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	<title>Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</title>
	
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	<description>Netzpiloten surfen oberhalb der Wolkendecke. Seit 1998 entdecken wir mit Euch, dass das Web mehr zu bieten hat als bedruckte Seiten hinter Glas.</description>
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		<title>Smartphone-Kauf mit gutem Gewissen nicht möglich</title>
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		<comments>http://www.netzpiloten.de/smartphone-kauf-mit-gutem-gewissen-nicht-moglich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 May 2013 11:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Kuhn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Dass die Rohstoffe für unsere alltäglich genutzten elektronischen Gerätschaften wie Smartphones überwiegend unter unmenschlichen Bedingungen zu Tage gefördert werden, ist nicht nur den meisten Konsumenten nicht bekannt, nicht mal die Hersteller selber können die Herkunft nachvollziehen. Viele Rohstoffe, die für die Produktion moderner Smartphones benötigt werden, stammen aus Krisenregionen und werden fast ausschließlich unter menschenunwürdigen [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/smartphone-kauf-mit-gutem-gewissen-nicht-moglich/">Smartphone-Kauf mit gutem Gewissen nicht möglich</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big>Dass die Rohstoffe für unsere alltäglich genutzten elektronischen Gerätschaften wie Smartphones überwiegend unter unmenschlichen Bedingungen zu Tage gefördert werden, ist nicht nur den meisten Konsumenten nicht bekannt, nicht mal die Hersteller selber können die Herkunft nachvollziehen.</big></p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/73d345e812603679e3892c5b9088c2f1.jpg" alt="Kinderarbeit (Bild: Kelly Short [CC BY-SA 2.0], via Flickr)" width="650" height="326" class="aligncenter size-full wp-image-46603" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/73d345e812603679e3892c5b9088c2f1.jpg" /></p>
<p>Viele Rohstoffe, die für die Produktion moderner Smartphones benötigt werden, stammen aus Krisenregionen und werden fast ausschließlich unter menschenunwürdigen Bedingungen zu Tage gefördert. Viele Organisationen bemängeln diese Zustände und fordern die Hersteller zum Umdenken auf. Das große Problem ist allerdings, dass die Hersteller selber nicht wissen, wo diese Rohstoffe herkommen und unter welchen Umständen sie aus der Erde geholt werden.</p><span id="more-46602"></span>
<p>Samsung hat vor rund vier Wochen zugegeben, dass bei der Produktion der eigenen elektronischen Geräte wie Smartphones und Tablets Metalle, überwiegend Zinn, von der indonesischen Insel Bangka <a href="http://www.guardian.co.uk/environment/2013/apr/25/samsung-tin-mines-indonesia-child-labour" target="_blank" class="liexternal">verwendet</a> werden. Ein Bericht des Guardian über die Arbeitsbedingungen, unter denen auf der Insel Bangka und der benachbarten Insel Belitung Zinn gewonnen wird, hat im vergangenen Jahr dafür gesorgt, dass zusammen mit der Organisation <a href="http://www.foe.co.uk/resource/reports/tin_mining.pdf" target="_blank" class="lipdf">Friends of the Earth (FoE)</a> massiver Druck auf Samsung ausgeübt wurde, um die Herkunft der verwendeten Metalle zu überprüfen.</p>
<p>Die Nachforschungen haben lange gedauert und waren für Samsung nicht einfach, da in der Zuliefererkette die Hinweise über die Herkunft der verwendeten Rohstoffe verloren gehen. Dieses Problem betrifft allerdings nicht nur das verwendete Zinn, sondern auch seltene Erden und weitere Metalle. Diese werden nicht nur unter menschenunwürdigen Bedingungen, sondern sehr häufig auch in Krisenregionen wie dem Kongo zu Tage gefördert, in denen die entsprechenden Mienen von Konfliktparteien kontrolliert werden.</p>
<p>Dass Samsung die Verwendung dieser Rohstoffe nun zugibt und verspricht sich für die Verwendung konfliktfreier Rohstoffe sowie für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen ist zwar löblich, aber leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Keiner der großen Hersteller von elektronischen Geräten macht sich die Mühe, die Herkunft der Rohstoffe die gesamte Zulieferkette nachzuprüfen. Die Tatsache, dass es kein Kennzeichnungs- oder Tracking-System gibt, erleichtert das Vorgehen zudem nicht gerade.</p>
<p>Nicht nur Organisationen wie <a href="http://www.foe.org/" target="_blank" class="liexternal">Friends oft he Earth</a> oder <a href="http://makeitfair.org/" target="_blank" class="liexternal">Make IT Fair</a> setzen sich für strengere Kontrollen und ein besseres Tracking-Verfahren ein, auch Hersteller wie Nokia oder <a href="http://blogs.sonymobile.com/about-us/sustainability/supply-chain/raw-materials/" target="_blank" class="liexternal">Sony</a> haben sich dies auf die Fahnen geschrieben. Die Tatsache, dass selbst Nokia, die sich in dem Bereich stärker einzusetzen scheinen als die meisten anderen Hersteller, mussten <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2013/apr/25/smartphone-samsung-tin-bangka-island" target="_blank" class="liexternal">gegenüber George Monbiot vom Guardian</a> allerdings eingestehen, dass es „<em>bisher kein glaubwürdiges System in der Elektronikindustrie existiert, dass es einem Unternehmen ermöglicht, die Quelle der verwendeten Materialien zu bestimmen</em>“. Dementsprechend wird das Eingeständnis Seitens Samsung vorerst wohl ein Einzelfall bleiben und dem Kunden bleibt nichts anderes übrig als beim Kauf eines neuen technischen Spielzeugs das schlechte Gewissen zu unterdrücken, bis die Bemühungen von <a href="http://gesi.org/" target="_blank" class="liexternal">GeSI</a>, <a href="http://www.eicc.info/" target="_blank" class="liexternal">EiCC</a> und anderen von der Industrie geförderten Organisationen erfolgreich sind.</p>
<p>Zwar gibt es vom niederländischen Unternehmen <a href="http://www.fairphone.com/" target="_blank" class="liexternal">Fairphone</a> den Ansatz ein unter fairen Bedingungen produziertes Smartphone auf den Markt zu bringen, aber so lobenswert dieser Ansatz auch ist, nicht einmal diesem Unternehmen gelingt es, dieses Ziel <a href="http://t3n.de/news/fairphone-fair-produzierte-457046" target="_blank" class="liexternal">zu 100 Prozent</a> zu erreichen &#8211; aber immerhin deutlich höher als anderen Herstellern.</p>
<p>Die desillusionierendste Erkenntnis ist für den Kunden allerdings die Tatsache, dass man keine Möglichkeit hat, durch sein Kaufverhalten einen Einfluss auf die Entwicklung zu nehmen. Egal von welchem Hersteller man ein Smartphone kauft, das eigene Gewissen muss dabei unterdrückt werden. Und wenn nicht wegen der verwendeten Rohstoffe, so zumindest wegen der Arbeitsbedingungen, unter denen die Geräte in den Fabriken zusammengesetzt werden. In diesem Kontext war die Firma Foxconn, die unter anderem Geräte für Apple fertigt, sicherlich der größte Fall, der es in der Vergangenheit in die Schlagzeilen geschafft hat. An diesen Bedingungen hat sich nach Angabend von Make IT Fair bisher quasi <a href="http://makeitfair.org/en/the-facts/reports/apple-fails-in-its-responsibility-to-monitor-suppliers/at_download/file" target="_blank" class="liexternal">nicht geändert</a> &#8211; aber nicht nur bei Apple und Foxconn, auch andere Hersteller lassen unter sehr bedenklichen Bedingungen produzieren.</p>
<p>Unter diesen Umständen kann man ruhigen Gewissens leider keine Kaufempfehlungen für irgendein Smartphone aussprechen, sondern sollte stattdessen lieber auf Organisationen und Aktionen wie <a href="http://www.foe.co.uk/what_we_do/make_it_better_action_37571.html?ref=38261&#038;submit=Take+Action" target="_blank" class="liexternal">Take Action</a> von Friends of the Earth verweisen und sich selber überlegen, ob man schon wieder ein neues Smartphone braucht, oder das alte vielleicht nicht doch noch gut genug ist.</p>
<hr />
<p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/clanlife/6369791755/sizes/z/in/photostream/" target="_blank" class="liexternal">Teaserimage</a> by Phil Campbell (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" class="liexternal">CC BY 2.0</a>)
</p>
<hr />
<p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/kellyshort6/7717956180/sizes/c/in/photostream/" target="_blank" class="liexternal">Image</a> by Kelly Short (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" class="liexternal">CC BY-SA 2.0</a>)
</p>
<hr />
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		<title>5 Lesetipps für den 24. Mai</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 07:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schwarz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht. GOOGLE Wirtschaftswoche: Handelsbehörde prüft Googles Bannerwerbung: Laut einem Bericht von Bloomberg prüft die US-Handelsbehörde FTC, ob Google seine Vormachtstellung bei Werbebannern ausnutzt, um Kunden zum Einsatz weiterer Google-Dienste zu zwingen. Auf Grund des frühen Stadions der Untersuchungen, steht laut [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-24-mai/">5 Lesetipps f&uuml;r den 24. Mai</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.</p>
<ul>
<li><b>GOOGLE <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/it/bannerwerbung-wettbewerbshueter-nehmen-google-erneut-ins-visier/8248514.html" target="_blank" class="liexternal">Wirtschaftswoche: Handelsbehörde prüft Googles Bannerwerbung</a></b>: Laut einem Bericht von Bloomberg prüft die US-Handelsbehörde FTC, ob Google seine Vormachtstellung bei Werbebannern ausnutzt, um Kunden zum Einsatz weiterer Google-Dienste zu zwingen. Auf Grund des frühen Stadions der Untersuchungen, steht laut der Wirtschaftswoche noch nicht fest, ob es zu vollwertigen Ermittlungen kommen wird.</li>
<li><b>YAHOO <a href="http://techcrunch.com/2013/05/23/yahoo-acquires-gaming-platform-startup-playerscale/" target="_blank" class="liexternal">TechCrunch: Yahoo kauft Spiele-Startup PlayerSkale</a></b>: Gestern meldete Yahoo via Twitter den Kauf des Spiele-Startup PlayerSkale. Eine Kaufsumme für den das Unternehmen, dessen Spezialität die Zusammenführung von Spielern auf verschiedenen technischen Plattformen und Endgeräten ist, wurde nicht genannt. Experten sehen in dem Kauf eine strategische Entscheidung, Yahoo noch besser für das mobile Internet zu rüsten.</li>
<li><b>PAYWALL <a href="http://www.pressgazette.co.uk/adoption-metered-paywall-has-little-effect-telegraphs-overall-website-traffic" target="_blank" class="liexternal">PressGazette: Telegraph erhöht trotz Paywall seine Reichweite</a></b>: Die britische Zeitung The Telegraph konnte trotz einer Bezahlschranke eine Steigerung seiner Reichweite im Netz erzielen: trotz der &#8220;metered paywall&#8221;, bei der 20 Artikel pro Monat kostenlos gelesen werden können, stieg die Web-Besucherzahl im April um 5,8 Prozent auf über 3 Mio. Besucher.</li>
<li><b>DATENSCHUTZ <a href="http://www.bild.de/geld/wirtschaft/datenschutzvorschriften/facebook-jagd-auf-hartz-iv-betrueger-30521178.bild.html" target="_blank" class="liexternal">Bild.de: Jobcenter wollen den Datenschutz von Hartz-IV-Beziehern ignorieren</a></b>: Verschiedene Jobcenter haben sich an den Bundesbeauftragten für Datenschutz, Peter Schaar, gewendet und gefragt, inwiefern Behörden in sozialen Netzwerken wie Facebook Hartz-IV-Bezieher überprüfen dürfen. Schaar stellte jedoch klar, dass Facebook-Kontrollen nicht erlaubt sind.</li>
<li><b>TWITTER <a href="http://adage.com/article/digital/twitter-deepens-ties-tv-media-deals-ad-targeting/241659/" target="_blank" class="liexternal">Adage.com: Twitter bietet Verknüpfung zu TV-Werbung an</a></b>: Twitter wird zukünftig Videos seiner Kooperationspartner BBC America, Fox, Weather Channel und Fuse direkt auf Twitter zeigen. Der Service gehört zu Twitters Partnerprogramm für Werbetreibende. Das Unternehmen bietet an, parallel zur Fernsehwerbung, auch passende Tweets zu twittern.</li>
</ul>
<p>Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten &#8220;vorgeblättert&#8221; <a href="http://touren.netzpiloten.de/tourstart.php?name=Delipilot&amp;coop=np&amp;portal=d" target="_blank" class="liexternal">START</a>.</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-24-mai/">5 Lesetipps f&uuml;r den 24. Mai</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
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		<title>Sponsored Post: Azubi-Rap – Mach keinen Fehler!</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 07:22:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Auszubildende und Praktikanten in Form von Rap-Videos anzulocken ist alt und peinlich. Das dachte sich auch das deutsche Handwerk. Wer kennt sie nicht. Lustige Praktikanten-Raps die zeigen, wie toll und irrsinnig spannend doch eine Ausbildung bei einem qualifizierten Unternehmen ist. Ob die Protagonisten ganz freiwillig vor der Kamera stehen ist fraglich. Doch nun kommt ein [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/sponsored-post-azubi-rap-mach-keinen-fehler/">Sponsored Post: Azubi-Rap &#8211; Mach keinen Fehler!</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p class="big">Auszubildende und Praktikanten in Form von Rap-Videos anzulocken ist alt und peinlich. Das dachte sich auch das deutsche Handwerk.</p>
<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/05/handwerk.jpg" class="liimagelink"><img class="alignnone  wp-image-46552" alt="handwerk" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/79fac064ce1bdab36a276421f040b826.jpg" width="650" height="366" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/79fac064ce1bdab36a276421f040b826.jpg" /></a></p>
<p>Wer kennt sie nicht. Lustige Praktikanten-Raps die zeigen, wie toll und irrsinnig spannend doch eine Ausbildung bei einem qualifizierten Unternehmen ist. Ob die Protagonisten ganz freiwillig vor der Kamera stehen ist fraglich. Doch nun kommt ein sehr gelungenes Filmchen vom Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. Unbedingt reinschauen!<span id="more-46545"></span></p>
<p>Es beginnt so, wie man es sich vorstellt. Ein junger, schnittiger Mann kommt zu einem Vorstellungsgespräch und wird von einer lockeren Arbeitsgruppe empfangen.  Im ersten Moment wächst der Fremdschäm-Faktor und man möchte am liebsten wegschalten. Doch gegen Ende der Parodie erscheint eine Einblendung mit dem Slogan: &#8220;Mach keinen Fehler. Mach ein Handwerk&#8221;. Ein wirklich gelungenes Video:</p>
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<p>Das Handwerk ist wichtig und muss weiter gefördert werden. Deswegen gibt es auch die neu <a href="http://www.handwerk.de/" target="_blank" class="liexternal">gelaunchte Website.</a> Hier findet ihr alles was mit dem Thema Handwerk zu tun hat. News, Tag des Handwerks, Berufe-Check, Erfolgsgeschickten und Handwerksberufe von A-Z. Zusätzlich kam vor einer Weile ein weiterer Spot online: &#8220;Handwerkt bringt dich überall hin&#8221;. Auch hier wird die Handarbeit ins rechte Licht gerückt. Tolle Bilder und beeindruckende Arbeitsplätze. Hier bekommt man einen guten Einblick in verschiedenste Berufe:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/x5-kZn1bz2A" height="366" width="650" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
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<p>Teaser- und Artikelbild sind Screenshots aus dem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=X3nVXPDtlO4" target="_blank" class="liexternal">Video</a>.</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/sponsored-post-azubi-rap-mach-keinen-fehler/">Sponsored Post: Azubi-Rap &#8211; Mach keinen Fehler!</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
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		<title>Gamification – Das politische Potenzial von Computerspielen</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 14:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar Sohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastautoren]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Gaming statt Hierarchien: Wie Computerspiele das politische System verändern könnten. Nach dem postideologischen Kater der Systemkrise namens Finanzkapitalismus und dem Einsturz des Utopieglaubens bleibt nach Auffassung von Frank Rieger und Fefe nur noch Zynismus und Gamification übrig. Das äußerten sie in einem gut zweitstündigen Gespräch mit dem „FAZ“-Herausgeber Frank Schirrmacher. Abzuhören in ihrer Alternativlos-Podcast-Reihe. Digitale [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/gamification-das-politische-potenzial-von-computerspielen/">Gamification &#8211; Das politische Potenzial von Computerspielen</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big>Gaming statt Hierarchien: Wie Computerspiele das politische System verändern könnten.</big></p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/a343d7b728486f81671cfb0f83a81ef5.jpg" alt="2. Politiker-LAN im Deutschen Bundestag (Bild: BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware)" width="650" height="433" class="aligncenter size-full wp-image-46593" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/a343d7b728486f81671cfb0f83a81ef5.jpg" /></p>
<p>Nach dem postideologischen Kater der Systemkrise namens Finanzkapitalismus und dem Einsturz des Utopieglaubens bleibt nach Auffassung von Frank Rieger und Fefe nur noch Zynismus und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gamification" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Gamification</a> übrig. Das äußerten sie in einem gut zweitstündigen Gespräch mit dem „FAZ“-Herausgeber Frank Schirrmacher. Abzuhören in ihrer <a href="http://alternativlos.org/29/" target="_blank" class="liexternal">Alternativlos-Podcast-Reihe</a>.</p>
<p><span id="more-46591"></span></p>
<p>Digitale Artefakte werden benutzt, um unsere Soziotope zu gestalten, wenn es etwa um Reputation oder Wissensmanagement geht. „Dabei müssen wir darauf achten, nicht mehr die Rolle eines Game Masters hinzunehmen wie bei Google, der die Regeln bestimmt. Wir müssen verstehen, wie diese Regeln funktionieren“, so Rieger. Und ich würde ergänzen, wie man sie brechen kann. Als besonders fragwürdig werden in dem Podcast Regeln gewertet, die von Algorithmen bestimmt werden wie beim <a href="http://www.mobilegeeks.de/ingress-das-google-spiel-im-kurztest/" target="_blank" class="liexternal">Google-Spiel „Ingress“</a>, das zumindest von Frank Rieger bis zum finalen Level acht durchgespielt wurde.</p>
<p><strong>Indoktrination über Software-Versionen</strong></p>
<p>Es heißt nur: „Hier hast du das Programm, viel Spaß dabei.“ „Regeländerungen kommen ausschließlich über Software-Updates und plötzlich funktioniert deine Welt anders“, stellt Rieger fest. Er wertet das als Vorboten für soziale Interaktion und Politikgestaltung. Wenn von der Gamification der realen Welt gesprochen werde, könnte man von der „fucking“ Softwareversion abhängig werden. Auf der Strecke bleiben Möglichkeiten der Selbstorganisation, die es allerdings im klassischen Industriekapitalismus nie gab, wie Wolf Lotter sehr eindrucksvoll <a href="http://ichsagmal.com/2013/05/14/selbstbestimmung-statt-manager-kapitalismus-wolf-lotter-auf-der-rp13/" target="_blank" class="liexternal">auf der re:publica skizzierte</a>.</p>
<p>In dem kulturpessimistischen Diskurs der Dreier-Runde darf natürlich auch der altväterliche Einwurf über „die“ Jugend und über „die“ Kinder nicht fehlen, die mit Computerspielen aufgewachsen seien, die ihnen vorschreiben, was sie tun dürfen und was nicht. Gamification mache die Masse träge und würde sie indoktrinieren, so der Vorwurf, der auf der Manfred-Spitzer-Skala mit Sicherheit die volle Punktzahl erhält.</p>
<p><strong>Gaming als Kulturfaktor</strong></p>
<p>Gamification bewirkt allerdings genau das Gegenteil. Das anfängliche Verschweigen der Spielregeln in den meisten Computer- und Videospielen und überraschende Regeländerungen über Software-Updates sind Teil des Spiels. Als Gamer bekommt man Anreize für die Aufnahme von Informationen, um das Spiel zu verstehen und zu erkunden. Man könnte es auch als fortdauernde Versuch-und-Irrtum-Schleife bezeichnen, um sich als aufmerksamer Beobachter zu profilieren. Jedes gute Spiel fordert uns heraus, unnötige Hindernisse freiwillig zu überwinden. Und das mit großer Energie und Anstrengung – ohne Zwang, Anpassung, Unterdrückung oder Macht.</p>
<p>In bildungsbürgerlichen Diskursen wird gerne der Gegensatz von Spiel und Ernst kultiviert. Viele Jahre wurde das Ende der Spaßgesellschaft proklamiert und vor dem Niedergang der Hochkultur gewarnt. Dabei ist die Gaming-Szene, sowohl Entwickler als auch Spieler, längst Teil der Alltagskultur – auch wenn das von den Gaming-macht-süchtig-und-deformiert-das-Hirn-Spitzers dieser Welt mit hysterischen Gesängen bekämpft wird.</p>
<p><strong>Gegensatz von Spielen ist Depression</strong></p>
<p>Diese Abgrenzung ist albern und falsch, meint Soziopod-Blogger Patrick Breitenbach: „Spielen ist immer Arbeit und das in jeder Form – körperlich und geistig. Es geht um Fleiß, um Teamwork, um strategische Denkarbeit, entdeckerische Arbeit und kreative Arbeit.“</p>
<p>Das Gegenteil von Spielen sei eher Depression. Um sich aus der Ohnmacht und dem Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber Politik und Wirtschaft zu befreien, bietet die Gamification das nötige Rüstzeug. Was zeichnet analoge und digitale Spiele aus? „Freiwilligkeit, die sich von den Zwängen der Arbeitswelt und den nicht vorhandenen politischen Beteiligungsmöglichkeiten deutlich unterscheidet. Spielen ist nicht sinnlos. Unsere angeblich ernsthafte Realität ist es“, so Breitenbach.</p>
<p><strong>Warum das „wahre“ Leben enttäuscht</strong></p>
<p>In der von triefendem Kulturpessimismus geprägten Debatte der liebwertesten Spitzer-Gichtlinge über Computerspiele sollte man sich eher die Frage stellen, warum Spiele mittlerweile die ergiebigste Quelle für positive Beschäftigungen sind und das „wahre“ Leben so wenig zu bieten hat. Warum kommen Computerspieler sehr schnell in den von dem Psychologen Mihály Csíkszentmihályi erforschten Flow-Zustand? Flow bezeichnet das völlige Aufgehen des Handelnden in seiner Aktivität. Schulen, Büros, Fabriken und das Alltagsleben sind derzeitig unfähig, uns mit Flow zu versorgen.</p>
<p>Spiele bringen uns bei, frei wählbare, anspruchsvolle Formen der Arbeit zu schaffen, die uns stets das Beste abverlangen: „Wir könnten akute Probleme wie Depression, Hilflosigkeit, soziale Entfremdung und das Gefühl von Unzulänglichkeit wirksam bekämpfen, wenn wir spielmechanisch geprägte Arbeit in den Alltag einbänden“, schreibt Jane McGonigal in ihrem Buch „Reality Is Broken. Why Games Make Us Better and How They Can Change Change The World“.</p>
<p><strong>Level statt Zensuren</strong></p>
<p>Statt Zensuren in Schulen und Universitäten zu vergeben, könnten wir Spiel-Levels vorgeben. Es geht um Missionen und nicht um Klausuren, es geht um Anreize und nicht um Bestrafung. Positiver Stress, der beim Erreichen von Zielen in Computerspielen zur Normalität gehört, wirkt sich auch auf den Lernerfolg aus. So wird am Quest to Learn College in New York City mit Geheimmissionen, Bosslevels, Erfahrungsaustausch, Spezialagenten, Punkten und Stufen operiert und auf klassische Noten verzichtet: „Eine bahnbrechende Fusion von spielerischem Handeln und öffentlichem Schulsystem“, so McGonigal. Intellektuelle Fähigkeiten verwandeln sich in Superkräfte und epische Herausforderungen können nur mit einer Lernkultur gemeistert werden, die Fehler als Antriebsfeder werten und nicht als Schwäche.</p>
<p><strong>Die positive Utopie des Spiels</strong></p>
<p>Nicht das Spiel und der Homo Ludens sind bedrohlich, sagt Patrick Breitenbach, sondern unsere kaputte, graue und langweilige Realität. Deshalb sollte stärker über den Transfer der Gaming-Kultur in den Alltag nachgedacht werden. Wie kann man das Phänomen der Beteiligung, der Begeisterung und des Engagements auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft übertragen? Das ist eine positive Utopie, so Breitenbach: „Beim Spielen geht es auch um Macht. Aber in einer völlig anderen Ausrichtung. Nicht Unterdrückung, Unterordnung, Gehorsam und Hierarchien, sondern Gestaltungsmacht, Gestaltungsfreiheit, Selbstorganisation und Kooperation.“</p>
<p>Und wenn die Spielregeln langweilen und Software-Updates als reine Geldschneiderei von der Game-Community entlarvt werden, stimmen wir radikal mit den Füßen ab und gehen zum nächsten Spiel, wie es mein Sohn Constantin in unserem Interviewformat „Sohn fragt Sohn“ zum Ausdruck brachte. Auf der Gamescom in Köln setzen wir diesen Diskurs mit Hangout-Liveberichten fort.</p>
<p><i>Mehr zu Themen des Netzes und dem digitalen Wandel gibt es auch vom European-Kolumnisten Lars Mensel in seinem aktuellen Artikel &#8220;<a href="http://www.theeuropean.de/lars-mensel/6724-facebook-home-und-die-zukunft-des-netzwerkes" target="_blank" class="liexternal">Der Getriebene: Facebook Home und die Zukunft des Netzwerkes</a>&#8220;.</i></p>
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Dieser Beitrag ist zuerst erschienen auf <a href="http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/6900-das-politische-potenzial-von-computerspielen" target="_blank" class="liexternal">The European</a>.
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<a href="http://www.flickr.com/photos/vancouverfilmschool/4519439352/sizes/z/in/photostream/" target="_blank" class="liexternal">Teaserimage</a> by Vancouver Film School (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" class="liexternal">CC BY 2.0</a>)
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Image by BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware
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		<title>Partneraktion: Sondertickets für die TEDxHamburg Conference</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 13:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Nur noch für kurze Zeit habt ihr die Möglichkeit, vergünstigte Tickets für die TEDx Hamburg zu bekommen. Spart 20 Euro für ein Tagesticket (solange der Vorrat reicht). Einfach bei der Ticketbestellung folgenden Code eingeben: TEDxNePi Es ist mal wieder an der Zeit für einen jener hochgeschätzten TedX-Tage &#8211; wenn mit knappen aber inspirierenden Vorträgen Menschen [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/partneraktion-sondertickets-fur-die-tedx-hamburg/">Partneraktion: Sondertickets für die TEDxHamburg Conference</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p class="big">Nur noch für kurze Zeit habt ihr die Möglichkeit, vergünstigte Tickets für die TEDx Hamburg zu bekommen. Spart 20 Euro für ein Tagesticket (solange der Vorrat reicht). Einfach bei der <a href="http://www.tedxhamburg.de/tickets" target="_blank" class="liexternal">Ticketbestellung</a> folgenden Code eingeben: <strong>TEDxNePi</strong></p>
<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/05/tedx3.jpg" class="liimagelink"><img class="alignnone  wp-image-46570" alt="tedx3" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/cf98551424d794becc767d792bd1de65.jpg" width="650" height="147" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/cf98551424d794becc767d792bd1de65.jpg" /></a></p>
<p>Es ist mal wieder an der Zeit für einen jener hochgeschätzten TedX-Tage &#8211; wenn mit knappen aber inspirierenden Vorträgen Menschen mit guten Ideen zu uns sprechen. Am 4.Juni dreht sich in der schönen Hamburger <a href="http://www.elbphilharmonie.de/lh-fotos.en" target="_blank" class="liexternal">Laeiszhalle</a>  alles um das Thema &#8220;City 2.0&#8243;. Wir sind gespannt auf Redner wie Robert Neuwirth, David Satterthwaite, Steffen Braun, Fabienne Hoelzel und viele weitere. Ausführliche Informationen gibt es hier: <a href="http://www.tedxhamburg.de/" target="_blank" class="liexternal">TedxHamburg.<span id="more-46569"></span></a></p>
<p><strong>Wir sehen uns!</strong></p>
 <p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/partneraktion-sondertickets-fur-die-tedx-hamburg/">Partneraktion: Sondertickets für die TEDxHamburg Conference</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
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		<title>Digitales Leben 2020: Die Zukunft hat begonnen</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 12:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Mayer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
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		<category><![CDATA[zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Zukunft wurde schon immer von Menschen mit Phantasie und Visionen gestaltet, sie ist kein Zufallsprodukt, sondern immer Ergebnis eines Prozesses an dessen Anfang eine Idee stand. Der Grundstein für die nahe Zukunft ist bereits gelegt, doch wie werden wir im Jahr 2020 leben? 1999 fehlte dem visionären Filmemacher Steven Spielberg die Vision. Um Philip [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/digitales-leben-2020-die-zukunft-hat-begonnen/">Digitales Leben 2020: Die Zukunft hat begonnen</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big>Die Zukunft wurde schon immer von Menschen mit Phantasie und Visionen gestaltet, sie ist kein Zufallsprodukt, sondern immer Ergebnis eines Prozesses an dessen Anfang eine Idee stand. Der Grundstein für die nahe Zukunft ist bereits gelegt, doch wie werden wir im Jahr 2020 leben?</big></p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/4d83b134136273b2ee3f41564b7a2fdb.jpg" alt="Gigabit Zukunft (Bild: Lennart Andresen)" width="650" height="366" class="aligncenter size-full wp-image-46584" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/4d83b134136273b2ee3f41564b7a2fdb.jpg" /></p>
<p>1999 fehlte dem visionären Filmemacher Steven Spielberg die Vision. Um Philip K. Dicks Kurzgeschichte „Minority Report“ mit futuristischen Bildern zu füllen, rief der Regisseur deswegen kurzerhand einen illustren Kreis aus Experten zusammen. Die Kommission entwarf eine Zukunft, die so abwegig nicht ist. Kürzlich haben sich Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts ebenfalls die klugen Köpfe darüber zerbrochen, wie die Welt künftig aussehen könnte – im Mittelpunkt steht die Digitalisierung. Laut der neuen Studie werden wir 2020 informierter, vernetzter und nachhaltiger leben.</p>
<p><span id="more-46582"></span></p>
<p>Die Studie <a href="http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/05/szenarien_gigabit.pdf" target="_blank" class="lipdf">„Szenarien für die Gigabitgesellschaft“</a>, durchgeführt vom Fraunhofer-Institut und initiiert bzw. teilfinanziert von der Telekom, wirft Schlaglichter auf heute bereits vom Internet berührte Themenfelder wie Partizipation, Transparenz und Echtzeitinformation. Sie legt nahe, dass wachsende Datenströme unsere Informations- bald in eine Gigabitgesellschaft transformieren könnten. Dafür müssten sechs Bedingungen erfüllt werden:</p>
<li>Breitbandige (Mobilfunk-)Netze</li>
<li>Schnellere Übertragungsgeschwindigkeit</li>
<li>Größere Nutzerzahlen, mehr Medienkompetenz</li>
<li>Offenlegung persönlicher Daten</li>
<li>Bewältigung der Informationsflut</li>
<li>Gewährleistung bereichsübergreifender Anwendungen</li>
<p><strong>Den Aktiven gehört</strong></p>
<p>Die Autoren der Studie entwerfen Zukunftsszenarien für unterschiedliche Lebensbereiche und malen diese aus. Unter dem Titel „Open Everything“ beschreibt das Fraunhofer Institut eine Zukunftsgesellschaft, in der Staat und Unternehmen transparenter agieren und mehr Beteiligungsmöglichkeiten bieten. Behörden geben anonymisierte Daten frei, damit findige Programmierer daraus praktische Anwendungen basteln („Open Data“), während Parlamente den Bürger-Input fördern („E-Partizipation“). In einer solchen Gesellschaft hortet die Wissenschaft ihre Erzeugnisse nicht weiter im Elfenbeinturm. „Open Access“ heißt der Schlüssel, mit dem sich jeder Interessierte Zugang zu wissenschaftlichen Arbeiten verschaffen darf, ohne finanzielle, rechtliche oder technische Schranken. Auch Unternehmen öffnen sich: Mitarbeiter arbeiten nicht mehr nebeneinander her, sondern kommunizieren abteilungsübergreifend und beziehen Kunden ebenso ein wie externe Sachverständige.</p>
<p>Teilhabe ist bei „Open Everything“ substantiell. Ansätze davon sind dieser Tage freilich bereits existent, sei es im Bereich <a href="http://daten.berlin.de/" target="_blank" class="liexternal">Open Data</a> oder <a href="http://politik-digital.de/an-der-nordseekueste-liquid-democracy-in-friesland/" target="_blank" class="liexternal">E-Partizipation</a>. Das Fraunhofer-Institut sieht diese Projekte wachsen und setzt dafür auf den Ausbau der Datenautobahn. Doch wenn die Digitalisierung fortschreitet, wäre auch ein Negativszenario denkbar. Das würde passieren, sollten Transparenz und Partizipation bloße Behauptung bleiben und Großunternehmen das Netz unter sich aufteilen.</p>
<p><strong>Wer bremst, verliert</strong></p>
<p>Teilhabe braucht Informationen – und die werden 2020 in Echtzeit fließen, tritt die Positivprognose des Fraunhofer-Instituts ein. Die spontane Bedürfnisbefriedigung wird in dieser Zukunft nicht am Ladekreis scheitern. Lesen, Bilden und Einkaufen wird ohne Verzögerung möglich sein, was insbesondere den heute noch etwas hakeligen Demand-Diensten helfen dürfte. Untereinander werden die Unternehmen ebenfalls vom digitalen Highway profitieren, etwa bei der Echtzeitübertragung von Produktionsdaten.</p>
<p>Bleibt jedoch der Datenschutz außen vor, wird es vor allem die Online-Entblößung sein, die in Echtzeit stattfindet. Auch könnte 2020 endgültig kirre werden, wer schon 2013 vorm digital verursachten Burnout steht. Menschen wollen nicht in jedem Moment erreichbar sein – ob nun für Anrufer oder Informationen.</p>
<p><strong>Besser zusammen fahren</strong></p>
<p>In gefühlt jedem zweite Sci-Fi-Film haben Autos den Luftraum erobert. Die Fraunhofer-Studie beschäftigt sich nicht mit der Technik der Fortbewegung, wohl aber mit ihrem kooperativen Aspekt. 2020 wird das Auto geteilt, weil Car-Sharing – in Verbindung mit Bus, Bahn und Bike – Mainstream sein wird. Das Internet wird großen Anteil daran besitzen, da Infos über Mitfahrgelegenheiten, Fahrpläne und Taxiwartezeiten blitzschnell zum Reisenden gelangen.</p>
<p>Doch das Konzept der vernetzten Mobilität wird auch Auswirkungen auf den Verkehrsfluss haben. Ein intelligentes, sensorbasiertes Verkehrsleitsystem wird in diesem Szenario bestimmen, wo wir lang fahren und parken. Die Anweisungen werden den Fahrer per Navi und Smartphone erreichen, der aus dem Fahrzeug heraus Kontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern aufnehmen kann.</p>
<p>Wieder steht und fällt der Vernetzungsgrad mit der Anwenderbereitschaft, Daten offenzulegen. Werden wir uns daran gewöhnen, unseren Standort von einem GPS-Satelliten tausende Kilometer über unseren Köpfen verfolgen zu lassen?</p>
<p><strong>Selbst ist der User</strong></p>
<p>Das Internet fördert proaktives Nutzerverhalten wie kein anderes Medium zuvor. Mit Durchsetzung des Web 2.0 wurde der Konsument zum Prosumenten, der Passive zum Aktiven. So wurden engagierte User ohne formale Qualifikation zu Experten, die in Blogs und Kommentarspalten Kauf-, Kultur- und Krisentipps geben. Eine treue Leserschaft orientiert sich daran und teilt die Hilfestellungen im Social Web.</p>
<p>Das Fraunhofer-Institut geht davon aus, dass „Do it yourself“ 2020 der bestimmende Leitspruch aller Problemlöser sein könnte. Vertrauen wird in Gleichgesinnte gesetzt, weniger in offizielle Stellen. Das Content-Monopol der Verlage, heute schon rissig, ist in wird in Jahren zugunsten von „User Generated Content“ erodiert sein – der zu größeren Teilen aus Gegenständen bestehen wird, erstellt von erschwinglichen 3D-Druckern.</p>
<p>Aber: Selbermachen ist anstrengend und fehleranfällig. Daher werden sich Internetnutzer im dystopischen 2020 wieder vermehrt an Profis halten, die fehlerfreie Inhalte garantieren.</p>
<p><strong>Internetgesundheit</strong></p>
<p>Kranke der Zukunft lassen Apps das anzeigen, was früher der Arzt oder Dr. Google diagnostiziert haben. Nasenkribbeln und Bauchgrummeln kann ignorieren, wessen App die Bakterieninvasion als Display-Warnung vermelden wird. Im Optimalfall wird der Check-Up 2020 dem Prinzip der Echtzeit-Information unterliegen, weil Computerprogramme permanent überprüfen werden, ob wir gesund sind. Die gesammelten Daten werden erwartungsgemäß nicht am Körper bleiben, sie werden stattdessen in vernetzte Patientenakten fließen. Von dieser Digitalisierung und Vernetzung versprechen sich die Forscher des Fraunhofer-Instituts Qualitäts- und Effizienzsteigerungen.</p>
<p>Zum Minenfeld des zukünftigen Gesundheitswesens wird, wenig überraschend, der Datenschutz. Klar: Wer über sich und seine Geschlechtskrankheit bei Google liest, will die gedruckte Patientenakte sofort zurück. Verstärken könnte sich auch die Praxis, dass Marketing-Abteilungen darüber entscheiden, welche Pillen wir schlucken – über seine App kann der Pharmakonzern gleich das passende Medikament zum diagnostizierten Befund verkaufen. Aus dem Patienten wird ein Kunde.</p>
<p><strong>Grüne Technologien</strong></p>
<p>2020 könnten das Digitale und das Grüne verschmelzen. In zunehmendem Maße wird es dann dem Computer obliegen, Wohnen klimafreundlich zu gestalten. Bewohner werden die miteinander verbundene Haustechnik mit einer Fernsteuerung („Smart Home“) bedienen, doch der Umweltverschmutzung wird zu einem beträchtlichen Teil passiv getrotzt. Informations- und Kommunikationstechnologien werden beim Energiesparen und dem intelligenten Einsatz des selbst erzeugten Stroms helfen. Sie werden dazu in der Lage sein, sofern die Energieversorger ihre Systeme entsprechend umstellen. Andernfalls werden die Potentiale der technischen Entwicklung verpuffen, mit dem wir dem Klimawandel etwas entgegensetzen könnten.</p>
<p><strong>So what?</strong></p>
<p>Es wäre ein Leichtes, den Experten hinter der Fraunhofer-Studie mangelnde Originalität vorzuwerfen. Die Studienergebnisse lesen sich wie das Protokoll eines Programm-Updates mit nur kleinschrittigen Verbesserungen: Hier etwas mehr Transparenz, dort ein bisschen mehr Vernetzung, fertig ist die Zukunftsvision. Die Szenarien sind schwammig und klingen mitunter wie PR-Sprech: von „neuartigen Innovationsprozessen“ ist da die Rede, von „intelligenter Mobilitätsvernetzung“ und „Effizienzgewinnen“.</p>
<p>Andererseits sollte man die Studie auch nicht mit einer unfairen Erwartung beladen. Schließlich beginnt jede um Verlässlichkeit bemühte Prognose in der Gegenwart, denkt sie weiter – und vermeidet angesichts der vielen Unwägbarkeiten jede Konkretisierung.</p>
<p>Die an der Studie beteiligten Wissenschaftler, Experten und Visionäre haben sich zunächst einmal angesehen, wie Menschen in Industrienationen am Beginn der 2010er Jahre leben. Das menschliche Verhalten, nicht die technischen Möglichkeiten waren Ausgangspunkt ihrer Überlegungen. Heute geschieht ein großer Teil unseres Lebens im Netz, ganz alltäglich. Aus diesem Grund kann seriös davon ausgegangen werden, dass sich die Internet-basierten Trends – Teilhabe, Transparenz, Vernetzung – in Zukunft fortsetzen.</p>
<p>Bemerkenswert ist aber die Position, die von den Studienautoren zur Datenfrage eingenommen wird. Die Positivszenarien bauen darauf, dass die User den Anwendungsanbietern Standort- und Nutzungsdaten zur Verfügung stellen müssen. Die Entstehung von Datensilos an sich scheint für die Autoren jedoch kein fragwürdiger Umstand zu sein, relevant sei allein der Datenschutz. Das „Ob“ der Datenübermittlung wäre demnach vernachlässigbar, das „Wie“ zentral.Ein weiterer Kritikpunkt: Die verschwimmende Grenze zwischen Off- und Online („Augmented Reality“) wird in der Studie kaum aufgezeigt. Wie viel Cyborg steckt im Smartphone-Zombie? Kann man wirklich noch davon reden, dass Digitalraum und Echtwelt getrennt sind, wenn <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-googles-fahrlaessige-glass-kampagne-a-898512.html" target="_blank" class="liexternal">Google Glass</a> die Internettextur ins Sichtfeld projiziert?</p>
<p>Vielleicht sollten wir uns bei diesen Fragen einfach an Steven Spielbergs „Minority Report“ halten, wo individualisierte Werbung direkt in technisch erweiterte Kundenaugen gestrahlt wird. Irgendwie bekannt, oder?</p>
<hr />
<p>
Dieser Beitrag ist zuerst erschienen auf <a href="http://politik-digital.de/digitales-leben-2020-die-zukunft-hat-begonnen/" target="_blank" class="liexternal">Politik-Digital.de</a> und steht unter unter der Creative Commons Lizenz “Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen” (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" target="_blank" class="liexternal">CC BY-SA 3.0</a>).
</p>
<hr />
<p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/infrogmation/8431242096/sizes/o/in/photostream/" target="_blank" class="liexternal">Teaserimage</a> by Infrogmation of New Orleans (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" class="liexternal">CC BY 2.0</a>)
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<hr />
<p>
Image by Lennart Andresen.
</p>
<hr />
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		<title>5 Lesetipps für den 23. Mai</title>
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		<comments>http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-23-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 May 2013 08:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipp]]></category>
		<category><![CDATA[linklotse]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht. GRUNDGESETZ Deutscher Bundestag: Happy Birthday, Grundgesetz!: Zum 64. Geburtstag des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ein Hinweis auf die digitale Version auf der Website des Deutschen Bundestages. Besonders die Grundrechte sind oft Streitpunkt im Internet und sollten deshalb gekannt werden. [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-23-mai/">5 Lesetipps f&uuml;r den 23. Mai</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.</p>
<ul>
<li><b>GRUNDGESETZ <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/index.html" target="_blank" class="liexternal">Deutscher Bundestag: Happy Birthday, Grundgesetz!</a></b>: Zum 64. Geburtstag des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ein Hinweis auf die digitale Version auf der Website des Deutschen Bundestages. Besonders die Grundrechte sind oft Streitpunkt im Internet und sollten deshalb gekannt werden. Denn was analog gilt, sollte auch im Internet Recht sein.</li>
<li><b>SOCIAL MEDIA <a href="http://www.ndr.de/ratgeber/netzwelt/wahlkampagne101.html" target="_blank" class="liexternal">NDR.de: Wie wahlentscheidend ist das Netz?</a></b>: Laut einer Studie der BITKOM, glauben die Hälfte der jungen Deutschen, dass der Ausgang der Wahl davon abhängen wird, wie die Parteien das Netz im Wahlkampf nutzen. NDR.de berichtet über Social Media im Wahlkampf und lässt auch den Politik- und Social-Mediaberater Martin Fuchs zu Wort kommen.</li>
<li><b>DIGITALISIERUNG <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2013-05/virtual-actor-the-congress/komplettansicht" target="_blank" class="liexternal">Zeit Online: Schauspieler aus der Konserve</a></b>: Der <em>virtual actor</em> ist eine zukünftige Möglichkeit und gerade Thema im Film &#8220;The Congress&#8221;. Besonders die Inhaber von Verwertungsrechten verstorbener Stars könnten ein Vermögen verdienen, wenn Audrey Hepburn und James Dean wieder in Filmen zu sehen sein werden. Tim Rittmann nimmt den in Cannes vorgestellten Film zum Anlass, um über die Folgen von digitalen Schauspielern nachzudenken.</li>
<li><b>NETZNEUTRALITÄT <a href="http://www1.wdr.de/themen/digital/petition100.html" target="_blank" class="liexternal">WDR.de: Telekom-Pläne weiter in der Kritik</a></b>: Die Online-Petition von Johannes Scheller, die eine gesetzliche Verankerung der Netzneutralität fordert, hat nach einem Tag bereits über 22.000 Unterschriften. Doch selbst Netzpolitik.org-Blogger Markus Beckedahl warnt, dass Klicktivismus nicht ausreicht. Politik ist ein langes und kompliziertes Spiel, in dem nachhaltiger politischer Erfolg nicht auf Twitter oder Facebook erreicht wird.</li>
<li><b>MEDIENWANDEL <a href="http://carta.info/58623/die-revolution-der-alten-sacke/" target="_blank" class="liexternal">Cart.info: Die Revolution der alten Säcke</a></b>: Auf Carta.info erkennt Wolfgang Michal hinter den lautesten Revolutionsrufen des digitalen Wandel nur die &#8220;alten Säcke&#8221; der Medienbranche, die entweder gute Eigen-PR abliefern oder mit Aufmerksamkeit von den wahren Problem ihrer Arbeitgeber ablenken wollen. Innovation ist aber nicht, wer am lautesten ruft, dass er ganz vorne dabei ist.</li>
</ul>
<p>Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten &#8220;vorgeblättert&#8221; <a href="http://touren.netzpiloten.de/tourstart.php?name=Delipilot&amp;coop=np&amp;portal=d" target="_blank" class="liexternal">START</a>.</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/5-lesetipps-fr-den-23-mai/">5 Lesetipps f&uuml;r den 23. Mai</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
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		<title>Sponsored Post: Smarter Commerce – Einkauf</title>
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		<comments>http://www.netzpiloten.de/sponsored-post-smarter-commerce-einkauf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 May 2013 07:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Advertorial</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[advertorial]]></category>
		<category><![CDATA[IBM]]></category>
		<category><![CDATA[Smarter Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Sponsored Post]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie die Rübe zum Zucker wird. Ein geeignetes Management verhilft Unternehmen zu qualitativ hochwertigen Produkten. Eine gut strukturierte und transparente Lieferkette ist nicht der einzige wichtige Aspekt um wirtschaftlich gut zu agieren. Ein enger Austausch mit Lieferanten und Partnern verhilft Firmen und Unternehmen flexibel zu handeln. Smarter Commerce bietet genau das, was Anbietern und deren [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/sponsored-post-smarter-commerce-einkauf/">Sponsored Post: Smarter Commerce – Einkauf</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p class="big">Wie die Rübe zum Zucker wird. Ein geeignetes Management verhilft Unternehmen zu qualitativ hochwertigen Produkten.</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-46526" alt="IBM Buy 1" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/828971ab1f97422f86d3df688a931899.jpg" width="650" height="312" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/828971ab1f97422f86d3df688a931899.jpg" /></p>
<p>Eine gut strukturierte und transparente Lieferkette ist nicht der einzige wichtige Aspekt um wirtschaftlich gut zu agieren. Ein enger Austausch mit Lieferanten und Partnern verhilft Firmen und Unternehmen flexibel zu handeln. Smarter Commerce bietet genau das, was Anbietern und deren Kunden in Zukunft helfen soll. Eine innovative IT. <span id="more-46525"></span></p>
<p>Viele Unternehmen haben damit zu kämpfen, dass die Ware liegen bleibt. Gerade in der Lebensmittelindustrie ist eine optimale Planung wichtig, damit frische Erzeugnisse an den Kunden gelangen und ebenfalls noch genug für die Nachfrage übrig ist. Gleichzeitig soll eine Produktion nur so viel einfahren, dass Lagerbestände nicht überfüllt werden, sondern schlank und übersichtlich bleiben. Denn verdorbene oder ungenügende Ware will schließlich niemand. Ein Teufelskreis.</p>
<p>Darum bietet <a href="http://unr.ly/ZuejNM" target="_blank" class="liexternal">IBM</a> mit <a href="http://unr.ly/11kopRb" target="_blank" class="liexternal">Smarter Commerce</a> eine ideale Lösung. Durch diese hochflexible Technik gelingt einem Unternehmen eine bessere Koordinierung. Daten werden in kürzester Zeit verarbeitet und es wird somit möglich sein, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Vorgehensweisen könnten somit ideal geplant werden.</p>
<p> Im folgenden Video zeigt IBM spielerisch, wie Smarter Commerce &#8211; Einkauf funktioniert:</p>
<script type="text/javascript" src="http://video.unrulymedia.com/wildfire_127763264.js"></script>
<p><b>Smarter Commerce kurz erklärt:</b></p>
<p>Jeder ist heutzutage online. Ob unterwegs mit dem Smartphone oder bequem von zu Hause aus. Das Einkaufsverhalten hat sich dahingegen entwickelt, dass vieles nur noch mit einem Klick eingekauft wird. Nun möchte der Kunde zeitgleich ständig über jeden Schritt informiert werden.</p>
<p>Der einfachste Weg ist es alle Kanäle zu verbinden. Vom Unternehmen, über den Vertrieb, bis hin zur Lieferung an den Kunden. Mit <a href="http://unr.ly/11kopRb" target="_blank" class="liexternal">Smarter Commerce</a> werden alle diese Kanäle miteinander verknüpft. Der Kunde steht im Mittelpunkt und alles beginnt mit und bei ihm. Zusätzlich werden Unternehmen mit ihren Geschäftspartnern vernetzt und einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Kundenanforderungen können nun besser vorhergesehen und geplant werden. Ein optimales Management ist damit vorprogrammiert.</p>
<p>Weitere Informationen findet ihr bei <a href="http://unr.ly/11gj8ZL" target="_blank" class="liexternal">Twitter</a>, <a href="http://unr.ly/11gjb7R" target="_blank" class="liexternal">Facebook</a> und <a href="http://unr.ly/11gjb7U" target="_blank" class="liexternal">Google+</a>. Den <a href="http://www.netzpiloten.de/sponsored-post-clever-shoppen-mit-smarter-commerce" class="liinternal">ersten Teil</a> zu Smarter Commerce findet ihr selbstverständlich auch bei den Netzpiloten.</p>
<hr />
<p>Teaser- und Artikelbild ist von <a href="http://unr.ly/ZuejNM" target="_blank" class="liexternal">IBM</a>.</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/sponsored-post-smarter-commerce-einkauf/">Sponsored Post: Smarter Commerce – Einkauf</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
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		<title>Zur Zukunft von Weblogs und Nachrichtenseiten</title>
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		<comments>http://www.netzpiloten.de/zur-zukunft-von-weblogs-und-nachrichtenseiten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 May 2013 13:19:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastautoren]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Seit dem Ende von Google Reader wurde das Thema RSS sehr umfangreich und kontrovers diskutiert. Mike Schnoor hat sich dazu ein paar Gedanken gemacht. Brauchen wir überhaupt noch klassische RSS-Reader? Lohnt sich ein RSS-Feed mit vollständigen Artikeln oder die Variante mit reduzierten Auszügen? Werden mehr Leser durch die reduzierte Variante auf das Blog gelockt? Kommt [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/zur-zukunft-von-weblogs-und-nachrichtenseiten/">Zur Zukunft von Weblogs und Nachrichtenseiten</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big>Seit dem Ende von Google Reader wurde das Thema RSS sehr umfangreich und kontrovers diskutiert. Mike Schnoor hat sich dazu ein paar Gedanken gemacht.</big></p>

<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/0e2bd6a72ac570b4876eed0a09aa3e08.jpg" alt="Analoge RSS-Reader (Bild: Luis Villa del Campo [CC BY 2.0], via Flickr)" width="650" height="224" class="aligncenter size-full wp-image-46517" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/0e2bd6a72ac570b4876eed0a09aa3e08.jpg" /></p>

<p>Brauchen wir überhaupt noch klassische RSS-Reader? Lohnt sich ein RSS-Feed mit vollständigen Artikeln oder die Variante mit reduzierten Auszügen? Werden mehr Leser durch die reduzierte Variante auf das Blog gelockt? Kommt ein Blog heutzutage ohne RSS aus? Diese Fragen habe ich mir in den letzten Wochen oft genug gestellt – und ich habe eine passende Lösung anzubieten, damit RSS auch in Zukunft zu den digitalen Essenzen der Medienwelt zählt.</p><span id="more-46516"></span>

<p><strong>Veränderter Medienkosum</strong></p>

<p>Selbstverständlich habe ich den Google Reader seit einer Ewigkeit nicht mehr verwendet, so dass ich dem Tool kaum hinterher weinen muss – trotz des offen bekundeten Schwärmens in purer Nostalgie. Mein Medienkonsum hatte sich vom einstigen Informationsfetischisten zum auf Themenseismographen vertrauenden Nutzer verändert. Bislang versorgt mich Twitter mit zahlreichen Links zu aktuellen Informationen, Facebook liefert alternative Inhalte, Google+ ergänzt ganz gut. Darüber hinaus verweisen Rivva und Virato auf meist interessante Artikel der deutschsprachigen Blogosphäre und aus der traditionellen Medienlandschaft. Mit diesem kleinen Informationsportfolio wird meine tägliche Dosis an Nachrichten über diese “großen Quellen” gedeckt.</p> 

<p>Einen entscheidenden Vorteil liefern die (wohl jedem PRler bekannten) Möglichkeiten mit Monitoring-Tools, von denen es genügend freie oder kostenpflichtige Varianten am Markt gibt. Anhand gewünschter Stichworte wird man darüber gänzlich unabhängig vom aktuellen Zeitgeist der in Social Networks angereicherten Links zu seinen Wunschthemen informiert. Kein Wunder also, dass viele netzaffine Menschen sich fragen, wozu RSS-Feeds überhaupt noch notwendig sind? Eigentlich kann man doch darauf verzichten, nicht nur als Nutzer, sondern als Inhalte-Anbieter.</p>

<p><strong>Revival von RSS-Feeds</strong></p>

<p>In den letzten Wochen, vor allem nach der Nachricht über die Einstellung von Google Reader, habe ich immer öfter Feedly verwendet, um die Inhalte aus verschiedenen RSS-Feeds in etwas peppigerer Aufmachung zu lesen. Ich bin eigentlich nur durch die Nachrichten zum Google Reader wieder auf den Geschmack gekommen, Inhalte per RSS regelmäßig zu lesen. Zwar überfliege ich die Artikel sehr oft, aber bleibe bei manchen Beiträgen hängen, öffne sie als Primärquelle im Browser und gebe oft genug eine eigene Linkempfehlung wiederum über meine persönlichen Präsenzen in Social Media ab. Sharing is caring – das alte Motto funktioniert dank Feedly und zahlreichen Alternativen zum Google Reader.</p>

<p><strong>Inhalteanbieter auf Abwegen</strong></p>

<p>Nur leider stelle ich immer öfter fest, dass einige Blogs, die nicht auf standardisierte Funktionen von z.B. WordPress zurückgreifen, gänzlich auf den RSS-Feed verzichten. Ähnlich verhält es sich mit vielen Nachrichtenangeboten, die neu auf dem Markt sind, aber nur noch selten die Inhalte per RSS anbieten. Ein aktuelles Beispiel, wo ich instinktiv nach einem RSS-Feed suchte und keinen fand, zeigt sich beim Blog “Markenschau” von Werben &#038; Verkaufen. Selbst wenn man sich nicht unbedingt für Werbe- und Marketing-Themen interessiert, gefallen zumindest mir die dortigen Inhalte, weil sie mich auf beruflicher Ebene als Kommunikator ansprechen.</p> 

<p>Daher entschied ich, dass ich darüber auch in Feedly informiert werden möchte. Weil kein offensichtlicher Abo-Button für den RSS-Feed im Layout angeboten wurde, wollte ich sofort im Quellcode nach dem berühmten “Alternate”-Link suchen – doch dort fand sich gar nichts. Zwar versorgt die W&#038;V mich auf Wunsch mit zahlreichen RSS-Inhalten, doch auch dort findet sich kein direkter Hinweis. Gut, das mag ein Einzelfall sein, der mir als Paradebeispiel in der Medienbranche auffiel. Kommt ein Blog ohne RSS aus?</p>

<p><strong>In guten wie in schlechten Zeiten…</strong></p>

<p>Dabei liegen die Vorteile von RSS-Feeds auf der Hand: Alle aktuellen Nachrichten und neue Themen einer Website werden zentral angeboten. Sowohl in puncto Zeitersparnis als auch bei der stetigen Versorgung mit aktuellen Informationen zählt der Nutzer zu den Gewinnern. Nachrichtenangebote und Blogs können schnell, effektiv und einfach auf Aktualisierungen überprüft werden, ohne direkt die Webseiten mit allen Grafiken, Filmen und Werbebannern zu besuchen. In Zeiten von überladenen Webseiten reduziert dies die teilweise langen Downloadzeiten – und man übt zugleich sich im Sparen beim Trafficvolumen, um der “Drosselkom” ein Schnäppchen zu schlagen.</p>

<p>Eine grundsätzlich heile Welt, die leider viel zu selten die Kehrseite der Medaille aufzeigt. Die größte Schwäche von RSS-Feeds offenbart sich für jeden Portalanbieter: Die Nutzer besuchen die eigentlichen Seiten nicht mehr, auf denen die Inhalte mit Werbung zwecks Refinanzierung der meist kostenfreien Angebote dargestellt werden. Viele Inhalteanbieter setzen auf verkürzte RSS-Feeds oder versuchen sich mit speziell für RSS-Feeds optimierte Werbemaßnahmen. Aber nach den ganzen Jahren des Ausprobierens zur Remonetarisierung der RSS-Inhalte zeigt sich offenkundig Tristesse. Mit anderen Worten: Werbung in RSS-Feeds bringen nicht genügend Kohle und die erhofften Nutzer kommen nicht auf die Webseite, nur weil die Inhalte im RSS-Feed verkürzt sind. Dennoch sollten Inhalteanbieter ihren Nutzern keinesfalls RSS enthalten – schließlich trägt dies zum Fan-Dasein einen kleinen positiven Beitrag bei.</p>

<p><strong>Lösungsvorschlag für Blogger und Medienschaffende</strong></p>

<p>Ich versprach ganz am Anfang eine Lösung für die vielen Fragen, warum Seitenbetreiber heute noch auf RSS setzen sollten. Es liegt nicht an der Technologie, es liegt nicht am Medienkonsum, es liegt nicht an der Refinanzierbarkeit. Das Grundproblem lautet: Viele Artikel lesen sich vom Anfang an nicht gut genug, dass sie die Nutzer zu mehr als dem Konsum der reinen Überschrift begeistern. Ähnlich wie die Reiz- und Informationsüberflutung bei E-Mails, die sich in fast jedem Posteingang sammeln, besonders wenn unzählige E-Mails mit illustren und bunten Überschriften eintrudeln, verhält es sich wiederum beim Medienkonsum im Netz. Wir filtern die Informationen bereits instinktiv und sortieren die guten wie die schlechten Informationen nach dem Aschenputtel-Prinzip: Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.</p>

<p>Die Herausforderung für jeden Seitenbetreiber, egal ob Blog oder Nachrichtenportal, liegt vielmehr darin, sich für den potenziellen Leser auf eine ganz traditionelle Denkweise zu konzentrieren: Damit die Nutzer sich mit einem Thema auseinandersetzen, also den Artikel lesen, muss der Inhalt stimmen und direkt am Anfang überzeugen: Eine aussagekräftige Überschrift und ein knapper Anreißer sollen das erste Interesse wecken. Der Rest läuft dann fast wie von selbst, sofern der ganze Artikel diese Wirkung entfalten kann. Als Belohnung wird der Artikel von den Lesern weiterverbreitet und geteilt. Genau an diesem Punkt, dem Heranführen und Anlocken setzt RSS wunderbar an, indem die Überschrift und der Anreißer dem interessierten Leser gebündelt präsentiert werden.</p> 

<p>RSS-Feeds entpuppen sich daher als Gottes Beitrag und reines Teufelswerk – je nachdem, wie man sie nutzen möchte. Ein Verzicht auf diese Technologie, die Abkehr von RSS, darf in Zukunft nicht erfolgen, weil die Medienlandschaft einen wichtigen Teil ihrer Selbst verlieren würde. Und mit allem Respekt, die Aufwände einen RSS-Feed anzubieten belaufen sich heute dank ausgeklügelter Content-Management-Systeme doch auf ein äußerst geringes Minimum. Wer dieses Blog per RSS abonnieren möchte, kann das jederzeit über den Link mikeschnoor.com/feed machen.</p>

<p><strong>tl;dr</strong>: RSS funktioniert für die Nutzer, bringt wiederum dem Inhalteanbieter kaum Geld ein. Wenn aber der Inhalt stimmt, erfreuen sich Blogger und Medienschaffende an ihren treuen Lesern, Nutzern und Fans. Lasst uns mehr gute Beiträge schreiben.</p>

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<a href="http://www.flickr.com/photos/jakobinac/2402313877/sizes/z/in/photostream/" target="_blank" class="liexternal">Teaserimage</a> by Jakov Vilović (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" class="liexternal">CC BY 2.0</a>)
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<a href="http://www.flickr.com/photos/maguisso/226512733/sizes/z/in/photostream/" <a target="_blank" class="liexternal">Image</a> by Luis Villa del Campo (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" class="liexternal">CC BY 2.0</a>)
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		<title>Neues Crowdfunding-Modell für die Finanzbranche</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 12:18:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schwarz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Crowdfunding-Plattform sind international zu einem festen Bestandteil der Finanzwirtschaft geworden und auch in Deutschland ist der Gedanke einer genossenschaftlichen Finanzierung weit verbreitet. Nun versucht sich auch der Bankdnsektor auf diesem Gebiet. Die erste Crowdfunding-Lösung für die Finanzbranche in Deutschland ist online. Für die Volksbanken Raiffeisenbanken haben der Internet-Dienstleister VR-Networld, Startnext Network und T-Systems die Plattform [...]</p><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/neues-crowdfunding-modell-fur-die-finanzbranche/">Neues Crowdfunding-Modell für die Finanzbranche</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><big>Crowdfunding-Plattform sind international zu einem festen Bestandteil der Finanzwirtschaft geworden und auch in Deutschland ist der Gedanke einer genossenschaftlichen Finanzierung weit verbreitet. Nun versucht sich auch der Bankdnsektor auf diesem Gebiet.</big></p><p>

</p><p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/2e3f84be2302e4c7d0f0a09c62368ed0.jpg" alt="VolksbankBuehl" width="650" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-46513" imagescaler="http://www.netzpiloten.de/wp-content/imagescaler/2e3f84be2302e4c7d0f0a09c62368ed0.jpg" /></p>

<p>Die erste Crowdfunding-Lösung für die Finanzbranche in Deutschland ist online. Für die Volksbanken Raiffeisenbanken haben der Internet-Dienstleister VR-Networld, Startnext Network und T-Systems die Plattform <a href="http://www.viele-schaffen-mehr.de/" target="_blank" class="liexternal">www.viele-schaffen-mehr.de</a> entwickelt. Als erstes geht die Volksbank Bühl mit einer eigenen Plattform online. Weitere Volksbanken Raiffeisenbanken werden folgen.</p><span id="more-46512"></span>

<p>Mit Hilfe von Crowdfunding, also dem Sammeln von vielen Kleinbeträgen, können Projekte, Geschäftsideen, Dienstleistungen oder Produkte von vielen Kapitalgebern gemeinsam, einem Schwarm von Gebern, finanziert werden. <a href="https://www.vr-networld.de/" target="_blank" class="liexternal">VR-Networld</a>, <a href="http://www.startnext.de/" target="_blank" class="liexternal">Startnext</a>-Network und die T-Systems-Tochter <a href="http://www.t-systems-mms.com/" target="_blank" class="liexternal">Multimedia Solutions</a> bauten die notwendige Plattform innerhalb von fünf Monaten. Im Mittelpunkt steht das Ziel, lokale Initiativen auch lokal zu fördern. Möchte ein Sportverein die Tribüne am Fußballplatz renovieren, kann er unter <a href="http://www.viele-schaffen-mehr.de/" target="_blank" class="liexternal">www.viele-schaffen-mehr.de</a> finanzielle Unterstützung der Bevölkerung innerhalb der Kommune, des Stadtteils, des Dorfes oder des Landkreises suchen.</p> 

<p>Im ersten Schritt muss er möglichst viele Fans für das Projekt gewinnen. Ist eine ausreichende Menge erreicht, kommt das Projekt in die nächste Phase und die Geldgeber überweisen die selbst gewählten Beträge. Der jeweilige Status des Projekts ist transparent auf der Plattform einsehbar. Wird das Funding-Ziel erreicht, erhalten die Unterstützer ein Dankeschön wie zum Beispiel kostenlosen Eintritt beim nächsten Fußballspiel oder eine Ehrenmitgliedschaft. Wird das Ziel nicht erreicht, gehen die Gelder an die Unterstützer zurück. Es entstehen weder für die Geldgeber noch für die Projektinitiatoren Kosten für die Nutzung der Plattform.</p>

<p><strong>Die Volksbank Bühl nimmt Vorreiterrolle ein</strong></p>

<p>Die <a href="http://www.volksbank-buehl.de/" target="_blank" class="liexternal">Volksbank Bühl</a> stellt aber nicht nur die Plattform bereit, sie unterstützt bereits im Vorfeld die Projektinitiatoren mit Rat und Tat. So steht zum Beispiel eine integrierte Web2Print-Option zur Verfügung, damit auch Vereine oder Initiativen ohne Marketing-Kenntnisse Werbematerialien gestalten und ausdrucken können. Die Volksbank Bühl bewirbt die Projekte auf ihren Seiten und in den Filialen. Dabei ist auch für die Integration auf Facebook und andere Social-Media-Kanäle gesorgt.</p>

<p><a href="https://www.xing.com/profile/FranzSebastian_Welter" target="_blank" class="liexternal">Franz-Sebastian Welter</a> leitet die Innovationswerkstatt bei der Volksbank Bühl: &#8220;<em>Wir wussten sofort, dass wir bei einer regionalen Crowdfunding-Plattform dabei sein wollen. Gerne möchten wir unsere Möglichkeiten nutzen, in der Region etwas Nachhaltiges zu schaffen und soziale Projekte zu fördern. Wir freuen uns, wenn viele tolle Projekte in unserer Region zustande kommen und wir mit einer Plattform zum Erfolg beitragen können.</em>&#8220;</p>

<p><iframe width="650" height="366" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/100S3NbJZNw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>

<p><strong>Der genossenschaftliche Gedanke im Lokalen liegt im Vordergrund</strong></p>

<p>„<em>Die Idee für unsere Crowdfunding-Lösung kam bei einem gemeinsamen Workshop mit T-Systems auf. Wir wollten den genossenschaftlichen Gedanken vor allem unter der jungen Generation bekanntmachen und gleichzeitig die lokale Verankerung der VR-Banken betonen. Die Verknüpfung von Social Media-Elementen mit der Finanzwelt lag da nahe</em>“, sagt <a href="https://twitter.com/electrouncle" target="_blank" class="liexternal">Boris Janek</a> bei der VR-NetWorld zuständig für Innovationen.</p>

<p>Das Projekt wurde in Zusammenarbeit zwischen T-Systems Multimedia Solutions, Startnext Network und der VR-Networld realisiert. Dazu zählt die gesamte Projektabwicklung beginnend bei der Beratung und Projektleitung über die Integration, Bereitstellung der Technologie und den Support nach dem Launch.</p>

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<a href="http://www.flickr.com/photos/analogica/8661000014/sizes/o/in/photostream/" target="_blank" class="liexternal">Teaserimage</a> by Rocío Lara (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" class="liexternal">CC BY-SA 2.0</a>)
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<a href="http://www.flickr.com/photos/volksbank_buehl/3928215089/sizes/o/in/photostream/" target="_blank" class="liexternal">Image</a> by Volksbank Bühl
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<hr /><p>The post <a href="http://www.netzpiloten.de/neues-crowdfunding-modell-fur-die-finanzbranche/">Neues Crowdfunding-Modell für die Finanzbranche</a> appeared first on <a href="http://www.netzpiloten.de">Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</a>.</p><div class="feedflare">
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