<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:blogger='http://schemas.google.com/blogger/2008' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034</id><updated>2026-07-24T07:56:02.359+02:00</updated><category term="Alltag"/><category term="Reise"/><category term="BSVH"/><category term="Politik"/><category term="Literatur"/><category term="Musik"/><category term="Theater"/><category term="Film"/><category term="PR"/><category term="London"/><category term="Sport"/><category term="Hamburg"/><category term="Bodensee"/><category term="Geschichte"/><category term="Kultur"/><category term="Beruf"/><category term="Sehbehinderung"/><category term="Blindheit"/><category term="Kopenhagen"/><category term="Kunst"/><category term="Ystad"/><category term="Berlin"/><category term="Essen"/><category term="Fehmarn"/><category term="Forschung"/><category term="Juist"/><category term="Konzert"/><category term="Reisen"/><category term="Verkehr"/><category term="Weimar"/><title type='text'>Heiko Kunerts ehemaliges Blog</title><subtitle type='html'>&lt;p&gt;ACHTUNG&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Heiko Kunerts Blog hat eine neue Adresse: http://blindpr.wordpress.com.&lt;/p&gt;</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default?redirect=false'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25&amp;redirect=false'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>177</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-6781095339886314637</id><published>2009-08-21T22:17:00.003+02:00</published><updated>2009-08-23T11:21:32.057+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="PR"/><title type='text'>Wichtiger Hinweis: Blind-PR zieht um</title><content type='html'>&lt;p&gt;Blind-PR zieht um. Nachdem sich die Stimmen häuften, wonach Blogger nicht barrierefrei sei, habe ich mich entschlossen, mit meinem Blog zu &lt;a href=&quot;http://blindpr.wordpress.com&quot;&gt;Wordpress&lt;/a&gt; zu wechseln. Dort sollte das Navigieren mit Screenreader, Vergrößerungssoftware, Sprachausgabe und Braillezeile einfacher sein als bisher. Auch das Hinterlassen von Kommentaren ist hier mit weniger Hürden zu meistern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls Sie Blind-PR über Ihre Favoriten bzw. Lesezeichen abrufen, ändern Sie diesen Eintrag bitte. Die neue Adresse ist &lt;a href=&quot;http://blindpr.wordpress.com&quot;&gt;http://blindpr.wordpress.com&lt;/a&gt;. Wenn Sie meine Einträge mithilfe eines RSS-Readers lesen, können Sie auf der neuen Blog-Seite die jeweiligen Feeds abonnieren. Sollten Sie noch Fragen haben, hinterlassen Sie gern einen Kommentar oder schicken Sie mir eine &lt;a href=&quot;mailto:h.kunert@bsvh.org&quot;&gt;E-Mail&lt;/a&gt;. Ich hoffe, dass Sie Blind-PR auch zukünftig treu bleiben.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/6781095339886314637/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/08/wichtiger-hinweis-blind-pr-zieht-um.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/6781095339886314637'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/6781095339886314637'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/08/wichtiger-hinweis-blind-pr-zieht-um.html' title='Wichtiger Hinweis: Blind-PR zieht um'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-8527248996816938069</id><published>2009-08-16T23:28:00.001+02:00</published><updated>2009-08-16T23:32:14.999+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Film"/><title type='text'>Typisch Almodóvar</title><content type='html'>&lt;p&gt;Sollte sich ein blinder Mensch, einen Film anschauen, den der &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/kultur/kino/Pedro-Almod%F3var-Zerissene-Umarmungen%3Bart137,2864799&quot;&gt;Tagesspiegel&lt;/a&gt; als &quot;ein einziges großes visuelles Fest, ein Rausch in Farben&quot; beschreibt? Ich habe es getan, weil es ein Film von Pedro Almodóvar ist - und in denen wird viel gesprochen, erklären sich die Szenen meist auch ohne die Beschreibung der Bilder. So ist es auch in &quot;Zerrissene Umarmungen&quot;. Im Zentrum stehen die Erinnerungen von Mateo, einem erblindeten Regisseur: Erinnerungen an Leidenschaft und Liebe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich befürchtete eine eindimensionale Darstellung von Blindheit. Nach dem Motto: Der seit vierzehn Jahren blinde Regisseur schwelgt immer noch in Selbstmitleid und in der Sehnsucht nach der sehenden Vergangenheit - und eigentlich ist er eh nur als Metapher zu verstehen. Aber nein. Mateo arbeitet als Drehbuch-Schreiber, er liest die Zeitung mithilfe seines sprechenden Computers, er hat Liebschaften. Und er hat eine Vergangenheit. Und die kommt aus heiterem Himmel mit voller Wucht zurück. Mateo setzt sich mit seinen Verlusten auseinander: der Verlust der Geliebten von einst wiegt dabei schwerer als der Verlust des Sehens. &quot;Zerrissene Umarmungen&quot; ist ein typischer Almodóvar: Verluste, dazu Unausgesprochenes, das endlich ausgesprochen wird. In den Filmen des Spaniers stellen sich die Menschen der schrecklichen Wahrheit. Und das ist erleichternd und menschlicher als ein Leben in Ungewissheit. Der Film mit Penélope Cruz und Lluís Homar ist in dieser Hinsicht nicht so eindrucksvoll wie zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Alles_%C3%BCber_meine_Mutter&quot;&gt;&quot;Alles über meine Mutter&quot;&lt;/a&gt;. Aber ein Kino-Besuch lohnt sich allemal.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/8527248996816938069/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/08/typisch-almodovar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/8527248996816938069'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/8527248996816938069'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/08/typisch-almodovar.html' title='Typisch Almodóvar'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-1507293178837122636</id><published>2009-08-13T22:21:00.001+02:00</published><updated>2009-08-13T22:21:50.568+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kopenhagen"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Reise"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ystad"/><title type='text'>Blind in Skandinavien</title><content type='html'>&lt;p&gt;Wir neigen dazu, Reiseländer durch eine rosarote Brille zu betrachten. 

Überall auf der Welt erscheinen die Menschen freundlicher als daheim, überall 

sei die Landschaft schöner, das Klima milder. Dabei ist wohl ein Gutteil 

Projektion, schließlich sind wir im Urlaub entspannt, fröhlich, neugierig. 

Könnten wir uns diese Einstellung zuhaus bewahren, kämen uns Hamburg, Berlin und 

Bielefeld gleich viel freundlicher vor. Dennoch glaube ich, dass wir Deutschen 

im Umgang mit behinderten Menschen vom Ausland lernen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie häufig höre ich in Deutschland - in Pensionen, auf der Straße, im Bus - 

ein mitleidiges &quot;Geht das mit der Stufe?&quot; oder ein erschrecktes &quot;Vorsicht!&quot;? Und 

das nicht nur, wenn ich allein unterwegs bin, selbst wenn ich an der Seite 

meiner Freundin gehe, sind diese Kommentare standard. Oder ich werde gleich ganz 

ignoriert. Fragen, die ich stelle, werden dann nicht mir beantwortet, sondern 

mein Gegenüber wendet sich hilflos oder herablassend an meine Begleiterin. In 

acht Tagen Dänemark und Schweden ist mir ein solches Verhalten nicht 

begegnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und es gab noch mehr Kleinigkeiten, über die ich mich im Urlaub freuen 

konnte: sehr markante Rillen-Platten führten sehbehinderte und blinde Menschen 

durch Kopenhagens Innenstadt - bei uns findet man ähnliches meist nur in 

Bahnhöfen. Signalampeln waren in Kopenhagen, Malmö und Ystad der Normalfall. 

Während sich Hamburger Behörden ständig Sorgen um die vom Ampellärm angeblich so 

arg geplagten Anwohner machen, waren die skandinavischen Ampeln deutlich lauter 

als die unsrigen und sie machten immer ein anderes Geräusch, wenn es grün wurde. 

In Hamburg muss ich immer erst zum Ampelpfosten gehen und dort einen speziellen 

Knopf drücken, bevor die Ampel bei der nächsten Grünphase piept. Und die 

schwedischen Ampeln verfügen über einen Tastplan. Auf ihm konnte ich ertasten, 

wie die Kreuzung aufgebaut war, sprich: wieviel Autospuren sie hatte, in welche 

Richtungen die Fahrzeuge fuhren usw. Blindenschrift hatte ich in meinem 

schwedischen Reise-Alltag häufiger unter den Fingern als hierzulande: Bei den 

Geldautomaten waren die Tasten mit eindeutigen Braille-Markierungen versehen. 

Anders als in Hamburg konnte ich selbst ertasten, wo die Korrektur- und 

Bestätigungstaste waren. Und auch die WC-Tür im Tourismusbüro von Ystad war mit 

Blindenschrift gekenntzeichnet. All dies sind kleine, alltägliche Zeichen dafür, 

dass man als behinderter Mensch Teil der Gesellschaft ist. Davon kann 

Deutschland noch einiges lernen.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/1507293178837122636/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/08/blind-in-skandinavien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/1507293178837122636'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/1507293178837122636'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/08/blind-in-skandinavien.html' title='Blind in Skandinavien'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-6155991207312854201</id><published>2009-08-08T00:04:00.001+02:00</published><updated>2009-08-08T00:05:48.477+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Reise"/><title type='text'>Skandinavien: Das Jante-Gesetz</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Du sollst nicht glauben, dass du etwas bist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Du sollst nicht glauben, dass du genauso viel bist wie wir.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Du sollst nicht glauben, dass du klüger bist als wir.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Du sollst dir nicht einbilden, dass du besser bist als wir.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Du sollst nicht glauben, dass du mehr weißt als wir.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Du sollst nicht glauben, dass du mehr bist als wir.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Du sollst nicht glauben, dass du zu etwas taugst.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Du sollst nicht über uns lachen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Du sollst nicht glauben, dass sich irgendjemand um dich kümmert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Du sollst nicht glauben, dass du uns etwas beibringen kannst.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Quelle: &lt;a 

href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Janteloven&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Jant

eloven&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/6155991207312854201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/08/skandinavien-das-jante-gesetz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/6155991207312854201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/6155991207312854201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/08/skandinavien-das-jante-gesetz.html' title='Skandinavien: Das Jante-Gesetz'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-634384726449553638</id><published>2009-08-05T16:49:00.001+02:00</published><updated>2009-08-05T16:51:08.886+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Reise"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ystad"/><title type='text'>Entspannt in der Wallanderstadt</title><content type='html'>&lt;p&gt;Nach drei Tagen Kopenhagen waren die bezaubernde Anna und ich erst so richtig in Urlaubsstimmung. Daher fuhren wir nicht zurück nach Hamburg, sondern über die Öresund-Brücke nach Malmö in Schweden. Da Malmö selbst wenig ansprechend ist, studierten wir die Fahrpläne am dortigen Bahnhof. Die meisten Haltestellen sagten uns nichts, waren es sehenswerte Kleinstädte mit touristischer Infrastruktur oder winzige Dörfer ohne Unterkunft für uns (ein Zelt hatten wir nicht im Gepäck)? Eine Stadt, deren Namen ich kannte, war &lt;a href=&quot;http://www.ystad.se/Ystadweb.nsf/alldocuments/F24F098296526999C1256E29002FE232&quot;&gt;Ystad&lt;/a&gt;. Wenngleich ich mit der südschwedischen Stadt vor allem regnerische Herbsttage, depressive Lebenskrisen und brutale Mordfälle in Verbindung brachte, so fand ich es doch reizvoll, einmal in die Stadt von Kommissar Wallander zu fahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ystad präsentierte sich ganz und gar nicht unfreundlich. Eine ruhige, im Zentrum autofreie Kleinstaft empfing uns. Nach dem Kopenhagener Hauptstadt-Trubel war dies ein willkommener Kontrast. Schnell - spätestens als wir unsere Füße in die kräftige Brandung der Ostsee hielten - war uns klar, dass wir einige Tage hier bleiben würden. Es wurden vier erholsame Tage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Ferienwohnung lag neben dem Polizei-Revier des TV-Wallanders, Sprich: auf dem Gelände der &lt;a href=&quot;http://www.ystadstudios.se/&quot;&gt;Ystadstudios&lt;/a&gt;, dem Film-Zentrum Schwedens. Von hier aus kamen wir in wenigen Minuten in ein weitläufiges Waldgebiet. In einer Viertelstunde waren wir am Meer. Wald und Meer prägten auch unsere schönste Wanderung. Wir liefen von Ystad nach Nybrostrand. Der rund zweistündige Marsch führte uns durch schattigkühle Nadel- und Laubwälder, an Farnen und Schilf vorbei, durch Felder, in denen sich Hummeln, Grillen und Schmetterlinge tummelten. Und während der ganzen Zeit war die rauschende Ostsee wenige Meter neben uns. Immer wieder konnten wir kleine Wege nehmen, die uns an den fast menschenleeren Strand führten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Sachen Wandern enttäuschend, aber dennoch eine Reise wert ist Kåseberga, das wir mit dem Bus ansteuerten. Hier gibt es &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ales_stenar&quot;&gt;mythische Steinkreise&lt;/a&gt;. Die Menschenüberragenden und tonnenschweren Felsen stehen auf einem Hügel, weit unten schlagen die Ostseewellen an die Küste. Man kann sich gut vorstellen, dass die Menschen vor Jahrtausenden hier spirituelle Erfahrungen machten.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/634384726449553638/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/08/entspannt-in-der-wallanderstadt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/634384726449553638'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/634384726449553638'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/08/entspannt-in-der-wallanderstadt.html' title='Entspannt in der Wallanderstadt'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-7867623754733412274</id><published>2009-08-03T23:15:00.000+02:00</published><updated>2009-08-03T23:17:24.425+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kopenhagen"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Reise"/><title type='text'>Kopenhagen: Die überraschende Hauptstadt</title><content type='html'>&lt;p&gt;Abstand vom Alltag, neue Eindrücke, ungestörter Urlaub mit der Liebsten. Drei 

Tage Kopenhagen standen an. Dänemarks Hauptstadt ist immer wieder eine Reise 

wert. Obwohl sie relativ klein ist und die Wege kurz sind, ist sie eine 

Metropole. Touristen kommen aus der ganzen Welt, das Sprachenwirrwarr ist 

beeindruckend. Trotz der enormen Bierpreise platzen die Pubs aus allen Nähten. 

Der süßlich-scharfe Duft von Hotdocgs erfüllt die Straßen. Allerorten erklingt 

meist melancholische Livemusik. Bei strahlendem Sonnenschein genießen wir eine 

&lt;a href=&quot;http://www.cofman.de/attraktionen/canal_tours.htm&quot;&gt;geführte 

Hafenrundfahrt&lt;/a&gt; - für einen Hamburger kaum vorstellbar, sie kommt ganz ohne 

abgeschmackte Kalauer aus -, ein schöner und informativer Spaß. Das offene Boot 

windet sich durch die schmalen Kanäle. Immer wieder werden wir aufgefordert, 

sitzen zu bleiben, da die Brücken sehr niedrig sind. Unsere Touren-Leiterin 

berichtet in fließendem englisch, spanisch und dänisch über moderne Architektur, 

über Hausboote und deren Bewohner, gibt Restaurant-Tipps und führt in Dänemarks 

königliche Geschichte ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenfalls bei sommerlichem Wetter fahren wir am nächsten Tag nach &lt;a 

href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Helsing%C3%B8r&quot;&gt;Helsingør&lt;/a&gt;. Hier steht - 

rund 40 Minuten entfernt vom Kopenhagener Hauptbahnhof - das Hamlet-Schloss &lt;a 

href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Kronborg&quot;&gt;Kronborg&lt;/a&gt;. Dass es die 

historische Person Hamlet höchstwahrscheinlich nicht gab und sie sicher nie in 

diesem Schloss war, tut den Besucherströmen auf Kronborg keinen Abbruch. 

Schließlich hatte Shakespeare hier seinem erfundenen Hamlet &quot;Sein oder Nichsein&quot; 

sagen lassen. Und in der Tat lohnt sich ein Ausflug nach Helsingør. Fasziniert 

waren wir von den Kasematten, den düsteren, schaurig kalten, feuchtschimmeligen 

Keller-Anlagen. Hier hatten dereinst rund 1000 Soldaten und deren Proviant für 

sechs Wochen Platz gefunden. Heute wäre man wenig überrascht, wenn plötzlich 

Hamlets Geist dort auftauchen würde. Überall zweigen noch dunklere, noch kältere 

Räume ab, unter den Füßen knirschen Erde und Geröll. Es tropft von den Decken. 

Unebene Treppen führen in noch tiefere Tiefen. Gänge werden schmaler und 

schmaler. Die eigenen Schritte hallen mancherorts wie in einem Horrorfilm. Ein 

unheimlicher Kontrast zu Kopenhagen im Sommer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass Kopenhagen eine Weltoffene Metropole ist, die ihren Touristen viel 

überraschendes bietet, zeigte sich nicht nur im &lt;a 

href=&quot;http://www.tivoli.dk/composite-3351.htm&quot;&gt;Tivoli&lt;/a&gt;. Der Freizeitpark 

liegt direkt am Hauptbahnhof und bietet Gastronomie, Fahrgeschäfte, Theater und 

Konzerte. Wir hätten mit unserem Ticket zum Beispiel die Kaiser Chiefs live und 

open air sehen können. Stattdessen gingen wir in die City. Dort erwartete uns 

ein überfüllter Rathausmarkt, auf dem eine ältere Dame eine flammende, 

englischsprachige Rede für Freiheit, Toleranz und Respekt hielt. Es war 

Kopenhagens sozialdemokratische Bürgermeisterin Ritt Bjerregaard. Wir waren 

zufällig auf der Eröffnungsfeier der &lt;a 

href=&quot;http://www.copenhagen2009.org/&quot;&gt;World Out Games&lt;/a&gt;, einer Art olympischer 

Spiele der Lesben, Schwulen und Transsexuellen. Ich wusste bis zu diesem Moment 

nicht, dass es so etwas überhaupt gibt. Reisen bildet.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/7867623754733412274/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/08/kopenhagen-die-uberraschende-hauptstadt.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/7867623754733412274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/7867623754733412274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/08/kopenhagen-die-uberraschende-hauptstadt.html' title='Kopenhagen: Die überraschende Hauptstadt'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-499063339923350845</id><published>2009-07-22T19:13:00.002+02:00</published><updated>2009-08-04T00:07:12.434+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Alltag"/><title type='text'>TV-Beitrag: Mein Leben als... Blinder</title><content type='html'>&lt;p&gt;Blinden und sehbehinderten Menschen wird häufig wenig zugetraut. Nicht aus 

Böswilligkeit, sondern meist aus Unwissenheit. Das TV-Wissensmagazin Galileo hat 

mich zwei Tage mit der Kamera begleitet. Daraus wurde ein interessanter und 

schöner Bericht, den ich guten Gewissens empfehlen kann. Den vollständigen 

Beitrag finden Sie &lt;a 

href=&quot;http://pro7-galileo.feedplace.de/post/blind-durch-die-welt/&quot;&gt;im 

Prosieben-Video-Podcast&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/499063339923350845/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/07/tv-beitrag-mein-leben-als-blinder.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/499063339923350845'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/499063339923350845'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/07/tv-beitrag-mein-leben-als-blinder.html' title='TV-Beitrag: Mein Leben als... Blinder'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-1885763692622949285</id><published>2009-07-21T19:52:00.002+02:00</published><updated>2009-07-23T08:26:04.104+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Alltag"/><title type='text'>Gastbeitrag: Alltag mit blinden Eltern</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie ist es, als sehendes Kind bei blinden Eltern aufzuwachsen? In einem Gastbeitrag erinnert sich &lt;a href=&quot;http://www.rueckspiegel.org/&quot;&gt;Ute Gerhardt&lt;/a&gt;. Vielen Dank für diesen spannenden Bericht!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Sowohl mein Vater als auch meine Mutter wurden bereits mit geschädigten Augen geboren und besuchten bis zum Beginn ihres Berufslebens die Blindenschulen in Ilvesheim bzw. Soest. An die vollständige Erblindung meines Vaters kann ich mich nicht erinnern. Die meiner Mutter verlief - bedingt durch &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Retinopathia_pigmentosa&quot;&gt;Retinopathia pigmentosa&lt;/a&gt; - schleichend. Mich selbst sollte es eigentlich nie geben, denn 1969 war über die Ursachen der Augenerkrankungen meiner Eltern noch nicht viel bekannt und ein Genfehler nicht ausgeschlossen. Aber wie das Leben so spielt...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So richtig bemerkt, daß in meiner Familie etwas anders war, habe ich erst im Kindergarten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, falsch, ich muß mich korrigieren: Im Kindergarten habe ich erstmals festgestellt, daß Sehende unsere Familie als anders _empfanden_. Denn eines Tages fand - für mich völlig überraschend und unverständlich - ein Ausflug unserer Gruppe zu mir nach Hause statt. Dort angekommen, wurde meine Mutter von den anderen Kindergartenkindern darüber ausgefragt, wie sie denn kochen könne, waschen, lesen, schreiben, einkaufen, putzen... Ich verstand die Welt nicht mehr. Warum war für diese Kinder etwas Besonderes, was meine Mutter ganz selbstverständlich tagtäglich tat? Meine Verwunderung war sicherlich auch dadurch bedingt, daß der Freundes- und Bekanntenkreis meiner Eltern ebenfalls zu einem großen Teil aus Blinden bestand, die oft ihrerseits Kinder hatten - sowohl sehende als auch blinde.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;In unseren Familien waren es wir Kinder, die unseren Eltern vorlasen, statt umgekehrt. Ich lernte Fahrpläne, Wagenstandanzeiger und Kontoauszüge lesen, bevor Kinder sehender Eltern überhaupt wußten, was eine Bank oder wo der Bahnhof ist. Ich war Mitglied der Stadtbücherei, bevor ich in die Schule kam. Ich lernte buchstäblich spielend Hindernisse im Dunkeln anhand des Echos wahrzunehmen, das sie zurückwarfen, wie mein Vater es mir beschrieben hatte. Ich lernte ohne hinzusehen ein Gefäß mit Wasser zu füllen und am Klang zu bestimmen, wie voll es ist. Ich führte meine Eltern durch unbekanntes Terrain - und auch ab und zu vor einen Laternenpfahl. Shit happens, da war ich nicht die Einzige. Und trotz all dieser Dinge waren es noch immer meine Eltern, die das meiste für mich taten. Nicht umgekehrt. Was die Augen nicht mehr hergaben, wurde durch Tast-, Geruchs- und Gehörsinn sowie Kombinationsgabe und Ideenreichtum kompensiert. Meine Mutter hat mich Blockflöte spielen und viele Gedichte gelehrt, mein Vater brachte mir das Schachspielen und Schwimmen bei und hat mir auf seinem Blinden-Atlas Geographie sowie die ersten Grundzüge der Astronomie erklärt. Beide haben qualifizierte Berufe ausgeübt. Sie haben mehr Bücher auf Tonband und in Brailleschrift gelesen als viele Sehende in Schwarzschrift. Für mich war also im Grunde alles genau wie bei anderen Kindern auch. Zunächst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit den Jahren stellte ich allerdings fest, daß es durchaus Unterschiede gab. Teilweise sehr zweischneidige. Aussehen hat zum Beispiel bei der Auswahl der Freunde meiner Eltern nie eine Rolle gespielt. Ob sich jemand geschmackvoll kleidete oder als Punker herumlief, die Form eines Gesichts oder die Farbe einer Haut war schlicht nicht von Belang. Ich lernte durch meine Eltern von Anfang an auf andere Dinge zu achten. Auf Inhalt, Klang, Lautstärke und Tonfall der Stimme, auf den Duft (oder Geruch...), auf Händedruck, Schritt und Lachen eines Menschen. Der Rest war uninteressant. Da fand Multikulti und Integration ganz selbstverständlich statt. Das war die eine Seite der Medaille.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die andere wurde sichtbar, wenn meine Mutter für mich Kleidung kaufen ging. Ich konnte ziemlich sicher sein, daß sie mit den Ladenhütern zu Hause ankam, die man den sehenden Müttern nicht andrehen konnte. Funktional und dem Wetter immer angemessen, aber größtenteils altbacken und hoffnungslos unmodern. Meine Eltern wußten schlicht nicht, was &quot;in&quot; war in meiner Altersgruppe. Bei einer Schulaufführung in der Westfalenhalle war ich das einzige von 400 Mädchen, das keine Jeans besaß. Mein Aussehen machte mich mit zur Außenseiterin. Man ließ sich gerne von mir Nachhilfe geben, aber zu Geburtstagen wurde ich sehr selten eingeladen. Ich war einfach nicht cool genug. Andererseits: Auch ich konnte meine Freundschaften somit schon früh daran messen, wer an mir selbst interessiert war, statt an den Marken meiner Kleidung, der Coolness meines Haarschnitts oder den Raffinessen meines bis heute nicht vorhandenen Make-Ups.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessanterweise war einer der Aspekte, auf die ich als Kind am häufigsten angesprochen wurde, das Fehlen eines Autos. Wie man auch ohne ein solches einkaufen oder weite Ferienreisen unternehmen konnte - und das noch dazu als Blinde mit Kind - war für viele offenbar ein Mysterium. Über den genauen Inhalt ihrer Zweifel und Befürchtungen kann ich nur spekulieren. Sie reichen vermutlich vom Warten auf dem falschen Bahnsteig&quot; über ein Umsteigen in den verkehrten Zug bis hin zur Unfähigkeit, überhaupt Fahrkarten zu besorgen. Fakt ist jedoch. Bis ich die Grundschule beendet hatte, hatte ich mit meinen Eltern bereits mehrere europäische Länder bereist. Allesamt mit Zug &amp; Taxi. Das ist mehr, als ein Großteil meiner Klassenkameraden von sich behaupten konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich habe ich die Blindheit meiner Eltern auch wissentlich ausgenutzt. Noch etwas, auf das ich des öfteren angesprochen wurde. Die bekritzelte Tapete oder zerrissene Hose verschweigen... Mal eben bei Tisch noch eine Scheibe Käse mehr auf die Schnitte legen... Oder dem Vater die ungeliebte Mettwurst auf den Teller mogeln... Beim Essen ein Buch lesen... Kein Problem. Bis das Klappern des Löffels oder das Rascheln der Seiten beim Umblättern auffiel. ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Alltag mit blinden Eltern hat mir sicherlich in mancher Hinsicht mehr Selbständigkeit und Wissen abverlangt und mehr Verantwortung auferlegt als den meisten Kindern sehender Eltern. Ich persönlich betrachte das allerdings heute noch als Vorsprung und muß auch ganz klar ergänzen: Wie in jeder Familie hängt der Werdegang eines Kindes mehr von der Persönlichkeit der Eltern als von deren Behinderung ab. Was zählte, war nie, was meine Eltern nicht konnten, sondern ihr Optimismus, ihr Interesse an Neuem, ihr Humor, ihr Wille, einen Weg zu finden, sich ihre Grenzen einzugestehen und ggf. auch Hilfe anzunehmen - für sich selbst oder für ihr Kind.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/1885763692622949285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/07/gastbeitrag-alltag-mit-blinden-eltern.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/1885763692622949285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/1885763692622949285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/07/gastbeitrag-alltag-mit-blinden-eltern.html' title='Gastbeitrag: Alltag mit blinden Eltern'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-2172643269416227595</id><published>2009-07-17T18:00:00.001+02:00</published><updated>2009-07-17T18:05:12.225+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Blindheit"/><title type='text'>Blindwerden vertuschen</title><content type='html'>&lt;p&gt;Unter der Überschrift &quot;Der lange Abschied vom Licht&quot; erzählt das SZ-Magazin in seiner aktuellen Ausgabe die Geschichte von Charlotte. Charlotte ist 29, hübsch und eine erfolgreiche Architektin. Sie fährt Auto. Dabei ist sie fast blind. Infolge von Diabetes verliert sie nach und nach ihr Augenlicht. Ihre Arbeitskollegen wissen davon nichts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einfühlsam und unkitschig beschreibt Nina Poelchau Charlottes Leben, das gekennzeichnet ist von Angst. Es ist die Angst, enttarnt zu werden, die Angst davor, dass ihr Chef merkt, dass seine Mitarbeiterin nicht sehen kann und ihn jahrelang hinters Licht geführt hat. In dem Artikel heißt es:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Heute empfindet sie Neid, fast Hass auf die Menschen um sie herum, weil sie das Normalste der Welt können: sehen. Sie will nicht blind sein, sich keine Selbsthilfegruppe suchen, schon gar nicht sich mit ihrem Schicksal versöhnen, sie zieht sich zurück. Sie möchte am liebsten nicht über ihr Problem sprechen, nicht mit ihrer Mutter, nicht mit den Geschwistern, den Freunden – und auch jetzt nicht.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Charlottes Lage ist besonders krass, aber auch typisch. Nina Poelchau zitiert mich in ihrem Artikel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Kunert, selbst blind, sagt, es sind im Kern die Phasen, die zu jeder schweren Lebenskrise gehören: Wer die Prognose »unheilbar« erfährt, will das zunächst nicht glauben. Erst hofft er auf eine Operation, setzt vielleicht auf einen Wunderheiler, wenigstens auf Stillstand. Und dann kompensiert er.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Unter Dauerstress, als ginge es ums Überleben: Mit ungeheurem Tempo werden Informationen verarbeitet und im Gehirn gespeichert, mit einem Fitzel Restsehen Bücher gelesen, Lebenserinnerungen aufgeschrieben. Dass Charlotte immer noch ab und zu Auto fährt – auch das: typisch, sagt Kunert. Dahinter steckt die Totalverweigerung, dieses Sich-selbst-Beweisen, dass alles, was zu einem Leben als sehender Mensch gehört, im Grunde immer noch geht.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Manchmal dauert diese Phase Jahre. Und dann kommt im besten Fall das Loslassen. Das Akzeptieren. Und die Erkenntnis, dass das Leben plötzlich wieder leichter wird, weil es anstrengender war, das Blindwerden zu vertuschen, als zu leben, ohne zu sehen. Kunert zählt auf, wie viele Hilfsmittel es für blinde Menschen gibt. Vom Sprachcomputer über die Selbsthilfegruppe, vom Blindenfußball über die Braille-Schrift bis zum Blindenhund.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den vollständigen Artikel finden Sie &lt;a href=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/29885/1/1#texttitel&quot;&gt;auf der Homepage des SZ-Magazins&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/2172643269416227595/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/07/blindwerden-vertuschen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/2172643269416227595'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/2172643269416227595'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/07/blindwerden-vertuschen.html' title='Blindwerden vertuschen'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-6578012152471537605</id><published>2009-07-16T17:58:00.000+02:00</published><updated>2009-07-16T17:59:39.881+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Verkehr"/><title type='text'>Gemeinschaftsstraße, ohne uns</title><content type='html'>&lt;p&gt;Blinden und sehbehinderten Hamburgerinnen und Hamburgern drohen Gefahren 

durch Gemeinschaftsstraßen und Kreisverkehre. Hamburgs Senat will sogenannte 

Gemeinschaftsstraßen und Kreisverkehre bauen. Sehbehinderte und blinde 

Menschen werden dadurch in ihrer Selbstständigkeit eingeschränkt.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Stellen Sie sich einmal folgendes vor: Alle Ampeln, Straßenschilder, 

Bürgersteige und Verkehrsregeln werden abgeschafft. Autofahrer und Fußgänger 

sollen sich per Blickkontakt verständigen. Gut, das klingt vielleicht ganz 

nett, irgendwie ungezwungen, menschlich, unkompliziert. Jetzt stellen Sie sich 

aber vor, dass Sie nichts sehen können. Würden Sie dann noch allein über eine 

Straße gehen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich selbst bin blind und orientiere mich mit meinem Gehör und dem weißen 

Stock. Ich gehe allein einkaufen, zum Arzt und zu meiner Arbeit ins 

Louis-Braille-Center. Dabei höre ich auf den Straßenverkehr, auf Signalampeln 

und verlasse mich auf Verkehrsregeln. Wenn das alles wegfällt, kann ich mich 

nicht mehr selbstständig und sicher in der Stadt bewegen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;In Hamburg könnte das bald Wirklichkeit sein. Der schwarz-grüne Senat plant 

sogenannte Gemeinschaftsstraßen. Der englische Begriff hierfür ist Shared 

Space. Die Bezirke sollen geeignete Orte festlegen. Bisher sind zum Beispiel 

die Lange Reihe in St. Georg und die Eimsbütteler Osterstraße im Gespräch.&lt;/p&gt; 

&lt;p&gt;&quot;Wenn man einander in die Augen blickt, dann kann eigentlich nichts mehr 

schief gehen!&quot; Das behauptete zumindest der Erfinder des Shared Space 

Konzeptes, Hans Monderman. Der Niederländer sagte weiter: &quot;Die Leute wissen 

nicht mehr genau, was sie tun müssen, was ich auch beabsichtigt hatte. Denn 

nun suchen sie Augenkontakt. Und sobald der da ist, gibt es eigentlich keine 

Probleme mehr, weil Augenkontakt nur bei niedriger Geschwindigkeit möglich 

ist.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Befürworter von Shared Space erhoffen sich ein Sinken der 

Fahrzeuggeschwindigkeit, weniger Unfälle, weniger Kosten, ein soziales 

Verkehrsverhalten, mehr Lebensqualität, eine Belebung öffentlicher Räume und 

nicht zuletzt eine Stärkung des Einzelhandels. Alles gute Argumente, die uns
jedoch völlig ausgrenzen.&lt;/p&gt;   
&lt;p&gt;Denn für uns sehbehinderte und blinde Menschen ist Augenkontakt nicht 

möglich. Und auch Kinder, Senioren und geistigbehinderte Menschen können 

überfordert sein. Deshalb hat sich der Verwaltungsrat des &lt;a 

href=&quot;http://www.dbsv.org&quot;&gt;Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes&lt;/a&gt; 

auf seiner diesjährigen Sitzung entschieden gegen die Einführung von Shared 

Space Bereichen in deutschen Kommunen ausgesprochen, und dies weil:&lt;/p&gt;  
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Orientierung und Sicherheit für blinde und sehbehinderte Menschen in
diesen Arealen grundsätzlich nicht gewährleistet sind;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Fahrbahn weder visuell noch taktil erfassbar ist;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bordsteinkanten als Orientierungshilfe fehlen;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Aufnahme von Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern nicht
möglich ist;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;das Halten und Parken der Kraftfahrzeuge in diesen Bereichen nicht
geregelt ist;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine Geschwindigkeitsbeschränkung für diese Bereiche nicht
gesetzlich festgelegt ist;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Leitlinien und Aufmerksamkeitsfelder in diesen Bereichen keine
Verkehrszeichen im Sinne der Straßen-VerkehrsOrdnung darstellen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt; 
&lt;p&gt;Nach aktuellen Vorgaben soll in jedem der sieben Hamburger Bezirke eine 

Shared-Space-Fläche gebaut werden. Umsetzung und Folgen sollen 

wissenschaftlich begleitet und ausgewertet werden. Schon sehr viel konkreter 

sind die Planungen für Kreisverkehre. Rund 100 Ampel-Kreuzungen sollen in 

Kreisel umgebaut werden. Grund: Kreisverkehre sind billiger. Es entfallen die 

Wartungskosten für Ampeln. Und wir haben wieder ein
Problem: Wir orientieren uns vor allem am Wechsel des Verkehrsflusses. Wo 

stehen und wann fahren Autos? Ruhender Verkehr fällt bei Kreisverkehren weg, 

was eine selbstständige Überquerung erschwert und zusätzliche Gefahren für uns 

birgt. Mindestens müssen Überwege kontrastreich und ertastbar gekennzeichnet 

werden, damit wir sie zuverlässig finden können und bei einer Lücke im Verkehr 

selbstständig über die Straße kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielen Politikern und Behörden-Vertretern sind die Gefahren von Shared 

Space und Kreisverkehren nicht bewusst. Das bedeutet viel PR-Arbeit in den 

nächsten Monaten. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg wird sich 

dafür stark machen, dass schlechte Augen nicht gleichbedeutend sind mit der 

Unfähigkeit, sicher über eine Straße zu kommen. Jeder, der uns dabei 

unterstützen möchte, ist herzlich willkommen. Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen 

zum Thema haben, hinterlassen Sie gern einen Kommentar oder schreiben Sie mir 

eine &lt;a href=&quot;mailto:h.kunert@bsvh.org&quot;&gt;E-Mail&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/6578012152471537605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/07/gemeinschaftsstrae-ohne-uns.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/6578012152471537605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/6578012152471537605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/07/gemeinschaftsstrae-ohne-uns.html' title='Gemeinschaftsstraße, ohne uns'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-5221488785252037659</id><published>2009-07-10T14:03:00.002+02:00</published><updated>2009-07-10T14:05:30.728+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Alltag"/><title type='text'>Ein Hürdenlauf</title><content type='html'>&lt;p&gt;Relaunch ist ein beliebtes Wort im Web. Kündigt ein Onlineshop, ein 

Nachrichtenportal oder ein soziales Netzwerk einen Relaunch an, hält sich 

meine Begeisterung meist in Grenzen. Stattdessen frage ich mich, ob ich die 

Seite zukünftig noch werde nutzen können. Für blinde und sehbehinderte 

Menschen ist das Bewegen im Netz nicht Surfen, sondern ein Hürdenlauf. Denn 

schließlich muss der Screenreader die Website so umsetzen, dass sie mit 

Vergrößerungssoftware, Braillezeile
oder Sprachausgabe gelesen werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den letzten Teil meiner &quot;Blind-im-Web&quot;-Serie finden Sie bei den &lt;a 

href=&quot;http://www.blogpiloten.de/2009/07/08/blind-im-web-ein-hurdenlauf/&quot;&gt;Blogp

iloten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/5221488785252037659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/07/blind-im-web-ein-hurdenlauf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/5221488785252037659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/5221488785252037659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/07/blind-im-web-ein-hurdenlauf.html' title='Ein Hürdenlauf'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-1021006496062270798</id><published>2009-07-03T18:09:00.000+02:00</published><updated>2009-07-03T18:10:45.439+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Forschung"/><title type='text'>Schwer vorstellbar: Sehen mit der Zunge</title><content type='html'>&lt;p&gt;Wenn ich sehenden Menschen vom Alltag Blinder und Sehbehinderter berichte, ernte ich oft Erstaunen. Kochen ohne Augenlicht, ins Kino gehen, Arbeiten am PC, das Nutzen von Farberkennungsgeräten können sich 

viele nicht vorstellen. Manchmal stolpere ich aber auch über Innovationen, die selbst ich mir nur schwer vorstellen kann. Mehrere Medien - darunter die &lt;a 

href=&quot;http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11548287/7250043/Erst-prickelt-es-Blinde-sehen-ueber-die-Zunge.html&quot;&gt;Märkische Allgemeine&lt;/a&gt; - berichteten in den vergangenen Wochen über den Brainport. 

Mit plakativen Überschriften wie &quot;Sehen mit der Zunge&quot; informierten die Journalisten über ein System, das visuelle Eindrücke so umsetzt, dass sie mit der Zunge wahrgenommen werden können. Der blinde 

Bergsteiger Erik Weihenmayer gehört zu den ersten Amerikanern, die Brainport testen. Er berichtet, dass er dank des Hilfsmittels &quot;Schere, Stein, Papier&quot; mit seiner Tochter spielen kann. Weiter gelingt es 

ihm, nach einem zugerollten Ball oder einer Kaffeetasse auf dem Tisch zu greifen. Und er sieht zum ersten Mal schemenhaft die Gesichter seiner Frau und seiner Kinder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Es ist dein Gehirn, das sieht - nicht die Augen&quot;, erklärt Weihenmayer, der
eine Sonnenbrille mit einer winzigen Kamera auf der Nase trägt. &quot;Und wenn die Augen nicht funktionieren, müssen die Bilder einen anderen Zugang zum Hirn
finden.&quot; Weiter heißt es in der Märkischen Allgemeinen: &quot;Etwa über die Zunge, wie es beim &quot;BrainPort&quot; geschieht. Das Gegenstück zur Kamera ist nämlich ein drei Quadratzentimeter großes Plättchen, das
wie ein Lutscher in den Mund geschoben wird. &quot;Die digitalen Kamera-Bilder werden in elektrische Signale umgewandelt und über bis zu 600 Elektroden als Pixel an die Zunge weitergegeben&quot;, erklärt 

Programmleiter Michael Oberdorfer vom National Eye Institute. &quot;Die Idee des BrainPorts ist es, defekte Sinne zu ersetzen.&quot; Bei der Blindenschrift Braille etwa, gelangen
Zeichen durch den Zeigefinger ins Hirn. &quot;Das Hirn ist formbar und es lernt, auch über Umwege an Informationen zu kommen. Und ein Organ, das sich wegen
seiner extremen Sensitivität dazu eignet, ist die Zunge.&quot;&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mir stellen sich viele Fragen: Wieviel Nutzen bringt Brainport im Alltag? Welche Details sind damit zu erkennen? Die Markteinführung soll nicht mehr lang auf sich warten lassen. Testen werde ich es 

gewiss.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/1021006496062270798/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/07/schwer-vorstellbar-sehen-mit-der-zunge.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/1021006496062270798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/1021006496062270798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/07/schwer-vorstellbar-sehen-mit-der-zunge.html' title='Schwer vorstellbar: Sehen mit der Zunge'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-3696597459451011921</id><published>2009-06-23T19:00:00.000+02:00</published><updated>2009-06-23T19:01:18.616+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Fehmarn"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Reise"/><title type='text'>Fehmarn: Da fehlt nichts</title><content type='html'>&lt;p&gt;Schon im Zug höre ich das Schreien der Möwen, eigentlich kein schöner Gesang, 

und doch ist es in mir mit Urlaub, Ruhe und Glück verknüpft. Die bezaubernde 

Anna und ich sind auf Fehmarn. Für mich ist es eine Premiere. Die Sonneninsel 

macht ihrem Namen alle Ehre. Nur einmal geraten wir in zwei Tagen in einen 

Schauer. Und selbst ein kleiner Schauer stört nicht wirklich, wenn man dabei 

durch den Sand stapft und neben einem die Wellen an den Strand schlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Wie reisen Blinde?&quot;, fragte mich jüngst eine Journalistin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie jeder andere Mensch auch, nur dass meine Eindrücke teils andere sind. 

Mein Eindruck von einem Reiseziel ist - wie all meine Eindrücke - ein 

akustischer, ein gefühlter, ein duftender.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Da fehlt doch das Wichtigste&quot;, werden jetzt vielleicht einige sehende Leser 

denken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu kann ich nur sagen: Fehmarns Strand duftet gleichzeitig nach Meer und 

grüner Weide, die Wellen kühlen meine Füße, der Sand ist mal mit glatten und 

kleinen, mal mit großen und rauhen Steinen durchzogen, mal mit Muscheln, die 

beim Auftreten knirschen. Wir liegen im Sand. Die Sonne scheint auf uns. Der 

Wind weht über unsere Gesichter. Menschen lachen. Schafe blöken. Möwen und 

Krähen rufen ihre markanten Schreie. In der Ferne hören wir einen Kuckuck. Hunde 

stapfen durch den Sand. Die Wellen rauschen gleichmäßig und sanft. Anna und ich 

erzählen uns, was wir hören. Ich vermisse nichts.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/3696597459451011921/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/06/fehmarn-da-fehlt-nichts.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/3696597459451011921'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/3696597459451011921'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/06/fehmarn-da-fehlt-nichts.html' title='Fehmarn: Da fehlt nichts'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-6470819647785296649</id><published>2009-06-19T15:56:00.000+02:00</published><updated>2009-06-19T15:57:37.724+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Beruf"/><title type='text'>Selbsthilfe 2.0</title><content type='html'>&lt;p&gt;„Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?“ Diese Frage stellen wir den 

neuen Mitgliedern des Blinden- und Sehbehindertenvereins. Häufig lautet die 

Antwort:
„Über das Internet.“ Meist haben Angehörige online nach Hilfe-Angeboten 

gesucht, die der Großmutter mit Diabetes oder dem Vater mit grünem Star das 

Leben
erleichtern. Bei Google wird nach Lupen, nach Informationen über 

Augen-Erkrankungen oder Beratungsangeboten gesucht. Die gemeinnützigen und 

unabhängigen
Selbsthilfe-Organisationen sollten daher anstreben, im Suchmaschinen-Ranking 

vor kommerziellen Anbietern aufzutauchen. Der wichtigste Schlüssel hierzu
ist informativer Content.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meinen kompletten Artikel zur Selbsthilfe 2.0 finden Sie bei den &lt;a 

href=&quot;http://www.blogpiloten.de/2009/06/19/blind-im-web-selbsthilfe-20/&quot;&gt;Blogp

iloten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/6470819647785296649/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/06/selbsthilfe-20.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/6470819647785296649'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/6470819647785296649'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/06/selbsthilfe-20.html' title='Selbsthilfe 2.0'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-527431565110671795</id><published>2009-06-12T16:11:00.000+02:00</published><updated>2009-06-12T16:13:05.402+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="BSVH"/><title type='text'>Mini-CeBit 2009: die Highlights</title><content type='html'>&lt;p&gt;Die Mini-CeBit 2009 geht ihrem ende entgegen. Über 20 Hilfsmittel-Aussteller stellten an zwei Tagen elektronische Produkte vor, die sehbehinderten und blinden Menschen den Alltag erleichtern. Alle 

wissenswerten Infos zur Messe im Louis-Braille-Center bietet - manchmal ist die Medien-Landschaft erstaunlich - der österreichische Standard &lt;a 

href=&quot;http://derstandard.at/fs/1244460482693/Mini-CeBit-zeigt-Sehbehinderten-Hilfssysteme&quot;&gt;auf seiner Homepage&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/527431565110671795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/06/mini-cebit-2009-die-highlights.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/527431565110671795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/527431565110671795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/06/mini-cebit-2009-die-highlights.html' title='Mini-CeBit 2009: die Highlights'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-6087471925585499050</id><published>2009-06-05T16:38:00.002+02:00</published><updated>2009-06-16T10:41:45.773+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Alltag"/><title type='text'>Blogs als Chance</title><content type='html'>&lt;p&gt;„Gehst Du ins Kino?“, fragten meine Mitschüler. In der Uni hieß es: „Kannst 

Du die Referatstexte lesen?“ Und heute im Beruf: „Kann ich Ihnen E-Mails 

schicken?“ Fragen beantworten ist für blinde Menschen Alltag. Und häufig sind 

die Fragen Auftakt zu einem spannenden Erfahrungsaustausch. Für mich als 

PR-Fachmann sind Dialog und Schreiben alltäglich. Warum nicht das Medium Blog 

nutzen, um bemerkenswerte Ereignisse aus meinem Beruf und meiner Freizeit zu 

berichten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den vollständigen artikel finden Sie &lt;a 

href=&quot;http://www.blogpiloten.de/2009/06/10/blind-im-web-blogs-als-chance/&quot;&gt;bei 

den Blogpiloten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/6087471925585499050/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/06/blogs-als-chance.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/6087471925585499050'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/6087471925585499050'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/06/blogs-als-chance.html' title='Blogs als Chance'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-6920175679847664920</id><published>2009-06-04T18:58:00.001+02:00</published><updated>2009-06-04T19:01:02.699+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Alltag"/><title type='text'>Blind im Alter</title><content type='html'>&lt;p&gt;Wie stellen Sie sich eine blinde Seniorin vor? Viele Menschen antworten auf 

diese Frage wohl mit &quot;Hilfebedürftig&quot;, &quot;einsam&quot; und &quot;unglücklich&quot;. Diese 

Schlagworte treffen auf &lt;a 

href=&quot;http://www.blautor.de/vita-und-werke/ruth-wunsch/index.htm&quot;&gt;Ruth 

Wunsch&lt;/a&gt; nicht zu. Die 78jährige, blinde Hamburgerin bereist die ganze Welt, 

lacht viel, engagiert sich in der Kirche und im &lt;a 

href=&quot;http://www.bsvh.org&quot;&gt;Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg&lt;/a&gt;, 

dessen Ehrenmitglied sie ist. Und sie schreibt: eine Biografie, Reisebücher 

und &lt;a 

href=&quot;http://diegesellschafter.de/projekt/events/briefanmorgen/brief.php?autho

r=wunsch&amp;z1=1244134573&amp;z2=93e827d49cb07cf9767f372a44bd3942&amp;&quot;&gt;einen bewegenden 

Brief an die Zukunft&lt;/a&gt;. Mit ihrem Text gewann Ruth Wunsch den &lt;a 

href=&quot;http://diegesellschafter.de/projekt/events/briefanmorgen/index.php&quot;&gt;Seni

oren-Schreibwettbewerb von Aktion Mensch und Diakonie&lt;/a&gt;. Sie und ihr 

Co-Autor Matthias Brömmelhaus lesen am kommenden Mittwoch, 10. Juni, 19 Uhr, 

auf der Flussschifferkirche Hamburg. Mehr Infos zu dem Tour-de-Braille-Event 

finden Sie auf der Homepage des &lt;a 

href=&quot;http://www.bsvh.org/news/109/51/Fernweh-auf-dem-Schiff/&quot;&gt;BSVH&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/6920175679847664920/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/06/blind-im-alter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/6920175679847664920'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/6920175679847664920'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/06/blind-im-alter.html' title='Blind im Alter'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-2000867725742420871</id><published>2009-05-26T15:33:00.001+02:00</published><updated>2009-05-26T15:34:39.781+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Alltag"/><title type='text'>Blind in Web: Ein Stück Normalität</title><content type='html'>&lt;p&gt;Blinde und sehbehinderte Menschen lesen Zeitung. Sie gehen allein einkaufen. Und sie arbeiten. Internet sei dank. In einer kleinen Serie von Gastbeiträgen stelle ich das blinde Netz bei den &lt;a 

href=&quot;http://www.blogpiloten.de/2009/05/26/blind-im-web-ein-stuck-normalitat/&quot;&gt;Blogpiloten&lt;/a&gt; vor. Ich bedanke mich bei Steffen Büffel und seinem Team für die Zusammenarbeit.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/2000867725742420871/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/blind-in-web-ein-stuck-normalitat.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/2000867725742420871'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/2000867725742420871'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/blind-in-web-ein-stuck-normalitat.html' title='Blind in Web: Ein Stück Normalität'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-2013579881066283705</id><published>2009-05-22T00:41:00.001+02:00</published><updated>2009-05-22T00:50:13.359+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Alltag"/><title type='text'>Antworten an Himmelfahrt</title><content type='html'>&lt;p&gt;An regnerischen Feiertagen wie Christi Himmelfahrt, an denen Hagel und 

Gewitter über die Hansestadt herfallen, kann unsereins ganz ohne schlechtes 

Gewissen ins Web abtauchen. Gern schauen die bezaubernde Anna und ich dann bei 

&lt;a href=&quot;http://www.blogthings.com&quot;&gt;Blogthings.com&lt;/a&gt; vorbei. Gerade in Zeiten, 

in denen Facebook von stümperhaften und langweiligen Quiz-Applikationen 

überschwemmt wird, sind die kleinen Tests bei Blogthings ein wahrer Segen. 

Liebevoll und humorvoll sind sie geschrieben, viele Fragen regen zum Nachdenken 

an. Die Ergebnisse sind menschenfreundlich und erfrischend unzynisch.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Einige Ergebnisse: Ich bin &lt;a 

href=&quot;http://www.blogthings.com/whatprimarycolorareyouquiz/results/?result=Yello

w&quot;&gt;Yellow&lt;/a&gt;, &lt;a 

href=&quot;http://blogthings.com/whatbathroomproductareyouquiz/results/?result=Shampo

o&quot;&gt;Shampoo&lt;/a&gt;, &lt;a 

href=&quot;http://blogthings.com/howspiritualareyouquiz/results/?result=5&quot;&gt;Super 

Spiritual&lt;/a&gt;, &lt;a 

href=&quot;http://blogthings.com/thestrippingdowntest/results/?rone=2&amp;rtwo=2&amp;rthree=1

&amp;rfour=1&quot;&gt;Observant in Life&lt;/a&gt;, mein &lt;a 

href=&quot;http://blogthings.com/whatsyourbirthdayswisdomquiz/results/?result=2&quot;&gt;Birthday&#39;s Wisdom is Creation&lt;/a&gt;, ich bin Blogthings zufolge &lt;a 

href=&quot;http://blogthings.com/whattasteareyouquiz/results/?result=Salty&quot;&gt;Salty&lt;/a&gt; 

und &lt;a 

href=&quot;http://blogthings.com/whatroomofthehouseareyouquiz/results/?result=Bedroom

&quot;&gt;The Bedroom&lt;/a&gt;, mein Hintern verrät über mich &lt;a 

href=&quot;http://blogthings.com/whatdoesyourbuttsayaboutyouquiz/results/?rone=1&amp;rtwo

=1&amp;rthree=2&amp;rfour=2&amp;rfive=2&quot;&gt;You&#39;re Competitive&lt;/a&gt;, ich glaube &lt;a 

href=&quot;http://blogthings.com/therosetest/results/?rone=2&amp;rtwo=2&amp;rthree=2&amp;rfour=2&quot;

&gt;Love is Private&lt;/a&gt;, und meine letzten Worte werden sein &lt;a 

href=&quot;http://www.blogthings.com/whatwillyourfamouslastwordsbequiz/results/?resul

t=5&quot;&gt;&quot;What we know is not much. What we don&#39;t know is enormous.&quot;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gut, dass es das Web und Blogthings gibt: Sonst wüsste ich nicht, wer ich 

bin. Und was verrät die Seite über Sie? Ich freu mich auf Ihre Ergebnisse in den 

Kommentaren.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/2013579881066283705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/antworten-himmelfahrt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/2013579881066283705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/2013579881066283705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/antworten-himmelfahrt.html' title='Antworten an Himmelfahrt'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-2869505246581060118</id><published>2009-05-19T23:45:00.000+02:00</published><updated>2009-05-19T23:46:31.999+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Beruf"/><title type='text'>Blind = Arbeitslos</title><content type='html'>&lt;p&gt;Blind bedeutet arbeitslos - zumindest meistens. Von den rund 150.000 blinden 

Menschen in Deutschland sind lediglich 15.000 in einem regulären 

Arbeitsverhältnis. Von denjenigen im berufsfähigen Alter sind das gerade knapp 

30 prozent. Hiervon wiederum kommen die allerwenigsten in der freien Wirtschaft 

unter. Stattdessen arbeiten 90 prozent von ihnen in Verwaltungen oder 

gemeinnützigen Organisationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist sehr ernüchternd als Blinder auf Jobsuche zu sein. In der Regel trifft 

man bei den Arbeitsagenturen auf überforderte und ratlose Berater. Freimütig 

sagte mir ein Jobvermittler, dass heutzutage blinde Menschen nach einem 

Eingliederungspraktikum kaum noch in ein reguläres Arbeitsverhältnis übernommen 

würden. Und wenn, dann würden sich die Arbeitgeber die ersten 

Beschäftigungsjahre von der Agentur subventionieren lassen. Sprich: die Agentur 

übernimmt bis zu 70 prozent der Lohnkosten. Nach zwei Jahren der Förderung säßen 

viele Betroffene dann wieder auf der Straße.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch ist die finanzielle Förderung vom Staat ein wichtiges Mittel, um 

überhaupt noch Arbeit für Behinderte zu ermöglichen. Denn immerhin ist der 

Lohnzuschuss an eine tarifliche Bezahlung gekoppelt. Davon träumen viele blinde 

Menschen. Ihr Alltag sind befristete Ein-Euro-Jobs, sinnlose Bewerbungstrainings 

und die frustrierende Dauersuche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Oberhessische Presse schildert in ihrer heutigen Ausgabe &lt;a 

href=&quot;http://www.op-marburg.de/newsroom/lokal/dezentral/wirtschaftlokal/art2743,

865386&quot;&gt;zwei typische Fälle&lt;/a&gt;. Da ist zum einen der 21jährige Marco, der in 

diesem Jahr sein Fachabi in Marburg macht: &quot;Wird er zu einem 

Vorstellungsgespräch eingeladen, scheut er keine Kosten und Mühen. „Ich will 

schließlich unbedingt einen Ausbildungsplatz haben“, betont
er. So steige er in die Bahn und fahre quer durch Deutschland, wenn es sein 

müsse.Gebracht hat es ihm bisher nichts. „Die Deutsche Bank, die Sparkasse,
die Hypo Vereinsbank und die Spardabank haben mir abgesagt, teilweise sogar ohne 

weitere Begründung“, sagt er empört. Von der Commerzbank, an die er nach
seinem Praktikum eine Bewerbung schickte, habe er nichts mehr gehört. „Dabei 

kann ich genauso arbeiten wie ein Sehender“, ist er sich sicher.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann ist da Katharina, 36 und promovierte Germanistin. Sie sagte der 

Oberhessischen Presse: &quot;„Seit
drei Jahren suche ich nach einer Festanstellung.&quot; Im vergangenen Jahr habe sie 

rund 120 Bewerbungen geschrieben – ohne Erfolg. &quot;Da kommt man
irgendwann nicht umhin zu glauben, dass das an der Behinderung liegt&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Blindheit bedeutet nicht selten soziale Isolation. Kommt dann noch 

Arbeitslosigkeit mit all ihren Begleiterscheinungen dazu, ist das für den 

Einzelnen entmutigend und für die deutsche Gesellschaft ein Armutszeugnis.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/2869505246581060118/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/blind-arbeitslos.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/2869505246581060118'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/2869505246581060118'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/blind-arbeitslos.html' title='Blind = Arbeitslos'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-8523698065475303578</id><published>2009-05-17T00:36:00.000+02:00</published><updated>2009-05-17T00:37:15.006+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Alltag"/><title type='text'>Der ganz normale Bahnsinn</title><content type='html'>&lt;p&gt;Verlieren Sie nie Ihre Bahn-Card in einem Zug der Deutschen Bahn. Als ich vor 

einigen Wochen mein Etui mit Ausweis und Bahn-Card beim Aussteigen am Dammtor im 

Abteil vergaß, ahnte ich nicht, welch einen Spaß ich noch haben würde. Der Zug 

sollte in Altona enden. Das Reinigungspersonal würde meine an sich wertlosen 

Sachen finden, und ich würde dann zum Fundbüro gehen, und alles wäre super. So 

dachte ich mir das. Die Realität war eine andere. Entweder wurde der ICE in 

Altona nicht gereinigt, oder das Personal nahm es nicht so genau mit den 

Fundstücken. Jedenfalls konnte mir die Online-Suche auch zwei Wochen nach dem 

Verlust kein Ergebnis liefern. Mein persönliches Vorsprechen im Fundbüro der 

Bahn am Hamburger Hauptbahnhof erbrachte nur eine patzige Antwort des 

Mitarbeiters: &quot;Da stand ja Ihr Name drin. Sie hätten von uns gehört.&quot; Aha, 

Fehler ausgeschlossen, logisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ähnlich hilfsbereit war der Mitarbeiter im Reisezentrum Dammtor, den ich für 

meine nächste Bahnfahrt um eine vorläufige Bahn-Card bat. Da ich dort bereits im 

Februar einmal eine solche erhalten hatte, wusste ich, dass das prinzipiell 

möglich ist. &quot;Das machen wir nicht. Da müssen Sie die Bahn-Card-Hotline anrufen. 

Sie kriegen dann in zehn Tagen eine neue Karte, kostet 15 Euro. Und Sie müssen 

sich jetzt eine Fahrkarte zum vollen Preis holen. Die kriegen Sie später 

erstattet, das kostet auch 15 Euro.&quot; Ob der Verdacht, dass der Mitarbeiter 

seinem Job eher lustlos nachgeht, unbegründet ist? Ich erklärte ihm jedenfalls, 

dass ich bereits ein ermäßigtes Online-Ticket für die nächste Tour nach 

Frankfurt/Main hätte. &quot;Da kann ich Ihnen gar nicht helfen. Online ist ja unsere 

Konkurrenz.&quot; Ich gab zu verstehen, dass doch alles Deutsche Bahn sei, ob nun 

Schalter oder Onlineshop. &quot;Die Zeiten sind lange vorbei. Das sind alles eigene 

Firmen.&quot; Schön, wenn interner Wettbewerb auf Kosten des Kunden ausgetragen 

wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der unfreundliche Dammtor-Mann wandte sich immer wieder an meine Begleitung, 

nicht an mich. Blinde Kunden sind wohl keine gleichwertigen Kunden. Wie dem auch 

sei: Selbst wenn der Herr von seinem Vorgesetzten eingeschärft bekommen haben 

sollte, dass er nicht die betriebsinternen Feinde vom Onlineverkauf unterstützen 

dürfe, so hätte er mir doch zumindest anbieten können, einmal beim 

Bahn-Card-Service anzurufen und zu klären, wie ich jetzt weiter vorgehen sollte. 

Nein, stattdessen kritzelte er einem nichtsehenden Kunden die Telefonnummer der 

Bahn auf einen kleinen Zettel und schickte mich weg. Mein Zug sollte in einer 

halben Stunde fahren. Service, Spontanietät und Offenheit sind bei der Bahn 

keine Tugenden.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/8523698065475303578/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/der-ganz-normale-bahnsinn.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/8523698065475303578'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/8523698065475303578'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/der-ganz-normale-bahnsinn.html' title='Der ganz normale Bahnsinn'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-4326678621902264996</id><published>2009-05-14T19:31:00.001+02:00</published><updated>2009-05-14T19:32:56.867+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="BSVH"/><title type='text'>Sinn-voll: der 6. Juni 2009</title><content type='html'>&lt;p&gt;Die Anzahl der Vorbereitungstreffen steigt und steigt. Alles muss geplant 

sein: Musik-Programm, Verpflegung, Infotische. Am 6. Juni findet rund ums 

Louis-Braille-Center das Fest der Sinne statt. Es wird ein besonderer Tag für 

alleBesucher - seien sie nun blind, sehbehindert oder sehend. An diesem 

Samstag wird der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) seinen 100. 

Geburtstag mit der Hamburger Bevölkerung und seinen Barmbeker Nachbarn feiern. 

Ab 11 Uhr bis in den Abend gibt es im und rund um das Louis-Braille-Center, 

Holsteinischer Kamp 26, ein buntes Programm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merken Sie sich, lieber Blind-PR-Leser, den Termin vor und schauen Sie doch 

mal vorbei und erleben Sie, wie bunt, sinnlich und spannend das Leben sein 

kann - auch mit schlechten Augen. Mehr Infos zum Fest der Sinne gibt es auf &lt;a 

href=&quot;http://www.bsvh.org/news/108/51/Spannend-sinnlich-bunt-wie-das-Leben/&quot;&gt;d

er Seite des BSVH&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/4326678621902264996/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/sinn-voll-der-6-juni-2009.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/4326678621902264996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/4326678621902264996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/sinn-voll-der-6-juni-2009.html' title='Sinn-voll: der 6. Juni 2009'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-1381801801512779508</id><published>2009-05-09T01:25:00.002+02:00</published><updated>2009-05-09T01:29:41.070+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Alltag"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="PR"/><title type='text'>PR&#39;üfungen</title><content type='html'>&lt;p&gt;Acht Seminar-Wochen, zwei Repetitorien, etliche Tage mit Büchern über Theorie 

und Praxis der Öffentlichkeitsarbeit liegen hinter mir - und drei Klausuren. Am 

vergangenen Mittwoch und Donnerstag schrieb ich sie in Frankfurt am Main. Die 

Räume der &lt;a href=&quot;http://www.sbs-frankfurt.de&quot;&gt;Stiftung für Blinde und 

Sehbehinderte&lt;/a&gt; verwandelten sich in einen Prüfungsort. Elemente von 

PR-Konzeptionen, journalistische Textgattungen, Anforderungen an 

Pressemitteilungen waren Thema. Außerdem musste ich aus vorgegebenem 

Infomaterial innerhalb von 60 Minuten eine Pressemitteilung verfassen. Sechs 

sehbehinderte und blinde Köpfe rauchten. Unsere Finger rauschten über die Punkte 

unserer Braille-Zeilen. Wir lauschten den schnell gestellten synthetischen 

Sprachausgaben unserer PC&#39;s. Diejenigen von uns, die noch über ein bisschen 

Augenlicht verfügen, hatten ihre Gesichter dicht vor die zehnfache Vergrößerung 

auf ihren Laptop-Bildschirmen gepresst. Ich bin guter Dinge, dass wir alle die 

Prüfungen der Akademie für Kommunikationsmanagement bestehen und ich mich nach der 

mündlichen Prüfung am 29. Mai &lt;a 

href=&quot;http://www.akomm.com/HTML/pruefungsordnungen.html&quot;&gt;PR-Juniorberater 

(AKOMM)&lt;/a&gt; nennen darf. Hoffentlich behalten alle Teilnehmer der 

Weiterbildungsmaßnahme ihren Job oder finden einen neuen Arbeitgeber. Ich drück 

uns alle Daumen für die letzte Prüfung und für die berufliche Zukunft.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/1381801801512779508/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/prufungen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/1381801801512779508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/1381801801512779508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/prufungen.html' title='PR&#39;üfungen'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-4696998320314187974</id><published>2009-05-09T00:55:00.000+02:00</published><updated>2009-05-09T00:57:05.229+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="BSVH"/><title type='text'>Geschichte: Eine Forderung der Gerechtigkeit</title><content type='html'>&lt;p&gt;100 Jahre Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH): Aus diesem Anlaaß 

gab Hamburgs Sozialsenator Dietrich Wersich am vergangenen Montag einen Empfang 

im Festsaal des Rathauses. Rund 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft und 

Gesellschaft, Vertreter der Blinden- und Sehbehinderten-Organisationen, 

BSVH-Mitglieder, -Mitarbeiter und -Spender waren dabei. Unter Anderem lauschten 

sie einer Reise in die Geschichte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute ist Berufsförderung blinder und sehbehinderter Menschen ein wichtiges 

Vereinsziel. Der BSVH hat eine Fachgruppe, in der sich sehbehinderte und blinde 

Menschen austauschen, die viel mit Computern und im Büro arbeiten. Oder wir 

haben eine Gruppe der Physiotherapeuten. Vieles von dem, was uns heute 

selbstverständlich erscheint, mussten die Vereinsgründer vor 100 Jahren erst 

erstreiten. So verhandelten sie mit dem Medizinalamt, um Blinden eine Ausbildung 

zum Masseur mit anerkanntem Staatsexamen  zu ermöglichen. 
Es gab zur damaligen Zeit in Hamburg drei Blinde, die „inoffiziell“ von 

einzelnen Ärzten ausgebildet waren, doch ließ man sie nicht zu einer staatlichen 

Prüfung zu. Dadurch wurden sie zu den Kurpfuschern gerechnet und fanden keine 

Anstellung und kaum das Vertrauen der Patienten. Der Vorstand bemühte sich um 

eine grundsätzliche Lösung und schrieb im März 1911:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Der unterzeichnete Vorstand richtet namens des von ihm vertretenen Vereins 

an das das hochlöbliche Medizinal-Kollegium zu Hamburg die ergebene Bitte, 

blinden Masseuren Gelegenheit zu geben, die Berechtigung zur Führung der 

Bezeichnung „staatlich geprüfter Masseur“ durch Ablegung einer Prüfung zu 

erwerben,  (...) Unter der beschränkten Anzahl der Berufe, in denen die Blinden 

einen Erwerb zu finden vermögen, ist die Massage eine der wenigen, in welchen 

ein Nichtsehender voll und ganz dasselbe zu leisten vermag, wie seine sehenden 

Berufsgenossen. (...) Es ist daher zu beklagen, daß es in Hamburg einem blinden 

Masseur nicht möglich ist, eine amtliche Anerkennung seiner Leistungsfähigkeit 

zu erlangen, weil durch die Verordnung von 1902 die Berechtigung zur Führung  

der Bezeichnung „Staatlich geprüfter Masseur „ abhängig gemacht ist von dem 

Bestehen einer Prüfung, die nicht nur die Massage, sondern zugleich den gesamten 

Heildienst, insbesondere auch die Wundpflege umfaßt.
Drei unserer Mitglieder versuchen hier in Hamburg ihr Brot als Masseur zu 

finden, sie sind in hiesigen staatlichen Krankenhäusern gründlich ausgebildet 

und geprüft und besitzen darüber Zeugnisse don den Herren Direktor Professor Dr. 

Schede, Professor Dr. Kümmell, Direktor Professor Dr. Derske. (…) Wir glauben, 

diese Bitte eine Forderung  der Gerechtigkeit nennen zu dürfen, da unsere 

blinden Masseure sich nicht mit Wundpflege, sondern nur mit Massage beschäftigen 

können und wollen, und bereit sind, den Nachweis zu liefern, daß sie die von dem 

hochlöblichen Medizinal-Kollegium geforderte Qualifikation für diesen Beruf 

besitzen.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Blindenverein hatte Erfolg. Heute arbeiten in Deutschland Hunderte blinde 

und sehbehinderte Masseure und Physiotherapeuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr Infos zur BSVH-Geschichte gibt es auf &lt;a 

href=&quot;http://www.bsvh.org/infothek/verein/geschichte/&quot;&gt;der Homepage des 

Vereins&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/4696998320314187974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/geschichte-eine-forderung-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/4696998320314187974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/4696998320314187974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/geschichte-eine-forderung-der.html' title='Geschichte: Eine Forderung der Gerechtigkeit'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2354441982167615034.post-6126723283927260716</id><published>2009-05-04T16:05:00.001+02:00</published><updated>2009-05-04T16:07:05.686+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Alltag"/><title type='text'>April: Eine Bilanz</title><content type='html'>&lt;p&gt;Vögelzwitschern, -gurren, -fiepen. Ein Hauch von Wind zieht über sonnig erwärmte Haut. Vier Beine huschen durch das Gras und springen in den Teich. Ich beneide den Hund. Er springt unbeschwert in jedes Nass. Von Grenzwerten und Umweltverschmutzung weiß er nichts. Ein zauberhaftes Lachen tanzt neben mir. Zarte Hände greifen nach meinen. Dieser April ist Glück, ist Zukunft. Flugzeuge rauschen über den Stadtwald. Fahrrad-Familien surren vorbei. Die Welt ist in Bewegung. Und meine Welt steht still. Eine Leidenschaft ohne Leiden ist die absurde Freude dieser Tage. Dieser April bleibt.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blind-pr.blogspot.com/feeds/6126723283927260716/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/april-eine-bilanz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/6126723283927260716'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2354441982167615034/posts/default/6126723283927260716'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blind-pr.blogspot.com/2009/05/april-eine-bilanz.html' title='April: Eine Bilanz'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>