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	<description>Marketing, Webdesign, Graphics, Drinking, a little WebApp every once in a while, it's like love. You could live without it, but why the hell should you?</description>
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		<title>Mobiles Internet am Mac ohne lästige Anbieter-Verbindungsmanager</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 16:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technology]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich bin seit kurzem stolzer und äußerst zufriedener Benutzer von bob Breitband. Erste Erfahrungen mit mobilem Breitband hab&#8217; ich mit 3 gesammelt &#8211; deren Client ist ein sehr ansehnliches Programm, das sich brav im Hintergrund hält und nicht weiter lästig ist. Bei bob ist das anders. Das ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/tech/mobiles-internet-am-mac-ohne-lastige-anbieter-verbindungsmanager/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin seit kurzem stolzer und äußerst zufriedener Benutzer von bob Breitband. Erste Erfahrungen mit mobilem Breitband hab&#8217; ich mit 3 gesammelt &#8211; deren Client ist ein sehr ansehnliches Programm, das sich brav im Hintergrund hält und nicht weiter lästig ist. Bei bob ist das anders. Das mitgelieferte Einwahlprogramm ist ein hässliches Entlein mit gravierenden Verhaltensstörungen:</p>
<p>Will ich den Rechner runterfahren oder mich abmelden schaltet sich das Programm modal in den Vordergrund mit dem sinnvollen Dialog: &#8220;Verbindung trennen?&#8221;. Ja bitte! Es trennt die Verbindung. Ich fahre wieder runter. Und schon isses wieder da: &#8220;Soll Mobile Partner beendet werden?&#8221; <strong>Ja bitte!</strong></p>
<p>Damit nicht genug &#8211; man kann beide Optionen nicht übergehen. Auch wenn man das Programm direkt über das eigene Menü beendet kommt dieser schöne Dialog für all diejenigen, die ahnungslos die Menüoption &#8220;Programm schließen&#8221; anklicken und gespannt warten, welch Verhalten das Programm dem User da wohl feil bieten könnte.</p>
<p>Den Vogel abschießen allerdings tut die CPU-Belastung. Bei einem zufälligen Blick auf die Aktivitätsanzeige offenbart sich meinen vor Ungläubigkeit tränenden Augen, dass der Mobile Partner zwischen zehn und 20 Prozent meiner wunderfeinen Rechenleistung für sich beansprucht.</p>
<h2>Direkt einwählen: So einfach gehts</h2>
<p>Langer Rede kurzer Sinn: Auf der Suche nach einem alternative Einwahlprogramm stieß ich auf einen Hinweis, der so simpel ist, dass es meinem stolzen kleinen Großhirn fast ein bisserl weh tut, dass ich da nicht selber draufgekommen bin. Einfach die PIN-Abfrage der Sim-Karte deaktivieren (einfach ins Handy einlegen und dort über die Sicherheitsoptionen abschalten) und dann direkt über das in OS X installierte Modem verbinden.</p>
<p>Diese ganzen Einwahlprogramme tun nämlich nix Anderes als ein Modem im System zu installieren und dieses Modem dann zu be-wählen. Bei manchen Anbietern muss man die Netzwerkverbindung angeblich noch nachjustieren, weil deren Clients ein paar der notwendigen Einstellungen übernehmen, im Großen und Ganzen ist das aber keine Hexerei.</p>
<p>Noch dazu kann man dann über so wunderfeine Systemfunktionen wie &#8220;Verbindung automatisch herstellen&#8221; und all diese Dinge verfügen. Und CPU-Ressourcen verbraucht man so auch keine. Ach ja: Beim Herunterfahren wird die Verbindung völlig Dialog-frei und sauber getrennt. Ist das nicht wunderfein?</p>
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		<title>Das geht ins OhRRRRR!</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 10:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personal]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es is faszinierend zu beobachten, wie sich manche Dinge in einer Generation festsetzen. Ein relativ junges Beispiel ist &#8220;He&#8217;s a Pirate&#8221; aus dem Soundtrack zu Fluch der Karibik (hier zum Probehören, #15). Mal ganz abgesehen davon, dass dieser Titel schlichtweg hervorragende Musik ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/personal/das-geht-ins-ohrrrrr/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es is faszinierend zu beobachten, wie sich manche Dinge in einer Generation festsetzen. Ein relativ junges Beispiel ist &#8220;He&#8217;s a Pirate&#8221; aus dem Soundtrack zu Fluch der Karibik (<a href="http://mp3shake.com/Pirates_of_the_Caribbean/205122-He's_A_Pirate_mp3_download.html">hier</a> zum Probehören, #15). Mal ganz abgesehen davon, dass dieser Titel schlichtweg hervorragende Musik ist, kann ihn so ziemlich jeder, der den Film gesehen hat, anhand von wenigen Takten erkennen.</p>
<p>Die Melodie ist im Radio und in Discotheken zu hören. Und jedesmal hat man eine Person im Kopf: <em>Captain</em> Jack Sparrow. Und mit dieser Person die ganze Welt der Piraten der Karibik. Tortuga. Rum. Abenteuer. Gänsehaut und gute Laune.</p>
<p>So prägend kann Filmmusik sein.</p>
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		<title>Die Ölpest- ich war’s. Und du.</title>
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		<comments>http://blog.kno.at/trash/die-olpest-wir-warens/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 11:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[All the Rest]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In der gestrigen Presse hab&#8217; ich den ersten wirklich interessanten Artikel zur Ölkatastrophe vor der US-Küste gelesen. Ein Professor der Montanuni Leoben, dessen Name ich jetzt leider recherchetechnisch nicht zu ermitteln vermochte, meinte sinngemäß:
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In der gestrigen Presse hab&#8217; ich den ersten wirklich interessanten Artikel zur Ölkatastrophe vor der US-Küste gelesen. Ein Professor der Montanuni Leoben, dessen Name ich jetzt leider recherchetechnisch nicht zu ermitteln vermochte, meinte sinngemäß:</p>
<blockquote><p>Die Bohrungen in solch enormen Tiefen sind eine Folge unserer Gier nach Energie und unseres viel zu hohen Energieverbrauchs. Hoffentlich rüttelt die Katastrophe die Menschen wach und weckt das Bewusstsein, mit Energie vernünftiger hauszuhalten.</p></blockquote>
<p>Recht hat er. BP verantwortlich zu machen ist leicht. <em>Irgendjemand</em> anderen verantwortlich zu machen ist leicht. Im Endeffekt ist jeder einzelne ein bisschen verantwortlich. Aber &#8220;den bösen Ölkonzernen&#8221; die Schuld zuzuschieben ist freilich angenehmer, richtig?</p>
<p>Kein Mensch will auf sein Auto verzichten. Technische Spielereien und Energieverschwendung stehen an der Tagesordnung. Kaum jemand schaltet den FI aus während man auf Urlaub fährt, dreht alle Lichter ab und steckt aus anstatt nur auf StandBy zu schalten.</p>
<p>Ich auch nicht.</p>
<p>Aber so machen wir alle unseren Planeten noch schneller kaputt, als wir es sowieso schon tun.</p>
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		<title>Hilfe, mein Mac! Schritt für Schritt diagnostizieren</title>
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		<comments>http://blog.kno.at/trash/hilfe-mein-mac-schritt-fur-schritt-sinnvoll-diagnostizieren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 13:28:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[All the Rest]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Vorgestern hat sich mein schöner iMac Aluminium 24&#8243; unsanft verabschiedet. Aus heiterem Himmel. Vor etwa vier Jahren hat mein PowerBook G4 plötzlich beschlossen, den Dienst zu verweigern.
Macs sind etwas eigen: Sie laufen einfach. Dafür gehen sie dann aber genauso sang-und-klanglos über den ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/trash/hilfe-mein-mac-schritt-fur-schritt-sinnvoll-diagnostizieren/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorgestern hat sich mein schöner iMac Aluminium 24&#8243; unsanft verabschiedet. Aus heiterem Himmel. Vor etwa vier Jahren hat mein PowerBook G4 plötzlich beschlossen, den Dienst zu verweigern.</p>
<p>Macs sind etwas eigen: Sie laufen einfach. Dafür gehen sie dann aber genauso sang-und-klanglos über den Jordan.</p>
<p>Während mein iMac einem Hardwareproblem zum Opfer gefallen ist, hatte das Powerbook nur ein Software-Leiden. In beiden Fällen war es aber notwendig, Fehler zu finden und Daten zu retten. Und das ist immer mühsam. Deshalb hier meine Tipps &amp; eine Step-by-Step Hilfe mit den wichtigsten Tricks für ein Notfall-Backup.</p>
<h2>1. Vorsorgen ist besser als Nachhelfen</h2>
<h3>Das Pferd nicht totreiten</h3>
<p>Jajaja, klingt blöd. Is aber so: Ein Mac will gepflegt werden. iMacs sind nicht für exzessive Grafikkarten-Auslastung geeignet. Apple Notebooks auch nicht. Wer auf seinem Mac spielen oder anderweitig Grafikkarten-malträtierende Dinge tun will, sollte sich einen Mac Pro anschaffen. Ein Standgerät mit viel Belüftung.</p>
<h3>Schmiegeln &amp; Striegeln</h3>
<p>Oder: Putzen und ausschalten. Staub ist der größte Feind des feinen Innenlebens eines Mac. Das gilt vorrangig für Standgeräte &#8211; die sollten monatlich ordentlich mit Druckluft gereinigt werden. Aber auch den iMac und das PowerBook muss man nicht unbedingt im staubigsten Eck betreiben. Die Kleinen haben vor allem gern Probleme mit Überhitzung, also: Immer mal wieder für längere Zeit ausschalten. Nicht nur in den Ruhezustand schicken.</p>
<h3>Ertränken &amp; ersticken</h3>
<p>Kühle, trockene Luft tut einem Mac gut. Wer seinen Rechner im unbelüfteten Bad betreibt wird nicht lange Freude daran haben. Die Kühler brauchen Luft, die sie tauschen können &#8211; in abgeschotteten Ecken und/oder Regalen (vielleicht noch mit Tür) gibt&#8217;s davon nicht viel. Hohe Luftfeuchtigkeit mag nach Übertreibung klingen, ich empfehle aber dringend, die Wäsche nicht direkt neben dem Mac zum Trocknen aufzuhängen.</p>
<h3>Back up!</h3>
<p>Ein oft gesungenes Lied. Meistens lernt man erst durch den ersten Fehler. Oder den zweiten. Meine Empfehlung: Wertvolle Daten auf externe Festplatten sichern, essentielle Daten online speichern (zum Beispiel mit <a href="http://www.dropbox.com/">DropBox</a> oder <a href="http://www.sugarsync.com/">SugarSync</a>, die beide sehr unkomplizierte, kostenlose 2GB-Varianten anbieten). Kein Backup? Keine Panik. Es gibt da so ein paar Mittelchen und Wege.</p>
<h2>2. Uh-Oh, das erste Symptom</h2>
<p>Meiner Erfahrung nach tut der Mac brav seinen Dienst, bis man irgendwann auf einen seltsamen, sehr technischen Fehler stößt. Ein Programm meldet, dass die Festplatte repariert werden muss. Oder die Zugriffsrechte. Oder der Rechner verabschiedet sich plötzlich, nur um dann sang- und klanglos neu zu starten. In diesem Fall:</p>
<h3>Backup erneuern.</h3>
<p>Falls kein Backup vorhanden, Backup erstellen. Sobald alle Daten &amp; Einstellungen gesichert sind, kann man relativ entspannt mit dem Problem umgehen. Oh, der Rechner lässt sich gar nicht erst booten? Dann hilft &#8230;</p>
<h3>Unser Freund, der TargetMode</h3>
<p>Macs haben die wundervolle Eigenschaft, sich als externe Festplatte booten zu lassen. Dazu den Rechner herunterfahren und beim Startvorgang &#8220;T&#8221; gedrückt halten. Es erscheint ein FireWire-Symbol auf dem Bildschirm und der Mac kann jetzt über den FireWire-Port als externe Festplatte an ein anderes Gerät angeschlossen werden. Sogar Macs, die sonst nicht mehr gebootet werden können, schaffen es meist noch in den TargetMode und bieten damit vollen Zugriff auf die wertvollsten Teile des Rechners: Unsere Daten.</p>
<h3>Du bist nicht allein!</h3>
<p>Egal, wo das Problem liegt &#8211; die Wahrscheinlichkeit, dass schon jemand anderer davor gestanden hat, ist immens hoch. Ich empfehle, während des gesamten Prozesses viel zu teilen. Das Netz zu durchstöbern, in Foren nachzufragen und ein bisschen auf die Hilfe anderer zu vertrauen. Dabei aber nur nichts überstürzen!</p>
<h2>3. Das Backup und seine Probleme</h2>
<h3>Was backupen?</h3>
<p>Man sollte sich gut überlegen, was man alles ins Backup aufnehmen will. Nur der &#8220;Dokumente&#8221;-Ordner bedeutet, alle Einstellungen zu verlieren. Der gesamten Benutzer-Ordner kann zig GB nicht so wichtiger Filme und Co. enthalten. Manche Programm-Einstellungen liegen vielleicht doch woanders. Grundsätzlich empfehle ich: Nicht überstürzen. Gut überlegen, was man alles sichern möchte. Einen typischen Tagesablauf durchgehen. Dann nochmal überlegen. Dann Backup starten.</p>
<h3>Wohin backupen?</h3>
<p>Grundsätzlich auf ein externes Medium. Alles, was sich innerhalb des Mac befindet, und nicht während der Reparaturen getrennt werden kann, ist unsicher. Eine externe oder Netzwerkfestplatte wären optimal. Ganz wichtige Daten empfehle ich ohnehin online zu sichern, zum Beispiel mit den schon erwähnten Tools <a href="http://www.dropbox.com/">DropBox</a> oder <a href="http://www.sugarsync.com/">SugarSync</a>.</p>
<h3>Was gibts noch zu beachten?</h3>
<p>Backups sind eine kleine Wissenschaft für sich und es gibt <a href="http://www.netzwelt.de/news/74044-backup-strategien-datensicherung-mac-os-x.html">viele</a>, <a href="http://www.techradar.com/news/software/applications/back-up-your-mac-time-machine-and-alternatives-621639">viele</a>, <a href="http://support.apple.com/kb/ht1553">viele</a> gute Beiträge dazu im Netz. Noch ein wichtiger Tipp: Optimaler Weise ist das Backup-Medium im Mac-Dateisystem formatiert. Das beliebte FAT32 mag zwar für Windows-Crossuser praktischer sein, kann aber nicht für die Sicherung von Volume-Images und übergroßen Dateien verwendet werden. Das kann zu mühsamem, händischen Aussortieren der Files führen. Also lieber die Platte Mac formatieren. Vorsicht auch bei reinen Volume-Image-Backups: Wenn der Fehler innerhalb des Systems liegt, liegt er auch im Image und man importiert ihn mit der Sicherung wieder.</p>
<h2>4. Das Boot &#8211; dich kriegen wir schon noch hoch</h2>
<p>A.) Was für ein Wortwitz! B.) Manchmal will der Mac uns nicht mehr ins System lassen. Dann sind uns aber noch lange nicht die Hände gebunden. Hier die wichtigsten alternativen Boot-Methoden, die alle nach dem selben Prinzip initiiert werden: Während des Startvorgangs Tasten gedrückt halten. Hier die hilfreichsten Kombinationen, alle weiteren findet man <a href="http://support.apple.com/kb/HT1533">bei Apple</a>.</p>
<h3>Safe Mode mit der: Shift-Taste</h3>
<p>Der Safe Mode ist ein &#8220;rudimentärer&#8221; Startvorgang. Es werden nur essentielle Systemkomponenten geladen und damit Fehlermöglichkeiten minimiert. Über den Safe Mode gelangt man oft in ein scheinbar nicht-bootfähiges System und kann dort weitere Diagnosen durchführen, Reparaturen vornehmen oder Daten sichern.</p>
<h3>Verbose Mode mit: Apfel+v</h3>
<p>Der Verbose Mode startet den Mac in Terminal-Ansicht. Eine gute Methode erste Hinweise zu finden, falls sich der Rechner beim Start aufhängt, weil man die letzten Meldungen vor dem Exitus lesen, notieren und anschließend googeln kann.</p>
<h3>Booten von CD/DVD mit: C</h3>
<p>Will man ein Diagnoseprogramm starten oder das System neu installieren kann man mit der Taste &#8220;C&#8221; den Bootvorgang aus dem DVD-Laufwerk erzwingen.</p>
<h2>5. Trial &amp; Error: Woher kommt das Problem?</h2>
<h3>Was hat sich kürzlich getan?</h3>
<p>Einer der wohl am häufigsten bei Service-Hotlines gehörte Satz ist &#8220;ich habe gar nichts gemacht!&#8221;. Manchmal mag das schon stimmen, meistens haben wir aber selber die Finger im Spiel gehabt. Das mag zwar unangehm sein, aber es ist wichtig. Wir kennen das von unserem Lieblings-Diagnostiker Dr. Gregory House: Wenn nicht alles, was getan wurde, berücksichtigt wird, geht der Patient langsam tot.</p>
<h3>Software</h3>
<p>Wurde unmittelbar vor Auftreten des Problems neue Software installiert? Software geupdated? Ist ein Programm abgestürzt, oder haben wir es mit &#8220;Sofort Beenden&#8221; abgewürgt? Wurde Software verwendet, die das System &#8220;optimiert&#8221; oder &#8220;personalisiert&#8221;? Diese kleinen Helfer mögen verlockend sein, können aber oft zu Problemen führen.</p>
<h3>Peripherie</h3>
<p>Wurde unmittelbar vor Auftreten des Problems neue Geräte angeschlossen? Abgesteckt? Hat ein Gerät den Geist aufgegeben (vielleicht unbemerkt)? Wurde ein Gerät an einen anderen Anschluss gesteckt? Wir suchen nach Anomalien. Alles, das anders ist als vor dem Problem. Oft sind es Winzigkeiten, die zu größeren Problemen führen. Tritt das Problem auf, wenn man alle Geräte (inkl. Maus &amp; Tastatur) aussteckt? Falls nicht: Gerät für Gerät wieder einstecken. Wenn das Problem wieder da ist gibt es zwei Möglichkeiten: 1.) Das Gerät verursacht das Problem, oder 2.) der Anschluss.</p>
<h2>6. Wissen ist Macht &#8211; Diagnostizieren</h2>
<h3>Immer langsam mit den jungen Pferden!</h3>
<p>Nie direkt nach einer Diagnose behandeln! Wenn ein Problem auftritt empfehle ich stark, alle drei Basis-Diagnosen laufen zu lassen, und nicht nach einer Zugriffsrechtsprüfung, die ein Problem aufzeigt, gleich die Reparatur zu starten. Nicht rumdoktern, solang man nicht weiß, wo der Wurm drin ist.</p>
<h3>Apple Hardwaretest</h3>
<p>Auf einer der mitgelieferten Installations-DVDs ist der Apple-Hardwaretest zu finden (<a href="http://support.apple.com/kb/HT1509?viewlocale=de_DE">mehr Infos hier</a>). Starten tut man den so: DVD einlegen, Mac herunterfahren, neu starten und &#8220;D&#8221; gedrückt halten. Der Mac bootet nun direkt in den Hardwartest. Ergibt der Schnelltest keine Fehler, schadet es bestimmt nicht, den erweiterten Test laufen zu lassen (der allerdings auch mal etwas länger dauern und so aussehen kann, als hätte er sich aufgehängt &#8211; einfach durchhalten, das wird schon). Sollte der Test einen Fehler melden empfehle ich Google, oder einen Apple-Servicepartner aufzusuchen. Außer man weiß genau, was man tut &#8211; dann nur immer fröhlich drauflos basteln! Wen auch immer man um Rat fragt, er wird nach anderen Diagnoseergebnissen fragen, also alles nennenswerte notieren und weiter zum nächsten Schritt:</p>
<h3>Volume überprüfen</h3>
<p>Über das Festplatten-Dienstprogramm lässt sich, wenn man von der Installations-DVD bootet (s.o.) das Boot-Volume überprüfen. Sollten hier Probleme angezeigt werden noch nicht gleich die Reparatur starten! Die Meldungen notieren und eine ausführliche Google-Recherche starten. Viele Mac-Leiden sind keine Neuheit und relativ einfach zu beheben. Eine hervorragende Community, in der man sehr schnell Antworten erhält, findet man auch <a href="http://www.mactechnews.de/">hier</a>. Wie zuvor gilt: Alles scheinbar ungewöhnliche und/oder interessante notieren und weiter zur nächsten Diagnose.</p>
<p><strong>Zugriffsrechte überprüfen</strong></p>
<p>Auch bei normal gebootetem System lassen sich über das Festplatten-Dienstprogramm die Zugriffsrechte der Dateien prüfen. Durch die *nix-Architektur des Systems können falsche Rechtevergaben in Ausnahmefällen zu realtiv drastischen Problemen führen. Wieder gilt: Diagnostizieren &amp; notieren, nicht reparieren und verschlimmbessern.</p>
<h2>7. Looos!</h2>
<p>Wenn man sich gut informiert hat sollte man jetzt ein gewisses Bild vom Problem und eine Ahnung davon haben, wie man an die Sache rangeht. Das Backup ist gemacht. Es kann losgehen! Viel Glück beim Reparieren :)</p>
<h2>8. Abschließende Bemerkungen</h2>
<h3>Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser</h3>
<p>Auch wenn die Mac-Community stark und hilfsbereit ist, sollte man nicht alles glauben und sofort für bare Münze nehmen. Auch Forenuser irren sich. Mehrere Meinungen und ein paar verifzierende Tests sind Goldes wert.</p>
<h3>Nicht in ein Symptom verbeißen</h3>
<p>Oft gibt eine der Diagnosen eine Meldung. Es gibt ein Problemchen, das aber gar nix mit dem wirklichen zu tun hat. Also immer ganzheitlich denken und alles andere auch ansehen. Wenn ein Problem immer wieder auftritt, ist es vielleicht selbst nur ein Symptom.</p>
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		<title>Glücklichsein ist kein Zustand, sondern eine Aktivität</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 14:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personal]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wer darauf wartet, endlich glücklich zu werden, kann auch sitzen und warten, bis ihm Muskeln wachsen. Freilich ist es verlockend es als gegeben anzunehmen, wenn man Menschen sieht die &#8220;einfach glücklich sind&#8221; &#8211; sie sind nunmal glücklich. Und irgendwann wird man auch selbst ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/personal/glucklichsein/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer darauf wartet, endlich glücklich zu werden, kann auch sitzen und warten, bis ihm Muskeln wachsen. Freilich ist es verlockend es als gegeben anzunehmen, wenn man Menschen sieht die &#8220;einfach glücklich sind&#8221; &#8211; sie sind nunmal glücklich. Und irgendwann wird man auch selbst glücklich sein. Jawohl. Eines Tages wird man aufwachen und Glück wird wie Feenstaub vom Himmel rieseln und wir werden singen und tanzen und fröhlich sein bis ans Ende unserer Tage.</p>
<p>Ich denke eher nicht.</p>
<blockquote><p>When I start to get sad I stop being sad, and be awesome instead!</p></blockquote>
<p>So sehr kann man Barney Stinson gar nicht lieben, dass man das nicht ein bissl übertrieben findet. Aber im Grunde genommen ist es wahr. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, und Glück kommt nicht von allein. Man muss es sich nehmen. Man kann auch von jemand anderem glücklich gemacht werden, wie das in Beziehungen der Fall ist. Das Ganze ist aber gefährlich, wenn man nicht auch ohne diese Person glücklich ist. Dann hat man ein Problem.</p>
<p>Wahres Glück kommt von innen. Es ist eine Entscheidung. Eine Lebenseinstellung. Und Arbeit. Es lässt sich gut mit Training vergleichen, sei es zum Fettab- oder zum Muskelaufbau: Anfangs muss man viel investieren damit sich was tut. Dann formt man seinen Körper langsam in die gewünschte Konfektionsgröße. Wenn das Ziel erreicht ist braucht es nicht mehr sonderlich viel Aufwand, um den Zustand zu halten. Aber man darf sich auch nicht gehen lassen &#8211; dann is man nämlich schnell wieder da, wo man am Anfang war.</p>
<p>Barney&#8217;s Methode funktioniert. Glück ist kein magisches Etwas, das zu bekommen man mysteriösen Ritualen folgen muss. Es ist etwas ganz simples, ganz einfaches und jeder kann sich daran bedienen, so viel er will.</p>
<p>Lächeln hilft. Nicht glückliche Menschen lächeln. Lächelnde Menschen sind glücklich. Lächelt mehr. Lacht mehr. Und zwar nicht nur äußerlich, vor allem innerlich. Im Buddhismus gibt es das sogenannte &#8220;innere Lächeln&#8221;. Dieser kleine Trick ist ein immens kraftvoller Glücksspender und gar nicht kompliziert. Das innere Lächeln ist einfach nur das innere Lächeln. Wie erreicht man ein inneres Lächeln? Man konzentriert sich auf sein inneres Lächeln. Man braucht sich keine Vorstellung davon zu machen. Man muss nicht wissen was es ist. Es reicht, sich darauf zu konzentrieren und man wird ruhiger, ausgeglichener und glücklicher.</p>
<p>Glück kommt nicht von selbst, sondern von Dingen, die wir tun. Tu was dich glücklich macht und du bist glücklich.</p>
<p>Beginne, glücklich zu sein.</p>
<p>Jetzt.</p>
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		<title>Keine zweite Chance</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 11:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing & Advertising]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Kommen wir zum Geschäft. Man kriegt heutzutage keine zweite Chance. Wenn du als Kunde mit einem Unternehmen interagierst, hat es diese eine Chance einen guten, bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Ganz egal, in welcher Form dieser Kontakt stattfindet &#8211; das kann ein Beratungsgespräch sein, ein ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/marketing/keine-zweite-chance/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommen wir zum Geschäft. Man kriegt heutzutage keine zweite Chance. Wenn du als Kunde mit einem Unternehmen interagierst, hat es diese eine Chance einen guten, bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Ganz egal, in welcher Form dieser Kontakt stattfindet &#8211; das kann ein Beratungsgespräch sein, ein Produkt, das du kaufst oder eine Serviceleistung, die du in Anspruch nimmst. Bist du nicht mit der erbrachten Leistung zufrieden und es gibt Konkurrenzanbieter, wirst du einen von denen probieren.</p>
<p>Das ist aber noch nicht alles. Eine gute Interaktion ist noch lang kein Freifahrtschein: Versaut der Geschäftspartner den zweiten Kontakt, suchst du dir auch jemand anderen. Insgesamt muss die Menge an guten Interaktionen überwiegen, damit du überhaupt überlegst, wiederzukommen. Sicher wiederkommen wirst du nur zu einem Unternehmen, bei dem die Menge an beeindruckenden Interaktionen &#8211; solchen, bei denen du alles gekriegt hast, was du dir erwartet hast, und noch ein bisschen mehr &#8211; überwiegen.</p>
<p>Amazon, zum Beispiel, ist ein Vorreiter in beeindruckender Interaktion. Von der einfachen Benutzeroberfläche über den schnellen Versand bis hin zur großzügigen und unkomplizierten Reklamationsabwicklung funktioniert hier alles. Immer.</p>
<p>Apple war so ein Beispiel. Die Computer aus dem Hause Jobs waren immer zuverlässig, schnell und ungleich ausfallssicherer als die Konkurrenz. Dieser Ruf hat sich geändert. Das iPhone hat die Integrität der Marke Apple mit seinen Problemen, Schwächen und Abgeschottenheit schwer beeinträchtigt. Obwohl die Computer der Firma nach wie vor hervorragend sind (ich liebe meinen iMac), hat das holprige Geschäftsgebaren in Sachen iPhone ganz schön am glorifizierten Image genagt.</p>
<p>Niemand hat mehr die Zeit, Nerven oder Geduld einem austauschbaren Unternehmen eine zweite Chance zu geben.</p>
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		<title>Ich kann nicht, ich muss doch!</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 16:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
				<category><![CDATA[All the Rest]]></category>
		<category><![CDATA[freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[glück]]></category>
		<category><![CDATA[kann]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Firlefanz. Zwei Phrasen, mit denen wir uns täglich billige Auswege zu suchen vermögen. Zwei Phrasen, die sich so eingebrannt haben in unseren täglichen Sprachgebrauch, dass wir gar nicht mehr darüber nachdenken, was wir da eigentlich sagen. Zwei Phrasen, die böse sind.
Ich kann nicht!
Natürlich ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/trash/ich-kann-nicht-ich-muss-doch/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Firlefanz. Zwei Phrasen, mit denen wir uns täglich billige Auswege zu suchen vermögen. Zwei Phrasen, die sich so eingebrannt haben in unseren täglichen Sprachgebrauch, dass wir gar nicht mehr darüber nachdenken, was wir da eigentlich sagen. Zwei Phrasen, die böse sind.</p>
<h2>Ich kann nicht!</h2>
<p>Natürlich kannst du. Du willst nur nicht. &#8220;Hallo Sepp!&#8221; &#8211; &#8220;Hey Franz!&#8221; &#8211; &#8220;Du, gemma morgen auf a Bier?&#8221; &#8211; &#8220;Du morgen kann i net!&#8221; &#8211; &#8220;Warum das?&#8221; &#8211; &#8220;Da geh i mit dem Heinz ins Kino&#8221;. Die große Frage: <em>Kann</em> Franz nicht? Ich sage: Humbug. Natürlich <em>kann</em> Franz morgen mit Sepp auf ein Bier gehen. Er geht aber lieber mit Heinz ins Kino. Also will er lieber mit Heinz ins Kino als mit Franz auf ein Bier gehen. Das zu sagen wäre aber gemein. Deshalb sagt er <em>&#8220;ich kann nicht&#8221;.</em></p>
<p>&#8220;Ich kann nicht&#8221; ist eine rückgratlose Ausflucht, ein gefinkeltes Hintertürchen aus der Erklärungsnot, die auf die Höflichkeit anderer abzielt: Wenn jemand nicht kann, respektiert man das. Man will Freunde doch nicht über ihre Fähigkeiten hinaus strapazieren. Dass die richtige Übersetzung eigentlich lautet &#8220;ich setze meine Prioritäten, und <strong>du</strong> bist auf der Liste nicht ganz oben&#8221;, ist uns dabei gar nicht bewusst.</p>
<p>Ist es schlimm, auf Sepps Prioritätenliste nicht ganz oben zu stehen? Ich sage: Nein. Es ist sogar gut. Würde man bei ihm immer erste Priorität haben, müsste man sich ernsthafte Sorgen um Sepps Geisteszustand machen. Und um die eigene Sicherheit. Sepp wäre besessen von uns. Macht das die Aussage <em>&#8220;ich kann nicht&#8221;</em> besser? Nein, verdammt! Es gibt natürlich Situationen, in denen es legitim ist &#8220;ich kann nicht&#8221; zu sagen. &#8220;Du, Sepp, magst morgen mitgehn den Kilimanjaro besteigen?&#8221; &#8211; &#8220;I kann net!&#8221; &#8211; &#8220;Wieso?&#8221; &#8211; &#8220;Uhm, Querschnittslähmung, und so?&#8221;</p>
<p>Ja, zugegeben, das Beispiel mag etwas übertrieben erscheinen. Vielleicht auch ein bisschen aus der Luft gegriffen. Eventuell sogar makaber. Aber zählen tut die Grundaussage: &#8220;Ich kann nicht&#8221; sollte man nur dann sagen, wenn man <em>tatsächlich, aufgrund nicht änderbarer Umstände, nicht kann.</em> Und es sind nur sehr wenige Umstände nicht änderbar.</p>
<h2>Ich muss &#8230;</h2>
<p>Im Prinzip ist das genau das gleiche, nur anders formuliert. &#8220;Morgen kann i net, da geh i mit dem Heinz ins Kino&#8221; und &#8220;Morgen muss i mit dem Heinz ins Kino gehn&#8221;, sind im Kern ein und dieselbe Aussage. Man muss fast nichts. Sterben, das muss man irgendwann. Essen, trinken und atmen, wenn einem das Leben am Herzen liegt. Bei allen anderen Dingen, behaupte ich, hängt es von der persönlichen Überzeugung ab, ob man sie <em>tun muss,</em> oder nicht. Und damit wird aus <em>muss</em> auch schon <em>will.</em> Man <em>muss</em> sich nicht der Macht des roten Lichts der Ampel ergeben und in Ehrfurcht innehalten vor seiner verkehrsregelnden Macht. Man <em>will</em> es.</p>
<p>Bei vollem Berufsverkehr am Freitag Abend in der Innenstadt ist das Motiv dahinter auch noch relativ einfach festzumachen: Überleben. Um Mitternacht, bei leeren Straßen auf einer Landstraße zwischen Hintertupfing und Obergilgen wird die Sache aber schon interessanter. Wer hat sich nicht schonmal spät nachts an der roten Ampel im Stillen gefragt: &#8220;Warum steh ich da jetzt eigentlich?&#8221; &#8211; eine durchaus legitime Frage. Und eine, philosophisch betrachtet, äußerst spannende. Man realisiert, dass man etwas tut, das man gar nicht tun müsste, und ist sich nicht im Klaren darüber, warum.</p>
<p>Dieses Verhalten ist nicht rational, es beschreibt vielmehr ein blindes Folgen von Vorschriften. Wir gehen davon aus, dass wer auch immer diese Ampel aufzustellen beschlossen hat, besser zu entscheiden weiß, ob die Kreuzung überquert werden kann, als wir. Dieser jemand ist nicht mal in der Nähe. Vielleicht hat dieser jemand die Kreuzung, an der die Ampel steht, noch nie in seinem Leben gesehen. Wir kennen diesen jemand nicht, haben ihn nie getroffen. Vielleicht ist dieser jemand inzwischen tot. Und trotzdem stehen wir jetzt hier, weil er es so will. Ist das nicht abstrus?</p>
<p>Meine persönliche Antwort auf die rote Ampel um 2.00 Uhr morgens ist übrigens so banal wie unangenehm: Ich bin feige. Aus dem gleichen Grund will ich nicht schwarzfahren. Ohne Ticket in einen Bus oder eine U-Bahn einzusteigen bereitet mir physisches Unwohlsein, psychische Schmerzen und Gewissenbisse schwerkrimineller Natur. John Dillinger war bei seinem ersten Banküberfall entspannter. Ich fühl mich so unwohl dabei, dass es mir den Stress nicht wert ist. Und ich hege eine gewisse Bewunderung für all jene, die das ganz lässig einfach tun. Es zeugt von Freiheit und einer starken Persönlichkeit, sich gesellschaftlicher (oder gesetzlicher) Normen nicht einfach unterzuordnen, sondern seine eigenen Ideale darüber zu stellen. Meiner Meinung nach ist das eine große Charakterstärke. Und deshalb hegen wir auch immer eine gewisse, stille Bewunderung für den Bösewicht im Film. Er ist stärker als wir.</p>
<h2>Was wäre denn besser?</h2>
<p>&#8220;&#8216;Du bist auf meiner Prioritätenliste derzeit nicht ganz oben&#8217; ist mir aber zu kompliziert zu sagen!&#8221; Nicht verzagen, auch dafür gibt es eine Lösung. Wie wär&#8217;s damit, einfach nur die Phrase &#8220;ich kann nicht&#8221; zu streichen? &#8220;Morgen Kino?&#8221; &#8211; &#8220;Morgen hab&#8217; ich schon was vor&#8221; &#8211; voila! Ehrlich, höflich und nicht &#8220;ich bin so arm, ich kann das nicht&#8221;. Eine viel stärkere Aussage. Wer &#8220;nicht kann&#8221; ergibt sich den Umständen seiner Umwelt. Er lässt sich einschränken von dem, was rund um ihn passiert. &#8220;Ich kann X nicht, weil ich Y tun muss&#8221;.</p>
<p>Das mag nach Haarspalterei klingen, ich bin aber davon überzeugt, dass diese kleinen Unterschiede große psychologische Auswirkungen haben. Jemand, der sich daran gewöhnt hat, alles mit <em>&#8220;ich kann nicht&#8221;</em> auszuschlagen, der sich und anderen immer und immer wieder sagt, er <em>könne nicht,</em> wird früher oder später wirklich glauben, nicht die Wahl zu haben. Nicht zu können. Wer kennt jemanden, der sich immer mal wieder darüber mokiert, das Leben überrolle ihn? Er/Sie keine Wahl hätte? Einfach nicht genug Zeit hat? Zu nichts kommt? Ich wette diese Person <em>kann sehr oft nicht.</em></p>
<p>Unser Bösewicht hingegen entscheidet. Zwischen A und B. Er fällt aktiv eine Entscheidung: Ich will A mehr als B, also mache ich A. Basta. Ich könnte auch B tun, aber A ist mir wichtiger. Solch eine Person wird sich nicht beschweren und in Mitleidsschwälle darüber ausbrechen, B nicht gemacht zu haben &#8211; es war immerhin die eigene, bewusst getroffene Entscheidung. Das formt nicht nur eine starke Persönlichkeit, das führt auch zu einem glücklicheren und bewussteren Alltag: Ich hab&#8217; mein Leben unter Kontrolle. Ich treffe die Entscheidungen.</p>
<h2>So schaut&#8217;s aus</h2>
<p>Wer überzeugt ist, vom Leben dirigiert zu werden, kann leicht und völlig unschuldig &#8211; er kann ja nichts dafür, es ist doch alles so, wie es ist &#8211; unglücklich sein, in Selbstmitleid baden und sich beschweren. Wer sein Leben selbst in die Hand nimmt übernimmt auch die Verantwortung für die Konsequenzen seiner Entscheidungen &#8211; solche Menschen konzentrieren sich, erfahrungsgemäß, auf das Gute das ihnen passiert und können über ihre Fehler lachen, während erstere Fraktion scheinbar keine eigenen Fehler zu verantworten hat, sondern Klagelieder singt ob der Ungerechtigkeit dieser unserer Welt.</p>
<p>Ein richtiger Schritt auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben ist aufzuhören Dinge <em>&#8220;zu müssen&#8221;</em> und <em>&#8220;nicht zu können&#8221;</em> und stattdessen Dinge <em>zu wollen,</em> und diese auch zu tun. Und man kann damit im Sprachgebrauch anfangen.</p>
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		<title>Ich würd’ ja eigentlich gern, aber irgendwie will ich nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 10:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kno</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Warum tun wir, was wir tun? Und, viel wichtiger: Warum tun wir viele Dinge nicht, obwohl wir sie gerne tun würden? Und ich frage nicht, warum wir dem Hutfahrer vor uns nicht unsere Motorhaube bis auf den Rücksitz ins Heck rammen. Oder dem singenden Kind im Morgenzug nicht seine überdimensionale ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/trash/ich-wurd-ja-eigentlich-gern/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum tun wir, was wir tun? Und, viel wichtiger: Warum tun wir viele Dinge nicht, obwohl wir sie gerne tun würden? Und ich frage nicht, warum wir dem Hutfahrer vor uns nicht unsere Motorhaube bis auf den Rücksitz ins Heck rammen. Oder dem singenden Kind im Morgenzug nicht seine überdimensionale Clownrassel in seinen unmusikalisch krächzenden Rachen schieben. <em>(Wir kennen die Antwort: Wir sind schwach und verweichlicht. Schatten unserer selbst sind wir. Feige, mädchenhafte Memmen.)</em></p>
<p>Ich frage, warum wir nicht öfter trainieren. Laufen gehen. Das interessante Buch lesen, das wir vor 3 Monaten bei Amazon bestellt haben. Die ganzen anderen interessanten Bücher lesen, die sich in den letzten 2 Jahren in Amazon-Paketen bei uns eingefunden haben. Warum wir diejenigen Dinge nicht tun, von denen wir wissen, dass wir uns danach gut fühlen werden. Aktiv, fit, Glücklich. Schlau wie ein Iltis. Voller Energie und Tatendrang. Sexy und wunderschön. Warum wir mit uns selbst streiten müssen, ob wir uns etwas Gutes tun oder nicht.</p>
<h2>Um das klar zu stellen</h2>
<p>All jenen, die hier einen Selbsthilfe-Artikel erwarten, sei gleich im Vorfeld jegliche Hoffnung mit stählerner Faust aus der Brust gerissen und zu Boden geschmettert. Und ein bisschen darauf herumgetrampelt. Denn erstens gibt es keine Selbsthilfe; wenn man Hilfe braucht, dann von jemand anderem. Wenn man es selbst macht, braucht man &#8211; per Definition &#8211; keine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe">Hilfe</a>. &#8220;Hilfe im Sinne der Hilfsbereitschaft ist ein Teil der Kooperation in den zwischenmenschlichen Beziehungen.&#8221; &#8211; ergo: &#8221;Sich selbst zu helfen&#8221; ist nicht Hilfe, sondern die ureigene Definition von &#8220;Dinge tun&#8221;. Und zweitens hab ich keine Antworten. Aber wir können uns ein bisschen über das Problem unterhalten! Frauen, wie ich meine, sind besonders enthusiastische Anhänger dieser Vorgehensweise. Und ja, ich schreibe nicht Anhängerinnen. Auch nicht, wenn sich meine Aussage nur auf Frauen bezieht. Ich, für meinen Teil, bin ein Verfechter der Gleichberechtigung. Emanzipation für alle! Und Weltfrieden.</p>
<p>Zurück zum Thema. Am Besten, ich fange am Anfang an: Dort, wo das Mysterium &#8220;Motivation&#8221; seinen Ursprung nimmt (und überhaupt alles Andere auch, obgleich man bei uns Männern in zahlreichen Fällen andere Organe für unser Handeln verantwortlich zu machen sucht): Im menschlichen Gehirn. Wo elektrische Impulse dafür sorgen, dass wir des Atmens, Essens und anderer, artistischerer Betätigungen wie des Synchronschwimmens, Schönheitsoperierens und Zwergenweitwurfs mächtig sind.</p>
<p>Dieses wundersame Gehirn teilt sich im Wesentlichen, laienhaft und vereinfachter Weise, in drei Teile: Das reptile Gehirn, das limbische System und den Neocortex. Ganz grob und unwissenschaftlich gesprochen tun diese drei Kameraden folgendes:</p>
<h2>Atmen, und andere banale Freuden des Alltags &#8211; Überleben</h2>
<p>Dinge, die wir unbewusst tun, weil sie unserem Überleben und Fortbestehen zuträglich sind, werden vom reptilen Teil des Gehirns gesteuert, dem ältesten, primitivsten Mitspieler. Gewissermaßen der Fußballer unter den Teamspielern. Dieser Bursche überlegt nicht, fühlt nicht, wägt nicht ab. Er sitzt einfach da und sorgt fürs Notwendigste: Sauerstoff, Nahrung, Schlaf. Auch das Grundbedürfnis nach Fortpflanzung hat, übrigens, hier seinen Sitz. Denn nicht nur das Überleben des Individuums, auch der Fortbestand der Menschheit an sich ist ein evolutionäres &#8211; und durchaus zu begrüßendes &#8211; Anliegen. Dieser Teil des Hirns meldet dem geschlechtsreifen Männchen auch: &#8220;Paare dich mit möglichst vielen Weibchen, du Wurm!&#8221;. Ja, &#8220;Wurm&#8221; sagt es. Höflichkeit zählt nicht zu den Eigenschaften des reptilen Gehirns.</p>
<h2>Irgendwie weiß ich es einfach &#8211; Fühlen</h2>
<p>Gewissermaßen auch unbewusst agiert das limbische System. Diesem Teil des Gehirns werden grob gesagt Gefühle und reaktives Verhalten zugeschrieben &#8211; man könnte also sagen wir haben es mit einem weiblichen Fußballer zu tun. Wittern wir Gefahr und verfallen in Angst oder gar Panik, schaltet dieser Teil des Gehirns uns in den &#8220;Freeze/Flight/Fight&#8221; Modus: Erst erstarren wir sprichwörtlich &#8211; wie Medusa, die dumme Nuss, beim Blick in den Spiegel &#8211; um möglichst nicht gesehen zu werden. Das macht übrigens deshalb Sinn, weil &#8220;Gefahr&#8221; vor einigen Jährchen gleichzusetzen war mit &#8220;Fressfeind&#8221; &#8211; und diese besagten Fressfeinde haben im Regelfall nur bewegliche Ziele wahrgenommen, eine der ironischeren Launen von Mutter Natur.</p>
<p>Hilft das nicht, sucht der wimmernde Feigling in uns nach Büschen zum Verstecken, Bäumen zum Erklimmen oder weiten Feldern, in denen er dann versuchen kann, vor diversem hungrigen Raubgetier davonzulaufen. Letztere Wahl führte, kürzlich entdeckten Höhlenmalereien zur Folge, tendenziell übrigens eher selten zum Erfolg, wird aber auch heutzutage noch oft beobachtet &#8211; vornehmlich in Filmszenen, in denen Fußgänger vor Autos zu flüchten suchen. Schlagen die Programme &#8220;Medusa&#8221; und &#8220;feige Sau&#8221; beide fehl, schlägt Furcht in Aggression um und wir prügeln Nonnen zu winselnden Klumpen: Niemand schleicht des nächtens in schwarzem Cape verhüllt hinter uns durch die Nacht. Niemand! Das limbische System ist, das sei noch erwähnt, des Lügens nicht mächtig und kontrolliert unsere Körpersprache &#8211; deshalb verraten unsere Ärmchen, Beinchen und gar lustigen, unbewussten Grimassen auch so oft die Unwahrheit unserer gefinkelt komponierten Lügenkonstrukte.</p>
<h2>Das muss ich mir überlegen &#8211; Denken</h2>
<p>Bleibt also noch ein Spieler des Trios zu beleuchten: Der Neocortex, der intellektuelle Teil des Gehirns. Um die fürchterlich ungeeignete Sportler-Metapher würdig, kurz und knapp abzuschließen: Der Schachspieler. Dieser Teil des Gehirns lässt uns Dinge überdenken, Argumente abwägen, Romane schreiben, forschen und &#8211; nicht zuletzt &#8211; lügen. Es ist der jüngste Teil des Gehirns und exklusiv im erlauchten Kreise der Säugetiere vorzufinden. Empirische Erhebungen bestätigen im Alltag täglich aufs Neue, dass die Nutzung der Fähigkeiten des Neocortex keine Grundvorraussetzung zum Überleben darstellt.</p>
<h2>Wozu der neurologische Grundkurs?</h2>
<p>Keine Fragen! Es geht weiter mit der Motivation. Die ist, vereinfacht gesprochen, die Antriebskraft hinter unseren Taten. Ein Motiv lässt uns nach einem Ziel streben, zu dessen Erfüllung bestimmte Handlungen führen. Klingt kompliziert, ist es aber nicht: Essen, zum Beispiel, funktioniert so. Wir haben das Motiv &#8220;Hunger&#8221;, welches uns nach dem Ziel &#8220;Sättigung&#8221; streben lässt und zur Handlung &#8220;Nahrungsaufnahme&#8221; bewegt. Jeder Handlung liegen ein Motiv und ein Ziel zugrunde (Peter Falk wusste das).</p>
<p>Oft allerdings konkurrieren verschiedene Motive, und irgendwie müssen wir uns entscheiden, welches wir bedienen &#8211; der Faktor &#8220;verfügbare Zeit&#8221; ist ein limitierendes Hindernis. Ergo: Man kann wirklich nicht Alles haben. Blöd, eigentlich. Im Regelfall triumphiert das &#8220;niedere&#8221; Bedürfnis: Überleben ist wichtiger als Wohlfühlen, und Wohlfühlen ist wichtiger als Denken. Maslow hat mit seiner lustigen Pyramide eine etwas facettenreichere Bedürfnishierarchie in den Raum gestellt, das Prinzip ist allerdings dasselbe: Die neue Staffel von Dr. House hat bessere Karten als unser emsig angehäufter Bücherstapel, denn gebildet zu sein ist im Vergleich zu ausgeruht sein &#8211; rein evolutionär betrachtet &#8211; völlig bedeutungslos.</p>
<p>Außerdem verbraucht jede nicht überlebenswichtige Aktivität wertvolle Energie. Das mag heutzutage nicht mehr so wichtig sein, vor einigen Jahrtausenden konnte es aber den Ausschlag zwischen erfolgreicher Jagd und kümmerlichem Verhungern im prähistorischen Straßengraben geben. Betrachtet man den Lauf der Zeit wird schnell klar: Unser Gehirn ist nicht ganz auf dem neuesten Stand der Dinge &#8211; der moderne Fortschritt ist schnell. Die Evolution eher nicht so. Der Wettstreit zwischen neuzeitigem Vorankommen und der Entwicklung des Gehirns ist in etwa so fair wie ein Rennen zwischen einem Maserati und einem Stein. Einem sehr, sehr langsamen Stein.</p>
<h2>Conclusio</h2>
<p>Um uns zu nicht-lebensnotwendigen Taten zu motivieren müssen wir also durch die Kraft unseres Neocortex unser veraltetes Überlebensprogramm und unsere memmenhafte Gefühlsduselei übertreffen. Darum wurden Sklaven misshandelt, geprügelt und bei Widerstand vor ihren Kollegen hingerichtet. Im Angesicht des Todes zählte nur ein Motiv: Überleben. Und nur eine Handlung konnte das erreichen: Harte Arbeit. Das mag alles furchtbar unmenschlich gewesen sein, die Pyramiden von Gizeh hätten aber wohl nicht gebaut werden können, hätte man den fleißigen Steineschiebern einen schönen Teppich versprochen wenn sie sich brav bemühen, anstatt den Tod wenn sie sich unerlaubt ein Päuschen gönnen.</p>
<p>Was den Pharaos &#8211; und allen sklaventreibenden Kollegen anderenorts &#8211; zwar keine Menschlichkeit attestiert, aber immerhin ein gewisses Maß an Schlauheit.</p>
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		<title>Es ist kein Wettbewerb.</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 11:17:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Es ist eine gemeinsame Bemühung, ein Ziel zu erreichen.
Das gilt für so ziemlich alles, an dem mehr als eine Person beteiligt ist. Nur leider übersehen wir diese Dinge gern und lassen uns blenden von Neid, Eifersucht, Geltungsbedürfnis und Egoismus. Man möchte mehr beitragen als andere. Man ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/personal/es-ist-kein-wettbewerb/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine gemeinsame Bemühung, ein Ziel zu erreichen.</p>
<p>Das gilt für so ziemlich alles, an dem mehr als eine Person beteiligt ist. Nur leider übersehen wir diese Dinge gern und lassen uns blenden von Neid, Eifersucht, Geltungsbedürfnis und Egoismus. Man möchte mehr beitragen als andere. Man möchte einen Großteil der Lorbeeren ernten. Man möchte besser sein als Teamkameraden, Arbeitskollegen, Parteimitglieder, Partner, Mitbeteiligte. Man möchte an erster Stelle genannt werden, im Rampenlicht stehen, hervorstechen.</p>
<p>Am Ende zählt das Ergebnis und der Weg dorthin. Der &#8220;meiste Beitrag&#8221; muss nicht der wichtigste sein. Wenn jeder tut, was er kann, und am Ende alle mit dem Ergebnis zufrieden sind, gibt es keinen Grund, unzufrieden zu sein.</p>
<p><em>&#8220;Wissen und nicht danach handeln heißt: noch nicht wissen.&#8221; &#8211; Konfuzius</em></p>
<p>Wir mögen daran glauben, unseres eigenen Glückes Schmiede zu sein, suchen aber mit einem an Wahnsinn grenzenden Fanatismus nach Fehlern und Unzulänglichkeiten. Wenn wir die nicht im Ergebnis finden können, suchen wir sie im Prozess. Wenn wir sie im Prozess nicht finden können, suchen wir sie in den beteiligten Personen. Wenn wir sie nicht in anderen Personen finden können, suchen wir sie in uns selbst. Und wenn wir dann noch immer keine Fehler gefunden haben sind wir unzufrieden, weil wir so lange umsonst gesucht haben.</p>
<p>Wenn etwas fertig ist sollte man sich selbst für das Ergebnis loben, feiern (nicht den Erfolg <a href="http://www.fastcompany.com/resources/innovation/watson/112105.html">oder Misserfolg,</a> sondern die Tatsache, es getan zu haben), kurz Resümee ziehen und etwas Neues tun. Nicht durch endlose Fehleranalysen und Schlechtrederei wird etwas besser, sondern durch Bewusstmachen der größten Probleme, positive Einstellung, und &#8211; allem voran &#8211; Tun, Tun, Tun.</p>
<p><em>&#8220;Don&#8217;t be afraid to fail. Be afraid not to try.&#8221; &#8211; Michael Jordan</em></p>
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		<title>Das Steuer loslassen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 16:50:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Eine der stärksten Szenen aus Fight Club: Edward Norton lässt das Lenkrad des Wagens los und steigt auf&#8217;s Gaspedal. Ziel der Übung: Die Kontrolle abgeben. Das Leben, mit all seinen Gefahren, geschehen und sich darin treiben lassen.
Manchmal ist es genau das, was man tun sollte. Um sich selbst ... <a class="more-link" href="http://blog.kno.at/personal/das-steuer-loslassen/" title="View Post">&#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der stärksten Szenen aus Fight Club: Edward Norton lässt das Lenkrad des Wagens los und steigt auf&#8217;s Gaspedal. Ziel der Übung: Die Kontrolle abgeben. Das Leben, mit all seinen Gefahren, geschehen und sich darin treiben lassen.</p>
<p>Manchmal ist es genau das, was man tun sollte. Um sich selbst zu finden, oder zumindest besser kennenzulernen. Um zu genießen. Nicht nachdenken. Nicht alles kontrollieren wollen. Nicht jeden Schritt planen. Einfach das Steuer loslassen und mitten ins Leben rasen.</p>
<h2>Aber &#8230; wenn man dabei &#8230; einen Unfall baut?</h2>
<p>Aus Unfällen lernen wir. Unfälle bilden unseren Charakter. Sie machen uns stark und nehmen uns die Angst vor Unbekanntem, Neuem, Anderem. Sie machen uns zu offeneren, selbstsichereren Menschen.</p>
<p>Wenn man weiß, was man will und was nicht, wenn man schon den einen oder anderen Unfall hatte und weiß, was man sich zumuten und womit man fertig werden kann, kann man sich getrost eine Zeit lang vom Leben treiben lassen. Das macht es reicher, spannender, erfüllter und lehrreicher.</p>
<p>Rase ins Leben.<br />
Baue Unfälle.<br />
Genieß die Reise.<br />
Fühl das Kribbeln.<br />
Und blicke später mit einem zufriedenen Lächeln darauf zurück.</p>
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