<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0">

<channel>
	<title>Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</title>
	
	<link>http://www.netzpiloten.de</link>
	<description>Netzpiloten surfen oberhalb der Wolkendecke. Seit 1998 entdecken wir mit Euch, dass das Web mehr zu bieten hat als bedruckte Seiten hinter Glas.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 19 May 2013 12:48:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/blogpiloten" /><feedburner:info uri="blogpiloten" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/</creativeCommons:license><feedburner:emailServiceId>blogpiloten</feedburner:emailServiceId><feedburner:feedburnerHostname>http://feedburner.google.com</feedburner:feedburnerHostname><feedburner:feedFlare href="http://www.plusmo.com/add?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Fblogpiloten" src="http://plusmo.com/res/graphics/fbplusmo.gif">Subscribe with Plusmo</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.thefreedictionary.com/_/hp/AddRSS.aspx?http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Fblogpiloten" src="http://img.tfd.com/hp/addToTheFreeDictionary.gif">Subscribe with The Free Dictionary</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.bitty.com/manual/?contenttype=rssfeed&amp;contentvalue=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Fblogpiloten" src="http://www.bitty.com/img/bittychicklet_91x17.gif">Subscribe with Bitty Browser</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.newsalloy.com/?rss=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Fblogpiloten" src="http://www.newsalloy.com/subrss3.gif">Subscribe with NewsAlloy</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.live.com/?add=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Fblogpiloten" src="http://tkfiles.storage.msn.com/x1piYkpqHC_35nIp1gLE68-wvzLZO8iXl_JMledmJQXP-XTBOLfmQv4zhj4MhcWEJh_GtoBIiAl1Mjh-ndp9k47If7hTaFno0mxW9_i3p_5qQw">Subscribe with Live.com</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://mix.excite.eu/add?feedurl=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Fblogpiloten" src="http://image.excite.co.uk/mix/addtomix.gif">Subscribe with Excite MIX</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.yourminis.com/subscribe.aspx?u=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Fblogpiloten" src="http://www.yourminis.com/images/addtoyourminisbadge.gif">Subscribe with Yourminis.com</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://download.attensa.com/app/get_attensa.html?feedurl=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Fblogpiloten" src="http://www.attensa.com/blogs/attensa/WindowsLiveWriter/BadgeredintoBadges_10C02/attensa_feed_button5.gif">Subscribe with Attensa for Outlook</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.webwag.com/wwgthis.php?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Fblogpiloten" src="http://www.webwag.com/images/wwgthis.gif">Subscribe with Webwag</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://hub.netomat.net/account/account.autoSubscribe.jspa?urls=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Fblogpiloten" src="http://www.netomat.net/blogger/images/icon_netomat_feedbutton.gif">Subscribe with netomat Hub</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.podcastready.com/oneclick_bookmark.php?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Fblogpiloten" src="http://www.podcastready.com/images/podcastready_button.gif">Subscribe with Podcast Ready</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.flurry.com/pushRssFeed.do?r=fb&amp;url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Fblogpiloten" src="http://www.flurry.com/images/flurry_rss_logo2.gif">Subscribe with Flurry</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.wikio.com/subscribe?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Fblogpiloten" src="http://www.wikio.com/shared/img/add2wikio.gif">Subscribe with Wikio</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.dailyrotation.com/index.php?feed=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Fblogpiloten" src="http://www.dailyrotation.com/rss-dr2.gif">Subscribe with Daily Rotation</feedburner:feedFlare><item>
		<title>YouTube und das Embedding: Kaum Auswirkungen für den Nutzer</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/W0sd4rjYhgs/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/youtube-und-das-embedding-kaum-auswirkungen-fur-den-nutzer-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 15:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Gillen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[EuGH]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpiloten.de/?p=46480</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der Europäische Gerichtshof muss demnächst entscheiden, ob das Einbetten von YouTube-Videos eine Verletzungen von Urheberrechten darstellt oder nicht. Das Urteil wird so gut wie alle Menschen betreffen, doch ist die Teilhabe-Kultur des Netzes wirklich gefährdet? YouTube und andere Videoplattformen bietet die Möglichkeit an, Videos via Embed-Code auf der eigenen Website oder dem eigenen Blog einzubetten. [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/youtube-und-das-embedding-kaum-auswirkungen-fur-den-nutzer-2/">YouTube und das Embedding: Kaum Auswirkungen für den Nutzer</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big>Der Europäische Gerichtshof muss demnächst entscheiden, ob das Einbetten von YouTube-Videos eine Verletzungen von Urheberrechten darstellt oder nicht. Das Urteil wird so gut wie alle Menschen betreffen, doch ist die Teilhabe-Kultur des Netzes wirklich gefährdet?</big></p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/3dad85859f59abfbf529847411d2f785.png" alt="Screenshot Netzpiloten" width="650" height="322" class="aligncenter size-full wp-image-46481" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/3dad85859f59abfbf529847411d2f785.png" /></p>
<p>YouTube und andere Videoplattformen bietet die Möglichkeit an, Videos via Embed-Code auf der eigenen Website oder dem eigenen Blog einzubetten. Das bedeutet, dass die Videodatei zwar auf der Plattform bleibt, der Nutzer auch seine Views ganz normal weiter generiert, aber eben auch die Leser der eigenen Seite das Video bequem schauen können ohne nochmal einen externen Link aufrufen zu müssen.</p>
<p><span id="more-46480"></span></p>
<p>Jeden Tag nutzen Millionen Menschen diese Möglichkeit. Ob von Vimeo, YouTube oder MyVideo &#8211; alle gängigen Videoplattformen bieten Embed-Codes für Videos an und erfreuen sich natürlich an größerer Reichweite, je mehr die Videos eingebunden werden. Auch Facebook bettet Videos in Statusupdates ein, sobald der Link gepostet wird.</p>
<p>Schon lange wird die Frage, ob das rechtens ist, viel diskutiert. Maßt man sich mit dem Einbinden von Videos an, dass der Clip ein eigener Inhalt ist? Oder ist es vielmehr eine multimediale Art des Verlinkens? Schließlich liegen die Inhalte weiterhin nur auf den Servern der Videoplattformen und sind nicht mehr verfügbar, sobald der Urheber das Video löscht.</p>
<p>Nun lag die Frage beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlruhe, nachdem ein Hersteller von Wasserfiltern einen Werbefilm eingebettet bei zwei konkurrierenden Filter-Vertretern gefunden hatte. Der Witz: Der Clip wurde nicht von den Herstellern selbst hochgeladen, sondern ohne Erlaubnis von einem Dritten. Eine Entfernung des Videos wäre also kein Problem gewesen &#8211; einen Urheberrechtsverstoß zu melden ist kein großer Akt. Doch der Wasserfilter-Hersteller suchte den Prozess gegen die konkurrierenden Filter-Vertreter.</p>
<p>Der Bundesgerichtshof gab den Fall nun an den Europäischen Gerichtshof ab, weil er auch europäisches Gesetz tangiert sieht. Erst nach der Einschätzung der Richter in Luxemburg möchte man dann eine Entscheidung treffen.</p>
<p>Doch wie aussagekräftig ist diese? Viele Nutzer haben ihrem Unmut über den Prozess freien Lauf gelassen. Schließlich wäre ein Verbot von Embed-Codes ein großer Einschnitt in die Sharing-Kultur im Internet. Tumblrs, die etwa nur auf Videos setzen, blieben in Zukunft leer, Facebook müsste den Vorschau-Clip innerhalb vom Netzwerk ausschalten und dürfte die Nutzer nur noch auf die Videoplattformen weiterleiten und Blogs und Websites müssten auf spannende multimediale Inhalte verzichten.</p>
<p>Doch scheint der Prozess schlimmer auszusehen, als er in Wahrheit ist. So hat die ZDF-„hyperland“-Redaktion in einem <a href="http://www.google.com/url?q=http%3A%2F%2Fblog.zdf.de%2Fhyperland%2F2013%2F05%2Fder-tag-an-dem-youtube-nicht-verboten-wurde%2F&#038;sa=D&#038;sntz=1&#038;usg=AFQjCNH-eBPGlHdENi7ryBgAHf3ayCaJhA" target="_blank" class="liexternal">Blogpost</a> beschrieben, dass das Urteil für den normalen Nutzer fast keine Auswirkungen habe. Schließlich sei die Ausgangslage in diesem Fall eine ganz andere, als sie es beim bloßen Einbetten externer Inhalte sei. Denn hier geht es um ein Video, dass unrechtmäßig hochgeladen wurde: „Nur, wenn es wie in der vorliegenden Konstellation um ein bereits rechtswidrig hochgeladenes Video geht, kommt es auf die rechtliche Streitfrage – Nutzungshandlung oder nicht? – überhaupt an.“</p>
<p>Dass man ein Video nicht hochladen darf, an dem man nicht die Urheberrechte hält, dürfte klar sein. Warum die Hersteller der Wasserfilter nicht gegen diesen Verstoß geklagt haben und stattdessen einen seltsam komplizierten Fall aufmachten, allerdings nicht. Ein Klick auf „Melden“ hätte genügt &#8211; siehe Bild.</p>
<p>Und so scheint die Sharing-Kultur im Internet nicht ernsthaft in Gefahr. Die Diskussionen um das Einbetten von Videoinhalten dürften aber fortgeführt werden. Und das kann schon bald zum nächsten Prozess führen.</p>
<hr />
<p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/banky177/4157325380/sizes/z/in/photostream/" target="_blank" class="liexternal">Teaserimage</a> by Mario Anima (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" class="liexternal">CC BY 2.0</a>)
</p>
<hr />
<p>
Image by Screenshot on YouTube
</p>
<hr />
<p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/youtube-und-das-embedding-kaum-auswirkungen-fur-den-nutzer-2/">YouTube und das Embedding: Kaum Auswirkungen für den Nutzer</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=W0sd4rjYhgs:KR5L9JMlRew:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=W0sd4rjYhgs:KR5L9JMlRew:V_sGLiPBpWU"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=W0sd4rjYhgs:KR5L9JMlRew:V_sGLiPBpWU" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=W0sd4rjYhgs:KR5L9JMlRew:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=W0sd4rjYhgs:KR5L9JMlRew:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=W0sd4rjYhgs:KR5L9JMlRew:gIN9vFwOqvQ"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=W0sd4rjYhgs:KR5L9JMlRew:gIN9vFwOqvQ" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=W0sd4rjYhgs:KR5L9JMlRew:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogpiloten/~4/W0sd4rjYhgs" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzpiloten.de/youtube-und-das-embedding-kaum-auswirkungen-fur-den-nutzer-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.netzpiloten.de/youtube-und-das-embedding-kaum-auswirkungen-fur-den-nutzer-2/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Sponsored Post: Call of Duty: Ghosts</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/3DXDPYTrlmE/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/sponsored-post-call-of-duty-ghosts/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 10:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Advertorial</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[advertorial]]></category>
		<category><![CDATA[Call of Duty]]></category>
		<category><![CDATA[Sponsored Post]]></category>
		<category><![CDATA[Teaser]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpiloten.de/?p=46414</guid>
		<description><![CDATA[<p>Fans der Shooter-Serie können sich freuen. Noch dieses Jahr erscheint der neue Teil von Activision und Infinity Ward. Ab dem 5. November wird Ghosts in den Läden stehen. Den Ego-Shooter wird es voraussichtlich für aktuelle und für kommende Next-Gen-Konsolen geben. Weitere Informationen und Spielszenen kommen pünktlich zur Premiere der neuen Xbox am 21. Mai raus. [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/sponsored-post-call-of-duty-ghosts/">Sponsored Post: Call of Duty: Ghosts</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p class="big">Fans der Shooter-Serie können sich freuen. Noch dieses Jahr erscheint der neue Teil von Activision und Infinity Ward.</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-46416" alt="COD" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/c47b8c2dc88f8df44f230669e2a6fb3f.jpg" width="650" height="366" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/c47b8c2dc88f8df44f230669e2a6fb3f.jpg" /></p>
<p>Ab dem 5. November wird Ghosts in den Läden stehen. Den Ego-Shooter wird es voraussichtlich für aktuelle und für kommende Next-Gen-Konsolen geben. Weitere Informationen und Spielszenen kommen pünktlich zur Premiere der neuen Xbox am 21. Mai raus. Man darf also gespannt sein. Den vorläufigen Teaser gibt es allerdings schon jetzt zu sehen.</p>
<p><span id="more-46414"></span></p>
<p>Die hundertmillionenfach verkaufte Serie geht weiter. Seit 2003 hat sie bereits eine ganze Generation von Gamern geprägt. Angefangen mit Call of Duty, welches im zweiten Weltkrieg spielte, bis hin zur modernen Kriegsführung durch die Modern Warfare-Reihe. Mit Call of Duty: Ghosts werden die Erwartungen besonders hoch angesetzt. Allein die Tatsache, dass es eine komplett neue Engine geben wird, ein neues Szenario eingebaut wurde, die Spielerfahrung auf einer neuen Ebene stattfinden wird und neue Charaktere zu sehen sein werden, lässt die Spannung steigen.</p>
<p>Detaillierte Informationen halten sich bisher nur in Grenzen. Im neuen Teaser sieht man leider noch keine konkreten Spielszenen. Lediglich maskierte Männer aus verschiedenen Epochen werden gezeigt und zum Schluss zieht sich ein Soldat eine Maske über den Kopf. Das futuristische Set verrät ansonsten keine Storyline. Dazu soll es bei der  Xbox-Vorstellung am 21. Mai offenbar mehr Teaser geben. Da es bis zum Release am 5. November  noch eine Weile hin ist, sollten Angsthasen sich am besten gleich <a href="http://www.callofduty.com/ghosts/preorder" target="_blank" class="liexternal">HIER</a> registrieren für die Vorbestellung.</p>
<div class="gv-placement-sap" id="gv_target_7536387313686995501492048"> </div>
<p>
<script type="text/javascript">// < ![CDATA[
// < ![CDATA[
// < ![CDATA[
// < ![CDATA[
// < ![CDATA[
// < ![CDATA[
// < ![CDATA[
// < ![CDATA[
// < ![CDATA[
// < ![CDATA[
// < ![CDATA[
!function(a,b,c){var d=a.getElementsByTagName(b)[0];a.getElementById(c)||(a=a.createElement(b),a.id=c,a.src=("https:"==document.location.protocol?"http://player-services.goviral-content.com".replace(/^http\:/,"https:"):"http://player-services.goviral-content.com")+"/embed-code/index/find?placementVersionId=7536387313686995501492048",d.parentNode.insertBefore(a,d))}(document,"script","gv_script_7536387313686995501492048");
// ]]&gt;</script>
</p>
<hr />
<p>Teaser- und Artikelbild sind aus dem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=SQEbPn36m1c" target="_blank" class="liexternal">Video.</a></p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/sponsored-post-call-of-duty-ghosts/">Sponsored Post: Call of Duty: Ghosts</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=3DXDPYTrlmE:-JjNp7J1GT4:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=3DXDPYTrlmE:-JjNp7J1GT4:V_sGLiPBpWU"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=3DXDPYTrlmE:-JjNp7J1GT4:V_sGLiPBpWU" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=3DXDPYTrlmE:-JjNp7J1GT4:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=3DXDPYTrlmE:-JjNp7J1GT4:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=3DXDPYTrlmE:-JjNp7J1GT4:gIN9vFwOqvQ"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=3DXDPYTrlmE:-JjNp7J1GT4:gIN9vFwOqvQ" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=3DXDPYTrlmE:-JjNp7J1GT4:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogpiloten/~4/3DXDPYTrlmE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzpiloten.de/sponsored-post-call-of-duty-ghosts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.netzpiloten.de/sponsored-post-call-of-duty-ghosts/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Smartwatches: Spielzeug oder sinnvolle Smartphone-Erweiterung?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/-mrErYT9kV0/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/smartwatches-spielzeug-oder-sinnvolle-smartphone-erweiterung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 09:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Kuhn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[gadget]]></category>
		<category><![CDATA[mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Smartwatch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpiloten.de/?p=46440</guid>
		<description><![CDATA[<p>Um den ständigen Blick auf das Smartphone zu verhindern, haben einige Hersteller inzwischen Smartwatches im Programm, die die Informationen ans Handgelenk zaubern. Ist dies aber sinnvoll und hat derartiges Zubehör eine Zukunft? Inzwischen sind Smartphones sehr weit verbreitet, aber der Griff in die Tasche um die Uhrzeit oder eine Benachrichtigung nachzuschauen sind teilweise nicht nur [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/smartwatches-spielzeug-oder-sinnvolle-smartphone-erweiterung/">Smartwatches: Spielzeug oder sinnvolle Smartphone-Erweiterung?</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big>Um den ständigen Blick auf das Smartphone zu verhindern, haben einige Hersteller inzwischen Smartwatches im Programm, die die Informationen ans Handgelenk zaubern. Ist dies aber sinnvoll und hat derartiges Zubehör eine Zukunft?</big></p>

<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/4d3140ba5215ba466efe7468aa71012f.jpg" alt="Smartwatch (Bild: John Biehler [CC BY-SA 2.0], via Flickr)" width="650" height="427" class="aligncenter size-full wp-image-46441" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/4d3140ba5215ba466efe7468aa71012f.jpg" /></p>

<p>Inzwischen sind Smartphones sehr weit verbreitet, aber der Griff in die Tasche um die Uhrzeit oder eine Benachrichtigung nachzuschauen sind teilweise nicht nur für den Nutzer selber, sondern auch für die Anwesenden lästig &#8211; schöner wäre da sicherlich ein kurzer Blick auf die Armbanduhr um zu sehen, ob die eingegangene E-Mail, SMS oder sonstige Nachricht wichtig ist und sofort beantwortet werden muss, oder auch warten kann. Inzwischen gibt es viele Hersteller, die bereits derartige Modelle im Programm haben. Dabei unterscheiden sich die Geräte im Ansatz und der Funktionsweise teils deutlich.</p><span id="more-46440"></span>

<p>Die <a href="http://www.androidmag.de/technik/gadgets/pebble-smartwatch/" target="_blank" class="liexternal">Pebble Watch</a>, eines der erfolgreichsten Kickstarter-Projekte der letzten Zeit, wird derzeit an die ersten Unterstützer ausgeliefert und darf als die erste wirklich gute Smartwatch angesehen werden. Die bisher erhältlichen Modelle hatten alle mit diversen Kinderkrankheiten zu kämpfen. Die <a href="http://www.androidnext.de/tests/sony-smartwatch-test-der-android-armbanduhr/" target="_blank" class="liexternal">Sony SmartWatch</a> besitzt ein Display, das in der Sonne nicht abzulesen ist, <a href="http://www.androidnext.de/news/motorola-motoactv-android-armbanduhr-die-dritte-im-hands-on-ces-2012/" target="_blank" class="liexternal">Motorolas ACTV</a> ist nur in den USA erhältlich und eher als Fitness-Tracker gedacht und die i&#8217;m Watch kann getrost als <a href="http://www.androidpolice.com/2013/01/09/ces-2013-hands-on-with-the-im-watch-color-a-400-brick-of-failure-that-straps-to-your-wrist/" target="_blank" class="liexternal">Komplettreinfall</a> angesehen werden.</p>

<p>Nichtsdestotrotz scheint das Interesse von den Nutzern und damit auch von den Herstellern an diesem Konzept stetig zu steigen. Gerüchten zufolge arbeiten neben Samsung und Apple auch Google zusammen mit Motorola an eigenen Smartwatches. Der Erfolg hängt allerdings an einigen Faktoren: Zum einen muss die Bedienung simpel sein, niemand will lange an seinem Handgelenk herumnesteln um eine E-Mail zu lesen. Das Design muss ansprechend und nicht zu klobig sein &#8211; das Display sollte also nicht zu groß, aber auch nicht zu klein sein und es sollte obendrein im Sonnenlicht gut ablesbar sein. Und zu guter Letzt darf der Preis nicht zu hoch liegen, denn schließlich war das Smartphone selber ja schon teuer genug und die Smartwatch sollte nur eine Erweiterung dessen sein.</p>

<p>Ob es den Herstellern gelingen wird, dieses Zubehör am Markt zu etablieren bleibt also abzuwarten, einen gewissen Reiz hat es aber zugegebenermaßen schon, Sprachbefehle in die Uhr am Handgelenk zu säuseln, wie einst Michael Knight.</p>

<hr />
<p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/janitors/8531347762/sizes/c/in/photostream/" target="_blank" class="liexternal">Teaserimage</a> by Janitors (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" class="liexternal">CC BY 2.0</a>)
</p>
<hr />
<p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/retrocactus/8705664099/sizes/c/in/photostream/" <a target="_blank" class="liexternal">Image</a> by John Bieler (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" class="liexternal">CC BY-SA 2.0</a>)
</p>
<hr /><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/smartwatches-spielzeug-oder-sinnvolle-smartphone-erweiterung/">Smartwatches: Spielzeug oder sinnvolle Smartphone-Erweiterung?</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=-mrErYT9kV0:hnd1-VqrcTg:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=-mrErYT9kV0:hnd1-VqrcTg:V_sGLiPBpWU"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=-mrErYT9kV0:hnd1-VqrcTg:V_sGLiPBpWU" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=-mrErYT9kV0:hnd1-VqrcTg:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=-mrErYT9kV0:hnd1-VqrcTg:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=-mrErYT9kV0:hnd1-VqrcTg:gIN9vFwOqvQ"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=-mrErYT9kV0:hnd1-VqrcTg:gIN9vFwOqvQ" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=-mrErYT9kV0:hnd1-VqrcTg:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogpiloten/~4/-mrErYT9kV0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzpiloten.de/smartwatches-spielzeug-oder-sinnvolle-smartphone-erweiterung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.netzpiloten.de/smartwatches-spielzeug-oder-sinnvolle-smartphone-erweiterung/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Werbung und Content in der Beziehungskrise?!</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/KojblbDZFrw/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/werbung-und-content-in-der-beziehungskrise/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 09:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastautoren]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[content]]></category>
		<category><![CDATA[digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpiloten.de/?p=46435</guid>
		<description><![CDATA[<p>Adblocker, Content Marketing, Big Data – alles Symptome der neuen vernetzten Mitmachkultur. Etablierte Medienhäuser mit der alten Denke werden sich ganz warm anziehen müssen. Der Versuch eines Überblicks über die Zukunft der Medien und ihrer ökonomischen Grundlage. Die große Kampagne gegen Adblocker, also Menschen, die Werbung auf Onlinepublikationen per Software automatisch ausblenden weil es sie [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/werbung-und-content-in-der-beziehungskrise/">Werbung und Content in der Beziehungskrise?!</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big>Adblocker, Content Marketing, Big Data – alles Symptome der neuen vernetzten Mitmachkultur. Etablierte Medienhäuser mit der alten Denke werden sich ganz warm anziehen müssen. Der Versuch eines Überblicks über die Zukunft der Medien und ihrer ökonomischen Grundlage.</big></p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/d76a804c858ad6b40dfc4d830e997a8d.jpg" alt="Arbeiter lesen eine Zeitung (Bild: Deutsche Fotothek‎ [CC-BY-SA-3.0-de], via Wikimedia Commons)" width="650" height="362" class="alignnone size-full wp-image-46436" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/d76a804c858ad6b40dfc4d830e997a8d.jpg" /></p>
<p><a href="http://derstandard.at/1363710848419/Deutsche-Verleger-starten-Kampagne-gegen-Adblocker" target="_blank" class="liexternal">Die große Kampagne gegen Adblocker</a>, also Menschen, die Werbung auf Onlinepublikationen per Software automatisch ausblenden <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2013/05/ad-blocker-verlage/" target="_blank" class="liexternal">weil es sie schlichtweg nervt</a>, war am Ende wohl eher eine Kampagne für das Ausblenden von Werbung, weil es mehr oder weniger dezent einem breitem Publikum vermittelt hat, dass es diese Möglichkeit überhaupt gibt. <a href="http://meedia.de/internet/heftige-kritik-an-anti-adblocker-kampagne/2013/05/13.html" target="_blank" class="liexternal">Jetzt kann man sich darüber lustig machen</a>, oder sich über die Verlage und <a href="http://www.fraumeike.de/2013/sie-nutzen-einen-werbeblocker-my-ass/" target="_blank" class="liexternal">generell über Werbung echauffieren</a>, man kann aber auch mal versuchen zu verstehen, was da gerade im Umbruch ist und warum sich in letzter Zeit immer wieder solches Verhalten der Verzweiflung anhäufen. Um das zu verstehen muss man zunächst einmal verstehen was das Internet da kulturell eigentlich auf den Kopf gestellt hat.</p>
<p><span id="more-46435"></span></p>
<p>Es gibt im Grunde genommen nur eine wichtige erschütternde Erkenntnis, die wir unseren Studierenden <a href="http://karlshochschule.de/de/mein-studium/masterstudium-management/?utm_source=aussen&#038;utm_medium=anzeige&#038;utm_campaign=master" target="_blank" class="liexternal">im Modul “New Media Culture”</a> grundsätzlich immer wieder vermitteln möchten: Die Ära des „Broadcastings“ mit all ihren Randerscheinungen und Refinanzierungsmodellen wird derzeit Zug um Zug abgelöst von der Ära des “Broadcirclings“. Hää? Was? Wie bitte? Also noch mal ganz langsam zum mitschreiben:</p>
<p>Das Konzept „Broadcasting“ sieht vor, dass einige wenige Menschen gezielt sehr viele Menschen über eine überschaubare Anzahl von Informationsträgern mit festem Sendezeitenschema erreichen. Die Tagesschau kommt täglich um 20:00 Uhr und erreicht mit einem Sprecher, einigen Redakteuren und einer begrenzten Zahl von Meldungen ein Millionenpublikum. Wem der englische Begriff Broadcasting zu englisch ist, der darf auch gerne „Rundfunk“ und/oder „Presse“ verwenden. Den Begriff „Massenmedium“ lasse ich an der Stelle bewusst aus, denn das Internet ist ohne Zweifel auch ein Massenmedium, nur ist dessen grundsätzliches Konzept zur Verbreitung von Informationen ein ganz anderes. Rundfunk und Presse sind schematisch skizzierbar mit der berühmten hierarchischen Pyramide. Ganz oben ist es schmal und spitz und unten wird es sehr breit. Informationen werden vornehmlich von oben nach unten gesendet (Top-Down), dabei gibt es nur eine begrenzte Anzahl von Rücklaufkanälen (Feedback).</p>
<p>Ganz anders hingegen das Schema des Internets. Man kann es sich, spätestens nach <a href="http://www.youtube.com/watch?v=uPU1y9V3jL4" target="_blank" class="liexternal">Gunter Duecks Vortrag auf der re:publica 2013</a>, als einen verwobenen Ball vorstellen. Einzelne Knoten, die jeweils mit anderen Knoten verknüpft oder verdrahtet sind. Jeder Knoten ist theoretisch gleich wichtig, sofern er mit mindestens einem anderen Knoten und damit dem gesamten Netzwerk aus Knoten verbunden ist. Das Thema “Netzwerk” will ich an der Stelle nicht weiter vertiefen, denn natürlich gibt es große und kleine Knoten, die auch unterschiedlichen Einfluss auf die Informationsverteilung haben.</p>
<p>Dieses netzwerkartige Gebilde führt dazu, dass eine Geschichte keinen bestimmten Sendeplatz mehr benötigt um sich im Publikum zu verteilen. Die Zugangsvoraussetzung um eine Geschichte in der Masse zu verteilen hat sich drastisch verändert. Man kann mit wenigen Mitteln theoretisch sehr schnell, sehr viele Menschen erreichen. Manchmal ist die Masse aber auch gar nicht so wichtig, dann reicht es oftmals eine Nachricht in der entsprechenden Nische zirkulieren zu lassen.</p>
<p>Gleichzeitig hat sich mit der neuen Möglichkeit der Verbreitung von Informationen auch die Technologie zur Erstellung Informationen drastisch entwickelt. Es gibt mittlerweile günstige und echt mächtige Digitalkameras, Smartphones und jede Menge Dienste, die einzig und allein darauf ausgelegt sind Inhalte zu produzieren, zu optimieren und bereitzustellen. Das alles sind also zahlreiche Publikationsmaschinen oder -werkzeuge, die zugleich eine größere Anzahl von Menschen dazu befähigen selbst sehr schnell zum Publizisten zu werden. Der Ich-Verlag. Der Ich-Sender. Das Ich-Radio.</p>
<p>Sehr deutlich sieht man das derzeit anhand <a href="http://www.youtube.com/watch?v=n54c2LcIp9Q" target="_blank" class="liexternal">der aufkeimenden Youtube-Kultur</a>. Teens und Twens experimentieren mit Video, ganz ohne aufwendige Rundfunktechnologie, oftmals einfach mit dem Handy oder der Webcam. Ihre Einschaltquoten, man nennt es Klickrate, <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/08/deutschland-deine-videostars/" target="_blank" class="liexternal">lassen so manche aufwendig produzierten TV-Sendungen mittlerweile echt blass aussehen</a> und liegen zum Teil in Deutschland <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IzRkiFh7Rj8" target="_blank" class="liexternal">im zweistelligen Millionenbereich</a>. Das kulturelle Resultat aus der neuen Technologie, plus den neuen Verbreitungsmechanismen nenne ich in diesem Beitrag ab sofort „Mitmachkultur“. In den USA findet der Begriff <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Participatory_culture" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">„Participatory Culture“</a> (so auch der Name einer Unterrichtseinheit hier an der Karlshochschule) von <a href="http://www.newmedialiteracies.org/wp-content/uploads/pdfs/NMLWhitePaper.pdf" target="_blank" class="lipdf">Henry Jenkins und seinen Kollegen am MIT</a> entsprechende Verwendung. <a href="http://henryjenkins.org/" target="_blank" class="liexternal">Die Werke von Jenkins</a> und Kollegen stehe daher auch ganz oben auf der Literaturliste unseres Moduls.</p>
<p>Das interessante für mich: Der Eintritt zur “Mitmachkultur”, dem Akt des Publizierens, beginnt schon extrem früh bzw. sehr niederschwellig, nämlich bereits bei jedem getätigten “Like“, “Retweet” oder “Share“, also der öffentlichen Kennzeichnung von Inhalten. In dem Moment, in dem ich etwas „like“, signalisiere ich zugleich den Menschen in meinem Netzwerk: “Seht her, das habe ich gelesen“. In diesem Moment werde ich selbst zum Publizist – zugegeben auf ganz niedrigem Niveau, aber dennoch wirkmächtig genug um das alte Broadcasting-Prinzip dauerhaft und breit auf den Kopf zu stellen.</p>
<p>Nehmen wir beispielsweise den Journalismus und das Twitter-Netzwerk. Die Jagd nach dem großen Scoop, der Sondermeldung, die man als journalistisches Format als erster bringen will, ist auf Twitter schier unmöglich geworden. Früher waren die Journalisten als erste Berichterstatter am Ort des Geschehens und haben Zeugen und beteiligte Behörden befragt, heute publizieren die Zeugen und Behörden selbst, ein Novum, das <a href="http://konradweber.ch/2013/04/19/boston-journalismus-zukunft/" target="_blank" class="liexternal">zahlreiche Journalisten mittlerweile beschäftigt</a>. Die „Breaking News“ verbreitet sich heute im Netzwerk völlig <a href="http://www.buzzfeed.com/jwherrman/the-media-doesnt-own-the-story-anymore" target="_blank" class="liexternal">unkontrolliert am Journalismus vorbei</a>. Denn dieser muss ja aus dem eigenen Selbtsverständnis heraus Meldungen aufgreifen, genau checken und sehr viel später erst verifiziert veröffentlichen, während die Meldung an sich bereits zig mal über Twitter und Co weiterverbreitet wurde. Das geht meines Erachtens zum Teil so weit, dass Journalisten so sehr unter Druck geraten, dass sie Meldungen ohne Faktencheck veröffentlichen, so dass die Zirkulierung noch maßgeblich verstärkt wird. <a href="http://blog.karlshochschule.de/2013/04/22/boston-und-die-mitmachkultur/" target="_blank" class="liexternal">Bei den Anschlägen von Boston konnten wir sehen welche Auswirkungen das zum Teil hatte.</a> Anhand der „Breaking News“ kann man übrigens sehr schön den Unterschied zwischen neuer „Zirkulierung“ und alter „Sendung“ von Nachrichten erkennen.</p>
<p>Die neue Mitmachkultur lässt Informationen also zirkulieren, während die journalistische Zunft immer noch versucht Nachrichten zu senden. Das ist eine interessante Anomalie, die eine Gesellschaft, welche sich maßgeblich aus Kommunikation zusammensetzt, ordentlich durchschüttelt. Im Epizentrum des Bebens stehen also die Broadcasting-Medien, die bisherigen Gatekeeper und Wirklichkeitskonstrukteure einer Gesellschaft unter Schock. Neben dem Verlust von Deutungshoheit (aka Macht) hat die Mitmachkultur natürlich gleichzeitig auch Auswirkung auf ihr bisheriges Geschäftsmodell.</p>
<p>Blicken wir nun also auf die Ökonomie der Medien und der interessanten und zugleich ermüdend wirkenden Frage, wie sich Medien und deren Akteure refinanzieren. Werbung oder “Paid Content”? Entweder oder? Ich meine, wie so oft, wohl eher ein “sowohl als auch” – oder gar was völlig anderes? Schauen wir doch mal auf die möglichen Szenarien und Entwicklungen:</p>
<p><strong>1. Werbefinanzierte Medien</strong></p>
<p>Neben der Mitmachkultur erlebte die Broadcasting Ära eine weitere Erschütterung, die scheinbare absolute Messbarkeit von Reichweite. Bei Rundfunk und Presse wurde und wird Reichweite bisher interpoliert berechnet. Einschaltquoten werden hochgerechnet, als Datenbasis dienen eine überschaubare Anzahl von Messfernsehgeräten in verschiedenen Haushalten. Im Printbereich rechnet man normalerweise in Auflagen, also wieviele Zeitungen durch die Druckerpresse gejagt werden. Sowohl Rundfunk wie auch Presse (öffentlich-rechtliche Sendeanstalten ausgenommen) werden durch Werbung refinanziert, d.h. man bietet Unternehmen einen Sendeplatz an, entweder eine ausgewiesene Fläche auf dem Papier oder eine bestimmte Uhrzeit im Fernsehprogramm.</p>
<p>Das schöne an dem alten Modell war nicht nur die tolle Überschau- und Planbarkeit, sondern vor allem auch die unscharfe Auswertung der Werbereichweite. Das hat sich seit dem Internet und den messbaren Interaktionen radikal geändert. Bei Zeitungen nimmt man an, dass eine ganzseitige Anzeige bei einer Auflage von 1 Mio so und so oft gelesen wird, also zahlt der Werbekunde regelmäßig dafür den interpolierten Preis XYZ. Da steckt unheimlich viel Fantasie drin und damit auch jede Menge Luft nach oben und unten. Doch die neuen messbaren Onlinemedien sind gnadenlos kalt und berechenbar (<a href="http://karlsdialoge.de/karlsidaloge-015-big-data-die-vermessung-von-allem/" target="_blank" class="liexternal">“Big Data” ist da das neue Angstwort</a>), so macht es jedenfalls den Anschein. Jeder Klick ist messbar, jede Konversion – also die Wandlung vom Klick- zum Kaufkunden – ist identifizierbar. Das führt mitunter zu ernüchternden Erkenntnissen und noch viel ernüchternden Ein- und Ausgaben der Werbekunden. Ich sage bewusst “vermeintliche Messbarkeit”, weil Markenkommunikation, also abseits der Abverkaufsbanner, natürlich auch weiterhin schwer messbar sein wird, schließlich können wir noch nicht in unsere Köpfe schauen.</p>
<p>Langer Rede kurzer Sinn, die genaueren Zahlen bescheren den Publikationen insgesamt im Vergleich zur interpolierten Ära weniger Einnahmen, die Qualität der Publikationen orientiert sich dadurch zunehmend an der Quantität der Klicks, was zu noch mehr Klickstrecken und Promigeschichten führt (wobei Publikationen wie Spiegel Online klare Mischkalkulationen fahren, also ein Teil Klickgeschäft, ein Teil „Reichweite ist uns egal Inhalte“). Gleichzeitig müssen die Werbeformen zwangsläufig aggressiver werden, denn sie kämpfen um noch reduzierte Aufmerksamkeit. So nehmen Pop-Ups, Flash-Layer und alles was beim Lesen stört und unterbricht und einem entgegenbrüllt „BITTE KLICK MICH UND WENN AUCH NUR AUS VERSEHEN“ bei sinkenden Klickraten natürlich entsprechend zu. Das wiederum steigert die Reaktanz der Leser auf diese Art der Werbung, so entsteht wiederum ein Markt für „Werbeblocker“, kleine Programme die diese Nervigkeiten wunderbar ausblenden, was wiederum dazu führt, dass die Werbekunden bei den Publikationen anklopfen und ihr Geld zurückverlangen und so weiter und so weiter. Man sieht das Modell „Werbefinanzierung“ hat echt Zukunft im Netz der zirkulierenden Botschaften. Nicht.</p>
<p><strong>2. Advertorials und Corporate Publishing</strong></p>
<p>Ein weiteres Resultat aus der oben beschriebenen Reaktanz von klassischen Werbeformen ist die Entstehung neuer Formen der Kundenbeeinflussung. Die „Public Relation“ ist zum Beispiel auch aus dem Gedanken entstanden Menschen zu beinflussen, ohne sie mit nervigen Werbeanzeigen zuzuballern. <a href="http://blog.karlshochschule.de/2012/11/06/das-internet-und-die-massenmanipulation-kann-man-nicht-nicht-manipulieren/" target="_blank" class="liexternal">Die Public Relation ist also ein Meister der verschleierten Werbung</a>, auch wenn ihre Akteure das so nie schreiben würden, sie formulieren das wesentlich eloquenter als ich zum Beispiel mit „Aufklärungsarbeit“ oder „Kommunikative Vermittlungsarbeit zwischen Auftraggeber und der Öffentlichkeit“. Lange Jahre war also das Ziel der “Public Relation” eine Beziehung mit der Öffentlichkeit aufzubauen, meist über Bande durch die Beziehung zu Journalisten. <a href="http://soziopod.de/2012/11/soziopod-021-propaganda-verbrannt-verkannt-und-doch-allgegenwartig/" target="_blank" class="liexternal">Dort wurden dann Geschichten inszeniert und platziert.</a></p>
<p>Was nun durch die Reaktanz von Werbung, der Zirkulation von Informationen im Netz zugenommen hat sind zwei mit der PR verknüpfte Phänomene: 1. Publikationen bieten ihren Werbekunden nun ganz neue Plätze an. Bisher waren Inhalte und Werbung streng voneinander sichtbar getrennt. <a href="http://www.nytimes.com/2013/04/08/business/media/sponsors-now-pay-for-online-articles-not-just-ads.html?pagewanted=all&#038;_r=0" target="_blank" class="liexternal">Nun eröffnen sich plötzlich Möglichkeiten “Advertorials” (gekaufte Artikel) zu buchen oder gar ganze Rubriken zu bespielen.</a> Die Washington Post schafft einen Präzedenzfall in der Geschichte des Journalismus, indem sie Unternehmen anbietet selbst <a href="http://www.forbes.com/sites/jeffbercovici/2013/03/05/the-washington-post-dives-into-native-advertising/" target="_blank" class="liexternal">Inhalte innerhalb ihres journalistischen Gerüstes zu veröffentlichen</a>. Der Trend nennt sich “Native Advertising” und ist vor allem <a href="http://ichsagmal.com/2013/04/15/buzzfeed-und-der-heilige-gral-der-online-news-die-mem-maschine-fur-aufmerksamkeit/" target="_blank" class="liexternal">bei neuen Medien-Plattformen wie BuzzFeed.com stark im Kommen</a>.</p>
<p>Das alles ist nicht nur eine logische Reaktion auf die sinkenden Einnahmen und die Reaktanz der Werbung, das ist auch eine weitere Gegenreaktion auf den weiteren neuen Trend des „Corporate Publishings“, also das Konzept bei dem sich Unternehmen ihre eigenen Publikationen selbst erschaffen. <a href="http://mashable.com/2012/12/19/red-bull-content-marketing/" target="_blank" class="liexternal">Red Bull</a> oder <a href="http://www.wuv.de/marketing/coca_cola_ersetzt_corporate_website_durch_online_magazin" target="_blank" class="liexternal">Coca Cola</a> sind wohl die prominenteren Beispiele, aber auch die Versuche mit “Corporate Blogs” oder einfach nur bespielten Facebook-Pages beim Kunden zu landen, fallen für mich bereits in den Bereich des „Corporate Publishings“. Wenn diese Unternehmen dann noch über Themen außerhalb ihres Produktradius schreiben, wird es brenzlig für die journalistischen Formate, allen voran in den soweiso klickgetriebenen und werbeüberfinanzierten Themenfeldern wie Lifestyle, Gossip, Technologie oder Sport.</p>
<p>„Corporate Publishing“ ist eine echte Bedrohung für etablierte Medienmarken, daher beißen sie in Zukunft lieber in den sauren Apfel und lassen die Inhalte von Unternehmen in Zukunft lieber direkt auf ihrem eigenen Kanal stattfinden. Was das für die Qualität und die Rolle des jeweiligen Mediumformates in Zukunft bedeutet, muss sich nun jeder selbst ausmalen. Deutlich erkennbar scheint jedoch die Verwischung der publizistischen Grenzen zu sein. Es gibt nicht mehr “den Journalismus” und “die Unternehmenskommunikation” Nicht mehr “die Anzeige” und “den journalistischen Artikel”. Ob das nun angenehmer als aufdringliche Werbung ist muss nun auch jeder für sich entscheiden.</p>
<p><strong>3. Paywall vs. Paywill</strong></p>
<p>Eine Bobachtung muss man ebenfalls deutlich bennen: Die Zahlungsbereitschaft für Inhalte nimmt signifikant zu. Die vielbeschworene Kostenloskultur ist eher im Bereich des Mythos angesiedelt. Natürlich kauft nicht jeder umgehend das was ihn interessiert. Die Zirkulation von Content führt eben auch dazu, dass man mit wesentlich mehr Angeboten in Kontakt kommt. Das Kaufhaus in der kleinen Stadt war da doch recht überschaubar, was die Auswahl an Produkten betrifft. Heute sind wir mit einer großen Anzahl von Menschen vernetzt, die alle irgendwie mehr oder weniger auch ihr Konsumverhalten entblößen: Neues Album hier, neue Lieblingsserie da. Früher konnte man in den Musikgeschäften seines Vertrauens in ein Album reinhören, bevor man das begrenzte Taschengeld dafür ausgab. Heute ist das alles noch wesentlich bequemer geworden und Dienste wie Spotify haben sogar erkannt, wie man allein durch das Antesten von Musik Geld verdienen kann und offensichtlich sind Menschen auch dazu bereit eine Summe X zu bezahlen, wenn sie dafür jederzeit Zugriff auf Inhalte haben. Die Musikgeschäfte hingegen sind so gut wie verschwunden.</p>
<p>Das Flatratemodell scheint Segen und Fluch zugleich zu sein. Segen für den Konsumenten, Fluch für den Produzenten, der natürlich davon ausgeht, dass die Menschen entweder immer nur SEINE Sachen hören und kaufen und nicht die zig Millionen Konkurrenzprodukte auf dem Markt oder einfach über unendlich viel Geld verfügen um die zig Millionen Angebote einfach alle zu kaufen. Auch hier findet also ein enormer Umbruch der Geschäftsmodelle statt. Zirkulierende Informationen plus einfacher Kopierbarkeit von digitalen Informationen führen zu einem verstärkten Bedürfnis des kurzzeitigen Besitzes, der begrenzten Verfügbarkeit, des kurz eingeräumten Nutzungsrechtes und nicht unbedingt des körperlichen, dauerhaften Eigentums.</p>
<p>Und auch der Bezahlmodus scheint sich umzukehren. Man vertritt heute wohl eher die Haltung erst zu konsumieren und dann zu zahlen. In der Musik ist der Trend am deutlichsten sichtbar. Ich höre erst ins Album rein, dann kaufe ich es mir vielleicht. Habe ich das Album gehe ich vielleicht anschließend ins Konzert. Hier will kaum noch jemand die Katze im Sack kaufen. Daher halte ich „Paywall“ Konzepte für sehr schwierig. Hier will man den Leser zwanghaft von vornherein an die Katze im Sack binden. Man tut so als sei man ein Medium mit exklusiven Inhalten, dabei ist man das einfach nicht. Den gleichen Informationswert erhalte ich um die Ecke, zumeist kostenlos und manchmal sogar werbefrei. Kein Wunder wenn Verlage so verzweifelt sind, ich kann es ihnen nicht verdenken, aber empfehle dann doch noch einen Schritt weiter zu denken.</p>
<p>So finde ich es beispielsweise interessant, dass eine permanent ums Überleben kämpfende Publikation als einer der ersten den Schritt in Richtung „Paywill“ gewagt haben. Die TAZ bittet seine Leser bei jedem Artikel um Unterstützung, entweder als Bezahlabo oder mit einer Spende. Zugleich hat die TAZ den Mikrospendendienst Flattr integriert, eine Art „Like-Button“, der eine kleine Spende an den Autor des Artikels oder Eigentümer einer Website weiterreicht. Sicherlich ist der Dienst aus deutscher Sicht noch suboptimal, aber ich frage mich wieso die deutsche Verlagslandschaft nicht längst selbst so einen Spendendienst in Kooperation mit Finanzinstituten baut.</p>
<p>Doch zurück zu “Paywill statt Paywall”. Inhalte vor einem zirkulierenden System per Bezahlschranke auszuschließen ist glatter publizistischer Selbstmord, denn man unterbindet genau den Fluss, der dazu führt neue potenzielle Leser zu gewinnen. Wenn ich einen Artikel teilen kann, meine Freunde ihn aber nicht lesen können, wird das eher dazu führen, dass die sich dem gleichen Thema bei anderen Angeboten widmen. Die Alternativangebote in der Mitmachkultur sind viel zu groß und vielfältig als das sich eine Medienmarke einbilden könnte ohne sie würde die Welt untergehen. Es sei denn es gibt eine breite Allianz der Medienhäuser, aber selbst dann werden im Markt neue Angebote sprießen, die der Paywall den Kampf ansagen wird. Der Konsument und sein Verhalten bestimmen den Markt. Er will schnell, bequem und kostengünstig bedient werden.</p>
<p><strong>4. Angebote und Services</strong></p>
<p>Kommen wir nun zum Fazit und der Frage, wie Medien in Zukunft Geld verdienen können. Zunächst glaube ich, dass die Geldprobleme in erster Linie Verteilungsprobleme sind. Statt auf die Spitze der Pyramide zu schauen, dem zum Teil aufgeblasenen Management, kappt man lieber die Kosten direkt an der Basis. Man kürzt also als erstes dort, wo gleichzeitig am meisten Potential für die Zukunft steckt: Bei den Geschichtenerzählern. Damit entlässt man die wegrationierten Journalisten direkt in die neu entstandende Mitmachkultur, damit sie dort unter Umständen selbst irgendwann zur Konkurrenz werden. Man schneidet sich hier also doppelt ins eigene Fleisch.</p>
<p>Ich möchte aber weniger auf den Ausgabeteil schauen, als vielmehr auf die Potenziale bei der Einnahme. Was funktioniert denn besonders gut? Zum einen würde ich dringend dazu raten neue Bezahlsysteme zu etablieren, die es dem Leser ermöglichen einfach und ohne Aufwand Geld zukommen zu lassen. Freiwillig. Ich würde neue Produkte und Veranstaltungsformate erschaffen (so wie die Musikindustrie mittlerweile auf Konzerte und Merchandising setzt). Ich würde <a href="http://karlsdialoge.de/karlsdialoge-020-mit-daniel-brockerhoff-auf-der-republica13-uber-journalismus-demnachst/" target="_blank" class="liexternal">das Thema “Crowdfunding”</a> wesentlich intensiver in Betracht ziehen, denn das ist ein weiteres ökonomisches Modell, das perfekt zur Zirkularität von Informationen passt. Ich würde generell die Mitmachkultur stärker einbeziehen und sie einfach an der Entwicklung neuer Sachen beteiligen. Ich würde meine Journalisten wie Stars behandeln und sie entsprechend managen. Sie sind die entscheidenden Urheber der Geschichten und Meme, sie sind das wichtigste Kapital in einer neuen Aufmerksamkeitsökonomie der zirkulierenden Informationen. Entweder sie machen bei euch in den Verlagshäusern als Zugpferde mit oder sie machen es woanders. Zur Not halt auch ganz alleine oder gleich für irgendwelche Brausehersteller und ehemalige Werbekunden.</p>
<hr />
<p>
Dieser Beitrag ist zuerst erschienen auf dem <a href="http://blog.karlshochschule.de/2013/05/14/werbung-und-content-in-der-beziehungskrise-wie-die-mitmachkultur-die-etablierten-medien-zum-umdenken-zwinmgen-wird/" target="_blank" class="liexternal">Blog der Karlshochschule International University</a>.
</p>
<hr />
<p>
<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ATime_Square_-_NYC.jpg" target="_blank" class="liexternal">Teaserimage</a> by Sracer357 (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank" class="liexternal">CC BY-SA 3.0</a>)
</p>
<hr />
<p>
<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AFotothek_df_roe-neg_0006379_014_Arbeiter_beim_Lesen_einer_Zeitung.jpg" <a target="_blank" class="liexternal">Image</a> by Deutsche Fotothek (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank" class="liexternal">CC BY-SA 3.0</a>)
</p>
<hr />
<p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/werbung-und-content-in-der-beziehungskrise/">Werbung und Content in der Beziehungskrise?!</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=KojblbDZFrw:RsfxaWCjFPU:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=KojblbDZFrw:RsfxaWCjFPU:V_sGLiPBpWU"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=KojblbDZFrw:RsfxaWCjFPU:V_sGLiPBpWU" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=KojblbDZFrw:RsfxaWCjFPU:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=KojblbDZFrw:RsfxaWCjFPU:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=KojblbDZFrw:RsfxaWCjFPU:gIN9vFwOqvQ"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=KojblbDZFrw:RsfxaWCjFPU:gIN9vFwOqvQ" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=KojblbDZFrw:RsfxaWCjFPU:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogpiloten/~4/KojblbDZFrw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzpiloten.de/werbung-und-content-in-der-beziehungskrise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.netzpiloten.de/werbung-und-content-in-der-beziehungskrise/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>5 Lesetipps für den 17. Mai</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/sx9_ZG4WfUU/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-17-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 06:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipp]]></category>
		<category><![CDATA[linklotse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpiloten.de/?p=46412</guid>
		<description><![CDATA[<p>Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht. GOOGLE GLASS The Wall Street Journal: Kongressabgeordnete fordern Schutz der Privatsphäre: In einem Brief wird Google-CEO Larry Page von acht Mitgliedern des US-Kongress dazu aufgefordert, sich um einen stärkeren Schutz der Privatsphäre bei Google Glasses zu kümmern. Der Brief [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-17-mai/">5 Lesetipps f&uuml;r den 17. Mai</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.</p>
<ul>
</ul><ul>
<li><b>GOOGLE GLASS <a href="http://blogs.wsj.com/digits/2013/05/16/congress-asks-google-about-glass-privacy/" target="_blank" class="liexternal">The Wall Street Journal: Kongressabgeordnete fordern Schutz der Privatsphäre</a></b>: In einem Brief wird Google-CEO Larry Page von acht Mitgliedern des US-Kongress dazu aufgefordert, sich um einen stärkeren Schutz der Privatsphäre bei Google Glasses zu kümmern. Der Brief kam pünktlich zum Start der Google I/O und wurde bisher nicht von Google kommentiert.</li>
<li><b>HACKING <a href="http://thenextweb.com/insider/2013/05/16/lulsecs-topiary-the-internet-is-world-devoid-empathy/" target="_blank" class="liexternal">The Next Web: Lulzsec’s Topiary im BBC-Interview</a></b>: Jake Davis alias Topiary, Mitglied des hackenden Lulzsec-Spaßkollektivs, hat sich in einem BBC-Interview das erste Mal öffentlich über die Aktionen geäußert und seine Motivation dahinter erklärt, Unternehmen wie Sony, Nintendo oder den US-Geheimdienst CIA anzugreifen.</li>
<li><b>YAHOO/TUMBLR <a href="http://www.adweek.com/news/technology/yahoo-talks-acquire-tumblr-149583" target="_blank" class="liexternal">Adweek: Yahoo plant scheinbar den Kauf von Tumblr</a></b>: Es ist erst ein Gerücht, aber es hält sich hartnäckig und klingt auch durchaus nachvollziehbar. Angeblich plant Yahoo die Social Blogging-Website Tumblr zu kaufen. Zumindest gab es schon Gespräche zwischen beiden Unternehmen und der Kaufpreis von 1 Milliarde US-Dollar klingt auch passend.</li>
<li><b>GOOGLE MAPS <a href="http://www.mobilegeeks.de/das-neue-personliche-google-maps-ist-da/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=twitter&amp;utm_campaign=Feed%3A+AsusEeePcNews+%28Netbook+News%29" target="_blank" class="liexternal">Mobilegeeks.de: Das neue ‘persönliche’ Google Maps ist da</a></b>: Googles Kartendienst Maps bekam neben Google+ das größte Upgrade und wurde auf der Google I/O dementsprechend präsentiert. Tech-Blogger Carsten Drees stellt in einem Blogpost die neueste Version vor und erklärt, inwiefern der Kartendienst &#8220;persönlicher&#8221; geworden ist.</li>
<li><b>SOCIAL MEDIA <a href="http://www.djv-berlin.de/nc/news/detail/zurueck/startseite-1/artikel/wir-sind-nur-zu-gast-auf-facebook/" target="_blank" class="liexternal">DJV Berlin: Berufsbild Social Media-Manger</a></b>: Beim Deutschen Journalistischen-Verband Berlin (DJV) waren die beiden Social Media-Experten Juliane Leopold (Zeit Online) und Philipp Schwenzer (C. Bechstein) zu Gast und sprachen über die Rolle von Social Media für die Unternehmens-Kommunikation und über das neue Berufsbild des Social Media-Managers.</li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>
<p>Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten &#8220;vorgeblättert&#8221; <a href="http://touren.netzpiloten.de/tourstart.php?name=Delipilot&amp;coop=np&amp;portal=d" target="_blank" class="liexternal">START</a>.</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-17-mai/">5 Lesetipps f&uuml;r den 17. Mai</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=sx9_ZG4WfUU:7yNgus4zThE:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=sx9_ZG4WfUU:7yNgus4zThE:V_sGLiPBpWU"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=sx9_ZG4WfUU:7yNgus4zThE:V_sGLiPBpWU" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=sx9_ZG4WfUU:7yNgus4zThE:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=sx9_ZG4WfUU:7yNgus4zThE:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=sx9_ZG4WfUU:7yNgus4zThE:gIN9vFwOqvQ"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=sx9_ZG4WfUU:7yNgus4zThE:gIN9vFwOqvQ" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=sx9_ZG4WfUU:7yNgus4zThE:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogpiloten/~4/sx9_ZG4WfUU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-17-mai/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-17-mai/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Angst vor Googles Datenbrille</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/wUKTsQkSqVM/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/angst-vor-googles-datenbrille/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 16:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar Sohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gastautoren]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Glasses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpiloten.de/?p=46404</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die German Angst vor Dauerüberwachung ist wieder da. Aktuelles Opfer: Google und die neue Datenbrille Glass. Noch ist die Datenbrille „Google Glass“ nicht auf dem Markt, da erklingen in Deutschland schon die Alarmglocken. Die staatlichen Datenschützer bringen sich in Position und warnen vor dem sogenannten „Lifelogging“, also dem unbemerkten Aufzeichnen von vertraulichen Gesprächen. Das Rechtssystem [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/angst-vor-googles-datenbrille/">Angst vor Googles Datenbrille</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big>Die German Angst vor Dauerüberwachung ist wieder da. Aktuelles Opfer: Google und die neue Datenbrille Glass.</big></p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/1fa381c7a507212e0fa7ec15430b2255.jpg" alt="Google Glasses (Bild: Ted Eytan [CC BY-SA 2.0], via Flickr)" width="650" height="297" class="alignnone size-full wp-image-46406" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/1fa381c7a507212e0fa7ec15430b2255.jpg" /></p>

<p>Noch ist die Datenbrille „Google Glass“ nicht auf dem Markt, da erklingen in Deutschland schon die Alarmglocken. Die staatlichen Datenschützer bringen sich in Position und warnen vor dem sogenannten „Lifelogging“, also dem unbemerkten Aufzeichnen von vertraulichen Gesprächen. Das Rechtssystem sei auf das Ausspähen der Umgebung nicht vorbereitet.</p>
<p><span id="more-46404"></span></p>
<p>Selbst auf der Berliner Digitalkonferenz re:publica, die sich für neue technologische Entwicklungen zu begeistern pflegt, stößt das smarte Brillengestell des Suchmaschinen-Giganten auf Skepsis, <a href="http://schleeh.de/das-google-glass-experiment-auf-der-republica-rpstory13" target="_blank" class="liexternal">wie mein Bloggercamp-Kollege Hannes Schleeh in einem Feldtest feststellte</a>.</p>
<p>Drei Tage beglückte er das Nerd-Treffen mit einem Replikat und provozierte nicht nur wohlwollende Kommentare. So fragte der Chef der Gastronomie erbost: „Nimmst Du mich jetzt auf, oder was?“ Auf Twitter gab es eine Flut von Reaktionen. Hier nur drei Beispiele:</p>
<p><i>Ob den Leuten, die ihre Brille aufm Kopf tragen, bewusst ist, wie bescheuert das aussieht?</i></p>
<p><i>Habe jemandem die Brille aus dem Gesicht gerissen und zertreten. War leider gar kein Google Glass.</i></p>
<p><i>Irgendwie fühle ich immer ein Unbehagen, wenn mir jemand damit entgegenkommt, etwa als wäre es eine Röntgenbrille.</i></p>
<p><strong>Angst vor der Stasi-Brille</strong></p>
<p>Führte das Street-View-Projekt von Google zu höchst bizarren Abwehrkämpfen von Hausfassaden, Gartenzwergen im Vorgarten und Verpixelungs-Initiativen zur Unkenntlichmachung von Jägerzäunen, wird die Brillenvariante zu einem noch größeren Sturm der Empörung beitragen: Schlagzeilen wie „Stasi-Brille belästigt Otto Normalverbraucher“ oder „Spionage-Spielzeug für Stalker und Spanner“ sind vorprogrammiert. Liebwerteste Gichtlinge der „Bild“-Zeitung, für diese Schlagzeilen beantrage ich übrigens Leistungsschutzrecht.</p>
<p>Aber selbst Google-Chairman Eric Schmidt und Google-Ideas-Director Jared Cohen greifen in ihrem neuen Opus „Die Vernetzung der Welt“ zum Vokabular billiger Agentenfilme, um den Nutzen der Wunderbrille zu beschreiben. So könnte man in Kombination mit einer Armbanduhr frühzeitig Religionswächter oder Agenten der Geheimpolizei verorten. Kein Scherz, das haben die beiden Autoren so formuliert. Die Uhr kommuniziert über GPS-Daten den Standort ihres Trägers und die Datenbrille stellt fest, aus welcher Richtung ein Agent kommt. Mehr ist den Google-Topmanagern auf 441 Seiten nicht eingefallen. Kein Wunder, dass die Fantasie wuchert.</p>
<p>Dabei können sich Hobby-Spione schon heute im Online-Handel wesentlich wirksamer mit allen möglichen Geräten ausrüsten, um unbemerkt andere Menschen zu beobachten. <a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_0_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&#038;url=search-alias%3Daps&#038;field-keywords=spycam&#038;sprefix=Spy%2Caps%2C250" target="_blank" class="liexternal">Etwa Schlüsselanhänger mit Camcorder, SpyCam-Kugelschreiber oder Feuerzeuge mit winziger Webcam.</a> Niemand scheint sich so richtig darüber zu echauffieren. Taucht in einem Produktnamen das Wort „Google“ auf, brennen in der öffentlichen Debatte schnell die Sicherungen durch. Insofern hat <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-googles-fahrlaessige-glass-kampagne-a-898512.html" target="_blank" class="liexternal">Sascha Lobo in seiner „Spiegel Online“-Kolumne</a> sicherlich recht, wenn er Google vorwirft, nicht genügend über die Wirkung von Google Glass zu diskutieren.</p>
<p><strong>Google versagt bei der Aufklärung</strong></p>
<p>„Die technosoziale Faszination ist so groß, dass der Verkauf selbst kaum mehr als eine Preisfrage sein wird. Google Glass braucht kein Marketing, sondern Aufklärung.“ Im April 2012 stellte Google den Prototyp „Project Glass“ vor. Eine Brille mit eingebautem Display über einem Auge, das Informationen übermittelt, über gesprochene Kommandos Nachrichten verwaltet und über eine eingebaute Kamera Bilder und Videos aufnehmen kann.</p>
<p>Das Schlagwort „Augmented Reality“ bezeichnet dabei die Verschmelzung der Welten, der digitalen mit der nichtdigitalen, so Lobo:</p>
<p><i>Es handelt sich dabei um eine derzeit dramatisch unterschätzte Spielart der Technologie – insbesondere, was die Diskussion um die Wirkung angeht. Augmented Reality steht nämlich von außen betrachtet für das Gefühl, dem Internet nicht mehr ausweichen zu können, wenn man den Rechner zuklappt.</i></p>
<p><strong>Vom Nutzen der elektronischen Assistenten</strong></p>
<p>Von zivilen und vernünftigen Anwendungen wird leider nur wenig gesprochen. Etwa bei Ferndiagnosen. Über das dritte Auge kann ein Tierarzt kontaktiert werden und einem Bauern, der mit der Netz-Brille das Tier untersucht, erste Hinweise über das Krankheitsbild geben.</p>
<p>Bei der Analyse eines Tatorts folgt das dritte Auge dem Sichtfeld des Inspekteurs und fängt Informationen ein, die dem Betrachter vielleicht gar nicht so richtig aufgefallen sind. Phänomen: Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Zudem können die Filmaufnahmen live übertragen und von weiteren Inspekteuren am Bildschirm verfolgt werden. Auch die nachträgliche Bearbeitung der Aufzeichnungen ergänzt die eigenen Sinneseindrücke, die von Störquellen beeinträchtigt sein können.</p>
<p>Gleiches gilt für die Wartung von Flugzeugen. Mit dem dritten Auge – gepaart mit Sprachsteuerung – hat man die Hände frei, muss nicht ständig seine Arbeit wegen Schreibarbeiten unterbrechen, protokolliert über Sprache die Arbeitsschritte und reduziert die Fehlerquellen.</p>
<p>In Kombination mit Minicomputern, die man als ständige Begleiter mit sich führt, werde die Sprachsteuerung erst voll zur Wirkung kommen, so die Überzeugung von Mind-Business-Unternehmensberater und Smart-Service-Blogger Bernhard Steimel:</p>
<p><i>Erst dann kann man von einem elektronischen Assistenten sprechen, der meinen Alltag erleichtert, mich vor der Informationsüberflutung bewahrt und sich auf meine Bedürfnisse einstellt.</i></p>
<p>Schon vor einigen Jahren entwickelte der Grazer Informatikprofessor und Science-Fiction-Autor Hermann Maurer interessante Szenarios für Brillen, die mit Mikrofon, Kamera, Stereoton und GPS-System ausgestattet sind. Weitere Sensoren ermitteln die Kopfposition des Brillenträgers, inklusive Blickrichtung und Kopfneigung, sodass der Minicomputer stets weiß, wohin der Benutzer gerade sieht. Der „Brillen PC“ kombiniert Mobiltelefon, Fotoapparat sowie Videokamera und ist ständig mit dem Internet verbunden. Die Eingabe von Informationen über Tastatur und Mausklicks wird ersetzt durch Sprach- und Gestenerkennung.</p>
<p>Beim Wearable Computing – also tragbarer Datenverarbeitung – geht es weniger darum, medienwirksame Cyborg-Fantasien oder Jacken mit eingebautem MP3-Player zu realisieren, sondern langfristig dem Menschen in persönlicher Weise zu dienen: Seinen Gesundheitszustand zu überwachen, seine Sinne zu schärfen und ihn mit Informationen zu versorgen.</p>
<p><iframe width="650" height="366" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/F6OuOmGk7U8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Damit der Nutzen von elektronischen Assistenten (ich wollte schon Agenten schreiben) nicht vollends vor die Hunde geht, sollten potenzielle Anwender von intelligenten Gadgets schon jetzt über neue Formen der Höflichkeit nachdenken, fordert der Blogger Gerhard Schröder im ichsagmal.com-Interview.</p>
<p>Wir können darauf warten, was der Gesetzgeber zu Google Glass sagt. Besser wäre es, als Zivilgesellschaft über freiwillige Regeln nachzudenken. Wer bei der Blogparade bis Ende Mai mitmachen möchte, findet hier die nötigen Infos: <a href="http://www.wewearsmartwear.de/2013/05/glassiquette-vs-glasshole-blog-parade-fur-den-google-glass-knigge" target="_blank" class="liexternal">Glassiquette statt Glasshole</a>.</p>
<p><i>Mehr zu Themen des Netzes und dem digitalen Wandel gibt es auch vom European-Kolumnisten Lars Mensel in seinem aktuellen Artikel &#8220;<a href="http://www.theeuropean.de/lars-mensel/6724-facebook-home-und-die-zukunft-des-netzwerkes" target="_blank" class="liexternal">Der Getriebene: Facebook Home und die Zukunft des Netzwerkes</a>&#8220;.</i></p>
<hr />
<p>
Dieser Beitrag ist zuerst erschienen auf <a href="http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/6879-angst-vor-googles-datenbrille" target="_blank" class="liexternal">The European</a>.
</p>
<hr />
<p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/loiclemeur/8699901706/sizes/c/in/photostream/" target="_blank" class="liexternal">Teaserimage</a> by Loic Le Meur (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" class="liexternal">CC BY 2.0</a>)
</p>
<hr />
<p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/taedc/8701788188/sizes/c/in/photostream/" <a target="_blank" class="liexternal">Image</a> by Ted Eytan (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" class="liexternal">CC BY-SA 2.0</a>)
</p>
<hr /><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/angst-vor-googles-datenbrille/">Angst vor Googles Datenbrille</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=wUKTsQkSqVM:tcuf-SUM9kw:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=wUKTsQkSqVM:tcuf-SUM9kw:V_sGLiPBpWU"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=wUKTsQkSqVM:tcuf-SUM9kw:V_sGLiPBpWU" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=wUKTsQkSqVM:tcuf-SUM9kw:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=wUKTsQkSqVM:tcuf-SUM9kw:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=wUKTsQkSqVM:tcuf-SUM9kw:gIN9vFwOqvQ"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=wUKTsQkSqVM:tcuf-SUM9kw:gIN9vFwOqvQ" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=wUKTsQkSqVM:tcuf-SUM9kw:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogpiloten/~4/wUKTsQkSqVM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzpiloten.de/angst-vor-googles-datenbrille/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.netzpiloten.de/angst-vor-googles-datenbrille/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Google I/O – Zwischenschritt statt großen Sprung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/fHKIDiljEsc/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/google-io-zwischenschritt-statt-grosen-sprung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 06:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[event]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxy]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[google-maps]]></category>
		<category><![CDATA[veranstaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpiloten.de/?p=46395</guid>
		<description><![CDATA[<p>Gestern begann die 3-tägige Entwicklerkonferenz Google I/O und das kalifornische Suchmaschine-Unternehmen zeigte bereits mehrere Neuerungen. Bisher hat Google sich aber vor allem auf Software-Updates und neue Feature konzentriert &#8211; ein neues Android oder ein neues Gerät wurden jedoch vergeblich erwartet. Die Eröffnungsveranstaltung dauerte drei Stunden und mutierte zu einem wahren Hightech-Marathon. Über 6.000 Gäste verfolgten [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/google-io-zwischenschritt-statt-grosen-sprung/">Google I/O &#8211; Zwischenschritt statt großen Sprung</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big>Gestern begann die 3-tägige Entwicklerkonferenz Google I/O und das kalifornische Suchmaschine-Unternehmen zeigte bereits mehrere Neuerungen. Bisher hat Google sich aber vor allem auf Software-Updates und neue Feature konzentriert &#8211; ein neues Android oder ein neues Gerät wurden jedoch vergeblich erwartet.</big></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-46397" alt="Bild: Google" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/fb0ef9253ce8e66bdf4f063cd6a8529c.jpg" width="650" height="310" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/fb0ef9253ce8e66bdf4f063cd6a8529c.jpg" /></p>
<p>Die Eröffnungsveranstaltung dauerte drei Stunden und mutierte zu einem wahren Hightech-Marathon. Über 6.000 Gäste verfolgten <a href="https://developers.google.com/events/io/" target="_blank" class="liexternal">Google I/O</a> im Moscone Center in San Francisco. Doch Google überraschte alle mit Updates und neuen Diensten und weniger mit Hardware. Doch dies könnte sich als ein vernünftiger Zwischenschritt im Wettrennen mit den Konkurrenten herausstellen. Google verbessert seine Dienste und stimmt sie besser aufeinander ab als nur ein weiteres Android-Smartphone zu präsentieren.</p>
<p><span id="more-46395"></span></p>
<p>Am auffälligsten ist das Update von Google Maps. Dem Kartendienst von Google wurde besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Durch das neue Design wirkt der Service aufgeräumter, die Karten stehen im Vordergrund und sämtliche Informationen werden über der Karte angezeigt. Google zeigt auch nur noch bei Bedarf sämtliche Metadaten an und konzentriert sich vor allem auf das, was gesucht wird. Zusätzlich werden Informationen aus Google Earth eingebunden und Sehenswürdigkeiten können in 3D angezeigt werden.</p>
<p>Doch Google nutzt auch die Informationen seiner Nutzer, um den Kartendienst attraktiver zu machen. So werden von Freunden besuchte und bewertete Orte in der Karte mit angezeigt, wie z.B. Restaurants, in die jetzt auch durch die 360-Grad-Ansicht hinein geschaut werden kann. Die Navigation ist ebenfalls verbessert wurden und wenn in wenigen Wochen Android- und iPhone-Nutzer in den Genuss des modernen Google Maps kommen, haben nun endlich auch iPad-Nutzer die Möglichkeit, sich die Karten-App von Google herunterzuladen.</p>
<p><strong>Das App-Universum von Google wird größer</strong></p>
<p>Google Maps gehört zu den beliebtesten Kartendiensten in Internet, andere Google-Dienste können noch nicht mit der Konkurrenz mithalten. Doch Google holt zum breiten Gegenschlag aus. Dabei werden Streaming-Dienste wie Spotify, Foto-Dienste wie Yahoos Flickr, Apples Suchhilfe Siri, diverse Newsaggregatoren und Facebooks News-Hoheit ins Visier genommen. Nachdem Google mit über 900 Millionen angemeldeten Android-Geräten und mehr als 48 Milliarden Apps in Google Play die mobile Konkurrenz abgehängt hat, greift Google nach dem gesamten Bereich von Web-Diensten.</p>
<p>Mit dem Musikstreamingdienst &#8220;Google Play Music All Access&#8221;, der bereits jetzt in den USA verfügbar ist, bietet Google mehr als 20 Millionen Songs zum Abopreis von 9,99 US-Dollar ab dem zweiten Monat an. Der Spotify-Konkurrent besitzt zugleich eine Radio-Funktion und intelligente Playlisten. Mit einem neue Design für Google+ und mehr als 41 neuen Funktionen soll z.B. die Nutzungserfahrung von Diensten wie Flipboard und Pinterest kopiert werden, um mehr Nachrichten im eigenen sozialen Netzwerk zu bekommen und somit dort Zeit verbringende Leser. Dazu wird die Fotobearbeitung in Google+ ausgeweitet.</p>
<p><strong>Keine neuen Geräte, aber mehr Service</strong></p>
<p>Google stellte keine neuen Geräte vor, wie z.B. ein Nexus 5, ein neues Android-Tablet oder Google Glasses. Dafür wurde ein Samsung Galaxy S4 mit purem Android Jelly Bean 4.2 vorgestellt. Das Google-S4 unterstützt LTE, besitzt 16 Gigabyte Speicher und soll bereits ab Juni für 649 US-Dollar in den USA verkauft werden. Für Applaus sorgte die Ankündigung, dass ab sofort neueste Android-Versionen nicht nur für Nexus-Geräte sofort nach Erscheinen zur Verfügung stehen werden. Damit löste Google ein längst überfälliges Versprechen ein, wie erfolgreich es umgesetzt wird muss abgewartet werden.</p>
<p>Die neue Suche soll auch von Desktop-PCs und Notebooks per Sprachsteuerung möglich sein, ähnlich wie das bereits jetzt schon bei Google Now möglich ist. Auf diese Art sollen auch Mails verschickt und Bildordner durchsucht werden können. Die Suche-App soll aber intelligenter werden und zum Beispiel bei Fragen nach der Entfernung automatisch den eigenen Standort erkennen und die Route berechnen. Fragt ein Nutzer nach der Einwohnerzahl eines Landes, werden automatisch weitere Statistiken und Grafiken zu dem Land angezeigt. Die neue Chat- und Videozentrale namens Hangout bündelt wie versprochen sämtliche Kommunikationskanäle von Google Diensten.</p>
<p><strong>Das Rad wurde nicht neu erfunden</strong></p>
<p>Google hat das Rad nicht neu erfunden und dann spektakulär vorgestellt, sondern erfolgreiche Produkte verbessert, attraktive Dienste ausgebaut und sich auf seiner Stärken konzentriert. Das miteinander vernetzte und nahezu perfekt arbeitende Google-Universum wurde um nützliche Dienste erweitert. Auch wenn viele Nutzer sich neuere Hardware gewünscht haben, hat Google einen längst überfälligen Zwischenschritt eingelegt und alle seine Funktionen miteinander synchronisiert. Dies könnte sich als ein entscheidender Schritt im Wettbewerb herausstellen.</p>
<p>Google zeigt auf seiner Entwicklerkonferenz, dass seine Stärke in den Dutzenden Diensten besteht, die Informationen ihrer Nutzer sammeln, miteinander verbinden und somit jeden Dienst maßgeschneidert auf die Nutzer ausrichtet. Kein Konkurrent kann vergleichbares anbieten, denn Google hat sich zum Anbieter von Diensten für jeden Lebensbereich aufgeschwungen. Die gesellschaftliche Debatte um die Bedeutung von Daten steht noch aus, an Google kann man erkennen, dass sie überfällig ist.</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/google-io-zwischenschritt-statt-grosen-sprung/">Google I/O &#8211; Zwischenschritt statt großen Sprung</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=fHKIDiljEsc:rpw7nSU1qnQ:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=fHKIDiljEsc:rpw7nSU1qnQ:V_sGLiPBpWU"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=fHKIDiljEsc:rpw7nSU1qnQ:V_sGLiPBpWU" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=fHKIDiljEsc:rpw7nSU1qnQ:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=fHKIDiljEsc:rpw7nSU1qnQ:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=fHKIDiljEsc:rpw7nSU1qnQ:gIN9vFwOqvQ"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=fHKIDiljEsc:rpw7nSU1qnQ:gIN9vFwOqvQ" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=fHKIDiljEsc:rpw7nSU1qnQ:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogpiloten/~4/fHKIDiljEsc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzpiloten.de/google-io-zwischenschritt-statt-grosen-sprung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.netzpiloten.de/google-io-zwischenschritt-statt-grosen-sprung/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>5 Lesetipps für den 16. Mai</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/uMIMws1vUKQ/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-16-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 06:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipp]]></category>
		<category><![CDATA[linklotse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpiloten.de/?p=46400</guid>
		<description><![CDATA[<p>Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht. NETZNEUTRALITÄT W&#38;V: Kampagne gegen DSL-Drosselung der Telekom: Die beiden Netzpolitik-Vereine &#8220;D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt e.V.&#8221; und &#8220;Digitale Gesellschaft e.V.&#8221; haben eine gemeinsame Bilder-Kampagne gegen die Drosselkom-Pläne der Telekom gestartet, die die Bürger über Netzneutralität und die möglichen [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-16-mai/">5 Lesetipps f&uuml;r den 16. Mai</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.</p>
<ul>
<li><b>NETZNEUTRALITÄT <a href="http://www.wuv.de/digital/kampagne_gegen_dsl_drosselung_der_telekom" target="_blank" class="liexternal">W&amp;V: Kampagne gegen DSL-Drosselung der Telekom</a></b>: Die beiden Netzpolitik-Vereine &#8220;D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt e.V.&#8221; und &#8220;Digitale Gesellschaft e.V.&#8221; haben eine gemeinsame Bilder-Kampagne gegen die Drosselkom-Pläne der Telekom gestartet, die die Bürger über Netzneutralität und die möglichen Folgen der Telekom-Pläne aufklären will.</li>
<li><b>STARTUPS <a href="http://www.deutsche-startups.de/2013/05/16/tobias-kollmann-bjdw-interview/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=tobias-kollmann-bjdw-interview" target="_blank" class="liexternal">Deutsche-startups.de: Interview mit Tobias Kollmann vom BJDW</a></b>: Im Interview mit deutsche-startups.de sprach Prof. Dr. Tobias Kollmann, neuer Vorsitzender des von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler eingerichteten Beirat Junge Digitale Wirtschaft (BJDW) über Themenschwerpunkte, Wettbewerbsfähigkeit und Aktionsprogramme.</li>
<li><b>NETZPOLITIK <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article116190019/Netzpolitik-ist-eben-kein-Nischenthema.html" target="_blank" class="liexternal">Welt.de: Gesche Joost im Interview über Netzpolitik</a></b>: Gesche Joost gehört seit sieben Jahren zum persönlichem Beraterkreis von Peer Steinbrück, wovon man bisher nicht viel beim SPD-Kanzlerkandidat merkte. Jetzt ist sie Mitglied im SPD-Kompetenzteam für Netzpolitik und steht selber im Vordergrund. Im Interview auf Welt.de spricht die Designforscherin über Netzpolitik und warum dies kein Nischenthema mehr ist.</li>
<li><b>YOUTUBE <a href="http://news.cnet.com/8301-1023_3-57584702-93/youtube-by-the-numbers-at-google-i-o/" target="_blank" class="liexternal">CNET News: YouTube wirft mit sehr großen Zahlen um sich</a></b>: Google-Manager Matt Frost ist im Chrome Web Media Team für YouTube zuständig und präsentierte auf der Google I/O interessante Zahlen über die Videoplattform. Mehr als eine Milliarde Nutzer schauen am Tag rund 4 Milliarden Videos. Ein Viertel davon werden bereits auf mobilen Endgeräten angeschaut.</li>
<li><b>LEISTUNGSSCHUTZRECHT <a href="http://meedia.de/nc/internet/leistungsschutzrecht-tritt-am-1-august-in-kraft/2013/05/15.html" target="_blank" class="liexternal">Meedia: Leistungsschutzrecht für Presseverlage tritt am 1. August in Kraft</a></b>: Am Dienstag wurde im Bundesgesetzblatt das umstrittene Leistungsschutzrecht für Presseverlage veröffentlicht. Im Artikel 2 des &#8220;Achten Gesetzes zur Änderung des Urhebergesetzes&#8221; steht, dass dieses Gesetz am 1. August 2013 in Kraft tritt. Noch immer ist unklar, was das konkret für die deutsche Presselandschaft bedeuten wird.</li>
</ul>
<p>Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten &#8220;vorgeblättert&#8221; <a href="http://touren.netzpiloten.de/tourstart.php?name=Delipilot&amp;coop=np&amp;portal=d" target="_blank" class="liexternal">START</a>.</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-16-mai/">5 Lesetipps f&uuml;r den 16. Mai</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=uMIMws1vUKQ:bqixHdICOY8:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=uMIMws1vUKQ:bqixHdICOY8:V_sGLiPBpWU"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=uMIMws1vUKQ:bqixHdICOY8:V_sGLiPBpWU" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=uMIMws1vUKQ:bqixHdICOY8:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=uMIMws1vUKQ:bqixHdICOY8:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=uMIMws1vUKQ:bqixHdICOY8:gIN9vFwOqvQ"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=uMIMws1vUKQ:bqixHdICOY8:gIN9vFwOqvQ" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=uMIMws1vUKQ:bqixHdICOY8:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogpiloten/~4/uMIMws1vUKQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-16-mai/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-16-mai/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Ist es Liebe oder sind das nur Metadaten?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/VqoGUC8BYOI/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/ist-es-liebe-oder-sind-das-nur-metadaten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 12:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Metadaten]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpiloten.de/?p=46389</guid>
		<description><![CDATA[<p>Vergangene Woche präsentierte das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation erste Zwischenergebnisse einer internationalen Studie über emotionale Bindung zu ″Digitalen Dingen″. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Metadaten und individuelle Verknüpfungen für die emotionale Bindung an eigene digitale Inhalte relevant sind. Ein internationales Forschungsteam untersuchte für die Studie 48 jungen Erwachsene in den USA, Südkorea und [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/ist-es-liebe-oder-sind-das-nur-metadaten/">Ist es Liebe oder sind das nur Metadaten?</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big>Vergangene Woche präsentierte das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation erste Zwischenergebnisse einer internationalen Studie über emotionale Bindung zu ″Digitalen Dingen″. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Metadaten und individuelle Verknüpfungen für die emotionale Bindung an eigene digitale Inhalte relevant sind.</big></p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/78103b0af693c8e9f3bec5231cc1a918.jpg" alt="On the road (Bild: Tobias Schwarz, CC BY-SA)" width="650" height="340" class="alignnone size-full wp-image-46391" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/78103b0af693c8e9f3bec5231cc1a918.jpg" /></p>
<p>Ein internationales Forschungsteam untersuchte für die Studie 48 jungen Erwachsene in den USA, Südkorea und Spanien im Alter zwischen 25 und 35 Jahren. <a href="http://www.cs.cmu.edu/~johnz/" target="_blank" class="liexternal">Dr. John Zimmerman</a> von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh und <a href="https://twitter.com/hmoore" target="_blank" class="liexternal">Heather Moore</a> von Vodafone Group Research &#038; Development stellten die Studie vor, die noch mehr Fragen an und über unsere Gesellschaft aufwirft. Werden wir unseren Ebook-Reader bald genauso wertschätzen wie unser liebstes Kinderbuch? Welche Rollen werden Metadaten in Zukunft haben und wollen wir das überhaupt?</p>
<p><span id="more-46389"></span></p>
<p><strong>Es ist nur Liebe</strong></p>
<p>Bevor ich für ein Studium meine Heimatstadt verließ, gab mir meine Mutter ein Buch mit, dass formal zwar ihr gehörte, aber eigentlich schon lange in meinem Besitz war. Es war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unterwegs" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Jack Kerouacs ″On the road″</a>, gedruckt 1978 im Jubiläumsjahr des Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig und fester Bestandteil im Leben meiner Mutter, meines Vaters und in meinem. Im Laufe der Jahre habe ich das Buch mindestens zwei Dutzend Mal gelesen. Leider gibt es davon keine Aufzeichnungen. Es ist nicht mehr nachvollziehbar, wie unterschiedlich ich das Buch gelesen und wahrgenommen habe, welche Stelle mir wann besser gefallen hat, wie sich die Sympathien für Dean und Sal in den Jahren verschoben haben und welche Route mein Vater am interessantesten fand. Aber all diese Vorkommnisse bildeten die Grundlage für die emotionale Bindung zu diesem Buch.</p>
<p>Ich habe mir ″On the road″ im vergangenen Jahr als Ebook gekauft. Mein Reader weiß wie schnell ich das Buch gelesen haben, an welchen Stellen ich hängen geblieben bin und welche Stellen ich mir wann angestrichen habe. Mit den Readern der nächsten Generation wird mein Blick gescannt, was das digitale ″Umblättern″ überflüssig macht, aber auch Auskunft darüber geben kann, welchen Satz ich für mich wiederholte, welches einzelne Wort ich fixierte und welche Sätze ich geteilt habe als ich 30 Jahre alt war. Meine Kinder werden vielleicht meine Lesegewohnheiten und Interessen im letzten drei Viertel meines Lebens auswerten können und besser als ich darüber Bescheid wissen, was für ein Mensch ich war. Sie werden auch noch an einem zerfetzten Stück Papier die Bedeutung des Buches für mich erkennen, ihre Kinder werden wissen, was ihre Eltern für Bücher wertschätzten, ohne dass sie diese Bücher jemals in der Händen hielten.</p>
<p><strong>Es sind nur Metadaten</strong></p>
<p>Wir machen ständig Fotos, lesen Bücher, schauen Filme von Speichermedien, machen uns Notizen und teilen dies alles, geben es weiter oder veröffentlicht es. Ergebnisse davon sind Fotografien, Erzählungen, Erinnerungen oder Artikel. Doch auch Metadaten sind ein Ergebnis dieses Verhaltens. Unser Smartphone speichert nicht nur die Einstellungen der Kamera in den Metadaten eines Bilds, sondern auch die Koordinaten und Höhenlagen. Ebook-Reader werden auch Daten speichern, was wir wie gelesen haben, Brillen werden in Zukunft aufzeichnen, was wir uns aus welcher Perspektive angesehen haben. Wir werden diese Daten nutzen können, werden mit ihnen den Verlauf unseres Lebens ähnlich dem Browserverlauf anschauen können – wenn sie erhalten bleiben und wenn sie uns gehören.</p>
<p>Dr. John Zimmerman, der zusammen mit Heather Moore die Studie betreibt, beschreibt eine interessante Beobachtung unter den Studienteilnehmern: alle hatten analoge Erfahrungen und verschiedene digitale Möglichkeiten, diese zu speichern. Trotzdem befürchtete jeder einen absoluten Datenverlust, stapelte deshalb Festplatten unter dem Bett und behielt sogar längst nicht mehr zu gebrauchende Computerkonsolen, weil alte Spielstände darauf gespeichert waren. Manche sicherten sogar den Sendeverlauf aus ihrem TV-Receiver, der Auskunft darüber gibt, was wann geschaut wurde. Diese digitalen Metadaten haben einen enormen Wert für die Menschen.</p>
<p><iframe width="650" height="366" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/Av-cxiFTzbc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Ich liebe (meine) Daten</strong></p>
<p>Für Heather Moore steht ein Ergebnis bereits fest: Metadaten schaffen einen (emotionalen) Mehrwert. Aus dem Bedürfnis der Vernetzung entsteht aber zugleich ein Bedürfnis nach Kontrolle. Wichtige Daten sollen lokal speicherbar sein, bei woanders gespeicherten Daten muss die Kontrolle  gewährleistet werden – plattformübergreifend. Das unsere Daten von Unternehmen wie Facebook, Google &#038; Co. genutzt werden, ist es bis zu einem gewissen Grad die persönliche Entscheidung des einzelnen Nutzers. Sollte man sich aber dagegen entscheiden, muss die Nutzung der Daten sofort unterbunden werden und die Daten lokal gesichert werden können. Ein starker Datenschutz, wie wir ihn Europa haben, sollte vor den AGBs internationaler Unternehmen stehen. Eine wichtige Erkenntnis für Vodafone über die Bedürfnisse zukünftiger Kunden.</p>
<p>Diese politische Forderung stellt ein Fundament in der digitalen Gesellschaft dar. Doch es gibt noch viele Fragen, die wir lösen müssen, denn mit der kompletten Aufzeichnung unseres Lebens in Form von Metadaten, wird sich noch mehr als nur der Datenschutz ändern müssen. Wie gehen wir mit den Daten um? Es wird dann keine verdrängten Erinnerungen mehr geben – positiv oder negativ – denn alles wird gespeichert sein. Was bedeutet das für unsere (individuelle) Erinnerungskultur? Die Entstehung von Daten nimmt zu, unsere Smartphones, Uhren, Kameras, Brillen und auch Klamotten mit Chips produzieren sie am laufenden Band. Ein bewusster Umgang damit ist notwendig – auch im Falle eines Verlusts. Die Digitalisierung stellt unsere Gesellschaft vor entscheidenden Fragen über die zukünftige Gestaltung unseres Miteinanders. Die Vodafone-Studie unterstreicht nur, dass der jüngere Teil der Bevölkerung schon voraus geeilt ist, ohne diese Fragen beantwortet zu haben.</p>
<hr />
<p>
Dieser Beitrag steht unter unter der Creative Commons Lizenz “Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen” (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" target="_blank" class="liexternal">CC BY-SA 3.0</a>).
</p>
<hr />
<p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/getbutterfly/6317955134/sizes/z/in/photostream/" target="_blank" class="liexternal">Teaserimage</a> by Ciprian Popescu (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" class="liexternal">CC BY-SA 2.0</a>)
</p>
<hr />
<p>
Image by Tobias Schwarz (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" target="_blank" class="liexternal">CC BY-SA 3.0</a>)
</p>
<hr />
<p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/ist-es-liebe-oder-sind-das-nur-metadaten/">Ist es Liebe oder sind das nur Metadaten?</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=VqoGUC8BYOI:RN_tjn_2_7w:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=VqoGUC8BYOI:RN_tjn_2_7w:V_sGLiPBpWU"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=VqoGUC8BYOI:RN_tjn_2_7w:V_sGLiPBpWU" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=VqoGUC8BYOI:RN_tjn_2_7w:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=VqoGUC8BYOI:RN_tjn_2_7w:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=VqoGUC8BYOI:RN_tjn_2_7w:gIN9vFwOqvQ"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=VqoGUC8BYOI:RN_tjn_2_7w:gIN9vFwOqvQ" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=VqoGUC8BYOI:RN_tjn_2_7w:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogpiloten/~4/VqoGUC8BYOI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzpiloten.de/ist-es-liebe-oder-sind-das-nur-metadaten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.netzpiloten.de/ist-es-liebe-oder-sind-das-nur-metadaten/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>5 Lesetipps für den 15. Mai</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/NstjiofAKOc/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-15-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 10:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipp]]></category>
		<category><![CDATA[linklotse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpiloten.de/?p=46386</guid>
		<description><![CDATA[<p>Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht. FAIRPHONE t3n: Spezifikationen und Design des FairPhone stehen fest: Seit gestern stehen die genauen technischen Daten des Smartphones des niederländisches Projekts FairPhone fest. Für 325 Euro kann das Smartphone, dass so gut es geht unter fairen Arbeitsbedingungen und so [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-15-mai/">5 Lesetipps f&uuml;r den 15. Mai</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.</p>
<ul>
<li><b>FAIRPHONE <a href="http://t3n.de/news/fairphone-spezifikationen-design-464956/" target="_blank" class="liexternal">t3n: Spezifikationen und Design des FairPhone stehen fest</a></b>: Seit gestern stehen die genauen technischen Daten des Smartphones des niederländisches Projekts FairPhone fest. Für 325 Euro kann das Smartphone, dass so gut es geht unter fairen Arbeitsbedingungen und so nachhaltig wie möglich produziert wird, bestellt werden. Auslieferung ist im Herbst.</li>
<li><b>PUBLIC RELATIONS <a href="http://www.farner.ch/blog/the-new-look-of-public-relations/" target="_blank" class="liexternal">Farner.ch: The New Look of Public Relations?</a></b>: Roman Geiser hat einen lesenswerten Beitrag über den Wandel der klassischen PR geschrieben und das die Trennlinien zwischen PR und Werbung nicht mehr relevant sind, sondern es auf den Nutzen von Kommunikation ankommt, damit diese erfolgreich ist.</li>
<li><b>ONLINE-WERBUNG <a href="http://www.neunetz.com/2013/05/14/die-abwartsspirale-der-online-werbung/?utm_source=buffer&amp;utm_medium=appdotnet&amp;utm_campaign=Buffer&amp;utm_content=buffer3dd8c" target="_blank" class="liexternal">Neunetz.com: Die Abwärtsspirale der Online-Werbung</a></b>: Der Blogger Marcel Weiss stimmt unserem Kolumnisten Nico Lumma zu, was immer gut ist, und ergänzt Nicos Beitrag zur Adblocker-Debatte um eigene Gedanken zur Abwärtsspirale der Online-Werbung.</li>
<li><b>BLOGOSPHÄRE <a href="http://www.crackajack.de/2013/05/13/this-is-how-i-work/" target="_blank" class="liexternal">Nerdcore: This is how I Work</a></b>: Renè Walter von Nerdcore nimmt an der der Kopie der Lifehacker-Serie &#8220;This Is How I Work&#8221; teil und macht es deutschsprachigen Blogger gleich und schreibt auf, wie er so womit arbeitet. Ein interessanter Einblick in die hiesige Blogosphäre.</li>
<li><b>TRAFFIC <a href="http://m.theatlanticwire.com/technology/2013/05/netflix-youtube-traffic/65210/" target="_blank" class="liexternal">The Atlantic Wire: Netflix und YouTube machen die Hälfte des US-Datenverkehrs aus</a></b>: Während in Deutschland die Telekom die 90er Jahre ähnliche Internet-Steinzeit zurück holen will, zeigen zwei US-amerikanische Videodienste, von denen es den einen noch nicht in Deutschland gibt, wie die Realität aussieht: mehr Datentraffic. Schon jetzt machen der Streamingdienste Netflix und die Videoplattform YouTube die Hälfte des US-Datenverkehrs im Internet aus.</li>
</ul>
<p>Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten &#8220;vorgeblättert&#8221; <a href="http://touren.netzpiloten.de/tourstart.php?name=Delipilot&amp;coop=np&amp;portal=d" target="_blank" class="liexternal">START</a>.</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-15-mai/">5 Lesetipps f&uuml;r den 15. Mai</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=NstjiofAKOc:1-ei5ARkiCk:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=NstjiofAKOc:1-ei5ARkiCk:V_sGLiPBpWU"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=NstjiofAKOc:1-ei5ARkiCk:V_sGLiPBpWU" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=NstjiofAKOc:1-ei5ARkiCk:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=NstjiofAKOc:1-ei5ARkiCk:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=NstjiofAKOc:1-ei5ARkiCk:gIN9vFwOqvQ"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?i=NstjiofAKOc:1-ei5ARkiCk:gIN9vFwOqvQ" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?a=NstjiofAKOc:1-ei5ARkiCk:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/blogpiloten?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogpiloten/~4/NstjiofAKOc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-15-mai/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-15-mai/</feedburner:origLink></item>
	</channel>
</rss><!-- Dynamic page generated in 0.278 seconds. --><!-- Cached page generated by WP-Super-Cache on 2013-05-20 08:51:46 -->
