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	<title>Bildwerk3 - Fotografie - Fotografen</title>
	
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	<description>Onlinemagazin für Fotografie und Fotografen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Feb 2010 07:29:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Stockfotografie: Praxishandbuch zu gewinnen</title>
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		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/02/08/stockfotografie-praxishandbuch-zu-gewinnen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 13:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Stockfotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Microstock hat den Bildermarkt wie kaum eine andere Einrichtung demokratisiert. Heute kann jeder der sich dazu berufen fühlt Bilder auf einem globalen Markt handeln.
Microstock hat dabei nicht nur neue Anbieter auf den Plan gerufen, sondern durch neue Preismodelle, schnelle Verfügbarkeit, eine ungeheure Auswahl an Motiven und einem System, das sich durch User-Fotografen beständig aktualisiert, eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4777" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-4777" title="Robert Kneschke" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/02/kneschke2.jpg" alt="Stockfotografie - Robert Kneschke" width="490" height="360" /><p class="wp-caption-text">Stockfotografie - Edition ProfiFoto: Geld verdienen mit eigenen Fotos von Robert Kneschke</p></div>
<p><em>Microstock</em> hat den Bildermarkt wie kaum eine andere Einrichtung demokratisiert. Heute kann jeder der sich dazu berufen fühlt Bilder auf einem globalen Markt handeln.</p>
<p><em>Microstock</em> hat dabei nicht nur neue Anbieter auf den Plan gerufen, sondern durch neue Preismodelle, schnelle Verfügbarkeit, eine ungeheure Auswahl an Motiven und einem System, das sich durch User-Fotografen beständig aktualisiert, eine ganz neue Nachfrage geschaffen. Bilder von jedermann für jedermann &#8230;</p>
<p>Offen gestanden, man muss diese Art Fotografie nicht mögen, man kann sie sogar recht scheußlich finden: die auf den reinen, durchschaubaren Nutzen hin fotografierten Bildserien.</p>
<p>Dennoch wird niemand bezweifeln, dass es sich dabei auch um Fotografie handelt, um einen, bei richtiger Anwendung sogar recht einträglichen Geschäftszweig der Fotografie.</p>
<p><strong>Stockfotografie als Beruf</strong></p>
<p>Einer, der Stockfotografie – jener Bereich der Fotografie, der Microstock mit einschließt – sehr erfolgreich und zielstrebig betreibt hat nun seine Erfahrungen in einem Buch veröffentlicht.</p>
<p><em>Robert Kneschke</em> hat in kurzer Zeit geschafft, wovon viele träumen: er lebt heute vom Fotografieren und das nun erschienene Buch sammelt alle seine Erfahrungen als Stockfotograf.</p>
<p>Um es gleich vorweg zu nehmen: das Buch ist nicht nur kenntnisreich sondern auch ausführlich – was seinen Umfang von 400 Seiten begründet – es ist gut zu lesen, schnörkellos und es ist vor allem sehr hilfreich für all jene die ganz neu einsteigen wollen in die Materie aber auch für diejenigen, die schon mal das eine oder andere Bild via Stock verkauft haben.</p>
<p><span id="more-4752"></span></p>
<p>Ich nenne aus dem Inhalt ein paar Themen-Stichpunkte die wichtig im Zusammenhang mit Stockfotografie sein können, aber nicht selbstverständlich für so ein Buch: <em>Gestaltungsregeln für Stockfotos</em>, <em>Arbeit mit Models</em>, <em>Urheber-, Persönlichkeits- und Eigentumsrechte</em> sowie <em>Marketingmethoden für Stockfotografen</em>.</p>
<p><em>Kneschke</em> gibt an dieser Stelle nicht wenige Berufsgeheimnisse preis und ich frage mich, warum in dieser Detailliertheit? Äh &#8230; keine Ahnung, aber ein Gewinn für die Leser und angehenden Stockfotografen ist es auf jeden Fall.</p>
<p>Bewundernswert ist die schlüssige Systematik und die Diszipliniertheit mit der <em>Kneschke</em> diese durchhält und an keiner Stelle der Versuchung erliegt, die Sache abzukürzen. Davor ziehe ich ganz persönlich mal den Hut.</p>
<p>Ich hätte vielleicht die Kapitel über <em>Ausrüstung</em> und <em>Beleuchtung</em> ausgespart, aber alles andere ist sehr sehr stimmig und zu Ende gedacht.</p>
<p>Dieses Buch verdient eine glatte 1+ und meine unbedingte Kaufempfehlung unter der Voraussetzung man will als Fotograf zur Stockfotografie.</p>
<p><a href="http://www.bildwerk3.de/2009/03/04/mit-storyboard-und-kalender-%E2%80%93-der-stockfotograf-robert-kneschke/" title="Robert Kneschke Interview bei Bildwerk3" class="liinternal">Interview mit Robert Kneschke</a> vor einiger Zeit hier bei <strong>Bildwerk3</strong></p>
<p><a href="http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/" title="Alltag eines Fotoproduzenten" target="_blank" class="liexternal">Alltag eines Fotoproduzenten</a> – Blog von Robert Kneschke</p>
<p><strong>Ihr liebe Bildwerk3-Leser habt nun Gelegenheit mein Rezensionsexemplar zu gewinnen. Wer zu diesem Beitrag einen Kommentar abgibt, ihn verlinkt oder twittert, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Gezählt werden alle Wortmelder bis einschließlich Samstag, den 13.02.2010 – und natürlich will ich wissen, was ihr von Stock haltet, wer schon einmal Bilder über eine Stockagentur verkauft hat und na ja solche Sachen eben &#8230; Viel Spaß!<br />
</strong></p>
<p>Wer nicht warten kann, kann das Buch auch gleich <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826658868?ie=UTF8&amp;tag=ostjob-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3826658868" target="_blank" class="liexternal">hier</a> bestellen. (Affiliate Link)</p>
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		<item>
		<title>Fundsachen: Die Fotografien der Amerikanerin Vivian Maier</title>
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		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/02/07/fundsachen-die-fotografien-der-amerikanerin-vivian-maier/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 10:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie - Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit ihrem Nachlass erwirbt der Immobilienmarkler John Maloof in Chicago auch ungefähr 100.000 Mittelformat-Negative – aufgenommen in den 1950er und 1960er Jahren in New York und in Chicago – und hebt damit einen Schatz der voraussichtlich unentdeckt geblieben wäre.
So geschehen im Jahr 2007. Der Name der Fotografin ist Vivian Maier. Was nun Stück für Stück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4742" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-4742" title="© Vivian Maier" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/02/CHI-725.jpg" alt="© Vivian Maier" width="400" height="400" /><p class="wp-caption-text">© Vivian Maier</p></div>
<p>Mit ihrem Nachlass erwirbt der Immobilienmarkler John Maloof in Chicago auch ungefähr 100.000 Mittelformat-Negative – aufgenommen in den 1950er und 1960er Jahren in New York und in Chicago – und hebt damit einen Schatz der voraussichtlich unentdeckt geblieben wäre.</p>
<p>So geschehen im Jahr 2007. Der Name der Fotografin ist <em>Vivian Maier</em>. Was nun Stück für Stück – <a href="http://www.vivianmaier.blogspot.com/" title="Vivian Maier" target="_blank" class="liexternal">im Archiv-Blog mit den Fotografien von Vivian Maier</a>, das Maloof regelmäßig aktualisiert – Öffentlichkeit findet, ist von erstaunlicher fotografischer Intensität und kann es mit den Klassikern dieses Genres überraschend gut aufnehmen. Man wird Fotografie-Geschichte nach dieser Entdeckung wohl neu schreiben müssen und der Ahnentafel großer Fotografen den Namen von Vivian Maier hinzufügen müssen.</p>
<p>Es gab zu Lebzeiten von Vivian Maier nur sehr wenige und nur kleine Abzüge von einigen Aufnahmen – das meiste war unentwickelt. Man muss sich das Fotografieren in den Straßen von Chicago und New York wie eine zwanghafte Handlung vorstellen, die am Tun fotografisch reift, ohne aber die Ergebnisse zu beurteilen &#8230; Und das ist mehr als faszinierend!</p>
<p>Vivian Maier ist gestorben, ohne von ihrem Ruhm zu erfahren, der erst allmählich zu wirken beginnt &#8230;</p>
<div id="attachment_4743" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-4743" title="© Vivian Maier" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/02/CHI-904.jpg" alt="© Vivian Maier" width="400" height="400" /><p class="wp-caption-text">© Vivian Maier</p></div>
<div id="attachment_4744" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-4744" title="© Vivian Maier" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/02/CHI-642.jpg" alt="© Vivian Maier" width="400" height="400" /><p class="wp-caption-text">© Vivian Maier</p></div>
<p>diese wunderbare Geschichte via <a href="http://www.surfgarden.de/blog/2010-02/die-bilder-von-vivian-maier/" target="_blank" class="liexternal"><em>surfgarden</em></a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/GH-fyYYhL38" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Undercover am Servicetelefon</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/1oZ_vZ5upM4/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/02/06/undercover/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 10:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogposts]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer heute von seinen Einkünften leben will, braucht einen Zweitjob und manchmal ist es besser, wenn der eine Arbeitgeber vom anderen nichts weiß – weil es unweigerlich zu Interessenkonflikten kommen kann.
So wie – offensichtlich – bei einer Mitarbeiterin der B2B Berlin Brandenburg GmbH – Stichwort Businessportal für den Mittelstand – die gleichzeitig auch bei Verdi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://service.verdi.de/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-4731" title="Verdi/Service" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/02/verdi_service.jpg" alt="" width="490" height="233" /></a></p>
<p>Wer heute von seinen Einkünften leben will, braucht einen Zweitjob und manchmal ist es besser, wenn der eine Arbeitgeber vom anderen nichts weiß – weil es unweigerlich zu Interessenkonflikten kommen kann.</p>
<p>So wie – offensichtlich – bei einer Mitarbeiterin der <em>B2B Berlin Brandenburg GmbH</em> – Stichwort <em>Businessportal für den Mittelstand</em> – die gleichzeitig auch bei<em> Verdi</em> die Telefonhotline betreut.</p>
<p>Vielleicht wäre es für <em>Verdi</em> klüger, Mitarbeiter besser zu bezahlen oder <em>Bilder exklusiv zu kaufen</em>, damit so etwas nicht mehr vorkommt  <img src='http://www.bildwerk3.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.b2b-deutschland.de/de/newsletter/newsletter0611/index.php" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-4734" title="B2B Mittelstand" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/02/b2b_mittelstand.jpg" alt="" width="490" height="192" /></a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/1oZ_vZ5upM4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fotolese: Schwierige Lichtverhältnisse im Olympiastadion</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/hVOLdJPcTdk/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/02/05/fotolese-schwierige-lichtverhaltnisse-im-olympiastadion/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 09:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fotolese]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer über einen längeren Zeitraum die Veröffentlichung seiner Fotografien im Internet ohne Urhebernennung unwidersprochen duldet, kann zu einem späteren Zeitpunkt keine widerrechtliche Verletzung des Urheberrechts geltend machen.
Vor allem: In dieser Duldung ist eine stillschweigende Einwilligung zu sehen, dass auch Dritte dieses Bild ohne Urhebernennung verbreiten und veröffentlichen dürfen. Und ein Bild von einer Stelle auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer über einen längeren Zeitraum die Veröffentlichung seiner Fotografien im Internet <em>ohne</em> Urhebernennung <em>unwidersprochen duldet</em>, kann zu einem späteren Zeitpunkt keine widerrechtliche Verletzung des Urheberrechts geltend machen.</p>
<p>Vor allem: In dieser Duldung ist eine stillschweigende Einwilligung zu sehen, dass auch Dritte dieses Bild ohne Urhebernennung verbreiten und veröffentlichen dürfen. Und ein Bild von einer Stelle auf eine andere zu kopieren, ist im Internet eine der einfachsten Aufgaben.</p>
<p>So vorgekommen mit einem Bild von Sarah Wagenknecht und entschieden vom Amtsgericht Charlottenburg – <a href="http://www.anwalt.de/rechtstipps/streit-um-fotografie-von-sahra-wagenknecht_006179.html" target="_blank" class="liexternal">gegen den Einwand der Fotografin</a>.</p>
<p><span style="color: #d69726;">•</span> <strong>FTD</strong><br />
Die traditionsreiche <em>Fotoagentur Magnum</em> verkauft ihr Archiv an MSD Capital, die Investmentfirma des US-Computerunternehmers Michael Dell. Über den Kaufpreis gibt es bisher lediglich Mutmaßungen – tatsächlich wird sich der Wert der etwa 185.000 Abzüge schwer beziffern lassen.</p>
<p>Weiter heißt es, die Zeitschriftenkrise habe Magnum in Schwierigkeiten gebracht und nun habe man diesen Weg wählen müssen, um das Archiv zu sichern und selber nach neuen und anderen Vertriebswegen zu suchen. <em>Eine denkwürdige Zäsur! Weitere Hintergrundinformationen – <a href="http://www.ftd.de/lifestyle/entertainment/:fotografie-michael-dell-kauft-archiv-von-magnum-photos/50069448.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a></em>.</p>
<p><span style="color: #d69726;">•</span> <strong>Neues Deutschland</strong><br />
Tom Mustroph lässt uns ein wenig <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/164113.alte-stars-aus-dem-osten.html" target="_blank" class="liexternal">hinter die Kulissen von C/O Berlin</a> schauen – einer privat finanzierten Kultureinrichtung für Fotografie im Herzen der Stadt.</p>
<p>Eine andere Geschichte über Risikokapital und Eigeninitiative und sie endet, jedenfalls für Tom Mustroph und damit ganz im Tun und Wollen der Zeitung für die er schreibt, mit dem Fazit, C/O Berlin sei kein Ersatz für die öffentlichen Institutionen, aber doch eine beachtliche Erweiterung des Angebots. <em>Na, da stimme ich zu.</em></p>
<p><span style="color: #d69726;">•</span> <strong>FAZ</strong><br />
Was macht die Fotografien von Boris Becker einzigartig? Magdalena Kröner schreibt: die stillen Bilder im Zustand der absoluten Zuspitzung, bei denen es, anders als beim Porträt, weniger auf den richtigen Moment als auf den richtigen Blickwinkel ankommt.</p>
<p>Der Beitrag über den Becher-Schüler Becker <a href="http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~E4E2127168707461DA3FDE0110D0FEFB5~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews" target="_blank" class="liexternal">erscheint anlässlich einer Ausstellung</a> seiner Arbeiten in Köln.</p>
<p><span style="color: #d69726;">•</span> <strong>WELT ONLINE</strong><br />
Den <a href="http://www.welt.de/die-welt/sport/article6044132/Momente-fuer-die-Ewigkeit-Die-Sportfotos-des-Jahres-2009.html" target="_blank" class="liexternal">mit 10.000 Euro dotierten Sven-Simon-Preis 2009</a> – einem Preis für Sportfotografie – erhält in diesem Jahr der Fotograf Hans Rauchensteiner. Rauchensteiner fotografierte während der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin die ukrainische Siebenkämpferin Hanna Melnychenko beim Speerwurf.</p>
<p>Rauchensteiner: &#8220;Ich saß bei ganz schwierigen Lichtverhältnissen im Olympiastadion. Die Sonne reflektierte sich auf dem Speer einer Werferin. Der perfekte Augenblick.&#8221;</p>
<p><span style="color: #d69726;">•</span> <strong>RP ONLINE</strong><br />
Fotograf Andreas Gursky übernimmt als Professor eine Klasse <a href="http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Stars-an-die-Kunstakademie_aid_814592.html" target="_blank" class="liexternal">für Freie Kunst</a> – an der <em>Düsseldorfer Hochschule</em>.</p>
<p><strong>Bildstrecke der Woche:</strong> <a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/6045/mr_holdts_amerikanischer_alptraum.html" target="_blank" class="liexternal">Jacob Holdts Amerika-Bilder</a> bei <span style="color: #d69726;">•</span> <strong>SPIEGEL ONLINE</strong></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/hVOLdJPcTdk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nur Fotografie: Corbis vergibt Preis für Titelbild eines Kundenmagazins</title>
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		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/02/04/nur-fotografie-corbis-vergibt-preis-fur-titelbild-eines-kundenmagazins/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 06:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung - Event]]></category>
		<category><![CDATA[Pinnwand]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Der BCP-Award – Best of Corporate Publishing – lobt in diesem Jahr erstmalig den Sonderpreis „Cover des Jahres“ aus. Die Bildagentur Corbis vergibt diesen Preis an das beste Titelbild eines Kundenmagazins.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der BCP-Award – <a href="http://www.bcp-award.com/" target="_blank" class="liexternal">Best of Corporate Publishing</a> – lobt in diesem Jahr erstmalig den Sonderpreis „Cover des Jahres“ aus. Die Bildagentur Corbis vergibt diesen Preis an das beste Titelbild eines Kundenmagazins.</p>
<p>Nur Magazine, dessen Cover eine Fotografie ziert, sind für den Wettbewerb zugelassen, Grafiken oder Illustrationen sind ausgeschlossen.</p>
<p>„Das Cover ist sehr wichtig für das Image eines Kundenmagazins“, so Max Wieberneit, Sales &amp; Managing Director Corbis Germany, Austria &amp; Italy. „Das Foto auf dem Cover soll eine Faszination erzeugen – und nur Top-Fotografie ist dazu in der Lage. CP-Magazine besitzen fast ausnahmslos eine hohe Qualität, was auch unter anderem das Wachstum dieses Segments erklärt.“</p>
<p>„Wir freuen uns sehr, Corbis als Partner für den BCP gewonnen zu haben. Qualitativ hochwertige und aussagekräftige Bilder sind bei Kundenmedien ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzeptes. Ein Grund mehr, dafür einen extra Preis zu vergeben,“ sagt Michael Höflich, Geschäftsführer des Forum Corporate Publishing e.V.</p>
<p>Wichtig für die Bewertung der Jury sind: die Bild-Idee, die technische Umsetzung des Fotos, die Einbettung des Bildes in das Cover-Layout</p>
<p><strong>Bewerbungsschluss für die Einsendung von Kundenmagazinen ist der 21. Februar 2010.</strong></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/Y9G0V9UOxi4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bildwerk3.de/2010/02/04/nur-fotografie-corbis-vergibt-preis-fur-titelbild-eines-kundenmagazins/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Schützenfest</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/yGitXZekf5g/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/02/03/schutzenfest/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 10:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Bauernschmitt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie - Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotojournalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildwerk3.de/?p=4700</guid>
		<description><![CDATA[Was für die einen der Höhepunkt des gesellschaftlichen Lebens und ein Beispiel gelebter Tradition ist löst bei anderen nur Irritation und Ablehnung aus weil sie darin einen völlig überlebten Ritus sehen. Heiko Specht zeigt eine ambivalente Darstellung eines Schützenfestes.
Heiko Specht zeigt keine Idylle sondern einen Ausschnitt aus dem deutschen Alltag. Es sind die Details, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4701" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-4701  " title="© Heiko Specht" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/02/specht_heiko.jpg" alt="© Heiko Specht" width="490" height="327" /><p class="wp-caption-text"> Während der Musikzug noch an seiner Aufstellung arbeitet visiert ein Junge im Vordergrund die Zielscheibe in fünf Metern Höhe an. © Heiko Specht</p></div>
<p>Was für die einen der Höhepunkt des gesellschaftlichen Lebens und ein Beispiel gelebter Tradition ist löst bei anderen nur Irritation und Ablehnung aus weil sie darin einen völlig überlebten Ritus sehen. <em>Heiko Specht </em>zeigt eine ambivalente Darstellung eines Schützenfestes.</p>
<p><em>Heiko Specht</em> zeigt keine Idylle sondern einen Ausschnitt aus dem deutschen Alltag. Es sind die Details, die es zu entdecken gilt und die das Bild mehrdeutig machen und den Betrachter fesseln. Dieses Foto aus seiner Reportage über Schützenfeste zeigt ein gebrochenes Bild des Ereignisses und lädt den Betrachter ein, sich eine eigene Meinung zu bilden.</p>
<p><a href="http://www.imagetrust.de/fotografen/specht-heiko.html" title="Heiko Specht bei imagetrust" target="_blank" class="liexternal">Heiko Specht bei imagetrust </a></p>
<p><a href="http://www.heikospecht.de/" title="Fotograf Heiko Specht" target="_blank" class="liexternal">Fotograf Heiko Specht</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/yGitXZekf5g" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Wer ein großartiger Fotograf wird</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 07:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogposts]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesmal habe ich mir die Sache leichter gemacht: Nicht viele Zettel in die Waschtrommel oder in die Obstschale getan, wie sonst immer und dann das Kind oder die Kollegen ziehen lassen sondern alle Teilnehmer in eine Excel-Tabelle eingetragen und ein kleines Script dazu, das aus der Liste per Zufall – random – zwei Gewinner ermittelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal habe ich mir die Sache leichter gemacht: Nicht viele Zettel in die Waschtrommel oder in die Obstschale getan, wie sonst immer und dann das Kind oder die Kollegen ziehen lassen sondern alle Teilnehmer in eine <em>Excel-Tabelle</em> eingetragen und ein kleines Script dazu, das aus der Liste per Zufall – random – zwei Gewinner ermittelt hat – eine durchaus zeit- und ressourcesparende Vorgehensweise.</p>
<p><em>Jedenfalls bei so vielen Kommentaren!</em> Vielen herzlichen Dank an alle, die <a href="http://www.bildwerk3.de/2010/01/25/bilder-machen-ist-nicht-schwer-fotograf-zu-sein-dagegen-sehr/" class="liinternal">hier</a> mitgemacht haben. Die Buchbesprechung von Dr. Martina Mettners <em>Wie man ein großartiger Fotograf wird</em> hat es innerhalb einer Woche zum meistkommentierten Beitrag bei Bildwerk3 geschafft – dazwischen viele kluge und interessante Einwendungen zum Thema aber auch Kritik an dem Buch von denjenigen, die schon reingeschaut haben. <strong>Und so soll es sein!</strong></p>
<p>Kritik aber – ich muss das hier noch loswerden – die gelegentlich nach meinem Gefühl am Thema vorbei geht und der Form weit größeres Gewicht einräumt als dem Inhalt – und das ist gelegentlich allzu durchsichtig.</p>
<p>Gewinnen können nur zwei! Allen anderen bleibt nur meine Empfehlung, sich das Buch zu kaufen und sich von den Anregungen Mettners zum Nachdenken über Fotografie und der eigenen Position in Bezug auf Fotografie bringen zu lassen.</p>
<p><strong>Gewonnen haben: <a href="http://www.fotostrada.at/" rel="external" target="_blank" class="liexternal">tina kurz</a> und <a href="http://www.just-faces.de/" target="_blank" class="liexternal">Marcel</a> Herzlichen Glückwunsch!</strong></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/2laSHoH-GVs" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Katapult 2009 verliehen</title>
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		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/01/31/katapult-2009-verliehen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 09:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung - Event]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[Pinnwand]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 20. und 21. Januar fanden in Frankfurt erstmals die Events rund um katapult, den Nachwuchsförderpreis für professionelle Fotografen aus dem Rhein-Main-Gebiet statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.bildwerk3.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/4676.jpg&amp;w=295&amp;h=&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<div id="attachment_4678" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-4678 " title="© Stephan Nau: Hase" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/1platz_stephan_nau.jpg" alt="" width="490" height="327" /><p class="wp-caption-text">Erster Platz: © Stephan Nau: Hase – Nau in Wiesbaden Kommunikations-Design studiert und arbeitet seit einem Jahr als Art-Director und Fotograf</p></div>
<p>Am 20. und 21. Januar fanden in Frankfurt erstmals die Events rund um <em>katapult</em>, den <a href="http://www.katapult-rm.de/" title="Katapult 2009" target="_blank" class="liexternal">Nachwuchsförderpreis für professionelle Fotografen aus dem Rhein-Main-Gebiet</a> statt. Veranstalter und Gastgeber Oliver Lebkücher und Thomas Hobein von der Frankfurter Agentur <em>Wolkenkratzer</em> und Bernd Sumalowitsch von <em>selected views</em> begrüßten an beiden Tagen insgesamt mehrere hundert Besucher.</p>
<p>Zu den Sponsoren gehörten unter anderem die Bildagentur F1online, Postproduction-Dienstleister Mainworks oder der auf die Bildbranche spezialisierte Online-Speicherplatz-Anbieter Skottie.</p>
<p>Den Anfang machte eine Portfolio-Show, um den jungen Talenten einen Kontakt mit Bildverwertern, Kreativen und Art-Buyern zu ermöglichen. Am Abend des gleichen Tages konnten die Zuschauer in der Event-Location in der Hanauer Landstraße eine Pecha-Kucha-Night der Fotografie live und zuhause als Live-Stream erleben.</p>
<p>13 Vorträge – alle sieben Minuten lang – rund um professionelle Fotografie. Die Redner kamen aus Rhein-Main, Hamburg, Hannover und Heidelberg. Dabei kam es nicht darauf an, zu beweisen, dass man Klassenbester im letzten Rhetorikkurs war sondern ganz im Gegenteil. So trafen sich lockerer Atmosphäre, engagierte Redner und ein mehr als engagiertes Publikum.</p>
<p>Am Donnerstag war es dann soweit: Die Top Ten von <em>katapult 2009</em> wurde prämiert. Insgesamt hatten sich rund 100 Teilnehmer registriert und hunderte von Bildern eingesandt. Den dritten Platz belegte Per Schorn. Zweiter wurde Cornelius Manuel Braun. Und als erster – von hoffentlich noch vielen – Preisträgern wurde Stephan Nau aus Frankfurt mit dem <em>katapult</em> und dem Preisgeld von 2000 Euro ausgezeichnet.</p>
<div id="attachment_4681" class="wp-caption alignnone" style="width: 373px"><img class="size-full wp-image-4681 " title="2platz_per_schorn" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/2platz_per_schorn.jpg" alt="© Per Schorn: Haare" width="363" height="490" /><p class="wp-caption-text">Zweiter Platz: © Per Schorn: Haare – Schorn in Darmstadt Kommunikations-Design studiert und arbeitet seit etwa 2 Jahren als Fotograf im RM-Gebiet.</p></div>
<div id="attachment_4682" class="wp-caption alignnone" style="width: 336px"><img class="size-full wp-image-4682 " title="© Cornelius M. Braun: Boxer" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/3platz_cornelius_m_braun.jpg" alt="© Cornelius M. Braun: Boxer" width="326" height="490" /><p class="wp-caption-text">Dritter Platz: © Cornelius M. Braun: Boxer – Braun hat in Wiesbaden Kommunikations-Design studiert und arbeitet jetzt als freier Fotograf.</p></div>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/djexTayM-JU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Fotolese: Kameras sind lediglich die technischen Werkzeuge für Fotografen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/GUr6AQyAiYc/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/01/29/fotolese-kameras-sind-lediglich-die-technischen-werkzeuge-fur-fotografen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 11:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fotolese]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schon SPIEGEL ONLINE kooperiert nun auch die • SÜDDEUTSCHE mit seen.by international fine art. Zum Start dieser neuen Zusammenarbeit bringt die SÜDDEUTSCHE ein Interview mit dem Fotoreporter Gerd Ludwig.
Ludwig hat in der 30-Kilometer-Zone von Tschernobyl fotografiert und eindrucksvolle Bilder von Stillstand und Verfall mitgebracht. Im Interview erläutert er sein Verhältnis zu Rußland, spricht über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon SPIEGEL ONLINE kooperiert nun auch die <span style="color: #d69726;">•</span> <strong>SÜDDEUTSCHE</strong> mit <em>seen.by international fine art</em>. Zum Start dieser neuen Zusammenarbeit bringt die SÜDDEUTSCHE <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/182/501437/text/" title="Interview mit Gerd Ludwig" target="_blank" class="liexternal">ein Interview mit dem Fotoreporter Gerd Ludwig</a>.</p>
<p>Ludwig hat in der 30-Kilometer-Zone von Tschernobyl fotografiert und eindrucksvolle Bilder von Stillstand und Verfall mitgebracht. Im Interview erläutert er sein Verhältnis zu Rußland, spricht über die Arbeit in der toten Zone und über Glanz und Elend in der Metropole Moskau. Und natürlich über Fotografie, über&#8217;s Fotografieren:</p>
<p>&#8220;Ein gutes Foto berührt die Seele und erweitert den Geist. Kameras sind lediglich die technischen Werkzeuge für Fotografen. Gute Fotos werden mit dem Herzen und dem Verstand gemacht.&#8221;</p>
<p><span style="color: #d69726;">•</span> <strong>WELT ONLINE</strong><br />
Für den englischen Fotografen <em>Nick Knight</em> hat die Modefotografie ausgedient – Mode werde besser über Filme oder Clips transportiert und wenn man heute junge Zielgruppen erreichen will und dafür Printmagazine wählt, mache man alles falsch.</p>
<p>Ein kluges Interview mit klugen Fragen und sehr sehr klugen Antworten – verantwortlich ist <em>Lorraine Haist</em> Ressort Lifestyle bei WELT ONLINE.</p>
<p><span style="color: #d69726;">•</span> <strong>B.Z. Berlin</strong><br />
Noch einmal der Fotograf <em>Andreas Mühe</em>: Diesmal in einem etwas leichthin geschriebenen, von Klischees übervollen und <a href="http://www.bz-berlin.de/archiv/das-leben-des-anderen-muehe-article712344.html" target="_blank" class="liexternal">nicht gerade vollständigen Bericht</a> über die Ausstellungseröffnung bei CAMERA WORK.</p>
<p><span style="color: #d69726;">•</span> <strong>ZEIT ONLINE</strong><br />
&#8220;Beinahe alle Werbebilder sind eine Inszenierung, die mit der Realität oft nichts mehr zu tun hat&#8221; sagt Cathrin Bauendahl, deren Firma bezeichnender Weise <em>Elektronische Schönheit</em> heißt und die für ihre Kunden – Fotografen und Magazine – die professionelle Bildretusche übernimmt. Gefunden in einem Beitrag von <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/2010-01/retusche-frauenzeitschriften" target="_blank" class="liexternal">Sonja Pohlmann über Modefotografie und Bildbearbeitung</a>.</p>
<p><strong>Bildstrecke der Woche</strong><strong></strong>: die <a href="http://www.gosee.de/news/art/portrait-der-fotografin-denise-gruenstein-8339" title="Denise Grünstein" target="_blank" class="liexternal">düster geheimnisvollen Bilder</a> der skandinavischen Fotografin Denise Grünstein – bei <span style="color: #d69726;">•</span> <strong>GoSee</strong>.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/GUr6AQyAiYc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>PHOTONEWS Nummer eins 2010</title>
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		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/01/28/photonews-nummer-eins-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 15:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Photonews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildwerk3.de/?p=4644</guid>
		<description><![CDATA[Außer Bildwerk3    gibt es noch PHOTONEWS – die Zeitung für Fotografie mit dem atemberaubenden Format – seit ein paar Tagen an den Kiosken und in ausgesuchten Bahnhofsbuchhandlungen. Ich bringe hier mal eine verlinkenden Zusammenfassung des Inhalts, verbunden mit der Empfehlung, das Heft unbedingt zu kaufen – macht niemanden arm, aber jeden, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Außer Bildwerk3 </em><em> <img src='http://www.bildwerk3.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </em><em>gibt es noch PHOTONEWS – die Zeitung für Fotografie mit dem atemberaubenden Format – seit ein paar Tagen an den Kiosken und in ausgesuchten Bahnhofsbuchhandlungen. Ich bringe hier mal eine verlinkenden Zusammenfassung des Inhalts, verbunden mit der Empfehlung, das Heft unbedingt zu kaufen – macht niemanden arm, aber jeden, der es liest, glücklich &#8230;<br />
</em></p>
<p><strong>Dokumentarfotografie.</strong> Retro-, Per- und Prospektiven (<a href="http://www.klaushonnef.de/" title="Klaus Honnef" target="_blank" class="liexternal">Klaus Honnef</a>)</p>
<p><strong>Fotobuch-App.</strong> <a href="http://www.apfelnews.eu/2010/01/11/das-erste-animierte-fotobuch-fuer-das-iphone/" title="Dienststelle Marienthal" target="_blank" class="liexternal">Dienststelle Marienthal</a> auf dem iPhone (Markus Weckesser)</p>
<p><strong>Rückblick: Fotografie-Auktionen.</strong> Leichter Aufschwung für deutsche Fotoversteigerer, Amerikaner bieten auf deutsche Klassiker (Christiane Fricke)</p>
<p><strong>Die Nachtmahre des Don McCullin.</strong> Interview mit dem englischen Kriegsfotografen anlässlich seiner Retrospektive bei <a href="http://www.co-berlin.info/" title="c/o Berlin" target="_blank" class="liexternal">C/O Berlin</a><br />
(Thomas Honickel)</p>
<p><strong>Von Köln nach Berlin.</strong> Die <a href="http://www.alfred-ehrhardt-stiftung.de/" title="Alfred Ehrhardt-Stiftung" target="_blank" class="liexternal">Alfred Ehrhardt-Stiftung</a> öffnet neue Räume in Berlin. Fragen an die Leiterin Christiane Stahl (Anna Gripp)</p>
<p><strong>Spezialarchive, 9. Folge</strong>: Die Fotobestände des <a href="http://www.museum-der-arbeit.de/" title="Museum der Arbeit" target="_blank" class="liexternal">Museums der Arbeit</a> in Hamburg (Roswitha Salzberger)</p>
<p><strong>Durch Bilder sprechen. Von den Möglichkeiten redaktioneller Fotografie.</strong><br />
Teil 2: &#8220;Die visuelle Inflation im Internet&#8221;, <a href="http://tibor-bogun.de/" title="Tibor Bogun" target="_blank" class="liexternal">Tibor Bogun</a>, Ressortleiter Grafik bei ZEIT ONLINE (Sabina Riester)</p>
<p><a href="http://www.bavaria360.com/" title="Jürgen Schrader" target="_blank" class="liexternal"><strong>Jürgen Schrader.</strong></a> Fokus Interaktive Panoramafotografie (Anna Gripp)</p>
<p><strong>Paris Photo 2009. Rückblick und Portfolios internationaler Fotografen:</strong><br />
<a href="http://www.qiu-yang.com/" target="_blank" class="liexternal">Qiu Yang</a>, Antoine d&#8217;Agata, Gohar Dashti, Marjan Teeuwen (Texte: Denis Brudna, Anna Gripp)</p>
<p><strong>Die Markteinführung der Leica S2.</strong> Fragen an Stephan Schulz, Produkt Manager <em>S-System</em> (Anna Gripp)</p>
<p><strong>Service für Profifotografen.</strong> Der <em>Nikon Professional Service</em>. Ein Gespräch mit Yasuo Baba (Anna Gripp)</p>
<p><strong>Ausblick 2010.</strong> Die Foto-Events des Jahres.</p>
<p><strong>Buchrezensionen, Preise &#8211; Wettbewerbe &#8211; Stipendien, News, aktuelle Termine, Ausstellungskalender</strong></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/pT_KhHzQcqI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Jürgen Rüttgers – Ein Portraittermin mit Götz Schleser</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/40RKKqNdpA0/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/01/27/jurgen-ruttgers-ein-portraittermin-mit-gotz-schleser/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Bauernschmitt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie - Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotojournalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildwerk3.de/?p=4634</guid>
		<description><![CDATA[Portraits bestimmen die Berichterstattung. Themen und Inhalte werden sowohl in Zeitungen und Zeitschriften wie auch in Online-Medien über Personen erzählt. Aufträge für Portraits gehören deshalb zum täglichen Brot eines jeden Foto-Journalisten. Doch obwohl die Bedeutung der Bilder unbestritten ist werden Fotografen von den zu Portraitierenden nicht selten als knipsende Handlager der schreibenden Zunft betrachtet.
Das es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4635" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-4635 " title="Jürgen Rüttgers © Götz Schleser / imagetrust" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/juergen_ruettgers.jpg" alt="Jürgen Rüttgers - Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalen © Götz Schleser / imagetrust" width="490" height="365" /><p class="wp-caption-text">Jürgen Rüttgers – Ministerpräsident NRW © Götz Schleser / imagetrust</p></div>
<p>Portraits bestimmen die Berichterstattung. Themen und Inhalte werden sowohl in Zeitungen und Zeitschriften wie auch in Online-Medien über Personen erzählt. Aufträge für Portraits gehören deshalb zum täglichen Brot eines jeden <em>Foto-Journalisten</em>. Doch obwohl die Bedeutung der Bilder unbestritten ist werden Fotografen von den zu Portraitierenden nicht selten als knipsende Handlager der schreibenden Zunft betrachtet.</p>
<p>Das es auch anders geht bewies der Ministerpräsident von NRW bei einem Fototermin mit imagetrust Fotograf Götz Schleser. Für den in Berlin lebenden Fotografen, der regelmäßig Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur für Magazine wie CICERO, SPIEGEL oder STERN trifft war dieser Termin bemerkenswert.</p>
<p>Zu dem Fototermin kam Jürgen Rüttgers von Düsseldorf an den vorher per iPhone abgestimmten Aufnahmeort nach Essen und zeigte sich bestens informiert über die bisherige Arbeit des Fotografen. Er kannte Götz Schlesers Bilder und wusste unter anderem auch, dass der 2006 das Jubiläumsbuch für das Land NRW fotografiert hatte.</p>
<p>Freundlich und sehr interessiert an der Arbeit von Götz Schleser folgte er dessen Anweisungen. Im gegenseitigen Vertrauen auf die Professionalität des Anderen entstand dieses Portrait im Rahmen einer Serie über deutsche Ministerpräsidenten für CICERO.</p>
<p><a href="http://www.imagetrust.de/fotografen/schleser-goetz.html" title="Götz Schleser bei imagetrust" target="_blank" class="liexternal">Götz Schleser bei imagetrust</a></p>
<p><a href="http://www.goetz-schleser.de/" title="Fotograf Götz Schleser" target="_blank" class="liexternal">Fotograf Götz Schleser</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/40RKKqNdpA0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bilder machen ist nicht schwer, Fotograf zu sein dagegen sehr …</title>
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		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/01/25/bilder-machen-ist-nicht-schwer-fotograf-zu-sein-dagegen-sehr/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 09:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie & Buch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildwerk3.de/?p=4484</guid>
		<description><![CDATA[Ich kenne Frau Dr. Mettner schon eine ganze Zeit und ich habe mir immer ein Buch von ihr gewünscht. Nun hat Sie es wahr gemacht. Und ich habe es gelesen und finde es prima!
Nun ja, das ist beileibe noch keine begründete Empfehlung und ich stecke mit diesem Buch in folgendem Dilemma: es ließe sich gleichzeitig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4616" title="buchcover_klein" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/buchcover_klein.jpg" alt="" width="160" height="157" />Ich kenne Frau Dr. Mettner schon eine ganze Zeit und ich habe mir immer ein Buch von ihr gewünscht. <a href="http://www.fotofeinkost.de/das-buch/" title="Wie man ein großartiger Fotograf wird" target="_blank" class="liexternal">Nun hat Sie es wahr gemacht.</a> <em>Und ich habe es gelesen und finde es prima!</em></p>
<p>Nun ja, das ist beileibe noch keine begründete Empfehlung und ich stecke mit diesem Buch in folgendem Dilemma: es ließe sich gleichzeitig sehr viel dazu sagen und andersherum würde wenig völlig ausreichen um es zu empfehlen. <em>Unbedingt kaufen und lesen</em> – so lautete die Kurzfassung. Vielleicht mit dem Zusatz: wer immer dort draußen an sich und der Fotografie verzweifelt, erfährt in diesem Buch wenigsten <em>warum</em>.</p>
<p>Die Langfassung einer Empfehlung bedeutete nichts weniger, als sich Kapitel für Kapitel, gelegentlich Absatz für Absatz den überraschenden Auslassungen von Frau Dr. Mettner zu zuwenden und den Inhalt wie einen guten Wein langsam und genussvoll zu zerkauen. Es steckt so viel darin, dass es schwer fällt, den Fokus auf nur einen Aspekt zu richten.</p>
<p><strong>Fotografie und Realität</strong></p>
<p>Versetzen wir uns in die Lage eines Menschen, der zum ersten Mal eine Fotografie sieht – ein Bild von sich selbst beispielsweise, ein Foto von der Straße in der er wohnt, eine Aufnahme von der Kirche, in die er jeden Sonntag geht. Er kannte bisher Stiche oder Zeichnungen – und sich selbst nur aus dem Spiegel. Ganz natürlich werden ihm diese faszinierend detailgetreuen Aufnahmen wie ein Abbild der Realität vorkommen, wie eine Reproduktion der Wirklichkeit.</p>
<div id="attachment_4604" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><a href="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/wie_man_ein_kaefig.jpg" ><img class="size-full wp-image-4604" title="wie_man_ein_kaefig" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/wie_man_ein_kaefig.jpg" alt="" width="490" height="368" /></a><p class="wp-caption-text">Wie man ein großartiger Fotograf wird – im Tigerkäfig. </p></div>
<p><span id="more-4484"></span></p>
<p>Viele Millionen Aufnahmen später wissen wir, das das der <em>Anfangsirrtum</em> war, an dem die Fotografie bis heute schwer trägt, das jede Aufnahme immer schon eine Interpretation ist, ein mehr oder weniger bewusst gewählter Ausschnitt eines dreidimensionalen Raumes, zu einem mehr oder weniger bewusst gewählten Zeitpunkt, projiziert mit allerlei Hilfsgerät auf die Fläche.</p>
<p>Diesem Anfangsirrtum sind viele Irrtümer gefolgt – unter anderem der des Primats der Technik vor der Konzeption – und jeder Fotograf oder jeder Hobbyist auf dem Weg zum Profi muss sie wohl alle erneut durchleben beziehungsweise durchleiden und scheitert am Ende meist doch. Das dies nicht so sein muss, dazu liefert<em> Wie man ein großartiger Fotograf wird</em> alle nötigen Denkansätze.</p>
<p>Wer in diesem Buch allerdings einen Bauplan oder so etwas ähnliches erwartet, liegt daneben – denken muss man natürlich selber. Aber das geschieht bei der Lektüre wie von selbst und es ist daher ratsam das Buch in kleinen Dosen zu sich zu nehmen.</p>
<p>Am Ende kann man ein großartiger Fotograf sein oder irgendwas dazwischen, in jedem Fall aber wird man für sich wissen, woran man ist. Und das ist schon viel &#8230;</p>
<p><strong>Dem Buch noch etwas geben<br />
</strong></p>
<p>Da mir das Lesen von Büchern aus Zeitgründen immer schwerer fällt und weil ich beginne, mich an die Häppchenkultur im Internetzeitalter zu gewöhnen, hätte ich dieses Buch zwecks einfacherer Verdaubarkeit gern als <em>Audiofile</em> für meinen iPod, hübsch vorgetragen von der Autorin – als kluge Begleitung bei meinen morgendlichen Laufrunden. Und auch dafür bin ich bereit, den verlangten Preis zu zahlen.</p>
<p>Während Frau Dr. Mettner in vielen Dingen recht hat, in einer Sache irrt die Autorin: Grundsätzlich glaube ich, das das <em>traditionelle Fotografenhandwerk</em> alles andere als am Ende ist. Nirgendwoanders gibt es nach meiner Einschätzung eine so beständige Nachfrage, die eben nicht einfach über das Internet abwandern kann und die auch nicht durch den Eifer noch so vieler Hobbyisten versiegt – und das <em>Fotografenhandwerk</em> nicht gleichbedeutend mit <em>Passbildfotografie</em> sein muss und sich trotzdem an <em>jedermann</em> richtet, beweißt das Beispiel der <a href="http://www.hoffotografen.de" title="Die Hoffotografen" target="_blank" class="liexternal">Hoffotografen in Berlin</a>.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Das Buch von Dr. Martina Mettner gehört ohne Zweifel zu den überraschensten deutschsprachigen Publikationen in der letzten Zeit, die sich des Themas<em> Fotografie für Fortschreitende</em> annehmen. Mit etwas Glück und ausreichend talentierter PR wird dieses Buch zu den Klassikern der thematischen Literatur über Fotografie zählen können – vielleicht ähnlich wichtig wie Feiningers <em>Hohe Schule der Fotografie</em>.</p>
<p>Ich wünsche dem Buch schon jetzt, das es den Weg in die Bibliotheken der Hochschulen und in die Regale und auf die Nachttische der wirklichen Fotografen findet und Dr. Martina Mettner jede Menge neue Auflagen <img src='http://www.bildwerk3.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Jetzt habt Ihr Gelegenheit, eines von zwei <em>signierten</em> Exemplaren zu gewinnen! Wer zu diesem Beitrag bis einschließlich Sonntag den 31.01.2010 einen Kommentar schreibt oder auf diesen Beitrag verlinkt, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Viel Spaß und viel Erfolg &#8230;<br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/VRS9nnph5t8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fotolese: Fotografie von heute wird nichts Bleibendes hinterlassen</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 09:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotolese]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Ereignis, dem man seine Aufmerksamkeit in dieser Woche nicht entziehen kann: die Ausstellung des Fotografen Andreas Mühe in der Galerie Camera Work in Berlin.
Bei • WELT ONLINE gibt es aus gegebenem Anlass ein Interview mit Mühe. Überraschend ist die Antwort Mühes nach seinen fotografischen Vorbildern – ein klares nein – also keine.
Am Ende des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Ereignis, dem man seine Aufmerksamkeit in dieser Woche nicht entziehen kann: die Ausstellung des Fotografen <em>Andreas Mühe</em> in der Galerie <em>Camera Work</em> in Berlin.</p>
<p>Bei <span style="color: #D69726;">•</span> <strong>WELT ONLINE</strong> gibt es aus gegebenem Anlass ein <a href="http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article5878126/Das-Erhaschen-eines-Augenblicks-der-nicht-echt-ist.html" title="Andreas Mühe" target="_blank" class="liexternal">Interview mit Mühe</a>. Überraschend ist die Antwort Mühes nach seinen fotografischen Vorbildern – ein klares <em>nein</em> – also keine.</p>
<p>Am Ende des Interviews, nach der Fotografie und ihrer Zukunft befragt, antwortet Mühe: &#8220;Die Fotografie der heutigen Tage und Jahre wird kein bleibendes Erbe hinterlassen, da sich die Digitalisierung selbst zerstören wird.&#8221;</p>
<p>Wir gehen also los und machen schnell noch ein paar Abzüge, in der Hoffnung, dass <em>die</em> den Image-Gau um einige Jahre überdauern. Ach so, auch <span style="color: #d69726;">• </span><strong>SPIEGEL ONLINE</strong> widmet der gleichen Ausstellung einen <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,672508,00.html" title="Andreas Mühe" target="_blank" class="liexternal">längeren Beitrag</a>.</p>
<div id="attachment_4572" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-4572" title="© Andreas Mühe, Arthur Abraham 3, Rügen, 2008" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/pt_mhe.jpg" alt="© Andreas Mühe, Arthur Abraham 3, Rügen, 2008 – bis 06. März 2010 in der Galerie CAMERA WORK in Berlin" width="490" height="388" /><p class="wp-caption-text">© Andreas Mühe, Arthur Abraham 3, Rügen, 2008 – bis 06. März 2010 in der Galerie CAMERA WORK in Berlin</p></div>
<p><span style="color: #D69726;">•</span> <strong>DER FREITAG</strong><br />
In einem langen und schwelgenden aber unbedingt lesenswerten Beitrag schildert Corinna Koch für den <em>Freitag</em> das Leben des <a href="http://www.freitag.de/kultur/1002-within-arms-reach-ari-marcopoulos-berkely-street-art-snowboard" title="Marcopoulos" target="_blank" class="liexternal">amerikanischen Fotografen <em>Ari Marcopoulos</em></a> – lesenswert, weil eine ganz und gar eigensinnige Fotografen-Karriere zur Sprache kommt.</p>
<p>&#8220;Er macht, was ihm gefällt, fotografiert, was ihn interessiert,  nimmt die Dinge so, wie sie kommen&#8221;, so Koch über Marcopoulos. Kommerziell erfolgreich ist das nicht und wenn man sich die <a href="http://exfed.blogspot.com/" title="exfed" target="_blank" class="liexternal">Bilder von Marcopoulos</a> anschaut, ahnt man auch warum. Koch nennt ihren Helden <em>tragikomisch</em> – aber nun werden die Fotografien des Fünfzigjährigen in Kalifornien ausgestellt.</p>
<p><span style="color: #d69726;">•</span> <strong>FRANKFURTER RUNDSCHAU</strong><br />
<em>Dennis Hopper</em> ist nicht nur Schauspieler sondern auch Fotograf. Im vergangenen Jahr ist bei <em>Taschen</em> ein opulenter Band, das fotografische Vermächtnis, Fotografien von 1961 &#8211; 1967, in einer Limited Edition erschienen. Preis pro zwanzig Kilo Band: fünfhundert Euro – bei Amazon <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3836500574?ie=UTF8&amp;tag=ostjob-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3836500574" target="_blank" class="liexternal"><em>derzeit nicht auf Lager</em></a> und zu einem höheren Preis lediglich gebraucht erhältlich.</p>
<p>Der <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/2208516_Campino-ueber-Dennis-Hopper-Ein-ungezaehmtes-Leben.html" title="Campino über Hopper" target="_blank" class="liexternal">Beitrag von Campino über Hopper</a> in der FR ist nicht gerade brilliant, aber dennoch kommt einiges zusammen, das den Ausnahmekünstler Hopper auch als Fotografen zeigt.</p>
<p>In <em>Apocalypse Now</em> spielt Hopper selbst einen Fotografen – ein kurzer aber sehr eindrucksvoller Auftritt, die Figur des Photoreporters zwiespältig, opportunistisch &#8230;</p>
<p><span style="color: #d69726;">•</span> <strong>SÜDDEUTSCHE ZEITUNG</strong><br />
Einen <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/495582" title="Salgado bei SZ" target="_blank" class="liexternal">langen Bericht über einen Besuch bei dem Fotografen <em>Sebastião Salgado</em></a> liefert uns SZ-Autor Sebastian Beck.</p>
<p>Die Aufnahmen Salgados folgten klassischen Kompositionen, sie seien mit maximalem technischen Aufwand vergrößert. &#8220;Wer wissen will&#8221;, schreibt Beck, &#8220;was Schwarzweißfilme früher zu leisten vermochten, der muss sich nur Salgados Arbeiten aus den 70er und 80er Jahren anschauen. Sie sind in jeder Hinsicht perfekt &#8230;&#8221;</p>
<p>Leider gibt es zum Beitrag nicht eine Fotografie zu sehen. Aber eine <a href="http://images.google.de/images?hl=de&amp;source=hp&amp;q=salgado&amp;btnG=Bilder-Suche&amp;gbv=2&amp;aq=f&amp;oq=" target="_blank" class="liexternal">Nachfrage bei der Bildersuche</a> bringt zahlreiche Ergebnisse.</p>
<p><strong>Die aufregendste Bilderstrecke</strong> der Woche habe ich bei <span style="color: #d69726;">•</span> <strong>SPIEGEL ONLINE</strong> gefunden: <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-50645.html" target="_blank" class="liexternal">Aufnahmen des Rock-Fotografen Hannes Schmid</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/_K8X5WzOA50" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fotograf Felix Seuffert bei imagetrust</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 09:14:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Bauernschmitt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie - Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotojournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab heute präsentiert die Agentur imagetrust einmal in der Woche an dieser Stelle ein aktuelles Reportage-Foto.
Regelmäßig werden wir hier bei Bildwerk3 zeigen, wie imagetrust-Fotografen die Welt sehen und interpretieren. Vielen Dank an Lars Bauernschmitt, der diese Reihe für uns möglich macht. 
2010 ist das Jahr der Fussball-Weltmeisterschaft und imagetrust-Fotograf Felix Seuffert ist seit November am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ab heute präsentiert die Agentur <a href="http://www.imagetrust.de/" title="imagetrust" target="_blank" class="liexternal"><strong>imagetrust</strong></a> einmal in der Woche an dieser Stelle ein aktuelles Reportage-Foto.</em></p>
<p><em>Regelmäßig werden wir hier bei Bildwerk3 zeigen, wie imagetrust-Fotografen die Welt sehen und interpretieren. Vielen Dank an Lars Bauernschmitt, der diese Reihe für uns möglich macht. </em></p>
<div id="attachment_4534" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-4534" title="© Felix Seuffert / imagetrust" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/imagetrust01.jpg" alt="© Felix Seuffert / imagetrust" width="490" height="327" /><p class="wp-caption-text">© Felix Seuffert / imagetrust</p></div>
<p>2010 ist das Jahr der Fussball-Weltmeisterschaft und imagetrust-Fotograf Felix Seuffert ist seit November am Kap der Guten Hoffnung um vor Ort die Vorbereitungen auf das sportliche Großereignis und das Leben in Südafrika zu beobachten.</p>
<p>In seiner Reportage über junge Nachwuchs-Kicker zeigt er wie fussballbegeisterte Jungen nicht selten barfuss sich schon heute auf den Weg zur WM 2018 machen.</p>
<p><strong><a href="http://www.imagetrust.de/fotografen/seuffert/seuffert-torjagd/seuffert-torjagd.html" title="Felix Seuffert bei imagetrust" target="_blank" class="liexternal">weitere Bilder aus der Reportage von Felix Seuffert</a></strong></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/Q8eff6rkPvM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>In Memoriam</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/yGvaP1aAf5o/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/01/19/in-memoriam/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 12:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogposts]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Drängen meiner Frau habe ich gestern – mit großer Wehmut – ein paar Utensilien endgültig entsorgen müssen.
Ein letzter Blick darauf &#8230; Weiß jemand, worum es geht?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4527" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-4527" title="bild01" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/bild01.jpg" alt="abgesang" width="490" height="348" /><p class="wp-caption-text">Entsorgt!</p></div>
<p>Auf Drängen meiner Frau habe ich gestern – mit großer Wehmut – ein paar Utensilien endgültig entsorgen müssen.</p>
<p>Ein letzter Blick darauf &#8230; Weiß jemand, worum es geht?</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/yGvaP1aAf5o" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>“Wir hatten frühzeitig bemerkt, dass eine neue Ära anbrach” – Interview mit Erwin Fey</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/n3sd48Nak_U/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/01/18/wir-hatten-fruhzeitig-bemerkt-dass-eine-neue-ara-anbrach-%e2%80%93-interview-mit-erwin-fey/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 12:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie - Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem hier in den letzten Tagen viel und kenntnisreich zur Geschichte der Bildagenturen zu lesen war – heute zum Abschluss dieser Artikelreihe ein Interview mit dem Unternehmer und Kenner der Bildbranche Erwin Fey.
Wer die Beiträge von Klaus Plaumann aufmerksam gelesen hat, für den ist Fey kein Unbekannter. Erwin Fey hat als einer der ersten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem hier in den letzten Tagen viel und kenntnisreich zur Geschichte der Bildagenturen zu lesen war – heute zum Abschluss dieser Artikelreihe ein Interview mit dem Unternehmer und Kenner der Bildbranche <em>Erwin Fey</em>.</p>
<p>Wer die Beiträge von Klaus Plaumann aufmerksam gelesen hat, für den ist Fey kein Unbekannter. Erwin Fey hat als einer der ersten in Deutschland für diesen Markt auf Digitalisierung gesetzt.</p>
<p>Heute ist Erwin Fey Geschäftsführer und Inhaber der <a href="http://www.feymedia.net/" title="Fey Mediaverlagsgesellschaft" target="_blank" class="liexternal">Fey Mediaverlagsgesellschaft</a>, in der im letzten Jahr ein opulenter Band mit Fundstücken aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bettmann-Archiv" title="Bettmann-Archiv" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Bettmann-Archiv</a> erschienen ist: <em>Schatzkammer der Fotografie</em>. Alle Abbildungen im Beitrag sind aus diesem Band.</p>
<div id="attachment_4517" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-4517" title="The Beatles" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/schatzkammer01.jpg" alt="Die britische Rock-'n'-Roll-Band THE BEATLES bei einem Segeltrip. Auch dieses Foto befindet sich im großen Bettmann-Archiv. © Max Maxen " width="490" height="327" /><p class="wp-caption-text">Die britische Rock-&#39;n&#39;-Roll-Band THE BEATLES bei einem Segeltrip. Auch dieses Foto befindet sich im großen Bettmann-Archiv. © Max Maxen </p></div>
<p>Bildwerk3/Marko Radloff: <strong>Sie haben 1995 die Düsseldorfer Bildagentur ZEFA (Zentrale Farbbild-Agentur) – ein damals betagter Laden – als geschäftsführender Inhaber übernommen und daraus in weniger als zehn Jahren die größte Agentur Europas gemacht – die drittgrößte weltweit. War die Zeit günstig oder waren Sie einfach der Richtige am richtigen Platz?<br />
</strong> <em>Erwin Fey</em>: Der Erfolg der zefa ist eine Mischung aus Teamwork, dem richtigen Zeitpunkt, großartigen Mitarbeitern und dem starken Willen, aus einem eher behäbigen Archiv einen kreativen Vorreiter zu machen. Der Imagewandel wurde geschafft.</p>
<p><strong>Zwischen 1995 und 2004 – dem Jahr, in dem Sie die in Zefa Visual Media umbenannte Agentur verkauften – hat sich der Bildermarkt durch die Digitalisierung radikal verändert. Haben Sie sich in dieser Zeit eher als Getriebener oder doch als Treibender gesehen?</strong><br />
<em>Erwin Fey</em>: Eindeutig als Treibender. Wir haben bereits die Digitalisierung stark vorangetrieben, als viele noch nicht daran dachten. Dank der digitalen Verfügbarkeit der Bestände wuchsen die Verkaufszahlen stetig an. Wir hatten frühzeitig bemerkt, dass eine neue Ära anbrach, die das gesamte Geschäft revolutioniert hat. Es ist ja immer so: Wer nicht auf den fahrenden Zug aufspringt, gerät ins Hintertreffen.</p>
<p><span id="more-4502"></span></p>
<p><strong>Was bedeutete es ganz praktisch, eine Bildagentur, die am Schluss immerhin einen Jahresumsatz von 32 Millionen Euro gemacht hat auf eine ganze neue Technologie umzurüsten?</strong><br />
<em>Erwin Fey</em>: Viel Arbeit, unternehmerischer Mut, die richtigen Leute, die die neuen Gegebenheiten sofort mitgetragen und umgesetzt haben.</p>
<p><strong>War die Zefa Visual Media am Schluss ein profitables Unternehmen?</strong><br />
Ja</p>
<p><strong>Sie haben ihre Anteile an Zefa Visual Media (51 %) 2004 an Corbis – der großen Bildagentur, die Bill Gates gehört – für 28 Millionen Dollar verkauft. Haben Sie das Geld gut angelegt? Kennen Sie Bill Gates persönlich?</strong><br />
<em>Erwin Fey</em>: Es wird viel über Kauf- und Verkaufspreise spekuliert und ich beteilige mich nicht an Spekulationen. Ja. Herrn Gates habe ich einmal auf einer Veranstaltung erlebt.</p>
<p><strong>Ihre Prognose für die Bildagenturlandschaft: Wird die Konzentration weiter zunehmen? Sehen wir am Ende des Tages die Fusion von Getty und Corbis? Was wird aus den kleinen und speziellen Agenturen? Gibt es ein Überleben abseits der großen Player?</strong><br />
<em>Erwin Fey</em>: Ich bin lange aus dem Geschäft der Bildagenturen, denke aber, dass es für hoch spezialisierte, kleine Agenturen immer mal wieder eine Nische geben wird.</p>
<p><strong>Heute funktioniert der Verkauf von Bildern ausschließlich über das Netz – weltweit und irgendwie demokratisch. Haben Sie eine Empfehlung für junge Fotografen, sich in dieser Situation zu recht zu finden?</strong><br />
<em>Erwin Fey</em>: Qualität findet sich in jeder Situation zurecht.</p>
<div id="attachment_4518" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-4518" title="© Corbis/Bettmann" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/schatzkammer02.jpg" alt="Präsident Roosevelt trifft am 29. August 1936 auf den Sioux-Häuptling Noal Bad Wound. © Corbis/Bettmann " width="490" height="380" /><p class="wp-caption-text">Präsident Roosevelt trifft am 29. August 1936 auf den Sioux-Häuptling Noal Bad Wound. © Corbis/Bettmann </p></div>
<p><strong>Mit der Feymedia Verlagsgesellschaft haben Sie 2008 den Neustart gewagt – mit einem Verlag für Fotografie und einer Online-Editionsgalerie. Kennen Sie genügend Sammler limitierter Auflagen, dass sich diese Investition irgendwann bezahlt macht?</strong><br />
<em>Erwin Fey</em>: Der Markt für diesen Geschäftsbereich ist enorm und wächst stetig. Bereits in kurzer Zeit sind interessierte Sammler von sich aus auf uns zugekommen, aber natürlich kennen wir durch die langjährige Erfahrung in Sachen Fotografie viele potentielle Käufer.</p>
<p><strong>Mit der <em>Schatzkammer der Fotografie</em> haben Sie im Herbst 2009 einen opulenten Bildband herausgebracht der fotografische Ikonen des 19. und 20. Jahrhunderts zeigt. Quelle ist das Bettmann-Archiv, das in einem Bergwerk unter Tage verwahrt wird. Wann hatten Sie die Idee zu soviel Historie?</strong><br />
<em>Erwin Fey</em>: Die Idee kam nach eingehender Sichtung des Marktes – es gab ein solches Buch, das sich in dieser Form mit einem historischen Archiv auseinandersetzt, noch nicht. Außerdem ist uns das Bettmann-Archiv durch die vielen Jahre in der Fotobranche bestens bekannt.</p>
<p><strong>Wie ist der Kontakt von Feymedia und dem Bettmann-Archiv zustande gekommen.</strong><br />
<em>Erwin Fey</em>: Über die Autorin, die die Verantwortlichen bei Corbis bzw. dem Bettmann Archiv gut kennt.</p>
<p><strong>Mit den zahlreichen großformatigen Abbildungen auf 304 Seiten – fast alle kennt man und die Aufnahmen sind schon heute Bestandteil des kollektiven fotografischen Gedächtnisses – ist das Bettmann-Archiv nicht erschöpft. Wird es weitere Publikationen aus dem Bestand geben?</strong><br />
<em>Erwin Fey</em>: Bei rund 11 Millionen Exponaten sind noch viele Schätze zu heben. Doch zunächst wird ein weiteres Juwel der Fotogeschichte auf den Markt kommen – ein Bildband über das Sygma-Archiv, zu dem wir ebenfalls einen guten Zugang haben.</p>
<div id="attachment_4519" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-4519" title="© Corbis/Bettmann" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/schatzkammer03.jpg" alt="Helen Knott und Chester Towne bei einem „Cocktailtanz“ auf dem Dach des Bellevue Stratford Hotels. © Corbis/Bettmann" width="490" height="405" /><p class="wp-caption-text">Helen Knott und Chester Towne bei einem „Cocktailtanz“ auf dem Dach des Bellevue Stratford Hotels. © Corbis/Bettmann</p></div>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/394145904X?ie=UTF8&amp;tag=ostjob-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=394145904X" target="_blank" class="liexternal">Schatzkammer der Fotografie</a></strong> bei <em>Amazon</em> kaufen (von jedem Verkauf, der über diesen Link zu Stande kommt, erhalten wir einen kleinen Beitrag – Affiliate)</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/n3sd48Nak_U" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>getPublished Award 2010</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/snEOdZ1graM/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/01/18/getpublished-award-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 07:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung - Event]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie & Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Als Juroren für den getPublished Award 2010 konnten die Veranstalter Darius Himes (Radius Books), Oliver und Frank Seltmann (Seltmann+Söhne), Hendrik teNeues (teNeues Verlag), Klaus Kehrer (Kehrer Verlag), Christof Kerber (Kerber Verlag), F.C. Gundlach, Ingo Taubhorn (Kurator Haus der Photographie), Hannes Wanderer (Peperoni Books), Markus Hartmann (Hatje Cantz) und Peter Bialobrzeski gewinnen.
Bildwerk3 ist Medien-Partner der Fotobuchtage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fotobuch-tage.de/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-4497" title="getpublishedaward" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/getpublishedaward.gif" alt="getpublishedaward" width="490" height="700" /></a></p>
<p>Als Juroren für den <strong>getPublished Award 2010</strong> konnten die Veranstalter Darius Himes (<em>Radius Books</em>), Oliver und Frank Seltmann (<em>Seltmann+Söhne</em>), Hendrik teNeues (<em>teNeues Verlag</em>), Klaus Kehrer (<em>Kehrer Verlag</em>), Christof Kerber (<em>Kerber Verlag</em>), F.C. Gundlach, Ingo Taubhorn (<em>Kurator Haus der Photographie</em>), Hannes Wanderer (<em>Peperoni Books</em>), Markus Hartmann (<em>Hatje Cantz</em>) und Peter Bialobrzeski gewinnen.</p>
<p><em>Bildwerk3 ist Medien-Partner der <strong>Fotobuchtage 2010</strong> – vom 04. &#8211; 06. Juni 2010 in Hamburg.</em></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/snEOdZ1graM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bildwerk3.de/2010/01/18/getpublished-award-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.bildwerk3.de/2010/01/18/getpublished-award-2010/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Angelos Tzortzinis ist neuer Fotograf der Gruppe28</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/parziX9UWdk/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/01/15/angelos-tzortzinis-ist-neuer-fotograf-der-gruppe28/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 19:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie - Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografenagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Pinnwand]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Athener Fotograf Angelos Tzortzinis wird von der Hamburger Bildagentur Gruppe28 international vertreten. Angelos Tzortzinis setzt sich in seinen Reportagen mit aktuellen, sozialen und gesellschaftlichen Themen auseinander.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.bildwerk3.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/4474.gif&amp;w=295&amp;h=&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<div id="attachment_4475" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-4475" title="© Angelos Tzortzinis" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/angelos_tzortzinis.jpg" alt="© Angelos Tzortzinis / Die griechische Küstenwache bringt ein Boot mit illegalen Einwanderern auf." width="490" height="327" /><p class="wp-caption-text">© Angelos Tzortzinis - Die griechische Küstenwache bringt ein Boot mit illegalen Einwanderern auf.</p></div>
<p>Der Athener <a href="http://www.angelos-tzortzinis.com/" title="Fotograf Angelos Tzortzinis" target="_blank" class="liexternal">Fotograf <em>Angelos Tzortzinis</em></a> wird von der Hamburger <a href="http://www.gruppe28.de/" title="Gruppe28" target="_blank" class="liexternal">Bildagentur Gruppe28</a> international vertreten. Angelos Tzortzinis setzt sich in seinen Reportagen mit aktuellen, sozialen und gesellschaftlichen Themen auseinander.</p>
<p>Silvia Schwack-Schmitz von der Gruppe28 sagt: &#8220;Mit Angelos Tzortzinis erhält unsere Fotografenagentur einen weiteren Fotografen, der mit seiner Fotografie die Qualitätstansprüche der Agentur trägt und das nationale und internationale Netzwerk von angesehenen Fotografen erweitert.&#8221;</p>
<p><em>Ich habe heute mit Frau Schwack-Schmitz gesprochen und wir haben ein Interview für Bildwerk3 vereinbart. Da freue ich mich schon sehr drauf. Leider war dann plötzlich mein Handyakku am Ende &#8230;</em></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/parziX9UWdk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fotolese: “Ich bin Fotograf und definiere mich über meine Kamera.”</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 08:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotolese]]></category>
		<category><![CDATA[Insides]]></category>

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		<description><![CDATA[• VOUGE
Die Meldung der Woche war sicher die Ankündigung, dass Kristian Schuller – bekannter Fashion-Fotograf – bei Germany&#8217;s Next Topmodel als Juror mitmacht. Ich habe nie eine Sendung von GNTM gesehen und weiß nur ungefähr worum es geht – bin aber skeptisch, das das so die richtige Veranstaltung ist, wo man sich als Fotograf aufhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #D69726;">•</span> <strong>VOUGE</strong><br />
Die Meldung der Woche war sicher die Ankündigung, dass <em>Kristian Schuller</em> – bekannter Fashion-Fotograf – bei <em>Germany&#8217;s Next Topmodel</em> als Juror mitmacht. Ich habe nie eine Sendung von GNTM gesehen und weiß nur ungefähr worum es geht – bin aber skeptisch, das das so die richtige Veranstaltung ist, wo man sich als Fotograf aufhalten sollte.</p>
<p>Nun gibt es bereits <a href="http://www.vogue.de/articles/mode/star-news/kristian-schuller/2010/01/12/19455" title="Interview Kristian Schuller" target="_blank" class="liexternal">ein Interview mit Schuller</a> gerade zu diesem Thema auf den Seiten von VOUGE. Sehr lesenswert und man merkt Schuller eben genau jene Skepsis an. So richtig behaglich fühlt sich der Meister nicht. Diesmal schau <em>ich</em> zu. Na, wenigstens einmal &#8230;</p>
<p>&#8220;Ich bin Fotograf und definiere mich über meine Kamera&#8221; klingt es am Schuss etwas nach Selbstschutz, als ahne Schuller schon, worauf er sich da einläßt. (der <a href="http://www.kristianschuller.com/" title="Kristian Schuller" target="_blank" class="liexternal">Fotograf Kristian Schuller</a>)</p>
<p>Dabei sieht <a href="http://www.welt.de/lifestyle/article5677777/Die-Aera-der-Katalogmodels-scheint-am-Ende.html" title="WELT ONLINE" target="_blank" class="liexternal">Silke Wichert bei <span style="color: #D69726;">•</span> WELT ONLINE</a> die <em>Ära des Katalogmodels scheinbar am Ende</em>. Da ist das Internet, die aufkommende Sensibilität gegen Magersucht und die Einsicht: allzu hübsch verkauft nicht gut. &#8220;Menschen neigen dazu, sich mit anderen zu vergleichen, um so ein Feedback auf die eigene Erscheinung zu bekommen.&#8221;</p>
<p><span style="color: #D69726;">•</span> <strong>ZEIT ONLINE</strong><br />
Auf der Suche nach Normalität in den Slums dieser Welt ist der Magnum-Fotograf Jonas Bendiksen – in seiner Dokumentation <em>The Places We Live</em>. Die<em> Zeit</em> widmet ihm in ihrer <a href="http://www.zeit.de/kultur/kunst/2010-01/jonas-bendiksen-slums" title="ZEIT ONLINE" target="_blank" class="liexternal">Onlineausgabe ein Interview</a>, indem Bendiksen (34) Slums als einen Ort der Vielfalt, der Dynamik und nicht nur des Elends schildert. Der klügste Satz in diesem Beitrag ist einer über Evolution und nicht über Fotografie: &#8220;Slums zeigen, wie die modernen Städte begannen, zu existieren.&#8221; (der <a href="http://www.jonasbendiksen.com/" title="Jonas Bendiksen" target="_blank" class="liexternal">Fotograf Jonas Bediksen</a>)</p>
<p><span style="color: #D69726;">•</span> <strong>FAZ.NET</strong><br />
Einen <a href="http://www.faz.net/s/Rub8F4CC12BA50B48E9A076651F417117FE/Doc~EC157426C881244ADAA0A3FCEB519B89A~ATpl~Ecommon~Scontent.html" title="Nils Schiffhauer – FAZ" target="_blank" class="liexternal">akademischen Text zum Thema <em>fotografische Schärfe</em></a> hat Nils Schiffhauer in der FAZ gebracht. Äußerst kenntnisreich aber wenig unterhaltsam und obendrein etwas lang.</p>
<p>Ich wusste immer, das Schärfe berechenbar ist und Schiffhauer liefert die Erklärung: &#8220;Im Leseabstand von 25 Zentimeter müssen zwei Punkte mindestens 0,04 Millimeter voneinander entfernt sein, um sie noch getrennt und somit scharf wahrzunehmen.&#8221;</p>
<p><span style="color: #D69726;">•</span> <strong>NGZ ONLINE</strong>: über <a href="http://www.ngz-online.de/kultur/mehr_kultur/Inszenierung-bis-ins-kleinste-Detail_aid_804295.html" title="Fotograf Andreas Mühe" target="_blank" class="liexternal">den Fotografen Andreas Mühe</a> und die Ausstellung Mühes in der Galerie CAMERA WORK in Berlin</p>
<p><em>und</em>: etwas spät betrauert Harald Keller den <em>Abschied der Fotografie von ihrem Zeitalter</em> und meint <a href="http://www.freitag.de/kultur/1001-ende-des-kodachrome/" title="Der Freitag" target="_blank" class="liexternal">das Ende der Kodachrome 64</a> – für <span style="color: #D69726;">•</span> DER FREITAG. Beeindruckend gut kommentiert &#8230;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/WTqDkjdzLko" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Auch Microstock bleibt nicht, was es zu Anfang war</title>
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		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/01/13/auch-microstock-bleibt-nicht-was-es-zu-anfang-war/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 12:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Plaumann, Vize-Präsident des Centre of the Picture Industry, CEPIC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie - Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Es war einmal]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch einmal zur Orientierung: in der Bildbranche sind drei Angebotsformen bestimmend: das klassische Rights Management (RM – hier erwirbt der Verwerter einzelne Nutzungsrechte), Royalty Free (RF – ein Verwerter zahlt einmalig für sämtliche Nutzungen) und Microstock (MS = RF zu besonders günstigen Preisen).
Am Anfang der neuen Bilderquelle Microstock standen die Grafiker, denen die Bilder, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch einmal zur Orientierung: in der Bildbranche sind drei Angebotsformen bestimmend: das klassische <em>Rights Management</em> (RM – hier erwirbt der Verwerter einzelne Nutzungsrechte), <em>Royalty Free</em> (RF – ein Verwerter zahlt einmalig für sämtliche Nutzungen) und <em>Microstock</em> (MS = RF zu besonders günstigen Preisen).</p>
<p>Am Anfang der neuen Bilderquelle <em>Microstock</em> standen die Grafiker, denen die Bilder, die sie für ihre Kunden kaufen mussten, zu teuer waren. Sie schufen ihre eigenen Fotos und Illustrationen und tauschten diese Motive untereinander in Communities aus. Weitere Amateur-Fotografen kamen hinzu, was die Menge der Fotos stark vergrößerte.</p>
<p>Nach und nach folgten ein härteres Editing und eine bessere Qualitätskontrolle, um sich von der Konkurrenz abzusetzen. Mit anderen Worten – auch <em>Microstock</em> bleibt nicht, was es zu Anfang war, auch hier sind die Veränderungen längst sichtbar. Aber wo geht das hin? Und wo endet es?</p>
<p><span id="more-4449"></span>Noch kann niemand diese Fragen exakt beantworten. Was allerdings schon sichtbar ist: <em>Microstock</em> setzte <em>Royalty Free</em> (RF) unter Druck. Eine Kannibalisierung ist zu beobachten, die Verkaufszahlen von MS übersteigen RF schon bei weitem. Denn: warum ein Massenprodukt wie RF kaufen, das durch eine große Anzahl von Anbietern auf den Markt gedrängt wird und verhältnismäßig teuer ist – wenn ein Foto in der gleichen Qualität  zu einem viel geringeren Preis zu haben ist?</p>
<p>Hier werden die Zweifler am MS-System sicher bald eines besseren belehrt, besonders angesichts der Wirtschaftskrise und den sinkenden Anzeigenvolumen der Print-Industrie. Dabei ist weniger <em>Geiz-ist-geil</em> bestimmend, als vielmehr der Druck auf die Bildredaktionen, Ausgaben zu sparen.</p>
<p>Weitere Veränderungen kommen hinzu, die den Markt verbiegen: Auch der Microstock-Anbieter <em>Fotolia</em> bietet jetzt den klassischen Bildagenturen an, das MS-Material aus den Fotolia-Beständen an ihren eigenen Kundenstamm zu verkaufen – zu Preisen, die diese Anbieter selbst bestimmen können.</p>
<p>Und das Rad dreht sich weiter: <em>Dreamstime</em> kooperiert mit<em> Phototimes.ru</em>, einer russischen Bildagentur, die nicht nur Russland, sondern auch die Ukraine, Belarus, Estland, Lettland und weitere umliegende Länder bedient. <em>Phototimes.ru</em> ist jetzt Dreamstimes exklusiver Vertreter und der erste russische Microstock-Anbieter.</p>
<p>Zur gleichen Zeit verraten uns die wichtigen Bilderindustrie-Blogs, dass <em>Dreamstime</em> sich auch auf den südamerikanischen Kontinent ausgedehnt hat.</p>
<p>Alan Meckler, bis dahin Präsident der <em>Mecklermedia Corporation</em>, hatte Ende der 90er Jahre die Absicht, <em>Corbis</em> und <em>Getty</em> herauszufordern,  schuf – auf Basis zuvor gekaufter Agenturen – mit <em>Jupiter Images</em> eine große Bildagentur und griff die Wettbewerber mit Flatrates frontal an.</p>
<p>Für 125 Dollar im Monat so viele Motive herunterladen, wie man benötigt – ein Traum für Grafikdesigner und kleine Werbeagenturen. Doch viele in der Branche hatten bald das Gefühl, dass Meckler sein Geschäft mächtig aufblähte, um gekauft zu werden. Es dauerte einige Jahre, aber <em>Getty</em> schlug im Oktober 2008 zu und verleibte sich <em>Jupiter Images</em> ein – für 96 Mio. Dollar. Bei einem Treffen auf dem UGCX-Event in Manhattan, im Oktober 2009, meinte Meckler, daß er in der heutigen Situation kaum die Hälfte des Betrages bekommen würde.</p>
<p>Der Branchenkenner <em>Jim Pickerell</em> prognostiziert, dass 2009 bei <em>Getty</em> die Umsätze im Microstock-Bereich höher sein werden als bei RF oder RM. 2007 lagen die iStock-Umsätze noch bei 72 Millionen Dollar, 2008 schon bei 148 Millionen Dollar und für 2009 werden 250 Millionen erwartet, während bei RF nicht mehr als 165 Millionen umgesetzt werden, im RM-Bereich sind es 227 Millionen Dollar.</p>
<p>Diese Zahlen sagen uns eindeutig, dass man die Umsatzgrößen von Microstock genau betrachten sollte, um die Entwicklung der Bildagenturen in den nächsten Jahren zu bewerten. RF und RM werden zukünftig eine kleinere Rolle für den Bildermarkt spielen, was die Anzahl der Bildverwendungen betrifft.  Die meisten Fotos würden bisher allerdings im nicht-kommerziellen Bereich verwendet und sind keine Konkurrenz zum Bildagentur-Geschäft, heißt es bisher.</p>
<p>Bei <em>Corbis</em> hörte man Anfang Februar 2009 eine andere Einschätzung, nämlich dass Microstock in den kommenden Jahren 25% des gesamten Stock-Foto-Marktes einnehmen wird. Dabei wurde auch publik, dass die von Corbis erworbene Microstock-Agentur<em> SnapVillage</em> bis Ende 2009 in dem gerade bei <em>Veer</em> (2007 von <em>Corbis</em> gekauft) geschaffenen „Marketplace“ untergebracht werden wird.</p>
<p><a href="http://www.veer.com/" title="Veer" target="_blank" class="liexternal"><em>Veer</em></a>, bekannt durch ein breit gefächertes Angebot, darunter das hochklassige RF-Angebot <em>Fancy</em>, hat eine Microstock-Abteilung aufgemacht und dort die <em>SnapVillage-Bilder </em>untergebracht, um sich mit diesem Microstock-Angebot besser auf dem Markt zu positionieren.</p>
<p><strong>Aus deutschen Landen</strong></p>
<p>Viel ist in Deutschland vom traditionellen Geschäft nicht geblieben, sprechen wir hier nur über die größeren Agenturen. <a href="http://www.mauritius-images.com/" title="mauritius images" target="_blank" class="liexternal"><em>Mauritius</em></a>, die älteste Bildagentur Deutschlands, ist immer noch im Besitz von Hans-Jörg Zwez, der Firmensitz in Mittenwald.</p>
<p>Zwez ließ sich bisher vom großen Marktgetümmel nicht zur Seite schieben. Man sieht ihn auf Branchentreffen wie<em> Cepic</em> und <em>Paca</em> sein umfangreiches Netzwerk pflegen und sein Bildangebot durch ständig neue Bilder, RM und RF, vergrößern. Und gerade 2009 überraschte er die Branche mit einem großen Scoop: <em>Mauritius</em> vertreibt ab sofort die Bilder des großen britischen Bildportals <em>Alamy </em>in Deutschland.</p>
<p>Die Agentur hat einen Vertrag mit Alamy abgeschlossen, der alle Kollektionen beinhaltet, die für Deutschland, Österreich und die Schweiz frei sind.</p>
<p>So erweiterte <em>Mauritius</em> den Bildbestand um 9 Millionen auf 14 Millionen Motive und ist damit der größte Bildanbieter auf dem deutschen Markt.  Nach Hans-Jörg Zwez Einschätzung wird in der Branche weiter „ein großer Verdrängungswettbewerb stattfinden“ und daher gelte es, eine größere Archivtiefe anzubieten und sich als Spezialanbieter zu positionieren. „Überleben wird, wer am flexibelsten und mit ständiger Content-Erweiterung reagiert und die neueste Technik bieten kann“. Seit Dezember 09 wird bei Mauritius auch &#8220;Midstock&#8221; angeboten. &#8220;Bestprice Stock&#8221; nennt sich das neue Angebotssegment.</p>
<p>Die großen historischen Archive wie <em>AKG, Ullsteinbild, BPK</em>, sind nicht so stark unter Druck wie viele Universalagenturen. Auch hier machte wieder eine Person einen größeren Schritt. Beim Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz, BPK, findet zurzeit eine große Veränderung statt, die der Öffentlichkeit  kaum bekannt ist. Geschäftsführer Hanspeter Frentz erfasst die Bildersammlungen der wichtigsten Museen Europas in einer Datenbank. Damit haben Bildkäufer zukünftig über das BPK-Portal Zugriff auf die Mona Lisa aus dem Louvre, die Sammlungen der Petersburger Eremitage und die Bestände der Uffizien in Florenz, um nur drei wichtige Museen zu nennen.</p>
<p>Auch die Agentur <a href="http://www.plainpicture.de/" title="Bildagentur plainpicture" target="_blank" class="liexternal"><em>Plainpicture</em></a> suchte sich einen anderen Weg. Valentin Alscher schuf eine Bildagentur mit einer innovativen Strategie. Hier gab es plötzlich eine ganz andere Bildsprache, Fotos, die auf dem Markt vorher nicht zu finden waren: Menschen wie Du und Ich, ganz normale Bürger, ungestylt aus dem Alltag, aber hip, viel coole Jugend im angesagten Outfit aber auch alte Menschen und Kleinbürger mit Blümchentapete.</p>
<p>Auf Dauer reichte das aber nicht aus: <em>Plainpicture</em> machte in den letzten zwei Jahren die Entwicklung vom Oma-und-Opa-sitzen-auf-dem-Sofa-Bild zum aussagekräftigen und hochwertigen Symbolfoto und ungewöhnlichen Bildmotiven die man woanders nicht findet. Jetzt deckt die Agentur mit der Angebotserweiterung einen größeren Markt ab und eröffnete 2008 sogar eine Filiale in London. Und gerade hat plainpicture die Bildagentur Deepol gekauft, eine Bildagentur mit einem ganz besonderen Stil, die von plainpicture schon seit einigen Jahren mit angeboten wurde.</p>
<p><strong>Die heutige Situation</strong></p>
<p>Das Bildergeschäft ist nicht am Ende. Es lebt und ist dynamischer als vor 20 Jahren. Viele Markteilnehmer haben sich Nischen gesucht und dort ihren Platz gefunden. Neue Medien sind hinzugefügt worden, die sich allmählich ihren Platz auf dem Bildermarkt erkämpfen. Aber nicht in Deutschland entstehen die Innovationen, sondern, wie fast immer, in den USA und in Großbritannien.</p>
<p>Video &amp; Audio: Der nächste Schritt ist längst vollzogen, wird aber in der Branche nicht laut diskutiert. Viele überlegen noch, ob Footage (Filmmaterial) etwas bringt, wie groß der Aufwand ist und ob es sich lohnt, mit Video-Clips zu handeln. Großunternehmen sind schon lange dabei und haben ihren Kundenstamm langsam, aber sicher aufgebaut.</p>
<p>Wenn die Großen das können – warum nicht auch die kleineren und mittleren Unternehmen? Footage wurde in den vergangenen Jahren immer wichtiger, weil sich die Technologie wieder einmal rasant veränderte. Heute kann man über jedes Notebook und iPhone Filme ansehen, Speicherkapazitäten steigen von Jahr zu Jahr und es braucht ständig neue Kicks, um den Kunden ein neues Spielzeug anzubieten.</p>
<p>Für viele, vorwiegend  junge Menschen sind bewegte Bilder interessanter als Fotos. Jeden Tag sieht man in der S-Bahn, in Cafés und auf öffentlichen Plätzen  Menschen, die auf ihre kleinen Schirme starren, auf denen sich Clips und Filme abspielen.</p>
<p><em>YouTube</em> war der Auslöser für eine unendliche Menge von Clips, von allen möglichen Auftritten und Begebenheiten in unserer Welt. Clips werden in Kinofilmen eingebaut und in TV-Produktionen. Die Entwicklung von Internet-TV sollte dabei nicht unterschätzt werden. Dort sind die Gelder nicht so üppig und wer sparsam produzieren muss, braucht vorgefertigte Clips. Auf jeder Website bewegen sich heute die Bilder – für die Online-Werbung sind sie nicht mehr wegzudenken.</p>
<p>Das Bewegtbild ist also ganz sicher ein Teil der Zukunft des Bildermarktes. Die junge Generation kuckt mehr auf den Rechner-Monitor als auf die Glotze. TV-Programme werden über das Netz angeboten, die Sender investieren in diese Richtung.</p>
<p>Auch Audio spielt inzwischen eine immer größere Rolle. Vor einigen Jahren produzierte die RF-Company Digital Vision, heute zu Corbis gehörend, eine große Anzahl von CDs mit einer umfangreichen Bandbreite von Musik-Dateien. Von Bossa Nova, Hip Hop, diversen Jazz-Stilrichtungen bis Hardrock und Klassik war jede Musikrichtung als Royalty Free verfügbar. Lange Zeit wurde über Audio-Clips in der Branche nicht gesprochen. Aber jetzt, durch die o.g. Veränderungen, braucht man Töne aus der Dose, um eben jene TV-Produzenten zu versorgen, die sparen müssen und jene Werbeleute, die ihre Filme und die Websites ihrer Kunden attraktiver machen möchten.</p>
<p><strong>Bilder für Jedermann</strong></p>
<p>Wie sieht die heutige Realität des Bildergeschäftes aus? Die Bildredaktion eines Magazins versorgt sich mit RM, aber längst auch mit RF und MS. Durchforstet man die Hefte auf Urheberhinweise, dann ist das eindeutig. Wer sparen muss, schaut sich das benötigte Produkt genau an und wählt das günstige, wenn es für ihn kein Risiko bedeutet.</p>
<p>Für die kleine Agentur um die Ecke ist Microstock gut genug. Die Qualität ist gut, die Konkurrenz klein, denn wer vergleicht einen Bäckerprospekt oder eine Website mit der des Konkurrenten? Niemand. Und der Normalverbraucher kann sich jetzt seine Website mit unendlich vielen Bildern aufhübschen und sein Handydisplay mit wechselnden Motiven schmücken. Ob Student, Schüler, Rentner oder der Kleingartenverein: Microstock bezahlen kann jeder.</p>
<p>Jeder Bildnutzer kann heute über das Internet genau das suchen und finden, was er benötigt. Die Werbeagentur muss Bilder sperren und braucht RM, aber für eine Broschüre mit vielen Bildern ist RF auch OK. Und für das Layout: die Flatrate bei Fotolia reicht dafür aus.</p>
<p>All diesen Veränderungen müssen Bildagenturen in ihrer Planung Rechnung tragen, denn die Verwendungshonorare für ein Bild im Internet müssten endlich den Marktbedingungen angepasst werden – die Preise für Online-Veröffentlichungen sollten demgemäß erhöht werden, um Verluste auszugleichen. Vor allem sind diese Veränderungen eine große Herausforderung für Fotografen, die sich entscheiden müssen, in welche Richtung sich ihre Arbeit weiterentwickeln muß, um bei der Übersättigung des Bildermarktes weiterhin Geld zu verdienen.</p>
<p>Es wächst also langsam zusammen, was zusammengehört. Das zeigt die Entwicklung der vergangenen 15 Jahre. Erst gab es Print und Dia, dann digitale Daten auf Diskette,  später auf CD und Festplatte, danach auf USB-Stick und DVD sowie greifbar zum Up- und Download über das Internet. Bilder tummeln sich jetzt auf MP3-Playern, Handys, digitalen Bilderrahmen, Blackberries  -und ab Anfang 2010 auf den Tablet PCs, die sicher auch die Printmedien bedrohen werden. Warten wir  ab, wie es weitergeht.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<h3 class="autor">Autor</h3>
<div id="attachment_4405" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-4405 " title="Klaus Plaumann" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/01/klaus_plaumann.jpg" alt="Klaus Plaumann" width="150" height="219" /><p class="wp-caption-text">Klaus Plaumann, Vize-Präsident des Centre of the Picture Industry, CEPIC (www.cepic.org)</p></div>
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