts Portfolio</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Julian Essink</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 08:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[rap fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Julian ist 19 Jahre alt und fotografiert seit Mitte 2007. Nachdem er sich Anfang 2009 als Fotograf gewerblich anmeldete und 2010 sein Abitur machte, studiert er seit Oktober &#8217;10 Fotografie&#38;Medien in Bielefeld. Seine Arbeit begrenzt sich sehr auf People-Fotografie, teils Architektur. Julian arbeitet ausschließlich digital und verfeinert die Daten durch gezielte Postproduction. Als Ziel ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://bildervonfreunden.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/1043.jpg&amp;w=180&amp;h=180&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<div>Julian ist 19 Jahre alt und fotografiert seit Mitte 2007. Nachdem er sich Anfang 2009 als Fotograf gewerblich anmeldete und 2010 sein Abitur machte, studiert er seit Oktober &#8217;10 Fotografie&amp;Medien in Bielefeld. Seine Arbeit begrenzt sich sehr auf People-Fotografie, teils Architektur. Julian arbeitet ausschließlich digital und verfeinert die Daten durch gezielte Postproduction. Als Ziel ist gesetzt, sich im deutschen, aber auch weltweiten Werbemarkt, zu etablieren. Daher ist er ständig interessiert, sein Kontaktnetzwerk zu erweitern und seinen Namen überregional bekannt zu machen</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1100" title="2" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/23.jpg" alt="" width="800" height="441" /></div>
<div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
</div>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1045" title="IMG_8071_2" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/IMG_8071_21.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<div><a href="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/IMG_0089_2.jpg"></a></div>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1032" title="IMG_0089_2" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/IMG_0089_2.jpg" alt="" width="800" height="491" /></p>
<div style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1047" title="img_9680_sw2blog" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/img_9680_sw2blog.jpg" alt="" width="800" height="533" /></div>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1048  aligncenter" title="convar90_2" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/convar90_2.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<div><strong><br />
 </strong></div>
<p><strong>Deine Arbeiten zeigen bekannte Musiker aus der deutschsprachigen Rap Szene , wie kam es zum ersten Kontakt?</strong></p>
<p>Der Kontakt kam relativ schnell und auch einfach. Zwei Rapper (Kay&amp;FiSt) aus Paderborn und Bielefeld haben irgendwann angefragt, ob ich die Fotos für ihr gemeinsames Album machen könnte. Die fragte ich dann, ob sie nicht irgendwen Bekannteres kennen würden, den ich mal fotografieren könnte &#8211; so als Promo für mich praktisch. Die kannten dann den Casper, der hat ja auch lange in Bielefeld gewohnt. Und Casper ist gegenüber Fotografen immer sehr offen; leider hat sich unser Shooting damals ein bisschen verschoben. Dafür lernte ich dann aber damals auch Prinz Pi kennen, als die Beiden zusammen tourten. Und an Olli Banjo kam ich über Phreaky Flave aus Paderborn. Der hat mich mal zur Bello3-Tour von Kool Savas mitgenommen.</p>
<p><strong><br />
 Welche Erfahrungen konntest du aus der Tour mitnehmen?</strong></p>
<p>Ich war ja nicht auf der Ganzen Tour dabei, nur beim Auftakt in Osnabrück. Aber für mich war das was sehr besonderes; auch weil ich praktisch mit Savas, Banjo etc. in meinen Geburtstag reingefeiert hab, als wir nach dem Konzert da saßen. Die Rapszene ist generell sehr klein, da lernt man (wenn Leuten gefällt, was man macht) schnell Leute kennen. Leider muss man auch sagen, dass die Abläufe in grade diesem Genre etwas unprofessionel sind. Außer halt bei den ganz Bekannten, die arbeiten richtig.</p>
<p><strong><br />
 Worin zeigt sich das? Wird mehr Geld investiert?</strong></p>
<p>Naja, da wird Geld investiert weil es vorhanden ist. Aber die machen dann keine halben Sachen oder sind faul. Da wird Zeit reingesteckt, Arbeit. Die wenigen Rapper, die davon leben können, stehen sehr hinter dem, was sie machen. Ein Kool Savas lässt nicht ohne Grund praktisch nur zwei Fotografen an sich ran. Da gibts feste Strukturen, was erwünscht ist und was nicht.</p>
<p><strong><br />
 </strong></p>
<p><strong>Könntest  du mir erklären wieso gerade die Hip Hop Musik Szene mit Klischees behaftet ist , wie keine andere Musikrichtung? <br />
 </strong></p>
<p>Ich glaube, dass in der Rapszene alle irgendwie ein bestimmtes Image haben bzw. eins zugewiesen bekommen. Das war früher nicht unbedingt so, aber dann kam halt irgendwann Straßenrap. Realtalk. Harte Jungs aus dem Ghetto sprechen über ihr (Pseudo-Ghetto) Leben &#8211; und das dann meistens noch in einer passenden Sprachform. Und da im Rap ja sowieso Vergleiche und Punchlines zählen, wird jeder mit irgendwas verglichen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1036  aligncenter" title="IMG_6758_sw" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/IMG_6758_sw.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1063  aligncenter" title="thomasahmed" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/thomasahmed.jpg" alt="" width="800" height="551" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1067  aligncenter" title="IMG_2744 Kopie" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/IMG_2744-Kopie2.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Hattest du freie Hand bei der Gestaltung der Bilder ?</strong></p>
<p>Nicht unbedingt, wobei ich ja jetzt auch nicht versuche irgendwelche Images zu kritisieren. Da ist diese Klischeegeschichte ganz cool, da kann man immer gut drauf aufbauen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Wie würdest du deinen Stil beschreiben?</strong></p>
<p>Ich glaube, mein Stil ist an sich sehr einfach. Ich versuche irgendwo natürlich zu bleiben, zumindest was Posen angeht. Daher könnte ich auch nicht der große Modefotograf sein. Modefotografie kann sehr cool sein, aber dieses Gepose ist nicht so meins. Ansonsten fällt glaube ich auf, dass die Leute oft sehr nachdenklich aussehen bzw. traurig, da wenig gelächelt wird. Ich finde das immer komisch, Leuten zu sagen, sie sollen lächeln. Das entsteht aus dem Moment. Ansonsten läuft ja keiner lachend durch die Straßen, zumindest nicht in Deutschland. Was den technischen Aspekt angeht, versuche ich halt echt Bilder zu schaffen, die man sich gerne anguckt. Bilder, die gut aussehn. Auch weil die Menschen dadrauf gut aussehen. Da kommt halt der (hoffentlich) zukünftige Werbefotograf raus.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Meine Definition von einem Hip Hoper (gefühlte 15 Jahre Mtv) sind massive Goldketten,Kapuzenjacken und Baggy Jeans. Deine Bilder zeigen etwas anderes! Führst du bewusst einen Stilbruch ein?</strong></p>
<p>Ich glaube, das liegt weniger an mir, sondern an der HipHop Szene momentan. Das alte Bild wird nur durch wenige Instanzen vertreten. Richtig erfolgreich ist das ja nur in Amerika. In Deutschland tut sich da eine ganz neue Spate auf. Casper trägt enge Jeans, Prinz Pi ist der absolute Technikpro und Marteria war halt auch irgendwann mal Model und Fußballnachwuchstalent. Dazu kommen dann Leute wie die Orsons, die absolut lustig sind. Rap ist nichtmehr das große Gepose und die heftige Story aus dem Ghetto. Das kauft denen ja keiner ab. Und ich hab bisher halt sehr die Rapper fotografiert, die in der neuen Rapgeneration zuhause sind.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Erkennst du ein gutes Motiv auf den ersten Blick?</strong></p>
<p>Meine Motive sind ja Menschen. Und oft denke ich &#8220;den/die da würd ich gern mal fotografieren&#8221;. Nicht unbedingt, weil die Person dann unglaublich gut aussieht, sondern weil da ein interessanter Mensch vor mir steht. Aber viel kommt ja auch einfach durch die Art wie jemand fotografiert wird. Ich habs aber auch oft, dass ich praktisch wegen eines Jobs jemanden fotografiere und dann erst später merke, dass das Bild echt cool ist.</p>
<p><strong><br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1070  aligncenter" title="IMG_9674_sw" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/IMG_9674_sw1.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1071  aligncenter" title="053465" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/0534651.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1072  aligncenter" title="IMG_4921_2web" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/IMG_4921_2web1.jpg" alt="" width="800" height="481" /></p>
<p><strong><br />
 </strong></p>
<p><strong>Wenn du auf die letzten Jahre als Fotograf zurückschaust; wie hat sich deine Sichtweise in der Fotografie  verändert?</strong></p>
<p>In den letzten Jahren weniger, eher in den letzten zwei Monaten. Vorher habe ich einfach versucht, mich technisch zu verbessern. Und natürlich hat sich auch irgendwann klargestellt, dass ich irgendwann mein Brot als Fotograf verdienen will. Aber seitdem ich Fotografie studiere, merke ich, was mir vorher fehlte. Eine eigene Bildsprache. Bilder mit Gedanken dahinter. Und das entwickelt sich jetzt. Dabei versuche ich aber trotzdem gut ansehnliche Bilder zu machen, was nicht immer ganz leicht ist.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Wie authentisch sind deine Bilder?</strong></p>
<p>Gute Frage! Also rein prinzipiell sind die ja durchweg inszeniert. Aber man kann ja auch authentisch inszenieren. Das versuche ich. Momentan geht es mir sehr dadrum, dass ich Fotos mache, die sich etwas tiefgründiger mit der abgebildeten Person befassen. Wer steckt hinter der äußeren Schale, darum gehts.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Wie geht du damit um? </strong></p>
<p>Ich beobachte gerne Leute, versuche mir sowas wie Menschenkenntnis anzueignen. Körpersprache interpretieren ist da ein wichtiger Punkt. Wenn es um bekanntere Persönlichkeiten geht, kann man sich ja immer sehr viele Informationen beschaffen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1085  aligncenter" title="10" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/102-e1288652270302.jpg" alt="" width="800" height="533" /><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="size-full wp-image-1073  aligncenter" title="IMG_2387_2" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/IMG_2387_21.jpg" alt="" width="800" height="533" /></strong></p>
<p><strong><br />
 </strong></p>
<p><strong>Wieviel Bearbeitung steckt in deinen Arbeiten?</strong></p>
<p>Immer soviel wie ich für angemessen halte. Ich versuch die Bilder halt schön zu machen, wobei dabei im natürlichen Rahmen zu bleiben. Wenn es ein unglaubliches Gimick werden soll, steck ich wohl auch mal 4 Stunden in ein Bild. Aber normalerweise geht das alles vergleichsweise fix. Ich hab meinen festen Workflow und der funktioniert meistens auch. Wenn ich ein Bild fertig habe und bin dann irgendwie doch nicht zufrieden, fang ich halt nochmal von vorne an.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Wo siehst du dich in 3 Jahren?</strong></p>
<p>In 3 Jahren sollte mein Studium beendet sein, wenn alles glatt und nach Plan läuft. Zu dem Zeitpunkt sollte mein Netzwerk schon so erweitert sein, dass ich praktisch direkt Geld verdienen könnte. Zumindest im Raum NRW. Das möchte ich natürlich dann noch ausweiten. Vielleicht mache ich noch eine Assistenz bei einem bekannten Fotografen. Aber das ist alles noch nicht sicher. Wenn ich überlege, dass ich vor 3 Jahren grade angefangen habe Fotos zu machen, ist es ziemlich schwierig zu sagen, was die nächsten 3 bringen. Ich hoffe auf jeden Fall, dass ich mir bis dahin einen guten Namen gemacht habe. Wo ich dann wohne, hängt halt auch teils davon ab, wie es in meinem Privatleben aussieht. Zumindest hab ich ja eine Freundin mit der ich fest in meiner Zukunft plane.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://www.julianessink.de/">Julians Portfolio</a></p>
<p><a href="http://julianessink-photography.blogspot.com/">Julians Blog</a></p>
<p><strong> </strong><a href="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/IMG_7515_sw.jpg"><br />
 </a></p>
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		<title>Anne Koch</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 21:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anne Koch ist 24 Jahre alt und kam 2009 nach etwa 3 Jahren Festhalten der alltäglichen Entdeckungen zur Menschenfotografie. Eigentlich studiert sie Politikwissenschaft und Öffentliches Recht an der Uni Erlangen, doch inzwischen erwähnt sie das nur noch im Nebensatz. So füllt ihre Fotografie, die sie als &#8220;emotive fashion &#124; portrait&#8221; bezeichnet, inzwischen jede von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://bildervonfreunden.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/943.jpg&amp;w=180&amp;h=180&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p style="text-align: center">Anne Koch ist 24 Jahre alt und kam 2009 nach etwa 3 Jahren Festhalten der alltäglichen Entdeckungen zur Menschenfotografie. Eigentlich studiert sie Politikwissenschaft und Öffentliches Recht an der Uni Erlangen, doch inzwischen erwähnt sie das nur noch im Nebensatz. So füllt ihre Fotografie, die sie als &#8220;emotive fashion | portrait&#8221; bezeichnet, inzwischen jede von der Uni abkömmliche Minute. Wenn sich Menschen ihr vor der Kamera öffnen und sich zeigen, ist das für sie ein besonderes Geschenk.</p>
<p style="text-align: center"> </p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-987 aligncenter" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/22.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Die Fotografie läuft für dich immer noch als nebensächliche Sache oder?</strong></p>
<p>Es scheint nach außen hin zumindest so und mein Studium muss natürlich vor allem um die Prüfungen herum immer vorgehen. Tatsächlich aber nimmt die Fotografie in meinem Kopf und Leben schon viel mehr Platz ein als die Uni und der Nebenjob.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Oft hat man zum Beginn eigene Ideen für die man sich dann Menschen sucht mit denen man es umsetzen kann. Sind es bei dir mittlerweile mehr Auftragsarbeiten als eigene Projekte?</strong></p>
<p>Das Studium hat natürlich auch den Vorteil, dass ich momentan noch nicht davon leben muss, daher bleibt mir viel Spielraum für eigene Projekte. Zumindest die, die man auf meiner Seite sieht, sind freie Projekte. Es gibt auch Auftragsarbeiten, beispielsweise für einen Schuhladen, eine Burg oder ein Hotel, aber auch Aufträge von Privaten, also Hochzeiten und normale Fotoshootings, die sind aber auf meiner Seite nicht zu sehen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Warum bekommt man diese nicht zu sehen &#8211; wäre auf jeden Fall interessant.</strong></p>
<p>Der Hauptgrund ist eigentlich, dass ich dafür noch nicht den richtigen Platz und die richtige Struktur gefunden habe. Das wird auch kommen, allerdings bleibt mir gerade nicht allzu viel Zeit, meine Seite zu überarbeiten &#8211; auch wenn sie schon länger wieder auf meiner todo-Liste steht.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-948 aligncenter" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/01.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p><strong><br />
 </strong></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-955" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/02.jpg" alt="" width="800" height="534" /></p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-957 aligncenter" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/03.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-958 aligncenter" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/04.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p style="text-align: center"> </p>
<p><strong>Wie läuft so ein Shooting bei dir ab? Spontan oder auch mal große Vorbereitungen?</strong></p>
<p>Das ist ganz unterschiedlich, da ist alles dabei. Von langer Vorbereitungs- und Planungsphase, wie zum Beispiel bei dem Juistprojekt, wo Modelle und Visa gesucht, Kleidung organisiert und auch die Ferienwohnung gebucht werden will, bis hin zu: hättest Du denn morgen Zeit?</p>
<p>Prinzipiell läuft das dann so ab, dass das Modell Kleidung mitbringt, die wir dann vor Ort zusammenstellen. Dann geht es an Haare und Makeup. Sofern keine Visa dabei ist, übernehme ich insbesondere das Haarstyling. Ich habe ein Faible für Haare. <br />
 Für so ein Shooting braucht es dann natürlich auch noch eine schöne Location und Assistenten. Viele schöne Orte entdeckt man aber oft auf einem Spaziergang oder auch beim Bahnfahren, während man aus dem Fenster starrt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Welches Equipment hast du bei deinen Shootings dabei?</strong></p>
<p>Das variiert je nach Shooting. Natürlich meine Kamera, eine Canon EOS 5d, mein Immerdrauf ist das 24-70mm 2.8, das ganz wunderbar ist, weil es auch so schön freistellt. Für Hochzeiten leihe ich mir gerne ein Tele, da man damit näher an die Gäste herankommt, ohne ihnen auf die Nerven zu gehen, so entstehen schöne, von dem Objekt der Begierde ungewusste Momentaufnahmen. Für Räume und Architektur ist ein Weitwinkel unerlässlich. Je nach Lichtsituation in Innenräumen kommt noch ein Aufsteckblitz dazu.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Welche Programme nutzt du zur Bearbeitung. Und wieso denkst du, ist es wichtig nachzubearbeiten?</strong></p>
<p>Ich bearbeite meine Bilder mit Lightroom und Photoshop, für mich macht es da auch die Kombination dieser beiden tollen Programme. Bildbearbeitung ermöglicht mir insbesondere durch die Farbgebung, eine besondere Stimmung zu schaffen, beziehungsweise das schon vorhandene Gefühl im Bild zu unterstreichen. Für mich eröffnen sich durch die Bearbeitung neue Welten, man kann das innere Bild nach außen kehren.</p>
<p style="text-align: center"> </p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-959" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/05.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-960" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/06.jpg" alt="" width="800" height="800" /></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-961" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/07.jpg" alt="" width="800" height="534" /></p>
<p style="text-align: center"> </p>
<p><strong>Was hältst du von surrealistischen Bildern?</strong></p>
<p>Für mich ist es wichtig, dass es echt und natürlich bleibt und ich schrecke so auch vor großen Umformungen mittels Verflüssigen zurück, mit neuen Welten meinte ich nicht plötzlich Planeten oder ähnliches im Bild. ;) Surrealistische Bilder können natürlich einen besonderen Reiz haben, allerdings ist mir selbst das für meine Fotografie zu weit weg von der Wirklichkeit, zu weit weg vom Menschen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Gibt es ein gewisses Gefühl, oder eine Aussage, die all deine Bilder gemeinsam haben?</strong></p>
<p>Ich denke so wie jeder Mensch hat auch jedes Bild sein eigenes Innenleben. Aber ein Gefühl, das meine Bilder transportieren sollen ist das der Wahrhaftigkeit. Sie sollen zeigen, was manchmal tief verborgen in dem Mensch liegt. Ich will Ehrlichkeit, Verletzlichkeit, Nähe, Mut. Wenn meine Bilder das können, dann bin ich glücklich.</p>
<p style="text-align: center"> </p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-962" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/08.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-963" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/09.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-964" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/101.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p style="text-align: center"> </p>
<p><strong>Was denkst du über folgende Aussage: Fotograf sein heißt ein Talent zu besitzen, dass man nicht erlernen kann.</strong></p>
<p>Ich denke nicht, dass man damit geboren wird. Ich glaube aber, um ein guter Fotograf zu sein, muss man ein feines Gespür für das haben, was man vor sich hat. Das gilt nicht nur für Menschenfotografie, sondern meiner Ansicht nach auch für Architektur, Produkte etc. Es ist die Fähigkeit, sich auf etwas ganz einlassen zu können. Ich denke, diese Umsichtigkeit und dieses Feingefühl kann man entwickeln und immer weiter ausbauen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Apropos Architektur und Produktfotografie. Sind diese für dich auch interessant?</strong></p>
<p>Ich bin in den Bereichen, so es keine Aufträge sind, eher der Entdecker. Klare Formen und Strukturen finde ich durchaus schönd und interessant. Ganz cleanen Studioproduktaufnahmen kann ich nur selten etwas abgewinnen, sie haben für mich zu wenig Gefühl.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-966" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/111.jpg" alt="" width="800" height="533" /></p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-967" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/122.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>In deinem Portfolio sieht man häufiger Frauen als Modell. Gibt es zu wenig hübsche Männer?</strong></p>
<p>Ich möchte hier natürlich keinem Mann zu nahe treten und es gibt wirklich wahnsinnig schöne Männer, aber Frauen empfinde ich einfach als ästhetischer und auch ihre Bewegungen sind fließender, weicher. Ich habe bereits einige Männer fotografiert und die Erfahrung sicherlich nicht bereut, allerdings geht mir nur bei Frauen vor der Kamera das Herz auf. Ich glaube auch, dass es Frauen leichter fällt, sich zu öffnen und dem Bild etwas von sich selbst mitzugeben.</p>
<p style="text-align: center"> </p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-968" src="http://bildervonfreunden.de/wp-content/uploads/131.jpg" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Gibt es einen Fotografen der dich besonders inspiriert?</strong></p>
<p>Es gibt jetzt nicht so etwas wie ein Idol oder so. Ich bin allerdings viel im Internet auf Fotoseiten unterwegs und schaue mir Bilder an, häufig gefallen mir dann einzelne Projekte oder Bilder von Fotografen. Ein Fotograf der mich mit seiner Lichtsetzung und seinen Bildstimmungen jedoch immer wieder überzeugt ist Geoff Barrenger ( <a href="http://www.geoffbarrenger.com/">http://www.geoffbarrenger.com/</a> )</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Worauf darf man als nächstes gespannt sein?</strong></p>
<p>Mein nächstes Projekt ist ein unglaublich spontanes Projekt. Es ist eines dieser &#8220;hast Du morgen Zeit&#8221;-Projekte. Mich kommt morgen ein schwangeres Model besuchen, wir wollen die letzten Herbstsonnenstrahlen noch nutzen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a title="Annes Portfolio" href="http://www.drahtseilakt.com/" target="_blank">Annes Portfolio</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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