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	<title>Bildwerk3 - Fotografie - Fotografen</title>
	
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	<description>Onlinemagazin für Fotografie und Fotografen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 04:35:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Einen Kunden mit einem Foto glücklich gemacht zu haben, rechtfertig den mühsamen Weg. Fotograf Karsten Thormaehlen</title>
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		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/09/06/einen-kunden-mit-einem-foto-glucklich-gemacht-zu-haben-rechtfertig-den-muhsamen-weg-fotograf-karsten-thormaehlen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 09:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt am Main]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fotograf Karsten Thormaehlen spricht im Bildwerk3-Interview über seinen ungeraden Weg ins Fotografie-Business, seine Anforderungen an Assistenten, über seine größten persönlichen Erfolge und über den ganz besonderen Wert guter Kundenbeziehung. Karsten Thormaehlen ist für den Bund Freischaffender Foto-Designer stellvertretender Regionalbeirat für die Region Frankfurt. Worin besteht der Wert einer guten Ausbildung? Welche Ausbildung haben Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.karstenthormaehlen.com/" target="_blank" class="liexternal">Fotograf Karsten Thormaehlen</a> spricht im Bildwerk3-Interview über seinen ungeraden Weg ins Fotografie-Business, seine Anforderungen an Assistenten, über seine größten persönlichen Erfolge und über den ganz besonderen Wert guter Kundenbeziehung.</p>
<p>Karsten Thormaehlen ist für den Bund Freischaffender Foto-Designer stellvertretender Regionalbeirat für die Region Frankfurt.</p>
<div id="attachment_7044" class="wp-caption aligncenter" style="width: 454px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/fotografien-karsten-thormaehlen/" ><img class="size-full wp-image-7044" title="Cockpit Concorde © Karsten Thormaehlen" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/09/thormaehlen-first2.jpg" alt="Cockpit Concorde © Karsten Thormaehlen" width="444" height="530" /></a><p class="wp-caption-text">Cockpit Concorde © Karsten Thormaehlen</p></div>
<p><strong>Worin besteht der Wert einer guten Ausbildung? Welche Ausbildung haben Sie absolviert?</strong><br />
Eine gute Ausbildung finde ich für die Entwicklung der Persönlichkeit sehr wichtig. Es muss auch nicht unbedingt eine Ausbildung zum Fotografen sein. Ich selbst habe eine Bankkaufmannslehre gemacht, ein Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Politikwissenschaften angefangen, um dann Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Wiesbaden für mich zu entdecken.</p>
<p>Während dessen jobbte ich als Pizzafahrer, Verpacker, Wäscher bei Autovermietungen. Nach meinem Diplom heuerte ich bei einer Werbeagentur als Artdirector an, zog mit der gleichen Agentur nach New York und wieder zurück nach Deutschland, bevor ich mich 2003 als Fotograf selbstständig machte.</p>
<p><span id="more-7019"></span></p>
<p><strong>Was erwarten Sie von Ihren Assistenten?</strong><br />
Ein Assistent sollte vor allem eines können: assistieren, d. h. meine Arbeitsweise insofern verstehen, dass er oder sie meine nächsten Schritte erahnt und schon die Klammer, Lampe oder den Aufheller bereit hält.</p>
<p>Auch halte ich Vorbereitung für ein Plus. Steht Stillife-Fotografie auf der Tagesordnung, könnte er/sie mich fragen, ob wir genug Spiegelchen, weiße oder schwarze Schaumpappe vorrätig haben, sind wir on Location sollte er mir und nicht ich ihm/ihr den kürzesten und besten Weg dorthin erklären und die Parkmöglichkeiten schon ausgelotet haben.</p>
<p>Weitere Talente, die ich bei Assistenten sehr zu schätzen gelernt habe, sind Kommunikationsfähigkeit und Humor. Das kann die Situation mit Kunden und Agentur am Set sehr auflockern.</p>
<p><strong>Was erwarten Ihre Assistenten von Ihnen?</strong><br />
Nun, ich denke, dass sie bei mir Dinge lernen, die nicht ausschließlich mit den technischen Aspekten eines Auftrages zu tun haben. Da sind die meisten ja bereits sehr fit.</p>
<p>Wie geht man mit Kunden um, dass sie wiederkommen, wie mit Stylisten oder Make-up Artisten, dass sie Spaß an ihrer Arbeit haben? Bei mir kann man z. B. auch lernen wie aus einem Projekt eine Ausstellung, ein Bildband oder ein Dokumentarfilm werden kann.</p>
<p><strong>Eine hervorragende Fotografie entsteht eher zufällig oder muss sorgfältig geplant sein?</strong><br />
Beides ist zutreffend. Gerne spreche ich von &#8220;kontrolliertem Zufall&#8221;. Damit meine ich, dass die innere Haltung, der &#8220;Rahmen&#8221; einer Situation, die richtige Tageszeit mit dem günstigsten Lichteinfall vorhersehbar bzw. kontrollierbar sind.</p>
<p>Was dann in dieser Situation passiert, um ein hervorragendes Bildergebnis zu liefern, kann man dann dem Zufall überlassen &#8230; oder „bestellt es beim Universum“.</p>
<p><strong>Welches wird Ihr nächster großer (Selbst-)Auftrag, Ihr nächstes, wichtiges Projekt sein?</strong><br />
Es geht um ein hochinteressantes, weltweit in dieser Form und Ausführung bisher einmaliges Bauvorhaben. Mehr kann ich dazu nicht verraten &#8230;</p>
<p><strong>Wen möchten Sie gern einmal fotografieren? Für welche Marke haben Sie sofort eine zündende Idee – in Form eines Bildes?</strong><br />
Ich begreife jeden Menschen, den ich fotografieren darf als Herausforderung. Meine Erfahrung lehrt mich, dass je geübter (oder ungeübter) jemand vor der Kamera agiert, desto erfreulicher das Arbeiten miteinander ist. Schwieriger ist es mit Leuten, die glauben, ihre Schokoladenseite zu kennen &#8230;</p>
<p>Bei Marken ist es nicht anders: Als ich gefragt wurde, für einen Hausgerätehersteller die Kampagne &#8220;puristisch zu inszenieren&#8221;, dachte ich, der Aufgabe niemals gewachsen zu sein. Mittlerweile freue ich mich auf mein nächstes Dunstabzugshauben-Shooting.</p>
<p>Ich würde mich aber auch gerne mal an einer echten Luxusuhren- oder Schmuckmarke wie Rolex oder DeBeers versuchen.</p>
<p><strong>Was möchten Sie niemals machen – als Fotograf?</strong><br />
Es gibt wenig, was ich nie machen würde, vielleicht Aufträge, die alle sechs Monate radikal anders inszeniert werden müssten oder solche, wo es ausschließlich um Freisteller mit technischem Hintergrund geht. Wenn es sich dann noch um mehrere hundert Seiten starke Kataloge handeln würde, wäre mein Kummer groß.</p>
<p>Ich glaube, dass das Fotografieren Spaß machen muss, dass Neugier ein wichtiger Aspekt ist und die geht bei pausenloser Wiederholung verloren.</p>
<p><strong>Seit wann können Sie als Fotograf von Ihren Einkünften gut leben?</strong><br />
Meine Frau Michaela, die sich mittlerweile &#8220;fulltime&#8221; um unsere Produktionen kümmert und ich sind nun im achten Jahr selbstständig und konnten bisher ganz gut von der Fotografie leben. So gut, dass wir auch weitere freie Projekte wie Ausstellungen mit sozialrelevanten Themen (<em>Jahrhundertmensch, Silver Heroes</em>) oder Buch- und Kunstkataloge produzieren konnten.</p>
<p>Die Wirtschaftskrise hat uns leider nicht verschont und unseren Kundenstamm ausgedünnt, aber das Schlimmste scheint überstanden und da wir fast nur mit Freien zusammenarbeiten, können wir flexibel reagieren.</p>
<p><strong>In welcher Stadt auf der Welt lebt es sich als Fotografn am besten und warum gerade dort? Und natürlich: wo leben Sie heute?</strong><br />
Das muss jeder für sich selbst herausfinden. Ich antworte gerne auf diese Frage mit einem Zitat von <em>Xavier Naidoo</em>, der in einem Hamburger Taxi, das ich kurz nach ihm auf dem Weg zum Flughafen bestieg, dem Fahrer erzählte, warum er als Popstar von Weltrang in Mannheim bliebe, antwortete: Er könne nur da gut sein, wo er sich wohl fühle.</p>
<p>Deshalb leben wir schon geraume Zeit in Wiesbaden. Wir genießen es aber berufliche mit privaten Reisen zu verbinden um die Veränderung von Orten bewusster zu erleben.</p>
<p><strong>Zeit für Kinder und Familie?</strong><br />
Nein &#8230; aber ich mache Fortschritte und plane bewusste Auszeiten. Wochenendtrips mit meiner Frau und unserer Foxterrier-Hündin oder Touren zu alten Freunden, Kollegen, auf Ausstellungen, oder in Konzerte.</p>
<p>Oder einfach mal früher Schluss machen, in den Biergarten gehen oder – wie gestern – ins Cineplexx und drei Filme hintereinander anschauen.</p>
<p><strong>Ihr größter Erfolg bisher?</strong><br />
Mein erster Erfolg war sicherlich als ich mit 8 Jahren auf dem Schulhof den  Klassenstärksten mittels eines &#8220;O&#8217;Soto Gari&#8221;, eines gerade erlernten Judogriffes, zu Boden zwang.</p>
<p>Zu den beruflichen Erfolgen, würde ich meinen Diplomabschluss zählen, den ich &#8220;summa cum laude&#8221; abschloss, nachdem ich als Abiturient ziemlich versagt hatte, den Sieg, zusammen mit <em>Helmut Bednarczyk</em> (1965 &#8211; 1995) bei einem bundesweit ausgeschriebenen Fotowettbewerb über Island, mein allererster professionell begleiteter Fotoauftrag, den ich mit dem von mir erwählten, großartigen <em>Hans Hansen</em> realisieren durfte &#8230; und als <em>Peter Lindbergh</em> während eines Shootings in New York meinen Rat befolgte und die Studiovorhänge aufriss um bei Tageslicht zu fotografieren. Und &#8230; mein Foto auf einem Billboard mitten auf dem <em>Times Square</em> zu sehen – auch wenn es sich nur um eine abfotografierte Holzoberfläche handelte.</p>
<p>Aber Spaß beiseite: mich im Pitch gegen zwei internationale Top-Stillifer durchzusetzen um das Kampagnenmotiv für <em>Porsche Design</em> Parfum <em>The Essence</em> fotografieren (und filmen) zu dürfen, eine 14 -seitige Bildstrecke einer freien Arbeit im <em>Stern</em> am Kiosk zu kaufen, <em>Tom Buhrow</em> während der Tagesthemen meinen Namen aussprechen zu hören oder bei einem <em>Lufthansa</em> Flug das Titelmotiv des <em>WorldShop</em> Kataloges in der Sitztasche vor mir und allen anderen Fluggästen zu sehen, fühlt sich – zumindest für einen kurzen Moment – ziemlich gut an.</p>
<p>Als Krönung meiner Arbeit empfinde ich es allerdings, dass Kunden auch wieder zurückkommen. Das Gefühl den Kunden mit meinen Fotos glücklich gemacht zu haben, rechtfertigt bisweilen den langen, mühsamen Weg zum Erfolg in diesem wunderbaren Beruf.</p>
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		<title>Artefakte in der Landschaft. Fotografien Friederike Brandenburg</title>
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		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/09/02/artefakte-in-der-landschaft-fotografien-friederike-brandenburg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[PortfolioPin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Talents bietet C/O in Berlin Nachwuchsfotografen die Möglichkeit ihre Arbeiten zu zeigen. In der 20.Auflage von Talents ist gegenwärtig die Arbeit Zurückgelassen von Friederike Brandenburg im Postfuhramt in der Oranienburger Straße 35/36 zu sehen – noch bis zum 28. September 2010. Friederike Brandenburg spürt auf ihren Wanderungen zurückgelassene Zivilisations-Bruchstücke auf. Liebevoll oder bizarr die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit <em>Talents</em> bietet C/O in Berlin Nachwuchsfotografen die Möglichkeit ihre Arbeiten zu zeigen. In der 20.Auflage von <em>Talents</em> ist gegenwärtig die Arbeit <em>Zurückgelassen</em> von <a href="http://www.friederikebrandenburg.de/" target="_blank" class="liexternal">Friederike Brandenburg</a> im Postfuhramt in der Oranienburger Straße 35/36 zu sehen – <strong>noch bis zum 28. September 2010</strong>.</p>
<div id="attachment_7009" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/zuruckgelassen-fotografien-friederike-brandenburg/" ><img class="size-full wp-image-7009 " title="Zurückgelassen © Friederike Brandenburg" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/09/brandenburg-first.jpg" alt="Zurückgelassen © Friederike Brandenburg" width="530" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Zurückgelassen © Friederike Brandenburg</p></div>
<p>Friederike Brandenburg spürt auf ihren Wanderungen <em>zurückgelassene</em> Zivilisations-Bruchstücke auf. Liebevoll oder bizarr die Landschaften gestaltend wirken diese Fremdkörper unwirklich und durch ihre Unwirklichkeit anziehend. Sie sind ein prima Sujet für Fotografen.</p>
<p>Im Interview mit Sophia Greiff berichtet Friederike Brandenburg über die Bedeutung einer ganz bestimmten Lichtsituation, über die Rolle von Zeit und Vergänglichkeit, über die Schwierigkeiten beim Suchen und Finden und von der Furcht der Fotografin vor dem Entdecktwerden. <em>Vielen Dank an Mirko Nowak von C/O in Berlin, dass wir das Interview hier bei Bildwerk3 veröffentlichen dürfen und natürlich vielen Dank an Sophia Greif.</em></p>
<p><strong>Sophia Greiff im Gespräch mit Friederike Brandenburg</strong></p>
<p><strong>Friederike, da Du Dich sowohl in der Serie „Zurückgelassen“ als auch in Deinen anderen Arbeiten mit dem Motiv Landschaft beschäftigst, zunächst der Klassiker unter den Einstiegsfragen: Wie entstand Dein Interesse am Thema?</strong><br />
Das war schon immer da. Ich bin auf dem Land aufgewachsen – an unseren Garten grenzten Wiesen und Wald, wo ich mich in meiner Kindheit oft aufgehalten habe. Während meine Freundinnen bereits ihren ersten festen Freund hatten, war ich mit einem alten Herrn am See in der Natur beim Angeln. Dazu sind meine Eltern mit meiner Schwester und mir viel verreist, oft in wunderschöne Gegenden zum Wandern. Ich denke, die vielen Eindrücke, die ich unterwegs sammeln konnte, haben meine Begeisterung für die Natur noch gesteigert.</p>
<p><span id="more-6993"></span></p>
<p><strong>In Deiner aktuellen Arbeit konzentrierst Du Dich auf zurückgelassene Objekte und menschliche Spuren in der Landschaft. Wie bist Du auf dieses Thema gestoßen? Sind Dir die Artefakte zufällig begegnet oder musstest Du Dich auf eine längere Spurensuche begeben?</strong><br />
Rückblickend würde ich es als längere Spurensuche bezeichnen. Es begann im Jahr 2007 während eines Auslandsaufenthalts in Norwegen. Meine Freundin Denise und ich wollten über die Ostertage mit dem Rucksack die Lofoten nördlich des Polarkreises erkunden. Von allen Seiten war uns von dieser einzigartigen Landschaft vorgeschwärmt worden. Da ich mir vorgenommen hatte, ein neues Fotoprojekt zu starten, aber noch nichts Konkretes im Sinn hatte, fuhr ich allein drei Tage früher los. Angekommen in dem kleinen Fischerort Å, startete ich meine Erkundungstour und stieß auf eine große Ansammlung von Schrott in einem Felsspalt.</p>
<p>Das hat mich innehalten lassen und nachdenklich gestimmt. Ich konnte nicht verstehen, wie man sich in einer so atemberaubenden Kulisse so achtlos seines Abfalls entledigen kann. Von dem Moment an war ich sensibilisiert für jeden Schrott, der irgendwo in der Landschaft herumlag. Und wie der Zufall es wollte, traf ich am Abend in meiner Unterkunft einen Fotografen, der für Greenpeace unterwegs war. Wir kamen ins Gespräch und er berichtete von einem Schiffswrack weiter nördlich der geplanten Route.</p>
<p><strong>Was war es, was Dich an den zurückgelassenen Gegenständen angezogen hat? Ihr Fremdsein in der natürlichen Umgebung? Oder ihre ganz eigene Ästhetik in Verbindung mit der Landschaft?</strong><br />
Letzteres; ihre ganz eigene Ästhetik in Verbindung mit der Landschaft. Teilweise habe ich die Gegenstände nur aus dem Augenwinkel beim Vorbeifahren wahrgenommen und bin bei der nächsten Gelegenheit umgedreht. Je mehr sich der Gegenstand in die Landschaft einfügt, desto schwieriger ist es, ihn zu entdecken. Bei der Fotografie mit dem Stahlträger an der Felsküste hat mich jedoch die Tatsache innehalten lassen, dass er dort lag. Es ist mir bis heute rätselhaft, wie ein so schwerer Metallgegenstand dort hingelangen konnte.</p>
<p><strong>Möchtest Du mit diesen Bildern auch eine politische oder moralische Aussage machen oder verstehst Du sie eher als Deinen individuellen, ästhetischen Blick auf die Welt?</strong><br />
Es steckt weniger eine politische oder moralische Aussage als mein Blick auf meine Umwelt dahinter. Meine Arbeit soll nicht als Wink mit dem Zaunpfahl verstanden werden: „Seht her, was in anderen Ländern einfach in der Landschaft abgestellt wird!“ Nein, sie ist vielmehr ein Resultat meiner Wahrnehmung an Orten, die meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Ich freue mich jedoch, wenn meine Bilder beim Betrachter ein stärkeres Bewusstsein für die Natur hervorrufen.</p>
<p><strong>Für die Fotografen, die 1975 in der Ausstellung „New Topographics“ im George Eastman House in Rochester gezeigt wurden, waren das Reisen und die Stimulation durch neue Orte essenziell für ihre Arbeit. Was bedeutet das Reisen für Deine fotografische Praxis?</strong><br />
Alles. Das Reisen ist der wichtigste Bestandteil meiner fotografischen Arbeit. Man könnte sagen, Reisen bedeutet für mich Fotografieren. Das Erkunden neuer Orte und Landschaften lässt mich meine Umgebung viel wachsamer wahrnehmen, als wenn ich mich in meiner alltäglichen Umgebung aufhalte. Ich brauche die Ruhe und Gelassenheit, die das Reisen mit sich bringt und die mir im Alltag fehlt. Es ist, als wenn ich in einen anderen Modus schalte und meine Umgebung anders wahrnehme. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass mich nichts glücklicher macht als die Kombination aus Reisen und Fotografieren.</p>
<p><strong>Du verzichtest in der Serie „Zurückgelassen“ auf eine konkrete Standortbestimmung durch Bildunterschriften. Wie wichtig sind die Orte, an denen Du die Fundstücke entdeckt hast? Könntest Du diese Bilder auch hier machen? </strong><br />
Die Orte an sich sind natürlich sehr wichtig, aber in welchem Land ich sie finde, spielt keine Rolle. Aus meiner Erfahrung heraus fällt es mir allerdings in spärlich besiedelten Ländern leichter. Ich wünschte, ich würde in Deutschland ähnliche Situationen vorfinden, dann wären die Reisekosten wesentlich geringer. Aber stell Dir vor, jemand würde hier einfach sein Auto in der Walachei abstellen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem es für mich optisch interessant wird, hätte es längst jemand abgeschleppt.</p>
<p><strong>Wie bist Du auf Deinen Reisen unterwegs?</strong><br />
Im besten Fall allein in einem Auto, sodass ich flexibel bin. Es ist zwar schön in Begleitung zu reisen, jedoch bin ich allein konzentrierter. Darüber hinaus brauche ich kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich an den merkwürdigsten Orten anhalte. Ich kann dort so viel Zeit verbringen, wie ich möchte.</p>
<p>Da meine Suche sich über große Entfernungen erstreckt, wäre ein Fahrrad zu zeitraubend. Würde ich mich in einem Bus fortbewegen, könnte ich zwar besser Ausschau halten, wäre aber nicht in der Lage, anzuhalten, wo immer ich möchte.</p>
<p>Nicht unwesentlich ist auch das Äußere des Wagens. Je unauffälliger der Wagen ist, desto weniger Blicke ziehe ich aus vorbeifahrenden Autos auf mich. Auf meiner letzten Reise hatte ich mir beispielsweise von Freunden einen alten Toyota, genannt „die dicke Berta“, ausgeliehen. Berta hatte äußerlich schon einiges mitgemacht. Überall blätterte der Lack ab, und hätte ich sie in einem Waldstück neben anderen Autowracks geparkt, wäre sie niemandem aufgefallen.</p>
<p><strong>Deine Suche erinnert mich an ein Interview mit dem Fotografen Alec Soth, in dem er seine fotografische Arbeitsweise mit dem Jagen vergleicht: „Zunächst erlege ich auf ziemlich idiotische Weise viele kleine Tiere. Das ist aber noch keine richtige Jagd – der Sportgeist schlummert noch. Erst beim Umherstreifen erkenne ich langsam, wonach ich wirklich suche.“  Siehst Du da Parallelen zu Deiner eigenen Vorgehensweise?</strong><br />
In gewisser Weise ja. Auch ich ziehe anfangs ohne konkretes Konzept los und lasse mich von meiner Umgebung inspirieren. Allerdings schieße ich in der Anfangsphase nicht wie wild mit meiner Kamera um mich. Wenn etwas meine Aufmerksamkeit auf sich zieht, halte ich die Situation ganz bewusst fest, auf ein bis zwei Negativen.</p>
<p>Das liegt nicht an meiner Sparsamkeit mit den Rollfilmen. In diesen Momenten bin ich überzeugt, dass ich das Motiv richtig festgehalten habe. Um das Ganze zu verdeutlichen: Fünf der im Katalog abgebildeten Fotografien habe ich mit einem Rollfilm à zehn Negativen fotografiert. Die Schwierigkeit bei meiner Arbeit liegt daher viel eher im Suchen und Finden als im Erkennen und Ablichten.</p>
<p><strong>Wenn Du die entsprechende Szenerie gefunden hast, hältst Du in Deinen Fotografien die Atmosphäre des Ortes fest. Was benötigst Du, um diese Stimmung zu vermitteln?</strong><br />
Vor allem ein bestimmtes Licht. Ich bevorzuge einen bewölkten Himmel, um harte Schatten zu vermeiden. Somit bleiben auch in den dunkleren Bereichen viele Details erhalten. Das ist nach dem „Suchen und Finden“ der nächste Punkt, der Schwierigkeiten mit sich bringt.</p>
<p>Wenn ich nach einer langen Suche endlich fündig werde und die Sonne scheint. Auf meiner letzten Reise habe ich eine Woche in einer verlassenen Gegend auf Wolken gewartet. Die meisten Menschen bekommen bei schlechtem Wetter miese Laune, bei mir ist es eher umgekehrt, zumindest beim Reisen.</p>
<p><strong>Gibt es Bilder, die Du nicht gemacht hast?</strong><br />
Die, bei denen in meinen Augen das Licht nicht stimmte und ich vor Ungeduld weiterfuhr. Und die, wo ich ein ungutes Gefühl hatte. Wenn ein altes Auto sehr nah bei einer menschlichen Behausung stand, quasi im Vorgarten, und ich nicht in die Privatsphäre anderer eindringen wollte.</p>
<p>Aufgegebenen Schrott zu fotografieren stößt bei den wenigsten Menschen auf Verständnis, vor allem, wenn es ihren achtlosen Umgang mit der Natur widerspiegelt. Solchen Momenten versuche ich aus dem Weg zu gehen, besonders wenn ich alleine unterwegs bin.</p>
<p><strong>In Deinen Fotografien zeigst Du nur die Spuren der Menschen. War ihre Anwesenheit in den verlassenen, eigentlich menschenleeren Gegenden dennoch spürbar? </strong><br />
Ja. Obwohl man alleine ist, fühlt man sich nicht so. Die Spuren der Menschen sind so deutlich, dass man sich nie sicher ist, ob hinter dem nächsten Busch nicht gleich jemand hervorkommt. Bei den beiden Bullis zum Beispiel stand im Hintergrund noch ein Haus. An der Regenrinne hing ein alter Skianzug, der sich im Wind bewegte. Ich hatte die ganze Zeit ein mulmiges Gefühl, obwohl <em>Denise</em> dabei war.</p>
<p>Ich finde es seltsam, dass man allein in einsamen Gegenden schneller Angst bekommt, jemand Merkwürdiges zu treffen, als des Nachts in einer Großstadt, wo die Wahrscheinlichkeit viel größer ist. Erst neulich habe ich von einem Wanderweg durch das Rothaargebirge erfahren, den ich gerne laufen würde. Meine Mutter meinte dazu: „Den kannst Du aber nicht alleine laufen, der führt teilweise durch menschenverlassene Gegenden.“ Zum Glück bekommt sie nicht mit, wo ich mich auf meinen Reisen aufhalte.</p>
<p><strong>Neben der Einsamkeit in der Landschaft zeichnet die zurückgelassenen Gegenstände ja auch ihr langsames Verrosten und Vergehen aus. Was bedeuten Themen wie Vergänglichkeit und Verfall für Deine Bilder?</strong><br />
Durch den Verfall der zurückgelassenen Objekte wird vor allem der Zeitaspekt deutlich. Dies beginnt meistens mit Rost, was in Küstenregionen durch den hohen Salzgehalt in der Luft beschleunigt wird. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr rückt auch die Vegetation dem Zurückgelassenen auf den Leib. Ihr Material ist jedoch so massiv, dass sie in absehbarer Zeit durch den Einfluss der Natur nicht vollends verschwinden werden.</p>
<p><strong>In unseren vergangenen Gesprächen haben wir uns unter anderem über die Arbeiten von Olaf Otto Becker und Axel Hütte unterhalten. Gibt es andere Fotografen, die Dich inspiriert, geprägt oder beeinflusst haben? </strong><br />
Während meines Studiums waren es vor allem meine Kommilitonen und der intensive Austausch untereinander. Aber auch meine Professoren haben mich durch ihre Lehre und das Vorstellen von unterschiedlichen Künstlerpositionen beeinflusst.</p>
<p>Ich habe schnell gemerkt, welche Themen mich interessieren und habe dann gezielt nach Künstlern Ausschau gehalten, die sich mit diesen beschäftigt haben. Edward Burtynskys Bilder von einer durch die Industrie veränderten Natur haben mich sehr beeindruckt. Aber auch die Serie „Crawl“ von Sally Gall, in der sie Insekten und Käfer in ihrer natürlichen Umgebung zeigt. Sie fotografiert aus der Perspektive des Käfers und versetzt den Betrachter in eine Art Mikrokosmos. Ich fühlte mich augenblicklich in meine Kindheit zurückversetzt.</p>
<p>Aber dies sind nur zwei Beispiele aus einer langen Liste. Oft ist mir gar nicht bewusst, was und wer mich alles beeinflusst.</p>
<p><strong>Verändert sich Dein Blick auf die Landschaft?</strong><br />
Ohne Frage. Da sich die Natur und damit auch das Landschaftsbild in einem konstanten Prozess befindet, verändert sich auch mein Bild von ihr. Auch ich verändere mich und somit meine Wahrnehmung.</p>
<p><strong>Weißt Du schon, wo die nächste Reise hingeht?</strong><br />
Da ich erst vor kurzem von einer langen Reise zurückgekommen bin, ist die nächste leider noch nicht fest geplant. Ich möchte gern an dieser Serie weiterarbeiten, habe aber auch viele Ideen für neue Projekte. Am meisten zieht es mich zurück nach Neuseeland, wo ich mit einer Arbeit über Küstenlandschaften begonnen habe. Wenn es nur nicht so weit entfernt wäre &#8230;</p>
<p><strong>Sophia Greiff</strong> studierte Kunst- und Kulturvermittlung an der Universität Bremen. Nach dem Studium war Sophia Greiff in der fotografischen Abteilung des Museums für Kunst und Gewerbe und in den Deichtorhallen in Hamburg tätig. Zurzeit arbeitet sie als freie Autorin in Hamburg.</p>
<p><strong>Talents 20 &#8211; Zurückgelassen</strong><br />
Friederike Brandenburg / Sophia Greiff</p>
<p><strong>Ausstellung 31. Juli bis 28. September 2010</strong><br />
Öffnungszeiten täglich &#8211; 11 bis 20 Uhr</p>
<p><strong>Ort C/O Berlin &#8211; Postfuhramt</strong><br />
Oranienburger Straße 35/36 &#8211; 10117 Berlin<br />
<a href="http://www.co-berlin.info/" title="C/O Berlin" target="_blank" class="liexternal">www.co-berlin.info</a></p>
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		<title>BFF-WerkStadt. Bilderabend in der Naxos Halle</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 04:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Bildwerk3</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BFF]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt am Main]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8. Oktober 2010 um 19 Uhr laden die BFF-Fotografen/Fotografinnen der Region Frankfurt zu einer umfangreichen – musikalisch untermalten und mit Snacks garnierten – Bilderschau in die Frankfurter Naxoshalle ein. Die BFF-Fotografen/Fotografinnen präsentieren ihre neuesten Arbeiten. Jeder der 22 Teilnehmer hat genau 2 Minuten, um seine Bilder zu zeigen, die ihm besonders am Herzen liegen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>8. Oktober 2010 um 19 Uhr</strong> laden die BFF-Fotografen/Fotografinnen der Region Frankfurt zu einer umfangreichen – musikalisch untermalten und mit Snacks garnierten – Bilderschau in die <strong>Frankfurter Naxoshalle</strong> ein.</p>
<p>Die <a href="http://www.bff.de/" target="_blank" class="liexternal">BFF-Fotografen/Fotografinnen</a> präsentieren  ihre neuesten Arbeiten. Jeder der 22 Teilnehmer hat genau 2 Minuten, um seine Bilder zu zeigen, die ihm besonders am Herzen liegen: Freie Projekte, Bildergeschichten oder Menschenbilder.</p>
<div id="attachment_6988" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/09/werkstatt-frankfurt.jpg" alt="Bilderabend in der Naxos Halle – der BFF in Frankfurt (Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland) lädt ein " title="Bilderabend in der Naxos Halle – der BFF in Frankfurt (Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland) lädt ein " width="530" height="265" class="size-full wp-image-6988" /><p class="wp-caption-text">Bilderabend in der Naxos Halle – der BFF in Frankfurt (Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland) lädt ein </p></div>
<p><span id="more-6985"></span> </p>
<p>„WerkStadt“ als Titel ist dabei bildlich zu verstehen. Im Ambiente der ehemaligen Maschinenhalle der Naxos-Union wird ein Überblick über die &#8220;fotografischen Werke&#8221; gezeigt, die in der Stadt und im Rhein-Main-Gebiet entstehen. Kreatives und Künstlerisches von heute als brillant präsentierte Bilderschau – im Gegensatz zur rauen Architektur der alten Industriekultur.</p>
<p><strong>Bund Freischaffender Foto-Designer</strong></p>
<p>Der BFF Bund Freischaffender Foto-Designer ist seit mehr als 40 Jahren das unbestrittene Markenzeichen in Deutschland für professionelle Fotografie auf höchstem Niveau. So große Namen wie Peter Lindbergh, Oliviero Toscani, Prof. F. C. Gundlach, Hans Hansen, Walter Schels, Thomas Höpker, Sarah Moon, Ben Oyne, Jacques Schumacher, Elliott Erwitt, Christian von Alvensleben, Dietmar Henneka und weltbekannte Werbekampagnen der Mitglieder stehen hinter diesem Verband.</p>
<p>1969 als Berufsverband gegründet, zählt der BFF heute mit seinen 500 ausschließlich freiberuflich tätigen Fotografen und Hochschullehrern zu den renommiertesten Fotografenverbänden in Europa. Mitglied wird man durch die Erfüllung von Aufnahmebedingungen – wie selbständige Tätigkeit als Foto-Designer – und die positive Beurteilung einer Mappe mit mindestens 30 neueren Werken durch eine Jury.</p>
<p><strong>22 BFF-FotografInnen aus der Region Frankfurt präsentieren ihre Werke</strong></p>
<p><em>Thomas Balzer, Andreas Dahlmeier, Jens Görlich, Alex Habermehl, Markus Hintzen, Chris Kister, Alexandra Lechner, Bernd Mayer, Dominik Mentzos, Andreas Reeg, Iris Schröder, Gerhilde Skoberne, Oliver Tamagnini, Tim Thiel, Karsten Thormaehlen, Marc Trautmann, Aziz Wakim, Swen Winkel, Heinz Wuchner, Marc Wuchner, Andreas Zierhut, Angelika Zinzow</em></p>
<p><strong>Datum:</strong><br />
Freitag, 8. Oktober 2010, 19 Uhr; Eintritt frei</p>
<p><strong>Ort:</strong><br />
Naxos-Halle, Wittelsbacherallee 29, 60316 Frankfurt</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/ePmINNO-zgo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Greater Lakes. Fotografien Michael Werner</title>
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		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/08/31/greater-lakes-fotografien-michael-werner/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 07:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[PortfolioPin]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt eine Region in Australien, die Great Lakes heisst. Diese Region befindet sich auf einem Land das ursprünglich den Aboriginal Stämmen der Worimi und Biripi gehörte und heute die beiden Zwillingsorte Forster und Tuncurry als Mittelpunkt hat. Es ist ein Paradies für Rentner, die dort friedlich und ruhig leben. Die meiste Zeit des Jahres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt eine Region in Australien, die <em>Great Lakes</em> heisst. Diese Region befindet sich auf einem Land das ursprünglich den Aboriginal Stämmen der <em>Worimi</em> und <em>Biripi</em> gehörte und heute die beiden Zwillingsorte Forster und Tuncurry als Mittelpunkt hat.</p>
<div id="attachment_6980" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/paradies-in-der-wildnis-fotografien-michael-werner/" ><img class="size-full wp-image-6980" title="© Michael Werner" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/08/michael-werner-first2.jpg" alt="© Michael Werner" width="530" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Old Pick Up - Saturday Market, Tuncurry aus Greater Lakes © Michael Werner</p></div>
<p>Es ist ein Paradies für Rentner, die dort friedlich und ruhig leben. Die meiste Zeit des Jahres ist es ein sehr stiller und verschlafener Ort, umrahmt von paradiesischer Natur mit weißen Stränden und den großen Salzwasser Seen. So etwas wie Nachtleben oder Ausgehen existiert in diesem Teil der Welt nicht. Die schwierigste Entscheidung, die hier jemand treffen muss, ist die Entscheidung, ob er am See oder am Strand spazieren geht.</p>
<p><span id="more-6969"></span></p>
<p>Der Frankfurter Fotograf <a href="http://www.michael-werner.com/" target="_blank" class="liexternal">Michael Werner</a> hat in einer Art fotografischer Langzeitstudie  – die Aufnahmen sind zwischen 2004 und 2010 entstanden – das behäbige Leben vor Ort, den Einbruch des Kitsches in die Wildnis in fast menschenleeren Bildern dokumentiert. Werners Aufnahmen erinnern an die Fotografien des amerikanischen Fotografen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Shore" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Stephen Shore</a> und auch an die unlängst hier bei Bildwerk3 veröffentlichte Arbeit der <a href="http://www.bildwerk3.de/2010/05/20/paradies-anderswo-nicole-strassers-fotoreportage-uber-den-spanischen-ferienort-benidorm/" class="liinternal">jungen Fotografin Nicole Strasser über den Ferienort Benidorm</a>.</p>
<p>Werner hat im Studio der <em>Hessischen Kulturstiftung</em> in New York gelebt und gearbeitet, hat zusammen mit dem <em>Goethe Center for Central European Studies</em> und der Rice Universitäti in Houston die Gruppenausstellung &#8220;Hessen to Houston&#8221; organisiert und 2009 wurde Michael Werner ausgewählt für das Buch “<a href="http://humbleartsfoundation.org/publications/index.html" target="_blank" class="liexternal">The Collector’s Guide to Emerging Art Photography</a>&#8220;, herausgegeben von der Humble Arts Foundation in New York.</p>
<p>Blogs powered by Michael Werner (<strong>Prädikat: besonders wertvoll!</strong>)<br />
<a href="http://mwernertruth.blogspot.com/" target="_blank" class="liexternal">The Truth Of Beauty</a><br />
<a href="http://2waylens.blogspot.com/" target="_blank" class="liexternal">Two Way Lens</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/cvEc7jgjJME" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>In Bildern sich selbst. Fotograf Matthias Schwaighofer</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/J-7JTj1LT1c/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/08/28/in-bildern-sich-selbst-fotograf-matthias-schwaighofer/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 08:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[PortfolioPin]]></category>

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		<description><![CDATA[Matthias Schwaighofer als Gärtner, als Testimonial für den Crashtest, bei der Jobsuche oder auf Fliegenjagd – jedes Mal steht der Innsbrucker Fotograf selbst im Mittelpunkt. Eine unernste Reihe, die vor allem von den Einfällen des Fotografen inspiriert ist und hübsche Bildbearbeitungsbeispiele zeigt. Was Schwaighofer über Fotografie weiß, hat er sich selbst erarbeitet. Heute verfügt er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Matthias Schwaighofer als Gärtner, als Testimonial für den Crashtest, bei der Jobsuche oder auf Fliegenjagd – jedes Mal steht der <a href="http://www.guckweg.com" target="_blank" class="liexternal">Innsbrucker Fotograf</a> selbst im Mittelpunkt. Eine unernste Reihe, die vor allem von den Einfällen des Fotografen inspiriert ist und hübsche Bildbearbeitungsbeispiele zeigt.</p>
<div id="attachment_6962" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/selbstportraits-fotograf-matthias-schwaighofer/" ><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/08/schwaihofer-first.jpg" alt="© Matthias Schwaighofer: Klatschseiten" title="© Matthias Schwaighofer: Klatschseiten" width="530" height="353" class="size-full wp-image-6962" /></a><p class="wp-caption-text">© Matthias Schwaighofer: Klatschseiten</p></div>
<p>Was Schwaighofer über Fotografie weiß, hat er sich selbst erarbeitet. Heute verfügt er über ein eigenes, wie er sagt &#8220;gut ausgerüstetes&#8221; Studio und fotografiert mit einer &#8220;Canon 5D MarkII&#8221;.</p>
<p><span id="more-6953"></span></p>
<p>Seine <em>Selfs</em> entstehen in kreativen Momenten und sie sind für Schwaighofer ein Ausdrucksmittel, das er nicht mehr missen möchte. Manchmal vergehen Monate, ehe er wieder Zeit für einen Einfall findet, um dann nächtelang im Studio das Gesicht zu verziehen und sich selbst zu fotografieren.</p>
<p>Für <em>Das neue fotocommunity-Buch: Die Tricks der Fotoexperten</em> hat Schwaighofer ein Kapitel über Porträts beigesteuert. Das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3836216078?ie=UTF8&#038;tag=ostjob-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3836216078" target="_blank" class="liexternal">Buch</a> (Affiliate) erscheint pünktlich zur Photokina im Herbst und Text und Bilder in diesem Kapitel sind von Matthias Schwaighofer.</p>
<p>Für einige Photoshop-Magazine bereitet Schwaighofer zusätzlich &#8216;Step by step&#8217;-Beiträge vor, in denen er seine Erfahrungen anderen mitteilt und in diesen Schritt-für-Schritt-Anleitungen die Bearbeitungsschritte nachvollziehbar erläutert.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/J-7JTj1LT1c" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Anwesenheitsschlaf. Fotografien Daniel Gebhart de Koekkoek</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/QrniiPBQSpI/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/08/25/anwesenheitsschlaf-fotografien-daniel-gebhart-de-koekkoek/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 08:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[PortfolioPin]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Japanische Taxifahrer erholen sich von ihrer Arbeit beim Inemuri – anwesend sein und schlafen. Menschen im Standby – ansprechbar und immer bereit ihren Job wieder aufzunehmen. Der Wiener Fotograf Daniel Gebhart de Koekkoek hat während eines Jobs für Wien Tourismus diese Serie 2009 in Tokio aufgenommen. Durch ihre formale Strenge und die Wiederholung des Motivs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Japanische Taxifahrer erholen sich von ihrer Arbeit beim <em>Inemuri</em> – anwesend sein und schlafen. Menschen im Standby – ansprechbar und immer bereit ihren Job wieder aufzunehmen.</p>
<div id="attachment_6929" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/inemuri-tokyo-fotografien-daniel-gebhart-de-koekkoek/" ><img class="size-full wp-image-6929  " title="© Daniel Gebhart de Koekkoek" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/08/daniel-gebhart-first.jpg" alt="© Daniel Gebhart de Koekkoek" width="530" height="353" /></a><p class="wp-caption-text">aus &#39;Schlafende Japaner&#39; © Daniel Gebhart de Koekkoek</p></div>
<p>Der<a href="http://danielgebhart.com/" target="_blank" class="liexternal"> Wiener Fotograf Daniel Gebhart de Koekkoek</a> hat während eines Jobs für <em>Wien Tourismus</em> diese Serie 2009 in Tokio aufgenommen. Durch ihre formale Strenge und die Wiederholung des Motivs ist diese Reihe etwas Besonderes.</p>
<p>Der 1982 in Tirol geborene Daniel Gebhart de Koekkoek lebt und arbeitet in Wien. Am Beginn seiner Karriere, hat er bereits für einige Magazine und einige interessante Kunden fotografieren dürfen – unter anderem für Siemens, Santander und Red Bull.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/QrniiPBQSpI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gesichter aus der Waschkaue: Bergwerk Ost (Fotografien Daniel Hofer)</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/0tyhrfTTseQ/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 09:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[PortfolioPin]]></category>

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		<description><![CDATA[Für seine Arbeit hat Daniel Hofer drei Monate überzeugen müssen. Dann war die Erlaubnis da, in der Eingangshalle zur Waschkaue das Studio aufzubauen. (Bergwerk Ost ist ein Steinkohlen-Bergwerk der Deutschen Steinkohle AG in Hamm, am östlichen Rand des Ruhrgebiets) Hofer hat jeden Bergmann gefragt, ob er ein Bild von ihm machen kann. An zwei Tagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für seine Arbeit hat Daniel Hofer drei Monate überzeugen müssen. Dann war die Erlaubnis da, in der Eingangshalle zur Waschkaue das Studio aufzubauen. (Bergwerk Ost ist ein Steinkohlen-Bergwerk der Deutschen Steinkohle AG in Hamm, am östlichen Rand des Ruhrgebiets)</p>
<div id="attachment_6921" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/bergwerk-ost-fotografien-daniel-hofer/" ><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/08/daniel-hofer-first.jpg" alt="Bergwerk Ost © Daniel Hofer" title="Bergwerk Ost © Daniel Hofer" width="530" height="248" class="size-full wp-image-6921" /></a><p class="wp-caption-text">Bergwerk Ost © Daniel Hofer</p></div>
<p>Hofer hat jeden Bergmann gefragt, ob er ein Bild von ihm machen kann. An zwei Tagen haben 185 Bergleute zugestimmt und Hofer hat sie fotografiert. Nahe ans Gesicht, mit einer &#8220;alten&#8221; 5D, dem preiswertesten Normalobjektiv und Licht gerade von oben und unten. Den Aufbau hat Hofer vorher einige Male probiert.</p>
<p><span id="more-6911"></span></p>
<p>Die Bearbeitung der Rohdaten hat wiederum mehrere Monate gedauert. Daniel Hofer ist ein Perfektionist. &#8220;Ich habe versucht das maximale aus den Dateien herauszuholen und meine Erfahrung dabei ist, dass Digital, jedenfalls was den Bereich Porträtfotografie unter kontrollierten Lichtverhältnissen betrifft, sich hinsichtlich Kontrastumfang, Schärfe und Auflösevermögen nicht mehr verstecken braucht.&#8221;</p>
<p>Hofers Ziel war es, einem untergehenden Berufszweig ein Gesicht, mehrere Gesichter zu geben, die Menschen hinter einer Tätigkeit zu zeigen, die es so bald nicht mehr geben wird. &#8220;Nur keine stereotypen Bilder&#8221;, so der kurze Einwurf des Fotografen dazu.</p>
<p>Hofer hat bei <em>Martin Schöller</em> in New York assistiert und schaut man sich Schöllers Bilder an, ist der Einfluss unverkennbar. Für sein Projekt <em>Bergwerk Ost</em> sucht Hofer nach wie vor Verlag.</p>
<p>Wer hochwertige Inkjet-Prints aus der Serie bekommen möchte, kann sich direkt an Daniel Hofer wenden – und ihn bei der Realisierung seiner Diplomarbeit unterstützen. (<a href="http://www.danielhofer.com/diplomarbeit.html" target="_blank" class="liexternal">Bergwerk Ost – Motive kaufen</a>)</p>
<p><a href="http://www.danielhofer.de/" target="_blank" class="liexternal">Fotograf Daniel Hofer</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/0tyhrfTTseQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>NOOR und laif zeigen CONSEQUENCES während der Photokina 2010 in Köln</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/n_5T2nR9FZM/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/08/22/noor-und-laif-zeigen-consequences-wahrend-der-photokina-2010-in-koln/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 13:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Bildwerk3</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlogPosts]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ausstellung Consequences von NOOR rückt das Thema Klimawandel aus der Perspektive des Menschen fotografisch in den Fokus. Neun international renommierte Dokumentarfotografen der von laif (Agentur für Photos &#38; Reportagen GmbH) in Deutschland vertretenen Agentur NOOR stellen ihre Arbeiten aus, um die zerstörerischen Folgen des Klimawandels rund um den Globus zu dokumentieren. Bilder, die zeigen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausstellung <em>Consequences</em> von NOOR rückt das Thema Klimawandel aus der Perspektive des Menschen fotografisch in den Fokus.</p>
<div id="attachment_6908" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/noor-und-consequences-zur-photokina-2010-in-koln/" ><img class="size-full wp-image-6908" title="© Francesco Zizola/Noor/laif" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/08/laif-noor-first1.jpg" alt="© Francesco Zizola/Noor/laif" width="530" height="339" /></a><p class="wp-caption-text">Malé (Malediven) einer der am dichtesten besiedelten Städte der Welt – aus dem Flugzeug gesehen. Fast 104.000 Menschen leben auf 5.798 Quadratmetern. (Oktober 2009) © Francesco Zizola/Noor/laif</p></div>
<p>Neun international renommierte Dokumentarfotografen der von laif (<a href="http://www.laif.de/" target="_blank" class="liexternal">Agentur für Photos &amp; Reportagen GmbH</a>) in Deutschland vertretenen Agentur NOOR stellen ihre Arbeiten aus, um die zerstörerischen Folgen des Klimawandels rund um den Globus zu dokumentieren. Bilder, die zeigen, wie die Klimakatastrophe das Leben Millionen von Menschen zerstört &#8211; durch Hunger, Krankheiten, Krisen, Zwangsmigration und durch den Verlust der Existenzgrundlage wie auch der Menschenrechte.</p>
<p><span id="more-6899"></span></p>
<p><em>Consequences</em> von NOOR ist sowohl Ausdruck kreativer Fotografie als auch ein Bericht über die Ursachen und die humanitären Auswirkungen des globalen Klimawandels. Entstanden im Herbst 2009, zeigen diese eindrucksvollen Reportagen nicht das, was in Zukunft passieren könnte, sondern auch das was schon heute passiert, und sie machen so unmissverständlich klar, dass eine Lösung der Umweltproblematik keinen Aufschub duldet.</p>
<p>Unterstützt wurde das Projekt von NOOR (<a href="http://www.noorimages.com/" target="_blank" class="liexternal">www.noorimages.com</a>) durch Nikon Europe und Greenpeace International. <strong>Die Ausstellung zum Projekt kann von Freitag, 24. September, bis Sonntag, 10. Oktober, 2010, in der laif-Galerie in Köln besucht werden. </strong></p>
<p>Hier noch der Hinweis auf die Bildwerk3-Verlosaktion mit <a href="http://www.bildwerk3.de/2010/08/19/photokina-tickets-zu-gewinnen/" class="liinternal">Photokina-Eintrittsgutscheinen</a> (läuft noch bis zum 26.08.2010).</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/n_5T2nR9FZM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Photokina-Tickets zu gewinnen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/uWlWhH8pztA/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlogPosts]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildwerk3.de/?p=6872</guid>
		<description><![CDATA[In einem Monat ist es so weit: Photokina-Zeit. Vom 21.9. &#8211; 26.9.2010 dreht sich in Köln wieder alles um neue Kameramodelle, weiterentwickelte Objektive, um Fotografen, Fachvorträge aber auch um Aus- und Weiterbildung im Fach Fotografie. Im Bereich Academy meets photokina präsentieren sich in diesem Jahr zweiundzwanzig Universitäten, Akademien, Fachhochschulen und private Fachschulen. Unter den mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.photokina.de/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-6874 alignnone" title="photokina" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/08/photokina-2010.gif" alt="photokina" width="530" height="179" /></a></p>
<p>In einem Monat ist es so weit: Photokina-Zeit. Vom <strong>21.9. &#8211; 26.9.2010</strong> dreht sich in Köln wieder alles um neue Kameramodelle, weiterentwickelte Objektive, um Fotografen, Fachvorträge aber auch um Aus- und Weiterbildung im <strong>Fach Fotografie</strong>.</p>
<p>Im Bereich <em>Academy meets photokina</em> präsentieren sich in diesem Jahr zweiundzwanzig Universitäten, Akademien, Fachhochschulen und private Fachschulen. Unter den mir bekannten unter anderem dabei <em>Folkwang Hochschule, Lette Verein Berlin, Universität Siegen</em> &#8230; (weitere Infos <a href="http://www.photokina.de/diemesse/aus_weiterbildung.php" target="_blank" class="liexternal">Academy meets photokina</a>)</p>
<p><span id="more-6872"></span></p>
<p>Im Rahmen von <em>Academy meets photokina</em> präsentiert sich auch ZEIT CAMPUS mit einer Lounge-Ecke und bietet dem Fotografie-Nachwuchs <strong>am 25. September eine kostenlose Mappensichtung</strong> mit Mitgliedern der ZEIT Artdirektion – von 15:00 bis 17:00 Uhr. (diese Möglichkeit, seine eigenen Arbeiten ohne finanzielle Gegenleistung bewerten zu lassen, sollte nutzen, wer die Möglichkeit dazu hat &#8230; allerdings, liebe Artdirektion der ZEIT, ist der Zeitraum, in dem dies möglich ist – 2 Stunden – sehr knapp, wenn ich mir den Andrang vorstelle, den wir hier gerade lostreten <img src='http://www.bildwerk3.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p><em>Academy meets photokina</em> findet in Halle 1 statt und der Eintritt dort ist frei. Ansonsten muss man für den Besuch der Photokina natürlich Eintrittskarten kaufen und die kosten für eine Tageskarte zwischen 27,- und 43,- Euro – je nach dem, ob man die Möglichkeit <a href="http://www.photokina.de/tickets/bestellprozess.php" target="_blank" class="liexternal">zum Vorverkauf </a>nutzt (bis 20.09.2010) oder direkt am Eingang zur Messe kauft.</p>
<p><strong>Ihr habt nun die Möglichkeit bei Bildwerk3 einen von fünf Gutscheincodes zu gewinnen. Mit dem Einlösen dieses Codes ist der Eintritt bei der Photokina für Euch frei.</p>
<p>Ich knüpfe das mal an keine weiteren Kommentarbedingungen: wer einfach schreibt <em>ich will</em> oder <em>ich will auch</em> nimmt automatisch an der Verlosung teil. Das Ganze läuft eine Woche – von heute bis einschließlich Donnerstag, den 26.08.2010.</p>
<p>Die Gewinner werde ich dann am Freitag darauf bekanntgeben &#8230; Viel Glück liebe Bildwerk3-Leser!</strong></p>
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		<item>
		<title>Ohne Frauen in Ostdeutschland. Eine Fotoreportage von Gesche Jäger</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 07:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[PortfolioPin]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografin]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ungleichgewicht ist beispiellos: in den strukturschwachen Regionen in Ostdeutschland kommen auf einhundert Männer nur noch fünfundsechzig Frauen. Tendenz fallend. Die Hamburger Fotografin Gesche Jäger hat die Dagebliebenen aufgesucht und porträtiert. Herausgekommen ist eine faszinierende Sozialreportage – bestehend aus Bildern und Bildunterschriften, kurzen, erläuternden Texten die zusammen Geschichten erzählen. Ich habe Gesche Jäger nach den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ungleichgewicht ist beispiellos: in den strukturschwachen Regionen in Ostdeutschland kommen auf einhundert Männer nur noch fünfundsechzig Frauen. Tendenz fallend.</p>
<p>Die <a href="http://www.geschejaeger.de/" target="_blank" class="liexternal">Hamburger Fotografin Gesche Jäger</a> hat die Dagebliebenen aufgesucht und porträtiert. Herausgekommen ist eine faszinierende Sozialreportage – bestehend aus Bildern und Bildunterschriften, kurzen, erläuternden Texten die zusammen Geschichten erzählen.</p>
<p>Ich habe Gesche Jäger nach den Intentionen zu ihrer Arbeit befragt, nach den ganz praktischen Unwägbarkeiten und auch nach der technischen Realisierung dieses Projektes.</p>
<p>Aus meiner Sicht ungewöhnlich wahr und offen: Gesche Jäger schätzt Themen, die ohne Krieg und Krise auskommen und dennoch fesselnd sind. <em>Das ist gelungen!</em></p>
<div id="attachment_6861" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/was-tun-frauenmangel-in-ostdeutschland-fotografien-gesche-jager/" ><img class="size-full wp-image-6861" title="© Gesche Jäger: Was tun?" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/08/jaeger-first.jpg" alt="© Gesche Jäger: Was tun?" width="530" height="424" /></a><p class="wp-caption-text">© Gesche Jäger: Was tun?</p></div>
<p><strong>Marko Radloff/Bildwerk3: Viel mehr Männer als Frauen in Osdeutschland. Warum gerade dieses Thema?</strong><br />
<em>Gesche Jäger: </em>Damit ich ein Thema authentisch umsetzen kann, muss es für mich persönlich interessant sein. Als Frau fühle ich mich gerne von Themen angesprochen, die das klassische Gesellschaftsbild mit dem Mann als starkem und der Frau als schwachem Geschlecht infrage stellen.</p>
<p>Trotzdem ist ein Thema nur dann auch für andere wichtig, wenn es nicht nur meine privaten Innenansichten, sondern auch Hintergründe zeigt und gesellschaftliche Bedeutung hat. Ich schätze Themen, die ohne den notwendigen Spannungsfaktor von Krieg oder Krise auskommen und trotzdem fesselnd sind.</p>
<p>Schon länger interessierte ich mich für den demografischen Wandel innerhalb Deutschlands. Bei Recherchen stieß ich auf eine ausführliche Studie, die genau das von mir thematisierte Phänomen beschreibt.</p>
<p><span id="more-6857"></span></p>
<p><strong>Wie haben Sie sich darauf vorbereitet? Was gehört im Vorfeld dazu, um eine solche Aufgabe anzugehen?</strong><br />
Zuerst habe ich versucht, das Thema inhaltlich auf gewöhnlichem Wege zu erfassen, habe im Internet recherchiert, die Studie gelesen, mit Instituten gesprochen. Natürlich ist das die Voraussetzung für das Fotografieren, um tief einsteigen zu können.</p>
<p>Viel wichtiger war für mich aber, möglichst viel Zeit mit den Menschen vor Ort zu verbringen. Und die konnte ich von zu Hause aus nicht finden.</p>
<p>So war ich wochenlang mit einem Wohnmobil in ländlichen Regionen Ostdeutschlands unterwegs und habe in den oft menschenleeren Dörfern jede Person, die mir auf der Straße begegnete, angesprochen und mich nach Junggesellen zwischen 20 und 35 durchgefragt.</p>
<p>Dabei war mir wichtig, dass ich jeden, der sich bereit erklärte, auch wirklich fotografierte um Vorurteile nicht durch eine persönliche Selektion zu bestätigen.</p>
<p><strong>Welche Region in Ostdeutschland haben Sie sich für Ihre Reportage ausgesucht und warum gerade diese?</strong><br />
Ich habe mich hauptsächlich nach der Studie <em>Not am Mann</em> gerichtet und mir dort stellvertretend ein paar der Landstriche herausgesucht, die am stärksten vom Phänomen Frauenmangel betroffen sind.</p>
<p>So habe ich mich überwiegend in Mecklenburg-Vorpommern (Kreis Parchim), in Ost-Brandenburg (Oderbruch) und in Sachsen-Anhalt (Altmarkkreis Salzwedel) aufgehalten. Dort bin ich ein Dorf nach dem anderen abgefahren und habe nach Protagonisten gesucht.</p>
<p><strong>Sie kommen selbst aus einer großen Stadt &#8211; Hamburg. Hatten Sie einen leichten Zugang zu den Menschen vor Ort?</strong><br />
Ursprünglich stamme ich aus Schleswig, einer 25.000-Seelen-Stadt in Schleswig-Holstein. Ich bin zwar Wahl-Hamburgerin, trotzdem weiß ich, wie der Zusammenhalt untereinander aber teilweise auch die Skepsis Fremdem gegenüber in Kleingemeinden aussieht.</p>
<p>Ich selbst habe mir diese Skepsis und Verschlossenheit aber nie zu eigen gemacht, was wahrscheinlich ausschlaggebend für einen guten Zugang war. Das Wichtigste ist, dass man jedem Menschen Respekt entgegen bringt, unabhängig davon, wie sehr sich die Lebensweisen voneinander unterscheiden.</p>
<p><strong>Wie ist so ein ganz normaler Tag mit Reportage abgelaufen? Aus wie vielen Aufnahmen ist die endgültige Auswahl entstanden?</strong><br />
Da ich mit einem kleinen gelben Wohnmobil unterwegs war, konnte ich stets vor Ort sein. Ein Tag begann meist mit einem Schwimmbadbesuch im nächst größeren Ort, denn eine Dusche hatte ich nicht. Danach habe ich dann meinen jeweiligen Protagonisten besucht und geschaut, ob und wobei ich ihn mit der Kamera begleiten durfte.</p>
<p>Zwischendurch führte ich aber auch immer wieder Gespräche ohne Kamera, um eine persönliche Beziehung aufzubauen und Informationen zu bekommen. Insgesamt habe ich wohl an die 90 Rollfilme und 60 Planfilme verbraucht. Meine Auswahl entstand also aus gut 1100 Negativen.</p>
<p><strong>Mit welchem Equipment waren Sie in dieser Zeit unterwegs?</strong><br />
Ich hatte eine Hasselblad mit 3 Festbrennweiten (40 mm, 80 mm, 150 mm) dabei, womit die narrative Serie entstand.</p>
<p>Die Großbildportraits machte ich mit einer Linhof Master Technika-Laufbodenkamera. Dazu gehörte natürlich allerlei Schnickschnack, wie Stative, Filmmagazine, Lupe, Belichtungsmesser, Mattscheiben, Drahtauslöser, Wechselsack, etc..</p>
<p><strong>War die Publikation als Buch bereits vor Beginn der Arbeit geplant?<br />
</strong>Zumindest war geplant, dass die Arbeit in Buchform präsentiert wird, da das Buch als Medium immer eine tolle und passende Form ist, eine Geschichte zu erzählen, Abläufe zu ordnen und Text mit unterzubringen.</p>
<p>Es wäre mindestens eine Kleinstauflage eines Dummys entstanden. Dass der Kerber Verlag das Buch publiziert, wurde erst später entschieden. Ich hatte an einem Buchwettbewerb teilgenommen, wodurch mir Türen und Tore geöffnet wurden.</p>
<p><strong>Wird es eine Ausstellung von &#8216;Was tun?&#8217; geben?</strong><br />
Bis jetzt ist keine Ausstellung geplant, ich bin Vorschlägen gegenüber aber grundsätzlich offen eingestellt.</p>
<p><strong>Haben Sie als Fotografin fotografische Vorbilder?<br />
</strong><em>Vorbild</em> ist vielleicht ein Begriff, der nicht ganz passend ist, denn welcher Fotograf möchte schon die Rolle oder den Stil eines anderen Fotografen kopieren? Ich habe mich aber schon immer gerne inspirieren lassen.</p>
<p>Es gibt viele tolle Fotografen und durch die Globalisierung kommt man auch immer mehr und immer leichter in Kontakt mit fantastischen, ausländischen Kollegen/innen. Fotografen/innen wie <em>Brenda Ann Kenneally</em>, <em>Per-Anders Pettersson</em> oder <em>Joakim Eskildsen</em> verstehen es hervorragend, Themen auf bewegende Weise umzusetzen.</p>
<p><strong>Bleibt soziale Reportage das Markenzeichen von Gesche Jäger oder können Sie sich auch vorstellen, ganz anders zu fotografieren?</strong><br />
Im Moment ist die Sozialreportage ein riesiges Gebiet, das mich persönlich fesselt. Meine Fotografie entwickelt sich allerdings zusammen mit meiner Persönlichkeit, wächst und verändert sich.</p>
<p>Als ich anfing, Fotografie zu studieren, wollte ich in den Modefotografiebereich einsteigen. Diese wurde dann, genau wie die Werbefotografie, für mich ein eher peripheres Gebiet des Mediums Fotografie. Ich halte es für wichtig, durch Visualisierung Einfluss zu nehmen, Kommerz ist da eher nebensächlich.</p>
<p>Trotzdem schließe ich nicht aus, dass sich mein fotografischer Stil meiner persönlichen Reife mit zunehmendem Alter anpasst, sich verwandelt oder variiert.</p>
<p><strong>Vielen Dank für dieses Interview.</strong></p>
<p><strong>Studie:</strong> <a href="http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Studien/Not_am_Mann_Webversion.pdf" class="lipdf">Not am Mann</a> (PDF/4.6 Mbyte)</p>
<p><strong>Buch:</strong> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3866783825?ie=UTF8&amp;tag=ostjob-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3866783825" target="_blank" class="liexternal">Was tun? Frauenmangel in Ostdeutschland.</a> (Fotografien Gesche Jäger)</p>
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		<title>Der mit den Steinen tanzt. Fotografien André Wagner</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 08:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[PortfolioPin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[André Wagner ist in die Bretagne gereist, um Steine zu fotografieren. Wagner hat die Steine durch künstliches Licht in Skulpturen verwandelt – die, so das Ziel des Fotografen, nach dieser Modulation an etwas Lebendiges erinnern. Vorbild sind Skulpturen im öffentlichen Raum. Durch das zusätzliche Licht werden nicht nur Figuren erzeugt sondern die Steine werden gleichsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>André Wagner ist in die <em>Bretagne</em> gereist, um Steine zu fotografieren. Wagner hat die Steine durch künstliches Licht in Skulpturen verwandelt – die, so das Ziel des Fotografen, nach dieser Modulation an etwas Lebendiges erinnern. </p>
<div id="attachment_6840" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/aus-stones-mountains-fotografien-andre-wagner/" ><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/08/wagner-first.jpg" alt="© André Wagner aus &#039;Stones &amp; Mountains&#039;" title="© André Wagner aus &#039;Stones &amp; Mountains&#039;" width="530" height="354" class="size-full wp-image-6840" /></a><p class="wp-caption-text">© André Wagner aus 'Stones &#038; Mountains'</p></div>
<p>Vorbild sind Skulpturen im öffentlichen Raum. Durch das zusätzliche Licht werden nicht nur Figuren erzeugt sondern die Steine werden gleichsam aus der Landschaft herausgehoben und als seltsam deplatzierte Objekte wahrgenommen.</p>
<p><span id="more-6836"></span></p>
<p>Fotografiert hat Wagner in der Bretagne mit einer Mamiya 7II (Format 6&#215;7) und zur Lichtunterstützung das Hensel Porty 1200 genutzt.</p>
<p><a href="http://www.andre-wagner.com/" target="_blank" class="liexternal">André Wagner, Jahrgang 1980, lebt und arbeitet als Fotograf in Berlin.</a> Er hat als Fotograf bereits einige Preise gewonnen (u. a. den 2. Platz beim Deutschen Jugendfotopreis im Jahr <em>2000</em> und den Trierenberg Super Circuit <em>2008</em>) und Wagner stellt seine Arbeiten regelmäßig im In- und im Ausland aus. (demnächst zum Europäischen Monat der Fotografie in Berlin <em>@ Whiteconcepts &#038; Gallery Horst Dietrich</em> vom 20.10.2010 &#8211; 20.11.2010)</p>
<p>Außerdem ist bereits ein Buch mit Arbeiten Wagners bei <em>Schaden.com</em> erschienen: <a href="http://www.schaden.com/book/WagAndAuet05570.html" target="_blank" class="liexternal">Authentic Nature</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/EIMnB54hmgU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Street Photography: Documenting the Human Condition</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 15:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Bildwerk3</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlogPosts]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab dem Moment, als Kameras handlicher wurden, eröffnete sich Fotografen eine neue Welt. Sie eroberten die Bereiche außerhalb ihrer Studios: Street Photography wurde geboren, Fotografen begannen Gesellschaft zu dokumentieren &#8230; So ungefähr am Anfang in diesem Film. Würdigung und Erklärung für Street Photography und auch für Leica Kameras Street Photography &#8211; Part One of Three [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="530" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6497905&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6497905&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="530" height="300"></embed></object></p>
<p>Ab dem Moment, als Kameras handlicher wurden, eröffnete sich Fotografen eine neue Welt. Sie eroberten die Bereiche außerhalb ihrer Studios: Street Photography wurde geboren, Fotografen begannen Gesellschaft zu dokumentieren &#8230; </p>
<p><em>So ungefähr am Anfang in diesem Film. Würdigung und Erklärung für Street Photography und auch für Leica Kameras <img src='http://www.bildwerk3.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p><a href="http://vimeo.com/6497905" target="_blank" class="liexternal">Street Photography &#8211; Part One of Three</a> von <a href="http://vimeo.com/chrisweeks" target="_blank" class="liexternal">Chris Weeks</a>.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/QWwbl9hEynM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Portfolio Reviews auf dem F/STOP Fotografie Festival in Leipzig</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/Re4yI3sh0zY/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/08/13/portfolio-reviews-auf-dem-fstop-fotografie-festival-in-leipzig/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 09:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlogPosts]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein zentraler Punkt im Rahmenprogramm des F/STOP Fotografie Festivals in Leipzig werden die F/STOP Portfolio Reviews sein, bei denen Künstler die Chance haben ihre Werke einem hochkarätigen Expertenkreis zu präsentieren und ins Gespräch zu kommen. Die Anmeldungen zu den Reviews laufen noch bis zum 06.09.2010. Termin für die Reviews: 25. und 26.9.2010 In 20minütigen Gesprächen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein zentraler Punkt im Rahmenprogramm des F/STOP Fotografie Festivals in Leipzig werden die F/STOP Portfolio Reviews sein, bei denen Künstler die Chance haben ihre Werke einem hochkarätigen Expertenkreis zu präsentieren und ins Gespräch zu kommen.<strong> Die Anmeldungen zu den Reviews  laufen noch bis zum 06.09.2010.</strong> Termin für die Reviews: 25. und 26.9.2010</p>
<div id="attachment_6802" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.f-stop-leipzig.de/" target="_blank"><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/08/f-stop2010.jpg" alt="F/STOP Fotografie Festival 2010" title="F/STOP Fotografie Festival 2010" width="530" height="240" class="size-full wp-image-6802" /></a><p class="wp-caption-text">F/STOP Fotografie Festival 2010</p></div>
<p>In 20minütigen Gesprächen haben Fotografen die Möglichkeit, ihre Arbeiten den geladenen Galeristen, Verlegern, Kuratoren, Redakteuren und Professoren vorzustellen, von ihnen wertvolles Feedback zu erhalten und darüber hinaus wichtige Kontakte für die weitere Arbeit zu knüpfen. Oftmals ergeben sich Chancen auf eine künftige, fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Mappengutachtern (z.B. Ausstellungsbeteiligungen, Buchprojekte, Stipendien etc.)</p>
<p><span id="more-6801"></span></p>
<p>Neben individuellen Einzelgesprächen wird es auch einen Portfoliowalk geben, bei dem alle Künstler ihre Mappen gleichzeitig präsentieren und ein reger Austausch zwischen ihnen und den Reviewern ermöglicht wird.</p>
<p>Die F/Stop Portfolio Review richtet sich an Künstler, die mit dem Medium Fotografie arbeiten, an Studierende höheren Semesters und an Absolventen von Kunsthochschulen. <strong>Die Bewerber sollten bereits mindestens zwei umfangreiche Serien mit künstlerischem Kontext abgeschlossen haben.</strong></p>
<p>Weitere Informationen zu den <em>Teilnahmegebühren</em> und zu den <em>Reviewern</em> auf der <a href="http://www.f-stop-leipzig.de/index.php?id=70" target="_blank" class="liexternal">Portfolio-Review-Seite des F/Stop Festivals</a>.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/Re4yI3sh0zY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bilder machen, denen man etwas schuldet. Frauenportraits von Steffo Weber</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/bildwerk3/~3/0FnPFnILTLE/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/08/11/bilder-machen-denen-man-etwas-schuldet-frauenportraits-von-steffo-weber/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 09:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[PortfolioPin]]></category>

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		<description><![CDATA[Worte für diese Bilder zu finden ist schwer. Ich versuche es dennoch: denn die Fotografien von Steffo Weber hinterlassen einen starken Eindruck. Man spürt, dass da ein Fotograf seine Sache ernst meint und sogar bei weniger empfindsamen Gemütern wirken diese Bilder in einer Mischung aus Sehnsucht und Melankolie und hinterlassen ein Gefühl unbestimmbarer Traurigkeit – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Worte für diese Bilder zu finden ist schwer. Ich versuche es dennoch: denn die <a href="http://www.track26.net/" title="Fotografien Steffo Weber" target="_blank" class="liexternal">Fotografien von Steffo Weber</a> hinterlassen einen starken Eindruck. </p>
<p>Man spürt, dass da ein Fotograf seine Sache ernst meint und sogar bei weniger empfindsamen Gemütern wirken diese Bilder in einer Mischung aus Sehnsucht und Melankolie und hinterlassen ein Gefühl unbestimmbarer Traurigkeit – sobald man sie <i>nicht</i> mehr sieht.</p>
<div id="attachment_6782" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/fotografien-steffo-weber/" ><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/08/steffo-weber-first.jpg" alt="© Steffo Weber" title="© Steffo Weber" width="425" height="530" class="size-full wp-image-6782" /></a><p class="wp-caption-text">© Steffo Weber</p></div>
<p>Steffo Weber hat Philosophie und &#8220;ein paar andere Dinge&#8221; studiert und ihn interessiert <em>Wahrnehmung</em>. Bezogen auf Portraitfotografie bedeutet das für Weber: Welches Menschenbild vermitteln uns die Bilder? Sowohl jene Bilder, die wir täglich sehen, als auch die, die wir uns von uns selbst machen. &#8220;Ich glaube, Bilder machen etwas mit uns und ich würde gerne dem, was die Flut der Werbefotografien mit uns macht, entgegenwirken.&#8221;</p>
<p><span id="more-6775"></span></p>
<p>Ein Geheimnis hinter den Bildern: Steffo Weber nimmt sich viel Zeit. Es gibt zunächst Vorgespräche, in denen Weber herauszufinden versucht wie jemand lebt, welche Musik er hört, welche Filme er sieht. Eine Portrait-Sitzung dauert dann in der Regel acht Stunden – also ein normaler Arbeitstag. Und auch dann kann es passieren, dass kein Bild entsteht: &#8220;Wenn wir uns da nicht sympathisch sind, funktioniert es nicht.&#8221;</p>
<p><strong>Die Freiheit Bilder zu machen</strong></p>
<p>Nicht von Fotografie leben zu müssen bringt Weber genau die Freiheit, die er für seine Bilder benötigt. Weber arbeitet ausschließlich mit nicht-professionellen Modellen. Das bringe am Ende jene authentischen Momente hervor: &#8220;Ich will keine Arbeitsatmosphäre, sondern einen Menschen.&#8221; Außerdem ist es für viele Modelle leichter, wenn sie wissen, dass Steffo Weber Kunst macht und nicht Werbung.</p>
<p>Darum ist das Studio in dem er arbeitet auch ein Atelier. Es sei nicht riesig, habe aber ausreichend hohe Decken, weil Weber gern mit hohem Licht arbeitet. Auf die Frage nach seinen Zielen bleibt er bescheiden: solange die Leute etwas in meinen Bildern erkennen, bin ich zufrieden.</p>
<p>Das beste Kompliment, das Weber im Zusammenhang mit seinen Bildern gehört habe, war die Einschätzung einer Redaktion: &#8220;Man hat den Eindruck, den Personen ein längeres Betrachten schuldig zu sein.&#8221;</p>
<p>Weber bereut gelegentlich, nicht assistiert zu haben. Aber jetzt sei es dafür zu spät. In jeder Hinsicht.</p>
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		<item>
		<title>WM-Fototagebuch von dpa-Fotograf Marcus Brandt (32:1)</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 08:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Bildwerk3</dc:creator>
				<category><![CDATA[PortfolioPin]]></category>

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		<description><![CDATA[Marcus Brandt begleitete die deutsche Nationalmannschaft zur WM 2010 in Südafrika. (Bildwerk3 berichtete) Unterwegs fotografierte Brandt seine Sicht auf das Land Südafrika und hielt Momente fest, die Menschen und Orte hinter den Kulissen des Medienereignisses zeigen. Ende letzten Jahres entstand die Idee, im Zeitraum der Fußball WM 2010 den Spagat zwischen einem medialen Großereignis und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marcus Brandt begleitete die deutsche Nationalmannschaft zur WM 2010 in Südafrika. (<a href="http://www.bildwerk3.de/2010/07/05/gespielt-gejubelt-fotografiert-wie-entstehen-die-wm-bilder/" class="liinternal">Bildwerk3 berichtete</a>) Unterwegs fotografierte Brandt seine Sicht auf das Land Südafrika und hielt Momente fest, die Menschen und Orte hinter den Kulissen des Medienereignisses zeigen.</p>
<div id="attachment_6760" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/dpa-fotograf-marcus-brandt-menschen-und-momente-in-sudafrika-2010/" ><img class="size-full wp-image-6760 " title="© Marcus Brandt" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/08/brandt-first.jpg" alt="© Marcus Brandt" width="530" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">© Marcus Brandt</p></div>
<p>Ende letzten Jahres entstand die Idee, im Zeitraum der Fußball WM 2010 den Spagat zwischen einem medialen Großereignis und einer sozial ambitionierten Fotoreportage zu wagen. Dazu luden die Galerie Gilla Lörcher und der Kurator Holger Marquardt den Fotografen Marcus Brandt zu ihrem WM-Projekt <em>Heimspielauswärts</em> ein.</p>
<p><span id="more-6750"></span></p>
<p>Das Konzept des Kurators Holger Marquardt beinhaltete neben der Präsentation älterer Arbeiten von Marcus Brandt, einen anderen Bezug zum Ort des Geschehens zu schaffen, die Galerie zu einem Wohnzimmer, zu einer Leinwand der Ereignisse in Südafrika werden zu lassen.</p>
<p>Holger Marquardt: &#8220;In einem Tagebuch veröffentlichte die Galerie Gilla Lörcher diese Bilder. Jeden Tag wurde ein unbeschriebenes Blatt des Tagebuches mit einem aktuellen Bild gefüllt. Dafür schickte Marcus Brandt täglich ein Foto aus Südafrika. Innerhalb von 32 Tagen füllte sich eine „Pixel“-Wand, die den Betrachtern einen Ausschnitt eines ganz privaten Blicks auf Südafrika im Jahr der WM ermöglichte.&#8221;</p>
<p><em>Holger Marquardt: Bei Anfragen zum Erwerb der Fotos können Sie sich gerne an die Galerie Gilla Lörcher oder ihren Kurator Holger Marquardt – holger.marquardt(at)cubus-m(dot)com – wenden.</em></p>
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		<title>Deutschlands beste Fotografen – in einem Megadruckwerk</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 10:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlogPosts]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Jahrbuch BLICKFANG – Deutschlands beste Fotografen ist jetzt die Ausgabe 2010 erschienen und präsentiert erneut den Status-Quo professioneller Fotografie in Deutschland. Wie Norman Beckmann mitteilt, landen 750 Freiexemplare dieses Buches auf den Schreibtischen der bedeutendsten Agenturen, Verlage und Art Buyer in ganz Deutschland und ich habe auch eines bekommen. Gefühlte einhundert Kilo schwer sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Jahrbuch <strong>BLICKFANG – Deutschlands beste Fotografen</strong> ist jetzt die Ausgabe 2010 erschienen und präsentiert erneut den Status-Quo professioneller Fotografie in Deutschland. Wie Norman Beckmann mitteilt, landen 750 Freiexemplare dieses Buches auf den Schreibtischen der bedeutendsten Agenturen, Verlage und Art Buyer in ganz Deutschland und <em>ich habe auch eines bekommen</em>.</p>
<div id="attachment_6165" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/blickfang-%E2%80%93-deutschlands-beste-fotografen-2010/" ><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/08/blickfang_2010.jpg" alt="Blickfang 2010" title="Blickfang 2010" width="530" height="396" class="size-full wp-image-6165" /></a><p class="wp-caption-text">© ELIAS WESSEL (aus dem besprochenen Band)</p></div>
<p>Gefühlte einhundert Kilo schwer sollte man sich dieses Opus-Magnum nach Hause liefern lassen und nicht gleich im Buchladen kaufen und mitnehmen wollen. </p>
<p>Schaut man ganz undienstlich auf den Inhalt, bekommt man einen hübschen Überblick, was Fotografen heute produzieren und kann sich – sicherlich auch das – daran messen, sich seine Gedanken über den Beruf des Fotografen machen, seinen persönlichen Favoriten finden und vielleicht über diesen Weg die eigene Assistenzzeit anbahnen. (für viele Fotografen sind Kontaktmöglichkeiten veröffentlicht)</p>
<p><span id="more-6157"></span></p>
<p>Nach den letzten Ausgaben wurde das Projekt weiter optimiert und erscheint nun in einem Leineneinband (der schwarze Einband kommt für meinen Geschmack ein bisschen <em>uncharmant</em> und steht etwas gegensätzlich zum farbgewaltigen Inhalt), mit abgewandeltem Design und in einem großzügigeren Format. Alphabetisch geordnet zeigt das Kompendium eine Auswahl der besten Fotografen Deutschlands (mit unterschiedlichen Schwerpunkten). Auf insgesamt 704 Seiten präsentieren sich diese mit ihren Arbeiten und einer Kurzbeschreibung.</p>
<p><strong>Nicht nur Bilder</strong></p>
<p>Redaktionelle Beiträge zum Thema „Fotografie“ runden das Ganze ab und geben Einblick in die teils recht unterschiedlichen Ansichten und Arbeitsweisen. Die Autoren sind diesmal: Mats Cordt (Fotograf), Ralph Richter (Fotograf), GABO (Fotografin), Alexander Gnädinger (Fotograf) sowie die Art Buyerin Kim Bianchi von <em>DDB</em>, die in ihrem Artikel den Alltag eines Art Buyers schildert.</p>
<p>In acht Interviews stehen außerdem folgende Fotografen und Fotografinnen Rede und Antwort: Michael Schnabel, Esther Haase, Joachim Baldauf, Kristian Schuller, Diana Scheunemann und Felix Holzer. Ebenfalls zu Wort kommen die Agentin Helga Schierke und Christian Mai, Geschäftsführer von <em>gloss postproduction</em>.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3939028207?ie=UTF8&#038;tag=ostjob-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3939028207" target="_blank" class="liexternal">BLICKFANG &#8211; Deutschlands beste Fotografen 2010</a> (Affiliate-Link)<br />
NBVD Norman Beckmann Verlag &#038; Design</p>
<p>Wer als Fotograf darüber nachdenkt, in das Kompendium aufgenommen zu werden, meldet sich am besten gleich bei Normann Beckmann:</p>
<p><strong>Normann Beckmann</strong><br />
NBVD Norman Beckmann Verlag &#038; Design<br />
Alter Wall 69<br />
20457 Hamburg<br />
Telefon: +49 (0)40 / 4 32 18 82-0<br />
Internet: <a href="http://www.nbvd.de" target="_blank" class="liexternal">www.nbvd.de</a></p>
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		<title>Sommerzeit mit der RICOH GXR</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 13:29:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlogPosts]]></category>
		<category><![CDATA[RICOH GXR]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in Wien ist es ungeheuer heiß. Ich habe RICOH&#8217;s GXR auf diese Reise mitgenommen, um sie ausgiebig zu testen – mit dem A12 GR Objektiv (1:2,5/50mm). Leider verspüre ich wenig Lust raus zu gehen und irgendetwas damit anzustellen. Der Body und das Objetiv-Sensor-Modul – soviel will ich schon hier und heute einmal loswerden, sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in <em>Wien</em> ist es ungeheuer heiß. Ich habe RICOH&#8217;s GXR auf diese Reise mitgenommen, um sie ausgiebig zu testen – mit dem A12 GR Objektiv (1:2,5/50mm). <em>Leider verspüre ich wenig Lust raus zu gehen und irgendetwas damit anzustellen.</em></p>
<p>Der Body und das Objetiv-Sensor-Modul – soviel will ich schon hier und heute einmal loswerden, sind ein feines Spielzeug – vielleicht das Feinste was gegenwärtig für rund eintausend Euro zu bekommen ist.</p>
<p>Hoffentlich in der nächsten Woche zeige ich dann ein paar mehr Bilder und bringe einen ersten Bericht. <em>Happy Weekend</em>.</p>
<div id="attachment_6147" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-6147" title="wien02" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/07/wien02.jpg" alt="" width="530" height="379" /><p class="wp-caption-text">Wien ist Straßenbahn. Und auch hier werden in den Nächten die Schienen ausgebessert ... (1 Sekunde – f/7.1 – ISO 400)</p></div>
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		<title>Nachtrag in Sachen WM, Marcus Brandt und Südafrika</title>
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		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/07/07/nachtrag-in-sachen-wm-marcus-brandt-und-sudafrika/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 06:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Bildwerk3</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlogPosts]]></category>
		<category><![CDATA[Fotojournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf unser kleines Gewinnspiel. Das läuft nämlich solange Deutschland bei der WM in Südafrika mitspielt und sollte alles klappen, dann noch bis zum Finale am Sonntag. Ähnlich gut sind die Chancen für Euch bei unserem Gewinnspiel den Preis abzuräumen &#8230; Jetzt noch! (zum Gewinnspiel) Wir haben viele Leser, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf unser <em>kleines Gewinnspiel</em>. Das läuft nämlich solange Deutschland bei der WM in Südafrika mitspielt und sollte alles klappen, dann noch bis zum Finale am Sonntag. Ähnlich gut sind die Chancen für Euch bei unserem Gewinnspiel den Preis abzuräumen &#8230; Jetzt noch! (<a href="http://www.bildwerk3.de/2010/06/25/doppelt-halt-besser-%C2%BBdie-fotoserie%C2%AB/" class="liinternal">zum Gewinnspiel</a>)</p>
<p>Wir haben viele Leser, die Bildwerk3 in Berlin empfangen &#8230; wer dort ist, sollte die <a href="http://www.galerie-loercher.de/" target="_blank" class="liexternal">Galerie Gilla Lörcher</a> besuchen. Dort sind noch bis zum 11.07.2010 Arbeiten von <em>Marcus Brandt</em> zu sehen. (<a href="http://www.bildwerk3.de/2010/07/05/gespielt-gejubelt-fotografiert-wie-entstehen-die-wm-bilder/" class="liinternal">Brandt ist als Fotograf für die Deutsche Presse-Agentur bei der WM dabei</a>); sein Thema – wie könnte es anders sein in diesen Tagen – Fußball.</p>
<p>Zu den Arbeiten, die bereits zu sehen sind, kommen an jedem Tag Fotografien hinzu die, anders als das offiziellen Bilder von den Spielen nicht direkt von Fußball, sondern vom Land Südafrika erzählen – sie zeigen traumhafte Landschaften und richten den Blick auf die Menschen, die in diesen Tagen nicht im Rampenlicht stehen.</p>
<p>Wer mag kann die verbleibenden Spiele bei einem sogenannten <em>Fußball WM 2010 Screening at Galerie Gilla Lörcher</em> ansehen – <em>heute</em>, <em>am Samstag</em> um Platz drei und <em>am Sonntag</em> das Finale, jeweils um 20:30 Uhr. Kuratiert hat das Ganze Holger Marquardt.</p>
<div id="attachment_6116" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/marcus-brandt-menschen-in-sudafrika/" ><img class="size-full wp-image-6116" title="© Marcus Brandt" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/07/galerie_loercher_first.jpg" alt="© Marcus Brandt" width="530" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Aus dem Südafrika-Tagebuch von Marcus Brandt – die vollständige Serie ist in der GALERIE GILLA LÖRCHER in Berlin, Pohlstraße 73 zu sehen – noch bis zum 11.07.2010	 </p></div>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/AhCf8tCN8s4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Gespielt, gejubelt, fotografiert. Wie entstehen die WM-Bilder</title>
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		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/07/05/gespielt-gejubelt-fotografiert-wie-entstehen-die-wm-bilder/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 08:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie und Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Fotojournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Schauplatz Südafrika, FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010: Szenen jedes Spiels werden von mehr als 300 Fotografen aufgenommen, dreihundert Fotografen, die am Spielfeldrand oder auf der Tribüne ihre Positionen beziehen und konzentriert dem Spielverlauf folgen und das Geschehen in Bildern festhalten. Die ersten Bilder sind in weniger als fünf Minuten verfügbar und werden weltweit nachgefragt. Dahinter steckt eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6100" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/07/marcus-brandt.jpg" alt="Marcus Brandt, dpa" title="Marcus Brandt, dpa" width="530" height="352" class="size-full wp-image-6100" /><p class="wp-caption-text">Bildjournalist Marcus Brandt - im Einsatz für die dpa bei der Fußball WM 2010 in Südafrika</p></div>
<p>Schauplatz Südafrika, <em>FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010</em>: Szenen jedes Spiels werden von mehr als 300 Fotografen aufgenommen, dreihundert Fotografen, die am Spielfeldrand oder auf der Tribüne ihre Positionen beziehen und konzentriert dem Spielverlauf folgen und das Geschehen in Bildern festhalten.</p>
<p>Die ersten Bilder sind in weniger als fünf Minuten verfügbar und werden weltweit nachgefragt. Dahinter steckt eine fotologistische Herausforderung: von der Aufnahme über die korrekte Beschriftung des einzelnen Bildes hinüber in die Systeme des einen oder anderen Bildredakteurs.</p>
<p>Die meiste Arbeit fällt bei den Fotografen an. <em>Marcus Brandt</em> ist einer von ihnen. Er ist für die <a href="http://www.dpa.de/Bilder.270.0.html" target="_blank" class="liexternal">Deutsche Presseagentur (DPA)</a> bei jedem Spiel in Südafrika dabei und er begleitet auch die deutsche Mannschaft während dieser Zeit. Auch wenn Deutschland das Finale am 12.07.2010 in Johannesburg nicht erreicht bleibt Brandt bis zum letzten Spiel. Der Rückflug ist gebucht – für den Tag danach.</p>
<div id="attachment_6092" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/presse-bilder-von-der-fifa-fussball-weltmeisterschaft-in-sudafrika-2010/" ><img class="size-full wp-image-6092" title="© Marcus Brandt/dpa" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/07/wm2010-brandt-first.jpg" alt="© Marcus Brandt/dpa" width="530" height="477" /></a><p class="wp-caption-text">Neuer rettet das eigentlich nicht mehr zu Rettende: in diesem Moment würde es gegen England 1:1 stehen ... © Marcus Brandt, dpa</p></div>
<p><span id="more-6089"></span></p>
<p>Für seinen Einsatz am Spielfeldrand ist Brandt vier Stunden vor Spielbeginn im Stadion. Die Plätze für die Fotografen sind reserviert und für alle wichtigen Spiele schickt die DPA mehr als einen Fotografen in die Arena.</p>
<p><strong>Vier Kameras und jede Menge Zubehör</strong></p>
<p>„Die vier Stunden brauche ich, um mich in Ruhe auf das Event vorzubereiten“, sagt Brandt, um hinzuzufügen, dass er mit dreißig Kilogramm(!) Equipment in die Arena kommt. Das ist die technische Ausrüstung, die jeder Fotograf heute benötigt um von so einem Ereignis die Bilder zu liefern. „Das habe ich in einem Rollkoffer verstaut und muss es so im Grunde nicht die ganze Zeit tragen &#8230;“</p>
<p>Vier Kameras, Objektive, darunter ein fünfhundert Millimeter Teleobjektiv, das Notebook, Ersatzakkus, Speicherkarten, Akkuladegeräte, Drähte und noch das eine oder andere nützliche Zubehör machen das Gepäck eines Sportfotografen – in diesem Fall das von Marcus Brandt – aus.</p>
<p>In der Vorbereitungsphase baut Brandt seine Kameras zusammen – das fünfhundert Millimeter ist für diesen Einsatz mit langen Distanzen, schnellen Richtungswechseln und vor allem seinen neunzig Minuten Dauer nicht ohne ein passendes Einbeinstativ denkbar – schließt den Strom an und verbindet sein Notebook mit dem Internet. Für jeden Fotografen liegen am Platz zwei Kabel: eine Netzverbindung und Strom.</p>
<p>Während eines Spiels macht Brandt bis zu 1.500 Aufnahmen. Im ersten Moment eine scheinbar unüberblickbare Menge Bildmaterial. Aber erstens gibt es zahlreiche Kniffe, eine solche Menge auch zu bewältigen und andererseits: stellt man sich die Geschwindigkeit vor, mit der das Spiel abläuft, der kurze Augenblick, indem aus Kameraposition und Spielkonstellation eine gelungene Aufnahme werden kann, wird man die reine Menge verstehen.</p>
<p>Jede Kamera-Objektiv-Kombination entspricht einer Aufnahmesituation: direkt im Spiel auf große und mittelgroße Entfernungen dann für Aufnahmen im näher gelegenen Torraum dann die Stadionatmosphäre insgesamt und der Moment wenn ein Tor fällt.</p>
<p>Für Aufnahmen aus dem Spielfeldinneren nutzt Brandt das schon erwähnte fünfhundert Millimeter Teleobjektiv – eine lichtstarke Festbrennweite, die bei ausreichendem Licht kurze Verschlusszeiten möglich macht und damit Bewegungsabläufe in möglichst unverwischten Bildern festhält – der kurze Tiefenschärfebereich sorgt für einen unscharfen Hintergrund.</p>
<p><strong>Zwei Aufnahmen ein Auslöser</strong></p>
<p>Für Aufnahmen aus dem Torraum, dem Brandt näher ist, wird eine Kamera mit einem 70-200 Telezoom eingesetzt. Hier fällt neben der Entscheidung für den richtigen Moment auch noch die Entscheidung für den passenden Ausschnitt.</p>
<p>Diese Kamera ist mit der Hintertorkamera synchronisiert, die in dem Moment automatisch auslöst, sobald Brandt mit der 70-200 Telezoom-Kamera ein Bild macht. Im Torraum macht Brandt also jedes Mal zwei Aufnahmen: eine vom Spielfeldrand und eine Aufnahme direkt aus der Hintertorperspektive; dort allerdings ohne die Möglichkeit zu haben, im Moment des Auslösens irgendwelche Einstellungen vornehmen zu können.</p>
<p>Die Hintertorkamera wird vor dem Spiel an ihrem vorgesehenen Platz positioniert und auf Empfang gestellt. Für alle akkreditierten Fotografen ist ein Kameraplatz hinter dem Tor reserviert.</p>
<p>Um die Stadionatmosphäre einzufangen benutzt Brandt noch eine Kamera mit einem Weitwinkelobjektiv.</p>
<p><strong>Frisch auf den Tisch der Bildredakteure</strong></p>
<p>Sobald das Spiel angepfiffen ist, ist der Wettlauf um die besten Bilder eröffnet. Der Anpfiff ist auch das Signal an die Bildredakteure weltweit, ihre Kanäle auf Empfang zu stellen und für die Zeitungsausgabe des nächsten Tages oder die Onlineausgabe die ersten guten Bilder abzugreifen und in die Redaktionssysteme einzupflegen.</p>
<p>„Sobald ein paar Minuten gelaufen sind, schicke ich die ersten Bilder nach Johannesburg.“ Dafür zieht Brandt den Speicherchip an seiner Kamera und steckt ihn in das Notebook. Die Software erkennt das vorhandene Material – Brandt hat die Bilder bereits mit Hilfe einer Kamerafunktion markiert, getaggt und damit eine Vorauswahl der wichtigsten Bilder getroffen.</p>
<p>Mit einem einzigen Klick leert die Software die Speicherkarte, fügt die Bilder auf dem Notebook in die bereitstehende Datenbank ein und verschickt die besten, die von Brandt markierten Bilder an einen der Editoren, die für die DPA-Fotografen und solange die WM dauert in Johannesburg arbeiten, die dann das ankommende Material noch einmal sichten und vor allem betexten.</p>
<p>Die Bildinformation wird durch den Editor zusammengetragen: um welches Spiel es sich handelt, welche Spieler auf dem Foto zu sehen sind und bei welchem Verein sie sonst kicken, wie der Schiedsrichter heißt, der das Spiel pfeift, in welcher Spielminute die Aufnahme entstanden ist.</p>
<p>Das ganze wird in einen schlüssigen Text gepackt und auch dieser Vorgang dauert nur wenige Augenblicke, darf nur wenige Augenblicke dauern und bereits drei Minuten nach Spielbeginn sind die Bilder vom Spiel bei der DPA zu bekommen.</p>
<p><strong>Noch schnellere Bilder?</strong></p>
<p>Ist die Geschwindigkeit noch zu steigern? „Aber ja“, erläutert Brandt, „auch wenn die Bilder schon heute quasi sofort verfügbar sind, lässt sich die Geschwindigkeit noch erhöhen – das folgt ganz einfach aus der Permanenz mit der technische Neuerungen hinzukommen. Und wir müssen da hinterher sein, müssen uns als Fotografen auch entwickeln &#8230; &#8221; Es ist ein bisschen wie bei einem Wettrüsten: wer heute noch auf Film fotografieren würde und seien es die brauchbarsten Bilder – der hätte den Kampf längst verloren.</p>
<p>All dies passiert während des Spiels mehrere Male. Die bildhungrigen Kanäle werden permanent mit ausreichend Futter versorgt. Die Bilder aus der Hintertorkamera holt Brandt in der Spielzeitpause, wählt sie aus und versendet sie in gleicher Weise.</p>
<p>Das perfekte WM-Foto? „Die alles entscheidende Spielszene ablichten oder den Jubel in einem absolut überzeugenden Moment einfangen“, sagt Marcus Brand, „und dann als einziger Fotograf mit diesem Bild rauskommen &#8230;“</p>
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		<title>Sportfotografie – Bildentstehung am Spielfeldrand</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 11:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlogPosts]]></category>

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		<description><![CDATA[Woher kommen vom Fußball die Bilder? Wie schnell kommen diese Bilder? Und was machen die vielen Fotografen am Spielfeldrand dort unten eigentlich genau? Ich habe mit Marcus Brandt in Südafrika telefoniert und er hat mir ein paar ganz spannende Details erzählt. Brandt arbeitet für die Deutsche Presse-Agentur. Er ist mit der deutschen Mannschaft im neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6079" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-6079" title="© Marcus Brandt, dpa" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/07/brandt-wm2010.jpg" alt="" width="530" height="275" /><p class="wp-caption-text">Thomas Müller schießt das 4:1 gegen England. Torwart ist David James. Aufgenommen während der FIFA WM 2010 im Achtelfinal-Spiel Deutschland gegen England im Free State Stadium in Bloemfontein. (Südafrika am 27. Juni 2010) © Marcus Brandt, dpa</p></div>
<p><em>Woher kommen vom Fußball die Bilder? Wie schnell kommen diese Bilder? Und was machen die vielen Fotografen am Spielfeldrand dort unten eigentlich genau? </em></p>
<p>Ich habe mit Marcus Brandt in Südafrika telefoniert und er hat mir ein paar ganz spannende Details erzählt. Brandt arbeitet für die <em>Deutsche Presse-Agentur</em>. Er ist mit der deutschen Mannschaft im neuen A380 zur WM geflogen und wird bis zum letzten Spiel dort bleiben – auch für den Fall, das die deutsche Auswahl nicht im Finale steht.</p>
<p><span id="more-6072"></span></p>
<p>Der neuundreizigjährige, zweifache Familienvater aus Hamburg arbeitet seit vielen Jahren als Bildjournalist und seit zwei Jahren für die <em>Deutsche Presse-Agentur</em>. Brandt war 2008 in Peking dabei und fotografiert neben Sport auch Ressorts wie Politik, Wirtschaft und Kultur sowie für die Archiv-Bebilderungen und auch für Features wie Wetter, Tiere, Konjunktur &#8230;</p>
<p>Brandt besucht jeden Tag die Pressekonferenzen der deutschen Mannschaft und fotografiert während der Trainingseinheiten. Zum Thema Sicherheit in Südafrika sagt er: &#8220;Im großen und ganzen halten ich und meine Kollegen uns nicht an die Ausgangssperre – da es auch nicht immer möglich ist: ein Abendspiel in Johannesburg bedeutet auch eine fünfunvierzigminütige Autofahrt zurück nach Pretoria. Aber ganz klar, man muss wachsam und aufmerksam sein. Alleine und erst recht nicht mit Equipment geht keiner aus dem Hotel. Zum Essen fährt man mit dem Auto und parkt auf bewachten Parkplätzen &#8230; Aber man darf sich auch nicht verrückt machen lassen. Die Leute sind alle sehr herzlich und hilfsbereit.&#8221;</p>
<p>Den ausführlichen Bericht – vor allem zum Thema <strong>Bildentstehung am Spielfeldrand</strong> gibt es hier bei Bildwerk3 am Montag &#8230; bis dahin, hoffe ich, bleiben wir im Spiel <img src='http://www.bildwerk3.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/bildwerk3/~4/YOQmnCIxUAY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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