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	<description>Soziale Arbeit und Lebenswelt</description>
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		<title>Neues von der (Jugendhilfe-)Front</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 15:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tod der kleinen Chantal ist das Ergebnis einer an sozialen Hochschulen gelehrten 68er-Ideologie und Eine Journalistin, die auch mal Sozialpädagogik studiert hat, deckt die Unfähigkeit unserer Profession und die Geldgeilheit der freien Träger auf gott sei Dank aber: Die Stadt Aachen holt sich einen Controller in die Jugendhilfe &#160; &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Irgendjemand ließ Chantal sterben" href="http://www.zeit.de/2012/06/P-Chantal">Der Tod der kleinen Chantal ist das Ergebnis einer an sozialen Hochschulen gelehrten 68er-Ideologie</a><br />
und<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/erfahrungsbericht-familienhilfe-hilflose-helfer-wenn-politik-den-missstand-verwaltet/4527696.html">Eine Journalistin, die auch mal Sozialpädagogik studiert hat, deckt die Unfähigkeit unserer Profession und die Geldgeilheit der freien Träger auf</a><br />
gott sei Dank aber:<br />
<a href="http://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=9108&amp;options=4">Die Stadt Aachen holt sich einen Controller in die Jugendhilfe</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Alle Register gezogen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 07:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswelt]]></category>
		<category><![CDATA[amoklauf]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazis]]></category>
		<category><![CDATA[Register]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[winnenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann der Politik nur schwer vorwerfen, den wichtigen Ereignissen in der Welt tatenlos zuzusehen. Auf die terroristische Bedrohung von rechts reagierte sie mit der Einführung eines zentralen Neonazi-Registers und jetzt &#8211; mit einiger Verspätung &#8211; wird es angesichts der Tragödie von Winnenden ein zentrales Waffenregister geben. Das würde zwar keinen Amoklauf verhindern, so Innenminister [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann der Politik nur schwer vorwerfen, den wichtigen Ereignissen in der Welt tatenlos zuzusehen. Auf die terroristische Bedrohung von rechts reagierte sie mit der Einführung eines zentralen Neonazi-Registers und jetzt &#8211; mit einiger Verspätung &#8211; wird es angesichts der Tragödie von Winnenden ein zentrales Waffenregister geben. Das würde zwar keinen Amoklauf verhindern, so Innenminister Friedrich, aber immerhin schöpfe man die Möglichkeiten aus. Das heißt, man weiß dann immerhin im Falle eines Amoklaufs schneller, wer das Schießeisen geschwungen hat. Und falls ein neuer Mordanschlag durch ein Neonazi-Kommando stattgefunden hat, so braucht man in Zukunft nur durch <span style="text-decoration: underline;">eine</span> Datei zu scrollen um der Öffentlichkeit mitteilen zu können, dass man die betreffenden Verdächtigen wohl irgendwie übersehen hat. Das behördliche Versagen kann also zügiger konstatiert und publiziert werden, was in einer durch das Medium Internet beschleunigten Nachrichtenwelt ja mehr als selbstverständlich zu sein hat.</p>
<p>Doch was da als politische Verzweiflungstat angeritten kommt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als (staats)trojanisches Pferd, denn im beinah gleichen Atemzug mit dem Neonaziregister hat unser Innenminister wieder die Vorratsdatenspeicherung ins gesellschaftspolitische Spiel gebracht. Sollte man denn nicht im Kampf gegen Rechts, gegen Amokläufer und nicht zuletzt gegen Kinderschänder (!) alle Register ziehen, will meinen, ein zentrales Alles-Register einführen?</p>
<p>Was wir zunehmend beobachten können ist,wie der Staat von einem handelnden zu einem schnüffelnden Staat mutieren möchte. Zentrale Videoüberwachung an Verbrechensschwerpunkten rettet zwar keinem Opfer von Gewalt Leib oder Leben, aber man kann danach herrlich bestrafen, ein zentrales Neonazi-Register erhöht zwar die Anzahl der Leute, die dem Treiben der Braunen zusehen können, ersetzt aber leider nicht diejenigen, die dann auch mal eingreifen müssen bevor was passiert. Und ein Waffenregister, naja, das muss man wohl nicht mehr ausführen&#8230;.</p>
<p>Warum nicht mehr Polizeibeamte, die in U-Bahnhöfen Patrouille gehen? Die können im Gegensatz zu einer Kamera eingreifen, schon allein durch ihre Präsenz Schlimmeres verhindern. Warum nicht endlich mal  festnehmen und die Mischpoke hochnehmen, wenn Nazischlägerbanden systematisch Menschen anderer Herkunft oder Gesinnung jagen, sie mit dem Tode bedrohen und dabei frech ihre Visitenkarte hinterlassen? Und warum nicht den &#8220;Sportschützen&#8221;  untersagen ihre Waffen zuhause aufzubewahren, so dass kein durchgeknallter Teenager einfach so an die Dinger kommt, in dem er beim Vater im Nachtschränkchen kramt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Beerdigt Katia Saalfrank die Super Nanny?</title>
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		<comments>http://www.blogsocial.de/beerdigt-katia-saalfrank-die-super-nanny/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 11:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Scripted Reality]]></category>
		<category><![CDATA[Super Nanny]]></category>

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		<description><![CDATA[Spiegel online meldet, Katia Saalfrank habe sich in einer internen Mail an RTL darüber beklagt, dass zuletzt aufgrund medial geschuldeter &#8220;Scripted Reality&#8221; zu stark in ihre Arbeit eingegriffen worden sei und das sogar oft gegen &#8220;pädagogische Interessen&#8221;. Auf ihrer Webseite ist dazu nichts zu lesen, aber immerhin ein Absatz, der vor dem Hintergrund der angeblichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Wirft die Super Nanny hin?" href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,800054,00.html">Spiegel online</a> meldet, Katia Saalfrank habe sich in einer internen Mail an RTL darüber beklagt, dass zuletzt aufgrund medial geschuldeter &#8220;Scripted Reality&#8221; zu stark in ihre Arbeit eingegriffen worden sei und das sogar oft gegen &#8220;pädagogische Interessen&#8221;. Auf ihrer <a href="http://katiasaalfrank.jimdo.com/statements-faqs-pr/">Webseite </a>ist dazu nichts zu lesen, aber immerhin ein Absatz, der vor dem Hintergrund der angeblichen Mail ganz interessant ist:</p>
<blockquote><p>Ich kann hier ganz klar sagen, dass meine pädagogische Beratung lediglich von der Kamera begleitet wird und nichts gestellt oder geskriptet ist. Auch erhalten die Familienmitglieder keine Anweisungen, wie sie sich verhalten sollen. Im Gegenteil. Es ist eben alles echt und nichts gestellt.</p></blockquote>
<p>Das bedürfte dann wohl einer kleinen Änderung&#8230;.</p>
<p>Die Vorwürfe, bei der Super Nanny sei alles gestellt, sind nicht neu und auch bei anderen &#8220;Doku&#8221;-Formaten sickert immer wieder mal ein Hinweis darauf durch, dass hier streng nach (miesem) Drehbuch gearbeitet wird.  Die Frage ist und bleibt jedoch,ob die Super Nanny von diesem medialen Phänomen jetzt überrollt wird oder aber diesem erst den Weg geebnet hat, und die anderen Formate (Bauer sucht Frau, Schwer verliebt, etc. ) jetzt mit entsprechender Verve und zunehmender Hemmungslosigkeit draufspringen.<span id="more-364"></span></p>
<p>Nichts Genaues weiß man nicht und das liegt vornehmlich daran, dass man die Beteiligten mit entsprechenden <a title="Ergänzendes zur Super-Nanny" href="http://fernsehkritik.tv/blog/2011/10/erganzendes-zur-super-nanny/">Verträgen</a> gut einzuschüchtern weiß. Holger von fernsehkritik.tv ist es dennoch gelungen zwei Familien zum Reden zu bringen. (<a href="http://fernsehkritik.tv/folge-77/">Folge 77</a>, <a href="http://fernsehkritik.tv/folge-78/">Folge 78</a>) Auch wenn man die Einlassungen der Betroffenen sicher genauso mit Vorsicht genießen muss (da Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung oftmals auseinandergehen), sind ihre Berichte sehr schockierend: Sie sprechen von sporadischer Anwesenheit der Super Nanny, dem Anheizen von Konflikten und von konkreten Verhaltensanweisungen, die vom Kamerateam gegeben werden. Und von massiven Einschüchterungsversuchen per Wink mit der Vertragsstrafe (15.000 Euro!). Gar nicht zu sprechen von den Stromkosten für die Scheinwerfer, auf denen sie sitzengeblieben sind, und die bei einer &#8220;Begleitung&#8221; von 10-14 Tagen schon deutliche Summen erreichen können.</p>
<p>Doch was treibt die Menschen überhaupt dazu die Super-Nanny einzuschalten, anstatt die bestehenden Angebote der Kinder- und Jugendhilfe in Anspruch zu nehmen? Eine Antwort auf diese Frage könnte das Thema einer eigenen Doktorarbeit werden und ich maße mir nicht an, sie ausreichend beantworten zu können. Aus meiner Praxiserfahrung heraus fallen mir jedoch einige Punkte ein, die eine maßgebliche Rolle spielen könnten.</p>
<p>Zum Einen liegt es sicher in manchen Fällen schlicht und einfach daran, dass die Menschen nicht die Hilfe bekommen, die sie benötigen. Oder  nicht schnell genug. Vielleicht sind sie abgewiesen worden, an eine Erziehungsberatungsstelle verwiesen, wo ihnen gutgemeinte Ratschläge gegeben wurden, die sie aber ohne konkrete Hilfe vor Ort nicht umsetzen konnten. Oder sie warten seit Monaten auf einen Termin beim Jugendamt. Vielleicht ist das Jugendamt aber in ihren Augen immer noch die Behörde, die einem einfach das Kind wegnimmt.</p>
<p>Vielleicht hatten sie bereits Hilfe. Eine sozialpädagogische Fachkraft, die professionell arbeitete, aber in den Augen der Klienten nicht die gewünschten Erfolge &#8220;produziert&#8221; hat. Oder eben nicht schnell genug. Bei der Super Nanny geht es ja auch immer gleich. Es war vielleicht eine Hilfe, die nicht direktiv einschreitet, sondern langsam aber dafür nachhaltig die eigene Arbeit aller Betroffenen an sich einfordert anstatt Verhaltensanweisungen zu geben, die umgesetzt werden sollen ohne dass die innere Haltung sich ändert. Das mit den Anweisungen wirkt erstmal, ohne Frage, sofern der Anweisende genug Einschüchterungspotenzial oder aber gottähnliche Autorität besitzt, es wird aber -außer in wirklich seltenen Fällen der Spontanerleuchtung- nicht lange anhalten.</p>
<p>Vielleicht ist vielen betroffenen Familien die Super Nanny auch näher als das Jugendamt und stellt zugleich eine größere Autorität für sie dar. In den Familien, in denen ich tätig war, spielt der Fernseher eine zentrale Rolle in der Familie. Er läuft meist sobald und solange jemand zuhause ist, in manchen Fällen auch die Nacht durch und bei Gesprächen ist es alles andere als selbstverständlich ihn abzuschalten. Äußere ich dann die entsprechende Bitte, ernte ich zumeist ein kurzes Erstaunen. Ich möchte behaupten, dass er für die Familien das bedeutendste Fenster zur Welt darstellt und fast schon an die Rolle eines Familienmitglieds heranreicht. Für mich ist das nicht verwerflich sondern verständlich, denn in diesen Familien, die oft von Arbeitslosigkeit und relativer Armut geprägt sind ist der Fernseher das effektivste Mittel der gesellschaftlichen Teilhabe. (Wie sich die Fernsehsender diese Teilhabe vorstellen kann man übrigens sehr genau beobachten, wenn man sich die Sendeformate anschaut, die zu jenen Zeiten laufen, in denen überwiegend arbeitslose Menschen fernsehen. )<br />
Je einseitiger diese Teilhabe zugunsten des Fernsehens ist, desto mehr Deutungshoheit und Autorität erlangt das Fernsehen in der Darstellung der Welt da draußen. (Das ist übrigens bei Spiegel und Bildlesern nicht anders). Dass man sich bei aufkommenden eigenen Problemen, deren Lösung man sonst im Fernsehen betrachten kann, dann auch an das Fernsehen richtet erscheint auf diesem Hintergund nur logisch.<br />
Und dann kommt dieses Fernsehen tatsächlich. Es löst die Grenze zwischen hinter und vor der Glotze auf und steht leibhaftig im Wohnzimmer. Das gleicht mit Sicherheit einem religiösen Erlebnis und erntet damit per se schon einen unschlagbaren Bonus was die Motivation zur Mitarbeit angeht.<br />
Und schließlich die Situation vor Ort: Stellen Sie sich vor, fünf erfolgshungrige Sozialarbeiter stünden 14 Tage in ihrer Wohnung um ihr Problem zu lösen. Unangenehme Vorstellung? Ja,sicher. Im Fall der Super Nanny sind es jedoch nicht mal Sozialarbeiter mit gewissem Berufsethos sondern ein Aufnahmeleiter, vielleicht vier Kameramänner und dann (hin und wieder) die mit viel Brimborium angekündigte &#8220;Super Nanny&#8221;.  Sie wehren sich da nicht mehr, nein ,vielleicht sind Sie sogar im positiven Sinne überwältigt von soviel Einsatz Ihretwegen und entsprechend Ihrer Affinität zum Fernsehen ist es Ihnen ein inneres Bedürfnis mitzuspielen. Und für den Fall der Fälle winkt man Ihnen dann mit dem Vertrag zu. Später, wenn dann alles vorbei ist dämmert Ihnen, dass das alles irgendwie komisch war. Ihre ganze Familie steht vielleicht unter Schock und damit hat die Super Nanny zumindest erfolgreich das Familiensystem &#8220;irritiert&#8221;, aber Ihnen wird zunehmend klarer, dass das ein übles Ende nehmen könnte. So war das alles doch gar nicht. Aber Sie haben keinen Einfluss mehr.  Eine schmerzhafte Lektion in Sachen Medienkunde. Und Sie dürfen sich nicht einmal öffentlich darüber beschweren. Sie fühlen sich mißbraucht ohne anklagen zu können (außer vor Gericht, dort jedoch gegen eine Übermacht von RTL-Anwälten).</p>
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		<title>Nachrichten von Nebenan (1)</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 09:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter der Rubrik Nachrichten von Nebenan möchte ich nette, unterhaltsame, empörende oder nachdenklich machende –auf jeden Fall aber interessante Fundstücke aus dem Netz präsentieren. Der ganz normale Überlastungswahnsinn  der Berliner JugendamtsmitarbeiterInnen Interessante Interna:  Eine Klientin der Super Nanny erzählt (Video von Fernsehkritik.tv) Vom erfolgreichen (humanen) Mäusefangen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter der Rubrik Nachrichten von Nebenan möchte ich nette, unterhaltsame, empörende oder nachdenklich machende –auf jeden Fall aber interessante Fundstücke aus dem Netz präsentieren.</p>
<p><a title="Überlastung als Arbeitsprinzip" href="http://sozialearbeit.einmischen.info/2011/11/19/uberlastung-als-arbeitsprinzip/">Der ganz normale Überlastungswahnsinn  der Berliner JugendamtsmitarbeiterInnen</a></p>
<p><a title="Wir sind Opfer der Super Nanny" href="http://fernsehkritik.tv/folge-77/#jump:1-46">Interessante Interna:  Eine Klientin der Super Nanny erzählt</a> (Video von Fernsehkritik.tv)</p>
<p><a title="7 Tipps zur erfolgreichen Mäusejagd" href="http://socialissuesandstuff.com/2011/11/16/von-menschen-und-mausen-7-tipps-zur-erfolgreichen-mausejagd/">Vom erfolgreichen (humanen) Mäusefangen</a></p>
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		<title>Gewalt als Sprache – Eine Übung und ihre Realität</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 08:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aussenseiter]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Übung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine beliebte Übung mit Schulkindern zum Thema Außenseiter ist der Insider-Kreis. Dabei schicke ich mehrere Freiwillige (von denen ich weiß, dass sie in der Klasse angesehen sind) aus  dem Raum. Der Rest der Klasse stellt sich dann in einem Kreis auf und fasst sich an den Händen. Ihnen erkläre ich nun, dass sie der Insider-Kreis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine beliebte Übung mit Schulkindern zum Thema Außenseiter ist der Insider-Kreis. Dabei schicke ich mehrere Freiwillige (von denen ich weiß, dass sie in der Klasse angesehen sind) aus  dem Raum. Der Rest der Klasse stellt sich dann in einem Kreis auf und fasst sich an den Händen. Ihnen erkläre ich nun, dass sie der Insider-Kreis sind und nicht jeden bei sich mitspielen lassen.  Sie sollen sich jetzt darauf einigen, welches Verhalten derjenige, der gleich versuchen wird Teil des Kreises zu werden, zeigen muss, damit es ihm gelingt. Meistens verständigen sich die Schüler dann darauf, dass es ein nettes Verhalten sein muss oder dass der Aufnahmewillige „Bitte“ sagen soll.<br />
Dann hole ich nach und nach die Freiwilligen herein und erkläre ihnen, dass ihre Aufgabe darin besteht, zu versuchen von den anderen in den Insider-Kreis aufgenommen zu werden.<span id="more-347"></span></p>
<p>Oft zeigen sich die Probanden von der Aufgabenstellung  überfordert, stehen zunächst da und wissen nicht, wie sie es anstellen sollen. Nach weiteren Aufforderungen gehen sie dann um den Kreis herum und versuchen an verschiedenen Stellen die Hände der anderen zu lösen, um sich dort einzuklinken, was aber nicht gelingen kann, da die anderen ja auf die Erfüllung der Bedingung beharren und ihre Hände unbeeindruckt wieder miteinander verschließen ohne den Außenstehenden einbezogen zu haben.  Irgendwann endet es meistens in gewalttätigen Versuchen, die Aufnahmewilligen werfen sich zwischen die Kettenglieder, ziehen und zerren ohne Erfolg.</p>
<p>Es ist schon eine Art Gesetzmäßigkeit geworden, dass es im Laufe der Übung immer mit Gewalt versucht wird. Selbst wenn es gar nicht klappt, halten viele daran fest und werden einfach immer brutaler. Aber niemand würde daraus schließen, dass das alles Gewalttäter sind, die nur noch auf ihr Coming out warten. Das Ende der Übung illustriert lediglich, dass am Ende aller Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten oft  nur noch Gewalt übrigbleibt.</p>
<p>Die Geschichte von Romur</p>
<p>So wie bei der Geschichte von Romur aus der 2b. Der stand eines Tages einfach in der Klasse, die Lehrerin wusste zunächst nicht , aus welchem Land er genau stammte und er sprach nicht ein Wort Deutsch. Die gesamte Klasse ignorierte ihn – nicht aus Bösartigkeit – sondern weil sie sich nicht mit ihm unterhalten konnten und entgegen der Märchen, die man gerne über Kinder erzählt sind sie keine Heiligen und soziale Übermenschen sondern haben meist mit ihrem eigenen Sozialisationsprozess zu tun, der heftig genug ist. Romur saß die meiste Zeit da und stand vor der Aufgabe herauszubekommen, was von ihm verlangt wurde, aber er schaffte es nicht – wie auch? Er war der Sprache, die die mindeste Zugangsvoraussetzung für eine Aufnahme gewesen wäre, nicht mächtig. So blieb ihm zunächst nur, rumzusitzen und abzuwarten und verzweifelt zu versuchen zu verstehen, was hier abging.  Nach einiger Zeit erzählte mir die Lehrerin, dass Romur inzwischen von der ganzen Klasse gehasst werde, denn er hätte angefangen, die anderen zu schubsen und zu schlagen. Romur hatte also – was für ihn überlebenswichtig war – wieder dazu gefunden zu interagieren und das auf die einzige Möglichkeit, die ihm blieb: Gewalt. Natürlich hatte sie nicht den gewünschten Erfolg aber sie hob ihn zumindest aus dem Nichtvorhandensein heraus in eine wahrnehmbare Existenz in der Klasse. Er konnte sich über sie spüren und selbstwirksam werden.  Anstatt z.B. zu fragen, ob er mal vorbei könne, schubste er eben.</p>
<p>Ich erinnerte mich daran, von der Lehrerin gehört zu haben, dass Romur einmal die Woche Deutsch-Unterricht bei der zuständigen Einrichtung für Integration erhielt.  Der Sinn, ihn mit vielleicht eineinhalb Stunden Deutsch pro Woche zu beglücken, ihn aber fünfundzwanzig Stunden pro Woche zum Langweilen in eine Schule zu stecken, damit er sich seiner eigenen Unfähigkeit gewahr wird, will sich mir bis heute nicht erschließen. Und unter der Situation litt nicht nur Romur selbst, sondern letztlich auch seine Mitschüler und seine Lehrerin, die sich große Vorwürfe machte, aber es gelang ihr bei 27 Schülern nicht, genügend auf ihn einzugehen. Welche Überlegungen hinter dem genialen Plan der Verantwortlichen standen, ist schwer zu ergründen, aber wahrscheinlich war es eine Gemengelage aus knappen Ressourcen (kein Geld) und Bürokratie (Schulpflicht) und der Hoffnung, der Junge lerne ja am besten Deutsch, wenn er unter Deutschen ist.</p>
<p>Romur hat inzwischen die Schule verlassen. Wie es dazu kam weiß ich nicht und ich möchte auch nicht darüber spekulieren. Ich möchte jedoch durchaus mal darüber nachdenken, wie seine Zukunft aussehen könnte. Irgendwann wird er vielleicht feststellen, dass Gewalttätigkeit von den Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen, das Effektivste ist. Vielleicht spricht er inzwischen schon etwas besser Deutsch, aber es bedürfte schon einer hohen inneren Reflektion und Veränderungsbereitschaft, um jetzt die lang erprobten Methoden über Bord zu werfen und es mit einer – immer noch mit starker Unsicherheit belegten– neuen Methode zu versuchen.<br />
Und aus welchen Gründen sollte er es versuchen? Was verbindet den Jungen mit unserer Gesellschaft, wie sehr fühlt er sich ihr gegenüber zugehörig?  Oder sogar für ihr soziales Gelingen mitverantwortlich?  Gar nicht, vermutlich. Woher auch?</p>
<p>Und  dann ist die Wahrscheinlichkeit nicht klein, dass Romur eine kriminelle Karriere einschlägt, sei es aus den profanen Gründen aus seinen beschränkten Möglichkeiten das scheinbar Beste für seine Existenz zu tun oder nur weil er keine moralischen Skrupel gegenüber einer Gesellschaft hat, die ihm als Kind nicht ausreichend geholfen hat, dazu zu gehören und der er sich jetzt im Ergebnis auch nicht zugehörig empfindet. Wie viele seiner möglichen Opfer oder die, die davon in der Zeitung lesen, werden sagen, dass das ja so mit den Ausländern nicht weitergehe, die seien einfach zu brutal und kriminell und man müsste sie aus dem Land werfen? Und ja, Romur  wäre dann ein Problem und wir müssten ihn dann einsperren, vielleicht ausweisen, weil wir nicht zulassen können, dass er anderen schadet.<br />
Leider wird kaum jemand wirklich ernsthaft darüber nachdenken, wie es soweit kommen konnte und wer dafür verantwortlich war und wie man das in Zukunft an anderen Kindern verhindern könnte. Und die, die es wagen, werden als Gutmenschen verunglimpft werden und es wird betont, dass man es selber auch schwer hatte und es geschafft hat und dass die schwere Kindheit ja immer für alles herhalten müsse. Ja, und in diesem Fall (wie in vielen anderen auch, wenn man sich die Mühe machen würde nachzuschauen) ist es keine Sozialromantik sondern ganz einfach die Wahrheit.</p>
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		<title>Serie: facebook-Geschichten (1)</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 07:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Freundefinder]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaftseinladung]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor langer Zeit erhielt ich an meine E-Mail Adresse eine Freundschaftseinladung zu facebook. Sie stammte von einer Dame, mit der ich beruflich in Kontakt stand, die ich aber sonst nicht näher kannte. Der Stil der Anfrage war sehr persönlich: &#8220;Hallo Stefan, Helga möchte mit Dir auf facebook befreundet sein&#8230;&#8221;. Nun, das entsprach einer Vertraulichkeit, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor langer Zeit erhielt ich an meine E-Mail Adresse eine Freundschaftseinladung zu facebook. Sie stammte von einer Dame, mit der ich beruflich in Kontakt stand, die ich aber sonst nicht näher kannte. Der Stil der Anfrage war sehr persönlich: &#8220;Hallo Stefan, Helga möchte mit Dir auf facebook befreundet sein&#8230;&#8221;. Nun, das entsprach einer Vertraulichkeit, die ich mit besagter Dame nicht pflegte, aber ich ignorierte die Mail einfach. Damals war ich  nicht bei facebook und wollte auch nicht damit anfangen. Die Anfragen kamen jedoch immer wieder, was ich als ziemlich störend empfand und auch die Hartnäckigkeit der Dame  ärgerte mich etwas.</p>
<p>Als ich zufällig wieder mit der Dame zu tun hatte, machte ich sie darauf aufmerksam. Das Ganze war ihr sehr peinlich und sie erklärte mir, dass sie ständig darauf angesprochen werden würde und &#8211; was die Sache noch peinlicher machte &#8211; dass sogar Ihre Vorgesetzten sowie Ansprechpartner aus den Ministerien diese Anfragen bekommen hätten, sie  aber keine Ahnung habe wie das passieren konnte.</p>
<p>Einige Zeit später meldete ich mich selbst bei facebook an und kaum hatte ich das Anmeldeformular ausgefüllt, wurde ich von der Webseite gefragt, ob ich nicht jenen oder diesen kennen würde. Und tatsächlich &#8211; ich kannte jeden der Kontaktvorschläge. Es war ziemlich gruselig, denn woher wußte facebook das? Ich  fand heraus, dass sowohl die Dame, die ich beruflich kannte, sowie alle Bekannten, die mir von facebook vorgeschlagen wurden den Freundefinder von facebook ausprobiert hatten. Dazu verlangt facebook nichts Geringeres als die eigene E-Mail Adresse und das Passwort des Postfachs. Dann durchsucht es alle Mails und vielleicht sogar das Adressbuch und sammelt die aufgefundenen Adressen. Im Fall besagter Dame schickte es die Einladungen raus, doch zusätzlich speichert es diese Adressen, selbst wenn die Anwendung keine Entsprechungen mit bereits bei facebook angemeldeten Leuten findet und wartet bis sich eine entsprechende E-Mail Adresse bei einer Neuanmeldung findet. Wie lange diese Adresse gespeichert wird, weiß nur facebook.</p>
<p>Es könnte also sein, dass facebook bereits weiß, mit wem Sie Kontakte per Mail pflegen, obwohl Sie gar nicht bei facebook sind &#8211; geschweige denn, es ihm erlaubt hätten. Deshalb: Finger weg von Freundefinder. Und schonmal gar nicht Fremden den Zugang zum digitalen Briefkasten ermöglichen.</p>
<p>Sie kennen auch skurile facebook-Geschichten? Dann her damit. Entweder in den Kommentar oder per Mail als Gastautor.</p>
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		<title>Soziale Arbeit – Das besondere Geschäft mit den Alltagsgeschäften</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 20:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 18. Juni hielt Hans Thiersch, der Begründer des lebensweltorientierten Ansatzes in der Sozialarbeit, anläßlich der Jahrestagung &#8220;Kritische Sozialarbeit&#8221; einen Vortrag über die Autonomie der Fachlichkeit Sozialer Arbeit. Themen dieses Vortrags waren das Selbstverständnis der sozialen Arbeit in der Unterscheidung zu anderen Professionen und die versuchte Einflussnahme neoliberaler und neokonservativer gesellschaftlicher Strömungen auf den Sozialstaat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 18. Juni hielt Hans Thiersch, der Begründer des lebensweltorientierten Ansatzes in der Sozialarbeit, anläßlich der Jahrestagung &#8220;Kritische Sozialarbeit&#8221; einen Vortrag über die Autonomie der Fachlichkeit Sozialer Arbeit. Themen dieses Vortrags waren das Selbstverständnis der sozialen Arbeit in der Unterscheidung zu anderen Professionen und die versuchte Einflussnahme neoliberaler und neokonservativer gesellschaftlicher Strömungen auf den Sozialstaat und die Zielformulierungen sozialer Arbeit. (Dank für den Link an: <a href="http://sozialearbeit.einmischen.info/2011/10/26/film-vom-thiersch-vortrag-ist-online/" target="_blank">sozialearbeit.einmischen.info</a>)</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/30896885?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="400" height="320"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/30896885">Zur Autonomie der Fachlichkeit Sozialer Arbeit &#8211; Vortrag Prof. Dr. Hans Thiersch</a> from <a href="http://vimeo.com/user8300875">Antje Hellmann</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Weil ein vierzigminütiger Vortrag nicht jedermanns und jederfraus Sache ist, habe ich mir erlaubt, einige Zitate aus dem Vortrag herauszuarbeiten, vielleicht macht es ja Lust auf mehr, denn der Vortrag ist sehr empfehlenswert.Die Auswahl der Zitate geben nicht den Verlauf des Vortrages an, sie sind eher meine persönlichen Best-ofs.</p>
<blockquote><p>&#8221; Alltag ist eine Vorderbühne und hinter ihr liegen die Strukturen der gesellschaftlichen Machtverhältnisse .&#8221;</p>
<p>&#8220;&#8230; z.B. Probleme der Auseinandersetzung zwischen Mann und Frau müssen ausgehandelt werden im Konkreten, aber sie sind bedingt durch die Verhältnisse der Auseinandersetzung zwischen den Geschlechtern. Und das erklärt und erleichtert – entmoralisiert in den Verhältnissen, weil man sieht: ich agiere sozusagen strukturenkonkret. &#8221;</p>
<p>&#8221; auch abweichendes Verhalten ist zunächst ein Versuch mit der Situation zurande zu kommen; es ist ein unglücklicher, ein schwieriger, also man muss gucken, ob es funktionale Äquivalente, Veränderungen gibt, aber der Ausgang ist die Akzeptanz der Bewältigungsleistung. &#8221;</p>
<p>&#8220;Wir [<em>die SozialarbeiterInnen, Anm.d.Verf.</em>] mischen uns in die Verhältnisse ein, um die in ihnen angelegten Optionen zum Gelingenderem zu stärken und zu fördern. Und wir mischen uns natürlich mit den Vorteilen der Profession ein:  Wissen, Erfahrung, Können und anderen Formen der Selbstkontrolle.&#8221;</p>
<p>&#8220;&#8230;und die Maximen der Lebensnähe, einer Regionalisierung, des Arbeitens im Sozialraum, des Arbeitens  in offenen Settings, der Beratung, der Straßensozialarbeit, der Familienhilfe und was es alles gibt, all diese Settings heißen ja, dass wir als Profession darauf bestrebt sind, klassische Professionsmerkmale <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> vor uns herzutragen. Nämlich die Distanz zu den Anderen, die Unterscheidung zu den Anderen, die Besonderheiten des Professionswesens.  Andere Berufszweige legen ja großen Wert darauf, ich amüsiere mich immer darüber welche Mühe sich die Ärzte geben, alles so [...] zu formulieren, damit man nicht merkt, dass es ungefähr dass ist, was die Großmutter auch schon gesagt hat.&#8221;</p>
<p>„also man kann auch sagen, sich gemein machen, das ist auf der einen Seite schwierig für die Erkennbarkeit, die Außenerkennbarkeit unseres Berufs und darunter leiden ja dann auch viele und sie haben das Gefühl, wenn sie wenigstens eine systemische Zusatzausbildung haben, können sie sich als etwas ausweisen, was man besser nachweisen kann, als wenn man sagt, ich helfe Menschen in ihren Schwierigkeiten indem ich ihnen Beistand leiste zwischen der Vermittlung von Arbeit, der Klärung von Wohnverhältnissen, Schularbeitenhilfe <span style="text-decoration: underline;">und</span> im intensiven Gespräch über falsche Deutungsmuster haben wir ein komplexes, situatives und unüberschaubares Arbeitsfeld als unser Arbeitsfeld.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das Problem dieser modernen Arbeit scheint darin zu liegen, dass man sich dazu bekennen muss […], nämlich die Unterstützung der Menschen in der Komplexität und Widersprüchlichkeit der Alltagsverhältnisse in denen sie drinstecken.&#8221;</p>
<p>&#8221; Hans-Uwe Otto hat neulich den Begriff der Verzwergung gebraucht, und ich finde das ist ein guter und ein witziger Begriff, dass Sozialarbeit sich sozusagen, äh, dazu neigt, diese ihre eigene, spezifische Kompetenzen herunterzuhängen und sich nicht zu ihr zu bekennen, als ihrer eigenen, die ein Eigenrecht hat, neben einer therapeutisch beratenden, neben einer justiziell verwaltenden und auch neben einer ökonomisch-sozialpolitisch, geldverteilenden und zuweisenden. &#8221;</p>
<p>&#8221; Einmischen bedeutet aber auch- und ich knüpfe an die Verzwergung an – dass wir in die Waagschale werfen, was soziale Arbeit zu leisten hat. Sie ist eine besondere Profession, weil sie das besondere Geschäft von Alltagsgeschäften hat; das soll sie sich nicht madig lassen machen von anderen Professionalisierungsmustern oder Konkurrenzverhältnissen. Und sie steht für soziale Gerechtigkeit als „für alle“ und sie muss gucken, wo sie dazu Bewegungsmöglichkeiten hat. &#8220;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Quo vadis Familienhilfe? – Zwischen Neustrukturierung und Zerschlagung</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 09:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehrfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe zur Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendamt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Neugestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanspruch]]></category>
		<category><![CDATA[SGB VIII]]></category>
		<category><![CDATA[Sparpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[In ihrem Blogbeitrag berichtet Julia Russau von Bestrebungen, die Familienhilfe unter dem Eindruck ihrer Ineffektivität und Kostenintensität reformieren zu wollen. In einem Diskussionspapier von Berliner SPD-Politikern, welches diese als Grundlage für länderübergreifende Beratungen machen wollen, sprechen die Autoren unter anderem davon, den Rechtsanspruch auf Hilfe zur Erziehung (HzE) durch eine Gewährleistungsverpflichtung einzulösen, die zum Ziel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem <a title="Soll der Rechtsanspruch auf Erzeihungshilfe abgeschafft werden?" href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-1-aufruhr-in-der-familienhilfe-soll-der-rechtsanspruch-auf-erziehungshilfe-abgeschafft-werden/" target="_blank">Blogbeitrag</a> berichtet Julia Russau von Bestrebungen, die Familienhilfe unter dem Eindruck ihrer Ineffektivität und Kostenintensität reformieren zu wollen. In einem <a href="http://sozialearbeit.einmischen.info/__oneclick_uploads/2011/06/a-lander-wollen-kjhg-aushohlen.pdf" target="_blank">Diskussionspapier</a> von Berliner SPD-Politikern, welches diese als Grundlage für länderübergreifende Beratungen machen wollen, sprechen die Autoren unter anderem davon, den Rechtsanspruch auf Hilfe zur Erziehung (HzE) durch eine Gewährleistungsverpflichtung einzulösen, die zum Ziel hat „ein bedarfsgerechtes Angebot zur Hilfe und Unterstützung bei Erziehungsproblemen mit dem Ziel des Ausgleichs sozialer Benachteiligung vorzuhalten.“ Was sich hinter diesem Angebot verstecken soll, ist schwer zu ergründen. Hört man dazu jedoch weitere Stimmen der politisch Verantwortlichen, so klingt es stark nach dem Ende der individuellen Hilfen zugunsten einer Verweisung an generelle Beratungsangebote, welche sozialräumlich vorgehalten werden. Eine so geplante „Einlösung“ des Rechtsanspruchs, welcher in seiner Ausführung oft dem Ersatz desselbigen gleichkommen könnte, würde aber nichts anderes bedeuten als eine radikale Neugestaltung des SGB VIII, so wie wir es kennen.<span id="more-325"></span></p>
<p>Auf die Aussage des Papiers, dass sich Hilfen zur Erziehung im Großen und Ganzen als ineffektiv erweisen würden, kann man auf zwei Arten reagieren. Man kann sie per se als untauglich qualifizieren oder man kann sich zunächst einmal fragen, aus welchen Gründen sie so geringe Erfolgsaussichten aufweisen.</p>
<p>Die HzE sind meinem Erachten nach in der Praxis  zu einem puren Kriseninterventionsinstrument verkommen, welche unter dem Kostendruck erst dann eingesetzt werden, wenn eine Bewilligung der Hilfe nicht mehr abzuwenden ist. Dieses Bewusstsein teilen sich die Jugendämter oft auch mit den Hilfesuchenden, die mit einem Tätigwerden des Jugendamtes stets das Schlimmste verbinden und so den Gang zur Behörde zunächst einmal scheuen. Andersherum werden Familien mit weniger abschreckenden Vorstellungen bei geringen Schwierigkeiten in der Familie oft abgewiesen oder formal an Beratungsstellen verwiesen, weil sich eine gewisse „Fallhöhe“ noch nicht eingestellt hat.</p>
<p>Wer sich als letzter Ausweg vor dem Worst Case sieht, wird aber entsprechende Ergebnisse einfahren. Langfristig führt dann solch eine Politik des Feuerlöschens dazu, dass sich die Kosten mehren, ohne dass sich die Erfolgsaussichten verbessern. Was mit geringen Problemen beginnt, spitzt sich im Laufe der Zeit zu und dann kann oft nur noch Schlimmeres verhindert, abgefangen oder kompensiert werden. Das ist auch für die in der Familienhilfe Tätigen – sowohl die Leute vom ASD als auch die Helfer vor Ort – immer wieder ein frustrierendes Erlebnis. Die steigenden Kosten führen dann dazu, dass die Eingriffsschwelle immer höher angesetzt werden muss (um nicht noch mehr auszugeben) mit dem Effekt, dass die Kosten im besten Fall gleichbleiben und die Ergebnisse schlechter werden.</p>
<p>Ich stehe einer Neuorientierung der sozialpädagogischen Familien- und Enzelfallhilfe offen gegenüber, die bisherigen Strukturen sind neben der bereits beklagten Feuerwehrfunktion wenig variantenreich und  in ihrer Bewilligung einer Politik der Töpfe unterworfen. Innovative Konzepte und Neuerungen werden ignoriert, weil man Angst vor neuen Kosten hat, dabei können sie die eine oder andere „althergebrachte“ Maßnahme in bestimmten Fällen überflüssig machen, weil sie dem Gedanken der maßgeschneiderten Hilfe am nächsten kommen. Anstatt aus einer Fülle von Varianten zu schöpfen sieht man vor dem inneren Auge der Verwaltung nur noch eine hungrige Sau mehr am knappen Futtertrog sitzen, und damit dürfte klar sein, dass  die Hilfen zur Erziehung schon heute nur unter ökonomischen Gesichtspunkten gestaltet werden.  Daher ist der Verdacht nicht neu, dass der jetzige Versuch der Neustrukturierung vor allem einer versteckten Sparintention geschuldet ist. Und ganz richtig wurde von der Politik dabei der Rechtsanspruch auf HzE als größtes Hindernis erkannt.  Sparen zu wollen ist ein verständliches Ziel, es ist jedoch abzulehnen angemessene Hilfen für Kinder und Familien diesem opfern zu wollen. Die Kinder- und Jugendhilfe effektiver machen zu wollen, darf sich nicht aus dem Willen zu sparen herleiten, sondern aus dem Motiv möglichst früh Hilfe zu leisten, die eine Besserung bewirkt. Eine Ersparnis würde sich dann aus der mangelnden Erforderlichkeit drastischer sowie kostenintensiver Maßnahmen ergeben.</p>
<p>Dem steht ein Ausbau präventiver Maßnahmen nicht entgegen – im Gegenteil: wir brauchen sie. Er kann jedoch nicht mit gleichzeitigem Abbau intervenierender Maßnahmen einhergehen, sondern die Bewilligungsschwelle einer Intervention muss herabgesetzt werden, um *langfristig* kostenintensive, erfolgsunwahrscheinliche Kriseninterventionen zu vermeiden. Das dürfte eigentlich eine Binsenweisheit sein. Oder um es mal in einen banalen Vergleich zu gießen: Wer ein kaputtes Auto fährt, rechnet doch nicht allen Ernstes damit, dass sich die Kosten einer Reparatur verringern und ihre Erfolgsaussichten bessern, wenn er so lange mit dem Aufsuchen einer Werkstatt wartet, bis das Auto nicht mehr fährt.</p>
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		<title>Konstruktivistiches Meisterstück</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 09:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewaltinterventionsgruppe. Beginn der Gruppenstunde. Ich: So, heute wollt ich mit euch&#8230;. Regina: Hey, ich hab da mal ne Frage: Warum sind alle Kartoffeln (Deutsche) so verdammt hässlich, ich schwör. Die sehen alle scheiße aus, die Ausländer sehen alle viel besser aus&#8230; Ich: Keine Ahnung, aber -moment mal- Regina, bist du nicht selber ne Kartoffel? Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gewaltinterventionsgruppe. Beginn der Gruppenstunde.</p>
<p><strong>Ich: So, heute wollt ich mit euch&#8230;.</strong></p>
<p>Regina: Hey, ich hab da mal ne Frage: Warum sind alle Kartoffeln (Deutsche) so verdammt hässlich, ich schwör. Die sehen alle scheiße aus, die Ausländer sehen alle viel besser aus&#8230;</p>
<p><strong>Ich: Keine Ahnung, aber -moment mal- Regina, bist du nicht selber ne Kartoffel? Ich mein, du heißt Regina Klarmann.</strong></p>
<p>Regina: Aue, hast du misch hässlich genannt, oder was?</p>
<p>&#8230;.</p>
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		<item>
		<title>Gruppendiagnose: Das Diamantmodell Teil 3 – Die Mitmacher</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 09:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Diamantmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hierarchie]]></category>
		<category><![CDATA[Konfrontative Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Polsky]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein für die Einschätzung der Machtverhältnisse in Gruppen geeignetes Instrument ist der Polsky-Diamant. Er unterscheidet zwischen sechs bzw. sieben verschiedenen Hierarchiestufen. Anführer, Leutnants, die Mitmacher, die Isolierten und die Dyaden (die ich zusammenfasse), die Laufjungen und die Sündenböcke. Zu den Grenzen und der Vorsicht im Umgang mit solchen zuschreibenden Rollenmodellen lesen Sie bitte im ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.blogsocial.de/wp-content/uploads/2010/10/diamantmodell-polsky-e1286010825507.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-160" title="diamantmodell-polsky" src="http://www.blogsocial.de/wp-content/uploads/2010/10/diamantmodell-polsky-e1286010825507.jpg" alt="Das Diamant-Modell nach Polsky" width="200" height="286" /></a>Ein für die Einschätzung der Machtverhältnisse in Gruppen geeignetes Instrument ist der Polsky-Diamant. Er unterscheidet zwischen sechs bzw. sieben verschiedenen Hierarchiestufen. Anführer, Leutnants, die Mitmacher, die Isolierten und die Dyaden (die ich zusammenfasse), die Laufjungen und die Sündenböcke. Zu den Grenzen und der Vorsicht im Umgang mit solchen zuschreibenden Rollenmodellen lesen Sie bitte im <a href="../gruppendiagnose-das-diamantmodell-teil-1-der-anfuhrer/">ersten Teil</a> nach. Der dritte Teil beleuchtet die Rolle der Mitmacher, die unterste Stufe der &#8220;Großen Gruppe&#8221; nach Polsky.</p>
<h3>Die Mitmacher</h3>
<p>Polsky bezeichnet sie als &#8220;Con-Artists&#8221; also Künstler der Täuschung. Dies mag zunächst etwas verwirren, da man mit den&#8221;Mitmachern&#8221; zumeist die landläufige Vorstellung von einer zumindest halboffen agierenden Unterstützergemeinde des Anführers und der Leutnants verbindet. <span id="more-256"></span>Tatsächlich scheinen die Mitmacher auch als einer der am leichtesten zu identifizierenden Gruppen zu sein, sie lachen über die Witze der Alphas und beteiligen sich applaudierend und manchnmal aus dem &#8220;Schutz der 17. Reihe&#8221;  an deren Ausgrenzungs- und Diffamierungskampagnen. Sie fungieren als Wirkverstärker der Aktionen von Anführer und Leutnants. Dabei achten sie jedoch peinlich genau darauf, mit der Sache im Grunde nichts zu tun zu haben und entwickeln einen feinen Spürsinn dafür, wann es Zeit wird, die Seiten zu wechseln. Es kann vorkommen, dass, wenn in einer bockigen Gruppe plötzlich unerklärlicherweise eine von den Teamern geplante Aktion klappt, die Mitmacher dafür verantwortlich sind &#8211; sei es, weil sie das Thema interessiert oder weil es um eine Leistung geht, die sie persönlich als wichtig erachten. Dann entziehen sie sich den Anführern  als Publikum und küren mit ihrer Aufmerksamkeit einen temporär neuen. Die &#8220;Flexibilität&#8221;, die sie einer Gruppenerfahrung damit geben können, macht sie zu Künstlern der Täuschung.</p>
<p>In Mobbingsituationen werden die Mitmacher oft vernachlässigt, obwohl sie das Rückgrat erfolgreicher Herabsetzung sind. Wenn man jedoch das rollenhierarchische Modell streng nimmt, können die Mitmacher auch kein Ziel einer Intervention sein (solange der Lehrer/Teamer nicht dauerhaft ihr Alpha ist) da sie selbst nicht in Konflikten Stellung beziehen wollen, bzw. niemals von der Rolle des applaudierenden Zuschauers in die des offen Handelnden wechseln wollen. Doch obwohl sie sich selbst wohl auch so begreifen, ist ihre Macht als Publikum enorm. Dabei ist ihr &#8220;Klatschen&#8221; keineswegs Ausdruck offener Sympathie, sondern oft nur dem Gedanken geschuldet: &#8220;Dann trifft es wenigstens nicht mich&#8221; und damit ein Spiegelbild der empfundenen Machtverhältnisse in einer Gruppe. So sind auch die erfolgreichen Bändigungsversuche chaotischer Gruppen durch sehr strenge Lehrer zu erklären, die letztlich nicht die Anführer und Leutnants in Schach halten, sondern durch ihre teils wilkürliche Strenge ihnen einfach nur das Publikum entziehen, welches den Lehrer mehr fürchtet als die Alphas.</p>
<h3>Bedeutung für die Leitung</h3>
<p>Es kann jedoch nicht Ziel von Gruppenarbeit sein, unter den Mitmachern eine Schreckensherrschaft mittels drakonischer Strafen zu errichten, nur um sie am Applaudieren zu hindern. Was bleibt, gehört zum Standardrepertoire sozialer Arbeit: Beziehung aufbauen. Die Mitmacher fallen als reine Statisten des Gruppengeschehens oftmals aus dem Blick des Teamers und fühlen sich so in ihrer Rolle als bloße Zuschauer im positiven wie im negativen Sinne bestätigt. Einzelgespräche mit ihnen, echtes Interesse und an sie adressierte Tätigkeitsangebote können sie aus ihrer Passivität herauslocken und lösen den Anspruch der sozialen Gruppenarbeit auf echte Partizipation ein.</p>
<p>Lesen Sie auch:</p>
<p><a href="http://http://www.blogsocial.de/gruppendiagnose-das-diamantmodell-teil-1-der-anfuhrer/">Das Diamantmodell Teil 1 &#8211; Der Anführer</a></p>
<p><a href="http://http://www.blogsocial.de/gruppendiagnose-das-diamantmodell-teil-2-die-leutnants/">Das Diamantmodell Teil 2 &#8211; Die Leutnants</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogsocial/EXml/~4/wTnJV2-LaN4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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